Erman – Bruchstücke koptischer Volkslitteratur (Abhandlungen der Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1897)

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Attribution: Erman – Bruchstücke koptischer Volkslitteratur (Abhandlungen der Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1897); public domain in Canada (death year verified: Erman d.1937 (archive.org creator metadata "Erman, Adolf, 1854-1937" quoted in corpus/incoming/w16-worterbuch-erman-grapow/README.md) — two-country rule met (LICENCES.md §7 + US ≤1930), REBUILD-PREP 2026-09-26); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.

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page 1
1Erman, Adolf
2Bruchstucke koptischer
3Volksliteratur
page 2
page 3
4BRUCHSTÜCKE
5KOPTISCHER VOLKSLITTERATUR.
6VON
7ADOLF ERMAN.
8AUS DEN ABHANDLUNGEN DER KÖNIGL. ⲣⲕ AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
9ZU BERLIN VOM JAHRE 1897,
10BERLIN 15897,
11VERLAG DER KÖNIGL. AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN,
12ⲓⲛ COMMISSION. BEL GEORG -REIMER.
page 4
page 5
13BRUCHSTÜCKE
14KOPTISCHER VOLKSLITTERATUR,.
15VON
16ADOLF ERMAN.
17AUS DEN ABHANDLUNGEN DER KÖNIGL. PREUSS, AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
18ZU BERLIN VOM JAHRE 15897,
19BERLIN 1897.
20VERLAG DER KÖNIGL. AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.
21ⲓⲛ COMMISSION BEI GEORG REIMER.
page 6
22Gelesen in der Sitzung der phil. Classe am 14. Jannar 1897
23g 1
24[Sitzungsberichte St. IN. S. 19].
25Zum Druck eingereicht am 11. Febrnar, ausgegeben am 13. April 1897.
26ⲧ
27ⲅ
284
page 7
29Wis ich hier veröffentliche, steht auf losen Blättern gewöhnlichen Papiers,
30wie ⲁⲓⲟ ⲓⲛ dem Schutte der mittelalterlichen Städte Acgypftens gefunden
31werden, und ebenso unscheinbar wie dieses Äufsere und wie diese Herkunft
32ist auch der Inhalt dieser Texte. Aher sie haben uns zweierlei zu bieten,
33was man in der offeiellen Litteratur der Kopten vergeblich sucht: eine
34natürliche Sprache, Ⲱⲥ nicht vom Griechischen beeinfhidfst ist. und, was
35noch wichtiger ist, unzweifelhafte Beispiele koptischer Metrik. Und diese
36Meirik scheint, soweit ich schen kann. nichts mit der ericchischen zu
37(hun zu haben, die sich ja auch nur schr gewaltsam auf Ⲱⲥ koptische
38Sprache übertragen Ⲡⲉ [ϫⲟ ist sie aber einhehnischen Ursprungs, so gewimen
39wir damit die Hoffnung, dafs sie uns einmal auch die alten acgyvptischen
40Verse lesen Tehrt. die in ihrer vokaltesen Schrift bisher jeder Bemühung
41gespottet haben.
42Über das Alter dieser Bruchstücke kann man eigentlich nur sagen.
43dafs das, was sich von derartigen koptischen ⲛⲛ arabischen Papierblättern
44in den Sanımlungen datiren Kifst, meist. in das zehnte und ⲟⲡⲧ Jahrhundert
45ⲙⲛⲟⲩ. Auch der sprachliche Charakter unserer Texte stimmt gut zu den
46von Krall (Corpus Papyrorum Raineri Nr. ⲛⲛ IN veröffentlichten Notizen
47aus dem Jahre ⲧⲟⲧⲟ ⲛ. Chr.
48Beim Abdruck der Texte habe ich unsichere Buchstaben durch unter-
49geselzte Punkte, fehlende durch Sternchen bezeichnet. Diese letztere ⲇⲏ-
50gabe aber bitte jceh mit Vorsicht zu benutzen, demn die ungeschulte Schrift
51dieser Blätter erlaubt keine genaue Abschätzung. Auf dem gleichen Raume
52stehen je nachdem 4. 5. 6 oder ⲧ Buchstaben. und es kommt dem Schreiber
53auch nicht darauf an, mitten drin ohne Grund einen leeren Fleck zu lassen
54ⲓ
page 8
554 A. Ⲕⲕⲛⲇⲭ:
56oder eine Zeile nicht his zum Ende voll zu schreiben. Meine Angaben
57der Lücken werden in der Regel ihre Maximalgröfse angeben. — Den sprach-
58lichen Charakter dieser Texte sowie den Bau ihrer Verse behandeln besondere
59Exkurse,
60I. Archellites und seine Mutter. (Ein Gedicht.)
61Zwei Blätter im Format 14cm 1öhe X 13 em Breite, die im Jahre 1557
62in die Königlichen Museen zusammen mit dem von Steindorff, ÄZ. 1892.
6337 veröffentlichten Bannbrief” eines Bischefs von Schmun gelangten: heute
64P 3213. Ks sind ein äufßeres Blatt einer Lage und ein inneres einer anderen.
65ich scheide sie als A und ⲃ. Sie sind so schlecht erhalten, dafs die Schrift
66auf den unteren Enden der Seiten ⲅⲛⲉ auch bei scharfer Beleuchtung
67kaum noch sichtbar ist: sie dürften leider hald ganz unlesbar werden. Die
68Verse werden durch Punkte. die Halbstrophen und Strophen durch besondere
69Interpunktionszeichen geschlossen. Auf den Rändern und zwischen den
70Strophen stehen einzelne nicht zum Text gehörige Worte, die ich unten
71(S. 43) besprochen habe,
72A. 1. ϯⲛⲁϩⲓⲥⲉ ⲁⲛ
73ⲓ. ⲁⲩⲱⲛ ⲛⲁϥ ⲛⲧⲉⲧⲛⲏⲧϥ ⲉϩⲟⲩⲛ.
74ⲥ
75ⲧⲁϩⲟϥ ⲉⲣⲁⲧⲥ ⲙⲡⲁⲙⲧⲟ ⲉⲃⲟⲗ.
76ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉϥϩⲟ ϫⲥ-ⲟⲩⲉⲃⲟⲗ ⲧⲱⲛ ⲡⲉ.
77ⲡⲉϫⲁϥ ⲉϭⲓ-ⲡⲉⲛⲣⲟⲉⲥⲧⲟⲥ.
78ⲧⲁⲧⲓϫⲱϥ ⲙⲡⲉⲥⲭⲏⲙⲁ ⲛⲛⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ.
79ⲧⲁⲕⲱ ⲙⲙⲟϥ ϩⲙⲡⲙⲱⲛⲁⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ.
80ⲟⲩⲛ-ϩⲛⲧⲁⲗϭⲟ ⲛⲁϣⲱⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ
81ⲛⲧⲉⲣⲱⲙⲉ ⲛⲓⲙ ϫⲱ ⲙⲡⲉϥⲧⲁϯⲟ:
82Ⲧⲡⲁⲣⲁⲕⲁⲗⲓ ⲙⲙⲟⲕ ⲛⲁⲓⲱⲧ.
83ⲛⲉⲡⲣⲟⲉ[ⲥⲧⲟⲥ ⲉⲡⲓⲙⲱⲛⲁⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ.
84ⲉⲕⲥⲁⲁⲧ ⲉⲙϯⲟ|ⲙⲁ|Ⲭⲟⲥ ϩⲁϩⲧⲏⲕ.
85ⲧⲁϭⲱ ϩⲁⲧⲑⲁⲓⲃⲥ ⲉⲛⲉϩ ⲏϥ
86ⲙⲛⲉⲣⲛⲟϫⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲡⲁϫⲟⲉⲓⲥ ⲉⲓⲱⲧ.
87ϫⲉ ⲛⲧⲟ ⲕⲙⲛⲁⲧⲓⲗⲟⲅⲟⲥ ϩⲁⲙ ⲁⲥⲙⲟϥ
88ⲓ. ⲛⲧϥ ⲓϯ Sicher,
page 9
89Bruchstücke koptischer Volkslitteratur, ⲉ
90ⲡⲏ|ⲟⲩⲧ|ⲥ ⲛⲧⲏⲥ ⲡⲉ ⲛⲁⲃⲟⲛⲑⲟⲥ.
91ⲉⲣⲉ-ⲙⲁⲣⲟⲟⲩϯϣ ⲛⲏϫ ⲉⲣⲟϥ
92ⲁⲛⲣⲏ
93+
943. ⲉϩⲓ ANOK ⲉ ⲉⲥ ⲟⲟⲩⲕ ⲉⲥϩⲁⲓ.
95ⲉⲓⲉ ⲟⲩ ⲡⲉ ⲛⲉϩ ϩⲉ ϩⲛ.
96ⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲛⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲛⲧ.
97ⲛⲁⲛⲣⲁⲛ ⲉϥϩⲟⲗⲩϭ ϩⲓⲧⲁ|ⲧ|ⲁⲡⲣⲟ
980000020 ⲁⲕⲉ ⲥ ϩ ⲛϩⲟⲩⲛ ⲉϩ
99..2. ϣⲁⲓⲥⲟⲗⲥⲗ ⲥⲙⲏⲛⲥ ⲥⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ.
100ⲛⲉⲛⲕⲁ ⲙⲡⲉⲕⲓⲱⲧ ⲣⲱϥⲉⲣⲟⲓ ⲛⲉⲙⲁⲕ.
101ⲟⲩⲙⲟϭ ⲡⲉ ⲛⲗⲉⲙⲕⲁϩ ⲉϩⲛⲧ: ⲁⲗⲗⲟ.
1021. Ⲥⲣϣⲯⲁⲛⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲃⲱⲕ ⲉⲓⲏϥⲉⲙⲟ.
103ⲧⲉϥⲉⲣⲟⲩⲣⲟⲙⲏⲉ ϣⲁϥⲕⲧⲟϥ ⲉⲡⲉϥ.
104ⲁⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲃⲱⲕ ⲉⲧⲁⲛⲥⲏϥ.
105ⲉⲓⲥ ⲟⲩⲙⲏϣⲉ ⲛϩⲟⲟⲩ ⲉⲡⲓⲙⲁⲩ ⲉⲡⲉϥϩⲟ
106ⲉϥϣⲱⲛⲉ ⲧⲉⲕⲟⲛⲁϩ ⲡⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ.
107ⲉⲣⲉ ⲡⲟ︦ⲥ︦ ⲛⲁⲥⲧⲟⲕ ⲉϫⲟⲙ.
108ⲉϣⲱⲡⲉ ⲟⲛ ⲁⲕⲕⲁ- ⲥⲱⲙⲁ ⲉϩⲣⲁⲓ.
109ⲉ ⲣⲉ- ⲛⲟ︦ⲥ︦ ⲉⲣⲟⲩⲛⲁ ⲛⲉⲙⲁⲕ : ⲡⲁⲓ ⲉ
110ⲛⲇⲓⲁⲕ
1115. Ⲧⲉⲣϩⲛⲃⲉ ⲛⲁⲕ ⲡⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ.
112[ⲁⲣ|ⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲛⲉⲧⲓⲙⲉ ⲙⲙⲟϥ.
113ⲛⲁⲛⲣⲁⲛ ⲉ|ϥϯϩⲟⲗϭ ϩⲓⲧⲁⲧⲁⲡⲣⲟ.
114ⲉⲙⲏⲛⲧⲁⲓ ⲉⲙⲁⲩ ⲉ ⲥⲁⲃⲗⲗⲁϥ.
115ⲛⲁⲥⲛⲏⲩ ⲙⲉⲛ ⲛⲉⲧⲥⲟ|ⲟⲩⲛ| ⲉⲛⲟⲓ.
116ⲙⲁⲣⲟⲩⲉⲣϩⲩⲃⲉ ⲛϩⲉⲗⲩⲡⲏ ⲛⲉϩ
117‚|
11858238 ME ENENTAGUWOTE ⲙⲙⲟ[ϥ: |
119ⲥϫⲙ -ⲡⲁⲓⲟⲩ ⲙⲙⲁⲙⲓⲙⲣⲉ ⲙⲙ ⲉⲣⲉⲧ
120(Hier fehlen vermuthlich 4 Seiten).
121ⲓ. Die Ergänzung, zu der der Raum wohl genügt, nach Vers ϩⲓ. 2. So, über der
122Zeile. 3. Sie. 4. Korrigirt ans ⲁⲣⲕⲁ- 5. Das ⲙ in ⲙⲁⲣⲟⲩ korrigirt aus ⲉⲓ
1236. Gewifs ⲛⲉⲙⲁⲓ. doch ist der Raum etwas knapp dafür,
page 10
124) A. Erman:
125A. 3. Letztes Wort einer verlorenen Strophe: ϭⲱϣⲧ:
126ⲟ. Ϩⲁⲙⲟⲓ ⲉⲛⲉ- ⲛⲧⲁⲡⲁⲓ ⲉϣⲃⲱⲕ ⲉⲛ ⲙⲟⲛⲁⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ.
127ⲉⲁⲡⲁ ϩⲣⲱⲙⲁⲛⲟⲥ.
128ⲉ
129ϣⲁⲡⲙⲓⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ ϫⲉ‐ ⲁⲣⲭ ⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ.
130ⲧⲉϥⲛⲁⲣⲁⲕⲁⲗⲓ ⲙⲙⲟϥ.
131ⲧⲉϥϣⲁⲗⲡⲁⲗ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲱϥ.
132ϣⲁⲣⲉ ⲡⲟⲩϫⲁⲓ ⲧⲁϩⲟϥ
133ϫⲉⲉⲣⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧⲡⲉ.
134ϣⲟⲟⲡ ⲛⲉⲙⲁϥ
135-ϯ
136ⲟ Ⲧⲥⲟⲛⲥ ⲉⲙⲱⲧⲏ ⲛⲁⲓⲟⲧⲉ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ.
137ϯⲛⲁ ⲧⲁⲙⲟⲓ ⲉⲡⲙⲁ ⲉⲣⲉ-ⲓⲙⲣⲱⲙⲉ ⲉⲛϩⲏⲧϥ.
138ϫ
139ⲧⲁⲃⲱⲕ ⲧⲁⲡⲁⲣⲁⲕⲁⲗⲓ ⲙⲙⲟϥ.
140ⲁⲣⲏⲩ ⲫⲁⲣⲉ-ⲡⲉϥⲙⲁ ⲧⲁϩⲟⲓ.
141ⲙⲟⲛ ⲉⲣⲥⲥⲟⲩϣⲱⲛⲉ ϩⲛⲓⲁⲥⲁ ⲛϩⲟⲩⲛ.
142ⲉⲥ ⲟⲩⲙⲏϣⲉ ⲛϩⲟⲟⲩ ⲙⲓⲛⲉⲓⲙⲉ ⲉⲡⲉⲥⲓⲧⲱϣ.
143ⲧⲁⲃⲱⲕ ⲧⲁⲡⲁⲣⲁⲕⲁⲗⲓ ⲙⲙⲟϥ.
144ⲁⲣⲏⲩ ⲛⲓⲁⲣⲉ- ⲛⲟⲩϫⲁⲓ ⲧⲁϩⲟⲓ
145. ⲕⲇ Ⲧⲉⲥϩⲓⲛⲉ ⲉⲛⲧⲉ ⲉⲩⲥⲕⲉⲟⲥ ⲉϭⲱϥ.
146ⲥⲉⲧⲡ
147ⲥ. ⲙⲉⲣⲉϣⲃⲱⲕ ⲉⲛⲙⲁ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ.
148ϩⲁϩ ⲉⲗⲡⲣⲓⲟⲛ ϩⲓⲧⲉϩⲓⲛ.
149ⲉ © ⲉ ©
150ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ..ⲧ
151ⲁⲩ ⲛⲡⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ Ad ϫⲉ-ⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ.
152ⲁⲗⲗⲟⲥ
153ⲙⲉϥⲙⲁⲩ ⲉⲡϩⲟ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ ϣⲁⲉⲛⲉϩ
154ⲟ. HJAHN ⲉϫⲱⲓ ⲡⲁⲣⲭ ⲡⲉⲓⲛⲉⲕⲟⲛⲟⲥ.
155ⲧⲁⲃⲱⲕ ϣⲁⲧⲉϩⲣⲱⲙⲁⲙⲓⲁ.
156ⲙⲟⲛ ⲁⲓⲥⲱⲧⲙ ⲉⲧⲃⲉ ⲁⲣⲭ ⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ.
157ϫⲁϥⲉⲣⲟⲩⲏⲟϭ ⲉⲧⲉⲗⲓⲟⲥ.
158ⲓ. Der Vers ist wohl unrichtig getheilt, der Pankt sollte vielleicht hinter ⲃⲱⲕ stehen,
1592. So, wohl olıne Punkt; ob er irrig hinter ⲧⲡⲉ nesetzt ist? 3. Die letzten Worte in
160Ligaturen. da der Raum am Zeilenende knapp war. Aus diesem Grande fehlt auch das
161Zeichen des Versschlusses. 4. Oder a statt a? Auch ® ist fraglich. 5. ⲉϫⲱϥ
162kann man kanm lesen. doch ist ⲓ ϭ wohl nur ein milkgestaltetes ϫ. 6. Ⲛⲥⲁ. die
163vielleicht ⲛⲓ gewesen sind; es geht aber nicht an. davor noch ein ⲱ zu ergänzen,
164ⲧ. Es fehlt wohl nichts, er wird das Zeilenende nicht ganz beschrieben haben,
page 11
165ⲧⲁⲃⲱⲕ ⲧⲁⲉⲣⲙⲱⲙⲁⲭⲛ ϩⲁϩⲧⲏϥ.
166ⲧⲉⲛⲁⲣⲁϣⲉ ϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ
167ⲓⲟ. ⲛⲇⲓ. ⲡⲁⲓⲱⲧ ⲡⲁⲣⲭ ⲡⲉⲓ ⲛⲥⲕⲟⲡⲟⲥ.
168ⲙⲟ ⲛⲁⲭⲣⲡⲙⲁ ⲧⲥⲕⲕⲁⲁⲩ ϩⲁϩⲧⲏⲕ.
169ⲙⲟⲛ ⲁϩⲉⲛⲣⲱⲙⲉ ⲉⲣⲙⲏϥⲣⲉ ⲛⲁⲓ.
170ϫⲉ-ⲁⲣⲭ|ⲉ[ⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲡⲁϣⲉⲣⲉ ⲟⲛⲁϩ.
171ⲙϣⲁⲛⲃⲱⲕ ⲧⲁⲕⲧⲟⲓ ⲧⲁⲉⲓ.
172ϣⲁⲓⲧⲓ ⲛⲟⲩⲙⲉⲣⲟⲥ ⲉⲧⲉⲕⲕⲗⲡⲥⲓⲁ.
173ⲉⲓϣⲁⲛⲃⲱⲕ ϩⲛ ⲛⲧⲁϭⲱ ϩⲁϩⲧⲏϥ.
174ⲟ ϩⲁϩⲧⲓ
175ⲧⲁⲁⲩ ⲥⲙϩⲛⲛⲉ ⲙⲉⲛⲟⲣⲫⲁⲛⲟⲥ :
176B. 1. ϣⲟⲙⲧ ⲉϩⲱϥ
177ⲓⲓ. Ⲧⲕⲁⲗⲁϩⲏ ⲛⲧⲁⲥⲃⲓ ϩⲁⲣⲟⲕ.
178ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲕⲓⲃⲉ ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲁⲕϫⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ.
179ⲉⲧⲟⲟⲩ ⲛⲉ ⲛⲁⲓ ⲥⲩϣⲓⲛⲉ ⲛⲥⲱⲕ.
180ⲁⲣⲭ ⲥⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲡⲁⲙⲉⲣⲓⲧ.
181ⲧⲓⲧⲁⲣⲕⲟ ⲙⲙⲟⲕ ⲉⲛⲉϩⲓⲥⲥ.
182ⲉⲧⲁⲛⲉⲭ︦ⲥ ϣⲟⲛⲟⲩ ϩⲁⲣⲟⲛ.
183ⲉϥⲱⲡ ⲙⲉⲕⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲁⲙⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ
184ⲧⲉⲛⲁⲣⲁϣⲉ ϫⲱⲕ ⲉ[ⲃⲟⲗ|
18512. ⲁⲁⲁ Ⲃⲱⲕ ⲁϫⲓⲥ ⲥⲁⲣⲭⲩⲗⲗⲓⲧⲛⲥ.
186ϫⲉ ⲧⲉⲕⲙⲁⲁⲩ ⲧⲉⲥⲁϩⲉⲣⲁⲧⲥ ⲉⲣⲟⲕ.
187ⲛⲧⲁⲓⲉ ϣⲁⲣⲟⲕ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ.
188ⲉⲓϣⲁⲛⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲙⲁⲣⲓⲙⲟⲩ.
189ⲁⲙⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲁⲙⲉⲣⲓⲧ.
190ⲧⲉⲛⲧ ⲛⲟⲩⲥⲟⲗⲥⲛⲗ ⲉⲧⲁⲯⲩⲭⲛ.
191ⲧⲁⲛⲁⲩ|ⲉⲛ|ⲥⲕϩⲟ.
192ⲓ. Das letzte Wort in Ligatur wesen des Zeilenendes; daher fehlt auch wieder das
193Schlulszeichen. 2. 0 könnte wohl auch & sein, von wo ist ⲛⲛ ⲧ erhalten. 3. So
194über der Zeile. ϯ. Sie. 5. Ob hinter ⲉⲃⲟⲗ ein Punkt stand, ist nicht zu schen. Ver-
195ⲛⲛⲙ sollte auch hinter nero ein Punkt stehen, der Schreiber vergafs ihn aber ⲛⲛ trug
196ihn dann über der Zeile nach, und zwar aus Flüchtigkeit hinter se. . ⲥⲟ scheint In
197einer Abkürzung über dem Zeilenende gestanden zu haben: des Raummangels wegen fehlt
198auch das Schlufszeichen, 7. Sie, ⲧⲉⲥ- 8. Sic.
page 12
199A. ⲔⲈⲛⲛ ⲇⲁⲛ
200ⲧⲉⲙⲁϩⲏⲧ ⲉⲙⲧⲟⲛ [ⲉⲙⲟϥ:
201..ⲓ
202Ⲁ ⲥⲙⲓⲛⲉ ⲉⲛⲟⲩⲇⲓⲁⲑ ⲛⲕⲏⲙ.
203ⲙⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲁⲓⲛϣⲡⲁⲣⲁⲃⲁ ⲙⲙⲟⲥ.
204ϫⲉ-ⲁⲙⲡⲣⲥⲁⲃⲟⲗ ⲉⲡⲓⲣⲟ.
205ⲁⲓⲛⲁⲩ ⲉⲡϩⲟ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ ϣⲁⲥⲛⲉϩ.ϩ
206ⲉϥⲱⲡⲉ ϣⲁⲣϭⲱ ⲙⲓⲛⲙⲁ.
207ⲱ ⲧⲁⲙⲁⲁⲩ ⲕⲱ ⲑⲡⲛⲛⲧⲉ ⲛⲛ.
208ⲉϣⲱⲡⲉ ϣⲁⲣⲃⲱⲕ ⲉⲡⲟⲩⲓⲛ.
209ⲉⲣⲉ ⲡⲟ︦ⲥ︦ ϫⲓⲙⲟⲉⲓⲧ ⲛⲉ
21014. Ⲁⲓⲕⲱ ⲛⲧⲉϩⲣⲱⲙⲁⲛⲓⲁ ⲛⲥⲱⲓ.
211ⲁⲓⲉⲓ ⲛⲉⲧⲟϣ ⲉⲧⲡⲁⲗⲁⲥⲧⲓⲛⲛ.
212ϫⲓⲟⲩⲱϣ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ
213ⲁⲣⲭ ⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲡⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ.
214ⲡⲉ ⲛⲉϩⲟⲓⲙⲉ ⲛⲑⲁⲗⲁⲥⲥⲁ.
215ⲛⲧⲁⲓⲡⲗⲉⲁ ⲛϩⲛⲧⲟⲩ.
216ϯϩⲓⲥⲉ ⲛⲁⲓ.
217ⲛⲑⲉ ⲙⲓⲛϣⲁϫⲉ ⲛⲧⲁⲕⲁⲩⲟϥ.
218ϫⲉ-ⲙⲓⲛⲁⲩ ⲉⲡϩⲟ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ ϣⲁⲉⲛⲉϩ ⲡⲁⲗⲗⲟⲥ
21915. ⲛⲁⲗⲗⲟⲥ Ⲁϫⲓⲥ ⲉⲡⲁϣⲏⲣⲉ ⲡⲁⲙⲉⲣⲓⲧ.
220ϫⲓⲥ ⲛⲉⲕⲓⲃⲉ ⲛϯⲉ|ⲧⲁⲩⲥⲁⲛⲟⲩϣⲕ.
221ⲥⲉⲁϩⲉⲣⲁⲧⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ.
222ⲉⲩⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲓ ⲛⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕϩ
223ⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲡⲁⲙⲉⲣⲓⲧ.
224ⲁⲙⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ.
225ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ.
226ⲧⲁⲁⲥⲡⲁⲍⲉ ⲙⲙⲟⲕ
227ⲧⲉⲡⲁⲣⲁ ϥⲉ ϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ
228ⲓ. Unter der letzten Zeile des Blattes. 2. Wegen des Raummangels am Zeilen-
229ende die letzten Worte in Ligatur, und kein Schlulszeichen, 3. Ilier ist gewiß ein
230Punkt ausgelassen; Zeilenende. 4. Lies ⲧⲁⲩⲟϥ. 5. Der Raum am Zeilenende so
231knapp, Ϥⲁⲓ kann Platz für einen Punkt hlieb. ⲟ. Kein Platz für ein Schluls-
232zeichen.
page 13
233B. 3. 17.
234ⲓ.
235man zur Noth
236ⲑ. Abkürzung
237zeichen.
238Sic,
2390.
240ϯⲛⲁ
241ⲟⲓⲥⲉ
242̄
2430.
244Ⲃⲱⲕ ⲁϫⲓ ⲉⲧⲉⲩⲛⲕⲁⲩⲧⲕⲏ ⲧⲁⲙⲁⲁⲩ.
245ϫⲟ-ⲁⲥⲙⲛⲉ ⲛⲟⲩⲇⲓⲁⲟⲛ.
246ⲙⲥ ⲛⲡⲛⲟⲩⲧⲉ [ⲛⲧⲛⲉ.
247ⲁⲛⲟⲕ ⲁⲙⲡϣⲡⲁⲣⲁⲃⲁ ⲙⲙⲟⲥ.
248ⲛⲁⲛⲟⲩⲥ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉ|ⲙⲟⲩϩⲟ.
249ϩⲛ ⲧⲙⲛⲧⲉⲣⲟ ⲛⲥⲡⲏⲩⲥ.
250ⲉⲉⲅⲁ ⲟⲟϩ ⲧⲁⲓ ⲗⲟⲙⲟⲥ.
251ϩⲁⲛⲉⲛⲧⲁⲓⲁⲁⲩ:| |
252Bor ⲉⲛϣⲁϫⲉ ⲙⲉⲧⲁⲙⲁⲁⲩ.
253ϫⲉ‐ 055 ⲃⲱⲕ ⲯⲁⲧⲟⲩⲡⲁⲧⲣⲓⲉ.
254ⲙⲟⲛ ⲁⲓⲧ ⲛⲟⲩⲗⲟⲥⲟⲥ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ WTHE:?
255ⲙⲙⲙⲁⲩ ⲉⲡϩⲟ ⲛⲉϩⲓⲙⲥ ⲛⲁⲥⲛⲉϩ
256ⲉ ⲉ ⲉ
257ⲙⲛϣⲡⲁⲣⲁⲃⲁ ⲛⲇⲓⲁⲑⲡⲓ ⲡ.
258ⲧⲁⲓ ⲛⲧⲁⲓⲥⲙⲏⲏⲧⲥ ⲙⲉⲛ ⲛⲟⲩⲧⲉ.
259ⲙⲏⲛⲛⲟ ⲛϥϭⲱⲛⲧ ⲉⲣⲟⲛ
260ⲙⲉⲛⲟϫⲉ ⲥⲁⲃⲟⲗ ⲉⲙⲟϥ: ⲁⲗⲗⲟⲥ
261Ⲃⲱⲕ ⲛⲉⲕϥⲁϫⲥ ⲙⲉⲡⲁⲏⲡⲓⲣⲉ.
262ⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲡⲉϯⲙⲉ ⲙⲟϥ.
263ϫⲉ-ⲁⲛⲟⲕ ⲡⲉ ⲧⲥⲩⲛⲕⲗⲩⲧⲓⲕⲏ ⲧⲉⲕⲙⲁⲁⲩ.
264ⲉⲧⲁⲓⲉ ⲉⲡⲓⲙⲁ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ
265ⲉⲓⲥ ⲛⲉⲕⲓⲃⲉ ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲁⲕϫⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ.
266ⲧⲕⲁⲗⲁϩⲩ ⲉⲧⲁⲥⲧⲱⲟⲩⲛ ϩⲁⲣⲟⲕ.
267ⲥ- ⲉ
268ⲥⲉⲁϩⲉⲣⲁⲧⲥ ⲉⲛⲃⲟⲗ ⲉⲛⲣⲟ.
269ⲉ
270ⲉⲥⲟⲩⲱϥ ⲉϥⲁϫⲉ ⲛⲉⲙ
271Ⲁⲓⲧⲁⲣⲕⲟ ⲱ ⲧⲁⲙⲁⲁⲩ.
272ⲉⲛⲣⲁⲛ ⲉⲡⲟ︦ⲥ︦ ⲉⲛⲉϭⲟⲙ.
273ⲉⲏ|ⲱ|ⲛⲉ ⲛⲁⲣⲧⲓϩⲓⲥⲉ ⲛⲁⲓ.
274ⲧⲁⲉⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲟⲩϩⲟ.
275ϫ
276ⲁⲓⲧⲓ-ⲗⲟⲅⲟⲥ.
2772. Von ⲉ noch ein Rest erhalten. 3. Sic. 4.
278für ⲛⲉⲙⲁⲕ. wegen Rammmangel am Zeilenende; daher
279©
280ⲟ korrigirt aus? ⲓⲟ. ⲓⲥ.
281Ⲣⲟ. -ⲟ IS97. A.
282Anstatt ⲛⲇ. könnte
283ⲧⲓⲇ. lesen. 5. Olıne Punkt, Zeilenende. 6. Sie. ⲧ. Sie.
284auch kein Schluls-
page 14
28519 A. KRMAN:
286ⲉⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧⲡⲉ.
287ϫⲉ-ⲙⲓⲛⲁⲩ ⲉⲛϩⲟ ⲉⲛ|ⲥϩⲓⲙⲉϯ ϣⲁⲉⲛⲉϩ.
288ⲅ ⲥ .- ⲉϯ
289ⲙⲓⲛ ϣⲡⲁⲣⲁⲃⲁ ⲙⲙⲟⲥ.
290ⲧⲉⲡⲁⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲟϫ ⲉⲃⲟⲗ :
2912. Ⲁⲓⲧⲁⲣⲕⲟⲕ ⲉⲙⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧⲡⲉ
292ⲁⲣⲭ ⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲡⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ.
293ϣⲉⲛⲉϩⲧⲏⲕ ϩⲁⲣⲟⲓ ⲁⲙⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲁⲓ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ.
294ⲁⲣⲓ-ⲡⲙⲉⲩⲉ ⲟ ⲡⲁϣⲏⲣⲉ.
295ⲛⲛⲉϩⲓⲥⲉ ⲛⲧⲁⲓϣⲟⲡⲟⲩ ⲛⲉⲙⲁⲕ.
296ⲉⲕⲁⲗⲏ ⲉϫ ⲛⲁϭⲓϫ.
297ⲉⲓⲧⲓ-ⲉⲕⲓⲃⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲱⲕ.
298ⲥ
299ⲉϩⲛⲁⲩ ⲉⲡ|ⲉⲕ|ϩⲟ.
300ⲡⲁⲙⲉⲣⲓⲧ ⲡⲟⲩⲟⲉⲙⲓ ⲉⲛⲁⲃⲁⲗ
301B. 4. ⲛⲉⲣϩ ⲛⲣⲟⲙⲡⲉ
30221. Ⲥϩⲓⲙⲉ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲁⲩϫⲡⲉ-ϣⲡⲣⲉ.
303ⲥⲱⲟⲩⲁϩ ⲛⲧⲉⲧ| ⲛⲣ ϯⲙ ⲛⲉⲙⲁⲓ.
304ϫⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲁⲓϫⲡⲟϥ.
305ⲁⲛⲟⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲓⲙⲡⲉϥⲙⲟⲩ ⲛⲁϥ
306ϯⲟⲩⲱϣ ⲟⲩⲥⲟⲡ ⲉϣⲁⲓⲙⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ.
307ⲙⲡⲁⲣⲁ ⲛⲉⲭⲣⲏⲙⲁ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ.
308HOT ⲛⲉ ⲡⲁⲃⲟⲛⲑⲟⲥ.
309ⲉⲣⲉⲡⲁⲣⲟⲟⲩϣ HH ⲉⲣⲟϥ .
31019
311Hecoauue ⲉⲛⲧⲁⲩϫⲡⲉ-ϣⲏⲣⲉ.
312ⲥⲱⲟⲩⲁϩ ⲛⲧⲉⲧⲏⲣⲓⲙⲓ ⲛⲉⲙⲁⲓ.
313ⲥ
314ϫⲉ‐ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲁⲓϫⲡⲟϥ.
315ⲁⲛⲟⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲓⲙⲡⲉϥⲙⲟⲩ ⲛⲁϥ
316ⲁⲓϫⲟⲟⲩⲕ ⲉⲁⲑⲛⲛⲉⲟⲥ.
317ⲙⲉⲛⲃⲉⲣⲉⲧⲟⲥ ϫⲉⲕⲁⲙⲟⲓ ⲉⲥϩⲁⲓ.
318ⲓ. Er hat eine Verschreibung verbessert und dabei ⲥϩⲓⲙⲥ ausgelassen. 2. Ohne
319Punkt wegen Raummangels, 3. Offenbar zwei oder drei Verszeilen. loch wage ich
320nicht, sie zu trennen. 4. Überschrift wie bei ⲇ.. Ⲛⲓ vor ⲛ fehlt kaum etwas.
3215. Wohl nicht ⲉⲩⲥⲟⲛ. 6. Für das ganze Schlufszeichen fehlte der Raum.
page 15
322Bruchstücke koptischer Volkslilteratur. 11
323aM HAM ⲧⲙⲣⲱ ⲩ MC
324ⲁⲕⲃⲱ ⲁⲙⲉⲣ ⲙⲱ ⲙⲁⲭⲟⲥ : ⲟⲛⲧ ⲉϩⲱϥ
325Ⲁⲓⲥⲥⲕ-ⲓⲙⲛⲟϭ ⲉⲛⲉⲗⲁⲙⲟⲥ.
326©
327ϫⲓⲛ ⲉⲧⲛⲟⲗⲓⲥ ϩⲣⲱⲙⲏ.
328ⲉ
329ⲁⲓⲉ ⲛⲓⲁⲣⲟⲕ.
330ⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲛⲁϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲩⲟⲓ.
331ⲛⲟⲩⲟⲥⲙ ⲉϥϩⲛⲁⲃⲁⲗ
332ⲉ
333ⲁⲛⲟⲕ ⲁⲓⲙⲏⲁⲓ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉϫⲱⲓ.
334ⲱ ⲛⲁϣⲏⲣⲉ ⲁⲣ|ⲭⲉⲗ|ⲗⲓⲧⲏⲥ.
335ϥ ⲛ ⲫ ⲛ ⲫ 1
336ⲁϩⲣⲟⲓ ⲁⲛⲟⲕ ⲉⲡⲥⲟⲟⲩⲛ ⲥⲟⲩ ⲉⲓ
337ⲁⲓⲙⲓⲙ ⲡⲉⲕⲙⲟⲩ * WAHRE
3382. Ⲡⲛⲁⲧⲕ [e]9 part ⲧⲉⲕⲛⲁⲩ ⲉⲛⲁϩⲟ.
339ⲁⲣⲭⲉⲗⲗⲓⲧⲏⲥ ⲛⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ.
340ⲁⲛⲟⲕ ⲡⲉ ⲧⲥⲩⲛⲕⲁⲗⲩⲧⲓⲕⲏ ⲧⲉⲕⲙⲁⲁⲩ
341ⲛⲧⲁⲓⲉⲓ ⲉⲓⲛⲙⲁ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉ|ⲣⲟⲕ
342ⲛⲛⲁ ⲛⲧⲁⲓⲉⲓ ⲧⲁⲛⲁ|ⲩ| ⲉⲣⲟⲕ.
343ⲧⲉ © ⲙ · ⲙϫ ⲉⲣⲟⲓ.
344ⲁⲓⲉⲓ ϣⲁⲣⲟⲕ ⲡⲁϥ ⲙⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ
345ⲙⲉⲓⲙⲁⲩ ⲙ ⲙⲟⲩ :
3461. Das ⲓ stände vor ⲥⲟⲟⲩⲛ. mit dem eine nene Zeile beginnt, am Rande, wie eine
347Korrektur. — Hinter ⲉⲓ wohl kein Punkt. 2. Streiche ein ⲛ. 3. Hinter ⲉϩⲣⲁⲓ
348noeh der Rest eines Zeichens? ϥ. Ob ein Punkt stand, ist nicht zu schen (Zeilenende).
3495. Oder una? 6. Punkt nicht sichtbar,
350Von der folgenden Strophe (25) sind nur noch einzelne Worte lesbar:
351(7 Buchstaben) ⲙⲙ ⲁⲥϣⲱ (10 Buchstaben) ⲛⲟⲩϣⲏⲣⲉ (13 Buchstaben)
352ϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲩⲱⲧ (24 Buchstaben) ⲁϩⲣⲟⲛⲁⲟⲕ (25 Buchstaben) ⲁⲛ (23 Buch-
353staben bis zum Schhufs der Seite).
354ⲛ der Text in der Hauptsache aus Wechselreden zwischen einem
355heiligen Archellites und seiner Mutter Tsynklvtike? besteht. die ihn im
356Kloster aufsucht ⲛⲛ die er nicht wiedersehen will, sicht man leicht,
357) Der ap elle (in Vers ⲓ ap yAMrine) ist ein Ⲁⲣⲭⲓⲱⲗⲓⲟⲓ. die ⲧⲥⲩⲛⲕⲁⲩⲧⲙⲏ
358eine Zuykintirg, Da dieser letztere Name hier stets den Artike]l hat. ⲛⲛ der Verfasser
359unseres Ⲧⲉⲭ(ⲟⲕ sich noch seiner Bedeutung bewufßst gewesen sein.
page 16
3601? A. KRMAN:
361aber wäre uns nicht (woranf mich Oscar von Lemm hinwies) die Ge-
362schichte dieses lNeiligen im Synaxarium erhalten, so würde es schwerlich
363jemandem glücken. alles zu errathen. was zwischen diesen einzelnen Reden
364geschicht und sie veranlafst. Ich ⲛⲙ daher zunächst. mittheilen, was der
365koptische Heiligenkalender unter dem 14. Tybi, dem Todestage unseres
366Heiligen, berichtet: ich gebe unten (S. 22) den arabischen Text nach den
367Göttinger 1lss., deren Ahschrift ich der Güte Pietschmann’s verdanke,
368Eine vollständige Übersetzung findet sich in Wüstenfeld’s Synaxarlum
369S. 237 ff.
370Arschelides entstammte einer vornehmen Familie Roms und war der Solm
371eines Johannes und einer Seklatika (var. Scheklatikiy, die beide fromm waren.
372Als er sein zwölftes Lebensjahr erreicht hatte, ging sein Vater im Frieden
373zur Ruhe, und seine Mutter beschlofs, ihn zu verheirathen, er wollte es aber nicht.
374Du riet sie hm, sum König zu gehen und die Stelle seines Vaters zu nehmen,
375uud sie sandte zwei con seinen Dienern mit ihn dafs or
376sie dem Könige bringe und die Stelle seines Vaters nehme‘.
377Auf dieser Reise leidet der Jüngling Schiffbruch, rettet sich aber allein
378an den Strand. und hier ist es, wo ihm ein vom Mecre ausgespülter
379Leichnam die Nichtigkeit dieser rergünglichen Welt und das sc) wi! ⲙ
380ϫⲟ vor Augen führt. dafs er der Welt zu entsagen beschliefst.
381Dann Tief er schnell und begab sich nach einem Kloster, das dem heiligen
382Rumantus (var, Rumenws) geweiht war, und Ilicb in dh, nachdem er ihnen
383gegeben hatte, was ⲛⲏⲛ noch au Schätzen und ⲟⲛ Kleidern geblichen war.
384Dort kasteite er sich und gelangte zur Äufsersten Vollkonuimenheit, und der
385Ⲙⲉ gab ihm die ⲛⲟ. Kranke zu heiten, und ⲛⲩ zu ⲛ ⲱⲛ con ⲁⲙⲏⲛ
386lichen. Krankheiten, über und er icurde geheilt. Fir machte mit dem
387Messias einen Vertrag, dafs er kein Frauengesicht schen werde,
388Als eine Zeit vorbei war und die Nachricht ⲅⲟⲛ Um bei seiner Mutter ⲡⲛⲁ
389lich und sie nicht ⲛⲛϣⲁ. was mit ⲱⲛ geschehen war, so meinte ste, ⲟⲣ sei
390gestorben und tranerte sehr über ihn.
391Dann baute sie dne Tlerberge (Sunduk) ) sie für die Fremden
392und Reisenden, darin ⲉⲛ ⲟⲛ. Dani machte sie ein. Zimmer darin ⲛⲛ
393beirohnte es,
394V Es sind etwa die Verhältnisse des vierten Jahrhunderts vorausgesetzt. da der Kaiser
395nach dem folgenden in Konstantinopel residirt.
page 17
396Beuchstücke Ⲕⲟⲣ ⲛⲁⲥ ⲛⲥⲩ ϯⲟ ⲗⲁ ⲫⲛⲟⲩⲛ 12
397Eines Tages hörte sie, ⲛⲓ din Kaufmann dem anderen ⲅⲟⲛ dem heiligen
398Arschelides erzählte und von seiner Heiligkeit und seiner Frömmigkeit und con
399der göttlichen Gnade‘, die sr hatte. Dann
400zeichen. Da machte ste sich an den Kaufmann und erfuhr (?) con ihn über
401Uhren Sohn und erkannte, dafs es ihr Sohn war. Da machte sie sich augen-
402ⲛⲛⲙ auf und reiste zu dem Kloster.
403Sie sandte zu Unmu, dm ihre Ankunft zu melden und die Zusammenkunft
404ⲙⲏ don zu erstreben. Da sandte er und sagte ihr, dafs er sich gegen (ⲟⲓ Herrn,
405den Messtas, verpflichtet habe, keineswegs ein Weibergesicht zu schen und dafs ⲁ
406Um unmöglich sei, die Da wiederholte sie ihm dhre
407Bitte und ⲥⲁⲥⲱⲟⲩ ihn, dafs sie ⲓ sähe, ⲛⲛϥ Ⲡⲁ ihn wissen, dafs, wenn
408er nicht mit ihr zusammenkdme, sie in die Wüste gehen würde, dafs die Thiere
409sie ⲣⲁⲛ. Als vr erkannte, dafs ste ihn nicht verlassen würde und dafs ⲱ
410die Verpflichtung, welche er mit dem Messias eingegangen war, nicht übertreten
411werde, so ⲟⲓⲥ er und bat den Herrn, den Messias, dafs er seine Seele ⲛⲟⲛ
412Dann sagte er zu dem Ⲧⲙⲉ ⲉ sie, einzutreten«, und der Herr ⲛⲟⲛ
413seine Bitte an und erhörte sein Gebet und nalım seine geheiligte Seele,
414Als sie zu Um eintrat, fand sie, dafs er seine Seele schon hingegeben hatte,
415und sie schrie mit lauter Stimme und weinte. Dann bat sie den Herrn, dafs cr
416auch ihren Geist empfinge und der Herr nahm ihre Bitte an und nahnı ihren Geist,
417Beim Begrähnifs aber kam aus dem Leibe des Heiligen eine Stimme ⲛⲛϥ
418bat, sie beide in einem Grabe beizusetzen. wie es denn auch geschehen ist.
419So die Fassıme des Synaxarlums. Wo unser Gedicht beginnt. steht
420Archellites an der Pforte des Klosters des Romanus ⲛⲛ der Vorsteher
421befichlt, ihn einzulassen:
422ⲓ. Öffnrt ihm und führt ihr herein.
423stellt ihn hin ⲟⲅ mich,
424..ⲧ er ist.
425Der Vorsteher sagte:
426ich vergleiche?) sein Haupt der Art der Engel
427und? ich setze ihn in das Kloster.
428) Nämlich seiner Heilkraft.
429* Das etwa mag die Wendung »ieh gehe sein Hanpt dem ϭⲭϥⲏⲥ der Kngel« be-
430deuten. die ich sonst nicht kenne.
4313 Der Sinn ist ⲩⲛ «weil er mir wie ein Engel erscheint. nehme ich ihn auf», aber
432wie sind diese Konjunktive, denen kein anderes Verb vorhergeht, zu erklären? Die Fälle
433elliptischen Gebrauchs des Konjunktivs, die Stern, Gramm, & - sind nicht ähnlich,
page 18
43414 A. ⲕⲛⲛⲛ:
435IIellungen werden durch ihn geschehen
436und alle Leute werden seinen Radm sagen.
437Der Heilige bittet ihn. ihn unter die Mönche aufzunehmen:
438ⲉ rufe dich an. mein Vater,
439du Vorsteher dieses Klosters.
440Du sollst mich zum Mönche het dir machen,
441dafs ich unter dene Schatten des hleihe.
442Mein Herr ⲛⲛ Vater‘ wirf mich nicht heraus,
443deun du wirst Ⲛⲉⲛ für mein Blut ablegen.
444Gott rom TImmel ist mein Helfer,
445meine Sorge ist auf ihn geworfen.
446Ohne weiteres wird nun der Schauplatz der Handlung nach Rom verlegt.
447ⲛⲅⲟ die Synklytike um ihren Sohn klagt, Sie hatte ihn (es ist das eine
448Abweichung von der arabischen Fassung) ⲩⲛ ⲟⲥ veschickt oder wie
449Vers 22 es genauer ausführt. »uuch An und Berygt, um schreiben zu lernen
450und ⲛⲏⲛ ist ⲟⲣ verschollen“.
4513000000 delt ..... ϩⲛ Schreiben,
452ⲛⲩ ES 7
453Archellites ⲱⲓ Heber Sohn,
454dessen Name ⲁⲛⲁ ist für meinen Mund‘,
455ⲥⲧ
456bin ich täglich qetröstet, wenn ich dein Gesicht sche.
457Die Habe deines Vaters genügt ⲛ und dir.
458(ⲧⲟϥ ist mein Kunmer,.
459ϯ. Wenn ein Mann in die Fremde geht
460und er verbringt ⲉⲏ Jahr, so kehrt er ϩⲛ seinem Hause zurück,
461Archellites yiny zu der Schuülr. —
4621 Das Fehlen des Artikels in ⲉⲓⲱⲩ ist merkwürdig.
4632? Das Motiv, dafs der heilige ‚Jüngling zum Stadium nach Beryt geschickt wird, aber
464Heber ins Kloster geht, findet sich im Synaxariam in der Geschichte von ‚Johannes und Arcadius,
465die mit der unseren auch sonst Verwandtes hat (Synaxarium, übers, von Wüstenfeld S. 124).
4663 Vielleicht ist zu lesen ϫⲟⲟⲩⲕ ⲉⲥϩⲁⲓ. ⲛⲏ die Mutter klagt wie in 22 darüber,
467daß sie ihn zur Erlernung des Schreibens ausgeschickt habe,
4684 (Gegen die Grammatik, aber doch sicher so gemeint. Ebenso unten in 7.11.72 und 23.
4695 Es stand wohl etwa: Wenn du zurückkehrst, so bin ich getröstet, denn ich habe
470ja für uns beide genng zu leben,
page 19
471Lienchstücke ⲟⲣ ⲛⲁⲥ ⲫⲟ Volkslitteralnr. 15
472seit vielen Tayen sah ich nicht sein Gesicht,
473Wenn du lebst, mein ⲫⲟⲩ Sohn,
474ϫⲟ wird dich der Herr zu mir zurückführen‘,
475wenn aber“ du gestorben. ⲓⲁ
476ϫⲟ möge der Herr mit dir ⲛⲛ. haben.
4775. Ich traure um dich, mein Ueber Sohn,
478Archellites, den ich Viebe,
479dessen Name ⲁⲁ ist für meinen Mind,
480aufser dem ich keinen habe.
481Meine Brüder und meine Bekannten,
482mögen. sie mit mir trauern und klagen
483über ⲉⲛ Tod meines lieben Sohnes,
484[ieh ⲛⲉⲁ nicht], was [Hm] begrauct ist.
485Damit endet das erste Bruchstück; 10 Strophen. wenn nicht mehr.
486sind verloren gegangen. Synklytike hat ihre Herberge gegründet und
487(hier entfernen wir uns wieder von der arabischen Fassung) »heilige Väter«,
488also wohl Mönche*, sind bei ihr eingekehrt. Sie hören von jemand. der an
489einer Krankheit gestorben ist. und erzählen daraufhin von dem Wunderthäter.
4906. Ach hätte” dieser doch gehen können
491zum Kloster des ⲱ Romunus,
492zu diesem Heiligen, Namens Archellites,
493und er hätte ihn angerufen?
494and or hätte zu Gott für ihn ϭⲓ
495(so) richtet ihn die Genesung auf,
496denn Gott vom Himmel
497ist mit ihn.
498ⲥⲧⲟ hat hier gewifs diese Bedeutung, die für das B. ⲧⲁⲥⲑⲟ die gewöhnliche ist. verel,
499auch unten S. 33.
500ⲟⲛ heilst in diesem Text auch »aber«, vergl. auch Vs. ⲓⲟ.
5013 Lies etwa ⲙⲓⲥⲓⲙⲉ.
502* Falls das »heiliger Vater« nicht etwa bei diesen späteren Kopten nur zu einer ehren-
503den Bezeichnung — etwa wie heute „4 — geworden ist, vergl. unten 8.30 und S. 35.
5045
505ⲥ
506Die auffallende Verbindung ⲉⲛⲉ ⲛⲧⲁ- hat Stern, Gramm. ⲁ 630 sehon belegt. Nur
507durch die dichterisch lebhafte Sprache lälst es sich erklären, dafs sich an dieses Perfectum das
508praesentische ϣⲁⲣⲉ- schliefsen kann; man erwartet: »es hätle ihn die Heilung aufgerichtet«,
509$ mTaparaheiv.
page 20
51016 A. Erman:
511Synklytike merkt, dafs es ⲛⲛ Sohn ist ⲛⲛ will auch zu ihm, dafs
512er sie von ihrer Krankheit. dem Kummer, heile,
5137. Ich bitte euch, meine heiligen Väter,
514ϫⲉ mir den Ort, wo dieser Mann weil,
515dafs ich din anrüfe:
516vielleicht richtet. Mitleid anf.
517Fine Krankheit ist ⲓⲛ meinem Innern,
518seit ⲛ Tagen kenne ich ihre, nicht;
519dafs ich gehe und ⲓⲓ aurufe;
520vielleicht richtet mich die Genesung auf.
521Die Väter warnen sie vor diesem nutzlosen Beginnen:
522. Du Weib, ⲛ... ⲓ... (ⲛ ⲓ
523du kannst nicht zu jenem Orte gehen.
524Es sind viele. auf dem Weg
525und weiter... [schauen|
5265 den Heiligen, Namens Archellites,
527ⲥⲣ sicht ewiglich kein Weibergesicht,
528Sie aber heharrt auf ihrem Kntschluls und ϩⲉⲛ zum Krzbischof, ihm
529ihre Habe anzuyertrauen.
530ⲟ. Bitte für mich, du Erzbischof,
531und so gehe ich nach der Romania.
532Tel habe ja ron Archellites gehört,
533dafs er ein. grofser Vollkonumener geworden ist.
534Und ich gehe und werde Nonne bei ihm
535und meine Freude wird roll.
53610. Mein Vater, du Erzbischof,
537ⲙⲛ meine Schätze ⲛⲛ leqe sie zu dir.
5381 Jies ⲙⲟⲛ. das auch in Vers 9. 10. wiederkehrt, wird wohl ⲕⲟⲛⲟⲛ sein, das aber
539eine Jeise hegründende Bedentung angenommen zu haben scheint.
540ⲉⲧⲱϣ
5413 Man ⲛⲛ wohl Ⲓⲟⲝⲟⲛ: ⲉⲛⲧ ⲟϯⲩⲥⲕⲉⲟⲥ ⲉϫⲱϥ. was Ich aber nicht verstehe,
542ⲗⲏⲣⲓⲟⲛ: man erwartet: Ränber, wilde Thiere oder ähnliche Schreeknisse. Ob ⲑⲏⲣⲓⲟⲛ
543zu lesen ist?
5445 Der Sinn ist natürlkieh: ⲛⲛ ⲁⲓ wenn du hingelanast. so kannst du den Heiligen
545doch nicht schen«. Demnach ist ϭⲱ|ϣⲧ zu lesen, aber weiter wage ich nicht zu ergänzen.
5465 Das Wort ist aus dem Boheinsschen bekannt; dafs es anch sahidisch vorkommt, habe
547ich von 0. von Lemm erfahren, der die Belege in der Festschrift für Kbers mittheilen wird.
page 21
548ⲛ 17
549Es haben mir ja Leute bezeugt,
550dafs mein Sohn Archellites lebt.
551Wenn ich gehe und ⲛⲛⲃⲱ und zurückkommen.
552so ϣⲉ ich einen Theil ϥⲛ die Kirche‘;
553wenn ich aber gehe und bei bleibe,
554ⲁ gich ste dem ⲙ ⲛⲥⲛ ⲧ (ⲉⲛ Ⲙⲛ.
555Zwischen diesen letzten Versen und dem Anfang des dritten Bruch-
556stückes fehlen mindesteus 3 Strophen. Synklytike ist zum Kloster ϣⲟ-
557kommen und sendet einen Boten zu ihrem Solme, ihn herauszurufen. er aber
558weigert sich zu konmmien. Ob dieses Gespräch bei Vers ⲧⲧ erst beginnt. wie
559man zunächst denkt, bleibe dahingestellt: es ist seln wohl möglich, dis ste
560sich das Alles schon einige Male vorher gesagt haben. wie sie ⲟⲁ sich Ja
561auch nachher noch einige Male sagen.
562ⲉ)
563und diese Brüste, ⲛ (ⲛ ϭⲟⲛⲑⲛⲱⲛⲥⲛ hast,
564sie sind diese, ⲛ (Ⲛⲉ suchen,
565Archrllites, mein Gelichter.
566Ich beschwöre dich bei dew Schmerzen,
567die Christus für uns erlitten hat,
568dafs du und dafs ich dein Gesicht sche,
569dafs meine Freude voll werde,
57012. Geh und sage zu ⲁ
571Deine Mutter ⲓⲁ. die an deiner Thür steht.
572Ich bin zu dir gekommen. dafs ich dein Gesicht sche,
573Wenn ich dich sehe, mag ich sterben.
574Komm heraus, mein Gelichter.
575und ϭ meiner Seele Trost.
576dafs ich dein Gesicht sehe,
577dafs mein Herz sich berähige.
578Nämlich als Dank für die Aufbewahrung.
579ⲓ
580Dieselbe ungrammatische Verbindung wie in 3,7 und wie im folgenden Verse.
581Auch von dieser Verwendung der Conditionalpartikel ⲉϣⲱⲛⲉ weiß das ähere Koptisch
582nichts. Nach unserer Stelle nnd der ihr parallelen. Vers 19, giebt es also:
583ⲧⲧⲁⲣⲕⲟ ⲙⲙⲟⲕ ⲉϥϣⲱⲛⲉ ϥⲁⲕⲥⲓ ⲓ ich beschwörc dich.
584wörtlich: »ich beschwöre dich, wenn du kommste \ nicht ⲛ kommen
585ⲧⲓⲧⲁⲣⲕⲟ ⲙⲙⲟⲕ ⲉϥⲱⲡ ⲙⲉⲕⲉⲓ /= ich beschwöre
586wörtlich: »ich beschwöre dich. wenn du nicht kommst« \ dich. zu kommen.
587Philos. - histor. Abh. 41897. . 3
page 22
58818 A. ERMAN:
589Archellites: Ⲓⲥ habe einen Vertrag gemacht
590mit Gott, ich kann ihn nicht übertreten,
591dafs ich nicht aus dieser Thür herausgelie
592und kein Weibergesicht ewiglich sche,
593Wenn du hier bleibst,
5946 meine Mutter, so habe) dus Kloster;
595wenn du zu deinen Hause yelst,
596so weist der Herr dir den Weg.
59714. Synklytike: Ⲓⲥ Ⲛⲉⲣ die Romania hinter mir“,
598ich kam ⲛ den ⲛⲟⲛ con Palaestine,
599denn ich will. dein Angesicht schen,
600Archellites, mein Vecber Sohn.
601Nicht haben die Fluthen des Mecres,
602auf denen ich gefahren? bin,
603mir (solchen) Schmerz bereitet,
604wie dies Wort, das du geredet hast:
605„ich sche kein Weibergesicht ewigliche,
60615. Sage meinem geliebten Sohn:
607Sich, die Brüste, die dich ernährt haben,
608ste stehen an deiner Thür,
609sie beyehren dich zu schen.
610Archellites, mein Gelichter,
611komm heraus,
612dafs ich ıich sche,
613dafs ich dich grüfßse,
614dafs meine Freude roll werde.
61516. Archellites: Geh und sage zu Tsynklytike, meiner Mutter:
616»ich habe einen Vertrag gemacht
617mit ⲛ vom Himmel.
618ϫⲟ wörtlich, falls der Text richtig ist.
6192 Nämlich auf meiner durch die R. führenden Reise. Es ist wohl hier so dem Wort-
620laut entsprechend zu übersetzen; gewöhnlich verwendet man aber ⲕⲱ ⲛ̄ⲥⲁ einfach für »ver-
621Jassen«.
622ⲛⲗⲉⲁ : auf diese eigenthümliche Umbildung von ⲡⲗⲉⲛ hat schon Revillout in seinen
623„Melanges d’epieraphie« (in den Melanges d’Archeologie Ggyptienne ⲉⲓ assyrienne IT, 167)
624hingewiesen, Auch ⲛⲗⲁⲁ findet sich in der unlängst von Ⲧⲛ ϣⲉ herausgegebenen Grab-
625schrift (Kais, Russ, Archaeolog. Gesellsch. 1896 5. 79).
page 23
62617.
62718.
62819.
629ⲓ
630Bruchstücke koptischer Volksliteratur. 19
631Ich kann Um nicht übertreten.
632Is ⲓⲁ gut, dafs‘ ich dein Angesicht sche
633in dem Königreich der Ⲓⲱ
634ⲉ ER und ich tege Rechwung ab
635con dem, was ich gethan habe.
636Geh und sprich ⲛⲛⲓ meiner Mutter:
637Du(?) gehst zu deinem Vaterland.
638Ⲓ habe ⲟⲛ rom Himmel gelobt*:
639„ich werde kein Weibergesicht ewiglich sehen«.
640Ich kann diesen Vertrag nicht übertreten,
641den ich mit Gott geschlossen habe,
642damit er mir nicht zürne
643und mich (?)* con Ihm verstofßse.
644Synklytike: ϭⲟ und sprich nit meinem Sohne,
645Archellites, den ich liche:
646Ich bin die ⲛⲏ deine Mutter,
647die ich hierher gekommen bin, dafs ich dich sche.
648Sich, diese Brüste, die ⲛ genommen hast,
649der Leib, der dich getragen hat,
650sie stehen ⲅⲟⲩ dieser Thür
651und wollen‘ mit dir reden.
652Archellites: Ich habe dich besehworen, 0 meine Mutter,
653bei dem Namen des Herrn der Heerscharen,
654dafs du mich nicht ϥⲛⲁⲓ
655dafs ich herausgehe und dein Gesicht sche,
656Ich habe gelobt
657Gott vom ⲛ
658„ich sche ewiglich kein Weibergesicht«.
659Der Sinn. wird sein: wenn ich dich jetzt im Leben sehen würde, so würde ich den
660Hinamel und damit anch die Hoffnung, dich ewig zu sehen, verlieren,
661? Dies mufs hier und in 19 ϯⲛⲟⲩⲗⲟⲅⲟⲥ und ϯⲗⲟⲅⲟⲥ nach dem Zusammenhang heilen,
662im Unterschied von ϯⲗⲟⲅⲟⲉ »Rechenschaft ablegen« das in Vers 2 und 16 vorkommt.
6633
664ⲛⲓ ⲛⲥⲛⲟϫⲉ in ⲛϥⲛⲟϫⲉ zu verbessern ist, wird darch Vers ⲧⲟ wahrscheinlich.
665An heiden Stellen habe ich übersetzt, als stände nicht ⲛⲟϫⲥ oder ⲛⲟϫⲥⲃⲟⲗ ‚dich verstolsen«
666sondern ⲛⲟϫⲧ »mich verstofsen«, wie das ja der Zusammenhang fordert. Sprach man etwa
667das Suffix € damals #? in Vers 2 schreibt er freilich korrekt ⲛⲟϫⲧ.
6684
669Oder — je nachdem man die Confusion des Vextes so oder so ändert ⲟⲅ (der
670Leib) steht... und er will ,..«.
671ⲛ
page 24
672A. ⲕⲛⲁ
673Ich Ⲛⲱⲛⲛ ⲉϫ nicht übertreten,
674dafs mich mein Gott nicht rerstofse‘,
675Syukletike: ϧⲉⲛ habe dich bei Gott vom ⲛ) beschworen,
676Archellites. mein Vcher Sohn.
677habe Mitleid mit mir,
678konum heraus zu mir, dafs ich dich sehe,
679(ⲛ. ⲑ mein Kind,
680an die Schmerzen, die ich mit (dir erlitt,
681als ich dich auf meinen Händen trug (2)*
682und deinem Munde die Brust gab.
683..... dein Gesicht sche,
684mu Geliehter, du Licht meiner Xugen,
685ϥⲓ zwischen diesen Worten der Mutter und den folgenden nun die
686Katastrophe liegt. das scheinbare Nachgeben des Heiligen. sein Gebet, Gott
687wolle ihn zu sich nehmen. und sein Tod, würde niemand aus unserem Ⲉⲟ-
688dichte
689allein erschen. Erst dureh den arabischen Text erkennt man die
690folgenden Verse als die Totenklage der Mutter und versteht es, warum sie
691sich in ihnen ⲁⲛⲁϩϯ. dafs sie selbst ihrem Sohne den Tod gebracht habe.
6922
6931
6942
695I.
696AHe ihr Frauen, die ihr. Kinder yrebart,
697sammelt euch und weint mit mir,
698denn einen einzigen. Sohn gebar ich
699und ich war es, die ⲉⲛ ⲁⲥⲉⲛⲥ Tod brachte,
700Ich winsche mehr. dich einmal zu schen
701als alle Schütze der Welt,
702Der Herr ist mein Helfer,
703meine Sorge ist auf ⲛ qeworfen.
704Ihr Frauen, die ihr Kinder gebart,
705sanımelt euch und weint mit mir,
706deun einen einzigen. Sohn gebar ich
707und ich war ⲥⲁ die ⲧⲏⲛ seinen Tod brachte.
708Ich habe dich wich Athen? geschickt
709FKigentlich ⲛⲛ so verstölst mich Gott«, als singe vorher: ich übertrete ⲟⲃⲉ.
710Ich denke an ⲉⲕⲁⲗⲏⲩ ⲉϫ︦ⲛ︦ ⲛⲁϭⲓϫ; ⲉϥⲁⲗⲏⲩ sagt anch der Physiologns (ÄZ. 1895, 5396)
711vom Vogel anf dem Banme.,
7123
713ⲁⲑⲛⲛⲥⲟⲥ (d.h. eigentlich wohl Afyvatos) und ⲃⲉⲣⲉⲧⲟⲥ.
page 25
714ⲛ Volkslitteratur. 2]
715und nach Berytos, damit ⲛ schreiben ⲣⲏⲓ
716Ⲙⲛ hast alles dieses verlassen,
717du qingst und wurdest Mönch.
718Lech habe dies grofse Mecr durchfahren (2)
719com der Stadt Roman,
720ⲟ
721.
722ich bin ⲛ dir gekonunen,
723Archellites, mein einziger Solar,
724du Licht, dus ⲧ meinen Augen (st.
725ⲛ dies Alles über mich gebracht,
7269 mein Sol Archellites
727Warum... ich
728ich habe dir deinen Tod’ gebracht,
72924. Blicke auf und sich mein Gesicht,
730Archellites. mein Vicher Sohn.
731Ich bin Tsynklytike 5
732die ich hierher kam, dafs ich dich sähe,
733ⲛ. die ich kam, dafs ich dich ϫⲛ
734RW LE ϩⲏ Mir.
735Ich kan zu dir mein Ⲛⲉ Sohn,
736ieh sehe nicht . Ⲧⲟ.
737Wie man sicht, ist cs für das Verständnifs all dieser locker ⲛⲛ ein-
738ander gereihten Reden nothwendie, dafs man sich den Gang der Nandlung
739ständig vor Augen hält. Man kann daher nicht wohl bezweiteln. daß der
740Vortrag unserer Verse einst noch von einer gleichzeitigen Wiedergabe der
741Legende begleitet war, die ilm erst ganz verständlich machte. Und da
742weiter, wie unten (S. 43) dargelegt ist, die Beischriften einzelner Strophen
743diese als selbständige Licder mit besonderer Melodie kennzeichnen, ⲟ wird
744unser Text eben nur das enthalten, was bei der Vorführung der Archellites-
745geschichte gesungen wurde,
746Es liegt uns nun am nächsten, uns diese Vorführung als eine drama-
747tische zu denken: Schauspieler stellen die Geschichte des Heiligen dar. ⲛ-
748dem sie die gewöhnlichen prosaischen Gespräche improvisiren. aber die
749besonders rührenden Reden singen. Indessen darf man eine Stelle unseres
750Textes nicht überschen. die diese Erklärung mindestens erschwert, Das ist
751ⲩⲉⲓ.
752ⲥⲱⲕ in dieser Bedentung ist mir nicht bekannt.
page 26
75322 A. ⲧ
754Vers I. in dem ein der Vorsteher sagte mitten im Verse ganz wie ein Stück
755Erzählung aussicht‘. Ich möchte daher einer anderen Auffassung den Vor-
756zug geben, bei der diese Stelle weniger anstöfsig ist: die Geschichte wird,
757etwa von einem Öffentlichen Erzähler, frei vorgetragen sein. der seine Prosa
758dann an den Hauptstellen durch Gesang dieser Verse unterbrach. Das wäre
759dann dieselbe Art, in der noch heute in Kairo die Geschichten von Ahu
760Zeid vorgetragen wurden”.
761Der arabische Text der Archellites-Geschichte.
762ⲓ
7635 k .) 2 : ⲛ 5 N
764ⲁ ⲁⲁ ms)
7657 AN . ⲃⲓ -ⲁ N ML 5 4 ϯ . . .
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778- 7 )
779ⲩ ⲛ . BOURARAUN S ⲙ . 3
780Der Text nach der Göttinger Mandschrift, Ms. arab. 112. Ⲓⲉ gehe die wesentlichen
781Varianten der anderen Göttinger Handschrift, Ms. arab. 113
782ⲓ. Ohne ww). 2. Die Titulatur des Heiligen ist hier
7833- - wie 112 aueh weiter unten giebt. ϯ. ⲁⲇⲁ ⲁⲇ. 5.
784ⲟ. ⲁ. ⲧ. u eb öl 8a. Ohne Aw. ⲑ. un &bL ⲙ. ⲟ. >
785fehlt. ⲓⲟ. ⲇ. ⲓ. Nur s. 2. ⲟⲛ für ⲁ) ⲙ. hat nur ⲁ.
78613. BAAR mio -. If. ni, 15. .. 10. — wm. 17. 20028
787ⲉ A aß ⲉ
788(ⲛⲛ ⲁ. 18. under ⲛ.. 19. - ⲁ ⲥ ϥ ⲁ
7892. ⲫ. 21. As) DE 22. Ohne Ⲁ. 23. . ϯ ⲯ ⲁ Ⲁ
790ⲁ. 25. Lies ⲛⲓⲉ auch 113 hatz für ⲥ. hat es ⲫ. 26. Nur LE
7911
792Die ungezwungene Erklärung der Stelle ist: [ϥϭⲓ Vorsteher sagte:] Öffnet ihm und
793bringt ihn hin vor mich. [Er ward hineingebracht.] Der Vorsteher sagte: Er sicht ja wie rin
794Engel aus ⲛ...
795? Vergl. Lane, Manners and eustoms 11 117.
page 27
796Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 2
797ϯ . 8 2 AR . . ⲓ . .
798ⲁ ..ⲙ ..ⲙ As AM Kot
799. . : * . q . . ⲛ̅ (
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8292.. 43. Nur ⲥ- . ⲓ. 45. ⲓⲑ. 46. Nur ⲇ.
830ⲧ. N Sam} . 48. 39 AH SA 49. . 50. mA ur: ⲓ..
83152. ⲙ fehlt. 53. Erst ⲓⲛ ⲁ. 54. ⲁ 55. ⲛ ...
832ϫⲱ ⲉ
83356. ⲁ 5. as) ©. ⲑ. MB. 59- PA 00. Aw. ⲓ. 5m pp Dan.
83462. Nur Apa2s 03. Oline ϫ.. 64. Olme Au 65. Nur .
835II. Ein Mährchen von Salomo.
836Die Texte -ⲓ sind den Resten einer Sammelhandschrift entnom-
837men, in der sich ein Kopte (nach S. 19 wird es Humisi, Sohn des ⲟⲉ Darid
838gewesen sein) Mährchen und Lieder zusammengetragen Ⲙⲛ. Sie befinden
839sich im Besitze des Hrn. Dr. Carl Schmidt. der mich dureh ihre freundliche
840Ⲓⲉ benutzte für seine Handsehrift altes Papier. denn anf dem unteren Theile von
8415 stehen Reste eines arabischen Textes, die älter sind als der koptisehe.
page 28
842241 A. KRMaAN:
843Mittheilung zu besonderem Danke verpilichtet hat. Erhalten sind 16 Seiten
844im Format 185°" hoch ϫⲓ breit. Reste zweier aufeinander folgender Lagen.
845deren Jede aus drei Blättern bestanden haben wird. Erhalten sind von den
84624 Seiten dieser beiden Lagen:
847Seite -ⲧ ϫⲛ eines Mährchens von Salomo,.
848Seite Ⲙⲟϥ ⲉⲓⲟⲩⲉϥ-ⲟⲩⲣⲱⲛⲓ.
849Seile ⲧⲓ 15 Mährchen von Ⲧⲛⲥⲑⲫⲟⲁⲓⲏϫ und Dionysius.
850Seite ⲓ Titelblatt ud erste Zeile eines Liedes.
851Seite 20.23.24 Lieder: da ⲛⲛ Seite 23 der Schlufßs ϫⲏ dem ⲁⲛⲟ
852heginnenden Liede steht, so müssen auch ⲓ ⲛⲛ 22 dazu gehört haben.
853Von dem ersten Mährchen ist nur das Talgende erhalten:
854ⲉⲅⲁⲣ ⲁϥϩ |ⲛⲟⲩⲁⲛⲟⲧ| nepn ⲁϩⲧⲁⲁⲃ ⲛⲁⲥ
855ⲛⲉϥⲕⲥ ⲟⲩⲣ
856ⲉⲙⲉⲥⲏⲧ ⲉⲣⲁϥ ⲁⲥⲁⲃⲟ ⲉ ϣⲁϫⲉ ⲛⲙⲁϥ ϫⲉⲉϣ ⲥⲱ ⲛⲟⲩⲁⲡⲟⲧ
857ⲛⲉⲣⲡ ⲉⲧϩⲓⲧⲉⲕϭⲓϫ ϣⲁⲓⲟⲉⲃⲓⲟ ⲙⲛ|ⲉϯⲕⲙⲧ|ⲟ|ϯ ⲉⲃ|ⲟⲗ|
858Ⲇⲓⲛⲁ ⲧⲟⲩ ⲛⲧⲁ ⲙⲡⲁⲉ ⲛⲟⲩϩ ⲧⲁϣⲁϫⲉ ⲛⲉϥϩⲁ ⲥⲱⲗⲟⲙⲟⲛ ⲡ[ⲟ︦ⲥ︦|
859ⲉⲛⲉⲣ|ⲣⲱⲟ ⲩ ⲉϣⲱⲡⲉ ⲧⲉ | ⲁⲕ ⲟⲩⲉⲣⲣⲱ Koch] | 25200220028
860ⲛ ⲟⲥ ⲉ ⲡⲓⲁⲛ|ⲟⲧ ⲛⲉⲣⲏ| ⲉⲁ ⲉϩ ⲑⲉⲃⲓⲟ ⲙⲡⲉⲕⲙⲧⲟ ⲉⲃⲟⲗ
861ⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ ϩⲓⲧⲁⲭϩⲣⲁ ϣ ⲥⲱⲗⲟⲙⲟⲛ ⲡ[ⲟ︦ⲥ︦| ⲉⲛⲉⲣⲣⲱⲟⲩ ⲕϣⲁⲛϫⲁⲟⲩ
862ⲧⲉⲕⲉⲓⲛⲧϥ ⲉⲓⲙⲙϯⲁ] ϣⲁⲃⲉⲣϣⲟⲟⲩ ϩⲓⲡⲉⲕⲡⲁⲗⲗⲁϯⲓⲟⲛ (leer) ⲙⲁⲛ ⲕⲁⲧⲁ ⲓⲛⲁⲟⲩⲁⲛ
863Ⲥⲱⲟ[ⲩ]|ϩⲁ ⲉⲣⲁⲓ ⲛⲉⲧⲉⲙⲱⲙⲟⲛ ⲧⲡ[ⲣ|ⲟⲩ ⲉⲧϩⲁⲧⲉⲕⲝⲟⲩⲥϯⲁ
864ⲛⲡⲉⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ #825 ϣⲁⲣⲡ ϯⲡⲉϥⲟⲩⲁⲓ ϫⲉ ⲟⲩ |ϣ|ⲁ- ⲣⲟⲩϩⲓ ⲁⲡⲙⲉϩⲃ︦ Susan
865ⲛⲧⲉⲩⲛⲟⲩ : ⲁⲧⲡⲁ[ϣⲓ ⲛⲧⲉⲙ|ⲟⲓⲙⲟⲛ ϯⲡⲉϥⲟⲩϯⲁⲓ ϣⲁⲥⲱⲗⲟⲙ|ⲟⲛ ϫϯⲉ|-ϫⲙⲛⲡⲙ ⲛϯ
866ⲟϩ ⲁϩ ϥⲁϯⲡⲛⲓⲃⲓ (leer) Zujarene ϣⲁⲣⲁⲕ ⲉⲡⲓⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ
867Hra ⲉⲣⲉ-ⲡϣⲁϫⲉ ϩⲏ- ⲣⲟϥ ⲛⲥⲱⲗⲟⲙⲟⲛ ⲉϥϯⲥ-ⲧ|ⲡⲁⲏⲛ ⲛⲇⲉⲙⲟⲛⲓⲟⲛ ⲁⲥ
868ⲉⲣⲉⲡⲉⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ ϩⲓϫⲙⲡⲉⲥⲧⲉⲛⲁϩ ⲉϥⲡⲱⲛⲓ (leer) ⲛⲱⲛⲓ ⲉⲓⲛⲥⲁ ⲙⲉⲡⲁⲓ ⲛⲑⲛ
869ⲙⲙⲉϩⲁⲧⲉ ⲙⲉ ⲛⲉⲙ
870ⲓ. ⲉⲛ ⲛⲛⲉ ieh in Resten zu sehen; jedenfalls fehlen nur zwei Zeichen. 2. 3. Anf
871dem untersten Theil der Seite standen schon einzelne arabische Worte, die von einer früheren
872Benutzung des Ⲣⲟ herrühren, Der Schreiber hat die dazwischen liegenden freien Stellen
873beschrieben, die Größen der Lücken sind daher nicht zu ermessen. 4. Anscheinend leer
874welnssene Stelle inmitten der Zeile, von drei Zeichen Breite. 5. Desgleichen am
875Zeilenende; es könnten aber allenfalls noch unter dieser letzten Zeile Worte gestan-
876den haben.
page 29
877ⲙ Volkslilleratur. 25
878Ⲑⲥⲱⲣⲓⲁ mu ⲉⲧⲉⲥⲉ ⲕⲁϩ ⲥ ⲥⲏϩ ϩⲣⲁⲓ ⲡⲉⲥⲧⲩⲗⲟⲥ ⲉⲣ ⲉ ϯⲟ
879ⲣ 4 ⲁϩ ⲥ © ⲟⲣ ⲥ̄ € ⲩ ⲟⲥ ⲣ ⲟⲛ
880ⲙ
881ⲙⲡⲣⲏ ⲙⲛⲡ ⲉⲉⲉⲥ ϩⲓϫⲱϥ ⲟⲩϥⲏⲛ|ⲣ| ⲙⲙⲁ|ϯ ⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ (leer) ⲉ ⲉϩ ⲉⲧⲁⲛⲓ
882ⲁⲩⲉⲧ
8831. Anseheinend fehlt nichts.
884Denn er nahm? | einen Becher Wein und gab ihn ihr |und legte? | seinen
885fing in Um ⲛⲟ... |Sie| sagte zu ⲙⲛ ⲉⲛⲛ ich einen Becher Wein trinke,
886der in deiner Hand ist, so demüthige ich mich vor dir«,
887Ⲓⲥ ⲛⲉⲩⲛ... und ich spreche mit ϯϯ ⲟ Satomo, du ϯ Ⲡⲉⲣⲩ]
888der Könige. Wenn... eine Königin? 20000000 diesen. Becher | Wein)
889Lich] demüthige mich vor dir.«
890[Es ist eine| Süule in meinem Lande, o Salomo, du Herr der Könige. Wenn
891du hinschickst und sie hierher bringst, so ist sie nützlich ⲓ) deinem Ⲣⲟⲓⲁ
892» Versammelt euch zu mir, ⲛ ihr Geister. die ihr unter der Ⲙⲟⲥ ⲁⲓ
893Se 9. ⲛ -
894Abend«, Der ⲛⲑⲛ ...ⲩ .. soglrich«, ⲏⲥ (Geisterhälfte ⲣ ⲓⲉ
895und ⲁϥⲉ » Von dem Allem .... an bis zu dem Ⲁⲙⲟⲩ bringe ich) dir
896die Säule «.
897* Vergl. unten S, 30 Anm. 6 ⲁϥⲧⲁⲁⲩ ⲉⲛⲉⲉⲏⲧ ⲉⲩⲗⲉⲛϯⲟⲛ »er legte sie (die Werkzeuge) in
898ein Tuch«, wo der starke Ausdruck für »herunter« noeh anstölsiger ist als an unserer Stelle,
899? Mit dem ⲁⲥⲁⲃⲟ ... vermAg jelı nichts anzılangen, falls darin nieht etwa der Name
900der Königin steekt.
9013 Hier können ganze Sätze fehlen.
902* Man denkt an ⲣ̄ϣⲁⲩ. doch kommt die irrige Schreibung von ⲟ für korrektes ⲁ
903sonst nieht vor. Das folgende ϩⲓ‐ wohl für ϩⲏ- (d. h. S3t-), vergl. S.28 Anm.2; ϩⲟ Anm. 12.
9045 Die hierhinter stehende Bemerkung gehört nieht zum Text.
905$ Lies »unter meiner Macht«; dies spricht Salomo, wie aus dem folgenden hervorgeht,
9067 Dieses ϫⲉ für ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ kenne ieh bisher nur aus dem von mir veröffent-
907liehten Zaubertext U. B. M. Kopt. 1, 2. Die Stelle ist. aueh inhaltlich der unseren merkwürdig
908ähnlieh. Hier wie dort müssen die verschiedenen Geister angeben, wie sehnell sie den
909Auftrag ausrichten wollen und hier wie dort ist der dritte der schnellste und gelıt so sehnell
910wie der Atlıem.
911ⲃ So kann man ⲧⲡⲁϣⲓ ⲛⲧⲉⲙⲟⲡⲓⲟⲙ unbedenklich übersetzen, aber diese Übersetzung
912ist wohl kaum richtig. Denn ⲟ dämonische Hälfte« wäre ein seltsamer Ausdruck für Ⲡⲉ
913Hälfte der Dämonen« und dann, was soll die ‚Hälfte der Geister« als dritter Theil zu dem
914„ersten« Geist und zu dem »zweiten« Geist? Was man erwartet, ist. dafs ein bestimmter
915dritter Geist genannt wird. Und in der That ist ⲧⲛⲁⲃⲛ nach dem folgenden ein bestimmtes
916geflügeltes Wesen; vielleicht irgend ein Geistervogel.
917Ⲡⲉⲓ fehlt wohl ein Genetiv. Der eben genannte Zanbertext ⲕ︦ den Geist. fortgehen
918„in Athem deines Mundes«, und wiederkehren ⲙⲡ Athem deiner Nase«, als nähme er an,
919Philos. -histor. Abh. 7. 4
page 30
92026 A. Ⲉⲕⲛⲁⲛ:
921Dann, als das Ⲙⲟ (noch) im Munde Salomo’s war. siche, da kam die
922ⲩ. und wandte sich hierhin
923und dorthin ⲛⲓⲥ die ... ⲛⲛϥ die
924Alle Wissenschaft, die [auf der) Erde ist, steht geschrieben auf der Süule,
925und dus... der Sonne ⲧⲱ des | Mondes?) stehen auf ihr. Es ist ein Wunder,
926sie ⲛ ⲁⲉ. .
927Es sind das ⲛⲛ geringe Reste einer Erzählung. aber man kann doch
928nicht olme Wahrscheinlichkeit ihren Inhalt errathen. Die Königin von Saha
929ist zu Salomo gekommen, und er bringt sie durch irgend eine List dazu.
930aus einen: Becher zu trinken. in den ⲟⲩ seinen Zauberring gelegt hat. Da
931demüthiegt sie sich vor ihm und schenkt ihm eine Säule. auf der alle Weis-
932heit geschrieben ist. Salomo sendet. die schnellsten seiner Geister hin and
933sie hringen sie ihm.
934Über die hinter dem dritten und dem Tetzten Abschnitt stehende Be-
935merkung
936ⲙⲁⲛ ⲕⲁⲧⲁ ⲡⲓⲁⲟⲩⲁⲛ
937ⲉ ⲉ ⲧⲁ ⲛⲓⲁⲩⲉⲧ
938vergleiche unten S. 43.
939ⲠⲒ. Mährchen von Theodosius und Dionysius.
940ÜnoymouncetTo X oc :
941Ϫⲓⲛ |ⲁ|ⲟⲩⲱ ϣⲁⲑⲉⲩⲇϣϯⲥⲓⲟⲥ ⲡⲉⲣⲣⲟ ϫⲉ‐ ⲡⲉϣⲃⲉⲣ ⲙⲉⲗⲟⲥ ⲥϫⲏ es cssEn
942+ ⲉⲛ
943ⲉⲉⲣⲙⲱⲃϣ ⲉⲧⲙⲉⲧ‐
944ⲇ[ⲙⲱⲛⲏⲥⲓⲟⲥ ⲡⲣⲟⲥ ⲉ ϩ. ⲉⲃⲉⲛⲉⲑⲉⲙⲓ ⲁⲛⲁⲩ ⲉⲣⲁⲕ ϫ
945ⲙⲉⲧϩ. ⲙⲛⲛϩϩ ϩⲥ ⲉⲧϩⲓⲧⲉ ⲛϯϩⲉ ⲙⲛⲧⲣⲁⲥⲟⲩ ⲛⲧⲁⲕⲛⲁⲩ ⲉⲣⲁ|ⲥ|ⲉ ϩⲓⲧⲉⲣ
946ⲕⲁⲥⲓⲁ ⲙⲡⲁⲡⲉⲧⲱⲃⲓ
947ⲓ. Über der Seite in einer Umrahmung; vergl. ϯϯ. 2. Die Krgänzung durch
948den Schlufs (S. 28) gesichert, doch ist der Raum für sie knapp. 3. Nicht exen. 4. Es
949wird zu lesen sein ETEHMET(MET)OHRH.
950dafs der Mensch abwechselnd mit Mund und Nase atlıme., Danach möchte man auch hier ⲉⲓ-
951gänzen: ⲅⲟⲛ dem Athem [deines Mundes] an bis zu dem Athem [deiner Nase]«, d.h. zwischen
952zwei Athemzügen.
953! Nämlich der Befehl, den er der ⲛⲁϣⲓ geben ⲛⲓ ⲟⲉ er ihn ausspricht. hat sie
954ihn vollbracht,
955? Auch die ϩⲁⲓⲥ sind nicht bekannt; wir können daher anch nicht benrtheilen, ob
956wir das ⲛⲱⲛⲓ richtig übersetzen.
9573 Was noch nach dem Zwischenraum folgte, gehört. nicht. zum Text.
page 31
958ⲓ.
959-ⲓ
960Bruchstücke koptischer Volkslitteratur.
961ⲩ
9621
963Ⲙⲡⲥⲩⲟⲉⲓϥ ⲉⲡⲉⲛⲓⲟⲧ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ ⲁⲛⲁ REPOC ⲡⲁⲣⲭ HEICKONOOC" ⲥⲱ ⲛⲛⲟⲧ
964ϩⲓϫⲉⲛ-ⲕⲟⲥⲧⲁⲛϯⲛⲟⲩⲛⲱⲗⲓⲥ ⲉⲣⲉ-ⲙⲉⲣⲣⲱⲟⲩ ϩⲛⲡⲱⲧⲁⲍⲥⲉ ⲛⲁϥ ⲁⲩⲥⲱⲟⲩϩⲁ ⲉⲛϭⲓ
965ⲛⲉⲛⲟϭ ⲉⲧⲡⲱⲗⲓⲥ
96612. ⲧⲉⲛⲁⲧⲟⲥ ⲉⲧⲁⲩⲗⲏ ⲙⲛⲉⲣⲣⲟ 200955 ⲡⲛⲓⲟⲧ ⲁⲡⲁ ⲕⲩⲣⲟⲥ 050550
967ⲛⲙⲁϥ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲟⲥ ⲉϩⲉ ϩⲏ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲕⲗⲛⲣⲓⲕ[ⲟⲥϯⲉ ⲉϩ ⲛⲁ ϩⲣⲁⲓ ⲉⲙⲡⲟⲩϯ ⲙⲡⲉ
968ⲛ
969ⲉⲉ ⲉ ⲛⲟⲩϯⲉ|ⲣⲣⲟ ⲧⲉⲃⲙⲁⲁⲛ ⲙⲁⲛ ⲉⲉⲉϭⲉⲛ ⲛⲓⲥⲥⲟⲟⲩ ⲙⲛⲛⲧⲟⲩ 666 ⲡϯⲉϯϫⲉ ⲛⲓⲱⲧⲁ
970ⲁⲡⲁ ⲕⲩⲣⲟⲥ 506 ϫⲉ ϣⲱⲣⲡ ⲉⲣⲁⲥⲧⲉ ⲕⲓⲣⲓⲁⲕⲡ ϣⲁⲛⲥⲟⲟⲩϩⲁ ⲧⲏⲣⲛ ⲉⲧⲉⲕⲕⲗⲉⲥⲓⲁ
971ⲛⲁⲓ
972ⲧⲛⲛ ϣⲗⲏⲗ ⲉⲛⲛⲟⲩϯ ϩⲁⲡⲓϩⲱϥ ⲥⲟⲩⲉⲛ ⲣⲱⲙⲉ ⲥⲛⲁⲩ ⲛϩⲏⲕⲉ ⲛⲉⲣ[ⲕⲁⲥⲧ|ⲛⲥ
973ⲛϣⲙⲙⲁ ⲛⲧⲉ‐ⲧⲉⲭⲟⲣⲁ ⲛⲕⲏⲙⲉ ⲡⲣⲁⲛ ⲉⲟⲩⲁ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲛⲉ ⲑⲉⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ⲛⲣⲁⲛ
974ⲉⲡⲕⲉⲟⲩⲁ ⲡⲥ ⲇⲓⲱⲛⲛⲥⲓⲟⲥ Ⲁⲟⲉⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ⲛⲁⲩ ⲉⲩⲣⲁⲥⲟⲩ ⲁϥϫⲁⲁⲥ ⲡⲉⲃϣⲃⲥⲣ
975ⲇⲓⲟⲛⲏⲥⲓⲟⲥ ⲡⲉⲛϣⲁⲃⲃⲟⲗ ⲉⲣⲁⲓ ⲛϯⲣⲁⲥⲟⲩ ϣⲁⲓⲉⲣ- ⲟⲩϩⲉⲃⲇⲟⲙⲁⲥ ⲛⲉⲣ
976ⲛⲥⲛⲁϥ ⲉⲓⲉⲣϩⲟϥ ⲛⲁϥ ⲁϫⲉⲛ-ⲃⲥⲕⲛ ϩⲛⲧⲉⲣⲕⲁⲥⲓⲁ ⲙⲛ [ⲁϯ ⲛⲉⲧⲟⲃⲉ Mit kleiner
977Schrift: ⲧⲁⲗⲟⲥ ⲗⲉⲝⲓⲥ
978>
979ⲥ ⲁ
980Ⲏⲙⲛⲁⲩ ⲉⲣⲁⲓ ϩⲛⲟⲩϩⲟⲣⲟⲙⲁ ⲉϣϫⲉ ⲉⲓϩⲛⲟⲩⲥⲱϣⲉ ⲉⲥⲟⲩⲁϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲣⲉ‐
981ⲟⲩⲙⲛⲙϣⲉ ⲛⲉⲥⲟⲟⲩ ϣⲟⲟⲡ ⲉϩⲏⲧⲥ ⲙⲛⲉⲑⲉⲣⲓⲟⲛ ⲙⲛⲉⲧⲉϥⲙⲁⲩⲉ ⲁⲙⲁⲩ ⲉⲛⲉⲣⲱⲙⲉ
982ⲙ ⲉ
983ⲙⲛⲛⲁ ⲉⲧⲙⲁⲩ ⲛⲙ ⲛⲉⲑ|ⲉ|ⲣⲓⲟⲛ ⲙⲛⲉⲧⲉⲃⲛⲁⲩⲉ ⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲡⲛⲁⲁⲧⲟ
984ⲥⲃⲟⲗ ⲁⲩⲡⲁϩⲧⲟⲩ ⲁⲩⲛⲣⲟⲥⲕⲩⲓⲛ ⲙⲁⲓ ⲁⲓⲛⲁⲩ ⲉⲩϩⲓⲉⲛⲃ ⲉⲃⲟⲩⲱⲙ ⲉⲣⲱϯ ⲛⲧⲁⲃ‐
985ⲁ X
986ⲧⲱϩⲥ ⲉⲙⲁⲓ ⲛⲟⲩⲛⲉϩ ⲉϥⲟⲩ ⲉϥ ⲁⲃϯ ⲛⲟⲩϣⲧⲏⲛ [ⲛϯⲉⲟⲟⲩ ϩⲓϫⲟⲓ ⲛⲟⲩⲥⲧⲱⲗⲏ
987ⲙⲡⲁⲟⲩⲁⲛ ⲉⲡⲛⲟⲩⲃ ⲁⲩϯ ⲛⲟⲩϩⲟⲡⲗⲟⲛ ϩⲛⲧⲁϭⲓϫ ⲛⲃⲟⲩⲣ ⲙⲛⲟⲩⲥⲉⲃⲓⲥⲧⲏ ⲉⲧⲁϭⲓϫ
988ⲛⲟⲩⲛⲁⲙ ⲁⲃⲑⲙⲥⲟⲓ ϩⲓϫⲛ- ⲟⲩⲟⲣⲟⲛⲟⲥ ⲁⲣⲱⲙⲓ ⲛ ϯⲉⲟⲟⲩ ⲛⲁⲓ ⲁⲃⲓ ϣⲁⲣⲟⲓ ⲛϭⲓ-ⲟⲩ‐
989ⲣⲱⲛⲉ ⲛⲟⲩⲟⲥⲉ ⲁⲃϯ ⲛⲁⲓ ⲛⲟⲩⲙⲡⲏϣⲉ ⲛϣⲁϣⲧ ⲙⲡⲓⲉϣϭⲙϭⲁⲙ ⲁⲙⲁϩϯ ⲙⲙⲁⲩ
990ⲁⲓⲧⲁⲁⲩ ⲉⲛⲉⲛϭⲓϫ ϯⲱⲛⲏⲥⲓⲟⲥ • ⲕⲁⲧⲁ ⲧⲣⲁⲥⲟⲩ ⲛⲧⲁⲕⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲥ ⲁⲣⲏⲩ ⲁⲣⲉⲫϯ
991ⲟⲩⲱϣ ⲁⲁⲕ ⲛⲉⲣⲣⲟ ⲧⲉⲕϯ ⲛⲁⲓ ⲛⲉϥⲁⲏⲧ ⲉⲛⲉⲕⲁⲛⲱⲑⲏⲕⲏ
992Ⲁⲑⲉⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ϣⲁϫⲉ ⲛⲉⲙⲁϥ ϫⲉⲧⲱⲟⲩⲛ ⲧⲉⲃⲟⲕ ⲧⲉⲛⲉⲣⲕⲁⲥⲓⲁ ϫⲉⲛⲟⲩ‐
993ach ⲙⲙⲁϯ ⲙⲡⲛⲁ
994ⲣⲁ ⲡϣⲓⲁ ⲁϯⲱⲛⲛⲥⲓⲟⲥ ϣⲁϫⲉ ⲛⲉϯ|ⲙⲁϥ ⲧⲱⲟⲩⲧⲉⲛⲃⲟⲕ
995ⲥⲓ
996ⲉⲧⲉⲕⲉⲗⲓⲥⲁ (ⲥⲓⲁ) ⲧⲉⲛⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲣⲣⲟ ⲙϣⲁⲩⲧⲁϣϥ ϩⲓϫⲟⲛ ⲧⲉⲣⲱⲛⲉ ⲛⲓⲙ ⲡⲣⲟⲥ
997MN ⲙⲁⲥ ⲁⲩⲧⲱⲟⲩⲛ ⲁⲩⲃⲟⲕ ⲉⲧⲉⲕⲗⲉⲥⲓⲁ ⲁⲩⲁϩⲓⲓⲣⲁⲧⲟⲩ ϩⲏⲛⲓⲁϩⲟⲩⲙ ⲙⲙⲏϣⲉ ⲉⲧⲃⲉ-
998> (ⲅ x . ⲉ ⲫ N ⲓ ⲙ ϥ ⲁ ⲁ
999ⲧⲙⲉⲧϩⲙⲙⲙ ⲉⲧⲟⲩϣⲟⲟⲡ ⲉϩⲏⲧⲥ ⲛⲧⲉⲣⲉ ⲡⲙⲁϥ ⲙⲡⲣⲓⲥϩⲁ ⲙⲉ ϣⲱⲡⲉ ⲉⲙ ⲥⲩⲁⲓⲧⲟⲥ
1000ⲓ. Sie. 2. Verbessert aus ⲙⲁⲟⲛ. 3. ⲓⲑ. 4. Es wird ⲛⲏⲓ ⲟⲩⲥⲛ gestan-
1001den haben. 5. Hier endet wohl ein Abschnitt, der aber, weil er mit dem Ende der
1002Seite zusammenfiel. nicht besonders bezeichnet ist. 6. Das ⲡ könnte nur noch ein ı
1003sein. 7. Sie, S. Lies ⲙⲛⲟⲩ- ⲟ- Nicht ⲁϥ. ⲓⲟ. Lies ⲛⲓⲙ. ⲓ. Oder
1004Raum für zwei Zeichen, falls er wegen des Zeilenendes besonders eng geschrieben hatte.
1005ı2. Sie: zwischen den beiden ⲁ eine yroße Lücke. die den Abschnitt hezeichnet.
1006I
100713. Sie, 14. Das Eingeklammerte gestrichen; vor der Verbesserung stand ⲥⲧⲥⲛⲥⲗⲓⲟⲁⲥⲓⲁ.
100815. Sie. 16. Sie.
1009ⲛ
page 32
101028 A. ErRMAN:
1011ⲁⲃⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲏⲡⲉ ⲉⲣⲉ‐ⲟⲩⲕⲗⲁⲙ ⲛⲱⲛⲓ ⲙⲙⲁⲣⲕⲁⲣⲓⲧⲏⲥ ⲙⲛⲟⲩϭⲉⲣⲟϥ ⲉⲛⲟⲩⲃ
1012Ⲣ
1013ⲛⲱⲫⲁⲥ ⲉⲣⲉⲡⲙⲁⲉⲓⲛ ENECTOC ϩⲓϫⲟϥ 1 ⲉ|ⲣⲉ-ⲡⲓⲁⲓⲧⲟⲥ ⲫⲱⲣⲓ ⲙⲁⲩ ⲉⲃⲉⲣ
1014ⲁ
1015ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲥⲉϩⲟⲩ ⲡⲣⲏ ⲉⲩⲙⲟⲩϯ ⲉⲡⲉϥⲣⲁⲛ ϫⲉϩ ⲣⲁⲫⲁⲓⲓⲗ ⲡⲁⲧⲥⲁⲗⲡⲓⲝ ⲉⲧⲙⲉϩ ⲙⲣⲁϣⲉ
1016ⲡⲁⲣⲭⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲉϥⲟⲩⲧⲁⲓⲟϥ ⲁϥⲧⲱⲣⲡ ⲟⲉⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ⲁϥⲟⲓ ⲥⲟϥ ϩⲓϫⲙ-
10174 ⲉ ⲛⲓ
1018ⲡⲉⲑⲣⲟⲛⲟⲥ ⲁⲡⲗⲁⲟⲥ ⲧⲏⲣ ⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲕⲩⲣⲓⲉⲗⲉⲓⲥⲟⲛ ⲑ̀ⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ⲁϥⲉⲣⲣⲟ Mit
1019kleinerer Schrift ⲗⲉⲝⲓⲥ
1020ⲁ
1021ⲎⲚⲧⲉⲣⲉ- ⲑⲉⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ⲉⲣⲉⲣⲣⲟ ⲁⲃⲉⲣⲓⲱⲃϣ ⲉⲇⲓⲱⲛⲏⲥⲓⲟⲥ ⲙⲡⲉϥⲉⲣⲡⲉϥ UKECH
1022ⲉⲧⲃⲉ-ⲧⲙⲉⲧϩⲛⲕⲛ ⲉⲧϩⲓϫⲟϥ ⲛⲧⲉⲣⲉ-ⲡϫⲱⲛ ⲉⲣⲁⲙⲁ ⲡⲉ ⲥⲏⲛϯ ⲁⲇⲓ ⲱⲙ ⲡⲉⲥⲓⲟⲥ ϫⲓ- ⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲥ
1023ⲉⲩⲉⲣϩⲟϥ ⲉⲧⲙⲉⲧⲡⲁⲡⲉⲧⲱⲱⲃⲓ ⲁⲃⲧⲁⲁ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲩⲗⲉⲛϯⲟⲛ ⲁⲃⲧⲁⲗⲁⲩ ϩⲓϫⲛ-
1024ⲧⲉⲃⲛⲁϩϥⲉ
1025ⲥ
1026ⲧ ⲗⲃⲓ ⲉⲡⲣⲟ ⲙⲡⲁⲗⲗⲁϯⲓⲟⲛ ⲁϥⲙⲟⲩϯ ⲉⲩⲉⲓⲟⲩⲣ ⲛⲧⲉ‐-ⲡⲉⲣⲣⲟ ϫⲉ-ϫⲓ ⲛⲛⲁⲓ
1027ϣⲁⲑⲉⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ ⲡⲉ[ⲣⲣⲟ| ϫⲟⲩⲙⲉⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲛⲧⲉⲛⲉⲣⲣ[ⲱⲟⲩϯ ⲛⲁⲣⲭⲉⲟⲛ ⲛⲧⲉⲃ‐
1028ϫⲓⲧⲟⲩ |ⲉ|ϩⲟⲩⲛ ϥⲁⲡⲉⲣⲣⲟ ⲁⲃϥⲟⲗ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲡⲗⲉⲛϯⲟⲛ ⲁⲃϭⲓⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲥ ⲉⲩⲉⲣϩⲟϥ
1029ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲉⲣⲉⲡⲉϥⲣⲁⲛ ⲙⲛⲡⲱⲃ ϩⲓϫⲟⲟⲩ ⲁⲡⲉⲣⲣⲟ ⲧⲱⲟⲩⲛ ϩⲓϫⲛⲡⲉϥⲑⲣⲟⲛⲟⲥ
1030ⲁⲃⲓ ϣⲁⲡⲉⲃϣⲃⲉⲉⲣ ⲉⲃϫⲱ ⲙⲙⲁⲥ ϫⲉ‐ⲕⲱ ⲛ[ⲁ ⲡⲁⲓⲱⲧ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ ⲁⲃϫⲓ [ⲧ|ϥ
1031ⲛ̄
1032[ⲉϩ]ⲟⲩ ⲡⲉϥⲡⲣⲗⲁϯⲓⲟⲛ ⲁⲩⲁⲣⲓⲥⲧⲁ ⲙⲛ ⲉⲣⲏⲩ
1033Ⲁⲩⲥⲱⲟⲩⲁϩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲛϭⲓ-ⲡⲉⲕⲗⲏⲣⲟⲥ ⲁⲩⲉⲓ ϣⲁⲟⲩⲇⲱⲥⲓⲟⲥ [ⲛ] ⲉⲣⲣⲟ
1034ⲁⲩⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲟⲥ ϫⲉ ⲥⲁⲃϯ ⲛⲁⲛ ⲛⲟⲩⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ϫⲉ ⲁⲡⲛⲓⲱⲧ [ⲁⲡⲁ
1035ⲕⲩⲣⲟⲥ ⲙⲟⲩ ⲁϥⲁⲙⲁϩ[ϯ| ⲛϭⲓϫ ⲉϯⲱⲛⲛⲥⲓⲟⲥ ⲁⲃⲁⲃ ⲛⲁⲣⲭⲡⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲛⲟⲥ ⲁⲃ-
1036ϣⲱⲡⲉ ⲙⲧ ⲉⲧⲉⲃⲉⲕⲕⲗⲉⲥⲓⲁ Mit kleiner Schrift: ⲧⲁⲗⲟⲥ
1037Ⲁⲡⲉⲧⲥⲏϩ ϫⲱⲕ ⲃⲟⲗ ϩⲓϫⲱⲟⲩ ϫⲉ‐ⲟⲩⲙⲉⲧⲉⲣⲣⲟ ⲟⲩⲙⲏⲧⲟⲩⲛⲛⲃ ϩⲓⲟⲩⲥⲁⲡ
1038ⲕⲁⲧⲁ ⲡⲉⲧⲥⲏϩ ϩⲓⲙⲛⲉⲕⲣⲁⲫⲏ ϫⲓⲡⲁⲟⲩ ϥⲁⲑⲉⲩⲇⲟⲥⲓⲟⲥ ⲡⲉⲣⲣⲟ
1039ⲓ. ⲓⲥ. 2. Lies ⲁϥⲉⲣⲉⲣⲣⲟ. 3. Der Abschnitt ist nicht besonders bezeichnet,
1040da er mit dem Ende der Seite zusammenfällt, 4. Man möchte lesen ⲉϩⲟⲩⲛ ⲥ. doch stand
1041hinter ⲟⲩⲛ wohl nichts mehr. 5. ⲟ korrigirt aus ⲡⲉϥⲁⲗⲗⲁϯⲟⲛ. 6. Korrigirt aus
1042ⲉⲡⲓⲥⲅⲟⲡⲟⲥ. 7. Zu einem zweiten Buchstaben ist kaum Platz. 8. can als Korrektur
1043eingefügt. 9. Sic,
1044Melde von mir dem Könige Theodosius: » Der Freund) ... Dionysius
1045verehrt dich und wünscht dich zu schen, [denn ich habe nicht) unsere Ⲙⲛ ϯⲃⲉ
1046vergessen und das [Gespräch]. dus zwischen (?) uns ⲛⲱ . und den Traum, den du
1047geschen hast, sammt (?) der Ziegelarbeit.
1048) Was sich in dem folgenden Worte ⲙⲉⲗⲟⲥ verbirgt, vermag ich nicht zu ervathen. —
1049Dieser erste Absatz ist wohl als ein Brief des Dionysius zu fassen, mit dem er dem Kaiser
1050die folgende Geschichte ihrer Juzend übersendet.
10512? Jch lese n[A]Jo[vo]e ⲉⲧⲟⲓⲧⲉ|ⲛⲙϯⲏ wobei ϩⲓ- wieder für ϩⲏ- (d.h. on -) stände,
1052ⲥ > ⲥ ⲣⲉ ⲥ̄
page 33
1053Bruchstücke koplischer Volkstilteratur, 29
1054Zur Zeit unseres heiligen Vaters, des Erzbischofs Apa Kyros, der Vater war
1055über Konstantinopel, indem die Könige ihm untergeben‘ waren. versammelten sich
1056die Grofsen der Stadt. 0000 * in die Halle des Königs ...... unser Vater
1057Ϥⲉ Kyros. [Sie verhandelten?) mit ⲛ und sagten? >»... (ⲥⲓ...
1058Gott, [wir
1059Schafe, wenn sie keinen ϯ Kyros sagte [zu
1060ihnen]: » Morgen früh, um Sonntag, versammeln wir uns alle in der Kirche
1061und beten zu (ott für diese Sache«, Es waren zwei arme fremde Arbeitsleute
1062rom Lunde Aegypten, von denen einer Theodosius, der andere Dionysius ϯⲛⲁ
1063Theodosius sah einen Traum und ⲁϥϭⲓⲥ zu seinen Freund ⲛⲛϣⲁ ⲩ mir
1064diesen Traum deutet, dem will ich eine Woche Blut@)- Arbeit? (ⲛ und olıne
1065Lohn in der Ziegelarbeit für ihn arbeiten«,
1066Ich sah mich in einem Tranngesicht, als wäre ich auf - - * Felde
1067und eine Menge Schafe wuren auf ihm und Thiere und Vieh. Und ich sah, wie
1068die Leute jenes Ortes und die Thiere und das Vieh alle ϩⲟⲩ mich kamen? sie
1069warfen sich nieder und verehrten mich, Tch sah, wie ein saugendes Jan mich
1070mit 00 ⲁ( es legte mir ⲉ KEhrenkleid ⲡⲛ ⲛⲛ( eine Stola ron
1071der Farbe des Goldes, Man gub eine Waffe (2) in meine linke Hand und
1072ⲟⲓⲛ ...... > im meine rechte Tland. ⲁ setzte mich auf einen Thron ⲛⲛ
1073alle. Leute priesen mich. Fin strahlender Mann kan zu mir und gub ⲛⲏⲧ eine
1074Menge Schlüssel; ich konnte sie nicht fussen und gab sie in deine Hände, ⲛⲟ
1075ⲛϣⲁⲛ.. — » Nach dem Traum, den du gesehen hast, will Gott vielleicht dich
1076zum König machen um du yiebst mir die Schlüssel deiner Speicher. «
1077Theodosius sprach zu ihm: »Stehe auf, dafs wir
1078denn ⲛⲓ̈ sind sehr, über die ⲰⲘϥⲁⲟⲛ müssig«. Dionystus sprach zu ⲛⲏⲛ
1079ϭⲟⲟ ⲛⲛ dafs wir zur Kirche gehen, dafs wir ⲛⲉⲛ König schen. den man
1080über uns setzt, dafs ihn alle Leute verchren«. Sie standen auf und gingen
1081zur Kirche und stellten sich hinter der Dürftigkeit, in der
1082sie waren. Als die Zeit des Tpıodyıos kam, siehe, da kam ein Adler rom
10831x :
1084ⲙⲧⲟⲧⲉϭϭⲉⲓⲙ.
10852
1086Auch in dem ⲛⲁⲩⲟⲥ steckt wohl etwas Griechisches,
10873 So, wenn der Text richtig ist; lieber würde man aber ⲉⲣⲅⲟⲛ ⲛⲁϥ verbessern.
1088* Was ist ⲉⲥⲟⲩⲁϩⲥ (oder ⲉⲥⲟⲩⲁⲥϩ) ⲉⲃⲟⲗ Sieht es etwas für oyayıc ⲛⲉⲓ.
10895
1090Die vreßarTj könnte der Reichsapfel sein, wie ihn die byzantinischen Kaiser tragen.
1091Aueh in dem örlAov möchte ich hier das sehen, was sie wirklich in der land führen, das
1092Seepter, den »goldnen Stab, anf dem das Kreuzzeichen ist«, wie unser Text es weiter unten
1093beschreibt,
page 34
109430 A. ErRMaNn:
1095Himmel, in dessen Krallen?) eine Krone con Steinen und Perlen war und
1096ein Stab ron Gold und Elfenbein? auf dem das Zeichen des Kreuzes war.
1097Der Adlır tray sie, indem ⲉⲩ mehr als die Sonne ⲉⲛⲥⲉ ⲛⲓⲟⲛ neunt ⲛⲱ
1098Raphael, den mit der freuderollen Posaune, den verehrungswürdigen Erzengel.
1099Er ⲧϥ den Theodosius fort und setzte ihn auf den Thron. Das ganze Volk
1100schrie: Kyrie rleison, Theodosius ist König geworden.
1101Als Theodosius König wurde, vergafs ⲉⲣ des Dionysius und [dachte]? nicht
11025 auf ihm lag. Als das Ende zweier Jahre
1103[yekommen ar]. ⲛⲱⲛ Dionysius die Werkzeuge, mit welchen sie die Zirgel-
1104arbeit verrichteten, und leyte ste auf ein Leinen® und nahm sie auf seinen Nacken.
1105Er ging zur Thür des Palastes und rief einem Ennuchen des Königs zu:
1106» Nimm dies zu dem Könige Theodosius, denn es ist ein Geheimnifs der alten
1107Köniyge« ⲛⲛ ⲉⲣ ⲛϥⲛ sie herein zum Könige. Er löste das Tuch auf wu
1108fand? die Werkzeuge, mit denen sie arbeiteten, auf denen sein Name ⲛⲛ der
1109ⲉϭⲉ stand. Der König stand auf seinene Throne auf und ging ⲛ ϭⲉⲛⲛ
1110Freunde und sagte zu Une »rerzeih mir, mein heiligen Vater? «,
1111Er nahm ihn hinein in seinen Palast und ste Frühstückten
1112AD Geistlichen versanumelten sich und gingen zum Könty Theodostus und riefen?
1113» Verschaffe uns einen Bischof, ⲛ̀ⲉⲛ unser Vater ⲉ Ⲕⲯⲅⲟⲕ ⲓϯ gestorben ⲥ.
1114Er fufste die Hände des Dionysins und machte ihn zum Erzbischofs er wurde
1115Vater seiner Kirche.
1116Es erfüllte sich an. ihnen, was geschrichen steht?» Königthum umd Priester-
1117Yan zusammen « qeinäfs dem, -⁘
1118Könige Theodosius,
11191 Diese Worte hat der Schreiber irrig übergangen.
1120? Lies ⲉⲗⲉⲫⲁⲉ
11213 llinter ⲛⲉϥ ist wohl ⲙⲉⲉⲩⲉ ausgelassen.
1122+ Der Sehreiber hat ϣⲱⲡⲉ übergangen.
1123> owevos, Dies Lichlingswort der Kopten ⲛⲥⲓ hier ⲥⲕⲉⲩⲥ.
1124ⲉ Über das ⲉⲛⲉⲥⲏⲧ siehe oben S, 25 Anm. ⲓ. Gemeint ist. ⲁⲓ er sie in das Tuch
1125einwickelt. wie ans dem Folgenden erhellt.
11267 In ⲁⲃϭⲓⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲥ hat man ⲁϥϭⲛ-ⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲥ ϫⲏ erblicken; ebenso schreibt die Hand-
1127schrift in einem Liede (unten S. 33) ⲁⲓϭⲓⲛⲟⲩⲕⲟⲟⲥ.
1128Ⲣ. ⲛ. natürlich: der des Dionysins.
11299 Man darf ans dieser Anrede schwerlich folgern, dafs Ⲙⲑⲁⲑ Ziegelarbeiter Mönche oder
1130Geistliche sind; sie ist wohl zum Ⲡⲉⲛ ⲛⲟⲕ geworden. Ⲅⲉⲓϥ. oben S. 15 Anm. 4.
113120 Wörtlich »bereite«.
1132ⲙ Über die Übersetzung dieser Formel vergleiche das unten S. 32 Anm. 2 Bemerkte,
1133” Wieder ϩⲓ‐ für ϩⲛ-
page 35
1134Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 31
1135Ⲣⲱ unser Mährchen aegyptischen Ursprungs ist, zeigt schon die ⲇⲏ-
1136gahe über die Herkunft der beiden Leute; dafs es ans einer Zeit stammt,
1137in der das Band zwischen Aegypten und Konstantinopel längst zerschnitten
1138war, zeigt seine naive Vorstelbuing von den dortigen Verhältnissen. "Trotz-
1139dem enthält cs eine historische Reminiseenz, denn (ich verdanke das
1140Folgende der freundlichen Mittheilung Harnack’s) es hat wirklich in
1141Konstantinopel einen Patriarchen Kyros gegeben und zwar im Anfang des
1142S. Jahrhunderts (etwa ⲧⲟⲧ). Und ungefähr in die gleiche Zeit fällt
1143auch ein Kaiser Theodosms (Th. IH 716-717). Dagegen ist der Patriarch
1144ⲛ- denn der einzige Patriarch dieses Namens lebte
1145gegen Kunde des 15. Jahrhunderts, ist also gewifs jünger als unsere Handschrift.
1146Über die Bemerkungen, die anch in diesem Text am Ende der ein-
1147zelnen Ahschnitte stehen, siehe unten ϥ.
1148IV. Lieder aus dem Schmidt’schen Bruchstück.
1149Die Enden der Verszeilen sind hier nur durch gröfsere Zwischenräume
1150bezeichnet; die Strophen sind durch Striche getrennt.
11514.
1152ⲛⲟⲩⲱϩⲙⲥⲧⲟⲭⲟⲥ ϯⲛⲁ
1153Ⲉⲓⲟⲩⲉϣ -ⲟⲩⲣⲱⲙⲓ ⲛⲁⲧⲙⲟⲩ ϣⲁⲉⲛⲉϩ
1154ⲧⲁϫⲱ ⲉⲣⲁϥ ⲉⲡⲁⲙ • ⲕⲁϩ ⲉϩⲏⲧ
1155ⲉ ⲥ
1156ⲉϥϣⲁⲛⲙⲟⲩ ⲧⲉϥϣⲗⲏⲗ ϩⲓϫⲟⲓ
1157ⲛⲉϫⲉ-ⲡⲁⲡⲗⲁⲥ ⲉⲛⲟⲩⲃ 16
1158ϫⲉⲣⲱⲙⲉ ⲛⲓⲙ ⲉⲧϩⲓϫⲙ- ⲛⲕⲁϩ
1159ⲉ- ϫ
1160ⲛⲁⲣⲉ- ⲡⲉⲧⲥⲏϩ ϫ|ⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓϫ|ⲟ|ⲟⲩ
1161ⲉⲟ ϫⲓⲧⲛ ⲧⲏⲣⲛ
1162ⲉϩ ⲧⲉⲙⲁ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
1163> N ⲛ
1164ϩⲟⲟ ⲉ ⲛⲁⲃⲉ ⲉⲉⲟⲟϩⲟϩϧⲟⲣⲁ ϥ
1165ⲓ. Steht als Üherschrift der Seite in einer Umrahmung. 2. Der Punkt zwischen
1166ⲙ ⲛ x, als solle man pam ⲃⲟⲃ trennen. 3. ⲛ Korrektur,
1167Ich suche‘ einen Mann. der niemals stirbt,
1168dafs ich ihm meinen Kummer sage,
1169ⲟⲩⲱϣ hier gebrancht wie das alte ⲥ, auf das es ja nach SreinDorFr's Bemerkung
1170auch zurückgeht.
page 36
117132 A. Krman:
1172wenn ich sterbe‘, dafs er für mich bete.
1173Johannes mit der goldenen. Zunge sprach:
11744 Menschen, die auf Tirden sind,
1175was geschrieben steht, erfüllt sich ⲡⲛ ihnen,
1176[Der Ⲧⲟ ⲛⲙⲙⲏ ⲛⲛⲁ alle
1177[nach dem Ⲙⲛ ϯ Gottes,
1178ⲙⲛ... gegen (?) ihn?
1179b.
118019 Blatt, das als Titel des folgenden Theiles der Handschrift dienen
1181sollte. Zwischen Linien:
1182ϭⲱ
1183ⲛ̅ ⲛ ϥ al ⲫ
1184ⲥⲩⲛ ϩⲛ ⲡⲛⲟⲩ ⲧⲉ : ⲙⲟⲣ ⲛϩⲱⲃ
1185ⲛⲙ : (ⲁⲛⲟⲕ : ϩⲟⲩⲙⲓⲥⲓ ϥ︦ ⲡ︦ⲏ︦ • ⲇⲁ ⲧ
1186ⲡⲟⲥ ⲥⲙⲟⲩ ⲥⲣⲁϥ . ϩⲁⲙⲛⲏ ⲥⲥϥⲱⲛⲉ
1187Mit Gott. Im |Namen| Gottes ⲥⲛⲟⲩ Ⲓ Thumist, der Sohn des ⲣⲱ David.
1188Der Herr seqne ihn. Amen, so ⲁⲥⲓ ⲉⲁ.
1189Darunter als Anfang eines Liedes:
1190Ⲁⲩϫⲓⲧ ⲉϫⲛ- ⲟⲩⲧⲟⲩ «epxoc[e]
1191Sie führten mich auf einen hohen Berg...
11921. Sie. 2. Das Eingeklammerte hat ein späterer Besitzer des Buches getilgt.
11933. Sic. 4. Sic.
1194€,
119520 Als Überschrift der Seite in einer Umrahmung:
1196ϯⲡ|ⲟⲩⲱ| ϩⲙ : ⲥⲧⲟ : ⲭⲟⲥ ⲛⲛⲟϭ
1197Ⲟⲩⲙⲉ[ⲧ|ϣⲃⲉⲉⲣ ⲁⲛ ⲛⲉ ⲟⲩⲱⲙ ϩⲓⲥⲱ
1198ⲁⲗⲗⲁ ⲧⲙⲉⲧϣⲃⲉⲣ ⲛⲁⲛⲟⲩⲥ ⲧⲉ ⲧⲁⲓ
11991. Der Schreiber trennt ⲟⲩⲙⲉⲧϣ ⲃⲉⲥⲣⲁⲛ ⲡⲥⲟⲩⲱⲙ, was vielleicht nicht zufällig ist.
1200) Man wird diesen Satz mit dem folgenden verbinden wollen („dafs er bei meinem
1201Tode für mich bete«), aber ist das grammatiseh möglich?
1202ⲟ wird man ϩⲓϫ︦ⲛ︦- hier nnd oben S. 30 Ann. ⲧⲓ doch wohl übersetzen müssen, ⲟ-
1203gleich ich es sonst. so nicht belegen kann. Doch steht im Bohairischen Matth. 13, 14 ⲉⲉⲉϫⲱⲕ
1204ⲉⲃⲟⲗ ⲉϫⲱⲟⲩ ⲛϫⲉ ϯⲡⲣⲟⲫⲏⲧⲓⲁ ⲛⲧⲉⲛⲥⲁⲏⲥ »es wird für sie die Prophezeiung des ‚Jesaias
1205erfüllt werden«, wo exn- wenigstens ähnlieh gebrancht ist.
12063 Verbessert in »uns«,
page 37
1207Bruchstücke 8
1208ⲉⲣϣⲁⲛ- ⲡⲉⲕϥⲃⲥⲉⲣ QHOYNAPANTOMA
1209ⲧⲉⲕϯ- ⲧⲉⲕⲯⲩⲭⲏ ⲛⲥⲱϯ ϩⲁⲧⲟϥ
1210Ⲡⲉ ⲛϣⲃⲉⲉⲣ ⲛⲁⲇⲁⲙ -ⲧⲉ ⲡⲉⲭ︦ⲣ︦ⲥ︦
1211ⲙⲛⲁⲩ ⲉⲧⲁϥϩⲛⲅⲧⲉⲃⲛⲁⲣⲁⲃⲁⲥⲓⲥ
1212ⲁϥϯⲡⲛⲉϥⲥⲱⲙⲁ ⲙⲛⲛ- ⲡⲉϥⲥⲛⲟϥ ϩⲁⲣⲟϥ
1213ϣⲁⲛⲧⲉⲃⲥⲧⲁϥ ⲉⲧⲉϥⲁⲣⲭⲏ ⲛⲕⲉⲥⲟⲛ
1214ⲓ. Sic. 2. Sie. 3. Sie.
1215Freundschaft ist nicht Essen und Trinken,
1216sondern die gute‘ Freundschaft ist diese:
1217wenn dein Freund in Sünde ⲓ
1218und du giebst deine erlösende Seele> für ihn.
1219Der Freund Adaut’s ist Christus
1220als ⲉ in seiner Übertretung fiel(?).
1221Er gab seinen Leib und sein Blut für ihn,
1222bis er ihn aufs ⲛⲉⲛⲉ in seine Herrschaft ⲛⲛⲓ
1223Man möchte fast vermuthen, die erste Zeile wende sich gegen ein
1224bekanntes weltliches Lied, das die Freundschaft im Kssen und Trinken
1225suchte.
1226d.
1227ⲁⲗⲗⲁⲥ
1228Ⲟⲩⲁ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲟⲛ ⲡⲉ ⲡⲓⲣⲱⲙⲉ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓ̈ⲛ
1229ⲛⲧⲁϥⲉⲣ- ⲛⲓϭⲁⲙ ϩⲏⲛⲡⲓⲁⲣⲓⲥⲧⲟⲛ
1230ⲟⲩⲁ ⲉⲃ [ⲟⲗ ..... ⲡⲓ
123121—22 fehlen.
12322.... ....... ϩⲓⲧⲕⲁⲗⲓⲗⲁⲓⲁ
1233ⲓ. ⲡⲓ steht unter der letzten Zeile der Seite und ist wohl bedentungslos,
1234» Man möchte zunächst cinanoye herstellen, es wird aber dem Sprachgebrauch dieser
1235Texte entsprechend das participlale ⲉⲡⲁⲛⲟⲩⲥ sein.
1236* Man kann sagen ⲉⲣⲉⲡⲉⲕⲏⲓ. Snoyn. »dein Fremd ist in Sünde« ohne ein anderes
1237Verb des Seins als ⲉⲣⲥ. aber kann man nun wirklich in diesen Satz noch ϣⲁⲛ einschieben?
1238Ⲙⲡ da nicht ϣⲟⲟⲛ zugefügt werden?
12393 Man erwartet »du giebst deine Seele zur Erlösung«, doeh darf man schwerlich so
1240übersetzen,
12414 Das ⲙⲛⲁⲩ hier und S. 41 steht nach dem S, 55 Bemerkten für ⲙⲛⲛⲁⲩ ϫⲏ Zeit
1242(wo)=; vielleicht ist herzustellen ⲙⲡⲛⲁⲩ ⲥⲉⲧⲁϥϩⲙ ϩⲓⲧⲉⲃⲛ.
12435 Über ⲥⲧⲟ vergl. das oben S. ⲓ Anm. ⲓ Bemerkte.
1244Philos. -histor. Abh. 1897, 1. 5
page 38
1245Gramm. $ 264.
1246Was der Schreiber geschrieben hat, Ⲙⲉ »er zählt das Geschlecht«, was cr meint,
12474
1248A, Ⲕⲕⲛⲁⲛ:
1249ⲉϥⲉⲡ ⲡⲕⲉⲛⲟⲥ ⲉⲧⲁⲩⲉⲓⲇ
1250ⲟⲩⲁ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲟⲛ ⲡⲉ ⲛⲓⲙⲁⲟⲑⲛⲧⲏⲥ
1251ⲛⲁⲓ ⲛⲧⲁϥⲥⲁⲡⲧⲟⲩ [ⲉ|]ϩⲩⲁϩⲟⲩ ⲛⲥⲱϥ
1252ⲁⲉⲣ ⲡⲥⲁ ⲛⲧⲉⲡ|ⲓϯⲑⲉⲙⲓⲁ
1253ⲙⲛⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲉⲧⲉ ⲉⲣⲁⲩ
1254ⲁⲣⲏⲩ ⲡⲉⲥⲁϩ ⲛⲉϥϯⲥⲃⲱ ⲛⲁⲩ
1255ϣⲁⲛⲧⲉⲃⲧⲥⲁⲃⲁⲩ ⲉⲛⲉⲃⲙⲉⲧⲥⲁⲃⲏ
1256ⲧⲉϥϫⲓⲧ[ⲟ|ⲩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉⲁⲣⲓⲥⲧⲟⲛ
1257ⲧ ⲩⲉⲣϣⲁ ϩⲓⲧⲉⲃⲙⲉⲧⲉⲣⲣⲟ
1258Sic. Siehe die Bemerkungen ..5.
1259Von ⲛⲟ ist. dieser strahlende Mann,
1260der die Wunder bei diesem Ⲙⲙⲟ gethan hat?
1261ⲅⲱⲛ ⲧⲟⲟ ⲓ (ⲑⲁ ....
1262[Es fehlen Ϩⲟ- ⲟ Verszeilen.]
1263... in Ⲉ Ⲱⲥ,
1264er wird zum Gesechlechte Ⲙⲏⲛⲁ gezählt.
1265Von ⲛⲟ sind diese Jünger,
1266die er erwählt hat, um ⲙⲙ zu folgen?
1267sie (?) ...ⲉ Seite (?) der Begierde
1268und der Gnade, die ⲁⲓ...
1269Vielleicht ist es der Meister, der“ sie unterrichtet,
1270bis er sie seine Weisheit [ⲥⲩ]
1271und ste hinein. zum Mahle ninumt,
1272dafs sie das Fest ⲓⲛ seiuem Köntgreiche feiern.
1273Pe,
1274In einer Umrahmung (inmitten der Seite):
1275ⲡⲟⲩⲱ ϩⲙ ⲥⲧⲟ ⲁⲥ ⲡⲛⲟϭ
1276\ Eigentlich: »Einer von wo«, man erwartet dafür ⲟⲩⲉⲃⲟⲗ ⲧⲱⲛ, aber vergl. Stern,
1277ist aber wohl ⲉϥⲏⲛ ⲉⲛⲅⲉⲛⲟⲥ.
1278Ⲙⲁ hier der Gleichheit der Versanfänge zu Liebe ⲓⲛⲉ von wo sind diese
1279Jünger« steht, ist seltsam.
1280Für ⲛⲉⲧϯⲥⲃⲱ, wie oben S. 7 ⲧⲉⲥⲁϩⲉⲣⲁⲧⲥ.
page 39
1281Bruchstücke koptischer Ⲧⲟⲩ 35
1282Dann:
1283ⲁⲩⲣⲱⲙⲉ ⲉⲣⲟⲩⲛⲁⲃⲓ ⲁⲩⲙⲏⲙϣⲉ ⲙⲟⲩ
1284ⲁⲕⲉⲟⲩⲁ ⲧⲉⲃⲁⲃ ⲁⲩⲙⲛ ⲏϣⲉ ⲱⲛⲁϩ
1285ⲉⲑⲑⲓⲗⲁⲓⲟⲥ ⲉⲧⲉ ⲉⲃⲉⲣⲛⲁⲃⲓ
1286ⲥⲉ ⲩⲕⲛϣⲗⲁⲍⲉ ⲉⲁϥ ⲉⲛⲁⲧⲉϥⲙⲟⲩ
1287ⲓ. An dem ersten ⲁ ist korrigirtz die Spuren, die von den ersten Buchstaben noch
1288siehtbar sind, verbieten nicht ⲫⲁⲣⲓⲥⲁⲓⲟⲥ zu lesen,
1289Ein Mensch sündigte und eine Menge starb,
1290ein. anderer reiniygte ihn und eine Menge lebte.
1291.... [Pharisäer?] ...... er sündigt,
1292[sie?] züchtigen ihn, ehe er stirbt.
1293Wie in dem Licde ⲥ. sind sich Adam und Christus gegenühbergestellt.
1294S.
1295ⲁⲓⲉⲓ ⲉⲙⲟⲟϣⲉ ϩⲓⲧⲉϩⲓⲏ
1296ⲁⲓϭⲓⲛⲟⲩⲕⲟⲟⲥ ⲉϥⲙⲏⲣ ⲉⲙⲟⲟⲩⲧ
1297ⲁⲓⲃⲁⲗ ⲉⲃⲟⲗ ⲁⲃϫⲥⲛⲁⲓ ⲛⲁⲓ
1298ⲁⲓⲉⲓ ϣⲁⲣⲁⲕ ⲡⲁⲓⲱⲧ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ
1299ⲧⲉⲕⲃϩⲗ ⲉⲣⲁⲓ ϩⲓⲧⲉⲕⲥⲱⲫⲓⲁ
1300N 9
1301Ich ging, ⲛ zu wandeln, auf dem Wege
1302und fand eine Leiche", gebunden und todt.
1303Ich löste [ⲁⲓⲥ und sie sagte mir dieses:
1304„ich bin zu dir gekommen, mein heiliger Vater,
1305dafs du mich (?) lösest in (?) deiner Weisheit«.
1306So dunkel dies klingt, so Kilst sich der Sinn doch errathen. wenn man
1307sich erinnert, dafs ja auch sonst in koptischen Legenden der Heilige eine
1308Leiche findet und durch ihren Anblick zur richtigen Schätzung der Welt
1309ⲟⲟ( ⲛⲓⲓ. So ⲙⲙ er aueh hier eine Leiche, und als er sie von ihren
1310ⲩ
13111 Der ⲕⲱⲱⲥ ist eine bestattete Leiche, ϫ. B. eine Mumie. Danach möchte man auch
1312ⲙⲏⲣ als seingewickelt« fassen. aber kann ⲙⲟⲩⲣ das bedeuten?
1313? Da hier nieht die absolute Form ⲃⲟⲗ (== ⲃⲱⲗ). sondern die Suffixform Balz (= AN +)
1314steht, ⲃⲟ ⲛⲛⲓ man wohl ⲃⲁⲗϥ herstellen.
13153 Gesehichte des Arehellites (Wüstenfeld, Synaxarium S. 237), des Sehenute (eben-
1316da S. 172), des Gesius und Isidorus (AZ. 1883. 8.141) und gewifs auch sonst.
13175°
page 40
131836 A. EruaANn:
1319Binden ⲃⲉ. mag sie etwa zu ⲙⲛ sagen, er solle lieber das Räthsel des
1320Todes »lösen« -ⲃⲱⲗ heifst ja auch erklären.
13214.
1322ⲁⲗⲗⲟⲥ
1323Ⲟⲩϣⲏⲛ ⲉϥϫⲟⲥⲉ ⲉϥⲱ ⲛⲛ ⲡ︦ⲉ︦ⲧ︦ⲁⲣ
1324ⲉϥⲥⲟⲡⲧ ⲉⲙⲁϯ ϩⲏⲡⲉⲓ ⲡⲉⲣⲣⲟ
1325ⲁϥϩⲏ ⲉⲡⲕⲁϩ ⲛⲟⲩⲥ[ⲁ]ⲡ ⲛⲟⲩⲱⲧ
1326ⲉϯ ⲥ
1327ⲁⲡⲉϥⲅⲁⲣⲡⲟⲥ ⲃⲟⲕ ⲉⲡⲧⲁⲕⲁ
1328ⲟⲩⲫⲓⲁⲗⲓⲥϩⲏⲧϭⲓϫ ⲉⲡⲉⲣⲣⲟ
1329ⲉϥⲥⲱ ⲙⲡⲉϥⲉⲣⲡ ⲉⲃⲟⲗ
13301. Den anscheinenden Rest des ⲛ und den horizontalen Strich üher dem Worte würde
1331man zır einem ϭ verhinden. wenn nur der Schreiber den Strich seines ϭ sonst nicht imner
1332steil in die ITöhe richtete. 2. ⲏ ist wahrscheinlicher als ⲙ.
1333Ein hoher Baum, der ...... ⲉⲩⲥⲩ
1334der schr geschätzt war im Hause des Königs,
1335er fiel mit einem Male zur Erde
1336und seine Früchte gingen zum Verderben.
1337Eine Schale, die in der Hand des Königs war,
1338aus [der} er seinen Wein trank 2...
1339V. Lieder aus einem Bruchstück der Berliner ⲙⲙ
1340Kin Doppelblatt mit 4 Seiten im Format von ⲓ ⲡⲟⲛⲟⲥ X 13"5 Breite.
1341In das Königl. Museum 1594 mit der Sanımlung Mosse gelangt, heute PS127.
1342Seite ⲓ und 2 enthalten Lieder von Salomo und Elias; Seite 3 und ϥ
1343Maricnlieder; zwischen Seite 2 und 3 können die inneren Blätter der Lage
1344fehlen.
1345Man könnte sich fragen, ob dieses Bruchstück nicht zu derselben Hand-
1346schrift gehöre wie die Blätter in Dr. Schmidts Besitz. doch ist die Sprache
1347(oder vielleicht richtiger die Orthographie) eine andere: unser Bruchstück
1348bezeichnet das alte kurze ⲟ stets mit a, jenes ist darin schwankend.
1349* Bei dem ⲧⲁⲣ hat man vielleicht an ⲧⲁⲣ ⲣⲓⲉ. zu denken.
1350? Eigentlich: »anserlesen«,
page 41
1351Bruchstücke koptischer ϯ ⲟⲁ ⲉⲩⲉⲛ 37
1352Ⲣⲱ anch diese Texte Lieder sind, zeigt das ⲡⲟⲩⲱϩⲉⲙ ⲥⲧⲱⲭⲉⲥ über
1353Seite 3; die Enden der Verszeilen sind theils durch Punkte und Doppel-
1354punkte, theils nur durch Zwischenräume bezeichnet. Diese letzteren sind
1355nicht immer mit Sicherheit von zufälligen Zwischenräumen zu unterscheiden
1356und diese Lieder sind daher mit Vorsicht zu benutzen.
1357a.
1358ⲧⲁⲗⲁⲥ
1359ⲡⲓⲉⲣⲁ ⲉⲧϩⲙⲁⲁⲥ ϩⲉϫⲉⲛ- ⲡⲉⲃⲟⲣⲱⲛⲱⲥ.
1360ⲉ ⲉ
1361ⲉⲃϯϩⲁⲛ ⲕⲁⲗⲱⲥ.
1362ⲥ
1363ϩⲉⲛ ⲻ ⲟⲩⲥⲁⲩⲧⲉⲛ
1364ⲉⲣⲉⲛⲓⲁϫⲁⲩ ϩⲉⲡⲉⲃⲓⲛ
1365ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲥⲱⲗⲱⲙⲱⲛ ⲡϣⲏⲣⲉ ⲛⲇⲁⲩⲉⲓⲇ
1366ⲉⲣⲉⲙⲇⲉⲙⲱⲙ ⲟⲛ ϩⲉⲙⲡⲉⲃⲉⲓ . ⲟⲩⲉⲣⲓ ⲟ +
1367ⲓ. Klein oben am Rand, 2. Sic. 3. ⲙ aus ⲡ korrtigirt. 4. Mit kleinerer
1368Schrift.
1369Dieser König, der auf seinem Throne sitzt
1370und schön richtet,
1371mit Billigkeit,
1372während diese... in seinem Hause sind.
1373Dies ⲓⲁ Saloımo, der Sohn Darid’s,
1374während die Geister in seinem Hause sind,
1375Das davorstchende ⲧⲁⲗⲁⲥ (s. unten S. 42) macht es wahrscheinlich,
1376dafs dies nur ein Abschnitt, nicht ein am Anfang vollständiges Stück ist.
1377Vergleicht man es aber mit dem folgenden, so möchte man glauben. dafs
1378auf das »dies ist Salomo« eigentlich noch eine Tängere Ausführung, das
1379eigentliche Gedicht, folgen sollte, Salomo mit seinen Geistern deutet auf
1380ein volksthümliches, nicht kirchliches Lied.
1381b.
1382ⲡⲉϫⲁⲁⲃ ⲛϭⲓ ‐ ⲡⲛⲁϭ ⲉⲥⲁϩ ⲓⲱϩⲁⲛⲛⲏⲥ
1383ϫⲉ- ⲡⲓⲉⲣⲕⲁⲧⲉⲥ ⲉⲃⲉⲣϩⲱⲃ ⲕⲁⲗⲱⲥ
1384ⲉⲣⲉⲡⲉϥⲡ︦ⲟ︦ⲥ︦ ⲙⲓ ⲙⲁϥ
1385ⲛⲧⲁⲃⲉϯ ⲛⲟⲩⲡⲱⲗⲓⲥ
1386ⲁⲩⲧⲁϣϥ ϩⲓϫⲱⲥ
1387Ⲣⲓ̈ⲉ einfachste Deutung des räthselhaften ⲁϫⲁⲅ ist noch ⲁⲧϣⲁⲩ »nutzlos«,
page 42
138838 A. ErRMmaANn:
1389ⲁⲡⲉⲥϣⲱⲃ ϣⲱⲡⲓ ϩⲓϫⲉⲛ-ⲛⲉⲃϭⲓϫ
1390ⲉ
1391ⲡⲁⲓ ⲡ|ⲉ ϩ|ⲉⲗⲓⲁⲥ ⲡⲉⲡⲣⲱⲫⲏⲧⲉⲥ
1392ⲡⲁⲃⲉ ⲉ ⲛⲥⲁϣⲃⲓ [ⲛⲣⲁⲙ|ⲡⲉ ⲛϩⲓⲃⲱⲱ[ⲛ]
1393ⲁⲛⲉⲩⲉⲛ
1394ⲁⲃⲥⲱⲧ ⲉ ⲛⲥⲁ ⲛⲉ ⲛϭⲓ- ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
1395ⲡϯⲙⲟⲩⲣⲅϯⲱⲥ]|
1396ⲁⲃⲉⲣⲧ[ⲡ|ⲉ ⲛϩⲁⲙⲉⲧ.
1397ⲥ
1398ⲁⲃⲉⲣⲡⲕⲁϩ ⲛⲡⲉⲛ[ⲡ]ⲉ
1399ⲉ
14001 ⲟⲩⲧⲉ ⲓⲱⲧⲉ
1401ⲡⲉⲕⲉⲧ ⲧⲉ ⲙⲱⲛ ϩⲱⲩ ϩⲉ
1402ⲉϣⲁⲙⲧⲉ ⲛⲣⲁⲙⲡⲉ ⲙⲉⲥⲁ[ⲩ ⲛⲉⲃⲁⲧ|
1403ⲉⲧⲉ ⲉⲧⲁϣⲉ ⲛⲛⲁⲛⲁⲃ ⲉⲩⲉⲓⲣ|ⲉ| ⲛⲁⲩ
1404ⲁⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲁ ⲛⲡⲉϩⲉⲗⲓⲁⲥ ⲛⲁ
1405ⲁⲃⲡⲁϣ ⲡⲉⲭⲣⲱⲛⲱⲥ.
1406ϩⲓϫⲱⲃ ⲛⲉⲙⲁⲃ
1407ⲁⲃϭⲁⲡ ϣⲁⲙⲧⲉ ⲛⲣⲁⲙⲡⲓ ⲙⲉⲥⲁⲩ ⲛⲉⲃⲁⲧ
1408ⲁⲃϯ ⲛⲁⲃ ⲛϣⲁⲙⲧⲉ ⲛⲣⲁⲙⲡⲉ ⲙⲉⲥⲁⲩ ⲛⲉⲃⲁⲧ
1409ⲁⲃⲟⲗ ⲧⲡⲉ ⲉⲃⲁⲗ ⲉⲥⲱ ⲛϩⲁⲙⲉⲧ.
1410ⲙⲉⲛ ⲡⲧⲕⲁϩ ⲉⲃⲱ HEUT
1411ⲁϥⲙϣⲟⲩⲁ ⲓⲱⲧⲉ ⲉⲡⲉⲥⲉⲧ
1412ϩⲙⲛⲉⲛϩ ⲉⲩ ⲧⲁⲗⲟⲥ
1413ⲁⲡⲕⲁϩ ⲥⲉⲛⲧⲁⲃ ⲁⲃϯⲙⲁⲣⲓ ⲙⲟⲥ
1414ⲥ̄ .
1415ⲁⲛⲉ ϣⲏⲛ ⲣⲱⲩ ϯⲡⲉⲩⲅϯⲁϯⲣⲛⲱⲥ.
1416ⲁⲛⲣ[ⲱ[ⲙⲉ ⲱⲛⲁϩ ⲉ ⲛⲉⲩⲧⲉⲃⲛ|ⲁⲩ|ⲉ
1417ⲉϩ ϯ- ⲉⲁⲁⲩ ENOT
1418ⲓ. ⲓ als Korrektur. 2. Klein über der Zeile.
1419ϯ. Vielleicht ist hier eine Trennung. 5. Allenfalls anch ad.
14207. Sie. 8. Zwischen ⲱ und ⲩ ist kanm für o Platz; es
1421Lücke wohl ⲣⲱⲩ[ⲧ ⲁⲩ|ϯ zu lesen sein. ⲟ. Wohl nur ⲙⲉ-
1422Der grofse Meister Johannes sagte:
1423Dieser Arbeiter, der schön. arbeitete,
1424und den sein Herr Ⲡ̅
1425er forderte eine Stadt‘.
1426sich ganz Anderes «arin.
14273. Korrigirt aus ⲉⲥⲉ. ⲉⲥⲟ.
1428ⲟ. Vielleicht Yrennung,
1429wird trotz der Größe der
1430So als ⲛⲧⲁϥⲁⲓⲧⲉⲓ kann man jedenfalls die Stelle anffassen; aber vielleicht versteckt
page 43
1431Bruchstücke koptischer ⲟⲩ( 3
1432Er wurde über sie gesetzt,
1433ⲩ Verwüästung geschah auf seinen Händen‘.
1434Dies ist Klins der Prophet
14350 sieben Jahre Hungersuoth
1436Es hörte auf das, was |er sagte|
1437Gott der Schöpfer.
1438Er machte den. Himmel aus Erz,
1439er machte die Erde aus Kisen
1440ⲧⲧ weder Thau |noch| Regen (?)“
1441SE drei Jahre und sechs Monate
1442ML die Erde
1443A der Menge der Sünden?, die sie Hm.
1444Gott hatte Erbarmen, Elias hatte kein Ϧⲉⲛ.
1445Kr theilte die Zeit zwischen sich und ihm,
1446er nahm (sich) drei Jahre und sechs Monate
1447und ϧⲟϧ ihm drei Jahre und sechs Monate,
1448Fr nahm den Hinumel fort, der aus Erz war,
1449und die Erde, die ron Kisen war,
1450ⲉ Thau hernicder und Regen.
1451Die Erde aber trug Frucht,
1452die Bäume wuchsen ϯⲙⲏϯ trugen ihre Frucht.
1453Die Menschen Tebten mit ihrem Vich
1454[nd sie} priesen den Herrn.
1455Man hat also etwa folgenden Inhalt. Ⲙⲟⲓ zornige Elias bittet Gott über eine
1456sündige Stadt eine sichenjährige Dürre zu verhängen uud Gott macht den Him-
1457mel strahlend wie Krz und die Erde hart wie Eisen, Als die Hälfte der sieben
1458Jahre verstrichen ist, hat Elias noch kein Erbarmen, denn die Menschen
1459sündigen noch. Gott aber erläfst ihnen die ihm zustehende Hälfte der ⲙⲟⲛ
1460und Ⲕⲁ wieder regnen. — Auch dieses Lied, das Elias and Jonas zu vermischen
1461scheint, möchte man nicht für kirchlich halten, trotzdem es ebenso wie das
14621 Wohl irgend eine Redensart.
1463* Ich verbessere ⲟⲩⲧⲉ ⲓⲱⲧⲥ ⲟⲩⲧⲉ ⲙⲟⲩⲛϩⲱⲟⲩ.
14643 Lies ⲛⲛⲥⲛⲁⲃⲓ.
page 44
146540
1466A. Ernman:
1467nächstfolgende und wie das Lied ⲓ von Johannes Chrysostomus ϫ
1468sein behauptet.
1469C.
1470ⲡϩⲉ ϩⲉⲙ ⲥⲧⲱⲭⲉⲥ. (In einer Umrahmung über der Seite.)
1471ⲇⲁϭⲉⲣⲁⲙⲏⲓ ⲛⲛⲟⲩⲃ ⲕⲁⲧⲁ ⲧⲥⲱⲫⲓⲁ ⲛⲥⲱⲗⲱⲙⲱⲛ:
1472ⲇⲁⲛⲉⲧⲉⲛⲁϩ ⲉϩⲁⲧ ⲕⲁⲧⲁ ⲡⲉⲧⲥⲉϩ:
1473ⲉ ⲉ ⲉ
1474ϩⲉⲇ︦ⲁ︦ⲭ︦ⲉ︦︦ⲇ︦
1475ⲧⲟⲩϭⲓⲛϩⲉⲙⲁⲁⲥ.
1476ⲉ
1477ⲙⲉⲛⲧⲟⲩϭⲓⲛⲧⲟⲩ ⲧⲉ ⲡϩⲁⲣⲙⲁ ⲛⲛⲉⲭⲱⲣⲱⲃⲓⲛ
1478ⲛⲁⲓ ⲉⲩϩⲉⲛⲁⲙⲡⲉⲩⲉ
1479ϩⲁⲧⲉⲛ- ⲡⲟⲩϣⲏⲣⲓ ⲙⲙⲁⲛⲟⲩⲛⲗ
1480ⲉⲩⲧⲁⲩⲁ ⲙⲣⲓⲥϩⲁⲕⲓⲱⲥ
1481ϫⲉ ⲕⲟⲩⲁⲁⲃ ⲕⲟⲩⲁⲁⲃ ⲕⲟⲩⲁⲁⲃ
1482ⲛϣⲁⲙⲉⲧ |ⲉⲥⲁ|ⲡ
1483ⲡⲉⲣⲁ ⲉⲧϩⲉⲛⲁⲙⲡⲉⲩⲉ
1484Meine goldene Taube nach der Weisheit Salomo’s,
1485du mit silbernen Flügeln, wie geschrieben steht
1486durch David,
1487dein Sitzen und ϥⲏ... ist der Wagen der Cherubim,
1488die im Himmel sind
1489hei deinem Sohn Immanuel,
1490indem sie Trishagios sagen:
1491Heilig, heilig, heilig bist du — dreimal,
1492du König, der im Himmel ist.
1493Wie das folgende ein Marienlhied,
1494Sie.
1495d.
1496ⲉⲙ ⲉⲡⲁⲣⲭ|ⲡⲉⲓⲛⲥϯⲕⲱⲛⲱⲥ 10 ⲛⲏⲥ.
1497ⲡⲉⲭⲣⲓⲥⲱⲥⲧⲱⲙⲱⲥ 52200 ⲉⲡⲉⲁⲁⲩ ⲙⲉⲛⲡⲧⲁⲓⲁ
1498ⲛⲧⲡ|ⲁⲣⲑⲉⲛⲱⲥ|ϯ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ ⲙⲁⲣⲓⲁ
1499ⲡⲉϫⲁⲁⲃ ϫⲉ ⲻ ⲁⲩⲧⲁϩⲉ- ⲧⲡⲁⲣⲟⲛⲱⲥ.
1500ⲉϩⲟⲩⲛ NEPTUN
1501ⲛⲟⲩⲧⲉⲣⲱⲛⲉ ⲡ︦ⲟ︦ⲥ︦ ⲛⲛⲉϭⲁⲙ
1502ⲙⲡ|ⲁⲣ|ⲁ ⲛⲉⲛⲁⲣⲑⲉⲛⲱⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲙⲡⲕⲁϩ
page 45
1503Bruchstücke koplischer Volksliteralur. 11
1504ⲛ[ⲧ|ⲟⲩϭⲥⲛ- ⲛⲉⲧⲥⲁⲏⲧ ⲉⲙⲁⲣⲓⲁ ⲧⲉⲣⲱ:
1505ⲙⲛⲁⲩ ⲉⲥⲥⲛϩⲟⲩⲙ ⲉⲙⲙⲛⲧⲱⲛ ⲉⲓⲟⲥⲥⲫ
1506ⲉ »
1507ⲉⲣⲉ- ⲛⲁ ⲉⲗⲱⲥ.
1508ⲛⲉⲩ ϣⲁⲣⲁⲥ
1509ⲉⲩⲏⲣⲱⲥⲕⲏⲙ ϩⲓϫⲉⲛⲧⲉⲥⲁⲡⲛ
1510ⲉ
1511[ⲟ|ⲩⲉⲙⲟⲩⲕⲗⲁⲙ ⲛⲱⲛⲓ ⲉⲙⲉ:
1512ⲉⲙⲁⲣⲕⲁⲣⲓⲧⲏⲥ.
1513ϩⲓϫⲉⲛⲧⲁⲛⲛ ⲉⲙⲁⲣⲓⲁ ⲧⲉⲣⲱ:
1514ⲉ
1515ⲉⲣⲉ- ⲙⲥⲧⲥⲙⲱⲩⲥ ⲛⲱⲛⲓ ⲉⲙⲉ ϩⲓϫⲉⲛⲛⲉⲕⲗⲁⲙ:
1516ⲉⲥϣⲁⲛⲣⲓⲕⲉ ⲉⲡⲉ[ⲥ|ϩⲁ ⲥⲙⲥⲁ ⲉⲛⲥⲙⲁϣⲁ
1517ϣⲁⲣϣⲁⲙⲉⲧ [ⲙⲱⲛ] ⲉϩ ϯⲟϯⲩⲁⲙⲓ ⲉⲣⲁⲥ
1518ⲕⲁⲧⲁ ⲛⲧⲉ ⲥⲟⲥ ⲟϩ ⲟⲃ ⲟⲩⲁⲁⲃ
1519ⲉϫⲉⲛⲧⲉϩⲟⲉⲓⲧⲉ ⲉ
1520ⲉⲥϣⲁⲛⲣⲓⲕⲉ ⲉⲡⲉⲥϩⲁ ENCA [ENEMEN | T
1521ϣⲁⲣⲉ- ϣⲁⲙⲉⲧ ⲛⲱⲛⲓ ⲉ |ⲟⲩⲁⲛⲓ ⲉ|ⲣⲁⲥ
1522en ⲉ ⲉⲡϣⲁⲙⲉⲧ|ⲛⲱⲛϯ
1523ⲧⲁ ⲡⲉⲛ ⲁ ⲙ ⲉϩⲟⲩⲛ
1524ⲉ
1525ⲁⲫⲱ
15261. Sic. 2. ⲱ als Korrektur über a? 3. Unter der letzten Zeile.
1527des Erzbischofs Johannes des Chrysostomus . ...ⲛ dem Lobe und
1528der Ehre der heiligen Jungfrau Maria. Er sprach:
1529Sie stellten die Jungfrau
1530hinein in den Tempel
1531; \ des Herrn der Heerscharen
1532über alle Junyfrauen ϥⲉ Krde
1533und sie funden das Erlesenste für Marta, die Köntyin,
1534als ⲁ in dem Gemach®* des Joseph wur.
1535Die Engel kamen zu ihr
1536und verehrten" .... auf ihrem Haupt.
1537Eine Krone con Kdelstein und Perlen
1538ist auf dem Haupt der Königin Maria.
15391 Mir unverständlich.
1540>
1541Vergl. oben 5. 33 zu ⲙⲛⲁⲩⲥⲧⲁϥϩⲛⲓⲧⲥⲃⲛⲁⲣⲁⲃⲁⲥⲓⲥ.
1542ⲕⲟⲧⲟⲩ.
1543+ Es fehlt wohl ⲱⲥ Krone«, wie nach dem Folgenden zu vermuthen ist.
1544Philos. - histor. Ahh. 1897. I. GC
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154542 A. Erman:
1546Zwölf Edelsteine sind auf der Krone.
1547Wenn ⲁⲓⲥ ihr Gesicht neigt nach der Seite des Ostens‘,
1548so leuchten drei Steine... zu ihr (?)
1549yremäfßfs dem...
1550.... heilig... auf dem Kleide ......
1551Wenn ste ihr ⲉⲓ̈ⲥ neigt nach der Seite des Westens,
1552so leuchten drei Steine... zu ⲛ)...
1553die drei Steine .....
1554VI. Die Beischriften für den Vortrag der Gedichte,
1555Ich habe oben hei der Übersetzung der Texte die einzelnen Worte
1556unübertragen gelassen, die ihnen am Rande. am Anfang oder am Schlusse
1557beigefügt sind und augenscheinlich Anweisungen für den Vortrag des be-
1558treffenden Stückes enthalten.
1559In dem Theadosiusmärchen sind so die Worte ⲧⲁⲗⲟⲥ und ⲗⲉⲝⲓⲥ ϩⲉ‐
1560braucht:
1561ⲓ. Erzählung der Wahl. — Es ϩⲁ damals zwei Lente, deren einer
1562träumte. ⲧⲁⲗⲟⲥ ⲗⲉⲝⲓⲥ.
15632. Erzählung des Traumes und seiner Deutung. — Ⲧⲏⲑⲟⲫⲟⲃⲛⲓⲃ wird
1564König. ⲗⲉⲝⲓⲥ.
15653. Theodosius vergifst seinen Freund. Die Wiedererkenuung. Dio-
1566nysius wird Patriarch. ⲧⲁⲗⲟⲥ.
15674. Schlufsformeln.
1568Von diesen Worten ist das ⲗⲉⲝⲓⲥ schon Lagarde in liturgischen
1569Handschriften begegnet“. der bemerkt. dafs es durch ⲉ übertragen wird.
1570Aus seinen Inhaltsangaben dieser Handschriften ergiebt sich, dafs ⲟⲃ hier
1571eine Besonderheit bei der Recitation der Psalmen sein ⲙⲛ es wird ϫ. B.
1572Psalm 44,11 vorgetragen, dann folgt: ⲗⲉⲝⲓⲥ Vers ⲓ. Man wird also wohl
1573noch aus dem heutigen koptischen Gottesdienste feststellen können, was
1574die ⲗⲉⲝⲓⲥ ist.
1575Das ⲧⲁⲗⲟⲥ (das TEA0s sein könnte) kehrt auch in unserem Gedicht von
1576Klias (oben S. 37) wieder und zwar am Ende seines vorletzten Ahbschnittes:; auch
1577ⲙⲁⲛ ϣⲁ.
1578Lagarde, Orientalia ϥ »das oft wiederkehrende ⲗⲥⲝⲓⲥ zu erläutern, überlasse
1579ⲥ
1580ich anderen«,
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1581Bruchstücke koplischer Volkslitteratur. 43
1582das ⲧⲁⲗⲁⲥ. das auf denselben Blättern, scheinbar am Anfang des Gedichtes
1583von Salome, steht. wird damit identisch sein. Vielleicht auch das ⲛⲁⲗⲗⲟⲥ,
1584mit dem Strophe ⲧϥ des Archellites schliefst und Strophe 15 beginnt.
1585In dem Salomomärchen finden sich am Schlufs eines Abschnittes ⲛⲛ
1586am Knde des Textes Worte, die etwa ⲙⲁⲛ RaTAMaOyaN >»... ⲟⲓ dieser
1587Farhe« lauten und die etwa »in dieser Art weiter auszuführen« bedeuten
1588könnten.
1589Interessanter sind die Beischriften der postischen Texte. Zwar das
1590ⲁⲗⲗⲟⲥ. das in dem Schmidt’schen Bruchstück zweimal den Beginn eines
1591neuen Liedes bezeichnet. während cs im Archellitesgedicht am Knde ein-
1592zelner Strophen‘ steht. ⲛⲛⲏ eine allgemeine Bedeutung haben und aueh
1593das ⲟⲩⲉⲣⲓⲅⲟ am Schlufs des Salomoliedes (S. 37) bleibt hesser hei Seite,
1594Aber die anderen Beischriften bezichen sich gewifs zumeist auf die Melodie,
1595in der der betreffende Vers ϫⲏ singen ist oder die man dazu zu spielen
1596hat. Es sind:
1597ⲓ. ϯⲙⲁϩⲓⲥⲉ ⲁⲛ Arch. 1; ϯⲛⲁϩⲓ ib. 7; ϯⲛⲁϩⲓⲥⲉ ib. 17 ⲛⲟⲩⲱϩⲙ
1598ⲥⲧⲟⲭⲟⲥ ϯⲛⲁ Schmidt (S. 31).
15992. ⲛⲇⲓⲁⲕ Arch. 5: war ⲓⲟ.
1600ⲛⲟⲩⲱϩⲙⲥⲧⲟⲭⲟⲥⲡⲛⲟϭ Schmidt (S. 32 und 34).
1601©
16024. ⲡⲁⲓⲱϩⲉ Arch. am ϯⲙ von ϥ.
16035- ϣⲟⲙⲧ eQwe Arch. 11 und am ⲉⲛⲓ von 22.
16046. ⲁⲡⲣⲏ Arch. 3.
16057. ⲛⲇⲓⲥⲉⲧⲡⲉ Arch. S (Lesung (fraglich).
1606ⲑ. ⲁⲗⲗ Arch. 12 (vielleicht ⲛⲏⲓ ein ⲁⲗⲗⲟⲥ).
1607ⲟ. sneposssss ⲛⲣⲟⲙⲡⲉ Arch. 21.
1608ⲓⲟ. Zerstört: ⲉϫ am ⲥⲛ von Arch, 12 ⲛⲟ ϩⲉⲙⲥⲧⲱⲭⲉⲥ 02
1609Marienlied (S. 40) — ⲡⲟⲩⲱϩⲙⲛⲥⲧⲟⲭⲟⲥ : üher dem Theodosiusmärechen,
1610Dafs diese Worte: ich leide nicht, der ⲃⲟⲛ. der grofse, mein Vater,
1611drei Dinge, die Sonne hat Yicderanfänge sind, liegt auf der Hand. Auch
1612von den koptischen Kirchenliedern der »Theotokia«. mit denen wir uns
1613unten noch zu beschäftigen haben, tragen einige ähnliche Angaben am
1614Schlufs:
1615ⲛⲭⲟⲥ ⲃⲁⲧⲟ . ⲥ- »Melodie Dornbusch«
16161 Es sind 3. 8. 17, vielleicht auch ⲓ. falls das oben erwähnte ⲛⲁⲗⲗⲟⲥ auch dazu
1617gehört. In allen diesen Fällen folgr auf die betreffende Strophe eine andere von gleichem
1618Metrum und so könnte das ⲁⲗⲗⲟⲥ hier vielleicht bedenten: ‚eine andere (gleicher ⲁ
1619ⲉ
page 48
162041 A. Ⲕⲕⲛⲛⲛ:
1621ⲛⲭⲟⲥ ⲙⲡⲓⲗⲱⲃⲓ ϣⲉⲩϫⲱ Au ls 33 » Melodie des Daches(?). zu
1622ⲙ
1623sprechen (?)«'.
1624Wo es in diesen Kirchenliedern ⲛⲭⲟⲥ heißt, heifst es in den Schmidt-
1625schen Texten und in unserem Marienlied ⲡⲟⲩⲱϩⲙⲥⲉⲧⲟⲭⲟⲥ . ⲛⲟⲩⲱϩⲙⲡⲥⲧⲟ
1626ⲉ ⲉ
1627ⲭⲟⲥ. ⲡⲟ[ⲩⲱ|ϩⲉⲙⲥⲧⲱⲭⲉⲥ. Ⲑⲁⲓ ⲁⲟⲓ das ⲥⲧⲟⲭⲟⲥ ein ϭⲧⲟⲓⲭⲟ5 ist, Ist
1628klar, aber was ist ⲛⲟⲩⲱϩⲙ Ich möchte nicht an ⲟⲩⲱϩⲙ denken. sondern
1629glanbe, dafs nach dem 8.55 Bemerkten die korrekte Form ⲡⲟⲩⲱ ϩⲙ̄-ⲡⲥⲧⲟⲭⲟⲥ
1630ist: ⲛ ⲟⲩⲱ in dem Verse ...ⲉ Für ⲡⲟⲩⲱ weifs ich freilich keinen Rath,
1631es sei denn, man denke an das ϫⲓ-ⲡⲁⲟⲩⲱ, mit dem die Theodosiusgeschichte
1632nach der Üherschrift ⲡⲟⲩⲱ ϩⲙ-ⲡⲥⲧⲟⲭⲟⲥ hegiunt: die cinleitende Musik
1633könnte ja wohl »die Meldung« heißen.
1634VIL. Zur koptischen Metrik.
1635Wir gehen am besten von dem Archellitesgedichte aus, bei dem die einzel-
1636nen Verszeilen und Strophen unzweideutig in der Handschrift geschieden sind.
1637Man sicht zunächst, dafs die meisten Strophen (17 unter 24) aus acht
1638Zeilen hestehen. von denen wicder je vier eine Halbstrophe ⲑ. Ⲙⲁ-
1639neben kommen auch andere Strophen vor ⲛⲙ zwar:
1640Strophe 8 und 9: scchszeilig.
1641Strophe 14 und 15: neunzeilig.
1642Strophe 19 und 20: vielleicht beide zehnzeilig.
1643Strophe 23: anscheinend neunzeilig.
1644Die ungewöhnlichen Strophen treten also paarweise auf. offenbar als
1645Wechselgesänge ⲛⲛ besonders pathetischen Stellen; S und ⲑ enthalten die
1646Warnung vor der Reise und den Entschluts. sie doch zu wagen, 14 und 15
1647die Klage der Mutter über die Abweisung, in ⲓϥ und 20 »heschwören«
1648sich Sohn und Mutter gegenseitig”.
1649Dafs der metrische Bau dieser Verse auf dem Wortaeccente beruht, der
1650Ja im Koptischen eine so grofse Rolle spielt, ist von vornherein anzunehmen.
1651} Theotokia ⲣ... .. Dem arabischen Übersetzer sind diese Melodiennamen noch
1652ⲟ geläufig gewesen, daß er ⲃⲁⲧⲟⲥ und ⲛⲓⲗⲱⲃϥ nicht übersetzt, sondern in arabischer
1653Schrift wiedergegeben hat.
1654? Das Zeichen der Halbstrophe steht in ϯ. 7.33. 15. ⲟⲉ ⲧⲡⲧⲉ 18, 21. 22, 23. 24; ⲟⲃ fehlt
1655in I. 2. 5. 6. ⲓⲟ. ⲓⲓ. 12.
1656+ Auch die beiden Strophen vor ⲧϥ und ϩⲟ und die beiden nach denselben bilden
1657Paare nuter einander, ⲟ dafs also die ganze Stelle 17—22 aus drei Strophenpaaren besteht,
page 49
1658Bruchstücke koptischer Volkstitteratur. 45
1659Aber wenn wir diesen Accent auch in der Grammatik zur Genüge zu kennen
1660ⲙⲟⲛ, hier, wo es sich darum handelt. seine Verwendung in der Metrik
1661festzustellen, ergehen sich doch aHerlei Zweifel und Schwierigkeiten. Vor
1662allem, wie steht es in längeren Wortgruppen init dem Nebenton? In epe-
1663ⲟⲩϣⲱⲛⲉ. IN ⲉⲧⲁⲩϫⲛⲉϥⲙⲣⲉ oder ⲡⲉⲛⲧⲁⲓⲙⲛⲉϥⲙⲟⲩ liegt ja nach der Gram-
1664ⲓⲛ der Accent allein auf ϣⲱ- ϣⲏ- und ⲙⲟⲩ, und alle Silben. die davor
1665liegen. sind theoretisch tonlos, aber unmöglich kann man doch
1666ⲟ ⲟ. 447 sprechen, ohne auch einer der theoretisch unbetonten Silben
1667einen Nebenton zu verleihen. Aber welche war dies im einzelnen Falle‘?
1668und in wie weit zählte sie in der Metrik mit?
1669Wie steht cs weiter mit der Betomumg der griechischen Lehnworte
1670und Namen? Nach der Art, wie sie in den Reimen der Kirchenheder ver-
1671wendet werden, möchte man glauben, dafs die Endungen -oe und ⲟⲛ ⲫ-
1672ⲟ sind, während bei Worten wie ⲙⲁⲣⲓⲁ. ⲥⲟⲫⲓⲁ ⲛ... der Accent anf
1673dem ⲧ liegt. — Zählen ferner Worte wie ϩⲏⲧϥ. ⲛⲟϫⲧ Oder wie ⲛⲁⲓ, ⲙⲟⲉⲓⲧ,
1674ⲣⲟⲟⲩϣ oder wie ⲧⲁⲁⲩ. ⲕⲁⲁⲩ als ein- oder zweisilbig? Ⲙⲙⲱ man ein
1675ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧⲡⲉ ⲣⲏⲛ ⲛⲣⲉ zu lesen oder ⲣⲛⲛⲓⲉ ⲛⲉϩ Und endlich gieht es
1676nicht vicHeicht auch Fälle, wo ein der Theorie nach betontes Wort im
1677Verse als unbetont oder schwach betont gebraucht wird? Wenn in zwei
1678im Übrigen gleichlautenden Halbstrophen (21 und 22) es das eine Mal heifst
16791 1
1680ⲛⲉⲥϩⲓⲙⲉ EHTAYZNE-Wnpe ueshime entaulpesere und das andere Mal ⲥϩⲓⲙⲉ
1681ϯ ϯ
1682ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲁⲩϫⲡⲉ ϣⲏⲣⲉ ⲁϩⲟ ⲛⲱⲛ ‚tauzpesere. so fragt es sich wirklich. ob
1683das metrisch verschieden sein soll; ⲟⲃ wäre wohl möglich. dafs man das
1684dem Substantiv nachhinkende ⲛⲓⲙ trotz seiner theoretischen Sehhständig-
1685keit halb tonlos gesprochen hätte. Und ebenso möchte man dem Verse
1686ⲛⲉⲛⲕⲁ ⲙⲡⲉⲕⲓⲟⲧ ⲣⲱϣⲉⲣⲟⲓ ⲛⲉⲙⲁⲕ (3). der zwischen solchen mit vier Ⲡⲉ-
1687bıumgen steht, nicht gern fünf zuschreiben: ich glaube cher, dafs das ⲣⲱϣ
1688ⲉ̀ⲣⲟⲓ hier nur mit einem Ton (-) zu lesen war. nicht mit zwei (--+-).
1689wie es die grammatische Theorie erfordern würde”,
1690Ⲛⲓⲙ ausnahmsweise kann man auch einmal in der Grammatik einen Nebenton fest-
1691stellen. Im Futurum I und IT ϥⲛⲁⲥⲱⲧⲙ ist das ⲛⲁ- theoretisch tonlos, wie es ja denn auch
1692als solches verkürzt ist. Aber der altfaijumische Dialekt, der betontes ⲁ in ⲉ verwandelt.
1693unbetontes als ⲁ bewahrt, sagt ⲡⲉⲧⲛⲉⲥⲱϯ. ⲉⲧⲉⲧⲛⲛⲉϥⲱⲛⲓ. ⲥⲉⲛⲉⲟⲩⲁⲙⲟⲩ ⲓ.. ⲉ er spricht
1694also gewifs das ⲛⲁ- mit schwacher Betommg.
16952
1696* Ebenso möchte man in der ersten Zeile des Gedichtes ⲁⲩⲱⲛ ⲛⲁϥ ⲛⲧⲉⲧⲛⲏⲧϥ ⲉϩⲟⲩⲛ
1697das ⲛⲁϥ für metrisch unbetont halten.
page 50
169846 A. Ⲕ ⲛⲛ ⲛⲭ
1699Angesichts dieser Schwierigkeiten beschränke ich mich darauf. hier
1700die folgenden Punkte festzustellen:
1701ⲓ. Berücksichtigt man nur die Tlauptacecnte der Worte und nimmt
1702man an, dafs vier- und fünfsilbige griechische Worte zwei TonsteHlen hatten.
1703ϫⲟ haben weitaus die meisten Verse drei oder vier Hebungen, ⲝ. B.
1704+ 4
1705drei: ⲛⲁⲛⲟⲩⲥ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲟⲩϩⲟ
1706ⲥ
1707ⲧⲉⲡⲁⲣⲁⲓϥⲉ ϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ
1708ⲉⲣϣⲁⲛⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲃⲱⲕ ⲉⲡϣⲉⲙⲙⲟ
1709ϫⲉⲧⲉⲕⲙⲁⲁⲩ ⲧⲉⲥⲁϩⲉⲣⲁⲧⲥ ⲉⲣⲟⲕ
1710ⲥ
1711ⲧ ⲃⲱⲕ ⲛⲉⲕϣⲁϫⲉ ⲙⲉⲡⲁϣⲏⲣⲉ (ungewöhnlich)
1712Fin rein iambisches Mats ⲥ -) scheint nicht vorzukommen.
1713ⲅⲓⲟⲩ - ⲃⲓⲁⲧⲕ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲧⲉⲕⲙⲁⲩ ⲉⲡⲁϩⲟ
1714ⲉ ϫ
1715ϯⲥⲟⲡⲥ ⲉⲙⲱⲧⲛ ⲛⲁⲓⲟⲧⲉ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ
1716ϣⲁⲓⲥⲟⲗⲥⲗ ⲉⲙⲡⲛⲉ ⲉⲓⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ
1717ⲥ
1718ⲧⲁⲙⲟⲓ ⲉⲡⲛⲁ ⲉⲣⲉ‐ ⲡⲓⲣⲱⲙⲉ ⲉⲛϩⲏⲧϥ
1719ⲉ
1720ϯⲟⲩⲱϣ ⲉⲩⲥⲟⲡ ⲉϣⲁⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ
1721ⲉⲧⲁⲓⲉⲓ ⲉⲡⲓⲙⲁ ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲕ
1722ⲧⲉϥϣⲗⲛⲗ ⲉⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲱϥ
1723ⲟⲩⲛϩⲏⲧⲁⲗϭⲟ ⲛⲁϣⲱⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ
1724ⲙⲓ rein ijambisches Mafs -) scheint nicht yorzukommen.
1725Die Verse mit drei und vier Tebungen scheinen als ziemlich gleichwerthig
1726zu gelten und stehen in derselben Strophe durcheinander.
1727Weit seltener sind Verse mit zwei Hebungen, die hesonders in den
1728nicht achtzeiligen Strophen vorkommen und lehhaft zu sein scheinen:
1729- ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ
1730- ⲁⲙⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ
17317 . ⲥⲉⲁϩⲉⲣⲁⲧⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ
1732= ϩⲛⲧⲙⲛⲧⲉⲣⲟ ⲛⲉⲡⲏⲩⲉ (ungewöhnlich)
1733ⲉ ϣⲟⲟⲡ ⲛⲉⲙⲁϥ (ungewöhnlich)
1734Die drei oder vier Verse, die fünf‘ Hehungen zu haben scheinen‘. und
1735die zwei. die scheinbar nur eine haben”. sind ⲃⲟ vereinzelt, dafs ınan sie
1736bis anf weiteres besser unberücksichtigt. 1äfst.
1737ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲕⲓⲃⲉ ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲁⲕϫⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ (ⲧ ⲛⲛ ⲉϣⲱⲡ ⲙⲉⲕⲉⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲁⲛⲁⲩ CNEKPO (IT):
1738vielleicht auch ϩⲁⲙⲟⲓ ⲉⲛⲉⲛⲧⲁⲡⲁⲓ CIYÄOR ⲉⲡⲙⲟⲛⲁⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ (ⲧ und ⲃⲱⲕ ⲁϫⲓⲥ ⲉⲧⲥⲩⲛⲕⲁⲩⲧⲓⲕⲏ
1739ⲧⲁⲙⲁⲁⲩ
1740ⲁⲓⲧⲓⲗⲟⲅⲟⲉ (1 und ϩⲁⲛⲥⲛⲧⲁⲓⲁⲁⲩ ⲓ.
page 51
1741Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 47
17422. Die Verse mit vier Hebungen zerfallen in zwei Nälften., die zwei
1743Satztheilen oder Sätzchen entsprechen:
1744ϣⲁⲓⲥⲟⲗⲥⲗ ⲉⲙⲙⲛⲉ ⲉⲓⲛⲁⲩ EUCKOO (3) |
1745ϯⲉⲣϩⲏⲃⲉ ⲛⲁⲕ [| ⲡⲁϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲉⲣⲓⲧ (5) -ⲙ-
1746ⲧⲉϥϣⲗⲏⲗ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ | ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲱϥ (6) ϯ .
1747ⲙⲉϥⲛⲁⲩ ⲉⲡϩⲟ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ ϣⲁⲉⲛⲉϩ (8) -ⲟ-
1748Nur lange griechische Worte reichen über diese Theilung hinweg:
1749ba] © Es
1750ⲁⲛⲟⲕ ⲡⲉ ⲧⲥⲩⲛ|[ⲕⲗⲩⲧⲓⲕⲏ ⲧⲉⲕⲙⲁⲁⲩ (24)
1751ⲡⲁⲓⲱⲧ ⲡⲁⲣⲭ ⲏ||ⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ (10)
17523. Wie schon die obigen Beispiele zeigen, beginnen fast alle Verse
1753ⲓⲛⲓ unbetonten Silben und enden auf eine betonte: auch die erste Vers-
1754hälfte endet gern auf eine Hebung und die zweite beginnt fast immer mit
1755einer Senkung. Ks herrscht also fast immer ein iambischer oder ⲁⲛⲁ-
1756paestischer Rhythmus.
1757Freilich ist dies überhaupt der natürliche Rhythmus der koptischen
1758Sprache; ihre Worte beginnen mit tonlosen Vorsilben (Praepositionen, Hülfs-
1759verben ⲓⲓ. . w.) und schliefsen mit einem Substantivum oder Verbum, die
1760ja beide zum grofsen Theil den Accent auf‘ der letzten Silbe haben. Auch
1761ein Prosatext bewegt sich daher meistens in einem Rhythmus wie
1762Auch die Abweichungen von diesem Rhythmus ergeben sich von selbst:
1763ein Imperativ oder ein Suhstantiv ϫ. B., die einen Vers beginnen, werden
1764ihn in der Regel zu einem trochaeischen oder daktylischen machen:
1765ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧⲡⲉ ⲡⲉ ⲡⲁⲃⲟⲙⲑⲟⲥ (2)
1766ⲃⲱⲕ ⲉⲛⲅϣⲁϫⲉ ⲙⲉⲧⲁⲙⲁⲁⲩ (17)
1767Man darf aber wohl annehmen, daß der Dichter sich der verschie-
1768denen Wirkung dieser Verse bewufst gewesen ist und sie absichtlich herbei-
1769geführt hat,
17704. Die gewöhnlichen achtzeiligen Strophen bestehen, wie schon oben
1771gesagt, aus zwei vierzeiligen. die syntaktisch gar nicht oder doch nur lose
1772(z. B. durch cinen Konjunktiv) verbunden sind. Die einzelnen Verszeilen
1773! Lue.15,18. Die ersten Worte ϯⲛⲁⲧⲱⲟⲩⲛ ⲧⲁⲃⲱⲕ ϣⲁⲡⲁⲉⲓⲱⲧ bilden einen richtigen
1774Vers mit drei Hebungen.
page 52
177518 A. Ernman:
1776haben zumeist drei oder vier Nehungen:; für die Schlußszeilen der heiden
1777Nalbstrophen scheinen drei Hehbungen belicht zu sein. Als Probe gehe
1778ich Strophe 4:
1779ⲣⲛ- ⲓⲟ ⲧⲙⲉ bck epsemo
1780ⲉ ⲉⲩ -ⲛ ompr, Safktof (ⲏ ⲣ- %.
1781ϥ- ⲉⲧ bök ⲙⲁϯ
1782ⲓ ⲓ
1783ⲓ- ⲙⲛⲥⲉ nhow epinau epef ho.
1784ⲑⲣⲟ tckonah, pastre ⲥⲏ ⲛⲉⲩ
1785ⲟⲩⲟ -ϯϫⲟⲙ nastok
1786e86pr on akka-söma ϥ)
1787mare -ⲣ ⲉⲣ -ⲛⲛϥ nemak.
1788Unter den Liedern des Schmidt’schen Bruchstückes ϭⲓⲛ ⲥ und ϭ
1789derartige achtzeilige Doppelstrophen, während ⲉ aus einer einzelnen vier-
1790zeiligen Strophe besteht.
1791Seltener finden sich in den achtzeiligen Strophen auch Verse mit nur
1792zwei lehungen gehraucht, so sicher die sichente Verszeile von Strophe ⲓ
1793wo das kurze ⲧⲁⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲕϩⲟ den Wunsch der Mutter leidenschaftlich wieder-
1794zugeben scheint.
17955. Nehen den vierzeiligen Strophen. deren Wiederholung die acht-
1796zeilige Strophe hildet, gieht es auch dreizeilige Strophen. die ebenfalls aus
1797Versen mit drei oder vier Hebungen hestehen. Aus ihnen sind die sechs-
1798zeiligen Strophen S und 9 des Ärchellitesgedichtes und das neunzeilige
1799Lied vw des Schmidt’ schen Bruchstückes zusammengesetzt. Also:
1800ⲉⲛⲩ- ⲛⲟⲛ nat ϩⲉⲛⲥ,
1801) ! ! )
1802ⲧ chit,
18031 1
1804.
1805Dagegen gehören die neunzeiligen Strophen 14, 15, 23 nicht hierher,
1806da sie eine Halbstrophe von fünf Zeilen enthalten.
18076. Kine Strophe von fünf Zeilen zu drei und vier Hehungen bietet
1808das ⲟⲛⲓ ⲥⲃⲟ Ⲡⲓⲟ / und die neunzeiligen Strophen 14. 15. 23 des
1809Archellites enthalten ebenfalls, wie die Theilung in 15 ⲛⲛ 23 zeigt, eine
page 53
1810Bruchstücke koptischer Vollslitteratur, 19
1811derartige Halbstrophe. Die ungewöhnlichen vielzeiligen Strophen wie ⲧⲟ
1812und 20 des Archellitesgedichtes oder wie die Lieder des Berliner Bruch-
1813stückes entzichen sich einstweilen Jeder Beurtheilung.
1814Das ist etwa, was sich unseren Texten heute über die koptische
1815Metrik entnehmen ϯⲏ. es ist nicht viel, aber es ist doch genug, ⲛⲛⲓ uns
1816ⲛⲛⲛ auch andere koptische Verse erkennen zu lassen, deren metrischer Bau
1817bisher nicht bemerkt worden ist.
1818Zunächst das merkwürdige faijumische Bruchstück, das ich UBM. kopt.
1819Nr. 30 veröffentlicht. und zweifelnd als »po&tische Bearbeitung der Leidens-
1820geschichte« bezeichnet habe, Wer es heute ansicht, erkeimt Teicht in ihn
1821cin Seitenstück zum Archellitesgedicht, Es sind drei durch ⲑ geschiedene
1822Strophen: in der ersten vedet der Heiland zu Judas, in der zweiten redet
1823die Frau des Pilatus, in der dritten hält Christus dem Judas seinen Verrath
1824vor: was dazwischen lag, wurde eben ϧⲟ wie dort frei erzählt. Die Vers-
1825zeilen sind nur selten getrennt, und ich wage daher über die beiden ersten
1826Strophen nichts zu sagen. Dagegen ist die dritte die gewöhnliche ϩⲛ-
1827zeilige Doppelstrophe:
1828Ⲓⲟⲩⲇⲁⲥ ⲙⲡⲓⲉⲗⲛⲁⲃⲓ ⲗⲉⲕ.
1829ⲟⲩⲇⲉ ⲁⲛⲉⲧⲓⲙⲁⲥⲧⲓⲙⲁⲕⲉⲛ.
1830ⲁⲙ ϫⲓ ⲛⲧⲁⲧⲓⲙⲛⲛ ⲁⲛⲧⲉⲓⲧ ⲉⲃⲁⲗ
1831ⲁⲛⲉⲓⲟⲩⲇⲥⲓ ϫⲓⲧ ⲁⲛ ⲁⲛⲣⲟⲩⲙⲉ
1832ⲧϯⲟⲩ|ⲱⲙ ⲁⲩⲱ ⲧⲓⲥⲱ HEUER
1833ⲧⲓⲙⲟⲩⲧⲓ ⲗⲉⲕ ϫⲉⲡⲁⲥⲁⲛ.
1834ⲁⲕⲧⲓ-ⲡⲉⲕⲧⲓⲃⲉⲥ ⲉϩⲣⲁⲓ ϩⲓϫⲱⲓ]
1835ⲁⲕⲉⲗⲁⲩⲙⲁ ⲧⲁⲙⲉⲧⲉⲣⲁ ⲑ
1836Judas, ich sündigte nicht gegen dich
1837und ........
1838Du nahmst Geld(?) für mich, du verkauftest mich.
1839die Juden führten mich zu den .....
1840Ich esse und ich trinke mit dir,
1841ich me dich »mein Bruder«;
1842du hast deine Sohle auf mich gesetzt,
1843du ...... mein Reich,
1844Philos. - histor. Ah. ⲁⲧ TH. ⲧ
page 54
18450 A.
1846Weiter haben die bohairischen
1847ⲛϫ
1848Kirchenlieder, deren Sammlımg von
1849Tuki abgedruckt ⲓⲃ. durchweg ein bestimmtes Ⲙⲟ ⲱⲛ. Strophen von vier
1850Zeilen. die in der Regel zwei. selter
1851ϫⲉ ⲧⲉⲛⲛⲁⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ
1852ⲡⲉⲛϭ︦ⲥ︦ Ⲓ︦ⲥ︦:
1853ⲛⲁϩⲙⲉⲛ ϧⲉⲛⲡⲉⲕⲣⲁⲛ :
1854ⲉ
1855ϫⲉ ⲁⲛⲉⲣϩⲉⲗⲡⲓⲥ ⲉⲣⲟⲕ
1856ⲡⲉⲕⲣⲁⲛ ϧⲉⲛⲛⲓⲫⲏⲟⲩⲓ:
1857ϫⲉ Ⲣⲁⲫⲁⲛⲗ ⲡⲓϫⲱⲣⲓ:
1858Ⲱⲁⲩⲙⲟⲩϯ ⲉⲣⲟⲕ:
1859ⲟⲩⲛⲟϥ u ϩⲏⲧ .
1860ϫⲉ
1861ⲣⲱϥ ⲅⲁⲣ ⲙⲡⲉⲕⲓⲱⲟⲧ:
1862ⲉⲧⲟⲓ ⲙⲙⲉⲑⲣⲉ ϧⲁⲣⲟⲕ
1863ϫⲉ ⲛⲑⲟ ⲡⲉ ⲡⲁϣⲡⲣⲓ:
1864ⲁⲛⲟⲕ ⲁⲓϫⲫⲟⲛ ⲙⲫⲟⲟⲩ ϥ
1865ⲁⲙ ⲓ ⲉⲡⲓ ⲟⲥ ⲙⲟⲥ :
1866ϩⲓⲧⲉ ⲛⲧⲉⲙⲁ ⲉⲧⲁⲓⲁⲓ ⲣⲱⲛ :
1867ⲉ
1868ⲁϯⲕⲧⲏⲥⲓⲥ ⲧⲙⲣⲉ :
1869ⲑⲉⲗⲏⲗ ϧⲁⲡⲉⲕϫⲛⲛ «|
1870In
1871zweiten Aecent (etwa auf ⲙⲉⲧ- ⲛⲁ
1872lung des erammatischen Accentes in
1873eine schr freie zu sein scheimt.
1874folgenden Strophe.
1875ⲁⲩⲓⲛⲓ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩⲗⲓⲃⲁⲛⲟⲥ ϩⲱⲥ ⲛⲟⲩϯ:
1876ⲛⲉⲙ ⲟⲩⲛⲟⲩⲃ ϩⲱⲥ ⲟⲩⲣⲟ :
1877ⲛⲥⲙⲟⲩϣⲁⲗ ⲉϥϯⲙⲏⲓⲛⲓ
1878ⲉⲛⲉϥϫⲓⲛ ⲙⲟⲩ ⲛⲣⲉϥⲧⲁⲛϧⲟ ϯ
1879! Die sogenannte »Theotokiau:
1880ⲁⲃⲟⲧ ⲭⲟⲓⲁⲕ (Rum 1764).
1881diesem letzten Beispiele wir
1882ⲛⲓϫⲱⲙ
1883ⲓⲟⲩ drei Hebungen haben‘. So ⲍ..
1884Wir preisen dich,
1885unser Ⲡⲟⲣⲓ Jesus.
1886Erlöse uns durch deinen Namen,
1887(Th. p-. 4)
1888denn wir hofften auf dich.
1889Dein Name im Iimmel
1890Raphael der Starke,
1891nennt dich:
1892(Th. Pit)
1893Man
1894Herzenstreude,
1895dem deines Vaters Mund
1896ist's. der für dich bezenet:
1897mein Sohn,
1898ⲙ bist
1899(Th. ⲁ)
1900hente habe ich dich gzezenet«,
1901du
1902durch
1903in die Welt
1904deine Menschenliebe:
1905kamst
1906die ganze Schöpfung
1907Jauchzte bei deinen: Kommen. (ib. p. 4)
1908Ad die zweite Zeile wohl noch einen
1909ⲛ, wie denn überhaupt die Behand-
1910diesen bahairischen Liedern vielfach
1911Man vergleiche ϫ. B. die erste Zeile der
1912sie brachten ihm Weihrauch als Gott
1913und Gold als König
1914ⲛⲛ Myrrhe, die Ihrwies
1915auf seinen belebenden Tod. (Th. ur)
1916ⲛⲧⲥ ⲛⲓ OCOTORIA HEHU ⲕⲁⲧⲁ ⲧⲁⲝⲓⲥ WIE ⲡⲓ
1917ⲥⲩ
19182 Die Punkte, die die Verse scheiden, sind öfters in Tauk --- irrig ansgelassen,
1919doch ist man selten über die richtige Theilung im Inklaren,
page 55
1920Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 51
1921Es ist wirklich ein Kunststück. diese erste Zeile den anderen einiger-
1922ⲡⲟⲛ entsprechend zu lesen:
1923ⲑ ⲑ Ϥ ⲉ ( ' ⲑ
1924ⲉⲛⲱⲛ ⲛϥ "nulibanos hös ⲛⲛ
1925ⲓ .
1926nem ⲛⲛⲛ ⲛ̀ⲁ ⲛ̀ⲣⲟ
1927ⲓ
1928nem ϩⲁ eftimeini
1929ϯ
1930epefzinmuw ⲉⲩⲥⲃⲱ ⲫⲟ.
1931Auch die Wilkürbchkeit. ⲛ der in den meisten Liedern die Ⲉϥ-
1932silbe behandelt wird bald ist sie betont und bald nicht zerstört für
1933unser Ohr den Rhyinnmnus. Diejenigen Lieder, die sich auch des Reimes
1934bedienen. sind gewifs auch die Jüngsten; auch sie haben noch das gleiche
1935Metrum, wenn es ⲛⲕ neben dem Reime wenig zur Geltung kommt:
1936ⲡⲙϣϯ ⲛⲣⲥϥϩⲓⲱⲛϣ Der evofse Prediger
1937ϧⲉⲛϯⲭⲱⲣⲁ ⲛⲧⲥ Ana: im Lande Aegypten,
1938Ⲙⲁⲣⲕⲟⲥ ⲡⲓⲁⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ : Markus. der Apostel,
1939HECLWJOPN ⲛⲣⲉϥⲉⲣϩⲉⲙⲙ ϯ . sein erster Steuermann, Ⲉ.
1940ⲧⲉⲛϭⲓⲥⲓ ⲙⲙⲟ ⲛⲉⲙ CAwahetT: ⲟ .
1941ϧⲉⲛⲛⲉⲛⲥⲫⲟⲧⲟⲩ ⲛⲉⲙⲛⲉⲛϩⲛⲧ : ⲙ
1942ⲁⲣⲓⲡⲉⲛⲙⲥⲩⲓ ⲱ ⲡⲙⲁⲛⲧ: ⲉ ⲱ
1943ⲉⲟⲃⲉ‐-ⲧⲉⲕⲙⲁⲩ ⲛϣⲉⲗⲉⲧ ϯ --
1944Wir preisen dich ⲛⲛ Elisahetl
1945mit unseren Lippen und unseren Herzen.
1946Gedenke unserer. ⲟ du Mitleidiger.
1947wegen deiner bräntlichen Mutter. (Th. v—.)
1948ⲗⲏ der gleichen Stufe wie diese letzten Beispiele steht dann auch
1949das einzige sahidische Gedicht. das wir bisher kannten, die späte Reimerei.
1950die in süßen Worten den Brüdern den Nutzen dieser acyyplischen Sprache \ehren
1951soll. Ϥ. ⲛ. die schon geschrieben ist. um das Koptische in seinen Kampfe
1952gegen das Arabische zu unterstützen‘. Sicht man von den Künsten ⲛⲛ
19531 Veröffentlicht sind bisher nur die von Zo&xa gegebenen Proben (Cataloens p. ϭ
1954ein vollständiger Abdruck wird schon wegen des reichen Wortschatzes des seltsamen Textes
1955nicht zu unıgchen sein. Doch mals dann nothwendig der arabische Text mit abgedruckt
1956werden. der zum Verständnifs dieser Barbarei nicht zu entbehren ist.
page 56
1957).
1958A. ERMAN:
1959Gewaltsamkeiten ⲁ. zu denen diesen »Dichter« die Reimnoth gezwungen
1960hat. so findet man. dafs bei den meisten Strophen der metrische Bau
1961deutlich ins Ohr fällt, wie er denn auch Zo&ga offenbar nicht entgangen
1962ⲓ.. Sie haben alle. wie üblich. vier Zeilen. Z. B.
1963Mit drei lNebungen, fast rein jambisch, wie es im Archellites nicht
1964vorkommt:
1965(ie ⲩ die dureh das ganze Gedieht auf
1966ⲟ-
1967ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉⲡ ϣⲱⲥ ⲙⲡⲟϩⲉ ⲩ
1968ⲥ̄
1969ⲉⲧ ϯ ⲙⲡⲱϩ ⲁⲙⲡⲁϩⲉ ⲉⲩⲁⲥⲕ
1970ⲥ̄ ⲥ̄
1971ⲁϫⲓⲥ ⲛⲁⲓ ⲧⲉⲛⲟⲩ ϫⲉⲁϩⲉ
1972ⲙ-
1973ⲛⲉϥϩⲁⲡ ⲙⲉ ϩⲉⲛⲁⲡⲓⲣⲟⲛ
1974Mit drei und vier Hehungen, dem Archellitesmetrum Ähnlich:
1975x
1976ⲙⲡⲣϣⲱⲡⲉ ⲛⲑⲉ ⲙ ϣⲏⲣⲉ ⲛ ⲙⲛⲉϩⲃⲱ ⲛⲁ ⲉϩⲁϩ ⲁⲕ
1977ϫⲉⲛⲛ ⲉϥⲧⲁϩⲟⲧⲛ HC ⲡⲙⲟϭ ⲛϩⲃⲁ ⲙ.
1978ⲕⲱϩ ⲇⲉ ⲉⲡ ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱϩ ϩⲛϩⲉⲛϩⲃⲱ = aa
1979ⲥ̄ ⲥ ⲥ ⲥ ⲥ
1980ⲙⲙⲙ(
1981ⲉϥϭⲱϣⲧ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲙⲁⲭⲉⲓⲣⲟⲛ ⲉⲛⲙ ⲧⲟⲛ
1982Mit vier Hehungen, die dritte Zeile rein ⲓⲏ ⲙⲝⲟⲃ
1983ϯⲟⲩⲱϣ ⲧⲉⲛⲟⲩ ⲉⲧⲣⲁⲃⲱⲕ ⲥϩⲣⲁⲙⲁ ϫ
1984ⲧⲁϣⲓⲛⲉ ⲙⲙⲁⲩ ⲙⲥⲁϩⲁϩ ⲙⲛⲣⲱⲙⲉ ⲧ
1985ⲧⲁⲃⲱⲕ ⲛⲙⲙⲁⲩ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ϩⲣⲱⲙⲙⲛ ⲙⲙ
1986ⲧⲗⲟⲩⲱϩ ⲙϩⲏⲧⲥ ⲛⲟⲉ ⲙⲡⲁⲩⲗⲟⲥ ⲡⲁⲣⲭⲙⲇⲉⲕⲧⲱⲛ ⲙ ⲉϩ
1987Mit fünf und vier Nebungen, wenn nicht init mehr:
1988MTOC) ⲟⲛ ⲛⲉⲛⲧⲁ ϥⲧⲁⲙⲓⲉ-ⲡⲥⲟⲩⲙ ϩⲟⲟⲣ ⲙⲙ ⲡϣϥⲱⲡϥ ⲙ
1989ⲁⲥⲓⲟⲩⲉϩⲉⲗⲁϩⲙⲉ ⲛⲛ ⲟⲩⲏⲃ ⲉⲣⲟⲙϩ ⲙⲡϩⲙⲡⲁⲣ ⲙⲙⲙ ϣⲱⲡ
1990ⲙⲛⲧⲉ ⲉⲧⲟⲩⲣⲟⲕϩ ⲙⲛⲡⲥⲉⲉⲡⲉ ⲉⲧⲙⲁϣⲯ ⲱϫⲛ̄
1991ⲥ̄
1992x
1993ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙⲡ ⲉⲥⲟⲟⲩ ⲙⲡⲡⲁⲥⲭⲁ ϩⲛⲟⲩⲙⲛⲧⲁⲧϯⲧⲱⲛ
1994ⲅ
1995Kinzelne Strophen haben sogar Verse zu sechs und sichen Ⲙⲑϧⲛⲛϩⲉⲛ:
1996in der Zahl der Hebungen meist von den anderen ab,
1997ⲟⲛ reimt. weicht auch
1998ϯ sagt: Invat barbarae poeseos exhihere specimina nonnulla, selectis His quae faciunt
1999merkung, die unbeachtet geblieben ist.
2000ad linguae notitiam augendam velad rhythmi ilins indolem demonstrandam — eine Be-
page 57
2001ⲙ koptischer Volkstitteratur. 53
2002VIII. Zur Grammatik.
2003Die Texte, die ich hier veröffentlicht habe, gehören alle dem ober-
2004acgyptischen Dialekte an und gewits auch ein und derselben Zeit. aber
2005sie unterscheiden sich doch nicht unwesentlich von einander. Vicleicht
2006entstammen sie daher verschiedenen Gegenden Oberaegyptens, vicHeicht
2007aber rühren diese Differenzen auch nur von dem verschiedenen Bildungs-
2008grade ihrer Schreiber her. Denn was man in dieser Zeit schrieb. war
2009wohl Tängst nicht mehr der lokale Dialekt der einzelnen Stadt: der war
2010nicht schriftmäfsig. Ⲕⲁ war vielmehr eine gemeinsame aus dem Sahidi-
2011schen erwachsene Schriftsprache, die nur von dem einen »richtiger«, d.h.
2012weniger dialektisch, als von dem anderen gehandhabt wurde. Selbst ein
2013Faipumer schreibt. wenn er gebildet ist. ein leidliches Sahidisch, bei dem
2014höchstens das ⲁ für ⲟ noch an den alten faijumischen Dialekt erinnert.
2015wie er uns aus seiner Bibelübersetzung bekannt ist. Anders der Unge bildete.
2016den: sich aus der Sprache des täglichen Lebens Formen und Laute ein-
2017drängen, von denen das Sahidische nichts ⲛⲥⲛ.
2018Wenn daher beispielsweise das Archellitesgedicht, das wahrscheinlich
2019ans Schmun stammt, das ⲟ stets richtig bewahrt, während die anderen
2020Vexte schwanken, oder wenn jenes im Konjunktiv ⲉⲛⲅ und ⲛϥ hat. wo
2021diese ⲧⲉⲕ und ⲧⲉⲃ setzen, ⲟ kann das zwar auf eine verschiedene Heimat
2022ieser Schreiber deuten. es kann aber auch nur daher rühren. dats die einen
2023weniger in der alten Litteratur bewandert waren als die anderen.
2024Wenn ich eben die Sprache unserer Texte als oberaegyptische Schrift-
2025sprache bezeichnet habe, so bitte ich. dabei freilich nicht an die Sprache der
2026alten sahidischen Litteratur ⲛⲙ der Bibelübersetzung zu denken. dem von
2027dieser Ⲡⲟϩϯ sie weit ab. Fort sind die langen Perioden. die das alte
2028Koptische dem Griechischen nachgebildet hatte, und fort sind fast alle die
2029griechischen Konjunktionen. die man einst der Sprache anfgepfropft hatte.
2030AM diese Unnatur ist wieder abgestofsen. ⲛⲃ was übrig geblieben ist. ist
2031) Ich möchte bei dieser Gelegenheit auf ein gutes Beispiel für das hier Gesagte ⲙ︦-
2032merksam machen. Wir haben zwei Texte, deren Schreiber wahrscheinlich in demselben
2033Dorfe des Faijum zur gleichen Zeit gelebt haben, die Notiz des Diakon Joseph die Quatre-
2034möere, Recherches sur fa langue ⲣ. 248 veröffentlicht hat. und die Sammlung von Volksmitteln
2035UBM. ⲕⲟⲣ. Nr. 26. Jener schreibt ein etwas wildes Sahidisch, dieser einen ausgesprochenen
2036Vulgärdialekt.
page 58
2037ϯ A. Ⲕⲕⲛ ⲇⲁ
2038eine Sprache, die einen wirklich aegyptischen Eindruck macht, So sind
2039diese Bruchstücke auch sprachlich wohl zu beachten.
2040Die folgende Übersicht soll zusammenstellen. wie sich die einzelnen
2041Texte in charakteristischen Punkten verhalten; ich berücksichtige dabei zum
2042Vergleich noch die kleine Bannhulle eines Bisehofs von ⲙⲡⲙ. die Stein-
2043ϯⲟⲓ (ÄZ.1S92 5.37) herausgegeben hat und die mit dem Archellites zu-
2044sammen erworben ist. sowie zwei andere ähnliche Bruchstücke unserer
2045Sammlung. die ich schon an anderer Stelle veröffentlicht habe. das Bruchstück
2046ⲡⲏ die Sammlung von Volksmitteln“. ANe drei dürften
2047des Physioloeus
2048unseren Stücken etwa gleichzeitie sein: die Volksmittel stammen wahrsechein-
2049lich aus dem Faijum und sind im ⲧⲓ. Jahrhundert geschrieben. Noch An-
2050deres heranzuzichen erschien mir bei diesem ersten Versuche nicht ratlısam.
2051Ich bezeichne mit
2052„A.: das Archelliteswedicht.
2053DBb.: die Bannbulle,
2054Sch.: die Schmidt schen Bruchstücke (oben 8. 23.26.31)
2055BL.: unser Bruchstück Ⲣ ⲧ (ⲟⲃⲟⲛ ⲟ),
2056Ⲣ ϯ. den Physiologus,
2057ⲛ. die Volksmittel.
2058Konsonanten,
2059x und ϭ.
2060Alle wie im Sahidischen: ⲛ. schreibt auch ⲛⲁϫⲁϥ‐ für ⲛⲉⲧϣⲁϥ-
2061ⲣ und A.
2062ⲩ ⲛ wie im Sahidischen: auch Fir. macht keine Ausnahme, falls man
2063nicht das eine ϩⲓⲗⲉϥ ϧⲁⲏ ihm« (das offenbar der alten faijumischen Form
2064ϩⲗⲉϥ Ontspricht) als solche rechnen will.
2065ⲃ und ϥ.
2066ⲟ gehrauchen ⲃ im Auslaut auch für ϥ Sch. schreibt auch umgekehrt
2067ⲙ.. ϥ ⲩ ⲛ.. ⲙ
2068ϩⲱϥ für ϩⲱⲃ und ⲛ. ϩⲏⲥⲧϩⲙⲁⲥ Ⲉ ϩⲉⲃⲇⲟⲙⲁⲥ.
2069ⲉϫ ϫ ⲥ . ⲙ
2070Anlautendes 9.
2071‚Sch. und Yan, schreiben für ϩⲃⲟⲩⲣ »Tinks« auch ⲃⲟⲩⲣ (mit Artikel ⲛⲉⲃⲟⲩⲣ).
2072ⲍ. ⲓⲟ..
2073? UBM. Ⲕⲟⲣⲓ. Nr. 26.
page 59
2074Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 55
2075Anlautende Doppelkonsonanz,.
2076BL. schreibt ϭⲉⲣⲁⲙⲓⲛ. ϩⲉⲙⲁⲁⲥ.
2077Bb. schreibt ⲙⲛⲟⲩⲧⲉ und ⲙⲛⲟⲙⲟⲥ . also ϧⲛⲛⲛ für ⲛⲛⲛ. — Sch, schreibt
2078ⲙⲡⲣⲓⲥϩⲁⲓⲓⲉ. ⲙⲛⲁⲩ ⲡⲓ ⲛⲟⲩⲱϩⲙⲥⲧⲟⲭⲟⲥ NChen ⲛⲟⲩⲱϩⲙⲛⲥⲧⲟⲭⲟⲥ . Also
2079ⲉ ⲙ ⲧ mpuan, hemstochos üy hempstochos, BL.
2080schreibt ebenfalls ⲛⲟ[ⲩⲱϯϩⲉⲙⲥⲧⲱⲭⲉⲥ . und ⲙⲛⲁⲩ ⲛⲏ Sogar ⲙⲣⲓⲥϩⲁⲕⲓⲱⲥ
2081d.h. ⲓ für ⲛⲣⲁ
2082Sch, schreibt ϩⲛⲛⲉ, also ⲫⲛⲣⲉ ⲛⲏ Ⲙ̅.
2083Behandlung des ⲉⲛ. ⲛ.
2084In allen diesen Texten schwindet dieses ϧⲛ Teicht. Geht das vorher-
2085gehende Wort konsonantisch aus, so wird es zu (ⲉ. während es nach einem
2086Vokal sich meist an diesen anschliefst. — Die Verdoppelung des ⲛ̄ vor
2087ⲩ für 0u-0). die z.B. im alten Faijumischen so häufig ist. hat mr
2088Bh.: ⲁⲩϩⲱϥⲧ ⲛⲛⲟⲩⲕⲁⲛ. oynAnpocbopia ⲛⲛⲟⲩϩⲏⲩ.
2089ⲛ des Genetivs.
20904. Geht das vorhergehende Wort konsonantisch aus, so wird ⲡ̄ ϫⲏ e:
2091ⲡⲁⲉⲙⲕⲁϩ ⲉϩⲏⲧ. ⲝⲓ es vokalisch aus, so hbleiht cs ⲛ̄ ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲩⲱⲧ.
2092Es ist dies wohl w&re’mrcöt zu sprechen“.
2093Ⲙ̅. Wie 4. (dabei anch m ecipaunoAw, also ⲛ d/ mit konso-
2094nantischen: Auslaut gesprochen). Das ⲛⲉⲗⲁⲭ ⲉⲛⲉⲛⲥⲕⲟⲛⲟⲥ erklärt sich
2095aus dem zu BL. Bemerkten.
2096Sch. Wie ⲓ. doch hält sich ⲛ manchmal auch nach konsonantischem
2097Auslaut®.
2098BL. Wie ϯ. doch ist zu bemerken: ⲓ. Fängt das Nomen rectum
2099vokalisch an. so steht stets ⲛ ϣⲁⲙⲉⲧ won (lies Same ⲛⲟⲓ). 2. Fäungt
2100es mit ⲛ oder an, so verschmilzt ⲡ̄ mit diesen Zu eure, ϭⲱ Ta
2101ⲉⲙⲁⲣⲓⲁ (lies 000000), WSC ⲛⲛⲉϭⲁⲙ.
2102Ph. ⲉⲛ. ⲛ ⲛⲏ ⲉ wechseln fast regellos (sogar ϩⲁⲗⲏⲧ ⲧⲏⲣⲟⲩ eTIN):
2103| { ©
2104zuweilen ist das Genetivpraefix auch gar nicht in der Schrift bezeichnet,
2105So ϣⲁⲙⲧ ϩⲁⲁⲩ ⲡⲥⲟⲛ ϣⲁⲙⲧ ⲉϩⲁⲁⲩ. ϣⲓ ⲥⲛⲁⲩ ⲛⲟⲩⲃ für ⲁ ⲁⲛⲉⲛ ⲧⲏⲡⲓ.
2106ϯⲏ diesem Fall wird es vor ⲛ und ⲙ meist wie im S. zu ⲙ ebenso in den anderen Texten,
2107* Nach dem Suffix ϥ bleibt ⲛ: ⲉⲣⲁⲧϥ ⲙⲡⲁⲙⲧⲟ.
2108> Nach dem Suffix ϥ wieder ⲛ: ⲣⲟϥ ⲛⲥⲱⲗⲟⲙⲟⲛ.
2109Nach dem Suflix ⲉ steht en: ⲉⲥⲥⲛϩⲟⲩⲡ.
page 60
211056 A. Eruuan:
2111Yon. Nach vokalischem Auslaut ⲛ (selten ⲉⲛ) nach konsonantischem
2112meist ⲉ (selten eu oder ⲙ). Beginut das Nomen reetum mit cinem Vokal,
2113So steht meist ⲛ (ⲧⲉⲛⲁϩ ⲛⲟⲩⲛⲁⲙ. ⲟⲩϩⲁⲃⲥ ⲛⲁⲃⲓϭⲉⲓⲛ. ⲡⲏⲓ HOYKOYKOYTTET), doch
2114kommt auch hier ⲉⲅⲟⲅ. das dann mit ⲛ kontrahirt wird (ⲡⲙⲉϩ ⲉⲩⲉⲣⲧ » Rosenöl«,
2115ⲛⲉⲃⲁⲗ ⲉⲩⲁⲗⲉⲕⲧⲱⲣⲓ). Ⲡⲓ ⲛⲉⲕⲁⲕⲉⲡⲓϩⲁⲗⲉⲧ. ⲧⲁⲡⲉⲡⲉϥⲧⲉϩⲉⲛ Ist der Genetivex-
2116ponent ungeschrichen geblieben oder vielmehr mit dem ihm vorhergehenden ⲉ
2117zusammengefallen.
2118Praeposition ⲛ̄.
2119A. Wird nach konsonantischem Auslaut zu ⲉ- (ⲁϫⲓⲥ ⲉⲡⲁϣⲏⲣⲉ. Nach vo-
2120kalischem bleibt ⲛ- (ϫⲱ ⲙⲛⲉϥⲧⲁⲓⲟ ⲟ ⲙⲉϣ die Schreibung ⲉⲛ kommt mr
2121nach came und powe vor, was nicht zufällig sein wird. — Bemerkenswert] ist.
2122dafs ⲧⲁⲁⲩ und ⲙⲡ ⲛⲧⲁⲓ dabei zu den konsonantisch auslautenden Worten zählen.
2123Bb. Wie A.: ϫⲓⲛ enooy: doch auch hier vor vokalischem Anlaut u:
2124ⲁⲩϩⲱϥⲧ unoyKan, wohei -ⲛ zu ⲛⲛ Wird,
2125Sch. Wie A.. doch findet sich ⲛ auch nach konsonantischem Auslaut,
2126»
2127besonders vor Vokalen (ⲁⲁⲕ ⲛⲉⲣⲣⲟ) Zuweilen ist die Pracposition in
2128der Schrift gar nicht bezeichnet: ⲁϥϫⲁⲁⲥ ⲛⲉⲃϣⲃⲉⲣ.
2129BL. Nach vokalischem Auslaut ⲛ. nach konsonantischem ⲉ ımd ⲛ.
2130DA. Nach vokalischem Auslaut w und eu, nach konsonantischem ⲉ. ⲉⲛ
2131und ⲛ. — Auch hier zuweilen gar nicht ausgeschrieben.
2132ⲓ. Nach vokalischem Auslaut ⲛ. nach konsonantischem € oder, falls
2133ein Vokal folgt, ⲛ ⲟⲩⲁϣⲕ ⲛⲟⲩⲛⲁϭ).
2134ⲙ̄ⲙⲟϥ.
21354. Nach vokalischem Auslaut ⲙⲙⲟϥ (ⲧⲓⲧⲁⲣⲕⲟ ⲙⲙⲟⲕ). Wofür einmal auch
2136ⲙⲟϥ vorkommt (ⲧⲉϯⲙⲉ ⲙⲟϥ neben ⲡⲉⲧⲓⲙⲉ ⲙⲙⲟϥ). Nach konsonantischem
2137Auslaut ⲉⲙⲟϥ (ⲥⲁⲃⲟⲗ ⲉⲙⲙⲟϥ.
2138. Nach vokalischem Auslaut ⲙⲙⲟϥ.
2139Sch. Nach vokalischem Auslaut ⲙⲁϥ (selten ⲙⲙⲁϥ). nach konsonan-
2140tischem ⲉⲙⲁϥ.
2141BL. Nach vokalischem Auslaut ⲙⲁϥ.
2142Ph. Nach vokalischem Auslaut ⲙⲁϥ (selten ⲉⲙⲁϥ). nach konsonantischem
2143ⲥⲙⲁϥ (In ⲛⲉⲧⲉⲙⲁⲩ »Jener«).
2144ⲓ. wie PA.
2145ⲭⲁⲥ dem Suffix ϥ wieder ⲛ ϫⲱϥ ⲙⲛⲉⲥⲭⲏⲙⲁ.
21462 Nach ϥ theils ⲛ (ϩⲟϥ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ). ⲉ ⲉ (ⲉⲣⲁϥ ⲥⲉⲛⲁⲙⲕⲁϩ).
page 61
2147Bruchstücke koptischer Volksliteratur, ⲩ
2148Partikel ⲛ̄ϭⲓ
21494. Nach konsonantischem Auslaut ⲉϭⲓ.
2150Sch. Nach vokalischem Auslaut ⲉⲛϭⲓ ⲉϭⲓ.
2151BL. Nach konsonantischen: Auslaut wen
2152DA. Nach vokalischem ⲛⲛ koönsonantischem Auslaul ⲉⲛϭⲓ.
2153Pronomen ⲛ̄ⲧⲟϥ.
2154AA. Am Versanfang ⲉⲧⲟⲟⲩ: nach vokalischem Auslant ⲛⲧⲟⲕ.
2155Relativ ⲛ̄ⲧ- vor dem Perfektum.
21564. Nach vokalischem Auslaut häufiger ⲛⲧⲁϥ- als ⲉⲧⲁϥ- die indessen
2157geradezu mit. ehumder wechseln. Kinmal auch ewtaer- (nach ⲉϩⲓⲙⲉ). Nach
2158konsonantischem Auslaut einmal ⲉⲧⲁϥ-
2159Bb. Nach konsonantischen: Auslant ⲛⲧⲁϥ-
2160Sch. Nach vokalischem Auslaut ⲛⲧⲁϥ-
2161Dh. Nach konsonantischem Auslaut ⲧⲁ- (Sie), nach ϩⲁⲁⲩ steht ⲉⲛⲧⲁ.
2162ⲛ. Nach muy steht et[a]-.
2163Negirtes Perfektum ⲙⲡⲉϥ‐.
2164A, Nach ϩⲟⲟⲩ steht sowohl ⲙⲡⲓ als em am Versanfang steht ⲡⲉ‐
2165Sch. Nach koönsonantischem Auslant ⲙⲛⲡⲉϥ- doch kommt. für ⲙ̄ⲡⲁⲧϥ‐
2166nach konsonantischem Auslaut ⲉⲛⲁⲧⲉϥ‐ Vor.
2167BL. Nach vokalischem Auslaut une-.
2168MM »und«,
21694. Vor Konsonanten theils ⲙⲉ (ⲙⲉⲛⲛⲟⲩⲧⲉ . METAMAaT): Ϥⲥ ⲙⲉⲛ
2170(ⲙⲉⲛⲃⲉⲣⲉⲧⲟⲥ).
2171ⲩ --3 --ⲇ - bald zusammen-
2172gezogen (ⲙⲛⲉⲥ-). bald nicht ⲙⲙⲛⲛⲉⲧⲉⲛ-).
2173Sch. Meist ⲙⲛ oder ⲙⲙⲙ (ⲙⲛⲡⲱⲃ. at dem pluralischen Artikel
2174ⲇⲛⲉⲑⲉⲣⲓⲟⲛ), aber auch ⲙⲉⲡⲁⲓ.
2175BL. wie A.
2176DA. Meist ⲙⲉⲛ, ⲙⲛ (mit dem pluralischen Artikel ⲙⲉⲛⲉ-. ⲙⲛⲛⲉ- ⲙⲛ-)
2177aber auch ⲙⲉⲡⲥⲧⲁⲓ.
2178VYın. Nur ⲙⲉ, auch vor einem Vokal (ⲙⲥⲟⲩⲛϩ)
2179Philos, -histor. ⲛ ⲧ d.
2180FT
page 62
2181DS A. ⲛⲁⲁ
2182ⲟ︦ⲛ︦- ⲩ ⲓ̀ ⲛ ⲥ.
2183ⲉϫ
2184A. ϩⲛ- (hez. ϩⲙ-) vor Konsonanten.
21853%. Vor Konsonanten und Vokalen ϩⲏ-. ϩⲉⲛ-
2186Sch. ϩⲏ‐ vor ⲟⲩ und in ϩⲛⲡⲉ » Im Timmel«: sonst vor ⲡ und ⲧ stets
2187ⲟⲡ- oder ϩⲓ‐.
2188ⲉ ⲉ
2189BL. ϩⲉⲛ- vor ⲟⲩ: sonst meist ϩⲉ- (ϩⲉⲡⲉⲃⲏⲓ. nehen de unbe.
2190ϫ ⲉϫ ⲥ ⲉ
2191Ph. Nor Konsonanten ϩⲓ-
2192Yon. Vor Vokalen ϩⲉ- (ϩⲉⲟⲩⲥⲁⲏ. ϩⲉⲩⲙⲉ ϣⲙ.
2193ϩⲉⲛ‐ unbestimmter Artikel.
2194Zewahrt in A. (auch ϩⲛ). Bb. (ϩⲛ) und Yo sein ⲛ.
2195ϩⲓϫ︦ⲛ︦ und vorwandtes,
2196„AA. Nehen ⲉϫⲙⲡⲙⲟⲩ einmal ⲉϫⲁⲛⲁϭⲓϫ (d.h. ⲉϫ︦ⲛ︦ ⲛⲁϭⲓϫ.
2197Dh. In einer Bemerkung von anderer Hand schon ϩⲓϫⲱ ⲡⲗⲁⲟⲥ : vergl.
2198hei Tu.
2199Sch. DL. hewahren das ⲛ P/. zicht es mit dem pluralischen De-
2200monstrativ zusammen ϩⲓϫⲛⲓⲣⲉϥ‐
2201Yon. Theils korrekt ϩⲓϫⲉⲛⲛⲉϩⲃⲟⲩⲣ. ⲉϫⲉⲛ ⲡⲉⲧⲉⲣⲉ. ⲛⲥⲓ mit Verlust
2202des x ϩⲓϫⲉⲛⲟⲩⲛⲁⲙ. Dafür nach Analogie der Suftixtorm ⲉⲛⲛ auch: ovxo
2203ⲛⲉⲕϫⲉⲛϩ ⲡⲙ ⲉϫⲱ ⲟⲩⲣⲱⲙⲓ.
2204ⲙ ⲓ.
22054. ⲙⲏⲧⲣⲉ. ⲙⲡⲧⲉⲣⲟ. ϫ. ⲁⲉⲧⲉⲣⲣⲟ. ⲙⲛⲧⲟⲩⲏⲛⲃ. Ⲣⲃ. ϣⲁⲧ. ⲙⲉⲧⲣⲉ.
2206Verschiedenes,
2207„A. ⲛⲧϥ (d.h. ⲛ für RTer (20.
2208Sch. ⲧⲱⲟⲩⲧⲉⲛⲃⲟⲕ und ⲧⲱⲟⲩⲛⲧⲉⲃⲟⲕ für ⲟⲛ ⲛ
2209Ph. ⲉϥⲧⲉⲧⲟⲧ (nchen ⲧⲉⲛⲧⲟⲛ) für ⲟⲛ
2210Vokale ⲡⲛ ϥ.
2211S. 0 wird «.
2212. und DZ. behalten das ⲑ ganz wie die alte Schriftsprache bei.
2213Sch. Jedes ⲟ ist wohl ϫⲛ ⲁ geworden, doch wird es nicht immer
2214als solches geschrichen: ⲉⲣⲁϥ --ⲉⲣⲟϥ ⲫⲁⲣⲁⲛ ϣⲁⲣⲟⲓ CAM — HNO!
2215ⲛ︦ Praepositionen ϩⲛ ⲡⲛ ϩⲓ- fallen also in Ⲣⲃ. und Seh, ⲙⲛⲛⲥ zusammen,
page 63
2216Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 59
2217ⲟⲩⲟⲥⲓⲛ ⲟⲩⲁⲓ ⲧⲥⲁⲃⲁⲩ ⲥⲥⲟⲟⲩ ⲡ... — Ausuahme ⲟ. das Partieip
2218ⲅⲟⲛ ⲉⲣⲥ.
2219BL. Jedes ⲟ ist ⲁ ⲛⲛ wird auch ϫⲟ geschrichen. Ausnahme das
2220Partieip von ⲉⲣⲉ.
2221Ph. Wie Sch. (ϩⲁⲁⲩ — 900Y: ⲛⲁϭ ⲛⲟϭ).
2222Vor, Wie ⲛ der gleichen Ausnahme.
2223S. 0 hleibt ⲟ
22244. ⲛⲛ D6. behalten jedes ⲟ hei.
2225Sch... BL. und ⲙ behalten ϫ. ⲟ »seiend« Ⲙⲟⲓ. das ⲁⲓⲟ ϫⲓ( ⲱ
2226schreiben.
2227ⲧⲧⲧ
2228A. schreibt ⲟϭ theils ⲱ. theils ⲟ (por = ⲣⲟⲕ ⲟⲛⲓ Ⲧⲏ ⲛⲉ
2229. schreibt stets ⲱ. mit Ausnahme von ⲥⲟⲟⲩⲁϩ (ⲙⲟⲛⲟⲛ ⲥⲱⲟⲩⲁϩ).
2230Sch. Wie 1. (ⲣⲟϥ »secein Mınud«e, ϩⲓϫⲟⲓ nehen ϩⲓϫⲱϥ.
2231ϫ ⲉ.
2232BL. bezeichnet das ⲟ ⲛⲏ mit ⲱ ⲛⲃ schreibt anch jedes griechische
2233ⲟ und ⲱ mit ⲱ (ⲭ̀ⲣⲱⲛⲱⲥ ⲡ...
2234DA. Wie ϯ. ⲛⲛ Sch.
2235ϯ. Wie BL.
2236an ⲛⲛ.
2237DPA. schreibt ⲙⲱ für ⲛⲁⲩ ϫⲉⲓⲉ.
2238Vor. schreibt ⲙⲁⲧⲁⲩ neben ⲛⲉⲧⲱ » welcher ⲓⲥ.
2239ad für ϥⲛ.
2240Sch, ⲁⲉⲣⲛⲥⲁ für ⲁⲩⲣ̄-
2241Ph. ⲁⲥⲣⲙⲉⲧⲣⲛ für ⲁⲩⲣ̄- und u4jaae für ϣⲟⲟⲩⲥ.
2242ⲓ ϫⲛ
2243..0. .. BL. behalten stets ϭ wie ⲛⲛ ⲁ.
2244Dh, desgleichen, doch hat er einmal ⲛⲉⲛ für ⲛⲁⲛ.
2245Vor. verwandelt betontes ⲁ in ⲥ ⲓ. vor ϩ (ⲥⲉϩϯ. ϭⲁⲗⲥϩⲧ. ⲧⲥϩϥ.
2246ϫ ⲉ ⲉ ⲉ
2247ⲟⲩⲉϩ. ⲧⲉϩⲥⲉⲃ. ⲗⲉϩⲙⲥ ϥ 2. in ⲡⲉⲥⲥ »sie Waschen«, aber nicht in ⲧⲁⲁϥ:
2248ϫ ⲥ ⲥ
22493. in ⲕⲟⲩⲕⲅⲟⲩⲛⲉⲧ » Wicdehopf« In allen anderen Worten bleibt betontes
2250und unbetontes ⲁ unverändert.
page 64
2251A. ERMAN:
2252VYokale ⲛⲛ ⲟ.
2253ⲅⲓⲁ.
2254A. nur in ⲉⲕⲁⲛⲟⲓ (Fut. II = ⲉⲕⲉⲛⲟ und in ⲉϫⲁⲙⲁϭⲓϫ für ⲉϫ︦ⲛ︦ ⲛⲁϭⲓϫ.
2255Sch. in ⲁⲛⲁⲩ »um zu schen«. in ⲉϩⲟⲩⲁⲛⲣⲏ »mehr als die Sonne«,
2256Yon. in ⲡⲁⲧⲁⲩ für ⲡⲉⲧⲱ: ⲛⲁϫⲁϥⲁⲩ für ⲛⲉⲧϣⲁϥⲁⲁⲩ.
2257Ϥ︦. .
2258„A. schreibt es theils ⲏ. theils ⲉ (ϣⲏⲣⲉ ϣⲉⲣⲉ).
2259Sch. Wie A. (ⲉⲣⲡ).
2260BL. schreiht häufiger ⲉ als ⲛ (ⲉⲛⲓ ⲥⲉϩ ⲙⲡⲉⲩⲉ: ⲧⲁϣⲉ »Menge«).
2261Ph. schreiht es stets u.
2262Yon. schreibt häufiger ⲉ als ⲛ.
2263ϥⲓ tonlose Kndung.
22644. stets ⲉ Ausnahme ⲣⲓⲁⲙ
2265Bl. stets ⲉ.
2266Sch. Unterschiedslos ⲉ und ⲉ. aher tür 4 stets ϯ.
2267BL. Unterschicdstos ı und ⲉ. und zwar auch ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ. ϣⲁⲙⲧⲉ.
2268Ph. Wie BL.: sogar ⲉⲧⲃ
2269Yon. Stets ⲉ. sogar ⲡⲓ für ⲡⲉ. Ausnahme ⲕⲉⲥⲉⲡⲉ. ϣⲏⲣⲉ.
2270S. ⲡⲓ betaute Endung.
2271A. ⲡⲉ Uinmel, ϩⲉ Art, ⲙⲉ lieben.
2272. ϩⲉ Art. ⲙⲉ lichen. aber ⲣⲙϩⲏ frei.
2273Sch. ⲡⲉ Himmel. aber ϩⲏ Art. ϩⲏ fallen. ⲥⲁⲃⲏ Weise.
2274BL. ⲡⲉ linmel, ⲉⲣⲡⲛ Tempel.
2275DZ. ⲛⲛ Hinmel, METPE. ⲙⲉⲧⲣⲏ Zeuge,
2276Elision des ⲧ in ϫⲉ,
2277A. ϫⲁϥϩ (für acarıe). ϫⲉⲕϩ (für ϫⲉ ⲉϩ). ϫⲓϩ (für ϫⲉ ⲉϩ). ϫⲓⲥ (für
2278ϫ ⲉⲓⲥ. ϫⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲃⲉ ϫⲉ ⲟⲩϣⲏⲣⲉ im selben Vers. Aher ϫⲉ ⲉⲣⲉϩ und
2279stets ϫⲉ ⲁⲣⲭ ⲉⲗⲗⲓⲧⲡⲥ.
2280Db. ϫⲓⲛⲧⲁϩ für ϫⲉ ⲛ̄ⲧⲁ.
2281Sch. ϫⲉⲛ für ϫⲉ ⲉⲛ. ϫⲟⲩϩ für ϫⲉ ⲟⲩϩ aber ϫⲉ ⲉⲓϩ und ϫⲉ ⲁⲍ.
2282Di. ϫⲁⲁⲙⲓⲧⲉⲧⲛ (Sie) für ϫⲉ ⲁⲙⲓ ⲛⲧⲛ.
page 65
2283Bruchstücke koptischer Volkslitteratur. 6)
2284Elision der Pracposition ⲉ.
22854. ⲣⲱϥⲥⲣⲟⲓ (für ⲣⲱϣⲉ ⲉⲣⲟⲩ ⲁⲓⲥⲓⲛⲉⲧⲟϥ (für ⲁⲓⲛ ⲥⲛⲉⲧⲟϣ)
2286Bob. ⲉⲛⲙⲙⲉⲛϩⲱⲃ (für ⲉⲓⲙⲉ ⲥⲛϩⲱⲃ).
2287Sch, ⲧⲉⲃⲟⲕ ⲧⲉⲛⲉⲣⲕⲁⲥⲓⲁ (für ⲉⲧⲉⲛⲉⲣⲕⲟ ϫⲱⲕ ⲃⲟⲗ (für ϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ).
2288) ⲙ N » ⲛⲛⲓ ⲙ
2289DL. ⲉϩⲟⲩⲛ ⲡⲉⲣⲛⲏ (für enepun).
2290Ⲣⲃ. ⲉⲛⲉϥⲙⲁ (für ⲉ ⲉⲛⲉϥⲙⲁ).
2291Anderweitige Verschleifung eines ⲉ.
2292Sch. ⲟⲩⲫⲓⲁⲗⲓⲥϩⲛⲧϭⲓϫ (für ⲟⲩⲫⲓⲁⲗⲏ ⲥⲥ ϩ︦ⲛ︦ -) ⲧⲙⲉⲧϣⲃⲉⲣ ⲛⲁⲛⲟⲩⲥ (für
2293ⲉⲛⲁⲛⲟⲩⲥ Statt ⲉⲧⲛ.
2294Die Schreibung des ©,
2295ⲛⲓⲥ bezeichnet.
2296A. DO. Sch. BL. Ph. Der Gebrauch, das © durch einen Strich über der
2297Linie zu bezeichnen, ist abgekommen, ⲟ nicht wie gewöhnlich für “ein
2298voller Vokal geschrieben ist, fehlt jede Andentung,
2299ϯ. Als Zeichen dient wie in den bohnirischen 1ldss, ein Punkt, der
2300aber ebenso oft auch fehlt: ⲉⲣⲛ Wehr«, ϫⲃϫⲱⲃⲟⲩ. care. ⲟⲩⲁϣϥ. ⲟⲩⲁϩϥ.
2301Auch ein volles ⲉ wird ⲟⲃ unrichtig ⲃⲟ geschrieben: ⲛϥ- »sein«, ⲕ̃ⲃⲁⲧ
2302und ⲕⲟⲩⲱϣ (für ⲉ). ⲛϩ 0.
2303Merkwürdig ist nun aber, ⲛⲓ dieser Punkt zuweilen auch da gesetzt
2304wird, wo ein Vokal vor dem letzten Konsonanten steht. und zwar in ⲉⲣⲁϥ.
2305DaAPaCj. ⲙⲁϥ. ϩⲗⲉϥ (auch ϩⲓ ⲗⲉ und ⲛⲓ ⲙⲁⲣⲉϥ »binde sie und in dem
2306unklaren ϣⲁϣⲱⲃ: sodann in ϩⲃⲟⲩⲣ und ⲁⲗⲭⲁⲃⲱⲱⲫⲣ. ⲡⲓ ⲟⲩⲱⲛ und in
2307ⲟⲩⲛⲁⲙ. Also bei cp. ⲙ. ⲛ und -p: man ist versucht. zu glauben, dafs
2308das mehr als eine Marotte des Schreibers ist und dafs er wirklich Abit.
2309wohn, nam. ⲩ. ⲛ ϫⲛ hören glaubte, — Dagegen ist der Punkt.
2310den er auslautenden Vokalen beischreibt, wohl nur ein Lesezeichen, wie es
2311Ja auch in alten sahidischen Hdss. ähnlich vorkommt.
2312Bezeichnung des “durch ⲉ.
2313A. In ⲛⲉⲙⲁϥ und ⲉⲙⲧⲟⲛ.
2314Sch, In ⲛⲉⲙⲁϥ. ⲉⲣⲣⲟ. cp-. ⲑⲉⲃⲓⲟ und ⲧⲉⲃⲁⲃ (d.h. ⲧⲃⲃⲟϥ).
2315BL. In ⲛⲉⲙⲁⲃ: in ⲉⲣ- ⲉⲣⲁ Ⲕⲟⲛ. ⲉⲣⲱ »Königin«, ϣⲁⲙⲉⲧ.
2316Dh. ⲉⲣ-. ⲧⲉϭ-. ⲧⲉⲛⲧⲟⲛ ⲛⲙ ⲛⲉⲣⲟⲟⲩ. ⲛⲓⲣⲟⲟⲩ ⲟ Könige«,
2317Von. ⲙⲉ. ⲛⲁⲕ. ⲉⲣ- ⲟⲩⲉⲣⲧ, ⲧⲉⲣⲉϥ ⲙⲁⲣϣⲉϥ N. Ss. W,
page 66
231862 ⲇ. ⲛⲛⲁ
2319Bezeichnung ⲑ durch ⲛ.
23204. ⲛⲣ- ⲛϣ- ⲁⲡⲓⲛⲧⲁⲓ. ⲥⲉⲙⲛⲏⲧⲥ. ⲥⲟⲗⲥⲛⲗ.
2321Sch, ⲁⲛⲛⲧⲟⲩ. cut, ⲙⲛⲛ-
2322Andere Färhung des ©
2323A. ⲥⲱⲟⲩⲁϩ und das merkwürdiee ϩⲟⲗⲩϭ nehen ϩⲟⲗϭ.
2324ⲉ ⲉ ⲉϫ ⲉ
2325Dh. ⲥⲱⲟⲩⲁϩ.
2326ⲉ
2327Sch, ⲧⲉⲛⲁϩ: ⲥⲱⲟⲩⲁϩ (zweimal), nehen ⲥⲑⲟⲩϩⲁ (dreimal). Die Ietztere
2328ⲉ ⲉ ⲉ
2329Ⲕⲟⲅⲙⲓ erinnert an die alten aschmimischen Formen,
2330DL. ⲧⲉⲛⲁϩ. ⲱⲡⲁϩ.
2331ϫ ϫ
2332ⲛ. ⲙⲁⲣⲁϥ neben ⲙⲁⲣⲉϥ ⲙ̀ⲙⲟ ⲟⲃⲉ. also mit Angleichung des ⲛⲛ
2333den vorhergehenden Vokal.
2334Die sogenagnle Brechunmg,
2335A. ϣⲯⲟⲟⲛ. ⲧⲟⲟⲧϥ. ⲟⲩⲁⲁⲃ. ⲙⲁⲁⲩ. ⲧⲁⲁⲩ. ⲛⲁⲁⲩ. ⲁⲁⲧ. Aber ⲙⲛϣⲉ
2336ⲙⲉⲩⲉ. ϩⲛⲙⲏⲧⲉ.
2337Dh. korrekt weec: irrig als Singular: schwankend [
2338Sch, ⲙⲡⲛϣⲉ. ybeep nchen ϣⲃⲥⲣ. ⲧⲑⲱⲃⲓ nchen ⲧⲱⲃⲓ. ϣⲟⲟⲛ. ⲟⲩⲁⲁⲃ.
2339ⲧⲁⲁⲩ Und ⲧⲁⲁⲃ. Aber ⲁⲃ (für ⲁⲁϥ). ⲛⲱⲛⲓ.
2340BI. ⲟⲩⲁⲁⲃ. ϩⲉⲙⲁⲁⲥ (d.h. ϩⲙⲟⲟⲥ) und geszen den Gebrauch des
2341sahidischen ⲡⲉϫⲁⲁⲃ.
2342Dh ⲁⲁⲩ. aber ⲧⲁⲃ (für ⲧⲁⲁϥ ⲛⲏ gegen den Gebrauch ⲡⲉϫⲁⲁϥ
2343und ⲥⲑⲱⲛⲧ.
2344Von, ⲛⲉⲉⲥ (für ⲉⲓⲁⲗ). ⲡⲉⲥⲥ. ϫⲁⲁⲥ ⲛⲛ ⲙⲉⲉⲩⲉⲓ. ⲁⲟⲓ ⲙⲉϣⲓ (für ⲙⲙ ⲙⲫⲉ).
2345Bemerkenswerth das ⲱⲱ in dem arabischen ⲁⲗⲭⲁⲃⲱⲱⲣ.
2346ⲙ ⲧ ⲩ und Artikel,
2347Demonstrativ.
2348Bei allen absolut ⲡⲁⲓ ⲛ... (m ⲛ nicht belegt), verbunden ⲓⲛ- ⲛ...
2349Artikel.
23504. ⲡ- ⲧ- (vor Doppelkonsonanz ne). Aber im Plural stets ⲛⲉ‐ vor
2351Konsonanten ⲛⲛ ⲛ- nur vor Vokalen.
2352Sch. Wie ⲓ. Das ⲛⲉⲥⲁϩ. ⲡⲉⲁⲣⲓⲥⲧⲟⲛ in dem Lied S.34 ist viel-
2353leicht Demeonstrativ.
page 67
2354Bruchstücke koptischer Volkstitteratur. 63
2355BL. Wie A. (Ausnahmen ⲧⲉϩⲟⲉⲓⲧⲉ und ⲛⲇⲉⲙⲱⲛ ⲧⲱϣ)
2356Phi. Wie A. — Kin ⲛⲉⲣⲟⲙⲉ scheint »dieser Mensch« zu heifsen.
2357Van, Wie ⲓ. (Das ⲡⲉⲥϣⲛ ist necemyi).
2358Verhnm,
2359Der Verbalstanmm vor direktem Objekt.
23604. korrekt bis auf ⲕⲱ onunTe,
2361Sch. Unverkürzt in ⲟⲩⲱⲙ ⲉⲣⲱϯ und ⲟⲩⲱϣ ⲁⲁⲕ. Von ϭⲙⲉ bildet er
2362Sin- in smeckeyc und ϭⲓⲛⲟⲩⲕⲟⲟⲥ.
2363BL. Gebraucht ⲛⲁϣ. ϭⲁⲛ-. ϥⲟⲩⲁ-. Taya- vor direktem Objekt. also
2364die mit Suflixen üblichen Formen‘. Daneben aber auch korrekt ⲧⲁϩⲉ- ϭⲉⲛ-.
2365ⲓ. Ähnlich wie . ϭⲁⲛ-, ⲥⲁⲣ-. ⲃⲁⲧ-. ⲧⲥⲁ- Danchen korrekt
2366ⲧⲁⲥ- ϫⲓ-
2367Praesens II.
2368Sch. Neben ⲉⲓ- ⲥϥ-. ⲉⲣⲉ- auch einmal ⲁⲣⲉ- Ferner neben ⲉⲛϣⲁⲛ-
2369auch einmal ϥⲁⲛ-
2370Var, ⲕⲟⲩⲱϥ >» wenn du ⲁⲓⲥ (also für ⲉⲕⲟⲩⲱϣ). Sodann ⲛⲉⲧⲉ-
2371ⲕⲟⲩϣϥ ⲛⲏ ⲛⲉⲧⲁⲕⲟⲩⲁϣϥ ⲓ »wen du ⲅ.
2372Futur. IL ⲟϩ.
2373A, ⲛⲓ- für ⲛⲛⲁ.
2374Konjunktiv.
23754. Vor nominalem Subjekt ⲧⲉ‐ und ⲛⲧⲉ- Sing. ⲓ. ⲧⲁ-. ⲛⲧⲁ-
23762. ⲛⲓⲥ. ⲧⲉⲕ- ⲉⲛⲩ- ⲛⲥⲛ- 3. ⲡⲓⲥ. ⲧⲉϥ‐. ⲛϥ- ..ⲛ — Plur.
23772. ⲛⲧⲉⲧⲛ- 2. ⲛⲥⲉ. Gebrauch sehr weit und oft rein final.
2378Sch. Vor nominalem Suhjeet Te-, — Sing. ⲓ. ⲧⲁ. 2. ⲓⲛⲁ. ⲧⲉⲕ-
23793. ⲙⲛ. Teej-. Teb-, ⲛⲧⲉⲃⲓ. ⲓ. ⲧⲙⲏ- ⲧⲉⲛ- ⲧⲉ- In den Liedern
2380auch final gebraucht.
2381BL. 3. Plur. ⲛ[ⲧ|ⲟⲩ-.
2382Ph. ⲧ. Sing. ⲧⲁ-.
2383Ⲧⲛ. Sing. 2. ⲛⲁⲁⲥ. ⲧⲉⲕ- 3. ⲛⲁ. Teq-, Teh-, ⲏⲓ. ⲧⲉⲥ‐.
2384ⲉ
2385ⲥⲟⲩⲱⲛ- vor nominalem Objekt vorkommt: das Purpmrreeept UBM. Ⲕⲟⲛ. Nr. 21 gebrancht
2386ebenso ϭⲁⲛ- (neben ϭⲥⲏ-). ⲧⲁⲗⲁ-. CCKT- (von ⲥⲏⲥ). ⲟⲡⲛ ⲉϣⲓ als absolnte Form für
2387ⲥⲡⲉ. Ähnliches anch vereinzelt im
page 68
2388(14 A. KEraan: Dyuchstücke koplischer Volkslitteratur.
2389Relativsätze.
2390Partiecip an ein bestimmtes Nomen angeschlossen.
2391..ⲛⲣⲁⲛ ⲉϥϩⲟⲗϭ. ⲡⲙⲁ ⲉⲣⲉⲡⲓⲣⲱⲙⲉ ⲉⲛϩⲏⲧϥ. ⲉⲧⲟⲟⲩ ⲛⲉ ⲛⲁⲓ ⲉⲩϣⲙⲉ
2392ⲛⲏ sogar ⲧⲉⲕⲙⲁⲁⲩ ⲧⲉⲥⲁϩⲉⲣⲁⲧⲥ »deine Mutter ist ⲟⲕ. welche stehte«,
2393ⲓ ⲛ ⲛ ⲛ ϥ ϥ ⲁϯ . + ⲫ
2394ϫⲓ. ⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲥ ⲉⲩⲉⲣϩⲟϥ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ. ⲧⲙⲉⲧϥⲃⲉⲣ ⲛⲁⲛⲟⲩⲥ (für ⲉⲛⲁⲛⲟⲩⲥ)
2395ⲛⲏ sogar ⲡⲉⲥⲁϩ ⲛⲉϥϯⲥⲃⲱ »der Meister ist es, welcher Jehrt«.
2396BL. wiepuatec ⲉⲃⲉⲣϩⲱⲃ ⲡ.. ⲛ.. ⲛϯⲉ|ⲙⲁⲃ ⲉⲩⲉⲓⲣ|ⲉ|ⲙⲁⲩ. ⲛⲁⲓ ⲉⲩϩⲉ
2397ⲛⲁⲙⲡⲉⲩⲉ.
2398Ⲣ̅. ⲛⲉⲥⲧⲁⲓ ⲉϥⲱϥ falls dies nicht als „8808 (für ⲁϭ) zu fassen ist.
2399Relativ von ϣⲁϥ
2400EEE AP Sch, ⲛϣⲁⲩⲧⲁϣϥ und sogar mit dem Artikel ⲛⲉⲛϣⲁⲃⲃⲟⲗ.
2401-ⲑⲙⲁⲩ Pl ⲥⲙⲯⲁⲩϭⲁⲡϥ.
2402Ⲓ. kein ae: überhaupt nur: das ⲱ Ϥⲟ Anrede, ⲛⲁⲣⲁ. ⲙⲏⲛⲟ ⲛⲙ(
2403Griechische Partikeln,
2404nicht« und ⲙⲟⲛ. falls dies auf ⲙⲟⲛⲟⲛ zurückecht.
2405Dh. ⲛⲧⲛ.
2406Sch, kein ae: überhaupt ⲛⲏⲣ ⲛⲧⲁ und ⲅⲉⲅⲁⲣ.
2407DL. Ph. keine.
2408ⲛ. Das ⲙⲁⲛ ⲓⲓ ⲙⲁⲛ ⲟⲩⲭⲁⲣⲓⲥ ⲡⲓ ⲁϩⲁ ⲟⲩⲱⲓ ⲡⲓ ⲉⲛⲉⲕⲥⲟⲩⲥⲓⲁ ⲥⲃ ist
2409eine Gnade und ist reich au Macht« ist vielleicht das ⲙⲟⲛ von ϯ. Sonst
2410nichts.
2411Syntaktisches.
2412„A. Anrede olıme Artikel S.14 Anm. 1. — Gebrauch von ϥⲁϥ S.15
2413ⲓⲧ.. Ahbsoluter Gebrauch des KonjunktivsS.13 Anm. 3. — ⲉⲙⲡⲉ ⲛⲧⲁϥ
2414»ach dafs doch« 5 Anm. 5. — Merkwürdige Verwendung ⲅⲟⲛ ⲉϥⲱⲛⲉ
2415nach ⲧⲁⲣⲕⲟ ⲓⲧ Anm, 2.
2416Sch. Gebrauch von epiyauz S. 33 Ann. 2. — € allein für »indem
2417er sagle« X, 25 Anm. 7.
2418Berlin, gedrackt in der Reichsdruckerenr
page 69
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page 71
2419PLEASE DO NOT REMOVE
2420CARDS ⲟⲃ SLIPS FROM THIS POCKET
2421BL --
2422UNIVERSITY OF TORONTO LIBRARY
2423ⲛⲛⲛ
2424Erman, Adolf
2425Bruchstucke koptischer
2426Volksliteratur
page 72

Provenance

L0 witness (OCR)

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Erman – Bruchstücke koptischer Volkslitteratur (Abhandlungen der Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1897)
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sahidic
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public domain in Canada (author died ≤ 1971, verified; LICENCES.md §7) — US position (recorded, does not gate the class; PD-CA 2026-09-26): PD-US (published ≤1930)
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public
attribution
Erman – Bruchstücke koptischer Volkslitteratur (Abhandlungen der Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1897); public domain in Canada (death year verified: Erman d.1937 (archive.org creator metadata "Erman, Adolf, 1854-1937" quoted in corpus/incoming/w16-worterbuch-erman-grapow/README.md) — two-country rule met (LICENCES.md §7 + US ≤1930), REBUILD-PREP 2026-09-26); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.
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Erman – Bruchstücke koptischer Volkslitteratur (Abhandlungen der Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1897). OCR (tools/batch_ocr.py, model coptic+deu) of Coptic Texts/Foreign/German/bruchstckekopt00ermauoft.pdf; page files: L0/ocr/Coptic_Texts_Foreign_German/bruchstckekopt00ermauoft/pages. Layers as published by the Kemetic project (Yousef Hanna), 2026: Coptic · Cairene · Kemetic, /doc/other/erman-bruchstucke-koptischer-volkslitteratur-abhandlungen-der-kgl.preuss.akademi-99cbef/bruchstckekopt00ermauoft.ocr/. Erman – Bruchstücke koptischer Volkslitteratur (Abhandlungen der Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1897); public domain in Canada (death year verified: Erman d.1937 (archive.org creator metadata "Erman, Adolf, 1854-1937" quoted in corpus/incoming/w16-worterbuch-erman-grapow/README.md) — two-country rule met (LICENCES.md §7 + US ≤1930), REBUILD-PREP 2026-09-26); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.

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L0 witness
The text as its witness or edition has it, original spelling; its dialect is a description and is never standardized.
L0.5 transliteration
For Egyptian texts: the transliteration with the editors' marks turned into the symbols ° * < > _ ^ (ruled 2026-09-10). For papyri: the edition's Leiden marks as the same symbols, and the editors' readings beside the scribe's as ‹scribe→editors› (ruled PAP-3).
L1 Cairene
Standardized Greco-Bohairic spelling and grammar, generated by code from the layer above under the rulings of the project.
L2 Kemetic
The Kemetic alphabet, generated by code from L1.
English
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