Spiegelberg – Demotische Papyrus von der Insel Elephantine I, Nr. 1–13 (Demotische Studien 2; Leipzig: J. C. Hinrichs, 1908) — OCR (Apple Vision)

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p. 1
1VO
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24frincrton Iribrr
25WYMAN CRADUATE
26itn.
27FUND
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28DEMOTISCHE PAP
29VON DER INSEL
30ELEPHANTIN
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32NR.1-13
33VERÖFFENTLICHT UND BEARBEITET
34VOX
35WILHELM SPIEGELBERG
36L.EIPZIG
37J. C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNG
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p. 4
42DEMOTISCHE STUDIEN
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44WILHELM SPIEGELBERG
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47YAAMELI
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49Drork vnm Aogust Pries in Leipsig.
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p. 5
51OTTONI RUBENSOHN
52ABYDI INFERIORIS ET ELEPHANTINES INSULAE PERSCRUTATORI
53PERITISSIMO ET FELICISSIMO
54DEMOTICARUM PAPYRORUM AB EO EFFOSSARUM PRIMITIAS OFFERT
55AMICITIAE ERGO
561SSS
5721816
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p. 6
61Vorwort.
62Mit dem vorliegenden Heft beginne ich die Veröffentlichung der von Orto RURENsOnN in zwei Wintern
63(19056 und 1g067) auf der Insel Elepbantine ausgegrabenen demotischen Papyrusschatze, die allmählich in zwang-
64loser Folge sämtlich in diesen „Demotischen Studien" herausgegeben werden sollen. Von den hier veröffentlichten
6513 Papyrus sind 1o bereits 1907 von Kubensohn in dem Sonderheft der Aegyptischen Urkunden aus den Kgl.
66Museen in Berlin (griechische Urkunden, herausgegelen von der Generalverwaltung) in Übersetzungen bekannt gemacht
67worden, aber erst diese Veröffentlichung mit Lichtdrucktafeln kann zeigen, wie wertvoll diese Urkunden namentlich
68durch das zweisprachige Material für das Demotische sind. Denn trotz ihres geringen Umfangs und ibrer vielfach
69schlechten Erhaltung, welche der Entzifferung ungewöhnliche Schwierigkeiten bor, bringen sie doch die demotischen
70Studien weiter vorwärts als mancher äußerlich sehr viel ansehnlichere Text. Da Rubensohn zu diesen Urkunden
71bereits den sachlichen Kommentar gegeben hat, so habe ich mich im wesentlichen auf den philologischen beschränkt,
72der also eine nachträgliche Rechtfertigung meiner früheren Übersetzungen bringt. Daher ist die Kubensohnsche
73Publikation für die ersten 10 Urkunden überall zum vollen Verstandnis der demotischen Texte heranzuziehen.
74Drei Urkunden (11-13) sind dagegen ganz neu. Von ihnen gebören 2 wie die vorher erwahnten der Zeit
75des Ptolemaios Euergetes 1 an, so dal in diesem Heft eine zeitlich und ürtlich geschlossene Gruppe von Papyrus
76vorliegt, die auch paläographisch wertvoll ist. Mit Rücksicht auf den letzteren Gesichtspunkt babe ich die unter
77den Papyrus von Elephantine isolierte Urkunde 13 aus dem 28. Regierungsjahre des Augustus angeschlossen, da
78solche sicher datierte Urkunden der römischen Kaiserzeit bisher noch selten sind und für Datierungsfragen zur Zeit
79gute Dienste leisten werden,
80reichmet. Tie Stemehen (*) NOr Eigeneamen deuten aer Typendruck hier wie somst unsichere Übersetzungen kenn- dass diese in ihrer gräzisicrten Form von mir rekonstruier!
81und bisher noch nicht so belegt sind.
82Neben dem glücklichen Entdecker der Elephantine Papyrus, dem ich das Erstlingsheft der Elephantine-Serie
83dankbar widme, gebührt mein wärmster Dank der Generalverwaltung der Kgl. Museen. Sie gestattete nicht nur
84bereitwilligst die Veröffentlichung der demotischen Urkunden in dieser Sammlung, sondern auch die Benutzung der
85Photographien, die von den meisten Papyrus früher aufgenommen worden waren. Herzlichen Dank schulde ich anch
86FR. PREISICKF und W. ScHltAkT, welche diese Arbeit mir Rat und Tat unermüdlich gefördert haben, Der erstere
87hat mich überdies durch Mitlesen der Korrekturbogen zu besonderem Danke verpflichtet.
88Strassburg, April 1908.
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p. 7
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97XVI 5.33
98XXIX 523
99XXII 527
100XXVI 529
101VI 528
102VII 513
103XXXI 530
104531
105КУVIID 511
106535
10755+
10853+
109ichnis der in diesem Heft veröffentlicl
110Papyrus von Elephantine
111Seire | Tafel| Inhalt
11210-34 Eingabe des Pinyris und Psentacs an Milon
113{4 - 15 II Eingabe des Pinyris, Berenebrhis und Psentaes an Milon
114x6 Il Erster Entwurf (Brouillun) dieser Eingabe
11510-17 Eingabe des Pinyris an Milon
11617-10 IV Eidliche Erklarung des Harsicsis an Milsn
11719-20 V Eingabe an Euphronios (Kaufangebot?)
11820-21 •VI Eidliche Erblärung des Thuimosis an Eupkronios
11921-22 VI Ubertragung ron Priestercinkünften
12022 VII Verzeichnis von Priestercinkünften (?)
12122 VII Eigenhändige Unterschriften der 3 Brüder Pinyris, Bere-
122nebthis und Psentacsis
12323-24 VIII Pachtübernalne unter Eid
12424-26 VII Traditionsurkunde (¿routasloe Geyrpagi) aber einen
125und IX Hausverkauf
1262627 Hausverkauf (BruchstQck)
127ıten
128Daticrung
129dsysuinch/ ros Chr.
130Eeergeles I,
131=5 2232
13225 2232
13325 2232
13424 2243
13523 225+
136=3 725+
13721 3243
13823%%
1393 2654
140Augustur
14128 32
142Diyzed& Google
p. 8
143Vorbemerkung zu Papyrus Elephantine 1-10.
144Von den hier veröffentlichten Urkunden sind neun — Nr. 10 enthält nur demotische Namensunterschriften —
145zusammen mit 19 griechischen in einem Kruge gefunden und bilden, wie RUBENSONN das a a. O. (S. 34 fl) näher
146ausgefuhrt hat, eine geschlossene Altenmasse aus den Jahren 23-25 des Ptolemaios IIl Euergetes. Sie betrifh aake
147die Familie des Estphenis, die bei Edfu begütert war, und in naher Beziehung zu dens großen Horustempel stand.
148Es ist daher nicht oberraschend, dal uns fast alle der in diesen Texten genannten Örtlichkeiten in der großen
149Schenkungsurkunde von Edful wieder begegnen. Somit erhalten wir durch ein glückliches Zusammentreffen fur
150eine Reihe von Ortsnamen neben der demutischen Form auch die hieroglyphische und fiberdies dic gricchische
151Wierlergabe.
152L. Die Ortsnamen der demotischen Papyrus.
1531. „Der Gau von Edfu" p3 1s D - J A o J (Thes, 543, 1), in welchemı sich die folgenden Örtlichkeiten
154befinden, ist natürlich mehrfach genannt (1, + 7, 02), ebenso wic „das Gottes-Haus von Edfu" (5,7. 6, 14. 8 (passino))
155and sein Gott der Hr-bltj Nir'3 = 5078 (Thes: 540, 1. 342, 1 u.s.). Was den heutigen Nanten Edfu (lgtsl, xäsl)
156anlangt, so ist er wie kopt. arfu, obw aus Dhs-t (vokalisiert etwa "ilfjf) entstanden. Die griechischen Texte nennen
157die Stadt nach dem darin verehrten Gott (Horus = Apollo) "Aróidvos różeç mit dem Zusatz i peryály (s0li, 509. 519 u, 5.).
158In dem ersen Namen mröchte ich das Substantiv sehen, welches in der Edhuer Schenkungsurkunide als 23 61 2. Miriapna lu Torrevi) roi "Arnilovorollror findet sich in 1 14-15 als p3 d/'3 „ 13 's.t »' N..s wieder.
159(546, 6.12; 547, 12.16) 4'D1! (547, 16) fr' erscheint und elwa die Bedeutung «Bezirk, Distriky"" hat. Mehrfach
160ist dort von einem „Nord-Bezirk" tr'-mljtj (540, 2. 547, 12) und einem „Süd-Bezirk" Ar"-rsj die Rede. Dieser letztere
161steckt in dem Nerzapos (XX, 41. XXIII, 14) Ilexelapre (XXIII, 2) = pr de rsj, während der Demotiker dien Zusatz
162„südlich" weggelassen hat.
163Wenn die I,esung Iexr2apns sich als richtig erweisen sollte, so könnte man in xr cinen Versuch sehen, das
164ägyptische (:d' (= z:8) von dl' wiederzugeben. Dabei darf daran erinnert werden, daß fur die theophore Bildung del
165n. div. 'it-fånl" folgende Umschriften vorliegen
166a) MISOrEDZ (Gert. 41,45) c) Kuperreßórx (GOLENISCHEFF: Collect, égypr.
167b) Trorrgpiyxes (PETRIE: Papyri-Index)® d' l'Ermitage Impérial Nr. 184z).
168Hier ist altes d (mn =: =) einmal (etwa 800 v. Chr.) durch =, später (ptolem.) durch : und noch etwas spiter
169durch & wiedergegeben. Ob diese schwankende Wiedergabe durch / und & in dem xt zum Ausdruck kommt? Auch
170der Wechsel von k und : (StTHF: Verbum 1 $ 285) ist hier zu berücksichtigen.
1711) Heble Poblikation bei BR0GscH: Tuesaurus S. 5318, Vol, daru Orto: Priester uod Tempel im hellenist. Aesplen I, 262 fr.
172a) In der Lesong ise das 'm Erie nicbt gaue sicher, aber doch sehr w'ahrscheialict.
1733) Es ist wohl mit dem klassischeu →n> ideniscl, dessen nühere Bedeutang such aicht fextsieht.
1744) Dicser Wechsel von / and i tritt in den hieroglyph, und demul, Schreibungen zu Tape.
1755) Vgl, dua STRIsDORrF: A. 2. XXVII, 41. XXX, 30; Jernez XLII, 84.
1766) Diese Frklfirang des Namens als 2d-0r(- B. div.)-mn-fn) Ist mir kaur zwelfelhaft, Vgl. Tregtaç — D-p3-48.
1777) Vøl. dazu auch den Kommentar von Vr. 12 (545) unter II.
178Google
p. 9
1798
180aaory dib du (540,1. 547,1)/mmf446)'s.e u3j No.e und zwar
181in der ersteren Stelle" 1S505592.I mi seinen Bezirken (o. äa in Verbindung
182mit dem eben besprochenen W'ort If. Diese Gleichung ist in mebr als einer Hinsicht wertvoll. Denn abgesehen von
183der auch sonst bekannten Form des Possessivartikels ua und der Gruppe oj ist sie auch lautlich von Interesse. Fur
184o, besitzen wir jetzt also folgende Transkriptionen
185a) Keilschrift: Ni.i', b) Hebräisch: *3 2
186c) Griechisch:
1871) -va in lavüç -00123
188Zu dem W'echsel von å und é vgl. Ispimațs neben 'Edzjnteç, und urzor: nesnr. Die masoretische Vokali-
189sation ss (Nö) verbürgt natürlich in keiner Weise den Vokal å.
1903. ФеВтоміт.
191Durch P. El. 1, 4 ist die Deutung p3 shi mljlj (ncofт йgn) „die nürdlliche Mauer" gesichert. Der Ortsname
192ist also das PBAD p3 she mljtj der Schenkungsurkunde (542, 9 15). Koptisch wirde der Name "nrobt-Sgrr
193Lruten. Daraus ist mit Angleichung des Hilfs-i vor der Doppelkonsonanz und Abfall des & poshtrm'? und weiter
194unter Enttonung ron shr) psbrimis — Y&Bropir gewarden.
1954 TrEnweйßdIs (XVII, 84-15) Tрonerоrвоdeç XIX, 13-13).
196== 1} mi (1)" pì sbl (kopt. "Y.uor(n)nco6r) „dlie Mauer-Insel". Vielleicht identisch mit
197(lidfu 542, 2 11). Die letztere Form zeigt die Assimilation des Murmelvokals (5ß8) an den vorhergehenden
198Bildungsvokal.
1995. Ixоrтóсe
200Auch dieser Name fndet sich demotisch (Nr. 2 und 3) wieder und bedeutet ®rnos-rour „das Bergfeld". Die de-
201motische Grappe fir "Berg" fie -roor hat an beiden Stellen eine Form KJ// rsf. deren erster Bestandteil
202die Gruppe li ist, welcher das Determinativ C fulgt. Ähnlich ist die Schreibung des Papyrus Straßburg 1
203sy: gsle und Papyrus Prilsed s stt: talt-wo reiich diesetbe Gnuppe jito ron
204anderer Hand geschrieben, das Determinativ des Vogels zu setzen scheint. Das erste Zeichen siebt hier aus wie
2054. was aber im Zusammenhang der ganzen Gruppe ansgeschlossen ist. Abcr auch 1 (o) ist kaum möglich. Eher
206möchte ich an M denken und dic demotische Schreibung als oCh erklaren.
207Mit den anklingenden Ortsnamen der Schenkungsurkunde von lidfiu 444 8' E ti r l(j) (Thes, 544, 17)
208hat rxortone sicher: nichts zu tun. Vielleicht darf man an das zwischen Edfu und Elephantine gelegene lóor des
209Ptolemäos crinnern.
210Ebenso lehrreich wie diese Ortsnamen siud einige der demotisch und griechisch vorliegenden Persunennamen.
211II. Die Personennamen.
212Ich bespreche hier die 4 Figennamen der Familie des Estphenis, die uns fortwabrend in den demotischen
213Urkunden begegnen.
2141. Feorgires (NVII, 7)
215vart. 'Furerğres (XV, 1 [bis). XVII, 7. XVIII, I. XXIV, 4. XXV, 5) "Eoдęтuç" (ХХILI, 16)
216"Bogğrs (NIX, 5.6 8. XV, 1) 'luroiprs (XVII, 9).
217paar Su-Tfènep". W'as die gricchische Transkription anlangt, so ist das Präfix us „gehörig zu" in der üblichen Weise
2181) Vgl. SteINDonry: Beiträge zur Assgriologie 1, 596.
2192) Vgl. SracmakaG: Aegyptol. Raodglossea aam A, T. S. 31 f.
2203) Catalag der demol Deulmäler voo Cairo I $, 94 (Nachtrag zu 5. ag ff).
221aì Zu der Nichtchreibung des valgüren Genetivpribxes siehe Recoeil: XXVUI S. 200.
2225) Auch ulgorchen vua dem L'nterschied des e ise die Identitüt deshaib ummöglch, weil wir filz die Transkrigtion Tan (Re-
223cueil X.XI, 47) keanea.
2246) Zu dem Wechsel roo r unil 9 vgl. Mav-en: Gramm, Pap, S. 177 f.
225Google
p. 10
2269
227durch z0- (aus 'ns) wiedergegeben worden, nur einmal steht dafur so-. Sollte das folgende s wie in Meoppris' (neben
228Mesphres) die Ursache seini
229Wichtig ist die l'mschrift von PPA Ssu-Tyue = orpopns. Freilich ist das 3am o nur einmal wieier-
230gegeben. Sonst ist es stets mit dem vorhergehenden o von us zusammengefallen?. Für die Göttin Tfrar erhalten
231wir jetzt die Umschrift -zgğwç. Danach wird man den Nansen der Göttin in Zukunft ans besten Tf'N? zu vokali-
232wieren baben. Jedenfalls begann der Name mit ciner Doppelkonsonanz. Die Variante 'Fapnrs mit Schwund des r
233wird durch die Konsonantenhaufung verursacht sein, doch könnte auch eine Volksetymologie? im Spiel sein.
234• demot. p3-wv-(4)-ffr „der Hund des Horus" ein Name, der auch sonst demotisch belegt ist z. B. Pap
235erlin 3112, 5 Chrest. démot, 268. 370. Ostr. Brüssel (unveroffentl.). Wahrend nun alle demotischen Schreibungel
236das vulgäre Genetiv-p* unbezeichnet lassen, tritt es in der hieroglyphischen Form des Namens regelmäßig auf
237(Recueil XV, 108. PETRIE: Abydos III, 34 Nr. 13) 67 (Rec. XXIII, 78 - A. Z. XXVIII, 107)
238ps'sonHr p3'яe'то " Hi
239In der Wiedergabe von '& „Hund" durch « ist daran zu erinnern, daß fur das ebenso geschriebene Wort für
240„Inxel" iu dieselbe Aussprache "* ("2) belegt ist.
241Die Variante Hgépss (528) ist cine starke Entstellung des obigen korrekten Namens mit dem Wechsel
242von y und n.
2433. Bepreiß0rg XV, 1. XVIIa, 15
244varr. Beptrérres (XIX, G) Hepevé30rs (XNI, 6) Прev639rs (XX, 5) Преvіддьос (XVII, 8).
245Die demotischen Schreibungen, die ich unter Vergleichung der Originale zusammengestellt habe,
246(9uel6o faara Peslio mao l frrai
247A mo 5Il B = 530,9 C = 533 D = 533 E =532,7
248lösen das Ratsel nicht ohne Weiteres. Wenn auch die Anfangsgruppe mr klar ist, so geben doch die letzten Grippen
249in allen Schreibungen zu Zweifeln Anlaß. Ich glaube jetzt, namentlich im Hinblick auf die griechischen Transkriptionen,
250daß die Schlußgruppe Ptah in der bekannten Schreibung gibt, während die vorhergehende Gruppe tó • ist, freilich
251in einer ganz ungewöhnlichen form, die namentlich in A und E ganz wie die Gruppe für Y aussicht. Vun ist es
252aber kanm zweifelhaft, daß der hier besprochene Name mit dem Königsnamen des Setneromans 4.7 GCilo
253identisch ist, welcher an der fraglichen Stelle dic Gruppe • nå zeigt und zwar in der Gestalt, wie sie in der älteren
254Zeit (Perserzeit) gelegentlich begegnet z. B. Corp. p. 22, I (s und lap, Berlin 3078, = (Tafel II) S. Ich glaube
255alsu, daß Bld das hieroglyphische Äquivalent des demutischen Namens ist, freilich schwerlich die
256richtige etymologische Scbreibung. Denn ich vermute, dal sich in diesem demotischen Gewande der bekannte Königs-
257пате ct [ß Mr-n-peis wgeliebt von l'tah" verbirgt", der wie unsere griechischen Transkriptionen ebenso wie die
258manethonische Form (-Durrecons zeigen, etwa Il'rnprl lautete. Die Silbe -pp- (vEz", vr) hat der Demotiker als
259status constructus von nnê „Herr *nrk- aufgefaßt.
260Was die Transkriptionen unserer Papyri anlangt, so ist arj durch Bepe-, rept-?, 3z-s wiedergegeben, wozu
261namentlich Aepedwort aus mrkht zu vergleichen ist?. Müglich, daß dabei — ich folge einer Vermutung BReNO KEn.s
262- der Name Brperixy mitgewirkt hat. Von der grammatischen Verwertung der neuen Transkription sebe ich ab,
263da mir weitere Schlüsse zu gewagt scleinen. Nur sei erwahn, daß die griechische Form feps- mit dem st. constr.
264urpé-I° von ur „lieben" identisch ist.
2651) SETHE: Verlanro 1 $ 36, 3- Vel, auch MAYERa, de i O. S. So if, =) Yglo dszu Seros: a. s 10. 1 $ $2 H.
2663) Etrrz espiv „Keil' konnte eingewirkt haben. 41 Siebe Kecueil X.XVIII S. 200.
2675) Ich komme damit nuf die ale Deulung vou Banesch zareck, die von GRIFFITH: T', S. B. A. NNII, S. 16 zu L'erechr angrfochteo worden isa
2686) Zu dem W'echsel von t und $ ror e wgl, "cofre sus sad (SETnr: Verbusu 1 $ arg).
2697) Zu dem Wechsel vou x uod 8 vg). MAYSER: Plol. Gramn, S, 174 8] Zu der Synkope siche MaysEn S. 146.
2707) Im äbrigea riche 5eTHe: Verbam 1 § az0, z.
27110) Zu der ursprünglichen Ietonung der Forni aur der Ietilen Silbe rgl. SeTHE: a, a 0. $ 1g.
272Google
p. 11
273Zu dem Namen selbst darí vielleicht noch daran erinnert werden, daß die meisten Ptolemaer von Euergeres I
274am hinter ibrem Namen dlas epithetom ornans agl mro(n)-2 agelise von l'eahr fuhren, so dal dlienes pralemaiscthe
275Epitheton den Ursprung unsres n. pr. enthalten könnte. Aber auch andere Moglichkeiten sind denkbar.
2764! M'ErTEe (XXIV, 3)
277varr. Фоотито (XV, s. XIX, ». XXVIla, 5) Herzeño (XVII, ia XVIIl, 1. XXl, + XXIII, 16
278=demot. Ptotrj-(1)-83l.1. Das ist der bekannte Name der Spatzeit O *yp mit vielen varr. Die grie-
279chische Transkription gibt die Vokalisation des l'emininum von "de or sgo achm, agr als "bjj'l — "apu. Das ergibt
280mit Wahrscheinlichkeit für das Maskulinum "ohjej als Archetypus, libenso steht ja dem männlichen m?j (vokal.
281m"}*j: м0то) „Löwe", weibl. "m3j't: mun „Löwin" gegenüber.
282Unter den griechischen Transkriptionen geben die Formen mit -rai; die mittelagyptische oder altere Vokali-
283sation, wihrend -rei)s die sahidische Form' gibt?. Das W'sg- statt per- ist das männliche Gegenstück zu der weib-
284lichen Variante 812-9 (aus Is'al In beiden Fallen ist woll das i durch die vorhergehende Sibilans hervorge-
2855. Noch sei hier der Name (o)quade; (Nr. 513) erwähnt, der demot. Thautj-ws entspricht, als altptolemaische
286Form des bekannten Königsnamens, Dall dieser Name gerade in Eddfu noch in ptolemäischer Zeit haufg war, haben
287uns zahlreiche aus Hassaia, der Nekropole von Edfu, stammende Grabstelen dieser lipoche gelehrt 1.
288Papyras Elephantine 1
289(-532 = X.lVIIb) - Tafel I.
290Schrift gleichlaufend mit der Faserrichtung. Dunkelbraun. Obne Blattklebung. 0,33*0,105.
291Eingabe des Pinyris und Psentaes an Milon.
292[Von diesenı durch die griechische ('bersetzung außerordentlich wichtigen aber leider sehr verblichenen
293Papyrus lege ich zwei Abbildungen vor, eine mechanische, die genan den Zustand des Originals zeigt und eine stark
294retuschierte, in welcher ich den Text so weit es möglich war, wieder hergestellt habe.]
295U'mischrift:
296'n Mln ps rktr n n3 rpi
297*w" bk mkmk n rot Pe•'w-Hr s} Ns.Sw-Tfn hn" P3-3rj-t?-"h•t
298"p3 hm sì Ns-Sw-Tfn n tot lpr-s r tj-w pe-n jl tb ht
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300*['w]-n(?) $p n t NsSw-Tfni s? P3-'w(-n)-lr brp? sp
301"[n hsp-t] XXIII nt'n ss stn bn' ps'h n hot-ntr n bsp.t XXII
302"rn(}) Mr-nb-l'th s1 NsSw-Tfni hr(?) swn ss-stn n
303hsp-t Ihsp-t NIX n-fsp(w) ht-t-f(gwwg/ [nt 'w p-f) swn(}) bt(?) bt XVI
304"lj-n tbh n'm-s mtu-k n tot bpr-s
305Iwt-n ne-n ht'rm t-w mst rpt shn
306" Pro3 hn pi brw L.Xr hp3 lın
307IPr-'3 n'-'n-f r'r-k 'r-f bb h3-t-u n s'e
3081*n (2)st? bpr-f r'w-f bpr bu-w' gin'-n
309"s$ Na-Sw-Tfni p P3-w(-m)-Hr hsp-t XXV "ba || '3bj-te?) su NIX (?)
31013 s3 P}-w(-n)-Hr s* Ns-Sw-Tíni
311is$ Mr-nb-ltlı s3 Ns-Sw-Tfni
312•[s* Pз-šrj(-n)-13•h•t 51 Nx-[$w-]
3131*Tfni
3141) Vgl. auch Berlin 3116 VI. 16 Teraytñg - 19-ir1(-a)-hr-*
3152) VgL auch MatskR: Gramm, Pap. S. 55 ff. 3) Dessol Srudien L, 27.
316di Siche NUNKD-NeT-Kial: Steles Mlolemaiques et Komaines do c'ieal, pincral im Indes 5. zas uiner Slil
317Google
p. 12
318(bersetzung':
319' „An Milon, den Praktor (I) der Tempel
320Mizor тã прахторе
321= eine Denk-Schrift (II) von (III) Pinyris, dem Sohne des Estphenis, und l'sentaes,
322rapa lрiрo= "Eororpos xai Perrajros
323* dem Jüngeren, dem Sohne des Estphenis: Da es geschab (1V') daß unser Acker (weklgegeben wurde ( Vi,
324Expáon
325"welcher in l'-sbt-mhit im Gau von Edfu (liegt), welcher 30 Acker-Aruren beträgt, weil
326Жевторіт тої "Ата2ятнило(двток) x(0=
327*wir die Bürpschaft übernoumen haben (VI) für Estphenis, den Sohn des Pinyris für den Rückstand (VII)
328Eryon io baryupoamde dc ixtedro Fargimo lhrúprnç ss i
329"{dles Jahres) 23, der sche hersclucilt (VIII! von den Byssusstuffen (IX) und der Tempelsteuer (A) des Jahres 23 asgis r. C.
330TрOOTE2N0+N трú; тE тà Biroera хcd тіje хродоdою чой іхрой той хуL
331•, und für| Berenebthis, den Sohn des Estphenis, fir den Prois der Byssosstoffe ,IX)
332quaiwe de xaù BrperiB9eg TPiS TÒ QỦTi PrOOiNn iDorloN
333"des Jähres 2 (und) Jahres 19, (die) ebenfalls seine Rückstände (VII) (sind), dessen F'reis 15 Silber(-dbn) (XI) (Ireräpe]
33417L zal BL apiruprjoo tix
335"Wir bitten dich (XII): Weil es geschah, dall
336ЕтEсбі)
33710 wir unser Silber mit seinen Zinsen an die Bank
338rò ápzépena xi rois rixnag tia ThD Tpåzeğer
339"' cles Königs einzahlten (XIII) in ‹en 6o (XIV) Tagen nach dem Befebl
340Забейннь тетатріде tv тelç suÉpar; xaчі тis бьazpapuo
341"* des Konigs ", so ware es schön, wenn du uns den Mlisuugs-Bricf senden würdest
342xаdтoз roвjers ¡iptr Tijo Erédavrr Sonis
343Iª W'eun das geschieht, werden wir nicht geschädigt sein".
344тойтоE yErogtror łonueğa oux idexnuéno
345" (") „Unterschrieben von Estphenis, dem Sohne des Pinyris ans 10*(3) l'aophi (i) des Jahres 25" a3sis r. С.
346"' „U'nterschricben von l'inyris, dem Sobne des Estphenis"
347'* 'nterschrieben von Berenebthis, dem Suhne des lstphenis"
348" „Unterschrieben von Prentaes, dem Sohne dles E]s tphenis"
349Kommentar:
350I. Bei der demotischen Wiedergabe von púxtop ist von Interesse, dali das anlautende .s in unseren Texten
351:52). 532.533) als münnlicher Artikel aufgefaßt wird, als ob der Schreiber „der Raktor" schreiben wollte. Es liegt
352also dieselhe Erscheinung vor, die spater im Koptischen zu den Neubildungen jpo nus pri), agor aus plro u. a.
353gefuhrt hai, wo auch das anlautende p irrtümlich als männlicher Artikel empfunden worden ist. Nur 528 schreibt das
354Fremdwon richtig mit den Konsonanten p, ebenso wie die beiden mir bekannten Schreibungen der römischen Kaiser-
355zeit: BRLUSCH, Thesaurus 1056/I<r/2 e und ein Ostrakon in Cairo (obne Numner — Nr. 16 meiner
356bakl elurch 1 (529, 533), bald durch k (332) uıler Y| k() (528) wicrler mit der bekannten' schwankenden Wieder-
357gabe der Gutturale.
3581) Ich habe den griechischen Texs (SNVIla), dessen Thesrizong der demrrfsche ist, dberall uoter dir cnegnechemlen Worte der Agppei-
359*chrn ('bersctzung gesetet
360a) l'ber der Zeile. 3) Die folgendeo Zeilen von vier verschicdenc» Handen, ahto eigeobllndige ('nterschriften.
36141 Vgl. JUNKBx: Grammatik des Desleratexir $ 36 fr,
362Google
p. 13
36312
364Il. Die griechische Übersetzung dieser Gruppe felilt. Indessen unterliegt es keinens Zweifel, daß xie ‹em
365oróuryua entspricht, wie in den anderen Texten von Elephantine (50). 500 Kucks.) diese Briefe mehrfach genannt
366werden. Das Wort bk (3=) ist in der Bedentung „Schrifstück" insbesondere „Brief" nicht selten.
367seite des betreffenden l'apyrus als kl bezeichnet.
368Unser Tert gibt also das griechische d'rópanyua „Denkschrif"7 so wörtlich als müglich durch bk mkmå
369(моннки) „Schriftstück des Denkeny" wieder. Man könnte dabei auf den Gedanken kommen, daß hier ein einzelner
370Schreiber allzu würtlich libersetzt und cin neves Wort geschaffen har, das nicht weiter gewirkt hat. Daß dem nicht
371so ist, sondern daß dieses zusammengesetzte W'ort weitere Verbreitung hatte, heweist ein demotisches Ostrakon der
372römischen Kaiserzeit (Straßburg D. 246), welches so beginnt:
373'a bk enekmk n 8..8 Ps-srjonp
37421o1103143fiha "'aar-fir "Akrsciks
37510718/20311 „line Denk-Schrift von Psenanubis an A."
37630976 Recto. (Tafel 73) 31221 (Tafel 128) nur memk. + mua bşctiurz miunie dki şerlojentict aber auch wie in 533 und liap. Caio 30754
377IIl. " 8.8 kopt. nin- ist auch durch Kosett. 5 = zapa belegt.
378aus, während sonst
379Schwanken herrscht im Koptischen (Sreks, Kopt. Gr. # 487).
380V. ti dl fil (*t eтbe gar) mfur Silber geben" ist term. techn. für „verkaufen", vielleicht hier und Nr. z in dem
381Sinn von „'erauktionieren". Ich babe durch meinc Übersetzung beide Möglichkeiten offen gebalten. „Kaufen" heißt
382"Hj ilb let ("eone erße q0t) z. B. l'ap. Marseille; l'ap. Straßburg 21, 8; lap. Cairo 30680 3061j b.
383VI. Die Hauptschwierigkeit der folgenden Stelle liegt in der Zerstörung des Anfangs von Z. 4, wo ich
384zweifelnd [ar)-n ergänze. Dann fassc ich n 1..8 (ohne hprl)" causal. 3p » fj!, dessen Bedeutung „Bürgschaft leisten"
385durch den griechischen Text gesichert ist, ist mir nicht bekannt?.
386VIl. Ał sp eder Rest" steht hier ähnlich wie in der Rosettana (Z., 8. 16) — durt freilich wie in 7.. 8 im Plural
387"3 sp - tà igtedhpatr - von noch ausstehenden Schulden, den Rückstanden" Diese Bedeutung liegt auch in dem
388folgenden im ägyptischen Institut zu Leipzig aufbewahrten Ostrakon " vor, das ich nach einer l'ause mit der gütigen
389Erlaubnis von G. STEINDOker hier verüffentliche. (Siehe Abbildung auf S. ;.)
390Umschrift: Übersetzung:
391'hsp.t XVIll.s'bd 1"3hj.t sw X p3'p nns sp ' „Im Jahre 18 am'1or. Thot-Kechnung über die Rückstande-
392*P3-srj-Mnt-brb IVI *Psenmont-br/ (*) 16
393*Pt-trj-Mnt s3 Ps•irj-'mn IV * l'senmonthes, Sohn des Psenamunis 4
394•p'-Nnt st.!. (8) sł Ps-srj'mn XI'= *l'amonthes, Sohn des .!., Sohn des l'senamunis 11½
395al'3-šrj-Wsjr s* Wn-nfr XXIN'2 $ l'scnosiris, Sohn des Onnophris 29'=
396•P:-dj-Ši s3 P'-x3-'s•t "Petesiis, Sohn des Patses 30
397"P"-Mnt s3 P'-t3-nht dtl'= : Pamonthes, Sohn des Panechates 211z
398*P3-k} si P'ri V1 *Pekos, Sohn des /hoer 6()
399•P'-dm s* l'-Mnt-km (8) IVI "Pasemis, Sohn des Pamont-k°se (}) 16
4001° Hiplus CAVI ''Hippalos 36
401•.]f" si l's-dj-Pp "(..l/ Sohn des Pege-l'p('*) 23"
4021) Das Holastuek slebt jn ofe ais Dcterminatir ron Scbrißstücken x. 1i nach yn' sunuue „Huch".
403z) Zu der vechniscbeo Bedeulung dieses Wortes rgl. LaqUrun: Quaestiones epipraphicac et papyrologicae selectar S. 8 F.
4041) So Meht es vielleicht aach in den Leilener Tiergeschichtes 13, 6 und 32. 4) Die Lerang w lj int durch a,9 gesichert.
405S) Vel immerhio qpirupe „fdqjubere" is dessea ersten Bestsndteil ff „emplangen" sleckl
4066) Vgl. auch die kriechische U'oterschrift von Ns. $ (5a9).
4077) Der Schrift mach sus der zweiten Milfte dez Mtolrmäcrreif, etws aus der Zen des Euergetes Il,
408Si Sicbt aus wie mi X.l, was aber kein m. pr. ergibt. g) Tgi. DemoL Pap, Rerlia 3014 7,, a (Tafe) 8a.
40910) Dey nit dem Künigsnamen Phlogs gebildete Eigensame o - Nich erientalme, Lieerserirg Y (1902) 5- 14
410Google
p. 14
411Hinter den Zahlen sind wahrschein]
412der Leute, welche dens Pächter die jedesma
413zeichnung, die fast wie eine schematische
414wage ich nicht zu entscheiden.
415VIll. Ich lese ve 'und glaube dari
416indessen die Bedeutung nicht die z. B. au
417„welehe betrifft".
418IX. ti (N) swulnj" ist auch durch Ro
419X. '4 = rpócodoc ist nen, Leides
4207.weifel erhaben ist,
421Xl. Die Gleichung 16 Silber-(dhn)
42220 Drachmen betrigt.
423NII. Das pleonastische Objekt „es" f
424"se-i ible uims del (rerong üuoc 3r) wich bitte
425spricht ganz der koptischen von arser z. B.
426XIll. ser in der Bedeutung „einzahl
427von den ahnlichen Stellen in Nr. = (533)
428•[zj-peywiılira
429von Theben eingezahlt worden" = réraxT
4307.14-15.
4311) Siehe GaisrfTH: Stonen S. Sg,
4323) Vgl, RevILLoUT: P. S. B. A. X/V' {1390)
4333) Ebenso Cairo 31057 Ve Z. r.
43413
435ich „Weizen-Artaben" zu ergänzen Die Rechnung enthalt also eine Liste
436, angegebenen Getreidequanten schuldig geblieben waren. Ob die Strich-
437Darstellung von Ackern aussieht, zu der Rechnung in Beziehung steht,
4381aferis/5u1l
439u.luz
440LABNESPKT
441AisHytlnpua
442ksi.Lxs.
443Vstzlunosi
444• die von mir À. Z. 37, 24 ff. besprochene Gruppe zu erkennen. Hier ist
445s der Kosettana (8. 17.18) bekannte „zu Lasten", sondern anscheinend
446settana 10.1, als jtédorer otörra bekannt.
447ist die Gruppe so verwische, daß die lesung QDrigh nicht über jeden
448= 320 Drachmen bestatigt die übliche Annahme?, diß 1 Silber(-dbr)
449ndet sich auch sonst bei thls „bitten" im Demotischen, so Corpus pap. 2,7
450daß ..." und Canopus 48 =a 13. Die Konstruktion mit mntr (FTF-)" ent-
451Psalm 26, 1 OrQusE FoSLo NCUrAïAITKI MMoy FiTMe MSOGIC,
452und tr.It en" ist in den en deevotis hen cinkundes hime Fapo bibiayas anussehen
453• sust-iu p-l 'an r p3 sle n Niod „ihr Zwanzigstel ist an die Bank
454и вті тім іr моблódи тü !yaży трéтer und abnlich Berlin 3112
455S. So fF
456Google
p. 15
45714
458Nes.p „94,3% lrlo ) wütze p-f u r p3 shn Pråt nihr Zwanzigstel ist an die Königliche Bank eingezahlt worden™, Ich glaube, daß in diesen 2o1.
459•Dyg das alee iI s urj „senden" stecke.
460XIV. Die verwischte Gruppe hinter hvza scheint die Zahl fo zu sein. Zu der eigentümlichen Stellung des
461Zahlworts vgl. Pap. Eleph. 533. 7 p} ki 13 III „die anderen 3 Pachtraten" und Dekret von Canopus, wo Tanis 8
462zíh X.X „die zo Priester" gibt, während Hisn 39 p3 XX w r0h hat. -
463NV. Zu lin „Befehl" vgl, Demot. Studien I S. j.
464XVI, ndanaf r'r-k "rf (— nanong rnaay) „es ist schön, wenn du es tust" ist wohl ein ungeschickter Ver-
465stich, die griechische Briefwendung xados roujous wiederzugeben.
466XVII. Ieh 1e8•1-e s'-s w(2)set gibt does fpelu röjo duldaoer „wenn du uns die Ablösungsbescheinigung (o, ä)y
467geben würdest" wieder. Die Lesung der sehr verwischten Gruppe ist, abgesehen von n (P), dadurch gesichert, dal
468sich die Wendung lå 13. 1- ~ 3' im l'ap. Eleph. 552 Rückseite 5 (unveröffentlicht) deutlich geschrieben wieder-
469finlet. s (S) stehe hier in der Bedeutung izurückziehen"? und berleuret wobl in diesein Zusammenhang die Abe
470lösung der Bürgschaft durch deren Abzahlung. hd 13. r. heillt „jemandem entgegensenden" und ist auler in Nr. =
471(533) = 3 (533) auch sonst3 belegt. Dabei hat 113-- 1- (g4т =) die auch im Koptischen (STERN: Kopt. Gr. $ 365) haufige
472Bedeutung „entgegen". Danach übersetze ich mit Vorbehalt ,(du tatest gut daran), wenn du uns den Ablösungs.:)-
473Brief senden würdest".
474XVIII. Auch der Schlußsatz bemuht sich eine Wendung des griechischen Briefstils nachzubilden. Der Re-
475dingungssatz zuúrou de yeróueron „wenn dieses geschehen ist" ist wiedergegeben durch pry w'amf hpr• „es geschieht,
476wenn es geschieht", Dabei steht wie in Kh. II 5.35.5,3 lprf für euwn.
477XIX. grne (oumuur) ist auch durch die Rosettana 16 in der Bedeutung adexel» bekannt.
478Bemerkung. Die ganze Fassung des demotischen Textes zeigt klar, daß hier der griechische Test ins
479Ägyptische übersetzt worden ist, und nicht umgekehrt. Die sklavische Nachbildung der Konstruktionen mit bradiy
480(l. 3. 4.9) und die Wendungen, die in .XVI und XVIII besprochen worden sind, lassen daran keinen Zweifel.
481Papyras Elephantine 2
482(= 533 = XVI) - Tafel II.
483Schrift gegen die Faserrichtung. Braun. 0,21>13-
484Eingabe des Pinyris, Berenebthis und Psentaes an Milons.
485Umschrift:
486'w' mknk n t--t P3.w(-»)-IIr s3 Ns-Sw-Tín hn' Mr-nb-Pth' s3 Ns-Sw-Tín
487*hn' P3-irjí-n).e3.h.e ps hm s3 Ns-Sw.Tín r s III n(?) Min ps re tAuprnis
488"1'3-rktr js(?) bpr-ftj-k pe-n jh kin t3 ki-tw hn' pe-njh
489'mi " t3 mi pr sbt nt 'r st XXX (-jh] rb ht r st-n sw rb
490spshb-k lg.e-n no'm-fr wih-n'n pa-fts mh-l n t-fms.t rwth-n we-
491"nps shn'rm t-f ms.t'rm p3 sp hi(?) r tj swn jb tr-f
492"mn-me-n ws r wt br på kets Ill 'w-n gbi
493"n t--t-n (?) mi tj-w-s n Gsnn [s3] Tinsis" hpr-f"w-fil) wt p3 ke
494"ti rp3sbn n p-wssntjrba "w md.t st nt-.t P's='3
495'w.nr..... 'n r bop-w tj tj-f ht ms! ns he siwnl(?) 'rm p-w lirpe (P)
496"a5 [......]r hr n3 si nt hrj n bsp.e XNV ['bd ll 'thj-e] 'rți
497r(5)s5 Mr-nb-lth s3 Ns-Sw-Tfn
49813s$ Pl-'w(-n)-|lr s3 Na-Sw-Tfn
499"s$ l'y-irj(-n)-t7-'h.t ss Ns-Su-Tín
500•! Siche GERMARD-GRADKNWIT&, Philologus LXIll (1905) S. 565 uad 577.
5012) In den demolischen E'rkunden besonders häulg reflexiv „Alch zurilchziehen, sich weigern" 2. H. passim in Pap. Berlio 3105, Pap, Wien 20.
5021) Z.B. T'ap. DoDGsON 2 (Ker, ésypt, VI, 101): Pap, Calro 31167 (Tafel 1ofi) Vorderseite 7.. as.
5034) Diesclbe Konseruktion in Lugd, 1 386. 18. rg-
5045) Der Entwort (Hirouillon) «u diesem dirief iat auf des Rlckseise des gricchischen l'apyrus say erhalien, siehe Nr. 3-
5056) Das letate s und das Determinativ steh) über der Zeile.
506J) Zerle 12, 13, 14 von drei rerschierlenen Händen.
507Google
p. 16
50815
509Ubersetzung:
510'„Eine Denkschrift (1) seitens des l'inyris, Sohnes des Estphenis, und des Berenebthis, Sobnes des Estphenis, " und des
511Psentaes, des Jüngeren, Sohnes des Estphenis, — 3 Personen — an Milon, den Verwalterí*: des Euphronios,
512Sicic, es geschah, dal du unseren Hochfeld-Acker (II) in Tkoitow und unseren Insel-Acker *in Tmunpsobthis,
513der 30 (Acker-]Aruren beträgt, fur Silber (weg)gegeben|?) hast, indem wir auf ihn verzichtet haben (III) gemäß "dem
514Schreiben), welches du uns gesandt hast (IV). Da wir nun seine erste Pachtrate (V) al* seinen Zins bereits (VI)
515gebracht und an die Bank gezahlt haben "mit seinem Zins und den übrigen Abgaben, die den Gesamtwert des
516Ackers betreffen, iso haben wir keinen us (VII]) fur die anderen 3 Katen (IX) zu zablen, indem wir dazu nichl im-
517"zaerte sinel. (X) Möge man ihn (d. h. den Acker) dem Xenon, Sohne des Dionysios geben. Es geschieht (dann), dal
518er die anderen (3) Pachtraten (IX) zu ihrem festgesetzten Termin (XI) an die Bank einzahlt, damit der König
519keinen Verlust bat (XII). Wir werden wicderum ...... •..olme daß man ihn Silber zahlen laßt, außer dem
520Kaulgekl und seinem. ..- (X/II)
521"Geschrieben von [...... ] gemäl den obigen Schriften am letzten |Paophi; des Jahres 35' raj'e v.C.
522'* „U'nterschrieben von Berenebthis, dem Sohne des Estphenis"
523'# „Unterschrieben von Pinyris, dem Sohne des Estphenis"
524"'_U'nterschrieben von Psentaes, denı Sohne des Estphenis"().
525Darunter: "Hore ro(...]. и алóurpa
526rapà euis 2507er((rppeléroa»
527L [xE Фalarge i
528Kommentar:
5291. Zu ekrnk (монмек) „Denkschrift" = vzoproyue &, den Konmentar Il der vorstchenden Nummer. Unseres
530Briefes wird vielleicht in der folgenden Stelle von 50g, Rückseite (XV), gedacht „тoй dодinrо: nułn uлournнatoç mаsи
531Попéрноє тої которі(ю)ню хої Версиівоою той "hофпuик жаї Фигтайтоє той "Fаrтónоs".
532II. Das auch sonst belegte (Pap, Heidelberg 700) pi jl ki (neisg-nor) „der hohe Acker" ist die Bezeichnung
533des von der Nilüberschwenimung nicht erreichten Kulturlandes, entspricht also dem heutigen Schariki Acker, der der
534künstlichen Bewässerung bedarf. Dic altere Bezeichnung ist A S-WI k3j-1. Die tiefer gelegenen, den heutigen
535Kai entsprechenden Äcker beillen 19, lerzu „untere" (sc. Acker)4. Daneben gibe es auf Nilinseln ge-
536legene Äcker, die unser Text pì jle mi (*nesag-norr) "Insel-Acker" nennt.
537III. Zu si vgl. Nr. NVII des vorhergehenden Textes.
538IV. Der Relativsatz ist bemerkenswert, denn er zeigt ganz die neuägypkische Konstruktion und entspricht
539-Iml b"a „das, was du uns gesandt hast" d. h. der «Ab-
540Jösungs()-Brief", von dem Nr. I, 11-12 die Rede war.
541V. Daß hier 13 (roy) die „Pachtrate" bezeichnet, ergibt sich aus dem Zusammenbang und den griechischen
542VI. Zu diesem Tempuspräfix vgl. À. Z.. 42, 60.
543VIl. Siehe oben Nr. 1, XIII.
544VIll. Die Lesung (87P rf) ist durch Nr. 3 gesicherts. Ü'ber die liedentung enthalte ich mich jedler Vermnutung.
545wie Sencuakr vermutet, dem deà ui loxíter in YVII, 22. reatremi eo lem moite in iadem wir schrach an et uner hand aind cenepnich villerthl,.
5461. Zu dem Singular-Artikel vgl. den Kommentar zu Nr. I, XIV.
547XI. Wörtlich „zu ibrer Zeit des Gebens", Ebenso Nr. 6 (538) 7. =3.
548NIl. Dieselbe Wendung findet sich in einem leider nur in schlechter Abschrift veroffentlichten Vertrage (Rer.
549egspt. I Tafel zu S. 119) "ao'r (opr) 31 m 8.8l"au-l 10-53ai le ps lep re pa ss rnof r ujroi lesg wwenn de einen V'er-
550lust bast", so kannst du mich mit dem Recht der genannten Urkunde zwingen, daß ich danach handle*. An unserer
551Stelle entspricht das damit der Küng keinen Verlust hat" griech pydi o Bacedet darion (XNI, 18ff). Dieses
552i geht vielleicht auf &lie Adjektivbildung der Negation a l1 (aha5p - si) zurüch.
553Es ist daber mehr als * it dih er mete al iweitihat uichsman da min ten Simlerzereleum d mir üperic Sreteri grule halenhe)
554„Auktionskebübr" zusammenstellen darf.
5551) In dem Sinue von „ Illisarbeiter, Gieschäftsführer". Griechisch entspricht tape Segpovior, Vg). daro RUBENSMON 2 a. O, $. 35
5563) Von deci verschiedeoru Hländen, also eigeshändige Uoterschriften.
5574: Siche daza CouDrviz: P. S. B. A. XII, ST. Imn Hbripen vgl. auch Map. Reinach S. 179 und Ieecsch: Thesaurur Si 507.
5586) Wurllich,wenn ein Verlust in deiner Hand iss. 1) Ich glaube jetit cher freyvie zu ecben.
559Google
p. 17
56016
561Papyrus Elephantine 3
562(== 323 = XNIX Kückseite) - Tafel II.
563Schrift gegen die Faserrichtung. Dunkelbraun. Ohne Blattklebung- 0,145×008. In = Stücken.
564Eingabe des Pinyris, Berenebthis und Psentaes an Milon (Brouilloss von Nr. 2).
565Umschrift:
566'w'mknk (n t-.e P':'w(-n)-!lr] aw mnt-n ws r wt hr på ke
567=hn" Mr-nb-Pth 'rın P3-šrj(-n)-t3-b.t p3 bm r s lli 10 ts IIl 'w-n gbi n t-.e' mi tj-w-s
568*[n) Mrn p3 re n 3Auprnis "[n Gs]un s3 Tinss(") hpr-f'w wt p? ke
569*pi-rgtr n t-.t bpr-s tj-k pe-n jl ki 1t3 |Il) rp3 shn s p3-wssn tjr bn'w
570"tr ki-tu hn' pe-n jl mi n ti mi (?) '9(md-t] 3t [n) e..t Pr-3
571"[p3-sbt nt 'r st XXX jl) db he [r) st-n "('w-)n r 'r-f in ba-p-u ti tj-f
572(sw]rh ps bb-k hat-n no'm-fr wihoo 'n p-f 11.. ...]
573*t*mh lrt-f ms.t r wph-n wt-fr p3 shn
574der drei Briefschreiber in dem Brouillon der Vatersname weggelassen. s t e eres. ea nen ere aterer ier aur der euchoie
575Papyrus Elephantine 4
576(-527 = XXII) - Tafel III.
577Schrift gleichlanfend mit der Jaserrichtung. Hellbraun. Ohne Blattklebung. 0,33×0,075.
578Eingabe des Pinyris an Milon.
579Umschrift:
580"!lsp.t XXV 'bd Ill '3hj.t n lr-'} Ptrumis s) P- "N..t nt'r st'-jh I r tj sAuprnis
581"trumis 'rm e? Pr-'3 Brniga '''ps-rgtr ib lịt ht bn t-e d'sf
582"Hlsp.t XXV 'bd Ill 'thj-t n Prot Ptrumis "p:jh n rn-f js(?) Ns-Sw-Tín p-w jt
583153 Ptrumis 'rm tt Pr.*3 "ss-fn lj-f n T3-ltre t-w mw-tmn-
584*Brniga n3 ntr(w) sn(w) n3 ntr(W) 1mtu-f Ws(})nb.!..i r bu r ps(t)..
585"nt mnh P3.w(•n)-Ilr sì Ns-Su-Tín p3 ne dd sn'wir :Auprnis tb ht
586in Min p$ rt iAuprnis "! hr-i s$ P3-'w(-n)-Ur s3 Ns-Sw-Tfn
587*ps-rgtr 'nb (8) l'rus Ptarmi» *n hsp.t XXX "bd Ill 'slj.t n lras Prurmis
588•'rm t3 Pr-3 Brnigå 13g} l'turmis 'rm tt Pr-'3.t
58910'rm n} ntr(v) sn(w) 'w 'r tj hpr-w * Br)nigá 'rm n3 ntr(v) sn (w)
590"'rm n° ntr(w) nt nhm 'w'r tj bpr n3 'w'r t'rm(7) n3 ntr(x) nt mnh
591"tj hpr.w 'rm n3 ner(w) nt mab 'rn's.e *sš P]-'w(•m)-Hr s} Ns-Sw-Tfni
592i'rn Wsjr-ll'p 'rm nt ke ner(w) *rh n? nt s$ lrj(3
593"1} pš.t n psjh " pi dl' n t3-s.t n'(na)
594lbersetzung:
595393/3 r.С. 1 '„Im Jahre 25 ims Atbyr des Kunigs I'tolemaios, Sobnes des *I'tolemaios und der Königin Berenike (D)
596"Im Jahre 25 im Athyr des Königs Ptolemaios, 'Sohnes des Ptolemaios und der Königin •Berenike, (der Gütter
597Brüder), der ®wohltätigen Gütter, —
598l'inyris, Sobn des Estphenis, sagt izu Milon, dem Verwalter (Hilfsarbeiter) des Euphronios, "dem P'raktor:
599Bei (1I) dem König ltolemaios ®und der Königin Berenike 1º und den Göttern-Brüdern, welche sie erzeugt baben.
600"und den Göttern, welche retten, welche 12 deren Erzeuger erzeugt baben, (III) und den wohltatigen Göttern, und
601bei Isis 1ª und Serapis und den anderen Gottern - (IV)
6021 Die Halfte des Ackers in dem Bezrk von Tsenanê, l° die(*) eine Acker-Arur (V) betragt, die Euphronios, ' der Praktos,
603von meinemı ldsf (VI) " des genannten Ackers verkauft hat, — siehe (VII) Estphenis, mein Vater, 1bat ihn der
604Hatres, meiner Mutter, schriitlich vermacht. Er hat nicht I'eincis as (f) (VIII). Ich............
605Euphronios für mich verkauft bat.
6061) Mehr oder webiget bach 533, S ergänal Die Stelle ist fast unleserlich.
607=) Zeile 26 pod 27 vou soderer Hand. 3) Kaum „der", auf dre ganren Acker bezogru.
608Google
p. 18
60917
610=Geschrieben von Pinyris, dem Sohne des Estphenis, #im Jahre 25 im Athyr des Künigs Ptolemaios, "Sobnes des sder.c.
611Ptolemaios und der Künigin *Berenike, (und der Götter Brüder &und) der Gotter, welche wohltätig sind.
612*6 Geschrieben von Pinyris, dem Sohne des Estphenis,
613tiwie es oben geschrieben steht" (5).
614Kommentar:
615I. Die Protokolle, die sich auf Ptolemaios III. Euergetes beziehen, sind hier und im folgenden in U'nordnung.
616Es sieht fase so aus, als ob der Schreiber die Königsnamen aus den Priestertümern mit denen der Datierung zu-
617sammengeworfen hätte. Meine Emendation, die in den Streichungen ( ) vorgenommen ist, ist nur ein Versuch, aus
618dem vorliegenden Tesit ein sinngemälles P'rotokoll zu gewinnen. Das Einfachste und Kichtigste ist wohl die Kadikal-
619anderung nach dem griechischen l'rotokoll (XXIII) Bace2réorros Mrodencinr roi Irodepaloo xai "Apocróns dero»
620Il. Die den Schwur einleitende Gruppe entspricht der koptischen Schwurpartikel șr (s. P'EYRON), deren mittel-
621igyptische (}) Variante ich aus zwei Beispiclen kenne, Zoevl: Catal, 338 A 2 ya nnos mnore „bei dem großen Gntt'
622und Rossi: Pantaleon 5T", V. u. ye lorzar fifinorie ib. 60, 62. Ob die Lesung "nly fiir die demotische Gruppe zu-
623trifft, ist mir nicht ganz sicher!. Jedenfalls verdient hervorgehoben zu werden, dali die Schwurpartikel im Unterschied
624"Hle „leben, schwören" nie das erste —n schreibt und auch meist, wie 1. B. hier, anders determiniert ist.
625N: Die iner Cragpe kam in Verbindung mit fem balgend.
626Arurenbezeichnung e ;s83 in der Verbindung cerugs. Ob indessen die"Auflösung e'Oen richtig ist, wage
627ich nicht zu entscheiden.
628V. Zu dieser Eidesformel (ähnlich 5, 9ff. 7, 7 ff.) vgl. XXIII (105), 8R Ouvva Baoedía Irоżитоn тö» 4y Зайe-
6292ém:llroloncioe xai Apav ólus Deãv 'Aûežgan zai feoliosdan Bepertzno tio toù Roveztos ddragio zaù rılvalix(a xal
630¡zai) Adeigoia xel Devis Laripas tois toérror yovta zd tijn "lo xd ràs Sapărır xal rolüs) ä2anua aroù;
631тảuтaç xаd тá00.
632VI. Ein neues W'ort, dessen I.esung infolge der schlechten Erhaltung der ersten Zeichen nicht ganz sicher
633ist. Es ist mit dem Silberzcichen determiniert.
634VIl. Zu dieser Gruppe vgl. A. 7.. 37, 41.
635VIIl. Es liegt wohl das in .Vr. 2, VIII besprochene W'ore vor, nur dali hier das Determinativ fehlt.
636Papyrus Elephantine 5
637(=529 = XXVI) - Tafel IV.
638Schriét gleichlaufend mit der Faserrichtung. Dunkelbraun. Ohne Blattklebung, 0,32x:0,10,
639Eidliche Erklärung des Harsiesis an Milon.
640Umschrift:
641'!sp.t XXIII'bd III (pr.t] " Psé3 Perumis s3 Ptrumis 12'rm n3 ntr(w)n Kmitra n3 rmenesn ah.t-ntrn Db
642''rm t3 Pr.'t.t Brg (50) n3 ntr(W) sn 113 njer (W) ne "nt '" wn sp n sš n Pr'3 (i) r'-w (8) 'W-i lj-s(8)r
643•Нr•ss•ı РЗ•В¡•Ы•3m*1} (p3] nt dd ej-i'r p} 11} im.t(8)"sm ps-k se p} bor n'inb "nbt
644inly Pros nt hrj 15 wl-i] tj hms n3 si n h.t.ntr 'rm p3-k re
645•1} s3 ne'w wn As(P3) n lra3 hr-row 'rm nt ssn
64611r-bht(4)
647$n? ner() sn(w) n3 ntr(w) 1e mnh 'w.i tj-s n ps h.t-ntr
648"ninh "n nhe bnr (?) л p:(7) ", p? bnrn' "(....)-f.P3 rme r s3-W(?) su (7) r 1j-f(B)'w-i tj tj-w-s n p3-k rt
649"'.! 'sp(?)n botontr r bn 'v 'w.i tj 'r-s...
650¡llr-s?-'s.t s) P3-tj-Hr-sm3-t3 ne in n h.c-nir n nt hri (!)
651Db (p3.nt id n MIn p$) "w-i"rps 'nh
652*(rt 3Awp]rnis p3-rgtr n n3 rрi n pstiDb] *n "uh mgit tj-i hn t3 bs.e nPr-s
653o(tj-il's 'nb ro Pro3 l'erumis *'w-i "r-f n(t) "d tj-i hn ps rmis)
654M si| P'trumis'rm Pr.'3-t Brg (so) =. Hr-stés.e s3 Ps-tj-lrosmi-ts 'w-f dd "woi
655"nè ntr(w) sn n} ntr(w) nt mnb'rm 's.t'rm Wsjr "s(?)rhppd)ssfp)ne hrj
6561) Zeile 26 und 27 ton anderer Haod. 2) Ich müchte die Termatung nageo, dell yue, Me suf die Praposition tr zurüchgche
657Freilich hat diesc Vermatung an der demotischen Schreibung delben Aoball.
6583) INler etma "dunj - ¿górtor)) 4) Zu der Lesung e BRUGscH: Wb. Vll, 1365 und Spincelurro: Recueil VV1 S.30.
6595) Diesellie Determinicrung von prue mit ra wic 1. B. Setne 4. 34; Pap, Berlin $358 V, 13; l'ap. Rhind Tafel 4 (Vignettenbeiscbrift).
660Snecuanrag, Dessil, Studiru Il.
661Google
p. 19
66218
663(bersetzung:
664sask.li. '„Im Jahre 24 am [20u=) l'hamenoth des Königs Ptolemaios und der Königin Ber(enlike (I), (der Gutter Brüder).
665der wohltätigen Götter -
666* Harsiesis, Sohn des Peteharsetntheus, spricht: Ich leiste den Eid bei dem obigen Künig: Ilr Schreiber, unter wetchen
667dau Leinen des Künigs steht, und ihr Schreiber des Horus von Edfu " (und) der Götter Brüder (und) der wohltatigen
668Götter, ich gebe es außer dem % (II) außerhalb der "Eid-Statte (und der) Schutz-Statte (III).
669• Ilarsiesis, Sohn des Peteharsemtheus, der V'orsteher (IV) des Tempels von Edfu Ispricht zu Milon, dem "Verwalter
670(Ililfsarbeiter) des Euphjronios, dem Praktor in den Tempeln des Gaues von Edfu: "[Ich) leiste einen Eid bei dem
671Namen des Königs Ptolemaios, '° (Sohnes des] Ptolemaios und der Königin Benen)ike (T), (den Göttern Brüdern;» den
672wohltätigen Göttern, und bei Isis und Serapis • und allen Göttern Ägyptens: Ihr Vorsteher (IV) des Tempels von
673Fdlfu, welche Rückstände für das Leinen des Königs schulden, ich gebe es in die Mand "der ..!.. und deines
674Verwalters außerhalb der Eid-Stätte (und der) Schutz-Statte (II), T*Ich lasse die Schreiber des Tempels bei
675deinem Verwalter wohnen, " idamit nir] die Rückstände [koutroluren), um sie aufzuschreiben. Ich sorge für die
676pelo 2u . . Wenm ich den fid leiste ii ais cinen wahren tid, so bin ich in der Gunst dles
677Künigs, * leiste ich ihn aber falsch, so bin ich in Trànen (V).
678*|....) Harsiesis, der Sohn des Peteharsemtheus, spricht: Ich tue, wie oben geschrieben stelst".
679Darunter:
680Lxd MapEvani š "pxns"Apaklnç)
681той парі Iхоvомутко, імитату; (той)
682¿u Arói2ove; rÓ(2E6) rije Me(ráine) İrpov, tep' (eiel
683той: Öф:в2оптaє (тi»] Qeuoia(»....)
684sаpadoise"Avopon kai ti lpie ixs.
6852jpeтa dupeçáfer.
686Kommentar:
687I. Die zweimal in diesem Brief und cinmal in ? (513) Z. 9 vorkommende Schreibung Brg fur den Namen
688Berenike wird kaum Schreibfehler sein, sondern durfte cher cine bestimmte Aussprache des Namens wiedergeben'
689bleibt freilich trotzdem in Il. Die Lesung Lin derd fhuch den narelicich er ner arany ies sclysehr wadicheclicha ment ib orietieus
690sehr fraglich, ob ich u? st richtig als Anrede an die Schreiber gefaßt habe.
691IlI. Diese Wendung' findet sich ähnlich auch Cairo 30004 (Tafel 9) 7..10-11 bas "ani rly tar e.j le3-1-k r"
692mkr nü haci nsß „nicht soll ich von dir weg in irgend eine Schutz-Stätte (oder) irgend ein Obdach gehen künnen".
693Cairo 306g8 (Tafel 55) 7o, 5 melu-i tj-s n-l r på her " lani P'ras mi nhe „ich gebe es dir außerbalb des
694Schutzes (ł) des Königs und der Schutz-Statte".
695Ich habe " (var, m") n/ll „Schutzinaшte)-Stätte" ins Sinne von Asyl genommen, da wir durch die Trilinguis
696Cairo 3108yª shtto = aorlov kennen.
697Die Frklärung besagt, daßl der Kedende sich nicht dadurch einer Verpflichtuøg entzichen will, daßi er sich in
698den Schutz einer der genannten Asylstatten begibt.
699Ähnliche Erklarungen finden sich auch in griechischen Urkunden, unter denen ich zwei ptolemäische zitiere:
700Pap. Hib. I 93°, wo jemand sich für die Vorführung eines Mannes verburgt: fu ra Epgrzet Eşr
701ı 0] cairn un Pap Teh 1 20 t depnй Beouoe Tepirues Gxirna ráuy.
702IV. Zu diesem Titel vgl. Recueil XXVI S. 154.
703V. Dieselbe Eidformel in Nr. 7 (513). Sie ist sicher ägyptisch, wenn ich sie auch nicht, was bei unserer
704durftigen Keuntnis der altàgyptischen Kechtsverhaltnisse nicht ins Gewicht fallt, in der alteren Literatur nachweisen
705kann. Inlessen mag man immerhin fur den Wunsch „in der Gunst des Künigs zu sein" Stellen wie die folgenden
706SCHIAPARELLI: Catal. Flor. Seite 199 (Wenn ilr wünscht, dal euer Erbe fest auf eurem Sitz sei)
707#4lemmt(verb.co m/0mmmmen94 „daß euch ener jeweiliger König auazichnet und ihr
7081) Vgl. Merizgr statt Hepeviznr MavsER: Ptol. Grama. S. 246. 2) Auch 2. 14 uмl Nº, т (503), 21.
7093) S. Catalogue général vod Musée éxyptirn II S. 25. 4) Vgl. Guesrotz-HuNt ru der Stelle.
7105) Zu dem Ausdrock vgl. die W'endungen SerHe: Urkunden IV 34, 03. 104, 17.
711Google
p. 20
71219
713dem Fürsten wollgefallig seiet" Pap. Harris 79, 1r fordert Ramses Ill seine Untertanen auf, dem Nachfolger treu
714mmslne 020 ocaLIa wlamit euch seinc Gunst zu teil werde mit seiner
715Speisung jeden Tag". Stmne: Urk: IV, 547 wünscht sich jemand die Selgkeit 84244 f ''mn) m um "wie die, weiche
716a der Gunst des Künigs stelien". Lgentümmlich ist die Konstruktion tj-i ln p) pre (4 günpeur) „ich bin in ulem (
717Veinen*. - Sinnverwandt ist der Schlul des Lides in AX/ll, 18f. E[aopxor(2re) pipe p'oje e e) cin, Eфenрхотaтe e
718ivozor elvar eije dosptiae șoi apxor.
719Papyrus Elephantine 6
720(=528 = VI) - Talel V.
721Schrift gleichlaufend mit der Faserrichtung. Dunkelbraun. ,Mit Blattklebung. 0,35 x 0,105.
722ingabe an Euphronios Kaufantebot:
723Umschritt:
724¿Die ersten 7 oder 8 Zeilen sind fast vollständig zerstört. Man erkennt nur noch in der ersten Zeile Reste
725des Vamens [Dd| - IIr (t)-['su-f)- nl, Sohn des P3-lm-ll, (2) die zur Erganzung von Z. 10—11 von Wert sind.]
726*hsp.t XX|III 'bd 1'3bj.e sw XXVIII n I'r's Ptrumis s3 Ptrum(is]
727"1 n3ntr(w)] nt (? mnb
72810(.!. Hr-] !.Pth !. 11? ntr(w) nt ninh Dd-llr(?)-"w-f]nh
729"(s3P3-hın|ll(8) hn'! Ps-srj-(-n)tl"bl s} l'-ty r s? ll nì nt dd n
730* (3Auprulis prktr n3 rpi (f) sp
7311*1. •)
732141. •]=p}!,nt3 pr.t (! t3 b.l-ntr Db n (ł) hsp.t XVI
733B[r hsp.t] XVII (1)bd(t)IV(8) 3m(7)rkj ()(r) bd Xu %a.e. p3 %n
734•] rn í. n2-tnsl
735(bí5-bbhıj ní n[r(vớ vn(vj (w) [n mal|'wr br Ns-Šw-Tn
736"/s} !lr-Js3-s.e nt in n nè rpi n ni bn(?) på ro 'won nuh-f
737(rt3 hot-ntr(?)) Dbatj bsp.e XXll 'bd
7382[hsp.t(2) XX)VI (2) |.
739"(n3-fwrh(t)) n3-fs'uh ns-fnk.e nb ntmi(?) b.t-ntr na-f
740*(...in(d)Io..rlhn3-fs'nh "w-nr ti n-n nt t3 nt lorj
741=1. i bene no nkbabhat tri P P fp end92 h 3t rap 1 ..)n3'bd ptspnt hrj ntm-s3
742*[ps "bd) rn-f " pò tn n e3t rap.e IV 'n.!. it mne bn 'w-n
743"Irh tj-s n) ki ss (n brw(?) ...]nthr)
744*.. .]md-t nb
745*Int hril 5'-tu-n rn-kpi-w hpn pi-w ss 'r-k in-s3," pi-k mr-f
74610[n'm-n] p3()s3llr ij 't-fn-kr b md.t nb nt brj'rk m-s3(9)on r ti hpr
747"'{... •I'rok hpr(?)'n mitu-n(?)'s n-k n3-k mr.tit)
7481(...) p3 si Il "n mtu-k p3-k rt [g3 (t)) nt tj her nond.t nb
749sa(nt hrj ..]
750(Zeile 33-37 sind bis auf geringe Reste zerstürt.]
751Ubersetzung:
752*„[Im Jabre 2]3 am 28, Thot des Künigs Ptolemaios, Solnes des Ptolemaios " [. • 22g.4 v C.
753der] wohltatigen (Götter).
754'[Der...(1) des Hlorus •.] der...(D) des l'tab, der .... (I) der wohltatigen Gotter "Tehar@ephonychos, " (Sohn
755des Prcleagslrl, und .'. Prentaes, Sohn des Patus, — 2 P'ersonen — sprechen zu 1°(Euphronlios, dem Praktor der
756Tempel (?): Empfange •) mit dem
757% dles Getreides (P), welche» der Tempel von Eafu schuldet fr das Jiahr 1G la jlris zum) leszten Merare (des Jabrer) ssesv.e:
75817 18% (macht] 12 % Monat (Il), das ", des "l.... •] im Namen [.
759. .. .]durch(") die Schreiber " [des Horus] von Edfu (und) der Götter-Brüder und der wobltatigen Götter von
7608) Das Silbenzeichen 1 sicho bles genau wie s nus. Dae legr den Gedanken nahe, daß das letzlere Alpbabetreichen aus dem
761erticren Silbenzeicheo entstanden ht. Ngl. danu Ag. Zeltschr. NCNVIE S.23. 2) Murtlich „in die lland".
7623°
763Google
p. 21
76420
765Estphenis, 1 [dem Sohne des Harjsiesis, dem Vorsteher der Tempel der hn des Südens (). Wir zablen ihn voll
766595/4 v.C. 1'' (an dlen Iempet] von Edfu vom letzten Athyr des Jahres 23 an bis zum Ende (IIl) 1º jdes Jahres 2]6() |. . . .
76733r r.C.B1 lür veine Häuser, "[veine Grundticke], seine inlg (und) alle seine Sachen, he
768der Stadt oder dem Tempel gehóren, seine *[... . .) gemäl seinen s'nly, indem sie uns die obigen
769Anteile geben 9ª [von) allem und jedem, was oben angegeben ist zur rechten Zeit, welche auf den obigen Rück-
770ständen lasten. " [Das Gekl], welches wir nicht zablen werden gemäl [der Taxc) dieser 4 obigen Jahre,
771werden wır Strafe zahlen] in dem Monat nach 1° [dem] genannten [Monat] nach der Taxe (IV) dieser Jahre wiederunı
772.?. ohne Säumen. Wir sollen [ex] nicht tizu einer anderen Zeit İgeben können
773obigen ..)*(.. jedes Wort, "° [das oben stehıt]
774bis wir dir ihr Recht zu ihrer Zeit gemacht haben. Du stehst hinter (V) wem du willst (VI) 30 (von uns] 2 l'er-
775sonen, dali er dir nach jedem obigen Wort tue. Du stehst hinter uns, um werden zu lassen "' [. . .
776. .} Du bist wiederum da, dal wir dir deine Wansche (?) erfällen *(. . . .] — = Personen - wiederum. Du (oler]
777dein Verwalter hat die Verfügung über jedes Wort, [das oben steht
778Das Folgende ist zerstört.
779Darunter:
780Lxy G0nü0 (..] tu 1xá2200v(06) 70(2Ee) rix Melzá2ne
781.. ee Eoproos dpprspícas too eçL i 6a' ne àl
782dovaru Tio(......].. Beror..v.
783Auf der Rilckseite, in entgegengeretzter Richtung geschrieben:
784Pevrans.a.'l
785LEpEÚG ....TOr.....L
786aç...t.l
787ağta.. Ț.*. XE
788• CD'E .
789Tiefer:
790Прóрь "Eсхńо= йрхріа;...
791ел....
792Kommentar:
793I. Die Gruppe, welche sich auch in Nr. 7 (513) Z. 4 wieder findet, wird cinen l'riestertitel bezeichnen.
794II. = 365 Tage Die Bezeichnung der 5 Schalttage durch "ç Monat findet sich im Demotischen auch sonst
795z. B. Pap. dem. Cairo 30605 I, 5. 30699, 9 (Seite 119 Anm. 3), 31879 I, 5 u. s. w.
796III. mnk (мoтnn) in dieser Bedeutung auch l'apyrus Berlin 3103 7, 8; Rev, égype. II| 138 (zugehör. Tafel)
797Übernahme des Amtes an den Fiskas V. Das Wort bezeichnet Rosettanentrichten baren die Abgabe (zodsoruxóv), welche die Prienter bei der Flier muls die Bedeutung allgemein scin ähnlich wi
798in Setne 1, IG
799V. Vgl, dazu A. Z. XXXVII, +3 fr.
800VI. Dieselbe Wendung in P'ap. dem. Reinach 3. (Vgl, den Kommentar a a. O. S. 200.)
801Papyrus Elephantine 7
802(ua 513 = VII) - Tafel VI.
803Schrift gleichlaufend mit der Faserrichtung. Dunkelbraun. Ohne Blastklebung. 0,32m 0,073
804Eldiiche Erklärung des Thotmosis an Euphronios.
805Umuchrift:
806ps'nbrr Thwtj-ms s8 11r-s3-'s-t n in rn lras [ltrumis]
807*3Auprn(is pł rgtr n ni rpi *43 P'trumis "rm t3 Pr-t-t
808in hsp.t XXIII 'bd Ill pr-t sw XVII "Brg (s0) 'rm nỉ ntr(18) sn n* [ntr(W) nt mnlı]
80910'rm 's.t (?) ['rm Wajr-ll'p 'rm n? ntrwl
810* Thwtj-ms •.!.!r.....:.Ptl 3trosxt ps ntddn tauprnis "pè ti Db 'rm nk rt (?) "n Kmi tr-w "w-i hms n
811"pirgtr [n nt rpi n p3 t* Db] #n?sprss-inoko ni rop.t r wu
8121) {l|a(тoгтos)≥ sach der Vermutung von ReBENsONN. Fpl. %, I1 des demotischen Textes,
813Google
p. 22
81421
815"'w.i dr'(-w(e)] n-'m-w r h py nt sš 1s-h ''''-i'r-r n "d sj-i lin pi rm (?)
816lan tot nt ss nnt-k(?)rt(?)...[...] ebn "w-i whm(?) (...) nb 'rs-f(8) 3m (r p3)
817i'w-i ti ph-w in t-.t-k hn' nt ms.t} nt 'w "'aprnh' npi nht
818d'w-rhpr 'w'r-ips inh nt hrj n'nb *sin hsp.t INIIl 'bd IIl pr.t su XVIl
819"m:'& tj-i bn 83 hs.e n Pr-'3
820(bersetzung:
821• „Der Eid, welchen Thotiosis, Sohu des Harsiesis, dem «Euphronios leistet, dem Praktor der Tempel, 'im Jahre
82223 am 170n l'hamenot. 333;4 т С.
823• Der.. .(') des Horus .. .. der ...(1) der Mur, der ....(1) der wuhltatigen Götter " Thutmosis, Sohn des Harviesis,
824spriche zu Euphronios, • dem Praktor [der Tempel des Gaues von Edfu], "im Namen des Königs [Prolemaio»),
825"Sohnes der Prolemaios und der Königin "Ber,enjike(7), und der Götter Brüider and der (wohltätigen Götter] " und
826eer Isis (?) (und des Serapis und? aller [anderen Gütter) (*) "von Ägypten: Ich woline im Gau von Edfu mit &rinen Ver-
827valtern (?). 1ª Die Rückstände, welche ich dir aufgeschrieben habe in den Jahren, in denen "ich [sie] . . . .
828• habe (I), wie es dir aufgeschrieben ist ls durch die Schreiber deiner Verwalter (?) ......•) *Ich
829lasse sie gelangen [in deine Hand mit den Zinsen, dio auf ihnen laren. "Wenn ich den obigen Eid als wahren Eid
830'*geleistet habe, so bin ich in der Gunst des Künigs, 1habe ich ihn (aber) falsch geleistet, so will ich in Tränen
831sein, t° indlem ich nicht ...irgend ein ...• der geht "'in das Haus des Fides
832(und) das Haus des Schutzes(")
833*Geschrieben im Jahre 23 am 17m Phamenoth". 213/г =.C.
834Darunter:
835"pnas Ero)Tpósaros" Apanrs depoypri puarínos)
836¡Azéżımen ró(eeraç) iis Mıyázns
837тері тоб іфрадпратох, їлою
838ayary els árúloyor.
839Kommentar:
840I. di' ist von RüVllolt (Kev. égypt. Il, 79) wohl richtig mit salo „deponere apud aliquen" identifiziert
841worden, aber diese Bedeutung wird hier kaum zutreffen. In Pap, dem. Cairo 30659 (49), scheint n' n di ('ua-
842uzalo „Gewahrsam" o. ä zu heißen, in welches ein Gefangener gebrache wird. Rosettana 30 (= Canopus 7:24)
843entspricht gi y di' (°5mxalo) ner.s ne gricch. rástes ol xonuarionol "alle Kontrakte". Die „Verwahrung aller
844Worte" ist also bildlich gebraucht. Die Stelle Corp. pap. 3, 11, wo sich das Wort noch findet, ist mir im Zusammen-
845Papyrus Elephantlae 8
846(-530- XXXI) - Tafel VI.
847Schrift gleichlaufend mir der Faserrichtung. Dunkelbraun, Ohne Blattklebung. 0,31 x0,07.
848Ubertragung von Priestereinkilnften (7).
849Umschrift:
850'mi si llr-Bltj pì ntr "} (8) nì ntr(w) nt mnl! lhsp.t VIl ti t'.s ln-ntr (P) Hthr r(P) "t-w(3)
851ini nt dd tj-s n3 tl "p-f % n wti?) rnp.t rh.t-ntr Db
852#nt mtu n? wb Hr-Bhtj (?) rn n? (?) så hri "P'3-dj-lir-pi-hrd s? Thatj-ms po mr inn
853'n h.t-ntr Db (?) hsp.e XXII
854"Thwtj-ms pè hm s? T's-dj-!Ir-sm-1ł p} mr-sn 1s8rp$.t n w".t(?) rnp-t (n h.t-ntr Dbl
855" lisp.t XV "Thwtj-ms pr ¿si lr-stasie ps mr in n
856"rnp.( 1'1(n] h.t-ntr Db hsp.t XVIII
857:Ps-dj-lir-pi-hrd s? Pl-djamn pi mr-in hsp-t 1imn mta-f nk-t
858r.ehsp.t XX-t 1s5/hsp.tXXIV "bd Il"tbj.e(?)(...)
859rnp.r'ynh.e ntr bb lisă Prtrj(-n)-IInm(2) s3......
860"Mr-ab-ltlı Ns-Sw-Tfni pi mr-sn hsp-t Il.t 14sš P'-rt(3) s3 Ns-Mjn
861Ubersetzung:
862Die Setreiber de Honea on deitr det m oden timem, und diat olitnigen duter tl) erechteni Geseieie en die
863‹em Tempel von Edfu -
8641) Pricstertitel. Siche 6 im Kommenlar unter I. 2) Siebc 5, Koramentar J.
86531 Ergältrang nach 5 (529) % 9 ff. 4) V'pl. 5 Kommentar M1I.
866Google
p. 23
86722
868* Thotmosis, der Jüngere, Sobn des Petcharsemtheus, der Lesonis-Priester (II) des Jahres 15 *- 1% Jahre in
869Tempel von Edfu
870239gund ¿ Peteharpochrates, Sohn des l'etamunis, der Lesonis-Priester des Jahres 10 (und) des Jahres 30 * - ", Jahr im
871=4:|0+С. derig wmd "Berenebthis, (Sohn des) Estphenis, der Lesonispriester des Jahres z 1° (und) des Jahres 7. Der Anteil des Propheten
872der Hathor, "dessen "y eine Jahres man der Hathor von Edfu zugestanden (?) hat (JI).
873atsr.C. 1º Peteharpochrates, Sohn des Thutmosis, der Lesonis-Priester des Jahres 22 1ª — dic Halfte cins Jahres [des Tempels
874*0=y re 11 Thotmosis("), der Ältere, Sohn des Hlarsiesis, der Lesonis-l'riester des Jabres 1S — Ieer hat kein Einkommen (V)
875aagi7rC. MIm Jahre 34 am [x*=] Phaophi (?)
876" Geschriehen von Psenchnumis (?), Sohne des..!..
877*Geschriehen von Pr-ppl", Suhne des Sminis"
878Kommentar:
879I. Zu dem Zusatz „und der wohltatigen Götter" erinnert W. SculmART an Canopus 22: 7 „хаi той; leptlę
880t te ra xr t popar depoo tposnunpgade lepel xai too EVEpYErrÕs decõa
881II. Zu diesem Ausdruck vgl. fri-s „Verzeichnis" und meine Bemerkung dazu Pap. Libbey: S. 11 Anm. 2.
882Hier steht der Infinitiv «geben" statt des Verb. finitum „ich gebe".
883IlI. Siche Recueil XXIV S. 187 ff. und Orro: Priester und Tempel 1 S. 39 und 10%.
884IV. Wenn die Lesung 't richtig sein sollte, so könnte die Bedleutung vorliegen, über melche unter Nr. 12 im
885Kommentar VIl gesprochen worden ist,
886V. Wörtlich „er hat nichts". Der Ausdruck entspricht wohl, wie W. SchUnARt mich freundlichst belehrt,
887dem a22o rpósgapos uryttèn Exten des Pay. Teb. I 88, der unserem Text inhaltlich in mancher Hinsicht
888nahe steht.
889Papyrus Elephantine 9
890{= 531 = X.XXII) - Tafel VII.
891Schrift gleichlaufend mit der Faserrichtung. Dunkelbraun. Mit Blattklebung. 0,30x:0,07.
892Verzeichnis von Priestereinkünften (1).
893Umschrift:
894'L.
895=1. "Thwtj-ms s: lir-st'st
896"[..... •) Thwtj-ms (?) •(..Jsnb (...]
897n3 (}) snh "w3h-mw |Ir-t3
898"Thlj-ms (7) s3(?) |Ir(})-s3.'s-t #wsh-mw .'.
899"Ipö]at in n n3 rpi #wh-mw T3-nt-mh-'s-t
900it3(?)psi n t3 's-t
901Ubersetzung:
9021........] "Thotmosis, Sohn des Harsiesis, 1....
903*[. ... .] Thotmosis (?) Die] salo.
904*¡Die] snlg "Der Choachyr (D) Har-yo
905: Thotmosis (?), Sohn des Harsiesis (?), 1Der Choaclyt ..'.
906"der Vorsteher der Tempel,: NDie Choachytin (11) 1'--81-186lr-ge
907i die Halfte des Plarzes
908Kommentar:
909Papyrus Elephantine 10
910(=511) - Tafel VII.
911Eügenhandige Unterschriften der drei Brüder linyris, Berenebthis und Psentaesis unter dem griechischen
912Vertrag X.XVIla (RUnENsOHN: Pap. Eleph. S. 76).
9131) Aucb In y und 8 genaunt.
914Google
p. 24
915Papyras Elephantine 11
916(~535) - Tafel VIlI.
917Schrift gegen die Faserrichtung- Braun. 0,22 x 0,175 (unvollstandig). Rechts ein Schutzstreifen. Man erkennt deutlich,
918daß der Papyrus, dessen unteres Stück fehlt, in der Weise gerollt und gesiegelt war, die RURENSONN (il a. O.) S. 5 A.
919beschrieben hat. Insbesondere ist der bis zur Halfte der Blattbreite reichende scharfe Schnitt deutlich sichtbar.
920Pachtübernahme wnter Eid.
921Umschrift:
922"Hr-p'soe s3 P$in(8) Ns-ps-mer s3 Thwej-rdjas P'ore(?)s› P'llr up Ill nè nt del n v'r3
923"r'nl m-b3h Prés Ptrumis s3 Ptrumis 'rm SArsn
924"} mr sn 'rm n? ntr(w) n°f sn(W) n3 neriw) mnh'rm e3 Pri3ot 2Abrnge t-f sn-t t-r hjm-e
925l'rni n? ntr(w) sn(w) n3 ner(w) ninh 'rm's-a 'rm Wajr 'rm n3 ntr(1r) n Km-t 1r(0r)
926"v'=n wp nt ht bm! (2u05) nbt n() nid sht Ib np? her()n bap.t XI
927"xps s3 lll rb pi nt 'w-p "p-f'rma-n n(?) nd "(W) si n Pr-3 'w bn-p rmt dd md.t "de Ir]
928ipe-f'ri n'm-n r p at lll mtui(l) wt-u r nd sho n Prát s'-tu-n mh-t
929"mta-n 'r pi he pr is wt-n (091w8) n p$ 53 Ill p3 nk nt 'u-f bprn hl (g01o) mtu-n
930"pš-frhron r pìss Ill '" mn md.e "de p? 'nb mtu-n sà nt bt ot 'n-w 't 3s
9318"r 2-.8-n n(P) p3 53 Ill 'rm(") por he nt 'vaf hpr n-m-s po nt dm' muon..? •P w'-f st-fr'r bmd.t nb ne hri
932'w-f tj ht V
933"p-f 'ri n'm-n si P'-rt sé P'-lle rbr-w n py se Ill n hsp.e X/ 'bd I ăm n Pr.s
934lºPtrumis s3 Ptrumis s$ Ns-p?-mtr s: Thwtj-r-dj-s r irrhmd.tnb ne hrj
9351n n3 ss nt brj så lir-sta's.t st l'3-Wbut.t(?)dd 'w-i'r md.t nb ot så brj n n3 ss nt hrj
936"Ilr-ps-'s-t st P'3-n(?) Ns-p3-mitr ss Thwej.'w.'rdj-s "'-rt a3 P'-llr r [st Ill n} nt] dd n w'rs tji-n]
937[Das Nächste ist verloren gegangen.)
938Übersetzung:
939' „Harpaesis, Sohn des P3-»(?), Espmethis, Sohn des Thotortaios (und; f*-rd (?), Sohn des l'ayris, — 3 l'ersonen, sprechen
940mit einem Munde: «Wir schwören(") vor dem Künig Itolemaios, Sohne des Prolemaios und der Arsinoc, 3 der
941bruderliebenden, und den Göttern, scinen Brüdern, den wohltätigen Gottern (I), und der Königin Brenike (II), seiner
942Schwester, seiner Frau, 'und den Göttern, seinen Brüdern, den wohltätigen Göttern, und der Isis und dem Osiris
943und allen Göttern Ägyptens:
944s Wir bestinmen (III) das Salz-Silber und das "r(7)-Silber (IV) des Feldes von Elephantine (V) fuir die Strair (VI) des
945Jahres I1 ®zu 3 l'ersonen gemaß dem was man mit uns einschatzt in den Kanzleien('› des Königs, indem wir zsr.c.
9463 Leute " uns gegenseitig nicht anliigen(". Und (wir) (VII) zahlen es ein an die Banken des Künigs, bis wir sie
947zufrieden gestellt (VIII haben. "Und wir tragen gemeinsam zu dritt die Ausgaben (Unkosten) und den V'er-
948lust (IX), Den Gewinn ( ") "teilen wir unter uns dreien, indem der Fid nicht falsch ist. Wir schreiben das Silber,
949welches lºan uns drei eingezahle (X) wird mit seinen Ausgaben, welche dabei entstehen, in ein Buch und wir
950W'er von uns sich weigert, gemall jedem obigen Worte zu handeln, der zahle 5 Silber(-r*trn) " an
951jeden von uns(®).
952Geschrieben bat po-yer (?), Sohn des l'ayris, gemall der Anweisung (XI) der 3 Leure im Jahre 11 in Pachons des
953Königs "Ptolemaios, Sohnes des Ptolemaios (XII).
954Unterschrieben hat Espmethis, Sobn des Thotortaios, um gemaß jedlem obigen W'ort zu bandeln 1 in der obigen Zeit.
955Unterschrieben hat Harpaesis, Soln des l'aubastis (?), indem er sagt: Ich handle nach jerlems oben geschriebenen
956Wort zu der obigen Zeit".
957[Zu dem nächsten vgl. den Schluß des Kommentars)
958Kommentar:
9591. Das Königsprotokoll in dem Eid ist völlig konfus und ist etwa so herzustellen „vor dems König Ptole-
960maios, Suhne des Ptolemaios und der Arsinoe, der bruderliebenden, der Gütter Brüder, und der Königin Berenike,
961seiner Schwester, seiner Gemahlin, den wohltatigen Gottern*.
9621) l'erbessere meu.-u.. z) Uber der Zeile, 3) Wortlich "machen (cinen) Fid".
9634) Wörtlich „Schrif-Häusem". Demelbe Ausdruck Pap. Nerlin 3118, 23.
9645) Würtlich „indem kein Mensch Lägr sagt gepro remen fienussen vou uns 3 P'ersonen',
9656) Wörtlich „alle Sache, die mehr ist". 7) * ....* Hber der Zeile. 8) Wortllch „seinen Genossen ron ans".
966Google
p. 25
96734
968II. Unter dem Findrock des konfusen Protokolls kann man geneigt sein, auch in der seltsamen bisher nicht
969weiter belegten Schreibung 3Abrngr einen Fehler zu sehen, etwa so, dall der Schreiber den vorhergehenden Namen
970Arsinoe beganu, nach dens ersten Konsonanten 3A sich des richtigen Namens Berenike erinnerte, dann aber vergaßi,
971das falsche 34 zutilgen. Liegt aber kein Fehler vor, dann könnte der Schreiber mit dem f
972der Doppelkonsonanz bezeichnen und die Aussprache "Brenike beabsichtigt haben. Erst wenu sich diese Orthographie
973auch anderweitig belegen läßt, kann man eine Entscheidung treffen.
974IIl. Zu dem nächsten ist die folgende Stelle des Dekrets von Canopus zu vergleichen (Tanis 7.. 1 f. =
975Hisn 20) mni lj-so Ni ler N3 ms(2r) (020) ee us aib lj pos herzo es mes-(-so vel'aerau "rof len ps lesponier de ss ner(a0) a le at
976lir ne'su'r 13 aåto nt munk ned-s ue nà rpi rpi rupis r 1e 73 1 p3 lep ntr — hierogl, ied. Semin) S A1lae S
977800-81·849 mmlEI= griech. (ed. DITTENDERCER) „didoodee zats deyarpáois zos depios ix
978É
979xáSTaN lenrs xarà loyov tür itpor quododoy. Hier ist also wupi („entscheiden"), ganz wie in unserer Stelle, N01
980dem Festsetzen von Steuern gebraucht.
981Wort ist mir unbekannt. IV. Für diese Greppe scheint mir banno eire andere Auflosung als Qun & De » müglieh, aber ein soleches
982V. "Das Feld von Elephantine" (i 121 Gi9 JSS) ist mir sonst nicht bekannt.
983VI. Der erste Konsonant sieht genau wie das u von goro (7. 8) aus und nicht wie §. das in 1m? (Z. s) die
984normale Form zeigt. Daher ist die nahelicgende Lesung üfr grt „Steuer"' sehr bedenklich. Freilich mit tetre, wie
985dazustehen scheint, weißl ich nichts anzulangen.
986VIl, Es steht da mlu-to (utor) „man zahlt ein", was zur Not einen Sinn gibt. Naher liegt aber die oben vor-
987geschlagene Verbesserung, die eine Flüchtigkeit des Schreibers voraussetzt, der das Suffix -n vergessen hat.
988VIII. Auch eine andere Übersetzung und Auffassung ist moglich. Wenn man das Pluralsuffix nicht auf die
989Banken, sonderı das Silber (x} |if) bezieht, so kann mnan auch übersetzen: „bis wir die Summe voll gezablt haben'.
990Das entsprache also ganz dem dvardypnén riç oráç „die Pachtsumme voll auszahlen"3,
991IN. 3si (~ occ) ist demotisch in zwei Bedeutuugen, I. Strafgeld, 2. Verlust, belegt. Fur die letztere zitiere
992ich die unserer Stelle äbnliche Pap. demot. Amberst 63b (noveröffentlicht) 380 p} ssi nl'suf"3j r-1 ps rus p? "nh
993mlu-f psr r fr-ll p3 s3 Il „der V'erlust, welcher uns wegen des Vorhofs trifft, soll auf uns ? verteilt werden".
994X. Zu 'r iste ("pacor) „zahlen" o. ä. vgl. Pap. Reinach pag. 187.
995Xl. Für r lr, das auch sonst nicht" selten ist, gibt die bilingue Inschrift von Karnak (Annales VIl, 251 fr.)
996хата dадóу».
997XII. Beachte, dali hier „Ptolemaios Sohn des Ptolemaios" Ptol. IIl Fuergetes bezeichnet.
998Was den Inbalt des Textes anlangt, so ist er die cidliche Erklarung, mit welcher Harpaesis, Espmethis und
999ja.y't (f) ein gemeinsames Geschäft übernehmen!. Dieses besteht, wenn ich recbt sehe, in der Pacbtung eines könig-
1000lichen Monopols auf der Insel Ilephantine, welches insbesondere die Salzsteuer, die alexr,", betriff. Die drei L.eute
1001sind also Steuerpachter, welche eine Pachtgesellschaft" bilden. Sie haben die Pacht wie üblich auf ein Jabri über-
1002nommen und verpflichten sich eidlich, Verlust und Gewinn gleichmaßlig unter sich verteilen zu wollen. Dabei ist es
1003von Interesse, daß die Hohe der Steuersumme zwischen dem Staat («dlen küniglichen Kanzleien") und den Steuer-
1004pachtern vereinbart wird.
1005Der Vertrag ist doppelt in der oben (S. 23) angegebenen Weise ausgefertigt worden. Doch ist nur die erste
1006Zeile und Spuren der zweiten von dem unteren Text erhalten.
1007Papyrus Elephantine 12
1008(-554) - Tatel IX
1009Schrift gleichlaufend mit der Faserrichtung. Dunkelbraun, 0,41(unvollst) x0,27 (unvullst.). = Selides zu je 0,1c.
1010Traditionsurkunde (azootadior ouyypagi)) über einen Hausverkauf.
1011Umschrift:
1012"!sp.e Il.e 'bd l'shjt a Prés Peurms Pturms s3 l'tur[ns) 'rm 13 Prás.t Brng es st wid od
1013s-t-hjmt T'-H'pi t' Grrus mw-t-s.!.
10141) - Xuésodug Kosettana Z. 7. 2) Siebe WILCKEN: Ostraka I, 5.73. 31 Vgl. Pep, Reinach S. 194- 41 Privatvesträge mit
1015eidlicher Erkikrung sind auch soast bekanat z. B. Pap. Bezlio 3818 5) Siehe dazu WILCKEN: Dsraka I S. 142 IS. б) ib. 335 R. 7) ib, g15
1016Google
p. 26
101725
1018=n s-t-hjun.t T'Sti e' !lr-mbw-t mu t-s "s-t-wr-t dd-i .!. e-t 'rin-s 'v-r-br n3 wpi db p3 'nt nt3
1019wi.t brob lb hn nsi nk-t rs (p-r) hirr n he (8)
1020"tj "} wpi mst r fr-i nom-w lj-i wi-t r brot o ps'nrn-f(f) r lj-w db be n s.t-bim.t Tti-sm3-t? hn"
1021n3ink•tr3 ps krr mn-mtu-i md-k nb
1022•"pì t3 'w'r n-t a raw ti ps hrw nt hrj rop.t no "' dt pe nt 'w-fr'3j (r) hr(2)-t db-w n rn-i n rn
1023rmtabnprt3ninpshr'rtrpsisr r-wn Tri-smi-t3 n p}*
1024"n rn-f 'w-i ti wi-f r lr-d bn' ps krr ns nh-t rè rejos r e'w (t3]ks's nt..'o. "rot noj pol hp e3-w
1025wpi p.w 'nh
1026"m-b}h llnm ma-mtu-i md.t no nps t3 'w'r la-'t a rn-w p'w-t it po nt lj htr a md.t ab nt 'w-fr
1027ed-t-w 'rm-i n rn md.t nb nt brj mea-i 'r-w r hr-f n ltr
1028ift mne 3t sh nh 'w'r s•t-hjm-t T3ï-sm3-t} t (Sin3-}t? r tj-w n-s ps ' nt hr (t3 ut) del 1-s} T'-Sti
1029t' Hr-m-hu db pì ss db-ht pì så wi r da (= si) T'-Sti(?)
1030"w-i tj'r-s T'-ll'p s Krrus 'w-i 'row n s•t-hjnı t T38•509}-13 1' [Sm3-}t}
1031si wn(?)-pr "mn "3j-m-btp st 'mn-btp.
1032Übersetzung:
1033"Im Jabre 3 im Monat Thot des Königs Ptolemaios ( Euergetes I.), Sohnes des l'tolemaios (= Philadelphos), *94v.t°
1034Es apricht die Fran Taapís (11), Tochter des "Gellos (i) und der .!.¿ *zu der Frau Tastis (ITa), Tochter des Har- Solnes des Ptole(maios) (- Soter), und der Königin Berenike, der
1035machis und der Esoeris:
1036Ich habe eine Klage (III) mit dir gesprochen vor den Richtern wegen des Hlauses, welches in dem mittleren Quartier
1037von leb (Elephantine) liegk, mit diesem Mubiliar (IV) (und) [dem] krr (V) aus Silr. "Dic Richter baben mir
1038mit ihuen Recht gegeben (VI).
1039Ich trete dir (nun) das genannte (t) Haus ab, welches der "Tisemtbeus verkauft wordens ist mit diesens Molilar (und)
1040dem krr. Ieh habe kein Wort * der Welt deswegen an dich zu richten von dem obigen Tage an in irgend einem
1041Jahr bis in Ewigkeit. Wer desbalb zu dir kommt in meinem Namen (oder) im Namen irgend jemandes in der
1042Welt (oder) int Namen der Zuntinumung (?). wrlche du der U'rknwde ertrilt hart. welche der "Tisemtheus über das * ge-
1043nannte Haus ausgestellt worden ist, den entferne ich von dir (und) dem fry und dem Mobollar, [welches] sic als
1044meinen Begrabnis-Anteil • .'
1045und Strauben.
1046U'nd die Frau •Tisemtheus, die Tochter des [Semjeleus, welcher das obige Haus gegeben worden ist, sie spricht nach
1047Tastis, der Tochter des Harmachis, wegen der Kaufurkunde und der Traditionsurkunde: Tastist Nich lasse sie der
1048Taapis, Tochter das •Kellos (7), ausstellen -
1049Ieh stelle sie (also) der Tisemtheus, Tochter des [Semjtheus aus.
1050Geschrieben von dem Pastophoren des Amon
1051Imuthes, Sohn des Amenothes".
1052Unten rechts daneben (nach Lesung von W. SchunAkt):
1053Ly Horr aurynagi
1054ї» éтornoсrо kärıs
1055Tайтіте атобтаоіов
1056TEpi Me brexá iee anrije
1057Die Kuckseite (Tafel VII)
1058enthalt folgende 16 eigenhändige Z.eugenunterschriften:
1059" Rot (7), Sohn des Horos • *l'eteharensnuphis, Sohn des *l'senpelaias=
1060=Pls, Sohn des Harsiesis 10 Paesia, Sohn des P'-.!.
1061* Psenchonsis (7, Sohn des Espmethis " Psenpoeris, Sohn des P'eteyris
1062"Horos, Sohn des Ifgértais (F) 13..'. ., Sobn des IIr-sni' (3)
1063* *Pamenches, Sohn des Choachyten () S%N*ig (3) 17'nh-.!., Sohn des ....
1064" l'achnubis, Sohn des "Peteharensnuphis ' ' Espmetis, Sohn des P'elaias*
1065: Imucbes (f), Sohn des Pr.4°s (7) D' *Peteharcnsnuphis, Sobn des Paubastis (*)
1066*Patus, Sohn des lioros 1° Thotsytes', Sobn des Petisis.
1067•) Siche Archiv UII S. 339. 3) Vgl, GruFFrrH: Magicel payyri 24.
10683) Nach Pap. licrlia 3016 5/8. 4) Nach P'ap. Berlin 3001 (griechlsche C'nterschritt im Text S. 13) and 3116 64.
1069Snrokcaeno, Demot, Stadien Il.
1070Google
p. 27
107126
1072Kommentar:
1073I. Dieses Protokoll der gemeinsamen Regierung des l'tolemaios III. Energetes I. und der Berenike iat mir
1074sonst nicht bekannt. Neu ist auch dav epith, ornans der letzteren SefT "3 seausd, fuir das ich freilics
1075keine sichere Übersetzung vorzuschlagen wüßte!.
1076II. Die Wiedergabe des nom. pr. T°-l'fj (*Ta-gane) durch Käzıç ist zunächit ganz überraschend, Indessen
1077der hier vorliegende Wechsel zwischen / und & t ist auch sonst für griechische Transkriptionen zu belegen, so in Pap.
1078Berlin 3116 VI, 19, No ,19Ge8 T3-Srj 1-8-™3 cin Lerxayoes" (nach WIncKEss Lerung) gegenüberteht,
1079Ila. In diexer unctymologischen Scbreibang steckt wohl der cheophore Name I"-Stj-1 „die (Dienerin) der
1080Göttin Satis", die ja auf Flephantine verehrt wurde.
1081IIl. Die Bedeutung dieser häufigen Gruppe ist endlich durch eiese Stelle klar geworden, welche in dem ganzen
1082Zusammenhang nur die Bedeutung „Klage" o. i zulaßt. Freilich die noch immer zweifelhafte' Lesung wird damit
1083nicht entschieden" Das Wort ist Ferininum und da es mit wor determiniert wird, ebenso wie z. I. dni "Papyrus.
1084Buch", so wird es woll eigentlich die Klageschrift bezeiclnen.
1085IV. Wörtlich „die Sachen des Hauses"" Zu ro.6 vgl. GRIFFITH: Storiex S. 93. Die Bedeutung "Haus" ist durch
1086Pap. demot. Amherst 30 (unverüffentlicht") gegeben, wo dem idst go.f"ams hrlr "ao "f di "!' las" pr-tu mit r ln e
1087inr „ein Haus, welches verfallen ist, dessen Mauern (aber) noch stehen mit ihrem Eingang und Ausgang", griechisches
1088nixne xatEronÉvos ¡s dé cüxue repícdr xai eiçodos xaè lşudo= (Pap. Amherst Il [ed. GKENFELI-HUNT]) LIV S. 64.
1089V. krr könnte krj wldk „Riegel" sein, aber diese Bedeutung palt hier kaum.
1090VI. Das soll doch wohl heißen „die Richter haben mir das Haus etc. zugesprochen".
1091VIl. Diese Wendung findet sich auch sonst, so Pay. Inn-bruck (Rec. XXV) 715 "s(-1 mes3-t p? "3 y"ul ler p)
1092s$ 2.10....I Mo » p3 "s p'a sopolijm-e fo p$ s$; ferner Pap. Brüssel 2, 9 (= 10) "r-t mst-i n pr "1 o "roi ler p3 ss.
1093In diesen Beispielen möchte man wie in unserem ähnlichen auf eine Bedeutung wie „Zustimmung" raten, also
1094etwra „du stehst hinter mir mit der Zustimmung, welche ich der Urkunde erteilt babe", In Pap. Brüssel 2, 5 scheint
1095"} als Verbum „zustimmen" zu bedeuten, und diese Bedeutung würde auch in Paj» Elepbantine 8 (530) Z, 10 und Paj.
1096Cairo 30603, ;. 8, I1 zutreffen, falls dort wirklich 's zu lesen sein sollte.
1097Inbalt:
1098Die Frau Tastis hatte der Frau Tisemtheus cin Ilaus mit Mobiliar verkauft in der Annahme, es sei ibr Be-
1099Nach dem Abschluß des Verkaufes stellte sich indessen diese Annahme als ein Irtum herav, denn das Haus
1100wurde kraft richterlicher Entscheidung für Eigentum der Fraw Taapis erklärt. Indessen der Kauf liell sich nicht mebr
1101rückgängig machen und so trat denn Taapis an Stelle der Tastis in den Kontrakt ein, trat also an ihrer Stelle in der
1102üblichen zwicfachen Form® durch Kaufurkunde (xpãoç) und Traditionsurkunde (árourcolor Gryyoaq') das in Frage
1103stehende Haus an Tisemtheus ab und erhielt von ihr — was unsere U'rkunde nicht ausdrücklich erwahnt — die ur-
1104sprünglich für Tastis bestimmte Kaufsumme. Darauf nimmt die am Schluß der Urkunde stehende Erklärung der
1105Tisemtheus Bezug, in welcher sie der Tastis, der ursprünglichen Verkauferin, ausdrücklich sagt, daß sie nunmehr die
1106beiden Kaufurkunden nicht ihr, sondern der jetzigen rechtmalligen Besitzerin Taapis ausstellen lassen wird, Dement-
1107sprechend — wenn ich recht verstehe — erklärt auch diese, der Tisemtheus diese Urkunden zustellen zu wollen.
1108Diese Auffassung, die ich in der Hauptsache PREIstikt: verdanke, stimunt auch zu der griechischen U'nterschrift auf
1109das beste. Denn diese bezeichnet ja den demotischen Test als eine serypegi, drootadlon, eine Traditionsurkunde.
1110welche Naris der Tasriş infolge eines Rechtsstreites ausstellte.
1111Papyrns Elephantine 13
1112(=534) -Tarel X.
1113Schrift gleichlaufend mit der Faserrichtung. Hell. Kechts unten ein dunkles Flickstuck. In ‹ler Mitte eine
1114Blattklebung. 0,26×0,13 (unvollständig).
1115Hausverkauf (Rruchstück).
1116Umschrift:
1117'Hsp.t XXVIII "bd Il proe sw XXVIll n Kixrs ps nir dd wn-pr Inmés ub lb pontr'sw'b.?..'.
1118biobjtntr . .'. n lnm P'-ham lo.........
11191) 4$ kana 2. A „egianen" bedented, teld•l hünote der Uekarnle Nuine eintr Lionenart (Byssur) rein, Man kénnle also zar Noe „itie
1120lysusspioucrin" Sbersetren, 2) Siche oben S. 9.
11213) Zu der Wiedergale des md durch yor vgl, einsweilen dayüng — Pan, dpyğoç — -Hrter (P. S. B. A. XVVII S. 90 Nr. 35-
11221) Siehe GRIsrITN: P. S. B.A. XXIII, 300; SPUELBRuG: Straßburger demot, Papyruz 5. S und Recseil XNT, 10.
11235) Koptisch würde apınc entsprechen, uber auch damil ist für die Irsung der demolischen Gruppe nichts gewunnra.
11246) Des Ausdruck Ist such sonst häong c. B. Cainu J0602, 12.
1125S) Vel SreroniunRo: Staßbarger demos. Urlunlen S, 8I, und dazu WicRes: Archir I1 S. 143 u. 358 HI $. 184. Feroer WESSELY:
1126Specim. Tafel 13 Nr. 29, 10.
1127Google
p. 28
112827
1129*hn' "mr n Hum P3-dj-Wsjr-Ns-p}-mte s3 sp snw hn' 'mr [n) Hnm Hr-p3-'s.t s$ P3-dj-Wajr-Ns-p$-
1130mtr hn' s•t•bjm.t Trï.dj(?)-..%. l' Ps-dj-Wsir-Ns-p?-mte r s3 III mw-t-u |. . .
1131*'w-fwhm n h.t w-t m hn 'wit hrjen lb rnireb bt w's wn-pr Hom'esb Ib po ntr's 'w-f n
1132pi'rpi n Hom n hnrs Ns-ps-mtle .
11331n 83 s1 =5 n s3 P'osi nhe mhiti hn l'ek'tt ",npo'nmfrnirtbht'w'rhiti?) n
1134Swn n Pr-si P'-mte st Billos hn' R-t-hjm.s T3i-[dj(?) ...
1135ser-in wt pint'w. nnstön"r'nirtb henhnmhti hn' på lar 'nir th ht n Pr-Si nt
11368à hrj hn % r ps sbe n ps 'rpi [.
1137"wne (:) br d3d3[.. .).!.03()прs" rn-fsp-f(")|. •] mtu-tn { ] n-etn un nn}
1138t3(w) n "nt sš hrj l'(""' ..) • hrir(?) he l,rpi h.r n.'m-tn
1139"[r 'n-i) r tb he ['w 'r..] .!.nbnp$t3l.. .!.
11401.. dj-] w'b n-tn rs3nb(.
1141*i.. 1'w-if...
1142Ubersetzung:
1143• „Im Jahre 28 am 28* Mechir des Caesar, des Gottes, tis spricht der l'astophor des großen Chnum, des Hern von yar.c.
1144Elepbantine (I), des großen Gottes, P'riester . ! ., der bi-nlg (II). Gotlesvater . . ! . .
1145numis, [Sohn des . . zu N. N.] = und dem "mr (1II) des Chnum *Petosorespmetis, Sohne des gleichnamigen
1146Vaters (IV), und dem 'nar (III) des Chnum Harpaesis, Sohne des *l'etosorespmetis und der Frau Jw-dj () .
1147Tochter des "Petosorespmetis, + Personen, deren Mutter (..... heißt. Ich trete euch ein Neuntel meincs Haures ab] "mit
1148cincm Stockwerk (V) in dem oberen Quartier von Elephantine, das ich erworben habe von dem Pastophoren des
1149großen Chnum, Herrn von Elephantine, des grolien Gottes, welcher an dem Tempel des Chnum an dem Sud-
1150Kanal (P VI) ist, Espmetis, [Sohn des • .) *von der Kanzlei des|
1151des Pa.ss, an dem Nord-Kanal (VI) und mein anderes Neuntel des genannten Hauses, welches ich erworben habe
1152von dem Fürsten (*) von Syene and lr-si (VII) Pametis, Sobn des Billos und der Frau T-[-dj (29) .
1153.) " ganz, ohnc Teilung • die Teile des Hauses, das ich bei dem Nord-Kanal
1154(VI) ervorben habe, und das Neuntel, welches ich in lr-Si (VII) erworben habe, das oben beschrieben ist, in ihna,
1155süilich von der Mauer des Tempels [. •) °unter [.
1156des genannten Hauses and die Teile des oben be-
1157schriebenen Hauses (. . . % auf jeden von euch 1.
1158Kommentar:
1159I. Hessss nô Ih — Xroruco veher8 u. varr.3
1160I1. Dieser Titel ist wohl identisch mit dem 7a der aus Avsuan stammenden Stele 22079 des Cairiner
1161Museums?.
1162III. Der Titel ist mit Crfir determiniert.
1163IV. Zu dieser Bezeichnung vgl. Demot, Studient I, Seite 15.
1164V. "a-y suhn n lor su.1 = povóoreyos. Siehe Straßburger demot. Papyrus Seite 45 Anm. 1.
1165VI. Die Lesung der ersten Gruppe, die ichı mit lnu „Kanal" gleich setze, ist zweifelhaft. Zu dem Namen
1166vg). BReesch: Dict geogr Sg00 e und Sgoecg mm=o» Südkanal" und „Nordkanal", die bei Edfu liegen.
1167VIl. Prsi, das genau wie ncor (Menschie) geschrieben ist, kann bier diese Stadt nicht bezeichnen. Vielmehr
1168mul es ein Ort in der Nähe oder gar ein Platz auf Elephantine sein. Die letztere Annahme wird durch Zo 5 nahe
1169gelegt. Wenn die Lesung 130j „Fürsr" richtig ist, so darf an den 0-Sypmmf3Jae,den Fürten von Ele-
1170phantine"4 erinnert werden.
1171Nachtrag: Zu Seite X. — Zu den Transkriptionen von e1 ist unter c, B noch daranf binzuweisen, dal nach
1172ERMAs* sehr wahrscheinlicher Vermutung (Äg. Z.eltschr. 1883 S. 103 zu Zeile 45) das alte n..r in dem ne des alt-
1173koptischen Pariser Zauberpapyrus steckt.
1174•) Derseibe Name wit Z. 2. 2) Siehe SETHE bel PAULY-WINsOwA: Realencgel, sab Chnabis (2349 (T.).
11753) Tafel XXV des Kalalogs (Ahmei Bey Kamal). - Ob der Name Ai-Prienter des Apis (A. Z. XXI, 121. Recueil SXII, 103) dlamsle
1176Slentisch ist, vermag ich sicht zu entscheiden. 1) BRoGscN: Dict glogr. 111 und A. L. XXIX, 76.
1177Google
p. 29
1178SPIEGEI
1179Vurlaga d. L. 11
1180BERG: DEMOTISCHE STUDIEN IL.
1181Pap. Elephantine 1 (=532)
1182(223/2 v. Chr.)
1183urirha. Loiprig
1184Tafel I
1185OLLl -6
1186Derselbe Papyrus
1187retouchiert
1188Biebularkansdale Bile Beuiroed, srbenie walOglC
p. 30
1189SPIEGELBIRG: DEMOTISCHE STUDIEN II.
1190•1**·1225
1191Pap. Hlephantine 3 (=328)
1192J&GF
1193b tsfeis Вір(ирр.1 MnEos, paza! qusngszsaz ystiinn Kusaу prto. кнн detmoeyKalк
1194Verings d. C. Hiarirhn Leiprlg
1195Tafel I1.
1196(Bronillon son 2)
1197Natürliche Grüean
1198PapEleplantine?(=033) (2232 r. Chr.)
11991aedoy Googlc
p. 31
1200SPIEGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN II.
1201121y J&GF l'ap. Hlephantine 3 (=523)
120219020 yusmtzsca du sint inesnu
1203Vrrlags d. C. Hiarichs Leöpow
1204Tafel 11.
1205(Brouillon von 21
1206Natürliche Grüne
1207LTER P'ap. lephantine 91=533) (2232 r. Chr.)
12081aeday Google
p. 32
1209SPIE
1210Verlage s
1211SELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN I1. Tafel 1
121213
1213OLel
1214Pap. Elephantine 1 (-532) Desselbe Papyrus
1215(223(2 r. Chr.) retouchiert
1216C Miuricha Beipoig Lirhbedrurbanstall Blk. Drurketri, Merpnhume ded glC
p. 33
1217SPIEGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN II.
1218Pap. Llephantine 3 (=323)
12190001%
1220ТwУnфf hogeJ
1221l'erlag: & C. Hinrelm Leiprig
1222Tafel II.
1223(Brouillon von
1224Nalürliche Grüsse
1225l'ap Elephantine ? (=5:k3) (2232 r. Chr.)
1226ay Googlo
p. 34
1227SPIEGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN I1.
1228Brenosmimania Gasle uase M okinas
1229-0204FC150/
1230zaLenrmm Lr
1231hexen (4Re,
1232Ao1)KX
1233Natürilehe Grönse
1234Pap. Elephanti
1235(223)24
1236Verlags J, C, Minricha. Leigsig
1237Tafel Ill.
1238mASK1KX11 кяктв (ио4і)
1239Smisinkenik
1240ne 4 (=527)
1241: Chr.)
1242Googk
p. 35
1243SPIRGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN I1. Tafel IV.
1244Pap. Elephantine 5 (=529) (226/3 v. Chr.)
1245Natürilche Grñerg
1246Terings J. C. Hinrirhe, Lelgaig
1247Dig zeday Googl
p. 36
1248SPIEGELBERG : DEMOTISCHE STUDIEN II. Tafel V.
1249Pap. Elephantine 6 (=528) (225)4 r. Chr.)
12504270
1251Natürllehe Grinee
1252Verlogı J. C. Hinrirhs, Doipsig
1253Diy zeday Googl
p. 37
1254SMEGELRERG: DEMOTISCHE STUDIEN II.
1255Natürlict
1256Pap. Elepbantine 7 (=513)
1257(225,4 v. Chr.)
1258Valae• 1 Himeinhe lo
1259Tafel VI
1260102A206
1261e Cirüsse
1262Pap. Elepbantine 8 (=530)
1263(2203 v. Chr.) Dg 2ed 5, Google
p. 38
1264SPIEGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN II.
1265127635
1266Katürilehe
1267Pap. Elephantine 9 (=331)
1268l'erlag: d. C. Hierirho, Leiprig
1269Tafel VIl.
127020,Й4
12717:-3e1f65r
1272,Perka Lnin
1273JLIGA
1274s2 Lusae
1275{
1276Pap. Elephantine 12 (=334)
1277(Rückseite)
1278U rösse
1279Pap. Elephantine 10 (=311)
1280Deg 2ed b G00gh
p. 39
1281SPIECELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN I. Tafel VIII.
128222 yus ·01-62213031,01r4Es Миоусар, сноуь з. palnh-protasnlspantisn Cos Pap. Elephantine 11 (=335) 1237/0 r. Chr.)
1283Sonle bao an/u03210 corDotha
1284Natürliebn Grdaw
1285lerlagr 16. Hinrich• Іліргія Googk
p. 40
1286SPIEGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN II. Tafel IX.
1287нологмоль→ермсти
1288застиоодКарки редот
1289LNEoыe nhespona
1290OLeLel 1115
1291Pap. Elepbantine 12 (=554
1292(215/4 x. Chr.)
1293ferlag: d, C. Hinrirhs. Beipaig Google
p. 41
1294SPIEGELBERG: DEMOTISCHE STUDIEN II.
1295Lgou uxyukai
1296Dpeshem le3ar
1297Vorlag: J. C. Hioriche, Leipeig
1298Tafel X.
1299Pap. Elephantine 13 (=535) (3:2 v. Chr.)
1300Kalürllcbe Griese
1301Dy zedb/ Google
p. 42
130232101 073232
1303652
1304Google
p. 43
130532101 073232
1306De zedd Google
p. 44
1307Dia ceduy Google

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Spiegelberg – Demotische Papyrus von der Insel Elephantine I, Nr. 1–13 (Demotische Studien 2; Leipzig: J. C. Hinrichs, 1908) — OCR (Apple Vision)
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Spiegelberg – Demotische Papyrus von der Insel Elephantine I, Nr. 1–13 (Demotische Studien 2; Leipzig: J. C. Hinrichs, 1908); public domain in Canada (death year verified: Spiegelberg d.1930: PDF Author field "Spiegelberg, Wilhelm, 1870-1930" of corpus/incoming/demotic-texts/spiegelberg_demotische-papyrus-elephantine_1908.pdf (pdfinfo, read 2026-09-29); title page pdf p. 3 ("… veröffentlicht und bearbeitet von Wilhelm Spiegelberg, Leipzig, J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung 1908") · note (PROPOSED-scan_copyright-E-2.csv): archive.org item bub_gb_jyHgAAAAMAAJ carries a Public Domain Mark (demotic-texts/README.md §3) (E-2 volume spiegelberg-elephantine-1908)); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.
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Spiegelberg – Demotische Papyrus von der Insel Elephantine I, Nr. 1–13 (Demotische Studien 2; Leipzig: J. C. Hinrichs, 1908) — OCR (Apple Vision). corpus/incoming/e-2/spiegelberg-elephantine-1908/ — Apple Vision OCR (tools/e2_ocr.py, worker E-2, 2026-09-29) of corpus/incoming/demotic-texts/spiegelberg_demotische-papyrus-elephantine_1908.pdf, 44 PDF pages; provenance and verification in corpus/incoming/e-2/STAGING.md. Layers as published by the Kemetic project (Yousef Hanna), 2026: Coptic · Cairene · Kemetic, /doc/ancient-egyptian/demotic-texts-and-the-trilingual-decrees/spiegelberg-demotische-papyrus-von-der-insel-elephantine-i-1908.vision-ocr/. Spiegelberg – Demotische Papyrus von der Insel Elephantine I, Nr. 1–13 (Demotische Studien 2; Leipzig: J. C. Hinrichs, 1908); public domain in Canada (death year verified: Spiegelberg d.1930: PDF Author field "Spiegelberg, Wilhelm, 1870-1930" of corpus/incoming/demotic-texts/spiegelberg_demotische-papyrus-elephantine_1908.pdf (pdfinfo, read 2026-09-29); title page pdf p. 3 ("… veröffentlicht und bearbeitet von Wilhelm Spiegelberg, Leipzig, J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung 1908") · note (PROPOSED-scan_copyright-E-2.csv): archive.org item bub_gb_jyHgAAAAMAAJ carries a Public Domain Mark (demotic-texts/README.md §3) (E-2 volume spiegelberg-elephantine-1908)); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.

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