Parthey – Plutarch, Über Isis und Osiris (Berlin 1850) — archive.org text layer

History/Historians – Greek and Roman · Plutarch — De Iside et Osiride · none · L0 witness

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p. 1
p. 2
1DAR,
2Ma
3Sa
p. 3
p. 4
4Digitized by the Internet Archive
5in 2011 with funding from
6University of Toronto
7http://www.archive.org/details/berisisundosir00plut
p. 5
p. 6
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9ER PA : u ER Br
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p. 7
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314
32ee
33PLUTARCH.
34Me yalır
35ÜBER
36BIS UND OSIREN
37_ NACH NEUVERGLICHENEN HANDSCHRIFTEN
38MIT ÜBERSETZUNG UND ERLÄUTERUNGEN
39_ HERAUSGEGEBEN
40VON
41GUSTAV PARTHEY.
42ων τὶ
43|
44|
4520‘ ar
46BERLIN,
47>
48NICOLAISCHE BUCHHANDLUNG.
491850.
p. 8
p. 9
50MEINEM
51LIEBEN FREUNDE
52MORITZ FINDER
53IN ERINNERUNG
54GEMEINSAMER GENUSSREICHER
55ARBEITEN.
p. 10
p. 11
56kiss allen Berichten über die geheimnifsvolle ägypti-
57sche Mythologie ist der des Plutarch der vollständigste
58und zusammenhangendste.
59Herodot giebt zwar manche
60höchst wichtige Notiz, aber das bedeutendste verschweigt
61er aus frommer Scheu.
62Die Erzählung des Diodor stimmt
63in vielen Stücken mit Plutarch überein, kann aber nur
64als eine unkritische Zusammenstellung vereinzelter My-
65then angesehen werden.
66Die Mittheilungen des Clemens
67von Alexandrien und des Eusebius sind wegen ihrer po-
68lemischen Natur mit grofser Vorsicht anzuwenden.
69Die
70dem Jamblichus beigelegte Schrift, deren Titel (de my-
71steriis Aegyptiorum) den meisten Aufschlufs verspricht,
72giebt gerade die am wenigsten brauchbaren Deutungen,
73und der Roman des Synesius (Aegyptii sive de provi-
74dentia) ist wahrscheinlich nur eine Darstellung
75seiner
76Zeit im ägyptischen Gewande.
77Plutarch’s Auffassungsweise der ägyptischen Mythen
78ist eine durchaus hellenische, und wenn man auch an-
79nehmen will, dafs er einen grofsen Theil seiner Nach-
80richten dem Aegypter Manetho entnommen habe (Bunsen
81Aeg.
82Stelle I, p. 95. 96), so betrachtet er doch alles
83ägyptische im Lichte seiner Zeit.
p. 12
84vi
85Einleitung.
86Die eigentliche Erzählung des Mythus (cap. 11—19)
87wird ohne allen Gewährsmann vorgetragen, aber bei den
88Erläuterungen begegnet man wohl einem Dutzend helleni-
89scher Schriftsteller, die über ägyptische Dinge angeführt
90werden: Alexarchus, Antiklides, Archemachus, Dinon, Eu-
91doxus, Hekatäus, Hellanikus, Heraklides, Hermäus, Ka-
92βίοι, Mnaseas, Phylarchus.
93Vergebens sucht man unter
94ihnen den Eratosthenes, der überhaupt von Plutarch we-
95nig gebraucht wurde.
96Jn der vorliegenden Abhandlung kömmt es ihm nicht
97darauf an, sein Thema in streng geordneter Weise durch-
98zuführen, vielmehr benutzt
99er — wie bei den meisten
100seiner sogenannten moralischen Schriften — den von ihm
101gerade gewählten Gegenstand, um daran in sehr lässiger
102und bequemer Art seine Betrachtungen und den Jnhalt
103seiner umfangreichen Collectaneen, die Frucht der aus-
104sedehntesten Belesenheit, anzuknüpfen.
105Auch fehlt es
106nicht an Gedankensprüngen und ganz ungehörigen Ab-
107schweifungen, die den Zusammenhang zu stören schei-
108nen.
109Doch weils er den Faden der Untersuchung: immer
110wieder geschickt aufzunehmen; daher vergleicht ihn Nie-
111buhr mit Montaigne, der in ähnlicher Art die Ergebnisse
112einer praktischen Weltweisheit mit liebenswürdiger Ge-
113schwätzigkeit auskramt.
114Plutarch giebt eine Einleitung, eine fortlaufende Er-
115zählung des ägyptischen Mythus, und in bunter Mischung
116eine Uebersicht der allenfalls annehmbaren Deutungen
117desselben,
118so wie eine Widerlegung der unstatthaften
119Ansichten.
120Die ersten
121eilf Kapitel enthalten zwar manche Be-
122merkung über ägyptische Götterlehre, aber sie könnten
123eben so gut jeder andern mythologischen Abhandlung
124zur Einleitung dienen, als der über Jsis und Osiris.
p. 13
125Einleitung.
126vu
127Jn der zusammenhangenden Erzählung (cap. 12—19)
128darf es nicht Wunder nehmen, dafs überall hellenische
129Götternamen
130mit ägyptischen vermischt sind. Rhea, Kro-
131nos, Hermes, Apollo, Aphrodite stehn neben Jsis, Osiris,
132Horus, Typhon und Nephthys. Die Kluft, welche ein Volk
133vom andern durch Religion und Sprache trennt, war im
134Bewulfstsein des Hellenen nicht vorhanden; er findet nach
135seiner kosmopolitischen Ansicht überall hellenische My-
136thologien und Etymologien.
137Ein Auseinanderhalten der
138grundverschiedenen ägyptischen und hellenischen Gott-
139heiten lag überhaupt nicht in der hellenischen Art, am
140wenigsten aber in Plutarch’s neuplatonischer allegorisi-
141render Auffassung.
142ie?
143Nachdem er sich in sehr energischer Weise dagegen
144verwahrt (cap. 20a), dafs man den Mythus nicht für Wahr-
145heit halten solle, sondern für einen Abglanz derselben, wie
146der Regenbogen ein Abbild der Sonne auf der Wolke
147sei, so geht er nach einer Abschweifung über die Osiris-
148gräber (cap. 20 c) zu den verschiedenen Erklärungen
149des ägyptischen Mythus über, und verwirfit zuerst die
150Ansicht derer, welche die Götter auf alte Könige zu-
151rückführen, was nach seiner Meinung den Faseleien des
152Euhemerus gleich kommen würde (cap. 22— 24); besser
153sei es, in jenen Göttern grofse Dämonen zu erblicken
154(cap. 2 --- 91).
155Nach einer andern, mehr philosophischen aber ein-
156fachen Ansicht bedeute Osiris den Nil, Jsis die Erde,
157"
158Typhon das Meer (cap. 32); die weiseren Priester hiel-
159ten zwar den Osiris für das Urfeuchte, den Typhon für
160das Urtrockne (cap. 33), eigentlich aber sei Osiris der-
161selbe Gott wie Dionysos (cap. 35), und nicht allein der
162Nil, sondern überhaupt alles feuchte sei ein Ausflufs des
163Osiris (cap. 36), die Erde sei der Körper der Jsis, Ho-
p. 14
164vın
165Einleitung.
166vol
167Ἢ
168Ä
169ng
170a.
171ἢ
172rus bedeute den heilsam durchfeuchteten Luftkreis, Neph- *
173thys die äufserste Meeresküste
174(cap. 38) und Typhon
175die sengende Dürre (cap. 39).
176Hiebei wird durchge-
177hends der Gegensatz zwischen der feuchten befruchten-
178den Natur des Osiris, und der trocknen sengenden Ge-
179walt des Typhon festgehalten.
180Jedoch entspreche nach
181anderen Typhon dem ausdörrenden Sonnenlichte, Osiris
182dem milden befruchtenden Mondlichte
183(cap. 41), Apis
184sei ein beseeltes Bild des Osiris, und Horus bedeute die
185irdische vergängliche Welt (cap. 43).
186Einige bezögen
187auch den Mythus auf die Finsternisse.
188Der Mond sinke
189in den Erdschatten, wie Osiris in den Sarg; Anubis sei
190der Horizontalkreis, als Gränze zwischen der Unterwelt
191Nephthys und der Oberwelt Jsis; nach andern indessen
192entspreche Anubis dem Kronos (cap. 44). Jm allgemei-
193nen sei Osiris gutthätig (cap. 42), Typhon aber ver-
194derblich und schädlich (cap. 45).
195Auf eine Betrachtung über die Unvollkommenheit
196unserer sublunarischen Welt (cap. 45) folgen nun die
197Ansichten des Zoroaster über den Horomazes, Arimanius
198und Mithres (cap. 46. 47), so wie die der Chaldäer über
199die sieben Planeten (cap. 48).
200Hier spricht sich Plutarch
201unumwunden dahin aus, dafs Plato’s Lehre von den drei
202zusammenwirkenden Naturkräften am leichtesten mit der
203ägyptischen Götterlehre
204in Uebereinstimmung gebracht
205werden könne (cap. 48).
206Leider erfährt man nicht, ob
207nach der damaligen Anschauungsweise Plato’s Jdeen in
208der That auf ägyptischen Philosophemen beruhten, ob
209sie etwa als ein Resultat seines Aufenthaltes in Aegyp-
210ten betrachtet wurden.
211Man darf indessen wohl anneh-
212men, dals die Deutung der ägyptischen Sage den pla-
213tonischen Ansichten erst: durch Plutarch angepalst sei.
214Er wiederholt nun, dafs alles Gute und Verständige
p. 15
215;
216-%
217Einleitung.
218IX
219dem Osiris entspreche, alles Böse und Leidenschaftliche
220dem Typhon (cap. 49).
221Die hieroglyphischen Darstel-
222lungen beider Gottheiten (cap. 50. 51) und das Osiris-
223fest werden erläutert.
224Doch soll wiederum nach einigen
225Osiris dem Helios gleich sein, und Sirius heifsen, Jsis
226aber die Selene bedeuten (cap. 52). Die früher (cap. 41)
227aufgestellte Meinung, dafs Typhon dem Helios entspre-
228che, wird hier verworfen (cap. 52), und Jsis als der‘
229weibliche, bildungsfähige und zeugungsbedürftige Theil
230der Natur gedeutet (cap. 93).
231Es folgen allegorische Erklärungen über Horus und
232Typhon (cap. 54. 55), geometrische über die zusammen-
233gehörende Dreiheit von Osiris, Jsis und Horus (cap. 56).
234Bei Hesiod könne man allenfalls die Jsis als Erde, den
235Osiris als Eros,
236den Typhon
237als Tartarus annehmen
238(cap. 57).
239Jsis, heifst es ferner, sei hellenisch und ägyp-
240tisch (cap. 60), Osiris aber und Anubis erhalten beide
241ganz hellenische Etymologien:
242denn
243alle Eigennamen
244seien ursprünglich hellenisch, und nur vor Zeiten zu den
245Barbaren ausgewandert (cap. 61); Jsis heifse bei den
246Aegyptern öfter Athene, Typhon aber werde Seth, Be-
247bon, Smy genannt (cap. 62).
248Wiederholt wird darauf
249hingewiesen, dafs nicht geradezu Osiris das Wasser sei,
250Jsis die Erde, Typhon der Glutwind, so wenig als Dio-
251nysos wirklich der Wein, Hephästos das Feuer, Demeter
252das Getreide (cap. 66), sondern alles ungeregelte und
253wilde sei ein Werk des Typhon, alles gute und nütz-
254liche ein Werk der Jsis (cap. 64).
255Von der bildlichen und deuterischen Auffassung der
256Göttergeschichten folgen einige ägyptische und helleni-
257sche Beispiele (cap. 65— 71); Osiris selbst werde nicht
258sei nicht ein Gott der Gemüse (cap. 68), man dürfe nur
259als Saatkorn in die Erde gesenkt (cap. 65), Harpokrates |
p. 16
260x
261Einleitung.
262uneigentlich sagen, Lachares habe die Athene entkleidet,
263und der kapitolinische Zeus sei im Bürgerkriege ver-
264brannt (cap. 71).
265Dann wird die Verehrung der heiligen Thiere be-
266sprochen, worin die Hellenen richtigere Ansichten hätten,
267als die Aegypter, welche die Thiere selbst wie Götter
268behandelten (cap. 71), so die Lykopoliten den Wolf,
269die Oxyrynchiten den Fisch Oxyrynchus, die Kynopo-
270liten den Hund (cap. 72); die Verehrung des Kroko-
271dilles solle zu dem Steigen des Nil in Beziehung stehn;
272der Jbis sei in doppelter Hinsicht ehrwürdig, als Ver-
273tilger der giftigen Kriechthiere
274und als Erfinder des
275Klystires (cap. 75).
276Auch den Schmuck der Jsis- und
277Osirisbilder
278sieht man allegorisch
279gedeutet
280(cap. 78).
281‘Die ägyptische Geheimlehre, dafs Osiris ein König der
282Unterwelt sei, gleich dem hellenischen Hades oder Plu-
283ton wird nur berührt, und mit dem Zustande der See-
284len nach dem Tode in unklare Verbindung gebracht
285(cap. 79).
286Dann werden die täglichen Räucherungen
287erwähnt (cap. 80) und zuletzt das aus 16 Substanzen
288bestehende Kyphi beschrieben (cap. 81).
289Möchte nun anfangs ein Erklärer der Plutarchischen
290Abhandlung
291vor
292einer
293so
294argen Verwirrung zurück-
295schrecken,
296so mufs er sich bei dem Gedanken beruhi-
297gen, dafs eben nebelhafte Verwirrung und schillernder
298Wechsel der Gestalten das wahre Element aller Mytho-
299logie sei, und dals es ein vergebliches Bestreben wäre,
300die Angaben des Plutarch unter sich — geschweige denn
301mit den übrigen Mythologien bei Herodot, Diodor u. a.
302in vollständigen Einklang zu bringen.
303Sobald die My-
304thologie aus der Unklarheit heraustritt, alsobald hört sie
305auf Mythologie zu sein; sie zerfällt in Geschichte und
306Philosophie.
307Das aber kann von dem Erklärer ange-
p. 17
308Einleitung.
309ΧΙ
310strebt werden, dafs er die schriftlich aufbewahrten My-
311then mit den Darstellungen der Monumente vergleiche,
312um eine nähere Verbindung zwischen Wort und Bild
313herbeizuführen.
314Die grofse Menge der bereits publicirten
315ägyptischen Denkmäler machte hier eine Auswahl des be-
316deutendsten nothwendig.
317Wir haben uns daher in den
318Anmerkungen darauf beschränkt, von den bei Plutarch an-
319geführten ägyptischen Gottheiten die phonetische Schrei-
320bung, die Darstellung und die Orte der Verehrung an-
321zugeben, so wie bei den andern auf Aegypten bezüg-
322lichen Notizen die Uebereinstimmung mit, oder die Ab-
323weichung von den Denkmälern nachzuweisen.
324Es lag
325dagegen aufser unserm Plane, auch dasjenige näher zu
326erläutern, was Plutarch beiläufig über hellenische und
327persische Mythologie, Philosophie und Geschichte bei-
328bringt.
329Das Wichtigste darüber, was zum Verständnifs
330des Ganzen unentbehrlich ist, wurde aus Wyttenbach’s
331Anmerkungen aufgenommen.
332Die dem Texte beigegebene Uebersetzung wollte
333Plutarch’s inhaltreiches Werk auch den nur deutsch Le-
334senden näher bringen, weshalb die langen mehr künstlich
335als kunstreich gegliederten Sätze des Originales manch-
336mal in kleinere Abtheilungen zerlegt wurden.
337Bei aller
338Anschmiegsamkeit der deutschen Sprache hat es doch
339nicht gelingen wollen, die feinen Beziehungen der grie-
340chischen, mit so vielen unübersetzlichen Partikeln durch-
341würzten Perioden überall genau wiederzugeben.
342Jndes-
343sen dürfte dieser Mangel hier weniger fühlbar sein, als
344bei einer Uebertragung aus den älteren Musterbildern
345griechischer Schreibart, die es dem Uebersetzer zur Pflicht
346machen, seinem Originale bis in die kleinste Einzelheit
347mit liebevoller Sorgfalt zu folgen, ohne durch ein ängst-
348liches Nachformen den Ton und Schmelz des Ganzen zu
p. 18
349x
350Einleitung.
351verwischen.
352Es ist nicht zu verkennen,
353dafs Plutarch
354weder die starke und coneinne Ausprägung des Gedan-
355kens durch die Sprache, noch auch die Andeutung der
356schwächeren Schattirungen so sehr in seiner Gewalt habe,
357wie die früheren Klassiker.
358Sätze wie pag. 45. z.5—13,
359wo
360in neun Zeilen
361eilf χαὶ vorkommen, deren keines
362sich mit guter Art streichen läfst, oder pag. 62. z. 2 —95,
363wo in vier Zeilen sechsmal χαὶ steht, zeugen hinlänglich
364für die Gesunkenheit des Stiles.
365An diesen und ähn-
366lichen Stellen wird man den Uebersetzer entschuldigen,
367wenn er sich nicht zu nahe an sein Original anschlofs.
368Berlin, am 25. März 1850.
369@. Parthey.
p. 19
370ee
371eo,
372ze
373Handschriften ;‚ Ausgaben, Erläuterungen,
374Vebersetzungen.
375Plutarch’s Abhandlung von Jsis und Osiris ist, so weit sich ermit-
376teln liefs, in 6 Handschriften erhalten, 2 Parisern (AE), 3 Florentinern
377(FGH), einer Venetianischen (V‘).
378A,
379Pariser Handschrift No. 1671. aus dem dreizehnten Jahrhundert.
380Nach VVyttenbach’s Ausgabe.
381E.
382vorzügliche Pariser Handschrift No. 1672. aus dem dreizehnten
383Jahrhundert.
384Nach WVyttenbach’s Ausgabe und unsrer eignen
385Nachvergleichung 1. J. 1843.
386Die beiden Pariser Handschriften wurden auch von Dübner, nach
387einer Collation von Kontos, zu der Didotschen Ausgabe (Paris 1841)
388benutzt.
389Varianten sind bis jetzt nicht angegeben, doch werden Auslas-
390sungen und Einschiebsel durch einfache und doppelte Klammern Paren-
391thesen und Sternchen angedeutet.
392Vgl. die Vorrede zum 2. Theile der
393Moralia pag. 4.
394F.
395Florentiner Handschrift der Laurentiana, Plut. 80. cod. 5.
396G. desgleichen.
397Plut. 80. cod. 21.
398H.
399desgleichen.
400Plut. 80. cod. 22.
401Eine genaue Vergleichung dieser drei letzten, dem dreizehnten oder
402vierzehnten Jahrhunderte angehörenden Handschriften besorgte auf meine
403Bitte der Oberbibliothekar der Laurentiana, Fr. del Furıia 1. J. 1847.
404WVyttenbach giebt mit der Bezeichnung Flor. mehrere Lesarten aus un-
405bestimmten Florentiner Hss, von Theodor Gronov gesammelt,
406die hin
407und wieder von den unsrigen abweichen, muthmalslich aber doch aus
408FGH genommen sind.
409V,
410Venetianische Handschrift von 5. Marco No. 250.
411Nach Bles-
412sig’s Vergleichung bei VWVyttenbach.
413Praef. p. XXVl
414Aufserdem wurden zur Textkritik benutzt:
415Ald.
416Ausgabe von Aldus.
417Venedig 1509.
418fol.
419Anon,
420Lesarten oder Anmerkungen eines Ungenannten am Rande
421einer Baseler Ausgabe auf der Leydener Universitäts
422- Bibliothek,
423Vossische Sammlung 128; nach VVyttenbach.
p. 20
424XIV
425Handschriften, Ausgaben,
426WVyttenbach war nicht ım Stande
427zu entscheiden, ob die Rand-
428glossen in den Exemplaren des Anonymus, Bongarsıus, Jannoctius, Leo-
429nicus, Polus, Rodolphus u. a. für Lesarten von Handschriften oder für
430Conjecturen zu halten seien, noch ob eine und dieselbe Handschrift von
431mehreren jener Gelehrten nach einander benutzt wurde.
432Bas.
433Baseler Ausgabe von 1542. fol.; nach VVyttenbach.
434Baxt.
435Englische Uebersetzung von WV. Baxter.
436London 1684 und
4371715.
43880,
439Bens.
440G.E. Benseler, Metamorphoses criticae ad Plut. emend.
441Pro-
442gramm.
443Freyberg. 1839.
4444°.
445Bentl.
446Anmerkungen von R. Bentley; nach Squire.
447Bong.
448Lesarten des Jac. Bongarsius; am Schlusse der Folioausgaben.
449Frankfurt a. M. 1599 und 1620, Paris 1624.
450Düb.
451Ausgabe von Dübner.
452Paris, Didot, 1841.
453gr. 8°.
454Fähse.
4556. Fähse, animadvers. in Plutarchum.
456Lipsiae 1825.
4578°.
458Flor.
459Lesarten aus unbestimmten Florentiner Hss, von Gronov ge-
460sammelt; nach VVyttenbach.
461Hutten.
462Ausgabe von J. G. Hutten.
463Tübingen 1797. 8°.
464Jann.
465Lesarten des Donatus Jannoctius; nach VVyttenbach.
466Leon.
467Lesarten des Nic. Leonicus; nach VVyttenbach.
468Markl.
469Anmerkungen von Jer. Markland; nach Squire.
470Mez.
471Anmerkungen von Bachet de Meziriac; nach VVyttenbach.
472Pet.
473Lesarten des Dionysius Petavius; am Schlusse der Folioausgaben.
474Pol.
475Lesarten des Donatus Polus; nach VVyttenbach.
476Reiske.
477Anmerkungen von J. J. Reiske im 2. Theile seiner Anım-
478adversiones ad graecos scriptores.
479Lipsiae 1759.
4808°.
481Rod.
482Lesarten des Rodolphus; nach VVyttenbach.
483Schott.
484Variantensammlung von Andreas Schottus aus unbestimmten
485italiıschen Handschriften; nach VVyttenbach.
486Seml.
487Uebersetzung von J. S. Semler in seiner „Erleuterung der
488egyptischen Altertümer.
489Breslau und Leipzig, 1748“.
4908°.
491Squire.
492Ausgabe von Samuel Squire.
493Cambridge 1744.
4948°.
495Steph.
496Ausgabe von Henr. Stephanus.
4971572.
4988°.
499Turn.
500Lesarten des Adr. Turnebus, am Schlusse der Folioausgaben.
501Vulc.
502Lesarten des Joh. Vulcobius, am Schlusse der Folioausgaben.
503Wytt.
504Ausgabe von Daniel VVyttenbach.
505Oxford 1795 — 1830.
50645, and ON
507Xyl.
508Ausgabe von Wilh. Xylander.
509Frankfurt 1599.
510fol.
511Einzelne handschriftliche Mittheilungen
512meiner Freunde habe ich
513überall mit deren Namen versehn.
514‘
515„Hss“ bezeichnet eine Lesart, bei der die Auctorität der Handschrif-
516ten ausdrücklich bezeugt ist, „Vulg.“ dagegen die aufgenommene Lesart,
517von der es nicht immer feststeht, ob sie auf Handschriften beruhe.
p. 21
518Erläuterungen, Uebersetzungen.
519xV
520Das in den Anmerkungen hin und wieder vorkommende: vor Reiske,
521vor Baxter etc. ist so zu verstehn, dafs die Lesart des Textes auf Reiske’s
522oder Baxter’s Conjectur beruht, also von allen Handschriften abweicht.
523Steht der Ausdruck „verbessert“ vor mehr als einem Namen, so ist die
524᾿ς Conjectur von ınehreren Gelehrten unabhängig von einander gemacht
525worden.
526lateinische.
527französısche.
528ıtallänısche.
529spanische.
530deutsche.
531englische.
532Uebersetzungen.
5331) von WVilh. Xylander, zuerst Basel 1570. fol. und öfter.
5342) von Herm. Cruserius, zuerst Basel 1573. fol.
535WVyttenbach bezweifelte
536das Dasein dieser Ueber-
537setzung, welche ihm niemals vorgekommen war.
538Ein
539Exemplar befindet sich auf der K. Berliner Bibliothek.
5403) von Jac. Amyot; zuerst Parıs 1559. fol. und öfter.
5414) von Dom. Ricard.
542Paris 1783
543— 94. 12°. und öfter.
5445) von Sebast. Ciampi in der Sammlung von Adriani und
545Ambrosoli.
546Mailand 1819 und 1827.
5478°.
5486) von Diego Gracian.
549Alcala 1548.
550Salamanca. 1571.
551fol. (Brunet).
5527) von 7. 85. Semler.
553Breslau und Leipzig 1748.
5548°.
5558) von J. F. S. Kaltwasser.
556Frankfurt
557a. M. 1783 bis
5581800.
5598°.
5609) von J. Chr. F. Bähr.
561Stuttgart 1831.
56212°.
56310) von Philemon Holland. London 1603 oder 1657. fol.
564(Ebert).
565{1} von WV. Baxter.
566London 1684 und 1718.
5678°.
56812) von Sam, Squire,
569Cambridge 1744.
5708°.
p. 22
571ἦ Era ὯΝ τον; ARCHE h
572|
573DEILITEN
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p. 23
713ΠΑΟΥΤΑΡΧΟΥ
714ΠΈΡΙ ΙΣΙ4ῸΣ ΚΑΙ ΟΣΤΡΙΔΟΣ.
715᾿
716en
717En τς τα
718Nlevre μέν, ὦ Kita, δεῖ τἀγαϑὰ τοὺς νοῦν ἔχοντας 1
719αἰτεῖσϑαι παρὰ τῶν ϑεῶν, μάλιστα δὲ τῆς περὶ αὐτῶν
7203 ἐπιστήμης, ὅσον ἐφιχτόν ἐστιν ἀνθρώποις, μετιόντες EU-
721χόμεϑα τυγχάνειν παρ᾽ αὐτῶν ἐκείνων" ὡς οὐϑὲν ἀνθρώπῳ
722λαβεῖν μεῖζον, οὐ χαρίσασϑαι ϑεῷ σεμνότερον ἀληϑείας.
7236 τὰ ἄλλα μὲν γὰρ ἀνθρώποις ὁ ϑεὸς ὧν δέονται δίδω-
724σιν, eur... οἰκεῖα χεχτημένος ταῦτα χαὶ χρώμενος" οὐ γὰρ
725. ἀργύρῳ καὶ χρυσῷ μακάριον τὸ ϑεῖον, οὐδὲ βρονταῖς καὶ
7264. ἐκείνων] ἐκείνης ἜΝΙ ἐπιστήμης Beiske.
7276. τὼ μὲν γὰρ ἄλλα
728Reiske.
7297. κεχτημένοις und χρωμένοις Salm.
730Plutarch
731über 9195 und Osiris.
732Die Verständigen, o Klea, werden zwar im allgemeinen alles 1
733gute von den Göttern erflehen, besonders aber werden wir
734sie bitten, dals unser Forschen nach der Kenntnils der göttli-
735chen Natur, so weit es Menschen möglich ist, von ihnen mit
736Erfolg gekrönt werde.
737Denn der Mensch kann nichts gröfse-
738res empfangen, und der Gott nichts würdigeres mittheilen, als
739die Wahrheit.
740Die übrigen äufsern Bedürfnisse schenkt der
741Gott den Menschen, Verstand und Einsicht aber theilt er ihnen
742mit, indem er dieselben eigenthümlich besitzt und anwendet.
743Nicht durch Silber und Gold ist die Gottheit glückselig, noch
744l
p. 24
7452
746cap. 1. ὡς
747351 Χγὶ.
748χεραυνοῖς ἰσχυρόν, ἀλλ᾽ ἐπιστήμῃ καὶ φρονήσει" χαὶ τοῦτο
749χάλλιστα πάντων Ὅμηρος ὧν εἴρηχε περὶ ϑεῶν ἀναφϑεγ-
750ξάμεγνος
751ἢ μὰν ἀμφοτέροισιν ὁμὸν γένος ἠδ᾽ ἴα πάτρη,
752ἀλλὰ Ζεὺς πρότερος γεγόνει καὶ πλείονα ἤδει
753σεμνοτέραν ἀπέφηνε τὴν τοῦ Διὸς ἡγεμονίαν, ἐπιστήμῃ
754χαὶ σοφίᾳ πρεσβυτέραν οὖσαν" οἶμαι δὲ καὶ τῆς αἰωνίου
755ξωῆς, ἣν ὁ ϑεὸς εἴληχεν, εὔδαιμον εἶναι τὸ τῇ γνώσει μὴ
756προαπολιπεῖν τὰ γινόμενα, τοῦ δὲ γινώσχειν τὰ ὄντα καὶ
757φρονεῖν ἀφαιρεϑέντος οὐ βίον ἀλλὰ χρόνον εἶναι τὴν
758αϑανασίαν.
759|
760Διὸ ϑειότητος ὄρεξίς ἐστιν ἡ τῆς ἀληϑείας, μάλιστα
761δὲ τῆς περὶ ϑεῶν ἔφεσις, ὥσπερ ἀνάληψιν ἱερῶν τὴν μά-
762ϑησιν ἔχουσα καὶ τὴν ζήτησιν,
763ayveiag τὲ πάσης καὶ
7644.5. Il. N. 354. 355. Am Ende von 355 liest Bekker δὴ.
7650. ἐπι-
766στήμης καὶ σοφίας Vulg., verbessert von Markl., ὑπ᾿ ἐπιστήμης καὶ
767σοφίας Reiske.
7688. τὸ fehlt in F.
7699. γιγνόμεναι Pet., yıro-
770oxousva WVytt., τῶν γινομένων Reiske.
771durch Donner und Blitz mächtig, sondern durch Einsicht und
772Weisheit; von allem was Homeros über die Götter gesungen,
773ist dies das schönste:
774Zwar entsprossen sie beid’ aus gleichem Stamm und Ge-
775|
776schlechte,
777Aber Zeus war eher gezeugt, und höherer Weisheit.
778Er hält die Herrschaft des Zeus für ehrwürdiger, weil sie an
779Einsicht und Weisheit älter ist.
780Nach meiner Ansicht besteht
781die Seligkeit
782des ewigen göttlichen Daseins darin, an Erkennt-
783nifs nicht hinter der Wirklichkeit zurückzubleiben; wo die
784Kenntnifs des Seienden und die Einsicht fehlen, da ist die Un-
785sterblichkeit nicht Leben, sondern nur Zeit zu nennen.
786Deshalb
787ist das Trachten nach Wahrheit zugleich ein
788Anstreben zur Göttlichkeit, besonders das Trachten nach der
789Erkenntnifs der Götter, dem das Lernen und Forschen gleich-
790sam zum Erwerben
791des Heiligen dient.
792Dies Trachten ist
79312
p. 25
79412
795cap. ?%.
796"352 Xyl.
7973
798γεωχορίας ἀμ ὁσιώτερον, οὐχ ἥκιςα δὲ τῇ ϑεῷ ταύτῃ
799REED, ἣν σὺ ϑϑριπεθεῖς ἐξαιρέτως σοφὴν καὶ ΟΣ
800λόσοφον οὖσαν, ὡς τοὔνομά Te φράζειν Eoıze, παντὸς
801μᾶλλον αὐτῇ τὸ εἰδέναι χαὶ τὴν ἐπιστήμην προσήκουσαν.
802ἑλληνικὸν γὰρ ἡ ᾿Ισίς ἐστι χαὶ ὁ Τυφών, πολέμιος τῇ
803ϑεῷ καὶ δι’ ἄγνοιαν καὶ ἀπάτην τετυφωμένος, χαὶ δια-
804σπῶν καὶ ἀφανίζων τὸν ἱερὸν λόγον, ὃν ἡ ϑεὸς συνάγϑι
805χαὶ συντίϑησι, καὶ παραδίδωσι τοῖς τελουμένοις ϑειώ-
806σεως, σώφρονν μὲν hi τι διαίτῃ καὶ βϑώλθτωι πολ-
807κῆρι καὶ ἀφροδισίων ἀποχαῖς κολουούσαις τὸ ἀκόλαστον
808"καὶ φιλήδονον, ἀϑρούπτους δὲ χαὶ στερρὰς ἐν ἱεροῖς λα-
809τρείας ἐϑιζούσαις 1
810ὑπομένϑιν, ὧν τέλος ἐςὶν ἡ τοῦ πρώτου
811χαὶ 2
812Kal νοητοῦ ii ὃν n ϑεὸς BURRERRNSE ζη-
813τεῖν παρ᾽ αὐτῇ καὶ μετ᾽ αὐτῆς ὄντα καὶ συνόντα.
814τοῦ
8153. ἧς τοὔνομα γε Reiske.
8166. ϑεῷ ὧν καὶ Reiske.
817|| καὶ ὃ dv
818Markl.
8198. ϑειώσεως] ϑείως ὁσίως ve oder ᾿Ισιακοῖς WVytt., διὰ
820ϑειώσεως Beiske.
82110. κολουούσαις] so V, κωλυούσαις Vulg., κω--
822λυούσης Baxt.
82312. ἐθιζούσης vor Wytt.
82413. ζητεῖν παρακα-
825λεῖ FH.
826gottesfürchtiger als alle Sühnung und Tempelwartung, ganz be-
827sonders aber jener Göttin wohlgefällig, der du als einer vorzüg-
828lich weisen und weisheitliebenden huldigest, deren Name schon
829andeutet, dafs vor allen das Wissen und die Kenntnifs ihr zu-
830kommen. Denn Jsis ist hellenisch, wie auch Typhon, der durch
831tiefe Unwissenheit und Täuschung verblendete Feind der Göttin,
832der Zerstörer und Vernichter der heiligen Lehre, welche die
833Göttin sammelt und auferbaut und den Geweihten überliefert.
834Eine beständig geregelte Lebensart, Enthaltsamkeit von man-
835cherlei Speisen und von fleischlicher Liebe unterdrücken die
836unmäfsige Vergnügungssucht, und gewöhnen daran,
837in den
838Tempeln bei einfachem und ernstem Gottesdienste auszuhar-
839ren.
840Der Zweck davon ist die Erkenntnifs des ersten höch-
841sten geistig aufzufassenden Wesens, das mit der Göttin in eng-
842ster Verbindung steht, und zu dessen Aufsuchung sie selbst
843einladet.
844Schon der Name des Tempels bezeichnet deutlich
8451
846Ω
p. 26
8474
848cap. 3.
849352 Ayl.
850δ᾽ ἱεροῦ τοὔνομα χαὶ σαφῶς ἐπαγγέλλεται καὶ γνῶσιν καὶ
851εἴδησιν τοῦ ὄντος" ὀνομάζεται γὰρ ᾿Ισεῖον, ὡς εἰσομένων
852τὸ ὄν, ἂν μετὰ λόγου χαὶ ὁσίως εἰς τὰ ἱερὰ παρέλϑωμεν
853τῆς ϑεοῦ.
854ΝΥΝ
855Ἅ τι πολλοὶ μὲν Ἑρμοῦ πολλοὶ δὲ Προμηϑέως ἱστο-
856ρήκασιν αὐτὴν ϑυγατέρα,
857ὧν τὸν μὲν ἕτερον σοφίας καὶ
858προνοίας, Ῥρμῆν δὲ γραμματιχῆς καὶ μουσικῆς εὑρἑτὴν.
859γομίζοντες.
860διὸ χαὶ τῶν ἐν 'Eouov πόλει Μουσῶν τὴν
861ἵ
862y
863"47T
864e
865\
866,
867m
868A
869προτέραν σιν ἅμα χαὶ Δικαιοσύνην
870χαλοῦσι,
871σοφίαν,
872.
873y
874\
875\
876--
877“
878nd
879ὥσπερ εἴρηται, καὶ δεικνύουσαν τὰ ϑεῖα τοῖς ἀληϑῶς Aal
880διχαίως ἱεραφόροις καὶ ἱεροστόλοις προσαγορευομένοις. OV-
881/
882᾿
883€
884ἐ
885\
886\
887m
888τοι δέ εἰσιν οἱ τὸν ἱερὸν λόγον περὶ ϑεῶν, πάσης καϑα-
889οδύοντα δεισιδαιμονίας καὶ περιξργίας, ἐν τῇ ψυχῆ φέ-
890povrsg ὥσπερ ἐν κίστῃ καὶ περιστέλλοντες, τὰ μὲν μέλανα
8911. καὶ γνῶσιν] τὴν γνῶσιν Markl.
8922. εἰσόμενον Vulg., verbes-
893sert von Baxt. Bentl. Markl. Reiske.
8944. τῆς ϑεοῦ παρέλϑωμεν FH.
8956. ὧν τὸν μὲν] so Bas. Xyl., ὧν τὸ μὲν Vulg., τὸν μὲν ohne ὧν
896Mez. VVpit.
8978. hinter vouflovreg ergänzt Hutten σέβονται. Il
898ἐν vor “Ερμοῦ πόλεν fehlt den Hss, ergänzt von Baxt. Bentl. Markl.
8999. σοφίαν] οὖσαν σοφίαν Wytt., σοφίαν οὖσαν Bast.,
900σοφὴν
901Bentl. Markl,
90210. καὶ δεικνύουσαν) καταδεικνύουσαν Reiske.
903die Kunde und Erkenntnifs des Seienden: denn man nennt
904ihn Jseion, als ob wir das Sein erkennen würden, wenn wir
905mit Einsicht und Würde dem Heiligthume der Göttin nahen.
906Einige nennen
907sie eine Tochter des Hermes, andere des
908Prometheus, und halten diesen für den Erfinder der Weisheit
909und Vorsicht, jenen für den Vater der Sprach- und Tonkunst.
910Darum heifst in Hermupolis die erste Muse zugleich Jsis und
911Gerechtigkeit, nämlich Weisheit, wie gesagt ist, welche die
912göttlichen Dinge denen offenbart, die wahrhaft und mit Recht
913Hieraphoren und Hierostolen genannt werden. Es sind die wel-
914che die heilige, von allem Aberglauben und Vorwitz reinigende
915Götterlehre in ihrer Seele, wie in einem Schreine tragen und
916zum Schmuck verwenden; andeutend, dafs einiges in den An-
917sichten über die Götter dunkel und schattenhaft, anderes hell
91812
p. 27
919cap. 3. 4.
920352 Χγὶ.
921δ
922χαὶ σχιώδη τὰ δὲ φανερὰ χαὶ λαμπρὰ τῆς περὶ ϑεῶν
923ὑποδηλοῦντες οἰήσεως, οἷα καὶ περὶ τὴν ἐσϑῆτα τὴν ἱε-
924ρὰν ἀποφαίνεται"
925διὸ χαὶ τὸ χοσμεῖσϑαι τούτοις τοὺς
926ϑπθθανόντας ᾿Ισιακοὺς σύμβολόν ἐστι τοῦτον τὸν λόγον
927εἶναι μετ᾽ αὐτῶν, καὶ τοῦτον ἔχοντας ἀλλο δὲ μηδὲν ἐκεῖ
928βαδίζειν.
929οὔτε γὰρ φιλοσόφους lu
930ΟΝ ὦ Κλέα,
931χαὶ τριβωνοφορίαι ποιοῦσιν, οὔτ᾽ ᾿Ισιαχοὺς αἱ TR
932|
933χαὶ Elomoıs, ἀλλὰ Ἰσιακός ἐστιν ὡς ἀληϑῶς ὁ τὰ δεικνύ-,
934μενα καὶ δρώμενα περὶ τοὺς ϑεοὺς τούτους ὅταν νόμῳ,
935παραλάβῃ λόγῳ ζητῶν, καὶ φιλοσοφῶν περὶ τῆς ἐν av-
936τοῖς ἀληϑείας.
937>
938\
9394
940\
941‚N
942\
943/
944Eu
945\
946Ensi τούς γε πολλοὺς χαὶ TO χοινότατον τοῦτο XL
947To σμιχρότατον λέληθεν, ἐφ᾽ ὅτῳ τὰς τρίχας οἱ ἱερεῖς
948ἀποτίϑενται καὶ λινᾶς ἐσθῆτας φοροῦσιν᾽
949οἱ μὲν οὐδ᾽
9502. ὑποδηλοῦντα Hss, verbessert von Mez. Bentl. Markl. Reiske;
951von WVytt. auf λόγον (p. 4. z. 12.) bezogen.
952|| οἰήσεως] νοήσεως
953Wyit.
9544. τοῦτον] so Ald. Bas. Flor., τοῦ τὲ Vulg.
9555. εἶναι}
956ἰέναι Baxt. || ἐκεῖσε Jann. Anon.
9576. φιλοσόφους, ὦ κλέα, πω--
958γωνοτροφίαι ἃ.
9597. αἱ] αὖ Markl.
9608. ξυρήσεις Beiske.
9619. ὅταν]
962ἄττ᾽ ἂν Bentl. || νόμον Seml.
96310. παραβάλῃ G.
96413. καὶ
965σμικρότατον H.
96614. οἱ μὲν γὰρ οὐδ Mez. Reiske.
967und leuchtend sei, was auch an dem heiligen Gewande sich
968zeist.
969Denn hiemit werden die verstorbenen Jsisdiener ge-
970schmückt, zum Zeichen, dafs sie nichts anderes als jene Lehre
971besitzend in das Jenseit hinübergehn.
972Den Weltweisen,
973ὁ
974Klea, macht nicht der lange Bart und der abgetragene Mantel,
975noch den Jsisdiener der Linnenkittel und das geschorne Haar,
976sondern wahrer Jsisdiener ist, wer die gesetzlich überkom-
977menen Gebräuche und Handlungen in Bezug auf jene Göt-
978ter durchdenkt.
979und
980der darin enthaltenen Wahrheit nach-
981forscht.
982Der Menge freilich ist auch das Gewöhnlichste und Klein-
983ste unbekannt, weshalb die Priester ihre Haare abscheeren und
984linnene Kleider tragen.
985Manchem liegt überhaupt nichts an
986der Belehrung über solche Dinge, andre sagen, wegen der
987[4]
p. 28
9886
989cap. 4.
990352 Xyl.
991ὅλως φροντίζουσιν εἰδέναι περὶ τούτων, οἱ δὲ τῶν μὲν
992ἐρίων ὥσπερ τῶν χρεῶν σεβομένους τὸ πρόβατον, antys-
993σϑαι λέγουσι, ξύρεσϑαι δὲ τὰς χεφαλὰς διὰ τὸ πένϑος,
994φορεῖν δὲ τὰ λινὰ διὰ τὴν χρόαν ἣν τὸ λίνον ἀνϑοῦν
995ἀγνίησε τῇ περιδχούσῃ
996τὸν κόσμον αἰϑερίῳ χαροπότητι
997προσεοιχυῖαν.
998ἡ δ᾽ ἀληϑὴς αἰτία μία πάντων ἐστί" χα-
999ϑαροῦ
1000γάρ,
1001ἡ φησιν
1002ὁ Πλάτων,
1003οὐ ϑεμιτὸν ἅπτεσθαι
1004ὑαρου
1005γαρ, ἢ PU
1006᾽
1007u
1008un χαϑαρῷ.
1009περίσσωμα
1010δὲ τροφῆς χαὶ σχύβαλον οὐδὲν
1011ἁγνὸν οὐδὲ χαϑαρόν ἐστιν" ἐχ δὲ περιττωμάτων ἔρια καὶ
1012λάχναι χαὶ τρίχες καὶ ὄνυχες ἀναφύονται καὶ βλαστά-
1013γουσι.
1014γελοῖον οὖν ἣν τὰς μὲν αὑτῶν τρίχας ἐν ταῖς
1015ayveiaıg ἀποτίϑεσϑαι ξυρωμένους χαὶ λειαινομένους πᾶν
1016ὁμαλῶς τὸ σῶμα, τὰς δὲ τῶν ϑρεμμάτων ἀμπέχεσϑαι χαὶ
1017φορεῖν" χαὶ γὰρ τὸν Hoiodov οἴεσϑαι δεῖ λέγοντα
1018μηδ᾽ ἀπὸ πεντόζοιο ϑεῶν ἐν δαιτὶ ϑαλείῃ
1019αὖον ἀπὸ χλωροῦ τάμνειν αἴϑωνι σιδήρῳ
10201. εἰδέναι τι περὶ Squire.
10217. Πλατων] Phaedo p. 67b.
102210. λά-
1023yva ἃ.
102414. Ἡσίοδος] Hauslehren 742. 743. Voss.
1025Verehrung des Schaafes enthielten die Priester sich der Wolle
1026wie des Fleisches,
1027den Kopf liessen sie wegen der Trauer
1028scheeren, Linnen aber trügen sie wegen der Farbe des blü-
1029henden Flachses, die der ätherischen weltumfassenden Licht-
1030bläue gleichkomme.
1031Allein die einzig wahre Ursach ist, dals
1032den Reinen, wie Platon sagt, nichts unreines berühren darf.
1033Kein Ueberflufs der Nahrung und Abgang ist etwas keusches
1034und reines; aus dem Ueberfluls aber entstehen und sprossen
1035Wolle Flaum Haare und Nägel. Nun wäre es lächerlich, wäh-
1036rend man bei den Sühnungen die eignen Haare abscheert und
1037den ganzen Körper gleichmäfsig glättet, dagegen die Haare der
1038Thiere umzunehmen und zu tragen.
1039Wenn Hesiodos sagt
1040Nicht am festlichen Mahle der Ewigen
1041sollst
1042du dem
1043Fünfast
1044Trockenes schneiden vom Grünen mit blinkender Schärfe
1045des Eisens,
104612
104715
p. 29
1048cap. 4. 5.
1049352 Xyl.
10507
1051διδάσχειν
1052ὅτι δεῖ χαϑαροὺς τῶν τοιούτων γενομένους
1053ἑορτάζειν, οὐχ ἐν αὐταῖς ταῖς a
1054OA χα-
10558 ϑάρσει χαὶ ἀφαιρέσει τῶν περιττωμάτων.
1056τὸ δὲ λίνον
1057φύεται μὲν. ἐξ ἀϑανάτου τῆς γῆς; καὶ καρπὸν ἐδώδι-
1058μον ἀναδίδωσι, λιτὴν δὲ παρέχει καὶ χαϑαρὰν ἐδητο
10596 χαὶ τῷ σχέποντι μὴ βαρύνουσαν, le δὲ πρὸς πᾶ-
1060σαν ὥραν, ἥκιστα δὲ φϑειροποιόν, ὡς λέγουσι" περὶ ὧν
1061ἕτερος λόγος.
10629
1063Οἱ δὲ ἀρεῖς οὕτω δυσχεραίνουσι τὴν τῶν περιττωμά-
1064των φύσιν, ὥστε μὴ μάμον παραιτεῖσέμαι τῶν ὀσπρίων
1065τὰ πολλὰ χαὶ τῶν κρεῶν τὰ μξήλεια καὶ ὕεια πολλὴν ποι-
106642 οὔντα περίττωσιν, ἀλλὰ χαὶ τοὺς ἅλας τῶν σιτίων ἐν ταῖς
1067ἀγνείαις ἀφαιρεῖν" ᾿ ἄλλας τε πλείονας αἰτίας ἔχοντας, καὶ
1068ERRUREHIU καὶ en ποιεῖν ἐπιϑήγοντας τὴν
106915 ὄρεξιν.
1070τὸ γάρ, ὡς ᾿Αρισταγόρας ἔλεγε, διὰ τὸ πηγνυ-
1071μένοις πολλὰ τῶν μιχρῶν ζώων ἐναποϑνήσκειν ἁλισχό-
107214. zad τὸ ποτικωτέρους Ὗν γιι. || ἐπυιϑήγοντας] so ΑΒΗ, ἐπιϑέ-
1073γοντας Vulg.
1074so will er damit die Ermahnung geben, dafs man gereinigt
1075zum Feste komme, nicht während der Opferfeier selbst sich
1076reinige noch derlei Ueberfluls wegschaffe.
1077Der Flachs wächst
1078aus unsterblicher Erde, trägt eine efsbare Frucht, und giebt
1079ein schliehtes reinliches beim Umhüllen nicht beschwerendes
1080Kleid, für jede Jahreszeit wohlpassend und wie man sagt, am
1081meisten frei von Ungeziefer; wovon an einem anderen Orte.
1082Die Priester verabscheuen
1083so sehr das Entstehn jener
1084überschüssigen Aussonderungen, dafs sie sich nieht nur vieler
1085Hülsenfrüchte, so wie des Schaaf- und Schweinelleisches ent-
1086halten, als welche dergleichen befördern, sondern auch bei
1087den Sühnungen das Salz den Speisen entziehn. Dies geschicht
1088aus vielen Gründen, hauptsächlich darum, weil das Salz die
1089Trink- und Efslust schärft.
1090Denn es ist thöricht, zu meinen,
1091das Salz gelte darum für unrein, weil nach Aristagoras bei des-
1092sen Anschiefsen eine Menge kleiner gefangener Thiere darin
1093--
1094>
p. 30
10958
1096cap. 5. 6.
1097"353 Xyl.
1098μενα μὴ zadapovg λογίζεσϑαι τοὺς ἅλας, εὔηϑές ἐστι.
1099\
1100Ύ
1101[4
1102b)
1103’
1104“λέγονται δὲ χαὶ τὸν Anıv ἐκ φρέατος ἰδίου ποτίζειν,
1105τοῦ δὲ Νείλου παντάπασιν ἀπείργειν, οὐ μιαρὸν ἡγούμε-
1106\
1107“
1108\
1109\
1110/
1111c
11122
1113’
1114vor τὸ ὕδωρ διὰ τὸν χροχόδειλον, ὡς ἔνιοι νομίζουσιν
1115: (οὐδὲν γὰρ οὕτως ἐν τιμῇ Aiyvnrioıg ὡς ὁ Νεῖλος), ἀλλὰ
1116πιαίνειν δοχεῖ χαὶ μάλιστα πολυσαρχίαν ποιεῖν τὸ Ner-
1117-
1118er
1119y
1120’
11213
1122e
1123λῶον ὕδωρ πινόμενον" οὐ βούλονται δὲ τὸν Anıv οὕτως
1124ἔχειν οὐδὲ ἑαυτούς, ἀλλὰ εὐσταλῆ καὶ κοῦφα ταῖς ψυχαῖς
1125περιχεῖσϑαι τὰ σώματα, καὶ μὴ πιέζειν. μηδὲ καταϑλίβειν
1126ἰσχύοντι τῷ ϑνητῷ χαὶ βαρύνοντι τὸ ϑεῖον.
1127Οἷνον δὲ οἱ μὲν ἐν “ΠΙλίου πόλει ϑεραπεύοντες τὸν
1128ϑεὸν οὐχ εἰσφέρουσι τοπαράπαν εἰς τὸ ἱερόν, ὡς οὐ προσ-
1129ἦχον ἡμέρας πίνειν, τοῦ χυρίου καὶ βασιλέως ἐφορῶντος,
1130οἱ δ᾽ ἄλλοι χρῶνται μέν, ὀλίγῳ δέ" πολλὰς δ᾽ ἀοίνους
11311. εὐηϑές ἐστι λέγειν Reiske.
11323. ἡγουμένους vor Markl. und
1133Reiske.
11345. οὕτως τιμὴ vor Meziriac und Reiske.
11356. ποιεῖ FH.
11368. ἔχειν] κατέχειν F.
113710. ἰσχύοντα und Bagvvorra Bentl. || τὸ
1138ϑνητὸν Pet.
113913. ἡμέρας] ἱερεῦσι Squire, ἱερέας (ἱερεῖς) Moser;
1140nach VVytt. zu tilgen oder hinter χυρίου zu setzen.
1141absterben.
1142Wie man sagt, so wird auch der Apis aus einem
1143besonderen Brunnen getränkt, und vom Nile gänzlich entfernt
1144gehalten, nicht, wie einige meinen, weil das Wasser durch
1145das Krokodill verunreinigt
1146sei (denn nichts wird von den
1147Aegyptern höher in Ehren gehalten als der Nil), sondern weil
1148das Trinken des Nilwassers fett und fleischig macht.
1149Sie wol-
1150len aber weder am Apis noch an sich selbst eine solche Fei-
1151stigkeit, sondern sie suchen die Seelen mit leichten schlanken
1152Körpern zu umkleiden, damit nicht das Göttliche durch Vor-
1153walten des Jrdischen gezwängt und herabgedrückt werde.
1154Die Priester in Heliupolis bringen durchaus keinen Wein
1155in den Tempel, weil es sich nicht schicke bei Tage zu trin-
1156ken, da der Herr und König Helios zuschaue; die andern trin-
1157ken zwar Wein, aber wenig; sie haben viele Fasten, bei wel-
1158chen sie sich des Weines enthalten und fortwährend die gött-
1159lichen Dinge durchdenken lernen und lehren.
1160Die Könige,
116112
p. 31
116212
116315
1164cap. 6. 7.
1165353 Ayl.
11669
1167ἁγνείας ἔχουσιν, ἐν αἷς φιλοσοφοῦντες καὶ μανϑάγοντες b
1168χαὶ διδάσκοντες τὰ ϑεῖα διατελοῦσιν.
1169οἱ δὲ IR GRNEE καὶ
1170μετρητὸν. ἔπινον ἐκ τῶν ἱερῶν γραμμάτων, ὡς “Βχαταῖος
1171ἱστόρηχεν, ἱερεῖς ὄντες" ἤρξαντο δὲ πίνειν ἀπὸ Pace
1172Tiyov, πρότερον δ᾽ οὐχ ἔπινον οἶνον οὐδὲ ἔσπενδον ὡς
1173φίλιον δ εοῖς, ἀλλ ὡς αἷμα τῶν πολεμησάντων ποτὲ τοῖς
1174ϑεοῖς, ἐξ ὧν οἴονται πεσόντων καὶ τῇ γῇ συμμιγέντων
1175ἀμπέλους γενέσϑαι"
1176διὸ καὶ τὸ μεϑύειν ἔχφρονας ποιεῖ
1177καὶ παραπλῆγας, ἅτε δὴ τῶν προγόνων τοῦ αἵματος ἐμ-
1178πιπλαμένους.
1179ταῦτα μὲν οὖν Εὔδοξος ἐν τῇ δευτέρῳ τῆς
1180περιόδου λέγεσϑαί φησιν οὕτως ὑπὸ τῶν ἱερέων.
1181᾿Ιχϑύων δὲ ϑαλαττίων πάντες μὲν οὐ πάντων ἀλλ᾽
1182ἐνίων ἀπέχονται, χαϑάπερ Ὀξυρυγχῖται τῶν ἀπ᾽ ἀχγκί-
1183στρου" σεβόμενοι γὰρ τὸν ὀξύρυγχον ἰχϑύν, δεδίασι un
1184ποτε τὸ ἄγκιστρον οὐ χαϑαρόν ἐστιν ὀξυρύγχου περιπε-
11854. ἤρξατο F. || ψαμμητικου GH Pet.
11868. ἀμπέλους] ἀνϑρώ--
1187ποὺς Flor. || ποιεῖν Markl.
11889. προγόνων] πηλογόνων (der Gi-
1189ganten) Squire || γιγάντων oder γηγενῶν VVytt.
119012, 134 αλλ
1191ἔννον ἐνίων Markl.
1192da sie zugleich Priester waren, tranken ein nach den heiligen
1193Vorschriften bestimmtes Maafs, wie Bekataios erzählt; dies fing
1194aber erst vom Psammetichos an, vorher tranken sie keinen
1195Wein, noch spendeten sie ihn als sei er etwas den Göttern
1196befreundetes, sondern hielten ihn für das Blut der einst gegen
1197die Götter Ankämpfenden.
1198Da diese fielen und sich mit der
1199Erde vermischten, entstand nach der Sage der Weinstock; des-
1200halb macht der Rausch verwirrt und unsinnig, weil der Trin-
1201ker sich mit dem Blute seiner Vorfahren
1202anfüllt.
1203Dies wird
1204so von den Priestern angegeben,
1205wie Eudoxos im zweiten
1206Theile seiner Reise berichtet.
1207Der Seefische enthalten sich alle, manche auch anderer,
1208wie die Oxyrynchiten der geangelten: denn da sie den Fisch
1209Oxyrynchos verehren, so fürchten sie, dafs vielleicht der An-
1210selhaken, weil ein Oxyrynchos daran gerathen sein Könnte,
1211ig)
p. 32
121210
1213cap. 7.
1214353 Χγὶ.
12154
1216)
1217κῶς
1218any
1219m
1220\
1221/
1222R
1223“
1224\
1225/
1226σόντος αὐτῷ
1227«Συηνῖται δὲ payoov'
1228Ödoxsl yao ἐπιόντι
1229τῷ Νείλῳ συνεπιφαίνεσϑαι χαὶ τὴν αὔξησιν ἀσμένοις φρά-
1230ἕειν αὐτάγγελος ὁρώμενος.
1231οἱ δ᾽ ἱερεῖς ἀπέχονται Nav-
12327
1233\
1234\
1235er
1236m
1237„
12382
1239‚
1240΄,
1241των" πρώτου δὲ μηνὸς ἐνάτῃ τῶν ἄλλων Alyvrtiov ἑκα-
1242στου πρὸ τῆς αὐλείου ϑύρας ὀπτὸν ἰχϑὺν κατεσϑίοντος,
1243e
1244ες
1245m
1246)
1247/
1248\
1249m
1250οἱ ἱερεῖς οὐ γεύονται μέν, κατακαίουσι δὲ πρὸ τῶν ϑὺυ-
1251ρῶν τοὺς ἰχϑῦς, δύο λόγους ἔχοντες, ὧν τὸν μὲν ἱδρὸν
1252χαὶ περιττὸν αὖϑις ἀναλήψομαι,
1253συνῴδοντα τοῖς περὶ
1254Ὀσίριδος καὶ Τυφῶνος ὁσίως φιλοσοφουμένοις, ὁ δ᾽ ἐμ-
1255\
1256\
1257)
1258=
1259)
1260)
1261N
1262„
1263φανὴς καὶ πρόχειρος, οὐκ ἀναγχαῖον οὐδ᾽ ἀπερίξργον ὄψον
1264ἀποφαίνων τὸν ἰχϑύν, “Θμήρῳ μαρτυρεῖ, μήτε Φαίακας
1265\
1266[4
1267Ὶ)
1268/
1269\
1270)
1271N
1272)
1273[4
1274τοὺς ἁβοοβίους μήτε τοὺς
1275᾿Ιϑαχησίους, ανϑρώπους νη-
1276/
12775)
1278£
1279mu
12807]
1281\
12822
1283σιώτας, ἰχϑύσι χρωμένους ποιοῦντι, μήτε τοὺς Ὀδυσσέως
12842. συνεπιφαίνεσϑαι] ἐπὶ φαίνεσϑαι F, ἐπιφαίνεσϑαι Ἡ,
12854. πρώ-
1286τοῦ ] statt dessen vermuthet Markland einen ägyptischen Monats-
1287namen;
1288der 9te T’hoth entspricht dem 6ten Sept. des julianischen
1289Kalenders.
129010. οὐδὲ περίεργον Hss, von
1291Bentley verbessert,
1292ἀλλὰ περίεργον Xyl. Salm. Mez. οὐ oder οὗ δὴ περίεργον Faehse.
129311. ἀποφαίνειν Hss, verbessert von
1294Baxt. Markl.
1295|| τὸν ἐχϑὺν
1296Ὅμηρῳ μαρτυρεῖ μήτε fehlt ın F.
1297unrein sei. Die Syeniten essen nicht den Phagros, weil er zu-
1298gleich mit dem Nil ankommen, und das erwünschte Wachsen
1299des Flusses als Selbstbote verkünden soll.
1300Die Priester ent-
1301halten sich aller Fische.
1302Wenn am neunten Tage des ersten
1303Monates jeder andre Aegypter vor der Hofihür einen gebrate-
1304nen Fisch verzehrt, so geniefsen die Priester nichts davon, son-
1305dern sie verbrennen die Fische vor den Thüren.
1306Hiefür ha-
1307ben sie zwei Gründe; auf den heiligen und überschwänglichen,
1308der mit den frommen Geheimlehren über Osiris und Typhon
1309zusammenhängt, werde ich noch zurückkommen, der offenbare
1310und handgreifliche Grund, dafs der Fisch keine nothwendige
1311und einfache Speise ausmache, stimmt mit dem Homeros über-
1312ein,
1313der weder
1314die üppigen Phäaken
1315noch die Jthakesier,
1316obgleich Jnselbewohner,
1317sich der Fische als Speise bedienen
1318läfst, noch auch die Genossen des Odysseus auf einer so lan-
131912
1320wen
p. 33
1321cap. €. 8.
1322353 Ayl.
13231)
1324ἑταίρους ἐν πλῷ τοσούτῳ καὶ ἐν ϑαλάττῃ, πρὶν εἰς ἐσχά-
1325τὴν
1326ἐλθεῖν
1327ἀπορίαν.
1328ὅλως δὲ καὶ τὴν ϑάλατταν ἐκ
13298 πυρὸς ἡγοῦνται [χαὶ] παρωρισμένην,
1330οὐδὲ μέρος οὐδὲ
1331στοιχεῖον ἀλλὰ ἀλλοῖον περίττωμα διερϑορὸς καὶ νο-
1332σῶδες.
1333ar
13346
1335Οὐδὲν γὰρ ἄλογον οὐδὲ μυϑῶδες οὐδὲ ὑπὸ δεισιδαι-
1336μονίας, ὥσπερ ἔνιοι νομίζουσιν, ἐγκατεστοιχειοῦτο ἱδρουρ-
1337γίαις, ἀλλὰ τὰ μὲν ἠϑικὰς ἔχοντα καὶ χρειώδεις αἰτίας,
13389 τὰ δὲ οὐκ ἄμοιρα χομψότητος ἱστορικῆς ἢ φυσικῆς ἐστιν,
1339οἷον τὸ περὶ χρομμύου" τὸ γὰρ ἐμπεσεῖν εἰς τὸν ποτα-
1340μὸν χαὶ ἀπολέσϑαι τὸν τῆς Ἴσιδος τρόφιμον Δίχτυν τῶν
134112 χρομμύων ἐπιδρασσόμενον, ἐσχάτως ἀπίϑανον"
1342οἱ δὲ ie-
1343οϑῖς ἀφοσιοῦνται χαὶ δυσχεραίνουσι τὸ χρόμμυον παρα-
1344φυλάττοντες, ὅτι τῆς σελήνης φϑινούσης μόνον εὐτρο-
13451: ἑταίρους] ἑτέρως F.
13462. 0% πυρὸς] ἔκφυλον WVytt,
13473. καὶ
1348ὕδατος παρωρισμένην Reiske.
13499. ἐγκαταστοιχιοῦτο
1350ἱερουργίας
1351F.
135211. 12. τῶν κρομμύων so Anon. Leonic. Pol. Schott. Steph.
1353Wytt., οὐ zoouuvor AEV Flor. Ald. Bas. Xyl. || ἐπιδρασώμενον
1354und ἀπέθανον F.
135513. ein καὶ hinter δυσχεραίνουσι hat Squire
1356getilgt.
1357gen Meerfahrt, ehe sie nicht in die äufserste Noth gerathen.
1358Ueberhaupt halten sie das Meer für eine Aussonderung des
1359Feuers, nicht für einen Theil der Welt oder ein Element,
1360sondern für einen fremdartigen,
1361verderbten und krankhaften
1362Ueberflufs.
1363Jn den heiligen Gebräuchen ist nichts unvernünftiges sagen-
1364haftes oder abergläubisches enthalten, wie manche meinen; eini-
1365ges beruht auf Gründen der Sittlichkeit und des Nutzens, ande-
1366res entbehrt nicht einer geschichtlichen oder naturwissenschaft-
1367lichen Ausschmückung; wie das von der Zwiebel.
1368Denn dals
1369Diktys der Jsis Pflegesohn beim Zwiebelpflücken in den Flufs
1370gefallen und umgekommen sei, ist äufserst unwahrscheinlich;
1371die Priester verabscheuen und verwerfen mit Widerwillen die
1372Zwiebel, weil sie nur bei abnehmendem Monde wächst und
1373gedeiht. Auch ist der Genufs der Zwiebel weder den Fasten-
p. 34
137412
1375cap. 8.
1376"354 Xyl.
1377φεῖν τοῦτο χαὶ τεϑηλέναι πέφυκεν.
1378ἔστι δὲ πρόσφορον
1379οὔτε ἁγνεύουσιν οὔτε ἑορτάζουσι, τοῖς μὲν ὅτι διψῆν, τοῖς
1380δὲ ὅτι δαχρύειν ποιεῖ τοὺς προσφερομένους.
1381ὁμοίως δὲ
1382χαὶ τὴν
1383ὧν ἀνίερον ζῶον ἡγοῦνται" ὡς μάλιστα γὰρ ὀχεύε-
1384σϑαι δοχεῖ τῆς σδλήνης φϑινούσης, καὶ τῶν τὸ γάλα πι-
1385γόντων ἐξανϑεῖ τὰ σώματα λέπραν καὶ ψωρικὰς τραχύ-
1386τητας.
1387"τὸν δὲ λόγον, ὃν ϑύοντες ἅπαξ ὗν ἐν πανσελήνῳ
1388χαὶ ἐσϑίοντες ἐπιλέγουσιν, ὡς ὁ Tvpwv ὑν διώχων πρὸς
1389τὴν πανσέληνον εὗρε τὴν ξυλίνην σορόν, ἐν ἣ τὸ σῶμα
1390τοῦ Ὀσίριδος ἔχξιτο, καὶ διέρριψεν, οὐ πάντες ἀποδέχον-
1391ται, παραχουσμάτιον ὥσπερ ἄλλα πολλὰ νομίζοντες. ἀλλὰ
1392τρυφήν γε καὶ πολυτέλειαν καὶ ἡδυπάϑειαν οὕτω προβαλ-
1393λεσϑαι τοὺς παλαιοὺς λέγουσιν, ὥστε χαὶ στήλην ἔφασαν
1394ἐν Θήβαις ἐν τῷ ἱερῷ κεῖσϑαι, κατάρας ἐγγεγραμμένας
1395ἔχουσαν χατὰ εείνιος τοῦ βασιλέως, ὃς πρῶτος Alyv-
13967. ἅπαξ τοῦ ἔτους vv Squire nach Aelıan. hist. an. X, 16.
13978. χαὶ
1398ἐσθίοντες] χατεσϑίοντες Hss, verbessert von Bentley.
139911. παρα-
1400χουσμάτων
1401Hss, verbessert
1402von Xyl. Baxt. Bentl., παράκουσμα
1403τοῦτο Petav. zum Synes. p. 19., παράκουσμα τῶν νεωτέρων (oder
1404τῶν ὕστερον) Markl.
1405den noch den Feiernden zuträglich, jenen weil er Durst er-
1406regt, diesen weil er zum weinen reizt.
1407Gleichermaafsen hal-
1408ten sie das Schwein für ein unheiliges Thier, weil es meist
1409bei abnehmendem Monde sich begatten soll, auch bekömmt,
1410wer die Milch trinkt, Grind und krätzigen Ausschlag.
1411Einmal
1412am Vollmonde opfern und verzehren sie ein Schwein, wobei
1413als Grund angegeben wird, Typhon habe, beim Vollmonde
1414einem Schweine nachjagend,
1415den hölzernen Sarg mit dem
1416Leibe des Osiris gefunden und zertrümmert.
1417Dieser Grund
1418wird indessen
1419nicht von
1420allen angenommen,
1421sondern wie
1422so manches andere für ein misverstandenes Geschichtchen ge-
1423halten.
1424So sehr sollen die Alten Schwelgerei Aufwand und
1425Ueppigkeit verworfen haben, dafs in dem Tempel zu The-
1426ben eine Denktafel gestanden haben soll mit Verwünschungen
1427gegen den König Meinis, der zuerst die Aegypter von der
142812
142915
p. 35
143012
1431cap. 8. 9.
1432354 Xyl.
143313
1434πτίους τῆς ἀπλούτου καὶ ayonuarov χαὶ λιτῆς ἀπήλλαξε
1435διαίτης.
1436λέγεται δὲ χαὶ Τέχναχτις ὁ Βοχχόρεως πατὴρ
1437στρατεύων ἐπὶ Ἄραβας, τῆς ἀποσχευῆς βραδυνούσης ἡδέως
1438τῷ προστυχόντι σιτίῳ χρησάμενος, εἶτα χοιμηϑεὶς βαϑὺν
1439ὕπνον ἐπὶ στιβάδος, ἀσπάσασϑαι τὴν εὐτέλειαν, ἐκ δὲ
1440τούτου χαταράσασϑαι τῷ Meıwin καὶ τῶν ἱερέων ἐπαι-
1441γεσάντων στηλιτεῦσαι τὴν κατάραν.
1442Οἱ δὲ βασιλεῖς ἀπεδείχνυντο μὲν ἐκ τῶν ἱερέων ἢ τῶν
1443μαχίμων, τοῦ μὲν δι’ ἀνδοίαν τοῦ δὲ διὰ σοφίαν γένους
1444ἀξίωμα καὶ τιμὴν ἔχοντος.
1445ὁ δὲ ἐκ μαχίμων ἀποδεδει-
1446γμένος εὐθὺς ἐγίνετο τῶν ἱερέων, χαὶ μετεῖχε τῆς φιλο-
1447σοφίας ἐπιχεχρυμμένης τὰ πολλὰ μύϑοις καὶ λόγοις, ἀμυ-
1448δρὰς ἐμφάσεις τῆς ἀληϑείας καὶ διαφάσϑεις ἔχουσιν, ὥσπερ
1449ἀμέλει καὶ παραδηλοῦσιν αὐτοί, πρὸ τῶν ἱερῶν τὰς σφίγ-
14502. Τέχναχτις]
1451so AEHV,
1452τέχνατις FGVulg.
1453|| Βοκχόρεως] so
1454EHV Pet., βακχόρεως FG Vulg.
14556. Meivı Baxt. Squire, wegen des
1456obigen Genitives Melviog (p. 12 z. 15.). || ἐπινευσάντων oder avrau-
1457νεσάντων Reiske.
1458schlichten geringen einfachen Lebensweise abwendete.
1459Man
1460erzählt dafs Technaktis, des Bokchoris Vater, auf einem Feld-
1461zuge gegen die Araber, als einst das Gepäck zurückgeblieben
1462war, sich mit Lust an der eben vorhandenen Speise sättigte,
1463dann auf der Streu in einen festen Schlaf fiel; da behagte ihm
1464das einfache Leben, er verwünschte darauf den Meinis, und
1465liefs mit Beistimmung der Priester die Verwünschung auf eine
1466Tafel graben.
1467Die Könige wurden aus den Priestern oder Kriegern ge-
1468wählt, da dieser Stand wegen der Tapferkeit, jener wegen der
1469Einsicht, in Ansehn und Würde steht.
1470Der aus den Kriegern
1471erwählte trat sogleich unter die Priester; die ihm dabei mit-
1472getheilte Weltweisheit ist meist in Bildern und Sagen verbor-
1473gen, die einen undeutlichen Widerschein und ein Durchschim-
1474mern der Wahrheit haben.
1475Sie selbst bezeichnen ja durch die
1476vor den Tempeln passend aufgestellten Sphinxe die räthselvolle
p. 36
147714
1478cap. 9. 10.
1479354 Xyl.
1480γας ἐπιεικῶς ἱστάντες, ὡς αἰνιγματώδη σοφίαν τῆς ϑο-
1481λογίας αὐτῶν ἐχούσης.
1482τὸ δ᾽ ἐν “Ξάει τῆς ᾿4ϑηνᾶς, ἣν
1483\ı IT
1484,
1485#2
1486\
1487-
1488’
1489/
1490\zat Ἶσιν νομίζουσιν, ἕδος ἐπιγραφὴν εἰχε τοιαύτην ,»ἐγῶ
1491©
149210
1493E25
1494“
1495ER
1496\
1497\
1498\
1499εἰμι πᾶν τὸ γεγονὸς καὶ ὃν καὶ ἐσόμενον, χαὶ τὸν ἐμὸν
1500πέπλον οὐδείς πω ϑνητὸς ἀπεχάλυψεν.“
1501ἔτι δὲ τῶν πολ-
1502λῶν νομιζόντων ἴδιον παρ᾽ Αἰγυπτίοις ὄνομα τοῦ Διὸς
1503εἶναι τὸν Auovv (ὃ παράγοντες ἡμεῖς Auuove λέγομεν),
1504Mavsdog μὲν ὁ “Σεβεννίτης τὸ χεχρυμμένον οἴεται χαὶ
1505τὴν χρύψιν ὑπὸ ταύτης δηλοῦσϑαι τῆς φωνῆς, Exaratog
1506δὲ ὁ βδηρίτης φησὶ τούτῳ καὶ πρὸς ἀλλήλους τῷ ῥή-
1507ματι χρῆσϑαι τοὺς Αἰγυπτίους, ὅταν τινὰ προσχαλῶνται"
1508προσχλητικὴν γὰρ εἶναι τὴν φωνήν.
1509διὸ τὸν πρῶτον ϑεόν,
1510ὃν τῷ παντὶ τὸν αὐτὸν νομίζουσιν, ὡς ἀφανῆ καὶ κεχρυμ-
1511μένον ὄντα, προσκαλούμενοι καὶ παραχαλοῦντες ἐμφανῆ
1512γενέσϑαι καὶ δῆλον αὑτοῖς, Auovv λέγουσιν.
1513H μὲν οὖν εὐλάβεια τῆς περὶ τὰ ϑεῖα σοφίας Ai-
1514γυπτίων τοσαύτη ἦν, μαρτυροῦσι δὲ χαὶ τῶν ᾿Ελλήνων οἱ
15152. Σαει] Σαι cap. 32 ce. || ἣν] ὃ ἦν Flor.
151613. ὃν fehlt den Hess,
1517ergänzt von Bentl. Markl.
151817. μαρτυροῦσι δ᾽ αὐτῇ καὶ Reiske.
1519Weisheit ihrer Götterlehre.
1520Jn Sais hatte das Standbild der
1521Athene, die man auch für die Jsis hält, folgende Inschrift „ich
1522bin das All, das Vergangene Gegenwärtige und Zukünitige,
1523meinen Schleier hat noch kein Sterblicher
1524gelüftet.“
1525Die
1526Menge meint, Amun (was wir in Ammon verändert)
1527sei
1528der ägyptische Eigenname des Zeus, Manetho der Sebennit
1529jedoch glaubt, dafs dieses Wort „das Verborgene“ und „die
1530Verborgenheit“ bedeute, und Hekataios der Abderit sagt, dals
1531die Aegypter diesen Ausdruck brauchen, so oft sie einander
1532zurufen:
1533denn es sei ein Ausruf.
1534Wenn sie den höchsten
1535Gott, den sie mit dem All für gleichbedeutend halten, als ei-
1536nen unsichtbaren und verborgenen anrufen, und ihn einladen,
1537dafs er zur Erscheinung komme und sich ihnen oflenbare, so
1538sagen sie Amun.
1539So bedeutsam war
1540bei den Aegyptern
1541die Weisheits-
1542κῷ
154312
p. 37
1544cap. 10.
1545354 Xyl.
154615
1547σοφώτατοι, «Ξόλων Θαλῆς Πλάτων Εὔδοξος Πυϑαγόρας,
1548ὡς δ᾽ ἔνιοί φασι χαὶ Avxovoyog, εἰς «Αἴγυπτον EOPREOBE
15493 vor χαὶ συγγενόμενον τοῖς ἱερεῦσιν.
1550Εὔδοξον μὲν οὖν
1551Χονούφεώς φασι Μεμφίτου διακοῦσαι, ΖΞόλωνα δὲ «5όγ-
1552χιτος Saitov, υϑαγόθαν δὲ Οἰνούφεως ᾿Ηλιουπολίτου"
15536 μάλιστα δὲ οὗτος ὡς ἔοικε πο καὶ ϑαυμάσας
1554τοὺς ἄνδρας, ἀπεμιμήσατο τὸ συμβολικὸν αὐτῶν χαὶ μυ-
1555στηριῶδες, ἀναμίξας αἰνίγμασι τὰ δόγματα" τῶν γὰρ κχα-᾿
15569 λουμένων ἱερογλυφικῶν γραμμάτων οὐϑὲν ἀπολείπει τα
1557πολλὰ τῶν Πυϑαγορικῶν παραγγελμάτων, οἷόν ἐστι TO.
1558Mn ἐσϑίειν ἐπὶ δίφρου μηδ᾽ ἐπὶ χοίνικος χαϑῆσϑαι, μηδὲ
155912 φοίνικα φυτεύειν, μηδὲ πῦρ μαχαίρῃ σχαλεύειν ἐν οἰκίᾳψ.
1560δοχῶ δ᾽ ἔγωγε χαὶ τὸ τὴν μονάδα τοὺς ἄνδρας ὀνομάζειν
1561Ἀπόλλωνα, καὶ τὴν δυάδα "Aoreuv, ϑηνᾶν δὲ τὴν ἐβ-
15624. φασι] so EV, φησι Vulg.
1563ὅ. ᾿Οννούφεως Lepsius Chronol. 1.
1564Ρ. 43.
15658. αἰνίγματι F.
156611. χοίνιος F.
156712. pvrevew] man
1568erwartet ὠπολλύνειν vgl. cap. 35 c. || σαλεύειν G.
156913. ἐγὼ καὶ
1570τὴν H.
157114. καὶ δυάδα τὴν Vulg. von Squire verbessert.
1572lehre über die göttlichen Dinge. Dies bezeugen auch die Wei-
1573sesien der Hellenen, Solon Thales. Platon Eudoxos Pythago-
1574 ras, und wie einige angeben, auch Lykurgos,
1575die alle nach
1576Aegypten gingen und mit den Priestern verkehrten.
1577Eudoxos
1578soll den Chonuphis aus Memphis gehört haben, Solon den Son-
1579chis aus Sais, Pythagoras den Oinuphis aus Heliupolis. Pytha-
1580goras besonders, der vermuthlich von jenen Männern bewundert
1581wurde und auch sie bewunderte, ahmte ihre deuterische und
1582geheimnilsvolle Weise nach, indem er seine Lehren mit Räth-
1583seln vermischte: denn den sogenannten hieroglyphischen Schrif-
1584ten geben die meisten der Pythagorischen Regeln durchaus nichts
1585nach, wie z. B. „nicht auf einem Wagen essen — nicht auf
1586ein Getreidemaals sich setzen — keinen Palmbaum pflanzen —
1587das Feuer im Hause nicht mit dem Schwerte schüren.“ Auch
1588darin, dafs jene Männer die Einheit Apollon nennen, die Zwei-
1589heit Artemis, die Siebenheit Athene, den ersten Würfel Po-
1590b
159110
p. 38
159216
1593cap. 10.
1594"355 Xyl.
1595δοιιάδα, Ποσειδῶνα δὲ τὸν πρῶτον χύβον, ἐοικέναι τοῖς
1596ἐπὶ τῶν ἱερῶν ἱδρυμένοις χαὶ δοωμένοις νὴ Δία καὶ γρα-
1597,ὕ,
1598\
1599\
16007
1601\
1602/
16032
1604„
1605)
1606Er
1607φομένοις.
1608τὸν γὰρ βασιλέα καὶ κύριον Οσιριν ὀρϑαλμῷ
1609χαὶ σχήπτρῳ γράφουσιν"
1610" ἔνιοι δὲ χαὶ τοὔνομα διερμη-
1611γεύουσι πολυόφϑαλμον, ὡς τοῦ μὲν og τὸ πολύ, τοῦ δὲ
1612ıoı τὸν ὀρϑαλμὸν Αἰγυπτίῳ γλώττῃ φράζοντος" τὸν δ᾽
1613οὐρανὸν ὡς ἀγήρω διὰ αιδιότητα, καρδίᾳ ἱ ϑυμὸν ἐσχά-
1614ς
1615Ἑ
1616,
1617Ὶ
1618Ν
1619’
1620ER
16213:
1622)
1623,
1624ρας ὑποχϑιμένης.
1625ἐν δὲ Θήβαις εἰχόνες ἤσαν avaxeluevai
1626δικαστῶν ἄχειρες, ἡ δὲ τοῦ ἀρχιδικαστοῦ καταμύουσα τοῖς
1627ὀμμασιν, ὡς ἄδωρον ἅμα τὴν δικαιοσύνην χαὶ ἀνέντευ-
16283;
1629er
1630’
1631er
1632xTov οὐσαν.
1633τοῖς δὲ μαχίμοις κάνϑαρος ἣν γλυφὴ σφρα-
16343
1635᾽
16367
1637,
1638m
1639)
1640\
1641,
1642„
1643yidos' οὐ yao ἐστι χανϑαρος ϑήλυς alla παᾶντὲς ἀρσξνγες,
16441. καὶ δρωμένοις tilgt Reiske,
1645als aus dem Vorhergehenden
1646ent-
1647standen.
16485. ὡς τοῦ] so EGAld. Bas. Xyl., καὶ τοῦ FHV.
16496. zo H.
1650|| φράζοντες Hss,
1651verbessert
1652von
1653Baxt. Squ. WVytt.
16547. ἀιδιότητος H. || ϑυμὸν ἐσχάροως ὑποκειμένης] so die Hss, ϑυ-
1655μιατηρίῳ ἐπιχειμένῃ Xyl. Wytt., ϑυῶν ἐσχάρας ὑποκειμένης de
1656Pauw zum Horapollo p. 810, ἐπὶ ϑωμῶν, ἐσχάρας ὑποκειμένης
1657Beiske, ϑυμιωμένῃ, ἐσχάρας ὑποκειμένης Böttcher, ϑυμήλης (lies
1658ϑυμέλης) ὑποκειμένης Baxt.
1659seidon, scheinen
1660sie mir mit dem überein zu kommen, was
1661man an den Tempeln aufgestellt, ja auch verrichtet und an-
1662geschrieben sieht: denn den König und Herrn Osiris bezeich-
1663nen sie durch ein Auge und einen Herrscherstab (einige erklä-
1664ren auch den Namen durch „,vieläugig“, weil im ägyptischen
1665os viel, und iri Auge bedeute), den wegen seiner Ewigkeit
1666nie alternden Himmel durch ein Herz *mit einer Rauchpfanne“
1667darunter. Die in Theben aufgestellten Bildsäulen der Richter
1668hatten keine Hände, die des Oberrichters schlug die Augen
1669nieder, um anzudeuten, die Gerechtigkeit sei gleich unzugäng-
1670lich für Geschenke wie für Bitten.
1671Die Krieger führten einen
1672Käfer im Wappen: denn unter den Käfern giebt’s keine Weib-
1673chen, sondern lauter Männchen; sie legen aber ihre Brut wie....,
1674bilden eine Kugel, die sie sowohl zum Nahrungsstoff, als zum
1675Orte der Erzeugung bereiten.
167612
p. 39
1677cap. 10. 11.
1678355 Xyl.
167917
1680τίχτουσι δὲ τὸν γόνον ὡς .... σφαιροποιοῦσιν, οὐ τροφῆς
1681μᾶλλον ὕλην ἢ. γενέσεως χώραν παρασκευάζοντες.
16828.
1683Ὅταν οὖν ἃ μυϑολογοῦσιν Αἰγύπτιοι περὶ τῶν ϑεῶν 11
1684ἀχούσῃς, πλάνας καὶ διαμελισμοὺς καὶ πολλὰ τοιαῦτα
1685παϑήματα, δεῖ τῶν προειρημένων μνημονεύειν, καὶ un-|
16866 δὲν οἴεσϑαι τούτων λέγεσϑαι γεγονὸς οὕτω καὶ πεπρα-
1687γμένον. οὐ γὰρ τὸν κύνα κυρίως “Ερμῆν λέγουσιν, ἀλλὰ
1688τοῦ ζώου τὸ φυλαχτικὸν καὶ
1689τὸ ἄγρυπνον καὶ τὸ φιλό-
16909 σοφον, γνώσει καὶ ἀγνοίᾳ τὸ φίλον καὶ τὸ ἐχϑρὸν ὁρί-
1691ζοντος, ἣ φησιν ὁ Πλάτων, τῷ λογιωτάτῳ τῶν ϑεῶν συν-
1692οἰχδιοῦσιν"
1693οὐδὲ τὸν Ἥλιον ἐκ λωτοῦ νομίζουσι βρέφος b-).
169412 ἀνίσχειν νεογιλόν, ἀλλ᾽ οὕτως ἀνατολὴν ἡλίου γράφουσι,
16951. 2. τὸν γόνον, ἀφιέντες εἰς τὸν ὄνϑον (τὸ τέλμα) ὃν (0) σφαι-
1696ροποιοῦσιν Markl., τὸν γόνον εἰς κόπρον ἣν σφαιροποιοῦσιν Reiske,
1697τὸν γόνον εἷς ὕλην ἣν σφαιρ. οὐ τροφῆς μᾶλλον ἢ γενέσεως χώραν
1698παροασχευάζοντες Wytt., τέχτουσι δ᾽ ἐς ὄνϑον,
1699ὃν ποσὶ σφαιρ.
1700Jacobs in d. Darmst. Schulzeit. 1829 p. 830, τὸν γόνον εἰς ὕλην ἣν
1701τεχνικῶς σφαιρ. oder ἣν κυλινδοῦντες σφαιρ. Böttcher. || ὕλην fehlt
1702in 6.
17035. μωαϑήματα der Hss von den Herausgebern verbessert,
1704μαϑήματα (von neuer Hand παϑήματα.) H.
170510.
1706ὃ Πλάτων]
1707Republ. II. p. 375 e.
170810. 11. συνοικειοῦσιν] so Baxt. u. Bentl.,
1709προσοικειοῦσιν ΧΥ]., κυνικιοῦσιν ΘΗ, κυνικυοῦσιν Vulg. || λωτοῦ}
1710ἔλυος Squier.
171112. γενομένην YFGH.
1712Hörst du nun das, was
1713die Aegypter von den Irrfahrten, 1]
1714gliedweisen Zerstückelungen und viel andern solchen Leiden
1715der Götter fabeln, so mufst du des obenerwähnten gedenken,
1716und annehmen,
1717dafs nichts von jenen Dingen als wirklich
1718vorgefallen und gethan erzählt werde.
1719Denn sie nennen den
1720Hund nicht eigentlich Hermes, sondern sie setzen die Wach-
1721samkeit Unermüdliehkeit und Verständigkeit des Thiers, das,
1722wie Platon sagt, durch Kennen und Nichtkennen Freund und
1723Feind unterscheidet,
1724zu dem einsichtsvollsten
1725der Götter in
1726Beziehung; noch auch meinen sie, dafs Helios als neugebor-
1727nes Kind aus dem Lotos sich erhebe, sondern sie stellen so
1728den Sonnenaufgang dar, um die Entzündung der Sonne aus
1729dem Nassen anzudeuten;
1730den Ochos, den grausamsten und
17312
p. 40
173218
1733cap. #4..12.
1734355 Ayl.
1735τὴν ἐξ ὑγρῶν ἡλίου γινομένην ἄναψιν alvırrousvor' “καὶ
1736ιγὰρ τὸν ὠμότατον Περσῶν βασιλέα
1737καὶ φοβερώτατον
1738Ayov € ἀποχτείναντα πολλούς, τέλος δὲ καὶ τὸν Anıy ἀπο-
1739ἰσφάξαντο καὶ καταδειπνήσαντα μετὰ τῶν φίλων, ἐχαλε-
1740σαν μάχαιραν, χαὶ χαλοῦσι μέχρι νῦν οὕτως ἐν τῷ κα-
1741ταλόγῳ τῶν βασιλέων, οὐ κυρίως δήπου τὴν οὐσίαν αὐτοῦ
1742σημαίνοντες, ἀλλὰ τοῦ τρόπου τὴν σχληρότητα χαὶ κακίαν
1743>
17447
1745m
1746Ω
1747\
1748\
1749-
1750ce ὀργάνῳ φογνιχῷ παρειχάζοντες.
1751οὕτω δὴ τὰ περὶ ϑεῶν
175212
175312
1754ἀκούσασα καὶ δεχομένη παρὰ τῶν ἐξηγουμένων τὸν μῦ-
1755ϑον ὁσίως χαὶ φιλοσόφως, καὶ δρῶσα μὲν ἀξὶ χαὶ δια-
1756φυλάττουσα τῶν ἱερῶν τὰ γνεγομισμένα, τοῦ δ᾽ ἀληϑῆ
1757δόξαν ἔχειν περὶ ϑεῶν μηδὲν οἰομένη μᾶλλον μήτε ϑύ-
1758σειν μήτε ποιήσοι αὐτοῖς χεχαρισμένον, οὐδὲν ἔλαττον͵
1759ἀποφεύξοιο, καχὸν ἀϑεότητος, δεισιδαιμονίαν.
1760Atysraı δὲ ὁ μὖϑος οὗτος ἐν Poayvraroıg, ὡς ἔνξστι
1761ἡ. ἀλλὰ τὴν σκληρότητα τοῦ τρόπου F.
176212. μᾶλλον αὑτοῖς μήτε
1763FGH.
176418. κεχαρισμένοις FH.
176515. οὕτως Baxt. Squire, Reiske.
1766|| ὧν ἔνεστι Reiske.
1767furchtbarsten Perserkönig, der Viele tödtete, zuletzt sogar den
1768Apis abschlachtete und mit seinen Freunden verspeiste, nann-
1769ten sie „Schwert“, und nennen ihn noch bis jetzt so in dem
1770Verzeichnisse der Könige; sie bezeichnen indessen damit nicht
1771eigentlich sein persönliches Wesen, sondern vergleichen die
1772Rauheit und Bösartigkeit seiner Sitten mit dem Mordwerkzeuge.
1773Fassest du in solcher Weise die Götterlehre auf und nimmst
1774sie von den gottesfürchtigen und weltweisen Sagendeutern an,
1775folgst du zwar beständig mit Pünktlichkeit den heiligen Vor-
1776schriften, hältst aber dafür, dals: man den Göttern weder durch
1777Opfer noch auch durch andre Handlungen etwas angenehme-
1778res erweisen könne, als wenn man eine richtige Erkenntnifs
1779ihres Wesens erlangt, dann wirst du dem Aberglauben ent-
1780fliehen, der kein geringeres Uebel ist als die Gottlosigkeit.
1781Die Sage selbst wird in der Kürze, so weit es geht mit
1782Weglassung alles unnützen und überflüssigen, also erzählt.
178312
p. 41
1784412
1785cap. 12.
1786355 Xyl.
178719
1788μάλιστα τῶν ἀχρήστων σφόδρα καὶ περιττῶν ἀφαιρε-
1789\
1790ϑέντων.
1791Nut
1792There,
1793SIT EHR
1794Τῆς. Ῥέας φασὶ κούφρο τῷ Κρόνῳ. συγγενομένης al-
1795σϑόμενον ἐπαράσασϑαι τὸν Ἥλιον αὐτῇ, μήτε μηνὶ μήτε.
1796ἐνιαυτῷ τεκεῖν"
1797ἐρῶντα δὲ τὸν “Ερμῆν τῆς ϑεοῦ συνελ-
1798ϑεῖν, εἶτα παίξαντα πέττια πρὸς τὴν ΣΦ ελήνην, καὶ ἀφε-
1799λόντα τῶν φώτων ἑχάστου τὸ ἑβδομηχοστόν, ἐκ πάντων
1800ἡμέρας πέντε συνελεῖν καὶ ταῖς ἑξήχοντα χαὶ τριακοσίαις
1801ἐπάγειν, ἃς νῦν ἑπαγομένας “Αἰγύπτιοι καλοῦσι χαὶ τῶν
1802ϑεῶν γενεϑλίους ἄγουσι.
1803τῇ μὲν πρώτῃ τὸν ᾿Οσιριν ya
1804γέσϑαι, καὶ φωνὴν αὐτῷ τεχϑέντι συνεχπεσεῖν ὡς ἁπάν-
1805των χύριος εἰς φῶς πρόεισιν (ἔνιοι δὲ ΤΠαμύλην τινὰ λέ-
1806γουσιν ἐν Θήβαις ὑδρευόμενον ἐκ τοῦ ἱεροῦ τοῦ «τὸς φω-
1807γὴν ἀκοῦσαι διαχελευομένην ἀνειπεῖν μετὰ βοῆς ὅτι μέγας
18083. χρόνῳ EPet., χρόνῳ (x über χ von erster Hand)H.
18094. ἐπα-
1810ράσσασϑαι (ve über 00) 6.
18115. δὲ τῆς ϑεοὺῦ τὸν “Ἑρμῆν FH.
18127. ἑβδομηκοστὸν δεύτερον Scaliger, Wytt,
18138. συνελϑεῖν Hss, von
1814Xyl. verbessert, ouvdeivaı Markl.
18159. ἐπαγαγεῖν Reiske.
181611. ws
1817ὃ πάντων Reiske.
181812. εἰς τὸ φῶς H. || Πααμύλην und unten
1819Πααμυλίων Dindorf in Steph. Thes.
182013. ὑδρευομένην vor Bax-
1821ter und Bentley.
1822Rhea, sagt man, begattefe sich heimlich mit dem Kronos;
1823dies habe Helios bemerkt, und eine Verwünschung über sie
1824ausgesprochen,
1825dafs
1826sie in keinem Monate noch Jahre ge-
1827bären solle.
1828Auch Hermes habe die Göttin geliebt und ihr
1829beigewohnt; als er darauf mit der Selene im Brette gespielt,
1830und ihr den 70sten Theil jedes Tages abgewonnen, so habe
1831er aus allen diesen Theilen 5 ganze Tage gemacht, und sie
1832hinter die 360 Tage des Jahres eingeschaltet;
1833sie heilsen bei
1834den Aegyptern noch jetzt Schalttage, und werden als die Ge-
1835 burtstage der Götter gefeiert.
1836Am ersten sei Osiris geboren,
1837und zugleich habe sich eine Stimme vernehmen lassen, dals
1838der Herr aller Dinge an das Licht trete.
1839Einige sagen, ein
1840gewisser Pamyles in Theben habe beim Wasserschöpfen eine
1841Stimme aus dem Zeustempel gehört, die ihm befahl, die Ge-
1842*
p. 42
1843©
184420
1845cap. 12.
1846"356 Xyl.
1847βασιλεὺς εὐεργέτης Ὄσιρις γέγονε, καὶ διὰ τοῦτο ϑρέψαι
1848BR
1849)
1850,
1851>
1852-
1853"
1854\
1855x
1856“
1857- τὸν Ὄσιριν,
1858ἐγχειρίσαντος αὐτῷ τοῦ Κρόνου, καὶ τὴν τῶν
1859Weuvklov ἑορτὴν αὐτῷ τελεῖσϑαι,
1860«(Ῥαλληφορίοις ἔοι-
1861xviav), τῇ δὲ δευτέρῳ τὸν Aooinow, ὃν πόλλωνα ὃν
1862καὶ πρεσβύτερον ἑῶρον ἔνιοι χαλοῦσι.
1863τῇ τρίτῃ δὲ Tv-
1864φῶνα μὴ καιρῷ μηδὲ χατὰ χώραν, ἀλλ᾽ ἀναρρήξαντα
1865πληγῇ διὰ τῆς πλευρᾶς ἐξαλέσϑαι, τετάρτῃ δὲ τὴν ᾽Ισιν
1866ἐν πανύγροις γενέσϑαι, τῇ δὲ πέμπτῃ Νέφϑυν, ἣν καὶ
1867Τελευτὴν καὶ Agpooditnv, ἔνιοι δὲ καὶ Νίχην ὀνομάζου-
1868σιν.
1869εἶναι δὲ τὸν μὲν Ὄσιριν ἐξ ᾿Ηλίου καὶ τὸν Aooün-
1870ow, ἐκ δὲ Ἑρμοῦ τὴν Ἶσιν, ἐκ δὲ τοῦ Κρόνου τὸν Τυ-
1871φῶνα χαὶ τὴν Ιέφϑυν.
1872" διὸ καὶ τὴν τρίτην τῶν ἐπαγο-
1873μένων ἀποφράδα νομίζοντες οἱ βασιλεῖς οὐκ ἐχρημάτιζον
1874οὐδ᾽ ἐϑεράπευον αὑτοὺς μέχρι νυχτός.
1875γήμασϑαι δὲ τῷ
18762. ἐγχειρήσαντος vor Salmasius,
18774. “πόλλωνα καὶ πρεσβ. Reiske,
1878Wyt.
18797. πληγῇ] τὴ πληγῇ Η. || ἐξάλλεσϑαν vor Reiske.
18808. πα-
1881ούγροις Squire, πανηγύρεσι Bunsen Aeg. I. p. 485 Note. || Νέφϑυν]}
1882so ΔΕ, N&p9nv Vulg. hier und weiter unten.
188312. hinter τρίτην
1884ergänzt Reiske καὲ τὴν πέμπτην.
188514. αὐτοὺς vor Bentley. | γή-
1886μασϑαι] τιμᾶσθαι Hss, verbessert von Xyl. Baxt. Bentl.
1887burt des grofsen Königes, des wohlthätigen Osiris laut zu ver-
1888künden; er habe darum den Osiris, welchen ihm Kronos über-
1889geben, auferzogen, und ihm werde das Fest der Pamylien ge-
1890feiert, das den Phallephorien ähnele.
1891Am zweiten Tage sei
1892Arueris geboren, den einige Apollon, andere den älteren Ho-
1893ros nennen; am
1894dritten Typhon, aber nicht zeit- und ort-
1895gemäfs, sondern die Weiche durchbrechend sei er seitwärts
1896herausgesprungen; am vierten sei Jsis im ganz Feuchten ge-
1897boren; am fünften Nephthys, die auch Teleute und Aphro-
1898dite, bei andern Nike heifst.
1899Osiris und Arueris sollen vom
1900Helios stammen, Jsis vom Hermes, Typhon und Nephthys aber
1901vom Kronos.
1902Daher galt der dritte Schalttag den Königen für
1903einen Unglückstag, und sie thaten an ihm weder etwas für
1904die Geschäfte, noch für die eigne Pflege bis zur Nachtzeit.
1905Den Typhon soll die Nephthys geheirathet haben, Jsis und
190612
p. 43
190712
190815
1909cap. 12... 18,
1910356 Xyl.
191121
1912Τυφῶνι τὴν ΙΝέφϑυν, Ἶσιν δὲ καὶ Ὄσιριν ἐρῶντας ἀλλή-
1913λων χαὶ πρινὴ γενέσϑαιν κατὰ γαστρὸς ὑπὸ σκότῳ συνεῖ-
1914γαι.
1915ἔνιοι δέ φασι χαὶ τὸν Agoungıw οὕτω γεγονέναι, KL
1916καλεῖσϑα, πρεσβύτερον 2909 in’ Alyvnriov, Anollove
1917δὲ ὑπὸ ᾿ΠΠλλήνων.
1918Βασιλεύοντα δ᾽ ᾽Ὅσιριν Αἰγυπτίους μὲν εὐθὺς ἀπόρου: 19
1919βίου χαὶ ϑηριώδους ἀπαλλάξαι, καρπούς τε δείξαντα. καὶ
1920".
1921vouovg. ϑέμενον αὐτοῖς καὶ ϑεοὺς δείξαντα τιμᾶν, ὕστε-
1922ρον δὲ ῆν͵ πᾶσαν nu ἑρούμενον.. ἐπελϑεῖν, ἐλάχιστα μὲν
1923ὅπλων δεηϑέντα, πειϑοῖ. “δὲ τοὺς πλείστους χαὶ λόχῳ μετ᾽
1924ὠδῆς πάσης. χαὶ. μουσιχῆς. ϑελγομένους προσαγόμενον"
1925ὅϑεν Ἕλλησι δόξαι Διονύσῳ τὸν αὐτὸν εἶναι.
1926Τυφῶνα
1927δὲ ἀπόντος μὲν οὐϑὲν νεωτερίζειν διὰ τὸ τὴν "low εὖ
1928μάλα φυλάττεσϑαι καὶ προσέχειν ἐχυθοτως ἔχουσαν, ἐπαν-
1929ελϑόντι δὲ δόλον μηχανᾶσϑαι, συνωμότας ἄνδρας ἕβδο-
19303—5.
1931ἔνιοι δέ φασι
1932--- ὑπὸ Ἑλλήνων hält Wyttenbach für eine
1933Randbemerkung.
19348. διδάξαντα τιμᾶν Markl.
193514. ἔχουσαν]
1936ἄρχουσαν Markl.
1937Osiris aber, die einander liebten, vermischten sich noch vor
1938der Geburt im Mutterleibe in der Dunkelheit.
1939Einige sagen,
1940dafs auch Arueris auf diese Art erzeugt sei, und dafs er bei
1941den Aegyptern der ältere Horos heifse, bei den Hellenen aber
1942Apollon.
1943Als Osiris zur Regierung kam, änderte er, so erzählt man,
1944alsbald die ärmliche und rohe Lebensweise
1945der Aegypter,
1946führte den Bau der Feldfrüchte ein, gab ihnen Gesetze, und
1947lehrte sie die Götter ehren.
1948Später durchzog er alles Land,
1949um es zu entwildern, kaum der Waffen bedürfend, sondern
1950durch Ueberredung und Lehre, durch alle Arten Gesang und
1951Musik zauberisch die Meisten gewinnend, weshalb er bei den
1952Hellenen für denselben wie Dionysos gelte. Während seiner
1953Abwesenheit unternahm Typhon keine Neuerung,
1954weil Jsis
1955sar sehr auf ihrer Hut war und kräftig ihm entgegentrat; bei
1956seiner Rückkunft aber steilie er ihm mit List nach, wobei er
195713
p. 44
195822
1959cap. 13.
1960356 Xyl.
1961unzovrae χαὶ δύο πεποιημένον, χαὶ συνεργὸν ἔχοντα Pa-
1962σίλισσαν ἐξ Αἰϑιοπίας παροῦσαν, ἣν ὀνομάζουσιν Aow.
1963τοῦ δὲ Ὀσίριδος ἐκμετρησάμενον λάϑρα τὸ σῶμα, καὶ χα-
1964τασχευάσαντα πρὸς τὸ μέγεϑος λάρνακα καλὴν καὶ κεχο-
1965᾿σμημένην περιττῶς, εἰσενεγκεῖν εἰς τὸ συμπόσιον. ἡσϑέν-
1966των δὲ τῇ ὄψει χαὶ ϑαυμασάντων ὑποσχέσϑαι τὸν Tv-
1967φῶνα μετὰ παιδιᾶς, ὃς ἂν ἐγκαταχλιϑεὶς ἐξισωϑείη, δὲ-
1968δόναι δῶρον αὐτῷ τὴν λάρναχα. πειρωμένων δὲ πάντων
1969καϑ' ἕχαστον, ὡς οὐδεὶς ἐνήρμοττεν, ἐμβάντα τὸν Οσιριν
1970καταχλιϑῆναι.
1971τοὺς δὲ συνόντας ἐπιδραμόντας ἐπιρρῖιψαι
1972τὸ πῶμα, καὶ τὰ μὲν γόμφοις καταλαβόντας ἔξωϑεν, τῶν
1973δὲ ϑερμὸν μόλιβδον χκαταχεαμένους,
1974ἐπὶ τὸν ποταμὸν
1975ce ἐξενεγχεῖν χαὶ μεϑεῖναι διὰ τοῦ Tavırızod στόματος εἰς
1976τὴν ϑάλασσαν, ὃ διὰ τοῦτο μισητὸν ἔτι νῦν καὶ κατά-
1977πτυστον ὀνομάζειν «ἰϊγυπτίοις.
1978ταῦτα δὲ πραχϑῆναι λέ-
19797. ἐγκατακλεισϑεὶς
1980vor Markl.
1981|| χκατακλεισϑεὶς ἐξισωσϑείη F.
198210. κατακλισϑῆναι F. || συνωμότας Mez. Markl, || ἐπιρρῆξαι AE
1983Jann. Pet. Pol., ἐπιρρῆξαν (am Rande yo ἐπιρρέψαι) H, ἐπιρράξαν
1984VVztt.
198512. ϑερμοὺῦ μολίβδου vor Baxter. || καταχεαμένων vor
1986Bentl. Markl.
198713. ταναικοῦ H, ravaitızov Vulg., verbessert von
1988Xyl. Jablonskı, WVytt.
198972 Männer zu Mitverschwornen machte, und zur Helferin eine
1990aus Aethiopien anwesende Königin Namens Aso
1991hatte.
1992Er
1993nahm heimlich das Maals von des Osiris Körper, verfertigte
1994nach dieser Gröfse eine schöne reichgeschmückte Lade und
1995brachte sie zum Gastmahl.
1996Als Alle sich über den bewun-
1997dernswerthen Anblick
1998freuten,
1999versprach Typhon,
2000wie im
2001Scherz, die Lade dem zum Geschenk, der darin liegend sie
2002genau ausfüllen würde.
2003Alle nach der Reihe versuchten es,
2004aber keiner wollte passen,
2005bis zuletzt Osiris
2006selbst
2007hinein-
2008stieg und sich niederlegte.
2009Da liefen die Verschwornen hinzu,
2010warfen den Deckel darauf, verschlossen die Lade von aussen
2011mit Nägeln, gossen heilses Blei darüber, trugen sie an den
2012Fluls hinaus, und entsandten
2013sie durch die Tanitische Mün-
2014dung ins Meer.
2015Daher
2016ist diese Mündung noch jetzt den
201712
201815
p. 45
2019|
2020|
20213
20226
2023cap. 13. 14.
2024356 Xyl.
202523
2026γουσιν ἑβδόμῃ ἐπὶ δέκα ΜΉνΟξ ᾿ϑύρ, ἐν ᾧ τὸν σχορπίον
2027ν
20288 ὁ ἥλιος διέξεισιν.
2029ὄγδοον ἔτος καὶ εἰχοστὸν ἐχεῖνο Be
2030σιλεύοντος Ὀσίριδος"
2031ἔνιοι δὲ βεβιωκέναι φασὶν αὐτόν,
2032οὐ βεβασιλευχέναι zn τοσοῦτον.
2033Πρώτων δὲ τῶν τὸν περὶ Χέμμιν οἰχούντων τόπον IIe-
2034νῶν χαὶ “Σατύρων τὸ πάϑος EN καὶ λόγον ἐμ-
2035βαλόντων u τοῦ reyovoros, τὰς μὲν αἰφνιδίους τῶν
2036ὄχλων ταραχὰς χαὶ πτοήσεις ἔτι νῦν διὰ τοῦτο navızag
20379 προσαγορεύεσϑαι, τὴν δ᾽ Ἶσιν αἰσϑομένην χείρεσϑαι μὲν
2038ἐνταῦϑα τῶν πλοχάμων ἕνα, καὶ aan στολὴν ava-
2039Aus: ὅπου τῇ πόλει μέχρι γῦν ὄνομα Konto (ἕτεροι
204042 δὲ τοὔνομα σημαίνειν οἴονται στέρησιν" τὸ γὰρ ἀποστε-
2041ρεῖν κόπτειν λέγουσι), πλανωμένην δὲ πάντη καὶ ἀποροῦ-
2042σαν οὐδένα προσελϑεῖν ᾿ἀπροσαύδητον, ἀλλὰ καὶ παιδα-
20434, der 17te Athyr entspricht dem 13ten Nov. des jul. Kalenders.
20442. ἐχείνου Hss, verbessert von Xyl. Baxt. Squire.
2045ὅ. τῶν περὶ H.
2046|| χέννιδι Pet., χέννιν Vulg. verbessert von ΧΥΪ.
20478. πτοήσει]
2048ποιήσεις F.
204911. ὅπου τὰ
2050ἢ μέχρι Reiske || ἀναλαβεῖν, κό--
2051πτεσϑαι δὲ ἐν τῇ πόλει ἢ μέχοι νῦν Wyt.
205214. παρελϑεῖν Mez.
2053Bentl.
2054Aegyptern verhafst und wird nur mit Abscheu genannt.
2055Dies
2056soll am 17ten des Monats Athyr geschehen sein, in welchem
2057die Sonne den Skorpion durchläuft.
2058Es war das 28ste Re-
2059gierungsjahr des Osiris; doch behaupten einige, er habe nur
2060so lange gelebt, nicht regiert.
2061Da nun zuerst die in der Umgegend von Chemmis woh-
2062nenden Pane und Satyrn jenen traurigen Vorfall erfuhren und
2063die Kunde des Geschehenen verbreiteten,
2064so werden deshalb
2065noch jetzt die plötzlichen Schrecken und Verwirrungen der
2066Menge panische genannt.
2067Als aber Jsis die Nachricht erhielt.
2068schor sie an dem Orte eine ihrer Locken und legte Trauer-
2069kleider an, wo die Stadt bis auf den heutigen Tag Kopto heilst.
2070Nach anderer Meinung bedeutet dieser Name „Beraubung“:
2071denn berauben heilst koptein.
2072Sie irrte nun überall ängstlich
2073umher, und kam zu Niemanden, ohne ihn anzureden.
2074Auch
207514
207614
p. 46
2077[g)
207824
2079cap. 14.
2080356 Xyl.
2081los συντυχοῦσαν ἐρωτᾶν περὶ τῆς λάρναχος.
2082τὰ δὲ τυ-
2083χεῖν ἑωραχότα, χαὶ φράσαι τὸ στόμα δι᾽ οὗ τὸ ἀγγεῖον
2084οἱ φίλοι τοῦ Ἱπυρῶνος εἰς τὴν ϑάλασσαν ἔωσαν. ἐκ τού-
2085του τὰ παιδάρια μαντικὴν δύναμιν ἔχειν οἴεσϑαι τοὺς
2086Aiyvrariovs, καὶ μάλιστα ταῖς τούτων ὀττεύεσϑαι κληδόσι,
2087παιζόντων ἐν ἱεροῖς καὶ φϑεγγομένων ὅ τι ἂν τύχωσι.
2088b)
2089,ὕ
2090\
2091a)
2092a0
2093-
2094γι,
2095ΜΝ
2096αἰσϑομένην δὲ τῇ ἀδελφῇ ἐρῶντα συγγεγονέναι δι’ ἄγνοιαν
2097ὡς ἑαυτῇ τὸν Ὄσιριν, καὶ τεχμήριον ἰδοῦσαν τὸν μελιλώτι-
2098vov στέφανον ὃν ἐχεῖνος παρὰ τὴν ΙΝέφϑυν κατέλιπε, τὸ
2099’
2100-
2101m
2102One
2103\
2104>
2105\
2106a
2107\
2108f
2109παιδίον ζητεῖν" ἐχϑεῖναι γὰρ εὐϑδὺς τεχοῦσαν διὰ φόβον
2110τοῦ Τυφῶνος" ξεὑρεϑὲν δὲ χαλεπῶς καὶ μόγις, χυνῶν ἐπα-
2111γόντων τὴν Ioıv, ἐκτραφῆναι, καὶ γενέσϑαι φύλακα καὶ
21121. τὰ δ᾽ ἔτυχεν ἑωραχότα vor Baxt. und Bentl.
2113ὅ, ὀτεύεσϑαι
2114Steph.
21157. ἐρῶντας Hss, verbessert von Xyl. Bentl., ἐρούσῃ (lies
211620007) Squire.
21178. Ὄσιριν] ἔριν EFGH Ald. || ἰδοῦσα Vulg.,
2118verbessert von Xyl. || μελιλώτινον] μὲν λάτινον Vulg., verbessert
2119von Xyl. und Squire, Aurıwov Salm., μὲν λώτινον Turn.
21209. παρὼ
2121τῇ Ἱνεφϑύι Reiske.
212210. ἐκϑεῖναι] ἐκεῖνο Hss, verb. von Xyl. ||
2123ἐκεῖνο γὰρ εὐϑὺς --- Τυφῶνος ἀποκεχρυφέναι Semler.
212441.08
2125von Squire ergänzt.
2126selbst einige Kinderchen, die sie traf, fragte sie nach der Lade.
2127Die hatten sie zufällig gesehn, und nannten ihr die Mündung,
2128durch welche die Freunde des Typhon das Gefäfs in’s Meer
2129hinabgestofsen.
2130Daher legen die Aegypter den kleinen Kin-
2131dern eine wahrsagende Kraft bei, und nehmen als Vorzeichen
2132besonders die Ausrufungen, die sie beim Spielen in den Tem-
2133peln zufällig hören lassen.
2134Als darauf Jsis erfuhr, dafs un-
2135bewulst Osiris ihrer Schwester,
2136als wäre
2137es Jsis selbst, in
2138Liebe beigewohnt, und als sie zum Zeichen den Kranz von
2139tHonigklee erblickte, den jener bei der Nephthys zurückgelas-
2140sen, so suchte sie das dieser Verbindung entsprossene Kind-
2141chen: denn die Mutter hatte es gleich nach der Geburt aus
2142Furcht vor dem Typhon ausgesetzt.
2143Mit Müh und Noth fand
2144sie es, indem sie von Hunden geleitet wurde, und nährte es
2145auf.
2146Es ward der Wächter und Gefährte der Jsis und erhielt
214712
p. 47
21483
21499
215012
215115
2152cap. 14. 15.
2153"357 Xyl.
215425
2155ὀπαδὸν αὐτῆς, Ἄνουβιν naar
2156ϑελβη καὶ λεγόμενον
2157τοὺς ϑεοὺς φθομρεοι ὥσπερ οἱ κύνες τοὺς RÄT
2158Ἔχ δὲ τούτου πυϑέσϑαι περὶ τῆς λάρναχος "wg πρὸς
2159τὴν Βύβλου χώραν ὑπὸ τῆς ϑαλάττης ἐξορυμεαν ΔΕ ΘΝΗ, αὖ-
2160τὴν ἐρείκῃ τινὲ μαλϑαχῶς ὁ χλύδων προσέμιξεν" ἡ δ᾽
21616 ἐρείκη κάλλιστον ἔρνος ὀλίγῳ χρόνῳ καὶ μέγιστον ἀνα-
2162δραμοῦσα περιέπτυξε χαὶ περιέφυ xal ἐξ
2163ε γ Πα
2164ΒΉΡΗ ἐντὸς
2165ἑαυτῆς" ϑαυμάσας δὲ ὁ βασιλεὺς τοῦ ΨΗΡΘΙ τὸ μέγεϑος
2166χαὶ περιτεμὼν τὸν περιέχοντα τὴν σορὸν οὐχ ὁρωμένην
2167χόλπον, ἔρεισμα τῆς στέγης ὑπέστησεν.
2168ταῦτα δὲ πνϑεύ-
2169ματί φασι δαιμονίῳ φήμης πυϑομένην τὴν Ἶσιν εἰς Βύ-
2170βλον ἀφιχέσϑαι, καὶ χαϑίσασαν ἐπὶ χρήνης ταπεινὴν χαὶὺ
2171δεδακρυμένην ἄλλῳ μὲν μηδενὶ προσδιαλέγεσϑαι, τῆς δὲ
2172βασιλίδος τὰς ϑεραπαινίδας ἀσπάζεσϑαι χαὶ φιλοφρονϑ8ῖ-
2173σϑαι, τήν TE χόμην παραπλέχουσαν αὐτῶν χαὶ τῷ χρωτὶ
21744. Βύβλου] so Bentl. Squire, Βύβλον Vulg. Βυβλίων Reiske.
21756. ἐρείχη]
2176so EHV Pet., ἐρέκη Vulg., μυρέκη Mez., desgl. vorige Zeile.
21776. εἰς
2178κάλλιστον Squire, Reiske.
217910. χόλπον] κόρμον Salm. Markl.,
2180χόρμον, κλάδον, λόχμην, κόμην Reiske. || ταῦτά τὲ vor Markl.
2181den Namen Anubis.
2182Dieser soll eben so für die Götter wa-
2183chen, wie die Hunde für die Menschen.
2184Ueber die Lade erfuhr Jsis ferner, dafs dieselbe in der Ge-
2185gend von Byblos durch die Meereswellen an’s Land gespült
2186und an einer Erike sanft abgesetzt sei.
2187Die Erike, als herr-
2188lichster Sprofs in kurzer Zeit grofs aufgewachsen, umschlois
2189einhüllend die Lade, und verbarg sie ganz in sich.
2190Der Kö-
2191nig des Landes bewunderte die Grölse des Gewächses, schnitt
2192den Theil mit dem ungesehn darin enthaltenen Sarge ab, und
2193stellte ihn als Stütze unter sein Dach.
2194Dies erfuhr Jsis durch
2195einen wunderbaren Hauch des Gerüchtes, und kam nach Byblos,
2196wo sie sich verweint und in dürftiger Gestalt an eine Quelle
2197setzte, und mit keinem Menschen sprach; nur den Mägden der
2198Königin begegnete sie freundlich und liebreich, floeht ihnen
2199das Haar und hauchte ihnen den wunderbaren Wohlgeruch
220015
220115
p. 48
2202©
220316
220416
220526
2206cap. 15. 16.
2207357 Xyl.
2208ϑαυμαστὴν εὐωδίαν ἐπιπνέουσαν ἀφ᾽ ἑαυτῆς.
2209ἰδούσης δὲ
2210m
2211)
2212\
2213’
2214er
2215"Ὁ
22160
2217/
2218τῆς βασιλίδος Tas ϑεραπαινίδας ἵμερον ἐμπεσεῖν τῆς ξέ-
2219vg τῶν τὸ τριχῶν τοῦ τὲ γρωτὸς ἀμβροσίαν πνέοντος"
2220οὕτω δὲ μεταπεμφϑεῖσαν καὶ γενομένην συνήϑη ποιήσα-
2221σϑαι τοῦ παιδίου τὴν τίτϑην.
2222ὄνομα δὲ τῷ μὲν βασιλεῖ
22237
2224᾿
2225-
2226N
2227δὶ τυ ννε;
2228€
2229΄
2230[4
2231Measxavödoov eivai φασιν, αὐτῇ δὲ οἱ μὲν “Ιστάρτην οἱ
2232δὲ ΦΣάωσιν οἱ δὲ Νεμανοῦν, ὅπερ ἂν λληνες Admvaida
2233σπροσείποιξν.
2234Τρέφειν δὲ τὴν low ἀντὲ μαστοῦ τὸν δάχτυλον εἰς
2235'
2236\
22377
2238mu
2239,
2240m
22417
2242\
2243ὔ
2244\
2245τὸ στόμα τοῦ παιδίου διδοῦσαν, νύχτωρ δὲ περιχαίξιν τὰ
2246ϑνητὰ τοῦ σώματος, αὐτὴν δὲ γενομένην χελιδόνα τῇ κίονι
2247σεριπέτεσϑαι χαὶ ϑρηγεῖν, ἄχρις οὗ τὴν βασίλισσαν πα-
2248ραφυλάξασαν χαὶ ἐκχραγοῦσαν ὡς EldE περικαιόμενον τὸ
22491. 2. ἰδούση δὲ τῇ βασιλίδι oder ἰδοῦσαν δὲ τὴν βασίλιδα Reiske.
22502. εἰς ἵμερον Salm. Reiske.
22513. τριχῶν εὖ διακειμένων, τοῦ Te
2252Reiske.
2253ὅ, τὴν zu tilgen oder in αὐτὴν zu verändern.
2254WVytt.
2255[αὐ]τὴν Düb.
22566. άλκαρϑον Baxter.
22576 und 8. αὐτὴν δὲ und
2258προσειπεῖν vor Markl. und Reiske. || σπάρτην Vulg.
22597. A9r-
2260vaida] τιϑηνίδα VVyit.
22619. ἀντὶ τοῦ μαστοῦ FH.
226210. τοῦ
2263παιδίου διδοῦσαν] entweder τῷ παιδίῳ oder τιϑεῖσαν WYytt. || ἐν--
2264διδοῦσαν Reiske.
226513. ἐκκραγοῦσαν)
2266so Bentley, #2200yovonv
2267AEFH, χεχραγεῖσαν ἃ Ald. Bas. Xyl., ἐγκραγοῦσαν Steph. Wytt.
2268ein, der ihr selbst eigen war.
2269Als die Königin ihre Mägde
2270sah, so fühlte sie ein Verlangen nach der Fremden, deren
2271Locken und Haut einen ambrosischen Duft verbreiteten, und
2272liefs sie holen.
2273Bald wurde sie mit ihr vertraut und machte
2274sie zur Amme ihres Kindleins.
2275Der Name des Königs soll
2276Malkandros sein; die Königin nennen einige Astarte, andere
2277Saosis, noch andere Nemanun, was im Hellenischen etwa der
2278Athenais gleichkommt.
2279|
2280Jsis nährte das Kindlein, indem sie ihm statt der Brust den
2281Finger in den Mund steckte, und verbrannte bei Nacht die
2282sterblichen Theile des Körpers;
2283sie selbst verwandelte sich
2284in eine Schwalbe, und umflog klagend jene Säule; bis einst
2285die Königin, die sie beobachtete, laut aufschrie, als sie ihren
22866
228712
p. 49
2288cap. 16. 17.
2289357 Xyl.
229027
2291Botpos, ἀφελέσϑαι τὴν ἀϑανασίαν αὐτοῦ. τὴν
2292δὲ ϑεᾶν
2293φανερὰν γενομένην αἰτήσασθαι τὴν κίονα τῆς στέγης,
22943 ὑφελοῦσαν δὲ ῥᾷστα περικόψαι τὴν ἐρείκην"
2295εἶτα ταύ-
2296-
2297’
2298/
2299,
2300\
2301,
2302Σ
2303;
2304την μὲν ὀϑόνη περιχαλύψασαν χαὶ μῦρον χαταχεαμέγνην
2305ἐγχειρίσαι τοῖς βασιλεῦσι (χαὶ νῦν ἔτι σέβεσϑαι Βυβλίους
23066 τὸ ξύλον ἐν ἱερῷ κείμενον 'loıdog), τῇ δὲ σορῷ περιπε-
2307σεῖν, καὶ κωκῦσαι τηλικοῦτον ὥστε τῶν παίδων τοῦ βα-
2308,
2309\
2310,ὔ
2311:
2312τς
2313\
2314\
2315/
2316>
2317σιλέως τὸν νεώτερον ἐνθανεῖν, τὸν δὲ πρεσβύτερον μεϑ
2318€
2319m
23205)
2321\
2322\
2323τι
2324“-.
23257
2326)
23279 ἑαυτῆς ἔχουσαν καὶ τὴν σορὸν εἰς πλοῖον ἐνθεμένην ἀνα-
2328χϑῆναι.
2329τοῦ δὲ Φαίδρου ποταμοῦ πνεῦμα τραχύτερον
2330ἐχϑρέψαντος ὑπὸ τὴν ἔω, ϑυμωϑεῖσαν ἀναξηρᾶναι τὸ
233112 ῥεῖϑρον.
2332Ὅπου δὲ πρῶτον ἐρημίας ἔτυχεν, αὐτὴν χαϑ' ἑαυτὴν
2333γενομένην ἀνοῖξαι τὴν λάρναχα, καὶ τῷ προσώπῳ τὸ πρό-
233415 σωπον ἐπιϑεῖσαν ἀσπάσασϑαι καὶ δακρύειν" τοῦ δὲ παι-
23353. ἐρείκην] so EH Pet., ἐρέκην Vulg.
23368. ἐκϑανεῖν Reiske, VVytt.
233711. ἐκϑρέψαντος) so ΔῈ Ald. Bas. Xyl., ἐκτρέψαντος FGH Steph.,
2338ἐκπέμψαντος Markl., ἐκστρέψαντος oder ἐχρίψαντος Reiske.
2339Säugling in den Flammen sah, und ihm dadurch die Unsterb-
2340lichkeit entzog. Nun offenbarte sich die Göttin und verlangte
2341jene Säule, zog sie leicht unter dem Dache weg und schnitt
2342die Erike ringsumher ab.
2343Darauf hüllte sie diese in ein Lei-
2344nentuch, gofs Salben darüber und händigte sie den Herrschern
2345ein (noch jetzt verehren die Byblier das im Tempel liegende
2346Holz der Jsis); dann warf sie sich über den Sarg und schluchzte
2347so heftig, dafs von den Söhnen des Königs der jüngere starb:
2348den älteren nahm sie nebst dem Sarge zu sich in ein Schiff
2349und fuhr davon.
2350Als der Flufs Phaidros gegen Tagesanbruch
2351einen rauheren Wind erzeugte, liels sie zürnend sein Bett ver-
2352trocknen.
2353Sobald sie in die Einsamkeit gelangte und mit sich allein
2354war, öffnete sie die Lade, legte ihr Gesicht an das des Tod-
2355ten und küfste es weinend.
2356Da der Knabe stillschweigend
2357von hinten herbei kam und sah was vorging, so wandte sie,
2358b
2359Ω
236017
p. 50
236128
2362cap. 17.
2363357 Xyl.
2364"
2365Er
2366m
2367„7
2368δίου σιωπῇ προσελϑόντος ἐκ τῶν ὄπισϑεν καὶ καταμαν-
2369ϑάνοντος αἰσϑομένην μεταστραφῆναι χαὶ δεινὸν ὑπὸ 00-
2370m
2371;
2372\
2373:
2374)
2375᾽
2376γῆς ἐμβλέψαι, τὸ δὲ παιδίον οὐκ ἀνασχέσϑαι τὸ τάρβος,
2377)
2378\
2379)
2380ns
2381e
2382͵,
2383)
2384“
2385>
2386ὃ.
2387ἃ
2388yr
2389ἀλλὰ anodaveiv.
2390οἱ δέ φασιν οὐχ οὕτως, ἀλλ᾽ ὃν εἴρηται
2391Toonov ἐχπεσεῖν
2392εἰς τὴν ϑάλασσαν.
2393ἔχει δὲ τιμὰς διὰ
2394\
2395c
2396BLEN
2397>)
2398τὴν ϑεόν" ὃν γὰρ Gbovow Alyintioı παρὰ τὰ συμπόσια
2399,
2400αὖ
2401“-
2402\
2403--
2404"ω
2405Πανέρωτα τοῦτον εἶναι.
2406τινὲς δὲ τὸν μὲν παῖδα καλεῖ-
2407\
24083
2409\
24107
2411σϑαι Παλαιστινὸν ἢ Πηλούσιον, καὶ τὴν πόλιν ἐπώνυμον
2412᾿
2413m
2414v
2415As
2416ς
2417\
2418m
2419m
2420\
2421)
2422art
2423αὑτοῦ γενέσϑαι χτισϑεῖσαν ὑπὸ τῆς ϑεοῦ, τον ὃ
2424/
2425᾿
2426΄
2427Ὁ
2428m
2429\
2430e
2431a
2432göousvov Maviowra πρῶτον εὑρεῖν μουσικὴν ἱστοροῦσιν.
2433BJ;
24347
2435/
2436\
2437)
2438\
2439|
24407]
2441\
2442͵
2443ἔνιοι δέ φασιν ὄνομα μὲν οὐδενὸς εἶναι, διάλεχτον δὲ πί-
2444vovow ἀνϑρώποις καὶ ϑαλδιάζουσι πρέπουσαν ,,αἴσιμα
2445\
2446u
2447ων
2448\
2449m
2450Te τοιαυτὰ nagein“" τοῦτο γὰρ τῷ ανέρωτι φραζόμε-
2451γον ἀναφωνεῖν ἑχάστοτε τοὺς “Ἰϊγυπτίους" ὥσπερ ἀμέλει
24523. δὲ vor παιδίον fehlt in FPet. || παιδέον tilgt Beiske.
24534.ἀλλ᾽ ὡς
2454εἴρηταν τρόπον Hss, verbessert von Xyl. der auch vorschlägt ὡς ei-
2455ρηται πρότερον.
24568.Ξἐπώνυμον αὐτοῦ Markl.
24579. ἀπ᾽ αὐτοῦ] ὑπ᾽ ar-
2458τοῦ Π.
245911. διάλεκτον] „sententia flagitat ᾧδήν.“ Reiske.
246013. τοῦτο]
2461so am Rande von V, τούτῳ Vulg. || φραζομένους oder φράζοντας
2462Squire, εὐφραινομένους Reiske.
2463dies bemerkend, zornig sich um, und warf ihm einen so fürch-
2464terlichen Blick zu, dals er den Schreck nicht ertrug, sondern
2465starb.
2466Einige behaupten indefs, nicht so, sondern auf die oben-
2467erwähnte Art sei er in’s Meer gefallen.
2468Jhm wird um der
2469Göttin willen Verehrung erwiesen: denn er soll der Maneros
2470sein, den die Aegypter bei ihren Gastmälern besingen.
2471Einige
2472meinen, das Kind habe Palaistinos oder Pelusios geheilsen, und
2473die von der Göttin gegründete Stadt Pelusion sei nach ihm
2474benannt; der Maneros der Lieder aber — erzählen sie — habe
2475zuerst die Musik erfunden.
2476Einige aber halten Maneros nicht
2477für den Namen einer Person, sondern für eine, den Trinken-
2478den und Schmausenden ziemliche Redensart, wie etwa: möge
2479es wohl bekommen! denn dies meinten immer die Aegypter
2480mit dem Ausdrucke Maneros, so oft sie sich ihn zuriefen.
2481Eben
2482so ist auch gewils das Todtenbild in einem Kästchen, was
248312
p. 51
2484cap. 17. 18.
2485"358 Xyl.
2486|
248729
2488καὶ τὸ δεικνύμενον αὐτοῖς εἴδωλον. ἀνϑρώπου. τεϑνηχότος.
2489ἐν χιβωτίῳ περιφερόμενον. οὐκ ἔστιν ὑπόμνημα τοῦ περὶ
24904 Ὀσίριδος πάϑους, ἧ τινες ὑπολαμβάνουσιν, ἀλλ᾽ οἰνωμέ-
2491vovg Bann αὑτούς, χρῆσϑαι τοῖς παροῦσι καὶ ἀπο-
2492λαύειν, ὡς πάντας αὐτίχα μάλα τοιούτους καῤῃτοβν οὗ
24936 χάριν ἐπὶ χῶμον ἐπεισεγούσι:
2494a
2495Τῆς δὲ Ἴσιδος πρὸς τὸν. υἱὸν ρον ἐν βούξιν: 708- 18
2496φόμενον πορευϑείσης, τὸ δ᾽ ΠΣ ἐχποδὼν ἀποϑεμένης,
24979 Tugane Re eprie γύχτωρ πρὸς τὴν σελήνην ἐντυ-
2498χεῖν αὐτῷ, "καὶ τὸ σῶμα ΕΟ ΤΌΝΟΣ διελεῖν εἰς τεσσα-
2499ρεσχαίδεκα μέρη καὶ διαρρίινψαιν" τὴν δ᾽ Ἶσιν πυϑομένην
250012 ἀναζητεῖν, ἐν βάριδι παπυρίνῃ τὰ ἕλη διεκπλέουσαν" ὅϑεν
2501οὐχ ἀδιχεῖσϑαι τοὺς ἐν παπυρίνοις σχάφϑσι πλέοντας ὑπὸ
2502τῶν χροχοδείλων, ἢ φοβουμένων ἢ σεβομένων διὰ τὴν
250315 ϑεόν.
2504ἐχ τούτου δὲ καὶ πολλοὺς τάφους Ὀσίριδος ἐν
25052. οὐκ εἶναι ὑπόμν. Markl.
25068. οἰομένους vor Markl.
25075. ἐπο-
2508β
2509μένους F. || οὗ] τούτου Hutten, τοῦ’ ἱλαροῦ Reiske.
251012. τὼ
2511ἕλη] so Bas. Xyl. Squire, τὰ δὲ ἕλη Vulg.
251214. διὰ] δὴ oder
2513δηϑεν Reiske, νὴ Alta Fähse.
2514᾽ν"
2515man vorzeigt und herumträgt, nicht eine Erinnerung an die
2516Leidensgeschichte des Osiris, wie einige annehmen, sondern
2517beim Weine ermuntern
2518sie sich dadurch zum Gebrauch und
2519Genufs des Vorhandenen, weil sie alle schr bald dem Bilde
2520gleich sein würden; deshalb wird es beim Feste vorgeführt.
2521Als aber Jsis zu ihrem Sohne Horos, der in Buto erzogen 18
2522ward, reisete, setzte sie das Gefäls mit dem Ösirisleibe bei
2523Seite; Typhon in der Nacht beim Mondscheine jagend traf
2524darauf, erkannte den Körper, zerrifs ihn in 14 Theile und
2525streute sie umher.
2526Sobald Jsis dies erfahren, suchte sie die
2527einzelnen Theile wieder zusammen, indem sie auf einem Na-
2528chen von Papyrus die Sümpfe durchschiffte.
2529Deshalb sollen
2530die in solehen Fahrzeugen Schiffenden von den Krokodillen,
2531sei’s aus Scheu sei’s aus Ehrfurcht vor der Göttin, nicht ver-
2532letzt werden.
2533Aus diesem Grunde nennt man auch so viele
p. 52
2534©
253519
253619
253730
2538cap. 18. 19.
2539358 Xyl.
2540Aiyinto λέγεσϑαι διὰ τὸ προστυγχάνουσαν ἑχάστῳ μέ-
2541\
2542-
2543ζ
2544)
2545Ψ
2546"
2547ρὲν ταφὰς ποιεῖν.
2548οἱ δὲ οὔ φασιν, ἀλλὰ εἴδωλα ποιου-
2549N
2550[4
2551δ
2552ἃ
2553’
2554/
2555c
2556\
2557m
2558-Ὁ
2559μένην διδόναι χαϑ' ἑχαάστην πόλιν, ὡς τὸ σῶμα διδοῦσαν,
2560ὅπως παρὰ πλείοσιν ἔχῃ τιμάς, κἂν ὁ Γυφῶὼν ἐπιχρατήσῃ
2561nf
2562\
2563/
2564m
2565Er
2566τοῦ Ὥρου, τὸν ἀληϑινὸν τάφον ζητῶν, πολλῶν λεγομέ-
2567je
2568\
2569ὰ
2570͵͵
2571>
2572/
2573"
2574/
2575\
2576“Ὁ
2577“
2578γων χαὶ δεικνυμένων, ἀπαγορδύσῃ.
2579μόνον δὲ τῶν μερῶν
258074
2581,
2582\
2583Ἄ
2584)
2585ς
2586τ
2587\
25885)
2589κω
2590)
2591\
2592\
2593τοῦ Ὀσίριδος τὴν σιν οὐχ εὐροεῖν τὸ αἰδοῖον, δὕύϑυς γαρ
2594εἰς τὸν ποταμὸν ῥιρφρϑῆναι, καὶ γεύσασϑαι τόν TE λὲπι-
2595δωτὸν αὐτοῦ χαὶ τὸν φάγρον καὶ τὸν ὀξύρυγχον, οὗς μά-
2596λιστα τῶν ἰχϑύων ἀφοσιοῦσϑαι" τὴν δ᾽ ᾿Ισιν ἀντ᾽ ἐχείνου
2597᾿μίμημα ποιησαμένην χαϑιερῶσαι τὸν φαλλόν, ᾧ καὶ νῦν
2598ἑορτάζειν τοὺς Alyvnriove.
2599Ἴπειτα τῷ Ὥρῳ τὸν Ὄσιριν ἐξ Ἅιδου παραγενόμενον
2600διαπονεῖν ἐπὶ τὴν μάχην καὶ ἀσκεῖν" εἶτα διδρωτῆσαι τί
26013. διαδοῦναι Markl. Reiske.
26024. ὅπως τε παρὰ Squire.
26031. εὐθὺ
2604FCGH Ald. Bas.
26059. οὖς) so Bas. Xyl. Squire, og ovs Vulg.,
2606οὺς ὡς Baxt. Reiske, ὡς οὗ Salmas.
260711, φαλὸν ΕΘΗ.
260814. δὲα--
2609πονεῖν] so Pet. und am Rande von A, διαπομένειν Vulg., διάρρων--
2610γύειν Salm., διαπαιδεύευν Petav., διακονεῖν Fähse.
2611Osirisgräber in Aegypten, weil Jsis da. wo sie jedem einzel-
2612nen Theile aufstiels, ein Grab errichtete.
2613Andere läugnen dies,
2614und sagen, sie habe Scheinbilder gemacht und den einzelnen
2615Städten übergeben, als ob sie den wahren Körper gäbe, da-
2616mit ihm von mehreren Seiten Verehrung wiederführe, und da-
2617mit Typhon, wenn er etwa den Horos besiegte und das ächte
2618Grab aufsuchte, irre geleitet werde, da man ihm alsdann viele
2619Gräber nennen und zeigen würde.
2620Von den Theilen des Osi-
2621ris konnte Jsis das Schamglied allein nicht auflinden: denn
2622dies ward gleich in den Flufs geworfen, und von dem Lepi-
2623dotos dem Phagros und dem ÖOxyrynchos verzehrt, welche
2624unter allen Fischen am meisten verabscheut werden.
2625An sei-
2626ner Statt machte Jsis eine Nachbildung und weihte den Phal-
2627los, den auch noch jetzt die Aegypter feiern.
2628Darauf kam Osiris aus der Unterwelt zum Horos, um ihn
2629zum Kampfe zu rüsten und einzuüben; dann fragte er ihn,
p. 53
2630cap. 19.
2631358 Xyl.
263231
2633κάλλιστον ἡγεῖται" τοῦ δὲ φήσαντος τῷ πατρὶ χαὶ τῇ
2634μητρὶ τιμωρεῖν κακῶς παϑοῦσιν, δεύτερον ἐρέσϑαι τί χρη-
2635σιμώτερον οἴεται ζῶον εἰς μάχην ἐξιοῦσι"
2636τοῦ δ᾽ Ὥρου
263798)
2638ἵππον εἰπόντος, ἐπιϑαυμάσαι καὶ διαπορῆσαι πῶς οὐ λέ-
2639δεν σον
2640’
26412
2642δὰ
2643᾿
2644᾽
2645ὡ
2646Ύ
2647\
2648Ἐ
2649ς
2650͵
2651οντα μᾶλλον ἀλλ᾽ ἵππον"
2652εἰπεῖν οὖν τὸν ᾿Ζρον ὡς λέων
2653= μὲν ὠφέλιμον ἐπιδεομένῳ βοηϑείας, ἵππος δὲ φεύγοντα
2654διασπάσαι καὶ χαταναλῶσαι τὸν πολέμιον.
2655ἀκούσαντα
2656οὖν ἡσϑῆναιν τὸν "Ὅσιριν, ὡς ἱκανῶς παρασχευασαμέγου b
26579 τοῦ Ὥρου.
2658λέγεται δὲ ὅτι πολλῶν μετατιϑεμένων ἀεὶ
2659πρὸς τὸν ὭὯρον χαὶ ἡ παλλαχὴ τοῦ Tupavog ἀφίχετο
2660Θούηρις" ὄφις δέ τις ἐπιδιώχων αὐτὴν ὑπὸ τῶν περὶ τὸν
266112 Ὧρον χατεχόπη" καὶ νῦν διὰ τοῦτο σχοινίον τι προβα-᾿
2662λόντες εἰς μέσον καταχόπτουσι.
2663τὴν μὲν οὖν μάχην ἐπὶ;
26644. ἵππον] λύκον Benseler.
26655. ἀλλ᾽ ἵππον εἶπεν" εἰπεῖν Wytt.
26667. διασπασαι) διαρπάσαι, διαπαλαῖσαι, διάπραξαι Wyt.
2667710. πα-
2668λακὴ FGH.
266911. περὶ woov G.
267012. προβαλόντες) so E Bentl.
2671Markl. Squire, προβάλλοντες FG, προσβάλλοντες H, προσβαλόντες
2672Vulg.
2673was er für das Schönste erachte?
2674Horos antwortete, die dem
2675Vater und der Mutter wiederfahrene Unbill zu rächen.
2676Jener
2677fragte zum andern Mal, welches Thier ihm am nützlichsten
2678dünke für die zum Kampfe ausziehenden? Als Horos das Pferd
2679nannte, wunderte sich jener, und forschte weiter, warum er
2680nicht vielmehr den Löwen als das Pferd genannt?
2681Horos er-
2682wiederte, der Löwe sei zwar nützlich für den, welcher der
2683Hülfe bedürfe, das Pferd aber diene zur Verfolgung der Flie-
2684henden und zur Vernichtung des Feindes.
2685Osiris freute sich,
2686als er dies hörte, weil ihm nun Horos hinlänglich zum Kam-
2687pfe gerüstet schien. Weiter wird erzählt, dafs als immer mehr
2688von der Gegenpartei zum Horos übergingen, auch Typhon’s
2689 Kebsweib Thueris anlangte.
2690Eine
2691sie verfolgende Schlange
2692ward vom Horos zerhauen.
2693Deshalb wird noch jetzt |bei den
2694Weihen] ein Strick hingeworfen und zerhauen.
2695. Der Kampf
2696nun währte viele Tage und Horos siegte; Jsis aber, welcher
2697der gefesselte Typhon übergeben ward, tödtete diesen nicht,
p. 54
269820
269920
270032
2701cap. 19. 20.
2702358 Xyl.
2703\
2704[4
2705,
2706ὕ
2707\
2708m
2709\
2710®
2711\
2712πολλὰς ἡμέρας γενέσϑαι, χαὶ χρατῆσαι τὸν ρον, τὸν
2713Τυφῶνα δὲ τὴν σιν δεδεμένον παραλαβοῦσαν οὐκ ἀνε-
2714λεῖν, ἀλλὰ καὶ λῦσαι καὶ μεϑεῖναι" τὸν δὲ ρον οὐ με-
2715τρίως ἐνεγκεῖν, ἀλλ᾽ ἐπιβαλόντα τῇ μητρὶ τὰς χεῖρας ἀπο-
27167
2717“
2718“Ὁ
2719\
2720’
2721᾿
2722cm
2723“ω
2724\
2725ee)
2726σπάσαι τῆς κεφαλῆς τὸ βασίλειον, Loumv δὲ περιϑεῖναι
2727βούχρανον αὐτῇ κράνος. τοῦ δὲ Τυφῶνος δίχην τῷ "Row
2728γοϑείας λαχόντος, βθοηϑήσαντος τοῦ ομοῦ τὸν 'ῶρον
2729ς
2730\
2731“
2732-
2733/
2734“
2735\
2736\
2737ms
2738\
2739ὑπὸ τῶν ϑεῶν γνήσιον χριϑῆναι, τὸν dE Tvpava δυσὶν
2740ἄλλαις μάχαις χαταπολεμηϑῆναι, τὴν δ᾽ Ἶσιν ἐξ Ὀσίρι-
2741δος μετὰ τὴν τελευτὴν συγγενομένου τεχεῖν ἡλιτόμηνον
2742χαὶ ἀσϑενῇ τοῖς κάτωϑεν γυίοις τὸν Aonoxoarnv.
2743Ταῦτα σχεδόν ἐστι τοῦ μύϑου τὰ κεράλαϊα; τῶν δυ-
2744σφημοτάτων ἐξαιρεϑύντων; οἷόν ἐστι τὸ “ὦ τὸν par
2745διαμελισμὸν καὶ τὸν Ἴσιδος ἀποχεραλισμόν.
2746ὅτι μὲν οὖν,
2747ἄς βοηϑήσαντος δὲ τοῦ Ἕρμου καὶ τὸν ἵΩρον vor Reiske.
27489, χκα-
2749ταπολεμηϑῆναι] so FGH, καταπολεμωϑήναι Vulg.
27509. 10. Ἶσιν
2751ἐξ ᾿Οσίριδος μετὰ τὴν τελευτὴν συγγενομένου)
2752so G; was schon
2753Reiske
2754statt
2755der bisherigen Umstellung Ἴσιν μετὼ τὴν τδλευτὴν ἐξ
2756᾿Οσίριδος vorschlug.
275713. τὸ τὸν περὶ τοῦ “Ὥρου F. || Ωρου]
2758vielmehr ᾿Οσέριδος Reiske.
2759sondern löste und entliefs ihn.
2760Dies ertrug Horos nicht mit
2761Gleichmuth; er legte sogar Hand an seine Mutter und rifs ihr
2762die Krone vom Haupt, Hermes aber setzte ihr einen kuhköpfi-
2763gen Helm auf.
2764Als Typhon darauf den Horos wegen unehe-
2765licher Geburt verklagte, so ward mit Hülfe des Hermes der
2766Horos von den Göttern als ächt anerkannt, und Typhon in
2767zwei andern Schlachten gänzlich überwunden. Endlich gebar
27687915. vom Osiris, der nach seinem Tode ihr beiwohnte, den
2769vorzeitigen und an den unteren Gliedern unkräftigen Harpo-
2770krates.
2771Dies ungefähr ist der Hauptinhalt der Sage, mit Auslas-
2772sung des widerwärtigsten, wozu die gliedweise Zerstückelung
2773des Horos und die Köpfung der Jsis gehören.
2774Wenn aber
2775Jemand annehmen und behaupten wollte, dies alles sei in Be-
2776zug auf die glückselige und unvergängliche Natur, welcher
277712
p. 55
2778cap. 20.
2779358 Xyl.
278033
2781εἰ ταῦτα περὶ τῆς μαχαρίας καὶ ἀφϑάρτου φύσεως, zad"
2782ἣν μάλιστα νοεῖται τὸ ϑεῖον, ὡς ἀληϑῶς πραχϑέντα καὶ
2783συμπεσόντα δοξάζουσι καὶ λέγουσιν,
2784ἀποπτύσαι δεῖ καὶ καϑήρασϑαι στόμα
2785χατ᾽ Aloyvhov, οὐδὲν δεῖ λέγειν πρὸς σέ" καὶ γὰρ αὐτὴ
2786δυσχολαίνεις τοῖς οὕτω παρανόμους χαὶ βαρβάρους δόξας.
2787περὶ ϑεῶν ἔχουσιν.
2788ὅτι δ᾽ οὐκ ἔοικε ταῦτα χομιδῇ wv-
2789τω
2790=
2791en
2792wann
2793i
2794ϑεύμασιν ἀραιοῖς καὶ διαχένοις πλάσμασιν, οἷα ποιηταὶ
2795χαὶ λοχογράφοι- καϑάπερ, οἱ ἀράχναι γεννῶντες ap ἑαυ-
2796τῶν an ἀρχῆς ἀνυποϑέτου ὑφαίνουσι καὶ ἀποτείνουσιν,
2797ἀλλ᾽ ἔχεν τινὰς ἀπορίας χαὶ nadwv διηγήσεις, αὐτὴ οἷ-
2798σϑα.
2799χαὶ χαϑάπερ οἱ μαϑηματικοὶ τὴν ἴριν ἔμφασιν
2800εἶναι τοῦ ἡλίου λέγουσι ποικιλλομένην τῇ πρὸς τὸ νέφος
28014. dei] δὴ F. || τὸ vor στόμα der Hss tilgen Reiske und VVytt.
280210. ἀπαρχὰς ἀνυποθϑέτους vor Baxter u. Bentley.
280311. ἔχει) so
2804EFH Pet.,
2805ἔχειν Vulg.
2806Ι] ἀπορίας) ὑπονοίας
2807Markl.,
2808ἱστορίας
2809Beiske, WVytt. || αὐτὴ οἶσϑα] so Reiske, blos αὐτῇ Hss, αὐτὴ δρᾷς
2810Squire, δείξεν αὐτὸ WVytt., οἴομαι δοκεῖν Baxter, der ἔχειν bei-
2811behält.
281213. πονκιλομιένην F.
2813zumeist entsprechend das Göttliche gedacht wird, wirklich ge-
2814schehn und vorgefallen: dann — um mit Aischylos zu reden —
2815„mufs man ausspeien und den Mund sich reinigen“.
2816Dies be-
2817darf bei dir kaum der Erinnerung:
2818denn du selbst zürnest
2819denen, welche so gottlose und rohe Ansichten von den Göt-
2820tern haben. JIndessen ist dir auch bewufst,
2821dafs
2822es nicht
2823gänzlich müfsige Fabeleien und leere Gebilde sind, wie sie
2824die Dichter und Mährchenschreiber gleich den Spinnen, ohne
2825irgend einen haltbaren Grund und Anfang aus sich selbst her-
2826_ aus weben und vor uns ausbreiten, sondern dafs jene Sagen
2827eine Erzählung von Bedrängnils und Leiden in sich fassen.
2828Und so wie die Naturforscher den Regenbogen für ein Gegen-
2829bild der Sonne erklären, das durch das Zurücktreten der Er-
2830scheinung an die Wolke bunt wird, so ist hier die Sage das
2831Gegenbild einer Wahrheit, welche ihre Bedeutung auf etwas
28323
2833--
p. 56
283434
2835cap. 20.
2836"959 Xyl.
2837ἀναχωρήσει τῆς ὄψεως, "οὕτως ὁ μῦϑος ἐνταῦϑα λόγου
2838τινὸς Eupaoig ἐστιν ἀναχλῶντος ἐπ᾽ ἄλλα τὴν διάνοιαν,
2839ὡς ὑποδηλοῦσιν αἴ τὲ ϑυσίαι τὸ πένϑιμον ἔχουσαν καὶ
2840σχυϑρωπὸν ἐμφαινόμενον, al TE τῶν ναῶν διαϑέσεις, πὴ
2841μὲν ἀνειμένων εἰς πτερὰ χαὶ δρόμους ὑπαιϑρίους καὶ κα-
2842ϑαρούς, πῆ δὲ χρυπτὰ καὶ σχότια χατὰ γῆς ἐχόντων στο-
2843λιστήρια ϑηβαίοις ἐοιχότα χαὶ σηχοῖς, οὐχ ἥχιστα δὲ N
2844τῶν Ὀσιρείων δόξα" πολλαχοῦ γὰρ χεῖσϑαι λεγομένου
2845τοῦ σώματος, ὀνομάζεσϑαι πολίχνην λέγουσιν ὡς μόνην
2846\
2847y
2848y
2849\
2850)
2851m
2852τὸ ἀληϑινὸν ἔχουσαν, Ev τε βύδῳ τοὺς εὐδαίμονας τῶν
2853Αἰγυπτίων καὶ δυνατοὺς μάλιστα ϑάπτεσϑαι, φιλοτιμου-
2854μένους ὁμοτάφους εἶναι τοῦ σώματος Ὀσίριδος,
2855ἐν δὲ
28561. ἀναχρώσει Wyıt., ἀνακλάσει Beiske.
28577. ϑηβαίοις} so die Hss,
2858ϑήκαιυς Xyl. WVytt., ϑηλάκους (ob HvAazoıs?) oder ϑησαυροῖς Xyl.,
2859ϑήβαις Salın. Bentl. vgl. Hesych. s. v. ϑήβη; πόλις Βοιωτίας καὶ
2860κιβώτιον., ϑηκαίοις (ἐνταφίοις) Bouhier in: Tusculane de Ciceron.
2861Parıs 1732. 8°. p. 356 Nota 1., σπηλαίοις Squire, ἐφηβείοις Reiske,
2862συβοσίοις Semler, Kaltwasser. || za vor σηκοῖς tilgt Toup append.
2863Theoer. p. 44. || vor καὶ ergänzt Böttcher τάφους.
28648. yao von
2865Reiske hinzugefügt.
28669. ὀνομάζεσθαι] so EFH, τήν τε γὰρ ἐχει--
2867τῖνον ὀνομάζεσθαι G, Ἄβυδον ἴσως 7 Μέμφιν ὀνομαΐζεσϑαιυ]δ.»
2868Ἄβυδον ὅμως χαὶ Μέμφιν ὀνομαζεσϑαι Schmidt Forschungen
28691.
2870p. 66. [[1λέγουσιν] ἴσχυσεν Beiske.
287110. τὸν ἀληϑινὸν EFH, τῶν
2872ἀληϑινῶν ἃ.
2873anderes hin abspiegelt.
2874Hierauf deuten die Opferfeste mit ihrer
2875traurigen und düstern äufsern Erscheinung, hierauf die Ein-
2876richtungen der Tempel, die theils in oflne heitre Gänge und
2877Flügel sich ausbreiten, theils verborgene dunkle unterirdische
2878Räume enthalten, ähnlich den Höhlen und Ställen.
2879Vorzüg-
2880lich bezeugt dies die Ansicht von des Osiris Grabtempeln:
2881denn obgleich sein Körper an vielen Orten
2882liegen soll, so
2883nennt man doch einen Flecken, als der allein den ächten Kör-
2884per besitze.
2885Jn Abydos lassen sich vorzugsweise die reichen
2886und angesehenen Aegypter beerdigen, weil sie eine Ehre darein
2887setzen, dieselbe Grabstätte wie der Körper des Osiris zu ha-
2888ben.
2889Jn Memphis wird der Apis, das Abbild von des Osiris
2890%
289112
p. 57
2892cap, 20. 21.
2893359 er
289435
2895Μέμφει a Zu τὸν An, dolon.. ὄντα τῆς ἐχείνου.
2896ψυχῆς, ὅπου χαὶ τὸ σῶμα χεῖσθαι" καὶ τὴν μὲν πόλιν
28978 οἱ μὲν ὅρμον RR? ἑρμηνεύδυσιν,
2898οἱ δ᾽ ἰδίως τά-
2899οφον Θσίριδος.
2900τὴν. δὲ πρὸς Φίλαις νησίδα τὴν ἄλλως
2901μὲν ἄβατον ἅπασι χαὶ ἀπροσπέλαστον εἶναι, καὶ μηδ᾽
29026 ὄρνιϑας ἐπ᾽ αὐτὴν χαταίρειν μηδὲ ἰχϑὺς προσπελάζειν,
2903ἑνὶ δὲ χαιρῷ τοὺς ἱερεῖς διαβαίνοντας
2904ἐναγίζειν
2905καὶ
2906χαταστέφειν
2907τὸ σῆμα μηϑίδης φυτῷ περισχιαζόμενον,
29089 ὑπεραίροντι πάσης ἐλαίας μέγεϑος.
2909Εὔδοξος. δέ, πολ-
2910λῶν τάφων ἐν “Αἰγύπτῳ λεγομένων, ww ᾿“Βουσίριδι τὸ
2911σῶμα κεῖσϑαι"
2912καὶ γὰρ πατρίδα ταύτην en! τοῦ
291312 ke
2914οὐχέτι μέντοι λόγου δεῖσϑαι τὴν Tagooı-
29150°‘ αὐτὸ γὰρ aan τοὔνομα ταφὴν ᾿Οσίριδος. αἰνῶ
29163. οἱ δ᾽ ἐδέως] οἱ δ᾽ ὡς Vulg. verbessert von VVptt.
29174. Φίλαις]
2918so Squire, Wess. WVytt., πύλαις Vulg., πύλας EFH. || »νησίδα] so
2919ΑἸ. Bas., γῆσον Squire, nord ...rnv F, νιστιτάνην ΕΘΗ.
2920τὴν]
2921so Ald., ἥν Squire, fehlt τὰ EFGH.
29228. καταστρέφειν E.
2923|| μηϑίδης] so GH, μηδέϑης AEF Ρει., μηδέφϑης Pol. Amyot,
2924Mez., undınns Baxt., eglans oder περσέας Squire;
2925ob uvolans?
292613. φράζει Pet.
2927|| αἰνῶ] 0x0 Markl., 20 VVytt.
2928Seele unterhalten, und dort soll auch sein Leib liegen.
2929Den
2930- Namen der Stadt übersetzen
2931einige durch:
2932Hafen
2933der Gu-
2934ten oder der Güter, andere gradezu durch: Grab des Osiris.
2935Die kleine Insel *bei Philae* ist gewöhnlich für Jedermann
2936unzugänglich und unnahbar,
2937nicht einmal die Vögel sollen
2938sich auf ihr niederlassen, noch die Fische ihr zu nahe kom-
2939men; zu einer bestimmten Zeit aber fahren die Priester hin-
2940über, halten dort eine Todtenfeier und bekränzen das Denk-
2941mal.
2942Dies wird von
2943einem Stamme der Pflanze
2944Methide
2945überschattet,
2946der an Höhe jeden Oelbaum
2947übertrifit.
2948Eu-
2949doxos behauptet,
2950obgleich viele Osirisgräber in Aegypten
2951genannt würden,
2952so
2953liege doch der wahre Körper in Bu-
2954siris, das auch die Vaterstadt des Osiris sei.
2955Bei Taphosiris
2956ist weiter kein Grund nöthig: denn der Name selbst bedeutet
2957Grab des Osiris.
2958Jch übergehe das Zerschneiden des Holzes,
29593%
p. 58
296036
2961Kap. BL: 22.
2962359 Xyl.
2963\
2964\
2965,
2966\
2967δὲ τομὴν ξύλου χαὶ σχίσιν λίνου χαὶ yoag ysoutvag, διὰ
2968Ev
2969-
2970᾽
2971=
2972᾽
2973/
2974b τὸ πολλὰ τῶν μυστιχῶν ἀναμεμῖχϑαι τούτοις.
2975οὐ μό-
2976/
2977e
2978“
2979͵
2980\
2981\
2982“-
2983/
2984vov δὲ τούτου
2985οἱ iegeig λέγουσιν ἀλλὰ χαὶ τῶν ἄλλων
2986Ἐπ: ὅσοι μὴ ἀγέννητοι μηδ᾽ ἄφϑαρτοι, τὰ μὲν er
2987παρ᾽ αὐτοῖς κεῖσϑαι χαμόντα καὶ ϑεραπεύεσϑαι, τὰς δὲ
2988[ψυχὰς ἐν οὐρανῷ Aa ἀστρας χαὶ χαλεῖσϑαι χύνα
2989μὲν τὴν Ἴσιδος ὑφ᾽ “Πλλήνων, ὑπ᾿ Αἰγυπτίων δὲ ΖΣῶϑιν,
2990Moiwva δὲ τὴν Ὥρου, τὴν δὲ Τυφῶνος ἄρχτον.
2991εἰς δὲ
2992f
2993m
2994,
2995[7
2996\
2997ΡΥ
2998ce τὰς ταφὰς τῶν τιμωμένων ζώων τοὺς μὲν ἄλλους συντε-
299922
300022
3001᾽ὕ
3002=
3003\
3004/
3005\
3006ΕΣ
3007ταγμένα τελεῖν, μόνους δὲ μὴ διδόναι τοὺς Θηβαΐδα χα-
3008τοικοῦντας, ὡς ϑνητὸν ϑεὸν οὐδένα γομίζοντας, ἀλλὰ ὃν
3009χαλοῦσιν αὐτοὶ Κνήφ, ἀγέννητον ὄντα χαὶ ἀϑαάνατον.
3010Πολλῶν δὲ τοιούτων λεγομένων καὶ δεικνυμένων, οἱ
3011μὲν οἰόμενοι βασιλέων ταῦτα χαὶ τυράννων, δι᾽ ἀρετὴν
3012ς
3013El
3014’\
30157
3016ς
3017)
3018ῃ
3019“
3020/
3021[4
30222
3023ὑπερφέρουσαν ἡ δύναμιν ἀξίωμα τῇ δόξη ϑεότητος ἐπι-
30243. τούτων Hss, verbessert von Baxter und Bentley.
30258, τὸν “Nov
3026Hss,
3027verbessert von Xyl.
30289. ταφὰς] γραφὰς Hss, verbessert
3029von Salm. ὟΝ 655. Reiske, Jablonski, τροφὰς Xyl. Schaefer.
3030das Zerreilsen des Flachses und die ausgegossenen Spenden,
3031weil vieles aus der Geheimlehre damit vermischt
3032ist.
3033Die
3034Priester sagen, nicht allein des Osiris Leib, sondern auch die
3035Leiber der anderen, nicht ewigen und nicht unvergänglichen‘
3036Götter lägen nach dem Tode bei ihnen, und würden verehrt,
3037die Seelen aber glänzten am Himmel
3038als Gestirne; so heilse
3039die Seele der Jsis bei den Hellenen Hundstern, bei den Aegyp-
3040tern Sothis, die des Horos Orion, die des Typhon die Bärin;
3041zur Bestattung der heiligen Thiere zahlten die übrigen Aegyp-
3042ter alle eine bestimmte Abgabe, nur die Bewohner von The-
3043bais gäben nichts, weil sie keinen Sterblichen für einen Gott
3044hielten, sondern den von ihnen sogenannten Kneph, den ur-
3045anfänglichen und unsterblichen.
3046Da nun viel dergleichen erzählt und gezeigt wird, so neh-
3047men auch einige an, es würden dadurch grofse gewaltige Tha-
3048ten und Leiden von Königen und Zwingherrn verewigt, die
304912
305015
p. 59
30518
3052995
3053cap. 22. 23.
3054359 Xyl.
305537
3056PER
3057εἶτα χρησαμένων τύχαις, ἔργα χαὶ πάϑη
3058δεινὰ χαὶ μεγάλα διαμνημονεύεσθαι, ῥῴστῃ μὲν mode
3059osı τοῦ λόγου χρῶνται, καὶ τὸ δύσφημον οὐ φαύλως, ἀπὸ
3060τῶν ϑεὼῶν ἐπ᾿ ἀνϑρώπους μεταφέρουσι, καὶ ταύτας ἔχου-
3061σιν ἀπὸ τῶν ἱστορουμένων PREIS, ἱστοροῦσι γὰρ Ai-
3062γύπτιοι τὸν μὲν Eounv τῷ σώματι γενέσϑαι Minh Fast
3063τὸν δὲ Τυφῶνα τῇ 490« πυρῥὸν; λευχὸν δὲ τὸν ὯΩρον
3064χαὶ μελάγχρουν τὸν ᾽Ὄσιριν, ὡς τῇ φύσει γεγονότας ἀν-
3065\
3066ϑρώπους.
3067ἔτι δὲ καὶ στρατηγὸν ὀνομαζουσιν ᾿σιριν καὶ
3068κυβερνήτην Κάνωβον, οὗ φασιν ἐπώνυμον γεγονέναι τὸν
3069ἀστέρα, καὶ τὸ πλοῖον ὃ καλοῦσιν “λληνες Agyo, τῆς
3070Ὀσίριδος νεὼς εἴδωλον ἐπὶ τιμῇ κατηστερισμένον οὐ μα-
3071χρὰν φέρεσϑαι τοῦ ᾿Ωρίωνος καὶ τοῦ χυνός, ὧν τὸ μὲν
3072Ὥρου τὸ δὲ Ἴσιδος ἱερὸν Alyvrrıoı νομίζουσιν.
3073)
3074ms
3075\
3076\
3077m
3078y
3079\
3080)
3081N
3082=
3083\
3084m
3085Ὀχνῶ δὲ μὴ τοῦτο ἢ τὰ ἀκίνητα χινεῖν, καὶ πολεμεῖν
308643, 14. τὸν μὲν und τὸν δὲ Reiske.
3087anfangs durch überwiegende Tugend oder Macht zu ihrem
3088Ruhme noch die Ehre der Vergötterung sich zugeeignet hät-
3089ten, dann aber in’s Unglück gerathen wären.
3090So umgehen sie
3091freilich am leichtesten die Deutung jener Erzählung; sie über-
3092tragen nicht ungeschickt das Widerwärtige von den Göttern
3093äuf die Menschen, und finden mancherlei Unterstützung in der
3094Geschichte: denn die Aegypter selbst berichten, Hermes sei
3095von Körper verkrüppelt, Typhon an Farbe röthlich, Horos
3096weils und Osiris schwärzlich, als welehe von Natur Menschen
3097gewesen: auch nennen
3098sie den Osiris einen Feldherrn, den
3099Kanobos einen Steuermann, nach dem das Sternbild den Na-
3100men habe.
3101Das von den Hellenen Argo geheifsene Schiff hal-
3102ten sie für ein Abbild des Fahrzeuges des Osiris, welches aus
3103Verehrung unter die Sterne versetzt, nicht weit entfernt stehe
3104vom Orion und vom Hundsterne; jener, meinen sie, sei dem
3105Horos geweiht, dieser der Jsis.
3106Das heifst aber, fürchte ich, an dem Unbeweglichen rüt-
3107teln, und feindlich entgegentreten nicht nur der langen Zeit,
310823
310923
p. 60
311038
3111cap. 23.
3112"360 Xyl.
3113οὐ τῷ πολλῷ zoovo χατὰ «Σιμωνίδην μόνον, πολλοῖς δ᾽
3114)
31157
3116"7
3117Ν
3118,
3119ς
3120\
3121ων
3122\
3123\
3124ἀνϑρώπων ἔϑνεσι χαὶ γένεσι χατύχοις ὑπὸ τῆς πρὸς τοῦς
3125᾿ϑεοὺς τούτους ὁσιότητος, οὐδὲν ἀπολιπόντας ἐξ οὐρανοῦ
3126N
3127\
3128m
3129)
3130΄
3131mu
3132\
3133\
3134\
3135᾿μεταφέρειν ἐπὶ γῆν ὀνόματα τηλιχαῦτα, χαὶ τιμὴν καὶ
3136υἹπίστιν ὀλίγου δεῖν ἅπασιν ἐκ πρώτης γενέσεως ἐνδεδυ-
3137ἰχυῖαν ἐξιστάναι καὶ ἀναλύειν,
3138" μεγάλας μὲν τῷ ἀϑέῳ
3139m
31407
3141)
3142ῃ
3143\
3144,
3145\
3146a
3147λεῷ χλισιάδας ἀνοίγοντας χαὶ ἐξανϑρωπίζοντι
3148Ta Dein,
3149λαμπρὰν δὲ τοῖς ᾿υημέρου τοῦ εσσηνίου φεναχισμοῖς
3150παρρησίαν διδόντας, ὃς αὐτὸς ἀντίγραφα συνϑ εὶς ἀπί-
3151Ἷ
3152\
3153)
3154’
3155eu
3156)
3157(4
3158| oToV χαὶ ἀνυπάρχτου μυϑολογίας, πᾶσαν ἀϑεότητα χα-
3159‚Taoxsdavvvor τῆς οἰχουμένης, τοὺς νομιζομένους ϑεοὺς
3160ὁ πάντας ὁμαλῶς διαγράφων εἰς ὀνόματα στρατηγῶν zei
3161‚vavaoywv χαὶ βασιλέων, ὡς δὴ πάλαι γεγονότων, ἐν δὲ
3162i
3163ae
3164)
31655
3166x
3167„
3168“Π]άγχοντι γράμμασι χρυσοῖς ἀναγεγραμμένων,
3169οἷς οὔτξ
31701. οὐ] so AEFGHV, ἐν Vulg. [{.-
3171Σιμωνίδην} Simonidis Cei carm.
3172rel. ed. Schneidewin.
31731835.
31748°.
3175p. 122.
31763. ἐξ) τοῦ ἐξ Baxt.
3177ὅ. ἐντετηκυῖαν oder ἐμισσεφυκυῖαν Markl.
3178{. ἐξανϑρωπίζοντας
3179Markl., ἐναν ϑρωπίζοντι Bentl. Squire.
31808. Μεσινίου Pet.
318112. δια-
3182γνάφων ΝίαΡΚ]. || ὄνομα Hess, verb. von Baxt. u. Bent.
3183414. Παγ-
3184zeig Xyl. WVessel., Παγχώῳ τινὶ Baxt., Παγχαίοις Squire, Tay-
3185χοῦντι Reiske. || araysyoruudvoıs Hss, verb. v. Salm. WVess. Reiske.
3186X
3187Dance
3188᾿
3189wie Simonides sagt, sondern auch der Ueberzeugung vieler
3190Menschenalter und Geschlechter,
3191die von der Verehrung für
3192diese Götter begeistert sind; dies wäre nichts geringeres, als
3193wollten wir so grofse Namen vom Himmel auf die Erde her-
3194abziehn, und die fast allen Menschen von Kindesbeinen an
3195eingepflanzte gläubige Andacht ausreilsen und zerstören.
3196Wir
3197würden dadurch dem ungläubigen Pöbel, der das Göttliche
3198vermenschlicht, Thür und Thor öffnen, ja wir würden den
3199Flunkereien des Messeniers Euhemeros eine offenkundige Bei-
3200stimmung geben.
3201Dieser verbreitet durch die von ihm ver-
3202falste unglaubliche und unbegründete Götterlehre jede Art von
3203Gottlosigkeit über die Erde, indem er alle bisher für Götter
3204gehaltenen Wesen gleichmäfsig verzeichnet als die Namen von
3205Heerführern Seefeldherrn und Königen. die nämlich vor Al-
p. 61
3206cap. 23. 24.
3207360 Xyl.
320839
3209βάρβαρος οὐδεὶς οὔτε Ἕλλην, ἀλλὰ μόνος Evmusoog, ὡς
3210ἔριχε, πλεύσας εἰς τοὺς μηδαμόϑι γῆς γεγονότας μηδὲ
3211λέων ἀγαϑὸν ἄνδρα καὶ δυνατὸν γενέσϑαι παρ᾽ αὐτοῖς,
32129 ὃν ἔνιοι Μάσδην καλοῦσι" Κῦρος δὲ Ileooas, Maxsöovag
3213δὲ AhtEavöoog ὀλίγου δεῖν ἐπὶ πέρας τῆς γῆς χρατοὺῦν-
3214τας προήγαγον. ἀλλὰ ὄνομα καὶ μνήμην βασιλέων ἀγα-
3215“
3216ἐ
3217΄
3218N
3219/
3220a
3221002
3222ἢ
3223;
3224ὡς φησιν
3225ὁ Πλατων, ana νξότητι καὶ ἀγγνοιῷ φλεγομε-ὶ
32261. μόνος ὡς ἔοικεν εὐήμερος H.
32273. Παγχαίους Squire. || Τριφυ--
3228λίους Ayl., Τροιφυλαίους Squire. || ἐντετύχηκε Reiske.
32297. Mavrıv
3230AFHV, Mavrp Salmas.
32319. ἥάστην A, Μάσσην EFHV.
323212. 2504-
3233ρεϑέντες Hss, verbessert von Xyl.
323413. Πλάτων] de legg. IV,
3235p. (15 e.
3236ters lebten und in Panchon mit goldnen Buchstaben aufgezeich-
3237net stehn; aber weder einem Barbaren noch auch einem Hel-
3238lenen sind diese Schriften jemals aufgestolsen, sondern für-
3239wahr dem Euhemeros allein, als er zu den nirgendwo auf
3240Erden gewesenen noch vorhandenen Panchoern und Triphyl-
3241lern schiflte.
3242Doch werden die Grofsthaten der Semiramis bei den As-
3243syrern, die des Sesostris in Aegypten gepriesen, die Phryger
3244nennen noch jetzt die glänzenden und bewundernswürdigen
3245Werke manische, weil einer ihrer alten Könige Manis, den
3246einige Masdes nennen, ein trefllicher und mächtiger Mann ge-
3247wesen; Kyros hat die Perser, Alexandros die Makedonier sieg-
3248reich fast bis an das Ende der Erde geführt; aber sie alle ha-
3249ben nur den Namen und das Andenken guter Könige. Wenn
3250aber einige, von Hochmuth aufgeblasen, wie Platon sagt, zu
3251gleich von Jugend und Unbesonnenheit in der Seele entilammt,
3252voll Uebermuth die Beinamen von Göttern annahmen, und sich
325324
325412 ϑῶν ἔχουσιν.
3255εἰ δέ τινὲς ἐξαρϑέντες ὑπὸ ueyahavyias,\b
325624
p. 62
3257‘
3258\
3259cap. 24.25.
3260800 Xyl.
3261vos τὴν ψυχήν, us” ὕβρεως ἐδέξαντο ϑεῶν ἐπωνυμίας
3262᾿χαὶ ναῶν idovosıs, βραχὺν ἤνϑησεν ἡ δόξα χρόνον, εἶτα
3263χενότητα καὶ ἀλαζονείαν μετὰ ἀσεβείας καὶ παρανομίας
3264προσόφλοντες
3265ὠχύμοροι χαπγνοῖο δίκην ἀρϑέντες ἀπέπταν᾽
3266| za νῦν ὥσπερ ἀγώγιμοι δραπέται τῶν ἱερῶν χαὶ τῶν βω-
326725
326825
3269\
3270=
3271Η
32722
3273)
3274Ἢ
3275)
3276’
3277’\
3278\
3279/
3280N
3281\
3282ἱμὼν αἀποσπασϑέντες οὐδὲν ἀλλ᾽ ἢ τὰ μνήματα καὶ τοὺς
3283τάφους ἔχουσιν. ὅϑεν Avriyovos ὁ γέρων, “ΒΞρμοδότου τινὸς
3284ἐν ποιήμασιν αὐτὸν “Πλίου παῖδα χαὶ ϑεὸν ἀναγορεύον-
3285τος, »»οὐ τοιαῦτά μοι“ εἶπεν ,,Ἑὁ λασανοφύρος σύνοιδεν."
3286εὖ δὲ χαὶ Avoınnos ὁ πλάστης Anehhnv ἐμέμψατο τὸν
3287ζωγράφον, ὅτι τὴν λεξάνδρου γράφων εἰχόνα χεραυνὸν
3288ἐνεχείρισεν, αὐτὸς δὲ λόγχην, ἧς τὴν δόξαν οὐδὲ εἷς ἄφαι-
3289ρήσεται χρόνος ἀληϑινὴν καὶ ἰδίαν οὖσαν.
3290Βέλτιον οὖν οἱ τὰ περὶ τὸν Τυφῶνα zei Ὄσιριν καὶ
3291ὅ. ἀπέσταν Pet.
329211. λύσσιππος FH Pet.
3293Tempel erbauen liefsen, so blühte ihr Ruhm nur kurze Zeit;
3294zur Eitelkeit und Prahlerei auch noch des Frevels und der
3295Gesetzlosigkeit schuldig
3296llogen sie bald kurzdauernden Glücks wie Rauch in die
3297Lüfte,
3298und jetzt, wie erwischte Flüchtlinge von den Heiligthümern
3299und Altären weggerissen, haben sie nichts als ihre Denkmä-
3300ler und Gräber behalten.
3301Darum sagte einmal Antigonos der
3302Erste, als ein gewisser Hermodotos in einem Gedichte ihn „Sohn
3303der Sonne und Gott‘ nannte: davon weils mein Nachttopfträ-
3304ger nichts.
3305Mit Recht tadelte auch der Bildhauer Lysippos
3306einst den Maler Apelles darüber, dafs er dem Alexandros auf
3307einem Bilde einen Donnerkeil in die Hand gegeben, während
3308er selbst (Lysippos)
3309ihn mit einer Lanze
3310darstellte,
3311deren
3312Ruhm, als wahrhaft und ihm eigen, keine Zeit vernichten
3313werde.
3314Besser ist die Meinung derer,
3315welche
3316die Geschichten
3317vom Typhon vom Osiris und von der Jsis weder für Schick-
p. 63
33184 u ARE
3319U
3320WUEETTE
3321cap. 25.
3322360 Xyl.
332341
3324Ἶσιν ἱστορούμενα μήτε ϑεῶν παϑήματα μήτ' ἀνϑρώπων
3325ἀλλὰ δαιμόνων. μεγάλων εἶναι κϑμιῦβμθερ, ove χαὶ Πλά-
33268 των χαὶ Πυϑαγόρας χαὶ Ξενοχράτης χαὶ Χρύσιππος, ἑπό-
3327τ
3328uevor τοῖς πάλαι ϑεολόγοις, ἐρρωμεγεστέρους τος ἀνϑιρώς
3329πων γεγονέναι λέγουσι, καὶ πολλῇ τῇ δυνάμει τὴν φύσιν
33306 ὑπερφέροντας ἡμῶν, τὸ δὲ ϑεῖον οὐκ auıyds οὐδ᾽ ἄχρα- b
3331τον ἔχοντας, ἀλλὰ χαὶ ψυχῆς φύσει καὶ σώματος αἰσϑή-
3332σει ἰσυνειληχός, Den 2 zo mono χαὶ ὅσα Tav-”
3333τοὺς δὲ ἧττον ἐπιταράττει' γίνονται 28 ὡς ἐν kin
3334ποις καὶ δαίμοσιν ἀρετῆς De χαὶ χαχίας.
3335τὰ γὰρ
333612 γιγαντιχὰ καὶ tıravıza παρ᾽ “βλλησιν ζδόμενα, καὶ Κρό1 c
3337vov τινὲς ἄϑεσμοι πράξεις, καὶ Πύϑωνος ἀντιτάξεις πρὸς
33382, ος καὶ] ὡς καὶ Hess, verbessert von Xyl. Mez. Squire nach Eu-
3339sebius Praep. ev. V, 5. (I. p. 195 Hein. )
33403. Χρύσιππος) Ba-
3341guet de Chrysippi vita et scriptis in: Annales Academiae Lo-
3342vaniensis.
3343Lovanıi. 1822.
33444°.
3345p. 44.
3346ὅ. πολλὴ μὲν τῇ H.
33477. ἔχοντες (von 2ter Hand ἔχοντας) Η. || φύσεως und αἰσϑήσεως
3348Baxt.
33498. ἐν hinter αἰσϑήσει nach Euseb. getilgt. || δεχομένη]
3350so Salm. Reiske, δεχομένην Vulg. δεχόμενον Euseb., δεχομένης Bazt,
335143. τινὸς Hss, von Xyl. nach Euseb. verbessert.
3352sale der Götter noch der Menschen, sondern der grofsen Gei-
3353ster oder Dämonen halten.
3354Platon Pythagoras Xenokrates und
3355Chrysippos sagen nach dem Vorgange der älteren Gottesgelehr-
3356ten, diese Geister seien kräftigere Wesen als die Menschen,
3357und überträfen an Macht unsere Natur bei weitem, sie enthiel-
3358ten aber das göttliche nicht rein und ungemischt, sondern mit
3359der Natur der Seele und der sinnlichen Wahrnehmung des
3360‚Körpers vereinigt, empfänglich für Freude und Schmerz und
3361was sonst für Vorkomnisse diesem irdischen Wechsel inwoh-
3362nen, von denen der eine mehr, der andere weniger beunru-
3363higt wird. Denn wie bei den Menschen so giebt es auch bei
3364den Geistern Unterschiede der Tugend und des Lasters.
3365Die
3366Giganten- und Titanenlieder der Hellenen, gewisse Freveltha-
p. 64
336726
336826
336942
3370cap. Rd. 26.
3371"61 Ayl.
3372᾿ πόλλωνα, φυγαί te Διονύσου καὶ πλάναι Δήμητρος οὐ-
3373δὲν ἀπολείπουσι τῶν Ὀσιριαχῶν καὶ Τυφωγνικῶν ἄλλων
3374„7%
3375τε ὧν πᾶσιν ἔξεστιν ἀνέδην μυϑολογουμένων
3376ἀκούειν.
3377ὅσα τὲ μυστιχοῖς ἱεροῖς περιχαλυπτόμενα καὶ τελεταῖς ἄρ-
3378ρητα διασώζεται χαὶ ἀϑέατα πρὸς τοὺς πολλούς, ὅμοιον
3379ἔχει λόγον.
3380Azovousv δὲ καὶ “Θμήρου τοὺς μὲν ἀγαϑοὺς διαφό-
3381ρως ϑεοειδέας Exaorors χαὶ ἀντιϑέους χαὶ,,ϑεῶν ἄπο
3382μήδε᾽ ἔχοντας“, τῷ δ᾽ ἀπὸ τῶν δαιμόνων " προσρήματι
3383χρωμέγου χοινῶς ἐπί τὲ χρηστῶν χαὶ φαύλων,
3384δαιμόνιξ, σχεδὸν ἐλϑέ" τίη δειδίσσεαι οὕτως
3385Aoysiovs;
3386χαὶ πάλιν
3387ἀλλ᾽ ὅτε δὴ τὸ τέταρτον ἐπέσσυτο δαίμονι ἴσος,
33881. φυγαί] so Xyl. nach Euseb. und ὙΠπεοάονοι, φϑόγγοι Hss, φόνου
3389Φ
3390-
33919
3392m
3393Beiske.
33942. ᾿Οσιριακῶν] οὐριακῶν Pet.
33955. πολλούς] ϑεοὺς Eu-
3396sebius
3397ἃ. a. ©.
33988. hinter ἑχάστοτε ergänzt Reiske καλοῦντος.
339911. rin] τι EFGH. || οὕτως] αὕτως 1]. ΧΠῚ, 810. Bekker.
340014. 1].
3401V, 438, ΧΥ͂ Ι, 705, XX, 447. || ἶσσος G.
3402ten des Kronos, die Kämpfe des Python mit dem Apollon, die
3403Verbannungen des Dionysos und die Jrrfahrten der Demeter
3404kommen den osirischen und typhonischen Mythen gleich, so
3405wie anderen frei ersonnenen Sagen, die ein jeder hören kann;
3406auch dasjenige, was von geheimnilsvollen Feierlichkeiten und
3407Weihen umhüllt, unausgesprochen und den Augen der Menge
3408verborgen bewahrt wird, hat einen gleichen Sinn.
3409"Wir hören auch wie Homeros
3410stets die Guten vorzugs-
3411weise gottähnliche und göttergleiche und begabt von den Göt-
3412tern mit Weisheit nennt, und wie er das Beiwort dämonisch
3413gleichermaalsen von Guten und Bösen braucht:
3414Komm, Dämonischer, komm!
3415Warum doch schreckest
3416du also
3417Argos Volk?
3418und wieder
3419Als er das viertemal drauf anstürmete, stark wie ein Dämon,
342012
p. 65
3421cap. 26.
3422361 Xyl.
342343
3424χαὶ
3425δαιμονίη, τί νύ σε Πρίαμος Πριάμοιό TE παῖδες
34268
3427τόσσα χαχὰ ῥέζουσιν, ὅτ᾽ ἀσπερχὲς μενξαίνεις
3428᾿Ιλίου ἐξαλαπάξαι ἐυχτίμενον πτολίεϑρον;
3429ὡς τῶν δαιμόνων μικτήν χαὶ ἀνώμαλον φύσιν ἐχόντων
34306 καὶ προαίρεσιν.
3431ὅϑεν ὁ μὲν Πλάτων FIRE: ϑεοῖς
3432τὼ δεξιὰ καὶ περιττά, τὰ δ᾽ ἀντίφωνα τούτων δαίμοσιν
3433ἀποδίδωσι, ὁ δὲ Ξενοκράτης καὶ τῶν ἡμερῶν τὰς ἀπο-
34349 φράδαϑ χαὶ τῶν ἑορτῶν ὅσαι πληγάς τινας ἢ χοπετοὺς
3435ἢ νηστείας ἢ PNA ἢ αἰσχρολογίαν ἔχουσιν, οὔτε
3436ϑεῶν τιμαῖς οὔτε δαιμόνων οἴεται προσήχειν χρηστῶν,
343712 ἀλλὰ εἶναι φύσεις ἐν τῷ περιέχοντι μεγάλας μὲν καὶ ἰσ-᾿
3438χυρας, δυστρόπους δὲ χαὶ mvdgundS, ai χαίρουσι τοῖς
3439τοιούτοις, χαὶ Tuygavovoaı πρὸς οὐϑὲν ἄλλο BOT τρέ-
344015 πονται. τοὺς δὲ χρηστοὺς πάλιν χαὶ ἀγαϑοὺς ὃ τε Ποσίο-
34412— 4. 1. IV, 31 --- 98.
34423. ῥέξουσιν H Pet. || Berges ἐν
3443x 6. Πλάτων) de legg . IV, p. 717 a.
344412. hinter φύσεις ergänzt
3445Squire rıras.
344613. “Hoiodos] Hauslehren v. 126 Voss.
3447und
3448O Dämonische! sprich, was Priamos doch und die Söhne
3449Dir so böses gethan, dafs sonder Rast du dich abmühst,
3450Jlios auszutilgen, die Stadt voll prangender Häuser?
3451indem die Dämonen eine gemischte und ungleiche Natur und
3452Art haben; daher auch Platon den olympischen Göttern die
3453rechte Seite und die ungerade Zahl, das entgegengesetzte hie-
3454von den Dämonen zutheilt, und Xenokrates ist der Ansicht,
3455dafs die Unglückstäge und diejenigen Feste, bei denen Schläge
3456Geifselungen Fasten, widerwärtige und schmutzige Reden vor-
3457kommen, weder zur Ehre der Götter noch der guten Geister
3458gereichen, sondern es seien Geister in der Luft, grofs und
3459mächtig, bösartig und finster, die an dergleichen sich erfreuen,
3460und wenn
3461es ihnen zu Theil geworden, zu nichts anderem
3462schlimmeren sich hinwenden.
3463Die nützlichen und guten Gei-
3464ster nennt Hesiodos heilige Dämonen und Wächter der Men-
p. 66
346544
3466cap. 26.
3467361 Xyl.
3468dog ayvovg δαίμονας καὶ φύλακας ἀνϑρώπων προσαγο-
3469ρεύει, πλουτοδότας, καὶ τοῦτο γέρας βασιλήιον ἔχοντας,
3470ὃ τὲ Πλάτων ἑρμηνευτικὸν τὸ τοιοῦτον ὀνομάζει γένος
3471ς χαὶ διακονιχὸν ἐν μέσῳ ϑεῶν χαὶ ἀνθρώπων, εὐχὰς μὲν
3472ἐκεῖ καὶ δεήσεις ἀνθρώπων ἀναπέμποντας, ἐκεῖθεν δὲ μαν-
3473τεῖα δεῦρο χαὶ δόσεις Gala φέροντας. "Βμπεδοκλῆς δὲ
3474καὶ δίχας φησὶ διδόναι τοὺς δαίμονας ὧν ἐξαμάρτωσι zul
3475πλημμελήσωσιν:
3476αἰϑέριον μὲν γάρ σφε μένος πόντονδε διώκει,
3477πόντος δ᾽ ἐς χϑονὸς οὖδας ἀπέπτυσε, γαῖα δ᾽ ἐς αὐγάς
3478ἠξδλίου ὠὰ πον ὁ δ᾽ αἰϑέρος ἔμβαλε δίναις"
3479ἄλλος δ᾽ ἐξ ἄλλου προ, στυγέουσι δὲ πάντες,
3480ἄχρις οὗ χολασϑέντες οὕτω χαὶ χαϑαρϑέντες αὖϑις τὴν
3481κατὰ φύσιν χώραν χαὶ τάξιν ἀπολάβωσι.
34823. Πλατων) Symp. pP. 202 «-.
34836. ᾿Εμπεδοκλῆς] Empedoclis
3484Agrig. carm. rel. ed. Karsten, 1838. 8°, p- 86.
34857. ἐξαμαρτήσωσιυ
3486Squire aus Eusebius.
34879. μὲν fehlt in EFCGH.
348810. αὐγάς]
3489αὖϑις Hss, verbessert aus Eusebius und Plutarch selbst, de vit. aere
3490al. p. 830 f, wo die Hss ἀνέπτυσε geben.
3491schen, „Geber des Wohls: dies ward ihr königlich glänzendes
3492Ehramt.“
3493Bei Platon heifst dies Geschlecht der Geister das
3494dollmetschende und vermittelnde zwischen Göttern und Men-
3495schen, das die Gebete und Bitten der Sterblichen emporträgt,
3496von dort aber Orakelsprüche und gute Gaben herniederbringt.
3497Empedokles behauptet sogar, dafs die Geister für Fehler und
3498Vergehungen Strafen erleiden:
3499Denn des Aethers Gewalt verjagt sie hinaus in die Meerflut,
3500Pontos speit sie an’s Land, und die Erde vertreibt sie zu
3501|
3502Phöbos’
3503Ewigem Glanz, von wannen zurück in den Aether sie
3504wirbeln.
3505Einer eninimmt sie dem andern, verhafst doch bleiben
3506sie allen,
3507bis dafs sie so gestraft und gereinigt wiederum die ihnen von
3508der Natur angewiesene Stellung und Ordnung einnehmen.
3509y
p. 67
3510cap. 21.
3511361 Xyl.
351245
3513Τούτων δὲ καὶ τῶν τοιούτων ἀδελρὰ λέγεσθαί φασι 27
3514περὶ Τυφῶνος, ὡς δεινὰ μ᾿ ὑπὸ ΟΣ
3515καὶ δυσμενείας
35163 εἰργάσατο, χαὶ πάντα πράγματα ταράξας ἐνέπλησε χαχῶν
3517γῆν ὁμοῦ τι πᾶσαν καὶ ϑάλασσαν, εἶτα δίκην ἔδωχεν.
3518ἡ δὲ τιμωρὸς Ὀσίριδος ἀδελφὴ καὶ γυνή, τὴν Τυφῶνος
35196 σβέσασα καὶ χαταπαύσασα μανίαν καὶ λύσσαν, οὐ πε-
3520gueide τοὺς ἄϑλους καὶ τοὺς ἀγῶνας οὗς ἀνέτλη καὶ πλά- b
3521ΣᾺ
3522\
3523\
3524\
3525„7
3526’
3527\
3528De
3529,
3530νας αὑτῆς, χαὶ πολλὰ μὲν ἔργα σοφίας πολλὰ ὃ avöolag
35319 ἀμνηστίαν ὑπολαβοῦσαν καὶ σιωπήν, ἀλλὰ ταῖς ἁγιωτά-"
3532ταις ἀναμίξασα τελεταῖς. εἰκόνας χαὶ ὑπονοίας χαὶ μίμημα,
3533τῶν. τότε παϑημάτων, εὐσεβείας ὅποι δίδαγμα χαὶ πα-᾿
353412 ραμύϑιον ἀνδράσι καὶ Aue ὑπὸ συμφορῶν ἐχομένοις
3535ὁμοίων χαϑωσίωσεν.
3536αὐτὴ δὲ χαὶ ᾿Ὅσιρις ἐχ δαιμόνων
3537een
3538u.
3539.,
3540\
3541,
3542δ
3543τῶι
3544ἀγαϑῶν δι᾿ ἀρετῆς εἰς ϑεοὺς μεταβαλόντες, ὡς ὕστέρον
35454, ὁμοῦ τὲ Hss, verbessert von Reiske.
35468. ἀνδρείας (corr. ἀν-
3547δρέας) F.
35489. vor ἀμνηστίαν ergänzt Baxter οὐκ εἰς, || aurn-
3549orig und σιωπῇ Bentl.
3550|| ὑπολαβοῦσα Hss, verbessert von Mez.,
3551ὑποβαλοῦσα Bentl., ὑπολαβόντα Markl.
355210. μιμήματα Baxt.
3553Markl. Squire.
355413. ὁμοίων] so AEH, ὁμοίως Vulg. || καϑο--
3555σίωσεν FH.
3556Diesem und ähnlichem verwandt ist die Sage vom Ty- 27
3557phon: wie er aus Neid und Miswollen schreckliches voll-
3558führte, alle Dinge verwirrte, Erde und Meer fast allenthalben
3559mit Uebeln erfüllte, endlich aber zur Strafe gezogen ward.
3560Nachdem nun die Schwester und Gemalin des Osiris, als seine
3561Rächerin, die Wuth und Bosheit des Typhon gedämpft und
3562ausgelöscht, so wollte sie nicht, dals die von ihr bestandenen
3563Kämpfe Gefahren und Jrrfahrten,
3564dafs so viele Thaten der
3565Weisheit und Tapferkeit von schweigendem Vergessen gedeckt
3566würden, sondern sie verwebte in die geheimsten Weihen die
3567Bilder Andeutungen und die Nachahmung der früheren Lei-
3568den, und stiftete eine Lehre der Frömmigkeit und eine Trö-
3569stung für Männer und Frauen, die sich in gleichem Unglück
3570befinden.
3571Sie selbst und Osiris wurden aus dem Zustande der
3572guten Geister wegen ihrer Tugend unter die Götter versetzt,
p. 68
357346
3574cap. 27. 28.
3575361 Ayl.
3576‘Hoazıng καὶ Διόνυσος, ἅμα καὶ ϑεῶν καὶ δαιμόνων οὐχ
3577ἀπὸ τρόπου μεμιγμένας τιμὰς ἔχουσι, πανταχοῦ μέν, ἐν
3578δὲ τοῖς ὑπὲρ γῆν χαὶ ὑπὸ γῆν δυνάμενοι μέγιστον"
3579οὐ
3580γὰρ ἄλλον εἶναι Σάραπιν ἢ τὸν Πλούτωνα φασι, χαὶ
3581Ἶσιν τὴν Περσέφασσαν, ὡς “Ἀρχέμαχος εἴρηκεν ὁ Εὐβοεὺς
358228
358328
3584χαὶ ὁ Ποντικὸς “Ἡρακλείδης, τὸ χρηστήριον ἐν πού
3585Πλούτωνος ἡγούμενος δῖναι.
3586Πτολεμαῖος δὲ ὁ Σωτὴρ ὄναρ εἶδε τὸν ἐν “Σινώπῃ
3587τοῦ Πλούτωνος χολοσσόν, οὐκ ἐπιστάμενος οὐδὲ ἑωραχὼς
3588πρότερον οἷος τὴν μορφήν, χελδύοντα κομίσαι τὴν ταχί-
3589στην αὑτὸν εἰς ᾿1λεξάνδρειαν.
3590ἀγνοοῦντι δ᾽ αὑτῷ καὶ
3591ἀποροῦντι ποῦ χαϑίδρουται, χαὶ διηγουμένῳ τοῖς φίλοις 12
3592τὴν ὄψιν, εὑρέϑη πολυπλάνης ἄνθρωπος ὄνομα «Σωσί-
3593βιος, ἐν “Σινώπῃ φάμενος ἑωρακέναι τοιοῦτον χολοσσὸν
35942. μέν τσὶ Reiske.
35953. τοῖς] τούτοις Vulg., verbessert von Xyl.
3596Mez. Baxt.
35975. Ἶσιν ἢ τὴν Reiske.
35986. Ἡράκλειτος Hss, ver-
3599bessert von Xyl. Baxt. Bentl.
3600|| χριστήριον F.
36018. ὄναρ εἶδε]
3602ἀνεῖλε Hss, verbessert von Baxt. Bentl.
360310. πότερον 6. || οἷος
3604ἢν τὴν Mez. Reiske, VWVytt.
360511. αὐτὸν Hss, verbessert von Markl.
360613. Σοσίβιος Pet.
3607wie später Herakles und Dionysos, und geniefsen daher nicht
3608ohne Grund einer gemischten Verehrung als Götter und Gei-
3609ster, indem sie überall Gewalt haben, die höchste aber über
3610und unter der Erde.
3611Denn Sarapis soll kein andrer sein als
3612Pluton und Jsis die Persephassa, wie Archemachos von Eu-
3613boia angiebt, und Herakleides aus Pontos, der das Orakel zu
3614Kanobos für ein Orakel des Pluton hält.
3615Ptolemaios Soter sah im Traume den Kolofs des Pluton
3616zu Sinope, ohne ihn noch zu kennen und seine Gestalt zu-
3617vor gesehn zu haben, der ihm befahl, ihn selbst so bald als
3618möglich nach Alexandrien zu schaffen.
3619Der König war in
3620Verlegenheit, denn er wufste nicht, wo das Standbild errich-
3621tet sei: er theilte den Freunden das Traumgesicht mit, und
3622da fand sich ein weitherumgekommener Mann, Namens Sosi-
3623bios, der einen solehen Kolofs, wie er dem Könige im Traum
p. 69
3624cap. 28.
3625"362 Ayl.
362647
3627-
3628-
36293
36305)
3631ἈΝ
3632\
3633οἷον ὁ βασιλεὺς ἰδεῖν ἔδοξεν.
3634ἔπεμιψεν ovv «Σ ωτέλη καὶ
3635Διόνυσον,
3636ot γρόνῳ πολλῷ καὶ μόλις οὐκ ἄνευ μέντοι.
36378 ϑείας προνοίας ἤγαγον ἐκχλέψαντες. " ἐπεὶ δὲ χομισϑεὶς
3638ΔΤ εν,
3639ἔτεα
3640es
3641e
3642|
3643\
3644/
3645\
3646\
3647N
3648ὠφϑη, συμβαλόντες οἱ περὶ Τιμόϑεον τὸν ἐξηγητὴν καὶ
3649/
3650Ὕ
3651,
3652;
36534
3654δ)
3655᾿
3656m
3657Mavsdova τὸν Deßevvirnv Πλούτωνος 0v ἄγαλμα, τῷ
36586 Κερβέρῳ τεχμαιρόμενοι καὶ τῷ Ögdzovrı, πείϑουσι τὸν
3659Πτολεμαῖον ὡς ἑτέρου ϑεῶν οὐδενὸς ἀλλὰ “Σαραπιδός
3660ἐστιν" οὐ γὰρ ἐκεῖϑεν οὕτως ὀνομαζόμενος ἡχεν, ἀλλ᾽ εἰς
36619 λεξάνδρειαν χομισϑεὶς τὸ παρ᾽ Αἰγυπτίοις ὄνομα τοῦ
3662Πλούτωνος ἐχτήσατο τὸν Σάραπιν.
3663χαὶ μέντοι Hoc-
3664IR :
3665um
3666m
3667£
3668'
3669u
3670\
3671%
3672i
3673x
3674κλείτου τοῦ φυσιχοῦ λέγοντος „Auöng χαὶ Διόνυσος οὗτος,
367512 ὅτε οὖν μαίνονται χαὶ ληραίνουσιν“, εἰς ταύτην ὑπάγουσι
36761. Σωτέλην Pet., Σωσίβιον Squire.
36772. Διονύσιον Plut. de sol.
3678anim. p. 984.
36794. ὠφϑη] so AEFGH Pet., ὠφϑην Ald. Steph.
36805. ὃν] εἶναν Baxt.
36818. ovrog Hss, verbessert von Salm. Baxt.
3682Markl.
368310. καὶ μέντον οἱ περὶ Ἡράκλειτον τὸν φυσικὸν λέ-
3684γοντες Ἅιδης καὶ Διόνυσος ὃ αὐτός, ὅτε οὐ μαένονται Reiske, vgl.
3685Schleiermacher in Wolf Mus. 4. Alt. I, p. 394, 408, 412, 492
3686und 524.
368711. 12. οὗτος, ὅτε οὖν] ὠυτός, Oro Wytt. || örio
3688u. ληναΐζουσιν Schleierm. nach Clem. Alex.; Baxter hält die VVorte
3689ὅτε — ληραίνουσιν für eine Randbemerkung; er giebt zuerst ὡυτὸς
3690für οὗτος.
3691erschienen war, in Sinope gesehn haben wollte.
3692Nun sandte
3693der König den Soteles und Dionysos, die nach langer Zeit
3694und vieler Mühe, nicht ohne göttlichen Beistand, das Bild aus
3695dem Tempei entwendeten und davonführten.
3696Als es ankam
3697und betrachtet wurde,
3698so
3699folgerten Timotheos
3700der Exeget
3701und Manetho der Sebennit aus dem Kerberos und dem Dra-
3702chen, dafs es ein Bild des Pluton sei; sie überzeugten den
3703Ptolemaios, dafs es keinem anderen Gotte als dem Sarapis an-
3704gehöre.
3705Denn nicht unter diesem Namen war es aus Sinope
3706gekommen, sondern erst, als es nach Alexandrien gebracht
3707war, erhielt es die bei den Aegyptern übliche Benennung des
3708Pluton, nämlich Sarapis. Und wenn nun Herakleitos der Na-
3709turforscher sagt „es ist Hades und Dionysos derselbe, dem
3710sie toll sind und Feste feiern“, so wird man auf eben diese
p. 70
37112)
371229
371348
3714|
3715cap. 28.29.
3716362 Ayl.
3717\
3718\
3719(
3720ς
3721“
3722N
3723-
3724'τὴν δόξαν'
3725οἱ γὰρ ἀξιοῦντες Ἅιδην λέγεσϑαι τὸ σῶμα
3726τῆς ψυχῆς οἷον παραφρονούσης χαὶ μεϑυούσης ἐν αὐτῷ,
3727γλίσχρως ἀλληγοροῦσι" βέλτιον δὲ τὸν "Ὄσιριν εἰς ταὐτὸ
3728συνάγειν τῷ Διονύσῳ, τῷ τ᾽ ᾿Οσίριδι τὸν Σάραπιν, ὅτε
3729τὴν φύσιν μετέβαλε, ταύτης τυχόντι τῆς προσηγορίας.
3730διὸ πᾶσι κοινὸς ὁ Σ᾿
3731ἀραπίς ἐστιν, ὡς καὶ τὸν Ὄσιριν οἱ
3732τῶν ἱερῶν μεταλαβόντες ἴσασιν.
3733|
3734Οὐ γὰρ ἄξιον προσέχειν τοῖς (Φρυγίοις γράμμασιν,
3735ἐν οἷς λέγεται ἵἱχαροπῶς σις μὲν τοῦ ἩΗρακλέους γενέ-
3736σϑαι ϑυγάτηρ, ᾿Ισαιαχοῦ δὲ τοῦ “ΠΙραχλέους ὁ Τυφών"
3737οὐδὲ Φυλάρχου μὴ καταφρονεῖν γράφοντος ὅτι πρῶτος
3738;
3739m
3740)
3741m
3742τ
37435
3744eis Alyınrov ἐξ ᾿Ινδῶν Διόνυσος ἤγαγε δύο βοῦς, ὧν nv
37454. ore] orı Ἐ,
37465. τυχόντα Hss, verbessert von Squire.
37476. καὶ]
3748δὲ Hss, verbessert von Markl.
37499. Ioıs] τοὺς Hss, verbessert von
3750Böttcher.
3751|| λέγεταν Σάραπις μὲν τῆς τοῦ Ἡρακλέους γενέσϑαι
3752ϑυγατρὸς Ἰσαίας, «Αἰακοῦ δὲ τοῦ Ἡρακλέους ὃ Τυφών.
3753Reiske;
3754λέγεταν αὑτὸς (scil. Ὄσιρις) μὲν Σαραποῦς τῆς Ηρακλέους γε--
3755γέσϑαι ϑυγατρός. Wytt.; λέγεται Σαραπίς τις μὲν τοῦ Ἡρακλέους
3756γενέσϑαν ϑυγατήρ, «Αϊἰγυπτιακοῦ
3757δὲ τοῦ Ἡρακλέους ὃ Τυφών.
3758Semler.
375910. ϑυγατρὸς V. || Ισαϊκοῦ F.
376011. οὐδὲ] ὃ δὲ G.
3761|| φιλάρχου Hss, verbessert von Xyl. hier und weiter unten;
3762vgl.
3763Phylarchi histor. rel. ed. A. Brückner 1839. 8°. p. 45.
3764Ansicht geführt.
3765Denn die, welche behaupten, Hades heilse
3766der Körper, in dem die Seele gleichsam verwirrt und trunken
3767sei, halten sich an eine sehr dürftige Deutungsweise.
3768Besser
3769ist's den Osiris mit dem Dionysos in Eins zusammenzubringen,
3770und den Sarapis mit dem Osiris, der bei der Umwandlung
3771seiner Natur diesen Namen erhielt.
3772Deshalb ist der Sarapis
3773Allen gemeinschaftlich, was die Eingeweihten auch vom Osi-
3774ris wissen.
3775|
3776Denn es wäre unwürdig,
3777die phrygischen Schriften zu
3778beachten, in denen mit dreister Miene ausgesprochen wird,
3779Jsis sei des Herakles Tochter, vom Jsaiakos aber, dem Sohne
3780des Herakles stamme der Typhon.
3781Auch Phylarchos kömnt
3782nicht. in Betracht, welcher schreibt, dafs Dionysos zuerst aus
3783Indien nach Aegypten zwei Rinder gebracht, deren eines Apis,
378412
p. 71
3785cap. 29.
3786362 Xyl.
378749
3788|
3789τῷ μὲν Anus ὄνομα τῷ δ᾽ Ὄσιρις, «Σάραπις δ᾽ ὄνομα τοῦ
3790τὸ πᾶν κοσμοῦντος ἐστι παρὰ τὸ a ὃ χαλλύνειν
37913 τινὲς καὶ χοσμεῖν λέγουσιν.
3792ἄτοπα γὰρ ταῦτα τοῦ Φυ-
3793Adoyov, πολλῷ δ᾽ ἀτοπώτερα τὰ τῶν λεγόντων οὐχ εἶναι
3794ϑεὸν τὸν “Σάραπιν, ἀλλὰ τὴν Ἄπιδος σορὸν οὕτως ὀνο-
37956 μάζεσϑαι, καὶ χαλχᾶς τινας ἐν Meugeı πύλας λήϑης χαὶ
3796χωχυτοῦ προσαγορευομένας, ὅταν ϑάπτωσι τὸν Anıv, ἀνοί-
3797γεσϑαι, βαρὺ καὶ σχληρὸν ψοφούσας, διὸ παντὸς ἠχοῦν-
37989 τὸς ἡμᾶς χαλχώματος ἐπιλαμβάνεσθαι"
3799μετριώτερον δὲ
3800οἱ παρὰ τὸ σεύεσϑαι καὶ τὸ σοῦσϑαι τὴν τοῦ παντὸς
3801ἅμα κίνησιν are φάσκοντες.
3802οἱ δὲ πλεῖστοι τῶν
38032 ἱερέων εἰς τὸ αὐτό φασι τὸν Ὄσιριν συμπεπλέχϑαι καὶ
3804τὸν Anıv, ἐξη) γούμενοι καὶ διδάσκοντες ἡμᾶς ὡς εὔμορφον
38051. "Οσιρις] vielleicht Ὄνουφις nach Aelıan de nat.
3806an. AU,
380711.
38083. τινὲς] “Ἕλληνες Markl.
38094. τὰ fehlt den Hss, von Squire er-
3810gänzt.
38118. πάντων VWVytt.
38129, ἐπιλανϑάνεσϑαν Ayl. VYytt.
3813|| μετριώτεροι Bast.
381410. οἱ fehli den Hss, von Xyl. ergänzt.
3815|| σεύεσϑα!:} σύρεσϑαι Semler. |] καὶ τὸ σοῦσϑαι will Squire ein-
3816klammern.
381711. εἰρῆσϑαι] so AEFGH, αἱρεῖσϑαν Steph.
381813. &u-
3819oopov oder ἔμψυχον Wytt.
3820das andre Osiris hiefs, Sarapis aber sei der Name des Welt-
3821ordners, abgeleitet von „sairein‘“, das manche durch reinigen
3822und schmücken erklären.
3823Diese Ansicht des Phylarchos ist
3824ungegründet, doch weit ungegründeter die Meinung derer, wel-
3825che den Sarapis gar nicht für einen Gott halten, sondern für
3826eine Bezeichnung des Sarges des Apis: auch würden in Mem-
3827phis beim Begräbnisse des Apis eherne Thore der Vergessen-
3828heit und des Wehklagens aufgethan, die einen tiefen und dum-
3829pfen Ton von sich gäben: deshalb würden wir von jedem
3830Klange eines ehernen Geräthes ergriffen.
3831Erträglicher noch
3832ist die Meinung derer, die von „schwingen und schweben“
3833den gleichmäfsigen Schwung des Alls benannt wissen wollen.
3834Die Mehrzahl der Priester hält den Osiris und den Apis für
3835eng mit einander verflochten, indem sie uns belehrend dar-
38364
3837b
p. 72
3838Ω
383950
3840|
3841cap. 29.
3842362 Ayl.
3843sizova χρὴ νομίζειν τῆς σίριδος ψυχῆς τὸν Anıw. ἐγὼ
3844δέ, εἰ μὲν «αϊγύπτιόν ἐστι τοὔνομα τοῦ Iavanıdog, εὑ-
3845φροσύνην αὐτὸ δηλοῦν οἴομαι χαὶ χαρμοσύνην, τεχμαι-
3846ρόμενος ὅτι τὴν ἑορτὴν Alyinrioı τὰ χαρμόσυνα σαίρει
3847χαλοῦσιν.
3848χαὶ γὰρ Πλάτων τὸν Aönv ὡς Αἰδοῦς υἱὸν
3849τοῖς παρ᾽ αὐτοῦ γενομένοις χαὶ προσηνῆ ϑεὸν ὠνομά-
3850σϑαι φησί, καὶ παρ᾽ “Αἰγυπτίοις ἄλλα τὲ πολλὰ τῶν ὀνο-
3851μάτων λύγοι εἰσί, χαὶ τὸν ὑποχϑόνιον τόπον, εἰς ὃν οἴον-
3852ται τὰς ψυχὰς ἀπέρχεσϑαι μετὰ τὴν τελευτήν, ᾿““μένϑην
3853καλοῦσι, σημαίνοντος τοῦ ὀνόματος τὸν λαμβάνοντα χαὶ
3854διδόντα.
3855εἰ δὲ χαὶ τοῦτο τῶν ἐχ τῆς Πλλαδος ἀπελϑόν-
3856των πάλαι χαὶ μεταχομισϑέντων ὀνομάτων ἕν ἐστιν, ὕστε-
3857ρον ἐπισχεψώμεϑα, νῦν δὲ τὰ λοιπὰ τῆς ἐν χερσὶ δόξης
3858προσδιέλθωμιεν.
38591. τῆς] του Ὗνγιι.
38604. σαίρειν N.
38615. Πλάτων]
3862Cratyl.
3863403 a— 404 a. || τὸν “4ιδην ὡς αἴτιον τοῖς παρ᾽ αὐτῷ γνώσεως καὶ
3864προσηνῆ Wytt. || Αἰδοῦς] AAOY Squire (άδος 7 εὐφροσύνη Etym.
3865M. 18, 12).
38666. αὐτοῦ] αὐτὸν Reiske.
38677. τῶν κάτω OvouaTe
3868εἶσι Reiske.
386912. ἕν ἐστιν] ἔνεστιν G Pet.
387013. Znıorewousda
3871Markl. VWVytt.
387214. προδιέλϑωμεν V Wytt.
3873thun, dafs man den Apis für ein wohlgestaltetes Bild der Seele
3874des Osiris ansehn müsse.
3875Jch aber — wenn der Name des
3876Sarapis ägyptisch ist — bin der Ansicht, dafs er Heiterkeit
3877und Frohsinn bedeute; dies schliefse ich daraus, dafs das Freu-
3878denfest Charmosyna von den Aegyptern sairei genannt wird.
3879Platon führt an, dafs Hades als der Sohn der Scham (Aido)
3880selbst ein milder Gott für die bei ihm Weilenden genannt
3881werde.
3882Auch bei den Aegypiern haben viele Namen eine
3883sinnvolle Bedeutung; so heifst bei ihnen der unterirdische Or,
3884wohin die Seelen nach dem Tode gelangen, Amenthes, wel-
3885ches bedeutet „der Nehmende und Gebende“.
3886Ob dies auch
3887ein vor Alters aus Hellas entlehnter und übertragener Name
3888sei, werden wir später untersuchen;
3889jetzt wollen wir das
3890Uebrige der vorliegenden mythologischen Frage durchgehn.
389112
p. 73
38929
3893᾿χαὶ σφαδάζουσαν, ἔστιν αἷς παρηγοροῦσι ϑυσίαις καὶ πρα-᾿.
3894ϑ
38952
3896cap. 30.
3897"363 Xyl.
389851
3899ες
3900Ὁ μὲν γὰρ Ὄσιρις καὶ ἡ ἾἜσις δαιμόνων ἀγαϑῶν eig
3901ϑεοὺς μετήλλαξαν, τὴν δὲ τοῦ Τυφῶνος ἡμαυρωμένην.
3902χαὶ συντετριμμένην δύναμιν, ἔτι δὲ χαὶ ψυχορραγοῦσαν
3903πτῖται, διὰ τὸ πυρρὸν γεγονέναι τὸν Τυφῶνα καὶ ὀνώδη
3904τὴν χρόαν. Βουσιρῖται δὲ καὶ Avzonokitau σάλπιγξιν οὐ
3905Er
3906"7
3907\
3908χρῶνται τοπαράπαν, ὡς ὄνῳ φϑεγγομέναις ἐμφερές, καὶ
3909eo
3910\
3911„
3912᾽
3913\
3914»
3915\
3916\
3917ς
3918=
3919ὅλως τὸν ὄνον οὐ χαϑαρὸν ἀλλὰ δαιμονικὸν ἡγουνται
3920ὍΝ
3921,
3922\
3923-
3924j
3925\
3926ζῶον εἶναι, διὰ τὴν πρὸς ἐχεῖνον ὁμοιότητα" καὶ πόπανα
3927ποιοῦντες ἐν ϑυσίαις τοῦ te Παῦνὶ καὶ τοῦ Φαωφὶ μη-
3928\
39292
3930’
3931„
39322
3933ım
3934\
3935ge
3936vos ἐπιπλάττουσι παράσημον ὄνον δεδεμένον.
3937"tv δὲ τῇ
3938τοῦ Ἡλίου ϑυσίᾳ τοῖς σεβομένοις τὸν ϑεὸν παρεγγυῶσι
3939θ. ἀνϑρώπους H. || πυρροὺς καὶ προπηλ. Hss, verbessert von Ayl.
39407. καὶ fehlt in FH.
394112. πόπονα FH.
394215. σεβομένοις)
3943ἐσο--
3944μένοις Vulg., verbessert von Xyl. Baxt., εἰσομένοιυς Semler.
3945Osiris also und Jsis wurden aus guten Geistern in Götter
3946verwandelt.
3947Die geschwächte und zusammengefallene, in den
3948letzten Zügen und Zuckungen liegende Gewalt des Typhon
3949wird theils durch Opfer begütigt und gemildert, theils an ei-
3950nigen Festen erniedrigt und beschimpft, indem man die roth-
3951haarigen Menschen verhöhnt, auch einen Esel vom Felsen her-
3952abstürzt, wie die Einwohner von Kopto thun, weil Typhon
3953rothköpfig und von einer Eselsfarbe war.
3954Die Einwohner
3955von Busiris und Lykopolis bedienen sich durchaus nicht der
3956Trompeten, weil ihr Ton dem Eselgeschrei ähnelt: überhaupt
3957halten sie den Esel für ein unreines und dämonisches Thier,
3958wegen seiner Aehnlichkeit mit Typhon; auch auf die Opfer-
3959kuchen, die sie in den Monaten Payni und Phaophi machen,
3960setzen sie das Bild eines gefesselten Esels.
3961Beim Opferfeste
3962des Helios werden die den Gott Verehrenden ermahnt, kein
39634"
396490
3965b
396630
p. 74
3967Sl
396891
396952
3970cap. 30, 31.
3971363 Xyl.
3972\
3973m
39747
3975TIER
3976T;
3977\
3978un φορεῖν ἐπὶ τῷ σώματι χρυσία und ὄνῳ τροφὴν δι-
3979δόναι.
3980φαίνονται δὲ χαὶ οἱ Πυϑαγοριχοὶ τὸν Τυφῶνα
3981{
3982/
39837
3984ὕ,
3985\
3986)
3987’
39884
3989δαιμονικὴν ἡγούμενοι δύναμιν" λέγουσι γὰρ ἐν ἀρτίῳ μέ-
39907
3991\
3992-“
39937
3994-
39957
3996τρῷ ἕχτῳ καὶ πεντηχοστῷ γεγονέναι Τυφῶνα, χαὶ πάλιν
3997“
39987
3999es
4000\
4001„Wa
40024
4003τὴν μὲν τοῦ τριγώνου “Ἅιδου χαὶ Διονύσου χαὶ "Aosog
4004εἶναι, τὴν δὲ τοῦ τετραγώνου Ῥέας χαὶ Apoodirng καὶ
4005\
4006’
4007\lehz
4008\
4009Em
4010\
40117)
4012Δήμητρος καὶ Eoriag καὶ ρας, τὴν δὲ τοῦ δωδεκαγώ-
4013/
4014\
4015Ku
4016ıe
4017,
4018m
4019m
4020t
4021τα}
4022vov Διός, τὴν δὲ ἑκκαιπεντηκονταγωνίου Tvgyavog, ὡς 1:0-
4023δοξος ἱστόρηκεν.
4024ΤΥ
4025\
4026ἦ
4027AISA
40282
4029N
4030n)
4031Z
4032Atyvrrıoı δὲ πυρρόχρουν γεγονέναι τὸν Τυφῶνα vo
4033\
4034m
4035-
4036\
4037\
4038/
4039“
4040μίζοντες, καὶ τῶν βοῶν τοὺς πυρροὺυς καϑιερεύουσιν, OV-
40415)
4042m
4043\
4044,
4045[74
4046’\
4047’
4048τως ἀχριβῆ ποιούμενοι τὴν παρατήρησιν ὥστε, χὰν μίαν
4049ἔχῃ ἐρίχα μέλαιναν 1) λευκήν, ἄϑυτον ἡγεῖσϑαι. ϑύσιμον
4050γὰρ οὐ φίλον εἶναι ϑεοῖς, ἀλλὰ τοὐναντίον, ὅσα ψυχὰς \
4051ἀνοσίων ἀνθρώπων καὶ ἀδίχων εἰς ἕτερα μεταμορφουμέ-
40521. φορεῖν) φρονεῖν G. || μηδὲ ὄνῳ G Steph., μὴ δεομένῳ AEFH
4053Pet.
40542. φαίνοντι F.
40555. hinter τριγώνου ergänzt Baxter φύ-
4056σιν oder δύναμιν. || Agsos Pet.
40578. hinter δὲ ergänzt Reiske τοῦ.
4058|| ὀκτωκαιπεντηκονταγωνίου Vulg., verbessert von Ayl.
40599. ἱστό-
4060ρησεν G.
406114. ψυχαῖς EFG WVgtt.
406215. ἄνθρωπον H. || ἀοί-
4063κων F, ἀοίκων (von anderer Hand ἀδίκων) H.
4064Gold am Leibe zu tragen und keinem Esel Nahrung zu rei-
4065chen.
4066Auch die Pythagoräer halten offenbar den Typhon für
4067eine geisterhafte Macht: denn sie sagen, dafs er in dem gera-
4068den Maafs Sechs und Funfzig entstanden sei; das Wesen des
4069Dreiecks gehöre dem Hades Dionysos und Ares, das des Vier-
4070ecks der Rhea Aphrodite Demeter Hestia und Hera, das des
4071Zwölfecks dem Zeus, das des Sechsundfunfzigecks dem Ty-
4072phon, wie Eudoxos erzählt.
4073Weil nun die Aegypter den Typhon für rothfarbig ER
4074so opfern sie auch die röthlichen Rinder.
4075Die Untersuchung
4076dabei ist so scharf, dafs das Thier für untauglich gilt, wenn
4077es nur ein schwarzes oder weifses Haar hat.
4078Zum Opfer,
4079meinen sie, schicke sich nichts gottgefälliges, sondern das ent-
4080gegengesetzte, nämlich die Körper solcher Thiere, in welche
4081era
4082|
40831
4084je
4085|
40861
408715
40882
4089®
p. 75
409012
40917
4092Da
4093ET δ’
40945
4095᾿
4096er
4097O vyza
4098213
4099cap. 31.
4100363 Xyl.
410153
4102νων σώματα ᾿συνείληφε" διὸ τῇ μὲν κεφαλῇ τοῦ ἱερείου
4103καταρασάμενον καὶ ἀποχόψαντες εἰς τὸν ποταμὸν ἐρρί-
4104πτουν πάλαι, νῦν δὲ τοῖς ξένοις ἀποδίδονται.
4105τὸν δὲ
4106μέλλοντα ϑύεσθαι βοῦν οἱ σφραγισταὶ λεγόμενοι τῶν
4107ἱδρέων χατεσημαίνοντο, τῆς σφραγῖδος, ὡς ἱστορεῖ Κά-
4108στωρ, γλυφὴν μὲν ἐχούσης ἄνθρωπον εἰς γόνυ χαϑεικότα
4109ταῖς χερσὶν ὀπίσω περιηγμέναις, ἔχοντα χατὰ τῆς σφα-
4110γῆς ξίφος ἐγκείμενον" ἀπολαύειν δὲ καὶ τὸν ὄνον ὥσπερ
4111εἴρηται τῆς ὁμοιότητος διὰ τὴν ἀμαϑίαν καὶ τὴν ὕβριν
4112οὐχ ἧττον ἢ διὰ τὴν χρόαν οἴονται" διὸ χαὶ τῶν Ilso-
4113σικῶν βασιλέων ἐχϑραίνοντες μάλιστα τὸν Qyov ὡς ἐναγῆ
4114χαὶ μιαρόν, ὄνον ἐπωνόμασαν" κἀκεῖνος εἰπών,
4115ὁ μέντοι
4116ὄνος οὗτος ὑμῶν κατευωχήσεται τὸν βοῦν“ ἔϑυσξ τὸν
4117Anıv, ὡς Δείνων ἱστόρηχεν. οἱ δὲ λέγοντες ἐκ τῆς μά-
4118χης ἐπὶ ὄνου τῷ Τυφῶνι τὴν φυγὴν ἑπτὰ ἡμέρας γενέ-
41191. συνείληχε Xyl. WVyt.
412015. ἡμέραις Hss,
4121verbessert von
4122Markl.
4123die Seelen von gottlosen und ungerechten Menschen hinüber-
4124gewandert wären.
4125Daher wurde vor Alters der mit Verwün-
4126schungen beladene abgeschnittene Kopf des Opferthieres in den
4127Flufs geworfen, jetzt wird er den Fremden überlassen.
4128Den
4129zum Opfer bestimmten Stier stempelten diejenigen Priester,
4130welche Sphragisten oder Siegelführer heifsen.
4131Das Siegel trägt,
4132wie Kastor berichtet, die Gestalt eines knienden Mannes mit
4133hinten zusammengebundenen Händen, dem ein Messer an der
4134Kehle steht. Der Esel, meinen sie, habe, wie schon bemerkt,
4135seine Achnlichkeit mit dem Typhon nicht weniger wegen der
4136Ungelehrigkeit und Geilheit als wegen der Farbe.
4137Daher ga-
4138ben sie auch dem Ochos, der ihnen unter allen Perserkönigen
4139wegen seiner Verruchtheit und Frevelhaftigkeit am verhalste-
4140sten war, den Beinamen Esel; er aber sagte: nun, dieser Esel
4141wird euren Ochsen verspeisen; und darauf liels er den Apis
4142schlachten, wie Deinon berichtet.
4143Wer aber sagt, dafs Ty-
4144phon aus der Schlacht auf einem Esel sieben Tage geflohen
p. 76
414532
414632
414754
4148cap. 31. 32.
4149363 Xyl.
4150σϑαι, χαὶ σωϑέντα γεννῆσαι παῖδας “Ἰεροσόλυμον zei
4151᾿ουδαῖον, αὐτόϑεν
4152εἰσὶ χατάδηλοι τὰ ᾿Ιουδαϊχὰ παρέλ-
4153χοντὲς εἰς τὸν μὔϑον.
4154Tevra μὲν οὖν τοιαύτας ὑπονοίας δίδωσιν, ἀπ᾿ ἄλλης
4155δ᾽ ἀρχῆς τῶν φιλοσοφώτερόν τι λέγειν δοχούντων τοὺς
4156ἁπλουστάτους σχεινώμεϑα πρῶτον.
4157οὗτοι δέ εἰσιν οἱ λέ-
4158γοντὲς, ὥσπερ “Ἕλληνες Κρόνον ἀλληγοροῦσι τὸν χρόνον,
4159“Ποαν δὲ τὸν ἀέρα, γένεσιν δὲ “Ἡφαίστου τὴν εἰς πῦρ
4160᾿ἀέρος μεταβολήν, οὕτω ao «Αἰγυπτίοις Νεῖλον εἶναι τὸν
4161Ὄσιριν, Ἴσιδι συνόντα τῇ γῇ, Τυφῶνα δὲ τὴν ϑάλασσαν,
4162εἰς ἣν ὁ Νεῖλος ἐμπίπτων ἀφανίζεται καὶ διασπᾶται, πλὴν
4163ὅσον ἡ γῆ μέρος ἀναλαμβάνουσα καὶ δεχομένη γίνεται 1
4164γόνιμος ὑπ᾽ αὐτοῦ καὶ ϑρῆνός ἐστιν ἱερὸς ἐπὶ τοῦ Κρό-
41651. ἱεροσόλυμα H.
41664. ὑποννοίας F.
41675. δοκούντων} so Euseb.
4168pr. evang. 11I, 3, δυναμένων Hess, οἰομένων Reiske.
41699, οὕτως
4170FH. || vor eivaı ergänzt Squire μὲν.
417113. ἐπὶ τοῦ Νείλου dıa-
4172σπωμένου ὑπὸ τοῦ Κρόνου Reiske. || Κρόνου] ᾿Οσίριδος Squire,
4173Neilov Mez. Kaltwasser, χρόνου Semler.
4174sei, und als er davongekommen, die Söhne Hierosolymos und
4175Judaios gezeugt habe, der zieht offenbar die Jüdischen Ge-
4176schichten in unsre Sage herüber.
4177Diese Mythen nun lassen sich auf solche Weise ausdeuten,
4178indessen wollen wir auch die Meinungen derer betrachten, die
4179von einem anderen Grundgedanken ausgehend, die Sache mit
4180etwas höherer Weltansicht zu fassen scheinen, und zwar wol-
4181len wir mit den einfachsten anfangen.
4182Diese sagen, so wie
4183die Hellenen den Kronos mit der Zeit allegorisch zusammen-
4184stellen, die Hera mit der Luft, die Entstehung des Hephaistos
4185mit der Veränderung der Luft in Feuer, so sei bei den Aegyp-
4186tern unter dem Osiris der Nil zu verstehen, welcher der Erde
4187Jsis beiwohne, unter dem Typhon das Meer, worin der Nil
4188bei seinem Ausflusse sich auflöse und gänzlich verschwinde,
4189mit Ausnahme des geringen Theiles, den die Erde wieder auf-
4190nehme und behalte und davon befruchtet werde.
4191Auch giebt
4192A A
4193ζ
p. 77
4194cap. 32.
4195363 Ayl.
4196>>
4197ὑψοῦ γενόμενος, ϑρηνεῖ δὲ τὸν ἐν τοῖς ἀριστεροῖς γενόμε-
41989
41990
42009
420112
4202γον μέρεσιν, ἐν δὲ τοῖς δεξιοῖς φϑειρόμενον" Alyvrarıoı
4203γὰρ οἴονται τὰ μὲν ἑῶα τοῦ χόσμου πρόσωπον εἶναι, τὰ
4204δὲ πρὸς βορρᾶν δεξιά, τὰ δὲ πρὸς νότον ἀριστερά" φε-
4205ρόμενος οὖν ἐχ τῶν νοτίων ὁ Netkog, ἐν δὲ τοῖς βορεί-
4206oıc ὑπὸ τῆς ϑαλάσσης χαταναλισχόμενος,
4207εἰκότως λέ-
4208γεταν τὴν μὲν γένεσιν ἐν τοῖς ἀριστεροῖς ἔχειν, τὴν δὲ
4209φϑορὰν ἐν τοῖς δεξιοῖς.
4210διὸ τήν
4211τε ϑάλασσαν οἱ ἱε-
4212ρεῖς ἀφοσιοῦνται, καὶ τὸν ἅλα Τυφῶνος ἀφρὸν χαλοῦσι,
4213χαὶ τῶν ἀπαγορευομένων ἕν ἐστιν αὐτοῖς, ἐπὶ τραπέζης
4214ἅλα μὴ προτίϑεσϑαι"
4215καὶ χυβερνήτας οὐ προσαγορεύ-"
4216-
4217ουσιν, ὅτι χρῶνται ϑαλάττῃ καὶ τὸν βίον ἀπὸ τῆς ϑα-
4218λάττης ἔχουσιν" οὐχ ἥκιστα δὲ καὶ τὸν ἰχϑὺν ἀπὸ ταύ- «
4219της προβάλλονται τῆς αἰτίας, καὶ τὸ μισεῖν ἰχϑύι γρά-
4220φουσιν.
4221ἐν Σάι γοῦν ἐν τῷ προπύλῳ τοῦ ἱεροῦ τῆς
42221. γεννώμενον Squire.
42234. 5. βορὰν und βορίοις Pet.
4224ὅ. v0-
4225τείων H.
422610. ἕν ἐστιν] so E, ἔνεστιν Vulg.
422711. ala] ἀλλα
4228F. {{προτέϑεσϑαι]) so EHV, προστίϑεσϑαι FG.
422912. vor ϑα-
4230λάττῃ ergänzt Markl. τῇ || ϑαλάσσῃ F.
423115. Σαι] Zası pag. 14.
4232z. 2. || ᾿
4233προπυλαέῳ Beiske.
4234es einen heiligen Klagegesang auf den Kronos, worin der zur
4235Linken entstehende und zur Rechten umkommende beklagt
4236wird; die Aegypter halten nämlich den Osten für das Antlitz
4237der Welt, den Norden für die rechte, den Süden für die linke
4238Seite: da nun der Nil vom Süden herabkömmt, und im Nor-
4239den vom Meere verschlungen wird, so sagt man mit Recht,
4240dafs er seine Entstehung auf der linken, seinen Untergang auf
4241der rechten Seite habe.
4242Deshalb verabscheuen die Priester
4243‘das Meer, nennen das Salz den Schaum des Typhon, und
4244eins von ihren Verboten ist dies, kein Salz auf den Tisch zu
4245stellen; auch reden sie die Steuerleute nicht an, weil diese
4246das Meer benutzen und ihren Lebensunterhalt vom Meere ziehn.
4247Aus demselben Grunde verwerfen sie besonders auch den Fisch,
4248und bezeichnen bildlich den Hafs durch einen Fisch. Jm Vor-
p. 78
424956
4250cap. 32.
4251"364 Xyl.
4252Ev
4253ei‘
4254,ὕ
4255y
4256\
4257mu
4258᾿ϑηνᾶς ἣν γεγλυμμένον βρέφος, γέρων, χαὶ μετὰ τοῦτο
4259ἱέραξ, ἐφεξῆς δ᾽ ἰχϑύς,
4260ἐπὶ πᾶσι δὲ ἵππος ποτάμιος"
42617
4262\
4263-
4264τὰ
42657
4266\
4267)
4268/
4269ἐδήλου
4270δὲ συμβολικῶς,
4271ὦ
4272γινόμενοι καὶ απογινομξγοι,
4273δεο
4274.
4275.
4276.
4277[
4278.
4279.
4280Φ
4281.
4282.
4283.
4284ΓῚ
4285.
4286ΓῚ
4287.
4288.
4289.
4290.
4291.
4292.Φ
4293.Φ
4294.
4295Φ
4296.
4297®
4298.
4299.
4300.
4301.Φ
4302.
4303.
4304Φ
4305γέρων.
4306ἱέραχι δὲ τὸν ϑεὸν φράζουσιν, ἰχϑύι δὲ μῖσος
4307ὥσπερ εἴρηται διὰ τὴν ϑάλατταν, ἵππῳ ποταμίῳ δ᾽ avai-
4308δειαν" " λέγεται γὰρ ἀποκτείνας τὸν πατέρα τῇ μητρὶ βίᾳ
4309μίγνυσθαι.
4310δόξει δὲ χαὶ τὸ ὑπὸ τῶν Πυϑαγορικῶν λε-
4311γόμενον, ὡς ἡ ϑάλαττα Κρόνου δαχρυόν ἐστιν, αἰνίττε-
4312σϑαι τὸ μὴ καϑαρὸν μηδὲ σύμφυλον αὐτῆς.
43131. γεγλυμένον Ἐ.
43142. ποτάμιειος Ἦ,
43153. γενόμενοι F.
43164.ff.
4317In
4318E findet sich die im Texte genau wiedergegebene Lücke von fast zwei
4319Zeilen, welche etwa
4320so
4321zu
4322füllen wäre »ὦ yWwouEros καὶ ἀπογι-
43234
4324\
4325=
4326x
4327°
4328\
4329N
43303
4331γόμενοι, ὃ ϑεὸς μισεῖ τὴν ἀναίδειαν" “ τὴν yaa γένεσιν arnodelz-
4332νυσι τὸ βρέφος,
4333τὸν δὲ ϑάνατον ὃ
4334γέρων || βρέφει γὰρ καὶ γέροντι
4335ες;
43367 τι
4337δι
4338re
4339\
43407
43413
4342D
4343’
4344τοὺς γινομένους καὶ ἀπογινομένους Squire;
4345διὸ γένεσιν μὲν καὶ
4346φϑορὰν βρέφεν καὶ γέροντι Baxter; δηλοῖ γὼρ βρέφος τὴν γένε--
4347r
4348Μἶἷ
4349-
4350σιν, τὸν δὲ ϑάνατον γέρων, oder ὃ γὰρ ἀνϑρωπος γεννᾶται βρέ-
4351φος, τελευτᾷ δὲ γέρων Reiske; δηλοῖ γὰρ βρέφος τὸν γινόμενον,
43529
4353“-Ψ
4354-
4355--
4356τὸν ἀπογινόμενον δὲ ὃ γέρων WVytt.; ἐδηλοῦτο δὲ συμβολικῶς τῷ
4357νέος (βρέφος) ὃ γινόμενος, καὶ ὃ ἀπογινόμενος τῷ γέρων Fähse,
4358|| δεογέρων H; δὲ ὃ γέρων FV, fehlt in Pet.
43599. δόξειε Baxt.
4360Bentl. Squire vgl. cap. 57 a.
436111. δὲ vor τὸ FH.
4362hofe des Athenetempels zu Sais waren folgende heilige Zei-
4363chen eingegraben: ein Kind, ein Greis, dann ein Sperber, fer-
4364ner ein Fisch und hinter allen ein Flufspferd.
4365Der geheime
4366Sinn davon war: O ihr, die ihr entstehet und umkommt, Gott
4367hafst die Unverschämtheit.
4368Das Kind nämlich bezeichnet das
4369Entstehen, der Greis den Untergang, der Sperber den Gott,
4370der Fisch wie gesagt den Hafs wegen des Meeres, und das
4371Flufspferd die Unverschämtheit: denn es soll seinen Vater töd-
4372ten und mit Gewalt seiner Mutter beiwohnen.
4373Auch der Aus-
4374spruch der Pythagoräer, dafs das Meer eine Thräne des Kro- i
4375nos sei, scheint das unreine und fremdartige Wesen des Meeres
4376anzudeuten.
p. 79
4377cap. 33.
4378364 Ayl.
437957
4380Ταῦτα μὲν οὖν ἔξωϑεν εἰρήσϑω χοινὴν game τὴν
4381ἱστορίαν, οἱ δὲ σοφώτεροι τῶν ἱερέων οὐ uovov τὸν Nei-
43823 λον᾽ Ὄσιριν χαλοῦσιν, οὐδὲ Tepe τὴν ϑάλασσαν, ἀλλὰ
4383Ὄσιριν μὲν ἁπλῶς ἅπασαν τὴν ὑγροποιὸν ἀρχὴν καὶ δύ-"
4384ναμιν, αἰτίαν ῥεηβδθεὶς καὶ a a οὐσίαν νομίζοντες, |
43856 Εύφωνα δὲ πᾶν τὸ αὐχμηρὸν χαὶ πυρῶδες χαὶ ξηραντι-:
4386χὸν ὅλως καὶ πολέμιον τῇ ᾿
4387ὑγρότητι" διὸ καὶ πυρρύχϑων:
4388γεγονένωαν τῷ σώματι καὶ πάρωχρον νομίζοντες, οὐ πάνυ
43899 προϑύμως ἐντυγχάνουσιν οὐδὲ ἡδέως ὁμιλοῦσι τοῖς τοιού-
4390τοις τὴν ὄψιν ἀνθρώποις" τὸν δὲ ᾽σιριν αὖ πάλιν με-
4391λάγχρουν γεγονέναι μυϑολογοῦσιν, ὅτι πᾶν ὕδωρ χαὶ γῆν
439212 χαὶ ἱμάτια χαὶ νέφη δ ΑΙ
4393ΤΕ μιγνύμεγον, χαὶ τῶν νέων
4394ὑγρότης ἐνοῦσα gr τὰς τρίχας μελαίνας, ἡ δὲ πο-
4395λίωσις οἷον ὠχρίασις ὑπὸ ξηρότητος ἐπιγίνεται τοῖς πα-
439615 ραχμάζουσιν" χαὶ τὸ μὲν ἔαρ ϑαλερὸν καὶ γόνιμον καὶ
43975. οὐσίαν fehlt ın Pet.
43986. συρρῶδες Pet.
43997: πυρρόχρω G.
44008. πάροχρον Pet.
440111. er πάντα Squire,
4402Dies sei fußserlich‘ ροῦν! über die aflgennein: bekanitien Er-
4403zählungen.
4404Die weiseren Priester aber nennen nicht nur den
4405Nil Osiris und das Meer Typhon, sondern Osiris gilt ihnen
4406geradezu als die ganze befeuchtende Urkraft, indem sie ihn
4407für die Ursache der Entstehung und das Wesen des Saamens
4408halten, Typhon aber ist ihnen alles trockne sengende gänzlich
4409ausdörrende, mithin der Feuchtigkeit feindliche.
4410Da sie ihn
4411somit für feuerfarbig und für gelblich von Körper halten, so
4412begegnen sie nur ungern
4413den Menschen von solchem Aus-
4414sehen und haben nicht leicht etwas mit ihnen zu thun.
4415Osi-
4416ris hinwieder wäre nach ihrer Sage schwärzlich, weil alles
4417Wasser sowohl Erde als Kleider und Wolken schwärzt, wenn
4418es damit vermischt wird, und weil die inwohnende Feuchte
4419die Haare der jungen Leute schwarz macht, das Ergrauen da-
4420gegen als ein Erbleichen durch Trockenheit bei den Bejahrten
4421eintritt.
4422Auch das Frühjahr ist blühend fruchtbar und mild.
p. 80
4423ἴω:
442494
442534
442658
4427cap. 33. 84,
4428364 Xyl.
4429„kp
4430\
4431δὲ
44329
44337
4434(4
44357
4436ὲ δ )
4437᾿
4438\
4439TTOOONVES,
4440To
4441€ f IVO7TTWOOV ὑγροτητος
4442v EL al pV-
4443: τοῖς πολέμιον καὶ ζώοις νοσῶδες.
4444ὁ δὲ ἐν Ἡλίου πόλει
4445τρεφόμενος βοῦς, ὃν Μνεῦιν καλοῦσιν (Οσίριδος δὲ ἱερόν,
4446ἔνιοι δὲ καὶ τοῦ "Anudosg RER νομίζουσι), BE ἐστὶ
4447χαὶ δευτέρας ἔχει τιμὰς μετὰ τὸν ἅπιν.
4448ἔτι τὴν Alyv-
4449πτον ἐν τοῖς μάλιστα μελάγγειον οὖσαν, ὥσπερ τὸ ον
4450τοῦ ὀφϑαλμιοῦ,
4451Χημίαν zakovoı καὶ καρδίῳ παρειχά-
4452ζουσι" ϑερμὴ γάρ ἐστι χαὶ ὑγρὰ καὶ τοῖς νοτίοις μέρεσι
4453τῆς οἰκουμένης, ὥσπερ ἡ καρδία τοῖς δὐωνύμοις τοῦ ἀν-
4454πνύκοῦ; re in za ai
4455ὀχήμασι χρωμένους περιπλεῖν ἀεί, αἰνιττόμενοι τὴν ἀφ᾽
4456Bao τροφὴν αὐτῶν καὶ TORE
4457οἴονται δὲ χαὶ "Qun-
4458ρον ὥσπερ Θαλῆν μαϑόντα παρ᾽ Atyvariov ὕδωρ ἀρχὴν
44592. ἐν fehlt τὴ G.
44603. a μνύειν Hss, verbessert von Xyl.
4461Bentl.
44624. τοῦ] αὐτοῦ F, αὐτοῦ τοῦ H. || Ἄπιδος] so FHV
4463Pet., Aruos G.
44647. Χημίαν] so V, χημία FGH, μηχία Pet.
446512. ER Salm. || ἀεὶ] λέγουσιν Reiske.
446613. γένεσιν) κί-
4467vnow Squire.
446814. ϑαλή FGH.
4469|
4470der Herbst wegen Mangel an Feuchte den Pflanzen schädlich
4471und für die Thiere ungesund.
4472Der in Heliupolis aufgenährte
4473Stier, Namens Mnevis (er ist dem Osiris geweiht und einige
4474halten ihn für den Vater des Apis), ist schwarz und genielst
4475nach dem Apis die gröfste Verehrung.
4476Das meist schwarz-
4477erdige Aegypten nennen sie, wie das Schwarze im Auge, Che-
4478ınia, und vergleichen es dem Herzen: denn es ist warm und
4479feucht und wird von den südlichen Theilen der bewohnten
4480Erde eingeschlossen und umgränzt, wie das Herz von der lin-
4481ken Seite des Menschen.
4482Helios und Selene, sagen sie, bedienen sich nicht der Wagen,
4483sondern der Schiffe als Fahrzeuge, um ihren dauernden Kreis-
4484lauf zu vollenden; damit deuten sie auf ihre Ernährung und
4485Entstehung aus dem Feuchten.
4486Sie glauben auch, dafs Home-
4487ros so wie Thales nach ägyptischer Lehre das Wasser als den
448812
p. 81
44899.
449012
4491cap. 94, 35.
4492364 Xyl.
449359
4494ἁπάντων καὶ γένεσιν τίϑεσϑαι' τὸν γὰρ Ὠχεανὸν "Οσι-
4495ow εἶναι, τὴν δὲ Τηϑὺν Ἶσιν, ὡς τιϑηνουμένην πάντα
4496καὶ συνεκτρέφουσαν. χαὶ γὰρ Βλληνες τὴν τοῦ ee
4497τος πρθισιν ἀπουσίαν καλοῦσι, καὶ συνουσίαν τὴν μῖξιν,
4498καὶ τὸν υἱὸν ἀπὸ τοῦ ὕδατος καὶ τοῦ ὗσαι, καὶ τὸν 4ιό-
4499γυσον Ὕην, ὡς χύριον τῆς dygds φύσεως, οὐχ ἕτερον ὄντα
4500τοῦ Οσίριδος"
4501καὶ γῶν τὸν ᾿Οσιριν ᾿Ελλανιχος παν
4502ἔοικεν ἀκηκοέναν ὑπὸ τῶν ne Aero μα ον
4503οὕτω γὰρ
4504ὀνομάζων διατελεῖ τὸν ϑεὸν εἰχότως ἀπὸ τῆς φύσεως χαὶ
4505τῆς εὑρέσεως.
4506Ὅτι μὲν οὖν ὁ αὐτός ἐστι Διονύσῳ, τίνα PERBRSN N
4507σέ γινώσχειν, ὦ Kita, δὴ προσῆχόν ἐστιν, ἀρχηγὸν μὲν
45083. σπέρματος σώματος G.
45094. πρόϑεσιν Hss, von Salm. Mez.
4510Bent. Markl. verbessert.
45118. ἔοικεν] so Valck. Reiske, ἔϑηκεν
4512Vulg., vertheidigt von Benseler metam. crit. p. 10, ἔφησεν Markl.,
4513μὰ ἐμ ἧς φηλῷ
45149. φύσεως καὶ τῆς εὑρέσεως] ἐφέσεως καὺ τῆς
4515| εὑρήσεως G, ὑγρᾶς φύσεως (ὕσεως) καὶ τῆς ὑγρασίας Markl., φύ-
4516σεως τῆς ὑγρᾶς Squire; ὕσεως (devasng) καὶ τῆς ὑγρεύσεως Beiske,
4517„an forte voluit Reiskius ὕγρανσις aut ὕδρευσις3 “ Hutten.
451812. ἀρ-
4519χηγὸν μὲν οὖσαν] so Bas. Mez. Bentl. Reiske, ᾿ἀρχικλαμενοῦσαν
4520Hss; ἀρχεύρειαν μὲν οὖσαν Salm.; ἀρχίλαν μὲν οὖσαν Baxt.; ἀρχι-
4521πλάνην οὖσαν Palmer.; ἀρχικλαμυστοῦσαιν Ortivinius; ἀρχιφλαμε-
4522νίζουσαν oder ig οὖσαν Markl.;, τῶν ϑυιάδων ἀρχηγός
4523findet sich bei Plut. qu. graec. p. 293 e.
4524Grund und Anfang aller Dinge setzt: denn Okeanos sei Osiris
4525und Tethys Jsis, die alle Wesen gleichsam säuge und zusam-
4526men aufnähre.
4527Die Hellenen nennen die Ergielsung des Saa-
4528mens „apusia“, den Beischlaf „synusia“, den Sohn (hyios)
4529nennen sie von dem Wasser (hydor) und vom Regnen (hy-
4530sai), den Dionysos auch Hyes, als Hüter und Herrn der feuch-
4531ten Natur, der kein andrer ist als Osiris.
4532Auch hat, wie es
4533scheint, Hellanikus den Osiris von den Priestern Hysiris nen-
4534nen gehört; denn so benennt er ihn seibst immer, wahrschein-
4535lich nach der Natur und Auffindung.
4536Dafs er derselbe ist mit dem Dionysos, wer sollte das
4537wohl besser wissen als du, o Klea, die du den heiligen Rei-
453890
p. 82
453960
4540cap. 35.
4541364 Ayl,
4542οὖσαν ἐν Δελφοῖς τῶν ϑυιόϑας τοῖς δὲ ᾿Οσιριαχοῖς. χα-
4543ϑωσιωμένην ἱεροῖς ἀπὸ πατρὸς καὶ μή. Li δὲ δὲ τῶν
4544ἄλλων ἕνεχα δεῖ μαρτύρια παραϑέσϑαι, τὰ μὲν ἀπόρρητα
4545χατὰ χώραν ἐῶμεν, ἃ δ᾽ ἐμφανῶς δρῶσι ϑάπτοντες τὸν
4546Anıw οἱ ἱερεῖς, ὅταν παρακομίζωσιν ἐπὶ σχεδίας τὸ σῶμα,
4547Pazysiag οὐδὲν ἀποδεῖ" καὶ γὰρ νεβρίδας περιχαϑάπτον-
4548ται, χαὶ ϑύρσους φοροῦσι, καὶ βοαῖς γρῶνται χαὶ κινή-
4549CEO, ὥσπερ οἱ ER τοῖς περὶ τὸν Διόνυσον ὀργια-
4550σμοῖς.
4551διὸ καὶ ταυρόμορφα Διονύσου ποιοῦσιν ἀγάλματα
4552πολλοὶ τῶν “λλήνων" αἱ δ᾽ ᾿Ηλείων γυναῖχες χαὶ Ra:
4553χαλοῦσιν εὐχόμεναι ποδὲ βοείῳ τὸν ϑεὸν ἐλϑεῖν πρὸς av-
4554τας" Aoyeioıg δὲ Bovyenig. Διόνυσος ἐπίχλην ἐστίν, ἀνα-
4555χαλοῦνται δ᾽ αὐτὸν ὑπὸ σαλπίγγων ἐξ ὕδατος, ἐμβάλλον-
4556τες εἰς τὴν ἄβυσσον ἄρνα τῷ πυλαόχῳ, τὰς δὲ σάλπιγγας
4557ἐν ϑύρσοις ἀποχρύπτουσιν, ὡς ““ωχράτης ἐν τοῖς περὶ
45581. ö2 hinter zoig fehlt in FH.
45592. εἴ] ἡ FCH. Ὁ’ δ. 3.1]} F.
45606. παρακαϑάπτονται F.
45619. Διόνυσον Hss, verbessert von Salm.
4562Markl. Reiske. || ταυρομόρφου Διονύσου Xyl.
4563gen der Thyiaden in Delphoi eröffnest, und schon vom Vater
4564und von der Mutter her in die Osiris-Weihen eingeführt bist?
4565Sollen aber für die übrigen Leser Zeugnisse gegeben werden,
4566so wollen wir, was zur Geheimlehre gehört, dahingestellt sein
4567lassen; dasjenige aber, was die Priester öffentlich thun beim
4568Begräbnisse des Apis, wenn sie den Leichnam auf einem Flosse
4569herbeibringen, das steht einer Bakchos-Feier nicht nach; sie
4570befestigen ringsumher Rehfelle,
4571sie tragen Thyrsosstäbe mit
4572Geschrei und Beugungen, grade wie die von dionysischer Fest-
4573glut ergriffenen.
4574Deshalb machen auch viele Hellenen stier-
4575köpfige Dionysosbilder; die Elischen Weiber flehen in ihren
4576Gebeten, der Gott möge mit dem Stierfulse zu ihnen kommen;
4577die Argeier kennen einen sliererzeugten Dionysos, sie rufen
4578ihn unter Trompetenschall aus dem Wasser herauf, indem sie
4579ein Schaf für den Thürhüter in die Tiefe hinabwerfen; die
4580Trompeten aber verbergen sie in Thyrsosstäbe, wie Sokrates
458112
458215
p. 83
4583οϑ
458412
458515
4586cap. 35.
4587"365 Xyl.
458861
4589ὋὉσίων εἴρηκεν.
4590ὁμολογεῖ δὲ χαὶ Ta τιτανικὰ καὶ νὺξ τε-
4591λεία τοῖς λεγομένοις ᾿Οσίριδος διασπασμοῖς καὶ ταῖς ἀνα-
4592βιώσεσι zo παλιγγενεσίαις, ὁμοίως δὲ καὶ τὰ περὶ τὰς!
4593ταφάς.
4594" Αἰγύπτιοί Te γὰρ ᾿Οσίριδος Hohe Inzac, ı
4595WOTTEO εἰρήτωι; δειχνύουσι, χαὶ Δελφοὶ τὰ τοῦ Διονύσου
4596λείψανα παρ᾽ αὐτοῖς παρὰ τὸ χρηστήριον ἀποχεῖσϑαι
4597νομίζουσι"
4598καὶ ϑύουσιν οἱ Ὅσιοι ϑυσίαν ἀπόρρητον ἐν
4599τῷ ἱερῷ τοῦ ᾿“πόλλωνος, ὅταν αἱ ϑυιάδες ἐγείρωσι τὸν
4600Auviryv.
4601ὕτι δ᾽ οὐ μόνον τοῦ οἴνου Διόνυσον ἀλλὰ χαὶ
4602πάσης ὑγρᾶς φύσεως Ehlyes ἩΆΒΌΡΈΔΗ κύριον καὶ ἀρχη-
4603yov, ἀρχεῖ Πίνδαρος μάρτυξ εἶναι λέγων
4604Ze μέρ δὲ νομὸν Διόνυσος πολυγαϑὴς αὐξανοι,
4605ἁγνὸν P&7708 ὀπώρας.
4606διὸ χαὶ τοῖς τὸν ᾿Οσιριν Rn? ἀπαγορεύεται δέν-
4607δρον ἥμερον ἀπολλύναι, καὶ πηγὴν ὕδατος ἐμφράττειν.
46084. γνὺξ τελεία} νυκτέλιωα Squire, VVytt.
46096. παρὰ] περὶ F.
46108. ϑυάδες ἴδ
461112. δένδρων V, δένδρον Vulg.,
4612vgl. Pindar
4613v. Boeckh II, 2.. p. 630, 631. || RS, γόμον Reiske, γόνον VWVytt.
4614τρόπον Plut. Amat. p. 757 ἢ,
4615in dem Werke von den Geweihten bemerkt.
4616Auch die Ti-
4617tanensage und die Nachtfeier stimmen überein mit den soge-
4618nannten Zerstückelungen Belebungen und Wiedergeburten des
4619Osiris.
4620Dahin gehört auch das von den Begräbnissen.
4621Die
4622Aegypter zeigen, wie erwähnt, an vielen Orten Osirisgrüfte,
4623und die Delpher glauben, dals die sterblichen Ueberbleibsel
4624des Dionysos bei ihnen in der Nähe des Orakels beigesetzt
4625sind; die Geweihten bringen ein geheimnilsvolles Opfer im
4626Apollotempel, wenn die Thyiaden den Liknites erwecken.
4627Dafs
4628die Hellenen den Dionysos für den Herrn und Schöpfer nicht
4629nur des Weines, sondern der gesammten feuchten Natur hal-
4630ten, dafür ist Pindaros ein vollgültiger Zeuge, indem er sagt:
4631Doch der freundliche Gott Dionysos mehre der Bäume Reihn
4632Herbstes heiligen Lichtglanz.
4633Deshalb ist auch den Osirisdienern verboten, einen Frucht-
4634baum zu beschädigen, oder eine Wasserquelle zu verschütten.
4635|
p. 84
463636
463736
463862
4639cap. 36.
4640808 Xyl.
4641/
4642er
4643\
4644a
4645Ev
4646Οὐ μόνον δὲ τὸν Νεῖλον ἀλλὰ πᾶν ὑγρὸν ἁπλῶς ᾽Οσίρι-
4647δὸς ἀπορροὴν χαλοῦσι, χαὶ τῶν ἱερῶν ἀεὶ προπομπεύει τὸ
4648“πε
4649Ar
46502.03
4651m
4652m
4653Ἢ
4654m
4655\
46564
4657’
4658\
4659\
4660/
4661υδρεῖον ἐπὶ τιμῇ τοῦ ϑεοῦ, καὶ ϑρύῳ βασιλέα καὶ τὸ νό-
4662τιον χλίμα τοῦ χόσμου γράφουσι, χαὶ μεϑερμηνεύεται τὸ
4663ϑρύον ποτισμὸς zei κίνησις πάντων, χαὶ δοκεῖ γεννητικῷ
4664μορίῳ τὴν φύσιν ἐοικέναι.
4665τὴν δὲ τῶν Παμυλίων ἑορτὴν
4666‘
4667᾿
4668:
4669᾿
4670x
4671᾿ -
46725
4673ὶ
4674“
4675ΘΝ
4676ὔμμ Erg
4677ἄγοντες, ὥσπερ εἴρηται φαλλικὴν οὖσαν, ἄγαλμα προτί-
4678ϑέενται χαὶ περιφέρουσιν οὗ τὸ αἰδοῖον τριπλάσιόν ἐστιν"
4679)
4680\
4681\
4682c
4683/
4684)
4685\
4686\
4687ne
4688ke
4689,
4690ἀρχὴ γὰρ ὁ ϑεὸς, ἀρχὴ δὲ πᾶσα τῷ γονίμῳ πολλαπλα-
4691/%s
4692\
4693c
4694)
4695“Ὁ
4696\
4697\
469812
4699ΡΥ
4700&
4701\
4702\
4703sıaseı τὸ ἐξ αὐτῆς.
4704τὸ δὲ πολλάκις εἰώϑαμεν καὶ τρὶς
4705λέγειν, ὡς τὸ τρισμάκαρες χαὶ
4706δεσμοὶ μὲν τρὶς τόσσοι ἀπείρογες,
47071. vor πᾶν ergänzen Markl. u. Squire καὶ
47088. ὑδρεῖον] idovov F.
4709| ϑούῳ so Wytt. ϑρίω Hss, ϑρούων E, 90009 (am Rande yo ϑρίων)
4710H.
47115. 9gVov] ϑρῖον Hss. || ποτισμὸς] γνοτισμὸς Reiske. || xi-
4712γησις] κύησις Xyl. Markl. Wytt. Düb., γένεσις Squire, γέννησις
4713Reiske.
47146. παμυλιτίων GH.
47157. ὥσπερ εἴρηται] vgl. cap. 12 b.
4716 φαλικὴν FH.
47179. hinter γὰρ ergänzt Markl. γενέσεως.
471812, τρὶς]
4719so E, τρεῖς Vulg. || τόσοι ἀπίροντες F, τόσοι ἀπείροντες (νετ-
4720bessert anelooves) H.
4721vgl. Od. ©, 340.
4722Nicht allein den Nil, sondern alles Feuchte nennen sie ge-
4723radehin einen Ausflufs des Osiris, und bei den Festzügen geht
4724immer das Wassergefäls zu Ehren des Gottes voran; durch
4725die Binse bezeichnen sie den König und den südlichen Theil
4726der Welt, die Binse wird übersetzt durch „‚Tränkung und Be-
4727wegung aller Dinge“, und scheint einem Zeugungsgliede an
4728Bildung zu gleichen.
4729Bei der Pamylienfeier, die wie gesagt
4730ein phallisches Fest ist, wird ein Bild mit dreifachem Scham-
4731gliede ausgestellt und herumgetragen:
4732denn der Gott ist der
4733Anfang; aller Anfang aber vervielfältigt durch seine zeugende
4734Kraft das was aus ihm hervorgeht.
4735Das Vielfache pflegen
4736wir ja auch durch dreifach zu bezeichnen, wie .,‚dreimal Se-
4737lige“ und
4738Band’, auch dreimal so viel, unendliche,
473912
p. 85
474012
474115
4742cap. 36.
4743365 Xyl.
474463
4745εἰ μὴ vn die κυρίως a
4746τὸ τριπλάσιον ὑπὸ τῶν
4747παλαιῶν" ἡ γὰρ ὑχρα φύσις, ἀρχὴ χαὶ γένεσις οὖσα πάν-
4748των ἐξ ἀρχῆς, τὰ BR τρία σώματα, γῆν ἀέρα καὶ πῦρ
4749ἐποίησε" καὶ γὰρ ὁ PRROEIFRRERG τῷ μύϑῳ λόγορ, ὡς
4750τοῦ Οσίριδος ὁ Τυφὼν τὸ αἰδοῖον Eogupev εἰς τὸν ποτα-
4751μόν, ἡ δ᾽ Ἶσις οὐχ εὗρεν, ἀλλ᾽ ἐμφερὲς ἄγαλμα ϑεμένη
4752χαὶ χατασχευάσασα τιμῶν καὶ φαλληφορεῖν ἔταξεν, ἐν-
4753ταῦϑα παραχωρεῖ διδάσκων ὅτι τὸ γόνιμον καὶ τὸ σπερ-
4754ματιχὸν τοῦ ϑεοῦ πρῶτον ἔσχεν ὕλην τὴν ὑγρότητα, καὶ
4755δι’ ὑγρότητος ἐνεχράϑη τοῖς πεφυκόσι μετέχειν γενέσειϊϑξ,
4756ἄλλος δὲ λόγος ἐστὶν Fi az ὡς ᾿ἄποπις Ἡλίου ὧν
4757ἀδελφὸς ἐπολέμει τῷ Διί, τὸν δ᾽ Ὄσιριν ὁ Ζεὺς συμμα-
4758χήσαντα καὶ συγχαταστρεψάμενον
4759αὐτῷ τὸν πολέμιον,
4760παῖδα ϑέμενος, Διόνυσον προσηγόρευσεν" καὶ τούτου δὲ
4761τοῦ λόγου τὸ μυϑῶδες ἔστιν ἀποδεῖξαι τῆς περὶ φύσιν
47627. φαληφορεῖν FH. || ἐνταῦϑα} ἐνθάδε Reiske.
47638. δὲ nach
4764ἐνταῦϑα Hss, von Squire getilgt. || ro0oxwgei Reiske.
47659. πρώ-
4766τὴν Reiske.
476711. ἄτοπις Η.
476813. καταστεψάμενον F.
476915. 75]
4770τοῖς F. || περὶ] παρὰ Hss, verbessert von Xyl. und Markl.
4771wenn nicht etwa gar das „dreifach‘“ bei den Alten ganz ei-
4772gentlich gemeint ist: denn die feuchte Natur, als Grund und
4773Entstehung aller Dinge von Anfang an, machie die drei Ur-
4774körper, Erde Luft und Feuer: denn die dem Mythus hinzu-
4775gesetzte Erzählung, dafs Typhon des Osiris Schamglied in den
4776Flufs warf, Jsis dasselbe nicht auffand, sondern ein ihm ähn-
4777liches Bild anfertigte und aufstellte, dessen Verehrung bei den
4778Phallephorien sie einrichtete — dies geht auf die Lehre hin-
4779aus, dafs der zeugende Saame des Gottes zuerst die Feuchte
4780‚als Urstoff benutzte, und durch die Feuchte beigemischt ward
4781den zur Erschaffung bestimmten und geeigneten Wesen.
4782Eine
4783andere ägyptische Sage ist die, dals Apopis des Helios Bru-
4784der den Zeus bekämpfte; Osiris als Bundesgenosse des letztern
4785half ihm den Feind überwinden;
4786dafür nahm ihn Zeus an
4787Kindesstatt an und nannte ihn Dionysos. Es lälst sich zeigen,
p. 86
478837
478964
4790cap. 36. 37.
4791365 Ayl.
4792ἀληϑείας ἁπτόμενον. Δία μὲν γὰρ «Αἰγύπτιοι τὸ πνεῦμα
4793χαλοῦσιν, ᾧ πολέμιον τὸ αὐχμηρὸν καὶ πυρῶδες" τοῦτο
4794δὲ ἥλιος μὲν οὐκ ἔστι, πρὸς δὲ ἥλιον ἔχει τινὰ συγγέ-
4795γδιαν" ἡ δὲ ὑγρότης σβεννύουσα τὴν ὑπερβολὴν τῆς ξη-
4796ρότητος αὔξει καὶ ῥώννυσι τὰς ἀναϑυμιάσεις, ὑφ᾽ ὧν τὸ
4797πνεῦμα τρέφεται χαὶ τέϑηλεν.
4798τι τὸ τὸν χιττὸν “ἰλληνές τὲ χαϑιεροῦσι τῷ δΔιο-
4799γύσῳ, καὶ παρ᾽ Alyvarioıg λέγεται χενόσιρις ὀνομάζεσϑαι,
4800σημαίνοντος τοῦ ὀνόματος, ὥς φασι,
4801φυτὸν ᾿Οσίριδος.
4802Aototwv τοίνυν ὁ γεγραφὼς ϑηναίων
4803ἀποικίαν
4804ἐπι-
4805στολῇ τινι ᾿λεξάρχου περιέπεσεν,
4806ἐν ἣ Διὸς ἱστορεῖται
4807χαὶ Ἴσιδος υἱὸς ὧν ὁ Διόνυσος ὑπὸ «Αἰγυπτίων οὐχ Ὄσι-
4808ρις ἀλλὰ Aooaynz ἐν τῷ ἄλφα γράμματι λέγεσϑαι, δη-
4809λοῦντος τὸ ἀνδρεῖον τοῦ ὀνόματος.
4810ἐμφαίνει δὲ τοῦτο
48112. ᾧ] ὧν ©.
48127. οἱ νον Ἥλληνες F, ὃν Vulg., gestrichen v. Squire
4813und Reiske.
4814|| τῷ fehlt in F.
481510. ἀποικίας Markl. Reiske,
4816Squire.
481711. περιπέσειε νηΐδος ἱστορεῖταν δὲ καὶ Hss, verbes-
4818sert von Valck. und Reiske.
481913. Aycagns] Asıgıs Squire.
4820| ἐν τῷ ἄλφα γράμματι tilgt Reiske,
4821dafs der Sinn dieser Erzählung auf einer richtigen Naturwahr-
4822nehmung beruhe.
4823Zeus nämlich nennen die Aegypter den küh-
4824len Lufthauch, dem das Trockne und Sengende widerstrebt:
4825dies ist zwar nicht die Sonne selbst, es hat aber einige Ver-
4826wandtschaft mit ihr; indem die Feuchte das Uebermaals des
4827Dürren auslöscht, so mehrt und kräftigt sie die Dünste, von
4828denen der Lufthauch sich nährt und stärkt.
4829Ferner weihen die Hellenen dem Dionysos den Epheu, der
4830bei den Aegyptern „chenosiris“ heifsen soll, was, wie man
4831sagt „Pflanze des Osiris“ bedeutet.
4832Dem Ariston, der über
4833die Absiedlung der Athener geschrieben, ist ein Brief des Ale-
4834xarchos aufgestolsen, worin erzählt wird, Dionysos als Sohn
4835des Zeus und der Jsis heisse bei den Aegyptern nicht Osiris
4836sondern Arsaphes mit dem Buchstaben a, wodurch die Mann-
4837haftigkeit bezeichnet werde.
4838Dies deutet auch Hermaios an
483912
p. 87
48403
48416
48429
4843cap. 37. 38.
4844"366 Xyl.
484565
4846χαὶ ὁ Ἑρμαῖος ἐν τῇ πρώτῃ περὶ τῶν «Αἰγυπτίων" Ou-
4847βριμον γώρ φησι μεϑερμηνευόμενον
4848εἶναι τὸν "Oo.
4849warn.
4850io δὲ Μνασέαν τῷ ᾿Επάφῳ προστιϑέντα τὸν Διόνυσον
4851al τὸν Ὄσιριν χαὶ τὸν Σάραπιν, ἐῶ καὶ Avrızkeiönv
4852λέγοντα τὴν Ἶσιν Προμηϑέως οὖσαν ϑυγατέρα Διονύσῳ
4853συνοικεῖν" αἱ γὰρ εἰρημέναι περὶ τὰς ἑορτὰς καὶ τὰς ϑυ-
4854σίας οἰχειότητες ἐναργεστέραν τῶν μαρτύρων τὴν πίστιν
4855ἔχουσι.
4856Τῶν τε ἄστρων τὸν σείριον Ἴσιδος νομίζουσιν, ὑδρα-
4857γωγὸν ὄντα" " καὶ τὸν λέοντα τιμῶσι, καὶ χάσμασι λεον-
4858τείοις τὰ τῶν ἱερῶν ϑυρώματα κοσμοῦσιν, ὅτι πλημμυρεῖ
485912 Neikog
4860|
4861|
4862|
4863’Hskiov ταπρῶτα συνερχομένοιο λέοντι.
4864ὡς δὲ Νεῖλον ᾿Οσίριδος ἀπορροήν, οὕτως ᾿Ισιδος σῶμα
486515 γῆν. ἔχουσι καὶ νομίζουσιν, οὐ πᾶσαν, ἀλλ᾽ ἧς ὁ Νεῖλος
48661. .“Ερμέας Reiske, Ἑκαταῖος Semler. | ομβοιον Jablonski.
48673. Mva-
4868σαν Hss, verbessert von Xyl. Salm. Baxt. || παρατυϑέντα Mehler,
4869Mnaseae frg. 1847. p. 108.
48709. Ἴσιδος) Οσίριδος Squire.
487113. Arati
4872Phaenom.
4873v. 351.
487414. anogoovv FH.
487515. ἔχουσι) λέγουσι
4876VYytt. || voulkovaıy] ὀνομάζουσιν Markl.
4877m ersten Buche von den Aegyptern; Osiris, meint er, sei Ver-
4878dollmetscht „der Tapfere“.
4879Jch übergehe den Mnaseas, der
4880den Dionysos Osiris und Sarapis mit dem Epaphos zusammen-
4881stellt, ich übergehe auch die Behauptung des Antikleides, dafs
4882Jsis, des Prometheus Tochter, dem Dionysos beiwohne: denn
4883die oben angeführten Uebereinstimmungen in Bezug auf die
4884Feste und Opfer haben mehr Beweiskraft als die Schriftsteller.
4885Von den Gestirnen ist Seirios der Jsis geweiht, da er das
4886Nilwasser herbeiführt;
4887auch den Löwen verehren sie, und
4888schmücken die Tempelthüren mit Löwenrachen, weil der Nil
4889überflutet
4890|
4891wann die Sonne zuerst dem brennenden Löwen genaht ist.
4892Wie der Nil für einen Ausflufs des Osiris gilt, so die Erde
4893für den Körper der Jsis; doch nicht die ganze Erde, sondern
48945
489538
489638
p. 88
4897ir)
489866
4899cap. 38.
4900366 Xyl.
4901ἐπιβαίνει σπερμαίνων καὶ μιγνύμενος". ἐκ δὲ τῆς συνου-
4902σίας ταύτης γεννῶσι τὸν Soov.
4903ἔστι δὲ ἵΩρος ἡ πάντα
4904σώζουσα χαὶ τρέφουσα τοῦ περιέχοντος ὥρα καὶ χρᾶσις
4905ἀέρος, ὃν ἐν τοῖς ἕλεσι τοῖς περὶ Βοῦτον ὑπὸ Anrovg
4906τραφῆναι λέγουσιν. ἡ γὰρ ὑδατώδης καὶ διάβροχος γῆ
4907μάλιστα τὰς σβεννυούσας καὶ χαλώσας τὴν ξηρότητα καὶ
4908τὸν αὐχμὸν ἀναϑυμιάσεις τιϑηνεῖται.
4909ΙΝέφϑυν δὲ κα-
4910λοῦσι τῆς γῆς τὰ ἔσχατα καὶ παρόρια καὶ ψαύοντα τῆς
4911ϑαλάττης, διὸ χαὶ τελευταίην ἐπονομάζουσι τὴν Νέφϑυν,
4912καὶ Τυφῶνι δὲ συνοικεῖν λέγουσιν.
4913ὅταν δὲ ὑπερβαλὼν
4914καὶ πλεονάσας ὁ Neihog ἐπέχεινα πλησιάσῃ τοῖς ἐσχα-
4915τεύουσι, τοῦτο μῖξιν ᾿Οσίριδος πρὸς Νέφϑυν καλοῦσιν,
4916ὑπὸ τῶν ἀναβλαστανόντων φυτῶν ἐλεγχομένην, ὧν καὶ
4917τὸ μελίλωτόν ἐστιν, οὗ φησι μῦϑος ἀπορρυέντος καὶ ἀπο-
4918λειρϑέντος αἴσϑησιν γενέσϑαι Τυφῶνι τῆς περὶ τὸν γά-
49194. ἕλλησι FH.
49206. σβεννυούσας] μεννούσας F.
49219. τελευταίην]
4922Τελευτὴν Squire vgl. pag. 20. 2.9. || Νέφϑην F.
4923nur soweit der Nil sie befruchtend und sich vermischend dar-
4924übergeht.
4925Aus dieser Verbindung lassen sie den Horos ent-
4926springen.
4927Horos aber ist die alles erhaltende und ernährende
4928Zeitigung und Mischung des ringsumgebenden Luftkreises; er
4929soll in den Sümpfen um Buto von der Leto aufgezogen sein,
4930weil die wasserreiche und durchfeuchtete Erde am meisten die
4931Ausdünstungen nährt, von denen Trockenheit und Dürre ge-
4932löscht und gemindert werden. Nephthys nennen sie den äulser-
4933sten begränzenden, das Meer berührenden Theil der Erde, da-
4934her hat Nephthys auch den Beinamen „die Aeufserste“, und soll
4935dem Typhon beiwohnen. Wenn aber der Nil überflutend und
4936anschwellend weiterhin jenen entfernteren Gegenden naht, so
4937heifst dies die Vermischung des Osiris mit der Nephthys; sie
4938wird von den aufspriefsenden Pflanzen angezeigt, zu denen
4939auch der Honigklee gehört: als dieser abfiel und zurückblieb,
4940so merkte Typhon daran, wie die Fabel sagt, die seinem Ehe-
494112
494215
p. 89
4943cap. 38. 39.
4944366 Xyl.
494567
4946μὸν ἀδικίας" ὅϑεν ἡ μὲν σις ἔτεκε γνησίως τὸν ὯὯρον,
4947ἡ δὲ Νέφϑυς σχότιον τὸν ᾿Ανουβιν.
4948ἐν μέντοι ταῖς δια-
49498 δοχαῖς τῶν βασιλέων ἀναγράφουσι τὴν Νέφϑυν Τυφῶνι
4950 γημαμένην πρώτην γενέσϑαι στεῖραν"
4951εἰ δὲ τοῦτο μὴ
4952sreol γυναικὸς ἀλλὰ περὶ τῆς ϑεοῦ λέγουσιν, αἰνίττον-
4953ς ται τὸ παντελὲς τῆς γῆς ἄγονον καὶ ἄκαρπον ὑπὸ στερ-
4954ρότητος.
4955:
4956H δὲ Τυφῶνος ἐπιβουλὴ καὶ τυραννὶς αὐχμοῦ δύ- 89
49579 vanıg ἦν, ἐπιχρατήσαντος καὶ διαφορήσαντος τήν TE γεν-
4958νῶσαν ὑγρότητα τὸν Neihov χαὶ αὔξουσαν᾽ ἡ δὲ συνερ-
4959γὸς αὐτοῦ βασιλὶς ᾿Αἰϊἰϑιόπων
4960αἰνίττεται πνοὰς νοτίους
496112 ἐξ Αἰϑιοπίας" ὅταν γὰρ αὗται τῶν ἐτησίων ἐπικρατή-
4962σωσι, τὰ νέφη πρὸς τὴν Αἰϑιοπίαν ἐλαυνόντων, χαὶ χω-
4963λύσωσι τοὺς τὸν Νεῖλον αὔξοντας ὄμβρους καταρραγῆναι,
4964ra σι χατέχων ὁ Τυφὼν ἐπιφλέγει, καὶ τότε χρατήσας παντά-
49651. γνήσιον Markl.
49664. πρῶτον Markl.
4967θ. παντελῶς Markl.,
4968ἁλιτενὲς oder αὐτοτελὲς Wytt. || στειρότητος VVyit.
496912. ἐπι-
4970κρατήσωσι τῶν ἐτησίων FH.
497113. ἐπιϑιοπίαν FH.
4972beite wiederfahrene Schmach.
4973Darum gebar die Jsis den Ho-
4974ros in rechtmäfßsiger Ehe, die Nephthys aber den Anubis in
4975heimlicher.
4976Jn den Königslisten wird angeführt, dafs Neph-
4977ihys dem Typhon vermählt, zuerst unfruchtbar gewesen sei.
4978Jst damit nicht das Weib, sondern die Göttin gemeint, so geht
4979dies auf die vollkommene Dürre und Pflanzenlosigkeit der Erde
4980wegen ihrer Starrheit.
4981Die Nachstellung und Gewaltherrschaft des Typhon war 39
4982die Kraft der sengenden Dürre, wenn sie die Feuchte, die Er-
4983zeugerin und Nährerin des Nil besiegt und verzehrt; die ihm
4984verbündete Königin der Aethiopen bedeutet die aus Aethiopien
4985wehenden südlichen Winde.
4986Sobald diese über die nördlichen
4987Etesischen Winde siegen, welche die Wolken gegen Aethio-
4988pien hintreiben, mithin die den Nil vermehrenden Regengüsse
4989vom Niederfalle abhalten, dann entbrennt mit Macht der dör-
4990rende Typhon, dann überwindet er gänzlich den Nil, der aus
49915 Ἐ
p. 90
499268
4993cäp. 89.
4994366 Xyl.
4995πᾶσι τὸν [Νεῖλον εἰς ἐναντίον ὑπὸ ἀσϑενείας συσταλέντα
4996καὶ ῥυέντα, χοῖλον χαὶ ταπεινὸν ἐξέωσεν εἰς τὴν ϑάλασ-
4997σαν.
4998ἡ γὰρ λεγομένη κάϑειρξις εἰς τὴν σορὸν ᾿Οσίριδος
49993
5000οὐδὲν ἔοιχεν ἀλλ᾽ 1) χρύψιν ὕδατος χαὶ ἀφανισμὸν αἰνίτ-
5001τεσϑαι" διὸ μηνὸς AIVo ἀφανισϑῆναι τὸν Ὄσιριν λέ-
5002γουσιν.
5003ὅτε τῶν ἑτησίων ἀπολειπόντων παντάπασιν ὁ 6
5004μὲν Νεῖλος ὑπηνοστεῖ, γυμνοῦται δὲ ἡ χώρα, μηκυνομέ-
5005νης δὲ τῆς νυχτὸς αὔξεται τὸ σχότος, ἡ δὲ τοῦ φωτὸς
5006μαραίνεται καὶ χρατεῖται δύναμις, οἱ ἱερεῖς ἄλλα Te δρῶσι 9
5007σχυϑρωπά, χαὶ βοῦν διάχρυσον ἱματίῳ μέλανι βυσσίνῳ
5008περιβάλλοντες ἐπὶ πένϑει τῆς ϑεοῦ δεικνύουσι (βοῦν γὰρ
5009Ἴσιδος εἰχόνα καὶ γῆν. νομίζουσιν), ἐπὶ τέσσαρας ἡμέρας 13
5010ἀπὸ τῆς ἑβδόμης ἐπὶ δέκα ἑξῆς" καὶ γὰρ τὰ nevdovueva
5011τέσσαρα, πρῶτον μὲν ὁ Νεῖλος ἀπολείπων καὶ ὑπονοστῶν,
50121. ἐναντίον] ἑαυτὸν Bentl. Squire. || ἀσϑενείας] ἀναισϑησίας G.
50133. χάτηρξις F.
501411. περιβαλόντες Reiske. || βοῦν γὰρ "Ootor-
5015dos εἰκόνα καὶ Ioıw τὴν γῆν νομίζουσιν Hutten.
501612. Ἴσιδος]
5017so AEFH Pet., ᾿Οσίριδος Vulg. || καὶ γῆν] ἔμψυχον Squire, αἰσϑη-
5018τὴν Markl.
5019Schwäche in sein Gegentheil zusammengeschrumpft dahinzieht,
5020dann treibt er ihn im hohlen und niedrigen Beite bis in’s Meer
5021hinaus.
5022Die sogenannte Einschliefsung des Osiris in den Sarg
5023soll wohl nichts anderes andeuten als das Versiegen und Ver-
5024schwinden des Wassers: darum sagen sie, dafs Osiris im Mo-
5025nate Alhyr verschwunden sei. Wenn beim Aufhören der Ete-
5026sien der Nil gänzlich zurücktritt und das Land entblöfst wird,
5027wenn mit dem Längerwerden der Nacht die Finsternifs wächst
5028und die Kraft des Lichtes überwältigt dahin schwindet, dann
5029verrichten die Priester manche düsteren Gebräuche; unter an-
5030dern wird vier Tage lang vom 17ten des Monats an/eine ver-
5031goldete Kuh ausgestellt, die mit einem schwarzen Byssosge-
5032wande umhüllt ist zur Trauer um die Göttin: denn die Kuh
5033gilt ihnen für ein Abbild der Jsis und für die Erde.
5034Vier
5035Dinge nämlich werden betrauert, zuerst der verschwindende
p. 91
5036cap. 39. 40.
5037"367 Xyl.
503869
50397]
5040\
5041\
50427
5043’ὔ
50444
5045m
5046δεύτερον δὲ τὰ βόρεια NVEUUATE κατασβεννύμενα κομιδῇ
5047m
5048ὔ
50497
5050,ὔ
5051\
5052\
5053[4
50544
50557
5056τῶν νοτίων ἐπιχρατουντων, TOLTOV δὲ τὸ τὴν ἡμέραν ἐλατ- ς
50574 Tova γίνεσϑαι τῆς γυχτός, ἐπὶ πᾶσιν ἡ τῆς γῆς ἀπογύ-
5058τ μνωσις ἅμα τῇ τῶν φυτῶν ψιλότητι τηνικαῦτα φυλλορ-
5059ροούντων.
5060τῇ δ᾽ ἐνάτῃ ἐπὶ δέκα νυχτὸς ἐπὶ ϑάλασσαν
50616 χατίασι, χαὶ τὴν ἱερὰν κίστην οἱ στολισταὶ. χαὶ οἱ ἱερεῖς
5062ἐχφέρουσι, χρυσοῦν ἐντὸς ἔχουσαν κιβώτιον, εἰς ὃ ποτίμου
5063λαβόντες ὕδατος ἐγχέουσι, χαὶ γίνεται κραυγὴ τῶν πα-
50649 ρόντων ὡς ξὑρημέν
5065v Οσίριδος,
5066εἰ
5067ἣν
5068χά
5069)
5070(
5071ς εὑρημένου τοῦ ᾿Οσίριδος,
5072ira γὴν χάρπιμον᾽
5073φυρῶσι τῷ ὕδατι, καὶ συμμίξαντες ἀρώματα καὶ ϑυμιά-"
5074ματα τῶν πολυτελῶν, ἀναπλάττουσι μηνοειδὲς ayakud-
507512 τιον, καὶ τοῦτο στολίζουσι καὶ κοσμοῦσιν, ἐμφαίνοντες ὅτι
5076γῆς οὐσίαν καὶ ὕδατος τοὺς ϑεοὺς τούτους νομίζουσι.
5077Τῆς δ᾽ Ἴσιδος πάλιν ἀναλαμβανούσης τὸν Ὄσιριν zei
5078αὐξανούσης τὸν ῶρον, " ἀναϑυμιάσεσι καὶ ὁμίχλαις καὶ
5079οι
50805. der 19te Athyr entspricht dem 1öten Nov. 18]. Kalenders. || vv-
5081»rös] Παχόντος Squire.
50826. zarlacı] so Baxter, zareıcı Vulg.
50839, γῆν] τὴν Vulg., verbessert von Xyl.
5084und zurücktretende Nil, zweitens die gänzliche Auslöschung
5085und Ueberwältigung der Nordwinde durch die Südwinde, drit-
5086tens dafs der Tag kürzer wird als die Nacht,
5087zu dem al-
5088len die Entblöfsung des Landes zugleich mit der Kahlheit der
5089Bäume, die sich jetzt entblättern.
5090Jn der Nacht des 19ten
5091steigen sie zum Meere hinab; die Stolisten und Priester tragen
5092den heiligen Schrein mit dem goldnen Kästchen hinaus, in
5093welches sie trinkbares Wasser gielsen, wobei die Anwesenden
5094ein Geschrei erheben, als sei der Osiris gefunden; mit diesem
5095Wasser mischen sie fruchtbare Erde, thun Specereien und kost-
5096bares Räucherwerk hinzu, und machen daraus ein mondsichel-
5097förmiges Bildchen, das sie ankleiden und schmücken.
5098Hiemit
5099wollen sie anzeigen, dafs sie jene Götter für das Wesen der
5100Erde und des Wassers halten.
5101Als Jsis den Osiris wieder fand und den Horos auferzog,
5102der durch Dünste Nebel und Wolken sich kräftigte, so wurde
510340
510440
p. 92
510570
5106cap. 40.
5107367 Xyl.
5108νέφεσι ῥωννύμενον, ἐκρατήϑη μέν, οὐκ ἀνῃρέϑη δὲ ὁ Τυ-
5109φών' οὐ γὰρ εἴασεν ἡ κυρία τῆς γῆς ϑεὸς ἀναιρεθῆναι
5110παντάπασι τὴν ἀντιχειμένην τῇ ὑγρότητι φύσιν, ἀλλ᾽ ἐχά-
5111λασὲ καὶ ἀνῆχε, βουλομένη διαμένειν τὴν χρᾶσιν" οὐ γὰρ
5112ἣν χόσμον εἶναι τέλειον, ἐχλείποντος χαὶ ἀςφανισϑέντος
5113τοῦ πυρώδους.
5114εἰ δὲ ταῦτα μὴ λέγεται παρ᾽ αὐτοῖς ἀπει-
5115κότως, οὐδὲ ἐχεῖνον ἄν τις ἀπορρέψειε τὸν λόγον, ὡς Tv-
5116pwv μὲν ἐχράτει πάλαι τῆς ᾿Οσίριδος μοίρας: ϑάλασσα
5117γὰρ ἦν ἡ Αἴγυπτος, διὸ πολλὰ μὲν ἐν τοῖς μετάλλοις
5118χαὶ τοῖς ὄρεσιν εὑρίσχεται μέχρι νῦν κογχύλια ἔχειν, πᾶ-
5119σαι δὲ πηγαὶ καὶ φρέατα πάντα, πολλῶν ὑπαρχόντων,
5120ἁλμυρὸν ὕδωρ χαὶ πιχρὸν ἔχουσιν, ὡς ἂν ὑπόλειμμα τῆς
5121πάλαι ϑαλάσσης ἕωλον ἐνταυϑοῖ συνερρυηκός. ὁ δὲ ρος
5122χρόνῳ τοῦ Τυφῶνος ἐπεχράτησε, τουτέστιν, εὐχαιρίας Öu-
51234. χρᾶσυν] κρίσιν Vulg., verbessert von Xyl.
5124d. vor χόσμον er-
5125gänzt Markl, τὸν || ἐκλιπόντος Markl.
51266. μὴ] μὲν Squire, πῇ oder
5127δὴ WVytt. || αὐτοῖς] αὐτῶν Reiske, εἰκὸς Fähse, Düb. || ἀπεικό--
5128τως] so Bentl. Markl., εἰκότως Vulg.
512910. ἔχειν] ἐκεῖ oder ἐχείνῃ
5130Markl., ἔγγεια Fähse; Reiske tilgt es.
513113. συνερρυηκότος Hss, ver-
5132bessert von Bentl. und Markl.
513314. oußowv Reiske, WVptt.
5134Typhon zwar besiegt aber nicht getödtet: denn die Göttin, wel-
5135che die Erde beherrscht, liefs nicht zu, dals die der Feuchte
5136widerstrebende Naturkraft gänzlich unterginge, sondern sie 1ö-
5137ste und entliefs dieselbe, weil sie die Mischung erhalten wollte:
5138denn die Welt konnte nicht vollständig sein, wenn die sen-
5139gende Glut aufhörte und verschwand.
5140Wird nun dies von
5141ihnen ganz passend angeführt, so kann man auch die Rede
5142nicht verwerfen, dafs Typhon vor Alters den Antheil des Osi-
5143ris mit Gewalt inne hatte.
5144Aegypten war nämlich ein Meer,
5145daher findet man noch jetzt viele Muscheln in den Schachten
5146und auf den Bergen; alle Quellen und Brunnen, deren eine
5147srolse Zahl ist, haben salziges und bittres Wasser als Rest des
5148ehemaligen Meeres, der vor Zeiten hier zusammenflofs.
5149Mit
5150der Zeit besiegte Horos den Typhon, d.h. bei rechtzeitig ein-
515112
p. 93
51523
51536
5154bean
5155[4
51569
5157cap. 40.
5158367 Xyl.
515971
5160βοίων γενομένης ὁ Νεῖλος ἐξεώσας τὴν ϑάλασσαν ἀνέ-
5161vs τὸ πεδίον καὶ ἀνεπλήρωσε ταῖς προσχώσεσιν. ὃ δὴ
5162μαρτυροῦσαν ἔχει τὴν αἴσϑησιν" ὁρῶμεν γὰρ ἔτι νῦν ἐπι-
5163φέροντι τῷ ποταμῷ νέαν ἰλὺν καὶ προσαγαγόντι τὴν γῆν
5164χατὰ μιχρὸν ὑποχωροῦν ὀπίσω τὸ πέλαγος, καὶ τὴν ϑά-
5165λασσαν ὕψος τῶν ἐν βάϑει λαμβανόντων διὰ τὰς προσ-
5166χώσεις ἀπορρέουσαν, τὴν δὲ Φάρον, ἣν Ὅμηρος ἤδει δρό- w-
5167μον ἡμέρας ἀπέχουσαν Αἰγύπτου, νῦν μέρος οὖσαν αὐτῆς,
5168οὐχ αὐτὴν ἀναδραμοῦσαν οὐδὲ προσαναβᾶσαν, ἀλλὰ τῆς
5169μεταξὺ ϑαλάττης ἀναπλάττοντι τῷ ποταμῷ καὶ τρέφοντι
5170τὴν ἤπειρον ἀνασταλείσης.
5171AA ταῦτα μὲν ὅμοια τοῖς ὑπὸ τῶν Irwızav ϑεο-᾿
5172λογουμένοις ἐστί" χαὶ γὰρ ἐχεῖνοι τὸ μὲν γόνιμον πνεῦμα!
5173χαὶ τρόφιμον Διόνυσον εἶναι λέγουσι, τὸ πληχτικὸν δὲ
5174χαὶ διαιρετιχὸν “Πραχλέα, τὸ δὲ δεχτικὸν ᾿ἄμμωνα, An-\
51751. ἐξώσας VVyti.
51762. παιδίον (ε über αὐ von zweiter Hand) H.
51774. προαγαγόντυ FH.
51786. ὕψος τῶν] τὸ ὕψος τὸ FGH Ald. Bas.,
5179τῶν ὕψος τὸ Bong. Turn. Vule.
51802: Ὅμηρος] Od. A, 355.
51819. πρὸς ἀνάβασιν FGH.
5182tretenden Regengüssen vertrieb der Nil das Meerwasser,
5183liels
5184das Land hervortreten und füllte es auf mit angeschwemmtem
5185Boden.
5186Dies beweist der Augenschein: denn wir sehn noch
5187jetzt die See allmälig vor dem Flusse zurückweichen, welcher
5188neuen Schlamm herabbringt und Erde zuführt; das Meer flielst
5189ab, wenn der Grund durch die Anschwemmungen aufgehöht
5190wird; die Jnsel Pharos, welche Homeros kannte als eine Tage-
5191fahrt von Aegypten entfernt, ist jetzt ein Theil des Landes:
5192sie bewegte sich aber nicht heran oder rückte vorwärts, SON-
5193dern das dazwischen liegende Meer wich vor dem das Fest-
5194land bildenden und mehrenden Flusse zurück.
5195Dies stimmt mit der Ansicht der Stoiker von den gött-
5196lichen Dingen überein:
5197sie nehmen den erzeugenden und
5198nährenden geistigen Hauch als Dionysos, den treffenden und
5199_ trennenden als Herakles, den empfänglichen als Ammon, den
p. 94
520041
5201Ω
520241
520372
5204cap. 40. 41.
5205367 Xyl.
5206μητραν δὲ χαὶ Κόρην τὸ διὰ τῆς γῆς καὶ τῶν χαρ-
5207πῶν διῆχον, Ποσειδῶνα δὲ τὸ διὰ τῆς ϑαλάττης"
5208οἱ
5209δὲ τοῖσδε τοῖς φυσικοῖς χαὶ τῶν ἀπ᾽ ἀστρολογίας μαϑη-
5210ματικῶν ἔνια μιγνύντες, Τυφῶνα μὲν οἴονται τὸν ἡλια-
5211χὸν χόσμον, Ὄσιριν δὲ τὸν σεληνιακὸν λέγεσθαι"
5212τὴν
5213μὲν γὰρ σελήνην γόνιμον τὸ φῶς καὶ ὑγροποιὸν ἔχουσαν,
5214δὐμενῆ χαὶ γοναῖς ζώων καὶ φυτῶν εἶναι βλαστήσεσι, τὸν
5215δὲ ἥλιον ἀχράτῳ πυρὶ χεχληρωχότα ϑάλπειν τε χαὶ χα-
5216ταυαίνειν τὰ φυόμενα χαὶ τεϑηλότα, χαὶ τὸ πολὺ μέρος
5217τῆς γῆς παντάπασιν ὑπὸ φλογμοῦ ποιεῖν ἀοίκητον, χαὶ
5218χαταχρατεῖν πολλαχοῦ καὶ τῆς σελήνης.
5219διὸ τὸν Τυφῶνα
5220Σὴϑ᾽ ἀεὶ Αἰγύπτιοι χαλοῦσιν, ὅπερ ἐστὶ χαταδυναστεῦον
5221ἢ καταβιαζόμενον, καὶ τῷ μὲν ἡλίῳ τὸν “Ἡραχλέα uv-
5222ϑολογοῦσιν ἐνιδρυμένον συμπεριπολεῖν, τῇ δὲ σελήνῃ τὸν
5223Eguiv‘ λόγου γὰρ ἔργοις ἔοικε καὶ σοφίας τὰ τῆς σελή-
52243. ἀπ᾽] ὑπ᾿ Ἡ.
52254. μαϑημάτων Markl.
52268, κεκληρωκότα] καὶ
5227σκληροτάτῳ oder συγκεκληρωκότα Wytt.
522812. Σὴϑ' αεὶ] Σάϑι
5229ἀεὶ Salm., Σαάϑι οἱ Moser,
523015. σοφίας] παρὰ σοφίας Vulsg.,
5231verbessert von Reiske, περὺ σοφίας FH, παρφασίας Fähse, Mark-
5232land stellt παρὰ vor τῆς σελήνης.
5233das Land und die Früchte durchwehenden als Demeter und
5234Kore, den das Meer durchdringenden als Poseidon.
5235Einige
5236vermengen mit diesen naturwissenschaftlichen Ansichten auch
5237etwas astrologisch
5238- mathematisches,
5239indem
5240sie den Typhon
5241für die Welt der Sonne, den
5242Osiris für die des Mondes
5243halten.
5244Der Mond mit seinem erzeugenden und befeuchten-
5245den Lichte, meinen sie, sei der Fortpflanzung der Thiere und
5246dem Pflanzenwuchse günstig, die Sonne aber mit ihrem un-
5247gemilderten Feuer sei dazu bestimmt,
5248Thiere und Pflanzen
5249zu erhitzen und auszudörren; sie mache durch ihre Glut ei-
5250nen grolsen Theil der Erde gänzlich unbewohnbar und über-
5251wältige oft auch den Mond. Darum nennen die Acgypter den
5252Typhon immer Seth, d. ἢ. das Herrschende und Bezwingende;
5253sie fabeln, dafs Herakles in der Sonne sitze und mit herum-
5254Φ
525512
5256E
5257Ey
5258--
5259Dr
5260Th
p. 95
5261cap. 41.42.
52628961 Xyl.
526373
5264\
5265δὲ
5266ri
5267λ
5268m
5269(4
5270\
5271REN ἢ \
5272ἐς
5273/
5274΄,
5275γης, τὰ
5276δὲ ἡλίου πληγαῖς ὑπὸ βίας καὶ ῥώμης περαινο-
5277μενα.
5278οἱ δὲ Iroızol τὸν μὲν ἥλιον ἐκ ϑαλάττης ἀνάπτε-
52798 σϑαι καὶ τρέφεσϑαί φασι, τῇ δὲ σελήνῃ τὰ χρηναῖα καὶ
5280λιμναῖα νάματα γλυκεῖαν ἀναπέμπειν καὶ μαλαχὴν ἀνα-
5281ϑυμίασιν.
5282|
52836
5284'EBöoun ἐπὶ δέκα τὴν Θοίριδος γενέσϑαι τελευτὴν
5285᾿ϊνύπτιοι
5286μυϑολογοῦσιν,
5287ἐν ἡ μάλιστα
5288γίνεται πληρου-
5289Y
5290£
5291)
5292ι
5293,ὕ
5294\
5295\
5296f}
52977
5298μένη χατάδηλος ἢ πανσέληνος, διὸ καὶ τὴν ἡμέραν Tav-
52999
5300ἐντίφραξιν
5301οἱ Πυϑαγό
5302λοῦ
5303ἡ
5304ὅλως
5305τὸ
53069
5307τὴν ἀντίφραξιν οἱ
5308Πυϑαγόρειονι καλοῦσι, χαὶ Ολὼς τὸν
5309ἀριϑμὸν τοῦτον ἀφοσιοῦνται.
5310τοῦ γὰρ ἑξχαίδεκα τετρα-
5311γώνου χαὶ τοῦ ὀχτωχαίδεκα ἑτερομήχους, οἷς μόνοις ἀριϑ-
531212 μῶν ἐπιπέδων ovußeßnze τὰς περιμέτρους ἴσας ἔχειν τοῖς
5313περιεχομένοις ὑπ᾿ αὐτῶν χωρίοις, μέσος ὁ τῶν ἑπταχαί-
5314δεχα παρεμπίπτων ἀντιφράττει καὶ διαζεύγνυσιν ἀπ᾽ ἀλ-
5315ςῷ μ
53165
53177
53181. περαινομένης Vulg., verbessert von Markl., περαινομέναις Bazt.
5319Squire.
53203, yonuroia H.
53214. λημναῖὰ G.
53226. hinter dena er-
53234
5324ΕῊ
5325M
5326gänzt Reiske τοῦ AYvg.
53277. γίνεται μετὼ τὴν πλήρωσιν μειου-
5328μένη κατάδηλος Wytt.
53299, πυϑαγόριοι 15.
5330kreise, Hermes aber im Monde: denn die Wirkungen des Mon-
5331des gleichen den Werken des Verstandes und der Weisheit,
5332die der Sonne aber scheinen durch Schläge mit Gewalt und
5333Kraft vollbracht zu werden.
5334Die Stoiker nehmen an, dafs die
5335Sonne aus dem Meere sich entzünde und ernähre, während
5336zum Monde die Quell- und Sumpfwasser einen sülsen und wei-
5337chen Dunst emporsenden.
5338Die Aegypter fabeln, der Tod des Osiris trete ein am 17ten,
5339wo die Abnahme des Vollmondes deutlich wird, deshalb nen-
5340nen die Pythagoräer diesen Tag „Gegensperrung‘ und verab-
5341“scheuen überhaupt diese Zahl: denn während das Quadrat 16
5342und das Rechteck 18 die einzigen Flächenzahlen
5343sind, bei
5344denen es sich trifft, dafs die Theile ihres Umfanges an Zahl
5345gleich sind den Feldern ihres Flächeninhaltes, so fällt zwi-
5346schen beide die Zahl 17 mitten hinein, sperrt und scheidet
5347sie von einander, und trennt das Epogdoos-Verhältnils, in un-
534842
534942
p. 96
5350Ω
535174
5352cap. 42.
5353"368 Xyl.
5354λήλων, καὶ διαιρεῖ τὸν ἐπόγδοον λόγον, εἰς ἄνισα διαστή-
5355uara τεμγνόμενος.
5356ἐτῶν δ᾽ ἀριϑμὸν οἱ μὲν βιῶσαι τὸν
5357Ὄσιριν, οἱ δὲ βασιλεῦσαι λέγουσιν ὀχτὼ χαὶ εἴχοσιν- " τοσ-
5358αὕτα γάρ ἐστι φῶτα τῆς σελήνης, χαὶ τοσαύταις ἡμέραις
5359τὸν αὐτῆς χύχλον ἐξελίσσει.
5360τὸ δὲ ξύλον ἐν ταῖς λεγο-
5361μέναις ᾿Οσίριδος ταφαῖς τέμνοντες χατασχευάζουσι λάρ-
5362ναχα μηνοειδῆ, διὰ τὸ τὴν σελήνην, ὅταν τῷ ἡλίῳ πλη-
5363σιάζῃ, μηνοεξιδὴ γινομένην ἀποχρύπτεσϑαι.
5364τὸν δ᾽ εἰς
5365δεχατέσσαρα μέρη τοῦ ᾿Οσίριδος διασπασμὸν αἰνίττονται
5366πρὸς τὰς ἡμέρας, ἐν αἷς φϑίνει μετὰ πανσέληνον ἄχρι
5367γουμηνίας τὸ ἄστρον, ἡμέραν δέ, ἐν N φαίνεταν πρῶτον
5368ἐχφρυγοῦσα τὰς αὐγὰς καὶ παρελϑοῦσα τὸν ἥλιον, ἀτελὲς
5369ἀγαϑὸν προσαγορεύουσιν" ὁ γὰρ Ὄσιρις ἀγαϑοποιός" καὶ
5370τοὔνομα πολλὰ φράζει, οὐχ ἥκιστα δὲ χράτος ἐνεργοῦν
5371χαὶ ἀγαϑοποιὸν ὃ λέγουσι. τὸ δ᾽ ἕτερον ὄνομα τοῦ ϑεοῦ
53721. διαιρεῖ) διατηρεῖ Xyl. || τὸν] κατὰ τὸν Wyiut. || διαστήματα
5373δίχα τεμνόμενος Anon. bei Hutten.
53747. πλησιάζει F.
53758. μη-
5376γοξιδὴ}]
5377so
5378Baxt. Xyl. Mez.
5379Squire,
5380μηνηοειδῆ Pet.,
5381μιονοειδῇ
5382Vulg.
538314. ἐνεργοῦν) εὐεργετοῦν Markl.
538415. 0 λέγουσι stellt
5385Reiske hinter ὄνομα.
5386|| 0] ὡς VWVytt. || nach λέγουσν vermuthet
5387Markland den WVegfall eines ägyptischen VVortes.
5388gleiche Abstände zerschnitten.
5389Acht und zwanzig Jahre soll
5390Osiris nach einigen gelebt, nach andern geherrscht haben. Dies
5391ist die Zahl der Tage des Mondes, und in eben soviel Zeit
5392vollendet er seinen Kreislauf.
5393Bei der sogenannten Bestattung
5394des Osiris zerschneiden sie das Holz und machen eine mond-
5395sichelförmige Lade, weil der Mond, wenn er der Sonne naht,
5396in sichelförmiger Gestalt verschwindet.
5397Die Zerstückelung des
5398Osiris in 14 Theile deuten sie auf die Tage der Abnahme vom
5399Vollmonde bis zum Neumonde, den Tag aber, an dem der
5400Mond zuerst erscheint, wenn er den Strahlen entflohen und
5401bei der Sonne vorübergegangen ist, nennen sie „das unvoll-
5402kommne Gute“:
5403denn Osiris ist gutthätig.
5404Der Name be-
5405deutet mancherlei,
5406vorzüglich die wirksame
5407und was man
5408nennt gutthätige Kraft.
5409Der andre Name des Gottes „Om-
541012
p. 97
54113
54126
541312
5414r
54157
5416cap. 42. 43.
5417368 Xyl.
541875
5419τὸν "Ougıv εὐεργέτην ὁ “ἙῬρμαῖός φησιν δηλοῦν ἕρμη-
5420γευόμενον.
5421Οἴονται δὲ πρὸς τὰ φῶτα τῆς σελήνης ἔχειν τινὰ λό-
5422γον τοῦ Νείλου τὰς ἀναβάσεις" ἡ μὲν γὰρ μεγίστη περὶ
5423τὴν ᾿Ελεφαντίνην ὀχτὼ γίνεται χαὶ εἴχοσι πήχεων, ὅσα
5424φῶτα καὶ μέτρα τῶν ἐμμήνων περιόδων ἑχάστης ἐστίν,
5425ἡ δὲ περὶ Mevönta καὶ Ξόιν βραχυτάτη πήχεων ἕξ, πρὸς
5426τὴν διχότομον, ἡ δὲ μέση περὶ Miugıv, ὅταν ἢ δικαία,
5427δεχατεσσάρων πηχῶν, πρὸς τὴν πανσέληνον. τὸν δὲ Anıv
5428εἰκόνα μὲν ᾿Οσίριδος ἔμψυχον εἶναι, γενέσϑαι δὲ ὅταν φῶς
5429ἐρείσῃ γόνιμον ἀπὸ τῆς σελήνης καὶ χαϑάψηται βοὸς
5430ὀργώσης᾽ διὸ καὶ τοῖς τῆς σελήνης σχήμασιν ἔοικε πολλὰ
5431τοῦ ᾿άπιδος, περιμελαινομένου τὰ λαμπρὰ τοῖς σχιξροῖς.
5432ἔτι δὲ τῇ νουμηνίᾳ τοῦ Φανεμωϑ' μηνὸς ἑορτὴν ἄγουσιν,
54331. Ὄμφιν] ῬΡΟΜΦΙ͂ Ν Jablonski, ΝΌΦΡΙΝ oder ΝΌΦΡΗΝ Bun-
5434sen. || Eoucas Reiske.
54359. πήχεων] τειχέων F.
54367. Boayvrarn]
5437so E, βραχυτάτην Vulg. || &] ἑπτὼ VVytt., 5 für ς Squire.
54389. de-
5439χατεσσάρων] διὼ τεσσάρων ἃ, am Rande verbessert. || hinter ’Azıv
5440ergänzt Baxter φασι.
544113. περιμελαινόμενω ἐχούσης τὰ λαμπρὼ
5442Beiske. || περιμιγνυμένου Baxt.
544344. ἔτι δὲ τῇ] so Baxt. Bentl.,
5444ὅϑεν τῇ Markl., ἔτι τῇ VVytt., ὅτι τῇ Vulg. || νουμηνίᾳ] der 1ste Pha-
5445menoth entspricht dem 2östen Februar des jul. Kalenders.
5446phis“ soll verdollmetscht nach Hermaios „der Wohlthäter“
5447heifsen.
5448Auch soll die Höhe der Nilschwellungen mit der Zahl der
5449Monatstage im Verhältnifs stehn.
5450Die gröfste Nilhöhe bei Eie-
5451phantine beträgt 28 Ellen, und eben so viel Tage milst jeder
5452monatliche Umlauf; die geringste Höhe bei Mendes und Xois
5453hat 6 Ellen, entsprechend dem Halbmonde, die mittlere bei
5454Memphis, wenn sie gut ist, hat 14 Ellen, entsprechend dem
5455Vollmonde.
5456Apis, meinen sie, sei ein beseeltes Bild des Osi-
5457ris, das erzeugt werde, wenn ein befruchtender Lichtstrahl
5458vom Monde entspringe und eine brünstige Kuh berühre.
5459Da-
5460her ähnele vieles am Apis den Mondgestalten, indem bei ihm
5461das Leuchtende vom Schattigen umdunkelt werde.
5462Auch feiern
546343
546443
p. 98
546544
546644
546776
5468cap. 43. 44.
5469368 Xyl.
5470aa Heinıoz εἰς τὴν σελήνην ὀνομάζοντες,
5471ἔαρος
5472ἀρχὴν οὖσαν.
5473οὕτω τὴν ᾿Οσίριδος δύναμιν ἐν τῇ σελήνῃ
5474τίϑενται, καὶ τὴν Ἶσιν αὐτῷ γένεσιν οὐσαν συνεῖναι λέ-
5475γουσιν.
5476διὸ χαὶ μητέρα τὴν σελήνην τοῦ κόσμου καλοῦσι,
5477χαὶ φύσιν ἔχειν ἀρσενόϑηλυν οἴονται, πληρουμένην ὑπὸ
5478“Π]λίου καὶ κυϊσχομένην, αὐτὴν δὲ πάλιν εἰς τὸν ἀέρα
5479προϊδμένην γεννητιχὰς ἀρχὰς χαὶ κατασπείρουσαν.
5480οὐ
5481ERTEILEN,
5482nn
5483,
5484γαρ ἀεὶ τὴν φϑοραν ἐπιχρατεῖν τὴν “υφώνειον, πολλά-
5485κις δὲ χρατουμένην ὑπὸ τῆς γενέσεως χαὶ συνδεομένην
5486αὖϑις ἀναδύεσθαι χαὶ διαμάχεσϑαι πρὸς τὸν ρον" ἔστι
5487δ᾽ οὗτος ὁ περίγειος χόσμος, οὔτε φϑορᾶς ἀπαλλαττόμε-
5488γος παντάπασιν οὔτε γενέσεως.
5489᾿ς
5490ἤδγιοι δὲ zei τῶν ἐχλειπτικῶν αἴνιγμα ποιοῦνται τὸν
5491uvdov.
5492ἐκλείπει μὲν γὰρ ἡ σελήνη navosinvog, ἐναντίαν
5493τοῦ ἡλίου στάσιν
5494ἔχοντος πρὸς αὐτήν,
5495εἰς τὴν σκιὰν
54963. τιϑέντες Pet., τιϑέμενον Beiske. [καὶ fehlt den Hss, ergänzt
5497von Baxter.
549810. ἀναλύεσϑαι
5499Wyit.
5500|| ὑπομάχεσϑαι Pet.
550111. οὗτος] οὕτως FH.
550213. ἐκλείψεων Squire. || ποιούντων G.
5503sie am Isten Tage des Phamenoth das Fest des Frühlingsan-
5504fanges, welches der Eintritt des Osiris in den Mond genannt
5505wird.
5506So setzen sie die Kraft des Osiris in den Mond, und
5507sagen, dals Jsis als Princip des Werdens ihm beiwohne.
5508Des-
5509halb nennen sie die Mondgöttin Selene „die Muiter der Welt“,
5510und legen ihr eine mannweibliche Natur bei; vom Helios er-
5511füllt und befruchtet entsende und verstreue sie selbst wiederum
5512in den Luftkreis die Anfänge des Werdens: denn nicht immer
5513behalte das typhonische Verderbnifs die Oberhand, oft werde
5514es von der schaffenden Gewalt unterdrückt und gefesselt, aber
5515es tauche wieder auf und bekämpfe den Horos d. h. die ir-
5516dische Welt, die weder des Vergehens noch des Entstehens
5517sänzlich entbehrt.
5518Einige machen auch die Fabel zu einer Andeutung der
5519Finsternisse.
5520Der Mond wird zur Zeit des Vollmondes ver-
5521finstert, wenn die Sonne ihm gerade gegenüber steht und er
552212
552315
p. 99
5524cap. 44.
5525368 Xyl.
5526A
5527ἐμπίπτουσα τῆς γῆς, ὥσπερ φασὶ τὸν ᾿ὕσιριν εἰς τὴν σο-
5528ρόν, αὐτὴ δὲ πάλιν ἀποχρύπτει καὶ ἀφανίζει ταῖς τριαχά-
5529σιν, οὐ μὴν ἀναιρεῖται παντάπασι τὸν ἥλιον, ὥσπερ οὐδὲ
5530τὸν Τυφῶγα ἢ Ἶσις.
5531γεννώσης τῆς Νέφϑυος τὸν Avov-
5532Bw Ἶσις ὑποβάλλεται" Νέφϑυς γάρ ἐστι τὸ ὑπὸ γῆν καὶ
5533ἀφανές; Ἶσις δὲ τὸ ὑπὲρ τὴν γῆν καὶ φανερόν ὁ δὲ
5534τούτων ὑποψαύων καὶ καλούμενος ὁρίζων χύχλος, ἐπίκχοι-᾿
5535»\
5536)
5537er
5538„
5539͵,
5540\
5541\
5542\
5543“-
5544Σ
5545ἦ
5546γος ὧν ἀμφοῖν, Avovßıs χέχληται, καὶ χυνὶ τὸ εἶδος ἀπει-᾿
5547\
5548“-
5549De
55507}
5551\
5552χάξεται" χαὶ γὰρ ὁ κύων χρῆται τῇ OWe γυχτὸς TE χαὶ
5553ἡμέρας ὁμοίως.
5554καὶ ταύτην ἔχειν δοχεῖ παρ᾽ «Αἰγυπτίοις
5555τ
5556τὴν δύναμιν ὁ "Ανουβις, οἵαν ἡ ᾿“Εχάτη παρ᾽ Ἕλλησι, χϑό-
5557γιος ὧν διιοῦ καὶ ὀλύμπιος.
5558ἐνίοις δὲ δοχεὶῖ Κρόνος 0
5559‚age
55607
55612
5562,
5563ς
5564m
5565\
5566,
5567Avovßıs εἶναι" διὸ πάντα τίχτων ἐξ ἑαυτοῦ καὶ κύων ἐν
5568-
55696
55705
5571)
5572>
5573ΚΑ
5574Ey
5575ἑαυτῷ τὴν τοῦ χυνὸς ἐπίχλησιν ἔσχεν.
5576ἔτι δ᾽ ovv τοῖς
55771. ἐμπίπτουσαν FH.
55786. τὴν {σὲ Fähse.
55797. τοὐτων] so
5580Bentl. τούτῳ Hss, τούτοις Baxt.
55818. ἀπευκάζεται)]
5582so EFG
5583Pet., ἐπεικαζεται Vulg.
558410. ταύτην] τοιαύτην Baxt. Bent.
558511. οἷα FGH. || 7 fehlt τὰ FH.
558612. χρόνος Markl. Squire.
558714.
5588ἔτι δ᾽ οὖν] ἔτι δὲ νῦν oder ἔστι δ᾽ οὖν Beiske,
5589ἔτυ γοῦν
5590VVytt.
5591ἢ den Erdschatten einsinkt, wie Osiris in den Sarg; beim Neu-
5592monde verbirgt und verdeckt er selbst wiederum die Sonne,
5593aber er vernichtet sie nieht ganz, so wenig wie die Jsis den
5594Typhon.
5595Den Anubis, welchen die Nephthys gebiert, läfst
5596Jsis sich unterschieben: denn Nephthys ist das Unterirdische
5597Unsichtbare, Jsis das Oberirdische Sichtbare; der sie berüh-
5598rende, Horizont genannte Kreis, welcher beiden gemeinschaft-
5599lich ist, heifst Anubis, und wird unter dem Bilde eines Hun-
5600des dargestellt: denn der Hund sieht bei Tag und Nacht gleich
5601scharf.
5602Bei den Aegyptern scheint Anubis dieselbe Bedeu-
5603tung zu haben, wie Hekate bei den Hellenen, als eine unter-
5604irdische und zugleich himmlische Gottheit.
5605Einigen scheint
5606Kronos der Anubis zu sein, daher er auch, alles aus sich ge-
5607bährend und in sich keimen lassend (kyon), den Beinamen
5608[φ]
p. 100
560945
561078
5611cap. 44. 45.
5612"369 Xyl.
5613σεβομένοις τὸν ᾿νουβιν ἀπόρρητόν τι.
5614χαὶ πάλαι μὲν
5615τὰς μεγίστας ἐν Aiyinto τιμὰς ὁ κύων ἔσχεν, ἐπεὶ δὲ
5616Καμβύσου τὸν Anıv ἀνελόντος καὶ ῥίψαντος οὐδὲν προσ-
5617ἤλθεν οὐδὲ ἐγεύσατο τοῦ σώματος ἀλλ᾽ ἢ μόνος ὁ χύων,
5618ἀπώλεσε τὸ πρῶτος εἶναι χαὶ μάλιστα τιμᾶσϑα: τῶν Erk-
5619ρων ζώων.
5620εἰσὶ δέ τινὲς οἱ τὸ σχίασμα τῆς γῆς, εἰς ὃ
5621τὴν σελήνην ὀλισϑαίνουσαν ἐκλείπειν νομίζουσι, Τυφῶνα
5622χαλοῦντεο.
5623ne Οϑεὲεν οὐκ ἀπέοιχεν εἰπεῖν, ὡς ἰδίῳ μὲν οὐχ ὀρϑῶς
5624'ἕχαστος, ὁμοῦ δὲ πάντες ὀρϑῶς λέγουσιν" οὐ γὰρ αὐχμὸν
5625οὐδ᾽ ἄνεμον οὐδὲ ϑάλατταν οὐδὲ σχότος, ἀλλὰ πᾶν ὅσον.
5626ἡ φύσις βλαβερὸν καὶ φϑαρτικὸν ἔχει μόριον τοῦ Tv-
5627φῶνός ἐστιν. “οὔτε γὰρ ἐν ἀψύχοις σώμασι τὰς τοῦ παν-
5628τὸς ἀρχὰς ϑετέον, ὡς Δημόχριτος χαὶ ᾿᾿'πίκουρος, οὔτ᾽
5629ἀποίου δημιουργὸν ὕλης ἕνα λόγον χαὶ μίαν πρόνοιαν,
56306. ὁ τὴν] ὅϑεν 6.
56317. σελήνην ἡ ὁλ. G, σελήνην ἣν 04. FH.
563218. ἐστιν] εἶναι Baxt. Squire, Reiske.
563314. οὔτε ἀποιον οὗ δημ.
5634Vulg., verbessert von Mez. Βηι],
5635Hund (kyon) bekam.
5636Noch haben die Anubisdiener etwas
5637Geheimnilsvolles..
5638Vor Alters genofs der Hund in Aegypten
5639die grölste Verehrung, als aber Kambyses den Apis schlach-
5640tete und wegwarf, so kam kein anderes Thier und kostete
5641von dem Körper, als nur allein der Hund; da hörte er auf
5642das erste und verehrteste der übrigen Thiere zu sein.
5643Einige
5644nennen Typhon den Erdschatten, worein der Mond bei seiner
5645Verfinsterung versinkt.
5646:
5647Darum ist es nicht unpassend zu sagen, dals jeder einzelne
5648dieser Erklärer nicht richtig, die Gesamtheit aber richtig ur-
5649theile.
5650Nicht die Dürre noch der Wind, nicht das Meer noch
5651die Finsternils, sondern alles schädliche und verderbliche in
5652der Natur ist ein Theil des Typhon.
5653Man mufs weder mit
5654Demokritos und Epikuros die Anfänge des All’s in unbeseelte
5655Körper setzen, noch mit den Stoikern einen Gedanken und
565612
p. 101
5657cap. 45.
5658369 Xyl.
565979
5660ὡς οἱ Irwıxoi, περιγινομένην ἁπάντων καὶ κρατοῦσαν᾽
5661\
5662Ὁ
566325
5664c
5665[2
5666>
5667)\
5668ἀδύνατον γὰρ ἢ φλαῦρον ὁτιοῦν, ὅπου πάντων, ἢ χρη-
5669ἘΝ
5670οἷ
5671\
5672e
5673\
5674„
5675y
5676Be
5677τὰν
56783 στόν, ὅπου μηδενὸς ὁ δος αἴτιος, ἐγγενέσϑαι.
5679παλίν-
5680τονος γὰρ ἁρμονίη κόσμου ὥσπερ λύρης καὶ τόξου καϑ'
5681Hocxısırov, χαὶ χατ᾿ Μυριπίδην
5682|
56830
5684᾽
56850
5686N
56876
5688οὐκ ἂν γένοιτο χωρὶς ἐσϑλὰ καὶ χαχά,
5689ἀλλ᾽ ἔστι τις σύγχρασις, ὥστ᾽ ἔχειν καλῶς.
5690διὸ καὶ παμπάλαιος αὕτη κάτεισιν ἐκ ϑεολόγων χαὶ νο-
56919 μοϑετῶν εἴς Te ποιητὰς χαὶ φιλοσόφους δόξα, τὴν ἀρχὴν
5692ἀδέσποτον ἔχουσα, τὴν δὲ πίστιν ἰσχυράν καὶ δυσεξάλει-
5693’
5694/
5695[4
5696)
5697\
56987
5699)
5700Νὰ
5701ὦ
5702ο΄
5703στον, οὖχ ἐν λόγοις μόνον οὐδὲ ἐν φήμαις; ἀλλα Ev TE
570412 τελεταῖς ἔν te ϑυσίαις, καὶ βαρβάροις καὶ “λλησι πολ-
5705λαχοῦ περιφερομένην, ὡς οὔτ᾽ ἄνουν καὶ ἄλογον καὶ ἀκυ-
57062. ἢ φλαῦρον] so EF Pet., ἢ καὶ φλαῦρον Vulg., ἢ φαῦλον Baxt.
57073. ὅπου] ὅμου Vulg., verbessert von Mez. VVyit.
57084. ὥσπερ]
5709ὅπως πὲρ AEGHV, ὅπως περὶ F. || χκαϑ' Ἡράκλειτον] Schleier-
5710macher in Wolf Mus. der Alt. I. p. 394 ff.
57116. 7. Eurip. Aeolus.
5712vgl. WVagner Eurip. frg. p. 17. 18.
5713eine Vorsehung, welche alles umfafst und beherrscht, zum
5714schaffenden Bildner eines eigenschaftlosen Urstoffes machen:
5715denn Böses kann unmöglich da vorhanden sein, wo alles von
5716Gott kömmt, noch Gutes da, wo nichts von ihm herrührt. Nach
5717Herakleitos ist die harmonische Spannung der Welt, wie die
5718der Lyra und des Bogens, auf- und abschwankend, und Eu-
5719ripides sagt
5720_
5721vom Guten nicht gesondert ist das Schädliche,
5722vielmehr gemischt aus beiden sprielst das Wohlergehn.
5723Deshalb kam von den Religionslehrern und Gesetzgebern auf
5724die Dichter und Weltweisen die uralte Lehre unbekannten Ur-
5725sprungs aber von fester unauslöschlicher Geltung, nicht allein
5726in Worten und Gerüchten, sondern auch in Weihen und Öpfer-
5727festen bei Barbaren und Hellenen vielfach verbreitet, dafs das
5728All nicht von selbst, ohne Verstand Vorsicht und Leitung ge-
5729hoben und gehalten werde,
5730dafs nicht ein Sinn gleichsam
p. 102
5731.““
573240
573346
573480
5735cap. 45. 46.
5736809 Xyl.
5737βέρνητον αἰωρεῖται τῷ αὐτομάτῳ τὸ πᾶν, οὔτε εἷς ἐστιν
5738ὁ χρατῶν χαὶ χατευϑύνων ὥσπερ οἴαξιν ἢ τισι πειϑη-
5739γίοις χαλινοῖς λόγος; ἀλλὰ πολλὰ χαὶ μεμιγμένα χαχοῖς
5740χαὶ ἀγαϑοῖς" μᾶλλον δέ, μηδέν, ὡς ἁπλῶς εἰπεῖν, ἄκρα-
5741τον ἐνταῦϑα τῆς φύσξδως φερούσης, οὐ δυεῖν πίϑων εἷς
5742ταμίας ὥσπερ νάματα τὰ πράγματα χαπηλιχῶς διανέμων
5743᾿ἀναχεράγνυσιν ἡμῖν, ἀλλ᾿ ἀπὸ δυεῖν ἐναντίων ἀρχῶν καὶ
5744δυεῖν ἀντιπάλων δυνάμεων, τῆς μὲν ἐπὶ τὰ δεξιὰ καὶ κατ᾽
5745δὐϑεῖαν ὑφηγουμένης, τῆς δ᾽ ἔμπαλιν ἀναστρεφούσης καὶ
5746ἀνακλώσης, ὅ TE βίος μικτός, ὃ TE κόσμος, εἰ καὶ μὴ πᾶς,
5747ἀλλ᾽ ὁ περίγειος οὗτος χαὶ μετὰ σελήνην, ἀνώμαλος καὶ
5748ποιχίλος γέγονε, χαὶ μεταβολὰς πάσας δεχόμενος.
5749εἰ γὰρ
5750οὐϑὲν ἀναιτίως πέφυχε γενέσϑαι, αἰτίαν δὲ χαχοῦ Taya-
5751|
5752\
57533
5754„\
5755’
5756Ὁ
57572
5758„oo,
5759\
5760)
5761\
5762(72
5763ον οὐχ av παράσχοι,
5764δεῖ γένεσιν ἰδίαν. καὶ ἀρχὴν ὡσ-
5765N
5766Pr
5767\
5768Pr
5769\
5770y
5771ınso ἀγαϑοῦ καὶ χαχοῦ τὴν φύσιν ἔχειν.
5772Καὶ δοχεῖ τοῦτο τοῖς πλείστοις καὶ σοφωτάτοις" γο-
577310. zat fehlt ın FH.
5774durch Steuer oder Leitzügel die Dinge beherrsche und regle,
5775sondern dafs vieles,
5776und zwar
5777aus Gutem und Bösem ge-
5778mengt sei.
5779Jm Gegentheil, da die irdische Natur geradezu
5780nichts ungemischtes enthält, so darf man sich nicht denken,
5781dafs gleichsam ein Schaffner,
5782aus zwei Fässern nach Krä-
5783merart schöpfend, unsre Angelegenheiten wie Getränke zu-
5784recht mische; sondern von zwei entgegengesetzten Anfängen
5785und von
5786zwei feindlichen Kräften,
5787deren
5788eine zum Rech-
5789ten und Geraden führt, deren andre widerstrebt und zurück-
5790wendet, wird das Leben gemischt, und wird die Welt, wenn
5791auch nicht die ganze, aber doch diese irdische unter dem
5792Monde,
5793ungleichartig
5794bunt und allen Veränderungen unter-
5795worfen.
5796Wenn nämlich nichts ohne Ursach geschieht, und
5797wenn. das Gute nicht wohl den: Grund des Bösen abgeben
5798kann, so muls die Natur einen eignen Ursprung und Anfang
5799des Guten wie des Bösen haben.
5800Dies ist die Ansicht der Meisten und Weisesten.
5801Einige
580212
580315
p. 103
580412
5805cap. 46.
5806369 Xyl.
580781
5808μίζουσι γὰρ οἱ μὲν ϑεοὺς εἶναι δύο χαϑάπερ ἀντιτέχ-
5809γους, τὸν μὲν ἀγαϑῶν, τὸν δὲ φαύλων δημιουργόν, οἱ,
5810δὲ τὸν μὲν ἀμείνονα ϑεόν, τὸν δὲ ἕτερον δαίμονα κα-
5811λοῦσιν, ὥσπερ Ζωρόαστρις ὁ μάγος, ὃν πενταχισχιλίοις
5812ἔτεσι τῶν Τρωικῶν γεγονέναι πρεσβύτερον ἱστοροῦσιν.
5813τῇ
58143.
58157,
5816οὗτος οὖν ἐχάλει τὸν μὲν Ωρομάζην, τὸν δ᾽ Agsıudviov,
5817χαὶ προσαπεφαίνετο, τὸν μὲν ἐοιχέναι φωτὶ. μάλιστα τῶν
5818αἰσϑητῶν, τὸν δ᾽ ἔμπαλιν σκότῳ καὶ ayvolg, μέσον δ᾽!
5819ἀμφοῖν τὸν Μίϑρην εἶναι" διὸ χαὶ Μίϑρην Πέρσαι τὸν.
5820μεσίτην ὀνομάζουσιν.
5821ἐδίδαξε δὲ τῷ μὲν εὐχταῖα ϑύειν
5822χαὶ χαριστήρια, τῷ δ᾽ ἀποτρόπαια καὶ σχυϑρωπά. πόαν
5823γάρ τινα χόπτοντες ὄμωμι καλουμένην ὃν ὅλμῳ, τὸν “4:-
5824δὴν ἀναχαλοῦνται καὶ τὸν σχότον, εἶτα μίξαντες αἵματι
5825λύχου σφαγέντος. εἰς τόπον ἀνήλιον ἐχφέρουσι χαὶ ῥί-
58261. χατάπερ G.
58272. τὸ μὲν G. || vor ἀγαϑῶν Hss γὰρ, von
5828Markland getilgt.
58294. Ζωρόαστρις] so alle Hss; die gewöhnliche
5830Form Ζωροάστρης steht Plut. Numa p. 62 d.
58318. ἀγνοίᾳ] Ad
5832Moser. vgl. cap. 46 c, 47 c.
583310. ἐδίδαξε δὲ] so Mez. Markl.,
5834ἐδίδαξε Hss, καὶ ἐδίδαξε Bentl. || τῷ μὲν] μὲν τῷ Steph.
583512, τινα
5836fehlt in ©. || ὁμωμιν Pet.
583714. ἀνήλεον G.
5838meinen, es gebe zwei einander entgegen arbeitende Götter, einen
5839Bildner des Guten, einen des Bösen.
5840Einige hingegen nennen
5841den besseren, Gott, den andern, Dämon; dies thut auch Zoroa-
5842ster der Mager, der 5000 Jahr älter sein soll als der trojanische
5843Krieg.
5844Er nennt den einen Horomazes, den andern Areima-
5845nios, und fügt die Erklärung hinzu, jener ähnele unter den
5846wahrnehmbaren Dingen zumeist dem Lichte, dieser hingegen
5847der Finsternils und Unwissenheit; zwischen beiden stehe der
5848Mithres.
5849Daher nennen
5850die Perser den Mithres Mittler.
5851Er
5852lehrte auch, jenem Opfer des Gebetes und Dankes bringen,
5853diesem aber -abwehrende und
5854düstre.
5855Dazu nämlich
5856stam-
5857pfen sie ein gewisses Kraut Namens Omomi in einem Mörser,
5858indem
5859sie den Hades und das Dunkel anrufen; mischen es
5860dann mit dem Blute eines geschlachteten Wolies, tragen es an
58616
5862b
p. 104
586347
586447
586582
5866|
5867cap. 46. 47.
5868"370 Xyl.
5869πτουσι.
5870χαὶ γὰρ τῶν φυτῶν νομίζουσι τὰ μὲν τοῦ ἀγα-
5871Ev
5872“-
5873m
5874-
5875er
5876\
5877-
5878ϑοῦ ϑεοῦ, τὰ δὲ τοῦ χκαχοῦ δαίμονος εἶναι"
5879χαὶ τῶν
5880ζώων ὥσπερ κύνας χαὶ ὄρνιϑας χαὶ χερσαίους ἐχίνους
5881τοῦ ἀγαϑοῦ, τοῦ δὲ φαύλου μῦς ἐνύδρους εἶναι" διὸ καὶ
5882τὸν χτείναντα πλείστους εὐδαιμονίζουσιν.
5883Οὐ μὴν ἀλλὰ χἀκεῖνοι πολλὰ μυϑώδη περὶ τῶν ϑεῶν
5884λέγουσιν, οἷα χαὶ ταῦτα ἐστιν" ὁ μὲν Ὡρομάζης ἐκ τοῦ
5885ϑ
5886,
5887,ὕ
5888c
5889δ 24
5890ÄR
58912
589207
5893A
5894καϑαρωτάτου φάους ὁ
5895οδιμάνιος ἐκ τοῦ ζόφου ye
58967
5897“Ὁ
5898u α ἡ
5899δες
5900\
5901ἃ
5902Γ
5903»
5904,
5905γονώς πολεμοῦσιν ἀλλήλοις" χαὶ ὁ μὲν ὃξ ϑεοὺς ἐποίησε,
5906}"
5907\
5908\
5909m
5910)
5911’
5912\
5913\
5914΄
5915)
5916‚
5917\
5918τὸν μὲν πρῶτον εὐνοίας, τὸν δὲ δεύτερον αληϑείας, τὸν
5919’
5920’
5921m
5922mw
5923\
5924δὲ τρίτον εὐνομίας, τῶν δὲ λοιπῶν τὸν μὲν σοφίας, τὸν
5925δὲ πλούτου,
5926τὸν δὲ τῶν ἐπὶ τοῖς
5927χαλοῖς
5928ἡδέων δημιουρ-
59299
5930ς
5931ἐϊ
5932r
5933u
5934I
5935,ὕ
5936)
5937\
5938yov, ὁ δὲ τούτοις ὥσπερ avrırkyvovg ἴσους τὸν ἀριϑμόν.
5939εἴϑ᾽ ὁ μὲν Ὡρομάζης τρὶς ἑαυτὸν αὐξήσας ἀπέστησε τοῦ
5940eo)
5941m
5942e
5943δ
5944-
5945το
5946,
5947N
5948\
5949ἡλίου τοσοῦτον ὅσον ὁ ἥλιος τῆς γῆς ἀφέστηκε, καὶ τὸν
59503. ὥσπερ καὶ τῶν ζώων κύνας Wptt.
59514. μῦς] τοὺς Hss; ug
5952beruht auf Squire’s Conjectur nach Plut. Symp. IV, 5. p. 670 ἃ.
59536. ἀλλὰ fehlt den Hss; von Reiske ergänzt.
59547.6 μὲν] ὡς ὃ μὲν
5955Wit.
59568. Aosınavsog Pet.
5957einen von der Sonne nicht beschienenen Ort hinaus und wer-
5958fen es weg.
5959Einige Pflanzen nämlich, meinen sie, gehören
5960dem guten Gotte, andere dem bösen Geiste, desgleichen von
5961den Thieren unter andern
5962die Hunde Vögel und Landkrebse
5963dem Guten, dagegen dem Bösen die Wassermäuse; wer recht
5964viele tödtet, den preisen sie glücklich.
5965Sie fabeln noch vieles über die Götter, wohin auch dies
5966gehört: Horomazes aus dem reinsten Lichte, und Areimanios
5967aus dem Dunkel entstanden, bekämpfen sich.
5968Jener schuf
59696 Götter, den ersten als Bildner des Wohlwollens, den zwei-
5970ten der Wahrheit, den dritten der gesetzlichen Ordnung, die
59713 übrigen der Weisheit des Reichthums und der Freude am
5972Schönen; der andre schuf eine gleiche Zahl von entgegenwir-
5973kenden Göttern.
5974Dann vermehrte Horomazes sich selbst drei
5975Mal, entfernte sich so weit von der Sonne als die Sonne von
p. 105
5976cap. 47.
5977370 Xyl.
597883
5979οὐρανὸν ἄστροις ἐχόσμησεν, wa δ᾽ ἀστέρα πρὸ πάντων ν
5980οἷον φύλακα χαὶ προύπτην ἐγκατέστησξ, τὸν σείριον. ἄλ-
59818 λους δὲ ποιήσας τέσσαρας χαὶ εἴχοσι ϑεοὺς εἰς ὠὸν ἔϑη-
5982᾿χεν" οἱ δὲ ὑπὸ τοῦ Agsınaviov γενόμενοι καὶ αὐτοὶ το-
5983σοῦτοι διατρήσαντες τὸ ὠὸν ....γαν, ὅϑεν ἀναμέμιχται
59846 τὰ χακὰ τοῖς ἀγαϑοῖς.
5985ἔπεισι δὲ χρόνος εἱμαρμένος, ἐν
5986ᾧ τὸν Aosıudviov, λοιμὸν ἐπάγοντα καὶ λιμόν, ὑπὸ τού-
5987των ἀνάγκη φϑαρῆναι παντάπασι καὶ ἀφανισθῆναι, τῆς
59889 δὲ γῆς ἐπιπέδου καὶ ὁμαλὴς γενομένης ἕνα βίον καὶ μίαν"
5989πολιτείαν ἀνθρώπων μαχαρίων Kal διιογλώσσων anav-
5990τῶν γενέσϑαι.
5991Θεόπομπος. δέ φησι χατὰ τοὺς μάγους e
599212 ἀνὰ μέρος τρισχίλια ἔτη τὸν μὲν χρατεῖν, τὸν δὲ χρα-'
5993τεῖσϑαι τῶν ϑεῶν, ἄλλα δὲ τρισχίλια μάχεσϑαι καὶ πο-᾿
59944. ὑπὸ] ano FH Reiske.
59955. διατρήσαντες) διέτρησαν Ayl.
5996Creuzer. || .... zar, ὅϑεν) die Hss haben alle γανωϑέν, auch cod.
5997"Laurentianus N. 21 (unser G) worin nach Ciampi (italiänische
5998Uebersetzung des Plutarch, herausg. von Adriani und Ambrosol:.
5999ma 402.
600085.
6001Τ. ΠῚ.
6002», 71) ἄνωϑεν
6003statt γανωϑὲν stehn
6004sollte.
6005Für γαν setzt Squire nvoıyor, Greuzer zardor, Reiske δυέ-
6006λεψαν oder παρεισέδυον, Böttcher ergänzt τὸ ὠὸν πάντοϑεν [πα-
6007&
6008I
6009’
6010εἰσέδυσαν
6011zul προσέμιξαν
6012ἐκείνοις
6013ῶεν.
60147. ἐπάγονται ἃ.
60150008,
6016der Erde absteht, und zierte den Himmel mit Gestirnen.
6017Ei-
6018nen Stern vor allen setzte er gleichsam als Wächter und Vor-
6019hut, den Seirios.
6020Darauf schuf er andre 24 Götter und that
6021sie in ein Ei. Areimanios machte eben so viele, die das Ei
6022durchbohrten und öffneten, darum ist hienieden Böses mit Gu-
6023tem gemischt.
6024Es naht aber eine vom Schicksal bestimmte
6025Zeit, wo Areimanios durch Pest und Hunger, die er selbst
6026herbeigeführt, nothwendig ganz umkommt und verschwindet,
6027die Erde wird glatt und eben, ein Leben ein Staat und eine
6028Sprache umfassen alle glückseligen Menschen.
6029Theopompos
6030sagt, nach der Lehre der Mager herrsche abvwrechselnd
6031der
6032eine Gott 3000 Jahre, und der andre werde beherrscht, andre
60333000 Jahre streiten und kämpfen sie, und vernichten gegensei-
60346*
p. 106
603548
603648
603784
6038cap. 47, 48.
6039910 Xyl.
6040λεμεῖν χαὶ ἀναλύειν τὰ τοῦ ἑτέρου τὸν ἕτερον" τέλος δ᾽
6041ἀπολείπεσϑαι τὸν Ἅιδην, καὶ τοὺς μὲν ἀνϑρώπους εὐδαί-
6042μονας ἔσεσϑαι, μήτε τροφῆς δεομένους μήτε σκιὰν ποι-
6043οὔντας, τὸν δὲ ταῦτα μηχανησάμενον ϑεὸν ἠρεμεῖν καὶ
6044ἀναπαύεσϑαι χρόνον,
6045Ἔ χαλῶς μὲν οὐ πολὺν τῷ ϑεῷ,
6046ὥσπερ ἀνϑρώπῳ κοιμωμένῳ μέτριον.
6047Ἢ μὲν οὖν μάγων μυϑολογία τοιοῦτον ἔχει τρόπον,
6048ἸΧαλδαῖοι δὲ τῶν πλανητῶν, οὖς ϑεοὺς γενεϑλίους χα-
6049λοῦσι, δύο μὲν ἀγαϑουργούς, δύο δὲ χαχοποιούς, μέσους
6050‚ÖL τοὺς τρεῖς ἀποφαίνουσι καὶ κοινούς:
6051Ta δὲ “"λλήνων
6052πᾶσί που δῆλα, τὴν μὲν ἀγαϑὴν Διὸς ὀλυμπίου μερίδα,
6053τὴν δ᾽ ἀποτρύπαιον Ἅιδου ποιουμένων" ἐκ δ᾽ Agoodirng
60542. ἀπολεῖσθαι Markl. Reiske, ἀπολέσϑαι Bentl.
60554. μηχανησό--
6056μένον Markl. Squire.
60575. ἀναπαύσασϑαι Pet.
6058|| χρόνον] so
6059EFHV Pet., χρόνῳ ἃ Steph. Baxt.
6060|| καλῶς — μέτριον] ἄλλως
6061μὲν οὐ πολὺν ὡς τῷ ϑεῷ, ὡς δὲ arg. κοιμι. μέτρ. Markl.,
6062ἀλ.--
6063λως μὲν οὐ πολὺν ὡς ϑεῷ, ὥσπερ δ᾽ ἀνθρώπῳ κοιμ. μέτρ. Reiske,
6064ὡς μὲν ἀνθρώπῳ κοιμωμένῳ
6065πολύν, ὡς δὲ ϑεῷ μέτριον Ὗνγιι.
6066|| καλῶς] ἀλλῳ Baxt., ἁπλῶς Fähse, ἀναλόγως Böttcher; in καλῶς
6067μὲν scheint ein Participium
6068zu stecken.
6069Pinder.
60708. δέ φασι
6071τῶν πλ. Baxt.
6072|| οὖς ϑεοὺς γενεϑλίους]
6073so Wytt., τοὺς ϑεοὺς
6074γενέσϑαν οὕς Hss. ,οὺὕς ”** χαλοῦσι deesse videtur vox chaldaica “
6075Markl.
607612. ἀποτροπαίου vor Markl.
6077tig ihre Werke, zuletzt unterliege Hades und die Menschen wer-
6078den glücklich, indem sie weder der Nahrung bedürfen noch
6079Schatten werfen: dann ruhe und feire der Gott der dies voll-
6080bracht eine Zeit hindurch, die nach Verhältnifs nicht lang für
6081den Gott, eben wie für einen schlafenden Menschen grade
6082maafsrecht sei.
6083|
6084|
6085|
6086Von dieser Art ist die Götterlehre der Mager.
6087Die Chal-
6088däer aber nehmen an, dafs von den Wandelsternen, welche
6089sie die Geburtsgötter nennen, zwei wohlthätig sind, zwei übel-
6090wollend, die drei übrigen von mittlerer und unentschiedener
6091Natur.
6092Die Ansicht der Hellenen ist allgemein bekannt, dals
6093der gute Theil der Welt dem olympischen Zeus, der schlimme
6094Pı
60950 A
60961
p. 107
6097cap. 48.
6098370 Xyl.
609985
6100χαὶ Aoswg Aouoviav γεγονέναι μυϑολογοῦνται, ὧν ὁ μὲν
6101ἀπηνὴς καὶ φιλόνεικος, ἡ δὲ μειλίχιος χαὶ γενέϑλιος.
6102σχό-
61034 πϑι δὲ τοὺς φιλοσόφους τούτοις συμφερομένους.
6104Hoc-
6105 yuisırog μὲν γὰρ ἄντικρυς πόλεμον ὀνομάζει πατέρα καὶ
61067
6107\
61084
6109FR
6110\
6111\
6112\
6113[74
6114>
6115Α͂
6116βασιλέα καὶ κύριον πάντων, χαὶ τὸν μὲν θμηρον εὐχό:
61176 μενον ἔκ τὲ ϑεῶν ἔριν ἔχ T ἀνϑρώπων ἀπολέσϑαι, λαν-
6118ϑάνειν φησὶ τῇ πάντων γενέσει χαταρώμενον,
6119ἐκ μά-
6120χῆς καὶ ἀντιπαϑείας τὴν γένεσιν ἐχόντων" ἥλιον δὲ μὴ
61219 ὑπερβήσεσϑαι τοὺς προσήκοντας ὅρους, δἰ δὲ μή, γλώτ-
6122τας μιν δίκης ἐπιχούρους ἐξευρήσειν. ᾿Εμπεδοχλῆς δὲ τὴν
6123“μὲν ἀγαϑουργὸν ἀρχήν, φιλότητα χαὶ φιλίαν, πολλάκις
612412 δὲ ἁρμονίαν καλεῖ ϑεμερώπιν, τὴν δὲ χείρονα νεῖκος
6125οὐλόμενον καὶ δῆριν αἱματόεσσαν."
6126οἱ μὲν Πυϑαγορι-
61273. ρακλειτος] vgl. Schleiermacher in Wolf Mus. d. Alt. I. p. 394.
61285. Ὅμηρον] 4}. 2. 107. ὡς ἔρις ἔκ TE ϑεῶν a τ΄ ἀνθρώπων ἀπό--
6129λουτο.
61308. ἥλιον] ἔριν Squire. || δὲ μὴ] μὴ δὲ H.
61319. γλώτ--
6132τας] μοίρας oder ποινάς Mez., Ἐρινύες Plut. de exil. p. 604 a;
6133γλώττας ist vielleicht aus μοίρας entstanden.
613412. καλεῖ ϑεμε-
6135ρῶπιν) so Bentl., καλεῖσθαι μέροπι Hss.
6136|| νεῦκός τ᾽ οὐλόμενον
6137Moser; vgl. Empedoclis reliqu. ed. Karsten p. 88. 357.
6138dem Hades angehöre.
6139Die Harmonia, fabeln sie, sei aus der
6140Verbindung der Aphrodite und des Ares entsprungen: dieser sei
6141unfreundlich und streitliebend, jene anschmiegend und brün-
6142stig.
6143Sieh nun, wie die Weltweisen hiemit übereinstimmen.
6144IHerakleitos nennt geradezu den Krieg den Vater König und
6145Herrn aller Dinge; er sagt dafs Homeros, wenn er das Auf-
6146hören des Streites bei Göttern und Menschen erflehe, unbe-
6147wufst das Entstehn aller Dinge verwünsche, die aus Kampf
6148und Widerstreben hervorgehn;
6149er sagt dafs Helios die ihm
6150gesetzten Grenzen nie überschreiten werde, sonst würden die
6151Zungen, der Gerechtigkeit Helferinnen, ihn ausfinden.
6152Empe-
6153dokles nennt den Urquell des Guten die Liebe und Freund-
6154schaft, oft auch die süfse Uebereinstimmung, den Urquell des
6155Bösen aber den „„unheilbringenden Streit und die blutbesudelte
6156Zwietracht.*
6157Die Pythagoräcr bedienen sich mehrerer unter-
6158b
p. 108
615986
6160cap. 48.
6161370 Xyl.
6162χοὶ διὰ πλειόνων ὀνομάτων κατηγοροῦσι, τοῦ μὲν ἀγα-
6163ϑοῦ τὸ ἕν τὸ πεπερασμένον τὸ μένον τὸ εὐϑὺ τὸ περισ-
6164σὸν τὸ τετράγωνον τὸ ἴσον τὸ δεξιὸν τὸ λαμπρόν, τοῦ
6165δὲ χαχοῦ τὴν δυάδα τὸ ἄπειρον τὸ φερόμενον τὸ zau-
6166πύλον τὸ ἄρτιον τὸ ETEOONNRER τὸ ἄνισον TO ἀριστερὸν
6167τὸ σχοτεινόν, ὥστε ταύτας ἀρχὰς γενέσεως ὑπρηδιρόνωρ!
6168᾿“ναξαγόρας δὲ γοῦν καὶ ἀπειρον᾽ “Ιριστοτέλης δὲ τὸ μὲν
6169εἶδος τὸ δὲ στέρησιν' Πλάτων δὲ πολλαχοῦ μὲν οἷον ἐπίι-
6170λυγιξόμενορ καὶ παραχαλυπτόμενος τῶν ἐναντίων ἀρχῶν
6171τὴν μὲν ταὐτὸν ὀνομάζει, τὴν δὲ θάτερον" ἐν δὲ τοῖς
6172Νόμοις ἤδη Bere uDg ὧν οὐ δι᾿ αἰνιγμῶν οὐδὲ συμ-
6173᾿βολικῶς ἀλλὰ χυρίοις ὀνόμασιν οὐ μιᾷ ψυχῆ φησι χινεῖ-
6174σϑαι τὸν χύσμον, ἀλλὰ πλείοσιν ἴσως, δυοῖν δὲ πάντως
6175οὐκ ἐλάττοσιν' ὅϑεν τὴν μέν ἀγαϑουργὸν εἶναι, τὴν
6176δ᾽
61773. τὸ ἴσον fehlt den Hss; wegen des gleich folgenden ἄνισον ein-
6178geschaltet.
61796. ὥστε ταύτας] ὡς ἐναντίαις Wptt.
6180T: Agıoro-
6181τέλης) Metaphys. 1, 7. 8. p. 988 ff. Bekk.
61828. ἐπηλυγιζόμενος
6183Xyl. Bentl., ἐπηλυγαζόμενος Baxt. Reiske.
61849. παρακυπτόμενος
6185G, παρακρυπτόμενος Χγ].
618614. ὅϑεν] ὧν Squire.
6187scheidenden Namen.
6188Das Gute nennen
6189sie die Einheit das
6190Begränzte das Ruhende die gerade Linie die ungerade Zahl
6191das Viereckige das Gleiche das Rechte das Glänzende; das Böse
6192aber die Zweiheit das Unbegränzte das Bewegte die krumme
6193Linie die gerade Zahl das Rechteckige das Ungleiche das Linke
6194das Dunkele, so dafs diese Anfänge dem Werden der Dinge
6195zum Grunde liegen; Anaxagoras setzt den schaffenden Geist
6196und die Unenichlkei Aristoteles die Gestaltung und die Ver-
6197neinung; Platon nennt an vielen Stellen gleichsam verdeckend
6198und umhüllend, den ersten der beiden Grundgegensätze „das-
6199selbe“, den zweiten „das andere“; in den Büchern von den
6200Gesetzen hingegen, wo er schon älter war, sagt er nicht etwa
6201durch Andeutungen oder bildlicher Weise sondern mit dürren
6202Worten, die Welt werde nicht von einer Seele bewegt, son-
6203dern vielleicht von mehreren, gewils aber von nicht weniger
620412
p. 109
6205m
6206Mark.
620787
6208ἐναντίαν ταύτῃ χαὶ τῶν ἐναντίων δημιουργόν: ἀπολείπει.
6209δὲ χαὶ τρίτην τινὰ μεταξὺ φύσιν, οὐχ ἄψυχον οὐδ᾽ ἀλο-
6210᾽
6211ἡ δ᾽
6212)
6213,ὔ
62145
62155
6216€
6217δὰ
6218[74
6219"“
6220,
6221νλλ
6222γον ου
6223αχίνητον ἐξ QUTNS, ὡσπερ ἔνιον νομιξούσιν, ἃ
62249
622512
6226ἀναχειμένην ἀμφοῖν ἐκείναις, " ξριεμένην δὲ τῆς ἀμείνο-.
6227γος ἀεὶ καὶ ποϑοῦσαν χαὶ. διώχουσαν, ὡς τὰ ἐπιόντα On-
62288 λώσει τοῦ λόγου, τὴν Alyunzlov ϑεολογίαν μάλιστα ταύτῃ"
6229τῇ φιλοσοφίῳ συνοικειοῦντος.
6230Μεμιγμένη γὰρ ἡ τοῦδε τοῦ χόσμου γένεσις καὶ σύ-
6231τῆς βελτίονος
6232τὸ κράτος ἐστίν" ἀπολέσϑαι δὲ τὴν ΜΝ
6233λην παὐτάπασιν ἀδύνατον, πολλὴν μὲν ἐμπεφυχυῖαν τῷ
6234σώματι, πολλὴν δὲ τῇ ψυχῇ τοῦ παντός, καὶ πρὸς τὴν
6235βελτίονα ἀεὶ δυσμαχοῦσαν.
6236ἐν μὲν οὖν τῇ wuyn vovg
62374. ἀφιεμένην Pet,
62385. πορϑοῦσαν Pet. || ὡς] ὧν Reiske.
62396. ai-
6240γυπτίαν FH.
624112. die Ilss geben παντὸς ἀεὶ πρὸς τὴν βελ--
6242τίονα καὶ δυσμαχοῦσαν. „quaeritur annon desit participium aliquod
6243ante vel post ei? si non, transponendum videtur καὶ et locandum
6244ante dei.“ Markl.
6245Unseren Text giebt WVyttenbach in der Anmer-
6246kung, setzt ihn aber auf Marklands Rechnung.
6247παντὸς ὑπαντῶσαν
6248ἀεὶ καὶ διαμαχοῦσαν Reiske.
6249als zweien.
6250Die eine davon sei gutthätig, die andre aber das
6251Gegentheil und die Bildnerin des Gegentheiligen.
6252Er läfst noch
6253eine dritte Naturkraft dazwischen bestehn, keine unbeseelte un-
6254verständige oder aus sich selbst unbewegliche, wie einige mei-
6255nen, sondern eine auf jenen beiden beruhende, immer das bes-
6256sere Theil anstrebende, verlangende, verfolgende, wie dies der
6257Fortgang unserer Untersuchung zeigen wird, wo wir die ägyp-
6258tische Götterlehre zumeist mit dieser Weltansicht in Beziehung
6259bringen werden.
6260Das Entstehn und Bestehn dieser Welt ist aus zwei entge-
6261gengesetzten, aber nicht gleichstarken Mächten gemischt, sondern
6262die Obergewalt bleibt bei der besseren.
6263Die schlechtere ganz
6264zu vernichten ist unmöglich; sie ist zu eng mit dem Körper,
6265zu eng mit der Seele des Alls verwachsen, und kämpft gegen
6266die bessere immer einen hartnäckigen Kampf.
6267Jn der Seele
626849
6269στασις ἐξ ἐναντίων οὐ μὴν ἰσοσϑενῶν δυνάμεων, ἀλλα,
627049
p. 110
627188
6272capı 49.
6273371 Xyl.
6274χαὶ λόγος ὁ τῶν ἀρίστων πάντων ἡγεμὼν χαὶ κύριος Ὅσι-
6275οίς ἐστιν, ἐν δὲ γῇ καὶ πνεύματι χαὶ ὕδατι χαὶ οὐρανῷ
6276b χαὶ ἄστροις τὸ τεταγμένον χαὶ χαϑεστηχὸς χαὶ ὑγιαῖνον
62773
6278ὥραις χαὶ χράσεσι καὶ περιόδοις ᾿Οσίριδος ἀπορροὴ χαὶ
6279᾿εἰκὼν ἐμφαινομένη.
6280Τυφὼν δὲ τῆς ψυχῆς τὸ παϑητικὸν
6281“καὶ τιτανιχὸν χαὶ ἄλογον χαὶ ἔμπληκτον" τοῦ δὲ σωμα-
62826
6283τιχοῦ τὸ ἐπίχλητον χαὶ νοσῶδες χαὶ ταραχτιχὸν αἀωρίαις
6284καὶ δυσχρασίαις καὶ χρύψεσιν ἡλίου χαὶ ἀφανισμοῖς σε-
6285λήνης, οἷον ἐχδρομαὶ χαὶ ἀφηνιασμοὶ Τυφῶνος.
6286κχαὶ τοῦ-
62879
6288voua κατηγορεῖ τὸ >, ᾧ τὸν Τυφῶνα καλοῦσι" φρά-
6289ξεν μὲν τὸ χαταδυναστεῦον χαὶ καταβιαζόμενον, φράζει
6290ce δὲ τὴν πολλάκις ἀναστροφὴν
6291χαὶ πάλιν ὑπερπήδησιν. 12
62925. nach ἐμιφαινομένη fügt Markl. ἕῶρος hinzu.
62936. ἔχπληκτον
6294Markl.
62957. ἐπίκλητον) ἐπιληπτικὸν Mez., ἐπίχηρον Xyl. Markl.
6296Bentl. || &wolaıs] so Baxt. Bentl., αἰϑοίαις FH, αϑρίαυις Vulg.
62979. ἀφανισμοὶ Hss, verbessert von Markl., εἰκονισμοὶ Bent. || Tv-
6298purog] so AEV, καὶ Τυφῶνες Vulg., καὶ τυφῶνος FH, τοῦ Τυφῶνος
6299Βαχι.
630010. 279] 209: Moser. || ᾧ] αὖ Hss, verbessert von Ayl.
6301Markl., ὁ Reiske, Moser. || poale] ὃ φραζει Witt.
630211. μὲν] δὲ
6303FH, μὲν γὰρ Markl. Squire. || δυναστεῦον FH.
630412. τὴν] τὸ
6305Hss, verbessert von Markl. || nach ὑπερπήδησιν ergänzt Creuzer πε-
6306πονϑός, wenn vorher die Vule. τὸ für τὴν bleiben soll.
6307entsprechen Vernunft und Verstand als Führer und Herrn al-
6308les Guten dem Osiris; in der Erde dem Winde dem Wasser
6309dem Himmel und in den Sternen ist das Geordnete Festste-
6310hende und Gesunde, welches in den Jahreszeiten Lufimischun-
6311sen und Umläufen zur Erscheinung kömmt, ein Ausflufs des
6312Osiris und sein sichtbares Bild; Typhon aber ist in der Seele
6313das Leidenschaftliche Riesenhafte Unvernünftige und Rohe, im
6314Körperlichen sind das Fremdartige und Krankhafte, die Stö-
6315rungen durch Miswachs und Unwetter,
6316durch Sonnen- und
6317Mondlinsternisse gleichsam die Angriffe und Entfesselungen des
6318Typhon.
6319Dies zeigt der Name Seth, den sie dem Typhon
6320sehen, er bedeutet einmal „das beherrschende und bewälti-
6321gende“, dann auch „den häufigen Wechsel und das Wieder-
p. 111
63223
632312
6324΄
6325cap. 49. 50.
6326371 Xyl.
632789
6328Βεβῶνα δὲ τινὲς μὲν ἕνα τῶν τοῦ Τυφῶνος ἑταίρων γ8γο-
6329νέναι λέγουσιν, Mavedag δ᾽ αὐτὸν τὸν Τυφῶνα καὶ Βε-
6330δῷ
6331and
6332Ε
6333᾽ὔ
6334\
63353/
6336/
6337.
6338}.
63397
6340βῶνα καλεῖσθαι" onualve δὲ τοὔνομα χάϑεξιν ἢ κώλυσιν,
6341ὡς τοῖς πράγμασιν ὁδῷ βαδίζουσι καὶ πρὸς ὃ χρὴ φερο-
6342μένοις ἐνισταμένης τῆς τοῦ Τυφῶνος δυνάμεως.
6343\
6344\
6345συ
6346\
6347€
63487
63497
6350>
6351,
6352>
6353-
6354\
6355Διὸ χαὶ τῶν μὲν ἡμέρων ζώων amovsuovoiw αὐτῷ τὸ
6356ἀμαϑέστατον,
6357ὄνον, τῶν Ö ἀγρίων τὰ ϑηριωδέστατα,
6358χροχόδειλον καὶ τὸν ποτάμιον ἵππον.
6359περὶ μὲν τοῦ ὄνου
6360προδεδηλώχαμεϑν, ἐν “Βρμουπόλει δὲ Τυφῶνος ἀγαλμα δει-
6361χγύουσιν ἵππον ποτάμιον ἐφ᾽ οὗ βέβηκεν ἱέραξ ὄφει μα-
6362χόμενος,
6363τῷ μὲν ἵππῳ τὸν Τυφῶνα δεικνύντες, τῷ δὲ
6364\
6365Κι
6366δύ
6367᾿
6368\
6369>
63704
6371c
6372DD!
6373E
6374/
6375ς
6376T
6377\
6378ἱέρακι
6379δύναμιν za ἀρχὴν, NV βίᾳ κτωμξνος
6380ὁ
6381Lvpwv
6382πολλάκις οὐχ ἀνιᾶται ταραττόμενος ὑπὸ τῆς χαχίας καὶ
63831. Βεβῶνα] so AEFH Ρει.; Βεβαιῶνα Vulg. || τοῦ vor Tvpo-
6384vos fehlt ın FH.
63852, Μανεϑὼς} Μανεϑος Vulg., μένεϑος ἘΝ
6386μένεϑος H. || δ᾽ αὐτὸν τὸν] so Markl., αὖ τὸν Vulg., οὖν αὐτὸν
6387χαὶ F, δὲ τὸν WVptt.
63888. vor καὶ hat G μὲν. || περὲ] καὶ
6389περὶ Mez., ὧν περὶ Reiske. || τοῦ ] οὖν τοῦ Markl.
63909. zwischen
6391δὲ und Τυφῶνος Rasur von mehreren Buchstaben ın G.
639213. οὐχ
6393ἀνιᾶται] αὖ zıreivoı oder ἐξανίσταται Wytt., οὐκ ἀνέξεται Markl.,
63949
6395.
6396οὐ παύεται Reiske.
6397zurückspringen“. Bebon soll nach einigen ein Freund des Ty-
6398phon geheilsen haben, nach Manetho aber heilst Typhon selbst
6399auch Bebon.
6400Der Name bedeutet Hindernifs oder Hemmung,
6401weil die Gewalt des Typhon den im rechten Wege fortschrei-
6402tenden und zum Guten strebenden Dingen Widerstand leistet.
6403Daher theilen sie ihm von den Hausthieren das dümmste
6404zu, den Esel, von den wilden Thieren die grausamsten, das
6405Krokodill und das Flufspferd.
6406Vom Esel haben wir schon
6407oben geredet; in Hermupolis zeigt man als Bild des Typhon
6408ein Flufspferd, worauf ein mit einer Schlange kämpfender Sper-
6409ber steht; das Pferd bedeutet den Typhon, der Sperber Macht
6410und Herrschaft, in deren erzwungenem Besitze Typhon oft Ge-
6411fallen findet, sich und andere dureh Bosheit zu beunruhigen.
6412Daher setzen sie das Bild eines gefesselten Flufspferdes auf
64130
641450
p. 112
6415ol
6416δ]
641790
6418cap. 50. 51.
64193741 Xyl.
6420ταράττων.
6421διὸ χαὶ ϑύοντες ἑβδόμῃ τοῦ Τυβὶ μηνός, ἣν
6422χαλοῦσιν ἄφιξιν Ἴσιδος ἐκ Φοινίχης, ἐπιπλάττουσι τοῖς
6423ποπάνοις ἵππον ποτάμιον δεδεμένον.
6424ἐν δ᾽ “πόλλωνος
6425πόλει νενομισμένον ἐστὶ χροχοδείλου φαγεῖν πάντως ἕχα-
6426στογ" ἡμέρῳ δὲ μιῷ ϑηρεύσαντες ὅσους av δύνωνται καὶ
6427χτείναντες ἀπαντιχρὺ τοῦ ἱεροῦ προβάλλουσι, χαὶ λέγου-
6428σιν ὡς ὁ Τυφὼν τὸν ρον ἀπέδρα κροχόδειλος γενόμε-
6429γος, πάντα χαὶ ζῶα καὶ φυτὰ χαὶ πάϑη τὰ φαῦλα καὶ
6430βλαβερὰ Τυφῶνος ἔργα καὶ Eon καὶ χινήματα ποιού-
6431uevoL.
6432Τὸν δ᾽ Ὄσιριν αὖ πάλιν ὀφθαλμῷ καὶ σκήπτρῳ γρά-
6433φουσιν, ὧν τὸ μὲν τὴν πρόνοιαν ἐμφαίνει, τὸ δὲ τὴν
6434δύναμιν" ὡς Ὅμηρος τὸν ἄρχοντα χαὶ βασιλεύοντα πάν-
6435των Ζῆν᾽ ὕπατον χαὶ μήστωρα καλῶν ἔοιχε τῷ μὲν ὑπάτῳ
6436τὸ χράτος αὐτοῦ, τῷ δὲ μήστωρι τὴν εὐβουλίαν καὶ τὴν
64371. der Τία Tybı entspricht dem 2ten Januar. des jul. Kalenders.
64389. μέρη καὶ κινήματα ]
6439so F, μέρη κινήματα GH. || ποιούμενον F.
644018. Ὅμηρος] 71. ©, 22.
644114. μήστορωα G. || vor ἔοικε haben
6442FGH καὶ.
6443die Opferkuchen am Feste des 7ten Tybi, das sie .„„die An-
6444kunft der Jsis aus Phoinike‘“ nennen.
6445Jn der Stadt des Apol-
6446lon ist es herkömmlich, dafs überhaupt ein Jeder von dem
6447Krokodille esse; an einem bestimmten Tage aber fangen sie
6448soviel sie können, tödten sie, werfen sie dem Tempel grade
6449gegenüber hin, und erzählen dabei, wie Typhon in ein Kro-
6450kodill verwandelt, dem Horos entflohen sei.
6451Auch machen
6452sie alle Thiere Gewächse und Naturereignisse von böser ver-
6453derblicher Art zu Thaten Theilen und Regungen des Typhon.
6454Den Osiris hingegen bezeichnen
6455sie durch ein Auge und
6456einen Herrscherstab; jenes bedeutet die Vorsehung, dieser die
6457Macht.
6458Wenn daher Homeros den König und “ΟΝ aller
6459Dinge, „Zeus den Höchsten und Berather“ nennt, so scheint
6460er durch „Höchster“
6461seine
6462Kraft, durch .‚Berather“ seine
6463Veberlegung und Einsicht anzudeuten.
6464Sie bezeichnen den
646512
646615
p. 113
6467cap. 51.
6468"372 Ἄγ].
646991
6470Ν
6471«
6472φρόνησιν σημαίνειν. γράφουσι zei ἱέρακι τὸν ϑεὸν τοῦ-
6473τον πολλάχις" εὐτονίᾳ γὰρ ὄψεως ὑπερβάλλει καὶ πτήσεως
64748 ὀξύτητι, καὶ διοικεῖν αὑτὸν ἐλαχίστῃ τῇ τροφῇ πέφυχε" λέ-
6475γεται δὲ καὶ νεχρῶν ἀτάφων ὄμμασι γῆν ὑπερπετόμενος
6476ἐπιβάλλειν" ὅταν δὲ πιούμενος ἐπὶ τὸν ποταμὸν χαταίρῃ;
64776 τὸ πτερὸν ἵστησιν ὀρϑόν, πιὼν δὲ χλίνει τοῦτο πάλιν, ᾧ
6478δῆλός ἐστι σεσωσμένος χαὶ διαπερευγῶς τὸν χροχόδειλον᾽
6479ἂν γὰρ ἁρπασϑῇ, μένει τὸ πτερὸν ὥσπερ ἔστη πεπηγός.
6480m
6481\
6482\
6483>
6484/
6485rg
6486’
6487„
64889 πανταχοῦ δὲ καὶ ἀνϑρωπομορφον Οσίριδος ἀγαλμα δει-
6489,
64904
6491-
6492"
6493,
6494\
6495\
64967,
6497\
6498\
6499χνύουσιν ἐξορϑιάζον τῷ αἰδοίῳ, διὰ τὸ γόνιμον χαὶ TO
6500τρόφιμον" ἀμπεχόνῃ δὲ φλογοειδεῖ στέλλουσιν αὐτοῦ τὰς
650112 εἰχόνας, "ἥλιον σῶμα τῆς ταγαϑοῦ δυνάμεως ὡς ὁρατὸν,“
6502“4, hinter γράφουσι ergänzt Reiske δὲ.
65038, διώκειν πάντων τά-
6504χιστα τὴν τροφὴν Reiske (τάχιστα nach Markl.) || διοικεῖν ἀδιε--
6505χεῖν Mez. || αὐτὸν ἐλάχιστα Hss, verbessert v. VVptt.
65064. ὄμμασι]
6507σώμασι Xyl. Wyt.
65085. ποιούμενος F. || τὸν ποταμὸν] so AEY,
6509τῶν ποταμῶν Vulg., τοῦ ποταμοῦ Squire. || καταίρη FH, zarai-
6510ρει Vulg.
65116. ᾧ δηλός ἐστι] 6 δῆλός ἐστι ποιῶν Baxt.
6512411. ἀμ-
6513πεχόνη δὲ φλογοειδὴς στέλλουσα Hss, verbessert von Baxter; will
6514man die Vulg. beibehalten, so ist p. 92. z. 1 für ἡγούμενοι mit Meziriac
6515zu lesen σημαίνει.
651612. σῶμα] ὄμμα Markl. || ὡς] φῶς Markl.,
6517καὶ ὡς Baxt., Reiske tilgt es. || ὡς ὁρατὸν] καὶ ὅραμα Squire.
6518Osiris häufig durch den Sperber, der durch Schärfe des Au-
6519ges und Schnelligkeit des Fluges hervorragt, und die Eigen-
6520schaft hat von sehr wenig Speise zu leben.
6521Er soll auch über
6522die unbegrabenen Leichen hinfliegen und ihnen Erde auf das
6523Gesicht streuen.
6524Wenn er zum Trinken an den Flufs nieder-
6525schwebt, so steckt er die Feder auf, hat er getrunken, so biegt
6526er sie nieder, wodurch er zeigt, dals er noch am Leben und
6527dem Krokodille entkommen sei: denn wird er weggeraflt, so
6528bleibt die Feder, wie sie stand, aufgesteckt.
6529Ueberall zeigen
6530sie ferner den Osiris in menschlicher Gestalt mit aufgerichte-
6531tem Schamgliede, wegen der zeugenden und nährenden Kraft
6532des Gottes.
6533Seine Bilder umgeben sie mit einem geflammten
6534Gewande, weil sie die Sonne für eine Verkörperung der gut-
6535thätigen Kraft, so wie für eine Vergegenwärtigung des nur mit
p. 114
653652
653792
6538cap. dl. 2.
6539942 Ayl.
6540οὐσίας νοητῆς ἡγούμενοι.
6541διὸ καὶ καταφρονεῖν ἄξιόν ἐστι
6542m
6543\
6544ς
6545N
6546=
6547m
6548€
6549\
6550τῶν τὴν ἡλίου σφαῖραν Τυφῶνι προσνεμόντων, ᾧ λαμπρὸν
6551οὐδὲν οὐδὲ σωτήριον οὐδὲ τάξις οὐδὲ γένεσις οὐδὲ κίνησις
6552μέτρον ἔχουσα χαὶ λόγον, ἀλλὰ τἀναντία προσήχει.
6553χαὶ
6554αὐχμὸν, ὃς φϑείρει πολλὰ τῶν ζώων καὶ βλαστανόντων,
6555οὐχ ἡλίου ϑετέον ἔργον, ἀλλὰ τῶν ἐν γῇ καὶ ἀέρι μὴ
6556χαϑ' ὥραν χεραννγυμένων πνευμάτων χαὶ ὑδάτων, ὅταν
6557ἡ τῆς ἀτάχτου χαὶ ἀορίστου δυνάμεως ἀρχὴ πλημμελή-
6558σασαὰ χατασβέσῃ τὰς ἀναϑυμιάσεις.
6559Ev δὲ τοῖς ἱεροῖς ὕμνοις τοῦ ᾿Οσίριδος ἀναχαλοῦνται
6560τὸν ἐν ταῖς ἀγκάλαις χρυπτόμενον τοῦ ἡλίου, καὶ τῇ τρια-
6561χάδι τοῦ Ep umvos ἑορτάζουσιν ὀρϑαλμῶν "Nov γε-
6562γέϑλιον, ὃτε σελήνη χαὶ ἥλιος ἐπὶ μιᾶς εὐϑείας μέχδνο-
6563σιν, ὡς οὐ μόνον τὴν σελήνην ἀλλὰ καὶ τὸν ἥλιον ὄμμα
6564τοῦ Ὥρου χαὶ φῶς ἡγούμενοι.
6565τῇ δὲ ὀγδόῃ φϑίνοντος
65663. οὐ τάξις Markl.
6567ὅ. αὐχμηρὸν Pet. || ὃς] οἷς Hss, verbessert
6568von Baxt. Mez.“
65698. τῆς] τοῦ G.
657013. ou F.
6571dem Geiste zu begreifenden Wesens halten.
6572Mit Recht wird
6573deswegen die Meinung derer verworfen, die den Sonnenkreis
6574dem Typhon beilegen, dem doch nichts glänzendes und heil-
6575sames, keine Ordnung und Zeugung, kein regelmäfsiger und
6576richtiger Fortschritt zukömmt, sondern von allem das Gegen-
6577theil.
6578Auch ist die Gluthitze, die viele Thiere und Pflanzen
6579verderbt, nicht als Wirkung der Sonne zu setzen, sondern der
6580in Erde und Luft ungleichmäfsig gemischten Winde und Ge-
6581wässer, wenn die RER NO er Herrschaft der ungeordneten
6582und unbestimmten Macht die feuchten Ausdünstungen erstickt.
6583Jn den heiligen Osirisliedern rufen sie den in des Helios
6584Armen verborgenen an, und am letzten Tage des Monates Epi-
6585phi feiern sie die Geburt der Horos- Augen, wann Mond und
6586Sonne in gerader Linie erscheinen, denn sie halten nicht al-
6587lein den Mond sondern auch die Sonne für des Horos Auge
6588und Licht.
6589Am 23sten Phaophi feiern
6590sie die Geburt der
659112
p. 115
6592cap. 52.
6593372 Xyl.
6594939
6595τοῦ Φαωφὶ βαχτηρίας ᾿Πλίου γενέϑλιον ἄγουσι μετὰ φϑι-
6596γοπωρινὴν lomusoiav, ἐμφαίνοντες οἷον ὑπερείσματος δεῖ-
6597σϑαι χαὶ ῥώσεως, τῷ TE ϑερμῷ γινόμενον χαὶ τῷ φωτὶ
6598ἐνδεῶ, κλινόμενον καὶ πλάγιον ἀφ᾽ ἡμῶν φερόμενον.
6599ἔτι
6600δὲ τὴν βοῦν ὑπὸ τροπὰς χειμερινὰς ἑπτάκις περὶ τὸν ναὸν
6601περιφέρουσι, χαὶ χαλεῖται ζήτησις ᾿Οσίριδος ἡ περιδρομὴ
6602τοῦ ἡλίου, τὸ ὕδωρ χειμῶνος τῆς ϑεοῦ ποϑούσης" τοσαυ-
6603τάχις δὲ περίεισιν, ὅτι τὴν ἀπὸ τροπῶν χειμερινῶν ἐπὶ
6604\
6605\
6606j
6607/
6608ς
6609/
6610\
6611,ὔ
66127,
6613τροπὰς ϑερινὰς πάροδον ἑβδόμῳ μηνὶ συμπεραίνει.
6614λέ-
6615γεται δὲ al ϑῦσαι τῷ ἡλίῳ τετράδι μηνὸς ἱσταμένου
6616πάντων πρῶτος ‘Roos ὁ Ἴσιδος, ὡς ἐν τοῖς ἐπιγραφομέ-
6617γοις γενεϑλίοις “ρου γέγραπται.
6618χαὶ μὴν ἡμέρας ἑχά-
6619στης τριχῶς ἐπιϑυμιῶσι τῷ ἡλίῳ, ῥητίνην μὲν ὑπὸ τὰς
66201. γενέθλιον γενέσϑαι ὃν Hss, verbessert v. Bentl. Markl.
66212. Zu-
6622palvovros G.
66233. γινόμενον καὶ τῷ φωτὶ ἐνδεᾶ} so Pet., γινό-
6624μένον ἐνδεᾶ καὶ τῷ φωτὶ ἐνδεα Vulg.
66250. ἡ] ἡ Merz.
66267. τοῦ
6627ἡλίου hält Baxter für eine Randglosse und fügt z. 9 hinter συμπε-
6628ραίνεν hinzu ὃ ἥλιος; vielmehr wird τοῦ ἡλίου hinter ναὸν 2. Ὁ.
6629zu setzen sein. Pinder. || ἡλίου] Νείλου Bentl. Markl.
66308. πε-
6631οιίασυ VWVytt.
66329. πάροδον] περίοδον Markl.
663311. πάντων]
6634Παὺῦνὶ oder Παχὼν oder παντὸς WVytt. | Ἴσιδος] ᾿Οσίρυδος oder
6635Ἴσιδος καὶ ᾿Οσίριδος Squire.
6636Stütze des Helios nach der Herbstnachtgleiche; damit deuten
6637sie an, dafs er gleichsam einer Unterstützung und Kräftigung
6638bedürfe, da er an Wärme und Licht verringert gebeugt und
6639schief von uns hinwegzieht.
6640Um die Zeit der Wintersonnen-
6641wende tragen sie auch die Kuh siebenmal um den Sonnen-
6642Tempel herum; und dieser Umgang heifst die Aufsuchung des
6643Osiris, da die Göttin Jsis im Winter nach Wasser verlangt;
6644man geht aber siebenmal herum, weil die Sonne von der
6645Winter- bis zur Sommerwende im siebenten Monate ihren
6646Lauf vollendet.
6647Horos der Jsis Sohn soll zuerst von allen
6648dem Helios am Aten des Monates geopfert haben, wie in dem
6649.
6650Werke, welches betitelt ist: Geburtsfeier des Horos, geschrie-
6651ben steht. Dem Helios räuchern sie dreimal täglich, um Son-
p. 116
665294
6653cap. 52.
6654372 Xyl.
6655ἀνατολάς, σμύρναν δὲ μεσουρανοῦντι, τὸ δὲ καλούμενον
6656χῦφι περὶ δυσμάς, ὧν ἕχαστον ὃν ἔχει λόγον ὕστερον
6657ἀφηγήσομαι.
6658τὸν δὲ ἥλιον πᾶσι τούτοις προτρέπεσϑαι
6659καὶ ϑεραπεύειν οἴονται.
6660Καὶ τί δεῖ πολλὰ τοιαῦτα συνάγειν; εἰσὶ γὰρ οἱ τὸν
6661ἰθσιν ἄντιχρυς ἥλιον εἶναι καὶ ὀνομάζεσϑαι “Σείριον
6662ὑφ᾽ ᾿λλήνων een δὶ χαὶ παρ᾽ Alyvntiog ἡ πρόϑε-
6663σις τοῦ ἄρϑρου τοὔνομα πεποίηκεν ἀμφιγνοεῖσϑαι, τὴν
6664δ᾽ Ἶσιν οὐχ ἑτέραν τῆς σελήνης ἀπο φθ ηθεῖσθος χαὶ τῶν
6665ἀγαλμάτων αὐτῆς τὰ μὲν κερασφόρα τοῦ μηνοειδοῦς γε-
6666γονέναι μιμήματα, τοῖς δὲ μελανοστόλοις ἐμφαίνεσϑαι
6667τὰς χρύψεις καὶ τοὺς περισχιασμούς, ἐν οἷς διώκει πο-
6668ϑοῦσα τὸν ἥλιον.
6669διὸ καὶ πρὸς τὰ ἐρωτικὰ τὴν σελήνην
6670ἐπιχαλοῦνται, καὶ τὴν σιν Evdofog φησι βραβεύειν τὰ
6671ἐρωτικά.
6672καὶ τούτοις μὲν ἀμωσγέπως τοῦ πιϑανοῦ μέ-
6673ι Ὁ
6674Ι ὃν νοῦ
66752. ὧν ἕχαστος ὧν ἔχει (das zweite ὧν von andrer Hand) H.
6676ἔχεν fehlt ın Εἰ,
66777. αἰγυπτίας G.
66789. ἀποφαίνονται ἐκ τοῦ
6679καὶ Reiske. || καὶ7
6680so Mez., ἕν καὶ Hss, εὖναι. καὶ Baxt.
6681411. ἐμ-
6682φαίνουσι vor Markl. Reiske.
668315. ἄλλως γέ πως Hss, verbessert
6684von Markl. WVypit.
6685nenaufgang mit Harz, zur Mittagszeit mit Myrrhen, bei Sonnen-
6686untergang mit dem sogenannten Kyphi, deren aller Bedeutung
6687ich später erklären werde.
6688Sie glauben dadurch die Gunst
6689des Helios zu erwerben und ihm zu dienen.
6690Was braucht es überhaupt vieler Einzelheiten? Sagen doch
6691einige geradezu, Osiris sei Helios und heifse bei den Hellenen
6692Seirios, wenn gleich bei den Aegyptern die Vorsetzung des
6693Artikels das Wort undeutlich gemacht habe.
6694Jsis, behaupten
6695sie, sei keine andre als Selene; von ihren Bildern seien die
6696gehörnten eine Nachbildung der Mondsichel, die schwarzbeklei-
6697deten bedeuteten die Verbergungen und Beschattungen, in de-
6698nen sie sehnsüchtig dem Helios nachgeht.
6699Deshalb rufen sie
6700bei den Liebesangelegenheiten die Selene an, und Eudoxos sagt,
6701dals Jsis den Liebeswerken vorstehe.
6702Dies hat allerdings wohl
670312
670415
p. 117
6705cap. 52. 593.
6706372 Xyl.
670795
6708τεστι, τῶν δὲ Τυφῶνα ποιούντων τὸν ἥλιον οὐδ᾽ ἀχούειν
6709ἄξιον.
67108...
6711ψλλ᾽ ἡμεῖς αὖϑις τὸν οἰχεῖον ἀναλάβωμεν λόγον. ἡ 53
6712γὰρ ᾿Ισίς ἐστι μὲν τὸ τῆς φύσεως ϑῆλυ καὶ δεχτικὸν ἁπά-
6713σης “Σενῥάκως, χαϑὸ τιϑηνὴ χαὶ πανδεχὴς ὑπὸ τοῦ 11λά-
67146 Twvog, ὑπὸ δὲ τῶν πολλῶν μυριώνυμος χέχληται, διὰ τὸ
6715πάσας ὑπὸ τοῦ λόγου τρεπομένη μορφὰς δέχεσϑαι καὶ
6716ἰδέας.
6717λα δὲ μουν ἔρωτο τοῦ πρώτου χαὶ χυριω-}»
67189 τάτου πάντων, ὃ τἀγαϑῷ ταὐτόν ἐστι" χἀχεῖνο ποϑεῖ᾿
6719χαὶ διώχει, τὴν δ᾽ ἐκ τοῦ καχοῦ φεύγει χαὶ διωθεῖται
6720μανοῦ ἀμφοῖν μὲν οὖσα χώρα καὶ ὕλη, ῥέπουσα δ᾽ ἀεὶ" x
672112 πρὸς τὸ βέλτιον. ἐξ ἑαυτῆς, καὶ παρέχουσα γεννᾶν ἐχείνῳ ὁ
6722χαὶ κατασπείρειν εἰς ἑαυτὴν ἀποθρθίαρ καὶ ὁμοιότητας,
6723αἷς χαίρει χαὶ γέγηϑε χκυϊσχομένη. καὶ ὑποπιμπλαμένη
6724|
67253. λόγον ἀναλάβωμεν FH.
672610. x vor τοῦ tilgt Markl.
672712. ἐκεῖνο
6728Hss, verbessert von Baxt. Bentl.
6729einige Wahrscheinlichkeit; wer jedoch den Typhon zur Sonne
6730macht, der ist gar nicht des Anhörens werth.
6731Wir wollen nun den Faden unsrer eignen Untersuchung
6732wieder aufnehmen.
6733Jsis also ist der weibliche, alle Zeugung 53
6734aufnehmende Theil der Natur; weshalb
6735sie bei Platon die
6736Amme und Allempfangende, bei vielen andern die Tausend-
6737namige heilst, weil sie vom Gedanken umgebildet, alle kör-
6738perlichen und geistigen Gestalten annimmt.
6739Eingepflanzt trägt
6740sie die Liebe zu dem ersten und höchsten aller Wesen, das
6741mit dem Guten dasselbe ist.
6742Dies wird von ihr begehrt und
6743erstrebt, der Antheil am Schlechten aber geflohen und ver-
6744schmäht.
6745Für beide Theile ist sie Gefäls und Stoff, neigt je-
6746doch ihrer Natur nach immer zum besseren, dem sie sich selbst
6747bietet zur Hervorbringung und Fortpflanzung von Ausströmun-
6748gen und Abbildern.
6749Jst sie befruchtet und mit Zeugungen
6750erfüllt, so freut sie sich und frohlocket: denn Erzeugung ist
6751ein Abbilden des Wesens im Stoffe, und das Werdende eine
6752Nachahmung des Seienden.
p. 118
675396
6754cap,
6755οὖν ὅ.8. Χυὶ.
6756τῶν γενέσεων" εἰχὼν γάρ ἐστιν οὐσίας ἐν ὕλῃ ἡ γένεσις,
6757χαὶ μίμημα τοῦ ὄντος τὸ γινόμενον.
67584
6759"“Ὅϑεν οὐκ ἀπὸ τρόπου μυϑολογοῦσι τὴν ᾿Οσίριδος
6760ψυχὴν αἰδιον εἶναι καὶ ἄφϑαρτον, τὸ δὲ σῶμα πολλάχις
6761᾿ διασπᾶν καὶ ἀφανίζειν τὸν ana, τὴν δ᾽ Ἶσιν πλανω-
6762Kai χαὶ ζητεῖν καὶ συναρμόττειν πάλιν" τὸ Vi ὃν καὶ
6763μσυτον χαὶ ΠΩΣ φϑορᾶς χαὶ μεταβολῆς ἐπ.
6764ἐστιν,
6765ἃς δ᾽ ἀπ᾽ αὐτοῦ τὸ αἰσϑητὸν καὶ σιομιθοι δἰκόνας &x-
6766μάττεται, καὶ λόγους καὶ εἴδη χαὶ ὁμοιότηταβ ἀναλαμ-
6767βάνει, χαϑάπερ ἐν N EEOBEIEE οὐχ ἀεὶ ΟῚ τ
6768ἀλλὰ aa TO ἄταχτον αὐτὰς Kal ER
6769ἐὸν
6770b N τῆς ἄνω oe ἀπολήλκαμών ον, χαὶ μαχόμενον
6771πρὸς τὸν 2009, ὃν ἡ σις εἰχόνα τοῦ Φοητοῦ χόσμου
6772αἰσϑητὸν ὄντα γεννᾷ.
6773διὸ χαὶ δίχην φϑύγειν λέγεται
6774γοϑείας ὑπὸ “υφῶνος, ὡς οὐχ ὧν καϑαρὸς οὐδὲ δἰλικρι-
67751. ἢ von Reiske hinzugefügt, vor ἐν ὕλῃ gestellt von Markl.
67766. καὶ
6777ζητεῖν ἀναζητεῖν Markl.
67788. a; δ᾽ ἀπ᾿] so WVytt., τινὰς
6779δὲ ὑπ᾿ H, τινὰς δὲ ἀπ᾽ Vule.
67809. ἀναλαμβάνειν FGH.
678110. καιρῷ Pet.
678254
6783Daher sagen
6784sie in ihren Göttergeschichten nicht ohne
6785Grund, des Osiris Seele sei ewig und unzerstörbar, sein Kör-
6786per dagegen werde vielfach vom Typhon zerrissen und ver-
6787tilgt, worauf die umirrende Jsis ihn suche und wieder zusam-
6788mensetze.
6789Das Seiende Vernunftgemäfse und Gute ist über
6790Vergänglichkeit und Wechsel erhaben; aber die Bilder und
6791Vorstellungen,
6792die Gestalten und Aehnlichkeiten, welche die
6793wahrnehmbare und körperliche Natur aus ihm herauswirkt und
6794annimmt,
6795sind
6796so wie die Siegelabdrücke im Wachse von
6797keiner Dauer: sondern
6798es ergreift sie das Ungeordnete und
6799Wirrige dieser irdischen Welt, das aus den höheren Gegenden
6800vertrieben mit dem Horos kämpft, den die Jsis hervorbringt
6801als sinnlich wahrnehmbares Abbild der Gedankenwelt. Daher
6802heilst es von ihm, er werde vom Typhon wegen unehelicher
6803Geburt belangt, als sei er nicht rein und lauter wie sein Va-
p. 119
6804cap. 54.
6805373 Xyl.
680697
6807νὴς οἷος ὁ πατήρ, λόγος αὐτὸς za ἑαυτὸν auıyng καὶ
6808ἀπαϑής, ἀλλὰ νενοϑευμένος τῇ ὕλῃ διὰ τὸ σωματιχόν"
68098 περιγίνεται δὲ χαὶ νιχῷ, τοῦ τὰν, τουτέστι τοῦ λόγου,
6810μαρτυροῦντος καὶ δειχνύοντος ὅτι πρὸς τὸ vonTov ἡ φύ-
6811σις μετασγηματιζομένη τὸν κόσμον ἀποδίδωσιν.
6812ἡ μὲν
68136 γάρ, ἔτι τῶν ϑεῶν ἐν γαστρὶ τῆς Ῥέας ὄντων, ἐξ Ἴσιδος
6814καὶ ᾿Οσίριδος γενομένη γένεσις ᾿πόλλωνος αἰνίττεται τὸ
6815πρὶν ἐκιρανή en τόνδε τὸν χόσμον χαὶ συντελε-
68169 σϑῆναι τῷ λόγῳ, τὴν ὕλην, φύσει ἐλεγχομένην ἐφ᾽ αὐτῆς
6817ἀτελῆρ τὴν πρώτην γένεσιν eh διὸ χαί φασι τὸν
6818ϑεὸν ἐχεῖνον. ἀνάπηρον ὑπὸ σχότῳ BERNER "καὶ πρεσ-
681912 ββύτερον Ὥρον χαλοῦσιν" οὐ γὰρ ἦν χόσμος, ἀλλ᾽ εἴδωλόν
6820τι χαὶ χόσμου φάντασμα μέλλοντος.:"
68214
68222. ἀπαϑής] ἀπαγὴς 6.
68233. περιγίνονταν δὲ καὶ νἵκαν Hss, ver-
6824bessert von Xyl.
68259. τοῦ λόγου Hss, verbessert von Markl., ἀπὸ
6826τοῦ λόχον Squire, ὑπὸ τοῦ λόγου Baxt. Semler. — Reiske we
6827vor ὑπὸ (oder ἐκ) τοῦ λόγου τὴν ὕλην ἐλεγχομένην ἐπ᾿ αὑτῇ οὖ-
6828σαν ἀτελῆ. || ἐπ᾿ αὐτὴν Hss, verbessert von Markl.
6829ter,
6830der Gedanke an und für sich ungemischt und unbe-
6831weglich,
6832sondern
6833als sei er unächt geworden durch
6834den
6835Stoff wegen des Körperlichen.
6836Horos siegt und behält die
6837Oberhand,
6838indem Hermes
6839d. h. die Vernunft bezeugt und
6840darthut, dafs die Welt hervorgehe aus der nach dem Gedan-
6841ken umgemodelten Natur.
6842Die Erzeugung des Apollon von
6843der Jsis und dem Osiris, als sie noch im Leibe der Rhea
6844waren, hat die Bedeutung: ehe diese Welt zur Erscheinung
6845kam und durch die Vernunft vollendet wurde, habe schon
6846der Urstoff, von Natur ‘erwiesener Maalsen an sich unvollkom-
6847men, die erste Zeugung aus sich hervorgebracht.
6848Deshalb
6849soll jener Gott unvollständig im Dunkel geboren sein, und sie
6850nennen ihn den älteren Horos: denn er war nicht die Welt,
6851sondern nur ein Schemen und ein Vorbild der zukünftigen
6852Welt.
6853|
6854|
6855By Hier
6856om Ad
6857Serum, \
6858od
6859«Αγ
6860Ω
p. 120
68619
686298
6863cap. ὅδ,
6864373 Xyl.
6865Ὁ δὲ "Roos οὗτος αὐτός ἐστιν ὡρισμένος χαὶ TeAcıog,
6866)
6867)
6868ς
6869m
6870’
6871\
6872οὐκ ἀνῃρηκὼς τὸν Ἱυφῶνα παντάπασιν, ἀλλὰ τὸ δρα-
68737
6874\
6875ΟῚ
6876’
6877“
6878ὕ
6879“
6880ec
6881Ἱ
6882mu
6883στήριον καὶ ἰσχυρὸν αὐτοῦ παρηοημένος"
6884ὅϑεν ἐν Konto
6885τὸ ἄγαλμα τοῦ Ὥρου λέγουσιν ἐν τῇ ἑτέρῳ χειρὶ Τυφῶ-
6886γος αἰδοῖα κατέχειν.
6887χαὶ τὸν Eounv μυϑολογοῦσιν ἐξε-
6888λόντα τοῦ Τυφῶνος τὰ νεῦρα χορδαῖς γρήσασϑαι, διδά-
6889᾿σχοντὲς ὡς τὸ πᾶν ὁ λόγος διαρμοσάμενος σύμφωνον LE
6890m
6891’
6892\
6893\
6894\
6895)
6896’
689772
6898ἀσυμφώνων μερῶν ἐποίησε, καὶ τὴν φϑαρτιχὴν οὐχ απω-
6899)
69007
6901©
6902N
6903'λεσὲν ἀλλ᾽ ἀνεπήρωσε δύναμιν.
6904ὅϑεν ἐκείνη μὲν ἀσϑενὴς
6905χαὶ ἀδρανὴς ἐνταῦϑα, φυρομένη χαὶ προσπλεχομένη τοῖς
6906παϑητικοῖς καὶ μεταβολιχοῖς μέρεσι, σεισμῶν μὲν ἐν γῆ
6907’
6908m
6909δ
6910\
6911%
6912J
6913[4
6914καὶ τρόμων, αὐχμῶν δὲ ἐν ἀέρι καὶ πνευμάτων ἀτόπων,
69155
6916-
6917Σ
6918αὐϑις δὲ πρηστήρων χαὶ χεραυνῶν δημιουργὸς ἐστι" φαρ-
69197
6920\
6921=
6922e
6923\
69244
6925notre δὲ χαὶ λοιμοῖς ὕδατα χαὶ πνεύματα, καὶ μέχρι
6926fi} 0008 αὐτός ἐστιν οὕτως
6927(verbessert αὕτως)
6928F.
6929|| οὗτος] 6
6930νέος VVytt., ἕτερος Squire, vgl. cap. 57 c.
69311. 2. αὐτὸς μέν und
6932ἀνῃρηκὼς δὲ Squire, Reiske.
69339. ἀνεπλήρωσε Hss, verbessert von
6934Baxt. Bentl. vgl. pag. 99 z. 6.
693510. φερομένη G Markt.
693611. μέ-
6937λεσι Hss, verbessert von Squire, vgl. pag. 90 z. 9. pag. 98 z. 8.
693812. αὐχμῶν καὶ ἐν ἀέρι καὶ FGH, καὶ αὐχμῶν καὶ ἐν ἀέρι δὲ καὶ
6939Vulg., verbessert von Xyl.
6940Dieser Horos selbst aber ist abgegränzt und vollendet; er hat
6941den Typhon nicht gänzlich vernichtet, sondern nur seine Kraft
6942und Gewalt gelähmt: daher soll in Kopto der Horos abgebildet
6943sein, wie er mit der einen Hand das Schamglied des Typhon
6944hält.
6945Vom Hermes wird gefabelt, dafs er dem Typhon die
6946Sehnen ausgeschnitten und Saiten daraus gemacht. Damit mei-
6947nen sie, dafs die Vernunft das All zerlegte, und es harmonisch
6948aus mistönigen Theilen zusammenfügte, wobei die verderbli-
6949che Kraft nicht zerstört sondern nur gelähmt ward.
6950Diese
6951ist deshalb hienieden unmächtig und unvermögend, sich ein-
6952mengend und anklammernd an die empfindlichen und dem
6953Wechsel unterworfenen Theile; sie verursacht auf dem Lande
6954die Erschütterungen und Erdbeben, in der Luft die Gluthitze
6955und die bösen Stürme, dann auch Blitz und Donner.
6956Sie
69575
6958Fl
p. 121
6959cap. 55. 56.
6960373 Xyl.
696199
6962σελήνης απρατρέχει χαὶ ἀμοχ αι
6963τέξει, συγχέουσα χαὶ μελαί-
6964γουσα πολλάκις τὸ λαμπρόν, ὡς «Πἰγύπτιοι νομίζουσι.
6965καὶ
6966λέγουσιν ὃτι τοῦ ρου νῦν μὲν ἐπάταξε, νῦν δ᾽ ἐξελὼν
6967χατέπιεν ὁ Τυφὼν τὸν ὀφθαλμόν, εἶτα τῷ ἡλίῳ πάλιν
6968ἀπέδωχε, πληγὴν μὲν αἰνιττόμενοι τὴν χατὰ μῶν μεδίω-
6969σιν τῆς σελήνης; πήρωσιν δὲ τὴν ἔχλειιμιν, ἣν ὁ ἥλιος
6970ἰᾶται διαφυγούσῃ τὴν σχιὰν τῆς γῆς εὐθὺς ἀντιλάμπων.
6971H δὲ χρείττων καὶ ϑειοτέρα φύσις ἐχ τρρίὰν ἐστι, τοῦ 90
6972νοητοῦ. χαὶ τῆς ὕλης καὶ τοῦ ἐκ τούτων, ὃν κόσμον ER |
6973ληνες ὀνομάζουσιν.
6974ὁ μὲν οὖν Πλάτων τὸ μὲν γοητὸν
6975χαὶ ἰδέαν καὶ παράδειγμα καὶ πατέρα, τὴν δὲ ὕλην, χαὶ
697612 μητέρα χαὶ τιϑηγήν, ἕδραν τὲ καὶ χώραν γενέσεως, To
6977δὲ ἐξ ἀμφοῖν ἔγγονον καὶ γένεσιν ὀνομάξειν εἴωϑεν. Al-
69781, συνέχουσα Hss, verbessert von Baxt. Bentl.
69796. πήρωσιν] so
6980die zweite Hand in AGH, πλήρωσιν Vulg.
69817. διαφυγούσης
6982Vulg., verbessert von Bentl. Markl.
6983|| art λαμπρῶν F, ἀντιλάμ--
6984πρων (verbessert ἀντιλάμπων) GH.
69859. ὃν ὃ κόσμος G.
698610. Πλά-
6987των] Tim. p. 50 ce.
6988verpestet Gewässer und Lüfte, steigt und thürmt sich bis zum
6989Monde, indem sie oft das Glänzende trübt und schwärzt, wie
6990die Aegypter meinen.
6991Nach der Sage soll Typhon das Auge
6992des Horos bald verletzt bald ausgerissen und verschluckt, dann
6993dem Helios wieder zurückgegeben
6994haben.
6995Hier deutet die
6996Verletzung auf die monatliche Abnahme des Mondes, die Ver-
6997stümmelung auf die Verfinsterung, welche von der Sonne ge-
6998heilt wird, indem sie den aus dem Erdschatten entkommenen
6999Mond sogleich anstrablt.
7000Die bessere
7001und
7002göttlichere Natur besteht aus Dreien,
7003dem Gedanken,
7004dem Urstoffe und dem aus beiden hervor-
7005gehenden, von den Hellenen Kosmos genannt.
7006Platon pflegt
7007das Gedankenwesen auch die Jdee das Musterbild den Vater
7008zu nennen; den Urstoff auch die Mutter die Amme, den Sitz
7009und Ort der Entstehung; das aus beiden gewordene nennt er
7010das Erzeugte und die Entstehung.
7011Man könnte vermuthen,
70127 Ἐ
701356
p. 122
7014100
7015cap. ὅθ.
7016“γε. ΧΙ,
7017γυπτίους δ᾽ av τις εἰχάσειξ τῶν τριγώνων τῷ καλλίστῳ
7018“μάλιστα τούτῳ τὴν τοῦ παντὸς φύσιν ὁμοιοῦντας, ᾧ καὶ
7019᾿ Πλάτων ἐν τῇ Πολιτείᾳ δοκεῖ τούτῳ πρΟθΌ ΜΕ ER, τὸ
7020γαμήλιον διάγραμμα συντάττων.
7021ἔχει δ᾽ ἐχεῖνο τὸ τρί-
7022γωνον ων τὴν πρὸς ὀρϑίαν, καὶ τεττάρων τὴν βάσιν,
7023καὶ πέντε τῆ Beh ἴσον ταῖς EEE δυ-
7024aa
7025᾿εἰχαστέον οὖν τὴν μὲν πρὸς ὀρϑὰς ἄρρενι,
7026τὴν δὲ βασιν ϑηλείῳ, τὴν δὲ ὑποτείνουσαν ο μὰ ἐγ-
7027γόνῳ, καὶ τὸν μὲν "Onipw ὡς ἀρχήν, τὴν δὲ Ἶσιν ὡς ὑπο-
7028δοχήν, τὸν δὲ Ὧρον ὡς ἡρμιμν ἐς τὰ μὲν γὰρ 2.
7029πρῶτος πο νονὸξ ἐστι χαὶ τέλειος, τὰ δέ a. τετρά-
7030γῶνος ἀπὸ πλευρᾶς ἀρτίου τῆς δυάδος, τὰ δὲ πέντε πῇ
7031μὲν τῷ πατρὶ πῆ δὲ τῇ μητρὶ προσέοικεν, ἐχ τριάδος
7032συγκείμενα καὶ δυάδος" καὶ τὰ πάντα τῶν πέντε γέγονε
70333
70341. εἰκάσειε μιμούμενον αὐτὸν ὀνομάσαι τὸ ὀρϑογώνιον τῶν τρι-
7035γώνων τὸ κάλλιστον Reiske, τῶν τριγώνων τὸ ὀρϑογώνιον καλλι-
7036στον ἡγεῖσϑαι μάλιστα und ὡς καὶ Πλάτων Markl. . τὸ χαλλιστον
7037ἥγήσασϑαν Πυϑαγόρου τὸ εὔγνωστον, μάλιστα Böttcher. Π] τῷ καλ-
7038λίστῳ] so Bentl. Squire, VVytt., τὸ κάλλιστον Hss.
70392. τούτῳ] εἰς τὸ
7040αὐτὸ Baxt.
70413. Πλάτων] Republ. VIII, p. 546.
7042ὅ. τρία Markl. ||
7043πρὸς ορϑὰς VWVytt, || τέτταρα Markl,
70447. πρὸς ὀρϑίαν Reiske.
7045dafs die Aegypter die Natur des Weltalls dem schönsten
7046vollkommensten Dreiecke vergleichen, welches auch Platon
7047in den Büchern vom Staate,
7048wo
7049er
7050die hochzeitliche
7051Be-
7052rechnung
7053aufstellt,
7054dazu anzuwenden
7055scheint.
7056Es hat je-
7057nes Dreieck eine Senkrechte von drei Theilen, eine Grund-
7058linie von vier, eine Schräge von fünf, welche letzte im Qua-
7059drate den beiden andern gleichkömmt.
7060Man kann nun die
7061Senkrechte dem Männlichen vergleichen, die Grundlinie dem
7062Weiblichen, und die Schräge dem von ihnen Erzeugten; eben
7063so den Osiris als Anfang, die Jsis als Aufnahme, und den Ho-
7064ros als das Vollendete setzen.
7065Die Zahl Drei ist die erste
7066ungerade und vollkommene,
7067die Vier ist das Quadrat der
7068geraden Zahl Zwei; die Fünf gleicht theils dem Vater theils
p. 123
7069cap. 56.57.
7070374 Xyl.
7071101
7072παρώνυμα, καὶ TO anna πεμπάσασϑαι λέγουσιν.
7073ποιεῖ δὲ ἐὐπροχώνο ἡ πεντὰς ἀφ᾽ ἑαυτῆς ὅσον τῶν γραμ-
7074μάτων παρ᾽ δὲ ἐπείοις τὸ πλῆϑός ἐστι, καὶ ὅσον ἐνιαυ-
7075τῶν ἔζη χρόνον 6 ᾿άπις.
7076τὸν μὲν οὖν ρον εἰώϑασι
7077χαὶ Miv προσαγορούειν, ὅπερ ἐστὶν ὁρώμενον (αἰσϑητὸν
7078γὰρ χαὶ ὁρατὸν ὁ χόσμος): N δ᾽ ἾἿσις ἔστιν ὅτε καὶ Movd
7079καὶ πάλιν ᾿ϑυρι καὶ Me$Veo προσαγορεύεται" σημαί-
7080γουσι δὲ τῷ μὲν πρώτῳ τῶν ὀνομάτων τάττον τῷ δὲ
7081δευτέρῳ οἶχον ρου ἰθυγιῶν, ὡς χαὶ Πλάτων χώραν γε-
7082γέσεως χαὶ δεξαμενήν, τὸ δὲ τρίτον σύνϑετόν ἐστιν ἔκ TE
7083τοῦ πλήρους χαὶ τοῦ αἰτίου" πλήρης γάρ ἐστιν ἡ ὕλη
7084τοῦ χόσμου, καὶ τῷ ἀγαϑῷ καὶ χαϑαρῷ χαὶ κεκοσμη-
7085μένῳ σύνεστιν.
7086|
70874όξεις δ᾽ ἂν ἴσως καὶ ᾿Ησίοδος, τὰ πρῶτα πάντα χάος
70881. χὸ] τῷ Pet.
70894. χρόνον, ὃ ἄπιστον μὲν Hss, von Xyl. ver-
7090bessert. || χρόνον] ἀριϑιμὸν Reiske.
70915. χαὶ Miv] so Pinder, Kai-
7092ww Vulg.
70937. Μεϑύερ] Μεϑουὴρ Jabl. || προσαγορεύουσιν Hss,
7094verbessert von Xyl. Markl.
709511. αἰτίου] ἀγαθοῦ Markl., ἀρτίου
7096Reiske.
709714. ’Isiodog Pet., ὁ ἡσίοδος FH, vgl. Hesiod. Pheog.
7098v. 116— 122. || πάντων Baxt. Bentl.
7099der Mutter,
7100da sie aus der Dreiheit
7101und Zweiheit zusam-
7102 mengesetzt
7103ist; mit der Fünf stimmt
7104der Name
7105des All’s
7106überein, und zählen heifst auch fünfern.
7107Das Quadrat von
710897
7109Fünf ist gleich der Zahl der ägyptischen Buchstaben und
7110.
7111der Lebensjahre des Apis.
7112Den Horos pflegen sie auch Min
7113zu nennen,
7114d. h. das Gesehene:
7115denn die Welt ist wahr-
7116nehmbar und sichtbar.
7117Jsis heifst bald Muth bald Athyri bald
7118Methyer.
7119Das erste Wort bedeutet Mutter, das zweite das
7120kosmische Haus des Horos, bei Platon den Ort der Zeugung
7121und das Gefäfs, das dritte ist zusammengesetzt aus dem Völli-
7122_ gen und Ursächlichen: denn der Urstoflf der Welt ist in Fülle
7123vorhanden, und verbindet sich dem Guten Reinen und Ge-
7124ordneten.
7125Vielleicht möchte auch Hesiodos, indem er Chaos Erde
7126Tartaros und Eros zu den ersten Dingen macht, keine andern
p. 124
7127102
7128cap. 57.
7129374 Xyl.
7130χαὶ γῆν καὶ τάῤταρον καὶ ἔρωτα ποιῶν, οὐχ ἑτέρας Aau-
7131βάνειν ἀρχὰς ἀλλὰ ταύτας, εἴ γε δὴ τῶν ὀνομάτων τῇ
7132μὲν Ἴσιδι τὸ τῆς γῆς, τῷ δ᾽ ᾿Οσίριδι τὸ τοῦ ἔρωτος, τῷ
7133δὲ Τυφῶνι τὸ τοῦ ταρτάρου μεταλαμβάνοντες ἀποδίδο-
7134μδν" τὸ γὰρ χάος δοχεῖ χώραν τινὰ χαὶ τόπον τοῦ παν-
7135τὸς ὑποτίϑεσϑαι.
7136προσχαλεῖται δὲ χαὶ τὸν Πλάτωνος
7137ἀμωσγέπως τὰ πράγματα μῦϑον, ὃν «Ξὠχράτης ἐν Ivu-
7138ποσίῳ περὶ τῆς τοῦ Ἔρωτος γενέσξδως διῆλϑε, τὴν Πενίαν
7139λέγων τέκνων δεομένην τῷ ΠΙόρῳ χκαϑεύδοντι παρακλι-
7140ϑῆναι, zal χυήσασαν ἐξ αὐτοῦ τεχεῖν τὸν 'Eowra, φύσϑι
7141μικτὸν ὄντα χαὶ παντοδαπόν, ἅτε δὴ πατρὸς μὲν ἀγα-
7142ϑοῦ χαὶ σοφοῦ καὶ πᾶσιν αὐτάρχους, μητρὸς δ᾽ ἀμηχάνου
7143χαὶ ἀπόρου καὶ δι᾽ ἔνδειαν ἀεὶ γλιχομένης ἑτέρου χαὶ περὶ
7144ἕτερον λιπαρούσης, γεγεννημένον" ὁ γὰρ Πόρος οὐχ ἕτε-
7145005 ἐστιν τοῦ πρώτου ἐραστοῦ χαὶ ἐφετοῦ καὶ τελείου
71462. εἰ fehlt den Hss, von Xyl. hinzugesetzt.
71474. vor ἀποδίδο--
7148μὲν Hss ὡς, getilgt von Squire, πως Beiske. || ἀποδίδωμεν Squire.
71496. πλάτωνα F; Symp. 203 b.
715011. μικτὸν] μακρὸν Hss, verbes-
7151sert v. Xyl., μιαρὸν Markl., ἀβληχρόν, ἁἀμαυρὸν Reiske.
715215. 200-
7153τοῦ Markl. || agyerov F.
7154Anfänge als diese anzunehmen scheinen, insofern wir von die-
7155sen Namen die Erde durch Jsis, den Eros durch Osiris und
7156den Tartaros durch Typhon übertragend wiedergeben wollen;
7157denn das Chaos scheint er als räumliche Grundlage dem All
7158unterzulegen.
7159Diese Dinge erinnern gewissermaafsen an Pla-
7160tons Mythos, den Sokrates im Gastmahl von der Erzeugung
7161des Eros erzählt, wie die Armuth nach Kindern verlangend
7162sich dem schlafenden Reichthum beigesellt, und von ihm be-
7163fruchtet den Eros zur Welt gebracht:
7164er ist daher von ge-
7165mischter und vielartiger Natur, denn sein Vater war gut Weise
7166und in allem sich selbst genügend, die Mutter dagegen unbe-
7167hülflich und dürfig, aus Mangel immer nach anderem stre-
7168bend und fremdes erschmeichelnd.
7169Der Reichthum ist nichts
7170anderes als das erste liebenswerthe angestrebte vollkommene
7171er
7172δ
7173)
71749
717512
717618
p. 125
7177| 12
717815
7179cap. 57. 58.
7180814 Xyl.
7181103
7182χαὶ αὐτάρχους, Πενίαν δὲ τὴν ὕλην προσεῖπεν, ἐνδεᾶ μὲν
7183DSRRREET
7184-
71855
7186)
7187ΡΝ:
7188“ὦ
71894.3
7190m
7191οὖσαν αὐτὴν χαϑ' ἑαυτὴν τοῦ ἀγαϑου, πληρουμένην δὲ
7192anime
7193ὑπ᾽ αὐτοῦ, χαὶ ποϑοῦσαν ἀεὶ καὶ μεταλαμβάνουσαν" ὁ
7194y
7195= Zu
7196aa 1
7197-
7198öl
7199BEE ----
7200,
7201ἘΠ
7202"»
7203ὃ
7204δὲ γινόμενος ἐκ TOVTWV χόσμος καὶ (ρος, οὐχ ἀίδιος οὐ
7205ἀπαϑὴς οὐδ᾽ ἄφϑαρτος ἀλλ᾽ ἀειγενὴς ὧν, μηχανᾶται ταῖς
7206τῶν παϑῶν μεταβολαῖς καὶ περιόδοις ἀεὶ νέος χαὶ μη-᾿
7207δέποτξε φϑαρησόμενος διαμένειν.
7208Χρηστέον δὲ τοῖς μύϑοις οὐχ ὡς λόγοις πάμπαν οὖ-
7209σιν, ἀλλὰ τὸ πρόσφορον ἑκάστου τὸ χατὰ τὴν ὁμοιότητα
7210λαμβάνοντας.
7211ὅταν οὖν ὕλην λέγωμεν, οὐ δεῖ πρὸς ἐνίων
7212φιλοσόφων δόξας ἀποφερομένους ἄψυχόν. τι σῶμα καὶ
7213ἄποιον, ἀργόν TE χαὶ ἀπραχτον ἐξ ἑαυτοῦ διανοεῖσϑαι"
7214χαὶ γὰρ ἔλαιον ὕλην μύρου καλοῦμεν, χρυσὸν ἀγάλματος,
7215οὐκ ὄντα πάσης ἔρημα ποιότητος, αὐτήν τὲ τὴν ψυχὴν
7216N EM
7217,
7218Be
7219Ὁ
7220‚
7221ς
7222e
72237,
7224\
7225χαὶ τὴν διάνοιαν τοῦ ἀνθρώπου ὡς ὕλην ἐπιστημής Χαὶ
72263. μεταλαγχάνουσαν Markl., vgl. pag. 104 z. 6.
72274. γενόμενος G.
7228|| καὶ “Noos] ὃς καὶ Ἔρως Squire.
72297. hinter διαμένειν ergänzt
7230Markl. δοκεῖν.
72319. τὸ nach ἑκάστου tilgt Wytt.; τῷ Reiske.
723214. ποιότητος] ὁμοιότητος Hss, verbessert von Xyl.
7233und sich selbst genügende, die Armuth heifst hier der Urstofl,
7234der an und für sich des Guten bedarf und davon erfüllt wird,
7235sich immer danach sehnt und es aufnimmt.
7236Die aus ihnen
7237entsprungene Welt oder der Horos ist nicht ewig noch un-
7238wandelbar noch unvergänglich, sondern immer neu entstehend;
7239er bestrebt sich, im Wechsel und Kreislauf der Zufälligkeiten
7240immer jung und nie ganz dahinschwindend zu verharren.
7241Man muls sich indessen dieser Dichtungen bedienen nicht
7242als ob sie durchaus Wahrheit wären, sondern das einer je-
7243den Sache entsprechende nach seiner Aehnlichkeit aufnehmen.
7244Wenn wir also Stoff sagen, so müssen wir nicht nach der
7245Meinung einiger Weltweisen an einen unbeseelten trägen Kör-
7246per ohne Eigenschaft und innere Wirkungskraft denken; wir
7247nennen das Oel den Stoff der Salbe, das Gold den der Bild-
7248säule, und beide Dinge entbehren nicht jeder Eigenschaft; selbst
724958
725058
p. 126
7251104
7252cap. 58.
72531.275 Xyl.
7254ἀρετῆς τῷ λόγῳ κοσμεῖν χαὶ ῥυϑιμίξειν παρέχομεν" τόν
7255TE γοῦν ἔνιοι τόπον εἰδῶν ἀπεφήναντο; χαὶ τῶν ΜΌΝΟΙ
7256οἷον exzuayelov.
7257ἔνιοι δὲ χαὶ τὸ σπέρμα τῆς γυναικὸς οὐ
7258δύναμιν οὐδ᾽ ἀρχήν, ὕλην δὲ καὶ τροφὴν γενέσεως εἶναι
7259δοξάζουσιν. ὧν ἐχομένους χρὴ καὶ τὴν ϑεὸν ταύτην οὕτω
7260διανοξίσϑαι, τοῦ πρώτου ϑεοῦ μεταλαγχάνουσαν ἀεί, καὶ,
7261συνοῦσαν ἔρωτι τῶν περὶ ἐκεῖνον ἀγαθῶν χαὶ καλῶν, οὐχ
7262m
7263ὑπεναντίαν,
7264" ἀλλ᾽ ὥσπερ ᾿ἄνδρα νόμιμον καὶ δίκαιον ἐρᾶν
7265ἐν διχαιοσύνῃ καὶ γυναῖκα χρηστὴν ἔχουσαν ἄνδρα καὶ
7266συνοῦσαν ὅμως ποϑεῖν λέγομεν,
7267οὕτως ἀεὶ γλιχομένην
7268ἐκείνου, χαὶ περὶ ἐκεῖνον παροῦσαν καὶ ἀναπιμπλαμένην
7269τοῖς χυριωτάτοις μέρεσιν χαὶ καϑαρωταάτοις.
72702. εἰδῶν] ἰδέων Squire.
72715. οὕτως FH.
72728. ὑπεναντίαν] ὕπα»ν--
7273εἴσαν WVyti., ὑπεναντιοῦσαν πε ὑπεναντίαν τῇ διανοίᾳ (τὴν
7274διάνοιαν) Böttcher,
72758. 9. ἀνδρα --- δικαιοσύνῃ, καὶ setzt
7276Squire in Klammern.
72779. ἐν δικαιοσύνη) „suspicor haec esse a
7278monacho.“
7279Markl.,
7280γυναικὸς N συζῃ Wytt., κἂν δικαίως συνῇ
7281Böttcher.
728211 ee Markl. Squire, Reiske, Wytt. || ἀνα-
7283πιπλαμένην FH.
7284die Seele und den Verstand des Menschen
7285als Stoff der Ein-
7286sicht und Tugend lassen wir von der Vernunft schmücken und
7287ordnen; den Geist nennen einige den Ort der Gestaltungen
7288und gleichsam den Bildungstoff der denkbaren Dinge; manche
7289sind der Ansicht, dafs der Saame des Weibes weder Möglich-
7290keit noch Anfang, sondern Urstoff und Nahrung der Zeugung
7291sei. Hieran festhaltend muls man auch jene Göttin so beg grei-
7292fen, als ob sie immer des höchsten Gottes theilhaftig sei, von
7293Liebe zu seinen guten und schönen Eigenschaften getrieben,
7294ihm nicht widerstrebe; sondern wie wir sagen, dals! feine gute
7295Frau ihren rechtmälsigen Mann in Gerechtigkeit liebe, und
7296ungeachtet sie ihn hat und mit ihm lebt, gleichwohl nach ihm
7297Verlangen trage, so sehnt sich Jsis nach dem Osiris, bleibt in
7298seiner Nähe und wird
7299erfüllt von seinen vorzüglichsten und
7300reinsten Theilen.
730112
p. 127
7302cap. ὅ9.
7303375 Kl.
7304105
7305Ὅπου δὲ ὁ Τυφὼν παρεμπίπτει τῶν ee antous- 59
7306γος, ἐνταῦϑα δοχοῦσαν ἐπισκυϑρωπάξειν, χαὶ πενϑεῖν λε-
73073 γομένην, zaı λείψανα ἄττα χαὶ σπαράγματα τοῦ ᾿Οσίριδος
7308ἀναζητεῖν χαὶ στολίζειν, ὑποδεχομένην τὰ φϑειῤοβανά χαὶ
7309ἀποχρύπτουσαν, ὥσπὲρ ἀνάφαννει πάλιν τὰ γινόμενα χαὶ
73106 ἀνίησιν ἐξ ἑαυτῆς.
7311οἱ μὲν γὰρ ἐν οὐρανῷ καὶ ἄστροις Ρ
7312λόγοι καὶ εἴδη καὶ ἀπορροαὶ τοῦ ϑεοῦ μένουσι, τὰ δὲ
73134.
7314τοῖς παϑητιχοῖς διεσπαρμένα; γῆ χαὶ ϑαλάττῃ χαὶ φυ-
7315S
73169 τοῖς χαὶ ζώοις" διαλυόμενα, καὶ φϑειβόμενα χαὶ ϑαπτό-
7317------
7318nn nn
7319En
7320u
7321nn
7322ui
7323usvo, πολλάκις αὖϑις ἐχλάμπει καὶ ἀναφαίνεται ταῖς u
7324γέσεσι.
7325διὸ τὸν Beyönie τῇ Nepdvi ovvorzeiv φησιν ὁ
732642 μῦϑος, τὸν de Τὐσρρὶν χρύφα συγγενέσϑαι" τὰ γὰρ ἔσχατα
7327μέρη τῆς ὕλης, ἃ ΜΝέφϑυν χαὶ T ἐλευτὴν καλοῦσιν, ἡ
7328φϑαρτιχὴ μάλιστα κατέχει δύναμις, ἡ δὲ γόνιμος χαὶ
7329Ω
73305. ἕωσπερ Markl., ἅπερ Squire. || τὰ γινόμενα] avayıwousva Markl.
73318. ἐνδιεσπαρμένω Wytt.
73329. διαλυόμενα] so Baxter, διαλεγόμενω
7333Hss, διαφλεγόμενα Xyl., διαλλαττόμενο Markl., διαφερόμενοι Beiske.
733410. zat vor πολλάκις Hss, von Markl. und Reiske getilgt.
7335Wo aber Typhon an den äufsersten Rändern hereinbricht, 59
7336da erscheint Jsis verdüstert, und man sagt dafs sie traure; ei-
7337nige Ueberbleibsel und zerstreute Stücke des Osiris sucht sie
7338zusammen und schmückt dieselben, das zerstörte aufnehmend
7339‚und verbergend, so wie sie das werdende wiederum zur Er-
7340scheinung bringt und aus ihr emporsprielsen lälst.
7341Die am
7342Himmel und bei den Sternen befindlichen Wesenheiten Ge-
7343staltungen und Ausflüsse des Gottes bleiben unverrückt, was
7344aber in den wandelbaren Dingen umhergestreut ist, in Erd’
7345und Meer, in Pflanzen und Thieren, was aufgelöst zerstört und
7346begraben wird, das leuchtet vielfach wieder auf, und kömmt
7347in den Zeugungen zur Erscheinung.
7348Deshalb macht die Fa-
7349bel den Typhon zum Gemahl der Nephthys, läfst aber den
7350Osiris sich heimlich mit ihr vermischen: denn die äufsersten
7351Theile des Urstofles, die man Nephthys und das Ende nemnt,
7352werden von der zerstörenden Gewalt umfafst, die zeugende
7353rg.
p. 128
735400
735560
7356106
7357cap. 59. 60.
7358375 Ayl.
7359σωτήριος ἀσϑενὲς σπέρμα χαὶ ἀμαυρὸν εἰς ταῦτα διαδί-
7360δωσιν, ἀπολλύμενον ὑπὸ τοῦ Τυφῶνος, πλὴν ὅσον ἡ Ἶσις
7361ὑπολαμβάνουσα σώζει καὶ τρέφει καὶ συνίστησιν.
7362Καϑόλου δ᾽ aueivov οὗτός ἐστιν, ὥσπερ χαὶ Πλάτων
7363ὑπονοεῖ καὶ Aguororähns χινδῖται δὲ τῆς Bader) τὸ Bear
7364γόνιμον χαὶ σωτήριον ἐπ᾽ αὐτὸν χαὶ πρὸς TO εἶναι, TO
7365δ᾽ ἀναιρετιχὸν zul φϑαρτικὸν ἀπ᾽ αὐτοῦ καὶ πρὸς τὸ μὴ
7366εἶναι.
7367διὸ τὸ μὲν Ἶσιν χαλοῦσι παρὰ τὸ ἴεσθαι μετ᾽ ἐπι-
7368στήμης καὶ φέρεσϑαι, κίνησιν οὖσαν ἔμψυχον χαὶ φού-
7369γιμον" οὐ γάρ ἐστι τοὔνομα βαρβαρικόν, ἀλλ᾽ ὥσπερ τοῖς
7370ϑεοῖς πᾶσιν ἀπὸ δυεῖν ῥημάτων τοῦ ϑεατοῦ καὶ τοῦ
7371ϑέοντός ἔστιν ὄνομα χοινόν, οὕτω τὴν ϑεὸν ταύτην ἀπὸ
7372τῆς ἐπιστήμης ἅμα καὶ τῆς xıvmoswg, σιν μὲν ἡμεῖς,
73732. ἀπολλυμένη Vulg., verbessert von Bentl. Reiske. |! ὑπὸ Τυφῶνος
7374FH.
73754—8. Καϑόλου δὲ ἄμεινον, οὕτως ὥσπερ καὶ Πλάτων
7376ὑπονοεῖν x. A. κινεῖσθαι τῆς φ. τ. μι. γ. κι σωτήριον ἐπὶ τὸ ὃν
7377καὶ πρὸς τὸ εἶναι" τὸ δ. ἀ. x. φ. ἀπ᾽ αὐτοῦ καὶ πρὸς τὸ μὴ εἰ-
7378vor. Wytt.
73794. ἀμείνων) ὃ γεννῶν Reiske. || οὗτος] ρος Squire.
73807. ἀπ᾿ αὐτοῦ] so Squire, ὑπ᾽ αὐτοῦ Hss.
73818. die Form ἔεσθαι
7382statt ἵεσθαι mufste wegen der Beziehung auf ’Ioız hier beibehalten
7383werden.
738411. önuarwv] so Markl., γραμμάτων Hess.
7385und erhaltende Gevwralt aber entläfst in jene Theile einen un-
7386kräftigen und matten Saamen, der vom Typhon vernichtet
7387wird, aufser was die Jsis aufnehmend rettet nährt und zusam-
7388menhält.
7389Jm allgemeinen aber ist Osiris mächtiger, wie auch Platon
7390und Aristoteles andeuten.
7391Der erzeugende und erhaltende Theil
7392der Natur neigt sich zu ihm (dem Osiris) und zum Sein, der
7393zerstörende und verderbliche wendet sich von ihm: ab zum
7394Nichtsein.
7395Daher giebt man der Jsis diesen Namen von dem
7396einsichtsvollen Fortschreiten (iestai) und Hineilen als einer be-
7397seelten und verständigen Bewegung: das Wort ist nicht fremd-
7398ländisch, sondern so wie alle Götter (theoi) von den beiden
7399Worten, dem Sichtbaren (theaton) und dem Eilenden (theon)
7400gemeinschaftlich den Namen haben, so heilst jene Göttin von
740112
p. 129
7402cap. 80.61.
7403875 Xyl.
7404107
7405sw δ᾽ «Αἰγύπτιοι καλοῦσιν.
7406οὕτω δὲ καὶ Πλάτων φησὶ
7407τὴν ὁσίαν δηλοῦν τοὺς παλαιούς, ᾿Ισίαν καλοῦντας, οὕτω
7408\
7409\
7410ς
7411and
7412\
7413\
7414,ὔ
7415χαὶ τὴν νόησιν χαὶ τὴν φρόνησιν, ὡς νοῦ φορᾶν καὶ κι-
7416νησιν οὖσαν ἱεμένου χαὶ φερομένου, χαὶ τὸ συνιέναι χαὶ
7417τἀγαϑὸν ὅλως καὶ ἀρετὴν ἐπὶ τοῖς ῥέουσι χαὶ ϑέουσι ϑέ-
7418σϑαι, καϑάπερ αὖ πάλιν τοῖς ἀντιφρωνοῦσιν ὀνόμασι λου-
7419δορεῖσϑαι τὸ κακόν, τὸ τὴν φύσιν ἐμποδίζον χαὶ συνδέον
7420χαὶ ἴσχον καὶ κωλύον ἴεσϑαι καὶ ἰέναι, κακίαν ἀπορίαν
7421δειλίαν ἀνίαν προσαγορξευόντων.
7422c
7423NWwe2/
7424δῶ
7425ες
7426,
7427ar:
7428=
7429"7
7430,ὔ
7431Ο δὲ Ὄσιρις ἐκ τοῦ ὁσίου καὶ ἱδρου τοὔνομα μὲμιγμὲ-
7432γον ἔσχηχε᾽ κοινὸς γάρ ἐστι τῶν ἐν οὐρανῷ χαὶ τῶν ἐν
7433ec
7434PERS,
74352 ie
7436\
7437\
7438e
7439en
7440\
7441ΩΣ
7442ET
7443να
7444Ἢ
7445;
7446Ἅιδου λόγος; ὧν τὰ μὲν ἱερὰ τὰ δὲ 0010 τοῖς παλαιοῖς
74471, Ἶσιν) Ἦσιν Röth äg. Glaub. Not. 175. p. 145.
74482. ὁσίαν]
7449γόησιν H, οὐσίαν Baxt. Squire. || δηλοῦντος τοὺς FGH. || Toter]
7450ἐσίαν Squire.
7451ἐοίκαμεν γὰρ καὶ ἡμεῖς TO παλαιὸν ἐσίαν καλεῖν
7452τὴν οὐσίαν.
7453Plat. Cratyl. p. 401
7454c. || καλοῦντος G.
74554. τὸ]
7456so Baxter, τοῦ Hss.
74575. ῥέουσι] so Bentl., εὑροῦσι Hss, εὐροοῦσι
7458Baxt. Reiske.
74597. τὸ κακὸν] τῶν κατὰ Hss, verbessert v. WVytt.
7460nach Plat. Cratyl. p. 415 ἃ, τοὺς πάλαι oder τοὺς παλαιοὺς oder
7461γνενομικέναι Reiske. || τὸ καὶ τὴν Squire, τὸ χατὼ τὴν Baxt. Markl.
74628. ἰσχύον Ὁ.
74639, προσαγορεύοντας Reiske.
746410. καὶ nach
7465ὁσίου fehlt τὼ EF.
746612. παλαιοῖς] πάλαι ἔϑος Υν γιι,, παλαιοῖς
7467ἔϑος Markl., παλαιοῖς ἐν ἔϑει (oder νόμιμον) Reıiske.
7468der Einsicht und der Bewegung Jsis bei uns, Jsis bei den
7469Aegyptern.
7470So führt Platon an, dals die Alten Jsia durch
7471Hosia deuteten, so auch setze man das Nachdenken und den
7472Verstand als Schwung und Bewegung des strebenden und vor-
7473wärts eilenden Geistes, die Einsicht und überhaupt das Gute
7474und die Tugend in das Flieisende und Eilende, gleichwie hin-
7475wiederum durch die entgegengesetzten Namen Bosheit Mangel
7476Feigheit Beschwerde, das Böse geschmäht wird, das den Gang
7477der Natur hemmt bindet und festhält und am vorwärts drän-
7478gen und streben verhindert.
7479Der Name des Osiris ist zusammengesetzt aus dem heiligen
7480(hosion) und geweihten (hieron), denn er ist der gemeinsame
7481Inbegriff der Dinge im Himmel und in der Unterwelt, von
7482΄
748361
748461
p. 130
7485108
7486cap. 61.
7487375 Xyl.
7488ἣν προσαγορεύειν.
7489ὁ δ᾽ ἀναφαίνων τὰ οὐράνια χαὶ τῶν
7490ἄνω φερομένων "Avovßıg λόγος, ἔστι δὲ ὅτε καὶ ομά-
7491γουβὶς ὀνομάζεται, τὸ μὲν ὡς τοῖς ἄνω, τὸ δὲ ὡς τοῖς
7492χάτω προσῆχον'
7493διὸ χαὶ ϑύουσιν αὐτῷ τὸν μὲν λευχὸν
7494ἀλεχτρυόνα, τὸν δὲ χροχίαν, τὰ μὲν εἰλιχρινῆ zei φανά,
7495τὰ δὲ μιχτὰ χαὶ ποιχίλα νομίζοντες.
7496οὐ δεῖ δὲ ϑαυμά-
7497ζειν τῶν ὀνομάτων τὴν εἰς τὸ “Πλληνικὸν ἀνάπλασιν" καὶ
7498γὰρ ἄλλα μυρία τοῖς μεϑισταμένοις ἐκ τῆς (Ελλάδος συν-
7499ἐχπεσόντα μέχρι νῦν παραμένει χαὶ ξενιτεύξι παρ᾽ ἑτέροις,
7500ὧν ἔνια τὴν ποιητιχὴν ἀναχαλουμένην διαβάλλουσιν ὡς
7501βαρβαρίζουσαν οἱ γλῶττας τὰ τοιαῦτα προσαγορεύοντες.
7502ἐν δὲ ταῖς Louov λεγομέναις βίβλοις ἱστοροῦσι γεγράφϑαι
75033
75042. 3. φερομένων λόγος, ἔστιν ὅτε ᾿Ἄγνουβις, ἔστυν δὲ ὅτε καὶ Ἕ. ὁ.
7505Squire.
75062, λόγος “νουβις Reiske.
75074. προσηκωνΥ͂ .
75084—6. αὐτῷ
7509μὲν λευκὸν ἃ. τῷ δὲ κροκίαν᾽ τῷ μὲν εἰλικρινῆ κ΄ φ. τῷ δὲ μικτὰ
7510καὶ ποικίλα προσήκειν νομίζοντες Markl., τὸ μὲν λευκὸν ἄ. τὸ δὲ
7511χροκίαν (oder νῦν μὲν — νῦν δὲ)" τῷ μὲν τὰ εἰλικρινῆ #. φ. τῷ
7512δὲ τὰ μικτὼ nal ποικίλα δηλοῦσϑαι νομίζοντες Reiske.
751310. ὧν]
7514ὡς F, ὡς (am Bande yo ὧν) H.
751511. τὰς τοιαύτας Vulg., ver-
7516bessert von Ayl. Salm. Mez.
7517denen die einen bei den Alten heilig, die andern geweiht hie-
7518fsen.
7519Der aber die himmlischen Dinge zur Erscheinung bringt,
7520und die Ursach der nach oben schwebenden ist, wird Anubis,
7521zuweilen auch Hermanubis genannt; das eine bezieht sich auf
7522die Oberwelt, das andre auf die Unterwelt.
7523Deshalb opfern
7524sie ihm bald einen weilsen bald einen krokosfarbigen Hahn,
7525um anzudeuten, dals jene Welt rein und klar, diese aber ge-
7526mischt und bunt sei.
7527Man müfs sich nicht über die Umbil-
7528dung der Namen in’s hellenische wundern: denn tausend andre
7529Wörter, die bei den Auswanderungen aus Hellas mit fortkamen,
7530blieben bis jetzt gleichsam als Gäste bei den Fremden.
7531Will
7532nun die Dichtkunst einige davon zurückrufen, so wird sie als
7533fremdländisch von denen verschrieen,
7534die so etwas Glossen
7535nennen.
7536Jn den sogenannten Büchern des Hermes soll über
753712
p. 131
7538cap. 61. 62.
7539"376 Xyl.
7540109
7541περὶ τῶν ἱερῶν ὀνομάτων, ὅτι τὴν μὲν ἐπὶ τῆς τοῦ ἡλίου
7542περιφορᾶς a ΜΈΡΗ δύναμιν ρον, “Ἕλληνες δ᾽ Anok-
7543λωνα χαλοῦσι, τὴν δ᾽ ἐπὶ τοῦ πνεύματος οἱ μὲν Ὄσιριν,
7544οἱ δὲ Σάραπιν," οἱ δὲ ΣΣωθὶ 4ἰγυπτιστί"
7545" σημαίνει δὲ
7546χύησιν ἢ τὸ χύειν" διὸ καὶ παρατροπῆς γενομένης τοῦ
7547ὀνόματος, ᾿Ελληνιστὶ χύων χέχληται τὸ ἄστρον, ὅπερ ἴδιον
7548τῆς Ισιδὸς ea
7549eh Ῥυτα μὲν οὖν δεῖ WER
7550περὶ τῶν ὀνομάτων, οὐ μὴν ἀλλὰ μᾶλλον ὑφείμην τοῦ
75519 Σαράπιδος Aiyvarioıg ἢ τοῦ ᾿Οσίριδος, ἐκεῖνο μὲν [οὐν]
7552Esvıxov, τοῦτο δὲ ᾿Βλληνιχόν, ἄμφω δὲ ἑνὸς ϑεοῦ καὶ μιᾶς
7553δυνάμεως ἡγούμενος.
755412
7555ἜἜοιχε δὲ τούτοις καὶ τὰ Alyinrıe.
7556τὴν μὲν γὰρ Ἶσιν
7557πολλάκις τῷ τῆς ϑηνᾶς ὀνόματι καλοῦσι, φράζοντι τοι-
7558οὔτον λόγον ,,Ἶλϑον ἀπ᾽ ἐμαυτῆς“, ὅπερ ἐστὶν αὐτοκινή-
75591. μὲν hinter τὴν tilgt Squire und liest dafür v. 2 Ὧρον μὲν Al-
7560γύπτιοι, Ἕλληνες δ᾽ ᾿4πόλλ.
75613. hinter πνεύματος οὐξᾶμαι Röth
7562τοῦ ἡλίου.
75634, Σάραπιν] σατράπην Pet. || δὲ vor κύησιν fehlt
7564in FGH.
75658. ὑφιεμένην vor Bentl. u. Markl.
75669, οὖν mit
7567Markl. und Squire zu streichen.
756814. λόγον, ὃν ἦλθον εἰπὼν
7569>
7570-
7571περὶ αὑτῆς; ὅπερ Senler,
7572die heiligen Namen geschrieben stehn, dafs die dem Sonnen-
7573umlaufe vorgeordnete Kraft Horos heilse,
7574bei den Hellenen
7575Apollon, die des Lufthauches bald Osiris bald Sarapis bald So-
7576thi auf ägyptisch; dies bedeutet das Befruchtet- oder Schwan-
7577gersein (kyein):
7578daher heifst mit Abwandlung des Wortes
7579das der Jsis geweihte Sternbild im hellenischen der Hundstern
7580(kyon). Ueber die Namen muls man zwar am wenigsten rech-
7581ten, indessen möchte ich lieber den Sarapis als den Osiris den
7582Aegyptern überlassen: jenes halte ich für ein fremdes, dies
7583für ein hellenisches Wort, beides aber für die Benennung ei-
7584nes Gottes und derselben Kraft.
7585Hiemit stimmt auch das ägyptische überein: denn die Jsis
7586bezeichnen sie oft mit dem Namen Athena, was übersetzt wird:
7587ich kam von mir selbst; dies bedeutet eine aus dem Jnneren
758862
758962
p. 132
7590110
7591cap. 62.
7592376 Xyl.
7593του φορᾶς δηλωτικόν,
7594ὁ δὲ Τυφών, ὥσπερ εἴρηται, Int
7595καὶ Βέβων χαὶ ΣΦ: μὺ ὀνομάζεται, βίαιόν τινα καὶ κωλυτι-
7596κὴν ἐπίσχεσιν ὑπεναντίωσιν ἢ ἀναστροφὴν. ἐμφαίνειν βου-
7597λομένων τῶν ὀνομάτων.
7598ἔτι τὴν σιδηρῖτιν λίϑον ὀστέον
7599Ὥρου, Τυφῶνος δὲ τὸν σίδηρον, ὡς ἱστορεῖ Mavsdwg,
7600χαλοῦσιν.
7601ὥσπερ γὰρ ὁ σίδηρος πολλάκις μὲν ἑλχομένῳ
7602καὶ ἑπομένῳ πρὸς τὸν λίϑον ὅμοιός ἐστι, πολλάκις δ᾽ ἀπο-
7603στρέφεται χαὶ ἀποχρούεται πρὸς τοὐναντίον, οὕτως ἡ σω-
7604‚tnorog χαὶ ἀγαϑὴ χαὶ λόγον ἔχουσα τοῦ χόσμου κίνησις
7605ἐπιστρέφεταί τε καὶ προσάγεται χαὶ μαλακωτέραν ποιεῖ;
7606πείϑουσα τὴν σχληρίαν ἐχείνην καὶ τυφώνιον, εἶτ᾽ αὖϑις
7607: ἀνασχεϑεῖσαϊ εἰς ἑαυτὴν ᾿ἀνέστρειγε καὶ κατέδυσεν εἰς τὴν
7608᾿ἀπειρίαν.
7609ἔτι φησὶ περὶ τοῦ Διὸς ὁ Εὔδοξος μυϑολογεῖν
76102. Σμὺ] ou F. || βίαιον] βέβαιον Pet.
76115. ανεϑος Hss.
76127. τὴν λέϑον FG.
761310. μαλακώτερον vor Reiske,
761411. τὴν
7615σκληρίαν καὶ τυφώνιον κίνησιν oder τὴν σχληρίαν τὴν τυφώνιον
7616oder σκληρὰν καὶ τυφώνειον Markl.
7617|| τυφώνιον ἀπήνειαν oder
7618τυφωνίαν d.h. τρόπον τυφώνειον Reiske, καὶ τὸ τυφώνιον Bött-
7619cher.
762012. ἀνασχεϑεῖσα] so F u. Reiske, der auch ἀναχυϑεῖσα oder
7621ἀνεθεῖσα oder ἀναχϑεῖσα vorschlägt; ἀναχεθϑεῖσοω Vulg., συναχϑεῖσα
7622Wyptt.
762313. ἀπορίαν Hess, verbessert von Xyl. und Baxt., ἀχοσ-
76242
76252
7626>
7627Φ
7628μίαν, ἀπειϑίαν, ἀκολασίαν, ἀκρασίαν Reiske.
7629entspringende Bewegung.
7630Typhon heifst wie gesagt Seth, Be-
7631bon, Smy, womit eine gewaltsam hemmende Zurückhaltung
7632Entgegenstrebung oder Umkehr angezeigt werden soll.
7633Auch
7634nennen sie, wie Manetho berichtet, den Magnetstein den Kno-
7635chen des Horos, das Eisen den des Typhon: so wie nämlich
7636das Eisen bald einem Wesen gleicht, das vom Steine ange-
7637zogen ihm nachfolgt, bald abgewendet und abgestolsen wird
7638nach entgegengesetzter Richtung, so ist's auch mit jener heil-
763912
7640samen guten vernunftgemäfsen Weltbewegung; sie leitet führt _
7641und mildert jene rauhe typhonische Macht, dann kehrte sie
7642wieder in sich selbst zurück und tauchte unter in die Unend-
7643lichkeit.
7644Auch sagt Eudoxos, dafs die Aegypter vom Zeus
p. 133
7645cap. 62. 63.
7646376 Xyl.
7647111
7648Αἰγυπτίους, ὡς τῶν νοῶν συμπερυχότων αὐτῷ μὴ δυνά-
7649μενος βαδίζειν, ὑπ᾽ αἰσχύνης ἀοήριμαν διέτριβεν, ἡ δὲ Ἶσις
7650διατεμοῦσα καὶ διαστήσασα τὰ μέρη ταῦτα τοῦ σώματος,
7651ἀρτίποδα τὴν πορείαν παρέσχεν" αἰνίττεται δὲ καὶ διὰ
7652/
7653ς
7654a
7655er
7656REN,
7657\
7658e
7659m
7660m
7661m
76623
7663τούτων ὁ μῦϑος, ὅτι χαϑ' ἑαυτὸν ὁ τοῦ ϑεοῦ vovg και
7664λογοῦ ἐν τῷ ἀοράτῳ χαὶ ἀφανεῖ βεβηκώς, εἰς a
7665ὑπὸ κινήσεως ἡπροῆλϑεν.
7666Ber ’Eugelven χαὶ τὸ σεῖστρον, ὅτι osieadwı δεῖ τὰ ὄντα
7667καὶ μηδέποτε, παύεσϑαι “φορᾶς, ἀλλὰ οἷον ἐξεγείρεσϑαι
7668za χλονεῖσϑαι χαταδαρϑάνοντα καὶ μαραινόμενα.
7669τὸν
7670γὰρ Τυφῶνα φασι τοῖς σείστροις ἀποτρέπειν χαὶ ἀπο-
7671χρούεσϑαι,
7672δηλοῦντες ὅτι τῆς φϑορᾶς συνδεούσης χαὶ
7673ἱστάσης, avdıg ἀναλύει τὴν φύσιν χαὶ ἀνίστησι διὰ τῆς
7674χινήσξεως ἡ γένεσις.
7675τοῦ δὲ σείστρου περιφεροῦς ἄνωϑεν
7676ὄντος ἡ ἁψὶς περιέχϑι τὰ σειόμενα τέτταρα᾽
7677καὶ γὰρ ἡ
76782. ἐν ἐρημίᾳ VVytt.
76796. βεβηκώς] ob λεληϑώςἢ
76808, ἐμφαίνει
7681δὲ χαὶ Reiske.
768215. ἁψὶς] so Leonic. Pol., ὄψις EFGH.
7683fabeln, wie ihm die Schenkel zusammengewachsen waren und
7684er nicht gehn konnte; aus Schaam verweilte er in der Ein-
7685samkeit, da kam Jsis, schnitt jene Glieder von einander und
7686trennte
7687sie, wodurch
7688er einen ungehinderten Gang erhielt.
7689Die Fabel will auch hiedurch andeuten, dafs der Geist und
7690Sinn des Gottes für sich im unsichtbaren und unscheinbaren
7691weilend, durch die Bewegung zum Schaffen fortschritt.
7692Es zeigt auch das Klapperblech, dafs das Seiende sich. um-
7693schwingen und nie in der Bewegung nachlassen, sondern als
7694ein schlummerndes und träges gleichsam geweckt und umge-
7695schwungen werden soll. Typhon nämlich, sagen sie, wird durch
7696‚die Klapperbleche verscheucht und weggetrieben, d. h. wenn
7697die Vergänglichkeit die Natur fesselt und hemmt, so wird sie
7698wiederum von der schaffenden Kraft vermittelst der Bewegung
7699gelöst und aufgerichtet.
7700Das Klapperblech ist oben kreisför-
7701mig gebogen, und diese Rundung umfalst die vier geschüttel-
770263
770363
p. 134
7704ie)
7705112
7706cap. 693.
7707376 Xyl.
7708γεννωμένη καὶ φϑειρομένη μοῖρα τοῦ χόσμου περιέχεται
7709μὲν ὑπὸ τῆς σεληνιακῆς σφαίρας, κινεῖται δ᾽ ἐν αὐτῇ πάντα
7710καὶ μεταβάλλεται διὰ τῶν τεττάρων
7711στοιχδίων,
7712πυρὸς
7713καὶ γῆς χαὶ ὕδατος καὶ ἀέρος. τῇ δ᾽ ἁψῖδι τοῦ σείστρου
7714χατὰ χορυφὴν ἐντορεύουσιν αἴλουρον ἀνθρώπου πρόσω-
7715πον ἔχοντα, χάτω δὲ ὑπὸ τὰ σειόμενα, πῆ μὲν Ἴσιδος
7716πῇ δὲ ᾿Νέφϑυος πρόσωπον, αἰνιττόμενοι τοῖς μὲν προσ-
7717ὥποις γένεσιν χαὶ τελευτήν (αὗται γάρ εἰσι τῶν στοι-
7718χείων μεταβολαὶ καὶ κινήσεις), τῷ δ᾽ αἰλούρῳ τὴν σελή-
7719vv, διὰ τὸ ποικίλον καὶ νυχτουργὸν zei γόνιμον τοῦ
7720ϑηρίου" λέγεται γὰρ ἕν τίχτειν, eita δύο καὶ τρία καὶ TEO-
7721σαρα χαὶ πέντε, χαὶ καϑ᾽ ἕν οὕτως ἄχρι τῶν ἑπτὰ προσ-
7722τίϑησιν, ὥστ᾽ ὀχτὼ καὶ εἴχοσι τὰ πάντα τίκτειν, ὅσα καὶ
7723τῆς σελήνης φῶτα ἐστιν.
7724τοῦτο μὲν οὖν ἴσως μυϑωδέ-
7725στερον, αἱ δ᾽ ἐν τοῖς ὄμμασιν αὐτοῦ χόραι πληροῦσϑαι
7726μὲν χαὶ πλατύνεσϑαι δοχοῦσιν ἐν πανσελήνῳ, λεπτύνε-
77271. γεννωμένη ] so AEF GH, γενομένη Steph. || φϑειρομένη καὶ 29
7728γωμένη G.
772914. οὖν fehlt in FG.
7730ten Stäbchen.
7731Auch der entstehende und vergehende Theil
7732der Welt wird von dem Mondkreise umfalst,
7733alles in ihm
7734wird durch die vier Elemente Feuer Erde Wasser und Luft
7735bewegt und verändert.
7736Oben auf der Rundung des Klapper-
7737bleches befestigen sie das Schnitzbild einer Katze mit einem
7738Menschengesicht, unter die vier geschüttelten Stäbchen kömmt
7739auf einer Seite das Gesicht der Jsis, auf der andern das der
7740Nephthys.
7741Durch diese Gesichter bezeichnen sie Geburt und
7742Tod (denn dies sind die Umwandlungen und Bewegungen der
7743Elemente), durch die Katze den Mond wegen der Veränder-
7744lichkeit und nächtlichen Regsamkeit und Fruchtbarkeit
7745des
7746Thieres: denn es soll zuerst ein Junges werfen, dann zwei,
7747dann drei und vier und fünf; und so immer eins mehr bis zu
7748sieben, so dafs es im Ganzen acht und zwanzig wirft, so viel
7749der Monat Tage hat.
7750Dies nun
7751ist vielleicht nur eine Sage,
7752aber die Augensterne der Katze scheinen beim Vollmonde sich
77531.
p. 135
7754cap. 63. 64.
7755"377 Xyl.
7756113
7757σϑαι δὲ καὶ μαραυγεῖν ἐν ταῖς μειώσεσι τοῦ ἄστρου. τῷ
7758δ᾽ ἀνθρωπομόρφῳ τοῦ αἰλούρου τὸ νοερὸν χαὶ λογικὸν
7759ἐμφαίνεται τῶν. περὶ τὴν σελήνην μεταβολῶν.
7760Συνελόντι δ᾽ εἰπεῖν οὔτε ὕδωρ οὔτε ἥλιον οὔτε γῆν
7761θ4
7762οὔτε οὐρανὸν Ὄσιριν ἢ low ὀρϑῶς ἔχει νομίζειν, οὔτε,
7763πῦρ Τυφῶνα πάλιν οὔτ᾽ αὐχμὸν οὐδὲ ϑάλατταν, ἀλλ᾽
7764ἁπλῶς ὅσον ἐστὶν ἐν τούτοις ἄμετρον χαὶ ἄτακτον ὑπερ-᾿
7765βολαῖς N. ἐνδείαις Τυφῶνι προσνέμοντες.΄ ' τὸ δὲ χεχοσ-ὶ
7766el καὶ ἀγαϑὸν. καὶ ὠφέλιμον ὡς Ἴσιδος μὲν ἔργον, b
7767|
7768εἰκόνα δὲ χαὶ μίμημα χαὶ λόγον Οσίριδος σεβαμενοᾳ χαὶ |
7769τιμῶντες, οὐκ ἄν ἁμαρτάνοιμεν.
7770ἀλλὰ καὶ τὸν Εὔδοξον
7771ἀπιστοῦντα παύσομεν χαὶ διαποροῦντα, πῶς οὔτε Anun-
7772τρι τῆς τῶν ἐρωτιχῶν ἐπιμελείας μέτεστιν ἀλλὰ Ἴσιδι,
7773τόν τε Διόνυσον
7774οὐ τὸν Neikov αὔξειν οὔτε τῶν τεϑνη- ς
7775»ἱ
7776|
777715 χότων ἄρχειν δυνάμενον" ἑνὶ γὰρ λόγῳ κοινῷ τοὺς ϑεοὺς
7778ι.-:
7779ἀνέ
77801. σημειώσεσι FH.
778118. ἐρωτικῶν] αἱρετικῶν H.
77824. οὐ τὸν]
7783οὔτε Mez. || τεϑνηκότων] τεϑηλότων Semler.
778415. δυναάμενο»)
7785διανοούμενον „scil. Eudoxum“ Markl., οἰόμενον Reiske.
7786zu füllen und auszubreiten, bei abnehmendem Lichte sich zu
7787verkleinern und zu verdunkeln.
7788Durch das Menschengesicht
7789der Katze wird das geregelte und ordnungsmäfsige des Mond-
7790wechsels angezeigt.
7791Um es kurz zu fassen, so ist es nicht richtig, das Wasser 64
7792die Sonne die Erde oder den Himmel für Osiris und Jsis,
7793noch das Feuer den Glutwind und das Meer für den Typhon
7794zu halten; sondern wenn wir ganz einfach das dem Typhon
7795zuschreiben, was in diesen Dingen wegen Ueberfluls oder Man-
7796gel ungeregelt und ungeordnet ist, das Geordnete Gute und
7797Nützliche hingegen als Werk der Jsis, als Bild Abglanz und
7798| Darstellung des Osiris schätzen und verehren, so werden wir
7799nicht irren.
7800Hiemit erledigt sich auch des Eudoxos Zweifel
7801und Bedenken, wie es komme, dafs nicht Demeter den Lie-
7802beswerken vorstehe sondern Jsis, und warum Dionysos nicht
7803im Stande sei, den Nil wachsen zu lassen und über die Tod-
78048
p. 136
7805114
7806cap. 64. 65.
7807377 Xyl.
7808}
7809δ, Nr
7810Kon
78114
7812ΝΝ
7813als
7814ΔΝ
7815&
7816,
78177
7818τούτους περὶ πᾶσαν ἀγαϑοῦ μοῖραν ἡγούμεϑα τετάχϑαι,
7819\
7820SER
7821ET
7822en
7823Ὁ
78247
7825\
7826\
7827᾽
7828\
7829\
7830χαὶ πᾶν ὅσον ἔνεστι τῇ φύσει χαλὸν χαὶ ayadov δια
78317
7832[4
7833\
7834/
7835\
7836Y%
7837\
7838'τούτους ὑπάρχειν, τὸν μὲν διδόντα Tag ἀρχάς, τὴν δὲ
7839᾿ ὑποδεχομένην καὶ διανέμουσαν.
784065
7841Οὕτω δὲ χαὶ τοῖς πολλοῖς χαὶ φορτιχοῖς ἐπιχειρήσο-
7842usv,\ εἴτε ταῖς χαϑ' ὥραν μεταβολαῖς τοῦ περιέχοντος
7843εἴτε,
7844ταῖς χαρπῶν γενέσεσι χαὶ σποραῖς καὶ ἀρότοις ιχαίρουσι,
7845τὰ περὶ τοὺς ϑεοὺς τούτους συνοιχειοῦντες, καὶ λέγοντες͵
7846ϑάπτεσϑαι μὲν τὸν Ὄσιριν ὅτε κρύπτεται τῇ γῇ σπειρό-
7847μενος ὁ χαρπός, αὖϑις δ᾽ ἀναβιοῦσϑαι χαὶ ἀναφαίνε-
7848σϑαι ὅτε βλαστήσδως ἀρχή" διὸ καὶ λέγεσϑαι τὴν Ἶσιν
7849αἰσϑομένην ὅτι κύει περιάψασϑαι φυλαχτήριον ἕχτῃ μη-
7850vog ἱσταμένου Φαωφί, τίκτεσϑαι δὲ τὸν “Ιρποχράτην περὶ
7851τροπὰς χειμερινὰς ἀτελῆ καὶ νεαρὸν ἐν τοῖς προανϑοῦσι
78521. περὶ] ἐπὶ Reiske.
78534. διανέμουσαν ] so FH, διαμένουσαν Vulg.
78546. εἴτε —
7855εἴτε] οἵ ve --- οἵ τὲ Markl.
78567. ἀρότοις] so AE Pet.,
7857ἀρότροις ΘΗ.
78589. χρύψεσϑαν Pet.
7859|| τῆς γῆς vor Benll.
786011. ἀρχὴ] ἀρχὲν „incipit“. Reiske.
786118. καρποκράτην ΕΘΗ.
7862ten zu herrschen.
7863Jn allgemeiner Beziehung halten wir jene
7864Götter für Vorsteher eines jeden guten Theiles:
7865alles Schöne
7866und Gute in der Natur besteht durch sie, indem Osiris die
7867Keime hergiebt, Jsis aber sie aufnimmt und vertheilt.
7868So werden wir auch die verbreitete und lästige Meinung
7869derer beseitigen, die es vorziehn, die Geschichte jener Götter
7870entweder mit den jährlichen Veränderungen des Luftkreises
7871oder mit dem Pfliügen Säen und Aufsprielsen der Feldfrüchte
7872sleich zu setzen.
7873Sie lassen den Osiris begraben werden,
7874wenn die Saat unter der Erde verborgen wird, dagegen auf-
7875leben und wiedererscheinen mit dem Anfange des Keimens.
7876Sie sagen aus demselben Grunde, sobald Jsis inne werde, dafs
7877sie schwanger sei, so hänge sie am sechsten Tage des Monates
7878Phaophi ein Schutzbildehen um, Harpokrates aber komme un-
7879vollkommen und schwächlich zur Welt um die Zeit der Win-
7880tersonnenwende unter den früh aufgesprossenen Blumen und
p. 137
7881Üeap- 65. 66.
7882377 Xyl.
7883115
7884χαὶ προβλαστάνουσι. (διὸ χαὶ φακῶν αὐτῷ φυομένων ἀπαρ- ς
788510 ἐπιφέρουσι), τὰς δὲ Aoyslovg ἡμέρας ἑορτάζειν μετὰ
78868 τὴν BR ἰσημερίαν.
7887ταῦτα γὰρ ἀκούοντες ἀγαπῶσι,
7888χαὶ πιστεύουσιν, αὐτόϑεν ἐκ τῶν BER καὶ συνήϑων
7889τὸ πιϑανὸν ἕλκοντεο.
78902
7891A
78926°
7893Kal δεινὸν οὐδέν, av μρθσον uf ἡμῖν τοὺς ϑεοὺς 66
7894φυλάττωσι κοινούς,
7895χαὶ μὴ ποιῶσιν ln ἰδίους,
7896μηδὲ Νεῖλον ἥν τε Νεῖλος ἄρδει μόνην χώραν τοῖς ὀνό-
78979 ἴω τούτοις χαταλαμβάνοντες, μηδὲ ἕλῃ μηδὲ λωτοὺς +,
7898Tun ϑεοποιίαν, λέγοντες, ἀποστερῶσι μεγάλων ϑεῶν τοὺς
7899ἄλλους ἀνϑρώπους, οἷς Νεῖλος μὲν οὐχ ἔστιν, οὐδὲ Bov-
790042 τὸς οὐδὲ Μέμφις" Ἶσιν δὲ χαὶ τοὺς περὶ αὐτὴν ϑεοὺς!
7901ἔχουσι Ka γινώσχουσιν ἅπαντες, ἐνίους μὲν οὐ πάλαι τοῖς.
79022. προοφέρουσι oder ἀποφέρουσι Reiske.
790310. μὴ ϑεοποιίαν])
7904so Hss, μυϑοποιίαν Baxt., μηδὲ “Αἰθιοπίαν Beiske, μηδὲ πόαν oder
7905μηδὲ ϑεοποιίαν Wyt.
7906|| μή, ϑεοποιίαν λέγοντες, ἀποστερῶσιυ
7907Böttcher,
7908διὸ εἰς ϑεοποιίαν παρέλαβον πᾶν ζῶον Porphyr. de abst.
7909IV, 9. p. 322 Rh.
791013. ἅπαντας Wtt.
7911Blüten.
7912Deshalb bringen sie ihm die Erstlinge der jungen
7913Linsen zum Opfer, und feiern die Tage des Kindbettes nach
7914der Frühlingsnachtgleiche.
7915Das hören
7916die Leute gern und
7917glauben es, indem sie hier aus dem zur Hand liegenden und
7918gewöhnlichen das wahrscheinliche ableiten.
7919Auch ist keine Gefahr dabei, wenn sie für’s erste uns die 66
7920Götter als Gemeingut bewähren, und nicht zum besonderen
7921Eigenthum der Aegypter machen, wenn sie nicht den Nil, und
7922das alleinige vom Nil bewässerte Land mit diesen Namen be-
7923legen, noch auch Sümpfe und Lotospflanzen Göttererzeugung
7924nennen.
7925Dadurch entziehn
7926sie jene grofsen Götter den an-
7927dern Menschen, die keinen Nil kein Butos und kein Memphis
7928haben.
7929Die Jsis aber und die ihr verwandten Götter sind
7930allen Menschen bekannt und verständlich; einige von diesen
7931Göttern hat man zwar vor nicht langer Zeit erst mit den bei
7932ῳ ἢ
p. 138
7933116
7934cap. 66.
7935377 Xyl.
7936παρ᾽ «Αἰγυπτίων ὀνόμασι καλεῖν μεμαϑηκχότες, ἑχάστου.
7937'δὲ τὴν δύναμιν ἐξ ἀρχῆς ἐπιστάμενοι χαὶ τιμῶντες.
7938δεύ-
7939τερον, ὃ μεῖζόν ἐστιν, ὅπως σφόδρα προσέξουσι χαὶ φο-
7940βήσονται μὴ λάϑωσιν εἰς πνεύματα καὶ ῥεύματα χαὶ σπό-
7941ρους καὶ ἀρότους χαὶ πάϑη γῆς χαὶ μεταβολὰς ὡρῶν
7942διαγράφοντες τὰ ϑεῖα καὶ διαλύοντες, ὥσπερ οἱ Διόνυ-
7943σον τὸν οἶνον, “Πφαιστον δὲ τὴν φλόγα.
7944Φερσεφόνην
7945δέ φησί που Κλεάνϑης τὸ διὰ τῶν χαρπῶν φερόμενον
7946ὁ χαὶ φονευόμεγον πγεῦμα, ποιητὴς δέ τις ἐπὶ τῶν ϑερι-
7947ζόντων
7948τῆμος ὅτ᾽ αἰζηοὶ 4Ζημήτερα κωλοτομεῦσιν"
7949οὐδὲν γὰρ οὗτοι διαφέρουσι τῶν ἱστία χαὶ χάλως καὶ
7950| ἄγχυραν ἡγουμένων κυβερνήτην, καὶ νήματα χαὶ χρόχας
79515. ἀρότους)] so AEFGH Pet., ἀρότρους Steph. || ὡρῶν] ὁρῶν F,
7952ὁρῶν G, δρῶν (am Rande yo ὁρῶν) H, ἀέρων Markl.
79536. δια-
7954γράφοντες) so AEFGHV Pet., διαγνάφοντες Steph.
79557. nach
7956φλόγα ergänzt Squire καλοῦντες. || πέρσεφόγνην ΕΘΗ, φερσεφόνην
7957(über dem ersten ῳ ein rothes z)E.
795811. ἦμος ὅτ᾽ αἰζηοὶ An-
7959μήτνερα βωλοτομεῦσι.
7960Homeri vita in Gale opusc. myth. p. 296. ||
7961ὅτε ζηοὶ Pet.
796212. χάλους Hss, verbessert von Xyl. Baxt.
7963den Aegyptern üblichen Namen benennen gelernt; man kennt
7964und verehrt aber von jeher die Macht eines jeden von ihnen.
7965Wichtiger ist ein zweiter Punkt; dafs man sich nämlich sehr
7966. vorsehe und in Acht nehme, um nicht unvermerkt auf Winde
7967und Flüsse, auf Saaten und Felder, auf Erdveränderungen und
7968Jahreszeiten das Göttliche zu übertragen und es dadurch auf-
7969zulösen;
7970wie etwa
7971den Dionysos in den Wein,
7972den He-
7973phaistos in die Flamme umzuwandeln.
7974Kleanthes nennt ir-
7975gendwo die Persephone „den durch die Feldfrüchte wehen-
7976den und ersterbenden Hauch“.
7977Jrgend ein Dichter sagt von
7978den Schnittern:
7979wenn die Jünglinge dann Demeters Glieder zerschneiden.
7980Jene unterscheiden sich in nichts von denen, die Segel Stricke
7981und Anker für den Steuermann halten, oder Aufzug und Ein-
p. 139
7982cap. 66. 67.
7983377 Xyl.
7984117
7985ἑφάντην, χαὶ σπονδεῖον ἢ μελίχρατον ἢ πτισάνην ἰατρόν,
7986J
7987\
7988\
7989\
7990P)
7991͵
7992“Ὁ
7993[4
7994’
79957
7996᾿
7997ἀλλὰ δεινας καὶ ἀϑέους ἐμποιοῦσι δόξας, ἀναισϑήτοις
7998δ
7999ΤΩ
8000,
8001y
8002’
8003a
8004$
8005)
80063 χαὶ ἀψύχοις χαὶ φϑειρομέναις ἀναγκαίως ὑπ᾿ ἀνθρώπων
8007δεομένων καὶ χρωμένων φύσεσι καὶ πράγμασιν ὀνόματα;
8008ϑεῶν ἐπιφέροντες.
8009|
8010ἢ
80116
8012Ταῦτα μὲν γὰρ αὐτὰ νοῆσαι ϑεοὺς οὐχ ἔστιν (οὐ γὰρ 67
8013ἄνουν οὐδ᾽ ἄψυχον οὐδὲ ἀνϑρώποις ὁ ϑεὸς ὑποχείριον ),
8014ἀπὸ τούτων δὲ τοὺς χρωμένους αὐτοῖς χαὶ δωρουμένους |
80159 ἡμῖν, χαὶ παρέχοντας ἀένναα χαὶ διαρχῆ, ϑεοὺς ἐνομί-
8016σαμεν, οὐχ ἑτέρους παρ᾽ ἑτέροις, οὐδὲ βαρβάρους καὶ Ἵλ- |
8017|
8018Ἴηνας, οὐδὲ voriovg καὶ βορείους, ἀλλ᾽ ὥσπερ ἥλιος καὶ ν
8019| 42 σελήνη καὶ οὐρανὸς καὶ γῆ καὶ ϑάλασσα χοινὰ πᾶσιν,
8020ὄνομ
8021ου
8022Tod
8023KR
8024„
8025ς
8026)
8027c
8028e
8029Ψ
8030u
8031ἄξεται. δ᾽ ἄλλως ὑπ’ ἄλλων, οὕτως ἑνὸς λόγου 'του |
80324. σπονδεῖον]
8033σπογγίον Beiske.
80342. ἀλλὰ Gun δὲ Reiske.
80356. οὗ
80367
8037x
8038>
80393
8040»
80419
8042r
8043Ἀ
8044”
8045.
8046>
8047γὰρ οὖν οὐδὲ ἁψυχον ἀνϑρώπουις Hss, οὐ γὰρ avovr Reiske, οὐδὲ
80489
8049,
8050.
8051.
8052>
8053>
8054\
8055vor ἀνϑρώποις von Bentley hinzugefügt.
80568. δὲ οὐκ αὐτοὺς X00-
8057μένους, δωρουμένους δὲ ἡμῖν Bentl. || τοὺς ποιουμένους αὑτὰ Rob
8058δωρουμένους Squire.
8059schlag für den Weber, oder Becher Honigtrank und Gersten-
8060schleim für den Arzt.
8061Sie verbreiten vielmehr abscheuliche
8062und gottlose Lehren, indem sie auf unscheinbare und leblose,
8063durch der Menschen Bedürfnifs und Gebrauch nothwendig ver-
8064gängliche Naturerzeugnisse und Sachen den Namen der Göt-
8065ter übertragen.
8066Dergleichen Dinge an sich sind nicht für Götter zu halten: 67
8067denn der Gott ist nichts unbeseeltes noch lebloses noch Men-
8068schenhänden unterworfenes.
8069Solche Wesen,
8070die sich jener
8071Naturerzeugnisse bedienen, uns damit beschenken, sie dauernd
8072und hinlänglich uns mittheilen, halten wir für Götter; wir un-
8073terscheiden nicht andre bei andern Völkern, nicht Fremde und
8074Hellenen, nicht südliche und nördliche: sondern so wie Sonne
8075Mond Himmel Erde und Meer allen Menschen gemeinschaft-
8076lich sind, und nur bei andern anders genannt werden, so giebt
8077es nur ein schaflendes und ordnendes Wort, nur eine wal-
p. 140
8078Ω
807908.
808008
8081»
8082118
8083cap. 67. 68.
8084"378 Xyl.
8085ταῦτα χοσμοῦντος.
8086καὶ μιᾶς προνοίας ἐπιτροπευούσης " καὶ
8087δυνάμεων ὑπουργῶν ἐπὶ πάντας τεταγμένων, ἕτεραι παρ᾽
8088ἑτέροις κατὰ νόμους γεγόνασι τιμαὶ χαὶ προσηγορίαι" χαὶ
8089συμβόλοις χρῶνται καϑιερωμένοις, οἱ μὲν ἀμυδροῖς οἱ δὲ
8090τρανωτέροις,
8091ἐπὶ τὰ ϑεῖα τὴν νόησιν ὁδηγοῦντες οὐχ
8092ἀκινδύνως"
8093Evioı γὰρ ἀποσφαλέντες παντάπασιν εἰς δει-
8094σιδαιμονίαν ὠλισϑον, οἱ δὲ φεύγοντες ὥσπερ ἕλος τὴν
8095δεισιδαιμονίαν, ἔλαϑον αὖὐϑις ὥσπερ εἰς χρημνὸν ἐμπϑ-
8096σόντες τὴν ἀϑεότητα.
8097ο΄
8098Διὸ δεῖ μάλιστα πρὸς ταῦτα λόγον ἐκ φιλοσοφίας μυ-
8099|otayoyov ἀναλαβόντας, ὁσίως διανοεῖσθαι τῶν λεγομέ-
8100'γων zei δρωμένων ἕχαστον" ἵνα μή, καϑάπερ Θεόδωρος
8101εἶπε, τοὺς λόγους αὐτοῦ τῇ δεξιῷ προτείνοντος ἐνίους τῇ
8102ἀριστερῷ δέχεσϑαι τῶν ἀχροωμένων, οὕτως ἡμεῖς, ἃ χκα-
81032. πάντα Markl. Squire.
81044. χαϑιερωμένον μὲν Hss, verbessert
8105von Salm. Baxt.
81067. ἕλος] ἔδος FH, ἔδος (von zweiter Hand
8107oc) 6.
810810. ταυτόλογον FGH.
810911. τῶν) πρὸς τῶν Reiske.
811013. προτείνοντας F, προτείνοντας (o über ὦ von zweiter Hand) H.
8111tende Vorsehung, und untergeordnete über alle einzelnen We-
8112sen gesetzte Mächte; ihnen werden bei den verschiedenen Völ-
8113kern nach den gesetzlichen Einrichtungen verschiedene Ehren
8114und Namen zu Theil; man bedient sich geheiligter Sinnbilder,
8115die bald schwerer bald leichter begreiflich sind, um das Ver-
8116ständnils auf die göttlichen Dinge hinzuleiten.
8117Dies ist nicht
8118ohne Gefahr: denn einige gerathen, gänzlich vom rechten Wege
8119abirrend, in den Aberglauben, andre vermeiden zwar den Sumpf
8120des Aberglaubens, fallen aber unvermerkt in den Abgrund der
8121Gottesläugnung.
8122Daher müssen wir zum Verständnils der heiligen Weihen
8123das einleitende Wort zumeist von der Weltweisheit entneh-
8124mend, jedes Gesprochene und Gethane fromm durchdenken.
8125Theodoros sagte, dals er seine Lehren mit der Rechten aus-
8126theile, einige Zuhörer aber sie mit der Linken annähmen: so
8127müssen wir uns vor dem Fehler hüten, das durch die Gesetze
p. 141
8128cap. 68.
8129378 Ayl.
8130119
8131m
8132e
8133£
8134\
8135\
8136"
8137«
8138λῶς οἱ νόμοι πδϑρι τὰς ϑυσίας Hal τὰς ἑορτὰς ἔταξαν,
8139ἑτέρως ὑπολαμβάνοντες ἐξαμάρτωμεν᾽"
8140ὅτι γὰρ ἐπὶ τὸν
8141λόγον ἀνοιστέον ἅπαντα, χαὶ παρ᾽ αὐτῶν ἐκείνων ἔστι
8142λαβεῖν.
8143τῇ μὲν γὰρ ἐνάτῃ ἐπὶ δέχα τοῦ πρώτου μηνὸς
8144ἑορτάζοντες τῷ Loun μέλι χαὶ σῦχον ἐσϑίουσιν, ἐπιλέ-
8145γοντὲς »γλυκὺ ἡ ἀλήϑεια “, τὸ δὲ τῆς Ἴσιδος φυλαχτή-
8146ριον, ὃ περιάπτεσϑαι μυϑολογοῦσιν αὐτήν, ἐξεριμηνεύεται
8147φωνὴ ἀληϑής; τὸν δὲ Aonoxgaenv οὔτε ϑεὸν ἀτελῆ χαὶ
8148νήπιον οὔτε χεδροπῶν τινα νομιστέον, ἀλλὰ τοῦ περὶ ϑεῶν
8149ἐν ἀνθρώποις λόγου νεαροῦ χαὶ ἀτελοῦς καὶ ἀδιαρϑρώ-
8150του προστάτην καὶ σωφρονιστήν᾽ διὸ τῷ στόματι τὸν
8151δάχτυλον ἔχξι προσχείμενον; ἐχεμυϑίας καὶ σιωπῆς σύμ-
8152βολον.
8153ἐν δὲ τῷ Meooon μηνὶ τῶν χεδροπῶν ἐπιφέρον-
81542. ἑτέρως] so E, ἑτέρους Vulg.
81552. 3. περὶ τὸν λόγον ἀνυστέον
8156Vulg., verbessert nach einer Randglosse in V, περὶ τῶν λόγων ἀχου-
8157στέον Mez.
8158|| ἐπὶ] κατὰ Markl., πρὸς Fähse.
81594. λαβεῖν] μα-
8160stv Markl. || der 19te Thoth entspricht dem 16ten September des
8161ulianischen Kalenders.
81628. καρποχράτην FH Pet., καρποκρά-
8163την 6. || ϑεὸν} so E, ϑεῶν Vulg.
81649. νήπιον] νεαρὸν Squire.
8165|| χεδροπόν Pet. || 920» Pet.
816613. ἀποφέροντες Reiske.
8167über die Opfer und Feste passend verordnete, anders als es
8168gemeint ist, aufzufassen: denn dafs alles auf eine vernünftige
8169Einsicht zurückzuführen sei, kann man von den Aegyptern
8170selbst entnehmen. Am 19ten des ersten Monates genielsen sie
8171zum Hermesfeste Honig und Feigen, und sprechen dazu „süls
8172ist die Wahrheit“.
8173Das Sehutzbildehen, was die Jsis sich soll
8174umgehängt haben, bedeutet „Stimme der Wahrheit“.
8175Den
8176Harpokrates hat man nicht für einen unvollkommnen und kin-
8177dischen Gott, noch für einen Gott der Gemüse zu halten, son-
8178dern für den Vorsteher und Lehrer des göttlichen Wortes, das
8179unter den Menschen noch jung unvollendet und unausgewach-
8180sen ist; daher legt er als Sinnbild der Schweigsamkeit und
8181Wortkargheit den Finger auf den Mund.
8182Wenn sie im Mo-
8183nat Mesore Gemüse opfern, 50 sprechen 510 dazu „die Zunge
p. 142
8184Ω
8185120
8186cap. 68. 69.
8187378 Xyl.
8188τὲς λέγουσιν ,,γλῶσσα τύχη, γλῶσσα δαίμων“, τῶν δ᾽ ἐν
8189Αἰγύπτῳ φυτῶν μάλιστα τῇ ϑεῷ καϑιερῶσϑαι λέγουσι
8190τὴν περσέαν, ὅτι χαρδίῳ μὲν ὁ καρπὸς αὐτῆς, γλώττῃ δὲ
8191‚TO φύλλον ἔοικεν.
8192οὐδὲν γὰρ ὧν ἄνϑρωπος ἔχειν πέφυκε
8193ϑειότερον λόγου, καὶ μάλιστα τοῦ περὶ ϑεῶν, οὐδὲ μεί-
8194Se
8195ς
8196y
8197’
8198\
8199-
8200᾿
8201ζονα ῥοπὴν ἔχει πρὸς εὐδαιμονίαν"
8202διὸ τῷ μὲν εἰς τὸ
820369
820469
8205χρηστήριον ἐνταῦϑα zarıovrı παρεγγυῶμεν, ὅσια φρονεῖν
8206εὔφημα λέγειν.
8207οἱ δὲ πολλοὶ γελοῖα δρῶσιν, ἐν ταῖς σομ-
8208παῖς καὶ ταῖς ἑορταῖς εὐφημίαν προκηρύττοντες, εἶτα περὶ
8209τῶν ϑεῶν αὐτῶν τὰ δυσφημότατα καὶ λέγοντες καὶ δια-
8210᾿γοούμεγοι.
8211Πῶς οὖν χρηστέον ἐστὲ ταῖς σχυϑρωπαῖς καὶ ἀγελά-
8212στοις χαὶ πενϑίμοις ϑυσίαις, εἰ μήτε παραλιπεῖν τὰ νε-
8213νομισμένα χαλῶς ἔχει, μήτε φύρειν τὰς περὶ ϑεῶν δόξας,
82141. γλῶσσαν F.
8215- ὥς τῷ ϑεῷ scil. Harpocrati. Cuper Harp.
8216p- 21.
82175. τοῦ] τῶν GH. || οὐδὲ] οὐδ᾽ ὃ Markl.
82187. παρεγγυῶ-
8219μεν] so EFHV, παρεγγυῶμαι Vulg., παρεγγυῶντας Baxt.
82208, εὖ-
8221σχημὼα
8222vor Mez. Βθηι]. Markl.
822313. μήτε] μή ww F Pet.
822414. ἔχειν G.
8225|
8226%
8227ist
8228Fügung, die Zunge ist Verhängnis“.
8229Von den ägyptischen
8230Pflanzen soll hauptsächlich die Persca der Jsis geheiligt sein,
8231weil ihre Frucht dem Herzen, ihr Blatt der Zunge gleicht.
8232Von allen dem Menschen beschiedenen Gütern ist das Wort
8233das köstlichste, und besonders das göttliche Wort; nichts hat
8234eine grölsere Kraft zur Erreichung der Glückseligkeit.
8235Des-
8236halb empfehlen wir dem, der hier (in Delphoi) zum Orakel
8237hinabsteigt, heiliges zu denken, gutes zu reden.
8238Lächerlich
8239ist's, wenn der grofse Haufe bei den Festzügen und Opfer-
8240feiern laut ermahnt, gute Reden im Munde zu führen; dann
8241aber von den Göttern selbst das abscheulichste spricht und
8242denkt.
8243Wie soll man sich nun bei den düstern freudlosen und
8244traurigen Opferfeiern verhalten? ist doch weder eine Ueber-
8245(retung der gesetzlichen Vorschriften, noch ein Grübeln über
824612
p. 143
8247a, . 418 Κι.
8248121
8249᾿
8250,ὔ
8251ς
8252,
8253ὝΨΗ
8254\
8255γ ὦ
8256χαὶ συνταράττειν ὑποψίαις ἀτόποις.
8257καὶ παρ λλησιν
8258\
8259,
8260\
8261Er
8262τ
8263ὅμοια πολλὰ γίνεται περὶ τὸν αὐτὸν ὁμοῦ τι χρόνον οἷς
8264χαὶ Βοιωτοὶ τὰ τῆς ᾿ἡϊχαιᾶς μέγαρῷ κινοῦσιν, ἐπαχϑῆ τὴν
8265θ ἑορτὴν ἐχείνην ὀνομάζοντες, ὡς διὰ τὴν τῆς ἌΝ κά-
8266ϑοδον ἐν ἄχει τῆς Anumrgos οὔσης.
8267ἔστι δὲ ὁ μὴν οὗ--
8268τος περὶ πλειάδα σπόριμος, ὃν ᾿ϑὺρ “Αἰγύπτιοι, Πύυανε-
82699 lass δ᾽ ϑηναῖοι, Βοιωτοὶ δὲ “αμάτριον καλοῦσι.
8270τοὺς
8271δὲ πρὸς ἑσπέραν οἰκοῦντας ἱστορεῖ ie ἀχών; ἡγεῖσθαι
8272χαὶ καλεῖν τὸν μὲν χειμῶνα Κρόνον, τὸ δὲ ϑέρος “4φρο-
8273| 412 δίτην, τὸ δ᾽ ἔαρ Περσεφόνην, ἐχ δὲ Κρόνου ; καὶ ἄφρο-
82742. γίνεται πολλὰ FF. || reot vor τὸν fehlt ın G.
8275‚3. ὁσίοις]
8276᾿Οσιρείοις Reiske, ᾿Ισείοις Mez. u. Glosse in V.
82775. μέγαρα] Me-
8278γαλάρτια Spanh. zu Callım. hym. in Cer. 12, Meyooas Semler.
8279| κονοῦσι (verbessert κινοῦσι) E, οἰκοῦσιν Toup. App. ad Theoer.
8280p. 44, ἀγουσι Semler, κενῶσιν Pinder.
82816. κάϑοδον] ἁρπαγὴν
8282Reiske, fehlt in G.
8283die Lehrsätze von den Göttern, noch ein Verwirren durch un-
8284ziemlichen Verdacht erlaubt.
8285Vieles von dem was die Aegyp-
8286ter bei ihren heiligen Festen vornehmen, geschieht bei den
8287Hellenen um dieselbe Zeit.
8288Auch in Athen fasten die Wei-
8289ber an den Thesmophorien auf der Erde sitzend.
8290Die Böoter
8291bewegen die Tempel der Achaia, und nennen jene Feier ein
8292Trauerfest, weil Demeter das Hinabsteigen der Kore in die
8293Unterwelt betrauert.
8294Dies geschieht um den Aufgang des Sie-
8295bengestirnes im Saatmonat, den die Aegypter Athyr, die Athe-
8296näer Pyanepsion, die Böoter Damatrios nennen.
8297Theopompos
8298berichtet, dafs die gegen Abend wohnenden Völker den Win-
8299ter für den Kronos halten und so benennen, den Sommer für
8300die Aphrodite, den Frühling für die Persephone.
8301Aus der
8302Verbindung des Kronos und der Aphrodite entspringt nach
8303ihrer Meinung alles.
8304Die Phryger glauben, dals der Gott im
8305᾿στεύουσιν αἱ ῬΟΝΒΝΝΣ ἐν ϑεσμοφορίοις χαμαὶ καϑήμεναι,
83063 Alyireıoı δρῶσιν ἐν τοῖς ὁσίοις" χαὶ γὰρ Adnvnoı νη-᾿
8307b
8308»»
8309An
8310ar,
8311cr ὌΡΗ"
8312δίτης γεννᾶσϑαι πάντα.
8313Φρύγες δὲ τὸν ϑεὸν οἰόμενοι
p. 144
831470
8315“0
8316122
8317cap.!69. 70.
8318" 919 Xyl.
8319χειμῶνος χαϑεύδειν, ϑέρους ἃ ee τοτὲ μὲν κα-
8320τευνασμοῦς, τοτὲ δ᾽ ἀνεγέρσεις βαχχεύοντες αὐτῷ τελοῦσι,
8321Παφλαγόνες δὲ καταδεῖσϑαι καὶ καϑείργνυσϑαι χειμῶ-
8322γος, ἦρος δὲ χινεῖσϑαι χαὶ ἀναλύεσϑαι φάσκουσι.
8323Καὶ δίδωσιν ὁ καιρὸς ὑπόνοιαν, ἐπὶ τῶν καρπῶν τῇ
8324)
8325᾽
83267
8327\
8328[4
8329aA
8330Q
8331λό
8332ἀποχρύψει γενέσϑαι τὸν σχυϑρωπασμόν, οὺς οἱ παλαιοὶ
8333ϑεοὺς μὲν οὐκ ἐνόμιζον, ἀλλὰ δῶρα ϑεῶν ἀναγκαῖα καὶ
8334μεγάλα πρὸς τὸ μὴ ζῆν ἀγρίως καὶ ϑηριωδῶς"
8335" καϑ'
8336ἣν δὴ ὥραν τοὺς μὲν ἀπὸ δένδρων ἑώρων ἀφανιζομένους
8337παντάπασιν χαὶ ἀπολείποντας, τοὺς δὲ χαὶ αὐτοὶ κατα-
8338σπείραντες ἔτι γλίσχρως καὶ ἀπόρως,
8339διαμώμενοι ταῖς
8340χερσὶ τὴν γὴν καὶ περιστέλλοντες αὖϑις, ἐπ᾽ ἀδήλῳ τῷ
8341πάλιν ἐχτελεῖσϑαι χαὶ συντέλειαν ἕξειν ἀποϑέμενοι, πολλὰ
8342Ὡς: ἀνεργέσεις καϑεύδοντες αὐτῷ G.
83434. ἀνύεοθαι G.
8344ὅ. χαι-
8345ρὸς] ϑεὸς Pet.
83466. γενέσϑαι] so AEFH Pet., γεννάσϑαι Steph.
83479. δὴ} δὲ Hss. || ano τῶν δένδρων Reiske.
834810. ἀπολείποντες
8349σα. !
835011. γλίσχρους und ἀπόρους Baxter.
835112. καὶ hinter γήν fehlt
8352τοὺς] οἷς Hss. | ovs δὲ καὶ αὐτοὶ κατέσπειρων Squire.
8353in 6. || περιστέλλοντες] σπέρματα Squire. || τῷ] τοῦ Markl.
8354Winter schlafe und im Sommer wache; in jener Jahreszeit
8355feiern sie mit Bakchosjubel sein Einschlafen, in dieser sein
8356Wiedererwachen.
8357Die Paphlagoner sagen, dafs der Gott im
8358Winter gebunden und festgehalten sei, im Sommer aber sich
8359rege und befreit werde.
8360Auch die Zeit lälst er jene düstre Feier beziehe
8361sich auf die Verbergung des Saamens der Feldfrüchte, welche
8362die Alten nicht selbst für Götter hielten, sondern für unent-
8363behrliche Gaben der Götter, und von grolsem Gewicht für die
8364Veredlung des wilden und thiergleichen Lebens.
8365Dieselbe
8366Jahreszeit ist es nämlich, in welcher man die Früchte von den
8367Bäumen gänzlich verschwinden und mangeln sah, wo man sie
8368selbst noch ärmlich und gering einsäte, die Erde mit den Hän-
8369den aufscharrend und wieder darüberwerfend, wo man auf's
8370ungewisse hin, zu künftiger Vollendung und Ernte den Saa-
837112
p. 145
8372cap.’ 70.
8373379 Xyl.
8374123
8375ϑάπτουσιν ὅμοια χαὶ πενϑοῦσιν ἔπραττον.
8376εἶτα ὥσπερ᾽ν
8377ἡμεῖς τὸν ὠνούμενον βιβλία Πλάτωνος ὠνεϊσϑαί φαμὲν!
83784 Πλάτωνα, καὶ Μένανδρον ὑποχρίνεσϑαι τὸν τὰ Μενάν-
8379δρου ποιήματα ὑποτιϑέμεγνον, οὕτως ἐχεῖνοι τοῖς τῶν ϑεῶν᾽
8380ὀνόμασι τὰ τῶν ϑεῶν δῶρα καὶ ποιήματα χαλεῖν οὐχ,
83816 ἐφείδοντο; τιμῶντες ὑπὸ yoslag καὶ σεμνύνοντες᾽"
8382Οἱ δὲ
8383ὕστερον ἀπαιδεύτως δεχόμενοι χαὶ ἀμαϑῶς ἀναστρέφον-
8384τες ἐπὶ τοὺς ϑεοὺς τὰ πάϑη τῶν καρπῶν, καὶ τὰς πα-ὶ
83859 ρουσίας “τῶν ἀναγχαίων χαὶ ἀποχρύψεις ϑεῶν γενέσϑις᾽Ὁ
8386χαὶ φϑορὰς οὐ προσαγορξύοντες μόνον ἀλλὰ καὶ νομί- ὃ
8387|
8388Covreg, ἀτόπων καὶ παρανόμων καὶ τεταραγμένων δοξῶν'
838912 αὑτοὺς ἐνέπλησαν, καίτοι τοῦ παραλόγου τὴν ἀτοπίαν ἐν
8390ὀφϑαλμοῖς ἔχοντες. ὁ μὲν οὖν Ξενοφάνης ὁ Κολοφώνιος
83918, ὑποχρίνεσϑαι τὸν] so Bas., τὸν ὑποκρίνεσϑαν Hss.
83924. δια-
8393τιϑέμενον Wytt.
83947. στρέφοντες G.
839513. ὃ μὲν οὖν] so
8396Wyit., οὐ μόνον Hss. || οὐ μόνον Ξεν. ὃ Κολοφ. ηξίου τοὺς Ally.
8397und pag. 124 z.2 ἀλλ᾽ ὅτι Karsten in Xenophanis reliqu.
8398Brüssel
83991830.
84008°. p. 86.
8401men niederlegend, vieles wie beim Begräbnils und bei der
8402Trauer ausführte.
8403So wie wir nun ferner von einem der Pla-
8404tons Schriften kauft sagen, er kaufe den Platon, und von ei-
8405nem andern, der die Stücke des Menandros darstellt, er führe
8406den Menandros auf, so trugen auch jene Alten kein Bedenken,
8407mit dem Namen der Götter die Gaben und Werke der Götter
8408zu belegen, die sie des Nutzens wegen ehrten und feierten.
8409Die Späteren falsten die Sache ungeschiekt auf, sie übertru-
8410gen verkehrier Weise die Zustände der Feldfrüchte auf die
8411Götter, das Hervorkommen und Verschwinden der nothwen-
8412digen Leibesnahrung nannten sie nicht nur das Entstehn und
8413Vergehn der Götter, sondern sie glaubten auch daran, und
8414erfüllten sich mit unziemlichen gottlosen und verworrenen Lehr-
8415meinungen, obgleich das unstatthafte jener Trugschlüsse vor
8416Augen lag. Xenophanes von Kolophon ermahnte daher die
p. 146
841771
8418124
8419cap. 70. 71.
8420379 Xyl.
8421ἠξίωσε τοὺς Αἰγυπτίους, εἰ ϑεοὺς νομίζουσι, un ϑρηνεῖν,
8422εἰ δὲ ϑρηνοῦσι, ϑεοὺς μὴ νομίζειν"
8423ἄλλως δὲ γελοῖον
8424ἅμα ϑρηνοῦντας εὔχεσϑαι τοὺς καρποὺς πάλιν ἀναφαί-
8425γειν χαὶ τελειοῦν ἑαυτούς, ὅπως πάλιν ἀναλίσχωνται Kal
8426ϑροηνῶνται.
8427|
8428|
8429To δ᾽ οὐκ ἔστι τοιοῦτον, ἀλλὰ ϑρηνοῦσι μὲν τοὺς
8430καρπούς, εὔχονται δὲ τοῖς αἰτίοις καὶ δοτῆρσι ϑεοῖς, ETE-
8431οους πάλιν νέους ποιεῖν χαὶ ἀναφύειν ἀντὶ τῶν ἀπολλυ-
8432μένων.
8433ὅϑεν ἀριστα λέγεται παρὰ τοῖς φιλοσόφοις τὸ
8434τοὺς μὴ μανϑάνοντας ὀρϑῶς ἀχούειν ὀνομάτων χαχῶς
8435χρῆσϑαι καὶ τοῖς πράγμασιν" ὥσπερ Βλλήνων οἱ τὰ χαλκᾶ
8436‚zei τὰ γραπτὰ χαὶ λίϑινα μὴ μαϑόντες μηδ᾽ ἐϑισϑέντες
8437ἀγάλματα καὶ τιμὰς ϑεῶν ἀλλὰ ϑεοὺς καλεῖν, εἶτα τολ-
8438‚ uwvreg λέγειν ὅτι τὴν ϑηνᾶν «““αχάρης ἐξέδυσε, τὸν δ᾽
843971
84402.
8441-
84421. ηξίωσε) so Wytt., 7 ἑξῆς οἵ Hss, ὃς ἀξιοῖ Salm., ὑπομνήσοι
8443Baxt.
8444|| τοὺς] τὰς G. | εἰ] εἰς 6.
84452. ἄλλως δὲ] so WVytt.,
8446ἀλλ᾽ ὅτι Hss.
84473. τοῖς καρποῖς Bentl.
84484. ἑαυτοῖς Vulg., ver-
8449bessert von Baxt. Squire.
845018; τιμὰς] eixovac Mez. nach Amyot.
8451Aegypter, sie möchten die, so sie für Götter hielten, nicht be-
8452weinen, oder die sie beweinten, nicht für Götter halten; über-
8453dies sei es lächerlich, in einem Klagegesang zu flehen, dafs
8454die Feldfrüchte wieder hervorkommen und sich selbst vollen-
8455den möchten, damit sie wieder verzehrt und beweint würden.
8456So verhält sich aber die Sache nicht, sondern sie bewei-
8457nen die Feldfrüchte, und flehen zu den Göttern als den Ur-
8458hebern und Gebern, statt der dahingeschwundenen andre neue
8459Früchte zu schaffen und wieder aufspriefsen zu lassen: wes-
8460halb sehr richtig von den Gelehrten behauptet wird, wer die
8461Worte nicht genau verstehn lerne, der werde auch bei den
8462Sachen übel zurecht kommen.
8463So geht’s denen unter den
8464Hellenen, die nicht gelernt noch sich gewöhnt haben, die Bild-
8465werke aus Erz und Stein und die Gemälde nur für Darstel-
8466lungen zu Ehren der Götter anzusehn, sondern sie selbst Götter
8467nennen, und dann dreist sagen, Lachares habe die Athena ent-
846812
p. 147
8469cap. 71.
8470379 Xyl.
8471125
8472Ἀπόλλωνα χρυσοῦς βοστρύχους ἔχοντα Διονύσιος ἀπέκχει-
8473ἵν»
8474ρεν, ὁ δὲ Ζεὺς ὁ Καπετώλιος περὶ τὸν ἐμφύλιον πόλεμον
84758 ἐνεπρήόσϑη καὶ διεφϑάρη, λανϑάνουσιν ἐφελχόμενοι χαὶ
8476παραδεχόμενοι δόξας πονηρὰς ἑπομένας τοῖς ὀνόμασιν.
8477Τοῦτο δ᾽ οὐχ ἥχιστα πεπόνϑασιν Αἰγύπτιοι περὶ τὰ
8478’
8479-
84807
8481“
8482\
8483\
8484"7
8485Υ͂
8486͵΄
84876 τιμώμενα τῶν ζώων. “λληνὲς μὲν γὰρ ὃν γὲ τοῦυτοις λέ-
8488γουσιν ὀρϑῶς καὶ νομίζουσιν, ἱερὸν ᾿φροδίτης ζῶον &i-
8489ναι τὴν περιστεράν, χαὶ τὸν δράχοντα τῆς ᾿ϑηνᾶς, καὶ
8490\
8491’
8492=)
8493[4
8494\
8495\
8496΄
8497ων
8498)
8499,ὕ
85009 τὸν χόραχα τοῦ “΄πόλλωνος, καὶ τὸν χύνα τῆς Aorsuudog,
8501ὡς Μὐριπίδης
8502i
8503Exat
8504y/
85052
8506/
85077
8508„
8509Σ
8510|
8511ns ἄγαλμα φωσφόρου χύων ἔσῃ
8512| 12 Αἰγυπτίων δὲ οἱ πολλοὶ ϑεραπεύοντες αὐτὰ τὰ ζῶα καὶ
8513περιέποντες ὡς ϑεούς, οὐ γέλωτος μόνον οὐδὲ χλευασμοῦ
8514χαταπεπλήχασι τὰς ἱερουργίας, ἀλλὰ τοῦτο τῆς ἀβελτη-
851515 ρίας ἐλάχιστόν ἐστι κακόν" δόξα δ᾽ ἐμφύεται δεινή, τοὺς
85162. τὸν πρῶτον ἐμφύλιον Reiske.
85173. λανϑάνουσι»]
8518so Baxt.
8519Bent. Markl., μανϑανουσιῦ οὖν Hss, λανθάνουσιν ἑαυτοὺς Reiske,
8520λανϑάνουσιν ὅμοῦ VVytt.
852111. ἔσῃ] ἔσει VVagner Eurip.. {rg.
8522p. 462, ἐσσίν Hss, verbessert von Ayl.
8523kleidet, Dionysios die goldnen Locken des Apollon abgescho-
8524ren, der Kapitolinische Zeus sei im Bürgerkriege verbrannt und
8525zerstört.
8526Sie bemerken nicht, wie sie im Gefolge dieser Na-
8527men verderbliche Lehrmeinungen herbeiziehn und annehmen.
8528Nicht besser geht es den Aegyptern mit den heiligen Thie-
8529ren, worüber hinwieder die Hellenen richtige Ansichten ha-
8530ben, indem sie sagen, die Taube sei der Aphrodite geweiht,
8531der Drache der Athena, der Rabe dem Apollon, der Hund
8532der Artemis, wie es bei Euripides heilst:
8533Du wirst der lichten Hekate Weihebild, ein Hund.
8534Die meisten Aegypter hingegen verehren und behandeln die
8535T'hiere selbst als wenn es Götter wären, wodurch sie nicht
8536nur die heiligen Gebräuche zum Gelächter und Gespött ma-
8537chen (das wäre das geringste Uebel dieser Thorheit), sondern
8538es setzt sich dadurch eine verkehrte Glaubenslehre fest, wel-
p. 148
853972
8540126
8541cap. 71. 72.
8542379 Xyl.
8543Iudv ἀσϑενεῖς χαὶ ἀκάκους εἰς ἄκρατον ὑπερείπουσα τὴν
8544δεισιδαιμονίαν, τοῖς δὲ δριμυτέροις καὶ ϑρασυτέροις δὶς
8545ἀϑέους ἐμπίπτουσα χαὶ ϑηριώδεις λογισμούς. ἡ καὶ περὶ
8546τούτων τὰ εἰχότα διελϑεῖν οὐχ ἀνάρμοστόν ἐστι.
8547Τὸ μὲν γὰρ εἰς ταῦτα τὰ ζῶα τοὺς ϑεοὺς τὸν Tv-
8548φῶνω δείσαντας μεταβαλεῖν, οἷον ἀποχρύπτοντας ἑαυτοὺς
8549᾿σώμασιν ἴβεων χαὶ κυνῶν καὶ ἱεράχων, πᾶσαν ὑπερπέ-
8550mare τερατείαν καὶ μυϑολογίαν"
8551κχαὶ τὸ ταῖς ψυχαῖς
8552τῶν ϑανόντων ὅσαι διαμένουσιν, εἰς ταῦτα μόνα γίνε-
8553rl
85544 2
8555σϑαι τὴν παλιγγενεσίαν, ὁμοίως ἄπιστον.
8556τῶν δὲ βου-
8557'λομένων πολιτικήν τινα λέγειν αἰτίαν, οἱ μὲν ᾿Οσιριν ἐν
8558τῇ μεγάλῃ στρατιᾷ φασιν εἰς μέρη πολλὰ διανείμαντῳ
8559τὴν δύναμιν (λόχους καὶ τάξεις ᾿Βλληνιχῶς καλοῦσιν), ἐπί-
85601. ὑπερείπουσα])
8561so Reiske, ὑπερείδουσαν F, ὑπερείδουσω GH,
8562ἐπερείδουσα Baxter.
85632. 3. τοὺς δὲ δριμυτέρους καὶ ϑρασυτέ-
8564ρους εἰς ἀϑέους ἐρέπτουσα Salm.
8565ὦ. ϑρασυτέροις ἀϑέους &-
8566τίχτουσα Fähse.
856783. ἐχπέπτουσα Reiske. || 7 vor Xyl.
85686. δή-
8569σαντας FH.
85707. ὑπὲρ παικετερατίαν ἃ. || ὑπερβέβηκε Squire.
85719. μόνα fehlt ın FG.
857213. “Ελληνικὰς Vulg., verbessert von Xyl.
8573Baxter, Salm., “Ἕλληνες Witt.
8574che die Schwachen und Einfältigen zum ärgsten Aberglauben
8575verleitet, bei den Stärkeren und Verwegenern jedoch in gott-
8576lose und bösartige Gedanken ausartet.
8577Auch hierüber etwas
8578schickliches vorzubringen ist nicht unpassend.
8579Dafs die Götter aus Furcht vor dem Typhon sieh in jene
8580Thiere verwandelt, und sich gleichsam in die Leiber des Jbis
8581des Hundes und Sperbers versteckt hätten, das übertrifft an
8582Albernheit alle ähnlichen Wunder und Fabelgeschichten. Eben
8583so unglaublich ist es, dafs alle abgeschiedenen Seelen, welche
8584fortdauern, nur in diese Thiere wiedergeboren werden.
8585Man
8586führt auch mehrere staatlichen Ursachen an.
8587Nach einigen
8588theilte Osiris seine grofse Heeresmacht in viele Theile (Rotten
8589und Haufen sagen die Hellenen), und gab jedem ein thierför-
8590miges Feldzeichen, das dann dem ganzen Geschlechte der zu-
859112
p. 149
8592cap. 72.
8593"380 Xyl.
8594127
8595σῆμα δοῦναι ζωόμορφο πᾶσιν, ὧν ἕχαστον τῷ γένει τῶν
8596συννεμηϑέντων ἱερὸν γενέσϑαι χαὶ τίμιον,
8597"ol δὲ τοὺς
85983 ὕστερον βασιλεῖς ἐχπλήξεως ἕνεχα τῶν πολεμίων ἐν ταῖς b
8599μάχαις ἐπιφαίνεσθαι ϑηρίων γρυσᾶς προτομὰς χαὶ ἀρ-
8600yvgas περιτιϑιεμένους.
8601ἄλλοι
8602δὲ τῶν δεινῶν τινα χαὶ
86036 πανούργων βασιλέων Ve τοὺς Αἰγυπτίους χαταμα-
8604ϑόντα τῇ μὲν φύσει κούιρουξ; χαὶ πρὸς μεταβολὴν καὶ
8605νεωτερισμὸν ὀξυρρόπους ὄντας, ἄμαχον δὲ καὶ δυσχάϑε;-
86069 τὸν ὑπὸ πλήϑους δύναμιν ἐν τῷ συμφρονεῖν καὶ χοινο-
8607πραγεῖν ἔχοντας, ἀίδιον αὐτοῖς ὀγεαταῦνεδίρον; δείξοντα
8608GBR
86090 διαφορᾶς ἀπαύστου πρόφασιν" τῶν γὰρ
8610| 12 ϑηρίων ἃ προσέταξεν ἄλλοις ἄλλα τιμᾶν χαὶ σέβεσϑαι,
8611δυσμενώς καὶ πολεμιχῶς ἀλλήλοις προσφερομένων,
8612χαὶ
86131. χαὶ vor ζωόμορφαω Hss, von Markl. und Reiske getilgt.
8614|| ἕχκα-
8615στον τῷ] so Salm., ἑκάστῳ Hss.
86161. 2. ἑκάστῳ γένει τὸ συννε-
8617μηϑὲν Reiske, ἕκαστον τῷ γένει τῷ συννεμηϑέντι WVyit.
8618ὅ. δὲ
8619τῶνδε τῶν Vulg., verbessert von Mez. u. Reiske.
86209, σωφρονεῖν
8621Hss, verbessert von Markl.
862210. ἐγκατασπεῖραι] so Mez. Reiske,
8623ἐν κατασπορῷ Hss.
8624sammengehörigen Abtheilungen
8625heilig und ehrwürdig blieb.
8626|
8627Nach anderen erschienen die späteren Könige, um die Feinde
8628zu schrecken, in den Schlachten mit goldnen und silbernen
8629Thierhelmen.
8630Noch andre erzählen, einer von den verschlage-
8631nen und listigen Königen habe wohl gemerkt, wie die Aegyp-
8632ter von Natur leichtsinnig und zu Neuerungen und Umwälzun-
8633gen sehr geneigt, durch ihre grolse Menge eine unüberwind-
8634liche und schwer zu bändigende Macht besäfsen, wenn
8635sie
8636übereinstimmten und zusammenwirkten, drum habe er ihnen
8637durch Verbreitung des Aberglaubens einen beständigen Grund
8638zu unaufhörlicher Zwietracht eingepflanzt. Er befahl ihnen, ver-
8639schiedene Thiere zu ehren und zu feiern, die bös und feind-
8640lich sich gegen einander betragen, und ihrer Natur nach eins
8641das andre zur Nahrung suchen.
8642Da nun jede Stadt die ihr
p. 150
864373
864472
8645128
8646cap. 72. 73.
8647380 Xyl.
8648τροφὴν ἑτέραν ἑτέρων προσίεσϑαι πεφυχότων, ἀμύνοντες
8649ἀξὶ τοῖς οἰκείοις ἕκαστοι, καὶ χαλεπῶς ἀδικουμένων φέρον-
8650τὲς, ἐλάνϑανον ταῖς τῶν ϑηρίων ἔχϑραις συνελκόμενοι
8651καὶ συνεχπολεμούμενοι πρὸς ἀλλήλους. μόνοι γὰρ ἔτι νῦν
8652“Πἰγυπτίων “Ζυχοπολῖται πρόβατον ἐσϑίουσιν,
8653ἐπεὶ καὶ
8654ı Avzog, ὃν ϑεὸν νομίζουσιν" οἱ δὲ ᾿᾿Οξυρυγχῖται καϑ' ἡμᾶς,
8655|
8656m
8657m
8658\
86595
8660τ
86615
8662\
8663u
8664΄,
8665τῶν Κυνοπολιτῶν τὸν ὀξύρυγχον ἰχϑυν ἐσϑιόντων, χύνας
8666συλλαβόντες καὶ ϑύσαντες ὡς ἱερεῖον κατέφαγον"
8667ἐκ δὲ
8668τούτου καταστάντες
8669εἰς πόλεμον ἀλλήλους τὸ διέϑηχαν
8670κακῶς,
8671χαὶ ὕστερον ὑπὸ “Ῥωμαίων χολαζόμενον διετέ-
8672ὅϑησαν.
8673Πολλῶν δὲ λεγόντων εἰς ταῦτα τὰ ζῶα τὴν τοῦ Τυ-
8674φῶνος αὐτοῦ διάρασϑαι ψυχήν, αἰνίττεσϑαι δόξειεν ἂν
86751. ἑτέραν ἑτέρους προσίεσϑοι πεφυκότας Hss, verbessert von Salm.
8676Bentl.,
8677ἑτέραν ἑτέρου
8678πρ. πεφυκότος Reiske,
8679ἑτέρων ἕτερα πρ.
8680πεφυκότων Wytt. || ἀμύνοντας Hss, verbessert von Xyl.
86812. adı-
8682κούμενοι Hss, verbessert von Markl.
86833. συνελκόμενον] συμπλε--
8684κόμενον oder συνεφελκόμενοι Wytt.
86854. συνεκπολεμούμενοι] συμ--
8686πολεμούμενον Pet.
86875. «“Τυκοπολῖται] νικοπολῖται G.
86884710. διελύ-
8689ϑησαν Reiske.
869012. τοῦ vor Τυφῶνος fehlt in FH.
869113. dinonosau
8692„distributam esse‘“ VWVytt.
8693eigenthümlichen Thiere schützte und die Verletzung derselben
8694übel nahm, so wurden die Menschen unvermerkt in die Feind-
8695schaften der Thiere mit hineingezogen und befehdeten einan-
8696der.
8697Von allen Aegyptern essen noch jetzt die Lykopoliten
8698allein das Schaaf, weil der Wolf, den sie für einen Gott hal-
8699ten, dasselbe thut.
8700Jn unsern Tagen ist der Fall vorgekom-
8701men, dafs die Oxyrynchiten, weil die Kynopoliten den Fisch
8702Oxyrynchos alsen, mehrere Hunde fingen, schlachteten und
8703als Opfermahl verzehrten; darüber entstand ein Krieg, worin
8704sie sich gegenseitig übel zurichteten, bis sie nachher von den
8705Römern gestraft und auseinandergebracht wurden.
8706Wenn die Seele des Typhon selbst, wie viele angeben, in
8707diese Thiere vertheilt wurde, so möchte die Fabel anzudeuten
p. 151
8708[18
8709fs
871042
8711cap. 73.
8712380 Xyl.
8713129
8714ὁ μῦϑος, ὅτι πᾶσα φύσις ἄλογος καὶ ϑηριώδης τῆς τοῦ
8715᾿ χαχοῦ δαίμονος γέγονε μοίρας, κἀκεῖνον ἐχμειλισσόμενοι
8716χαὶ παρηγοροῦντες περιέπουσι ταῦτα χαὺ ϑεραπείουσιν"
8717ἂν δὲ πολὺς ἐμπίπτῃ καὶ χαλεπὸς αὐχμός, ἐπάγων ὑπερ-
8718’ὔ’
8719’\
8720#
87219
8722ὔ
8723’\
8724\
8725„/
8726βαλλόντως ἡ νόσους ὀλεϑρίους ἡ συμφορας ἄλλας παρα-
8727λόγους καὶ ἀλλοκότους, ἔνια τῶν τιμωμένων οἱ ἱερεῖς
8728ἀπάγοντες ὑπὸ σχότους μετὰ σιωπῆς χαὶ ἡσυχίας, ἀπει-
8729λοῦσι καὶ δεδίττονται τοπρῶτον, ἂν δ᾽ ἐπιμείνῃ, καϑιε-
8730ροῦσι καὶ σφάττουσιν, ὡς δή τινα χολασμὸν ὄντα τοῦ
8731δαίμονος τοῦτον, ἢ χαϑαρμὸν ἄλλως μέγαν ἐπὶ μεγίστοις"
8732χαὶ γὰρ ἐν Εἰλειϑυίας πόλει ζῶντας ἀνθρώπους κατε-
8733πίμπρασαν, ὡς Μανεϑὼς ἱστόρηκε, Τυφωνίους χαλοῦν-
8734τὲς, καὶ τὴν τέφραν αὐτῶν λικμῶντες ἠφάνιζον καὶ διέ-
8735σπειρον.
8736ἀλλὰ τοῦτο μὲν ἐδρᾶτο φανερῶς καὶ καϑ' ἕνα
87374. τῆς fehlt in FH.
87382. κακοδαίμονος F.
87398. χαϑιερεύουσι
8740Reiske.
874111. EilsıYvlas] ἰδυϑίας F, Ἰδιϑύίας Vulg., Εἰληϑυίας
8742Marsham, Wessel. Semler.
874312. Τυφωνείους Squire.
874413. λι-
8745zuoüvreg F.
8746scheinen,
8747dafs jede unvernünftige und thierische Natur ein
8748Theil des bösen Geistes ist; um diesen zu begütigen und zu
8749versöhnen, dienen sie jenen Thieren mit Verehrung.
8750Erhebt
8751sich aber ein hefüiger und beschwerlicher Glutwind, der ver-
8752derbliche Krankheiten oder andre ungewöhnliche und aulser-
8753ordentliche Landplagen im Uebermaalse herbeibringt, so führen
8754die Priester eins und das andere von den heiligen Thieren bei
8755Nachtzeit still und heimlich davon, und schrecken es anfangs
8756durch Drohungen, hält aber die Landplage an, so weihen und
8757schlachten sie es, gleichsam als Strafe für den bösen Geist,
8758oder auch sonst als eine grofse Sühne für ein sehr grolses
8759Uebel.
8760Jn der Stadt der Eileithyia hat man sogar, wie Mane-
8761{ho erzählt, lebende Menschen verbrannt, die man Typhoni-
8762sche nannte, und ihre Asche mit Wurfschaufeln in alle Winde
8763gestreut.
8764Dies geschah indessen öffentlich und zu einer be-
87659
p. 152
876674
876774
8768190
8769cap. 73. 14.
8770380 Xyl.
8771χαιρὸν ἐν ταῖς χυνάσιν ἡμέραις, ai δὲ τῶν τιμωμένων
8772ξώων καϑιερεύσεις, ἀπόρρητοι καὶ χρόνοις ἀτάκτοις πρὸς
8773τὰ συμπίπτοντα γινόμεναι,
8774τοὺς πολλοὺς λανϑανουσι,
8775πλὴν ὅταν ταφὰς ἔχωσι, καὶ τῶν ἄλλων ἀναδειχνύντες
8776ἔνια πάντων παρόντων συνεμβάλωσιν, οἰόμενοι τοῦ Tv-
8777-
8778’
8779=
8780\
8781‚
8782LED
8783€
8784Μὴν
8785φῶνος ἀντιλυπεῖν καὶ κολούειν τὸ ἡδόμξνον.
8786ὁ γαρ Anıs
8787δοκεῖ μετ᾽ ὀλίγων ἄλλων ἱερὸς εἶναι τοῦ ᾿Οσίριδος" ἐχείνῳ du
8788δὲ τὰ πλεῖστα προσνέμουσι.
8789χἂν ἀληϑὴς ὁ λόγος οὗτος,
8790σημαίνειν ἡγοῦμαι τὸ ζητούμενον ἐπὶ τῶν ὁμολογουμέ-
8791νων καὶ χοινὰς ἐχόντων τὰς τιμάς" οἷόν ἔστιν ἴθις καὶ
8792ἱέραξ καὶ κυνοχέφαλος.
8793αὐτὸς ὁ ἶάπις .... οὕτω δὴ γὰρ
8794\
8795,
8796/
8797-
8798τὸν ἐν Mävöntı τράγον καλοῦσι.
8799“είπεται δὲ δὴ τὸ χρειῶδες καὶ τὸ συμβολικόν, ὧν
8800᾽
8801,ὕ
8802\
88033,503
8804m
8805,
8806:
8807:
8808“
8809&
881062
8811ἔνια ϑατέρου, πολλὰ δ᾽ ἀμφοῖν μετέσχηκε.
8812βοῦν μὲν ουν
88134. ὅταν "Anıdos ταφὰς Xyl. Baxt.
88149. σημαίνειν) αὐ μένειν
8815Markl. Squire. || ζητούμενον ποιούμενον Squire. | ἐπὶ] ὑπὸ H.
8816€
881711. nach Esche ist hinter "Ars zu ergänzen ὃ Πὰν oder ὁ
8818M&vöns oder ὃ Θμοῦις, nach Semler Kaltwasser u. Schwenck καὶ
8819ὃ M&vörs. || οὕτω δὴ] οὗτος δὴ καὶ F.
8820stimmten Zeit in den Hundstagen; aber die geheimen Opferun-
8821gen der heiligen Thiere,
8822die zu unbestimmten Zeiten nach
8823den Umständen vorgenommen werden, bleiben der Menge ver-
8824borgen, aulser wenn sie Begräbnisse erhalten, wo man einige
8825andre bezeichnet, und in Aller Gegenwart mit in die Grube
8826wirft.
8827Sie glauben dadurch dem Typhon wieder weh zu thun
8828und seine Freude zu verringern.
8829Der Apis nebst wenigen
8830andern gilt für ein dem Osiris geheiligtes Thier, dem Typhon
8831aber theilt man die meisten zu. Jst nun jene Erzählung wahr,
8832so bezeichnet sie, glaub’ ich, das was in Frage steht über die
8833anerkannten und gemeinsame Ehre geniefsenden Thiere: dahin
8834gehören der Jbis Sperber und Hundsaffe, der Apis selbst [und
8835der Thmuis], wie man den Bock in der Stadt Mendes nennt.
8836Es ist noch übrig, von dem nützlichen und sinnbildlichen
8837zu sprechen; eins von beiden ist mehreren, beides aber vielen
88384«"
883912
p. 153
8840cap. 74.
8841"381 Xyl.
8842131
8843\
88447
8845\
8846ΟῚ
8847γι
8848m
88497
8850,
8851e
8852\
8853χαὶ πρόβατον καὶ ἰχνεύμονα δῆλον ὁτι χρείας ἕνεχα καὶ
8854ὠφελείας ἐτίμησαν, ὡς Anuvıoı χορύδους, τὰ τῶν ἀττε-
8855λάβων εὑρίσκοντας ὠὰ χαὶ κόπτοντας, Θεσσαλοὶ δὲ πε-
8856λαργούς, ὅτι πολλοὺς ὄφεις τῆς γῆς ἀναδιδούσης ἐπιφα-
8857j
88587
8859er
8860\
8861\
8862,
88635
88647
8865γέντες ἐξώλεσαν ἅπαντας,
8866διὸ καὶ νόμον ἔϑεντο φεύγειν
88676 ὅστις ἂν ἀποχτείνῃ πελαργόν,
8868---
8869ἀσπίδα δὲ χαὶ γαλῆν
887012
8871m
8872„7
8873χαὶ χάνϑαρον, εἰκόνας τινὰς ἐν αὐτοῖς ἀμαυράς, " @0-\
8874neo ἐν σταγόσιν ἡλίου, τῆς τῶν ϑεῶν δυνάμεως χατι-.
8875IRA ἘΣ ΑΞ ΕΝ
8876Ὑ
8877vn
8878an
8879y/
8880\
8881--
8882ΠΡΌ
8883δόντες.
8884τὴν μὲν γὰρ γαλῆν ἔτι πολλοὶ νομίζουσι Kat}
8885λέγουσι κατὰ τὸ οὖς ὀχξβυομένην, τῷ δὲ στόματι τίχτου-
8886σαν, εἴχασμα τῆς τοῦ λόγου γενέσεως εἶναι, τὸ δὲ χανϑά-
8887ρων γένος οὐκ ἔχειν ϑήλειαν, ἄρρενας δὲ πάντας ἀφιέναι
8888τὸν γόνον εἰς τὴν σφαιροποιουμένην ὕλην, ἣν χυλινδοῦ-
8889σιν ἀντιβάδην ὠϑοῦντες, ὥσπερ δοχεῖ τὸν οὐρανὸν ὃ
88902. »ogudovs] κολοιούς Schneider zu Aelian. de nat. an. III, 12. ||
8891ἀτταλάβων FGH.
88927. ἐν αὐτοῖς] so am Rande von E, ἐν ἑαυ-
8893τοῖς Vulg.
889412. ἔχει F.
889513. γόνον] λόγον G.
8896Thieren gemein.
8897Das Rind das Schaaf der Jchneumon wur-
8898den offenbar wegen des Nutzens und der Brauchbarkeit ver-
8899ehrt — wie bei den Lemniern die Haubenlerchen, welche die
8900Heuschreckeneier aufsuchen und zerhacken; bei den Thessa-
8901liern die Störche, weil einmal, als die Erde viele giftige Schlan-
8902gen erzeugte, die Störche erschienen und sie alle vertilgten,
8903deshalb wird nach thessalischem Gesetze jeder der einen Storch
8904tödtet, mit Verbannung bestraft — die Schlange das Wiesel
8905und der Käfer aber, weil man in ihnen gewisse undeutliche
8906Bilder der göttlichen Macht, wie die Sonnenbilder in den Re-
8907gentropfen wahrzunehmen glaubte.
8908Vom Wiesel meinen und
8909sagen noch jetzt viele, dafs es durch das Ohr empfange und
8910durch den Mund gebäre, mithin sei es ein Abbild der Ent-
8911stehung der Rede.
8912Jm Geschlecht der Käfer soll es keine
8913Weibchen geben, sondern lauter Männchen, die ihre Brut in
8914eine kugelförmige Masse legen, welche sie rückwärts stolsend
8915herumdrehn; so wie die Sonne den Himmel in entgegenge-
8916g *
8917b
p. 154
8918|
8919I
8920132
8921cap. 74. 75.
8922381 Xyl.
8923ἥλιος ἐς τοὐναντίον περιστρέφειν, αὐτὸς ano δυσμῶν ἐπὶ
8924τὰς ἀνατολὰς φερόμενος.
8925ἀσπίδα δὲ ὡς ἀγήρω χαὶ χρω-
8926μένην χινήσεσιν ἀνοργάνοις μετ᾽ εὐπετείας καὶ ὑγρότητος
8927ἄστρῳ προσείχασαν.
8928Οὐ μὴν οὐδὲ ὁ χροχόδειλος αἰτίας πιϑανῆς ἀμοιροῦ-
8929σαν ἔσχηχε τιμήν, ἀλλὰ μίμημα ϑεοῦ λέγεται γεγονέ-
8930γαι, μόνος μὲν ἄγλωσσος ὧν (φωνῆς γὰρ ὁ ϑεῖος λόγος
8931ἀπροσδεής ἐστι, χαὶ,, δι’ ἀψόφου βαίνων κελεύϑου κατὰ
8932δίχην τὲ ϑνητὰ aysı“), μόνου δέ φασιν ἐν ὑγρῷ διαιτω-
8933μένου τὰς ὄψεις ὑμένα λεῖον καὶ διαφανῆ παραχαλύπτειν
8934ἐκ τοῦ μετώπου κατερχόμενον, ὥστε βλέπειν μὴ βλεπό-
8935usvov, ὃ τῷ πρώτῳ ϑεῷ συμβέβηκεν. ὅπου δ᾽ ἂν ἡ ϑή-
89362. φερόμενος fehlt in G.
89374. hinter ἄστρῳ Hss ἢ, von Xyl. ge-
8938ulgt.
89396. hinter ἀλλὰ Hss οὐ, von Xyl. getilgt. || ulumue] δμοί--
8940wua Mez.
89418. 9. χελεύϑου καὶ δίκης Ta ϑνητὰ ἀγεν κατὰ Öl-
8942χὴν μόνου Hss, Markland
8943setzt σιγῆς statt
8944δίκης, Reiske κατ᾿
8945Εὐριπίδην statt κατὰ δίκην.
8946Der Vers bei Euripides (Troad. 888
8947oder 894) lautet
8948— πάντα γὰρ δι ἀψόφου
8949βαίνων κελεύϑου κατὰ δίκην τὰ ϑνήτ᾽ ἄγεις.
89509. διαυτωμένου] so FH Pet., διαυτουμένου Steph.
895110. περυκα--
8952λύπτειν Reiske.
895312. ὃ] © Hss.
8954setzter Richtung umzudrehen scheint, indem sie in eigner Be-
8955wegung von Abend gegen Morgen fortrückt.
8956Die Schlange
8957‘welche nicht altern soll, und ohne Glieder leichthingleitend
8958sich bewegt, vergleichen sie dem Sterne.
8959Die Verehrung des Krokodilles entbehrt nicht eines trifti-
8960gen Grundes.
8961Man hält es für ein Abbild der Gottheit, inso-
8962fern es allein unter allen Thieren angeblich keine Zunge hat.
8963Das göttliche Wort bedarf nicht der Stimme.
8964Auf geräusch-
8965losem Pfade einherschreitend leitet es die menschlichen Dinge
8966nach rechtem Maafs.
8967Von allen im Wasser lebenden Thieren
8968bedeckt, wie man sagt, allein das Krokodill seine Augen mit
8969einer dünnen durchsichtigen Haut, welche von der Stirn her-
8970abgeht, so dafs es sieht ohne gesehn zu werden, was auch
p. 155
8971cap. 1.
8972381 Xyl.
8973133
8974λεια τῆς χώρας ἀποτέκῃ, τοῦτο Νείλου πέρας ἐπίσταται
8975τῆς αὐξήσεως γενόμενον"
8976ἐν ὑγρᾷ γὰρ οὐ δυνάμεναι,
89778 πόρρω δὲ φοβούμεναι τίχτειν, οὕτως ἀκριβῶς προαισϑά-
8978γονται τὸ μέλλον, ὥστε τῷ ποταμῷ προσελϑόντι χρῆσϑαι
8979λοχευόμεναι καὶ ϑάλπουσαι, τὰ δ᾽ ὠὰ ξηρὰ καὶ ἄβρεχτα
89806 φυλάσσειν. ἑξήχοντα δὲ τίχτουσιν, καὶ τοσαύταις ἡμέραις
8981ἐχλέπουσι, χαὶ τοσούτους ζῶσιν ἐνιαυτοὺς οἱ μαχρότατον
8982ζῶντες, ὃ τῶν μέτρων πρῶτόν ἐστι τοῖς περὶ τὰ οὐράνια
8983ἀποχτείνουσα μὲν τὰ ϑανατηφόρα τῶν ἑρπετῶν, ἐδίδαξξ
898412 πρώτη κενώματος ἰατριχοῦ χρείαν χατιδόντας οὕτω κλυ-
8985ζομένην καὶ χαϑαιρομένην ὑφ᾽ ἑαυτῆς" οἱ δὲ νομιμώτα-
8986ur
89871. ἐπίστανταν „scil. homines“ Mez. Markl. Reiske.
89882. 3. δυνά-
8989μένου und φοβούμενον Hss, verbessert von Mez. Markl.
89909. λο-
8991᾿ χευόμεναν καὶ ϑαλπ. δὲ τὰ ὠὰ WVytt.
89927. ἐκλείπουσν (corr.
8993ἐχλέπουσι) G, ἐκλέπουσι (corr. ἐκλείπουσι) U.
899412. οὕτω κλυ-
8995ζομένην»] ὑποκλυζομένην Reiske.
8996bei dem höchsten Gotte der Fall ist.
8997An welchen Ort das
8998Weibchen ihre Eier hinlegt, da, weils es, ist die Gränze für
8999das höchste Anwachsen
9000des Nil.
9001Während
9002sie im Nassen
9003nicht können und weiter weg sich fürchten ihre Brut abzu-
9004legen, haben sie eine so scharfe Ahnung der Zukunft, dals
9005sie den steigenden Flufs zum Eierlegen und Ausbrüten benut-
9006zen, die Eier aber trocken und unbengtzt bewahren.
9007Sie le-
9008gen sechszig Eier, eben so viel Tage brüten sie, und eben so
9009viel Jahre leben die am längsten lebenden.
9010Dies ist das erste
9011Maafs für die, welche sich mit den Himmelserscheinungen be-
9012schäftigen. Was nun die aus beiden Ursachen verehrten Thiere
9013betrifft, so ist vom Hunde schon vorhin die Rede gewesen.
9014Der
9015Jbis vertilgt die giftigen Kriechthiere, und zeigte zuerst den
9016Gebrauch einer ärztlichen Ausleerung, indem man sah, dals
9017er so durch Einsprützungen sich selbst reinigte.
9018Die gewis-
9019Nm
90209 πραγματευομένοις.
9021ἀλλὰ μὴν τῶν δι’ ἀμφότερα τιμω- Pi
9022μένων, περὶ μὲν τοῦ χυνὸς εἴρηται πρόσϑεν, ἡ δ᾽ ἴβις τ΄
p. 156
9023134
9024cap. 75. 76.
9025381 Xyl.
9026τοι τῶν ἱερέων χαϑάρσιον ὕδωρ ayvılousvor λαμβανουσιν
9027ὕϑεν ἴβϑις πέπωχκεν"
9028οὐ πίνει γὰρ ἢ νοσῶδες ἢ πεφαρ-
9029μαγμένον, οὐδὲ πρόσεισι" τῇ δὲ τῶν ποδῶν διαβάσει πρὸς
9030ἀλλήλους καὶ τὸ ῥύγχος ἰσόπλευρον ποιεῖ τρίγωνον, ἔτι
9031δὲ ἡ τῶν μελάνων πτερῶν περὶ τὰ λευχὰ ποιχιλία καὶ
9032μῖξις ἐμφαίνει σελήνην ἀμφίχυρτον.
9033Οὐ δεῖ δὲ ϑαυμάζειν,
9034εἰ γλίσχρας ὁμοιότητας οὕτως
9035ἠγάπησαν «Αἰϊγύπτιοι" χαὶ βλληνες ἔν TE γραπτοῖς ἔν TE
9036πλαστοῖς sixaouacı ϑεῶν ἐχρήσαντο πολλοῖς τοιούτοις.
9037᾿οἷον ἐν Κρήτῃ Διὸς ἦν ἄγαλμα μὴ ἔχον ὦτα" τῷ γαρ
9038ἄρχοντι καὶ κυρίῳ πάντων οὐδενὸς ἀκούειν προσήκει" τῷ
9039δὲ τῆς ϑηνᾶς τὸν δράχοντα Φειδίας παρέϑηκε, τῷ δὲ
9040τῆς Agoodirng ἐν Ἤλιδι τὴν χελώνην, ὡς τὰς μὲν παρ-
9041ϑένους φυλαχῆς δεομένας, ταῖς δὲ γαμεταῖς οἰκουρίαν χαὶ
9042σιωπὴν πρέπουσαν.
9043ἡ δὲ τοῦ Ποσειδῶνος τρίαινα σύμ-
90442. πεφραγμένον G.
90453. διαστάσει Böttcher.
90464, τῷ ῥύγχει
9047Markl.
90488. καὶ] εἰ καὶ Squire, Beiske, καὶ γὰρ Mez., καὶ γὰρ
9049καὶ Xyl., ὅπου Baxter, ὅπου καὶ Bentl. Markl.
9050senhaftesten Priester schöpfen ihr reinigendes Weihwasser da
9051wo der Jbis getrunken hat: denn er trinkt nie ein ungesun-
9052des oder vergiftetes Wasser, noch nähert er sich ihm.
9053Durch
9054die ausgespreizte Stellung der Fülse gegen einander und ge-
9055gen den Schnabel bildet er ein gleichseitiges Dreieck; auch
9056zeigt die Abwechslung und Vermischung der schwarzen Fe-
9057dern mit den weilsen die Gestalt einer Mondsichel.
9058Man darf sich nicht wundern, dafs die Aegypter so klein-
9059liche Anspielungen liebten, haben doch auch die Hellenen vie-
9060les der Art bei den Gemälden und Bildsäulen der Götter an-
9061gewendet: so gab es in Krete ein Standbild des Zeus ohne
9062Ohren: denn dem Herrscher und Herrn aller Dinge steht es
9063zu auf Niemand zu hören.
9064Pheidias gab der Bildsäule der
9065Athena den Drachen, der der Aphrodite in Elis die Schildkröte,
9066weil die Jungfrauen der Aufsicht bedürfen, den Frauen aber
9067Häuslichkeit und Schweigen ziemt.
9068Poseidons Dreizack ist das
906912
907015
p. 157
9071cap. 76.
9072"382 Xyl.
9073!
9074135
9075βολόν ἐστι τῆς τρίτης χώρας, ἣν ϑάλαττα κατέχει μετὰ
9076τὸν οὐρανὸν καὶ τὸν ἀέρα τεταγμένη" διὸ καὶ τὴν Au-
90773 φιτρίτην καὶ τοὺς Τρίτωνας οὕτως ὠνόμασαν.
9078οἱ δὲ Πυ-
9079ϑαγόρειοι καὶ ἀριϑμοὺς καὶ σχήματα ϑεῶν ἐχόσμησαν
9080προσηγορίαις" τὸ μὲν γὰρ ἰσόπλευρον τρίγωνον ἐχάλουν
9081ὃ 4“ϑηνᾶν χορυφαγενῆ καὶ τριτογένειαν, ὃτι τρισὶ χαϑέτοις
9082ἀπὸ τῶν τριῶν γωνιῶν ἀγομέναις διαιρεῖται" τὸ δὲ ν
9083Απόλλωνα, Ἐπείϑουσα προφάσει καὶ διπλοτάτοις μονά-
90849 δος" ἔριν δὲ τὴν δυάδα καὶ τόλμαν" δίχην δὲ τὴν τριάδα,
9085τοῦ γὰρ ἀδικεῖν καὶ ἀδικεῖσθαι κατ᾽ ἔλλειψιν καὶ ὑπερ-
9086βολὴν ὄντος, ἰσότητι δίχαιον ἐν
9087μέσῳ γέγονεν" ἡ δὲ χκα-
908812 λουμένη τετραχτύς, τὰ ὃξ καὶ τριάκοντα, " μέγιστος ἦν
90892. τεταγμένη] so EV, τεταγμένην Vulg.
90908. πείϑουσα
9091--- μονά--
9092δος] „locus hie videtur a librario arithmetices imperito corruptus.“
9093Xyl., πλήϑους ἀποφάσεν καὶ ἁπλότητι τῆς μονάδος WVytt., πει-
9094ϑοῦς γάρ φασι καὶ ἁπλότητος σημεῖον Eivas τὴν μονάδα Reiske,
9095πλήϑους ἀποφάσεν καὶ διπλώσεως τὴς μονάδος Fähse, πλήϑους
9096ἀποφάσεν καὶ δι᾽ ἁπλότητα τῆς μονάδος Böttcher; als Randglosse
9097ausgemerzt von Baxter. || διπλοτάτης FGH Ald. Bas.
90989. τόλ-
9099wor] πόλεμον Reiske, τομὴν Fähse.
910011. ἰσότητι] ἴσως καὶ Squire,
9101τὸ ἰσότητι Reiske.
9102Sinnbild des dritten Weltraumes,
9103den
9104das Meer nach dem
9105Himmel und der Luft einnimmt.
9106Davon haben auch die Am-
9107phitrite und die Tritonen
9108ihren Namen.
9109Die Pythagoräer
9110schmückten sogar die Zahlen und Figuren mit Götternamen.
9111Das gleichseitige Dreieck nannten sie die aus dem Scheitel
9112entsprossene Athena und Tritogeneia, weil es durch drei, aus
9113den drei Winkelspitzen gezogene Senkrechte
9114getheilt wird.
9115Die Eins hiefs ihnen Apollon, als Gegensatz zur Vielheit und
9116_ wegen der Einfachheit der Einheit.
9117Die Zwei hiefs Streit
9118und Wagnils, die Drei Gerechtigkeit: denn während Unrecht
9119{hun und Unrecht leiden vom Zuwenig und vom Zuviel her-
9120kömmt, so steht das Rechtthun gleichmälsig in der Mitte.
9121Die
9122sogenannte Teiraktys nämlich die Sechsunddreifsig war bei
9123[e}
p. 158
912477
912577
9126136
9127|
9128cap. 76. 77.
9129382 Xyl.
913000x05, ὡς τεϑρύλληται, καὶ κόσμος ὠνόμασται, τεσσάρων
9131μὲν ἀρτίων τῶν πρώτων, τεσσάρων δὲ τῶν περισσῶν εἰς
9132τὸ αὐτὸ συντιϑεμένων ἀποτελούμενος.
9133Εἴπερ οὖν οἱ δοχιμώτατοι τῶν φιλοσόφων οὐδ᾽ ἐν
9134ἀψύχοις καὶ ἀσωμάτοις πράγμασιν αἴνιγμα τοῦ ϑείου
9135χατιδόντες, ἠξίουν ἀμελεῖν οὐδὲν οὐδ᾽ ἀτιμάζειν, ἔτει μᾶλ-
9136λον οἴομαι τὰς ἐν αἰσϑανομέναις χαὶ ψυχὴν ἐχούσαις
9137χαὶ πάϑος χαὶ ἦϑος φύσεσιν ἰδιότητας κατὰ τὸ ἠϑος
9138ἀγαπητέον οὖν οὐ ταῦτα τιμῶντας, ἀλλὰ διὰ τούτων τὸ
9139ϑεῖον, ὡς ἐναργεστέρων ἐσόπτρων καὶ φύσει γεγονότων"
9140ὡς ὄργανον ἢ »τέχνην (ἀεὶ τοῦ, πάντα, κοσμοῦντος ϑεοῦ“
91415. αἴνιγμα] μέμημα Mez.
91427. χαὶ ψυχὴν] κατὰ ψυχὴν 6.
91438. 9. κατὰ πάϑος καὶ ἦϑος φύσεσιν ἰδιότητας, ἀγαπητέον, οὐ
9144ταῦτα τιμῶντας Salm. || ἐδιότητας ἀγαπητέον, οὐ ταῦτα τιμῶν--
9145τας „ceteris omissis“,
9146Beiske.
9147|| κατὼ τὸ εἰκὸς ἀγαπητέον, ou
9148ταῦτα τιμῶντας Mez. Markl. WVytt., κατὰ τὸ ἦϑος ἀγαπητέον"
9149ἀγαπητέον οὖν Böttcher.
91508. φύσεως G. [{ἰδιότητας] δμοιότη--
9151τας Squire. || κατὰ τὸ ἦϑος] καταϑαυμαάζευν Squire.
91529. ἀλλὰ]
9153ἅμα Fähse.
915410. 11. γεγονότων ὀργάνων ἢ τεχνῇ Fähse.
915511. ἢ
9156τέχνην ἀεὶ] τὴν ψυχὴν δεῖ VWVytt. || τέχνην δεῖ τοῦ πάντα καλῶς
9157χοσμοῦντος ϑεοῦ νομίζειν, ἀξιοῦν τε Böttcher. || wel τοῦ] ἀείδους
9158Markl. || ἀεὶ] αὐτὰ Squire.
9159ihnen, wie bekannt, der höchste Eid und die Benennung der
9160Welt.
9161Sie wird gebildet durch das Zusammenzählen der er-
9162sten vier geraden und vier ungeraden Zahlen.
9163Wenn nun die berühmtesten Weltweisen in manchen un-
9164beseelten und unkörperlichen Dingen eine räthselhafte Andeu-
9165tung des göttlichen Wesens erblickten, und dafür hielten, dafs
9166man nichts davon vernachläfsigen oder gering achten dürfe,
9167wie viel mehr gilt dies nach meiner Ansicht von den sittli-
9168chen Eigenschaften der empfindenden beseelten leidenden und
9169fühlenden Naturen.
9170Wir müssen uns darauf beschränken, nicht
9171diese Dinge zu verehren, sondern die Gottheit in ihnen, als
9172in-helleren von der Natur selbst gegebenen Spiegeln, indem
9173es recht ist, diese Dinge zu betrachten „als Kunst und Werk-
9174zeug Gottes, der das All geschmückt“.
9175Billig ist’s, dafs nichts
p. 159
9176παρέ,
9177ee
9178137
9179γομίζειν καλῶς. ἄξιόν TE μηδὲν ἄψυχον ἐμψύχου, μηδ᾽.
9180ἀναίσϑητον αἰσϑανομένου χρεῖττον εἶναι, μηδ᾽ ἂν Tov
91813 σύμπαντώά τις χρυσὸν ὁμοῦ καὶ σμάραγδον εἰς ταὐτὸ συμ-
9182φορήσῃ.
9183οὖκ ἐν χροιαῖΐς γὰρ οὐδ᾽ ἐν σχήμασιν οὐδ᾽ ἐν
9184λειότησιν ἐγγίνεται τὸ ϑεῖον, ἀλλ᾽ ἀτιμοτέραν ἔχει νεχρῶν
91856 μοῖραν ὅσα μὴ μετέσχε μηδὲ μετέχειν τοῦ ζὴν πέφυκεν.
9186ἡ δὲ ζῶσα καὶ βλέπουσα καὶ χινήσεως ἀρχὴν ἐξ αὑτῆς ©
9187ἔχουσα καὶ γνῶσιν οἰχδείων χαὶ ἀλλοτρίων φύσις ἄλλως.
91889 τὸ ἔσπαχεν ἀπορροὴν καὶ μοῖραν Ex τοῦ φρονοῦντος ὅπωξ "
9189χυβερνᾶται τὸ σύμπαν, za Ἡράκλειτον.
9190ὅϑεν οὐ χεῖ-
9191ρον ἐν τούτοις εἰχαζεται τὸ ϑεῖον ἢ χαλκχείοις χαὶ λιϑί- |
919242 γοῖς δημιουργήμασιν, ἃ φϑορὰς μὲν ὁμοίως δέχεται za
91931. νομίζειν] φωτίζει" 1. 4. διαλάμπει Fähse. || νομίζειν" καὺ ὅλως
9194ἀξιωτέον. μηδὲν Bentl. Squire, χαὺ ὅλως ἀξιοῦν μηδὲν VVytt. 7] ἀξιον]
9195ἀξιοῦν V. || τε] γε Reiske. || ἁψυχον ἐμψύχου] so Jann. und am
9196Bande von A, ἔμψυχον ἀψύχου Vulg.
91974. οὐκ ἐν] οὐδὲ FH Pet.
91985. ἔχειν F.
91996. μενέχειν] ἐπέχειν FH.
92008, ἄλλως τε͵] ἀλ-
9201λοϑεν Schleiermacher.
9202Xylander übersetzt omnino,
9203als ob ὅλως
9204γε stände.
9205VVytt.
92069. ὅπως] ὅτῳ Markl. WVytt.
920710. τὸ] so
9208Bentl., τό re Vulg., τόδε VVyit., τοῦτο τὸ Xyl., vgl. Schleier-
9209macher in WVolf Mus. d. Alt. I p. 394 ff.
921011. εἰκάζεσϑαι Salm.
9211|| χαλκοῖς Salm. Markl.
9212unbeseeltes den Vorzug erhalte vor dem beseelten, nichts fühl-
9213loses vor dem fühlenden, möchte man auch alles Gold und
9214Edelgestein auf einen Haufen zusammenbringen: denn nicht
9215in Farbe Gestalt oder Glanz wohnt das Göttliche, und was
9216nicht Theil hat, noch seiner Natur nach Theil haben kann
9217am Leben, das ist noch geringer zu achten als das Gestorbene.
92185
9219Die lebendige und sehende, aus sich selbst uranfänglich be-
9220wegte Natur, die das ihr zusagende und fremdartige kennt,
9221schöpfte ganz besonders einen Ausflufs und Antheil aus dem,
9222in welchem die Erkenntnils ist, wie das Ganze regiert wird,
9223‚nach Herakleitos.
9224Daher wird das Göttliche in jenen Dingen
9225nieht schlechter dargestellt als in ehernen und steinernen Men-
9226schenwerken, die zwar eben so gut Färbung und Anstrich
p. 160
9227138
9228cap. 77. 78.
9229382 Xyl.
9230ἐπιχρώσεις, αἰσϑήσεως δὲ πάσης φύσει καὶ συνέσεως ἐστέ-
9231ρηται.
9232περὶ μὲν οὖν τῶν τιμωμένων ζώων ταῦτα δοκι-
9233μάζω μάλιστα τῶν λεγομένων.
92348
92355
9236«τολαὶ δὲ αἱ μὲν Ἴσιδος ποιχίλαι ταῖς βαφαῖς (περὶ
9237γὰρ ὕλην ἡ δύναμις αὐτῆς πάντα γινομένην χαὶ δεχομέ-
9238γὴν, φῶς σχότος, ἡμέραν γύχτα, πῦρ ὕδωρ, ζωὴν ϑάνα-
92398
9240τον, ἀρχὴν τελευτήν), ἡ δ᾽ ᾿Οσίριδος οὐχ ἔχει σχιὰν οὐδὲ
9241ποιχιλμόν, ἀλλὰ ἕν ἁπλοῦν τὸ φωτοειδές" ἄχρατον γὰρ
9242b ἡ ἀρχή, καὶ ἀμιγὲς τὸ πρῶτον χαὶ νοητόν.
9243ὅϑεν ἅπαξ 9
9244ταύτην ἀναλαβόντες ἀποτίϑενται καὶ φυλάττουσιν ἀόρα-
9245τὸν χαὶ ἀψαυστον" ταῖς δ᾽ ᾿Ισιαχαῖς χρῶνται πολλάκις,
9246ἐν χρήσει γὰρ τὰ αἰσϑητὰ καὶ πρόχειρα ὄντα πολλὲς 12
9247ἀναπτύξεις καὶ ϑέας αὐτῶν ἄλλοτ᾽ ἄλλως ἀμειβομένων
9248δίδωσιν," ἡ δὲ τοῦ νοητοῦ καὶ εἰλικρινοῦς καὶ ἁγίου νόη-
92492. οὖν fehlt in FH.
925010. ταύτην] scil. στολὴν, so Marll. Pe,
9251ταῦτα Hss, τοῦτο Reiske. || nach φυλάττουσιν hat Steph. τὸ γὰρ
9252vontov, das in AEFGH Ald. Bas. fehlt.
925311. τοῖς δὲ Ισιαχοῖς
9254Vulg., verbessert von Markl.
925514. ἁγίου] ἁγνοῦ Markl.
9256annehmen, von Natur aber jedes Sinnes und Verstandes er-
9257mangeln.
9258Von den Ansichten über die heiligen Thiere billige
9259ich diese am meisten.
926085
9261Die Anzüge der Jsis sind buntfarbig: denn der Jsis Be-
9262deutung bezieht sich auf den Stoff, der alles wird und alles
9263aufnimmt, Licht und Dunkel, Tag und Nacht, Feuer und Was-
9264ser, Leben und Tod, Anfang und Ende; das Kleid des Osiris
9265aber hat nichts schattiges noch buntes, sondern eine einfache
9266lichthelle Farbe: denn der Anfang ist ungemischt und der Ur-
9267gedanke lauter.
9268Deshalb wird dieses Kleid nur einmal ange-
9269zogen, dann abgelegt, und ungesehn und unberührt aufbe-
9270wahrt.
9271Die Jsis-Kleider dagegen werden oft benutzt:
9272denn
9273indem die wahrnehmbaren und handgreiflichen Dinge im Ge-
9274brauch sind, gewähren sie viele Entfaltungen und Ansichten
9275derselben, die bald so bald so wechseln.
9276Die Erkenntnifs des
9277Vernunftgemäfsen Reinen und Heiligen, welche wie ein Blitz
p. 161
92783
92796
92809
928112
9282cap. 78. 79.
9283382 Xyl.
9284139
9285σις, ὥσπερ ἀστραπὴ διαλάμψασα, τῇ ψυχῇ ἅπαξ ποτὲ
9286ϑιγεῖν καὶ προσιδεῖν παρέσχξ.
9287διὸ χαὶ Πλάτων καὶ Agı-
9288στοτέλης ἐποπτικὸν τοῦτο τὸ μέρος τῆς φιλοσοφίας κα-
9289λοῦσιν, ὡς οἱ τὰ δοξαστὰ καὶ μιχτὰ χαὶ παντοδαπὰ ταῦτα
9290παραμειψάμενον τῷ λόγῳ πρὸς τὸ πρῶτον ἐχεῖνο χαὶ
9291ἁπλοῦν χαὶ ἀυλον ἐξάλλονται, καὶ ϑιγόντες ἄλλως τῆς
9292“περὶ αὐτὸ χαϑαρᾶς ἀληϑείας οἷον ἐντελῆ τέλος ἔχειν
9293-
9294\
9295;f
9296z
9297=
92988
9299φιλοσοφίαν νομίζουσι.
9300Καὶ τοῦτο ὅπερ οἱ νῦν iegelg ἀφοσιούμενοι χαὶ πα-
9301/
9302,
9303’
9304’
9305{
9306“Ὁ
9307ς
9308c
9309\
9310ραχαλυπτόμενον WET εὐλαβείας ὑποδηλοῦσιν, ὡς ὁ ὅεος
9311οὗτος ἄρχει καὶ βασιλεύει “δας ὧν τεϑνηχότων, οὐχ ἕτερος
9312ὧν τοῦ καλουμένου παρ᾽ “βλλησιν Ἅιδου καὶ Πλούτωνος,
9313ἀγνοούμενον ὅπως ἀληϑές ἐστι, διαταράττει τοὺς πολλοὺς
9314ὑπονοοῦντας ἐν γῇ καὶ ὑπὸ γῆν τὸν ἱερὸν καὶ ὅσιον ὡς
93154. τῆς ψυχῆς Vulg., verbessert von Markl.
93162. παρέσχε] so
9317Bentl., προσέσχε Hss. || Πλάτων] Symp. p- 210 a.
93184. ὡς οἱ]
9319καὶ τοὺς ὅσοι Reiske, WVytt.
93206. ϑίγοντας VVyit. \| ἄλλως]
9321ἀδόλως oder ὅλως oder ἁπλῶς Reiske.
93227. ἐντελῆ | ἐντελεῖς Markl.,
9323ἐν τελετῇ Reiske. || τέλος ἔχειν tilgt Salm.
93248. φιλοσοφίας Reiske.
93259. περικαλυπτόμενοι Reiske.
932613, διαταράττειν Vulg., von Xyl.
9327verbessert.
9328hervorleuchtet, gewährt der Seele einmal Berührung und An-
9329schauung.
9330Deshalb nennen Platon und Aristoteles diesen Theil
9331der Weltweisheit den beschaulichen, weil die welche mit dem
9332Verstande jene gemischten und bunten Erscheinungen hinter
9333sich gelassen, zu jenem ersten einfachen und stofllosen hin-
9334überspringen, und geradezu die reine Wahrheit davon berüh-
9335rend, gleichsam einen vollendeten Abschlufs der Weltweisheit
9336annehmen.
9337Fine andre Lehre wird heut zu Tage von den Priestern 7
9338nur mit Abscheu im Geheimen und zögernd mitgetheilt: dafs
9339Osiris über die Todten herrsche und regiere und kein andrer
9340sei als der bei den Hellenen sogenannte Hades oder Pluton.
9341Die dieser Vorstellung zum Grunde liegende Wahrheit wird
9342oft misverstanden und verwirrt die Menge, die da glaubt, der
9343nn
p. 162
9344140
9345cap. 79.
9346"383 Xyl.
9347)
9348ων
9349W
9350"
9351m
9352“
9353\
93547
9355’
9356κω
9357ἀληϑῶς ᾿Οσιριν οἰχεῖν, ὅπου τὰ σώματα χρύπτεται τῶν
9358"͵ἱ τέλος
9359ἔγειν δοχούντ
9360, δὰ
9361a
9362/
9363=
9364|
9365ς ἔχ
9366ὑντων.
9367ὁ δ᾽ ἔστι μὲν αὐτὸς ἀπωτάτω τῆς
9368un
9369γῆς ἄχραντος καὶ ἀμίαντος χαὶ χαϑαρὸς οὐσίας ἁπάσης
9370᾿φϑορὰν δεχομένης χαὶ ϑάνατον.
9371ἀνθρώπων δὲ ψυχαῖς
9372ἐνταυϑοῖ μὲν ὑπὸ σωμάτων καὶ παϑῶν ai.
9373οὐκ
9374ἔστι μετουσία τοῦ ϑεοῦ, πλὴν ὅσον ὀνείρατος ἀμαυροῦ
9375ϑιγεῖν νοήσει διὰ φιλοσοφίας.
9376ὅταν
9377δ᾽ ἀπολυϑεῖσαι
9378με γαυγῦσι eig zo ἀειδὲς καὶ ἀόρατον χαὶ ἀπαϑὲς χαὶ
9379: ἄγνον, "" οὗτος αὐταῖς ἡχεμών ἐστι καὶ βασιλεὺς ὁ ϑεός,"
9380ἐξηρτημέναις ὡς ἂν ἀπ᾽ αὐτοῦ χαὶ a
9381ἀπλήστως
9382καὶ σαοϑούσσις τὸ μὴ φατὸν μος ῥητὸν ἀνϑρώποις χαλ-
9383λος" οὗ τὴν Ἶσιν ὁ παλαιὸς ἀποφαίνει λόγος ἐρῶσθι ἀξὲ
9384καὶ διώχουσαν χαὶ συνοῦσαν ἀναπιμπλάναι τὰ ἐνταῦϑα.
9385πάντων καλῶν χαὶ ἀγαϑῶν, ὅσα γενέσεως UETEOYNAE.
93869. περιαιγχομέναις Markl.
93879. αὐταῖς] αὐτὸς 6.
938811. φατὸ»]
9389φαντὸν oder ψαυστὸν Ὗνγιι. || ῥητὸν] δρατὸν Wyu.
939014. πάντα
9391Markl,
9392heilige und geweihte Osiris wohne wirklich in und unter der
9393Erde, worin man die Leiber derer verbirgt, die an’s Ziel ge-
9394kommen zu sein scheinen.
9395Jn der That aber weilt er sehr
9396entfernt von dieser Erde, unbefleckt unberührt und befreit von
9397allem irdischen, dem Tode und Verderben unterworfenen We-
9398sen.
9399Die Seelen der Menschen hienieden, von Körpern und
9400Leidenschaften umfangen, haben keine Gemeinschaft mit Gott,
9401und nur ein schwaches Traumbild berühren sie durch den phi-
9402losophischen Gedanken.
9403Wenn sie aber erlöst in das ewige
9404unsichtbare ruhige und heilige Reich hinübergehn, dann ist
9405ihnen Osiris Führer und König; an ihm hangen sie, und schauen
9406unaufhörlich und begehren die unaussprechliche, den Sterbli-
9407chen unsichtbare Schönheit.
9408Nach ihm sehnt sich, wie die
9409alte Sage anzeigt, Jsis mit liebendem Verlangen, ihm folgt sie
9410immer und wohnt ihm bei, um das, was hienieden des Ent-
9411stehens theilhaftig ist, mit allem Guten und Schönen anzu-
9412füllen.
941312
p. 163
9414cap. 80.
9415383 Xyl.
9416141
9417Ταῦτα μὲν οὖν οὕτως ἔχει τὸν μάλιστα ϑεοῖς πρέ-
9418|
9419ποντα λόγον εἰ δὲ δεῖ καὶ περὶ τῶν ϑυμιωμένων ἡμέρας 80
94204 ἑχάστης εἰπεῖν, ὥσπερ ὑπεσχόμην, ἐκεῖνο διανοηϑ
9421είη τις
9422πρότερον, ὡς ἀεὶ μὲν οἱ ἄνδρες ἐν σπουδῇ μεγίστῃ τί-
9423ϑενται τὰ πρὸς ὑγείαν ἐπιτηδεύματα, μάλιστα δὲ ταῖς
94246 ἑδρουργίαις καὶ ταῖς ἁγνείαις καὶ διαίταις οὐχ ἧττόν ἐστι
9425τουτὶ τοῦ ὁσίου τὸ ὑγιξινόν.
9426οὐ γὰρ ᾧοντο χαλῶς ἔχειν
9427οὔτε σώμασιν οὔτΞε ψυχαῖς ὑπούλοις καὶ νοσώδεσι ϑερα-
94289 πεύειν τὸ wa dagov καὶ ἀβλαβὲς πάντη καὶ uni
9429ἐπεὶ τοίνυν ὁ ἀήρ, ᾧ πλεῖστα χρώμεϑα καὶ σύνεσμεν,
9430οὐκ ἀεὶ τὴν αὐτὴν ἔχει διάϑεσιν καὶ AARON ἀλλὰ γνύχ-
943112 »"- πυχνοῦται καὶ πιέζει τὸ σῶμα χαὶ συνάγει τὴν ψυ-"
9432χὴν εἰς τὸ δύσϑυμον χαὶ πεφροντιχός,
9433οἷον ἀχλυώδη
9434γινομένην καὶ βαρεῖαν, ἀναστάντες εὐθὺς ἐπιϑυμιῶσι
943515 ῥητίνην, ϑεραπεύοντες καὶ καϑαίροντες τὸν ἀέρα τῇ δια-
94361. ἔχευν FGH Pet.
94375. δὲ ἐν ταῖς Markl.
94386. 7. ἐστι τουτὶ]
9439ἔνεστν WVytt.
94408. σώματι FGH Pet. || ϑεραπεύειν fehlt in H.
9441Diese Auffassung der Erzählung ist die für die Götter ge- 80
9442ziemendste.
9443Soll ich nun, wie ich versprach, noch einiges
9444über die täglichen Räucherungen sagen, so mag man zuvor
9445- wohl bedenken, dafs die Menschen in Aegypten immer auf
9446die Vorkehrungen für ihre Gesundheit den höchsten Werth
9447legen; besonders wird bei den Opferfeiern Reinigungen und
9448bei der Nahrungsweise nicht weniger auf die Gesundheit als
9449auf die Heiligung geachtet. Man hielt es nicht für schön, mit
9450krankem Körper oder ungesunder Seele dem reinen ganz ma-
9451‚kellosen und unbefleckten Wesen zu dienen.
9452Weil nun die
9453Luft, der wir beständig bedürfen und geniefsen, nicht immer
9454‚dieselbe Verschmelzung und Mischung hat, sondern bei Nacht
9455sich verdichtet, den Körper ermattet, die gleichsam umnebelte
9456und beschwerte Seele zum Misbehagen und zur Sorge zusam-
9457menzieht, so räuchern sie beim Frühaufstehn sogleich mit Harz.
9458Sie verbessern und reinigen die Luft durch Ausscheidung, und
p. 164
9459142
9460cap. 80.
9461383 Xyl.
9462|
9463χρίσει, καὶ τὸ σύμφυτον τῷ σώματι πνεῦμα μεμαρασμέ-
9464vov ἀναρριπίξζοντες, ἐχούσης τι τῆς ὀσμῆς σφοδρὸν χαὶ
9465χαταπληκχτιχόν.
9466αὖὐϑις δὲ μεσημβοίας αἰσϑανόμενου σφόδρα πολλὴν
9467χαὶ βαρεῖαν ἀναϑυμίασιν ἀπὸ γῆς ἕλκοντα βίῳ τὸν ἥλιον
9468χαὶ χαταμιγνύοντα τῷ ἀέρι, τὴν σμύρναν ἐπιϑυμιῶσι"
9469διαλύει γὰρ ἡ ϑερμότης καὶ σκίδνησι τὸ συνιστάμενον
9470τς ἐν τῷ περιέχοντι ϑολερὸν καὶ ἰλυῶδες.
9471χαὶ γὰρ oi ἰα-
9472©
9473τροὶ πρὸς τὰ λοιμικὰ πάϑη βοηϑεῖν δοχοῦσι φλόγα πολ-
9474\
9475“-
9476e
9477’
9478\
9479ἢ
9480/
9481\
9482/
9483λὴν ποιοῦντες wg λεπτυνουσαν τὸν ἀξρα" λεπτύνει δὲ βέλ-
9484τιον, ἐὰν εὐώδη ξύλα καίωσιν, οἷα κυπαρίττου χαὶ ἀρχεύ-
9485ϑου καὶ πεύχης.
9486"Arowva γοῦν τὸν ἰατρὸν ἐν 4ϑηναις
9487ὑπὸ τὸν μέγαν λοιμὸν εὐδοκιμῆσαι λέγουσι, πῦρ κελεύοντα
9488παραχαίειν τοῖς νοσοῦσιν" ὥνησε γὰρ οὐκ ὀλίγους. Agı-
9489στοτέλης δέ gyoı καὶ μύρων καὶ ἀνθέων καὶ λειμώνων
94906. χαταμιγνύοντες Hss, verbessert v. Xyl., ἐγκαταμιγνύοντα Reiske.
94918. ϑολερὸν] ϑηλυτρὸν Pet.
949212. ayowva FGH. |owG.
949313. Ev-
9494δοκῆσαι F.
9495|
9496:
9497ermuntern den im Körper wohnenden erschlafften Geist, da
9498der Harzgeruch etwas scharfes und ergreifendes hat.
9499Wiederum zu Mittag bemerken sie, dals die Sonne mit Ge-
9500walt sehr vielen und schweren Dunst von der Erde emporzieht
9501und mit der Luft vermischt: dann räuchern sie mit Myrırhen:
9502denn die Wärme dieses Stoffes löst und zertheilt das im Luft-
9503kreise zusammengezogene
9504trübe und sumpfige.
9505Die Aerzte
9506halten es daher für ein gutes Hülfsmittel, bei pestarligen Krank-
9507keiten grolse Feuer anzuzünden, um die Luft zu verdünnen.
9508Sie wird indessen noch besser verdünnt, wenn man wohl-
9509iechende Hölzer, wie Cypressen Wacholder und Fichten ver-
9510brennt:
9511Der Arzt Akron soll bei der grolsen Pest in Athen
9512sich Ruhm erworben haben, indem er in der Nähe der Kran-
9513ken Feuer anzünden liefs: auch half er nicht wenigen.
9514Ari-
9515stoteles sagt, dals die wohlriechenden Düfte der Salben Blu-
p. 165
9516cap. 80. 81. ᾿ 383 Xyl.
9517143
9518εὐώδεις ἀποπγοίας οὐχ ἔλαττον ἔχειν τοῦ πρὸς ἡδονὴν
9519τὸ πρὸς ὑγείαν, ψυχρὸν ὄντα φύσει καὶ παγετώδη τὸν
95204 ἐγχέφαλον ἠρέμα τῇ ϑερμότητι καὶ λειότητι διαχεούσας.
9521εἰ δὲ χαὶ τὴν σμύρναν παρ᾽ Αἰγυπτίοις βαλ καλοῦσιν,
9522sap δὲ τοῦτο μάλιστα φράζει τῆς ληρήσεως ἐκ-
95236 σχορπισμόν, ἔστιν ἣν καὶ τοῦτο ERBEN τῷ λόγῳ τῆς
9524αἰτίας δίδωσιν.
9525Τὸ δὲ κῦφι μῖγμα μὲν δι οίδεμ" μνῶν συντιϑεμένων
95269 ἐστί, μέλιτος καὶ οἴνου καὶ σταφίδος καὶ κυπέρου, ῥητί-
9527νης τὲ χαὶ σμύρνης καὶ ἀσπαλάϑου καὶ σεσέλεως, ἔτι δὲ
9528σχίνου τε χαὶ ἀσφάλτου χαὶ ϑρύου καὶ λαπάϑου,προς δὲ
952912 τούτοις ἀρχευϑίδων ἀμφοῖν (ὧν τὴν μὲν μείζονα, τὴν
9530δὲ ἐλάττονα καλοῦσι) καὶ καρδαμώμου καὶ καλάμου.
9531συν-
9532,
9533N)
9534>
9535ei
95365
9537)
9538\
9539’
9540e
9541“-
9542πὶ
9543τίϑενται δ᾽ οὐχ ὅπως ἔτυχεν, ἀλλα γραμματῶν ἑξρὼν τοῖς
954415 μυρεψοῖς, ὅταν ταῦτα, μιγνύωσιν, ἀναγινωσχομένων.
95452. τὸ] καὶ F. {{ὑγέειαν H. || παγετώδη)] πετώδη F.
95464. βὰλ)
9547σὰλ Jablonskı.
95488. μνῶν] γένων Xyl. Baxt. Squire, δυνάμεων
9549VVytt,
955011. σχίνου] so E, σχοίνου Vulg. || ϑρίου Xyl. vgl.
9551cap. 36 a, #00xov Squire.
9552men und Wiesen nicht weniger zur Gesundheit als zum Ver-
9553gnügen beitragen, indem sie das von Natur kalte und dichte
9554Gehirn allmälig mit Wärme und Lindigkeit durchziehn. Wenn
9555nun auch die Myrrhe bei den Aegyptern Bal heifst, und sich
9556dies am nächsten durch „Ausmerzung
9557der Thorheit“ über-
9558setzen läfst, so giebt auch dies einiges Zeugnils für die oben
9559angeführte Ursach.
9560Das Kyphi ist eine aus sechszehn Minen zusammengesetzte
9561Mischung; Honig Wein Rosinen und Galgant, Harz Myrrhen
9562Ginster und Sesel, dann Mastix Erdpech Binsen und Ampfer,
9563dazu kommen
9564die beiden Wacholder
9565(der grofse und der
9566kleine) Kardamomen und Kalmus.
9567Sie werden aber nicht
9568ohne Weiteres zusammengesetzt, sondern während die Salben-
9569bereiter daran mischen, werden ihnen heilige Schriften vor-
9570gelesen.
957181
9572si
p. 166
9573144
9574cap. 81.
9575"384 Xyl.
9576Τὸν δ᾽ ἀριϑμόν, εἰ καὶ πάνυ δοχεῖ, τετράγωνος ἀπὸ
9577τετραγώνου, χαὶ μόνος ἔχων τὸν ἴσον ἰσάκις ἀριϑμόν, τῷ
9578χωρίῳ τὴν περίμετρον ἴσην ἀγαγέσϑαι προσηχόντως, ἐλά-
9579χιστα ῥητέον εἰς γὲ τοῦτο OvvegyEiv, ἀλλὰ τὰ πλεῖστα
9580τῶν συλλαμβανομένων, ἀρωματικὰς ἔχοντα δυνάμεις, γλυκὺ
9581πνεῦμα καὶ χρηστὴν μεϑίησιν ἀναϑυμίασιν, ὑφ᾽ ἧς ὅ TE
9582ἀὴρ τρεπόμενος χαὶ τὸ σῶμα διὰ τῆς πνοῆς κινούμενον
9583b λείως καὶ προσηνῶς ὑπνοῦται καὶ κρᾶσιν ἐπαγωγὸν ἴσχϑι,
9584χαὶ τὰ λυπηρὰ καὶ σύντονα τῶν μεϑημερινῶν φοοντί-
9585δων ἄνευ μέϑης οἷον ἅμματα χαλᾷ καὶ διαλύει, καὶ τὸ
9586φανταστικὸν χαὶ δεχτιχὸν ὀνείρων " μόριον, ὥσπερ κά-
9587τοπτρον ἀπολξαίνει καὶ ποιξῖ χαϑαρώτερον, οὐδὲν ἧττον
9588[ἢ τὰ χρούματα τῆς λύρας, οἷς ἐχρῶντο πρὸ τῶν ὕπνων
9589οἱ ΙΠυϑαγόρειοι, τὸ ἐμπαϑὲς καὶ ἄλογον τῆς ψυχῆς ἐξε-
95902, 8. τῶν ἴσων ἰσάκις ἀριϑιιῶν τὴν περίμετρον ἴσην; ἀγαπᾶσϑαι
9591Wyu.
9592°
95934. ἀλλὰ τὰ] ἅμα FGH.
95946. χρηστὸν F.
9595ἡ. καὶ
9596σῶμα 6.
95978. λείως καὶ προσηνῶς ὑπνοῦται]
9598δεῖ ὡς (ὡς δεῖ
9599Steph,) καὶ πρὸς ἡμᾶς ὑπινοῦται Hss, verbessert von Mez. Bentl.
9600Markl. Wytt. || ὑπνοῦται] ἱκνοῦται Bast. [|Αῃὺ{ὑπνοῦται καὶ] ὑπνοῦ
9601τε Mez.
960211. μόριον fehlt bei Steph.
9603Keinesweges darf man behaupten, dafs jene Zahl sechs-
9604zehn hiezu mitwirke, wenn sie auch, als Quadrat des Qua-
9605drates, und
9606allein eine sleiche gleichvielfache Zahl enthal-
9607tend, eben so viel Felder des Flächeninhaltes als Theile des
9608_ Umfanges passenderweise darlegt; sondern die meisten der zu-
9609sammengemischten Bestandtheile von aromatischer Kraft ent-
9610senden einen füfsen Duft und wohlthätigen Dunst, durch wel-
9611chen die Luft verwandelt wird, der Körper aber, vom Hauche
9612bewegt, lind und sanft in Schlummer sinkt und eine ange-
9613nehme Mischung bewahrt,
9614so
9615dafs er die lästigen und an-
9616gestrengten Sorgen des Tages ohne Rausch wie Fesseln löset
9617und nachläfst, und den bilderschaffenden und für Träume em-
9618pfänglichen Theil wie einen Spiegel glättet und reiner macht,
9619ganz wie die Klänge der Lyra, deren sich vor dem Schlafen
9620die Pythagoräer bedienten, um so die leidenschaftlichen und
p. 167
9621cap. 81.
9622384 Xyl.
9623145
9624πάδοντες οὕτω καὶ ϑεραπεύοντες.
9625τὰ γὰρ ὀσφραντὰ
9626πολλάχις μὲν τὴν αἴσϑησιν ἀπολείπουσαν ἀνακαλεῖται,
96274 πολλάχις δὲ πάλιν ἀμβλύνει καὶ κατηρεμίζει, διαχεομένων
9628ἐν τῷ σώματι τῶν ἀναλωμάτων ὑπὸ λειότητος" ὥσπερ
9629ἔνιοι τῶν ἰατρῶν τὸν ὕπνον ἐγγίνεσϑαι λέγουσιν, ὅταν
96308 ἡ τῆς τροφῆς ἀναϑυμίασις οἷον ἕρπουσα λείως περὶ τὰ
9631σπλάγχνα χαὶ ψηλαφῶσα ποιῇ τινα γαργαλισμόν.
9632Τῷ δὲ χῦφι χρῶνται καὶ πόματι καὶ χκράματι" πινό-
96339 μένον γὰρ δοχεῖ τὼ ἐντὸς καϑαίρειν, κοιλίας μαλακτιχὸν
9634ὄν.
9635ἄνευ δὲ τούτων ῥητίνη μέν ἐστιν ἔργον ἡλίου καὶ
9636σμύρνα, πρὸς τὴν εἴλην τῶν φυτῶν ἐχδακρυόντων.
9637τῶν
963812 δὲ τὸ κῦφι συντιϑέντων
9639ἔστιν ἃ νυχτὶ χαίρει μᾶλλον,
96403. 4. διαχεομένων — λειότητος will VWVytt. hinter ὅταν z. 5 setzen.
96414. ἀναλωμάτων] ἀναϑυμιάσεων Squire, ἀναϑυμιαμάτων Reiske,
9642ἀρωμάτων Mez.
96437. ποιεῖ vor Markl.
96448. To] τὸ 6. || καὸ
9645κράματιυ tilgt Squire.
96469, χκοιλέας]
9647so Steph., χρὴ AEFGHV,
9648χρῆμα Beiske.
964910. 0» hinter μαλακτικὸν von Reiske hinzugefügt.
965010--- 12. ἄνευ δὲ τούτων, τῶν τὸ κῦφν συντυϑέντων, ῥητίνη μὲν καὶ
9651σμύρνα ἐστὶν ἔργον ἡλίου, πρὸς τὴν εἵλην τῶν φυτῶν ἐκδακρυόν-
9652των.
9653ἔστιν δ᾽ ἃ νυκτὺ WVytt.
965411. σμύρναν Vulg., verbessert von
9655Reiske, Squire; vor σμύρναν fügt Baxter hinzu συνάγουσιν. || τὴν
9656εἴλην] so Reiske, τὴν σελήνην Hss, τὸ σέλας Mez., τὸν ἥλιον Squire.
965712. τὸ vor κῦφν fehlt ın F.
9658unvernünftigen Triebe der Seele zu beschwichtigen und zu
9659heilen.
9660Die Gerüche nämlich rufen oft das Bewufstsein, wenn
9661es schwinden will, zurück, oft auch umwölken und trüben
9662sie es, indem die Dunststoffe vermöge ihrer Zartheit durch
9663den ganzen Körper ziehn, so wie einige Aerzte annehmen,
9664dafs der Schlaf entstehe, wenn der Dunst der Nahrung sanft
9665durch die Eingeweide gleichsam hingleitend und sie berüh-
9666rend, einen gewissen Kitzel hervorbringe.
9667Das Kyphi braucht man als Trank und als Arznei.
9668Ge-
9669trunken scheint es das Junere zu reinigen, da es den Unter-
9670leib erweicht.
9671Ohnedies werden Harz und Myrrhen von der
9672Sonne erzeugt, indem die Pflanzen bei der Mittagsglut sie aus-
9673schwitzen. Von den Bestandtheilen des Kyphi gedeihen man-
967410
p. 168
9675146
9676cap. 81.
9677384 Xyl.
9678ταρρεόντων.
9679εἰκότως οὖν ἐκεῖνα μὲν ὡς ἁπλᾶ καὶ ap
9680ἡλίου τὴν γένεσιν ἔχοντα, δι᾿ ἡμέρας, ταῦτα δὲ ὡς wirt
9681χαὶ παντοδαπὰ ταῖς ποιότησιν, ἀρχομένης νυχτὸς ἐπι-
9682ϑυμιῶσιν.
96832. ἐπεὶ] ἔπειτα Squire.
96843. Πίνδαρος] ΟἹ. 1. 0. Boeckh.
96855. καὲὶ
9686hinter κρᾶμα fehlt in GH. || καὶ σύμμιγμα tilgt Baxter.
96876. σπερ-
9688μάτων] δευμάτων Squire.
968910. Am Schlusse fügt E hinzu + περὲ
9690ἔσιδος καὶ ocigıdos.
9691che besser bei Nacht, die nämlich von kühlen Lüften Schatten
9692Thau und Feuchtigkeit sich nähren, da das Tageslicht eins
9693und einfach ist (Pindaros sagt, die Sonne werde gesehn durch
9694den einsamen Aether), die Nachtluft aber ein Gemisch und
9695Ergebnifs von vielen Lichtern und Kräften, die wie Saamen
9696von allen Gestirnen
9697herab
9698zusammenfliefsen.
9699Passend also
9700räuchern sie mit jenen, als mit einfachen von der Sonne er-
9701zeugten Dingen am Tage, mit diesen aber, als gemischten und
9702an Eigenschaften mannigfaltigen beim Anfange der Nacht.
p. 169
9703Erläuterungen.
9704— 2
9705Aus cap. 68 ο, διὸ τῷ μὲν eig τὸ χρηστήριον ἐνταῦϑ'α κα-
9706τιόντι παρεγγυῶμεν, 56] 1οἴδέ man, dafs Plutarch diese Abhand-
9707lung in Delphi schrieb, das nur etwa 44 deutsche Meilen von
9708Chäronea, Plutarch’s Geburtsorte, entfernt liegt. Die Abfassung
9709fällt also wahrscheinlich in sein höheres Alter, wo er, von
9710allen Staatsgeschäften zurückgezogen, in Chäronea lebte.
9711Ob er je in Aegypten war, ist sehr zweifelhaft.
9712Es fin-
9713det sich kein bestimmtes Zeugnils dafür, und mehrere Stellen
9714seiner Schrift verrathen eine solche Unkenntnils der Natur-
9715beschaffenheit von Aegypten, dals man kaum annehmen kann,
9716der Verfasser habe jemals dies Land besucht.
9717pag. 1. z.1. ὦ Κλέα] Ueber die Klea, an welche Plutarch
9718seine Rede mehrmals (cap. 1 a, 3 c, 35 a) richtet, und der auch
9719sein Buch „von den Tugenden der Frauen“ (pag. 242 Xyl.)
9720zugeeignet ist, weils man nichts weiter, als was sich aus den
9721gedachten Stellen selbst entnehmen läfst, dafs sie Vorsteherin
9722der Thyiaden in Delphi, und schon vom Vater und von der
9723Mutter her in den Osirisdienst eingeweiht war (cap. 35 c).
9724Reiske (animadv. p. 216) nimmt an der Form Κλέα Anstoß,
9725„Kis&g est nomen masculinum pro Κλέανδρος, unde vocat.
9726Κλεᾷ pro Κλέανδρε. Foemininum ergo nequit esse Κλέα, sed
9727est Κλεαρέτη.
9728quod haud scio an Plutarchus dederit“.
9729pag. 1. z. 6. δίδωσιν]
9730Der Zusammenhang des Ganzen
9731zeigt, dals hier ein Glied des Satzes ausgefallen sei.
9732Hinter
9733δίδωσιν ist aus Eustratius, der diese Stelle anführt (Comment.
9734ad Aristot. eth. lib. VI, p. 98 b), nach Wytienbachs Lesung
973510 *
p. 170
9736148
9737cap. 2. pag. 3.
9738einzuschalten vod δὲ καὶ φρονήσδως μεταδίδωσιν.
9739Das Ho-
9740moioteleuton verursachte die Auslassung.
9741vgl. Plut. ad princ.
9742inerud. 3. p. 780 e, wo auch μεταδίδωσι vorkömmt, und wo
9743der Jnhalt unseres ganzen ersten Capitels den Gedanken nach
9744wiederholt ist.
9745Vor οἰχεῖα steht in der Baseler Ausgabe von
97461574 οὐχ: es ist nur eine Conjectur Xylanders, welche Baxter
9747für eine Lesart des cod. Pet. hielt.
9748οὐκ findet sieh weder in
9749den Handschriften noch in den ne Ausgaben.
9750pag. 3. 4. 5.
9751ἑλληνικὸν γὰρ ἡ Iois ἐστι καὶ ὃ αν εἶν]
9752Plutarch erklärt hier, dafs er Jsis und Typhon für hellenische
9753Wörter halte; er giebt hellenische Ableitungen davon, die man
9754nur als etymologische Einfälle betrachten kann.
9755Jm Verlaufe
9756der Abhandlung zeigt es sich, dafs er auch die ägyptischen
9757und hellenischen Götter vielfach einander gleichstellt. Er folgt
9758darin der das ganze hellenische Alterthum durchziehenden An-
9759sicht, dafs alle Völker dieselben Götter haben, die nur bei
9760dem einen Volke so, bei dem andern anders benannt wer-
9761den. Wir geben hier eine Zusammenstellung der Götternamen,
9762die Plutarch nach naher oder ferner Achnlichkeit, theils auf
9763fremde, theils auf eigne Auctorität hin, einander gegenüber-
9764stellt.
9765ϑηνᾶ
9766— Ἶσις cap. 9} 62 ἃ
9767Advoı
9768— Ἶσις 56 c
9769 Auöns
9770— Διόνυσος, nach Heraklitus 28 ce
9771f
9772— Ὄσιρις, Πλούτων 79 a
9773Auuov
9774—= Ζεύς Ib
9775Avovßıs
9776— Κρόνος 44 b
9777ραν
9778= πρεσβύτερος Ὧρος 12 b
9779Aosayis
9780== Διόνυσος, nach Alexarchus bei Ariston 37 Ὁ
9781Agoodim
9782= Νέφϑυς, Τελευτή, Niuy 12be
9783Βεβών
9784ΞΞ Τυφών, nach Manetho 49 c 02 ἃ
9785Διόνυσος
9786== “Ἅιδης, nach Heraklitus 28 c
9787== Aocagıs, nach Alexarchus bei Ariston 37 b
9788Διόνυσος
9789ee
9790— Ὄσιρις, Σάραπις, nach Mnaseas 37 b
p. 171
9791cap. 2. pag. 3.
9792149
9793Ε ἔρως
9794Ζεύς
9795Ἥλιος
9796Ὄσιρις, mit Bezug auf Hesiodus 57 ἃ
9797Auuo» 9b
9798Ὄσιρις, “Σείριος 52 ©
9799Τυφών, von Plutarch verworfen 52 ὁ
9800Ἀϑηνᾶ 9b 62a
9801— ἄϑυριδθε
9802— Δικαιοσύνη 8 ἃ
9803— Μεϑύερ
9804— Μούϑ
9805on
9806— Περσέφασσα, nach Archemachus 27 c
9807Σελήνη 52 c
9808Τηϑύς 34 b
9809Avyovßıs 44 Ὁ
9810Ἶσις 56 e
9811Ὧρος 56 c
9812Ἶσις 56 €
9813Ὄσιρις 32 a
9814Agoodiry 12bc
9815KEN
98161
9817Ἶσις
9818Κρόνος
9819Μεϑύερ
9820Miv
9821Movd
9822Νεῖλος
9823ΜΝέφϑυς
9824Νίκη
9825ς Ὅσιρις
9826— Aıöns 79 ἃ
9827N
9828— Διόνυσος 28 ὁ 34 b 37 b
9829-- Ἔπαφος, nach Muaseas 37 Ὁ
9830Ἔρως, mit Bezug auf Hesiodus 57 a
9831Ἥλιος 52 c
9832Νεῖλος 32 ἃ
9833Πλούτων 79 ἃ
9834Σάραπις 28 c 37b 61 ὁ
9835Σείριος δ2 ς
9836Ὠχεανός 34 ἃ
9837Περσέφασσα — Ἶσις nach Archemachus 27 ὁ
9838Πλούτων
9839Ὄσιρις, Ἅιδης 19 ἃ
9840Σάραπις
9841τι Διόνυσος 28 c 37 Ὁ
9842Ἔπαφος, nach Mnaseas 37 b
9843Ὄσιρις 28 c 37b 61 ὁ
9844— Πλούτων, nach Timotheus u. Manetho 28 b
9845Σείριος
9846-- Ὄσιρις 52 c
9847ΕΓ
9848ἘΠΕῚ
9849Ι!
9850|
9851N
9852Ι!
p. 172
9853150
9854cap. 2. pag. 3.
9855Σελήνη
9856— Ἶσις 52 c
9857Tnövs
9858— Ioıg 34 ἢ
9859Τυφών
9860— Βεβών, nach Manetho 49 c 62 ἃ
9861— Πλιος, von Plutarch verworfen 52 e
9862— 379 Alb 49} 62a
9863= Zu 62a
9864᾿Ωχεανός
9865ΞΞ Ὄσιρις 84 ἃ
9866“Roos ὃ πρεσ-
9867βύτερος
9868—= Ἀπόλλων, Agovnoıs 12 b
9869Ὧρος
9870— Ξ“;:πόλλων 61 b
9871— Miv 56 c.
9872Nach dieser Uebersicht kehren wir zu unserer Stelle zu-
9873rück, und geben einen kurzen Nachweis über die Darstellung
9874und Verehrung der Jsis und des Typhon, sowie zunächst über
9875die hieroglyphische Schreibung ihrer Namen *).
9876Der Name Jsis wird auf den einheimischen Monumenten
9877entweder phonetisch (mit Lautzeichen) oder symbolisch (mit
9878Sinnzeichen) geschrieben.
9879Jm ersten selteneren Falle besteht
9880er aus den beiden Zeichen ἢ HS, Hes oder Hesi.
9881Wilkin-
9882son VI. Pl. 34. Weit häufiger ist die symbolische Schreibung
9883durch die drei Zeichen 8 Champ. Precis N. 93.
9884Champ.
9885Gramm. p. 122. 124.
9886Das erste Zeichen j,
9887ein Thron oder
9888*) Für die ägyptischen Monumente wurden hauptsächlich benutzt:
9889Champollion le jeune Pantheon &gyptien. Paris 1823. 4°.
9890Cham-
9891pollion le 1. Precıs du systeme hieroglyphique.
98922te Ausgabe.
9893Paris
98941828. 8°. Champollion le j. Grammaire @gyptienne. Paris 1836. fol.
9895Champollion le j. Dietionnaire @gyptien.
9896Paris 1841.
9897fol.
9898Wil-
9899kinson, Manners
9900and Customs
9901of the ancient
9902Egyptians..
9903London
99041837 — 41.
99058°.
9906Ast Series, Vol, I— III; 24 Series, Vol. I. IH und
9907ein Bilderband.
9908(Jn unsern
9909Citaten werden die Bände von I bis VI
9910fortgezählt).
9911Arundale and Bonomi Gallery of antiquities selected
9912from {πὸ British Museum.
9913London o. J. 4°. (mit den Erläuterungen
9914von $. Birch).
9915Die hellenischen
9916und römischen Quellen hat
9917Jablonski in seinem Pantheon aegyptiacum, Francofurti ad Viadrum,
99181750. 8°. mit grofser Vollständigkeit zusammengestellt.
p. 173
9919cap. 2. pag. ὃ.
9920151
9921Sitz, wird hes ausgesprochen, wie man aus seinem sonstigen
9922Vorkommen in dem Namen Osiris (s. Anm. zu 7b) schlielst;
9923es soll nach Birch (Gallery I, p- 31) mit dem koptischen Zeit-
9924wort hemsi, sedere zusammenhangen.
9925Die beiden anderen
9926Hieroglyphen Θ gelten für Bezeichnungen des weiblichen Ge-
9927schlechts &, und der Gottheit (Ὁ.
9928|
9929Es ist nicht zu verwundern, dals Jsis so oft bei den Schrift-
9930stellern mit andern Gottheiten identifieirt wird — die bunteste
9931Sammlung von Namen findet sich bei Apuleius (met. XI, 5.
9932T. I, p: 994 Hild.) — da sie auf den ägyptischen Monumenten
9933ihre Attribute oft an andre Göttinnen, wie Nephthys, Hathor,
9934Pacht (Birch Gallery I, p. 32; Wilk. IV, p. 366; Bunsen,
9935Aegyptens Stelle I, p- 490), selbst an Königinnen (Wilk. IV,
9936p. 385) abgiebt.
9937Am häufigsten sieht man die Jsis auf den Tempelwänden in
9938jugendlicher Gestalt; auf dem Haupte trägt sie Hörner und Diskus,
9939oder den Thron, letzteren besonders, wenn sie als Vorsteherin
9940des Schattenreiches Amenthes erscheint. Wilk. IV, p. 383. Sie
9941trägt auch eine Geierhaube, Wasserpflanzen, oder statt ihres
9942menschlichen einen Katzenkopf.
9943Jn den Händen hält sie das
9944Blumenscepter und das Lebenskreuz,
9945sonst Nilschlüssel ge-
9946nannt.
9947Als Jsis-Selk wird sie unter der Form des Skorpions
9948dargestellt, als Jsis-Sothis entspricht sie dem Sirius und fährt
9949τὰν einem Kahne.
9950Wilk. IV, p. 370. 371. 378.
9951Jhr Name,
9952als der einer mythischen Herrscherin, steht zuweilen in Κῦ-
9953nigsringen. Birch I, p- 32.
9954Bei dem Gerichte über die See-
9955len sitzt sie in der Götterdreiheit, die aus Osiris, 7515. Neph-
9956ihys besteht.
9957|
9958Ueber die Epochen ihrer Verehrung scheint noch nichts
9959festzustehn: Wilkinson sagt auf derselben Seite (IV, p. 379)
9960„it appears that she enjoyed a more general worship at ἃ
9961late period, than in the early Pharaonie ages“, und bald dar-
9962auf „the worship of Jsis was, indeed, universal throughout
9963Egypt at all times.
9964Herod. 11, 42°.
9965Fast in allen noch erhaltenen Tempeln und Grotten finden
9966sich Ergebenbheitsinschriften (προσκυνήματα) in ägyptischer hel-
p. 174
9967152
9968cap. 2. pag. 3.
9969lenischer oder lateinischer Sprache an die Jsis gerichtet. Nach
9970den Zeugnissen der Schriftsteller läfst sich annehmen,
9971dafs
9972Jsis an folgenden Orten in Aegypten besondere Tempel ge-
9973habt habe.
9974Abaton (Bageh) Jnsel bei Philae. Letronne Recueil des in-
9975_
9976 seriptions grecques et latines de l’Egypte. Paris 1841 — 48.
99774°.
9978Vol.I, p. 338.
9979Abydus (El-Haraba) in Mittel-Aegypten.
9980Hier war Jsis
9981zu einer Tetras vereinigt mit Osiris, Horus, Nepkthye
9982Birch 1, p.'31.
9983net (Tell-Basta) im östlichen Delta war eine von
9984der Jsis gegründete Stadt.
9985Diod. I, 27.
9986Busiris im Delta.
9987Herod. II, 59. 60.
9988Steph. Byaz.
9989Cysis in der grofsen Oase. Letronne Jnser. gr. I, p. 121.
9990Hermonthis (Erment) in Ober- Aegypten.
9991Steph. Byz.
9992Hermopolis (unbestimmt welche, wohl magna, jetzt Asch-
9993munain) wo Jsis unter den Musen genannt wird.
9994Plut.
9995de J. et ©. cap. 3a.
9996Jseum.
9997Die Peutingersche Tafel hat drei Orte, Namens
9998Jseum und ein Jsiopolis (?), alle im Delta.
9999Jsidis oppidum im Delta, wohl eines der eben genann-
10000ten.
10001Plin.«h.n. VW, 14.
10002Jsiu in der Heptanomis.
10003Jtin. Ant. p. 156.
10004Wess.
10005Jsiu in der Thebais.
10006Jtin. Ant. p. 167. Wess.
10007Notitia di-
10008gnit. c. 28 p. 75. Böck.
10009Kanopus.
10010Ovid. amor. II, 13 z. 6.
10011 Koptus (Kelt) in Ober-Aegypten.
10012Aelian. den. an. X, 23.
10013Pausan. X, 32, 18. und eine Jnsel in der Nähe von Kop-
10014tus.
10015Plin. h. n. X, 49.
10016Memphis.
10017Herod. II, 176. Ovid. amor. II, 13 z. 7.
10018Paraetonium (Bareton).
10019Ovid. a. a. ©. z. 6.
10020Pharus.
10021Ovid. ἃ. ἃ. Ο. z. 7.
10022Philae, Haupitempel der Jsis, wo sich die Trias: Osiris,
10023Jsis, Horus findet.
10024Wilk. IV, p. 384. 385. Doch spricht
10025Strabo (XVII, p. 818) nur von der Verehrung des Sper-
10026bers, der sonst mit der Jsis nichts gemein u
p. 175
10027cap. 2. pag. 3.
10028153
10029Senskis in der Wüste zwischen dem Nile und dem rothen
10030Meere.
10031Letr. Inser. gr. I, p. 461.
10032 Tentyra (Dendera) in Ober
10033- Aegypten.
10034Strabo XV,
10035p- 815.
10036Der zweite ägyptische Gott, welchen Plutarch hier nennt,
10037it Typhon.
10038Ueber ihn herrscht in hieroglyphischer Hinsicht
10039die gröfste Unsicherheit.
10040Er scheint meist unter dem von
10041Plutarch öfter (cap. 41" 49} 62 4) angeführten Namen Seth
10042|
10043ἴω
10044vorzukommen 1 Die beiden ersten Zeichen l sind ST,
10045Champ. Gr. p. 114; das dritte, m; ist ein Stein oder Felsen
10046als Deutzeichen.
10047Bunsen I, p. 496. Aber auch dieser Name
10048Seth ist meist auf den Denkmälern ausgemeilselt.
10049|
10050Während alle Zeugnisse der alten Schriftsteller den Ty
10051phon als den männlichen Gegner des Osiris darstellen, so
10052scheint er nach den Erwähnungen auf den Monumenten unter
10053dem Namen Tipo ein weibliches Wesen zu sein.
10054Aus
10055welchen Quellen müssen also alle Auctoren geschöpft haben,
10056um eine so abweichende Ansicht aufzustellen und konsequent ”
10057durchzuführen? Bei Plutarch ist Typhon der Gemahl der Neph-
10058thys (cap. 12 ce, 14 c, 59 b), und zwar wird er als solcher in
10059|
10060den Königslisten, διαδοχαὶ τῶν βασιλέων, angeführt (cap. 38 6); ı
10061er lockt den Osiris
10062in den Sarg und verschliefst ihn darin
10063(cap. 13 c); er findet auf einer nächtlichen Jagd den Körper
10064des Osiris und zerstückt
10065ihn (cap. 18 a); sein Kebsweib Thue-
10066ris geht zum Horus über (cap. 19 b); er bekriegt den Horus
10067und wird dreimal besiegt (cap. 19 c); ja der handgreiflichste
10068Beweis seiner Männlichkeit, der noch dazu einem Bildwerk
10069entnommen scheint, fand sich in Koptus, τὸ ἄγαλμα τοῦ "Roov
10070λέγουσιν ἐν τῇ ἑτέρᾳ χειρὶ Τυφῶνος αἰδοῖα κατέχειν (cap. 59a).
10071Unter dem Bilde eines liegenden Esels und einer liegenden
10072Antelope erscheint Seth-Typhon bei Champ. Gr. p. 120.
10073Röth
10074(äg. Glaub. Nota 185 p. 162) hält den Typhon für die hel-
10075\
10076lenisirte Form des ägyptischen Wortes ti.ube, adversarius.
10077Birch (Gallery I, p. 47. 48) scheint ihn mif Khons und Phtha
10078.zu identifieiren.
10079Wilkinson (IV, p. 418) nimmt zwei Typhone
p. 176
10080154
10081cap. 2. pag. 4.
10082an, den einen als Sohn der Neipe (Rhea), den andern als
10083bösen weiblichen Genius, dessen Name Tipo oder Typho ge-
10084lesen werden kann (IV, 429).
10085Seth in Verbindung mit Ty-
10086phon, Τυφὼν 279, steht in einer magischen Anrufung im
10087Papyrus Anastasi. Reuvens lettre I, p. 39.
10088 pag.4. z.2.
10089Ἰσεῖον] Die früheren Ausgaben accentuiren
10090Ἴσειον. Stephanus von Byzanz sagt Ἰσεῖον, πόλις «Αἰγύπτου,
10091ἀπὸ Ἴσιδος ... προπερισπᾶται δέ, ὡς Ἰρεῖον καὶ Neueoeiov καὶ
10092τῶν ὅσα μὴ τῆς γενικῆς τὸ ὃ ἐφύλαξαν τεμενικῶν.
10093pag- 4. z.5. Ἑρμοῦ] Nach allen Zeugnissen der späteren
10094Schriftsteller entspricht der hellenische Hermes dem ägypti-
10095schen Thoth, ohne dafs sich genau angeben liefse, worauf
10096diese Uebereinstimmung beruht *).
10097Die Funktionen
10098beider
10099treffen nur bei dem Dienste in der Unterwelt zusammen, wo
10100indessen auch Anubis dem Hermes Psychopompos gleichsteht.
10101Hermes ist bei Plutarch der Vater der Jsis (cap. 3a, 12 0)
10102wird aber sonst mit keinem ägyptischen Gotte verglichen. Der
10103Name Thoth, oder ein ähnlicher, kömmt bei Plutarch nicht
10104vor; er, der so sehr im Plato belesen ist, würde sich die be-
10105!kannte Erzählung vom ägyptischen Könige Θαμοῦς und dem
10106'
10107Gotte oder Dämon Θεύϑ, dem der Jbis geweiht ist (Plat.
10108' Phaedr. p. 274 c, Phileb. p. 18 b), nicht haben entgehn lassen,
10109wenn sie in seine allegorisirende Deutungsweise gepalst hätte.
10110τς
10111Thoth wird symbolisch durch den Jbis auf der Stange dar-
10112N. gestellt, wozu manchmal der Halbkreis 2, T, mit den
10113SF
10114beiden Verdoppelungsstrichen \\ kömmt, also TeT oder
10115ToT. Champ. Panth. Pl. 15. 30. Champ. Gr. p. 113. Wilk. VI.
10116Pl. 45.
10117Er erscheint als ibisköpfiger Mann; sehr selten mit dem
10118Menschenantlitz, auf dem Haupte den Voll- oder Halbmond.
10119oder einen andern, aus Federn und Schlangen zusammenge-
10120*) Hermes
10121ist der Gott der Klugheit bei den Griechen, und zu-
10122gleich Psychopomp.
10123Auch als Verkünder der göttlichen Gebote mochte
10124Hermes dem Hierogrammaten 'Thoth der ägyptischen Götter analog schei-
10125nen.
10126Lepsius.
p. 177
10127cap. 2. pag. 4.
10128155
10129setzten Schmuck tragend.
10130Jn den Händen hält er den Ku-
10131kuphastab *), Schreibtafel und Griffel oder den Palmzweig,
10132woran die Jahre oder die Panegyrien gezählt werden.
10133Als
10134Curiositäten erwähnt Wilkinson einer ibisköpfigen weibli-
10135chen Gottheit (V, p. 11), und einer Vorstellung, wo Thoth
10136einen König im Vogelfange unterrichtet (IV, p. 324).
10137|
10138Thoth hatte zwei verschiedene Charaktere:
101391) in einer Beziehung ist er gleichbedeutend mit dem Mond-
10140gotte Aah oder Joh, und hierauf lälst sich die Bemerkung
10141Plutarch’s (cap. 41 6) beziehn, dafs Hermes im Monde sitzend
10142mitherumkreise.
10143Jn dieser Eigenschaft vertritt ihn der Hunds-
10144affe, Cynocephalus (Simia Hamadryas. L.) Wilk. V, p. 5.
10145Birch I, p. 49.
10146Die Verbindung des Affen mit dem Monde
10147ist wahrscheinlich darin zw suchen, dafs bei den Affenweib-
10148chen ein monatlicher Blutflufs beobachtet wird, dessen schon
10149Horapollo (I, 14) erwähnt.
10150Ehrenberg über den Cynocepha-
10151lus und den Sphinx.
10152Berlin 1834.
10153p. 22;
101542) in der andern Richtung ist Thoth der Schriftführer in
10155der Unterwelt; als solcher heilst er „der Schreiber der Wahr-
10156heit“ und „der Herr des göttlichen Wortes“ Birch I, p. 24.
10157Er hat auf den meisten Denkmälern den Titel „der zwei-
10158mal Brose; auf der griechischen Inschrift von Rosette: μέγας;
10159καὶ μέγας. Der dreimal grolse Hermes, Eouns τρισμέγιστος;
10160kömmt auf den Monumenten nicht vor; Sabina Lokaltitel des
10161Thoth finden sich auf den nubischen Tempeln. Wilk. V, p. 12.
10162vgl. Bunsen Aeg. I, p. 462.
10163Als Orte seiner Verehrung kön-
10164nen mit Sicherheit nur die Hermesstädte (vgl. Anm. zu p. 4,
101654. 8) angegeben werden.
10166*) Nach Horapollo (I, 55) hat Champ. den Thierkopf auf dem Scepter
10167als Kopf des Kukupha (VViedehopfes?) gedeutet; dagegen hat Prisse
10168(Revue archeol.
101691845 —46 p. 467) gezeigt, dals es der Kopf eines
10170Vierfülsers sei; da er aber nicht zu bestimmen wagt, ob eines WVind-
10171hundes oder Schakals, so mufs die alte Benennung vorläufig beibehalten
10172werden.
p. 178
10173156
10174cap. 3. pag. 4.
10175pag. 4. z.5. Προμηϑέως]
10176Jsis wird als Tochter des Prome-
10177theus angeführt von Antiklides (cap. 37 6) und von Jstrus in
10178seinem Werke über die Absiedlung der Aegypter.
10179Clem. Al.
10180str. I, 21. p. 139 Sylb. Auf welche Weise Prometheus mit dem
10181ägyptischen Vater der Jsis*), dem Hermes-Thoth (cap. 12 ὁ)
10182zu identificiren sei, darüber giebt die ägyptische Mythologie
10183keinen Aufschlufs **).
10184pag. 4. z.8.
10185ἐν Ἑρμοῦ πόλει]
10186Es gab mehrere Hermes-
10187städte in Aegypten.
10188Strabo nennt deren drei im Delta. Hero-
10189dian bei Stephanus Byz. unterscheidet eine grolse und eine
10190kleine.
10191Die grofse lag in der Heptanomis.
10192Jhr koptischer
10193Name ist Schmun snau, die beiden Schmun, zum Unter-
10194schiede von Mendes, Schmun-en-erman, Schmun der Gra-
10195nate.
10196Champ. Ἐξ. s. 1. Ph. I, 124. 371.
10197Der Dualis in der
10198Benennung, der vielleicht auf der Vereinigung zweier nahe-
10199gelegenen Ortschaften beruht, ist auf den arabischen Namen
10200des heutigen Dorfes Aschmunain übergegangen, wo bis vor
10201wenigen Jahren ein gewaltiger Portikus von beinahe 50 Fuls
10202Höhe den Glanz der alten Stadt bezeugte.
10203Deser. de l’Eg. IV,
10204p- 159. Panc.
10205Pl. IV, N. 50—52.
10206Die kleine Hermopolis lag an dem Kanale von Alexandrien
10207bei dem Orte Damanhur, in den koptischen Listen Timin-
10208hor, Ort des Horus.
10209Champ. V’Eg. s. 1. Ph. I, p. 252. „Au
10210reste, il est certain que Timinhor signifiait en egyptien bourg
10211d’Horus, et que les Grecs ont
10212eu fort de le traduire par ville
10213αἰ Hermes“.
10214pag. 4. z. 8. Μουσῶν — Δικαιοσύνην}] Eine Ἶσις -
10215Δικαιο-
10216σύνῃ findet sich auch in einer Jnschrift, die Böckh (C.J. ἢ,
102172295) mit siegenden Gründen von Athen nach Delos verlegt
10218hat. Sonst ist weder über die Musen in Hermopolis, noch über
10219ihre Verbindung mit der Jsis etwas bekannt; auch Plutarch
10220hat nichts in den quaest. conv. IX, 14, wo über Zahl und
10221*) Dies ist eine ganz vereinzelte Mythe bei Plutarch.
10222Auf den Mo-
10223numenten heifst Jsis immer nur Tochter des Seb-Saturn.
10224Lepsius.
10225ἈΚ Auch hier hat vielleicht die Klugheit und Kenntnils des Pro-
10226metheus die Vermittlung bewirken helfen.
10227Lepsius.
p. 179
10228cap. 3. 5. pag. 4.5.
10229157
10230Namen der Musen gesprochen wird.
10231Dafs jedoch die Musen
10232oder andere ihnen entsprechende Gottheiten in der ägyptischen
10233Mythologie ihre Stelle hatten, geht aus einzelnen Andeutungen
10234hervor.
10235Die Musen werden mit dem Osiris in Verbindung
10236gebracht (Diod. Sie. I, 18.
10237Synes. de provid. p. 102 ἃ Pet.
10238p. 26 Krab.); sie kommen in den hieroglyphischen Schriften
10239vor (Horap. II, 29); sie stehn in Beziehung zum ägyptischen
10240Pan (Euseb. pr. ev. I, 1. p. 54 Hein.), und werden geflügelt
10241dargestellt. Porph. de abst. II, 16, p. 250 Rhoer.
10242pag. 4. z. 11. ἱεραφόροις καὶ ἱεροστόλοις.]
10243Die Hierapho-
10244ren und Hierostolen gehören zu der zahlreichen priesterlichen
10245Klasse der Tempeldiener und geistlichen Würdenträger, die
10246nach ihren verschiedenen Funktionen als ἱεροφάνται und ἱερο-
10247γραμματεῖς,
10248als στολισταὶ und ἱεροστολισταί,
10249als νεωκόροι
10250und ἱεραχόμοι, als κιστοφόροι und παστοφόροι aufgeführt wer-
10251den, deren Unterscheidungen man nach ihren Attributen auf
10252den Denkmälern nachweisen kann als Träger von Palmen,
10253Sceptern, Federn und Fächern, als Schreiber mit Tafel und
10254Stift, als Lastträger für die Statue des Gottes, als Wasser-
10255spender und Weihrauchstreuer.
10256Sie finden sich in grölster
10257Mannigfaltigkeit bei den Krönungen der Könige.
10258Wilk. VE
10259Pl. 76.
10260pag. 5. z.4. Ἰσιακοὺς] Ayivdıov ϑαλάσσιον, τινὲς δὲ καὶ
10261σέριφον καλοῦσι, ὅπερ πλεῖστον ἐν τῷ περὶ Καππαδοκίαν Τ᾽αύρῳ
10262ὄρει γεννᾶται καὶ ἐν Ταφοσίρει τῆς «Αἰγύπτου, ᾧ ἀντὶ ϑαλ-
10263λοῦ οἱ Ἰσιαχοὶ χρῶνται.
10264Diose. mat. med. II, 24 Spr.
10265Est
10266et absinthium marinum, quod quidam seriphium vocant, pro-
10267batissimum in Taposiri Aegypti.
10268Huius ramum Jsiaci praeferre
10269solenne habent.
10270Plin. ἢ. n. XXVII, 29.
10271pag. 5. z. 14. λινᾶς ἐσθῆτας] Dafs die ägyptischen Priester
10272nur leinene Kleider trugen, kann nicht als uneingeschränkte
10273Regel gelten.
10274Plinius (XIX, 2. $.3) bemerkt, dafs die baum-
10275wollenen Kleider wegen ihrer Weifse und Weichheit den Prie-
10276stern die angenehmsten seien.
10277Bei feierlichen Gelegenheiten
10278trug der Oberpriester aufser einem reichen Schmucke von Arm-
10279Hals- und Fufsbändern noch einen Mantel, der aus einem Leo-
p. 180
10280158
10281cap. 4. 5. pag. 7.
10282pardenfell bestand, oder doch demselben nachgebildet war.
10283Wilk. I, 279.
10284Bei der Umhüllung der Mumien sind die ver-
10285schiedenen Zeiten wohl zu unterscheiden.
10286Die neusten Un-
10287tersuchungen von Birch zeigen, dafs bei den ältesten bekann-
10288ten Mumien, wie z. B. bei der des Königs Menkare aus der
10289vierten manethonischen Dynastie, Hüllen von Schaafwolle an-
10290gewendet wurden.
10291Erst in der zwölften Dynastie finden sich
10292leinene Binden, die von da an im allgemeinen Gebrauch blei-
10293ben.
10294Gliddon, Otia aegyptiaca.
10295London 1849.
10296p. 74.
10297pag. 7. 2. 4. καρπὸν ἐδώδιμον]
10298Die Frucht des Flachses,
10299der 8. g. Leinsaamen, ist zwar efsbar, aber wegen seines Oel-
10300gehaltes weder wohlschmeckend noch nahrhaft.
10301Von seinem
10302Gebrauch als Nahrungsmittel findet sich ein Beispiel im pelo-
10303ponnesischen Kriege, wo den auf Sphakteria belagerten Spar-
10304tiaten Mohnkuchen mit Honig und gestofsener Leinsaamen (u7-
1030510V μεμελιτω μένη und λίνου σπέρμα κεκομμένον) von den Tau-
10306chern zugeführt werden.
10307Thuc. IV, 26.
10308pag. 7. 2.12.
10309τοὺς ἅλας — ἀφαιρεῖν] Der Abscheu der
10310Priester vor dem Salze wird auch unten (cap. 32b) erwähnt;
10311und bei Plut. quaest. conv. 5, 10, 1. p. 684 f heifst es, dafs
10312die Priester sogar nur εὐϊεερδ! οὶ Brodt essen.
10313Jablonski
10314(Panth. 3, p. 81) nimmt an, dafs das Steinsalz hievon eine
10315Arne gemacht.
10316Arrian (exp. Al. 4, 5, 7) erzählt näm-
10317lich bei Gelegenheit von Alexanders Zug zur Oase des Am-
10318mon, dafs von dort Stücke Steinsalz, so rein wie Eis, nach
10319‚Aegypten gebracht würden, καὶ τούτῳ ἐπὶ ταῖς ϑυσίαις χρῶν-
10320ται ὡς καϑαρωτέρῳ τῶν ἀπὸ ϑαλάσσης ἁλῶν Αἰγύπτιοί τὸ
10321καὶ ὅσοι ἄλλοι τοῦ ϑείου οὐκ ἀμελῶς ἔχουσιν.
10322pag. 7. z. 14. Agıorayooas — τῶν μικρῶν ζώων) Arista-
10323goras schrieb ein Werk über Aegypten von wenigstens zwei
10324Büchern (St. Byz. Nıxiov), worin er unter andern von den
10325Pyramiden (Plin. h. n. 36, 12) und vom Apis (Aelian. de n. an.
10326XI, 10) handelte.
10327Er war nicht viel jünger als Plato.
10328St. Byaz.
10329Γυναικόπολις. Ob Aristagoras von Milet (Diog. L. 1, 3 n. 72)
10330ein andrer sei als der hiergenannte, bleibt dahingestellt. Auch
10331wird ein Aristagoras, Sohn des Astronomen Eudoxus von Kni-
p. 181
10332cap. 5. pag. 8.
10333159
10334dus, und Lehrer des Chrysippus (des Sohnes des Aöthlius)
10335angeführt (Diog. L. VII, 8, 4).
10336Ueber die von Aristagoras beobachteten kleinen Salzthier-
10337chen giebt folgende Stelle aus einem Briefe von Ehrenberg
10338alle wünschensvwrerthe Auskunft.
10339„Aristagoras hat wahrschein-
10340lich Salzseen zu beobachten Gelegenheit gehabt, oder davon
10341gehört, dafs man am Rande von salzigen Steppenseen zahl-
10342lose Käfer und Insekten aller Art ausgeworfen und incrustirt,
10343ja im Salze selbst eingewickelt findet, die dadurch vor dem
10344Verwesen geschützt sind. Jn den russischen Steppenseen, 2. B.
10345im Eldonsee bei Astrachan, kann man in einem Tage die
10346ganze Jnsekten-Fauna sammeln, weil alles was in’s Wasser
10347fiel, unverwest an’s Ufer getrieben und in das Salz eingebacken
10348wird. Jch habe diese Fauna mitgebracht. Jn den ägyptischen
10349Salzseen ist mir diese Erscheinung nicht in dem Grade auf-
10350fallend gewesen, weil sie nie so salzig sind; aber vielleicht
10351am todten Meere hatten
10352die Alten solche Erfahrungen ge-
10353macht.“
10354Hielt man das Seesalz durch die darin gefundenen
10355Thierchen in der That für verunreinigt, so erklärt sich daraus
10356um so eher die obenerwähnte (vgl. die vorige Anm.) Vorliebe
10357für das reine durchsichtige Steinsalz der Ammons- Oase.
10358pag. 8. z.2.
10359τὸν Arzı] Die phonetische Schreibung von
10360R
10361R
10362Apis it
10363E@ APY, Champ. Panth. Pl. 37, oder ig HAP,
10364Wilk. IV, 350, V1. Pl. 31. No. 2.
10365Diesen Hieroglyphen wird manchmal
10366der Stier mit der
10367Monrdscheibe zwischen den Hörnern
10368als Deutzeichen hinzu-
10369gefügt.
10370Auf den Denkmälern
10371steht der Apis entweder als
10372schwarzer oder halb schwarzer halb weilser Stier.
10373Champ.
10374Panth. Pl. 37.
10375Er erscheint auch schwarz mit einem weilsen
10376Halbmond oder weilsen Flecken an verschiedenen Theilen des
10377. Körpers. Er trägt auf seinem Rücken zuweilen einen roth ver-
10378hüllten Todten.
10379Eine kleine Bronzefigur des Apis hat aulser
10380dem Diskus und dem Uraeus zwischen den Hörnern noch ein
10381Perlenhalsband und auf dem Rücken zwei Geier mit ausge- -i
10382breiteten Flügeln.
10383Wilk. IV, 347
10384— 360.
p. 182
10385160
10386cap. 5. pag. 8.
10387Auf den Monumenten kömmt der Apis vorzüglich in spä-
10388terer Zeit vor.
10389„his honours were more important at a later
10390period, and there is little trace of him previous to the Pto-
10391lemies“ Birch I, p. 53.
10392Verehrt ward er hauptsächlich in Memphis, wo Psamme-
10393tich ihm neben dem Hephästeum einen prachtvollen Tempelhof
10394(αὐλή) baute.
10395Herod. II, 153.
10396Eine Ansicht dieses Hofes,
10397wie er wohl könnte ausgesehn haben, giebt Wilkinson als
10398Titelbild zum ersten Theile seiner „Manners and Customs‘.
10399Ehe der Apis nach Memphis kam, ward er vierzig Enge in
10400|Nilopolis erzogen, wo die Weiber ihm ihre γεννητικὰ μόρια
10401\zeigten. Diod. I, 85. Nach Aelian (de nat. a. XI, 10) ward
10402er an dem Orte, wo er geworfen war, vier Monate lang mit
10403Milch aufgefütter.
10404Auch in dem Flecken Apis bei Paraeto-
10405nium wird eine Kapelle des Apis gestanden haben, obgleich
10406dies nirgend ausdrücklich bezeugt ist.
10407Das „Izısior, welches
10408in der Inschrift von Rosette (z. 33) ohne nähere Bezeichnung
10409steht, so wie das von Plutarch unten (cap. 29 b) erwähnte
10410Grabmal des Apis, gehören wohl beide nach Memphis. Nach
10411Pausanias
10412(I, 18, 4) war das Apisgrab in einem Sarapis-
10413tempel.
10414Ἶ
10415An das Orakel des Apis knüpfen sich zwei berühmte Na-
10416men.
10417Dem Astronomen Eudoxus von Knidus bedeutete es
10418Tod, als der Apis dessen Kleid leckte (Phavor. bei Diog. L.
10419VII, 8 n. 6), dem Caesar Germanicus dasselbe, als der Apis
10420nicht aus seiner Hand fressen wollte.
10421Plin. h. n. VIII, 71
10422Zu Strabo’s Zeit (XVII p. 807) konnte man den Apis durch
10423ein Fensterchen im Stalle besehn, für Fremde ward er auch
10424in den Hof hinausgelassen, und nach kurzem Herumspringen
10425wieder in den Stall zurückgeführt.
10426Als unter Ptolemaeus Lagi der Apis in Memphis starb, wurde
10427zu seinem Begräbnifs nicht nur die ganze dazu bestimmte gro-
10428fse Summe aufgewendet, sondern die Priester machten über-
10429dies beim Könige eine Anleihe von 50 Silbertalenten.
10430Diod.
104311, 84 extr.
10432pag. 8. z.5.
10433ὁ Νεῖλος]
10434Dafs die alten Aegypter den Nil
p. 183
10435cap. 5. pag. 8.
10436161
10437Gottheit verehrten, war schon aus den Zeugnissen der Klas-
10438siker bekannt (Jabl. Panth. II, 140), und wird jetzt durch
10439die Monumente bestätigt.
10440Der Gott Nilus heilst in phoneti-
10441FRE
10442|
10443scher Schreibung ἃ ΕΠ 22 =
10444HAPIMöu Wilk. Pl. 56. 57,
10445V, 56—60.
10446Das letzte Zeichen ZT ist zweifelhaft; es hat
10447nach Lepsius (Chronol. I, p. 264) eher den Ton Mer als Möu,
10448so dals man die ganze Gruppe Hapimer oder mit abgeworfe-
10449nem r Hapime lesen mülste.
10450Der Nilgott wird abgebildet als ein fetter Mann von blauer
10451oder rother Farbe, Wasserpflanzen auf dem Haupte und in den
10452Händen.
10453Champollion hält ihn für mannweiblich wegen der
10454hängenden Brüste und des Bartes..
10455Er nimmt zwei Nilgötter
10456an, einen von Ober- und einen von Unter-Aegypten. Haupt-
10457orte der Nilverehrung waren die Jnseln Snem (Bageh) und
10458Philae; Theben (Luxor), Silsilis (Gebel Selseleh) und Nilo-
10459polis. Jn Silsilis besteht die Götterdreiheit aus Re, Phtha und
10460Hapimöu.
10461Birch I, p. 25.
10462pag. 8. 2. 6. πολυσαρκίαν ποιεῖν] Worauf die fettmachende
10463Kraft des Nilwassers beruhen soll, läfst sich nicht absehn.
10464Es
10465enthält vielmehr einige leicht-abführende Salze und ist sonst
10466von auffallender Reinheit.
104674.89 Hektogrammen Nilwasser ent-
10468halten nur 5,4 Centigrammen fremder Substanzen, während
10469dieselbe Masse von Seinewasser ungefähr 26,5 Centigrammen
10470fremder Bestandtheile enthält.
10471Regnault Analyse de l’eau du
10472Nil in: Memoires sur l’Egypte.
10473Paris. an X. Tom. II, p. 36.
10474Das heutige Geschlecht der eingebornen Nilanvwrohner ist durch-
10475weg eben so schlank und leichtgebaut als das auf den altägyp-
10476tischen Tempel- und Gräberwänden abgebildete.
10477vgl. Amm.
10478Marc. XXI, 16, 23. homines autem Aegyptüi plerique subfu-
10479seuli sunt et atrati, magisque maestiores, gracilenti et aridi,
10480ad singulos motus excandescentes, controversi et reposcones
10481acerrimi.
10482pag. 8. 2.8.
10483εὐσταλῆ καὶ κοῦφα τὰ σώματα]
10484Was hier
10485als eine moralisch-diätetische Vorschrift empfohlen wird, das
10486geht als Schönheitsgesetz
10487durch
10488die ägyptischen Bildwerke.
1048911
p. 184
10490162
10491cap. 6. pag. 8.9.
10492Alle ihre Figuren sind von so zarter Schlankheit,
10493dafs man
10494sie nicht mit Unrecht mager nennen könnte.
10495Sie folgten ei-
10496nem bestimmten Kanon der Verhältnisse, den Diodor (I, 98)
10497genau angiebt, und der sich auf mehreren Monumenten nach-
10498weisen lälst. Daher die Einförmigkeit der Gestalten. Dennoch
10499fehlt es den Arbeiten der besseren Zeit nicht an einer gewis-
10500sen Anmuth, die als ein Reflex der lebenden Vorbilder be-
10501trachtet werden kann.
10502|
10503pag. 8. z. 11. ἐν Ἡλίου πόλει] Die berühmte Sonnenstadt,
10504das On der Bibel, lag nordöstlich von Memphis bei dem heu-
10505tigen Dorfe Matarieh, wo in einer länglichen Umwallung ein
10506schöner granitner Obelisk *) von 62 Par. Fufs Höhe sich er-
10507halten hat.
10508Deser. de ΓΕ. V, 61. Panck.
10509Pl. V, 26.
10510Alle
10511übrigen Monumente sind theils
10512zerstört,
10513theils in dem Nil-
10514boden begraben worden, dessen Erhöhung sich seit der Er-
10515richtung des Obelisken auf 15 Fufs annehmen läfst. Der Obe-
10516lisk steckt jetzt 5 Fuls in der Erde; die Spuren des höchsten
10517Wasserstandes reichen an ihm bis zu 5 Fufs über der Erde,
10518und ursprünglich wird er doch wenigstens 5 Fufs über dem
10519höchsten Wasserstande errichtet worden sein.
10520„Heliopolis-On wird auf den Monumenten schon im alten
10521Reiche, und in den Annalen bereits zu Menes Zeit genannt.“
10522Lepsius Chronol. I, p. 326.
10523Die gelehrte Priesterschaft von
10524Heliopolis sah den Pythagoras, Herodot, Eudoxus und Plato
10525unter ihren Schülern, aber schon in den ersten römischen Zei-
10526ten war die Stadt ganz verlassen (πανέρημος Strab. 805). Des-
10527halb wurden vorzugsweise aus ihr die Obelisken nach Rom
10528weggeschleppt, was nach Wilkinson (IV, p. 294) die falsche
10529Ansicht herbeiführte, dafs man alle Obelisken, als aus der
10530Sonnenstadt kommend, für Weihthümer des Sonnengottes und
10531für Bilder der Sonnenstrahlen hielt.
10532pag. 9. 2.3.
10533Ἑκαταῖος]
10534Es ist zweifelhaft, ob hier der
10535bei Herodot so oft genannte, älteste hellenische Historiker, He-
10536*) Er gehört dem Könige Osortasen I; dieser regiert von 1740 bis
105371696 vor Chr. Wılkinson; von 2131
10538— 2088 vor Chr. Rosellini.
p. 185
10539cap. 6. pag. 9.
10540163
10541katäus von Milet (549— 477 v. C.) gemeint sei, oder der un-
10542ten (cap. 9 ὁ) erwähnte spätere Hekatäus von Abdera, ein
10543Jugendgenosse Alexanders des Grofsen und ein Besucher von
10544Aegypten unter Ptolemäus Lagi.
10545Diod. Sie. I, 46.
10546Dieser
10547jüngere Hekatäus schrieb auch ein Werk über Aegypten und
10548wird von Diodor als Gewährsmann angeführt.
10549Er scheint der!
10550ägyptischen Sprache kundig gewesen zu sein: denn Plutarch
10551eitirt von ihm (cap. 9 c) eine ganz richtige Erklärung des
10552ägyptischen Wortes Amun.
10553Endlich könnte man noch an He-
10554 katäus von Eretria denken, den Plutarch (Alex. c. 46) als Ge-
10555schichtschreiber Alexanders nennt.
10556pag. 9. 2. 4. ἤρξαντο δὲ πίνειν]
10557Der Gebrauch des Wei-
10558nes bei den ägyptischen Königen vor Psammetich wird schon
10559in der Genesis (40 v. 11) bezeugt, wo der Mundschenk die
10560Weinbeeren in den Becher Pharao’s
10561ausdrückt.
10562Auch der
10563König Mykerinus aus dem alten Reiche erscheint bei Herodot
10564(11, 133) als ein guter Zecher.
10565Jndessen ist unsre Angabe,
10566dafs die ägyptischen Könige vor Psammetich keinen Wein ge-
10567trunken, so positiv, dafs sie vorerst auf sich beruhen mag:
10568denn je weiter man bis jetzt in das ägyptische Alterthum ein-
10569gedrungen ist, desto deutlicher hat sich gezeigt, dafs den mei-
10570sten Aussagen der Hellenen irgend etwas wahres, wenn auch
10571misverstanden, zum Grunde liegt. Der Gebrauch des Weines!
10572beim ägyptischen Volke wird vielfach durch die Monumente.
10573dargethan.
10574Sehr deutlich erkennbare Weinstöcke und Wein-'
10575lauben, auch Weinpressen
10576und Keltern
10577von verschiedener
10578Form zeigen sich auf den ältesten Denkmälern.
10579Wilk. II,
10580p. 152.
10581Der Wein wird in irdenen Gefälsen aufbewahrt, und
10582in Sehläuchen verführt schon zur Zeit des alten Rhampsinitus,
10583den Herodot (I, 121‘) noch vor Cheops setzt.
10584Bei den Opfern
10585wird den Göttern Wein dargebracht, manchmal drei oder vier
10586-
10587Arten, jede mit einem besonderen Namen, darunter wird in
10588Theben die Art „aus der nördliehen Gegend“ erwähnt, die
10589Wilkinson für das Gewächs von Mareotis, Antylla oder Seben-
10590Ba
10591nytus hält.
10592Die phonetische Schreibung \ ΕΞ ERP stimmt
1059341}
p. 186
10594164
10595cap. 6. pag. 9.
10596mit dem koptischen Erp, vinum, überein; hellenisirt ἕρπις.
10597Parthey Voc. copt. p. 558.
10598p- 9. z.4.
10599Ψαμμητίχου]
10600Die phonetische Schreibung von
10601N
10602Psammetich ist PSaMeTik, Champ. Gr. p. 141. Wilk.
10603N Ι Top. of Th. Pl. I.
10604Leemans Lettre N. 240.
10605Die
10606SD]
10607ägyptische Chronologie
10608der Denkmäler
10609kennt
10610drei
10611Ne
10612Psammetiche;
10613hier ist wohl der erste, der Auflöser
10614der Dodekarchie, als der berühmteste zu verstehn; 656
10615— 617
10616v. Chr. Larcher; 664—610 Wilkinson; 654—609 Rosellini;
10617655
10618— 604 Böckh.
10619pag. 9. z. 10. Εὔδοξος] Da Plutarch hier und an andern
10620Stellen den Eudoxus ohne alle nähere Bezeichnung nennt, so
10621kann wohl kaum ein andrer als der berühmte Astronom von
10622Knidus gemeint sein.
10623Semler (Erleut. des äg. Alt. p. 172)
10624denkt hier an den Eudoxus von Rhodus, der auch Geschichts-
10625bücher schrieb (Diog. L. VIII, 8, 6); doch ist diese Ansicht
10626schon von Jdeler in der schönen Untersuchung über Eudoxus
10627(Abh. d. Berl. Ak. 1828 p. 201) ae worden.
10628Jn jener
10629Stelle des Diogenes en 8, 6) geht ὁ δ᾽ αὐτός φησι τὸν
10630᾿ Κνίδιον Εὐδοξον ἀχμάσαι x. τ. A. nicht auf den vierigenannten
10631Eudoxus, den Knidischen Arzt, sondern auf den Apollodor,
10632oder einen andern, von Diogenes vergessenen Gewährsmann.
10633Der ganze Zusammenhang zeigt, dafs Diogenes nach einer bei-
10634läufigen Bemerkung über den Knidischen Arzt Eudoxus, im
10635$- 6 zu dem berühmten Knidischen Astronomen Eudoxus
10636zurückkehrt, der in der 103ten Olymp. (368
10637— 365 v. 6.)
10638blühte, und dem der Apis den baldigen Tod prophezeite.
10639Jn
10640Bezug auf Aegypten ist hier besonders zu erwähnen, dafs Eu-
10641| doxus = Werk N
10642pa Snleohi al
10643and die erste Kenntnifs der a
10644ΠΕΣ aus m
10645ten nach Hellas brachte.
10646Seneca qu. nat. VII, 3.
10647Sein Auf-
10648enthalt in Aegypten dauerte ein Jahr und vier Monate (Diog.
10649L. ὙΠ], 8, 2) und fällt unter Nektanebus II, der von Ol. 104,
106503 bis 107, 3 (362— 350 v. C.) regiert. Die hier von Plutarch
p. 187
10651cap. 7. pag. 9. 10.
10652165
10653(und sonst häufig) angeführte Schrift des Eudoxus, γῆς re-
10654oiodog, hatte wenigstens sieben oder acht Bücher.
10655Jdeler führt
10656deren acht an nach Harpokration v. Aızaga, wo Bekker’s
10657Ausgabe ohne Variante giebt: μὰ Εὔδοξος ζ περιόδου; doch
10658hat die Breslauer Handschrift ; vgl. die Leipziger Ausgabe
10659des Harpokration. 1824. 8°. I,p. LXVI.
10660pag. 9. z. 15. οὐ καϑαρὸν] Der Grund, weshalb die Oxy-
10661rynchiten keine geangelten Fische essen, ist etwas undeutlich
10662ausgedrückt.
10663Auf den ersten Blick sollte man glauben, dafs
10664der Angelhaken durch die Berührung des heiligen Fisches auch
10665heilig werde; die eigentliche Meinnng geht aber wohl darauf
10666hinaus, dafs weil ein Oxyrynchus irgend einmal an einen An-
10667gelhaken gerathen oder mit demselben gefischt sein könnte, es
10668nun gottlos sei, mit diesem Haken andre Fische zu fangen.
10669pag. 10.
10670z. 1. Svuyrizeı]
10671Der Name von Syene, der süd-
10672lichen Gränzstadt Aegyptens, hat sich in allen Sprachen des
10673Landes erhalten; hieroglyphisch Souan (Champ. letires p. 170),
10674koptisch Suan, griechisch Zvnvy, lateinisch Syene, arabisch
10675Assuan.
10676Die alte Stadt war bedeutend, nicht sowohl durch
10677ihre Tempel, in denen Chnuphis Sate und Anuke verehrt wur-
10678den (Champ. a. a. O.), als durch die grofsen Steinbrüche in
10679der südlichen Bergketie.
10680Da sich vom Meere an im ganzen
10681Nilthale hier bei Syene die ersten Granitberge zeigen, so ist
10682anzunehmen, dafs alle granitenen Kolosse und Obelisken Aegyp-
10683tens diesen Steinbrüchen entnommen, und auf der bequemen
10684aber langen Wasserstrafse bis unmittelbar an den Ort ihrer
10685Bestimmung gebracht sind.
10686Mehrere Jnschriften bezeugen die
10687Benutzung der Steinbrüche bis in die römischen Kaiserzeiten
10688hinab.
10689Letronne Jnser. gr. II, p. 197. 449.
10690pag. 10. 2.4.
10691πρώτου δὲ μηνὸς ἐνάτῃ]
10692Dies erste ägypti-
10693sche Datum giebt uns Gelegenheit, über Plutarch’s Bezeich-
10694nung der ägyptischen Data im allgemeinen etwas zu sagen.
10695Man hat ihm vorgeworfen, 1) dafs er die Feiertage des ägyp-
10696tischen Wandeljahres auf die festen Monate des alexandrini-
10697schen Kalenders beziehe, und 2) dafs er die ägyptischen Mo-
10698nate für Mondmonate
10699halte.
10700Jdeler Chron. I, p. 150.
10701Der
p. 188
10702166
10703cap. 7. pag. 10.
10704zweite Vorwurf bezieht
10705sich allein auf den letzten Epiphi
10706(cap. 52 a) und wird durch eine ungezwungene Erklärung
10707beseitigt (S. unten); der erste Vorwurf lielse sich nur durch
10708Nachrechnung begründen: denn Plutarch erwähnt nirgend das
10709ägyptische Wandeljahr, noch auch dessen Anknüpfung an das
10710feste alexandrinische Jahr.
10711Wir hoffen ihn auch von diesem
10712Vorwurfe zu reinigen.
10713Man weils, dafs die Aegypter sich im bürgerlichen Leben
10714eines beweglichen Sonnenjahres von 365 Tagen ohne Einschal-
10715tung bedienten (Jdeler Chron. I, p. 94), und nach einer be-
10716kannten Stelle des Geminus (Jsag. c. 6, p. 42 Halma) rückten
10717ihre Feste durch alle Jahreszeiten hindurch, so dafs nach 1461
10718ägyptischen Jahren sich der ganze Kreislauf vollendete.
10719Cen-
10720sorinus de die nat. c. 18, p. 55 Jahn.
10721Doch hat man guten
10722Grund, zu vermuthen, dafs auch die Einschaltung des Viertel-
10723On ilınen von Alters her bekannt war (vgl. Anm. zu cap. 12a
10724τὸ ἑβδομηκοστόν).
10725Durch die Beobachtung des Frühaufganges
10726‘des Sirius, welcher alle vier Jahre um einen Tag später in
10727‚der Morgendämmerung erschien, so dafs vier Wandeljahre im-
10728mer um einen Tag kürzer waren als vier julianische (Jdeler
10729Chron. I, p. 127), mufsten die Aegypter sehr bald auf ein
10730festes Jahr geführt werden.
10731Lepsius (Chron. I, p. 176) hat
10732aus den Monumenten
10733die Ueberzeugung gewonnen,
10734dafs der
10735heliakische Siriusaufgang als Anfang eines festen Jahres nicht
10736nur unter Ramses III. in dem Festkalender von Medinet- Habu
10737vorkömmt, sondern auch viel früher in dem Fragmente eines
10738ähnlichen Kalenders unter Tutmes II. angezeigt ist.
10739Wenn
10740man Feste hatte, die sich auf das regelmäfsige Steigen und
10741Fallen des Flusses, auf die Saat und Erndte, auf die Sonnen-
10742wenden und Nachtgleichen bezogen, so müssen sie dem festen
10743Jahre von 3654 Tagen angehört haben. Es wäre widersinnig
10744anzunehmen, dals auch diese Feste den Kreislauf von 1461 Jah-
10745ren mitgemacht hätten, und dafs man dem wandelnden Kalen-
10746der zu Gefallen etwa das Fest des höchsten Wasserstandes zur
10747Zeit des niedrigsten gefeiert habe, das Erndtefest zur Zeit der
10748Aussaat u. s. w.
p. 189
10749cap. 7. pag. 10.
10750167
10751So wahrscheinlich es daher ist, dals es überhaupt zweier-
10752lei Feste, bewegliche und unbewegliche in Aegypten gegeben
10753habe, so muls man doch gestehn, dafs bei Plutarch sich eine
10754solche Unterscheidung nicht findet.
10755Seinen Angaben scheint
10756durchweg die alexandrinische Zeitrechnung zum Grunde zu
10757᾿ς:
10758liegen, deren Wesen nach Jdeler’s klarer Auseinandersetzung υ
10759(Chron. I, p. 140) in folgenden drei Punkten besteht:
107601) Form und Namen der Monate sind die ägyptischen;
107612) zu den fünf Ergänzungstagen kommt alle vier Jahre ein!
10762sechster;
10763|
10764|
107653) die Epoche des Jahres oder der Iste Thoth ist der
1076629ste August des julianischen Kalenders.
10767Ueberschaut man in dieser Voraussetzung alle von Plutarch
10768angeführten Feste und Festzeiten, so kann man sie in zwei
10769Klassen sondern: es sind
107701) solche Feste, die nur in einem festen Jahre einen Sinn
10771haben,
10772a) nach allgemeiner Angabe. Das Herumtragen der Kuh um
10773den [Sonnen-] Tempel zur Zeit der Winterwende (cap. 52 a);
107741 er
10775die Geburt des Harpokrates um die Winterwende und das
10776Kindbettfest nach der Frühlingsgleiche (cap. 65 b); die Ver-
10777gleichung des ägyptischen Monates Athyr und des athenischen
10778Pyanepsion mit dem böotischen Damatrios als Saatmonat zur
10779Zeit [des Frühunterganges] des Siebengestirnes (cap. 69 b);
10780die Beschreibung dessen, was im Monat Athyr vorgeht: Osiris
10781verschwindet, die Etesien hören auf, die Nächte werden län-
10782ger, der Nil tritt allmälig zurück und die Erde wird entblöfst
10783(cap. 39 b);
10784|
10785b) Angabe von bestimmten Monatstagen: der Todestag des
10786Osiris wird auf den IT7ten Athyr gesetzt (cap. 13 c, vgl. 42a),
10787in welchem Monate die Sonne den Skorpion durchläuft. Dies
10788giebt den 13ten November des alexandrinischen Jahres.
10789Die
10790darauf folgende vierlägige Feier dauert vom 17— 20sten Atlıyr
10791(cap. 39 b), gleich dem 13 — l6ten November.
10792Das nächt-
10793liche Fest der Osirisfindung am 19ten Athyr (cap. 39 ὁ) fällt
10794auf den l5ten November.
10795Am letzten Epiphi wird die Ge-
p. 190
10796168
10797cap. 7. pag. 10.
10798burt der Heliosaugen gefeiert, wann Sonne und Mond in einer
10799geraden Linie [mit der Erde] stehn (cap. 52 a). Dies kann ein
10800alle 25 Jahre am 24sten Juli wiederkehrendes Apisfest gewe-
10801sen sein.
10802Bei der Geburtsfeier der Sonnenstütze am 23sten
10803Phaophi (cap. 52 a) ist die Bemerkung „‚nach der Herbstglei-
10804che“ auffallend, da der 20ste Oktober des julianischen Jahres
10805ganze vier Wochen nach der Herbstgleiche fällt, doch enthält
10806jener Zusatz an sich nichts falsches.
10807Am lsten Phamenoth
10808wird der Eintritt des Osiris in den Mond gefeiert, und dies
10809ist der Anfang des Frühlings (cap. 43 b). Der 1ste Phamenoth
10810des festen alexandrinischen Jahres entspricht unserm 25sten Fe-
10811bruar.
10812Wenn man hiebei die Theilung des ägyptischen Jah-
10813res in drei Jahreszeiten von vier Monaten (Wasserzeit Juli
10814bis Oktober; Säezeit November bis Februar; Erndtezeit März
10815bis Juni) im Auge behält, welche Theilung mit den helleni-
10816schen vier Jahreszeiten in den Namen nicht genau überein-
10817stimmen konnte, so hat es nichts widersprechendes, hier an-
10818zunehmen, dafs Plutarch von seinem hellenischen Standpunkte
10819aus, durch ἔαρ die vier ägyptischen, der Wasserzeit voran-
10820gehenden Monate bezeichnet habe;
108212) Plutarch giebt auch solche Angaben, die keinen Beweis
10822weder für das feste noch für das Wandeljahr in sich enthal-
10823ten, also der Annahme eines festen Jahres sich vollkommen
10824fügen;
10825a) allgemeine auf Monate bezügliche Angaben: in den Mo-
10826naten Payni (Juni) und Phaophi (Oktober) *) machte man
10827Opferkuchen mit dem Bilde eines gefesselten Esels (cap. 30 b);
10828im Monat Mesore (August) opferte man Gemüse (cap. 68b);
10829*) Obgleich die alexandrinischen Monate von den julianischen um
10830mehrere Tage differiren, weil, wie schon bemerkt, der 1ste feste Thoth
10831auf den 29sten August fällt, so scheint
10832es doch allgemeiner Gebrauch
10833gewesen zu sein, Thoth und September, Phaophi und Oktober u. s. w.
10834als gleichbedeutende Benennungen anzuwenden.
10835Jdeler Chron. I, 141.
10836vgl. Lact. de falsa relig. I, 6 (I, p. 22. Duv.).
10837Hunc Aegyptı Thoyth
10838appellant,
10839a quo apud eos primus anni sui mensis, id est September,
10840nomen accepit,
p. 191
10841cap. 7. pag. 10.
10842169
10843b) bestimmte Monatstage: das Fest der Bratfische am 9ten
10844des ersten [ägyptischen] Monates [Thoth] (cap. 7 b), dies fällt
10845auf den 6ten September. Die Ankunft der Jsis aus Phönike am
10846Tten Tybi (eap. 50 b) fällt auf den 2ten Januar.
10847Der 6te Phao-
10848phi, an dem Jsis ein Schutzbildehen umhängte (cap. 65 b),
10849entspricht dem 3ten Oktober.
10850Das Hermesiest am 19ten Thoth,
10851wo man Honig und Feigen verzehrte (cap. 68 a), fällt auf
10852den 16ten September.
10853Aufserdem kommen einige reine Monddata vor: das Schweine-
10854opfer am Tage des Vollmondes (cap. 8 b), und die Bezeichnung
10855des Neumondes durch .. {85 unvollkommne Gute“ (cap. 42 c).
10856Bei dem ersten Heliosopfer des Horus am 4ten des Mona-
10857tes (cap.
1085852 b) bleibt es zweifelhaft, ob hier überhaupt ein
10859Festtag oder die Erinnerung an einen einzelnen Vorfall ge-
10860meint, oder ob in πάντων der Name des ägyptischen Monates
10861zu suchen sei.
10862Endlich führt Plutarch noch ein ägyptisches Fest, die Pa-
10863mylien, ganz ohne Datum an (cap. 12 b, 36 a).
10864Betrachtet man alle diese Angaben Plutarch’s im Ganzen,
10865so bleibt es immer das wahrscheinlichste, dafs er das alexan-
10866drinische Jahr im Sinne hatte, das zu seiner Zeit schon über
10867ein Jahrhundert in Aegypten eingeführt war. Wenigstens glau-
10868ben wir gezeigt zu haben, dafs sich bei ihm keine Data fin-
10869den, welche dieser Annahme geradezu widersprechen.
10870Die
10871auf astronomische Rückberechnung gegründeten Erklärungen
10872einzelner Data von Biot werden an den betreffenden Stellen
10873erwähnt werden.
10874pag. 10. z. 7. δύο λόγους] Für das Verbot des Fischessens
10875wird auch der Grund angegeben, dafs die Fische nicht die-
10876selbe Luft wie die andern Thiere und Menschen einathmen.
10877Clem. Al. strom. VII, 6, 34. p. 850 Pott.
10878pag. 10. 2. 8.
10879περὶ Ὀσίριδος]
10880Auf die richtige lautliche
10881Schreibung des Namens Osiris führt uns Plutarch selbst (cap-
1088234 c) nach einer Bemerkung des alten Historikers Hellanikus,
10883wovon unten (cap. 34 c) die Rede sein wird.
10884Es lassen sich wohl ein Dutzend Götternamen anführen,
p. 192
10885170
10886cap. 7. pag. 10.
10887mit denen Osiris identifieirt wird: Ammon, Arsaphes, Diony-
10888sos, Epaphos, Hades, Helios, Neilos, Okeanos, Pan, Pluton,
10889Sarapis, Zeus.
10890Man erkennt hierin das Bestreben der Helle-
10891nen, den Ausdruck einer ihnen ganz fremden Anschauungs-
10892weise von den verschiedensten Seiten zu beleuchten; es ist auch
10893nicht zu verwundern, dafs die Zeugnisse der Schriftsteller über
10894die Geschichte des Osiris nur in einzelnen Zügen mit den Mo-
10895numenten übereinstimmen: denn was aus den Mittheilungen
10896der Priester in die hellenischen Bücher überging, gehörte we-
10897nigstens theilweis zur esoterischen Lehre, während man an
10898den Tempelwänden und in den Grabkammern nur die exote-
10899rische den Augen der Menge preisgab.
10900Das Resultat der Denkmäler-Forschung geht dahin, dafs
10901Osiris meist als Todtenrichter und als Herrscher über das Reich
10902der Seelen vorkömmt (Wilk. IV, p. 314); eine Lehre, von
10903der, wie Plutarch (cap. 79 a) richtig bemerkt, die Priester nur
10904‚ungern und verblümt sprachen, weil danach Osiris dem ge-
10905‚fürchteten hellenischen Hades entsprechen sollte.
10906Wenn Herodot (II, 145) den Osiris, insofern er ihn mit:
10907dem Dionysos gleichstellt, als einen Gott der dritten, jüngsten
10908Ordnung anführt, so geht dies auf eine vorgeschichtliche Zeit:
10909\denn die ältesten Grabkammern aus der Pyramidenzeit bewei-
10910sen,
10911dals Osiris schon damals dieselbe Stelle einnahm, wie
10912unter den Ptolemäern und Caesaren.
10913Wilk. IV, p. 323.
10914Osiris hat als Todtenrichter mehrere Funktionen und wird
10915verschieden dargestellt: mit mumienartig eingewickeltem Leibe
10916wie Phtha (vgl. Anm. zu cap. 32a Hyaıoros), auf dem Haupte
10917die Krone der obern Regionen, in den Händen Geifsel und
10918Krummstab; oder als schreitender Mann mit Kukuphastab und
10919Lebensring,
10920auf dem Kopfe Widderhörner und Federn; als
10921Osiris- Apis ist er stierköpfig mit dem Diskus und Stierhör-
10922nern; als Sokari-Osiris
10923ist er sperberköpfig; als Gott Benno
10924trägt er einen Kranichkopf und zwei lange Federn.
10925Wilk. IV,
10926p. 342. VI. Pl. 31. 33. Ungewöhnlich ist die Vorstellung ei-
10927nes Osiris-Joh mit der Mondscheibe.
10928Birch I. Pl. 15. No. 53.
10929Triaden worin Osiris vorkömmt,
10930finden sich in Philae:
p. 193
10931cap. 7. pag. 10.
10932171
10933Osiris, Jsis, Horus oder Harpokrates; in Silsilis: Osiris, Jsis,
10934Rhamses der Große.
10935Wilk. IV, p. 231. 233.
10936Jn den Gräbern
10937sieht man sehr häufig: Osiris, Jsis, Nephthys; eine Tetras in
10938Abydus: Osiris, Jsis, Nephthys, Har-si- esi.
10939Birch 1, p. 34.
10940Seine Farbe ist meist gr ün, doch auch häufig schwarz, wie
10941Plutarch (cap. 33 b) richtig angiebt, seine Kleidung ist weils,
10942wenn er in Mumienform oder als Richter der Unterwelt er-
10943scheint, was wiederum mit Plutarch (cap. 78 a) übereinstimmt.
10944Wilk. IV, p. 340. 341.
10945Die Titel des Osiris sind überaus zahlreich; im Todten-
10946buche ruft der Verstorbene den Osiris mit hundert und zwölf
10947Namen an. Birch
10948I, p. 30. Osiris heifst unter andern „König
10949des Lebens, Herr von unzähligen Tagen, Ordner der Ewig-
10950keit“, am häufigsten „Herrscher von Amenthes“ oder „Herr-
10951scher von Abydus (Ebot)“, ausnahmsweise einmal „König
10952der Götter“.
10953Wilk. IV, p. 344.
10954Obgleich seine Verehrung
10955sich über ganz Aegypten er-
10956streckte, und er in jedem Tempel zu den „mitverehrten Göt-
10957tern“ gehören mochte, so kann man doch nur wenige eigent- ,
10958liche Osiristempel nachweisen.
10959Vielleicht waren sie überall
10960mit seinen Grabstätten verbunden.
10961Wir lassen hier die Noti-
10962zen darüber, die nach der Natur des geheimnifsvollen Kultus
10963nur unbestimmt
10964sein können, und meist auf einem „man
10965sagt“ beruhen, in geographischer Ordnung von Süden nach
10966Norden folgen.
10967Abaton (Bageh), Jnsel bei Philae, enthielt das Grab des
10968Osiris mit 360 Milchspenden.
10969Diod. I, 22; Plut. de J.
10970et ©. 20 c.
10971Philae; dafs hier ein Grab des Osiris gewesen, läfst sich
10972nur indirekt aus Strabon (p. 803) schlielsen „wenig ober-
10973halb Sais des Osiris Heiligthum, in welchem Osiris liegen
10974soll.
10975Viele aber bestreiten dieses, besonders die Bewoh-
10976ner Philai’s über Syene und Elephantine“.
10977Scenen aus
10978dem Leben des Osiris finden sich in einem Gemache des
10979westlichen Philensischen Tempels.
10980Wilk. IV, p. 189.
10981Abydus (El-Haraba).
10982Jn dem dortigen Osiristempel, den
p. 194
10983172
10984cap. 7. pag. 10.
10985auch Plinius (h.n. V, 11) anführt, durfte weder ein Sän-
10986ger noch ein Flötenbläser noch ein Zitherspieler gehört
10987werden.
10988Strab. p. 814.
10989Nach der am allgemeinsten ver-
10990breiteten Ansicht war hier das ächte Grab des Osiris. Plut.
10991de J. et Os. 20 ce.
10992Reuvens lettre ἃ Letronne I, p: 38.
10993Akanthus (Dahschur), südlich von Memphis auf dem west-
10994lichen Nilufer; Tempel des Osiris mit einem Haine von
10995thebaischen Gummibäumen.
10996Strabo p- 809.
10997Memphis; hier wurde der Apis aufgenährt, der ein leben-
10998 diges Bild der Seele des Osiris war, und hier sollte auch
10999der Körper des Osiris bestattet sein. Plut de J. et Os. 20 ce.
11000Ense len des Osiris bei Sais; τὸ τοῦ Ὀσίριδος ἄσυ-
11001λον, ἕν ᾧ κεῖσϑαι τὸν Ὄσιρίν φασιν.
11002Strab. p. 803.
11003Sais (Sa-el- hadjar), nur muthmalslich, wenn der dort Be-
11004igrabene, den Herodot (II, τὴ nicht nennen will, für
11005den Osiris zu halten ist.
11006ἡ
11007=
11008Busiris (Abusir im Delta); nach Eudoxus war hier das
11009ächte Grab des Osiris.
11010Plut. de J. et Os. 21 ἃ.
11011Nach
11012Diodor (I, 85) war „Busiris“ die ägyptische Benennung
11013von „Grab des Osiris“; nach Stephanus von Byzanz be-
11014| srub hier die Jsis den Osiris in einer hölzernen Kuh,
11015‚worte Βουσόσιριν εἶναι. τὴν πόλιν.
11016Antipharus bei Alexandrien sollte — sonderbar genug —
11017die Gräber des Osiris und der Eidothea vereinigen. Eustath:
11018zum Dion. Perieg. z, 259. p. 136. Bernh.
11019Taposiris (Abusir?) scheint nur dem hellenischen etymo-
11020logisiren die Ehre eines Ösirisgrabes zu verdanken.
11021Eu-
11022doxus bei Plut. de J. et Os. 21 a; Procop. de aedif. VI, 2
11023Il, p. 322 Dind; Pseudocallisthenes I, 31. in: Müller frg.
11024hist. gr. p. 32 Didot.
11025Kanopus bei Alexandrien; dafs hier ein ptolemäischer Tem-
11026pel (τέμενος) des Osiris gestanden, bezeugt ein 1. J. 1818
11027gefundenes Goldblech.
11028Letr. Inser. gr. I, p. 1.
11029|
11030Diochites, ein ganz unbekannter Ort.
11031ΖΔιοχίτης, κώμη
11032Αἰγύπτου, ἐν ἡ τέϑαπται .... Ὄσιρις.
11033ἐϑνικὸν τὸ αὐτὸ
11034Ζιοχίτης.
11035Steph. Byz.
p. 195
11036cap. 8. pag. 12.
11037173
11038Auch in Nysa in Arabien sollten sich die Gräber des Osi-
11039ris (identifieirt mit dem Nysäischen Dionysos) und der Jsis
11040befinden.
11041Sie hatten eine Denksäule mit heiligen Schriftzei-
11042chen (στήλην ἐπιγεγραμμένην τοῖς ἱεροῖς γράμμασιν), deren
11043Jnhalt Diedor (I, 27) ausführlich mittheilt.
11044Endlich bemerkt Lucian (de dea syria cap. 7), dafs nach
11045der Meinung einiger Byblier Osiris in Byblus in Syrien be-
11046graben sei, und dafs der dortige Trauergottesdienst nicht dem
11047Adonis, sondern dem Osiris gelte.
11048Diese Nachricht hängt
11049wohl mit dem von Plutarch (cap. 15) angeführten Umstande
11050zusammen, dafs der Sarg des Osiris einige Zeit in dem Eriken-
11051stamme in Byblus verborgen war.
11052pag. 11. z. 11. Ζίκτυ»] Von diesem Diktys, dem Pflege-
11053sohne der Jsis, der auch cap. 17 a erwähnt, aber nicht genannt
11054wird, ist weiter gar nichts überliefert.
11055Wyttenbach erinnert
11056_
11057an ein verlornes Stück des Euripides, Namens Dictys, das aber
11058mit unsrer Erzählung nichts gemein zu haben scheint.
11059vgl.
11060Wagner Eurip. frg. p. 164.
11061Eben so wenig ist hier an den
11062König Dietys von Seriphus zu denken.
11063Apollod. bibl. I, 9,
11064p- 67, II, 4, p. 134, 143. Heine.
11065Vielleicht gehört hieher die
11066eben so vereinzelt stehende Sage von einem anderen Jsissohne, |
11067dem Horus: dafs die Titanen ihm nachgestellt, dafs man ihn
11068todt im Wasser gefunden, und dafs Jsis ihn durch ein
11069Heilmittel nicht nur in’s Leben zurückgerufen, sondern auch
11070unsterblich gemacht.
11071Diod. I, 25.
11072p- 12. z. 4.
11073τὴν ὗν ἀνίερον ζῶον]
11074Aus Aelian (de n. a.
11075X, 16) erfährt man,
11076dafs die Angabe Plutarch’s über das
11077Schweinefleisch wahrscheinlich aus Manetho entnommen
11078ist.
11079Die Notiz über das oyeveod«ı hält Bunsen (Aeg. I, 97) für
11080nicht- manethonisch.
11081pag. 12.
11082z. 14.
11083ἐν Θήβαις]
11084Die Denkmäler bieten nur
11085el δ ἢ ῷ
11086zwei Namen für Theben, nämlich
11087[ΟἽ am
11088„Wohnung
11089(Stadt) des Ammon“ d. i. Aıög πόλις, oder ἡ ὁ
11090Ape.t, oder
11091mit vorgesetztem Artikel T.ape ἃ. 1. Θήβη, noch öfter im Plu-
p. 196
11092174
11093cap. 8. pag. 12. 13.
11094ral, daher Θῆβαι.
11095Ape war eine gewisse Art Heiligthum, in
11096Τ
11097welchem Ammon verehrt wurde; aber ἐς D Ape hiefs auch
11098eine Göttin, welche vorzüglich in Theben verehrt, und mit
11099der Netpe, der Mutter des Osiris, identifieirt wurde.
11100Lepsius
11101Chron. I, p. 272 Nota.
11102vgl. Wilkinson V, p. 60. VI, Pl. 58.
11103Part. 1.
11104pag. 12.
11105z. 15. εείνιος]
11106Unter dem Könige Meinis oder
11107Meinios, der die Aegypter zuerst von der einfachen Lebensart
11108entfremdete, kann Niemand anders verstanden werden als Me-
11109nes, der Gründer des ägyptischen Reiches.
11110Sein hieroglyphi-
11111scher Lautname ist genau derselbe wie der des heiligen Stie-
11112ie
11113res Mnevis, nämlich Pre MeNA.
11114Lepsius Chron. I, p. 50.
11115Zur Unterscheidung steht der Name des Menes in dem Königs-
11116ringe, der des Mnevis wird von dem Stier als Deutzeichen
11117begleitet.
11118Dieselben drei Zeichen geben in anderer Ordnung
11119\
11120Dre
11121den Namen des Gottes Amun | ww
11122AMuN.
11123Die Regierung
11124des Menes beginnt 2201 vor Chr. Wilkinson; 5702 vor Chr.
11125Boeckh; 3893 vor Chr. Lepsius Chron. I, p. 499.
11126p- 13. 2.2.
11127Τέχνακτις ὁ Βοχχόρεως πατήρ] Dieselbe Er-
11128zählung findet sich bei Diodor (I, 45), wo der Vater aber
11129Τνέφαχϑος
11130(Var. Ivyepaydo)
11131heifst.
11132Alexis bei Athienaeus
11133(X, p. 418 6) nennt den Vater Meoyaßıg.
11134Mit diesem letzten
11135wird der Neciebis bei Plinius (h.n. 36, 14, 3) in Verbindung
11136gebracht.
11137Der Name Technaktis fehlt in den manethonischen
11138Listen, wo Bokchoris allein die vierundzwanzigste Dynastie
11139bildet; 763— 719 v. Chr. Rosellini; 812—... Wilkinson;
11140725 —720 v. Chr. Böckh.
11141Die Rückkehr zur einfachen Le-
11142bensweise, welche Technaktis einführte, geschah also etwas spät
11143nach Menes (vgl. die vor. Anm.); daher sagt auch Diodor (I, 45)
11144πολλαῖς ὕστερον γενεαῖς. Nach Manetho (p. 74. Goar. 1, p. 138.
11145Dind.) wird Bokchoris, unter dem ein Lämmchen soll gespro-
11146chen haben, vom Sabakon gefangen und lebendig verbrannt.
11147Diodor (I, 94) nennt den Bokchoris den vierten Gesetzgeber
11148von Aegypten.
11149Tacitus (hist. V, 3) und Lysimachus (bei Jos.
p. 197
11150cap. 9. pag. 13. 14.
11151175
11152c. Ap. I, 34) lassen unter ihm die Juden aus Aegypten ziehn*).
11153Der Vorgänger des Bokchoris am Schlusse der dreiundzwan-
11154zigsten Dynastie heilst bei Manetho Zyr, doch braucht dieser
11155Vorgänger nicht gerade des Bokchoris Vater gewesen zu sein.
11156Die hieroglyphischen Namen des Bokchoris und seines Vaters
11157sind unbekannt.
11158|
11159Ä
11160pag. 13. z. 14. τὰς σφίγγας]
11161Der räthselhaften Natur des
11162Sphinx oder der Sphinx erwähnt auch Clemens Al. strom. V,
111635. 8. 31. p. 240 Sylb. διὰ τοῦτό τοι καὶ «Αἰγύπτιοι πρὸ τῶν
11164ἱερῶν τὰς σφίγγας ἱδρύονται, ὡς αἰνιγματώδους τοῦ περὶ ϑεοῦ
11165λόγου καὶ ἀσαφοῦς ὄντος. An einer andern Stelle (V, 7. 8. 43
11166p. 242 Sylb.) sagt er, der Löwe sei den Aegyptern ein Sinn-
11167bild der Kraft und Stärke, das Rind ein Sinnbild der Erde,
11168des Feldbaus und der Ernährung, das Pferd ein Sinnbild der
11169Tapferkeit und des Freimuthes, die Sphinx ein Sinnbild der
11170Kraft und der Einsicht: denn sie habe den Leib eines Löwen
11171und das Antlitz eines Menschen.
11172Nach Champollion (Panth.
11173Pl. 24 E) kömmt
11174der Sphinx
11175in Aegypten nie anders als
11176männlich vor, er ist das Sinnbild der meisten Götter des er-
11177sten und zweiten Ranges.
11178Pharaonen Lagiden und Caesaren
11179sind unter der emblematischen Form des Sphinx mit verschie-
11180denen Attributen dargestellt.
11181Nach den Köpfen kann man drei
11182Arten unterscheiden: Menschensphinx, Widdersphinx und Sper-
11183bersphinx; doch erwähnt Wilkinson (IM, p. 24) auch eines
11184„asp-headed sphinx“.
11185Nach seinen genauen Untersuchungen
11186zeigt der grofse Sphinx bei den Pyramiden von Memphis Spu-
11187ren von Vergoldung (III, p. 237). Ueber den Sphinx in Ver-
11188bindung mit dem Affenkultus vgl. Ehrenberg über den Cyno-
11189cephalus und den Sphinx.
11190Berlin 1834.
111914°.
11192pag. 14. z.2.
11193ἐν Zacı]l Von der altberühmten Hauptstadt
11194Sais im Delta, woher die fünfundzwanzigste Dynastie der ägyp-
11195tischen Könige stammte, finden sich die Reste bei dem heu-
11196tigen Dorfe Sa-el-Hadjar (Sä des Steines).
11197Deser. de PEg. "“"
11198V, p. 169, XV, p. 221 Panc.
11199Die von Herodot und anderen
11200*) vgl. Lepsius Chron. I, 313.
11201-
p. 198
11202176
11203cap. 9. pag. 14.
11204Autoren beschriebenen Prachtbauten, die Kolosse und einsteini-
11205gen Tempel sind längst verschwunden,
11206es hat sich nur eine
11207srofse Umwallung von 2000 Fufs Länge und 1400 Fufs Breite
11208erhalten, deren Mauern an manchen Stellen 80 Fufs Höhe und
1120954 Fufs (?) Dicke haben. Champ. lettres d’Eg. p. 52. Sie be-
11210stehn durchweg aus Backsteinen, und dies sonst gering geach-
11211tete Material hat hier die theilweise Erhaltung des Monumentes
11212gesichert; von dem früher verarbeiteten Granit und Marmor
11213haben sich nur kleine Bruchstücke erhalten, doch fand man
11214auch einen schönen Sarkophag aus grünem Basalt, der einem
11215Tempelwärter unter Psammetich II. gehörte. Er befindet sich
11216jetzt im Museum des Louvre.
11217Champollion hält jene Umwal-
11218lung für die Todtenstadt des alten Sais.
11219Da die Städte im
11220Delta nicht den Vortheil der im Oberlande gelegenen hatten,
11221dafs sie die nächsten Gebirgszüge als Bestattungsort benutzen
11222' konnten, so mulfsten sie ihre Mumien in solchen backsteiner-
11223nen Metropolen beisetzen.
11224Hier wäre auch der Tempel der
11225Athene (Neith) mit den Gräbern des Apries und Amasis (Herod.
11226II, 169) und mit der von Plutarch angeführten Inschrift zu
11227suchen.
11228|
11229pag. 14.
11230z. 2.
11231-.τῆς Adnvüag]
11232Athene ist hier und unten
11233(cap. 62 a) mit der Jsis verglichen, wohl nur in Betracht, dafs
11234diese auch als Göttin der Weisheit genannt wird.
11235Unter den
11236ägyptischen Gottheiten steht nach Plato’s (Tim. p. 21 6) Zeugnils
11237der Athene am nächsten die Neith*).
11238Man hat sogar beide
11239‘Namen etymologisch in Verbindung bringen wollen.
11240AOHNA
11241von der Rechten zur Linken gelesen giebt (A)NHO(A).
11242Die
11243phonetische Schreibung von Neith ist "> oder 3
11244oder 3
11245NeT.
11246Champ. Panth. 6—6 (septies); Champ. Gr. p. 121. 123.
11247Wilk. IV, p. 284. Pl. 28.
11248*) „Plutarch shows that he misunderstands the character of Neith,
11249when he attributes to Jsis the inscription in the temple of Minerva, °J
11250am every thing which has been, which is, and which wıll be, and no
11251mortal has yet lifted up my veil’; for though 7915 may frequently have
11252taken the attributes of Neith and of other Deities, they were always kept
11253distinet in the Egyptian Pantheon“.
11254WVilk, IV, p. 285.
p. 199
11255cap. 9. pag. 14.
11256177
11257Neith erscheint auf den Denkmälern
11258als weibliche Figur
11259mit grünem Gesicht; sie trägt auf dem Kopfe die Krone von
11260Unterägypten, in: den Händen das Blumenscepter, manchmal
11261auch Bogen und Pfeile.
11262Jhr beständiger Titel
11263ist ., Göttin- „
11264Mutter“ oder „Mutter der Götter“.
11265Verehrt ward sie haupt-,
11266sächlich in Sais ἡ und der von Plutarch (cap. 32 6) erwähnte
11267Tempel der Athene in Sais war gewils kein Jsistempel, son-
11268dern ein Heiligthum der Neith.
11269Jn Esneh (Latopolis) sieht
11270man den Kaiser Caracallus in Gegenwart der Neith Korn ärn-
11271‚
11272ten.
11273Birch I, p. 12.
11274|
11275τ ρᾶρ. 14.
112762.3.
11277ἐγὼ — ἀπεκάλυψεν]
11278Diese Inschrift des
11279|
11280Athenetempels in Sais, welche sich hieroglyphisch nicht nach-
11281weisen läfst, wird in etwas abweichender Fassung noch an-
11282geführt von Proklus, in Plat. Tim. p. 30. ed. Basil. 1534. fol.
11283Aehnliche Jnschriften fanden sich auf den Gräbern der Jsis
11284und des Osiris. Diod. I, 27. Nach Röth (äg. Glaub. Nota 90.
11285Ῥ. 45) ist das Aufheben des Schleiers ein Euphemismus für
11286„Beischlaf“, und hat keineswegs einen mystischen Sinn von
11287„Unerkennbarkeit des Wesens“.
11288pag. 14. z. 7. τὸν Auovv] Die phonetische Schreibung des
11289wu
11290Namens Amun ist \
11291wm AMN, Amon oder Amun.
11292Champ.
11293Precis N. 39. 67. 84.
11294Champ. Panth. Pl. 1—2 (quinquies),
11295Wilk. VI, Pl. 22. Wie schon bemerkt, geben dieselben Zei-
11296chen in andrer Ordnung wwm
11297|MNE
11298den heiligen Stier Mnevis
11299(cap. 33b) und den König Menes (cap. 8c). Ueber die Na-
11300tur des Gottes bleibt manches im dunkeln. Merkwürdigerweise
11301steht auf den älteren Denkmalen der Name Amun über einem
11302andern ausgelöschten Götternamen, und zwar oft in verkehr-
11303ter Ordnung der phonetischen Zeichen, ohne dafs die Gottheit
11304‚selbst eine Veränderung erlitten hätte.
11305Wilkinson setzt diese
11306Verdrängung des älteren Gottes, in dem er den Chem vermu-
11307thet (IV, p. 263), in die Zeit von Amenophis Ili., um 1420
11308vor Chr. (IV, p. 245) *), und Felix entdeckte in den ausge-
11309*) Le nom d’Amon
11310est assez recent et ne parait pas sur les mo-
1131112
p. 200
11312178
11313cap. 9. pag. 14.
11314löschten Zeichen einen fliegenden Geier, dessen Körper aus
11315einem Auge (?) gebildet ist, in den Krallen ein Petschaft hal-
11316tend; „a vulture flying, its body formed by an eye, holding
11317in its claws a signet“.
11318Birch I, p. 2. Nota 12.
11319Amun wird abgebildet
11320als männliche Figur von blauer
11321Farbe, auf dem Kopfe eine runde rothe Mütze mit zwei ho-
11322hen Federn und der Sonnenscheibe, in der Hand den Kuku-
11323phastab.
11324Dafs griechische und römische Schriftsteller, Herodot
11325(I, 42) an der Spitze, ihn mit dem Kopfe oder den Hörnern
11326„ eines Widders darstellen, beruht auf einer Verwechselung mit
11327“dem Kneph.
11328Wilk. IV, p. 238.
11329Amun bildet mit Maut und
11330Chonso die erste grolse, mit Tamun und Harka die zweite
11331kleinere Götterdreiheit von Theben.
11332Als phallischer Gott „Am-
11333mon-generateur“ steht er unzählige Male auf den Bauwerken
11334in Theben, die meist dem glanzvollen Zeitalter der achtzehn-
11335ten Dynastie angehören. Die mechanische von Herodot (Il, 48)
11336angedeutete Vorrichtung an den Phallusbildern ( ἀγάλματα vev-
11337o0oraore) scheint genau abgebildet auf einer grolsen Proces-
11338"sion in Theben, wo das Standbild des Gottes von einem Hau-
11339fen Priester auf den Schultern getragen wird und ein hinten
11340‚stehender Mann die Schnur regiert.
11341Wilk. VI. Pl. 76E.
11342Die
11343hieroglyphischen Beischriften nennen den Amun zwar „den
11344Herrn des Himmels, den König der Götter“ u. 8. w., worauf
11345sich zunächst Plutarch’s Bemerkung beziehen mag, dals Amun
11346dem Zeus entspreche, doch finden sich auch Bilder, wo Amun
11347dem Osiris opfert (Wilk. IV, p. 245), andere, wo er mit den
11348Attributen des Khem, Ra, Kneph, Athom und selbst des Osiris
11349erscheint.
11350Wilk. IV, p. 244, Birch I, p.1.
11351Der Hauptort seiner Verehrung war Theben, wo die grofs-
11352numents avant la dix-septitme dynastie.
11353Prisse Legendes de Schai, ın
11354Revue archeologique 1845—
1135546 p. 471.
11356Dagegen steht nach Lepsius
11357(Denkmäler aus Aegypten.
11358Vorläufige Nachricht p. 19) das Auskratzen
11359des Namens Amun, so wıe das vieler andern Götternamen, im Zusam-
11360menhange mit einer grofsartigen weltlichen und geistlichen Reformation,
11361welche Amenophis IV. binnen zwölf Jahren seiner thätigen Regierung
11362durchzuführen suchte.

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Parthey – Plutarch, Über Isis und Osiris (Berlin 1850); public domain in Canada (death year verified: Parthey d.1872 (https://www.wikidata.org/wiki/Q1556248; LC heading 1798-1872 in https://archive.org/metadata/berisisundosir00plut; LICENCES.md §7 list) — staged at corpus/incoming/histories/historians/plutarch-de-iside/berisisundosir00plut.pdf from https://archive.org/details/berisisundosir00plut (HIST-1, 2026-09-29)); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.
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Parthey – Plutarch, Über Isis und Osiris (Berlin 1850) — archive.org text layer. text layer of corpus/incoming/histories/historians/plutarch-de-iside/berisisundosir00plut.pdf (archive.org OCR; tools/build_repository.py histories()). Layers as published by the Kemetic project (Yousef Hanna), 2026: Coptic · Cairene · Kemetic, /doc/history/historians-greek-and-roman/plutarch-de-iside-et-osiride/berisisundosir00plut.text-layer/. Parthey – Plutarch, Über Isis und Osiris (Berlin 1850); public domain in Canada (death year verified: Parthey d.1872 (https://www.wikidata.org/wiki/Q1556248; LC heading 1798-1872 in https://archive.org/metadata/berisisundosir00plut; LICENCES.md §7 list) — staged at corpus/incoming/histories/historians/plutarch-de-iside/berisisundosir00plut.pdf from https://archive.org/details/berisisundosir00plut (HIST-1, 2026-09-29)); OCR text by the Kemetic project, Yousef Hanna 2026.

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