Parthey – Plutarch, Über Isis und Osiris (Berlin 1850) — archive.org text layer

History/Historians – Greek and Roman · Plutarch — De Iside et Osiride · none · L0 witness

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p. 201
11363cap. 9. pag. 14.
11364179
11365artigsten Baureste der Ramessidenzeit ein vollständiges Bild des
11366Amundienstes in und aufserhalb der Tempel, bei Processionen,
11367Opfern, königlichen Siegesfesten und mystischen Weihen dar-
11368bieten.
11369Amun ermuntert den König zu Kriegsthaten, er em-
11370pfängt die besiegten Völker, ja er führt selbst das eroberte
11371Arabien dem Nektanebus und Taharakus vor; er schreibt den
11372Namen Amenophis III. auf die Blätter der Persea.
11373Birch I,
11374p. 3.
11375Plutarch’s Behauptung, dafs die Einwohner der Thebais.
11376den Kneph verehren (cap. 21 c) mufs dahin beschränkt wer-
11377den, ‚dafs damit nur die südlichsten Städte der Thebais, Syene
11378und Elephantine gemeint sind.
11379Wilk. IV, p- 239.
11380Aufserdem
11381verehrte man den Amun in Siwa (der Oase des Ammon), in "
11382Beit Walli in Nubien und in Meroe
11383Einzeln erscheint er
11384in Silsilis, Hermonthis, auf Philae, und auf fast allen übrigen
11385 gröfseren Monumenten.
11386Die sprachliche Notiz aus Manetho findet Röth durch das
11387koptische bestätigt. „amun ist zusammengesetzt aus am, em, m
11388partieula praepositiva negativa; am nämlich ist oflen-
11389bar nur eine Nebenform von em, m, was im Koptischen allein
11390noch vorkommt, ebenso wie an haud, non, nur eine Neben-
11391form ist von en, n haud, non.
11392Der zweite Theil des Wor-
11393tes amum besteht aus dem Stamme un, wen, uon, aperire,
11394ἘΌΝ esse; amun bedeutet also: non apertus, χεχρυμ-
11395μένος,
11396sowie Manetho
11397angiebt.“
11398Röth
11399ägypt. Glaubensl.
11400Nota 80. p. 35. Die Bemerkung des Hekatäus (cap. 9 c) liegt
11401näher.
11402amu, amue oder amun heifst im Sahidischen (The-
11403banischen) Dialekte: veni, ἔρχου, plur. amoini, venite, ohne
11404dafs man diese Jmperative an einen bekannten Verbalstamm
11405anknüpfen könnte.
11406Hekatäus hat daher ganz Recht, wenn er
11407von einer προσχλητιχὴ φωνὴ spricht.
11408pag. 14.
11409z. 8. Μανεϑὼς ὁ Zeßevvizyg]
11410Die Schreibung
11411‘des Namens Manetho
11412ist im Griechischen sehr schwankend.
11413Fabrieius (bibl. gr. lib. IH, e. XX) führt neun Varianten an,
11414die sich leicht noch vermehren liefsen *).
11415Jm Lateinischen
11416*) Müller frg. histor. gr. IT, p. 511.
11417Paris. 1848.
114184°.
1141912 *
p. 202
11420180
11421cap. 9. pag. 14.
11422ist die Form Manetho, onis allgemein angenommen, doch ver-
11423theidigt Aucher, der Herausgeber des armenischen Eusebius,
11424auf den Grund der armenischen Uebersetzung, die Form Ma-
11425nethus, i. Euseb. armen. I, p. 222.
11426Nota 2.
11427Plutarch hat
11428den Nominativ an vier Stellen unsrer Abhandlung; cap. 9 b,
1142949 c, 62b, 73b, wo
11430die Vulgate Mavsdog oder Μᾶανεθϑῶς
11431giebt.
11432Varianten sind Muavsdog, Mivedos, Mevedos.
11433Indem
11434sich daneben der Acceusativ ανέϑωνα oder ανεϑῶνα ohne
11435Varianten findet (cap. 28 b), so hat dies nur eine Analogie in
11436den Varianten Mivwovos und Mivwova& von Mivwg.
11437Plat. Min.
11438p- 319 a. vgl. Steph. Thes. ed. Dind.
11439Manetho’s ägyptischer Name war ohne Zweeifel. Mai-en-
11440Thoth „geliebt von Thoth“ (Lepsius Chron. I, p. 405) und
11441dieser ist ziemlich unverändert in der Lesart Μανεϑῶϑ' der
11442beiden Pariser Hss des Georgius Syncellus (p. 135, 1 Dind.)
11443aufbehalten.
11444Nach Bunsen (Aeg. I, p. 91) ist Manetho s. ν. ἃ.
11445Ma-en-Thoth „der von Thoth gegebene“; nach Fruin (Maneth.
11446reliqu. 1847. p. XX VIII) 5. ν. ἃ. Ma-net oder Ma-Neith „qui
11447Neith deam amat“.
11448Seßevvirng giebt Plutarch an zwei Stellen (cap. 9 b, 25 b)
11449ohne Varianten.
11450Die gewöhnliche Form ist Ießevvvrns (Steph.
11451Byz.), womit der koptische Name der Stadt Djemnut, Djem-
11452nuti, und der heutige arabische Saman ud übereinstimmen.
11453Manetho lebte nach cap. 28 b unter Ptolemäus Soter (re-
11454giert von 328— 284 v. Chr.); eine alte Ueberlieferung, „‚wel-
11455che zwar nicht sicher ist, aber auch nicht widerlegt werden
11456kann“ (Böckh Manetho p. 11), macht ihn zum Zeitgenossen
11457des Ptolemäus Philadelphus (284— 246 vor Chr.).
11458Die Ein-
11459führung des neuen Gottes Sarapis, den Manetho mit ausdeuten
11460half, fällt nach Oyrillus (in Jul. p. 13. Spanh.) in Ol. 124
11461(2841 — 281 v. Chr.), könnte also noch in das letzte Jahr des
11462Piolemäus Soter gesetzt werden.
11463Als ächt Manethonische Werke sind anzuführen:
114641) ἱερὰ βίβλος, das heilige Buch.
11465Euseb. pr. ev. 110. I.
11466in. p. 52. Hein.
11467Dieses Werk meint auch wohl Theodoretus,
11468wenn er sagt (serm. II. de therap. IV. p. 501. Sirm.), Manetho
p. 203
11469cap. 9. pag. 14.
11470181
11471habe über Jsis Osiris Apis Sarapis und die andern ägypti-'
11472schen Götter geschrieben.
11473Nach Bunsen’s Vermuthung (Aeg. I,
11474p- 95. 96) ist Plutarch’s Abhandlung über Jsis und Osiris gro-!
11475_
11476fsentheils aus Manetho’s theologischen Werken geschöpft.
11477|
114782) περὶ ἑορτῶν, von den Festen, woraus Laurentius
11479I,ydus (p. 91. Bekk.) eine kurze Notiz mittheilt.
114803) περὶ κατασχευῆς κυφίων, von der Zubereitung ver-
11481schiedener Arten des Kyphi. Kann als ein Bestandtheil
11482der ἱερὰ βίβλος gelten, da die Bereitung des Kyphi nach be-
11483stimmten religiösen Vorschriften geschah (c. 81), oder als An-
11484hang zu der φυσικῶν ἐπιτομή.
11485S. unten.
114864) περὶ ἀρχαϊσμοῦ καὶ εὐσεβείας, vom Streben nach
11487Alterthümlichkeit (oder vom alten Sprachgebrauche) und
11488von der Frömmigkeit.
11489Hieraus führt Porphyrius (de abst.
11490IL, 55. p. 199. 200 Rh.) die wichtige Notiz an, dafs der Kö-|
11491nig Amosis die Menschenopfer in Heliopolis aufgehoben und! “
11492an die Stelle der Menschen Wachsbilder gesetzt habe.
11493Die-:
11494selbe Erzählung hat Eusebius pr. ev. IV, 16. I, p. 164. Hein.
11495vgl. p. 173. 174), desgleichen Theodoret. VII. de therap. IV,
11496p. 589 Sirm.
114975) φυσικῶν ἐπιτομή, Auszug der Naturlehre.
11498Dioge-
11499nes L. (pr. VII, $. 10) giebt daraus unter andern die Bemer-
11500kung, Helios sei Osiris, und Selene sei Jsis genannt worden.
11501Jst wahrscheinlich dasselbe mit dem von Suidas angeführten
11502Werke φυσιολογικά, und mit dem, woraus Aelian (de nat. a.
11503X, 16) eine Notiz über die Schädlichkeit der Schweinemilch
11504siebt.
115056) πρὸς Ἡρόδοτον, gegen Herodot.
11506Jos. ὁ. Ap. I, 14.
11507Daraus wird zweimal dieselbe Bemerkung über die Scharf-
11508sichtigkeit und Schlaflosigkeit des Löwen angeführt.
11509Etym.
11510magn. v. λεογτοχόμος.
11511Eustath. ad 4]. A z. 480. p. 857 Rom.
11512„Es bleibt zweifelhaft, ob dies nicht ein für den Zweck der
11513herodotischen Kritik von den Spätern gemachter Auszug aus
11514Manetho war“.
11515Bunsen Aeg. I, p. 100.
115167) αΑἰγυπτιακὰ
11517oder richtiger Aiyvrrıeza ὑπομνήματα"
11518(Böckh Manetho p. 11), Aegyptische Geschichten, in.
p. 204
11519182
11520cap. 10. pag. 14.
11521drei Büchern, von denen bei Josephus, Eusebius und Syncel-
11522lus so bedeutende Auszüge erhalten sind, dafs eine vollständige
11523Wiederherstellung der ägyptischen Königslisten von Rosellini,
11524Wilkinson, Bunsen, Böckh,
11525Lepsius unternommen werden
11526konnte.
11527Fruin (Manetho p. LXXVI) nimmt an, dafs Manetho über-
11528haupt nur zwei Werke geschrieben, eins über ägyptische Ge-
11529schichte, das andere über ägyptische Mytlıologie und Antiqui-
11530täten.
11531Die oben genannten Bücher sollen nur einzelne Theile
11532aus den beiden grolsen Arbeiten’ sein.
11533Als unächte Manethonische Schriften sind zu bezeichnen:
115341) βίβλος τῆς Zwdeog, über den Hundstern oder die
11535Hundsternperiode.
11536Georg. Syne. p. 40. Par. I, p. 73 Dind.
11537Die Zueignung, welche Syncellus aufbehalten hat, ist schwer-
11538lich älter als das dritte Jahrhundert nach Chr., doch mufs
11539auch die ganze Sothis
11540als Erdichtung preisgegeben werden.
11541Böckh Manetho p. 15. 16; Letronne in Biot Rech. sur l’annee
11542vague p. 25; Letronne Jnser. gr. I, p. 284.
11543Noch bedeutend
11544später als in das dritte Jahrh. n. Chr. setzt sie Bunsen ( Aeg. I,
11545p- 263) vgl. Lepsius Chron. I, p. 413 ff.
115462) anoreleonarıza, über den Einflufs der Gestirne.
11547Ein hexametrisches Gedicht in sechs Gesängen, das mit dem
11548Historiker Manetho gar nichts zu thun hat, und in der Ab-
11549sicht untergeschoben ist, als Werk eines Schriftstellers aus der
11550Zeit des Philadelphus zu gelten.
11551(Böckh p. 15); zuletzt kri-
11552tisch herausgegeben von Rigler und Axt.
11553Cöln 1832.
115548°.
11555Schliefslich sei es erlaubt, Böckh’s gewichtigen Ausspruch
11556hier anzuführen, dals ihm „niemals ein verwirrterer Gegenstand
11557der Betrachtung als dieser Manetho vorgekommen“ (p. 10).
11558pag. 14.
11559z. 17. Ἑλλήνων οἱ σοφώτατοι]
11560Die grolse Zahl
11561von Hellenen, welche Aegypten ihrer Ausbildung wegen be-
11562sucht, spricht mehr als alles andere für den wesentlichen Ein-
11563fluls, den die ägyptische Kultur, wenn auch nur mittelbar, auf
11564Hellas ausgeübt.
11565Wir lassen hier eine Liste der bedeutendsten
11566hellenischen Dichter, Gelehrten und Künstler folgen, deren
11567Aufenthalt in Aegypten bezeugt ist.
p. 205
11568cap. 10. pag. 14.
11569189
11570Alcaeus.
11571Strab. 1, 2. p. 37.
11572Anaxagoras von Klazomenae. Ammian. XXI, 16, 22. Cedren.
11573hist. comp. I, p. 94 b. Suid. v. Δόγματα.
11574Archimedes.
11575Diod. V, 37.
115769 Bias.
11577Plut. de aud. poet. p. 38 b.
11578Chrysippus von Knidus.
11579Diog. L. ΝΠ, 7, 10.
11580Daedalus.
11581Diod. I, 96.
11582Demokritus von Abdera.
11583Diod. 1, 96.
11584Diog. L. IX, 7, 2.
11585Cl. Al. strom. I, 15, 69. p. 356. Pott. Jambl. de myst. 1. 1.
11586Georg. Syne. I, p. 471. Dind. Suidas.
11587Origenis Philosoph.
11588p. 91. Wolt.
11589Diodor von Sicilien (1, 44).
11590Ellopion von Peparethus.
11591Plut. de gen. Soer. p. 578 1.
11592Fudoxus von Knidus. Diod. I, 96. 98. Strab. XVII, p. 506.
11593Plnt. de J. et ©. 10.
11594Sen. quaest. nat. VII, 3. Diog. L.
11595ὙΠ, 8,5.
11596Cl. Al. str. I, 15, 69.
11597Jambl. de myst. 1, 1.
11598Suid. v. «Αἰσχίνης.
11599Euripides.
11600Diog. L. II, 8. 6.
11601Hekataeus von Abdera.
11602Diod. 1, 46.
11603Hellanikus.
11604Plut. de J. et Ὁ. 34.
11605Herodot (II. passim
11606).
11607Homer.
11608Diod. I, 69.
11609Heliod. Aeth. IN, 14.
11610Cl. Al. str.
11611I, 15, 66.
11612Kleobulus.
11613Diog. L. I, 89. Suid.
11614Lykurgus.
11615Diod. I, 96.
11616Plut. de J. et 0. 10.
11617Melampus.
11618hr
11619en
11620reger
11621ui
11622Musaeus.
11623Diod. I. 96.
11624Oenopides von Chios.
11625Orpheus.
11626Diod. I, 96; IV, 25.
11627Phereeydes ὁ Zvg1os oder ὁ Τύριος.
11628Ledren. hist. comp-
11629p- 94 b; Theod. Meliten. in Fabr. bibl. gr. X, p- 410. Harl.
11630Plato.
11631Diod.1I, 96. Strab. XVII, p. 806. Plut. deJ. et 0. 10.
11632Plut. de genio Socr. p. 578f.
11633Diog. L. ΠῚ, 8, 6.
11634Suid.
11635v. Ἀπολλώνιος Tvavevs.
11636V. Δόγματα.
11637Clem. Al. sir,. I,
1163815. 66 u. 69. Ammian. XXI, 16, 22. Jambl. de myst.
11639I, 1.
11640Cyrill. ec. Jul. p. 29 ὁ Spanh.
p. 206
11641184
11642cap. 10. pag. 15.
11643Ἃ
11644Pythagoras.
11645Diod. I, 96; Plut. de 7. et ©. 10; Ammian.
11646XXIT, 16, 22; Suid. v. Aöyuare, Πυϑαγόρας.
11647Cl. Al.
11648strom. I, 15, 66 u. 69; Jambl. de myst. I, 1; Porphyr.
11649de vita Pyth. 12; Cyrill. c. Jul. p. 29 e Spanh.; Origenis
11650Philosoph. p. 46. Wolf.
11651Simmias.
11652Plut. de gen. Soer. p. 578 £.
11653Solon.
11654Diod. I, 96. Plut. Solon. 26. Plut. de J. et ©. 1.
11655Diog. L. I, 2, 6. Ammian. ΧΧΙ, 16, 22.
11656Sphaerus.
11657Diog. L. VII, 6, 2: VII δ
11658Ὁ.
11659Strabo (XVII. passim).
11660Telekles.
11661Diod. I, 98.
11662Thales.
11663Plut. de J. et ©. 10.
11664Cl. Al. str. I, 15, 66 u. 69.
11665Theodorus.
11666Diod. I, 98.
11667Xenophanes von Kolophon.
11668Plut. de J. et ©. 70.
11669p 15. z.3. Εὔδοξον — Οἰνούφεως] Die Namen der drei
11670ägyptischen Lehrer und ihrer hellenischen Schüler sind nicht
11671die einzigen, aus dem Alterthume aufbehaltenen.
11672Da Lehrer
11673und Schüler nicht überall gleichmälsig verbunden werden, so
11674wird es gut sein, beide gesondert anzuführen.
11675Aegyptische Lehrer.
11676Chonuphis. Κόνουφις ὁ Αἰγύπτιος, Lehrer des Eudoxus
11677von Knidus.
11678Cl. Al. str. I, 15, 69. p- 356 Pott.
11679Ἰχόνουφυ ὁ Ἡλιοπολίτης, Lehrer des Eudoxus.
11680Diog. L.
11681VII, 8, 6.
11682Χόνουφις ὁ Meugizng, Lehrer des Eudoxus.
11683Plut. de 7.
11684et ®. 10.
11685'Χόνουφις ὁ προφήτης, zu welchem Agesilaus den Agetoridas
11686nach Memphis sandte, als Simmias' Plato und Ellopion
11687dort den Wissenschaften oblagen.
11688Plut. de gen. Socr.
11689p. 578.
11690|
11691ἥ,
11692„Chonuphis ist die Bezeichnung des Widdergottes Χγοῦμις
11693Κγοῦφις Κνήφ.““
11694Lepsius Chronol. I, p. 43.
11695Jn Ἰχόνουφυ
11696ist, wie Menage zum Diogenes Laert. p. 228 richtig bemerkt,
11697das
11698/ am Anfange vom vorhergehenden Atyvzzio herüber-
11699gekommen.
11700Oinuphis.
11701Οἴνουφις ὁ Ἡλιοπολίτης, Lehrer des Pytha-
11702|
p. 207
11703cap. 10. pag. 15.
11704185
11705goras.
11706Plut. de J. et Ὁ. 10. Oinuphis wird von Lepsius
11707in Onnuphis umgewandelt. „Es ist der auch in der Form
11708Ὀνούφριος bekannte Namen, weil nofre gut auch nufi
11709mit der häufigen Ausstolsung des r, lautet.
11710Es ist ur-
11711sprünglich ein Beiname des Osiris: Unnofre, Oeffner des
11712Guten.‘
11713Lepsius a. a. ©.
11714Noch näher kömmt diesem
11715Unnofre ein Ὄννωφρις bei Shouw
11716charta papyr. Ρ. 4.
11717col. H. (bis); p. 12. col. V.
11718Pammenes in Memphis, Παμμένης, Lehrer des Demokri-
11719tus von Abdera.
11720Georg. Syne. I, p. 471 Dind.
11721Psenophis.
11722ψέγωφις ἁ Ἡλιοπολίτης, Lehrer des Solon
11723(zusammen mit Sonchis), Plut. Solon. 26. „Den Namen ἢ
11724"Peyodgıg würde man etwa P.se.nofre, P.se.nufi, der
11725gute Sohn, übersetzen können.“ Leps. Chron. I, p. 550b.
11726Sechnuphis.
11727Σέχνουφις ὁ Ἡλιοπολίτης, Lehrer des Plato.
11728Clem.
11729a. a. ©. „Sohn des Chnuphis“.
11730Lepsius Chron.
11731I, p. 43.
11732Sonchis.
11733Σώγχις ὁ Σαΐτης, Lehrer des Solon Kausam
11734men mit Psenophis), Plut. Solon. 26. — Σ᾽ ὥγχης Ὧν. A
11735γύπτιος, ἀρχιπροφήτης, Lehrer des Pythagoras.
11736Ülem.
11737ἃ. ἃ. Ὁ. „Sonchis würde hieroglyphisch Sanch oder Sonch
11738lauten, der belebende.“
11739Lepsius a. ἃ. Ὁ.
11740τος
11741Hieher sind noch zu rechnen Pateneit in Sais, Ochlapi
11742in Heliopolis und Ethimon in Sebennytus, mit denen Solon
11743verkehrte, der jedoch nicht ausdrücklich als ihr Schüler ge-
11744nannt wird. Procl. in Tim. p. 31 ἃ Bas.; p. 72 Schneider.
11745Jn
11746den beiden ersten Priesternamen Pateneit und Ochlapi sind
11747die Gottheiten Neith und Apis sehr deutlich zu erkennen, Ethi-
11748mon kann wohl nur zweifelnd auf Ammon bezogen werden.
11749Hellenische Schüler.
11750Demokritus von Abdera, Schüler der Maria und des Pam-
11751menes.
11752Georg. Sync. I, p. 471 Dind.
11753Solon, Schüler des Psenophis von Heliopolis und des Son-
11754chis von Sais.
11755Plut. Solon 26; vielleicht auch des Pa-
11756teneit Ochlapi und Ethimon.
11757Pythagoras, Schüler des Oinuphis von Heliopolis.
11758Plut.
p. 208
11759186
11760cap. 10. pag. 15. 16.
11761de J. et ©. 10; und des Sonches.
11762Clem.a.a. ©.
11763Nach
11764Porphyrius (bei Jambl. de vita pyth. II, p. 18. Kiessl.)
11765versuchte Pythagoras zuerst vergeblich, trotz der Empfeh-
11766lungsbriefe des Königs Amasis, in Heliopolis und Memphis
11767von den Priestern Unterricht zu erhalten.
11768Erst in Dios-
11769polis (wohl magna) gelang es ihm durch seine Beharr-
11770lichkeit, an den Opfern Theil zu nehmen, was vorher nie
11771einem Fremden geglückt war.
11772Plato, Schüler des Sechnuphis von Heliopolis. Clem. a. a. ο.:
11773vielleicht auch des Chonuphis.
11774Plut. de gen. Soer. p. 578.
11775Eudoxus, Schüler des Konuphis. Clem. a. a. O.; des Jcho-
11776nuphy von Heliopolis.
11777Diog. L. VII, 8, 6. des Chonu-
11778phis von Memphis.
11779Plut. de J. et ©. 10.
11780pag. 15.
11781z. 11. Μὴ — oizie]
11782Sehr einfach sind die Er-
11783klärungen, welche von einigen dieser pythagorischen Regeln,
11784die den hieroglyphischen Schriften in nichts nachgeben sollen,
11785gegeben werden.
11786„Nicht auf ein Getreidemaals sich setzen“
11787bedeutet, nicht im Müfsiggange leben, sondern an den folgen-
11788den Tag denken.
11789„Das Feuer nicht mit dem Schwerte schü-
11790ren‘ heifst, einen 7 eigen nicht durch scharfe Worte reizen.
11791vgl. Rittersh. not. in Porph. bei Jambl. de vita pyth. II, p. 226.
11792Kiessl.
11793p- 16. 2.3. ὀφϑαλμῷ καὶ σκήπτρῳ) Die symbolische Dar-
11794stellung des Osiris durch Auge und Scepter findet sich auf
11795‚den Monumenten nur selten. \
11796N) Champ. Gr. p. 110.
11797Die
11798kauernde bärtige Figur ist das Deutzeichen für Gott.
11799pag. 16.
11800z. 5.
11801ὃς — ieı]
11802Die von Plutarch angegebene
11803ägyptische Ableitung des Namens Osiris von og und igı und
11804die Uebertragung durch πολυόφϑαλμος, die sich auch bei Dio-
11805dor (1, 11) und sonst findet, scheint nur die Rückübersetzung
11806eines falsch zerlegenden Etymologen.
11807osch oder ösch heilst
11808allerdings im koptischen viel; dafs iri das Auge bedeute, lernt
11809man zwar
11810erst aus dieser Stelle, es wird jedoch durch die
11811Hieroglyphenforschung vollständig bestätigt; iri gehörte wahr-
11812scheinlich dem heiligen Dialekte an, während in der Volk-
p. 209
11813cap. 10. 11. pag. 16. 17.
11814|
11815187
11816sprache und in den Lexicis sich nur bal für Auge erhalten
11817hat.
11818Lepsius lettre ἃ Rosellini p. 74.
11819Es findet sich auf den
11820Monumenten keine Spur, dafs Osiris s. v. a. vieläugig bedeute,
11821noch wird er irgendwo als vieläugig dargestellt.
11822Die Erklä-
11823rung stammt von einem etymologisirenden Hellenen, der eben
11824nur so viel ägyptisch gelernt hatte, um zu wissen, dafs osch
11825viel, und iri Auge heifse.
11826Die Deutung ist aber in sofern in-
11827teressant, als sie uns zeigt, wie die Hellenen ihre Sucht nach
11828spielenden Ableitungen, wovon Plato’s Kratylus so viele ironi-
11829sirenden Beispiele giebt, auch auf das Aegyptische übertrugen.
11830vgl. 34 c.
11831pag. 16. z. 6. τὸν δ᾽ οὐρανὸν — ὑποχειμένης]
11832Um diese
11833augenscheinlich verdorbene Stelle haben die Ausleger sich ver-
11834geblich bemüht.
11835Die Schwierigkeit liegt sowohl in den Wor-
11836ten, als auch in der Sache.
11837Wollte man mit Xylander und
11838Wyttenbach lesen ϑυμιατηρίῳ ἐπικειμένῃ, und danach über-
11839setzen „den wegen seiner Ewigkeit nie alternden Himmel be-
11840zeichnen sie durch ein Herz auf einer Rauchpfanne“ so ist
11841damit die Schwierigkeit in der Sache nieht gehoben: denn der
11842Himmel wird hieroglyphisch niemals durch ein Herz bezeich-
11843net. vgl. Champ. Dict. p. 1. An einer andern Stelle (cap. 33 ὁ)
11844giebt Plutarch selbst an, dafs das Herz mit dem schwarzerdi-
11845gen Aegypten verglichen werde, und damit stimmt Horapollo
11846überein.
11847(1, 22). Alyuzrov δὲ γράφοντες, ϑυμιατήριον καιόμε-
11848νον ζωγραφοῦσι, καὶ ἐπάνω καρδίαν, wo wiederum die Rauch-
11849pfanne unter dem Herzen an unsre Stelle erinnert.
11850Aber auclı
11851Horapollon’s Notiz wird durch die Hieroglyphen bis jetzt nicht
11852bestätigt.
11853Wahrscheinlich ist vor καρδίᾳ eine Zeile ausgelal-
11854len, worin die uns unbekannte Bezeichnung des Himmels stand;
11855dadurch ist auch die folgende Zeile verwirrt worden, in wel-
11856cher Aegypten mit dem Herzen über der Räucherpfanne ver
11857slichen werden sollte.
11858pag. 17.
11859z. 11.
11860τὸν Ἥλιον]
11861Der hellenische Helios ent-
11862spricht dem ägyptischen Ra, Re, mit dem aspirirten Artikel:
11863Phra oder Phre, woraus
11864das „Pharao“ der Bibel entstanden
11865|
11866sein soll.
11867Die lautliche Schreibung ist Z, RA oder RE, die
11868x
11869“ς
p. 210
11870188
11871cap. 11. pag. 17.
11872ideographische zeigt das Sonnenrund |. Champ. Panth. Pl. 24.
11873Champ. Gr. p. 110. 112.
11874Wilk. VI. Pl. 29.
11875Ra wird abgebildet als Mann mit dem Kopfe eines Sper-
11876bers, worauf die Sonnenscheibe
11877nebst der Königsschlange;
11878selten erscheint
11879er mit menschlichem Gesicht, noch seltener
11880unter dem Bilde des ihn vertretenden Sperbers.
11881Seine Farbe
11882ist roth.
11883Jn den Händen hält er den Kukuphastab und den
11884Lebensring.
11885Er verschwimmt in seinen Ausflüssen mit meh-
11886reren anderen Gottheiten, wie Arueris, Mandulis (oder richti-
11887ser Month-Ra, nach Birch I, p. 23), Kneph, Har-hat und
11888Socharis*). Vielleicht fanden die verschiedenen Eigenschaften
11889der Sonne, ihre belebende Kraft, ihre Wärme, ihr Licht, ihre
11890Stellungen am Himmel ete. als getrennte Potenzen einen. Platz
11891im ägyptischen Pantheon.
11892Wilk. IV, p. 299. Alle Pharaonen
11893führen den Titel „Sohn des Ra“, in vielen ihrer Namen kömmt
11894die Sonne als integrirender Theil vor, und die eigenthümliche
11895Organisation der Hieroglyphenschrift erlaubte es, dieses ver-
11896ehrte Sonnenbild,
11897ohne Rücksicht auf die Aussprache, den
11898übrigen phonetischen Zeichen des Namens voranzusetzen.
11899So
11900schreibt sich der Erbauer der dritten Pyramide, Mykerinus,
11901Mencheres, Men-ke-ra, nach
11902der Folge der Zeichen Ra-
11903men-ke.
11904Lenormant sur le cercueil de Mykerinus.
11905Paris
119061839.
11907Die Verehrung des Ra erstreckte sich über ganz Aegypten,
11908war aber besonders in Heliopolis, dem On der Bibel zu Hause.
11909Nach der Ansicht des Plinius (36, 14, 1) waren die Obelis-
11910ken, als verkörperte Sonnenstralen, dem Sonnengotte geweiht.
11911Trabes ex eo (Syenite) fecere reges quodam certamine, obe-
11912*) Die Vergleichung
11913mit Mandulis war ein Jrrthum Champollions.
11914ἔϊαν - ueris heist „Horus der ältere“ und hat mit Phre nicht mehr oder
11915weniger als Horus zu thun.
11916Month-Ra ist eine Verbindung wie Amen-
11917Ra, Hor-Ra, Sebek-Ra u. a.
11918Kneph hat auch nıcht mehr als Ammon,
11919Horus, Sebek u.a. mit Ra zu thun.
11920Har-hat ıst Horus von Edfu, also
11921auch nicht Ra.
11922Socharis erscheint als eine Sperbergottheit, und meist
11923in der Verbindung Phtha-Sokar-Osiris.
11924Lepsius.
p. 211
11925cap. 11. pag. 17. 18.
11926189
11927liscos vocantes, Solis numini sacratos.
11928Radiorum
11929eius argu-
11930mentum in effigie est, et ita significatur nomine Aegyptio.
11931Dies bestätigt sich aber nicht durch die Jnschriften der uns
11932erhaltenen Obelisken, worin auch andre Götter vorkommen.
11933Wilkinson (IV, p. 295) erklärt diesen Jrrthum durch die rich-
11934tige Annahme, dafs die ersten nach Rom gebrachten Obelisken
11935aus Heliopolis kamen.
11936Sie trugen den Namen des Ra, und
11937so setzte sich jene Vorstellung fest, welche erst durch die
11938neuste Hieroglyphenforschung beseitigt werden komnte.
11939vgl.
11940Anm. zu cap. 6. 2. 1.
11941pag. 17. z. 11.
11942ἐκ λωτοῦ]
11943Der auf dem Lotus sitzende
11944Horus kömmt öfters auf den Denkmälern vor, wo es die na-
11945türlichste Erklärung ist, ihn für den Sonnenaufgang zu neh-
11946men.
11947Auch unter den Dekanen findet er sich, wo er die im
11948Jahre aufgehende, im Frühling wachsende Sonne bezeichnet.
11949|
11950Ι
11951Horus war überhaupt das allgemeinste Symbol der Sonne;
11952seine Lebensalter wurden mit ihren Phasen ver glichen.
11953Lep-
11954sius.
11955Ungefähr dasselbe wie hier sagt Plutarch an einer an-
11956dern Stelle, de Pyth. orac. p. 400 a: εἰτ᾽ «Αἰγυπτίους ἑωρακὼς
11957ἀρχὴν ἀνατολῆς παιδίον γβογνὸν γράφοντες ἐπὶ λωτῷ καϑεζό-
11958μένον.
11959vgl. Biot. rech. sur l’astr. &gypt. 1823. p. 106. Nota.
11960pag. 18. z. 3. Ὦχον] Der hieroglyphische Name des Ochus
11961ist unbekannt.
11962Die Benennung „Schwert“ welche er in den
11963Königslisten hatte, mufs wohl ein
11964officieller Titel gewesen
11965sein, und geht vielleicht auf eine einzelne Hieroglyphe sei-
11966nes Namens.
11967An einer andern Stelle
11968(cap. 31 ce) wird er
11969„Esel“ genannt.
11970Den Vorgang mit dem Apis (cap. 31 c) be-
11971stätigt Aelian. de nat. an. X, 28. τοῦτό τοι καὶ Ὥχος ὁ Ileg-
11972σης εἰδώς, ἀπέχτεινε μὲν τὸν Anıv, ἐξεϑέωσε δὲ τὸν ὕνον, ἐς
11973τὰ ἔσχατα Be ϑέλων τοὺς Αἰγυπτίους.
11974ἔδωχε δὲ ἄρα
11975αὐτὸς δίκας τῷ ἱερῷ βοὶ οὐ μεμπεὰς οὐδὲ ἥττονας Καμβύσου,
11976χοῦ πρώτου τὴν ϑεοσυλίαν ταύτην τετολμηχότος.
11977vgl. Aelian.
11978var. hist. IV, 8. Suid. v. Azıs und Κακοῖς ἐπισωρεύων κακχᾶ,
11979und ’Qyos. Die hier erwähnte Tödtung des Apis durch Kam-
11980byses ist auch aus Herodot (III, 28, 29) und Plutarch selbst
11981(cap. 44 c) bekannt.
p. 212
11982190
11983cap. 12. pag. 19.
11984pag. 19. z. 3. τῆς Peag] Da Osiris in den hieroglyphischen
11985Inschriften „der Sohn des Seb und der Netpe‘“ genannt wird,
11986so lag es nahe, den Seb für den Kronos, und die Netpe für
11987die Rhea zu halten.
11988Die lautliche Schreibung von Netpe ist
11989NeTPe)
11990Champ. Panth. Pl. 36; Champ. Gr. p. 121. 122.
11991—
119924124:
11993Wilks VI:;Pl.182
11994Netpe trägt auf dem Haupte das kleine Gefäls, den An-
11995fangsbuchstaben N ihres Namens, in den Händen Blumenscepter
11996und Lebenskreuz;
11997sie steht zuweilen auf einem Baume und
11998sielst Wasser herab, das von einem menschenköpfigen Vogel
11999(der Seele des Verstorbenen) aufgefangen wird.
12000Wilk. IV,
12001p- 312.
12002Eine Vorstellung, die sich eben so von der Hathor
12003findet.
12004Wilk. VL, Pl. 36 a.
12005Als Mutter der fünf von Plutarch
12006genannten grolsen Götter kömmt sie auf den Denkmälern nur
12007selten vor.
12008Nach Wilkinson’s sehr zweifelhafter Vermuthung
12009(IV, p. 313) wurde sie in Hierasycaminos (Maharraga) in Nu-
12010bien verehrt.
12011„Koptisch entspricht vielleicht neat pe, ‚fines
12012coeli“.
12013Leps. Chron. I, p. 91.
12014ἡ
12015τ
12016φ. 19. 2.3.
12017τῷ Κρόνῳ] Der hellenische Kronos, der Göt-
12018tervater, wird mit dem ägyptischen Seb identifieirt, der auch
12019den Titel „Vater der Götter“ führt. Wilk. IV, p. 308.
12020Die
12021phonetische Schreibung von Seb ist Sg SeB, Ss, SeB, oder
12022KeB*).
12023Champ. Gr. p. 112. 114; Wilk. VL Pl. 31.
12024A
12025ΡΟΝ. 2.
12026k
12027Seb erscheint, so wie seine Gemalin Hr in auffallend
12028einfacher Kleidung;
12029auf dem Haupte trägt er zuweilen die
12030Gans, den Anfangsbuchstaben $ seines Namens, in den Händen
12031den Kukuphastab.
12032Ueber die Orte seiner Verehrung findet
12033sich nichts bemerkt. Jn der mythologischen Galerie von Birch
12034und Arundale wird er nur beiläufig p. 23 erwähnt.
12035vgl. Leps.
12036Chronol. I, p. 91, wo Kronos-Seb als Sternenzeit, und Khea-
12037Netpe als Sternenraum bezeichnet sind.
12038ei De ist eine seltne späte und schwer verständliche Schreibung.
12039Sehr gewöhnlich ist aber le Lepsius.
p. 213
12040cap. 12. pag. 19. 20.
12041191
12042ζ΄
12043|
12044_ Die lautliche Schreibung ist l ἷ AAH oder JOH.
12045Champ.
12046Panth. Pl. 14 (E), koptisch ioh, ooh, ou.
12047Auf den Mond-
12048gott palst genau die Beschreibung, welche Porphyrius bei Eu-
12049sebius (pr. ev. III, 11; I, p. 125 Hein.) von dem Gotte Kneph
12050oder Chnuphis giebt.
12051Der Mond steht in enger Verbindung
12052mit dem Thoth (Wilk. V, p. 9) und mit dem Osiris (Birch. 1.
12053ΡΙ. 15. N.53, Osiris Joh).
12054Ueber seine besondere Verehrung‘
12055ist nichts bekannt.
12056pag. 19. z. 7. τὸ ἑβδομηκοστόν)
12057Scaliger (de emend. temp.
12058p. 195) und nach ihm Wyttenbach wollen statt des 70sten Thei-
12059les des 360tägigen Jahres den 72sten Theil annehmen, um die
120605 Epagomenen am Ende des Jahres zu erhalten, denn = =a9.
12061Dennoch könnte hier eine misverstandne oder unrichtig ausge-
12062drückte Wahrheit zum Grunde liegen.
12063Plutarch’s Berechnung
12064ist zwar in so fern falsch, als sie nicht genau die 5 Epagome-
12065nen giebt: denn e — 51 Tag.
12066Vielleicht soll aber dieser
12067überschüssige Siebenteltag eine Annäherung an den überschüs-
12068sigen Vierteltag sein, der den 365 Tagen des tropischen Jahres
12069hinzugefügt werden mufs, um es mit der Sonne in Ueberein-
12070stimmung zu bringen. Pinder. vgl. Lepsius Chronol. I, p. 148 fl.
12071pag. 19. z. 12; pag. 20.2.3. Παμύλην — Παμυλίων ἑορτή»}
12072Sowohl das Wasserholen als auch die erste Erziehung des
12073Kindes Osiris schicken sich besser für eine Frau als für einen
12074Mann; danach mülste man pag. 19. z. 13. mit allen Hss ὑδρευο-
12075μένην, und p. 20. z. 3. gegen alle Hss αὐτῇ lesen. Doch wird
12076Paamyles bei Hesychius als ägyptischer, sonst unbekannter Gott
12077genannt, daher die meisten Ausleger ὑδρευόμενον und αὐτῷ
12078vorgezogen haben.
12079Die Stelle bei Hesychius lautet nach Mei-
12080neke’s Verbesserung (frg. com. gr. III, p. 375): Πᾶααμύλης:
12081Αἰγύπτιος ϑεὸς πριαπώδης.
12082Κρατῖνος ὁ γϑώτερος Tiyaoır
p. 214
12083192
12084cap. 1 2,=pag. RO;
12085ὡς σφοδρῶς Alyvzriwöns, Σ᾽
12086ὥχαρις, Παϊμύλης.
12087Die Aehnlichkeit der Pamylien mit den Phallephorien und ihre
12088Beziehung auf den Osiris werden auch cap. 36a erwähnt. Doch
12089\ erscheint Osiris auf den Monumenten niemals als phallischer
12090‚Gott; nur einzelne phallische, mit Korn gefüllte Statuetten aus
12091der Nekropolis von Theben scheinen nach ihrem Kopfputz und
12092nach dem Gesichte von grünem Wachse den Osiris darzustel-
12093len. Wilk. V, p. 299. 300. not. $. p. 307.
12094pag. 20.
12095z. 4.
12096Aoovmoır — Anollova — dee
12097“Ro0v]
12098Horus wird auf den ägyptischen Denkmälern symbo-
12099lisch durch den ihm geheiligten Sperber mit dem Strich oder
12100|
12101τ
12102mit der Geilsel bezeichnet N oder N ÄN Hor oder ἤν.
12103Champ. Preeis N. 95. Champ. Gr. p. 110. 114.
12104Wilk. VI. Pl. 37.
12105Phonetisch wird er öfter m HR geschrieben.
12106Er fliefst so-
12107wohl in seinen Darstellungen als auch in den hieroglyphischen
12108Beischriften mit Ra, Month-ra und den übrigen Sonnengöttern
12109zusammen, doch lassen sich bei mancher Ungewilsheit im Ein-
12110' zelnen die beiden Hauptcharaktere eines älteren und jüngeren
12111_ Horus festhalten. Birch I, p. 36. 37. Wilk. IV, p. 395. 403.
12112Der ältere Horus, Har-uer oder Arueris wird als sperber-
12113köpfiger Mann dargestellt; auf Philae erscheint er unter der
12114Form eines Sperber-Sphinxes.
12115Jn zwei griechischen Jnschrif-
12116ten von Ombos (Kum-Ombo) und Apollinopolis parva (Kus)
12117wird er mit dem Apollo identifieirt.
12118Letr. Inser. gr. I, p. 40. 50;
12119‘er bildet eine Trias mit der Göttin Tsenenofre und mit seinem
12120Sohne Pnebto, der durch Khons ersetzt wird.
12121Birch I, Ρ. 36
12122med.
12123Horus steuert den Sonnennachen durch die Tagesstun-
12124den, und hat nebst Thoth das Geschäft, die Könige mit Leben
12125und Macht zu überströmen.
12126Auf Philae übergielst er auch die
12127Bahre seines Vaters Osiris.
12128Der jüngere Horus wird dargestellt als nacktes Kind mit
12129enganliegender Kappe, starker Haarlocke und an den Mund
12130selegtem Finger. Dies ist der hellenische Har pokrates, Har, pe-
12131chruti, Horus das Kind (cap. 19 e) Er hat mehrere Benen-
12132nungen.
12133Harsont-to (Horus, die Stütze der Welt); Ohi
p. 215
12134Br we
12135ἊΝ
12136ἐν
12137Ag
121382%
12139£
12140NINA
12141ὦ
12142[ἕν
12143ν
12144᾿
12145:
12146/
12147cap. 12. pag. 20.
12148193
12149oder Ohi-uer (der grofse Helfer); Har-phre (Horus die
12150Sonne). Birch I, p. 37. Man sieht ihn in dem Sonnennachen
12151um die erste und zweite Tagesstunde; er sitzt auf dem Krumm-
12152 stabe, dem Zeichen der Herrschaft, oder auf dem Lotuskelche;
12153er ist in der Unterwelt bei der Seelenwage beschäftigt.
12154Dafs den Hellenen der Unterschied zwischen Ra und Hor
12155(Helios und Apollo) nicht fremd blieb,
12156zeigt sich in den
12157Städtenamen Heliopolis und Apollinopolis.
12158Ra wurde in He-
12159liopolis verehrt, Har-uer (Arueris) in Apollinopolis parva (Kus)
12160und Ombos (Kum-Ombo) Letronne Jnser. gr. I, p. 40. 50;
12161Hor-Hat in Apollinopolis magna (Edfu).
12162Birch I, p. 36.
12163pag. 20.
12164z. 8. Ne&pdvv]
12165Der Name der Nephthys lautet
12166im Aegyptischen Nedti oder Nebtei; er wird durch das zu-
12167sammengesetzte Zeichen { dargestellt, das aus τὸ Neb und
12168Ir besteht.
12169Wilk. VI.
12170Pl. 35.
12171Part. 2. Birch I. Pl. 18.
12172Nebti oder Nephthys trägt auf dem Kopfe die Geierhaube
12173mit ihrem Namenszeichen I seltener den Diskus zwischen
12174den Kuhhörnern der Jsis, in den Händen Blumenscepter und
12175Lebensring.
12176Jhre Hauptthätigkeit bezieht sich auf das Todten- -
12177reich Amenthes, und dahin zielt die Bereung Plutarch’s,
12178(cap. 44 a), sie sei τὸ ὑπὸ γῆν καὶ ἀφανές.
12179Sie steht in den
12180beiden Göttertriaden der Unterwelt: Osiris, Jsis, Nephthys;
12181und Jsis, Nephthys, Harpokrates.
12182Wilk. IV, p. 437.
12183Die Titel der Nephthys sind wie bei allen ägyptischen Göt-
12184tern überschwänglich; sie heilst „Herrin des Himmels, Herr-
12185scherin über alle Götter, Herrscherin über die obere und un-
12186tere Welt, die grofse Herrin der Frauen“.
12187Auf diesen letzten
12188Titel bezieht Birch (I, p. 35) ihre Gleichstellung mit der Aphro-
12189dite, der an unsrer Stelle noch Teleute und Nike hinzugefügt
12190werden; Röth dagegen (äg. Glaub. Not. 187 p. 172) darauf,
12191dafs sie mit dem Kriegsgotte, ihrem Bruder Ombte- Seth-Ty-
12192phon vermählt ist.
12193Bestimmte Orte ihrer Verehrung sind nicht anzugeben; viel-
12194leicht gehörte sie mit zur Tetras von Abydus: Osiris, Jsis,
1219513
p. 216
12196194
12197cap. 12. 13. pag. 20
12198— 23.
12199Nephthys, Har-si-esi.
12200Birch I, p. 34.
12201Wegen ihres Titels
12202„Herrin der Frauen“
12203wird sie mit dem synaekopolitischen
12204Landgaue im Delta in Verbindung gebracht.
12205Birch I, p. 39.
12206Jn Pselkis (Dakkeh)
12207in Nubien heifst sie die Amme oder
12208Erzieherin
12209des Königes Erkämen (Ergamenes).
12210Wilk. IV,
12211p- 438.
12212vgl. cap. 30 ὁ Ἑστία.
12213pag. 20. z. 10. Ὄσιριν ἐξ Ἡλίου] Die äulserst lockre Ver-
12214knüpfung des ganzen Mythus
12215zeigt sich unter andern auch
12216darin, dafs Plutarch oder seine Gewährsmänner hier den He-
12217lios zum Vater des Osiris und Arueris machen, während am
12218Anfange der Erzählung gar nicht erwähnt ist, dafs Helios sich
12219mit der Rhea vermischt habe, man müfste denn den Helios
12220für den rechtmäfsigen Gemahl der Rhea halten, wo jene Er-
12221wähnung nicht weiter nöthig gewesen wäre.
12222Dadurch würde
12223sich bei der Vermischung der Rhea mit dem Kronos die Heim-
12224lichkeit erklären, die nach der gewöhnlichen Annahme, dafs
12225Kronos der Gemahl der Rhea sei (Diod. I, 13), keinen Sinn
12226hat.
12227Dieser Annahme scheint jedoch auch Plutarch beizutre-
12228ten, indem er den jungen Osiris vom Kronos dem Pamyles
12229zur Erziehung übergeben lälst.
12230pag. 22. 2.2.
12231400] Ueber die Königin Aso von Aethio-
12232pien, welche Jablonski (Panth. V, 3. p. 126) mit der Thueris
12233‘(cap. 19 b) identificiren will, findet sich weder bei den Schrift-
12234stellern noeh auf den Monumenten irgend eine Nachricht.
12235pag. 23. z.1. ἀϑύρ, ἐν ᾧ τὸν σχορπίον] Die Bemerkung,
12236dafs im Monate Athyr die Sonne den Skorpion durchlaufe,
12237beweist deutlich,
12238dafs Plutarch hier von einem Sonnenjahre
12239‘redet, dessen Monatseintheilung mit dem Sonnenlaufe in Ueber-
12240‚einstimmung gebracht ist.
12241Jm festen alexandrinischen Jahre,
12242dessen Ister Thoth dem 29sten August des julianischen Kalen-
12243ders entspricht, ist der 17te Athyr gleich dem 13ten November.
12244Dies wäre also für Plutarch’s Zeit der Todestag des Osiris.
12245Wenn Plutarch unten (cap. 39 b) den Tod des Osiris mit dem
12246Zurücktreten des Flusses in Verbindung bringt, so palst auch
12247dies oifenbar nur auf ein festes Sonnenjahr, worin der Monat
12248Athyr (November) mit der Nilabnahme zusammenfällt. Jn
p. 217
12249cap. 14. pag. 23 — 25.
12250195
12251dem beweglichen Jahre von 365 Tagen ohne Einschaltung
12252des Vierteltages mulste jener Todestag durch alle Tage
12253des Jahres hindurchrücken, wie dies Geminus (Jsag. in Arati
12254.
12255phaen. c. 6. p. 42. 43 Halma) von den sg pllachen Festtagen
12256ausdrücklich bezeugt.
12257pag. 23. 2.5. περὶ Kun — Πανῶν καὶ Σατύρων] Wel- «οὖ
12258che Stelle die Panen und Satyrn in der ägyptischen Mytho- , a
12259logie einnehmen, läfst sich aus den Monumenten nicht nach-
12260weisen, auf denen bocksfülsige Gestalten nicht vorkommen. ἡ
12261Die hier genannte Stadt Chemmis, in deren Nähe die Panen
12262und Satyrn wohnen, ist wahrscheinlich das bei Diodor (I, 18)
12263erwähnte Chemmo oder Panopolis in Oberägypten, das heu-
12264tige Achmim, wo sich die Ueberbleibsel eines Tempels aus der
12265Zeit des Ptolemaeus Philopator (221—204 vor Chr.) befinden.
12266Champ. lettres d’Eg. p. 88.
12267pag. 23. z. 11. Kozzw] Der Name der Stadt Koptus oder
12268Kopto, den Plutarch hier von dem hellenischen κόπτειν, ἀπο-
12269oregeiv ableitet, bleibt fast unverändert im koptischen Kebto,
12270Keft, und im arabischen Keft; die Stadt liegt nördlich von
12271Theben auf dem rechten Nilufer.
12272Wie im Alterthume (nach
12273dem Zeugnisse des Jtinerarium Antonini und der Tabula Peu-
12274tingerana) so ist noch heutzutage Keft in Verbindung mit dem
12275nahegelegenen Keneh (Apollinopolis parva) der Sammelplatz
12276für die zum rothen Meere gehenden Karavanen, die aber nicht
12277mehr in südöstlicher Richtung auf dem alten ptolemäischen
12278Wege, nach Berenike, sondern gerade östlich nach Kosseir die
12279Wüste durchziehn.
12280Von ägyptischen Alterthümern hat Keft nur einige Ueber-
12281bleibsel in den Resten einer koptischen Kirche aufzuweisen.
12282Deser. de P’Eg. Hi, p. 409. Panc.
12283Pl. IV, N.1.
12284pag. 25.
12285z. 1.
12286Avovßıw]
12287Schreibung durch Lautzeichen
12288hrs)
12289Am
12290Js ANuP oder | N Anupr. Champ. Preeis N. 59. Champ.
12291Gr. p. 110. 114.
12292Wilk. VI.
12293Pl. 44.
12294Part. 1.
12295Anubis erscheint als Mann mit dem Schakalkopfe oder als
12296Schakal selbst.
12297Dafs Griechen und Lateiner ihn als Hund
12298135.
p. 218
12299196
12300cap. 15. 16. pag. 26. 27.
12301oder mit dem Hundekopfe auftreten lassen, ist ein leicht er-
12302klärlicher Jrrthum, da der Schakal (eanis aureus) zum Hunde-
12303seschlecht gehört.
12304Jndessen unterscheiden die Aegypter ihn
12305überall sehr bestimmt von dem Haushunde; in den Grotten
12306von Beni-Hassan sieht man den Schakal und den Wolf unter
12307den wilden Thieren.
12308Wilk. IV, 441.
12309Jn der ägyptischen Mythologie nimmt Anubis die Stelle
12310des Hermes Psychopompos ein, daher nennt ihn Plutarch auch
12311Hermanubis (cap. 61 a). Er bringt die Seelen in die Unter-
12312welt und ist auf den Todtenpapyrus vielfach bei dem Begräb-
12313nifs und dem Seelengerichte beschäftigt.
12314Lepsius Todtenbuch,
12315passim.
12316Bezeichnend sind seine hieroglyphischen Titel „Herr
12317der Hügel“ und „Herrscher im Westen“: denn die ägypti-
12318schen Begräbnisse befinden sich gröfstentheils in der westli-
12319chen Hügelkette.
12320Birch I, p. 44. Die mystische Lehre, wo-
12321nach er den Horizontkreis
12322darstellt und identisch ist mit der
12323Hekate oder mit dem Kronos, läfst sich aus den Monumenten
12324noch nicht erklären.
12325Vielleicht gehört hieher eine Vorstellung
12326aus einem astronomischen Basrelief im Ramesseum zu Theben.
12327Zwei liegende Schakals in den Monaten Mechir und Phame-
12328noth haben die Beischriften „„grofse Hitze“ und „kleine Hitze“.
12329Biot sur l’annde vague p. 97 und PI.II.
12330Verehrt wurde Anubis in Cynopolis (Samallut) in Ober-
12331aegypten.
12332Strab. 812.
12333Ein Tempel des Anubis [in Memphis?]
12334_
12335wird in einem griechischen Papyrus erwähnt.
12336Birch I, p. 45.
12337Einzeln kömmt er auf Tempelbildern vor in Philae und in
12338Dendera.
12339pag. 26. z. 6.
12340Aoraoryvy]
12341Auch der Name Astarte, phö-
12342nizisch Astaroth, kömmt mit hieroglyphischen Lautzeichen ge-
12343schrieben vor.
12344= N == ASTART.
12345Champ. Gr. p. 122.
12346pag. 26. 2. 7. Σάωσιν — Νεμανοῦν]
12347Saosis und Nema-
12348nus gehören ebensowenig als Astarte in die ägyptische My-
12349thologie.
12350Lepsius.
12351pag. 27.
123522. 6.
12353ξύλον — Ἴσιδος]
12354Von einem Jsistempel
12355in Byblus hat man weiter keine Kunde; dies kann darauf füh-
p. 219
12356cap. 16. 17. pag. 27
12357— 29.
12358197
12359ren, ξύλον mit Ἴσιδος zu verbinden, was Bähr in seiner Ueber-
12360setzung gethan hat.
12361pag. 27.
12362z. 10.. Φαίδρου ποταμοῦ]
12363Der Flufs Phädrus,
12364dessen Stelle an der syrischen Küste zwischen Byblus und
12365den Gränzen Aegyptens gewesen sein muls, wird nirgend an-
12366ders als hier genannt.
12367Da er schon zur Zeit der Jsis vertrock-
12368nete, so kann er in den späteren Erdbeschreibungen nicht mehr
12369gesucht werden.
12370Charakteristisch für das hohe Alter des My-
12371thus ist die Schiffahrt dieht am Lande entlang, so dafs sie
12372von den kühlen Morgenlüften eines Küstenflusses belästigt wer-
12373den konnte.
12374pag. 28. z. 4. οὐχ οὕτως] Von dem Tode des älteren Kö-
12375nigsohnes im Meere ist vorher nicht die Rede gewesen, und
12376der oben (cap. 8a) als Pflegesohn der Jsis genannte Diktys
12377_ ertrank im Flusse, nicht im Meere.
12378Ob hier eine Lücke
12379oder eine Verschiebung anzunehmen sei, läfst sich bei dem
12380Mangel anderer Nachrichten nicht bestimmen.
12381pag. 28.
12382z. 12.
12383αἴσιμα τὰ τοιαῦτα παρείη --- Μανέρωτι)
12384Hieroglyphisch läfst sich über Maneros nichts nachweisen. Lep-
12385sius. J ihink that this expression (Maneros) occurs in a hie-
12386roglyphical legend: „Menre, the maker of hymns“, perhaps
12387applied to Re, the Sun. Wilk. II, p. 252 nota.
12388Als Vermuthung
12389giebt Schwenck (Myth. der Aeg. p. 296) für den Namen Mane-
12390ros die Ableitung ma-n-ari, die Wahrheit des Wachens oder
12391des Wächters; und für den Zuruf Maneros, dessen Bedeutung
12392aber nicht wörtlich zu nehmen sei, die Ableitung ma-n-her,
12393die Wahrheit oder Gerechtigkeit der Offenbarung.
12394pag. 29. 4.1. εἴδωλον ἀνθρώπου τεϑνηκότος] Ciampi (in der
12395italiän. Uebers. des Plutarch. Mailand 1827. T. ΠΙ. p. 38) giebt
12396zu dieser Stelle die Abbildung einer kleinen antiken Bronze-
12397statue im Besitz des Herrn Stanislaus Wiesielowski in War-
12398schau, von Ciampi zuerst in seinen Feriae Varsavienses 1518
12399bekannt gemacht.
12400Ein nackter gellügelter Genius, auf zwei
12401Knochen (?) stehend, hält mit beiden emporgehobenen Hän-
12402den einen Todtenkopf.
12403Eine anmuthige hellenische Uebertra-
12404sung des düsteren ägyptischen Memento mori.
p. 220
12405198
12406cap. 18. pag. 29.
12407pag. 29. 2.7. ἐν Βούτῳ)] Butus oder Buto (Steph. Byz.)
12408entspricht vielleicht dem Pteneto der koptischen Städtever-
12409zeichnisse.
12410Champ. V’Eg. 5.1. Ph. I, 227.
12411Butus im nord-
12412westlichen Delta gehörte wegen des Tempels und Orakels der
12413Leto zu den bedeutendsten Städten von Unterägypten, und
12414wird von Herodot öfter genannt als irgend ein andrer ägypti-
12415scher Ort (IL, 59. 67. 83. 111. 133. 152. 155). Jn der Nähe
12416von Butus war der Tempel des Apollo und der Artemis auf
12417der schwimmenden Jnsel Chemmis.
12418Herod. II, 155; die Spitz-
12419mäuse und Sperber wurden in Butus begraben 11, 67.
12420Nach
12421unserer Stelle könnte man auch einen Tempel des Horus da-
12422selbst annehmen.
12423Aufserdem kömmt Butus vor bei Strabo,
12424Plinius, Ptolemaeus, Hierokles und auf der Tabula Peutin-
12425gerana; dafs es am sebennytischen Nilarme gelegen, wird öf-
12426ter erwähnt; trotzdem ist die heutige Stelle, wie die der mei-
12427sten alten Städte im Delta, nicht mit Sicherheit nachzuweisen.
12428Einige wenige Ueberbleibsel bei dem Dorfe Kum-Zalat schei-
12429nen dem alten Butus anzugehören.
12430Jomard et Jacotin Carte
12431du Delta, in der Deser. de Y’Eg.
12432pag. 29. z. 10. reoowoeoxutdexe] Bei Eusebius (pr. ev. ἢ], 1.
12433p- 54. 55. Hein.) wird der Körper des Osiris in sechsundzwan-
12434zig Stücke zerrissen, welche Typhon an die einzelnen Mitver-
12435schwornen vertheilt.
12436pag. 29. z. 12. ἐν Bagıdı παπυρίνῃ] Wenn Jsis auf einem
12437Nachen aus Papyrus durch die Sümpfe fährt, so könnte man
12438dies mit auf Rechnung des Mythus setzen; es scheint aber,
12439dafs die papiernen Schiffe auch noch später im Gebrauch wa-
12440ren.
12441Dies beweist nicht nur der Zusatz, dafs alle in solchen
12442Schiffen fahrenden von den Krokodillen nicht belästigt wur-
12443den, sondern auch Plinius (hist. nat. XIll, 22) ex ipso qui-
12444dem papyro navigia texunt, et e libro vela tegetesque nec non
12445et vestem etiam stragulam ac funes.
12446Dies werden wohl die
12447Schiffe zum zusammenklappen gewesen sein, die man bei den
12448Katarakten vorbeitrug (Plin. V, 10): ibi Aethiopicae conve-
12449niunt naves: namque
12450eas plicatiles humeris transferunt, quo-
12451tiens ad cataractas ventum est.
12452Man ging sogar auf papiernen
p. 221
12453cap. 19. pag. 31.
12454199
12455Schiffen mit ägyptischem Takelwerk bis nach der entfernten
12456Insel Taprobane (Plin. VI, 24) mox, quia papyraceis navibus
12457armamentisque Nili peteretur,
12458ad nostrarum
12459navium
12460cursus
12461_ septem dierum intervallo [a Prasiana gente] taxato.
12462pag. 31.
12463z. 4.
12464innov]
12465Die Erwähnung des Pferdes setzt
12466einen sehr alten Gebrauch der Reiterei im Kriege voraus, der
12467auch durch mehrere Stellen der Bibel bestätigt wird.
12468I. Mos. »-'
1246914 und 15 passim; I. Könige 18 v. 24. Diodor (I, 54) nennt
12470in des Sesoosis Heere neben den Streitwagen ausdrücklich die
12471Reiter.
12472Der Bote des Apries findet den Amasis zu Pferde
12473(Herod. I, 162). Desto auffallender ist es, dafs in den zahl-
12474“reichen ägyptischen Schlachtengemälden an den Tempelwän-
12475den nirgend Reiter, sondern wie bei Homer immer nur Streit- ‘
12476wagen vorkommen *). Einzelne Ausnahmen davon sind nur
12477scheinbar;
12478so auf dem Pylon in Luxor, wo ein fliehender ἦς
12479Feind sich auf ein Wagenrols geworfen hat, in Esneh ete.
12480vgl. Wilk. I, p. 288.
12481Benseler (metamorph. erit. ad Plut. emend. Freiberg. 1839.
124824°) will in dieser Erzählung λύκον statt ἵππον lesen, nach Sy-
12483nesius de provid. I, p. 115 Petav.
12484Es bleibt aber immer un-
12485gewils, ob Synesius (über dessen räthselhafte Schrift zu ver-
12486gleichen ist: Neander Chrysost. I, p. 148— 153) hier überhaupt
12487den Plutarch im Sinne gehabt, ob er zu seinem speciellen al-
12488legorischen Zwecke geändert oder aus andrer Quelle geschöpft
12489habe.
12490Diod. (I, 88) führt an, dafs Osiris unter der Gestalt‘
12491eines Wolfes aus dem Hades heraufgestiegen sei, um der Jsis
12492und dem Horus gegen den Typhon beizustehn, ein Mythus,
12493der mit Plutareh’s Erzählung nur in entfernter Verbindung zu
12494stehn scheint.
12495pag. 31.
12496z. 11. Oovngis] Thueris, das Kebsweib des Ty-
12497phon, die vor der ersten Schlacht zum Horus übergeht, fehlt
12498"nicht im ägyptischen Götterkreise.
12499Die lautliche Schreibung ist
12500*) Les bas-reliefs de l’epoque pharaonique representent toujours
12501des charges de chars, jamais de cavalerie proprement dite, qui parait
12502n’avoir &t& en usage chez les Egypliens que sous le regne des Ptolemees.
12503Prisse in Revue archeol. 1845
12504— 46. p. 737.
p. 222
12505200
12506cap. 19. pag. 32.
12507an Se <> TAUeR, TEUR oder TAOR.
12508Champ. Panth. Pl.
1250917 (Ὁ). Wilk. VI. Pl. 40. No.3.
12510Birch I. Pl. 23. fig. 86.
12511Sie gehört zu den Nilpferdgottheiten und erscheint als auf-
12512serichtetes unförmliches Nilpferd mit weiblichem Kopfe, wor-
12513auf der gehörnte Diskus und die heilige Schlange; oder als
12514altes Weib mit dem Kopfe des Nilpferdes.
12515Jn den Klauen
12516hält sie den Lebensring
12517oder
12518ein anderes noch unerklärtes
12519Emblem.
12520Birch I. Pl. 21. N. 70. Das Gewand ist ungewöhn-
12521lich faltenreich.
12522Zu ihren Titeln: gehören auch „Herrscherin
12523über die Götter“ und „Lenkerin der Welt“.
12524Birch 1, p. 41.
12525pag. 32.
12526z. 5.
12527τὸ βασίλειον — βούκρανον κράνος]
12528Der
12529Hauptschmuck der Jsis wird auf den Monumenten schr ver-
12530schieden dargestellt.
12531vgl. cap. 2. Wilk. VI. Pl. 34. 35. Unter
12532dem „kuhköpfigen Helme“ kann nur der Diskus mit den Hör-
12533nern verstanden sein, der sich indessen nicht allein bei der
12534Jsis, sondern auch bei andern Göttinnen findet.
12535Die Zusam-
12536mensetzung der ägyptischen Königskronen,
12537die dem Götter-
12538schmucke nachgebildet sind, hat Letronne erläutert in den An-
12539merkungen zur Jnschrift von Rosette.
12540Jnser. gr. I, p. 309
12541— 317.
12542pag. 32. z. 11. τὸν Aorzoxoazyv]
12543Harpokrates scheint nur
12544als eine Form des Horus vorzukommen.
12545vgl. cap. 12. Wilk. VI.
12546Pl. 37 A. Part. I. N.1.2.3. „Her-pe-chruti, Horus das Kind“,
12547der Sohn des Osiris und der Jsis.
12548Bunsen Aeg. I, p. 505 nach
12549Lepsius.
12550Die starke Haarlocke an dem rechten Schlafe, viel-
12551leicht ein Zeichen der Jugend, ist ihm nicht eigenthümlich,
12552es führen sie andere Götter wie Eho-u, Hor-sened-to, Pneb-to,
12553Hor-pire, Harka, Hake, Chonso, ja selbst Oberpriester.
12554Wilk.
12555IV, p. 407.
12556Als bezeichnende Gebehrde legt er den Finger
12557an den Mund, dies ist aber nach Wilkinson kein Zeichen des
12558Stillsehweigens, was bei den Aegyptern durch Bedeckung des
12559Mundes mit der ganzen Hand angedeutet wird, sondern es soll
12560nur die zarteste Jugend anzeigen.
12561Nach Birch (I, p. 37) ist
12562es vielmehr ein Zeichen des Redens ἢ). Jn ptolemäischer und
12563*) Bei Suidas wird diese Gebehrde dem Horus und Helios bei-
p. 223
12564. cap. 20. pag. 33.734.
12565201
12566römischer Zeit sitzt Harpokrates auf einem Löwenthrone oder
12567auf dem Rücken der Löwen selbst, und zahlreiche kleine Ta-
12568feln aus gebrannter Erde, die man in den Gräbern findet, zei-
12569gen ihn in einer Trias mit Jsis und Nephthys zusammen.
12570pag. 33. z. 5.
12571κατ᾽ Αἰσχύλον]
12572Den iambischen Trimeter
12573hat vor Wyttenbach wohl schon Reiske bemerkt, indem er
12574τὸ vor στόμα streicht.
12575Welchem Stücke des Aeschylus der
12576Vers angehört, ist nicht bekannt.
12577. pag. 34. z. 10. ἔν ze Aßvöp] Die Lage der Stadt Abydus
12578wird dureh sehr bedeutende Ruinen im Süden des heutigen Gir-
12579geh bezeichnet. Deser. de l’Eg. Planches Tom. IV. N. 35—37.
12580Text von Jomard. Tom.IV. Panck. W.A. Schmidt gelangte in
12581seinen Untersuchungen über zwei Papyrusurkunden (p. 70) zu
12582der Ueberzeugung, daßs die bisher ausschlielslich auf Abydus
12583bezogenen Ruinen zugleich auch die Ueberbleibsel von This
12584umfassen, dergestalt, dafs die letzteren den nordwestlichsten
12585Theil der Ruinen um El-Kherbeh und Sägeh einnehmen, wäh-
12586vend der bei weitem gröfsere Süd- und Osttheil, mit Einschlufs
12587des Memnoniums und der Trümmer des Osiristempels dem
12588eigentlichen Abydus verbleiben.
12589Besonders merkwürdig sind
12590diese Ruinen durch die sogenannte Tafel von Abydus, ein
12591genealogisches Basrelief, welches neuerlich aus einer zerfallen-
12592den Wand des Pallasttempels ausgesägt wurde und sich jetzt
12593im britischen Museum befindet.
12594Die Tafel enthält eine Reihe
12595Vorfahren von Ramses-Sesostris in dreilsig lesbaren und sechs
12596zerstörten Namensschildern.
12597Haben sich auch noch nicht alle
12598Namen vollkommen entziffern lassen, so darf man doch bei
12599dem immer fortschreitenden Hieroglyphenstudium an der end-
12600lichen Lösung dieser Aufgabe nicht verzweifeln.
12601|
12602pag. 34. z. 12. ὁμοτάφους} Die in Abydus (El-Haraba) ge-
12603fundenen Grabinschriften bezeugen, dals die Verstorbenen nicht
12604blofs aus dieser Stadt, sondern auch aus Theben und andern
12605Orten herstammten; dies bestätigt die Bemerkung Plutareh’s,
12606gelegt: denn es heilst vom Ἣραΐσκος: λέγεται γὰρ χατελϑεῖν ἀπὸ τῆς!
12607μητρὸς ἐπὶ τοῖς χείλεσιν ἔχων τὸν χκατασιγάζοντα δακτυλον᾽
12608οἷον 41|-
12609γύπτιοι μυϑολογοῖσι γενέσϑαν τὸ» ἕῆρον καὶ πρὸ τοῦ "Roov τὸν Ἥλιον.
p. 224
12610202
12611cap. 20, pag. 35.
12612dafs die vornehmen Aegypter sich gern in Abydus bestatten
12613'liefsen, um an derselben Stelle zu ruhn, wo der Leib des
12614Osiris beigesetzt sein sollte.
12615Wilk. IV, p. 346.
12616pag. 35.
12617z. 3.
12618ὅρμον ἀγαθῶν — τάφον Ὀσίριδος]
12619Die
12620erste Erklärung des Namens Memphis „Hafen der Guten“ oder
12621„Hafen
12622der Güter“
12623bestätigt sich durch
12624die Hieroglyphen.
12625nam ΓΤ u," Ὁ
12626πὸ N
12627Die vollständige Schreibung von Mem-
12628Nm
12629<E>
12630Θ
12631phis ist MoNNoFRi; sie besteht aus zwei
12632Gruppen; die erste ywm ΜΌΝ führt auf das koptische mone,
12633an
12634statio navium, portus; die zweite ὁ —> NFR giebt koptisch
12635nofri, utilitas, commodum.
12636Die Pyramide N und der Kreis
12637mit den Kreuzstrichen (3. welcher einen Stadtplan vorstellen
12638soll, sind bestimmende Anhängsel.
12639Champ. Gr. p. 153.
12640Für
12641nofri findet sich die Form nufi, daher wurde aus dem ägyp-
12642tischen Mon-nufi das hellenische Meu-gıs.
12643Lepsius lettre ἃ
12644Rosellini p. 52.
12645Lepsius Chron. I, p. 174 Anm.
12646Die zweite Erklärung „Grab des Osiris“ beruht wahr-
12647scheinlich auf einem Misverständnifs.
12648Es ist an sich klar, dafs
12649ein Wort nicht zwei richtige Etymologien haben kann, und
12650wenn, wie hier, die eine Erklärung „Hafen der Güter“ sich
12651so deutlich in der einheimischen Sprache wiederfindet, so folgt
12652von selbst, dafs dies mit der andern Deutung nicht der Fall
12653sein kann. Jn dem Worte Memphis läfst sich weder der Name
12654Osiris, noch die Bezeichnung des Grabes nachweisen.
12655Viel-
12656leicht ist eine Verwechselung anzunehmen.
12657Aus dem richti-
12658gen Satze „Memphis ist das Grab des Osiris“ machte man
12659„Memphis heifst das Grab des Osiris“.
12660Memphis war durch die Zerstörungen des Mittelalters so
12661sehr versunken, dafs sich lange Zeit hindurch nicht einmal der
12662Ort, wo es gestanden, angeben liefs.
12663Dieser ist nun sehr si-
12664cher bei den Dörfern Mitrahenne und Bedraschin, südöstlich von
12665den Pyramiden von Gizeh ermittelt, wo einige umgeworfene
12666Kolossalstatuen das frühere Dasein der grofsartigsten Tempel-
12667anlagen beurkunden. Deser. de PEg.V. Panck. Pl.V. N. 1—18.
p. 225
12668cap. 20. pag. 39.
12669203
12670Am berühmtesten waren im Alterthume
126711) der Tempel des Phtha oder Hephästos, an dem Jahr-
12672hunderte lang fortgebaut wurde (vgl. cap. 32 a).
12673Aulfserdem
12674werden noch folgende Heiligthümer genannt:
126752) der Tempel der Jsis.
12676Herod. II, 176. Auch das Grab
12677der Jsis war in Memphis Euseb. pr. ev. II, 1. p. ὅδ. Hein.;
12678nach Diodor (1, 22) im Bezirk des Hephästostempels;
126793) der Tempel der Aphrodite oder Seiene.
12680Strab. 807. >
12681Vielleicht derselbe mit dem Tempel der fremden Aphro-
12682dite. Herod. I, 112;
126834) nahe beim Hephästeum, vielleicht mit demselben ver-
12684bunden stand der Tempel des „Apis, welcher derselbe ist
12685wie Osiris“.
12686Strab. 805. 807 (vgl. cap. 5 b. Apis).
12687Hieron.
12688Comm. in Ezech. T. V, p. 358. Vall.
12689vgl. Pausan. VII, 22, 4.
12690Das von Plutarch hier angeführte Grab des Osiris mochte sich
12691in diesem Tempel befinden.
12692Nach Plinius (H. N. VII, 71)
12693hatte der Apis einen Doppeltempel „delubra ei gemina, quae
12694vocant thalamos“;
126955) der Tempel des Anubis?
12696Jn den griechischen Papy-
12697rusrollen des britischen Museums,
12698die Forshall bekannt ge-
12699macht hat (Greck papyrus of the british Museum 1839 p. 68)
12700wird zweimal ein Avovßıeiov genannt. Wenn Birch (I, p. 45
12701not. 6) dies Anubieum nach Memphis verlegt, so kann sich
12702dies nur auf den Fundort der Rolle gründen, über den Fors-
12703hall nichts angiebt, der indels Birchen vielleicht anderweitig
12704bekannt war;
127056) der Tempel des Aesculap.
12706Hieronym. in vita Hila- x
12707rionis.
12708T. I, p. 23. Vallars;
12709|
127107) der Tempel
12711des Sarapis.
12712Strab. 807.
12713Pausan.
127141,
1271518, 4;
127168) der Tempel
12717‘der Kabiren.
12718Herod. Ill, 37;
127199) auf einer Insel bei Memphis, Tempel des Dädalus.‘
12720Diod. I, 97.
12721Auch mögen alle die von Diodor (I, 96) beschriebenen
12722Oertlichkeiten, welche auf das Todtengericht Bezug haben, der
12723acherusische See, der Tempel der finstern Hekate. die Thore
p. 226
12724204
12725cap. 20. pag. 35.
12726des Jammers und der Vergessenheit, die Thore der Wahrheit
12727und das kopflose Bild der Gerechtigkeit, in der Nähe von Mem-
12728phis, vielleicht im Bereiche der Todtenstadt zu suchen sein.
12729pag. 35. z.4. πρὸς DiAcıs] Die Insel Philae ist nur durch
12730Conjectur hier in den Text gekommen, doch sagt Wesseling
12731(zu Diod. I, 22) darüber mit Recht: abesse non potest Phi-
12732larum mentio ab eo loco, quo de Ösiridis sepulero professa
12733opera agitur.
12734Diodor (I, 22) scheint sich zu widersprechen, indem
12735er
12736erst das Grab des Osiris und der Jsis auf die kleine Jnsel
12737ἱερὸν πεδίον bei Philae verlegt, dann aber als geöfsten Eid der
12738Thebaner anführt, ὅταν τις τὸν Ὄσιριν τὸν ἐν Φίλαις κεί-
12739μενον ὀμόσῃ.
12740Doch läfst sich dies durch die Annahme ver-
12741einigen, entweder, dals die Jnsel ἱερὸν πεδίον eng mit den
12742Heiligthümern von Philae verbunden war, und der Eid auf
12743den letzten Ort übertragen wurde, oder dafs die Uebertragung
12744deshalb geschah, weil man den Namen der kleinen allerhei-
12745ligsten Jnsel nicht auszusprechen wagte.
12746Strabo (p. 803) giebt nur beiläufig zu verstehn, dafs das
12747‚Grab des Osiris auf Philae sei, indem er bemerkt, dafs von
12748‚den Einwohnern von Philae die Aechtheit des Osirisgrabes bei
12749‚Sais bestritten werde.
12750Bei der ausführlicheren Erwähnung von
12751Philae (p. 818) wird aber nicht weiter dieses Grabes, sondern
12752nur der Verehrung des Sperbers auf Philae gedacht.
12753Nach
12754Champollion (lettres d’Eg. p. 164) wurden Osiris Jsis und
12755Hathor in Philae verehrt.
12756Die äufserst zahlreichen helleni-
12757schen Ergebenheitsinschriften (προσκυνήματα) auf Philae, de-
12758ren Letronne 95 anführt (Jnser. gr. I, p. 1—228) und die
12759sich an allen Gebäuden der Jnsel finden, über und unter den
12760Hieroglyphen, auf den Simsleisten der Thore, dem Fufsgestelle
12761der Obelisken, an Thürpfosten, auf den Umfassungsmauern und
12762Tempeldächern, sowohl in den Stein gekratzt, als mit schwar-
12763zer und rother Farbe angeschrieben — nennen fast alle die
127649189. der zuweilen der Sarapis und die "mitverehrten Götter
12765| (σύνναοι ϑεοὶ) beigesellt werden.
12766Die kleine Jnsel bei Philae,
12767welche Diodor ἱερὸν πεδίον
p. 227
12768cap. 20. pag. 39.
12769205
12770nennt, hiefs bei anderen τὸ Aßarov, daher steht in mehreren
12771Inschriften Toıs Φιλῶν καὶ “βάτου (Letronne Inser. gr. U,
12772p. 123). Es kann unter Abaton keine andre Jnsel gemeint
12773sein, als die heutige Bageh ober Beghe, ägyptisch Snem, von
12774der Champollion (lettres d’Eg. p- 166) sagt: c’&tait la un des
12775lieux les plus saints de l’Egypte, et une ile saerde, but
12776de p£-
12777Ierinages longtemps avant sa voisine 116 de Philae, qui se nom-
12778mait Manlak en langue Egyptienne.
12779Cest de la quest venu
12780le copte Pilach, l’arabe Bilag, οἱ le gree Philai.
12781Auf Bageh
12782stand ein uralter ägyptischer Tempel von Amenophis II, dem
12783Nachfolger des Moeris gebaut.
12784Champollion (a. a. O.) sam-
12785melte dort an zwanzig pharaonische Inschriften, welche in
12786die Felsen von rosenrothem Granit eingehauen, den Besuch
12787und die Verehrung sehr vornehmer altägyptischer Priester und
12788hoher Staatsbeamten bezeugen.
12789pag. 35. z. 8.
12790μηϑίδης φυτῷ!
12791Da dieser Baum μηϑίδη
12792oder μηδίϑη nur hier vorkömmt und sonst nirgend erklärt oder
12793beschrieben wird, so ist es schwer, über ihn etwas bestimm-
12794tes anzugeben.
12795„Quale autem fuerit illud φυτόν, et unde no-
12796men traxerit, nec ex illo Plutarchi loco, πο aliunde discere
12797potui“.
12798Jabl. Op. I, p. 144. Von ähnlich klingenden Namen,
12799die man etwa an seine Stelle setzen könnte, hat Baxter ur-
12800δικὴ (Medicago, Monatsklee) vorgeschlagen, und wenn man
12801ihm folgt, so mülste es mit zu den Wundern des Osirismy-
12802thus gerechnet werden, dals eine Kleepflanze über dem Grabe
12803höher als ein Oelbaum aufgewachsen sei.
12804Eben das gilt von
12805Squire’s mit Bezug auf cap. 15 gemachte Aenderung £geix7;
12806man müfste ein baumartiges Haidekraut annehmen.
12807ἐρείκη δέν-
12808δρον ἐστὶ ϑαμνῶδες,
12809ὅμοιον μυρίκη, μικρότερον δὲ πολλῷ.
12810Diose. mat. med. I, 117 Spr.
12811Wilkinson (V, p. 262. 263) hat zwei auf unsre Stelle be-
12812zügliche Skulpturen bekannt gemacht, die eine aus dem Tem-
12813pel von Philae, die andere aus einer Grabkammer bei Hau
12814(Diospolis parva).
12815Die erste Darstellung (465 a), welche
12816auch bei Champollion (Mon. de V’Eg. I. Pl. LXXXVII) vor-
12817kömmt, zeigt unter einem Thronhimmel einen Baum, den zwei
p. 228
12818206
12819cap. 21. pag. 35. 36.
12820Priester aus Krügen begielsen; auf dem andern Bilde wird
12821ein mit Riegeln verschlossener Sarkophag von demselben fein-
12822blättrigen Baume überschattet, auf dessen Zweigen der dem
12823Osiris heilige Vogel Ben oder Benno sitzt. Wilkinson hält den
12824Baum für eine Tamariskenart, wie sie noch jetzt in Aegypten
12825vorkommen, Tamarix gallica oder africana; und dies stimmt
12826mit den lanzettförmigen Blättern auf den beiden Seulpturen
12827überein.
12828Danach könnte man vermuthen, dafs Plutarch μυρίχης
12829geschrieben (MHOIAHC = MTPIKHC), was Meziriac statt
12830ἐρδίκη (cap. 20 a) vorgeschlagen, und was nach Plinius (h.n.
12831XI, 37) nur ein andrer Name für Tamariske ist. .... myri-
12832cen et Jtalia, quam alii tamaricen vocant.
12833Mveizn δένδρον
12834ἐστὶ γνώριμον ... γεννᾶται δέ τις ἐν Αἰγύπτῳ καὶ Συρίᾳ ἥμε-
12835oog.
12836Diose. mat. med. I, 116 Spr.
12837pag. 35. z. 10. u. 12. δουσίριδι — Tagyocıeıw] Die Na-
12838men der beiden Städte sind zwar vom Osiris abzuleiten, schei-
12839nen aber ihren Bezug auf das Grab dieses Gottes nur dem
12840hellenischen Etymologisiren zu verdanken.
12841Busiris, koptisch Busiri oder Pusiri, ist nichts als der
12842Name des Osiris
12843mit dem vorgeseizten
12844Artikel.
12845Champ.
12846VEg. s. 1. Ph. II, 190.
12847Es werden mehrere Orte dieses Na-
12848mens in Unterägypten genannt.
12849Einer davon lag mitten im
12850Delta, ein andrer kann nicht weit von Gizeh gelegen haben;
12851Busiris vicus, in quo sunt assueti scandere pyramidas.
12852Plin.
12853h. n. 36, 12.
12854vgl. Champ. a. a. ©. 1, 294. II, 42. 184.
12855Das
12856arabische Abusir, welches auch mehreren Orten zukömmt, hat
12857den alten Klang beibehalten.
12858Taphosiris oder Taposiris findet sich nicht in den kopti-
12859schen Listen.
12860Es gab mehrere Orte auch dieses Namens.
12861Ta-
12862posiris magna lag südwestlich von Alexandrien im Binnenlande,
12863Taposiris parva nordöstlich von Alexandrien am Meere.
12864Strab.
12865p- 799. 800.
12866pag. 36. Δ. 7.
12867τὴν Ἴσιδος — Σῶϑι»}
12868Der Stern der Jsis
12869wird weiter unten (cap. 6] 6) auch Σωϑὲ genannt, welche
12870Form dem ägyptischen vielleicht noch näher kömmt als Io-
12871ϑις, eine andre Form ΣΦ ώϑης oder «Σ ὥϑη steht Plut. de sol.
p. 229
12872cap. 21. pag. 36.
12873|
12874207
12875anim. p. 974 f. Die lautliche Schreibung ist ἢξ 61 mit dem
12876Stern als Deutzeichen.
12877Lepsius Chron. I, p. 73. 135. 136.
12878vgl. Manetho ed. Fruin p. XV.
12879pag. 36. 2.9.
12880ταφάς} Wenn nicht der ganze Zusammen-
12881hang des Kapitels für ταφὰς spräche, so könnte man die Vul-
12882gate τροφὰς gelten lassen, da die Ernährung der heiligen Thiere
12883auch sonst vorkömmt;
12884... καὶ τοῖς κυσὶ τιμὴ καὶ σίτισις τέ-
12885ταχταί τις ἱερά.
12886Strab. XVII, p. 8512.
12887Dagegen wird in der
12888Jnschrift von Rosette
12889z. 32 die Sorgfalt des Königs für die
12890Gräber der heiligen Thiere gerühmt: τά τ᾽ εἰς τὰς ταφὰς wv-
12891τῶν χκαϑήχοντα διδοὺς δαψιλῶς καὶ ἐνδόξως.
12892pag. 36. z. 10. τοὺς Θηβαΐδα κατοικοῦντας]
12893Mit der Be-
12894hauptung Plutarch’s, dafs die Einwohner der Thebais nichts
12895zum Begräbnifs (oder nach der Lesart τροφὰς nichts zur Er-
12896nährung) der heiligen Thiere beigetragen, scheint die Auflin-
12897dung von zahlreichen Thiermumien in der thebanischen Tod-
12898tenstadt im Widerspruch zu stehn. Passalacqua (Catal. p. 149)
12899fand dort in demselben Grabe die Mumien von Vögeln Ratten |
12900Mäusen Kröten Schlangen Käfern und spanischen Fliegen. Wil-
12901kinson (I, p. 100. 101) fand Katzen Schlangen und Kühe zu- |
12902sammen.
12903Er sucht dies dadurch zu erklären, dafs die The-
12904baner nicht zu den allgemeinen Abgaben für die heiligen
12905Thiere beigetragen, sondern auf ihre besondern Kosten da-
12906für gesorgt hätten.
12907Allein
12908aus unserer Stelle geht deutlich
12909hervor, dafs die Thebaner neben ihrem unsterblichen Kneph!
12910eben keine andern Götter anerkannten.
12911Man könnte also nur
12912annehmen, sie hätten trotz dieser ihrer religiösen Ansicht (die
12913sich übrigens aus den Monumenten nicht bestätigt) den andern
12914Aegyptern gestattet, ihre heiligen Thiere in den besonders gün-
12915stig gelegenen Felsbergen der Thebais beizusetzen, wie ja auch
12916die heiligen Stiere in Atarbechis, die h. Katzen in Bubastis,
12917die h. Spitzmäuse und Sperber in Butus, die h. Jbis in Her-
12918mopolis (Herod. II, 41. 67) bestattet wurden; oder man mülste
12919gegen alle Stabilität der ägyptischen Gebräuche vermuthen, dafs
12920in den religiösen Ansichten der Thebaner eine Veränderung
p. 230
12921208
12922cap. 21. pag. 80.
12923eingetreten sei.
12924Ueber die Kostbarkeit der Thierbestattungen
12925vgl. Diod. I, 84 extr.
12926p- 36. z. 12. Κνήφ] Die Form Κγὴφ findet sich auch bei
12927Eusebius (pr. ev. IH, 11./1, p- 125. Hein.); ähnlich ist Ka-
12928μήφης bei Stobaeus (EAN I, 52. p. 950. Heeren). Καμηφὶς
12929nach Asclepiades und Heraiskus bei Damascius (p. 386. Kopp);
12930Gale in den Anmerkungen zum Jamblichus (d. myst. p. 301)
12931giebt Καμῆφις nach Stobaeus, und Ἀμῆφις nach Asclepiades.
12932Die Handschriften des Jamblichus haben (VIIL, 3. z. 26) ἠμῆφ
12933oder ἡμήφ.
12934Strabo (XVII, p. 817) hat Kvovgıs.
12935Die Rüp-
12936pell’sche Jnschrift von der Insel Seheleh giebt Χνοῦβις.
12937Le-
12938tronne Jnser. gr. I, p. 390; Ptolemaeus (Geogr. IV, I, 73.
12939Nobbe) nennt eine Stadt Xvovßis in Oberägypten (Χνουβί-
12940σος, Χνουμὶς Varr. bei Wilberg).
12941Die ägyptischen Namen des Gottes haben nicht so viele
12942Varianten.
12943Ö » N Y.oder NU, mit dem Widder als Deter-
12944minativum für den Widdergott; 9 » £.NUM:; 9 N »
12945NMU; Champ. Preeis. No. 41. 68. 85.
12946Champ. Panth. Pl.
129473— 3(ter); Champ. Gramm. p. 113; Wilk. VI. Pl. 21. Warum
12948im hellenischen ein K vorgesetzt und aus Neph ein Kneph
12949gemacht wird, ist nicht deutlich, da dies doch nicht bei Neith,
12950Nephthys u. a. Namen geschieht.
12951Eine genaue Beschreibung des Kneph oder Chnuphis giebt
12952Porphyrius beim Eusebius (pr. ev. II, 11. p. 125. Hein.) τὸν
12953δημιουργόν, ὃν Κνὴφ οἱ Atyvzrıoı προσαγορεύουσιν, ἀνϑρω-
12954ποειδῆ, τὴν δὲ χροιὰν ἐκ κυανοῦ μέλανος ἔχοντα, κρατοῦντα
12955ζώνην καὶ σχῆπτρον' ἐπὶ δὲ τῆς κεφαλῆς πτερὸν βασίλειον πε-
12956οικξίμενον.
12957Diesem späten, aber doch positiven Zeugnisse wi-
12958dersprechen indefs alle Monumente:
12959denn die Beschreibung
12960palst nach Wilkinson’s kompetentem Urtheil (IV, p. 240) ganz
12961genau auf den Gott Ao, und nicht auf Kneph, welche beide
12962Gottheiten in gar keiner Verbindung
12963stehn.
12964Kneph gehört
12965zu den grolsen Göttern, Ao als Sohn der Sonne zu den ge-
12966ringeren.
p. 231
12967En
12968cap. 23. 24. pag. 38. 39.
12969209
12970Die Behauptung Plutarch’s, dafs Kneph allgemein in der
12971Thebais verehrt werde, kann sich nach Wilkinson (IV, p. 238.
12972239) nur auf eine sehr frühe Zeit und auf den südlichsten
12973Theil der Thebais, Elephantine und Syene beziehn ἣν Jn der
12974nördlichen Thebais und in Theben
12975selbst war Amun oder
12976Amun-Ra der Hauptgott.
12977Kneph oder Chnuphis wird als widderköpfiger Mann dar-
12978gestellt, meist von grüner Farbe; auf dem Kopfe trägt er eine
12979Schlange oder ein Gefäfs.
12980Auf spätern Denkmälern erscheint
12981er mit vier Widderköpfen. Jhm waren die Schlange und das
12982‚Schaaf geheiligt. 'Wilk. IV, 239. 241. Er wurde verehrt in
12983Elephantine und Syene, in Aethiopien oberhalb der zweiten
12984Katarakte, ganz besonders in Napata (Gebel Barkal).
12985Von |
12986ihm leitet Wilkinson (IV, p. 241) die Namen Napata Nubae
12987und Nobatae.
12988|
12989pag. 38. 2. 8. Εὐημέρου τοῦ Meoonriov] Euhemerus wird
12990unter denen genannt, welche über die Pyramiden geschrieben.
12991Plin. h.n. 36, 17.
12992Es bleibt aber ungewils, ob dies in sei-
12993nem verrufenen Werke ἱερὰ dvaygayn geschehn sei.
12994Voss.
12995de h. gr. p. 105. 106. West.
12996pag. 39. 2.5. “Σεσώστριος
12997Es ist immer auffallend, dafs
12998der Name des berühmtesten Königes von Aegypten, den Plutarch
12999hier als Repräsentanten der ägyptischen Grofsthaten nennt, in
13000der Form, wie ihn die meisten hellenischen Schriftsteller an-
13001geben, auf den Monumenten gar nicht vorkömmt.
13002Die Denk-
13003mäler wissen nichts von einem Sesostris.
13004Der richtige Name
13005Bamses steht bei Tacitus (Ann. II, 60).
13006Josephus hat zwei
13007Könige Ῥαμέσσης, von denen jedoch keiner der berühmte Se-
13008sostris ist (e. Ap. I, 15. 26). Der hieroglyphische Name Re-
13009meses, Ramesses, Ramses, wiederholt sich unzählige Male an
13010den Tempelwänden,
13011daher ihn Champollion die Parietaria
13012‚von Aegypten nannte.
13013*) Es ist in diesem Punkte nirgends ein Unterschied der Zeiten
13014zu entdecken.
13015Aus den Denkmälern wülste ich Plutarch’s Angabe nicht
13016zu widerlegen.
13017Lepsius.
13018πὰς
13019|
13020En
1302114
p. 232
13022210
13023cap. 24— 27. pag. 39 — 46.
13024Von den verschiedenen Schreibungen des Namens
13025ist dies die anschaulichste: AMuNMai RaMeseS, der von
13026Amun geliebte Rameses.
13027TLeemans lettre ἃ Mr. Salvo-
13028lini.
13029Leide 1838. 8°.
13030Pl. XVII. No. 172.
13031„Sesostris
13032war der seit Herodot durch griechisches Misverständnils
13033—
13034fortgeerbte Name des mit seinem Sohne Ramses so ofi
13035verwechselten Sethos I. (CEORCIC, CECORCIC, CECH-
13036CT PIC)“. Lepsius Chron. I, p. 52.
13037p- 39. z. 10. ““λέξανδρος]
13038Alexander ist zwar hier nicht
13039in Bezug auf Aegypten genannt, doch wird es nicht überflüs-
13040sig sein, die hieroglyphische Schreibung seines Namens anzu-
13041geben, weil es der erste ist, bei dem die Aegypter versuchen
13042mufsten, ihr schwerbewegliches Schriftsystem auf hellenische
13043Worte anzuwenden.
13044Man findet den Namen Alexander nicht
13045häufig, aber meist sehr vollständig geschrie-
13046AS
13047᾿Ξ
13048ZZ)
13049ben.
13050ALeKSANTRoS.
13051Hiebei
13052ist die Zer-
13053legung des X in KS zu bemerken.
13054Champ. Gr. p. 142.
13055pag. 40.
13056z. 8. Eouoöozov τινὸς]
13057Man weils nichts wei-
13058ter von
13059diesem Hermodotus,
13060der nach dem Beisatze τιφὸς
13061kein berühmter Dichter gewesen sein kann.
13062Ein Hermodo-
13063tus steht in einem Epigramme des Lueillius (Anthol. I, 327
13064Br.) und bei Stobaeus (Floril. 60, 3. Tom. Il, p. 378 ed.
13065Lips.).
13066pag. 41. z.3. Ξενοκράτης]
13067Xenokrates wird hier und im
13068folgenden Kapitel ohne allen Beisatz angeführt, doch läfst die
13069Verbindung, in der er mit Plato steht, kaum einen Zweifel,
13070dafs Xenokrates von Chalcedon gemeint sei, der Schüler und
13071Reisegefährte Plato’s, der Vorsteher der älteren Akademie nach
13072Speusippus. Diogenes L. (IV, 2) nennt aufser ihm noch sechs
13073andre Xenokrate.
13074|
13075pag. 46. z. 1. Ἡρακλῆς]
13076Das lebensvolle urkräftige Bild
13077des hellenischen Herakles läfst sich in der ägyptischen Mytho-
13078logie kaum dem Namen nach auffinden.
13079Alles was man über
13080diesen Namen weils, beschränkt sich auf drei Notizen:
130811) τὸν Ἡρακλῆν φασι κατὰ τὴν «Αἰγυπτίων διάλεκτον “Χῶνα
13082λέγεσϑαι.
13083Etym. magn. v. Χώγες.
13084Sof:l)
p. 233
13085cap. 27. pag. 46.
13086211
130872) Γιγνῶν, οἱ δὲ Γιγ ὧν. παταικὸς ἐπιτραπέζιος, οἱ δὲ
13088Αἰγύπτιον Ἡραχλέα.
13089Hesych.
130903) Σεμ poovagdeng, 0 ἐστιν Ἡρακλῆς Aoroxgazng. Eratosth.
13091bei Georg. Syne.
13092I, p. 109. Par., p- 205. Dind. *)
13093Aus den drei Benennungen Χῶν Γιγνῶν (T' ıyov) und Zeu
13094schliefst Jablonski (Panth. Il, 3, 4), der ägyptische Name des
13095Herakles sei Djom „Stärke, Kraft“ gewesen.
13096Diese Meinung
13097wurde von den Aegyptologen angenommen, obgleich sich nir-
13098gend der Name Djom, ja kaum eine dem Herakles entspre-
13099chende Gestalt auf den Denkmälern nachweisen läfst. Cham-
13100pollion (Panth. Pl. 25. 25 (A) sagt darüber: Ce rapprochement
13101presente tous les caracteres de la probabilite: nous n’en ado-
13102pterons toutefois les consequences que provisoirement.
13103vgl.
13104Wilk. V, p. 17. 18. 85. VI. Pl. 24 a.
13105Der Name des von
13106Champollion abgebildeten Gottes lautet nicht Djom, sondern
13107er müfste eher sow soow oder gäou ausgesprochen werden.
13108pag. 46. 2.5. «““ρχέμαχος ὁ Εὐβοεὺς} G. J. Voss (de hist.
13109gr. III, 330. p: 399 West.) nimmt mit Recht an, dafs diese
13110Notiz des Archemachus von Euboea aus dessen Schrift uerw-
13111γυμίαι geflossen sei.
13112p- 46. z. 6. ἡ Ποντικὸς Ἡρακλείδης]
13113Die Handschriften
13114haben alle Ἡράκλειτος: da aber ein Heraklit aus Pontus völ-
13115lig unbekannt ist, dagegen Heraklides aus Pontus vielfach ge-
13116nannt wird, so konnte die Aenderung im Texte kein Bedenken
13117erregen.
13118Schwieriger ist die Frage, in welches Werk des He-
13119raklides die hier angeführte Notiz über das Orakel zu Kano-
13120pus gehöre.
13121Dafs das magere Excerpt eines Excerptes über
13122die alten Staatsverfassungen nur aus einem Versehn des Ni-
13123colaus Craig dem Heraklides Pontikus zugesehrieben werde,
13124hat Schneidewin dargeihan (Heraclidis politiarum quae extant.
13125ed. Schneidewin 1847. p. XLIN).
13126Von den übrigen Werken,
13127die mit mehr Sicherheit dem pontischen Heraklides beigelegt
13128*) Hier wäre noch anzuführen,
13129dafs Eratosthenes
13130bei Syncellus
13131(1, p. 180. Dind,) den fünften thebanischen König Πεμφῶς durch Ἥρα-
13132χκλείδης übersetzt.
13133Statt Πεμφῶς liest Bunsen SEMWNZ (Acg. Stelle
13134II, 2. p. 62).
13135Lepsius.
1313614 *
p. 234
13137212
13138cap. 27. 28. pag. 46.
13139werden (Voss. de h. gr. p. 78. 79. West.), passen am besten
13140hieher die κτίσεις, Städtegründungen.
13141pag. 46. 2.6.
13142ἐν Κανώβῳ]
13143Der Name dieser Stadt giebt
13144ein wichtiges Zeugnils für die Verschmelzung ägyptischer und
13145hellenischer Wortlaute in später Zeit.
13146Nach dem Geschicht-
13147schreiber Hekatäus und nach der allgemeinen hellenischen Mei-
13148nung hatte Kanopus seinen Namen von dem hier verstorbe-
13149nen Steuermanne des Menelaus, aber der Rhetor Aristides (Aeg.
13150T. II, p. 483. Dind.) erfuhr in Kanopus selbst von einem Prie-
13151ster, der nicht zu den schlechtesten gehörte, dals der Name
13152des Ortes um viele Jahre (μυρίοις ἔτεσι)
13153älter sei als Me-
13154nelaus.
13155Der Name lasse sich nicht geradezu in hellenischen
13156Buchstaben ausdrücken; er sei ägyptisch, sehr schwer zu schrei-
13157ben, und bedeute „goldner Boden“.
13158Dies entspricht genau
13159dem koptischen kahi-n-nub, und niemand wird wohl in
13160Zweifel sein, dafs der kanopische gelehrte Priester diesen Na-
13161men bei seiner Erklärung im Sinne gehabt.
13162Dennoch findet
13163sich in den koptischen Städtelisten immer nur das ganz grä-
13164eisirte Kanöbos, ein Umstand, der eben nicht geeignet ist, ein
13165grolses Zutrauen zu der altägyptischen Abstammung der übri-
13166gen koptischen Städtenamen in jenen Listen zu erwecken”).
13167Die Lage des Ortes, von dessen goldenem Boden nicht
13168eine entfernte Spur übrig ist, findet sich nicht weit von dem
13169heutigen Abukir, nordöstlich von Alexandrien.
13170pag. 46.
131712. 8.
13172Πτολεμαῖος]
13173Der Name des Ptolemaeus,
13174der bekanntlich durch seine Vergleichung mit dem der Kleo-
13175patra zur Entdeckung der lautlichen Hieroglyphen Veranlas-
13176sung gegeben, kömmt in verschiedener Anordnung auf den
13177Monumenten vor.
13178Die dem griechischen am nächsten stehende
13179GEM
13180Schreibung ist PTOLMIS.
13181Champ. Gr. 142.
13182us ln
13183Es können darin einzelne Zeichen mit an-
13184dern gleichlautenden vertauscht werden.
13185Dies System der Ho-
13186*) Auf einem dreisprachigen Opfersteine des berliner ägyptischen
13187Museums findet sich in der hieroglyphischen Inschrift der Name Hinub,
13188welchen Brugsch (demotische Urkunden 1850. p. 19) für den der Stadt
13189Kanopus hält.
p. 235
13190cap. 28. pag. 46.
13191213
13192mophonie ist der ägyptischen Schrift eigenthümlich. Dadurch
13193wird das Studium der Hieroglyphen erleichtert, weil man den
13194Werth eines unbekannten Zeichens, das in einer Gruppe be-
13195kannter Zeichen vorkömmt, durch Vergleichung bestimmen
13196kann; so unbequem auch in mancher Hinsicht die Mehrfältig-
13197keit der Zeichen
13198ist.
13199Man sieht zugleich hieraus, dafs von
13200einer Rechtschreibung in unserem Sinne bei den Aegyptern
13201nicht die Rede sein kann, wo derselbe Laut desselben Wor-
13202tes abwechselnd durch verschiedene Zeichen ausgedrückt wird.
13203Die Gründe, warum man das eine oder das andre Zeichen
13204wählte, lagen oft nur in der kalligraphischen Anordnung, die
13205nach gewissen Gesetzen eine Wortgruppe in einem gegebenen
13206Raume zu vertheilen hatte.
13207Lepsius leitre ἃ Rosellini.
13208p. 49.
13209Die hier von Plutarch beschriebene Einführung des Sara-
13210piskolosses aus Sinope wird von mehreren Schriftstellern ab-
13211weichend dargestellt.
13212Taeit. hist. IV, 83. 84; Clemens Al. _
13213protr. IV, 48. p. 42 Pott.; Cyrillus in Jul. p. 13 Spanh. Wir,
13214geben eine synoptische Erzählung aus Tacitus und Plutarch, mit
13215Hinzufügung der Varianten aus den übrigen Schriftstellern.
13216Ein schöner Jüngling von übermenschlicher Gröfse befiehlt
13217dem Könige Ptolemaeus I. im Traume, ihn selbst aus dem
13218Pontus zu holen.
13219Tac.
13220[Ptolemaeus Soter sieht im Traume
13221den Kolofs des Sinopensischen Pluto, ohne ihn zu kennen, der
13222ihm befiehlt, ihn selbst nach Alexandrien zu bringen.
13223Plut.]
13224Die ägyptischen Priester wissen nichts vom Pontus.
13225Der Eu-
13226molpide Timotheus, den er aus Eleusis kommen lassen, erfährt
13227von pontischen Reisenden, dafs bei Sinope ein Tempel des
13228Juppiter Dis und der Proserpina stehe.
13229Tac.
13230[Sosibius der
13231vielgewanderte will einen solchen Kolofs in Sinope gesehn ha-
13232ben.
13233Plut.|]
13234Ptolemaeus vergifst seinen Traum, bis dasselbe
13235Gesicht ihn zum zweitenmale dringender mahnt.
13236Da werden
13237_ Gesandte mit Geschenken ausgerüstet, die mit günstigem Winde
13238erst beim pythischen Apollo vorfahren.
13239Sie erhalten ein sehr
13240deutliches Orakel vom Apollo: sie möchten das Bild seines
13241Vaters holen, das der Schwester da lassen.
13242Tac.
13243[Soteles
13244und Dionysius werden abgeschickt, den Kolo/s zu holen.
13245Ein
p. 236
13246214
13247cap. 28. pag. 46.
13248Unwetter treibt sie nach Cirrha, wo sie den Orakelspruch er-
13249halten: sie möchten das Bild des Pluto mitnehmen, das der
13250Kore aber abformen und dalassen.
13251Plut. de sol. anim. p. 984.]
13252Scydrothemis, der König der Sinopenser, will das Standbild
13253nicht herausgeben; die Gesandten verweilen drei Jahre; Pto-
13254lemaeus vermehrt die Geschenke; ein drohendes Gesicht und
13255allerlei Unheil machen den Sceydrothemis willig; das Volk aber
13256widerstrebt und umlagert den Tempel. Der Kolols steigt end-
13257lich selbst in’s Schiff und gelangt in drei Tagen „„mirum di-
13258etu“ nach Alexandrien.
13259Tac.
13260[Soteles und Dionysius stehlen
13261den Kolo/s.
13262Plut.]|
13263Jn Rhakotis, wo eine alte Kapelie des
13264Sarapis und der Jsis gestanden, wird ein neuer grolser Tem-
13265pel gebaut. Viele halten den Gott für den Aesculapius, andere
13266für den Osiris, den Juppiter oder den Dis pater.
13267Tac.
13268[Ti-
13269motheus der Ausleger und Manetho der Sebennit erkennen an
13270dem Cerberus und dem Drachen,
13271es sei ein Bild des Pluto,
13272auf ägyptisch Sarapis.
13273Plut.]
13274Varianten:
132751) über die Zeit der Einführung des Sarapis:
13276unter Ptolemäus I.
13277Tac. Plut. || unter Ptolemaeus II.
13278Philadelphus.
13279Clem. Cyrill. || in der 124sten Olymp.
13280(284— 281 v. Chr.)
13281Cyrill. || unter dem Ptolemäer
13282„quem tertia aetas tulit“ (dem dritten?) Tac.
132832) über den Ort, woher er eingeführt:
13284aus Sinope.
13285Το. Plut. Clem. Cyr. || aus dem Pontus
13286im allgemeinen.
13287Clem.
13288Sinope war zwar lange Zeit
13289Hauptstadt der pontischen Könige, gehörte aber geogra-
13290phisch zu Paphlagonien. || aus Seleucia in Syrien. Tac.
13291Jsidorus bei Clem. || aus Memphis.
13292Tac.
13293Hieher ge-
13294‚hört die Nachricht des Pausanias (I, 18, 4), dafs in
13295Memphis das älteste Heiligthum des Sarapis gestanden.
13296|| Athenodorus bei Clemens läfst das Standbild in Aegyp-
13297‚ten selbst unter Sesostris angefertigt werden.
132983) über die Art, wie er gekommen:
13299ner
13300der Kolofs steigt selbst in das Schiff.
13301Tac. || er wird
13302durch eine Ehrengesandischaft abgeholt.
13303Clem.
13304|| er
p. 237
13305cap. 28. pag. 46.
13306215
13307wird von den Sinopensern dem Ptolemaeus Philadel-
13308phus, der sie mit Getreide unterstützt hatte, geschenkt.
13309Clem. || aus derselben Ursach wird er von den Ein- |
13310wohnern von Seleucia bei Antiochia dem Ptolemaeus
13311geschenkt. Jsidorus bei Clemens. || er wird mit gött-
13312licher Hülfe entwendet.
13313Plut.
13314Vergleicht man diese verschiedenen Angaben, so zeigt sich
13315in der Erzählung bei Taeitus die gröfste Ausführlichkeit.
13316Die
13317Erwähnung einer Menge von Nebenumständen wird man nicht
13318als Ausschmückung auf Rechnung des strengen Tacitus setzen
13319dürfen, sondern man kann sie nur für ursprüngliche Bestand-
13320{heile des bereits mythisch gewordenen Herganges halten, wie
13321ihn die „antistites Aegyptiorum‘“ berichteten.
13322Der Mythus
13323macht unter andern sein Recht darin geltend, dafs die Gesand-
13324ten zur Vollendung ihres Geschäftes ein triennium, zur Rück-
13325kehr ein triduum brauchen, und dafs der wunderschöne Jüng-
13326ling des Traumes sich in den finstern Pluto oder Dis pater
13327umwandelt.
13328Wichtig ist bei Plutarch die Nennung mehrerer Namen,
13329welche bei Tacitus fehlen, wie Sosibius, Soteles, Dionysius;
13330vor allen die des Aegypters Manetho, der mit dem Hellenen
13331Timotheus, dem Spröfslinge des alien Priestergeschlechtes der
13332Eumolpiden, bei der Deutung des Standbildes zu Rathe ge-
13333zogen wird (vgl. Manetho ed. Fruin. p. 149). Man sieht, der
13334König wollte beiden Völkern, Aegyptern und Hellenen, ge-
13335nügen,
13336als er den Kultus des neuen Gottes Pluto-Sarapis in
13337der neuen Hauptstadt des Reiches einführte.
13338Der Name des
13339pontischen Königes Sceydrothemis findet sich nur bei Taecitus,
13340und reiht sich dem Klange nach an ähnliche Königsnamen
13341jenes entfernten Winkels von Kleinasien, wie Paerisades, Sau-
13342romates, Rheskuporis, Rhoemetalces, Rhadamsades u. a.
13343Die griechische Schreibung des neuen, nach Alexandrien
13344geführten Gottes ist gewöhnlich Zaganıs , die lateinische Se-
13345rapis, doch findet sich auch Σέραπις auf griechischen Inschrif-
13346ten, wofür die Beispiele aus Böckh’s Corp. Jnser. zusammen-
13347gestellt sind in Steph. Thes. ed. Dind. v. Zaganıs.
p. 238
13348216
13349cap. 28. pag. 46.
13350Die zahlreichen Etymologien des Wortes (Jabl. Panth. ΙΝ,
133513, 11) sind kürzlich noch durch eine koptische vermehrt wor-
13352den: Scher-Hapi, Sohn des Apis. Walmas im Journ. asiat.
13353Mars 1848.
13354p. 280 Nota.
13355Sarapis war kein einheimisch-ägyptischer Gott, wie dies
13356durch die Zeit und Art seiner Einführung (cap. 28) hinläng-
13357lich beurkundet wird, und es ist kein Grund vorhanden, um
13358mit Jablonski (Panth. II, 5 u. IV, 3) zwei Sarapides, einen
13359uralt-ägyptischen und einen ptolemäischen anzunehmen.
13360Sein
13361Name wurde noch nicht hieroglyphisch gefunden, was in Be-
13362tracht der langen, mehr als 600jährigen Herrschaft der Piole-
13363mäer und Üaesaren sehr bemerkenswerth ist.
13364Mehrere grie-
13365chische Inschriften an ägyptischen Tempeln enthalten die For-
13366mel Au Ἡλίῳ μεγάλῳ Zagamıdı. Letronne Inser. gr. I, p- 156.
13367Eine besondere Schrift des Peripatetikers Aristokles περὶ Σα-
13368ράπιδος ist verloren gegangen.
13369Suid. v. “ριστοκλῆς.
13370Die bildlichen Darstellungen des Sarapis sind sehr zwei-
13371felhaft.
13372Wilk. VI. Pl. 31. part. 3 fig. 2.
13373Zur Zeit des Apion
13374Plistonices (unter der Regierung des Tiberius) soll im Laby-
13375rinthe ein neun Ellen hoher smaragdener Kolofs des Sarapis
13376vorhanden gewesen sein.
13377Plin. ἢ. ἢ. 37,19.
13378Das von Bryaxis
13379gefertigte Standbild des Sarapis, wahrscheinlich das in Alexan-
13380drien, war mit blauer Farbe angestrichen, hatte daher ein dunk-
13381les Aussehn.
13382Clem. Al. protr. IV, p- 43. Pott.
13383Nach Maerobius (Sat. I, 7. p. 235. Zeune) standen die
13384Saturn- und Sarapistempel aufserhalb der Mauern der ägypti-
13385schen Städte.
13386Die hellenischen Thieropfer für die Götter wa-
13387ren den thierliebenden Aegyptern ein Gräul, daher errichteten
13388sie die neuen Tempel .,extra pomoerium“,
13389Von den 42 Sarapistempeln in Aegypten (Aristid. VII, 56.
13390I, p. 96. Dind.) lassen sich bis jetzt nur folgende meist in
13391hellenisch-ägyptischen Niederlassungen nachweisen:
13392Alexandria.
13393Strab. p. 795; Taeit. hist. IV, 81; Pausan.
13394I, 18, 4; Achill. Tat. V, 2.
13395Berenice am rothen Meere (Sekket Bendar-el-kebir.
13396La-
13397pie).
13398Leir. Inser. gr. I, p. 382.
p. 239
13399cap. 29. pag. 48.
13400217
13401Claudianus mons, Steinbruch in der Wüste zwischen
13402dem Nile und dem rothen Meere,
13403Letronne Juser. gr. I,
13404p- 153.
13405Cysis (Dusch-el-Kalaa) in der grofsen Oase.
13406Letr. Jnser.
13407sr. 1, p. 121.
13408Kanopus.
13409Strab. p. 801.
13410Memphis.
13411Strab. p. 807; Pausan. I, 18, 4.
13412Naukratis.
13413Orig. contra Cels. p. 257. Spencer.
13414Nitriotischer Landgau.
13415Strab. p. 803.
13416Rhakotis,
13417alter Flecken, südwestlich
13418von Alexandrien.
13419“ Taeit. hist. IV, 84; später ein Theil der Stadt.
13420Strab.
13421p- 792.
13422|
13423Schesenet,
13424ein Flecken der Thebais.
13425Zoega catal. cod.
13426copt. p. 72. z. 21.
13427Senskis
13428oder Skites in der Wüste zwischen dem Nile
13429und dem rothen Meere (Zabara).
13430Letr. Jnser. gr. I,
13431p. 461. 462.
13432pag. 48.
13433z. 9. Ἶσις]
13434Die Veränderung der Vulgate τοὺς
13435in /oıg ist auch in paläographischer Hinsicht so sehr gerecht-
13436fertigt, dafs es keinem Zweifel unterliegen konnte, diese Con-
13437jectur des H. Professor Böttcher in Dresden in den Text zu
13438nehmen.
13439Er schreibt mir darüber: „cap. 29 in. haben sich
13440Alle und auch ich anfänglich mit der unnöthigen Vorausset-
13441zung, dafs in χαροπῶς eine Wiederholung oder Namensschwe-
13442ster des zuletzt genannten “Σ άραπις stäke, so wie mit der ver-
13443einzelten Lesart ϑυγατρὸς gequält, die offenbar nur Nothbehelf
13444wegen des zu λέγεται vermilsten weiblichen Subjectes war.
13445Hat iman dies in dem allein sichtlich verderbten τοὺς entdeckt
13446(TOTC aus ICIC), und bezieht die Verwerfung der Phrygi-
13447schen Notizen dem ὁ Τυφὼν» gemäfs nicht blofs auf den zuletzt
13448genannten Sarapis, sondern auf beide vorige Capitel (27. 28):
13449so übersetzt man ohne allen Anstofs: denn es wäre unwür-
13450dig, die Phrygischen Schriften zu beachten, in welchen fro-
13451hen Blicks d.i. mit dreister Miene behauptet wird: Jsis
13452sei des Herakles Tochter gewesen, vom Jsäakus aber, dem
13453Sohne des Herakles, der Typhon [sc. der Sohn gewesen] “.
p. 240
13454218
13455cap. 29. pag. 49. 50.
13456pag. 49.
134572. 6.
13458πύλας λήϑης καὶ κωκυτοῦ!
13459Dieser Thore
13460der Vergessenheit und des Wehklagens erwähnt auch Diodor
13461(I, 96) als in der Nähe von Memphis beim acherusischen See’
13462gelegen: εἶναι δὲ λέγουσι πλησίον τῶν τόπων τούτων καὶ σκχο-
13463τίας Ἑκάτης ἱερὸν καὶ πύλας κωκυτοῦ καὶ λήϑης, διειλημμένας
13464χαλκέοις Da ὑπάρχειν δὲ καὶ ἄλλας πύλας ἀληϑείας, καὶ
13465πλησίον τούτων εἴδωλον ἀκέφαλον ἑστάναι Δίκης.
13466pag. 50. 2. 4. σαίρει] Die Aegypter nennen das Freuden: HB
13467fest Charmosyna Sairei.
13468Eine ganz richtige und einfache Er-
13469klärung: denn im koptischen heist schairi gaudium, Jestivi-
13470fas.
13471Desto gesuchter ist Plutarch’s eigne Bemerkung, dafs der
13472Sarapis, wegen des schwachen Anklanges an Sairei, nun
13473auch Lust und Freude bedeuten müsse.
13474pag. 50. 2.9. Ausvdnv — λαμβάνοντα καὶ διδόντα] Die
13475Unterwelt Amenthes, wohin die Seelen nach dem Tode ge-
13476we:
13477langen, heifst in phonetischer Schreibung |
13478WA“ AMeNT; zu-
13479weilen wird das Deutzeichen O4 „Land, Gegend“ hinzu-
13480gefügt.
13481Champ. Diet. p. 199.
13482Die Bedeutung „der Nehmende und Gebende“ kann nur
13483von einem hellenischen Halbwisser herrühren, der die beiden
13484ägyptischen Verba amoni, sumere und ti, dare nebeneinan-
13485derstellte (vgl. og — ıgı cap. 10 ὁ).
13486Eine solche Zusammen-
13487setzung ist weder grammatisch gerechtfertigt, n
13488noch findet sie
13489in der Sache irgend eine nachweisbare Begründung.
13490Man hat
13491bei Amenthes zunächst an das koptische ement, occidens zu
13492denken.
13493Wie nämlich im allgemeinen der Tod mit dem Untergange
13494der Sonne verglichen wird, so hatte dies bei den Aegyptern
13495noch eine besondere Beziehung auf die Bestattung.
13496Auf dem
13497westlichen Nilufer finden sich die meisten in den Felsen gear-
13498beiteten Grabkammern.
13499Jn derselben Richtung, in welcher
13500die Sonne zu Rüste ging, lagen auch die Ruhestätten für die
13501Abgeschiedenen.
13502Der Begriff des Westens vereinigte bei den
13503Aegyptern
13504die beiden Vorstellungen des Sonuenuiltengandes
13505und des Eingehens in die Unterwelt.
p. 241
13506cap. 30. pag. 51. 52.
13507219
13508Jn den Regionen des Amenthes gab es zwei Göttertriaden:
13509Osiris, Jsis, Nephthys; und Jsis, Nephthys, Harpokrates.
13510Wilk.
13511V, p. 437.
13512Aufserdem findet man auf den Todtenkisten vier
13513Genien der Unterwelt, die zu den niedern Gottheiten gehören,
13514und bei der Einbalsamirung über die Eingeweide zu wachen
13515haben.
13516Diese Genien heifsen nach Birch’s Lesung (I, p. 45):
13517Amset, Hape (Apis?), Soumautf, Kebhsnauf.
13518Der erste ge-
13519bietet über den Magen und die grofsen Eingeweide, der zweite
13520über die kleinen Eingeweide, der dritte über die Lunge und
13521das Herz, der vierte über die Leber und die Gallenblase.
13522Jn
13523Philae erscheinen sie als die Vorsteher der vier Himmelsge-
13524genden, Amset des Südens, Hape des Nordens, Soumauff des
13525Westens und Kebhsnauf des Ostens.
13526Birch I, p. 46.
13527pag. 51.
13528z. 9.
13529Bovoipiraı καὶ «Ἱυκοπολῖται)]!
13530Darf man
13531die beiden Städte, weil sie hier zusammen genannt werden,
13532für benachbart halten, so ist Lykopolis nicht das heutige Siut
13533in Mittelägypten, sondern ein anderes, weniger bekanntes Ly-
13534kopolis im Delta (Strab. 802), das von Stephanus Byz. in den
13535Sebennytischen Landgau und an das Meer, von der Jnschrift
13536von Rosette (z. 22) in den Busiritischen Landgau gesetzt wird.
13537Die heutige Lage der Stadt ist ungewils, wie die der meisten
13538alten Ortschaften im Delta.
13539pag. 5l. z. 9. σάλπιγξιν] Man pflegt σάλπιγξ durch „Trom-
13540pete“ zu übersetzen, wenn aber, wie hier ausgesprochen wird,
13541ihr Ton dem Eselgeschrei ähnelte, so hat man sich darunter
13542eher ein Fagot oder ein Kuhhorn zu denken.
13543pag. 51. z. 14.
13544ὄνον δεδεμένον]
13545Der Esel war sehr ent-
13546schieden ein Symbol des Typhon-Seth, der in Karnak esel-
13547köpfig und gebunden dargestellt, und vom Horus abgestraft
13548wird.
13549Mit Eselskopf erscheint Typhon auch in einem Papy-
13550rus bei Salvolini, Campagne de Ramses pl. I, N. 32. p. 21.
13551Als liegender Esel ist Seth-Typhon abgebildet in Champ. Gr.
13552p- 120. Steinbüchel (Beschr. der äg. Alt. Wien 1826. p. 47.
13553Papyrus 3771) spricht von dem Opfer eines Esels.
13554pag. 52. z. 2. οἱ Πυϑαγορικοὶ] Plutarch bedient sich hier
13555und an zwei andern Stellen (cap. 32 c und 48 b) der Benen-
p. 242
13556220
13557cap. 30. pag. 52.
13558nung Πυϑαγοριχοί, an drei andern Stellen (cap. 42 a, 76 b,
1355981 0} braucht er IIvdayogeıoı, es wird auflserdem noch eine
13560dritte Klasse, die der Πυϑαγορισταὶ angeführt.
13561vgl. Anon. de
13562vita Pythag. bei Photius p. 438 b Bekk.
13563καὶ οἱ μὲν αὐτῷ τῷ
13564Πυϑαγόρᾳ συγγενόμενοι ἐκαλοῦντο Πυϑαγορικοί, οἱ δὲ τούτων
13565μαϑηταὶ Πυϑαγόρειοι,
13566οἱ δὲ ἄλλως ἔξωϑεν ζηλωταὶ Πυϑα-
13567γορισταί.
13568pag. 52. 2.7. Ἑστίας καὶ Ἥρας] Die Jdentität der helle-
13569nischen Hestia mit der ägyptischen Anukis oder Anuke ergiebt
13570sich aus der von Rüppell entdeckten, jetzt auf der Stadtbiblio-
13571thek zu Frankfurt
13572a. M. befindlichen Katarakteninschrift, in
13573der es z. 8. heifst Avovzeı τῇ καὶ Eorie.
13574Letr. Inser. gr. 1,
13575p- 390. Die phonetische Schreibung ist m ZANuKe. Champ.
13576Precis. No. 52; Champ. Panth. Pl. 19. 20 (A); Champ. Gr.
13577P:121..123::..
13578Wilk.«VIos,
13579P1.:48;:
13580«Bart:
13581Anuke erscheint mit einer grofsen Federkrone, in der Hand
13582das Blumenscepter.
13583Sie bildet mit Kneph und Sate die Göt-
13584terdreiheit des nördlichen Nubiens.
13585Jn Pselcis (Dakkeh) liest
13586man eine merkwürdige Inschrift zu Ehren des äthiopischen
13587Königes Erkamen (Ergamenes).
13588Er heifst auf der einen Seite
13589der Thür „Sohn des Kneph, geboren von Sate, genährt von
13590\Anuke“, auf der andern Seite „Sohn des Osiris, geboren von
13591| Jsis, genährt von Nephthys. Wilk. V, p. 26. Man kann hier-
13592"aus abnehmen, welche Bewandinifs es überhaupt mit den Ti-
13593teln der ägyptischen Götter und Könige habe.
13594Ueber die Ver-
13595bindung der Anuke mit der phönieischen Onka, Onga, welche
13596in ihrem Namen dieselben Wurzelbuchstaben wie Anuke hat,
13597vgl. Bunsen Acg. I, p. 448.
13598Auch über die der Hera entsprechende Gottheit findet sich
13599erst in der Katarakteninschrift Aufschlußs.
13600Es heilst daselbst
13601Zul. Zareı τῇ καὶ Ἥρᾳ. Letr. Inser. gr. I, p. 390.
13602Die pho-
13603netische Schreibung ist ἘΠΕῚ oder N = Ip
13604\, Sall.
13605Champ.
13606αι. p..123.,. Walk. VL ‚Bl.421,
13607Sate trägt auf dem Haupte die Geierhaube und die Krone
13608von Oberägypten mit Kuhhörnern; einmal auch die von Un-
p. 243
13609cap. 31. pag. 52. 53.
13610221
13611terägypten; Birch I, p. 11; in den Händen Blumenscepter und
13612Lebensring oder den gekerbten Palmzweig.
13613Sie bildet, wie
13614oben bei Ἑστία bemerkt, mit Kneph und Anuke die Trias
13615von Unternubien und wurde in der Nähe von Syene verehrt.
13616Nach ihren Titeln „Herrin des Himmels, Beherrscherin der
13617Welt, Herrscherin über alle Götter“ mülste sie eine der vor-
13618nehmsten Gottheiten sein, doch scheint sie in der ägyptischen
13619Mythologie keine so bedeutende Stelle einzunehmen, als Hera
13620in der hellenischen *). Wilk. V, p. 268. Alle Beachtung ver-
13621dient die Nachricht
13622des Manetho
13623bei Porphyrius
13624(de abst.
13625II, 55), dafs man vor Zeiten in Heliopolis der Hera alle Tage
13626drei Menschen geopfert (dies gäbe selbst für ein kurzes Mond-
13627\-
13628jahr mehr als tausend Menschenopfer), dafs aber der König
13629Amosis diese Sitte abgeschafft und Wachsbilder an die Stelle
13630der Menschen gesetzt.
13631Plutarch giebt unten (cap. 73b) eine
13632ähnliche Notiz aus Manetho, ohne die Hera zu nennen, doch
13633führt die von ihm erwähnte Stadt Jlithyia zunächst auf die
13634Juno-Lucina.
13635pag. 52. z. 11. τοὺς πυρρούς]
13636Es wird hier nicht gesagt,
13637dafs man nur rothe Rinder geopfert habe, wie Wilkinson
13638(V, p. 194) nach ‘Squire’s Uebersetzung (p. 39) annimmt „that
13639the Esyptians make use of no other bullocks in their sa-
13640crifices but what are of this colour“.
13641Daher steht auch die
13642Notiz Plutarch’s nicht im Widerspruche mit den Monumenten,
13643auf denen schwarz und roth gefleckte Rinder bei den Opfern,
13644beim Einschlachten für das Haus und bei der Feldarbeit an-
13645gewendet werden.
13646Wilk. V, p. 349. Doch mag dadurch nicht
13647ausgeschlossen worden sein, dafs man für ganz besonders wich-
13648tige Opfer und Sühnen auch eigenthümlich gezeichnete Thiere
13649wählte.
13650pag. 53. z. 4.
13651οἱ opoayıoraı]
13652Das Besiegeln der Opfer-
13653'thiere wird schon bei Herodot (II, 38) erwähnt; ἐπιβάλλει
13654τὸν “δακτύλιον.
13655Die damit betrauten Priester hiefsen μοσχο-
13656*) Ueber die Sate als Göttin der Nilschwelle und daher vorzugs-
13657weise der Katarakten, so wie über ihre Jdentificirung mit der Sothis vgl.
13658Leps. Chron. I, p. 74.
p. 244
13659222
13660cap. 31. pag. 53.
13661σφραγισταί (Porphyr. de abst. IV, 7), und ihre Wissenschaft
13662war in besonderen Hermesschriften niedergelegt: βιβλία μοσχο-
13663σφραγιστικά.
13664ΟἹ. Alex. Strom. VI, 36. p. 269. Sylb.
13665Die
13666Notiz des Kastor über die Siegel wird auf das allergenau-
13667ste durch die Monumente bestätigt.
13668Wilkinson (V, p. 352)
13669giebt eine Vorstellung, die er öfter auf Skulpturen angetroflen.
136704
136719 Einem knienden Manne sind die Hände auf den Rük-
13672| ken zusammen- und an einen Pfahl gebunden;
13673ein
13674Messer steht ihm an der Kehle; dabei als Hieroglyphen die
13675beiden Zeichen +- _ 8. M. vgl. Champ. Döser. du Musee
13676Ch. X. p. 70. Η. 18.
13677SM sind vielleicht die Wurzelbuchsta-
13678ben von Smy, das wie Seth und Bebon die Bedeutung der
13679Gewaltthätigkeit haben soll (cap. 61 b). Auch die Petschafte
13680oder Stempel selbst haben sich in den Gräbern von Theben
13681gefunden, zwar nicht gerade die zum Zeichnen der Rinder,
13682aber andre zum Versiegeln der Gräber; auf diesen Stempeln
13683steht gemeiniglich der Name der Person, der das Grab zuge-
13684hört.
13685Sie sind kegelförmig aus hartgebrannter Erde geformt,
13686ungefähr einen Fufs lang, und man sieht, dafs sie mit dem
13687unteren, zum Siegeln bestimmten Ende in eine rothe Flüssig-
13688keit getaucht waren.
13689Wilk. V, p. 398. 399.*)
13690pag. 53. z.5. Κάστωρ]
13691Wahrscheinlich ist die Notiz des
13692Kastor aus seinem Werke περὶ Neilov genommen, dessen Sui-
13693das erwähnt.
13694vgl. Voss. de hist. gr. I, 24. p. 202. West.
13695pag. 53. z.14.
13696Δείνων]
13697Die Aeufserung des Dinon über
13698*) Prisse (Revue archeol.
136991845 —46. p. 739) hält diese kegel-
13700förmigen Stempel nicht für Petschafte, weil die abzudrückenden Zeichen
13701erhaben gearbeitet sind, und weil man nicht allein eine grofse Menge
13702mit demselben Namen findet, sondern auch dieselben Inschriften in ver-
13703schiedener Gröfse.
13704JIndessen ist seine Erklärung auch nicht sehr anspre-
13705chend, dafs jene Kegel als Marken bei gewissen Vertheilungen oder als
13706Eintrittskarten zu Leichenfesten gedient.
13707„Je serais tent€ de croire que
13708ces cönes servaient, comme les tesseres, de signe de reconnaissance pour
13709avoir part & certaines distributions, ou
13710de moyen de convocation pour
13711assister ἃ des ceremonies fun@raires qui se celebraient dans les tombeaux,
13712ce qui fait qu’on trouve un grand nombre de ces terres cuites enfouies
13713pres des hypoge£es.
p. 245
13714cap. 31. 32. pag. 54.
13715223
13716den Perserkönig Ochus gehört unstreitig in seine persische
13717Geschichte, Περσικὰ oder Περσιχὴ πραγματεία oder blofs
13718ἱστορίαι, die wenigstens fünf Bücher hatte.
13719Diog. L. Pr. 8.
13720Berühmter als Dino war sein Sohn Klitarchus, der als Augen-
13721zeuge den Feldzug Alexanders beschrieb.
13722Voss. de h. gr. I,
137237, 8. p. 68 u. 90 West.
13724|
13725pag. 54. z. 2. Ἰουδαῖον] Wenn auch weder Judaeus noch
13726Hierosolymus,
13727die beiden mythischen Söhne des Typhon|
13728weiter genannt werden, so ist doch hier zu bemerken, dafs
13729eine historische Notiz über das Land Judaea auf den ägyp-
13730tischen Monumenten vorkömmt.
13731(Champollion
13732(lettres d’Eg.
13733p. 99) entdeckte unter den von Scheschonk, dem Sisak der
13734Bibel, eroberten Landschaften auch eine, deren Namensschild
13735rn
13736die Lautzeichen
13737JUTHMALK enthält. Er las dies sehr
13738Ih
13739richtig „Joudahamalek, le royaume des Juifs ou de
13740| Juda“.
13741Das letzte Zeichen UM soll einen Berg vor-
13742| stellen. und bedeutet „Land, Gegend“.
13743So findet die
13744|
13745biblische Nachricht von der Eroberung Juda’s durch
13746|
13747Sisak, im fünften Jahre Rehabeam’s (I. Könige 14, 25;
13748II. Chron. 12) von ägyptischer Seite her eine über-
13749raschende Bestätigung.
13750pag. 54. z.8. Ἠφαίστου]
13751Die Uebereinstimmung des He-
13752phästos mit dem Phtha oder Ptah wird durch viele Zeugnisse
13753bestätigt, doch scheint sich die Beschreibung Herodot’s (1Π, 37),
13754wonach der ägyptische Hephästos, gleich den phönikischen
13755Patäken, eine Zwerggestalt hatte, nur auf eine bestimmte Form |
13756dieser Gottheit, Phtha- Sokari- Osiris zu beziehn.
13757Wilk. IV,
13758p- 254.
13759Die lautliche Schreibung von Phtha ist = ὃ
13760PTaH. Champ.
13761Precis. N. 48. 70. 89; Champ. Panth. Pl. 9. 10. 11; Champ.
13762Grp: 109: 111: Wilk. VI Pl. 23.
13763Er wird auf den ägyptischen Monumenten verschieden dar-
13764gestellt:
137651) als eingewindelte mumienhafte Gestalt, woran nur Kopi
13766und Hände frei sind.
13767Auf dem Kopfe trägt er eine enganlie-
p. 246
13768224
13769cap. 32. pag. 54.
13770sende Kappe, in den Händen den Kukuphastab, das Scepter
13771der Macht und den vier fach gestrichenen Lebensring oder 8. δ.
13772Nilmesser;
13773ὁ"
13774Denn
137752) als schreitender Mann mit reichem Haarschmuck oder
13776mit zwei großen Federn
13777und dem Diskus auf dem Kopfe.
13778Wilk. VI. Pl. 23.
13779Seine verschiedenen Funktionen werden
13780durch besondere Beinamen bezeichnet, wie Phtha-Sokari-
13781Osi-
13782τίς, Phtha-Totonen, Phtha-Toses, Phtha-Toreh und Phtha-Ka.
13783Wilk. IV, p. 253, Birch I, p. 14.
13784Bemerkenswerth ist ein
13785Basrelief auf Philae, wo Phtha-Totonen eine Töpferscheibe
13786mit einem Ei hält.
13787Nach der hieroglyphischen Beischrilt ist
13788dies „das Ei der Sonne und des Mondes“, das von Phtha in
13789Bewegung gesetzt wird. Birch
13790I, p. 13. Porphyrius dagegen
13791(bei Euseb. pr. ev. IH, 11. I, p. 125. Hein.) läfst den Phtha
13792ὦ
13793selbst aus einem Ei entstehn, ΠΣ dem Kneph aus dem Munde
13794hervorging.
13795Die Titel des Phtha sind nicht weniger hochtrabend als
13796die der andern Götter; er ποῖ [δὲ „König der beiden Welten,
13797Herrscher des Himmels, Herr der Wahrheit“.
13798Seine Verehrung reicht bis in die Pyramidenzeit hinauf und
13799hatte ihren Hauptsitz in Memphis.
13800Hier stand der von allen
13801Besuchern Aegyptens gefeierte Hephästostempel, dessen An-
13802lage mit der Gründung von Memphis durch den ersten ägyp-
13803tischen König Menes zusammenfällt.
13804(Herod. H, 99).
13805Die
13806Vorhallen und Anbauten rührten von verschiedenen Pharao-
13807nen her.
13808Moeris (II, 101) baute die nördlichen Propyläen,
13809Rhampsinit, der König des Schatzhauses, die westlichen (II,
13810121, 1), Asychis die östlichen (II, 136) und Psammetich die
13811südlichen (II, 153) *). Auch Sesostris (II, 108) nahm Theil
13812an dem Tempelbau. Unter ihm (11, 110) so wie unter Rham-
13813psinit (IT, 121, 1) und Amasis (II, 176) wurde das Hephä-
13814*) Jn der Reihenfolge des Baues dieser Propyläen, verbunden mit
13815der Errichtung der beiden Kolosse des Sommers und Winters (Herod.
13816II, 121, 1) findet Biot eine bestimmte Beziehung auf die Himmelsgegen-
13817den.
13818Biot sur le zodiaque circulaire de Denderah, in Mem., de !’Institut
138191846. XVI, p. 43.
p. 247
13820cap. 32. pag. ὅδ. ὅθ.
13821225
13822steum durch eine Menge Kolossalstatuen geschmückt.
13823Diod.
13824I, 57. Zu Strabo’s Zeit (XVII, p. 807) hielt man in der Vor-
13825bahn des Tempels Stierkämpfe, die auch bei den alten Aegyp-
13826ἢ
13827tern in Gebrauch waren (Aelian. de nat. an. XI, 11; Wilk.'
13828V, p. 444), und darf man dem Naukrates Glauben beimessen,
13829so befanden
13830sich in dem Hephästostempel
13831zu Memphis die
13832Originale der Jlias und Odyssee, von denen Homer durch ei-
13833nen Hierogrammaten Abschriften erhielt.
13834Eustath. prooem. ad
13835Odyss. p. 1379. z. 63. Rom.
13836pag. 55. z. 14. τὸ μισεῖν ἰχϑύι!) Die Darstellung des Has-
13837ses durch den Fisch wird auch von Horapollo (I, 44) be-
13838zeugt: ἀϑέμιτον δὲ δηλοῦντες ἢ καὶ μῦσος (μῖσος de Pauw),
13839ἰχϑὺν ζωγραφοῦσι, διὰ τὸ τὴν τούτου βρῶσιν μισεῖσϑαι καὶ
13840μεμιᾶσϑαι ἐν τοῖς ἱεροῖς. χκενοποιὸν γὰρ ἰχϑὺς πᾶς καὶ ἀλλη-
13841λοφάγον.
13842Eben so Clem. Al. strom. V, 7. ρ. 670. Pott.
13843ὡς
13844ὁ ἰχϑὺς μίσους [σύμβολον].
13845Diese Bedeutung ist noch nicht
13846auf den Denkmälern
13847nachgewiesen,
13848wo
13849die verschiedenen
13850Fische als Lautzeichen sch, n, i vorkommen.
13851Champ. Dict.
13852p- 179.
13853pag. 55. z. 15.
13854ἐν ΣΧ αι] Eine ähnliche Inschrift wie die
13855am Athenetempel zu Sais befand sich in Diospolis (wahrschein-
13856lich magna,
13857also Theben).
13858ναὶ μὴν καὶ ἐν Ζιοσπόλει τῆς
13859“ϊγύπτου ἐπὶ τοῦ ἱεροῦ καλουμένον πυλῶνος διατετύπωται παι-
13860δίον μὲν γενέσεως σύμβολον, φϑορᾶς δὲ 6 γέρων, ϑεοῦ δὲ αὖ
138616 ἱέραξ, ὡς ὁ ἰχϑὺς μίσους, καὶ κατ᾽ ἄλλο πάλιν σημαινόμε-
13862v0v ὁ κροκόδειλος ἀναιδείας.
13863φαίνεται τοίνυν συντιϑέμενον τὸ
13864πᾶν σύμβολον δηλωτικὸν εἶναι τοῦδε ὦ γινόμενοι καὶ ἀπογι-᾿
13865γόμενοι, ϑεὸς μισεῖ ἀναίδειαν.
13866Clem. Al. str. V, 7. p. 670.
13867Pott.
13868Hieroglyphisch lassen sich diese Jnschriften sp wenig
13869begründen als die oben (cap. 9 b) erwähnte.
13870pag- 56. 2. 2.
13871ἵππος ποτάμιος]
13872Das Flufspferd läfst sich
13873nicht sicher als typhonisch bezeichnen.
13874Doch findet es sich
13875oft in den sogenannten Typhonien in Verbindung mit andern
13876Gestalten, denen man Grund hat einen typhonischen Charakter
13877zuzuschreiben.
13878Die Stelle bei Plutarch hat bisher selbst als
13879entscheidend gegolten, und wohl nicht mit Unrecht. Am Him-
1388015
p. 248
13881226
13882cap. 32. 33. pag. 56
13883— 58.
13884mel entspricht das Flufspferd dem Drachen der chaldäisch-
13885griechischen Sphäre.
13886Es steht im Todtenbuche, Pl. LXXIH.
13887Lepsius.
13888pag. 56. 4. 6. ἱέρακι τὸν ϑεὸν φράζουσι] Dals der Sper-
13889ber hieroglyphisch den Gott im allgemeinen bezeichne, sagen
13890auch Clemens Al. (strom. V, 7. p. 670. Pott.) und Horapollo
13891(I, 6). Der Sperber war aulserdem mehreren Gottheiten be-
13892sonders geweiht, der Hathor, dem Phtha-Sokaris, Mandulis,
13893Horus etc. vorzüglich dem Sonnengotte Ra.
13894Champ. Panth.
13895Pl.24D.
13896Es beruht auf einem Mifsverständnifs, wenn Plutarch
13897ihn unten (cap. 5l a) zum Symbol des Osiris macht.
13898Er findet
13899sich nach Töchon d’Annecy (Medailles des nomes de l’Egypte;
13900passim) auf den Münzen von neun ägyptischen Landgauen, wo
13901er jedoch schwer von dem Adler, dem Kukkuk und andern
13902Vögeln zu unterscheiden ist.
13903pag. 58. z.3.
13904Mveöw]
13905Der heilige Stier Mnevis wird in
13906on
13907lautlicher Schreibung durch ww
13908SA MNE mit dem bei-
13909gesetzten Stiere bezeichnet.
13910Champ. Panth. Pl. 38.
13911Champ.
13912Gr. p. 110. 126. Dieselben Zeichen in derselben Ordnung
13913geben, wie schon bemerkt, den Namen des Königes Menes,
13914der aber zum Unterschiede in dem Königsringe steht.
13915vgl.
13916cap. 8c.
13917Plutarch an unsrer Stelle und Eusebius (pr. ev. Ill,
1391813. p. 128. Hein.) nennen den Mnevis schwarz, doch scheint
13919er in den Krönungszügen zu Theben als weilser Stier aufzu-
13920treten, daher vermuthet Wilkinson (V, p- 196. 197), dafs das
13921goldne Kalb der Jsraeliten nicht ein Bild des Apis sondern
13922‚des Mnevis gewesen sei.
13923Jn einem Kampfe, den der König
13924Bokchoris zwischen dem Mnevis und einem wilden Stiere ver-
13925anstaltete, siegte der erste.
13926Ael. de n.a. XI, 11. Der Mnevis
13927wurde in Heliopolis verehrt, wie der Apis in Memphis.
13928Strab.
13929p. 805.
13930|
13931pag. 58. z. 5. τὴν Aiyuaıov — Xnuiav] Von diesen drei
13932Notizen
139331) dafs Aegypten Chemia heilse,
139342) dafs das Schwarze im Auge Chemia heilse,
p. 249
13935cap. 34. 35. pag. 58 — 60.
13936227
139373) dafs Aegypten einem Herzen verglichen werde (vgl.
13938Horap. I, 22)
13939kann bis jetzt nur die erste in den Hieroglyphen nachgewie-
13940sen werden.
13941Die lautliche Schreibung des Namens von Aegyp-
13942ten ist == KeM.
13943Champ. Dict. p. 178.
13944pag. 58. z. 11. οὐχ ἅρμασιν ἀλλὰ πλοίοις]
13945Nicht nur die
13946Sonnen- und Mondgottheiten, Ra und Aah, sondern auch viele
13947andre mythologische Personen werden auf den ägyptischen Mo-
13948numenten in Barken dargestelit.
13949Vorzüglich ist dies auf den
13950astronomischen Bildern, den Thierkreisen von Esneh und Den-
13951dera der Fall.
13952Deser. de I’Eg. Ant. I. Pl. 79. IV. Pl.18.
13953Die
13954Vorstellung, dafs die Götter auf Wagen einherfahren, ist der
13955ägyptischen Mythologie gänzlich fremd.
13956pag. 59.
13957z. 2.
139587Τηϑὺν ὡς τιϑηνουμένην]
13959spricht für den
13960Jtacismus zu Plutarch’s Zeit.
13961pag. 59. z. 7. Ἑλλάνικος]
13962Die Bemerkung des alten Hi-
13963storikers Hellanikus (er war zwölf Jahre älter als Herodot.
13964Aul. Gell. I, 2) über den Osiris gehört in seine Aiyvrrıaza
13965(Hellaniei Lesbii frg. ed. Sturz. 1826. p. 113), und verdient
13966um so mehr Beachtung, da sie auf einer priesterlichen Ueber-
13967lieferung beruht, und da in der That Hysiris der Aussprache
13968des hieroglyphischen Namens Osiris am nächsten zu kommen
13969scheint.
13970Die Zeichen I > sind nämlich zu lesen Hes-iri.
13971Ὁ
13972Der Thron heifst wie in dem Namen der Jsis Hes, und
13973das Auge ὅτι. Der Zusatz ἀπὸ τῆς φύσεως kömmt schon
13974wegen des εἰκότως allein auf Plutarch’s Rechnung und beruht
13975wahrscheinlich auf der schwachen Lautähnlichkeit von ὕσιρις
13976— φύσις — εὕρεσις.
13977Nach dieser Stelle gehört auch Hella-
13978nikus zu den griechischen Gelehrten, die Aegypten besuchten.
13979pag- 60. z. 15. Σωκράτης περὶ Ὁσίων] G. J. Vossius (hist.
13980‘gr. p. 499. West.) vermuthet, die Schrift περὶ Ὁσίων habe
13981den Sokrates von Kos zum Verfasser, von dem Diogenes L.
13982(II, 5, 47) ein Werk ἐπικλήσεις ϑεῶν citirt, das auch bei
13983Athenäus (III, p. 111) vorkömmt: Σωκράτης ἕν ἕκτῳ ἐπικλή-
13984σεῶν, und beim Scholiasten des Apollonius Rhod. (I, z. 966)
1398515 *
p. 250
13986228
13987cap. 35. 36 ρας. 61. 62.
13988Σωκράτης δὲ ἐν ταῖς ἐπιχλήσεσι.
13989Von den Hosiern ist noch
13990zweimal die Rede bei Plutarch quaest. gr. 9. p. 292 d: πέντε
13991δέ εἶσιν Ὅσιοι διὰ βίου, καὶ τὰ πολλὰ ΒΗ τῶν μόν»
13992δρῶσιν οὗτοι, καὶ συνιερουργοῦσιν, ἅτε Para δοκοῦντες ἀπὸ
13993Δευκαλίωνος, und de def. orac. p. 438 Ὁ: στε φυγεῖν μὴ RR
13994γον τοὺς ϑεοπρόπους, ἀλλὰ καὶ τὸν προφήτην Νίκανδρον καὶ
13995τοὺς παρόντας τῶν Ὁσίων.
13996vgl. Müller Dorier I, p. 212.
13997pag. 61. 2. 8.
13998παλιγγενεσίαις]
13999Zu dieser Stelle bemerkt
14000Wilkinson (IV, p. 189) At Philae, where Osiris was particu-
14001larly worshipped, and which was one of the places where
14002they supposed him to have been buried, his mysterious hi-
14003story is euriously illustrated in the seulptures of a small reti-
14004red chamber, lying nearly over the western adytum of the
14005|temple.
14006His death and removal from this world are there
14007‚described; the number of twenty-eight lotus plants points out
14008the period of years he was thought to have lived on earth;
14009‘and his passage from this life to a future state is indieated by
14010‘the usual attendance of the Deities and genii, who presided
14011‚over the funeral rites of ordinary mortals.
14012He is then repre-
14013sented with the feathered cap, which he wore in his capa-
14014city of judge of Amenti; and this attribute shows the final
14015office he held after his resurreetion, and continued to exereise
14016towards the dead, at their last ordeal in a future state.
14017pag. 61. 2.5. Διονύσου λείψανα) Das Grab des Dionysos
14018in Delphi wird noch genauer bezeichnet von er in Const.
14019ἵν: 11: er Περσεὺς Διόνυσον ἀναιρεῖ, οὗ καὶ τὴν ταφὴν
14020δἶναι φασὶν ἐν Δελφοῖς προς τὸν χρυσοῦν “Ζπόλλωνα.
14021pag. 62. z. 2. προπομπεύει ro ὑδροεῖον]
14022Das Vorantragen
14023des Wassergefälses bei den Festzügen scheint sich ganz be-
14024sonders auf die Osirisfeier zu beziehn, deren Darstellung auf
14025den Monumenten nicht eben häufig ist ἢ). Die grolsen Pro-
14026cessionen in Theben, welche dem Amunkultus angehören, be-
14027ginnen mit den Weihrauch- oder Fächerträgern.
14028Es werden
14029nach Zeit und Ort auch hierin Verschiedenheiten stattgefunden
14030*) Jn der Götterprocession vor Osiris in Dendera ist eine der er-
14031sten Figuren der libirende Nilgott.
14032Lepsius.
p. 251
14033cap. 36. pag. 62. 63.
14034229
14035haben.
14036Jn der von Clemens Al. (strom. VI, 4. p. 269. Sylb.)
14037beschriebenen Procession geht der Prophet mit dem vögeiov
14038als der fünfte im Zuge.
14039pag. 62. 2.3. ϑρύῳ βασιλέα καὶ τὸ νότιον κλίμα τοῦ κόσ-
14040μου] Es kann hier nichts anderes als |
14041gemeint sein, welches
14042zugleich den König und den Süden bezeichnet.
14043Die Pflanze
14044ist aber bis jetzt unbekannt; ihre Blüte ist Ἷ
14045mit grünen Sei-
14046tenblättern und rother Mitte.
14047Es scheint eine Landpflanze
14048gewesen zu sein, da sie der Wasserpilanze Ϊ (Papyrus?)
14049entgegengesetzt wird in dieser Eigenschaft.
14050Wie man darin
14051entweder ein Feigenblatt, oder eine Binse (für die ich es frü-
14052her auch am ersten gehalten) sehn will, scheint räthselhaft.
14053Lepsius.
14054|
14055pag. 62. z. 6. Παμυλίων ---- αἰδοῖον τριπλάσιον] Die Pamy-
14056lien, schon oben (cap. 12 b) mit den Phallephorien verglichen,
14057waren ein Osirisfest (cap. 18 c); daher kann das Standbild mit‘
14058dem αἰδοῖον τριπλάσιον nur ein Bild des Osiris sein.
14059Eine,
14060solche Vorstellung kömmt, so viel sich ermitteln liefs, auf kei-
14061nem ägyptischen Monumente vor; sie gehörte vielleicht zu den
14062späteren Ausartungen des Osirisdienstes. Als phallischer Gott
14063erscheint auf den Denkmälern immer nur‘ “die Form des Amun,
14064welche von
14065n Champollion als „Ammon - "Generateur“ bezeichnet
14066wird.
14067Wilkinson (IV, p. 342) meint, dafs jene Feste dem
14068Gotte Chem ‚angehören, welcher indessen nach Birch (Gallery
14069I, p- 5) gar nicht hieroglyphisch vorkömmt *).
14070Wilkinson
14071ersehen damit das von Herodot (II, 48) erwähnte phalli-
14072sche Dionysosfest, und fügt noch die Bemerkung hinzu, dafs
14073selbst heutiges Tages bei festlichen Gelegenheiten dergleichen
14074phallische Figuren von den Aegyptern verfertigt werden.
14075pag. 63. 2. 11. Anrozis] In Lautzeichen geschrieben an
14076*) Der Name Chem oder Khem ist ganz richtig: denn ıch habe
14077Ei
140788
14079sein Symbol 90 oder zu phonetisch öfter — Chem geschrieben
14080gefunden.
14081Lepsius.
p. 252
14082230
14083cap. 37. pag. 64.
14084öfter AN NL APoP, mit dem Deutzeichen
14085der Schlange.
14086Champ. Gr. p. 126. Wilk. VI. Pl. 42. Man hat das Wort von
14087dem koptischen afof, gigas, hergeleitet, und die Gigantenkäm-
14088pfe damit in Verbindung gebracht; aber Apopis steht auf den
14089Denkmälern nicht als Riese, sondern als Schlange.
14090Ob der
14091Name auf das koptische fof s.v. a. p.hof, Schlange zu beziehn
14092sei, ist sehr zweifelhaft.
14093Plutarch nennt ihn hier nur beiläufig
14094als Bruder des Helios, es ist auch aus der ägyptischen Mytho-
14095logie nicht viel über ihn bekannt.
14096Man sieht auf den Tem-
14097pelwänden den Horus in einem Boote, wie er eine menschen-
14098köpfige Schlange durchbohrt,
14099die sich aus dem Wasser er-
14100hebt, dies kann aber auch auf seinen Kampf mit dem Typhon
14101sehn. Wilk. IV, p. 436. Mehler (Mnaseae frg. 1847. p. 26. 62)
14102verändert in einem Fragmente
14103des Fulgentius Apollinem in
14104Apopidem, indem er sich hauptsächlieh auf unsere Stelle be-
14105zieht.
14106pag. 64. z. 8.
14107yevocıgıg]
14108Die Erklärung des ägyptischen
14109Wortes gevöcıgıs durch φυτὸν Ὀσίριδος ist vollkommen rich-
14110tig. Schen heilst im koptischen der Baum (besonders die
14111Eiche; chene, franz.); daher Schen-en-usiri, der Baum des
14112Osiris.
14113Jabl. Op. I, p. 400.
14114pag. 64. z. 10. Aoioro» — “'λεξάρχου)ὐ
14115Es werden bei
14116den alten Schriftstellern nicht weniger als 29 Aristone genannt
14117(Hubmann in Jahn Jahrbücher.
14118Suppl. 1835. p. 102), unter
14119denen mehrere Geschichtschreiber. Am wichtigsten für Aegyp-
14120ten war unstreitig der Peripatetiker Ariston, ein Zeitgenosse
14121Sirabo’s (XVII, p. 790), dessen Werk über den Nil Strabo
14122benutzte und mit dem des Eudoxus verglich.
14123Beide Werke
14124stimmten so sehr überein, dafs eines nothwendig Plagiat sein
14125mufste.
14126Strabo scheint sich für die Originalität des Ariston
14127zu entscheiden.
14128Ob der hier erwähnte Alexarchus derselbe sei, von dem
14129Plutarch (parall. gr. p. 307 6) das vierte Buch italischer Ge-
14130schichten anführt, oder der Grammatiker Alexarchus (Cl. Al.
14131protr. IV, 54. p. 16. Sylb.), der sich selbst als Helios dar-
14132stellte, ist ungewils.
p. 253
14133cap. 37. pag. 64. 65.
14134231
14135Der einige Zeilen weiter vorkommende Zusatz ἐν τῷ ἄλφα
14136γράμματι, den Reiske ganz tilgen wollte, gehört vielleicht als
14137Randglosse zu dem Werke des Ariston, wenn dies alphabe-
14138tisch geordnet war.
14139pag. 64. z. 10.
14140dzowiev]
14141Reiske, Markland und Squire
14142wollen ἀποικίας lesen; der Singularis steht aber in ähnlicher
14143Verbindung, wenn gleich bei späteren Schriftstellern: Ἴστρος
14144ἐν τῷ περὶ τῆς «“ἰγυπτίων ἀποικίας.
14145Cl. Alex. str. I, 21.
14146p- 139. Sylb.
14147τὰ δὲ περὶ τῆς ἀποικίας ““έσβου.
14148Τποία. ad
14149Lycophr. Cass. z. 1374.
14150pag. 64. z. 13. Ago«gys] Champollion (Diet. p. 321 und
14151sonst) überträgt die Zeichen —P* durch sef oder saf; irr-
14152thümlich; weil er davon ausging, 10 sei gleich —-, dem
14153Riegel, welches s lautet.
14154Beide Zeichen haben aber nicht
1415570T.
14156mit einander zu thun. Sondern —F findet sich auch pho-
14157netisch geschrieben Di d.i. Chem.
14158vgl. Anm. zu pag. 62.
141592.6.
14160So lautet auch der Gott, dessen Symbol dieses Zeichen!
14161ist, der ithyphallische Gott, den die Griechen in Aegypten mit,
14162ihrem Pan verglichen.
14163Es wird zuweilen der Sperber Hor,'
14164Har damit verbunden.
14165Daraus machte sich Champollion eine
14166Erklärung von Ag-00g-ns, das ich übrigens nicht deuten kann.
14167Lepsius.
14168Statt Arsaphes, das nur an dieser Stelle vorkömmt, liest
14169Squire Asiris, ohne dafs dadurch für die Erklärung des «»-
14170δρεῖον etwas gewonnen wäre.
14171Schwenk
14172(Myth. der Aeg.
14173p. 295) vermuthet in Arsaphes das ägyptische Har-si-hes| „
14174„Horus, Sohn der Jsis“.
14175Eine weithergeholte Ableitung aus
14176dem koptischen von Lacroze giebt Jablonski, Panth. I, p. 289.
14177pag. 65. 2.1. Ἑρμαῖος] Die überlieferte Schreibung Ἑρμαῖος
14178ist beibehalten worden; nach Arcadius (de accent. p. 43) wäre
14179Ἕρμαιος zu setzen. Ein Schriftsteller dieses Namens ist sonst nicht
14180bekannt.
14181Photius (cod. 279. p. 536 a 8. Bekk.) erwähnt eines
14182Hermeias aus Hermopolis, der über seine Vaterstadt ein iam-
14183bisches Gedicht verfafste.
14184Reiske wollte deshalb hier und un-
14185ten (cap. 42 c) Ἑρμέας lesen.
14186Dagegen bemerkt Wyttenbach
14187mit Recht, dafs der Hermeias bei Photius jünger als Plutarch
14188δὰ
p. 254
14189232
14190cap. 37. pag. 69.
14191zu sein scheine, indem er mit lauter späteren Schriftstellern,
14192dem Helladius, Serenus, Andronikus, Horapollon etc. zusam-
14193menstehe.
14194pag. 65. z.1.
14195ὄμβριμον ---- Ὄσιρι»]
14196Die Uebersetzung des
14197Namens Osiris durch „der Tapfere“ läfst sich bis jetzt in den
14198Hieroglyphen nicht nachweisen.
14199Jablonski (Panth. I, p. 148)
14200will ὄμβριμος in ὄμβριος verändern, Bunsen (Aeg. Stelle 1,
14201p- 494) hält ὄμβοιμος für griechische Deutelei.
14202Jndessen fin-
14203det sich von demselben Hermäus, der jene Uebersetzung mit-
14204theilt, weiter unten (cap. 42 c) die Erklärung einer andern
14205Benennung des Osiris ((Ougıs 8. v. a. εὐεργέτης), die auf rich-
14206tisem Grunde beruht, daher darf man die vorliegende Ueber-
14207setzung nicht unbedingt verwerfen; vielleicht ist ὄμβριμος die
14208Uebertragung eines der zahlreichen Beinamen des Osiris, unter
14209denen die Bezeichnung der Tapferkeit nicht fehlen wird. Die
14210Münzen (Mionnet med. gr. Il, p. 38. n. 94) eben so wohl
14211wie die Steinschriften (Böckh ©. J. II, n. 2589) geben die
14212Form ὄβριμος.
14213pag. 65. z. 3. Mvaosas]
14214Es werden sieben Schriftsteller,
14215Namens Mnaseas angeführt, unter denen Mnascas von Patara
14216in Lycien der bekannteste ist.
14217Mnaseae Pat. frg. ed. Mehler.
14218L. B. 1847.
14219Sein Hauptwerk war eine Erdbeschreibung ze-
14220ροίπλους oder περιήγησις.
14221Die einzeln citirten Schriften eo!
14222“σίας, περὶ Εὐρώπης oder Ευρωπιακὰ und περὶ Aıußung kön-
14223nen als die drei Theile des Periplus betrachtet werden, ob-
14224gleich sie nirgend ausdrücklich als solche genannt sind.
14225Die
14226Aeufserung über Epaphos Osiris Dionysos und Sarapis gehört
14227zu Libyen.
14228Mehler p. 44.
14229vgl. Preller, Mnaseas von Patara
14230in: Zeitschrift für Alterth. 1846.
14231pag. 65. z. 4. Avrixleiönv] Vom Antiklides werden meh-
14232rere historische Schriften angeführt (Voss. de hist. gr. ed. West.
14233pag. 389).
14234Dals er sich mit Aegypten beschäftige, bezeugt
14235sowohl unsre Stelle,
14236als auch eine Aeulserung des Plinius
14237(h.n. VII, 57) bei Gelegenheit der Erfindung der Buchstaben-
14238schrift.
14239Anticlides
14240in Aegypto invenisse
14241(litteras) quendam
14242nomine Menona tradit, XV annis ante Phoroneum antiquissi-
14243u
p. 255
14244cap. 38. 39. pag. 65
14245— 68.
14246233
14247mum Graeciae regem: idque monumentis approbare conatur.
14248Sind unter den ägyptischen Buchstaben die Hieroglyphen ge-
14249meint, so ist die Angabe viel zu jung: denn Phoroneus, der
14250Sohn des Jnachus, kann nicht höher als bis gegen 2000 v. Chr.
14251gesetzt werden (Larcher Herod. VII, p. 312. 566), wo in Aegyp-
14252ten bereits eine ganze Reihe von Dynastien geherrscht hatte.
14253Antiklides ıhätte statt 15 Jahre dreist 15 Jahrhunderte setzen
14254können, so würde er der Wahrheit um vieles näher gekom-
14255men sein.
14256pag. 65. z. 10. χάσμασι λεοντείοις —- ϑυρώματα χοσμοῦσι»]
14257Löwenrachen als Thürschmuck finden sich nirgend in Aegyp-
14258ten, weil begreiflicherweise alle ehernen oder hölzernen Thü-
14259ren zerstört sind, wohl aber sieht man guterhaltene steinerne
14260Löwenköpfe an den Ausgufsröhren der Tempeldächer von Phi-
14261lae (Parthey de Philis p. 44) und Dendera (Deser. de Ἐξ.
14262Ant. T. IV. Pl. 8. 10. 11).
14263pag. 66. z. 4. ὑπὸ Anroüs] Es wird mehrfach bezeugt, dafs
14264die hellenische Leto, welche hier und bei Herodot (Il, 156)
14265als Erzieherin des Horus erscheint, von den Aegyptern Buto
14266.
14267wenig von ihr. „„Of the form and attributes of the Egyptian
14268Latona we are completely ignorant“ Wilk. IV, p. 273.
14269Der
14270Name scheint nicht phonetisch vorzukommen, sondern nur sym-
14271bolisch und in Verbindung mit der heiligen Kuh.
14272Champ.
14273Panth. Pl. 23. 23 (A); Wilk. VI. Pl. 51. Part. 4.
14274Leto hatte)
14275einen Tempel mit einem hochberühmten Orakel in der Stadt \
14276Butus oder Buto im Delta (vgl. cap. 18 a), und wurde in Le-
14277topolis, nordöstlich von Memphis verehrt.
14278pag. 68. 2.5. διὸ μηνὸς AYöo] Jndem Plutarch hier das
14279Verschwinden des Osiris mit dem Zurücktreten des Nil ver-
14280gleicht, und beides an den ägyptischen Monat Athyr knüpft,
14281so denkt er offenbar an ein festes Sonnenjahr, worin die Mo-
14282nate mit den Erscheinungen der Jahreszeiten in Uebereinstim-
14283mung bleiben. Vom Monate Athyr hat er schon oben (cap. 13 c)
14284bemerkt, dafs in ihm die Sonne den Skorpion durchlaufe. Jm
14285alexandrinischen Jahre entspricht der Athyr unserem Novem-
p. 256
14286234
14287cap. 39. pag. 68.
14288ber, in welchem das allmälige Fallen des Wassers eintritt,
14289nachdem vom Juli bis zum Oktober
14290ein ununterbrochenes
14291Steigen stattfand.
14292Plutarch sagt daher ganz richtig ὁ ΛΙεῖλος
14293ὑπονοστεῖ, der Nil fängt im Monat Athyr an, nach und nach
14294zurückzugehn, und das Land wird entblöfst.
14295Dafs die Priester
14296alsdann schon ein Trauerfest veranstalten, mag mit zu den Ei-
14297genthümlichkeiten des ä gyptischen Kultus gehören.
14298Man er-
14299wartet ein Trauerfest viel eher in den wasserlosen Monaten
14300April bis Juni, wo der Nil wirklich todt ist, und die Besorg-
14301nils, dafs er nicht wieder erstehn werde, gerechtfertigt
14302er-
14303scheint.
14304Ganz augenfällig ist es, dafs ein Fest, welches sich
14305an die stätige Natur des Flusses knüpft, in dem ägyptischen
14306Wandeljahre von 365 Tagen ohne Einschaltung keinen
14307Platz habe finden können, da in einem solchen Jahre die Fe-
14308ste nach und nach alle Jahreszeiten durchlaufen, und nach
143091461 Jahren (einer Sothisperiode)
14310zu ihrem ersten Datum
14311zurückkehren.
14312pag- 68. z. 10.
14313βοῦν Bezookuh — ἑβδόμης ἐπὶ δέκα ἑξῆς]
14314Die heilige Kuh Ahi oder Ahe, lautlich ie AH, kömmt auf
14315den Denkmälern in Verbindung mit der Buto (Leto) vor.
14316Champ. Panth. Pl. 23 (E). Letronne vermuthet, dafs nicht nur
14317die heilige Kuh, sondern auch die Jsisbilder an dem Trauer-
14318feste des Osiris schwarz gekleidet waren (Materiaux. p. 73.
14319Inser. gr. II, p. 205); er setzt nach Vergleichung von zwei
14320philensischen Inschriften die Dauer des Festes auf acht Tage,
14321vom 15— 23sten Choiak = 11—19ten Dec. des alexandrini-
14322schen Jahres.
14323Dies kann ein Lokalfest von Philae gewesen
14324sein.
14325Nach Plutarch dauerte die Ausstellung der heiligen Kuh
14326nur vier Tage, weil man viererlei Dinge zu betrauern hatte,
14327vom 17—20sten Athyr = 13— 16ten Nov.
14328pag. 68. z. 13.
14329πενϑούμενα τέσσαρα]
14330Von den vier Ur-
14331sachen der Trauer an den vier Bulstagen vom 17 — 20sten Athyr
14332kann nur die erste, der Anfang der Nilabnahme allenfalls für
14333ächtägyptisch gelten (vgl. Anm. zu cap. 39. z. 14), die drei
14334übrigen müssen anderswoher entnommen sein.
14335Der zweite
p. 257
14336cap. 39. pag. 69.
14337290
14338Grund der Trauer, dafs beim Sinken des Flusses auch die
14339Nordwinde aufhören, ist entschieden falsch: denn grade in
14340den Monaten Oktober bis December herrscht an und auf dem
14341Nil wegen der günstigen Nordwinde das allerbewegteste Le-
14342ben.
14343Der dritte Grund, dafs die Nacht länger werde als der
14344Tag, kann nur so zu verstehn sein, dafs in jener Zeit des Jah-
14345res die kürzere Dauer des Tages, die ja schon von der Herbst-
14346gleiche anfängt, recht merklich werde, was auch in dem eben
14347vorher gesagten liegt: μηκυνομένης τῆς νυχτὸς αὔξεται τὸ σχό-
14348τος.
14349Aber dieser Unterschied zwischen Tag und Nacht ist
14350sehr unbedeutend; für Memphis beträgt er am kürzesten Tage
143512 Stunden, für Theben 13 Stunden, für Syene gar nur 11 Stun-
14352den.
14353vgl. Ptol. Geogr. VII, 15.
14354Diese geringe Abnahme des
14355Lichtes kann für den Aegypter kein Anlafs zur Betrübnils sein.
14356Der dritte Grund, die Entblölsung der Erde, hat für Aegypten!
14357gar keinen Sinn: denn unmittelbar mit dem Zurücktreten des.
14358Wassers beginnt der Anbau des Bodens, worauf die Ernäh-“
14359rung und mithin das Dasein des ganzen Volkes beruht.
14360Was
14361endlich die Kahlheit der Bäume nach dem Abfallen der Blät-
14362ter betrifft, so ist dies in keinem Lande weniger bemerklich,
14363als in dem von jeher laubholzarmen Aegypten.
14364Dies bezeugt
14365unter andern der Aegypter Athenaeus (V, p. 196. d): ἡ γὰρ
14366“Ἵϊγυπτος, καὶ διὰ τὴν τοῦ περιέχοντος ἀέρος εὐχρασίαν καὶ
14367διὰ τοὺς κηπεύοντας,
14368τὰ σπανίως καϑ' ὥραν ἐνεστηκυῖαν
14369ἐν ἑτέροις φυόμενα τόποις ἄφϑονα γεννᾷ καὶ διὰ παντός.
14370Man mufs daher annehmen,
14371dals die letzten Ursachen der
14372Trauer von Plutarch oder dessen Gewährsmännern aus der!
14373hellenischen Anschauungsweise heraus auf Aegypten übertra-|
14374gen "wurden.
14375pag: 69. z. 5. τῇ δ᾽ ἐνάτῃ ἐπὶ δέκα] Da im Vorhergehen-
14376den immer vom Monate Athyr die Rede ist, so mufs dieser
1437719te auch darauf bezogen werden. Man erhält dadurch einen
14378nicht unwichtigen Beitrag zum ägyptischen Festkalender.
14379Der
1438017te Athyr war der Todestag des Osiris (cap. 13 c), darauf
14381folgte eine viertägige Trauerfeier vom 17 — 20sten Athyr (cap.
1438239 b), deren wichtigster Tag der 19te Athyr gewesen zu sein
p. 258
14383236
14384cap. 39. 40. pag. 69. 70.
14385scheint, wo Osiris am dritten Tage nach seinem Tode sym-
14386bolisch wieder aufgefunden wurde.
14387pag. 69. z. 6. στολισταὶ!
14388Das Geschäft der Stolisten be-
14389stand in der An- und Auskleidung der Götterbilder, die in
14390den Tempeln ausgestellt oder in Festzügen herumgetragen wur-
14391den.
14392Man bekleidete selbst die Basreliefs der Tempelwände,
14393wie die für die Heftinägel noch vorhandenen Löcher bewei-
14394sen.
14395Letronne Jnser. gr. I, p. 305. vgl. unten cap. 78 a.
14396oro-
14397λιστὴς ist soviel als ἱεροστόλος oder ἱεροστολιστής.
14398Die 7η-
14399schriften geben auch einen πρωτοστολιστής, der unseren Le-
14400xicis fehlt, und gleichbedeutend ist mit ἀρχιστολιστής.
14401Ein
14402πρωτοστολιστὴς besuchte noch i. J. 453 nach Chr. die Insel
14403Philae, wo der Jsisdienst sich trotz aller kaiserlichen Verbote
14404bis auf Justinian erhielt. Letronne Jnser. gr. II, p. 199
14405— 217.
14406pag- 70.
14407z. 8—13.
14408ϑάλασσα --- συνερρνηχός]
14409Die Mei-
14410nung, dals Aegypten früher vom Meere bedeckt war, wird
14411von vielen
14412alten Schriftstellern getheilt.
14413Sie verstehn dann
14414unter Aegypten die Einsenkung des ganzen Nilthales.
14415Der
14416fruchtbare schwarze Kulturboden, die Bedingung
14417des Anbaues
14418und der Bevölkerung, ist als Geschenk des werkthätigen Flus-
14419ses in jener Einsenkung abgelagert.
14420Unter den μέταλλα sind
14421wohl nur Steinbrüche zu verstehn: denn eigentliche Bergwerke
14422finden sich nicht in Aegypten.
14423Die von Agatharchides (de
14424ımari rubro I, p. 22. Huds.) beschriebenen Goldbergwerke am
14425rothen Meere, und die von Cailliaud entdeckten Smaragdgru-
14426ben beim Berge Zabarah in der Wüste zwischen dem Nil und
14427dem rothen Meere lagen nicht in den natürlichen Gränzen
14428Aegyptens.
14429Das Auffinden von Muscheln in den Steinbrüchen
14430und Bergen ist vollkommen richtig: denn der ganze westliche
14431Abfall des Wüstenplateaus gegen den Nil besteht aus Nummu-
14432litenkalk.
14433vgl. Ehrenberg’s geognostische Karte an seiner Reise
14434in Aegypten.
144351. Thl. 1828.
14436Alle Brunnen, welche entfernt vom
14437Nil in der Wüste liegen, haben ein mehr oder minder salziges
14438Wasser, weil der ganze Boden von Salztheilchen durchzogen
14439ist. „Jl est encore une qualit& propre au terrain de [’Egypte,
14440dest d’etre impregne de substances
14441salines, qui produisent
p. 259
14442cap. 40. pag. 1.
14443237
14444chaque matin des efilorescences ἃ la surface du sol.
14445Sans
14446doute Paction fecondante du limon du Nil est encore excitde
14447par la presence du sel marin qui abonde partout.“
14448Chabrol,
14449essai sur les moeurs, in: Deser. de ΤῈ. T. XVIU, 1. p. 6.
14450Panck.
14451|
14452pag. 71. z. 7.
14453Φάρον] _Plutarch foigt hier der im Alter-
14454thume (vgl. Strab. I, p. 30 u. 37) angenommenen Meinung,
14455dafs Homer (Od. IV, 354) die Insel Pharus eine Tagefahrt
14456vom festen Lande Aegypten abstehn lasse.
14457Dies liegt aber
14458theils nicht geradezu in Homer’s Worten, theils streitet es ge-
14459gen die geognostische Beschaffenheit jener Orte.
14460An der ge-
14461dachten Stelle Homer’s hat man Atyurzrov προπάρουϑϑ zwar
14462immer vom Lande Aegypten verstanden, doch wird an zwei
14463andern Stellen (Od. IV, 477, 581) „bestimmt die Mündung
14464des Nil als der Punkt angegeben, wohin Menelaus von der
14465Insel Pharus habe zurückkehren müssen“ (Nitzsch Anm. zur
14466Od. Th. I, p. 266). Die „imaginirte“ Erklärung, welche Nitzsch
14467vorschlägt, scheint daher noch immer die genügendste, dafs
14468nämlich πολυκλύστῳ ἐνὶ πόντῳ nicht grade die Mitte des Mee-
14469res bezeichne, und Aiyvrrov προπάροιϑε als „herwärts vom
14470Nil“ zu nehmen 86]. Menelaus schiffte also von Pharus an der
14471Küste entlang bis zur nächsten Nilmündung.
14472Dies ist nach
14473allen Nachrichten der Alten die Kanopische, welche Ptole-
14474maeus um 4 Längengrad oder 64 geograph. Meilen östlich von
14475Pharus setzt.
14476Diese Entfernung kann, in Betracht der Um-
14477schiffung des Vorgebirges von Abukir, immerhin als eine Tage-
14478fahrt gelten, besonders wenn gerudert wird; πολιὴν ἅλα τύπτον
14479ἐρετμοῖς. Od. IV, 580. Aristides (Aeg. II, p. 483. Dind.) setzt
14480eine Tagefahrt mit Rückenwind
14481auf 1200 Stadien = 30 geogr.
14482Meilen, Herodot (IV, 86) rechnet eine Tagefahrt zu 70,000 Or-
14483gyien — 700 Stadien = 17; geograph. Meilen. Mannert (Geogr.
14484X, 1. p. 631) nimmt nur 150 Stadien = 3% geograph. Meilen
14485als homerische Tagefahrt an.
14486Jn geognostischer Hinsicht bietet zwar Aegypten die grolßs-
14487artigsten Erscheinungen der Anschwemmung, doch läfst sich
14488ohne eine gewaltsame Umwälzung in nachhomerischer Zeit
p. 260
14489238
14490cap. 41. 42. pag. 72. 73.
14491keineswegs annehmen, dafs die heutige Insel Pharus bei Alexan-
14492drien jemals eine Tagefahrt vom Lande entfernt gewesen sei.
14493Die schmale Erdzunge vom Thurme der Araber bis zur Spitze
14494von Abukir ist ein fortlaufendes flaches, aber steiles Felsen-
14495riff, das nur an der Stelle des heutigen Alexandrien eine be-
14496deutende Anspülung zeigt, da wo einst das Heptastadium die
14497Jnsel Pharus mit dem Festlande verband.
14498Jn Bezug auf diese
144997 Stadien lange Dammbrücke konnte Plutarch sagen, dafs die
14500Insel Pharus zu seiner Zeit „ein Theil von Aegypten“ sei.
14501pag. 72. z.12. 279] Dafs Typhon auf den Monumenten
14502fast nur mit dem Namen Seth bezeichnet werde, ist schon
14503(cap. 2b) gesagt worden.
14504Die Erklärung καταδυναστεῦον καὶ
14505καταβιαζόμξδνον, welche wörtlich unten (cap. 49 c) wieder-
14506holt wird, ist weniger für eine Uebersetzung des Wortes Seth,
14507als für eine Andeutung der Eigenschaften des Gottes zu hal-
14508ten.
14509Die Monumente geben darüber keinen Aufschlufs.
14510Birch
14511(Gallery I, p. 48) nimmt an, dafs der eselköpfige Typhon
14512den Beinamen Seth oder Seg gehabt habe; im koptischen fin-
14513det sich sedsch, pullus asinae.
14514Typhon wird mehrfach mit
14515dem Esel in Verbindung gebracht.
14516vgl. cap. 30 ab, 31 c, 50a.
14517pag. 72. z.13. ἩΙρακλέα] Schon oben (cap. 27. 6) wurde
14518bemerkt, dafs eine dem hellenischen Herakles entsprechende
14519Gottheit
14520in der ägyptischen Mythologie kaum
14521wiederzufin-
14522den sei.
14523Champollion (Panth. Pl. 25) hat hauptsächlich auf
14524den Grund unserer Stelle den ägyptischen Herakles in den
14525Denkmälern nachzuweisen versucht.
14526Auf einem Basrelief des
14527Belzoni’schen Königsgrabes in Biban-el-moluk sieht man die-
14528sen voraussetzlichen Herakles in dem Sonnenschiffe neben der
14529Sonnenscheibe; auch sonst trifft man ihn als Beisitzer des Son-
14530nengottes.
14531pag. 73. 4. 6. ἑβδόμη ἐπὶ δέκα] Hinter δέκα ergänzt Reiske
14532τοῦ Advo, mit Bezug auf cap. 13 c, wo der Todestag des Osi-
14533ris auf den 17ten Athyr gesetzt wird; die Ergänzung ist aber
14534nicht nöthig, da Plutarch hier im allgemeinen von den Eigen-
14535schaften der Zahl 17 handelt.
14536Die Lesart πληρουμένη in der
14537folgenden Zeile giebt keinen Sinn: denn am 17ten Tage ist
p. 261
14538cap. 42. pag. 73.
14539239
14540der Mond sehr im Abnehmen begriffen; daher wurde nach
14541Wyttenbach’s Veränderung übersetzt.
14542|
14543pag. 73. z. 10. ἑξκαίδεκα τετραγώνου]
14544Die von den Py-
14545thagoräern bemerkte Uebereinstimmung zwischen einem Qua-
14546drate vor 16 Feldern und einem Rechteck von 18 Feldern —
14547dafs nämlich beide eben so viel Theile ihres Umfangs als Fel-
14548der ihres Flächeninhaltes haben — pafst nur bei einem Recht-
14549eck von 3 x 6 Feldern.
14550Verzeichnet man ein Rechteck von
145512x9 Feldern, so bleibt zwar die Felderzahl 18, aber die
14552Theile des Umfangs betragen 22.
14553ΠΥ
14554de
1455517T
1455616
145571514713
1455812
14559pag. 73. z. 14. διαζεύγνυσιν — reuvousvog] Bei dieser Stelle
14560handelt es sich hauptsächlich um den Sinn von διαιρεῖ τὸν
p. 262
14561240
14562cap. 42. pag. 73.
14563ἐπόγδοον λόγον, welches von den Auslegern auf sehr verschie:
14564dene Art erklärt worden ist. Wir haben übersetzt „und trennt
14565das Epogdoos-Verhältnils“, weil es an einem entsprechenden
14566deutschen Ausdrucke fehlt (Achtelmehr- - Verhältnils?). ἐπόγ-
14567δοος nämlich heist diejenige gröfsere Zahl, welche im Ver-
14568hältnisse zu einer kleineren, um den achten Theil dieser klei-
14569neren vermehrt wird; z.B.
14570S—+ 5 Ξ . 9: 16 + 2
14571πε - 18;
145728
145735
1457424
1457532
1457624 + Ὡς
14577— 217: 52 -Ἐ a
14578— 36. Hier heilsen 9, 18, 27 und 3 36
14579die ἐπόγδοοι von 8, 16, 24 und 32; oder 8 und 9, 16 und 18,
1458024 und 27, 32 und 36 stehn zu einander ἐν ἐπογδόῳ λόγῳ.
14581Macrob. in somn. Seip. II, 1. p. 128. Zeune.
14582Epogdous est
14583numerus, qui intra se habet minorem et insuper eius octavam
14584partem, ut novem ad octo, quia in novem et octo sunt et in-
14585super octava pars eorum, id est unum.
14586hic numerus sonum
14587parit, quem tonon musiei vocaverunt.
14588Hesych.
145898707000», ro-
14590γος μουσικὸς. vgl. Philolaus bei Stobaeus ecl. phys. I, p. 462.
14591Heeren; bei Böckh p. 66.
14592Unter den harmonischen Zahlen
14593des Welisystemes kömmt der ἐπόγδοος λόγος vor bei Anato-
14594lius in Ast theologum. arithm. p. 56. 58; vgl. Plat. Tim. p. 36 Ὁ:
14595Plut. de procr. an. Tim. 12. p. 1018 b, ἔνεστι δὲ καὶ ὁ τοῦ
14596τόνου λόγος ἐπόγδοος, ὧν ἐν τοῖς ἐννέα καὶ ὀκτῶ.
14597Von der
14598Zinsrechnung steht es bei Suidas v. ἐπόγδοον:; vgl. Demosth.
14599p. 1212, 50, 17. Bekk.; Bekker Anecd. I, p. 252.
14600Jndem nun die Zahl 17 zwischen das Epogdoos- Verhält-
14601nifs von 16 zu 18 hineinfällt, und gleichsam die 16 hindert
14602zu ihrem Epogdoos 18 fortzuschreiten, so kann man mit Recht
14603von der 17 sagen: διαιρεῖ τὸν ἐπόγδοον λόγον.
14604Einige Schwierigkeit macht .der Schlufssatz eis ἄνισα δια-
14605στήματα reuvouevog, den man am liebsten ganz fallen lassen
14606möchte.
14607Er kann Veranlassung dazu geben, διαιρεῖν in der
14608seltneren Bedeutung „angeben, aussagen, erklären“ zu neh-
14609men.
14610[vgl. Plut. Cim. 18.
14611φράζει ϑάνατον αὐτῷ προσημαί-
14612γειν τὴν ὄψιν, οὕτω διαιρῶν, sonst auch bei Herodot VI, 16, 3,
14613VI, 47 u. 103.
14614Plat. Charm. p. 163 d.] Wird nämlich 17
14615=
14616ὧδ
p. 263
14617: ἢ
14618cap. 42. 43. pag. 74. 75.
14619241
14620ἮΝ ingleichen Abstände 8 und 9 zerlegt, so stehn auch
14621de Absinde eben so wohl wie 16 und 18 im Epogdoos-
14622 Verhältnils: denn 8 -Ἡ se
14623— 9: man kann also auch von der
1462417 sagen, Sr sie „in ungleiche Abstände zerschnitten, das
14625Epogdoos-Verhältnifs angiebt“. Eines Theiles aber läfst sich
14626die 17 noch in viele andere Abstände zerlegen, welche jenes
14627Verhältnifs nicht haben, anderen Theiles spricht der ganze Zu-
14628sammenhang überzeugend dafür, dafs die feindselige Eigenschaft
14629der Zahl 17, als Datum des Sterbetages des Osiris, auch durch
14630ein Beispiel aus der pythagorischen Zahlenlehre bekräftigt wer-
14631den soll.
14632|
14633pag. 74. z. 13. — pag. 75. z. 1. Ὄσιρις — "Ougıs]
14634Die
14635Bemerkung, dafs der Name Osiris vielerlei bedeute, kann nur
14636in demselben Sinne genommen werden, wie die Gleichstellung
14637des Osiris mit einer Menge hellenischer Götter (vgl. p. 170).
14638Man versuchte dem räthselhaften Wesen des durchaus fremd-
14639artigen Gottes durch Vergleichungen näher zu kommen, hielt
14640auch wohl die verschiedenen Beinamen, deren im Todtenbuche
14641112 stehn, für eben so viele Bedeutungen.
14642Hier sagt Plutarch,
14643Osiris sei gutthätig und Omphis, der andere Name des Got-
14644tes, bedeute wohlthätig; eine doppelte Bezeichnung für die-
14645selbe Eigenschaft.
14646Auf den älteren Denkmälern heifst Osiris
14647öfter der „Anschauer des Guten“ beholder of good (Birch I,
14648p- 30). Omphis ist kein ägyptisches Wort; es liegt nahe, statt
14649dessen Onuphis zu lesen, was öfter vorkömmt, 1) als Stadt
14650im Delta (Steph. Byz.), daher der Onuphitische Landgau (He-
14651rodot u. a.); 2) als Name des heiligen Stieres in einem schwer
14652auszusprechenden Orte (Aelian. n. ἃ. XII, 11); 3) vielleicht
14653als Name des Lehrers des Pythagoras: Oivovgıs (cap. 10 a).
14654Onuphis läfst sich auf das koptische nufi, Bonus zurückfüh-
14655ven, entsprechend dem εὐεργέτης.
14656Eine andre Form für nufi
14657ist nofre, daher Ouön -nofre oder Unnofre, s. v. a. „der Oefl-
14658ner des Guten“, einer von den vielen Beinamen des Osiris.
14659Wilk. IV, 320; V, 198.
14660pag. 75. z. 5. und 7.
14661Ἐλεφαντίνην — Μένδητα — E0w]
1466216
p. 264
14663242
14664cap. 43. pag. 75.
14665TED
14666Elephantine heifst in den Hieroglyphen „the land of the
14667A & Elephant“ Wilk. V,p.177. Die von der französischen
14668Ἑ ER beschriebenen Tempel der Insel ‚(Deser. de ΤῈ». I,
14669p. 175. Panck.) sind jetzt fast gänzlich zerstört, nur der von
14670Girard entdeckte Nilmesser hat sich erhalten.
14671Jn den Tem-
14672peln wurden die Gottheiten Chnuphis, Sate, Anuke verehrt.
14673Champ. letires d’Eg. p. 192.
14674Die fünfte manethonische Dy-
14675nastie stammte aus Elephantine.
14676Mendes, wonach die neunundzwanzigste manethonische Dy-
14677nastie benannt wurde, lag im nordöstlichen Delta am mende-
14678sischen Nilarme.
14679Der koptische Name Schmun-en-erman,
14680Schmun der Granate, ist im arabischen Aschmun-el-roman
14681beibehalten.
14682Einige Ueberbleibsel von Säulen bei dem Dorfe
14683bezeichnen die Lage der alten Stadt.
14684Zum Unterschiede von
14685Mendes hiefs Hermopolis magna in der Heptanomis Schmun
14686snau, die beiden Schmun.
14687Xois, der Stammsitz der vierzehnten manethonischen Dy-
14688nastie, heifst in den koptischen Nomenklaturen Schou oder
14689Xeos, im arabischen Sakha.
14690Es lag im Delta in einiger Ent-
14691fernung vom Sebennytischen Nilarme.
14692Das heutige Dorf Hes-
14693seh-Sakha mit wenigen Trümmern bezeichnet vielleicht die
14694alte Stelle.
14695pag. 75. 2. 5—9.
14696ὀχτὼ καὶ εἴκοσι --- ἕξ — δεκατεσσάρων
14697πηχῶν]
14698Die Zahl der Ellen, um welche der Nil zu steigen
14699pflegt, wird hier mit den Monatstagen und Mondvierteln in
14700"Verbindung gebracht. Bei Elephantine stieg er 28 Ellen, s. v. a.
14701ein ganzer Mondumlauf, bei Memphis 14, s. v. a. ein halber
14702Umlauf, bei Mendes und Xois 6, s. v. a. ein Viertelumlauf.
14703Die letzte Zahl sollte der Rechnung nach 7 sein > da aber
14704der Neumond einige Tage in den Strahlen der Sonne unsicht-
14705bar bleibt, so rechnete man nur 6 Tage bis zum ersten Vier-
14706tel.
14707Nimmt man die Elle, πῆχυς, cubitus, — 1,423 Par. Fuls
14708(Wurm de pond. rat. p. 111), so sind
1470928 Ellen — 39,8 Par. Fufs.
14710u.
14711ame
14712τ
14713ΞΕ
14714-
p. 265
14715” cap. 43. pag. 75.
14716243
14717Diese Angaben setzen Nilmesser an alle den genannten Or-
14718ten voraus, und gehören zu den wenigen, welche uns aus
14719dem Alterihume über Nilhöhen an bestimmten Punkten
14720aufbehalten sind. Die am häufi gsten vorkommende Nachricht,
14721dafs zu einem fruchtbaren Jahre eine Wasserhöhe von 14 bis
1472216 Ellen gehöre (Herodot. II, 13.
14723Strab. p. 788.
14724Plin. h. n.
14725V, 10) geht auf den Nilmesser von Memphis, wie Aristides
14726( Aeg. II, p. 485. Dind.) ausdrücklich bemerkt: καὶ τέτταρας
14727καὶ δέχα [πήχεις] ἄγειν τοὺς κατὰ Μέμφιν γνωρίμους καὶ πρὸς
14728οὗς Ἕλληνες ἤδη λογίζονται.
14729Die vielbesprochene Notiz bei Herodot (Il, 13), dafs 900 Jahre
14730vor seiner Zeit unter dem Könige Möris eine Höhe von 8 El-
14731len genügt habe, um das Land unterhalb Memphis zu tränken,
14732dafs aber jetzt 15 bis 16 Ellen dazu nöthig seien, bezieht sich
14733auf die grofsen Wasserbauten jenes Königes, und findet ihre
14734Erklärung in dem, was Strabo (XV, p. 788) über den Statt-
14735halter Petronius sagt: vor Petronius gaben 14 Ellen ein gutes
14736Jahr, 8 Ellen aber Hunger; er-brachte es dahin, dafs 12 El-
14737len ein gutes Jahr gaben, und 8 Ellen noch keinen Hunger
14738veranlaßsten.
14739So wird
14740auch Möris durch
14741die Anlage des
14742nach ihm benannten See’s mit 8 Ellen ein gutes Jahr erreicht
14743haben.
14744Stellt man die Notizen über Nilmesser und Nilhöhen zu-
14745sammen, so erhält man, von Süden nach Norden gehend, fol-
14746sende Reihe:
147471) Semna, im Klippengebirge Nubiens, oberhalb von Wadi-
14748Halfa.
14749Hier entdeckte Lepsius i. J. 1844 die ältesten und merk-
14750würdigsten, an den Felsen des Ostufers verzeichneten Nilhöhen.
14751Sie rühren meistentheils von Amenemha III., dem Möris der
14752Griechen her (um 2200 vor Chr.), und geben das wichtige
14753Resultat, dafs der Wasserstand des Nil in jener Zeit an 25 Fuls
14754höher war als jetzt. Während in Aegypten der Kulturboden,
14755mithin auch das Flufsbett und der Wasserstand sich im Laufe
14756der Jahrtausende um 18—20 Fufs erhöhten, so fand in Nu-
14757bien nach der Zeit des Amenemha ein Durchbruch statt, der
14758den Wasserstand um 25 Fufs erniedrigte; wenn man nicht
1475916 *
p. 266
14760244
14761cap. 43. pag. 76.
14762etwa in Nubien eine vulkanische Erhebung der Ufer anneh-
14763men will.
147642) Syene (Assuan); die Nilhöhe der Nachbarorte Syene
14765und Elephantine wird bei Aristides einmal auf 28, das andere
14766Mal auf 30 Ellen angegeben (Aeg. II, p. 464 und 485 Dind.).
14767Syene hatte einen eignen Nilmesser (Heliod. Aeth. IX, 22.
14768p- 443).
147693) Elephantine (Geziret-Assuan).
14770Nilhöhe nach Plutarch
1477128 Ellen.
14772Den von Strabo (XVI, p. 817) beschriebenen Nil-
14773messer entdeckte Girard i. J. 1799 (Mem. sur le nilomeire
14774d’Elephantine.
14775Deser. de P’Eg. VI. Panck.).
14776Die Eintheilung
14777dieses Nilmessers giebt an der höchsten Stelle nur KA (24) El-
14778len, was nach Girard mit den jetzigen Anschwellungen über-
14779einstimmt.
147804) Koptus (Keft).
1478121 Ellen Nilhöhe.
14782Aristides Aeg. I,
14783p. 485. Dind.
147845) Memphis.
1478514 Ellen Nilhöhe.
14786Der Nilmesser wird
14787erwähnt von Strabo p. 817. und Heliodor p. 443.
147886) Jn den Sümpfen, ἐν τοῖς ἕλεσιν.
14789Unbestimmte Oert-
14790lichkeit, wohl unterhalb Memphis.
14791Nilhöhe 7 Ellen.
14792Aristi-
14793des a. a. Ο.
147947) Mendes (Aschmun-el-roman) am Mendesischen Nil-
14795arme.
14796Nilhöhe 6 Ellen.
14797Plutarch.
147988) Xois (Sakha) nicht weit vom Sebennytischen Arme.
14799Nilhöhe 6 Ellen.
14800Plutarch.
148019) Die geringste Nilhöhe, ohne Zweifel beim Ausflusse aus
14802den Sümpfen in’s Meer giebt Aristides a. a. Ὁ. mit 2 Ellen an.
14803Ueber die Nilmesser im allgemeinen vgl. Lepere M&moire
14804sur la vallee du Nil; in der Descr. de ne T. XVII, p. 590.
14805Panck.
14806pag. 76. 2. 1. ἔμβασιν Ostoıdos εἰς τὴν σελήγη»] Im Voll-
14807mond, wenn der Mond das volle Licht der Sonne erhält, iden-
14808tifieirt sich Osiris mit dem Monde; er heilst dann, wie eine
14809Inschrift in Dendera über der Vollmondscheibe mit dem Auge
14810sagt: Hesiri- Aah, Osiris-Mond.
14811Wenn der Anfang des Thoth
14812auf die Sommerwende fiel, so fiel der Anfang des Phamenoth
p. 267
14813cap. 44 — 47. pag. 78 — 83.
14814245
14815auf die Winterwende; zu dieser Zeit des Jahres steht der Voll-
14816mond am höchsten am Himmel.
14817Hierauf bezieht sich vielleicht
14818das Fest.
14819Lepsius Chronol. I, p. 157. Anm.
14820pag. 78.
14821z. 3.
14822Καμβύσου]
14823Der hieroglyphische Name
14824des Kambyses, der nur selten auf den Monumenten gefunden
14825BE
14826mE
14827/
14828wird, ist I >] KaMBOTh.
14829Champ. Gr. p. 142; oder
14830(ZIP
14831KaNBOSch.
14832Wilkinson Top. of Thebes.
14833PL. U.
14834wm
14835ὦ ὦ ὦ
14836N.19.
14837Bei seiner Anwesenheit in Aegypten
14838(529
14839— 523 v. C.) tödtete Kambyses den Apis (Herodot. III, 28),
14840und 200 Jahre später beging Ochus denselben Frevel (oben
14841cap. 11 b).
14842pag. 78. z. 4. μόνος ὁ κύων] Wilkinson (V, p. 139) ver-
14843wirft diese Erzählung vom Apis und dem Hunde als nicht-
14844ägyptisch und scheint geneigt, sie auf den persischen Mithras-
14845kultus zu beziehn.
14846pag. 78. z. 13. 14.
14847οὔτε — ϑετέον})]
14848Diesen wichtigen
14849Grundsatz des Demokritus (und nach ihm des Epikurus) über
14850die Anfänge des Alls haben wir in der fleifsigen Sammlung
14851von Mullach (Democriti Abd. op. frg. 1843) nicht auffinden
14852können.
14853Er gehört ohne Zweifel in eine der physikalischen
14854Schriften.
14855pag. 83. z. 5.
14856διατρήσαντες τὸ ὠὸν}]
14857Nach der phöniki-
14858.
14859schen Sage waren aus einem entzweigebrochenen Ei der Him-
14860mel und die Erde entstanden. ὁ δὲ Οὐλωμὸς αὐτὸς ὁ νοητὸς
14861εἴη νοῦς, ὁ δὲ ἀνοιγεὺς Χουσωρός, ἡ μετὰ τὸ νοητὸν πρώτη
14862τάξις, τὸ δὲ ὠὸν 6 οὐρανός.
14863λέγεται γὰρ ἐξ αὐτοῦ ῥαγέντος
14864εἰς δύο, γενέσϑαι οὐρανὸς καὶ γῆ, τῶν διχοτομημάτων ἑχκά-
14865τερον. Damascius de pr. prince. p. 385. Kopp.
14866(vgl. oben
14867cap. 32 a.)
14868|
14869pag. 83. z. 11.
14870Θεόπομπος)
14871Theopompus wird hier und
14872unten (cap. 69 b) ohne allen Beisatz genannt, es kann daher
14873von den eilf uns bekannten Theopompen (Theopompi Chü
14874frg. ed. Wichers 1829. p. 16 ff.) nur der berühmte Geschicht-
14875schreiber von Chios gemeint sein. Der Verlust seines grolsen
14876Werkes in 58 Büchern Φιλιππικὰ oder αἱ περὶ Φίλιππον ἵστο-
p. 268
14877246
14878cap. 48 — 50. pag. 86 — 90.
14879olaı ist um so mehr zu bedauern, da unter andern das 12te Buch
14880vieles über den Akoris und Nektanebus von Aegypten enthielt
14881(Phot. Bibl. cod. 176. p. 120 a Bekk.
14882vgl. bei Wichers frg.
1488311. 52. 111. 120).
14884Dafs die hier angeführte Stelle in das
14885Ste Buch der Philippika gehöre, erhellt aus Diog. ἴω. pr. ὃ. 8.
14886καὶ Θεόπομπος ἐν τῇ ὀγδόη τῶν Φιλιππικῶν" ὃς καὶ ἀναβιώ-
14887σεσϑαι κατὰ τοὺς μάγους φησὶ τοὺς ἀνθρώπους, καὶ ἔσεσϑαι
14888ἀϑανάτους, καὶ τὰ ὄντα ταῖς αὐτῶν ἐπικλήσεσι διαμένειν.
14889pag. 86.
14890z. 7. ναξαγόρας]
14891Jn Bezug auf Aegypten ist
14892von Anaxagoras zu bemerken, dafs er mit richtigem Blicke
14893in die Natur das Steigen des Nil dem in Aethiopien schmel-
14894zenden Schnee zuschrieb, eine Ansicht, die auch von Aeschy-
14895lus und Euripides getheilt, von Herodot aber verworfen wurde.
14896Die Stellen darüber stehn in: Anaxagorae frg. ed. Schaubach.
148971827. p. 179.
14898|
14899pag. 89.
14900z. 1. und 2. Deßova]
14901Vergebens bemüht sich
14902Jablonski (Panth. V, 2, 23), eine koptische Etymologie für
14903Bebon aufzufinden.
14904Röth (äg. Glaub. Nota 185. p. 163) lei-
14905tet es her vom koptischen bai-bon, genius malus, spirilus
14906(Deus) malus; aber bai heilst im koptischen der Palmzweig,
14907oder nach Horapollo (I, 7) die Seele; bon heilst schlecht,
14908enthält aber in Bebon vielleicht auch die gräcisirte Endung.
14909Schwenck (Myth. der Aeg. p. 205. 206) will dem Namen
14910Bebon eine gute Bedeutung beilegen, nämlich die der Nilüber-
14911schwemmung von baba (koptisch bebe, bebi, bebu) flie-
14912fsen, ergiefsen, ausgielsen.
14913Aus den ägyptischen Monumenten
14914ist Bebon nicht zu erklären, eben so wenig wie die Variante
14915Βεβαίων, oder der ähnlich lautende Beiname des Typhon D&-
14916ßvg.
14917Hellanic. bei Athen. XV, p. 679 f.
14918pag. 89. 2. 8. χροχόδειλον χαὶ τὸν ποτάμιον ἵππον] Nach
14919den Denkmälern gehörte das Krokodill dem ägyptischen Gotte
14920Savak (Sebek).
14921Wilk. V, p. 36. 229.
14922Ueber das Flufspferd
14923vgl. p. 225.
14924pag. 90. z. 3. ἐν “Τ΄πόλλωνος πόλει] Von den beiden Städ-
14925ten dieses Namens ist hier wohl die grofse Apollinopolis, das
14926heutige Edfu in Oberägypten gemeint, wo man einen pracht-
p. 269
14927cap. 51. pag. 91.
14928247
14929vollen Tempel und ein Typhonium findet.
14930Deser. de lV’Eg.
14931“Ant. T.I. Pl. 48—65.
14932Text von Jomard. T. X. p. 53. Panck.
14933Der grofse Tempel war dem Arueris (Apollon) geweiht, doch
14934wurde daselbst auch eine besondere Trias verehrt, bestehend
14935aus Har-Hat, Hathor und ihrem Sohne Harsont-Tho.
14936Das sehr
14937zerstörte Typhonium nennt Champollion (lettr. d’Eg. p- 109,
14938192) ein Mammisi (eine Wochenstube), wo die Geburt und
14939Erziehung des Gottes Harsont-Tho vereinigt mit der des jun-
14940gen Prinzen Evergetes’ Il. dargestellt ist.
14941Die kleine Apollinopolis, deren koptischer Name Kos oder
14942Kos-berber sich in dem arabischen Kus wiederfindet, liegt
14943nördlich von Theben.
14944Ein einfacher, dem Arueris gewidmeter
14945Säulengang ist alles, was sich von Alterthümern erhalten hat.
14946Deser. de ΤῈ. Ant. T.1. Pl.1.
14947Champ. a. ἃ. Ο. p- 93.
14948pag. 91. z. 1. γράφουσι καὶ ἱέρακ!
14949Osiris wird niemals
14950durch den Sperber geschrieben.
14951Der Jrrthum Plutarch’s rührt }
14952wahrscheinlich daher,
14953dafs er die Bedeutung des Sperbers,
14954der symbolisch „einen Gott“ bezeichnet (vgl. cap. 32 ὁ und
14955Champ. Dicet. p. 133), auf den Hauptgott Osiris übertrug.
14956pag. 91. 2. 3. καὶ διοικεῖν — πέφυκε! Wyttenbach giebt in
14957der Anmerkung zu Plut. p. 95 e (de amic. mult.) mehrere Bei-
14958spiele zu der von ihm vorgeschlagenen Verbesserung, διοικεῖν
14959αὑτὸν ἐλαχίστῃ τῆ τροφῇ „accipitris ea est natura, ut se ipse
14960minimo eibo sustentet“.
14961διοικδῖν heilst zwar auch .‚verdauen“,
14962und Semler wie Bähr haben in diesem Sinne übersetzt, aber
14963die, wenn auch irrthümliche, Beziehung des Sperbers zum
14964Osiris bestand gewils nicht in der schnellen Verdauung, son-
14965dern in der Mäfsigkeit bei der Ernährung.
14966Be
14967|
14968pag. 91.
14969z. 9.
14970Ὀσίριδος ἄγαλμα ἐξορϑιάζον τῷ αἰδοίῳ}
14971Osiris erscheint auf den Monumenten nirgend als phallischer
14972Gott, wohl aber Amun, der von Champollion mit der Benen-
14973nung „Ammon -Generateur“ bezeichnet wurde.
14974vgl. Anm. zu
14975cap. 9 b τὸν Auovv.
14976pag. 91. z. 11. ἀμπεχόνῃ φλογοειδεῖ] Vom Kleide des Osiris
14977heifst es unten (cap. 78 a) οὐκ &ysı σκιὰν οὐδὲ ποικιλμόν, ἀλλὰ
14978ἕν ἁπλοῦν τὸ φωτοειδές. Dies palst auf den Osiris als Richter
p. 270
14979248
14980cap. 52. pag. 92.
14981der Unterwelt, welcher auf den Monumenten meistens in wei-
14982[ser Kleidung erscheint; sonst aber sieht man ihn auch in bun-
14983tem Gewande.
14984pag- 92. z. 13.
14985ὅτε σελήνη καὶ ἥλιος]
14986Hauptsächlich auf
14987den Grund dieser Stelle hat man dem Plutarch vorgeworfen,
14988dafs er die Mondmonate mit den sonst (cap. 13 c, 39 b) von
14989ihm gebrauchten Monaten des Sonnenjahres vermenge (Jdeler
14990Chron. I; p. 150); denn nur in einem Mondjahre von 354 Ta-
14991gen stehen am letzten jedes Monates Sonne und Mond in einer
14992Linie mit der Erde.
14993Dieser Widerspruch läfst sich aber he-
14994ben, wenn man übersetzt „die Geburt der Horusaugen wird
14995am 30sten Epiphi gefeiert, wann (oder sobald) an diesem
14996Tage Mond und Sonne in einer Linie stehn“.
14997Dies tritt alle
1499825 Jahre ein, denn „309 mittlere synodische Monate sind nur
14999um 1 Stunde, 8 Minuten, 33 Sekunden kürzer als 25 ägypti-
15000sche Jahre, so dafs nach Ablauf derselben auf mehrere Jahr-
15001hunderte hinaus die Mondphasen wieder an denselben Tagen
15002des ägyptischen Jahres eintreffen“.
15003Jdeler Chron. I, p. 182.
15004Diese Zeiträume von 25 Jahren, εἰκοσιπενταδτηρίδες, stehn viel-
15005leicht in Beziehung zur Lebensdauer des Apis, welche Plutarch
15006unten (cap. 56 c) auf 25 Jahre angiebt, als Quadrat der Hy-
15007potenuse 5 des mystischen Dreieckes 3. 4. 5.
15008Es ist also
15009hier von einem alle 25 Jahre am letzten Epiphi gefeierten Fe-
15010ste die Rede; nur bleibt dahingestellt, ob Plutarch sich nicht
15011deutlich genug ausgedrückt, um jeden Zweifel zu beseitigen,
15012oder ob ihm selbst der Zusammenhang seiner Angabe mit dem
15013Apiskreise nicht klar gewesen.
15014Ueber den Gebrauch des Mond-
15015jahres bei den Aegyptern vgl. Lepsius Chron. I, p. 157.
15016pag. 92. z. 15. τῇ δὲ ὀγδόῃ φϑίνοντος τοῦ Dawgi] Xy-
15017lander übersetzt: vigesima secunda die mensis Phaophi. Dazu
15018bemerkt Wyttenbach: porro τῇ ὀγδόῃ φϑίνοντος τοῦ Dawgı
15019reddendum erat vigesimo octavo die Mensis Phaophi,
15020non ut nunc editum est vigesima secunda.
15021Beide Zahlen
15022sind nicht richtig.
15023Der 30ste Tag des Phaophi heifst τριακάς,
15024der 29ste δευτέρα φϑίνοντος, der 28ste τρίτη φϑίνοντος, mit-
15025hin ist ὀγδόη φϑίνοντος der 23ste.
15026Xylanders Jrrthum kann
p. 271
15027cap. 52. pag. 92.
15028249
15029nur daher entstanden sein, dafs er einen Monat von 29 Ta-
15030gen im Sinne hatte, wie er im attischen Kalender vorkömmt;
15031alle ägyptischen Monate aber haben 30 Tage.
15032Auch Suidas
15033(v. Ἔνη καὶ νέα) nennt den 22sten als den Sten vom Ende
15034des Monats, τὴν δὲ εἰκοστὴν δευτέραν, ὀγδόην φϑίνοντος, und
15035doch ist bei ihm, so wie beim Scholiasten des Aristophanes
15036(Nub. v. 1128) von den dreifsig Tagen des Monats die Rede.
15037Wyttenbach scheint an die Stelle bei Pollux (I, 63) gedacht
15038zu haben, wo auch die doppelte Zählung der dritten Dekade
15039des Monats erwähnt wird, .... μέχοι τῆς εἰκάδος, τὸ δὲ ἀπὸ
15040᾿ς χούτου πρώτη ἐπὶ εἰκάδι (ἡ δ᾽ αὐτὴ χαὶ δεκάτη φϑίνοντος), καὶ
15041ὁμοίως ἄχρι τῆς τριακάδος. Danach heist der 28ste ὀγδόη ἐπὶ
15042εἰχάδι, aber nicht ὀγδόη φϑίνοντος.
15043Jener 23ste Phaophi findet durch die Monumente die voll-
15044kommenste Bestätigung. Champollion sah in dem Pallaste Ram-
15045ses’ IV. in Medinet-Habu ein „registre sacerdotal“, in welchem
15046auf den 23sten Phaophi ein panegyrisches Fest des Ammon
15047angesetzt ist.
15048Biot (sur l’annee vague, in den Memoires de
15049l’Inst. T. XI. 1835. p. 690) bezog dies mit Recht auf unsere
15050Stelle, obgleich er von der Voraussetzung ausging, dafs bei
15051Plutarch der 22ste Phaophi des Wandeljahres gemeint sei. Er
15052sagt darüber: „que la fete se fit au 22 Phaophi vague, cela
15053est confirm& par un registre sacerdotal, que M. Champollion a
15054decouvert dans le palais de Rhamses IV ἃ Medinet-Habou; car
15055le 23 Phaophi ce registre marque une fete panegyrique qui est
15056celebree en I’honneur d’Ammon dans sa panegyrie de Thebes,
15057οὰ nous avons vu qu’il representait le soleil solstieial.
15058Main-
15059tenant, quahd l’auteur du traite d’Jsis et d’Osiris ajoute que
15060ceite fete a lien apres l’&quinoxe d’automne, il dit vrai pour
15061V’annee &gyptienne devenue fixe, parce qu’en eflet l’&quinoxe
15062d’automne se irouvait arret€ au 27 de Thoth, trois jours avant
15063Phaophi.
15064Mais il est tout-&-fait en erreur pour le prineipe
15065de la fete, dont la date, le 22 Phaophi, rappelait pr&eisement,
15066numeriquement, Y’avant-veille du jour du solstice d’hiver, dans
15067la coincidence primitive de l’annde — 3285; car alors ce sol-
15068stice &tait arriv6 exactement le 24 Phaophi“. Nach dieser Er-
p. 272
15069250
15070cap. 52. pag. 93. 94.
15071klärung würde der 22ste oder 23ste Phaophi in jenem Ooin-
15072cidenzjahre 3285 vor Chr.*) auf den julianischen proleptischen
1507324sten oder 25sten December fallen; er hätte sich dann im
15074Laufe der Zeit so weit verschoben,
15075dafs er bei der Sistirung
15076des ägyptischen Wandeljahres mit dem 20sten Oktober gleich-
15077stand, der etwa 4 Wochen hinter der Herbstgleiche liegt (vgl.
15078Anm. zu cap. 7. z. 8.9).
15079Uebrigens zeigt Biot
15080in einer späteren Abhandlung (sur le
15081zodiaque eirculaire de Dendera, in den Mem. de V’Jnst. T. XVI,
150821846. p. 61), dafs das genaue Datum hier von keiner beson-
15083dern Wichtigkeit ist, da in den von ihm neuerlich auf das
15084schärfste berechneten Coincidenzjahren, seit der Zeit der älte-
15085sten Pharaonen bis auf die Lagiden herab, die Winterwende
15086immer zwischen dem 25sten und 26sten Phaophi varirte.
15087pag. 93. z. 5. ἑπτάκις περὶ τὸν vaov]
15088Dies Herumtragen
15089hält Lepsius (Chronol. I, p. 193. Anm.) für eine feststehende
15090Feier der Winterwende, welche Feier.aber nicht so allgemein
15091und volksthümlich war als die zur Zeit der Sommerwende.
15092pag. 93. z. 10. 11. τετράδι — Ὧρος] Markland glaubte, dafs
15093hinter ἱσταμένου der Name eines ägyptischen Monats ausge-
15094fallen sei, und Wyttenbach schlug vor, statt πάντων zu lesen
15095Παῦνὶ oder Παχὼν oder παντός. Man kann aber bei der Vul-
15096gate stehn bleiben, wenn man annimmt, dafs hier kein be-
15097stimmter Festtag gemeint, sondern nur im allgemeinen die Zeit
15098des ersten Heliosopfers angegeben sei, wie sie in den Ge-
15099schlechtstafeln des Horus auf eine mehr oder minder verständ-
15100liche Weise angemerkt stand.
15101pag. 94. z. 6. Ὄσιριν — ἥλιον — Σείριον]
15102Diese Ablei-
15103tung des Osiris von Sirius kann, so wie einige oben ange-
15104führte Etymologien,
15105nur von .einem halbunterrichteten Hel-
15106lenen herrühren.
151076-cıgıg soll so viel sein als ὁ σείριος, doch
15108soll bei den Aegyptern die Vorsetzung des Artikels das Wort
15109undeutlich gemacht haben.
15110Danach hätten also die Aegypter
15111*) „Annees de coincidence“ nennt Biot solche von ihm berechnete
15112Jahre, in denen der Anfang des tropischen Sonnenjahres mit dem An-
15113fange des ägyptischen WVandeljahres zusammenfällt.
p. 273
15114cap. 53
15115— ὅθ. pag. 95 — 101.
15116251
15117ein mit dem hellenischen Artikel versehenes Wort in ihre
15118Sprache aufgenommen.
15119Nach Suidas (v. «Σείριος) war Seir
15120oder Seirios gleichbedeutend mit Helios.
15121χαὶ σείρ, 081008, ὃ
15122ἥλιος" οἱ δὲ χαὶ σείριον. Wie bunt die verschiedenen Mythen,
15123aus denen Plutarch uns Bruchstücke mittheilt, durcheinander-
15124laufen, sieht man auch daraus, dafs Osiris hier dem Helios
15125gleichgestellt wird, während er oben (cap. 12b) als Sohn des
15126-
15127Helios erseheint.
15128pag. 95. z. 9. Πλάτωνος}
15129Plato nennt. nirgend die Jsis als
15130die Amme und Allempfangende; die Worte γενέσεως ὑποδοχή,
15131οἷον τιϑήνη stehn Plat. Tim. p. 49 a (vgl. p- 51 a), aber in an-
15132derm Zusammenhange.
15133pag. 97. 4. 5—7.
15134ἡ μὲν γὰρ — Ἀπόλλωνος]
15135Um diese
15136Stelle verständlich zu finden, setzt Röth (äg. Glaub. Nota 145.
15137p. 99) statt der Rhea die Urgottheit Amun, statt der Jsis
15138die Neith, statt des Osiris den Harsaphes, statt des Apol-
15139lon (Arueris) den Hor-pi-Re.
15140.pag. 101. z. 2. τῶν γραμμάτων τὸ πλῆϑος] Wenn Plutarch
15141hier die Zahl der ägyptischen Buchstaben auf 25 angiebt,
15142so ist klar, dafs damit nicht die zu seiner Zeit gebräuchlichen
15143Hieroglyphen gemeint sind.
15144Hatte er auch selbst nicht Ge-
15145legenheit, die ägyptische Schrift kennen zu lernen, so mulste
15146sich doch seinen Berichterstattern auch nach der oberflächlich-
15147sten Beobachtung eine zehnfach gröfsere Zahl von Schriftzei-
15148chen auf den Monumenten und Papyrusrollen darbieten.
15149Es
15150kann jene Aeufserung nur auf die ersten Elemente der Hiero-
15151slyphenschrift gehn, und ist in dieser Hinsicht, als eine ganz
15152positive Angabe wohl zu beachten.
15153Jn Bezug auf die pho-
15154netischen Hieroglyphen hat es nichts unwahrscheinliches, dafs
15155man zuerst für jeden Laut ein Zeichen gesetzt. Das von Lep-
15156sius (leitre ἃ Rosellini, Pl. A. No. I.) aufgestellte „Alphabet
15157hieroglyphique general“ enthält nur 15 Artikulationen, und es
15158ist sehr möglich, dafs diese mit den dazu gehörigen, bis jetzt
15159noch unermittelten Nuancen der Konsonanten ursprünglich eine
15160feste Reihe von 25 Lautzeichen gebildet haben.
15161pag. 101. z. 4. Ὧρον εἰώϑασι καὶ Miv προσαγορξύειν)] Die
15162#
15163»»
15164ΟΝ
15165» ΄
p. 274
15166252
15167cap. 56. pag. 101.
15168leichte und glückliche Veränderung von Kaiuw in καὶ Miv
15169wird durch die Zusammenstellung von zwei Notizen bestätigt.
15170‚Nach Brugsch (demotische Urkunden 1850. I, p. 21) ist Min
15171der Name eines ägyptischen ithyphallischen Gottes, der dem
15172' Amon-Pan entspricht, und Suidas*) sagt, dafs der Priapus bei
15173_ den Aegyptern Horus heifse.
15174Jst auch dies letzte bis jetzt noch
15175nicht aus den Monumenten zu erweisen, so zeigt es doch, mit
15176unsrer Stelle in Verbindung gebracht, die Ansicht der helleni-
15177schen Schriftsteller.
15178Die Uebersetzung ὅπερ ἐστὶν ὁρώμενον
15179ist wahrscheinlich nur mit Rücksicht auf den Wortklang, mis-
15180verständlich hinzugefügt; weil Horus für die sichtbare Welt
15181gehalten wurde, so sollte auch sein ägyptischer Name Min das
15182Gesehene bedeuten.
15183pag. 101. 2.6.
15184Μοὺϑ' — ϑυρι — Μεϑύερ]
15185Wir haben
15186hier drei ägyptische Namen mit hellenischen Erklärungen, aus
15187denen man sieht, dafs Plutarch oft sehr gute Quellen benutzte.
15188Der erste dieser drei Beinamen der Jsis erklärt sich leicht
15189aus dem koptischen mau, maier, dem im hieroglyphischen
15190die weibliche Endung t angehängt wird; so entsteht Maut,
15191was vielleicht grade wie Movd ausgesprochen wurde.
15192Ueber
15193die Eigenschaft der Jsis als „Mutter“ und „grofse Mutter“
15194kann kein Zweifel sein.
15195Der zweite Beiname AYvoı ist nichts anderes als Athor
15196oder Hathor, eine zwar von der Jsis verschiedene Gottheit,
15197die der hellenischen Aphrodite am nächsten steht, doch oft die
15198Attribute der Jsis annimmt.
15199Hathor wird symbolisch durch
15200den Sperber in dem Grundplan des Hauses bezeichnet N
15201Champ. Syst. N. 101. 102; Champ. Panth. Pl. 17— 17 (C);
15202Champ. Gr. p. 122. 125.
15203Wilk. Ha
15204Pl. 36. 36. A. Br
15205netisch wird Hathor geschrieben
15206> HATRoH oder 1ER N
15207HATHoR mit dem Deutzeichen der Göttin.
15208Lepsius. Der Sper-
15209ber bezeichnet den Horus, daher ist die Uebersetzung οἶκος
15210“) v. Πρίαπος.
15211τὸ ayalua τοῦ Πριάπου, τοῦ “Ὥρου παρ᾽ Al-
15212γυπτίοις κεκλημένου.
p. 275
15213cap. 56. pag. 101.
15214253
15215ρου χόσμιος dem ägyptischen entsprechend, bis auf den Bei-
15216satz χόσμιος, der wahrscheinlich einer noch nicht erklärten
15217Beziehung der Hathor zum Horus angehört.
15218Hathor wird wie Jsis als weibliche Figur dargestellt, auf
15219dem Kopfe den Diskus zwischen zwei Kuhhörnern, in der
15220Hand den Kukuphastab.
15221Sie erscheint auch als gefleckte Kuh,
15222und die schönen weiblichen Köpfe mit Kuhohren auf den
15223Säulen in Dendera gehören der Hathor, nicht der Jsis.
15224Die
15225vielen Titel der Hathor nach ihren verschiedenen Funktionen
15226und Wohnsitzen füllen bei Birch (Gallery I, p. 20) fast eine
15227Seite.
15228Als schönstes Denkmal ihres Kultus ist uns der grofse Tem-
15229pel von Dendera (Tentyris) erhalten, den Strabon (p. 815)
15230als Tempel der Aphrodite bezeichnet.
15231Aulserdem wurde die
15232Hathor verehrt in Abusimbel (Aboceis?), Philae, Ombos, Con-
15233tralatopolis.
15234Birch
15235I, p. 19.
15236Die Stadt Atarbechis im Delta
15237(Athor-baki, „Wohnung der Hathor“) und ein Theil von The-
15238ben, Pathyris (Pa-athor, „was der Hathor gehört‘) sollen von
15239ihr den Namen haben (Jabl. Opusc. I, p. 43.
15240vgl. Champ.
15241ΤῈ. 5.1. Ph. H, 172.
15242Wilk. IV, p. 387. 390); doch ist es
15243mislich, alle die Orte, wo nach den griechischen Schriftstellern
15244die Aphrodite verehrt wurde, gradezu auf die Hathor zu be-
15245ziehn, da die Verwechselung mit andern Gottheiten nahe liegt,
15246wie denn Plutarch selbst (cap. 12 c) die Aphrodite mit der
15247Nephthys gleichstellt.
15248Die Etymologie des dritten Beinamens Msdveg ist nicht so
15249genügend wie die beiden ersten aus dem ägyptischen zu er-
15250klären.
15251Er soll nach Plutarch aus dem πλῆρες und dem αἱ-
15252zıov bestehn.
15253meh heifst im koptischen allerdings plenus und
15254er facere, aber uer ist nicht, wie Jablonski (Panth. II, 5.
15255$. 13) annimmt, facultas activa et efleetiva, sondern 8. v. ἃ.
15256quantus, quot, quoties.
15257Es kann also nur die erste Hälfte des
15258Wortes sprachlich nachgewiesen werden.
15259vgl. Wilk. IV, p. 382.
15260Bunsen Aeg. I, p. 491.
15261Röth ägypt. Glaub. Nota 186. p. 170.
15262Lepsius Chronol. I, p. 140, wo noch andre Erklärungen ver-
15263sucht sind.
p. 276
15264254
15265cap. 57 — 61. pag. 102 — 107.
15266pag. 102.
15267z. 3. Ὀσίριδι — ἔρωτος)
15268Osiris wird hier mit
15269Bezug auf Hesiod dem Eros verglichen. An einer andern Stelle
15270spricht Plutarch (amat. 19. p. 764b) von drei ägyptischen
15271Eroten.
15272οὡς «Αἰγύπτιοι δύο μὲν Ἕλλησι παραπλησίως Ἔρωτας,
15273τόν τὲ πάνδημον καὶ τὸν οὐράνιον ἴσασι, τρίτον δὲ νομίζουσιν
15274Ἔρωτα τὸν ἥλιον.
15275Auf den ägyptischen Denkmälern- findet
15276sich keine Gestalt, die sich dem hellenischen Eros gleichstel-
15277len liefse.
15278|
15279pag. 102. 2.6. Πλάτωνος]
15280Auf den inhaltreichen platoni-
15281schen Mythus von der Erzeugung des Eros durch den Poros
15282und die Penia bezieht Wyttenbach mit Unrecht eine nüchterne
15283Erzählung des Hermes (Stob. ecl. phys. I, p. 936. Heeren),
15284wo die Φύσις und der IIovog eine Tochter, die Εὕρεσις, er-
15285zeugen.
15286pag. 106. z. 4. οὗτος]
15287Statt οὗτος liest Squire ‘Roos, mit
15288Bezug auf den endlichen Sieg des Horus über den Typhon;
15289es ist aber am Ende des vorigen Kapitels mit der yorınog καὶ
15290σωτήριος δύναμις niemand anders gemeint als Osiris, den Plu-
15291tarch hier eben so allgemein mit οὗτος bezeichnet, wie an an-
15292dern Stellen die Jsis mit ἡ ϑεός.
15293Πλάτων] Weder Platon noch Aristoteles sagen in den uns
15294erhaltenen Schriften etwas über das Verhältnifs des Osiris zum
15295Typhon, wie man nach dieser Stelle vermuthen sollte. Plutarch
15296scheint nach seiner allegorisirenden Weise anzudeuten, dafs
15297auch bei jenen beiden Philosophen der Sieg des Guten über
15298das Böse, der Wahrheit über die Lüge, des Dauernden über
15299das Vergängliche angenommen werde.
15300pag. 106. z. 12. ἀπὸ τῆς ἐπιστήμης — καλοῦσιν]
15301Die Ab-
15302leitung des Wortes Jsis von der ἐπιστήμη und von der xi-
15303γησις ist ein eben so leeres Wortspiel, als die vorhergehende
15304von ἴεσϑαι, die folgende von ὁσία, und die des Ἰσεῖον von
15305εἰσόμενον τὸ 09 (cap. 2 c). Die Behauptung, dals Jsis zugleich
15306hellenisch und ägyptisch
15307sei, hat nur in jener allgemeinen
15308Sprache ihre Richtigkeit, die nach den Magiern am Ende al-
15309ler Dinge entstehn soll (cap. 47 b).
15310pag. 107. z. 10.
15311ὁ δὲ 'Ooıgıg]
15312Die Etymologien des Na-
p. 277
15313cap. 61. pag. 108. 109.
15314255
15315mens Ὄσιρις von ὅσιος und ἱερός, und die unten folgende des
15316Avovßıg von ἀναφαίνων und_#v@ φερομένων können kaum
15317für etwas mehr als für augenblickliche Einfälle Plutarch’s gel-
15318ten, die er selbst für verwunderlich zu halten scheint (οὐ δεῖ
15319δὲ ϑαυμάζειν), und von den späteren Anführungen aus den
15320Hermesbüchern wohl unterscheidet.
15321Er
15322pag. 108. 4. 1. ὁ δ᾽ ἀναφαίνων]
15323Dieselbe Beziehung des
15324Anubis zur Ober- und Unterwelt scheint Clemens Al. (strom.
15325V, 7. p. 242. Sylb.) anzudeuten, wenn er sagt, dafs man als
15326Symbole der beiden Hemisphären zwei goldne Statuen von
15327Hunden bei den Festaufzügen herumgetragen habe; nach An-
15328deren aber wären die Hunde eine Bezeichnung der Wende-
15329kreise, welche die Abweichung der Sonne gegen Süden und
15330Norden bewachen und büten.
15331Ueber die Verwechslung des
15332Hundes mit dem Schakal vgl. p. 196.
15333pag. 108. z. 12.
15334ἐν ταῖς Ἑρμοῦ βίβλοις]
15335Ueber die Her-
15336mesbücher findet sich die Hauptstelle bei Clemens
15337Al. (strom.
15338VI, p. 269. Sylb.), wo die Zahl der nothwendigsten derselben
15339auf 42 angegeben ist, die in sechs Klassen getheilt sind.
15340vgl.
15341Fabr. bibl. gr. lib. I, cap. XI, $. V; Bunsen Aeg. Stelle I, p. 35;
15342Lepsius Chronol. I, p. 45. Jomard bemerkte in Edfu (Apol-
15343linopolis magna.
15344Deser. d’Edfou.
15345Antiqu. I, p. 313. Panck.)
15346an der äufseren Tempelmauer einen ibisköpfigen Thoth (Her-
15347mes) neben einer hieroglyphischen Jnschrift von 43 Colum-
15348nen, und Creuzer (Symb. 2te Aufl. I, p. 247) bezog dies auf
15349die von Clemens angeführte Zahl der Hermesbücher.
15350Man
15351hätte etwa die Angabe der 42 Titel mit einem Vorworte ver-
15352muthen können. Aber nach einer von Lepsius mir gegebenen
15353Versicherung ist jene Inschrift von 42 (nieht 43) Columnen
15354durchaus fortlaufend, und nicht in 42 einzelne Abtheilungen
15355getrennt.
15356Sie gehört in die Zeit des neunten Piolemäers.
15357pag. 109. z.4. Σωϑὶ]
15358Die dem Lufthauche vorgeordnete
15359Kraft soll auf ägyptisch Sothi heilsen, und zugleich das Be-
15360fruchtetsein, κύειν, bedeuten, woher der Stern der Jsis κύων
15361genannt werde.
15362Hier ist weder dem Sinne noch der Sprache
15363nach ein Zusammenhang sichtbar, und vielleicht haben wir es
p. 278
15364256
15365cap. 62. 63. pag. 109 — 111.
15366wieder mit einer Rückübersetzung zu ihun. Man wulste, dafs
15367der Hundstern, κύων, im ägyptischen Sothi hiefs, und man
15368trug nun auch die Bedeutung von χύων als Partieipium von
15369»veıw auf das Wort Sothi über.
15370vgl. cap. 21 Ὁ.
15371pag. 109. z. 12—14. Ἶσιν — ἀπ᾿ ἐμαυτῆς]
15372Die Isis wird
15373hier, so wie oben (cap. 9b) der Athene verglichen, es ist
15374aber nicht deutlich, ob Plutarch das Wort 497v& für ägyp-
15375tisch hält, oder ob er sagen will, dafs der ägyptische Name
15376der Athene, nämlich Neith, durch 7490» ἀπ᾽ ἐμαυτῆς übersetzt
15377werde.
15378Nach Wilkinson (IV, p. 285) hat zwar Jsis häufig die
15379Attribute der Neith und andrer Gottheiten, sie werden aber im
15380ägyptischen Pantheon immer auseinandergehalten.
15381Die Ueber-
15382setzung „ich kam von mir selbst“ pafst weder auf Jsis noch
15383Athene noch Neith.
15384pag. 110. z. 2. Suv]
15385Alle drei Beinamen des Typhon,
15386nämlich Seth Bebon und Smy, sollen sich auf das gewaltthä-
15387tige und hemmende seiner Natur beziehn.
15388Seth liefs sich, wie
15389wir oben (cap. 49 b) sahen, auf das eselhafte deuten, Bebon
15390ist nicht erklärt (cap. 49 6) eben so wenig wie Smy, das nur
15391an dieser Stelle, vielleicht auch bei Wilkinson (V, p. 352)
15392*)
15393und im Todtenbuche vorkömmt.
15394vgl. Manethonis reliqu. ed.
15395Fruin.
153961847.
15397p. 136.
15398Jabl. Op. I, p. 318.
15399Bunsen Aeg. I,
15400p- 498.
15401pag. 111. z. 8. τὸ oeiozoov] Die Beschreibung des Sistrums
15402oder Klapperbleches pafst sowohl auf die in unsern Museen
15403vorhandenen antiken Sistra, als auch auf deren Abbildung in
15404Tempeln und Gräbern, doch versteht es sich von selbst, dafs
15405bei der unendlichen Bilderlust der alten Aegypter nicht alle
15406Exemplare der Sistren mit Plutarch’s Notizen bis in’s kleinste
15407Detail übereinstimmen können. Ein bronzenes Exemplar im
15408berliner Museum trägt auf der oberen Rundung eine kleine
15409mit dem Sonnendiskus gekrönte Katze, und hat die wohlerhal-
15410tenen vier Klapperstäbe, an denen jedoch die Ringe fehlen.
15411Diese finden sich dagegen an einem andern, nur sehr roh aus
15412ἦν) vgl. oben pag. 222.
p. 279
15413we
15414ap. 65. 66. pag. 114. 115.
15415257
15416Schilf geflochtenen berliner Sistrum.
15417Ein Bronze-Exemplar
15418im britischen Museum (Wilkinson II, p. 325) trägt auf der
15419Spitze des hohlen,
15420durch einen Deckel geschlossenen Grif-
15421fes einen doppelten Kopf der Hathor mit einer schlangenge-
15422zierten Krone, worauf wahrscheinlich
15423die Katze
15424sals, von
15425der nur noch
15426die Füfse erhalten
15427sind.
15428Achnliche Hathor-
15429köpfe finden sich an den in Theben abgebildeten Sistren, wo
15430die Klapperstäbe die Gestalt von Schlangen haben (Wilk. II,
15431p- 323).
15432pag. 114. z. 11. — pag. 115. 2.3.
15433τὴν Ἶσιν — ἰσημερίαν]
15434Es werden hier drei Notizen chronologisch zusammengestellt
154351) Jsis hängt ein Schutzbildehen um am 6ten Phaophi,
154362) Harpokrates wird um die Winterwende geboren,
154373) das Kindbetifest [der Jsis] wird nach der Frühlings-
15438gleiche gefeiert.
15439Da die beiden letzten Angaben sich auf die regelmälsig
15440wiederkehrenden Jahreszeiten
15441beziehn,
15442so
15443ist man zu dem
15444Schlusse berechtigt, dafs auch der 6te Phaophi in einem fe-
15445sten, nach den Jahreszeiten eingetheilten Kalender seinen Platz
15446finde.
15447Alsdann entspricht er dem 3ten julianischen Oktober.
15448Hätte Plutarch das Wandeljahr im Sinne gehabt, in weichem
15449der 6te Phaophi alle vier Jahre um einen Tag zurücktritt, so
15450konnte er die beiden folgenden Ereignisse unmöglich nach den
15451constanten Erscheinungen der Jahreszeiten angeben.
15452Jst nun
15453dieser Schlufs richtig, so macht freilich in dem thatsächlichen
15454Zusammenhange der drei Notizen der Mythus sein Recht gel-
15455tend, indem Harpokrates noch nicht drei Monate nach der χύη-
15456σις geboren, und das Kindbettfest länger als drei Monate nach
15457der Niederkunft gefeiert wird.
15458pag. 115. z. 13. — pag. 116. z. 1.
15459ἐνίους μὲν — μεμαϑη-
15460κότες]
15461Worauf diese Notiz geht, dals man erst vor kurzem
15462die ägyptischen Götternamen kennen gelernt habe, lälst sich
15463nicht speciell nachweisen.
15464Jm allgemeinen kann man anneh-
15465men, dafs der Jsiskultus, der sich in den ersten Jahrhunder-
15466ten der Kaiserzeit im römischen Reiche ausbreitete, dem auch
15467Plutarch’s Abhandlung vielleicht mittelbar ihre Entstehung ver-
1546817
p. 280
15469258
15470cap. 66— 68. pag. 116
15471— 120.
15472dankt, mehrere bis dahin unbekannte ägyptische Götternamen
15473in Umlauf gebracht habe.
15474pag. 116.
15475z. 8. Κλεάνϑης}]
15476Unter den 50 Schriften des
15477Kleanthes von Assus, die uns Diogenes L. (VII, 5, 6) nam-
15478haft macht, giebt es mehr als eine, welche die etymologische
15479Deutung des Namens Persephone enthalten haben kann; am
15480ersten ist sie wohl in der Schrift zeoı ϑεῶν zu suchen.
15481vgl.
15482Voss. de h. gr. I, 15, p. 135. West.
15483Mohnike Kleanthes der
15484Stoiker. 1814. 8°. p. 49. 96.
15485pag. 118. z. 12. Θεόδωρος] Dieselbe Aeulserung des Theo-
15486dorus Atheus steht fast mit denselben Worten bei Plut. de
15487an. trang. p. 467 b. Nähere Nachrichten über sein Leben und
15488seine Lehre giebt Diogenes Laert. U, 8. 8.11 —18.
15489Theodo-
15490rus hielt sich in Aegypten auf und wurde vom Ptolemaeus
15491Lagi als Gesandter zum Lysimachus nach Syrien geschickt.
15492pag. 120.
154932.2.3.
15494τῇ den — τὴν περσέα»]
15495ἡ ϑεὸς ist
15496hier, wie überall in dieser Abhandlung, wo es sonst der Zu-
15497sammenhang erlaubt, niemand anders als Jsis.
15498Cuper verän-
15499dert τῇ in τῷ. um eine Beziehung auf Harpokrates heraus-
15500zubringen.
15501Squire hält die Persea für die Pfirsich, und über-
15502setzt diese Stelle „and hence it is, that of all the egyptian
15503plants the Peach-Tree is looked upon in particular as sa-
15504cred to Harpocrates“.
15505Diese vom Originale abweichende
15506Uebersetzung mufs Wilkinson an mehreren Stellen seines vor-
15507trefflichen ägyptischen Werkes irre geleitet haben „Plutarch
15508had in view the Persea, or at least the sacred tree of Athor,
15509when he speaks of the fruit of the peach-tree resem-
15510bling the heart, and the leaves being emblematic of the hu-
15511man tongue“ (M. et ©. IV, pag. 392); „J have also observed,
15512that Plutarch (c. 68) supposes the peach to have been sa-
15513cred to Harpocrates, though there is reason to believe that his
15514opinion is erroneous, and that he has confounded it with the
15515tree of Athor“ (ibid. V, p. 261); „The peach-tree (unless
15516it be the same as Persea) was not sacred to any Deity“ (ibid.
15517IV, p. 406). Man sieht, auf wie genaue Beobachtung der Mo-
15518numente diese Bemerkungen sich gründen.
15519Plutarch sagt aber
p. 281
15520cap. 69. pag. 121.
15521259
15522nicht, dafs die Pfirsich dem Harpokrates heilig gewesen, son-
15523dern die Persea der Jsis, was mit den Denkmälern im voll-
15524kommensten Einklange steht.
15525Die Persea ist nach Schreber
15526Cordia Myxa, nach Delile Balanites aegyptiaca.
15527vgl.
15528Dioscorides M. M. II, p. 424. 425. Sprengel.
15529pag. 121. 2.5. καὶ Βοιωτοὶ --- κινοῦσιν] Hier ist von den
15530Auslegern mehrfach geändert worden; die Vulgate läfst sich
15531aber halten, sobald man darauf Rücksicht nimmt, dafs helle-
15532nische und ägyptische Religionsgebräuche verglichen werden.
15533Wenn daher gesagt ist, dafs die Böoter ihre Tempel bewegen,
15534"ἢ
15535so muls dies auf einen ähnlichen ägyptischen Gebrauch gehn,
15536und in der That sieht man öfters bei der Darstellung von
15537Festzügen das Herumtragen von Schautempelchen.
15538Wilk. VI.
15539Pl. 83. Diodor (A, 97) berichtet ohne Angabe des Ortes, dafs
15540man alljährlich den Tempel des Zeus über den Flufs nach
15541dem libyschen Ufer hinüberbrachte, und nach einigen Tagen
15542zurückholte.
15543Die Vereinigung des Zeus und der Hera wurde
15544dadurch angedeutet, dafs man bei den Festzügen ihre beiden
15545Tempel auf einen blumenbekränzten Berg trug. Die Blemyer
15546holten zu bestimmten Zeiten von der Jnsel Philae die Tem-
15547pel mit den Jsisbildern ab, behielten sie in ihrem Lande und
15548brachten sie zurück. Letronne Materiaux p. 74. Jn einer phi-
15549"
15550lensischen metrischen Inschrift wird die Rückkehr dieser Schiffe
15551mit den Tempeln von einem Augenzeugen gefeiert.
15552Welcker
15553Syll. epigr. p. 246. Vom Sperber, ἱέραξ, sagt Porphyrius (de
15554abst. IV, 9. p. 326. Rh.) ... τελεῖν ze ἀγάλματα καὶ ναοὺς χι-
15555γεῖν (κοσμεῖν Rhoer), dazu Reiske:
15556et movere templa ἢ. 6.
15557aediculas illas, in quibus alias exposita, alias abscondita sunt
15558sita deorum simulacra
15559animata vi fatidica.
15560Vom Heraiskus
15561heilst es bei Suidas: οὔτοι κατ᾽ Aiyvarov μόνην κινοῦντι τὰς
15562πατρίους τελετάς, ἀλλὰ καὶ ....
15563Das Wortspiel: τῆς Ayuıds
15564— ἐπαχϑῆ — ἐν ἄχει liefs sich nicht übersetzen.
15565pag. 121.
15566z. 8. 9. ϑὺρ — Ilvarsyıora — Aauargıor]
15567Aus dieser Vergleichung von drei verschiedenen Monaten, die
15568an das Siebengestirn (den Frühuntergang der Plejaden) und
15569an die Saatzeit geknüpft ist, geht deutlich genug hervor, dals
1557076;
p. 282
15571260
15572cap. 70. 71. pag. 122 — 125.
15573Plutarch ein festes Sonnenjahr seinen Angaben zum Grunde
15574legte.
15575Es erhellt ferner daraus, dafs zu seiner Zeit auch der
15576\athenische und böotische Kalender einen festen Anfang hatten
15577(vgl. Jdeler Chron. I, p. 359); denn unmöglich konnte er zur
15578Erklärung des ägyptischen Herbstmonates Athyr die Namen
15579von zwei hellenischen Monaten anführen, wenn diese beiden
15580letzten sich auf ein wandelndes Mond- oder Sonnenjahr be-
15581zogen.
15582Der ägyptische Monat Athyr des festen Jahres dauerte
15583vom 28sten Oktober bis zum 27sten November (Jdeler Chron.
15584I, p. 143).
15585Ueber den böotischen Damatrios vgl. Böckh ©. J.
15586I, p. 732. 733.
15587Hermann griech. Monatskunde p. 53. 88.
15588pag. 122. z. 8—-13.
15589καϑ' ἣν δὴ — dnodeuevoı]
15590Diese Be-
15591schreibung von dem mühseligen Bestellen der Felder, von dem
15592Einsäen auf’s ungewisse hin, vom Verschwinden der Früchte
15593beim Wechsel der Jahreszeiten pafst durchaus nicht auf Aegyp-
15594ten, wo die Jahreszeiten nicht wechseln (οὐ μεεαλλάσσουσι
15595αἱ ὧραι Herod. II, 77), und wo nach dem Einsäen der Früchte
15596in den vom Nil getränkten Boden über den Ausfall der Erndte
15597niemals eine Ungewifsheit herrscht.
15598Plutarch mufs hier an
15599die heimischen rauheren Gebirgsgegenden von Hellas gedacht
15600und das Klima von Aegypten nicht gekannt baben.
15601pag- 123. z. 13.
15602Ξενοφάνης ὁ Κολοφώνιος]
15603Xenophanes
15604von Kolophon, der Gründer der eleatischen Philosophenschule
15605(blüht u. Ol. 60. 540 v. Chr.), gehört nach dieser Stelle auch
15606zu den hellenischen Gelehrten, welche Aegypten besuchten
15607(Xenophanis reliquiae ed. Karsten. Brüssel. 1830. 8°. p. 12).
15608Dieselbe Aeufserung wie über die ägyptischen Götter machte
15609er gegen die Eleaten über die Leukothea.
15610Aristot. Rhet. II, 23.
15611p- 1400 b 5.
15612vgl. 1399 b 6.
15613Alle ähnlichen philosophischen
15614Sätze hat Wyttenbach gesammelt
15615zu Plutarch.
15616de superstit.
15617Ρ. 171 ἃ und zu unsrer Stelle p. 379 b.
15618pag. 125. 2.5.6. τὰ τιμώμενα τῶν ζώων] Plutarch bespricht
15619die heiligen Thiere der Aegypter nicht so ausführlich, als es
15620bei unserer geringen Kenntnils dieses Gegenstandes wohl zu
15621wünschen wäre.
15622Es schien daher nicht überflüssig, die zer-
15623streuten Angaben der Alten über die heiligen und unheiligen
p. 283
15624cap. 71. pag. 125.
15625261
15626Thiere, über die Orte ihrer Verehrung oder Verfolgung, so
15627wie über ihre Mumisirung hier zusammenzustellen.
15628Die Thiere
15629selbst sind, so weit es anging, geordnet nach: Kaup das Thier-
15630reich in seinen Hauptformen.
15631Darmstadt 1835.
156323 Thle.
156338°.
15634vgl. Wilkinson V, p. 90— 269.
15635Affe, zvvorepekos.
15636Verehrt
15637in Hermopolis.
15638Strab. 812.
15639Steht in Beziehung zur Selene und zum Hermes, und
15640wird in den Tempeln aufgenährt.
15641Horap. I, 114. Mumien
15642in Theben und Hermopolis.
15643Wilkinson M. et ©. V, p. 116.
15644Ehrenberg über den Cynocephalus und den Sphinx der
15645Aegypter, und über das Wechselverhältnils des Affen und
15646Menschen.
15647Berlin 1834. 4°.
15648Affe, χῆπος. Verehrt in Babylon bei Memphis. Strab. 812.
15649Affe, Cercopithecus. Verehrt in Theben. Juvenal XV, 4—7.
15650Mumien in Theben.
15651Wilk. V, p. 116.
15652Antelope (?) δορχάς.
15653Die weiblichen von den Koptiten
15654verehrt, die männlichen geopfert. Aelian. de n. a. X, 23.
15655Gazelle (2) ὕρυξ.
15656Gehafst von denen, die den Sarapis
15657verehren.
15658Aelian. de n.a.X, 28.
15659Bock, τράγος, Caper. Verehrt in Mendes im Delta. Herod.
15660II, 42. 46.
15661Strab. 802. 813.
15662Clem. Alex. protr. p. 34.
15663Pott.
15664Ziege, αἷξ, Capra.
15665Wird geopfert |
15666im thebanischen Land-
15667gau.
15668Herod. II, 42.
15669Widder, κριός, Aries.
15670Göttlich verehrt im thebanischen
15671Landgau.
15672Herod. ἃ. ἃ. Ο.
15673Schaf, πρόβατον, Ovis.
15674Verehrt in Sais und in der The-
15675bais. Strab. 812.
15676Clem. Al. protr. p. 34. Pott.
15677Jm the-
15678banischen Landgau enthält man sich der Schafe und opfert
15679 Tiegen, im mendesischen umgekehrt.
15680Herodot. II, 42.
15681Geopfert im nitriotischen Landgau.
15682Sirab. 803.
15683Geopfert
15684und verzehrt in Lycopolis.
15685Plut. de J. et ©. 72c.
15686Darf
15687der Jsis nicht geopfert werden; es ist der Mutter der Göt-
15688ter und den andern Göttern geweiht.
15689Sext. Emp. Pyrrh.
15690III, 220. p. 173. Bekk.
15691Mumien in Theben.
15692Wilk. V,
15693p. 118. 193.
15694ε
p. 284
15695262
15696cap. 71. pag. 125.
15697Rind, βοῦς, Bos.
15698Allgemein vorhri “ΠΝ 812. Auf.
15699genährt in Hermonthis.
15700Strab. 817.
15701Ein fünffülsiger hei-
15702liger Ochse im Tempel des Zeus Polieus in Alexandrien.
15703Aelian. de n. a. XI, 40.
15704Begräbnifs in Atarbechis im
15705Delta.
15706Herod. II, 41.
15707Mumien in Theben.
15708Wilk. V,
15709p- 195.
15710Kuh, βοῦς ϑήλεια. Vacca. Verehrt in Aphroditopolis. Strab.
15711809.
15712Verehrt in Chusae im hermopolitischen Landgaue.
15713Aelian. X, 27.
15714Mumien in Theben.
15715Wilk. V, p. 119.
15716N
15717Heilige Stiere.
15718Apis. Hatte 29 verschiedene Kennzeichen.
15719Aelian. den. a.
15720"XI, 10.
15721Verehrt in Memphis.
15722Herod. II, 153.
15723Strab.
15724805. 807.
15725Aelian. a. a. ©.
15726Macrob. Sat. I, 21.
15727Clem.
15728Al. protr. p. 34. Pott.
15729Verehrt in Nilopolis.
15730Diod. 1, 85.
15731Verehrt in der Stadt Apis (ohne ausdrückliches Zeusnils).
15732 Begraben in Memphis.
15733Plut. de J. et ©. 29 b.
15734Bacis, Bacchis.
15735S. Pacıs.
15736Mnevis.
15737Verehrt in Heliopolis.
15738Diod. I, 85.
15739Strab. 805.
15740Euseb. pr. ev. III, 13. T. I, p. 128. Hein.
15741Plut. de J.
15742et Ο. 33 c.
15743Netos (?), Heiliger Stier in Heliopolis.
15744Maerob. Sat. I, 21.
15745Vielleicht corrumpirt aus Mnevis.
15746Die Hss haben Neton,
15747Netiron, Neeyn, Neriton, Neuton.
15748 Pacis, heiliger Stier in Hermonthis, dem Kai geweiht.
15749Macrob. Sat. I, 21.
15750Hss Bacin; Jablonski Bacchin; alte
15751Ausg. Bacchim.
15752Spitzmaus, μυγαλῆ,υ Soh Wilk. V, p. 184.
15753Sorex Mon-
15754jourou oder S. indieus.
15755Cuvier.
15756Verehrt in Athribis im
15757Delta.
15758Strab. 813. Begräbnils in Buto im Delta. Herod.
15759II, 67.
15760Mumien in Theben.
15761Wilk. V, p. 134.
15762Passa-
15763lacqua Catalogue raisonne des antiquitds. Paris 1826. 8°.
15764p- 294.
p. 285
15765cap. 71. pag. 120.
15766263
15767Ratte, nicht heilig, aber mumisirt.
15768Passal. p. 20.
15769Katze, αἴλουρος, Felis domestica.
15770Allgemein verehrt, Strab.
15771812, und gezähmt. Aelian. de n. a. IV, 44. Vor dem Feuer
15772geschützt.
15773Herod. II, 66.
15774Dem Helios geweiht.
15775Horap. Mund
15776I, 10. Jn Alexandrien dem Horus geopfert.
15777Sext. Emp.
15778Pyırh. III, 221. p. 173. Bekk.
15779Begraben in Bubastus im
15780Delta.
15781Herod. II, 67.
15782Katzen- und Hundemumien zu-
15783sammen gefunden in Theben. Wilk. V, p. 117. 167. Sehr
15784viele Katzenmumien in Schekh-Hassan (Speos Artemidos).
15785Wilk. V, p. 162.
15786Löwe, λέων, Felis leo. Allgemein verehrt.
15787Plut. de J.etO.
1578838a. Verehrt in Leontopolis.
15789Strab. 813.
15790vgl. Porphyr.
15791de abst. IV, 9. p. 323. Rh.
15792Die Heliopoliten ernährten |
15793Löwen im Tempel des Gottes.
15794Aelian. de n. a. ΧΙ, 7.
15795Keine Löwenmumien.
15796Wilk. V, p. 173.
15797Wolf, λύκος, Canis lupus.
15798Verehrt in Lykopolis (Siut).
15799Strab. 812.
15800Clem. Al. protr. p. 34. Pott., und im Iyko-
15801politischen Landgaue.
15802Diod. I, 88.
15803vgl. Porphyr. de
15804abst. IV, 9. p. 324. Rh.
15805Das Kraut λυχοχτόνον tödtet ihn,
15806darf daher nicht in die ihn verehrenden Orte gebracht
15807werden.
15808Aelian. de n. a. IX, 18. Begraben wird er wo
15809man ihn todt findet.
15810Herod. I, 67.
15811Mumien in Siut.
15812Wilk. V, p. 116.
15813Schakal.
15814Canis aureus.
15815Emblem des Anubis; wird von
15816“den Schriftstellern nieht erwähnt, weil sie den Anubis mit
15817dem Hunde zusammenstellen.
15818Wilk. V, p. 148. Mumien
15819in Siut.
15820ibid. p. 117.
15821|
15822|
15823Hund, κύων, Canis familiaris. Allgemein verehrt. Strab. 812.
15824"Aelian. den. ἃ. X, 45. Nach Kambyses’ Zeit weniger ver-
15825ehrt.
15826Plut. de J. et O. 44 c.
15827Verehrt in Kynopolis in
15828Oberägypten.
15829Strab. 812; Steph. Byz.; Clem. Al. protr.
15830p- 34. Pott.
15831Von den Oxyrynchiten verzehrt (wohl nur
15832einmal).
15833Plut. de J. et ©. 72c.
15834Mumien in El-Hareib
15835(unterhalb Manfalut), in Theben und bei Sharöna.
15836Wilk.
15837V, p. 116. 141.
15838Jchneumon, ἰχνεύμων (ἰχνευτὴς Herod. H, 67). Herpestes
p. 286
15839264
15840cap. 71. pag. 125.
15841|
15842Jchneumon. Jn Aegypten gezähmt, Aelian. de n. a. IV, 44.
15843Verehrt in Herakleopolis (wohl magna), Strab. 812; Aelian.
15844de n.a. X, 47; Clem. Alex. protr. p.34. Pott.
15845Keine Mu-
15846mien.
15847Wilk. V, p. 117.
15848Bär, ἄρκτος, Τιθαβ aretos.
15849Wird da begraben, wo man
15850ihn todt findet.
15851Herod. Il, 67.
15852Wiesel, γαλῆ, Mustela vulgaris.
15853Jm allgemeinen verehrt.
15854"Plut. de J. et ©. 74 b.
15855|
15856Fischotter, ἔνυδρις, Lutra vulgaris.
15857„enhydrus, ichneu-
15858monis genus“. Ammian. XXII, 15.
15859Jın allgemeinen hei-
15860lig gehalten.
15861Herod. II, 72.
15862Wilk. V, p. 137. 138.
15863Esel, ὄνος, Equus asinus.
15864Gehafst von denen, die den Sara-
15865pis verehren, Aelian. de n. a.X, 28. Jn Koptus vom Felsen
15866gestürzt.
15867Plut. de J. et O. 30a.
15868Keine Mumien.
15869Wilk.
15870V, p. 187.
15871Schwein, ὗς, Sus seropha. Jm allgemeinen gehafst, zuwei-
15872len geopfert; Aelian. de n. a. X, 16. Wird niemals dem
15873Sarapis geopfert, wohl aber dem Herakles und Asklepios.
15874Sext. Emp. Pyırh. IH, 220, p. 173. Bekk. Keine Mumien.
15875Wilk. V, p. 187.
15876Flufspferd, ἵππος ποτάμιος, Hippopotamus amphibius. Ver-
15877ehrt im papremitischen Landgaue im Delta; Herod. I, 71.
15878Sonst verabscheut als Emblem der Bosheit und des Ty-
15879phon, Plut. de J. et ©. 32 c, δ0 ἃ. Eine Mumie im bri-
15880tischen Museum, Wilk. V, p. 181.
15881Turteltaube, τρυγών, war den ägyptischen Priestern un-
15882tersagt zu essen.
15883Porphyr. de abst. IV, 7. p. 316 Rh.
15884Hahn, ἀλεκτρυών, Gallus domestieus.
15885Weilse und bunte
15886Hähne werden dem Anubis oder Hermanubis geopfert;
15887Plut. de J. et ©. 61a.
15888Weder Hähne noch Hühner fin-
15889den sich mumisirt.
15890Wilk. V, p. 214.
15891Pfau, ταὼς Ἰνδικός, Pavo. Von einem Könige von Aegyp-
15892ten dem Zeus Polieus geweiht. Aelian. de n. ἃ. ΧΙ, 393.
15893Eule, Bubo, Ascalaphus. Wird nicht als heilig bezeichnet,
p. 287
15894cap. 71. pag. 125.
15895265
15896findet sich aber doch mumisirt.
15897Wilk. V, p. 121; Passa-
15898lacqua Catalogue p. 235.
15899Schwalbe,
15900Hirundo,
15901nicht heilig,
15902aber doch mumisirt.
15903Passal. p. 20.
15904- Wiedehopf, ἔποψ, Bpupn epops. Allgemein verehrt. Aelian.
15905de n.a.X, 16.
15906Krähe, κορώνη, Corvus cornix.
15907Grabmal einer Krähe am
15908Mörissee bei Krokodilopolis, vom Könige Marres gesetzt.
15909Aelian. VI, 7.
15910Rabe, κόραξ, Corvus corax.
15911Heilige Raben in den Äpollo-
15912tempel bei den Smaragdgruben oder in dem zu Koptus.
15913Aelian. VII. 18.
15914Geier, γύψ, Vultur perenopterus, arab. Rakham; Vultur
15915nubieus oder barbarus, arab. Nesser; Wilk. V, p. 120. Als
15916Selene in Jlithyia verehrt.
15917Euseb. pr. ev. IH, 12; der
15918Hera und Jsis geweiht.
15919Aclian. de n. a. X, 22. en
15920in Theben.
15921Wilk.
15922V, p. 204.
15923Falke, Falco subbuteo, Lerchenfalke, und Falco hypogeo-
15924lis, @eoffroy;
15925beide mumisirt.
15926Passalacqua Catalogue
15927p- 234.
15928Adler, ἀετός, Aquila.
15929Verehrt-in Theben.
15930Strab. 812;
15931Diod. I, 87. Nach Wilkinson (V, p. 204) verwechselten
15932Strabo und Diodor den Adler mit dem Sperber „hawk“.
15933|
15934Sperber, ἱέραξ, mehrere Arten Falco.
15935Allgemein verehrt,
15936Strab. 812, und gezähmt, Aelian. de n. a. IV, 44. Verehrt
15937in Hierakonpolis, Strab. 817. Verehrt in Philae, Strab. 818.
15938Verehrt von den Tentyriten, gekreuzigt von den Koptiten,
15939Aelian. X, 24.
15940Der männliche Sperber dem Ares’ ver-
15941glichen, der weibliche der Aphrodite, Horap. I, 8. Be-
15942gräbnifs in Buto im Delta, Herod. II, 67.
15943Mumien an
15944mehreren Orten, Wilk. V, p. 210.
15945Falco nisus und F.
15946gallinarius mumisirt bei Passalacqua, Catalogue p. 235.
15947Der auf Philae verehrte ist Falco: Aroeris, der sonst in
15948den Skulpturen abgebildete ist F. tenunculoides.
15949Wilk. V,
15950p- 207
15951— 210.
15952Eine besondere Sperberart ist xeyyois oder κεγχρηΐς,
p. 288
15953266
15954cap. 71. pag. 125.
15955ein Wandervogel zwischen Aegypten und den libyschen
15956Jnseln, dem (von den Aegyptern?) ein Fest gefeiert wird.
15957Aelian. Il, 43.
159587015. ἴβις, Jbis religiosa. Zwei Arten, ein grofser und ein
15959kleiner, Herod. II, 76, ein storchähnlicher und ein ganz
15960schwarzer, Strab. 823, „der als ganz schwarz, μέλαινα
15961δεινῶς, von Herodot geschilderte heilige Jbis.kann nur
15962durch einen Jrrthum zum heiligen Vogel geworden sein“.
15963Ehrenberg über den Cynocephalus. p, 20. Allgemein ver-
15964ehrt, Strab. 812; Ammian. XXII, 15, 25. Verehrt in Jbiu
15965(Jbeum?) bei Hermopolis magna, ohne Zeugnils;
15966Jtin.
15967Ant. p. 157. Wess. Ein unsterblicher wurde in Hermo-
15968polis gezeigt, Aelian. X, 29.
15969Begräbnils in Hermopolis,
15970Herod. II, 67.
15971Mumien in Theben, Abydus, Hermopolis,
15972Memphis.
15973Wilk. V, p. 122.
15974vgl. Savigny histoire natu-
15975relle et mythologique de l’Jbis.
15976Paris 1805. Er
15977Storch, πελαργός, Ciconia alba. Allgemein verehrt, Aelian.
15978X, 16.
15979Ὁ
15980ἶ
15981Fuchsgans, χηγαλώπηξ, Anser aegyptius; Vulpanser.
15982All-
15983gemein verehrt, Herod. II, 72; Aelian. X, 16.
15984Mumien
15985in Theben.
15986Wilk. V, p. 122.
15987|
15988Drache, δράκων. Verehrt in Melite (ob Metelis im Delta?)
15989in einem Thurme.
15990Aelian. XI, 17.
15991Unter Ptolemaeus
15992Euergetes wurden drei nach Alexandrien gebracht.
15993ibid.
15994XVI, 39.
15995an
15996Schlange, ἀσπίς, ἔχις, ὕφις.
15997Es gab in Aegypten sechs-
15998zehn Arten ἀσπίδες.
15999Die ϑέρμουϑις wurde allgemein ver-
16000‚ ehrt, diente zum Kopfschmuck der Jsis, und hatte Schlupi-
16001‘löcher in allen Tempeln, wo sie mit Kälberfett (στέαρ
16002᾿μόσχειον) gefüttert wurde.
16003Aelian. X, 31.
16004ἱροὶ Ogıss
16005in Theben, unschädlich, dem Zeus geheiligt, im Zeus-
16006tempel begraben. Herod. Il, 74. Mumien von Vipera Ce-
16007vastes in Theben.
16008Wilk. IV, p. 248, V, p. 124. 242.
p. 289
16009cap. 71. pag. 125.
16010267
16011Frosch.
16012Nicht als heilig genannt, aber mumisirt in The-
16013ben.
16014Wilk. V, p. 247.
16015Kröte, nicht heilig, aber mumisirt.
16016Passal. p. 21.
16017Krokodill, κροκόδειλος, Crocodilus Suchus, Geoffroy. All-
16018gemein verehrt, Diod. I, 35; Plut. de J. et ©. 75a; und
16019gezähmt, Aelian. IV, 44. Verehrt in Arsino® (vorher Kro-
16020kodilopolis), Strab. 811, in Chenoboskia, Steph. Byz., in
16021Diospolis parva (einer von vieren), Steph. Byz., in Kop-
16022tus, Aelian. X, 24, in Krokodilopolis, südlich von The-
16023ben, Strab. 817.
16024Verehrt von den Ombiten, Aelian. X,
1602521 (bis).
16026Besonders heilig gehalten in Theben und am
16027Mörissee.
16028Herod. II, 69.
16029Verfolgt i in Tentyra, Strab. 814; Aelian. X, 24, in Apol-
16030linopolis, südlich
16031von
16032Theben,
16033Strab. 817, in Apolli-
16034nopolis (unbestimmt welche) Plut. de J. et O0. 50 b.
16035Verfolgt und gegessen von den Apollonopoliten,
16036einem
16037Theile der Tentyriten, Aelian. X, 21 (bis), und von den
16038Elephantinern, Herod. II, 69.
16039Begräbnils in den unterirdischen Gemächern des Laby-
16040rinthes, Herod. II, 148. Mumien in Theben, Maabdeh (ge-
16041genüber Manfalut) u.a.O.
16042Wilk. V, p. 123. 230.
16043Latus, λάτος, Perca nilotica, de Pauw.
16044Verehrt in Lato-
16045polis (Esneh).
16046Strab. 812.
16047Lepidotus, λεπιδωτός, Cyprinus lepidotus, Geoffroy; Cha-
16048raeinus dentex, Savigny.
16049Allgemein verehrt, Strab. 812.
16050Allgemein verhafst, Plut. de J. et O. 18 c.
16051Verehrt in
16052Lepidotopolis (Ptolem. IV, 5, 72) ohne ausdrückliches
16053Zeugnils.
16054Mäotes, μαιώτης, Silurus Carmuth oder Heterobranchus bi-
16055dorsalis, Wilk. V, p. 253. Verehrt in Elephantine, Aelian.
16056"X, 19; Clem. Al. protr. p. 34. Pott.
16057Oxyrynchus, ὀξύρυγχος; eine Art Mormyrus, arab. Mizdeh,
16058Wilk. III, p. 58, V, p. 249.
16059Verehrt in der Stadt Oxy-
16060rynchus (Bahnaseh) und im gleichnamigen Landgaue;
p. 290
16061268
16062|
16063cap. 71. pag. 129.
16064Strab. 812; Plut. de J. et ©. 7a; Aelian. X, 46; Olem.
16065Al. protr. p. 34. Pott.
16066Allgemein verhafst, Plut. de J. et Ὁ. 18c; von den
16067Kynopoliten verzehrt (wohl nur einmal), ibid. 72 c.
16068Phagrus,
16069φάγρος.
16070φαγρώριος ὃν καὶ φάγρον καλοῦσιν,
16071Strab. 823.
16072Verehrt von den Syeniten, Aelian. X, 19;
16073Plut. de J. et ©. 7a; Clem. Al. protr. p. 34. Pott., und
16074in Phagroriopolis im östlichen
16075Delta (ohne Zeugnils);
16076Strab. 805.
16077Allgemein verhalst, Plut. de J. et 0. 185 c.
16078Physa, φύσα: steht mit der Selene in Verbindung; seine
16079Leber wächst und nimmt ab mit den Mondphasen.
16080Aelian.
16081XI, 13.
16082Silurus, oiAovoog.
16083Jn Bubastus war ein Teich mit zah-
16084men Siluren, Aelian. ΧΗ, 29.
16085Sir, Acerina, nicht heilig, aber mumisirt.
16086Abdallatiph. ed.
16087Sacy p. 278.
16088Aal, ἔγχελυς.
16089Allgemein verehrt und dem Nil geheiligt.
16090Herod. IL, 72.
16091Käfer, χάνϑαρος, Ateuchus sacer.
16092Latreille.
16093Allgemein
16094verehrt, Plut. de J. et ©. 74b.
16095Es gab drei Arten, de-
16096ren eine dem Helios geweiht war, die zweite der Selene,
16097die dritte dem Hermes.
16098Die erste Art war αἰλουρόμορ-
16099φος (ob katzenköpfig?), Horap. I, 10.
16100Die so häufig in
16101den Gräbern gefundenen Skarabäen haben auch Köpfe von
16102Menschen, Sperbern, Widdern, Kühen, Wilk. V, p. 128.
16103Mumien von Copris sabaeus und Buprestis gibbosa, Pas-
16104salacqua Catalogue. p. 237. Eine tabellarische Uebersicht
16105der heiligen Käfer giebt F. W. Hope in Pettigrew history
16106of mummies. 1834. p. 223.
16107|
16108Motte,
16109oiAyn, wird in Alexandrien der Thetis geopfert.
16110Sext. Emp. Pyrrh. III, 221. p. 173. Bekk.
16111Fliege, nicht heilig, doch mumisirt. Wilk. V, p. 260. Spa-
16112nische Fliege (cantharide) bei Passalacqua p. 21.
p. 291
16113cap. 72. pag. 126 —128.
16114269
16115pag. 126. τ. 13. — pag. 127. 4. 1.
16116ἐπίσημα ζωόμορφα!]
16117Unter den von Wilkinson (I, p. 294) abgebildeten neunzehn
16118ägyptischen Fahnen und Standarten befinden sich nur drei mit
16119Thieren versehene.
16120Er erklärt sich (p. 295) gegen die An-
16121sicht Plutarch’s, dafs der Thierdienst von diesen Fahnen aus-
16122gegangen sei, und bemerkt nur, dafs nach unsrer Stelle der
16123Gebrauch der Fahnen in Aegypten sehr alt sein müsse.
16124pag. 128. z. 6. οἱ δὲ Ὀξυρυγχῖται)] Die Lage von Oxyryn-
16125chus in Mittelägypten wird allgemein bei dem heutigen Beh-
16126nesch oder Bahnasah, wo einige schwache Reste des Alter-
16127thumes sich finden, angenommen.
16128Die Lage von Kynopolis
16129ist ungewils, da zwei gewichtige Auetoritäten gegeneinander-
16130stehn.
16131Strabo (pag. 812) bei seiner Fahrt nilaufwärts nennt
16132zuerst Kynopolis und dann auf dem jenseitigen westlichen Ufer
16133Oxyrynchus.
16134Ptolemaeus dagegen (IV, 5, 59. Nobbe) setzt
16135Oxyrynchus nördlicher als Kynopolis, dies letzte auf eine Jnsel
16136im Flusse, und den kynopolitischen Landgau mit der Haupt-
16137stadt Ko auf das Westufer.
16138Aus beiden Schriftstellern ergiebt
16139sich wenigstens soviel, dals die Städte Oxyrynchus und Kyno-
16140polis benachbart waren, sich daher leicht befehden konnten.
16141Diese Fehde ist so oft mit Juvenal’s funfzehnter Satire zu-
16142sammengestellt worden, dafs es der Mühe lohnt, beide Erzäh-
16143lungen näher zu vergleichen, wo sich denn zeigen wird, dals
16144ihnen zwei verschiedene Vorfälle zum Grunde liegen.
16145Bei Plutarch verzehren die Kynopoliten einen Fisch Oxy-
16146rynchus, die Oxyrynchiten opfern dafür Hunde.
16147Jn dem dar-
16148über entstandenen Kriege richten sie sich gegenseitig übel zu,
16149und werden von den Römern mit Gewalt auseinandergebracht.
16150Bei Juvenal sind die feindlichen Städte nach der gewöhn-
16151lichen Lesart Ombi und Tentyra (XV, z. 35), die in der
16152Nähe von Koptus (z. 28) sich befehden.
16153Man braucht aber
16154nur einen Blick auf die Karte zu werfen, um das unwahr-
16155scheinliche dieses Kampfes einzusehn.
16156Ueber die Lage der
16157drei Orte kann kein Zweifel obwalten; Ombi ist Kum-Ombo,
16158Tentyra ist Dendera und Koptus ist Keft*). Ombi und Ten-
16159%) Abweichend von allen andern Nachrichten des Alterthums
16160setzt
p. 292
16161270
16162cap. 72. pag. 128.
16163tyra liegen um mehr als 2 Breitengrade, über 30 geogr. Mei-
16164len auseinander.
16165Juvenal konnte die Einwohner unmöglich
16166„finitimos“ v. 32. und „vieinos“ v. 36. nennen.
16167Koptus da-
16168gegen ist von Tentyra kaum 4 Meilen entfernt.
16169Es wird daher
16170v. 35. Coptös statt Omboös zu lesen sein*). Die Form Copti,
16171orum kömmt zwar sonst nicht vor, doch findet sich eben so
16172wenig Ombi, orum, was nur dem hellenischen Ὀμβοὶ bei
16173Ptolemaeus und Hierokles nachgebildet sein könnte.
16174Der dich-
16175terischen Sprache ist es ganz angemessen, auf den Singularis
16176„super calidae moenia Copti“ (v. 28) den Pluralis „Coptos“
16177(v. 35) folgen zu lassen.
16178Heinrich’s Hauptbedenken wegen „super moenia Copti‘
16179scheint uns nicht erheblich.
16180Der Ort der Rauferei (Heinrich
16181spricht von einem „Angriff auf Coptos“) brauchte nicht ge-
16182vade unterhalb, d.h. zwischen Koptus und Tentyra zu lie-
16183gen; die Koptiten konnten ihr Fest eben so wohl an einem
16184Orte nilaufwärts in der Nähe der Stadt feiern, wohin die Ten-
16185tyriten ihnen folgten.
16186Für die übrigen näheren Umstände der Fehde ist Juvenal’s
16187Erzählung zwar sehr ausführlich,
16188aber eben so unbestimmt
16189poötisch.
16190Er nennt nicht die in den beiden Städten verehrten
16191oder gehafsten Thiere, er sagt auch nirgend, dafs ein Frevel
16192gegen ein heiliges Thier den Streit angefacht.
16193Eins der beiden Völker feiert ein Fest; dabei wird es von
16194dem andern Volke zuerst mit Schimpfreden geneckt, v. 51,
16195“dann kömmt es zu Schlägen.
16196„adde quod et facilis victoria
16197de madidis“ v. 47; bei den Angreifern ist ein „ieiunum odium“
16198v.51.
16199Die Tentyriten siegen, v. 76, ein Gegner wird im Ge-
16200tümmel umgerannt, gefangen und aufgefressen, v. 80.
16201Wie
16202sehön hätten sich hier, wenn
16203dieser Vorfall mit dem von
16204Plutarch erzählten übereinstimmte, die verzehrten Fische und
16205Hunde dem verzehrten Menschen gegenüberstellen lassen. Von
16206die Peutingersche Tafel, welche bekanntlich für Aegypten sehr unzuver-
16207lässig ist, Tentira XX M.P. von Ombos entfernt.
16208*) „Viele Codices haben
16209schon Combos,
16210auch
16211die Husumer“
16212Heinrich (Juvenal Thl. II, p. 504).
p. 293
16213cap. 73. pag. 129.
16214271
16215_ einer Dazwischenkunft der Römer ist bei Juvenal nicht die
16216Rede.
16217Dafs beide Vorfälle ungefähr in derselben Zeit liegen, ist
16218kein Grund, sie zu identifieiren.
16219Der Streit bei Juvenal fällt
16220nach v. 27. „nuper consule Junio“ entweder in das Jahr 84
16221oder 119 nach Chr.
16222Die Ausleger entscheiden sich für das
16223letztere, welches das vorletzte von Plutarch’s Leben ist (50
16224bis 120 nach Chr.). Der religiöse Fanatismus mochte in jener
16225Zeit des sinkenden Heidenthumes bei den Aegyptern den höch-
16226sten Grad erreicht haben, und konnte gleichzeitig zwischen
16227zwei Städten der Heptanomis,
16228Oxyrynchus und Kynopolis,
16229und zweien der Thebais, Tentyra und Koptus zu Reibungen
16230führen.
16231Aber der ernsthafte Krieg der beiden ersteren Städte
16232bot der Satire weniger Stoff als die rohe Schlägerei der bei-
16233den letzteren.
16234|
16235Aelian (de nat. an. XI, 27) sagt, indem er geringfügige
16236Ursachen des Krieges anführt: Θηβαῖοι δὲ ἐν Alyunıw ὑπὲρ
16237κυνὸς πρὸς Ρωμαίους πολεμῆσαι λέγονται.
16238Dies scheint eine
16239aus obigen beiden Erzählungen zusammengeflossene Notiz zu
16240sein.
16241Der Hund weiset offenbar nach Kynopolis, und unter
16242den Thebanern können die Tentyriten und Koptiten als Be-
16243wohner der Thebais gemeint sein.
16244pag. 129. z. 11.
16245ἐν Εἰλειϑυίας πόλει] Die Reste der alten
16246Jlithyia liegen bei dem heutigen Flecken El-Kab auf dem
16247- rechten Nilufer südlich von Theben.
16248Sie enthielten nach Wil-
16249kinson (V, p. 43) einige der allerältesten ägyptischen Ueber-
16250bleibsel, welche jetzt gänzlich zerstört sind.
16251Die in Jlithyia
16252verehrte Göttin hiefs Suben, Seben oder Sowan; mit Laut-
16253zeichen 1.) OÖ SuBeN.
16254Champ. Panth. Pl. 28. 25 A, B.
16255Champ. Gr. p. 122. 125.
16256Oft werden die Zeichen versetzt
16257SNB,
16258so dafs Seneb
16259zu lesen ist.
16260Wilk. VI.
16261toJ
16262ma
16263Die Göttin wird dargestellt mit dem Hauptschmuck und
16264den beiden Federn des Osiris, mit der Krone von Oberägyp-
16265ten, manchmal mit dem Diskus und den Hörnern der Hathor.
p. 294
16266272
16267cap. 73. pag. 129.
16268Oft erscheint sie als Geier mit ausgebreiteten Flügeln, was
16269zum Theil mit der Notiz bei Eusebius (pr. ev. II, 12. I, p. 127.
16270Hein.) übereinstimmt: ἡ δὲ τῆς Εἰληϑυίας πόλις τὸ τρίτον φῶς
16271ϑεραπεύει" τὸ δὲ ξόανον τετύπωται εἰς γῦπα πετόμενον, ἧς τὸ
16272πτέρωμα ἐκ σπουδαίων συνέστηκε λίϑων.
16273σημαίνει δὲ τὸ μὲν
16274γυποειδὲς αὐτῆς τὴν γεννητιχὴν πνευμάτων «Σελήνην.
16275Der flie-
16276sende Geier findet sich wohl in El-Kab, doch steht die Göttin
16277Suben oder Sowan zu dem Monde in keiner nachweislichen
16278Beziehung.
16279Wilk. V, p. 41.
16280Sie kömmt auch als geflügelte
16281Schlange vor, ja sogar auf Mumiendeckeln als schlangenköpfi-
16282ger Geier „Ophigyps“.
16283Wilk. V, p. 45.
16284Auf den Basreliefs
16285τὴ El-Kab und an andern Orten hat sie die Function der Lu-
16286eina; sie theilt dies Geschäft mit der Netpe, der weiblichen
16287Göttin Typhon, der Jsis, der Ranno, der Hathor u.a.
16288Als
16289Ort ihrer Verehrung kann nur Jlithyia (El-Kab) genannt
16290werden.
16291pag. 129. z. 11. ζώντας ἀνθρώπους κατεπίμπρασαν)] Darstel-
16292lungen von Menschenopfern finden sich nirgend auf den Denk-
16293mälern. Man sieht wohl oft Könige in kolossaler Gröfse, die ein
16294Bündel kleiner Gestalten an den Haaren halten und in Gegenwart
16295eines Gottes erschlagen.
16296Dies sind aber keine Gefangnen, die
16297dem Gotte geopfert werden; sie sind nicht gebunden, und halten
16298oft Schwerdter in den Händen, zum Beweise, dafs hier Feinde
16299gemeint sind, die der König bekämpft. „The men put to death
16300in the ceremonies represented in the thombs of the kings ap-
16301pear to be either Neophytes, who were required to pass un-
16302der the knife of the priest, previous to initiation and a new
16303life; or those condemned to a particular fate hereafter.“ Wilk.
16304V, p. 342.
16305Dennoch sind die Erwähnungen von Menschen-
16306opfern so bestimmt, dafs man deren Vorkommen in den älte-
16307sten Zeiten kaum bezweifeln kann, ja Sextus Empirieus (Pyrrh.
16308III, 221. p. 173. Bekk.) spricht in einer Weise davon, dals
16309man glauben könnte, sie seien zu seiner Zeit (um das Jahr 200
16310|
16311nach Chr.) noch in Gebrauch gewesen.
16312τῷ Κρόνῳ ϑύουσιν
16313ἄνθρωπον, ὃ τοῖς πλείστοις ἀσεβὲς εἶναι γομίζεται.
16314Seleukus
16315schrieb ein eignes Werk περὶ τῆς παρ᾽ «Αἰγυπτίοις ἀνϑρω-
p. 295
16316cap. 73. pag. 129. 130.
16317273
16318ποϑυσίας (Athen. IV, p. 172 d). Diodor (I, 88) weils von
16319Menschenopfern auf dem Grabe des Osiris (vgl. die folgende
16320Anm.).
16321Zwar verwirft Herodot (11, 45) gänzlich den Gedan-
16322ken, als hätten die Aegypter, welche nur einige Thiere, wie
16323Schweine (oder Schafe) *), Kühe, Kälber und Gänse zu opfern
16324pflegten, jemals Menschen geopfert.
16325Dies beweist, dals man
16326zu seiner Zeit von solchen Opfern weit entfernt war; aber
16327Manetho’s Zeugnils steht nicht blofs an unserer Stelle, sondern
16328noch an einer andern bei Porphyrius (de abst. II, 55; aus ihm
16329bei Eusebius pr. ev. IV, 16. I, p. 164. Hein. und Euseb. de
16330laud. Const. XII, p. 473. Hein.), wonach der König Amosis
16331die Menschenopfer der Hera in Heliopolis aufhob.
16332Champol-
16333lion (Panth. Pl. 28) ist der Ansicht, Plutarch habe die Opfer
16334in Jlithyia mit denen in Heliopolis verwechselt.
16335Wenn in-
16336dessen beide, Plutarch und Porphyrius, dieselbe Stelle des Ma-
16337netho meinen, was Marsham (Can. Chron. p. 317) und Jab-
16338lonski (Panth. IH, 3, 7) bezweifeln, so möchte man die Ver-
16339wechselung eher dem Porphyrius zuschreiben.
16340Nach ihm wur-
16341den die Opfer der Hera gebracht, die als Juno-Lucina mit
16342der Jlithyia in Verbindung steht **), während in Heliopolis
16343nichts von der Verehrung der Hera bekannt ist.
16344pag. 129.
16345z. 12.
16346Τυφωνίους καλοῦντες]
16347Diese typhoni-
16348schen Menschen, mit denen die Priester nicht gern umgingen
16349(cap. 33 a), waren rothhärig (cap. 30 a), wie auch Diodor
16350bezeugt (I, 88) καὶ τῶν ἀνϑρώπων δὲ τοὺς ὁμοχρωμάτους
16351τῷ TAB τὸ παλαιὸν ὑπὸ τῶν βασβέων φασὶ ϑύεσϑαι πρὸς
16352τῷ τάφῳ τοῦ Ὀσίριδος" τῶν μὲν οὖν “Ἵἰγυπτίων ὀλίγους τινὰς
16353εὑρίσκεσθαι πυρρούς, τῶν δὲ ξένων τοὺς πλείους.
16354pag. 130. z. 11.
16355αὐτὸς ὁ Amıs....]
16356Das Unzusammen-
16357'hängende dieser Stelle wird zwar gehoben, wenn man hinter
16358Apis ergänzt καὶ ὁ ϑμοῦις, welches nach Hieronymus (in Jesaiam
16359XII, 46. T. II. col. 340. ed. Paris.) im ägyptischen einen
16360Bock bedeutet; indessen läfst sich diese Bedeutung bis jetzt
16361*) Statt υἱῶν liest Valckenaer olwr.
16362**) vgl. Dion. Hal.
16363ant. rom, IV, T. II, p. 676 Reiske.
16364... τῆς
16365Εἰλειϑυίας ἣν Ῥωμαῖοι καλοῦσιν Ἥραν φωσφόρον.
1636618
p. 296
16367274
16368cap. 70. pag. 132.
16369im koptischen nicht nachweisen.
16370Nach Herodot (II, 46) und
16371andern alten Schriftstellern
16372hiefs sowohl der Gott Pan als
16373auch der Bock im ägyptischen Mendes, doch weder das
16374eine noch das andre wird durch die einheimischen Monumente
16375bestätigt.
16376Dem Klange nach erinnert der ägyptische Mandu
16377an den Mendes; aber Mandu ist eine Sonnengottheit. Er wird
16378niemals als phallischer Gott dargestellt, kann also dem Mendes-
16379Pan der Griechen nicht entsprechen.
16380Es ist dies einer von
16381den Fällen, worüber Wilkinson (V, p. 33) sagt: vain indeed
16382would be the task of endeavouring to reconcile the opinions
16383of Greek writers with the real characters of the Egyptian Dei-
16384ties, and it is frequently preferable to reject them than to be
16385influenced by their doubtful authority.
16386pag. 132. z. 7. ἄγλωσσος] Es war eine im Alterthum sehr
16387verbreitete Meinung, dafs das Krokodill keine Zunge habe.
16388Sie ist allerdings vorhanden, kurz und fleischig, aber bis zur
16389Spitze an den Unterkiefer angewachsen. Daher sagt Plinius
16390(VII, 37) mit Recht: unum hoe animal terrestre linguae
16391usu caret.
16392Da eine solche Zunge nicht im Stande ist, die
16393Nasenlöcher von innen zu schliefsen, so hat die Natur dem
16394Krokodille
16395die willkührlich
16396sich schliefsenden Nasenklappen
16397gegeben.
16398Das Auge hat drei Augenlieder und einen senkrecht
16399gespaltenen Augenstern.
16400Das Ohr kann sieh ebenfalls durch
16401zwei häutige Membrane
16402schlielsen (Kaup Thierreich II, 2,
16403p- 31).
16404Nach Herodot (II, 68) ist das Krokodill im Wasser
16405"blind, nach Aristoteles (hist. anim. II, 10. p. 503 a 11. Bekk.)
16406nur schlechtsehend; da es aber hauptsächlich von Fischen lebt,
16407so ist nicht anzunehmen, dafs es im Wasser schlechter sehe
16408als diese.
16409Die Eier, welche wenige Tage vor dem Ausschlü-
16410pfen der Jungen in den heilsen Sand gelegt werden, finden
16411sich am hohen Ufer an solchen Stellen, die das steigende Nil-
16412wasser nicht erreicht, wie Plutarch weiter unten richtig an-
16413giebt. Ueber das schnelle oder langsame Wachsen der Jungen
16414so wie über die Lebensdauer des Thieres fehlt es an Beob-
16415achtungen.
16416Cailliaud
16417(Voy. ἃ Meroe II, p. 228) fand am
16418Bahr-el-Azrak 12 Krokodilleneier, die nur 3 Zoll Länge und
p. 297
164193
16420cap. 75 — 18. pag. 134 — 138.
16421275
164227 Zoll Umfang hatten.
16423Er erhielt die jungen Krokodille 6 Mo-
16424nate lang am Leben, aber in der Regenzeit starben sie alle vor
16425Kälte, ohne dafs ein merkliches Wachsthum eingetreten war.
16426Die mystische Verbindung der Zahl 60 mit dem Krokodill
16427wird unter andern erwähnt von Jamblichus (de myst. V, 8).
16428Jn der ägyptischen Mythologie ist das Krokodill dem Gotte
16429Sevek geheiligt.
16430pag. 134.
16431z. 3.
16432τῶν ποδῶν διαβάσει]
16433Das gleichseitige
16434Dreieck aus den Fülsen und dem Schnabel des Jbis gebildet,
16435dessen Plutarch an einer andern Stelle fast mit denselben Wor-
16436ten gedenkt (quaest. conv. IV, 5, 2. p. 670 6). ist eben so
16437schwer herauszubringen, als die herzförmige Gestalt, welche
16438nach Horapollo (I, 36) und Aelian (de n. an. X, 29) etwas
16439diesem Vogel eigenthümliches sein soll.
16440Biot (Recherches sur
16441pl. points. p. 285 und PI.I, fig. 8) hat diese herzförmige Ge-
16442stalt durch eine besondere Zeichnung erläutert, die aber nicht
16443blofs auf den Jbis, sondern auf alle gröfseren, von hinten ge-
16444sehenen Wasservögel palst.
16445pag. 136. 2.8.
16446καὶ 7905 — κατὰ τὸ ἦϑος]
16447So wie oben
16448(cap. 75 a) καὶ δίκης aus κατὰ δίκην entstanden war, so hier
16449κατὰ τὸ ἦϑος aus καὶ 790g, oder es ist statt κατὰ τὸ 790g
16450ein Verbum zu setzen, etwa καταϑαυμάζειν, wie Squire vor-
16451schlägt.
16452pag. 136. z. 11. τέχνην — ϑεοῦ]! Woher der Vers stamme,
16453läfst sich nicht angeben.
16454pag. 138. 2. 4—7.
16455στολαὶ Ἴσιδος ---- Ὀσίριδος]
16456Die Be-
16457merkung Plutarch’s über die Kleidung der Jsis und des Osiris
16458wird durch die Monumente bestätigt.
16459Osiris als Richter der
16460Unterwelt erscheint auf den gemalten Basreliefs immer weils
16461bekleidet (vgl. cap. 51 b), an Gesicht ist er manchmal schwarz,
16462μελάγχρους (cap. 33 Ὁ). gewöhnlich aber grün.
16463Wilk. IV,
16464p- 340. Jsis hat eine buntfarbige Tracht. Auch ihre Basreliefs
16465wurden bekleidet.
16466Champollion und Lenormant fanden auf
16467Philae die Löcher für die Nägel, womit man den Schmuck
16468anheftete.
16469Letronne Jnser. gr. I, p. 305.
16470pag. 138. z. 9. 10.
16471ἅπαξ ταύτην ἀναλαβόντες]
16472Plutarch
1647318 *
p. 298
16474276
16475cap. 79. 80. pag. 139 — 142.
16476bezeichnet nicht genauer das eine Mal, an welchem
16477die Ösi-
16478riskleider herausgenommen wurden; es ist aber wahrscheinlich,
16479dafs dies beim Begräbnifs der Priester geschah. Dies läfst sich
16480aus einer Stelle bei Suidas (v. Ho«ioxog) schliefsen, wo auch
16481der Lichtglanz der Osiriskleider nicht unerwähnt bleibt.
16482ἀπο-
16483ϑανόντι δὲ ἐπειδὴ τὰ νομιζόμενα τοῖς ἱερεῦσιν ὁ Aonkymıaöns
16484ἀποδιδόναι παρεσκευάζετο, τά τε ἄλλα καὶ τὰς Ὀσίριδος ἐπὶ
16485τῷ σώματι περιβολάς, αὐτίκα φωτὶ κατελάμπετο πανταχῆ τῶν
16486σινδόνων ἀπόρρητα διαγράμματα, καὶ περὶ αὐτὸν καϑεωρᾶτο
16487φαντασμάτων εἴδη ϑεοπρεπῆ x. τ. ἢ.
16488pag. 139. z. 13.
16489ἀγνοούμενον ὅπως ἀληϑές ἐστι]
16490Die Ge-
16491heimlehre der Priester, dafs Osiris ein Gott der Unterwelt, der
16492hellenische Hades sei, wird hier gleichsam als das Misverständ-
16493nifs einer höheren und richtigeren Ansicht dargestellt; um so
16494auffallender ist es, dafs wie oben (pag. 170) bemerkt, Osiris
16495‚auf den Denkmälern fast nur als Herrscher des Amenthes vor-
16496'kömmt.
16497cap. 19 a steigt er aus dem Hades zum Horus
16498herauf.
16499Plutarch scheint einen Unterschied zu machen zwi-
16500schen dem Orte unter der Erde, ὅπου τὰ σώματα κρύπτεται,
16501und dem Schattenreiche des Osiris.
16502pag. 141. z. 14. 15. ἐπιϑυμιώσι ῥητίνη»}ἢ Die Räucherung
16503geschah, indem man das Räucherwerk auf ein glühendes Koh-
16504lenbecken warf.
16505Der von Lord Claud Hamilton in den the-
16506banischen Gräbern gefundene Weihrauch ist von Dr. Ure un-
16507tersucht, und für Mastix erkannt worden.
16508Wilk. V,.p. 339, 340.
16509Der Ausdruck ῥητίνη ist eben so allgemein als unser „Harz“.
16510Dioscorides führt die ῥητίνη von mehreren Bäumen an; in den
16511Hippiatrika ist die önzivy nach den verschiedenen Ländern be-
16512nannt; doch kann Plutarch auch ein bestimmtes wohlriechen-
16513des Harz im Sinne haben, das zu seiner Zeit für Räucherungen
16514besonders im Gebrauch war.
16515pag. 142. z. 12. Ζκρωνα] Akron von Agrigent, eine Haupt-
16516stütze der empirischen Medizin, blühte um Ol. 87 (432
16517— 429
16518v. Chr.).
16519vgl. Fabr. Bibl. gr. VI, 3, 9. T. XII, p. 32.
16520pag. 142. z. 14. ᾿Ιριστοτέλης] Wyttenbach vermuthet, dafs
16521diese Notiz über die Wohlgerüche der Salben und Blumen
p. 299
16522cap. 80. 81. pag. 143.
16523277
16524einer verlornen Schrift des Aristoteles angehöre; in entiernter
16525Verbindung damit stehn die Stellen: Aristot. Probl. XII, 12
16526(II, p. 907. Bekk.) und de part. anim. Il, 7 (I, p. 652. Bekk.).
16527p. 143. z. 4. τὴν σμύρναν --- βὰλ]
16528Die Myrrhe heilst im
16529koptischen Schal, es ist daher keinem Zweifel unterworfen,
16530dafs Plutarch, insofern er selbst das Wort richtig vorfand, hier
16531σὰλ oder σχὰλ hat schreiben wollen.
16532Jabl. Op. I, p. 49. Bal
16533heifst im koptischen das Auge.
16534Die Uebersetzung INoN0EwS
16535ἐκσκορπισμὸς palst so wenig zu irgend einem bekannten ägyp-
16536tischen Stamme, hat auch so wenig Bezug auf die Pflanze,
16537dafs man wohl mit Ehrenberg (de Myrrhae et Opocalpasi
16538plantis pag. 1) annehmen kann,
16539es sei dies ein Ausruf der
16540unwilligen ägyptischen Hermeneuten, womit sie einen allzu
16541emsigen hellenischen Forscher abgewiesen „Abfertigung der
16542Albernheit“.
16543Wer die Neigung der Orientalen
16544kennt, auf
16545keine Frage eine Antwort schuldig zu bleiben, und die eigne
16546Unwissenheit durch den ersten besten Einfall zu verdecken,
16547wer zugleich Zeuge der albernen Fragewautlı mancher euro-
16548päischen Reisenden gewesen ist, der wird die obige Erklä-
16549rung sehr wahrscheinlich finden.
16550Die ächte Myrrhe wurde von Ehrenberg bei El-gizan
16551in Arabien entdeckt, und von Nees von Esenbeck beschrieben
16552als Balsamodendron Myrrha.
16553Wegen einer Verschiedenheit
16554in der Struktur der Saamen fand sich jedoch Ehrenberg be-
16555wogen, ein neues genus ZU bilden, und die Pflanze zu Ehren
16556seines in Abyssinien gestorbenen Reisegefährten Smyrnodendron
16557Hemprichü zu benennen.
16558Unter den Medicamenten einer kleinen altägyptischen Apo-
16559theke der Sammlung Passalacqua in Berlin befindet sich nach
16560den Untersuchungen von Verneuil in Paris auch die Myrrhe.
16561Passalacqua Catalogue. p. 287.
16562pag. 143.
16563z. 8.
16564τὸ δὲ κῦφι]
16565Muthmafslich ist diese Be-
16566schreibung des Kyphi dem Manetho entnommen, von dem eine
16567besondere Schrift über die Bereitung der Kyphiarten angeführt
16568wird.
16569Suid. v. Μαναίϑως. Man benutzte das Kyphi als Heil-
16570mittel und als Räucherung.
16571Seine Zusammensetzung wird im
p. 300
16572278
16573cap. 81. pag. 143.
16574Laufe der Zeiten immer vielartiger.
16575Dioscorides, im ersten
16576Jahrhundert nach Chr., giebt ein Kyphi von 10 Substanzen,
16577Nicolaus Myrepsus Alex. im 13ten Jahrh. nach Chr.
16578giebt
16579eins von ὅθ.
16580Wir lassen diese Kyphiarten hier nach der Reihe folgen.
16581Kyphi von 10 Substanzen.
16582Dioscor. M. M. I, 24. p. 38.
1658339. Spr.
16584>
1658516
16586:
16587Plutareh.
16588Ξ
16589-
1659016
16591Damokrates u. Rufus bei Geb,
16592de antid. Il, p. 441. Bas. (XIV,
16593p- 117. Kühn.)
16594.
16595-
1659616
16597-
16598Aetius Amid. XIH, 99. p. 277.
16599ed. Montanus.
16600Venetiis 1534.
16601folio.
16602-
1660328
16604-
16605σεληνιακόν. Paulus Aegin. VII,
1660622. p. 300. ed. Basil. 1538. fol.
16607-
166080828
16609-
16610Aetius Amid. XI, 117. p. 284.
16611-
16612-
1661328
16614-
16615Nicolaus Myr. Alex. I, 299.
16616Ρ. 92. ed. Fuchs.
16617Basil. 1549.
16618folio.
16619-
16620-
16621836
16622:
16623ἡλιακόν. Paulus Aegin. ἃ. ἃ. Ὁ.
16624-
16625-
1662686
16627-
16628Aetius Amid. XII, 116. p. 283.
16629-
16630-
16631ὅθ
16632Nicolaus Myr. I, 298. p. 92.
16633Für die neuere Ei sind alle Kyphi - Recepte
16634sehr unbestimmt, indem die darin genannten Stoffe sich nicht
16635immer mit hinlänglicher Gewilsheit in unseren Pharmakopöen
16636nachweisen lassen.
16637Der Versuch, ein modernes Kyphi her-
16638zustellen, schien keinen viel bessern Erfolg zu versprechen,
16639als die Bereitung der schwarzen Suppe
16640der Lakedämonier,
16641welche Salmasius für die Königin Christine unternahm.
16642Be-
16643sonders hat der Umstand, dafs das Kyphi zugleich als Heil-
16644mittel und als Räucherung dienen soll, etwas mit neuer Phar-
16645macie sehr unverträgliches.
16646Dennoch hat Herr Apotheker L. Voigt in Berlin auf meine
16647Bitte die Güte gehabt, drei verschiedene Arten von Kyphi nach
16648Dioscorides Plutarch und Galen zu mischen.
p. 301
16649“cap. 81. pag. 143.
16650279
16651I. Das Kyphi bei Plutarch besteht aus:
16652μέλι,
16653οἶνος,
16654σταφίδες,
16655κύπερος,
16656ῥητίνη,
16657σμύρνα,
16658ἀσπάλαϑος,
16659σέσξλι,
16660σχῖνος,
16661ἄσφαλτος, ϑρύον,
16662λάπαϑον,
16663ἀρχευϑίδες δύο,
16664καρδάμωμον,
16665κάλαμος.
16666Dies wurde hergestellt durch
16667Rosinen 38; Wein 3ij, Rad. Galangae, Ligni Rhod., Rad. La-
16668pathi acuti, Baec. Juniperi, Rad. Calami, Sem. Dauei (Suce.),
16669Olibani, Myrrhae, Mastieis, Asphalti, Cardamomi majoris et
16670minoris, Rad. Caricis arenar., aa 3ij, Mellis depurati 31).
16671II.
16672Das Kyphi bei Galen besteht aus:
16673σταφίς, τερμινϑίνη κεκαυμένη, σμύρνα, κιψνάμωμον, σχοῖ-
16674vos, κρόχος, βδελλίου ὄνυχες, ἀσπάλαϑος, γαρδόσταχυς,
16675κασία, κύπειρος, ἀρκευϑίδες δύο, κάλαμος, μέλι, οἶνος.
16676Dies wurde hergestellt durch:
16677|
16678Rosinen 3ß, Wein 3ij, Rad. Valerianae, Myrrhae, Croci, Bdellü,
16679Ligni Rhodii, Cassiae, Rad. Galangae, Bacc. Juniperi, Rad. Ca-
16680lami, Terebinth. venet., Mastieis, Cinnamomi acuti, aa 31]. Mel-
16681lis depurati 31].
16682|
16683II.
16684Das Kyphi bei Dioscorides besteht aus:
16685κυπείρου ἡμίξεστον, ἀρκευϑίδος ἀδρᾶς τὸ αὐτό" σταφίδων
16686λιπαρῶν ἐχγεγιγαρτισμένων μνᾶς ιβ΄" ῥητίνης ἀποκεκαϑαρ-
16687μένης μνᾶς € καλάμου ἀρωματικοῦ, ἀσπαλάϑου, σχοίνου,
16688ἑχάστου μνᾶν &* σμύρνης < ιβ΄" οἴνου παλαιοῦ ξέστας 9"
16689μέλιτος μνᾶς β΄.
16690Dies wurde hergestellt durch:
16691Rosinen 3ij, Wein Ziv, Rad. Galangae, Bacc. Juniperi, aa 3ij,
16692Rad. Calami aromatiei, Asphalti, Masticis, aa 3j, Myrrhae ZB,
16693Resinae Burgund. 3iij, Mellis 3ij.
16694Die Versuche mit diesen drei Arten führten zu dem Re-
16695sultate, dafs das Kyphi in kleiner Quantität dem Weine bei-
16696gemischt, diesem
16697einen
16698sehr adstringenten Geschmack mit-
16699theilt, der nur von denen als Wohlgeschmack betrachtet wer-
16700den dürfte, die sich mit der Herbheit des vino resinato im
16701heutigen Griechenland befreundet haben.
16702Die Mischung MI.
16703zeigte sich als die beste.
p. 302
16704280
16705cap. 81. pag. 143.
16706Auf ein heilses Blech gestrichen entwickelten alle drei Ar-
16707ten von Kyphi einen scharfen aromatischen, keineswegs wi-
16708derlichen Geruch.
16709Auch hier trug No. Ill. den Preis davon.
16710Von den heiligen Schriften (regt ϑυμάτων.
16711Clem. Al. str.
16712VI, 4. p. 758. Pott.), welche nach Plutarch den Salbenberei-
16713tern während der Mischung des Kyphi vorgelesen wurden, ist
16714eine entfernte Andeutung aufbehalten bei Nicolaus Myr. Am
16715Schlusse seines Receptes heilst es: arida contere una cum li-
16716quidis, et haec conficiendo die, ἄ. ὃ: vi. 00. @.
16717(sie).
16718Nach Birch (I, p. 6. u. 25) soll das Kyphi hieroglyphisch
16719unter den Opfergaben vorkommen, da aber die Schreibung
16720nicht mitgetheilt ist, so bleibt die Angabe näherer Prüfung
16721vorbehalten.
16722Ueber das Kyphi als Maafs ih Schmidt Papyrusurkunden
16723|
16724p- 257 fi.
16725pag. 143. z. 8.
16726μνῶν]
16727Das fast dem ganzen Alterthume
16728gemeinsame Wort μνᾶ, mina, findet sich als Flüssigkeitsmaafs
16729für Wein und Honig, so wie für Weihrauch in hieroglyphi-
16730᾿
16731ΕΞ
16732schen Inschriften des 16ten Jahrhunderts vor Chr. wm ἢ oder
16733us | x
16734'
16735|
16736wm N 5 mna geschrieben.
16737Lepsius Chron. I, p. 223.
16738ei
16739α
16740e
16741ee2
16742e
16743Ν
16744τA
p. 303
16745ll 0000 2
16746Index zum Texte.
16747......--.
16748000200000
16749ἄβατος pag. 99. 4. 5.
16750Apßöngtıns 14, 9.
16751ἀβελτηρία 125, 14.
16752Ἄβυδος 34, 10.
16753ἄβυσσος 60, 14.
16754ἀγάλματα ταυρόμορφα 60, 9.
16755ἀγαλμάτιον μηνοειδές 69, 11.
16756ἀγγεῖον 24, 2. 29, 8.
16757ἀγκάλαι ἡλίου 92, 11.
16758ἄγκυρα 116, 13.
16759ἄγλωσσος κροκόδειλος 132, 7.
16760ἁγνεῖαν aoıwvoı 8, 14.
16761ἀδέσποτος ἀρχή 79, 10.
16762“Auöns 30, 13. 47,11. 48,1. 50,5.
1676352,5. 81,12. 84,2. 12. 139, 12.
16764ἀδικία περὶ τὸν γάμον 66, 15.
16765ἀϑανασία 2, 11.
16766Asa 125, 8.
16767ἑβδομάς 15, 14.
16768ἡ καὶ Ioı; 14, 2.3. 109, 13. κο-
16769ουφαγενὴς καὶ τριτογένειω 135, 6.
16770ἐν Σαι 55, 15. ᾿4“1ϑηνᾶς ἄγαλμα
16771134, 12. ᾿1ϑηνᾶν “αχάρης ἐξέ-
16772δυσε 124, 14.
16773Asa 142, 12.
16774“4(ϑηναῖοι 121,9. “ϑηναίων anoı-
16775κίω 64, 10.
16776.
16777Adnvais 26, 7.
16778Asnynoı 121, 3.
16779A9vo 23, 1.
1678068, 5.
16781Ayo, Ioıs 101, 7.
16782« ἰγυπτία γλῶττα 16, 6.
16783121, 8.
16784Atyinvio 10, 4. ......
16785Alyvaros 15, 2. 2...
16786αιδιότης 16, 7.
16787αἰδοῖον τοῦ Οσίριδος 30,7. 91,10.
16788τριπλάσιον 62, 8.
16789Τυφῶνος 98, 4.
16790Αἰδοῦς υἱός, Aıuöns 50, 5.
16791AiYıonla 67, 12. 13.
16792Αἰϑιοπίας
16793βασίλισσα 22, 2.
16794αἴλουρος 112, 5. 9.
16795alsına Ta τοιαῦτω
16796παρείη 28,
16797124413.
16798αἰσχρολογέίω 43, 10.
16799Aloyikog 33, 9.
16800τὸ αἴτιον 101, 11.
16801αἴώνιος ζωή 2, 7. 8.
16802αἰδοῖα του
16803ἀκίνητα κινεῖν 37, 15.
16804Axroov 142, 12.
16805ἀκυβέρνητος 79, 13.
1680680, 1.
16807ἀλεκτρυών λευκὸς, κροκίας 108, 5.
16808ArzSavdosın 46, 11.
1680947, 9.
16810Ζλέξανδρος 39, 10.
1681140, 12.
16812«““λέξαρχος 64, 11.
16813ἀληϑινὸς τάφος 90, ὅ.
16814als, Τυφῶνος ἀφρός 55, 9.
16815ἁλες
168167. 4
1681788. ἃ;
16818auavoov σπέρμα 106, 1.
16819ἀμβροσίαν πνεῖν 26, 3.
16820AusvIns, ὑποχϑόνιος τόπος ὅ0, 8.
16821ἄμματα 144, 10.
16822Auuov, ᾿Αμοῦν 14, 7. 15. 71, 15.
p. 304
16823282
16824ἄμπελος ἐξ αἵματος pag. 9, z. 8.
16825ἀμπεχόνη phoyosöns 91, 11.
16826Augırotin 135, 2.
16827ai ἀναβάσεις τοῦ Νείλου 79, 4.
16828αναδραμιεῖν ἔρνος 25. 6, 7.
16829ἀναϑυμίασις 64, 5. 144, 6.
16830ἀναχλάω 34, 2.
16831ἀνάληψις ἱερῶν 2, 12.
16832ἀναλώματα 145, 4.
16833AvaSoyogas 86, 7.
16834ἀνατολὴ ἡλίου 17, 12.
16835ἀναφαίνειν τὸ πεδίον {1 2.
16836ἀναχαιτίζειν μέχρν σελήνης 99, 1.
16837ἀναχώρησις τῆς ὄψεως 34, 1.
16838ἄναψις ἡλίου 18, 1.
16839ἀνέδην μυϑολογούμενα 42, 3.
16840ἄνθρωποι νησιῶται 10, 12.
16841Τὺυ-
16842φώνιον 129, 12.
16843τὸ ἀνϑρωπόμορφον τοῦ αἰλούρου
16844118, 2. Ὀσίριδος ἀγαλμα 91,9.
16845ἄνϑρωπος εἰς γόνυ χαϑεικὼώς δ9,0.
16846᾿Ἄνουβις 25, 1...
1684711.,Χ.4} 11:
16848Ἕρ-
16849μάνουβις 108, 2. Κρόνος 11,12.
16850δρίζων κύκλος 71, 8.
1685167, 2.
16852᾿Αντίγονος ὃ γέρων 40, 8.
16853σχότιος
16854ἀντίγραφα μυϑολογίας 38, 9.
16855"Αντιχλείδης 69, 4.
16856ἀντιλάμπειν 99, 7.
16857ἀντίφραξις 73, 9.
16858ἀντιφράττειν 13, 14.
16859ἀνυπόϑετος ἀρχή 3%, 10.
16860ἀπαγορεύειν 30, 6.
16861᾿“πελλῆς ὃ ζωγράφος 40, 11.
16862Ans 8,-2.7. 18, 38 3,429,
168631. 2.13..50,4. 53, 14.:58, 49.
1686460,5. 75,9. 101,4. 130, 7. 11.
16865ἀπογύμνωσις τὴς γῆς 69 3.
16866ἀπέδρασις τοῦ λόγου 5.7...
16867ἀποικία ᾿4“ϑηναίων 64, 10.
16868ἀποκαλύπτειν πέπλον 14, 5.
16869ἀποχεφαλισμὸς τῆς Ισιδος 32, 14.
16870ἀπολαύειν τοῖς παροῦσι 29, 4.
16871Index
16872᾿Απόλλων 42,4.
16873125, 1.9. "Aoov-
16874ηρις 20, 4. τὸ ἕν 135, 7. μο-
16875γάς 15, 13. 14.
16876ἵῆρος πρεσ-
16877βύτερος 21, 4.
16878᾿Ζ“πόλλωνος γέ-
16879ψεσις 97, 7.
16880ἱερόν 6l, 8.
16881᾿Απόλλωνος πόλις 90, ὃ.
16882"Aronıs 63, 11.
16883ἀποστερεῖν, κόπτειν 23, 12. 13.
16884ἀποτίϑεσϑαι τὰς τρίχας d, 13.14.
168850.51.
16886ἀπουσία, σπέρματος πρόεσις ὅ9, 4.
16887ἀποφράδες ἡμέραι 43, 8.
16888ἀπροσαύδητος 23, 14.
16889ἀπροσπέλαστος 39, ὅ.
16890Avaßes 13, 3.
16891οὗ ἀράχναι 33, 9.
16892Aoyeioı 42, 12.
16893Aoy» 37, 11.
16894Aosınavıos 81,6. 82,8. 83, 4.7.
16895Ἄρης 52, 5.
1689685, 1.
16897᾿Αρισταγόρας T, 15.
16898᾿“ριστοτέλης 86, 7. 106, 5. 139, 2.
16899142,)14:
16900’Aoistov 64, 10.
16901ἀρχευϑὶς μείζων καὶ ἐλάττων 143,
1690242.
16903ἀρκευϑὸος 142, 11.
16904ἄρχτος 36, 8.
1690560, 12.
16906ἅρμασιν περιπλεῖν ὅ8, 11.
16907Aguorla 8ῦ, 1.
16908"Φρούηρις 20, 4. 21, 3. ἐξ Ἡλίου
1690920, 10.
16910Aonorgauns
16911114,
1691214.
16913nAvrounvos 32, 10. 11.
16914119, 8.
16915"Aocagpns 64, 13.
16916ἀρσενόϑηλυς σελήνη 70, ὅ.
16917᾿“ρτεμιξς 125, 9.
16918δυας 15, 14.
1691986, 517
16920200,712.
16921"Aoygnayos ὃ Εὐβοεύς 46, 5.
16922ἀρχηγός 59, 12.
1692361, 10.
16924ἀρχιδικαστῆς 16, 9.
16925ἄρτιος 32, ὃ.
16926ἀσϑενὲς σπέρμα 106, 1.
16927ἀσπάλαϑος 143, 10.
p. 305
16928zum Texte.
16929ἀσπίς pag. 131, z.6.
16930132, 2.
16931᾿σσύριον 39, 4.
16932"Asragın 26, 6.
16933ἀστήρ 37, 11.
16934ἀστραπή 139, 1.
16935ἀστρολογία 12, 3.
16936ἄστρον 36, 6.
1693765, 9.
16938ἄσφαλτος 143, 11.
16939"Aco 22, 2.
16940erwähnt 67, 11.
16941ἀτελὲς ἀγαθὸν 14, 12.
16942ἀττελάβων ὠά 131, 2.
16943αὐλείου ϑύρα 10, 5.
16944τὸ ἀυλον 139, 0.
16945αὔξησις τοῦ Νείλου 133, 1.
16946140, 6.
16947αὐτάγγελος 10, 8.
16948αὐτοκίνητος φορά 109, 14.
16949αὐχμοὶ ἐν ἀέρν 98, 12.
16950ἀφανίζειν τὸν ἱερὸν λόγον ὃ, 7.
16951ἀφανισμοὶ σελήνης 88, 8.
16952ἀφηνιασμοὶ Τυφῶνος 88, 9.
16953ἀφιξις Ἴσιδος ἐκ Φοινίκης 90, 2.
16954ἀφροδισίων ἀποχαΐ 3, 10.
16955“Ἀφροδίτη 52, 4. 84, 12. 125, 7.
16956ϑέρος 121, 11. ΜΝέφϑυς 20, 9.
16957᾿“φροδίτης ἄγαλμα 134, 13.
16958ἀφρὸς Τυφῶνος 55, 9.
16959᾿χαιᾶς μέγοιροι 121, 5.
16960ἁψὶς τοῦ σείστρου 111,15. 112,4.
16961ἄψοφος χέλευϑος 192, 8.
16962βακτηρία Ἡλίου 99, 1.
16963βακχεία 60, 6.
16964βάλ, auvova 143, 4.
16965βαρβαρίζουσα ἢ ποιητική 108, 11.
16966Paoıs παπυρίνη 29, 12.
16967βασίλειον τῆς Ἴσιδος 52, ὅ.
16968βασιλεύς, βασιλεῖς 9, 2. 19, 8......
16969βασιλίς 25, 14. 26, 2. Αὐἰϑιόπων
1697067, 11.
16971βασίλισσα 26, 12.
16972"Acw 22, 2.
16973αἱ βαφαί 138, 4.
16974Βεβών 89, 1.2.
16975110, 2.
16976βίβλοι “Ἑρμοῦ 108, 12.
16977βίος ἄπορος καὶ ϑηριώδης 21, 6. 7.
16978289
16979βόες πυρροί 52, 11.
16980ὅἤάπις, Ὄσι-
16981οις 49, 1.
16982Βοιωτοί 121, 5. 9.
16983Βόχχορις 13, 2.
16984βόστρυχον χρυσοῖ 125, 1.
16985βούκρανον κράνος 32, 6.
16986βοῦς 93, 4.
16987130, 14.
16988διάχρυσος
1698968, 10.
16990Movevıs 58, 3. ὀργῶσα
16991ΡῈ"
16992Βούσιρις 35, 10.
16993Βουσιρῖταν 51, 9.
16994Bovros 29, 7.
1699566, 4.
16996115, 11.
16997βοέφος ὅθ, 1.
16998veoyılov 17, 12,
16999Βύβλιοι 27, 5.
17000Βυβλος 25, 11. 12.
17001Βύβλου χώρα 25, 4.
17002γάλα 12, ὅ.
17003γαλῆ 131, 6. 9.
17004γαλιάγκων 57, 6.
17005ai γαμεταί 134, 14.
17006γαμήλιον διάγραμμω 100, 4.
17007γαργαλισμὸς 145, 7.
17008γενέϑλια Ὥρου 93, 12.
17009γενέϑλιον βαχτηρίας Ἡλίου 99, 1.
17010ὀφϑαλμῶν "Noov 92, 12.
17011γέρων 56, 1.
17012᾿ΔΑντίγονος 40, 8.
17013γῆ ἐπίπεδος καὶ ὁμαλή 89, 9. χκαρ-
17014πιμος 69, 9. ὑδατώδης καὶ διά-
17015Pooxos 66, 5. Ἶσις 54, 10. 102,
170163. Ἴσιδος σῶμα 69, 14.
17017yıyavtıza 41, 12.
17018γλίσχρως αἀλληγορεῖν 48, 3.
17019γλυκὺ ἡ αλήϑεια 119, 6.
17020γλυφὴ σφραγῖδος 16, 11.
1702159, 6.
17022γλῶσσα
17023τύχη;
17024120, 1.
17025γλῶττα Alyvarla 16, 6.
17026γλῶσσα
17027δαίμων
17028γλῶτται 108, 11.
17029δίκης ἐπέχκουροι
1703085, 9.
17031γόμφοι 22, 11.
17032τὸ γόνιμον καὶ σωτήριον 106, 6.
17033γράμματα «Αἰγύπτια 101, 2. ἱερά
170349,3. 143,14. ieooyAvgıza 15,9.
p. 306
17035284
17036δαίμονες μεγάλου pag. 41, 2. 2.
17037δαιμόνιος 42, 11.
1703843,2
17039δάκρυον Κρόνου 56, 10.
17040δάκτυλος 26, 9.
17041119, 12.
17042Aauargıos 121, 9.
17043Δείνων 53, 14.
17044δεισιδαιμονία 4, 13. 11,06. 18, 14.
17045118, 6. 8.
17046126, 1.
17047127, 11.
17048δεχκατέσσαρα 75, 9. μέρη 74, 9.
17049Δελφοί 60, 1.
1705061, 5.
17051δένδρον ἥμερον 6l, 14.
17052δεσμοὺ ἀπείρονες 62, 12.
17053Δημήτηρ 42,1.
17054δ... 7.373, «Δ
17055115. 19...
17056110. 418 ΜΙ
17057δημιουργήματα χάλκεια καὶ λίϑινα
17058190... 42:
17059δημιουργὸς ἀγαϑὼν καὶ φαύλων
1706081, 2.
17061πρηστήρων καὶ κεραυ-
17062νῶν 98, 13. ἀποίου ὕλης 18, 15.
17063Δημόκριτος 78, 14.
17064δῆοις αἱματόεσσα 85, 13.
17065διάβασις τῶν ποδῶν 194, 3.
17066διάγραμμα γαμήλιον 100, 4.
17067διαδοχαὶ τῶν βασιλέων 67, 2.
17068διαϑέσεις τῶν ναῶν 94, 4.
17069διαιρεῖν τὸν ἐπόγδοον λόγον 14,1.
17070δίαιτα ἀπλουτος 13, 1.
170713,1%
17072διάλεκτος πίνουσι πρέπουσα
1707328,
17074Eee
17075διαμελισμὸς 17, 4. τοῦ "NNoov 32,
1707615.
17077διαμνημονεύεσϑαι 31:2
17078σώφρων
17079διαπονεῖν ἐπὶ τὴν μάχην 90, 14.
17080113,112;
17081διασπᾶν τὸν ἱερὸν λόγον 3, 1.
17082διαπορεῖν 9], 4.
17083διασπάσαι τὸν πολέμιον 91, 7.
17084διασπασμοὶ Οσίριδος 61], 2. 74, 9.
17085διαστήματα ἄνισα 74, 1.
17086διαφυλάττειν Ta νενομισμένοα. 18,
1708711)
17088διάχρυσος βοῦς 68, 10.
17089δίδαγμα εὐσεβείας 49, 11.
17090Index
17091Δικαιοσύνη, Ἴσις 4, 9.
17092καὶ ἀνέντευκτος 16, 10.
17093ἄδωρος
17094δικαστῶν εἰκόνες ἄχειρες 16, 9.
17095δίκη νοϑείας
1709632, 6. {.
17097135, 9.
17098Δίκτυς ὃ τῆς Icıdog τρόφιμος
1709911,
1710044.
17101erwähnt 28, 4.
17102Awovucıos 125, 1.
17103Διόνυσος 46, 1.
1710448, 12.
1710552, 5.
1710665, 5. 113, 14. “Ads 47, 41,
17107Bovyerns 60, 12. Ἔπαφος 65, 3.
17108πάσης ὑγρᾶς φύσεως κύριος 61,9.
17109οἶνος 116, 6.
17110᾽Ὄσιρις 24.412.
1711159, 7. 11. 63, 12. 14.
17112Zuoo-
17113πις 48, 3. 4.
17114γονιμον πνεῦμα
17115τριαῖς
17116καὺ τρόφιμον 71, 14. Ὕης 59,0.
17117Διὸς καὶ Ἴσιδος υἷος 64, 11.
17118Διονύσου λείψανα 0], 5. φυγαί
1711942:
17120Διόνυσος καὶ Σωτέλης 47, 2.
17121διφοβδι ki, A:
17122διχότομος σελήνη 15, 8.
17123ἡ δόξα ἤνϑησεν 40, 2.
17124δράκων 47, 6. 125, 8:
17125134,12.
17126dganeraı ἀγώγιμον 40, 6.
17127δρόμοι
17128ὑπαίϑριοι
17129καὶ
17130καϑαροί
1713134, 3.
17132δυάς 86, 4.
1713315, 14.
17134δυνάμεις ἀντίπαλοι 80, 8.
17135ἀρω-
17136135, 9.
17137Aorvemıs
17138ματικαί 144, 5. ὑπουργοί 118,2.
17139δύναμις Ἴσιδος 138, ὅ. Ὀσίριδος
1714070, 2.
17141Τυφῶνος D1, 3.
17142χος καὶ δυσκάϑεκτος
17143127, 8.
171442
17145At ο-
17146γόνιμος καὶ σωτήριος 109, 14.
17147μαντική 24, 4. ἡ ἐπὶ τῆς τοῦ
17148ἡλίου περιφορᾶς τεταγμένη 109,
171491. ἡ ἐπὶ τοῦ πνεύματος τεταγ-
17150μένη 109, 3.
17151105, 14.
17152δυσεξάλευπτος πίστις 79, 10.
17153δυσφημότατα τοῦ μύϑου 32, 12.
1715413.
17155φϑαρτική 98, 9.
p. 307
17156zum Texte.
17157285
17158δωδεκάγωνον pag. 52, z. 7.
17159ἑβδομάς, ᾿Αϑηνᾶ 15, 14.
17160ἑβδόμη 90, 1.
17161ἑβδόμη ἐπὶ δέκα 23, 1.
1716273, 6.
17163ἑβδομήκοντα καὶ δύο avöges 21, 15.
1716422, 1.
17165|
17166|
17167ἑβδομηκοστόν 19, 7.
17168ἐγκατακλιϑείς 22, 7.
17169ἱερουργίοις
1717068, 13.
17171ἐγκατεστοιχειοῦτο
1717211,22.
17173ἐγκέφαλος ψυχρὸς καὶ παγετώδης
17174143, 3.
17175ἐγώ εἶμι πὰν 14, 3.
17176εἶδος und στέρησις 86, 8.
17177εἴδωλον ἀνθρώπου τεϑνηκότος 29,
171781,
17179τῆς Οσίριδος νεώς 31, 12.
17180τῆς Οσίριδος ψυχῆς 80, 1.
17181εἴκασμα τῆς τοῦ λόγου γενέσεως
17182131, 11.
17183εἴχόνες auavoal 131, 7.
1718416, 8.
17185εἰκὼν ἐμφαινομένη 88, 9.
17186ἔμψυ-
17187χος 75, 10.
17188εὔμορφος 49, 13.
1718950, 1. τοῦ νοητοῦ κόσμου 96,
1719018.
17191οὐσίας 96, 1.
17192Εἰλειϑυίας πόλις 129, 11.
17193εἴλη 145, 11.
17194Ἑκαταῖος 9, 3. ὃ Aßdnoluns 14, 9.
17195Ἕκατη 77, 11.
17196125, 11.
17197ἑκκαιπεντηκονταγώνιον 52, 8.
17198ἀχειρὲς
17199ἐκχραγεῖν 20, 18.
17200ἐχκκυμανϑεῖσα λάρναξ 25, 4.
17201τὰ ἐχλειπτικα 76, 18.
17202ἔκλευψις τῆς σελήνης 99, 6.
17203ἐκμαγεῖον τῶν νοητῶν 104, 8,
17204ἐκμειλίσσεσϑαν 129, 2.
17205ἐχσχορπισμὸς τῆς ληρήσεως 143, 5.
17206ἕχτον καὶ πεντηκοστὸν μέτρον 52,4.
17207ἐλαία 85, 9.
17208ἔλαιον ὕλη μύρου 103, 13.
17209᾿Ελεφαντίνη 75, ὅ.
17210τὼ ἕλη τὼ περὶ Βοῦτον 66, 4,
17211ἕλκειν τὸ πιϑανόν 115, 5.
17212“Ἕλλανικος 59, 7.
17213ἑλληνικὸν ἡ Ἴσις καὶ ὁ Τυφών 3, ὅ.
17214“Ἑλλήνων οἱ σοφώτατον 14, 17.
17215ἕλος, δεισιδαιμονία 118, 7.
17216ἐμβάλλειν λόγον 29, 6.
17217᾿Εμπεδοχλῆς 44, 6.
1721885, 10,
17219ἔμιφασις und διώφασις 13, 18, ἔμ-
17220φασις τοῦ ἡλίου 33, 12. λόγου
17221τινός 94, 2.
17222ἐμφύλιος πόλεμος 125, 2.
17223ἔμψυχος κίνησις 106, 9.
17224τὸ ἕν, “πόλλων 139, 7.
17225ἐναποθϑνήσκειν 7, 16.
17226119, 4.
17227ἐνάτη πρώτου μηνός 10, 4.
17228ἐνάτη ἐπὶ δέκα 69, 5.
17229ἔνυδρον μῦς 82, 4.
17230ἕξ ϑεοί 82, 9.
17231ἐξανϑρωπίζειν τὰ Hein 58, 7.
17232ἐξελίσσειν τὸν κύχλον 74, 5.
17233ἐξηγητὴς Τιμόϑεος 47, 4.
17234ἑξχαίδεκα, τετράγωνον 19, 10.
17235ἑορτάζειν τῷ φαλλῷ 30, 11. 12.
17236ἑορταί 43, 9.
17237ἑορτὴ ἐπαχϑής 121, 6.
17238ἐπαγόμεναι ἡμέραι 19, 9.
17239Ἔπαφος 69, 3.
17240ἐπεισάγειν ἐπὶ κῶμον 29, 6.
17241ἐπιδρασσόμενος τῶν κρομμύων 1],
1724212.
17243ἙἝἙπίκουρος 78, 14:
17244ἐπιλυγίζεσθαι 86, 8.
17245ἐπιμέλεια τῶν ἐρωτικῶν 113, 13.
17246ἐπίπεδοι ἀριϑμοί 73, 12.
17247ἐπίσημα ζωόμορφα 126, 13.
17248ἐπισκχυϑρωπαζειν 105, 2.
17249ἐπιτηδεύματα πρὸς ὑγείαν 14], 5.
17250Ἐπιφί 92, 12.
17251ἐπιφλέγειν 67, 15.
17252ἐπόγδοος λόγος 74, 1,
17253ἑπτακαίδεκα 73, 13,
17254ἑπτάκις 93, 5.
17255ἐρείκη 25, 5. 6.
1725627,3,
p. 308
17257286
17258ἔρεισμα τῆς στέγης pag. 25, z. 10.
17259ἔρις, δυὰς καὶ τόλμα 135, 9.
17260Eouatos 69, 1.
172612a. Hl;
17262Eouarovßıs 108, 2.
17263Eouns 4, 5. 19, 5. 20, 11. 32,9.
1726412, 15.
1726588..5...119..δ.
17266σῶς
17267λιάγκων 37, 6. λογιώτατος τῶν
17268ϑεῶν 17, 7. 10. ὁ λόγος 91, 3.
17269“Eouov βίβλοι 108, 12.
17270re
17271Eouodorog 40, 8.
17272“Eouov πόλις 4, 8. Eguovmolıs
1727389, 9.
17274ἔρνος κάλλιστον 25, 6.
17275ἔρος; Ὄσιρις 102, 3.
17276ἐρωτικῶν ἐπιμέλενα 113, 18:
17277Ἔρωτος γένεσις 102, 8.
17278ἐσθὴς ἡ ieoa ὃ, 2.
17279ἔσοπτρον 136, 10.
17280“Ἑστία 52, 7.
17281ἐσχάρα 16, 7.
17282ἑτερομήκης 19, 11.
17283ἐτησίαι 67, 12.
1728468, 6.
17285Εὐβοεύς 46, 5.
17286Εὔδοξος 9, 10.
1728715, 1. 3.
1728835, 9.
1728952,8. 94,:443°110,43..13,.18.
17290εὐεργέτης Ocıgıs 20, 1.
17291εὐθεῖα 92, 13.
17292εὐλάβεια 14, 16.
17293Εὐήμερος 39.21.
1729438, 8.
17295Εὐριπίδης 125, 10.
17296Acolo 79, 5.
17297Troad. 132, 8.
17298εὐφροσύνη καὶ χαρμοσύνη D0, 3.
17299ὃ “Μεσσήνιος
17300εὐωδία ϑαυμαστὴη 26, 1.
17301ἐχεμυϑία καὶ σιωπή 119, 12.
17302ἐχῖνον χερσαῖοι 82, 3.
17303ἕωλον ὑπόλειμμω 10, 13.
17304Ζεῖς 63, 9...
1730564, 14;
17306᾿“μοῦν 14, 7.
17307yavov δύναμις 52, 7. ὁ Καπε-
17308τώλιος 125, 2. ὀλύμπιος 84, 11.
17309πνεῦμα 64, 1. ὕπατος 90, 14.
17310110, 13.
17311ἢ τοῦ δωδεκα--
17312Διὸς ἄγαλμα μὴ ἔχον ara 134,
17313᾿ Θαλῆς 15, 1.
17314Index
1731510. Διὸς ἡγεμονία 2, 6.
17316ἱερὸν
1731719, 13,
17318ζήτησις ᾿Οσίριδος 93, 6.
17319ζόφος 82, 8.
17320ζῶα Tuumuera 36, 9.
17321125, 6.
17322ζωγράφος ᾿“΄πελλῆς 40, 12.
17323Ζωρόαστρις ὃ μάγος 81], 4.
17324ἡδυπαϑειὼ 12, 12.
17325Ἠλείων γυναῖκες 60, 10.
17326ἡλιακὸς κόσμος, Τυφῶών 72, 4.
17327Ἥλιος 19, 4.
1732820, 10.
1732958, 11.
1733076, 6. 91, 12...151:.5....0...
17331ἐκ λωτοῦ 17, 11. Ὄσιρις 94, 6.
17332Ἡλίου ἀδελφός, Aronıs 63, 11.
17333ϑυσία
173345l, 15.
17335παῖς 40, 9.
17336σφαῖρα 92, 2.
17337Hliov πόλις 8, 11.
1733858, 2.
17339Ἡλιουπολίτης 15, 5.
17340Ἦλις 134, 13.
17341ἡλιτόμηνος Aonorgaıns 32, 11.
17342ἡμέραν κυνάδες 130, 1.
17343Ἥρα 52, 7.
1734454, 8.
17345Ἡρακλείδης ὃ Ποντικὸς 46, 6.
17346Ἥρακλευτος 79, 5. 85, ὁ. 197,10.
17347ὃ φυσικὸς 47, 10.
17348Ἡρακλῆς 46, 1. 48, 9. 10. 1145.
1734972.40.
17350Ἡσίοδος 6, 13.
1735143, 15.
17352101, 14.
17353Ἥφαιστος, φλόξ 116, 7.
17354"Hoal-
17355στου γένεσις 94, 8.
17356θάλασσα 22, 14.
1735724, 3.
1735828, 5.
1735945, 4.
1736068, 2.209, 28: «τ...
17361ϑαάλατέα
1736241, 1.2.
1736356,7.
1736410.
1736566, 9. 73,2.
1736678, 11.7135,41;
17367Yalarrıoı ἰχϑὺς 9, 12.
1736858, 14.
17369ϑειότητος ὄρεξις 2, 12.
17370ϑεμερῶπις ἁρμονία 85, 12.
17371Θεόδωρος 118, 12.
17372Θεοὶ γενέϑλιοι δά, 8.
17373ϑεολόγοι οἱ πάλαι Al, 4.
17374ϑεοποιία 115, 10.
17375Θεόπομπος 83, 11.
17376121, 10.
p. 309
17377zum Texte.
17378ϑεραπαινέδες pag. 25, z.14. 26, 2.
1737998005, Apoodiın 121, 11.
17380ϑεσμοφόριο 121, 4.
17381Θεσσαλοί 131, 3.
17382Θῆβαι 12, 14.
1738316, 8.
17384ϑηβαίοις ἐοικότα 54, 7.
17385Θηβαῖς 36, 10.
17386ϑῆκαι ᾿Οσίριδος 61, 4.
17387Θούηρις 31, 11.
17388τὰ ϑρέμματα 0, 13.
1738919, 13.
17390ϑρῆνος ἐπὶ τοῦ Κρόνου 54, 13.
17391ϑούον 62, 8, ὅ,
17392143, 11.
17393ϑυιάδες 61, 8.
17394ϑυιάδων ἀρχηγός
1739560, 1.
17396ϑυμὸν ἐσχάρας 10, 7.
17397ϑύρα αὐλείου 10, 5.
17398ϑύρσον 60, 7. 15.
17399ϑυρώματα τῶν ἱερῶν 69, 11.
17400ißıs 130, 10.
17401133, 10.
17402134, 2.
17403ἱδρυμένα ἐπὶ τῶν ἱερῶν 16, 2.
17404ἱερὰ καὶ ὁσιὼ 107, 12.
17405icon: 56, 2.
1740689, 10. 12.
1740791,1.
17408126, 7.
17409130, 11.
17410ἱεραφόρον 4, 11.
174119 4..-.159,..’
17412ἱερογλυφικὰ γράμματα 15, 9.
17413οἱ ἱερεῖς ὅ, 13.
17414“εροσόλυμος 54, 1.
17415ἱεροστολοι 4, 11.
17416ἱερουργίαι 7, 2. 11, 7. 125, 14.
17417141, 6.
17418ἴεσϑαν μετ᾽ ἐπιστήμης 106, 8.
17419᾿Ιϑακήσιοι 10, 12.
17420Ἴλιος 43, 4.
17421ἐλὺς νέω 71, 4.
17422ἱμάτιον μέλαν βύσσινον 68, 10.
17423Ἴνδοί 48, 12.
17424τὰ Ιουδαϊχα 54, 2.
17425Ιουδαῖος 54, 2.
17426ἵππος 31, 4. 5. 6.
17427ἵππος ποτάμιος ὅθ, 2. 7.
1742889, 8.
1742910: 11. Ὁ ἃ.
17430287
17431᾿Ισαιακός 48, 10.
17432ἴσακις 144, 2.
17433Ἰσεῖον 4, 2.
17434ἰσημερία ἐαρινή 115, 3,
17435φϑινο-
17436πορινή 92, 3.
17437σία, ὁσία 107, 2.
174385
17439᾿Ισιακαὶ στολαί 138, 11.
17440σιακοί 5, 5. 7.8.
17441"Ta, ὅ. τι, ,) “ϑηνὰα 14, 2.
17442109, 12.
17443γὴ 54, 10.
17444102, 3.
17445ἐξ Ἕρμου 20, 11.
17446Ἡρακλέους
17447ϑυγάτηρ 48, 9. Μούϑ, άϑυρι,
17448Μεϑύερ 101, 6. Μουσῶν προ--
17449τέρα 4, 9.
17450μυριώνυμος 95, 6.
17451Περσέφασσα
1745240, ὅ.
17453ϑέως ϑυγάτηρ 4, 5. 69,5.
17454σε-
17455λήνη 94, 9. Τηϑύς 59, 2. ὑπο-
17456δοχή 100, 9.
17457Ἴσιδος ἀγάλματα κερασφόρα 94,
1745810.
17459ἀποκεφαλισμὸς
1746032,
1746114.
17462ἄστρον 36,
174637.
17464βασίλειον 32,
174655.6.
17466εἰκών, Bovs 68, 11. πρόσ-
17467ὠπον 112, 6.
17468στολαὶ 138, 4.
17469ἴσος ἰσάκις ἀρυϑμὸς 144, 2.
1747014905 55, 13.14.
1747156, 2. 6. OnTos
1747210, 5.
17473ἰχνεύμων 131, 1.
17474IIo 0 un
17475καϑαρμὸς μέγας 129, 10.
17476χάϑεξις ἢ κώλυσις, Βεβών 89, 3.
17477χαϑήρασϑαν στόμα 99, 4.
17478καϑιερεύσεις τῶν τιμωμένων ζώων
17479130, 2.
17480χάϑοδος τὴ: Κόρης 121, 6.
17481κάλαμος 143, 13.
17482καλλύνειν 49, 2.
17483κάλως 116, 12.
17484Καμβύσης 78, ὃ.
17485χάνϑαρος 16, 11.
17486131,27. 44.
17487Κάνωβος κυβερνήτης 37, 10.
17488πό--
17489λις 46, 6.
17490Καπετώλιος Ζεύς 125, 2.
17491χαπηλικῶς διανέμευν 80, 6.
17492»agdaumuov 143, 13.
p. 310
17493288
17494καρδία pag. 16, z. 7.
1749558, 7.9.
17496120, 3.
17497Κάστωρ 35, 5.
17498καταχρημνίζειν 51, 7.
17499κατάλογος τῶν βασιλέων 18, 5. 6.
17500zarauvev 16, 9. 10.
17501καταναλῶσαν τὸν πολέμιον Sl, 7.
17502καταπίνευν τὸν ὀφϑαλμὸν Yan
17503καταπολεμεῖν 32, 9.
17504zarantvoros 22, 14. 15.
17505κατασιέφειν τὸ σῆμα 39, 8,
17506κατεπίμπρασαν
17507ζῶντας
17508αἀνϑρώ-
17509πους 129, 11.
17510κάτοπτρον 144, 11.
17511κέλευϑος ἄψοφος 132, 8.
17512κένωμα ἰατρικόν 133, 12.
17513κερασφόρα ἀγάλματα 94, 10.
17514κεραυνῶν δημιουργός 98, 13.
17515Ἱέρβερος 47, 6.
17516κιβώτιον 29, 2.
1751769, 7.
17518κυνήματωα Τυφῶνος 90, 9.
17519ziorn 4, 14.
1752069, 6.
17521κυττὸς, χενόσιρις 64, 7. 8.
17522καίων 26,11: 27.2:
17523λές! ὦ Bo.
17524Κλεανϑης 110, 8.
17525κληδόσν οττεύεσϑαι 24, 5.
1752659, 12.
17527κλίμα νότιον 62, 4.
17528Κνήφ 80, 12.
17529κογχύλια 70, 10.
17530κολασμὸς τοῦ δαίμονος 129, 9.
17531κολοσσὸς τοῦ Πλούτωνος 40, 9. 14.
17532Κολοφώνιος 123, 13.
17533κόλπος 25, 10.
17534κομψότης ἱστορικὴ ἢ φυσική 11, 9.
17535κόπτειν, ἀποστερεῖν 23,1% 18.
17536Κοπτῖταν ὃ], 7.
17537Konto 29, 11.
1753898, 3.
17539κόραν ἐν ὄμμασιν 112, 15.
17540κόραξ 125, 9.
17541Kcon 71, 15.
17542Κόρης καάϑοδος 121, 6.
17543»oovödoi 131, 2.
17544Jndex
17545κόσμος ἡλιοακός, Tupav 72, 4. πε--
17546θίγειος καὶ μετὰ σελήνην 80, 10.
17547σεληνιακός, Ocıgıs 72, 5.
17548κρᾶμα 145, 8.
17549»oavog βούκρανον 82, 6.
17550χρέω μήλειω καὶ ὕεια 7, 11.
17551χρημνός, ἀϑεότης 118, 8,
17552Κρήτη 134, 10.
17553κρόχαν 116, 13.
17554χροχίας ἀλεχτρυών 108, 5.
17555κροκόδειλος 8, 4. 29, 14.
1755689, 8.
1755790, 4. 7.
1755891, 7.
17559αγλωσσὸς
17560182,7:
17561κρόμμυον 11, 10. 12. 13.
17562Koovos 19, ὃ.
1756372070241254,
175647. 13.
17565121. I Vo,
1756612..
17567χειμὼν 151.
17568Κρόνου δάχρυον 56, 10, ἀϑεσμοι
17569πράξεις 41, 13.
17570»govuare τῆς λύρας 144, 13.
17571χρύψεις ἡλίου 88, 8.
17572κυβερνήτης 55, 11. 116, 13. Κά-
17573γωβος 37, 10.
17574κύβος πρῶτος, Lloosıdwv 16, 1.
17575κύχλος ὁρίζων 17, 7.
17576κυνάδες ἡμέραι 130, 1.
17577κυνοκέφαλος 130, 11.
17578Κυνοπολῖται 128, 7.
17579»vrraoırrog 142, 11.
17580κύπερος 143, 9.
17581Kvoos 39, 9.
17582κῦφι 94, 2.
17583143, 8.
17584145. 8. 12.
17585κύων 17, 7. 24, 11. ΤΣ
17586a
175879. 14.
17588782.22
1758993531925,
175909. 11. 126,7.
17591133, 10. Avov-
17592βις 77, 8. Ἴσιδος ἄστρον 36, 6.
1759397, 13.
17594109, 6. Zw9ıs 36, 6.
17595κωκυτὸς 49, 7.
17596λαμβάνων
17597καὶ διδούς,
17598“Ζμένϑης
1759950, 10.
17600λάπαϑον 143, 11.
17601λάρναξ 22, 4. 8.
1760224,1.
1760325,3.
1760427, 14.
17605μηνοειδὴς 74, 6.
p. 311
17606zum Texte.
17607λασανοφόρος pag. 40, τ. 10.
17608λατρεῖαι ἄϑρυπτοι καὶ στερραί 3,
1760942.
17610“Δαχάρης͵ 124, 14.
17611λάχναν 6, 10.
17612λειμώνων anonvoat 142, 15.
17613λεέψανω Διονύσου 61, 5.
17614λεπιδωτός 30, 8. 9.
17615λέων 31, 4. 5.
1761665, 10. 13.
17617λήϑης πύλαι 49, 6.
17618Anuvioı 131, 2.
17619ληραίνειν 47, 12.
17620Anto 66, 4.
17621λέϑος σιδηρῖτις 110, 4.
17622«“Μικνίτης 61, 9.
17623λιμὸς καὶ λοιμὸς 89, 7.
17624τὸ λίνον ἀνθοῦν 6, 4.
17625λινοστολίαι ὃ, 8.
17626λογογράφου 33, 9.
17627λόγος, Avovßis 108,
176282.
17629ες
17630χοαϑ' ἑαυτὸν 97, 1. διαρμοσά-
17631ἐμφανὴς
17632καὶ πρόχειρος 10, 9. 10.
17633ἐπόγ-
17634δοος 74, 1. Ἕρμης 97, 8. ϑεῖος
17635132, 7.
17636περὶ ϑεῶν 119,
1763710.
17638iegog ὃ, 1.
17639ἱερὸς καὶ περιττός
1764010, 8.
17641xowos 113, 15.
17642x00-
17643μῶν 117, 13.
17644118, 1.
17645κρατῶν
17646καὶ κατευϑύνων 80, 2. 3.
17647>
17648\
17649AUVTog
17650μένος τὸ πᾶν 98, 7.
17651uv-
17652σταγωγός 118, 10.
17653οἰκεῖος 95, 3.
17654Ὅσδιρις 88, 1.
17655107, 10.
17656λαιός 140, 12.
17657τοῦ λόγου τὰ
17658ἐπιόντα 87, 6. λόγον ἔχειν 75, ὃ.
17659TTO-
17660λόγοι ἐν οὐρανῷ Hal
17661ἄστροις
17662105, 6.
17663λοιμοί 98, 14.
17664λοιμὸς μέγας 142, 13.
17665λουμὸς καὶ
17666λιμός 83, 7.
17667λοχεῖον ἡμέραν 115, 2.
17668“υκοπολῖται δὶ, 9.
17669128, 5.
17670λύκος 81, 14.
17671128, 6.
17672Avxovoyos 15, 2.
17673λύρα 79, 4.
17674144, 13.
17675289
17676Avcınnos ὃ πλάστης 40, 11.
17677λύσοα καὶ μανία 45, 6.
17678λωτός 17, 11.
17679115, 9.
17680ὃ μάγος, οἱ μάγοι 81, 4. 83, 11.
1768184, 1.
17682οἱ μαϑηματικοί 33, 12.
17683μαίνεσθαι καὶ ληραίνειν 47, 12.
17684Μακεδόνες 39, 9.
17685Μαλκανδρος 26, 6.
17686Mavs4os 89, 2. 110, 5.
17687129, 12.
17688ὃ Σεβεννίτης 14, 8.
1768947,5.
17690Mav£oos 28, 7. 10.113.
17691Mavıza ἔργα 39, 7.
17692Mavıs 39, 7.
17693Maoöns 39, 9.
17694μαστὸς 26, 9.
17695μάχαιρα, ᾿Ὥχος 18, 5.
17696μεγαλαυχία 39, 12.
17697Μεϑύερ, Ἴσις 101, 7.
17698Meinıs ὃ βασιλεύς 12, 15.
1769913, 6.
17700μελάγγειος 58, 6.
17701μελάγχρους 37,8:
1770294,10;
17703μελανοστόλος 94, 11.
17704μέλι 119, 5.
17705143, 9.
17706μελίκρατον καὶ πτισάνη 117, 1.
17707μελιλώτινος στέφανος 24, 8. 9.
17708μελίλωτον 66, 14.
17709Μέμφις 49, 6.
1771075, 8.
17711115, 12.
17712ὅρμος ἀγαϑὼν 35, 1. 3.
17713Μεμιμιφίτης 15, 4.
17714Μένανδρος 123, 3.
17715Mevöns 75, ἡ.
17716180, 12.
17717μέρη κυριώτατα καὶ καϑαρώτατα
17718104, 12.
17719παϑητικὼ καὶ μετα-
17720βολικα 98, 11.
17721μεσίτης 81, 10.
17722Meooon 119, 13.
17723Μεσσήνιος, Εὐήμερος 38, 8.
17724μεταβολαὶ τῶν παϑῶὼν 103, 6. τοῦ
17725περιέχοντος 114, 6.
17726περὶ τὴν
17727σελήνην 113, 8.
17728τῶν στοιχείων
17729112, 9.
17730ὡρῶν 116, ὅ.
17731μεταβολὴ καὶ νεωτερισμός 127, 7.
1773219
p. 312
17733290
17734τὼ μέταλλα Pag. 70: z. 9.
17735μηϑίδη 35, 8.
17736μήλεια καὶ ὕειω κρέα 7, 11.
17737μηνοειδῆς GR:
17738Ἷά...7.γχ8,
17739Mi$ons 81, 9.
17740Mtv, “Roos 101, 5.
17741μῖξις Ὄσιριδος πρὸς Νέφϑυν 66,
17742BR.
17743uva, μῖγμα ἑκκαίδεκα μνῶν συντι--
17744ϑεμένων 143, 8,
17745ἹΜνασέας 65, 3.
17746Movevıs 58, 3.
17747μοῖρα ἀγαϑοῦ 114,
177481:
17749„arov 9, 10.
17750τοῦ κακοῦ δαέ--
17751uovog 129, 2.
17752vexowv 157, 6.
17753μόλιβδος ϑερμός 22, 12.
17754μονάς 135, 8. ““πόλλων 15, 13.14.
17755μόριον 78, 12.
17756γεννητικὸν 62, 5,
17757Mo%49, Ἴσις 101, 6.
17758Movoa 4, 8.
17759μυϑεύματα ἀραιά 33, 8.
17760μυρεψοί 143, 15.
17761μυριώνυμος Ἴσις 95, 6.
17762103, 13.
17763μῦς ἔνυδρον 82, 4.
17764ἐκ τοῦ
17765μύρον 27, 4.
17766142, 15.
17767νάματα κρηναῖω καὶ λιμναῖοα 19, 4.
17768ναῶν διαϑέσεις 34, 4.
17769veßgides 60, 6.
17770γεῖκος οὐλόμενον 85, 12.
17771Neilos 8,3.5. 54,11. 55,4. 113, 14.
17772115, 8. 11. Ὄσιρις 54, 10. 57,2.
17773"Οσίριδος ἀπορροή 65, 14.
17774ἹΝειλῶον ὕδωρ 8, 6. 7.
17775ἹΝεμανοῦς 26, 7.
17776γεογιλὸν βρέφος 17, 12.
17777Ννέφϑυς 20, 8.
1777824, 9. 77, 4.
17779112, 7. ἐκ τοῦ Κρόνου 20, 12.
17780τελευταίη 66, 9.
17781Τελευτή 105,
1778213.
17783νεωκορίω 3, 1.
17784νήματο 116, 13.
17785νησὶς πρὸς Dilaus 39, ὅ.
17786Νίκη, Νέφϑυς 20, 9.
17787Index
17788vontög κόσμος 96, 13.
17789Nouoı Πλάτωνος 86, 11.
17790γομὸς δενδρέων ΟἹ, 12.
17791νόσοι 0429000, 129, 5.
17792vovunvla 74, 11.
1779379, 14.
17794γοῦς καὶ ἄπειρον 86, 7.
17795νοῦς καὶ
17796λόγος 87, 18.
17797111, ὅ.
17798τοπὸς
17799εἰδῶν 104, 2.
17800γνὺξ τελεία 6], 1.
17801Ξενοκράτης 4], 3.
1780243, 8.
17803Ξενοφάνης ὃ Κολοφώνιος 123, 13.
17804Ξόις ΤΌ, τ.
17805ξύλον τέμνειν 14.8.
17806ογδόη φϑίένοντος 92, 19.
17807ὄγδοον ἔτος καὶ εἰκοστόν 29, 2.
17808᾿Οδυσσέως ἑταῖροι 10, 18,
17809οϑόνη 27, 4.
17810olaxss 80, 2.
17811οἶκος κόσμιος “Ὥρου 101, 9.
17812οἰκουρίω καὶ σιωπή 134, 14.
17813οἶνος 8, 11.
17814143, 9.
17815Διόνυσος
17816116,47.
17817Οἴνουφις Ἡλιουπολίτης 15, ὅ.
17818οἰνωμένοι 29, 3: 9Ἔ.
1781975, 5.
17820ὀκτωκαίδεκα, Eregoumans 73, 11.
17821ὅλμος 81, 12.
17822᾿Ολύμπιοι ϑεοί 43, 6.
17823oußgımos, "Osıgıs 65, 4;
17824oußooı 67, 14.
17825Ὅμηρος 58, 13.
17826Il. Δ 43, 2---4,
17827E 42, 14; © 90, 18; N 2, 4.5.
1782842, 145 27 42, 147 285,75,
17829Y 42, 14, Od. 4 71,7.
17830ὀκτὼ καὶ εἴκοσιν 74, 3.
17831'ὁμόγλωσσοι ἄνϑρωποι 83, 10.
17832ὄμμα τοῦ “Ὥρον 92, 14.
17833ὁμόταφοι τοῦ σώματος ᾿Οσίριδος
1783434, 12.
17835or 7
17836"Ougıs, Ὄσιρις 79, 1 ΠΝ ὅ : γᾶ!
17837ouwuu ΒΙ
17838Ὃς Rn
17839ὕψος bl, 7.....
17840568; 2 a2 3,45:
1784189, 7. 8.
17842ὄνυχες 6, 10.
p. 313
17843zum Texte.
17844ὀνώδης τὴν χρόαν pag. 5], z. 8.
17845ὀξύρροποε πρὸς μεταβολὴν καὶ νεω-
17846τερισμόν 127, 8.
17847’O&vovyzgiru 9, 13.
17848128, 6.
17849ὀξύρυγχος 9, 14.
1785030, 9. 128, 7.
17851orados 25, 1.
17852|
17853ὀπώρα 61, 13.
17854ὄργανον φονικόν 18, 8.
17855δρίξζων κύκλος 11,8
17856ὅρμος ἀγαϑῶν, Μέμφις 85, 3.
17857ὄρνιϑες δ... 9;
17858ὃς, τὸ πολύ 16, 5.
17859ὁσία, Ισία 107, 2.
17860“Ocıo 61, 1. 7.
17861τὰ "Οσιρεῖα 34, 8.
17862᾿Οσιριακὼ ἱερά 60, 1.
17863Ὄσιρις 10, 9. ..... “Awöns, Πλού--
17864των 139, 12.
17865καὶ Anıs 49, 12.
17866Aocagns 61, 13. ἄρχη 100, 9.
17867ἀρχὴ ὑγροποιός 57, 4. βοῦς ἐξ
17868Ἰνδῶν 49, 1.
1786945, 13.
17870δαίμων μέγας 40, 15.
17871Διόνυσος 21, 12.
1787248, 3.
1787359,
17874AI,
1787512: 14.
1787665, 4. ἔρως 102, 3. εὑρημένος
1787769, 9.
17878ἥλιος 94, 6. ἐξ Ἡλίου
1787920,10. κόσμος veAnvıarog 72, 5.
17880κράτος ἐνεργοῦ» 74, 14.
17881με--
17882λάγχρους 37, 8. 57, 10.
17883Ne-
17884los 54, 9.
17885νοῦς καὶ λόγος 87,
1788613. 88,1. ὄμβουμος 65, 2. "Ou-
17887φις 75, 1.
17888Πλούτων 139, 12.
17889Σάραπις 48, 4. 65, 4. Σείριος
1789094, 6.
17891δαίμων ἀγαϑός
17892Ἔπαφος
17893στρατηγός 37, 9. Ὕσι-
17894015 59, 7. ᾿Ωχεανός 59,1. "Ool-
17895gıdos αἰδοῖον 63, 4. ἀπορροή
1789662,1. διασπασμοί 61, 2. 74,9.
17897ἔμβασις εἰς τὴν σελήνην 76, 1.
17898στολὴ 138, 7.
17899ταφαί 6l, 4.
17900τελευτὴ 19, 6.
17901φυτὸν 64, 9.
17902ψυχὴ aldıos 96, 4.
17903ὄσπρια 7, 10.
17904ὀστέον Τυφῶνος, Ὥρου 110, 5.
17905291
17906a
17907orrevsodaı 24,5.
17908οὐϑέν 21, 13.
17909οὐρανὸς ἀγήρως 16, 7.
179101;
17911οὐσία γῆς καὶ ὕδατος 69, 18.
17912σπέρματος 67, 5.
17913δ;
17914ὀφϑαλμὸς 16, 8. 90, 11. 92, 12.
1791599, 4,
17916ὄφις 31, 11.
17917599. 10.
17918131, ie:
17919=
17920ὀχήματα 58, 12.
17921ὄψον ἀπερίεργον 10, 10.
17922Πάγχων 38, 14.
17923Παγχῶον 39, 3.
17924παιδάριω 23, 14.
1792524, 4.
17926Παλαιστινὸς 28, 8.
17927παλιγγενεσία 61, 3.
17928126, 10.
17929παλίντονος ἁρμονίέη 19, 3.
17930παλλακὴ τοῦ Τυφῶνος Bl, 10.
17931παμπάλανος δόξα 19, 8,
17932Παμύλης 19, 12.
17933Παμυλίων ἑορτή 20, 8.
1793462, 6.
17935IIavss 23, 5. 6.
17936navırar vagayal 23, 8.
17937πανσέληνος 12, 7. 73, 8. 74, 10.
1793875.19.0765 44X:
17939BZ 16,
17940πάντα, πέντε 100, 14.
17941ἐν πανύγροις 20, 8.
17942παρακουσμάτιον 12, 11.
17943παραμύϑιον 45, 11.
17944παραπλέχκειν κόμην 29, 19.
17945παραφυλάσσειν 26, 12. 13.
17946παραφυλάττειν 11, 13.
17947παρεμπίπτειν 73, 14.
17948παρρησίαν διδόναν 38, 9.
17949πάρωχρος Τυφών 57, 8.
17950Παυνί 51, 13.
17951Παφλαγόνες 122, 3.
17952πειϑήνιοι χαλινοὶ 80, 2.
17953πελαργός 131, 3. 6.
17954πεμπάσασϑαν,
17955ἀριϑμήσασϑαν
1795610 Ὁ
17957Πενία 102, 8.
17958109, 1.
17959πεντακισχίλια ἔτη 81, 4.
17960πέντοζος 6, 15.
17961195:
p. 314
17962292
17963πέπλος τῆς ᾿4ϑηνας p. 14, 2.5.
17964περίγειος κόσμος 76, 11.
1796580, 11.
17966περικαίειν τὰ ϑνητά 26, 11.
17967τὸ
17968βρέφος περικαιόμενον 26, 13.
17969περικαλύπτειν 090” 21, 4.
17970περίμετρος 73, 12.
17971144, ὃ.
17972τὸ περισσὸν 80, 2.
17973περισσός καὶ τέλενος 100, 11.
17974neoloowua 6, 8.
17975περιστερά 125, 8.
1797643, 7.
17977Be
17978τὰ περιττά 19, 1.
17979περίττωμα B. 0.
17980a
17981λοῖον 11, 4.
17982περιττῶς 22, ὅ.
17983περίττωσις Ἵ
17984Πέρσαι 39, 9.
1798581, 9.
17986περσέα 120, 3.
17987Περσέφασσα, Ἴσις 46, 5.
17988Περσεφόνη, ἔαρ 121, 42,
17989Περσικοὶ βασιλεῖς 53,10.
17990Περσῶν βασιλεὺς Ὥχος 18, 1. 2.
17991πέττια. παίζειν 19, 6.
17992πεύκη 142, 12.
17993πηγὴν ὕδατος ἐμφράττειν 61, 15.
17994πηγαὶ καὶ φρέατα 70, 11.
17995Πηλούσιος 28, 8.
17996πήρωσις, ἔκλειψις τῆς σελήνης 99, 6.
17997πίϑος 80, ὅ.
17998Πίνδαρος 61, 11.
17999οὗ πλανῆταν 84, 8.
1800001. 146, 3.
18001πλάσματα διάκενω 99, 8.
18002πλάστης “πελλῆς 40, 11.
18003Morov 15,1:
18004..,41,,2.:...,86,.8.
1800595,5.
18006106, 4.
18007Πλάτωνος βιβλία 123, 2.
18008Gratyl.
1800950,5.
18010107,1.
18011de legg..39, 13.
1801243, 6.
1801386, 11.
18014Phaedo. 6, ἦς
18015Republ. 17,10.
18016100, 3. Symp.
180174458.
18018102,
18019139, 2. Tim.
1802099, 10.
18021πλειάς 121, 8.
18022πλημμελεῖν 44, 8.
18023πλημμυρεῖν 69, 11.
18024Index
18025πλοίους περιπλεῖν 58, 11.
18026πλόκαμος 23, 10.
18027πλουτοδόται 44, 2.
18028Πλούτων, Σάραπις 46, 4.
1802947, 10.
18030Πλούτωνος ἀγαλμα 47, ὅ.
18031κο-
18032λοσσός 46, 9. χρηστήριον 46, 6.
18033πνεῦμα, Ζεύς 64, 1, γόνιμον, Ζιο--
18034γυσος 71, 18.
18035δαιμόνιον 25, 10.
1803611.
18037δεκτικόν, "Auuo» 11, 15.
18038διὰ τῆς γῆς καὶ τῶν καρπῶν
18039διῆκον, Δημήτηρ καὶ Κόρη 72,1.
18040διὰ τῆς θαλάττης διῆκον, 11ο--
18041σειδῶν 72, 2.
18042διὰ τῶν καρπῶν
18043φερόμενον καὶ φονευόμενον,
18044Φερ-
18045σεφόνη 116, 7. μεμαρασμένον
18046142,1. πληκτυκόν, Ἡρακλῆς 71,
1804715.
18048τραχύτερον 27, 10.
18049πνεύματα ἄτοπα 98, 12.
18050ψυχρά
18051140, 1.
18052πολεμεῖν τῷ πολλῷ χρόνῳ 37, 15.
18053πόα, ὅμωμι 81, 11.
18054πολεμήσαντες τοῖς ϑεοῖς 9, 0.
18055πολίχνη 34, 9.
18056πολίωσις 57, 43.
18057πολλαπλασιάζειν 62, 9.
18058πολυόφϑαλμος "Ocıgıs 16, 5.
18059πολυσαρκίαν ποιεῖν 8, 6.
18060πολυτέλεια 12, 12,
18061πόμα 145, 8.
18062πομπαὶ καὶ ἑορταί 120, 8.
18063Ποντικὸς Ἣρακλείδης 40, 6.
18064-
18065πόπανα 51, 12.
1806690, 3.
18067Πόρος 102, 9, 14.
18068Ποσειδῶν 72, 2.
18069169,1.
1807013.
18071πραγματευόμενον περὶ τὼ οὐράνια
18072133, 9.
18073Πρίαμος 43, 2.
18074προαπολιπεῖν τὼ γινόμενοι 2, 9.
18075πρόβατον 6, 2.
18076128,5.
18077131,1.
18078πρόεσις τοῦ σπέρματος 59, :3.
18079Προμηϑεύς 4, 5.
1808069, 5.
18081πρῶτος κύβος
18082Ποσειδῶνος τρίαινα 134,
p. 315
18083zum Texte.
18084προπηλακίζειν pag. Biyz. 4
18085πρόπυλον τοῦ ἱεροῦ 95, 10.
18086προσδιαλέγεσϑαι 25, 13.
18087προσηνὴς ϑεὸς “Ἅιδης 50, 6.
18088πρόσκλητικὴ φωνὴ 14, 12.
18089προστάτης τοῦ περὶ ϑεῶν λόγου,
18090Aororoarns 119, 8.
18091πρόσωπον κόσμου 55, ὃ.
18092προτομαὴὶ ϑηρίων 127, 4.
18093πρῶτα τρία σώματα 63, 3.
18094Πτολεμαῖος 47, 7.
18095ὃ Σωτήρ 46, 8.
18096Πυανεψιών 121, 9.
18097Πυϑαγόρας 15, 1.5.
1809841, ὁ.
18099Πυϑαγόρειοι 73,9.
18100139,
181013. 144,
1810214.
18103Πυϑαγορικὰ παραγγέλματα 15, 10.
18104Πυϑαγορικοί 52, 2.
1810556, 9.
1810685,
1810748:
18108Πύϑων ΑἹ, 13.
18109πύλαι λήϑης καὶ κωκυτοῦ 49, 7.
18110πυλάοχος 60, 14.
18111πυρροὺ ἄνϑρωποι δὶ, 6.
18112πυρρός, Τυφών 51, 7.
1811351, 8.
18114πυρρόχρους 52, 10.
18115πυρρόχρως
181161, ὑ.
18117πωγωνοτροφίαν ὅ, 6.
18118πῶμα 22, 11.
18119“Ῥέα 19, 3.
1812052, 6.
1812197, 6.
18122ῥητίνη 93, 13.
18123141,15.
18124149,9.
18125145, 10.
18126ὀύγχος 134, 4.
18127Ῥωμαῖοι 128, 10.
18128σαίρει, χαρμόσυνα 50, 4.
18129σαίρειν 49, 2.
18130Σαις 14, 2.
1813155, 15.
18132Σαΐτης 15, 5.
18133σάλπιγγες 51, 9.
1813460, 13. 14.
18135Σάραπις 47,7.
1813650,2.
18137109, 4.9.
18138"Anıdos σορός 49, 5.
18139Ἔπαφος
1814065,4.
18141πᾶσι κοινός 48,0. Ὃσι-
18142gıs, Διόνυσος 48, 3. 4.
18143Πλού-
18144των 46, 4.
1814547, 10.
18146παρὰ τὸ
18147σαίρειν 49, 1.
18148Σάτυροι 23, 6.
18149Σαωσις 26, 7.
18150Σεβεννίτης 14, 8.
18151293
1815247, 5.
18153σείριος 65, 9.
1815483, 2.
18155ἪὌσιρις
1815694, 6.
18157σεισμοὶ ἐν γῇ 98, 11.
18158σεῖστρον 111, 8. 11. 14,
18159112, 4.
18160Σελήνη 19, 6. .....
18161σελήνη au-
18162φίκυρτος 134, 6. Ἶσις 94, 9.
18163'
18164-
18165,
18166μήτηρ τοῦ κόσμου 76, 4.
18167παν-
18168σέληνος 76, 14.
1816914.
181701»12, 9.
18171Σεμίραμις 39, 9.
18172σέσελι 149, 10.
18173Σέσωστρις 39, 5.
18174φϑίνουσα 11,
18175σεύεσϑαι καὶ σοῦσϑαι 49, 10.
18176Zn9, Τυφών 72,
18177110, 1.
18178σηκοῖς ἐοικότα 34,
1817912.
18180«88;.᾽50ὃἁ8.
18181ro
18182σιδηρῖτις λίϑος 110, 4.
18183σίδηρος, ὀστέον Τυφῶνος 110, 5.
18184Σιμωνίδης 98, 1.
18185Συνώπη 40, 8. 14.
18186σκαλεύειν πῦρ 15, 12.
18187σκάφος παπύρινον 29, 13.
18188σκέλη συμπεφυκότα 11], 1.
18189σκῆπτρον 10, 4.
1819090, 11.
18191σκιὼ τῆς γῆς 76, 16.
1819299, 7.
18193σκίασμα τῆς γῆς 78, 6.
18194σκληρότης καὶ κακία 18, 7.
18195σκορπίος 23, 1.
18196σχύβαλον 6, 8.
18197σκυϑρωπασμός 122, 6.
18198σκυϑρωπός 34, 4.
1819914."
18200120, 32.
18201σμάραγδος 137, 3.
1820243, 13.
1820381,
18204Zul, Τυφών 110, 2.
18205σμύρνα 94, εχ
18206142, 0.
182071435, 10.
18208145, 11.
18209βαλ 143, 4.
18210Σόγχις Σαΐτης 15, 4. ὅ.
18211Σόλων 15, 1. 4.
18212δορὸς 25, 9.
1821327, 6.9.
1821477, 1.
18215"Ἄπιδος 49, 5.
18216ξυλίνη 12, 9.
p. 316
18217294
18218σπαράγματα τοῦ Οσίριδος p. 105,
182192.3,
18220σπέρμα ἀσϑενὲς καὶ ἀμαυρὸν 106,
182211. τῆς γυναικὸς 104, 8. σπέρ-
18222ματος πρόεσις DI, 3.
18223σπέρματα
18224καταρρέοντο, 146, 6.
18225σπονδεῖον 117, 1.
18226σποραὶ καὶ ἀροτοι 114, 7.
18227σπό-
18228001 καὶ ἄροτον 116, 4.
18229σταγόνες 13], 8.
18230σταφίς 148, 9.
18231στέρησις 25, 12.
18232στήλη 12, 13.
18233ornlırevav 15, 7.
18234στιβὰς 13, 5.
18235στουχεῖα τέτταρα 112, 3.
18236στοιχεῖον 11, 4.
18237στολὴ πένθιμος 23, 10.
18238στολαὶ
18239Ἴσιδος καὶ ᾿Οσίριδος 138, 4. 7.
18240οἱ στολισταί 69, 6.
18241στολιστήρια χρυπτὰ καὶ
18242σκότιαω
1824394, 6.
18244Σετωϊοῦ AL, 173 28
182450..1ἢ
18246συγκαταστρέφεσϑαι 63, 13.
18247σύγκρασις 19, 7.
18248Συηνῖται 10, 1.
18249τὸ συμβολικὸν 15, 7.
18250σύμβολον 5,4.
18251118, 4.
18252συμπεριπολεῖν 12, 14.
18253Συμπόσιον
18254102,
182557.
1825622.5.
18257τὸ σύμφυλον 56, 11.
18258130, 13.
18259119, 12.
18260συμπόσιον
18261σύμφυτος 9, 8.
18262συνεκπεσεῖν 19, 11.
18263συνεπιφαίνεσθαι 10, 2.
18264συνοικειοῦν 17,10.
1826587,7.
18266114,8.
18267συνουσία, μῖξις 59, 4.
18268συνωμόται 21, 15.
18269σφαδαζειν 51, 4.
18270σφαῖρα σεληνιακή 112, 2.
18271σφαιροποιεῖν 17,1.
18272μένη ὕλη 131, 13.
18273ai σφίγγες 13, 14.
18274σφαιρθοποιθρου-
18275Index
1827653,:5.
1827796, 10.
18278οἱ σφραγισταί 35, 4.
18279σχῖνος 143, 11.
18280σχίσις λίνου 36, 1.
18281σχοινίον rooßaklew 31, 12.
18282Σωϑί 109, 4.
18283Σῶϑις, χύων 36, 7.
18284Σωχράτης 60, 15.
18285Σωσίβιος 46, 13.
18286“Σωτέλης 47, 1.
18287Σωτήρ 46, 8.
18288τὸ σωτήριον τῆς φύσεως 106, 6.
18289σφραγίς 10, 11.
18290102, 7.
18291σωφρονιστής 119, 11.
18292ταμίας 80, 6.
18293Τανιτικὸν στόμα 22, 13.
18294τοαροιχαὺ αἰφνέδιοι 29, 7. 8,
18295τάρταρος 102, 1.
18296ταυρόμορφα Διονύσου ἀγάλματα,
1829760, 9.
18298ταφή ΟἹ, 4.
18299᾿Οσίρυδος 95... 4,3.
18300ταφὰς ποιεῖν ὅ0, 2.
18301τάφος Οσίριδος, Μέμφις 35, 3.
18302τάφου ᾿Οσίρυδος 29, 45.
18303Tagovıgıs 39, 12.
18304Τελευτή, ΙνΝέφϑυς 20, 9.
18305105, 13.
18306τέοσαρα πενϑούμενω 68, 13.
18307τέσσαρες κοιὶ εἴκοσν ϑεοί 85, 3.
18308τεσσαρεσκαίδεκα μέρη 29, 11.
1830973, 10.
18310τετράγωνος ἀπὸ τετραγώνου 44,1,
18311τετράγωνον ὃ, 6.
18312τετρακτύς, € καὶ τριάκοντα 135,
1831312.
18314τετρὼς μηνὸς ἱσταμένου 99, 10.
18315τέφρα 129, 19.
18316Τέχνακτις 18, 2.
18317Τηϑύς, Ἴσις 59, 2.
18318τιϑηνή 99, 12.
18319Ἶσις 95, 5.
18320Τιμόϑεος ὃ ἐξηγητὴς 47, 4.
18321τιμωρεῖν τῷ πατρί 31, 2.
18322τὰ tıravıra 41, 12.
1832361, 1.
18324τὸ τιτανικὸν 88, 6.
18325τίέτϑη 26, 5.
18326τομὴ ξύλου 86, 1.
p. 317
18327zum
18328τόξου ἁρμονίη pag. 79, z. 4.
18329τράγος ὁ ἐν Μένδητι 130, 12.
18330τραχύτητες ψωρικαί 12, 6.
18331rolawa 134, 15.
18332τριακάς 92,11. αἱ τριακάδες 17,2:
18333τριάς, δίκη 195, 9.
18334τριβωνοφορίαι ὅ, 7.
18335τρίγωνον 52,5. ἰσόπλευρον 184,4.
18336135, ὅ.
18337κάλλιστον 100, 1.
18338τρισμάκαρες 62, 11.
18339τρισχίλια ἔτη 83, 12, 13.
18340τρυτογένειοω 195. 6.
18341Τρίτωνες 135, 3.
18342Τοίφυλλοι 39, 9.
18343τρίχες 5, 13.
1834464, 104;11.
18345τροπαὶ ϑεριναί 93, 9.
18346χειμεριναί
1834793, ὅ. 8.
18348114, 14.
18349τὰ Τρωικὰ 81], ὅ.
18350Tußt 90, 1.
18351Τυφών ὃ, Ir...
18352πᾶν τὸ αὐχμη-
18353oov 57, 6. Beßov 110, 1. δαι-
18354μονυκὴ δύναμις 52, 2.
18355ἥλιος 99,
183564. ϑάλασσα 54, 10.
1835757, 8.
18358ἡλιακὸς κόσμος 72, 4.
18359ἐκ τοῦ
18360Koovov 20, 11.
18361πυρρός sche
1836251, 8. πυρρόχρους 52, 10. 27%
1836372, 11.
18364110, 1.
18365σκέασμω τῆς
18366γῆς 78, 7. Zuv 110, 1. ταρ-
18367ταῦρος 102,4. τετυφωμένος 9, 0.
18368τὼ Τυφωνικώ 42, 2.
18369Τυφώνιοι ἄνϑρωποι 129, 12.
18370ὑγείω 141, 5.
18371ὑδρεῖον 62, 3.
18372ὕδωρ ἁλμυρόν 70, 12. καϑάρσιον
18373134, 1. νοσῶδες ἢ πεφαρμαγμέ-
18374γον 134, 2.
18375van κρέα 7, 11.
18376Ὕης, Διόνυσος 59, 6.
18377ὕλη 95, 11.
1837897, 2.
1837999, 9. 11.
18380101, 411.
18381103, 10.
18382105, 13.
18383ἀγάλματος 103, 13.
18384γενέσεως
18385104, 4.
18386ἐπιστήμης καὶ ἀρετῆς
18387103, 15.
18388μύρου 103, 13. Πε-
18389πότιμον 69, 8.
18390Texte.
18391290
18392νία 103, 1.
18393σφαυροποιουμένη
18394131, 13.
18395τροφῆς 17, 2.
18396ὑμὴν λεῖος καὶ διαφανής 132, 10.
18397ὕμνοι ἱεροὶ τοῦ σίριδος 92, 10.
18398ὑπάγειν εἰς δόξαν 47, 12.
18399ὑποβάλλεσϑαι 77T, ὅ.
18400ὑπόλειμμα τῆς ϑαλάσσης 70, 12.
18401ὑπονοστεῖν 68, 1.
18402ὑποτείνουσα 100, 6. 8.
18403vs ἀνίερον ζῶον 12, 4.
18404Ὕσιρις, Ὅσιρις 59, 7.
18405ὑφάντης 117, 1.
18406gayoos 10, 1.
1840730, 9.
18408Φαίακες ἁβρόβιοι 10, 11.
18409Φαῖδρος ποταμός 237, 10.
18410φακῶν ἀπαρχαί 115, 1.
18411φαλληφορεῖν 63, 7.
18412Φαλληφόρια 20, 3.
18413φαλλός 30; 11.
18414Φαμενώϑ' 15; 14.
18415τὼ para 108, 5.
18416φάντασμα κόσμου μέλλοντος 97,
1841719;
18418φανταστικὸν μόριον 144, 11.
18419φάος χκαϑαρώτατον 82, 8.
18420φαρμάττειν λουμοῖς ὕδατα 98, 13.
18421Φάρος 71, 7.
18422Φαωφίέ 51, 13.
1842393, 1.
18424114, 13.
18425Φειδίας 134, 12.
18426φενακισμοί 98, 8.
18427Φερσεφόνη 116, 7.
18428τὸ φϑαρτικὸν 106, 7.
18429φϑειροποιὸς Ἄν δὶ
18430φϑινόπωρον 58, 1.
18431φϑορά 59, 8.
18432111, 12.
18433137, 12.
18434140, 4.
18435Τυφώνειος 716, 8.
18436Φίλαι 39, 4.
18437φιλοσοφεῖν 5, 10.
18438φιλοσοφία 87, ER
18439φιλόσοφον ὃ. 6.
1844079,9.
184418ῦ, 9.
18442103,
18443ἢ
18444τὸ φιλόσοφον 18.
18445φιλοσόφως 18, 10.
p. 318
18446296
18447φιλοσοφώτερον pag. δ4, z. 4.
18448φλογοειδὴς ἀμπεχόνη 91, 11.
18449φλοξ, Ἥφαιστος 116, 7.
18450Dowixn 90, 2.
18451φοίνιξ 15, 12.
18452φορὰ αὐὑτοκίνητος 110, 1.
18453φρέαρ ἔδιον 8,2.
18454φρέατα 70, 11.
18455φρόνιμος κίνησις 106, 9.
18456Φρύγες 39, 5.
18457121, 13.
18458Povyın γράμματα 48, 8.
18459φυλακτήριον 114, 12.
18460119, 6.
18461Φύλαρχος 48, 11.
1846249, 3.
18463φυλλορροεῖν 69, 4.
18464φύρευν τὰς δόξας 120, 14.
18465φυσικὸς Ἣραχλειτος 47, 11.
18466φύσις ἄλογος καὶ ϑηριώδης 129, 1,
18467ἀντικειμένη τῇ ὑγρότητι 70, 8.
18468ἀρσενόϑηλυς 16.09.
18469βλέπουσα 137, 8.
18470ἄφϑαρτος 33,
184711.
18472ζῶσα καὶ
18473μακαρία καὶ
18474μικτὴ καὶ
18475ἀνώμαλος 48, 5.
18476λαι καὶ ἰσχυραί 43, 12.
18477φυτεύειν φοίνικα 15, 12.
18478φυτὸν σίριδος 04, 9.
18479φῶς γόνιμον 72, 6.
1848075, 10.
18481τῆς
18482ἡμέρας 146, 2.
18483᾿
18484φῶτα τῆς σελήνης 19, 7.
1848574, 4.
184861 9} 0.
18487τὸ φωτοειδές 138, 8,
18488Χαλδαῖοι 84, 8.
18489χαλινοὶ πειϑήνιοι 80, 3.
18490χάλκωμα 49, 9.
18491χάος 101, 14.
18492τὰ χαρμόσυνα, σαίρει 50, 4.
18493χαροπότης αἰϑέριος 6, 5.
18494χαροπῶς 48, 9,
18495χάσματα λεοντεῖω 65, 10.
18496χέδροπα 119, 9.
18497χειμών, Κρόνος 12], 11.
18498χελιδὼν 26, 11.
18499χελώνη 134, 13.
18500φύσεις μεγα--:
18501Index zum Texte.
18502Χέμμις 23, 5.
18503χενόσιρις, φυτὸν ᾿Οσίριδος 64, 8.
18504Χημία, Alyuntos 58, 7.
185054006 χεόμεναι 36, 1.
18506χοῖνυξ 15, 11.
18507Xovovgus Meugirns 15, 4.
18508χορδαί 98, 6.
18509χρόνοι ἄτακτοι 130, 2.
18510χθόνος εἱμαρμένος 83, 6. Κρόνος
18511|
1851254, 7.
18513χρυσία φορεῖν 52, 1.
18514Χρύσιππος 41, 3.
18515χουσὸς ὕλη ἀγάλματος 108, 13.
18516χώρα ἢ ἄνω 96, 12.
1851717, 2.
1851810], 9.
18519τρίτη 135, 1.
18520χωρίον 144, 8.
18521τὰ χωρία 73, 18.
18522Ψαμμήτιχος 9, 4.
18523γενέσεως
18524ψιλότης τῶν φυτῶν 69, 4.
18525ψυχὴ ὕλη ἐπιστήμης 108, 15. Ὃσί-
18526oıdos 96, 4.
18527ψυχορραγεῖν 51, 3.
18528ψωρυκωὶ τραχύτητες 12, 6.
18529᾿Ωχεανός, ὍὌσιρις 59, 1.
18530ὠκύμοροι 40, 5.
18531ὠόν.
18532ϑεοὶ ἐν ao 83, 3. ὠὰ τῶν
18533ἀντελαβων 131, 3.
18534"Rolwv 36, 8,
1853537, 13.
18536“ρομάζης 81, 6.
1853782, 7. 14.
18538“N00s 29,7. .... Anollav 109; 2.
18539ἀποτέλεσμα 100, 10.
18540εἰκὼν τοῦ
18541γοητοῦ κύσμου 96, 18.
18542περί-
18543γειος κόσμος 76, 11.
18544λευκός
1854537,7.
18546Mi 101, 5.
18547ὥρα καὶ
18548κρᾶσις τοῦ περιέχοντος
18549ἀέρος
1855066, 4.
18551ὡρισμένος 98, 1.
18552“Roos πρεσβύτερος, ᾿Απόλλων 97,
1855312.
18554Aoovngıs 20, 4. 5.
1855521,
18556d
18557"Roov διαμελισμός 32, 13.
18558ὀστέον
18559110, 4.
18560Ὦχος 18, 3. 53, 11.
p. 319
18561Index zu den Erläuterungen.
18562Aah oder Joh, Mondsgottheit, männ-
18563lich; hieroglyphische Schreibung
18564pag. 191.
18565Aal 268.
18566Abaton, Bageh 171; Jsistempel 152.
18567Abukir in der Nähe des alten Ka-
18568nopus 212.
18569Abusimbel, Verehrung der Hathor
18570253.
18571Abusir, Busırıs 172. 206, Tapo-
185725115 172.
18573Abydus, El-Haraba 171; Jsistem-
18574pel 152.
18575|
18576Abydus und This 201.
18577Achmim, Chemmis 195.
18578Achtelmehr- Verhältnils 240.
18579Adler 269.
18580Aesculaptempel in Memphis 203.
18581Aethiopien, Verehrung des Kneph
18582209.
18583Affen, ihre Verehrung 261.
18584Ahı, Ahe, die heilige Kuh, hiero-
18585glyphische Schreibung 234.
18586Akanthus, Dahschur 172.
18587Alcaeus besuchte Aegypten 183.
18588Alexander der Grolse, hieroglyphi-
18589sche Schreibung 210.
18590Alexandria, Verehrung des Sarapis
18591216.
18592Alexarchus, Geschichtschreiber oder
18593Grammatiker 230.
18594Alphabet, hieroglyphisches von 25
18595Zeichen 251.
18596Amasıs schmückte den Hephästos-
18597tempel in Memphis 224.
18598Amememha
18599III,
18600der Möris
18601der
18602Griechen 243.
18603Amenthes, die Unterwelt, hierogly-
18604phische Schreibung 218; Genien
18605219.
18606Ammon,
18607Amun,
18608hieroglyphische
18609Schreibung 177; Abbildung; Ver-
18610ehrung in Theben 178; sein Fest
18611am 23sten Phaophi 249.
18612Ammon-g£ne6rateur, phallischer Gott
18613178.
18614Amosis schaffte die Menschenopfer
18615ab 221. 273.
18616Amun, hieroglyphische Schreibung
18617174; phallischer Gott 229.
18618Amunmai Rameses, hieroglyphiscbe
18619Schreibung 210.
18620Amset, Genius der Unterwelt 219.
18621Anaxagoras
18622von
18623Klazomenae
18624be-
18625suchte Aegypten 183;
18626erklärte
18627das Steigen
18628des Nil
18629aus
18630dem
18631schmelzenden Schnee 246.
18632Antelope 261.
18633Antiklides über die Erfindung der
18634Buchstabenschrift 232.
18635Antipharus 172.
18636Anubis, hieroglyphische Schreibung,
p. 320
18637298
18638Darstellung, Verehrung 195; seine
18639Beziehung zur Ober- und Un-
18640terwelt 295.
18641Anubistempel in Memphis 203.
18642Anuke, hieroglyphische Schreibung,
18643Darstellung 220.
18644.
18645Aphrodite entspricht der Hathor 252.
18646Aphroditetempel in Memphis 203.
18647Apion Plistonices 216.
18648Apis, hieroglyphische
18649Schreibung
18650159. Darstellung, Verehrung 160.
18651262; vom Kambyses und Ochus
18652getödtet 189.
18653Apiskreis von 25 Jahren 248,
18654Apistempel in Memphis 203.
18655Apollinopolis
18656verehrt
18657den
18658Horus
18659193. magna, Edfu 246; parva,
18660Kos 247.
18661Apollo, Arueris, Horus 192.
18662Apopis, hieroglyphische Schreibung
18663229, als Schlange dargestellt 230.
18664Archemachus von Euboea 211.
18665Archimedes besuchte Aegypten 183.
18666Aristagoras schrieb über Aegypten
18667158.
18668Aristokles schrieb über den Sara-
18669pis 216.
18670Ariston schrieb über den Nil 230.
18671Arsaphes, nicht hieroglyphisch 231.
18672Arueris, Apollo, Horus 192.
18673Aschmunain, Hermopolis 152. 156.
18674Asiris statt Arsaphes 231.
18675Aso, Königin von Aethiopien, sonst
18676unbekannt 194.
18677Astarte,
18678Astaroth,
18679hieroglyphische
18680Schreibung 196.
18681Asychis baute am Hephästostempel
18682in Memphis 224.
18683Atarbechis, Athor-bakı 253.
18684Athene
18685- Neith 176.
18686Athor-bakı, Atarbechis 293.
18687Athyr
18688entspricht
18689dem November
18690194. 233.
18691Index
18692Athyrı, Athor, Hathor, hieroglyphi-
18693sche Schreibung 252.
18694Bär 264.
18695Bageh, Abaton 152. 171; Snem
18696203.
18697Bal, das Auge 277.
18698Bareton, Paraetonium 152.
18699Basreliefs der Tempelwände wur-
18700den bekleidet 236. 2795.
18701|
18702Bebon findet sich
18703nicht
18704auf den
18705Monumenten 246.
18706Bedraschin, Memphis 202.
18707Beghe, Snem 209.
18708Beit Walli verehrt den Amun 179.
18709Berenice am rothen Meere, Ver-
18710ehrung des Sarapıs 216.
18711Bergwerke
18712finden
18713sich
18714nicht
18715in
18716Aegypten 290.
18717Bias
18718besuchte
18719vielleicht Aegypten
18720189.
18721Binse, nicht hieroglyphisch 229.
18722Biot, anndes de coincidence 250.
18723Anm.
18724Blemyer holten die Jsistempel von
18725Philae 259.
18726Bock, seine Verehrung 261.
18727Böoter bewegten ihre Tempel 259.
18728Bokchoris 174. liefs Stiere kämpfen
18729226.
18730Bryaxis machte ein Standbild des
18731Sarapıs 216.
18732Bubastus, Tell-Basta 152.
18733Buchstaben, ägyptische, Zahl der-
18734selben 251.
18735Bufstage vom
1873617 — 20sten Athyr
187372393.
18738Buto, Leto, nicht phonetisch, nur
18739symbolisch 233.
18740Butus im Delta 233; Pteneto, Kum-
18741Zalat 198.
18742Busiris, Abusir 172; Pusirı 206;
18743Jsistempel 152.
18744Byblus in Syrien 179.
p. 321
18745zu den Erläuterungen,
18746Caesar Germanicus 160.
18747Caracallus, Korn ärntend ın Esneh
18748177.
18749Chäronea,
18750147.
18751Plutarch’s
18752Geburtstadt
18753Chem, phallischer Gott, hierogly-
18754phische Schreibung
18755229.
18756231;
18757von Amun verdrängt 177.
18758Chemia, Name von Aegypten, hie-
18759roglyphische Schreibung 227.
18760Chemmis, Panopolis, Achmim 195.
18761Chnuphis, Kneph; Beschreibung bei
18762Eusebius 208; Verehrung ın der
18763Thebais, Darstellung 209.
18764Chonuphis, Lehrer des Eudoxus 184.
18765Chrysippus
18766von
18767Knidus
18768besuchte
18769Aegypten 183.
18770Ciampi, feriae Varsavienses 197.
18771Claudianus
18772mons,
18773Verehrung des
18774Sarapis 217.
18775Contralatopolis, Verehrung der Ha-
18776thor 253.
18777Coptiös statt Ombos zu lesen 270.
18778Cynocephalus, Sımia Hamadryas L.
18779155.
18780Cynopolis 5, Kynopolis 196. 269.
18781Cysis, Verehrung des Sarapıs 217;
18782Jsistempel 152.
18783Daedalus besuchte Aegypten 183.
18784Daedalustempel bei Memphis 203.
18785Dahschur, Akanthus 172.
18786Dakkeh, Pselcis 220.
18787Damanhur, Timinhor 156.
18788Data, ägyptische 169 ff.
18789Demokritus
18790von Abdera,
18791Schüler
18792der Marıa und
18793des Pammenes
18794185 ; besuchte Aegypten 183.
18795Dendera, Tentyra 152; Hathortem-
18796pel 253.
18797Dictys, Pflegesohn der Jsis 173.
18798Dinon, seine persische Geschichte
18799222. 223.
18800Diochites 172.
18801299
18802Diodor von Sicilien besuchte Aegyp-
18803ten 183.
18804Dionysius 213. 214.
18805Dionysos, sein Grab in Delphi 228.
18806Diospolis, Theben 173; Tempel-
18807inschrift 229.
18808Djom, Herakles 211.
18809Drache 266.
18810Dusch-el-Kalaa, Cysıs 217.
18811Edfu, Inschrift von 42 Columnen
18812259.
18813Ehrenberg, sein Brief über die Salz-
18814thierchen 159; entdeckte die ächte
18815Myrrhe 277.
18816Ei der Sonne und des Mondes 224.
18817Eidothea, ihr Grab in Antipharus
18818172.
18819Elephantine, hieroglyphische Schrei-
18820bung 242; verehrte den Kneph
18821179.209; hateinen Nilmesser 244.
18822El-Haraba, Abydus 152. 171. 201.
18823El-Kab, Jlithyıa 271.
18824Ellopion von Peparethus besuchte
18825Aegypten 185.
18826Epogdoos- Verhältnils 240.
18827Erkamen,
18828Ergamenes, König von
18829Aethiopien 220.
18830Erment, Hermonthis 152.
18831Eros
18832nicht
18833auf den
18834Denkmälern 254.
18835Esel 264; Symbol des Seth- Ty-
18836phon 219.
18837Ethimon verkehrte mit Solon 185.
18838Eudorus schrieb über den Nil 230.
18839Eudoxus von Knidus 160. 164; be-
18840suchte Aegypten 183; Schüler des
18841Chonuphis 186.
18842Euhemerus schrieb über die Pyra-
18843miden 209.
18844Eule 264.
18845Euripides besuchte Aegypten 183.
18846ägyptischen
18847Eusebius, Beschreibung des Knepl:
18848208.
p. 322
18849300
18850Fahnen und Standarten, altägypti-
18851sche 269.
18852Falke 269.
18853Fehde der Koptiten und Tentyri-
18854ten 270; der Oxyrynchiten und
18855Kynopoliten 269.
18856Feigenblatt,
18857229.
18858Feste, bewegliche und unbewegli-
18859che 167.
18860Fisch bedeutet Hals 225.
18861Fische, geangelte 169.
18862Fischotter 264.
18863Fliege 268.
18864Flufspferd 264; hat einen typhoni-
18865schen Charakter 229.
18866Frosch 267.
18867Fuchsgans 266.
18868Gazelle 261.
18869Gebel Barkal, Napata 209.
18870Geier 269.
18871Genien der Unterwelt 219.
18872Girard entdeckte den Nilmesser von
18873Elephantine 244.
18874Götternamen bei Plutarch 148 bis
18875150.
18876Gottheiten,
18877ägyptische, in Barken
18878dargestellt 227.
18879Hahn 264.
18880Hape, Genius der Unterwelt 219.
18881Hapimöu oder Hapimer, Nil 161.
18882Harpokrates, Form des Horus 200;
18883seine Geburt 167. 257.
18884Har-si-hes, Horus Sohn der Jsis
18885231.
18886Har-uer, Horus 192.
18887Harz zu Räucherungen benutzt 276.
18888nicht
18889hieroglyphisch
18890Hafs durch den Fisch
18891angedeutet
18892225.
18893Hathor, Athyri 252; Darstellung,
18894Tempel in Dendera,
18895Orte der
18896Verehrung 253.
18897Heiligthum des Osiris bei Sais 172.
18898.Her-pe-chruti,
18899Index
18900Hekataeus 162.163 ; besuchte Aegyp-
18901ten 183.
18902Hellanikus besuchte Aegypten 183.
18903227.
18904Hellenen, welche Aegypten besuch-
18905ien 182.
18906Heliopolis-On 162; verehrte den
18907Ra 193; und den Mnevis 226;
18908Merischsnonke 221.
18909Helios, hieroglyphische Sins
18910187.
18911Hephästos, Phtha 223; Tempel in
18912Memphis 224.
18913Hera, Sate 220.
18914Herakles, nur voraussetzlich in der
18915ägyptischen Mythologie 210; in
18916dem
18917Sonnenschiffe
18918neben
18919der
18920Sonnenscheibe 238.
18921Heraklides aus Pontus. 211.
18922Hermaeus 231. 232.
18923Hermeias aus Hermopolis 231.
18924Hermes Psychopompos, Anubis 196.
18925Hermes, Thoth 154,
18926Hermes Trismegistus kömmt auf den
18927Monumenten nicht vor 159.
18928Hermesbücher, Zahl und Einthei-
18929lung derselben; Inschrift in Edfu
189302553.
18931Hermodotus, Dichter 210.
18932Hermonthis, Erment, Jsistempel 152.
18933Hermopolis,
18934die grofse und
18935die
18936kleine 156; die grofse, Aschmu-
18937nain, Jsistempel 152.
18938Herodot besuchte Aegypten 183.
18939Horus
18940das Kind
18941200.
18942Hes-iri,
18943Osiris,
18944Schreibung 227.
18945Hesiri-Aah, Osiris-Mond 244.
18946Hestia, Anuke 220.
18947Hieraphoren und Hierostolen 157.
18948hieroglyphische
18949Himmel, hieroglyphisch nicht durch
18950ein Herz bezeichnet 187.
p. 323
18951zu den Erläuterungen.
18952Hinub, Kanopus 212 Anm.
18953Homer besuchte Aegypten 183.
18954Homer’s Originale in Memphis 225.
18955Horus, Apollo, Arueris, hierogly-
18956phische Schreibung;
18957der ältere
18958und jüngere Horus 192; Horus,
18959auf dem Lotus sitzend 189, Pria-
18960pus 252,
18961das Kind,
18962Her-pe-
18963chruti 200.
18964Hosier, die Geweihten 228.
18965Hund, seine Verehrung 263.
18966Hysiris, Osiris 227.
18967Jahr, alexandrinisches 166.
18968Jahreszeiten, ägyptische 168.
18969Jbis, seine Verehrung 266; soll εἴη
18970gleichseitiges Dreieck bilden 275.
18971Jchneumon 269.
18972Jlithyia, El-Kab 271.
18973Inschrift, hieroglyphische, von 42
18974CGolumnen 255.
18975Joh oder Aah, Mondsgottheit 191.
18976Joudahamalck, Judäa, hieroglyphisch
18977223.
18978Jseum 152.
18979Jsidis oppidum 152.
18980Jsiopolis 152.
18981Jsis, hieroglyphische Schreibung 150,
18982Darstellung, Epochen ihrer Ver-
18983ehrung ungewils 151; Orte ihrer
18984Verehrung 152; Tochter des Seb-
18985Saturn 156 Anm.;
18986ihr Haupt-
18987schmuck 200; der Athene ver-
18988glichen 256; hat die Attribute
18989der Neith
18990256;
18991das Aufheben
18992ihres Schleiers 177.
18993Jsistempel in Memphis 203.
18994Jsiu 152.
18995Jtacısmus zu Plutarch’s Zeit 227.
18996Judäa, auf ägyptischen Monumen-
18997ten genannt 22).
18998Juvenal’s funfzehnte Satire 269.
18999Kabirentempel in Memphis 203.
19000Käfer, seine Verehrung 268.
19001,
19002301
19003Kalender, der athenische und böo-
19004tische haben zu Plutarch’s Zeit
19005einen festen Anfang 260.
19006Kambyses, hieroglyphische Schrei-
19007bung 245.
19008Kanon der ägyptischen Bildwerke
19009162.
19010Kanopus, kahi-n-nub, goldner Bo-
19011den 212; Jsistempel 152; Osiris-
19012tempel 172; Verehrung des Sa-
19013rapıs 217.
19014Kastor
19015beschreibt
19016die ägyptischen
19017Siegel 222.
19018Katze 263.
19019Kebhsnauf, Genius der Unterwelt
19020219.
19021Keft, Koptus 152. 195.
19022Khem, phallischer Gott 229.
19023Kindbettfest der Jsıs nach der Früh-
19024lingsgleiche 257.
19025Klapperblech, Sistrum 256.
19026Klea, Vorsteherin der Thyıaden in
19027Delphi 147.
19028Kleanthes von Assus deutet den Na-
19029men Persephone 258.
19030Kleidung der Jsis und des Osiris
19031275.
19032Kleobulus besuchte Aegypten 183.
19033Klitarchus, Sohn des Dinon 223.
19034Kneph, Neph, hieroglyph. Schrei-
19035bung, Darstellung, Verehrung 208.
19036Koptus oder Kopto, Κεῖ 195; Jsis-
19037tempel 152; Nilhöhe 244.
19038Kos oder Kos-berber, Apollinopo-
19039lis parva 247.
19040Krähe 265.
19041Kröte 267.
19042Krokodill, seine Verehrung und Ver-
19043folgung 267; seine Zunge ist an
19044den Unterkiefer angewachsen 274;
19045es ist dem Gotte Sevek geheiligt
19046275.
19047Kronos, Seb, Vater des Osiris 190.
p. 324
19048302
19049Kuh, ihre Verehrung 262.
19050Kukuphastab 159.
19051Kum-Zalat, Butus 198.
19052Kynopolis, Lage ungewils 269; Sa-
19053mallut 169.
19054Kyphi, als Heilmittel und Räuche-
19055rung benutzt 277; mehrere Arten
19056desselben 278.
19057Latus 267.
19058Leinenhüllen der Mumien 157.
19059Leinenkleider der Priester 158.
19060Lepidotus 267.
19061Lepsius entdeckte die Nilhöhen in
19062Semna 249.
19063Leto, Buto 233.
19064Letopolis, Verehrung der Leto 233.
19065Lichtabnahme
19066am kürzesten Tage
19067235.
19068Löwe, seine Verehrung 263.
19069Löwenköpfe und Löwenrachen an
19070den Tempeln 233.
19071Lykopolis im Delta 219.
19072Lykurgus besuchte Aegypten 183.
19073Mäotes 267.
19074Mandu- Mendes 274.
19075Maneros, nicht hieroglyphisch 197.
19076Manetho der Sebennit 214. 215;
19077179;
19078ägyptisch Mai-en-Thoth;
19079ächte
19080WVerke180, 181; unächte VVerke
19081182. erwähnt der Menschenopfer
19082Z2ER
19083ET:
19084Manlak, Philae 209.
19085Medinet-Habu, Festkalender 166;
19086Pallast Ramses’ IV. 249.
19087Menelaus,
19088seine Küstenfahrt 237.
19089Meinis, Meinios 174.
19090Melampus besuchte Aegypten 185.
19091Schreibung
19092des
19093Namens
19094Memphis, hieroglyphische Schrei-
19095bung, Lage bei Mitrahenne und
19096Bedraschin 202.
19097Memphis,
19098Hephästostempel
19099224;
19100IJsistempel 152; Grab des Osiris
19101Index
19102ἣ
19103172; Verehrung des Sarapıs 217;
19104des Apıs 220, 'Thore der Ver-
19105gessenheit und des WVehklagens
19106218; Nilmesser 244.
19107Menes, hieroglyphische Schreibung
19108174; hat dieselben Zeichen wie
19109Amun und Mnevis 177; gründet
19110Memphis 224.
19111Mendes, Schmun-en-erman 242;
19112Nilhöhe daselbst 244.
19113Mendes- Mandu 274.
19114Menkera wird Ramenke geschrie-
19115ben 188.
19116Menschen, typhonische 273.
19117Menschenopfer in Heliopolis 221;
19118in Jlithyia und Heliopolis 275;
19119finden sich nicht dargestellt 272;
19120von Amosis abgeschafft 273.
19121Mero& verehrt den Amun 179.
19122Methide, Baum über dem Osiris-
19123grabe 209.
19124Methyer, Beiname der Isis 253.
19125Min, ithyphallischer Gott 252.
19126Mine, hieroglyph. Schreibung 280.
19127Mitrahenne, Memphis 202.
19128Mnaseas von Patara 232.
19129Mnevis, hieroglyphische Schreibung
19130174; hat dieselben Zeichen wie
19131Amun und Menes 177; er war
19132das goldne Kalb der Jsraeliten
19133226; seine Verehrung 226. 262.
19134Möris, Amenemha Ill. 243; baute
19135am Hephästostempel in Memphis
19136224.
19137Monate, ägyptische, haben 30 Tage
19138249.
19139Monddata, reine 169.
19140Monnofri, Memphis 202.
19141Motte 268.
19142Mumien
19143verschiedener
19144Thiere_ ın
19145demselben
19146Grabe 207; Hüllen
19147derselben
19148von Schaafwolle und
19149Leinewand 158.
p. 325
19150zu den Erläuterungen.
19151Musaeus besuchte Aegypten 183.
19152Musen in der ägyptischen Mytho-
19153logıe 156. 157.
19154Muth, Beiname der Jsis, bezeich-
19155net die Mutter 252.
19156Myrike, Tamarıx gallica oder afri-
19157cana 206.
19158Myrrhe heisst im koptischen Schal,
19159wurde von Ehrenberg entdeckt
19160277.
19161Napata, Gebel Barkal, Verehrung
19162des Kneph 209.
19163Naukrates über Homer 2293.
19164Naukratis, Verehrung des Sarapis
19165303
19166Ochlapi verkehrte mit Solon 185.
19167Ochus, Schwert, Esel, hieroglyphisch
19168nicht bekannt 189.
19169Oenopides von Chios besuchte Ae-
19170gypten 183.
19171Oinuphis, Lehrer
19172des Pythagoras
19173184.
19174Ombi und Tentyra, nicht benach-
19175bart 269. 270.
19176Ombos, Verehrung der Hathor 253.
19177Omphis, Onuphis 241.
19178On-Heliopolis 162.
19179Onka, Onga, phönicische Gottheit
19180220.
19181Onuphiy Stadt im Delta, Name des. |
19182heiligen Stieres, Lehrer des Py+%,,
19183217.
19184Nebti, Nephthys 193.
19185Ϊ
19186}
19187Neith, Darstellung u. Verehrung 177.
19188Neith- Athene, hieroglyph. Schrei-
19189bung 176.
19190Nemanus, nicht ägyptisch 196.
19191Neph, Kneph 208.
19192Nephthys,
19193Nebti,
19194hieroglyphische
19195Schreibung, Darstellung, Vereh-
19196rung 193.
19197Netos, heiliger Stier 262.
19198Netpe, Rhea,
19199Mutter des Osiris,
19200hieroglyphische Schreibung 190.
19201Nil,
19202Darstellung, Verehrung 161.
19203hieroglyphische
19204Schreibung,
19205Nilmesser
19206an
19207mehreren
19208Punkten
19209vorhanden 243.
19210Nilwasser, seine Reinheit 161.
19211Nitriotischer Landgau, Verehrung
19212des Sarapıs 217.
19213Nubae und Nobatae von Kneph her-
19214geleitet 209.
19215Nummulitenkalk bildet das WVest-
19216ufer des Nil 236.
19217Nysa ın Arabien 173.
19218Obelisk von Osortasen I. in Helio-
19219polis 162.
19220Obelisken, nicht alle VVeihthümer
19221des Sonnengottes 162. 188.
19222thagoras 241.
19223Opferthiere wurden besiegelt 222.
19224Orakel der Leto ın Butus 233.
19225Orpheus besuchte Aegypten 183.
19226Osiris, Hysırıs, Hes-ırı, hierogly-
19227phische Schreibung 227; darge-
19228stellt durch Auge und
19229Scepter
19230186; nicht durch den Sperber
19231247. von og und ı0: abgeleitet
19232186; von Sirius abgeleitet 250;
19233Todtenrichter, Darstellung, Ver-
19234ehrung 170. 171; Herrscher des
19235Amenthes 276; seine Jdentificı-
19236rung mit andern Göttern 170;
19237dem Eros verglichen 254; keın
19238phallischer Gott 192. 229. 247;
19239als WVolf 199;
19240gutthätig und
19241wohlthätig 241; der Tapfere 232;
19242Darstellungen aus seinem Leben
19243auf Philae 228,
19244sein Todestag
19245167: hatte 112 Beinamen 171;
19246erscheint in weilser Kleidung 248.
19247Osirisgräber und -tempel 171 — 73.
19248Osiris- Joh 170; Hesiri- Aah 244.
19249Osiriskleider wurden beim Begräb-
19250nisse der Priester herausgenom-
19251men 276.
p. 326
19252304
19253Osirismythus, lockere Verknüpfung
19254desselben 194.
19255Ouön-nofre, Unnofre, Oeffner des
19256Guten 241.
19257Oxyrynchiten, ihre Fehde mit den
19258Kynopoliten 269.
19259Öxyrynchus, Fisch, seine Verehrung
19260267.
19261Paamyles, ägyptischer Gott 191.
19262Pa-athor, Pathyris 253.
19263Pacis, heiliger Stier 262.
19264Paerisades 215.
19265Pammenes, Lehrer des Demokritus
19266185.
19267Pamylien 169. 229.
19268Pan, Mendes 274.
19269Panen und Satyrn kommen auf den
19270Monumenten nicht vor 195.
19271Papyrus, Schiffe daraus 198.
19272Paraetonium,
19273Bareton, Jsistempel
19274152.
19275Pateneit verkehrte mit Solon 185.
19276Pathyris, Pa-athor 253.
19277Persea ist nicht die Pfirsich 258.
19278Petronius erreicht mit 12 Ellen Nil-
19279höhe ein gutes Jahr 243.
19280Pfau 264.
19281Pfirsich mit der Persea
19282verwech-
19283selt 258.
19284Phädrus, Flufs,
19285nicht weiter be-
19286kannt 197.
19287Phagrus 268.
19288Phaophi, Fest am 23sten 248. 249,
19289Pharao
19290aus Phra oder Phre ent-
19291standen 187.
19292Pharus 237, war nie eine Tage-
19293fahrt vom Lande entfernt 238.
19294Pharus, Jsistempel 152.
19295Pherecydes besuchte Aegypten 183.
19296Philae, Manlak 205; Grab des Osi-
19297rıs 171; und der Jsıs 204; Jsis-
19298tempel 152; Verehrung der Ha-
19299thor 253.
19300Index
19301Phra, Helios, hieroglyphische Schrei-
19302bung 187.
19303Phtha, Hephästos, hieroglyphische
19304Schreibung, Darstellung, Vereh-
19305rung 223. 224.
19306Phthatempel in Memphis 203.
19307Phtha
19308- Totonen
19309mit
19310der Töpfer-
19311scheibe 224,
19312Physa 268.
19313Plato besuchte Aegypten 183; Schü-
19314ler des Sechnuphis und Chonu-
19315phis 186.
19316Plutarch
19317Aegypten nicht 260; giebt seine
19318kannte
19319das Klıma
19320von
19321Angaben nach festen Sonnenjah-
19322ren,
19323nicht nach WVandeljahren
19324257. 260.
19325Priapus heilst bei den Aegyptern
19326Horus 252.
19327Psammetich, hieroglyphische Schrei-
19328bung 164; baute am Hephästos-
19329tempel in Memphis 224.
19330Pselcis, Dakkeh 220.
19331Psenophis, Lehrer des Solon 185.
19332Pusiri, Busiris, Abusır 206.
19333Pteneto, Buto 198.
19334Ptolemaeus, der Name, führte zur
19335Entdeckung der lautlichen Hie-
19336roglyphen 212.
19337Ptolemaeus I. läfst den Sarapıs aus
19338Sinope nachAlexandrienholen
19339213.
19340Ptolemaeus, quem tertia aetas tulıt
19341214.
19342Pythagoräer, bilden 3 Klassen 219.
19343220.
19344Pythagoras besuchte Aegypten 184;
19345Schüler des Oinuphis und Son-
19346ches 185.
19347Quadrat von 16 Feldern u. Recht-
19348eck von 18 Feldern 239.
19349Ra, Phra, Helios, hieroglyphische
19350Schreibung 187 , Darstellung, Ver-
19351ehrung 188.
p. 327
19352zu den Erläuterungen.
19353Rabe 269.
19354Bamesses 209.
19355Bamses, Sesostris 209.
19356Ratte 263.
19357Rechteck von 18 Feldern 239.
19358Reiterei der ägyptischen Heere 199.
19359Remeses 209.
19360Rhadamsades 215.
19361Rhakotis,
19362Verehrung
19363des Sarapis
19364217, alte Kapelle des Sarapiıs
19365und der Jsis 214.
19366Bihampsinit baute am
19367Hephästos-
19368tempel in Memphis 224,
19369Rhea, Netpe, Mutter
19370des Osiris
19371190.
19372Riheskuporis 215.
19373Rihoemetalces 215.
19374Rind, allgemein verehrt 262.
19375Rinder, ihre Opferung 221.
19376Sairei koptisch Schairı 218.
19377Sais, Sa-el-hadjar 172; Ueberreste
19378175. 176; Tempel der Neıith,
19379nicht der Jsis 177; Inschrift ım
19380Athenetempel 225.
19381Salz, Seesalz u. Steinsalz 158. 159.
19382Salztheile im Kulturboden v. Aegyp-
19383ten 236.
19384Samallut, Kynopolis 196.
19385Saosis, nicht ägyptisch 196.
19386Sarapis, Serapis 215; kein einhei-
19387misch-ägyptischer Gott; nicht hie-
19388roglyphisch; sein Standbild von
19389Bryaxis; er hatte 42 Tempel 216;
19390Varianten über die Zeit der Ein-
19391führung in Alexandrien , über den
19392Ort, woher, und die Art, wie er
19393gekommen 214; Scher-Hapı 216.
19394Sarapiskolofs,
19395seine VVegführung
19396von
19397Sınope
19398nach Alexandrien
19399213
19400— 215.
19401Sarapistempel in Memphis 203.
19402Sate,
19403hieroglyphische
19404Schreibung,
19405Darstellung 220. 221.
19406305
19407Satyrn kommen auf den Monumen-
19408ten nicht vor 199.
19409Sauromates 215.
19410Schaf 261.
19411Schairi, das Freudenfest 218.
19412Schakal 263.
19413Schal, die Myrrhe 277.
19414Schautempelchen wurden
19415bei den
19416Festzügen herumgetragen 259.
19417Schen-en-usiri, Baum des Osiris
19418230.
19419Scher-Hapi, Sarapıs 216.
19420Scheschonk, Sisak, erobert das Reich
19421Juda 223.
19422Schesenet, Verehrung des Sarapis
19423217.
19424Schiffe, aus Papyrus geflochten 198.
19425Schlange, ihre Verehrung 266.
19426Schmun-en-erman, Mendes 156.
19427242.
19428Schmun snau, die grolse Hermo-
19429polis 156.
19430Schou, Xois 242.
19431Schwalbe 269.
19432Schwein 264.
19433Scydrothemis, König der Sinopen-
19434ser 214. 215.
19435Sa-el-hadjar, 8815 172.
19436Seb, Kronos, Vater des Osiris, hie-
19437᾿ roglyphische Schreibung 190.
19438Seben, Sowan 271.
19439Sechnuphis, Lehrer des Plato 185.
19440Sekket Bendar-el-kebir, Berenice
19441216.
19442-
19443Selene, Aah, Joh 191.
19444Semna in Nubien, Nilhöhen an den
19445Felsen 243.
19446Seneb statt Seben 271.
19447Senskis, Jsistempel 152; Verehrung
19448des Sarapıs 217.
19449Serapis, Sarapıs 219.
19450Sesoosis, Sesostris 210.
19451Sesostris, nicht hieroglyphisch 209;
1945220
p. 328
19453306
19454Sethos I, Sethosis, Sesoosis 210;
19455baute
19456am
19457Hephästostempel
19458[ἢ
19459Memphis 224.
19460Seth,
19461hieroglyphische
19462Schreibung
19463153; Typhon, mit dem Esel m
19464Verbindung gebracht 238.
19465Sethos I, Sesostris 210.
19466Sethosis, Sesoosis 210.
19467Sılurus 268.
19468Sımmias besuchte Aegypten 184.
19469Sinope, VVegführung des Sarapis
19470213.
19471Sır 268.
19472Sırıus, gleichbedeutend mit Helios
19473201.
19474Sisak, Scheschonk 223.
19475Sistrum, von Plutarch richtig be-
19476schrieben 256.
19477Sıwa, verehrt den Amun 179.
19478Skites, Verehrung des Sarapıs 217.
19479Smy, Beiname des Typhon 256;
19480bedeutet Gewaltthätigkeit 222.
19481Snem, Bageh, Insel bei Philae 205.
19482Sokrates von Kos über die Hosier
19483221.
19484Solon besuchte Aegypten 184; Schü-
19485ler des Psenophis u. Sonchis 185.
19486Sonchis, Lehrer des Solon und Py-
19487thagoras 185.
19488Sonnenjahr, bewegliches 166.
19489Sosibius 213.
19490Soteles 213. 214.
19491Sothi, der Hundstern 255. 256.
19492Sothis, hieroglyphische Schreibung
194934
19494Soumautf,
19495Genius
19496der Unterwelt
19497219.
19498Sowan, Suben 271.
19499Sperber bezeichnet den Horus 252;
19500bezeichnet
19501ım allgemeinen den
19502Gott 226. 247; seine Verehrung
19503265.
19504Spitzmaus, ihre Verehrung 262.
19505..Jndex
19506Sphaerus besuchte Aegypten 184,
19507Sphinx, bei den Aegyptern immer
19508männlich 179,
19509Steinsalz
19510so rein wıe Eis in der
19511Ammonsoase 158.
19512Stempel zum Versiegeln der Grä-
19513ber 222.
19514Stierkämpfe bei den Aegyptern 225.
19515Stolisten, ihr Geschäft 236.
19516Storch 266.
19517Strabo besuchte Aegypten 184.
19518Streitwagen aufägyptischen Schlach-
19519tengemälden 199.
19520Suben, Seben, Sowan, hieroglyphi-
19521sche Schreibung 271; Darstel-
19522lung, Verehrung 272.
19523Syene, Verehrung des Kneph 179.
19524209, Granitberge 165; Nilmes-
19525ser 244.
19526'
19527Tacitus
19528‘berichtet
19529am
19530ausführlich-
19531sten die VVesführung des Sara-
19532pis aus Sinope 213
19533— 215.
19534Tafel von Abydus 201.
19535Tagefahrt zu Schiffe, ihre Länge 237.
19536TWamarıx gallıca oder afrıcana 206.
19537Taposiris, Abusir 172; magna und
19538parva 206.
19539Technaktis 174.
19540Telekles besuchte Aegypten 184.
19541Tell- Basta, Bubastus 152.
19542Tentyra, Dendera, Jsistempel 152;
19543Hathortempel 253.
19544Thales besuchte Aegypten 184.
19545Theben, hieroglyphische Schreibung
19546173.
19547_ Theodorus Atheus besuchte Aegyp-
19548ten 258.
19549Theodorus
19550der
19551Bildner
19552besuchte
19553Aegypten 184.
19554Theopompus von Chios schrieb über
19555Aegypten 245. 246.
19556Thiere, heilige und unheilige 260
19557bıs 268.
p. 329
19558zu den Erläuterungen.
19559This und Abydus 201.
19560Thoth, Hermes, hieroglyph. Schrei-
19561bung;
19562Darstellung
19563154;
19564seine
19565zwei Charaktere 150.
19566Thueris, hieroglyph. Schreibung 200.
19567Timinhor, Damanhur 156.
19568Timotheus der Eumolpide 213, der
19569Ausleger 214.
19570Todestag des Osiris 290.
19571Trauerfest des Osiris, dauert 8 Tage
19572234, oder 4 Tage 239.
19573Turteltaube 264.
19574Typhon, hieroglyphisch Seth; auf
19575den Monumenten weiblich 153;
19576mit Eselskopf 219.
19577Ure
19578untersuchte
19579den
19580ägyptischen
19581Weihrauch 276.
19582Voigt mischte 3 Kyphiarten 278.
19583WVandeljahr, ägyptisches, von Plu-
19584tarch nicht erwähnt 166.
19585Wassergefäls
19586bei
19587den
19588Festzügen
19589vorangetragen 228.
19590307
19591Weihrauch, ägyptischer, von Dr. Ure
19592für Mastix erkannt 276.
19593Wein, Gebrauch desselben, hiero-
19594glyphische Schreibung 163.
19595WVidder, seine Verehrung 261.
19596Wiedehopf 269.
19597WViesel 264.
19598WViesielowski,
19599Bronze
19600aus seiner
19601Sammlung 197.
19602WVinterwende fällt auf den 25sten
19603oder 26sten Phaophi 250.
19604WVolf, seine Verehrung 263.
19605Xenokrates von Chalcedon 210.
19606Xenophanes von Kolophon besuchte
19607Aegypten 184. 260.
19608Xois, Schou oder Xeos 242; Nil-
19609höhe daselbst 244.
19610Zahlenverhältnils von 16, 17 u. 18;
19611240.
19612Zeitrechnung, alexandrinische 167.
19613Ziege, wird geopfert 261.
19614Gedruckt bei A. W. Schade
19615in Berlin, Grünstr. 18.
p. 330
19616“τ:
19617Druckfehler.
19618pag.
196199. 2.
196201. der Anm. lies wauuntıxov.
19621-
1962217. z.10. der Anm, vor λωτοῦ fehlı 11.
19623-
1962417. 2.11. der Anm. lies Squire; die folgende Anmerkung ye-
19625νομένην FGH gehört zu pag. 18. z. 1.
196262. ist ein Komma hinter Τυφωνικῶν zu setzen.
19627-
1962854.
196292.13. fehlt ein Kolon hinter αὐτοῦ.
19630- 161. 2.
196314. statt 2 setze \\.
19632- 176. z.17. statt Metropolen lies Nekropolen.
19633- 186. z.
196349. v.u. statt ἧς lies oc.
19635.ᾧ
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19638- 187. z.
196391. v.u. statt
19640u setze
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19642- 193. z. 14. statt τῶ setze TI.
19643- 195. z.
196444. v. u. statt der N M ist das Hühnchen »
19645Ü zu setzen.
19646- 200.
19647z.
196481. statt Ὁ N SO
19649> setze ON
19650z.
19651- 203. 2. 21. statt Greck lies Greek.
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19655- 205.
196562,
196574. statt ober lies oder.
19658- 208.
196592.16. statt Ö) setze ὦ.
1966020.2 ἡ ττὸς denn)
19661- 223. im Namenringe statt => setze —-.
19662230.
19663z.
196649. v.u. statt Eudoxus lies Eudorus.
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19667- 252. z,
196688, v.u ist Bi statt Ι &
19669zu setzen und HATRoH
19670zu streichen.
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p. 331
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Provenance

Full provenance, licence and citation: part 1.

What the layers are

L0 witness
The text as its witness or edition has it, original spelling; its dialect is a description and is never standardized.
L0.5 transliteration
For Egyptian texts: the transliteration with the editors' marks turned into the symbols ° * < > _ ^ (ruled 2026-09-10). For papyri: the edition's Leiden marks as the same symbols, and the editors' readings beside the scribe's as ‹scribe→editors› (ruled PAP-3).
L1 Cairene
Standardized Greco-Bohairic spelling and grammar, generated by code from the layer above under the rulings of the project.
L2 Kemetic
The Kemetic alphabet, generated by code from L1.
English
Quoted translations where they exist, credited; otherwise model drafts, marked as drafts.