Steindorff, Georg. Koptische Grammatik mit Chrestomathie, Wörterverzeichnis und Litteratur — 1. Aufl., Berlin: Reuther & Reichard, 1894

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page 1
page 2
1ϥ
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page 7
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2Digitized by the Internet Archive
3in 2019 with funding from
4Princeton Theological Seminary Library
5https://archive.org/details/koptischegrammat00stei_0
page 10
page 11
page 12
6PORTA ⲫ
7LINGUARUM ÖRTIENTALIUM
8EDIDIT
9HERM. L. STRACK.
10ELEMENTA LINGUARUM
11Hebraicae, Phoeniciae, Biblico-Aramaicae,
12Samaritanae, Targumicae, Syriacae, Arabicae,
13Aethiopicae, Assyriacae, Aegyptiacae, Copticae,
14Armeniacae, Persicae, Turcicae, aliarum
15ⲓ academicis accommodaverunt
16J. H. Petermann, H. ⲱⲥ, E. Nestle, A. 61. Praetoriv
17A. Merx, Aug. Mueller, Friedr. Delitzsch, C.. Salemann,
18Ad. Erman, V. Shukovski, Th. Noeldeke, G. Jacob,
19G. 7, R. Bruennow, alii.
20VNA - - -- - - -⳿
21PARS XIV.
22KOPTISCHE GRAMMATIK
23voN
24GEORG STEINDORFF.
25BERLIN,
26VERLAG VON REUTHER & REICHARD
27LONDON, ; NEW ⲧ
28WILLIAMS & NORGATE B. WESTERMANN & Cc
2914, HBENRIETTA-STREET, 812, BROADWAY,
301894.
page 13
31ⲉ- GRAMMATIK
32MIT
33CHRESTOMATHIE, WÖRTERVERZEICHNIS
34UND
35LITTERATUR
36ⲩⲟ
37GEORG STEINDORFF.
38BERLIN, 7
39VERLAG VON REUTHER UND REICHARD
40LONDON, NEW YORK,
41WILLIAMS & NORGATE Ⲃ. WESTERMANN & Co.
4214, HENRIETTA-STREET, 812 BROADWAY,
431894.
page 14
44Alle Rechte, auch das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten.
page 15
45ADOLF ERMAN
46GEWIDMET
471885 ⲫ 18983
page 16
page 17
48ⲞⲔ Ⲱ̄ⲞⲔ
49Das Bedürfnis einer koptischen Grammatik, die
50zunächst für Anfänger bestimmt ist, wird wohl von
51Allen, die sich mit diesem Zweige der ägyptischen
52Sprachwissenschaft Ⲁ
53ron’s kurzgefasste Grammaltica coptica, die einst gute
54Dienste leistete, ist veraltet und Stern’s vortreff-
55liche Koptische Grammatik ist zu ausführlich und
56umfangreich, als dass sich ein Anfänger mit gutem
57Erfolge, ohne von der Masse des gebotenen Stoffes
58erdrückt zu werden, durcharbeiten könnte. Dazu
59kommt, dass in ihr gerade die für das erste Studium
60wichtigen Abschnitte, die Laut- und Formenlehre, die
61schwächeren sind und durch die Fortschritte, die die
62ägyptische Philologie im letzten Jahrzehnt gemacht
63hat, am meisten berührt worden sind.
64So bin ich der Aufforderung der Verlagshandlung
65für die „Porta linguarum orientalium“ eine kürzere
page 18
66VI Ⲧⲟ ⲧⲟ.
67koptische Grammatik zu schreiben, gern nachgekom-
68men. Das vorliegende Buch soll zunächst dem Anfänger
69dienen und zwar sowohl dem, der das Koptische nur
70um seiner selbst willen, ohne von der älteren Sprache
71etwas zu verstehen, erlernt, als auch dem, der das
72Studium dieses jüngsten Ausläufers der ägyptischen
73Sprache als Aegyptologe, zum richtigen Verständnis
74der älteren Sprachperioden beginnt. Für den letzteren
75sind die Erklärungen koptischer Formen aus dem
76Aegyptischen, sowie die Verweise auf die diesem Buche
77parallele ägyptische Grammatik Erman’s bestimmt.
78Um dem Zwecke als Anfängergrammatik zu ge-
79nügen durfte das Buch nicht, wie Stern’s Grammatik,
80die verschiedenen koptischen Dialekte nebeneinander
81behandeln. Es musste ein Dialekt zu Grunde gelegt
82werden. Dass ich hierzu den sahidischen (oberägyp-
83tischen) gewählt habe, bedarf wohl vor denen, die sich -
84mit dem vergleichenden Studium der koptischen
85Dialekte beschäftigt haben, keiner Rechtfertigung.
86Ausser philologischen Gründen war noch der andere
87entscheidend, dassim Sahidischen der grössere und auch
88kirchengeschichtlich wichtigere Teil der koptischen
89Litteratur vorliegt. Aber auch bei der grammatischen
90Darstellung des Sahidischen ist ein Unterschied
91zwischen älteren und jüngeren Texten zu machen, die
92in der Rechtschreibung, in den Formen und im Satz-
page 19
93Vorwort. IX
94‚bau oft genug von einander abweichen. Leider ist
95aber hier, da es fast an allen Vorarbeiten fehlt, das
96Können hinter dem Wollen zurückgeblieben. Hier
97bleibt künftiger Arbeit noch viel zu thun übrig.
98Ich habe für die Orthographie und den Satzbau
99den Gebrauch der älteren koptischen Texte (der
100Sapientia Salomonis ed. Lagarde, der Pistis Sophia,
101gewisser Teile des Neuen Testaments, besonders der
102Briefe) zu Grunde gelegt, aber aus praktischen Gründen
103auch die späteren Texte heranziehen müssen.
104Besondere Schwierigkeiten bot die Auswahl der
105Lesestücke. Hätte ich nur gute, alte Texte geboten,
106so wäre ich, da ja die schwer verständlichen gnos-
107tischen Schriften für den Anfänger nicht in Betracht
108kommen, aufdie Bibel angewiesen gewesen. Und diese
109hielt ich aus pädagogischen Rücksichten wegen der
110leicht zu beschaffenden Übersetzungen für wenig ge-
111eignet. So habe ich das Princip dem praktischen Nutzen
112geopfert und sprachlich etwas weniger korrekte Texte,
113dafür aber solche gewählt, die den Lernenden mehr
114zum systematischen Studium der Grammatik und
115zum eigenen Nachdenken anhalten, als auf die Benut-
116zung der Bibel und ihrer Übersetzungen verweisen.
117Um aber wenigstens zu zeigen, wie „klassisches“ Kop-
118tisch aussieht, habe ich zwei kleine Proben aus der
119Pistis Sophia und der Sapientia mitgeteilt.
page 20
120X Vorwort.
121Die Benutzung dieses Buches ist ähnlich wie die
122der Erman’schen Grammatik gedacht. Der Anfänger
123möge sich zunächst die mit einem Stern bezeichneten
124Paragraphen fest einprägen und dann an die Durch-
125arbeitung der Lesestücke gehen. Hier schlage er
126wieder die angeführten Paragraphen der Grammatik
127nach und suche Schritt für Schritt die grammatischen
128Kenntnisse namentlich in der Satzlehre zu erweitern
129und die gelernten Abschnitte im Zusammenhange zu
130verstehen. Auf diese Weise wird er bald in den Stand
131gesetzt werden, die oft complicirtern Gebilde zu ver-
132stehen und ihre Bestandteile zu erkennen. Wer den
133gebotenen Lesestoff sorgfältig durchgearbeitet hat,
134mag dann an die Lectüre der Sapientia, des Eccle-
135siasticus, der Pistis Sophia, der neutestamentlichen
136Bruchstücke in Woide’s Appendix und endlich an die
137Vulgärtexte (Contrakte, Briefe etc.) gehen. Wo ihm
138mein Buch die Hülfe versagt, mag er sich bei Stern
139oder in Peyron’s Lexicon Rat erholen. Ist er so mit
140dem Sahidischen vollkommen vertraut geworden, so
141kann er getrost das Boheirische und die kleineren
142Dialekte vornehmen, ohne Gefahr zu laufen, die
143eigentümlichen Wortformen der einzelnen Dialekte
144zu verwechseln.
145Den Texten aus den „Apophthegmata patrum
146Aegyptiorum“ habe ich eine möglichst einheitliche
page 21
147Vorwort. NT
148Orthographie gegeben und auch die übergeschriebenen
149Striche, die bei Zoega fehlen, hinzugefügt. Auch un-
150wesentliche Textänderungen habe ich meist still-
151schweigend vorgenommen. Stärkere Änderungen er-
152forderte nur bisweilen der nach Bouriant’s Ausgabe
153mitgeteilte Text aus den „Eloges du martyr Victor“.'
154Die Worttrennung rührt überall von mir her.
155Das Wörterverzeichnis ist wie Peyron’s Lexicon
156nach den Stammkonsonanten der Wörter geordnet.
157Den Halbkonsonanten £ı (Jod) findet man unter 1,
158halbkonsonantisches ⲞⲨ (Waw) unter ⲩ.
159Zu besonderem Danke bin ich Herrn Prof. Ignazio
160Guidi in Rom verpflichtet, der sich der Mühe unter-
161zogen hat, das „Leben des Andreas und Paulus“ noch
162einmal mit der im Museo Borgiano befindlichen Hand-
163schrift zu vergleichen. Dabei hat sich herausgestellt,
164dass die Ausgabe Zoega’s fast fehlerlos ist und dass
165Zoega hier das Beispiel einer nachahmenswerten
166Sorgfalt gegeben hat.
167Was ich Stern’s Grammatik verdanke, kann ich
168nicht im Einzelnen ausführen. Für den Anteil, den
169Erman und Sethe an dieser Grammatik haben, möchte
1701 Atkinson’s On south-coptic texts: a criticism on M. Bouriant’s
171„Eloge du martyr Victor, fils de Romanus“ (Proceed. of the Royal
172Irish Academy, 3rd Ser., vol. III) habe ich erst während der
173Korrektur der Lesestücke zu Gesicht bekommen.
page 22
174XII Vorwort.
175ich mutatis mutandis wiederholen, was Erman
176ans Ende seiner Vorrede gesetzt hat, dass „gewiss
177manches in diesem Buche Erman und Sethe
178gehört, was doch nicht als solches gekennzeichnet ist,
179Wir haben aber diese Dinge so oft unter einander -
180besprochen, dass wir unser geistiges Eigenthum auch
181dann nicht auseinander halten könnten, wenn wir
182Gewicht darauf legten, es zu sondern“.
183Leipzig, Pfingsten 1894.
184Georg Steindorff.
page 23
185Inhaltsverzeichnis.
186Grammatik. 88
1871. Einleitung. Schrift- und Lautlehre.. .. ... 1—47
188A. Allgemeines und Schrift. .....00..0.0. 0.4 1—6
189BE. Die Konsonanten. ....... . .. . . .. 7—16
190C. Die Vokale und “— ... . . . . . 17—20
191D. Lautveränderungen. . ... .... ... . . 21-40
192ⲓ. Ⲕⲟⲏⲑⲟⲃ ϥⲏ. ... .... . ⲙ . . . ⲛ ⲩ 213
1932. Vokale, ...... .... ... . . . .. 2-4
194Ⲃ︦. Betonung. ......... . . . . . . . . . 1-4
195FF. Zahlzeichen und Abkürzungen, ........ 47
1962. Formen- und Satzlehre. ............ 4-383
197I. Kapitel: Pronomina. + 00.0000 . . . . . . . . 4-0
198a. Persönliches Pronomen. . . ... . . . . .. 4-3
1991. Personalsuffixe. . ............ 48—50
2002. Pronomen absolutum. . .. . . . . . .. 1-2
2013. Ausdruck für 51)... ..... .. 53
202b. Possessivpronomina. . ... 00.00.0000... 54—57
2031. Absolute Possessivpronomina. ....... 54
2042. Possessivartikel, . . .... . . . . 0.04 5-
2053. Possessivpräfix. . .. . . . . . . . . 04 57
206c. Demonstrativpronomina. . ... . . . . .. --53
207ⲑ... ...... . . ...ⲛ ⲛ. . . 58
208N ... .... ... . . . ⲛ ⲩ ⲉ. ⲙ 59
209d. Fragepronomina., ..... ⲉ ⲉ ⲙ ⲙ 0 ⲙ. ⲛ ⲓ 60
210II. Kapitel: Nomina. . ..... . . . . . . . . 61—167
211ϥ. ⲀⲒⲒⲈⲐⲒⲰeⲂ...... .. . . . . . . --12
212ϥ. Geschlecht. ........ ... . . ..ⲩ ⲃ 1-
2132. Form der ⲚⲞⲰlⲎϤ.. ........ . . . 68—108
214Ⲁ. Nomina ohne äussere Zusätze.. .... 64—83
215I. mit einem Konsonanten. ...... 64—66
216IL. mit zwei Konsonanten. . ...... 67—70
page 24
217Inhaltsverzeichnis.
218III. mit drei Konsonanten,.
219IV. tertiae infirmae.,
220V. mit vier und fünf Konsonanten. .
221VI. quartae Jod. .
222B. Nomina mit äusseren Zusätzen.
223I. mit Präfixen.
224a. Alte Bildungen.
225b. Junge Bildungen.
226II. mit Suffixen. .
227a. Alte Bildungen.
228b. Junge Bildungen.
2293. Zahl. ..
230I. Männliche Phuralformen.
231II. Weibliche Pluralformen. .
232ⲠⲒ. Anomala. .
233IV. Dualreste.
234b. Artikel.
2351. Form .
2362. Gebrauch.
237a) Bestimmter Artikel.
238ß) Unbestimmter Artikel. .
239ⲩ) Artikellosigkeit. .
240c. Apposition. :
241d. Genetivverhältnis.
2421. ohne Exponenten,
2432. Anknüpfung mit N.
2443. Anknüpfung mit NTE.
245e. Adjectiva.
2461. Allgemeines. . ⲟ
2472. Verbindung mit dem Substantiv.
2483. mit Suffixen.
2494, „ein andrer“,
250ff. Zahlwörter.
2511. Kardinalzahlen.
2522. Ordinalzahlen. .
253ⲠⲒ. Kapitel: Verbum.
25485
25571—75
256ⲧ-
25778—82
25883
25984—108
26084—92
26184—85
26286—92
26393—108
26493—103
265104— 108
266109— 123
267110—115
268116—119
269120
2701001
271122—137
272122—125
273126-—-137
274126
275127—128
276129—137
277138—139
278140—145
279140
280141—142
281143—145
282146—156
283146—147
284148— 151
285152—154
286155— 156
287157—167
288157—164
289165—167
290168—346
page 25
291Inhaltsverzeichnis.
292A. Hauptformen des Verbs., .
2931. Infinitiv. .
2942, Particip.
295B. Bildung des Verbs.
2961. Einfache Stämme.
297I. Zweiradikahige Verben.
298II. Verba sec. geminatae.
299III. Verba mit drei Konsonanten.
300IV. Verba tertiae infirmae.
301V, Verba mit vier und fünf Konsonanten. .
302VI. Verba tertiae gem. und quartae inf.
303Erweiterung des Verbalstammes.,
3042, Causativstämme.
305I. Causativa mit Präfix ⲥ..
306II. Causativa mit Subjunetiv.
307Neubildungen. .
308Griechische Verben.
309C. Die Konjugation.
3101. Alte Flexion.
3112, Jüngere Flexion. .
312I. Hülfszeitwort ⲦⲈ..
3131. Präsens L. .
3142. Futurum I. .
315II. Hülfszeitwort NTE.
3163. Konjunctiv. .
317III. Hülfszeitwort FE.
318' 4. Präsens IL,
3195. Futurum IL .
320ⲃ. Futurum II. ee.
321IV. Hülfszeitwort NE. .
3227. Imperfectum.
3238. Imperf. 111..
324V. Hülfszeitwort Ⲁ.
325ⲑ. Perfectum I.
32610. Perfectum II.
32711. Praesens consuetudinis, .
328XV
32988
330168—184
331169—180
332181—184
333185—246
334185—229
335186—198
336199
337200—212
338ϩⲓ-
339223—226
340227—228
341229
342230—244
343231—233
344234—244
345245
346246
347247—304
348247—248
349249— 288
350253—256
351254—255
352256
353257— 261
354257—261
355262—270
356262—266
357267—268
358269—270
359271— 275
360271— 273
361274—275
362276—281
363ϩⲧ-
364-2
365280—281
page 26
366XVI
367IV.
368Inhaltsverzeichnis.
369VI. Hülfszeitwort Ⲉ.
37012. Optativ. .
37113. Infin. causativus.
37214. Finalis. a
3733. Die negativen Hülfszeitwörter.
3741. NNE.
3752. MINE.
3763. MMTATE.
3774. 4Ⲉ. ⲉ ⲙ. ⲛ . . . . . ⲟ ⲟ ⲁ
3784. Zusammengesetzte Hülfszeitwörter.
3791. mit NE.
3802. mit €.
381.D. Imperativ. .
382E. Gebrauch des Infnitivs.
383FF. Verbaladjectiv, .
384G. Das Object. . .
3851. unmittelbare Anknüpfung. .
3862. Anknüpfung mit N.
3873. Anknüpfung mit E. ....
388Die Verben „haben“ und „nicht haben“. .
389H. Passiv. .
390Kapitel: Partikeln.
3911. Präpositionen. .
392. einfache. .
393b. zusammengesetzte.
394Cc. griechische. .
3952, Adverbien.
3963. Conjunctionen. .
397a) ϪⲈ. . ;
3986) ⲈⲂⲞⲖ XE, ETBE- XE:
399ⲩ) ϪⲈⲔⲀⲤ.
4002) Ⲁⲩⲱ..
401€) 6. ⲃ. .
402) ⲟⲛ, ϩⲱⲱϥ, ⲛ̅ⲧⲟϥ.
403SS
404282—288
405283—284
406285—286
407287— 288
408289— 297
409290— 291
410ϩⲑϩ--ϩⲑ
4114-5
412296— 297
413298—304
414298—300
415301—304
416305—308
417309—321
418322—327
419328—343
420329—330 .
421331—382
422333—337
423338—343
424ⲑ4.4--34
425343
42634 -363
427348—357
428358—362
4293638
430364—3870
431371—3883
432371—376
433377
434378—379
435380
436381
437382
page 27
4384 nn
439Inhaltsverzeichnis.
440n) griechische Conjunctionen,
441V. Kapitel: Die Sätze.
442%
443Der Nominalsatz. .
444. eigentlicher Nominalsatz.
445_uneigentlicher Nominalsatz.
446durch Ⲟⲩⲛ MN eingeleitet. .
447mit TE, TE, NE. .
448mit Ⲉ eingeleitet. .
449Teile des Satzes.
450a. Wortstellung. ..
451b. Hervorhebung,
4521. ohne Einleitung. .
4532. mit ⲈⲒⲤ..
454C. Anreihung.
455Satzarten. .
456a. negirte Sätze. .
457a) N-AN.
458ⲃ) TM.. .
459b. Fragesätze, . ⲙ ⲩ ...ⲏ
460a) Bezeichnung durch den Ton. .
461ⲱ ⲣⲓ ϩ ⲣ
462ⲟ . ⲟ ⲩ ⲟⲩ ⲟ ⲟ
463ß) Frage-Pronomina und -Adverbien.
464ⲩ) Fragepartikeln.
465ⲟ. Conditionalsätze.
466a) ohne Conjunetion. .
4678) mit ϣϢⲇⲀⲛ...
468ⲩ) mit EWWTE.
469ö) mit Ⲉϣϫⲉ.
470d. Temporalsätze.
471a) ohne Conjunetion. .
472ß) mit NTEPE. . .
473ⲩ) mit XIN. nn ⲛ.
4743) mit griech. Conjunctionen. .
475e. .Relativsätze. ⲱ.
476I. ohne Anknüpfung. .
477II. mit Partikeln. .
478. ⲑ ⲟ ⲟ
479XVIL
48085
481383
482384— 512
483384 —411
484384— 389
485390—394
486395—397
487398 —409
488410—411
489412—428
490412—414
491415—423
492416 —421
493422 —423
4942-4
495429--12
496429—439
497430—436
498437—439
499440—452
500. 441
501442—446
502447—452
503453 —465
504454—457
505458 -—-460
506461—464
507465
508466—475
509466—467
510468—470
511471
512472—475
513476—512
514478—483
515484—501
page 28
516XVII Inhaltsyerzeichnis.
517ⲑ
518A .... . . . . . ⲛ . . ⲟ ⲉ 490—498
519Anhang. 2. . . . ..ⲉⲛ . . . . ...0-3
520III. substantivirte Relativsätze.. . ... . . 504—507
521VI. Gebrauch im Nominalsatze. . ..... 508—512
522Litteratur. ‚0.0 . ... ⲓ
523Lesestücke.
524I. Aus den „Apophthegmata patrum Aegyptiorum“. ⲓ
525II. Aus den „Festreden auf den heiligen Victor“, . ⲑ
526III. Aus dem „Leben der Apostel Androas und | )
527Paulus“, ...... .. ⲛ ⲉ ⲛ ⲛ ⲉ ⲛ 4
528IV. Psalm 9o. ................. 598
529V. Sapientia Salomonis cap. IX. ⲉ . ...ⲉ ⲑⲓ
530VI. Oratio Dominica, sah. und boh. . .. .. . a 63*
531Wörterverzeichnis. .. ..0.0.00000.0.0 . 65*
532Abkürzungen.
533Ⲁ. Erman, Ägyptische Grammatik.
534adv.: als Adverbium gebraucht.
535äg.: ägyptisch.
536ⲟ giebt die Construction eines Verbs an.
537Dul.: ⲙ Fragment des rvevelations de St. Barthelemy
538(Litteratur C a IN).
539f.: femininum.
540kopt.: koptisch.
541m.: masculinum.
542Ming.: Mingarelli, Aegyptiorum codicum reliquiae (Litteratur B).
543n. l.: Name eines Orts.
544n. p. f.: Name einer Frau.
545n. p. m.: Name eines Mannes,
546Part.: Participium.
547pl.: Plural.
548PS.: Schwartze, Pistis Sophia (Litteratur C a IN).
549subst.:. als Substantiv gebraucht -ⲉ 309 ff.)
550Z.: Zoega, Catalogus (Litteratur B).
551Die Abkürzungen für die biblischen Bücher sind die gewöhnlichen:
552Ps.: Psalm; Act.: Acta apostolorum u. Ss. W.
page 29
5531. Einleitung. Schrift- und Lautlehre.
554A. Allgemeines und Schrift.
555Die koptische Sprache ist die in nachchrist- 1*.
556licher Zeit, seit dem dritten Jahrhundert, gesprochene
557und mit griechischen Buchstaben geschriebene Sprache
558der Ägypter. Sie ist: der letzte Ausläufer der alt-
559ägyptischen Sprache und steht dem Neuägyptischen,
560der Sprache des neuen Reiches, sowohl in ihren Formen
561wie in der Satzbildung näher als dieses der Sprache
562des alten Reiches. Etwa seitdem 16. Jahrhundert ist das
563Koptische ausgestorben und der arabischen Volks-
564sprache gewichen; nur als Kirchensprache ist es noch
565heute, wenn auch unverstanden, im Gebrauche. Die
566koptische Litteratur ist zum größten Teile biblisch
567und kirchlich und aus dem Griechischen übersetzt.
568An weltlichen Litteraturdenkmälern sind uns u. a. eine
569medicinische Schrift, ein aus dem Arabischen über-
570setztes alchymistisches Buch, Bruchstücke des Alexan-
571Steindorff, Kopt. Gramm, 4
page 30
5722 A. Allgemeines und Schrift. 2.
573derromans, sowie eine Fülle von Privaturkunden
574(Kontrakte, Rechnungen, Briefe u. a.) überkommen.
575Anm. 1. Der Name Kopten (Copti) geht auf das arabische
576Qobt (L.3) zurück, eine fehlerhafte Aussprache für das korrekte Qibt,
577das aus PYITT10C, Aiyürtıoc entstanden ist.
578Anm. 2. Der im 15. Jahrh. lebende arabische Schriftsteller
579Makrizi sagt, daß die koptischen Frauen und Kinder im Sahid
580(Oberägypten) fast nur das Koptische sprächen; doch fügt er hin-
581zu, daß sie auch vollkommene Kenntnis des Griechischen besäßen.
582Im 17. Jahrh. erwähnt der Reisende Vansleb als besondere That-
583sache, daß er einen Greis getroffen habe, der noch das Koptische
584zu sprechen vermochte. :
585Bereits vor der etwa am Ende des 3. Jahrh. ange-
586fertigten Übersetzung biblischer Bücher ins Koptische
587begegnen uns vereinzelte Versuche, die ägyptische
588Sprache mit griechischen Buchstaben zu schreiben.
589Sie gehören alle dem 2. Jahrh. an und sind dem prak-
590tischen Bedürfnisse entsprungen, die schwierige und
591verwickelte demotische Kursivschrift (s. Ä8 10), die
592die Vokale nur unvollkommen oder gar nicht schrieb,
593durch eine bequeme, leicht lesbare Schrift zu ersetzen.
594Diese ältesten koptischen Sprachdenkmäler sind fol-
595gende: 7. Überschriften (Glossen) in zwei demotischen
596Zauberpapyri, in Leiden I 383 u. 384 (s. Leemans,
597Monuments I 1—14; II 226—227). | 2. Überschriften
598in dem demotischen Zauberpapyrus 10070 des Britischen
599Museums, der ersten Hälfte des Leidener Pap. I 384
600(s. Hess, der gnostische Papyrus von London). || 3. Das
page 31
601A. Allgemeines und Schrift. 3. 3
602Horoskop eines Mannes (zuerst griechisch, dann ägypt.
603mitgriech. Buchstaben) auf der Rückseite der Hyperides-
604Handschrift des Britischen Museums (unveröffentlicht).
6054. Zaubersprüche in dem Papyrus Anastasi 574 der Bib-
606liothöque nationale in Paris (s. Erman, ÄZ 183, 3
6075. Zwei Mumienetiketten im Berliner Museum (s. Stein-
608dorff, ÄZ 1890, 49 ff.) — In allen diesen Texten werden
609zur Wiedergabe gewisser dem Ägyptischen eigentüm-
610licher Konsonanten in Ermangelung griech. Buchstaben
611die entsprechenden demotischen Zeichen verwendet.
612Das Koptische zerfällt in mehrereDialekte, deren
613wichtigste die folgenden sind:
6141. der sahidische (von arab. es-said „das obere
615Land“ Ϥ︦.. Oberägypten), der Dialekt der thebanischen
616Landschaft, dann über ganz Oberägypten verbreitet;
617früher der ⲩ genannt. Abkürzung: S
618(früher T). |
6192. der achmimische, in der Umgegend der ober-
620ägyptischen Stadt Achmim gesprochen, später litte-
621rarisch vom sahidischen verdrängt. Abkürzung: A.
6223. der failjümische, in der Oase Faijum ge-
623sprochen; früher fälschlich buschmurisch genannt.
624Abkürzung: F (früher B).
6254. der memphitische, in der Gegend des alten
626Memphis gesprochen, später vom boheirischen ver-
627drängt. Abkürzung: M.
628ϥ
page 32
6294.
6304 . 4. Allgemeines und Schrift. 4.
6315. der boheirische (von arab. el-boheira ‚die
632Seelandschaft‘‘ d. i. Provinz des westlichen Delta) in
633Alexandrien und Umgegend gesprochen, früher fälsch-
634lich memphitisch genannt. Er hat sich später in der
635Litteratur über ganz Ägypten verbreitet und gilt noch
636jetzt allgemein als Kirchensprache. Abkürzung B
637(früher M).
638Die oberägyptischen Dialekte 1—4 sind unter ein-
639ander nahe verwandt. In der vorliegenden Grammatik
640wird nur der wichtigste unter ihnen, der sahidische, _
641behandelt, der namentlich im Lautbestande vielfach
642ursprünglichere Formen zeigt, als der boheirische
643Dialekt.
644Anm. Die in Klammern zugefügten Abkürzungen der Namen
645der Dialekte finden sich in allen älteren und auch vielen neueren
646koptischen Veröffentlichungen, so auch in dem wichtigen „Lexicon
647linguae Copticae“ von A. Peyron.
648Das koptische Alphabet besteht aus 31 Buch-
649staben, die wie die griechischen von links nach rechts
650geschrieben werden. Von diesen Buchstaben sind die
651ersten 24 die des griechischen Alphabets, während die
652letzten 7 dem demotischen Alphabet entnommen sind.
653Der 31. Buchstabe ϯ drückt einen Doppellaut % aus.
654Der 27. Buchstabe hb findet sich nur im Boheirischen,
655während er den 4 oberägypt. Dialekten fehlt. Dafür
656besitzt das Achmimische ein Zeichen 2. (durch einen
657diakritischen Horizontalstrich von 2 abgeleitet), das
page 33
658A. Allgemeines und Schrift. 4.
6595
660einen starken Hauchlaut ausdrückt und dem B. bh
661entspricht.
662Anm. Die den letzten 7 Buchstaben zu Grunde liegenden
663demotischen Zeichen sind: ϣϣ [3 ϥ = 7 (4); ⲩ
664(ⲫ -ϫ- ⲇ.6-6ϭ(s ϯ-
665(s nicht Ligatur aus Ⲧ und daraufgesetztem |.
666Schrifttafel.,
667Ⲁ | ala | Alfa [ϥ
6682| 8 | Bına Vida 4, v(w) b | Entspricht
669| | hebr. 3 im
670‚83|.5 | PAMMA Gamma gg | g |Anlaut, 3 im
671| Auslaut der
6724 Ⲇ ⲀⲇⲀⲗⲇⲇ Dalda d d | wörter und
673ϭ ⲓ Ei e e, € | Silben.
6746 ZITA Sıta ⲍ ⲍ |Wie weiches
6753 Wie we
676| ϥ . . ranzösisches
677ⲧ ⲏ ⲏⲓⲧⲇ Hıda Am
678ⲟ ⲑ ©QITA Tida th {h | Aussprache
679ⲙ . wie -ϥ
680ⲟ 1 ⲒⲀⲯⲆⲀ Jöda ). 5 6 u imitnach-
68110| K KATA Kappa | % k | stürzendem
6821 A AAYAA Löla ) ⲣ | scbarfem
683. Hauch.
684ϩⲙ ⲙⲓ Mi | om m
685BIN | Ni n n
68614| z | zı ⲓ | x (ks)| x |
687ϭⲟ ⲓⲱ ⲓ ⲟⲛ ϭⲛ ⲁⲫ
page 34
688A. Allgemeines und Schrift. 4.
689Lau-
690Buch-| Name des Buch-| Heutige Aussprache)
691ϣⲡ stabe ⲉⲓⲉⲓ des Namens | Lautwert Skin Bemerkungen
692ⲡ lm Bi / ⲣ) | PD
69317 ⲣ ⲟ Röu ⲗ Ⲧ
69418) © ⲤⲓⲙⲀ Sıma Ss ⲓ ⲑ
695ⲑⲓ ⲧ | ray Da’u | 4 t
696ⲟⲟ ⲩ | be He ⲓ ⲩ.)
697217 ⲫ ⲫⲓ (Fü ⲫ | ph |2+4,d.h.p
698| | mit nach-
699| | stürzendem .
700| | scharfem
701| Hauch.
70222| X ⲭⲓ ‚Ki Äh Äh k+N.
70323 de | Epsi DS DS
704ϩⲱ ⲇⲩ a 0 0
705ϣϣ ϣⲏⲓ Schäi ϭⲟ &
70626 ϥ ϥⲉⲓ Fäi f ⲛ |
707Ze Deutsches
70827 Chai 7
709: ϧⲉⲓ ⲏ- hartesCh| *
71028 2 ϩⲟⲣⲓ Hori h h
711| weiches ⲙ
712h h .
71329| x ϫⲇⲀⲛϫⲓⲗ Dschandscha dsch
7146. spä:
715. ter wie v
716306 : 6. Schima ⲃ*
717| sch
718ϯϯ Di ti Ü
719|
720| |
page 35
721A. Allgemeines und Schrift. 5. 6. B. Die Konsonanten. 7. 7
722a) Die Konsonanten Ⲅ, 2,7, ©, Z, , X und Ϣ 5*
723kommen im Sahidischen fast nur in griechischen Wör-
724tern vor. In sahid. Wörtern stehen Ⲑ, © und X nur
725als Ligatur an Stelle von T2, ⲡϩ und Ⲕϩ, ebenso zZ
726und Ϣ für KC und TC; z. B. GE für TZE „die Art“; ws
727für ⲡϩⲱⲃ „das Werk“; ⲯⲓⲧ für NCLT „neun“. — Ⲣ tritt
728in kopt. Wörtern bisweilen für K ein: ANT „ich“ (tonlos)
729für ANK (852) ;MOYNrT „bilden“neben MOYNK ; vg1.828.
730b) Der Vokal y kommt in kopt. Wörtern nur in
731Verbindung mit anderen Vokalen (Diphthongen) vor; -
732ⲉⲩ eu; Ⲟⲩ u u. 8. W.
733a) ı ist entweder Vokal (7) oder Halbkonsonant (7, 6*.
734semitischem * entsprechend). Im Anlaut und nach
735Vokalen wird es gewöhnlich £ı oder, mit zwei über-
736gesetzten Punkten, 1 geschrieben; z. B. Ⲉⲓⲱⲧ ((öt) „Va-
737ter“; NAFı oder (gewöhnlich) NA1 „mir.“
738b) Der dem semitischen ‘ (u) entsprechende Halb-
739konsonant wird im Kopt. Ⲟⲩ im Anlaut, nach Konso-
740nanten und nach den Vokalen ı, 0 und w® geschrieben;
741z. B.OYHHB vecb „Priester“; ⲙⲟⲟⲩⲧ mout „tot seiend“ ;
742mit den Vokalen A, € und 4 verbindet sich Oy zu
743den Diphthongen Ay, Ⲉⲩ und Hy; 5. 8 20.
744B. Die Konsonanten.
745Die koptischen Konsonanten zerfallen in: 7*
746I. Liquidae: ⲗ ⲣ
page 36
74710.
7488 B. Die Konsonanten. 8—10.
7492, Nasale: M N;
7503. Verschlußlaute: a. gutturale K 6; db. dentale Ⲧ
751x; c. labiale ⲃ ⲡ ϥ
7524, Zischlaute: € ϢⲰ;
7535. Hauchlaut: 2;
7546. Halbkonsonanten: ı (E1), Ⲟⲩ.
755Liquidae, a. A entspricht: Z. ägypt. r (Ä8 20):
756AO „aufhören“ äg. rwe „fliehen“; AAKE „der letzte
757Monatstag“ äg. Crkel. — 2. Selten geht Ä auf ägypt.
758n zurück: NAC „Zunge“ äg. ns (20
759db. p entspricht ägypt.r: pAN „Name,“ äg. rn; pwK2
760„brennen“ äg. r/h; ⲙⲟⲩⲣ „binden“ äg. mr; ϣⲟⲣⲡ
761„der erste“ äg. ⲃ (AS 20).
762Nasale. 4. Der labialen Nasalis M entspricht:
763I. äg. m in ⲙⲟⲟⲩ „Wasser“ äg. mw; ⲙⲟⲩⲛ „bleiben“
764äg. mn; ⲛⲟⲩϩⲙ „erretten“ äg. nhım. — 2. Selten geht
765ⲙ auf ägypt. b zurück, wie z. B. in ⲛ „jeder, all“ äg.
766nb (aber B. ⲛⲓⲃⲛ.) ;
767b. Die dentale Nasalis N ist entstanden aus ägypt.
768n: NHB „Herr“ äg. nb; NAN „uns“ äg. nn; CON „Bruder“
769äg. sn; ⲟⲩⲱⲛ „öffnen“ äg. wn.
770Gutturale Verschlußlaute. «. K entspricht:
7711. äg. k (3) in KAME „schwarz“ äg. km; ⲣⲱⲕϩ
772„brennen“ äg. r/h; NAK „dir“ äg. nk. — 2. ägypt. *
773(ⲣ) in Ⲕⲱⲧ „bauen“ äg. Ad; ⲕⲱⲃ „verdoppeln“ äg. Ab;
774ⲟⲉⲓⲕ „Brot“ äg. C[. Vgl. A8 23.
page 37
775B. Die Konsonanten. 11. 9
776b. 6 entspricht: 7. ägypt. g (im boh. Dialekte steht
777dem S. 6 ein x gegenüber): ϭⲱⲣϩ „Nacht“ äg. grh
778(B. exwpg); ϭⲟⲥ „Hälfte“ äg. gs (B. X0C); ϭⲛⲟⲛ „zart
779werden“ äg. gnn (B. xHn). Vgl. Ä8 23. — 2. selten
780ägypt ⲱ Boh. steht auch hier dem S. 6 ein X gegen-
781über): 6WNT „zürnen“ äg. And (B. XWNT.) — 3. ägypt.
782k (hier entspricht dem S. 6 ein B. 6): 60T „Fußsohle“
783ϥ. (B. 6ⲡ) ϭⲱⲙ „Garten“ äg. 3 (B. ϭⲱⲙ)
784ⲃⲉⲣⲉϭⲱⲟⲩⲧ „Wagen“ äg. mrkbt, 33 (B. ⲂⲈⲣⲈ-
785ϭⲱⲟⲩⲧⲥ).
786Dentale Verschlußlaute. «. T entspricht:
7871. ägypt. (in ⲧⲟⲩⲱⲧ, ⲉⲓ. twt; TOoW „Grenze“
788..ⲉⲓⲱⲧ „Gerste“ äg. ıf. — 2, ägypt. t, wo dieses
789schon in der alten Sprache in £ übergegangen ist:
790ⲱⲧⲡ „beladen“ ..3) Ⲥⲱⲧⲡ „erwählen“ äg.
791(ⲣ ⲛⲏⲧⲛ „euch“ (dat.) äg. nfn, ntn. Vgl. Ä$ 24.
7923. ⲁ.. (DB) in: ⲧⲱⲙ „schärfen“ äg. dm; ϩⲱⲧⲃ
793„töten“ äg. hdb; TAT „Fuß“ äg. pd; KOT „Rad“ äg.
794kd. — 4. äg. d, wo dieses schon in der alten Sprache
795in d übergegangen ist: ⲧⲏⲣ „ganz“ äg. dr, dr;
796ⲧⲛϩ „Flügel“ ägypt. dnh, dnh; CWTM „hören“ äg. sdm,
797sdm; CNAT „sich fürchten“ äg. snd, snd, Vgl. ÄS 25.
798b. Ϫ entspricht: Z. ägypt. 4, wo dieses nicht in f
799übergegangen ist (im B. ist dieses / zu 6 geworden):
800ϫⲟⲟⲩϥ „Papyrus“ äg. {wf; ϫⲓⲥⲃ „erheben“ äg. {s(C)
801(B. 6101). Vgl. A8 24. — 2. ägypt. d, wo dieses nicht.
80211.
page 38
80313.
80410 B. Die Konsonanten. 12. 13.
805in d übergegangen ist (im B. steht auch hier X); Xx®
806„sagen“ äg. d(d) (B ϫⲱ) ⲟⲩϫⲇⲓ „gesund werden“
807ϥ. (B. 0YXAl); NAXZE „Zahn“ äg. ndh(t) (B.
808ⲛⲇϫϩⲓ). Vgl. Ⲁ 25.
809Anm. Bisweilen steht S. und B. X für ⲦϢ (8 ϪⲡⲟⲞ •
810ϫⲫⲟ „erzeugen“ für ⲦⲧϢⲠⲞ (6.
811Labiale Verschlußlaute. --“- B entspricht:
812I. ägypt. b in BAZCE „Kalb“ äg. bhs; ⲧⲱⲃϩ „bitten“
813äg. dbh; NHB „Herr“ äg, nb. — 2, selten ägypt. p (vor
814‚d) in COBTE „bereiten“ äg. spd; WBT „Gans“ äg. Spd. —
815Schlechte Texte setzen häufig Ⲃ für Oy.
816d. Ⲡ entspricht: 7. ägypt. pp in ⲡⲱϩ „gelangen“
817äg. ph; ⲱⲡ „zählen“ äg. cp; ⲣ︦ⲡ︦ „Wein“ äg. 7;
818Ⲁⲡ „Recht“ äg. Zp. Vgl. Ⲁ 19. — 2. selten ägypt.
819z. B. in ⲦⲀⲡ „Horn“ äg. db; ⲟⲩⲟⲡ „rein werden“ äg.
820ⲥ (aber: 0YAAB „rein seiend“ 8207).
821ⲥ. ϥ entspricht ägypt. ϥⲧⲟⲟⲩ „vier“ äg. dw;
822ⲛⲟⲩϥⲃ „gut“ äg. n/r; CNOQ „Blut“ äg. snf; NAQ „ihm“
823äg. nf. Vgl. A819.
824Zischlaute. a. Ⲥ geht auf ägypt. s zurück: CIM
825„Kraut“ äg. sm; cmp „Rippe“ äg. spr; MCA?Z, „Kro-
826kodil“ äg. ms}, NAC „ihr“ (dat. fem.) äg. ns. Vgl. AS 2.
827db. Ϣ entspricht: Z. ägypt. ϣⲱ „Sand“ äg. SC;
828ϣⲱⲱⲧ „Schlachten“ äg. ⲥ ⲟⲩⲱϣⲃ „antworten“ äg.
829ⲟⲩⲱⲛϣ „Wolf“ äg. wnS. Val. Ⲁ. — 2. ägypt-
page 39
830B. Die Konsonanten. 14. 1. 11
831. h(©,nic ht##—>, Ä821) Ϣ Ⲙ︦ol is. ⲥⲱϣ „Feld“
832äg. . ϣⲱⲡⲉ „werden“ äg. ⲃ WWM „aus-
833löschen“ äg. Chm; Aw „wer? was?“ äg. 1. Im achmim.
834Dialekt steht hier dem Z ein 2 gegenüber; z. B. ϨⲱⲡⲈ
835„werden.“
836Der Hauchlaut Ϩ entspricht: Z. ägypt. A (N):
837ZA „Gatte“ ..7 Ⲁ̄ 21; ϩⲀⲡ „Gesetz“ äg. Ap;
838ⲛⲉϩⲥⲉ „erwachen“ äg. nhs. — 2. ägypt. ( ϩc) : ϩⲟϥ
839„Schlange“ äg. h/fw ; 20 „Gesicht“ äg. Ar); WZE „sich
840stellen“ äg. ChC; MCAZ „Krokodil“ äg. msh. — 3. ägypt.
841h © und #+—>, nm ;; im B. wird % hier zu b, im A. zu
8422): ϩⲣⲟⲟⲩ „Stimme“ äg. hrw (B. ⲣⲱⲟⲩ, A. ϨⲢⲀⲩ)
843ϩⲏⲃⲥ „Leuchte“ äg. (ⲏⲥ) ⲱⲛϩ „leben“ äg.
844Cnh (B. ⲱⲛ, A. ⲱⲛϩ). Vgl. Ⲁ 2.
845Die Halbkonsonanten. - 1 (Eı) entspricht:
846I. ägypt. € (*): E\wT „Vater“ ⲁⲍ. ⲓⲟⲟⲣ „Fluß“
847ϥ.) NAFı (NAi) „mir“ äg. nd (A816). — 2. ägypt.
848Ⲉⲓⲱϩⲉ „Acker“ ..ⲇⲓⲁⲃ äg. AS; Ⲥⲓⲟⲟⲩⲧ
849„Stadt Siut“ äg. 635). Vgl. A815. — 3. selten ägypt.
850r: KAEICE „Begräbniss“ (ϩⲓⲏ, ⲉϩ.
851b. Ⲟⲩ entspricht: Z. ägypt. w: OYA „einer“ äg.
852ⲥ ⲟⲩⲱⲛ „öffnen“ äg. wn; ⲧⲟⲩⲱⲧ „Götzenbild“ äg.
853{wt; ⲧⲟⲟⲩ „Berg“ äg. dw, dw; NAY „ihnen“ äg. nw
854(ⲫ 18.) — 2. selten ägypt. db in Ⲥⲟⲩ „Stern“ äg. sb3.
855Anm. Sehr häufig sind im Kopt. äg. / und 5 ganz verschwunden,
856d. h. zu ungeschriebenem N geworden; z. B. € in WITT „zählen“ --2
85714.
page 40
858+16.
859Ⲁ. B. Die Konsonanten, 16.
860ⲣ ⲏⲣⲡ „Wein“ äg. irp; ⲱⲛⲈ „Stein“ ⲝ. 2 ϯⲙⲉ „Stadt“
861ⲁ..) Ⲁ 16); — 3 in WTIT „beladen“ äg, Stp, ⲉ ⲱϩⲤ „ernten“
862äg. sh (Metathesis); WO „tausend“ äg. 3 (Ⲁ 15). — Ebensoist das
863äg. C )) im Kopt. überall verschwunden: WN?, „leben“ äg, Cnh;
864WM „auslöschen“ äg.Chm; KOOZ „Ecke“kCh; OYHHB „Priester“
865äg. wCb; PH „Sonne“ äg. rC; MW „Sand“ äg. SC; THHBE „Finger“
866äg. AbC, dbC ()). Vgl. Ⲁ 17,
867Nach den in $88—18 angeführten Gesetzen ent-
868sprechen den ägyptischen Konsonanten im Koptischen
869die ⲛ [
870J. äg. > = a. kopt. Ⲉ (1) $15 a 2; d. kopt. ver-
871schwunden (8) $15 Anm.
8723... @. kopt. ⲈⲒ (1) 815 a 1 ;0%. ⲙ ver-
873schwunden (8) $ 15. Anm.
8743. äg. C = kopt. verschwunden 815 Anm.
875äg. w = kopt. Ⲟⲩ (y) 815 b 1.
876äg.db=a.kopt.B$12a1;5.0yY$15 b2;c. M89a2.
877äg. pp = a. kopt. ıT 812 b 1; d. kopt. B $12a2.
878äg. f = kopt. ϥ 12.
879. äg. m = kopt. M 89 a1.
880äg. n = a. kopt. n 89b; d. kopt. A 8822.
88110. äg. r = a, kopt. ⲣ $8b; b. kopt. A 88a; c. Ⲉ
882(1) 815 a 3.
88311. äg. h = kopt. 2 814, 1.
88412. Ϥ︦.. opt. 2 804,2
88518. äg. DO=— 0. ϩ- B.b = A.2 814, 3;
886...ϣϣ Ⲁ.
887ⲱ ⲱ ⲁⲓ ϩⲓ ⲉ ⲃ
page 41
888C. Die Vokale und Diphthonge. 17. 18. 3
88914. ...ⲻ Ⲣ. Ⲁ. Ⲓ4 3.
8905. äg. s = kopt. Ⲥ 813 a.
89176; äg. $ = kopt. Ϣ 813 b 1.
89217. äg. k = a.kopt. K810a2;d. S.0=B. x 810 b2.
893ϥⲑ.. X — a. kopt. «& $10 al; (ϭ Ⲣ. 6
8948 10 b-3.
89519. äg. g — S.0 — B. x$10 bh 1.
8960. äg. ⲻ kopt. 7$11al1.
8972.. äg. ! — späterem 4 — kopt. 7 $11 a 2;
898ⲣ.. — späterem 4- S, x — B. 08 11b 1.
8992. ⲧ- kopt. ⲧ 11 a8.
90023.4. äg:ı d’— späterem d — kopt. ⲦϨⲒⲒ a4;
901ⲟ. äg. d — späterem d — S. x — B.x811b2.
902C. Die Vokale und Diphthonge.
903Das Koptische besitzt 7 Vokale, von denen drei 17*.
904A dä, E €, Oö kurz und vier Ⲏ €, 17, ⲱ ⲟ und Ⲟⲩ ⲓ
905lang sind. Welchen altägyptischen Vokalen sie ety-
906mologisch entsprechen, ist nicht festzustellen, da die
907altägyptische Schrift die Vokale in der Regel unbe-
908zeichnet läßt. — O0, H, 1, W und Ⲟⲩ sind stets betont,
909A und € können betont und unbetont sein.
910Ein in geschlossener Silbe vor den Konsonanten 18*.
911BÄMNP stehendes & wird durch einen über den Buch-
912staben gesetzten Horizontalstrich bezeichnet. Dieser
913Strich steht bei anlautendem & genau über dem Kon-
page 42
91414 C. Die Vokale und Diphthonge. 19.
915sonanten, vor dem das € zu sprechen ist, und wird bis-
916weilen nach rechts verlängert; P-NOBE (&r-nobe) „Sünde
917thun“; ⲛ̄ϣⲏⲣⲃ (En-SCre) „die Söhne.“ — Bei inlauten-
918dem € wird der Strich so nach links verlängert, daß
919er noch über den vorhergehenden Konsonanten zu.
920stehen kommt: CNTE (s 6 ⲥ-
921Weniger gute Handschriften schreiben das € vor den
922genannten Buchstaben als €. Regelmäßig geschieht
923dies in den meisten Texten bei: TEN, TEN, NEN „unser“
924(8 55); ZEN unbestimmter Artikel des Plurals ($ 102),
925zum Unterschiede von ϩ︦ⲛ︦ „in“; EN „wir sind“; NEN
926„wir waren“; vgl. auch 8 19. — In offener Silbe
927stehendes € wird vor den erwähnten Konsonanten als
928Ⲉ geschrieben: MEpE (ⲉⲉⲡ. ;
929Ebenso wird der (dem hebräischen S‘wä mobile
930entsprechende) Hülfsvokal ©, der gleichsam nur ein
931Vokalanstoß ist und zur Erleichterung der Aussprache
932dient, durch einen dem Konsonanten (vor dem er zu
933sprechen ist) übergeschriebenen Horizontalstrich be-
934zeichnet. Er steht:
9351. vor AM N und ⲣ. wenn sie der erste Bestand-
936teil einer anlautenden Doppelkonsonanz sind; NWOT
937(°nSot für nSot) „stark werden“; MNOWT (‘mnut für
938mnut) „Brust.“ Vgl. auch 6.
9392.imInlautderunbetonten,geschlossenen Sil-
940ben zwei- und mehrsilbiger Wörter: ϩⲱⲧⲃ (A0ö-(°b)
page 43
941C. Die Vokale und Diphthonge. 20. 15
942„töten“; ⲥⲱⲧⲙ (sö-tm) „hören“; ϭⲟⲛⲤ (go-n°s)
943„Gewalt“; ϣⲣϣⲱⲣϥ (&r-Sö-r°f) „ihn zerstören.“
944Tritt durch Abfall des auslautenden Konsonanten
945der Hülfsvokal © in den Auslaut des Wortes, so wird
946er € (B. 1) gesprochen und geschrieben: wWN£ „Stein“
947(für *lö-n°r = ’ö-ne); ⲛⲟⲩϥⲃ „gut“ (für *ⲩϣ -ⲣ ⲣ-
948nu-f); ⲣⲱⲙⲉ „Mensch“ (für * rö-m“t = rö-m6).
949Kommt vor den anlautenden Hülfsvokal ein € zu
950|
951stehen, so werden ϯ ⲥ zu € zusammengezogen und
952gewöhnlich auch Ⲉ geschrieben: MTEMNOYT „die Brust“
953(ⲡⲉ Artikel masc. sing. + MNOYT „Brust“); EMTA-
954TOYCWTM „bevor sie gehört hatten“ (£ + Ⲙ̄ⲡⲀⲧⲟⲩ-
955CWTM; doch auch MTATOYCWTM geschrieben).
956Anm. Das in $18 und 19 über die Schreibung des Horizontal-
957strichs Bemerkte kann als die Regel gelten; doch schwanken
958gerade hierin selbst gute Handschriften. Moderne Drucke lassen
959den Horizontalstrich sehr oft ganz bei Seite.
960Es giebt zwei Arten vonDiphthongen:«a echte,
961die aus 2 Vokalen bestehen, und d. unechte, die aus
962einem Halbvokal (7% und u) mit vorhergehendem Vokal
963entstanden sind. a. Die echten Diphthonge sind:
9641. ⲀⲈⲒ (Ⲁ) di: ZAEIBC „Decke“(Stamm Abs); MAEIPE
965„Bündel“ (Stamm mr); — 2. OE1 (0i) 0i: KOTZE „Neben-
966buhlerin“ (von Ⲕⲱϩ „nacheifern“); ϩⲟⲈⲓⲧⲈ „Hyäne“
967(äg. h7-f). — Das Boh. bietet für ⲆⲈ ein Mi, für O1
968ein ⲱⲓ.
969b. Die unechtenDiphthongesind: -ⲧ- - (Al),
97020.
page 44
97116 C. Die Vokale und Diphthonge. 20.
972das entweder auf 45 (CKAL „pflügen“ äg. sk3), oder
9734 (NAL „mir“ äg. nc) oder ar (KAEICE „Begräbnis“
974äg. Arst) zurückgeht. Vgl. 8 15 a. — Agı, das auf 3
975oder ar zurückgeht, giebt B. A1; Agı, das auf ac zurück-
976geht, giebt B. ⲏⲓ Ⲣ. CXAr „pflügen,“ aber B.
977NL „mir.“
9782, ⲈⲈⲓ (gewöhnlich Ⲉ geschrieben und nicht mit
979dem Vokal Ⲉ = 1 l zu verwechseln!) ; z. B. ⲠⲈⲈⲒ oder
980TEL „dieser“ (äg. ⲧ) „Ich bin“ (äg. (we A
981el); NEEL oder NEL „ich war.“ )
9828. HL; z.B, ZTHi „mein Herz“; OYBHi „gegen mich.“
9834. Og1 (01), das nach 8 15a 1 und 2 entweder auf
9843 oder ⲟ zurückgeht; z. B. MATOL „Soldat“ (äg.
985md? = "madoö3); EpoELı „zu mir“ (äg. rd = "&rol);
986ⲟ ⲩ „er stellte mich.“ — Im B. entspricht ihm
987im Auslaute gleichfalls ein 01.
988ϭ. ⲱⲓ z. B. xwi „mein Kopf“; Ⲛ̄Ⲥⲱⲓ „hinter mir.“
9896. ⲟⲩⲓ z. B. KOy1 „klein“; ⲛⲟⲩⲓ „die meinigen“
9907. Ⲁⲩ : z. B.2pAy „ihr (plur.) Gesicht“ (äg. "hram);
991NEMAY „mit ihnen.“
9928. Ⲉⲩ : z. B. ceY2 „versammeln“ tonloser Infinitiv
993(äg. 2) MEY „der ihrige“ (äg. "pew). Vgl. 4.
9949. ⲩ z. B. ⲧⲏⲩ „Wind“ (äg. 1) ϩⲧⲏⲩ „ihr
995Herz.“ — B. lautet dieser Diphthong ⲘⲞⲩ : z.B. OHOY,
996ϩⲑⲏⲟⲩ.
page 45
997D. Lautveränderungen, 1. Konsonanten, 2. 17
99810. Ⲟⲩ. B. ϯⲟⲩ „fünf“ (ig. 31).
99911. 00Y; z. B. ϩⲣⲟⲟⲩ „Stimme“ (äg. hırw = "hrow).
1000ⲥⲟⲟⲩϩⲃ „Ei“ (äg. swht="sowh“t) ;MMOOY „Sie“, eos. —
1001B.entsprichtihm einwoy : ϧⲣⲱⲟⲩ, Ⲥⲱⲟⲩϩⲓ, ⲙⲙⲱⲟⲩ.
1002Anm. Nur in S. 200Y =B. E200Y „Tag“ und S. ⲦⲞⲞ-
1003ⲩⲉ. ⲦⲞⲞⲨ stehen sich S. und B, OOY gegenüber. |
100412. ⲱⲟⲩ.. ϫⲱⲟⲩ „ihr Kopf.“
100518. ⲟⲩⲟⲩ ⲍ. B. ⲛⲟⲩⲟⲩ „die ihrigen.“
1006Anm, Wie weit diese Diphthonge wirklich diphthongisch
1007(d. h. einsilbig) gesprochen worden sind, läßt sich nicht feststellen.
1008Wahrscheinlich ist dies nur bei AY au und EY eu der Fall ge-
1009wesen. Bei den übrigen wird wohl der zweite Halbvokal seinen
1010Wert nicht eingebüßt haben.
1011D. Laüutveränderungen.
10121. Konsonanten.
1013Verschleifung auslautender Konsonanten.
1014I. Auslautendes 7 wird in zweisilbigen Wörtern
1015nach einem Hülfs-e regelmäßig verschliffen; z. ..ϯ
1016„Stein“ ⲝ. ⲛⲟⲩϥⲃ „gut“ äg. ⲛ ϣⲱⲡⲉ
1017„werden“ äg. *höp°r. — Selten geschieht die Verschlei-
1018fung nach einem betonten Vokal; z. B. 20 „Gesicht“
1019äg. ⲟⲩ (aber im Inlaut ϨⲣⲀϥ „sein Gesicht“); ϩⲕⲟ
1020„hungern“ äg. *hkor.
10212. Auslautendes 6 sowohl wo es ursprünglich
1022ist als auch wo es aufein älteres / ($11a 2) zurückgeht,
1023wird nach einem Hülfs-e gewöhnlich verschliffen;
1024Steindorff, Kopt. Gramm. 2
1025ϩⲙ
page 46
102623,
102718 D. Lautveränderungen... 1. Konsonanten. 22, 23.
1028ⲍ. B. ⲣⲱϩⲃ „waschen“ äüg. ⲫ CWZE „weben“ äg.
1029ⲓ ⲣⲱⲙⲉ „Mensch“ äg. 4, ⲩⲟ. — Selten
1030nach einem betonten Vokal; ⲍ. B. coyo „Weizen“ äg.
1031ⲟⲩ „sterben“ äg. "muw(; dagegen: EILWT„Gerste“
1032..ⲟⲩⲙⲟⲧ „dick werden“ äg. *wmot. — Regel-
1033mäßig ist das auslautende £ der Femininendung
1034Singularis (/) und Pluralis (wt) verschliffen (s. AS 97
1035B; 106 und K 8 61); z. B.BWTE „Spelt“ äg. ⲫ ZIME
1036„Frau“ äg. 1 ⲡⲣⲱ „Winter“ äg. *pröt; MICE
1037„gebären“ äg. “mist; ⲣⲟⲙⲡⲉ „Jahr“ äg. ⲟⲏ. PM- [
1038ⲡⲟⲟⲩⲉ „Jahre“ äg. *r“npow't,
1039Im Inlaut werden bisweilen verschliffen:
10401. äg. r; z. B. KAAC, KEEC „Knochen“ äg, ϯ
1041ϩⲟⲟⲩ „Tag“ äg. "hor‘w. — 2. äg. t; z. B. E100p „Fluß“
1042..ⲟ MEEpPE „Mittag“ äg. "metr‘t. — 3. 2; z. B.
1043NAAXE „Zahn“ (B. NAx21) äg. "nadh“t; NAAKE „Wehen“
1044(B. NAK21). — 4. äg. w; z. B. ANOK „ich“ äg. “enwok;
1045ⲗϥ „Fleisch“ äg. *[waf; ϥⲧⲟ fem, „vier“ äg. *ⲟⲓ
1046(aber ϥⲧⲟⲟⲩ masc. „vier“ ϥ. ww „schwanger
1047werden“ äg."/öwr ⲧⲱⲱⲛ „sich erheben“ neben ⲧⲱⲟⲩⲛ
1048äg. "down,
1049Sämtliche ⲡ Ⲕ ⲧ gehen im Boh. vor p, A, M,
1050N, B, OY und ı regelmäßig in die entsprechenden As-
1051piraten über; ⲍ. B. ⲫⲣⲏ „die Sonne“ — S. ⲡⲣⲏ
1052ⲛⲟⲩϯ „Gott“ ⲛ︦.. ⲛⲟⲩϯ — "nutr
1053„Gott“) = 5. TNOYTE; ⲪⲃⲀⲗ „das Auge“ == S. ⲠⲃⲀⲗ;
page 47
1054D. Lautveränderungen.. 1. Konsonanten. 2 19
1055ⲫⲟⲩⲏⲃ „der Priester“ = S, ⲡⲟⲩⲏⲏⲃ] ⲫⲓⲱⲧ „der
1056Vater“ ⲃ. ⲡⲉⲓⲱⲧ ⲭⲣⲟ „Ufer“ = S. KpO;
1057XAOM „Kranz“ = S. ⲕⲗⲟⲙ X0OYAB „du bist rein“ =
1058.ⲕⲟⲩⲇⲇⲃ:ⲑⲣⲓⲣ „Ofen“ = S.Tpıp; ⲑⲗⲟⲙ, Ⲱⲥ-
1059S, TAOM; ⲑⲙⲏ „Matte“ = S. ⲧⲙⲏ BA „zehn-
1060tausend“ = S.TBA (4, ⲑⲟⲩⲇⲓ „Schwelle“
1061ⲃ︦. TOYA-
1062a. Sind die B. Ⲕ Ⲧ IT aus dem ägypt. 6 p ent-
1063standen ($ 10.a1; 12 b 1; 11 a1), so gehen sie vor
1064betonten Vokalen in die entsprechenden Aspiraten
1065ⲭ ⲑ ⲫ über; z. B. ⲭⲏⲙⲓ „Ägypten“ = äg, ⲑ
1066(S. KHME); CXAl „pflügen“ = äg. "ska? (S. CKAI);
1067Ⲑⲓⲕ „Funken“ = äg. 3( ϯⲕ); ⲐⲑⲀϥ „Speichel“
1068= äg. ff (S.TAAU); ⲑⲱⲛ --6. ⲧⲱⲛ)
1069OAaT „Fuß“ = äg. “pad (S. NAT); ⲫⲓϯ „Bogen“ = äg.
1070ⲣⲓ (S. MTE); CO1p „Rippe“ = äg. "spir (S. CMp).
1071Vor unbetonten Vokalen dagegen haben sich diese
1072ⲕ T und m unverändert erhalten; z. B. ⲕⲉ-ⲣⲱⲙⲓ „ein
1073anderer Mensch“ -Ⲛ︦- (ft); BAK1L „Stadt“ = äg.
1074ϥ; ⲧⲉϥ-ⲙⲇⲩ „Seine Mutter“; ⲣⲟⲙⲡⲓ, = ⲛⲝ.
1075"ronp“t (S. ⲣⲟⲙⲡⲉ) ⲡⲉⲕ-ⲓⲱⲧ „dein Vater.“
1076b. Dagegen sind die aus den emphatischen
1077Lauten / und d entstandenen boh. K und T auch vor
1078betonten Vokalen unverändert geblieben; z.
1079B. Ⲕⲟϩ „Ecke“ = ic. (5. ⲕoo2) ⲕⲱⲥ „bestatten“
1080äg. ⲟ︦ (ⲕⲱⲱⲥ) ⲧⲱⲙ „schärfen“ = äg. "döm;
1081ⲟ
1082ϫ
1083[
page 48
1084ⲭ
10853
1086ⲱⲓ
1087* 26;
108820 D. Lautveränderungen. 1. Konsonanten, 25. 26.
1089TEN? „Flügel“ = äg.*denh,*denh (S.TN2); THB „Finger“
1090ⲙⲏ, *deb°C (S. THNBE).
1091Nachbetontem ein offener Silbe werden die
1092Konsonanten A, p, B, M und N im Sahidischen ver-
1093doppelt. Das e tritt dadurch in geschlossene Silbe
1094und wird dann nach 818 durch den übergeschriebenen
1095Horizontalstrich bezeichnet; z. B. Ⲕ︦ⲀⲖⲈ „Riegel“ (für
1096*ⲕⲉⲗⲃ, 4- B. KEAI); MppE „Fessel“ (für *MEpE,
1097"me-re, Stamm ⲙⲟⲩⲣ „binden“); ⲃ︦ⲣ︦ⲣⲃ „neu“ (für
1098be-re, B. BEPI); ZBBE „Pflug“ (für "AE-De, B. ZEBI);
1099ϩⲙ̀ⲙⲉ „Wärme“ (für *he-me, B. ϧⲉⲙⲓ); KNNE „fett
1100werden“. Ⲁ
1101Nach unbetontem € in offener Silbe bleiben
1102die genannten Konsonanten unverändert; ⲍ. B. EpoK
1103„zu dir“ (*&-rok); ⲉⲣⲱⲧⲉ „Milch“ (*E-rö-18) ; ⲙⲉⲣⲉ
1104„lieben“ (tonlose Form des Infinitivs, "me-re); ϫⲉⲣⲟ
1105„anzünden“ 2- ; NEMAQ „mit ihm“ (”n&-maf; spätere
1106Schreibung NMMAG weniger korrekt); epo „König“
1107(*&-rö; spätere Schreibung ppo weniger korrekt); EME
1108„Hacke“ (*&-me; B. AME).
1109Anm, Unbetontes € in geschlossener Silbe übt natür-
1110lich keinen Einfluß auf den folgenden Konsonanten aus; z. B.
1111ⲃⲗⲗⲉ „blind“ (ⲃ. BEAAE) ; MMOK „in dir, dich“ (ⲃ. MMOK);
1112ITNNH „Thürpfosten“ (B.BENNH) ; PMZE „frei“ (B, PDEMZE)-
1113Assimilation. 4. Das n des Pluralartikels N
1114(8 102), der Genetivpartikel N ($ 116), der dativischen
page 49
1115D. Lautveränderungen. - 1. Konsonanten. 2. 21
1116Präposition ⲛ̄ ($ 349), der Negation ⲛ̄, sowie der
1117Präposition ZN „in“ (8357) geht unmittelbar vor ⲡ
1118(bez. ® und Ϣ) und ⲙ in M über; z. B. Ⲙ̄ⲡⲏⲩⲉ „die
1119Himmel“ für NITHYE : ⲙ̄ⲙ „die Fesseln“ für NMP-
1120PE; ⲡϣⲏⲣ MITPOME „der Sohn des Menschen“ für
1121ⲛ̄ⲡⲣⲱⲙⲉ ϩⲓⲧ ⲙ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „durch Gott“ für ϩⲓⲧⲛ-
1122ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ eig. „durch die Hand Gottes“ 6 ⲛⲇⲛⲟⲩⲥ
1123ⲙ̄ⲡⲣⲱⲙⲃ „es ist dem Menschen gut“ für ⲛ̄ⲡⲣⲱⲙⲉ
1124ⲙ̃ⲡⲉⲩϩⲏⲧ NACOTM „ihr Herz wird nicht hören“ für
1125NWITEYZHT; ϩ︦ⲙ-ⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ „in der Welt“ für ϩ︦ⲛ︦-
1126MKOCMOC.
1127Außerhalb der angeführten Fälle kommt die
1128Assimilation des N an ein nachfolgendes ⲡ oder ⲙ
1129seiten vor; ⲍ. B. poMTIE „Jahr“ äg. *ronp ⲧⲙⲡⲓⲥ-
1130ⲧⲉⲩⲉ „wir vertrauen“ für TN-MCTEYE; EMMOCTE
1131„wir hassen“ für ENMOCTE. Wird das N von dem
1132folgenden 1 oder M durch den Hülfsyokal e (8 19)
1133getrennt, so wird es natürlich nicht assimilirt; ϩⲛ-
1134MMANWOWTE „in den Stätten“ (hEn-“mma“n$öpe.)
1135b. In älteren sahidischen Texten (z. B. der Pistis
1136Sophia, der Sapientia Salomonis ed. Lagarde, der
1137Psalterhandschrift des Berliner Museums u. a.) werden
1138der Pluralartikel m und die Genetivpartikel m einem
1139folgenden p, A und B vollständig assimiliert, d. h. sic
1140gehen bez. in p, A und B über; z. B. PPOME „die
1141Menschen“ für NDWME; AAA0C „die Völker“ für NAAOC;
page 50
11422.
1143#29,
114422 D. Lautveränderungen. 1. Konsonanten. 27—29,
1145ⲡⲥⲇ ⲃ︦ⲃⲟⲗ „die Außenseite“ für ⲡⲥⲇ ⲛ̄ⲃⲟⲗ;: ⲥⲛⲟϥ
1146ⲣ︦ⲣⲱⲙⲉ „Menschenblut“ für ⲥⲛⲟϥ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ u. a. m.
1147ⲥ. Die (aus m entstandene, Ⲁ. 307) Präposition
1148N „in“, die auch zur Anknüpfung des Objekts gebraucht
1149wird (vgl. 8 331), hat vor MT und M die alte Form M
1150bewahrt (vgl. 8 26a): MMA ⲛⲓⲙ „an allen Orten“;
1151MITEIMA „an diesem Orte“; ⲗϥϩⲱⲧⲃ ⲙ̃ⲡϣⲏⲣⲃ „er
1152tötete den Knaben.“ — In älteren sah. Texten (8 26 b)
1153assimilirt sie sich folgendem ⲣ, A und B: Ⲉϥⲙⲉϩ
1154ⲗ̀ⲗⲩⲡⲏ „er ist voll von Trauer“ für NÄYTIH; ⲀⲤⲀⲀϥ
1155PPMMAO „sie hat ihn reich gemacht“ ⲧ
1156d. Bisweilen ist m” vor Tin N übergegangen; --
1157NTN für äg. “mden; ϭⲛⲧ ϥ „ihn finden“ für wemtf.
1158e. In der Silbe ne geht K häufig in Ⲣ über; z. B.
1159MOYNT „bilden“ neben MOYNK; ANT „ich“ (tonlos)
1160für "anek; ⲧⲱⲟⲩⲛ „erhebe dich“ für TWOYNK;
1161NPCWTM „und du hörst“ für NKCWTM u. a. m.
1162f. Unter dem Einfluß eines folgenden x geht S.
1163cin w über (während sich im Boh. das Ⲥ erhalten
1164hat); z. B. WAXE „reden“ äg. “sadd“t (B. CAX1I); WWXTT
1165„übrig bleiben“ (B. CwWXTI); WOXNE „beraten“ (B.
1166COXNI); EWXE „Wenn“ (B. 1CXE).
1167Die Silbe met (11 S. gewöhnlich in MNT
1168übergegangen; z, B. ϣⲟⲙⲛⲧ „drei“ (äg. "homt; B.
1169ϣⲟⲙⲧ) MNTPE „Zeuge“ (äg. ⲏⲟ B. MEOPE);
1170ZOMNT „Erz“ (äg. "hom’t; B. ZOMT); TWMNT „be-
page 51
1171D. Lautveränderungen. 1..Konsonanten. 30. 31. 2.. Vokale. 32. 23
1172gegnen“ (für TWMT); OYOMNT „fett seiend“ (für
1173ⲟⲩⲟⲙⲧ) u.a. m.
1174Kontraktion zweier gleicher Konsonanten ist 30.
1175im Kopt. sehr selten; sie liegt vor z. B. in TNAMOY
1176„wir. werden sterben“ für TNNAMOY ; ⲗϥⲥⲛ̃ⲧⲡⲉ „er
1177schuf den Himmel“ für AUCNT-TTE. In vielen der-
1178artigen Fällen ist wohl mehr eine orthographische
1179Ungenauigkeit als ein lautlicher Vorgang zu sehen.
1180Metathesis ist im Kopt. häufig; besonders unter- 31.
1181liegen ihr die Konsonanten: q& (äg. 4A und 3): 0YWOHC
1182„weit sein“ äg. 17 ϣⲱϥ „zerstören“ äg, /A; WCNE
1183„plötzlich“ äg. shn; ⲤⲀϣϥ „sieben“ äg. sfh; ⲧⲣⲟϣ
1184„rot werden“ und ⲧⲣⲟϣⲣ︦ⲫ „erröten“ äg. dir; ϩ
1185ⲥⲱⲟⲩϩ „versammeln“ äg. shw; MXATZ „Mörser“ neben
1186MXA2T; OMKO „quälen“, Causatiyvum des Stammes
1187MKA2 „traurig werden“; ferner wird aus TIT häufig
1188MT; z. B. ϩⲱⲡ︦ⲧ︦ neben ϩⲱⲧ „vereinigen“; CWMT
1189neben CWTTIT „auswählen“; wTTT neben WTT „beladen“
1190äg. 51p. | / -
11912, Die Vokale,
1192Die Silbe. Man unterscheidet im Ägyptischen 32.*
1193und Koptischen: Z. offene Silben, d. h. auf einen
1194Vokal ausgehende; z. B. cw-TM „hören“ (Cw- offene
1195Silbe). — 2. geschlossene Silben, d. h. konso-
1196nantisch endende; z. B. CON „Bruder“.
page 52
11973.
119824 D. Lautveränderungen. 2. Vokale. 33.
1199Doppelt geschlossene Silben, d. h. mit
1200zwei Konsonanten schließende kommen im Sah. nicht
1201vor, da hier überall zur Erleichterung der Aussprache
1202ein Hülfs-e ($ 19) eingeschoben worden ist; z. B. CWTM,
1203sprich sö-{“m, das also nicht einsilbig, sondern zwei-
1204silbig ist und aus einer offenen (s-) und einer ⲝⲉ-
1205schlossenen (f°m) Silbe besteht.
1206Viele Silben, die in dem vorliegenden Zustande
1207des Koptischen offen sind, waren ursprünglich ge-
1208schlossen und werden auch im Vokalismus noch als -7
1209geschlossene Silben behandelt; man nennt sie ge-
1210öffnete Silben; z. B. 20 „Gesicht“ eigentl. hor (8 21,1);
1211COTM „gehört“ eigentl. *sot-me (vgl. 8 181). — Um-
1212gekehrt waren viele Silben, die jetzt geschlossen sind,
1213ursprünglich offen; z. B. 20YN „Inneres“ eigentl. ϯⲏ-
1214nu; MIN „Maus“ eigentl. *“pi-nu.
1215a. Offene Silben haben einen langen, geschlossene
1216Silben einen kurzen Vokal; z. B. CW-TM} MI-CE „ge-
1217bären“; — CON „Bruder“; NAK „dir“. — Lange Vokale
1218werden verkürzt, wenn sie in geschlossene Silben treten,
1219und zwar H zu A Oder F, ı zu A, ⲱ und Ⲟⲩ zu 0;
1220z.B. Ϩⲗⲗⲏⲧ „Vogel“ (für "Aale-(C), aber Plur. ZAAATE
1221(für *halat-w); MICE „gebären“ (“mi-s“{), aber MAC-
1222ⲛ︦ „ihn gebären“ ⲧ „hören,“ aber
1223COT-M4 „ihn hören“; NOYGE „gut“ (für “"nu-f“r), aber
1224fem. NOQ-pEe (für *nof-r1).
page 53
1225D. Lautveränderungen. 2. Vokale. 34. 25
1226d. Umgekehrt werden kurze Vokale gedehnt, wenn
1227die Silbe geöffnet wird, und zwar Ⲁ zu H, EZUuH, U
1228zu ⲱ (bez. Ⲟⲩ 838a); z. B. NAK „dir“, aber ⲛⲏⲧⲛ̄
1229(n&-f°n) „euch“; ϣⲟⲙ „Schwiegervater“, aber ϣⲱⲙⲉ
1230„Schwiegermutter“; CON „Bruder“ (äg. *son) aber -7 -
1231ⲥⲱⲛⲉ „Schwester“ (äg. *sö-n°t) u. a. m. Dies gilt nicht
1232für die in 832c erwähnten geöffneten Silben. Man
1233beachte ferner, daß diese Gesetze in dem vorliegenden
1234Zustande des Koptischen nicht mehr streng durch-
1235geführt sind und daß vielfach der Ausfall von alten
1236Endungen und die Verschleifung von Konsonanten
1237(8 32 c), die oft nicht mehr nachweisbar sind, sowie Ana-
1238logiebildungen eine (vielfach nur scheinbare) Durch-
1239brechung dieser Regeln veranlaßt haben.
1240a. Im Sahidischen wird der kurze Vokal geöffneter
1241Silben im Inlaute häufig verdoppelt, wenn die Öffnung
1242durch den Ausfall eines Stammkonsonanten ver-
1243anlaßt ist; z. B. XAANE „Tanis“ für “DaC-n‘t = *Dw-
1244ne = *Da-ne; BOONE „Schaden“ für *dod-n“t = *bo’-ne
1245ⲛ WEEPE „Tochter“ -2 --ⲍ
1246*Se-re; MOONE „Amme“ für 222
1247ne; MOON „ihn umkehren“ für --
1248ⲫ- u. a. m. Man nennt diesen Vorgang Vokal-
1249brechung; er ist ein Ersatz für die Dehnung eines in
1250offene Silbe getretenen kurzen Vokals. Im Boh. kommt
1251Vokalbrechung nicht vor.
125234.*
page 54
125335.
1254*36.
125526 D. Lautveränderungen. 2. Vokale. 35. 36,
1256bd. Unregelmäßig ist die in einzelnen Fällen durch
1257ein im. Auslaut des Wortes abgefallenes C oder 3 ver-
1258anlaßte Verdoppelung eines in offener Silbe stehenden
1259langen Vokals; z. B. THHBE m. „Finger“ aus *de-
1260ⲥ = *Ae-bE (B. THB); XWOME m. „Buch“ aus *dö-m“C
1261-ⲏⲓ (B. ϫⲱⲙ) ⲡⲱⲱⲛⲉ „umkehren“ aus “pö-
1262ⲥ = *yö-nE; TWWBE „versiegeln“ aus “dö-b°C -4-
1263be (B. TWB); TWWBE „vergelten“ Ϥ︦- = *dö-be
1264(B. ⲧⲱⲃ) TWWOE „pflanzen“ aus *dö-g‘3 = *dö-ge
1265(B. ⲧⲱϫⲓ) u. a. m.
1266Bisweilen, namentlich in Fremdwörtern, vertritt die
1267Verdoppelung eines kurzen Vokals (Vokalbrechung)
1268den entsprechenden langen Vokal; ⲍ. B. CATEEPE f.
1269„Denar“ ozathp (B. CAOHpPI); ÖEpOOB „Stab“ für ge-
1270wöhnliches ϭⲉⲣⲱⲃ] ⲀⲗⲕⲇⲀⲣⲟⲟⲣⲉ „Flasche, Tiegel“ ==
12715) (Ⲁ 187, 117) u. a. m.
1272In vielen Fällen ist im S. die Vokalbrechung durch
1273Analogiebildung hervorgerufen worden; z. B. 2B00C
1274„Kleid,“ äg. 5, auf Grund des ‚Plurals ϩⲃⲱⲱⲥ
12758 114 Anm.
1276a. Jede Silbe, also auch jedes Wort, muß mit einem
1277oder zwei Konsonanten beginnen. Ursprünglich vo-
1278kalisch anlautende Silben
1279„zählen“, das jetzt mit einem Vokal beginnt, ist z. B.
1280aus einem 6, EPWTE „Milch“ aus einem */"r7ö7°t ent-
1281standen. — Uber das Hülfs-e im Anlaut vgl. 8 19, 1.
1282N
page 55
1283D. Lautveränderungen. 2. Vokale. 373. 2
1284d. Wenn der erste Konsonant eines zweikonsonantig
1285anlautenden £ entstandenes ?
1286ist ($ 15 Anm.), so wird entweder vor dem ? ein Hülfs-4
1287(aus e entstanden $ 39 b) oder nach dem ? ein Hülfs-e
1288zur Erleichterung der Aussprache eingefügt; z. B.
1289AMOYN „Gott Ammon“ = ⲥⲩ ANOM
1290„Haut“ = *4/n0om = *” nom; AK® „Verderben“ = *2
1291*ⲉⲣⲱⲧⲉ „Milch“ *(1)
1292Ⲉⲧⲡⲱ ,Ⲙa-* — "tpöl(f).
1293c. Vor einer mit C beginnenden, anlautenden
1294Doppelkonsonanz wird ein (aus © entstandenes, $ 39 a)
1295Hülfs-@ gesprochen; z. B. ANAW „Eid“ für *ⲥ n]
1296Der Hülfsvokal e,'der nach - 19 im Inlaut
1297unbetonter, geschlossener Silben steht, wird dem Haupt-
1298vokal des Wortes angeglichen, wenn der vor dem e
1299stehende Konsonant verschliffen worden ist; z. B.
1300ⲟⲩⲏⲏⲃ „Priester“ *ⲛ *ⲣ ⲕⲱⲱⲥ
1301„bestatten“ für -ⲙ- --4 ⲥⲱⲱϥ „be-
1302schmutzen“ ⲩ ⲥ- - --
1303für ⁘o-ⲥ *ⲟ Ⲉⲓⲟⲟⲣ „Fluß“ für *lo-Cr
1304ⲩ für --ⲥ = *ke-
1305ⲍ = "es,
1306Anm. Diese auf Assimilation beruhende Vokalverdoppelung
1307hat mit der sogen. Vokalbrechung ($ 34) nichts gemein,
1308Einfluß von Konsonanten auf den nach-
1309folgenden Vokal. «. Die Konsonanten M und ⲛ
13103ⲑⲧ.
page 56
1311*39.
131228 D. Lautveränderungen. 2. Vokale. 89.
1313veranlassen die Verdumpfung eines folgenden ⲱ zu Ⲟⲩ
1314(u); z.B. ⲙⲟⲩⲣ „binden“ für ⲙⲱⲣ: ⲙⲟⲩϩ „füllen“
1315für MW2; ⲙⲟⲩⲛ „bleiben“ für ⲙⲱⲛ ⲛⲟⲩⲧ „mahlen“
1316für ⲛⲱⲧ; ⲙⲟⲩⲟⲩⲧ „töten“ für ⲙⲱⲟⲩⲧ; ⲛⲟⲩϣⲡ
1317„vertreiben“ für NWWTT; ⲙⲉⲕⲙⲟⲩⲕϥ „ihn betrachten“
1318für ⲙⲉⲕⲙⲱⲕϥ: ⲛⲉϭⲛⲟⲩϭϥ „ihn verspotten“ für NEO-
1319ⲛⲱϭϥ u. a. m.
1320b. Auslautendes Hülfs-e (€ 8 19) ist nach w häufig
1321abgefallen; z. B. cAg20y „verfluchen“ äg. *sohwr =
1322"sahwe($ 39c; B. CAZ0YyI) = “sahw ; MAAY „Mutter“
1323..ⲓ = *maawe = *maaw.
1324Einfluß von Konsonanten aufden vorher-
1325gehenden Vokal. «. Tonloses, in geschlossener
1326Silbe stehendes &, auch Hülfs-e ist vor äg.C(Y) in A über-
1327gegangen; z. B. £1A- tonloser Infinitiv von Ⲉⲓⲱ (äg. 2)
1328„waschen“ für */@&C; KA- tonl. Inf. von Ⲕⲱ (6) „legen“
1329ⲧ ⲥⲗⲛⲟⲩϣϥ „ihn ernähren“ für *s“Cnoh“f. Cf.
1330Papsco4cäg.* RaCmesse für * R&Cmesse. Vgl.auch836 c. In
1331offener Silbe hat sich £ vor C erhalten: WEET- ton-
1332loserInfinitiv von WWWT(äg.$Cd) „schneiden“ für” $&-C“d.
1333bd, Tonloses, im Inlaut in geschlossener Silbe stehen-
1334des & ist vor einem aus z entstandenen ’ (8 15 Anm.) in
1335A übergegangen; ⲍ. B. MANE- tonloser Infinitiv von
1336MOONE (ägz. men) „weiden, landen“ für ⲓⲛⲉ- ⲛ- ϥⲟ-
1337ne; MANOYY „ihn weiden“ für *m°c-nöf = *m“-nöf;
1338ⲠⲀ- „mein“ für “per *ⲯ (vgl. ⲠⲈ- „dein“; ⲡⲉϥ-
page 57
1339D. Lautveränderungen. 2. Vokale. 40. 29
1340„sein“ etc. 8 55); TpA- „veranlassen daß ich thue“ für
1341ⲅ (vgl. TPEK-, ⲧⲣⲈϥ- $ 285) u. a. m. Vgl. auch
134236.
1343ⲟ. Ⲟ geht vor äg. C, vor Ϩ und vor einem aus ]
1344entstandenem Ϣ (813 d1) in A über; z.B. ⲈⲒⲀⲀϥ „ihn
1345waschen“ für ⲟⲥ (vgl. $ 37); KAAQ „ihn legen“
1346für ⲟⲥ (8 37); ϫϪⲀϩ︦ϥ „ihn berühren“ für ϫⲟϩ︦ϥ
1347PAZE „gewaschen“ (Stamm äg. rhf) für pOZE; CAZOY
1348„verfluchen“ (äg. shwr, “sohwr) für Ⲥⲟϩⲟⲩ ; AWE „auf-
1349gehängt“ (St. äg. Chc) für OWE; NAWT „Stark seiend“
1350(äg. nht, NWOT) für NOWT; CAWY „sieben“ (äg. 7
135131 für COQY u. a. m.
1352Dagegen hat sich O0 in offener Silbe vor C bis-
1353weilen erhalten; z. B. ⲔⲞⲞϩ „Ecke“ für &oCh; 002
1354„Mond“ für ⲟ] 3).
1355Anm.1. Vor einem aus $ hervorgegangenen Q) ist Ⲟ geblieben,
1356ⲍ.. Ⲧⲧⲣⲟϣⲣⲫ „erröten“ (Stamm ⲍ. ⲑ mit Metathesis Ϥ︦
13578 31); ⲥⲣⲟϣ „Schwer werden.“
1358Anm. 2. Im B. ist W (bez. ⲞⲨ $38 a) vor einem aus / ent-
1359standenen Ϩ- in O übergegangen : MO2 „füllen“ äg. mhlı (ⲃ. ⲙⲟⲩϩ2
1360vor einem aus Z entstandenen Ϩ︦ bleibt W bez. ⲞⲨ unverändert
1361stehen: NOY 21 „Sykomore“ äg. nlt.
1362d. 4 ist vor 2 bisweilen in £ übergegangen; z. B.
1363ME2 „gefüllt“ für ⲙⲏϩ.
1364Kontraktion. Kurzes e (£) wird mit nach- 40.*
1365folgendem w bisweilen zu 0yY monophthongisiert; z. B.
1366coy-2wp „Horusstern, Orion“für "s&w-HMör (“sew- ist
page 58
1367*41.
136842.
13693 . E. Betonung. 41. 42.
1370die tonlose Form von C10yY „Stern“); TOY20 „hinzu-
1371fügen“ für "dewho (von 0YWZ „legen“); COYTN- ton-
1372Joser Infinitiv von COOYTN „richten“ für s&wd‘n-;
1373BOYBOY „glänzen‘ für "bewbw.
1374Doch ist häufig aus ew auch EY (8 20b) geworden;
1375ⲍ. B. TEY- tonloser Infinitiv von TOOY „kaufen“, für
1376“dew-; MEYT- tonloser Invinitiv von MOYOYT „töten“,
1377für "mewt-; ⲤⲈⲩⲨϩ- tonloser Inf. von ⲥⲱⲟⲩϩ „ver-
1378sammeln“, für ⲉ- Ⲉⲩ- „sie sind“ für "ew u. a. Ⲱ.
1379Fine Regel, wann ew zu Oy und wann zu EY wird, 1äßt
1380sich nicht aufstellen. —
1381E. Betonung.
1382Jedes koptische (und wohl auch ägyptische) Wort
1383hat nur einen Bildungsvokal, der in der letzten oder
1384vorletzten Silbe steht. Der Ton des Wortes ruht auf
1385dem Bildungsvokal. Die häufigen Hülfsvokale sind
1386unbetont, selbst wenn sie sich zu vollen Vokalen ent-
1387wickelt haben; z. 5 AMOYN „Ammon“ aus 2)
1388vgl. 8 36 b. Gebrochene und verdoppelte Vokale
1389gelten als ein Vokal und haben nur einen Accent;
1390ⲍ. B. KWwC „beerdigen“, gesprochen /00s.
1391Tritt an ein zweisilbiges, auf der Pänultima be-
1392tontes Wort eine Endung (Pluralendung, Possessiv-
1393suffixe etc.), durch die das Wort dreisilbig wird, so
page 59
1394FE. Betonung. 3. 1
1395springt der Vokal und mit der Accent von der
1396ursprünglich betonten (jetzt drittletzten) Silbe auf die
1397vorletzte über; z. B. POMTTE „Jahr“ (*rön-p°t), plur.
1398PMITOOYE (“rm-po-w°t); ϣⲟⲣϣⲣ „zerstören,“ aber
1399ϣⲣϣⲱⲣϥ „ihn zerstören“ (*$cr-Sö-r°f, mit Dehnung
1400des in offener Silbe stehenden o); COACA „trösten,“
1401CACwA „getröstet“ --2.
1402Mehrere syntaktisch zusammengehörige Wörter
1403werden als ein lautliches Ganzes, ein Wort, gesprochen.
1404Der Ton ruht auf dem letzten Worte, alle vorher-
1405gehenden werden enttont, indem ihre Bildungsvokale
1406zu € (bez. « 839) verkürzt werden.
1407Derartige Wortkomplexe mit einem ⲛⲥⲥⲉⲓ bilden
1408z. B. Subst. und abhängiger Genetiv: COY-2WPp „Stern
1409des Horus“ aus C10y und ϩⲱⲣ : 20Y-MICE „Geburts-
1410tag“ aus ϩⲟⲟⲩ „Tag“ und MICE „gebären‘“;
1411Subst. und Adjektiv: ⲉⲓⲉⲣⲟ „Fluß“ aus ⲉⲓⲟⲟⲣ
1412„Kanal“ und 0 „groß“; PMT-QIpEe „kleines Jahr“ aus
1413POMTE „Jahr“ und ϣⲓⲣⲃ „klein“;
1414Pronomen demonst. und Nomen: ⲠⲈ- ϩⲣⲟⲟⲩ „diese
1415Stimme“ aus ⲡⲇ] „dieser“ und ϩⲣⲟⲟⲩ „Stimme“;
1416Verbum und Objekt: 2FTB-pwWME „einen Menschen
1417töten“ aus ϩⲱⲧⲃ „töten“ und ⲣⲱⲙⲉ „Mensch“ ;CETM-
1418ⲧⲉⲥⲙⲏ „die Stimme hören“ aus CWTM „hören“, TH
1419„jene“ und ⲥⲙⲏ „Stimme“; AIMECTE-NAWN? „ich
142043.
page 60
142144.
142245.
1423*16
142433 E. Betonung. 44-4.
1425haßte mein Leben“ aus Ⲁⲓ̈- „ich that“, MOCTE, hassen“,
1426ⲡⲱⲓ „der meinige“ und ⲱⲛ︦ϩ︦ „Leben“.
1427Anm. Die tonlose Form eines Wortes wird in der Gramma-
1428tik durch einen nachgesetzten Verbindungsstrich bezeichnet; z. B.
1429XEK- tonlose Form von ϪⲰⲔ „vollenden“,
1430Eröffnet ein solcher Wortkomplex den Satz, so
1431werden Partikeln, die an zweiter Stelle stehen, z. B.
1432ϭⲈ „also“, ⲇⲉ „aber“, MEN „zwar“, PAp „denn“, hinter
1433das letzte Wort gesetzt und nicht in den Komplex
1434eingeschoben; ⲍ. B. AqTOYN-EIATY AE „er erhob
1435aber seinen Blick“ aus AQ- „er that“, TWOYN „erheben“,
1436ⲈⲀⲧ ϥ „sein Blick“.
1437Enklitisch werden einem betonten Worte angehängt
1438die Kopula ⲠⲈ sg. m., TE sg. f. und NE pl., so-
1439wie die Partikel me die häufig nach dem Hilfszeitwort
1440NE- „war“ steht ($ 275).
1441Worttrennung und Interpunktion. Die
1442einzelnen Wörter werden in kopt, Handschriften nicht
1443von einander getrennt. Die Worttrennung kopt. Drucke
1444ist ganz willkürlich. Soll in den Drucken der besseren
1445Übersichtlichkeit wegen eine Worttrennung stattfinden,
1446so zieht man am richtigsten das, was sprachlich als
1447ein Ganzes aufgefaßt wird ($ 43), auch in der Schrift
1448zusammen; z. B. ⲗϥϩⲉⲧⲃⲡⲣⲱⲙⲉ „er tötete den Mann“
1449(4
1450Zur Erleichterung der Analyse können dann die
page 61
1451FF. Zahlzeichen 47. 2. Formenlehre., I. Pronomina. 48. 3
1452wichtigsten Elemente einer Wortgruppe durch Binde-
1453striche von einander getrennt werden; z. B. AQZETB-
1454ⲡⲣⲱⲙⲃ.
1455AlsInterpunktionszeichen verwenden bessere
1456Handschriften den Punkt () und den Doppelpunkt(:).
1457Neuere Drucke gebrauchen die griech. Interpunktionen
1458oder lassen sie meist mit Ausnahme des Punktes über-
1459haupt bei Seite,
1460F. Zahlzeichen und Abkürzungen.
1461Die Zahlen werden in den sah. Texten gewöhnlich
1462ausgeschrieben, in den boh. durch die griech, Buch-
1463stabenziffern bezeichnet: A 1, B 2, P 3, X 4, € 5,
1464ⲅ 6,7 7, Ⲙ︦ ⲃ. 89, 1 10, ⲕ︦ 20, Ä 30, ⲙ̄ 40, ⲛ̄ 50, Z 60,
14650/70, ⲡ︦ 30, ϥ 90, p 100, A 1000, ı 10000.
1466Einige der gebräuchlichsten Wortabkürzungen
1467sind: ⲓ︦ⲋ︦ für Ⲓⲏⲥⲟⲩⲥ XC für ⲭⲣⲓⲥⲧⲟⲥ; ⲓⲏⲗ für
1468ICPAHA; INA für TINEYMA; KE für KYPIE.
14692. Formenlehre.
1470I. Kapitel: Pronomina.
1471a. Persönliches Pronomen.
14721. Personalsuffixe.
1473Die Personalsuffixe, die dem Nomen, den Prä-
1474positionen und dem Verbum angehängt werden, um
1475den Besitz, das Subjekt oder das Objekt auszudrücken,
1476sind folgende:
1477Steindorff, Kopt Gramm, ; 3
147848%,
page 62
14794... IL Pronomina. 1. Personalsuffixe. 49. 5
1480Singular | . Plural
1481Ⲓ. ⲢⲐrs⁘. A N
1482N. „ m. | [ⲛ
1483f. keine Endung oder €
1484UL. uni MB, ϥ | Ⲟⲩ
1485f.C
1486Anm. Die entsprechenden äg, Formen s. Ⲁ 73.
1487*49, Nur wenige Substantiva, meist Namen von Glied-
1488maßen, die in festen Verbindungen, meist mit Prä-
1489positionen, gebraucht werden, verwenden die Personal-.
1490suffixe zum Ausdruck des Genetivs (Possessivverhält-
1491nisses); die wichtigsten sind: ww- „Rücken“ - --5)
1492ⲣⲱ „Mund“ äg. r; ⲱ „Rücken“ äg. s?; ⲧⲟⲩⲱ
1493„Busen“; ϩⲧⲏ (B. ϩⲏⲧ) „Vorderseite“ äg. ACt; ϫⲱ
1494„Kopf“ äg. "d>d?; ϩⲧⲏ „Herz“ äg.2Ctl; ⲣⲇ- „Gesicht“
1495äg. hr; rⲀⲦs „Blick“; pAT- „Fuß“ äg. rd; TOOT- „Hand“
1496äg. dt; ϣⲇⲛⲧ „Nase“ äg. Ant; ϩⲏⲧ „Bauch“ äg. At;
1497KOYN- „Schoß“; ferner ⲗⲣⲏs „Ende“; ⲟⲩⲛ̄ⲧ „Preis“
1498äg. swn; ⲧⲃⲏⲏⲧ „Vergeltung“ äg. 463. — Uber den
1499Gebrauch der Personalsuffixa beim Verbum s.$ 250. 137.
1500Anm. Sämtliche obige Nomina sind in der vor Suffixen
1501gebrauchten Form (Status pronominalis) angeführt, die äußerlich
1502durch ein nachgesetztes = bezeichnet wird.
1503Das Personalsuffix der 1. Sing. fällt bei konsonan-
1504*50. tisch endigenden Substantiven ab; z. B. pAT „mein
1505Fuß“ äg. rd-c. Das Suffix der 2. Sing. f. fehlt bei den
page 63
1506I. Pronomina. 1. Personalsuffixe. 50. 35
1507auf ⲏ oder ⲱ ausgehenden Substantiven: ϫⲱ „dein
1508(der Frau) Kopf“; zTH „dein (der Frau) Herz“; auch
1509bei den auf A endigenden Substantiven ist das Suff.
15102. Sg. f. abgefallen, doch ist hier das auslautende A
1511des Nomens in Ⲉ übergegangen: ϨⲣⲈ „dein (der Frau)
1512Gesicht“, Die auf einen Konsonanten auslautenden
1513Substantiva haben das Suff. 2. Sg. £f. €: PATE „dein
1514(der Frau) Fuß“, Vor dem Suff, der 2. Pl. wird das
1515in offener Silbe stehende Ⲁ zu H, Ⲟ zu ⲱ (8 33) ϩⲉ-
1516dehnt: ⲥⲣⲏⲧⲛ̃ „euer Gesicht“; ⲉⲣⲱⲧⲛ „Zu euch“.
1517Da die auf Ⲧ endigenden Nomina mit dem Suff. 1. Pl.
1518und 2, Pl. fast gleichlauten würden (pATN „unser Fuß“
1519"PpAT ⲧⲛ „euer Fuß“), wird bei ihnen das Suff. FN durch
1520THYTN ersetzt: pDAT-THYTN „euer Fuß“; 2HT-THYTN
1521„euer Leib“.
1522Anm. Das alte Suff. der 2. Sg. fem. £, jünger %, ist im Kopt,
1523überall verschliffen: *röt = *röt = PW „dein (der Frau) Mund“;
1524bei den Nominibus mit konsonant, Auslaut hat sich das zwischen
1525dem auslautenden Stammkonsonanten und Suffix stehende Hülfs-e
1526im Sah. als Ⲉ erhalten: ⲣⲡ ⲱϯ *ⲩ PATE
1527(ⲃ. part) „dein (der Frau) Fuß“. Die Form eptE „dein (der
1528Frau) Gesicht“ äg. *hrat == *hrat ist schwer zu erklären. — Die
1529Form THYTN ist kein Suffix, sondern ein Nomen THY-=
1530mit dem Suff. 2, Pl. Ⲧⲛ; THYTN ist betont, das vorhergehende
1531Nomen wird bisweilen verkürzt. Über den Gebrauch der Personal-
1532suffixe beim Verbum s. 8 176 ff,
page 64
15333 I. Pronomina. 2. Pronomen absol. 51. 52.
1534Beispiele des’ Nomens mit Suffixen.
1535A. Vokalisch (außer auf A) endigendes Nomen: --
1536„Kopf‘‘. — B. Nomen auf A: 2pA- „Gesicht“. — C.
1537Konsonantisch endigendes Nomen: pAT- „Fuß“.
1538A B C
15391. Person sing, ϫⲱⲓ̈ ϩⲣⲇⲓ̈ PAT
15402. ⲓ ⲱ. ϫⲱⲕ ϩⲣⲇⲕ ⲣⲁⲧⲕ
1541. ⲛ , ⲉ. ϫⲱ ⲥⲣⲈ PATE
15423. . Ⲱⲥ ϫⲱϥ ϩⲣⲇϥ ⲣⲁⲧϥ
15433. ⲟ, Ⲓⲉ. ϫⲱⲥ ϩⲣⲇⲥ ⲣⲁⲇⲧⲥ︦
15444. „ plur. ϫⲱⲛ ϩⲣⲇⲛ pATN
15452. AD ϫⲱⲧⲛ̃ ZpHTN ⲣⲇⲧⲧⲏⲩⲧⲛ
1546ⲟ. 5 a ϫⲱⲟⲩ ϩⲣⲗⲩ ⲣⲁⲧⲟⲩ
15472. Pronomen absolutum.,
1548Singular Plural
1549*51. 1. Pers. ANOK ANON
15502. „ Ⲱⲥ. Ⲛ̄ⲧⲟⲕ NTWTN
1551fem. NTO
15523. ⲙ - masc. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ
1553fem.. NTOC
1554Anm. Die altäg. Formen s. Ⲁ 84. ANOK ist aus “nok ent-
1555standen ($ 36 b).
1556ⲕ. Daneben findensichnoch die tonlosen Formen:
1557Sg. 1. P. ⲀⲚ︦Ⲣ 2. P. m. NTK£. NTE; PL 1. P. An, 2.Ⲣ.
page 65
1558I. Pronomina. 3. Ausdr. für „selbst“. 53. 1. Absol. Posspr. 54. 3
1559ⲛⲧⲉⲧⲛ. Sie werden als Subjekt des Nominalsatzes
1560— gebraucht.
15613. Der Ausdruck für „selbst“
1562Zur Wiedergabe des Ausdrucks „selbst“ bedient 53.
1563man sich des Nomens ϩⲱ (ⲱ) „Leib“ (äg. ⲥ Ⲁ 85B);
1564dem die Possessivsuffixe angehängt werden: 2WWK
1565„du selbst“; ϩⲱⲱⲛ „wir selbst“; ϩⲱⲟⲩ „sie selbst“.
1566Unregelmäßig sind: ϩⲱⲱⲧ „ich selbst“; ϩⲱⲱⲧⲉ „du
1567(Frau) selbst“; 2WT-THYTN „ihr selbst“.
1568O0. Possessivpronomind,
15691. Absolute Possessivpronominäa.
1570Singular masc. Singular fem. Plural.
1571Sing. 1. Pers. ⲡⲱⲓ̈ ⲧⲱⲓ̈ ⲟⲩⲓ 4.
1572„der meinige“ „die meinige“ „die meinigen“
1573„2. Pers. m. ⲡⲱⲓ ⲧⲱⲕ ⲛⲟⲩⲕ
1574f. Ⲡⲡⲱ ⲧⲱ ⲛⲟⲩ
1575„ 3. Ⲡⲓ. Ⲡⲱϥ ⲧⲱϥ ⲛⲟⲩϥ
1576f5 ⲡⲱⲥ ⲧⲱⲥ ⲛⲟⲩⲥ
1577Plur. 1. . ⲡⲱⲛⲓ ⲧⲱⲛ ⲛ̀ ⲟⲩⲛ
1578ⲑ. ⲡⲱⲧⲛ ⲧⲱⲧⲛ ⲛⲟⲩⲧ ⲛ
1579ⲩ . Ⲡⲱⲟⲩ ⲧⲱⲟⲩ ⲛⲟⲩⲟⲩ
1580Diese Formen werden als Substantiva gebraucht.
1581Anm. Das absolute Possessivpron. ist zusammengesetzt mit
1582einem Nomen IT® = masc., TW = fem., NOY = plur. (für
1583Ⲛ 3 ...
1584NO® $ 38a) und den Possessivsuffixen. Vgl. AS -
page 66
1585* 59.
1586*56.
1587ⲟ. I. Pronomina.. 2. Possessivartikel. 55. 56.
15882. Possessivartikel.
1589Sg.1.P. TA- „mein“ ⲦⲀ- „meine“ NA- „meine“ |
1590„ 2. „m. MEK- „dein“ TEK- NEK-
1591ⲩ x» ⲧⲟⲩ- ⲛⲟⲩ-
15923.. ⲡϥ- „sein“ ⲧⲉϥ- ⲛⲉϥ-
1593„ f. mec- „Ihr“ TEC- NEC-
1594Pl. 1., Ⲡⲉⲛ- „unser“ ⲧⲉⲛ- NEN-
15952., MEFN- „euer“ ⲧⲃⲧ ⲛⲉⲧⲛ-
1596„» ⲑ. Ⲡⲡⲃⲩ „ihr“ ⲧⲉⲩ- ⲛⲉⲩ-
1597Es sind dies die aus dem absoluten Possessirpron.
1598verkürzten Formen. ⲠⲀ-, ⲦⲀ, NA- sind aus ursprüng-
1599lichem *n&c-, (ci-, ⲛoi- (839 b) entstanden. Die Formen
1600mit dem Suffix der 2. Pers. fem. Sing. ⲠⲞⲩ-, TOY-, ⲛⲟⲩ-
1601sind unregelmäßig; im B. lauten sie korrekt ⲠⲈ-, TE-,
1602ⲛⲃ- (aus "pet-, "tet-, "net entstanden). TIEY-, TEY-
1603ⲛⲉⲩ- sind aus “"p&w-, "tew-, ⲛⲟⲓ- kontrahiert ($ 40);
1604die entsprechenden B. Formen sind: TOY-, TOY-, NOY-.
1605Die äg. Formen des Possessivartikels s. Ä8 115.
1606Die Formen des Possessivartikels werden nur in
1607Verbindung mit einem Nomen gebraucht, und zwar
1608die mit 77 anlautenden vor einem männlichen, die mit
1609T vor einem weiblichen, die mit N vor einem plura-
1610lischen beiderlei Geschlechts: TEKCON „dein Bruder“ ;
1611TEQCWNE „seine Schwester“; ⲛⲉⲩⲣⲱⲙⲉ „ihre Leute“.
1612Zur Verstärkung des Possessivartikels wird häufig
1613das entsprechende absolute Personalpron.nachgesetzt;
page 67
1614I. Pronomina. 3. Possessivpräfix. 57. ⲥ. Demonstrativpr. 58. 39
1615ⲍ.. ⲠⲀⲈⲒⲱⲧ ANOK „mein Vater“; TECMAAY NTOC
1616„Ihre Mutter“.
1617Der Possessivartikel dient zur Bezeichnung des
1618Possessivverhältnisses; nur die wenigen in $ 49 an-
1619geführten Nomina gebrauchen in bestimmten Fällen
1620noch die Possessivsuffixa; doch sagt man auch TEQpO
1621„sein Mund“ neben ⲣⲱϥ, ⲡⲉⲕϩⲏⲧ „dein Herz“ neben
1622ϩⲧⲏⲕ, ⲡⲉⲛϩⲟ „unser Gesicht“ neben ZpAN.
16233. Possessivpräfisx.
1624Das Possessivpräfixwird als Status constructus
1625vor einem Nomen gebraucht. Es lautet:
1626Sg. m. TA „der des“ 6 ⲱ Tod:
1627ⲃ. ⲦⲀ „die des“ %) 0000 TOG;
1628Pl. c. NA „die des“ ol Övtec Tod.
1629Beispiele: TA-MTNOYTE „der Gottes, d. i. der
1630Gott ergebene“; TA-TEGEIWT „der seinem Vater ⲝⲉ-
1631hörige“; TA-TEWNH „der des Gartens, der Gärtner“;
1632TA-TIE „die des Himmels, die himmlische“; NA-OY-
1633ⲡⲟⲗⲓⲥ „die einer Stadt, die Einwohner einer Stadt“.
1634ce. Demonstrativpronomina.
16351. Das Pronomen „dieser“,
16364. absolut, betont: Sg. m. nal; £. TAL; Pl. ⲚⲆⲓ:
1637b. vor einem Nomen, tonlos: Sg. m. TEN; f.
1638ⲧⲉⲓ̈ PL. Neil.
page 68
1639* 59.
164040 : IL Pronomina. o. Demonstrativpronomina.. 59,
1641Neben Teil kommt im S. eine kontrahierte Form
1642m, ϯ, Ⲛⲓ vor, die auch in abgeschwächter Bedeutung
1643als Artikel gebraucht wird. |
1644‚Beispiele: TAI-TIE ⲠⲀⲤⲱⲘⲀ „dieses ist mein
1645Leib“ (me ist Kopula); ---- - „dieser Mensch“;
1646TEICWNE „diese Schwester“; NEIEIOTE ⲫⲓϥ ⲓⲉⲃ Eltern“;
1647ⲙⲓⲙⲏⲏϣⲉ „die Mengen“. A) '
1648Das Neutrum „dieses“ giebt man entweder duch
1649den Sing. MAI oder den Plural nAi wieder.
1650Anm. ⲦⲀ und ⲠⲈ gehen auf das näg, 3 37 ni, zurück;
1651Ⲁ 90 B. Im Boh. lautet das absol. Demonstr. ⲫⲓ ⲐⲀⲒ ⲚⲀⲒ
1652($ 24 a), die Form vor Ϥ︦. Nomen ITA1l, TAI, NAl; daneben
1653kommt noch eine verkürzte Form ⲛϥ ϯ, N1 vor, die als Artikel
1654gebraucht wird.
16552. Das.Pronomen „jener“,
1656Absolut, betont: Sg. m. NM, f. TH, Pl. NH.
1657Die tonlose Form TI(E), T(€), N(E) hat die Be-
1658deutung als Demonstrativum verloren und wird als
1659Artikel gebraucht, vgl. 8122. Zum Ausdruck von
1660„jener“, in Verbindung mit dem Nomen bedient man
1661sich der Umschreibung ETMMAY wörtlich „welcher
1662dort (ist)“; z. B. ⲡⲣⲱⲙⲉ ETMMAY „jener Mann“
1663(wörtl. „der Mann welcher dort ist“); ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ ETM-
1664MAY „jene Frau“; NZMZAA ETMMAY „jene Diener“.
1665Anm, ⲠⲎ geht auf ägypt. ps, IS, nS (Artikel) zurück; Ⲁ
1666113. — Die boh. Formen lauten: ⲫⲏ OH, NH.
page 69
1667I. Pronomina. d. Fragepronomina. 601 Nomina, 61. 41
1668d. Fragepronomina,
16691. Ⲁϣ (äg. 7 Ä8 358 B) „wer? was? welcher ?“, 60%.
1670substantivisch und adjektivisch (mit dem Nomen durch
1671N verbunden $8 151) gebraucht; z. B. Ⲁϣ ⲧⲉⲕⲥϩⲓⲙⲉ-
1672TE „wer ist deine Frau ?“; AU) NPAN „welcher Name ?“.
16732. NIM „wer, welcher“ (äg. in-m, näg. nim, AS 359
1674B), subst. und adjekt. (8 151) gebraucht; z. B. - --
1675ⲡⲉⲕⲣⲇⲛ „wer ist dein Name ?“; ⲛ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ „welcher
1676Mensch ?“.
1677ⲫ OY „was?“ meist substant.; z. B. Ⲟⲩ-ⲧⲉ ⲧⲙⲉ
1678„was ist die Wahrheit ?“. |
16794. ⲟⲩⲏⲣ „wie viel“ (äg. wr „groß“), subst. und
1680adjekt. gebraucht; ⲍ. B. OYHp-ITE TIEKAZE „wie viel
1681(wie lang) ist dein Leben?“; ⲟⲩⲏⲣ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ „wie viel
1682Jahre?“. /
16835. ACPO= „was ist-“, mit den Possessivsuffixen
1684verbunden (aus c/& „was?“ und ⁘s „zu“ entstanden);
1685ⲗϩⲣⲟⲕ „was ist dir?“ (daß du das und das thust);
1686ⲗϩⲣⲱⲧⲛ „was ist euch ?“; A2pOOY „was ist ihnen ?“,
1687II. Kapitel: Nomina.
1688a. Allgemeines.
16891. Geschlecht.
1690Das Koptische unterscheidet beim Nomen (Sub- 61%,
1691stantiv, Adjektiv, Zahlwort) zwei Geschlechter: ein
page 70
1692*63.
169342 . 11. Nomina. 1. Geschlecht. 62. 2. Form. 63.
1694genus masculinum und ein genus femininum. Die
1695Nomina weibl. Geschlechts endigen im Sahidischen
1696entweder auf Ⲉ (B. ı) oder auf einen langen Vokal.
1697Da aber auch zahlreiche Masculina (nach Abfall des
1698letzten Stammkonsonanten) in derselben Weise aus-
1699lauten, so lassen sich die Feminina ihrer äußeren Form
1700nach nicht von den Masculinis scheiden.
1701Anm. Die altäg. Femininendung lautete % (£ geschrieben);
1702das € ist schon frühzeitig verschliffen worden; s. Ä$ 89 B. Die
1703meisten Masculina hatten wahrscheinlich ursprünglich eine Endung
1704u (w geschrieben), die aber meist frühzeitig verloren gegangen ist
1705und für das Kopt. nicht mehr in Betracht kommt.— Derauslautende
1706lange Vokal der Feminina ist vielleicht dadurch entstanden, daß
1707der nach den letzten Stammkonsonanten stehende Bildungsvokal
1708in offener. Silbe vor einer Endung w%, y°t stand.
1709Eine Reihe altägyptischer Feminina hat im Kopt.
1710das männliche Geschlecht angenommen; z. B. phr-t
1711f. = ⲡⲇϩⲣⲉ : dabpı m. „Heilmittel“; D%-4 f. = Ⲉⲃⲓⲱ
1712m. „Honig“; 9h-t f. = EIWZE m. „Acker“; 44.
1713XATQE m. „Gewürm“; nr-f ..ⲛⲟⲩⲣⲉ m. „Geier“;
1714mhC-1 £. = MZAAY m. „Grab“; imnt-t f. = AMNTE:
1715ⲗⲙⲉⲛϯ m. „die Unterwelt“. — Umgekehrt ist das
1716masc. 1 Kopt. weibl. Geschlechts: CNTE „Basis“
1717(vgl. $& 80).
17182. Form der Nomina.
1719Die kopt. Substantiva und Adjektiva zerfallen
1720ihrer äußeren Form nach in zwei Hauptgruppen, deren
1721erste den reinen Stamm ohne äußere Zusätze zeigt,
1722,
page 71
17232, Form Ϥ︦. Nom. I. Klasse. Nomina mit einem Kons, 64—66, 43
1724während die zweite durch äußere Zusätze, Affixa und
1725Präfixa, abgeleitet ist. Die erste dieser beiden Haupt-
1726gruppen scheidet sich wiederum je nach der Zahl ihrer
1727Konsonanten in mehrere Klassen. Diese Klassen endlich
1728zerfallen in eine grosse Menge von Unterabteilungen,
1729die durch die Beschaffenheit und Stellung des Bildungs-
1730vokals von einander verschieden sind,
1731Anm. Nicht berücksichtigt sind hierbei die fremden Sprachen
1732(dem Kanaanäischen, Griechischen, Arabischen etc.) zu verschie-
1733denen Zeiten entlehnten Substantiva, die zum Theil im Kopt. das
1734Bürgerrecht erlangt haben.
1735A. Erste Gruppe.
1736Nomina ohne äussere Zusätze.
1737I. Klasse. Nomina mit einem Konsonanten.
1738Die Zahl der hierher gehörigen Nomina ist sehr 64.
1739klein; es ist Grund anzunehmen, daß sie ursprünglich
1740zwei Konsonanten hatten, deren einer in der alten
1741Orthographie nicht geschrieben wird und in der Sprache
1742schon früh verloren gegangen ist.
1743a. Masculina.
1744Hierher gehört: po „Thür, Mund“ mit Suffixen p@- 65.
1745(val. S 49), äg. r.
1746bd. Feminina.,
1747a) Mit e nach d. Konsonanten: TE „Himmel“, üg.p-f. 6 6.
1748ß) Mit €: ϩⲙ „Leib“, mit Suff. Z2HT=, äg. 1-
page 72
174967.
175044 II. Klasse. Nomina mit zwei. Konsonanten.. 67. .
1751Anm. Das ägypt. d-t „Hand“, kopt, tonlos TE-, ist, wie
1752sich aus der Form vor Suffixen TOOT- ($ 40) ergiebt, zwei-
1753konsonantig -ϯ „seine Hand“ = ⲧⲟⲟⲧϥ $ 50.)
1754II. Klasse. Nomina mit zwei Konsonanten.
17551. Vokal nach dem ersten Konsonanten,
1756a. Masculina.
1757a) Mit A gebildet, sehr häufig. Beispiele: AAc
1758„Zunge“ äg. ns; NAY „Stunde, Zeit“ äg. nw (vokalisiert
1759"namw); NAT: DAT „Fuß“ äg. pd; TAT „Horn“ äg. db
1760(vgl. 8 12b); 2A „Recht, Gesetz“ äg. --- ZA1 „Gatte“
1761äg. h3 (vokalisiert *Aas, jünger "Aay) u. a. m.
1762P) Mit € gebildet, selten. Merke: we „Holz“
1763ag. At.
1764yY) Mit o gebildet, häufig. Beispiele: CON „Bru-
1765der“ äg. sn; COM „Mal“ äg. sp; ϢⲞⲡ „Spanne“ äg.
1766ϭⲟⲡ „Fußsohle“ äg. Ap (vgl. 1063) TO0OY „Berg“
1767äg. ,ϩⲟ „Gesicht“, mit Suff. 2pA- (vgl. $ 49)
1768äg. hr (vokalisirt “2or); COl „Rücken“, tonlos CA-,
1769mit Suffixen Ⲥⲱs (8 49) äg. s? (vokalisiert 53, jung
1770*ϫⲟⲓ̈ „Schiff“ äg. 43 (vokalisiert ⲱϩ 4.
1771Hierher gehört auch das ursprünglich pluralische
1772MOOY: ⲙⲱⲟⲩ „Wasser“ äg. m-w (Ⲁ 111). — Die alte
1773Nominalendung w hatte: ϩⲟϥ „Schlange“ äg. 17-
17743) Mit 4 gebildet: pn „Sonne“ äg. rC; NHB „Herr“
1775äg. nb; ⲣⲏⲥ „Süden“ äg. rs; ϩⲏⲧ „Norden“ äg. hd.
page 73
1776Il. Klasse. Nomina mit zwei Konsonanten.. 68. 45
1777e) Mit ı gebildet, selten. Beispiele: CIM „Kraut“
1778äg. sm; ⲛⲓⲙ „jeder, all“ äg. nd; mit der Nominal-
1779endung w: MIN „Maus“ äg. pn-w.
1780C) Mit w gebildet, häufig. Beispiele: --ⲩ „Vater“
1781äg. ⲉⲓⲱⲧ „Gerste“ äg. dt. — Mit Übergang des
1782ⲱ in ⲟⲩ (838): ⲛⲟⲩⲃ „Gold“ äg. nb; ⲙⲟⲩⲓ „Löwe“
1783äg. 1 (vakalisiert *mö3, jung “möy 8 15a 2). — Die
1784Nominalendung w hat: wrT „Fett“ äg. Cd-w.
1785m) Mit oy gebildet ist: ϩⲟⲩⲛ „Inneres“ äg. hn-w
1786(mit Nominalendung).
1787) Mit dem Diphthong Ogt gebildet: OE1K „Brot“
1788äg. CA; OYOELT „Säule“ ..ⲛ̀ⲟⲉⲓⲕ „Ehebrecher“
1789(Stamm äg. nk „begatten“); NOEIT. „Mehl“ (Stamm
1790äg. nd, nd, NOYT „mahlen“).
1791ı) Mit dem Diphthong aAegı gebildet: CAEIN „Arzt“
1792äg. sn-w (mit Nominalendung); MAEIN „Wunder“ äg,
1793mn-w (mit Nominalendung).
1794Anm. Die unter } und tı gehörigen Nomina sind vielleicht
1795dreiradikalige Stämme mediae Jod.
1796b. Feminina.
1797a) Mit A gebildet, selten: CATE „Flamme“ äg. 68.
1798ϭ- sd-t; KAIE „Acker“, äg. 3- (vokalisiert “Aas“t,
1799jung ⲯ) MAAY „Mutter“ äg. mw-t (vokalisiert
1800"maw’t, mit Vokalverdoppelung “maa-we(t) = “maaw
18018 38b; B. MAY).
page 74
180269.
180346 II. Klasse. Nomina mit zwei Konsonanten. 69.
18045) Mit € gebildet, selten: ⲙⲣⲣⲉ, esse aus "me-
1805ⲟϥ (Stamm äg. mr, Ⲙⲟⲩⲣ „binden“); KAÄAE „Riegel“
1806äg. Ar-t (vokalisiert crc ZMME „Wärme“ (Stamm
1807äg. hm IIae gemin.).
18087) Mit Ⲏ gebildet, häufig: HTTE „Zahl“, ic (Stamm
1809..ⲱⲡ „zählen“); BHNE „Schwalbe“ äg.mn-t; KUME
1810„Ägypten“ äg. Am-t; CHE „Schlag“ äg. sh-t; THBE
1811„Kasten“ Ϥ︦. {D-f.
18126) Mit ı gebildet: MTE „Bogen“ äg. pd-f; KITE
1813„Drachme“ äg. A/d-t.
1814e) Mit w gebildet, Feminina der Masculina auf 0
1815($ 68 7), sehr häufig: CWNE „Schwester“ äg. sn-f (fem.
1816zu CON, sn „Bruder“); ⲈⲓⲱϩⲉⲈ „Acker“ ..21 CWWE
1817„Feld“ äg. 6- NOYZE „Sykomore“ äg. nh-t (für
1818*ϥ 8 38).
1819C) Mit dem Diphthong ⲞⲈⲓ gebildet: ϩⲟⲉⲓⲧⲉ
1820„Hyäne“, äg. 2ıf-t, ht-t; BOINM (schlecht für BOLINE)
1821„Harfe“ äg. bn-f.
18227) Mit dem Diphthong Ası gebildet: MAIpt „Bün-
1823del“ (Stamm äg. mr, Ⲙⲟⲩⲣ „binden“).
18242. Vokal nach dem zweiten Konsonanten.
1825a. Masculina.
1826Mit Ⲉ gebildet, selten: EZE „Rind“ äg. 2 (vokal.
182736).
page 75
18281. Kl. Nom. mit zwei Kons. 70. ⲠⲒ Kl. Nom. mit drei Kons. 71. 47
1829OD. Feminina.
1830a) Mit Ⲟ gebildet, das vor der Endung ($ 61 Anm.) 70.
1831zu ⲱ geworden ist: EBı® m. „Honig“ ($ 62), äg. be-f
1832(vokalisiert 46 Mpw „Hafen“ äg. mr-yt (vokalisiert
1833ⲓϥ) ϩⲣⲱ „Ofen“ äg. hr-yt (vokalisiert Ⲛ︦)
1834ⲗⲕⲱ „Verderben“ (Stamm äg. 3 „zu Grunde gehen“;
1835vokalisiert ⲫ). Vgl. 8 75a.
1836ß) Mit € gebildet, das vor der Endung zu 4
1837geworden ist: ϩⲓⲏ „Weg“, äg. hr-t (vokalisiert “Ahret
1838— hiet, mit Übergang des r in % 8 15a 8); hierher
1839gehörten auch die ursprüngl. dreikonsonantigen ⲀϢⲏ
1840„Menge“ äg. C$3-t (vokalisiert “C$et; Stamm äg. C$3,
1841ⲗⲀϢⲗⲓ „viel werden“ 8 208) und ϣⲓⲏ „Länge“ (Stamm
1842ϢⲀ „lang werden“).
1843III. Klasse. Nomina mit drei Konsonanten.
18441. Vokal nach dem ersten Konsonanten.
1845a. Masculina.
1846a) Mit A: KAAC „Knochen“ äg. Ars (vokalisiert 71.
1847ϥ ⲱ 837); KAKE „Finsternis“ äg. Akmw
1848(vokalisiert “&ak°w = "“kake mit Abfall des w).
1849ß) Mit €: ZMC „Ähre“ äg, ms; TN2 „Flügel“ äg.
1850Anh, dnh; ZBBE „Pflug“ äg. 3 (vokalisiert *ACcb“3).
18517) Mit o, sehr häufig: ⲟⲩⲟⲥⲣ „Ruder“ äg. wsr;
185202C „Sichel“ äg. sh, mit Metathesis hs; 002 „Mond“
1853äg. (Ch (vokalisiert "coc°h; 8 37); KO02 „Ecke“ üg. ACh
page 76
18544.. ⲠⲒ. Klasse. Nomina mit drei Konsonanten: .71.
1855(vokalisiert Ⲧⲟ] 8 37). Mit der Nominalendung w:
1856E100p „Fluß“ äg. -ⲓ (vokalisiert “do-t°r = *“io-r
1857822 = “(oor; 837); Agt „Lebenszeit“ äg. ChCw (vo-
1858kalisiert "Co-h°C = “Ca-h°C 8 390).
1859Anm. Dieser Bildung folgt auch das aus der Zusammen-
1860setzung 21- „die im Leibe befindlichen“ (Eingeweide) ent-
1861standene MAZT „Eingeweide,“
18626) Mita, häufig: ⲏⲣ︦ⲡ︦, Wein“ äg. £rp; ϩⲏⲕ „Armer“
1863ⲝ. ϣⲏⲣⲉ „Sohn“ äg. 5 CHBE „Flöte“ äg. 3
1864THHBE „Finger“ äg. dbC, dbC 8 34b; OYHHB „Priester“
1865äg. wCb 8 37.
1866e) Mit ı: Ⲉϥ „Nagel“ (vgl. ⲱϥ︦ⲧ „befestigen“);
1867"ME „Dorf“ ⲉ︦.. Namentlich folgen dieser Bildung
1868Stämme tertiae 3: ϩⲓⲕ „Zauber“ ..ⲕ „Funke“
1869äg. ⲥⲓⲟⲩ „Stern“ äg. sD3; ϯⲟⲩ „fünf“ Ⲁ︦..
1870Anm. Letztere gehören vielleicht unter ß, ⲃⲟ dass ⲍ. B. 21IK
1871auf ein durch Metathesis entstandenes ϯ eⲒ = *hejk zurückgeht,
1872das dann zu hik kontrahiert worden ist.
1873C) Mit ⲱ, sehr häufig: 0oYONWQ „Wolf“ äg.
1874ⲏ ⲱⲃⲧ „Gans“ äg. 5Spd $ 12a 2; ⲣⲱⲙⲃ „Mensch“
1875äg. rmt, ⲱⲛⲉ „Stein“ äg. inr; ⲃⲱⲱⲛ „Schlecht“
1876äg. bin (vokalisiert *bö-&'n = "Dö-“n 8 37); — nach ⲙ
1877und N ist ⲱ in Ⲟⲩ übergegangen. ($ 38a): NOYTM
1878„süß“ äg. ⲛⲟⲩⲧⲉ „Gott“ ⲁ︦.. ⲛⲟⲩϥⲉ
1879„gut“ äg. n/r. Mit Wegfall des auslautenden 5: 2 3-
1880„Stroh“ äg. dh3 (vgl. 8 67 C).
page 77
1881ⲠⲒ. Klasse. Nomina mit.drei Konsonanten. 72. 49
1882db. Feminina.
1883a) Mit A, wohl zu den Masculinen mit vorderem
1884u und ı gehörig: NAXZE „Zahn“ (Nebenform mit Ver-
1885schleifung des 2: NAAXE $ 34a) äg. ndh-t; XATME
1886„Haufen“ äg. 6- XATYE „Gewürm“ äg. 44- ⲔⲀ-
1887CE „Begräbnis“ äg, Ars-t (vokalisiert 4- = *kai-
1888s°t 8 15a 3); TATIBE „Sarg“ äg. db5-$fFf, db3-t (mit Meta-
1889thesis d2b-t, vokalisiert “das-d“t 4-1) pACOY
1890„Traum“ äg. rsw-t (vokalisiert “"ras-w“t = *ras-w°
1891*rasw 38).
1892PP) Mit Ⲉ, zu den Masculinen mit vorderem H ge-
1893hörig: ZNKE ®Bier“ äg. Znk-t; ⲧⲉϩⲛⲉ „Stirn“ äg.
1894dhn-t; ⲘⲈⲈⲣⲈ „Mittag“ äg. mir-$ (vokalisiert “”met-r:t
1895ⲏ- = "mee-r“ $ 34a); ϣⲉⲉⲣⲉ „Tochter“ äg. 57-
1896(vokalisiert “Ser-(°t 8 34a; masc. ϣⲏⲣⲉ äg. SrC$ 716).
18977) Mit 0, zu den Masculinen mit vorderem w ge-
1898hörig: ⲗ „Vorteil“ äg. n/r-t (masc. NOYQE äg.
1899nfr Ⲉ BOONE „Schaden“ äg. bCn-t (vokalisiert
1900ⲫ- = “bo’-n‘t 8 34a; masc. BWWN äg. 57.
1901COOYZE „Ei“ äg. swh-f; ⲙⲟⲟⲛⲉ „Amme“ äg. mnC-t
190234 ⲣⲟⲙⲡⲉ äg. rnp-t 826 a; ⲟⲩⲟⲟϩⲉ „Skor-
1903pion“ äg. wAC-t (vokalisiert “woh-C't 8 34a); — vor ϩ
1904ist Ⲟ nach 8 39c in A übergegangen: NAZpE „Heil-
1905mittel“ äg. plr-t ($ 62); BAZCE „Kalb“ äg. 6-
1906NA2BE „Nacken“ äg. nhb-t,
1907Steindorff, Kopt. Gramm. 4
page 78
190873.
190950 ⲠⲒ. Klasse. Nomina mit drei Konsonanten. 73.
19102. Vokal nach dem zweiten Konsonanten,
1911a. Masculina,
1912a) Mit €: ⲣ︦ⲡⲈ „Tempel“ äg. rpr; CBE „Thür“ äg.
1913sb3; ENE2 „Ewigkeit“ äg. nhıh (vokalisiert vielleicht
1914*cnheh). )
19156) Mit 0, sehr häufig: CNOq „Blut“ äg. snf; 020C
1916„Gazelle“ äg. ghs; ϩⲣⲟⲟⲩ „Stimme“ ⲛ̃. ⲥⲟⲩⲟ
1917„Weizen“ äg. swt; EBOT „Monat“ äg. (bd (vokalisiert
1918*ⲫⲟ 8 36 b); 0BOL „Arm“ äg. 693 ⲉⲟⲟⲩ „Ruhm“ äg.
19192) (vokalisiert 3- mit Übergang des 0 in A
1920(39) MCAZ „Krokodil“ äg. msh; ANAQ „Eid“ äg.
1921Cnh (vokalisiert **“Cnoh = “"nah). ⲉ
1922ⲩ) Mit a: ⲡⲣⲏϣ „Decke“ (Stamm ⲱⲣ︦ϣ︦ „aus-
1923breiten“); BHO --1) ⲩⲗ ⲙ-
1924*bek); ⲧⲏⲩ „Wind“ ..7 (vokalisiert "tw,
1925viell. Pluralform); QBHp „Genosse“ (hebr. 4237 ent-
1926lehnt).
19276) Mit ı: cmp „Rippe“ äg. spr; ⲥⲕⲓⲙ „weißes
1928Haar“ äg. skm; ⲧⲣⲓⲣ „Ofen“ äg. frr.
1929ⲉ) Mit w: ⲧⲟⲩⲱⲧ „Bildnis“ äg. twt; MNOYT
1930„Brust“ äg. mnd, mnd (vokalisiert “mnöd = *emnud
19318 19); ϣⲃⲱⲧ „Stock“ äg. $dd (dem hebr. 3 ent-
1932lehnt).
1933C) Mit oy; Ⲕⲣⲟⲩⲣ „Frosch“ äg. Arr; ⲥⲓⲟⲩⲣ
1934„Eunuch“ äg. str.
1935ı
page 79
1936II. Kl. Nom. m. drei Kons, 74.75. IV.Kl. Nom. IIIae inf. 76. 51
1937b. Feminina.
1938a) Mit 1, meist von Verben abgeleitete Abstrakta:
1939ϩⲗⲏϭⲉ „Süßigkeit“ (ϩⲗⲟϭ „süß werden“); ϩⲣⲏϣⲉ
1940„Gewicht“ (ϩⲣⲟϣ „schwer werden“); ÖpHOE „Mitgift“
1941(äg. ⲱⲣ „gründen, bewohnen“); ϩⲣⲏⲣ „Blume“
1942ϥ.) ϣⲏⲩⲉⲈ „Altar“, äg. 31)- (vokalisiert "222m 0).
19438) Mit ı: EMICE „Dill“ äg. 7- - --77 74- --2.
1944s“t); vgl. auch ⲯⲓⲧⲉ fem. „neun“ ($ 157).
1945ⲧ) Mitw: EpwTE „Milch“ äg. &r/-t, Ert-t (vokalisiert
1946ϥ ϭ.
19473. Vokal nach dem dritten Konsonanten,.
1948Bei einigen Femininen: 28CWw „Kleid“ (von äg.
1949hıbs, 2wWBC „bekleiden“ abgeleitet); ETTW „Last“ -
1950*Sctnöt, aus "S“tpoy“t, 8 70 (Stamm äg. 5Stp, Stp, ⲱⲧⲡ
1951„beladen“) entstanden; B. WENTW „Sünden“ äg. mit
1952Endung $ndwt, ⲩⲟ. ⲥⲃⲱ
1953„Lehre“ äg. 6 sb3yt (vokal. ⲃ *scb30t).
1954Mit » gebildet ist: ⲧⲃⲛⲏ m. „Zugtier“ und ⲟⲩϣⲏ {f.
1955„Nacht“ äg. wh5st (vokalisiert 35 Vgl. auch Ⲁϣⲏ
1956und ϣⲓⲏ $ 70ß.
1957IV. Klasse. Nomina mit drei Konsonanten,
1958deren dritter Jod ist (IIIae infirmae).
1959a. Masculina.
1960Hierher gehören Bildungen wie: B. MAZ1 „Leinen“
1961ag. 1 MAZE „Elle“ äg. mht (?); ⲤⲧⲞⲒ „Geruch“ äg.
1962ϣⲱ „Sand“ ⲝ. (Ⲁ 101).
19634*
196474.
196576.
page 80
1966ⲁ]
1967ⲓ
1968.
1969ϥ
19708.
197152 1V. Kl. Nom. ⲠⲒ ae inf. 77. V.Kl.Nom. m. 4. u. 5. ⲔⲞns. 78. 79
1972b. Feminina,
1973a) Bildungen mit w® nach dem 3. -ⲩ-
1974„Hebamme“ (vokalisiert “m“sc(öt 8& 75; Stamm MICE
1975„gebären“ tertiae Jod $ 214); ⲡⲣⲱ „Winter“ äg. pr-t
1976(defektiv geschrieben; vokalisiert “p“rcöf, mit Abfall
1977des €: pröt; Stamm MpE „blühen“).
1978ß) Mit u: pMEIN „Thräne“ (vokalisiert ---
1979Stamm pıme „weinen“ tertiae Jod, (B. Ⲉⲣⲙⲏ, mit
1980Ausfall des 17).
1981Anm. Die Nomina tertiae Jod werden in der altägypt.
1982Orthographie meist defektiv geschrieben und sind deshalb äußer-
1983lich schwer von den zweikonsonantigen zu unterscheiden.
1984V. Klasse. Nomina mit vier- und fünf Kon-
1985sonanten.
1986Hierher gehört eine Reihe ursprünglich vierkon-
1987sonantiger Nomina, sowie eine Anzahl reduplicierter
1988zwei- und dreiradikaliger Stämme (zum Teil von
1989Verben abgeleitet). Die Mehrzahl der vier- und mehr-
1990konsonantigen koptischen Nomina ist fremden Ur-
1991sprungs oder irgendwie zusammengesetzt.
19921. Ursprünglich vierradikalige Stämme.
1993Merke: ϩ︦ⲗⲡⲈ „Nabel“ äg. Arps(?); CONTE „Weih-
1994rauch“ äg. sn/r, ⲏ (zusammengesetzt?); ⲘⲙⲀⲕϩ
1995„Nacken“ äg, 21 Abfall des 9; zusammenge-
1996ⲉⲍ ⲥⲓⲟⲟⲩⲧ „Stadt Siut“ äg. 1
page 81
1997V. Kl. Nom. m. 4. u. 5. Kons. 30- VI. Kl. Nom. IVae Jod. 3
1998stammhaftund nicht Femininendung); CANNE?2 „Heu-
1999schrecke“, äg. snhm (mit Metathesis samh und mit An-
2000gleichung des m an das vorhergehende 2 : snnh; vokalisiert
2001*sannch; hebr. 595) ; B. ϣⲱϣⲉⲛ „Lilie“ äg. 3 (vokali-
2002siert 1116] zurückgeht).
2003Bei 20CM „Natron“ äg. 7 und ⲤⲞϭⲛ „Salbe“ äg.
2004sgnn — beide jetzt nach 8 71y vokalisiert — ist
2005das auslautende » verloren gegangen.
20062. Reduplicierte, vier- und fünfradikalige Stämme.
2007a. Masculina,
2008Merke: KOYKM „Pauke“ aus "&emk‘m (kewk m) 0.
2009kontrahiert, B. KEMKEM; ferner B. xwx „Kopf“ äg.
20103 BHB „Höhle“ äg. b3DS.
2011Ob. Feminina.
2012Merke: ⲙⲉϩⲙⲟⲩϩⲃ „Portulak“ (eine Pflanze) = 81.
2013"m°hmöh‘t; KEAKOYAE „Pustel“.
2014Von Verben abgeleitet sind, mit ı nach dem 3. 82.
2015bez. 4. Konsonanten: TAtAEe „Tropfen“ (TATA „tröp-
2016feln“ $ 226); AFqAıqe „Brocken“ (A0q Aq „zerreiben“);
2017BAB1AE „Korn“; CPypIBE (für ⲣϥ ⲓϥ) „Stückchen“.
2018VI. Nomina quartae Jod.
2019Hierher gehören die Masculina: CNTE f. „Basis“ 83,
2020(8 62) äg. sn{C, sntc; ferner mit Abfall des 4. Radikals:
2021COBT „Mauer“ äg, sb{C; ϫⲟⲟⲩϥ „Papyrus“ äg. Iw/7;
2022ⲧⲀϩⲧ „Blei“ äg. dhtC.
page 82
202354 Nomina mit Präfixen. a. Alte Bild. 84, 85. ⲙⲙⲉ Bild.- 86.
2024B. Zweite Gruppe.
2025Nomina mit. äusseren Zusätzen.
2026T
2027I. Klasse. Nomina mit Präfixen.
2028a. Alte Bildungen.
202984. Von den in der alten Sprache sehr häufigen Sub-
2030stantiven, die mittelst des Präfixes m von Verben ab-
2031geleitet sind (Ä8 102), haben sich im Kopt. noch einige
2032erhalten; z. B. MAWE f. „Wage“ äg. mhst (vokalisiert
2033*mahs°t für "mohs°t 839c) von hst, kopt. wı „messen“;
2034B. Ⲙⲙⲟⲩⲕⲓ f. „Leiter“ äg. m5kt (vokal. *mosk‘t = *mö-
2035kt); MHHQE m. „Menge“ äg. mC$3 (vokal. *mCes$:3?)
2036ⲛⲟ. kopt. AWAT „viel werden“ ; ferner die ursprüng-
2037liche Pluralform Ⲙ̄ϩⲀⲀⲩ m. „Grab“ äg. mhCt, Plur.
2038mhCwt 8 116 (vokal. *emhoCw“t, -ⲥ 839c =
2039*emhaCweE = *emhaa-we = *mhaaw 8 38b); vgl. auch
2040noch MOEIT „Weg“ äg. min, von fn „sich erheben“.
204185. - Auf eine alte Bildung gehen wohl auch die mit
2042vorgesetztem ⲉ abgeleiteten Nomina zurück: Ⲉⲕⲱⲧ
2043m. „Baumeister“ von ⲕⲱⲧ, äg. /d „bauen“; EWWT m.
2044„Kaufmann“, äg. $d; eO0wWW „Aethiope“, äg. K5$.
2045b. Junge Bildungen.
2046ⲑ a) ⲣⲈϥ- (entstanden aus rmi-Cwf- = "rem ⲟ︦-
2047„ein Mensch der —*“) bildet von Infinitiven Nomina
page 83
2048Nomina mit Präfixen. b. Junge Bildungen. 87—89. 55
2049agentis; z. B. ⲣⲉϥ-ϯ „Geber, Geberin“ (ϯ „geben“) ;
2050PEY-CWNT „Schöpfer“ (ⲥⲱⲛ︦ⲧ︦ „schaffen“); ⲣⲉϥ-ϯϩⲉ
2051„Trunkenbold“ (ϯϩⲉ „sich betrinken“). Dabei kann
2052das Verbum ein Objekt haben ($ 329): pEQY-Z2ETB-PWME
2053„Mörder“, wörtl. „ein Mann der einen Menschen (pwWME)
2054tötet (ZETB-)“; PEY-P-NOBE „Sünder“, wörtl. „ein Mann
2055der Sünde (NOBE) thut (p-)“.
2056ß) pM- (die tonlose Form von ⲣⲱⲙⲉ „Mensch“) 87*.
2057bildet von Nominibus Nomina der Zugehörigkeit.
2058Das Nomen wird meist mit N (8 141) angeknüpft:
2059z. B. PMNKAME „Ägypter“, wörtl. „Mann von Ägyp-
2060ten (KHME)“; PMNCWWE „Landmann“ von CWWE
2061„Feld“. Städtenamen stehen gewöhnlich ohne N:
2062PM-pAKOTE „Alexandriner“ von pAKOTE „Alexan-
2063Bdria*.
20647) CA- (äg. s „Mann“) bildet von Stoffnamen und 88*,
2065Abstrakten Nomina agentis, die den Verfertiger oder
2066Händler bezeichnen. Das Nomen wird mit N ange-
2067knüpft: z. B. CANAG „Schlächter“ von Ⲁϥ „Fleisch“;
2068CANNE2 „Ölhändler“ von NE2 ⲣ︦. ⲤⲀⲛ̄ ϩⲟⲙⲛⲧ ⲍ-
2069arbeiter“ von 20MNT „Erz“; CANWAXE, Wortemacher“
2070von WAXE „reden, Wort“.
20712) AT-, vor einer Doppelkonsonanz ATE- (äg. 89*.
2072(wit „einer der nicht hat“ Ⲁ 370) bildet von Nominibus
2073und Infinitiven Adjektivaprivativa;z. B.ATE-CMOT
2074ϥ̃ⲙⲟⲣⲍⲟϩ von ⲥⲙⲟⲧ „Gestalt“; AT-NOBE „sündlos“
page 84
20750
20764.
20772
207856 Nomina mit Präfixen. b. Junge Bildungen. 9-2
2079ϥ
2080von NOBE „Sünde“; AT-AMAZTE „unenthaltsam“ von |
2081AMAZTE „fassen“. Der Infinitiv kann auch sein Ob-
2082jekt haben: ⲛ. „unblutig“, wörtl. „ohne
2083Blut (CNO4) zu vergießen (NEZT-)“. Transitive Verba
2084müssen ihr pronominales Objekt bei sich haben, wenn
2085sie in passiv. Sinne gebraucht werden: Ⲁⲧⲥⲟⲛⲧϥ
2086„unerschaffen“ wörtl. „ohne ihn zu schaffen“; ATNAY-
2087ⲛ︦ „unsichtbar“ wörtl. „ohne ihn (£podq) zu sehen
2088(ⲛⲇⲩ).
2089Ϥ︦ „Rede, Sache“) leitet von Nomini-
2090bus Abstrakta weiblichen Geschlechts ab; z.
2091B. MNTEIOT „Vaterschaft“ von Ⲉⲓⲱⲧ „Vater“; MNT-
2092ϩⲗⲗⲟ „Greisenalter“ von ZAA0 „Greis“; MNTACEBHC
2093„Ruchlosigkeit“ von ‚doeß%c; MNTOYEBEININ „Grie-
2094chisch“ von OYEEININ „Grieche“ (eig. „Jonier“).
2095€) ϭⲓⲛ- (äg. 4/30-n „Gestalt, Art von“) bildet von
2096Infinitiven Nomina actionis weiblichen Ge-
2097schlechts; z. B. ϭⲓⲛ-ⲟⲩⲱⲙ „Essen“ von ⲟⲩⲱⲙ
2098„essen“; OIN-CWTM „Gehör“ von CWTM „hören“.
2099Anm. Die boh. Form dieses Präfixes ist XIN; die damit
2100abgeleiteten Nomina sind teils masculina, teils feminina.
21017) MAN, bez. MAM 826 (wörtl. „Ort des“) bildet
2102von Infinitiyven Nomina loci männlichen Ge-
2103schlechts (vgl. hebr. 9); z. B. MANCWNZ „Gefäng-
2104niß“ von CWON? „binden, fesseln“; MANZWTIT „Westen,
2105Occident“ von ϩⲱⲧ „untergehen“.
page 85
2106Nomina mit Suffixen, Alte Bildungen. 93—96. 57
2107]I. Klasse. Nomina mit Suffixen.
2108a. Alte Bildungen.
2109Von den altägyptischen Substantiven bez. Adjek- 93.
2110tiven, die mittels der Endung zc, später 7 geschrieben
2111(fem. yt), von Nominibus abgeleitet sind, hat sich im
2112Koptischen eine kleine Zahl erhalten. Die alte Endung
2113erscheint im Sah. und Boh. beim Masc. als €, das nach
2114T gewöhnlich abgefallen ist; beim Fem. ist das € vor
2115der Endung (*y°t) zu 4 verlängert worden.
21161. Ableitungen von männlichen Nominibus und Infinitiven.
2117A. Zweikonsonantige Stämme.
2118a) Mit A nach dem 1. Radikal: OAXE m., 6ⲀϫⲎ 94
2119f. „verstümmelt“ (Stamm ϬⲱϪ „abschneiden“); ϣⲇϥⲉ
2120m. „wüst“ (Stamm ϣⲱϥ „zerstören“); ZAE m., ZAH f.
2121„letzt“ (Stamm Zr, ZA „unten“); GAiE m., Ⲁⲓ̈ f.
2122„häßlich“. — Ihnen folgt das von einem Stamme sec.
2123gem. abgeleitete: KAME m., KAMH f. schwarz“ (Stamm
2124ⲕⲙⲟⲙ 199
21253) Mit € nach dem ist gebildet: ⲈⲢⲈ. 95.
2126„Genosse“ äg. {rc (Ableitung von der Präpos. cr, 8 348).
21275. Dreikonsonantige Stämme.
2128a) Mit A nach dem 1. Radikal: ZATpE „Zwilling“ 96,
21291- WAQTE, WAQT „böse“ äg. 1- CABE
2130„weise“ (Stamm sb5); pAZT „Wäscher“äg. rht-((Stamm
2131äg. rht, kopt. ⲣⲱϩⲃ „waschen“); ϣⲇⲓ̈ⲉ „lang“ (St.
2132ϢⲒⲀⲈⲒ „lang werden“, tertiae 5, 8 208).
page 86
213397.
213498.
213599.
2136100.
2137101.
2138102,
213958 Nomina mit Suffixen. Alte Bildungen. 97—102.
21406) Mit € nach dem 1. Radikal: ⲙⲛⲧⲣⲉ „Zeuge“
2141äg. 7- TEWE m., TEQMH f. „Nachbar“ äg. -Ⲁ-
2142leitung von (5, ⲧⲟϣ „Gebiet, Grenze“); NEWTE „hart“
2143(Stamm nht, NWOT „stark werden“); B. ECIE „kühn“
2144(von S. ACcaı, B. ⲀⲤⲒⲀⲒ „leicht werden“). — Ihnen
2145folgen die von Stämmen IIae geminatae abgeleiteten :
2146ⲃⲗⲗⲉ (B. BEME) „blind“ und B. GENNE „faul“.
2147C. Stämme tertiae Jod.
2148Hierher gehört das mit A nach dem ersten Kon-.
2149sonanten und mit Ausfall des stammhaften Jod ge-
2150bildete: WAKE „tief“ (Stamm WIKE „graben“). Vgl. 8 94.
2151D. Stämme quartae infirmae.
2152Mit A nach dem 1. Radikel: AAKE „letzter Tag
2153des Monats“ äg. Crk/il (aus Crkw-C entstanden). Es ist
2154mit Abfall des schwachen Radikals nach‘ Analogie der
2155dreikonsonantigen ($ 96) gebildet.
21562. Ableitungen von weiblichen Nominibus.
2157| A. Zweikonsonantige Stämme.
2158a) Mit Ⲏ nach dem 2. Radikal, ϩⲏⲧ „Herz“
2159äg. #Ct-L (Ableitung von ic ϩⲏ „Vorderseite“); „sein
2160Herz“ lautet ϩⲧⲏϥ 851, äg. vokalisiert ⲥⲟ 42
2161ⲫ dem 2. Radikal: MgıT „Norden“
2162äg. mht-c. Vgl. auch $ 115.
2163B. Dreikonsonantige Stämme.
2164Mit € nach dem 2. Radikal: eEMNT „Westen“ äg.
2165ⲧ
2166imnt-€ (vokal. */°ment“l); Ⲉⲓ︦ⲃⲧ „Osten“ äg. 2-
page 87
2167Nom. m. Suff. Alte Bild, 103. Junge Bild. 14- 10. 59
2168Unregelmäßig ist das zu FMNT gehörige AMNTE (B.
2169Ⲁⲙⲉⲛϯ) „Unterwelt“ äg. Zmntet (8 62), statt dessen man
2170vielmehr ein * EMNTH oder *AMNTH erwarten würde.
21713. Andere Bildungen.
2172Wohl auf die Pluralform alter Bildungen mit cz 103.
2173(Ä8 104) gehen die beiden Nomina ϨⲀ „oben“ (B.
2174epmu), äg. hriw, und ϨⲢⲀⲒ „unten“ (B. ϧⲣⲏⲓ) äg.
2175hriw, zurück. — Eine besondere Bildung liegt vor in
2176ϭⲙ „Gärtner“ von ϭⲱⲙ „Garten“, äg. 3-
2177geleitet.
2178b. Junge Bildungen.
2179Mit den Possessivsuffixen der 3. Pers. Sing. q und
2180C werden von Infinitiven und Substantiven andere
2181Substantiva, meist Abstrakta und Nomina instrumenti,
2182abgeleitet. Die Bildungen mit q haben männliches,
2183‚die mit C weibliches Geschlecht.
21841. Bildungen mit ϥ.
2185a) Von Infinitiven abgeleitet, mit O0 nach
2186dem 1. Konsonanten; I1k ons. Stämme ($ 186): A244
2187„Riß“ (für *ⲡⲟϩϥ 8 39c) von NW? „zerreissen“; III kon-
2188son. Stämme (200) :ϫⲟⲟⲕⲉϥ, ϫⲟⲕϥ „Stachel“ (für
2189ϫⲟⲕϩ︦ϥ) von ϫⲱⲕϩ „beißen“; Z0pKq „ruhig“ von
2190ϩⲣⲟⲕ „ruhen“.
2191ß) Von Substantiven abgeleitet. Merke:
2192MAY „Schlinge“ von MAY „Schlinge“; CA24 „Bohrer“
2193104.
2194106.
page 88
2195107.
219610.
219710.
2198ⲛ̄ mit Suffixen. Junge Bildungen. 107. 108. Zahl. 109.
2199von CA2 „Bohrer“; MOXZG „Gürtel“ von MOX2 „Gür-
2200tel“; NA2BG „Joch“ von ⲚⲀϩ︦ⲃ︦ „Joch“; ⲧⲏⲣ︦ϥ︦,
2201von ⲧⲏⲣ 152 ⲣⲱϥ „Mund“ (eig. „sein Mund“ $ 49)
2202von po „Mund“.
22032. Bildungen mit C.
2204a) Von Infinitiven abgeleitet, mit O0 nach
2205dem 1. Radikal; I_konson. Stämme: ϣⲟⲗⲥ „Beute“
2206von ϣⲱⲗ „rauben“; ϥⲟϭⲥ „Sprung“ von ϥⲱϭⲉ „Sprin-
2207gen“; wWOTTC. „Gastmahl“ Soy% von ϣⲱⲡ „empfangen“; -
2208III konson. Stämme: ϭⲟⲣϭⲥ „Falle“ von ϭⲱⲣϭ
2209„Jagen“; ⲥⲟⲟⲩϩ︦Ⲥ „Versammlung“ von ⲥⲱⲟⲩϩ ⲑⲓ-
2210sammeln“; 0BWC „Versehen“ von ⲱⲃ︦ⲫ „vergessen“;
2211ϭⲟⲟⲗⲉⲥ „Kleid“ von ϭⲱⲱⲗⲉ (B. xwA2) „einhüllen“;
2212MOTNEC „Ruhe“ von MTON „ruhen“.
22138) Von weiblichen Substantiven abge-
2214leitet: ⲀⲠ︦Ⲥ „Zahl“ von ⲎⲡⲈ ϢⲀⲧ︦Ⲥ „Graben“ von
2215ϣϣⲧⲉ (Stamm äg. $3d, $d); B. ϩⲏⲧⲥ „Anfang“ von
2216ϩⲏ „Vorderseite“ 849; wınc „Länge“ von ϣⲓⲏ $ 70;
2217ⲕⲣⲙⲉⲥ „Asche“ von *ⲕ︦ⲣ︦ⲙⲃ, B. KEPMI; ϩⲇⲉⲓⲃⲉⲥ
2218„Schatten“ von ϩⲉⲓ, B. ⲎⲒs:.
2219C. Zahl.
2220Das Koptische unterscheidet 2 Numeri: Singu-,
2221laris und Pluralis. Die Form des Plur. ist meist von
2222der des Sing. nicht verschieden, so daß beide nur
2223'
page 89
2224I. Männliche Pluralformen. 110—112. 61
2225durch den Artikel erkannt werden können; z. B. ist
2226ϣⲏⲣⲉ „Sohn“ zugleich Plur. „Söhne“, ϣⲃⲣ „Toch-
2227ter“ auch Plur. „Töchter“; mit Artikel ⲡ-ϣⲏⲣⲉ „der
2228Sohn“, N-WHpE „die Söhne“; ⲧϣⲉⲉⲣⲉ „die Tochter“,
2229N-WEEPE „die Töchter“.
2230Bei einer Anzahl von Nominibus haben sich noch
2231besondere Pluralformen erhalten, die auf altägypt.
2232Pluralbildungen (Endung masc. “w, fem. w“t) zurück-
2233zuführen sind. Ein Überblick über die wichtigsten
2234wird im Folgenden gegeben.
2235Anm. Das Altägypt. hat 3 Numeri: Singular, Plural und
2236Dual. Der Plural hat die Endung --2 --ⲩ3--- ---- fem. Ihre vermut-
2237liche Aussprache s. o. Der Dual hat die Endungen wi (wy) - -
2238ⲛ über die kopt. Dualreste s. $121.
2239I. Männliche Pluralformen.
22401. Vokalisch auslautende Masculina.
2241a)Masculina auf Ⲟ bilden einen Plur. auf ⲱⲟⲩ
2242z. B. po „Thür“, PL. ⲣⲱⲟⲩ ⲟ „groß“ in: ⲣ︦ⲣⲟ „König“,
2243ⲈⲓⲈⲣo „Fluß“ 143) Pl. ⲱⲟⲩ : in ⲣⲣⲱⲟⲩ, ⲉⲓⲉⲣⲱⲟⲩ
2244ⲕⲣⲟ „Ufer“ Pl. ⲕⲣⲱⲟⲩ.
22453) Masculina auf € bilden einen Pl. auf Hy;
2246z. B. ϣⲛⲉ „Netz“ Pl. ϣⲛⲏⲩ; B. ⲀⲙⲈ „Rinderhirt“
2247Pl. Ⲁⲙⲏⲟⲩ ; AMpE „Bäcker“ Pl. Ⲁⲙⲣⲏⲩ; ⲉⲣⲉ „Ge-
2248nosse“ Pl, EpnY- |
22497) Die Mehrzahl der abgeleiteten Nomina auf
2250ⲉ (893 ff.) bildet einen Pl, auf ⲈⲈⲩ (selten HY S111);
2251z. B. CABE „weise“ Pl. CABEEY (DB. CABHOY); ZATpE
22521.
22531.
2254.Ⲱ.
page 90
22553.
22564.
225762 I. Männliche Pluralformen. 113. 114.
2258„Zwilling“ Pl. ZATpEEY; ⲃⲗⲗⲉ „blind“ Pl. ⲗⲗ eⲩ;
2259B. ME@pE „Zeuge“ Pl. ⲙⲉⲑⲣⲃⲩ.
2260Anm, Die Dehnung des Vokals in d. Endungen -WOY und
2261-HY beruht darauf, daß der kurze Bildungsvokal durch Anfügung
2262der Endung w in eine offene Silbe getreten ist ($ 33); z. B. Co3
2263„groß,“ P1.Cö-53%w = Cö-3u; CaSme? „Rinderhirt“ Pl. Ca3m®- 9ıv=
2264CaSme-u. In der Endung EEY hat sich das ©“ von “w neben der
2265Nominalendung erhalten: äg. ϥ ,ⲛ *P1. hatr®?ıw =
2266*hatreew.
226729. Konsonantisch auslautende Masculina.
2268a) Die mit 0 nach dem 1. Konsonanten gebildeten
2269Nomina CON „Bruder“ und x0l „Schiff“ bilden die
2270Plurale Ⲥⲛⲏⲩ und Ⲉϫⲏⲩ. Beiden liegt eine Singular-
2271form *sna und *43 zu Grunde; Pl. *sna°w, mit Kon-
2272traktion 2
2273ß) Bei mehreren dreikonsonantigen, mit Ⲟ nach
2274dem 2. Radikal gebildeten Nominibus ($ 73 ß) hat eine
2275Metathesis des letzten Radikals und des w der Plural-
2276endung stattgefunden; ⲍ. B. Ⲥⲛⲟϥ „Blut“ äg. *snof,
2277Pl. *snö-f‘w = *snö-w“f = mit Wegfall des w: snö-f =
2278mit Assimilation des © (8 37): snö0f; ANAQ „Eid“ äg.
2279*aCnah (für *“Cnoh), PL. **Cna-hw = **Cna-wh = "“Cnauh.
2280In dieser Weise bilden: ϩⲧⲞ „Pferd“ (äg. hıtr, vokal.
2281"htor), Pl. ϩⲧⲱⲱⲣ : ϩⲃⲟⲥ „Kleid“ Pl. 2BWWC; ϭⲣⲟϭ
2282„Samen“ Pl. ϭⲣⲱⲱϭ B. ⲤⲛⲀϩ „Fessel“ Pl. CNAYZ;
2283B. ⲀⲐⲀϩ „Last“ (äg. ⲟ. Ⲁⲑⲇⲩϩ.--
2284Es sind dies die sogen. „gebrochenen Plurale“.
page 91
2285I. Männl. Pluralformen. 115. II. Weibl. Pluralformen 116.117. 63
2286Anm. Diese Plurale werden oft auch singularisch gebraucht.
2287Auch sind ihnen analog neue Singularformen mit verdoppeltem
2288Vokal gebildet worden, z. B. zum Pl. 2BWWC ein Sing. ϨⲂⲞⲞⲤ
2289| neben urspr. Ϩ︦ⲂⲞⲤ.
22907) Die von weibl. Substantiven mit der Endung € 115. *
2291abgeleiteten Nomina, die im Kopt. auf T ausgehen
2292(vgl. 8 100.101), ersetzen im Pl.den langen Bildungsvokal
2293durch den entspr. kurzen und zeigen hinter dem ⲧ die
2294Endung € (B. ı) ; z. B. B. ϩⲟⲩⲓⲧ „erster“ Pl. 20yA't;
2295ⲙⲉⲣⲓⲧ „Geliebter“ Pl. MEpATE; ϩⲟⲩⲣⲓⲧ (B. oypıt)
2296„Wächter“ Pl. ϩⲟⲩⲣⲗⲧⲉ (B. oypart)-. Die Entstehung
2297dieser Plurale ist folgende: Der Form ϩⲟⲩⲓⲧ liegt ein
2298*hwi-L°C zu Grunde; Pl. *awit-Cw = "*hwat-w 8 33 a —
2299hwat- mw = mit Abfall des w: hwate. — Ebenso wird der
2300Pl. anderer auf radikales Ⲧ auslautender Nomina, die
2301vielleicht ursprünglich gleichfalls eine Endung (£?)
2302hatten, gebildet; z. B. E1wT „Vater“ Pl. E10TE; ZAAHT
2303„Vogel“ Pl. ϩⲀⲗⲀⲧⲉⲈ (833a); B. Ⲉϣⲱⲧ „Kaufmann“
2304(883) Pl. wort; B. ⲣⲱⲧ „Kind“ Pl. bport. — Ihnen
2305folgen endlich einige andere, nich t auf r endigende, wie
2306GEPHO „Jäger“, Pl. GEpAGE; ABWK „Rabe“ Pl. ABOKE
2307und A800KE; B. ⲇⲀⲫⲱⲫ „Riese“ Pl. ⲀⲪⲟⲫⲓ.
2308II. Weibliche Pluralformen.
2309a) ⲣⲟⲙⲡⲉ „Jahr“ bildet regelmäßig Pl. DMNOOYE 116.*
2310vgl. 842. .
2311ß) Die auf w endigenden Feminina bilden einen Pl. 117.*
page 92
2312* 118.
2313ⲫ
2314120.
231564 II. Weibliche Pluralformen. 118. 119. IM. Anomala. 120..
2316auf ⲟⲟⲩⲉ (B. ⲱⲟⲩ) : z.B. 2BCw „Kleid“ Pl. ϩ︦ⲃⲥⲟⲟⲩⲉ
2317(entstanden aus "A°bsöy-w“f); CBW „Lehre“ Pl. CBOOYE;
2318ⲙ̄ⲣⲱ „Hafen“ Pl. ⲙ̄ⲣⲟⲟⲩⲃ. Auf Analogie beruht der
2319Pl. ⲣⲉϥϫⲟⲟⲩ, Sing. ⲣⲉϥϫⲱ „Sänger“ ($ 86, von
2320ϫⲱ „reden, singen“). / )
2321ϯ) Ihnen analog bilden die Feminina auf 4 gleich-
2322falls einen Pl. auf0OyE; z. B. 2m „Weg“ Pl. ϩⲓⲟⲟⲩⲉ;
2323ⲣⲙⲉⲓⲏ „Thräne“ Pl. PMEI0OYE; TBNH „Zugtier“ Pl.
2324|
2325ⲧⲃⲛⲟⲟⲩⲉ ebenso oft die griech. Feminina auf ϥ]
2326UYXM „Seele“ PL. ⲯⲩⲭⲟⲟⲩⲉ Ⲉⲡⲓⲥⲧⲟⲗⲏ „Brief“ Pl.
2327EMCTOAÄOOYE.
2328Einige Masculina bilden nach Analogie dieser weibl.
2329Plurale, z. B. ⲥⲡⲓⲣ „Rippe“ Pl. CMPOOYE; XOEIC
2330„Herr“ Pl. xX1ıCOOYE.
23316) Die Feminina auf € bilden einen Plural auf HYE;
2332ⲍ. B. NE „Himmel“ Pl. ⲠⲏⲩⲈ (entstanden aus "pe-w“t);
2333ⲥⲣ „Speise“ Pl. 2pHYE. — Ihnen analog das ursprüng-
2334liche Masculinum ATE „Haupt“ Pl. ATTHYE, sowie DITE
2335„Tempel“($ 73 a)Pl.PTIHYE und ϩⲱⲃ „Sache“ PL. ϩⲃⲏⲩ.
2336III. Anomala. |
2337Ganz unregelmäßig sind: ⲈϩⲈ m. „Rind“ ($ 69)
2338Pl. Ⲉϩⲟⲟⲩ; ϩⲓⲙⲉ f. „Frau“ Pl. 2100ME, ϩⲓⲟⲙⲉ
2339(entstanden aus "A iommw°f); TOOY m.„Berg“ Pl. ⲧⲟⲩⲉⲓⲏ;
2340ϫⲞ f. „Mauer“ Pl. EXH.
2341Anm. Neben vielen der kopt. Pluralformen wird auch der
2342Singular als Plural gebraucht.
page 93
2343IV. Dualreste. 121. 1. Form des Artikels. 2. 13. 65
2344IV. Dualreste.
2345Alte männliche Dualformen sind: MA20Y „Hinter-
2346teil“ äg. phweil; CTOTOY „Lippe“ äg. ϩⲧⲟⲟⲩⲉ
2347„Morgen“, aus äg. hd 35 „die beiden Länder wurden
2348hell“ entstanden. Vgl. auch CNAY „zwei“. — Auf einen
2349weiblichen Dualis geht zurück OYEpHTE„Fußb“,äg. wCrte,
2350das als Singular weibl. Geschlechts behandelt wird.
2351Vgl. auch CNTE fem. „zwei“ und ϣⲏⲧ „zweihundert“.
2352Anm. In ⲠⲀϨⲞⲨ gilt dem Kopten das IT als Artikel; er
2353sagt also ⲍ. B. ⲠⲈϥⲀϨⲞⲩⲨ „sein Hinterteil“.
2354b. Artikel.
2355. 1. Form.
2356Das Koptische hat zwei Artikel:
2357a) bestimmter Artikel Sg. m. Ⲡ-fi- Ⲧ- Pl. ⲛ̄-
2358b) unbestimmter Artikel Sg. Ⲟⲩ- Pl. ϩⲉⲛ-
2359Anm. Der bestimmte Artikel ist die tonlose Form des Demon-
2360= strativpronomens ITH „jener“; $ 59. — Der unbestimmte Artikel
2361Ⲟⲩ- ist die tonlose Form von OYA (äg. wC) „ein“ $ 157; ZEN-
2362ist aus ϩⲞⲈⲒⲚⲢ „einige“ (äg. nh5w n „etwas von“) verkürzt.
2363Der Artikel 1n- steht vor vokalisch oder miteinem
2364Konsonanten anlautenden Nominibus; z. B. THpI „der
2365Wein“; ⲡϣⲏⲣⲃ „der Sohn“; TCWNE „die Tochter“;
2366NPWME „die Menschen“. Vor rein vokalischem Anlaut
2367fällt das vorgeschlagene Hülfs-e von ⲛ̄- gewöhnlich
2368weg; ⲍ. B. NAOHT „die Herzlosen“, NACEBHC „die
2369Frevler“; doch kann man auch NACEBHC sagen. Über
2370die Assimilation von N vgl. 826.
2371Steindorff, Kopt. Gramm, 5
2372121.
page 94
237324.
2374125.
2375126.
2376*127.
237766 1. Form. 125. 126. 2. Gebrauch des Artikels. 126. 127. .
2378Beginnt das Nomen mit einer Doppelkonsonanz
2379(zwei Konsonanten oder einem Konsonanten und einem
2380Halbvokal), so wird die vollere (ursprüngliche) Form
2381des Artikels Sg. m. ⲠⲈ. ⲦⲈ- Pl. ⲚⲈ- gebraucht; z. B.
2382MECKIM „das Greisenhaar“; TEKAOM „der Kranz“;
2383ⲧⲉⲥⲃⲱ „die Lehre“; ⲛⲉϩⲃⲏⲩⲉ „die Werke“; ⲡⲉϩⲓ ⲓⲃ
2384„das Lamm“ (pehüb); TEZIM „der Weg“. — Wird vor
2385der Doppelkonsonanz ein Hülfs-e gesprochen ($ 10),
2386so fällt es oft mit dem Ⲉ des Artikels zu Ⲉ zusammen ;
2387z. B. PITE „Tempel“, ⲠⲉⲣⲡⲈ „der Tempel“; MTO „Gegen-
2388wart“, NEMTO „die Gegenwart“. — Doch sagt man
2389auch ⲍ. B. ⲚⲈⲙ̄ⲡⲞ „die Stummen“ (MMO „stumm“).
2390Mit folgendem Ⲟⲩ wird das Ⲉ des Artikels zu £Y kon-
2391trahiert ($ 40); z. B. ⲟⲩϣⲏ „Nacht“, TEY@H „die
2392Nacht“.
2393OYOE1W „Zeit“ wird in der Regel, ϩⲟⲟⲩ „Tag“,
2394häufig mit dem Artikel ⲠⲈ- (statt Ⲡ-) verbunden; z.
2395B. ⲛⲉϩⲟⲟⲩ „die Tage“.
23962; Gebrauch des Artikels.
2397) Bestimmter Artikel. .
2398Der bestimmte Artikel steht, abweichend vom
2399Deutschen: 1. bei ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „Gott“; ⲧⲡⲉ MN-TIKAZ
2400„Himmel und Erde“; 2. in Ausrufen: MEIWT „oO Va-
2401ter“; ⲡⲣⲱⲙⲉ „o Mann“,
2402ß) Unbestimmter Artikel,
2403Der unbestimmte Artikel des Singulars
2404oy- steht abweichend vom Deutschen: -
page 95
24052. Gebrauch des Artikels. 138- 13. ⲓ
2406strakten: OYPAQEF „Freude“; OYKAKE „Finsternis“
2407besonders nach der Präposition ZN- in adverbialen
2408Ausdrücken 6 ZN-OYME „in Wahrheit“; ϩ︦ⲛ︦-
2409OYMNTPMMAO „in. Reichtum, reichlich“. 2. bei
2410Stoffnamen: 0OYNOYB „Gold“; ⲟⲩⲭⲓⲱⲛ „Schnee“.
2411Der Plural des unbestimmten Artikels 12s.*
2412ZEN- steht, wie der französische article partitif des,
2413wo wir ein Nomen im Plural ohne Artikel gebrauchen:
2414ZENPWME „Menschen“ (des hommes); ϩⲉⲛϩⲓⲟⲙⲉ
2415„Frauen“ (des femmes); ZENCOM „manchmal“,
2416ⲩ) Artikellosigkeit.
2417Ohne Artikelstehtein Substantiv: Z. wenn 129.
2418es mit einem vorhergehenden Substantiv zu einem
2419untrennbaren Ganzen verbunden wird. Diese Ver-
2420bindung kann geschehen 4) direkt (ohne Partikel
2421ⲁ︦ 14) : 0YOB-XOEIT „ein Ölblatt“; ⲡϣⲃ︦ⲣ-ϩⲙϩⲇⲗ „der
2422 Mitknecht“.
2423) durch das genetivische ⲛ̄ (8 116): 0oYZBC NKAKE 130.
2424„eine finstere Hülle“; ⲟⲩϩⲣⲟⲟⲩ ⲛ̄ϩⲗⲗⲏⲧ „eine Vogel-
2425stimme“; MOX?2 ⲛ̄ϣⲗⲇⲣ „Fellgurt“.
2426ⲥ) durch eine Präposition: TTBAAMTE Z2AN0BE „der 131.
2427” Sündenbock“.
2428= 2. Wenn es mit einem vorhergehenden Verbum 132.
2429(Infin. oder Verbaladj.) zu einem festen Begriff ver-
2430bunden wird, und zwar a) direkt als Objekt (8 329)
2431mit einem Infin. oder Verbalad)j.: CE-Hp IT „Wein trin-
24325*
page 96
2433133.
2434134.
2435136.
243668 2, Gebrauch des Artikels. 133—136.
2437ken“; CEK-MOOY „Wasser schöpfen“; CEY2-NOYB
2438„Gold sammeln“; besonders nach ⲣ︦- „machen“, ϯ-
2439„geben“, x1- „nehmen,“ KA- „setzen“, NEX- „werfen“,
2440ϭⲙ- 6N- „finden“: P-NOBE „Sünde thun, sündigen“;
2441T-EoOY „Ruhm geben, preisen“; x1-CMOT „Gestalt
2442annehmen“; KA-O1x „die Hand auflegen“; NEX-COTE
2443„Pfeile werfen“; 6M-600M „Kraft finden, können“, ON-
2444AOIOF „einen Vorwand finden“; — ⲟⲩⲗⲙ-ⲥⲛⲟϥ „Blut
2445[ⲉ XxAT-OyA „Lästerung redend‘“; MTAC-COON
2446„Salben kochend“; vgl. 8 322. Auch im Deutschen ge-
2447braucht man hier das Substantiv gewöhnlich ohne
2448Artikel.
2449b) mit einer Präposition: ϩⲙⲟⲟⲥ MN-2A1 „mit
2450einem Manne sitzen, bei einem Manne weilen (d.
2451i. verheiratetß sein)“; £1 Ⲉⲃⲟⲗ ZN-CWMA „aus dem
2452Körper heraus gehen“,
24533. InAufzählungen: EITE ϩⲟⲟⲩⲧ ⲉⲓⲧⲉ ⲥϩⲓⲙⲉ
2454ⲉⲓⲧⲉ ⲛⲟϭ ELITE ⲕⲟⲩⲓ „sei es Mann sei es Frau sei es
2455Groß sei es Klein“.
24564. In negativen Sätzen: MITE-WHPE ϣⲱⲡⲉ
2457NAQq „nicht war ihm ein Sohn; er hatte keinen Sohn“;
2458ⲙⲉⲣⲉ -ⲡⲇⲣⲑⲉⲛⲟⲥ ⲕⲟⲥⲙⲉⲓ ⲉⲣⲟⲥ „eine Jungfrau
2459schmückt sich nicht“; ⲈⲣⲈ-ⲡⲣⲱⲙⲉ NAUWNZ-AN ⲉⲟⲃⲓⲕ
2460MMATE „der Mensch lebt nicht nur vom Brot“.
24615. In bestimmten adverbialen Ausdrücken,
2462meist nach Präpositionen: ⲛ̄ⲣⲟⲩϩⲃ „Abends“; N20
page 97
2463Artikel. 137. Apposition. 138. 139.- Genetiv 1. 69
246421-20 „von Angesicht zu Angesicht“; ⲛ̄ϣⲱⲣⲡ̄ „am
2465Morgen“; ⲛ̄ⲕⲣⲟϥ „mit List, heimlich“; ϩⲟⲩⲛ „nach
2466Innen, hinein“. — Ohne Präposition : Com ⲯ ϣⲟ
24676. In dem griechischen ⲐⲀⲖⲀⲤⲤⲀ „das Meer“,
2468da man hier das anlautende T (T2) für den weibl. Artikel
2469gehalten hat. — Über KE- „ein anderer“ vgl. 8 155.
2470C. Apposition,
2471Die Apposition steht wie in andern Sprachen nach
2472dem Worte, auf das sie sich bezieht. Sie hat stets den
2473bestimmten Artikel; z. B. ANON NEXPHCTIANOC „Wir
2474Christen“; TAYAOC ⲡⲣⲱⲙⲃ ⲙ̅ⲡⲛⲟϥⲡⲝ „Paulos, der
2475Mann Gottes“.
2476Ist die Apposition ein Nomen proprium, so wird
2477sie durch die Partikel ϪⲈ- eingeleitet; z. B. MAL ϪⲈ-
2478TMAYAOC „dieser (Mensch, namens) Paulos“; 0yA ϫⲉ-
2479ANANI1AC „einer, (nämlich) Ananias“,
2480d.. Genetivverhältnis.
24811. Ohne. Exponenten.
2482Die direkte Anknüpfung des Nomen rectum
2483an das Nomen regens (vgl. Ä8 123) ist im Kopt. ziem-
2484lich selten und steht nur noch bei ganz engen Ver-
2485bindungen zweier Substantiva, die unseren zusammen-
2486gesetzten Substantiven entsprechen. Das Nomen regens
2487wird ähnlich wie beim semit. Status constructus ver-
2488kürzt, wobei Feminina ihre Endung verlieren. Das
2489Nomen rectum steht ohne Artikel ($ 129). Beispiele:
2490137.
24913.
2492ⲟ.
2493140.
page 98
2494* 141.
2495[42
2496*143.
249770 d. Genetivverhältnis. 141—143.
2498ϭⲃ-ϫⲟⲃⲓⲧ „Ölblatt“ (ϭⲱⲱⲃⲃ, ägypt. 3- „Blatt“);
2499wBP-ZMZAA „Mit-Knecht“ (ϣⲃⲏⲣ „Genosse“); TOY-
2500ⲙ̄ϩⲏⲧ „Nordwind“ ⲧⲏⲩ „Wind“); ϩⲟⲩ-ⲙⲓⲥⲃ „Ge-
2501burtstag“ (ϩⲟⲟⲩ „Tag“).
25022. Anknüpfung mit N.
2503Am häufigsten ist die Anknüpfung des Nomen
2504rectum an das Nomen regens mittels der Partikel ⲛ̄
2505(äg.n; vgl. Ⲁ 125), bezw. ⲙ̄ (8 26); z. B.MAPPEAOC
2506ⲙ̄ⲡϫⲟⲃⲓⲥ „der Engel des Herrn“; TMNTEpO ⲛ̄ⲙ̄ⲡⲏⲩⲉ
2507„das Königthum der Himmel“; TNOYNE NNWHN „die
2508Wurzel der Bäume“; ⲡϣⲏⲣⲃ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „der Sohn
2509Gottes“; ⲡⲧⲟⲡ NTEYWTHN „der Saum seines Klei-
2510des“; TETNEYMA ⲛ̄ⲣⲱϥ „der Hauch seines Mundes“;
2511ⲟⲩⲃⲗⲃⲓⲗⲉ ⲛ̄ϣⲱ „ein Sandkorn“ ($ 130).
2512Regiert eines der in 8 49 angeführten Substantiva
2513einen Genetiv, so wird ihm in der Regel das Suff. der
25143. P. Sg. oder Pl. angehängt und der Genetiv mit N
2515appositionell nachgesetzt; ⲍ. B. KOYNY NABPAZAM
2516„Abrahams Schoß“; wörtl. „sein Schoß, (nämlich)
2517Abrahams“; ϩⲧⲏⲥ NTEQOIX „die Spitze seiner Hand“,
2518wörtl. „ihre Spitze, (nämlich) seiner Hand“; ApHXq
2519ⲙ̄ⲡⲕⲔⲀϨ „das Ende der Erde“.
252083. Anknüpfung mit NTE.
25211. Wenn das Nomen regens ein Eigenname
2522ist; z. B. ⲣⲇⲕⲟⲧⲉ NTEKHME „Alexandria ⲣ
2523AMNTE NTENEXAOC „der Hades des Chaos“.
page 99
2524d. Genetivverhältnis. 144. 145. ⲉ. Adjektiva. 146. ϯ
25252. Wenn das Nomen regens den unbestimm-
2526ten Artikel hat und das Nomen rectum deter-
2527miniert ist; ⲍ. B. OYTINA NTETINOYTE „der Geist
2528Gottes“ (8 27); ⲟⲩⲡⲇⲣⲑⲉⲛⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲉⲡϫⲟⲃⲓⲥ „eine Jung-
2529‚ frau des Herrn“.
25303. Wenn das Nomen rectum von dem Nomen
2531regens durch einen Genetiv oder eine attributive
2532Bestimmung getrennt ist; z. B. neEVAAMOC NAÄYEIA
2533NTENTNTWWC „der Psalm Davids von der Verzückung“;
2534ⲡⲣⲇⲛ ETTAEIHY NTEMNNOYTE „der geehrte Name
2535Gottes“ (ET-TAEIHY „Welcher geehrt ist“); NECOOY
2536NTAYCWPM NTETHI ⲙ̄ⲡⲓⲏⲗ „die verirrten Schafe des
2537Hauses Israel“ (ⲛ̄ⲧⲇⲩⲥⲱⲣⲙ̄ „welche sich verirrt
2538haben“). | ϫⲱⲛ
2539Anm. NTE- ist die ägypt. Präposition 1. vgl. 3.
2540e. Adjektiva.
25411. Allgemeines.
2542Es giebt im Koptischen verhältnismäßig wenig
2543Adjektiva. Meist wird das attributive Adjektiv durch
2544ein Substantiv (z. B. Ⲕⲥⲟⲩⲣ ⲛ̄ⲛⲟⲩⲃ „Goldring,
2545goldener Ring“ 8 130. 140) oder ein Verbum (z. B.
2546ⲡϣⲉ ⲉⲧⲗⲏⲕ „das grüne Holz“ wörtl. „das Holz, welches
2547zart ist“; ⲡⲣⲗⲛ ETOYAAB „der heilige Name“ wörtl.
2548„der Name der heilig ist“) ersetzt.
2549144,
2550146. *
page 100
25514
2552*44 ⲫ.
255372 Adjektiva. Allgem. 147. 2. Verbindung mit d. Subst. 148,
2554Die Form der Adjektiva ist die der Substantiva;
2555vgl. 8 64 ff. Über die durch die Endung £ abgeleiteten
2556Adjektiva(Ä$ 132 ff.) s. 8 93 ff; Adjektivaprivativa 8 8908;
2557Die meisten Adjektiva sind im Kopt. unveränder-
2558lich; z. B. ⲚⲞ „groß“; 2A2 „viel“; ϣⲏⲙ „klein“;
2559ⲕⲟⲩⲓ „klein“ u. a. m, — Nur die mit der Endung Ⲉ
2560abgeleiteten bilden nach 8 93 eine besondere Feminin-
2561form auf H; z. B. ϨⲀⲆⲈ m., 2AM f. „letzt“; CABE m.
2562CABH f. „weise“ (8 94).
2563Die Adjektiva, welche eine Femininform bilden,
2564richten sich im Geschlecht nach ihrem Substantiv.
25652. Verbindung mit dem Substantiv.
2566“1. Direkte‘ Verbindung.
2567Das attributive Adjektiv steht unmittelbar hinter
2568dem Substantiv und bildet mit ihm meist ein Wort:
25691. Das Substantiv wird verkürzt, besonders
2570vor Ⲟ „groß“ (fem. ⲱ.) ϣⲓⲣⲃ „klein“, Ⲛⲟⲩϥⲃ „gut“,
2571ⲃ⳪ⲱⲛ „Schlecht“, ϩⲟⲟⲩⲧ „männlich“; z. B. ELIEP-O
2572„Fluß“ (äg. 2- ⲉⲓⲉⲣ- aus FiOOP verkürzt); Ⲉⲣ-ⲟo
2573: „König“ (äg. pr-C3 „großes: Haus“ myıd); ZP-WIpE
2574 „Jüngling“; PMT- ϣⲓⲣⲉ „kleines Jahr“ (pMT- aus ⲣⲟⲙ-
2575ⲠⲈ äg. 2- verkürzt); ⲥϯ-ⲛⲟⲩϥⲉ „guter Geruch,
2576Wohlgeruch“ (ⲥϯ- aus CTO1, äg. ⲅⲉ) ⲥϯ- ⲃⲱⲱⲛ
2577„Gestank“; ϣⲣ-ⲃⲱⲱⲛ „Schlechter Sohn“ ϣⲣ- aus
2578ϣⲏⲣⲉ, ⲝ. verk.); ϣ︦ⲣ︦-ϩⲟⲟⲩⲧ „männliches Kind“;
page 101
25792, Verbind. d. Adj. m. d. Subst. 149—151. 111. 152. 73
2580EBIE-200YT „männlicher Honig“ (EBIE- aus ⲈⲂⲒⲱ, äg.
2581De-t verk.). Vgl. Ä8 130.
25822. Das Substantiv bleibt unverändert; ⲍ. 1.
2583B. ϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ „Knabe“; ϣⲉⲉⲣⲉ ϣⲏⲙ „Mädchen“;
2584ϣⲏⲣⲉ ⲕⲟⲩⲓ̈ „kleines Kind“; ⲟⲩⲡⲛⲉⲩⲙⲁ ⲟⲩⲱⲧ „ein
2585einziger Geist“; — stets bei NIM „jeder, all“: ϩⲱⲃ
2586ⲛⲓⲙ „alle Dinge“; ⲣⲱⲙⲉ ⲛⲓⲙ „alle Menschen“,
25872, Verknüpfung mit N.
25881. Das Adjektiv steht nach dem Substantiv und 150. *
2589wird mit N angefügt; z. B. 0YPWME ⲛ̄ϭⲱⲃ „ein schwa-
2590cher Mensch“; ⲟⲩϣⲧⲏⲛ MMÄGE „ein altes Kleid“; Ⲟⲩ-
2591TOEIC NWA1 „ein neuer Lappen“; ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ NCABH „die
2592kluge Frau“; ⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ „sein einziger Sohn“
2593($ 149). — Griechische Adjektiva haben gewöhnlich
2594auf Personen bezogen männliches, auf Sachen bezogen
2595sächliches Geschlecht; z. B. ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲛ̄ⲇⲓⲕⲇⲓⲟⲤ „ein
2596gerechter Mann“; ⲛⲉⲯⲩⲭⲟⲟⲩⲉ ⲛⲧⲉⲗⲉⲓⲟⲛ „die voll-
2597kommenen Seelen“.
25982, Das Adjektiv steht vor dem Substantiv, das 151.*
2599mit N angeknüpft wird; z. B. Ⲟⲩⲛⲟϭ ⲛ̄ϩⲟⲧⲉ „eine
2600große Furcht“; ϩⲉⲛⲛⲟϭ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ „große Menschen“;
2601ⲡⲗⲙⲗⲕⲇⲀⲣⲓⲟⲥ NE1WT „mein seliger Vater“; ⲡⲉϥⲙⲉⲣⲓⲧ
2602ⲛ̄ⲉⲓⲱⲧ „sein geliebter Vater“.
26033. 4.
2604ⲱ Adjektiva (ursprüngl. Substantiva) werden 152,*
2605stets mit den Personalsuffixen gebraucht. Ihre Stellung
page 102
2606453.
2607*154.
2608*155.
260974 3. Adjektiva mit Suffixen. 153—154. 4. „ein andrer“ 155,
2610ist unmittelbar nach dem Nomen, auf das sie sich
2611beziehen:
26121. THp- „ganz“ (entstanden aus äg. r-drw=(f) „bis
2613an (seine) Grenze“ Ä8 315); mit Suff. Sg. 1 THPT;
26142 m. THpK; 3m, THPY f. ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦ Pl. 1. THpN; 2.
2615ⲧⲏⲣⲧⲛ 3. ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲍ. B. ⲠⲕⲔⲞⲤⲘⲞⲤ ⲧⲏⲣϥ „die ganze
2616Welt“; ⲧⲡⲟⲗⲓⲥ THPC „die ganze Stadt“; ANON THPN
2617„wir alle“,
26182. OYAA- „allein“ (äg. wohl wCtte „einzig“, kopt.
2619OYWT); mit Suff. Sg. 1. OYAAT; 2m. OYAAK; 3 m.
2620OYAAQ;PL.1.O0YATN;2. 0YAAT-THYTN;3.0YATOY;
2621z. B. ⲛ̄ⲧⲟⲕ OYAAK „du allein“; ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲟⲩⲗⲧⲟⲩ
2622„zu ihnen allein“.
26233, MAYAA- (mit 0YAA- zusammengesetzt) „allein,
2624selbst“; mit Suff, Sg. 1. MAYAAT; 2 m. MAY-
2625AAK; 3 m. MAYAAGQ f. MAYAAC; Pl. 1. MAYAAN;
26262. MAYAAT-THYTN; 3. MAYAAY. Beispiele: ⲛⲟⲩⲛ
2627MAYAAN „die unsrigen ($ 54) allein“; ⲧⲡⲩⲗⲏ öffnete
2628sich MAYAAC „allein, von selbst“; TEQOYXAi MAY-
2629AAGQ „sein eignes Heil“.
26304, KE- „ein andrer“.
2631Das kopt. KE- ist tonlos (äg. ky ÄS 146) und steht -
2632stets vor dem Nomen, und zwar in folgenden Ver-
2633bindungen:
page 103
26343. „ein andrer“ 156. f. Zahlwörter. 157. 75
26351. KE-POME „ein andrer Mann“; ⲕⲉ-ⲥϩⲓⲙⲉ „eine
2636andere Frau“ u. a. m.; Plur. ZENKEPWME „andre
2637Männer“; ZENKE2WB „andre Sachen“.
26382. NKEOYA ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ „der andere Mann“; TKE-
2639ⲟⲩⲉⲓ NCZIME „die andere Frau“.
26403. KEOYA (wörtl. „ein andrer Einer“) oder KE-
2641AAAY („ein andrer Jemand“) „ein Andrer“.
26424. NKEOYA oder NEIKEOYA „der Andere“,
26435. ⲡⲕⲉⲣⲱⲙⲉ „auch der Mann“; TKECZIME
2644auch die Frau“.
2645Anm. Selten ist KE in absolutem Gebrauch; ⲍ. B. ⲠⲈ Ⲉ
2646„dieser Andere“; TEIKE „diese Andere“. Neben KE kommt
2647auch eine Form ⲐⲈ vor; 810% 3.
2648Der Plural von KE- lautet KOOY(E) und wird nur
2649substantivisch mit dem bestimmten oder unbestimmten
2650Artikel oder dem Pron. demonstrat. gebraucht; z. B.
2651ϩⲉⲛⲕⲟⲟⲩⲉ „Andere“; NKOOYE oder ⲛⲉⲓⲕⲟⲟⲩⲉ „die
2652Anderen“,
2653f.. Zahlwörter.
26541. Kardinalzahlen,
2655Die Kardinalzahlen lauten im Sahidischen:
26561 0YA m., oytı f.; mit Zehnern: OYE.
26572 CNAY m., CNTE f.; mit Zehnern: CNOOYCE-
2658ⲟ ⲑ WOMNT m., ϣⲟⲙⲧⲉ f.; tonlos ϣⲙⲧ- WMNT-;
2659mit Zehnern: ϣⲟⲙⲧ.
26604 ϥⲧⲟⲟⲩ m., ϥⲧⲟ f; tonlos ϥⲧⲟⲩ- und QTEY-
2661$ 40; mit Zehnern: AQTE.
2662ⲟϯ
2663ⲉ
page 104
2664ⲕ.
266576 1. Kardinalzahlen. 158. .
2666ϯⲟⲩ m., ϯ. mit Zehnern: TH.
26676 ⲥⲟⲟⲩ m., COE f.; tonlos CEY-($ 40); mit Zeh-
2668nern: TACE.
26697 CAQY M., CAWYE f.; mit Zehnern: CAWYE.
26708 ϣⲙⲟⲩⲛⲱ., ϣⲙⲟⲩⲛⲉ. Zehnern: ϣⲙⲏⲛⲉ.
26719 ⲯⲓⲧ oder ⲯⲓⲥ m., ⲯⲓⲧ f£.
267210 MAT m., MHTE f.; tonlos MNT-(für "met 8 29).
267311 MNTOYE m., MNTOYEL £.
267412 MNTCNOOYC m., MNTCNOOYCE f.
267520 ϫⲟⲩⲱⲧ m., Ϫⲟⲩⲱⲧⲉ f.; tonlos XOYT-.
267630 MAAB m., MAABE f.
267740 ϩⲙ. 50 ⲧⲇⲓ̈ⲟⲩ. — 60 CE. — 70 WYE. —
267880 2MENE. — 90 TTCTALOY. —— 100 WE. — 200 YHT m.,
2679ÖNTCNTE f. — 1000 yo. --ϣⲟ ⲥⲛⲇⲩ.-
268010000 TBA. =
2681Anm. Die äg. Formen s. Ⲁ 141. CNAY und CNTE sind
2682alte Dualformen, $ 121; ϢⲎⲦ ist der Dual von WE. Die Zehner
2683von 50—90 sind die Pluralformen der betr. Einer.
2684Die Einer werden in einer besonderen Form, die.
2685generis communis ist, unmittelbar an die Zehner,
2686die mit Ausnahme von MHT 10 und ϫⲟⲩⲱⲧ 2 un-
2687verkürzt bleiben, angefügt; z. B. MNTWOMTE 13;
2688MNTAGTE 14; ϩⲙⲉ ⲟⲩⲉ 41; ⲧⲇⲓ̈ⲟⲩ CAWYE 57; CE
2689ϣⲙⲏⲛⲉ ϣϥⲉ ⲧⲏ 75; ϩⲙⲉⲛⲉ CAWYE S7.
2690Vor AqQTE wird, nach Analogie von MNTAQTE 14
2691und ϫⲟⲩⲧⲇϥⲧⲉ 24, überall ein ⲧ eingefügt; Z. B.
2692ⲙⲗⲃⲧⲇϥⲧⲃ 34, ϩⲙⲉⲧⲇϥⲧⲉ 44.
2693ⲛ
2694|
page 105
26951. Kardinalzahlen. 159—161. WW
2696Das T von TH 5 und TACE 6 fällt mit dem aus-
2697lautenden T von ⲙ︦ⲛ︦ⲧ- und Xx0YT- zusammen; z. B.
2698ϫⲟⲩⲧⲏ 25 (für ϫⲟⲩⲧⲧⲏ).
2699Anm. Die Form TACE 6 in 2METACE 56, WYETACE
270076 etc. ist nach Analogie von XOYTAQTE 24, ZMETAQTE
270144 gebildet.
2702Die Hunderte von 300 an und die mehrfachen
2703Tausend werden gebildet:
2704a) durch Voranstellung der Einer in tonloser
2705Form und unmittelbarer Anknüpfung von ϢⲈ Ⲣe ϣⲟ ;
2706WMNTWE 300; YTOYWE 400; WMNTWQO 3000; oder:
2707b) durch Anknüpfung von WE etc. mittels N- an
2708die voranstehenden Einer: ϥⲧⲟⲟⲩ ⲛ̄ϣⲉ 400; ⲥⲇϣϥ
2709ⲛ̄ϣⲃ 700; ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛ̄ϣⲟ 3ϯⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲃⲇ 50
2710ⲧⲗⲓⲟⲩ ϣⲟⲙⲧⲉ ⲛ̄ϣⲟ 5
2711Doch umschreibt man auch die mehrfachen Tau-
2712send mit Zuhülfenahme der Zehner: MAAB Ⲛ̄ϣⲈ 3000,
2713wörtl. „30 Hundert“; CE ⲛ̄ϣⲉ 6000, wörtl. „60 Hun-
2714dert“; ϫⲟⲩⲧϣⲟⲙⲧⲉ ⲛ̄ϣⲟ 23000, wörtl. „23 Tausend“.
2715Die Anreihung der verschiedenen Zahlen ge-
2716schieht:
2717a) unmittelbar: ϣⲟ ϣⲙⲟⲩⲛ ⲛ̄ϣⲉ ZMETACE
2718414
27191) durch MN- „mit, und“ (8 353) ϩⲙⲉⲟⲩⲉ ⲛ̄ϣⲟ
2720ⲙⲛ- ϥⲧⲟⲩϣⲉ 41400; CEYWE ⲛ̄ϣⲟ MN-WMTWO MN-
2721UTEYWE MN-TALOY 603 450, wörtl. „60 Hundert-Tau-
2722send und 3 Tausend und 400 und 50“,
2723159.
272410.
27251.
page 106
2726)
2727*162, Verbindung der Kardinalzahlen mitden ge-
272878 . 1. Kardinalzahlen. 162—164. 2. Ordinalzahlen. 165.
2729zählten Gegenständen:
2730a) Das Zahlwort für 1 steht in der tonlosen
2731Form ⲞⲨ- unmittelbar vor dem Nomen: 0YPWME „ein
2732Mensch“. Da jedoch Ⲟⲩ- zum unbestimmten Artikel
2733abgeschwächt ist ($ 122), so wird es gewöhnlich durch
2734das Adjektiv ⲟⲩⲱⲧ (äg. ,ⲓⲉ verstärkt; z.
2735B. ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ „ein Sohn, ein einziger Sohn“.
2736Anm. ⲠⲈ ⲓⲱⲃ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ heißt „diese selbe Sache“,
2737ⲡⲉ ⲓ̈ⲕⲣⲓⲙⲇ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ „dasselbe Gesicht“.
2738*163, b) Das Zahlwort für 2 folgt gewöhnlich un-
2739mittelbar seinem Substantiv, das im Sing. steht; z. B.
2740ⲧⲃⲧ CNAY „Zwei Fische“; TTYHpE CNAY „die 2 Söhne“;
2741TEIENTOAH CNTE „diese beiden Gebote“. COM „Mal“
2742wird vor CNAY verkürzt; z. B. CETT-CNAY „zwei Mal“,
2743*164. c) Die übrigen Zahlen gelten als Adjektiva,
2744denen das Nomen mit N {folgt ($ 151); z. B. ϥⲧⲟⲟⲩ
2745NPOME „Vier Menschen“; ϣⲃ NECOOY „100 Schafe“;
2746ⲡⲉϩⲙⲉ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ „die vierzig Tage“; TMHTE ⲙ̄ⲡⲗⲣⲑⲉ-
2747NOC „die i0 Jungfrauen“. Doch sagt man auch z. B.
2748ϣⲟ „drei Dinge“ mit unmittelbarer Anknüpfung
2749und Verkürzung des Zahlworts.
27502. Ordinalzahlen.
2751*165. Die Ordinalzahlen werden durch vorgesetztes ME2- -
2752(wörtl. „der vollmacht“, tonlose Form von ⲙⲟⲩϩ
2753„füllen“, äg. mh Ⲁ 145 B.) von den Kardinalzahlen
page 107
2754Ordinalzahlen. 166. 167. A. Hauptformen des Verbs. 13. 79
2755abgeleitet; z. B. NMEZWOMNT „der dritte“; ⲡⲙⲉϩ-
2756ϫⲟⲩⲱⲧ „der zwanzigste“,
2757Die Ordinalzahl steht als Adjektiv ($ 150. 151) 166.*
27581. entweder vor dem Subst., das mit N angeknüpft
2759wird; z. B. NMEZ2CAWY NCOM „das siebente Mal“;
2760ⲧⲙⲉϩⲥⲇϣϥⲉ ⲙ̄ⲡⲉ „der siebente Himmel“ ; TMEZCNTE
2761NOYPWE „die zweite Nachtwache“ (doch steht für
2762letzteres auch: ⲧⲙⲉϩⲣⲟⲙⲡⲉ CNTE „das zweite Jahr“);
2763oder 2. mit N nach dem Subst.; z. B. ⲡⲙⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲉϩ‐
2764CNAY „der zweite Tod“.
2765„Der erste“ heißt S. ϣⲟⲣ︦ⲡ︦ (äg. krp) und ist 167.*
2766gen. comm. Die Verbindung mit dem Subst. ge-
2767schieht entweder unmittelbar mit Verkürzung von
2768ϣⲟⲣ︦ⲡ︦ zu ϣⲣⲡ ⲡϣⲣ︦ⲡ-ⲧⲱϣ „das erste Gebot“, oder
2769mit Hülfe von N: ⲡϣⲟⲣ︦ⲡ︦ ⲛ̄ⲧⲱϣ : ⲧⲉϥϣⲟⲣ︦ⲡ NCTOY-
2770AH „sein erster Eifer“.
2771Kapitel III. Das Verbum,
2772A. Die Hauptformen des Verbs.
2773Im Kopt. sind zwei Hauptformen des Verbums 168,*
2774zu unterscheiden, die bei der Bildung der Tempora
2775verwandt werden: der Infinitiv und das Particip.
2776Sie sind schon äußerlich durch die Vokalisation von
2777einander zu trennen. In Grammatik und Wörterbuch
2778müssen die Verba im Infinitiv angeführt werden.
page 108
27796.
2780* 170.
2781*171.
278280 | 1. Infinitiv. 169—171.
2783Anm. Peyron’s Lexikon und andere Bücher führen oft un-
2784korrekt die Verba im Part. oder in einer Nebenform des Infin.
2785(Status konstruktus oder Status pronominalis s., $ 175) an.
27861. Infinitiv.
2787Der Infinitiy ist ein Nomen und kann seiner
2788Form nach entweder männlich oder weiblich sein.
2789Der männliche Inf. ist im Kopt. in der Regel
2790endungslos, der weibliche hat die Endung € (Boh. ϯ
2791vgl. 861 und Ä8 266.
2792Männliche Infinitive sind z. B.: oA Ⲓⲉ̅ⲃ
2793MOY2 „füllen“, KMOM „schwarz werden“, 2WBC „be-
2794decken“; weibliche Infinitive: MICE „gebären“, CIKE
2795„mahlen“, KNNE „fett werden“, CPYE „sich ausruhen“.
2796Man beachte, daß auch männliche Infinitiven auf €
2797(Boh. ı) ausgehn können, nämlich wenn sie zweisilbig
2798sind und der letzte Stammkonsonant verloren ge-
2799gangen ist; ⲍ. B. wwTE (boh. ϣⲱⲡⲓ „werden“ für
2800ϣⲱⲡⲣ, 4), ⲡⲱⲱⲛⲉ „umkehren“ (pön°C, tertiae
2801»), ⲣⲱϩⲈ (boh. ⲣⲱϧⲓ für *ⲣⲱϩ︦ⲧ, ⲛ. a. m.
2802Als Nominalform bezeichnet der Inf. kein be-
2803stimmtes Genus des Verbums, weder Aktivum noch
2804Passivum ; OYO@N bedeutet z. B. „öffnen“ und „geöffnet
2805werden“; x@wK „vollenden“ und „vollendet werden“,
2806CWTE „loskaufen“ und „losgekauft werden“ ; xw2M „be
2807flecken“ und „befleckt werden“, M1IWE „schlagen“ und
2808„geschlagen werden“, In dieser Weise wird der Inf. bei
page 109
28091; Infinitiv... 17-174. 81
2810den meisten transitiven Verben in aktivischer und
2811passivischer Bedeutung gebraucht.
2812Beiintransitiven Verben bezeichnet der Inf. die 172.*
2813nicht auf ein Objekt gerichtete Handlung oder das Ein-
2814treten (nicht das Andauern) einer Eigenschaft; z. B.
2815ϩⲱⲛ „nahe kommen“; ϣⲱⲡⲉ „werden“; ϯϩⲃ „sich
2816berauschen“; KMOM „Schwarz werden“; KNNE „fett
2817werden“; ⲧⲣⲟϣ „rot werden“. Vgl. Ⲁ 162.
2818Seinem nominalen Charakter entsprechend regierte 173, *
2819der Inf. ursprünglich auch einen Genetiv, der wie beim
2820Subst. an das Nomen regens unmittelbar angeknüpft
2821wurde (vgl. 8 116 und Ä8 269). Der Inf. wird dabei
2822verkürzt ($ 43). Man sagt also 2ETB-TTPWME (ϩⲉⲧⲃ-
2823aus ϩⲱⲧⲃ verkürzt) „das Töten des Mannes“ und zwar
2824bedeutet dies ursprünglich sowohl „der Mann tötet“
2825als auch „der Mann wird getötet“. Doch hat sich nur
2826die letzte Bedeutung erhalten (Ä8 270). Koptisches
2827„er machte das Töten des Mannes“, bedeutet also: „er
2828machte den Umstand, daß der Mann getötet wird, er
2829tötete den Mann“. So hat sich hier aus dem ur-
2830sprüngl. nominalen Genetivverhältnis das verbale Ob-
2831jektverhältnis entwickelt.
2832Dementsprechend wird der Inf. auch mit den 174.*
2833[ⲗ „er machte sein Töten“
2834(ϩⲟⲧⲃ ϥ) bedeutet „er machte den Umstand daß er
2835getötet wird, er tötete ihn“. So werden die Posses-
2836Steindorff, Kopt. Gramm. 6
page 110
2837*175.
2838176.
283982 1. Infinitiv. 175. 17.
2840sivsuffixe im Kopt. zum Ausdruck des pronominalenOb;j.
2841verwandt; Ä8 270. Da durch Anhängung der Suffixe
2842an den Inf. eine andere Silbenteilung bewirkt wird,
2843so ändert dieser vor den Suffixen seine Vokalisation;
2844vgl. 8 33.
2845Man unterscheidet demnach beim Inf. 7. eine ab-
2846solute Form (Status absolutus); — 2. eine tonlose
2847Form vor nominalem Objekt (Status constructus)
28488173; — 8. eine vor den Possessivsuffixen ge-
2849brauchte Form (Status pronominalis) $ 174. |
2850Viele Verben bilden im Kopt. nur noch einen Status
2851absolutus, während sie die Fähigkeit zur Bildung
2852eines Status constructus und Status pronominalis
2853verloren haben. Man nennt sie gewöhnlich „unver-
2854änderliche. Verben“; s. $ 181.
2855Anm. Der Status constr. wird durch einen nachgesetzten
2856Verbindungsstrich ($ 43 Anm.), der St. pronom. durch nachgesetzte
2857Doppelstriche = ($ 49 Anm.) bezeichnet.
2858Über die Anfügung der Possessivsuffixe an den Inf.
2859merke man außer dem in $ 50 gesagten noch Folgendes: _
28601. Das Suffix der 1. Sg. 1 hat sich nur bei Ϥ︦
2861auf Ⲟ und ⲱ auslautenden Verben erhalten: TA20L _
2862„mich stellen“, — Geht der St. pronom. auf T aus, so
2863fällt das Suff, ab; z. B. NT- „führen“, NT „mich.
2864führen“; MOOYT- „töten“, MOOYT „mich töten“. —
2865Weibliche Inf. haben vor dem Suff. 1. Sg. ihre Endung /
page 111
28661. Infinitiv. 177. 17. 83
2867-£ bewahrt, selbst wenn sie vor anderen Suffixen ab-
2868gefallen ist; z. B. TAAT „mich geben“, aber ⲧⲀⲀϥ
2869„ihn geben“ (von ϯ „geben“); AAT „mich machen“, aber
2870Ⲁⲇϥ „ihn machen“ (von ⲈⲢⲈ „machen“); vgl. 8 217.
2871Nach Analogie dieser ursprüngl. auf tendigenden Verba
2872hängen alle anderen Verba, mit Ausnahne der auf 0
2873und ⲱ (s. 0o.), statt des Suff. der 1. Sg. ein T an; z. B.
2874ϩⲟⲃⲤs „bekleiden“ (von 2WBC), ZOBCT „mich beklei-
2875den“; TNNOOY- „schicken“, ⲧⲛⲛⲟⲟⲩⲧ „mich schicken“;
2876KAA= „setzen“, KAAT „mich setzen“.
28772. Das Suffix der 2. Sg. fem. ist bei Verben,
2878deren Stat. pronom. auf Ⲟ endet, abgefallen; z. B.
2879KTO „dich (Frau) umwenden“ von KTO-. Bei konso-
2880nant. Auslaut erscheint es als Ⲉ (B. ı); z. B. ⲚⲀϩⲙⲈ
2881„dich (Frau) retten“ von NAZM=-; NTE „dich führen“
2882VON ⲛ̄ⲧ CANOYWE „dich ernähren“ von CANOYW-.
2883Wie vor dem Suff. der 1. Sg. (s. o.) hat sich auch
2884vor dem der 2. Sg. fem. das £ der weibl. Infinitive,
2885das vor anderen Suffixen verschliffen war, erhalten;
2886z. B. TAATE „dich (Frau) geben“.
28873, Das Suff, der 2. Pl. TN findet sich nur noch
2888bei Verben, deren Stat. pron. auf O0 auslautet; das 0
2889wird, weil in offener Silbe stehend, vor TN zu ⲱ ϩⲉ-
2890dehnt; z. B. TAZWTN „euch stellen“ von ⲧⲇϩos:;
2891vgl. 8 33 b.
28926*
2893177.
2894178.
page 112
2895179.
2896180.
2897*481
289884 1. Infinitiv. 179. 180. 2. Particip. 181.
2899Bei allen anderen Verben wird für das Suff. der
29002, Pl. die Form THYTN gebraucht, die an den Stat.
2901constr. des Verbums tritt; z. B. NEX-THYTN „euch
2902werfen“ von NOYXE.
29034. Ein Rest des alten Possessivsuffixes der 3. Pl.
2904sn (neuäg. 2) hat sich in dem Suff. der 3. Pl. Ⲥⲟⲩ
2905erhalten, das bei einigen Verben (C2A1- „schreiben“,
2906TNNOOY- „Schicken“, x00Y- „schicken“, Ⲟⲩ „ein-
2907engen“ und Apı- „thue“) in Gebrauch ist; z. B. TN-
2908NOOYCOY „Sie (eos)schicken“ ;x00 YCOY „Sie schicken“;
2909Apicoy „thue sie“. — Neben ϫⲟⲟⲩⲥⲟⲩ findet sich
2910noch ϫⲟⲟⲩⲥⲉ.
2911Sonst lautet das Suff. der 3. Pl. stets Ⲟⲩ (mit A
2912u Ⲁⲩ diphthongisiert), neuäg. w; z. B. ϫⲓⲧⲟⲩ „sie
2913nehmen“ von Ϫⲓⲧs ϩⲟⲃⲥⲟⲩ „Sie bekleiden“ von 20BC=;
2914ⲙⲉⲥⲧⲱⲟⲩ „sie hassen“ von ⲙⲉⲥⲧⲱ ⲧⲇϩⲟⲟⲩ „Sie
2915stellen“ von ⲦⲀϨⲞs TAAY „sie geben“ von TAA=.
2916Das Suff. der 3. Sg. fem, wird auch für das neu-
2917trische „es“ gebraucht: COTMC „es hören“; X00C „ES
2918sagen“.
29192. Particip.
2920Das Particip ist der letzte Rest des äg. Pseudoparti-
2921cips, das dem sem. Perfektum entspricht (Vgl. Ä8 208).
2922Es wurde ursprünglich flektiert, hat aber im Kopt.
2923seine Flexion vollständig verloren (s. Ä8 208 A. B.). Es
2924zeigt überall die Form der 3. Person Sing. und zwar
page 113
29252, Particip. 182. 13. / 85
2926bei den meisten Verben die masculini generis, bei
2927wenigen feminini generis (kurz: „männliches“ oder
2928„weibliches“ Particip). Im ersten Falle hat es ge-
2929wöhnlich keine Endung (ursprünglich eine vokalische
2930Ⲁ 211, die noch im Kopt. auf die Vokalisation ein-
2931wirkt), im zweiten die Endung T (ursprünglich ⲧⲉ,
2932..Ⲁ 210). Männliche Participia sind z. B. OYHN
2933(Infin. ⲟⲩⲱⲛ), 20BC (Inf. 2wWBC), COTE (Inf. CWTE);
2934weibliche Participia: £E -7 -7- - werden“),
2935CMONT (Inf. CMINE „aufstellen“). Es ist übrigens zu
2936bemerken, daß nicht alle Verben im Kopt. ein Part. bil-
2937den können; es fehlt meist denselben Verben, die auch
2938den St. const.und St. pronom. verloren haben; vg1.8 175.
2939Anm. Man merke, daß dieses kopt. Particip mit den
2940ägypt. und semit. Participien, die Ja nominalen Charakter haben,
2941nichts zu thun hat. Der Name des kopt. Particips beruht auf
2942seiner Bedeutung. Stern hat diese Form als „Qualitativ“ bezeichnet.
2943DieBedeutung desParticips ist beitransiti- 182.*
2944ven Verben passivisch, bei intransitiyven aktivisch;
2945z. B. OYHN „geöffnet“, 20BC „bekleidet“, COTE „losge-
2946kauft“; EET „schwanger seiend“, ϢⲞⲞⲠ „geworden“,
2947ϩⲟⲕⲣ „hungrig seiend“. Bei den Intransitiven be-
2948zeichnet es im Gegensatz zum Inf. (vgl. 8 172) das
2949Andauern der Handlung.
2950Das Particip wird im Kopt. nur im Nominalsatze 183.
2951selbständig gebraucht; sonst nur in Verbindung
2952mit Hülfsverben, Vgl 8 249.
page 114
295314,
2954ⲑ
295586 2. Particip. 14. 1. Einfache Stämme. 185.
2956Bei mehreren Transitiven hat das Part. den Inf.
2957verdrängt und wird als Infinitiv gebraucht; z. B.
2958ϩⲙⲟⲟⲥ „sich setzen“ (für den Inf. *2EMCE, B. ϩⲉⲙⲥⲓ
2959212 ⲀϩⲈ „sich stellen“ (neben dem älteren Inf.
2960wZE, $ 200); COPAZT, B. CXpFZT „ruhen“ (für den
2961Inf. *co6p2, Bildung des 8 233); B. ⲕⲏⲛ „aufhören“
2962(für den Inf.*Kwn) ; B. ⲒⲏⲤ „eilen“ (für den Inf. ⲓⲱⲥ) ;
2963S. CTWT „zittern“ (für den Inf. *sdosd3 8 224).
2964B. Die Bildung des Verbs.
29651. Einfache Stämme.
2966Wie die Nomina (863) werden auch die kopt.
2967Verben nach der Zahl und Beschaffenheit ihrer Stamm-
2968konsonanten in mehrere Klassen eingeteilt:
2969I. Zweiradikalige (abgekürzt: IL.);
2970II. Verba secundae geminatae (IIae gem.);
2971III. Dreiradikalige 1.)
2972IV. Verba tertiae infirmae (III ae inf.);
2973V. Vier- und fünfradikalige (IV. V.);
2974VI. Verba tertiae geminatae und quartae infirmae
2975(IIIae gem.; IV ae inf.). |
2976Die meisten dieser Klassen zerfallen in Gruppen, -
2977die sich durch die Art und Stellung des Bildungsvokals |
2978von einander unterscheiden. |
2979Anm. Die Bezeichnung der verschiedenen Verbalklassen |
2980entspricht der in der semit, Grammatik üblichen.
page 115
2981I. Klasse. ⲩ Verben. 186—189. 87
2982I]. Klasse. Zweiradikalige Verben.
2983a. Erste Gruppe: ⲂⲱⲖ „lösen“. 186. *
2984Der Infinitiv dieser Verben ist in der Regel endungs-
2985los; er hat ein ® nach dem 1. Konsonanten, das in
2986der tonlosen Form zu € verkürzt wird, im Stat. pron.
2987aber in 0 übergeht; z. B. Ⲃⲱⲗ, BA-, ⲂⲞⲖ. X@K „voll-
2988enden“ XEK-, XOK=-; KWT „bauen“ (äg. /d), KET-, ⲔⲞⲦs.
2989Das Particip ist meist männlich und hat ein H nach
2990dem ersten Radikal; z. B. BHA; XHK; KHT. — Ein
2991weibliches Part. haben: ww „schwanger werden“ (äg,
2992imr; s. 8 148b) Part. ⲈⲈⲧ und ⲱ „bleiben“ Part. ÖGET.
2993Anm, Mehrere dieser Verben haben im Infinitiv eine Endung
2994E;z. B. NOYXE „werfen“ (neben NOYX), MOYNE „bleiben“
2995neben MOYN; KWTE „wenden“. Dies deutet wohl darauf,
2996daß er ursprünglich noch einen dritten Konsonanten (Endung?)
2997hatte, der im Auslaut verschliffen worden ist.
2998Unregelmäßigkeiten. 4) Ist der 1. Radikal 167
2999ein M oder N, so geht das ⲱ des absol. Inf. nach 3
3000in Ⲟⲩ über; ⲍ. B. NOYT „mahlen“ (äg. nd, nd) für
3001*ⲛⲱⲧ ; ⲙⲟⲩⲛ „bleiben“ (äg. mn) für ⲙⲱⲛ ⲛⲓⲟⲩϩ
3002„füllen“ (äg. mh) für ⲙⲱϩ. ;
3003b) Das tonlose & des Stat. const. geht vor altem C 188.*
3004() in A über (8 39a); z. B. ⲈⲒⲀ- „waschen“ für */&C,
3005c) Das Ⲟ des Stat. pronom. geht vor 2, Ϣ (aus % ent- 189.*
3006standen) und altem C (y) in A über (839): z. B. MA?-
3007von ⲙⲟⲩϩ „füllen“; xA2- von ϫⲱϩ „berühren“.
page 116
3008410.
3009191.
3010192.
3011193.
301288 I. Klasse. . Zweiradikalige Verben. 190—1983.
3013d) Ist der 2. Radikal verloren gegangen, so assi-
3014miliert sich das Hülfs-e, das vor dem Possessivsuffix
3015(ⲃⲟⲗϥ „ihn lösen“) steht, dem Bildungsvokal ($ 37);
3016z. B. ⲈⲀⲀϥ „ihn waschen“ (von Ⲉⲓⲱ „waschen“, äg.
3017Lc) für ⲟⲥ ϥ (s. 19 1-2 ebenso
3018ϫϪⲞⲞⲤ „es sagen“ für *dod‘s 47 = doos.
3019Dieser Bildungsgruppe schließt sich eine beträcht-
3020licheZahl ursprünglich dreiradikaliger Verben
3021an, die den Verlust eines Stammkonsonanten erlitten
3022haben:
3023a) Verba secundae 5; z. B. ⲧⲱϣ „festsetzen,
3024bestimmen“ (äg. ⲧⲉϣ- ⲧⲟϣ Part. ⲧⲏϣ ⲟⲩⲱϩ
3025„hinzufügen“ (äg. 37), ⲟⲩⲉϩ- Ⲟⲩⲇϩ (8 189), Part.
3026ⲟⲩⲏϩ ⲕⲱ „legen“ (äg. h3C, B. Ⲭⲱ) ⲔⲀ- (für "heC
30278 188), KAA- (8 189), Part. KM.
3028b) Verbasecundae w; z. B. MOY „sterben“ (für
3029*ⲙⲱ 8 38a, ⲣⲱⲧ „wachsen“ (äg. rwd, rwd),
3030pET-, Part. ⲣⲏⲧ] ⲱⲱ „schwanger werden“ (äg. &wr,
3031vokal. ⲓ- ⲁⲫ. ⲈⲈⲧ ($ 186); ⲥⲱ
3032„trinken“ (äg. 5), CE- ⲤⲞos, Part. CHY. Vgl. Ä8 158.
3033ⲥ) Verba tertiae infirmae ($ 213 £.); z. B.
3034ϣⲱⲃ „verändern“ (56. neben WIBE, WB- WOB- Part.
3035ϣⲏⲃ ⲥⲱϭ „lähmen“ Part. CHO, neben Inf. ⲤⲒⲈ B.
3036ϣⲱⲕ „graben“ (S. WIKE), WEK- WOK-, Part. ϣⲏⲕ;
3037ⲉⲓⲱ „waschen“ (St. CC), E1A- ($ 188), E1AA= (8 190).
page 117
3038I. Klasse. Zweiradikalige Verben. 194—198. 89
3039d) Verbaetertiae 5; z. B. Nw2 „zerreißen“ (äg. 194.
3040ph?) ⲠⲈ- ⲠⲀs, Part. MHZ; TWOF „zerbrechen“ (äg.
3041pg3) Part. F. ⲡⲏ TWWOE „pflanzen“ (äg. 443 vgl.
30428 34 b), Part. THOE; *CWwW2 „schreiben“ (äg. sh?) neben
3043c2A1 ($ 208), CE2- CA?=, Part. ⲤⲎϩ.
3044ⲑ) Andere triliterale Verben; z. B. ϣⲱⲡ 195.
3045„empfangen“ (äg. sp) Ϣⲡ- ϢⲞⲡs, Part. HT; ⲡⲱϣ
3046„teilen“ (äg. s) TEW- ⲠⲞϢs, Part. ⲡⲏϣ] KOWC
3047„begraben“ (äg. Ars, 8 37) KOOC-, Part. KHC.
3048b. Zweite Gruppe. Paradigma: ⲧⲟⲟⲩ „kaufen“, 196.
3049Die Verba secundae w (0yY) haben im absoluten
3050Inf. statt des Bildungsvokals ⲱ ein O0; z. B. ⲧⲟⲟⲩ
3051„kaufen“; im St. constr. wird das € mit dem radikalen
3052w zu Ⲉⲩ kontrahiert (8 40): TEY-. Hierher gehören
3053noch: ϫⲟⲟⲩ „schicken“ ϫⲉⲩ- ϫⲟⲟⲩ 000Y „beengen“
3054(ursprünglich dreiradikalig, äg. 3, 191) 60ⲩ,
3055Part. OHyY und wohl auch der als Part. gebrauchte
3056Inf. ϩⲟⲟⲩ (äg. hm?) „böse sein“.
3057c. Dritte Gruppe. Paradigma: XAK „klatschen“. 197.
3058Seltene Bildung mit A nach dem 1. Radikal. Nur
3059der Inf. absol. erhalten. Hierher gehört auch: NAY
3060Ⲁ
3061d. Vierte Gruppe. Paradigma: KIM „bewegen“. 198.
3062Sehr seltene Bildung mit ı nach dem 1. Radikal.
3063St. const.: KM-.
page 118
306490 II. Kl. Verba sec, gem. 199. III. Kl. Verba m. drei Kons. 2.
3065Anm. Sicherlich waren Verben der 3. und 4. Gruppe ur-
3066sprünglich häufiger; doch hat die Bildung der 1. Gruppe allmäh-
3067lich die übrigen Bildungsarten bis auf geringe Reste verdrängt.
3068II. Klasse. Verba secundae geminatae.
306999 Es sind dies eigentlich dreiradikalige Verben,
3070deren zweiter und dritter Konsonant gleich sind; in
3071gewissen Fällen sind die beiden letzten Konsonanten
3072zusammengefallen, so daß sie den zweikonsonantigen
3073gleichen. Vgl. Ä8 150. Die Mehrzahl der hierher ge-
3074hörigen Verben ist intransitiv und bezeichnet eine
3075Eigenschaft. Der Inf. ist dreikonsonantig und hat 0
3076nach dem 2. Radikal: KMOM „schwarz werden“ (äg.
3077kmm); ZMOM „warm werden“ (äg. mm).
3078Das Part. ist zweikonsonantig und. wird nach Art
3079der I. Klasse mit 4 vokalisiert; z. B. KIM „Schwarz
3080seiend“; ϩⲏⲙ „Warm seiend“.
3081III. Klasse. Verbamitdrei Konsonanten.
3082*200. a. Erste Gruppe: Paradigma 2wBC „bekleiden“.
3083Zweisilbiger endungsloser Inf. mit dem Bildungs-
3084vokal ⲱ nach dem ersten Radikal. Im St. const. wird
3085ⲱ zu €: @BC-. Im St. pronom. wird die erste Silbe
3086geschlossen ("Aob-s‘f) und deshalb der Bildungsvokal
3087verkürzt: ϩⲟⲃⲥϥ „ihn bekleiden“. — Das Part. hat
3088ein Ⲟ nach dem ersten Radikal: 20BC „bekleidet“.
3089Es ist zweisilbig, wird also mit einem “ zwischen 2. und _
page 119
3090ⲠⲒ. Klasse. Verba mit drei Konsonanten. 2ⲞⲒ-Ϩ3. 91
30913. Radikal gesprochen. — Beispiele: CWN?2 „fesseln‘‘
3092(äg. . CN2- ⲥⲟⲛϩ, Part. CON2; TWB2 „bitten‘‘
3093(äg. dbh), TB2- ⲧⲟⲃϩ: ⲱϣⲙ „auslöschen“ (äg. Chm),
3094EWM- 0WM-, Part. 0WM; ⲥⲱⲟⲩϩ „versammeln‘‘ (ⲁ.
3095shw 8 31), CEY2- COOY?-, Part. Ⲥⲟⲟⲩϩ.
3096Anm. Der kurze Vokal des (männl.) Part. erklärt sich daraus,
3097daß diese Form ursprünglich eine Endung hatte, und der Vokal
3098somit in geschlossener Silbe stand (*h0d-sE oder ähnl.); vgl. 8181.
3099ⲩ erste Radikal 201. *
3100ein M oder N, so geht das des Inf. (nach 8 38) in
3101Ⲟⲩ über: MOoYA2 „salzen“ (für *MwA2); ⲙⲟⲩⲟⲩⲧ
3102„töten“ (für ⲙⲱⲟⲩⲧ) u. a.
3103IS
3104>
3105I»
3106*
3107db) Ist der zweite Radikal ein 2, so geht im St. ;
3108pronom. und im Part. das 0 (nach 8 39c) in A über.
3109ⲥⲱϩ︦ⲣ „fegen‘‘ CEZp- CAZp- Part. CAZp; ⲧⲱϩⲥ
3110„salben‘“ TE2C- TA2C=, Part. ⲧⲀϩ︦Ⲥ 0YWZM „wieder-
3111holen‘‘ OYEZM- ⲟⲩⲗϩⲙ XWZM „beflecken‘‘ ϫⲗϩⲙs,
3112Part. XAZ2M.
3113ⲥ) Verba, die den dritten Stammkonsonanten 203.*
3114(Coder 5) verloren haben, verdoppeln gewöhnlich in den
3115drei Formen des Inf. und im Part. den Bildungsvokal
3116($ 34 b). Das im Auslaute stehende, tonlose & der zweiten
3117Silbe wird im St. abs. (bisweilen auch im St. constr.) und
3118im Part. als Ⲉ ausgeschrieben ; z. B. NWWNE „umkehren”
3119(ag. pnC) ⲡⲉⲈⲚⲈ- ⲠⲞⲞⲚs TWWBE „versiegeln“ (äg. 4
3120dbC) TOOB=, Part. TOOBE ; TWWBE „vergelten“ (äg. 6
page 120
3121204.
312292 III. Klasse. Verba mit drei Konsonanten. 204,
3123db5), TEEB- TOOB:; ϫⲱⲱⲣⲉ zerstreuen“ ϫⲉⲉⲣ- ϫⲟⲟⲣ
3124Part. ϫⲟⲟⲣⲉ ZWWKE „rasieren“ (äg. ACk, mit Meta-
3125thesis "2/C) Z2EEKE-, Part. 200KE. In PWZE „waschen“
3126(äg. rht) Part. pAZt (für *poge $39c) unterbleibt
3127die Vokalverdoppelung; ebenso in dem Inf. QWTE
3128„werden“ (äg, hpr), zu dem ein Part. ϢⲞⲞⲠ „seiend“
3129(aus ϣⲟⲟⲡⲉ verschliffen) gehört.
3130Anm, Die Vokalverdoppelung hat nur im St. pronom. ihre
3131Berechtigung; hier ist der in geschlossener Silbe stehende kurze
3132Vokal durch den Ausfall des dritten Stammkonsonanten in eine
3133offene Silbe getreten und deshalb verdoppelt worden ($ 34a); z. B.
3134*pon-C = *non-f = *po-nF = n0oo-nF. In den übrigen Formen
3135des Inf, und im Part. beruht die Verdoppelung vielleicht auf Ana-
3136logiebildung nach der eben erklärten Form; QOWITE und PWZE
3137sind also wohl korrektere Formen als MOWNE und Genossen.
3138d) Verba, deren zweiter Stammkonsonant ge-
3139schwunden ist, verdoppeln im Inf. und im Part. den
3140Bildungsvokal; z, B. Ⲥⲱⲱϥ „beschmutzen‘“ Part. Ⲥⲟⲟϥ
3141(äg. sif). War der zweite Konsonant ein C (}), so ist
3142im St. pronom. und im Part. das © (nach 839c) in A
3143übergegangen; z. B. ϣⲱⲱⲧ „schlachten‘“ (äg. $Cd),
3144WEET- WAAT-.
3145Anm. Im St. abs. und St, constr. ‚des‘ Inf., sowie im Part.
3146beruht die Vokalverdoppelung auf der Assimilation des Hülfs-e
3147der zweiten Silbe (8 37); z. B. *s0l®f = *s0’f = s00f; St. constr.
3148*5Elef — *sgCf = sEEf; Part. *sol®f = *sg’°F = s00of. — Das O des
3149St. pronom, ist verdoppelt worden, weil es ursprünglich in ge-.
3150schlossener Silbe stehend, nach Ausfall des zweiten Radikals in eine
3151offene Silbe getreten ist: *SoC-d®f = *8aC-d®f = *8a-l°f = Saa-d®f
3152(WAATY); vgl. 5 34a.
page 121
3153ⲠⲒ. Klasse. Verba mit drei Konsonanten. 205—207. 93
3154b. Zweite Gruppe: Paradigma 2A06 „süß werden‘‘. 205
3155Ihr gehören nur intransitive Verba an. Endungsloser
3156Inf. mit dem Bildungsvokal 0 zwischen dem zweiten
3157und dritten Radikal. Ist der erste Rad. ein M oder
3158N, So wird er (nach $ 19) mit kurzem Vorschlagsvokal
3159(e) gesprochen. — Das Part. lautet wie bei der ersten
3160Gruppe, also 20Ä6 „süß seiend‘“. Hieher gehören z.B.
3161ϩⲣⲟϣ „schwer werden‘‘ Part. 20p@W; CBOK „gering
3162werden‘ Part. ⲥⲟⲃⲕ ⲟⲩⲙⲟⲧ „fett werden‘‘ Part.
3163OYOMNT (ⲟⲩⲟⲙⲧ $ 29).
3164Unregelmäßigkeiten. a) Ist der dritte Radikal 206,*
3165ein 2 oder ein aus / entstandenes Ϣ, so wird das 0
3166des Inf. zu A ($39c): MKAZ „trauern“ Part. MOK2;
3167ⲟⲩⲃⲇϣ ‚weiß werden‘ Part. ⲟⲩⲟⲃϣ] ϣⲗⲇϩ „be-
3168stürzt werden“ Part. ϣⲟⲗϩ. — Ebenso wird 0 im
3169Part. zu A, wenn der zweite Radikal 2 oder ein aus
3170h entstandenes q) ist: NWOT „hart werden‘‘ (äg. nht)
3171Part. NAQT.
3172b) ϨⲔⲞ „hungern‘‘ (äg. hAkr) bildet neben dem 207.
3173männlichen 20Kp auch ein weibl. Part. 2KOEIT und
3174ZKAEIT (mit Übergang des r in £ ($ 15a 3), für
3175*hkort2e).
3176Zu dieser Gruppe gehört auch der Inf. 0y oT „rein
3177werden‘‘ (vom Stamme wCb, für "wCob 8 12). Das Part.
3178lautet ⲞⲩⲀⲀⲂ (für *woc‘h 8 39c. 204).
page 122
31790 .
318020.
31814 III. Klasse. Verba mit drei Konsonanten. 208. 209.
3182ⲥ Dritte Gruppe. Paradigma: Ⲟⲩϫⲇⲓ̇ „gesund
3183werden‘‘.
3184Meist Verba tertiae 3 (ⲭ das 3 ist im Inf.
3185ϩⲙ (1) geworden, im Part. aber verloren gegangen.
3186Der Inf. hat als Bildungsvokal A zwischen dem zweiten
3187und dritten Stammkonsonanten. Das Part. wird, wie
3188bei der ersten und zweiten Gruppe, mit 0 nach dem
3189ersten Radikal gebildet; z. B. 0yox „gesund seiend‘.—
3190Beispiele: ⲀϢⲇⲓ̇ „viel werden‘‘ (äg. C33, vokalisierf
3191ⲥ 8 360), Part. 0w@; ZTA1(B. ⲑⲓ) „fett werden“
3192Part. B. ⲧ c2A1 „schreiben“ (äg. sh}) CQZAi=; CKAL-
3193„pflügen“ (äg. sk) CKAlL-; ϣⲧⲗⲙ „verschließen“ (äg.
3194him) WQTEM-; CNAT „sich fürchten‘‘ (äg. snd, snd).
3195Anm. Im Boh. werden die transitiven Verba dieser Gruppe
3196wie die Causativa zweiradikaliger Verben ($ 231) flektiert: cbaı
3197„schreiben“ che- ⲤⲦs, Part. ⲥϧⲏⲟⲩⲧ, ⲤⲬⲀⲒ „pflügen“
3198ⲥⲭⲏⲧ QOAM „verschließen“ Part. ϢⲑⲗⲀⲙⲏⲟⲞⲩⲧ.
3199ϥ. Vierte Gruppe. Paradigma COOYN „wissen‘‘.
3200Hierher gehören Verba mediae Ⲟⲩ. Der Inf. ist im 5.
3201endungslos und hat in der absoluten Form ein Ⲟ nach
3202dem ersten Radikal. Im St. constr. und St. pron. tritt
3203der Vokal (&, bez. ⲱ) zwischen den 2. und 3. Radikal.
3204Das Part. ist männlich und hat ein Ⲏ nach dem 2.
3205Radikal. — Beispiele: COOYN ‚wissen‘, ⲥⲟⲩⲛ-
3206COYWN-, Part. Ⲥⲟⲩⲏⲛ --ⲧⲟⲟⲩⲧ „versammeln“,
3207ⲧⲟⲩⲱⲧ, Part. ⲧⲟⲩⲏⲧ.
page 123
3208Ⲙ︦. Klasse. Verba mit drei Konsonanten. 210—212. 95
3209Hierher gehören auch einige Verba mediae £1 ()
3210das im Part. ausgefallen ist; z. B. ⲣⲟⲈⲒⲤ „erwachen‘‘
3211Part. pHC (für res).
3212ⲑ. Fünfte Gruppe. Paradigma: wAHA „beten“.
3213Männliche Infinitive mit # nach dem zweiten Radi-
3214kal; die Stämme sind im Ⲁ. nicht nachzuweisen.
3215Merke noch: wOhp „schiffen‘‘, 2pHO „aufhören“.
3216f. Sechste Gruppe. Paradigma: CATBE „wieder-
3217ϥⲙⲉ).
3218Der Infinitiv ist weiblich und hat als Bildungs-
3219vokal ein A nach dem 1. Radikal. Das Partcip ist, wo
3220es vorkommt, weiblich. Hierher gehören u. a.: NAZTE
3221„glauben‘‘ Part. ⲛ̄ϩⲟⲧ (für ⲛ̄ϩⲟⲧⲧ 3) CAZTE
3222„verbrennen‘‘.
3223g. Siebente Gruppe. Paradigma: ⲥⲣϥⲉ ⲃⲉ
3224haben‘.
3225Die hierher gehörigen Verba sind meist Intransi-
3226tiva; transitiv ist ⲧ ‚bedienen‘ Stat. constr.
3227WMWE-. — Der Infinitiv hat die (weibliche) Endung
3228Ⲉ und den Bildungsvokal € nach dem 1. Radikal. Das
3229Particip, das nur bei wenigen dieser Verben erhalten
3230ist, ist weiblich und hat als Bildungsvokal ein 0 nach
3231dem 2. Radikal; z. B. ⲥⲣⲟϥⲧ ⲃⲉ habend‘“. —
3232Hierher gehören: NEZTE „klagen‘‘, NEZCE „„Wwachen‘‘,
3233WMWE „dienen“, alle im S. ohne Particip. Auch das
3234zugleich als Inf. benutzte ($ 184) Part. S. ϩⲙⲟⲟⲥ
3235210.
3236211.
3237212.
page 124
3238213.
3239*214.
324096 IV. Klasse. Verba- tertiae infirmae. 213. 214.
3241„sitzen“ gehört hierher; der Inf. ϩⲉⲙⲥⲓ hat sich nur
3242im. B. erhalten.
3243Anm. Der Inf. WMWE ist im Äg. männlich: ms. ⲥⲣⲟϥⲧ
3244geht auf ein *sroftg zurück; der Vokal ist nach 842 hinter den
32452. Radikal getreten; ZMOOC steht für *hmost&, *hmost. — Im
3246B. kommt von ϣⲙϣⲉ ein St. pron. ϣⲙϣⲏⲧⲝ (regelmäßig von
3247einem weibl. Inf. *$&m8°t gebildet) vor. Vielleicht sind die obigen
3248Stämme ursprünglich IVae infirmae $ 227.
3249IV. Klasse. Verba tertiae infirmae.
3250Der dritte Stammkonsonant dieser Verba ist ︦
3251(dem semit. ‘ entsprechend) oder w. Seine Schwäche
3252beruht darin, daß er bald geschwunden ist, bald sich
3253in Alef aufgelöst hat, bald auch als £ (7) erscheint,
3254Vgl. Ⲁ 151.
3255Anm. Die Gemination, die diese Verbalstämme in gewissen
3256altäg. Formen zeigen, kommt im Kopt. nicht vor.
3257a. Erste Gruppe: Paradigma: ϪⲒⲤⲈ „erheben“.
3258Der Infinitiv der hierher gehörigen Verben ist
3259zweiradikalig und hat die (aus “/ verschliffene) Femi-
3260ninendung Ⲉ. Im Stat. const. hat sich das £ der Fe-
3261mininendung häufig, im Stat.” pronom. regelmäßig
3262erhalten. Der Bildungsvokal des betonten Inf. ist ı
3263nach dem 1. Radikal. Im Stat. const. wird er zu E _
3264verkürzt. Im Stat. pronom. tritt für ı in der ge-
3265schlossenen Silbe ein A ein ($33a).
3266Das Particip zeigt den dreiradikaligen Stamm.
3267Seine Vokalisation ist die der regelmäßigen dreiradik.
page 125
3268IV. Klasse. Verba tertiae infirmae. 215—218. 97
3269Verben ($ 200): 0 nach dem 2. Radikal; das Jod des
3270Stammes ist in Alef (°’) übergegangen: XOCE (= "tos“C
32714. wie ⲥⲟⲧⲙ).
3272Hierher gehören u. 3. •
3273OYEICE „Sägen“ St. wsi, — ⲟⲩⲇⲥⲧ: ..
3274MCE „kochen“ St. Ⲣs7 — NACT= Part. ⲠⲟⲞⲤⲈ
3275ⲣⲓⲕⲉ „neigen“ St. rkl, ⲣⲉⲕⲧ- pAKT- Part, ⲣⲟⲕⲉ
3276ϩⲓⲥⲉ „quälen“ St. Zst, ϩⲇⲥⲧ Part. ϩⲟⲥⲉ
3277MICE „gebären“ St. msci, MEC- MACT- Sn
3278Unregelmäßigkeiten. a) Vor N, B und ϥ wird 25.
3279das A des Stat. pronom. zu E: EINE „bringen“ St.
3280inw, Ⲛ̄- ⲛ̄ⲧ ϭⲓⲛⲈ „finden“ St. 97- ϭⲛⲧ MBE
3281„toll machen“ ⲗⲈⲂⲧs Part. AOBE; ⲛⲓϥⲉ „blasen“ St.
3282nfl, NEQT-.
3283b) Ist der 2. Radikal ein 2 oder ein aus % ent- 216,*
3284standenes w, so wird das Ⲟ des Part. (nach $39c) zu
3285A: EIWE „aufhängen“ St. Chl, EWT- AWT- Part. AWE;
3286ⲥⲓϣⲉ „bitter werden“ Part. CAWE; "FZE „sich be-
3287trinken“ St. 1 Part. TAZE.
3288ⲥ) Durch Wegfall des 2. Radikals haben Ver- 217.*
3289änderungen erlitten: E1ıpr „machen“ St, irl, p- Ⲁ-
3290(AAq für *ApTq), Part. 0 (für -ϯ „geben“ St.
3291di, ϯ- (für *dei-), TAA= (für *dait‘f), Part. TO (für
32920).
3293b. Zweite Gruppe. Paradigma: ⲡ︦ⲣⲣⲈ „erglänzen“. 2
3294Die hierher gehörigen Verba sind sämtlich In-
3295Steindorff, Kopt. Gramm, 7
page 126
329698 IV. Klasse. Verba tertiae infirmae. 219. 220. ; |
3297transitiva. Der Inf. hat, wie bei der ersten Gruppe,
3298die weibliche Endung E, als Bildungsvokal ein € nach
3299dem1.Radikal. Er war ursprünglich dreiradikalig,*
3300doch ist das £ (bez. w) jetzt überall ausgefallen. — Im
3301Part. erscheint der dritte Radikal ı, dem noch eine
3302Endung ⲱⲟⲩ folgt; ⲍ.. ⲡⲣⲓⲱⲟⲩ. — Merke noch:
3303KNNE „fett werden“ und ZPPE „zufrieden werden“,
3304beide im S. ohne Part.
3305Anm. TIppE geht auf ein ursprüngliches *pEr-(% zurück,
3306Dieses ist zu ⲫ = *pe-rE und nach $25 zu pEr-rE geworden,
3307Neben ITPPE kommt auch ein nach $214 gebildetes MpE vor.
330821. An Stelle der Verdoppelung des zweiten Radikals
3309(8 25) ist nicht selten, nach Wegfall des dritten, die
3310Verdoppelung des Bildungsvokals eingetreten; z. B.
3311ⲤⲈⲈⲡⲈ „übrig bleiben“ (für “"seplt); ⲙⲉⲉⲩⲉ „denken“;
3312NEEBE „schwimmen“.
3313Sehr verkürzt ist ME „lieben“ (Inf. 48. 11.
3314ⲙⲉⲣⲕ- ⲙⲉⲣⲓⲧ (für *4. 4
3315220. c. Dritte Gruppe. Paradigma: PAQE Sich freuen“
3316Wie bei der 2. Gruppe Intransitiva. Der Inf. auch
3317hier ursprünglich dreiradikalig*, mit weibl. Endung
3318und dem Bildungsvokal A nach dem 1. Radikal; ⲍ.
3319B. PAWE ⲝ. WQAGE „anschwellen“ äg. 7 ϢⲆ
3320„aufgehen, erglänzen“ äg. hCwt. — Das Part. lautet
3321wie bei der ersten Gruppe: WOQqE „geschwollen“.
3322* Nach Sethe.
page 127
3323IV. Klasse. Verba tertiae infirmae. 22122 99
3324Anm. Die 2. Gruppe entspricht den triliteralen Bildungen
3325des 8212, die 3. denen des $211.
3326d. Vierte Gruppe. Paradigma: ϢⲒ „messen“.
3327Zu ihr gehören (meist transitive) Verba, deren 2.
3328Radikal ein 3 (später in y übergegangen) und deren 3.
3329Radikal ein £ ist. Der Inf. wurde ursprünglich nach
3330Art der ersten Gruppe gebildet. Jetzt ist er verschliffen
3331und zeigt in der absoluten Form nur den ersten Ra-
3332dikal und ein nachfolgendes ı als Bildungsvokal. Der
3333Stat. konst. lautet wie die absolute Form, also ϣⲓ-
3334Vor den Objektssuffixen hat sich das T der Feminin-
3335endung erhalten: wıT-. Das Particip zeigt nur den
3336]. Radikal und die Endung ;y. Merke:
3337ϣⲓ „messen“ (St. 1 ϣⲓ ϣⲓⲧ, Part. WHY; ϫⲓ
3338„nehmen“ 6. ϫⲓ- ϫⲓⲧ, Part. Ϫⲏⲩ : C1 (Ce ⲓ) „satt
3339werden“ (5. ⲥⲏⲩ; ϥⲓ (ϥr „tragen“ (St. (20
3340ϥⲓ- yıt-, Part. ϥⲏⲩ.
3341Anm. Der Inf. lautet äg. 3 später hyt; ϢⲒ geht also auf
3342ein *hiy°% zurück (wie *mis“t gebildet). Der Stat. konst. ist aus
3343ⲏ- (vergl. MEC-) zu ϢⲒ- kontrahiert. Der St. pronom. lautete
3344ⲛⲟⲓ (wie ⲙⲉϥⲧ $ 216) und ist zu YITY zusammenge-
3345zogen. Die Entstehung des Part. ist dunkel. — Dem S. ϥⲓ „tra-
3346gen“ entspricht im B, ein nicht zu erklärendes ϥⲓ.
3347e. Fünfte Gruppe. Paradigma ϨϩⲈ „fallen“.
3348Ihr gehören intransitive Verba an mit 5 als
3349zweitem, & als dritiem Radikal; vgl. die vierte Gruppe.
3350Der Inf. wurde nach Art der zweiten Gruppe gebildet,
33517*
3352221.
3353222
page 128
3354223.
3355* 224.
3356100 Ⲩ. Klasse, Verba mit vier und fünf Stammkons. 223. 224.
3357also mit dem Bildungsvokal € (€); das Particip lautet
3358wie bei der vierten Gruppe: ϩⲏⲩ „gefallen“.
3359Hierher gehört noch: OYE 4 entfernen“ (St.
3360123), Part. OYHY- |
3361Anm. Der Inf. ZE geht auf altes h5, vokalisiert *hES0t,
3362*76y°t zurück, das im S. zu ZE (B. ZE1) verschliffen ist.
3363V. Klasse. Verba mit vier und fünf Stamm-
3364konsonanten.
3365Die vier- und fünflautigen Verbalstämme sind
3366größtenteils reduplicierte zwei- und dreilautige
3367Stämme; und zwar wird ein zweilautiger Stamm so
3368redupliciert, daß man beide Konsonanten wiederholt
3369(ϣⲟⲣ), ein dreilautiger, indem die beiden letzten
3370Konsonanten wiederholt werden (ⲧⲣⲟϣⲣ︦ⲫ). Von ur-
3371sprünglich vierradikaligen Stämmen ist im Kopt. nur
3372einer erhalten: OYOCTN „erweitern“.
3373Erste Gruppe. Paradigma: Wopwp „zerstören“;
3374ϣⲧⲟⲣⲧⲣ „beunruhigen“.
3375Dieser Gruppe gehört die Mehrzahl der vier- und
3376fünflautigen Verben, meistens Transitiva, an. Der
3377Inf. ist zweisilbig und endungslos. Der Bildungsvokal _
3378O steht in der ersten Silbe zwischen dem ersten und
3379zweiten, bei den fünflautigen Stämmen zwischen dem
3380zweiten und dritten Radikal. Im St. konst. wird er
page 129
3381ⲯ. Klasse. Verba mit vier und fünf Stammkonsonanten. 225. 101
3382zu € verkürzt: ϣⲣ︦ϣ︦ⲣ-, ϣⲧⲣ︦ⲧ-. Nach Anfügung der
3383Objektssuffixa wird die Infinitivform dreisilbig; des-
3384halb tritt der Vokal (nach $ 42) in die vorletzte Silbe
3385und wird, da diese offen ist, zu ⲱ gedehnt: ϣⲣϣⲱⲣϥ
3386„ihn zerstören“, WTPTWPGqG „ihn beunruhigen“. — Das
3387Particip ist gewöhnlich männlich ; selten kommt (neben
3388der männlichen) die weibl. Form vor. Der Vokal des
3389männlichen Part ist w, das zwischen dem letzten und
3390vorletzten Radikal steht: ϣⲣϣⲱⲣ, ϣⲧⲣⲧⲱⲣ. Das
3391weibliche Part. hat die Endung T und als Bildungs-
3392vokal Ⲟ vor dem letzten Radikal: wpwopT.
3393Hierher gehören z, B. coACcA „trösten“ cAcA-
3394cAcwA=, Part. CACwA; — ϭⲟϣϭϣ „begieben“ ϭϣϭϣ
3395ϭϣϭⲱϣ- Part. ϭϣϭⲱϣ — OYOCTN „erweitern“
3396Part. OYECTWN; — CpOMPM „verdunkeln“ ⲥⲣ-
3397ⲣⲱⲙ Part. CPMPOM; ϩⲗ „hinwerfen“ Part.
3398ϩⲃ︦ⲣⲃⲱⲣ.
3399Anm. Das männliche Part. war ursprünglich dreisilbig:
3400*3Er8ör&; hieraus erklärt sich der lange Vokal in geschlossener
3401Silbe: WYPWUWP. Zum weibl. Part. vgl. $ 181.
3402Unregelmäßigkeiten. a) Vor einem 2 geht 225.
3403das Ⲟ des Inf., nach 839c, in A über: TAZT2 „Vver-
3404wirren“ für *ⲧⲟϩⲧϩ.
3405db) Im St. pronom. des Inf. und im Part. geht nach M
3406und N das ⲱ in Ⲟⲩ über (8 38): MOKMK „betrachten“,
3407aber MKMOYK-.
page 130
3408226.
3409227.
3410102 V.Kl. Verba etc. 226. VI. Kl. Verba tertiae. gem, 227.
3411ⲥ) Zwei schwache Konsonanten haben: Ao0oAe,
3412„bestreichen“ (*7/o0°/”), St. c.AAAg-, St. pronom. AAA®-=-
3413Part. ⲗⲀⲗⲱ : und ϫⲟⲟϫⲉ „hart werden“ (*d»d?), Part.
3414ϫⲗϫⲱ. |
3415Zweite Gruppe. Paradigma: ⲧⲗⲧⲗ „tröpfeln“;
34162BpBp „hinfallen“.
3417Die dieser Gruppe angehörigen Verba sind In-
3418transitiva. Der Inf. ist endungslos und hat statt des
3419Ⲟ der ersten Gruppe ein € als Bildungsvokal. Das
3420Particip kommt nicht vor. Zu nennen sind: 2p2p
3421„Schnarchen“; ϭⲛϭⲛ „singen“; ϭⲉⲡ „eilen“; KPMPM
3422„murren“; B. CKEpkKep „sich wälzen“ (aber transitiv
3423ⲥⲕⲟⲣⲕⲣ „wälzen“); — Ⲃⲟⲩⲃⲟⲩ „glänzen“ und ϣⲟⲩ-
3424ϣⲟⲩ „rühmen“ sind aus *dewbw und "Sew$ mw kontra-
3425hiert ($.40).
3426VI. Klasse. Verba tertiae geminatae und
3427/ quartae infirmae.
3428Die kopt. Verba tertiae geminatae und quartae
3429infirmae, die im Ägypt. häufig von uns nicht ausein-
3430ander zu halten sind (vgl. Ä8 153), haben im Inf. und
3431Part. die Vokalisation der IV rad. Verben der ersten _
3432Gruppe ($ 224). Hierher gehören: MOCTE „hassen“
3433(Stamm 1i5 MECTE-, MECTW=; COBTE „be-
3434reiten“ (Stamm ⲧⲃ- CBTOWT- Part. CBTWT.
3435Anm. MOCTE geht wahrscheinlich auf ein *mosd®, die |
3436Suffixform MECTOWC auf ⲕ̅) ⲑⲟ (korrekt müßte sie *MEC-
page 131
3437VI. Verba ete. 228. 229. 2. Causativstämme. 230. 103
3438ⲧⲱⲱϥ lauten; $ 37) zurück. — COBTE ist, nach dem Stat,
3439pronom. CBT ⲱⲧ ϥ zu schließen, aus einem o-did entstanden.
3440Dieser Bildung folgen auch einige Stämme, die
3441neben dem schwachen vierten noch einen schwachen
3442zweiten Radikal haben: MOONE „weiden, landen“
3443(Stamm mini, Inf. 2 St. konstr. MANE- (für
3444*meine-), St. pronom. MANOY- (für "meCdn0-); vgl. 839 b.
3445— ferner GOE1AE „fremd sein, als fremd aufnehmen“,
3446GAaAe- (für *gedk?), 6Ⲁⲗⲱs (für *gedlö°), Part. GAÄWw-
3447ⲟⲩ TOiAE „sich erheben“. Vgl. 5. Zu ϣⲟϫⲛⲉ
3448„berathen“ vgl. 8 245.
3449Anhang.. Erweiterung des Verbalstammes.
3450Eine Anzahl dreikonsonantiger Verben, deren
3451dritter Radikal verschliffen worden ist, sind im --
3452besonders im Boh. durch Anfügung eines 2 wieder zu
3453regelmäßigen dreilautigen Verben umgebildet worden;
3454neben den Formen mit 2 finden sich meist noch die
3455älteren verschliffenen Formen; z. B. S. ⲡⲱⲱⲛⲈ „um-
3456wenden“ (ⲫⲱⲛϩ. ϭⲱⲱⲗⲉ (B. xwA) „um-
3457hüllen“, B. ϫⲱⲗϩ. ϣⲟⲟⲩⲉ „trocknen“ (Particip-
3458form; St. ⲛⲃ ϣⲱⲃϩ (für “wwoy2?2) u. a. m.
34592. Die Causativstämme.
3460229.
3461Das Kopt. besitzt zwei Klassen von Causativ- 930,*
3462stämmen: «@) die eine wird mit dem Präfix C gebildet;
3463diese Form ist die ältere, aber im Kopt. nur noch in
3464wenigen Beispielen erhalten. Vgl. AS 161.
page 132
3465104 Ⲓ. Ⲕl. Causativa mit Präfix. Ableit. zweikonson. Stämme. 23
3466) Die andere wird mit dem Präfix ⲧ gebildet.
3467Dieses ⲧ ist der letzte Rest des Verbum ϯ „geben,
3468veranlassen“ (äg. det), dem der Verbalstamm in dem
3469Modus der Abhängigkeit, dem Subjunktiv, folgt; s.
3470Ä8 179. Das kopt. Causativum TC10 „sättigen“ ist aus
3471T „veranlassen“ und ⲤⲒⲞ „daß satt wird“ zusammen-
3472gesetzt; ⲧⲥⲓⲉ-ⲡⲣⲱⲙⲉ bedeutet „veranlassen (T), daß .
3473der Mann satt wird (ⲥⲓⲉ-ⲡⲣⲱⲙⲉ) : TCLOG „veranlaßen
3474(ⲧ), daß er satt wird (C10@4j)“. ⲡⲣⲱⲙⲉ und ϥ sind
3475also ursprünglich Subjekt des abhängigen Satzes. Erst
3476später, als das Verständnis dieser Form verloren war,
3477hat man im Kopt. nach Analogie der anderen Verba
3478die Subjekte, TpWME bez. ϥ, als Objekte aufgefaßt
3479und demnach Formen wie TC1IE-NpWME oder ⲧⲥⲓⲟϥ
3480als Infinitive mit folgendem nominalen oder prono-
3481minalen Objekt („den Mann bezw. ihn sättigen“) be-
3482handelt. Auch ein Particip dieses Causativstammes
3483mit passiıvischer Bedeutung wird im Kopt. mit der
3484Endung aY (B. noYT) gebildet.
3485I. Klasse. Causativa mit dem Präfix c.
3486Erste Gruppe. Ableitungen zweikonsonantiger Stämme.
3487231. Diese Gruppe bildet weibliche Infinitive (vgl.
3488Ⲁ̄ 161). Die Vokalisation ist die der dreiradikaligen
3489weiblichen Infinitive ($211, 212), also mit A oder €
3490nach dem 1. Konsonanten (C).
page 133
3491I. Abl. zweikons. St. 232. II. Abl. dreikons. St. 233. 105
3492Bildungen mit A sind: CAZNF „versehen“ und
3493ϣⲇϫⲉ (B. caxı für ϥ︦( von ϫⲱ „sagen“ abge-
3494leitet) „reden“.
3495Bildungen mit €: B. ⲥⲉⲙⲛⲓ ⲉⲩⲩ. (von
3496mn, MOYN „bleiben“ abgeleitet); St. pron. CEMNHT-
3497 (*semnet‘f) vgl. 8 42. Das Part. hat die betonte Endung
3498ⲏⲩⲧ, B. HOYT: B. CEMNHOYT. Hierher gehört wohl
3499auch das von dem ursprünglich dreiradikal. Stamme
3500wCb „rein werden“ (5. ⲟⲩⲟⲡ 8 205) abgeleitete CBBE
3501„beschneiden“ (für *sewb:t, B. CEBı), St. konstr. CBBE-,
3502St. pronom. CBBHT- (für 4.. CBBHYT.
3503Merke noch CMME „auftreten“ (B. CEM1, äg. 87
3504Unregelmäßig, ähnlich den Verba tertiae infirmae
3505(8214 und ÄS 161), gebildet ist das vom Stamme mn
3506„bleiben“ abgeleitete sah. Causativum CMINE „fest-
3507stellen“ (B. CEMN1 $ 231), CMN-, CMNT- (für "CMANT-
3508$ 215). Das Part. ist weiblich: CMONT.-
3509Zweite Gruppe. Ableitungen dreikonsonantiger Stämme.
3510Sie bildet den Inf. und das (männliche oder weib-
3511liche) Particip nach Art der ersten Gruppe der vier-
3512lautigen Stämme ($ 224): COOYTN „aufrichten“ (von
3513"wdn = dwn „aufstehen“, Ⲧⲱⲟⲩⲛ abgeleitet), ⲥⲟⲩⲧⲛ-
3514ⲥⲟⲩⲧⲱⲛ, Part. ⲥⲟⲩⲧⲱⲛ. Die folgenden Verba zeigen
3515einige Unregelmäßigkeiten: CAANW „ernähren“ (von
3516Cnh, NZ „leben“ abgeleitet) steht für *soCn“h = *sac-
3517n
3518ⲱ
3519ⲓ
page 134
3520ϫ 2
35214.
3522106 1. Klasse. Causativa mit folgendem Subjunktiv gebildet. 234.
3523n°h = -ⲛ ⲤⲀⲛⲟⲩϣ für *se&Cnöh=- ($ 38a); CA-
3524ⲛⲁϣⲧ (weibl. Particip wie ϣⲣ︦ϣⲟⲣ︦ⲧ) für *s“Cnoht
3525(8390). CAZ20Y „verfluchen“ (vom Stamme Ahwr) steht
3526für "sohw“r; vgl. 8 21.38 b. 39c.; die übrigen Formen
3527sind regelmäßig: C20Yp- C20YWPp-, Part. Ⲥϩⲟⲩⲟⲣ︦ⲧ.
3528ⲥⲟⲟϩⲉ „wegstellen, (Jemanden) tadeln“ (von CAC, wat
3529„sich stellen“ abgeleitet) steht für *soCh°C, wobei das 0
3530vor C nicht in A übergegangen ist; der St. pronom.
3531lautet: CAZWW= für "s&ChöCf (WPWWP-).
3532II. Klasse. Causativa mit T- und folgendem
3533Subjunktiv gebildet.
3534Erste Gruppe. Bildungen zweiradikaliger Stämme.
3535Die Subjunktivform zweilautiger Stämme wird
3536zweisilbig gesprochen; der Ton liegt auf der zwei-
3537ten Silbe, die aus dem zweiten Radikal und dem
3538Bildungsvokal 0 besteht; die erste Silbe setzt sich aus
3539dem ersten Radikal und einem davor gesprochenen
3540Vorschlags-e zusammen (Ä8 172), zu denen beim Cau-
3541sativ noch das „Präfix“ T kommt; so lautet. ⲍ. B. von
3542ⲙⲟⲩϩ „brennen“ der Subjunktiv 820 (d. 1. 14
3543Kausativ also TM20. Ist der erste Radikal ein 3 oder C,
3544so geht davor das Vorschlags-e in A über ($ 36b. c.);
3545ⲍ. B. lautet von 5% „zu Grunde gehen“ der Subjunktiv
3546ⲟ( "°>k/o), das Kausativ also TAKO „zu Grunde
3547richten“. Beispiele:
3548.
page 135
3549II. Klasse. Causativa mit folgendem Subjunktiv gebildet. 235. 107
3550TM20 „anzünden“ TMZE- ⲧⲙϩos Part. TMZHY (von
3551ⲙⲟⲩϩ „brennen“);
3552ⲧ ⲙⲙⲟ „nähren“ TMME- TMMO- Part. FMMHY (von
3553ⲟⲩⲱⲙ „essen“, für "d’wmo mit Assimilation des w
3554an das folgende m);
3555TAKO „zu Grunde richten“ TAKE-TAKO- Part. TAKHY
3556(von 5% „zu Grunde gehen“);
3557TCTO „verwerfen“ TCTE- TCTO= Part. TCTHY; da-
3558neben auch mit Abfall des T: CTO, CTE- CTO- Part.
3559ⲥⲧⲏⲩ (B. TAC6O0 24)
3560Häufig hat sich nach Abfall des Vorschlags-e das
3561auslautende Ⲧ mit einem folgenden 2 zu Ⲑ (85a),
3562mit einem folgenden & zu Ϫ ($11 Anm.) verbunden:
3563ⲩ von NWZ „gelangen“, für “7210, das
3564wiederum durch Metathesis aus --72 -- -- entstan-
3565den ist;
3566ONO „nahe bringen“ ⲐⲑⲛⲞs (neben ⲧϩⲛos), von ϩⲱⲛ
3567„sich nähern“;
3568OA0 „wegfliegen lassen“ Ⲑⲗos, von ϩⲱⲗ „fliegen“;
3569XTO „niederlegen“ ϫⲧⲉ- XTO- Part. XTHY, für *TWTO;
3570B. Ϣⲧⲟ.
3571Bisweilen ist das anlautende T vor K abgefallen:
3572KTO „umkehren“ KTE- KTO= Part. KTHY (für *TKTO,
3573B. TAKTO) von KWTE „umgeben“ abgeleitet.
3574Der zweite Radikal ist abgefallen in:
357523.
page 136
3576236.
3577108 11.Kl. Causativa m. folgendem Subjunktiv gebildet. 236 —238,
357860 „schlecht machen, verderben“ (für *T20y0), von
3579ϩⲟⲟⲩ „schlecht seiend“ abgeleitet.
3580In gleicher Weise werden die Causativa einiger
3581ursprünglich dreiradikaliger Stämme gebildet, die im _
3582Kopt. des zweiten oder dritten Radikals verlustig ge-
3583gangen sind, wie OYOM „rein werden“ (ⲥ 8 207),
35840Y®2 „hinzufügen“ (1) AwWAl „viel werden“
3585(Part. ⲞϢ, CS» 8 208), wwTE „werden“ (hpr 8 203),
3586Ⲥⲱ „trinken“ (s 8 192) u. a. m. Die Causativa dieser _
3587Verben lauten:
3588TBBO „reinigen“ ⲧⲃ- TBBO- Part. TBBHY (von wCbh,
3589Subj. *xwbo, *bbo mit Assimilation);
3590ⲧⲟⲩϩⲟ „hinzufügen“ TOYZE- TOY20O- Part. TOYZHY
3591237.
3592238.
3593(von w3h, Subj. “who, kontrahiert zu "uho);
3594ⲧⲟⲩϫⲟ „bewahren“ ⲧⲟⲩϫⲉ- ⲧⲟⲩϫⲟ Part. ⲧⲟⲩϫⲏⲩ
3595(von 23 8., kontrahiert zu 3
3596TAWO „vermehren“ TAWE- TAWO- (von C, Sub].
3597*ⲍ︦ 8 234);
3598TCO „tränken“ TCE- TCO-= Part. TCHY (von swr; Sub].
3599*swo, mit Abfall des w: *so, vgl. @0 8 235).
3600Mit Übergang des ⲧϣ in x und ohne Hülfs-e
3601(8 285):
3602ϫⲡⲞ „erzeugen“ ϫⲡⲉ- XMO- für “TQMO (won hpr
3603„werden“, Subj. *Z2po). ;
3604Bei einigen dieser verstümmelten Verben tritt statt
3605des Vorschlags-e ein A ein:
page 137
3606II. Kl. Causativa m. folgendem Subjunktiv gebildet. 239. 240. 1
3607TAXpO „befestigen“ TAXpE- TAXpO- Part. ⲦⲀϫⲣⲏⲩ
3608für ⲧϫⲣⲟ, vom Stamm ϫⲱⲱⲣⲉ „stark werden“
3609. Part. X00Op;
3610B. TAKTO „umgeben“ TAKTE- TAKTO- Part. TAK-
3611THOYT, von ⲕⲱⲧⲉ „umgeben“ (8 186 Aum). |
3612Hierher gehört vielleicht auch:
3613TAAGO „heilen“ TAAGOE- TAAGO-, sowie das sekundär
3614gebildete:
3615TANWO„vervielfältigen“ TANWE-TANWQO- (von NAWE-
3616„ist viel“ — 8 248 — abgeleitet).
3617Zweite Gruppe. Bildung von Verben secundae geminatae.
3618Der Subj. dieser Verben ist im Koptischen zwei- 239,
3619radikalig; er lautet von 2MOM „warm werden“ *ϩⲙⲟ
3620das Causativ also T2MO oder @MO „erwärmen“.
3621Anm, Der Subj. ⲙⲟ (*hmo) ist wahrscheinlich aus einem
3622ursprüngl, ⲕ MMO (*}°mmo) entstanden,
3623Dritte Gruppe. Büildungen dreiradıkaliger Stämme.
3624Der Subj.dreiradikaliger Stämme hat den Bildungs- 240.*
3625vokal 0 nach dem letzten Radikal ; zwischen den ersten
3626und zweiten Radikal tritt ein Hülfs-e; also von Ahms
3627„sich setzen“ Subj. *A“mso (Ⲁ 172). Merke:
3628TCBKO „vermindern“ TCBKE-, von CBOK „gering wer-
3629den“;
3630TCNKO „säugen“ von CWNK „saugen“;
3631ⲑⲣⲟ „beschweren“ für ⲧϩⲣϣⲟ, von ⲟⲣⲟϣ „schwer
3632werden“;
page 138
3633110 ⲒⲠ. Kl. Causativa m, folgendem Subj. gebildet. 241. 242.
3634OMKO „quälen“ GMKE- für *TZMKO; von ⲙ̄ⲕⲇϩ
3635x „Schmerz empfinden“, das im Subj. durch Meta-
3636thesis zu *2MKO geworden ist. •
3637241. Ist der erste Radikal ein C, so geht das tonlose e
3638in A über:
3639TAN20 „beleben“ TAN20-, von Cnh, ⲱⲛ︦ϩ︦ [ⲑⲉⲛ
3640Subj. “C’nho für *Cnho; [ⲛ
3641TApKO „beschwören“ TApKE- TApKO-, von Crk, ⲱⲣⲕ
3642„schwören“; |
3643TA20 „aufstellen“, TAZ2E- TAZ20- Part. TAZ2HY, von
3644ChC, ⲱϩ „sich stellen“.
3645Vierte Gruppe. Bildungen von Stämmen tertiae infirmae.
3646242 a) Der Subj. wird meist regelmäßig wie bei den
3647dreiradikaligen Verben gebildet; z. B. von MICE „ge-
3648bären“ *m°sco. Merke: ⲩ
3649ⲙⲈⲤⲒⲞ „entbinden“, für ⲧⲙⲉⲥⲓⲟ, von. ⲙⲓⲥⲉ ,ⲑ
3650bären“;
3651ϫⲡⲓⲞ „beschimpfen“ XME- XxMO-, fi*ⲧϣⲡⲓⲟ (ⲃ 1
3652Anm.), von ϢⲒⲡⲈ „sich schämen“; |
3653B. ⲧϣⲟⲩⲓⲟ „trocknen“, vom Stamme $wC, ϣⲟⲟⲩⲉ
3654„trocken werden“; | ϥ̅
36556BB10 „erniedrigen“ GBBIE- GBB10-, für *TZEBIO, von
3656Z1BE „niedrig werden“. ⲁ
3657b) Den dritten Radikal haben verloren: ⲧⲣⲟ „thun
3658lassen“ ⲧⲣ- (vom Stamme ,ⲈⲢⲈ „thun“) und TAMO
3659„benachrichtigen“, ⲦⲀ- TAMO-, Von EIME „wissen“.
page 139
36601. Kl. Causativa mit folgendem Subjunktiv gebildet. 243. 244. 111
3661ⲥ) Stark verkürzt ist auch der Subjunktiv der 243.
3662Ⲁ ⲗ ⲗ ⲁ ⲗ ⲗ ⲧ (8 221. 222),
3663der wie von einem zweilautigen Stamme ultimae ı
3664gebildet wird; z. B. heißt von Ze „fallen“ (Stamm A5C)
3665der Subj. *Aio (aus *A°3Co, *A° Wo, ⲟ entstanden).
3666Die Causativa dieser Stämme lauten:
3667ⲧ ϩⲒⲞ „fallen lassen“ ⲧϩⲓ- (ⲑⲓe-) Part. Ⲑⲓⲏⲩ, von ZE
3668„fallen“;
3669TOYEIO „entfernen, entwöhnen“ TOYE10-, von Ⲟⲩⲉ
3670„sich entfernen“ Stamm w5C;
3671TCIO „sättigen“ TCIE- TCIO-, von Cl „satt werden“
3672“Stamm 5).
3673Fünfte Gruppe. Bildungen von Adjektiven der FormKAME (8 94).
3674Sie sind jungen Ursprungs und beruhen --ⲱ
3675logie nach den andern Causativen. Merke:
3676TCABO „lehren“ TCABE- TCABO- Part. TCABHY, von
3677CABE „klug“; auch mit Abfall des T: CABO;
3678T6Ai0 (ⲧϭⲖⲈⲒo) „für häßlich halten, verdammen“
3679TOAiE- 7- - von 42 „häßlich“;
3680auch mit Abfall des ⲧ ⲆⲈ;
3681TCANO „schmücken“ TCANE- TCANO- Part. TCANHY,
3682abgeleitet von einem *CANE, das vielleicht ein mit
3683dem Präfix C gebildetes Causativum des Stammes
3684Cn „schön“ ist;
page 140
36852.
36864.
3687112 Neubildungen 245. Griechische Verba. 246.
3688ⲧⲙⲗⲉⲓⲟ „rechtfertigen“ TMAEIE- TMAEI1O- Part,
3689ⲧⲙⲗⲉⲓⲏⲩ, vielleicht von *MAEIE „wahr“; vgl. B.
3690ⲙⲗⲓ „wahr, gerechtfertigt werden“.
3691Neubildungen.
3692Nach Art der mit 0 vokalisierten Causativa sind
3693von einigen Verben (meist ultimae infirmae) neue
3694Formen (Infinitiv und Particip) gebildet worden;
3695ⲍ. B. von ⲗⲟⲟⲗⲉ „bestreichen“ (IV 8 225 c) ein
3696AAAO, Part. B. AAAHOYT; von GOE1A€ „fremd sein“
3697(IV ae inf.) ein *6AA0: ϫⲗⲗⲟⲞ „anvertrauen“, Part.
3698S. ϭⲗⲗⲏⲩ, ϭⲗⲗⲏⲩⲧ B. XAAÄHOYT; von WOXNE „Sich
3699beraten“ (IVae inf., für *sofne, B. co6Nnı), mit Suff.
3700ϫⲛⲟⲩ (für ⲉⲓⲏ ϫⲛⲟ „fragen“ ϫⲛⲉ. Neben
3701ⲥⲟⲟϩⲉ „stellen“ (8 233) findet sich die Neubildung
3702CA20, Part. ⲤⲀϩⲏⲩ. X
3703Anhang, Griechische Verba.
3704Die griechischen Verba werden im Sah. nicht
3705im Inf., sondern in einer dem Imperativ Aktivi gleich-
3706lautenden Form gebraucht; ⲍ. B. KPINE xpiveıy; TTIC-
3707TEYE ⲡⲓⲟⲧⲉⲉⲓ; ZETAZE ⲉⲧⲉⲓ TAANA ⲡⲗⲟⲩⲟ︦ⲩ;
3708ϩⲟⲙⲟⲗⲟⲅⲉⲓ ⲏⲟⲗⲟϥⲉⲓ ⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲓ ETLWÜuULELV; META-
3709ⲛⲟⲓ̈ ⲙⲉⲧⲥⲩⲟⲉⲓ • ⲙⲇⲥⲧⲓⲅⲟⲩ ⲙⲟⲟⲧⲓ ⲩⲟ. Die Verba aufgı
3710werden als Verbacontracta behandelt: CYNZICTA ϭⲱⲩⲓ-
3711* Nach Sethe.
page 141
3712Die Konjugation. 1. Alte Flexion. 247. 24. 113
3713ⲟϭⲧϭⲩϭ ⲡⲇ ⲀⲆⲓⲇⲟⲩ ⲡⲟ ⲣⲟⲟⲩ. Dieselbe Form wird
3714auch für den griech. Inf. Medii gebraucht: ALCOANE
3715ⲟϭ ⲉ) APWNIZE dywviCecdar; TÄANA Thavda-
3716ⲫⲁⲓ Ⲉⲡⲓⲕⲗⲗⲉⲓ Emxıxaheiodaı; ⲇⲓⲧⲓ alteloUaL; TIGE
3717ⲉ. Daneben finden sich unregelmäßige Formen,
3718wie ApnA apveigdat; ⲡⲓⲣⲇ ⲡⲉⲓ Ⲁⲣⲭⲉⲓ äpyso-
3719ⲁ Ⲉⲩⲭⲇⲣⲓⲥⲧⲟⲩ ⲉⲟⲭϥⲣⲓⲟⲧⲉⲓ ⲭⲣⲱ ⲭⲣ︦ϭ ϥ
3720C. Die Konjugation.
37211. Alte Flexion.
3722Von der ägypt.. Flexionsform, in der das Subjekt 247.
3723entweder als Nomen oder als pronominales Suffix dem
3724Verbalstamme angefügt wird (vgl. Ä8 164), haben sich
3725im Kopt. nur geringe Reste erhalten. Sie liegt vor
3726in dem Ausdruck ⲠⲈϪⲈ- „sprach“; z. B. TEXE ⲟⲩϩⲗ-
3727AO „es sprach ein Greis“. Das pronominale Subjekt
3728wird durch die Personalsuffixe des 8 48 ausgedrückt,
3729die an die Form TEXA- angehängt werden; z. B. ⲠⲈ-
3730XAQ „er sprach“; TIEXAY „Sie sprachen“; ⲡⲉϫⲏⲧⲛ
3731„Ihr spracht“ (8 50).
3732Anm. TTEXAC] ist auf ein äg. p‘ddaf „das was er sprach“
3733zurückzuführen,
3734Ein anderer Rest einer ägypt. Konjugationsform 248.
3735liegt vielleicht vor in den Verbalformen: NECE= „ist
3736schön“, NEÖF- „ist häßlich“, NAA- „ist groß“, NANOY-
3737„ist gut“, NAWE- „ist viel“, denen das nominale Subjekt
3738unmittelbar angefügt wird. Vor den Subjektssuffixen
3739Steindorff, Kopt. Gramm, ⲑ
page 142
3740114 2. Jüngere Flexion. 24.
3741lauten diese Formen: NECW-, NEOW-, NAA-, NANOY-
3742NAQW>=; Z. B. NECWK „du bist schön“; NECWOY „sie
3743sind schön“; NAAQ „er ist groß“; NANOYOY „sie sind
3744ϭⲏⲛ... |
3745Reste alter Flexionen sind auch Ⲟⲩⲛ- „es ist“,
3746MN- (MMN-) „es ist nicht“ (mit nachfolgenden. nomi-
3747nalem Subjekt oder unpersönlich 8 338); EZNA= „Wol-
3748jen“ ⲍ B. EZNAQ „er will“ (eigentl. E-ZNAGQ 2 hnC-f
3749„es ist bei ihm“), sowie die unpersönlichen Verben
3750ϣϣⲉ (EWWE) „es geziemt sich“ und MWWE (ⲙⲉϣϣⲉ)
3751„es geziemt sich nicht“.
3752Anm. Die erst genannten Verbalformen („Nominalverba“
3753Stern, Kopt. Gr. $ 308 ff.) sind auf das Hülfszeitverbum wnw „war“
3754und eine von den Adjektivstämmen 55 (CA1E „schön“), *g5 (ÖA-
3755FIE „häßlich“), CS (0 „groß), Cn „schön“, CS „viel“ (vgl. AWA1L
3756„viel werden“ 8 208) abgeleitete Form zurückzuführen. — Neben
3757MN- existirt auch noch eine betonte, unpersönliche Form MMON
3758„es ist nicht“.
37592. Jüngere Flexion.
3760Die gewöhnliche Art der kopt. Konjugation ge-
3761schieht durch folgende, sämtlich tonlose Hülfsverba,
3762die mit dem Inf. oder Part. zusammengesetzt werden:
3763TE- und NTE „ist“ (neuäg. tw, mtw); ,
3764Ⲉ- „ist“ (äg. 2 Ⲁ 246);
3765NE- „war“ (äg. wnw);
3766A- „that“ (äg. Cr, Ä8 238);
3767‚-pte- „daß er - -
page 143
37682, Jüngere Flexion. 250. 251. 115
3769Anm. Ob ⲦⲈ und NTE- ursprünglich überhaupt Verba
3770sind oder was sonst ihr Ursprung ist, steht nicht fest, A- „that“
3771geht auf die sdmf-Form des Verbums irt „machen“ (kopt. E1IpE),
3772PE- auf den Subjunktiv desselben Verbums zurück.
3773Das nominale Subjekt folgt unmittelbar auf das
3774Hülfszeitwort; z. B. A-TPWME „der Mann that“. Das
3775pronominale Subjekt wird durch die Personalsuffixe
3776(848) ausgedrückt; z. B. £K „du bist“; Ay „sie thaten“.
3777Das neutrische „es“ wird durch das Suffix der 3 Sg.
3778fem., das unbestimmte „man“ durch das der 3. Person
3779Plur. bezeichnet; z. B. EC- „es ist“; Ay- „man that“.
3780Die Hülfszeitwörter TE, NTE, Ⲉ und NE können
3781sowohl mit dem Infinitiv als auch mit dem Particip
3782verbunden werden.
3783Der Inf. wird auf drei Arten dem Hülfszeitwort
3784angefügt: a) unmittelbar: EYCWTM „er hört“; db) durch
3785Vermittlung des Verbums NA- „kommen“: EQNA-
3786CWTM „er kommt hören“, d. h. „er wird hören“ (vgl.
3787aller dire qe.); c) mit der Präposition Ⲉ „zu, um zu“:
3788ⲉϥⲉⲥⲱⲧⲙ „er ist um zu hören“ d. h. „er wird hören“,
3789Die erste Art drückt das Präsens, die beiden anderen
3790das Futurum aus. Die dritte Art kommt nur bei dem
3791Hülfszeitwort E€- „ist“ vor.
3792Das Particip steht unmittelbar nach dem Hülfs-
3793zeitwort: Ⲉϥⲧⲇϩ „er ist trunken“,
379421.
page 144
37952.
37964.
3797116 Jüngere Flexion. 252. Präsens I. 253. 254.
3798Anm. Die unmittelbare Anknüpfung des Inf. an das Hülfs-
3799zeitwort geht auf die ältere, durch die Präposition hr bewirkte zu-
3800rück Ⲁ 240. 246. Für kopt. EQZWTB „er tötet“ sagt man äg,
3801iwf-hr-hdb „er ist beim töten“. Doch hat man schon im Neuäg.
3802vielfach die Präpositionen Zr (namentlich nach den Hülfszeitwör-
3803tern mtw und wnw) ausgelassen. Das Verbum NA- ist’die ton-
3804lose Form von NOY (äg. nCt) „kommen“, Part. NHY-
3805Die Hülfszeitwörter A- „that“ und -ⲣⲈ- „daß (er)
3806thue“ können ihrer Bedeutung nach nur mit dem Inf,
3807(aber nicht mit dem Part.) verbunden werden: Ⲁϥ-
3808CWTM „er that hören“ d. 1. „er hörte“.
3809I. Das Hülfszeitwort TE.
3810Das Hülfszeitwort Te wird nur mit den Personal-
3811suffixen verbunden; mit nominalem Subjekt kommt
3812es nicht vor. Es dient zur Bildung des Präsens I. und
3813des Futurums L.
38141. Präsens I.
3815Sg. 1. P. ϯ ⲩ Pl. 1. ⲧⲛ̄
38162. m. Ⲕ
3817f. TE ⲛ 2. TETN
38183. mM. ϥ
3819. Ⲥ 3. CE
3820Anm. In der 2. P. masc. und 3. P. masc. und fem. des Singulars
3821ist das anlautende Ⲧ abgeworfen worden; vgl. den ähnlichen.
3822Vorgang in 8 235. Das CE der 3. Pl. ist nicht aus -- (*ⲧⲥⲈ-)
3823entstanden, sondern ist vielmehr das alte Pronomen personale der
38243. Plur. sn (Ⲁ 80), das sich als Subjekt des Nominalsatzes er-
3825halten hat; vgl. Erman, Neuäg, Gr, $ 317.
page 145
3826Futurum I. 255. 256. Konjunktiv. 257. 41
3827Die Bedeutung dieses --77 ----- ----
3828Es steht an Stelle eines Nominalsatzes ($ 339), wenn
3829das Subjekt ein Pronomen ist. Das Prädikat kann
3830ein Infinitiv, ein Particip oder auch ein präpositioneller
3831Ausdruck sein: TETNCWTM „ihr hört“; Y20TB „er ist
3832getötet“; F-ZMTAEIOT „ich bin in meinem Vater“.
3833Anm. Bei nominalem Subjekt hat sich die alte Form des
3834Nominalsatzes erhalten.
3835Wird der Infinitiv an das Präsens I. durch NA-
3836($ 251) angeknüpft, so entsteht das
38372. Futurum J.
3838Sg.1.P.'}na Pl.1.TWNA oder ⲦⲀ (830)
38392,m KNA
3840ⲧⲉⲛ 2. TETNNA oder TETNA (830)
38413.. INA
3842f.CNA 3.CENA
3843Wie das Präsens I. istes ein Vertreter des Nominal-
3844satzes bei pronominalem Subjekt: ϯⲛⲀⲤⲱⲧⲙ „ich
3845werde hören“; CENAZWTB „sie werden töten“.
3846Anm. Ist das Subjekt ein Substantiv, so steht der Nomi-
3847nalsatz; $ 388. 390.
3848II. Das Hülfszeitwort NTE.
3849Es dient zur Bildung des Konjunktivs und wird
3850meist mit dem Infinitiv verbunden :
38514 Joh. 14, 10,
38522.
385326.
38542.
page 146
3855118 Konjunktiv. 258,
38563. Konjunktiv,
3857Mit Suffixen:
3858Sg. 1. NTA oder TA Pl. 1. NTN
38592. m. NP „2. NTETN
3860f. NTE
38613. m. NY (NEG) 3. NCE
3862f. NC (NEC)
3863Bei nominalem Subjekt: NTE-
3864Anm. Die Mehrzahl der obigen Formen beruht auf Ana-
3865logiebildung nach dem Präsens I., indem man einfach den Präfixen
3866dieses Tempus ⲛ hat. Nur die 1. P. Sg. hat eine
3867selbständige Form bewahrt: NTA oder, mit Abwerfung des an-
3868lautenden N, ⲦⲀ : die auf ein *mt&i ($ 27d; 39 b) zurückzuführen
3869ist. — Im B. sind ältere Formen erhalten: Sg, 1. ⲚⲦⲀ 2 m.
3870ⲛⲧⲉⲕ f. NTE; 3 m. NTEG f. NTEC; Pl. 1. NTEN 2. NTETN
38713. NTOY oder NCE.
38722. Der Konjunktiv hat keine bestimmte temporale
3873Bedeutung. Er wird gebraucht, um einen Satz mit
3874einem vorhergehenden zu verknüpfen, gleichviel in
3875welchem Tempus oder Modus dieser steht:
3876„(Das Weinen wird abends sein) NTE-ITTEÄHA
3877ϣⲱⲡⲉ ⲉϩⲧⲟⲟⲩⲉ und das Jubeln morgens sein“;
3878„(er sieht den Wolf kommen) NEJKA-NECOOY
3879ⲛⲉϥⲡⲱⲧ und er verläßt die Schafe und flieht“? ;
3880„(dies alles werde ich dir geben, wenn du nieder- '
3881fällst) NPFOYWAOT NAT und mich anbetest“;
38821 Ps, 29, 6. 6. 10, 12. ? Matth. 4, 9.
page 147
3883Konjunktiv. 259—261. ..ⲑ
3884„(laßt uns essen) NTNCW und trinken“!;
3885ⲗⲙⲟⲩ NPNAY „komm und sieh“;
3886„(er betete daß der Dämon von jenem wiche) Ⲛ︦ ϥ-
3887ⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟϥ und in ihn ginge“,
3888Häufig steht der Konjunktiv nach den Verben
3889des Wollens, Befehlens, Lassens u. ähnl.: Ⲉⲯⲟⲩⲱϣ
3890(Präs. II, $ 262) NCEEL ⲉϩⲟⲩⲛ „sie wollen und sie
3891kommen herein“,d. h. „sie wollen daß sie hereinkom men“;
3892ⲕⲉⲗⲉⲩⲉ ⲛⲇⲓ TA@WAXE „befiehl mir und ich rede“ d, h.
3893„daß ich rede“; „(laß ihn nicht) NYTAKE-TMCTIC
3894und er verdirbt den Glauben“ d. h. „laß ihn nicht den
3895Glauben verderben“. — Hier hat sich also aus der
3896koordinierenden Bedeutung des Konjunktivs die
3897subordinierende entwickelt.
3898Ferner wird der Konjunktiv nach den griech. :
3899Konjunktionen ϩⲱⲥⲧⲈ „so daß“, 20T1WC „damit“,
3900MATWC und ⲙⲏⲡⲟⲞⲧⲈ „damit nicht“ gebraucht: ϩⲱⲥⲧⲉ
3901ⲛϥϭⲱ „so daß er bleibt“; ⲙⲏⲡⲱⲥ ⲛ̄ⲧⲉ-ⲡⲉⲕϫⲇϫⲉ
3902NUTAAK ⲙ̄ⲡⲉⲕⲣⲓⲧⲏⲥ „damit nicht dein Feind dich
3903dem Richter übergebe“; MHTOTE TAEIBE ON „damit
3904ich nicht wieder dürste“’; ⲙⲏⲡⲟⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲉ- ⲟⲩⲑⲗⲓⲯⲓⲥ
3905ϣⲱⲡⲉ „daß keine Bedrängnis sei“!
3906ⲑ.
3907Endlich steht der Konjunktiv nach der als Kon- 261.
3908Junktion gebrauchten Präposition wa „bis“ (8 355)
39094. Cor. 16, 33. 2 Z. 300. ° Z. 500. *Z. 238, Ⲣⲃ..
3910202, 307. 8 Matth. 5, 25. ° Z. 336...
page 148
3911120 Präsens II; 262.
3912und zwar hat er hier noch die älteren volleren (auf
3913*nte zurückgehenden) Formen bewahrt; vgl.8 207 Anm.
3914Er lautet mit Suffixen:
3915Sg. 1. WANTA oder ϣⲗⲛϯ Pl. 1. ϣⲀⲛⲧⲛ
39162. mM. WQANTEK ⲟ 2. QANTETN
3917f, ϣⲇⲛⲧⲉ
39183. m. WANTY (ϣⲇⲛⲧⲉ ϥ) 3. ϣⲁⲛⲧⲟⲩ
3919f. WANTC (WANTEC) . |
3920und vor nominalem Subjekt: QANTE-
3921Beispiele: )ANTE- NALTHPOY ϣⲱⲡⲉ „bis dies
3922alles geschieht“; WANTGEI „bis er kommt“?
3923III. Das Hülfszeitwort €.
3924«962. Mit dem Inf. oder Part. verbunden, bildet das
3925Hülfszeitwort Ⲉ das Tempus:
39264. Präsens II,
3927Mit Suffixen:
3928Sg. 1. el Pl. 1. Ⲉⲛ
39292. m. Ⲉ 2. ETETN
3930ⲫ, ⲉⲣ
39313. mM. Ⲉϥ | 3. Ⲉⲩ
3932f. EC
3933Vor nominalem Subjekt: ⲈⲣⲈ-
39341 Matth. 5, 18. ? Matth. 2, 9.
page 149
3935Präsens II. 3-2. 121
3936Anm. Die 2. P. Sing, f. lautet EPE statt *£ und ist nach
3937Analogie derselben Person des Perf. I. ($ 276) gebildet; die 2. PI.
3938ETETN statt ⲉⲧⲛ ist dem Präs. I. (ⲧⲉⲧⲛ) nachgeformt.
3939Bei Bildung des vor nom. Subj. gebrauchten EPE- (für Ⲉ) hat
3940wohl das Hülfszeitwort *are „that“ ($ 276) eingewirkt.
3941Das Präsens II. hat wie das Präsens I. präsen-
3942tische Bedeutung, um eine Thatsache auszudrücken:
3943EpeE-NAi PAp TAZE „denn diese sind betrunken“';
3944ⲡⲛⲟⲙⲟⲥ MN-NEITTDOÖHTHC, EYAWE ZN-TEINTOÄH
3945CNTE „das Gesetz und die Propheten, sie hängen
3946in diesen zwei Geboten“?
3947Schr‘ häufig! wird das Präsens II. in einem ‘
3948Nebensatze (ohne Konjunktion) gebraucht, um einen
3949Nebenumstand der Erzählung auszusprechen, der der
3950Handlung des Hauptsatzes gleichzeitig ist; z. B. Aq-
3951ⲙⲟⲩⲛ ⲉϥϣⲗⲏⲗ,ⲉ blieb, indem er betete“*; Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ-
3952ϭⲉ EpE-MMAOHTHC ϩⲙⲟⲟⲥ MN-NEYEPHY ϩⲓϫⲙ-
3953ⲡⲧⲟⲟⲩ ⲛ︦ⲛ︦ϫⲟⲉⲓⲧ ⲉⲩϫⲱ ⲛ̄ⲛⲉⲓ̈ϣⲇϫⲉ ⲇⲩⲱ ⲉⲩⲣⲗϣⲃ
3954etc. „es geschah also, als die Schüler mit einander auf
3955dem Ölberge saßen, indem sie diese Worte redeten
3956und indem sie sich freuten etc.“*,
3957In ähnlicher Weise steht das Präsens II. nach
3958den Verben des Aufhörens, sowie den Verben der sinn-
3959lichen Wahrnehmung, wo im Deutschen gewöhnlich ein
3960Infinitiv, im Griech. ein Participium gesetzt wird;
3961Ⲁⲥ. 2, 15. ? Matth. 22, 40: 3 Z. 345. * PS. 4.
3962263.
page 150
3963266.
3964*267.
3965122 Präsens II. 266. Futurum II. 267.
3966ⲍ. B. Ⲁϥⲟⲩⲱ EYWAXE „er hörte auf zu reden“ (eig.
3967„indem er redete“); ⲀϥϩⲈ Ⲉⲣⲟⲟⲩ EYpOEIC „er fand sie
3968wachend“; EINAY ⲉⲛⲥⲟⲫⲟⲥ ⲉⲩⲙⲟⲩ „ich sehe die
3969Weisen sterben“ (wörtl. „indem sie sterben“)!.
3970Anm. Über den Gebrauch des Präsens II, im Fragesatze s.
39718 442; im Konditionalsatze $ 454. 458; im Relativsatze $ 478; über
3972das Hülfszeitwort Ⲉ in Verbindung mit anderen Hülfszeitwörtern
3973und Satzformen s. $ 301 ff.
3974Ursprünglich ist das Präsens II., ebenso wie das ı
3975Präsens I., ein Vertreter des Nominalsatzes; s. Ⲁ 32
3976Auch im ⲱ wird es noch an Stelle des - --2
3977satzes ($ 389), dessen Prädikat ein präpositioneller
3978Ausdruck oder Adverbium ist, gebraucht: EI-NEMHTN
3979„ich bin mit euch“; EpE-TT2AA0 ϩⲙⲡⲥⲱⲙⲗ „während |
3980der Greis im Leibe ist“.
3981Wie von dem Präsens I. das Fut. I, so wird vom
3982Präsens II. das Fut. II. abgeleitet:
39835. Futurum II.
3984Sg. 1. FINA Pl. 1. ENNA
39852. m. EKNA 2. ETETNNA (ETETNA)
3986f. EpENA
39873. m. EUJNA 3. EYNA
3988f. ECNA
3989Vor nominalem Subjekt: EPpE.— NA
39901 vgl. Ps. 48, 11. * Z, 342,
page 151
3991Futurum I[. 268. Futurum III. 269. 270. 123
3992| Der Gebrauch des Fut. II. ist derselbe wie der des 268.
3993ⲛ II. mit entsprechender futur. Bedeutung; z. B.
3994EYNAQOWTTE „sie werden sein“; ⲉⲣⲉ-ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲛⲇϩⲱⲧⲃ
3995„der Mensch wird töten“; im Nebensatz ohne Kon-
3996junktion (8 264): Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ ENNABWK „es geschah,
39974 wir gehen wollten“ ; EYNAXI-TAYÄOC ⲇⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ
3998ⲉⲧⲡⲇⲣⲙ̄ⲃⲟⲗⲏ, ⲡⲉϫⲇϥ „als sie Paulus ins Lager
3999führen wollten, sprach er Ⲁ-ⲡⲣⲏ ⲉⲓ ⲉϥⲛⲇϩⲱⲧⲡ
4000„die Sonne kam, indem sie untergehn wollte“,
4001Anm. Über den Gebrauch des Fut. II. im Fragesatze 8 442;
4002‚im Relativsatze $ 479; in .Finalsätzen $ 376, 378,
4003Durch die Zusammensetzung des Hülfszeitworts E 269.*
4004mit der Präposition € und folgendem Infinitiv entsteht:
40056. Futurum Ⲡ
4006Sg. 1. vie Pl. 1. ENE
40072. m. EKE 2, ETETNE
4008ⲫ ⲈⲣⲈ
4009ⲃ︦.. Ⲉϥⲉ Pl. 3. EYE
4010f. ⲈⲤⲈ
4011Vor nominalem Subjekt wird das Fut. III. im 5.
4012nicht gebraucht,
4013Anm. Das Fut, III. entspricht dem altäg. duf 7 scdm; Ⲩ- 254,
4014Die 2, P, fem. Sing. ⲈⲢⲈ- steht für "EEE.
4015Die Bedeutung des Fut. III. ist eine stark 270.
4016futurische. Es steht daher besonders in Wunsch- und
4017ⲍ Act. 21,37, > Z, 336.
page 152
4018124 Imperfectum 271. 272.
4019Befehlsätzen: ⲉϥⲉϣⲱⲡⲉ „es geschehe“; ⲉⲕⲉⲧⲇⲓ̈-
4020ⲡⲉⲕⲉⲓⲱⲧ „du sollst deinen Vater ehren“; TEXAPIC
4021ⲉⲥⲉϣⲱⲡⲉ NMMAN „die Gnade, sie sei mit uns“?
4022Anm. Über den Gebrauch des Fut. III, in Finalsätzen .
402337. 378. | |
4024IV. Das Hülfszeitwort NE.
4025ⲕ Das Hülfszeitwort NE wird mit dem Infinitiv,
4026seltener mit dem Particip verbunden. Es bildet das
40277. Imperfectum.
4028Mit Suffixen:
4029Sg. 1. NET . Pl.1. Ⲛⲉⲛ
40302, m. NEK 2. NETETN
4031f. NEPE
40323. M. NEQ. 3. NEY
4033f. NEC
4034Vor nominalem Subjekt: NEDE-
4035Anm. Die Formen NEDE und NETETN sind dem Präsens II,
4036nachgebildet. Äußerlich gleichen die Formen des Imperf, denen
4037des Präsens II, mit vorgesetztem N. Vgl. Ⲁ 250.
4038272. Neben den angeführten Formen dieses Hülfszeit-
4039wortes finden sich noch die älteren: ENEl, ENEK,
4040ENEG u. 5. W.
4041Anm. Das dem NE entsprechende ägypt. wnw wurde viel-
4042leicht *w8&ne€ gesprochen, dessen Anlaut dann verschliffen worden ist.
40431 Matth. 11...
page 153
4044Imperfectum 273. Imperfectum futuri 274, 275. 125
4045Die Bedeutung des Imperf. ist die des griech. Im-
4046perfekts. Es steht namentlich in Schilderungen: NEpE-
4047IC ⲇⲉ ⲙⲉ MMAp®OA „Jesus aber hatte Martha lieb“;
4048ⲛⲉⲣⲉ-ⲧⲉⲭⲗⲣⲓⲥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϣⲟⲟⲡ NMMAG „die Gnade
4049Gottes war mit ihm“; NEYX®W ⲙ̄ⲙⲟⲥ „sie sagten es“
4050(ⲉⲗⲉⲩⲟⲩ, nicht eirov)’; besonders häufig mit PAp (ⲣ)
4051„denn“ am Schlusse einer längeren Erzählung: („He-
4052rodes mit seinem Hofgesinde verspottete Jesus, legte
4053ihm ein weißes Kleid an ...., es befreundeten sich
4054Herodes und Pilatus an dem Tage mit einander) NEY-
4055ϣⲟⲟⲡ ⲅⲇⲣ ZNOYMNTXAXE MNNEYEPHY „denn sie
4056waren in Feindschaft mit einander“*.
4057Anm. Über die Zusammensetzung von NE- mit anderen
4058Hülfszeitwörtern etc. s, $ 298 ff.
4059Auch das Hülfszeitwort NE kann mit NA und dem
4060Infinitiv verbunden werden. Es entsteht dann das
40618. Imperfectum futuri
4062mit der Bedeutung „war im Begriff zu“: ⲛⲉϥⲛⲇⲥⲱⲧⲙ
4063„er war im Begriff zu hören“; ⲛⲉⲣⲉ-ⲡⲣⲱⲙⲉ NACWTM
4064„der Mensch war im Begriff zu hören“. — Über den
4065Gebrauch in Conditionalperioden s. 8 456.
4066In den mit NE gebildeten Temporibus folgt dem
4067Verbum häufig die tonlose Partikel TE, die sich ent-
40682 Joh. 115. ? Ming. 265, 9 Joh, 5, 10 * Ime, 23, 1
4069ⲓ
4070ⲓ.
page 154
4071* 276.
4072277.
4073126 Perfectum I. 276. 277.
4074weder jenem unmittelbar oder dem von ihm abhängigen
4075Objekt, der adverbialen Bestimmung u. s. w. enklitisch
4076anschließt ($ 45): NEYNHX-TIE „sie waren zerstreut“';
4077ⲛⲉϥⲛⲗⲙⲟⲩ-ⲡⲉ „er war im Begriff zu sterben“?
4078V. Das Hülfszeitwort Ⲁ.
4079Durch die Verbindung von A „that“ mit dem Inf.
4080entsteht:
40819. Perfectum IL.
4082Mit Suffixen:
4083Sg. 1. Al Pl. 1. AN
40842. m. AK 2. ATETN
4085f. ⲀⲣⲈ
40863. m. AQ 3. Ⲁⲩ
4087f. AC
4088Vor nominalem Subjekt: Ⲁ-
4089Anm. A geht auf ein 7c︦-, mit Suffixen ⲍ. B. 7 zurück.
4090Aber nur in der 2. P, Sg. f. hat sich das p) erhalten. Die 2. P.
4091Pl. ist auf Grund der entsprechenden Formen des Präsens I, bez.
4092Präs., IL. neugebildet. — Das vor nominalem Subjekt stehende A-
4093wird mitdem unbestimmten Artikel ⲞⲨ ($ 122) zuAY kontrahiert;
4094AYPOME CWTM „ein Mensch hörte“, — Bereits im Ägypt.
4095findet sich &r in Verbindung mit einem abhängigen Inf. vgl. Ⲁ 238
4096Das Perf. I. ist das Tempus der historischen Er-
4097zählung und entspricht in seinem Gebrauche dem
4098griech. Aorist : ACWWTE „es geschah“; A-TTX0Oi ⲙⲟⲟⲛⲉ
40991 Matth. 9. 36. ? Z, 335.
page 155
4100Perfectum II. 278. 279. 127
4101ⲉⲡⲉⲕⲣⲟ „das Schiff kam (landete) ans Ufer“; Ⲁⲩϯ
4102ⲛⲇϥ NOYHpPTT ⲉⲥⲟⲟϥ .... AYCTAYPOY ⲙ̄ⲙⲟϥ,
4103ⲗⲩⲡⲱϣ ⲛ̄ⲛⲉϥϩⲟ ⲓⲧⲉ.. AYNEX-KÄHPOC ⲉϩⲣⲇⲓ̈ E-
4104ⲭⲱⲟⲩ AY® ⲛⲉⲩϩⲙⲟⲟⲥ-ⲡⲃ „sie gaben ihm Wein zu
4105trinken ... sie kreuzigten ıhn, sie verteilten seine
4106Kleider und loosten um sie und (nun) saßen sie da . .“
4107(Söwxay ⲧⲱ TLELV ÖS06 ... ϭⲧϭⲱⲣⲱϭϭⲩⲧⲉϩ GE AUTÖV
4108ⲓⲉⲏⲉⲣϭⲟⲩⲧⲟ TA ⲓ̃ⲙⲟⲧⲓⲁ ⲁⲟⲧⲟ Bdihovtec ⲭⲗⲧ]ⲣⲟⲩ....
4109ϫⲟ ⲭⲁⲫ ϯⲙⲑⲩⲟⲓ ⲉⲧⲩⲣⲟⲱⲩ [Imperf.] ⲟⲧⲟⲩ ⲭ)
4110Wird dem Hülfszeitwort A- des Perf. I. die Partikel 278.*
4111NT vorgesetzt, so entsteht:
411210. Perfectum II.
4113Sg. 1. NTAL Pl. 1. NTAN
41142. m. NTAK | 2, NTATETN
4115f. NTAPE
41163, m. NTAY 3. NTAY
4117NTAC
4118„>
4119Vor nominalem Subjekt: NTA-
4120Anm. Im Alt- und Neuäg. ist das Perf, II. nicht nachzu-
4121weisen. — Das vorgesetzte NT ist wahrscheinlich die Relativ-
4122partikel NT (äg. 44.
4123Die Bedeutung des Perf. II. ist die. eines Per- 279,
4124fektums. Es steht in Schilderungen und drückt eine
4125abgeschlossene Handlung aus: NTA-NAL PAp ϣⲱⲡⲉ
4126. ol. 6,21. 2 Matth. 27, 34—36.
page 156
4127ϯ
4128128 Praes. consuetudinis.. 280. 281.
4129„denn dieses ist geschehen“!; RTAiEL „ich bin ge-
4130kommen“.
4131Anm. Über den Gebrauch des Perf, II. in Fragesätzen
4132ⲃ. $ 442.
4133*280. Mit dem Hülfsverb Ⲁ- ist auch das nächstfolgende
4134Tempus zusammengesetzt, das Praesens consue-
4135tudinis:
413611. Praesens consuetudinis.
4137Mit Suffixen:
4138Sg. 1. wal PL. 1. AN
41392. m. AK 2. WATETN
4140f. WAPE |
41413. M. WAG 3. WAY
4142f. WAC
4143Vor nominalem Subjekt: wApE-
4144Anm. Das Praesens consuet, ist aus dem Perf, I. mit vor-
4145gesetzter Partikel hr entstanden. — Auffallend ist die Form des
4146Hülfszeitworts vor nominalem Subjekt: YAPF-, die noch die un-
4147verkürzte Form *arg- ($ 276 Anm.) aufweist.
4148281. Das Praesens consuet. drückt eine gewohnheits-
4149mäßige, in der Gegenwart seltener im Präteritum
4150gedachte Handlung aus: WAQqCWTM „er pflegt zu
4151hören“; WApE-MTpWME 2WBC „der Mensch pflegt zu be-
4152kleiden“; ϣⲇϥⲟⲩⲉ NMMOKMEK ⲛ̄ⲛⲗⲑⲏⲧ „er pflegt.
4153sich von den Gedanken der Thoren zu entfernen“.
41541 Joh. 19, 36. ? Sap. 1, 3.
page 157
4155Optativ. 8-8. 129
4156VI. Das Hülfszeitwort ⲣⲈ.
4157Das Hülfszeitwort ⲣ- findet sich seinem Ursprung 22
4158gemäß (8 249) nur in der Abhängigkeit, und zwar
4159steht es nach dem Imperativ MA- „gieb“ (8 305), dem
4160verkürzten Infinitiv T- „geben, veranlassen“ ($ 230) und
4161der schwer zu erklärenden Form (Participium?) TA-.
4162Die Zusammensetzung des Imperativs mit MA- er- 283.*
4163giebt den
416412. Optativ.
4165Mit Suffixen:
4166Sg. 1. ⲙⲁⲣⲓ PL. 1. MApN
41672. m ⲙⲇⲣⲈⲕ Z MAPETN
4168f. MAPPE
41693. m. MAPEG 3. MAPOY
4170f. MAPEC
4171Vor nominalem Subjekt: MApPE-
4172Anm. Es findet sich noch eine betonte Form des Optativs,
4173ohne nachfolgenden Infinitiv: MAPON „laßt uns gehen“, wörtl.
4174„gieb (gebt) daß wir machen“.
4175Der Optativ dient zum Ausdruck des Wunsches: 284.
4176ⲙⲇⲣⲉϥⲥⲱⲧⲙ „er möge hören“ (wörtl. „gieb daß er
4177hören thut“); MApE-TEKZHT ⲧⲱⲕ „dein Herz möge
4178stark werden“,
4179Ausder Zusammensetzung des Inf. T- „veranlassen“ -
4180mit dem Hülfszeitwort ⲣⲈ- entsteht der
4181Ⲣ̅. 3614
4182Steindorff, Kopt. Gramm. 9
page 158
4183130 Causat. Inf. 286. Finalis 287.
418413. Infimitivus causativus.
4185Mit Suffixen:
4186Sg. 1. TpA PL.1. ⲧⲣⲉⲛ
41872. m. ⲧⲣⲃⲕ 2. TPETN-, TPETETN-
4188f. ⲧⲣⲉ a | |
4189Sg. 3. m. ⲧⲣⲉϥ PL. 3. ⲧⲣⲃⲩ
4190f. TPEC
4191Vor nominalem Subjekt: ⲧⲣⲃ-
4192Anm. Neben TPETN findet sich noch die nach Analogie
4193des Präsens II. gebildete Form TPETETN. — Die 1. Ⲣ. Sg. TDA
4194ist aus *d-r& == *drE entstanden; vgl. 8 39b. (B. 9p1).
4195286. Die Bedeutung des causativen Inf. ist „veran-
4196lassen, daß, lassen“: Ⲁϥⲧⲣⲇⲗⲟⲩⲱϩ „er ließ mich woh-
4197nen“ (wörtl. „er veranlaßte daß ich wohnen thue“)';
4198ϯⲛⲇⲧⲣⲉⲧⲉⲧⲛⲣ︦- ⲡⲙⲉⲉⲩⲉ „ich werde euch gedenken
4199lassen“? — Über den Gebrauch dieses Inf. nach Prä-
4200positionen vgl 8 318 ff
4201#287. TA- mit folgendem peE- bildet den sogenannten
420214. Finalıis.
4203Sg. 1. ⲧⲗⲣⲓ Pl. 1. TApN
42042. m. TApEK 2. ⲧⲇⲣⲉⲧⲛ̄
4205f. TApE
42063. m. TAPEY 3. TApOY
4207f. ⲧⲇⲀⲣⲃⲥ
4208Vor nominalem Subjekt: TApDE-
42091 Ps, 22, 2. 3..
page 159
4210Finalis 288. Negative Hülfszeitwörter 289. 290, 131
4211Anm. Die Formen des Hülfzeitwortes sind dieselben wie im
4212Optativ. Neben TApPETN findet sich auch die nach dem Prä-
4213sens II. gebildete Form ⲧⲇⲣⲉⲧⲉⲧⲛ.
4214Der Finalis steht nur in der Abhängigkeit und 288.
4215drückt die Absicht aus; er ist mit „auf daß“ oder „da-
4216mit“ zu übersetzen; z. B. xXME-OYCABE ⲧⲇⲣⲉϥⲙⲉ-
4217ⲣⲓⲧ „beschäme einen Weisen, auf daß er dıch e-ⲑ;
4218(„sie sollen diese Tonne in meiner Zeit nicht bauen)
4219ⲧⲇⲣⲉ-ⲧⲟⲓⲕⲟⲩⲙⲉⲛⲏ ⲧⲏⲣⲥ EIME etc. damit die ganze
4220Welt wisse“.
42213. Die negativen Hülfszeitwörter.
4222Neben den angeführten Hülfszeitwörtern finden 289.
4223sich noch einige andere, die zur Verwendung kommen,
4224um die Negation gewisser Tempora auszudrücken, Sie
4225sind aus der Zusammensetzung einer Negation mit
4226einem der bekannten Hülfszeitwörter oder durch An-
4227fügung der Personalsuffixe an eine Negation ent-
4228standen. Sie werden nur mit dem Infinitiv verbunden.
42291. NNE. 290.*
4230Mit Suffixen:
4231Sg.l. ⲛ̄ⲛⲇ Pl. 1. NNEN
42322, m. NNEK 2. NNETN
4233f. NNE
42343. m. NNEQ 3. NNEY
4235f. NNEC
42361 Prov. 9, 8. ? Z. 292.
4237g*
page 160
4238132 Negative Hülfszeitwörter. 291—293,
4239Vor nominalem Subjekt: NNE-
4240Anm. Die 1. P. Sg. NNA geht auf ein *nn& zurück (8 39 b;
4241285 Anm.). Die Entstehung dieses Hülfszeitwortes ist unklar,
4242#291. Das Hülfszeitwort ⲛ̄ⲛⲉ- dient als Negation des
4243Fut. III (6. ⲃ. NNETNNAY „ihr werdet
4244nicht sehen“. Es wird namentlich zum Ausdruck des
4245negativen Wunsches und des Verbots gebraucht; z. B.
4246NNECWOTIE „es möge nicht geschehen“'; NNEKZWTB
4247„du sollst nicht 6 NNEKXIOYE „du sollst nicht
4248stehlen“?,
4249Anm. Über den Gebrauch in Finalsätzen s. 8 376. 378.
4250+*292. ⲙⲡⲣ
4251Mit Suffixen:
4252Sg. 1. Mmnei (Mm) Pl. 1. MIN
42532. m. MITEK 2. MITETN
4254f. Ⲙ̄ⲡⲉ
42553. m. Ⲙ̄ⲡⲉ ϥ 3. Ⲙ̄ⲡⲟⲩ
4256f. MNEC
4257Vor nominalem Subjekt: MNE-
4258Anm. Die Form MITE ist aus einer Negation entstanden,
4259die im Neuägyptischen bwpw, bw-pwy geschrieben wird und der | |
4260bei pronominalem Subjekt die Subjektssuffixe angehängt werden;
4261vgl. Erman, Neuäg. Gr. $ 345.
4262293. ⲙ̄ⲡⲉ- bildet die Negation des Perf. I. (8 276) ⲙⲙ
4263steht wie dieses in der historischen Erzählung; z. B.
42641 Rom. 6, 15. ? Matth. 19, 18.
page 161
4265V. Hülfszeitwort. 294. 295. 133
4266ⲙ̄ⲡⲉⲓ̈ⲥⲱⲧⲙ „ich hörte nicht“; ⲙ̄ⲡⲉ-ⲛⲉⲩⲭⲏⲣⲇ ⲣⲓⲙⲉ
4267„ihre Witwen weinten nicht“,
4268Mit vorgesetzten Relativparitkel ETE ($ 493) bil-
4269det MmnE- die Negation des Perfectums II; namentlich
4270in Fragesätzen: ETEMIE-MCPAHA EIME „hat es Is-
4271vael nicht erkannt? (u Ⲓϭⲣⲗⲗ 00x ⲱ) vgl. aber
4272auch $ 435.
4273Anm. ⲈⲦⲈⲘ̄ⲠⲈ- verhält sich zu MITE, wie NTA- (8278)
4274zu A-($276).
42753. MITATE. 294.
4276Mit Suffixen:
4277Sg. 1. ⲙ̄ⲡⲀϯ Pl. 1. MTATN
42782. m. MTATK 2. MITATETN
4279f. MTATE
4280Sg. 3. m. ⲘϤ̄ⲡⲇⲧϥ Pl. 3. MTATOY
4281f. MNATC
4282Vor nominalem Subjekt: Ⲙ̄ⲡⲀⲧⲈ-
4283Anm. Die Entstehung von MINTATE- ist unklar. Vielleicht
4284ist es aus dem Hülfsverb TE- und einer Negation zusammenge-
4285setzt.
4286MMNATE- dient zur Negation der erwarteten Ver- 295.
4287gangenheit und ist durch „habe noch nicht, bin noch
4288nicht“ zu übersetzen; z. B. Ⲙ̄ⲡⲇⲧ ⲉⲓ „er ist Noch
4289nicht gekommen“; MITATE-NPOME ⲥⲱⲧⲙ „der Mann
4290hat noch nicht gehört“.
4291. ⲢⲂ. 77, 64 ? Rom. 10, 19.
page 162
4292134 Ⲛⲉ. Hülfszeitw. 296. 297. Zusammenges. Hülfszeitw. 2
4293296. 4. ME.
4294Mit Suffixen:
4295Sg. 1. Mel Pl. 1. MEN
42962. m. MEK .. 2. METETN
4297f. ⲙⲉⲣⲉ
42983. M. ⲘⲈϥ 3. MEY
4299f. MEC
4300Vor nominalem Subjekt: MEDE-
4301Anm. Vielleicht ist ME aus der Negation bw (2) und dem.
4302Hülfszeitwort E zusammengesetzt.
4303297. ⲙⲉ- dient zur Negation des Praesens con-
4304suetudinis($ 280); z. B. MEQPNOBE „er pflegt nicht
4305zu sündigen“'; ⲙⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ CWTM „Gott pflegt nicht
4306zu hören“?
43074. Zusammengesetzte Hülf szeitwörter.
4308a. Zusammensetzungen mit NE.
43099298. Das Hülfszeitwort NE (ENE) kann vor die Hülfs-
4310zeitwörter A-, ϢⲀ- ($ 280), Ⲙ̄ⲡⲈ-, Ⲙ̄ⲡⲗⲧⲈ- und ME-
4311gesetzt werden. Das nominale Subjekt steht nach dem
4312zweiten Hülfszeitworte, ebenso werden diesem die
4313Pronominalsuffixe angehängt. Wie bei dem einfachen
4314NE- ($ 275), so folgt auch bei den mit NE zusammen-
4315gesetzten Hülfszeitwörtern dem Verbum häufig die
4316Partikel ⲠⲈ.
43171ı, Joh. 3, 6. ⲟⲃ. 31.
page 163
4318Zusammengesetzte Hülfszeitwörter. 2-3. 135
4319Durch die Zusammensetzung mit NE erhalten die 299.
4320genannten Hülfszeitwörter die Bedeutung eines Prä-
4321teritums oder Plusquamperfectums: NEAYEI-TIE „sie
4322waren gekommen“! (ⲇⲩⲉⲓ „sie kamen“); ⲛⲉⲇ-ⲡⲇⲩⲗⲟⲥ
4323ⲣ ⲇⲣ ⲕⲣⲓⲛⲉ „denn Paulus hatte bestimmt“; NEWAY-
4324CWTM-TIE „er pflegte zu hören“; ENEMMNE-IC ϫⲱ
4325ⲉⲛⲉϥⲙⲗⲑⲏⲧⲏⲥ „Jesus hatte zu seinen Schülern nicht
4326gesagt“; NEMITYXOOC EpOOY-TIE „er hatte zu ihnen
4327nicht gesagt“; NEMMATOYCOYN-TEPFPAH ⲅⲇⲣ-ⲡⲉ
4328„denn sie hatten die Schrift noch nicht kennen gelernt“*:
4329ⲛⲉⲙⲉϥⲙ̄ⲕⲗϩⲛ̄ϩⲏⲧ, pflegte nicht betrübt zu sein“.
4330Ebenso kann NE vor die in $ 248 angeführten 300.
4331alten Flexionsformen gesetzt werden, die dadurch die
4332Bedeutung des Präteritums erhalten: NE-NAWWOY
4333„sie waren viele“,
4334Anm. Über NE im Nominalsatze vgl. 8 397.
4335b. Zusammensetzungen mit Ⲉ.
4336In derselben Weise wie NE ($ 298), kann auch 301,
4337das Hülfszeitwort € mit anderen Hülfszeitwörtern zu-
4338sammengesetzt werden. So entstehen die Verbin-
4339dungen: EA- Ⲁϥ- $ 276), EWAPEF- (ⲉϣⲇϥ- $ 280),
4340ⲉⲛⲉⲣⲉ- (ⲉⲛϥ $ 271), EMITE- (auch Ⲙ̄ⲡⲉ- geschrieben,
4341ⲙⲡⲉϥ- $ 292), EMNATE- (auch MITATE-, Ⲉⲙⲡⲗⲧϥ-
4342$ 294), EMEPE- (ⲉⲙⲉϥ- 2).
43431 Joh. 11, 19. * Act. 20,16. * PS. 2, * Joh. 20, 9. 5 Ming. 4
4344ⲇ. 548.
page 164
4345302.
4346303.
4347304.
4348136 Zusammengesetzte Hülfszeitwörter. 302—304.
4349Man gebraucht sie in der Abhängigkeit (an Stelle
4350eines Nebensatzes mit Conjunction), um einen Neben-
4351umstand auszudrücken (vgl. 8 264):
4352ⲗϥⲕⲇ-ⲡϩ︦ⲣϣⲓⲣⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲇϥⲡⲇⲣⲇⲅⲅⲉⲗⲉⲓ ⲛⲇϥ
4353„er entließ den Jüngling, nachdem er ihm geboten
4354hatte“!;
4355„Ich werde dich nicht lassen MTEKTAMOL wenn
4356du mir nicht berichtet hast“?;
4357„Mein Vater brachte drei Tage auf dem Bett zu
4358ⲙⲡⲟⲩⲧⲟⲙⲥ︦ϥ „indem man ihn nicht begrub, ohne dass
4359er begraben wurde“,
4360EMMATE-OYAÄEKTOp MOYTE KNAATAPNA
4361ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲛ̄ϣⲙ︦ⲛ̃ⲧⲥⲱⲱⲡ „bevor der Hahn kräht, wirst du
4362mich dreimal verraten“*.
4363Über den häufigen Gebrauch im Relativsatze
4364vgl. 8 480.
4365Die Zusammensetzung E@QWApEt- (bisweilen auch
4366EA-) wird auch im unabhängigen Satze gebraucht: „sie
4367pflegen auch nicht eine Lampe unter einen Scheffel
4368zu stellen Ⲁⲗⲗⲗ EWAYKAAQ EXN-TÄYXNIA SOn-
4369dern sie setzen sie auf den Leuchter“.
4370Auch mit den in 8 248 erwähnten Flexionsformen
4371wird Ⲉ in gleicher Bedeutung verbunden: Ⲁϥϣⲓⲛⲉ
4372ⲛ̄ⲥⲱⲟⲩ ENANOYOY Z2M-NEYEINE AY® ⲉⲛⲉⲥⲱⲟⲩ
43731 Matth. 10, 5. ? Z.325. 3 Z. 328. * Matth. 26, 34. 5 Matth.5, 15.
page 165
4374D. Imperativ. 305. 306. 137
4375ZM-NEY2O „er fragte nach ihnen, da sie in ihrer Er-
4376scheinung gut und in ihrem Gesichte schön sind“',
4377D. Imperativ.
4378An eigentlichen Imperativformen (s. Ⲛ̄ 255) be- 305.
4379sitzt das Kopt. nur noch die folgenden:
4380I. ANINE „bringe“, vor nom. Obj. ANI-;
43812, Aplpt „thue“, vor nom. Obj. Apı-;
4382Anm. ANINE und APIpE sind wahrscheinlich durch Zu-
4383sammensetzung des tonlosen Imperativs ⲀⲚⲒ- 7 c-) Ap!- und
4384des Infinitivs entstanden.
43853. AMOY „komm“ masc., AMH fem; AMHEITN,
4386AMHITN Pl. „kommt“ (vgl. ÄS8 256);
43874. AYEIC „gieb hin“, vor nom. Obj. Ay-, mit Suff.
4388AYEIC:;
43895. MA „gleb“, ebenso vor nom. Obj. (äg. 7.
4390ÄS8 256);
43916. MMAITN nur Plur. „nehmt“ (B. MO Sg., Ⲙⲙⲱ-
4392ⲓⲛⲓ Pl.);
43937. MitTp- „thue nicht“ (äg. m-Cr-), das als Hülfs-
4394zeitwort zur Bildung negativer Imperative verwendet
4395wird; z. B. Ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲥⲱⲧⲙ „höre nicht“.
4396Gewöhnlich wird im Kopt. der Infinitiv als Imptv. 306.*
4397Sing. und Plur. gebraucht: CWTM „höre! hört!“;
43981 Fragm. 439,
page 166
4399307.
4400308.
4401309.
4402138 D. Imperativ. 307. 308, E. Infinitiv. 309.
4403MEPE-TXOEIC „liebe (liebt) den Herrn“; ϯ „gieb,
4404gebt“ (neben MA).
4405Bei einigen Verben tritt im Imptv. vor den Inf.
4406noch ein A-. Sie sind wohl nach Analogie der in 30
44071—4 angeführten Imptv. gebildet. Es sind die folgen-
4408den: ANAY „siehe! seht“; ⲇⲩⲱⲛ „öffne“ (für ⲗ-ⲟⲞⲩ-
4409ⲱⲛ) AXWZM „Sei unrein“; AXw® „sage, sagt“, vor
4410nom. Subj. AX1- (für *AXE-), mit Suff. AXI- (AXIC „sage
4411es“ neben x00C); AAOK „höre auf“, AA®@TN „hört
4412auf“ (von AO „aufhören“ mit Objektsuff. ). Val. auch
44138 380 Anm.
4414Die mit T- gebildeten Causativa ($ 230b) ge-
4415brauchen als Imptv. neben dem Inf. (TBBO „reinige!“
44166BB1O „erniedrige!“) noch eine aus MA „gieb“ und
4417dem Inf. zusammengesetzte Form; z. B. MATBBO
4418„reinige“; ⲙⲇϫⲛⲟⲩϥ „frage ihn“.
4419E. Gebrauch des Infinitivs.
4420Der Inf. ist ein Nomen ($ 169) und kann als solches
4421entweder den bestimmten Artikel (bez. Demonstrativ-
4422pronomina, Possessivartikel etc.) oder den unbe-
4423stimmten Artikel haben oder überhaupt artikellos
4424stehen. — Das Geschlecht aller kopt. Infinitive
4425ist das männliche, gleichviel ob sie ihrer Form nach .
4426männlich oder weiblich sind (8 169); z. B. ⲡⲱⲛϩ
4427„das Leben“; NMICE „das Gebären“. — Über die Form
4428der Infinitive vgl. 8 186 ff.
page 167
4429E. Infinitiv. 310—312. 139
4430Der durch den bestimmten Artikel deter-
4431minierte Infinitiv wird gebraucht:
44321. in der Bedeutung eines Subst.: NWNZ „das Ⲡⲉ-
4433ben“; MEIBE „der Durst“; TNEXpO „der Sieg“;
44342, der eines Part. Passivi; ⲠⲤⲱⲧ︦ „der ÄAus-
4435erwählte“ (von CWTT „auswählen“); TWAXE „die Rede,
4436das Wort“ (eig. „das Geredete“); TICWNT „die Schöp-
4437fung“ (von CWNT „schaffen“); ⲡⲕⲱⲧ „der Bau“ (von
4438ⲕⲱⲧ „bauen‘“).
4439310.
4440Der Inf. mit dem bestimmten Artikel kann auch 311.
4441ein unmittelbar oder mit einer Präposition
4442angeknüpftes Objekt (8 329ff.) bei sich haben; z. B.
4443ⲡⲙⲉⲣⲉ-ⲛⲉⲛⲉⲣⲏⲩ „das Lieben unserer Nächsten“; ⲠⲈ-
44442C-KAM „die Schilfernte“; TKOOCT „das mich Bestat-
4445ten; meine Bestattung“; TX1ICE ⲙ̄ⲙⲟ „das mich Erhe-
4446ben“. — Er regiert ferner einen mit N angeknüpften
4447Genetiv ($ 141): ⲡⲱⲛ︦ϩ︦ ⲙ̄ⲡⲣⲱⲙⲉ „das Leben des
4448Menschen“; ⲡⲥⲱⲧⲡ ⲙ̄ⲡϫⲟⲃⲓⲥ „der Auserwählte des
4449Herrn“; ⲡⲥⲱⲛ︦ⲧ︦ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „die Schöpfung Gottes“.
4450Der durch den unbestimmten Artikel de-
4451terminierte Inf. wird hauptsächlich in Verbindung
4452mit der Präposition ZN- „in“ (8357) gebraucht:
44531. adverbialen Redensarten: ZN-0YCO-
4454OYTN „aufrichtig, recht“ (von COOYTN „aufrichten“);
4455ϩⲛ-ⲟⲩϩⲱⲡ „verborgen“ (von ϩⲱⲡ „verbergen“); ϩⲛ-
page 168
4456313.
4457314.
4458140 E. Infinitiv. 313. 314.
4459ⲟⲩϫⲱⲕ „vollkommen“ (von ϫⲱⲕ „vollenden“); ϩ︦ⲛ︦-
4460ⲟⲩⲱⲣϫ „sicher“ (von ⲱⲣ︦Ϫ︦ „befestigen“). Vgl. $ 127.
44612. entsprechend dem hebr. Inf. absolutus
4462zur Verstärkung des Verbums finitum; er steht wie
4463jener gewöhnlich vor dem Verbum: ZN-OYNAY |
4464AinAY „schauend schaute ich“!; ZN-0YMOY TETNA-
4465ⲙⲟⲩ „ihr werdet des Todes sterben“. /
4466Der artikellose Infinitiv wird gebraucht:
44671. als Subjekt oder Prädikatsnomen eines
4468Nominalsatzes (8 403): MKAZ NZHT-TIE ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲛⲉⲓ-
4469ϣⲗⲇϫⲉ „Herzleid ist es, diese Worte zu hören“; ⲡⲟⲩ‐-
4470ⲱϣ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ-ⲡⲉ ϩⲗⲣⲉϩ ⲉⲛⲉϥⲉⲛⲧⲟⲗⲏ „der Wille
4471Gottes ist es seine Gebote zu halten“*; Ⲟⲩⲇⲧϭⲟⲙ-ⲡⲉ
4472OYXAl „es ist unmöglich, gerettet zu werden“.
44732. als Objekt (unmittelbar angeknüpft) häufig
4474nach den Verben ⲟⲩⲉϣ- „wollen“, ⲈϢ‐ (W-) „können“
4475(äg. rh Ⲁ 273), ϣⲣⲡ- „zuerst thun“, ϯ- „geben“
4476(zur Umschreibung des Aktivums), xt- „nehmen“
4477(zur Umschreibung des Passivums), ⲣ︦- „thun“, ⲣ︦-
4478ϩⲟⲩⲉ- „mehr, viel thun“ u. a.: A-TETNEIWT ⲟⲩⲉϣ-ϯ
4479ⲛⲏⲧⲛ NTMNTEDO „euer Vater wollte Euch das König-
4480veich geben““; ⲇⲓ̈ϣⲉⲣⲡ-ϫⲟⲟⲥ „Ich habe es zuerst ge-
4481sagt“; NEGJEW-CWTM „er konnte hören“; ϣ︦ϭ︦ⲙ-ϭⲟⲙ
4482„vermögen“, eigentl. „Kraft (60M) finden (6M-) können
44831 Act. 7, 34. ? Gen. 2, 17. ..411 * Z. 301. ° Ming. 335. -
44845 Luc. 12, 32. 3.
page 169
4485E. Infinitiv. 315. 141
4486(@-)“; ϯ-ϣⲓ „messen“, eigentl. „messen (Maß, qı) geben“;
4487ϫⲓ-ϣⲓ „gemessen werden“, eigentl. „messen (Maß) neh-
4488men“; ⲣ︦-ⲙ̄ⲕⲇϩ „leiden“ neben ⲙ̄ⲕⲀϩ P-CMME , len-
4489ken“ neben ZMME; ⲣ︦ϩⲟⲩⲉ-ⲥⲙⲟⲩ „sehr preisen“,
4490eigentl. „mehr preisen machen“; DZ0YE-XICE „sehr
4491erheben“,
4492Anm. Hierher gehört auch der von dem Hülfszeitwort
4493„thun“ abhängige Inf. ($ 252), sowie der von NA- „gehen“ (4.&h-
4494Azıy) regierte (251). Nach ⲞⲩⲱϢ „wollen“ kann auch der Inf,
4495mit N stehen, 8 816.
44963a.nachPräpositionen, und zwar a) E,zu“a)um 3415.
4497den Zweck oder die Absicht auszudrücken (vgl.
4498Ⲁ 270): TWOYN ⲉⲃⲟⲏⲑⲉⲓ ⲉⲣⲟⲓ̈ „erhebe dich um mir
4499zu helfen“; häufig nach dem griech. ⲟⲧ (ϩⲱⲥⲧⲉ)
4500ⲙ̃ⲡⲣⲕⲱϩ ϩⲱⲥⲧⲉ ⲉⲣ︦ⲡⲟⲛⲏⲣⲟⲥ „eifere nicht böse zu
4501‚werden“?,
45026) nach den Verben des Wollens, Lassens, Be-
4503fehlens, Versprechens, Schwörens, Gedenkens, Könnens,
4504ferner nach den unpersönlichen Verben „es ist mög-
4505lich, unmöglich, es geziemt sich“ u. ähnl: Ⲁϥⲣ︦-ϩⲛⲇϥ
4506ⲉⲟⲩⲱⲙ „er wollte essen“; ⲇⲀⲩⲡⲇⲣⲇⲅⲅⲉⲗⲉⲓ ⲛⲇⲩ ⲉ-
4507WAXE „sie befahlen ihnen zu reden“; ⲗⲛⲱⲣⲕ ⲉϩⲱⲧⲃ
4508ⲙ̃ⲡⲣⲱⲙⲉ „Wir schwuren den Menschen zu töten“;
4509MITNEQW-OM-00M ⲉⲛⲟϫϥ Ⲉⲃⲟⲗ „wir vermochten nicht
45109
45111 vgl. Ps. 34, 2. * Ps. 36, 8. 3 Act. 10, 10. * vgl. Act. 4, 17.
page 170
451231.
4513317.
4514142 E. Infinitiv. 316. 317.
4515ihn hinauszuwerfen“'; £TETNMEEYE ⲉϫⲟⲟⲥ „ihr ge-
4516denkt es zu sagen“; WE ⲉⲣⲟⲛ EMEPE-NENEPHY ,ⲉ
4517geziemt sich, einander (eig, unsere Genossen) ⲧ
4518MN-W60M NPMNKOCMOC ⲉϣⲗϫⲉ „es ist keinem Ir-
4519dischen möglich zu sagen“*,
4520Anm. Über E cum Inf, nach dem Hülfszeitwort E „sein“
4521(Fut. ⲠⲒ.) vgl. $ 21
4522b) N (ägypt. m) als Objekt (8 331) nach den Verben
4523des Wollens, Begehrens, Anfangens, Zuvorkommens,
4524Verstehens, Liebens, Fürchtens, nach --ⲩⲩⲩ-ⲩ2ⲩ 2 „würdig
4525sein“u.a.: ϥⲟⲩⲱϣ NEP-KEBEPNITHC „er will Steuer-
4526mann (xußepyAtüs) werden“; ⲇⲓ̈ⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲉⲓ NOYOM
4527„ich begehrte zu essen“; Ⲁⲩⲇⲣⲭⲉⲓ ⲛ̄ϣⲇϫⲉ „sie fingen
4528an zu reden“’; AT NAAC „ich kam zuvor es zu machen, _
4529machte es zuerst“; TETNCOOYN NAOKIMAZE „ihr ver-
4530steht zu prüfen“; EQME NNAY „er liebt zu sehen“'; /
4531ANDZOTE NTAAOGq „wir fürchteten ihn zu legen“;
4532ⲙⲉϥⲙ̄ⲡϣⲗ ⲛ̄ⲛⲁⲩ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „er ist nicht würdig, Gott
4533zu sehen“!?,
4534c) seltener nach anderen Präpositionen wie NCA
4535„nach“, ETBE „wegen“ u. a.: AQWINE NCA-CWTM
4536ENTWAXE „er suchte das Wort zu hören“ (ϣⲓⲛⲉ NCA
4537„nach etw. fragen, suchen“)'®; „Gott schuf die Hunde:
45381 Matth. 17, 19. ? vgl. Matth. 3, 9. 1,.
45395 Ming. 295. ° Luc. 22, 15. 7 Act. 2, 4. 4. Ⲓⲡⲥ. 12, 56.
454010 vg]. Ps. 33, 13. Ⲫⲏ. 44. Ⲟⲩⲛ. 47. Ⲁⲥ. 13, 7.
page 171
4541E. Infinitiv. 318—320. 143
4542ETBE-POEIC zum Wachen, und die Katzen ETBE-OYW-
4543ⲃ ⲛ̄ϩⲉⲛⲡⲉⲓⲛ zur Vertilgung von Mäusen'“.
4544Hat der von Präpositionen abhängige Inf. ein von
4545dem Subjekt des regierenden Satzes verschiedenes
4546Subjekt bei sich, so wird der artikellose Inf. durch
4547die Formen des causativen Inf. (8 285) ersetzt:
4548a) nach Ⲉ ϯ-ⲧⲉⲍⲟⲩⲥⲇ ⲛⲇⲓ̈ ETPAWAXE „gieb
4549mir die Macht daß ich rede“ (wörtl. „um zu veranlassen
4550daß ich reden thue“)’; ϯⲟⲩⲱϣ ⲉⲧⲣⲉ-ⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ϣⲱⲡⲉ
4551NTAZE „ich will daß Jedermann sei wie ich“ (wörtl.
4552„in meiner ⲉⲓⲃ) ⲇϥϣⲗⲏⲗ ETpE-NAAIMON ⲗⲟ
4553ϩⲙⲡⲏ „er betete, daß die Dämonen von jenem ⲅ-
4554chen“*,
4555Anm. Selten bei gleichem Subject an Stelle des einfachen Ⲉ
4556(315) Ⲁⲓ̈ⲧⲱⲟⲩⲛ ⲆⲈ ⲉⲧⲣⲇⲃⲱⲕ „ich stand auf, um zu
4557(5
4558ⲃⲉ).
4559Besonders häufig nach unpersönlichen Verben:
4560ϩⲇⲡ︦ⲥ︦ ETPE-HÄLAC ⲉⲓ „es ist notwendig daß; Elias
4561komme“; ACWWTE ⲉⲧⲣⲉⲥϭⲛ︦ⲧϥ „es geschah 46
4562sie ihn fand“; WE ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲉⲧⲣⲇϯ ϩⲧⲏⲓ̈ ⲉⲡⲉⲓ̈ϩⲱⲃ „es
4563geziemt sich mir auf diese Sache zu achten (wörtl.
4564mein Herz zu geben)“; doch kann hier auch der ein-
4565fache Inf. stehn; 8 315. ;
4566318.
4567319.
4568b) nach MNNCA „nach“, zur Umschreibung von 320.
4569ⲇ. 431. ? PS. 32, ° Ming. 294. *Z, 309 5 Z. 344. ° Matth.
457017, 10. ’ vgl. Z. 298.
page 172
4571321.
457222
4573144 Ⲱ︦. Infinitiv. 321. Ⲣ. Verbaladjektiv. 822.
4574Temporalsätzen mit „nachdem“: MNNCA-TPE-TEOY-
4575CIA ϫⲱⲕ ⲇϥⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ „nachdem das Opfer
4576vollendet war, kam er hinein in die Stadt“; wörtl.
4577„nach dem Veranlassen, daß das Opfer sich vollenden
4578that“; MNNCA-TPABOK EMAY „nachdem ich dort-
4579hin gegangen war“ (geschah das und das)!; MNNCA-
4580TPE-NEWTOPTP ⲗⲟ „nachdem die Unruhe aufgehört
4581hatte“? u. 5. w.
4582c) nach ZN „in“ zur Umschreibung von Temporal-
4583sätzen mit „wenn, indem“; hier tritt vor den causa-
4584tiven Inf. in der Regel der Artikel. ⲡ (2MNTPE-): ZM-
4585ⲡⲧⲣⲉ-ⲧⲇⲗⲯⲩⲭⲏ ⲱϫⲛ MITPKAAT ⲛ̄ⲥⲱⲕ „Wenn meine
4586Seele vergeht, verlaß mich nicht“; ZMITTPE-NAXAXE
4587ⲑⲗⲓⲃⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲓ „wenn meine Feinde mich bedrängen“‘;
4588ϩⲙⲡⲧⲣⲉϥϣⲗⲏⲗ „während er betete“ ⲛ. s ⲅ.
4589Anm, Auffallend ist, das der Artikel vor der Doppelkonso-
4590nanz Tp nicht ⲠⲈ sondern IT lautet; $ 124.
4591Über die Negation des Inf. vgl. 8 437.
4592F. Verbaladjektiv.
4593Das Verbaladjektiv hat die Bedeutung eines
4594Participiums Activi, seltener Passıvi und wird stets
4595mit einem folgenden Substantiv oder Infinitiv als lo-
4596gischem Objekt verbunden. Obwohl das Verbaladj.
45971 Act. 19, 21. ? Act. 20, 1. 93 Ps, 70,9. * Ps, 42, 2. ° Luc.
45989, 29.
page 173
4599F, Verbaladjektiv. 323—325, 145
4600betont ist, bildet es doch mit seinem Nomen einen
4601einheitlichen festen Begriff und entspricht etwa Zu-
4602sammensetzungen wie Fürchtegott, Wendehals
4603u. ähnl. / ⲉ
4604Das Verbaladj. wird von zwei-, drei- und vier- 323.
4605radikaligen Verbalstämmen gebildet; der Bildungs-
4606vokal ist A nach dem 1. Radikal:-
4607a) zweikonsonantige Stämme:: ⲟⲩⲗⲙ-ⲥⲛⲟϥ
4608„Blut fressend“ (von Ⲟⲩⲱⲙ) XAT-OYA-„Lästerung re-
4609dend, Lästerer“ (von Ϫⲱ, dd, „reden“) ; pAT-YW.„haarig“
4610(eig. „gewachsen an Haar“; von ⲣⲱⲧ „wachsen“).
4611b) dreikonsonantige. Stämme: NAMQT-21- 324,
4612CE „Schmerz vertreibend“ (von. ⲚⲟⲞⲩϣ︦︦ : „vertrei-
4613ben“); ⲤⲀϩ︦ⲧ︦-ϩⲃⲟⲟⲥ „Kleiderweber“. (von CWZE, 5
4614„weben“); MATN-ZHT „sanftmütig“ (von MTON„ruhen“);
4615ϩⲀⲗϭ- ϩⲏⲧ „mildherzig“ (von ZA06 „süß werden“);
4616NAQT-MAKZ „hartnäckig“, NAWT-EIME „schwerver-
4617ständlich“ (von ⲛⲚ̄ϣⲟⲧ „schwer werden“); WAMWE-
4618ⲛⲟⲩⲧⲉ „Gott dienend“ (von WMWE „dienen“ 8 212).
4619c) dreikonsonantige Stämme tertiae Jod 32
4620(8 213); sie zeigen bisweilen den 3. Radikal ı: xAcı-
4621BAA „Augen erhebend, stolz“, xACı-2HT „Herz ⲑⲓ-
4622hebend, stolz“ (von ϫⲓⲥⲉ „erheben“); gewöhnlich wer-
4623ϣⲓ
4624den sie ( ( - - - -
4625ⲡⲀⲤ-ⲥⲞⲞⲛ „Salben kochend“ (von MICE „kochen“);
4626AAB-CZIME „weibertoll“ (von A1BE „rasen“); 6ⲗⲂ-ϩⲏⲧ
4627Steindorff, Kept. Gramm. 0
page 174
4628326.
4629327.
4630*328.
4631146 F. Verbaladjektiv. 326. 327. G. Objekt. 328,
4632„schwachherzig, feige“ (von ÖBBE „schwach werden“
46338218); MAT-NOYTE „Gott liebend“, Ⲁ ⲓ̈-ⲉⲟⲟⲩ „ruhm-
4634süchtig“ (von ME „lieben“, für “mar-, 8 15a 3).
4635Unregelmäßig nach Art der dreiradikaligen ge-
4636bildet ist: XACT-CMHM „die Stimme erhebend“ (von
4637ϫⲓⲥⲈ „erheben“ s. 0.), wo die Femininendung des Inf.
4638zum Vorschein kommt.
4639d) dreikonsonantige Stämme secundae >
4640tertiae Jod (8 221. 222); hier sind der 2. und 3.
4641Radikal in ı übergegangen: ϥⲀⲓ̈-ⲉⲧⲡⲱ „Last tragend“
4642(von ϥ, 3 „tragen“), ϪⲀⲓ̃-ⲃⲈⲕⲈ ⲟ nehmend,
4643Söldling“ (von Ϫⲓ „nehmen“).
4644e) vierkonsonantige Stämme quartae Jod
4645(8 227): MANE-plp „Schweinehirt“, MANE-BAAMIE
4646„Ziegenhirt“ (von MOONE „weiden“). Von anderen vier-
4647radikal. Verben kommen Verbaladjektive nicht vor. |
4648Anm. Mit dem altägypt. Verbaladj. (vgl. Ⲁ 293) hängt das
4649hier behandelte nicht zusammen. |
4650G. Das Objekt.
4651Das nähere Objekt (Accusativ) kann auf folgende
4652drei Arten dem Verbum angefügt werden: 7. unmittel-
4653bar; 2, durch die Präposition N ($ 350, äg. m), mit Per-
4654sonalsuffixen MMO=; 3. durch die Präp. € (34.)
4655mit Personalsuffixen Ⲉⲣos.
page 175
4656G. Objekt. 32--33 147
46571. Unmittelbare Anknüpfung.
4658Sie ist die ältere (8 173) und kommt im Kopt. bei
4659allen Verben vor, die einen St. constr. bilden; z. B.
4660AQXE-NAI „er sagte dieses“; AQXEK-TINOMOC „er
4661vollendete das Gesetz“. — Ist das Obj. ein Personal-
4662pronomen, so wird es durch die Personalsuff, ausge-
4663drückt (S 174.) : AYZOTBG „er tötete ihn“.
4664Besonders häufig hat sich in guten älteren Texten
4665bei den mit T- gebildeten Causativen die unmittel-
4666bare Anfügung des Objekts, das hier ursprünglich
4667Subjekt war, erhalten ($ 230): WAQXME-TIXINOONC
4668„er pflegt die Gewalt zu verschmähen“'; WACTAKE-
4669ⲧⲉϯ ⲩⲭⲏ „sie verdirbt die Seele“; Ⲙ̄ⲡⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ TA-
4670ⲙⲓⲉ-ⲡⲙⲟⲩ „Gott schuf nicht den Tod“.
4671Anm. Über das nominale Obj. ohne Artikel vgl. 8 132,
46722. Anknüpfung mit N.
4673Neben der unmittelbaren Anfügung des Ⲟⲫ]
4674findet sich überall (auch bei den mit T gebildeten
4675Causativen) die andere mittels der Präposition
4676N (bez. Ⲙ̄) Ⲁⲩⲥⲙⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲇⲓⲇⲑⲏⲕⲏ „sieschlossen
4677einen Vertrag“; ϯⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „ich kenne Gott“;
4678ϯⲧⲇⲣⲕⲟ ⲙ̄ⲙⲟⲕ „ich beschwöre dich“,
4679329.
4680330.
4681331.
4682Das Obj. muß mit NW angeknüpft werden bei allen 332
4683Verben, die keinen St. constr. bilden, deshalb auch
4684. ⲣ. 1, 5. ⲣ. ı, 11. 3 Sap. 1, 18.
468510*
page 176
4686333.
4687334.
4688148 Ⲉ. Objekt. 333—335.
4689bei allen griech. Verben: AYAMAZTE ⲙ̄ⲙⲟϥ „Sie
4690ergriffen ihn“; KNAATIApNA MMOi „du wirst mich
4691verleugnen“; AQA0OOIMAZE ⲙ̄ⲡⲣⲱⲙⲉ „er prüfte den
4692Menschen“, |
4693| . 4 durch E.
4694Sie findet sich besonders: 7. bei Verben der
4695sinnlichen Wahrnehmung, wie NAY „sehen“,
4696ϭⲱϣⲧ „erblicken“, CWTM „hören“, ϣⲱⲗⲙ „riechen“,
4697ϫⲱϩ „berühren“, 60M6M „befühlen“, Ze „finden“,
4698ⲉⲓⲙⲉ „Wissen“, MEEYE „bedenken“, ⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ „Ver-
4699trauen“ u. a.; z. B. CENANAY Ⲉⲡⲙⲟⲩ „sie werden
4700den Tod sehen“; AqCWTM ⲉⲧⲉϥⲥⲙⲏ „er hörte seine
4701Stimme“; MITDMCTEYE EWAXE ⲛⲓⲙ „glaube nicht
4702alle Worte“; WAYZE ⲉⲣⲟϥ „Sie finden ihn“.
47032. bei einigen Verben des Redens: MOYTE
4704„rufen, nennen“, CMOY „segnen“, ⲤⲀϩⲞⲩ „verfluchen“,
4705ϭⲱⲛ︦ⲧ︦ „zürnen“; z. ⲃ. ϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ Ⲉⲣⲟϥ „man nennt
4706ihn“; AQCMOY ⲉⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ „er segnete seinen Sohn“;
4707ⲡ︦
47083. nach KımM „bewegen“, ϩⲓⲟⲩⲉ „schlagen“, Xpo
4709„besiegen“; ⲍ. B. Ⲉⲕϩⲓⲟⲩⲉ Fpol „du schlägst mich“;
4710ⲗⲧⲉⲧⲛϫⲣⲟ ⲉⲡⲡⲟⲛⲏⲣⲟⲥ „ihr habt den Bösen besiegt“;
4711ⲡϫⲟⲉⲓⲥ NAKIM ⲉⲧⲉⲣⲏⲙⲟⲥ „der Herr wird die Wüste.
4712bewegen“.
4713Anm. Bei manchen dieser Verben kommt auch die An-
4714knüpfung mit N vor.
4715|
page 177
4716ϭ. Objekt. 338-34. 149
4717Das Verbum Ϫⲱ „sagen“ muß stets ein Obj. bei 336.
4718sich haben ; hat es kein besonderes Obj., so wird das
4719Suff. der 3. Sg. fem. („es“ 8 250) beigefügt: AYXOOC
4720„sie sagten (es)“; ⲉⲩϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ „sie sagen (es), indem
4721sie (es) sagen“.
4722Das entferntere Objekt (Dativ) wird durch die 337.*
4723Präposition ⲛ̄, ⲧⲟ Suff. ⲛⲇ (äg. m, ⲧ 306) ausge-
4724drückt; vgl. 8 349.
4725Anhang.
4726Die Verben „haben“ und „nicht haben“.
4727Die beiden unpersönlichen Verben OYN- „es ist“ 338.
4728(äg. zn) und MN- (oder MMN-) „es ist nicht“ (neuäg.
4729mn) werden mit der Präposition NTE-, vor Suff. Ⲛ̅ⲧ
4730„bei“ (äg. m dc, Ä8 359) verbunden, um den Begriff
4731„haben“ bez. „nicht haben“ auszudrücken. Die beiden
4732aufeinander folgenden N werden zusammengezogen:
4733z.B. ⲟⲩⲛⲧⲉ- ⲡϣⲏⲣⲉ „der Sohn hat“; MNTE-TINEYMA
4734„der Geist hat nicht“; oYNTAi „ich habe“; ⲉⲁⲩ
4735„sie haben nicht“.
4736Das direkte Objekt wird nach Analogie der tran- 339.
4737sitiven Verben entweder unmittelbar ($ 329) oder
4738mittels der Präposition w- (MMO-= $ 331) angeknüpft.
4739Bei der unmittelbaren Anknüpfung des Obj. werden 340.
4740die Formen mit den Personalsuffixen (0YNTA1 etc.)
4741in der Regel verkürzt: ⲟⲩⲛϯ- „ich habe“, OYNTK-
page 178
4742341.
4743342.
4744343.
4745150 G. Objekt. 341—343.
4746„du (masc.) hast“, OYNTE- „du (fem.) hast“, ⲟⲩ ⲛⲧϥ-
4747„er hat“, OYNTC- „sie hat“, ⲟⲩ ⲛⲧⲉⲧⲛ- „ihr habt“,
4748ⲟⲩⲛⲧⲟⲩ- „sie haben“; MNrt- „ich habe nicht“ u. s. w.
4749wie bei ⲟⲩⲛⲧ; ⲍ. B. OYNTE-TIWHPE ⲙ̄ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲉⲍⲟⲩ-
4750C1A „des Menschen Sohn hat Macht“; MNTE-TINEY-
4751MA KAC „der Geist hat nicht Knochen“ Nn't-MA
4752„ich habe keinen Ort“; MNTQ-MA NPEKT-TEGQATIE „er
4753hat keine Stelle seinen Kopf zu stützen“. — Doch fin-
4754den sich hier auch die unverkürzten Formen.
4755Häufig wird das Adverb MMAY „da“ nachgesetzt
4756(ähnlich wie das französ. y ın # y a): MNW'T-pOME
4757MMAY „ich habe keinen Menschen (3) .
4758Beispiele für Anknüpfung des Objekts durch N-
4759sind: OYNTAC MMAY ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲗⲇⲥⲓⲥ „Sie hat eine
4760Strafe (ⲟⲩ ⲛⲧⲇϥ MMAY ⲛ̄ϩⲗϩ NNKA „er hat
4761viele Güter“. -
4762OYNTA-und MNTA- können noch mit einem zwei-
4763ten Personalsuffix, das das pronominale Obj. bezeichnet,
4764verbunden werden; z. B. OYNTAIG „ich habe ihn“;
4765OYNTAGG „er hat ihn“, |
4766Bisweilen tritt zwischen beide Suffixa ein C
4767OYNTAICG „ich habe ihn“; OyYNTAICOY „ich habe
4768sie“; MNTAQCOY „er hat sie nicht“.
4769Durch Vorsetzung des Hülfszeitworts NE- „war“
47701 Matth. 9, 6. ®* Luc, 24, 39. 3 Luc. 12, 17. * Matth. 8, 20.
47715 Joh. 5, 7. ® 1. Joh. 4, 18 ’ vgl. Matth. 19, 22.
page 179
4772H. Passiv. 344. 345. 151
4773($ 298) erhalten Ⲟⲩⲛ- und MN- den Sinn des Präte-
4774ritums: NE-MNTK-EZOYCIA „du hattest keine
4775Macht“; NEYNTAG „er hatte“ (für NEOYNTAG $ 40);
4776mit Ⲉ- zusammengesetzt (8 304) drücken sie einen
4777Nebenumstand aus ($ 302): „Einige kamen zu einem
4778Greise EYNTAY ⲛ̄ⲟⲩⲇ indem sie Jemand hatten“'.
4779KH; Passıv.
4780Eine besondere Passivbildung existiert im Kopt.
4781nicht, Zum Ausdruck des Passivs dienen: I. der Inf.
4782vieler transitiver Verba (8 171) und 2. das Part. aller
4783transit. Verben ($ 182); z. B. TIENTINEYMA ⲛⲇⲃⲱⲗ
4784EBOA „unser Geist wird aufgelöst werden“; A-Npo
4785ⲧⲏⲣⲟⲩ‐ⲟⲩⲱⲛ „alle Thüren wurden geöffnet“; AY-
4786ϣⲧⲟⲣⲧⲣ AYKIM „sie wurden beunruhigt (und) be-
4787wegt“, ϯϣⲧⲣⲧⲱⲣ „ich werde beunruhigt“; ϥⲥⲏϩ „es
4788' ist geschrieben“.
4789Häufig wird das Passiv durch das Aktiv und
4790zwar durch die 3. Person Plur. umschrieben ($ 250);
4791z. B. EYKOAAZE ⲙ̄ⲙⲟϥ „er wird bestraft“ (wörtl.
4792„man bestraft ihn“); AYZOTBG „er wurde getötet“
4793(wörtl. „man tötete ihn“); AYMACTK „du wurdest ge-
4794boren“ (wörtl. „man gebar dich“).
4795Das logische Subjekt wird durch die Präposition
4796ϩⲓⲧⲛ- „durch“ oder Ⲉⲃⲟⲗ ZITN- (8 361) ausgedrückt;
4797..64
4798344.
4799345.
page 180
480034.
4801347.
4802*348,
4803152 ‚.H. Passiv. 346. 1. Präpositionen. 347. 348.
4804ⲍ. B. AYCWBE ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ ZITN-MMATOC „er wurde
4805durch die Magier betrogen“ (wörtl. „man betrog ihn
4806durch d. M. 4)
4807Eine andere Umschreibung des Passivs geschieht
4808durch das Verbum Ϫⲓ- „nehmen, empfangen“, dem ein
4809Inf. oder Subst. als Obj. folgt; z. B. ϫⲓ-ⲥⲙⲟⲩ „ge-
4810segnet werden“ (eig. „Segen nehmen“); X1-OYOEIN „er-
4811leuchtet werden“; X1-EOOY „verherrlicht werden“.
4812IV. Kapitel: Par tikeln.
4813.. Präpositionen.
4814Sie zerfallen in einfache (- hin zu“, N „in“)
4815und zusammengesetzte (NTN- „in der Hand von“).
4816Sie werden, da sie ursprünglich Substantiva oder auch
4817Infinitive gewesen sind, entweder mit einem Nomen
4818oder mit den Possessivsuffixen (8 49) gebraucht. In
4819. ersterem Falle sind sie tonlos (der Ton liegt auf dem
4820folgenden Nomen), in letzterem betont. Die wichtig-
4821sten seien aus praktischen Gründen hier angeführt.
4822a. Einfache Präpositionen.
4823Ⲉ- (äg. r, Ⲁ 308), mit Suff, Ⲉⲣo bedeutet:
48241. zu etwas hin, in etwas hinein: ⲈⲡⲎⲒ „in das
4825Haus“, Ⲉⲣⲟϥ „zu ihm“; |
48262. getrennt von etwas, frei von etwas: ϯⲟⲩⲗⲇⲃ ll
4827ⲉⲡⲉⲥⲛⲟϥ „ich bin rein vom Blute“;
48281 Matth. 2, 16.
page 181
48291. Präpositionen. 349. 350. 153
48303. retten vor etwas: MATOYXO! ENAXAXE „rette
4831mich vor meinen Feinden“;
48324, mehr als, zur Umschreibung unseres Compa-
4833rativs: EQCOTIT ⲉⲣⲟⲕ „er ist vorzüglicher als du“;
48345. sagen etwas in Bezug auf etwas, Jemanden
4835unterrichten übe: r etwas.
4836Über €- in adverbialen Ausdrücken vgl. 8 367.
4837ⲛ̄- (äg. n, Ä8 306) bez. ⲙ̄- ($ 26), mit Suff. NA-
4838dient zum Ausdruck unseres Dativs: NANOYC ⲙ̄ⲡⲣⲱ‐
4839ME®° „es ist dem Menschen gut“; NAK „dir“; NHTN
4840„euch“, 4
4841N- A m, Ⲁ 307) bez. Ⲙ̄ (8 27), mit Suff, ⲙ̄ⲙⲟ
4842bedeutet:
48431. in einem Orte, zu einer Zeit: NCIWN „In Zion“;
4844MNEIMA „an diesem Orte“; ⲙ̄ⲡⲉϩⲟⲟⲩ „am Tage“;
4845ⲛ̄ϩⲇϩ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ „viele Jahre“; vgl. $ 365.
48462. von etwas weg: ⲗⲟ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̃ⲙⲀ „zurückweichen
4847von diesem Orte, ihn verlassen“. — Häufig nach ad-
4848verbialen Ausdrücken des Orts: EBOAÄ N-, CABOA ⲙ̄-
4849ⲙⲟϥ „von ihm weg“; ϩⲓⲡⲇϩⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲟϥ „hinten von
4850ihm, hinter ihm“ u. a.
48515, mittelst eines Werkzeugs: NTCHGE „mit dem
4852Schwerte“.
4853ⲁ prädicativ nach den Verben „sein, werden“ oder
4854„zu etwas machen“: NE1O NKOYT-TTE „ich war klein“;
4855341.
485630.
page 182
48571.
4858* 352.
4859154 ]. Präpositionen. 351. 352.
4860ϣⲱⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲛⲇⲭⲟⲥ „Mönch werden“; AAQ NPpO „ihn
4861zum König machen“.
4862Über ⲛ︦ zur Bezeichnung des direkten Objekts
4863vgl. 8 331; in adverbialen Ausdrücken 8 366.
4864ϩⲓ- (äg. hr, Ⲁ 309), mit Suff, 21w0(0w)= (äg. hr dt
4865„auf dem Rücken“); z. B. ϩⲓⲱⲱⲕ 2 m., ϩⲓⲱ 2 f., ϩⲓ-
4866ⲱⲱϥ 3 m.; ϩⲓⲱⲱⲛ 1. PL, ϩⲓⲱⲧⲧⲏⲩⲧⲛ 2. PL, ϩⲓ-
4867ⲱⲟⲩ 3. PL., bedeutet: | |
48681. auf etwas befindlich: 21x01 „auf dem Schiffe“ ;
4869ϩⲓⲧⲉϩⲓⲏ „auf dem Wege“;
48702. in der Wüste: ZUTXAEIE, ϩⲓⲧⲉⲣⲏⲙⲟⲥ „in”der
4871Wüste“;
48723. unter der Regierung;
48734. mit, nebst, mit artikellosem Nomen: ⲧⲏϩ ϩⲓ-
4874CIWE „mit Galle gemischt“. — In dieser Bedeutung
4875steht es namentlich zur engen Verknüpfung zweier ar-
4876tikelloser Nomina: EIWT Z1MAAY „Vater und Mutter“.
4877ϨⲀ- (äg. hr, ÄS 310), mit Suff. zApo- bedeutet:
4878Il. unter etwas befindlich, unter etwas hin; ϨⲀ-
4879TIQHN „unter dem Baume, unter den Baum“;
48802. etwas tragen (weil der Träger als unter der
4881Last befindlich gedacht wird, Ä8 310);
48823. sich hüten vor etwas, gewöhnlich ϨⲀⲂⲞⲖ 2A-;
48834. gemischt m it Etwas: NNEYOYM-AAAY ZATEG-
4884ⲥⲛⲟϥ „sie sollen nichts mit seinem Blute essen“;
page 183
48851. Präpositionen. 353-355. 355
48865. beten für Jemand, Mitleid haben mit Jemand;
4887ⲗⲟ ϨⲀ- „Jemand freilassen“ (eig. aufhören in ⲉ.
4888Interesse“).
4889NM-, gewöhnlich MN- (neuäg. 2 geschrieben), 353.*
4890mit Suff, NEMA=, weniger correct NMMA-, wird ⲝⲉ-
4891braucht:
48921. in der Bedeutung „zusammen mit Jem.“: ϯ-
4893NEMAK „ich bin mit dir“;
48942. nach ϢⲀϫⲈ „reden mit Jem.“;
48953. zur Verknüpfung zweier Nomina: ⲡϩ ⲛ̄ⲧⲡⲉ
4896ⲙⲓⲛⲡⲕⲇϩ „das Antlitz des Himmels und der Erde“.
4897Das angeknüpfte Nomen muß den Artikel haben; vgl.
48988 351.
4899Ⲉⲓⲥ- „Seit“: ⲉⲓⲥϩⲇϩ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ „seit vielen 35.
4900Jahren“;
4901OYBE-, mit Suff. Ⲟⲩⲃ ⲏ „gegen Etwas“; merke
4902auch ϯ OYBE- „sich Jem. widersetzen“;
4903ⲟⲩⲧⲉ- (äg. 2, Ä8 317), mit Suff, ⲟⲩⲧⲱ
4904„zwischen“,
4905ϢⲀ- (äg..r $5C m Ⲁ 317), mit Suff. ϣϢⲀⲣos be- 355.
4906deutet:
4907I. bis zu einem Orte oder einem Zeitpunkt: ϢⲀ-
4908ENE2 „bis in Ewigkeit“;
4909Or
49102. kommen, schicken, bringen zu Jem.,
4911Über ϢⲀ- als Conjunetion vgl. 6
page 184
4912356,
4913*+357.
4914358,
4915156 1. Präpositionen, 356—358.
4916ϩⲏⲧ, seltener ⲛ̄ϩⲏⲧ (äg. m hCct „an der Vorder-
4917seite“, Ⲁ 315), nur mit Suff, gebraucht:
49181. Jem. entgegen: AYCWK ZHTq „die zogen ihm
4919entgegen“;
49202. sich fürchten vor Jem.: CTWT ϩⲏⲧϥ ⲟ Jem.
4921zittern“ ; ⲣ︦-ϩⲟⲧⲉ ⲛ̄ϩⲏⲧ ϥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „sich vor Gott
4922fürchten“.
4923ϩ︦ⲛ︦- (äg. m hnw „im Innern“, Ⲁ 315), bez. ϩ︦ⲙ︦-
4924(8 26), mit Suff. ⲛ̄ϩⲏⲧ (äg. m ht „im Leibe von“) be-
4925deutet: |
49261. in einem Orte, zu einer Zeit: ZNTTE „im
4927Himmel“; ZNTEYNOY „in der Stunde“. — Häufig in
4928Verbindung mit dem adverbialen 2pA? (8 -
4929ϩⲛⲧⲉϩⲓⲏ „auf dem Wege“; ϩⲣⲇⲓ̈ ZMNTWOPTT ⲛ̄ⲉⲃⲟⲧ
4930„im ersten Monat“;
49312, mittelst eines Werkzeugs;
49323. unter einer Menge. ]
4933Mit eBOA (8 367) verbunden bedeutet es: aus et-
4934was heraus, von etwas weg: Ⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ︦ⲧⲣⲓ „er
4935ging aus der Zelle“; ⲟⲩⲇ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ „einer von
4936ihnen“, |
4937Über ZN- in adverbialen Ausdrücken vgl. 8 368. 312.
4938b. Zusammengesetzte Präpositionen.
4939Mit Ⲉ- und einem Nomen zusammengesetzt ist:
4940EXN (äg. 7 did n „auf den Kopf von“), bez. EXM-
4941($ 26), mit Suff. £xw- ($ 49) bedeutet: über etwas
page 185
49421. Präpositionen, 359. 3. ϯ
4943befindlich, auf etwas hin; z. B. Ⲉϫⲱϥ „auf ihm“; „sie
4944legten den Kranz EXN-TEGATIE auf seinen Kopf“.
4945Mit ⲛ̄- ($ 350) zusammengesetzt sind: Ⲙ̄ⲙⲀϩ‐
4946(äg. m bh, Ä8 315) nur noch in der Verbindung: M-
4947MA2-TTXOEIC „vor dem Herrn“.
4948NCA-, auch CA- „auf der Seite von“: NCA-OYNAM
4949„zur Rechten“; CA-CA NIM „auf jeder Seite, überall“.
4950Zu trennen von:
4951NCA- (äg. m Ⲁ 315), mit Suff. NCW=:
4952I. hinter einem Orte: MITPKAAT ⲛ̄ⲥⲱⲕ „setze
4953mich nicht hinter dich, verlasse mich nicht“;
4954—_ A. ausser: „ich sah Niemand ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲗⲣⲭⲏⲉⲡⲓⲥ
4955ⲕⲟⲡⲟⲥ ⲙⲁⲩⲇⲇϥ außer dem Erzbischof allein“.
4956Als nach von der Zeit gebraucht man das zu-
4957sammengesetzte MNNCA-: MNNCA-NA1 „darauf“;
4958MNNCO®C „darauf“.
4959ⲛ̄ⲧⲉ- (sic. 314 NTA= „zusammen
4960mit Jem.“ Vgl. 33.
4961NTN- (äg. m dt n), bez. NTM-(8 26), mit Suff. ⲛ̄-
4962ⲧⲟⲟⲧ „in der Hand von; von weg“; ⲇⲓ̈ⲇⲓⲧⲉⲓ ⲙ̄ⲙⲟϥ
4963NTM-TTNOYTE „ich erbat ihn von Gott“.
4964Mit 2A- ($ 352) zusammengesetzt sind:
4965CATN (äg. hr dt n „unter der Hand von“), bez.
4966CATM- ($ 26), mit Suff. ZATOOT- bedeutet „bei“:
4967CATOOTY „bel ihm“; ZATN-THYTN „bei euch“; „er
4968359.
4969360.
page 186
4970361.
4971362,
4972158 1. Präpositionen. 361. 362.
4973legte ihn ZATN-NEOYEPHTE ⲙ̄ⲡϩ︦ⲗⲗⲟ zu den Füßen
4974des Greises“,
4975ZAZTN- (äg. hr [c[i n „unter dem Herzen von“)
4976bez. ZAZTM- ($ 26), mit Suff. ZAZTH- (8 49), auch
4977ZATH- bedeutet „bei“: ⲉⲣⲉ-ⲧⲡⲩⲅⲏ ⲙ̄ⲡⲱⲛ̄ϩ ϩⲇϩⲧⲏⲕ
4978„die Quelle des Lebens ist bei dir“.
4979Mit 21- ($ 351) zusammengesetzt sind:
4980ZITN- (äg. hr dt n „auf der Hand von“) bez. Ϩⲓⲧⲙ-
4981(8 26), mit Suff. 21T00T- bedeutet:
49821. durch einen Ort: Ⲃⲱⲕ EZOYN ZITN-TITYÄH
4983„geht hinein durch die Pforte“;
49842. durch, mittelst (vgl. ma): Z21TM-TTPAN M-
4985NXOEIC „durch den Namen des Herrn“. — Häufig mit
4986dem adverbialen Ⲉⲃⲟⲗ (8 367) verbunden: Ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓ-
4987TEN-TEYWAXE „durch ihr Wort“.
4988Über den Gebrauch beim Passiv vgl. 8 346.
4989ϩⲓϫⲛ- (äg. hr d3d? n „auf dem Kopfe von“), bez.
4990ϩⲓϫⲙ- (8 26), mit Suff. ϩⲓϫⲱ „auf“: Z1XN-TEQATE
4991„auf seinem Kopfe“; 21XM-TTKA? „auf der Erde“.
4992Wohl mit einem Infinitiv zusammengesetzt sind:
4993AXN- „ohne“, das das artikellose Nomen nach sich
4994hat ($ 135): AXN-EIQT „ohne Nagel“.
4995ⲉⲧⲃ- (äg. r db? „um zu vergelten“), mit Suff. £T=
4996ⲃⲏⲏⲧ bedeutet:
49971. wegen Etwas: ETBE-MAl „deshalb“; ETBE-
4998THYTN „um euretwillen“;
page 187
49991. Präpositionen. 363. — 159
50002, in Betreff einer Sache, über Etwas: AYX00C
5001ETBE-AMNTA ϩⲱⲣ „man erzählte über Apa Hor“,
5002ϫⲓⲛ- „von, seit“,
50031. örtlich: XIN-NEYOYEPHTE WATEYATE „von
5004ihren Füßen bis zu ihrem Kopfe“;
50052, zeitlich: XIN-ENEZ „seit Ewigkeit“.
5006Häufig folgt noch die Präposition ⲛ̄- ($ 350):
5007XIN-NWOpPTT „von Anfang an“; XIN-MITEINAY „von
5008dieser Zeit an“,
5009Über xın- als Conjunetion s. 8 471.
5010ce. Griechische Präpositionen.
5011Von griechischen Präpositionen werden nament- 363.
5012lich die folgenden gebraucht:
5013KATA xatd, mit Suff. KATApO=; z. B. KATA OF
5014„nach der Art und Weise“; KATAPOGQ „nach ihm“.
5015NApA ⲡ, mit Suff. MApApO=; z. B. ⲠⲀⲣⲀ ⲡϣⲓ
5016„über die Massen“; ⲡⲇⲗⲣⲇⲣⲟⲟⲩ „mehr als sie“. — Häu-
5017fig auch ⲙ̄ⲡⲇⲣⲇ: MITApA ⲛⲉⲥⲣⲱⲙⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ „Vor
5018allen ihren Leuten“,
5019Anm. KATAPO- und MAPAPO- sind nach Analogie von
5020EPO- ($ 348) gebildet.
5021ⲭⲱⲣⲓⲥ Xwpic, gewöhnlich mit artikellosem Nomen
5022($ 135; 362): ⲭⲱⲣⲓⲥ ⲇⲛⲇⲅⲕⲏ „ohne Zwang“.
5023ϩⲱⲥ ⲱⲥ, mit artikellosem Nomen: ϩⲱⲥ ⲣⲱⲙⲉ
5024„wie ein Mensch“.
page 188
5025364.
5026365.
5027366.
5028160 2, Adverbien. 364—366.
5029ϥ 2. Adverbien.
5030Eine besondere Adverbialbildung existirt im Kopt.
5031nicht (vgl. ⲁ 300). Als Adverbien gebraucht man meist
5032Substantive oder Infinitive, gewöhnlich mit einer
5033Präposition, selten absolut. Besonders häufig kommen
5034die Substantiva ϩⲟⲩⲛ „Inneres“ (äg. Anm), ⲂⲞⲖ
5035„Äußeres“ (äg. br), epai „Oberes“ (äg. hrw, B. ⲟⲣⲏ
5036epai „Unteres“ (äg. Zrw, B. bpui), ⲠⲀϩⲟⲩ „Hinter-
5037teil“ ($ 121), NECHT „das Untere“ (äg. sd „Schwanz“)
5038in adverbialen Ausdrücken zur Verwendung. — Über
5039den adverbialen Gebrauch des Infinitivs vgl. 8 312.
5040Absolut stehen: TENOY „jetzt“ (für TE-OYNOY
5041„die Stunde“), TON „wo?“ (äg. inw, tn, ÄS 361), TNAY
5042„wann ?“, COM „manchmal“, NAME „wahrhaftig“, ENE2
5043„jemals“ (im negat. Satze „niemals“). — Über die
5044Verbindung von 2pAl mit der Präposition ϩⲛ- vgl.
50458 357.
5046Das mit einer Präposition adverbiell gebrauchte
5047Substantiv steht teils mit dem Artikel, teils ohne
5048Artikel (8 136). Die häufigsten dieser Verbindungen
5049sind:
5050I. mit der Präposition N „in“ (8 350):
5051MMAY „da, dort“; ⲛ̄ⲥⲇϥ „gestern“; ⲙ̄ⲡⲟⲟⲩ N-
5052ϩⲟⲟⲩ „heute“; ⲛ̄ⲣⲗⲥⲧⲉ „morgen“; ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ „Jetzt,
5053sogleich“ (eig. „zur Stunde“); MMHNE (äg. m ment)
5054„täglich“; ⲛ̄ⲟⲩⲟⲩⲟⲃⲓϣ, ⲛ̄ⲟⲩⲟⲃⲓϣ „einmal“ (eig. „Zu
page 189
50552, Adverbien. 367. 36. 161
5056einer Zeit“); ⲛ̄ϣⲟⲣ︦ⲡ︦ „zuvörderst“; NTEIMINE „in die-
5057ser Art, so“; MMATE „Nur“; NOYWZM „wiederum“,
5058ⲛ̄ϩⲟⲩⲃ-, ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ E- „mehr als“: NZOYE-0YX1IWN
5059„mehr als Schnee“; ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ ETTHpM „mehr als Wein“.
5060ⲛ̄ϩⲏⲧ „im Herzen“, häufig nach Verben, die eine
5061seelische Thätigkeit ausdrücken; z. B. ⲧⲱⲧ ⲛ̄ϩⲏⲧ
5062„überreden, billigen“.
50632, mit der Präposition € „hin zu“ ($ 348): 367.
5064EMAY „dahin“; 8T@WN „wohin ?“; EMATE „sehr“. —
5065EZOYE-, Ⲉϩⲟⲩⲟ Ⲉ- „mehr als“: ⲉϩⲟⲩⲉⲡⲣⲏ „mehr
5066als die Sonne“; ⲉϩⲟⲩⲟ ⲉϣⲟ „mehr als tausend“.
5067Merke besonders die Ausdrücke: £20YN „hinein“,
5068ⲉⲃⲟⲗ „hinaus“, e2pai (B. E2pal) „hinauf“, e2pai
5069(B. ebpmı) „hinab“, ETTECHT „nach unten“, ETZH „vor-
5070aus“, ⲈⲡⲀϩⲟⲩ „zurück“. Sie stehen nach Verben der
5071Bewegung, mit denen verbunden sie unsere Composita
5072vertreten: E1 Ⲉϩⲟⲩⲛ „hineingehen“, ⲕⲱ ⲉϩⲟⲩⲛ-
5073einlegen“; ⲃⲱⲕ ⲈⲂⲞⲖ „hinausgehen“, Ⲡⲱⲧ ⲈⲂⲞⲖ „ent-
5074fliehen“, ϯ ⲈⲂⲞⲖ „fortgeben, verkaufen“; ϭⲱϣⲧ ⲉⲃⲟⲗ
5075„ausschauen“; ϫⲓ ⲉϩⲣⲓ „hinaufnehmen“, ⲱϣ ⲈϨⲢⲆⲓ̇
5076„ausrufen“; ⲕⲱ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ „niederlegen“; ⲟⲩⲱϩ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ
5077„niederlegen“; ⲙⲟⲟϣⲉ ⲉⲧϩⲏ „vorangehen“ u. a. m.
5078AZEPATq (für AZE-EpAT() heißt „stehen“, TA2O
5079ⲉⲣⲗⲧϥ „aufstellen“.
50803. mit der Präposition ZN „in“ ($ 357), nach der 368.
5081das Substantiv stets den Artikel hat:
5082Steindorff, Kopt. Gramm. 11
page 190
5083369.
5084370.
5085371.
5086162 2, Adverbien. 369. 370. 3. Conjunectionen. 371.
5087ϩⲛⲧⲡⲁϣⲉ ⲛⲧⲉⲩϣⲏ „Mitternachts“; ZMMNOOY
5088„heute“; ZNOYOTNWWM „plötzlich“.
50894. mit anderen Präpositionen:
5090ϩⲓⲡⲗϩⲟⲩ „hinten“, ϩⲓⲡⲉⲥⲏⲧ „unterhalb“, ϩⲓϩⲟⲩⲛ
5091„innen“, ϨⲒⲂⲞⲖ „draußen“, ϨⲒⲚⲆⲓ „auf diese Weise“; —
5092ϣⲗϩⲣⲇⲓ̈ „hinauf“; - CAOYNAM „rechts“, CABOA
5093„weg“, CA-CA Ⲛⲓⲙ „aller Orten, überall“.
5094Von anderen Adverbien nicht substantivischer
5095Herkunft merke man:
5096ⲙⲉϣⲇⲕ „Vielleicht“: MEWAK ⲛ̄ⲧⲇ-ⲛⲇⲓ̈ TA201
5097ETBE-NXOL „vielleicht hat mich dieses wegen des
5098Schiffes betroffen“! ;
5099Ⲁⲣⲏⲩ „vielleicht“: Ⲁⲣⲏⲩ KNAQOYEM-CNTE
5100„vielleicht wirst du zwei (Datteln, BNNE) essen.
5101können“?,
51028, Conjunctionen.
5103XE- (äg. r. dd „um zu sagen“) ist tonlos und wird
5104gebraucht:
51051. zur Einführung der direkten Rede (wie das
5106griech. ⲧ) | ]
5107TEXE-TIZÄAO ⲛⲇϥ XE-TWOYNP ⲛⲡⲱⲧ „es sprach.
5108der Greis zu ihm: ‚Erhebe dich und laufe!‘“?;
5109Ⲁⲩϩⲓ-ⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲉⲥⲱϣ ⲙ̄ⲙⲟϥ XE-NTK-OYMAI-
51101 Ming. 11 Ⲁinic. 250. 3.
page 191
51113. Conjunetionen. 3723. 163
5112ⲉⲟⲟⲩ ⲉϥϣⲟⲩⲉⲓⲧ „sie fingen an, ihn zu verspotten
5113(mit den Worten): ‚du bist ein eitler -
51142.zur Einführung der indirekten Rede, nament-
5115lich nach den Verben sentiendi und declarandi; hier
5116wird ϪⲈ- meist durch unser „daß“, beim indirekten
5117Fragesatz ($ 452) auch durch „ob“ wiedergegeben
5118(vgl. griech. Ötı):
5119„die, welche ihn nicht kannten, sagten, XE-OYMITO-
5120ⲠⲈ daß er stumm sei“; -
5121ⲉⲛⲃϥⲥⲟⲟⲩⲛ ⲅⲇⲣ ⲇⲛ-ⲡⲉ XE-AQMOY „denn er
5122wusste nicht, daß er gestorben war“.
5123Häufig ist nicht zu unterscheiden, ob der auf ϪⲈ-
5124folgende Aussagesatz die direkte oder indirekte Rede
5125enthält.
5126Bisweilen ist das Wort des Sagens vor ϪⲈ- fort-
5127gelassen:
5128ϥⲟⲛϩ ⲣⲗⲣ MXOEIC ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲉⲩⲕⲉⲧ-ⲧⲉⲓ̈ⲕⲩⲡⲏ
5129ZMMTAOYOEIW „denn (so wahr) der Herr lebt, (ich
5130sage:) dieses Gewölbe soll nicht wieder zu meiner Zeit
5131gebaut werden“?
5132Man liebt es, das Subject des auf ϪⲈ- „dass“
5133folgenden Satzes vorauszunehmen und von den Verben
5134sentiendi oder declarandi als Object abhängig zu
5135machen:
513617, 291. ? zZ, 292.
513711*
5138372.
5139373.
page 192
5140374.
5141164 3. Conjunetionen. 3743.
5142ⲗⲩⲉⲓⲙⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ-ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ-ⲡⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „sie
5143wussten (in Bezug - ein Mann Gottes
5144ⲑⲓ
5145ϯⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϫⲉ-ϥⲛⲇⲉⲓⲣⲃ „ich vertraue
5146auf Gott, dass er thun wird“ (für „ich vertraue, dass
5147Gott thun wird“)?
51483. ⲩⲟ dem entfernten Object nach den Ver- |
5149ben des Nennens:
5150ϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ XE-MApIA „man nennt sie
5151Maria, sie heißt Maria“,
5152Hierzu gehören auch Sätze wie: TEQPAN-TIE ϪⲈ-
5153ⲉⲩⲭⲗⲣⲓⲥⲧⲟⲥ „sein Name ist Eucharistos“. Vgl,
51548 139.
51554, zur Angabe des Grundes, in der Bedeutung
5156„weil, da“ und „denn“:
5157„er gewann sich die ganze Bande ϪⲈ-Ⲁϥⲕⲱ ⲛ̄ⲥⲱϥ
5158ⲙ̄ⲡⲉϥⲱⲩⲱϣ weil er seinen Willen aufgegeben hatte“;
5159MITPBWOK ϣⲇⲣⲟϥ ϫⲉ-ⲟⲩⲉⲡⲓⲑⲃⲧⲏⲥ-ⲡⲉ „gehe
5160nicht zw ihm, denn er ist ein Betrüger“.
5161Bisweilen wird es durch nachfolgendes PAp ]- *2.
5162verstärkt: |
5163ϫⲉ-ⲙⲉⲣⲉ-ⲧⲥⲟⲫⲓⲇ TAp ⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲩⲯⲩⲭⲏ
5164EC2UOY „denn die Weisheit geht nicht in eine schlechte |
5165Seele“, |
516617, 348, 2 Z. 309. 3Z. 346. 5. 346. ⲍ. 309. ⲍ. 338. -
51677 Sap. 1, 4.
page 193
51683. Conjunectionen. 3-3. 165
51695. mit folgendem Futurum. II. oder III. um den 376.
5170Zweck oder die Absicht auszudrücken in der Be-
5171deutung „daß, damit“:
5172„iß ϫⲉ-ⲉⲣⲉ- ⲟⲩϭⲟⲙ ⲛⲇϣⲱⲡⲉ NAK damit dir
5173Kraft werde“!;
5174„er warf sich mit seinem Sohne nieder XE-EQEF-
5175ⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ damit er sie segnen solle“,
5176Das negative Verb wird durch WNE- (8 290) aus-
5177gedrückt:
5178„wir haben gewirkt XE-NNEN2p0W EOYA MMOWTN
5179damit wir nicht einem unter euch schwer werden“.
5180ⲃ. Ⲉⲃⲟⲗ XE-, ETBE-XE-
5181in der Bedeutung „weil“ (vgl. 8 375): |
5182„die Dämonen streiten mit uns ⲈⲂⲞⲖ XE-ANNOYXE
5183ⲉⲃⲟⲗ NNENZOTIAON weil wir unsere Waffen ⲉϩ-
5184geworfen haben“*;
5185„der Adler ist nicht herabgekommen ETBE-XE-
5186ⲡⲥⲟⲛ WOCM ⲉⲣⲟⲕ weilder Bruder gegen dichergrimmt
5187ist“),
5188ⲩ. XEKAC
5189377.
5190älter XEKAAC „damit, daß“ mit folgendem Futurum 378.
5191II (vgl. 8 376):
5192„sie beteten zu Gott XEKAC EYFEIME EMAl damit
5193sie dies erführen“®;
5194ϯ Ⲃⲑ. 28, 22. ⲫ 32 Thessi 3, 8 *Z. 08.
5195DZ. 323. 4. 348.
page 194
5196379,
519730.
5198381.
5199382.
5200166 3, Conjunetionen. 379—382,
5201ϫⲉⲕⲗⲇⲥ ENFTAAN ⲛⲏⲧⲛ̄ ⲛ̄ⲥⲙⲟⲧ daß wir uns
5202selbst euch zum Vorbilde gäben“';
5203XEKAC NNEYOAÄIBE ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲛ̄ϭⲓ -ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ „damit
5204die Menschen mich nicht bedrängten, (stand ich auf)“.
5205Seltener mit Futurum II: „alle Dinge, die ihr
5206wollt ϫⲉⲕⲗⲥ EFPE-NPWOME NAAAY ⲛⲏⲧⲛ damit die
5207Menschen sie euch thun, (thut ihnen)“.
5208d. Ⲁⲩⲱ
5209„und“ verknüpft Sätze ($ 425), seltener Nomina:
5210TANACTACIC AY® ⲡⲱⲛ︦ϩ︦ „die Auferstehung und
5211das Leben“t.
5212Anm. ⲗⲩⲱ bedeutet ursprünglich „füge hinzu“ und steht
5213für Ⲁ- ⲥϩⲩⲟϩ den Imperativ von 0OYW2 $ 307.
5214bedeutet „ferner,also“ and wirddemersten betonten
5215Worte des Satzes ⲉⲕⲕⲱ angehängt ⲉ 44; äg. grt,
5216ⲗ 321).
5217ϩⲀⲣⲈϩ-ϭⲈ ⲉⲣⲱⲧⲛ 'ETEKPMPM „hütet euch aber
5218vor dem Lästern“;
5219ⲟⲩⲉϣ ⲛⲁϣⲁϫⲉ- -ϭⲉ „wollet also meine Reden“,
5220...ⲍ ⲞⲚ, ϩⲱⲱϥ, ⲛ̄ⲧⲟϥ
5221stehen an zweiter Stelle des Satzes. ⲞⲚ bedeutet
5222„wiederum; dagegen“, ϩⲱⲱϥ „dagegen, aber“, ⲛ̄ⲧⲟϥ
5223„im Gegenteil, vielmehr“:
52241.2 Thess. 3, ..Ⲙⲁ 7, 12. Ⲧⲟ. 11, 25. * Sapı
52251, 1. ⲂⲀ. 6, 12.
page 195
52263. Conjunctionen. 383. 1. Der Nominalsatz. 384. 17
5227ⲡⲓⲗⲗⲧⲟⲥ ⲟⲛ ⲁϥⲟⲩⲱϣⲃ „Pilatos dagegen ant-
5228wortete“!;
5229NE-OYNTA1 ϩⲱⲱϥ NOYMAAY „ich hatte dagegen
5230eine Mutter“?; |
5231MITPPIME ⲛⲇⲓ̈, ⲣⲓⲙⲉ ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲛⲏⲧⲛ „weinet nicht
5232für mich, weinet vielmehr für euch“,
5233N. Griechische Conjunctionen.
5234Die Zahl der griechischen Conjunctionen, die im 383.
5235Kopt. gebraucht werden, ist sehr groß. Über ϩⲱⲥⲧⲈ,
5236ϩⲟⲡⲱⲥ, ⲙⲏⲡⲱⲥ, MANOTE S. 8 261.
5237Merke noch ϩⲱⲥ „wie wenn, als ob“, das mit dem
5238Präsens II. (8 264) oder den mit Ⲉ zusammengesetzten
5239Hülfszeitwörtern ($ 302) bez. dem mit E- eingeleiteten
5240Nominalsatze (8 410) construirt wird:
5241,ⲑ ging an ihm vorüber ϩⲱⲥ ⲉⲣⲉ-ⲟⲩⲥϯⲭⲇⲣⲓⲟⲛ
5242ⲧⲟ ϩⲓⲱⲱϥ als obein Priesterkleid ihm angelegt wäre“;
5243ϩⲱⲥ ⲉⲗϥⲉⲓⲣⲃ NOYZWTB „als ob er einen Mord
5244begangen hätte“,
5245Über ϩⲱⲥ im Temporalsatze 5. 8 472.
5246‚ V. Kapitel: Die Sätze.
52471. Der Nominalsatz,
5248a. Der eigentliche Nominalsatz.
5249Der eigentliche Nominalsatz, d. h. der Satz, 384.*
5250dessen Subject ein Nomen oder Pronomen und dessen
52511 Mare. 1513 3 Luc, 23...
page 196
5252Ⲁ.
5253386.
5254387,
5255168 1. Der Nominalsatz. 385—387.
5256Prädicat ein Substantiv, Adjectiv oder präpositioneller
5257Ausdruck ist (Ä8 327), ist im Kopt. verhältnismäßig
5258selten. Er drückt eine allgemeine Behauptung aus.
5259Über seine Verwendung im Fragesatze s. 8 447. Ge-
5260wöhnlich wird er nur in zwei Fällen gebildet:
5261ⲡ wenn das Subject das Personalpronomen der 1.
5262oder 2. Person, das Prädicat ein Nomen oder Pronomen
5263oder ein meist mit EBOA ZN „aus“ 35) zusammenge-
5264setzter präpositioneller Ausdruck ist. Das Personalpro-:
5265nomen ist tonlos und verkürzt (8 52) ; das adjectivische
5266oder präpositionelle Prädikat muß durch den unbe-
5267stimmten Artikel (0y oder ZEN) substantivirt werden:
5268NTK-TAZEAMC „du bist meine Hoffnung“! ;
5269ANP-OYPWOME ⲛ̄ⲇⲥⲑⲉⲛⲏⲥ „ich bin ein schwacher
5270Mensch“;
5271ANT-OYAPAGOC „ich bin gu
5272NTETN-ZENEBOA EMMKOCMOC „ihr seid von
5273dieser Welt“*,
5274Selten bleibt das pronominale Subject unverkürzt:
5275ANOK ⲟⲩϣⲱⲥ „ich bin ein Hirte“,
5276Häufig wird das betonte Personalpronomen zur Ver-
5277stärkung vorangestellt:
5278ⲁⲛⲟⲛ ⲅⲗⲣ AN-TIEPTIE ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧ︦︦ „denn wir sind
5279der Tempel Gottes“®;
52801 Ps, 21, 10. ⲃ. 9, 5. 3 Matth. 215. ⲟⲃ. 8, 23.
52815 Zu 346. Ⲟⲟ. 6, 16;
page 197
52821. Der Nominalsatz. 388 — 390. 169
5283NTWOTN NTETN-ZENEBOA ϩ︦ⲙⲡⲕⲇϩ, ANOK ANT-
5284ⲟⲩⲉⲃⲟⲗ ZNTNTE „ihr seid von der Erde, ich bin vom
5285Himmel“'.
52862. wenn das Subject ein Nomen, das Prädikat ein
5287präpositioneller Ausdruck ist:
5288ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ ⲛ̄ϩⲏⲧ „mein Vater ist in mir“;
5289NXOEIC ZMTEPTE „der Herr ist in seinem
5290Tempel“,
5291In allen andern Fällen wird der eigentliche Nominal-
5292satz durch die Formen des Präsens I. und -ⲩ- 255.
5293266) vertreten. Außerdem steht das Präsens II. stets
5294für den eigentlichen Nominalsatz, wenn dieser einen
5295begleitenden Nebenumstand ausdrückt:
5296ⲗⲥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲡⲧⲇⲫⲟⲥ ⲉϩⲧⲟⲟⲩⲉ ⲉⲧⲓ ⲉⲣⲉ-ⲡⲕⲇⲕⲉ
5297ⲛ̄ⲃⲟⲗ „sie (Maria Magdalena) kam früh zum Grabe
5298heraus, als noch Finsternis draußen war“,
5299db. Der uneigentliche Nominalsatz.
5300Nach dem Muster der eigentlichen Nominalsätze
5301werden im Koptischen (ebenso wie im Ägyptischen,
5302Ⲁ︦ 240) auch Sätze mit verbalem Prädikat
5303das Subject (ein Nomen, sehr selten ein Pronomen)
5304steht voran, das Verbum folgt nach, Das Verbum
5305steht entweder im Infinitiv (ursprüngl. Infin. mit
5306der Präposition hr, 8 251 Anm.) oder im Particip.
5307Ⲧⲟ. 8, 33. 2 Joh: 14,10. ⲟⲃ. 20, 1.
5308388,*
5309389.
5310390.
page 198
5311*391,
531232.
531333.
5314394.
5315170 1. Der Nominalsatz. 391—394.
5316Der Infinitiv steht bei transitiven und intransitiven
5317Verben, um die Handlung, bei Eigenschaftsverben,
5318um das Eintreten der Eigenschaft auszudrücken. Das
5319Particip transitiver Verben hat passivische Bedeutung;
5320bei intransitiven Verben drückt es das Andauern der
5321Handlung, bei Eigenschaftsverben das Andauern der
5322Eigenschaft aus. ⲙ. |
5323Wie der eigentliche Nominalsatz drückt auch der
5324uneigentliche eine Behauptung aus:
5325ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ COOYN ⲙ̄ⲙⲟⲕ „Gott kennt dich“;
5326NETMMAY ⲥⲱⲧⲙ ⲛⲥⲱⲓ̈ „Jener gehorcht mir“*;
5327TMNTNOYTE ϫⲟⲟⲣ ⲉϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ „die Gottesfurcht
5328ist stärker als ’alle‘ Dinge“.
5329Auch dermit NA-zusammengesetzte Infinitiv ($251)
5330kann als Prädicat eines solchen Satzes stehen. Die
5331Bedeutung ist alsdann futurisch:
5332TANOMIA ⲅⲗⲣ ⲛⲇⲣ︦-ⲡⲕⲇϩ ⲧⲏⲣ ϥ NXABIE Ⲁⲩⲱ
5333ⲡⲛⲟⲃⲉ ⲛⲁϣⲣϣ︦ⲣ︦-ⲛⲉⲑⲣⲟⲛⲟⲥ ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲩⲛⲇⲥⲧⲏⲥ „denn
5334die Gottlosigkeit wird die ganze Erde wüst machen
5335und ‚die Sünde wird die Throne der Herrscher zer-
5336stören“!;
5337NAIKAIOC ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲛⲇⲱⲛ︦ϩ︦ ϣⲇⲉⲛⲃⲉϩ „die,
5338Gerechten aber werden bis in Ewigkeit leben“,
5339Bei pronominalem Subject treten an Stelle ‘des |
5340uneigentlichen Nominalsatzes in der Regel die Formen
53411 Z, 304. 2 Z, 317. 3 Sap. 10, 12. *8apı 5, 24. 5 Sap. 5, 1.
page 199
53421. Der Nominalsatz. 395--397 ..ϯ
5343des Präsens I. bez. des Futurums I; vgl. 8 255. 256. —
5344Über die Negation des eigentlichen und uneigentlichen
5345Nominalsatzes vgl. $ 396.
5346ce. Der Nominalsatz durch OYN- und MN- eingeleitet.
5347Hat das Subject des (eigentlichen oder uneigent- 395. *
5348lichen) Nominalsatzes keinen oder den unbestimmten
5349Artikel, so wird der Nominalsatz durch das Hülfszeit-
5350‚wort OYN- „es ist“ eingeleitet:
5351OYN-00M ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ „es ist Kraft in mir, es ist mir
5352möglich“;
5353ⲟⲩ ⲛ-ⲟⲩⲱⲛ︦ⲥ︦ ϣⲟⲟⲡ ϩⲛⲧⲥⲩⲅⲅⲉⲛⲓ ⲇ ⲛ̄ⲧⲥⲟⲫⲓⲇ
5354„Leben ist durch die Verwandtschaft der Weisheit“?;
5355ⲟⲩ ⲛ-ⲟⲩⲭⲇⲣⲓⲥ MNOYNA ⲛⲗϣⲱⲡⲉ ⲛ̄ⲛⲉϥⲥⲱⲧⲡ̄
5356„Gnade und Mitleid wird seinen --
5357_ werden“,
5358Istder Nominalsatz mitunbestimmtem oder artikel-. 396.*
5359losem Subject negiert, so wird er durch MN- (ⲙⲙⲛ -)
5360„es ist nicht“ eingeleitet: / ⲓ.
5361ⲙⲛϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲱⲧⲛ̃ „es ist keine Kraft in euch“;
5362MN-AAAY ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ⲥⲟⲟⲩⲛ NNAi „kein Mensch
5363weiß dieses“, |
5364Durch Zusammensetzung mit NE- ($ 298) erhält 397.
5365der Satz die Bedeutung des Präteritums:
5366ⲛⲉ- ⲟⲩⲛ ⲟⲩⲗ ϩⲛⲕⲏⲙⲉ „es war einer in Ägypten“.
5367ⲓ ⲍ 24. ? Sap. 8, 17. 3 Ⲉϥ. 4, 15. * Z. 344. °Z. 346. °Z. 3
page 200
536866.
536939.
5370400.
5371401
5372172 1. Der Nominalsatz. 398—401.
5373d. Der Nominalsatz mit TE, TE, NE.
5374Ist das Personalpronomen der 3. Person Sing. oder -
5375Plur. („er, sie, es; sie“) Subject eines Nominalsatzes
5376mit nominalem oder pronominalem Prädicat (z. B. „er
5377ist mein Vater“), so wird es durch das Demonstrativ-
5378pronomen ⲠⲈ, TE, NE ausgedrückt, das enklitisch hinter
5379das Prädikatsnomen tritt; z. B. ⲠⲀⲈⲒⲱⲧ-ⲡⲈ „er (es)
5380ist mein Vater“; ANOK-TIE „ich bin es“; NIM-TIE „wer
5381ist es“; OYEINE-TE „Sie ist ein Abbild“; vgl. Ⲁ 334.
5382Anm. ⲠⲈ, TE, NE sind wohl tonlose Formen des Demonstrativ-
5383pronomens ITH, TH, NH, „jener“ (näg. p5%, 57 nSi; ÄS 334B);
5384vgl. $ 45.
5385: Die Verbindung von TE mit dem Prädicatsnomen
5386ist eine lose. Wörtchen, wie PAp, Ⲉ, die an zweiter
5387Stelle des Satzes stehen müssen, treten zwischen beide:
5388TEQMHPE ⲅⲇⲣ TE „denn es ist das Wunder, denn es
5389ist wunderbar“.
5390Ist das Prädicat ein längerer Ausdruck, so können
5391ⲠⲈ, TE, NE in denselben eingeschaltet werden (Ⲁ 334):
5392ⲧⲉⲛⲟⲩ ⲧⲉⲕⲣⲓⲥⲓⲥ-ⲧⲉ ⲙ̄ⲡⲉ ⲓ̃ⲕⲟⲥⲙⲟⲥ „jetzt ist das
5393Gericht dieser Welt“?;. y
5394ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ-ⲡⲉ NTEMNNOYTE „er ist ein Mann
5395Gottes“,
5396Das adjectivische Prädicat erhält auch hier ($ 385)
5397den. unbestimmten Artikel:
53981 Sap. 16, 17% ⲟⲃ. 12, ⲓ. 5.2.4348.
page 201
53991. Der Nominalsatz. 402—404. 1
5400OYATAOOC-TIE „er ist gut“'.
5401Als Prädiceatsnomen kann auch der von der Prä- 402.
5402position E- abhängige causative Infinitiv (8 319) stehen:
5403„Was ist Demuth?“ Der Greis antwortete ihm:
5404XE-ETPEKP-TITETNANOYQ-ITE NNETP-TIE@OOY NAK
5405„es ist Gutes zu thun denen, die dir Böses thun“?,
5406Diese Construction wird nun häufig gebraucht, 403.*
5407um das Prädikat eines Nominalsatzes mit nominalem
5408Subject hervorzuheben; OYMCTOC-TIE ⲡϫⲟⲉⲓⲥ giebt
5409das griech. zı076c £otLvy 6 xÖpıos wieder; um das betonte
5410zu6t06 auszudrücken, bildet man zunächst einen Satz
5411OYMCTOC-TIE „treu ist er“ und läßt dann das Subject
5412NXOEIC als Apposition zu ME folgen: OYMCTOC-TTE
5413NXOEIC „treu ist er, nämlich der Herr“, Vgl. 8 335.
5414Auf diese Weise sind TIE, TE, NE gewissermaßen zur
5415‚ Kopula geworden: a
5416ⲧⲇⲓ̃-ⲧⲉ TACZIME „dies ist meine Frau“ (eigentl.
5417„diese ist es, nämlich: meine Frau“)°;
5418ⲗⲛⲟⲕ-ⲡⲉ ⲡϣⲱⲥ ⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ ϥⲱ SipLÖ m0LLTV
5419ⲟ ⲭⲗ (eigentl. „ich bin es, nämlich der gute Hirte“)*;
5420ⲟⲩⲗⲧϭⲟⲙ-ⲡⲉ OYXAT „es ist unmöglich, gerettet
5421zu werden“.
5422Merkwürdig ist der Gebrauch des Nominalsatzes 404.
5423TAI-TE ⲐⲈ „dies ist die Art und Weise“ an Stelle der
page 202
5424406.
5425407.
5426ϯⲣ 1. Der Nominalsatz. 403--407.
5427NOE ETEPE-OYEEIOYÄA ME NOW ZIXN-ZENTIYTH
5428ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, ⲧⲇⲓ̈-ⲧⲉ ⲑⲉ EpE-TAVYXH ME NEIL EpATK
5429ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „wie ein Hirsch an Wasserquellen zu bleiben
5430wünscht, so wünscht meine Seele zu dir, o Gott, zu
5431gehen“,
5432Mit Vorliebe bedient man sich dieser Construction
5433im Fragesatz:
5434ⲟⲩ-ⲡⲉ TEL2WB „was ist dieses Werk?“ (eigentl.
5435„was ist es, dieses Werk?“)?
5436AW-TE TEKEPFACIA „Was ist dein Gewerbe?“
5437NIM-NE ⲛ̄ⲃⲗⲇⲙⲡⲉ ⲗⲩⲱ ⲛⲓⲙ-ⲛⲉ NECOOY „Wer
5438‚sind die Böcke und wer sind die Schafe ?“*
5439Ist das hervorgehobene Prädicatsnomen männ-
5440lichen, das nachfolgende Subject aber weiblichen Ge-
5441schlechts, so wird meist das Demonstrativum (Copula)
5442im Geschlechtsauf ersteres bezogen, so daß auffallender
5443Weise (gegen ⲫ 403) ⲡⲉ statt TE steht:
5444ⲡⲉⲕϣⲇϫⲉ-ⲡⲉ TME „dein Wort ist die Wahrheit“;
5445ⲡⲣⲗⲛ ⲙ̄ⲡϫⲟⲃⲓⲥ-ⲡⲉ ⲧⲉϥϩⲉⲗⲡⲓⲥ „der Name des
5446Herrn ist seine Hoffnung“;
5447ⲡϣⲙ̀ϣⲉ ⲅⲇⲣ ⲛ︦ⲛ︦ⲉⲓⲇⲱⲗⲟⲛ-ⲡⲉ ⲧⲇⲣⲭⲏ MITEOOOY
5448NIM „denn der Götzendienst ist der Anfangalles Übels“”,
5449Fälschlich wird bisweilen das prädicative Pronomen
5450absolutum verkürzt:
54511. 319. 2 zZ. 322. 346. * Z. 304. ® Joh. 17, 17. ° Ps.
545239, 5. 7 Sap. 14, 27.
page 203
54531. Der Nominalsatz. 4068- 410 176
5454ANT-NE ⲑⲉⲱⲇⲟⲥⲓⲟⲥ MppO „ich bin Theodosios,
5455der König“! (für ANOK-TIE).
5456Sehr häufig wird diese Construction aber auch ge- 408.*
5457braucht, um das Subject des Nominalsatzes hervor-
5458zuheben. In diesem Falle wird es an die Spitze des
5459Satzes gestellt und nachher durch das Pronomen ⲠⲈ
5460TE, NE wieder aufgenommen ($ 415); z. B.
5461ⲡⲛⲟϭ ⲟⲩⲧⲉⲗⲓⲟⲥ-ⲡⲉ „der Große (ältere) ist voll-
5462kommen“ (eigentl. „der Große, vollkommen ist er“)”;
5463TNALOYXAXE-NE NTETINOYTE „dieser ist ein Feind
5464Gottes“;
5465ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ZENATPIOC-NE „sie alle sind
5466wild“,
5467Auch diese Form des Nominalsatzes erhält durch 409.
5468die Zusammensetzung mit dem Hülfszeitwort NE-
5469(ENE-) die Bedeutung eines Präteritums ( 8397. 299):
5470ⲉⲛⲉ-ⲟⲩⲇⲛⲇⲅⲣⲕⲇⲓⲟⲛ-ⲡⲉ „es war notwendig“;
5471BAPABBAC ⲇⲉ ⲛⲉ-ⲟⲩⲥⲟⲟⲛⲉ-ⲡⲃ „Barabbas aber
5472war ein Räuber“,
5473e. Der Nominalsatz mit E- eingeleitet,
5474Vor jeden Nominalsatz kann das Hülfszeitwort - - 410.
5475($ 301) gesetzt werden. Man gebraucht diese Sätze:
5476I.inder Abhängigkeit, um einen Nebenumstand
5477auszudrücken ($ 264, 302):
54781Z. 304. 24 2. 317 ° Act. 13, 46. ° Joh. 18, 40.
page 204
5479'
5480176 1. Der Nominalsatz. 411. 2. Teile des Satzes. 412 A
5481„du willst von mir trinken, E-ANP-OYCZIME ⲛ̄- |
5482CAMApITHC obwohl ich eine Samariterin bin ?“!
5483ⲉⲓⲥ-ϩⲏⲏⲧⲉ ⲡⲟⲩⲣ︦ⲣⲟ ⲛⲏⲩ ⲛⲉ EYPMPAQ-TIE „siehe
5484dein König kommt zu dir, indem er mild ist“?;
5485ⲕ̄ⲛⲗϣⲱⲡⲉ ⲉ-ⲟⲩⲉⲛ-ϭⲟⲙ MMOK ZNNEKZBHYE
5486ⲧⲏⲣⲟⲩ „du wirst werden, indem Kraft in dir ist bei
5487allen deinen Werken“; |
5488„Apa Makarios wohnte in der Wüste, ENE- "TO
5489ⲙⲇⲩⲇⲗϥ-ⲡⲉ indem er allein war“?
5490411. 2, nach den Verben der sinnlichen Wahr-
5491nehmung ($ 265): |
5492„er sah dort einen Mann EMN-28CW MMANWE-
5493ⲗⲉⲉⲧ ⲧⲟ ϩⲓⲱⲱϥ indem kein Hochzeitskleid ihm an-
5494ⲕ
5495gethan war
5496Über den Gebrauch im Relativsatze vgl. 8 481.
54972. Die Teile des Satzes.
5498a. Die Wortstellung.
5499*412, Für die Wortstellung sind im Allgemeinen folgen-
5500de Regeln zu beobachten:
5501a. Die gewöhnliche Stellung ist: 1. Hülfszeitwort.
55022. Subject (bez. Hülfszeitwort mit Subjectssuffix).
55033. Verbum. 4. näheres Object. 5. entfernteres Object.
55046. präpositionelle Verbindungen (Zeit-und Ortsangaben -
5505etc.); z. B.
55061 Joh. 4, 9. 2Matth. 21. 5. Ming. 335. *Z. 316. Ⲙ̅
page 205
5507Wortstellung, 413. 14 177
5508ⲗ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ TAMIO NZENWTHN ⲛ̄ϣⲇⲇⲣ ⲛ̄ⲗⲇⲗⲙ
5509. „der Herr machte Fellkleider für Adam“;
5510AQKTO MMNMAAB NZAT NNAPXIEPEYC er
5511brachte die 30 Silberlinge den Hohenpriestern wie-
5512der“?;
5513ⲙ̅ⲡ︦ⲣϫⲉ-ⲡⲗⲓ̈ EAAAY „Sagt dies zu Niemandem“* ;
5514ϯⲥϩⲇⲓ̈ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ⲛⲏⲧ︦ⲛ︦ „ich schreibe es euch“*,
5515ⲣ. Wird das nähere Object durch eine Präposition
5516angeknüpft (8 331£.) und enthält das entferntere Ob-
5517ject oder der präpositionelle Ausdruck ein Pronomi-
5518nalsuffix, so stehen letztere vor dem nähern Object:
5519QNAEIpE NAK ⲛ̄ⲟⲩⲛⲗ „er wird dir Mitleid er-
5520weisen“; |
5521MITPXTTO NHTN NOYNOYB „erwerbt euch nicht
5522Gold“; /
5523Ⲁϥϫⲱ ⲉⲣⲟϥ ⲙ̄ⲡϩⲱⲃ „er sagte ihm die Sache“;
5524ⲗϥⲕⲱ ⲛ̄ⲥⲱϥ ⲙ̄ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ „er setzte hinter sich
5525seinen Willen, er vernachlässigte s. W.“S;
5526ϥⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ MmMOY „nehmt diesen Tod von
5527mir“,
5528‚c. Die mit dem Verbum zu einem Begriff ver-
5529schmolzenen adverbialen Ausdrücke (gBOA u. a. 8 367)
5530stehen vor dem mit einer Präposition angeknüpften
5531näheren (nominalen) Object:
5532l Gen, 3, 21. ? Matth. 27, 3. 341. Petr. 3, ı. . 309.
5533SiMatth. 10, 9. 7 Z. 341. 14
5534Bteindorff, Kopt. Gramm, 12
5535413.
5536414.
page 206
5537Ⲛ̄
5538178 ‘Hervorhebung. 415. 416.
5539ϯⲛⲗⲃⲱⲧⲉ ⲉⲃⲟⲗ MINCWNT ⲧⲏⲣ︦ϥ „ich werde die
5540ganze Schöpfung vertilgen“';
5541ANNOYXE ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲛⲉⲛϩⲟⲡⲗⲟⲛ „wir haben unsere |
5542Waffen weggeworfen“*,
5543Ist jedoch das nähere oder entferntere Object ein
5544Pronomen, so steht es vor dem Adverbium:
5545ⲗ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩⲱⲛ︦ϩ︦ ⲛⲇϥ ⲉⲃⲟⲗ „Gott offenbarte
5546sich ihm“;
5547XEKAC ⲉϥⲉϭⲱⲗⲡ NAT ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲉⲩϩⲱⲃ „damit |
5548er mir ihre Thätigkeit offenbare“*,
5549b. Hervorhebung,
5550415. Die Hervorhebung eines Wortes geschieht dadurch,
5551daß man das Wort vor den Satz stellt und in ihm in
5552der Regel durch ein Pronomen ersetzt. Sie ist im |
5553Koptischen sehr häufig und wird oft in Fällen ge-
5554braucht, in denen für unser Gefühl gar kein Wort
5555hervorgehoben wird. Man gebraucht sie namentlich,
5556um griechische Wortstellungen, die gegen die Regel
5557verstoßen, nachzuahmen.
55581. Ohne Kinleitung.
5559416, Gewöhnlich wird das hervorgehobene Wort ohne
5560Weiteres vor den Satz gestellt; besonders häufig ge-
5561schieht dies beim Subject, wenn der Satz mit OE (8 381),
5562ⲇⲉ (55), PAp (dⲣ) verknüpft wird:
55631 Gen. 6, 7. ? Z. 303. 3 Z. 303. * Z. 345.
page 207
5564Hervorhebung. 417—419, 179
5565ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲇϥⲧⲱⲟⲩⲛ „der Greis aber stand auf“!;
5566ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ ⲇⲉ ACHAZTC „die Frau aber warf sich
5567nieder“? ;
5568ⲛⲉⲓⲉⲥⲟⲟⲩ ⲉⲩϣⲟⲟⲡ ⲛⲇⲛ „diese Schafe gehören
5569uns“, |
5570Bei pronominalem Subject wird das Pronomen 417.
5571absolutum vorangestellt:
5572ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇⲩ „er aber sagte zu ihnen“;
5573NTWOTN PAp TETNCOOYN „denn ihr ⲧ
5574ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲥⲱⲧ ⲙ „als sie aber gehört
5575hatten“,
5576Auch andere Satzteile werden in gleicher Weise 418.
5577hervorgehoben:
5578ⲧⲉⲭⲏⲣⲗ MApOYOT'C „man möge eine Wittwe
5579zählen, erwählen“;
5580ⲡⲛⲟϭ ⲇⲉ ⲙ̄̃ⲡⲟⲩϭⲙ̄-ϭⲟⲙ ⲉϩⲱⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟϥ
5581„dem Großen aber konnten sie sich nicht nähern“®;
5582ⲛⲇⲓ MTATETNNWZ ⲉⲡⲉⲩϣⲓ „ihr seid noch nicht
5583zu dem Maaß dieser gelangt“.
5584Adverbielle Ausdrücke, Zeitbestimmungen etc. 419,
5585werden oft vorangestellt, ohne im Satze durch ein
5586— Pronomen ersetzt zu werden:
5587ⲗⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇϥⲟⲩϫⲇⲓ̈ „und sogleich wurde
5588er ϭⲉⲑⲏⲡ ϯ
5589DZ. 304. ⲙ. 34. . 346. ..306 ϩ Thess, 5, 7. ..39
5590Ϥ Ⲱn. 5, 9. SZ. 4... ⲍ. 21
559112*
page 208
5592420.
5593*221.
5594180 Hervorhebung. 420. 421.
5595ⲗ ⲗ (ⲁ
5596Hervorgehobene Ortsbestimmungen werden bis-
5597weilen im Satze durch MMAY „dort“, EMAY „dahin“
5598ersetzt: ⲉ. |
5599ϩⲛⲗϣ ⲛ̄ϯⲙⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲕⲏⲙⲉ ⲟⲩⲛ-ⲟⲩⲕⲱⲥⲙⲓⲕⲟⲥ ⲙ̄-
5600MAY „in irgend einer Stadt Agyptens war ein Welt-
5601mann“! ;
5602NMA ⲉⲧⲉⲕⲥⲟⲟⲩⲛ XE-FNAOYXAL ⲛ̄ϩⲏⲧ, ϫⲓⲧ
5603EMAY „zu dem Ort, von dem du weißt, daß ich an
5604ihm gerettet werden werde, nimm mich“,
5605In einem Satze mit nominalem Subject wird das /
5606verbale Prädikat in der Weise hervorgehoben, daß
5607man es mit pronominalem Subject voranstellt und das
5608nominale Subject mit der Partikel ⲛ̄ϭⲓ- „nämlich“
5609nachsetzt:
5610Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ- ⲟⲩϩⲗⲗⲟ „es sprach ein Greis“ (wört-
5611lich „er sprach nämlich ein Greis“)®.
5612Andere Satzteile (Object, entfernteres Object)
5613treten zwischen das Verbum und das nachgesetzte
5614Subject: |
56153
5616König“.
5617ⲗϥⲇⲣⲭⲉⲓ ⲛ̄ϯ-ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡ︦ⲣⲣo „der König
5618fing an, ihm Lob zu spenden“.
561917, 346. ? Z. 346. 3 passim. * Z. 304. © Z, 304.
5620ⲡⲉϫⲇϥ ⲇⲉ ⲛⲇϥ NOL-MppO „es sprach zu ihm der _
page 209
5621Hervorhebung. 422, 423. Anreihung. 424. 181
56222, mit ⲈⲒⲤ-
5623E1C- „siehe“ (äg. Cs, Ä8 323 B.) dient namentlich 422.
5624zur Hervorhebung des Subjects im Nominalsatze; in
5625diesem Falle fällt das ersetzende Pronomen weg:
5626EIC-TEKOHPE ⲓⲱⲥⲏⲫ ⲛⲏⲩ WAPOK „Siehe, dein
5627Sohn Joseph kommt zu dir“,
5628Doch steht es auch in anderen Sätzen:
5629ⲉⲓⲥ-ⲟⲩⲇⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲇϥⲃⲓ „siehe ein Engel kam“;
5630FIC-NAT OYNTAICOY „siehe diese habe ich“.
5631Häufig wird t£1C- durch folgendes ϩⲏⲏⲧⲉ ver- 423.
5632stärkt:
5633EIC- ϩⲏⲏⲧⲉ ⲡⲟⲩⲣⲣⲟ ⲛⲏⲩ NE „siehe dein (fem.)
5634König kommt zu dir“;
5635ⲉⲓⲥϩⲏⲏⲧⲉ ETBE-ZENKOYT ⲛ̄ϩⲩⲇⲟⲛⲏ ⲇⲓ̈ϫⲓ ⲛ̄-
5636NEIKOAACIC „siehe wegen kleiner Vergnügungen em-
5637ⲫ ich diese Strafen“,
5638ϭ. Anreihung.
5639Über die Anreihung coordinirter Sätze lassen sich 424.
5640bestimmte Regeln nicht aufstellen,
5641Häufig werden die einzelnen Sätze ohne Verbin-
5642dung aneinander ‚gereiht:
5643ⲗⲩϣⲗⲏⲗ,ⲇⲩϩⲙⲟⲟⲥ „sie beteten und setzten sich“;
5644ⲗⲩⲥⲱⲟⲩϩ ⲇⲉ NÖI-NECNHY, Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ NATA
5645Gen. 4, Ⲁ. 4.. 31. * Matth. 15.. 338.
5646ⲍ. 304,
page 210
564742.
5648426.
5649427.
5650182 Anreihung der Sätze. 425—427.,
5651MAMBO® „die Brüder versammelten sich und sprachen
5652zu Apa Pambo“',
5653Seltener ist die Verknüpfung durch AyY@ ⲡⲏ
5654($ 380); sie ist weniger eng als die - --- -
5655A-TIKA2 ⲕⲓⲙ ⲇⲩⲱ ⲇϥⲥⲧⲱⲧ „die Erde bewegte
5656sich und zitterte“*;
5657Sie steht auch, wenn der zweite Satz negirt ist:
5658ⲤⲈ ϩⲏⲛ ⲉⲣⲟⲓ ⲗⲩⲱ NCENHY AN ϣⲇⲣⲟⲓ̈ „sie sind
5659mir nahe und sie kommen nicht .zu mir“,
5660Bisweilen werden in einer Periode einzelne Sätze
5661ohne Partikel, andere mit Ⲁⲩⲱ angereiht:
5662Ⲁϥⲣ︦-ϣⲡⲏⲣⲕⲉⲁⲩⲱⲇϥⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ,ⲇϥⲡⲇϩⲧϥ Ⲁⲩⲱ
5663ⲗϥϫⲱ ⲉⲣⲟϥ ⲙ̄ⲡϩⲱⲃ „er wunderte sich und ging hin-
5664ein, er warf sich nieder und erzählte ihm die Sache“.
5665Gewöhnlich stehen dann die eng zusammenge-
5666hörigen Sätze unvermittelt neben einander, während
5667die Hauptperioden durch Ayw verknüpft werden:
5668ⲗϥϯ-ⲟⲩϣⲏⲙ ⲛ̄ⲛⲉϩ ... NA, AYOYOM, Ⲁⲩⲱ
5669ⲗϥϯ-ⲟⲩϣⲏⲙ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ⲛⲇϥ, Ⲁϥⲥⲱ „er gab ihm ein
5670wenig Ol, er aß, und er gab ihm ein wenig Wasser,
5671er trank“ (wo wir grade umgekehrt sagen würden:
5672„er gab ihm .. Öl Ⲙⲏ er aß; er gab ihm .. Wasser
5673und er trank“).
5674OYAE (0056) verknüpft in der Regel zwei negative
5675Sätze:
56761, 299, Ⲣⲃ. 76, 19. 3 Z. 344. * Z. 342. © Z. 304.
page 211
5677Anreihung. 428. Negirte Sätze. 43430. 183
5678ⲙ̃ⲡⲓⲙⲉϩ-ϩⲏⲧ.... ⲟⲩⲇⲉ MMEIME „Ich füllte
5679nicht meinen Leib, noch wußte ich“.
5680Doch kann es auch einen negativen Satz an einen
5681positiven anreihen:
5682„er brachte mehr als 60 Jahre zu Ⲟⲩⲇⲉ ON ⲙ︦ⲛ︦-
5683ⲣⲱⲙⲉ COOYN und kein Mensch wußte“,
5684Über die Verknüpfung durch den Conjunetiv s.
5685ⲃ 258, die Anreihung zweier Nomina $ 351. 353. 380.
5686Werden zwei Verbalformen des Perfectum II. an 428.
5687einander gereiht, so steht gewöhnlich nur vor der
5688ersten NT-:
5689NTAYP-WITHPE AYMEEYVE „sie haben sich ge-
5690wundert und gedacht“.
56913. Satzarten.
5692a. Negirte Sätze.
5693Über die negativen Hülfszeitwörter s. $ 289 ff.; 429,
5694negativen Imperativ 8 305; Negation des Nominal-
5695satzes durch MN- 8 396; Negation des Conditionalsatzes
56968 455. 460.
5697) Die Negation N.... AN.
5698Die gewöhnliche Negation ist N.... AN, zwischen 430.*
5699die das Subject und die Verbalform tritt, vgl. französ.
5700ne-pas. Häufig kommen auch noch andere Satzteile
5701vor AN zu stehen. Die Partikel ⲠⲈ (8 275) steht stets
5702ⲇ 04. 4. ⲣ. 1 5
page 212
570343.
5704432.
5705433.
5706184 . Negirte Sätze. 431—433,
5707nach AN. Vor m und M geht Ⲛ︦ in Ⲙ̄- über ($ 26).
5708Mit x, q und c verbindet sich N- zu NP, NY, NC.
5709Anm. Ⲛ︦ geht auf ägypt. 1 zurück; ÄS 364, Der Ursprung I
5710von AN ist dunkel.
5711ⲛ̄... AN dient zur Negation:
57124. ⲡⲃ Präsens I. und Futurum I:
5713ⲛ̄ϯⲥⲟⲟⲩⲛ AN „ich weiß nicht“! ;
5714ⲛϥⲣⲁϣⲉ AN (n‘/rase) „er freut sich nicht“;
5715ⲛ̄ϯⲛⲗϩⲱⲡ AN „ich werde nicht verbergen“,
57162. des Präsens II:
5717NEICOTTIC AN „ich bitte nicht“*;
5718NEQMCTEYE FpOL AN „er glaubt nicht an mich“.
57193. des Imperfectum und Imperfectum Futuri:
5720ⲛ̄ⲛⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲅⲇⲣ AN-ME „denn er wollte nicht“;
5721NNEINATCABOK AN MMNTAl „Ich wollte dich dies
5722nicht lehren“, |
57234. des uneigentlichen Nominalsatzes ($ 390):
5724MTIEQBIOC ⲉⲓⲛⲉ AN ⲙ̄ⲡⲗⲟⲩⲟⲛ NIM „Sein Leben
5725gleicht nicht dem Aller“; .
5726|
5727ⲙ̃ⲡⲇϩⲏⲧ NAP- ⲥⲟⲧⲉ AN „mein Herz wird sich =
5728nicht fürchten“. ‚
5729ϭ. des Nominalsatzes mit TE, ⲟϭⲛ. das Prädikats- /
5730nomen tritt zwischen N... AN: Wi.“ |
5731ⲟⲩⲇⲉ NOYOYWH AN-TE ⲟⲩⲇⲉ ⲛ̄ⲟⲩϩⲟⲟⲩ AN-TIE
5732„weder war es Nacht, noch war es Tag“;
57331 Z, 388. 2 Sap. 1,13. ⲃ. 6, 24. * Joh. 17, 15, ° Joh. 12, 44}
5734ϭ Joh. 7, 1, ” Ming. 286. 5 8ap. 2, 15. ° Psı 26, 8. ⲇ ⲫ
page 213
5735Negirte Sätze. 434. 435. 185
5736ⲧⲡⲓⲥⲧⲓⲥ PAP ⲛ̄ⲧⲇⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ AN-TE „denn der
5737Glaube ist nicht Jedermanns Ding“,
57386. eines einzelnen Wortes:
5739EN-KATA ⲧⲉⲥⲃⲱ AN „nicht nach der Satzung“?
5740Häufig fällt die erste Negation N- fort: 434.
5741TNAKAAK AN Ⲉⲃⲱⲕ „ich werde dich nicht gehen
5742lassen“;
5743ⲗϥⲣ︦-ϩⲱⲃ ⲉⲧⲛⲏⲃⲧⲉ EQWAXE AN „er beschäftigte
5744sich mit Flechtarbeit, indem er nicht sprach“*,
5745Meist geschieht dies beim Imperfectum (wo wohl
5746die beiden N zusammengefallen sind):
5747NEICOOYN ⲇⲉ AN-TIE „ich wußte aber nicht“;
5748ferner beim Subject des Nominalsatzes, wenn
5749es ein Attribut bei sich hat: A
5750NXOEIC PAp ⲙ̄ⲡⲧⲏⲣ︦ϥ ⲛⲇϫⲓ-ϩⲟ AN „der Herr
5751des Alls wird sich vor Niemandem scheuen“;
5752sowie bei der Wortnegation:
5753ϩⲛⲟⲩⲥⲟⲟⲩⲧⲛ̃ AN „nicht richtig“,
5754Die Negation AN (ohne vorhergehendes N) wird 435.
5755stets gebraucht:
57561. beim eigentlichen Nominalsatz ($ 384 ff. ):
5757Ⲁⲛ̃ⲅ-ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ AN „ich bin kein Mensch“;
57581C MMAY AN „Jesus war nicht dort“,
57592, beim Perfectum II:
576012, Thess, ,2. 2. Thess. 3, 6, 31 * Z. 344. © Sap.
57617,12. °/Sap. 6, 8. ’ Sap. 2, 1. 3 Ps. 21, 7. ⲟ. G, 24.
page 214
5762436
5763437.
5764186 Negirte Sätze. 436. 437.
5765NTAIEL ⲅⲁⲣ AN ϩⲗⲣⲟⲓ MAYAAT „denn ich bin
5766nicht von mir selber gekommen“'.
5767Vgl. aber auch 8 293.
57683. bei den Conjugationsformen des 8 248:
5769NANOYN AN „wir sind nicht besser“,
5770Jeder mit N... AN negirte Satz kann durch das
5771Hülfszeitwort Ⲉ- eingeleitet werden, um einen Ⲣⲉ-
5772gleitenden Nebenumstand auszudrücken; € wird mit
5773ⲛ̄ häufig zu A zusammengezogen:
5774„die Wittwe soll erwählt werden ENC-MITIECHT
5775AN ⲛ̄ⲥⲉ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ wenn sie nicht unter 60 Jahren ist“”;
5776„er brachte mehr als 60 Jahre zu ⲛ̄ϥⲟⲩⲉⲙ-ⲗⲗⲀⲩ
5777AN indem er nichts aß“ (für ENQOYEM-).
5778Über den Gebrauch im Relativsatze s. 8 481.
5779ⲃ) Die Negation TM-
5780TM- (äg. im Ⲁ 373. 376) negiert:
5781a) den Infinitiv und den causativen Infi-
5782nitiv:
5783ⲟⲩ ⲛ-ϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲧⲙϫⲓ-ϯⲡⲉ NAAAY „es ist mir
5784möglich, nichts zu. kosten“*;
5785MNTMKA-NAAY NAN „der Umstand, uns nichts
5786durchzulassen“; /
5787ⲉⲩⲥⲟⲡⲥ ⲉⲧⲙ̃ⲧⲣⲉϥⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉⲑⲩⲇⲇⲣⲟⲛ
5788„indem sie baten, daß er nicht ins Theater ginge“.
57891 Joh. 8, 42. 1 Tim. 5, 9. 3Z. 348. *Z. 348. 23.
57906 Act. 19, 31. '
page 215
5791Negirte Sätze. 438. 439. Fragesätze. 440. 441. 187
5792db) den Conjunetiv:
5793CENANAY ⲅⲇⲣ NCETMNOI „denn sie werden sehen
5794und nicht denken“!;
5795KNAWPWWPOY ⲛⲅⲧⲙⲕⲟⲧⲟⲩ „du wirst sie zer-
5796stören und nicht bauen“.
5797ⲥ) das von NTEPE- „als“ ($ 468) abhängige Verbum:
5798NTEPOYTMZE ⲉⲣⲟⲟⲩ „als sie sie nicht fanden“?.
5799Über die Negation der Bedingungssätze durch
5800ⲧ︦- s. 8 455. 460.
5801b. Fragesätze.
5802Fragen werden entweder nur durch den Ton, oder
5803durch Fragepronomina und Adverbien (8 60.365 ff.) oder
5804durch Fragepartikeln bezeichnet.
5805) Bezeichnung durch den Ton.
5806Die gewöhnliche Bezeichnung der Frage geschieht
5807allein durch den Ton. Die Frage ist dann nur durch
5808den Zusammenhang zu erkennen:
5809ⲛ̄ⲧⲟⲕ-ⲡⲉ ITppo ⲛ̃ⲛⲓ̈ⲟⲩⲇⲇⲓ̈ „bist du der König
5810der Juden ?“*
5811„Die Dämonen sprachen zu einem Greise XE-KOoY WW
5812ENAY ENEXC willst du Christus sehen ?““
5813AYCON ϫⲛⲉ-ⲟⲩϩⲗⲗⲟ XE-NANOY-T-2A2 ⲙ̄ⲙⲉ-
5814TANO1A „ein Bruder fragte einen Greis: ist es gut, viel
5815zu beichten ?“®
5816sap. 4,17. "ps. 27, 5. * Ast. 17, 6. * Luc. 25, 3, 2. 306.
58176 zZ. 30.
5818438.
5819430
5820440.
5821441.*
page 216
5822442.
5823443.
5824444
58254453.
5826188 Fragesätze. 442—445.
5827ⲃ) Frage-Pronomina und Adverbien,
5828Das Fragepronomen und Adverbium steht in der
5829Regel nach dem Verbum. Letzteres muß ein „zweites“
5830Tempus (Präsens II, Futurum II, Perfectum II) sein:
5831EPE-NEKZBHYE pP-OY; „was machen deine An-
5832gelegenheiten ?“!
5833ⲡⲇⲓⲕⲇⲓⲟⲥ ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲇϥⲣ︦-ⲟⲩ „was aber that der Ϭⲉ-
5834rechte ?“?
5835EKBHK ⲉⲧⲱⲛ : „Wohin gehst zu?“
5836Das Präsens consuetudinis steht in der
5837eingeleiteten Form ($ 301):
5838EWAYP-OY ⲛ̄ϩⲱⲃ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̃ⲙⲇ „Was arbeitet man
5839hier ?“*
5840Selten steht ein anderes Tempus oder der uneigent-
5841liche Nominalsatz:
5842ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ P-OY; „was machen die Brüder?“
5843ⲀϨⲢos „was ist?“ 60 steht an der Spitze des Sat-
5844zes; es folgt das Präsens I (selten Präsens II):
5845ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ, A2p0 ⲧⲉⲣⲓⲙⲉ Weib, was ist dir, daß
5846du ⲉ︦.) |
5847A@pO1-GE ⲥⲉⲕⲣⲓⲛⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ϩⲱⲥ pEYPNOBE „Was
5848ist mir denn, daß sie mich wie einen Sünder richten?“
5849ETBE-OY „weswegen?“ steht meist am Anfange des
5850ⲍ 817. 2 Ps, 10, 3. ...4. ϧ. ⲓ. ⲟ
585120, 13. 7 Röm. 3, 7.
page 217
5852Fragesätze, 446- 44. 189
5853Satzes; es folgt gewöhnlich das Präsens I. (bez. der
5854uneigentliche Nominalsatz) oder das Perfectum I:
5855ETBE-OY NAEMON ⲙⲓϣⲉ NMMAN; „weswegen
5856streiten die Dämonen mit uns ?*“'
5857ETBE-OY MNEKWINE NCA-TINOYTE „warum such-
5858test du Gott nicht?“?
5859ⲧⲱⲛ „wo?“ wird mit dem Präsens II. verbunden; 446,
5860das nominale Subject wird (ohne Ⲛ︦61-) unmittelbar
5861nachgestellt:
5862ⲉϥⲧⲱⲛ ⲡⲣⲱⲙⲉ „WO ist der Mann ?“ (eigentl. „wo
5863ist er, der Mann“)
5864ⲉⲥⲧⲱⲛ ⲧⲣⲓ ⲛ̄ⲇⲡⲇ ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ „Wo ist die Zelle
5865des Apa Makarios?“*
5866Über das Fragepronomen im Nominalsatz s. 8405.
5867ⲩ) Fragepartikeln.
5868EN-, ENE-, gewöhnlich mit folgendem Nominalsatz 447.
5869(oder Perfectum I) oder (bei pronominalem Subject)
5870EN- mit Präsens II, stellt den Satz schlechthin in Frage:
5871ⲉⲛⲉ-ⲡⲇⲓ̈-ⲡⲉ ⲡⲗⲛⲇⲭⲱⲣⲓⲧⲏⲥ: „ist dies der Ein-
5872siedler ?“®
5873EN-EKCOOYN MMNTOYEBRININ „verstehst du grie-
5874chisch ?“°
5875Anm, ⲈⲚ (B. AN) geht auf äg. cn, ENE- geht auf äg. in
5876dw zurück ; ÄS 357.
5877FEIE- (EiE-) leitet einen Fragesatzein, beidem keine 448.
5878ız, 8303. 335. 423. 343... ° Act, 21, 57.
page 218
5879449.
5880450.
5881:
5882190 _ Fragesätze. 449. 450.
5883bestimmte Antwort erwartet wird; es entspricht un-
5884serem „denn, etwa“ (griech. ϥ) |
5885EIE-MNTAK ⲗⲗⲗⲩ ⲛ̄ϣⲃⲏⲣ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ „hast du
5886denn keinen Freund unter ihnen ?“!
5887EIE-NIM ⲡⲉⲧⲉⲩⲛ-ϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉⲱⲛϩ. „wer ⲕⲃ
5888denn leben ?“*
5889Statt Ⲉ- kann auch das postpositive griech. ApA
5890(dpa) stehen:
5891ⲟⲩ ApA ⲡⲉⲧⲛⲇϣⲱⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲛ „Was wird denn
5892uns geschehen (ⲧ ⲣⲁ Eotaı Hpiv;)
5893Doch steht ApA auch an der Spitze des Satzes:
5894ApA AW-TIE ⲡϩⲱⲃ NNAL „Was ist denn das Werk
5895dieser ?“*
5896APA-NANOY-MTATAMAAY „ist denn die Sache
5897meiner Mutter gut?“
5898ⲙⲏ (griech. 47%, lat. num) mit bestimmter Erwar-
5899tung einer verneinenden Antwort:
5900ⲙⲏ ⲟⲩⲛ-ⲙⲉⲉⲩⲉ ⲡⲟⲗⲩⲙⲉⲓ NMMAK „es kämpfen
5901doch nicht Gedanken mit dir?“
5902Mit folgendem negirtem Satze, wie lat. nonne,
5903wenn eine bejahende Antwort erwartet wird:
5904ⲙⲏ ⲛ̄ⲧⲟⲕ AN-TIE TEXC „bist du nicht Christus“?
5905ⲙⲏ MITENAY ⲉⲣⲟⲟⲩ MITECNAY ses du (Fra)
5906sie nicht beide ?“®
590717. 317. ? Matth. 19, 25. 3 Matth. 19, 27. 534.
59086 zZ, 317. 7 Luc. 23, 39. 3 Z. 329.
page 219
5909Fragesätze. 451. 45. 191
5910Das „oder“ der Doppelfrage wird durch XN- 4541.
5911(ϫⲉⲛ, schlecht Ϫⲓⲛ) ausgedrückt, „oder nicht“ durch
5912XN-MMON. Im Vordersatze steht gewöhnlich keine
5913Partikel:
5914ⲉⲕϫⲱ NAN NTEINApABOÄH ϫⲉⲛ-ⲉⲕϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ
5915ⲉⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ „sagst du uns dieses Gleichniß oder sagst
5916du es jedem?“
5917ⲛ̄ⲧⲗⲕⲣ︦-ⲡⲇⲓ ϭⲉ NAY ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲟⲩϫⲗⲓ ⲙ̄ⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ
5918XN-MMON „hast du dies ihnen wegen des Heils der
5919Welt gethan oder nicht ?“*
5920Indirecte Fragesätze werden durch 452.
5921eingeleitet; die Construction ist dieselbe wie die der
5922direkten Fragesätze:
5923AGCOYWNY XE-NIM-NE „er erkannte ihn, wer er
5924sei“;
5925ⲛϯⲥⲟⲟⲩⲛ AN XE-NTAYKAAG ⲧⲱⲛ „ich weiß
5926nicht, wo sie ihn hingelegt haben“*;
5927TANAY XE-OYCTMHT-NE „damit ich sehe, ob er
5928gehorsam ist“;
5929„eine Wittwe die ein Zeugniß hat guter Werke
5930XEN-ACWEN-WMMO ⲉⲣⲟⲥ „ob sie Fremde zu sich
5931aufnahm“; vgl. 8 447.
5932ⲉ ⲟ. 12,41. ? PS. 32. ϫ. 504 * Joh. 1.. 205.
5933ϯ Tim. 5, 10.
page 220
5934453.
5935454.
5936455.
5937192 Conditionalsätze. 453—455.
5938C. Conditionalsätze.
5939Der Conditionalsatz steht in der Regel vor dem
5940Hauptsatze. Letzterer wird bisweilen durch die Par-
5941tikel EEIE, EIE „So“ eingeleitet.
5942&. ohne Conjunction,
5943Das Präsens II. wird verhältnismäßig selten
5944gebraucht, um eine Bedingung, die als erwartet hin-
5945gestellt wird, auszudrücken (vgl. 8 264):
5946ⲉⲧⲉⲧⲛⲉⲓ ⲉⲧⲉⲧⲛ̃ⲛⲗϣⲗⲏⲗ, ⲙ︦ⲡ︦ⲣϣⲱⲡⲉ ⲛ̄ⲑⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲓ-
5947ϩⲩⲡⲟⲕⲣⲏⲧⲏⲥ „wenn ihr kommt, indem ihr beten
5948wollt, so seid nicht wie diese Heuchler“ (ⲧⲱ ⲡⲣⲟⲥ-
5949ⲉⲭϥ, 00% Eon Gorep ol Öroxpiral)';
5950ⲉⲧⲉⲧⲛⲕⲱ PApP ⲉⲃⲟⲗ ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲉ NNEYNOBE, ϥⲛⲗ-
5951ⲕⲱ ϩⲱⲱϥ ⲛⲏⲧⲛ̄ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄︦ϭⲓ -ⲡⲉⲧⲛⲉⲓⲱⲧ, ihr den
5952Menschen ihre Sünden vergebt, so wird auch euch
5953euer Vater vergeben“.
5954Gewöhnlich verbindet sich in diesem Falle das Prä-
5955sens II. mit dem Partikel wANn- $ 458.
5956Häufiger steht das Präsens II. wenn die Bedingung
5957negirt ist; die Negation ist TM- (8 437):
5958EKTMCO ϯⲛⲇϩⲟⲧⲃⲉⲕ „wenn du nicht trinkst,
5959werde ich dich töten“?;
5960ETETNTMKO ⲇⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲉ NNEYNOBE
5961„wenn ihr aber den Menschen ihre Sünden nicht ver-
59621 Matth. 6, 5. Ⲙⲁ. 6, 14. 3.
page 221
5963Conditionalsätze. 456. 57. 193
5964gebt, (so wird auch euer Vater euch eure Sünden
5965nicht vergeben“.
5966Das mit Ⲉ- zusammengesetzte Imperfectum (ENE- 456.
5967pte- $ 301), sowie die übrigen mit den beiden Hülfs-
5968zeitwörtern Ⲉ- und NE- zusammengesetzten Tempora
5969(8 304. 343) werden gebraucht, um die als nicht wirk-
5970lich hingestellte, irreale Bedingung auszudrücken
5971(ei cc. Praeterito).
5972Im Nachsatze steht gewöhnlich das Imperfectum
5973Futuri (8 274):
5974ENEK-MITEIMA, ⲛⲉⲣⲉ-ⲡⲇⲥⲟⲛ ⲛⲗⲙⲟⲩ-ⲇⲛ-ⲡⲉ
5975„wenn du hier gewesen wärest, würde mein Bruder
5976nicht gestorben sein“ (ei Ϥⲉ ⲱ︦ 6 diekpie mov ⲟⲩⲭ
5977ⲟⲩⲩ EtedvhxeL)”; |
5978ⲉⲛⲉϣⲇⲣⲉ-ⲛⲃⲯⲩⲭⲟⲟⲩⲉ ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲉ ⲉϣ-ⲉⲓ EBOA-
5979ⲡⲃ... ⲛⲉⲣⲉ-ⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ NAMOY-TIE „wenn die Seelen
5980der Menschen herausgehen könnten, so würde die
5981Welt sterben? ;
5982ENE-NTAYCOYOWNC PAp, NEYNACTAYPOY-AN-
5983NE ⲙ̄ⲡϫⲟⲉⲓⲥ „wenn sie sie erkannt hätten, hätten
5984sie den Herrn nicht gekreuzigt“ (ei ⲩϩ Eyvwoav...
5985ⲟⲟ̀ⲭ Ⲁⲩ ⲉϭⲧϧⲣⲱϭⲟⲩ)
5986In gleicher Weise werden die mit Ⲉ- und NE- ein- 457.
5987geleiteten Nominalsätze ($ 410) gebraucht:
5988. Matth. 6, 13. ⲟⲃ. 11,21. ..1 Cor. 2, 8.
5989Steindorff, Kopt. Gramm. 13
page 222
5990458.
5991459.
5992194 Conditionalsätze. 458. 459
5993ⲉⲛⲉⲟⲩⲉⲃⲟⲗ ZMTEIKOCMOC-TE TAMNTEPO,
5994ⲛⲉⲩⲛⲇⲙⲓϣⲉ-ⲡⲉ ⲛ̄ϭⲓ-ⲛⲇϩⲩⲡⲉⲣⲏⲧⲏⲥ „wäre mein
5995Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob '
5996kämpfen“';
5997ⲉⲛⲉ-ⲟⲩⲡⲣⲟⲫⲏⲧⲏⲥ-ⲡⲉ MAT, NEYNAEIME „wenn
5998dieser ein Prophet wäre, so wüßte er“,
5999ⲃ. mit der Partikel WAN.
6000Das Hülfszeitwort des Präsens II. ($ 262) verbin- ı
6001det sich mit der Partikel wAn, um die als erwartet
6002bezeichnete Bedingung auszudrücken (griech. £äv mit |
6003Con).). Im Nachsatze steht gewöhnlich das Praesens
6004consuetudinis, das Futurum I. oder der Imperativ.
6005Vor nominalem Subjekt steht für ⲈⲣⲈϣⲇⲛ Oft
6006EPWAN- (PWAN-); die 2, Sg. f. lautet EDWAN- für
6007*EpEWAN:
6008ⲉϥϣⲇⲛⲛⲗⲩ ⲉⲣⲟⲓ̈, WAGEL NOE ⲛ̄ⲟⲩⲇⲗⲟⲩ „wenn
6009er mich sieht, kommt er wie ein Kind“; .
6010FIWANWAXE, CENAT-ZTHY „wenn ich rede, so
6011werden sie aufmerken“!;
6012ⲉϥϣⲇⲛ-ⲟⲩⲗ ⲇⲉ ϣⲇϫⲉ NMMHTN, Ⲁϫⲓⲥ „wenn
6013einer mit euch redet, so sagt“ (ⲉ ⲧⲓ ⲏ EITN ⲧⲓ
6014ⲉⲣe ⲧ).
6015Bisweilen wird der Satz durch die -7 - - - -2 2-
6016ⲉϣⲱⲡⲉ (8 461 ff.) eingeleitet:
60171 Joh. 18, 36, ? Luc. 7, 39. ..31 ..Ⲙⲁ
page 223
6018Conditionalsätze. 40--42. 195
6019ⲉϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ⲉⲥϣⲇⲛⲙⲟⲩ, ϣⲇⲥϯ NOYKAPMOC
6020ⲉⲛⲇⲗϣⲱϥ „wenn ⲉⲃ (das Weizenkorn) aber stirbt, so
6021giebt es viele Früchte“ (ⲉⲩ ⲟ aToddvn, Tolhdv xap-
6022ⲡⲟⲩ ϩⲣⲉ).
6023Die Negation ist TM ($ 437):
6024ENWANTMOM-O00OM ⲉϭⲱ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̃ⲙⲇ, TNNABWK
6025EKEMA „wenn wir an diesem Orte nicht bleiben kön-
6026nen, werden wir zu einem andern Orte gehen“?,
6027Über die Einleitung mit 20TAN s. 8 474
6028ⲧ. EWOWTE.
6029Die Conjunction EWWTIE „wenn“ leitet die er-
6030wartete Bedingung ein (ⲉⲩ mit Conjunet.; vgl.
60318458). Sie wird mit Vorliebe mit dem Nominalsatz
6032verbunden:
6033ⲉϣⲱⲡⲉ OYPMINNOYTE-TIE 0YA ⲇⲩⲱ ⲉϥⲉⲓⲣⲉ
6034ⲙ̄ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ, WAQCWTM ⲉⲣⲟϥ „wenn Jemand gottes-
6035fürchtig ist und er thut seinen Willen, so hört er ihn“
6036(ⲉ tıs deooeßhc N ϫⲟ) ⲧⲟ deAnNpA AUTO TOLY), ⲧⲟⲧⲟ
6037ax0ber)®.
6038Häufig steht es auch zur Verstärkung vor dem
6039conditional gebrauchten Präsens II. (8 454):
6040ⲉϣⲱⲡⲉ ⲉⲩⲙ̄ⲡϣⲇⲗ, MAPE-TETNEIPHNH ⲉⲓ ⲉϩⲣⲇⲓ
6041ⲉϫⲱⲟⲩ „wenn sie würdig sind, so möge euer Friede
6042auf sie kommen“,
6043. ]oⲘ. 12 34. 2 Z, 343, ⲟⲃ. 3. *Matth, 10,38.
6044ⲫ
604540.
6046461.
6047462.
page 224
6048196 Conditionalsätze 463—465.
6049463. ⲉϣⲱⲡⲉ kann auch mit anderen Temporibus,
6050namentlich mit den mit Ⲉ- zusammengesetzten Fle-
6051xionsformen ($ 301 ff.) verbunden werden:
6052Ⲉϣⲱⲡⲉ ⲙⲉϥϯ- ϩⲏⲩ ⲉⲡⲉⲛⲕⲇ-ⲣⲱϥ „wenn er von
6053unserem Schweigen keinen Nutzen hat“;
6054ⲉϣⲱⲡⲉ ENCEMMWA AN, MAPECKOTC ⲉⲣⲱⲧⲛ
6055ⲛ̄ϭⲓ-ⲧⲉⲧⲛⲉⲓⲣⲏⲛⲏ „wenn sie nicht würdig sind, so
6056möge sich euer Friede wieder zu euch wenden“?,
6057464. Bisweilen steht EWWTIE auch, um eine als wirk-
6058lich vorausgesetzte Bedingung einzuleiten (ei mit In-
6059dikativ):
6060ⲉϣⲱⲡⲉ OYN-OYMEÄOC ϣⲱⲛⲃ, ϣⲇⲣⲉ-ⲙ̄ⲙⲉⲗⲟⲥ
6061ⲧⲏⲣⲟⲩ ϣⲱⲛⲉ ⲛ︦ⲙ̃ⲙⲇϥ „wenn ein Glied krank ist,
6062so sind alle Gieder mit ihm krank“;
6063ⲉϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ OYXHpA EOYNTC ϣⲏⲣⲉ ⲏ ϣⲏⲣⲉ
6064ⲛ̄ϣⲏⲣⲉ, ⲙⲀⲣⲟⲩϫⲓ-ⲥⲃⲱ „Wenn aber eine Wittwe Kin-
6065der oder Kindeskinder hat, so mögen sie lernen“
6066(vgl. 8 416).
6067d. mit EWXE.
6068465. Die Conjunetion Ⲉϣϫⲉ- leitet die wirklich vor-
6069ausgesetzte (reale) Bedingung ein (el mit Indikativ).
6070Sie steht gewöhnlich mit dem Nominalsatze oder dessen
6071Vertreter, dem Präsens 1.: |
6072. ⲉϣϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟⲕ-ⲡⲉ ⲡⲉⲭ︦ⲥ︦, Ⲁϫⲓⲥ NAN „wenn du (vr
6073lich) Christus bist, so sage es uns“ (ei od ei 7-3)
6074ⲍ, 299. Ⲙⲛ. 10, 13. 1. Cor, 12, 26. 1 Tim. 5, Ⲁ
page 225
6075Temporalsätze. 466. 197
6076ⲉⲡ Hpiv)'; aber: EIWANXOOC, NNETNTCTEYE „wenn
6077ich es sage, so glaubt ihr es nicht“ (ⲉⲟⲩ ⲓ ⲡⲱ,
6078ⲟⲃ ⲏ] ⲡoⲧeoⲩs)
6079ⲉϣϫⲉ-ⲧⲉⲧⲛⲙⲉ-ϭⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲑⲣⲟⲛⲟⲥ ⲙⲛⲛⲉϭⲣⲏⲡⲉ ...
6080MATAiE-TCO1A „wenn ihr nun die Throne und die
6081Diademe liebt . . . so ehret die Weisheit“ (ei ------ ---
6082ⲃⲉ ⲉⲡ) Üpövoıs xal okHTTpOLG, TLUNHGATE Gomlay)®.
6083Mit anderen Temporibus:
6084EWXE-NTAYP-WINHPE ⲙ̄ⲡⲉⲩⲥⲇ AYMEEYE...;
6085MAPOYEIME „wenn sie ihre Schönheit bewundert und
6086gedacht haben ..., so mögen sie wissen“ (ⲱⲗ el 3
6087ⲧϥ] ⲭⲁⲗⲗⲟⲩϥ ⲧⲉⲣⲡⲏⲉⲩⲟⲓ üTeElduwBayvoV)*.
6088d. Temporalsätze.
6089o. ohne Conjunetion.
6090Das Präsens II. (bez. Futurum II.) wird gebraucht, 466.
6091um einen Temporalsatz wiederzugeben, dessen Hand-
6092lung mit der des Hauptsatzes gleichzeitig ist. Vgl.
6093$ 264. Es steht sowohl vor, als auch nach dem
6094Hauptsatze:
6095ⲉⲣⲉ-ⲡⲙⲇⲕⲗⲇⲗⲣⲓⲟⲥ ⲉⲫⲣⲉⲙ ⲟ ⲛ̄ϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ, AY-
6096ⲛⲁⲩ ⲉⲩⲣⲇⲥⲟⲩ „als der selige Ephrem ein Kind war,
6097sah er einen Traum“;
6098Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ⲉⲛⲛⲇⲃⲱⲕ ⲉϣⲗⲏⲗ „es geschah aber,
6099als wir gehen wollten um zu beten“,
61001 Luc. 22, 66, Ⲙⲏⲓⲥ. 22, 67. ⲃⲁ. 6, 22—23. ⲣ. 18, 8.
6101315. ° Act. 16, 16.
page 226
6102198 Temporalsätze, 467—469.
6103467. Auch die mit Ⲉ- zusammengesetzten Hülfszeit-
6104wörter stehen an Stelle eines Temporalsatzes ($ 302):
6105ⲉⲙⲡⲇⲧⲉ-ⲟⲩⲗⲗⲉⲕⲧⲱⲣ ⲙⲟⲩⲧⲉ, KNAATIAPNA ⲙ̄-
6106ⲙⲟⲓ̈ ⲛ̄ϣⲙⲛ̄ⲧⲥⲱⲱⲡ „bevor der Hahn gekräht hat,
6107wirst du mich dreimal verrathen“!.
6108Über die Verstärkung des Präsens II. durch Con-
6109junectionen s. $ 472,
6110ⲃ. mit NTEPE-. |
6111468. Die Conjunction NTEpE- „als“ (näg. mdr) verbin-
6112det sich mit den Personalsuffixen (vgl. 8 48):
6113Sg. 1. P. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲃⲓ Pl. 1. NTEPN
61142. m. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉⲕ ⲟ. ⲇ. NTEPETN
61156. Ⲛ̄ⲧⲉⲣ
61163. m. ⲛ̅ⲧⲉⲣⲉϥ ⲑ. NTEpOY
6117f. NTEPEC
6118Vor nominalem Subject: NTEPE-
6119469. Der Temporalsatz mit NTEpE- steht vor dem
6120Hauptsatze :
6121NTEPE-TIAAIMON ⲇⲉ ⲥⲱⲧⲙ ENAT, TEXAGQ „als
6122aber der Dämon dies gehört hatte, sagte er“*; 5
6123ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲕⲧⲟϥ ⲉϣⲓⲏⲧ, ⲇⲩϫⲛⲟⲩϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ
6124„als er nach Schiet zurückgekehrt war, fragten ıhn
6125die Brüder“.
6126l Matth. 26, 34. 434..
page 227
6127Temporalsätze. 4-4. 199
6128Wird dem Satze mit NTEpE- ein zweiter Satz
6129durch Ⲁⲩⲱ „und“ angeknüpft, so steht dieser im Per-
6130fectum I:
6131ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲡⲓⲑⲉ ⲇⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ AYEIME ...ⲇⲩ‐
6132ⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲉⲣⲟϥ „als sie alle aber überzeugt waren
6133und erfahren hatten . . ., glaubten sie an ihn“,
6134Selbstverständlich kann der zweite Satz auch durch
6135den Conjunctiv (8 258) ohne AYW angeknüpft werden:
6136ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲃⲓ ⲉⲃⲟⲗ NYZE ⲉⲣⲟⲟⲩ „als er hinausge-
6137gangen war und sie gefunden hatte“?
6138ⲩ. mit Ϫⲓⲛ |
6139Die Präposition X1N- „seit“ ($ 362) wird als Tem-
6140poralconjunction mit dem Präsens II. und dem Per-
6141fectum II. in der Bedeutung „seit“ verbunden; X1iN-
6142NTA- ist zu XINTA zusammengezogen:
6143„lahm XIN-EQ-NZHTC ⲛ̄ⲧⲉϥⲙⲇⲇⲩ Seit er im
6144Leibe seiner Mutter war“;
6145XINTAYXTOT „seit ich geboren bin“
6146d. mit. griechischen Conjunctionen.
6147Von griechischen Conjunctionen der Zeit sind in
6148häufigem. Gebrauche:
6149ϩⲱⲥ (®e) „während, so lange als“, ϩⲟⲥⲟⲛ oder
6150ⲉⲫⲟⲥⲟⲛ (ⲟⲩ, ⲉ ⲟⲩ) „so lange als“,
6151Sie stehen namentlich zur Verstärkung des Prä-
61521 zZ. 348. ? Ming. 194. 3 Act. 3, 2. * Z. 304.
6153470.
6154471.
6155472.
page 228
6156473.
6157474.
6158475.
6159476.
6160ϥϯ
6161300 Temporalsätze. 473—475. Relativsätze. 476. 477.
6162sens II. und der mit E- zusammengesetzten Verben ϯ
6163(8 466, 467,):
6164ϩⲱⲥ EYWWNE „Während er krank ⲧ
6165ϩⲱⲥ ⲉⲟⲩⲛⲧⲇⲛ ⲙ̄ⲙⲇⲩ ⲛ̄ⲡⲉⲟⲩⲟⲃⲓϣ „So lange
6166als wir Zeit haben“,
6167Doch werden sie auch mit dem Nominalsatze bez,
6168Präsens I. verbunden:
6169ϩⲟⲥⲟⲛ ⲡⲉϩⲟⲟⲩ-ⲡⲉ „SO lange es Tag ist“.
6170ϩⲟⲧⲗⲛ (ⲧ) „wann, wenn“ wird mit dem Prä-
6171sens II. und der Partikel An ($ 458) verbunden:
6172WATEZOOY ETMMAY ZOTAN EIWANCOOG „bis zu dem
6173Tage, wann ich ihn trinke“,
6174Über die Umschreibung von Temporalsätzen durch
6175MNNCA- und ZN- mit dem Infinitiv s. 8320. 321. -
6176ϭ. Relativsätze.
6177Der Gebrauch der Relativsätze ist im Koptischen
6178ein sehr ausgedehnter. Man verwendet sie mit Vor-
6179liebe zur Umschreibung von Adjectiven und Participien:
6180ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲉϥϩⲟⲟⲩ „ein Mensch, der böse ist; ein böser
6181Mensch“; ⲱ TPENEA NAMICTOC AY® ⲉⲧϭⲟⲟⲙⲉ „0
6182du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht“; TMNT-
6183ϩⲗⲗⲟ ETTAEIHY „das geehrte Alter“,
6184Der Relativsatz steht entweder ohne Anknüpfung
61851 Z. 328, * Gal. 6, 10. 3 Joh. 9, 4. * Marc, 14, 25, ° Ⲙⲁ
618617. 6 Sap. 4, 9, ⲁ . .. . .
page 229
6187Relativsätze ohne Anknüpfung. 4-4. 201
6188oder wird durch die Relativpartikel ET, ETE, NT ein-
6189geleitet.
6190Ann, Die Partikeln ET, ⲈⲦⲈ, NT gehen alle auf das schon
6191frühzeitig zur unveränderlichen Partikel gewordene ägypt. Adjektiv
6192nti zurück ; ÄS401B, In ET und ⲈⲦⲈ hat sich das n dem folgenden
6193ϯ assimilirt, in NT ist es erhalten geblieben.
6194Il. Ohne-Anknüpfung.
6195Das Präsens II. wird unmittelbar an ein Nomen 478.*
6196relativisch angeknüpft, wenn letzteres den unbe-
6197stimmten oder gar keinen Artikel hat; z. B.:
6198ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ⲉϥϣⲱⲛⲉ „ein Greis, der krank ist“ (wörtl.
6199„ein Greis, er ist krank“);
6200ⲟⲩⲥϩⲓⲙⲉ EpE-0YWWNE ZNTECEKIBE „eine Frau,
6201an deren Brust eine Krankheit war“.
6202In derselben Weise wird das Futurum II. gebraucht: 479,
6203ⲗϥⲥⲙⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲟⲩϩⲟⲟⲩ, EYNAKPINE ⲛ̄ϩⲏⲧϥ ⲛ̄ⲧⲟⲓ-
6204ⲕⲟⲩⲙⲉⲛⲏ „er setzte einen Tag fest, an dem er die
6205Welt richten wollte“?
6206Auch die mit Ⲉ- zusammengesetzten Hülfszeit- 480.
6207wörter ($ 301) und Flexionsformen ($ 248. 304,
6208338) werden relativisch an ein unbestimmtes Nomen
6209angeknüpft:
6210OYWEABET FAIMEPE-TIECCA „eine Braut, deren
6211Schönheit ich liebte“;
6212ⲇ 337. ? Act. 1781. ⲃ...
page 230
6213481.
6214482.
6215483.
6216‚deinigen sind“?
6217202 Relativsätze ohne Anknüpfung. 481—483,
6218ϩⲉⲛϩⲃⲏⲩⲉ ENANOYOY „Werke die gut sind; gute
6219Werke“,
6220Ebenso die mit Ⲉ- eingeleiteten Nominalsätze
6221($ 410) und negierten Sätze (8 436):
6222OYACTIE E-MN-AAAY ⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲥ „eine
6223Sprache, die Niemand kennt“;
6224ϩⲉⲛⲛⲟⲃⲉ ⲉⲛⲛⲟⲩⲕ AN-NE „Sünden, die nicht die
6225Gewöhnlich folgt der Relativsatz unmittelbar dem
6226Nomen, auf das er sich bezieht. Doch kann er auch
6227durch einen genetivischen, präpositionellen oder ad-
6228verbiellen Ausdruck von ihm getrennt werden:
6229ⲟⲩⲛ̄ⲧⲟⲗⲏ ⲛ̄ⲧⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉϥⲟⲩⲱϣ ET-ZHY ⲙ̄ⲙⲟϥ
6230„ein Befehl Gottes, durch den er ihm nützen will“;
6231ⲟⲩⲇ ⲇⲉ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ ⲉⲩⲇⲧⲧⲱⲗ -ⲡⲉ ϩⲙⲡⲉϥⲃⲓⲟⲥ
6232„einer von ihnen, der unbefleckt war in seinem Leben“*,
6233An ein bestimmtes Nomen dürften die genannten
6234Formen relativisch nicht angeknüpft werden. Wo
6235sie sich auf ein bestimmtes Nomen zu beziehen scheinen,
6236liegt in Wirklichkeit kein relativisches, sondern ein kon-
6237ditionales Verhältnis vor ( 454) oder es wird ein
6238Nebenumstand der Erzählung ausgedrückt ($ 264):
6239EINAP-OY ⲙ̄ⲡⲗϩⲏⲧ ⲉϥⲛⲇϣⲧ „was soll ich mit
6240meinem Herzen machen, wenn es hart ist?“° (nicht: .
6241„das hart ist“)
62421 Dul. 46. 1 Tim. 5, 2. Z. 309. * Z. 348. ⲍ. 290.
page 231
6243Relativsatz mit Partikel. 484—486, 203
6244ACNAY ⲉⲡⲱⲛⲉ ⲉⲇⲩϥⲓⲧϥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲣⲙ̄-ⲡⲧⲇⲫⲟⲥ
6245„sie sah den Stein, wie er weggenommen war vom Ein-
6246gang des Grabes“' (wir würden sagen: „der wegge-
6247_ nommen war“).
6248Über ENEpPE-, ENE-, ⲈϢⲀⲣⲈ- nach einem be-
6249stimmten Nomen s. 8 491. 492.
6250Ⲡ. mit den Partikeln ET, ETE, NT.
6251Der mit den Partikeln ET, ETE, NT eingeleitete
6252Relativsatz darf nur an ein bestimmtes Nomen an-
6253geknüpft werden. Eine Ausnahme s. $ 496. Bisweilen
6254wird auf das Nomen, an das sich der Relativsatz an-
6255schließt, noch durch das Demonstrativum MAT hinge-
6256wiesen, z. B. ⲦⲥⲟⲪⲓⲇ TALETAZEPATC ⲉⲛⲉⲕⲑⲣⲟⲛⲟⲥ
6257„die Weisheit, die an deinen Thronen steht“.
62581. Die Partikel ET.
6259Sie dient vornehmlich zur Anknüpfung reiner
6260Nominalsätze, deren Subject mit dem Nomen, an
6261das sich der Relativsatz anschließt, identisch ist. Das
6262Subject des Relativsatzes wird ausgelassen (Ⲁ 401);
6263zZ, B. NENEIOTE ETZNKHME „unsere Väter, die in Ägyp-
6264ten sind“; ⲧⲉⲣⲏⲙⲟⲥ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ „die äußere Wüste“.
6265Ebenso werden die uneigentlichen Nominal-
6266sätze ($ 390) mit verbalem Prädikat angeknüpft:
62671 g0h. 20,1. ? Sap. 9, 4. 5Z. 304 *Z, 817.
6268484.*
6269486.
page 232
6270204 Relativsatz mit Partikel. 487—489,
6271ⲡⲙⲇ ⲉⲧϣⲱⲛⲉ „die Stelle, die krank ist“'; TEiIMOOY
6272ETAOMC „dieses Wasser, welches faul ist“?
6273487. Desgleichen die dem Nominalsatz entsprechenden
6274Konjugationsformen des $ 298: TWAXE ETNANOYY
6275„das Werk, das gut ist“; ⲧⲇϭⲣⲟⲟⲙⲡⲉ ⲉⲧⲛⲉⲥⲱⲥ
6276„meine schöne Taube“*,
6277488, Ist das Subject des Relativsatzes ein Personal-
6278pronomen und ist dieses Subject von dem Worte,
6279auf das sich der Relativsatz bezieht, verschieden, so
6280tritt eT- vor die Hülfszeitwörter des Präsens I, -4
6281Futurum I. Es entstehen dann folgende Formen:
6282Sg. 1. ϯ | Pl. 1. eETN
62832, m. ETK | 2, ETETN
6284f.ETE
62853, m, Ⲉⲧ 3 3. ETOY
6286f.eTe
6287Anm. et ist aus ET- ϯ. entstanden ⲓ... ETOY geht
6288auf ein *&-tw-w zurück,
6289Beispiele: ⲠⲀⲓ̇ ⲉϯⲥⲱⲧⲙ ENAl ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ „diesen
6290über den ich dieses höre“; ϯ
6291ⲡⲙⲇ ⲉⲧⲟⲩ-ⲛ̄ϩⲏⲧϥ „der Ort, an dem sie ⲃ︦
6292ⲡⲕⲇⲀϩ ⲉϯⲛⲗⲧⲥⲇⲃⲟⲕ ⲉⲣⲟϥ „das Land; ϭⲛ ich
6293dir zeigen werde“. / | ϯ
6294489. Häufig wird das Personalsuffix noch durch das
6295ⲍ︦ 338. 312 Thess, 2, 17. * Ming. 146. ® Luc. 9, 9.
6296ϭ zZ. 481, 7 Wet. 7,8
page 233
6297Relativsatz mit Partikel. 490. 491. 205
6298absolute Personalpronomen verstärkt, das gewöhnlich
6299vor die Relativpartikel tritt: TTMA ANOK Ⲉϯⲟ ⲙ̄ⲙⲟϥ
6300ⲑ Ort, an dem ich bin“.
63012. Die Partikel ⲈⲦⲈ.
6302Sie dient zur relativischen Anknüpfung folgender
6303Tempora und Sätze:
6304a) des Präsens II und Futurum -
6305Das anlautende Ⲉ des Hülfszeitworts ist mit dem
6306auslautenden € der Relativpartikel zusammengefallen ;
6307z. B. Ⲉⲧⲉⲣⲉ für *ETE-EpE. Die 2. Sg. f. lautet ETEPE-
6308oder Ⲉⲧ- z. B. TBLOC ⲉⲧⲣⲟⲩⲇϣϥ „das Leben, das
6309du (Frau) willst“. | |
6310Das Relativum des Präsens II. steht namentlich
6311an Stelle eines Nominalsatzes mit nominalem Subject,
6312wenn letzteres von dem Worte, auf das sich der Re-
6313lativsatz bezieht, verschieden ist; z. B. ⲡⲇ ETEPE-
6314ⲡⲉϥϩⲇ ϩⲛⲧⲉϥϭⲓϫ „der, in dessen Hand seine Worf-
6315schaufel ist“. Vgl. 8 485.
6316ß) des Imperfectums,
6317sowie der mit NE- zusammengesetzten Hülfszeit-
6318wörter ($ 298) und Flexionsformen (8 300). Die aus
6319der Relativpartikel und dem Hülfszeitwort zusammen-
6320gesetzten Formen ETE-NEPE, ETE-NE sind zunächst
6321zu ⲉⲧⲛⲉⲣⲉ, *ETNE und diese weiter, mit Assimilation
6322ϧ 329. 2? Matth. 3, 12
6323490.
6324491.
page 234
632530 ‚Relativsatz mit Partikel. 492. 493
6326des T an das N, zu ENEPE, ENE zusammengezogen
6327worden. Diese Formen sind von den aus den Hülfs-
6328zeitwörtern Ⲉ und NE zusammengesetzten ($ 301. 480)
6329äußerlich nicht zu unterscheiden; doch werden sie nur
6330auf ein bestimmtes Nomen bezogen: |
6331ⲧⲗⲓ̈ ⲉⲛⲉⲣⲉ- ⲡⲉⲥⲥⲟⲛ ÄAZApOC ϣⲱⲛⲉ „diese,
6332deren Bruder Lazaros krank war“;
6333ⲟⲩⲛ̄ⲧⲟⲗⲏ NAC-TE ⲧⲇⲓ ENE-OYNTHTNC XIN-
6334TEZOYEITE „ein altes Gebot ist dieses, das ihr von
6335Anfang an hattet“.
6336492. ⲩ) des Präsens consuetudinis:
6337NOE ETE-WAYWAXE ⲉⲣⲟⲟⲩ „in der Weise, wie
6338er zu ihnen zu sagen pflegte“,
6339Gewöhnlich ist ETE-WAptE-, ETEWAG- zu ⲉⲧ-
6340WApPEF-, *FETWAG- und dieses wieder zu EWAPE-, FWAY-
6341zusammengezogen worden. Auch diese Formen sind ı
6342von den mit £- zusammengesetzten nicht zu unter-
6343scheiden. Über ⲛ̄ϣⲇϥ- vgl. 8 501.
634443. d) der negativen Hülfszeitwörter MITE- und ⲙⲉⲣⲉ-
6345ⲍ. B. Ⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲉⲙⲡⲟⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ETME „Alle, |
6346die nicht an die Wahrheit glaubten“*;
6347ⲡⲙⲗ ETE-MEPE-PEGYXIOYE ϩⲱⲛ ⲉⲣⲟϥ „der Ⲟr,
6348dem kein Dieb sich nähert“. []
6349ⲟ. 113. ? 1 Joh. 2, 7. 3 Ming. 208. * 2 Thess. 2, 12.
63505 Luc. 123.
page 235
6351Relativsatz mit Partikel. 494—498. 207
6352ⲉ) der unpersönlichen Verben OYN- und MN-, 494.
6353sowie der durch sie eingeleiteten Nominalsätze
6354(ⲃ 395 £.):
6355ⲡⲕⲕⲟⲩⲇ ETE-OYNTAICY ⲛ̄ⲥⲧⲙⲏⲧ „der andere,
6356den ich gehorsam hatte“;
6357ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲉⲧⲉ-ⲙⲛ̃-ⲕⲣⲟϥ ⲛ̄ϩⲏⲧ „der Mann, in
6358welchem keine Hinterlist ist“.
6359ⲍ) der Nominalsätze mit ITE, TE, NE ($ 398 ff.): 495,
6360ⲧⲡⲩⲅⲏ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ETE-TICWMA-TTE MNTIECNOG
6361MMNXOEIC „die Wasserquelle, welche der Leib und das
6362Blut des Herrn ist“.
6363Letztere stehen häufig, um ein Nomen, selbst 496.
6364wenn es den unbestimmten Artikel hat, näher zu er-
6365klären; wir können in diesen Fällen das Relativum
6366mit „nämlich“ übersetzen; z. B. ZENCA2 ETE-BAP-
6367NABAC-TE MNCHMEON „Schreiber, welches ist Bar-
6368nabas nebst Simeon“ = „Schreiber, nämlich B.
6369und S.“
6370ϥ. aller mit N-AN negierten Sätze: 497.
6371NXAI-BEKE ETE-NOYWWC-AN-MNE, ⲡⲇⲓ ETE-N-
6372NOYY AN-NE NECOOY „der Mietling, der nicht Hirte
6373ist, der, des eigen die Schafe nicht sind“,
6374Häufig wird ETE-N zu EN zusammengezogen (vgl. 498.
63758 491): „der aber nach mir kommt, ist stärker denn
63761 Z. 317, ? Ming. 165, 0 * Act, 13, 1. ° Joh. 10, 12 (Ming).
page 236
6377499.
6378500,
6379501.
6380502.
6381208 Relativsatz mit Partikel. 499—502.
6382ich, TAT Ⲉⲛϯⲙ̄ⲡϣⲇ AN ⲛ̄ϥⲓ ϩⲇⲛⲉϥⲧⲟⲟⲩⲉ der, dem |
6383ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen“.
63843. Die Partikel NT.
6385Sie wird hauptsächlich zur Anknüpfung des
6386Hülfszeitworts A- (Perf. I.) gebraucht. In guter Ortho-
6387graphie wird sie ENT- geschrieben; z. B. NEK-
6388ⲥⲱⲛ︦ⲧ︦ ⲉⲛⲧⲇⲕⲧⲇⲙⲓⲟⲟⲩ „deine Geschöpfe, welche du
6389geschaffen hast“?,
6390Selten ist NTA- in ETA- übergegangen: OYON
6391ⲛⲓⲙ ETAYBWK ϣⲇⲣⲟϥ „alle die zu ihm gekommen
6392waren“,
6393Anm. Im Boh. ist ETA- die gebräuchliche Form des rela-
6394tiv angeknüpften Perfekts. Aus dem absoluten Gebrauch von NTA-
6395ist wohl das Perfectum II. entstanden; $ 278,
6396Bisweilen wird auch das Präsens consuetudinis
6397mit NT- relativisch verknüpft; vgl. 8 492. Das T der
6398Relativpartikel ist vor w) abgefallen, so daß die Re-
6399lativformen NWApE, NWAG etc. lauten:
6400ⲛ̄ⲑⲉ NWAPE-OYPOOYE ⲙⲟⲩϩ „in der Weise wie
6401ein Halm verbrannt zu werden pflegt“,
6402Anhang.
6403Mit Ausnahme der Fälle der 8 485—487 muß, wie
6404̄
6405...ϥ
6406die obigen Beispiele zeigen, im Koptischen jeder Re-
6407lativsatz, der ja (wie im Arab. und Hebr.) nur ein dem
64081 Matth. 3, 11. ⲣ... 52, 348: ⲃ. 52.
page 237
6409Substantivierte Relativsätze. 503- 55. 0
6410= Hauptworte beigeordneter Verbal- oder Nominalsatz
6411ist, ein auf das Hauptwort zurückgehendes Pronomen
6412_ enthalten.
6413Nur wenn das Wort, auf das sich der Relativsatz 503.
6414bezieht, ein adverbialer Ausdruck der Zeit oder der
6415Art und Weise ist (MITNAY „Zur Zeit“, NOE „in der
6416Weise“ u.s. w.), fällt das Pronomen im Relativsatze aus;
6417ⲃ.. XINTTNAY ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲇⲓ̈ϫⲓ NTACZIME „seit der Zeit,
6418in der ich mein Weib genommen habe“.
6419II. Substantivierte Relativsätze.
6420Jeder mit der Relativpartikel angeknüpfte Rela- 504.
6421tivsatz kann durch den bestimmten Artikel substan-
6422tiviert werden; z. B. NETZMITME „die welche in der
6423Stadt sind“; METMMAY „Jener“; TEFN ⲗⲟⲩⲟⲙ︦ϥ „das
6424was ich essen werde“*; ⲛⲉⲧⲉ-ⲛ̄ⲥⲉⲡⲉⲓⲣⲇⲍⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ
6425AN „die welche ihn nicht versuchen“?
6426Anm, Streng genommen wird in diesen Fällen der Relativ-
6427satz an das Demonstrativum ITH „jener“ angeknüpft, das dann
6428verkürzt worden ist; $ 59. Im Boh, ist das Demonstrativum hier
6429in der Regel unverkürzt geblieben: ⲫⲏ ETQWOIM „der welcher
6430ist“ (S. NETWOOTT).
6431Der Gebrauch der substantivierten Relativsätze 505
6432ist der eines Nomens. Sie können als Subject oder
6433Objekt eines Satzes, als Genetiv, nach einer Präposi-
6434tion etc. stehen; z. B. MNETNAWOMN ⲛ̄ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ
6435ϫ. 84. ...ⲃ ⲃ. 1, 2.
6436Steindorff, Kopt. Gramm, 14
page 238
6437506.
6438507.
6439508.
6440210 Subst. Relativs. 506. 507. Gebrauch i. Nominalsatze. son
6441NTEIZE EQWWM ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲣⲟϥ „wer ein solches Kind
6442aufnimmt, der nimmt mich auf“, |
6443Derartige substantivirte Relativsätze, deren Ver-
6444bum eine Eigenschaft ausdrückt, sind vielfach so sehr
6445zu einem einzigen Begriffe verschmolzen, daß man ver-
6446gessen hat, ın dem anlautenden 1 den Artikel zu sehen,
6447und daß man das Ganze als ein Adjectiv oder ar-
6448tikelloses Substantiv aufgefaßt hat ; z. B. --2ⲗ-
6449(TEG0OY) „böse, Böses“, eigentl. „das was böse ist“;
6450ⲡⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ „Gutes“; ⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲑⲟⲟⲩ „Welches Übel?“ ;
6451NEGOOY ⲛⲓⲙ „alle Übel“ ($ 149).
6452Diese Verbindungen können deshalb noch einen
6453zweiten Artikel, den Possessivartikel oder ein Demon-
6454strativum erhalten: NNETOVYAAB „der Heilige“*; m-
6455ⲡⲉⲧⲛⲗⲛⲟⲩϥ „das Gute“; ⲛⲉⲕⲡⲉⲧⲟⲩⲇⲇⲃ „deine
6456Heiligen“*; ϩⲉⲛⲡⲉⲑⲟⲟⲩ mala,
6457IV. Gebrauch im Nominalsatze.
6458Die mit der Relativpartikel eingeleiteten Relativ-
6459sätze werden häufig an das als Subject eines Nominal-
6460satzes stehende Demonstrativum ⲠⲈ) TE, NE, (8 39S ff.)
6461angeknüpft. Mit er und ETE wird ⲠⲈ zu NET, TETE,
6462mit NT- gewöhnlich zu NENT zusammengezogen; z. B.
6463ⲛ̄ⲧⲱⲧⲛ̄ ⲛⲉⲧϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ „ihr seid es (NE), die es sagen“.
64641 Matth. 18, 5. ? Z, 317. 3 Z. 304. * Act. 9, 13. ⲡⲥ. 227.
page 239
6465Gebrauch im Nominalsatze. 509-512. 211
6466Zwischen ⲠⲈ und den folgenden Relativsatz kann 509.
6467noch ein anderes Wort eingeschaltet werden; z. B.
6468ⲡⲉⲕϣⲇϫⲉ-ⲡⲈ, MNXOEIC, Ⲉⲧⲧⲟⲩϫⲟ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲛ NIM „dein
6469Wort ist es, o Herr, das Alle errettet“!.
6470Diese Konstruktion wird häufig gebraucht, um das 510,
6471pronominale Subject eines Satzes besonders stark
6472hervorzuheben:
6473ⲡⲇⲓ PAp ⲡⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ ⲇⲩⲱ ⲉⲧϣⲏⲡ MMMTO
6474ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ „denn dieses ist gut und ange-
6475nommen (gebilligt) vor Gott“?;
6476ⲛ̄ⲧⲟⲕ ⲡⲉϣⲇⲕⲧⲟⲩϫⲟ ⲉⲃⲟⲗ ZMTIEGOOY ⲛⲓⲙ „du
6477errettest von allem Übel“, |
6478Mit Vorliebe steht diese Konstruktion im Fr . 511.
6479satze: ⲟⲩ METNAAAG was soll ich thun ?“*
6480ⲛⲓⲙ TIENTAUNTK ENEIMA „wer hat dich zu die-
6481sem Ort geführt?“
6482Seltener wird sie an Stelle eines reinen Nominal- 512,
6483satzes mit no min alem Subject verwendet: NENZOLTE
6484ⲛⲉⲧϩⲓⲱⲱⲛ „unsere Kleider sind auf uns; wir haben
6485unsere Kleider an“.
64864 ⲃ. 16, 131 Tim. 5, 4. ⲏⲣ. 16, 8. * Z. 310. 5 Z. 338,
6487..84
6488ⲓ
page 240
6489Litteratur.
6490In die folgende Literaturübersicht sind die wichtigsten koptischen
6491Veröffentlichungen aufgenommen worden. Eine vollständige Literatur-
6492übersicht (bis 1880) findet sich in Stern’s koptischer Grammatik ⲃ︦.
6493441- 44. Altere Veröffentlichungen, die durch spätere ersetzt und
6494heute kaum noch einen historischen Werth besitzen, sind bei Seite
6495gelassen, ebenso die meisten in Zeitschriften veröffentlichten Aufsätze
6496und Texte, soweit sie nicht von besonderem literargeschichtlichem
6497Werthe sind (wie z. B. die Bruchstücke des Alexanderromans) oder
6498für die philologischen Studien des Anfängers in Betracht kommen.
6499Bücher, welche Anfängern besonders zu empfehlen sind, habe ich mit
6500einem Stern bezeichnet.
6501A. Allgemeines.
6502*L. Stern, Kopten. Koptische Sprache und Literatur (Allgemeine
6503Encyclopädie der Wissenschaften und Künste von Ersch und
6504Gruber, zweite Section, Bd. XXXIX 1886, S. 12—36).
6505Et, Quatremere, Memoires geographiques et historiques sur l’Egypte
6506ⲉⲃ sur quelques contrees voisines. I. IL Paris 1811.
6507E, Amelineau, La geographie de VE’gypte Ⲁ Vepoque copte.
6508Paris 1893.
6509A. Gayet, Les monuments coptes du musee de Boulaq. Catalogue des
6510sculptures et steles ornees de la salle copte du musee de Boulaq
6511(Memoires de la mission archeologique francaise au Caire 1).
6512Paris 1889,
6513G. Ebers, Sinnbildliches. Die koptische Kunst, ein neues Gebiet der
6514altchristlichen Sculptur, und ihre Symbole, Eine Studie,
6515Leipzig 1892,
6516Ⲱ︦. Hyvernat, Album de paleographie copte pour servir ä Vintro-
6517duction paleographique des actes des martyrs de l’Egypte. Paris
6518& Rom 1888,
page 241
6519Litteratur. 213
6520ⲃ, Handschriftenverzeichnisse.
6521ⲕ. Zoega, Catalogus codicum Copticorum manu scriptorum qui in
6522Museo Borgiano Velitris asservantur; Rom 1810 (Boheirische,
6523Faijumische und Sahidische Texte biblischen und nicht-biblischen
6524Inhalts. Von den sahid. Handschriften sind No, 1—168 in Rom
6525im Museo Borgiano, 169 und die übrigen in der Bibliotheca Nazio-
6526nale in Neapel).
6527A. Minyarelli, Aegyptiorum codieum reliquiae Venetlis in bibliotheca
6528Naniana asservatae fasc. I. II. Bologna 1785. (Enthält sahl-
6529dische Texte biblischen und nicht-biblischen Inhalts).
6530︦. Wüstenfeld, Verzeichniss der koptisch-arabischen Handschriften
6531der Universitätsbibliothek zu Göttingen (Nachrichten von der
6532Königl. Gesellsch. der Wissenschaften 1878 p. 285—325).
6533P, de Lagarde, Die koptischen Handschriften der Göttinger Bibliothek
6534(Orientalia I. 1-Ⲑ2, Göttingen 1879; Abhandlungen der Königl.
6535Gesellschaft der Wissensch. zu Göttingen Band 24).
6536Papyrus Erzherzog Rainer. Führer durch die Ausstellung. (Koptische
6537Texte’ p. 25—48.) Wien 1894.
6538W. E. Crum, Coptic Manuscripts brought from the Fayyum by W.
6539M, Flinders Petrie together with a Papyrus in the Bodleian
6540library. London 1893,
6541U. Bouriant, Fragments de Manuscrits thebains du musee de Boulay.
6542(Receuil de travaux IV, V.)
6543C. Texte.
6544a. Oberägyptisch oder Sahidisch,
6545I. Biblisches.
65464. Ciasca, Sacrorum bibliorum fragmenta Copto-Sahidica musei
6547Borgiani, I. II. Rom 1-8 (Auf SS. VIIL—XTI des ersten
6548Bandes eine sehr nützliche Zusammenstellung der bis 1885 ver-
6549öffentlichten kleineren Bruchstücke der oberägypt. Übersetzung
6550des alten und neuen Testaments).
6551. G. Maspero, Etudes egyptiennes, Paris 1883.
65520. v. Lemm, Bruchstücke der Sahidischen Bibelübersetzung nach
6553Handschriften der kaiserl. öffentl. Bibliothek zu St. Petersburg,
6554Leipzig 1885,
6555O0. v. Lemm, Sahidische Bibelfragmente I. II. Petersburg 1889. 1890
6556(Melanges asiatiques X). ;
6557HK. Amelineau, Fragments de la version thebaine de ]l’Ecriture
6558(Ancien Testament). Paris 1889 (auch Rec. trav. VII ff.).
6559A. Erman, Bruchstücke der oberägyptischen Übersetzung des alten
6560Testamentes. Göttingen 1880 (Nachrichten der Kal. Gesellsch.
6561d. Wissensch. zu Göttingen 1880 No. 12).
6562-ⲇ
page 242
65634 Litteratur.
6564G, Maspero, Fragments de la Version thebaine de l’Ancien Testament
6565(Memoires publies par les membres de la Mission archeologique
6566francaise au Caire VI). Paris 1892.
6567Ⲣ. de Lagarde, Psalterii versio memphitica. Accedunt Psalterii
6568thebani fragmenta etc. Berlin 1875. s. d IL.
6569B. Peyron, Psalterii copto-thebanı specimen. Turin 1875.
6570#P, de Lagarde, Aegyptiaca; Göttingen 1883 (enthält u. A. die voll-
6571ständige Sapientia Salomonis und Ecclesiasticus.).
6572Fr. Münter, Specimen versionum Danielis copticarum, nonum ejus
6573caput memphitice et sahidice exhibens. Rom 1786.
6574*C. Woide, Appendix ad editionem Novi Testamenti Graeci, in qua
6575continentur fragmenta Novi Testamenti thebaica vel sahidica,
6576cum dissertatione de versione bibliorum aegyptiaca. Oxford 1799
6577(nach W.’s Tode von H. Ford herausgegeben).
6578. Amelineau, Fragments thebams inedits du Nouveau Testament
6579(Zeitchr. f. Aeg. Spr. 1886 ff.)
6580Ant. Georgi, Fragmentum evangelii S. Johannis graeco-copto-thebai-
6581cum seculi IV. Rom 1789. (Georgi theilt auch noch andere
6582sahidische Fragmente in Veletri mit). (
6583Fr. Münter, Commentatio de indole versionis sahidicae Novi Ⲧⲉⲉ ϥ-
6584menti. Accedunt fragmenta epistolarum Pauli ad Timotheum
6585in membranis sahidicis musei Borgiani Veletris. Kopenhagen 1784.
6586II. Nichtbüllische christliche Litteratur,
6587E. Dulaurier, Fragment des revelations apocryphes de Saint-Barthe-
6588lemy et de l’histoire des communautes fondees par Saint-Pakhome.
6589Paris 1835.
6590*T, Guidi, Frammenti Copti. Rom 1888. (Rendiconti della R.
6591Accademia dei Lincel, classe di scienze morali, storiche e filologiche
6592vol. III. IV. — Enthält apokryphe Apostelacten). Vgl. auch:
6593Quidi, Gli atti apokrifi degli apostoli (Giornale della Soc. Asia-
6594tica Italiana vol. ID).
6595I. Gwidi, Di alcune pergamene Saidice della Collezione Borgiana.
6596Rom 1893 (Rendiconti della R. Accad. dei Lincei IN).
6597Ⲟ. v. Lemm, Koptische apokryphe Apostelacten Ⲓ. IL. Petersburg
65981890. 1892 (Melanges asiatiques X 1. 2. — Theil I mittel-
6599ägyptisch, II sahidisch).
6600A. Georgi, De miraculis S. Coluthi et reliquiis S. Panesniw marty-
6601rum, thebaica fragmenta duo. Rom 1793. — Vgl. auch Peyron,
6602Grammatica p. 165—167.
6603E. Amelineau, Fragments coptes pour servir Ⲁ Vhistoire de la con-
6604quete de ’Egypte par les Arabes (Journal asiatique 1888), —
6605Vgl. desselben, Sur deux documents coptes Ecrits sous la do-
6606mination arabe (Bulletin de V’Institut e6gyptien 1885).
6607|
6608ϯ
page 243
6609Litteratur. 215
6610FF. Rossi, I papiri copti del Museo egizio di Torino, trascritti ⲉ
6611tradotti. Ⲓ. II. Turin 1887. 1889, [
6612E. Amelineau, Monuments pour servir Ⲁ l’histoire de ’Egypte chre-
6613tienne au IVe et Ve siecles (Mem. miss. arch. IV. — Enthält
6614sahidische, boheirische und arabische Texte).
6615U. Bouriant, L’eloge de l’apa Victor, fils de Romanos. Paris 1893
6616(Mem. miss. arch. france. VIIN.
6617Fr. Münter, Odae gnosticae Salomoni tributae. Kopenhagen 1812
6618(Auch in der Einleitung von Woide’s Appendix mitgeteilt).
6619*M. G. Schwartze, Pistis Sophia, opus gnostieum Valentino adjudi-
6620catum, e codice ms. Coptico Londinensi descripsit et latine ver-
6621tit. Edidit J. H. Petermann. Berlin 1851.
6622E. Amelineau, Notice sur le papyrus gnostique Bruce, texte et tra-
6623duction. Paris 1891 (Notices et extraits des manuscrits de la
6624Bibliotheque nationale XXIX).
6625C. Schmidt, Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem
6626Codex Brucianus, herausgegeben, Übersetzt und bearbeitet.
6627Leipzig 1892 (in Gebhardt und Harnack, Texte und Unter-
6628suchungen zur altchristlichen Literatur VIIT 1. 2).
6629Ⲣ. de Lagarde, Canones apostolorum und Canones ecclesiastici (Aegyp-
6630tiaca 209—291), — Die unterägypt. Übersetzung dieses ägypt.
6631Rechtsbuchs publ. Tattam, The apostolical constitutions (s. d. 11.).
6632‚U. Bouriant, Les canons apostoliques de Clement de Rome. Tra-
6633duction en dialecte thebain, d’apres un manuscrit de la biblio-
6634theque du patriarche Jacobite du Caire (Rec. trav. V. VI.
6635Späte Hs. des vorigen Rechtsbuchs).
6636.E. Revillout, Le concile de Nicee d’apres les textes coptes et les
6637diverses collections canoniques. Paris 1880 (Journal asiatique
66381873. 1875). ;
6639U. Bouriant, Actes du concile d’Ephese. Texte copte publie et
6640traduit. Paris 1892 (Mem. miss. arch. france. VIIMM).
66410. v. Lemm, Koptische Fragmente zur Patriarchengeschichte Alexan-
6642driens. St, Petersburg 1888 (Mem. de l’academie imperiale des
6643sciences de St. Petersbourg VIIe serie, Tome XXXVI).
6644U. Bouriant, L’eglise copte du tombeau de Dega(Mem. miss, arch.franc. I).
6645III. Profanlitteratur,
6646U. Bouriant, Fragments d’un roman d’Alexandre en dialecte thebain
6647(Journal asiatique 1887, 1888).
6648W, E. Crum, Another fragment of the story of Alexander (Proc.
6649Soc. Bibl. Arch. Juni 1892).
page 244
6650216 Litteratur.
6651G. Zoega, Catalogus p. 626: De re medica, fragmentum libri conti-
6652nentis morborum remedia (Übersetzt von Dulaurier, Joumalı
6653asiatique 1843).
6654L. Stern, Fragment eines koptischen Tractates über Alchemie (Zeit-
6655Schr, %£ ägypt. Sprache 1885).
6656E. Revillout, Papyrus coptes, actes et contrats des mus6ees egyptiens
6657de Boulaq et du Louvre. Paris 1876. (Etudes 6gyptologiques V.)
6658P. A. Ciasca, I papirı Copti del Museo Borgiano della S. C. de
6659propaganda fide, tradotti e commentati. Rom 1881.
6660F. Rossi, Tre documenti copti publicati, Turin 1888 (Atti della
6661R. Accademia delle scienze vol. XXIIN).
6662*L. Stern, Das Testament der Susanna nach einem koptischen Pa-
6663pyrus im Brit. Museum (Zitschr. f, äg. Sprache 1888). )
6664*G Steindorff, Neue koptische Urkunden aus Theben (ebenda 1891).
6665G. Steindorff, Eine koptische Bannbulle und andere Briefe (ebenda
66661892).
6667R. Lepsius, Koptische Inschriften (Denkmäler aus Aegypten und
6668Aethiopien Abth. VI 102—103). ;
6669L. Stern, Sahidische Inschriften (Zeitschr. f. ägypt. Spr. 1872).
6670U. Bouriant, Notice des monuments coptes du musee de Boulaq
6671(Rec, tray. V).
6672L. Stern, Sahidische Scherbenaufschriften (Zeitschr. f. ägypt. Sprache
66731885).
6674L. Stern, Koptische Inschriften an alten Denkmälern (ebenda).
6675d. Achmimisch.
6676U. Bouriant, Les papyrus d’Akhmim (Mem, Miss. arch. franc. I).
6677ϭ. Maspero, Bruchstücke der kleinen Propheten im Recueil des tra-
6678vaux VIIL 181—192,
6679L. Stern, Die koptische Apokalypse des Sophonias. Mit einem An-
6680hang über den untersahidischen Dialect (Zeitschr. f. ägypt. Spr.
66811886).
6682ⲥ. Mittelägyptisch (Faijumisch und Memphitisch).
6683I. Biblisches.
6684Engelbreth, Fragmenta baschmurica. Kopenhagen 1811.
6685Ⲙ̅. Quatremere, "Recherches critigues sur la langue et la litterature
6686de l’Egypte. Paris 1808 (ⲣ. 228—246: Fragmente der Threni
66874, 22—5, 22 und Baruch 6, 2—72; streng faijumisch).
6688{
page 245
6689Litteratur. 217
6690U, Bouriant, Fragments bachmouriques. Cairo 1888 (auch in den
6691Memoires de ]’Institut 6gyptien vol. II).
6692Vgl. auch Zoega, Catalogus p. 139 ff,
6693II. Profanlitteratur.
6694E. Revillout, Memoires du Congres des orientalistes Le session. Paris
66951873 (II 471 f£; IIL 55 ff.)
6696Ⲃ̅. Revillout, Papyrus coptes p. 108 ff. (s. & II).
6697ϭ. Krall, Neue koptische und griechische Papyrus (Rec. trav. VI).
6698DL. Stern, Faijumische Papyri im ägyptischen Museum zu Berlin
6699(Zeitschr. f. ägypt. Sprache 1885).
6700L. Stern, Erklärung einiger memphitisch koptischer Papyrusur-
6701kunden. Mit einem Nachwort über die faijumischen Papyri
6702(ebenda).
6703J. Krall, Koptische Briefe (Mitth. Erzh. Rainer V).
6704Vgl. auch Crum, Coptic Manusecripts.
6705d. Unterägyptisch oder Boheirisch.,
6706I. Biblisches.
6707P. de Lagarde, Der Pentateuch koptisch. Leipzig 1867.
6708H. Brugsch-Bey, Der Bau des Tempels Salomos nach der koptischen
6709Bibelversion. Leipzig 1877.
6710Ⲣ. de Lagarde, Bruchstücke der koptischen Übersetzung des alten
6711Testaments. (Orientalia I 63—104; Abhandlungen der König].
6712Gesellsch. der Wissensch. zu Göttingen Band 24).
6713H. Tattam, The ancient coptic version of the book of Job the just,
6714translated into english and edited. London 1846.
6715ⲕ̅. Tuki, Ⲡⲓϫⲱⲙ ⲛ̃ ⲧⲉ ⲡⲓⲯⲇⲗⲧⲏⲣⲓⲟⲛ NTE ⲇⲗⲩⲓⲇ.
6716Rom 1744. (Enthält die Psalmen und verschiedene Lobgesänge
6717und Gebete des alten Testaments, mit arab. Übersetzung).
6718Ⲣ. de Lagarde, Psalterii versio memphitica. Accedunt psalterii
6719Thebani fragmenta parhamiana, proverbiorum memphiticorum
6720fragmenta Berolinensia. Berlin 1875 (Das Koptische ist mit
6721latein. Buchstaben transecribirt).
67224. Bsciai, Die Proverbia Salomonis, boheirisch, koptisch, arabisch.
6723Rom 1886, Dazu Supplement.
6724H, Tattam, Prophetae majores, in dialecto linguae aegyptiacae mem-
6725phitica seu coptica cum versione 13. "Oxford 1852.
6726. Bardelli, Daniel copto-memphitice. Pisa 1849.
6727H. Tattam, Duodecim prophetarum minorum libri in lingua aegyp-
6728tiaca vulgo coptica seu memphitica ex ms. Parisiensi deseripti
6729et cum ms, Johannis Lee comparati. Oxford 1836.
page 246
6730218 Litteratur.
6731E. Quatremere, Daniel et les douze petits-prophetes, manuscrits coptes
6732de la bibliotheque imperiale no. 2, St.-Germain no. 21. Paris
67331810. (Notices et extraits des manuscrits de la Bibliotheque
6734imperiale VIII 220—289; enthält den Propheten Zacharias mit
6735Varianten und latein. Übersetzung).
6736Liber Baruch prophetae. Rom 1870. (Von Bsciai nach einer Cai-
6737riner Hs, herausgegeben). ;
6738M. Ⲉ. Schwartze, Quatuor evangelia in dialecto linguae copticae
6739Memphitica perscripta ad codd. ms, copticorum in regia biblio-
6740theca Berolinensi adservatorum nec non libri a Wilkinsio emissi
6741fidem edidit. Leipzig 1846. 1847.
6742Ⲙ̅. Tattam, Ⲡⲓϫⲱⲙ NNIXA NNIEYAPPEMON ⲉⲩⲟⲩⲇⲃ
6743KATA ⲙⲇⲑⲉⲟⲛ ⲙⲇⲣⲕⲟⲛ ⲗⲟⲩⲕⲇⲛ ⲟⲩⲟϩ 1@-
6744ANNHN. ⲘⲞnon 1847. (Die 4 Evangelien koptisch und arabisch).
6745H, Tattam, Ⲡⲓϫⲱⲙ MAZB NTE ϯⲇⲓⲇⲑⲏⲕⲏ ⲙⲃⲉⲣⲓ.
6746London 1852. (Der 2. Teil des neuen Testaments, enthält die
6747acta apostolorum, die Briefe und die Apocalypse).
6748P. Bötticher (de Lagarde), Acta Apostolorum coptice. Halle 1852,
6749P, Bötticher, Epistulae Novi Testamenti coptice. Halle 15.
6750II. Nichtbiblische christliche Litteratur.
6751ⲟ Revillout, Apocryphes coptes du Nouveau Testament. Paris 1876.
6752(Etudes ⲁ ⲛ VII); vgl. die viel bessere Ausgabe: De
6753morte Josephi und de dormitione Mariae in Lagarde’s Aegyptiaca.
6754H. Hyvernat, Les actes des martyrs de l’Egypte tires des manus-
6755crits coptes ⲛ- et du Musee Borgia,
6756Texte copte et traduction francaise I. Paris 1886.
6757HE. A. Wallis Budge, The martyrdom of Isaac of Tiphre. (Trans,
6758Soc. Bibl. Arch. IX). | .
6759. Amelineau, Un document copte du XIIIe siecle. Martyre de Jean
6760de Phanidjöit. (Journal Asiatiqgue 1887; — eins der spätesten
6761boh. Werke).
6762Ⲱ̄. A. Wallis Budge, The martyrdom and miracles of Saint George
6763of Cappadocia. The Coptic texts edited with an English trans-
6764lation. London 1888.
6765Ⲣ. de Lagarde, Catenae in evangelia aegyptiacae quae supersunt,.
6766Göttingen 1886.
6767>
6768ER. Tuki, Missale, coptice et arabice. Rom 1736. (Enthält die Li-
6769turgien der kopt. Kirche und die Anaphoren des Basilius Gre-
6770gorius und Cyrillus; übersetzt von Renaudot in seiner Litur-
6771giarum orientalium collectio, Paris 1716).
page 247
6772Litteratur. | 219
6773R. Tuki, Diurnum Alexandrinum copto-arabieum, Rom 1750 (Ent-
6774hält Psalmen, Stücke aus den Evangelien und Gebete).
6775R. Tukzi, Pontificale et euchologium coptice et arabice. Rom 1761—62,
67762 vol. (Enthält die Agenda für die Ordination der Geistlichen,
6777die Einkleidung der Mönche u. für andere feierliche Gelegen-
6778heiten.).
6779R. Tuki, Rituale coptice et arabice. Rom 1763. (Enthält die Gebete
6780bei den einzelnen heiligen Handlungen, Taufe, Trauung, Be-
6781stattung u. a.).
6782RB. Tuhki, Theotokia (Officium 8. Virginis), coptice et arabice. Rom 1764.
6783HE. Tattam, The apostolical constitutions or canons of the apostels
6784in coptic, with an english translation. London 1848. (Vgl. auch
6785Lagarde, Aegyptiaca 209 ff.).
6786D. Grammatisches,
6787Ath. Kircher, Lingua aegyptiaca restituta, opus tripartitum. Rom
67881643—1644. (Enthält die arabischen Grammatiken des Sam-
6789anlıdi und Ibn Kätib Qaisar mit latein. Übersetzung).
6790R. Tuki, Rudimenta linguae coptae sive aegyptiacae ad usum collegii
6791urbani de propaganda fide. Rom 1778,
6792A. Bsciai, NIXINEPZOYIT ⲛⲧⲉ ⲡⲓⲱϣ NTE ϯⲇⲥⲡⲓ
6793NPEMNXHMI (Die Anfänge des Lesens der koptischen
6794Sprache). Rom 1886 (Koptisch-arabische Fibel).
6795A. Peyron, Grammatica linguae copticae; accedunt additamenta ad
6796Lexicon Copticum. Turin 1841,
6797AM. Schwartze, Koptische Grammatik, herausgegeben nach des Ver-
6798fassers Tode von Dr. H. Steinthal. Berlin 1850.
6799*L. Stern, Koptische Grammatik, Leipzig 1880.
6800A. Erman, Die tonlosen Formen in der ägyptischen Sprache (Zeitschr.
6801f. ägypt. Sprache 1883).
6802GG. Steindorff, Prolegomena zu einer koptischen Nominalclasse, 1884
6803(Göttinger Inauguraldissertation).
6804A. Erman, Spuren eines alten Subjunetivs im Koptischen (Zeitschr.
6805f, ägypt. Sprache ebenda 1884).
6806L. Stern, Versuch über eine gleichmässige Worttrennung im Kop-
6807tischen (1886).
6808AM. de Rochemonteix, Iıa prononciation du Copte dans 1a Haute-
6809Kgypte. Paris 1891 (M6moires de la Societe de linguistique
6810de Paris VIN).
page 248
6811220 Litteratur.
6812E. Wörterbücher und Verwandtes.
6813A. Kircher, Lingua aegyptiaca restituta. Rom 1644, (Enthält die
6814beiden koptisch- arabischen Wörterverzeichnisse des Samannüdi
6815und des Ibn “Assäl mit. 1361. Übersetzung); ⲃ. D.
6816Al. V. Lacroze, Lexicon aegyptiaco-latinum ex veteribus illius linguae
6817monumentis summo studio collectum et’ elaboratum, quod in com-
6818pendium redegit Christ. Scholz. Notulas quasdam et indices ad-
6819jecit C. G. Woide. Oxford 1775, | ϯ
6820Ⲱ︦. Tattam, Lexicon aegyptiaco-latinum ex veteribus linguae aegyp-
6821tiacae monumentis et ex operibus Lacrozii, Woidii "et aliorum.
6822Oxford 1835.
6823*A, Peyron, Lexicon linguae copticae. Turin 1835.
6824G. Parthey, Vocabularium coptico-latinum et latino-copticum ⲉ Peyroni
6825ⲉⲃ Tattami lexieis concinnavit. Berlin 1844,
6826Ch. W. Goodwin, Gleanings in coptic lexicography (Zeitschr, f. äg.
6827Sprache 1869 —1871).
6828M. Kabis, Auctarium lexici copticı Amadei Peyron (Zeitschr. f. äg.
6829Sprache 1874—1876).
6830A. Bsciai, Novum auctarlum lexici sahidico-coptici (Zeitschr. f. ägypt.
6831Spr. 1886—1888).
6832G. Maspero, Le vocabulaire francais d’un Copte du XIIIe ⲉⲓⲥ
6833(Romania XVII 482—512).
6834ϭ. Rossi Etymologiae-aegyptiacae. Rom 1808.
6835C. Abel, Koptische Untersuchungen. Berlin 1878.
6836F. Zeitschriften,
6837Zeitschrift für ägyptische Sprache und Alterthumskunde, Leipzig.
6838Bd. 1 ff. 1863
6839ⲉⲓ aus der Sammlung der Papyrus Erzherzog Rainer.
6840Wien. Bd. 1 ff,: 1887 ff. ϫⲉ
6841Melanges d’archeologie egyptienne et assyrienne. Paris 1872—1878
6842(Erscheint nicht mehr).
6843Recueil de travaux 1161 & la philologie et a Varcheologie &gyp-
6844tiennes et assyriennes, Paris, Bd. 1: 1870. Bd. 2 Ⲏ. 1880 ff,
6845Revue Egyptologique. Paris. Bd, 1 Ⲏ. 1880 ff, ϥ
6846Transactions of the society of biblical archaeology. London, Bd,
68471 ff.: 1872 ff. /
6848Proceedings of the society of biblical archaeology. London, Bd. 1 ff:
68491878 ff. . -
page 249
6850Lesestücke.
6851Die Zahlen bezeichnen die $$ der Grammatik,
6852I. Aus den „Apophthegmata patrum Aegyptiorum“.
6853(Zoega, Catalogus p. 287 ff.).
6854[Zoöga 353] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲉ ⲇⲡⲇ ϩⲱⲣ ϫⲉ-
6855ⲙ̄ⲡⲉϥϫⲓ -ϭⲟⲗ ⲉⲛⲉϩ ⲟⲩⲇⲉ ⲙ̄ⲡⲉϥⲱⲣ︦ⲕ ⲟⲩⲇⲉ
6856ⲙ̄ⲡⲉϥⲥⲇϩⲟⲩ ⲟⲩⲇⲉ ⲙ̃ⲡⲉϥϣⲇϫⲉ ⲭⲱⲣⲓⲥ ⲇⲛⲇⲅⲕⲏ.
6857[305] Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ϫⲉ -ϩⲙⲡⲓⲣⲇⲥ-
6858ⲙⲟⲥ ⲛⲓⲙ MITDON-ApIKE ⲉⲣⲱⲙⲃ , ⲇⲗⲗⲗ ϭⲛ-
6859ApıKE ⲉⲣⲟⲕ ⲙⲁⲩⲇⲁⲕ, ⲉⲕϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-
6860ⲉⲣⲉ-ⲛⲇⲓ̈ ϣⲟⲟⲡ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲧⲃⲉ-ⲛⲇⲛⲟⲃⲃ.
6861[293] Ⲁ-ⲟⲞⲩⲇ ⲛ︦ⲛ︦ϩⲗⲗⲟ ⲃⲱⲕ ϣⲇⲕⲉϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ Ay
6862ⲡⲉϫⲁϥ ⲙ̃ⲡⲉϥⲙⲇⲑⲏⲧⲏⲥ ϫⲉ-ⲧⲗⲙⲓⲟ ⲛⲗⲇⲛ ⲛ̄ⲟⲩ-
6863ⲕⲟⲩⲓ̈ ⲛ̄ⲇⲣϣⲓⲛ, Ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲇⲙⲓⲟϥ. ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-ϩⲉⲣⲡ-
6864ϩⲉⲛⲟⲉⲓⲕ ⲛⲇⲛ, ⲁⲩⲱ ⲇϥϩⲟⲣⲡⲟⲩ. ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ
6865ⲗⲩⲙⲟⲩⲛ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲩϣⲇϫⲉ ⲉⲛⲉⲡⲛⲉⲩⲙⲁⲧⲓⲕⲟⲛ
6866ⲙ̄ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦ ⲙⲛⲧⲉⲩϣⲏ ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦.
6867Ⲙ̄ N ϥ
6868X1- neben ϪⲈ- von XW- „sagen“, ⲟⲧ-ⲟ) ⲉ.
6869Steindorff, Kopt. Gramm, A
page 250
6870ⲑ Apophthegmata patrum Aegyptiorum. d
6871[311] NEYWOOM ⲛ̄ϭⲓ-ⲥⲟⲛ ⲥⲛⲁⲩ ⲛ̃ϩⲗϩ ⲛ̄-
6872ⲣⲟⲙⲡⲉ ϩ︦ⲛⲟⲩⲙⲇ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ. ⲙ̃ⲡⲟⲩⲙⲓϣⲃ MN-
6873ⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ ⲉⲛⲉϩ ⲁⲩⲱ ⲁⲩϣⲱⲡⲉ ϩⲛⲟⲩⲉⲓⲣⲏⲛⲏ
6874ϣⲇⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲩⲙⲟⲩ.
6875[305] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲛ︦ϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ : ⲉⲣϣⲁⲛ ‐ⲟⲩⲇⲅ‐
6876ⲅⲉⲗⲟⲥ ⲟⲩⲱⲛ︦ϩ︦ ⲛⲇⲕ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡ︦ⲣϣⲟⲡ︦ϥ ⲉⲣⲟⲕ, Ⲁⲗⲗⲗ
6877ⲑⲃⲃⲓⲟⲕ ⲛ̃ⲣϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲛ̄ϯⲙ̃ⲡϣⲁⲗ ⲗⲙ) ⲉⲛⲗⲩ
6878ⲉⲡⲇⲅⲡⲉⲗⲟⲥ. ⲉⲇⲓ̈ⲱⲛ̄ϩ ϩ︦ⲛⲛ︦ⲛⲟⲃⲃ.
6879[290] ⲇϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲇⲡⲇ ⲡⲟⲓⲙⲏⲛ ϫⲉ-ⲇ-ⲟⲩⲥⲟⲛ
6880ϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ⲇⲡⲇ ⲡⲗⲏⲥⲃ XE-EiNAP- ⲟⲩ ⲙⲡⲁϩⲏⲧ ⲉϥ-
6881ⲛⲁϣⲧ, ⲛ̃ϯⲣ︦ϩⲟⲧⲉ ⲁⲛ ⲛϩⲏⲧϥ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ.
6882ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ϫⲉ- ⲃⲱⲕ ⲛ̃ⲣⲧⲟϭⲕ ⲉⲩⲥⲟⲛ ⲉϥⲣ̄-
6883ϩⲟⲧⲉ ⲛ̃ϩⲏⲧϥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲇⲩⲱ ⲉⲃⲟⲗ ZNTMNT-
6884ⲣⲉϥⲣ︦-ϩⲟⲧⲉ ⲙ̃ⲡⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ ⲕⲛⲇⲣ̄-ϩⲟⲧⲉ ϩⲱⲱⲕ
6885ⲛ̄ϩⲏⲧϥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ. ϥ
6886[290] A-0YA ϪⲛⲈ- ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ϫⲉ- ⲉⲧⲃⲉⲟⲩ, ⲉⲓ
6887ϩⲙⲟⲟⲥ ϩⲙⲡⲇⲙⲁⲛ̄ϣⲱⲡⲉ., ⲡⲁϩⲏⲧ ⲕⲱⲧⲉ ⲥ
6888ⲥⲇ ⲛⲓⲙ; ⲇϥⲟⲩⲱϣⲃ︦ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲉⲃⲟⲗ
6889ϫⲉⲥⲉϣⲱⲛⲉ ⲛ̄ϭⲓ-ⲛ̄ⲕⲉⲉⲥⲑⲏⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ.
6890ⲧϭⲓⲛⲛⲗⲩ, ⲧϭⲓⲛⲥⲱⲧⲙ, ⲧϭⲓⲛϣⲱⲗⲙ, ⲧϭⲓⲛϣⲇϫⲃ.
6891ⲛⲁⲓ̈- ϭⲉ ⲉϣⲱⲡⲉ ⲉⲕϣⲁⲛϫⲡⲟ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲉⲛⲉⲣⲅⲓⲇ
6892ϩ︦ⲛ︦ ⲟⲩⲙⲛ̃ⲧⲕⲇⲑⲁⲣⲟⲥ. ϣⲁⲇⲣⲉ-ⲛ̃ⲕⲉⲉⲥⲑⲏⲧⲏⲣⲓⲟⲛ
6893ⲉⲧϩⲓϩⲟⲩⲛ ϣⲱⲡⲉ ϩⲛⲟⲩⲥϭⲣⲗϩⲧ ⲙ̃ⲛ̃ⲟⲩⲟⲩϫⲇⲓ.
6894[291] Ⲁⲩϣⲗ ⲇⲉ ϣⲱⲡⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲃⲉⲓϣ ϩⲛϣⲓⲏⲧ
6895ϥ. ⲑ ⲩⲧ̀ⲣⲓⲟⲩ „Sinneswerkzeug“; 155, ® 276 Anm.
page 251
6896Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 3*
6897ϫ.
6898ⲗⲩⲱ ⲁⲩϯ ⲛ̄ⲟⲩⲇⲡⲟⲧ ⲛ̄ⲏⲣ︦ⲡ︦ ⲛⲟⲩϩⲗⲗⲟ. ⲡⲉϫⲇϥ
6899ϫⲃ-ϥⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲙⲟⲓ ⲙ̄ⲡⲓⲙⲟⲩ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ ⲡⲕⲉⲥⲉⲉⲡⲉ
6900ⲇⲉ ⲛⲇⲩ, Ⲉⲧⲟⲩⲱⲙ NMMAGq, Ⲙ̄ⲡⲟⲩϫⲓ. Ⲁⲩϫⲓ ⲇⲉ ⲟⲛ
6901ⲛ̄ⲟⲩⲥⲇⲓⲇⲓⲟⲛ NHPIT ⲛ̄ⲇⲡⲇⲣⲭⲏ ϫⲉ- ⲉⲩⲉⲧⲗⲗϥ
6902ⲛ̄ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ ⲕⲇⲧⲇ ⲟⲩⲇⲡⲟⲧ ⲉⲡⲟⲩⲇ. A-OYA ⲇ
6903ⲛⲛⲉⲥⲛⲏⲩ ⲃⲱⲕ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉϫⲛⲧⲕⲩⲡⲏ, ⲇϥⲡⲱⲧ ⲉⲃⲟⲗ
6904ϩⲓϫⲱⲥ ⲇⲗⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲗⲥϩⲉ ⲛ̄ϭⲓ-ⲧⲕⲩⲡⲏ. Ⲁⲩ-
6905ⲃⲱⲕ ⲇⲉ ⲉⲛⲁⲩ ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲉϩⲣⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲗϥϣⲱⲡⲃ.
6906Ⲁⲩϩⲉ ⲉⲡⲥⲟⲛ ⲉϥⲛⲏϫ ϩⲓⲡⲉⲥⲏⲧ. ⲇⲩϩⲓ-ⲧⲟⲟ-
6907ⲧⲟⲩ ⲉⲥⲱϣ ⲙ̄ⲙⲟϥ ϫⲉ ⲛⲧⲕ -ⲟⲩⲙⲁⲓⲉⲟⲟⲩ ⲉϥ-
6908ϣⲟⲩⲉⲓⲧ. ⲕⲀⲗⲱⲥ ⲇ-ⲡⲇⲓ ϣⲱⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲕ. -ⲡϩⲗⲗⲟ
6909ⲇⲉ WÄM ⲉⲣⲟϥ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉⲁⲗⲱⲧⲛ ϩⲀⲇⲡⲇ-
6910ϣⲏⲣⲉ. ⲟⲩϩⲱⲃ ⲅⲇⲣ ⲉⲛⲇⲛⲟⲩϥ ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲇⲁϥ.
6911ϥⲟⲛϩ ⲅⲇⲣ ⲡϫⲟⲉⲓⲥ, ϫⲃ ⲛ̃ⲛⲉⲩⲕⲉⲧ ⲧⲉⲓⲕⲩⲡⲏ
6912ϩ︦ⲙⲡⲇⲟⲩⲟⲉⲓϣ, ⲧⲇⲣⲉ-ⲧⲟⲓⲕⲟⲩⲙⲉⲛⲏ ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦ ⲉⲓⲙⲉ
6913ϫⲉ-ⲇⲩⲕⲩⲡⲏ ϩⲉ ϩⲛϣⲓⲏⲧ ⲉⲧⲃⲉ- ⲟⲩⲇⲡⲟⲧ ⲛ̄ⲏⲣⲡ.
6914[319] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲉ-Ⲁⲡⲇ ⲥⲓⲗⲟⲩⲇⲛⲟⲥ ϫⲉ-
6915ⲗϥⲟⲩⲱϣ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲉⲃⲱⲕ ϣⲇⲧⲥⲩⲣⲓⲇ, Ⲁⲩⲱ ⲡⲉ-
6916ϫⲗϥ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲉϥⲙⲇⲗⲑⲏⲧⲏⲥ ⲙⲇⲣⲕⲟⲥ ϫⲉ-ⲡⲗⲉⲓⲱⲧ,
6917ϯⲟⲩⲱϣ ⲇⲁⲛ ⲉⲗⲟ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̃ⲙⲇ ⲟⲩⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲕ ϩⲱⲱⲕ
6918ⲗⲛ]. ⲀⲠⲀ, ϯⲛⲇⲕⲀⲇⲕ AN ⲉⲃⲱⲕ, Ⲁⲗⲗⲗ ϭⲱ
6919ⲙ̄ⲡⲉⲓ̃ⲙⲗ ⲛ̄ⲕⲉϣⲟⲙⲛ̃ⲧ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ. ⲇⲩⲱ ϩⲙⲡⲙⲉϩ-
6920ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ ⲇⲩⲙ̄ⲧⲟⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ.
6921ⲱ ϭⲡⲓ̈ⲧⲓⲟⲩ ein kleines Weinmaß. ϫⲨ. lat. cupa „Tonne“.
69223 ”
6923° „so wahr der Herr lebt“, 4 andere drei Tage d. h. noch drei Tage.
6924ⲉ 165.166.419.
6925A*
page 252
69264+ Apophthegmata- patrum Aegyptiorum.
6927[338] ⲛⲉ-ⲟⲩⲛⲟⲩⲇ ZNKHME, ⲉⲟⲩⲛⲧⲇϥ ⲙ̄-
6928ⲙⲇⲩ ⲛ̄ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲉϥⲥⲏϭ. ⲁⲩⲱ ⲇϥⲉⲓⲛⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ,
6929ⲗϥⲕⲇⲇϥ ϩⲛⲧⲣⲓ ⲛ̄ⲗⲡⲇ ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲇϥⲕⲇⲇϥ
6930ⲉϥⲣⲓⲙⲉ ϩⲗϩⲧⲙ -ⲡⲣⲟ, ⲇϥⲃⲱⲕ ⲉⲡⲟⲩⲃ. ⲡϩⲗⲗⲟ
6931ⲇⲉ ⲇϥϭⲱϣⲧ ⲉⲃⲟⲗ, ⲇϥⲛⲁⲩ ⲉⲡⲕⲟⲩⲓ ⲛ̄ϣⲏⲣⲉ
6932ⲉϥⲣⲓⲙⲃ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲁϥ ⲛⲁϥ ϫⲉ-ⲛⲓⲙ ⲡⲉⲛⲧⲁϥ-
6933ⲛⲧⲕ ⲉⲡⲉⲓ̈ ⲙⲗ; ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ-
6934ⲡⲉ ⲇϥⲛ̄ⲧ, ⲇϥⲛⲟϫⲧ ⲉⲃⲟⲗ, ⲇϥⲃⲱⲕ. ⲡⲉϫⲉ
6935ⲡϩⲗⲗⲟ ⲛⲇϥ ϫⲃ- ⲧⲱⲟⲩⲛ ⲛ̃ⲣⲡⲱⲧ ⲛ̃ⲣⲧⲇϩⲟϥ.
6936ⲗⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇϥⲟⲩϫⲇⲓ, ⲇϥⲧⲱⲟⲩⲛ, AQUTAZE-
6937ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ, Ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲓ̈ϩⲉ ⲇⲩⲃⲱⲕ ⲫⲩ ⲉⲩ
6938ⲣⲁϣ. |
693931 Epe- Ⲡⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ ⲉⲫⲣⲉⲙ 0 ⲛϣⲏⲣⲉ
6940ϣⲏⲙ, ⲇϥⲛⲇⲩ ⲉⲩⲣⲇⲥⲟⲩ ⲏ ⲟⲩϭⲱⲗⲡ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-
6941ⲗⲩⲃⲱ ⲛⲉⲗⲟⲟⲗⲉ ⲣⲱⲧ ϩⲙⲡⲉϥⲗⲁⲥ ⲁⲩⲱ ⲇⲥⲇⲩ-
6942ZANE, ⲀⲤⲙⲈϩ-ⲡⲕⲇⲀϩ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦ ϩⲁⲧⲡⲃ, ⲈⲛⲀⲛⲟⲩ-ⲡⲉⲥ-
6943ⲕⲗⲣⲡⲟⲥ ⲙ̄ⲙⲁⲧⲉ, ⲁⲩⲱ ⲇⲩⲉⲓ ⲛ̄ϭⲓ-ⲛ̄ϩⲇⲗⲇⲗⲗⲧⲉ
6944ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲡⲉ, ⲇⲩⲟⲩⲱⲙ ϩ︦ⲙ̃ⲡⲉⲥⲕⲇⲣⲡⲟⲥ, ⲇⲁⲩⲱ
6945ⲡⲉⲧⲟⲩⲛⲇⲟⲩⲟⲙ ϥ ϩⲛ̃ⲧⲃⲱ ⲛⲉⲗⲟⲟⲗⲉ ϣⲇⲥϯ-
6946ⲟⲩⲱ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲛ̄ⲕⲉⲥⲟⲡ︦ ⲛϩⲟⲩⲟ
6947[341] ⲟⲞⲩⲕⲟⲥⲙⲓⲕⲟⲥ ⲙⲛ̀ⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ⲇϥⲃⲱⲕ
6948ⲛ̄ⲟⲩⲟⲉⲓϣ WAATTA ϫⲓϫⲱⲓ, ⲉϥϣⲟⲟⲡ ϩⲙⲡⲧⲟⲟⲩ
6949ⲛ̄ⲇⲡⲇⲗ Ⲁⲛⲧⲱⲛⲓⲟⲥ. ⲇⲩⲱ ⲇ-ⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ⲙⲟⲩ ⲛ̄
695040338.340 b 276 Ⲁ. © fehlerhaft für ⲙⲧ.
6951ⲭⲟϭⲏ. ⲭⲟϩ „weltlich, irdisch gesinnt.“
page 253
6952Apophthegmata patrum Aegyptiorum. - 5*
6953ⲧⲟⲟⲧϥ ϩⲓⲧⲉϩⲓⲏ. ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲙ̃ⲡⲉϥϣⲧⲟⲣ-
6954ⲧⲣ, ANMA Ⲁϥϥⲓⲧϥ ϣⲁⲡϩⲗⲗⲟ ϩⲛⲟⲩⲡⲓⲥⲧⲓⲥ, Ⲁⲩⲱ
6955ⲇϥⲡⲇϩⲧϥ ⲙⲛⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ, ϩⲱⲥ ⲉⲩϯ-ⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓⲇ
6956ⲙ̄ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉⲉϥⲉⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ. ⲇⲩⲱ ⲇϥⲧⲱⲟⲩⲛ
6957ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲉⲓⲱⲧ, Ⲁϥⲕⲱ ⲙⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ϩⲇⲧⲛ-ⲛⲉⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ
6958ⲙ̄ⲡϩⲗⲗⲟ, ⲇϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲧⲣⲓ. ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ, Ⲉϥ-
6959ⲙⲉⲉⲩⲉ ϫⲉ-ⲉϥⲡⲗϩ︦ⲧ ⲛⲗϥ ⲉϫⲓ-ⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓⲇ, ⲠⲉϫϪⲀϥ
6960ⲛⲇϥ ϫⲉⲧⲱⲟⲩⲛ ⲛⲅⲃⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ. ⲉⲛⲉϥⲥⲟⲟⲩⲛ ⲅⲇⲣ
6961ⲇⲀⲛ-ⲡⲃ ϫⲉ‐ⲇϥⲙⲟⲩ. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇϥⲧⲱⲟⲩⲛ,
6962ⲗϥⲉⲓⲉⲃⲟⲗ. ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ ⲇⲉ ⲛ̃ⲧⲉⲣⲉϥⲛⲁⲩ. ⲇϥⲣ︦
6963ϣⲡⲏⲣⲉ ⲁⲩⲱ ⲇϥⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ, ⲇϥⲡⲇϩⲧϥ ⲙ̄ⲡϩⲗⲗⲟ
6964Ⲁⲩⲱ ⲇϥϫⲱ ⲉⲣⲟϥ ⲙ̄ⲡϩⲱⲃ. ⲇϥⲥⲱⲧⲙ ⲇⲉ ⲛ̄ϭⲓ-
6965ⲡϩⲗⲗⲟ, ⲇϥⲗⲩⲡⲉⲓ. ⲉⲛⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲅⲇⲣ ⲇⲛ-ⲡⲉ ⲛ︦ⲣ︦-
6966ϩⲱⲃ ⲛⲧⲉⲓϩⲉ. ⲡⲉϥⲙⲁⲑⲏⲧⲏⲥ ⲇⲉ ⲇⲗϥⲡⲇⲣⲇⲅⲅⲉⲗⲉ
6967ⲛⲇⲩ ϫⲉ-ⲙ︦ⲡ︦ⲣϫⲉ -ⲡⲇⲓ Ⲉⲗⲇⲇⲩ, Ⲉⲣⲉ-ⲡϩⲗⲗⲟ ϩ︦ⲙ-
6968ⲡⲥⲱⲙⲗ̄.
6969[292] ⲇϥⲃⲱⲕ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲛ̄ϭⲓ- ⲡⲉⲡⲣⲉⲥⲃⲩⲧⲉⲣⲟⲥ
6970ⲛϣⲓⲏⲧ ϣⲇⲡⲇⲣⲭⲏⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ NpAKOTE ⲇⲩⲱ
6971ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲕⲧⲟϥ ⲉϣⲓⲏⲧ, ⲁⲩϫⲛⲟⲩϥ ⲛ︦ϭⲓ-ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ ϫⲉ-
6972ⲉⲣⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲉⲣ-ⲟⲩ ; ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲗϥ ⲛⲇⲩ
6973ϫⲉ-ⲫⲩϭⲓ ⲛⲇⲥⲛⲏⲩ, ⲇⲛⲟⲕ ⲙ̃ⲡⲓⲛⲁⲩ ⲉⲡϩⲟ ⲛ̄-
6974ⲗⲇⲇⲩ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲇⲣⲭⲏⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲙⲇⲩⲗ-
6975ⲗϥ. ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲟⲩⲥⲱⲧⲙ, ⲇⲩⲧⲇϫⲣⲟ ⲉⲧ-
6976BE-TIWAXE, ϫⲉ-ⲉⲩⲉϩⲇⲣⲉϩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϩⲗⲃⲟⲗ ϩⲗⲡ-
6977ϫⲓ- ϩⲣⲇϥ ⲛ︦ⲛ︦ⲃⲗⲗ.
69784 ⲱ „wie wenn“, ® für p-. © ϩⲉ ⲩⲉ
page 254
69796+ Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
6980[299] ⲇϥⲃⲱⲕ NOYOEIW ⲉϣⲓⲏⲧ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ
6981ⲗⲡⲗ ⲑⲉⲱⲫⲓⲗⲟⲥ ⲡⲇⲣⲭⲏⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ, ⲇⲀⲩⲥⲱⲟⲩϩ ⲇⲉ
6982ⲛ̄ϭⲓ-ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ, Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ NATA ⲡⲇⲙⲃⲱ XE-TAYE-
6983ⲟⲩϣⲇϫⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ ⲉⲡⲡⲇⲡⲇⲥ ⲧⲇⲣⲉϥϯ-ϩⲏⲩ. ⲡⲉ-
6984ϫⲇϥ NAY ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉⲉϣⲱⲡⲉ ⲙⲉϥϯϩⲏⲩ
6985ⲉⲡⲉⲛⲕⲁⲣⲱϥ, ⲉⲓ ⲉⲛϣⲗⲛϣⲇϫⲃ ⲟⲛ, ⲛ̄ϥⲛⲇϯ‐-
6986ϩⲏⲩ AN.
6987[301] Ⲁⲥϫⲟⲟⲥ ⲛ︦ϭⲓ-ⲧⲙⲁⲕⲇⲣⲓⲇ ⲥⲩⲅⲕⲗⲏⲧⲓⲕⲏ
6988ϫⲉ-ⲛ̄ⲑⲉ ⲉⲧⲉ-ⲙ︦ⲛ̃ϭⲟⲙ ⲛϫⲟⲓ ⲉⲧⲇϩⲟ ⲉⲣⲁⲧϥ
6989ⲗϫⲛ-ⲉⲓ ϥⲧ ⲧⲇⲓ-ⲧⲉ ⲑⲃ ⲟⲩⲗⲧϭⲟⲙ-ⲡⲉ ⲟⲩϫⲗ 9 |
6990ⲭⲱⲣⲓⲥ ⲡⲉⲑⲃⲃⲓⲟ ⲛ̄ϩⲏⲧ.
6991[307] Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲡⲉⲧⲛⲁϥⲉ
6992ϩⲗⲟⲩⲥⲱϣ ⲙⲛⲟⲩⲛⲟϭⲛϭ, ⲟⲩⲛϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲟϥ
6993ⲉⲟⲩϫⲁⲓ.
6994[305] Ⲁ-ⲡⲀⲓⲀⲃⲟⲗⲟⲥ ϣ︦ⲃ︦ⲧϥ ϩ︦ⲙⲟⲩⲥⲭⲩⲙⲗ
6995ⲛ̄ⲇⲅⲣⲉⲗⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲟⲩⲟⲕⲓⲛ, AGOYWNZ ⲉⲟⲩⲇ ⲛ̄ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ
6996Ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲗϥ ⲛ̀ⲗϥ ϫⲉ-ⲇⲛ︦ⲅ-ⲡⲉ ⲡⲗⲃⲣⲓⲏⲗ. ⲛ̄ⲧⲇⲩ-
6997ⲧⲛⲛⲟⲟⲩⲧ ϣⲗⲣⲟⲕ. ⲡⲉϫⲁϥ ⲇⲉ ⲛⲗϥ ϫⲉ-ⲇⲛⲁⲩ
6998ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇⲁⲩⲧⲛⲛⲟⲟⲩⲕ ϣⲁⲗⲕⲉⲟⲩⲇ ⲛⲛⲉⲥⲛⲏⲩ.
6999ⲗⲛⲟⲕ TAp ⲛ̄ϯⲙ̄ⲡϣⲗ AN. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ
7000ⲗϥⲣ︦ -ⲇⲧⲟⲩⲱⲛ︦ϩ︦ ⲉⲃⲟⲗ.
7001[303] ⲇⲩⲥⲟⲛ ϫⲛⲉ-ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲛⲇⲛⲟⲩ-ϯ-ϩⲁϩ
7002ⲙ̄ⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓⲙ ; ⲡⲉϫⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲧⲉⲛⲛⲇⲁⲩ
7003ⲥ 5y%LA; „Lichtengel-Gestalt“, ⲏⲓ ⲧⲛ̃ⲛⲇⲩ.
page 255
7004| Apophthegmata patrum Aegyptiorum. ⲙ
7005ⲉⲓⲏⲥⲟⲩ, ⲡϣⲏⲣⲉ ⲛ̄ⲛⲇⲩⲏ, ϫⲉ-ⲉⲧⲓ-ⲉϥⲡⲇϩ︦ⲧ ⲉϫⲙ-
7006ⲡⲉϥϩⲟ, ⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩⲱⲛ︦ϩ︦ ⲛⲇϥ ⲉⲃⲟⲗ.
7007[303] Ⲁⲩϫⲛⲉ-ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲉⲧⲃⲉ- ⲟⲩ ⲛ̃ⲇⲉⲙⲱⲛ
7008ⲙⲓϣⲉ NMMAN NTEIZE ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦ ⲡⲉϫⲉ ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ϫⲉ‐-
7009ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲇⲛⲛⲟⲩϫⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲛⲉⲛϩⲟⲡⲗⲟⲛ ⲉⲧⲃ-ⲛⲇⲓ̈-
7010ⲛⲃ ⲡⲥⲱϣ ⲙ︦ⲛⲡⲉⲑⲃⲃⲓⲟ ⲙ︦ⲛ̃ⲡⲧⲙ̃ⲕⲗ-ⲗⲗⲁⲩ
7011ⲛⲗⲛ ⲙⲛ̃ⲑⲩⲡⲟⲙⲟⲛⲏ.
7012[304] AYCON ϫⲛⲉ-ⲟⲩϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ϫⲉ-ⲟⲩ-ⲡⲉ ⲡⲉⲑⲃⲃⲓⲟ
7013ⲛ̄ϩⲏⲧ; ⲡⲉϫⲉ-ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲧⲣⲉⲕⲣ̄-ⲡⲡⲉⲧⲛⲇ-
7014ⲛⲟⲩϥ-ⲡⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲧⲣ-ⲡⲉⲑⲟⲟⲩ ⲛⲇⲕ. Ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲥⲟⲛ
7015ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲣϣⲁⲛⲧⲙ ⲟⲩⲇ ⲡⲱϩ ⲃⲡⲉⲓ̈ϣⲓ ⲟⲩ ⲡⲉ‐
7016ⲧⲉϥⲛⲇⲇⲇ ϥ; ⲡⲉϫⲉⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲙⲇⲣⲉϥⲥⲱⲧⲡ
7017ⲛⲇϥ ⲙ̄ⲡⲕⲗⲣⲱϥ.
7018[304] Ⲁ-ϩⲟⲓ̈ⲛⲃ ⲉⲓ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲉⲓϣ ϩ︦ⲛ̃ⲑⲏⲃⲇⲓⲥ ϣⲗⲟⲩ-
7019ϩⲗⲗⲟ, Ⲉⲩⲛ̄ⲧⲁⲩ ⲛ̄ⲟⲩⲇ ⲉϥⲟ ⲛ̄ⲇⲇⲓⲙⲱⲛⲓⲟⲛ . ϫⲉ-
7020ⲕⲁⲥ ⲉϥⲉⲧⲗⲗϭⲟϥ. ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲕⲱⲣ︦ⲫ
7021ⲉⲣⲟϥ ⲙ̄ⲙⲁⲧⲉ, ⲡⲉϫⲁϥ ⲙ̄ⲡⲇⲇⲓⲙⲱⲛ ϫⲉ-ⲇⲙⲟⲩ
7022ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲙ︦ⲡⲉⲡⲗⲇⲥⲙⲇ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲇⲇⲓⲙⲱⲛ
7023ⲙ̄ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉϯⲛⲏⲩ ⲉⲃⲟⲗ, ϯⲛⲇϫⲛⲟⲩⲕ ⲇⲉ ⲉⲩ‐
7024ϣⲇϫⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ : ⲛⲓⲙⲛⲉ NBAAMMTE ⲗⲩⲱ ⲛⲓⲙ-ⲛⲉ
7025ⲛⲉⲥⲟⲟⲩ; ⲡⲉϫⲉⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲛ̄ⲃⲁⲇⲙⲡⲉ ⲙⲉⲛ ⲁⲛⲟⲕ-
7026ⲡⲉ, ⲛ̄ⲉⲥⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲉⲧⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ
7027ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ- ⲡⲇⲇⲓⲙⲱⲛ ⲇⲉ ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲛⲇⲓ, ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-
7028ⲉⲓⲥϩⲏⲏⲧⲉ ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲉⲕⲑⲃⲃⲓⲟ ⲛ̄ϩⲏⲧ ϯⲛⲏⲩ ⲉⲃⲟⲗ.
7029% fehlerhaft für EMATE.
page 256
7030ⲃ Apophthegmata patrum Aegyptiorum;
7031[304 Ⲁϥϣⲱⲡⲉ ZNNETIPWACTION« NKWCTAN-
7032ⲧⲓⲛⲟⲩⲡⲟⲗⲓⲥ ⲛ︦ϭⲓ- ⲟⲩⲙⲟⲛⲁⲭⲟⲥ ⲛ̃ⲣⲙ︦ⲛ︦ⲕⲏⲙⲃ ϩⲓ-
7033ⲑⲉⲱⲇⲟⲥⲓⲟⲥ ⲡⲣⲣⲟ. ⲡ︦ⲣⲣⲟ ⲇⲉ ⲉϥⲃⲏⲕ ϩⲛⲧⲉϩⲓⲏ
7034ⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ, ⲇϥⲕⲇⲗ-ⲡⲙⲏⲏϣⲉ ⲛ̄ⲥⲱϥ, Ⲁϥⲉⲓ ⲙⲇⲩⲇⲇϥ,
7035ⲗϥⲧⲱϩⲙ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲙⲟⲛⲗⲭⲟⲥ, ⲇⲩⲱ ⲁϥⲥⲟⲩⲱⲛϥ
7036ⲙⲉⲛ ϫⲉ-ⲛⲓⲙ-ⲡⲉ . Ⲁϥϣⲟⲡ︦ϥ ⲇⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ⲑⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲇ
7037ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲇⲝⲓⲥ. ⲛⲧⲉⲣⲟⲩⲃⲱⲕ ⲇⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ, ⲇⲩ‐
7038ϣⲗⲏⲗ ⲁⲩϩⲙⲟⲟⲥ. ⲇϥⲇⲣⲭⲉⲓ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲣⲣⲟ ⲉϩⲟⲧϩⲧ
7039ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉⲛⲉⲛⲉⲓⲟⲧⲉ ⲉⲧϩⲛⲕⲏⲙⲃ:
7040ⲣ︦-ⲟⲩ; ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ‐ⲥⲉϣⲗⲏⲗ ⲧⲏⲣⲟⲩ
7041ⲉϫⲙ-ⲡⲉⲕⲟⲩϫⲗⲇⲓ. ⲇⲩⲱ ⲇϥϫⲟⲟⲥ ⲛⲇϥ ⲉⲧⲣⲉϥ-
7042ⲟⲩⲱⲙ ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲩⲓ̈ ⲛ̄ⲟⲉⲓⲕ, ⲇϥϯ-ⲟⲩϣⲏⲙ ⲛ̄ⲛⲃϩ
7043ϩⲓϩⲙⲟⲩ ⲛⲁϥ, ⲇϥⲟⲩⲱⲙ, ⲇⲩⲱ ⲇϥϯ-ⲟⲩϣⲏⲙ
7044ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ⲛⲇϥ, Ⲁϥⲥⲱ. ⲡⲉϫⲇϥ ⲇⲉ ⲛⲁϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡ︦ⲣⲣⲟ
7045ϫⲉⲕⲥⲟⲟⲩⲛ ϫⲉ‐ⲗⲛ̃ⲧ-ⲛⲓⲙ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ
7046ϫⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲕ. ⲧⲟⲧⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-
7047ANTP-ITE ⲑⲉⲱⲇⲟⲥⲓⲟⲥ ⲡⲣⲣⲟ, ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇϥ-
7048ⲡⲇϩⲧϥ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ. ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡ︦ⲣⲣⲟ
7049ϫⲉ-ⲛⲇⲓ̈ⲗⲧ-ⲧⲏⲩⲧⲛ ϫⲉ ⲧⲉⲧⲛⲟ ⲛ̄ⲇⲧⲣⲟⲟⲩϣ ϩ︦ⲙ︦-
7050ⲡⲉⲓ̈ⲕⲟⲥⲙⲟⲥ. ϩⲛⲟⲩⲙⲉ ϫⲓⲛⲧⲁⲩϫⲡⲟⲓ ZNTMNTP-
7051ⲣⲟ, ⲙ̄ⲡⲓⲙⲉϩ-ϩⲏⲧ ⲛ̄ⲟⲃⲓⲕ ⲉⲛⲉϩ ⲟⲩⲇⲉ ⲙⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲑⲉ
7052ⲙ̄ⲡⲟⲟⲩ, ⲟⲩⲇⲉ ⲙ̄ⲡⲓⲉⲓⲙⲉ ϫⲉ‐ ⲥⲉϩⲟⲗϭ ⲛ̄ⲧⲉⲓ̈ϩ. ϫⲓⲛ-
7053ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ ⲇϥⲗⲣⲭⲉⲓ ⲛ̄ϯ-ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲇϥ
7054ⲛ̄ϭⲓ -ⲡⲣⲣⲟ ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲇϥⲧⲱⲟⲩⲛ ⲇϥⲡⲱⲧ AQr
7055ⲕⲧⲟϥ ⲟⲛ ⲉⲕⲏⲙⲃ.
7056ⲥ ⲡⲣⲟ̀ⲟⲧⲉⲓⲟⲩ. ⲧⲉϩ. © inkorrekt für NZOTZT 316.
page 257
7057Apophthegmata patrum Aegyptiorum. ⲟ
7058[30] A-NAEMON ϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ⲉⲩⲟⲩⲱϣ
7059ⲉⲡⲗⲇⲛⲇ ⲙ̄ⲙⲟϥ ϫⲉ-ⲕⲟⲩⲱϣ ENAY ⲉⲡⲉⲭⲥ; ⲛ̄ⲧⲟϥ
7060ⲇⲉ ⲡⲉϫⲁϥ ⲛⲇⲩ ϫⲉ-ⲧⲉⲧⲛ̃ⲟ ⲛ̄ⲇⲛⲇⲗⲑⲩⲙⲇ MNTE-
7061ⲧⲉⲧⲛϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ-ⲡⲉⲭ︦ⲥ-ⲡⲉ. ⲡⲁⲭ︦ⲥ︦
7062ⲗⲛⲟⲕ, ⲉϯⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲃ: ⲉⲣⲟϥ, ⲡⲉ ⲡⲉⲛⲧⲇϥϫⲟⲟⲥ
7063XE-FPWAN-OYA ϫⲟⲟⲥ ⲛⲏⲧⲛ ϫⲉ-ⲉⲓⲥ ⲡⲉⲭⲥ ⲙ̄-
7064ⲡⲉⲓⲙⲁ ⲏ ⲡⲏ, ⲙ̄ⲡⲣⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲃⲉ. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ
7065Ⲁⲩⲣ︦-ⲇⲧⲟⲩⲱⲛ̄ϩ ⲉⲃⲟⲗ.
7066[308] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲉ-ⲇⲡⲇ ⲡⲇⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϫⲉ‐
7067ⲙⲉϥϭⲉⲡⲏ ⲉⲥⲉ-ⲏⲣ︦ⲡ. ⲉϥⲙⲟⲟϣⲃ ⲇⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲩⲟⲉⲃⲓϣ,
7068ⲗϥⲉⲓ ⲉϫⲛ- ⲟⲩⲕⲟⲗⲗⲩⲕⲓⲟⲛ ⲛ̃̄ⲗⲩⲥⲧⲏⲥ ⲇⲩⲱ ⲇϥ-
7069ϭⲛ̄ⲧⲟⲩ ⲉⲩⲥⲱ. ⲇϥⲥⲟⲩⲱⲛ︦ϥ ϫⲉ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲉⲧⲟ ⲛ̄ⲇⲛ-
7070ϫⲱϫ, ⲁⲩⲱ ⲉϥⲥⲟⲟⲩⲛ XE-MEQCE-HPM, ⲇϥⲛⲇⲩ
7071ⲉⲣⲟϥ ϩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛ̄ϩⲓⲥⲃ, ⲇϥⲙⲟⲩϩ ⲛ̄ⲟⲩⲇⲡⲟⲧ
7072ⲛ̄ⲏⲣⲡ, ⲉⲣⲉ-ⲧⲉϥⲥⲏϥⲃ ϩⲛ̄ ⲧⲉϥϭⲓϫ, ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲕ-
7073ϫⲇϥ ⲙ̄ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲉⲕⲧⲙⲥⲱ FNAZOTBEK. Ⲁϥⲉⲓⲙⲉ
7074ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲉⲉⲓⲣⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲛ̄ⲧⲟⲗⲏ ⲛ̄ⲧⲉ
7075ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲉϯϩⲏⲩ ⲙ̄ⲙⲟϥ, ⲇϥϫⲓⲧϥ,
7076Ⲁⲗϥⲥⲟⲟϥ. ⲡⲇⲛϫⲱϫ AB ⲛ̃ⲗⲩⲥⲧⲏⲥ ⲇϥⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓ
7077ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉⲕⲱ ⲛⲁⲓ̈ ⲉⲃⲟⲗ, ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ, ϫⲉ-
7078ⲇⲓ̈ϯ-ϩⲓⲥⲉ ⲛⲇⲕ. ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲁϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ϯⲡⲓⲥ-
7079ⲧⲉⲩⲉ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϫⲉ-ϥⲛⲗⲉⲓⲣⲉ ⲛⲇⲕ ⲛ̄ⲟⲩⲛⲇ ⲉⲧⲃⲉ-
7080ⲡⲉⲓ̈ⲇⲡⲟⲧ ⲛ̄ⲏⲣ︦ⲡ︦ ϩⲙⲡⲉⲓ̈ⲱⲛϩ ⲙⲛⲡⲉⲧⲛⲏⲩ. ⲡⲉϫⲇϥ
7081ⲛⲇϥ ⲛ̄︦ϭⲓ-ⲡⲇⲣⲭⲏⲗⲏⲥⲧⲏⲥ ϫⲉϯⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7082ϯ
7083|
70841
7085|
7086ϥ ⲭⲟⲗⲗⲗⲩⲓⲟⲩ, collegium. ® Anothc. ⲉⲩⲧⲟⲗϥ.
page 258
708710* Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7088XE-XIN-TENOY WTNAP-TEGOOY AN ⲛ̄ⲗⲗⲇⲩ.
7089ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲇϥϫⲡⲟ ⲛⲗϥ ⲛ̄ⲧⲕⲟⲗⲗⲩϭⲉ ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦ ϫⲉ-
7090ⲗϥⲕⲱ ⲛ̄ⲥⲱϥ ⲙ̄ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ.
7091[310] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲉ-ⲟⲩⲇ ⲛⲛⲉⲥⲛⲏⲩ ϫⲉ-ϣⲇϥ-
7092ⲧⲇⲙⲓⲟ ⲛ︦ⲛ︦ⲃⲓⲣ ⲛ︦ ϯ-ⲙⲇⲁϫⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ. ⲇϥⲥⲱⲧⲙ ⲇⲉ
7093ⲉⲡⲉⲧϩⲓⲧⲟⲩⲱϥ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉⲟⲩ ⲡⲉϯⲛⲗ-
7094ⲗⲇϥ ϫⲉ‐ⲗⲡϩⲱⲃ ϩⲱⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲁⲩⲱ MNTAI-MAA-
7095ϫⲉ MMAY ⲉϯ ⲉⲛⲇⲃⲓⲣ. ⲇϥⲃⲱⲕ ⲇⲉ, Ⲁϥⲃⲱⲗ ⲉⲃⲟⲗ
7096ⲥ,ⲛⲛ̃ⲙ̄ⲙⲇⲇϫⲉ ⲛ̄ⲧⲗϥⲧⲇⲗⲩ ⲉⲛⲉϥⲃⲓⲣ, ⲇϥⲛ̄ⲧⲟⲩ ⲙ̄ⲡ-
7097ⲥⲟⲛ ϫⲉ ⲉⲓⲥⲛⲇⲓ ⲟⲩⲛⲧⲇⲓ̈ⲥⲟⲩ ⲉⲩⲣ̄︦-ϩⲟⲩⲟ
7098ⲉⲣⲟⲓ̈ ϫⲓⲧⲟⲩ, ⲧⲇⲇⲩ ⲉⲛⲉⲕⲃⲓⲣ. ⲇⲩⲱ ⲇϥⲧⲣⲃ-
7099ⲡϩⲱⲃ ⲙⲡⲉϥⲥⲟⲛ ⲡⲣⲱⲭⲱⲣⲓ, ⲇϥⲕⲱ ⲛ̄ⲥⲱϥ ⲙ̄ⲡⲱϥ.
7100[311] ⲟⲩⲥⲟⲛ ⲇϥϩⲩⲡⲉⲣⲉⲧⲉⲓ ⲛⲟⲩϩⲗⲗⲟ ⲉϥ-
7101ϣⲱⲛⲉ. Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ⲉⲧⲣⲉϥⲃⲱⲗ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲥⲱⲙⲇ
7102ⲗⲩⲱ ⲛ︦ ϥⲧⲇⲩⲉ-ϩⲱⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϥⲟ ⲛ̄ⲥⲧⲟⲓ̈. A-TIMEEYE
7103ⲇⲉ ⲙⲡⲥⲟⲛ ϫⲟⲟⲥ ⲛⲗϥ ϫⲉ‐ⲡⲱⲧ ⲛⲇⲕ, MN-00M
7104ⲣⲗⲣ ⲙ̄ⲙⲟⲕ ⲉⲧⲱⲟⲩⲙ ϩⲗⲡⲉⲓ̈ⲥⲧⲟⲓ̈ ⲙ︦ⲛ̃ⲡⲉⲓ̈ⲥϯ-ⲃⲱ‐
7105ⲱⲛ. ⲡⲥⲟⲛ AB ⲇϥϫⲓ ⲛⲟⲩϣⲟϣⲟⲩ, ⲇϥϯ-ⲙⲟⲟⲩ
7106ⲉⲣⲟϥ ϩ︦ⲛⲛⲉϣⲇⲩⲓⲱ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ︦ⲛ︦ⲥⲁϣ ⲙ̃ⲡⲉⲧϣⲱⲛⲏⲃ,
7107ⲗⲩⲱ ⲉϥϣⲁⲛⲉⲓⲃⲉ ϣⲗϥⲥⲱ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ. ⲇⲩⲱ ⲇ-
7108ⲡⲙⲉⲉⲩⲉ ϫⲟⲟⲥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲙ̄ⲡⲣⲡⲱⲧ ⲟⲩⲇⲃ: ⲟⲛ ⲙ̄-
7109ⲡ︦ⲣⲥⲱ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̈ⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲗⲟⲙⲥ. ⲡⲥⲟⲛ AE Ⲁϥϣ︦ⲡ︦-
7110ϩⲓⲥⲉ ⲁⲩⲱ ⲇϥⲧⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉϥⲥⲱ ϩⲙⲡⲙⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲓⲱ
7111ⲉⲃⲟⲗ, ⲇⲩⲱ ⲇϥϩⲩⲡⲉⲣⲉⲧⲓ ⲙⲡϩⲗⲗⲟ. ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲇⲉ
7112% ⲡⲣⲟⲭⲱⲣⲉⲓ̄. 4254. 1ⲱ für Ⲉⲓⲱ.
page 259
7113-ϫ ..ⲁⲱ ...ⲁⲍ
7114Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 1
7115Ⲁϥⲛⲁⲩ ⲉⲡϩⲓⲥⲉ ⲙ̃ⲛⲧⲇⲅⲁⲡⲏ ⲙⲡⲥⲟⲛ, ⲇϥⲕⲧⲟ
7116ⲙ̄ⲡⲙⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲓⲱ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲟⲩⲙⲟⲟⲩ ⲉϥⲧⲃⲃⲏⲩ, ⲇϥ-
7117ⲧⲗⲗϭⲟϥ.
7118[319] Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-Ⲁⲡⲇ ⲓⲱϩⲇⲛⲛⲏⲥ, TIENTAYE-
7119ⲍⲱⲣⲓϩⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ ϩⲓⲧⲛ̃-ⲙⲇⲣⲕⲓⲇⲛⲟⲥ XE-ANEI
7120ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ϣⲗⲇⲡⲗ ⲡⲟⲓⲙⲏⲛ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ̃ⲧⲥⲩⲣⲓⲗ, Ⲁⲩⲱ
7121ⲉⲛⲉⲛⲟⲩⲱϣ ⲉϫⲛⲟⲩϥ ⲉⲧⲃⲉⲧⲙⲛⲧⲛⲁϣⲧ- ϩⲏⲧ.
7122ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲛⲉϥⲥⲟⲟⲩⲛ ⲁⲛ-ⲡⲉ ⲙⲙⲛⲧⲟⲩⲉⲉⲓⲕ-
7123ⲛⲓⲛ, ⲇⲩⲱ ⲛⲉ-ⲙ︦ⲛ̃-ϩⲉⲣⲙⲉⲛⲉⲩⲧⲏⲥ ⲙ̄ⲙⲁⲩ ⲇⲛ-ⲡⲃ.
7124ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ⲇⲉ ⲇϥⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲛ ⲉⲛⲑⲗⲓⲃⲃ, ⲇϥⲗⲣⲭⲉⲓ
7125ⲛ̄ϣⲇϫⲉ MMNTOYEEBIENIN ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ‐
7126ⲧⲉⲫⲩⲥⲓⲥ ⲙ̄ⲡⲙⲟⲟⲩ ϭⲏⲛ, TATIONE ϩⲱⲱϥ ϫⲇϫⲱ,
7127ⲡⲕⲉⲗⲱⲗ ⲇⲉ ⲇϣⲉ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉϫⲙ̀-ⲡⲱⲛⲉ, ⲉϥⲧⲗⲧⲗ
7128ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉϫⲱϥ. ⲧⲇⲓ̈ⲧⲉ ⲑⲉ MMNWAXE ⲙ̃ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7129ⲉⲧϭⲏⲛ, ⲡⲉⲛϩⲏⲧ ϩⲱⲱϥ ϫⲇϫⲱ. ⲉⲣⲉ-ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲇⲉ
7130ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲡϣⲇϫⲉ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ϩⲗϩ ⲛ̄ⲥⲟⲡ, WAQTPE-
7131ⲡϩⲏⲧ ⲟⲩⲱⲛ ⲛ̃︦ϥϣⲗⲗϩ ϩⲗⲧⲉϥϩⲏ.
7132[319] Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲇⲡⲇ ⲡⲟⲓⲙⲏⲛ ϫⲉ-ϥⲥⲏϩ ϫⲉ-
7133ⲛ̄ⲑⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ-ⲟⲩⲉⲓⲉⲟⲩⲗ ⲙⲉ ⲛ̄ϭⲱϩⲓϫ︦ⲛ̃-ϩⲉⲛⲡⲩⲅⲏ
7134ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, ⲧⲇⲓ̈-ⲧⲉ ⲑⲃ ⲉⲣⲉ-ⲧⲇⲯⲩⲭⲏ ⲙⲉ ⲛ̄ⲃⲓ ⲉⲣⲗⲧⲕ,
7135ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲉⲡⲉⲓⲇⲏ ⲛ̄ⲉⲓⲉⲟⲩⲗ ⲉⲧϣⲟⲟⲡ ZNNXATE
7136ϣⲇⲩⲟⲩⲱⲙ ⲛ̄ⲥⲗ-ⲛ̄ϫⲁⲧϥⲃ, Ⲁⲩⲱ ⲉⲣϣⲇⲛ-ⲧⲙⲗⲧⲟⲩ
7137ⲣⲱⲕϩ ⲛ̄ⲥⲁ-ⲡⲉⲩϩⲏⲧ, ϣⲇⲩⲙⲉ ⲛ̄ⲉⲓ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ϩⲓϫⲛ-
7138ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ. ⲉⲩϣⲇⲛⲥⲱ ⲇⲉ, WAYKBA ⲉⲃⲟⲗ ZNTMA-
7139a AN ist überflüßig. Ⲧa Ms. hat XATBE (Zatve).
page 260
71401 Apophthegmata patrum Aegyptiorum..
7141ⲧⲟⲩ NNXATQE. ⲧⲇⲓ̈-ⲧⲉ ⲑⲉ NMMONAXOC ⲉⲧϣⲟⲟⲡ
7142ONNXATE : ϣⲁⲩⲣⲱⲕϩ ϩⲓⲧⲛ-ⲧⲙⲇⲧⲟⲩ ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲇⲓ-
7143ⲙⲱⲛ ⲙⲡⲟⲛⲏⲣⲟⲥ, ⲉⲩⲙⲉ ⲙ̄̃ⲡⲥⲗⲃⲃⲇⲧⲟⲛ MNTKY-
7144ⲣⲓⲇⲕⲏ, ⲉⲧⲣⲉⲩⲉⲓ ⲉϩⲣⲇⲓ ϩⲓϫⲛ̃-ⲧⲡⲩⲣⲏ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ,
7145ⲉⲧⲉ -ⲡⲥⲱⲙⲗ-ⲡⲉ ⲙⲛⲡⲉⲥⲛⲟϥ ⲙ̄ⲡϫⲟⲃⲓⲥ, ϫⲉⲉⲩⲉ-
7146ⲕⲇⲑⲇⲣⲓⲍⲉ ⲉⲃⲟⲗ ZNCIWE ⲛⲓⲙ ⲛ̄ⲧⲉⲡⲡⲟⲛⲏⲣⲟⲥ.
7147[322] Ⲁ-ⲟⲩⲇ ϣⲇϫⲃ, Ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ XE-FPWAN-
7148ⲛⲉⲕⲗⲩⲣⲓⲕⲟⲥ ⲛⲟⲩ ⲉⲧⲇⲗⲉ-ⲡⲣⲟⲥⲫⲟⲣⲇⲗ ⲉϩⲣⲇⲓ,
7149ϣⲇⲣⲉ-ⲟⲩⲇⲉⲧⲟⲥ ⲉⲓ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉϫⲛ-ⲧⲉⲡⲣⲟⲥⲫⲟⲣⲇ
7150ⲁⲩⲱ MN-AAAY ⲛⲇⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲛⲉⲕⲗⲏⲣⲓⲕⲟⲥ
7151MAYAAY. ϩⲛⲟⲩϩⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲇ-ⲟⲩⲥⲟⲛ ⲉⲧⲓ ⲙ̄ⲡⲇⲓⲇ-
7152ⲕⲟⲛⲟⲥ ⲛⲟⲩϩⲱⲃ ⲇⲩⲱ ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-ⲛ̄ϯⲥⲣⲟϥⲧ AN.
7153ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲃⲱⲕ ⲇⲉ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲉϫⲛ-ⲧⲉⲡⲣⲟⲥⲫⲟⲣⲇ, Ⲙ̄ⲡⲉϥ-
7154ⲉⲓ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲗⲉⲧⲟⲥ KATA ⲡϩⲉⲑⲟⲥ. ⲇⲩⲱ
7155ⲡⲉϫⲉ- ⲡⲉⲡⲣⲉⲥⲃⲩⲧⲉⲣⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲇⲓⲗⲕⲟⲛⲟⲥ ϫⲉⲟⲩⲡⲉ
7156ⲡⲉⲓϩⲱⲃ, Ⲙⲙ̄ⲡⲉϥⲃⲓ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲇⲗⲉⲧⲟⲥ KATA ⲡϩⲉⲑⲟⲥ : ⲏ
7157ⲉⲣⲉ-ⲟⲩϩⲱⲃ ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲙ ⲉⲣⲉⲟⲩϩⲱⲃ ⲉⲣⲟⲕ. ⲥⲇϩⲱⲱⲕ‐
7158ϭⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲇⲛⲇⲩ ϫⲉ-ⲉⲧⲙ̄ⲡⲉϥⲃⲓ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲕ.
7159ⲉϣⲱⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲛ, ⲉⲓⲉ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ⲧⲥⲩⲛⲇⲝⲓⲥ
7160ⲇⲉ ϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ, ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲉⲡⲣⲉⲥⲃⲩⲧⲉⲣⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲇⲓⲇ-
7161ⲕⲟⲛⲟⲥ ϫⲉ-ⲇϫⲓⲥ ⲉⲣⲟⲓ̈ ϫⲉⲛ̄ⲧⲗⲕⲣ︦- ⲟⲩ . ⲛ̄ⲧⲟϥ
7162ⲇⲉ ⲡⲉϫⲗϥ ϫⲉ-ⲛ̄ϯⲥⲟⲟⲩⲛ ⲁⲛ ϩⲣⲇⲓ̈ ⲛ̄ϩⲏⲧ ϫⲉ‐ Aip-
7163ⲛⲟⲃⲉ NCA-OYCON. ⲇϥⲃⲓ WApOl, ⲇϥⲃⲧⲓ ⲙ̄ⲙⲟⲓ
7164ⲛⲟⲩϩⲱⲃ, ⲇⲓ̈ϫⲟⲟⲥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲛ̄ϯⲥⲣⲟϥⲧ AN. ⲡⲉϫⲉ-
7165ϭ giteiv, ⲟϩ. © für ⲉⲧⲉⲙ̄ⲡⲉϥⲉⲓ 26. Ellipse.
page 261
7166Apophthegmata patrum Aegyptiorum. ⲫ
7167ⲡⲉⲡⲣⲉⲥⲃⲩⲧⲉⲣⲟⲥ ⲛⲗϥ ϫⲉ- ⲟⲩⲕⲟⲩⲛ ⲉⲧⲙⲡⲉϥⲉⲓ
7168ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲕ, Ⲉⲧⲃⲉ- ϫⲉ ⲡⲥⲟⲛ ϣⲟⲥⲙ ⲉⲣⲟⲕ.
7169ⲡⲇⲓⲇⲕⲟⲛⲟⲥ ⲇⲉ ⲇϥⲃⲱⲕ, ⲇϥⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓ ⲙ̄ⲡⲥⲟⲛ.
7170[335] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲉ-ⲟⲩϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲇϥⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ
7171ⲉⲩⲡⲟⲗⲓⲥ ⲉϥϯ-ⲥⲕⲉⲩⲏ ⲉⲃⲟⲗ. ⲇϥϩⲙⲟⲟⲥ ⲕⲇⲧⲇ ⲟⲩ‐-
7172ⲉⲩⲕⲩⲣⲓⲇ ZNOAEIT NOYPMMAO, ⲛⲉϥⲛⲗⲙⲟⲩ
7173ⲅⲇⲣ-ⲡⲃ. ⲉϥϩⲙⲟⲟⲥ ⲟⲩⲛ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ, Ⲁϥϭⲱϣ︦ⲧ,
7174ⲗϥⲛⲗⲩ ⲉϩⲉⲛϩⲧⲟ ⲛ̄ⲕⲇⲙⲉ, ⲇⲩⲱ ⲛⲉⲧⲧⲗⲗⲏⲩ
7175ⲉⲣⲟⲟⲩ E-ZENKAME ϩⲱⲟⲩ-ⲛⲃ, ⲉⲩⲙⲉϩ ⲛ̄ϩⲟⲧⲉ,
7176ⲉⲣⲉ ⲟⲩⲃⲗⲕⲗⲗ ⲛ̃ⲕⲱϩ︦ⲧ ϩⲛⲧϭⲓϫ ⲛ̄ⲡⲟⲩⲇ ⲡⲟⲩⲇ.
7177Ⲁⲩⲡⲱϩ ϣⲇⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲑⲇⲉⲓⲧ ⲙ̄ⲡⲏⲓ̈, ⲇⲩⲕⲱ ⲛ̄ⲛⲉⲩ-
7178ϩⲧⲱⲱⲣ ⲙⲡⲃⲟⲗ ⲙⲡⲏⲓ. ⲇⲩⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲡⲟⲩⲇ
7179ⲡⲟⲩⲗ ϩⲛⲟⲩⲥⲡⲟⲩⲇⲏ. ⲇ-ⲡⲣⲉϥϣⲱⲛⲃ NAY ⲉ-
7180ⲣⲟⲟⲩ, ⲇϥⲑⲣⲟⲓ, ⲇϥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛ̄ⲥⲙⲏ
7181ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉⲡϫⲟⲉⲓⲥ, ⲃⲟⲏⲑⲉⲓ ⲉⲣⲟⲓ̈. Ⲁⲩⲟⲩⲱϣ︦ⲃ
7182ⲛ̄ϭⲓ- ⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲛ̄ⲥⲱϥ ⲉⲩϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲙ̄ⲡⲛⲇⲩ
7183ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡⲣⲏ ϩⲱⲧⲡ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧⲕ. ⲗⲕϣⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲛⲟⲩ-
7184TE. ⲉⲧⲃⲉ-ⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲕϣⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲥⲗ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϣⲇⲡⲟⲟⲩ:
7185ⲧⲉⲛⲟⲩ-ϭⲉ MN-MEpIC ⲟⲩⲇⲉ ⲙⲓ︦ⲛ-ϩⲉⲗⲡⲓⲥ ⲟⲩⲇⲉ
7186MN-COACA ϣⲟⲟⲡ NAK.
7187[340] ⲈⲣⲈ-ⲀⲡⲀ ⲙⲓⲗⲏⲥ)ⲓⲟⲥ ⲡⲇⲣⲇⲅⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲃⲓϣ
7188ⲉⲃⲟⲗ ZNOYMA, Ⲁϥⲛⲇⲩ ⲉⲟⲩⲇ NMMONAXOC, Ⲉⲩ-
7189ϭⲟⲗϫ ϩⲓⲱⲱϥ ϩⲓⲧⲛ-ϩⲟⲓⲛⲉ ϩⲱⲥ ⲉⲇϥⲉⲓⲣⲉ ⲛ̄ⲟⲩ-
7190ϩⲱⲧⲃ. Ⲁϥϩ︦ⲛⲧϥ ⲇⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ, Ⲁϥ-
7191% ⲟⲩⲭⲟⲱⲩ „also nicht“. ® edxaıpia, 12. 114. 4 baculum.
7192ⲉⲣⲟⲓ. „schreien“,
page 262
7193ⲫ Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7194ϫⲛⲟⲩϥ, AY® ⲛⲧⲉⲣⲉϥⲉⲓⲙⲉ ϫⲉ-ⲉⲩϩⲓⲗⲗ ⲉⲣⲟϥ,
7195ⲡⲉϫⲇϥ ⲛ̄ⲛⲉⲧⲗⲙⲇϩⲧⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ ϫⲉⲉϥⲧⲱⲛ ⲡⲣⲱⲙⲃ
7196ⲛ̄ⲧⲇⲁⲩⲙⲟⲟⲩⲧϥ; ⲇⲩⲱ ⲇⲩⲧⲥⲇⲃⲟϥ ⲉⲣⲟϥ. ⲇϥ-
7197ϩⲛⲧϥ ⲇⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟϥ, ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇⲩ ϫⲉϣⲗⲏⲗ
7198ⲧⲏⲣⲧⲛ̄. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲛ̃ⲧⲉⲣⲉϥⲡⲱⲣ︦ϣ ⲛ̄ⲛⲉϥϭⲓϫ ⲉⲃⲟⲗ
7199ⲛ̄ⲛⲇⲗϩⲣⲙ̄-ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ, Ⲁϥⲧⲱⲟⲩⲛ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡⲉⲛⲧⲁⲩⲙⲟⲟⲩ‐
7200ⲧϥ, Ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲗϥ ⲙ̄ⲡⲉⲩⲙ̄ⲧⲟ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲏⲣⲟⲩ
7201ϫⲉ-ⲗϫⲓⲥ ⲛⲇⲛ ϫⲉⲛⲓⲙ ⲡⲉⲛⲧⲗϥϩⲱⲧⲃ MMOK; ⲛ̄-
7202ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲗϥ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇⲓ̈ⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲉⲕⲕⲗⲏ‐
7203Ⲁ, Ⲁⲓ̈ϯ ⲛ̄ⲛⲉⲭⲣⲏⲙⲇ ⲙ̃ⲡⲉⲡⲣⲉⲥⲃⲩⲧⲉⲣⲟⲥ. ⲛ̄ⲧⲟϥ
7204ⲇⲉ Ⲁϥⲧⲱⲟⲩⲛ ⲉϫⲱⲓ. ⲇϥϩⲟⲧⲃ︦ⲧ︦ ⲇⲩⲱ ⲇϥⲉⲓⲛⲉ
7205ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲑⲉⲛⲉⲃⲧⲉ ⲙⲡⲓⲛⲟϭ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ, Ⲁⲗⲗ
7206ϯⲡⲇⲣⲇⲕⲇⲗⲉⲓ ⲙ̄ⲙⲱⲧⲛ̄, ϫ ⲛ̄ⲛⲉⲭⲣⲏⲙⲗⲇ NTETN-
7207ⲧⲗⲗⲩ ⲛ̄ⲛⲇϣⲏⲣⲃ. ⲇⲩⲱ ⲡⲉϫⲗϥ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ
7208ϫⲉⲃⲱⲕ NPNKOTK ϣⲇⲛⲧϥⲃⲉⲓ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲛ︦ϥ︦-
7209ⲧⲟⲩⲛⲟⲥ. Ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇϥⲛ̄ⲕⲟⲧ ⲕ.
7210[337] ⲟⲩⲥϩⲓⲙⲉ, ⲉⲣⲉⲟⲩϣⲱⲛⲉ ϩⲛⲧⲉⲥⲉⲕⲓⲃⲉ,
7211ⲉϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ -ⲡⲕⲗⲗⲭⲓⲗⲱⲙⲗ, AC-
7212ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲧⲃⲉ-ⲇⲡⲗ ⲗⲟⲣⲣⲓⲛⲟⲥ ⲇⲥϣⲓⲛⲉ NCA-
7213ⲧⲱⲙⲛⲧ ⲉⲣⲟϥ. ⲉⲛⲉϥⲟⲩⲏϩ-ⲡⲉ ZMITZENATON”
7214ⲛ̄ⲣⲗⲕⲟⲧⲉ, ⲉϥⲟⲩⲏⲩ ⲙ̄ⲫⲓⲥ ⲙ̄ⲙⲓⲗⲓⲟⲛ. ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ
7215ⲇⲉ ⲛⲉⲥϯ-ⲟⲩⲟⲓ ⲉⲥϣⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲥⲱϥ. ⲇⲥϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ⲉⲧ-
7216ⲣⲉⲥϭⲛ̄ⲧϥ ⲉϥϭⲉⲗ-ϣⲉ ϩⲓϫ︦ⲙ-ⲡⲉⲕⲣⲟ ⲛ̄ⲑⲗⲗⲇⲥⲥⲗ,
7217ⲡⲉϫⲗⲥ ⲛⲗⲇϥ ϫⲉ-ⲇⲡⲗ ⲉⲣⲉ-ⲡϩⲙϩⲇⲗ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7218ⲭϥⲣⲭⲓ ⲱϣ. ⲉⲩⲟⲧⲟⲩ (sc. ϭ eloⲩ) „am neunten Meilen-
7219stein“.
page 263
7220Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 15*
7221ⲗⲟⲅⲅⲓⲛⲟⲥ ϣⲟⲟⲡ TON; ⲛⲉⲥⲥⲟⲟⲩⲛ AB AN ϫⲉ-
7222ⲛ̄ⲧⲟϥ-ⲡⲉ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲁϥ, ϫⲉ-ⲃⲉⲣⲟⲩⲉϣ --ⲟⲩ
7223ⲙ̄ⲛⲡⲓⲡⲉⲑⲏⲧⲏⲥ ETMMAY; ⲙⲡⲣⲃⲱⲕ ϣⲇⲣⲟϥ ϫⲉ‐
7224ⲟⲩⲡⲓⲑⲉⲧⲏⲥ-ⲡⲉ. ⲟⲩ ⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ MMO; ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ
7225ⲇⲉ ⲇⲥⲧⲥⲇⲃⲟϥ ⲉⲡϣⲱⲛⲉ ⲉⲧϩⲓⲱⲱⲥ . ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ⲇⲉ
7226ⲗϥⲥⲫⲣⲁⲣⲓⲍⲉ ⲙ̄ⲡⲙⲁ ⲉⲧϣⲱⲛⲃ, ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇⲥ ϫⲉ-
7227ⲃⲱⲕ, Ⲉⲣⲉ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲛⲁⲧⲗⲗϭⲟ, ⲛ̄-ⲗⲟⲣⲅⲓⲛⲟⲥ ⲅⲇⲣ
7228ⲛⲇϣϯ ϩⲏⲩ ⲙ̄ⲙⲟ AN. ⲛ̄ⲧⲟⲥ ⲇⲉ ⲇⲥⲃⲱⲕ ⲉⲥ-
7229ⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲁⲩⲱ ⲇⲥⲧⲇⲗϭⲟ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ. MNNCA-NAT
7230Ⲁⲥⲧⲇⲩⲕⲉ-ⲡϩⲱⲃ ⲉϩⲟⲓⲛⲃ, ⲇⲥⲧⲥⲇⲃⲟⲟⲩ EMMAEIN
7231ⲙ̄ⲡϩⲗⲗⲟ, Ⲁⲩⲧⲇⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟϥ-ⲡⲉ ⲇⲡⲇ ⲗⲟⲅⲅⲓⲛⲟⲥ.
7232[348] Ⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲃⲉ-ⲇⲡⲗ ⲥⲩⲙⲉⲱⲛ ⲡⲥⲩⲣⲟⲥ
7233ϫⲉ-ⲇϥⲣ︦-ϩⲟⲩⲟ ⲉⲥⲉ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ, Ⲉϥⲗϩⲉⲣⲇⲧϥ ϩⲓϫⲛ-
7234ⲟⲩⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ, ⲛ̄ϥⲟⲩⲉⲙ -ⲗⲗⲁⲩ AN ⲉⲃⲟⲗ ZNTE-
7235ⲧⲣⲟⲫⲏ ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲉ, ⲟⲩⲇⲉ ⲟⲛ ⲙⲛⲣⲱⲙⲉ ⲥⲟⲟⲩⲛ
7236ϫⲉ ⲉϥⲟⲛ︦ϩ︦ ⲛ̄ⲗϣ ⲛ̄ϩⲉ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲇⲓⲥⲧⲇⲍⲉ ⲇⲉ ⲛ̄ϭⲓ-
7237ⲛⲉⲧⲙ̄ⲡⲉϥⲕⲱⲧⲉ *, ⲇⲩⲙⲉⲉⲩⲃⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ-ⲧⲇⲭⲇ
7238ⲟⲩⲡⲛⲇ-ⲡⲈ. ⲇⲩⲱ ⲛ̃ⲧⲉⲣⲟⲩⲥⲱⲟⲩϩ MMNTCNOOYC
7239ⲛ̄ⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ, ⲇⲩϣⲗⲏⲗ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϫⲉⲕⲇⲥ ⲉⲩⲉ-
7240ⲉⲓⲙⲉ ⲉⲡⲇⲓ. ⲇⲥϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ZINAT, Ⲉⲩⲛⲏⲥⲧⲉⲩⲉ
7241ⲙ̄ⲡⲉϥⲕⲱⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲉⲩϣⲗⲏⲗ, ⲡϩⲇⲅⲓⲟⲥ ⲇⲉ Ⲁⲡⲇ
7242ⲥⲩⲙⲉⲱⲛ ⲛⲉϥϣⲇϫⲉ NMMAY-TE, ϪⲈ-Ⲁⲛ︦Ⲣ- ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ
7243ϩⲱ ⲛ̄ⲑⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ. Ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲛⲉⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ
7244ⲣ Ⲉⲣⲉⲟⲩⲉϣ. * ixıderns „Betrüger“. ϩⲱ „ich selbst,
7245auch ich“ fehlerhaft für ϩⲱⲱⲦ 53; vgl. Sap. 7, 1.
page 264
7246ⲫⲉ . Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7247ⲗⲛ-ⲡⲉ, EYMOYKZ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ZNTACKHCIC. OYA DE
7248ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ, EYATTOÄM-TTE“"4 ϩⲙⲡⲉϥⲃⲓⲟⲥ,
7249ⲁⲩⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲉ-ⲇⲁⲩⲧⲗϩⲟϥ ⲉⲣⲁⲧϥ ϩⲁϩⲧⲏϥ EXN-
7250ⲧⲕⲉⲫⲗⲗⲓⲥ ⲙ̄ ⲡⲉⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ, ⲇⲩⲱ ⲉⲓⲥ-ⲟⲩⲇⲅⲅⲉⲗⲟⲥ
7251Ⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲙ̄ⲙⲇⲛ̄ϣⲇ, Ⲉⲣⲉ- ⲟⲩⲧⲣⲟⲫⲏ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧϥ,
7252ⲉ-ⲧⲇⲛ̃ⲇⲣⲅⲉⲗⲟⲥ -ⲧⲉ, Ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲉⲣⲉϥϯ ⲙ̄ⲡϩⲇⲅⲓⲟⲥ
7253Ⲁⲡⲇ ⲥⲩⲙⲃⲱⲛ, ⲇϥϯ ϩⲱⲱϥ ⲟⲛ ⲙ̃ⲡⲕⲉⲟⲩⲇⲟ
7254ⲉⲧⲛ ⲙ̀ⲙⲗϥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲧⲉⲓ̈ⲧⲣⲟⲫⲏ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ. Ⲁⲩⲱ
7255ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇϥⲣ︦- ⲙⲛⲧⲣⲉ ϫⲉ-ⲟⲩⲛ-ϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲧⲙϫⲓ
7256ϯⲡⲉ ⲛ̄ⲗⲗⲗⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲧⲉⲧⲣⲟⲫⲏ ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲉ, Ϣⲗⲛϯ-
7257ⲙⲟⲩ, ⲉⲧⲃⲉ-ⲧϭⲟⲙ ⲛⲧⲉϩⲣⲉ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ. ⲛ̄ⲧⲉ-
7258ⲣⲟⲩⲡⲓⲑⲉ ⲇⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲇⲩⲉⲓⲙⲃ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉⲟⲩ-
7259ⲣⲱⲙⲉ-ⲡⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ: , ⲁⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲉⲣⲟϥ
7260ϩⲓⲧⲛ -ⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ϩⲓⲧⲛⲧⲉⲥⲙⲏ ⲙ̄ⲡⲙ︦ⲛ̃ⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ
7261ⲛ̄ⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲇⲗⲩⲱ ⲇⲩⲙⲟⲩⲛ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲩϣⲗⲏⲗ
7262ϩⲇⲧⲙ-ⲡⲉⲥⲧⲩⲗⲗⲟⲥ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲃⲓϣ ⲛⲓⲙ, ϣⲁⲛⲧⲉϥϫⲱⲕ
7263ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲧⲉϥⲙⲛⲧⲙⲇⲣⲧⲩⲣⲟⲥ ZMTEXC, ⲇⲩⲱ NGP-
7264ⲙⲛ̄ⲧⲣⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲇⲩⲃⲱⲕ ϣⲁⲣⲟϥ, ⲉⲧⲣⲉⲩ-
7265ⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓ ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲕⲟⲧⲟⲩ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϩⲓⲧⲛ̃- ϩⲉⲛ-
7266ϩⲃⲏⲩⲉ ⲉⲛⲗⲛⲟⲩⲟⲩ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥϫⲱⲕ ⲇⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲉϥ-
7267ⲇⲣⲟⲙⲟⲥ, ⲇⲩⲙⲏⲏϣⲃ ⲛ̃ϣⲡⲏⲣⲉ ϣⲱⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ
7268ϩⲓⲧⲙ-ⲡⲉϥⲥⲱⲙⲗ ⲉⲧⲟⲩⲇⲁⲃ. NOE ⲟⲛ ⲛ︦ⲛ︦ϩⲟⲟⲩ
7269ⲉϥⲟⲛϩ, ⲛⲃⲉ-ⲛⲇϣⲃ-ⲛⲉⲛⲧⲇⲩⲧⲗⲗϭⲟ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓ-
7270ⲧⲟⲟⲧϥ MNNENTAYKTOOY ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉⲃⲟⲗ
72714 162 Anm:
page 265
7272Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 17*
7273ϩⲛⲛϩⲉⲑⲛⲟⲥ MNNEZPAITIKOC“, ⲛⲕⲉ-ⲛⲁϣⲱⲟⲩ
7274MMATE.
7275[345] A-AMTA ⲥⲇⲀⲣⲇⲡⲓⲱⲛ ⲛⲇⲩ EYTIOPNH, NIE-
7276ϫⲗϥ ϫⲉϯⲛⲏⲩ ϣⲁⲣⲟ ⲙ̄ⲡⲛⲇⲩ ⲛ̄ⲣⲟⲩϩⲃ, CBTOTE
7277ⲉⲃⲟⲗ. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥ [ⲓ ⲛⲇⲥ ⲉϩⲟⲩⲛ, ⲡⲉϫⲇϥ
7278ⲛⲇⲥ ϫⲉϭⲱ ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲩⲓ̈, ϫⲉ-ⲟⲩⲛⲧⲇⲓ ⲟⲩ‐
7279ⲛⲟⲙⲟⲥ ⲙ̄ⲙⲁⲩ, ϣⲇⲛϯϫⲟⲕϥ ⲉⲃⲟⲗ. ⲛ̄ⲧⲟⲥ ⲇⲉ ⲡⲉ-
7280XAC ϫⲉ-ⲕⲗⲗⲱⲥ ⲡⲗⲉⲓⲱⲧ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲇϥⲗⲣⲭⲉⲓ
7281ⲙ̄ⲯⲗⲗⲗⲉⲓ ϫⲓⲛ- ⲡϣⲟⲣ︦ⲡ︦ ⲙ̄ⲯⲇⲗⲙⲟⲥ, ϣⲇⲛⲧⲉϥϫⲱⲕ
7282ⲉⲃⲟⲗ. ⲛ̄ⲧⲟⲥ ϩⲱⲱⲥ ⲇⲥϭⲱ ⲉⲥϣⲗⲏⲗ ϩⲓⲡⲇϩⲟⲩ
7283ⲙ̄ⲙⲟϥ ϩⲛⲟⲩϩⲟⲧⲉ ⲙⲛⲟⲩⲥⲧⲱⲧ. ⲇϥⲙⲟⲩⲛ ⲇⲉ
7284ⲉⲃⲟⲗ ⲉϥϣⲗⲏⲗ ϩⲗⲣⲟⲥ, ⲧⲇⲣⲉⲥⲟⲩϫⲇⲓ . Ⲁⲩⲱ
7285-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟϥ. ⲧⲉⲥϩⲓⲙⲉ ⲇⲉ ⲇⲥⲡⲇϩⲧⲥ
7286ϩⲇⲣⲇⲧⲟⲩ ⲛ̄ⲛⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ ⲉⲥⲣⲓⲙⲉ ⲉⲥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ
7287ϫⲣ-ⲗⲣⲓ -ⲧⲇⲅⲇⲡⲏ, ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ, ⲡⲙⲇ ⲉⲧⲉⲕⲥⲟⲟⲩⲛ
7288ϫⲉ-ϯⲛⲗⲟⲩϫⲇⲓ̈ ⲛ̄ϩⲏⲧ, ϫⲓⲧ ⲉⲙⲇⲩ. ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7289ⲣⲇⲣ ⲧⲛⲛⲟⲟⲩⲕ ϣⲇⲣⲟⲓ̈ ⲉⲡⲇⲓ̈. Ⲁⲩⲱ ⲇϥϫⲓⲧⲥ︦ Ⲉⲩ-
7290ϩⲉⲛⲉⲃⲧⲉ ⲙ̄ⲡⲇⲣⲑⲃⲉⲛⲟⲥ, ⲡⲉϫⲇϥ ⲇⲉ NTMAAY
7291NOENEETE ϫⲉ-ϫⲓ ⲛ̄ⲧⲉⲓⲥⲱⲛⲃ ⲇⲩⲱ ⲙ̄ⲡⲣⲧⲇⲗⲉ‐
7292ⲛⲇϩ︦ⲃ︦ ⲉϫⲱⲥ ⲏ ⲉⲛⲧⲟⲗⲏ, Ⲁⲗⲗⲗ ⲛ̄ⲑⲉ ⲉⲧⲉⲥⲟⲩⲇϣ︦ⲥ︦
7293MApPECAAC, KAAC ϩⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ. ⲁⲩⲱ MNNCA-KOYI
7294ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ ⲡⲉϫⲇⲥ XE-ANOK OYpEYP-NOBE, ⲉⲓⲟⲩⲱϣ
7295ⲉⲟⲩⲱⲙ ⲛ̄ⲟⲩⲥⲟⲡ ⲙ̄ⲙⲏⲛⲉ. MNNCA-KEOYOEIW ⲟⲛ
7296ⲡⲉϫⲇⲥ ϫⲉⲉⲓⲟⲩⲱϣ ⲉⲟⲩⲱⲙ ⲛ̄ⲟⲩⲥⲟⲡ KATA CAB-
7297ⲱ ϣⲣⲉⲧⲓⲭⲟc.
7298Steindorff, Kopt. Gramm, ; B
page 266
729918* Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7300BATON. MNNCWC"" ⲇⲉ ⲡⲉϫⲗⲥ ϫⲉ-ⲉⲡⲓⲇⲏ ⲇⲓ̃ⲣ︦-
7301ϩⲇϩ ⲛ̄ⲛⲟⲃⲃ, ⲟⲡⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲩⲣⲓ, Ⲁⲩⲱ ⲡⲉϯⲛⲗ-
7302ⲟⲩⲟⲙϥ ⲧⲇⲇϥ ⲛⲇⲓ ϩⲛ̃ⲟⲩϣⲟⲩϣⲧ ⲙ̄ⲛⲡⲇϩⲱⲃ N-
7303ϭⲓϫ, Ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲉⲓⲣⲉ ϩⲓⲛⲇⲓ̈ ⲁⲩⲱ ⲇⲥⲣ︦-ⲇⲛⲇϥ ⲙ̄ⲡ-
7304ⲛⲟⲩⲧⲉ, ACNKOTK ⲇⲉ ϩ︦ⲙⲡⲙⲇ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ ϩⲙⲡ
7305ϫⲟⲉⲓⲥ. .
7306[346] A-CNAY ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ̃ⲛⲉⲛⲉⲓⲟⲧⲉ ⲧⲃϩ-ⲡϫⲟ‐
7307ⲉⲓⲥ, Ⲉⲧⲣⲉϥⲧⲉⲧ-ⲡⲃⲩϩⲏⲧ, ϫⲉ-ⲇⲀϣ-ⲡⲉ ⲡϣⲓ ⲉⲛⲧⲇⲩ‐
7308ⲡⲱϩ ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲗⲩⲥⲙⲏ ⲡⲱϩ ϣⲗⲣⲟⲟⲩ ⲉⲥϫⲱ
7309ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ϩ︦ⲛ̃ⲗϣ ⲛ̄ϯⲙⲃ ⲛⲧⲉⲕⲏⲙⲉ ⲟⲩⲛ̃ⲟⲩⲕⲱⲥ-
7310ⲙⲓⲕⲟⲥ MMAY, ⲉⲈ-ⲡⲉϥⲣⲇⲁⲛ-ⲡⲉ ⲉⲩⲭⲁⲣⲓⲥⲧⲟⲥ,
7311ⲁⲩⲱ ⲧⲉϥⲥϩⲓⲙⲉ ϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ -ⲙⲗⲣⲓⲇ,
7312ⲛⲗ ⲡⲁⲡⲉⲧⲛⲡⲱϩ ⲉⲡⲉⲩϣⲓ. ⲇⲩⲧⲱⲟⲩⲛ ⲇⲉ
7313ⲙ̄ⲡⲉⲥⲛⲇⲩ, Ⲁⲩⲉⲓ ⲉⲡϯⲙⲃ, Ⲁⲩϭⲓⲛⲉ ⲙ̄ⲡⲏⲓ̈ ⲙ̄ⲡⲣⲱ‐ 4
7314ⲙⲉ ⲙ︦ⲛ̃ⲧⲉϥⲥϩⲓⲙⲃ ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲁⲩ ⲛⲇⲥ ϫⲉ-ⲉϥ-ⲧⲱⲛ
7315ⲡⲟⲩϩⲇⲓ.; ⲛ̄ⲧⲟⲥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇⲥ ⲛⲇⲩ ϫⲉⲟⲩϣⲟ
7316ⲉϥⲙⲟⲟⲛⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲥⲟⲟⲩ. ⲇⲥϫⲓⲧⲟⲩ ⲇⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲏⲓ.
7317ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ⲣⲟⲩϩⲉ ⲇⲉ ϣⲱⲡⲉ, ⲇϥⲉⲓ ⲙⲛⲛⲉⲥⲟⲟⲩ ⲛ̅ϭⲓ-
7318ⲉⲩⲭⲇⲣⲓⲥⲧⲟⲥ, AY® ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲛⲇⲩ ⲉⲛϩⲗⲗⲟ, ⲗϥⲕⲱ
7319ϩⲗⲣⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲟⲩⲧⲣⲁⲡⲩⲍⲇ ⲇⲩⲱ ⲇϥⲃⲓⲛⲉ ⲛⲟⲩⲙⲟⲟⲩ
7320ⲉⲉⲓⲱ ⲛⲛⲉⲩⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ. ⲛ̄ϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲁⲩ ⲛⲁϥ
7321ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲛ̃ⲛⲇⲟⲩⲉⲙ-ⲗⲗⲗⲩ AN ⲙ̄ⲡⲉⲓ̃ⲙⲇ ⲛ︦ⲅⲧ︦ⲙϫⲱ
7322ⲛⲗⲛ ⲛ̄ϣⲟⲣ︦ⲡ︦ XE-AQ-TE ⲧⲉⲅⲉⲣⲅⲇⲥⲓⲇ. ⲉⲩⲭⲁⲣⲓⲥ-
7323ⲧⲟⲥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲗⲇϥ ϩⲛⲟⲩⲧⲃⲃⲟ ⲛ̄ϩⲏⲧ ϫⲉ ⲇⲛⲟⲕ ⲟⲩ‐
7324ⲓ welcher Stadt“ 452, b „als die beiden, zu zweit“.
7325© Hs, ϨⲀⲣⲱⲟⲩ. 7 TEKEPFACIA „dein Gewerbe“,
page 267
7326Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 19*
7327ϣⲱⲥ ⲇⲩⲱ TAI-TE TACZIME. AYMOYN ⲇⲉ
7328ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲩⲡⲇⲣⲗⲕⲇⲗⲓ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲛ︦ϭⲓ-ⲛ̄ϩⲗⲗⲟ, Ay®
7329ⲙ̃ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲉϫⲉ-ⲗⲇⲇⲩ ⲛⲇⲩ. ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇⲩ
7330ϫⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩⲛ ϣⲇⲣⲟⲕ. ⲛⲧⲉⲣⲉϥ-
7331ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲡⲇⲓ ⲇϥⲣ︦ϩⲟⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲁϥ ⲛⲁⲩ ϫⲉ-
7332ⲛⲉⲓ̈ⲉⲥⲟⲟⲩ ⲉⲩϣⲟⲟⲡ ⲛⲇⲛ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲛⲉⲛⲉⲓⲟⲧⲉ, Ⲁⲩⲱ
7333ⲡⲉⲧⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲁⲧⲟϣϥ ⲛⲇⲛ ϩⲓⲱⲟⲩ, WAN-
7334Ⲁⲇϥ ⲛ̄ϣⲟⲙⲛ̃ⲧ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲛ, ⲟⲩⲙⲉⲣⲟⲥ NNZHKE, KEME-
7335ⲣⲟⲥ ⲛ︦ⲛ︦ϣ︦ⲙⲙⲟ, ⲡⲕⲉⲙⲉⲣⲟⲥ ϣⲁⲛϫⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲣⲟⲛ.
7336XIN-TINAY ⲇⲉ, ⲛ̄ⲧⲇⲓ̃-ϫⲓ ⲛ̄ⲧⲇⲥϩⲓⲙⲉ, ⲙ̃ⲡⲙⲛϫⲱϩⲙ
7337ⲟⲩⲇⲉ ⲇⲛⲟⲕ ⲟⲩⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲥ, ⲇⲗⲗⲇⲗ ⲁⲛϭⲱ ⲉⲛⲟ
7338ⲙ̃ⲡⲇⲣⲑⲃⲉⲛⲟⲥ, Ⲁⲩⲱ ⲡⲟⲩⲇ ⲡⲟⲩⲇ ⲙ̄ⲙⲟⲛ ⲉϥⲛ̄ⲕⲟⲧⲕ
7339ⲙⲇⲩⲇⲇϥ, Ⲉⲣⲉ- ⲟⲩϭⲟⲟⲩⲛⲉ ϩⲓⲱⲱⲛ ⲛ̄ⲧⲉⲩϣⲏ, ZM-
7340ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲛⲉⲛϩⲟⲓ̈ⲧⲉ ⲛⲉⲧϩⲓⲱⲱⲛ. ⲇⲩⲱ ϣⲁ-
7341ⲧⲉⲛⲟⲩ ⲙⲛ̃-ⲗⲇⲇⲩ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ⲥⲟⲟⲩⲛ ⲛ̄ⲛⲇⲓ̈. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩ-
7342ⲥⲱⲧⲙ ⲇⲉ ⲛⲇ Ⲁⲩⲣ︦-ϣⲡⲏⲣⲉ ⲁⲩⲱ ⲇⲩⲇⲛⲇⲭⲱⲣⲉⲓ
7343ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲙⲓⲡⲙⲗ ⲉⲧⲙⲙⲗⲩ.
7344[316] A-AITTA MAKAPIOC ⲟⲩⲱϩ ϩⲛⲧⲛⲟϭ NEPH-
7345ⲙⲟⲥ, ⲉⲛⲃ -ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲙⲇⲁⲩⲇⲗϥ-ⲡⲉ, ⲉϥⲁⲛⲇⲭⲱⲣⲉⲓ
7346ϩⲙⲡⲙⲗ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ. ⲙ̃ⲡⲉⲥⲏⲧ ⲇⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲟⲩⲛ-
7347ⲕⲉϫⲇⲓⲏ ⲙ̄ⲙⲁⲩ, Ⲉⲩ ⲛ̄ϩⲏⲧϥ ⲛ̄ϭⲓ- ⲟⲩⲙⲏⲏϣⲉ ⲛ̄ⲥⲟⲛ.
7348ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ, ⲛⲉϥϯ ⲛ̄ϩⲧⲏϥ ⲉⲧⲉϩⲓⲏ, ⲇⲩⲱ ⲇϥⲛⲇⲩ
7349ENCAAANAC, Ⲉϥⲛⲏⲩ ϩⲛⲟⲩⲥⲭⲏⲙⲗⲇ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ, Ⲁⲩⲱ
7350% „das was Gott uns auf sie setzen wird“ nämlich die Wolle.
7351unregelmässig „den andern Teil“. 155. ° bezieht sich auf
7352MHHWQE, das als Plural aufgefaßt ist.
7353b
7354B*
page 268
735530 Apophthegmata patrum Aegyptiorum.:
7356AQqTApAPE ⲙ̄ⲙⲟϥ, ϩⲱⲥ ⲉⲣⲉⲟⲩⲥϯⲭⲁⲣⲓⲟⲛ ⲧⲟ
7357ϩⲓⲱⲱϥ, Ⲉⲩϩⲃⲟⲥ-ⲧⲉ ⲉⲥⲟ ⲛ̄ϭⲱⲧϩ ϭⲱⲧϩ, Ⲁⲩⲱ KA-
7358TA ⲟⲩϣⲕⲟⲗ ⲛⲉⲣⲉ-ⲟⲩϩⲛⲗⲁⲩ ⲁϣⲉ. ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ
7359ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲛⲟϭ ⲛ̄ϩⲗⲗⲟ ϫⲉ-ⲉⲕⲃⲏⲕ ⲉⲧⲱⲛ; ⲡⲉϫⲁϥ ϫⲉ
7360ⲉⲓⲛⲇⲗⲃⲱⲕ ⲉϯ-ⲙⲃⲉⲩⲃ ⲛ̄ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ. ⲡⲉϫⲉ- ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ
7361ⲛⲗϥ ϫⲉ-ⲇⲩⲱ ⲉⲕⲣ︦-ⲟⲩ ⲛ̄ⲛⲉ ⲓ̈ϩⲛⲗⲁⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ; ⲡⲉϫⲁϥ
7362ϫⲉ-ϩⲉⲛⲇⲡⲇⲣⲭⲏ‐ⲛⲉ ⲉⲧⲣⲉ-ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ ϫⲓ-ϯⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ,
7363ⲙⲏⲡⲟⲧⲉ NTETM-OYA ⲣ︦-ⲇⲛⲇϥ, TAT ⲛ̄ⲕⲉⲟⲩⲇ ⲛⲇϥ,
7364ⲉⲣⲉⲧⲙ ⲡⲉⲓⲕⲉ ⲣ︦-ⲇⲛⲗϥ, TAT NKEOYA ⲛⲇϥ, ⲠⲀⲛ‐
7365ⲧⲱⲥ ⲟⲩⲛ-ⲟⲩⲇ ⲙⲙⲟⲟⲩ NAP-ANAG. NAT ⲇⲃ
7366ⲛ̅ⲧⲉⲣⲉϥϫⲟⲟⲩ, ⲇϥⲃⲱⲕ. ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲛⲉϥϯ ⲛ̄ϩⲧⲏϥ
7367ⲉⲛⲉϩⲓⲟⲟⲩⲉ, ϣⲇⲛⲧⲉ-ⲡⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ ⲕⲧⲟϥ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ
7368ⲡⲉϫⲇϥ XE-AW-TIE ⲡⲇⲙⲓⲟⲕ; ⲡⲉϫⲉⲡϩⲗⲗⲟ ⲛⲇϥ
7369XE-ETBE-OY; ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ
7370Ⲁⲩⲣ︦-ⲇⲅⲣⲓⲟⲥ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲓ̈, Ⲁⲩⲱ ⲙ̄ⲡⲉ-ⲟⲩⲇ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ
7371ⲗⲛⲓⲭⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈. ⲡⲉϫⲉ-ⲡϩⲗⲗⲟ ⲛⲇϥ ϫⲉⲉⲓⲉ
7372ⲙⲛⲧⲗⲕ AAAY ⲛ̄ϣⲃⲏⲣ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ; ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉ-
7373ϫⲗϥ ϫⲉ-ⲥⲉ, ⲟⲩⲥⲟⲛ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ ⲡⲉⲧⲉⲟⲩⲛ̃ⲧⲗⲇⲓϥ
7374ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ. ⲡⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ ⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲱⲓ̈. Ⲁⲩⲱ ⲉϥϣⲁⲛ-
7375NAY ⲉⲣⲟⲓ̈. ϣⲇϥⲉⲓ ⲛ̄ⲑⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲇⲗⲟⲩ. ⲡⲉϫⲉ-ⲡϩ︦ⲗⲗⲟ
7376ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲛⲓⲙ-ⲡⲉ ⲡⲉϥⲣⲇⲛ ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-
7377ⲑⲉⲟⲡⲉⲛⲧⲟⲥ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥϫⲃ-ⲛⲇⲓ ⲇⲉ, ⲇϥⲃⲱⲕ. Ⲁϥ-
7378ⲧⲱⲟⲩⲛ ⲇⲉ ⲛ̄ϭⲓ-ⲇⲡⲇ ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ, ⲇϥⲃⲱⲕ ⲉⲧⲉⲣⲏ‐-
7379ⲙⲟⲥ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲥⲱⲧⲙ ⲇⲉ ⲛ︦ϭⲓ-ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ,
7380ⲍⲧⲓⲭⲁ̃ⲣⲓⲟⲩ ein Priesterkleid. % „vielleicht daß, wenn viel-
7381leicht“. dv&yeodaı 7% OeireprTtoG.
page 269
7382Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 21*
7383Ⲁⲩϫⲓ ⲛ̄ϩⲉⲛⲃⲗ, Ⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲏⲧϥ. ⲗⲟⲓⲡⲟⲛ ⲇ-ⲡⲟⲩ-
7384Ⲁ ⲡⲟⲩⲇ ⲥⲃⲧⲱⲧϥ ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲙⲉϣⲗⲕ ϥ̄ⲛⲇⲕⲓ
7385ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ⲛϥϭⲱ NMMAT. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ
7386Ⲁϥϣⲓⲛⲉ ϫⲉ-ⲛⲓⲙ-ⲡⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ-ⲑⲉⲱⲡⲉⲛ‐
7387ⲧⲟⲥ ϩ︦ⲙⲡⲉⲓ̈ⲧⲟⲟⲩ ; ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥϭ ⲛⲧϥ, ⲇϥⲃⲱⲕ
7388ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲉϥⲣⲓ, ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲁϥϣⲟⲡϥ ⲉⲣⲟϥ ⲉϥⲣⲇϣⲃ.
7389ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲇⲣⲭⲉⲓ ⲇⲉ ⲛ̄ϣⲗϫⲉ ⲙⲛⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ, ⲡⲉϫⲉ-
7390ⲡϩⲗⲗⲟ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲣⲉ ⲛⲉⲕϩⲃⲏⲩⲉ ⲣ̄-ⲟⲩ, ⲡⲥⲟⲛ;
7391ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲁϥ ϫⲉ-ⲥⲉⲣ︦-ϣⲁⲩ ϩⲓⲧⲛⲛⲉⲕϣⲗⲏⲗ.
7392ⲡⲉϫⲗϥ ⲛ̄ϭⲓ- ⲡϩⲗⲗⲟ ϫⲉⲙⲏ ⲟⲩⲛ- ⲙⲃⲉⲩⲃⲉ ⲡⲟⲗⲩ‐
7393| ⲙⲉⲓ NMMAK; ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ TIEXAQU XE-TENOY ⲣⲱ
7394ϯⲣ-ϣⲇⲩ. ⲛⲉϥϣⲓⲡⲉ ⲅⲇⲣ-ⲡⲉ ⲉϣⲇϫⲃ. ⲡⲉϫⲇϥ ⲇⲉ
7395ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲓⲥ -ⲟⲩⲏⲣ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ ϯⲇⲥⲕⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲟⲛ
7396ⲛⲓⲙ ϯ‐ⲃⲟⲟⲩ NAT, ⲇⲩⲱ ⲇⲛⲟⲕ ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ, TIETINA
7397ⲛ̅ⲧⲡⲟⲣⲛⲓⲇ ϯ- ϩⲓⲥⲉ ⲛⲗⲓ. ⲗϥⲟⲩⲱϣⲃ ϩⲱⲱϥ ⲛ̄ϭⲓ-
7398ⲑⲃⲱⲡⲉⲛⲧⲟⲥ XE-MICTEYE NAT, ⲡⲉⲓⲱⲧ, ϫⲈ-ⲥⲈϯ-
7399ϩⲓⲥⲉ NAT ϩⲱⲱⲧ. ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ AGON-AOTOE, Ⲁϥϫⲱ
7400ⲛ̄ϩⲉⲛⲕⲉⲙⲉⲃⲩⲉ ⲟⲛ ϫⲉ-ⲥⲉϯ‐ϩⲓⲥⲉ NAT, WANTEG-
7401ⲧⲣⲉϥϩⲟⲙⲟⲗⲟⲅⲉⲓ NNEQMEEYE. ⲉⲓⲧⲗ ⲡⲉϫⲁϥ
7402NAQ ϫⲉ-ⲉⲕⲛⲏⲥⲧⲉⲩⲉ ⲛ̄ⲇϣ ⲛ̄ϩⲉ ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉ-
7403ϫⲗϥ ϫⲉⲛⲏⲥⲧⲉⲩⲉ ϣⲗϫⲡ︦- ⲓⲧⲉ. ⲡⲉϫⲉⲡϩⲗⲗⲟ
7404ⲛⲁϥ ϫⲉ-ⲉⲓⲛⲏⲥⲧⲉⲩⲉ ϣⲗ-ⲣⲟⲩϩⲉ AY® ⲗⲇⲥ-
7405ⲕⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲧⲇⲩⲟ ⲛ̄ⲛⲉⲕⲇⲡⲟ-ⲥⲧⲏⲑⲟⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ-
7406ⲛⲉⲩⲁⲅⲅⲉⲗⲓⲟⲛ ⲙⲛⲡⲕⲉⲥⲉⲉⲡⲉ ⲛ̄ⲣⲣⲇⲫⲏ, ⲇⲩⲱ ⲉⲣ-
7407% Hs. EINHCTEYE. b „deine auswendigen (Verse)“.
page 270
740822* Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7409WAN-OYMEEYE ⲉⲓ ⲛⲇⲕ, ⲙ︦ⲡ︦ⲣϭⲱϣⲧ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲡ
7410ⲧⲏⲣ︦ϥ, Ⲁⲗⲗⲗ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲛⲓⲙ ϭⲱϣⲧ ⲉⲧⲡⲃ, Ⲁⲩⲱ
7411ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲗⲃⲟⲏⲑⲃⲓ ⲉⲣⲟⲕ. ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ⲇⲉ
7412ⲗϥϯ-ⲥⲃⲱ ⲙ̄ⲡⲥⲟⲛ, ⲇϥⲃⲱⲕ ⲉⲡⲉϥⲙⲇⲛ̄ϫⲇⲓ̈ⲏ ⲙ̄ⲙⲓⲛ
7413ⲙ̄ⲙⲟϥ. ⲇⲩⲱ ⲟⲛ ⲉϥϯ ⲛ̄ϩⲧⲏϥ, ⲇϥⲛⲇⲩ ⲟⲛ ⲉⲡ-
7414ⲇⲓⲗⲃⲟⲗⲟⲥ ETMMAY, ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲕⲃⲏⲕ
7415ⲉⲧⲱⲛ; ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲓ̈ⲃⲏⲕ ⲉϯⲙⲉⲉⲩⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ,
7416ⲗⲩⲱ ⲇϥⲃⲱⲕ. ⲛⲧⲉⲣⲉϥⲕⲧⲟϥ ⲇⲃ, ⲡⲉϫⲁϥ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϭⲓ-
7417ⲡϩⲁⲣⲓⲟⲥ ϫⲉⲛⲉⲥⲛⲏⲩ ⲣ︦-ⲟⲩ ; ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ
7418ϫⲉ-ⲕⲗⲕⲱⲥ. ⲡⲉϫⲉ-ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲉⲧⲃⲉ-ⲟⲩ; ⲡⲉ-
7419XAQ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ϩⲃⲛⲇⲅⲣⲓⲟⲥ-ⲛⲉ, Ⲁⲩⲱ
7420ⲡⲕⲉⲛⲟϭ ⲙⲡⲉⲑⲟⲟⲩ -ⲡⲉ ϫⲉ-ⲡⲕⲃⲟⲩⲇ, ⲉⲧⲉⲟⲩⲛ-
7421ⲧⲇⲓ̈ⲥϥ ⲙⲛ̄ⲥⲧⲙⲏⲧ, ⲉϥⲟ ⲛ̄ϣⲃⲏⲣ ⲉⲣⲟⲓ̈, ⲛ̄ϯⲥⲟⲟⲩⲛ
7422AN XE-NAW ⲛ̄ϩⲉ ⲇ-ⲡⲕⲉⲟⲩⲇ ⲙⲉⲥⲧⲱⲓ̈ ⲟⲩⲇⲉ
7423ⲛ̄ⲧⲟϥ ϩⲱⲱϥ ⲛ̄ϥⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲱⲓ̈ AN, Ⲁⲗⲗⲗ Ⲁϥϣⲱⲡⲉ
7424ⲛ̄ⲗⲣⲣⲓⲟⲥ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲡⲗⲣⲗⲣⲟⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲇⲓ̈ⲱⲣ︦ⲕ︦
7425ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲉⲓ̈ϩⲱⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛⲟⲩⲱϩⲙ ⲉⲓⲙⲏⲧⲓ
7426ⲙ̄ⲛⲛ̄ⲥⲇ-ⲟⲩⲟⲩⲟⲉⲓϣ. Ⲁⲩⲱ NTEPEYXE-NAT, Ⲁϥⲃⲱⲕ,
7427ⲗϥⲕⲇ-ⲡϩⲗⲗⲟ. ⲗⲩⲱ ⲣⲡⲉⲧⲟⲩ ⲗⲁ ⲗϥⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ
7428ⲉⲧⲉϥⲣⲓ. ⲗ ..ⲉ
7429[343] ⲇϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̅ϭ6ⲓ-ⲡⲇ NOCH ϥⲃ- :-ⲇϥϣⲇϫⲉ
7430ⲛ︦ϭⲓ-ⲇⲡⲗ ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ ϫⲉ- ⲉⲓ̈ϩⲙⲟⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ϩⲛ-
7431ϣⲓⲏⲧ, Ⲁⲩⲉⲓ ⲛ̄ϭⲓ ϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ ⲥⲛⲁⲩ ⲛ̄ⲍⲉⲛⲓⲕⲟⲥ
7432(ⲡⲟⲩⲇ ⲙⲉⲛ ⲟⲩ ⲛ-ⲙⲟⲣ︦ⲧ ⲙ̄ⲙⲟϥ, ⲡⲕⲃⲟⲩⲗ ⲇⲉ ⲇ-
7433a MMIN MMO- verstärkt das ϥ. ϩⲙ seiner 7 eigenen
7434Wüstenstätte“, A | |
page 271
7435|
7436Apophthegmata patrum Aegyptiorum. ϩⲧ
7437ⲧⲉϥⲙⲟⲣⲧ ⲇⲣⲭⲉⲓ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧϥ), ⲇⲩⲉⲓ ϣⲇⲣⲟⲓ̈ ⲉⲩϫⲱ
7438ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲉⲥ-ⲧⲱⲛ ⲧⲣⲓ ⲛ̄ⲇⲡⲇ ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ; ⲇⲛⲟⲕ
7439ⲗⲉ ⲡⲉϫⲗⲇⲓ̃ ϫⲉⲉⲧⲉⲧⲛⲛⲁⲣⲟⲩ ⲛⲗϥ;: ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲃ
7440ⲡⲉϫⲇⲩ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇⲁⲛⲥⲱⲧⲙ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲇⲩⲱ ⲉⲧⲃⲉ-
7441ϣⲓⲏⲧ, Ⲁⲛⲉⲓ ⲉⲛⲇⲩ ⲉⲣⲟϥ. ⲡⲉϫⲇⲓ̃ ⲛⲁⲩ ϫⲉ-ⲇⲛⲟⲕ-
7442NE. Ⲁⲩⲡⲇϩⲧⲟⲩ ⲛⲇⲓ̈ ⲉⲩϫⲱ MMOC ϫⲉ-ⲉⲛⲟⲩⲱϣ
7443ⲉϩⲙⲟⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲉⲓⲙⲇ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲃ ⲗⲇⲓ̈ⲛⲇⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϫⲉ-
7444ϩⲉⲛⲥⲱⲙⲗ ⲉⲩϭⲏⲛ-ⲛⲉ ϩⲱⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲙ̄ⲙⲇⲟ,
7445ⲡⲉϫⲇⲓ̃ ⲛⲇⲩ ϫⲉ-ⲙ︦ⲛ̃ϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲱⲧⲛ̃ ⲉϭⲱ ⲙ̄ⲡⲉ ⲓ̈ⲙⲇ.
7446ⲡⲛⲟϭ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲁϥ NAT ϫⲉ-ⲉⲛϣⲁⲛⲧⲙϭⲙ̄ -ϭⲟⲙ
7447ⲉϭⲱ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̈ⲙⲇ, TNNABOK EKEMA: ⲡⲉϫⲇⲓ̇ ϩ︦ⲙⲡⲇⲙⲉ-
7448EYE XE-ETBE-OY ϯⲛⲇϯ-ⲑⲃⲉ ⲛⲇⲩ AN ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲃⲩⲥⲕⲇⲛ-
7449Ⲁⲗⲗⲓⲍⲉ ⲉⲣⲟⲛ, ⲡϩⲓⲥⲉ ⲛⲗⲧⲣⲉⲩⲡⲱⲧ ⲙⲇⲩⲇⲇϥ, Ⲁⲩⲱ
7450ⲡⲉϫⲇⲓ̈ ⲛⲇⲩ ϫⲉ-ⲉϣϫⲉ- ⲟⲩⲛϣϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲱⲧⲛ̃, ⲇⲙ-
7451ⲏⲓⲧⲛ, ⲧⲇⲙⲓⲟ ⲛⲏⲧⲛ ⲛ̄ⲟⲩⲣⲓ. ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇⲩ
7452ϫⲉ-ⲧⲥⲇⲃⲟⲛ ⲙ̄ⲙⲇⲧⲉ ⲇⲩⲱ ⲧⲛ̃ⲛⲇⲧⲇⲙⲓⲟⲥ. ⲡϩⲗⲗⲟ
7453ⲇⲉ ⲁϥϯ ⲛⲇⲩ ⲛⲟⲩⲕⲉⲗⲉⲃⲓⲛ MNOYXNOG, ⲉϥⲙⲉϩ
7454ⲛ̄ⲟⲉⲓⲕ ϩⲓϩⲙⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲁⲧⲉ, Ⲁϥⲧⲥⲗⲃⲟⲟⲩ ⲇⲉ EYTIETPA,
7455ⲡⲉϫⲇϥ ϫⲉ-ⲥⲉⲗⲡ-ⲱⲛⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̈ⲙⲇ NTETNEINE ⲛ̄-
7456ϩⲉⲛϣⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲙⲡϩⲉⲗⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲉⲧⲛⲧⲗⲙⲓⲟ ⲛⲏⲧⲛ ⲙ̄-
7457ⲡⲙⲇⲛ̄-ϣⲱⲡⲃ. EIMEEYE ⲇⲉ Ⲁⲛⲟⲕ ϫⲉ-ⲥⲉⲛⲇⲡⲱⲧ ⲉⲧ-
7458ⲃⲉ-ⲡϩⲓⲥⲉ, Ⲁⲩϫⲛⲟⲩⲓ̈ ⲇⲉ ϫⲉ-ⲉϣⲇⲩⲣ̄︦-ⲟⲩ ⲛ̄ϩⲱⲃ ⲙ̄ⲡⲉ ⲓ̈-
7459MA; ⲡⲉϫⲇⲓ NAY ϫⲉ-ⲉϣⲇⲩⲣ︦-ϩⲱⲃ ⲉⲧⲛⲏⲃⲧⲃ. ⲇⲓ̈ϫⲓ
7460Ⲇⲉ ⲛ̄ϩⲉⲛⲃⲗ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲙⲡϩⲉⲗⲟⲥ, ⲇⲓ̈ⲧⲥⲇⲃⲟⲟⲩ ⲉⲧ-
746113 vgl. auch 314. ⲀⲚⲞⲔ zur Verstärkung des Per-
7462sonalsuffixes nachgesetzt; ygl. 56.
page 272
7463|
746424* Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7465Ⲁⲣⲭⲏ NTNHBTE ⲇⲩⲱ ⲉϣⲱⲗ, ⲡⲉϫⲗⲓ̈ ⲛⲇⲩ ϫⲉ‐
7466ⲙⲗⲧⲗⲙⲓⲟ ⲛ︦ⲛ︦ⲃⲓⲣ, ⲧⲗⲇⲩ ⲛ︦ⲛ︦ϩⲟⲩⲣⲇⲧⲉ, ⲤⲈⲛⲇⲛ̄•
7467ⲟⲉⲓⲕ ⲛⲏⲧⲛ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓ̈ⲇⲛⲇⲭⲱⲣⲃⲓ NAT, ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ
7468ⲇⲉ ⲇⲩⲉⲓⲣⲉ ⲛ̄ϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ ⲛ̄ⲧⲇⲓϫⲟⲟⲩ ⲛⲇⲩ ZNOY-
7469ϩⲩⲡⲟⲙⲟⲛⲏ, ⲇⲩⲱ ⲙ̄ⲡⲟⲩⲃⲓ-ϭⲉ ϣⲇⲣⲟⲓ ⲛ̄ⲕⲃⲥⲟⲡ,
7470MNNCA-WOMTE ⲇⲉ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ ⲗⲇⲓϭⲱ ⲉⲓ̈ⲙⲟⲟϣⲃ
7471MNTIAMEEYE ⲉⲓ̈ϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲁⲣⲗ Ⲁϣⲡⲉ ⲡϩⲱⲃ
7472NNAT, ϪⲈ-ⲙ̄ⲡⲟⲩⲉⲓ̃ ⲉϫⲛⲟⲩⲓ ⲉⲩⲙⲉⲉⲩⲉ. ⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ
7473ϩⲙⲡⲟⲩⲉ ⲥⲉⲛⲏⲩ ϣⲗⲇⲣⲟⲓ̈, NAT ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲥⲕⲉϩⲏⲛ
7474ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲥⲉⲛⲏⲩ AN ϣⲇⲣⲟⲓ̈ ⲟⲩⲇⲉ ⲟⲛ ⲛ̄ⲥⲉⲃⲏⲕ
7475AN WAKEOYA, Ⲁⲗⲗⲗ ⲛⲉⲩⲛⲏⲩ MMATE ⲉⲧⲉⲕⲕⲗⲏ‐
7476ⲤⲀ, Ⲉⲩ ⲕⲱ ⲛ̄ⲣⲱⲟⲩ, Ⲉⲩϫⲓ Ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲙ̄ⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲧ-
7477ⲟⲩⲇⲗⲃ. ⲇⲓ̈ϣⲗⲏⲗ ⲇⲉ ⲇⲩⲱ ⲇⲓ̈ⲛⲏⲥⲧⲉⲩⲉ ⲛ̄ⲟⲩϩ︦ⲃ-
7478ⲇⲱⲙⲇⲥ, ϫⲉⲕⲗⲥ ⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ [ⲉ]ⲧⲥⲇⲃⲟⲓ ETEYEP-
7479PACIA. Ⲁⲓ̈ⲧⲱⲟⲩⲛ ⲇⲉ ⲉⲧⲣⲗⲃⲱⲕ ϣⲁⲣⲟⲟⲩ ⲧⲇⲛⲇⲩ,
7480ⲉⲩⲕⲏ ⲉϩⲣⲗⲓ ⲛ̄ⲗϣ ⲛ̄ϩⲉ. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲓⲕⲱⲗϩ, AY-
7481ⲟⲩⲱⲛ NAT, Ⲁⲩⲇⲥⲡⲇⲍ̄ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲩⲕⲱ ⲛ̄ⲣⲱⲟⲩ, Ⲁⲩⲱ
7482ⲛ̄ⲧⲉⲣⲓϣⲗⲏⲗ, ⲇⲓ̈ϩⲙⲟⲟⲥ. ⲡⲛⲟϭ ⲇⲉ ⲇϥϫⲱⲣ︦ⲙ ⲉⲡ-
7483ⲕⲟⲩⲓ̈ ⲉⲧⲣⲉϥⲃⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ, ⲇϥϩⲙⲟⲟⲥ, Ⲁϥⲣ︦-ϩⲱⲃ ⲉⲧ-
7484ⲛⲏⲃⲧⲉ, ⲉϥϣⲁϫⲉ AN. ⲙ̄̃ⲡⲛⲇⲩ ⲇⲉ ⲛ̄ⲧϫ︦ⲡ-ⲯⲓⲧⲉ
7485ⲗϥⲕⲱⲗϩ, -ⲡⲕⲟⲩⲓ̈ ⲉⲓ, Ⲁϥⲧⲇⲙⲓⲟ ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲩⲓ̈ ⲛ̄ϭⲓⲛ-
7486ⲟⲩⲱⲙ ⲇⲩⲱ ⲁϥⲕⲱ ⲉϩⲣⲗⲓ̈ ⲛ̄ⲟⲩⲧⲣⲁⲡⲩⲍ︦ⲇ, ⲉⲣ-
7487ⲡⲛⲟϭ ϫⲱⲣⲙ ⲟⲩⲃⲏϥ, Ⲁⲩⲱ ⲇϥⲟⲩⲱϩ ⲉϫⲱⲥ ⲛ̄ϣⲟ-
7488ⲙⲛⲧ ⲛ̄ⲕⲟⲩⲓ ⲛ̄ⲟⲉⲓⲕ, Ⲁϥⲗϩⲉⲣⲗⲧϥ ⲉϥⲕⲱ ⲛ̄ⲣⲱϥ.
7489“NTOOY verstärkt die Demonstrativformen: „diese aber“.
74905 318 Anm. © man erwartet XE-EYKH 452.
page 273
7491Apophthegmata patrum. Aegyptiorum. 25*
7492Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ TEXAl XE-TWOYN NTNOYWM. ⲇⲛ-
7493ⲧⲱⲟⲩⲛ ⲇⲉ, ANOYWM. AYW AGEINE ⲙ̄ⲡⲉⲥⲕⲃⲟⲥ
7494ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, ANCW. NTEPE-POYZE ⲇⲉ ϣⲱⲡⲉ, ⲡⲉϫⲇⲩ
7495NAT ϫⲉ ⲕⲛⲇⲃⲱⲕ : TEXAT ϫⲉ-ⲙ̄ⲙⲟⲛ, Ⲁⲗⲗ EINAN-
7496ⲕⲟⲧⲕ. ⲁⲩⲕⲱ ⲇⲉ ⲛⲇⲓ̈ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲛ̄ⲟⲩⲧⲙⲏ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲟⲩⲥⲇ,
7497Ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ϩⲱⲟⲩ NCA-OYCA MAYAAY, Ⲁⲩϫⲓ
7498ⲇⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲩⲉⲛϩⲱⲛⲏ ⲙ̃ⲛⲛⲉⲩⲙⲟⲩϫϩ, AYKAAY ⲉϩ
7499ⲣⲇⲓ ⲙⲛⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ, ⲇⲩⲛ̄ⲕⲟⲧⲕ ϩⲛ̄ⲟⲩⲧⲙⲏ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ
7500MITAMTO ⲉⲃⲟⲗ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲛ̄ⲕⲟⲧⲕ ⲇⲉ, ⲇⲓ̃ϣⲗⲏⲗ ⲉⲡ-
7501ⲛⲟⲩⲧⲉ, ϫⲉⲕⲇⲥ ⲉϥⲉϭⲱⲗⲡ ⲛⲇⲓ̈ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲉⲩϩⲱⲃ,
7502Ⲁⲩⲱ A-TOYE2COL ϭⲱⲗⲡ Ⲉⲃⲟⲗ, AYOYOEIN ϣⲱⲡⲉ
7503ⲛ̄ⲑⲃ ⲙ̄ⲡⲛⲗⲩ ⲙⲙⲉⲉⲣⲉ, ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲙⲉⲛ ⲙ̄ⲡⲟⲩⲛⲇⲩ
7504ⲉⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲙⲉⲃⲩⲉ ⲉⲣⲟⲓ ϫⲉ-ϯⲟⲃ︦ϣ,
7505-ⲡⲛⲟϭ ⲧⲃⲥ-ⲡⲕⲟⲩⲓ̈ Ⲁⲩⲧⲱⲟⲩⲛ, ⲇⲩⲙⲟⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ
7506Ⲁⲩⲡⲱⲣ︦ϣ ⲛ̄ⲛⲉⲩϭⲓϫ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲉⲧⲡⲉ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲙⲉⲛ
7507NEINAY ⲉⲣⲟⲟⲩ, ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ NCENAY ⲉⲣⲟⲓ AN.
7508Ⲁⲩⲱ ⲇⲓ̈ⲛⲗⲩ ⲉϩⲉⲛⲇⲇⲓⲙⲱⲛ ⲉⲩϩⲏⲗ ⲉϫ︦ⲙ︦-ⲡⲕⲟⲩⲓ
7509ⲛ̄ⲑⲉ ⲛ̄ϩⲉⲛⲇϥ, ϩⲟⲓⲛⲉ ⲙⲉⲛ ⲉϣⲁⲩⲟⲩⲱϩ ⲉϫⲛ-
7510ⲧⲉϥⲧⲁⲡⲣⲟ, ϩⲉⲛⲕⲟⲟⲩⲉ ⲇⲉ ⲉϫⲛ̃-ⲕⲛⲉϥⲃⲗⲗ, Ⲁⲩⲱ
7511ⲗⲓⲛⲗⲩ ⲉⲩⲇⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲛⲧⲉⲡϫⲟⲉⲓⲥ, ⲉⲟⲩⲛ- ⲟⲩⲥⲏϥⲉ
7512ⲛ̄ⲕⲱϩ︦ⲧ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧ ϥ, Ⲉϥⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ, Ⲉϥⲛⲟⲩϣⲡ ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲉ-
7513ⲙⲱⲛ ⲥⲗⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲙⲟϥ. ⲡⲛⲟϭ ⲇⲉ ⲙ̄ⲡⲟⲩϭⲙ︦-ϭⲟⲙ
7514ⲉϩⲱⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟϥ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲇⲩ ⲇⲉ ϣⲱⲡⲉ,
7515Ⲁⲩ ⲛ̄ⲕⲟⲧⲕ, ⲇⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓ̈ⲣ︦-ⲑⲃⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲛⲧⲇⲩⲛⲉϩⲥⲉ.
7516ⲡⲛⲟϭ ⲇⲉ ⲗϥϫⲱ ⲛⲗⲓ ⲛ̄ⲟⲩϣⲇϫⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ ϫⲉ-ⲕⲟⲩ-
7517ⲱϣ ⲉⲧⲣⲉⲛⲧⲇⲩⲉ- ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲙ̄ ⲗⲗⲙⲟⲥ: ⲡⲉϫⲇⲓ̇
page 274
751826* Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7519XE-CE. Ⲁⲩⲱ ⲡⲕⲟⲩⲓ ⲇϥⲧⲇⲩⲉ-ϯⲟⲩ ⲙ̄ ⲗⲗⲙⲟⲥ
7520ϩⲓⲧⲛ̀-ⲥⲟⲟⲩ ⲛⲥϯⲭⲟⲥ ⲙ̃ⲛ̃-ⲟⲩⲇⲗⲏⲗⲟⲩⲓⲇ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ,
7521ⲁⲩⲱ KATA ⲥⲧⲓⲭⲟⲥ ϣⲇⲣⲉ‐ⲟⲩⲗⲗⲙⲡⲇⲥ ⲛ̄ⲕⲱϩ︦ⲧ
7522ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ̃-ⲧⲉϥⲧⲇⲡⲣⲟ ⲛⲥⲃⲱⲕ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉⲧⲡⲉ.
7523ⲡⲛⲟϭ ⲇⲉ ⲟⲛ ⲇϥⲉⲓⲣⲉ ϩⲓⲛⲇⲓ̈. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲇⲣⲭⲉⲓ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲛ.
7524ⲛ̄ⲧⲉϥⲧⲇⲡⲣⲟ ⲉⲯⲗⲗⲗⲉⲓ, ⲇϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲧⲉϥⲧⲇⲡⲣⲟ
7525ⲛ̄ⲑⲃ ⲛ̄ⲟⲩⲛⲟϭ ⲛ̄ⲥⲧⲓⲭⲟⲥ ⲛ̄ⲕⲱϩ︦ⲧ, Ⲉϥⲡⲏϩ ⲉϩⲣⲇⲓ̈
7526ⲉⲧⲡⲉ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓ̃ⲧⲇⲩⲉ- ϩⲉⲛⲕⲟⲩⲓ ⲛ̄ⲇⲡⲟ-ⲥⲧⲏⲑⲟⲥ,
7527ⲗⲩⲱ ⲇⲓ̈ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲉⲓ̈ϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉϣⲗⲏⲗ
7528ⲉϫⲱⲓ̈. ⲛ̄ⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲗⲩⲡⲗϩⲧⲟⲩ ⲛⲇⲓ̈ ⲉⲩϯ-ⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓⲇ,
7529ⲉⲩⲕⲱ ⲛⲣⲱⲟⲩ. ⲇⲩⲱ ⲇⲓ̈ⲉⲓⲙⲉ ϫⲉ-ⲡⲛⲟϭ ⲟⲩⲧⲉⲗⲓⲟⲥ
7530ⲡⲉ, ⲡⲕⲟⲩⲓ ⲇⲉ ⲉⲧⲓ ϥⲡⲟⲗⲩⲙⲉⲓ NMMAGQ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡϫⲇ-
7531ϫⲉ. ⲙⲛ̄ⲛ︦ⲥⲗ- ϩⲉⲛⲕⲟⲩⲓ ⲇⲉ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ ⲇ-ⲡⲛⲟϭ ⲛ̄ⲥⲟⲛ
7532ⲙ̄ⲧⲟⲛ ⲙ̄ⲙⲟϥ, MNNCA-WOMNT ⲇⲉ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ ⲇϥⲙ̄-
7533ⲧⲟⲛ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡⲕⲉⲕⲟⲩⲓ̈. Ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ϩⲟⲓ̈ⲛⲃ ⲛ̄-
7534ⲛ̄ϩⲗⲗⲟ ⲃⲱⲕ ϣⲗⲗⲡⲗ ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ, Ⲁϥϫⲓⲧⲟⲩ ⲉⲧⲉⲩ-
7535ⲣⲓ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲇⲙⲏⲓ̈ⲧⲛ̄ ⲛ̄ⲧⲉⲧⲛⲛⲇⲩ ⲉⲡⲙⲇⲣ-
7536ⲧⲩⲣⲓⲟⲛ ⲛ︦ⲛ︦ⲕⲟⲩⲓ NOMMO.
7537[327] Ⲁϥϣⲇϫⲉ ⲛ̄︦ϭⲓ-ⲟⲩⲇ ⲛ︦ⲛ︦ϩⲗⲗⲟ: ϫⲉⲟⲩⲛ-
7538ⲟⲩⲡⲗⲣⲑⲉⲛⲟⲥ, ⲈⲀⲥⲣ︦-ϩⲗⲗⲱ ⲉⲗⲥⲡⲣⲟⲕⲟⲡⲧⲉⲓ ϩⲛ
7539ⲑⲟⲧⲉ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ⲇⲓϫⲛⲟⲩⲥ ⲉⲡⲉⲥⲙⲟⲧ NTECANA-
7540ⲭⲱⲣⲏⲥⲓⲥ. ACAW-AZOM ⲇⲩⲱ ⲡⲉϫⲇⲥ: ϫⲉ-ⲇⲛⲟⲕ
7541ⲙⲉⲛ,ⲱ ⲡⲉϣⲃⲏⲣ, Ⲇⲓⲣ︦-ϣⲉⲉⲣⲉ ⲛⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ϩⲛ̃ⲧⲗⲙⲛ̃ⲧ
7542ⲕⲟⲩⲓ̈, Ⲉⲩϩⲇⲕ-ⲡⲉ ⲛ̄ⲣ︦ⲙⲣⲇϣ ϩⲙⲡⲉϥⲥⲙⲟⲧ, EYAT-
7543ⲧ. ⲡⲣⲟⲕⲟⲡⲧⲉ, ⲡⲣⲟⲭⲃⲡⲧⲉⲙ „vorwärts kommen“,
page 275
7544Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 27*
7545ϭⲟⲙ ⲇⲉ-ⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲉϥϣⲱⲛⲉ ZMNEYCWMA. MAL ⲆⲈ
7546ⲗϥⲱⲛ︦ϩ ϩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ϩⲛⲟⲩⲥϭⲣⲁϩⲧ.
7547ϩⲱⲥⲧⲉ ⲛ̃ⲧⲉ-ϩⲗϩ ⲛ̄ⲧⲉⲛⲉⲧϩⲙⲡϯⲙⲉ ⲧⲙϣϭ︦ⲙ-ϭⲟⲙ
7548ⲉⲧⲱⲙⲛⲧ ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ϩⲇϩ ⲛ̄ⲥⲟⲡ, EQCPOQT ⲉⲧⲉϥⲥⲱ‐
7549ϣⲉ MMATE, ⲉϥⲉⲓⲣⲉ ⲙ̄ⲡⲉϥⲥⲣϥⲃ ZMITMA ⲉⲧⲙ-
7550MAY. EYWANOYXAL ⲇⲉ ⲉϥϣⲱⲛⲉ ϣⲗϥⲱⲗ ⲉϩⲟⲩⲛ
7551NNKAPTIOC ⲛ̄ⲧⲉϥⲥⲱϣⲉ ϩ︦ⲛⲟⲩⲇⲓⲕⲇⲓⲟⲥⲩⲛⲏ. ⲡⲉϩⲱ‐
7552ⲩⲟ ⲇⲉ ⲙ̄ⲡⲉϥⲇϩⲉ ⲇϥⲗⲇϥ ϩⲛⲟⲩϭⲗⲟϭ, ⲉϥϣⲱⲛⲉ,
7553Ⲁⲩⲱ ⲛⲉϥⲕⲱ ⲛ̄ⲣⲱϥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲛⲓⲙ, ϩⲱⲥⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲉ-
7554ⲛⲉⲧⲛ̄ⲥⲉⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙ̄ⲙⲟϥ AN ϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲟⲩⲙ̄ⲡⲟ-ⲡⲃ.
7555ⲛⲉ-ⲟⲩⲛⲧⲇⲓ ϩⲱⲱϥ NOYMAAY, ⲉⲥⲟⲩⲏⲩ ⲛ̄-
7556ⲛⲗⲓ ⲧⲏⲣⲟⲩ, ⲉⲥⲟ ⲙ̄ⲡⲉⲣⲓⲉⲣⲅⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲇⲣⲇ ⲛⲉⲥ‐
7557ⲣⲱⲙⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲛⲛⲉⲥⲣ︦ⲙⲛ̄ϯⲙⲉ, Ⲉⲣⲉ-ⲛⲉⲥϣⲇϫⲉ
7558ⲇⲉ ϣⲟⲟⲡ MNOYON ⲛⲓⲙ, ⲉⲥⲕⲓⲙ ⲉⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ,
7559ϩⲱⲥⲧⲉ ⲛ̄ⲥⲉϫⲟⲟⲥ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ-ⲉⲣⲉ-ⲡⲉⲥⲥⲱⲙⲗ ⲧⲏⲣϥ
7560ⲣⲏⲧ ⲛ̄ⲗⲇⲥ, Ⲉⲥϣⲟⲛⲧ ⲛ̄ⲛⲇⲩ ⲛⲓⲙ ⲙⲛⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ.
7561ⲛⲉⲥⲟⲩⲟϣϥ ⲇⲉ-ⲡⲉ ϩⲙ̃ⲡϯϩⲃ ⲙ̄ⲡⲏⲣ︦ⲡ︦ ⲙⲛⲛⲣⲱⲙⲉ
7562ⲛ̄ⲇⲧⲥⲃⲱ ⲉⲧⲉⲥⲥⲱ NMMAY;, Ⲉⲛⲉⲥⲇⲓⲟⲓⲕⲓ-ⲡⲃ ⲛ̄-
7563ⲛⲇⲡⲥⲇ ⲛ̄ϩⲟⲩⲛ ϩⲱⲥ ⲡⲟⲣⲛⲏ ϩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲙ̄ⲡⲟⲛⲏⲣⲓⲇ,
7564ⲕⲉⲧⲟⲓ ⲛⲉ-ⲟⲩⲛ̃ⲧⲗⲛ ϩⲇϩ ⲙ̄ⲙⲇⲩ-ⲡⲉ ⲗⲩⲱ ⲛⲉⲩ-
7565ⲣⲱϣⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲛ AN. ⲇ-ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ PAp ⲕⲇⲗⲥ ⲉⲧⲣⲉⲥ-
7566ⲇⲓⲗⲕⲟⲛⲉⲓ ϩⲱⲥ ⲉϥϣⲱⲛⲃ. ⲛⲉⲥⲉⲓⲣⲉ-ⲡⲉ ϩⲓⲛⲇⲓ
7567ϩⲙⲡⲉⲥⲥⲱⲙⲗ ⲛ̄ⲥⲱⲱϥ ⲛⲓⲙ, ϩⲱⲥⲧⲉ ϩⲉⲛⲕⲟⲩⲓ
7568ⲛ̄ϣⲏⲙ ⲛ̄ⲧⲉⲡϯⲙⲉ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ ⲛⲉⲛⲧⲇⲩⲣ̄-ⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧⲥ
7569ⲛ̄ⲧⲉⲥⲡⲟⲣⲛⲓⲇ. ⲙ̄ⲡⲉϣⲱⲛⲉ ϣⲱⲡⲉ ϩⲙⲡⲉⲥⲥⲱⲙⲇ
75704 ⲭ ⲧⲟ „obgleich“.
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757128* Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7572ⲉⲛⲉϩ, ⲗⲗⲗⲗ ⲛⲉⲣⲉ-ⲡⲉⲥⲥⲱⲙⲗ ⲟⲩⲟϫ ⲉϣⲱⲛⲉ WA-
7573ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲥⲙⲟⲩ. ⲇⲥϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ⲙⲘ︦̃ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ,
7574ⲉϥϣⲱⲛⲉ, ⲉϥⲑⲗⲓⲃⲉ ⲛ̄ϩⲉⲛⲛⲟϭ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲉⲓϣ, ⲉⲧⲣⲉϥ-
7575ⲙⲟⲩ, ⲁⲩⲱ ⲇ-ⲡⲗⲏⲣ ⲧⲱϩ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ, ⲡϩⲱⲟⲩ
7576ⲙ̄ ⲛⲛⲉⲃⲣⲏϭⲉ ⲙⲛ̃ⲛⲉϩⲣⲟⲩⲙ̄ⲡⲉ ⲉⲣⲉ-ⲡⲗⲏⲣ ⲧⲏⲣ︦ϥ
7577ⲧⲏϩ, ⲟⲩⲇⲉ ⲛⲟⲩⲟⲩϣⲏ ⲇⲛ-ⲧⲉ ⲟⲩⲇⲉ ⲛⲟⲩϩⲟⲟⲩ
7578ⲗⲛ-ⲡⲃ, ⲙ̄ⲡⲉϥⲕⲇ-ⲧⲟⲟⲧϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡϩⲱⲟⲩ ⲛ̄-
7579ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ. ⲇ-ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ P-WOMNT ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ
7580ϩⲓⲡⲉϭⲗⲟϭ, ⲙ̄ⲡⲟⲩⲧⲟⲙⲥϥ ϩⲱⲥⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲉ-ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ
7581ⲙ̄ⲡϯⲙⲉ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ ⲕⲓⲙ ⲛ̄ⲧⲉⲩⲇⲡⲃ, ⲉⲩⲣ̄- ϣⲡⲏⲣⲃ,
7582ϫⲉ-ⲇⲩⲣ︦-ⲡⲉϥⲱⲃ︦ϣ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲧⲃⲉⲡⲛⲟϭ
7583ⲛ̄ϩⲓⲥⲉ, ⲛ̄ⲥⲉϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲡⲇⲓ̈ ⲟⲩϫⲇϫⲉ-ⲡⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲡⲛⲟⲩ-
7584ⲧⲃ, ϩⲱⲥⲧⲉ NTETM-TIKAZ ϣⲟⲡϥ ⲉⲣⲟϥ ⲉⲧⲟⲙⲥϥ,
7585ⲗⲗⲗⲗ, ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲉ-ⲡⲉϥⲥⲱⲙⲗ ⲃⲱⲗ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ϩⲟⲩⲛ,
7586ⲛϥⲧ ⲙⲕⲇⲗⲛ ⲉⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲏⲓ, ϫⲉ-ⲡⲇⲏⲣ ⲧⲏϩ
7587Ⲁⲩⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲩⲛ̄ϩⲱⲟⲩ ϣⲟⲩⲟ ⲉϫⲱⲛ... TAMAAY ⲇⲉ
7588ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ ⲗⲥϫⲓ ⲛⲇⲥ ⲛ̄ⲟⲩⲛⲟϭ MMNTATZOTE, ⲗⲥⲭⲣⲱ
7589ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ ϩ︦ⲙⲡⲉⲥⲥⲱⲙⲗ ⲛ̄ϩⲉⲛⲡⲟⲣⲛⲓⲇ ⲉ-ⲙ︦ⲛ̃-ϩⲗⲟϭ
7590ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ, ⲇⲩⲱ ACWNZ NTEIZE ϩ︦ⲛⲟⲩⲥⲱⲱϥ
7591ⲙⲛⲟⲩⲧⲣⲩⲫⲏ. ⲇⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲉⲧⲓ ⲉⲓⲟ ⲛ̄ⲕⲟⲩⲓ, ⲇⲓ̈ⲕⲱ
7592ⲛ̄ⲥⲱⲓ̈ ⲛ̄ⲛⲉⲓϩⲃⲏⲩⲉ...... . Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ MNNCA-
7593ⲧⲣⲉⲥⲙⲟⲩ. ⲗⲓ̈ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲑⲩⲗⲓⲕⲓⲇ NTMNTKOYI
7594ⲗⲩⲓⲱ Ⲁⲩⲕⲓⲙ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲛ︦ϭⲓ-ⲛ̄ⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲓⲇ ⲙ̄ⲡⲥⲱⲙⲇ
7595ⲟⲟⲧⲉ... . 00te „weder. . . .. noch“. ® knüpft an ZWCTE
7596NT ⲉ-ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ KIM an. © „sondern, damit . ..., läßt er (d. h.
7597Gott) uns nicht in das Haus gehen“.
page 277
7598Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 29+
7599Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ ⲙ̄ⲡⲛⲇⲩ ⲛ̄ⲣⲟⲩϩⲃ, ETPE-MAZHT ⲉⲓ ⲉⲣⲟⲓ̈
7600Ⲁⲩⲱ ⲇⲓⲙⲉⲉⲩⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲇϣ-ⲡⲉ ⲡⲃⲓⲟⲥ, EINA-
7601ⲥⲟⲧⲡϥ ⲛⲇⲓ̈ ⲧⲇⲱⲛ︦ϩ︦ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ ⲙⲉⲛ ⲇϥ-
7602ⲱⲛ︦ϩ︦ ϩ︦ⲛ︦ⲟⲩⲙⲛⲧⲣⲙⲣⲇϣ MNOYMNTZAK MNOYMNT-
7603WAY ⲉⲛⲇⲛⲟⲩⲥ, ⲇⲗⲗⲇ ⲇⲓ̈ⲙⲉⲉⲩⲉ ⲟⲛ ⲉⲡⲉⲓⲕⲉⲧ
7604XE-MN-ANAAY ⲛ̄ⲇⲅⲣⲇⲑⲟⲛ ϩⲙⲡⲱⲛϩ ⲙ̄ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ,
7605ⲗⲗⲗⲗ ⲛ̃̄ⲧⲇϥⲣ︦- ⲡⲉϥⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦ ϩⲛϩⲉⲛϣⲱⲛⲉ
7606ⲙⲛϩⲉⲛⲑⲗⲓⲯⲓⲥ .... ⲇⲩⲱ ⲇϥⲙⲟⲩ ϩⲛⲟⲩϩⲓⲥⲉ
7607ⲟⲩⲇⲉ ⲙ̄ⲡⲉ-ⲡⲕⲇϩ ϣⲱⲡ ⲉⲣⲟϥ ⲙ̃ⲡⲉϥⲥⲱⲙⲗ ϩⲛⲟⲩ-
7608ⲟⲩⲣⲟⲧ. ⲉϣϫⲉ-ⲛⲇⲛⲟⲩϥ ⲛⲇϩⲣ︦ⲙ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϩⲛ̃ⲧϭⲓⲛ-
7609ⲱⲛϩ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ, ETBE-OY ⲇⲗϥϣⲉⲡ-ⲛⲉⲓ̈ϩⲓⲥⲃ ⲧⲏⲣⲟⲩ;
7610ⲗⲗⲗⲗ ⲡⲉϫⲇⲓ̈ ϫⲉ-ⲇⲣⲗ ⲛⲗⲛⲟⲩ-ⲡⲇⲧⲇⲗⲙⲇⲗⲩ ⲗⲩⲱ
7611TATAAT ⲉⲧⲡⲟⲣⲛⲓⲇ ⲙⲛ̃ⲡϫⲱϩ︦ⲙ︦ ⲙⲛⲡⲥⲱⲱϥ ⲙ̄ⲡⲇ-
7612CWMA; ⲙ̄ⲡⲉ-ⲧⲗⲙⲗⲗⲩ ⲅⲗⲣ ⲕⲗ-ϩⲱⲃ ⲉϥϩⲟⲟⲩ ⲛ̄-
7613ⲥⲱϥ ⲙ̄ⲡⲉⲥⲇⲇϥ , ECTAZE ⲛ̄ⲟⲩⲟⲃⲓϣ ⲛⲓⲙ, ⲉⲥⲟⲩⲟϫ
7614ⲉϣⲱⲛⲃ, Ⲉⲇⲥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲙⲡⲉⲓ̈ⲗⲓⲱⲛ, Ⲉⲥⲙⲟⲧⲛ̃. ⲧⲉ-
7615ⲛⲟⲩϭ ϯⲛⲇⲣ︦-ϩⲱⲃ ⲛ̄ⲑⲉ NTAMAAY .... Ⲁⲩⲱ
7616Ⲁⲛⲟⲕ ϯⲉⲃⲓⲏⲛ ⲇⲓ̈ⲧⲇⲗⲧ EWNZ ϩⲛⲟⲩϭⲓⲛⲱⲛϩ ⲉⲥ-
7617ϩⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲉ ⲓ̃ⲙⲓⲛⲉ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ⲧⲉⲩϣⲏ ⲇⲉ ϣⲱⲡⲉ, ⲇ-
7618ⲡϩⲓ-ⲛⲏⲃ ϫⲓⲧ, Ⲁϥϩⲣⲟϣ ⲉϫⲱⲓ̈. ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇⲉ ⲇ-
7619ⲟⲩⲇ ⲇϩⲉⲣⲗⲧϥ ϩⲓϫⲱⲓ, ⲉⲩⲛⲟϭ-ⲡⲉ ϩ︦ⲙⲡⲉϥⲥⲱⲙⲗⲇ,
7620ⲉϥϯ-ϩⲟⲧⲉ ϩⲙⲡⲉϥϩⲟ, ⲁⲩⲱ ⲛⲉϥϯ-ϩⲟⲧⲉ ⲛⲇⲓ̈-ⲡⲉ
7621ϩⲙⲡⲉϥⲥⲭⲩⲙⲇ, ⲉϥϭⲟⲛⲧ ϩ︦ⲙⲡⲉϥⲃⲓⲛⲃ, EPF-TEY-
7622ⲥⲙⲏ ϫⲗϫⲱ, ⲉϥϫⲛⲟ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ϫⲉ-ⲇϫⲓⲥ NAl ⲱ ⲛ̄ⲧⲟ
7623ⲡ besser ⲉϯⲛⲇⲥⲟⲧⲡ ϥ; vgl. 483. b „dieses Andere“, neben
7624TIEIKE 155 Anm.
page 278
762530 Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7626ϫⲉϩⲛⲁϣ MMINE-NE MMEEYE ⲙ̄̃ⲡⲟⲩϩⲏⲧ. ANOK
7627ⲇⲉ ZITN-OOTE ⲙ̄ⲡⲉϥϩⲟ MNTMEYCMOT ⲙ̄ⲡⲓⲫ︦ⲧⲟ‐
7628ⲗⲟⲙⲗ ⲉϭⲱϣⲧ ⲉⲣⲟϥ. ⲇϥϫⲓ-ϣⲕⲗⲕ ⲉⲃⲟⲗ ZNOY-
7629ⲛⲟϭ ⲛ̄ⲥⲙⲏ, ⲉϥⲟⲩⲉϩ-ⲥⲗϩⲛⲃⲉ NAT, Ⲉⲧⲣⲇϫⲱ ⲛ︦ⲛ︦-
7630ⲧⲱϣ, ⲛ̄ⲧⲇⲓ̈ⲧⲟϣⲟⲩ ϩ︦ⲙ̃ⲡⲗϩⲏⲧ. ⲇⲛⲟⲕ ⲇⲃ ϩⲓⲧⲛ-
7631ⲑⲟⲧⲉ ⲇⲓ̈ⲟⲩⲱϣⲃ. Ⲁⲩⲱ ⲉⲓ̃ⲥⲟⲟⲩⲙ ⲛ̄ⲛⲇⲙⲉⲃⲩⲃ
7632ⲧⲏⲣⲟⲩ, TIEXAT ϫⲉ-ⲛ̄ϯⲥⲟⲟⲩⲛ AN ⲛ̄ⲗⲇⲇⲩ. ⲛ̄ⲧⲟϥ
7633ⲇⲉ ⲇϥϯ-ⲡⲉⲣⲡⲙⲉⲉⲩⲉ ⲛⲇⲓ ϩⲱⲥ ⲉⲇⲓ̈ⲇⲣⲛⲗ. Ⲁϥ-
7634ϫⲱ ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲛ̄ϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ NTAIMEAETA ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ϩⲙ-
7635ⲡⲗϩⲏⲧ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓ̈ⲕⲧⲟⲓ̈ ⲃⲓ̃ⲕⲱⲱⲣϣ ⲗⲩⲱ ⲉⲓ̈ ⲥⲟⲡ︦ⲥ
7636ⲉⲧⲣⲉϥⲇⲗⲧ ⲛ︦ⲙ︦̄ⲡϣⲗ ⲛ̃ⲟⲩⲕⲱ ⲉⲃⲟⲗ, ⲇⲩⲱ ⲉⲧⲃⲉ-
7637ⲧⲗⲟⲓ̈ϭ︦ⲉ ⲛ̄ⲧⲇⲓ̈ⲙⲉⲉⲩⲃ ⲉⲣⲟⲥ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇⲓ̈
7638ϫⲉⲙⲏ ⲙ̄ⲡⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲥⲛⲇⲩ, ⲡⲟⲩⲉⲓⲱⲧ
7639MNTOYMAAY; ⲡⲃⲓⲟⲥ ⲇⲉ ⲉⲧⲣ︦ⲟⲩⲁϣϥ. ⲥⲟⲧⲡϥ
7640ⲛⲉ ⲙ̄ⲡⲉⲃⲓ̈ⲥⲟⲡ. ⲇϥⲗⲙⲇϩⲧⲉ ⲇⲉ ⲛ̄ⲧⲇϭⲓϫ, Ⲁϥⲥⲱⲕ
7641ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈, Ⲁϥϫⲓⲧ ⲉⲩⲛⲟϭ ⲛ̄ⲥⲱϣⲃ, Ⲉⲣⲉ-ϩⲉⲛⲡⲗⲣⲇⲇⲓ-
7642ⲥⲟⲥ ⲛ̄ϩⲏⲧⲥ ⲉⲩⲟϣ ⲙⲛϩⲉⲛϣⲏⲛ MMINE ⲛⲓⲙ ⲁⲩⲱ
7643ⲡⲉⲥⲥⲗ ϫⲣⲇⲃⲉⲓⲧ ⲉϣⲇϫⲉ ⲛⲓⲙ. ⲇϥϫⲓⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡ-
7644ⲙⲇ ⲉⲧⲟⲩⲇⲁⲃ, ⲇⲩⲱ ⲇϥⲧⲱⲙⲛ̃ⲧ ⲉⲣⲟⲓ̈ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲇ-
7645ⲉⲓⲱⲧ, ⲇϥⲱⲗⲙ ⲉⲣⲟⲓ̈, ⲇϥϯ-ⲡⲓ ⲉⲣⲱⲓ̈ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ
7646XE-TAWEEPE, ϣⲱⲡⲉ ZNNETNANOYOY- ⲇⲛⲟⲕ ⲇⲉ
7647ATOAOMAM ⲉⲣⲟϥ, ⲉⲓⲕⲱⲣϣ, ⲉⲧⲣⲉϥⲕⲇⲗⲧ ϩⲗ-
7648ϩⲧⲏϥ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲁϥ ϫⲉ-ⲙ︦ⲛ-ϭⲟⲙ ⲧⲉⲛⲟⲩ. ⲉⲣ-
7649ϣⲇⲛⲟⲩⲇϩⲉ ⲇⲉ ⲛ̄ⲥⲗⲛⲇϩⲓⲟⲟⲩⲉ ϩⲙⲡⲟⲩⲱⲛϩ. CE-
7650ⲡ ⲧⲟⲗⲏ. ® „obwohl ich kannte“. Ⲉ. ϩ︦ⲙⲡⲟⲩⲱϩ.
page 279
7651Apophthegmata patrum Aegyptiorum. 81*
7652NANTE ⲉⲡⲉⲓ̃ⲙⲇ, ⲙ̄ⲡⲇⲧⲉ ⲱⲥⲕ ϣⲱⲡⲉ. EITWBZ
7653ⲇⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉⲧⲣⲁϭⲱ NMMAG ϩⲓⲟⲩⲥⲟⲡ, Ⲁ-ⲡⲉⲛⲧⲇϥ-
7654ϫⲓⲧ ⲉⲡⲙⲇ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ COKT ϩⲛ̃ⲧⲉϥϭⲓⲛϭⲱⲡⲕ ϫⲉ-
7655Ⲁⲗⲙⲏ ⲛ̄ⲧⲉⲛⲇⲩ ⲉⲧⲟⲩⲕⲉⲙⲗⲇⲩ, ⲉⲩⲣⲱⲕϩ ⲙ̄ⲙⲟⲥ
7656ϩⲙⲡⲕⲱϩⲧ, ϫⲉⲕⲁⲥ ⲉⲣⲉⲉⲓⲙⲃ, ϫⲉ-ⲇϣ-ⲡⲉ ⲡⲃⲓⲟⲥ
7657ⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ ⲇⲩⲱ ⲉⲧⲣ︦ⲛⲟϥⲣⲃ, ⲛ̄ⲧⲉⲥⲟⲧⲡϥ NE. ϥ-
7658ⲧⲗϩⲟ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲣⲁⲧ ⲉϫⲛ̃-ⲟⲩⲏⲓ̈ NKAKE ⲇⲩⲱ ⲛ̄-
7659KPMTC ⲧⲏⲣ︦ϥ, ⲉϥⲙⲉϩ ⲛ̄ϩⲣⲟϫⲣ︦ϫ ⲛ︦ⲛ︦ⲟⲃϩⲉ ϩⲓ-
7660ϣⲧⲟⲣⲧⲣ, ⲇϥⲧⲥⲗⲃⲟⲓ ⲉⲩϩⲣⲱ ⲛ̄ⲥⲇⲧⲉ, Ⲉⲥϯ-ϣⲇϩ
7661ⲗⲩⲱ ⲉⲥⲃ︦ⲣⲃ︦ⲣ︦ THPC, Ⲉⲣⲃ-ϩⲟⲓ̈ⲛⲃ ⲇϩⲉⲣⲇⲧⲟⲩ ϩⲓ-
7662ϫⲱⲥ, ⲉⲩⲟ ⲛϩⲟⲧⲉ ⲉⲙⲇⲧⲉ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓ̈ϭⲱϣⲧ
7663ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ, ⲇⲓⲛⲗⲩ ETAMAAY ϩⲛⲧⲉϩⲣⲱ, ⲉⲥⲟⲙⲥ
7664ϣⲇⲛⲉⲥⲙⲟⲧⲉ, ⲉⲥϩⲣⲟϫⲣ︦ϫ ⲛ̄ⲛⲉⲥⲛⲗⲗϫⲉ ⲉⲩϩⲓⲟⲩⲉ
7665ⲉϫⲛⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ, ⲇⲩⲱ ⲉⲣⲉ-ⲡⲕⲱϩ︦ⲧ ⲣⲱⲕϩ ⲛ̄ⲥⲱⲥ
7666ⲙⲛϩⲉⲛϥⲛⲧ ⲉⲩⲟϣ ⲉⲩⲟⲩⲱⲙ ⲙ̄ⲙⲟⲥ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉⲥⲛⲇⲩ
7667ⲇⲉ ⲉⲣⲟⲓ̈, Ⲁⲥϫⲓ-ϣⲕⲗⲕ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲟⲩⲧⲟⲕⲓⲧ, Ⲉⲥⲙⲟⲩ-
7668ⲧⲉ ⲉⲣⲟⲓ̈ XE-TAWEEPE, ⲟⲩⲟⲓ̈ ⲛⲇⲓ̈ ⲉⲃⲟⲗ ZNNA-
7669ϩⲃⲏⲩⲉ ⲙ̄ⲙⲓⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈, ⲟⲩⲟⲓ̈ NAT ⲉⲃⲟⲗ ZNNATPAZIC
7670MAYAAT ϫⲉ-ⲇⲓϣⲱⲡⲉ ⲉⲓ̈ⲟ ⲙ̄ⲡⲣ︦-ⲡⲱⲃ︦ϣ NTMNT-
7671ϩⲇⲕ, ⲉⲈⲗⲇⲓ̈ⲟⲩⲱⲛ̃ϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛⲉϩⲃⲏⲩⲉ ⲛ̄ⲧⲡⲟⲣⲛⲓⲇ
7672ⲙⲛⲧⲙⲛⲧⲛⲟⲉⲓⲕ, ⲙ̄ⲡⲓⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲃ ϫⲉ-ⲥⲉⲛⲗⲧⲓⲙⲟⲣⲉⲓ
7673ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈, ⲙ̄ⲡⲓⲱⲡ ⲙ̄ⲡϯϩⲃ ⲙ̃︦ⲛ̃ⲡⲥⲱⲱϥ ϫⲉ-ϥⲛⲇⲗϣⲱⲡⲉ
7674NAL ⲛ̄ⲃⲗⲥⲇⲛⲟⲥ. ⲉⲓⲥϩⲏⲏⲧⲉ ⲉⲧⲃⲉ- ϩⲉⲛⲕⲟⲩⲓ ⲛ̄ϩⲩ-
7675ⲇⲟⲛⲏ ⲇⲓ̈ϫⲓ ⲛ̄ⲛⲉⲓ̈ⲕⲟⲗⲗⲥⲓⲥ ⲁⲩⲱ ϯ-ϩⲛⲟⲩϯⲙⲱⲣⲓⲇ
7676ⲟ „bevor eine Verzögerung eintritt“ d. h. „in kurzer Zeit“.
7677269 Anm.
page 280
7678ⲑϩϯ Apophthegmata patrum Aegyptiorum.
7679ENTMA NTKOY! ⲛ̄ⲧⲣⲩⲫⲏ ⲛ̄ⲧⲇⲓ̈ϣⲱⲡⲉ NZHTC ⲉⲓ-
7680ϫⲟⲗⲕ ⲉⲃⲟⲗ ZNOYZATT NTEIGOT. EIC-ZHHTE EITMA
7681ⲛ̄ⲧⲕⲇⲧⲇⲫⲣⲟⲛⲏⲥⲓⲥ NTAIAAC ETINOYTE, ϫⲉ-ϯϫⲓ
7682ⲛ̄ⲟⲩⲏⲣ ⲛ̄ⲃⲩⲕⲏ ⲛ̄ϩⲓⲥⲉ, Ⲉⲡⲉⲥⲙⲗ ⲁⲩⲧⲇϩⲟⲓ ⲧⲏⲣⲟⲩ
7683ⲛ̄ϭⲓ-ⲙ̄ⲡⲉⲑⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲇⲧⲟⲩⲱ. ⲧⲉⲛⲟⲩ-ϭⲉ ⲡⲉⲟⲩⲟⲃⲓϣ-ⲡⲉ
7684ⲉⲧⲣⲉⲃⲟⲓⲑⲉⲓ ⲉⲣⲟⲓ, TAWEEPE, Ⲁⲣⲓ-ⲡⲙⲉⲉⲩⲉⲃ ⲛ︦ⲛ︦ⲥⲇϣ,
7685ⲛ̄ⲧⲇⲓⲥⲇⲛⲟⲩϣⲉ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ, ⲧⲉⲛⲟⲩ ϯ NZENMNTPEG-
7686ⲣⲡⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ, ⲈϣϫⲉⲈ-ⲇⲓ̈ ⲉⲓⲣⲉ ⲛⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲡⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ
7687ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ. ⲛⲇ ⲛⲇⲓ ⲇⲛⲟⲕ, TOYMAAY, Ⲉⲩⲣⲱⲕ︦ϩ︦
7688ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ϩⲙⲡⲕⲱϩⲧ, ⲉⲩⲱϫⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ.
7689ⲛⲇ ⲛⲗⲓ ⲁⲛⲟⲕ TETOYBACANIZE ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϩ︦ⲛ︦ⲛⲉⲓ̈-
7690ⲃⲗⲥⲗⲛⲟⲥ NTEIMINE. ϣⲉⲛⲉϩⲧⲏ 2Ap0l, TAWEEPE,
7691NTET-TOOTE NMMAL NTEEINE ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ ⲃϩⲣⲇⲓ̈ ϩⲙ-
7692ⲡⲉⲓ̃ⲙⲇ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲛⲉⲓ̈ⲱⲣ︦ϣ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈ Ⲉⲣ︦-ⲡⲇⲓ̈ ⲉⲧⲃⲉ-
7693ⲛⲉⲧⲗϩⲉⲣⲗⲧⲟⲩ ϩ︦ⲙⲡⲙⲗ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ. ⲡⲗⲗⲓⲛ ⲟⲛ
7694ⲗⲥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲟⲩⲣⲓⲙⲉ XE-TAWEEPE, ⲃⲟⲓⲑⲉⲓ
7695ⲉⲣⲟⲓ ⲇⲩⲱ ⲙ̄ⲡⲣ︦ⲟⲃϣⲉ ⲉⲛ︦ⲣ︦ⲙⲉⲓⲟⲟⲩⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲩⲙⲇⲗⲩ,
7696ⲗⲣⲓ-ⲡⲙⲉⲃⲩⲉ ⲛ︦ⲛ︦ⲛⲇⲇⲕⲉ ⲇⲩⲱ MITPOBWE ⲉⲣⲟⲓ̈
7697ⲧⲗⲧⲗⲕⲟ ϣⲗⲃⲟⲗ ϩ︦ⲙⲡⲕⲱϩ︦ⲧ︦ ⲛ̄ⲧⲣⲉϩⲉⲛⲛⲗ. Ⲁⲛⲟⲕ
7698ⲇⲉ ϩⲓⲧⲛ̃-ⲛⲉⲥⲣ︦ⲙⲉⲓⲟⲟⲩⲉ ⲙⲛⲡⲉⲥϩⲣⲟⲟⲩ ⲇ-ⲡⲇϩⲏⲧ
7699ⲙ̄ⲕⲁϩ ⲉⲣⲟⲓ̈ ϩⲱⲥ ⲣⲱⲙⲃ, ⲇⲓ̈ϫⲓ-ϣⲕⲇⲕ ⲉⲃⲟⲗ
7700ϩⲛⲟⲩⲇϣ-ⲇϩⲟⲙ. ⲇⲩⲛⲉϩⲥⲉ ⲇⲉ ⲛ︦ϭⲓ-ⲛⲉⲧϩ︦ⲙⲡⲏⲓ,
7701ⲗⲩϫⲉⲣⲉ-ⲡⲕⲱϩ︦ⲧ, ⲉⲩϣⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲧⲗⲟⲓ̈ϭⲉ ⲛ︦ⲛ︦ⲇϣ-ⲇ-
7702ϭ für BEKE; „Schmerzenslohn“, ⲀⲚⲞⲔ verstärkt das
7703Suffix von NA1; „habe Mitleid mit mir“, ° für WEN-ZTH.
7704a „wie ein Mensch; menschlich“.
page 281
7705Apophthegmata patrum Aegyptiorum. ⲟⲑ
7706ϩⲟⲙ. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓ̈ϫⲱ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲛⲉⲛⲧⲇⲩϭⲱⲗⲡ︦
7707ⲛⲇⲓ ⲉⲃⲟⲗ. Ⲁⲩⲱ ϩⲓⲧⲛ̃-ⲧⲙ︦ⲛ̃ⲧⲙⲇⲓ̈-ⲣⲱⲙⲉ ⲛ̄ⲇⲧϣⲇϫⲉ
7708ⲉⲣⲟⲥ ⲛ̃ⲧⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲇⲓ̈ⲧⲱⲧ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲉϭⲱ ZNOY-
7709ⲙⲉⲉⲩⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ, EAICOTITC ⲛⲇⲓ̈ ⲉⲱⲛϩ ϩⲙⲡⲱⲛϩ
7710ⲙ̄ⲡⲗⲉⲓⲱⲧ, ϫⲉ-ϩ︦ⲛⲇϣ ⲙⲙⲓⲛⲉ ⲛⲉ ⲛ̄ϯⲙⲱⲣⲓⲇ ⲉⲧ-
7711ⲕⲏ ⲉϩⲣⲇⲓ NNENTAYCOTITC ⲛⲇⲩ ⲃⲱⲛ︦ϩ︦ ⲕⲇⲕⲱⲥ.
7712ⲧⲅⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲇ ⲇⲉ ⲙ̃ⲡⲇⲣⲑⲉⲛⲟⲥ ⲉⲧⲙ̄ⲙⲇⲩ ⲇⲥϫⲱ ⲛ̄-
7713ⲛⲇⲓ̈ ⲉⲧⲃⲉ-ⲛⲉⲛⲧⲇⲥⲛⲇⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϩ︦ⲛ̃ⲑⲟⲣⲗⲥⲓⲥ, ECEI-
7714ⲣⲉ ⲛϩⲉⲛⲛⲟϭ ⲙ̄ⲡⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ ⲉⲥϫⲱ MMOC XE-NE-
7715ϩⲃⲏⲩⲉ ⲉⲑⲟⲟⲩ ⲙ︦ⲛ̃ⲛⲉϩⲃⲏⲩⲉ ETXAZM ⲥⲉⲛⲇϣⲱⲡⲉ
7716ϩⲛϩⲉⲛⲛⲟϭ ⲛ̄ϯⲙⲱⲣⲓⲇ. ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲇⲓ̈ ⲇⲉ ⲟⲛ ϩ︦ⲙⲡⲉⲛ-
7717ϣⲟϫⲛⲉ ⲙ̄ⲙⲓⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲛ MAPNCOTITC ⲛⲗⲛ ⲉϣⲱⲡⲉ
7718ⲛⲥⲱⲧⲡ. ⲧⲇⲣ ⲛ︦ⲛ︦- ⲑⲃ ⲉϣⲱⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲇⲕⲇⲣⲓⲟⲥ.
7719[338] Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ϭⲓ-ⲇⲡⲇ ϫⲓϫⲱⲓ ϫⲉ-ⲙ̄ⲡⲉⲟⲩⲟⲃⲓϣ
7720ⲉⲓ-ϩ︦ ⲛϣⲓⲏⲧ MNATA ⲙⲁⲕⲁⲣⲓⲟⲥ, ⲁⲛⲃⲱⲕ ⲉϩⲣⲇⲓ̈
7721ⲛ̃ⲙⲙⲇϥ, Ⲁⲛⲱϩ︦ⲥ, Ⲉⲛⲟ NCAWY ⲛ̄ⲥⲟⲛ, Ⲁⲩⲱ ⲉⲓⲥ
7722ⲟⲩⲭⲏⲣⲗ, Ⲉⲥⲥⲣⲓⲧ ϩⲓⲡⲇϩⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲛ, ⲉⲥⲣⲓⲙⲉ, Ⲁⲩⲱ
7723ⲙ̄ⲡⲉⲥⲕⲗ-ⲧⲟⲟⲧⲥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲥⲣⲓⲙⲉ. ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲇϥ-
7724ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲡϫⲟⲓⲥ ⲙ̄ⲡⲉⲕⲧⲏⲙⲇ, ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-ⲇϩ-
7725ⲣⲟⲥ ⲧⲉⲓ̈ϩⲗⲗⲱ ⲉⲥⲣⲓⲙⲉ NTEIZE; ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-
7726ⲉⲧⲓ ⲉⲣⲉ-ⲡⲉⲥϩⲇⲓ̈ ⲟⲛ︦ϩ︦, ⲉⲣⲉ-ϩⲉⲛⲛ̄ⲕⲁ ϭⲗⲗⲱⲟⲩ
7727ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ⲧⲉⲟⲩⲣⲱⲙⲉ. ⲇϥⲙⲟⲩ ⲇⲃ ϩ︦ⲛ̃ⲟⲩϣⲡ︦ⲛ̄ϣⲱⲡ
7728ⲛⲟⲩⲉϣ NWAXE, Ⲙ̄ⲡⲉϥϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇϥⲕⲇⲇϥ ⲧⲱⲛ.
7729ⲉⲣⲉ-ⲡⲉⲛⲧⲁϥϭⲗⲗⲱⲟⲩ ⲇⲉ ⲟⲩⲱϣ ⲉϫⲓ ⲙ̄ⲡⲉⲧⲉⲡⲱϥ‐
7730NE, ⲙ̄ⲡⲉⲥϭ︦ⲛ︦ⲧϥ, ⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲉϫⲓⲧⲥ ⲙⲛⲛⲉⲥϣⲏⲣⲉ
7731ⲉⲗⲁⲩ ⲛⲇϥ ⲛ̄ϩⲙϩⲗⲗ. ⲡϩⲗⲗⲟ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-
7732Steindorff, Kopt. Gramm. C
page 282
773334* Apophthegmata patrum . Aegyptiorum.
7734ⲗϫⲓⲥ NAC, ⲙⲇⲣⲉⲥⲉⲓ ⲉⲡⲙⲁ, EWANMTON ⲛ̄ϩⲏⲧϥ
7735MITKAYMA. ⲛⲧⲉⲣⲉⲥⲉⲓ ⲇⲉ, ⲡⲉϫⲕ-ⲡϩⲗⲗⲟ ⲛⲇⲥ ϫⲉ
7736ⲉⲧⲃⲉⲟⲩ ⲧⲉⲣⲓⲙⲉ NNAY ⲛⲓⲙ ⲡⲉϫⲇⲥ ⲛⲇϥ ϫⲉ-
7737ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡⲇϩⲗⲓ ⲙⲟⲩ, ⲉⲗϥϫⲓ ⲛ̄ⲟⲩϭⲟⲓⲗⲕ ⲛ̄ⲧⲉⲟⲩⲇ,
7738ⲁⲩⲱ ⲙ̄ⲡⲉϥϫⲟⲟⲥ ⲉϥⲛⲁⲙⲟⲩ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇϥⲕⲗⲇϥ ⲧⲱⲛ.
7739ⲡⲉϫⲗϥ ⲇⲉ ⲛⲗⲥ ϫⲉ-ⲇⲙⲏ ⲛ̃̄ⲧⲉⲧⲥⲗⲃⲟⲛ XE-NTAP-
7740ⲧⲟⲙⲥϥ︦ ⲛ̄ⲧⲱⲛ. ⲗⲩⲱ ⲇϥϫⲓ ⲛⲛⲉⲥⲛⲏⲩ, ⲇϥⲃⲱⲕ
7741ⲛⲙⲙⲁⲥ. ⲛⲧⲉⲣⲟⲩⲉⲓ ⲇⲉ EXM-TMA, ⲡⲉϫⲉ- ⲡϩ︦ⲗ︦ⲗⲟ
7742NAC ϫⲉⲃⲱⲕ ⲛⲃ ⲉⲡⲟⲩⲏⲓ. ⲇⲩⲱ ⲁⲩϣⲗⲏⲗ. Ⲁϥ-
7743ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲟ ⲉⲡⲉⲧⲙⲟⲟⲩⲧ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ
7744ϫⲉ-ⲙⲉϣⲉ-ⲛⲓⲙ, ⲛ̄ⲧⲗⲕⲕⲇ-ⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲏ ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ ⲛ̄ⲇϣ
7745ⲙ̄ⲙⲗ ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲇϥⲟⲩⲱϣ︦ⲃ ϫⲉ‐ⲥⲉⲕⲏ ϩⲙ̄ⲡⲇⲏⲓ̈ ϩⲗ
7746ⲧⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ ⲙ̄ⲡⲗϭⲗⲟϭ. ⲡⲉϫⲉⲡϩⲗⲗⲟ ⲛⲇϥ ϫⲉ-
7747ⲛ̄ ⲟⲧ ⲕ-ϭⲕ ϣⲗⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲇⲛⲇⲥⲧⲇⲥⲓⲥ. Ⲁⲩⲛⲇⲩ ⲇⲉ
7748ⲛ̄ϭⲓ-ⲛⲉⲥⲛⲏⲩ, ⲇⲩϩⲉ ϩⲁⲛⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ. ⲡⲉϫⲁϥ ⲛ̄ϭⲓ-
7749ⲡϩⲗⲗⲟ XE-NTA-NAi ϣⲱⲡⲉ AN ⲉⲧⲃⲏⲏⲧ, ⲇⲛⲟⲕ
7750PAp Ⲁⲛ︦Ⲣ-ⲟⲩⲗⲗⲗⲩ, ⲇⲗⲗⲗ ⲉⲧⲃⲉ-ⲧⲉⲭⲏⲣⲇ MN-
7751ⲛⲉ ⲓ̈ⲟⲣⲫⲇⲛⲟⲥ ⲗ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉⲓⲣⲉ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̈ϩⲱⲃ. Ⲡⲗⲓ̈-ϭ--
7752ⲡⲉ ⲡⲛⲟϭ ϫⲉ-ⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩⲃⲉϣ‐ ⲟⲩⲯⲩⲭⲏ NAT-
7753ⲛⲟⲃⲉ, Ⲁⲩⲱ ϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ, Ⲉⲧⲉⲥⲉⲧ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, CNA-
7754ϫⲓⲧⲟⲩ. Ⲁϥⲃⲓ ⲇⲉ, Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲉⲭⲏⲣⲇ ϫⲉ-ⲉⲣⲉ-ⲡϭⲟⲓ̈ⲗⲉ
7755ⲕⲏ ⲛ̄ⲧⲱⲛ. ⲛ̄ⲧⲟⲥ ⲇⲉ ACXITQ, Ⲇⲥⲧⲇⲇϥ ⲙ̄ⲡⲉϥϫⲟ‐
7756ⲉⲓⲥ, Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ ⲛ︦ⲣ︦ ⲙϩⲉ ⲙⲛⲛⲉⲥϣⲏⲣⲉ, ⲇⲩⲱ ⲛⲉⲛ-
7757TAYCOTM ⲗⲩϯ-ⲉⲟⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ.
7758d qitEWN.
7759* für NTAPETOMCY ϩⲧ. b Hs. NH. ° Hs. KOTK-OE:
page 283
7760Festreden auf den heiligen Victor. ⲑⲟ
7761Il. Aus den „Festreden auf den heiligen Victor“.
7762(Memoires de la Mission Archeologique francaise au Caire, VII).
7763ⲗ-ⲇⲓⲟⲕⲗⲏⲧⲓⲇⲛⲟⲥ TAMIO NZENNOYTE ⲛ̄ⲛⲟⲩⲃ
7764ϩⲓϩⲗⲧ, ⲇϥⲟⲩⲱϣⲧ ⲛⲁⲩ ZNTEYMNTAOHT ⲁⲩⲱ
7765ⲡⲣⲟⲥ ⲡⲉϥⲗⲓⲃⲉ, ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡⲇⲓⲇⲃⲟⲗⲟⲥ ⲉⲣ-ϫⲟⲉⲓⲥ ⲉⲣⲟϥ
7766ⲛ̄ϩⲏⲧ. ⲗⲟⲓⲡⲟⲛ ⲇϥⲧⲣⲉ- ⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲇⲛⲇⲓⲟⲭⲓⲇ
7767ⲟⲩⲱϣⲧ ⲛⲇⲩ MNMA ⲛⲓⲙ ETZATEYEZOYCIA, Ⲁⲩⲱ
7768ⲉⲇϥⲁⲣⲭⲉ ⲙ̄ⲙⲓⲛ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉⲗⲛⲟⲙⲃⲓ ⲙⲛⲛⲉϥⲙⲁⲧⲟⲓ
7769MNTEGTAZIC ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦. ⲛ̄ⲧⲇϥⲣ︦-ⲡⲇⲓ ⲇⲉ ϫⲉⲕⲇⲥ ⲉⲣⲉ-
7770NKECEENE NMMNAPANOC ⲉⲣ︦-ϩⲟⲧⲉ ⲛ̄ⲥⲉⲟⲩⲱϣ︦ⲧ︦ ⲛ̄-
7771ⲛⲉϥⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲇⲣⲭⲉⲓ ⲟⲩⲛ ⲛ̄ⲉⲓⲣⲃ ϩⲓⲛⲇⲓ
7772ⲛ̄ⲧⲉⲓϩⲉ, ⲇ-ⲡⲟⲣⲇⲓⲛⲟⲛ ⲛⲟⲩϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ ⲧⲁϩⲟϥ,
7773ⲉ-ⲡⲉϥⲣⲇⲛ-ⲡⲉ ⲃⲓⲕⲧⲱⲣ, ⲉ-ⲡϣⲏⲣⲉ-ⲡⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲛⲟϭ
7774ⲛ̄ⲥⲧⲣⲇⲧⲩⲗⲗⲧⲏⲥ ⲉ-ⲡⲉϥⲣⲇⲛ-ⲡⲉ ϩⲣⲱⲙⲇⲛⲟⲥ, Ⲉⲧ
7775ⲣⲉϥⲑⲩⲥⲓⲇⲍ︦. ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲙ̄ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ. ⲑⲃⲱⲣⲉⲓ
7776ⲛⲏⲧⲛ ⲧⲉⲛⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲙⲛⲧϫⲱⲱⲣⲃ ⲙ̄ⲡⲉⲓϩⲇⲅⲓⲟⲥ. ⲕⲇⲓ
7777ⲣⲁⲣ ⲙ̃ⲡⲉϥϫⲟⲟⲥ ϩⲙⲡⲉϥϩⲏⲧ ⲙⲁⲩⲇⲇϥ ϫⲉⲙⲏ
7778ⲛⲗⲛⲟⲩⲓ ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ ⲉⲛⲇⲓ̈ ⲧⲏⲣⲟⲩ NTAYOYCIAZE,
7779ⲗⲗⲗⲗ AUTNTONY ⲙⲉⲛ ⲉϩⲏⲗⲓⲇⲥ ⲡⲉⲑⲉⲥⲃⲓⲧⲏⲥ
7780ⲡⲇⲓ ⲉⲧⲉ-ⲙ̄ⲡⲉϥⲟⲡϥ ⲙⲛ̄ⲛⲉⲟⲩⲏⲏⲃ ⲙ̄ⲡⲃⲀϩⲇⲗ. ⲗⲟⲓ-
7781ⲡⲟⲛ ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲉϥⲃⲉⲓⲱⲧ ⲛⲗϥ ϫⲉ-ⲡⲗϣⲏⲣⲉ ⲃⲓⲕⲧⲱⲣ,
7782-ⲡⲉⲕⲟⲣⲇⲓⲛⲟⲛ ⲧⲇϩⲟⲕ ⲉⲧⲣⲉⲕⲟⲩⲱϣⲧ ⲛ︦ⲛ︦ⲛⲟⲩⲧⲉ
7783ⲟⲧ ordo; „die Reihe traf einen Jüngling“. ® für
7784NOYHHB.
7785C*
page 284
778636 Festreden auf den heiligen Victor.
7787ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲣⲟ ⲛ̄ⲑⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲕϣⲃⲏⲣ ⲙⲇⲧⲟⲓ̈ ⲇⲗⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲇϩⲉ
7788ϩⲱ. ANA ⲃⲓⲕⲧⲱⲣ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ ⲙ̄ⲡⲉϥⲃⲓⲱⲧ XE-OY-
7789ⲡⲉ ⲡⲉⲓ̃ϣⲇϫⲉ MMNTAOHT ⲛ̄ⲧⲇⲕϫⲟⲟϥ NAT ϫⲉ-ⲕⲱ
7790ⲛ̄ⲥⲱⲕ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲗϥⲧⲇⲙⲓⲟⲕ ⲛⲅⲟⲩⲱϣⲧ NZEN-
7791ⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲃⲟⲧⲉ. ⲙⲏ ⲛ̄ⲧⲗ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ⲉⲛⲟⲩⲱϣⲧ
7792ⲛⲗϥ ⲙ̄ⲙⲏⲛⲉ, Ⲁⲗⲗⲥⲥⲉ; ⲉⲓⲃ ⲛ̄ⲧⲇⲁⲛⲱϣ ⲉϩⲣⲇⲓ
7793ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ⲟⲩⲥⲟⲡ, ⲙ̄ⲡⲉϥⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲛ; ⲙⲏ ⲛ̄ⲧⲇϥⲗⲇⲛ
7794ⲛ̄ϩⲏⲕⲉ ⲡⲇⲣⲗ ⲛⲉⲛϣⲃⲏⲣ MATOL; ⲇⲩⲱ ⲉⲧⲃⲉ-ⲟⲩ‐
7795ϭⲉ ⲉⲛⲛⲗⲕⲇⲇϥ ⲛ̄ⲥⲱⲛ; ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲡⲉⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲥⲟⲩⲧⲱⲛ
7796Ⲁⲩⲱ MN-XINOONC ⲛ̄ϩⲏⲧ ϥ. ϥ-ϩ︦ⲛ̃ⲧⲡⲉ ⲅⲁⲣ ⲇⲩⲱ
7797ϥ-ϩⲓϫ︦ⲙ-ⲡⲕⲇϩ NMMAN. ϩⲟⲡ︦ⲥ ⲅⲀⲣ, Ⲁ-ⲇⲓⲟⲕⲗⲏⲧⲓⲇ-
7798ⲛⲟⲥ ⲡⲗⲣⲇⲛⲟⲙⲃⲓ, AQCWTIT ⲛⲇϥ ⲙⲡⲙⲟⲩ ⲡⲇⲣⲇ
7799ⲡⲱⲛ︦ϩ︦. Ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲃⲃ-ⲟⲩ ϩⲱⲱⲛ ⲉⲛⲛⲇⲟⲩⲱϣ︦ⲧ︦ ⲛ̄ⲛⲉϥ-
7800ⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉⲓⲉ NTAOYAZT ⲛ̄ⲥⲱϥ ⲛ̄ⲧⲇⲧⲇⲕⲟ NTA-
7801ⲯⲩⲭⲏ ⲧⲇⲓ ⲉⲧⲥⲟⲧⲡ ⲙ̄ⲡⲗⲣⲗ ⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦;
7802ⲗϥⲟⲩⲱϣⲃ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ, ⲡⲉϫⲁϥ ⲛ̀ⲇϥ ϫⲉ-ⲇⲓ̈ⲟ
7803ⲡⲗϣⲏⲣⲉ CWTM ⲛ̄ⲥⲱⲓ̈. ⲙ︦ⲡ︦ⲣ︦ϯⲇⲧⲣⲉⲡⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈
7804MITMTO ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲣⲟ MNNAWBHP ⲙⲇⲧⲟⲓ̈ MNTIET-
7805ⲇⲩⲙⲓⲟⲥ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦. ⲙⲏ ⲙⲡⲉⲕⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟϥ ⲉϥⲥⲏϩ ϫⲕ-
7806ⲉⲣϣⲇⲛ- ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲉⲣ-ⲇⲧⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ, ϩ︦ⲛ︦-
7807ⲟⲩⲙⲟⲩ ⲙⲇⲣⲟⲩⲙⲟⲟⲩⲧϥ. ϯⲥⲟⲟⲩⲛ ϩⲱ ⲡⲁϣⲏⲣⲉ,
7808ϫⲉ-ⲇ-ⲇⲓⲟⲕⲗⲏⲧⲓⲇⲛⲟⲥ ⲡⲇⲣⲇⲛⲟⲙⲉⲓ, Ⲁⲗⲗⲗ ⲇⲓ̈ⲥⲱⲧⲙ
7809ⲉⲡⲉⲛⲧⲗ-ⲡⲥⲟⲫⲟⲥ ϫⲟⲟϥ ϫⲉ-ⲗⲣⲓ-ϩⲟⲧⲉ ϩⲏⲧϥ ⲙ̄ⲡ-
7810ⲛⲟⲩⲧⲉ MNITppO, Ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϫⲉ-ⲡⲉⲧⲇⲣⲓⲥⲕⲉ ⲛ̄ϩⲉⲛ‐
7811% für ϩⲱⲱⲧ 6. 5 ® besser ⲉⲧ ⲛ̃ⲟⲩⲱϣⲧ ⲥ Ausruf.
7812Ⲁ [ⲓⲧⲣⲉ ⲡⲉⲓ. ⲟϩ. ⲧ
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7813ⲑ
7814Festreden auf den heiligen Victor. ϩ *
7815ⲇⲀⲡⲏⲩⲉ YNAEp-BOA ⲉϩⲉⲛϫⲡⲓⲟ, ⲧⲉⲛⲟⲩ-ϭⲉ TTAQH-
7816ⲣⲉ ⲛⲉ-ⲙ̃ⲡⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩⲱϣ, ⲛⲉϥⲛⲗⲥⲩⲛⲭⲱⲣⲉⲓ
7817ⲛⲇϥ ⲇⲛ-ⲡⲉ ⲉⲣ︦-ⲡⲗⲓ, KATA ⲑⲉ ⲉⲧⲥⲏϩ ϫⲉ-ⲉⲣⲉ
7818ⲧϭⲓϫ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϩⲓϫ︦ⲙ︦-ⲡϩⲏⲧ ⲙ̄ⲡⲣⲣⲟ, Ⲁⲩⲱ ⲡⲙ.
7819ⲉϥⲟⲩⲉϣ-ⲣⲗⲕⲧϥ ⲉⲣⲟϥ, ⲱⲇϥⲣⲇⲕⲧϥ. ⲧⲉⲛⲟⲩ-ϭⲉ
7820ⲡⲗϣⲏⲣⲉ ⲛⲗⲛⲟⲩⲛ AN“ ⲡⲗⲣⲗ ⲡⲉⲓⲙⲏⲏϣⲉ ⲧⲏⲣϥ
7821ⲗϥⲟⲩⲱϣⲃ︦ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲡⲉⲧⲟⲩⲇⲁⲃ ⲇⲡⲇ ⲃⲓⲕⲧⲱⲣ,
7822Ⲡⲉϫⲇϥ ⲙ̄ⲡⲉϥⲃⲓⲱⲧ ϫⲉⲱ MACHT ϩⲛⲟⲩⲙⲉ ⲉⲧⲉ-
7823ⲛϥⲥⲟⲟⲩⲛ AN ⲛ̄ⲧϭⲟⲙ ⲙⲡⲉⲧⲟⲩⲱϣ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉⲣⲟϥ,
7824Ⲉⲡⲓⲇⲏ ⲇⲕϫⲟⲟⲥ NAl XE-EPWAN-OYWHpPE ⲉⲣ-ⲇⲧ-
7825ⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ, ϩⲛⲟⲩⲙⲟⲩ ⲙⲇⲣⲟⲩⲙⲟⲟⲩⲧϥ.
7826Ⲁⲛⲟⲕ ϩⲱ ⲟⲩⲛ̃ⲧⲇⲓ ⲙ̄ⲙⲇⲩ ⲛ̄ⲧⲉⲥⲙⲏ ⲙ̃ⲡⲇϫⲟⲃⲓⲥ
7827ⲉϥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲣⲟⲓ̈ ϩⲓⲧⲛ̃-ⲓⲉⲍⲉⲕⲓⲏⲗ ⲡⲉⲡⲣⲟⲫⲏⲧⲏⲥ
7828ϫⲉ-ⲉⲣϣⲗⲛ̀-ⲟⲩⲉⲓⲱⲧ ⲛ̄ⲇⲥⲉⲃⲏⲥ ϫⲡⲟ ⲛⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛ̄-
7829ⲇⲓⲕⲇⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲇⲓ̈ ⲛ︦ϥⲛⲇⲩ ⲉⲛⲛⲟⲃⲉ, ⲉⲣⲉ -ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ
7830ⲉⲓⲣⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, ⲇⲩⲱ ⲛ̃ϥⲣ︦-ϩⲟⲧⲉ ⲛϥⲥⲁϩⲱⲱϥ ⲉⲃⲟⲗ
7831ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, ⲉϥⲃⲱⲛ̃ϩ ϩⲛⲧⲉϥⲇⲓⲕⲁⲓⲟⲥⲩⲛⲏ ϫⲉ-ⲇϥ-
7832ⲛⲟⲩϩⲙ ⲛ̄ⲧⲉϥⲯⲩⲭⲏ. ⲉⲣⲉ-ⲡⲟⲩⲇ ⲇⲉ ⲡⲟⲩⲇ ⲛⲗϥⲓ
7833ϩⲁⲧⲉϥⲉⲧⲡⲱ. ⲙⲉⲣⲉ-ⲛⲃⲃⲓⲟⲧⲉ ⲟⲩⲉⲙ-ⲉⲗⲉⲗ-ϩ︦ⲙϫ
7834ⲛ̄ⲧⲉ-ⲛ̄ⲟⲃϩⲉ NNWHPE ⲛⲟⲩϭⲥ, Ⲁⲗⲗⲗ ⲉⲣⲉ-ⲡⲟⲩⲇ ⲡ-
7835ⲟⲩⲗ ⲛⲇϥⲓ ϩⲁⲧⲉϥⲉⲧⲡⲱ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲇⲕϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲇⲣⲓ-
7836ϩⲟⲧⲉ ϩⲏⲧϥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲙ︦ⲛⲡ︦ⲣ︦ⲣⲟ. ϯ-ϩⲧⲏⲕ ⲟⲛ ϫⲉ-
7837Ⲁϥϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ ⲛ̄ϣⲟⲣ︦ⲡ︦, MNNCWC ⲡⲣⲣⲟ. Ⲉϥ-
7838ⲥⲩⲙⲁⲛⲉ NAK ϩⲙⲡⲁⲓ ϫⲉϣϣⲃ ⲉⲣ̄-ϩⲟⲧⲉ ϩⲏⲧϥ
7839ϯ
7840ⲓ ENE; 456. ° 345.488.504. - - - - --7
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7841ⲑⲑⲕ Festreden auf den heiligen Victor.
7842ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲡⲉ ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ ⲉⲣ̄ ϩⲟⲧⲉ ϩⲏⲧϥ ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲣⲟ
7843ⲙ̄ⲡⲣⲟⲥ ⲟⲩⲟⲉⲓϣ. ⲟⲩⲛ-ⲟⲩⲙⲏⲏϣⲉ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ⲙ̄ⲙⲇⲩ
7844Ⲉ-ⲗ-ⲡⲇⲓⲗⲃⲟⲗⲟⲥ ⲧⲣⲉ-ⲡϫⲓⲟⲩⲉ ⲙⲛ̃ⲧⲡⲟⲣⲛⲓⲇ ϩⲗⲟϭ
7845ⲛⲗϩⲣⲗⲩ MNTMNTOAPMAPOC MNZENKENOBE ⲛ̄-
7846ⲧⲉⲓϩⲉ ⲇⲩⲱ ⲉⲩⲟⲩⲱϣ ⲕⲗⲗⲱⲥ ⲉϫⲟⲕⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ.
7847ⲙⲛ︦ⲛ︦ⲥⲱⲥ ⲁⲩⲙⲟϣⲧⲟⲩ ϩⲣⲗⲇⲓ̈ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ ⲙⲇⲩⲇⲁⲩ
7848ϫⲉ-ⲉⲛϣⲇⲛϩⲓ-ⲧⲟⲟⲧⲛ̃ ⲉϩⲱⲃ NTEIMINE ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ,
7849ⲡⲇⲓⲇⲃⲟⲗⲟⲥ ⲛⲇⲧⲣⲉ- ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ⲉⲓⲙⲉ ⲉⲣⲟⲛ ⲛ̄ⲥⲃⲡⲁ‐
7850ⲣⲗⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲛ ETEZOYCIA ⲛ̄ⲥⲉϩⲉⲃⲣⲓⲍⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲛ
7851ⲕⲇⲧⲗ ⲑⲉ ⲉⲛⲛⲇⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲉⲩⲉⲓⲣⲉ ⲙ̄ⲡⲇⲓ̈ ⲛ̄ϩⲉⲛ‐
7852ⲕⲟⲟⲩⲃ. ⲇⲩⲱ ⲡϣⲓⲡⲉ ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲉ ϩⲟⲟⲩ ⲛⲇⲛ ⲙ̄ⲡⲇⲣⲇ
7853ⲡⲟⲥⲃ. ⲇⲩⲱ ϩⲓⲧⲛ̃-ⲛⲉⲓ̃ϣⲗϫⲉ NTEIMINE WAYKA-
7854ⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲧⲙⲉⲓⲣⲉ ⲙⲡⲛⲟⲃⲉ ⲛⲧⲁⲩⲙⲉⲉⲩⲉ
7855ⲉⲣⲟϥ. ⲉⲧⲃⲃ-ⲡⲇⲓ̈ ⲛ̄ⲧⲇϥϫⲟⲟⲥ NWOPM ϫⲃ-Ⲁⲣⲓ-ϩⲟⲧⲃ
7856ϩⲏⲧϥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̃ⲧⲧ ⲙⲉⲣ -ϩⲟⲧⲉ ⲟⲩⲇⲉ NPTMEP-
7857ⲛⲟⲃⲉ ϩⲟⲗⲱⲥ. ⲉⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣϣⲇⲛ-ⲡⲇⲓⲇⲃⲟⲗⲟⲥ ϯ-
7858ϩⲗⲟϭ ⲛⲗⲕ ⲛ̄ϩⲟⲩⲟ, ⲇⲣⲓ-ⲡⲙⲉⲉⲩⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲍⲟⲩⲥⲓⲇ ⲙ̄-
7859ⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ NPFCAZWWK ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲙⲟϥ, KATA ⲑⲃ
7860ⲛ̄ⲧⲇϥⲟⲩⲉϩ︦ⲙ-ⲡϣⲇϫⲉ ⲛ̄ⲥⲗ-ⲧⲟⲟⲧϥ ϫⲉ-ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲣ︦-ⲛⲟⲃⲃ
7861ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲥⲛⲇⲩ, ⲥⲉⲛⲇϫⲓ-ⲕⲃⲗ ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲥⲉⲃⲏⲥ, Ⲁⲩⲱ
7862ⲟⲛ ϫⲉ-ⲡⲣⲉϥϩⲓ ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲥⲃⲃⲏⲥ-ⲡⲉ ⲟⲩⲣ︦ⲣⲟ ⲛ̄ⲥⲟⲫⲟⲥ,
7863ⲗⲩⲱ ϣⲗϥⲉⲓⲛⲉ ⲉϫⲱⲟⲩ ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲧ ⲙⲡⲉⲑⲟⲟⲩ, Ⲉⲧⲉ-
7864* der derzeitige König“; TTpOC OYOE1M ist als Adjectiv
7865behandelt. ® ößpileıy „verhöhnen, schimpflich behandeln“, © für
7866ETNNAY- ⲧ
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7867Festreden auf den heiligen Victor, 39*
7868ⲡⲇⲓ̈-ⲡⲉ XE-MITPpOW EKP-NOBE ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ⲉⲕⲙⲏⲛ
7869ⲉⲃⲟⲗ ZNNEKNOBE ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϭⲱⲛⲧ ⲉⲣⲟⲕ
7870ⲛ ϥⲡⲇⲣⲗⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲕ ⲉⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲛ̄ⲛⲉⲍⲟⲩⲥⲓⲇ ⲙ̄-
7871ⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲛ̄ⲥⲉⲇⲓⲙⲱⲣⲉⲓ ⲙ̄ⲙⲟⲕ. ⲉⲧⲃⲉ-ⲟⲩ-ϭⲉ ⲉⲛ-
7872NAOYAZN ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲓⲣ︦ⲣⲟ ⲛ̄ⲇⲛⲟⲙⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲉⲛⲕⲗ-ⲡⲛⲟⲩ‐
7873TE ⲛ̄ⲥⲱⲛ ⲉⲧⲃⲃ-ϫⲉ-ⲗⲕϫⲟⲟⲥ ϫⲉ-ⲉⲛⲉ-ⲙ̄ⲡⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7874ⲟⲩⲱϣ, ⲛⲉϥⲛⲇϣ︦ⲣ︦-ⲡⲇⲓ̃ AN, Ⲁⲛⲟⲕ ϩⲱ ϯⲛⲇϫⲟⲟⲥ
7875ⲛⲇⲕ ϫⲉ-ⲗ-ⲡⲇⲓ̈ ϫⲓⲥⲉ ⲣⲱ NOE ⲛ̄ⲛⲇⲃⲟⲭⲟⲇⲟⲛⲟⲥⲱⲣ
7876ⲡⲣ︦ⲣⲟ ⲛ̄ⲧⲃⲗⲃⲩⲗⲱⲛ. ⲙⲏ ⲙ̄ⲡⲉ‐ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲗⲁϥ ⲛ̄‐
7877ϫⲟⲉⲓⲥ ⲉϫⲙ-ⲡⲕⲗϩ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦ ⲙⲏ ⲙ̄ⲡⲉϥϣⲱϥ ⲛ̄ⲑⲓⲗⲏⲙ
7878ⲙⲛⲡⲏⲓ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ : ⲙⲏ ⲙ̄ⲡⲉϥⲉⲭⲙⲗⲗⲱⲧⲓⲍⲉ ⲙ̄ⲡ-
7879ⲗⲇⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲓⲏⲗ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉⲧⲃⲇⲃⲩⲗⲱⲛ : ⲇⲩⲱ MNNCA-
7880ⲛⲇⲓ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲃ-ⲡⲉϥϩⲏⲧ ϫⲓⲥⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧϥ̄ ⲁⲩⲱ
7881ⲗϥⲉⲣ -ⲡⲱⲃϣ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲇϥⲧⲗⲙⲓⲟϥ, Ⲁϥⲧⲇⲙⲓⲟ
7882ⲛⲟⲩϩⲓⲕⲱⲛ ⲛ̄ⲛⲟⲩⲃ, Ⲁϥⲧⲣⲉ-ⲛ̄ⲗⲇⲟⲥ ⲙⲛⲛⲉⲫⲩⲗⲏ
7883MNNACTE ⲙ̃ⲛⲡⲕⲇϩ ⲧⲏⲣ︦ϥ ⲛ̄ⲧⲉϥⲙⲛⲧⲉⲣⲟ ⲟⲩⲱϣⲧ
7884ⲛⲗⲥ. Ⲁ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϩⲣⲟϣ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲉϫⲱϥ ϣⲇⲛⲧⲉϥϫⲱⲕ
7885ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲉⲑⲟⲟⲩ. ⲇⲩⲱ MNNCWC
7886Ⲁϥⲕⲗⲧⲇⲣⲅⲉⲓ ⲛ̄ⲧⲉϥϭⲟⲙ ⲗⲩⲱ ⲛ̃ϥⲧⲇⲙⲟϥ ϫⲉⲟⲩ-
7887ⲗⲀⲀⲩ-ⲡⲈ ⲡⲉϥⲟⲩⲉϩ-ⲥⲇϩⲛⲃ, ϩⲓⲧⲛ-ⲛⲉϥϩ︦ⲙϩⲇⲗ ⲛⲗⲓ
7888ⲉⲧⲉ-ⲙ̄̃ⲡⲟⲩⲱϣⲧ ⲛⲑⲓⲕⲱⲛ ⲛ̄ⲛⲟⲩⲃ, ⲉⲧⲉ-ⲛⲇⲓ-ⲛⲉ
7889ⲡϣⲟⲙⲛⲧ ⲛ̄ϩⲗⲅⲓⲟⲥ ⲉⲧⲟⲩⲇⲗⲃ ANANIAC AZAPIAC
7890ⲙⲓⲥⲗⲏⲗ, ⲛⲇⲓ ⲛ̄ⲧⲇϥⲟⲩⲉϩⲥⲗϩⲛⲉ ⲉⲛⲟϫⲟⲩ ⲉϩⲣⲇⲓ̃
7891ⲉⲧⲉϩⲣⲱ NCATE ⲉⲧⲙⲟⲩϩ. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩϣⲗⲏⲗ
7892ⲓ ⲭϥⲧϥⲣϥⲉⲓ. ⲏⲓ Ⲙ̄ⲡⲟⲩⲟⲩⲱϣⲧ.
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789340 Festreden auf den heiligen Victor.
7894ⲉϩⲣⲇⲓ ETINOYTE, ⲇϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ MITEQATTEÄOC, Ⲁϥ-
7895ⲛⲇϩⲙⲟⲩ. ⲇϥⲧⲣⲉⲩϯ-ϣⲓⲡⲉ ⲛⲇϥ MNNEQMOYNP
7896ⲛ̄ϭⲓϫ. Ⲁⲩⲱ NTEIZE ⲇϥⲧⲣⲉϥⲃⲉⲝⲍⲟⲙⲟⲗⲟⲅⲉⲓ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7897ⲛ̄ⲕⲉⲥⲟⲡ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟϥ-ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ZNOYME. ⲗⲟⲓⲡⲟⲛ
7898ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ- ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲇⲛⲓⲭⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ, ⲇϥⲣ︦- ⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ
7899ⲗⲩⲱ Ⲁⲗϥⲧⲣⲉ-ⲛ︦ϥϩ︦ⲙϩⲗⲗ ϫⲓ-ⲉⲟⲟⲩ ϩⲓⲧⲙ-ⲡⲉϥⲟⲩⲉϩ-
7900ⲥⲗϩⲛⲉ, Ⲁⲩⲱ ⲇϥⲕⲱ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲛ̄ⲟⲩⲥⲛⲧⲉ ⲛ̄ⲛⲃϥⲙⲇⲣⲧⲩ-
7901ⲣⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ϣⲗⲧⲥⲩⲛⲧⲉⲗⲓⲇ ⲙ̄ⲡⲓⲇⲓⲱⲛ, ⲉⲧⲣⲉⲟⲩⲟⲛ
7902ⲛⲓⲙ ⲕⲱϩ ⲉⲧⲉⲩⲙⲛ̃ⲧϫⲱⲱⲣⲃ. ⲛ̄ⲧⲟϥ ϩⲱⲱϥ ⲡⲣ︦ⲣⲟ
7903ⲛⲗⲃⲟⲭⲟⲇⲟⲛⲟⲥⲱⲣ ⲇϥⲑⲃⲃⲓⲟϥ ⲡⲇⲣⲗ ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲱⲟⲩ ⲧⲏ-
7904ⲣⲟⲩ ⲙ︦ⲡⲕⲇϩ, ⲛⲇⲓ̃ ⲛ̄ⲧⲇⲩϣⲱⲡⲉ ϩⲇⲧⲉϥϩⲏ, ⲉⲃⲟⲗ
7905ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇϥⲡⲟⲟⲛⲉϥ-ⲇⲛ, ⲉϥⲟ ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲟ, ⲙ̄ⲙⲇⲧⲉ, Ⲁⲗⲗⲇ
7906Ⲁϥϥⲓ ⲛ̄ϩⲏⲧϥ̄ ⲙ̃ⲡϩⲏⲧ ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ ⲇⲁⲩⲱ ⲇϥⲟⲡ︦ϥ
7907ⲙⲛⲛⲉⲧⲃⲛⲟⲟⲩⲉ ⲛ̄ⲇⲗⲗⲣⲟⲛ ⲇⲩⲱ ⲡⲕⲃⲟⲃⲓⲕ ⲉⲣⲉ
7908ⲛⲉⲩϩⲱⲱⲣ ⲥⲏⲩ ⲙ̄ⲙⲟϥ, ⲇϥϩⲟⲩⲣⲱⲱϥ ⲙ̄ⲙⲟϥ. Ⲁϥ-
7909ⲧⲣⲉϥⲟⲩⲱⲙ ⲛ̄ⲟⲩⲭⲟⲣⲧⲟⲥ ⲛ̄ⲑⲉ NOYMACE WAN-
7910ⲧⲉϥⲃⲓⲙⲉ ϫⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲟ ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲉⲧⲙⲛⲧⲉⲣⲟ
7911ⲛ︦ⲛ︦ⲣⲱⲙⲃ, ⲇⲩⲱ ⲟⲩⲛ-ϭⲟⲙ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉϫⲓⲥⲉ ⲙ̄ⲡⲉ
7912ⲑⲃⲃⲓⲏⲩ ⲇⲩⲱ ⲛϥⲑⲃⲃⲓⲟ ⲙ̄ⲡⲉⲧϫⲟⲥⲉ, KATA ⲑⲉ
7913ⲛ̄ⲧⲇϥϫⲟⲟⲥ ⲛ︦ϭⲓ- ⲡⲉⲡⲣⲟⲫⲏⲧⲏⲥ ϫⲉ-ⲇⲛⲟⲕ-ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩ‐
7914ⲧⲉ ⲉⲧⲑⲃⲃⲓⲟ ⲛⲛⲉϣⲏⲛ ⲉⲧϫⲟⲥⲃ, ⲉⲧϫⲓⲥⲉ ⲙ̄ⲡϣⲏⲛ
7915ⲉⲧⲑⲃⲃⲓⲏⲩ, ⲡⲉⲧϣⲟⲩϣⲟⲩ ⲙⲙⲟϥ ϩ︦ⲛⲧⲉϥⲙⲛ̃ⲧϫⲇⲥⲓ-
7916ϩⲏⲧ ϫⲉ‐ⲇⲛⲟⲕ-ⲡⲉ ⲇⲩⲱ MN-KEOYA ⲛ̄ⲃⲗⲗⲇⲓ̈. ⲙ̄-
7917ⲥ ⲣ ⲛⲉϥϩ︦ⲙϩⲗⲗ. ⲇ NMMATE, AM „nicht nur —
7918sondern auch“. © für EBOA ⲛ̄ϩⲏⲧ ϥ. 4 incorrekt für ETEPE.
7919° für MITETOBBIHY. / für NNWOHN.
page 289
7920Festreden auf den heiligen Victor. 41*
7921ⲡⲉϥⲕⲇⲇϥ ϩⲱⲱϥ ϩⲟⲗⲱⲥ ϩⲙⲡⲧⲇⲉⲓⲟ ⲛ̄ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ
7922ⲛ̄ϩⲏⲕⲉ. Ⲉⲓⲧⲇ (ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲉⲛⲧⲗϣⲉ-ⲡϣⲇϫⲉ ⲉⲡⲉϩⲟⲩⲟ
7923ⲛ̄ⲧⲉⲣⲃ -ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲇⲓⲇⲉⲩⲉ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲕⲇⲗⲱⲥ, ⲇϥϯ
7924ⲛⲇϥ ⲛ̄ⲕⲉⲥⲟⲡ ⲛ̄ⲧⲉϥⲙⲛⲧⲉⲣⲟ, Ⲁϥϯ-ⲙⲇⲉⲓⲛ ⲛ̄ⲟⲩⲟⲛ
7925ⲛⲓⲙ ϩ︦ⲙⲓⲡⲇⲓ̈ ϫⲉⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲛⲇⲉⲣ-ⲇⲩⲣⲇⲛⲟⲥ
7926ⲉϫⲙ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ϣⲇⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲑⲃⲃⲓⲟϥ. EIWAN-
7927ⲟⲩⲱϣ ⲇⲉ ⲉⲧⲇⲩⲟ ⲉⲣⲟⲕ ⲛⲛⲉϩⲃⲏⲩⲉ NNABOXO-
7928ⲇⲟⲛⲟⲥⲱⲣ, ⲡϣⲇϫⲉ ⲛⲗⲗϣⲗⲇⲓ ⲉⲡⲉϩⲟⲩⲟ. ⲁⲛⲁⲩ
7929ⲟⲛ ⲉϩⲣⲱⲃⲱⲗⲙ ⲡϣⲏⲣⲉ NABAT. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲕⲇ-
7930ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲥⲱϥ, ⲇϥⲧⲇⲙⲓⲟ NBAZCE ⲥⲛⲧⲉ ⲛ̄ⲛⲟⲩⲃ,
7931Ⲁϥⲧⲣⲕ-ⲡⲗⲗⲟⲥ ⲟⲩⲱϣ︦ⲧ︦ ⲛⲁⲩ. ⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϩⲱⲱϥ
7932ϫⲓ-ⲕⲃⲇ ⲙ̄ⲙⲟϥ. ⲇϥⲃⲟⲧϥ̄ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲛⲡⲉϥⲏⲓ ϣⲇⲉϩ-
7933pAil ⲉⲡⲉⲧⲉⲣ-ⲙⲏ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧϫⲟ. ϩⲱⲙⲇⲓⲟⲥ ⲟⲛ
7934ⲥⲇⲟⲩⲗ, ⲡϣⲟⲣ︦ⲡ︦ ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲟ, ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲕⲗⲑⲓⲥⲧⲇ
7935ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉϫⲙ-ⲡⲗⲇⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲓⲏⲗ. ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ- ⲡⲉϥϩⲏⲧ ϫⲓⲥⲉ
7936ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧ, AYNApABA ⲛ̄ⲧⲛ̄ⲧⲟⲗⲏ ⲙ̄ⲡϫⲟⲃⲓⲥ, ⲛ̄ⲧⲇϥ-
7937ϩⲱⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧϥ, -ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϥⲓ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧϥ
7938ⲛ̄ⲧⲉϥⲙ̄ⲛⲧⲉⲣⲟ, ⲇϥⲧⲇⲗⲥ ⲙⲡⲉⲧⲉⲓⲣⲉ ⲛⲛⲉϥⲟⲩⲱϣ,
7939ETE-AAYEIA-NE. ⲡⲗⲏⲛ ⲇⲉ ⲙ̃ⲡⲉϥϩⲟⲩⲣⲱⲱϥ
7940ⲙ̄ⲙⲟⲥ ⲧⲇⲭⲏ, ⲗⲗⲗⲇ ⲇϥⲕⲗⲇϥ ϫⲉⲙⲏϣⲁⲕ
7941ϥⲛⲇⲙⲉⲧⲇⲛⲟⲓ̈. ⲇⲩⲱ ⲛ̃ⲧⲉⲣⲉϥⲛⲁⲩ ϫⲉ-ⲇϥϫⲓⲥⲉ
7942ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲉⲡⲉϩⲟⲩⲟ MITApA ⲡϣⲓ, ⲇϥⲟⲩⲱϣ ⲉⲉⲓⲣⲉ
7943ⲙ̄ⲡⲡⲉⲑⲟⲟⲩ ⲉⲡⲉⲧⲥⲟⲧⲡ ⲉⲣⲟϥ, ETE-AAYEIA-TIE,
7944Ⲁϥⲧⲇⲇϥ ⲉⲧⲟⲟⲧϥ NAAYEIA ⲛ̄ⲥⲉⲡ-ⲥⲛⲗⲩ, Ⲉϥⲟⲩⲱϣ
7945ⲣⲓ Ⲁϥ ϥⲟⲧϥ. * schlecht für MEWAK.
page 290
79464 Festreden auf den heiligen Vietor.
7947FAOKIMAZE ⲙ̄ⲙⲟϥ ϩⲱⲱϥ ϩⲙⲡⲉϥϫⲇϫⲉ. Ⲁⲩⲱ
7948ⲗϥⲧⲇⲙⲉ-ⲥⲇⲟⲩⲗ ϩ︦ⲙ︦ⲡⲇⲓ̈ ϫⲉ-ⲗϥⲥⲇⲁϩⲱⲱϥ ⲉⲃⲟⲗ
7949ⲙ̄ⲙⲟϥ, ⲇⲩⲱ ⲇϥⲛⲗⲩ ϩⲛⲛⲉϥⲃⲗⲗ ⲟⲩ ⲙⲟⲛⲟⲛ
7950ϫⲉ-ⲇϥϥⲓ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧ ⲛ̄ⲧⲙⲛ̃ⲧⲉⲣⲟ ⲉϥⲟⲛ︦ϩ︦. ⲇϥϯ
7951ⲙ̄ⲙⲟⲥ ⲉⲧⲟⲟⲧϥ ⲛ̄ⲇⲇⲩⲃⲓⲇ, Ⲁⲗⲗⲗ ⲇϥϯ ⲉⲧⲟⲟⲧϥ
7952ⲟⲛ ⲙ̄ⲡⲉϥⲕⲉⲥⲱⲙⲗ ⲧⲏⲣ︦ϥ︦. ⲇⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ⲇⲇⲩⲉⲓⲇ
7953ⲫⲓⲗⲟⲥⲟⲫⲉⲓ, ⲙ̄ⲡⲉϥⲃⲉⲓⲛⲃⲉ ⲛ̄ⲛⲉϥϭⲓϫ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲉϫⲱϥ
7954ⲕⲗⲧⲗ ⲑⲉ ⲛ̄ⲧⲗ-ⲟⲩⲇ ⲛ︦ⲛ︦ⲥⲟⲫⲟⲥ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ ϫⲟⲟⲥ
7955ⲉϥⲥϩⲇⲓ̈ ϣⲗⲕⲉ-ⲥⲟⲫⲟⲥ NTEIZE ϫⲉⲉ]ϣⲱⲡⲉ KOY-
7956ⲱϣ ⲉⲧⲣⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲕ ϫⲉ‐ⲥⲟⲫⲟⲥ ϩⲛⲟⲩⲙⲉ,
7957ⲗⲣⲓ-ϩⲗⲣ︦ϣ-ϩⲏⲧ ϩⲛϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲛⲏⲩ ⲉϫⲱⲕ ⲡⲣⲟⲥ
7958ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ, ⲇⲩⲱ MITPWOINE ⲛ̄ⲥⲇ-ⲧⲱⲱⲃⲃ ⲛ̄ⲛⲉⲧⲣ̄-
7959ⲡⲉⲑⲟⲟⲩ NAK ϩⲛⲟⲩϭⲉⲡⲏ, ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲟⲩⲥⲟⲫⲓⲇ,
7960ⲉⲥⲟⲩⲟⲧⲃ ⲉⲥⲟⲫⲓⲇ, TE, Ⲉⲣ︦-ⲡⲡⲉⲧⲛⲇⲛⲟⲩϥ ⲛ̄ⲛⲉⲧ
7961ⲡⲉⲑⲟⲟⲩ ⲛⲇⲕ. ⲗⲟⲓⲡⲟⲛ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲇⲩ
7962ⲉⲧⲉⲡⲣⲟϩⲇⲓⲣⲉⲥⲓⲥ ⲛ̄ⲇⲁⲩⲉⲓⲇ ϫⲉ-ⲇϥⲕⲗ-ⲡⲙⲇ ⲛⲗⲇϥ
7963ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲛ̄ϯⲛⲇⲉⲛ-ⲧⲟⲟⲧ AN EXEM-TIEN-
7964ⲧⲗ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲧⲗϩⲥϥ, Ⲁϥⲛⲁⲩ ⲟⲛ ⲉⲧⲕⲗⲕⲟⲇⲟⲝ ⲇ
7965ⲛ̄ⲥⲗⲟⲩⲗ, ⲇϥⲥⲇϩⲱⲱϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲇⲩⲱ ⲇϥⲧⲟⲩ‐
7966ⲛⲉⲥ-ⲛ̄ⲗⲗⲗⲱⲫⲩⲗⲟⲥ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲉϫⲱϥ. Ⲁⲩⲱ ⲛ̄ⲧⲉ
7967ⲣⲉϥⲕⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲥⲱϥ, ⲇϥⲡⲱⲧ ⲉⲣⲇⲧⲥ ⲛ̄ⲟⲩ‐
7968ⲕⲗⲥⲧⲣⲓⲙⲓⲛⲑⲟⲥ, Ⲁϥϣⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧⲥ. ⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7969ϭⲱⲛ︦ⲧ︦ ⲉⲣⲟϥ, Ⲁϥⲧⲇⲗϥ ⲉⲧⲟⲟⲧϥ ⲛ︦ⲛ︦ⲇⲗⲗⲟⲫⲩⲗⲟⲥ
7970ⲙⲛⲛⲉϥϣⲏⲣⲉ. ⲇⲩⲱ ⲇ-ⲧⲟⲣⲅⲏ ⲙ̄ⲡϫⲟⲃⲓⲥ ⲃⲓ EXN-
7971“ für ⲕⲟⲩⲱϣ 462. 0 ϥϥⲥⲧⲣⲟⲙⲁⲩⲧⲟϭ.
page 291
7972Festreden auf den heiligen Vietor, 43*
7973ⲛⲗⲡⲓⲏⲗ THPY ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ, ⲇⲩⲱ ⲟⲩ ⲙⲟⲛⲟⲛ
7974ϫⲉ-ⲙ̄ⲡⲟⲩⲉⲓⲣⲉ ⲛⲇϥ ϩⲱⲥ ⲣ̄ⲣⲟ, ⲇⲗⲗⲗ ⲙ̄ⲡⲉϥ-
7975ⲙ̃ⲡϣⲇ ⲙ̄ⲙⲟⲩ ϩⲙⲡⲉϥⲏⲓ ⲛ̄ⲑⲃ ⲛ̄ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲛ̄ϩⲏⲕⲃ,
7976ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲇϥⲣ︦-ⲗⲧⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲗ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ. ⲉⲓ̃̈ϣⲇⲛ-
7977ⲟⲩⲱϣ ⲉⲧⲇⲩⲟ ⲉⲣⲟⲕ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩϣⲱⲡⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ
7978ⲛ︦ⲛ︦ⲣ︦ⲱⲟⲩ ⲛ̄ⲗⲛⲟⲙⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲁⲩϣⲱⲡⲃ ϫⲓⲛ -ⲛ̄ϣⲟⲣ︦ⲡ︦
7979ⲡϣⲇϫⲉ ⲛⲇⲗϣⲇⲓ̈ ⲉⲡⲉϩⲟⲩⲟ. ⲗⲗⲗⲗ ⲥⲣⲱϣⲉ ⲛ̄ϭⲓ-
7980ⲧⲉⲫⲟⲛⲏ ⲙⲡⲉ ⲙⲉⲗⲓⲟⲣⲣⲇⲫⲟⲥ ⲉⲧⲟⲩⲇⲗⲃ ⲇⲇⲩⲃⲓⲇ
7981ⲉϥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϥϫⲱ ⲙ̄ⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲙⲡ︦ⲣⲛⲇϩⲧⲉ ⲉⲗⲣ-
7982ⲭⲱⲛ ⲟⲩⲇⲉ ϣⲏⲣⲉ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ϫⲉ-ϣⲗⲣⲉ-ⲛⲉⲩⲡⲛ︦ⲗ
7983ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ ⲛⲥⲉⲕⲟⲧⲟⲩ ⲉⲡⲕⲇϩ ϩ︦ⲙⲡⲉϩⲟⲟⲩ
7984ⲉⲧⲙ̄ⲙⲁⲩ, ⲥⲉⲛⲗⲧⲇⲕⲟ ⲛ︦ϭⲓ- ⲛⲉⲩⲙⲉⲉⲩⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ.
7985ⲗⲗⲗⲗ ⲛ̃ⲇⲓ̈ⲇⲧϥϯ ⲙ̄ⲡⲉⲧⲉ-ⲡⲉϥⲃⲟⲏⲑⲟⲥ-ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
7986ⲙⲡⲓⲏⲗ Ayo ⲉⲣⲉⲧⲉϥϩⲉⲗⲡⲓⲥ ϩⲓⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲉⲛ-
7987ⲧⲗϥⲧⲗⲙⲓⲟ ⲛ̄ⲧⲡⲉ MNTIKAZ. AY® ⲟⲛ ϫⲉ-ⲙ︦ⲛ︦-
7988ⲟⲩⲣ︦ⲣⲟ ⲛⲗⲇⲟⲩϫⲗⲇⲓ ⲉⲧⲃⲉⲧⲉϥⲛⲟϭ ⲛ̄ϭⲟⲙ ⲇⲩⲱ
7989ⲙⲛⲟⲩϫⲱⲱⲣⲉ ⲛⲗⲛⲟⲩϩ︦ⲙ ϩ︦ⲙ︦ⲡⲇϣⲁⲇⲓ̈ ⲛ̄ⲧⲉϥⲛⲟⲙⲧⲃ.
7990ⲧⲉⲛⲟⲩ-ϭⲃ ⲡⲗⲇⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲗⲗⲇⲩ-ⲡⲉ ⲡⲉⲓ̈ⲕⲟⲥⲙⲟⲥ
7991ⲙⲛⲛⲉϥϩⲃⲏⲩⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ........
7992ⲛⲇⲓ̃ ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲇⲕⲇⲑⲗⲣⲧⲟⲥ
7993ⲥⲣⲱⲙⲗⲛⲟⲥ, ⲇϥϭⲱⲛ︦ⲧ ⲉⲙⲁⲧⲉ. ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲉⲥϩⲇⲓ̈
7994ETOYAAB ϫⲉ-ⲗϥⲟⲩⲉϩ-ⲥⲇϩⲛⲃ NCEMOYP ⲛ̄ⲛⲉϥϭⲓϫ
7995ⲙⲛⲛⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ ⲛⲥⲉϫⲓ ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲙⲟⲟⲩⲧϥ.
7996ⲡ ϣⲉⲗⲟⲩⲣⲟ̃ⲍⲟϩ. ϥⲓ Relativpartikel ist bei der Anknüpfung
7997weggelassen. „der dessen Hülfe Gott und dessen Hoffnung auf Gott
7998ist“. © besser MN-PpO.
page 292
799944 Festreden. auf den heiligen. Victor.
8000ⲱ ⲟⲩⲟⲓ̈ NAK ⲱ ZpWMANOC TETXAZM ⲁⲩⲱ
8001ⲉⲑⲟⲟⲩ TApA ⲛⲉⲑⲩⲣⲓⲟⲛ KAl ⲅⲗⲣ FIQANTEN-
8002TONP ⲉⲛⲉⲑⲩⲣⲓⲟⲛ, ⲥⲉⲥⲟⲧⲡ ⲙ̄ⲡⲗⲣⲉⲣⲇⲕ. ⲛⲉⲑⲩ
8003ⲣⲓⲟⲛ ⲛ̄ⲥⲉⲙⲉ ⲛⲛⲉⲩϣⲏⲣⲉ KATA ⲑⲉ ⲉⲧⲛⲥⲟⲟⲩⲛ
8004ⲙ̄ⲡⲗⲓ̈ ⲧⲏⲣⲛ, ϫⲉ-ϣⲗϩⲣⲇⲓ ⲉⲛⲉⲩϩⲟⲟⲣ ⲙ︦ⲛⲛ︦ⲣⲓⲣ
8005ⲙ︦ⲛ︦ⲛ︦ⲕⲉⲍⲱⲟⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ, ⲥⲉⲙⲉ ⲛ̄ⲛⲉⲩϣⲏⲣⲉ, ⲇⲩⲱ
8006ⲧⲛⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙ̄ⲡⲇⲓ̈ ϫⲉ- ⲉⲩϣⲇⲛⲟⲩⲱϣ ⲉϥⲓ-ⲟⲩⲇ ⲉⲃⲟⲗ
8007ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ, WAYP-TEYOOM ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦ ϩⲛⲟⲩⲙⲛⲧⲇⲅⲣⲓⲟⲥ
8008ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉⲧⲟⲩⲱϣ ⲉⲉⲣ-ⲡⲇⲓ. ⲁⲩⲱ ⲉⲩϣⲁⲛⲟⲩⲱϣ
8009ⲉϫⲓⲧⲟⲩ ⲛ̄ϭⲟⲛ︦ⲥ︦ ⲛ̄ⲥⲉϥⲃⲓⲟⲩⲇ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ,
8010ϣⲗⲩⲣⲟⲃⲓⲥ ⲉⲡⲕⲉⲥⲉⲉⲡⲉ. ϣⲇⲉϩⲣⲇⲓ ⲉⲛⲉⲓ̃ⲕⲟⲩⲓ
8011ⲛ̄ϩⲇⲗⲗⲧⲉ MNNEIXATGE ⲙ︦ⲛⲛ︦ϭⲓϫⲓϥ, ⲥⲉⲙⲉ ⲛ̄ⲛⲃⲩ‐
8012ϣⲏⲣⲉ ⲙ̄ⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. Ⲁⲗⲏⲑⲱⲥ AKOYWNZ ⲉⲃⲟⲗ
8013ϫⲉ ⲕϩⲟⲟⲩ ⲉϩⲟⲩⲉ-ⲉⲛⲃⲗⲣⲃⲇⲣⲟⲥ ⲛ̄ⲗⲅⲣⲓⲟⲛ, ⲉⲃⲟⲗ
8014ϫⲉⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛ̄ⲟⲩⲱⲧ ⲡⲉⲧⲛ̄ⲧⲗⲕ ⲁⲩⲱ MAT
8015ⲗⲕⲟⲩⲱϣ ⲉⲧⲇⲗϥ ⲉⲡⲙⲟⲩ ⲉⲧⲃⲃ-ⲡⲃⲉⲟⲟⲩ ⲉⲧϣⲟⲩⲉⲓⲧ
8016ⲛ̄ⲟⲩⲣ︦ⲣⲟ ⲉϣⲁϥⲙⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲃⲉ- ϩⲉⲛⲉⲓⲇⲱⲗⲟⲛ
8017ⲉⲩϫⲇϩ︦ⲙ︦. ⲱ ⲡϣⲟⲩ-ⲧⲙⲧⲇⲩⲉ-ⲡⲉϥⲣⲁⲛ ⲛ̄ⲧⲗⲕⲕⲱ
8018ⲛ̄ⲑⲟⲧⲉ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲱⲛ, ⲡⲇⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ-ⲡⲉⲕⲛⲓϥⲃ
8019ⲛ̄ⲱⲛ︦ϩ︦ ϩⲛⲛⲉϥϭⲓϫ. ⲉⲥⲧⲱⲛ ⲧⲉⲫⲩⲥⲓⲥ NTMNTMAT-
8020ϣⲏⲣⲉ ⲇϣ-ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲃⲉ ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡⲇⲓ Ⲁⲇϥ NAK;....
8021ⲱ ⲡⲉⲧⲥⲧⲏⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛⲟⲩⲙⲉ, ETBE-OY ⲙ̄ⲡⲉⲕ-
8022ⲙⲉⲃⲩⲉ ⲉⲃⲟⲗ XE-NEQMIWE AN ⲉϫⲛⲟⲩⲓ ⲛⲧ-
8023PMMAO ⲟⲩⲇⲉ ⲉϫ︦ⲛ︦ⲟⲩⲇⲣⲭⲏ, Ⲁⲗⲗⲗ ⲉϫ︦ⲙ-ⲡⲉϥ-
8024* ⲫϥⲣod. ” dialektisch für MITAPAPOK. ° vgl. WAZPAT.
8025. pesser ⲛ̄ⲧⲉ-ⲟⲩⲣ︦ⲣⲟ 145.
page 293
8026Festreden auf den heiligen Victor. 4
8027ϫⲟⲉⲓⲥ ⲕⲗⲓ PAp ⲟⲩⲛⲟⲩⲙⲏⲏϣⲉ ⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ ⲙ̄ⲙⲁⲩ,
8028ⲉⲣϣⲁⲛⲛⲉⲩϣⲏⲣⲉ ⲉⲓⲣⲉ NOYMNTAOHT, ⲕⲁⲛ
8029ⲟⲩϫⲓⲟⲩⲉ ⲏ ⲟⲩⲡⲟⲣⲛⲓⲇⲗ ⲏ ⲟⲩϩⲱⲃ ⲙ̃ⲙⲛ̄ⲧϣⲛⲇ,
8030ⲛ̄ⲥⲉⲡⲇⲣⲇⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲉⲍⲟⲩⲥⲓⲇ
8031ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲟⲩ, ϣⲇⲩⲣ︦ⲣⲏⲧ ⲛⲁⲩ ⲛ̃ϩⲉⲛⲕⲉⲇⲱⲣⲟⲛ,
8032ϣⲗⲛⲧⲟⲩⲛⲱⲩϩ︦ⲙ ⲛⲛⲉⲩϣⲏⲣⲉ. ⲛ̄ⲧⲟⲕ ⲇⲃⲕ ⲱ ⲡⲉⲧ‐
8033ⲥϩⲟⲩⲟⲣ︦ⲧ︦ ϩⲛⲟⲩⲙⲉ, ⲟⲩ ⲙⲟⲛⲟⲛ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲇ- ⲡⲉⲕϣⲏⲣⲉ
8034ⲣ︦-ⲛⲟⲃⲉ AN, AKP-NAT ⲛⲇϥ, Ⲁⲗⲗⲁ WNTAKP-NAL
8035ⲛⲗϥ ⲉⲩⲧⲗⲕⲟ ⲛⲗⲕ MAYAAK, Ⲉⲩⲧⲇⲓⲟ ⲇⲉ
8036MNETMMAY. Ⲁ-ⲡϣⲇϫⲉ ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ ϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ
8037ⲉϫⲱⲕ ϫⲉ-ⲟⲩⲛ- ⲟⲩⲉⲓⲱⲧ ⲛⲇⲡⲇⲣⲇⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙⲡⲉϥ-
8038ϣⲏⲣⲉ ⲉⲡⲙⲟⲩ, Ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲇⲕⲡⲇⲣⲇⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲕϣⲏⲣⲉ
8039ⲙ̃ⲙⲓⲛ ⲙ̄ⲙⲟⲕ ⲉⲡⲙⲟⲩ ....... ⲱ ϩⲣⲱⲙⲗⲇⲗⲛⲟⲥ
8040ⲡⲉⲧⲗⲟⲃⲉ ZNOYME ⲟⲩⲛ̃ⲟⲩϩⲟⲟⲩ ⲛⲇϣⲱⲡⲉ KPNAY
8041ⲉⲡⲉⲛⲧⲇⲩⲧϭⲗⲉⲓⲟϥ ⲉⲡⲙⲟⲩ, ⲉϥⲫⲟⲣⲉⲓ ⲙ̄̃ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ
8042ⲙ̄ⲡⲉⲟⲟⲩ, ⲛ̄ⲧⲟⲕ ϩⲱⲱⲕ ⲉⲕϭⲟⲟⲗⲉ ⲙ̄ⲡϣⲓⲡⲃ ⲙⲡ-
8043ⲥⲱϣ. ⲛ︦ⲣ︦-ϩⲧⲏⲕ ⲛⲅϫⲟⲟⲥ ϫⲉⲟⲩⲟⲓ ⲛⲇⲓ̈, ⲟⲩⲟⲓ
8044ⲙ̃ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲛ̄ⲧⲗⲩϫⲡⲟⲓ̃ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲉⲧⲃⲉⲟⲩ ⲙⲡⲉ-
8045ⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲇⲗϣⲏⲣⲉ ⲉϥϯⲥⲃⲱ NAT; Ⲉⲓⲥ-ϩⲏⲏⲧⲉ
8046ⲥⲉⲥⲟⲗⲥⲗ ⲙ̄ⲙⲇϥ ⲙ̄ⲡⲉⲓ̈ⲙⲇ, Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲥⲉⲙⲟⲩⲕϩ
8047ⲙ̄ⲙⲟⲓ̈. ⲛⲇⲓ MNNEIKOOYE, EWAKX0OOY ϩⲛⲟⲩⲙ̄-
8048ⲕⲗϩ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲙ︦ⲛⲟⲩⲙⲛⲧⲣⲉϥⲣ︦ϩⲧⲏϥ ϯ-ϩⲏⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲕ
8049WAAAY, ⲗⲗⲗⲇ Ⲕ︦ⲛⲇϫⲓ ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲗⲇⲗⲥⲓⲥ ϣⲗⲉⲛⲉϩ.
8050| % passivisch, „man übergiebt sie“, ϯ TEZOYCIA als Plural
8051aufgefaßt; „in der Hand die Obrigkeit“ 142, C°dial, für ⲙ̄ⲙⲟϥ.
page 294
80524 Festreden auf den heiligen Victor.
8053ⲉⲓⲧⲇ XE-NNENWCK ZMUWAXE ETBE-MAKA- |
8054ⲑⲗⲣⲧⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲉ-ⲡϣⲇϫⲉ ⲟⲩⲱϣⲥ ⲉⲃⲟⲗ NTOOTN
8055ⲉⲡⲉϩⲟⲩⲟ, ⲙⲀⲣⲉⲛⲕⲧⲟⲛ-ϭⲉ ⲟⲩⲛ ⲉϫⲙ̃-ⲡⲧⲓⲏⲕⲉⲙⲗ.
8056ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉϥⲧϭⲇⲉⲓⲟϥ ⲟⲛ ⲉⲡⲙⲟⲩ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡⲉⲧⲥϩⲟⲩⲟⲣ︦ⲧ︦
8057ϩⲣⲱⲙⲁⲛⲟⲥ ⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ, ⲇ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲗⲣⲗⲑⲟⲥ ⲡⲇⲓ
8058ⲉⲧⲟⲩⲱϣ ⲉⲧⲣⲉ-ⲡⲉϥⲥⲱⲧⲓ̄ ϫⲓⲉⲟⲟⲩ ⲉⲡⲉϩⲟⲩⲟ,
8059ⲗϥⲧⲇⲙⲉ-ⲡ︦ⲣⲣⲟ ⲛ̄ⲇⲛⲟⲙⲟⲥ ⲉⲡⲉⲛⲧⲇϥϣⲱⲡⲃ. Ⲁϥ
8060ϫⲟⲟⲩ, MITEQKAAY ⲉϩⲁⲧⲃⲉϥ ⲇⲗⲗⲗ AUTPEY-
8061ⲡⲗⲣϩⲓⲥⲧⲇ MMAGQ® ⲛⲇϥ ⲙⲛⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲁϥ
8062ⲙ̄ⲡϣⲟⲩ-ⲧⲙⲧⲇⲩⲕⲉ-ⲡⲉϥⲣⲇⲛ ϩⲣⲱⲙⲗⲇⲛⲟⲥ ϫⲉ-ⲇⲓ̈ⲉⲓⲙⲉ
8063ⲙ̄ⲡⲟⲟⲩ ϫⲉ-ⲛ̄ⲣⲟⲩⲉϣ-ϣⲏⲣⲉ AN ϩⲓ ϣⲉⲉⲣⲉ ⲛ̄ⲑⲃ
8064ⲛ̄ⲛⲇⲗⲛⲟⲩⲧⲃ. Ⲉⲧⲃⲃ-ⲡⲇⲓ̃ ϯⲛⲇⲕⲇⲗⲇⲕ NAT ⲛ̄ⲥⲧⲣⲇ-
8065ⲧⲩⲗⲇⲗⲧⲏⲥ, ⲉϥⲟ ⲛ̄ϣⲟⲣ︦ⲡ︦ ϩ︦ⲙⲡⲡⲗⲗⲗⲗⲧⲓⲟⲛ, ⲉⲃⲟⲗ
8066ϫⲉ-ⲗⲕϯ-ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲗⲓ ⲙ̄ⲙⲗⲧⲉ AY® ⲙ̄ⲡⲉⲕϯ-ⲥⲟ
8067ⲉⲡⲉⲕⲙⲉⲣⲓⲧ ⲛ̄ϣⲏⲣⲉ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧ.
8068Es folgt ein Zwiegespräch zwischen 7 7 -- -
8069und Victor; die Rede Victor’s schliesst:
8070ⲕⲇⲓ̈ PAp ϯⲙⲟⲕϩ ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲱ ⲡ︦ⲣ︦ⲣⲟ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲕ
8071ϫⲉ-ⲕⲛⲇⲣ︦- ϩⲧⲏⲕ ⲉⲡϩⲁⲉ ⲇⲩⲱ NTETM-TEKMNT-
8072ⲣⲉϥⲣ︦-ϩⲧⲏϥ ϯ-ϩⲏⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲕ ⲛ̄ⲗⲗⲁⲩ ⲇⲩⲱ ⲛϣⲱⲡⲉ
8073ϩⲛⲛⲉⲕⲟⲗⲗⲥⲓⲥ ϣⲗⲇⲉⲛⲉϩ ⲙ︦ⲛ̃ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲱⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ
8074ⲙ̄ⲡⲇⲣⲇⲛⲟⲙⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲁⲩϣⲱⲡⲉ ϩⲗⲧⲉⲕϩⲏ, ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-
8075AKKA-TINOYTE ⲛ̄ⲥⲱⲕ ⲇⲕⲟⲩⲱϣⲧ NZENMOYNT
8076NO.
8077ϥ ϥⲏ. ® dialektisch für EZOTBY. © dial. ⲙ̄ⲙⲟϥ.
8078ϥ für ⲛ̄ⲕⲟⲗⲇⲥⲓⲥ.
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8079Festreden auf den heiligen Victor. 4.7*
8080ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲉⲥϩⲇⲓ̃ ETOYAAB XE-AQOWNT ⲛ︦ϭⲓ-ⲓⲟ-
8081ⲕⲗⲏⲧⲓⲇⲛⲟⲥ ⲡⲣⲣⲟ NANOMOC, Ⲁϥⲕⲉⲗⲉⲩⲉ ⲉⲧⲣⲉⲩ-
8082ⲕⲇⲗϥ ⲕⲁϩⲏⲩ ⲙ̄ⲡϩⲱⲕ ⲛ̄ⲧⲉϥⲙⲛ̃ⲧⲥⲧⲣⲁⲧⲩⲗⲗⲧⲏⲥ
8083ⲛ̄ⲥⲉϥⲓ ⲛ̄ⲧⲟⲟⲧϥ ⲛ̄ⲧⲉϥⲇⲛⲛⲱⲛⲗ. ⲗⲩⲱ Ⲁϥⲟⲩⲉϩ-
8084ⲥⲇϩⲛⲉ ⲉⲧⲣⲉⲩϭⲱⲧϩ ⲛ̄ⲛⲉϥϯⲃⲥ ⲛ̄ⲥⲉϯ ⲛ̄ⲟⲩⲕⲟⲩⲓ̈
8085ⲛ̄ⲛⲟⲩϩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛ̃ⲥⲉⲙⲇⲣ︦ϥ︦ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲥⲇⲧ
8086ⲛ̄ⲟⲩⲉϩⲧⲟ ⲛ̄ⲥⲉⲡⲉⲣⲉⲓⲗⲕⲃ ⲙ̄ⲙⲇϥ ϩⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲧⲏⲣ︦ⲥ︦,
8087ⲉⲩⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲇⲧⲉϥϩⲏ XE-NTAYP-NAI ⲙ̄ⲡⲇⲓ̈
8088ϫⲉ-ⲙ̄ⲡⲉϥⲥⲱⲧⲙ ⲛ̄ⲥⲇ-ⲡⲉϥⲃⲓⲱⲧ. ⲛ̃ⲧⲉⲣⲟⲩⲱ ⲇⲉ
8089ⲉⲩⲡⲉⲣⲉⲓⲇⲕⲃ ⲙ̃ⲙⲇϥ, ⲇⲩⲉⲛⲧϥ ⲉⲣⲇⲧϥ ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲣⲟ.
8090Il. Aus dem „Leben der Apostel Andreas und Paulus“.
8091(Zoega 230 ff.)
8092ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲛⲧⲇ-ⲡⲛⲉⲃϥ ⲙⲟⲟⲛⲉ, ⲇϥϭⲱϣⲧ, AYNAY
8093EANAPEAC ⲉⲣⲃ-ⲡⲙⲏⲏϣⲉ ⲥⲟⲟⲩϩ ⲉⲣⲟϥ, ⲕⲇⲧⲇ
8094ⲑⲉ ⲛⲧⲗ-ⲡⲁⲩⲗⲟⲥ ϫⲟⲟⲥ ⲛⲇϥ, Ⲁϥϥⲓ ⲙⲡⲉϥⲃⲡⲉⲛ-
8095ⲧⲏⲇⲩⲥ ⲉⲡⲉⲕⲣⲟ ⲉⲧⲣⲉϥⲧⲇⲁϥ ⲛⲇϥ. ⲇ-ⲧⲙⲗⲗⲩ
8096ⲇⲉ ⲙⲡⲛⲉⲉϥ ⲛⲇⲩ ⲉⲡⲉⲥϣⲏⲣⲉ EYNAY ⲉⲃⲟⲗ
8097ⲉⲡⲉⲕⲣⲟ, ⲇⲥⲃⲱⲕ ϫⲉ-ⲉⲥⲛⲗⲇⲥⲡⲇϩⲉ ⲙⲙⲟⲏϥ, A-TTE
8098ⲡⲉⲛⲧⲩⲇⲩⲥ ⲙⲡⲗⲩⲗⲟⲥ ⲧⲇϩⲉ-ⲛⲃⲉⲥⲃⲇⲗ, ⲇⲥⲛⲇⲩ
8099Ⲃⲟ. ⲕⲀⲕⲔ ϥ. d annona. © dial. für ⲙⲟⲣ ϥ. ⲡⲉⲣ ⲧsⲓ..
81004121 für ⲙ̄ⲙⲟϥ. T für ⲛ̄ⲧⲉⲣⲟⲩⲟⲩⲱ. 9 „seinen (d. h. des
8101Paulus) Mantel &xevö0tns“.
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810248* Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus.
8103ⲉⲃⲟⲩϯ-ⲉⲗⲗ, ⲟⲟⲩ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ EXM-TTENTAQWOTIE.
8104ⲗⲛⲇⲣⲉⲗⲥ ⲇⲉ ⲇϥⲃⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲑⲏ ⲙⲡⲛⲉⲉϥ, ⲡⲠⲉϫⲇϥ
8105ϫⲉ-ⲉϥ-ⲧⲱⲛ ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲉⲧⲧⲗⲗⲏⲩ ⲉⲡϫⲟⲓ ⲛⲙⲙⲁⲕ,
8106ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲛⲉⲃϥ ϫⲉ-ⲇϥϥⲟϭϥ ⲛⲧⲟⲟⲧⲛ ⲉⲡⲙⲟⲟⲩ ⲉϥ-
8107ϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲉⲓⲛⲗⲃⲱⲕ ⲧⲇⲙⲉϣⲧ-ⲛ̄ⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡ-
8108ⲛⲟⲩⲛ ⲛⲇⲓ ⲛⲧⲗ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲃⲱⲕ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛⲧⲇⲛⲇⲩ
8109XE-NTAGAAY ⲛⲗϣ ⲛϩⲉ. ⲛⲗⲓ ⲇⲉ ⲛⲉⲧϥϫⲱ
8110ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ϫⲉϯⲧⲱⲃϩ ⲙⲙⲟⲕ, ⲙⲡⲣⲣ-ⲡⲇⲱⲃϣ
8111ⲉⲧⲣⲉⲕⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲏⲧ, ⲙⲏⲡⲟⲧⲉ ⲛⲥⲉⲇⲙⲇϩⲧⲉ ⲙⲙⲟⲓ
8112ⲛϭⲓ-ⲛⲕⲗⲧⲗⲭⲑⲟⲛⲓⲟⲛ ⲙⲡⲛⲟⲩⲛ. ⲧⲟⲧⲉ ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ
8113ⲗϥϫⲓ ⲙⲡⲉⲡⲉⲛⲧⲩⲧⲏⲥ ⲙⲡⲇⲩⲗⲟⲥ ⲛⲧⲟⲟⲧϥ ⲙⲡⲛⲉ‐
8114Ⲉϥ. ⲡⲉϫⲉ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲗⲥ ⲙⲡⲛⲉⲉϥ ϫⲉⲃⲱⲕ ⲉⲡⲉⲕⲏⲓ,
8115ⲗⲛⲟⲕ ϩⲱ ⲧⲇⲇⲅⲟⲛⲓⲍⲉ ⲙⲛⲛⲉⲓⲟⲩⲇⲇⲓ ⲛⲕⲉⲕⲟⲩⲓ,
8116ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ ⲧⲇⲃⲱⲕ ⲉⲡⲙⲗ ⲉⲛⲉϥⲛϩⲏⲧϥ. Ⲁϥⲧⲱⲟⲩⲛ,
8117ⲗϥⲃⲱⲕ ⲉⲡⲉϥⲏⲓ ⲛϭⲓ-ⲡⲛⲉⲉϥ ⲉϥϯ-ⲉⲟⲟⲩ ⲙⲡⲛⲟⲩ-
8118TE, Ⲁϥϯ ⲛⲛⲉⲥⲕⲉⲩⲏ ⲛⲛ̄ⲣⲱⲙⲃ ⲛⲇⲩ. ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ
8119ⲇⲉ ϩⲱⲱϥ ⲇϥⲃⲱⲕ ⲉⲣⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ, Ⲉⲣⲉ-
8120ⲙⲙⲏⲏϣⲉ ⲟⲩⲏϩ ⲛⲥⲱϥ ⲙⲛϩⲉⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲓ ⲉⲩⲟϣ
8121ⲉ-ⲙⲛ-ⲏⲡⲃ ⲉⲣⲟⲟⲩ. ⲉⲓⲥⲟⲩⲣⲱⲙⲉ Aw ⲉⲃⲟⲗ
8122ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲡⲇⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ϣⲛ‐
8123ϩⲧⲏⲕ ZA-TAMNTATPWOME, ⲙⲛⲧⲗⲇⲓ ⲉⲓⲱⲧ ⲙⲙⲇⲩ
8124ⲏ ⲙⲇⲗⲩ, ⲟⲩϣⲏⲣⲉ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛⲇⲓ, ⲉϥ-
8125ⲛⲇⲣ-ⲇⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛ̄ⲣⲟⲙⲡⲉ, ⲗϥⲛⲕⲟⲧⲕ, Ⲁϥϣⲱⲛⲉⲃ
8126ⲛⲟⲩϩⲟⲟⲩ, ⲙⲡⲉϥⲟⲩⲱⲙ ⲟⲩⲇⲉ ⲙⲡⲉϥⲥⲱ, ϩⲱⲥⲧⲉ
8127ⲛ̄ⲧⲛⲥⲟⲃⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲉϥⲕⲇⲓⲥⲉ ⲉⲛϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲇϥⲟⲩⲱ
8128ⲉϥⲙⲟⲩ. ⲧⲉⲛⲟⲩ-ϭⲉ ⲡⲇⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
page 297
8129Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus. 49*
8130WN-ZTHK ϩⲇⲧⲇⲙⲛⲧⲧⲇⲗⲇⲓⲡⲱⲣⲟⲥ NPCKYÄAFI“
8131ⲙⲙⲟⲕ ⲛⲅⲉⲓ ϣⲇⲡⲇⲏⲓ ⲛ̄ⲅϫⲱϩ ⲉⲣⲟϥ ⲇⲩⲱ QNAAO.
8132Ⲁⲓⲥⲱⲧⲙ ⲅⲇⲣ ⲉⲧⲃⲉⲛϭⲟⲙ ⲉⲧⲕⲉⲓⲣⲉ ⲙⲙⲟⲟⲩ
8133ⲙⲡⲇⲧⲕⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲓⲡⲟⲗⲓⲥ, ⲇⲓⲛⲇⲩ ⲇⲉ ⲉⲣⲟⲕ
8134ⲉⲕⲛⲉϫ-ⲇⲗⲓⲙⲱⲛⲓⲟⲛ ⲉⲃⲟⲗ. ⲧⲟⲧⲉ ANAPFAC ⲡⲉϫⲇϥ
8135ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ ϫⲉ-ⲙⲇⲣⲟⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲇⲩⲱ ⲓ︦ⲥ︦
8136ⲛⲇⲑⲉⲣⲇⲡⲉⲩⲉ ⲙⲙⲟⲕ ⲙⲛⲡⲉⲕϣⲏⲣⲉ. ⲇⲩⲙⲟⲟϣⲃ
8137ⲇⲉ ϫⲉ-ⲉⲩⲛⲇⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲇ-ⲛⲃⲓⲟⲩⲇⲇⲓ
8138ⲕⲱⲗⲩ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲛⲧⲛⲛⲇⲕⲗⲇⲕ AN
8139ⲉⲃⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲉⲛⲡⲟⲗⲓⲥ ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲉⲓⲣⲇⲛ ϫⲉ-ⲓⲥ ⲡⲇⲓ
8140ⲉⲧⲕⲧⲇϣⲉ-ⲟⲉⲓϣ ⲙⲙⲟϥ. ⲇⲗⲗⲗ ⲉϣⲱⲡⲉ ⲕⲟⲩⲱϣ
8141ⲉⲉⲓⲣⲉ ⲛϩⲉⲛⲕⲟⲩⲓ ⲛⲧⲇⲗϭⲟ, Ⲁⲣⲓⲥⲟⲩ ⲛⲁⲕ ⲙⲡⲃⲟⲗ
8142ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ϣⲗⲛⲧⲕⲣ-ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲥⲛⲁⲩ ⲛⲅⲃⲱⲕ. ⲙⲙⲟⲛ
8143ⲉϫⲟⲟⲥ ϫⲉⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ. NTNNAKAAK
8144AN ϫⲉ-ⲛ̄ⲛⲉⲕⲡⲗⲁⲛⲗ ⲙⲡⲉⲛⲙⲏⲏϣⲃ ⲧⲏⲣϥ ϩⲛⲧⲉⲥⲃⲱ
8145ⲙⲡⲉⲓⲡⲗⲗⲛⲟⲥ ϫⲉ-ⲓ︦ⲥ. ⲧⲟⲧⲉ ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ⲡⲉϫⲇϥ
8146NAY ϫⲉ-ⲧⲉⲛⲥⲃⲱ ⲇⲛⲟⲛ ⲙⲛ-ⲡⲗⲗⲛⲏ ⲛϩⲏⲧⲥ,
8147ⲛⲧⲱⲧⲛ MAYAAT-THYTN ⲡⲉⲧⲡⲗⲇⲛⲏ ⲙⲙⲱⲧⲛ.
8148ⲗⲗⲗⲗ ⲉϣϫⲉ-ⲧⲉⲧⲛⲡⲓⲑⲃ ⲉⲧⲙⲧⲣⲉⲛⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧ-
8149ⲡⲟⲗⲓⲥ, ⲛ̄ⲧⲛⲛⲏⲩ AN ⲉϩⲟⲩⲛ, Ⲁⲗⲗⲇ ⲉϣϫⲉ-ⲡⲟⲩⲱϣ
8150ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ-ⲡⲉ ϫⲓⲧⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲥ, ϥⲛⲇϫⲓⲧⲛ, ⲛ̄ⲧⲉ-
8151ⲧⲛϭⲟⲙ ⲇⲛ-ⲧⲉ. ⲛⲗⲓ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲉϥϫⲟⲟⲩ, ⲇϥⲕⲟⲧϥ
8152ϥ ⲭⲗⲉⲓ „sich bemühen“ Ϩ 283 Anm. ° für ⲕⲱⲗⲩⲉ,
8153ⲭⲱⲗⲟⲉⲓⲩ. 4 „es ist nicht zu sagen“; wahrscheinlich fehlerhaft für
8154MN-00M MMON „es ist uns unmöglich“. © für ⲡⲉⲧⲡⲗⲗ-
8155NA.
8156Steindorff, Kopt. Gramm, D
page 298
81570 Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus.
8158ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ϥⲛⲗⲃⲱⲕ. -ⲡⲉⲓⲱⲧ ⲙⲡϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ ⲣⲓⲙⲉ
8159ⲉⲣⲟϥ, ϫⲉⲱ ⲡⲇⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ NA ϩⲇⲧⲗⲙⲛⲧⲉⲃⲓⲏⲛ.
8160ⲡⲉϫⲉ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲗⲥ ⲛⲇϥ ϫⲉⲙⲟⲟϣⲉ ⲛⲅⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ
8161ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ, ⲇ-ⲡⲉⲕϣⲏⲣⲉ ⲟⲩⲱ ⲉϥⲙⲟⲩ, Ⲁⲗⲗⲁ
8162ⲙⲡⲣϥⲓⲧϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲧⲟⲙⲥϥ WATINAY ⲙⲡⲟⲩⲟⲃⲓⲛ
8163ⲛⲣⲗⲥⲧⲉ, ⲇⲩⲱ ⲧⲛⲛⲏⲩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛⲧⲛⲧⲟⲩⲛⲟⲥϥ
8164ⲛⲇⲕ ϫⲉⲟⲩϩⲱⲃ ⲛⲧⲉ- ⲡϫⲟⲉⲓⲥ-ⲡⲃ. ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ NTNK-
8165ⲧⲟⲛ ϣⲇⲣⲟⲕ ⲙⲛⲧⲕⲉⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲛⲗⲓ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲉϥ-
8166ϫⲟⲟⲩ, ⲇϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲛⲙⲙⲏⲏϣⲃ. ⲇⲩ-
8167ⲕⲟⲧⲟⲩ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲇⲩϩⲉ ⲉⲡϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ
8168ⲉⲇϥⲟⲩⲱ ⲉϥⲙⲟⲩ KATA ⲑⲉ ⲛ̄ⲧⲗ-ⲡⲗⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ
8169ϫⲟⲟⲥ ⲛⲁⲩ, ⲇⲩϩⲙⲟⲟⲥ, ⲇⲩⲣⲓⲙⲃ ⲉⲣⲟϥ ⲕⲇⲧⲇ
8170ⲡⲥⲱⲛⲧ ⲛⲧⲉⲩⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ⲇⲉ ⲇϥⲉⲓ ⲉϫⲛ
8171ⲑⲗⲗⲗⲥⲥⲇ, ⲡⲉϫⲁϥ ⲙⲡⲛⲉⲉϥ ϫⲉ-ⲙⲇⲧⲥⲗⲃⲟⲓ ⲉⲡⲙⲁ
8172ⲛⲧⲁ-ⲡⲇⲩⲗⲟⲥ ⲛⲟϫϥ ⲉⲡⲙⲟⲟⲩ. ⲇⲩⲇⲗⲉ ⲉⲡϫⲟⲓ,
8173ⲗⲩⲃⲱⲕ ϣⲗⲛⲧⲟⲩⲡⲱϩ ⲉⲣⲟϥ, ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲛⲉⲉϥ ⲛⲇϥ
8174ϫⲉ-ⲡⲇⲓ-ⲡⲉ. ⲧⲟⲧⲉ ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ⲇϥⲙⲟⲩϩ ⲛⲟⲩⲇⲡⲟⲧ
8175ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉϥϩⲟⲗϭ ⲇϥϣⲗⲏⲗ ⲉⲣⲟϥ ⲛ̄ϯϩⲃ ϫⲉ‐
8176ⲡⲗϫⲟⲉⲓⲥ ⲓⲥ ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲡⲱⲣϫ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ
8177NTMHTE MITKAKE, ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲡⲱⲣϫ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲕⲁϩ,
8178ϣⲇⲛⲧⲉ-ⲡⲡⲉⲧϣⲟⲩⲱⲟⲩ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ, ϩⲣⲇⲓ ⲇⲉ
8179ϩⲙⲡⲉⲕⲣⲇⲛ ϯⲡⲱϩⲧ ⲙⲡⲉⲓⲇⲡⲟⲧ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧϩⲟⲗϭ
8180ⲉⲑⲗⲗⲇⲥⲥⲗ ⲉⲧⲙⲉϩ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲙⲟⲗϩ, XE-ECEANA-
8181ⲭⲱⲣⲉⲓ NAC ⲛⲧⲉ-ⲡⲡⲉⲧϣⲟⲩⲱⲟⲩ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ
8182ⲓⲓ ϫⲉ-ⲉϥⲛⲗⲃⲱⲕ.
page 299
8183Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus. 51*
8184ⲛϥⲡⲱϭⲉ ⲛϭⲓ-ⲡⲕⲗϩ ⲙⲛⲡⲛⲟⲩⲛ ⲛϥⲃⲓ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲛϭⲓ-
8185ⲡⲗⲥⲟⲛ ⲡⲁⲩⲗⲟⲥ. ⲛⲗⲓ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲉϥϫⲟⲟⲩ, Ⲁϥⲡⲱϩⲧ
8186ⲙⲡⲗⲡⲟⲧ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧϩⲟⲗϭ ⲉⲑⲗⲗⲗⲥⲥⲗ ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ
8187ϫⲉ-ⲗⲛⲇⲭⲱⲣⲉⲓ ⲛⲇⲕ, ⲡⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲙⲟⲗϩ Ⲁⲩⲱ
8188ⲉⲧⲥⲁϣⲉ ϩⲓⲑⲏ ⲙⲡⲉⲧϩⲟⲗϭ. ⲛⲇⲓ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲉϥϫⲟⲟⲩ,
8189-ⲡⲉⲧϣⲟⲩⲱⲟⲩ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ, A-TINOYN ⲡⲱⲣϫ,
8190ⲗ-ⲡⲗⲩⲗⲟⲥ ϥⲟϭϥ ⲉϩⲣⲗⲓ ϩⲙⲡⲙⲟⲟⲩ, Ⲉⲣⲉ-ⲟⲩⲕⲟⲩⲓ
8191ⲙⲡⲟϭⲉ ⲛϣⲉ ϩⲛⲧⲉϥϭⲓϫ, ⲗϥϥⲟϭϥ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲇⲛ‐
8192ApFAC, AYACMAZE ⲙⲙⲟϥ. ⲡⲉϫⲉ-Ⲁⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ⲛⲇϥ
8193ϫⲉⲉⲕⲛⲏⲩ ⲧⲱⲛ ⲡⲗⲥⲟⲛ ⲏ ⲉⲕ- ϩⲛⲇϣ MMA;
8194ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲗⲩⲗⲟⲥ ⲛⲇϥ ϫⲉⲕⲱ ⲛⲗⲓ ⲉⲃⲟⲗ, ⲡⲇⲥⲟⲛ,
8195ⲛⲧⲇⲓⲃⲱⲕ ⲇⲓⲙⲉϣⲧ-ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲛⲟⲩⲛ ⲛⲇⲓ ⲛⲧⲗ-
8196ⲡⲉⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲃⲱⲕ ⲉⲣⲟⲟⲩ, ⲇⲓⲛⲇⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϫⲉ-ϩⲛⲇϣ
8197ⲙⲙⲓⲛⲉ-ⲛⲉ. TIEXE-ANAPFAC ⲛⲇϥ XE-AKTOAMA
8198ⲡⲗⲣⲇ ⲡϣⲓ. ϩⲟⲗⲱⲥ ⲣⲱ ⲇⲛⲟⲛ ⲛⲛⲟϭ ⲛⲇⲡⲟⲥⲧⲟ‐
8199ⲗⲟⲥ ⲉⲛⲙⲟⲟϣⲉ ⲙⲛⲡⲥⲱⲧⲏⲣ ϫⲓⲛⲧⲇϥⲧⲱⲟⲩⲛ, ⲉϥ-
8200ⲧⲥⲁⲃⲟ ⲙⲙⲟⲛ ⲉϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ, ⲇϥⲗⲗⲛ ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲉϫⲛ-
8201ϭⲟⲙ ⲛⲓⲙ, ⲇⲩⲱ ⲙⲡⲉ- ⲟⲩⲟⲛ ⲙⲙⲟⲛ ⲧⲟⲗⲙⲗ
8202ⲉⲣ-ⲡⲉⲛⲧⲗⲕⲇⲗϥ. ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲇⲩⲗⲟⲥ ⲛⲗϥ ϫⲉ-ⲇⲓⲡϩ
8203ⲛⲗⲗⲤ, TIACON, Ⲕⲱ ⲛⲇⲓ ⲉⲃⲟⲗ. Ⲁⲗⲗⲇⲗ ⲥⲱⲧⲙ
8204ⲧⲗⲧⲇⲙⲟⲕ. Ⲁⲥϣⲱⲡⲉ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲃⲉⲓⲃⲱⲕ ⲉⲡⲛⲟⲩⲛ.
8205Ⲁⲓⲛⲗⲩ ⲉⲙⲙⲗⲇⲛϣⲱⲡⲃ ⲛ̄ⲛⲉⲯⲩⲭⲟⲟⲩⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ, ⲗⲓ-
8206NAY ⲉⲓⲟⲩⲇⲗⲥ ⲡⲇⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ ⲡⲉⲧⲙⲟⲟϣⲉ ⲙⲛⲡⲉⲛ‐
8207ϫⲟⲉⲓⲥ, Ⲉϥ-ϩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲕⲟⲗⲗⲥⲓⲥ ⲉⲥϩⲟⲥⲉ. ⲡⲉϫⲗⲇⲓ
82084 vielleicht „ich kam zuvor es zu machen, machte es zuerst“.
8209D*
page 300
821052* Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus,
8211ⲛⲇϥ XE-EKp-OY ZNTEIKOÄACIC, MIE-TIXOEIC
8212ⲛⲧⲕ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲙ︦ⲛⲛⲉⲓⲯⲩⲭⲟⲟⲩⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲧⲇϥⲛ̄ⲧⲟⲩ
8213ⲉϩⲣⲗⲓ ⲡⲉϫⲉ-ⲓⲟⲩⲇⲇⲥ ⲛⲇⲓ ϫⲉⲟⲩⲟⲓ ⲛⲗⲓ ϩⲛⲟⲩⲟⲓ
8214ⲉϥⲕⲏⲃ ⲙⲛⲡⲉⲛⲧⲇⲓⲗⲗϥ ⲙⲡⲇϫⲟⲃⲓⲥ ϫⲉ-ⲇⲓⲣ-ⲛⲟⲃⲃ
8215ⲉⲣⲟϥ, Ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲇⲓⲡⲁⲣⲇⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲛⲉⲓⲟⲩⲇⲗⲇⲓ
8216ZAZENZAT ⲉϣⲇⲩⲧⲇⲕⲟ. ⲇⲓⲃⲓⲛⲓⲉ ⲡⲗⲣ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟϥ-
8217ⲡⲉ ⲡⲇϫⲟⲉⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲙⲡⲕⲗϩ ⲧⲏⲣϥ. ⲇⲓⲃⲱⲕ,
8218ⲗⲓϥⲓ ⲛⲛⲇϩⲇⲧ, Ⲁⲓⲧⲗⲗⲩ ⲛⲛⲇⲣⲭⲓⲉⲣⲉⲩⲥ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ,
8219ⲗⲓⲧⲱⲃϩ ⲙⲙⲟϥ ϫⲉ-ⲡⲇϫⲟⲉⲓⲥ ⲕⲱ ⲛⲇⲓ ⲉⲃⲟⲗ. ⲙⲏ
8220ⲉⲕⲛⲇⲕⲇⲗⲧ ⲛ̄ⲥⲱⲕ ⲉⲧⲃⲉ- ⲟⲩϩⲱⲃ ⲙⲙⲁⲧⲉ ⲉⲇⲓⲇⲇϥ
8221XE-AITAAK ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲣⲕⲇⲗⲗⲧ ⲛ̄ⲥⲱⲕ. Ⲉⲕⲛⲗϭⲱϣⲧ
8222ⲛⲥⲱⲓ ⲉⲓⲛⲇⲃⲱⲕ ENTAKO; ⲇⲣⲓ-ⲡⲙⲉⲃⲩⲉ, ⲡⲗϫⲟⲉⲓⲥ
8223ϫⲉ-ⲇⲓⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲕ ⲉⲕϣⲇϫⲉ ⲙⲛⲡⲉⲧⲣⲟⲥ ⲡⲗⲡⲟⲥ‐
8224ⲧⲟⲗⲟⲥ, ⲛⲧⲉⲣⲉϥϫⲛⲟⲩⲕ, ϫⲉ-ⲉⲣϣⲇⲛ-ⲡⲇⲥⲟⲛ ⲣ-ⲛⲟⲃⲃ
8225ⲉⲣⲟⲓ ⲧⲇⲕⲱ ⲛⲗϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲟⲩⲏⲣ ⲛⲥⲟⲡ, ϣⲁⲥⲇϣϥ
8226ⲛⲥⲟⲡ, ⲡⲉϫⲗⲕ ⲛⲇϥ XE-WACAWY AN ⲛ̄ⲥⲟⲡ ⲗⲗⲗⲗ
8227ϣⲇⲥⲗϣϥ ⲛϣϥⲉ ⲛ̄ⲥⲟⲡ. ⲁⲛⲟⲕ ϩⲱ ⲡⲉⲛⲧⲇⲓⲣ-ⲛⲟⲃⲃ
8228ⲉⲣⲟⲕ ⲛⲟⲩⲥⲟⲡ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲉⲕⲛⲁϭⲱϣⲧ ⲛⲥⲱⲓ
8229ⲉⲓⲛⲁⲃⲱⲕ ⲉⲡⲧⲇⲕⲟ; ⲙⲡⲱⲣ, ⲡⲇϫⲟⲃⲓⲥ. ⲛⲓⲙ-ⲡⲃ
8230ⲡϣⲱⲙⲉ, ⲉϥⲛⲗϭⲱϣⲧ ⲛ̄ⲥⲗ- ⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ⲉϥⲃⲏⲕ ⲛⲉⲙ-
8231ⲧⲱ ⲛϥⲧⲙⲃⲟⲏⲑⲃⲓ ⲉⲣⲟϥ; ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ EWXE-AITOA-
8232ⲙⲇ ⲇⲀⲓⲡⲗⲣⲇⲇⲓⲇⲟⲩ ⲙⲙⲟⲕ, ⲉⲕⲛⲇϭⲱϣⲧ ⲛⲥⲱⲓ
8233ⲉⲓⲛⲁⲃⲱⲕ ⲉⲡⲧⲗⲕⲟ; ⲙⲡⲱⲣ ⲡⲗϫⲟⲃⲓⲥ. ⲧⲟⲧⲉ ⲇϥ-
8234ϫⲟⲟⲩⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲧⲉⲣⲏⲙⲟⲥ ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ⲛⲇⲓ ϫⲉ-
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page 301
8237Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus. 53*
8238ⲙⲡⲣⲣϩⲟⲧⲉ ϩⲏⲧϥ NÄAAY ⲉⲓⲙⲏⲧⲉⲓ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
8239ⲙⲇⲩⲗⲗϥ. ⲉⲕϣⲗⲛⲛⲇⲩ ⲉⲡⲇⲓⲗⲃⲟⲗⲟⲥ ⲉϥⲛⲏⲩ, ⲙⲡⲣⲣ-
8240ϩⲟⲧⲉ ϩⲗⲧⲉϥϩⲏ ⲟⲩⲇⲉ ⲗⲗⲗⲩ ⲉⲓⲙⲏⲧⲉⲓ ⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
8241ⲙⲗⲩⲇⲗϥ. ANOK ⲇⲉ ⲇⲓⲃⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲡⲧⲟⲟⲩ ⲉⲃⲧ-
8242ⲣⲇⲛⲏⲥⲧⲉⲩⲉ ϫⲉ-ⲉϥⲉⲕⲱ ⲛⲗⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϭⲓ-ⲡⲛⲟⲩⲧⲃ.
8243ⲗϥⲉⲓ ϣⲁⲣⲟⲓ ⲛϭⲓ-ⲡⲗⲣⲭⲱⲛ ⲙⲡⲧⲇⲕⲟ, Ⲁ ϥϫⲓⲥⲉ
8244ⲛⲧⲉϥⲇⲡⲉ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉϫⲱⲓ, ⲉⲣⲉⲣⲱϥ ⲟⲩⲱⲛ ⲉϥⲟⲩⲱϣ
8245ⲉⲱⲙⲕ ⲙⲙⲟⲓ. ANOK ⲇⲉ ⲗⲇⲓⲣ-ϩⲟⲧⲉ, ⲇⲓⲟⲩⲱϣⲧ
8246ⲛⲗϥ ϫⲉ-ⲛⲧⲟⲕ-ⲡⲉ ⲡⲇϫⲟⲉⲓⲥ. ⲛ̄ⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ⲇϥⲥⲇϩⲱϥ
8247ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟⲓ. ⲗⲛⲟⲕ ⲇⲉ ⲇⲓⲣⲓⲙⲉ ϫⲉ‐ⲙⲛⲧⲇⲓ ⲙⲉⲧⲇ-
8248ⲛⲟⲓⲗ ⲙⲙⲁⲩ. ⲇⲓⲙⲉⲕⲙⲟⲩⲕⲧ XE-0Y ⲡⲉϯⲛⲇⲗϥ.
8249ⲛⲉⲣⲉⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲙⲡⲉⲓⲙⲇ, ⲛⲉⲓⲛⲇⲃⲱⲕ TATApPAKA-
8250ⲗⲉⲓ ⲙⲙⲟϥ. ⲗⲗⲗⲗ Ⲁⲗⲩⲟⲩⲱ ⲉⲩϫⲓ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲡⲉⲡⲣⲇⲓ-
8251ⲧⲱⲣⲓⲟⲛ ⲉⲩⲛⲇⲕⲣⲓⲛⲃ ⲙⲙⲟϥ. ⲡⲉϫⲗⲇⲓ ϫⲉ-ⲃⲓⲛⲇ-
8252ⲧⲱⲟⲩⲛ ⲧⲇⲱϭⲧ ⲙⲙⲟⲓ. ⲇⲓⲣ-ϣⲟⲣⲡ ⲉⲣⲟϥ FAMNTE.
8253Ⲁϥⲉⲓ ⲉϩⲣⲗⲓ ⲉⲡⲉⲓⲙⲇ, Ⲁϥϥⲓ ⲛⲛⲉⲓⲫⲩⲭⲟⲟⲩⲃ ⲧⲏ-
8254ⲣⲟⲩ, Ⲁϥϣⲱϥ ⲛⲗⲙⲛⲧⲉ ϣⲗⲧⲛ-ⲧⲗⲯϯⲓⲩⲭⲏ ⲙⲗⲩⲇⲇⲥ.
8255ⲗ ⲛⲉⲙⲛⲟⲩⲧ ⲛⲗⲙⲛⲧⲉ ⲣⲓⲙⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲇⲓⲇⲃⲟⲗⲟⲥ
8256ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲉⲕⲣ-ⲟⲩ ⲉⲕϣⲟⲩϣⲟⲩ ⲙⲓⲙⲟⲕ
8257ⲉⲕϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ-ⲇⲛⲟⲕ-ⲡⲉ ⲡⲣⲣⲟ ⲇⲩⲱ MN-KEOYA
8258ⲛⲃⲗⲗⲇⲓ, ⲧⲉⲛⲟⲩ ⲇⲃ ANEIME ϫⲉⲛⲧⲟⲕ ⲇⲛ-ⲡⲃ
8259ⲡⲣⲣⲟ, ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲗ-ⲡⲉⲧⲟ ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲉⲣⲟⲕ ⲉⲓ, Ⲁϥϥⲓ-
8260ⲧⲟⲩ ⲛⲧⲟⲟⲧⲕ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲧⲟⲧⲉ ⲡⲉϫⲉ-ⲡⲇⲓⲗⲃⲟⲗⲟⲥ
8261ⲙⲡⲉⲙⲧⲟ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛⲉϥⲉⲛⲉⲣⲅⲓⲗ ⲧⲏⲣⲟⲩ ϫⲉⲱ ⲛⲗ-
8262a für ⲡⲉϯⲛⲇⲇⲗϥ. ° vesser ⲉⲛⲉⲣ 257.
page 302
826354* Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus,
8264ϭⲟⲙ ⲧⲏⲣⲟⲩ, ⲉⲧⲉⲧⲛⲙⲉⲉⲩⲉ ϫⲉ-ⲟⲩϫⲱⲱⲣⲉ-ⲡⲉ
8265ⲡⲇⲣⲇⲣⲟⲛ; ⲙⲙⲟⲛ, ⲇⲗⲗⲗ ⲉⲡⲉⲓⲇⲏ ⲇϥⲃⲓ ⲉⲡⲉⲓ
8266ⲙⲗ, Ⲉⲓⲥⲕⲉⲫⲯⲩⲭⲏ MMAY, ⲙⲡⲉϥⲉϣϭⲙ-ϭⲟⲙ ⲉ-
8267ϥⲓⲧⲥ. ⲧⲟⲧⲉ ⲓⲥ ⲇϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲙⲓⲭⲁⲏⲗ ⲡⲉⲛⲧⲇϥ‐
8268ⲛ̄ⲧϥ ⲛⲙⲙⲇϥ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲇⲙⲛⲧⲉ, ⲡⲉϫⲁϥ ⲛⲇϥ
8269ϫⲉ-ⲗⲛⲓ-ⲧⲉ ⲯⲩⲭⲏ ⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲥ ⲉϩⲣⲇⲓ ϫⲉⲕⲇⲥ-ⲛⲛⲉ‐
8270ⲡⲇⲓⲇⲃⲟⲗⲟⲥ ϭⲛ-ⲗⲟⲃⲓϭⲉ ⲉϫⲱⲓ. ⲗϥⲃⲓ ⲛϭⲓ-ⲙⲓⲭⲗⲏⲗ,
8271ⲗϥⲛⲧ ⲉϩⲣⲇⲓ. ⲙⲛⲛⲥⲇ-ⲛⲇⲓ ⲗ-ⲙⲓⲭⲇⲏⲗ ⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ
8272ϫⲉ-ϫⲓ-ϣⲓⲡⲉ NAK, ⲡϫⲇϫⲃ ⲛϭⲱⲃ. ⲙⲛⲛⲥⲗ-ⲛⲇⲓ
8273ⲡⲉϫⲉ-ⲡϫⲟⲃⲓⲥ ⲙⲙⲓⲭⲗⲏⲗ ϫⲉⲕⲧⲟ ⲛⲧⲉⲯⲩⲭⲏ ⲉⲛ-
8274ⲧⲗⲣⲧⲗⲣⲟⲥ ⲛⲇⲙⲛⲧⲉ. ⲇϥⲣⲓⲙⲉ ⲛϭⲓ-ⲓⲟⲩⲇⲇⲥ ϫⲉ-
8275ⲉⲕⲛⲇⲃⲱⲕ NPKAAT ZNNEIKOÄACIC; ⲛ̄ⲧⲇⲕⲓⲛⲉ
8276ⲛ̄ⲧⲇⲫ ⲩⲭⲏ ⲣⲱ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲥⲱⲙⲇ, ϫⲉϯⲥⲟⲟⲩⲛ ϫⲉ-
8277ⲕⲛⲏⲩ ⲉⲗⲙⲛⲧⲉ ⲛⲅϥⲓ ⲛⲛⲉⲓⲯⲩⲭⲟⲟⲩⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ
8278ϫⲉ-ⲉⲕⲉϥⲓ-ⲧⲱⲓ ϩⲱ. ⲇϥⲟⲩⲱϣⲃ ⲛϭⲓ- ⲡⲉϫⲁϥ
8279ⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲥ ϫⲉ-ⲡⲧⲗⲗⲗⲓⲡⲱⲣⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲇⲕⲣ-ⲟⲩ ⲧⲉⲛⲟⲩ
8280ϣⲇⲛⲧⲕⲡⲗⲇϩⲧ ⲛⲅⲟⲩⲱϣⲧ ⲙⲡⲇⲓⲗⲃⲟⲗⲟⲥ ⲡⲉϫⲉ-ⲓⲟⲩ‐
8281AAC ⲛⲇϥ ϫⲉⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲛⲧⲗϥⲉⲓ ⲉϫⲱⲓ ⲙⲡⲉⲥⲙⲟⲧ
8282ⲛⲟⲩⲇⲣⲇⲕⲱⲛ, ⲉⲣⲉ-ⲣⲱϥ ⲟⲩⲱⲛ ⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲉⲟⲙⲏⲕⲧ,
8283ⲗⲓⲣ- ϩⲟⲧⲉ, ⲇⲓⲟⲩⲱϣⲧ ⲛⲇϥ. TEXE-IC ⲛⲇϥ ϫⲉⲱ
8284ⲡⲧⲗⲗⲇⲓⲡⲱⲣⲟⲥ ⲙⲡⲛⲇⲩ ⲛⲧⲇϥⲃⲉⲓ ϣⲗⲣⲟⲕ, ⲉⲛⲉ-
8285ⲛⲧⲇⲕϫⲟⲟⲥ XE-IC ⲃⲟⲏⲑⲉⲓ ⲉⲣⲟⲓ, ⲛⲃⲕⲛⲗⲟⲩϫⲗⲇⲓ.
8286ⲗⲗⲗⲗ Ⲁⲕⲣ-ⲡⲕⲉⲃⲱⲕ, AKEIpE ⲛⲟⲩϩⲱⲃ ⲉⲣⲉ-ⲡⲛⲟⲩ‐
8287ⲧⲉ ⲙⲟⲥⲧⲉ ⲙⲙⲟϥ, Ⲉⲗⲕⲙⲟⲩⲟⲩⲧ ⲙⲙⲟⲕ MAYAAK.
8288ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲗⲓ ⲉⲕⲉϣⲱⲡⲉ ϩⲛⲛ̄ⲧⲇⲣⲧⲗⲣⲟⲥ ϣⲁⲡⲉϩⲟⲟⲩ
8289ⲙⲡϩⲁⲡ ETEPE-NXOEIC ⲛⲇϯ-ϩⲁⲡ ⲉⲣⲟⲕ. ⲇⲛⲟⲕ
page 303
8290Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus. 55*
8291ⲇⲉ ϯ-ⲙⲡⲉⲓⲙⲇ ϫⲓⲛ-ⲡⲉϩⲟⲟⲩ ETMMAY. Ⲁⲛⲟⲕ ⲇⲉ
8292ⲡⲇⲩⲗⲟⲥ ⲛⲧⲉⲣⲉⲓⲥⲱⲧⲙ ⲉⲛⲗⲓ ⲛⲧⲟⲟⲧϥ ⲛ̄ⲓⲟⲩⲇⲇⲥ,
8293Ⲁⲓⲙⲕⲇⲗϩ ⲛϩⲏⲧ EMATE ⲉϫⲛ-ⲛϩⲓⲥⲃ ⲛ̄ⲧⲇⲓⲛⲇⲩ
8294ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲉⲣⲕ-ⲓⲟⲩⲇⲗⲥ ⲛ̄ϩⲏⲧⲟⲩ. ⲥⲱⲧⲙ ⲧⲗⲧⲇⲙⲟⲕ.
8295AINAY ⲉϩⲉⲛϩⲓⲣ ϩ︦ⲛ̃ⲇⲙⲛⲧⲉ, Ⲉⲩⲟ ⲛⲉⲣⲏⲙⲟⲥ, Ⲉ-
8296ⲙⲛ-ⲗⲇⲇⲩ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ, MN“-NpO ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲧⲇ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ
8297ⲟⲩⲟϣϥⲟⲩ ⲇϥⲗⲇⲩ ⲛⲗⲇⲕⲙ ⲗⲗⲕⲙ. KNAY, ⲱ
8298ⲡⲇⲥⲟⲛ Ⲁⲛⲇⲣⲉⲇⲥ, ⲉⲧⲉⲓⲗⲗⲕⲙ ⲛϣⲉ ⲉⲧⲛⲧⲟⲟⲧ,
8299ⲛⲧⲇⲓⲛⲧⲥ ⲉϩⲣⲗⲓ ⲛⲙⲙⲇⲓ, ⲧⲇⲓ ⲟⲩⲙⲉϣϯⲃⲥ-ⲧⲉ
8300ϩⲛⲛⲣⲟ NAMNTE, ⲛ̄ⲧⲇ-ⲡϫⲟⲕⲓⲥ ⲟⲩⲟϣϥⲟⲩ. ⲇⲓⲛⲇⲩ
8301ⲟⲛ ⲉⲕⲉⲛⲟϭ ⲛ̄ⲧⲟⲡⲟⲥ ϩⲓⲟⲩⲥⲡⲓⲣ ϩⲛⲗⲙⲛⲧⲉ ⲉⲛⲉ-
8302ⲥⲱϥ, ⲇⲓϣⲓⲛⲉ ϫⲉⲟⲩⲡⲉ ⲡⲇⲓ; ⲡⲉϫⲗϥ ϫⲉ-ⲡⲇⲓ-ⲡⲉ
8303ⲡⲙⲗ ⲛⲧⲉⲯⲩⲭⲏ NABPAZAM ⲙⲛⲓⲥⲗⲗⲕ ⲙⲛⲓⲇ-
8304ⲕⲱⲃ ⲙⲛⲛⲉⲡⲣⲟⲫⲏⲧⲏⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲇⲓⲥⲱⲧⲙ ⲉⲩⲙⲏⲏ-
8305ϣⲉ ⲉⲩⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲩⲣⲓⲙⲉ ϩⲛϩⲉⲛⲕⲉⲧⲟⲡⲟⲥ, Ⲁⲗⲗⲗ
8306ⲛⲉⲓⲛⲗⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ AN-TIE. ⲇⲓϣⲓⲛⲉ ϫⲉ‐ⲇϣ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ-
8307ⲛⲉ ⲛⲗⲓ. ⲇⲩⲧⲗⲙⲟⲓ ϫⲉ-ϩⲉⲛⲧⲟⲡⲟⲥ-ⲛⲉ ⲛⲇⲓ ⲙⲡⲉ-
8308ⲡϫⲟⲃⲓⲥ ϭⲙⲓ -ⲡⲉⲩϣⲓⲛⲉ ⲛⲧⲉⲣⲉϥⲉⲓ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲇⲙⲛⲧⲉⲃ,
8309ⲉⲧⲉ-ⲡⲇⲓ-ⲡⲉ ⲡⲙⲗⲇ ⲙⲡⲣⲓⲙⲉ ⲙ̃ⲛ̃ⲡϭⲗϩϭϩ ⲛⲛⲟⲃϩⲃ,
8310ⲉⲣⲉ- ⲛⲉⲫⲟⲛⲉⲩⲥ ⲙⲙⲁⲩ ⲙⲛⲛⲉⲫⲗⲣⲙⲇⲣⲟⲥ ⲙⲛⲛ-
8311ⲣⲉϥⲛⲉϫ-ϣⲏⲣⲉ ⲕⲟⲩⲓ ⲉⲡⲙⲟⲟⲩ. ⲛⲇⲓ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲉϥ-
8312ϫⲟⲟⲩ ⲗ-ⲡϫⲟⲓ ⲙⲟⲟⲛⲉ ⲉⲡⲉⲕⲣⲟ. ⲡⲉϫⲉ-ⲀⲛⲇⲣⲈⲇⲥ
8313ϫⲉ-ϣⲇⲡⲉⲓⲙⲗ-ⲡⲉ ⲡϣⲗϫⲉ, ⲇⲗⲗⲗ ⲙⲇⲣⲟⲩⲙⲟⲩⲣ
8314ⲙⲡϫⲟⲓ ⲉⲡⲙⲗ ⲛⲧⲗⲕϭⲛⲧϥ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛ̄ⲧⲛⲃⲱⲕ
8315a Ms. N,
page 304
831656* Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus.
8317EZpAl ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ϩⲛⲟⲩϭⲉⲡⲏ. ϫⲉ-ⲟⲩⲛ̃ⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲇ-
8318ⲣⲱⲛ ⲕⲏ NAN ⲉϩⲣⲗⲓ ⲁⲩⲱ ⲛϥϫⲓ-ⲉⲃⲟⲟⲩ ⲛ̄ϭⲓ-ⲡⲣⲇⲛ
8319NIC ϩⲛⲧⲉⲓⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲇ-ⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲓ ⲅⲣⲇⲣ ⲥⲟⲃⲧⲉ ⲛⲟⲩ-
8320ⲛⲟϭ ⲙⲡⲟⲗⲩⲙⲟⲥ ⲛⲙⲙⲗⲛ. ⲛⲧⲉⲣⲟⲩⲙⲟⲟⲛⲉ ⲇⲉ
8321ⲙⲡϫⲟⲓ ⲉⲡⲉⲕⲣⲟ, Ⲁϥⲧⲱⲟⲩⲛ ⲛϭⲓ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲗⲥ ⲙⲛ-
8322ⲡⲗⲩⲗⲟⲥ ⲙⲛ-ⲇⲡⲟⲗⲗⲱⲛⲓⲟⲥ ⲡⲛⲉⲉϥ, Ⲁⲩϯ-ⲡⲉⲩⲟⲩⲟⲓ
8323ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ, ⲇⲀⲩⲃⲱⲕ ϫⲉ-ⲉⲩⲛⲇ- ⲉϩⲟⲩⲛ. ⲛⲓⲟⲩ-
8324ⲗⲗⲓ AYTAXPE-TITYÄH ϩⲛⲟⲩⲧⲗϫⲣⲟ, ϫⲉⲕⲇⲥ ⲛ̄ⲛⲉ-
8325ⲛⲇⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ ⲉϣ-ⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ. Ⲁⲛⲇⲣⲉⲇⲥ
8326ⲇⲉ ⲗϥϯ-ⲡⲉϥⲟⲩⲟⲓ, Ⲁϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ,
8327ⲡⲉϫⲇϥ NAY ϫⲉ‐ⲇⲟⲩⲱⲛ ⲛⲇⲛ ⲛ̄ⲧⲛϭⲙ-ⲡϣⲓⲛⲉ
8328ⲙⲡⲉⲛⲧⲇϥⲙⲟⲩ ϫⲉ-ⲇⲛⲣ-ⲙⲛⲧⲣⲉ ⲙⲡⲉϥⲉⲓⲱⲧ ϫⲉ‐
8329ⲧⲛⲛⲏⲩ ⲛ̄ⲧⲛⲧⲟⲩⲛⲟⲥϥ ⲛⲇⲕ. ⲧⲟⲧⲉ ⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲇⲓ
8330ⲗⲩⲟⲩⲱϣⲃ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉⲱ ⲁⲛⲇⲣⲉⲇⲗⲥ ⲙⲏ
8331ⲉⲕⲡⲓⲑⲉ ⲉⲡⲉϩⲧ-ⲡⲉⲛⲥⲛⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ︦ⲧⲓⲡⲟⲗⲓⲥ ⲛⲧⲉⲕ
8332ⲗⲫⲟⲣⲙⲏ; ⲃⲱⲕ ⲛⲏⲧⲛ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲛ̄ϩⲉⲑⲛⲟⲥ ⲛⲧⲉ-
8333ⲧⲛⲡⲗⲇⲛⲗⲇ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ ⲛⲧⲉⲧⲛϭⲱ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ. ⲧⲉⲓⲡⲟⲗⲓⲥ
8334PAp NTNNAKA-THYTN AN ⲉⲟⲩⲱ ⲙⲙⲟⲥ, ϫⲉⲕⲇⲥ
8335ⲛ̄ⲛⲉⲧⲛ̃ⲥⲱⲣⲙ ⲛⲛ̄ⲣⲱⲙⲉ NCABE. ⲛⲇⲓ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲟⲩ
8336ϫⲟⲟⲩ, ⲗϥϭⲱϣⲧ ⲛ̄ϭⲓ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ, ⲇϥⲛⲇⲩ ⲉⲩϩⲇⲗⲏⲧ
8337ⲉϣⲇⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ XE-TME, ⲇϥϣⲓⲕⲃ ϩⲁⲣⲁⲧϥ
8338ⲛⲟⲩϫⲟ. ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲇϥ ⲛ︦ϭⲓ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ϫⲉ-ⲉⲓϫⲉⲣⲟⲕ
8339ⲛⲧⲟⲕ ⲡϩⲗⲗⲏⲧ ⲛⲇⲓⲕⲇⲓⲟⲥ, ⲇⲙⲟⲩ ⲛⲅⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ
8340ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲏⲓ, Ⲉⲧⲉⲣⲉ-ⲡⲉⲓϣⲏⲣⲉ ϣⲏⲙ
8341ⲣ] Ⲉⲩⲛⲗⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ © „geht weg zu den Heiden“. © aus
8342ⲉⲓϫⲱ EPOK zusammengezogen ? ; |
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8343Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus. 57*
8344ⲙⲟⲟⲩⲧ ⲛϩⲏⲧϥ. KNAZE ⲉⲩⲙⲏⲏϣⲉ ⲉⲩⲥⲟⲟⲩϩ
8345ⲉⲣⲟϥ, Ⲁϫⲓⲥ ⲛⲇⲩ ϫⲉ-ⲛⲗⲓ ⲛⲉⲧϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲛ̄ϭⲓ-
8346ⲗⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ⲙⲛⲡⲇⲩⲗⲟⲥ, ⲛϩⲙϩⲗⲗ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ, ϫⲉ-
8347Ⲁⲙⲏⲉⲓⲧⲛ ⲉⲃⲟⲗ, ⲇⲟⲩⲱⲛ ⲛⲇⲛ ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ
8348ⲛ̄ⲧⲛⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛ︦ⲧ︦ⲛ̄ⲧⲟⲩⲛⲉⲥ-ⲡⲉⲧⲙⲟⲟⲩⲧ, ϫⲉ‐-
8349Ⲁⲩϣⲧⲇⲙ ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛ̄ⲧⲡⲟⲗⲓⲥ, ⲙⲡⲟⲩⲕⲇⲗⲛ ⲉⲉⲓ
8350ⲉϩⲟⲩⲛ. ⲇϥⲡⲱⲧ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡϩⲗⲗⲏⲧ, ⲇϥⲉⲓ ⲉⲧⲙⲏⲧⲉ
8351ⲙⲡⲙⲏⲏϣⲉ, ⲇϥϫⲱ ⲛⲛϣⲗⲇϫⲉ ⲛ̄ⲧⲗ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ϫⲟⲟⲩ.
8352ⲙⲙⲏⲏϣⲉ ⲇⲉ ⲛⲧⲉⲣⲟⲩⲥⲱⲧⲙ ⲉⲛⲗⲇⲓ ⲛⲧⲟⲟⲧϥ ⲙ̄ⲡϩⲁ-
8353ⲗⲏⲧ, Ⲁⲩⲧⲱⲟⲩⲛ ⲛⲧⲉⲩⲛⲟⲩ ϩⲛⲟⲩϭⲉⲡⲏ, ⲇⲩϥⲓ-ⲱⲛⲉ
8354ϫⲉⲕⲗⲥ ⲉⲩⲉⲛⲟⲩϫⲉ ⲉⲛⲓⲟⲩⲇⲇⲓ. Ⲁⲩⲇⲡⲇⲛⲧⲗ ⲉⲡ-
8355ϩⲏⲅⲉⲙⲱⲛ, ⲉϥⲃⲏⲕ ⲉⲡⲃⲏⲙⲗ, ⲇϥϣⲓⲛⲉ ϫⲉ-ⲟⲩ
8356ⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ. ⲛⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇⲩ ϫⲉ-ϩⲉⲛⲣⲱⲙⲉ-ⲛⲃ
8357ⲉⲩ-ϩⲓⲣⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ, ⲉⲩⲉⲓⲣⲉ ⲛⲟⲩϭⲟⲙ ⲉⲃⲟⲗ
8358ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ ⲛⲟⲩⲣⲇⲛ XE-IC, ϩⲱⲥⲧⲉ ⲛⲃⲗⲗⲉ ⲛⲥⲉⲛⲇⲩ
8359ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̀ⲧⲉ- ⲛϭⲗⲗⲉ ⲙⲟⲟϣⲃ, ⲛⲥⲉⲛⲟⲩϫⲉ ⲉⲃⲟⲗ
8360ⲛⲛⲇⲇⲓⲙⲱⲛⲓⲟⲛ. ⲁⲩϫⲟⲟⲩ ϣⲇⲣⲟⲛ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ
8361ϫⲉ-ⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲓ ⲕⲱⲗⲩ ⲙⲡⲣⲟ ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ, MITOYKAAN
8362ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛⲧⲛⲧⲟⲩⲛⲉⲥ-ⲡⲉⲧⲙⲟⲟⲩⲧ. ⲇⲛⲧⲱⲟⲩⲛ, ⲇⲛⲉⲓ
8363ⲉⲃⲟⲗ XEKAC ⲛⲛⲇϩⲓ-ⲱⲛⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛⲧⲛⲙⲟⲟⲩⲧⲟⲩ
8364ⲛⲧⲛⲉⲓⲛⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛⲛⲣⲱⲙⲉ. ⲡϩⲏⲅⲉⲙⲱⲛ ⲇⲉ ⲛⲧⲉ-
8365ⲣⲉϥⲥⲱⲧⲙ ⲉⲛⲇⲓ, ⲡⲉϫⲇϥ ⲙⲡⲙⲏⲏϣⲉ ϫⲉⲙⲡⲣⲧⲣⲉ-
8366ⲡⲟⲗⲉⲙⲟⲥ ϣⲱⲡⲉ. ⲇⲛⲟⲕ ⲡⲉⲧⲛⲗⲛⲧⲟⲩ ⲉϩⲟⲩⲛ.
8367ⲇϥⲕⲟⲧϥ ⲇⲉ ⲛ︦ϭⲓ-ⲡϩⲏⲣⲉⲙⲱⲛ ⲙⲛⲧⲉϥⲧⲇⲝⲓⲥ ⲙⲛ-
8368ⲡⲙⲏⲏϣⲉ ⲉⲣⲛⲧⲡⲩⲗⲏ, ⲇⲩⲛⲁⲩ ⲉⲛⲓⲟⲩⲇⲗⲓ ⲉⲩⲇϩ‐
8369ⲉⲣⲇⲧⲟⲩ ϩⲓⲣⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛⲧⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲡⲉϫⲗϥ ⲛⲇⲩ ϫⲉ-
page 306
837058* Aus dem Leben der Apostel Andreas und Paulus
8371ⲉⲧⲃⲉⲟⲩ ⲧⲉⲧⲛϩⲱⲧⲙ ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ, NTETNKA-POME
8372AN ⲉⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲉⲓⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲛⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇⲩ
8373ϫⲉⲡⲣⲣⲟ ⲡϩⲏⲅⲉⲙⲱⲛ ⲱⲛϩ ϣⲗⲉⲛⲉϩ, ⲉⲛϣⲱⲧⲙ
8374ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲉⲧⲃⲉ- ⲟⲩϩⲱⲃ ⲉϥϩⲟⲟⲩ AN, Ⲁⲗⲗⲗ ⲣⲱⲙⲉ
8375ⲥⲛⲇⲩ-ⲛⲉ ⲙⲙⲁⲅⲟⲥ ⲉⲩⲟⲩⲱϣ ⲛ̄ⲥⲉⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ NCE-
8376ⲡⲱⲱⲛⲉ ⲙⲡⲛⲟⲙⲟⲥ ⲛ̄ⲧⲉⲛⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ-ⲡⲟⲗⲓⲥ
8377ⲛⲓⲙ ⲉϣⲇⲩⲃⲱⲕ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϣⲁⲩⲡⲱⲱⲛⲉ ⲙⲡ-
8378ϩⲏⲧ ⲛⲛⲉⲩⲣⲱⲙⲉ ϩⲛⲛⲉⲩⲙⲇⲅⲓⲇ, Ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲇⲓ ⲙⲡⲉⲛ
8379ⲕⲗⲇⲩ ⲉⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ. ⲉϣϫⲉ-ⲥⲉϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ- ⲇⲛⲟⲛ
8380ⲙⲙⲇⲗⲑⲏⲧⲏⲥ ⲛⲟⲩⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉϥⲟⲛϩ, ⲉⲧⲃⲉⲟⲩ ⲙⲡⲉ-
8381ⲡⲉⲩⲛⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩⲱⲛ NAY ⲙⲡⲣⲟ; ⲧⲟⲧⲉ ⲡϩⲏⲅⲉⲙⲱⲛ
8382Ⲁϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲣⲟⲟⲩ, ⲡⲉϫⲇϥ ⲛⲗⲩ XE-E@XE-
8383ⲟⲩⲛⲧⲉⲧⲛ MMAY ⲛⲟⲩⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉϥⲟⲛϩ, ⲟⲩⲱⲛ
8384ⲛⲏⲧⲛ ⲙⲇⲩⲇⲗⲧⲧⲏⲩⲧⲛ. Ⲁⲛⲇⲣⲉⲗⲥ ⲇⲉ ⲡⲉϫⲇϥ
8385ⲙⲡⲇⲩⲗⲟⲥ ϫⲉⲟⲩ- ⲡⲉⲧⲕⲟⲩⲉϣ-ⲧⲣⲉⲛⲗⲗϥ, ϫⲉⲕⲇⲥ
8386ⲉϥⲉⲟⲩⲱⲛ ⲛⲇⲛ ⲛϭⲓ-ⲡⲣⲟ ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ. ⲧⲟⲧⲉ ⲡⲇⲩⲗⲟⲥ
8387ⲗϥⲙⲟⲩϩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙⲡⲉⲡⲛⲗ ETOYAAB, ⲡⲉϫⲇϥ
8388ⲛⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ ϫⲉ‐ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ, ⲟⲩⲉϩⲥⲁϩⲛⲉ ⲛⲇⲓ TA-
8389ⲉⲓⲣⲉ ⲛⲧⲉⲓϭⲟⲙ ⲛⲧⲗⲥⲉⲓ ⲉⲣⲟⲓ. ⲡⲉϫⲉ-ⲇⲛⲇⲣⲉⲇⲥ
8390ϫⲃ-ⲡⲉⲧⲕⲟⲩⲇϣϥ ⲇⲣⲓϥ. ⲧⲟⲧⲉ ⲡⲗⲩⲗⲟⲥ ⲇϥϥⲓ
8391ⲛⲧⲗⲇⲕⲙ ⲛ̄ϣⲉ ⲉⲧϩⲛⲧⲉϥϭⲓϫ, ⲧⲇⲓ ⲛ̄ⲧⲇϥⲛⲧⲥ ⲉ-
8392ϩⲣⲇⲓ ϩⲛ̃ⲗⲙⲛⲧⲉ, Ⲁϥϯ-ⲡⲉϥⲟⲩⲟⲓ ⲉⲣⲛⲧⲡⲩⲗⲏ, Ⲁϥ-
8393ⲣⲱϩⲧ ⲙⲙⲟⲥ ϩⲛⲧⲗⲗⲕⲙ ⲛϣⲉ ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ
8394ϩⲛⲧϭⲟⲙ ⲙⲡⲇϫⲟⲕⲓⲥ ⲓⲥ ⲡⲉⲭ︦ⲥ, ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲧⲣⲉ-ⲛⲣⲟ
8395ⲛⲗⲙⲛⲧⲉ ⲣϣⲏⲙ ϣⲏⲙ, ⲉⲕⲉⲧⲣⲉ-ⲡⲣⲟ ⲛⲧⲉⲓⲡⲩⲗⲏ
8396ⲟⲩⲱϣϥ, ϫⲉⲕⲇⲥ ⲉⲩⲉⲉⲓⲙⲉ ⲛϭⲓ- ⲛⲃⲓⲟⲩⲇⲗⲓ XE-MN-
page 307
8397Psalm 90. 59*
8398AAAY MMNTATÖOM ϩⲇϩⲧⲏⲕ. ⲛⲧⲉⲣⲉϥϫⲉ-ⲛⲇⲓ AE,
8399Ⲁϥⲣⲱϩⲧ ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲛϣⲟⲙⲛⲧ ⲛⲥⲟⲡ, Ⲁϥⲉⲓ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ
8400ⲛϭⲓ-ⲡⲣⲟ ⲛ̄ⲧⲡⲩⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲡⲕⲇϩ ⲇϥⲱⲙⲕ ⲙⲙⲟϥ,
8401ⲙⲡⲟⲩϭⲛ-ⲡⲙⲇ, ⲛⲧⲇϥⲃⲱⲕ ⲉⲣⲟϥ. ⲇⲩⲉⲓ ⲛϭⲓ-ⲙ-
8402ⲙⲏⲏϣⲉ, Ⲁⲩⲡⲇϩⲧⲟⲩ ϩⲁⲛⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ ⲛⲛⲇⲡⲟⲥⲧⲟ‐
8403ⲗⲟⲥ ⲉⲩⲧⲱⲃϩ ⲙⲙⲟⲟⲩ ϫⲉ-ⲗⲙⲏⲉⲓⲧⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧ-
8404ⲡⲟⲗⲓⲥ.
8405IV. Psalm 90.
8406(Aus der „Pistis Sophia“ 141).
8407ⲡⲙⲉϩⲡ︦ⲥ︦ⲧⲇⲓⲟⲩ ⲙ̄ⲯⲗⲗⲙⲟⲥ.
84081. ⲡⲉⲧⲟⲩⲏϩ ϩⲇⲧⲃⲟⲏⲑⲓⲇ ⲙ̄ⲡⲉⲧϫⲟⲥⲉ ϥⲛⲁϣⲱ‐
8409ⲡⲉ ϩⲇⲑⲇⲓⲃⲉⲥ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲧⲡⲃ.
84102. ϥⲛⲇϫⲟⲟⲥ ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟⲕ-ⲡⲉ ⲡⲗⲣⲉϥ-
8411ϣⲟⲡ︦ⲧ︦ ⲉⲣⲟⲕ. ⲇⲁⲩⲱ ⲡⲇⲙⲁⲇⲙ̄ⲡⲱⲧ, ⲡⲇⲛⲟⲩⲧⲃ,
8412ⲉⲓⲛⲗϩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ. | ⲛ.
84133. ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟϥ ⲡⲉⲧⲛⲗⲧⲟⲩϫⲟⲓ̈ ⲉⲧϭⲟⲣϭⲥ ⲛ︦ⲛ︦ϭⲉⲣⲏϭ
8414ⲁⲩⲱ ⲉⲩϣⲇϫⲉ ⲉϥⲛⲁϣ︦ⲧ︦.
84154. ϥⲛⲇⲣ︦-ϩⲇⲓ̈ⲃⲉⲥ ⲉⲣⲟⲕ ϩⲗⲧⲉϥⲙⲉⲥⲧⲛ̄ϩⲏⲧ ⲇⲩⲱ
8416ⲕⲛⲗⲛⲗϩⲧⲉ ϩⲁⲛⲉϥⲧⲛϩ. ⲧⲉϥⲙⲉ ⲛⲇⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲕ
8417ⲛ̄ⲑⲉ ⲛⲟⲩϩⲟⲡⲗⲟⲛ.
84185. ⲛ̄ⲅⲛⲗⲣ︦-ϩⲟⲧⲉ AN ϩⲏⲧ︦ⲥ︦ ⲛ̄ⲟⲩϩⲟⲧⲉ ⲛ̄ϭⲱⲣϩ
8419Ⲁⲩⲱ ϩⲏⲧϥ ⲛ̄ⲟⲩⲥⲟⲧⲉ ⲉϥϩⲏⲗ ⲙ̄ⲡⲉϩⲟⲟⲩ,
8420* Hs. Ⲧⲧⲉⲕⲙⲉⲥⲧⲛ̄ϩⲏⲧ
page 308
842160* {Psalm 90,
84226. ϩⲏⲧϥ ⲛ̄ⲟⲩϩⲱⲃ ⲉϥⲙⲟⲟϣⲉ ZMNKAKE, Ⲉⲃⲟⲗ
8423ϩⲛⲟⲩϩⲧⲟⲡ ⲛ̄ⲇⲗⲓⲙⲟⲛⲓⲟⲛ ⲙ̄ⲡⲛⲟⲩ ⲙ̄ⲙⲉⲉⲣⲃ.
84247. ⲟⲩⲛϣⲟ NAZE ϩⲓϩⲃⲟⲩⲣ ⲙ̄ⲙⲟⲕ, Ⲁⲩⲱ ⲟⲩ‐
8425TBA ϩⲓⲟⲩⲛⲗⲙ ⲙ̄ⲙⲟⲕ. ⲛ̄ⲥⲉⲛⲇϩⲱⲛ ⲇⲉ ⲉⲣⲟⲕ AN.
84268. ⲡⲗⲏⲛ ⲕⲛⲗⲙⲉϩ-ⲉⲓⲇⲧⲓ ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ, KNANAY
8427ⲉⲡⲧⲱⲱⲃⲉ ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲉϥⲣ︦-ⲛⲟⲃⲃ.
84289. XE-NTOK ⲡϫⲟⲃⲓⲥ-ⲡⲉ ⲧⲇϩⲉⲗⲡⲓⲥ, ⲇⲆⲕⲕⲱ NAK
8429ⲙ̃ⲡⲉⲧϫⲟⲥⲉ ⲙ̄ⲙⲇⲙ̄ⲡⲱⲧ. }
843010. MN-TTE@OOY ⲛⲇϩⲱⲛ ⲉⲣⲟⲕ, MN-MACTIPZ
8431ⲛⲗϩⲱⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉⲕⲙⲇⲛ̄ϣⲱⲡⲃ.
843211. ϪⲈ-ϥⲛⲇϩⲱⲛ ⲉⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲛ̄ⲛⲉϥⲇⲅⲡⲉⲗⲟⲥ ⲉⲧ-
8433BHHTK ⲉⲧⲣⲉⲩϩⲇⲣⲉϩ ⲉⲣⲟⲕ ϩⲛⲛⲉⲕϩⲓⲟⲟⲩⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ,
843412. NCEQITK Ⲉϫ︦ⲛ︦-ⲛⲉⲩϭⲓϫ, ⲙⲏⲡⲟⲧⲉ ⲛ̄ⲣϫⲱⲣ︦ⲡ︦
8435ⲉⲩⲱⲛⲉ ϩ︦ⲛⲧⲉⲕⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲃ.
843613. ⲕⲛⲗⲧⲗⲗⲉ ⲉϩⲣⲇⲓ̈ ⲉϫⲛⲟⲩϩⲟϥ ⲙⲛⲟⲩⲥⲓⲧ
8437ⲛ̄ⲧϩⲱⲙ ⲉϫⲛ̃-ⲟⲩⲙⲟⲩⲓ̈ MNOYAPAKON,
843814. XE-AQNAZTE ⲉⲣⲟⲓ̈, ϯⲛⲇⲧⲟⲩϫⲟϥ, ϯⲛⲇⲣ̄-
8439ϩⲇⲓ̈ⲃⲉⲥ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ-ⲇϥⲥⲟⲩⲛ̄-ⲡⲇⲣⲗⲛ.
844015. ϥⲛⲇⲱϣ ⲉϩⲣⲇⲓ ⲉⲣⲟⲓ ⲗⲩⲱ ⲇⲛⲟⲕ ϯⲛⲗ‐
8441ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟϥ. ϯϣⲟⲟⲡ NMMAY ϩⲛⲧⲉϥⲑⲗⲓⲯⲓⲥ ⲁⲩⲱ
8442ϯⲛⲇⲧⲟⲩϫⲟϥ ⲧⲇϯ-ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲇϥ,
844316. ⲧⲇⲧⲗϣⲟϥ ϩⲛⲟⲩⲙⲏⲏϣⲉ ⲛ̄ϩⲟⲟⲩ.
84444 96%. -° für KNAAAE?
page 309
8445Aus der Sapientia Salomonis. 61*
8446V. Aus der „Sapientia Salomonis‘“.
8447(cap. IX; Lagarde, Aegyptiaca p. 80).
8448ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛ̄ⲛⲇⲉⲓⲟⲧⲉ, ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲙ̄ⲡⲛⲇ,
8449ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲧⲇⲙⲓⲉ-ⲡⲧⲏⲣ︦ϥ ZMITEQWAXE,
8450. AKCNT-TPWME ϩ︦ⲛ̃ⲧⲉⲕⲥⲟⲫⲓⲇ,
8451XEKAC ⲉϥⲉⲣ︦-ϫⲟⲃⲓⲥ ENEKCWNT ⲉⲛⲧⲇⲕⲧⲇⲙⲓⲟⲟⲩ.
8452. NUP-ZMME MMKOCMOC ZNOYTBBO MNOYAI-
8453ⲕⲗⲓⲟⲥⲩⲛⲏ,
8454ⲛϥⲕⲣⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲟⲩϩⲗⲡ ZMITCOOYTN ⲛⲧⲉϥⲯⲩⲭⲏ
8455ⲙⲗ NAl ⲛ̄ⲧⲥⲟⲫⲓⲗ ⲧⲇⲓ ⲉⲧⲗϩⲉⲣⲗⲧⲥ ⲉⲛⲉⲕ-
8456ⲑⲣⲟⲛⲟⲥ
8457NPTMTCTOEL ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ︦ⲛⲉⲕϩ︦ⲙ̃ϩⲗⲗ,
8458Ϫⲉ- Ⲁⲛ︦Ⲣ-ⲡⲉⲕϩ︦ⲙϩⲇⲗ ⲁⲩⲱ ⲡϣⲏⲣⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲕϩⲙ̀ϩⲗⲗ,
8459Ⲁⲛⲅⲣ︦- ⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲛ̄ⲇⲗⲥⲑⲉⲛⲏⲥ, ⲛ̄ⲕⲟⲩⲓ ⲛ̄ⲇϩⲃ,
8460ⲉⲓ̈ϣⲇⲗⲧ ⲙ̄ⲙ︦ⲛ̃ⲧⲣⲙ̄-ⲛ̄ϩⲏⲧ ϩⲛ̃ⲟⲩϩⲗⲡ MNOYNO-
8461ⲙⲟⲥ.
8462ⲕⲇⲛ ⲟⲩⲧⲉⲗⲉⲓⲟⲥ-ⲡⲉ ⲟⲩⲗ ϩⲛ̃ⲛ̄ϣⲏⲣⲉ ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲱⲙⲉ,
8463ⲉⲙⲛⲧⲗϥ ⲙ̄ⲙⲁⲩ ⲛ̄ⲧⲉⲕⲥⲟⲫⲓⲇ, Ⲉⲩⲛⲇⲟⲡ ϥ
8464ⲉⲩⲗⲇⲇⲩ.
8465ⲛ̄ⲧⲟⲕ AKCOTITT ⲉⲩⲣ̄ⲣⲟ ⲙ̄ⲡⲉⲕⲗⲗⲟⲥ,
8466ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲣⲉϥϯ-ϩⲁⲡ ⲛⲛⲉⲕϣⲏⲣⲉ ⲙⲛⲛⲉⲕϣⲉⲃⲣⲃ.
8467ⲇⲀⲕϫⲟⲟⲥ ⲉⲛⲱⲧ ⲛⲇⲕ ⲛ̄ⲟⲩⲣ︦ⲡⲉ ZMTEKTOOY
8468ETOYAAB,
page 310
84696 Aus der Sapientia Salomonis.
8470ⲗⲩⲱ ⲟⲩⲑⲩⲥⲓⲇⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲙⲡⲟⲛⲥ ⲙ̄ⲡⲉⲕⲙⲇⲛ̄‐
8471ϣⲱⲡⲉ,
8472ⲡⲉⲓⲛⲉ ⲛ̄ⲧⲉⲕⲥⲕⲏⲛⲏ ⲉⲧⲟⲩⲇⲇⲗⲃ ⲉⲛⲧⲁⲕⲟⲕⲧ ⲱ︦
8473ϫⲓⲛ- ⲛ̄ϣⲟⲣ︦ⲡ︦.
84749. Ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ-ⲧⲥⲟⲫⲓⲇ ⲛⲉⲙⲇⲗⲕ ⲧⲉⲧⲥⲟⲟⲩⲛ NNEK-
8475ZBHYE,
8476ⲗⲩⲱ NECAZEPATC-MNE, ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉⲕⲧⲗⲙⲓⲉ-ⲡⲕⲟⲥ
8477ⲙⲟⲥ,
8478ⲉⲥⲥⲟⲟⲩⲛ ϫⲉⲟⲩ ⲡⲉⲧⲣ̄-ⲇⲗⲛⲇⲕ MITEKMTO ⲉⲃⲟⲗ,
8479Ⲁⲩⲱ ⲟⲩ ⲡⲉⲧⲥⲟⲩⲧⲱⲛ ϩ︦ⲛ̃ ⲛⲉⲕⲉⲛⲧⲟⲗⲏ.
848010. MATNNOOYC ⲉⲃⲟⲗ ϩ︦ⲛ̃ⲛⲉⲕⲡⲏⲩⲉ ⲉⲧⲟⲩⲇⲇⲃ
8481ⲗⲩⲱ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙⲡⲉⲑⲣⲟⲛⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲉⲕⲃⲟⲟⲩ,
8482ϫⲉⲕⲇⲥ ⲉⲥⲉϣⲡ︦-ϩⲓⲥⲉ NMMAT, ⲈⲥϩⲆⲧⲏ ⲓ,
8483NTAFIME ϫⲉⲟⲩ ⲡⲉⲧϣⲏⲡ ⲛ̄ⲛⲇϩⲣⲇⲕ.
848411. Ⲥⲥⲟⲟⲩⲛ ⲅⲇⲣ ⲛ̄ⲧⲟⲥ ⲛ̄ϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ, ⲇⲩⲱ ⲥⲛⲟⲓ
8485ⲙ̄ⲙⲟⲟⲩ,
8486ⲗⲩⲱ ⲥⲛⲗⲇϫⲓ-ⲙⲟⲉⲓⲧ ϩⲏⲧ ZNNAZBHYE ϩⲛⲟⲩ‐
8487ⲙⲛⲧⲣⲙⲛϩⲏⲧ,
8488ⲛⲥ̄ϩⲇⲣⲉϩ ⲉⲣⲟⲓ ϩⲙⲡⲉⲥⲉⲟⲟⲩ
848912. NTE-NAZBHYE ϣⲱⲡⲉ ⲉⲩϣⲏⲡ,
8490Ⲁⲩⲱ ϯⲛⲇⲕⲣⲓⲛⲉ ⲙ̄ⲡⲉⲕⲗⲗⲟⲥ ϩ︦ⲛⲟⲩⲇⲓⲕⲇⲓⲟⲥⲩⲛⲏ,
8491ⲛ̄ⲧⲗϣⲱⲡⲉ ⲉⲓ̃ⲙ̃̄ⲡϣⲗ ⲛ̄ⲛⲉⲑⲣⲟⲛⲟⲥ ⲙ̄ⲡⲇⲉⲓⲱⲧ.
849213. ⲛⲓⲙ PAp ⲣⲣⲱⲙⲉ ⲡⲉⲧⲛⲇⲥⲟⲩⲛ̄-ⲡϣⲟϫⲛⲃ ⲙ︦-
8493ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
8494ⲏ ⲛⲓⲙ ⲡⲉⲧⲛⲇⲉⲓⲙⲃ ϫⲉⲟⲩ ⲡⲉⲧⲉⲣⲉ-ⲡϫⲟⲉⲓⲥ
8495ⲟⲩⲁϣϥ;
page 311
8496Oratio dominica. 63*
849714. MMOKMEK PAp ⲛ︦ⲣ︦ⲣⲱⲙⲉ ϭⲟⲟⲃ,
8498ⲗⲩⲱ ⲥⲉⲗⲟⲟϥⲃ ⲛ̄ϭⲓ- ⲛⲉⲩⲙⲉⲉⲩⲉ
849915. TCWMA TAp ⲡⲣⲉϥⲧⲇⲕⲟ ϣⲇϥϩⲣⲟϣ ⲉϫⲛ-
8500ⲧⲉⲓ|ⲩⲭⲏ,
8501ⲗⲩⲱ ⲡⲙⲇⲛ̄ϣⲱⲡⲉ ⲛ̄ⲧⲉ -ⲡⲕⲗϩ ϣⲗϥⲣ︦-ⲕⲇⲕⲉ
8502ⲉⲫⲏⲧ ⲛ̄ϥⲇⲓ̈-ⲣⲟⲟⲩϣ.
850346. MOPIC ENTONTN ⲛ̄ⲛⲉⲧϩⲓϫ︦ⲙ-ⲡⲕⲇϩ,
8504ⲉⲛϭⲓⲛⲉ ⲛⲉⲧϩⲇⲛⲉⲛϭⲓϫ ϩⲛⲟⲩϩⲓⲥⲃ
8505NETZNMMHYE ⲇⲉ, ⲛⲓⲙ ⲡⲉⲛⲧⲇϥϩⲉⲧϩⲱⲧⲟⲩ;
850617. Ⲏ ⲛⲓⲙ ⲡⲉⲛⲧⲇϥⲃⲓⲙⲃ ⲉⲡⲉⲕϣⲟϫⲛⲉ,
8507ⲛ̄ⲥⲇ-ⲃⲏⲗ ϫⲉ-ⲛ̄ⲧⲟⲕ ⲇⲕϯ ⲛ̄ⲧⲥⲟⲫⲓⲇ,
8508ⲗⲕⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲙ̄ⲡⲉⲕⲡⲛⲉⲩⲙⲗ ⲉⲧⲟⲩⲇⲗⲃ ⲉⲃⲟⲗ
8509ϩⲙⲡϫⲓⲥⲉ;
851016. ⲧⲇⲓ̈-ⲧⲉ ⲑⲉ ⲛ̄ⲧⲇⲩⲥⲟⲟⲩⲧⲛ̄ ⲛ̄ϭⲓ- ⲛⲉϩⲓⲟⲟⲩⲉ ⲛ̄-
8511ⲛⲉⲧϩⲓϫ︦ⲙⲓ-ⲡⲕⲇϩ,
8512ⲗ-ⲛⲣⲱⲙⲉ ⲥⲃⲟ ENETP-ANAK
8513ⲗⲩⲱ ⲇⲩⲟⲩϫⲗⲇⲓ ZNTCOOIA.
8514VI. Oratio 03.
8515a. Sahidisch,
8516ⲡⲉⲛⲉⲓⲱⲧ ⲉⲧ ZNMMYE
8517ⲙⲗⲣⲉ-ⲡⲉⲕⲣⲗⲛ ⲟⲩⲟⲡ
8518ⲧⲉⲕⲙⲛ̄ⲧⲉⲣⲟ ⲙⲗⲣⲉⲥⲉⲓ
page 312
851964* | Oratio dominica.
8520ⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ ⲙⲇⲣⲉϥϣⲱⲡⲉ ⲛ̄ⲑⲉ ⲉⲧⲉϥ-ϩ︦ⲛ̃ⲧⲡⲉ ⲛⲉϥ-
8521ϣⲱⲡⲕ ⲟⲛ ϩⲓϫⲙ-ⲡⲕⲇϩ
8522ⲡⲉⲛⲟⲃⲓⲕ ⲉⲧⲛⲏⲩ NPT ⲙ̄ⲙⲟϥ ⲛⲇⲛ ⲙ̄ⲡⲟⲟⲩ
8523ⲛ̄ⲧⲕⲱ NAN ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲛⲃⲧ-ⲉⲣⲟⲛ ⲛ̄ⲑⲉ ϩⲱⲱⲛ ⲟⲛ
8524ⲧⲛⲕⲱ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̄ⲛⲉⲧⲉ-ⲟⲩⲟⲛⲧⲇⲛ ⲉⲣⲟⲟⲩ
8525ⲙ̄ⲡ︦ⲣⲛ︦ⲧⲛ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲓⲣⲗⲥⲙⲟⲥ, ⲇⲗⲗⲗ ⲛ̄ⲅⲛⲇϩⲙ︦ⲛ︦
8526ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ ⲙ̄ⲡⲡⲟⲛⲏⲣⲟⲥ
8527ϫⲉ-ⲧⲱⲕ-ⲧⲉ ⲧϭⲟⲙ ⲙⲛⲡⲇⲙⲇϩⲧⲉ ϣⲇⲉⲛⲉϩ ⲛⲉⲛⲉϩ. N
8528ϩⲗⲙⲏⲛ.
8529b. Boheirisch.
8530ⲡⲉⲛⲓⲱⲧ ⲉⲧϧⲉⲛⲛⲓⲫⲏⲟⲩⲓ
8531ⲙⲇⲣⲉϥⲧⲟⲩⲃⲟ ⲛ̃ϫⲉ-ⲡⲉⲕⲣⲇⲛ
8532MApECi ⲛ̃ϫⲉ ⲧⲉⲕⲙⲉⲧⲟⲩⲣⲟ
8533ⲡⲉⲧⲉϩⲛⲇⲕ ⲙⲇⲣⲉϥϣⲱⲡⲓ ϧⲉⲛⲧⲫⲉ ⲛⲉⲙϩⲓϫⲉⲛ-
8534ⲡⲓⲕⲇϩⲓ
8535ⲡⲉⲛⲱⲓⲕ ⲛ̃ⲧⲉⲣⲇⲥϯ ⲙⲏⲓϥ ⲛⲇⲛ ⲙⲫⲟⲟⲩ
8536ⲟⲩⲟϩ XA-NH ⲉⲧⲉⲣⲟⲛ ⲛⲗⲛ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲓⲫⲣⲏϯ ϩⲱⲛ
8537ⲉⲧⲉⲛⲭⲱ ⲉⲃⲟⲗ ⲛ̃ⲛⲏ ⲉⲧⲉ-ⲟⲩⲟⲛⲧⲇⲛ ⲉⲣⲱⲟⲩ
8538ⲟⲩⲟϩ ⲛⲡⲉⲣⲉⲛⲧⲉⲛ ⲉϧⲟⲩⲛ ⲉⲡⲓⲣⲇⲥⲙⲟⲥ, Ⲁⲗⲗⲇⲗ
8539ⲛⲗϩⲙⲉⲛ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲇ ⲡⲓⲡⲉⲧϩⲱⲟⲩ
8540ϫⲉ-ⲑⲱⲕ-ⲧⲉ-ϯϫⲟⲙ ⲛⲉⲙϯⲙⲉⲧⲟⲩⲣⲟ ϣⲇⲉⲛⲉϩ N-
8541ⲧⲉⲛⲓⲉⲛⲉϩ. Ⲁⲙⲏⲛ.
8542* für ⲛϥϣⲱⲡⲉ ⲟⲧ „das was gegen uns (vorliegt),
8543unsere Schulden“. “ besser OYNTAN? „die, gegen die wir
8544(etwas) haben; unsere Schuldner“, ? Hs, MITPENTN.
page 313
8545Wörterverzeichnis.
8546A.
8547ⲇ Perfectum I ($ 276).
8548A- ungefähr (vor Zah-
8549len).
8550Ⲁ. ⲃ. EIPE.
8551A10Ausrufungspartikel (?)
8552Ⲁⲗⲃ hinaufsteigen.
8553AAO= 8307; s. AO.
8554Ⲁⲗⲟⲩ m. Kind.
8555ⲗⲙⲟⲩ, ‚AMH,
85568 305.
8557AMNTE Unterwelt.
8558AMAZTE festhalten, er-
8559greifen cc. N (MMO-).
8560An Negation (43. ⲛ︦-
8561ANA- in p-ANA- gefallen.
8562Ⲁⲛⲓ-
8563ANT- s. ANOK.
8564_ ANOK, ANP- 8 51. 52,
8565Steindorff, Kopt. Gramm.
8566AMHEITN
8567ⲗⲛϫⲱϫ m. Oberhaupt.
8568AMA 4
8569ATIE f. Kopf, Haupt; pl.
8570ATIHYE ($ 119).
8571ATOT m. Becher.
8572Ap!-, Apı- 8 305.
8573Apıkt m. Tadel; ON-A-
8574ⲣⲓⲕⲉ cc. Ⲉ verurteilen,
8575Ⲁⲣϣⲓⲛ m. Linse,
8576ⲗⲤⲡⲈ /. Sprache.
8577AT- 8 89.
8578ⲗⲩⲱ 8 380. 425.
8579Ⲁϣ- wer? welcher? (8 60).
8580AW-AZ0M seufzen.
8581ⲗϢⲇⲓ̇ viel werden (8 208);
8582subst. Menge.
8583Ⲁ m. Fliege.
8584ⲗϩⲈ m. Lebenszeit, Le-
8585bensalter.
8586E
page 314
8587ⲑⲃ
8588Wörterverzeichnis, ;
8589ϯ
8590ϣⲇⲃⲟⲗ gänzlich; ϢⲀ
8591ⲣⲃⲟⲗ ⲛ̄- bis zu.
8592ⲃⲱⲗ ⲈⲂⲞⲖ auflösen.
8593ⲗϩⲈ stehen ($ 184); ⲀϩⲈ-
8594pAT- ($ 367).
8595AZ0MSeufzer; AW-A20M
8596seufzen.
8597A2p0- 8 60.
8598AX1= 8 307.
8599AXN- ohne ($ 362).
8600BA m. Baiov Palmenzweig.
8601ⲱ /. Baum.
8602BWK m. Diener, Knecht,
8603ⲃⲱⲕ (Part. BHK). gehen,
8604kommen, fahren.
8605BYKH m. für BEKE Lohn.
8606BAA m. Auge,
8607ⲃⲗⲗⲉ blind.
8608ⲃⲟⲗ m. Außenseite; Ep-
8609ⲃⲗ entgehen cc. Ⲉ;
8610ⲙ̄ⲡⲃⲟⲗ ⲛ̄- außerhalb;
8611ⲉⲃⲟⲗ 3673506357.
8612361; Ⲉⲃⲟⲗ ϫⲈ- 8 377;
8613ϩⲇⲃⲟⲗ 8 352. CABOA
86148369.350; ϩⲓⲃoⲗ 8369;
8615BAAMMNE m. Bock.
8616ⲃⲱⲱⲛⲓ schlecht,
8617BIp m. Korb.
8618BpBp sieden (IV, $ 236).
8619BPHÖF /. Blitz.
8620BOT- S. ϥⲱⲧⲃ.
8621BOTE f. Abscheu.
8622BAZAA Baal.
8623ⲃⲀϩⲥⲤⲈ f. Kalb.
8624.
8625ⲉ Hülfszeitwort (24 ff.
8626262 ff. 301. 34341
8627436. 456 f. 44
8628Ⲉ- os Präposition($348. _
8629358. 367. 251. 269. 315.
8630318. 333 ff.).
8631ⲉⲃⲟⲗ s. ⲃⲗ Ⲉⲃⲟⲗ XE-
8632377.
8633ⲉⲃⲓⲏⲛ ⲉⲒend Ⲙ︦ⲛ̃ⲧⲉⲃⲓⲏⲛ
8634Elend. :
8635ⲈⲈ ⲓ, EIE im Fragesatze
8636(ⲃ 448); so. ($ 453).
page 315
8637Wörterverzeichnis.
8638EKIBE /. Brust.
8639ⲉⲗⲟⲟⲗⲉ m. Weintraube;
8640EAEA-ZMX saure Trau-
8641be.
8642Ent Hülfszeitwort (8 272).
8643ⲉⲛⲧ $ 499.
8644ⲉⲛⲉϩ m. Ewigkeit; adv.
8645jemals 36).
8646ⲉⲣⲉ 2
8647ⲉⲣⲏⲩ. Genossen ($ 111);
8648ⲙⲛⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ mit ein-
8649— ander.
8650EpO- s. Ⲉ.
8651ⲉⲣ m. König; ⲙⲛ̄ⲧⲉⲣⲟ
8652„Königtum“; s. auch
8653ⲣ︦.
8654Ⲉⲣϣⲇⲛ- 5.
8655ⲉⲥⲟⲟⲩ m. Schaf.
8656ECHT m. Untere; ETECHT
8657hinab (8367) ϩⲓⲡⲉⲥⲏⲧ
8658unten ($ 369).
8659_ ET-Relativpartikel 8484 ff.
8660ETE- Relativpartikel 8484, |
8661490 ff.
8662ETBE-, ⲧⲃⲏⲏⲧ 6 ET-
8663BE-XE- weil 8 377.
8664|
8665/
866667*
8667ⲉⲧⲡⲱ. Last.
8668ETOOT- in die Hand, an.
8669ⲉⲧⲉⲧⲛ- 8 262. 488.
8670EOOY m. Ruhm.
8671Ew- können ($ 314).
8672ⲉϣⲱⲡⲉ wenn($459.461ff.).
8673Ⲉϣϫⲉ wenn (8 465).
8674ⲉϩⲟⲟⲩ s. ϩⲟⲟⲩ.
8675ⲉϩⲧⲟ 5. ϩⲧⲟ.
8676EXN-, EXw- Präposition
8677(8 358).
8678H.
8679Hi m. Haus.
8680ⲏⲣ︦ⲡ︦ m. Wein.
8681HTE f. Zahl.
8682ı (81).
8683El kommen, gehen; ⲈⲒ Ⲉ-
8684BOA. hinausgehen; £1
8685EZOYN hineingehen : E1
8686EXN- auf etw. kommen,
8687stoßen.
8688Ⲉⲓⲱ (ⲱ) waschen (IL,
86898 193. 188. 190); Ⲓⲱ Ⲉ-
8690BOA auswaschen.
8691B*
page 316
869268*
8693ⲉⲓⲃⲉ dürsten (IIae inf.).
8694EIME erfahren, wissen cc.
8695ⲉ (8 333).
8696EINE, N-(EN-), NT= (ⲛⲧ)
8697IITae inf. ($ 215): brin-
8698gen, tragen, führen.
8699EINE subst. Abbild, Ge-
8700stalt, Aussehn.
8701Ⲉⲓⲉⲟⲩⲗ m. Hirsch.
8702ⲈⲓⲣⲈ, ⲣ︦- (Ep-), AA-, Part.
8703Ⲟ (IMae inf. 8 217):
8704machen, thun; p- (mit
8705folg. Adj.) werden; 0
8706cc, Ⲛ̄ (8 350) sein.
8707gE1C- siehe ($ 422); Ⲉⲓⲥ-
8708ϩⲏⲏⲧⲉ siehe ($ 423).
8709EIAT- Auge; MEZ-EIAT
8710cc. Ⲛ̄- (MMO-) Jem. be-
8711merken.
8712ⲉⲓⲱⲧ m. Vater; pl. EIOTE
8713($ 115) Väter, Eltern.
8714ⲉⲓϣⲉ hängen Ⲓae inf.
87158 216).
8716EIQT m. Nagel,
8717W örterverzeichnis.
8718ⲕ- 8 254.
8719ⲕ, pl. ⲕⲟⲟⲩⲉ 15.
8720ⲕⲱ, KA-, KAA=, Part. KH
8721(IL,8 191) :1legen,stellen, .
8722lassen; Part. liegen, |
8723stehen; cc. Ⲉ lassen;
8724ⲕⲱ ⲉⲃⲟⲗ cc. N (Dat.)
8725verzeihen; Ⲕⲱ NCA-
8726hintansetzen, verlassen;
8727KA-TOOT= ⲉⲃⲟⲗ ⲁ-
8728lassen, aufhören; ⲔⲀ-
8729ⲣⲱ oder ⲕⲱ NpWw- den
8730Mund halten, schwei-
8731gen; ⲔⲀ-ⲣⲱϥ subst.
8732Schweigen; KW-KAZHY
8733(ⲕⲀⲀs ⲔⲀϩⲎⲨ) entklei-
8734den, ausziehen.
8735ⲕⲱⲃ (II) verdoppeln.
8736KBA kalt werden.
8737KBA m. Rache.
8738ⲕⲟⲩⲓ̈ klein, wenig; NOY-
8739ⲕⲟⲩⲓ̈ ein wenig; NKE-
8740KOoyinoch ein wenig; —
8741MNTKOYi f. Kindheit,
page 317
8742Wörterverzeichnis.
8743ⲁⲕⲇⲓ̈ ⲥⲃ Begräbnis.
8744KAKE m. Finsternis.
8745ⲕⲈⲗⲱⲖ m. Wasserkrug.
8746KAOM m. Kranz.
8747ⲕⲱⲗϩ klopfen.
8748— KAME schwarz.
8749KHME Ägypten; PMNKH-
8750ME Agypter ($ 87).
8751KIM bewegen, schütteln.
8752ⲕⲩⲡⲏ (für KHTIE) Ⲉe-
8753wölbe.
8754KpO m. Ufer.
8755KPMTC f. Dunkelheit.
8756ⲕⲱⲣ︦ϣ schmeicheln, in-
8757ständig bitten cc. FE.
8758ⲔⲞⲦ m. Rad.
8759ⲕⲱⲧ (II) bauen.
8760ⲕⲱⲧⲉ umgeben, um wallen
8761ⲥⲥ. Ⲉ ⲙ̄ⲡⲉϥⲕⲱⲧⲃ in
8762seiner Umgebung.
8763KWTE (II 8 186 Anm.)
8764wenden, ⲔⲞⲧs (recipr.)
8765zurückkehren.
8766ⲕⲧⲟ (Caus. 8 235) um-
8767kehren, verwandeln, zu-
876869*
8769rückbringen; KTO=(re-
8770cipr.) zurückkehren.
8771KA2 m. Erde.
8772ⲕⲱϩ nachahmen cc. Ⲉ.
8773ⲕⲱϩ︦ⲧ︦ m. Feuer.
8774KAZHY s. ⲕⲱ.
8775ⲗ.
8776AA m. Verleumdung; ϩⲓ‐
8777AA verleumden cc. Ⲉ.
8778AO weggehen; aufhören,
8779genesen.
8780ⲗⲓⲃⲉ (ae inf.) rasen.
8781AOEIOE (ⲗⲟⲓ) f. Vor-
8782wand, Ausrede, Grund.
8783AAKM f. kleines Stück;
8784NAKM AAKM
8785kl. St
8786AOMC Part. schmutzig,
8787faul sein.
8788AAC m. Zunge.
8789ⲗⲀⲀⲩ Keiner, Nichts;
8790oyAaAy Nichts; ⲛ̄-
8791AAAY in Nichts.
8792AOOGE Part. wankend
8793sein.
8794ganz
page 318
879570*
8796M.
8797M- für Ⲛ̄- (8 26. 102. 122.
8798141.150. 151. 349 f. 331).
8799MA m. Ort, Stelle, Gele-
8800genheit; MAN- 8 92;
8801ENMA N anstatt.
8802MA gieb! ($ 305. 308).
8803ⲙⲉ- Hülfszeitwort (8296).
8804ME lieben (IlIaeinf. 8219).
8805ME /. Wahrheit.
8806ⲙⲏ f. urina; Ⲉⲣ-ⲙⲏ uri-
8807nam facere.
8808ⲙⲟⲩ sterben; subst. Tod;
8809ⲙⲟⲟⲩⲧ (Part.) s. MOY-
8810ⲟⲩⲧ. ⲉⲙ
8811ⲙⲇ- 25) liebend; MAT-
8812ⲉⲟⲟⲩ Ruhm liebend,
8813eitel; MNTMAIpWME
8814Menschenliebe; MNT-
8815ⲙⲇⲓ̈ϣⲏⲣⲃ Kindesliebe.
8816ⲙⲟⲩⲓ̈ m. Löwe.
8817ⲙⲓⲟⲕ sei
8818subst. . Willkommen.
8819MAEIN m. Wunder, Zei-
8820chen.
8821ⲙⲟⲉⲓⲧ m. Weg.
8822willkommen;
8823Wörterverzeichnis.
8824MOKMK (ⲙⲟⲕⲙⲉⲕ IV,
8825$ 224 f.) überlegen, be- -
8826denken; subst. Über-
8827legung.
8828ⲙⲟⲩⲕϩ quälen, peinigen,
8829MKA2 (8 206) betrübt wer-
8830den,trauern; häufig mit
8831folg. NZHT (6).
8832MOoYA2 (1) salzen.
8833MMO: 8. Ⲛ︦-
8834MMIN MMO- selbst, eigen.
8835ⲙ̄ⲙⲟⲛ (24 Anm.) es ist
8836nicht; nein.
8837MN- Präposition ($353).
8838MN- (8 248. 338 ff. 396);
8839MNTE-, MNTA=8388ff,
8840MOYN bleiben; MOYN
8841ⲈⲂⲞⲖ ausharren.
8842ⲙⲏⲛⲉ in ⲙ̄ⲙⲏⲛⲉ täglich.
8843ⲙⲓⲛⲉ. Art und Weise.
8844MOONE (IV inf. 8228) wei-
8845den; anlegen, landen.
8846MOYNP ⲛ̄ϭⲓϫ Geschöpf,
8847Menschenwerk.
8848MNNCA-, MNNCOW: Prä-
8849pos. ($ 359).
page 319
8850Wörterverzeichnis.
8851MNT- 8 90.
8852’MNT- zehn ($157); MNT-
8853CNOOYC zwölf.
8854MNOYT m. Pförtner.
8855ⲙⲛⲧⲣⲉ m. Zeuge; ⲣ︦-
8856MNTPE bezeugen, ver-
8857ⲉ sichern.
8858ⲙ̄ⲡⲉ- Hüfszeitw. (8 292).
8859MTTO stumm.
8860ⲡ︦ⲣ︦- $ 305.
8861ⲙ̄ⲡⲱⲣ keineswegs; nein.
8862MITTApA Präpos. ($ 363).
8863ⲙ̄ⲡⲇⲧⲃ- Hülfszeitwort
8864(8 294).
8865ⲙ̄ⲡϣⲇ würdig sein CC. N. |
8866ⲙⲟⲩⲣ binden, gürten.
8867MApEt- Hülfszeitw. (8 283).
8868ⲙⲉⲣⲉ- Hülfszeitw. ($ 296).
8869ⲙⲉⲉⲣⲉ. Mittag.
8870MApON laßt uns gehen!
8871(8 283 Anm.)
8872ⲙⲉⲣⲓⲧ geliebt.
8873MOPT /. Bart.
8874MACE Kalb.
8875ⲙⲟⲥⲧⲉ (IVae inf. 8 227)
8876hassen.
8877ⲥ.
8878ⲙⲉⲥⲧⲛ̄ϩⲏⲧ f. Brust.
8879MATE:EMATE (MMATE)
8880sehr; MMATE nur.
8881MHTE f. Mitte.
8882MOTE Schultern.
8883ⲙⲟⲩⲧⲉ rufen, nennen.
8884CC. Ⲉ.
8885ⲙ̄ⲧⲟ ⲙ̄ⲡⲉⲙⲧⲟ EBOÄN- in
8886Gegenwart von, MMITAM-
8887TO EBOA in meiner Ge-
8888genwart.
8889MATOI m. Soldat.
8890ⲙ̄ⲧⲟⲛ ausruhen ; cc. MMO-
8891sich zurRuhelegen, ent-
8892schlafen; Part. MOTN
8893sich wohl befinden.
8894MATOY /. Gift.
8895MAY: EMAY dorthin; M-
8896MAY dort; ETMMAY
8897jener ($ 59).
8898MAAY . Mutter.
8899MOOY m. Wasser.
8900MAYAA- allein ($ 154).
8901MEEYE ($ 219) denken,
8902meinen cc. €; subst.
8903Gedanke; MEEYE ⲉⲃⲟⲗ
page 320
890472*
8905nachdenken, bedenken;
8906T-MEEYE erinnern.
8907MOYOYT (8 201) töten;
8908ⲡⲉⲧⲙⲟⲟⲩⲧ der Tote.
8909ⲙⲉϣ-ϯⲃⲥ f. Schwelle.
8910MEWE-NIM irgend wer,
8911ⲟ ⲟⲩⲉⲓ.
8912ⲙⲏⲏϣⲃ m. Menge.
8913ⲙⲓϣⲉ kämpfen, streiten.
8914ⲙⲟⲟϣⲉ gehen.
8915ⲙⲉϣⲇⲕ (MHWQAK) viel-
8916leicht (8 370).
8917ⲙⲟⲩϣⲧ (8 201) durchge-
8918hen, besuchen; MOWT-
8919(recipr.) überlegen.
8920ⲙⲉϩ- $ 165.
8921ⲙⲟⲩϩ füllen cc. N-(MMO-)
8922mit Etw.; Part. MEZ
8923voll sein.
8924ⲙⲟⲩϩ brennen.
8925MAAXE m. Ohr; Henkel.
8926MOYX2 m. Gürtel.
8927N.
8928ⲛ̄- Artikel (8 129).
8929ⲛ̅- Partikel (14115
8930Wörterverzeichnis.
8931ⲛ̄- NA=- Präpos. ($ 349,
8932337). ϭ
8933ⲛ̄-, MMO-= Präpos. (0
8934331 f. 316).
8935ⲛ̄- An Negation (8430ff, )
8936NA-Possessivartikel (55).
8937ⲛⲇ- Possessivpräfix ($57 ).
8938ⲛⲇ- Verb (8251. 5. 26)
8939ⲃ. auch ⲛⲟⲩ.
8940NA Mitleid haben, sich er- _
8941barmen ‚cc. Ⲛ̄ (ⲛⲀs)
8942oder 2A-; subst. Mit-
8943leid.
8944ⲛⲉ- Artikel ($ 124).
8945NE 3
8946ⲛⲉ- Hülfszeitwort ($ 249.
8947271.298 ff. 343. 397).
8948ⲛⲟⲩ m. (?) Zeit.
8949NOY kommen ; tonlos NA- |
8950(8 251. 256. 267).
8951NOYB m. Gold.
8952NOBE m. Sünde; ATNOBE
8953sündlos; p-NOBE sün-
8954digen cc. E; ⲣⲉϥⲣ︦-ⲛⲟⲃⲃ
8955sündig, Sünder.
8956NBAAA=- außer.
8957ϯ
8958Öl
page 321
8959W örterverzeichnis.
8960NHBTE . geflochtener
8961Strick.
8962« NP- $ 257. 430.
8963NAl Demonstrat. ($ 58).
8964ⲛⲟⲉⲓⲕ m. Ehebrecher;
8965MNTNOEIK Ehebruch.
8966NATAT- Heil!
8967NKA m. Sache.
8968NAAKE /. Wehen.
8969NKOTK schlafen, einschla-
8970fen, entschlafen; sich
8971(zum Schlaf) nieder-
8972legen. |
8973NM-, NEMA- (NMMA-)
8974Präposition (8 353).
8975ⲛⲓⲙ wer? welcher ? (8 60).
8976ⲛⲓⲙ jeder, all-($8 149).
8977NOMTE /. Kraft, Stärke.
8978NEN- 855.
8979ⲛⲟⲩⲛ m. unermeßliche
8980Tiefe, Abgrund; Unter-
8981welt.
8982ⲛ̄ⲛⲉ Hülfszeitw. ($ 290).
8983NANOY- gut sein; TET-
8984NANOYY gut, Gutes.
8985ⲧ︦
8986ⲛ̄ⲛⲇϩⲣⲛ̄- ⲛ̄ⲛⲇϩⲣⲇ bei,
8987vor; s. auch ⲛⲇϩⲣⲛ̄‐
8988NEC- Possessivpartikel
8989($ 55).
8990NCA-, NCOW®- Präpos. 8 359;
8991NCA-TOOT(4q sofort; ⲛ̄-
8992CA-BHA ϪⲈ- außer daß,
8993wenn nicht.
8994NCE 8 257.
8995NECOW- schön sein (8 248).
8996NT Relativpartikel ($ 477).
8997NTA Hülfszeitwort ($ 278).
8998NTA- 8 257.
8999ⲛ̄ⲧⲉ- $143ff; NTA- bei
9000(s. 33).
9001NTE-Hülfszeitwort ($ 257).
9002NOYTE m. Gott ($ 126).
9003NTO du (fem.) 851.
9004NTOK, NTK- du (851.52).
9005NTN-, NTOOT- Präpos.
9006(6 359).
9007ⲛ̄ⲧⲉⲣⲉ- $ 468.
9008NTOC sie (8 51).
9009ⲛ̄ⲧⲱⲧⲛ̄ ihr ($ 51).
9010NTOOY sie (8 51).
9011ⲛ̄ⲧⲟϥ er (8 51).
page 322
901274*
9013NAY m. Zeit.
9014ⲛⲗⲩ sehen cc. Ⲉ ⲛⲇⲩ
9015ⲈⲃⲞⲗ sehend werden;
9016ÖINNAY . Gesicht.
9017NEY- Possessivartikel
9018(ⲃ 55).
9019ⲛⲏⲩ kommen cc. ϢⲀ- ZU;
9020ⲡⲉⲧⲛⲏⲩ das Zukünf-
9021tige.
9022NOYEW-N- ohne,
9023ⲛⲗϣⲕⲉ-, NAQW-= viel sein
9024($ 248).
9025ⲛⲟⲩϣ︦︦ verjagen.
9026ⲛ̄ϣⲟⲧ (117 $ 206) hart
9027werden; NAQT - ϩⲏⲧ
9028hartherzig($324), MNT-
9029ⲛⲗϣ︦ⲧ-ϩⲏⲧ Harther-
9030zigkeit.
9031ⲛⲉϩ m. Öl.
9032ⲛⲟⲩϩ m. Seil, Strick.
9033NA2B m. Joch.
9034NOYZM(S 201.202) retten.
9035NAZPN-,NA2pA= bel, vor;
9036ⲃ. NNAZPN-.
9037ⲛⲉϩⲥⲉ Ⲙ︦. 212 ⲏ-
9038wachen.
9039Wörterverzeichnis.
9040NZHT- vor (8 356).
9041NZHT- in (8 357).
9042ⲛⲇϩⲧⲉ (III, 8 211) glau-
9043ben, vertrauen. / x
9044ⲛⲉϥ- Possessivpartikel
9045(8 55).
9046NEE m. Schiffer,
9047NIGE subst. Athem,Hauch.
9048NOGpE 7. Vorteil, Nutzen;
9049ⲣ︦-ⲛⲟϥⲣⲃ nützlich sein.
9050NAAXE Zahn.
9051ⲛⲟⲩϫⲉ (II, 8 186 Anm.)
9052werfen; NOYXE EBOA
9053wegwerfen, hinauswer-
9054fen; Part. NHX liegen.
9055NOÖ groß.
9056ⲛ̅ϭⲓ- 8 421.
9057ⲛⲟⲛ verspotten; subst.
9058Spott.
9059NOYOC. bitter, stumpf
9060machen.
9061ⲟ (ⲟⲩ siehe unter ⲩ).
9062O0 8. EIPE-
9063OBZE 7. Zähne,
9064ⲞⲈⲒⲔ m. Brot.
page 323
9065Wörterverzeichnis.
9066ⲟⲉⲓϣ Predigt in TAWE-
9067ⲞⲈⲒϢ predigen.
9068ON wieder ($ 382).
9069OCE m. Schaden.
9070ⲞϢ 5 AWAL.
9071Ⲡ.
9072Ⲡ̅- Artikel (8 122).
9073Ⲡⲗ̅- Possessivart. (55).
9074Ⲡ̅- Artikel (8 124).
9075NE 8 275.
9076ⲡⲈ 30.
9077TE /. Himmel; pl. ⲠⲏⲨⲈ
9078(8119);e THE nach oben,
9079ⲡⲙ Jener ($ 59).
9080Ⲡⲓ- Demonstr. (8 58).
9081Ⲡⲓ Kuß: ϯ-Ⲡⲡⲓ küssen.
9082ⲡⲟⲩ- Possessivart. ($ 55).
9083mai dieser, dieses (8 58).
9084ⲠⲈ- Demonstr. ($ 58).
9085ⲠⲈ- Possessivart. (8 55).
9086ⲠⲀⲘⲂⲱ N. pr. m.
9087Ⲡⲉⲛ- Possessivart. ($ 55).
9088ⲡⲱⲱⲛⲉ (II, 8 203) um-
9089kehren, verwandeln.
9090MATINOYTE N. pr. m.
9091ϥ
9092ⲡⲇⲗⲣⲇⲣⲟ 363.
9093ⲡⲱⲣϣ (ⲉⲗ)
9094strecken, ausbreiten.
9095auS-
9096ⲡⲱⲣϫ (ⲉⲃⲟⲗ) trennen,
9097teilen.
9098ⲡⲉⲤ- Possessivart. ($ 55).
9099ⲠⲀⲎⲤⲈ N. pr. m.
9100ılne s. ⲫⲓⲧ.
9101ⲯⲓⲧ, ⲯⲓⲥ m, Ϣⲓⲧⲃ £
9102neun ($ 157).
9103ITCTAIOY neunzig (8 157).
9104ⲡⲱⲧ weglaufen, fliehen;
9105MAMTWTZufluchtsort.
9106ⲡⲉⲩ- Possessivart. ($55).
9107ⲡⲉϥ- Possessivart. ($ 55).
9108ⲡⲱϥ Possessivpron. (4.
9109Ⲡ︦ϩ︦ zuvorkommen, zuerst
9110thun cc. N.
9111ⲡⲱϩ gelangen, erreichen
9112cc. Ⲉ oder Ϣⲇ.
9113ⲡⲱϩ︦ⲧ︦ ausgießen; NAZT-
9114(recipr.) sich nieder-
9115werfen vor cc. Ⲛ︦ (NA>=);
9116Part. zu Füßen liegen.
9117MA20Y in 21TA20Y ⲙ̄ⲙⲟ
9118hinter (8 369. 350).
page 324
9119ⲧ̄ Ⲉ Wörterverzeichnis.
9120ⲡⲉϫⲉ- MEXA- sprach ME übermenschliches
9121(8 247). Unglück.
9122ⲡⲱϭⲈ trennen, spalten.
9123ⲠⲞϬⲈ m. Splitter.
9124P:
9125ⲣⲏ z. Sonne.
9126ⲣⲓ. Zelle.
9127po 1. Thür, Eingang; ton-
9128los p-: Ⲉⲣ︦ⲛ︦- an die
9129Thür, an den Eingang,
9130ⲟⲓⲣⲛ̄- am Eingang; ⲣⲱ
9131Mund. /
9132ⲣⲱ (postpositiv) selbst,
9133auch.
9134ⲣⲟⲃⲓⲥ wachen, bewachen.
9135pıke (Mae inf. 8214)
9136neigen, hinneigen.
9137PAKOTE Alexandria.
9138PWK2
9139brennen.
9140PM- 8 87.
9141ⲣⲓⲙⲉ (Illae inf.) weinen.
9142ⲣⲱⲙⲉ m. Mann, Mensch;
9143PM- 887; MNTATPOW-
9144brennen, ver-
9145PMeEın /. Thräne; pl.
9146PMEIOOYE ($ 118).
9147PMMAO reich.
9148ⲣⲟⲙⲡⲉ f. Jahr.
9149PMpAw milde.
9150PMZE frei.
9151‚PAN m. Name.
9152ⲣ︦ⲡⲈ m. Tempel.
9153pıp =. Schwein.
9154ⲣ︦ z. König; pl. ⲣⲣⲱⲟⲩ.
9155ⲣ︦ⲣⲏⲧ (besser Ⲉⲣⲏⲧ) ver-
9156sprechen.
9157PACTE m. morgen.
9158ⲣⲇⲥⲟⲩ f. Traum,
9159ⲣⲱⲧ wachsen.
9160PAT- Fuß; epAT- zu |
9161(8 367); ϩⲁⲣⲇⲧ am
9162Fuß. .
9163ⲣⲟⲟⲩϣ subst. Sorge.
9164ⲣⲀϣⲃ (HI ae inf. $ 220)
9165sich freuen. |
9166ⲣⲱϣⲉ genügen ⲥⲥ. N-
9167(MMO).
9168ⲣⲉϥ- 6
page 325
9169Wörterverzeichnis.
9170ⲣⲟⲩϩⲉ Abend (8 136).
9171ⲣⲱϩ︦ⲧ︦ zerschlagen.
9172Ⲥ.
9173CA m. Seite, Reihe; NATT-
9174CA ⲛ̄ϩⲟⲩⲛ die innern,
9175häuslichen Angelegen-
9176heiten; NCA-, ⲤⲀ- 359;
9177NCA-OYCA außer der
9178Reihe, besonders; CA-
9179' CA Ⲛⲓⲙ überall.
9180CA m. Schönheit. _
9181CE- $ 254.
9182CE Ja.
9183ⲤⲈ sechszig ($ 157).
9184Cı (IMae inf. 8 221) satt
9185werden cc. N (MMO).
9186CO Rücken ϯ-ⲤⲞ schonen
9187CC. Ⲣ.
9188ⲥⲱ (II, $ 192) trinken.
9189CABE verständig.
9190ⲤⲂⲞ lernen cc. Ⲉ.
9191Ⲥⲃⲱ f. Lehre, Unterwei-
9192sung; ATCBW ⲛⲙⲏϭⲉ‐
9193bildet.
9194ⲉ ϥ
9195ⲥⲟⲃⲧⲉ (III gem. $ 227)
9196bereiten, vorbereiten.
9197Ⲥⲱⲕ ziehen.
9198CcwATT schneiden ; (Steine)
9199brechen.
9200coAcA (ⲥⲟⲗⲥⲗ) trösten
9201subst. Trost.
9202ⲤⲙⲎ /. Stimme.
9203Ⲥⲙⲟⲩ segnen cc. Ⲉ.
9204CMOT m. Gestalt, Art.
9205ⲥⲟⲛ m. Bruder; ol. Ⲥⲛⲏⲩ
9206(113).
9207ⲥⲱⲛⲉ f. Schwester.
9208CWNT festsetzen, schaffen;
9209subst. Satzung, ϭⲉ-
9210schöpf.
9211ⲥⲛ̄ⲧⲉ.. Ⲥⲛⲇⲩ.
9212ⲥⲛ̄ⲧⲉ. Basis ($ 62).
9213CNAY 7., CNTE f. zwei
9214(ⲃ 157. 168).
9215CAANW, CANOYW=(Caus.
92168 233) ernähren.
9217ⲥⲛⲟϥ %. Blut.
9218Com m. Mal; ⲛ̄ⲟⲩⲥⲟⲡ
9219einmal, Ⲛ̄ⲕⲈⲤⲞⲡ aber-
9220mals; ϩⲓⲟⲩⲥⲟⲡ ⲝⲓ-
page 326
922178*
9222sammen; NCENMN-CNAY
9223zweimal (8 163).
9224CEENE subst. die Übrigen,
9225der Rest (8 219).
9226Ccmp m. Rippe, Seite.
9227COTiC bitten.
9228ⲥⲱⲣ︦ⲙ︦ verführen,
9229ⲥⲣⲓⲧ Ahren lesen.
9230CPyE 11 $ 212) Ⲛⲉ
9231haben für, sich beschäf-
9232tigen mit cc. Ⲉ; subst.
9233Muße, Beschäftigung.
9234CAT m. Schwanz.
9235CHT, mit Art. TECHT
9236(8 364) ; ETTECHT herab;
9237MITECHT unterhalb
9238($ 369).
9239ⲤⲒⲦ m. Basilisk,
9240CATE f. Feuer, Flamme.
9241COTE m. Pfeil.
9242CTO (Caus. 8 234) verwer-
9243fen, . verrücken; Part.
9244ⲥⲧⲏⲩ ⲉⲃⲟⲗ verrückt
9245sein.
9246CTOL m. Geruch, übler
9247Geruch; ⲥϯ-ⲃⲱⲱⲛ Ge-
9248Wörterverzeichnis.
9249stank; Ⲟ ⲛ̄Ⲥⲧⲟⲓ übel
9250riechen.
9251CWTM hören cc. Ⲉ COTM
9252NCA- gehorchen; AT-
9253ⲥⲱⲧⲙ̄ NCA- ungehor-
9254sam gegen; ÖINCWTM
9255Gehör.
9256CTMHT gehorsam.
9257‚CWTIT auswählen; subst.
9258auserwählt ($310); Part.
9259vorzüglich, besser sein.
9260Ⲥⲧⲱⲧ zittern.
9261ⲥⲟⲟⲩ sechs ($ 157).
9262COOYN (1 wissen,
9263kennen, erkennen cc. N-
9264(MMO).
9265ⲥⲟⲟⲩⲧⲛ (Caus. $ 233) auf-
9266richten, richten ; subst.
9267Richtigkeit; Part. ge-
9268rade, richtig, gerecht
9269sein.
9270ⲥⲱⲟⲩϩ versammeln, sich
9271versammeln.
9272CA® weibliche Brust.
9273CAw m. Wunde, ϭⲉ-
9274schwür. |
page 327
9275Wörterverzeichnis.
9276ⲥⲱϣ ⲩⲉⲓ, ver-
9277achten; subst. Ver-
9278achtung.
9279ⲥⲓϣⲉ (IMae inf. 8 216)
9280bitter werden; subst.
9281Bitterkeit.
9282ⲥⲱϣⲉ /. Feld,
9283CAwqy sieben (8 157).
9284ⲥⲱⲱϥ (III, 8 204) Ⲣⲉ-
9285flecken; subst. Be-
9286fleckung.
9287CHGE /. Schwert. .
9288CH? Part. (8 194) geschrie-
9289| ben sein.
9290ⲤⲞⲞϩⲈ (Caus. 8 233); CA-
9291— 2@W(w)- Ⲉⲃⲟⲗ sich ent-
9292fernen von cc.N-(MMO-).
9293ⲤϨϩⲆⲓ (Ⲱ︦ 8208) schreiben;
9294subst. Schrift.
9295CZIME f. Frau.
9296CAZNE Befehl; OYE2-
9297CAQZNE befehlen : subst.
9298Befehl.
9299ⲤⲀϩⲞⲩ (Caus. 8 233) flu-
9300chen, verfluchen,
9301vo
9302CHÖ Part. ($193) gelähmt
9303sein.
9304ⲤϭⲀϩⲧ︦ (Caus. $ 184.233)
9305ruhen; subst. Ruhe.
9306ϯ.
9307ⲧ- Artikel (8 122).
9308TA-Possessivartikel (8 55).
9309ⲦⲀ- Possessivpräfix ($ 57).
9310ⲦⲀ- 2
9311ⲧⲉ- Artikel (8 124).
9312TE 8 398.
9313TE- 8 254.
9314ϯ- Demonstr. ($ 58).
9315ϯ- 254.
9316ϯ ϯ- ⲦⲆⲆs, Part. TO
93178 217) geben; ϯ Ⲉⲃⲟⲗ
9318verkaufen; ϯ cc. 21 an-
9319ziehen.
9320ⲧⲟⲩ- Possessivart. ($ 55).
9321TBA zehntausend ($ 157).
9322ⲧⲱⲱⲃⲉ (IM, $ 203) ver-
9323gelten; subst. Vergel-
9324tung.
9325TBBO (Caus. 8 236). reini-
9326gen; subst, Reinheit.
page 328
93270
9328ⲧⲃⲛⲏ Zugtier; dl. TB-
9329NOOYE 8 118.
9330BC m. Ferse.
9331TWBC stechen, stoßen.
9332ⲧⲱⲃ︦ϩ︦ bitten.
9333TA1 Demonstr. (8 558).
9334ⲧⲉⲓ- Demonstr. (8 58).
9335ⲧⲱⲓ̈ Possessivpron. ($ 54).
9336TAiO (Caus. 3434)
9337ehren; subst. Ehre.
9338TOEIT subst. Klage,
9339ⲧⲱⲕ stärken;. ⲧⲱⲕ Ⲉ-
9340ϩⲟⲩⲛ stark bleiben,
9341ausharren.
9342TAKO (Caus. 8 234) zu
9343Grunde richten, ver-
9344derben; subst. Verder-
9345ⲣⲉϥⲧⲇⲕⲟ
9346gänglich.
9347TAAE (?) Ⲉϩⲣⲇⲓ̈ auf etw.
9348steigen.
9349ⲧⲗⲗⲟ (Caus. 8 234) auf-
9350legen; Part. hinaufge-
9351ben; ver-
9352stiegen sein, sich auf
9353etw. befinden cc €; TA-
9354ⲗⲟ ⲉϩⲣⲓ hinauflegen
9355Wörterverzeichnis.
9356(auf den . Altar), (ein
9357_ Opfer) darbringen.
9358TOAM beflecken;
9359ⲧⲱⲗⲙ̄ unbefleckt.
9360TATA (IV, 8 226) tröpfeln.
9361TAA60 (Caus., $ 238) hei-
9362len; subst. Heilung.
9363ⲧⲙ- Negation (ⲃ 437 ff.
9364455. 460).
9365TME ein Vogel („die Wahr-
9366heit“).
9367ϯⲙⲉ m. Stadt; ⲣⲙⲛϯⲙⲉ
9368Städter, Mitbürger
9369(8 87). |
9370ⲧⲙⲏ f. Matte, Matratze.
9371TAMO (Caus. 8 242) be-
9372lehren, zeigen, erzählen
9373cc. E der Sache.
9374TAM10(Caus. 8 242) schaf-
9375fen, bereiten, machen.
9376TOMNT (III, 8 29) treffen,
9377begegnen cc. Ⲉ.
9378TWMC begraben.
9379ⲧⲉⲛ- Possessivart. (855).
9380ⲧⲉⲛ- 2.
9381ⲧⲱⲛ wo? (8 446); ⲛ̄‐
9382AT-
page 329
9383Wörterverzeichnis.
9384ⲧⲱⲛ Wo? ⲉⲧⲱⲛ ⲩⲟ
9385hin?
9386ⲧⲉⲛⲟⲩ jetzt; WATENOY
9387bis jetzt; XIN-TENOY
9388von jetzt an.
9389TNNOOY (TNNEY-, ⲧⲛ̄-
9390ⲛⲟⲟⲩ, Part. TNNHY)
9391schicken.
9392ⲧⲟⲩⲛⲟⲥ (TOYNEC-, ⲧⲟⲩ
9393ⲛⲟⲥ) erwecken, auf-
9394wiegeln.
9395ⲡⲧⲟⲛⲧⲛ (IV) vergleichen.
9396ⲧⲛϩ m. Flügel.
9397ne ff. Geschmack; Ϫⲓ-
9398ne kosten.
9399TATpO . Mund,
9400ⲧⲏⲣ ($ 152) ganz, all;
9401THPY m. AU; ⲉⲡⲧⲏⲣϥ
9402überhaupt.
9403ⲧⲣⲉ- $ 2685.
9404TApE- 8287.
9405TCABO(Caus.$244) lehren;
9406zeigen cc. Ⲉ Etwas.
9407TCTO (Caus. $ 234) ⲩⲉⲓ-
9408werfen, ausstoßen.
9409Steindorff, Kopt. Gramm.
941081*
9411ⲧⲟⲟⲧ (8 49) Hand; NCA-
9412ⲧⲟⲟⲧ sogleich.
9413ⲧⲱⲧ Überzeugen, über-
9414reden; ⲧⲱⲧ ⲛ̄ϩⲏⲧ
9415366.
9416| TETN- 8 254.
9417TEY- Possessivart. ($ 55).
9418ϯⲟⲩ fünf (8 157).
9419ⲧⲟⲟⲩ m. Berg.
9420TAYO (Caus. 8 234) sagen,
9421erzählen (cc. € Jem.),
9422recitiren; TAYO Ⲉⲃⲟⲗ
9423hervorbringen.
9424ⲧⲟⲩⲱ 8 49; METZITOY-
9425we seinNachbar ($ 504).
9426ⲧⲱⲟⲩⲛ (ⲧⲱⲟⲩⲛ) auf-
9427stehen, (sich) aufma-
9428EXN-
9429gegen Jem. erheben; cc.
9430chen; cc. sich
94312A- ertragen.
9432ⲧⲏⲩⲧⲛ 8 50. 178.
9433ⲧⲱϣ feststellen, fest-
9434setzen; subst. Vorsatz.
9435ⲧⲗϣⲟ (Caus. 8 236) ver-
9436mehren, ausfüllen.
9437ı TAQE-OE1IQ predigen.
9438F
page 330
943932*
9440ⲧⲉϥ- Possessivart. ($ 55).
9441ⲧⲱϩ mischen, verwirren,
9442erregen.
9443ϯϩⲉ (Mae inf. 8 21)
9444sich betrinken; subst.
9445Trunkenheit, über-
9446mässiges Trinken.
9447TA20 (Caus. $ 241) stel-
9448len, treffen; ⲦⲀϩⲞ Ⲉ-
9449pAT-= stellen. ($ 367).
94506BB1O (Caus. 8 242) ⲉⲓ-
9451niedrigen; demütigen;
9452subst.. Demut.
9453ⲧⲱϩ︦ⲙ︦ ⲉϩⲟⲩⲛ anklopfen,
9454ⲧⲱϩ︦Ⲥ︦ (221.
9455ⲧⲟⲩϫⲟ (Caus. 8 236) ⲉⲓ-
9456retten cc. Ⲉ- vor. |
9457TAXpO (Caus. $ 238) be-
9458festigen; ZNOYTAXpO
9459fest ($ 312).
9460ⲧⲱϭⲉ (II 8 186) anschlies-
9461sen, anfügen.
9462TOAEIO (Caus.
9463verdammen.
94648 944)
9465Wörterverzeichnis.
9466ⲩ, Ⲟⲟⲩ.
9467oy-unbest. Artikel(8 122).
9468Ⲟⲩ was? (8 60).
94690YA einer, Jemand (8 157);
9470ⲡⲟⲩⲇ TOYA jeder ein-
9471zelne; ⲡⲕⲃⲟⲩⲗⲇ der
9472andere ($155); T0Y A —
9473= TNKEOYA der eine —
9474der andere, 7
9475ⲟⲩⲉ Ⲉ inf. $ 222) sich
9476entfernen; Part. ent-
9477fernt sein cc. Ⲛ︦- (MMO-)
9478von; Ⲉⲡⲟⲩⲉ in die
9479Ferne, weit weg; ϩ︦ⲙ︦-
9480ⲡⲟⲩⲉ fern.
9481ⲟⲩⲱ aufhören; ⲇⲗⲧⲟⲩⲱ /
9482unaufhörlich (8 89).
9483ⲟⲩⲱ predigen (?). |
9484ⲟⲩⲱ in ϯ-ⲟⲩⲱ wachsen
9485lassen cc. ⲛ̄- (MMO=).
9486OYAAB 8. Ⲟⲩⲟⲡ
9487ⲟⲩⲏⲏⲃ m. Priester.
9488ⲟⲩⲃⲉ-, ⲟⲩⲃⲏ $ 354.
9489Ⲟⲩⲟ wehe. | A
9490ⲟⲩⲟⲓ̈ m. Lauf; ϯ-ⲟⲩⲟ̈,
9491ϯ- ⲡⲟⲩⲟⲓ laufen. MM
page 331
9492Ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ m. Licht,
9493ⲟⲩⲉⲉⲓⲉⲛⲓⲛ 5,
9494Grieche; MNTOYEEIE-
9495NIN Griechisch (8 366).
9496ⲟⲩⲟⲃⲓⲫ m. (Artikel ME)
9497Zeit; NOYOE1Q, ⲛ̄ⲟⲩ-
9498ⲟⲩⲟⲉⲓϣ einmal ($ 90).
9499ⲟⲩⲱⲙ essen, fressen; cc.
9500ⲛ̄ⲥ ⲗ- ϭⲓⲛⲟⲩⲱⲙ Essen
9501ⲃ l)
9502ⲟⲩⲛ- 248. 388 ff, 395. ff;
9503ⲟⲩⲛⲧⲉ- OYNTA-
9504ⲉ 338 ff. |
9505ⲟⲩⲟⲛ irgend einer ⲟⲩⲟⲛ
9506ⲛⲓⲙ Jeder, Alle.
9507ⲟⲩⲱⲛ m. Theil.
9508ⲟⲩⲱⲛ öffnen.
9509ⲟⲩⲛⲟⲩ. Stunde; NTEY-
9510ⲛⲟⲩ sofort; sogleich
9511(8 366).
9512OYNAMTF. Rechte (sc. 01x).
9513ⲟⲩⲱⲛϩ offenbaren; OY-
9514ⲱⲛϩ EBON offenbaren,
9515sich. offenbaren, er-
9516scheinen; ATOYWN2
9517ⲈⲂⲞⲖ unsichtbar (8 89).
9518Wörterverzeichnis.
9519ⲑ
9520ⲟⲩⲟⲡ 117 Part. ⲟⲩⲀⲀⲃ
9521ⲃ 207) heilig
9522werden.
9523ⲟⲩⲏⲣ wie viel (S 60).
9524ⲟⲩⲣⲟⲧ sich freuen; 2 NOY-
9525ⲟⲩⲣⲟⲧ mit Freuden
9526(8 312).
9527ⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ. Fuss,
9528ⲟⲩⲱⲧ einzig; derselbe
9529(8 162).
9530ⲟⲩⲱⲧⲃ überschreiten,
9531rein,
9532übertreffen cc; Ⲉ.
9533ⲟⲩⲱϣ( oYAWw- 8 189)
9534wollen, wünschen; cc.
9535Ⲉ oder N und Inf.
9536(8 315 f.); subst. Wille.
9537ⲟⲩϣⲏ f. Nacht.
9538ⲟⲩⲱϣ︦ⲃ︦ antworten.
9539ⲟⲩⲱϣⲥ EBOAÄ verbreitern,
9540verlängern.
9541ⲟⲩⲱϣⲧ anbeten cc. ⲛ̄-
9542(NA=)-
9543ⲟⲩⲱϣϥ zerreiben, auf-
9544reiben, zertrümmern.
9545ⲟⲩⲱϩ( 8191) legen, sich
9546setzen, wohnen; Part,
9547ϥ︦
page 332
954884*
9549wohnen;oyA@2-(recipr.)
9550cc. NCA- folgen; OYH2
9551cc. NCA- folgen; OYE2-
9552ⲤⲀϩⲛ befehlen ;subst.
9553Befehl.
9554ⲟⲩⲉ ϩⲥⲟ. Dach.
9555ⲟⲩⲱϩⲙ wiederholen;
9556NOYWZMwieder (3).
9557ⲟⲩϩⲟⲣ, 0Y200pm. Hund;
9558Pl. ⲟⲩϩⲱⲱⲣ ($ 114).
9559ⲟⲞⲩϫⲇⲓ (11 8 208) gesund
9560werden;, Part. gesund, |
9561frei ‚sein cc. Ⲉ- von
9562Etw.; subst.Gesundheit.
9563ⲱ.
9564WB vergessen; Ⲟⲃ
9565(recipr.) vergessen cc.
9566E; Part. schlafen; ⲣ︦-
9567ⲡⲱⲃϣ vergessen (ⲣ︦-
9568ⲡⲉϥⲱⲃ︦ϣ ihn ⲅ- .
9569ⲱⲗ ⲉϩⲟⲩⲛ herbeibringen,
9570einbringen,
9571wAM 5. Jem. annehmen; |
9572umarmen CC, Ⲉ.
9573Wörterverzeichnis.
9574ⲱⲙ verschlingen.
9575WMC untertauchen.
9576ⲱⲛⲉ m. Stein.
9577ⲱⲛ︦ϩ︦ leben; subst. Leben ;
9578GÖiINODNZ Leben.
9579WM zählen, rechnen cc.
9580MN- zu Etw.
9581WIM T (ⲱⲧ) tragen, brin-
9582Ⲉ.
9583wWPK schwören.
9584WCK verzögern, verweilen;
9585subst. Verzögerung.
9586ⲱϣ rufen, lesen; ⲱϣ
9587Ⲉⲃⲟⲗ ausrufen; ⲱϣ
9588ⲈϨⲢⲀⲒ anrufen cc. Ⲉ.
9589ⲱϨ︦Ⲥ mähen, ernten,
9590WXN vernichten.
9591w6T ‚aufhängen. ⲉ
9592Q- /
9593Ⲱ̄- (w-) können ($ 314);
9594ϣ︦-ϭⲟⲙ subst. Kraft;
9595ϣ-ϭⲙ̄-ϭⲟⲙ
9596vermögen ($ 314).
9597ϣⲗ- Hülfszeitwort ($ 280)..
9598können,
page 333
9599Wörterverzeichnis.
9600QA-, WAp0-= Praeposition
9601(8 355. 261).
9602wa (IIae inf. $ 220) auf-
9603gehen; MANQA Osten
9604($ 92); subst. Fest.
9605ϣⲃ m. Holz.
9606ϣⲓ (Mae inf. 8 221)
9607messen; subst. Maass.
9608ϣⲟ tausend ($ 157).
9609ϣⲟⲩ- würdig, wert;
9610ϣⲟⲩ-ⲙⲟⲩ .todeswert;
9611Ⲡϣⲟⲩ -ⲧ︦ ⲙⲧⲇⲩⲉ-ⲡⲉϥ-
9612pAan der nicht wert
9613ist, daß sein Name ge-
9614nannt wird.
9615ϣⲓⲃⲉ (Iae inf., $ 214 f.)
9616verändern, verwandeln.
9617ϣⲃⲏⲣ m. Freund; ϣⲃⲏⲣ
9618= MATOoi Ⲧⲟ]
9619(8 149).
9620ϣⲓⲏⲧ n. 1. Zxuhtıe.
9621QIKE (Mae inf.) graben,
9622scharren.
9623ϣⲕⲗⲇⲕ in ϫⲓ-ϣⲕⲗⲕ ⲉⲃⲟⲗ
9624ausrufen, schreien.
9625WKOAN m. Loch.
9626ⲃ
9627ϣⲱⲗⲕ nähen.
9628ϣⲗⲏⲗ beten cc. EXN- für;
9629subst. Gebet.
9630ϣⲱⲗ riechen; ϭⲓⲛ-
9631ϣⲱⲗⲙ Geruch (8 91).
9632ϣⲗⲗϩ bestürzt werden,
9633sich fürchten.
9634ϣⲏⲙ klein, wenig; WHPE
9635ϣⲏⲙ Knabe, Jüngling
9636(149); OHM Ϣⲏⲙ ganz
9637klein.
9638MMO fremd.
9639WOMNT 1. ϣⲟⲙⲧⲉ f.
9640drei (S' 157).
9641WAN- 8 458.
9642ϣⲏⲛ̇ m. Baum.
9643ϣⲛⲗ in ⲙ̃ⲛⲧϣⲛⲗ Roh-
9644heit, Liederlichkeit
9645(8 90).
9646wine (Mae inf.) fragen;
9647cc. NCA- suchen; WINE
9648NTOOT- befragen, sich
9649erkundigen bei; ⲛ-
9650ϩⲧⲏ Mitleid haben cc.
9651ϩⲗ- ϭⲙ︦-ⲡϣⲓⲛⲃ be-
9652suchen.
page 334
9653ⲑ
9654ϣⲱⲛⲉ krank sein; subst.
9655Krankheit; TpEYWW-
9656. NE der Kranke (8 86).
9657QWWMN(ILS195)aufnehmen,
9658empfangen ; Part. Ϣⲏⲡ
9659angenommen, . ange-
9660nehm sein; WT-ZICE
9661leiden,
9662ⲡⲇⲣⲉϥϣⲟⲡ︦ⲧ︦ AvtLANHT-
9663ⲧⲱⲣ ⲏⲟⲱ (8 86).
9664ϣⲓⲡⲉ sich schämen; subst.
9665Scham, Schande; Ϫⲓ-
9666ϣⲓⲡⲉ sich: schämen;
9667ϯ-ϣⲓⲡⲉ beschämen.
9668ϣⲱⲡⲉ (II, 8203) werden,
9669geschehen, sein; cc. N-
9670(MMO=)Jem.zuTeil wer-
9671den, zustossen; MAN-
9672ϣⲱⲡⲉ Wohnstätte
9673(8 92).
9674ϣⲡⲛ̄ϣⲱⲡ Augenblick;
9675ZNOYOANQWNM plötz-
9676lich.
9677ϣⲡⲏⲣⲉ. Wunder; ⲣ︦-
9678ϣⲡⲏⲣⲉ Sich wundern,
9679erstaunen.,
9680Wörterverzeichnis.
9681sich mühen;
9682ϣⲗⲣⲃ $ 280.
9683ϣⲉⲉⲣⲉ Tochter.
9684QHpE m. Sohn, Kind,
9685wop erster (8 167; fi
9686auch ϣⲟⲣⲡⲃ) ϫⲓⲛ
9687ⲛ̄ϣⲟⲣ︦︦ von Anfang an.
9688ϣⲱⲥ m. Hirt.
9689ϣⲱⲥⲙ zornig werden.
9690ϣⲱⲱⲧ (117 8 204. Part: -
9691QAAT) bedürfen, ⲑⲓ-
9692mangeln.
9693WTAM, WWTM verschlies-
9694sen; s. auch 2WTM.
9695WATN- bis auf,
9696ϣⲧⲟⲣⲧⲣ.)
9697ruhigen, in Bestürzung
9698beun-
9699setzen; subst. Unruhe.
9700WAY nützlich, tauglich;
9701P-@AY sich gut befin-
9702!
9703den; MNTQAY Taug-
9704lichkeit ($ 90).
9705ϣⲟⲩⲟ herabströmen.
9706ϣⲟⲩⲉⲓⲧ Part. eitel sein.
9707ϣⲟⲩⲱⲟⲩ Part. trocken
9708sein; ⲡⲉⲧϣⲟⲩⲱⲟⲩ
9709trocken ($ 506).
page 335
9710Wörterverzeichnis.
9711ϣ̄ϣⲉ esgeziemtsich ($249).
9712ϣⲟϣⲟⲩ m. Topf, Krug.
9713ϣⲟⲩϣⲟⲩ rühmen.
9714ϣⲟⲩϣ︦ⲧ︦ Luke, Fenster.
9715I ϣⲱϥ zerstören.
9716wWqyE siebzig ($ 157).
9717ϢⲇⲀϩ m. Flamme.
9718WAXE (Caus. 8 231) reden,
9719erzählen; subst. Wort,
9720Rede; GinwAXE Reden
9721($ 91):
97221 ϣⲟϫⲛⲉ (XNOY- S$S 245)
9723fragen; subst. Rat.
9724ϥ- 8 254.
9725ϥⲃ (ϥ IlIae inf. $ 221)
9726tragen, nehmen; ϥⲓ
9727NTOOT-wegnehmen; ϥⲓ
9728ϨⲀ- tragen (8 352); |
9729ϥⲇⲓ-ⲣⲟⲟⲩϣ Sorge
9730tragend ($ 326).
9731INT m. Wurm.
9732QWOE springen; (0
9733(recipr.)E2OYN hinein-
9734/ ZA-,2Ap0-
9735ϭⲓ
9736springen; q0Ö- E2pAi
9737hinaufspringen,
9738ⲥ
9739Praeposition
9740($ 352); ZABOA 2A-
9741vor (8 352).
9742ZAtE m. Ende;
9743zuletzt,
9744ϩⲉ Art, Weise; NOE ⲛ̄-
9745in der Weise, ϯ
9746ⲛ̄ⲧ ⲓ̈ Ⲉ Ⲓn dieser Weise,
9747ⲃⲟ KATA ⲐⲈ wie; ⲣ︦-
9748ⲐⲈ thun wie, sich stellen
9749ⲉⲡϩⲇⲉ
9750wie;
9751wie.
9752ϩⲈ fallen; cc. € finden.
9753ϩⲏ, ϩⲏⲧ. Vorderseite;
9754ϩⲇⲧⲉϥϩⲏ ihm;
9755ϩⲓⲑⲏ ⲛ̄- vor, entgegen;
9756ϩⲏⲧ entgegen.
9757ϩⲏ, ϩⲏⲧ. Leib, Bauch
9758(8 49); ⲛ̄ϩⲏⲧ ⲃ. ZN.
9759ϩⲓ- 2100Ww- Präposition
9760(8351); 21BOAdraussen ;
976121nai ebenso.
9762vor

Provenance

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title
Steindorff, Georg. Koptische Grammatik mit Chrestomathie, Wörterverzeichnis und Litteratur — 1. Aufl., Berlin: Reuther & Reichard, 1894
dialect
mixed
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OCR (tools/batch_ocr.py, tesseract coptic+deu) of corpus/incoming/w16-coptic-grammars-pd/files/ — Steindorff, Georg. Koptische Grammatik mit Chrestomathie, Wörterverzeichnis und Litteratur, 1. Aufl., Berlin: Reuther & Reichard, 1894; text staged at corpus/incoming/w16-coptic-grammars-pd/text/koptischegrammat00stei_0.txt by worker W-B3-ocr 2026-09-11 (tools/stage_w16_text.py), page files ~/Documents/Egypt/Corpus/L0/ocr/Incoming/koptischegrammat00stei_0/
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Reference/Grammar/Steindorff Koptische Grammatik 1894/koptischegrammat00stei_0.ocr.L0.txt

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Steindorff, Georg. Koptische Grammatik mit Chrestomathie, Wörterverzeichnis und Litteratur — 1. Aufl., Berlin: Reuther & Reichard, 1894. OCR (tools/batch_ocr.py, tesseract coptic+deu) of corpus/incoming/w16-coptic-grammars-pd/files/ — Steindorff, Georg. Koptische Grammatik mit Chrestomathie, Wörterverzeichnis und Litteratur, 1. Aufl., Berlin: Reuther & Reichard, 1894; text staged at corpus/incoming/w16-coptic-grammars-pd/text/koptischegrammat00stei_0.txt by worker W-B3-ocr 2026-09-11 (tools/stage_w16_text.py), page files ~/Documents/Egypt/Corpus/L0/ocr/Incoming/koptischegrammat00stei_0/. Layers as published by the Kemetic project (Yousef Hanna), 2026: Coptic · Cairene · Kemetic, /doc/reference/grammar/steindorff-koptische-grammatik-1894/koptischegrammat00stei-0.ocr/.

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The text as its witness or edition has it, original spelling; its dialect is a description and is never standardized.
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