Schmidt – Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem Codex Brucianus (Texte und Untersuchungen 8, 1892)

Apocrypha & Gnostic · Schmidt – Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem Codex Brucianus (Texte und Untersuchungen 8, 1892) · sahidic · L0 witness (OCR)

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page 233
7834Das zweite Buch Jeü. 217
7835davonstieben und nach Westen nach links fliehen. Ihr aber (d£)
7836geht nach oben.
7837Wenn ihr zu dem sechsten Äon (alojy) gelangt, welcher
7838„die kleine Mitte“ (w&c0c) genannt wird — denn (Ag) sie gehört
7839zu den sechs Aonen (al@vyes), welche geglaubt haben (zxt0t&VELP).
7840Die Archonten (&oxo»tec) aber (de) jener Topoi (töx0c) haben in
7841ibnen ein kleines Gut (-dyad6sc), weil die Archonten (&oxovtEs)
7842jener Topoi (röxo«) geglaubt haben (xt0tELEıy) — so treten vor
7843euch ϩⲱ.. ϭⲱⲗ xwinatanm mßanwd, die Archonten (ⲥ︦ⲟⲭⲟⲩⲧⲉc)
7844der kleinen Mitte (w£&coc), in dem Gedanken, ob ihr vielleicht
7845das Mysterium (wvor%0L07) nicht empfangen habt. Saget das
7846Mysterium (4vot%0:07) und besiegelt (ϭϣocecn) euch mit diesem
7847Siegel (ogpayle), d. h.
7848Dies ist sein Name: Saywanuato6i, ⲟ
7849saget ihn nur einmal, ergreifet dieses
7850Psephos (%@0s): 6915 mit euren Hän-
7851den. | (18) p. 80. Wenn ihr euch mit
7852diesem Siegel (ϭϣ⳪)ic) besiegelt (cpoa-
7853yl&eıy) und seinen Namen nur einmal
7854ausgesprochen habt, so saget diese Apo-
7855logien (dxoloylaı): „Weichet zurück ®
7856(ⲱⲣⲉ) Ϩⲱϩⲡⲱⲭⲥ ⲭⲱϩⲥⲱⲥⲥⲥⲱ ⲱⲃⲱⲑ, ihr Archonten (&p-
7857xovrtes) der kleinen Mitte (w£&ococ); wir haben nämlich (y&@) das
7858Mysterium (4vot7(r07) der zwölf Äonen (aldiyes) und ihre Apo-
7859logien (dxoloylaı) empfangen, denn wir rufen (&rıxalelodar)
7860ϩⲱⲓ] ⲗⲱϩⲥⲉϩ axwEian5 an“.
7861In dem Augenblick, wo ihr auch diese Namen sagen werdet,
7862werden jene Archonten ϩⲟⲧ ⲉϩ) davonstieben und euch den
7863Weg gestatten und euch nicht ergreifen. Denn (yo) sie sind
7864vor euch getreten in der Meinung, ob ihr vielleicht das Myste-
7865rium (yvort%0c0r) nicht empfangen habt. Sie werden aber (d-)
7866sich mit euch sehr freuen, weil ihr das Mysterium (Wvot%QL07),
7867seit ihr im Körper (c@u«a) seid, empfangen habt. Wiederum
7868(xalır) werden sie euch beneiden, weil ihr sie durchwandert
7869habt. Wiederum (xalıp) werdet ihr nach oben gehen.
7870Wenn ihr zu dem siebenten Äon (ⲟ) gelangt, so treten
7871ⲭⲍⲱⲍⲱⲥϩⲥⲗⲱ ⲓⲁⲱ vor euch. Besiegelt (ⲟ⳪ cisin) euch mit
7872diesem Siegel (sgoayls;:
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7873218 Das Buch vom grossen ⲟϩ ϫⲁⲧⲉ ⲕⲱϭⲅⲓⲟⲓⲟⲩ.
7874Dies ist sein Name: ⲭⲱϩⲱϣϩϭϩ⳪ϩ, saget
7875ihn nur einmal, ergreifet dieses Psephos (ⲫⲟϩ) :
7876669 mit euren Händen. Wenn ihr euch mit die-
7877sem Siegel (ogoayis) besiegelt (ϭϣ⳪)c︦eer) und
7878seinen Namen nur einmal ausgesprochen habht, so
7879saget diese Apologien (dxoloylar): „Weichet zurück (dvayawpsir)
7880yobwaßayc ⲓⲥⲱ, denn wir rufen (Exıxalslod ar) ⲱⲱ ϩⲗⲱϩⲱ
7881ⲥⲱ an.“ Wiederum (ⲡ︦ ir) werden die Archonten (dox0ovTES)
7882des siebenten Äons (ⲥ) davonstieben, und ihr werdet nach oben
7883ehen.
7884ⲃ Wenn ihr aber (de) zu dem achten Äon (aldi) gelangt, so
7885treten jene Archonten (&o/0?tEs), d.h. Law ⲥϭϭⲗⲱ (sie!) ⲥⲱⲉⲥⲱ vor
7886euch. Besiegelt (ogoayiSsıy) euch mit diesem Siegel (ϭⲟⲓⲥ
7887Dies ist sein Name: Sws&amE, saget ihn nur
7888einmal, ergreifet dieses Psephos (w7g0s): | (19) p. 81.
7889S054 mit euren Händen. Wenn ihr euch mit
7890diesem Siegel (cgy.o«yis) besiegelt (ocpoaylEeın) und
7891seinen Namen nur einmal ausgesprochen habt, so
7892saget diese Apologien (dxo2oyiaı): „Weichet zurück (dvaympeir)
7893ⲓⲥⲱϭ ϩϭⲭⲟⲥ AQELM, denn wir rufen (&xıxaleiodat) ϩϭϭⲥϩⲱϩ
7894ⲝ)]ⲉⲱ ⲃⲥϩⲱ̀ⲱⲱϩⲱϭ an“. Wiederum (ⲡ︦cin) werden die Ar-
7895chonten (&gzoptEc) des achten Äons (alojy) davonstieben, und
7896ihr werdet nach oben gehen.
7897Wenn ihr zu dem neunten Äon (aldwr) gelangt, so treten
7898305708 ⲱⲓ ϥ⳪, die Archonten (ⲥ︦c ⲟⲧⲉ) des neunten
7899Äons (ⲱ). vor euch. Besiegelt (cwoaylteır) euch mit diesem
7900Siegel (og oa7is):
7901Dies ist sein Name: Swgpgaxas, saget ihn
7902nur einmal, leget dieses Psephos (wos): 26
7903in eure Hände. Wenn ihr euch aber (de) mit
7904diesem Siegel (ogoaylis) besiegelt (owoaylCEım)
7905und seinen Namen nur einmal ausgesprochen
7906habt, so saget diese Apologien (ⲉⲟ) „Weichet zurück
7907(dra/wgetr) ⲃⲱϩⲣⲱⲑ wiaı nEavada, denn wir rufen (&xıza-
7908Attodar) Ϩⲱⲓⲓ Ewa ynEnEO5 ⲭⲱⲝⲱϥϩ an.“ Wiederum (xair)
7909werden die Archonten (&gxoytec) des neunten Äons (ⲱ) da-
7910vonstieben, und ihr werdet nach oben gehen.
7911Wenn ihr aber (de) zu dem zehnten Äon (ⲁ) gelangt,
7912so treten wßadoar ⲟⲱϭⲉⲱ wat, die Archonten (AoxXopTEC)
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7913Das zweite Buch Jeü. 219
7914jenes Äons (alojr) vor euch. Besiegelt (cpoaylceır) euch mit
7915diesem Siegel (ϭϣ⳪)ic). d. h.
7916Dies ist sein Name: dwiamw5, saget ihn nur
7917einmal, leget dieses Psephos (ⲫⲟϩ) 4559 ⲓⲙ
7918eure Hände. Wenn ihr euch mit diesem Siegel
7919(ogpoayls) besiegelt (opoaylEeır) und seinen Namen nur einmal
7920ausgesprochen und euch nur einmal besiegelt /ogoayileı) habt,
7921‚ (20) p. 82. ⲃ saget diese Apologien (dxoloylaı): „Weichet zu-
7922rück (dvaywgelp) weßd mL ıWiKmd (sic!) ⲫⲱⲥ, denn wir rufen
7923(Exıxaleiodaı) ϫⲓⲱϩⲥϩⲓ ⲱⲱⲱⲍⲱϭ ⲭⲱⲱⲥϩ an.“ Wiederum
7924(xa2ır) werden die Archonten (&oxovtes) des zehnten Äons
7925(ⲱ) davonstieben, und ihr werdet nach oben gehen.
7926Wenn ihr zu dem elften Äon (ϭ) gelangt, ⲃⲟ treten
7927ⲥⲩⲉⲱϧⲉ Ϩⲱⲧⲉⲱϩ Encewv, die Archonten (XoxovtES) jenes Äons
7928(alco»y) vor euch. Besiegelt (ocoayl5eıy) euch mit diesem Siegel .
7929(opoayis):
7930Dies ist sein Name: Sw5acn, saget ihn ] | ]
7931nur einmal, ergreifet dieses Psephos (W706): 1 | {
79325558 mit euren Händen. Wenn ihr euch
7933aber ( mit diesem Siegel (cpoayis) besiegelt (crtaylEeıy) und
7934seinen Namen nur einmal ausgesprochen habt, so saget diese
7935Apologien (dxoloyiat): „Weichet zurück (dyaywostr) yernio
7936ⲥⲱⲧⲟⲍⲱⲗ ALATEVEKXO ‚(eic), denn wir rufen (&xixalelod ar) 7wasan
7937San5ot ⲭⲱϩⲥⲏⲥⲱ an“. Wiederum (︦2ir) werden die Archon-
7938ten (&oxo»tEs) des elften Äons (alcip) davonstieben, und ihr
7939werdet nach oben gehen.
7940Wenn ihr aber (de) zu dem zwölften Äon (alcr) gelangt,
7941so befindet sich in jenem Topos (töxos) der unsichtbare (döga-
7942ⲧⲟϩ) Gott und die SApßnios und der ungezeugte (dy&pnTOC)
7943Gott. Und der unsichtbare (dopgatos) Gott befindet sich in einem
7944Topos (rtöxos) allein in dem zwölften Äon (alcor), und es sind
7945Vorhänge (xaTaRETÄGHATE) vor ihn gezogen. Denn ()c︦) es
7946befinden sich in jenem Äon (alep) viele andere Götter, welche
7947in dem Lichtschatz (-#n0avoös) „Archonten“ (AoxXovtEs) ge-
7948nannt werden, d. h. die grossen Archonten (dox0vTES), welche
7949über alle Äonen (alcdpes) herrschen (Apxy&ır), sie, welche dem
7950unsichtbaren (dogatos) Gott, der Skoßnios und dem Unge-
7951zeugten (dy&vvntOS) dienen. Wiederum (x&2p) treten die Ar-
7952chonten (&oxovrtes) jenes Äons (ⲟ) vor euch, deren Namen
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79533) Das Buch vom grossen ⲗⲟ̀ⲩⲟϩ ϫⲁⲧⲉ ⲙⲱϭⲅⲓⲟⲓⲟⲩ.
7954diese sind: ⲭⲁ ⲱϨⲱ axp5awla | (21) p. 83. ϭⲱ. Besiegelt
7955(6goayl5sır) euch mit diesem Siegel (ogy.o0ayls):
7956Dies ist sein Name Sgppoxa.... @, 8a-
7957get ihn nur einmal, ergreifet dieses Psephos
7958(ⲡⲟ) 9885 mit euren Händen. Wenn
7959ihr euch aber (de) mit diesem Siegel ϭⲁ-
79607is) besiegelt (cpgayllsır) und seinen Na-
7961men nur einmal ausgesprochen habt, so
7962saget diese Apologien (dxo20ylar): „Weichet
7963zurück (dvaympely) ϩϥⲕⲱⲥⲓ ewrıca ⲃⲟⲥ
7964Baonu, denn wir rufen (Exıxalelodaı) Ϩⲣⲏϭⲱ ϩⲱϩ ⲭⲱϩⲱϥ:
7965ayacaon an“. Wiederum (xadır) werden die Archonten (Agxor-
7966tes) des zwölften Äons (alcy) des unsichtbaren ⲥⲧⲟ) Gottes
7967davonstieben, weil ihr die zwölf Apologien (dxoloylaı) der
7968. zwölf Äonen (aldyes) empfangen habt. Wiederum (xadır) wer-
7969det ihr nach oben gehen.
7970Wenn ihr zu dem dreizehnten Äon (alojy) gelangt, so be-
7971findet sich dort der grosse unsichtbare (dögatos) Gott und der
7972grosse jungfräuliche (xapderıxöc) Geist (xredua) und die vier-
7973undzwanzig Emanationen (xgoßolal) des unsichtbaren (doparoc)
7974Gottes, welche sich in jenem Topos (rtöxos) befinden. Ks treten
7975aber (ⲉ vierundzwanzig Emanationen (xgoßolal) des unsicht-
7976baren (dopatos) Gottes vor euch, um euch wegen der Mysterien
7977(ⲅ oic), die ihr empfangen habt, zu ergreifen. Dies sind
7978die unvergänglichen (&gpdaprorı) Namen der vierundzwanzig
7979Emanationen (xo0oßo4al), welche vor euch treten. Die erste ist
7980avtoyedmw, die zweite ϭⲱⲧⲟⲗⲱϭ, die dritte ayernZa, die vierte
7981anaa, die fünfte ⲱⲱ, die sechste (sw, die siebente wa, die achte
7982camweßw, die neunte wadon, die zehnte ϭϭϭⲱⲃⲱⲉⲟ, die elfte
7983aAd0w5om, die zwölfte woran, die dreizehnte Eaıcaßa, die vier-
7984zehnte »auaı, die fünfzehnte ⲉϫⲱϭ⳪ⲉ, die sechzehnte ⲡⲓϭⲱϩϥ, die
7985siebzehnte ıaasmo, die achtzehnte .... am, die neunzehnte ⲉϩϥ
7986die zwanzigste ϩⲱ, die einundzwanzigste alasßa, die zweiund-
7987zwanzigste ya..., die dreiundzwanzigste ⲡϩⲓⲣ.. ., die vierund- .
7988zwanzigste 2.... |
7989| (22) p. 84. Dies sind die Namen der vierundzwanzig Ema-
7990nationen (xg0304«i) des unsichtbaren (CoptarTos) Gottes, d. h. die,
7991welche ich soeben gesagt habe. Sie treten vor euch, um euch
7992zu ergreifen, da sie euch wegen dieser Mysterien (wvor%QL@
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7993Das zweite Buch Jeü. 221
7994welche ihr empfangen habt, beneiden. Saget diese Apologien
7995(dxoloyiaı): „Weichet zurück (draymp&iy), ihr vierundzwanzig
7996Emanationen (zpoßol«al) des unsichtbaren (dogatos) Gottes“, und
7997sprechet ihren (sic! den) Namen der vierundzwanzig [Probolai] aus.
7998Besiegelt (ϭϣo)sein) euch mit diesem Siegel (ogyoayls):
7999Dies ist sein Name: SaS&agapas, saget ihn
8000nur einmal und leget dieses Psephos (wos); | ⲕ ⲟ̅
80018855 in eure Hände. Wenn ihr euch mit
8002diesem Siegel (ogoayis) besiegelt (cgpaylteır) | ⲟ ⲟ
8003und seinen Namen nur einmal ausgesprochen
8004habt, so saget diese Apologien (dxodoyiaı): „Wir rufen (ⲉⲡⲓ
8005ϫⲁⲗⲉⲓϭ ϥ) ϭⲥϩⲥϩⲁ ⲥⲓⲱⲱϩϥϥⲝⲓⲓ Ϩⲱⲱⲥ Ⲑⲑⲟⲱϩⲱⲉϩ ⲁⲗⲱϩⲓⲱ
8006ⲝⲱ] Car ⲱⲱⲱ ⲱⲱⲱ ⲱⲱⲱ ⲱⲱⲱ ⲓⲣ 1 MN MN ⲉⲉⲉ Ⲉϥ-
8007ϩⲱϩ ϩⲓⲣⲱϩⲱⲉ ⲃ Ϩⲱⲥ Ϩⲱ⳨ⲓ ⲭⲱϩⲱⲉϩⲱ ϩϨⲗⲉⲍⲱ an“. Wenn
8008ihr aber ( diese Namen des Lichtschatzes (-9n0avpös) an-
8009gerufen (&xıxalstodar) habt, so saget: „Weichet zurück (drayo-
80100&7v), ihr vierundzwanzig Emanationen (ⲡoo632 des unsichtbaren
8011(d6gatos) Gottes, deren Namen wir soeben von Anfang an ausge-
8012sprochen haben“. In dem Augenblick aber (ⲟ man die Namen
8013des Lichtschatzes (-9”0avoos) und seine Apologie (ⲉⲡ
8014aussprechen wird, werden sie davonstieben, und ihr werdet nach
8015oben gehen.
8016Wenn ihr aber ( zu dem vierzehnten Äon (alair) gelangt,
8017so befindet sich daselbst der zweite grosse unsichtbare (dögaTos)
8018Gott und der grosse Gott, welcher in dem vierzehnten Äon
8019(alcon) „der grosse gerechte (xo„0tös)! | (24) ⲣ. 85. Gott“
8020genannt wird, indem er eine Dynamis (ⲩⲟ diesen
8021drei Archonten (Xoxovtes) des Lichtes ist, welche sich inner-
8022halb aller Aonen (aldcyes) befinden, d.h. von den drei Göttern,
8023welche ausserhalb der Lichtschätze (-Sn0avool) sind. Denn (7&e)
8024es giebt eine Menge Dynameis (dvpausıc) in jenem Äon (alor),
8025aber (ⲉⲗ) sie sind nicht so zahlreich wie diejenigen, welche
8026sich in den Äonen (ⲉϩ), die ausserhalb von ihnen sind, be-
8027finden. Es treten aber (de) jene Dynameis (dvpaueıs) vor euch,
8028um euch zu ergreifen, da sie euch wegen der Mysterien (Uvot%-
8029@«a), die ihr empfangen habt, beneiden, damit sie euch fest-
8030halten, und ihr meine Mysterien ⲱⲅ ]ⲟic) in ihren Topo
80311 Die Abbreviatur zo kann auch %o:0rös bedeuten.
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8032222 Das Buch vom grossen 1dyog xat& WUOTHQLOV.
8033(röxot) vollzieht, damit sie selbst Dynameis (duyäyeıc) aus den
8034Dynameis (dvpaueıc) des Lichtschatzes (-#”0avo6s) empfangen.
8035Ich aber (d£) sage euch: Besiegelt (o@xpaylieır) euch mit diesem
8036Siegel (ogoayls):
8037ϯ Dies ist sein Name: Ϩⲱⲉⲍⲱϩ︦ⲓⲉⲥϩⲟⲗ, saget
8038ⲉ | ⲉ ihn nur einmal und leget dieses Psephos ⲫ-
8039€ € | wos): 8869 in eure Hände. Wiederum (ⲇo︦2ii
8040saget: „Weichet zurück (draywoet»), alle ihr
8041ⲉ | ⲉ Dynameis (dvvaueıc) des zweiten unsichtbaren
8042ⲉ ) (döoartos) Gottes, denn wir rufen (&xtxalstodaı)
8043ϭⲱⲱϩϥⲟⲝ ayonto nm ⲱϭⲣ an“. Und die Dynameis (dvr-
8044rausıs) jenes Ⲁⲟⲡⲉ (alcop) werden davonstieben, und ihr werdet
8045nach oben gehen.
8046Wenn ihr aber (de) zu diesem Topos dieser drei Archon-
8047ten (doxortec), welche innerhalb aller dieser Unsichtbaren
8048(dogarto«ı) sind, d. h. zu den Tridynamosgöttern (-z0tdUvauos),
8049welche ausserhalb des Lichtschatzes (-#n06avoös) sind, d. ⲃ.
8050zu den Archonten (&gyovtec) des Lichtes gelangt — es sind
8051nämlich (y&op) jene drei Archonten (&oxovrtes) innerhalb aller
8052dieser Äonen (ⲟϩ), und sie, welche ausserhalb von allen
8053Schätzen (#n0avool) sich befinden, sind vorzüglicher als alle
8054in allen Äonen (al@vyes) befindlichen Götter. Wenn ihr aber (de)
8055zu jenem Topos (zöx0s) gelangt, so werden sie euch sehen,
8056dass ihr diese Mysterien (#vor70c@) empfangen habt. Sie selbst
8057haben die Mysterien (#vort7Gt@) des Lichtschatzes (-9”0avo6s)
8058empfangen, weil sie, als die erste Dynamis (duvapıc) herauskam,
8059die ersten waren, welche in ihr geblieben sind, und als sie her-
8060abgekommen waren, wurde ihnen das Lichtreich verkündigt
8061(xnovooem). Ich? gab ihnen auch diese Mysterien (#votTYQLW),
8062welche ich euch gegeben habe, aber (2 nicht habe ich das
8063Mysterium (wvot70L0r) der Sündenvergebung gesehen. Des-
8064wegen sind sie noch nicht in den Lichtschatz (-#n”0cavoös) auf-
8065genommen, da sie noch nicht das Mysterium (wvor%Q«.0») der
8066Sündenvergebung empfangen haben. Deswegen nun sage ich
8067euch, dass ich, wenn ich | (23) ⲣ. 86. alle Äonen (aldyes) aus-
8068sundern werde, diesen drei Archonten (&oxovrec) des Lichtes,
8069welche die letzten von allen Äonen (alcyes) sind, das Mysterium
8070(ⲙⲟⲧ (or der Sündenvergebung geben werde, weil sie an das
8071Mysterium (vot70c07) des Lichtreiches geglaubt (ϫoⲅⲉiesn) haben.
page 239
8072Das zweite Buch Jeü. 223
8073Wenn ihr aber (de) zu jenem Topos (töxoc) gelangt, so
8074werden sie euch sehen, dass ihr alle diese Mysterien (WvotY0La)
8075bis auf das Mysterium (Wvot7gc0v) der Sündenvergebung em-
8076pfangen habt. Sie werden euch in jenem Topos (zöxos) ergreifen,
8077weil sie noch nicht das Mysterium (wvot%0c0r) der Sündenver-
8078gebung empfangen haben, damit ihr mit ihnen diese Mysterien
8079(#vort%QLE), welche ihr empfangen habt, vollzieht. Deswegen
8080nun sage ich euch, dass ihr nicht in ihr Inneres eingehen könnt,
8081bis ihr zuvor das Mysterium (WvortY0L.0r) der Sündenvergebung
8082empfangen habt. Fürchtet euch nun nicht, weil ich zu euch
8083gesagt habe, dass ihr nicht in den Lichtschatz (-9”0avoöc) gehen
8084könnt, bis dass ihr das Mysterium (ⲙoⲧ]oior der Sündenver-
8085gebung empfangen habt, sondern (2) dass sie euch in dem
8086Topos (zöxos) des ersten Archon (&oycmr) des Lichtes festhalten
8087(xatEreıy) werden. Deswegen nun sage ich euch, dass in jenen Topoi
8088(röxoc) kein Züchtigungsort (ⲭooϭⲧ]oion) ist, weil die Ange-
8089hörigen jenes Topos (zöxos) die Mysterien (uvor70ı«) empfangen
8090haben; und nicht (ⲟ können sie euch in jenen Topoi (töxo0«)
8091züchtigen (xold&&m), sondern (2 sie werden euch in jenen
8092Topoi (zöxoct) ergreifen, bis ihr das Mysterium (wvor70c0v) der
8093Sündenvergebung empfanget. Besiegelt (opoayi6eır) | euch mit
8094diesem Siegel (opoayls):
8095Dies ist sein Name: ⲱⲱⲉⲍⲱⲓ ⲡⲓⲱ, saget ⲉⲗⲭ|
8096ihn nur einmal und ergreifet dieses Psephos
8097(wos): 4554 mit euren Händen. Wenn
8098ihr aber (de) euch mit diesem Siegel (cgoayls)
8099besiegelt (ϭⲱⲟⲩ) und seinen Namen nur ⲕ ⲭ
8100einmal ausgesprochen habt, ⲃⲟ saget diese
8101Apologien (dxoloylaı): „Wir rufen (&xtxaletodar) euch Coweina-
8102ⲍⲉⲭⲱⲉϩⲱⲓⲓ ⲱⲉⲝⲓⲥϩ sıwinacw ϩϨⲁϩⲓⲓⲱ ϩⲱⲱ an. Wenn ihr
8103diese Namen angerufen (&xxalsiodarı) habt, so erkennen euch
8104die Paralemptores (xapalnunmtoEEs) jener Topoi (ztöxot) und
8105nehmen euch zu sich, weil ihr [das Mysterium der Sündenver-
8106gebung empfangen Ⲏall.........................
8107...........0.................................
8108................. ⲱⲁ ; ,ⲟ̄ ]] a]
8109Ve... .. U]
81100.000010 -̅ⲇ ) 2 γ)])|)|̅ⲇ]),22)2))])/[ [/][)γ9|-μ γ ]ⲁ.. γ8) ]]] ⲙ
page 240
8111(153) p.87. Anhang.
8112at
8113Erhöre mich, indem ich Dich preise (Cupevecp), Du vor
8114allen dyw@ontoL und allen ArkgaytoL existierendes Mysterium
8115(UvOTH(LOP).
8116Erhöre mich, indem ich Dich preise (Uuvetsıy), Du Myste-
8117rium (4vo7%0c0r), welches in seinem Mysterium (ⲙ⳪ⲅicⲉon auf-
8118leuchtete, damit das von Anfang an existierende Mysterium
8119(4votNELOP) vollendet werde. Und dadurch, dass es aufleuchtete,
8120wurde es Wasser des Oceans (wxeav0s), dessen unvergänglicher
8121(Cpdatutos) Name dieser ist: anlaa.
8122Erhöre mich, indem ich Dich preise (vupedsır), Du vor
8123allen e«y@ontor und allen dxtpgaytoL existierendes Mysterium
8124(WvotHELOD), welches in seinem Mysterium (#votHQLOP) auf-
8125leuchtete. Es wurde die Erde mitten im Ocean (wxeavös)
8126gereinigt, dessen unvergänglicher (@g#aQtoc) Name dieser ist:
8127ⲥϩⲱⲥⲉ.
8128Erhöre mich, indem ich Dich preise (srsissis) Du vor
8129allen «ywontoL und allen AxkpoaytoL existierendes Mysterium
8130(4vot7%QL0»), welches in seinem Mysterium (uvot7@t0r) auf-
8131leuchtete. Es wurde die gesammte gewaltige Materie (2) des
8132Oceans (wxsaroös) gereinigt, d. h. das Meer (#&21ac0a) und alle
8133in ihr befindlichen ⲉ, dessen unvergänglicher (&pdagros) Name
8134dieser ist: ϭⲱⲱⲉ.
8135Erhöre mich, indem ich Dich preise (Vupetem), Du vor
8136allen d&ywontor und allen drEoaytoL existierendes Mysteriuni
8137(4voty(LOP), welches in [seinem] Mysterium (wvot%QL0») auf-
8138leuchtete. Und dadurch, dass es aufleuchtete, besiegelte (og:pa-
813975er) es das Meer (ⲑ︦) und alles in ihm Befindliche,
8140denn es hat sich die in ihnen befindliche Kraft gegen die be-
8141stehende Ordnung vergangen (dtaxte&ir), dessen unvergänglicher
8142(eg d«oTos) Name [dieser ist] ....
page 241
8143Anhang. 225
8144Erhöre mich, indem ich [Dich] preise (vuyevsıy), |Du)] vor
8145[allen ⲉ̀ⲭⲱ̀ⲣⲅⲟ. und allen Axrkpaytot) existierendes [Myste-
8146rium) ........
8147| (154) p.88. ......... [indem er fortträgt] die Seelen
8148(wvxal) raubend (ot&gsolucs). Und wenn sie meine Seele (wux7);
8149zu jenem Topos (töxos) führen, so wird sie ihnen das Myste-
8150rium (ⲱⲧ oion) ihrer Furcht geben, d. h. xapıyo. Und wenn
8151sie dieselbe zu den Topoi (zöxoc) von allen Taxeis (tä&&s5) der
8152Paraplex, des grossen gewaltigen Archonten (&oxamy), führen,
8153welcher auf dem Wege der Mitte ausgebreitet ist, so trägt er
8154die Seelen (Wvxal) raubend (oregeclucnws) davon. Und wenn sie
8155meine Seele (ⲫ) zu jenem Topos (zöxos) führen, so wird sie
8156ihnen das Mysterium (ⲙⲧ ⲟⲟ) ihrer Furcht geben, d. h.
8157ⲥⲗⲟⲱ..... Und wenn sie meine Seele (uyz) zu dem Topos
8158(töx0c) des Typhon führen, des grossen gewaltigen Archonten
8159(ⲥ︦ⲟⲭⲱ)........ , welcher auf dem Wege der Mitte ausge-
8160breitet ist, so trägt er die Seelen (Wvyal) raubend (ϭⲧⲉⲣⲉϭⲓ ⲱϩ)
8161davon. Wenn sie meine Seele oⲗ zu jenem Topos (töx0s)
8162führen, so wird sie ihnen das Mysterium (4vot%0L0rp) ihrer
8163Furcht geben, d.h. Ϥⲟϭⲱϩ. Und wenn sie meine Seele (wuxx)
8164zu dem Topos (zöxos) von allen Taxeis (zd&sı6) des Jachtha-
8165nabas führen, des grossen gewaltigen Archonten (&oywr), des
8166von Zorn angefüllten, des Nachfolgers ⲉⲃ Archon
8167(&0x0v) der äusseren Finsternis, des Ortes, welcher alle Gestalten
8168(ⲙⲟⲟϣ wechselt, des Gewaltigen, der auf dem Wege der Mitte
8169ausgebreitet ist, so trägt er diese Seelen (wuyal) raubend (ote-
8170Ⲟⲉϭⲙⲱϩ) davon. Wenn sie meine Seele (wuy%) zu jenem Topos
8171(röxos) führen, so wird sie ihnen das Mysterium (uWvort%0c0r)
8172ihrer Furcht geben, d. h. «vunoVveßQwadoa! .............
8173ⲑ . ⲟ . . ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ. . ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ. ⲟ ⲟ ⲟⲑ ⲟ ⲟ ⲟ ⲉ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ. ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ
81741 Die letzten fünf Zeilen sind so lückenhaft, dass eine Übersetzung
8175unmöglich ist.
8176Texte u. Untersuchungen VII, 1. 3. 15
page 242
8177Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8178(Der Titel unbekannt.)
8179(61°) p. ...ⲁϥⲧⲁϩⲟϥ ⲉⲣⲁⲧϥ *ⲉⲧⲣⲉⲩⲁⲅⲱⲛⲓⲍⲉ
8180ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲥ ⲧⲁⲓ *ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲧⲉⲩϩⲓⲕⲱⲛ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲁⲩⲱ
8181ⲛⲧⲟⲥ ⲡⲉⲧⲟⲩⲕⲓⲙ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲟⲛϩ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲁⲩⲱ
8182ⲛⲧⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲏⲓ ⲙⲡⲉⲓⲱⲧ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲛⲇⲩⲙⲁ ⲙⲡϣⲏⲣⲉ. ⲁⲩⲱ
8183ⲧϭⲟⲙ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ. ⲁⲩⲱ ⲑⲓⲕⲱⲛ ⲙⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ.
8184ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡϣⲟⲣⲡ
8185ⲛⲁⲉⲓ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲣⲣⲟ ⲛⲛⲓⲁⲧϭⲙϭⲱⲙⲟⲩ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲟⲩϩ
8186ⲥⲟⲣⲙ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛϭⲓ ⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁϥϯ‐ⲙⲟⲣⲫⲏ
8187ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲛⲁⲩⲧⲟⲫⲩⲏⲥ. ⲁⲩⲱ
81885ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8189ⲡⲛⲟϭ ⲛϩⲁⲡⲛⲟⲩⲛ ⲛⲁⲙⲉ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ ⲡⲱϩ
8190ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲕⲁⲣⲱⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ. ⲙⲡⲟⲩϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ. ϫⲉ‐ⲟⲩⲁⲧϩ
8191ϣⲁϫⲉ ⲡⲉ ⲉⲣⲟϥ. ⲟⲩⲁⲧⲛⲟⲓ ⲙⲙⲟϥ ⲡⲉ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡϣⲟⲣⲡ
8192ⲙⲡⲏⲅⲏ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁ ⲡⲉϥϩⲣⲟⲟⲩ ϫⲱⲧⲉ ϩⲙ‐ⲙⲁ ⲛⲏⲓ.
8193ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲥⲛⲥⲛ ϣⲁⲛⲧⲉⲡⲧⲏⲣϥ ⲁⲓⲥⲑⲁⲛⲉ ⲛⲥⲉⲣⲛⲟⲓ.
8194ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲛⲉϥⲙⲉⲗⲟⲥ ⲉⲓⲣⲉ ⲛⲟⲩⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲇⲩⲛⲁϩ
8195ⲙⲓⲥ ⲉⲧⲟⲩⲓ ⲧⲟⲩⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ.
8196ⲁⲡⲙⲉϩⲥⲛⲁⲩ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ϣⲱⲡⲉ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲛⲁⲙⲟⲩⲧⲉ
8197ⲛ Das Blatt gut erhalten, in der Mitte etwas beschädigt, 28 ><
819817cm. 1! Ⲛ︦. ⲁϥⲡⲁϩⲟϥ. 2 W. Schw. erperatwn...e, 3 W. ⲉϩ ⲡⲉ
8199ⲧⲡⲟⲗⲓⲥ. 1 W. ete,..cT ⲉⲧⲉⲓⲕⲱⲛ. * W, Ms, ⲁⲩⲧⲟⲫⲩⲏⲥ, Schw. ⲁⲩ:
8200ⲧⲟⲩⲫⲩⲏⲥ. 5 W, Schw. ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲟⲥ * Ms, ⲡϣⲟⲣⲡ ⲙⲡⲏⲅⲏ sic!
8201ⲩ W. ⲛⲉϥϩⲟⲟⲩ ” W, ⲉⲃⲟⲗ ausgelassen.
page 243
8202Das zweite koptisch-gnostische Werk. 227
8203ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲓⲱⲧ. ⲁⲩⲱ ⲛⲗⲟⲅⲟⲥ. ⲁⲩⲱ
8204ⲙⲡⲏⲅⲏ. ⲁⲩⲱ ⲛⲛⲟⲩⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲣⲱⲙⲉ . ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲓⲇⲓⲟⲥ. ⲁⲩⲱ
8205ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛϩ | (62) p. 2°. ⲧⲟⲥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲥⲧⲩⲗⲟⲥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8206ⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ (ⲙ)ⲡⲧⲏⲣϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ
8207ⲡⲉ ⲡⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲟ ⲛⲟⲩⲕⲗⲟⲙ ⲉϫⲱϥ ⲉⲩⲛⲉϫ-ⲁⲕⲧⲓⲛ
8208ⲉⲃⲟⲗ. ⲡⲕⲱⲧⲉ ⲙⲡⲉϥϩⲟ ⲧⲉ ⲧⲙⲛⲧⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛⲥ ϩⲛ‐ⲛⲕⲟⲥϩ
8209ⲙⲟⲥ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ. ⲛⲁⲓ ⲉⲧϣⲓⲛⲉ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲛⲓⲙ ⲛⲥⲁⲡⲉϥϩⲟ
8210ⲉⲩⲟⲩⲱϣ ⲉⲥⲟⲩⲱⲛϥ. ϫⲉ‐ⲡⲉϥϣⲁϫⲉ ⲡⲏϩ ϣⲁⲣⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ
8211ⲥⲉⲟⲩⲱϣ ⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛⲛⲉϥⲃⲁⲗ ϫⲱⲧⲉ
8212ϣⲁⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ ⲙⲡⲥⲁⲛⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ
8213ⲡⲉⲧⲛⲏⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲣⲱϥ. ϥϫⲱⲧⲉ ⲛⲛⲁⲧⲡⲉ ⲙⲛ‐ⲛⲁⲡⲉⲥⲏⲧ.
8214ⲁⲩⲱ ⲡϥⲱ ⲛⲧⲉϥⲁⲡⲉ ⲡⲉ ⲧⲏⲡⲉ ⲛⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲉⲑⲏⲡ. ⲁⲩⲱ
8215ⲡⲱⲣⲃ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲙⲡⲉϥϩⲟ ⲡⲉ ⲡⲕⲁⲑⲓⲕⲱⲛ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ. ⲛϥⲱ
8216ⲙⲡⲉϥϩⲟ ⲛⲉ ⲧⲏⲡⲉ ⲛⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲉⲧϩⲓⲡⲥⲁⲛⲃⲟⲗ ⲁⲩⲱ
8217ⲡⲡⲱⲣϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛⲉϥϭⲓϫ ⲡⲉ ⲡⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ *ⲙⲡⲉⲝⲟⲥ.
8218ⲡⲡⲱⲣϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲉⲝ︦︦ⲟⲥ ⲡⲉ ⲑⲉⲛⲛⲁⲥ ⲉⲧⲥⲁⲟⲩⲛⲁⲙ ⲙⲛ‐
8219ϩⲛⲉⲧϩⲓϩⲃⲟⲩⲣ ⲡϯⲟⲩⲱ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲙⲡⲉⲝⲉⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲣⲱⲙⲉ
8220ⲛⲁⲧⲁⲙⲁϩⲧⲉ ⲙⲙⲟϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲡⲏⲅⲏ
8221ⲉ ⲉⲧⲃⲉⲉⲃⲉ ⲙⲡⲕⲁⲣⲱϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲟⲩϣⲓⲛⲉ ⲛⲥⲱϥ ϩⲙ‐ⲙⲁ
8222ⲛⲓⲙ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲧⲁ‐ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ *ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟϥ
8223ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩϯⲕ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲟ
8224ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲗⲁⲁⲩ | (63°) p. 3% .. ϩⲓⲁⲥ ⲉⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲛⲧⲁⲥϩ
8225ⲕⲓⲙ ⲉⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ ϩⲙ-‐ⲡⲉⲥⲃⲟⲩⲃⲟⲩ• ⲁⲩⲱ ⲁⲩϫⲓ ⲛⲧⲉϩ
8226ⲅⲛⲱⲥⲓⲥⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲱⲛϩ ⲁⲩⲱ ⲑⲉⲗⲡⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲛⲁϩ
8227ⲡⲁⲩⲥⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲅⲁⲡⲏ ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲛⲁⲥⲧⲁⲥⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲧⲡⲓⲥⲧⲓⲥ
8228ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲡⲟ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲥ. ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲑⲉⲛϩ
82291 Ms, ⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ, lies ⲡⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ. Ⲛ︦. ⲛⲕⲗⲟⲙ } W. ⲉⲩⲟⲩ:
8230ⲱϣⲑ ⲥⲟⲩⲱⲛϥ. *Ⲱ︦ Schw. ⲙⲡⲉⲥⲝ︦ⲋ︦ⲟⲥ. 5 Ms. ⲛⲉⲧϩⲓϩⲃⲟⲩⲣ, lies ⲉⲧϩⲓⲝ
8231ϩⲃⲟⲩⲣ. © W. Schw. ⲛⲁⲧⲙⲁϩⲧⲉ, Ms. ⲛⲁⲧⲁⲙⲁϩⲧⲉ. 7 W. Schw. ⲡⲏⲅⲏ,
8232Ms. ⲡⲡⲏⲅⲏ (sie!), 5 W, ⲉⲧⲃⲥⲉⲃⲉ. 9 W. oe. 1! W. ⲟ ausgelassen.
8233b Das Blatt gut erhalten, 28 >< 161, cm. Ⲛ︦. Schw. haben eine
8234Zeile übersprungen: ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲅⲁⲡⲏ ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲛⲁⲥⲧⲁⲥⲓⲥ.
82351
page 244
8236228 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8237ⲛⲁⲥ *ⲉⲛⲧⲁⲥ ⲉⲛⲧⲁⲥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲛⲁⲛⲁⲣⲭⲟⲥ.
8238ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲉⲣⲟϥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ ϩⲓ-ⲙⲁⲁⲩ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐
8239ⲡⲉϥⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ.
8240ⲁ. ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛⲡⲏⲅⲏ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲙⲡⲏⲅⲏ
8241ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ.
8242ⲃ. ⲡⲙⲉϩⲥⲛⲁⲩ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛⲥⲟⲫⲟⲥ. ⲉⲛⲧⲁ‐
8243ⲛⲥⲟⲫⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟϥ.
8244ⲅ. ⲡⲙⲉϩϣⲟⲙⲛⲧ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲛϩ
8245ⲧⲁ‐ⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟϥ ⲏ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ.
8246ⲇ. ⲡⲙⲉϩϥⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛⲅⲛⲱⲥⲓⲥ. ⲉⲛϩ
8247ⲧⲁ‐ⲅⲛⲱⲥⲓⲥ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ.
8248ⲉ. ⲡⲙⲉϩϯⲟⲩ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛϩⲁⲅⲛⲟⲛ. ⲉⲛⲧⲁ‐
8249ϩⲁⲅⲛⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ.
8250(ⲅ) ⲡⲙⲉϩⲥⲟⲟⲩ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ *ⲧⲥⲓⲥⲏ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐
8251ⲕⲁⲣⲱϥ ⲛⲓⲙ ⲛⲓⲙ ⲛϩⲏⲧϥ.
8252(ⲍ) ⲡⲙⲉϩⲥⲁϣϥ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲣⲟ ⲛⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ (Sie!)
8253ⲉⲛⲧⲁ-ⲟⲩⲥⲓⲁ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟϥ.
8254[ⲏ] ⲡⲙⲉϩϣⲙⲟⲩⲛ ⲇⲉ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲉⲛϩ
8255ⲧⲁ‐ⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲛⲓⲙ ϣⲱⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟϥ ⲏ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ.
8256[ⲑ] ⲡⲙⲉϩⲯⲓⲥ ⲇⲉ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲟⲩⲡⲁⲛⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲡⲉ
8257ⲉ ⲛⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲉϩ | (64) p. 4°. ⲧⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲣⲉ‐ⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ
8258ⲛⲓⲙ [ⲛϩⲏⲧϥ. ⲉϥⲟ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲙⲁⲩⲁⲁⲩ.
8259ⲓ ⲡⲙⲉϩⲙⲏⲧ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲛⲧⲁ‐
8260ϭⲟⲙ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ.
8261ⲓⲁ. ⲡⲙⲉϩⲙⲛⲧⲟⲩⲉ ⲇⲉ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲁϩ
8262ϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ
8263ⲛϩⲏⲧϥ.
82641 Ms. ⲉⲛⲧⲁⲥ auspungiert. 2 W. Schw. ⲡⲁⲛⲅⲛⲱⲥⲓⲥ 3 W, Schw.
8265ⲛϩⲏⲧⲥ *Ⲙ︦ ⲥⲓⲅⲏ. > Me. erstes ⲛⲓⲙ auspungiert. ⲉ W. Schw.
8266ⲛⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲅⲉⲧⲥ, Ms, ⲛⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ete, 7 W. ⲡⲉⲣⲉ. ⲃ W. Schw.
8267...... ⲧϥ, lies ⲛϩⲏ |ⲧϥ ⲃ︦. ⲙⲁⲁⲩⲁⲁⲩ.
page 245
8268Das zweite koptisch-gnostische Werk. 229
8269ⲓⲃ. ⲡⲙⲉϩⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲇⲉ ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲡⲉ ⲧⲁⲗⲏⲑⲓⲁ.
8270ⲉⲛⲧⲁ‐ⲙⲉ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲧⲁⲗⲏⲑⲓⲁ ⲉⲧϩ
8271ϩⲱⲃⲥ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲑⲓⲕⲱⲛ ⲙⲡⲉⲓⲱⲧ. ⲧⲁⲓ
8272ⲧⲉ ϯⲁⲗ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ.
8273ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲉⲧⲕⲱⲧⲉ ⲉⲛⲃⲁⲑⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲧⲟ
8274ⲛⲁⲕⲁⲧⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲏ ⲉⲧⲟⲩⲟ ⲛⲁⲧⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟⲥ. ⲧⲉⲓⲁⲧⲭⲁϩ
8275ⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ- ⲛⲉⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛϩⲏⲧⲥ. ⲧⲁⲓ
8276ⲉⲧⲥⲙⲁⲙⲁⲁⲧ ϣⲁ‐ⲛⲓⲉⲛⲉϩ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲡϣⲁⲉⲛⲉϩ.
8277ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ. ⲛⲁⲧⲛⲟⲓ ⲙⲙⲟϥ. ⲛⲁⲧϩ
8278ⲙⲟⲕⲙⲉⲕ ⲉⲣⲟϥ. ⲛⲁⲧϫⲓⲟⲟⲣ ⲙⲙⲟϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ
8279ⲣ-ⲉⲩⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ⲁⲩⲧⲉⲗⲏⲗ ⲁⲩϫⲡⲟ
8280ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ϩⲙ‐ⲡⲉⲩⲣⲁϣⲉ ⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ
8281ϫⲉ‐ⲛⲉϫⲡⲟ ⲙⲡⲣⲁϣⲉ ϫⲉ‐ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ⲙⲛ‐ⲡⲓⲱⲧ.
8282ⲛⲁⲓ ⲛⲉ ⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲡⲉⲟⲥ ϯⲟⲩⲱ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ.
8283ⲁⲩⲱ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲡⲣⲱⲙⲉ ϣⲱⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ‐ⲛⲉⲓⲙⲉⲗⲟⲥ ⲛⲁⲥⲱϩ
8284ⲙⲁⲧⲟⲥ. | (65°) p. 5°. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲁⲩⲱ ⲧⲡⲏⲅⲏ ⲛⲟⲩⲟⲛ
8285ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲓ ⲉⲣⲉ‐-ⲙⲉⲗⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲧⲁϥ ϫⲏⲕ ⲉⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ
8286ⲉⲛⲧⲁ‐ⲣⲁⲛ ⲛⲓⲙ ϣⲱⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲓⲱⲧ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁϩⲣⲏⲧⲟⲛ.
8287ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲛ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲕⲁⲧⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁϩⲟⲣⲁ‐
8288ⲧⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ϩⲁⲡⲗⲟⲩⲛ. ⲉⲓⲧⲉ ⲉⲣⲏⲙⲟⲥ( ⲉⲓⲧⲉ ⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ.
8289ⲉⲓⲧⲉ ⲡⲁⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲣⲁⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲧϩⲙ‐ⲡⲕⲁⲣⲱϥ.
8290ⲉⲛⲧⲁⲩϣⲱⲡⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ϩⲙⲡⲉⲓⲱⲧ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ ⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ
8291ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ ⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲥⲓⲟⲩ ⲙⲡⲉⲥⲧⲉⲣⲉⲱⲙⲁ
8292ϩⲛⲧⲉⲩϣⲏ. ⲛⲑⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉⲛⲣⲱⲙⲉ ⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲉⲓ ⲉⲛⲁⲩ ⲉⲡⲣⲏ.
8293ⲛⲧⲉⲓϩⲉ ϩⲱⲱϥ ⲥⲉⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲓ ⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲛϭⲓ ⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ
8294ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ. ⲉⲧⲃⲉ • ⲧⲉϥⲙⲛⲧⲁⲧⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲥ ⲉⲧⲙⲡⲉϥⲕⲱⲧⲉ.
8295ϯⲁⲗⲏⲑⲓⲁ. 2 Me. ⲉⲧⲟⲩⲟ, lies ⲉⲧⲟ. 3 W. ⲡϣⲁⲉⲛⲉϩ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ
8296ausgelassen. * W. Schw. ⲛⲁⲧⲙⲟⲕⲙⲉϥ. © Das Blatt beschädigt, 28 ><
829716 cm. 5 W, ⲛⲓⲙ nım, 5 W. Schw. ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲕⲁⲧⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ausgelassen.
82987 W. ⲉⲧϩⲙⲕⲁⲣⲱϥ. Ⲱ︦. Schw. ⲛⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ 9 W. Schw. ⲧⲉⲩⲁϣⲏ,
8299Ms. ⲧⲉⲩⲁϣⲏ, ⲁ auspungiert.
page 246
8300230 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8301ⲛⲧⲟϥ ⲛⲟⲩⲟⲓϣ ⲛⲓⲙ ⲡⲉⲧϯ ⲙⲡⲱⲛϩ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲁⲩⲱ ϩⲓⲧⲙ-
8302ⲡⲉϥϣⲁϫⲉ ⲉⲛⲧⲁⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲥⲟⲩⲛ‐ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲉⲓⲙⲉ ⲉⲣⲟⲥ
8303ⲁⲩⲱ ϩⲓⲧⲙ ‐ ⲡⲉϥϣⲁϫⲉ ⲉⲛⲧⲁϥϣⲱⲡⲉ ⲛϭⲓ ⲫⲓⲉⲣⲟⲛ ⲙϩ
8304ⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ.
8305ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲡⲙⲉϩⲥⲛⲁⲩ ⲛⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ ⲡⲁⲓ ϩⲓⲧⲙ‐
8306ⲡⲛⲓϥⲉ ⲛⲣⲱϥ ⲁⲧⲉⲡⲣⲟⲛⲟⲓⲁ ⲣϩⲱⲃ ⲉⲛⲉⲧⲉ‐ⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ ⲁⲛ.
8307ⲁⲩϣⲱⲡⲉ *ϩⲓⲧⲛ ⲻ ⲡⲉⲑⲉⲗⲏⲙⲁ ⲙⲡⲁⲓ ϫⲉ ‐• ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉⲧⲟⲩϩ
8308ⲉϩⲥⲁϩⲛⲉ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲧⲣⲉϥϣⲱⲡⲉ. ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲙⲫⲓⲉⲣⲟⲛ
8309ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲛⲧⲉⲓϩⲉ ⲛϥⲧⲟ ⲙⲡⲩⲗⲏ ⲉⲣⲉ‐ϥⲧⲟ ⲙⲙⲟϩ |
8310(66) p. 6°. ⲛⲁⲥ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲟⲩⲉⲓ ⲙⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ
8311ⲁⲩⲱ ⲥⲟⲟⲩ ⲙⲡⲁⲣⲁⲥⲧⲁⲧⲏⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ ϩⲁ‐ϫⲟⲩⲧϩ
8312ⲁϥⲧⲉ ⲙⲡⲁⲣⲁⲥⲧⲁⲧⲏⲥ ⲁⲩⲱ ϫⲟⲩⲧⲁϥⲧⲉ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲇⲩⲛⲁϩ
8313ⲙⲓⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲯⲓⲧⲉ ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ
8314ⲧⲛⲩⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲙⲏⲧⲉ ⲛⲇⲉⲕⲁⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲡⲩⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲙⲛⲧⲉ
8315ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲇⲱⲇⲉⲕⲁⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ϯⲉ ⲙⲡⲉⲛⲉ
8316ⲧⲁⲥ ⲛϭⲟⲙ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲉⲟⲩⲛ‐
8317ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛϩⲟ ⲙⲙⲟϥ. ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲙⲛ ‐ ⲟⲩϩⲟ
8318ⲛⲁⲗⲏⲑⲓⲁ(ⲓ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ. ⲉⲣⲉ‐
8319ⲟⲩⲁ ⲛⲛⲉϥϩⲟ ϭⲱϣⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲧⲡⲩⲗⲏ *ⲉⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ.
8320ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲡⲕⲉⲟⲩⲁ ϭⲱϣⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ. ⲉⲣⲉ‐
8321ⲡⲕⲉⲟⲩⲁ ϭⲱϣⲧ ⲉⲡϫⲓⲥⲉ ⲁⲩⲱ ⲧⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ ϩⲛ ‐• ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ
8322ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ. ⲉⲣⲉ‐ⲁⲫⲣⲏⲇⲱⲛ ⲙⲙⲁⲩ. ⲙⲛⲡⲉϥⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ
8323ⲛⲭⲥ. ⲉϥⲙⲙⲁⲩ ⲛϭⲓ ⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲉⲣⲉ •ⲁⲇⲁⲙ ⲡⲁϭ
8324ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲙⲡⲙⲁ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉϥϣⲟⲙⲧ ⲛϣⲉ ⲛⲛⲑ
8325ⲁⲓⲱⲛ. ⲙⲛⲥⲉ ⲙⲛϯⲟⲩ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲡⲧⲉⲗⲓⲟⲥ
83261 W. ⲡⲁⲧⲡⲱ... W, Schw. ⲥⲟⲩⲛ ⲧⲙⲟⲁⲥ ⲉⲉⲓⲙⲉ, MB. ⲥⲟⲩⲛ‐ⲧⲙⲟⲝ
8327ⲛⲁⲥ ⲉ)ⲉⲓⲙⲉ. * Ms. ϩⲓⲧⲛ, besser ϩⲓⲧⲙ-ⲡⲉⲑⲉⲗⲏⲙⲁ. 4 W, or(q). ⲩ.
8328Schw. ⲡⲩⲗⲏ. 5 W. Schw. ⲛⲩⲗⲏ ausgel., Ms. ⲡⲩⲗⲏ, lies ⲧⲡⲩⲗⲏ.
8329ⲧ W. hat nicht ⲛⲧϭⲟⲙ , sondern richtig ⲛϭⲟⲙ. 5 W. Schw. ⲧⲡⲩⲗⲏ
8330ausgel. * W. ⲉⲛϥⲱⲛⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ 19 W, ⲁⲩⲱ ⲉⲡⲕⲉⲟⲩⲁ, Me. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐
8331ⲡⲕⲉⲟⲩⲁ. 11 W, nicht ⲡⲉϥϣⲟⲙⲛⲧ, sondern ⲡⲉϥϣⲟⲙⲧ. 12 W,. ⲙⲛⲥⲉ
8332ⲙⲛϯⲟⲩ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ausgelassen.
page 247
8333Das zweite koptisch-gnostische Werk. 231
8334ⲛⲛⲟⲩⲥ ⲙⲙⲁⲩ ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲩⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲉϥϩⲛ‐ⲧⲁⲑⲁⲛⲁⲥⲓⲁ
8335ⲉⲣⲉ‐ⲫⲟ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲛ ⲙⲡⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ϭⲱϣⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉⲧ‐
8336ⲟⲩⲁⲁⲃ ⲛⲧⲉ-ⲛⲉⲩⲟⲩⲁⲁⲃ ⲉⲧⲉ‐ⲡⲁⲡⲉⲣϩ | (67°) p. 7°. ⲁⲛⲧⲟⲥ
8337ⲡⲉ ⲉϥⲟ ⲛⲕⲉⲫⲁⲗⲏ ⲙⲫⲓⲉⲣⲟⲛ. ⲉⲣⲉ‐ϩⲟ ⲥⲛⲁⲩ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲣⲉ‐
8338ⲟⲩⲁ ⲟⲩⲏⲛ ⲉⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ ⲡⲕⲉⲟⲩⲁ
8339ⲟⲩⲏⲛ ⲉⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲉϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐
8340ⲡⲁⲗⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲟⲩⲃⲁⲑⲟⲥ ⲙⲙⲁⲩ ⲉϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ
8341ϫⲉ‐ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲏ ⲡⲉⲧⲣ‐ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲣⲉ‐ ⲟⲩⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛϩⲏⲧϥ
8342ⲉϥϩⲏⲡ ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉⲧⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϣⲙⲛⲧ‐ϭⲟⲙ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧϩ
8343ϭⲙϭⲟⲙ ϩⲛ ‐ϭⲟⲙ ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8344ⲉⲧⲉ‐-ⲙⲡϥⲡⲱϣ ⲉⲛⲉϩ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ ⲟⲩⲱⲛ ⲛⲁϥ
8345ϫⲉⲛⲟⲩϥ ⲛⲉ ⲛϭⲟⲙ. ⲟⲩⲛϣⲟⲙⲛⲧ ⲛϩⲟ ⲙⲙⲟϥ. ⲟⲩϩⲟ
8346ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲛ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲟ
8347ⲛⲁⲫⲣⲏⲇⲱⲛ. ⲉϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲫⲣⲏⲇⲱⲛ ⲡⲏⲝⲟⲥ
8348ⲉⲩⲛ ⲟⲩⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ϩⲏⲡ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ ⲉⲧⲉ ‐ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉ
8349ⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ.
8350ⲉⲣϣⲁⲛ ‐ ⲡⲙⲉⲉⲩⲉ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ‐ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ. ϣⲁⲣⲉ ‐ ⲁϩ
8351ⲫⲣⲏⲇⲱⲛ ϫⲓ ⲛⲧⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ,ⲓ ⲛϥⲛⲧⲥ ⲙⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲛⲧⲉ‐
8352ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛⲧⲥ ⲙⲡⲁⲗⲟⲩ ⲛⲥⲉⲛⲧⲥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲛⲁⲓⲱⲛ
8353ⲧⲏⲣⲟⲩ ϣⲁ‐ⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲥⲉϫⲟⲕⲟⲩ ⲛⲥⲉϩ
8354ϫⲓⲧⲟⲩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡϯⲟⲩ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ.
8355ⲟⲩⲛ ‐ ⲕⲉⲧⲟⲡⲟⲥ ⲟⲛ ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲃⲁⲑⲟⲥ ⲟⲩⲛ‐
8356ϣⲟⲙⲛⲧ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲡϣⲟⲣⲡ ⲉⲣⲉ‐.ⲡⲕⲁⲗⲩⲡⲧⲟⲥ |
8357(68) p. 8°. ⲙⲙⲁⲩ. ⲉⲧⲉⲛⲧⲟϥ ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉⲑⲏⲡ. ⲁⲩⲱ
8358ⲡⲙⲉϩⲥⲛⲁⲩ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲉⲣⲉ-ⲡϯⲟⲩ ⲛϣⲏⲛ ⲁϩⲉⲣⲁⲧⲟⲩ ⲛϩⲏⲧϥ
8359ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ ‐ ⲟⲩⲧⲣⲁⲡⲉⲍⲁ ϩⲛ ‐ ⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ ⲉⲩⲛ‐ⲟⲩⲗⲟⲅⲟⲥ
83601 W. ⲉϥⲛⲧⲁⲑⲁⲛⲁⲥⲓⲁ. 2W, Schw. ⲛⲉⲩⲟⲩⲁⲁⲃ, lies ⲛⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ. ⲟⲩⲁ
8361im Ms. übergeschrieben. ⲉ Blatt gut erhalten, 2 >< 1 cm.
83624 W. Schw. ⲉϥϩⲏⲧ(). > W. ⲁⲧⲡⲱϣ. 5 W, ⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲛ ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲟ
8363ⲙⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲟ ⲛ ausgelassen. Ⲙⲃ. ϩⲛ-ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ, besser
8364ϩⲙ-ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ 8 W. ⲛⲥⲉϫⲡⲥ ϫⲉϩⲟⲩⲛ 9 W. ⲛⲉⲡϯⲟⲩⲕ ⲛ.
8365ⲡⲕⲁⲗⲩⲡⲧⲱ.
page 248
8366232 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8367ⲙⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲁϩⲉⲣⲁⲧϥ ϩⲓϫⲛ‐ⲧⲉⲧⲣⲁⲡⲉⲍⲁ. ⲉϥⲟ ⲙⲙⲛⲧϩ
8368ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛϩⲟ ⲙⲡⲛⲟⲩⲥ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲟⲡⲥⲡ ⲛⲟⲩⲟⲛ
8369ⲛⲓⲙ ⲉⲩϫⲓ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲣⲁⲧϥ.
8370ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ ⲣⲁϣⲉ ⲉⲧⲃⲏⲧϥ ϫⲉ‐ⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ
8371ⲉⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁ‐ⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲁⲅⲱⲛⲓⲍⲉ ⲉⲥⲟⲩⲱⲛϥ.
8372ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲁ‐ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ.
8373ⲡⲙⲉϩϣⲟⲙⲛⲧ ⲉⲣⲉ‐ⲧⲥⲓⲅⲏ ⲛϩⲏⲧϥ ⲙⲛ‐ⲧⲡⲏⲅⲏ ⲉⲣⲉ‐
8374ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲭⲥ ϭⲱϣⲧ ⲉⲣⲟⲥ. ⲉⲩⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛϩⲏⲧⲥ
8375ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲧⲁⲅⲁⲡⲏ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲛⲟⲩⲥ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. ⲁⲩⲱ
8376ϯⲉ ⲛⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ *ⲡⲡⲁⲙⲙⲏⲧⲱⲣ ⲉⲛⲧⲁ‐
8377ⲑⲉⲛⲛⲁⲥ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲉⲧⲉⲛⲁⲓ ⲛⲉ ⲛⲉⲥⲣⲁⲛ ⲧⲉϩ
8378ⲡⲣⲱⲧⲓⲁ. ⲧⲡⲁⲛⲇⲓⲁ. ⲧⲡⲁⲛⲅⲉⲛⲓⲁ, ⲇⲟⲝⲟⲫⲁⲛⲓⲁ. ⲇⲟⲝⲟⲅⲉϩ
8379ⲛⲓⲁ. ⲇⲟⲝⲟⲕⲣⲁⲧⲓⲁ. ⲁⲣⲥⲉⲛⲟⲅⲉⲛⲓⲁ. ⲗⲱⲓⲁ. ⲓⲟⲩⲏⲗ.
8380ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲧϣⲟⲣⲡ ⲛⲁⲕⲁⲧⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲑⲉⲛϩ
8381ⲛⲁⲥ. ⲉϣⲁⲥϫⲱⲕ ⲉⲩⲇⲉⲕⲁⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ ‐ ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲛⲧⲉ‐
8382ⲡⲓⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ.
8383ⲙⲛⲛⲥⲁⲛⲁⲓ ⲟⲩⲛ‐ⲕⲉⲧⲟⲡⲟⲥ ⲉϥⲟⲩⲟϣⲥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲟⲩⲛⲧϥ‐
8384ⲟⲩⲛⲟϭ *ⲙⲙⲛⲧ[ⲣ]ⲙⲙⲁⲟ ⲉⲥϩⲏⲡ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ | (69°)
8385ⲣ. 9. ⲉⲥⲭⲱⲣⲏⲅⲓ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. ⲉⲧⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲁϩ
8386ⲙⲉⲧⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲉⲩⲛ ⲻ ⲟⲩⲧⲣⲁⲡⲉⲍⲁ ⲙⲙⲁⲩ. ⲉⲩⲥⲟⲟⲩϩ ⲉⲣⲟⲥ
8387ⲛϭⲓ ϣⲟⲙⲛⲧ ⲙⲙⲛⲧⲛⲟϭ *ⲟⲩⲏⲣⲉⲙⲓⲟⲥ ⲙⲛ ‐ⲟⲩⲁⲕⲁⲧⲁϩ
8388ⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲙⲛ-‐ⲟⲩⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ.
8389ⲉⲩⲛϧⲟⲩⲙⲛⲧϣⲏⲏⲣⲉ ϩⲛⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ. ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ
8390ϫⲉ‐ⲡⲉⲭⲥ ⲡⲇⲟϭⲓⲙⲁⲥⲧⲏⲥ. ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉⲧⲇⲟϭⲓⲙⲁⲍⲉ ⲙⲡⲟⲩⲁ
8391ⲡⲟⲩⲁ. ⲁⲩⲱ ⲉϥⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲍⲉ ⲙⲙⲟϥ ϩⲛⲧⲉⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲍⲝ ⲙϩ
8392ⲡⲓⲱⲧ ⲉϥϫⲟⲟⲩ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲙⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲉⲧϩ
8393ϣⲟⲟⲡ ϩⲁⲣⲓϩⲁⲣⲟϥ.
83941 Me. ⲉⲧⲃⲏⲧϥ, lies ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ. 2 Me, ⲡⲡⲁⲙⲙⲏⲧⲱⲣ, ebenso wie
8395ⲡⲡⲏⲅⲏ, Statt ⲧⲡⲁⲙⲙⲏⲧⲱⲣ wegen des anlautenden m. 3 Schw.
8396ⲉⲟⲩⲛⲧⲁϥ. + W. ⲙⲙⲛⲧ...ⲙⲁⲟ. © Blatt gut erhalten, 28 >< 16 cm.
83975 W. ⲟⲩⲏⲣⲥⲙⲟⲥ. © Ms. ⲟⲩⲙⲛⲧϣⲏⲏⲣⲉ, lies ⲟⲩⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ. 7 Ma, ⲡⲇⲟ:
8398ϭⲓⲙⲁⲥⲧⲏⲥ. W. ⲡⲇⲟⲕⲓⲙⲁⲥⲧⲏⲥ 3 Ms. ⲧⲉⲥⲫⲣⲟⲅⲓⲍ, lies ⲧⲉⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲥ
page 249
8399Das zweite koptisch-gnostische Werk. 233
8400ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ENTA-NTAPY ϣⲱⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲁϫⲛⲧϥ ⲙϩ
8401ⲡⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ϣⲱⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲓⲭⲥ ϥⲫⲟⲣⲓ ⲙⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ
8402ⲛϩⲟ. ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲛ‐
8403ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲛϩⲁⲡⲗⲟⲩⲛ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲫϩ
8404ⲑⲁⲣⲧⲟⲛ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲕⲁⲧⲁⲅⲛⲱϩ
8405ⲥⲧⲟⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ.
8406ⲙⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ. ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ. ⲙⲛ‐
8407ⲟⲩϩⲟ ⲛϩⲓⲗⲓⲕⲣⲓⲛⲉⲥ ⲡⲙⲁ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲛⲧⲓⲃ ⲙⲡⲏⲅⲏ
8408ⲙⲙⲁⲩ. ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϫⲉ ⲙⲡⲏⲅⲏ ⲛⲗⲟⲅⲓⲕⲟⲛ ⲉⲩϩ
8409ⲙⲉϩ ⲛⲱⲛϩ ϣⲁ‐ⲛⲓⲉⲛⲉϩ ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲟⲛ ϫⲉ‐ⲛⲃⲁϩ
8410ⲑⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϣⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ | (70) p. 10°. ϫⲉ‐
8411ⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲭⲱⲣⲏⲙⲁ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ ‐ ⲥⲉϣⲱⲡ ⲉⲣⲟⲟⲩ
8412ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲁⲩⲱ ⲡⲕⲁⲣⲡⲟⲥ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ.
8413ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲣϩⲱⲃ ⲉⲣⲟϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲭⲥ ⲉⲧϣⲱⲡ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ
8414ⲉⲣⲟϥ.
8415ⲙⲛⲛⲥⲁ‐ⲛⲁⲓ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲡⲉ ⲡⲁⲓ ⲉⲧϩⲓϩ
8416ϩⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ. *ⲡⲉⲧⲉⲣⲉ- ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲙⲙⲛⲧϩ
8417ⲉⲓⲱⲧ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ. ⲛⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲡⲉⲧϩⲛ-ⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ. ⲉⲣⲉ‐
8418ⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ⲟ ⲛϣⲟⲙⲛⲧ ⲛϩⲟ.
8419ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲡⲉ ⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲟⲩⲛ‐ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛϩⲟ
8420ⲙⲙⲟϥ. ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ
8421ⲙⲛ-ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ.
8422ⲁⲩⲱ ⲡⲙⲉϩⲥⲛⲁⲩ ⲛⲉⲓⲱⲧ. ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
8423ⲙⲛ-ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥⲓ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲙⲓⲁⲛⲧⲟⲥ.
8424ⲡⲙⲉϩϣⲟⲙⲛⲧ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ ⲻ ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲁⲕⲁϩ
8425ⲧⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥⲓ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩ
8426ⲫⲣⲏⲇⲱⲛ.
84271 W. ⲛⲏⲣⲉⲙⲟⲥ. Ⲩ. ⲧⲙⲁ. 3 W. ϫⲉⲁ... ⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ SchW, ϫⲉⲁ
8428(ⲙⲛⲧ) ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ, Ms. ϫⲉ‐-ⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ. ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ am Rande beige-
8429schrieben. 5 W. richtig ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ statt ⲛⲃⲁⲑⲟⲥ. * Ⲩ. ⲧⲥⲉⲧⲉⲣⲉ. 7 W.
8430Schw. ⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ.
page 250
843134 Das zweite koptisch-gnostische Werk,
84321ⲡⲙⲉϥϥⲧⲟⲟⲩ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲥⲓⲅⲏ ⲙⲛ‐
8433ⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲏⲅⲏ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲧϭⲙϭⲱⲙϥ.
8434ⲡⲙⲉϩϯⲟⲩ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟⲥ. ⲙⲛ‐
8435ⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥⲓ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ.
8436ⲡⲙⲉϩⲥⲟⲟⲩ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲙⲡⲁⲛⲧⲟⲡⲁϩ
8437ⲧⲱⲣ ⲙⲛ-‐ⲟⲩϩⲟ | (71°) p. 11°. ⲛⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲙⲛ ‐ ⲟⲩϩⲟ
8438ⲉⲙⲡⲣⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ.
8439ⲡⲙⲉϩⲥⲁϣϥ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲙⲡⲁⲛⲙⲩϩ
8440ⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ. ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲁⲛⲥⲟⲫⲟⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲁⲛⲡⲏⲅⲏ.
8441ⲡⲙⲉϩⲏ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ ‐ ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲙⲛ‐
8442ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲛⲁⲡⲁⲩⲥⲓⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲛⲁⲥⲧⲁⲥⲓⲥ.
8443ⲡⲙⲉϩⲯⲓⲥ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ *ⲛⲕⲁⲗⲩⲡⲧⲟⲥ
8444ϩⲙⲙⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲣⲟⲇⲟⲫⲁⲛⲏⲥ ⲙⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ.
8445ⲡⲙⲉϩⲙⲏⲧ ⲇⲉ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲧⲣⲓⲥⲁⲣϩ
8446ⲥⲏⲥ ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲇⲁⲙⲁⲥ. ⲙⲛ-ⲟⲩϩⲟ ⲛϩⲓⲗⲓⲕⲣⲓⲛⲉⲥ.
8447ⲡⲙⲉϩⲙⲛⲧⲟⲩⲉ ⲇⲉ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ-‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲧⲣⲓϩ
8448ⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲙⲛ-‐ⲟⲩϩⲟ ⲛⲥⲫⲓⲛⲑⲏⲣ
8449ⲏ ⲛϯⲕ.
8450ⲡⲙⲉϩⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲁⲗⲏϩ
8451ⲑⲓⲁ. ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲣⲟⲛⲟⲓⲁ. ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ.
8452ⲛⲁⲓ ⲛⲉ *ⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲉⲓⲱⲧ. ⲉⲧⲕⲱⲧⲉ ⲉⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ
8453ⲉⲩⲉⲓⲣⲉ ⲛⲙⲁⲁⲃⲧⲁⲥⲉ ϩⲛⲧⲉⲩⲏⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲛⲉⲧⲙⲡⲉⲩϩ
8454ⲃⲟⲗ ϫⲓ‐ⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲃⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲥⲉϯⲉⲟⲟⲩ
8455ⲛⲁⲩ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ ⲛⲓⲙ. ⲟⲩⲛ‐ⲕⲉⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲟⲛ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲧⲉϥϩ
8456ⲁⲡⲉ. ⲉⲩⲛ ⲻ ⲟⲩϭⲣⲏⲡⲉ ϩⲓϫⲱⲟⲩ. ⲉⲩⲛⲉϫ ‐ ⲁⲕⲧⲓⲛ ⲉⲃⲟⲗ
8457ⲉⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲉⲧⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲙⲡⲙⲟϩ
84581 Ms. ⲡⲙⲉϥϥⲧⲟⲟⲩ, lies ⲡⲙⲉϩϥⲧⲟⲟⲩ 2 W. ⲙⲡⲁⲛⲡⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ
8459f Blatt gut erhalten, 2 1 ⲥⲱ. 3 W. Schw. ⲙⲡⲣⲟⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲱⲣ.
84604 W. ⲛⲕⲁⲧⲁⲗⲩⲛⲧⲟⲥ 5 Ms, ⲙⲙⲛ, lies ⲙⲛ. 5 W, ⲙⲛⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲩⲧⲟ:
8461ⲅⲉⲛⲏⲥ ausgel. * Ms. ⲛⲥⲫⲓⲛⲑⲏⲣ, lies ⲛⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ. 8 W. Schw. ⲙⲛⲧⲉ
8462ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ.
page 251
8463Das zweite koptisch-gnostische Werk. 235
8464ⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲧϩ | (72) p. 12°. ϩⲏⲡ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲕⲱⲧⲉ
8465ⲛⲥⲱϥ.
8466ⲡϣⲁϫⲉ ⲙⲉⲛ ⲉⲧⲣⲉⲛⲭⲱⲣⲓ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲛ‐ⲛⲉⲧϩ
8467ⲟⲩⲟⲧⲃ ⲉϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲛ ⲏⲇⲏ ⲙⲛϣϭⲟⲙ ⲙϩ
8468ⲙⲟⲟⲩ ⲛⲕⲉϩⲉ ⲉⲛⲟⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲉ‐ⲁⲛⲟⲛ ⲡⲉ. ⲉϣⲁϫⲉ ⲙⲉⲛ
8469ⲉⲣⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲛⲟⲩⲗⲁⲥ ⲛⲥⲁⲣⲝ ⲛⲑⲉ ⲉⲧϥϣⲟⲟⲡ ⲙⲙⲟⲥ.
8470ⲟⲩⲁⲧϭⲟⲙ ⲡⲉ ⲡⲁⲓ. ϩⲉⲛⲛⲟϭ ⲅⲁⲣ ⲛⲉ ⲉⲩⲟⲩⲟⲧⲃ ⲉⲛⲇⲩϩ
8471ⲛⲁⲙⲓⲥ *ⲉⲧⲣⲉⲩⲥⲟⲧⲙⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲛ‐ⲟⲩⲉⲛⲛⲟⲓⲁ ⲁⲩⲱ
8472*ⲉⲩⲁϩⲟⲩ ⲛⲥⲱϥ. ⲉⲓⲙⲏⲧⲓ ⲛⲥⲉϩⲉ ⲉⲩⲥⲩⲅⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛⲧⲉ‐
8473*ⲛⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ϩⲣⲁⲓ ϩⲛ‐ⲟⲩⲁ ⲉⲩⲛϣϭⲟⲙ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲥⲱⲧⲙ
8474ⲉⲧⲃⲉ‐-ⲙⲙⲁ ⲉⲛⲧⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲫⲱⲃ ⲅⲁⲣ ⲫⲱⲃ
8475ⲉϣⲁⲣⲉϥⲟⲩⲱϩ ⲛⲥⲁ‐ⲧⲉϥⲛⲟⲩⲛⲉ ϩⲟⲧⲓ ⲙⲉⲛ ϫⲉ‐ⲟⲩⲥⲩⲅⲅⲉϩ
8476ⲛⲏⲥ ⲛⲧⲉ-ⲙⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲡⲉ ⲡⲣⲱⲙⲉ. ⲉⲧⲃⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲁϥⲥⲱⲧⲙ
8477ⲉⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲁⲩⲟⲩⲱϣⲧ ⲛϭⲓ *ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲛⲛⲟϭ
8478ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲧⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲧϩⲛ‐ⲙⲁⲣⲥⲁⲛⲏⲥ. ⲡⲉϩ
8479ϫⲁⲩ ϫⲉ‐ⲛⲓⲙ ⲡⲉ ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁϥⲛⲁⲩ ⲉⲛⲁⲓ ⲙⲡⲉⲙⲧⲟ ⲉⲃⲟⲗ
8480ⲙⲡⲉϥϩⲟ ϫⲉ‐ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲧⲉⲓϩⲉ. ⲁⲛⲓϩ
8481ⲕⲟⲑⲉⲟⲥ ϣⲁϫⲉ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲁϥⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉ
8482ⲡⲉⲧⲙⲙⲁⲩ. ⲡⲉϫⲁϥ ϫⲉ ⲻ ϥϣⲟⲟⲡ ⲛϭⲓ ⲡⲓⲱⲧ ⲉϥⲟⲩⲟⲧⲃ
8483ⲉⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛϩ | (788)
8484ⲣ. 1 ⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲁⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ⲛⲛⲣⲱⲙⲉ
8485ⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲩϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲉⲩϯ ‐ ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲁϥ
8486ⲕⲁⲧⲁⲣⲟⲟⲩ.
8487ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲧϩⲏⲡ ϩⲙ‐ⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8488ⲛⲧⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉⲡⲕⲁⲕⲉ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ⲉⲧⲃⲉ ⲻ ⲡⲉϩⲟⲩⲟ
8489ⲙⲡⲉϥⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲁⲩⲣⲕⲁⲕⲉ ⲛⲧⲟⲟⲩ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲙⲁⲩⲁⲁⲩ. ⲡⲁⲓ
8490ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ ⲻ ⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲟ ⲛⲣⲣⲟ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8491ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲟⲩⲛ ‐ⲙⲛⲧⲓⲃ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ϩⲛ ‐ ⲧⲉϥϭⲓϫ
84921 W. ⲉⲧⲣⲉⲩⲥⲧⲙⲟⲩ 2 Ms. ⲉⲩⲁϩⲟⲩ, lies ⲉⲩⲟⲩⲁϩⲟⲩⲩ Ⲙ︦. Schw.
8493ⲡⲉⲧⲉⲙⲙⲁⲩ Ⲛⲃ. ⲛⲛⲟϭ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ, ⲛⲛⲟϭ auspungiert. > W. ⲛⲓ:
8494ⲕⲟ... ⲟⲥ. 8 Blatt gut erhalten, 28 >< 16 cm.
page 252
8495236 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8496ⲛⲟⲩⲛⲁⲙ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲁⲡⲟⲥⲧⲟⲗⲟⲥ.
8497ⲁⲩⲱ ϩⲛⲧⲉϥϩⲃⲟⲩⲣ. ⲉⲟⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛϩⲏⲧⲥ.
8498ⲉⲣⲉ‐ⲧⲟⲩⲓ ⲧⲟⲩⲓ ⲉⲓⲣⲉ ⲙⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲉⲩⲛ‐ϩⲟ ⲥⲛⲁⲩ ⲛⲧⲟⲩⲓ
8499ⲧⲟⲩⲓ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ. ⲡⲟⲩⲁ ⲛϩⲟ ⲉϥϭⲱϣⲧ ⲉⲡϩ
8500ⲃⲁⲑⲟⲥ ⲉⲧϩⲓⲡⲥⲁⲛϩⲟⲩⲛ. ⲡⲕⲉⲟⲩⲁ ⲇⲉ ϭⲱϣⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϫⲙ‐
8501ⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ )ⲛⲛⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ϩⲛ‐
8502ⲧⲉϥϭⲓϫ ⲛⲟⲩⲛⲁⲙ ⲥⲉⲉⲓⲣⲉ ⲛϣⲙⲧϣⲉ ⲥⲉⲧⲏ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ
8503ⲕⲁⲧⲁⲡϣⲁϫⲉ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲇⲁⲩⲉⲓⲇ ϫⲟⲟϥ ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ. ϫⲉ‐
8504ϯⲛⲁⲥⲙⲟⲩ ⲉⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲛⲧⲉⲣⲟⲙⲡⲉ ϩⲛ‐ⲧⲉⲕⲙⲛⲧⲭⲥ.
8505ⲛⲉⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ϭⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲥⲉⲕⲱⲧⲉ ⲉⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ
8506ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲕⲗⲟⲙ. ⲉⲩϯ‐ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ϩⲙ‐ⲡⲟⲩⲟⲓⲛ ⲙϩ
8507ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛⲑⲉ ⲉⲧⲥⲏϩ | (74) p. 14” ϫⲉ-‐ϩⲙ‐ⲡⲉⲕⲟⲩⲟⲉⲓⲛ
8508ⲧⲛⲛⲁⲛⲁⲩ ⲉⲩⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲧⲁⲗⲏⲩ
8509ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲱⲟⲩ ⲛⲑⲉ ⲟⲛ ⲉⲧⲥⲏϩ ϫⲉ • ⲫⲁⲣⲙⲁ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
8510ⲟⲩⲧⲃⲁ ⲛⲕⲱⲃ ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϫⲉ‐ϩⲉⲛϣⲟ ⲉⲩⲣⲟⲟⲩⲧ ⲛⲉ.
8511ⲉⲣⲉ‐ⲡϫⲟⲓⲥ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ.
8512ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲧⲟⲩⲏϩ ϩⲛ‐ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲧϩⲙ‐ⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ. ⲧⲁⲓ
8513ⲉⲛⲧⲁⲥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙⲡⲙⲁ ⲉⲛⲧⲉ‐ⲥⲉⲛⲁϣϫⲟⲟⲥ ⲁⲛ ϫⲉⲧⲱⲛ
8514ⲡⲉ. ⲉⲛⲧⲁⲥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲁⲓ ⲉⲧϩⲁⲑⲏ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ
8515ⲡⲉ ⲡⲓⲟⲩⲁ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁ‐ϯⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ
8516ⲙⲙⲟϥ. ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩϫⲟⲓ ⲉϥⲟⲧⲡ ⲛⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲅⲁⲑⲟⲛ ⲁⲩⲱ
8517ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲥⲱϣⲉ ⲉⲥⲙⲉϩ ⲏ ⲉⲥⲣⲏⲧ ⲛⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛϣⲏⲛ
8518ⲁⲩⲱ ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲡⲟⲗⲓⲥ ⲉⲥⲙⲉϩ ⲛⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲣⲱⲙⲉ.
8519ⲁⲩⲱ *ⲛϩⲓⲕⲱⲛ ⲛⲓⲙ ⲛⲣⲣⲟ.
8520ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲑⲉ ⲛⲧⲙⲟⲛⲁⲥ *ⲉⲩⲛϩⲏⲧⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲛⲧϩ
8521ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲙⲙⲟⲛⲁⲥ ⲟ ⲛⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲱⲥ. ⲉⲣⲉ‐ⲧⲟⲩⲓ ⲧⲟⲩⲓ
8522ⲉⲓⲣⲉ ⲙⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲏⲧⲉ ⲛⲇⲉⲕⲁⲥ ⲙⲡⲕⲱⲧⲉ
8523Ⲛ︦. ⲉⲧⲛϩⲟ. Ⲙⲃ. ⲛⲛⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ, lies ⲛⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ, besser wäre
8524ⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ⲛⲛⲉⲓⲱⲧ. * W. Schw. ⲡⲧⲁⲗⲁⲩⲉⲓⲁ Ⲛ︦. ϯⲛⲁϣⲙ. ⲛ.
8525ϫⲉ‐ⲥⲧⲱⲛ. Ⲛ︦. Schw. ⲁⲩⲱ ausgel. 7 W. ⲟⲩⲡⲟⲗⲓⲥ. 5 W. ⲛϩⲩⲕⲱⲛ.
8526% Ms. ⲉⲩⲛϩⲏⲧⲥ, lies ⲉⲩⲛ-ⲛϩⲏⲧⲥ. 10 W, ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ.
page 253
8527Das zweite koptisch-gnostische Werk. 237
8528ⲛⲛⲉⲥⲛⲁϩⲃ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲯⲓⲧⲉ ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲙⲡⲕⲱⲧⲉ ⲛϩⲏⲧⲥ
8529ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲥⲁϣϥⲉ ⲛϩⲉⲃⲇⲟⲙⲁⲥ ϩⲁ‐ⲛⲉⲥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ. ⲉⲣⲉ‐
8530ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲉⲓⲣⲉ ⲛⲟⲩϩⲉⲃⲇⲟⲙⲁⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲥⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥϩ
8531ⲙⲁ ⲉⲧⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲡⲩⲣⲅⲟⲥ. ⲟⲩⲛ-‐ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ
8532ⲙⲡⲩⲗⲏ ⲙⲙⲟϥ. ⲟⲩⲛ‐ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲧⲃⲁ | (75?) p. 15°.
8533ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ϩⲓϫⲛⲧⲡⲩⲗⲏ ⲧⲡⲩⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ
8534ϫⲉ‐ⲁⲣⲭⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϫⲉ‐ⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ.
8535ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲧⲙⲏⲧⲣⲟⲡⲟⲗⲓⲥ ⲙⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8536ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲫⲱⲥⲓⲗⲁⲙⲡⲏⲥ ϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ϥϩ
8537ϣⲟⲟⲡ ϩⲁⲑⲏ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲁⲡⲉϩ
8538ⲣⲁⲛⲧⲟⲛ. ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲧⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲧⲥⲭⲏⲙⲁ ⲁⲩⲱ
8539ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁϥϫⲡⲟϥ ⲙⲙⲓⲛ ⲙⲙⲟϥ. ⲡⲁⲓ
8540ⲉⲛⲧⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲓⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏ‐
8541ⲧⲟⲥ. ⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲟⲛⲧⲱⲥ ⲛⲁⲙⲉ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧϥϣⲟⲟⲡ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛϭⲓ
8542ⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛⲁⲙⲉ. ⲉⲧⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲁⲧⲧⲁϩⲟϥ ϥϣⲟⲟⲡ
8543ϩⲙ‐ⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲉⲣⲉⲡⲧⲏⲣϥ ϩⲟⲣⲕ ϩⲙ‐
8544ⲡⲓⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲛⲁⲧⲣⲣⲟ ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁⲧϩ
8545ⲉⲛⲱⲭⲗⲓ ⲛⲁϥ ⲡⲉ ⲉⲙⲛ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲛⲁϣϣⲁϫⲉ ⲉⲧⲉϥⲙⲛⲧϩ
8546ⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲉ *ⲛⲟⲩⲙⲛⲧⲛⲟⲩⲧⲉ ⲣⲱ ⲁⲛ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ
8547ⲛⲧⲉⲣⲉϥⲛⲟⲓ ⲙⲙⲟϥ ⲛϭⲓ ⲫⲱⲥⲓⲗⲁⲙⲡⲏⲥ. ⲡⲉϫⲁϥ ϫⲉ‐
8548*ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲟⲛⲧⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉ. ⲙⲛ‐ⲛⲉⲧⲉ‐ⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ ⲁⲛ
8549ⲛⲁⲙⲉ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩϣⲟⲟⲡ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲛϭⲓ ⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛⲁⲙⲉ
8550ⲉⲑⲏⲡ ⲙⲛ ⲛⲉⲧⲉ ‐• ⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ ⲁⲛ ⲛⲁⲙⲉ ⲉⲧⲟⲩⲟⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ.
8551ⲡⲁⲓ | (76) p. 1 ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲙⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛⲁⲙⲉ.
8552ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ ⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲁⲩⲣⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲣϩ
8553ⲡⲉⲧⲡⲉ ⲙⲡⲉⲓⲣⲁⲛ ϫⲉ‐ⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲓⲱϩⲁⲛⲛⲏⲥ
8554ϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ϫⲉ‐ϩⲛ‐ⲧⲉϩⲟⲩⲉⲓⲧⲉ ⲛⲉϥϣⲟⲟⲡ ⲡⲉ ⲛϭⲓ
8555ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ ⲛⲉϥϣⲟⲟⲡ ⲛⲛⲁϩⲣⲛⲡⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲁⲩⲱ
8556h Blatt gut erhalten, 25 >< 16 cm. Ⲛ︦. ⲛⲟⲩⲙⲛⲧⲉⲣⲱ. 2 W.
8557ⲉⲧⲃⲏⲏϥ. 3 W. Schw. ⲉⲧⲉ ⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ.
page 254
8558235 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8559ⲛⲉⲩⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲉ ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ. ⲡⲁⲓ ⲁϫⲛⲧϥ ⲙⲡⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ϣⲱⲡⲉ.
8560ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲛⲧⲁϥϣⲱⲡⲉ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ ⲡⲉ ⲡⲱⲛϩ.
8561ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲧϩⲛ‐ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲧⲟⲩⲏϩ ⲛϩⲏⲧⲥ
8562ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲡⲟⲗⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲧϩⲛ‐ⲥⲏⲑⲉⲩⲥ
8563ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲉⲛⲛⲟⲓⲁ.ⲓ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲉⲧⲟⲩⲏϩ ϩⲙ‐ⲫⲓⲉⲣⲟⲛ
8564ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲣⲣⲟ ⲁⲩⲱ ⲉϥⲟ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ ⲛⲇⲏϩ
8565ⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲟⲩⲉϩⲥⲁϩⲛⲉ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲧⲣⲉⲩϩ
8566ⲣϩⲱⲃ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩⲥ ⲛⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ ⲕⲁⲧⲁ ‐ ⲡⲟⲩⲉϩϩ
8567ⲥⲁϩⲛⲉ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲉⲓⲱⲧ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡⲥⲱⲛⲧ ⲥⲟⲡⲥⲡ
8568ⲙⲙⲟϥ ϩⲱⲥ ⲛⲟⲩⲧⲉ ⲁⲩⲱ ϩⲱⲥ ϫⲟⲉⲓⲥ ⲁⲩⲱ ϩⲱⲥ ⲥⲱϩ
8569ⲧⲏⲣ. ⲁⲩⲱ ϩⲱⲥ ⲉⲩϩⲩⲡⲟⲧⲁⲥⲥⲉ ⲛⲁϥ.
8570ⲡⲁⲓ ⲉⲣⲉⲡⲧⲏⲣϥ ⲣϣⲡⲏⲣⲉ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲧⲃⲉⲡⲉϥⲥⲁ ⲙⲛ‐
8571ⲡⲉϥⲁⲛⲁⲓ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡⲧⲏⲣϥ ⲛⲁⲡϩⲟⲩⲛ ⲟ ⲛⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϩ
8572ϫⲱϥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲡⲃⲟⲗ ϩⲁ‐ ⲛⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲧⲙⲏⲧⲉ
8573ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ. ⲉⲩⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ | (77°) p. 17°.
8574ϫⲉϥⲟⲩⲁⲁⲃ ϥⲟⲩⲁⲁⲃ ϥⲟⲩⲁⲁⲃ ⲡⲉⲓⲁⲁⲁ. ⲏⲏⲏ. ⲉⲉⲉ. *ⲟⲟⲟ.
8575ⲩⲩⲩ ⲱⲱⲱ. ⲉⲧⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ϫⲉ‐ⲕⲟⲛϩ ϩⲛ‐ⲛⲉⲧⲟⲛϩ, ⲁⲩⲱ
8576ⲕⲟⲩⲁⲁⲃ ϩⲛⲛⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ. ⲁⲩⲱ ⲕϣⲟⲟⲡ ϩⲛⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ. ⲁⲩⲱ
8577ⲕⲟ ⲛⲉⲓⲱⲧ ϩⲛ -ⲛⲉⲓⲟⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲕⲟ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ϩⲛⲛⲛⲟⲩⲧⲉ.
8578ⲁⲩⲱ ⲕⲟ *ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ϩⲛ ‐ ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲕⲟ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ϩⲛ‐
8579ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲥⲉⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟⲕ
8580ⲡⲉ ⲡⲏⲓ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲉⲧⲟⲩⲏϩ ϩⲙⲡⲏⲓ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ
8581ⲉⲩⲥⲙⲟⲩ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ. ⲉⲡϣⲏⲣⲉ ⲉⲧϩⲏⲡ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ
8582ϫⲉⲕϣⲟⲟⲡ ⲕϣⲟⲟⲡ ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲁⲩⲱ ⲡⲱⲛϩ
8583ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ.
8584ⲧⲟⲧⲉ ⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲙⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉⲡⲁⲧϩ
8585ⲡⲱϣ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲃⲟⲩⲃⲟⲩ ⲁϥⲣ‐ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲡⲧⲟⲡⲟⲥ *ⲧⲏⲣϥ
85861 W. ⲫⲓⲉⲣⲟ ⲡⲑⲉ. ? Ms. und W. ⲛⲁⲧⲙⲏⲧⲉ, SchW. ⲛⲁⲧⲧⲙⲏⲧⲉ.
8587i Blatt gut erhalten, 25 >< 1 cm. Ⲓⲱ Ms. ist an irgend einer
8588Stelle ⲛⲓ ausgelassen, wie sich aus der folgenden Erklärung ergiebt.
85894 Ms. und W. ⲟⲟⲟ, Schw. ⲟⲟⲩ. 5 Ms. und W. ⲛϫⲟⲉⲓⲥ, Schw. ϫⲟⲉⲓⲥ.
8590“ W. Schw. ⲡⲧⲏⲣϥ.
page 255
8591Das zweite koptisch-gnostische Werk. 239
8592ⲙⲫⲓⲉⲣⲟⲛ ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲛⲁⲩ ⲉⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲙⲡⲉϩ
8593ⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ. ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲩϯ ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲉⲟⲟⲩ
8594ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲁⲩⲱ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ.
8595ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ. ⲉⲁⲩⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ ‐ ⲡⲉⲩⲉⲓⲛⲉ
8596ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲍⲱⲅⲣⲁⲫⲓ ⲙⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ϩⲣⲁⲓ
8597ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲛⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛⲓ ⲁⲩⲱ ⲙⲙⲉ. ⲁⲩⲙⲟⲩϩ |
8598(78) p. 1 ⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲡⲁⲛⲧⲟⲙⲟⲣⲫⲟⲥ ⲁⲩⲱ ϫⲉ‐ⲫⲓⲗⲓϩ
8599ⲕⲣⲓⲛⲉⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ ⲻ ⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ
8600ⲁⲛⲁⲓⲱⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ. ⲡⲁⲓ
8601ⲡⲉ ⲡⲇⲓⲁⲕⲟⲛⲟⲥ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲁⲩⲱ ϥⲇⲓⲁⲕⲟⲛⲓ ⲙⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ.
8602ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲙⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲉϩ
8603ⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ϣⲁⲣⲉ ⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲉⲓ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲛϩ
8604ⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲛⲁⲩ ⲉⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ
8605ⲙⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲛⲧⲁⲩⲭⲁⲣⲓⲍⲉ ⲙⲙⲟⲥ ⲛⲁⲩ. ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ϫⲉ‐
8606ⲁⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲣⲁⲧⲟⲩ.
8607ⲧⲟⲧⲉ ⲁⲩⲟⲩⲱⲛ ⲛⲛⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲟⲩⲟϩ
8608ⲉⲓⲛ ϫⲱⲧⲉ ϣⲁⲡⲉⲥⲏⲧ ⲉⲑⲩⲗⲏ ⲙⲡⲉⲥⲏⲧ ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲧⲉ‐ⲙⲛϩ
8609ⲧⲟⲩ‐ⲥⲙⲟⲧ ⲉⲙⲛⲧⲟⲩ‐ⲉⲓⲛⲉ. ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲑⲉ ⲉⲛⲧⲁⲩⲕⲱ
8610ⲡⲓⲛⲉ ⲙⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛⲁⲩ. ϩⲟⲉⲓⲛⲉ ⲙⲉⲛ *ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ϫⲉ‐
8611ⲁⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲓ ⲛⲁⲩ ⲉⲁⲩⲣⲣⲙⲙⲁⲟ. ϩⲉⲛⲕⲟⲟⲩⲉ ⲁⲩⲣⲓⲙⲉ
8612ϫⲉ‐ⲁⲩⲣϩⲏⲕⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲩϥⲓ ⲙⲡⲉⲧⲛⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲓ ⲧⲉ
8613ⲑⲉ *ⲉⲛⲧⲁⲥϣⲱⲡⲉ ⲛⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲉⲛⲧⲁⲥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ.
8614ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲁⲓ ⲁⲩⲁⲓⲭⲙⲁⲗⲱⲧⲓⲍⲉ ⲛⲟⲩⲭⲙⲁⲗⲱⲥⲓⲁ. ⲁⲩϯ‐
8615ⲧⲁⲓⲟ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉⲛⲧⲁⲩϣⲉⲡ‐ⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲁⲩⲧⲛⲛⲟⲟⲩ
8616ⲛⲁⲩ ⲛϩⲉⲛⲫⲩⲗⲁⲝ ⲉⲧⲉϧⲅⲁⲙⲁⲗⲓⲏⲗ ⲡⲉ ⲙⲛ‐ⲥⲧⲣⲉⲙⲯⲟⲩϩ
8617ⲭⲟⲥ | (73 p. 1. ⲙⲛ ‐ ⲁⲅⲣⲁⲙⲁⲥ ⲙⲛ ‐ ⲛⲉⲧⲛⲙⲙⲁϥ.
8618ⲁⲩⲣⲃⲟⲏⲑⲟⲥ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲉⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲙⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ
86191 Ms. und W. ⲉϩⲟⲩⲡ ⲉⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ, Schw. ⲉϩⲟⲩⲛ ausgel. ? W.
8620ⲉⲑⲧⲁⲏ. Ⲙⲃ. ⲉⲛⲧⲁⲩⲕⲱ ⲡⲓⲛⲉ, lies ⲉⲛⲧⲁⲩⲕⲱ ⲙⲡⲓⲛⲉ. *Ⲱ︦ Schw.
8621ⲛⲁⲩⲣⲁϣⲉ. 5 ⲁ im Ms. übergeschrieben. © W. Schw. ⲡⲧⲁⲥϣⲱⲡⲉ.
8622* Ms. ⲛⲟⲩⲭⲙⲁⲗⲱⲥⲓⲁ, lies ⲛⲟⲩⲁⲓⲭⲙⲁⲗⲱⲥⲓⲁ. SW, ⲅⲁⲙⲁⲛⲏⲗ. K Blatt
8623gut erhalten, 29 >< 17 cm.
page 256
8624240 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8625ⲁⲩⲱ ϩⲣⲁⲓ ϩⲙ‐ⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ
8626ⲙⲡⲏⲅⲏ ⲛϩⲏⲧϥ ⲉⲣⲉ‐ ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ϩⲓϫⲱⲟⲩ
8627ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲉⲓⲃⲁⲑⲟⲥ ⲏ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲉⲓⲕⲁⲧⲁϩ
8628ⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲙ‐ⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲉⲟⲩⲛ‐
8629ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲱⲛϩ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲅⲉ ⲛⲓⲙ ⲛⲧⲣⲓⲁⲩⲛⲁϩ
8630ⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥⲓ ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ
8631ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲁⲩⲱ
8632ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲥⲓⲅⲏ. ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ. ⲁⲩⲱ
8633ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ.
8634ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲙⲡⲣⲟⲇⲟⲫⲁⲛⲏⲥ. ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ
8635ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲁⲩⲱ ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲗⲏⲑⲓⲁ., ⲉⲩⲛ ϩⲣⲁⲓ
8636ⲛϩⲏⲧϥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ ⲛϩⲏⲧϥ.
8637ⲁⲩⲱ ⲅⲛⲱⲥⲓⲥ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐·ϭⲟⲙ ⲛⲓⲙ ϫⲓ‐ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲃⲟⲗ
8638ⲛϩⲏⲧϥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲁ ‐ⲛⲟⲩⲥ ⲛⲓⲙ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ
8639ⲡⲁⲓ ⲡⲉ *ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ ⲧⲁⲁϥ ⲙϩ
8640ⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲡⲁⲓ ⲉⲣⲉ ϣⲙⲧϣⲉ ⲥⲉⲧⲏ ⲛⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ
8641ⲉⲩⲃⲟⲩⲃⲟⲩ ⲉⲩⲙⲟⲩϩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ | (80) p. 20°. ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛⲁⲧϩ
8642ⲧⲁⲕⲟ ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲧϩⲱϭⲃ.
8643ⲡⲁⲓ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲉⲧϯ‐ϭⲟⲙ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲙ. ⲁⲩⲱ
8644ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲉⲧⲟⲩϣⲗⲏⲗ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲛϭⲓ ⲛⲁⲑⲁⲛⲁϩ
8645ⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲁⲓ ⲉⲩⲛⲁϯ ⲙⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ
8646ⲛϩⲏⲧϥ ⲙⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲙⲡⲣⲁϣⲉ ⲛϭⲓ ⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ
8647ⲛϣⲟⲣⲡ ϩⲣⲁⲓ ϩⲙ‐ⲡⲉⲑⲉⲗⲏⲙⲁ *ⲙⲡⲓⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲉⲧⲉⲧⲁⲓ
8648ⲧⲉ ⲧⲉⲡⲣⲟⲧⲓⲁ. ⲧⲡⲁⲛⲇⲓⲁ. ⲧⲡⲁⲛⲅⲉⲛⲓⲁ, ⲛⲧⲟⲟⲩ ⲙⲛ‐ⲛⲉⲧϩ
8649ⲛⲙⲙⲁⲩ. ⲁⲩⲱ ⲙⲛⲛⲥⲁ‐ⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲁϩ
8650ϫⲓ-ⲡⲉⲩⲕⲗⲟⲙ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛⲥⲉⲡⲱⲧ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲙⲛ‐ⲡⲁϩ
8651ϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ. ⲉⲩϫⲓ ⲻ‐ⲕⲗⲟⲙ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲙⲁⲩ ϩⲙ ‐ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ
8652ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲁⲩⲱ ⲡⲧⲏⲣϥ ⲛⲁϫⲓ ⲙⲡⲉⲩϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐
8653! Ms. ⲅⲉ ⲛⲓⲙ, lies ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲛⲓⲙ. 2 Ms, und W. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ,
8654Schw. ⲡⲁⲓ ⲛⲉ ⲛⲉ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ. * Ms. ⲡⲁⲓ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ, lies ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ.
8655ϯ W. ⲛⲁⲓ ⲡⲉ ⲕⲗⲟⲛ. > W. ⲙⲡⲓⲡⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛϥ.
page 257
8656. Das zweite koptisch-gnostische Werk. 241
8657TNATTARO. ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲃⲉⲡⲁⲓ ⲥⲉϣⲗⲏⲗ ⲛϭⲓ ⲛⲉⲛⲧⲁⲩϫⲓ‐
8658ⲥⲱⲙⲁ. ⲉⲩⲟⲩⲱϣ ⲉⲕⲁ‐ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲛⲥⲱⲟⲩ ⲛⲥⲉϫⲓ ⲙⲡⲉⲕⲗⲟⲙ.
8659ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲕⲏ ⲛⲁⲩ ⲉϩⲣⲁⲓ ϩⲙ‐ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲛⲁⲧⲧⲁⲕⲟ.
8660ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲉⲛⲧⲁϥⲣ‐ⲡⲁⲅⲱⲛ ϩⲁ‐ⲡⲧⲏⲣϥ.
8661ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲭⲁⲣⲓⲍⲉ ⲛⲁϥ ⲛⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ ϩⲓⲧⲙ‐ⲡⲉⲧⲟⲧⲃ ⲉⲛⲕⲁ
8662ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲭⲁⲣⲓⲍⲉ ⲛⲁϥ ⲙⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏⲧⲟⲛ.
8663ⲡⲁⲓ ⲉⲙⲡⲟⲩϫⲓ-ⲏⲡⲉ ⲛⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ
8664ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲧⲉϥϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲟ ⲛⲁⲧⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲛⲉⲭⲁϩ
8665ⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲙⲡⲥⲱⲛⲧ ⲧⲏⲣϥ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲡⲁⲓ ⲉⲣⲉ‐ⲧⲉϥϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲟ
8666ⲙⲙⲛⲧⲑ | (ⲃ p. 2 ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲉⲣⲉ • ⲟⲩⲧⲟⲡⲟⲥ
8667ⲛⲧⲉϥⲙⲏⲧⲉ. ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲡⲕⲁϩ ⲛⲣⲉϥⲙⲉⲥ‐ⲛⲟⲩⲧⲉ
8668ⲏ ⲛⲣⲉϥϫⲡⲉ‐ⲛⲟⲩⲧⲉ.
8669ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲕⲁϩ ⲉⲛⲧⲁⲩϫⲟⲟⲥ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ϫⲉ‐ⲡⲉⲧⲣϩⲱⲃ
8670ⲉⲡⲉϥⲕⲁϩ ϥⲛⲁⲥⲓ ⲛⲟⲉⲓⲕ ⲁⲩⲱ ϥⲛⲁϫⲓⲥⲉ ⲙⲡⲉϥϫⲛⲟⲟⲩ.
8671ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϫⲉ‐ⲡⲣⲣⲟ ⲛⲧⲥⲱϣⲉ ⲉⲛⲧⲁⲩⲣϩⲱⲃ ⲉⲣⲟⲥ ϥϩⲓϫⲛ‐
8672ⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲓϭⲟⲙ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲧϩⲙ‐ⲡⲉⲓⲕⲁϩ ⲛⲣⲉϥϩ
8673ϫⲡⲉ‐ⲛⲟⲩⲧⲉ ⲥⲉϫⲓ-ⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲱⲟⲩ. ⲉⲧⲃⲉⲡⲁⲓ ⲉϣⲁⲩⲥⲟⲩⲛ‐
8674ⲙⲡⲁⲣⲁⲗⲏⲙⲡⲧⲱⲣ ⲉⲧⲃⲉ‐ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲉⲧϩⲓϫⲱⲟⲩ ϫⲉ ϩⲉⲛϩ
8675ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲉ ϩⲙ‐ⲡⲁⲧⲡⲱϣ ϫⲛⲙⲙⲟⲛ.
8676ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ ⲥϣⲟⲟⲡ ⲛϭⲓ ⲧⲡⲁⲛⲙⲏⲧⲱⲣ.
8677ⲉⲟⲩⲛ‐ⲥⲁϣϥⲉ ⲛⲥⲟⲫⲓⲁ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲙⲛⲯⲓⲧⲉ ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ. ⲁⲩⲱ
8678ⲙⲏⲧⲉ ⲛⲇⲉⲕⲁⲥⲓ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ϩⲛ‐ⲧⲉⲩϩ
8679ⲙⲏⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲁϩⲉⲣⲁⲧϥ ϩⲓϫⲱϥ.
8680ⲙⲛ ‐• ⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ.
8681ⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ⲟⲩⲛ ‐ ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛϩⲟ ⲙⲙⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉϩ
8682ϣⲗⲏⲗ ⲙⲛⲡⲉⲥⲙⲟⲩ ⲙⲛⲡϩⲩⲙⲛⲟⲥ ⲛⲛⲥⲱⲛⲧ ⲥⲉⲧⲁⲗⲟ
8683ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲙ ‐ⲡⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧϩⲛ‐
8684ⲧⲙⲏⲧⲉ ⲛⲧⲡⲁⲙⲙⲏⲧⲱⲣ ⲁⲩⲱ ϩⲛ ‐ ⲧⲙⲏⲧⲉ *ⲛⲧⲥⲁϣϥⲉ
8685ⲛⲥⲟⲫⲓⲁ ⲁⲩⲱ ϩⲛ‐ⲧⲙⲏⲧⲉ ⲛⲧⲉⲯⲓⲧⲉ ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲙⲛ‐
86861 Ms. ⲡⲉⲧⲟⲧⲃ, lies ⲡⲉⲧⲟⲩⲟⲧⲃ. 1 Blatt gut erhalten, 281, ><
86871] cm. 2 W. ⲛⲥⲁϣϥⲉ. ,
8688Texte u. Untersuchungen VII, 1. Ⲁ 16
page 258
8689242 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8690ⲧⲙⲏⲧⲉ ⲛⲇⲉⲕⲁⲥ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲛⲁⲓ ⲁϩⲉⲣⲁϩ | (82) p. 22°. ⲧⲟⲩ
8691ⲧⲏⲣⲟⲩ ϩⲓϫⲙ- ⲡⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲉⲩϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙⲡⲕⲁⲣⲡⲟⲥ
8692ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧϥⲟⲩⲉϩⲥⲁϩⲛⲉ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲁⲩ ⲛϭⲓ ⲡⲙⲟϩ
8693ⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲑⲏⲡ ϩⲙ‐ⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲡⲁⲓ ⲉⲟⲩⲛ‐ⲟⲩⲡⲏⲅⲏ ϩⲓϩⲏ
8694ⲙⲙⲟϥ ⲉⲟⲩⲛ‐ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲭⲣⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ⲁⲩⲱ
8695ⲉⲟⲩⲛ‐ⲟⲩⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲛⲧⲁⲡⲉ ⲙⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ. ⲉⲩⲛ‐ⲙⲛⲧϩ
8696ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲱ
8697ⲉⲩⲥⲙⲟⲩ ⲉⲡⲣⲣⲟ ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ‐ⲉⲧϩ
8698ⲃⲏⲏⲧⲕ ⲁⲛⲫⲟⲣⲓ ⲙⲡⲓⲉⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲕ ⲁⲛⲛⲁⲩ
8699ⲉⲡⲓⲱⲧ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲁⲁⲁ ⲱⲱⲱ. ⲁⲩⲱ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ.
8700ⲧⲁⲓ ⲉⲧϩⲏⲡ ϩⲙ‐ⲙⲁ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲉⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲧⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ ⲛϩ
8701ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲥ *ⲧⲉ ⲧⲉⲛⲛⲟⲓⲁ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲓⲙ ⲙⲛ‐
8702ϫⲟⲉⲓⲥ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲧⲉⲅⲛⲱⲥⲓⲥ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ.
8703ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲕϩⲓⲕⲱⲛ ⲧⲉ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ
8704ⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲧϭⲟⲙ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲥⲙⲟⲩ ⲉⲡϩ
8705ⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉ‐ⲉⲧⲃⲉ ⲧⲉⲕϩⲓⲕⲱⲛ ⲁⲛⲛⲁⲩ
8706ⲉⲣⲟⲕ ⲁⲛⲡⲱⲧ ⲉⲣⲁⲧⲕ. ⲁⲛⲁϩⲉⲣⲁⲧⲛ ⲛϩⲏⲧⲕ. ⲁⲩⲱ ⲁⲛϫⲓ
8707ⲙⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲛⲁⲧϩⲱϭⲃ. ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲩⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲉⲃⲟⲗ *ϩⲓϩ
8708ⲧⲟⲟⲧⲕ ⲡⲉⲟⲟⲩ ⲛⲁⲕ ⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛϣⲁⲉⲛⲉϩ, ⲁⲩⲱ ⲁⲩϩ
8709ϫⲱ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲫⲁⲙⲏⲛ ϩⲓ‐ⲟⲩⲥⲟⲡ.
8710(ⲑ) p. 2. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲣ‐ⲟⲩⲥⲱⲙⲁ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲁϥϫⲱⲧⲉ
8711ϩⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ ϣⲁⲛⲧϥⲡⲱϩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉϩ
8712ⲛⲏⲥ ⲉⲧϩⲛ‐ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧϭⲉⲉⲧ ϩⲛⲻⲟⲩϩⲩⲥⲩⲭⲓⲁ. ⲏ
8713ϩⲛ‐ⲟⲩⲏⲣⲉⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ *ⲁⲩϫⲓ ⲛⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲙⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ
8714ⲉⲧⲉⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲛⲧⲉϥⲙⲛⲧⲭⲣⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϫⲓ *ⲙⲡⲉⲕⲗⲟⲙ
8715ⲛϣⲁⲉⲛⲉϩ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲛⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ
87161 W. Schw. ⲡⲓⲕⲁⲛⲟⲩⲛ. 2 W. ⲧⲉ nicht ausgel. 3 Ma. ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ,
8717lies ⲛⲁⲓⲱⲛ. *Ⲙ̄ Ms. ⲧⲉ, Schw. ⲡⲉ. * W. nicht ⲧⲉⲕϩⲩⲛⲱⲡ, ⲃⲟ
8718dern ⲧⲉⲕϩⲓⲕⲱⲛ. © W. Schw. ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ. MM Der linke Rand zerstört,
8719281 ><14cm. Ⲛ̄. ⲟⲩϩⲩⲥⲓⲭⲓⲁ. 8 Ms, ⲁⲩϫⲓ, lies ⲁϥϫⲓ. 9 Me,
8720ⲛⲧⲉϥⲙⲛⲧⲭⲣⲥ, lies TequntTIXCpC. 19° W. ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ.
page 259
8721Das zweite koptisch-gnostische Werk. 343
8722ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲧⲁⲡⲉ ⲛⲥⲱⲙⲁ ⲛⲓⲙ ⲛⲁⲑⲁⲛⲁⲧⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
8723ⲉⲛⲧⲁⲩϯ‐ⲁⲛⲁⲥⲧⲁⲥⲓⲥ ⲛⲛⲥⲱⲙⲁ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ.
8724ϩⲓⲃⲟⲗ ⲇⲉ ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲁⲩⲱ ϩⲓⲃⲟⲗ ⲛⲧⲉϥϩⲉⲛⲛⲁⲥ
8725ⲛⲁⲧⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ. ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ ⲛⲉⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛϩⲏⲧⲥ.
8726ⲟⲩⲛ‐ⲕⲉϣⲟⲙⲧⲉ ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲉⲣⲉ‐ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲉⲓⲣⲉ ⲙⲯⲓⲧⲉ
8727ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲁⲩⲱ ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲟⲩⲛ- ⲟⲩⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲛϩⲏⲧⲥ
8728ⲉⲩⲥⲟⲟⲩϩ ⲉⲣⲟϥ ⲛϭⲓ ϣⲟⲙⲛⲧ ⲛⲉⲓⲱⲧ. ⲟⲩⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲛ‐
8729ⲟⲩⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲛ‐ⲟⲩⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ϩⲣⲁⲓ ϩⲛ‐ⲧⲙⲉϩϩ
8730ⲥⲛⲧⲉ ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ϩⲛⲧⲉⲥⲙⲏⲧⲉ. ⲉⲩⲛ‐ϣⲟⲙⲧⲉ ⲙϩ
8731ⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲟⲩⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲙⲛ‐ⲟⲩⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ.
8732ⲙⲛ ‐ⲟⲩⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ. ϩⲣⲁⲓ ⲟⲛ ϩⲛ ⲧⲙⲉϩϣⲟⲙⲧⲉ ⲟⲩⲛ‐
8733ⲟⲩⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲛϩⲏⲧⲥ. ⲟⲩⲛ-ϣⲟⲙⲧⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲟⲩϩ
8734ⲏⲣⲉⲙⲟⲥ. ⲙⲛ‐ⲟⲩⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥⲓ ⲙⲛ‐ⲟⲩⲧⲣⲓⲇⲁⲩⲛⲁⲙⲟⲥ.
8735ⲁⲩⲱ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲛ‐ⲛⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁ ⲡⲧⲏⲣϥ ⲥⲟⲩⲛ ⲻ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ |
8736(84) p. 2. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲡⲱⲧ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩϫⲡⲟ ⲛⲟⲩⲙⲏϩ
8737ⲏϣⲉ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ *ⲛⲁⲧϯ(ⲏ)ⲡⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲕⲁⲧⲁ‐ⲑⲉⲛⲛⲁⲥ
8738ⲑⲉⲛⲛⲁⲥ ⲥⲉⲉⲓⲣⲉ ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛ[ⲧ]ⲃⲁ ⲛⲉⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛⲧⲉ‐
8739ⲧⲟⲩⲉⲓ ⲧⲟⲩⲓ ⲛⲛⲉⲓϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲟⲩⲙⲟⲛⲁⲥ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧⲥ. ⲁⲩⲱ
8740ⲟⲩⲛ‐ⲟⲩⲧⲟⲡⲟⲥ ϩⲛ ‐ ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ
8741ϫⲉ ⲻ‐ⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ ⲉⲧⲉⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲕⲁϩ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ. ⲟⲩⲛ ⲟⲩϩ
8742ⲡⲏⲅⲏ ϩⲙ‐ⲡⲕⲁϩ ⲛⲧⲟⲩⲓ ⲧⲟⲩⲓ ⲛⲛⲉⲓⲙⲟⲛⲁⲥ. ⲉⲟⲩⲛ‐ϩⲉⲛⲧⲃⲁ
8743ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲩϫⲓ-ⲕⲗⲟⲙ *ϩⲓϫⲱⲥ ϩⲙⲡⲉⲕⲗⲟⲙ
8744ⲙⲡⲉⲧⲣⲓⲁⲩⲛⲁⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ϩⲛ ‐ ⲧⲙⲏⲧⲉ ⲛⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲁⲩⲱ
8745ϩⲛⲧⲙⲏⲧⲉ ⲛⲙⲙⲟⲛⲁⲥ ϥϣⲟⲟⲡ ⲛϭⲓ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏϩ
8746ⲧⲟⲛ ⲉⲣⲉⲡⲓⲡⲧⲏⲣϥ ϭⲱϣⲧ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲱϥ ⲛⲁⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲛ‐
8747ⲛⲁⲡⲃⲟⲗ ⲉⲩⲛ-ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ϩⲓϫⲱϥ. ⲉⲩⲛ‐
8748ⲙⲁⲁⲃⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ.
87491 W. ⲟⲩⲛ ⲕⲁⲛⲟⲩⲛ. 2 W. ⲟⲧⲟϩⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ Ⲙⲃ. ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ, besser
8750ⲛⲁⲓⲱⲛ. 4 W, ⲛⲁⲧϯ(ⲡ) ⲡⲉ. 5 W. Schw. ⲛ..ⲃⲁ. © Ms. ϩⲓϫⲱⲥ, lies
8751ϩⲓϫⲱⲟⲩ ? W. ⲏⲓⲡⲧⲏⲣϥ, Schw. videtur esse ⲡⲓⲡⲧⲏⲣϥ, ⲑⲃ Stand im
8752Ms. ⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ.
875316*
page 260
8754244 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8755ⲁ. ⲧϣⲟⲣⲡ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲡⲉ. ⲉⲟⲩⲛ‐
8756ⲙⲁⲁⲃⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲉⲩⲟ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ.
8757ⲃ ⲧⲙⲉϩⲥⲛⲧⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
8758ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐-ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8759ⲅ ⲧⲙⲉϩϣⲟⲙⲧⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ
8760ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8761ⲇ. ⲁⲩⲱ ⲧⲙⲉϩϥⲧⲟ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ
8762ⲡⲉ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8763ⲉ. ⲧⲙⲉϩ ϯⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ | (ⲃ p. 2 ⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲁⲛϩ
8764ⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲙⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ
8765ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8766ⲅ. ⲧⲙⲉϩⲥⲟ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ *ⲛⲡⲁⲛⲥⲟⲫⲟⲥ ⲡⲉ.
8767ⲉⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲡⲁⲛⲥⲟⲫⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8768ⲍ ⲧⲙⲉϩⲥⲁϣϥⲉ *ⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ *ⲛⲁⲅⲛⲱⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
8769ⲉⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8770ⲏ. ⲧⲙⲉϩϣⲙⲟⲩⲛⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟ ⲡⲉ.
8771ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8772ⲑ. ⲧⲙⲉⲯⲓⲧⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
8773ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ- ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8774ⲓ. ⲧⲙⲉϩⲙⲏⲧⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
8775ⲉⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8776ⲓⲁ. ⲧⲙⲉϩⲙⲛⲧⲟⲩⲉ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲙⲡⲁⲛⲙⲩⲥⲧⲏϩ
8777ⲣⲓⲟⲛ ⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛ‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲙⲡⲁⲛⲙⲩⲥⲧⲏϩⲑ
8778ⲣⲓⲟⲛ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8779ⲓⲃ. ⲧⲙⲉϩⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁϩ
87801 W. Schw. ⲛⲁⲧⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ. ⲃ Dieses Blatt jetzt nicht mehr er
8781halten, die Abschrift von W. und Schw. durch Ⲟ. bezeichnet. Die
8782verso-Seite war unbeschrieben: „pagina secunda huius folli vacua est,
8783sed quae folio sequenti inscripta sunt, uti contextus docet, hic sequi
8784debent“. Ⲟ. ⲛⲡⲁⲛⲥⲟⲫⲟⲥ, besser ⲙⲡⲁⲛⲥⲟⲫⲟⲥ. Ⲟ. ⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲩ, lies
8785ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ. 1 Ⲟ. ⲛⲁⲅⲡⲱⲧⲟⲥ, lies ⲡⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ. 5 Ⲟ. ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟ, lies
8786ⲛⲏⲣⲉⲙⲓⲟⲥ. Ⲟ. ⲧⲙⲉⲯⲓⲧⲉ, lies ⲧⲙⲉϩⲯⲡⲉ.
8787Ⲙⲁ -ⲙⲡⲁ, ⲡⲱⲡ..
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8788Das zweite koptisch-gnostische Werk. 245
8789ⲙⲟⲥ ⲡⲉ. ⲁⲧⲱ ⲟⲩⲛ-‐ⲙⲁⲁⲃ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ
8790ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8791ⲉ. ⲁⲩⲱ ϩⲛⲧⲙⲏⲧⲉ ⲙⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏⲧⲟⲥ ⲟⲩⲛ ϯ(ⲉ)
8792ⲛⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ (ⲃ︦) ⲛⲛⲉⲓⲣⲁⲛ ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲛ.
8793[ⲁ] ⲧϣⲟⲣⲡ ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲧⲁⲅⲁⲡⲏ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲁⲅⲁϩ
8794ⲡⲏ ⲛⲓⲙ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧⲥ.
8795ⲃ. ⲧⲙⲉϩ ⲥⲛⲧⲉ [ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ] ϫⲉ‐ⲑⲉⲗⲡⲓⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓϩ
8796ⲧⲟⲟⲧⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩϩⲉⲗⲡⲓⲍⲉ | (86°) .26ⲉⲡⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛϣⲏϩ
8797ⲏⲣⲉ ⲛⲧⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ.
8798ⲅ. ⲧⲙⲉϩϣⲟⲙⲧⲉ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ ⲧⲡⲓⲥⲧⲓⲥ ⲧⲁⲓ
8799ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲉⲙⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲙⲡⲓⲁⲧϩ
8800ϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8801ⲇ. ⲧⲙⲉϩϥⲧⲟ ⲉⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲧⲉⲅⲛⲱⲥⲓⲥ ⲉⲃⲟⲗ
8802ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲥ ⲁⲩⲥⲟⲩⲛ‐ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩϣⲟⲟⲡ ⲉⲧⲃⲏⲧϥ
8803ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲥⲟⲩⲛ‐ ⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲙⲡⲕⲁⲣⲱϥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧϣⲁϫⲉ
8804ϩⲁϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲓ ⲉⲑⲏⲡ. ⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲛϩⲟⲩⲉⲓⲧⲉ. ⲧⲁⲓ
8805ⲉⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ ⲣ‐ⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ ⲉⲧⲃⲏⲧⲥ.
8806ⲧⲝⲉ, ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲧⲉⲣⲉ ⲡϣⲙⲧϣⲉ ⲥⲉⲧⲏ
8807ⲛⲟⲩⲥⲓⲁ ⲟ ⲛⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲛⲧⲉϥⲁⲡⲉ ⲛⲑⲉ ⲙⲡϥⲱ ⲛⲟⲩⲣⲱⲙⲉ
8808ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲫⲓⲉⲣⲟⲛ ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ ⲟ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲉⲓϩⲩⲡⲟⲡⲟϩ
8809ⲇⲓⲟⲛ ϩⲁ‐ⲛⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲣⲟ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ.
8810€, ⲧⲙⲉϩ ϯⲉ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ -ϯⲣⲏⲛⲏ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓϩ
8811ⲧⲟⲟⲧⲥ ⲁⲩϯ ⲛϯⲣⲏⲛⲏ ⲛⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲛⲛⲁⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲛ-‐ⲛⲁⲡϩ
8812ⲃⲟⲗ, ϫⲉ‐ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲁⲩⲥⲱⲛⲧ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ.
8813ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏⲧⲟⲛ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ ⲡϩ
8814ϣⲙⲧϣⲉ ⲥⲉⲧⲏ ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲱϣ
8815ⲛⲧⲉⲣⲟⲙⲡⲉ ϩⲓⲧⲛⲛⲁⲓ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲉⲧⲕⲱⲧⲉ ϩⲓⲃⲟⲗ
88161W.+% 2? W. (ⲡ)ϣⲟⲣⲡ. ⲟ Dieses Blatt nicht mehr erhalten.
88173 0. ⲛϣⲏⲏⲣⲉ, lies ⲛϣⲏⲣⲉ. * Schw. ⲁⲩⲥⲟⲟⲩⲛ, W. ⲁⲩⲥⲟⲟⲩⲛ, das letzte
8818ⲟ ausgestrichen. 5 O. ⲉⲧⲃⲏⲧϥ, lies ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ. S W. ⲉⲧⲑⲏⲡ. Ⲟ.
8819ⲉⲧⲃⲏⲧⲥ, lies ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲥ. * Ⲟ. ⲡϣⲙⲧϣⲉ ⲥⲉⲧⲏ Statt ⲧϣⲙⲧϣⲉ ⲥⲉⲧⲏ.
page 262
8820246 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8821ⲙⲫⲓⲉⲣⲟⲛ ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡⲉⲧⲣⲓⲁⲩⲛⲁⲙⲟⲥ
8822ϩⲓϫⲱϥ ⲙⲛ ‐ ⲛⲉϥⲕⲗⲁⲇⲟⲥ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲉⲓϣⲏⲛ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ
8823ⲡⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡⲙⲟⲩⲥⲁⲛⲓⲟⲥ ϩⲓϫⲱϥ ⲙⲛⲛⲉⲧⲉⲛⲟⲩϥ ⲧⲏⲣⲟⲩ
8824ⲛⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲁⲫⲣⲏⲇⲱⲛ | (88) p. 27 ⲙⲙⲁⲩ ⲙⲛ‐
8825ⲡⲉϥⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲭⲣⲥ ⲉⲣⲉ‐ ⲟⲩⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ϩⲛⲧⲉⲩⲙⲏⲏⲧⲉ
8826ⲉⲩⲉⲓⲛⲉ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛⲛⲉⲥⲙⲟⲩ ⲙⲛⲛϩⲩⲙⲛⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲟⲡⲥ
8827ⲙⲛⲛⲉϣⲗⲏⲗ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲛϩⲟⲗⲟⲛ ⲏ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ
8828ⲉⲧⲉ‐ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ ⲫⲁⲛⲉⲣⲓⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉϯ‐
8829ⲙⲟⲣⲫⲏ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϩⲓⲧⲙ‐ⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲭⲣⲏⲥⲧⲟⲥ. ⲥⲉϩ
8830ϫⲟⲟⲩ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ ⲛⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲉⲃⲟⲗ
8831ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ ⲥⲉⲉⲓⲣⲉ ⲙⲡⲙⲉⲉⲩⲉ ⲛⲛⲁⲓ ϩⲙ‐ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲉⲧϩⲓⲃⲟⲗ
8832ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉ‐ⲧϩⲩⲗⲏ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲡⲉⲧⲣⲓϩ
8833ⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ϫⲓ-ⲉⲟⲟⲩ ⲙⲙⲟϥ ϣⲁⲛⲧϥⲡⲱϩ ⲉⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲁⲩⲱ
8834ⲁϥϫⲓ ⲛⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ *ⲙⲡⲓⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲧⲁⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲥ
8835ⲁϥϫⲓ ⲛϯⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ ⲛⲧⲉⲓϭⲟⲧ. ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲉ‐ⲙⲡⲉ‐ⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱϩ
8836ⲙⲁ ⲉϣϭⲙϭⲟⲙ ⲉⲧⲱⲟⲩⲛ ϩⲁⲣⲟⲥ ⲉⲧⲃⲉ-ⲡⲉϩⲟⲩⲟ ⲙⲡⲉⲥⲟⲩⲟ
8837ⲉⲓⲛ ⲁⲩⲱ ⲡⲃⲟⲩⲃⲟⲩ ⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ
8838ⲧⲏⲣϥ ϣⲧⲟⲣⲧⲣ ⲁⲩⲱ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲕⲓⲙ ⲙⲛⲛⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ ⲧⲏϩ
8839ⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲡⲱⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲡⲁⲓⲱⲛ ⲛⲧⲙⲁⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲕⲉϩ
8840ⲗⲉⲩⲉ ⲛϭⲓ ⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲧⲣⲉⲩⲥⲱⲕ ⲛⲛⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ
8841ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ϣⲁⲛⲧⲉ‐ⲡⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲧⲁϫⲣⲉ‐ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ ⲁⲩⲱ
8842ⲁⲡⲉⲡⲓⲥⲕⲟⲡⲟⲥ ⲧⲁϫⲣⲉ‐ⲛⲁⲓⲱⲛ | (ⲫ p. 28°. ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ ⲕⲁϩ
8843ⲧⲁ-ⲑⲉ ⲉⲧⲥⲏϩ ϫⲉ‐ⲁϥⲧⲁϫⲣⲟ ⲛⲧⲟⲓⲕⲟⲩⲙⲉⲛⲏ ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲛⲁϩ
8844ⲕⲓⲙ ⲁⲛ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϫⲉ‐ⲁⲡⲕⲁϩ ⲃⲱⲗ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲛⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ
8845ⲧⲏⲣⲟⲩ ϩⲓϫⲱϥ.
8846ⲁⲩⲱ ⲧⲟⲧⲉ ⲁⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ. ⲉⲣⲉ‐ⲡϣⲏⲣⲉ
8847ϩⲏⲡ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ *ⲛⲧⲁϫⲣⲟ ϩⲓϫⲛ‐
8848ⲧⲉϥⲁⲡⲉ. ⲉϥⲉⲓⲣⲉ ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲉⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲧⲱϣ
88491 W. ϩⲓϫⲱⲩ ? W. ⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ. Schw. ⲧⲉⲩⲙⲏⲏⲧⲉ, lies ⲧⲉⲩ:
8850ⲙⲏⲧⲉ. 3 W. ⲉⲩⲉⲓ ⲛⲥⲉϩⲟⲩⲛ. 1 W. ⲙⲡⲓⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛⲧϥ. 0. ⲛⲧⲙⲁⲩ,
8851lies ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ. l Dieses Blatt nicht mehr erhalten. ° Ⲟ. ⲛⲧⲁϫⲣⲟ.
8852lies vielleicht ⲧⲁϫⲣⲟ.
page 263
8853Das zweite koptisch-gnostische Werk. 247
8854ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ‐ⲥⲟⲟⲩⲧⲛ ⲛⲧⲉϩⲓⲏ ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲁⲩⲱ ϣⲱⲡⲉ ⲍⲱⲧⲛ
8855ⲛⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲁⲓⲱⲛ ⲛⲓⲙ *ⲉⲡⲱⲧ ⲛⲡⲉ
8856ϥⲛⲁⲙⲟⲩϩ ϩⲛ‐ⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲙⲡϣⲏⲣⲉ ⲙⲙⲟⲛⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲁⲩⲱ
8857ϩⲁϥⲁϩⲉⲉⲣⲁⲧϥ *ϩⲓϫⲛ ⲻ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏⲧⲟⲥ ⲛϭⲓ ⲡⲓⲱⲧ
8858ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ ⲁⲩⲱ ⲡⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲉⲣⲉ‐ⲡϫⲱⲕ
8859ⲧⲏⲣϥ ⲛⲧⲟⲟⲧϥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲉϥϫⲱⲕ ⲁⲛϫⲓ ⲛⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ.
8860ⲧⲟⲧⲉ ⲁⲡⲁⲓⲱⲛ ⲧⲁϫⲣⲟ ⲁϥⲗⲟ ⲉϥⲕⲓⲙ. ⲁⲡⲓⲱⲧ ⲧⲁϫⲣⲟϥ.
88615ϫⲉ‐ⲉⲛⲉϥⲕⲓⲙ ⲛϣⲁⲉⲛⲉϩ, *ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲁⲓⲱⲛ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ϭⲱ
8862ⲉϥⲙⲉϩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ ‐ ⲛⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ ϣⲁⲛⲧⲉ ‐ ⲧⲕⲉⲗⲉⲩⲥⲓⲥ ⲉⲓ
8863ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲙ ‐ ⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲑⲏⲡ ϩⲙ ‐ ⲡϣⲟⲣⲡ ⲛⲉⲓⲱⲧ
8864ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲡⲙⲩⲥⲧⲉⲣⲓⲟⲛ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟϥ. ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲟⲛ
8865ⲉⲣⲉ ⲻ ⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ ⲧⲁϩⲉ ⲻ ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ ϩⲛ‐ⲧⲉϥϩ
8866ⲅⲛⲱⲥⲓⲥ ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ- ⲡⲧⲏⲣϥ ⲛϩⲏⲧⲥ.
8867ⲧⲟⲧⲉ ⲁⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲟⲩⲗⲟⲅⲟⲥ ⲛⲇⲏⲙⲓϩ | (90)
8868ⲣ. 29°. ⲟⲩⲣⲅⲟⲥ ⲡⲁⲓ ⲉⲟⲩⲛ ⲟⲩⲙⲏⲏϣⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲙϩ
8869ⲙⲁϥ ⲉⲩϫⲓ- ⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲱⲟⲩ. ⲉⲣⲉ‐ⲛⲉⲩⲕⲗⲟⲙ ⲛⲉϫ‐ⲁⲕⲧⲓⲛ
8870ⲉⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲡⲃⲟⲩⲃⲟⲩ ⲛⲛⲉⲩⲥⲱⲙⲁ ⲟⲛϩ ϩⲙ‐ⲡⲧⲟϩ
8871ⲡⲟⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲉⲣⲟϥⲓ ⲁⲩⲱ ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ *ⲉⲧⲛⲏⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ‐
8872ⲧⲉⲩⲧⲁⲡⲣⲟ ⲟⲩⲱⲛϩ ⲡⲉ ⲛϣⲁⲉⲛⲉϩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧⲛⲏⲩ
8873ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲛⲉⲩⲃⲁⲗ ⲟⲩⲁⲛⲁⲡⲁⲩⲥⲓⲥ ⲛⲁⲩ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ *ⲡϭⲓⲙ
8874ⲛⲧⲉⲩϭⲓϫ ⲡⲉ ⲧⲉⲩϭⲓⲛⲡⲱⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ
8875ⲛϩⲏⲧϥ. ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲩϭⲓⲛϭⲱϣⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉϩⲣⲁⲩ ⲡⲉ ⲧⲉⲅⲛⲱⲥⲓⲥ
8876ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲩϭⲓⲙⲙⲟⲟϣⲉ ϣⲁⲣⲟⲟⲩ ⲡⲉ ⲡⲉⲩⲕⲧⲟ
8877ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ ⲁⲩⲱ ⲡⲡⲱⲣϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛⲉⲩϭⲓϫ ⲡⲉ ⲧⲉⲩϩ
8878ϭⲓⲛⲧⲁϩⲟⲟⲩ ⲉⲣⲁⲧⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲧⲙ ⲛⲛⲉⲩⲙⲁⲁϫⲉ ⲡⲉ
8879ⲧⲁⲓⲥⲑⲏⲥⲓⲥ ⲉⲧϩⲙ ‐ ⲡⲉⲩϩⲏⲧ ⲁⲩⲱ ⲡϣⲱⲛⲃ ⲛⲛⲉⲩⲙⲉⲗⲟⲥ
8880ⲡⲉ ⲡⲥⲱⲟⲩϩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲙⲡϫⲱⲱⲣⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲓⲏⲗ. ⲁⲩⲱ
888110. ϣⲱⲡⲉ ⲍⲱⲧⲛ, lies ϣⲱⲡ ⲉⲣⲱⲧⲛ. 2 Ⲟ. ⲉⲡⲱⲧ ⲛⲡⲉ 7 vielleicht
8882ist ⲉⲧⲉ‐ⲡⲱⲧⲛ ⲡⲉ zu lesen. 0. ⲁϥⲁϩⲉⲉⲣⲁⲧϥ, lies ⲁϥⲁϩⲉⲣⲁⲧϥ. Ⲙⲃ.
8883ϩⲓϫⲛ-ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ, lies ϩⲓϫⲙ‐ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ. 5 Ⲟ. ϫⲉ‐ⲉⲛⲉϥⲕⲓⲙ, besser ϫⲉ‐-ⲛⲛⲉϥ:
8884ⲕⲓⲙ 5 W. nicht ⲁⲩⲱ ausgel. Ⲟ. ⲡⲙⲩⲥⲧⲉⲣⲓⲟⲛ , lies ⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ.
88858 W. ⲉⲩⲛⲏⲩ. Ⲟ. ⲡϭⲓⲙ statt sah. ⲡⲕⲱ
page 264
8886248 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8887ⲧϭⲓⲛⲁⲙⲁϩⲧⲉ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲡⲉ ⲡⲉⲩⲱϥⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲗⲟⲅⲟⲥ.
8888ⲁⲩⲱ *ⲧⲉⲯⲏⲫⲟⲥ ⲉⲧϩⲛ‐ⲛⲉⲩⲧⲏⲏⲃⲉ ⲡⲉ ⲡⲁⲣⲓⲑⲙⲟⲥ ⲏ ⲡⲱⲡ
8889ⲛⲧⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲥⲏϩ ϫⲉ‐ⲡⲉⲧⲱⲡ *ⲛⲛⲙⲙⲏⲏϣⲉ
8890ⲛⲥⲓⲟⲩ ⲉⲧϯ‐ⲣⲁⲛ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲡϣⲱⲛⲃ ⲧⲏⲣϥ ⲙϩ
8891ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ ⲛⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲅⲟⲥⲓ ⲁϥϣⲱⲡⲉ ⲙⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ϩⲙ‐
8892ⲡⲕⲓⲙ ⲉⲛⲧⲁϥϣⲱⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲣⲟⲩⲁ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲧⲏⲑ | (91°)
8893ⲣ. 30. ⲣⲟⲩ ⲕⲁⲧⲁ-ⲑⲉ ⲉⲧⲥⲏϩ ϫⲉ‐ⲁⲩⲣⲟⲩⲁ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲧⲏⲣⲟⲩ
8894ϩⲙ‐ⲡⲓⲟⲩⲁ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ.
8895ⲁⲩⲱ ⲧⲟⲧⲉ ⲁⲡⲓⲗⲟⲅⲟⲥ ⲛⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ ⲁϥϣⲱⲡⲉ ⲛϭⲟⲙ
8896ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲛϫⲟⲉⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲱⲧⲏⲣ ⲁⲩⲱ ⲛⲭⲣⲥ. ⲁⲩⲱ
8897ⲛⲣⲣⲟ, ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲅⲁⲑⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲁⲩⲱ ⲙⲙⲁⲁⲩ.
8898ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲡⲉϥϩⲱⲃ ⲣϣⲁⲩ. ⲁϥϫⲓ‐-ⲧⲁⲓⲟ ⲁⲩⲱ ⲁϥϣⲱⲡⲉ
8899ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉⲉ ⲁⲡⲁⲓ ϣⲱⲡⲉ ⲛⲛⲟⲙⲟⲥ ϩⲛ‐
8900ⲧⲁⲫⲣⲏⲇⲱⲛⲓⲁ ⲁⲩⲱ ⲛⲇⲩⲛⲁⲧⲟⲥ.
8901ⲁⲩⲱ ⲁⲧⲡⲁⲛⲇⲏⲗⲟⲥ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ. ⲉⲣⲉⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲱⲥ
8902ⲁⲥⲧⲁⲁⲩ[sⲓiⲥ) ⲉϫⲛ‐ⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲓⲥⲧⲉⲩⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲧⲙⲁⲁⲩ ⲧⲡⲁⲣⲑ
8903ⲑⲉⲛⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲧϭⲟⲙ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ‐ⲧⲁⲝⲓⲥ ⲛⲛⲉⲥⲕⲟⲥϩ
8904ⲙⲟⲥ ⲕⲁⲧⲁ-ⲡⲧⲱϣ ⲙⲡⲥⲁⲛϩⲟⲩⲛⲓ ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ *ⲛϩⲣⲁⲓ
8905ⲛϩⲏⲧⲥ ⲙⲡⲉⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲕⲁⲧⲁⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲧⲙⲟⲛⲁⲥ.
8906ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ ⲙⲡⲕⲁⲗⲩⲡⲧⲟⲥ ⲉϥⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ
8907ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ ⲁⲩⲱ ⲡⲙⲛⲧϩ
8908ⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲭⲣⲥ ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ. ⲉⲣⲉ‐ϩⲉⲛⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲱⲟⲩ
8909ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲥ ⲛⲉⲟⲟⲩ | (92) p. 31°. ϩⲛⲧⲉⲩⲟⲩⲛⲁⲙ.
8910ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲅⲁⲡⲏ ϩⲛ‐ⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲟ ⲛⲧⲣⲓⲁⲩⲛⲁϩ
8911ⲙⲟⲥ ϩⲛⲧⲡⲩⲅⲏ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲛϭⲓ
8912ⲡⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ ⲉⲥϩⲏⲡ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ.
8913ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲧⲁϩⲟ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲙⲡⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ
89141 W. richtig ⲡⲉⲩⲱϥⲧ, nicht ⲡⲉⲩⲱϣⲧ. 2 W. ⲧⲉⲯⲩⲫⲟⲥ 0.
8915ANMUHHWE, lies ⲛⲙⲙⲏⲏϣⲉ. 4 O0, ⲛⲇⲕⲙⲓⲟⲩⲅⲟⲥ, lies ⲛⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ.
8916ϥ Das Blatt nicht erhalten, 5 Ⲟ. a ist unverständlieh. Ⲟ. ⲛϩⲣⲁⲓ.
8917lies ϩⲣⲁⲓ. 7 W. ⲙⲡⲕⲁⲧⲁⲗⲩⲡⲧⲟⲥ. * 0. ⲧⲡⲩⲅⲏ statt ⲧⲡⲏⲅⲏ.
page 265
8918Das zweite koptisch-gnostische Werk. 249
8919ⲛϯϩⲉⲛⲛⲁⲥ NATXAPARTHP. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲧⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ
8920ⲉϫⲛⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲟ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲉⲣⲟϥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϩ
8921ⲥⲧⲉⲫⲁⲛⲟⲩ ⲙⲙⲟϥ ϩⲛ ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ
8922ⲛⲧⲁⲅⲁⲡⲏ ⲙⲛϯⲣⲏⲛⲏ. ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲗⲏⲑⲓⲁ. ⲁⲩⲱ ϩⲉⲛⲧⲃⲁ
8923ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲛⲁⲥⲱⲟⲩϩ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩϩ
8924ϫⲱⲱⲣⲉ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲉϣⲧⲟⲣⲧⲣ ⲉⲛⲧⲁϥϣⲱⲡⲉ ⲙⲡⲛⲁⲩ ⲉⲛϩ
8925ⲧⲁ‐ⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲛⲡⲣⲁϣⲉ. ⲁⲩⲱ ⲡϫⲟⲉⲓⲥ
8926ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲛ ϭⲟⲙ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲧⲁⲛϩⲟ ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲁⲕⲟ.
8927ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲧⲁϩⲟ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲧⲟⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲱⲣ ⲛϣⲏⲣⲉ ⲙϩ
8928ⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ(sic) ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩϩⲉⲛϩ
8929ⲛⲁⲥ ⲙⲯⲓⲥ ⲛⲥⲟⲡ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ‐ϯⲟⲩ ⲛⲇⲉⲕⲁⲥ ⲙⲙⲏⲧ ⲛⲥⲟⲡ
8930ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲛⲁϣϭⲙϭⲟⲙ ⲉϫⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲁⲅⲱⲛ ⲉⲛⲧⲁⲩϩ
8931ⲧⲁⲁϥ | (93°) p. 32°. ⲛⲁϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲧⲁⲡⲁⲣⲭⲏ
8932ⲛⲧⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ ⲧⲁⲓ *ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲁϥϭⲙϭⲟⲙ ⲉϣⲱⲡⲉ
8933ⲛⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁϥϫⲓ ⲙⲡⲉⲣⲏⲧ ⲛⲧⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ ⲡⲁⲓ
8934ⲉⲛⲧⲁⲩϯ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁϥϫⲓ ⲙⲡⲁⲅⲱⲛ
8935ⲉⲛⲧⲁⲩⲧⲁⲛϩⲟⲩⲧϥ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲟⲩⲛⲟⲥ ⲙⲫⲓⲗⲓⲕⲣⲓⲛⲉⲥ
8936ⲧⲏⲣϥ ⲛⲑⲏⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲁⲁϥ ⲛⲟⲩⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲛⲟⲩϩ
8937ⲁⲓⲱⲛ ⲁⲩⲱ ⲛⲟⲩⲡⲟⲗⲓⲥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲫϩ
8938ⲑⲁⲣⲥⲓⲁ ⲁⲩⲱ ϫⲉ‐ϩⲓⲉⲣⲟⲩⲥⲁⲗⲏⲙ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ
8939ϫⲉⲡⲕⲁϩ ⲛⲃⲣⲣⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲩⲧⲟⲧⲉⲗⲏⲥ
8940ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲃⲁⲥⲓⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲡⲉⲓϩ
8941ⲕⲁϩ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ⲟⲩⲣⲉϥⲙⲉⲥ‐ⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲣⲉϥⲧⲁⲛϩⲟ ⲡⲉ.
8942ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲁⲓⲧⲓ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲧⲁϩⲟϥ ⲉⲣⲁⲧϥ
8943ⲉⲧⲃⲉⲡⲁⲓ ⲁⲥⲕⲁ‐ⲧⲱϣ ϩⲓ‐ⲧⲁⲝⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲁ‐ⲡⲣⲟⲛⲟⲓⲁ ϩⲓ‐
8944ⲁⲅⲁⲡⲏ ϩⲙ‐ⲡⲉⲓⲕⲁϩ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲕⲁϩ ⲉⲛⲧⲁⲩⲥϩⲁⲓ ⲉⲧⲃⲏϩ
8945ⲏⲧϥ ϫⲉ‐ⲡⲕⲁϩ ⲉⲧⲥⲱ ⲙⲡⲙⲟⲩ ⲛϩⲱⲟⲩ ⲛϩⲁϩ ⲛⲥⲟⲡ ⲉⲧⲉ‐
8946ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲧⲧⲁϣⲉ ‐ ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛϩⲁϩ ⲛϩⲁϩ ⲛⲥⲟⲡ
8947ϫⲓⲛ ⲙⲡⲉϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϣⲁ‐ⲡⲉϥⲉⲓ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁⲩϩ
8948ⲅ Blatt gut erhalten, 2 ⲥ 17 cm. Ⲩ. ⲉϩⲣⲁⲓ. 2 Ms, ⲡⲑⲏⲗⲏ
8949statt ⲛⲑⲩⲗⲏ. 3 Ms. nur ⲡⲕⲁϩ, W. Schw. ⲡⲕⲁϩ ⲡⲕⲁϩ. Ⲙⲃ. ⲡϩⲁϩ
8950ⲛϩⲁϩ, lies ⲛϩⲁϩ.
page 266
8951350 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
8952ⲥϩⲁⲓ ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲛⲁⲓⲥⲑⲏⲧⲟⲥ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲧⲩⲡⲟⲩ ⲙϩ
8953ⲙⲟϥ ⲁⲩⲧⲁⲙⲓⲟϥ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲓⲕⲁϩ.
8954ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉⲛⲧⲁ - ⲡⲉⲡⲣⲱⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ *ⲧⲟⲩϫⲟⲟϥ ⲉⲃⲟⲗ
8955ϩⲛ-ⲧⲉϥϩ | (94) p. 33 ⲙⲛⲧϫⲱⲱⲣⲉ ⲙⲙⲓⲛ ⲙⲙⲟϥ. ⲉⲧⲃⲉ‐
8956ⲡⲉⲓϩⲱⲃ ⲁⲡⲓⲱⲧ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ ⲡⲓⲁⲗⲉⲕⲧⲟⲥ ⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲟⲩϩ
8957ⲕⲗⲟⲙ. ⲉⲣⲉ ⲡⲣⲁⲛ ⲛⲛⲉⲓⲡⲧⲏⲣϥ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲡⲉⲣⲁⲛϩ
8958ⲧⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ.
8959ⲉⲓⲧⲉ ⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲏⲣⲉⲙⲟⲥ. ⲉⲓⲧⲉ ⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ.
8960ⲉⲓⲧⲉ ⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲉⲛⲧⲁⲩⲥϩⲁⲓ ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ
8961ϫⲉ‐ⲁⲩⲧⲁⲁϥ ⲛⲥⲟⲗⲟⲙⲱⲛ ⲙⲡⲉϩⲟⲟⲩ ⲙⲡⲉϥⲟⲩⲛⲟϥ ⲛϩⲏⲧ.
8962ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲁⲧⲙⲟⲛⲁⲥ ⲛϩⲟⲩⲉⲓⲧⲉ ⲁⲥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩϩ
8963ϩⲃⲥⲱ ⲛⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟⲥ. ⲉⲩⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲱⲛϩ
8964ⲧⲏⲣⲥ TE, *ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁⲛⲁⲥⲧⲁⲥⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁϩ
8965ⲅⲁⲡⲏ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲉⲩϩⲉⲗⲡⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ
8966ⲉⲩⲡⲓⲥⲧⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲥⲟⲫⲓⲁ *ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ.
8967ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲅⲛⲱⲥⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ TE, ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲗⲏⲑⲓⲁ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ.
8968ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲉⲓⲣⲏⲛⲏ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ *ⲟⲩⲡⲁⲛⲧⲏⲗⲱⲥ ⲧⲏⲣⲥ
8969ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲁⲛⲙⲏⲧⲱⲣ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲁⲛⲙⲩϩ
8970ⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲁⲛⲡⲏⲅⲏ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ, ⲁⲩⲱ
8971ⲟⲩⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ.
8972ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ
8973ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ TE, ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲃⲁⲑⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ
8974ⲧⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲗⲏⲉ |
8975(95°) p. 34°. ⲣⲱⲙⲁ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲥⲓⲅⲏ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ.
8976ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ
8977ⲧⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲁⲛⲏⲣⲉⲙⲟⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉⲓ ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩ
89781 Ms. ⲧⲟⲩϫⲟⲟϥ, lies ⲧⲟⲩϫⲟϥ. ? W. ⲉⲣⲏⲙⲟⲥ 3 Me. ⲉⲟⲩⲧⲟⲉⲓⲛ
89791 W. hat nach ⲁⲩ ausgelassen ⲱ ⲉⲩⲁⲛⲁⲥⲧⲁⲥⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ Te, ⲁⲩ. 5 Me
8980ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲏⲣⲥ, lies tupc, W. ⲧⲏⲣⲥ. © Me. ⲟⲩⲡⲁⲛⲧⲏⲗⲱⲥ statt ⲟⲩⲡⲁⲛ
8981ⲇⲛⲗⲟⲥ. ⲃ Blatt gut erhalten, 28 ><17 cm. * W. Schw. ⲟⲩⲥⲩⲅⲛ
8982Ms. ⲟⲩⲥⲓⲅⲏ. > Das erste ⲧⲏⲣⲥ im Ms. auspungiert. Ⲙⲃ. ⲡⲣⲱⲙⲉ
8983lies ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ.
page 267
8984Das zweite koptisch-gnostische Werk. 251
8985ⲙⲟⲛⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ TE, ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩ
8986ⲇⲱⲇⲉⲕⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲟⲅⲇⲟⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ
8987ⲟⲩⲇⲉⲕⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩⲉⲃⲇⲟⲙⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ
8988ⲟⲩⲉⲝⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲉⲛⲧⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩ
8989ⲧⲉⲧⲣⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲧⲣⲓⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩ
8990ⲇⲩⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲙⲟⲛⲁⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲧⲉ.
8991ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉⲡⲧⲏⲣϥ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲉⲛⲧⲁⲡⲧⲏⲣϥ ⲟⲛ ϩⲉ
8992ⲉⲣⲟⲟⲩ ϩⲛ‐ⲧⲁⲓ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲥⲟⲩⲱⲛⲟⲩ ⲛϩⲏⲧⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ‐
8993ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛⲁⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ϩⲙ‐ⲡⲉⲥⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲛⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ.
8994ⲁⲩϯ ⲛⲁⲥ ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲥⲛⲁϩ
8995ⲧⲁϩⲉ‐ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲛⲟⲩⲥⲟⲡ ⲛⲟⲩⲱⲧ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲥⲱⲟⲩϩ
8996ⲛⲛⲉⲥⲉⲛⲁⲩⲙⲁ ⲉⲣⲟⲥ. ⲉⲁⲥⲁⲁⲩ ⲙⲡⲉⲥⲙⲟⲧ ⲛⲟⲩⲕⲁⲧⲁⲡⲉϩ
8997ⲧⲁⲥⲙⲁ ⲉϥⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ⲛⲥⲁ‐ⲥⲁ ⲛⲓⲙ ⲙⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϩ
8998ⲡⲁϩⲧⲥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϫⲱⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲥⲧⲟⲩⲛⲟⲥⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲁⲩⲱ
8999ⲁⲥⲇⲓⲁⲕⲣⲓⲛⲉ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲕⲁⲧⲁⲧⲁⲝⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ⲕⲁⲧⲁ‐
9000ⲧⲱϣ. ⲁⲩⲱ ⲕⲁⲧⲁ‐ⲡⲣⲟⲛⲟⲓⲁ.
9001ⲁⲩⲱ ⲧⲟⲧⲉ ⲁⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲡⲱⲣϫ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲉⲧⲉ‐ⲛϥϣⲟⲟⲡ
9002ⲁⲛ ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲧⲉ‐ ⲛϥϣⲟⲟⲡ ⲁⲛ ⲡⲉ ⲧⲕⲁⲕⲓⲁ, ⲧⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲥ
9003ⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ | (96) p. 35. ϩⲛ ‐ ⲑⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲁⲧⲇⲩϩ
9004ⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛϩⲃⲥⲱ ⲡⲱⲣϫ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛⲛⲉⲧⲉⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ
9005ⲁⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ ϫⲉ‐ⲛⲁⲓⲱⲛⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥϩ
9006ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲛⲉⲧⲉ‐ⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ ⲁⲛ ϫⲉ‐ϩⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲡⲱⲣϫ
9007ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ ‐ ⲧⲙⲏⲧⲉ ⲛⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲙⲛ ⲛⲉⲧⲉⲛⲥⲉϣⲟⲟⲡ ⲁⲛ
9008ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ ⲛϩⲉⲛⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ ⲟⲩⲧⲱⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ
9009ⲛϩⲉⲛϭⲟⲙ ⲛⲣⲉϥⲥⲱⲧϥ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲩⲉⲥⲟⲧϥⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉϩ
9010ⲕⲁⲑⲁⲣⲓⲍⲉ ⲙⲙⲟⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ‐ⲧⲱϣ ⲉⲛⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛⲧⲉⲓϩⲉ.
9011ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲁⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁⲥ ⲙⲙⲏⲧ
9012ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉⲟⲩⲛ‐ⲟⲩⲧⲃⲁ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ϩⲙ‐ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲡⲁⲓⲱⲛ.
9013ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲙⲟⲛⲁⲥ ⲙⲛ ‐ ⲟⲩϩⲉⲛⲛⲁⲥ ϩⲙ ‐ ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲡⲁⲓⲱⲛ.
9014ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲛⲟⲩⲡⲁⲛⲙⲏⲧⲱⲣ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ
90151 ⲧⲉ im Ms.übergeschrieben. Ⲛ̅. ⲛϩⲏⲧϥ, ⲘⲉⲂⲃⲛϩⲏⲧⲥ. Ⲩ. ⲙⲡⲉⲥⲙⲟⲩ.
page 268
9016252 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9017ⲛⲁⲥ ⲛⲟⲩϭⲟⲙ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲥⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲥϩⲏⲡ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧⲥ
9018ϫⲉ‐ⲉⲛⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲥⲟⲩⲱⲛⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲱ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲛⲟⲩⲛⲟϭ
9019ⲛⲕⲁⲛⲟⲩⲛ ⲉⲩⲛ‐ϣⲟⲙⲧⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲁϩⲉⲣⲁⲧⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ. ⲟⲩϩ
9020ⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥⲓ ⲙⲛ‐ⲟⲩⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲙⲛⲡⲛⲟϭ ⲛϩⲓⲗⲓⲕⲣⲓϩ
9021ⲛⲉⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲕⲉⲓⲃ ⲉⲩϫⲓ ⲕⲗⲟⲙ ⲉⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ.
9022ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲕⲉⲥⲁϣϥ ⲛⲥⲧⲣⲁⲧⲏⲗⲁⲧⲏⲥ ⲉⲩⲛⲧⲁⲩ ⲙϩ
9023ⲙⲁⲩ ⲛⲧⲉⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲥ ⲙⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ | (97%) p. 36. ⲉⲩⲛ‐
9024ⲟⲩⲕⲗⲟⲙ ϩⲓϫⲛⲧⲉⲩⲁⲡⲉ. ⲉⲩⲛ‐ⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲱⲛⲉ ⲛϩⲏⲧϥ
9025ⲛⲁⲇⲁⲙⲁⲛⲧⲟⲥ. ⲉϩⲉⲛⲉⲃⲟⲗ ⲛⲉ ϩⲛ‐ⲁⲇⲁⲙⲁⲥ ⲡⲣⲱⲙⲉ
9026ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲧⲁϩⲟ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ϩⲛ‐
9027ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲛϩⲟⲗⲱⲛ. ⲁⲥϯ ⲛⲧⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲧⲏⲣⲥ
9028ⲛⲧⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛⲁϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛϩⲉⲛϭⲟⲙ ⲉⲧⲣⲉⲩⲥⲱⲧⲙ
9029ⲛⲥⲱϥ ϩⲱⲥ ⲉⲓⲱⲧⲓ ⲁⲩⲱ ϩⲱⲥ ϣⲟⲣⲡ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩϩ
9030ϣⲱⲡⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ.
9031ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩⲕⲗⲟⲙ ⲉϫⲱϥ ⲙⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛϩ
9032ⲅⲉⲛⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲉⲥⲟ ⲛⲧⲣⲓⲁⲩϩ
9033ⲛⲁⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲉⲥⲟ ⲙⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ
9034)ⲛⲧⲙⲛⲧϣⲏⲏⲣⲉ. ⲁⲩⲱ ϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲉⲟⲟⲩ. ⲉⲁⲥⲧⲁⲁⲩ
9035ⲛⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲧⲟ ⲉⲣⲟϥ ⲙⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ‐
9036ⲧⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲛⲁϥ ⲉⲣϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ ⲉⲧⲁⲛϩⲟ ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲁⲕⲟⲓ ⲁⲩⲱ
9037ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ
9038ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲥⲟⲗⲙⲓⲥⲧⲟⲥ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩϣⲓⲛⲉ ⲛⲥⲱϥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛϭⲓ
9039ⲛⲁⲓⲱⲛ ϫⲉ‐ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲧⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩϯ ⲛⲁϥ
9040ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲉⲟⲟⲩ ⲙⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉⲧⲛⲙⲙⲁϥ. ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ
9041ⲙⲉⲛ ⲉⲧⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩⲧⲁⲁⲥ ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ϫⲉ‐ⲡⲣⲟϩ
9042ⲧⲟⲫⲁⲛⲏⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉⲛⲧⲁϥϩ | (IS) p. 37°. ⲟⲩⲱⲛϩ
9043ⲉⲃⲟⲗ ⲛϣⲟⲣⲡ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲉⲃⲟⲗ
9044ϫⲉ‐ⲙⲡⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲧⲁⲙⲓⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐
9045ⲉ Blatt. gut erhalten, 2 >< 17cm. ! W. Schw. ⲛⲧⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ
9046Ms. ⲛⲧⲙⲛⲧϣⲏⲏⲣⲉ (sic!). 2 W. hat die Worte von ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ bis ϫⲉ‐
9047ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ausgelassen,
page 269
9048Das zweite koptisch-gnostische Werk. 253
9049ⲡⲓⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲡⲓⲁⲧϯⲣⲁⲛ ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲁⲩϩ
9050ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ⲛⲁⲩⲧⲟⲑⲉⲗⲏⲧⲟⲥ
9051ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉϩⲣⲁⲓ ϩⲙⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ
9052ⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲁⲩⲧⲟⲇⲟⲝⲁⲥⲧⲟⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ‐ⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ
9053ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲛⲛⲁ ⲟⲟⲩ(sic) ⲉⲧⲉ- ⲟⲩⲛⲧⲁϥⲥⲟⲩ ⲁⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ
9054ⲟⲛ ϫⲉ ‐ ⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ‐ϥϩⲏⲡ ⲉⲛⲥⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲛ.
9055ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲕⲉϭⲟⲙ ⲧⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ
9056ⲙⲡϯⲕ ϫⲓⲛ ⲛϣⲟⲣⲡ ϩⲙ‐ⲡⲓⲙⲁ ⲛⲟⲩⲱⲧ. ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ
9057ⲉⲣⲟⲥ ⲛⲛⲣⲁⲛ ⲉⲧⲟⲩⲁⲁⲃ ⲁⲩⲱ ⲛⲣⲁⲛ *ⲙⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲉⲓⲟⲥ. ⲉⲧⲉ‐
9058ⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲧⲉⲡⲣⲱⲧⲓⲁ ⲉⲧⲉ‐ⲧϣⲟⲣⲡ ⲧⲉ. ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐
9059ⲡⲁⲛⲇⲓⲁ ⲉⲧⲉ‐ⲧⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲧⲉ. ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ
9060ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲡⲁⲅⲅⲉⲛⲓⲁ ⲉⲧⲉ ⲻ ⲧⲉⲛⲧⲁⲥϫⲡⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲧⲉ.
9061ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲇⲟⲝⲟⲅⲉⲛⲓⲁ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲧⲣⲉϥϩ
9062ϫⲡⲟ ⲙⲡⲉⲟⲟⲩ. ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲇⲟⲝⲟⲫⲁⲛⲓⲁ. ϫⲉ‐
9063ⲛⲧⲟⲥ ⲧⲉ ⲧⲣⲉϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲉⲟⲟⲩ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ
9064ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉⲁⲣⲧⲟⲕⲣⲁⲧⲓⲁ ϫⲉ‐ⲥⲁⲙⲁϩⲧⲉ ⲧⲉ ⲉϫⲙ‐ⲡⲉⲟⲟⲩ. ⲥⲉϩ
9065ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉⲁⲣⲥⲟⲅⲉⲛⲓⲁ. ⲉⲧⲉ‐ⲧⲣⲉϥϫⲡⲉ‐ϩⲟⲟⲩⲧ
9066ⲧⲉ. ⲥⲉⲙⲟⲩϩ | (ⲑ p. 38". ⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲗⲱⲓⲁ ⲉⲧⲉ‐
9067ⲡⲉⲥⲟⲩⲱϩⲙ ⲡⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲙⲙⲁⲛ. ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ
9068ϫⲉ-ⲓⲟⲩⲏⲗ ⲉⲧⲉ‐ⲡⲉⲥⲟⲩⲱϩⲙ ⲡⲉ ϫⲉⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ϣⲁⲉⲛⲉϩ.
9069ⲧⲉⲛⲧⲁⲥⲟⲩⲉϩⲥⲁϩⲛⲉ ⲇⲉ ⲛⲛⲉⲓⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ.
9070ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲫⲁⲛⲓⲁ ⲉⲧⲉ‐ⲡⲉⲥⲟⲩⲱϩⲙ ⲡⲉ ⲡⲟⲩⲱⲛϩ
9071ⲉⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲙⲙⲁⲩ.
9072ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲛϭⲓ ⲛⲉⲟⲟⲩ ϫⲉ‐ⲇⲟⲝⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲁⲩⲱ
9073ⲇⲟⲝⲟⲫⲁⲛⲏⲥ ⲉⲧⲉⲡⲉϥⲟⲩⲱϩⲙ ⲡⲉ ⲡⲉⲧϫⲡⲟ ⲙⲡⲉⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ
9074ⲡⲉⲧⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲉⲟⲟⲩ. ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ ‐ ⲟⲩⲁ ⲡⲉ ⲉⲃⲟⲗ
9075ϩⲛ‐ⲛⲉⲓⲉⲟⲟⲩ ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲁϩⲉⲣⲁⲧⲟⲩ ⲙⲡⲕⲱⲧⲉ ⲙⲡⲓⲛⲟϭ ⲛⲇⲩϩ
9076ⲓ W. Schw. ⲡϥⲟⲩⲱϣ. 2 W. Schw. ⲛⲁ ⲟⲟⲩ, jetzt undeutlich,
9077lies ⲛⲉⲟⲟⲩ. 5 W, ⲙⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ. 4 Ms, ⲁⲣⲧⲟⲕⲣⲁⲧⲓⲁ, lies ⲇⲟⲝⲟⲕⲣⲁ:
9078ⲧⲓⲁ. Ⲛⲃ. ⲥⲁⲙⲁϩⲧⲉ ⲧⲉ, lies camapte. © W. Schw. ϫⲉ ausgelassen.
9079ⲧ Ms. ⲁⲣⲥⲟⲅⲉⲛⲓⲁ, lies ⲁⲣⲥⲉⲛⲟⲅⲉⲛⲓⲁ. 1 Einige Lücken in der Mitte
9080des Blattes, 29 >< 1 cm.
page 270
90812 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9082ⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉ‐ⲇⲟⲝⲟⲕⲣⲁⲧⲱⲣ ⲉⲧⲉ‐
9083ϩⲙ‐ⲡⲉϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲁϥⲁⲙⲁϩⲧⲉ ⲉϫⲛ‐ϩⲉⲛⲛⲟϭ ⲛⲉⲟⲟⲩ.
9084ⲛⲁⲓ ⲛⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩⲧⲁⲁⲩ )ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲉⲛϩ
9085ⲧⲁⲩⲕⲁⲁϥ ϩⲙ ‐ ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲁⲩⲱ ϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ
9086ⲛⲉⲟⲟⲩ ⲁⲩⲧⲁⲁⲩ ⲛⲁϥ. ⲁⲩⲱ ϩⲉⲛⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥⲓ ⲁⲩⲱ ϩⲉⲛϩ
9087ⲁⲣⲭⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ϩⲉⲛⲗⲓⲧⲟⲩⲣⲅⲟⲥ ϫⲉ‐ⲉⲩⲉⲇⲓⲁⲕⲟⲛⲓ ⲛⲁϥ
9088ⲛⲛⲁⲑⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩϯ‐ⲧⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲛⲁϥ ⲛϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ
9089ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲕⲱ ⲛϩⲏⲧϥ
9090ⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲛⲟϭ ⲛϩⲓⲉⲣⲟⲛⲓ ⲁⲩⲱ ⲛϩ
9091ⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉⲛⲧⲁϥϩ | 1. ϫⲓⲧⲟⲩ ⲉⲛⲧⲁϥϩ
9092ⲕⲁⲁⲩ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲉⲗⲏⲗ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲙⲙⲁⲩ. ⲉϥϫⲡⲟ
9093ⲛⲛⲉϥⲥⲱⲛⲧ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ ⲕⲁⲧⲁⲡⲟⲩⲉϩⲥⲁϩⲛⲉ ⲙⲡⲓⲱⲧ ⲉⲑⲏⲡ
9094ϩⲙ‐ⲡⲕⲁⲣⲱϥ. ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲁϥ ⲛⲛⲉⲓⲙⲛⲧⲣⲙϩ
9095ⲙⲁⲟ ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲕⲗⲟⲙ ⲛⲧⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲁⲩⲧⲁⲁϥ ⲛⲁϥ ϫⲉ‐
9096ⲁϥⲕⲁⲁϥ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩϣⲱⲡⲉ ⲙⲛⲛⲥⲱϥ.
9097ⲁⲩⲱ ⲧⲟⲧⲉ ⲁϥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉⲛⲁϣⲏⲣⲉ ⲛⲁⲓ
9098ⲉϯϯ-‐ⲛⲁⲁⲕⲉ ⲙⲙⲟⲟⲩ ϣⲁⲛⲧⲉ‐ⲡⲉⲭⲥ ϫⲓ‐ⲙⲟⲣⲫⲏ ⲛϩⲏⲧϩ
9099ⲧⲏⲩⲧⲛ. ⲁⲩⲱ ⲟⲛ ϥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ‐ϯⲥⲃⲧⲱⲧ ⲅⲁⲣ ⲉⲡⲁⲣϩⲓⲥⲧⲁ
9100ⲙⲛⲟⲩⲡⲁⲣⲑⲉⲛⲟⲥ ⲉⲥⲟⲩⲁⲁⲃ ⲛⲟⲩϩⲁⲓ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲡⲉⲭⲥ. ⲁⲗⲗⲁ
9101ⲉⲡⲓⲇⲏ ⲁϥⲛⲁⲩ ⲉⲧⲉⲭⲁⲣⲓⲥ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲡⲓⲱⲧ ⲉⲧϩⲏⲡ ⲧⲁⲁⲥ ⲛⲁϥ
9102ⲛⲧⲟϥ ϩⲱⲱϥ ⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲁϥⲟⲩⲱϣ ⲉⲕⲧⲉ‐ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉϩⲟⲩⲛ
9103ⲉⲡⲓⲱⲧ ⲉⲑⲏⲡ. ϫⲉⲡⲉϥⲟⲩⲱϣ ⲡⲉ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲣⲉ‐ⲡⲧⲏⲣϥ ⲕⲟⲧϥ
9104ⲉⲣⲟϥ.
9105ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲉⲣⲉⲥⲛⲁⲩ ⲉⲛⲉⲓⲙⲛⲧⲛⲟϭ ⲛϭⲓ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲛⲁⲓ
9106ⲉⲛⲧⲁⲩⲧⲁⲁⲩ ⲙⲡⲉⲥⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲁⲥⲣⲁϣⲉ ⲉⲙⲁⲧⲉ ⲁⲩⲱ
9107ⲁⲥⲧⲉⲗⲏⲗ ⲙⲙⲟⲥ. ⲉⲧⲃⲉⲡⲁⲓ ⲥϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ϫⲉⲁⲡⲁϩⲏⲧ
9108ⲉⲩⲫⲣⲁⲛⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲁⲗⲁⲥ ⲧⲉⲗⲏⲗ. ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ ⲁⲥⲱϣ ⲉⲃⲟⲗ
9109ⲟⲩⲃⲉ‐ⲧϭⲟⲙ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ. ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲁϩⲉⲣⲁⲧⲥ ϩⲁⲧⲙ‐ⲡⲁⲓⲱⲛ
9110ⲉⲑⲏⲡ ⲙⲡⲓⲱⲧ. ⲧⲁⲛⲓⲛⲟϭ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲉⲟⲟⲩ. ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩϩ
9111ⲓ Ms. und W. ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁ̀ⲧⲱⲣ, Schw. ⲙⲡⲉϥⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ. 2 Ms.
9112ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ, lies ⲛⲁⲓⲱⲛ. 3 W. Schw. ⲉⲧⲁϥϫⲓⲧⲟⲩ, Ma, entagqaıtTOr. 4 W.
9113ⲥⲧⲁϥⲕⲁⲁⲩ. > Schw. a ausgelassen.
page 271
9114Das zweite koptisch-gnostische Werk. 255
9115ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ QATM-HEOOTF ϫⲉϧⲧⲣⲓⲅⲉⲛⲓⲑⲗⲟⲥ ⲉⲧⲉ‐ⲧⲁⲓ TE |
9116(1017) p. 40°. ⲧⲉⲛⲧⲁⲩϫⲡⲟⲥ ⲛϣⲟⲙⲛⲧ ⲛⲥⲟⲡ ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩϩ
9117ⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲧⲣⲓⲅⲉⲛⲏⲥⲥ ⲁⲩⲱ ⲥⲉⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲛ
9118ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ ‐ ϩⲁⲣⲙⲏⲥ• ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲥⲟⲡⲥ ϩⲱⲱⲥ ⲙⲡⲉⲧϩⲏⲡ
9119ⲉⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲉⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲙⲡⲉⲧⲥⲁϩⲉ
9120ⲛⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲁⲥ ⲛϭⲓ ⲡⲓⲱⲧ ⲉⲑⲏⲡ ⲙⲡⲙⲩϩ
9121ⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲡⲁⲓ ⲉⲧϩⲱⲃⲥ ⲉϫⲛ‐ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲛ‐ⲛⲉⲟⲟⲩ
9122ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ- ⲟⲩⲕⲗⲟⲙ ⲛⲧⲟⲟⲧϥ ⲙⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲏⲥ ⲉⲧⲉ‐
9123ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲉϥϫⲏⲕ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϥⲧⲁⲗⲟϥ ⲉϫⲛ ‐ ⲧⲁⲡⲉ ⲙⲡⲓⲛⲟϭ
9124ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ *ⲉⲧⲛϩⲏⲧⲥ ⲉⲑⲏⲡ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟ ⲛⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ
9125ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲟ ⲛⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲙⲛⲧⲛⲟϭ ⲛϭⲟⲙ ⲉⲧⲛⲉⲙⲁϥ.
9126ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲣⲟⲥ ϫⲉ‐ⲁⲣⲥⲉⲛⲟⲅⲉⲛⲓⲁⲓ *ⲧⲁⲓ ⲉⲧⲛⲁϩ
9127ⲙⲟⲩϩ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲉⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲉⲓϩⲉ ⲡⲧⲏⲣϥ
9128ⲛⲁϫⲓ-ⲓⲕⲗⲟⲙ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ.
9129ⲁⲩⲱ ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ ⲁⲥⲧⲁϩⲟ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲙⲡⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ
9130ⲛⲉⲓⲱⲧ. ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲓⲱⲛⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲙⲡⲁⲓⲱⲛ ⲙⲡⲕⲁϩ
9131ⲗⲩⲡⲧⲟⲥ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡⲧⲏⲣϥ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛⲅⲉⲛⲟⲥ ⲙⲛⲛⲉⲥⲙⲟⲧ
9132ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲓⲛⲉ ⲙⲛ‐ⲙⲙⲟⲣⲫⲏ ⲁⲩⲱ ⲛϭⲓⲛϣⲓⲛⲉ ⲁⲩⲱ ⲛⲇⲓⲁϩ
9133ⲫⲟⲣⲁ ⲙⲛ‐ⲧⲉϥⲧⲟ ⲛϭⲓⲛϣⲓⲃⲉ. ⲁⲩⲱ ⲡⲱⲡ ⲙⲛ‐ⲡⲉⲧⲟⲩⲱⲡ
9134ⲙⲙⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲧⲛⲟⲓ ⲙⲛ‐ⲡⲉⲧⲟⲩⲛⲟⲓ ⲙⲙⲟϥ.
9135ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲕⲁⲁϥ ⲉⲧⲣⲉϥϩⲱⲃⲥ ⲉϫⲛ‐ⲛⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ ⲧⲏⲣⲟⲩ.
9136ⲁⲩⲱ ϫⲉϩ | (102) p. ⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲛⲁϯ *ⲙⲡⲉⲧⲥⲟⲡⲥⲡ ⲙϩ
9137ⲙⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲙⲙⲏⲧⲉ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ⲯⲓⲧⲉ
9138ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲡⲉⲛⲧⲁⲥ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩϯ ⲛⲁϥ
9139ⲛϩⲉⲛⲫⲱⲥⲧⲏⲣ ⲁⲩⲱ ⲁⲩϯ‐ⲧⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲛⲁϥ ⲉϫⲛ‐ⲛⲉⲑⲏⲡ
9140ⲧⲏⲣⲟⲩ. ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲛⲁⲭⲁⲣⲓⲍⲉ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲁⲅⲱⲛⲓⲍⲉ. ⲁⲩⲱ
91411 W. ⲧⲣⲡⲅⲉⲛⲓⲉⲗⲟⲥ. Ⲙ der Mitte des Blattes Lücken, 2 ><
914216% cm. 2 Ms. und W. ⲧⲉⲛⲧⲁⲩϫⲡⲟⲥ, Schw. ϫⲉ·ⲛⲧⲁⲩϫⲡⲟⲥ. 5 W. Schw.
9143ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲧⲟⲙⲉ, lies ⲉⲧⲟⲩⲙⲟⲩⲧⲉ. * W. Schw. ⲉⲧⲛϩⲏⲧⲥ, Ms. vielleicht
9144ⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ. Ⲙⲃ. ⲉⲧⲛⲉⲙⲁϥ, lies ⲉⲧⲡⲙⲙⲁϥ. © W. ϯⲁⲓ. 7 Mes. und W.
9145ⲁⲥⲧⲁϩⲟ, Schw. ⲁⲥⲧⲁϩⲟϥ. *Ⲙ︦ Schw. ⲡϭⲓⲛϣⲓⲛⲉ, Stelle undeutlich,
9146vielleicht ⲛϭⲓⲛϣⲓⲃⲉ. 9 W. ⲙⲡⲉⲧⲥⲟⲡⲥ.
page 272
9147256 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9148ⲁⲩⲡⲱⲧ ⲛⲧⲛ‐ⲑⲩⲗⲏ ⲙⲡⲁⲓⲱⲛ ⲉⲁⲩⲕⲁⲁⲥ ⲛⲥⲱⲟⲩ ⲁⲩⲱ
9149ⲁⲩⲡⲱⲧ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉⲡⲁⲓⲱⲛ ⲙⲡⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲁⲩϫⲓ ⲛⲁⲩ ⲙϩ
9150ⲡⲉⲣⲏⲧ ⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲣⲏⲧ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲁⲩ ϩⲓⲧⲙ‐ⲡⲉⲧϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ
9151ϫⲉ‐ⲡⲉⲧⲛⲁⲕⲁ-ⲉⲓⲱⲧ ϩⲓ-ⲙⲁⲁⲩ ϩⲓ‐ⲥⲟⲛ ϩⲓ-ⲥⲱⲛⲉ ϩⲓ‐ⲥϩⲙⲙⲉ
9152ϩⲓϣⲏⲣⲉ ϩⲓ-ϩⲩⲡⲁⲣⲝⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲛϥϥⲓ ⲙⲡⲉϥⲟⲥ ⲛϥⲟⲩⲁϩϥ
9153ⲛⲥⲱⲓ ϥⲛⲁϫⲓ ⲛⲛⲉⲣⲏⲧ ⲉⲛⲧⲁⲓⲉⲣⲏⲧ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲛⲁϥ. *ⲁⲩ
9154ⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲙⲡⲁⲓⲱⲧ ⲉⲑⲏⲡ ϯⲛⲁⲧⲁⲁϥ ⲛⲁⲩ ϫⲉ‐ⲁⲩϩ
9155ⲙⲉⲣⲉ‐ⲡⲉⲧⲉ‐ ⲡⲱⲟⲩ ⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲡⲱⲧ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲉⲧⲡⲏⲧ
9156ⲛⲥⲱⲟⲩ ϩⲛⲟⲩϫⲓⲛϭⲟⲛⲥ.
9157ⲁⲩⲱ ⲁϥϯ ⲛⲁⲩ ⲙⲡϣⲟⲩϣⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲣⲁϣⲉ. ⲁⲩⲱ
9158ⲡⲧⲉⲗⲏⲗ. ⲁⲩⲱ ⲡⲟⲩⲛⲟϥ, ⲁⲩⲱ ϯⲣⲏⲛⲏ. ⲁⲩⲱ ⲑⲉⲗⲡⲓⲥ.
9159ⲁⲩⲱ ⲧⲡⲓⲥⲧⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲅⲁⲡⲏ. ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲗⲏⲑⲓⲁ. ⲉⲧⲉ‐ⲙⲉⲥϩ
9160ⲡⲱⲱⲛⲉ. ⲁⲩⲱ ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲑⲉⲛⲛⲁⲥ ⲉⲛⲧⲁⲩⲭⲁⲣⲓⲉ | (108")
9161ⲣ. 42". ⲍⲉ ⲙⲙⲟⲥ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲱⲧ ⲛⲧⲛ‐ⲑⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩϩ
9162ⲣⲙⲁⲕⲁⲣⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲣⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲥⲟⲩⲛⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
9163ⲛⲧⲁⲗⲏⲑⲓⲁ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲉⲓⲙⲉ ⲉⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲛⲧⲁϥϣⲱⲡⲉ
9164ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ ϫⲉ ‐ⲉⲧⲃⲉ ‐ⲟⲩ ⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ϣⲁⲛⲧⲟⲩⲛⲁⲩ
9165ⲉⲣⲟϥ ⲉⲩⲁⲧⲛⲁⲩ ⲫⲱ ⲉⲣⲟϥ ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ϫⲉ‐ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ *ⲁϥϩ
9166ⲗⲟⲅⲣⲫⲏ ⲉⲡⲉϥⲗⲟⲅⲟⲥ. ϣⲁⲛⲧⲟⲩⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲛⲥⲉⲡⲱⲧ ⲉⲣⲁⲧϥ.
9167ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲣⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲣⲧⲉⲗⲓⲟⲥ.
9168ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ ⲁⲧⲙⲁⲁⲩ ⲧⲁϩⲟ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲙⲡⲉⲡⲣⲟⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲟⲥ
9169ⲛϣⲏⲣⲉ ⲛⲁⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ‐ⲧⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲛⲁϥ ⲛⲧⲙⲛⲧϣⲏⲣⲉ.
9170ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛϩⲉⲛⲥⲧⲣⲁⲧⲓⲁ ⲛⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲙⲛ‐ϩⲉⲛⲁⲣⲭ3ϩ
9171ⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲙⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲩϩ
9172ⲇⲓⲁⲕⲟⲛⲓ ⲛⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲥϯ ⲛⲁϥ ⲛⲟⲩⲉⲛⲇⲩⲙⲁ ⲉⲣϩⲱⲃ ⲛⲓⲙ
9173ⲛϩⲏⲧϥ. ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲥⲱⲙⲁ ⲛⲓⲙ ⲛϩⲏⲧϥ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲙⲡⲕⲱϩⲧ.
9174ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲙⲡⲙⲟⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲙⲡⲁⲏⲣ. ⲁⲩⲱ
9175ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲙⲡⲕⲁϩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲙⲡⲧⲏⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ
91761 W. ⲉ(ⲛ)ⲁⲓⲱⲡ. 2 Me, ⲁⲩ, lies ⲁⲩⲱ. W Bedeutende Lücke in
9177der Mitte des Blattes, 28! >< 161% cm. 3 W. ⲣⲱⲓ. * Ms, ⲁϥⲗⲟ:
9178ⲅⲣⲫⲏ (nicht deutlich erkennbar), lies aqydovcorpaden
page 273
9179Das zweite koptisch-gnostische Werk. 9257
9180ⲛⲛⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲛⲛⲁⲣⲭⲁⲅⲅⲉⲗⲟⲥ ⲁⲩⲱ
9181ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲛⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲛⲛⲇⲩⲛⲟⲥⲓ ⲁⲩⲱ
9182ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲛⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲡⲥⲱⲙⲁ ⲛⲛϫⲟⲉⲓⲥ ϩⲁⲡⲗⲱⲥ
9183ⲉⲣⲉ ⲻ ⲥⲱⲙⲁ ⲛⲓⲙ ⲛϩⲏⲧϥ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲛⲛⲉ ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲕⲱⲗⲩ
9184ⲙⲙⲟϥ ⲉⲃⲱⲕ ⲉⲡϫⲓⲥⲉ ⲏ ⲉⲃⲱⲕ ⲉⲡⲉⲥⲏⲧ | (104) p. 43".
9185ⲉⲡⲛⲟⲩⲛ.
9186ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ *ⲡⲉⲓⲡⲣⲟⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲛⲁⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲛ‐
9187ⲛⲁⲡⲃⲟⲗ ⲉⲣⲏⲧ ⲛⲁϥ ⲙⲡⲉⲧϥⲛⲁⲟⲩⲁϣϥ ⲧⲏⲣϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ
9188ⲡⲉ *ⲉⲛⲧⲁϥⲇⲓⲁⲕⲣⲓⲛⲉ ⲛⲑⲩⲗⲏ ⲧⲏⲣⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲑⲉ ⲉⲛⲧⲁϥϩ
9189ⲡⲁϩⲧϥ ⲉⲃⲟⲗ ⲉϫⲱⲥ ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩϩⲁⲗⲏⲧ *ⲉϣⲁϥⲡⲱⲣϣ ⲉⲃⲟⲗ
9190ϩⲛⲛⲉϥⲧⲛϩ ⲉϫⲛ‐ⲛⲉϥⲥⲟⲟⲩϩⲉ. ⲧⲁⲓ ⲧⲉ ⲑⲉ ⲉⲛⲧⲁϥⲁⲁⲥ ⲛϩ
9191ⲑⲩⲗⲏ ⲛϭⲓ ⲡⲉⲡⲣⲟⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲟⲩⲛⲟⲥ ⲛϩⲉⲛϩ
9192ⲧⲃⲁ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲉⲓⲇⲟⲥ ⲏ ⲛⲅⲉⲛⲟⲥ.
9193ⲛⲧⲉⲣⲉ- ⲑⲩⲗⲏ ϩⲙⲟⲙ ⲁⲥⲃⲱⲗ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡⲁϣⲁⲓ ⲛⲛⲇⲩϩ
9194ⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲧⲛⲙⲙⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲩϯⲟⲩⲱ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲛⲑⲉ ⲙⲡⲣⲱⲧ.
9195ⲁⲩⲱ ⲁⲥⲡⲟⲣϫⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲕⲁⲧⲁⲅⲉⲛⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲕⲁⲧⲁ‐ⲉⲓⲇⲟⲥ.
9196ⲁⲩⲱ ⲁϥϯ‐ⲛⲟⲙⲟⲥ *ⲛⲁⲩ ⲉⲙⲉⲣⲉ‐ⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ. ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲁⲓⲉ‐
9197ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲉϣⲓⲛⲉ ⲛⲥⲱϥ. ϫⲉ‐
9198ⲛⲓⲙ ⲡⲉ ⲁⲩⲱ ϫⲉⲟⲩ ⲟⲩ ⲡⲉ ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲣϣⲡⲏⲣⲉ ⲙⲡⲙⲁ
9199ⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ. *ϫⲉ‐ϥϭⲏⲟⲩ ⲁⲩⲱ ϥⲙⲟⲕϩ. ⲁⲩⲱ
9200ⲛⲥⲉⲧⲙⲕⲟⲧⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲛⲕⲉⲥⲟⲡ. ⲁⲗⲗⲁ ⲉⲡⲱⲧ ⲛⲥⲁ‐ⲡⲉⲛⲧⲁϥϯ‐
9201ⲛⲟⲙⲟⲥ ⲛⲁⲩ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲛⲧⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲕⲁⲕⲉ ⲛⲑⲩⲗⲏ
9202ⲉⲧⲟ ⲙⲙⲁⲁⲩ ⲛⲁⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥϫⲟⲟⲥ ⲛⲁⲩ ϫⲉ‐ⲟⲩ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ
9203ϣⲟⲟⲡ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ ‐ⲙⲡⲁⲧⲟⲩⲉⲓⲙⲉ ⲉⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ϫⲉⲛⲉϥϣⲟⲟⲡ
9204ⲡⲉ ϫⲛ ⲙⲙⲟⲛ.
9205105) p. 4 ⲧⲟⲧⲉ ⲁϥϯ‐ⲁⲛⲥⲙⲙⲉ *ⲉⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲉⲧⲙϫⲓ
9206) Ms, ⲛⲛⲇⲩⲡⲟⲥ, lies ⲛⲛⲇⲩⲛⲁⲧⲟⲥ. 2 Ms. ⲡⲁⲓ ⲡⲉⲓⲡⲣⲟⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ,
9207lies ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲡⲣⲟⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ. 3 W. Schw. ⲉⲛⲧⲁϥⲛⲁⲕⲣⲓⲛⲉ , Ms. ⲉⲛ:
9208ⲧⲁϥⲇⲓⲁⲕⲣⲓⲛⲉ. 1 W. ⲉϥϣⲁϥⲡⲱⲣϣ. > Ms, ⲛⲛⲉϥⲧⲛϩ, besser ⲛⲛⲉϥⲧⲉⲛϩ.
92096 W. ⲛⲁⲩ ⲛⲁⲩ 7 W. Schw. ⲟⲩ ⲟⲩ, im Ms. scheint ⲟⲩ ⲟⲩ zu stehen.
9210ⲃ W. hat nicht x ϥϭⲏⲟⲩ, sondern richtig ϫⲉ-ϥϧⲏⲟⲩ. * Blatt links
9211unten und rechts oben zerstört, 29 >< 17 cm. Ⲛ︦. ⲉⲧⲟⲧⲟⲩ.
9212Texte u. Untersuchungen VII, 1. 3. 17
page 274
92139258 Das zweite koptisch-guostische Werk,
9214ⲛⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ ⲛϭⲟⲛⲥ ⲁϥⲃⲱⲕ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲉϩⲣⲁⲓ eNs
9215ⲧⲟⲡⲟⲥ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ϩⲁⲧⲙ ‐ ⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲙⲛ‐
9216ⲡⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ *ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲩⲉϯ ‐ ⲧⲱϣ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ
9217ϩⲛ‐ⲑⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲁⲧⲙⲁⲁⲩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲙⲛ‐ⲡⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ
9218ⲙⲛ‐ⲡⲁⲩⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲙⲛ‐ⲡⲉⲡⲣⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲱⲣ ⲙⲛⲛϭⲟⲙ ⲙϩ
9219ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ *ⲁϥϯ ⲛⲟⲩⲛⲟϭ ⲛϩⲩⲙⲛⲟⲥ ⲉⲩⲥⲙⲟⲩ
9220ⲉⲡⲓⲟⲩⲁ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲉⲩϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ⲉⲣⲟϥ ϫⲉⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ
9221ⲡⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲕ.
9222ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲧϩ
9223ⲉⲣⲉⲟⲩⲟⲛ ⲛⲓⲙ ϣⲓⲛⲉ ⲛⲥⲱⲕ ⲁⲩⲱ ⲙⲡⲟⲩϩⲉ ⲉⲣⲟⲕ ϫⲉ‐
9224ⲙⲛϣϭⲟⲙ ⲛⲗⲁⲁⲩ ⲉⲥⲟⲩⲱⲛⲅ ⲉϫⲙ ‐ ⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ. ⲁⲩⲱ
9225ⲙⲛϣϭⲟⲙ ⲛⲗⲁⲁⲩ ⲉⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲉϫⲙⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ ⲙⲁⲩϩ
9226ⲁⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁϥϣⲱⲡⲉ ⲛⲁⲕ
9227ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ϫⲉ • ⲙⲛϣϭⲟⲙ ⲛⲗⲁⲁⲩ ⲉϣⲱⲡⲉ ⲛⲁⲕ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ
9228ϫⲉⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲉⲩⲧⲟⲡⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. *ⲉⲓⲥⲟⲡⲥⲡ ⲙⲙⲟⲕ ϫⲉϩ
9229ⲕⲁⲁⲥ ⲉⲕⲉϯ ‐ ⲧⲁⲝⲓⲥ ⲛⲛⲁⲡⲕⲟⲥⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲅϯ‐ⲧⲱϣ ⲛϩ
9230ⲛⲁϯⲟⲩⲱ ⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲉϩⲛⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲙⲡⲣⲗⲩⲡⲓ ⲛⲛⲁϯⲟⲩⲱ.
9231ϫⲉ‐ⲙⲡⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲗⲩⲡⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲕ ⲉⲛⲉϩ. ⲁⲩⲱ | 6
9232ⲣ. 45°. ⲙⲡⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲉⲓⲙⲉ ⲉⲡⲉⲕϣⲟϫⲛⲉ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲧⲟⲩϣⲁⲁⲧ
9233ⲙⲙⲟⲕ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛⲁⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲛ‐ⲛⲁⲡⲃⲟⲗ. ϫⲉ‐ⲛⲧⲏ‐ⲟⲩⲁⲑ
9234ⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲉ
9235ⲁⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲛⲉ
9236ⲧⲁⲕϯ-‐ⲭⲁⲣⲁⲕⲧⲏⲣ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ ⲉⲥⲱⲛⲧ ⲛⲓⲙ. ⲁⲕⲟⲩⲟⲛϩⲟⲩ
9237ⲉⲃⲟⲗ *ⲛϩⲏⲧⲕ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ ⲛⲛⲉⲧⲉ‐ⲙⲡⲁⲉ
9238ⲧⲟⲩⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ‐ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲉⲕⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ.
9239ⲛⲁⲓ ⲁⲛⲟⲛ ⲉⲧⲉ‐ⲛⲧⲛⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲁⲛ. ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ
9240ⲡⲉⲧϯ - ⲙⲁⲉⲓⲛ *ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛⲁⲛ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲛⲉⲁⲓⲧⲓ ⲙⲙⲟⲕ
92411 W. ϫⲉ ⲉⲥⲁⲁⲥ Ⲛⲃ. ⲁϥϯ, lies ⲁⲩϯ 3 W. Schw. ⲙⲁⲩⲁⲕ
9242lies ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. + W. cıcpnen. > Ms. ⲙⲁⲩⲁⲕ, lies ⲙⲁⲩⲁⲁⲛ. 65 W.
9243Schw. ⲛϩⲏⲧⲓⲕ. Ms, ⲛϩⲏⲧⲕ. 7 Ms. u. W. ⲡⲇⲏⲙⲓⲟⲩⲣⲅⲟⲥ, Schw. ⲡⲇⲏ‐
9244ⲙⲓⲟⲩⲣⲟⲥ > W. Schw. ⲙⲙⲟⲟⲩ, Ms. cpoort.
page 275
9245Das zweite koptisch-gnostische Werk. 259
9246ⲉⲧⲃⲏⲧⲟⲩ ϫⲉ‐ⲉⲕⲉⲟⲩⲟⲛϩⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲧⲛⲥⲟⲩⲱⲛⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ
9247ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲕ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲕⲛⲧⲕ ⲉⲡϣⲓ
9248ⲛⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲉⲑⲏⲡ. ϣⲁⲛⲧⲟⲩⲥⲟⲩⲱⲛⲅ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲕⲧⲁⲁⲥ
9249ⲛⲁⲩ *ⲉⲧⲣⲉⲩⲥⲟⲩⲱⲛⲅ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲕⲙⲉⲥⲓⲟⲟⲩ ϩⲙ‐ⲡⲉⲕϩ
9250ⲥⲱⲙⲁ ⲛⲁⲥⲱⲙⲁⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ *ⲁⲕⲧⲁⲙⲓⲟⲟⲩ ϫⲉ‐ⲛⲧⲁⲕϫⲡⲉ‐
9251ⲡⲣⲱⲙⲉ ϩⲙ‐ⲡⲉⲕⲛⲟⲩⲥ ⲛⲁⲩⲧⲟⲫⲩⲏⲥ ⲁⲩⲱ ϩⲛ‐ⲧⲇⲓⲁⲛⲟⲓⲁ
9252ⲙⲛⲡⲙⲉⲉⲩⲉ ⲉⲧϫⲏⲕ.
9253ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲛϫⲡⲟ ⲛⲛⲟⲩⲥ ⲉⲛⲧⲁ ⲇⲓⲁⲛⲟⲓⲁ ϯ‐
9254ⲙⲟⲣⲫⲏ ⲉⲣⲟϥ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲕϯ ‐ ⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ.
9255ⲁⲩⲱ ⲁϥⲫⲟⲣⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲉⲓϩⲟⲉⲓⲧⲉ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲁⲩ
9256ϩⲓⲱⲱϥ ⲛⲑⲉ ⲛⲛⲉⲓϣⲧⲏⲛ ⲁⲩⲱ ⲁϥϭⲟⲗⲉϥ ⲙⲡⲥⲱⲛⲧ ⲛⲑⲉ
9257ⲃⲟⲩⲣϣⲱⲛ.
9258ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲉⲧⲉⲣⲉ‐ⲡⲧⲏⲣϥ ϣⲗⲏⲗ ⲉϩ | (1077)
9259ⲣ. 46°. ⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲁⲩⲁⲁⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲕⲟⲩⲉϩⲥⲁϩ ⲛⲉ
9260ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲉⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲥⲉⲥⲟⲩⲱⲛⲅ ⲉⲃⲟⲗ
9261ϩⲓⲧⲟⲟⲧϥ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲛⲧⲁⲕϫⲡⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲁⲕⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ
9262ⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲧϯ‐ϣⲗⲏⲗ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲓⲱⲧ
9263ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ *ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ
9264ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲓ ⲁⲛⲟⲕ ⲉϯⲥⲟⲡⲥⲡ ⲙⲙⲟϥ ϫⲉϩ
9265ⲕⲁⲁⲥ ⲉϥⲉϯ‐ⲧⲁⲝⲓⲥ ⲛⲛⲁⲉⲓⲇⲟⲥ ⲙⲛ‐ⲛⲁϯⲟⲩⲱ ⲛⲁⲓ ⲛⲧⲁϯ‐
9266ⲟⲩⲣⲟⲧ ⲛⲁⲩ ϩⲙ‐ⲡⲉⲕⲣⲁⲛ. ⲁⲩⲱ ϩⲛ‐ⲧⲉⲕϭⲟⲙ ⲡⲙⲟⲛⲁⲣϩ
9267ⲭⲏⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲧϣⲓⲃⲉ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲙⲁ ⲛⲁⲓ
9268ⲛⲟⲩϭⲟⲙ ⲁⲩⲱ ϯⲛⲁⲧⲣⲉ‐ⲛⲁϯⲟⲩⲱ ⲥⲟⲩⲱⲛⲅ ϫⲉⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ
9269ⲡⲉⲩⲥⲱⲧⲏⲣ.
9270ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲉⲣⲉ • ⲧⲙⲁⲁⲩ ϭⲱ ⲉⲥⲥⲟⲡⲥⲡ ⲙⲡⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ
9271ⲁⲩⲱ *ⲡ(ⲉ)ⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲧⲙⲟⲩϩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. ⲁⲩⲱ
92721 Me, ⲉⲧⲃⲏⲧⲟⲩ, lies ⲉⲧⲃⲏⲏⲧⲟⲩ 2 Ms. W. ⲉⲧⲣⲉⲩⲥⲟⲩⲱⲛⲅ, Schw.
9273ⲉϩⲣⲉⲩⲥⲟⲩⲱⲛⲅ. 3 W. Schw. ⲁⲕⲧⲁⲙⲟⲟⲩ, Ms. ⲁⲕⲧⲁⲙⲓⲟⲟⲩ. 4 Ms ⲇⲓⲁ
9274ⲛⲟⲓⲁ, lies ⲧⲇⲓⲁⲛⲟⲓⲁ. 5 Ms. ⲁϥϭⲟⲗⲉϥ, lies ⲁϥϭⲟⲗϥ. © Ms. ⲟⲩⲣϣⲱⲛ,
9275lies ⲛⲟⲩⲣϣⲱⲛ. Y Das Blatt links zerstört, 28 >< 16 cm. * W. Schw.
9276ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ, MS. ⲙⲁⲁⲩⲁⲁⲕ Statt ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. 35 W. ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲓⲙ.
9277aywausgel. Ⲱ̄. Schw. ⲡ(ⲉ)ⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ, lies ⲡⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ oder ⲡⲓⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ.
927817*
page 276
9279360 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9280ⲉϥⲧⲁⲛϩⲟ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲥ ⲙⲛ‐
9281ⲛⲉⲧⲛⲙⲙⲁⲥ *ⲉⲧⲏⲡ ⲉⲣⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲁⲥ
9282ⲛⲟⲩⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ ‐ ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲟⲩⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲓ
9283ⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲛϭⲓ
9284ⲡⲓⲥⲡⲓⲛⲑⲏⲣ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁ‐ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲣϣⲡⲏⲣⲉ
9285ⲙⲙⲟϥ. ϫⲉ‐ ⲉⲛⲉϥϩⲏⲡ ⲧⲱⲛ ⲡⲉ ⲉⲙⲡⲁⲧϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ
9286ϩⲙ‐ⲡⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲛⲉⲓⲱⲧ ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲃⲟⲗ
9287ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉⲡⲁⲓ ϩⲏⲡ | (108, ⲣ. 47°. ⲧⲱⲛ ⲁⲩⲱ
9288ⲁⲩⲟⲩⲁϩⲟⲩ ⲛⲥⲱϥ ⲛϭⲓ ⲛϭⲟⲙ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲛⲉⲑⲏⲡ. ϣⲁⲛϩ
9289ⲧⲟⲩⲉⲓ *ⲉⲡⲉⲧⲟⲩⲟⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲁⲩⲱ ϣⲁⲛⲧⲟⲩⲡⲱϩ ⲉⲫⲓⲉⲣⲟⲛ
9290ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ ⲁⲩⲱ ⲁϥϩⲟⲡϥ ϩⲛ ‐ⲛⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲛⲛⲁⲓ ⲉⲛϩ
9291ⲧⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲉⲑⲏⲡ.
9292ⲁⲓⲁⲁⲩ ⲛⲟⲩⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲁϥⲫⲟⲣⲓ ⲙⲙⲟϥ ϩⲙⲉ‐ⲫⲓⲉⲣⲟⲛ.
9293ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲛϭⲓ *ⲛⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲙⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ.
9294ⲁⲩⲙⲉⲣⲓⲧϥ. ⲁⲩⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ ϩⲛϩⲉⲛϩⲩⲙⲛⲟⲥ. ⲉϩⲉⲛⲁⲧϩ
9295ϣⲁϫⲉ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲛⲉ ⲉϩⲉⲛⲁⲧϫⲟⲟⲩ ⲛⲉ *ϩⲛ‐ⲗⲁⲥ ⲛⲥⲁⲣⲝ.
9296ⲉϣⲁⲩⲙⲟⲕⲙⲉⲕ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϩⲙ‐ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲉⲃⲟⲗ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ
9297ⲁϥϫⲓ ⲙⲡⲉⲩϩⲩⲙⲛⲟⲥ ⲁϥⲁⲁϥ ⲛⲟⲩⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ ⲉⲛⲉⲩϩ
9298ⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲉϥⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲛⲑⲉ ⲛⲟⲩⲥⲟⲃⲧ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ
9299ⲉⲛⲧⲟϣ ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ.
9300ⲁϥⲁϩⲉⲣⲁⲧϥ ϩⲓϫⲙ‐ⲡⲁⲓⲱⲛ ⲙⲡⲁⲛϩⲟⲗⲱⲛ ⲁⲩⲱ ⲁⲡϩ
9301ⲧⲏⲣϥ ⲕⲓⲙ ⲙⲡⲉⲙⲧⲟ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲙⲡⲕⲁϩ ⲧⲏⲣϥ ⲁⲩⲱ
9302ⲁⲡⲁⲓⲱⲛ ϣⲧⲟⲣⲧⲣ ⲁⲩⲱ ⲁϥϭⲱ ϫⲉⲁϥⲛⲁⲩ ⲉⲡⲉⲧⲉ‐ⲛϥⲥⲟⲟⲩⲛ
9303ⲙⲙⲟϥ ⲁⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲙⲡⲉⲟⲟⲩ ⲁϥϩⲙⲟⲟⲥ ⲉϩⲣⲁⲓ
9304ⲁϥⲡⲱⲣϫ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲑⲩⲗⲏ ⲁϥⲁⲁⲥ ⲙⲙⲉⲣⲟⲥ ⲥⲛⲁⲩ ⲁⲩⲱ
9305ⲓ
93061 W. ⲉⲧ ⲏⲡⲉⲣⲟⲥ. ⲓ statt ⲧ dubium. * W. ⲡⲏ. 3 W. Schw. ϫⲉ‐
9307Cnc-joHn, lies xe-nc4joun. + Ms, ⲉⲡⲧⲁϥⲟⲩⲱⲛϩ ⲛⲧⲏⲣϥ, lies ⲉⲛⲧⲁϥ:
9308ⲟⲩⲟⲛϩ‐ⲡⲧⲕⲣϥ “der ⲉⲛⲧⲁϥⲟⲩⲱⲡϩ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ. > W. Schw. ⲛⲉⲑⲏⲡ, die
9309Lücke zu klein, daher ⲉⲑⲏⲡ zu lesen. © W. ⲉⲩⲉⲧⲟⲩⲟⲛϩ. * W.
9310ⲛ. Ms, ⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. Schw. ⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ. > Me, on-Aac, lies ϩⲛ‐ⲡⲗⲁⲥ.
9311* Ms, ϩⲙ. 9 sch-int im Ms, ausgestrichen, ⲛ. Schw. ⲙⲡⲁⲛϩⲟⲗⲟⲛ
9312M8. ⲙⲛⲁⲛϩⲟⲗⲓ ⲛ.
page 277
9313Das zweite koptisch-gnostische Werk. 261
9314ⲛⲭⲱⲣⲁ ⲥⲛⲧⲉ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϯ ‐ ⲧⲟϣ ⲉⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ.
9315ⲁⲩⲱ *ⲁϥⲧⲁⲙⲟⲟⲩ ϫⲉϩⲉⲛⲉⲃⲟⲗ ⲛⲉ ϩⲛ‐ⲟⲩⲉⲓⲱⲧ ⲛⲟⲩⲱⲧ
9316ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲙⲁⲁⲩ ⲛⲟⲩⲱⲧ. ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲡⲱⲧ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲁⲩϩ
9317ⲟⲩⲱϣⲧ ⲛⲁϥ. ⲁϥϯ ⲛⲁⲩ ⲛⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲉⲧⲥⲁⲟⲩⲛⲁⲙ | 10
9318ⲣ. 48°. ⲙⲙⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲭⲁⲣⲓⲍⲉ ⲛⲁⲩ ⲙⲡⲱⲛϩ ϣⲁⲉⲛⲉϩ.
9319ⲁⲩⲱ ⲧⲙⲛⲧⲁⲧⲙⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲧⲉⲧⲥⲁⲟⲩⲛⲁⲙ ϫⲉ‐
9320ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲙⲡⲱⲛϩ . ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲧⲥⲁϩⲃⲟⲩⲣ ϫⲉ‐ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲙϩ
9321ⲡⲙⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲉⲧⲥⲁⲟⲩⲛⲁⲙ ϫⲉ‐ⲧⲉϩ
9322ⲭⲱⲣⲁ ⲙⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲧⲥⲁϩⲃⲟⲩⲣ ϫⲉ‐ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲙϩ
9323ⲡⲕⲁⲕⲉ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲉⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲉⲧⲥⲁⲟⲩⲛⲁⲙ ϫⲉ‐
9324ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲛⲧⲁⲛⲁⲡⲁⲩⲥⲓⲥ ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲉⲧⲥⲁϩⲃⲟⲩⲣ
9325ϫⲉ‐ⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲙⲡϩⲓⲥⲉ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲛ‐ϩⲉⲛⲧⲟϣ ⲟⲩⲧⲱⲟⲩ. ⲁⲩⲱ
9326ϩⲉⲛⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ ⲟⲩⲧⲱⲟⲩ. ϫⲉⲉⲛⲉⲩⲛⲁⲩ ⲉⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ.
9327ⲁⲩⲱ ⲁϥⲕⲱ. ⲛϩⲉⲛⲫⲩⲗⲁⲝ ϩⲓϫⲛ ‐ ⲛⲉⲩⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲧⲁⲥⲙⲁ.
9328ⲁⲩⲱ ⲁϥϯ ⲛϩⲉⲛⲧⲁⲓⲟ ⲉⲛⲁϣⲱⲟⲩ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲟⲩⲱϣⲧ ⲛⲁϥ.
9329ⲁⲩⲱ ⲁϥⲁⲁⲩ ⲛⲛⲟϭ ⲉϫⲛ‐ⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲁⲛⲧⲓⲗⲉⲅⲉ ⲁⲩⲱ ⲁⲩⲟⲩϩ
9330ⲱϩⲙ ⲛⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲥⲱⲣ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲧⲉⲭⲱⲣⲁ ⲉⲧⲥⲁⲟⲩⲛⲁⲙ
9331ⲉϩⲉⲛⲭⲱⲣⲁ ⲉⲛⲁϣⲱⲟⲩ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲁⲁⲩ ⲛⲧⲁⲝⲓⲥ ⲧⲁⲝⲓⲥ.
9332ⲁⲩⲱ ⲁⲓⲱⲛ ⲁⲓⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲕⲟⲥⲙⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲙⲡⲉ
9333ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲥⲧⲉⲣⲉⲱⲙⲁ ⲥⲧⲉⲣⲉⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲙⲡⲏⲩⲉ ⲙⲡⲏⲩⲉ.
9334ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲧⲟⲡⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲙⲙⲁ ⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲛⲭⲱⲣⲏⲙⲁ
9335ⲭⲱⲣⲏⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲱϣ ⲛⲁⲩ ⲛϩⲉⲛⲛⲟⲙⲟⲥ ⲁϥϯ ⲛⲁⲩ
9336ⲛϩⲉⲛⲁⲛⲥⲙⲙⲉ. ϫⲉ‐ ϭⲱ ϩⲙ‐ⲡⲁϣⲁϫⲉ ⲁⲩⲱ ϯⲛⲁϯ ⲛⲏⲧⲛ
9337ⲙⲡⲱⲛϩ ϣⲁⲉⲛⲉϩ ⲁⲩⲱ ϯⲛⲁⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲏⲧⲛ ⲛϩⲉⲛⲇⲩⲛⲁϩ
9338ⲙⲓⲥ. ⲁⲩⲱ ϯⲛⲁⲧⲁϫⲣⲱⲧⲛ ϩⲛ‐ϩⲉⲛⲡⲛⲁ ⲛϭⲟⲙ | (110)
9339ⲣ. 49°. ⲁⲩⲱ ϯⲛⲁϯ ⲛⲏⲧⲛ ⲛⲟⲩⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲉⲧⲉϩⲛⲏⲧⲛ. ⲁⲩⲱ
9340ⲙⲛ‐ⲗⲁⲁⲩ ⲛⲁⲕⲱⲗⲩ ⲙⲙⲱⲧⲛ *ⲡⲉⲧⲉⲧⲛⲟⲩⲁϣϥ ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲧϩ
9341ⲛⲁϫⲡⲟ ⲛⲏⲧⲛ ⲛϩⲉⲛⲁⲓⲱⲛ ⲙⲛ‐ϩⲉⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ. ⲙⲛ‐ϩⲉⲛⲡⲉ.
93421 Ms. ⲁϥⲧⲁⲙⲟⲟⲩ, lies vielleicht ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟⲟⲩ. 5 Blatt sehr verblasst
9343und lückenhaft, 27 ><16 cm. ? W.ayx(X)ap(z)e. Ⲙⲃ. ⲙⲡⲏⲧⲉ ⲙⲡⲏⲩⲉ,
9344lies ⲙⲡⲏⲩⲉ ⲡⲏⲧⲉ. 4 W. richtig ⲉⲡⲉⲧⲉⲧⲛⲟⲩⲁϣϥ, Nicht ⲉⲡⲉⲧⲛⲟⲩⲁϣϥ.
page 278
9345262 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9346ϫⲉⲕⲁⲁⲥ EPE- ⲛⲉⲡⲛⲁ ⲛⲛⲟⲉⲣⲟⲛ ⲉⲓ ⲛⲥⲉⲟⲩⲱϩ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ.
9347ⲁⲩⲱ *ⲧⲉⲧⲛⲉⲣⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧⲉⲧⲛⲉⲓⲙⲉ ϫⲉ ⲛⲧⲉⲧⲛϩⲉⲛⲉⲃⲟⲗ
9348ϩⲙ‐ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲁⲩⲱ *ⲧⲉⲧⲛⲉⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲉϥⲟ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛϩ
9349ϩⲏⲧⲧⲏⲩⲧⲛ. ⲁⲩⲱ ϥⲛⲁⲟⲩⲱϩ ϩⲙ‐ⲡⲉⲧⲛⲁⲓⲱⲛ.
9350ⲁⲩⲱ ⲛⲉⲓϣⲁϫⲉ ⲁⲡϫⲟⲉⲓⲥ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ϫⲟⲟⲩ ⲛⲁⲩ ⲁⲩⲱ
9351ⲁϥⲁⲛⲁⲭⲱⲣⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥϩⲟⲡϥ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ
9352ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ⲛϭⲓ ⲛⲉϫⲡⲟ ⲛⲑⲩⲗⲏ ϫⲉ‐ⲁⲩⲣ‐ⲡⲉⲩⲙⲉⲉⲩⲉ ⲁⲩⲱ
9353ⲁⲩⲣⲁϣⲉ ϫⲉ‐ⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲙ‐ⲡⲉⲧϭⲏⲩ ⲁⲩⲱ ⲉⲧⲙⲟⲕϩ • ⲁⲩⲱ
9354ⲁⲩⲥⲟⲡⲥⲡ ⲙⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲑⲏⲡ ϫⲉ‐ϯ-ⲉⲝⲟⲩⲥⲓⲁ ⲛⲁⲛ ⲛⲧⲛϩ
9355ⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲁⲛ ⲛϩⲉⲛⲁⲓⲱⲛ ⲙⲛ‐ϩⲉⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲕϣⲁϫⲉ
9356ⲛⲧⲟⲕ ⲡϫⲟⲉⲓⲥ ϩⲛⲧⲁⲕⲥⲙⲛⲧϥ ⲙⲛⲡⲉⲕϩⲙϩⲁⲗ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟⲕ
9357ⲡⲉ ⲡⲁⲧϣⲓⲃⲉ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩϩ
9358ⲁⲁⲕ. *ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲩ‐
9359ⲁⲁⲕ ⲡⲉ ⲡⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛⲁⲩϩ
9360ⲧⲟⲡⲁⲧⲱⲣ. ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ ⲡⲉ ⲡⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ
9361ⲛⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ ⲡⲉ ⲡⲥⲓⲅⲏⲓ ⲁⲩⲱ
9362ⲧⲁⲅⲁⲡⲏ ⲁⲩⲱ ⲧⲡⲏⲅⲏ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲁⲩⲱ ⲛⲧⲟⲕ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ
9363ⲡⲉ ⲡⲁⲧϩⲩⲗⲏ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲧϫⲱϩⲙ | (111°) p. 50. ⲁⲩⲱ
9364ⲡⲁⲧϣⲁϫⲉ ⲉⲧⲉϥⲅⲉⲛⲉⲁ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲧⲛⲟⲓ ⲛⲧⲉϥϭⲓⲛⲟⲩⲱⲛϩ
9365ⲉⲃⲟⲗ. ϩⲁⲓⲟ ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲓ ⲡⲓⲱⲧ ⲛⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲓⲱⲧ
9366ⲛⲁⲑⲁⲛⲁⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲛⲉⲑⲏⲡ. ⲁⲩⲱ ⲡⲟⲩⲟⲉⲓⲛ
9367ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲱⲛϩ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲧⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ.
9368ⲁⲩⲱ ⲡⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲙⲓⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲑ
9369ⲁⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲇⲁⲙⲁⲛⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ
93701 Ms, ⲧⲉⲧⲛⲉⲣⲛⲟⲩⲧⲉ und ⲧⲉⲧⲡⲉⲛⲁⲩ dialektisch für ⲧⲉⲧⲛⲁⲣⲏⲟⲩⲧⲉ
9371und ⲧⲉⲧⲛⲁⲛⲁⲩ. 2 Im Ms, steht ⲡϫⲟⲉⲓⲥ :: ⲙⲛ ⲡⲉⲕϩⲙϩⲁⲗ, Ⲱ̄.. ϩⲛ:
9372ⲧⲁⲕⲥⲙⲛⲧϥ Sic margini additum“, Schw. fügt hinzu: ⲓⲃ ⲙ ibi
9373conspicitur, adest tamen nota *ⲓ marg.“, auch ich habe W’s, Zusatz
9374nicht finden können. ϩⲛⲧⲁⲕⲥⲙⲛⲧϥ giebt keinen Sinn, vielleicht ist
9375ⲉⲡⲧⲁⲕⲥⲙⲛⲧϥ zu lesen. 3 Ms. und W. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁⲛ,
9376Schw. ausgelassen. Ⲙⲃ. ⲡⲥⲓⲅⲏ statt ⲧⲥⲓⲅⲏ. ⲁ Blatt sehr verblasst
9377und lückenhaft, 28 >< 16 cm.
page 279
9378Das zweite koptisch-gnostische Werk. 263
9379ⲛϣⲟⲣⲡ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲁⲩⲱ ⲙⲛⲡⲉⲧϩⲓⲑⲏ ⲙⲙⲁⲕ. ⲥⲱⲧⲙ
9380ⲉⲡⲉⲛϣⲗⲏⲗ ⲡⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲛϣⲗⲏⲗ ⲛϩⲏⲧϥ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉⲡⲉⲧϩⲏⲡ
9381ϩⲙ‐ⲙⲁ ⲛⲓⲙ. ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲛ ⲛⲅⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛⲁⲛ ⲛϩⲉⲛⲡⲛⲁ
9382ⲛⲁⲥⲱⲙⲁⲧⲟⲥ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲩⲛⲁⲟⲩⲱϩ ⲛⲙⲙⲁⲛ. ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉϩ
9383ⲧⲥⲁⲃⲟⲛ ⲉⲛⲉⲛⲧⲁⲕⲉⲣⲏⲧ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲛⲁⲛ. ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲟⲩⲱϩ
9384ⲛϩⲏⲧⲛ ⲛⲧⲛϣⲱⲡⲉ ⲛⲁⲩ ⲛⲥⲱⲙⲁ ϫⲉ‐ⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ ⲡⲉ ⲡⲁⲓ
9385ⲉⲧⲣⲉϥϣⲱⲡⲉ ⲙⲁⲣⲉϥϣⲱⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲛⲅϯ‐ⲧⲱϣ ⲉⲡⲉⲛϩⲱⲃ
9386ⲁⲩⲱ ⲛⲅⲧⲁϩⲟϥ ⲉⲣⲁⲧϥ ⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ. ⲁⲩⲱ ⲕⲁⲧⲁ‐
9387ⲡⲧⲱϣ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉⲑⲏⲡ ⲁⲩⲱ ⲛⲅⲧⲟϣⲛ ϩⲱⲱⲛ ϫⲉⲁⲛⲟⲛ
9388ⲛⲟⲩⲕ.
9389ⲁⲩⲱ ⲁϥⲥⲱⲧⲙ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ⲛϩⲉⲛⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ
9390ⲛⲣⲉϥⲇⲓⲁⲕⲣⲓⲛⲉ. ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙⲡⲧⲱϣ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉⲑⲏⲡ.
9391ⲁϥⲧⲛⲛⲟⲟⲩⲥⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲕⲁⲧⲁ‐ⲡⲧⲱϣ ⲛⲛⲉⲑⲏⲡ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲥⲙⲛ‐
9392ⲧⲁⲝⲓⲥ ⲕⲁⲧⲁ‐ⲛⲧⲁⲝⲓⲥ ⲙⲡϫⲓⲥⲉ ⲁⲩⲱ *ⲕⲁ‐ⲡⲧⲱϣ ⲉⲑⲏⲡ.
9393ⲁⲩⲁⲣⲭⲓ ϫⲓⲛ ⲙⲡⲉⲥⲏⲧ ϣⲁϩ | (112) p. 51°. ϩⲣⲁⲓ ϫⲉⲕⲁⲁⲥ
9394ⲉⲣⲉ‐ⲡⲕⲱⲧ ⲛⲁⲧⲱⲱⲙⲉ ⲉⲛⲉϥⲉⲣⲏⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲙⲡⲕⲁϩ
9395ⲛⲁⲏⲣ ⲙⲙⲁ ⲛϣⲱⲡⲉ ⲛⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉϧⲉⲧⲉϭⲱ ϩⲓϩ
9396ϫⲱϥ *ϣⲁⲛⲧⲁϫⲣⲟ ⲛⲛⲉⲧⲙⲡⲉⲥⲏⲧ ⲙⲙⲟⲟⲩ. ⲙⲛⲛⲥⲱⲥ
9397ⲡⲙⲁ ⲛϭⲟⲉⲓⲗⲉ ⲛⲁⲙⲉ. ⲙⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲡⲁⲓ ⲡⲙⲁ ⲛⲧⲙⲉⲧⲁϩ
9398ⲛⲟⲓⲁ, ⲙⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲡⲁⲓ ⲛⲁⲛⲧⲓⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲁⲉⲣⲟⲇⲓⲟⲥⲓ ⲙⲛϩ
9399ⲛⲥⲱⲥ ⲧⲡⲁⲣⲟⲓⲕⲏⲥⲓⲥ ⲧⲙⲉⲧⲁⲛⲟⲓⲁ ⲙⲡϩⲟⲩⲛ ⲙⲡⲁⲓ ⲛⲁⲛⲧⲓϩ
9400ⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ϩⲙ‐ⲡⲙⲁ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ϣⲁⲩϫⲱⲕⲙ
9401ⲉⲡⲣⲁⲛ ⲙⲡⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲡⲉⲧⲟ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲉϫⲱⲟⲩ. ⲁⲩⲱ
9402ⲁⲩⲕⲱ ⲛϩⲉⲛϭⲟⲙ ⲙⲡⲙⲁ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ϩⲓϫⲛ ‐ ⲧⲡⲏⲅⲏ ⲙϩ
9403ⲙⲟⲟⲩ ⲛⲱⲛϩ. ⲛⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲩⲛⲧⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲩⲛⲏⲩ. ⲛⲁⲓ ⲛⲉ
9404ⲛⲣⲁⲛ ⲛⲛϭⲟⲙ ⲉⲧϩⲓϫⲙ‐ⲡⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲟⲛϩ. ⲙⲓⲭⲁⲣ ⲙⲛ‐
9405ⲙⲓⲭⲉⲩ ⲁⲩⲱ ϣⲁⲩⲧⲃⲃⲟⲟⲩ ϩⲓⲧⲛ ‐ⲃⲁⲣⲫⲁⲣⲁⲅⲅⲏⲥ ⲁⲩⲱ
9406ⲙⲡϩⲟⲩⲛ ⲛⲛⲁⲓ ⲛⲁⲓⲱⲛ ⲛⲧⲥⲟⲫⲓⲁ ⲙⲡϩⲟⲩⲛ ⲛⲛⲁⲓ ⲧⲁⲗⲏϩ
9407Ms. ⲡⲉⲫⲓⲑⲏ. Ⲙⲃ. ⲙⲙⲁⲕ, lies ⲙⲙⲟⲕ. 3 Ma. ⲁⲛⲟⲛ ⲛⲟⲩⲕ, besser
9408ⲁⲛⲟⲛ ⲛⲉ ⲛⲟⲩⲕ Ⲙⲃ. ⲕⲁ, lies ⲕⲁⲧⲁ, 5 W. Schw. ⲉⲧⲉϭⲱ, lies ⲉⲩⲉϭⲱ.
9409ⲉ Ma. ϣⲁⲛⲧⲁϫⲣⲟ, lies ϣⲁ‐ ⲡⲧⲁϫⲣⲟ.
page 280
9410264 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9411ⲑⲓⲁ ⲛⲁⲙⲉ ⲉⲣⲉⲧⲡⲓⲥⲧ ⲥⲟⲫⲓⲁ ⲙⲙⲁⲩ ⲙⲛⲡⲉⲡⲣⲟⲱⲛⲧⲟⲥ
9412ⲓⲥ ⲡⲉⲧⲟⲛϩ ⲙⲛ‐ⲛⲁⲉⲣⲟⲇⲓⲟⲥ ⲙⲛⲡⲉϥⲙⲛⲧⲥⲛⲟⲟⲩⲥ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ.
9413ⲁⲩⲕⲱ ⲙⲡⲙⲁ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ⲛⲥⲉⲗⲗⲁⲱ ⲙⲛ‐ⲉⲗⲉⲓⲛⲟⲥ ⲙⲛ‐
9414ⲍⲱⲅⲉⲛⲉⲑⲗⲏⲥ ⲙⲛ *ⲥⲉⲗⲙⲉⲗⲭⲉ ⲙⲛ ‐ ⲡⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛϩ
9415ⲛⲁⲓⲱⲛⲓ ⲁⲩⲕⲱ ⲛϩⲏⲧϥ ⲛϥⲧⲟⲟⲩ ⲙⲫⲱⲥⲧⲏⲣ ⲕⲗⲏⲗⲏⲑ
9416*ⲇⲁⲩⲉⲓⲇⲉ ⲱⲣⲟⲓⲁⲏⲗ . ........ ...ⲟ ..
9417ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲑ ⲟ ⲱ ⲑ ⲑ ⲱ ⲑ ⲑ ⲟⲑ ⲟ
9418(118) p. 52
9419. 0 0 oo MATZ] TAQOCf ⲙⲡⲟⲩⲧⲁϩⲟϥ
9420ⲙⲡⲉϩ ⲓⲱⲧ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ ⲁⲩϩ
9421ⲱ .......*ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲁⲩⲱ
9422.... ...ⲟⲛ ⲛⲛⲉⲓⲡⲧⲏⲣϥ
9423ⲁⲩⲱ ⲛϩⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ ⲛⲁϩⲟⲣⲁϩ
9424ⲧⲟⲥ ⲛⲁⲧϩ]ⲥⲟⲩⲱⲛϥ ⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛϩ
9425ⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ] ⲛⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥⲓ ⲛⲁⲧϩ
9426ⲧⲁϩⲟϥ] ⲉⲧⲉϥϩⲓⲕⲱⲛ ⲛⲁⲧϩ
9427ϭⲙϭⲱϩ|]ⲙⲥ. ⲛⲁⲧⲛⲣⲁⲧⲥ. ⲉⲣⲉ‐
9428ⲡⲉϥϩ]ⲟⲣⲃ ⲉϩⲟⲩⲛ ϩⲓⲧⲟⲟⲧⲥ
9429...ⲣⲙ ⲛϩⲏⲧⲥ ⲛⲧⲉⲓϩⲉ. ⲛϩ
9430ⲧⲟⲥ *ⲉⲧϯ‐ⲧⲟϣ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ
9431ϩⲛ‐ⲧⲉϩ]ⲥⲙⲛⲧⲁⲧⲥⲱⲙⲁ. ⲛⲧⲟⲥ
9432ⲉⲧϯ-ⲧⲟϩ]ϣ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ϩⲛ‐ⲟⲩϩ
9433ⲁⲥⲱϩ| ⲙⲁⲧⲟⲥ ⲁⲩⲱ ϩⲛ‐ⲟⲩⲙⲛⲧϩ
94341 W. ⲡⲓⲥⲧⲥⲟⲫⲓⲁ, Ms, ⲧⲛⲓⲥⲧ ⲥⲟⲫⲓⲁ, lies ⲧⲡⲓⲥⲧⲓⲥ ⲥⲟⲫⲓⲁ. Ⲛ︦. Schw.
9435ⲡⲉⲡⲣⲟⲟⲛⲧⲟⲥ 3 W. ⲥⲉⲗⲙⲉⲗϫⲉ. * W, ⲇⲁⲩⲉⲓⲑⲉ, Ms. ⲇⲁⲧⲉⲓⲇⲉ statt
9436ⲇⲁⲩⲉⲓⲇ. 73 Dieses Blatt schon zu W’s, Zeit auf der linken Seite
9437zerstört. > W. ϩⲟ ⲙⲡⲟⲩⲧⲁϩⲟϥ Ⲛ︦. nur ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ 7 Nach Schw.
9438haec linea nun exstat in O., doch unrichtig. 5 W. ⲟⲩⲥⲓⲟⲥ, Schw.
9439wanoycıoc. 9 W. ⲧⲉϥϩⲓⲕⲱⲛ. 10 W, nur ⲛⲁⲧⲡⲣⲁⲧⲟ ⲓ W, ⲧϯⲧⲟϣ.
94401? W. nur ⲉⲣⲟⲟⲩ, Schw. ⲙⲉⲣⲟⲟⲩ, Ms. wepoor, zu ergänzen [ⲉⲧϯⲧⲟ]ϣ.
944114 WW. ⲙⲁⲧⲟⲥ. ⲁⲧⲱ ϩⲛ ⲟⲩⲙⲛⲧ ausgelassen.
page 281
9442Das zweite koptisch-gnostische Werk. 265
9443ⲁϩ] ⲛ(ⲟ)ⲩⲥⲓⲟⲥ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲓⲱⲧ ⲛϩ
9444ⲁⲡⲟϩⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲛⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲛϩ
9445ⲁⲕⲁⲧⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ. ⲛⲁϩⲟⲣⲁϩ
9446ⲧⲟⲥ ⲛⲁⲙⲉⲧⲣⲏⲧⲟⲥ. ⲁⲩⲱ ⲛϩ
9447ⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ. ⲡⲁⲓ ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ
9448ⲙⲙⲓⲛ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲁϥⲛⲧϥ ⲉⲡϣⲓ
9449ⲛⲛⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ *ⲧⲉⲡⲓⲛⲟⲓϩ
9450ⲁ ⲛⲧⲉϥⲙⲛⲧⲛⲟϭ ⲉⲁϥⲛⲧⲥ
9451ⲉⲡϣⲓ ⲛⲧⲙⲛⲧⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ ϣⲁⲛϩ
9452ⲧϥⲁⲁⲩ ⲛⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥⲓ ⲛⲧⲟϥ ⲇⲉ
9453ⲉⲩⲁⲧⲧⲁϩⲟϥ ⲡⲉ. ϩⲓⲧⲛ‐ⲛⲉϥⲙⲉϩ
9454ⲗⲟⲥ ⲙⲙⲓⲛ ⲙⲙⲟϥ ⲁϥⲁⲁϥ *ⲛⲧⲟϩ
9455ⲡⲟⲥ ⲛⲛⲉϥⲙⲉⲗⲟⲥ. ⲉⲧⲣⲉⲩϩ
9456ⲟⲩⲱϩ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲥⲟⲩϩ
9457ⲱⲛϥ ϫⲉⲛⲧⲟϥ ⲡⲉ ⲡⲉⲩⲉⲓⲱⲧ
9458ⲁⲩⲱ ϫⲉ‐ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉⲛⲧⲁϥⲡⲣⲟⲃⲁϩ
9459ⲗⲉ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛ‐ⲧⲉϥϣⲟϩ
9460ⲣ]ⲡ ⲛⲉⲛⲛⲟⲓⲁ ⲧⲁⲓ ⲉⲛⲧⲁⲥⲣⲧⲟϩ
9461ⲡⲟⲥ ⲛⲁⲩ. ⲉⲁⲥⲁⲁⲩ ⲛⲁⲛⲟⲩⲥⲓⲟⲥ
9462ⲉ(ϫ)ⲉⲕⲁⲁⲥ ⲉⲩⲉⲥⲟⲩⲱⲛϥ *ⲛⲉϥⲟ
9463ⲅ)ⲁⲣ ⲡⲉ ⲛⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛϥ ϩⲓⲧⲛ-ⲟⲩϩ
94644) p. 53%.
9465ⲟⲛ ⲛⲓⲙ ⲡⲁⲓ ⲁϥⲣ‐ⲧⲉϥ .... [us
9466ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲙⲡⲉⲥⲙⲟⲧ [ⲛⲟⲩ .....
9467ⲁⲩⲱ ⲙⲡⲉⲥⲙⲟⲧ ⲛⲟ[ⲩ ..... ⲁⲩϩ
9468ⲱ ⲙⲡⲉⲥⲙⲟⲧ ⲛⲟⲩⲁ .......
9469ϯϣⲱⲓⲡⲉ ⲛⲁⲩ ϩⲛ‐ⲧϩ[ⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ ⲛϩ
9470) W. ⲥⲟⲥ 2 W. Schw. ⲧⲉⲧⲛⲛⲟⲓⲁ, Ms. ⲧⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ Ⲩ︦. Schw.
9471...ⲧⲟⲥ 4 W. ⲛⲧⲟϥ ausgelassen. 5 W. Schw. ⲧⲟ..ⲧⲟⲥ © W.
9472(ⲉⲕ) ⲙⲉⲉⲩⲉⲥⲟⲩⲱⲛϥ, 7 W. ⲛⲉϥⲟ ...ⲡⲉ, Schw. ⲛⲉϥⲟ ..ⲣⲡⲉ, Me.
9473ⲟ [ⲅ]ⲁⲣ ne. 8 W. Schw. ϩⲓⲧⲛ, Ms. vielleicht ϩⲁⲧⲡ. 9 W. ⲛⲟⲩ.
page 282
9474266 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9475ⲧⲉϥⲙⲛⲧⲛⲟϭ. ⲁϥⲛϩ[ⲧⲟⲩ ⲉⲃⲟⲗ
9476ϩⲛ‐ⲧⲉϥⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ ⲁⲩϩ[ⲣ‐-ⲁⲛⲟⲩⲉ
9477ⲥⲓⲟⲥ ⲛϭⲓ ⲛⲉϥⲙⲉⲗⲟⲥ [ⲛⲧⲟⲟⲩ
9478ⲇⲉ ⲙⲡⲓⲧⲟⲡⲟⲥ ϩⲉⲛⲁⲧϩ[ⲧⲁϩⲟⲟⲩϯ
9479ⲛⲉ. ⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ⲙⲙⲟϩ[ⲟⲩ ⲉⲓⲣⲉ
9480ⲛⲟⲩⲧⲃⲁ ϩⲛ‐ⲛⲉϥⲙⲉⲗⲟϩ[ⲥ ⲁⲩⲑ
9481ⲱ ⲁⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟⲉ[ϥ ⲙⲡϩ
94825* ϣⲏⲏⲣⲉ ϫⲉⲛⲉϥϫⲏⲕ ϩⲁⲣⲉ[ⲟϥ ⲡⲉ
9483ⲁⲩⲱ *ⲁⲡⲓⲱⲧ ⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲍⲉ [ⲙⲙⲟϥ
9484ⲙⲡⲉϥϣⲏⲣⲉ *ϩⲓϩⲟⲩⲛ ⲙⲙⲉ[ⲟⲟⲩ ϫⲉ‐
9485ⲉⲩⲉⲥⲟⲩⲱⲛϥ ϩⲓϩⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟⲟⲩ
9486ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲣⲁⲛ ⲕⲓⲙ ⲉⲣⲟⲟⲩ ϩⲓϩⲟⲩⲛ
9487ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲧⲣⲉⲩⲛⲁⲩ ⲉⲡⲓⲁⲧⲉ
9488ⲛⲁⲩ ⲉⲣⲟϥ. ⲛⲁⲧⲥⲟⲩⲱⲛϥ. ⲁⲩϩ
9489ⲱ ⲁⲩϯ‐ⲉⲟⲟⲩ ⲙⲡⲓⲟⲩⲁ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ.
9490ⲁⲩⲱ ⲧⲉⲛⲛⲟⲓⲁ ⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ. ⲁⲩⲑ
9491ⲱ ⲡⲗⲟⲅⲟⲥ ⲛⲛⲟⲉⲣⲟⲛ. ⲉⲁⲩϯ‐ⲉⲑ
9492ⲟⲟⲩ ⲙⲡⲓϣⲟⲙⲛⲧ ⲉⲧⲟ ⲛⲟⲩⲁ
9493ⲛⲟⲩⲱⲧ ϫⲉ‐ⲉⲛⲧⲁⲩⲣ‐-ⲁⲛⲟⲩⲥⲓϩ
9494ⲟⲥ *ⲉⲧⲃⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲁⲡⲓⲱⲧ ϥⲓ ⲙⲉ
9495ⲡⲉⲩⲉⲓⲛⲉ ⲧⲏⲣϥ ⲁϥⲁⲁϥ ⲛⲟⲩⲡⲟϩ
9496ⲗⲓⲥ ⲏ ⲛⲟⲩⲣⲱⲙⲉ ⲁϥⲍⲱⲅⲣⲁⲫⲓ
9497ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲣⲟϥ. ⲉⲧⲉ‐ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
9498ⲛⲉⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲁⲡⲟⲩϩ[ⲁ
9499ⲡⲟⲩⲁ ⲥⲟⲩⲱⲛϥ ϩⲛϯⲡⲟⲗⲓⲥ.
9500ⲁⲡⲟⲩⲁ ⲡⲟⲩⲁ ϯ ⲛϩⲉⲛⲧⲃⲁ ⲛⲉⲟⲉ[ⲟⲩ
9501ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲣⲱⲙⲉ ⲏ ⲉⲧⲡⲟⲗⲓⲑ[ⲥ
9502ⲙⲡⲓⲱⲧ ⲉⲧϩⲙ‐ⲡⲧⲏⲣϥ. ⲁⲩⲱ [ⲁⲑ
95031 W.ac.. 2 Ms. ϣⲏⲏⲣⲉ, lies ϣⲏⲣⲉ. 3 W. a ⲁⲱϭ ⲛ
9504ϩⲓ.. ⲟⲩⲏ, Schw. ϩⲓⲟⲩⲛ, Me. ϩⲓϨ̂ⲟⲩⲡ. 5 W. ⲙⲡϣⲟⲙⲛⲧ. ⲉ Me, ⲉⲛⲧϥ
9505lies ⲉⲧⲃⲏⲏⲧϥ 7? W. Schw. ϯ ausgelassen.
page 283
9506Das zweite koptisch-gnostische Werk. 267
9507ⲡⲓⲱⲧ ϥⲓ ⲙⲡⲉⲟⲟⲩ. ⲁϥⲁⲁϥ ⲛⲉϩ[ⲛϩ
9508ⲇⲩⲙⲁ ϩⲓⲃⲟⲗ ⲙⲡⲣⲱⲙⲉ. ⲡⲁⲓ ⲉⲛ...
95091) p. 54.
9510...ⲉϩⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟϥ ⲁⲩⲱ ⲁϥϩ
9511ⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛϩⲏⲧϥ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲉ
9512ⲫⲓⲉⲣⲟⲛ ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ
9513ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲛⲉϥⲙⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩ(ⲃⲏⲕ)
9514ⲉⲃⲟⲗ ϩⲛⲛⲉⲩⲉⲣⲏⲩ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ
9515ⲛϣⲉ ⲛⲧⲃⲁ ⲛⲁⲩⲛⲁⲙⲓⲥ ϣⲁϩ
9516ⲧⲛ-ϥⲧⲟⲟⲩ ⲛⲧⲃⲁ, ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁϩ
9517ⲙⲓⲟ ⲙⲡⲉϫⲟⲩⲱⲧ ⲛⲧⲏⲏⲃⲉ
9518ⲙⲡⲓⲛⲉ ⲛⲧⲇⲉⲕⲁⲥ ⲥⲛⲧⲉ ⲧⲇⲉϩ
9519ⲕⲁⲥ ⲉⲑⲏⲡ ⲙⲛ‐ⲧⲇⲉⲕⲁⲥ ⲉⲧⲟⲩϩ
9520ⲟⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ
9521*ⲛϩⲗⲡⲉ ⲛϩⲏⲧϥ ⲙⲡⲓⲛⲉ ⲛⲧⲙⲟϩ
9522ⲛⲁⲥ ⲉⲑⲏⲡ ϩⲙ‐ⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ. ⲁⲩⲱ
9523ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲙⲡⲛⲟϭ ⲙⲙⲁϩⲧ ⲙⲑ
9524ⲡⲓⲛⲉ ⲙⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ ⲉⲧⲟ ⲛϫⲟϩ
9525ⲉⲓⲥ ⲉϫⲙ‐ⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϩ
9526ⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲛⲕⲟⲩⲓ ⲙⲁϩⲧ ⲙⲡⲓⲛⲉ
9527*ⲛϩⲉⲛⲛⲁⲥ ⲉⲡϫⲓⲛⲧ ⲙⲡⲥⲏⲑⲉⲩⲥ.
9528ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲧⲉϥⲙⲏⲧⲣⲁ
9529ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲥⲁⲛϩⲟⲩⲛ ⲙϩ
9530ⲫⲓⲉⲣⲟⲛ [ⲙⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ .....
9531ⲟⲑ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲱ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟⲑ ⲟ ⲟ
9532ⲟ .. Ⲙⲙⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ MC
95337 Das ganze Blatt sehr zerstört, der letzte Teil verloren, 151, ><
9534„cm. Ⲙ︦. ⲙⲙⲟⲥ 2 W. ⲉⲑϥⲡⲙⲛⲧⲇⲉⲕⲁⲥ 3 W. Schw. ⲛⲉⲗⲡⲉ,
9535ⲛϩⲗⲡⲉ, lies ⲛⲛϩⲗⲡⲉ. 1 W. enmos, ⲙⲡⲉϥⲑⲉⲩⲥⲉⲅ ⲟ Ⲉ Ma.
9536ⲧ, lies ⲙⲙⲁϩⲧ. 7 W. ⲛϩⲉⲛⲛⲁ ⲉⲧϫⲓ ⲛⲧⲙ.
page 284
9537268 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9538ⲛⲉϥⲡⲁⲧ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲉϩ
9539ⲣⲏⲙⲟⲥ ⲙⲛ ⲡⲁⲛⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ
9540ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲇⲓⲁⲕⲟⲛⲓ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲁⲩⲱ
9541ⲉⲩⲣⲁϣⲉ ⲙⲛ‐ⲛⲉⲧⲛⲁⲟⲩϫⲁⲓ. ⲁⲩϩ
9542ⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲛⲉϥⲙⲉⲗⲟⲥ ⲙⲡⲧⲩϩ
9543ⲡⲟⲥ ⲙⲡⲃⲁⲑⲟⲥ ⲉⲧⲉⲣⲉ- ϣⲙⲧϣⲉ
9544ⲥⲉⲧⲏ ⲙⲛⲛⲧⲉ(ⲓⲱⲧ) ⲛϩⲏⲧϥ ⲕⲁϩ
9545ⲧⲁ‐ⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ
9546(122) p. 5
9547...ⲟ ..ⲉ ⲟ. . ⲟ. [ⲀⲩⲨ2
9548ⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛϥⲱⲉ ⲛϩⲏⲧϥ
9549ⲙⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲛⲕⲟⲥⲙⲟⲥ ⲙϩ
9550ⲡⲉⲡⲗⲏⲣⲱⲙⲁ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲙⲁϩϥ
9551ⲙⲙⲛⲧⲥⲁⲃⲉ ⲛⲑⲉ ⲙⲡⲡⲁⲛϩ
9552ⲥⲟⲫⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲙⲁϩϥ ⲙⲙⲩⲥϩ
9553ⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ϩⲓϩⲟⲩⲛ ⲛⲑⲉ ⲙⲡⲥⲏϩ
9554ⲑⲉⲩⲥ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲙⲁϩϥ ϩⲓⲃⲟⲗ
9555ⲛⲑⲉ ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϩ
9556ⲧⲁⲙⲓⲟϥ ⲉϥⲟ ⲛⲁⲧⲁⲙⲁϩⲧⲉ
9557ⲙⲙⲟⲥ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲁⲧⲁϩ
9558ⲙⲁϩⲧⲉ ⲙⲙⲟϥ ⲉⲧϩⲛ‐ⲙⲁ ⲛⲓⲙ
9559ⲉⲧⲟ ⲛⲟⲩⲁ ⲛⲟⲩⲱⲧ ϩⲙ‐ⲡⲧⲏϩ
9560ⲣϥ ⲁⲩⲱ ⲛⲥⲉⲧⲁϩⲟ ⲙⲙⲟϥ ⲁⲛ.
9561ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟϥ ⲉϥⲕⲱⲧⲉ ⲉϩⲟ︦ⲩ︦
9562ⲉⲛⲉϥⲉⲣⲏⲩ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡϩ
9563ⲕⲁⲗⲩⲡⲧⲟⲥ ⲉⲧϩⲱⲃⲥ ⲛⲙϩ
9564ⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲉⲑⲏⲡ. ⲁⲩⲱ
95651 W. ⲡⲁⲛⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ, lies ⲡⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ oder ⲡⲡⲁⲛⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ 2 Ms.
9566ⲙⲡⲛⲧⲉⲓⲱⲧ, lies ⲙⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ. 3 W, richtig ⲕⲁⲧⲁ, nicht ⲕⲁⲕⲁ. 4 W.
9567ⲛϥⲱⲉ „sic ⲉ ⲩⲉⲓ ⲑ, Schw. ⲛϥⲱⲉ. 5 W. mmatamapte, 5 W, ⲉⲛⲉⲓ
9568ⲉⲣⲏⲩ. ⲓ* Ⲱ︦. ⲕⲁⲙⲡⲧⲟⲡⲟⲥ.
page 285
9569Das zweite koptisch-gnostische Werk. 269
9570ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲧⲉϥⲟⲩⲣⲏⲧⲉ ⲛⲟⲩϩ
9571ⲛⲁⲙ] ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡⲁⲧⲡⲱϣ
9572....... .Ϫϫⲉ‐ⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ ⲛϩ
9573[ⲟⲩⲛⲁⲙ. ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ ⲙⲡⲉϩ]
9574ϥⲧⲟⲟⲩ ⲛⲕⲟⲟϩ ⲙⲡⲧⲩϩ[ⲡⲟⲥ ⲛϩ]
9575ⲧⲉϥⲧⲟ ⲙⲡⲩⲗⲏ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϩ
9576ⲧⲁⲙⲓⲟ ⲙⲡⲙⲉⲣⲟⲥ ⲥⲛⲁⲩ ⲙⲡⲧⲩϩ
9577ⲡⲟⲥ ⲛⲙⲙⲩⲣⲓⲁⲣⲭⲟⲥ *ⲛⲉⲧϩⲓⲧϩ
9578ⲛⲁⲙ *ⲙⲛ‐ⲛⲉⲧϩⲓϩⲃⲟⲩⲣ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϩ
9579ⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲛⲉϥⲁⲛⲁⲅⲕⲁⲓⲟⲛ ⲙϩ
9580ⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲛⲉⲧⲃⲏⲕ ⲉⲃⲟⲗ
9581ⲙⲛ‐ⲛⲉⲧⲛⲏⲩ ⲉϩⲟⲩⲛ. ⲁⲩⲱ ⲁϥϩ
9582ⲧⲁⲙⲓⲟ ⲛⲧⲕⲉϩⲧⲉ ⲥⲛⲧⲉ ⲙϩ
95836) p. 56%
9584ⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙⲡ][ⲕ)ⲁⲣ(ⲱ)ϩ[ϥ ......
9585....(ⲉⲃ)ⲟ(ⲗ...........
9586....ⲉⲧⲉⲣⲉϯ ⲁϥⲧⲁϩ[ⲙⲓⲟ
9587....Ⲛϩ[ⲏ]ⲧϥ ⲉϩ[ⲣⲉ ⲧⲟⲩⲉⲓ
9588ⲙⲡϩ]ⲧⲩⲡⲟⲥ ⲛⲁⲫⲣ(ⲏⲇⲱⲛ)
9589ⲧϩ]ⲕⲉⲟⲩⲉⲓ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ ⲙϩ[ⲙⲟⲩϩ
9590ⲥ]ⲁⲛⲓⲟⲥⲓ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲧⲁⲙⲓⲟ
9591..ⲡ ⲛⲛⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ *ⲧⲟⲩⲉ [ⲣϩ
9592ⲏⲧϩ]ⲉ ⲛⲟⲩⲛⲁⲙ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ
9593ⲛⲧϩ]ⲡⲁⲛⲇⲏⲗⲟⲥ ⲁⲩⲱ *ⲧⲟⲩⲉⲣⲏϩ
95941 W. Schw. ⲁϥⲧ....ⲧⲉϥⲟⲩⲃⲏⲧⲉ. 2 W. Schw. ⲧⲉϥⲟⲩⲃⲏⲧⲉ, Ms.
9595ϥⲟⲩⲣⲏⲧⲉ Statt ⲛⲧⲉϥⲟⲩⲉⲣⲏⲧⲉ. 3 W. Schw. ....noc. 4 W. ⲧⲉϥⲧⲏⲩ
9596Is. ⲛⲉⲧϩⲓⲩⲻⲛⲁⲙ, lies ⲛⲉⲧϩⲓⲟⲩⲡⲁⲙ. 5 W, ⲙⲁ. 7 W. ⲙⲃⲟⲗ. 9 W.
9597diese Seite nicht abgeschrieben, er bemerkt: haec pagina vix legi
9598est. Aliquoties occurit ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ et finit cum voce ϯⲥⲙⲟⲩ.
95993 Blatt sehr zerstört, 26!, >< 12 cm. Die ersten 4 Zeilen sind
9600; unlesbar, 8 Schw. ⲁϥ... Ms....n? 10° Schw. (ⲧⲟⲧⲉ). 1! Schw.
9601ⲣ... 12 Schw. ⲧⲟⲩⲉⲓⲣⲏ.
page 286
9602270 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9603ⲧⲉ ⲛϩ]ϩⲃⲟⲩⲣ ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ *ⲛⲧⲙⲁⲁⲩ
9604ϩⲓⲡϩ]ⲉⲥⲏⲧ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉ
9605ⲡⲣϩ]ⲱⲙⲉ ⲛⲧⲁⲩⲧⲁⲙⲓⲟϥ ⲕⲁⲧⲁ‐ⲡϩ
9606ⲁⲓϩⲱⲛ ⲡⲁⲓⲱⲛ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁⲓ ⲡⲉⲛϩ
9607ⲧⲁ-|]ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲡⲓⲑⲩⲙⲉⲓ [ⲉⲥⲟⲩⲱⲛϥ
9608ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲁⲩⲱ ⲡ[ⲁⲓ
9609ⲡⲉ ⲡⲣⲱⲙⲉ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ. ⲉⲩⲛⲟ[ⲩϩ
9610ⲧⲉ ϩⲱⲱϥ ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁϩⲟⲣⲁϩ
9611ⲧⲟⲥ ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ
9612ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲡⲁⲛⲏⲣⲉⲙⲟⲥ
9613ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
9614ⲁⲩⲱ ⲉⲩⲁⲥⲁⲗⲉⲩⲧⲟⲥ ⲡⲉ. ⲡⲁⲓ
9615ⲉϣϣⲉ ⲁⲛ ⲉⲥⲁϩⲟⲩ
9616ⲉϣϣⲉ ⲉⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲉϥϫⲱ ⲙϩ
9617ⲙⲟⲥ ϫⲉϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲓⲱⲧ
9618ⲛϩ]ⲉⲓⲱⲧ ⲛⲓⲙ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ϯⲥⲙⲟⲩ
9619ⲉϩ]ⲣⲟⲕ ⲡⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ
9620ⲉⲧϩⲟⲩⲟⲧⲃ ⲉⲁⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ.
9621ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ
9622ⲛϩ ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧϩⲓⲧⲡⲉ ⲛⲁⲭⲱⲣⲏϩ
9623ⲧⲟϩⲥ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁϩ
9624ϩⲣϩ]ⲏⲧⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧϩⲁⲑⲏ
9625ⲛϩ]ⲁϩⲣⲏⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣ(ⲟⲕ)
9626ⲡⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ [ⲉⲧⲟⲩϩ
9627ⲟⲧⲃ ⲉⲁⲫⲑⲁⲣⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ. [ϯⲥⲙⲟⲩ
96281 Schw. ⲙⲏⲧⲟⲛⲟⲥ. 2? Schw. ⲛⲧⲙⲁⲩ. ⲃ̃ⲥⲏⲩ. ⲧⲏⲣ... 4 Schw. ⲛⲧⲉⲩ
9629ⲧⲁ... 5 Schw. ⲛⲁⲓⲱⲛ. 6 Schw. ⲉϣϣⲉ ⲉⲥⲁϩⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ, Ms. ⲉϣϣⲉ ⲁⲛ ⲉⲥⲁ
9630ϩⲟⲩ übergeschrieben über ⲉϣϣⲉ ⲉⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ (Schw.ausgel.). Ⲙⲃ. ⲉϥϫⲱ
9631besser ⲉⲩϫⲱ * Schw. ⲛⲓⲙ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. % Schw. fügt hinzu „in altera parte“
9632..ⲟⲟ
9633............. ⲟⲩⲥ
9634ⲁⲩ
page 287
9635Das zweite koptisch-gnostische Werk. 271
96365) p. 57%
9637ⲉⲣⲟⲕ M....H ⲛ(ⲟ)........[ⲛⲟⲩϩ
9638ⲟⲉⲓⲛ [ⲛⲓⲙ. ϯⲥϩ]ⲙⲟⲩ [ⲙⲡⲓⲁⲧϣⲁϩ
9639ⲧϫⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. [ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉϩ
9640ⲣⲟⲕ ⲡⲓⲁⲧⲙⲉⲉⲩⲉ ⲉⲣϩ[ⲟϥ ⲙⲙⲓⲛ
9641ⲙⲙⲟϥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ϯϩ[ⲥⲙⲟⲩ ⲉϩ
9642ⲣⲟⲕ ⲡⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ ⲛϩ[ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ.
9643ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁⲩⲧⲟϩ[ⲫⲩⲏⲥ (ⲅⲉⲛⲏⲥ)
9644ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣϩ[ⲟⲕ ⲡⲉϩ
9645ⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ [ⲉⲧⲟⲩϩ
9646ⲟⲧⲃ ⲉⲡⲣⲟⲡⲁⲧⲱⲣ ⲛⲙ. [ϯⲥⲙⲟⲩ
9647ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟϩ[ⲉⲓⲛ
9648ⲉⲧϩⲁⲑⲏ ⲛⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛϩ[ⲓⲙ. ϯϩ
9649ⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲧⲉⲡⲓⲛⲟⲓⲁ [ⲛⲟⲩϩ
9650ⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧⲟⲩⲟⲧⲃ ⲉⲉⲡⲓⲛϩ[ⲟⲓⲁ
9651ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲛⲟϩ[ⲩⲧⲉ
9652ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧϩⲁⲑⲏ ⲛⲛⲟⲩϩ[ⲧⲉ
9653ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲧⲉⲅⲛⲱϩ
9654ⲥⲓⲥ ⲉⲧⲟ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲅⲛⲱⲥⲓⲥ
9655ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁⲅⲛⲱⲥϩ
9656ⲧⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧϩⲁⲑⲏ ⲛⲁⲅϩ
9657............... ...Ⲁ
9658ⲙ̃ⲃ diese Schlussbuchstaben von elf Zeilen zu setzen sind weiss
9659nicht, denn zu diesem Blatte können sie nicht gehören; wahr-
9660inlich sind sie Fragmente eines verlorenen Blattes; jetzt nicht
9661ⲅ vorhanden. 1! W. ce. ? W. ⲡⲟⲩⲥⲉ. 3 W. ⲡⲛ...
page 288
9662272
9663Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9664ⲛⲱⲥⲧⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ
9665ⲡⲏⲣⲉⲙⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲧϩ ⲁⲑϩ[ⲏ
9666ⲛⲏⲣⲉⲙⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣϩ[ⲟⲕ
9667ⲡⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϩ[ⲛ
9668ⲉⲕⲟⲩⲟⲧⲃ ⲉⲡⲁⲛⲧⲟⲇⲩⲛⲁⲙϩ[ⲟⲥ
9669ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲉⲧϩ[ⲣⲓⲇⲩϩ
9670ⲛⲁⲙⲟⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ⲉⲕⲟⲩⲟϩ|]ⲧⲃ
9671ⲉⲧⲣⲓⲇⲩⲛⲁⲙⲟⲥ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙϩ[ⲟⲩ
9672ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲓⲁⲧⲇⲓⲁⲕⲣⲓⲛⲉ ⲛⲟⲩϩ[ⲟⲉⲓⲛ
9673ⲛⲧⲟⲕ ⲇⲉ ⲡⲉⲧⲇⲓⲁⲕⲣⲓⲛⲉ ⲛϩ[ⲟⲩⲟϩ
9674ⲉⲓϩ]ⲛ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲫⲓⲗⲓϩ
9675ⲕⲣⲓⲛⲉⲥ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲉⲕⲟⲩⲟⲧⲃ
9676ⲛϩⲓⲗⲓⲕⲣⲓⲛⲉⲥ ⲛⲓⲙ. ϯⲥⲙⲟ(ⲩ)
9677(11) p. 58%
967814 cm.
9679[ⲉⲣⲟⲕ].............
9680ⲟⲑ ⲟϩ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟⲑ ⲟ ⲟϩ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ
9681ⲟⲑ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟⲑ ⲟⲑ ⲟⲑ ⲟ ⲟ ⲟ ⲉⲟ
9682........ ⲉⲕϣⲁϫⲉ ⲛⲧⲟⲕ
9683..... ⲧϩⲏⲣⲟⲩ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉϩ
9684ⲣⲟⲕ ⲡⲉⲧϩ|ⲛⲟⲓ ⲛⲛⲕⲁ ⲛⲓⲙ ⲉⲙⲛ‐
9685ⲗⲁⲁⲩ ⲛⲟⲓ] ⲙⲙⲟϥ ⲛⲧⲟϥ. ϯⲥⲙⲟⲩ
9686ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲉϩ]ⲧϣⲱⲡ *ⲙⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲣⲟϥ
9687ⲉⲙⲛⲗⲁⲁⲩ] ⲛⲧⲟϥ ϣⲱⲡ ⲙⲙⲟϥ.
9688ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉϩ|ⲣⲟⲕ ⲡⲉⲧϫⲡⲟ ⲙⲙⲟⲟⲩ
9689ⲧⲏⲣⲟⲩ ϩϩ2|)ⲛ‐ⲟⲩⲙⲛⲧⲁⲅⲉⲛⲛⲏⲧⲟⲥ
9690ⲉⲃⲟⲗ ϫⲉ]ⲙⲡⲉ‐ⲗⲁⲁⲩ ϫⲡⲟϥ. Fo
9691ⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣϩ]ⲟⲕ ⲧⲡⲏⲅⲏ ⲙⲡⲧⲏⲣϥ
9692ⲁⲩⲱ ⲙⲙϩ]ⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ϯⲥⲙⲟⲩ
9693* Die 4 ersten Zeilen unlesbar, linker Rand abgebrochen, 25
96941W....npox, 2 W. Schw. ⲙⲟⲓ. 3 W,. ⲙⲡⲧⲏⲣ...
9695ⲛⲟⲩⲁⲙⲛⲧⲁⲅⲉⲛⲛⲛⲏⲧⲟⲥ.
page 289
9696Das zweite koptisch-gnostische Werk. 273
9697ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁⲩϩ]ⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲥ ⲛⲁⲙⲉ ⲛϩ
9698ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ] ⲡⲉⲧϩⲁⲑⲏ ⲛⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛϩ
9699ⲏⲥ ⲛⲓⲙ. ϯϩ]ⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁⲥⲁⲗⲉⲩϩ
9700ⲧⲟⲥ ⲛⲟⲩϩ]ⲟⲉⲓⲛ ⲛⲁⲙⲉ ⲛⲧⲟⲕ
9701ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ] ⲉⲛⲉⲛⲧⲁⲩⲕⲓⲙ ϩⲙ‐ⲡⲉⲕϩ
9702ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ.) ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲕⲁⲣⲱϥ
9703ⲛⲕⲁϩ]ⲣⲱϥ ⲛⲓⲙ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ϯⲥⲙϩ
9704ⲟϩ]ⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲥⲱⲧⲏⲣ ⲛⲥⲱⲧⲏϩ
9705ⲣ ⲛⲓϩ)ⲙ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓⲛ. ϯⲥⲙⲟⲩ
9706ⲉⲣⲟϩ]ⲕ *ⲡⲁⲧⲧⲁⲙⲁⲍⲉ ⲙⲙⲟϥ ⲛⲟⲩϩ
9707ⲟⲉⲓⲛ] ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ
9708ⲡⲉⲧϩ]ⲟ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲛⲓⲙ
9709ⲙⲡⲧϩ][ⲏ)ⲣϥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉϩ
9710ⲣⲟⲕ] ⲡⲥⲟⲫⲟⲥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲁⲩⲱ
9711ⲡⲉⲧⲟ] ⲛⲥⲟⲫⲓⲁ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ϯⲥⲙⲟⲩ
9712ⲉⲣⲟϩ]ⲕ ⲡⲡⲁⲛⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ.
9713ϯⲥϩ]ⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲡⲁⲛⲧⲉⲗⲓⲟⲥ ⲛⲟⲩϩ
9714ⲟⲉⲓϩ]ⲛ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲓϩ
9715ⲁⲧϩ]ϭⲙϭⲱⲙϥ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ϯⲥⲙⲟⲩ
97168) p. 59°.
9717ⲉⲣⲟⲕ ............. .
9718ϩⲉϥϯϯ........ [ϯⲥⲙⲟⲩ
9719ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲁⲅⲁⲑⲟⲥ [ⲛⲧⲟⲕ ⲉⲕⲟⲩⲱϩ
9720ⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛⲁⲅⲁⲑⲟϩ[ⲥ ⲛⲓⲙ.
9721ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲟⲩⲟϩ[ⲉⲓⲛ ⲛⲧⲟⲕ
9722ⲉⲕⲟⲩⲱⲛϩ ⲉⲃⲟⲗ ⲛⲛϩ[ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ ⲧⲏϩ
9723ⲣⲟⲩ ⲙⲁⲩⲁⲁⲕ. ϯⲥⲙϩ[ⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ
9724ⲡⲉⲧⲧⲟⲩⲛⲟⲥ ⲛⲛⲟϩ[ⲩⲥ ⲛⲓⲙ ⲡⲉⲧϩ
9725ϯ-ⲱⲛϩ ⲙⲯⲩⲭⲏ ⲛⲓⲙ. [ϯⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ
9726ⲧⲁⲛⲁⲡⲁⲩⲥⲓⲥ ⲛⲛⲉⲧ... ...ϯϩ
97271 Ms. ⲡⲁⲧⲧⲁⲙⲁⲍⲉ, lies ⲡⲁⲧⲁⲙⲁϩⲧⲉ. 2. ⲉϥϯ.
9728Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 2. 18
page 290
9729274 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9730ⲥⲙⲟⲩ ⲉⲣⲟⲕ ⲡⲉⲧⲟⲩϩ[ⲱϩ ϩⲙ‐
9731ⲙⲛⲧⲉⲓⲱⲧ ⲛⲓⲙ. ϫⲓⲛ [ⲛϣⲟⲣⲡ
9732ϣⲁ ⲧⲉⲛⲟⲩ ⲥⲉϣⲓⲛϩ[ⲉ ⲛⲥⲱⲕ
9733ϫⲉⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲡⲉⲩϣϩ[ⲓⲛⲉ. ϩⲁⲓⲟ
9734ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲡⲉϣⲗⲏⲗ ⲙⲡϩ[ⲣⲱⲙⲉ
9735ϩⲙⲙⲁ ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲧϩ[ⲱⲃϩ ⲙϩ
9736ϩⲏⲧ ⲧⲏⲣϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡϩ[ⲉⲓⲱⲧ ⲛϩ
9737ⲉⲓⲱⲧ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ [ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ
9738ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ [ⲡϫⲟⲉⲓⲥ
9739ⲛϫⲟⲉⲓⲥ ⲛⲓⲙ. ⲁⲩⲱ [ⲡϣⲏⲣⲉ
9740ⲛⲛϣⲏⲏⲣⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲉ. [ⲁⲩⲱ
9741ⲡⲥⲱⲧⲏⲣ ⲛⲛⲥⲱⲧⲏⲣ [ⲧⲏⲣⲟⲩ
9742ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ [ⲛⲛⲁϩⲟϩ
9743ⲣⲁⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲉ. ⲁⲩϩ[ⲱ ⲧⲥⲓⲅⲏ
9744)ⲛⲛⲥⲓⲅⲏ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲉ. ⲁⲩϩ[ⲱ ⲡⲁϩ
9745ⲡⲉⲣⲁⲛⲧⲟⲥ ⲛⲛⲁⲡⲉⲣⲁⲛϩ[ⲧⲟⲥ ⲧⲏϩ
9746ⲣⲟⲩ ⲡⲉ. ⲡⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲛϩ[ⲛⲁϩ
9747ⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲉ. ⲁϩ[ⲩⲱ ⲡⲡϩ
9748ⲁⲡⲛⲟⲩⲛ ⲡⲉ ⲛⲛⲁⲡⲛⲟⲩⲛ [ⲧⲏⲣⲟⲩ
9749ⲡⲉ. ⲁⲩⲱ ⲟⲩⲧⲟⲡⲟⲥ ⲡⲉ [ⲛⲛϩ
9750ⲧⲟⲡⲟⲥ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲡⲉ. ⲡⲟⲩϩ[ⲁ
9751ⲛⲧⲟϥ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲛⲛⲟⲉⲣⲟⲛ.
9752ⲉϥϣⲟⲟⲡ ⲛⲧⲟϥ ϩⲁⲑⲏ ⲛⲛⲟⲩϩ[ⲥ
9753119°) p. 66
9754ⲛⲓⲙ ⲁⲩⲱ] ⲟⲛ ⲟⲩⲛⲟⲩⲥ ⲛϩ
9755ⲧⲟϥ ⲡⲉⲧϩ]ϩⲁⲑⲏ ⲛⲛⲟⲩⲥ ⲛⲓⲙ
9756ⲁⲩⲱ ⲟⲩϩ|ⲁⲧⲧⲁϩⲟϥ ⲡⲉ. ⲉϥϩ
9757ⲉ. . ⲟ ⲟ ⲟ ⲦϤ.,. Ⲟⲩⲁⲧⲉⲓⲛⲉ
9758'W. ⲙⲙⲁ ⲡⲓⲛ 2 W. Schw. ⲛⲛϣⲏⲣⲉ, Ms. ⲡⲛϣⲏⲏⲣⲉ statt ⲡⲛ:
9759ϣⲏⲣⲉ. * W. ⲛⲛⲉⲛ... ⲧⲏⲣⲟⲩ 1 W, Schw. nw.., Ms, ⲡⲟⲩ.. Der
9760linke Rand sehr zerstört, 2 ><13 cm. > W. ⲛⲛⲟⲩ ⲛⲓⲙ.
page 291
9761Das zweite koptisch-gnostische Werk. 275
9762ⲡⲉ ⲉⲧϩⲁⲑⲏ] (ⲛ)ⲉⲓⲛⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉϥϩ
9763...... . Ⲛⲓⲙ *ⲉϥⲟⲩⲟϣⲥ
9764....... Ⲛⲓⲙ ⲁⲩⲱ ⲉϥϣⲟϩ
9765ⲟⲡ] ...ⲥ ⲛⲓⲙ ⲁⲩⲱ ⲉϥϩ
9766ϣⲟⲟⲡ ϩⲁⲑⲏ ⲛϩ]ϫⲓⲥⲉ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲁⲩⲱ
9767ⲛⲧⲟϥ ⲟⲩϩ]ⲥⲟⲫⲟⲥ ⲡⲁⲣⲁ‐ⲛⲥⲟⲫⲓⲁ
9768ⲧⲏⲣⲟⲩ] ⲁⲩⲱ ⲉϥⲟⲩⲁⲁⲃ ⲡⲁⲣⲁ‐ⲛⲉϩ
9769ⲧⲟⲩⲁⲁⲃ] ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲟⲩⲁⲅⲁⲑⲟⲥ
9770ⲡⲉ ⲛϩ ϩ]ⲟⲩⲟ ⲡⲁⲣⲁ‐ⲛⲓⲁⲅⲁⲑⲟⲥ ⲧⲏϩ
9771ⲣⲟⲩ ⲛϩ]ⲧⲟϥ ⲡⲉ ⲡⲉϭⲣⲟϭ ⲛⲛⲁⲅⲁϩ
9772ⲑⲟⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲛⲧⲟϥ ⲟⲛ ⲡⲉⲧⲉⲉⲧ
9773ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ. *ⲡⲓⲁⲩⲧⲟⲫⲩⲏⲥ
9774ⲏ ⲡⲓⲣⲱⲧ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ ⲉϥϣⲟⲟⲡ
9775ϩⲁⲑⲏ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲉⲛⲧⲁϥϫⲡⲟϥ
9776ⲙⲁⲩⲁⲁϥ. ⲉϥϣⲟⲟⲡ ⲛⲟⲩⲟⲉⲓϣ
9777ⲛⲓⲙ. ⲟⲩⲁⲩⲧⲟⲅⲉⲛⲏⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
9778ⲁⲩⲱ ⲟⲩϣⲁⲉⲛⲉϩ ⲡⲉ. ⲉⲙⲛⲧϥ‐
9779ⲣⲁⲛ ⲙⲙⲁⲩ. ⲁⲩⲱ ⲉⲛⲟⲩϥ ⲛⲉ ⲛϩ
9780ⲣⲁⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ, ⲉϥⲣϣⲣⲡ ⲛⲥⲟⲟⲩⲛ
9781ⲉⲛⲉⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲉϥⲑⲉⲱⲣⲓ ⲛⲛⲓϩ
9782ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉϥϭⲱϣⲧ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲉϫⲛ‐
9783ⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ. ⲉϥⲥⲱⲧⲙ ⲉⲛⲓⲡⲧⲏϩ
9784ⲣϥ. ⲉϥϭⲙϭⲟⲙ ⲛϩⲟⲩⲟ ⲛⲁⲣⲁ‐
9785ϭⲟⲙ ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲓ ⲉⲧⲉ‐ ⲙⲛϣϭⲟⲙ *ⲛϩ
9786ϭⲱϣⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉϩⲙⲡⲉϥϩⲟ ⲛϩ
9787ⲁⲧⲧⲁϩⲟϥ. ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲉⲧϣⲟⲟⲡ
9788ϩⲛⲟⲩⲉⲓⲛⲉ ⲛⲟⲩⲱⲧ ⲛⲁⲛⲟⲩϩ
9789ⲥⲓⲟⲥ ⲛⲏⲣⲉⲙⲟⲥ ⲛⲁⲅⲛⲱⲥⲧⲟⲥ
9790ⲁⲩⲱ ⲡⲡⲁⲛⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲡⲉ.
97911 W. Schw. ⲉϥⲟⲩⲱϣⲥ, Ms. ⲉϥⲟⲩⲟϣⲥ. Ⲙ︦. ⲡⲓⲁⲩⲧⲟⲫⲓⲏⲥ. 3 Me,
9792ⲛϭⲱϣⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉϩⲙ ⲡⲉϥϩⲟ, lies ⲛϭⲱϣⲧ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉⲡⲉϥϩⲟ.
979318*
page 292
9794276 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9795(120) p. 61
9796ⲁⲩⲱ ⲡⲡⲁⲛⲥⲟϩ[ⲫⲟⲥ ⲡⲉ ⲁⲩⲱ
9797ⲡⲁⲛⲁⲣⲭⲟⲥ ⲡⲉ [ⲁⲩⲱ .....
9798ⲡⲟⲥ ⲉⲛⲟⲩϥ ⲛ[ⲉ... ...ⲧⲏϩ
9799ⲣⲟⲩ ⲉⲩⲛϩⲏⲧϩ[ϥ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ‐ⲛⲟⲩⲟϩ
9800ⲉⲓⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲛϩϩ[ⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲉϩ
9801ⲣⲉ‐ⲡⲱⲛϩ ⲧⲏⲣϩ[ϥ ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ
9802ⲉⲣⲉ‐ⲧⲁⲛⲁⲡⲁⲩⲥϩ[ⲓⲥ ⲧⲏⲣⲥ ⲛϩⲏϩ
9803ⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲉⲣⲉ ⲧ... .. [ⲧⲏⲣⲥ
9804ⲛϩⲏⲧϥ ⲁⲩⲱ ⲧ... ..... .
9805ⲁⲩⲱ ⲧⲙⲁⲁⲩ ⲁⲩⲱ *ⲡϣϩ[ⲏⲣⲉ ⲛϩⲏⲧϥ
9806ⲡⲁⲓ ⲡⲉ ⲡⲙⲁⲕⲁⲣⲓⲟⲥ ⲙⲁϩ[ⲩⲁⲁϥ
9807ⲥⲉⲣⲭⲣⲓⲁ ⲅⲁⲣ ⲙⲡⲁⲓ ⲛϭⲓ [ⲛⲉⲓϩ
9808ⲡⲧⲏⲣϥ ⲉⲩⲟⲛϩ *ⲅⲁⲣ ⲧϩ[ⲏⲣⲟⲩ
9809ⲉⲧⲃⲉⲡⲁⲓ. ⲉⲛⲧⲟϥ ⲡⲉϩ[ⲧⲥⲟⲍ
9810ⲟⲩⲛ ⲛⲛⲉⲓⲡⲧⲏⲣϥ ⲛϩ[ϩⲏⲧϥ
9811ⲡⲉⲧⲑⲉⲱⲣⲓ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ ϩⲣⲁⲓ
9812ⲛϩⲏⲧϥ. ⲟⲩⲁⲭⲱⲣⲏⲧⲟⲥ ⲡⲉ.
9813ⲛⲧⲟϥ ⲇⲉ ⲉϥⲭⲱⲣⲓ ⲛⲛⲓⲡⲧⲏϩ
9814ⲣϥ ⲉϥϣⲱⲡ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲣⲟϥ ⲁⲩϩ
9815ⲱ ⲙⲛⲗⲁⲁⲩ ϣⲟⲟⲡ ⲙⲡⲃⲟⲗ ⲙϩ
9816ⲡⲁⲓ. ⲁⲗⲗⲁ ⲉⲣⲉ‐ⲛⲓⲡⲧⲏⲣϥ ϣⲟⲟⲡ
9817ϩⲣⲁⲓ ⲛϩⲏⲧϥ. ⲉϥⲟ ⲛⲧⲟϣ ⲛⲁⲩ
9818ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲉϥⲱⲣⲃ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉϩ
9819ϩⲟⲩⲛ ⲧⲏⲣⲟⲩ. ⲉⲩϣⲟⲟⲡ ϩⲣⲁⲓ
9820ⲛϩⲏⲧϥ ⲧⲏⲣⲟⲩ. *ⲛⲧⲟϥ ⲡⲉ ⲡⲑ
9821ⲉⲓⲱⲧ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉϥϣⲟⲟⲡ ϩⲁϩ
9822ⲧⲉⲩϩⲏ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲙⲙⲛⲗⲁⲁⲩ
9823ⲡⲧⲟⲛⲟⲥ ⲙⲡⲃⲗ ⲙⲡⲁⲓ ⲙⲙⲛ‐
9824ⲓ ⲧ︦. Schw. ⲛⲉ, Ms. ⲛϩ... W. ⲛ... ⲛ︦ ⲩⲩ ⲅⲁⲣ... ⲩ.
9825ⲛⲧⲟϥ ⲡⲥ ⲛⲉⲛⲱⲧ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲉϥϣⲟⲟⲡ ϩⲁⲧⲥⲩϩⲏ ⲧⲏⲣⲟⲩ ausgelassen. > Ms.
9826ⲙⲛⲃⲗ ⲙⲡⲁⲓ besser ⲙⲛⲃⲟⲗ ⲙⲛⲁⲓ.
page 293
9827Das zweite koptisch-gnostische Werk. 277
9828ⲗⲁⲁⲩ ⲛⲛⲟⲉⲣⲟⲛ ⲟⲩⲧⲉ ⲗⲁⲁⲩ
9829ⲉⲧⲡⲏⲣϥ. ⲛⲥⲁ‐ⲡⲓⲟⲩⲁ ⲙⲁⲩⲁⲁϥ
9830ⲉⲩϭⲱϣⲧ ⲉⲧⲉϥⲙⲛⲧⲁⲧⲧⲁϩⲟⲥ
9831ⲉⲧϣⲟⲟⲡ ⲛϩⲏⲧⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ
9832ⲉϫⲉ ϥϯ‐ⲧⲟϣ ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ
9833ⲛⲧⲟⲟⲩ ⲇⲉ ⲙⲡⲟⲩⲧⲁϩⲟϥ
9834ⲥⲉⲣϣⲡⲏⲣⲉ ⲙⲙⲟϥ ϫⲉ‐ⲉϥϯ‐ⲧⲟϣ
9835ⲉⲣⲟⲟⲩ ⲧⲏⲣⲟⲩ ⲥⲉⲁⲅⲱⲛⲓⲍⲉ. ........
98361 Ms. ⲉⲧⲡⲏⲣϥ, lies ⲉⲡⲧⲏⲣϥ. 2 W. Schw. ϫⲉ‐ϥϯ‐ⲧⲟϣ ⲉⲣⲟⲟⲩ
9837ⲧⲏⲣⲟⲩ ausgelassen.
page 294
9838Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9839| (61) p. Ϥ................... Er stellte ihn auf, damit sie
9840gegen die Stadt (xö2«5) wetteiferten (dyarlitscdaı), in der ihr Bild
9841(elxcöp) sich befindet; und sie ist es, in der sie sich bewegen, und
9842in der sie lebendig sind; und sie ist das Haus des Vaters und
9843das Kleid (E&ydvuwa) des Sohnes und die Kraft der Mutter und
9844das Bild (siⲭⲱ) des Pleroma (xin@wuAa).
9845Dies ist der erste Vater des Alls; dies ist das erste Dasein;
9846dies ist der König der Unberührbaren. Dieser ist's, in dem das
9847AN sich hin und her bewegt(?)!. Dieser ist's, in welchem er ihm
9848(sc. dem All) Gestalt (x0o0@%) verliehen hat. Dies ist der aurogpuns
9849und autoy&ppnTOS Topos (rtöxos); dies ist die Tiefe (Bd&os) des
9850Alls, dies ist der grosse wirklich unter(?) dem Abgrund Befind-
9851liche. Dieser ist’s, zu dem das All gelangt ist; es schwieg vor
9852ihm und sprach nicht zu ihm, denn ein Unaussprechlicher und
9853Unbegreifbarer (-voezy) ist er. Dies ist die erste Quelle ⲣ)
9854dieser ist's, dessen Stimme in alle Örter gedrungen ist. Dies
9855ist der erste Ton, bis dass das All wahrnahm (alo#äysodaı) und
9856verständig (»o&») wurde. Dieser ist's, dessen Glieder (u£2n) eine
9857Myriade von Myriaden Kräfte (dvuräysıs) ausmachen, indem eine
9858jede aus ihnen stammt.
9859Der zweite Topos (röxos) ist entstanden, welcher Demiurg
9860(drus0voy6s) und Vater und Logos ⲉ) und Quelle (xx7r)
9861und Verstand (vote) und Mensch und Ewiger (didıos) und Un-
9862endlicher (&x£oartos) genannt werden wird. | (62) ⲣ. 25. Dieser
9863ist die Säule (orüloc), dieser ist der Aufseher (&xloxoxogs); und
9864dieser ist der Vater des Alls, und dieser ist's, auf dessen Haupt
98651 Das koptische Wort heisst eigentlich „verführen“, dies scheint
9866mir keinen Sinn zu geben.
page 295
9867Das zweite koptisch-gnostische Werk. 279
9868die Aonen (aldcjyes) einen Kranz bilden, indem sie Strahlen
9869(dxtivec) auswerfen. Der Umriss seines Gesichtes ist die Uner-
9870kennbarkeit in den äusseren Welten (ϫⲟⲟ) welche nach seinem
9871Gesicht alle Zeit forschen, da sie ihn kennen wollen, denn sein
9872Wort ist zu ihnen gedrungen, und sie wünschen, ihn zu sehen.
9873Und das Licht seiner Augen dringt bis in die Topoi (zöxoc) des
9874äusseren Pleroma (xin00wpa), und das Wort (26öyos), welches
9875aus seinem Munde kommt, durchdringt das Obere und Untere.
9876Und das Haar seines Hauptes ist die Zahl der verborgenen
9877Welten (xöo#gor), und die Grenzlinie seines Gesichtes ist das
9878xadnxor 1? der Aonen (aldoyes). Die Haare seines Gesichtes
9879aind die Zahl der äusseren Welten (xö04%0t), und die Ausbreitung
9880seiner Hände ist die Offenbarung des Kreuzes (cravoös), die Aus-
9881breitung des Kreuzes (ϭⲧⲥⲱϩ6c) ist die Neunheit (&ywas)? zur
9882Rechten und zur Linken. Der Spross des Kreuzes (ϭⲅⲥⲱϩ) ist
9883der nicht ergreifbare Mensch; dieser ist der Vater, dieser ist die
9884Quelle (x77%), welche das Schweigen hervorsprudelt, dieser ist’s
9885den man an allen Orten begehrt. Und dieser ist der Vater, aus
9886dem die ⲕⲟⲗϩ wie ein Lichtfunken herausgekommen ist, im
9887Vergleich zu der alle Welten (xöowor) wie ein | (63) p. 3%.
9888[Schatten]? sind, indem sie es ist, welche alle Dinge bei ihrem
9889Aufstrahlen bewegt hat. Und sie haben die Erkenntnis (ⲱ)
9890und das Leben und die Hoffnung (ⲓⲙ die Ruhe (dva-
9891xavoıs) und die Liebe (dyaxn) und die Auferstehung (drdotasıc)
9892und den Glauben (ⲧⲉϩ) und die Wiedergeburt und das Siegel
9893(ogpeayls) empfangen. Dies ist die Neunheit (&»as), welche aus
9894dem Vater der Herrscherlosen (&»agyocı) gekommen ist, welcher
9895Vater und Mutter zu sich allein ist, dessen Pleroma (x47Q0ua)
9896die zwölf Tiefen (ß&49n) umgiebt.
98971. Die erste Tiefe (oiⲫoc) ist die zavznyn‘, aus der alle
9898Quellen (x7yai) herausgekommen sind.
98991 Im Text steht ⲡⲕⲁⲑⲓⲕⲱⲛ, man könnte auch an ⲉⲓⲕⲱ das Bild
9900denken und übersetzen: „Das Aufstellen des Bildes der Äonen.“
99012 Das Ms. schreibt stets &vvag für das gebräuchliche &vveas,
99023 Diese Stelle zerstört, Ergänzung fraglich.
99034 Ich verändere nur selten die griechischen Worte, da die Schreib-
9904art oft charakteristisch ist.
page 296
9905280 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
99062. Die zweite Tiefe (8@#0s) ist der xaycogpos, aus dem alle
9907Weisen (ϭⲟϣⲟ) herausgekommen sind.
99083. Die dritte Tiefe (84#0c) ist das xaypvorHELOD, von dem
9909oder (7) aus dem alle Mysterien (uvorNEQLEx) herausgekommen
9910sind.
99114. Die vierte Tiefe (Pados) ist die zxayyva@cıc, aus der alle
9912Erkenntnis (yyc@oıs) herausgekommen ist,
99135. Die fünfte Tiefe (84#0s) ist das zxävayvop, aus dem alles
9914Heilige (&ypöp) herausgekommen ist.
99156. Die sechste Tiefe (ßd&os) ist die oıyn, aus der alles
9916Schweigen (herausgekommen] ist.
99177. Die siebente Tiefe (8&4#0s) ist das dvovoıos Thor(?), aus
9918dem alle Wesen (ovolar) herausgekommen sind.
9919[8]. Die achte Tiefe (ßädoc) ist der xgoxatwE, aus dem
9920oder (7) von dem alle Vorväter (xgoxdtogss) entstanden sind.
9921[9]. Die neunte Tiefe (8&4#o0c) ist aber (d£) ein ϫⲟⲱⲅⲟϫⲥⲧⲱϩ‐
9922aUroxdt]o, d. h. | (64) p. 4*. in welchem alle Väter sich be-
9923finden, indem er Vater in Bezug auf sie allein ist.
992410. Die zehnte Tiefe (ⲃcsoc) ist der xayrodüvapıc, aus dem
9925alle Kräfte herausgekommen sind.
992611. Die elfte Tiefe (@4#0s) aber (d£) ist die, in welcher sich
9927der erste Unsichtbare (dogatos) befindet, aus dem alle Unsicht-
9928baren (dögator) herausgekommen sind.
992912. Die zwölfte Tiefe (ß&#0s5) aber (de) ist die dinfeım, aus
9930der alle Wahrheit herausgekommen ist.
9931Dies ist die Wahrheit (dindeıa), welche sie alle bedeckt,
9932dies ist das Bild («lxojy) des Vaters, dies ist die Wahrheit!
9933(29) des Alls, dies ist die Mutter aller Äonen (al@ves),
9934diese ist’s, welche alle Tiefen (848%) umgiebt. Dies ist die yoräs,
9935welche unbemerkbar (dxatayrwortoc)? oder (%) unerkennbar ist,
9936diese merkmallose (-yapaxtr@), in der alle Merkmale (yapgaxt-
9937ges) sind, die bis in Ewigkeit gesegnet ist. Dies ist der ewige
9938Vater, dies ist der unaussprechbare, undenkbare (-vo&Z»), unfass-
9939bare, unüberschreitbare Vater, dieser ist's, in dem das All suyovt-
99401 Dies wird wahrscheinlich die Abbreviatur ϯⲁⲗ zu bedeuten haben.
99412 Im griechischen Sprachgebrauch hat dieses Wort niemals diese
9942Bedeutung, sondern „untadelhaft, unsträflich.“
page 297
9943Das zweite koptisch-gnostische Werk. ⲃⲓ
9944ϭⲟϩ ⲩⲉ] und ⲉⲃ freute sich und jubelte und gebar in seiner
9945Freude Myriaden von Myriaden Äonen (al@pyes); sie wurden „die
9946Geburten der Freude“ genannt, weil es (sc. das All) sich mit dem
9947Vater gefreut hat. Dies sind die Welten (xö0uo«), in denen das
9948Kreuz (oravods) aufsprosste, und aus diesen körperlosen (dooj-
9949yartor) Gliedern (2) ist der Mensch entstanden.
9950| (65) p. 5. Dieser ist der Vater und die Quelle (x77%) von
9951Allem, dessen sämmtliche Glieder (2) vollendet sind. Und
9952alle Namen sind aus dem Vater entstanden, sei es (ste) ⲥⲩ
9953ⲧⲟϩ oder (re) äpdaoros oder (re) ⲉⲭⲟⲧⲥ̀ⲩϧⲱϭⲧⲟϩ oder (ⲉⲉ)
9954A6gartos oder (te) axiods oder (re) Eonuos oder (edte) düva-
9955ⲕⲉⲉ oder (te) xaydüvauıc oder (re) alle in dem Schweigen
9956befindlichen Namen, die alle aus dem Vater entstanden sind,
9957den alle äusseren Welten (xoouor) wie die Sterne des Fir-
9958maments (orsp£a0oua) in der Nacht sehen; wie die Menschen die
9959Sonne zu sehen begehren (&xc)vuetp), also begehren (&xidv-
9960gez») auch ihn die äusseren Welten (xoouor) zu sehen wegen
9961seiner Unsichtbarkeit, die ringsum ihn ist. Er giebt zu jeder Zeit
9962den Äonen (aldcvec) das Leben, und durch sein Wort hat der
9963Unteilbare die xoyäc kennen gelernt, um dieselbe zu kennen ?,
9964und durch sein Wort ist das heilige ({eg0c) Pleroma (xin0owua)
9965entstanden.
9966Dies ist der Vater, der zweite Demiurg (ⲟⲟ) durch
9967den Hauch seines Mundes hat die x00voıa das Nichtexistierende
9968verfertigt. Es (sc. das Nichtexistierende) ist durch den Willen
9969(SE2inua) dieses entstanden, denn er befiehlt dem All, dass es
9970entstehe. Er hat das heilige (seicic) Pleroma (x2n0wya) in dieser
9971Weise geschaffen: vier Thore (zular), und in ihm (sc. Pleroma)
9972befinden sich vier | (66) p. 6. Monaden (worddes), eine KOovAc
9973für jedes Thor (xv2n) und sechs xapaotätTAaı für jedes Thor
9974(xv2n), macht vierundzwanzig xapaotAtAL, und vierundzwanzig
9975Myriaden Kräfte (dv»äueıc) für jedes Thor (zxv2n) und neun Neun-
9976heiten (&pddes) für jedes Thor (ⲡ) und zehn Zehnheiten (dexa-
9977dec) für jedes Thor 2) und zwölf Zwölfheiten (dadexades) für
9978jedes Thor (xv2r7) und fünf Fünfheiten (xe»tädec) Kräfte für jedes
99791 Ein griechisches Wort &&vovc.0g ist bis jetzt unbekannt, viel-
9980leicht muss man #voicı0g „substantiell“ lesen.
99812 Die Stelle ist anscheinend verdorben.
page 298
9982282 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
9983Thor (xv2in) und ein Aufseher (&xloxoxog), welcher drei Ge-
9984sichter hat, ein dy&ppnTOS-Gesicht und ein din desa-Gesicht und
9985ein Xo0n7Tos-Gesicht für jedes Thor (xu2n). Das eine von seinen
9986Gesichtern blickt ausserhalb des Thores (xv2in) zu den äusseren
9987Äonen (aldves), und das andere blickt auf den Setheus, und das
9988dritte blickt nach oben — und die Sohnschaft in jeder words,
9989woselbst sich Aphredön mit seinen zwölf Gerechten (x@70r0l)
9990befindet. Es befindet sich dort der xgoxätw@, es befindet sich
9991an jenem Orte Adam, der zum Lichte gehört, und seine 365 Äonen
9992(aldrec), und es ist daselbst der t&ieL0g vos, indem sie einen
9993in der Unsterblichkeit (ddavyacla) befindlichen Korb (xavyowr)
9994umgeben.
9995Das unaussprechliche (dgp7tos) Gesicht des Aufsehers (&l-
99960xo.x0s) blickt hinein zu dem Heiligen der Heiligen, d. h. zu dem
9997Unendlichen (dx£oavyrtos), | (67) p. 7%. indem er Haupt (xsgalı)
9998des Heiligtums (iepöp) ist. Er hat zwei Gesichter, das eine ist
9999zum Topos (röxos) der Tiefe (ßä80s5) geöffnet, und das andere ist
10000zum Topos (töxoc) des Aufsehers (&xioxoxos), welcher „der
10001Knabe“ genannt wird, geöffnet. Und es befindet sich daselbst
10002eine Tiefe (@&4#065), welche „das Licht“ oder (%) „das Leuchtende*
10003genannt wird, in welchem ein uovoy&pNs verborgen ist, der drei
10004Kräfte offenbart und in allen Kräften mächtig ist.
10005Dieser ist der Unteilbare, dieser ist's, der niemals geteilt ist,
10006dieser ist’s, den das All sich geöffnet hat, denn ihm gehören
10007die Kräfte. Er besitzt drei Gesichter, ein dögatog-Gesicht und
10008ein zxartoduvayıc-Gesicht und ein dgpENdar- Gesicht, welches
10009agpondar zHE0s genannt wird, und in ihm ist ein WovoyEPNS
10010verborgen, d. h. der toıdurayıcs. Wenn die Idee aus der Tiefe
10011(ⲫⲟϩ) kommt, so nimmt ⲉⲫⲟⲓ] ⲱϩ die &xiroca und führt sie
10012zum ⲕⲟϧⲟⲩⲉ ϥ und der ⲕⲟⲟⲩⲉ führt sie zum Knaben, und
10013sie führen sie zu allen Äonen (alcves) bis zum Topos (ϫⲟ)
10014des totdurauıc, und sie vollenden dieselben und führen sie zu
10015den fünf ay&rpnTOL.
10016Es giebt noch einen andern Topos (röxos), welcher „Tiefe“
10017(ⲫⲟϩ) genannt wird; es befinden sich in ihm drei Vaterschaften.
10018Der erste (sc. Vater), woselbst der xalvxtös, | (68) p. 8%. d. h. der
10019verborgene Gott ist; und der zweite Vater, in welchem die fünf
10020Bäume stehen, und in ihrer Mitte betindet sich ein Tisch (zoa-
10021ⲡⲉ), ein ⲟϩ ⲙⲟϧⲟⲩⲉϧⲓϩ steht bei (auf) dem Tisch (tgaxeka).
page 299
10022Das zweite koptisch-gnostische Werk. 383
10023ndem der vous des Alls zwölf Gesichter besitzt, und das Gebet
10024ⲓⲉⲃ jeden wird zu ihm gebracht. Dieser ist's, über den das
10025AM sich gefreut hat, weil er sich offenbart hat, und dieser ist's,
10026len zu kennen der Unteilbare wetteiferte (dya»rl&sodaı), und
10027lieser ist's, um dessenwillen der Mensch sich geoffenbart hat.
10028Der dritte, in welchem sich die 4)] und die x77% befinden,
10029ⲛ der zwölf Gerechte (yonortol) schauen, die sich in ihr sehen.
10030Jnd es befinden sich in ihm die dyäaxn und der vos des Alls
10031ınd fünf Siegel (opoayzdes) und danach die xauuntÄwE, in der
10032ich die &pyas offenbart hat, deren Namen diese sind: die ⲡⲣⲱ
10033ϥ, die zavdla, die zaryerla, dosoparla, dosoyerla, dosoxpartia,
10034to0evoyerla, 2wla, iod. |
10035Diese ist die erste Unbekannte (dxatdyromortos), die Mutter
10036ler 2ypas, welche zu einer dexag in der xopyas des &yvawartos voll-
10037det wird (oder „welche zu einer ⲉⲭⲟϩ anfüllt“.)
10038Danach giebt es einen andern breiten Topos (töxos), wel-
10039‘her einen grossen, in ihm verborgenen | (69) p. 9*. und das
10040All ausstattenden ⲗoo7 ⲉ︦ ! Reichtum besitzt, d.h. die uner-
10041nessliche (du£&tontos) Tiefe (ßAdos). Es befindet sich daselbst
10042an Tisch (zodxela), um den drei Grössen versammelt sind: ein
10043ϯ4ⲙⲓⲟϩ, ein ⲉ̀ⲭⲧⲉ̀ⲩϧⲱⲟϭⲧⲟϩ und ein «k£oayTOS, in deren Mitte
10044ich eine Sohnschaft befindet, welche „Christus der Prüfer“ (doxt-
10045«zotNs) genannt wird, der einen jeden prüft (doxzuäGerr) und
10046hn mit dem Siegel (opoayis) des Vaters besiegelt (ogpoaylLeır),
10047ndem er sie zu dem ersten Vater, der für sich ist, schickt;
10048‚durch ihn ist Alles gemacht und ohne ihn ist nichts gemacht“ 2.
10049Jnd dieser Christus trägt (ooeir) zwölf Gesichter: ein dx&gap-
10050ros-Gesicht, ein dywEnTOs-Gesicht, ein XppnToOs-Gesicht, ein
10051tx2l0Ds-Gesicht, ein Ap#aETOS-Gesicht, ein 7EEWos-Gesicht, ein
10052xAatayPWOTOS-Gesicht, ein döpartos-Gesicht, ein TELdUPAULS-Ge-
10053icht, ein dodievros-Gesicht, ein dy&ppnrtos-Gesicht und ein
10054uxowns-Gesicht.
10055Jener Ort hat zwölf Quellen (x7yal), welche „die vernünf-
10056igen Quellen (x%yal 2oyıxal)“ genannt werden, angefüllt mit
10057wigem Leben, welche auch „die Tiefen“ (ⲫ) genannt wer-
100581 Ms. (wonyeiv.
100592 cf. Joh. 1, 3.
page 300
10060284 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10061den; und sie werden auch | (70) p. 10%. „die zwölf yawonuata“
10062genannt, weil sie alle Vaterschaftstopoi (-röxoc) und die Frucht
10063(xaoxös) des Alls, welche es (sc. das All) hervorbringt, zu sich
10064nehmen. Dies ist Christus, der das All zu sich nimmt.
10065Nach diesen allen kommt die Tiefe (ⲑcisoc) des Setheus,
10066welcher (welche?) innerhalb von ihnen allen ist, den zwölf
10067Vaterschaften umgeben; er aber (de) befindet sich in ihrer Mitte,
10068ein jeder (sc. Vater) besitzt drei Gesichter.
10069Der erste unter ihnen ist der Unteilbare; er hat drei Ge-
10070sichter: ein dx£oayrtos-Gesicht, ein digartos-Gesicht und ein
10071&oonTOs-Gesicht,
10072Und der zweite Vater ist! ein dywonros-Gesicht, ein ⲥ
10073Aevros-Gesicht und ein dulayros-Gesicht.
10074Der dritte Vater hat ein dxatayrwortos-Gesicht, ein apdaE-
10075toc-Gesicht und ein dgpodav-Gesicht,
10076Der vierte Vater hat ein 0r7%-Gesicht, ein zn”y7-Gesicht und
10077ein unberührbares Gesicht.
10078Der fünfte Vater hat ein %0&wo0s-Gesicht, ein zayrodüvayıc-
10079Gesicht und ein ay&rynTos-Gesicht.
10080Der sechste Vater hat ein xayrtoxdtÄE-Gesicht, ein | (71)
10081ⲣ. 11. aüurtoxdtmE-Gesicht und ein x007&77TWw@E-Gesicht.
10082Der siebente Vater hat ein zayuvorHoLOV-Gesicht, ein xar-
10083cogos-Gesicht und ein zayıyn-Gesicht,
10084Der achte Vater hat ein Lichtgesicht, ein dväxavoıs-Ge-
10085sicht und ein dyaortacıs-Gesicht.
10086Der neunte Vater hat ein xalvxrtös-Gesicht, ein xQ0r0-
10087garnz?-Gesicht und ein avroysyns-Gesicht.
10088Der zehnte Vater aber () hat ein t@QL0&kgöns-Gesicht, ein
10089&dauas-Gesicht und ein «MArxpns-Gesicht.
10090Der elfte Vater aber (de) hat ein torduvayıs-Gesicht, ein
10091TEist06-Gesicht und ein oxt00-? oder (7) Funken-Gesicht,
10092Der zwölfte Vater hat ein Alydeia-Gesicht, ein xEGvoL-
10093Gesicht und ein Exiroca-Gesicht,
10094Dies sind die zwölf Väter, welche den Setheus umgeben,
10095indem sie 36 in ihrer Anzahl ausmachen. Und es haben in
10096! Im Ms. steht „ist“, man würde dafür „hat“ erwarten.
100971 Ms. z90dogayne.
100982 Ms. ϭⲓ..
page 301
10099Das zweite koptisch-gnostische Werk. 285
10100ihnen die ausserhalb von ihnen Befindlichen Merkmale (yapa-
10101xT%EES) empfangen; und deswegen preisen sie dieselben zu jeder
10102Zeit. Es umgeben noch zwölf andere sein Haupt, auf deren
10103Haupt sich eine Krone befindet, die Strahlen (dxrtZvec) in die
10104sie umgebenden Welten (ϫⲟ) aus dem Lichte des | (72)
10105ⲣ. 12%. in ihm verborgenen uovoyeync werfen, dieser, welchen
10106sie suchen.
10107Den Gegenstand zwar (u&p), damit wir ihn durch diejenigen
10108erfassen (ywo&»), welche ihn vorzüglicher beschreiben können
10109— was uns 7) anbetrifft, so sind sie nicht im stande, ihn in
10110anderer Weise zu verstehen (vo&Z»y), d.h. wir. — Zu beschreiben
10111ihn mit Fleischeszunge (-04p&), wie er ist, eine Unmöglichkeit ist
10112das. Denn (y&e) Grosse sind es, welche vorzüglicher als die Kräfte
10113(dvrausıc) sind, auf dass sie es(?) durch ⲉ̃ϧⲟⲓ⳪ vernehmen und
10114ihm(?) folgen, ausser («l un tı) sie träfen einen Verwandten (ov/ye-
10115ync) von jenen in irgend Jemand, welcher inbetreff der Orte,
10116aus welchen er gekommen ist, zu vernehmen vermag. Denn
10117(ydo) jegliches Ding folgt seiner Wurzel; weil (ⲓ) nämlich
10118(ev) ein Verwandter (ovyyeruc) des Mysteriums (WvotY0LOP)
10119der Mensch ist, deshalb hat er das Mysterium (uvotY0LOP)
10120vernommen. Es haben die Kräfte (dvräueıs) aller grossen
10121Äonen (aldvec) der in Marsanes befindlichen Kraft (duvapıc)
10122gehuldigt und gesagt: „Wer ist derjenige, welcher dieses vor
10123seinem Angesicht geschaut, dass er sich durch denselben in
10124dieser Weise offenbart hat”“ Nicotheos hat von ihm geredet
10125und ihn geschaut, denn er ist jener. Er sprach: „Der Vater
10126existiert, indem er über alle ⲧⲉ̀ⲗⲉⲓⲟ. erhaben ist.“ Er hat den
10127A6gaTOs, | (73) p. 13%. toLduyauıc TEIELOG geoffenbart; ein jeder
10128der vollkommnen (t£i&c0t) Menschen hat ihn gesehen, und sie
10129sprachen zu ihm, indem sie ihn ihrem Munde gemäss (xata)
10130priesen !.
101311 Dieser Absatz ist eine der interessantesten, aber zugleich
10132dunkelsten Stellen des ganzen Werkes. Aus der ganz wörtlichen
10133Übersetzung des griechischen Originales erkennt man deutlich, dass
10134der koptische Übersetzer selbst den Gedankenzusammenhang nicht
10135verstanden hat. Amelineau hat, wie er selbst gesteht, diesem Satze
10136kein Verständnis abgewinnen können; leider hat er die wichtigen
10137chronologischen Notizen ganz übersehen.
page 302
10138286 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10139Dies ist der im Setheus verborgene uwovoyerpnc, dieser ist's,
10140welcher „die Lichtfinsternis“ genannt worden ist; wegen der
10141Fülle seines Lichtes wurden sie in Bezug auf sich allein ver-
10142dunkelt. Dieser ist's, durch den Setheus König ist; dieser ist
10143der uovoyerns, in seiner rechten Hand befinden sich zwölf
10144Vaterschaften in dem Typus (tUxos) der zwölf Apostel (dxo-
10145ϭⲧⲟⲗⲟi) und in seiner Linken befinden sich dreissig Kräfte
10146(dvrduers), eine jede macht zwölf, und jede besitzt zwei Ⲑⲉ
10147sichter in dem Typus (zuxoc) des Setheus. Das eine Gesicht
10148blickt zu der inneren Tiefe (8@#oc), das andere aber (de) blickt
10149heraus auf den rordürauıs. Und eine jede der Vaterschaften
10150in seiner rechten Hand macht 365 Kräfte (dvraueıc) gemäss
10151(xara) dem Worte, welches David gesagt hat, indem er sprach:
10152„Ich werde den Kranz des Jahres in Deiner Güte (-y@n0tös)
10153preisen 1“,
10154Alle diese Kräfte (dupayeıc) nun umgeben den HopyoyErNs
10155wie ein Kranz, indem sie den Äonen (alcves) Licht in dem
10156Lichte des woroyerHc geben, wie geschrieben stehet: | (74) p. Ⲙⲁ
10157„In deinem Lichte werden wir Licht sehen“? Und der uovo-
10158ⲉⲓⲥ ist über sie gestellt, wie auch geschrieben stehet: „Der
10159Wagen (&«oya) Gottes ist tausendfältig“ 3, und ferner: „Tausende
10160sind erfreut, der Herr ist unter ihnen“ *.
10161Dieser ist's, welcher in der im Setheus befindlichen uoyds
10162wohnt, die aus dem Orte herausgekommen ist, von dem man
10163nicht wird sagen können, wo er ist, die aus diesem vor dem
10164All Existierenden herausgekommen ist. Dieser ist der Ⲙⲉ
10165Alleinige, dieser ist's, aus dem die Ⲙⲟϩ gekommen ist wie ein
10166mit allen guten (dyadol) Dingen beladenes Schiff, und wie ein
10167mit allerlei (y&ros) Bäumen angefülltes oder (7) bewachsenes
10168Feld, und wie eine mit allerlei (y&voc) Menschen und allen
10169Königsbildern (-elxövec) angefüllte Stadt (xö2460).
10170Also befinden sich alle in der Monas. Zwölf Monaden (ⲙⲟ
10171r@dec) bilden einen Kranz auf ihrem Haupte, eine jede macht
10172zwölf; und es befinden sich um ihre Schultern zehn Dekaden
10173l ef. Psalm 64, 12.
101742 ef. Psalm 35, 10.
101753 cf. Psalm 67, 18.
101764 ef. Psalm 67. 18.
page 303
10177Das zweite koptisch-gnostische Werk. 287
10178(dexades) und um ihren Leib neun Neunheiten (&pvädes) und
10179zu ihren Füssen sieben Siebenheiten (£8doyäadec), eine jede macht
10180eine Siebenheit (&8dowas). Und ihr Vorhang (xatanxEtTacua),
10181welcher sie wie ein Turm (xvoyoc) umgiebt, hat zwölf Thore
10182(xG2laı); bei jedem Thore (xt2n) befinden sich zwölf Myria-
10183den | (75) p. 15%. Kräfte (dvvausıc), und sie werden „Erzengel“
10184(doex&yys20c) und auch „Engel“ (&yye2lor) genannt.
10185Dies ist die Metropole (untEöx0Alts) des uovoyEPNc, dies
10186ist der uovoyernc, den Phösilampes beschrieben hat: „Er exi-
10187stiert vor dem All“, dieser, welcher aus dem Unendlichen
10188(dx£oayrtos) und dem yapaxt7o- und oyHua-losen und dem ⲡⲧⲟ‐
10189yepns herausgekommen ist, der sich selbst gezeugt hat, und der
10190aus dem Unaussprechlichen und Unermesslichen (du&tontos)
10191herausgekommen ist, der wirklich (ⲱϩ) wahrhaftig existiert,
10192in dem der in Wirklichkeit Existierende existiert, d. h. der un-
10193erfassbare Vater existiert in seinem Eingeborenen (uovoy&pne)
10194Sohne. Das All ruht in dem Unaussprechlichen und Unsag-
10195baren (&00nToc) und Herrscherlosen und Unbelästigten (-&voy2ezv)!,
10196und Niemand wird seine Gottheit, welche selbst keine Gottheit
10197ist, beschreiben können. Und als ihn Phösilampes begriffen (yo«&z»y)
10198hatte, sprach er: „Durch ihn ist das in Wirklichkeit (ⲧⲱϩ)
10199wahrhaftig Existierende und das wahrhaftig Nichtexistierende,
10200durch welchen das in Wirklichkeit verborgen Existierende und
10201das in Wirklichkeit offenbar Nichtexistierende existiert.“
10202Dies | (76) p. 1. ist der wahrhaftig Eingeborene (wovoye-
10203»ns) Gott, dieser ist’s, den das All kennen gelernt hat, es wurde
10204Gott und überragte? diesen Namen „Gott“. Dieser ist es, von
10205dem Johannes gesagt hat: „Im Anfang war das Wort 2))
10206und das Wort (ⲟϩ) war bei Gott und Gott war das Wort
10207(ⲟⲩⲟⲉ), ohne ihn ist nichts geworden, und das, was in ihm ge-
10208worden ist, ist das Leben“ *.
10209Dies ist der in der yorag befindliche woyoyers, der in ihr
10210nach Art einer Stadt (xö2Aıs) wohnt; und dies ist die im Setheus
10211nach Art einer Evo befindliche woras. Dies ist der Setheus,
10212der in dem Heiligtum (isgör) wie ein König und Gott wohnt.
102131 Me. &voyleiv.
102142 Ms, Övros.
102153 cf. Joh. cap. I, 1. 3. 4,
page 304
10216288 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10217Dies ist der A6yoc dnuwıovoyös, dieser ist's, der dem All befiehlt,
10218zu arbeiten. Dies ist der vous ⲕⲟⲣⲉ gemäss (xata) dem
10219Befehle Gottes des Vaters, welchen die Kreatur als (ⲱ︦) Gott und
10220als (@s) Herrn und als (cs) Erlöser (ϭⲱⲧ|c) und als (ws) ihm
10221Unterthänige (Uxotdcosodar) anbetet, den das All wegen seiner
10222Zierde und Schönheit bewundert, auf dessen Haupt das AN, das In-
10223nere, einen Kranz bildet und das Äussere unter seinen Füssen, und
10224das Mittlere, indem sie ihn umgeben, ihn preisen und sprechen !:
10225| (77) p. 17°. „Heilig, Heilig, Heilig? ist dieser aaa 2] EEE ⲟⲟⲟ
10226ⲱⲱⲱ ϣⲱⲱ, d. h. Du bist lebend unter den Lebenden, und Du bist
10227heilig unter den Heiligen, und Du bist existierend unter den
10228Existierenden, und Du bist Vater unter den Vätern, und Du bist
10229Gott unter den Göttern, und Du bist Herr unter den Herren,
10230und Du bist Topos (ⲟⲉ) unter den Topoi (zöxor)“. Und sie
10231preisen ihn also: „Du bist das Haus, und Du bist der in dem
10232Hause Wohnende“; und ferner preisen sie und sprechen zu dem
10233in ihm verborgenen Sohne: „Du bist, Du bist der ⲕⲟⲟϩ.
10234das Licht und das Leben und die Gnade (xapıs)“.
10235Da (töte) schickte Setheus den ⲝⲃ] zum Unteilbaren,
10236und er erglänzte und erleuchtete den ganzen Topos (röxos) des
10237heiligen (&00c) Pleroma (x2n00wu«). Und sie sahen das Licht
10238des oxır070 und freuten sich und erhoben Myriaden von Myria-
10239den Lobpreisungen zum Setheus und dem Licht-oxw8%0, der
10240sich offenbart hat, da sie ihn gesehen hatten, dass alle ihre Ähn-
10241lichkeit in ihm war. Und sie malten (Ϩⲱⲩⲣ⳪ϣⲉin) den 0xwdNo
10242bei sich als einen Licht- und Wahrheitsmenschen und nannten
10243| (78) p. 1. ihn xayroöuoggpos und ellıxgıpSc; und sie nannten
10244ihn do@ievtog, und alle Äonen (aloyec) nannten ihn xaprto-
10245ÖVrauos.
10246Dies ist der Diener (dı&xovos) der Äonen (aldives), und er
10247dient (dıaxorstp) dem Pleroma (xA700wua). Und der Unteilbare
10248schickte den 0x0 aus dem Pleroma (xAinowua), und der
10249Tordüpauoz steigt zu den Topoi (töxoc) des autoyEPYS herab.
10250Und sie sahen die Gnade (z&pıs) der Äonen (alcives) des Lichtes,
102511! Man kann dies auch auf das „Mittlere“ beziehen und über-
10252setzen: „das Mittlere umgiebt ihn, preist ihn und spricht”.
102532 cf. Jes. 6, 3. Apoc, Joh. 4, 8.
page 305
10254Das zweite koptisch-gnostische Werk. 289
10255welche ihnen gespendet (yapgitsodar), und freuten sich, dass der
10256Existierende zu ihnen gekommen war.
10257Da (töte) öffneten sich die Vorhänge (xatarxetkcuaTA), und
10258das Licht drang bis zu der Materie (2) unterhalb und zu
10259denen, welche keine Gestalt und keine Ahnlichkeit besassen;
10260und auf diese Weise haben sie sich die Ähnlichkeit des Lichtes
10261erworben. Einige zwar (w&p) freuten sich, dass das Licht zu
10262ihnen gekommen, und sie reich geworden waren; andere weinten,
10263weil sie arm geworden und das Ihrige ihnen genommen war.
10264Und in dieser Weise trat die Gnade (ydgte) in die Erscheinung !,
10265welche herausgekommen war. Deswegen wurden sie in einer
10266Gefangenschaft (alyualonoi«) gefangen genommen (alyualoorti-
10267Sei) und priesen die Äonen (c welche den oxwwdR0 bei
10268sich aufgenommen hatten. Es wurden ihnen Wächter (@uiaxe6)
10269gesandt, nämlich Gamaliel, Strempsuchos, | (79) p. 19*. Agramas
10270und seine Genossen; sie halfen (-P0o7#6c) denen, welche an den
10271öxwrdn0 des Lichtes geglaubt (xıorEVE) hatten.
10272Und in dem Topos (tzöxoc) des Unteilbaren befinden sich
10273zwölf Quellen (znyai), über welche zwölf Vaterschaften sind,
10274die den Unteilbaren wie diese Tiefen (ⲫ) oder (%) wie diese
10275Vorhänge (xataxetkouatA) umgeben. Und es befindet sich auf
10276dem Kopfe des Unteilbaren ein Kranz, in welchem jede Art (y£vos)
10277Leben ist und jede Art (7£&voc) toLdurauoc und jede Art (yEroc)
10278ⲉⲭⲱ ⲣⲅⲟϩ und jede Art (ioc) Arkparptos und jede Art (7Evos)
10279&o@ntos und jede Art (ioc) ϭ.) und jede Art (yEros) äyvoo-
10280ϭⲧⲟϩ und jede Art (y&vos) EEULOS und jede Art (y&vos) ⲉϭⲟ-
10281Äevrtoc und jede Art (y&vos) zowrtogaAarns und jede Art (yEvos)
10282ⲥⲉⲧⲟⲩⲉ)]ϩ und jede Art (y£roc) dindeıa, in welchem alles ist.
10283Und dieser ist’s, in dem jede Art (7£voc) und jede Erkenntnis
10284(7y@0ı6) sich befindet; und alle Kräfte empfangen von ihm Licht,
10285und jeder Verstand (oc) hat sich in ihm offenbart.
10286Dies ist der Kranz, welchen der Vater des Alls dem Un-
10287teilbaren gegeben hat, in welchem 365 Arten (y&”»x) sind, und sie
10288sind glänzend und füllen das All | (80) p. 20*. mit unvergäng-
10289lichem und unauslöschlichem Lichte an. Dies ist der Kranz,
10290welcher allen Kräften (dvyausıc) Kraft giebt; und dies ist der
10291Kranz, um dessenwillen alle Unsterblichen (ⲫ ⲧⲟ.) beten,
102921 Oder „und so geschah der Gnade“.
10293Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 2. 19
page 306
10294290 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10295und aus welchem die, welche sich zuerst in dem Willen
10296(S£2nuU«) des Unerkennbaren offenbart haben, dem dögartos am
10297Tage der Freude geben werden, d. h. die xz0wria, die xaydia, die
10298xar/eria, sie und ihre Genossen. Und nach dem dopatosc werden
10299alle Äunen (eldres) von ihm ihren Kranz empfangen und hinauf-
10300eilen mit dem «6gatos, indem daselbst alle in dem Kranze des
10301Unteilbaren Kränze empfangen. Und das All wird seine Voll-
10302endung in dem Unzerstörbaren empfangen, und deswegen beten
10303die, welche Körper (v@ua) empfangen haben, indem sie ihren
10304Körper (ϭⲱ) zu verlassen und zu empfangen wünschen den
10305Kranz, welcher für sie in dem unzerstörbaren Aon (alay) nieder-
10306gelegt ist.
10307Und dies ist der Unteilbare, welcher den Kampf (ⲱ) für
10308das All führte; und es wurden ihm alle Dinge durch den, welcher
10309über alle Dinge erhaben ist, gespendet (yaplCsodaı), und es
10310wurde ihm die unermessliche (&u£tontTOS) Tiefe (Bädos) gespendet
10311(yxepik&sodaı) nebst den zahllosen in ihr befindlichen Vaterschaften.
10312Und dieser ist's, dessen Nennheit (&ydc) ohne Merkmal (ye-
10313@axt40) ist. Und es sind in ihr die Merkmale (yagaxt%gES) der
10314ganzen Schöpfung, seine Neunheit (&pdäc) bilden | (81) p. 21°.
10315zwölf Neunheiten (&yrades), und in seiner Mitte befindet sich
10316ein Topos (töxoc), welcher das „gottgebärende“ oder (7) „gott-
10317erzeugende Land“ genannt wird.
10318Dies ist das Land, von dem gesagt ist: „Wer sein Land be-
10319baut, wird von Brot gesättigt werden und seine Tenne erhöhen“ !
10320und ferner: „Der König des Feldes, welches man bearbeitet hat.
10321ist über Alles“? Und alle diese Kräfte, welche in diesem „gott-
10322erzeugenden Lande“ sind, werden auf ihrem Haupte bekränzt.
10323Deswegen kennt man die Paralemptores (xapalinuxrtoQEs) au
10324dem Kranze, welcher sich auf ihrem Haupte befindet, ob sie von
10325dem Unteilbaren abstammen oder nicht.
10326Und es betindet sich in ihm die xapuntwE, in der
10327es sieben ϭⲟϥ und neun Neunheiten (&pädec) und zehn
10328Zehnheiten (dexudec) giebt. Und in ihrer Mitte ist ein grosser
10329Korb ixaxo&r), und ein: grosser dönatos steht bei (auf) dem-
10330selben und ein grosser ⲧⲟϩ und ein grosser ⲉ̀ⲗⲱ̀ⲣⲓⲥⲟϩ.
10331Y ef. D’rov. 12, 11.
103322 Ercles, 5, 8.
page 307
10333Das zweite koptisch-gnostische Werk. 291
10334Ein jeder besitzt drei Gesichter, und das Gebet, der Lobpreis
10335und der Hymnus (Spvos) der Geschöpfe sind auf jenen Korb
10336(ϫ⳪o) gelegt, der sich in der Mitte der Ⲙⲏ] ⲅⲱⲣ und in der
10337Mitte der sieben coglar und in der Mitte der neun Neunheiten
10338(&vrädes) und [in der Mitte] der zehn Zehnheiten (dexdädec) befindet.
10339Und alle diese | (82) p. 22. stehen bei (auf) dem Korbe (xayodr),
10340vollendet in der Frucht (xapgxöc) der Äonen (aldpEg), welche ihnen
10341der in dem Unteilbaren verborgene uovoyerpNc befiehlt, vor dem
10342sich eine Quelle (z777%) befindet, die zwölf Gerechte (yonorol)
10343umgeben. Und ein jeder hat einen Kranz auf seinem Haupte
10344und besitzt zwölf Kräfte (dvyaueıs), welche ihn umgeben
10345und den König, den wovoyernc, also preisen: „Um Deinetwillen
10346haben wir den Ruhm davongetragen Ϣooein) und durch Dich
10347haben wir den Vater des Alls aaa ⲱⲱⲱ gesehen und die an
10348allen Orten verborgene Mutter aller Dinge, d. h. die Ϥⲟ aller
10349AÄonen (al@vec). Und sie ist die ⲉ̃ϧϧⲟⲓ⳪ aller Götter und aller
10350Herren; und sie ist die yp@cıs aller «6pgator; und Dein Bild
10351(&lxoiy) ist die Mutter aller dyeiontoL, und sie ist die Kraft
10352aller dx£oayroı“. Und sie preisen also den wovoyerns: „Durch
10353Dein Bild (&xc») sahen wir Dich, flohen zu Dir, standen in
10354Dir und empfingen den unverwelkbaren Kranz, welchen man
10355durch Dich gekannt hat; Preis Dir in Ewigkeit, ⲟ uoroyerns“.
10356Und alle sagten zugleich „Amen“.
10357| (83) ⲣ. 2. Und er wurde ein Lichtkörper (-0@pya) und
10358drang in die Äonen (ⲥⲉϩ) des Unteilbaren, bis er zu dem in
10359der uwovds befindlichen woroyerıc gelangte, welcher in einer Stille
10360(%ovxia) ! oder (7) in einer Einüde (ⲉϣⲟc) wohnt. Und sie em-
10361pfingen die Gnade (yapıs) des uoroyerrs, d. h. seine Güte (-x0n0T66)
10362und er (sic!)? empfing den ewigen Kranz. Dies ist der Vater aller
10363GxwdHoEs, und dies ist das Haupt aller unsterblichen (d9dratoı)
10364Körper (c@uyata), und dieser ist’s, um dessenwillen den Körpern
10365(ϭⲱ ⲕⲟⲧϥ) Auferstehung (draotacıs) verliehen ist.
10366Ausserhalb des Unteilbaren aber (de) und ausserhalb seiner
10367merkmallosen (-yapaxt%o) Neunheit (&pras), in der alle Merk-
10368male (ⲍⲥϩⲥⲭⲅ ϥ) sind, befinden sich drei andere Neunheiten
10369(&vpades), eine jede macht neun Neunheiten (in 4) aus, und
103701. Ms. vovyla,.
103712 Ms. hat „er empfing“ statt „sie empfingen“.
1037210*
page 308
10373292 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10374in jeder befindet sich ein Korb (xavoör), um den drei Väter
10375versammelt sind: ein Ax£gavrtoc, ein ⲉ̄ⲟⲟϯⲅⲟϩ und ein AymEN-
10376ⲧⲟϩ. Und in der zweiten (ee. Neunheit), es befindet sich ein
10377Korb (xavoür) in ‚ihrer Mitte, und drei Vaterschaften sind in
10378ihr: ein döpgatoc, ein ay£&yyntos und ein dodisuros. Auch in
10379der dritten befindet sich ein Korb (xayoüry); es sind drei Vater-
10380schaften in ihr: ein 708406, ein AyywaTos und ein TELÄUFAUOG.
10381Und durch diese hat das All Gott kennen gelernt | (84)
10382ⲣ. 4. und floh zu ihm und gebar eine Menge unzähliger'
10383Äonen («loipec). Und gemäss (xard) jeder Neunheit (22)
10384machen sie Myriaden von Myriaden Lobpreisungen; und eine
10385jede von diesen Neunheiten (&pyädec) hat in sich eine words.
10386Und in jeder words befindet sich ein Topos (töxosc), welcher
10387unvergänglich (g#axoT0s), d. h. „das heilige Land“ genannt wird;
10388in dem Lande einer jeden von diesen woyadeg befindet sich eine
10389Quelle (x77%), und es sind Myriaden von Myriaden Kräfte [ⲑⲟ
10390gets) vorhanden, welche auf ihrem Haupte in dem Kranze des
10391TroLdurayos bekränzt werden. Und in der Mitte der Neunheiten
10392(&vv&dec) und in der Mitte der Monaden (worädes) befindet sich
10393die unermessliche (du“tontOos) Tiefe (Pados), auf die das AN,
10394das Innere und das Äussere, schaut; bei (auf) dieser befinden
10395sich zwölf Vaterschaften, einen jeden (sc. Vater) umgeben dreissig
10396Kräfte (dvrduenc).
103971. Die erste Vaterschaft ist ein axtgaryros-Gesicht, welches
10398dreissig Kräfte (dvraueıs) umgeben, die unendlich (dx&gayror)
10399sind.
104002. Die zweite Vaterschaft ist ein ddgatos-Gesicht, und dreissig
10401Unsichtbare (dögatocr) umgeben es.
104023. Die dritte Vaterschaft ist ein dywontos-Gesicht, und
10403dreissig «XwoyTOL umgeben es.
104044. Und die vierte Vaterschaft ist ein dögatosc ?-Gesicht, wel-
10405ches dreissig unsichtbare (döpator) Kräfte (durdueıcs) umgeben.
104065. Die fünfte Vaterschaft | (85) p.25®. ist ein zayrTOodUVaHos-
10407Gesicht, und dreissig zartodürauocı umgeben es.
104081 Die Ergänzung der Lücke ist fraglich.
10409? Es ist auffällig, dass die vierte Vaterschaft mit der zweiten
10410identisch ist.
page 309
10411Das zweite koptisch-gnostische Werk. 293
104126. Die sechste Vaterschaft ist ein xdrcogpos-Gesicht, welches
10413dreissig x&vcopotr umgeben.
104147. Die siebente Vaterschaft ist ein &ypwotos-Gesicht, welches
10415dreissig &yyw@otoı Kräfte (dvpausıc) umgeben.
10416ⲃ. Die achte Vaterschaft ist ein 70&u005-Gesicht, und dreissig
10417HoEMLOL Kräfte (dvpaueıc) umgeben es.
104189. Die neunte Vaterschaft ist ein dy&»ynTOSs-Gesicht, und
10419dreissig dy&vyntOL Kräfte (dvpaueıc) umgeben es.
1042010. Die zehnte Vaterschaft ist ein ao@Asvros-Gesicht, welches
10421dreissig dodievroı Kräfte (dvpdusıc) umgeben.
1042211. Die elfte Vaterschaft ist ein xaryuvortHELOV-Gesicht, und
10423dreissig xayuvotnoLOV-Kräfte (dvpdusıc) umgeben es.
1042412. Die zwölfte Vaterschaft ist ein Ttoıdurauos-Gesicht, und
10425dreissig tourauoı Kräfte (duradusıc) umgeben es.
10426Und in der Mitte der unermesslichen (du&tontos) Tiefe
10427(ⲫ) befinden sich fünf Kräfte (dupaueıs), welche mit diesen
10428unaussprechlichen (&oentor) Namen genannt werden.
10429Die erste, welche die Liebe (ⲟ︦) genannt wird, aus der
10430alle Liebe (dyaxn) herausgekommen ist.
104312. Die zweite [wird] „die Hoffuung“ (i2 [genannt], durch
10432sie hat man auf den | (87) p. 2 Eingeborenen (wovoy&rns)
10433Sohn Gottes gehofft (2
104343. Die dritte wird „der Glaube“ (x/otts) genannt, durch ihn
10435hat man an die Mysterien (Wvor%0c@) des Unaussprechlichen
10436geglaubt (xL0t&VEL).
104374. Die vierte, welche „die Erkenntnis“ (yr@0ı5) genannt wird;
10438durch sie hat man den ersten Vater gekannt, durch welchen
10439man existiert; und man hat das Mysterium (4voöt70L0V) des
10440Schweigens gekannt, welches über alle Dinge spricht und ver-
10441borgen ist, die erste uoräs, durch welche das All &rovocos wurde.
10442Dies ist das Mysterium (vot70L0P), auf dessen Haupt die 365
10443Wesen ⲟ einen Kranz wie die Haare eines Menschen bilden,
10444und zu dessen Füssen das heilige (£epgö6) Pleroma (ⲡⲱ) wie
10445diese Fussschemel (“xoxödıa) ist. Dies ist das Thor Gottes.
104465. Die fünfte wird „der Friede“ («loyrn) genannt; durch
10447ihn ist einem jeden von dem Innern und Äusseren der Friede
10448(sio7) gegeben, denn in ihm ist das All erschaffen worden.
10449Dies ist die unermessliche (du£tontos) Tiefe (ⲃ), diese
10450ist's, in welcher sich die 365 Vaterschaften befinden, und durch
page 310
10451294 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10452diese ist das Jahr eingeteilt worden. Dies ist die Tiefe (Aa06),
10453welche das heilige (ie@6s) Pleroma (x2%00u@) ausserhalb um-
10454giebt; diese ist's, auf der der rtoLduyauos und seine Zweige
10455(x2&ddor) wie diese Bäume sind, und diese ist's, auf welcher
10456Musanios und alle die Seinigen sind. Und daselbst befindet sich
10457ⲉⲟⲩ | 56) p. 27% mit seinen zwölf Gerechten (cϥoⲧol
10458in ihrer Mitte befindet sich ein Korb (xayovr), indem sie die
10459Lobpreisungen und die Hymnen (Suvor) und die Bitten und die
10460Gebete der Mutter des Ganzen (ⲟ) oder (%) der Mutter des
10461Alls hineintragen, d. h. derjenigen, welche gay&ot05 genannt
10462wird. Und es wird ihnen durch die zwölf Gerechten (y@n0toi)
10463Gestalt (ⲙⲟⲟϣ) gegeben; sie werden durch ihn zu dem Pleroma
10464(x2n00ua) des Setheus geschickt; sie gedenken dieser in dem
10465äusseren ⲱⲱ (alojp), in welchem sich die Hyle 2) befindet.
10466Dies ist die Tiefe (3&4#06), in welcher! der toıdüyayos gepriesen
10467wurde, bis er zu dem Unteilbaren gelangte. Und er empfing
10468die Gnade (z&oete) des Unerkennbaren, durch sie empfing er eine
10469solche Sohnschaft, welche das Pleroma (x2%00ux) wegen des
10470Übermasses ihres Lichtes und des in ihm befindlichen Glanzes
10471nicht hat ertragen können.
10472Und das ganze Pleroma (xingwya) wurde beunruhigt, und
10473die Tiefe (849 0c) mit allen ihren Insassen bewegte sich, und sie
10474flohen zu dem Aon (alo)y) der Mutter. Und es befahl (xedet-
10475&p) das Mysterium “UvOtNELOV), dass die Vorhänge (xata-
10476xetdouata) der Äonen (alcpes) fortgezogen würden, bis dass
10477der Aufseher (&x/6xox06) die Äonen (aldiyes) noch einmal gegründet
10478hätte. Und der Aufseher (&xtoxox0o6) hat die Äonen (alcves)
10479(89) p. 28% noch einmal gegründet, wie (xarta) geschrieben stehet:
10480„Er hat das Erdreich (olxovw&pn) gegründet und nicht wird es
10481sich bewegen?“ und ferner: „Die Erde ist aufgelöst und alles,
10482was auf ihr ist 3“,
10483Und damals (zöre) kam der tocduvayos heraus, in welchem
10484der Sohn verborgen und auf dessen Haupt der Kranz befestigt (?)
10485war, indem er Myriaden von Myriaden Lobpreisungen bereitete,
10486und diejenigen, welche ausriefen: „Bereitet dem Herrn den Weg
104871 Der Text scheint hier fraglich zu sein.
104882 cf. Psalm 104, 5.
10489* ef. Psalm 74. 4.
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10490Das zweite koptisch-gnostische Werk. 295
10491und empfanget die Gnade (yapıs) Gottes 1“, Und alle Äonen
10492(«lopyes), welche euch angehören ?, wird er mit der Gnade (yapıc)
10493des Eingeborenen (ono)ⲉ 7 c) Sohnes anfüllen. Und es stand
10494der heilige Vater und der zxart&lecos und dieser, bei dem die
10495ganze Fülle ist, über der unermesslichen (du£tonT0s) Tiefe (Badoc);
10496„aus seiner Fülle haben wir die Gnade (ⲭⲟϩ) empfangen“ 3.
10497Damals (zöre) wurde der Äon (alcjry) befestigt und hörte
10498auf, sich zu bewegen. Der Vater hat ihn befestigt, damit er
10499sich niemals bewege. Und der Äon (alcjr) der Mutter wurde
10500fortwährend mit dem, was in ihm ist, angefüllt, bis der Befehl
10501(ϫⲉⲱϭⲓϩ) durch das im ersten Vater verborgene Mysterium
10502(uvotn0:0r) herauskam, aus welchem das Mysterium (uvotTYQLOP)
10503herausgekommen ist, damit auch sein Sohn noch einmal das Al
10504in seiner Erkenntnis (yrw@0ts), in welcher sich das All befindet,
10505aufrichte.
10506Damals (ⲧoiⲍⲉ) hat Setheus einen 267os | (90) ⲣ. 29%. ⲙⲓ-
10507ovoy0ös gesandt, mit dem eine Menge Kräfte (dvväueıs) sind,
10508welche auf ihrem Haupte bekränzt sind. Ihre Kränze werfen
10509Strahlen (dxt/vec) aus, und der Glanz ihrer Körper (coiyata)
10510ist in dem Topos (töxoc), zu welchem sie gekommen sind,
10511lebendig; und der ⲟϩ) der aus ihrem Munde kommt, ist
10512ewiges Leben, und das Licht, welches aus ihren Augen kommt,
10513ist für sie Ruhe (dpaxavors), und die Bewegung ihrer Hände
10514ist ihre Flucht zu dem Topos ‘töxoc), aus welchem sie gekommen
10515sind, und ihr Blicken in ihr Angesicht ist die Erkenntnis (yy006)
10516in Bezug auf sich, und ihr Gang zu sich ist ihre nochmalige
10517Umkehr, und die Ausbreitung ihrer Hände ist ihre Aufstellung,
10518und das Hören ihrer Ohren ist die in ihrem Herzen befindliche
10519Wahrnehmung (alodn0ı5), und die Vereinigung ihrer Glieder
105207 ist die Einsammlung der Zerstreuung Israels, und das sich
10521Anfassen ist ihre Befestigung in dem 2öyos, und das in ihren
10522Fingern befindliche Psephos (w%g0c) ist die Anzahl (doLHuwös)
10523oder (7) die Zahl, welche herausgekommen ist, wie (xar«) ge-
10524schrieben stehet: „Der, welcher die zahllosen Sterne zählt und
105251 ef. ⲉⲃ. 40, 3. Matth. 3, 3. Marc. 1, 3, Luc. 3, 4. Joh. 1, 23.
105262 Die Herstellung des Textes ist fraglich.
105273 cf. Joh. 1, 16.
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10528296 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10529ihnen allen Namen giebt !“. Und die gesammte Vereinigung des
1053020706 Önutovo/ös tand statt mit denen, welche bei der Be-
10531wegung, die stattgefunden, gekommen waren. Und sie wurden
10532| (91) p. 30%. alle eins, wie (xazd) geschrieben stehet: „Sie wurden
10533alle eins in dem KEinzigen Alleinigen ?“.
10534Und damals (törte) wurde dieser ⲗⲩⲟϩ dnwovoyös göttliche
10535Kraft und Herr und Erlöser ϭⲱⲧϩ) und Christus (” Gerechter) und
10536König und Guter (ⲉ︦) und Vater und Mutter; dieser ist's,
10537dessen Werk Nutzen gebracht hat; er wurde geehrt und wurde
10538Vater derjenigen, die geglaubt (xcotevem) haben. Dieser wurde
10539Gesetz (vöyoc) in der dpondaryla und mächtig (dvratös).
10540Und die z@»dn2i0s kam heraus, auf deren Haupt der Kranz
10541war, sie legte dieselben (sic!) auf die, welche geglaubt (xcot&V&N)
10542hatten, und auf?? die Mutter, die Jungfrau (xag#Evos), und die
10543Kraft der Äonen (aldipeg). Und sie gab ihren Welten (x6ö040t)
10544gemäss (xct«) dem Gebote des Innern eine Taxis (z&&ıs) und legte
10545in sie den Licht-ox 070 entsprechend (xarta) dem Typos (zuxos)
10546der vord., und stellte den xalvuxtös, sie umgebend, auf und den
10547xo0xdtwWO in dem Typus (tUuxos) des Unteilbaren und die
10548zwölf Gerechten (you6rof), ihn umgebend. Es sind Kränze auf
10549ihren Häuptern und in ihrer Rechten ein Lobsiegel (-ogpgayle)
10550(6) p. 31% und in ihrer Mitte eine &yax” und in der Quelle
10551(ⲡ︦) ein Tordürauos-Gesicht und ein Korb (xayoVr), den
10552die zwölf Väter und eine in ihnen verborgene Sohnschaft um-
10553gehen.
10554Und sie stellte den auroxdtwg in dem Typus (ⲅoc) der
10555merkmallosen (-/egaxt7@) Neunheit (4) auf und gab ihm
10556die Gewalt (&Sovola) über jeden, der Vater zu sich allein ist.
10557und bekränzte (orsg«rotr) ihn mit allen Ruhme und gab ihm
10558die Liebe (dyaxy) und den Frieden (&o%rn) und die Wahrheit
10559(eAndeıa) und Myriaden von Kräften (dupapzıc), damit er ein-
10560sammle diejenigen, welche bei der Verwirrung, die zu der Zeit
10561stattgefunden, als der Ttotdurayuos und die Freude und der Herr
10562des Alls herausgekommen zerstreut waren, welcher die Macht
10563hat, zu beleben und zu verderben.
10564U ef. Psalm 146, 4.
10565? Ein mir unbekanntes Citat.
10566Die Übersetzung ist unsicher.
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10567Das zweite koptisch-gnostische Werk. 297
10568Und sie stellte den z00r0yErPHTOQ! Sohn in dem Typus
10569(tUx0s) des toLdurauıs auf und gab ihm neunmal eine Neun-
10570heit (&yyas) und zehnmal fünf Zehnheiten (dexadec), damit er
10571den Kampf (&y@y), welcher ihm aufgetragen war, vollenden
10572könne. | (93) p. 32%. Und sie gab ihm das Erstlingsopfer (dxapx1)
10573der Sohnschaft, in ihm? war er imstande, to:duyauos zu sein,
10574und er empfing das Gelübde der Sohnschaft, in welchem man das
10575Al verkauft hatte, und empfing den Kampf (dya»), welcher ihm
10576anvertraut war. Und er richtete das ganze Reine siiiϫoin7]c) der
10577Materie (521n) auf und machte es zu einer Welt (ϫⲟⲟ) einem
10578Äon (alcr) und einer Stadt (xöAıs), welche? dgpdapola uud
10579Jerusalem genannt wird. Und sie wird auch „die neue Erde“
10580genannt, und sie wird auch avrodeinc* genannt, und sie wird
10581auch aßaolisuvros genannt. Und auch jenes Land ist ein gott-
10582gebärendes und ein belebendes.
10583Dieses ist es, welches die Mutter aufzurichten bat (altez»y);
10584deswegen stellte sie Gebote und Taxeis (ta&&ı5) und stellte
10585ⲡϩⲟϧⲟⲓⲥ und ⲉⲩ] in diesem Lande auf.
10586Dies ist das Land, von dem geschrieben ist: „Das Land,
10587welches Regenwasser unzählige Mal trinkt>“, d.h. welches in
10588sich das Licht vielmals von seinem Ausgang bis zu seinem Ein-
10589gang vermehrt; dieses ist’s, um dessenwillen der Mensch alo#»ntos
10590geschrieben worden ist®, und man bildete (zvxzoGr) ihn und
10591schuf ihn in dem Typus (rvxos) dieses Landes.
10592Dieses ist’s, welches der Ϥⲟⲱⲧo)enn,] ⲧⲱⲣ aus seiner | (94)
10593ⲣ. 33% eigenen Zerstreuung gerettet hat. Deshalb hat der Vater
10594des Alls, der &inxtoc, einen Kranz gesandt, in welchem der
10595Name des Alls ist, sei es (&rte) dx£oaryrtos oder (&te) ⲥ̄ⲟⲟⲍⲟϩ
10596oder (&rte) aywonTOS oder (&dre) aydaptos oder (re) Gyro6t0s
10597oder (&te) ⲉⲕⲟϩ oder (&te) mxaytOodurauos oder (dite) der Un-
105981 Ms. zg90r0yevVntowQ.
105992 Es könnte sich auch auf „Sohnschaft“ beziehen.
106003 Das Relativ bezieht sich wohl auf xoouos.
106014 Ms. «UroTELNG.
106025 ef. Hebr. 6, 7.
106035 Es könnte auch heissen: „um dessenwillen der ⲥ iϭⲑ ⲧⲟϩ Mensch
10604geschrieben ist.“. Auch die Bedeutung „geschrieben“ passt an dieser
10605Stelle nicht; der Text ist verderbt.
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10606298 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10607teilbare. Dies ist der Kranz, von dem geschrieben ist: „Er ist
10608dem Salomo an dem Tage seiner Herzensfreude gegeben !“.
10609Und die erste wordc hat ihm ein unaussprechliches Kleid
10610geschickt, welches ganz Licht ist und ganz Leben und ganz
10611Auferstehung (drcotaoıs) und ganz Liebe (dyaxn) und ganz
10612Hoffnung (&ixis) und ganz Glaube (xlotıs) und ganz Weisheit
10613(cogla) und ganz KErkenntnis (yp@0ıs) und ganz Wahrheit
10614(dindeıa) und ganz Friede (elorvn) und ganz ϫⲉⲙⲟϩ und
10615ganz Ϥ⳪ two und ganz ⲡⲡⲩϣⲱⲟⲧϥ̀ⲟⲥⲟⲩ und ganz ϫⲥⲱⲇⲣ
10616und ganz ⲡ⳪ⲱⲧⲉⲗⲉⲓⲟϩ und ganz dogatos und ganz ⲥⲩⲩⲙⲱϭⲧⲟ:
10617und ganz dx&oaytoc und ganz ⲥⲩⲟⲧⲟϩ und ganz ßaAdos und
10618ganz dy@onTOS und | (95) p. 34% ganz xinowua und ganz 0177
10619und ganz dodievtos und ganz ayEppntOS ⲙⲡ ganz KAPNQENOS
10620und ganz woyde und ganz &ppägc und ganz dwdexag und ganz
10621ⲟϩ und ganz ⲉⲭⲉ und ganz EBdouds und ganz &SGg und
10622ganz ⲡⲉⲱⲧⲥ̄ϩ und ganz tETQAG und ganz TELAS und ganz dva;
10623und ganz uovds.
10624Und in ihr ist das All, und das All hat sich in diese?!
10625gefunden und sich in ihr erkannt. Und sie gab ihnen allen
10626Licht in ihrem unaussprechlichen Lichte, es wurden ihr Myri-
10627aden von Myriaden Kräfte (dvpädyeıs) gegeben, damit sie
10628das All ein einziges Mal aufrichte. Und sie sammelte ihre
10629Kleider (Zrduuata) an sich und machte sie nach Art eines
10630Vorhanges (xatax&tacua), der sie nach allen Seiten hin um-
10631giebt, und schüttete sich über sie alle aus und richtete alle
10632auf und sonderte (draxplrey) sie alle nach (xatd) Taxeis (Taseıc)
10633nnd nach (xata) Geboten und nach (xatd) xgövolk ab.
10634Und damals (ⲍⲉ) hat das Existierende sich von dem Nicht-
10635existierenden getrennt, und das Nichtexistierende ist die Schlechtig-
10636keit (xaxla), welche sich | (96) p. 35% in der Materie (An) mani-
10637festiert hat. Und die Kleiderkraft (-düpyayuıc) trennte das Exi-
10638stierende von dem Nichtexistierenden und nannte das Existierende
10639„ewig“ (ϭⲟϩ) und das Nichteristierende „Materie“ 2) und
10640sie trennte in der Mitte das Existierende von dem Nichtexistierenden
106411 ef. Cant. 3, 11.
106422 Das Femininum kann sich sowohl auf ,ⲙⲟⲩⲟϩ als auch auf
10643„Kleid“ beziehen,
page 315
10644Das zweite koptisch-gnostische Werk. 299
10645und legte zwischen sie Vorhänge (xataxstAacuUAaTA) und reinigende
10646Kräfte, damit sie dieselben reinigten und läuterten (ⲭ icsi) .
10647Und sie gab in dieser Weise dem Existierenden Gebote und
10648stellte die Mutter als Haupt auf und gab ihr zehn Äonen (ⲟⲉ),
10649und es befinden sich in jedem Äon (alcör) eine Myriade Kräfte
10650(duraueıc) und in jedem Äon (ⲟ eine Körkg und eine &vyas.
10651Und sie legte in sie eine zayuntOE und gab ihr eine Kraft,
10652damit sie dieselbe in ihr verborgen lege, auf dass Niemand sie
10653kenne. Und sie legte in sie einen grossen Korb (xayoör), bei
10654dem drei Kräfte (dvräusıs) stehen: ein dy£ypnNTOS, ein ⲉϭⲗⲉⲱⲧⲟϩ
10655und der grosse ellıxpırns. Und sie gab ihm zwölf andere,
10656welche bekränzt waren und ihn umgaben, und sie gab ihm sieben
10657andere orgatyAdtAaL, welche das vollkommne (zxartEisLOs) Siegel
10658(opoayls) hatten, und | (ⲑ) p. 36 auf deren Kopf sich ein
10659Kranz befand, in dem „zwölf Edelsteine !“ (-ddauartoı) waren,
10660welche von Adamas, dem Lichtmenschen, stammen. Und sie
10661stellte den ⲡϩⲟⲡⲥ︦ⲧⲱⲣ in den Äonen (aldyes) der Mutter des
10662Alls (2) auf und gab ihm die gesammte Macht (&&0vola) der
10663Vaterschaft und gab ihm Kräfte, damit man auf ihn wie (oc)
10664auf einen Vater und wie (wc) auf den ersten Vater derer, welche
10665alle entstanden waren, hörte.
10666Und sie legte auf sein Haupt einen Kranz von zwölf Arten
10667(y&on) und gab ihm eine Kraft (düpauıc), die TtoLdtrauos und
10668xarrtodvyauos ist, und gab ihm die Sohnschaft und Myriaden
10669von Myriaden Lobpreisungen, die sie ihm gegeben hatte, und
10670umgab ihn mit dem Pleroma (x2/0wua) (od. „wandte zu ihm d. Pl.“).
10671Und sie gab ihm die Macht (&Sovoia), alles zu thun, zu
10672beleben und zu verderben, und gab ihm eine Kraft (dürauıc)
10673aus dem Äon (ⲥⲱ), welcher coAulctoc genannt wird, nach dem
10674alle Äonen (al6vec) forschen, wo er sich geoffenbart hat. Und
10675es wurden ihm und den Äonen (alcves), die mit ihm sind,
10676Myriaden von Myriaden Lobpreisungen gegeben. Man nennt
10677zwar (u&) die Kraft (düpayıc), welche dem xo0oxktuE gegeben ,
10678ist, zowrogAapnc?, weil er es ist, der | (98) p. 37% sich zuerst
10679geoffenbart hat. Und er wurde dy&vuntOs genannt, weil ihn
10680Niemand geschaffen hat, und er wurde auch „der Unaussprech-
10681ⲱ
10682ⲓ ef. Apocal. 21, 21.
106832 Ms. zg0t0paynS.
page 316
10684300 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10685liche“ und „der Unbenannte“ genannt, und er wurde auch avroy&P):
10686und ⲥⲉⲧⲟ ⲟϩ genannt, weil er sich durch seinen Willen geoffen-
10687bart hat, und wurde auzodöSsactoc genannt, weil er sich mit
10688dem Ruhm, den er besass, geoffenbart hat; und er wurde auch
10689dogartos genannt, weil er verborgen ist und nicht gesehen wird.
10690Und sie gab ihm eine andere Kraft, welche von Anfang
10691den Funken an diesem einen Ort geoffenbart hat, welche mit
10692den heiligen und vollkommnen (xaptEieı0t) Namen genannt
10693wird, nämlich die zgwria, d. h. die erste. Sie wird xarydia, d. h.
10694die in ihnen allen Existierende genannt; sie wird auch xayyevie
10695genannt, Ϥ︦. h, die, welche alle gezeugt hat; sie wird auch ⲟ-
10696yevia genannt, denn sie ist die Gebärerin des Ruhmes; sie wird
10697auch doSogaria genannt, denn sie ist die Offenbarerin des Ruhmes;
10698sie wird auch doZoxgatia! genannt, denn sie herrscht über den
10699Ruhm; sie wird auch &poevoyerla? genannt, d. h. die Gebärerin
10700der Männer: sie wird | (ⲑ. auch ⲱⲓ genannt, deren
10701Interpretation „Gott mit uns“ ist; sie wird auch ⲓⲟ] genannt,
10702deren Interpretation „Gott bis in Ewigkeit“ ist; da sie aber (de)
10703diesen Kräften (dvrausıc) befohlen hat, sich zu offenbaren, wird
10704sie garia genannt, deren Interpretation „die Offenbarung“ ist. Und
10705der Engel (&yye20«), welcher sich mit ihnen offenbart hat, wird
10706von den Rühmlichkeiten ⲟⲟⲩⲉ) und do&ogparrg genannt,
10707dessen Interpretation „der Erzeuger des Ruhmes‘“ und der „Offen-
10708barer des Ruhmes“ ist, weil er eine von diesen Rühmlichkeiten ist,
10709die um diese grosse Kraft (düyayıs) stehen, welche do&oxpdtaE
10710genannt wird, d. h. bei ihrer Offenbarung hat er über grosse
10711Rühmlichkeiten geherrscht.
10712Dies sind die Kräfte (dvp&ueıs), welche dem xgoxätwE ge-
10713geben wurden, welcher in den Äon (ⲡ) der Mutter gelegt
10714wurde. Und ihm wurden Myriaden von Myriaden Rühmlich-
10715keiten nnd Engel (ⲟⲩⲉ) und Erzengel (doyayyelor) und Li-
10716turgen (Aerz0vo7/ol) gegeben, auf dass sie ihm die von der Materie
10717(22) bedienen (dıaxoretp). Und es wurde ihm die Macht (&&0v-
10718o(a} über alle Dinge gegeben, und er schuf sich einen grossen
10719ⲗⲟⲛ (ϭ) und legte in ihn ein grosses Pleroma (xAr@0ua)
10720und ein grosses Heiligtum (lepör) und alle Kräfte (duyapets),
10721ⲻ ⲧ ⲱ
107221 Ms. @oroxgari«, cf. p. 88,
10723? Ms. fälschlich «90oy&rle,
page 317
10724Das zweite koptisch-gnostische Werk. 301
10725welche er empfangen | 3 und in ihn gelegt hat. Und
10726er jubelte mit ihnen, indem er seine Geschöpfe noch einmal
10727auf (xata) das Geheiss des im Schweigen verborgenen Vaters
10728gebar, welcher ihm diese Reichtümer geschickt hat. Und es
10729wurde ihm der Kranz der Vaterschaft gegeben, denn er hat ihn
10730als Vater derer, die nach ihm entstanden waren, eingesetzt.
10731Und damals (zöre) rief er aus und sprach: „Meine Kinder,
10732die ich gebäre, bis Christus in euch Gestalt (woogu) gewinnt“ !;
10733und ferner ruft er aus: „Ich bin nämlich (y&g) bereit, neben einer
10734heiligen Jungfrau (xapgdErvoc) einen einzigen Gatten, Christus,
10735zu stellen“ 2 (xagıoraraı). Aber (d22d), da (Exeıdr) er die Gnade
10736(x&0ıc), welche ihm der verborgene Vater verliehen, gesehen hat,
10737so wünschte er selbst, der xz00xATwE, das All zu dem verborge-
10738nen Vater zurückzuwenden, denn sein Wunsch ist dieser, dass
10739das Al sich zu ihm zurückwende.
10740Und als die Mutter diese Herrlichkeiten gesehen, welche
10741ihrem xg0ox&twg verliehen waren, freute sie sich sehr und
10742jubelte. Deswegen sagt sie: „Mein Herz ist erfreut und meine
10743Zunge ist fröhlich“? Darauf rief sie die unendliche (dx£0arrtos)
10744Kraft an, welche bei (vor) dem verborgenen ⲟⲡ (alcr) des
10745Vaters steht und zu den Ruhmeskräften (-duyaueıs) gehört, die
10746bei den Rühmlichkeiten toıyevELog* genannt wird, d. h. | (101)
10747ⲣ. 40% sie ist dreimal gezeugt, welche auch toyeruc genannt
10748wird; und sie wird auch ⲉⲕ) c genannt, Und sie bat den
10749Verborgenen um alle Dinge, damit er der Mutter das, was sie
10750nötig hat, schicke. Und es schickte ihr der verborgene Vater
10751das Mysterium (wvor%oc0r), welches alle Äonen («l@pes) und
10752alle Rühmlichkeiten bedeckt, das einen vollkommnen (zxartE2N6)
10753Kranz hat, d. h. er ist vollendet, und er legte ihn auf das Haupt
10754des grossen aögatoc, welcher in ihr? (ihm) verborgen ist, wel-
10755cher ägdagros und AyErrntos ist, und [auf das Haupt] der
10756grossen Kraft, die mit ihm, welche dyoevoyseria« genannt und
107571 cf. Galat. 4, 19.
107582 ef. 2. Corinth. 11, 2.
107593 cf. Psalm 16, 9. Act. 2, 26.
107604 Me. toıyevidloc.
107615 Ein mir unbekanntes Wort.
page 318
10762302 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10763alle Ruhmesäonen (-aldrec) (od. „a. Äon. mit Ruhm“) anfüllen wird.
10764Und auf diese Weise wird durch ihn das All bekränzt werden.
10765Und danach stellte sie den autoxätwE-Vater und ϭⲟϩ
10766auf und gab ihm den Äon (aloir) des XaÄURTÖG, in welchem
10767Alles ist: die y&n. die Gestalten, die Ähnlichkeiten, die
10768yoogal, die Fragen! (sic!) (Veränderungen), die dıagpogai, die
10769vier Veränderungen und die Zahl mit dem, was man zählt, und
10770der Denkende (vo&Z?) mit dem, was man denkt (vo&»p).
10771Und sie stellte ihn auf, damit er alles, was in ihm ist, be-
10772decke und | (102) 41*. dem ihn Bittenden gebe. Und sie gab
10773ihm zehn Kräfte ‘duraueıg) und neun Neunheiten (&ppädes) und
10774eine Fünfheit (xevrac) Äonen (alcyec); und es wurden ihm
10775ϭⲡⲱϭⲅ ⲡⲉϩ gegeben, und es wurde ihm die Macht (&&0vola) über
10776alle Verborgenen verliehen, damit er denen, welche gekämpft
10777(dywritsodaı) haben, willfahre (xaole0daı).
10778Und sie flohen vor der Materie (02n) des Äons (alcip), indem
10779sie dieselbe hinter sich liessen, und flohen hinauf zu dem Äon
10780(ϥⲱ) des attoxatuo und nahmen das Gelübde an sich, wel-
10781ches ihnen gelobt war durch den, welcher sagt: „Wer Vater
10782und Mutter, Bruder und Schwester, Weib und Kind und Güter
10783(Sxapsıs) verlassen und sein Kreuz (cravpös) tragen und mir nach-
10784folgen wird“ ?, der wird die Versprechen empfangen, die ich ihm
10785gelobt habe; und ich werde ihnen das Mysterium (ⲱⲧ oior des
10786verborgenen Vaters geben, weil sie das Ihrige geliebt haben und
10787vor dem, welcher sie gewaltsam verfolgt hat, geflohen sind.“
10788Und er gab ihnen den Ruhm, die Freude, den Jubel, das
10789Vergnügen, den Frieden (lo 1) die Hoffnung (&1x&c), den
10790(ilauben (ⲡⲧⲓci die Liebe (dyaxn) und die unveränderliche
10791Wahrheit (cinde0@). Und dies ist die Neunheit (&vpäg), welche
10792‚ (103) p. 42% denen, welche vor der Materie 2) geflohen
10793waren, geschenkt ist (yaptCeodaı). Und sie wurden selig (ua-
10794ϫⲫⲓⲟ) und vollkommen (tEi&0t) und erkannten den wahren
10795(dindeı«) Gott und wussten das Mysterium (uvorNQLOP), welches
10796dem Menschen geworden, weswegen er sich offenbart hat, bis
107971 Das Orig. ist augenscheinlich verderbt; ich schlage „Verände-
10798rungen” vor, ;
107992 ef. Matth. 19, 29. Mare. 29, 30. Ⲙⲁ. 10, 38 u. 1 24, Marc.
108008. 54. Luc, 9, 23; 14, 27.
page 319
10801Das zweite koptisch-gnostische Werk. 303
10802dass sie ihn sahen, da er eben ein Unsichtbarer ist, und um
10803wessenwillen er seinen ⲟⲩⲟϩ abgemalt (20yoyoagetr)! hat, bis
10804dass sie ihn kannten, zu ihm flohen und Götter und vollkommen
10805(zE2&t0L) wurden.
10806Danach stellte die Mutter ihren z0wrt0oyErPnTOS?-Sohn auf
10807und gab ihm die Macht (&&0vola) der Sohnschaft und gab ihm
10808Heere (orgarelaı) von Engeln (&yye20r) und Erzengeln (doxayye-
108090) und gab ihm zwölf ihm dienende (dıaxovety) Kräfte (ⲑ︦
10810gets). Und sie gab ihm ein Gewand (&ydvua), um in ihm alles
10811zu vollbringen. Und in ihm sind alle Körper (ocouata): der
10812Körper (ϭⲱϥ) des Feuers, der Körper (ϭⲱϥ) des Wassers, der
10813Körper (o@ua) der Luft (ano), der Körper (ocdua) der Erde, der
10814Körper (c@ua) des Windes, der Körper (ϭⲏⲥ) der Engel (dyye-
1081520t), der Körper (ϭⲱϥ) der Erzengel (doyayyeioı) der Körper
10816(ϭⲱϥ) der Kräfte (duvyausıc), der Körper (ccoua) der Mächtigen
10817(dvpartol), der Körper (cdua) der Götter und der Körper (0dua)
10818der Herren, mit einem Wort (dxic®s): in ihm befinden sich alle
10819Körper (c@uata), damit Niemand ihn hindere, nach oben oder
10820(7) nach unten zu gehen | (104) p. 43%. zu der Unterwelt.
10821Und dies ist der x0wr0yErTtOO, welchem das Innere und
10822das Äussere alles, was er wünschen wird, versprochen haben.
10823Und dieser ist’s, der die gesammte Materie 2) gesondert (dıa-
10824xeiveıy) hat; und wie er sich über sie „wie eine Henne, die ihre
10825Fittiche über ihre Küchlein ausbreitet , ausgegossen hat, so
10826hat der Ϥⲟⲱⲅⲟⲩⲉ ⲅⲱⲣ die Materie 2) bereitet und hat My-
10827riaden von Myriaden ⲉ oder (ⲏ aufgerichtet. Als die
10828Materie (2) warm geworden war, löste sie die Menge Kräfte
10829(duvyaueıc), die mit ihm sind, los; und sie sprossten wie das
10830Kraut auf, und sie trennte sie nach (xazd) y&»n und nach (ⲭ)
10831ⲉ. Und er gab ihnen das Gesetz (»0K0c), „einander zu lieben“ 4
10832und Gott zu ehren, und ihn zu preisen und nach ihm zu for-
10833schen, wer er ist und was er ist, und den Ort, aus welchem sie
10834herausgekommen sind, zu bewundern, denn er ist eng und be-
10835schwerlich, und nicht noch einmal zu ihm zurückzukehren, sondern
108361 Ms. ⲟⲩⲟϣϥ.
108372 Ms. z0070y&vnrOS.
10838ⲑ cf. Matth. 23, 37. Luc. 13, 34.
108394 cf. Joh. 13, 34.
page 320
10840304 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10841(ⲉ︦ dem, welcher ihnen das Gesetz (»öuoc) gegeben hat, zu
10842folgen.
10843Und er schickte sie aus der Finsternis der Materie (An),
10844welche ihnen Mutter (daselbst?) ist, und sagte ihnen, was Licht sei,
10845weil sie von dem Lichte noch nicht gewusst hatten, ob es existierte
10846oder nicht. | (105) p. 44*. Damals (töre) gab er ihnen die Vor-
10847schrift, niemals einander Gewalt anzuthun, und ging von ihnen
10848zu dem Topos (t6xoc) der Mutter des Ⲁ, bei dem ϫϩⲟⲇϫϭ̄ⲧⲱⲣ
10849und avrox«tw0, damit sie denen, welche aus der Materie (27)
10850herausgekommen waren, Gesetze gäben.
10851Und die Mutter des Alls und der z090xdtwE und der avToO-
10852ⲡ︦ⲥ︦ⲧⲱⲣ und der z007&87;TwE und die.Kräfte des Äons (ⲥ) der
10853Mutter stimmten! einen grossen Hymnus (Supos) an, indem sie
10854den Einigen Alleinigen priesen und zu ihm sprachen: „Du bist
10855der allein Unendliche (dx£oayrtos), und Du bist allein die Tiefe
10856(8ado0s), und Du bist allein der Unerkennbare, und Du bist's,
10857nach dem ein Jeder forscht, und nicht haben sie Dich gefunden,
10858denn Niemand kann Dich gegen Deinen Willen erkennen, und
10859Niemand kann Dich allein gegen Deinen Willen preisen. Und
10860Dein Wille allein ist es, der Dir Topos (zöxos) wurde, denn
10861Niemand kann Dir Topos (töxoc) werden, denn Du bist allen
10862ihr Topos (töxoc). Ich bitte Dich, dass Du denen von der
10863Welt (xöogos) Taxeis (tdE&eıs) gebest und meinen Sprösslingen
10864Deinen Wunsche gemäss (xata) Bestimmungen. Und nicht
10865hetrübe (Auxe/r) meine Sprösslinge, denn niemals ist Jemand
10866durch Dich betrübt (AuxezZr), und | (106) p. 45*. niemals hat Je-
10867mand Deinen Rathschluss gekannt; Du bist es, dessen ⲃⲓ̈ⲉ alle,
10868die Inneren und die Äusseren, entbehren, denn Du bist allein
10869ein «/GuntOs, und Du bist allein der dögaros, und Du bist
10870allein der drot6c0g, Du, der Du allein allen Kreaturen Merk-
10871male (yapgaxt/(EC) gegeben, hast sie in Dir manifestiert. Du bist
10872der dyui0vo/oc derer, die sich noch nicht offenbart haben, denn
10873diese kennst Du nur allein, wir kennen diese nicht. Du allein
10874zeigst sie uns, damit wir Dich um ihretwillen bitten (alteaz»„),
10875sie uns zu offenbaren, damit wir sie durch Dich allein kennen.
10876Du allein hast Dich zu dem Mass der verborgenen Welten
10877(xoogot) geführt, bis sie Dich erkannten; Du bist es, der ihnen ge-
10878' Ms. „er stimmte an“.
page 321
10879Das zweite koptisch-gnostische Werk. 305
10880währt hast, dass sie Dich kennen, dass Du sie in Deinem körper-
10881losen (doouatoc) Körper (ccOua) geboren hast, und Du hast sie
10882gelehrt, dass Du den Menschen in Deinem avrogtns vos und
10883in der ⲟⲓⲥ̃ⲟⲓϣ und dem vollkommnen Gedanken erzeugt
10884hast. Dies ist der vom Verstand (vo“c) erzeugte Mensch,
10885welchem die dı&voıa Gestalt (ooⲫ7) gegeben hat, Du, der Du
10886alle Dinge dem Menschen gegeben hast. Und er trug (gog«3») sie
10887wie diese Kleider und zog sie wie diese Gewänder an und hüllte
10888sich mit der Kreatur wie in einen Mantel ein. Dies ist der
10889Mensch, den kennen zu lernen das All fleht. | (107) p. 46% Du
10890allein hast dem Menschen befohlen, dass er sich offenbare, und
10891man Dich durch ihn kennen lerne, dass Du ihn gezeugt hast;
10892und Du hast Dich Deinem Wunsche gemäss (xartd) geoffenbart.
10893Du bist’s, zu dem ich flehe, Du Vater aller Vaterschaft und
10894Gott aller Götter und Herr aller Herren, ich, der ich ihn bitte,
10895dass er meinen «dr und meinen Sprösslingen Taxeis (td&&&6)
10896gebe, auf dass ich ihnen in Deinem Namen und in Deiner Kraft
10897Freude bereite. Du alleiniger voragyns und Du allein Unver-
10898änderlicher, gieb mir eine Kraft, und ich werde bewirken, dass
10899meine Sprösslinge Dich kennen, dass Du ihr Erlöser (cor7%0)
10900bist“.
10901Und als die Mutter lange genug den ⲡⲉiⲟⲥϧⲧⲟϩ und den
10902ⲥⲩϧⲱϭⲅⲟϩ und den das All Füllenden und es ganz Belebenden
10903gebeten hatte, da erhörte er sie und alle ihre Genossen, die zu
10904ihr gehören, und schickte ihr eine Kraft (düpayıc) aus dem
10905Menschen, welchen man zu sehen begehrt (&xcdvue7/p). Und es
10906kam aus dem Ax£0apTOS der Arkoartoc GrwdNno, über welchen
10907die Äonen (ald@vyec) sich wunderten, wo er verborgen gewesen,
10908bevor er sich in dem unendlichen (dx£oayros) Vater manifestiert
10909hatte, welcher das All in ihm manifestiert hat, und wo dieser
10910verborgen war. | (108) p. 47%. Und es folgten ihm die Kräfte
10911der verborgenen Äonen (alcoyes), bis sie zu dem Geoffenbarten
10912kamen und zu dem heiligen (iep0c) Pleroma (xin00wuUa) ge-
10913langten. Und er verbarg sich in den Kräften (duvr&ueıs) derer,
10914welche aus dem Verborgenen gekommen waren, und machte sie
10915zu einer Welt (x6owoc) und trug (gogely) sie (sc. die Welt) in
10916das Heiligtum (ispör). Und es sahen ihn die Kräfte (dvvausıc)
10917des Pleroma (xi%00oua) und liebten ihn und priesen ihn in
10918Hymen (wo), die in ihnen (an sich) unaussprechlich und unsagbar
10919Texte u. Untersuchungen VII, 1. 2. 20)
page 322
10920306 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10921mit Fleischeszungen (Ϥ︦) sind, welche man sich in dem Menschen
10922aus ihm! ausdenkt. Und er empfing ihren Hymnus (Cuyos) und
10923machte ihn zu einem Vorhang (xatax&tacua) für ihre Welten
10924(xö040t), indem er sie wie eine Mauer umgiebt; und er kam zu
10925den Grenzen der Mutter des Alls und stand oberhalb des all-
10926umfassenden (xar6loc) Aons (aldr).
10927Und das All bewegte sich vor dem Herrn der ganzen Erde.
10928und der Äon (alc)») war beunruhigt und beharret, da er den,
10929welchen er nicht kannte, gesehen. Und der Herr der Herrlich-
10930keit liess sich nieder und sonderte die Materie (02%) ab und
10931teilte sie in zwei Teile (u£on) und in zwei Örter (y@pas); und er
10932gab jedem Orte (ⲭⲱioϥ) Grenzen und schuf sie, denn sie stammen
10933von einem Vater und einer Mutter ab? Und die, welche
10934zu ihm geflohen waren, beteten ihn an; er gab ihnen den Ort
10935(ⲗⲱϥ) zur Rechten | (109) ⲣ.. von ihm und schenkte (yapl-
10936Ceodaı) ihnen das ewige Leben und die Unsterblichkeit. Und
10937er nannte den [Ort] zur Rechten „den Ort (y@ioa) des Lebens“?
10938und den zur Linken „den Ort (y@g«) des Todes“; und er nannte
10939den Ort (yopa) zur Rechten „den Ort (y@o«) des Lichtes“ und
10940den zur Linken „den Ort (ⲭⲱⲡ) der Finsternis“; und er nannte
10941den Ort (ⲭⲱ) zur Rechten „den Ort (y@pa) der Ruhe“ (dra-
10942xavöts) und den Ort (yaiga) zur Linken „den Ort (y@ga) des
10943Leidens.“ Und er zog zwischen sie Grenzen und Vorhänge
10944(ⲭⲟⲧ⳪ⲡⲉ ⲧⲥⲟⲏ⳪ⲧ⳪), damit sie nicht einander erblickten, und stellte
10945Wächter (gu2laxes) an ihren Vorhängen (xetaxetäouatTa) auf.
10946Und er verlieh denen, welche ihn angebetet hatten, viele Ehren
10947(Vorrechte). und machte sie über die, welche sich ihm
10948widersetzt (drrtıle7eo#aı) und sich ihm gegenübergestellt hatten,
10949erhaben. Und er breitete den Ort (y@o«a) zur Rechten in zahl-
10950reiche Örter (ⲭⲱⲡ aus und machte dieselben zu vielen Taxeis
10951(T&Set, vielen Äonen (alcpec), vielen Welten (xdowor), vielen
10952Himmeln. vielen Firmamenten (ϭⲅⲉⲣⲉⲱ uatTa), vielen Himmeln (sic!)
10953vielen Topoi (röx0t), vielen Orten und vielen Räumen (ywer-
10954ⲛⲧϥ). Und er setzte für sie Gesetze (vo or) fest und gab ihnen
109551 Die Übersetzung fraglich, die Stelle wahrscheinlich nicht richtig
10956überliefert; vielleicht: „welche auch immer der Mensch in sich ausdenkt.”
109572? Oder „Jehrte sie, dass sie abstammen.‘
109583 ef, Barnabas cap. 17 und Didache cap. 1.
10959ⲛ
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10960Das zweite koptisch-gnostische Werk. 307
10961Bestimmungen: „Beharret in meinem Wort, so werde ich euch
10962das ewige Leben geben“! und euch Kräfte (duvyaueıc) senden;
10963und ich werde euch in Kraftgeistern (-xveuuata) befestigen
10964| (110) p. 49%. und euch eine Gewalt (&&0vola) geben, welche
10965euch gefällt. Und Niemand wird euch an dem, was ihr wünscht,
10966hindern (ϫⲱ ’ety); und ihr werdet euch Äonen (aldpes), Welten
10967(x60u0t) und Himmel erzeugen, damit die intellektuellen (»0&008)
10968Geister (xveuuata) kommen und in ihnen wohnen. „Und ihr
10969werdet Götter sein?“ und werdet wissen, dass ihr von Gott
10970stammt, und werdet ihn sehen, dass er Gott in euch ist, und er
10971wird in eurem Aon (al@»r) wohnen.
10972„Und diese Worte sagte der Herr des Alls zu ihnen, und
10973entwich (dvayomp&tr) von ihnen und verbarg sich vor ihnen“ 3.
10974Und es freuten sich die Geburten der Materie 2), dass
10975man ihrer gedacht hatte, und freuten sich, dass sie aus dem
10976Engen und Beschwerlichen herausgekommen waren, und baten
10977das verborgene Mysterium (ϣⲱⲧ ocon: „Gieb uns Macht (&50v0ia),
10978damit wir uns Aonen (al@yes) und Welten (x60u0t) schaffen Deinem
10979Worte gemäss (xata), welches Du, ⲟ Herr, mit deinem Knechte
10980verabredet (?), denn Du allein bist der Unveränderliche, und Du
10981bist allein der ax£oavytos, und allein der ⲉⲭⲱ̀ⲣⲓⲅⲟϩ, und
10982Du bist allein der äy&ppnTOS und avtoyEPNS und auTOKÄTAOE,
10983und Du bist allein der do&ievtos und &yrwotos, und Du bist
10984allein die ϭ) und die dyärxn und die 7) des Alls, und Du
10985bist allein der Nichthylische (-&27) und der Unbeflekte | (111)
10986p.50®. und der Unbeschreibbare in Bezug auf sein Geschlecht(y&ved)
10987und der Nichtwahrnehmbare (-»o0&7y) in Bezug auf seine Offen-
10988barung. Wahrlich erhöre mich, Du unvergänglicher (ⲥ︦ ⲧⲟ)
10989Vater und Du unsterblicher (@«#&dratos) Vater und Du Gott der
10990Verborgenen und Du alleiniges Licht und Leben, und Du allein
10991Unsichtbarer und Du allein Unsagbarer (&o07t0s) und Du allein
10992Unbefleckter(aufartos) und Du allein Unbezwinglicher (ddeuartOs)
10993und Du allein zuerst Existierender, und vor dem Niemand
10994existiert. Erhöre unser Flehen, mit welchem wir den an allen Orten
109951 cf. Joh, 8, 31 u. 10, 28.
109962 cf. Joh. 10, 34 u. Gen. 3, 5.
109973 cf. Joh. 12, 36.
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10998308 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
10999Verborgenen anflehen; erhöre uns und sende uns körperlose (dow-
11000gyarta) Geister (zxrevuuata), damit sie bei uns wohnen und uns
11001über das, was Du uns versprochen, belehren und in uns weilen,
11002und wir ihnen Körper (ccyua) seien, denn Dein Wunsch ist der,
11003dass er geschehe, möge er geschehen. Und gieb unserm Werke
11004ein Gesetz und stelle es nach (xard) Deinem Wunsche und nach
11005(xat@) dem Gebote der verborgenen Äonen (aldoves) auf und
11006bestimme uns selber, denn wir sind die Deinigen“.
11007Und er erhörte sie und schickte absondernde (-diaxpfvenr)
11008Kräfte (dupdueıs), welche das Gebot der verborgenen Äonen
11009(almves) kennen, heraus. Er schickte sie dem Gebote der Ⲧⲉⲓ-
11010borgenen gemäss (xata) heraus und errichtete Taxeis (raseıs)
11011nach (xata) den Taxeis (zd&e&ıs) der Höhe und nach (xard) dem
11012verborgenen Gebot. Sie begannen (Xpyeodaı) von unten bis
11013(112) p. 51% oben. damit das Gebäude sich mit einander ver-
11014binde. Und er schuf die Lufterde (ⲉ) als Aufenthaltsort für
11015die, welche herausgekommen waren, damit sie auf derselben bis
11016zu der Festsetzung der unterhalb von ihnen Befindlichen blieben,
11017danach den wirklichen Wohnort, innerhalb von diesem den Ort
11018der Busse (weraroıa), innerhalb von diesem die degödıor ! Ayrti-
11019Ttux0Li, danach die xapolx„6ıs, die ⲙⲉⲧⲉ̀ϧⲟⲉⲥ, innerhalb von
11020diesem die attoy&rels Apytlturxoı. An jenem Orte waschen sie
11021sich in dem Namen des avrtoyepÄc, der Gott über sie ist; und
11022man hat Kräfte an jenem Orte bei der Quelle (x27%) des Lebens-
11023wassers aufgestellt, welche man herausgebracht hat, indem sie
11024kamen. Dies sind die Namen der bei dem Lebenswasser befind-
11025lichen Kräfte: Michar und Michev, und sie wurden durch Barpha-
11026rangös gereinigt. Und innerhalb von diesen |schuf er?] die Äonen
11027(alorec) der Sophia, innerhalb von diesen die leibhaftige Wahr-
11028heit (714) an jenem Orte befindet sich die Pistis Sophia
11029und der präexistierende (zx00w») 3, lebendige und dzpödıog Jesus
11030mit seinen zwölf Äonen (alcjrec). Es wurden an jenem Ort
11031Sellad, ⲗⲉ. Coyertdinc, Selmelche und der ⳪ⲅⲟⲩⲉⲙ]ϩ der
11032' Ein mir unbekanntes griechisches Wort.
11033? Wir ergänzen dies, da das Wort schon zu weit von seinem
11034Verbum entfernt steht. .
11035* Ms. ⲡⲫⲟⲱⲧⲟϩ.
page 325
11036Das zweite koptisch-gnostische Werk. 309
11037Äonen (aldoves) aufgestellt, und in ihn wurden vier Lichter
11038(pwoTtHQES) gelegt: 722. daveıde (sic!), ⲱⲣⲟⲥ) |
11039(113) p. 52% [un]begreiflich, nicht hat man ihn begriffen |als den]
11040Vater des Alls und [als den] ..... des Alls und [als den] .....
11041des Alls, [und] dvovot0s, döpgatos, [un]erkennbar, ArtoayrtoOS
11042[und] ⲥ ⲩϧⲱϭⲅⲟϩ, un[begreiflich] in Bezug auf sein un[berührbares],
11043unnahbares Bild (&xc»r), [dessen] Einrahmung durch es in ihm
11044in dieser Weise ....... ‚ welches [in] seiner Körperlosigkeit
11045(-c@pa) ihnen allen Grenzen anweist, welches sie alle in Körper-
11046losigkeit (-docjuatos) und in Wesenlosigkeit (-drovot0s) [be-
11047grenzt]. Dies ist der dx0007T0G, COENTOS, AXaTAyYVWGTOS, dOEATOS,
11048au&tONTOS und dxEgayTtOS Vater, dieser in sich selbst, der sich
11049zu dem Mass der in ihm Befindlichen geführt hat, und die Ⲁ
11050voıx seiner Herrlichkeit, welche er zu dem Mass der Wesen-
11051losigkeit (-dvovocos) geführt hat, bis er sie (pl.) wesenlos (dyov-
11052ϭ(oc) machte. Er aber (de) ist ein Unergreifbarer durch (an) seine
11053eigenen Glieder (w£&ir/), er hat sich zum Topos (töxos) für seine
11054Glieder (w&2n7) gemacht, damit sie in ihm wohnen und ihn er-
11055kennen, dass er ihr Vater und er derjenige ist, welcher sie aus
11056seiner ersten ⲉ̃ⲟⲓⲥ emaniert (xooß&älleır) hat, welche ihnen
11057Topos (röxos) geworden ist und sie (pl.) wesenlos (drovoıot)
11058gemacht hat, damit sie ihn kennen lernen. Denn (y&o)
11059er war unerkennbar für einen | (114) p. 53% jeden. Dieser
11060hat gemacht sein Licht-........ in der Art .........
11061und in der Art eines ....... und in der Art eines ......
11062........ in der [&xivoca)] seiner Herrlichkeit; er führte [sie]
11063aus seiner ⲡⲟϥ [heraus], seine Glieder (27) [wurden ayovaı0L).
11064[Diese] aber (d£) sind in diesem Topos (töxos) un[begreiflich?],
11065ein jeder von ihnen [macht] eine Myriade in seinen Gliedern
11066(x€2n), [und] ein jeder sah ihn [als den] Sohn, dass er
11067vollendet [allein in sich] war. Und der Vater hat [ihn] als
11068seinen Sohn in [ihrem] Innern besiegelt (ogpaylleır), [damit]
110691 Das folgende resp. die folgenden Blätter sind leider verloren.
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11070310 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
11071sie ihn in ihrem Innern kennen lernten; und der Name be-
11072wegte sie in ihrem Innern, damit sie den Unsichtbaren, Un-
11073erkennbaren sähen; und sie priesen den Einen Alleinigen und
11074die in ihm befindliche ⲟⲥ und den zotgös A6yo0s, indem sie
11075die drei, welche eins sind, priesen, denn durch ihn wurden sie
11076&rovcı0t. Und der Vater nahm ihre ganze Ähnlichkeit und
11077machte sie zu einer Stadt (xö4«5) oder (7) zu einem Menschen:
11078er malte (£wyoagy:str) das AN nach ihm, d. h. alle diese Kräfte
11079(dvpaueıs), Ein Jeder kannte ihn in dieser Stadt (ⲡϥ
11080ein Jeder stimmte Myriaden [Lobpreisungen] auf den Menschen
11081oder (7) die Stadt (zxöAıc) des in dem All befindlichen Vaters an.
11082Und der Vater [hat] den Ruhm genommen und hat ihn zu einem
11083Kleid (&ydvua) ausserhalb für den Menschen gemacht, welches... ı
11084..... zu ihm!). Und er schuf seinen Leib in dem Typus
11085(züxos) des heiligen soi) Pleroma (xAinEwua), und er schuf
11086seine Nerven, die aus einander herauskommen, in dem Typus (zux0c)
11087von hundert Myriaden Kräfte (dup&äueıs) weniger vier Myriaden,
11088und schuf die 20 Finger in der Gestalt der beiden Zehnheiten
11089(dexädec), der verborgenen ⲉⲭⲟϩ und der geoffenbarten dexas;
11090und er schuf den Nabel seines Bauches in der Gestalt der im
11091Setheus verborgenen ⲕⲟⲟϩ und schuf das grosse Eingeweide in
11092der Gestalt des Setheus, der Herr über das Pleroma (xA%00@ua)
11093ist, und schuf die kleinen Eingeweide in der Gestalt der &ypac
11094...... des Setheus; und ⲉⲅ schuf seine Gebärmutter (ⲏ ⲅcd)
11095in dem Typus (tıxos) des Innern des heiligen scc) [Pleroma}
11096.............. 7), und er schuf seine Kniee in dem Typus
11097\TUx06) des Eonuos und des ⲉⲩϧⲱϭⲅⲟϩ 3), welche dem All dienen
11098(deaxovely) und sich mit denen, die gerettet werden, freuen.
11099Und er schuf seine Glieder (uw£2in) in dem Typus (zuxos) der
11100Tiefe (8&4#0s), in der 365 Vaterschaften gemäss (xara) dem Typus
11101(tüxoc) der Vaterschaften sind. | (122) p. 55% .......... )
111021 Es ist wahrscheinlich ein Blatt ausgefallen, die erste Zeile
11103unseres Blattes zerstört.
111042 Drei Zeilen sind zerstört.
111053 Me. &vyvooros.
111064 Die erste Zeile zerstört.
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11107Das zweite koptisch-gnostische Werk. 311
11108er schuf die. ..... 1) seines Leibes in dem Typus (ztx0s) der
11109Welten (xoouoı) des Pleroma (x1700wua) und füllte ihn mit Weis-
11110heit wie den x&ycogos und füllte ihn innerhalb mit Mysterien
11111(uvoty(LE«) wie den Setheus und füllte ihn ausserhalb wie den
11112Unteilbaren an. Und er schuf ihn unergreifbar in dem Typus
11113(züuxos) des Unergreitbaren, der an allen Orten, der einzig allein
11114in dem All ist, und den man nicht ergreift. Und er schuf ihn, ein-
11115ander umgebend, in dem Typus (tüx0s5) des xaivxros, der alle ver-
11116borgenen Mysterien (ⲙⲟⲧ 0a) bedeckt; und er schuf seinen [rechten 5
11117Fuss in dem Typus (rzüxoc) des Unteilbaren ...........-
11118...... [und er schuf die?] vier Seiten in dem Typus (zux06)
11119der vier Thore (zy2aı) und schuf die beiden Schenkel (uno008) in dem
11120Typus (züx0s) der Wvolapyoı, welche zur Rechten und zur Linken
11121sind; und er schuf seine Geschlechtsteile (dyayxala) in dem Typus
11122(tuxoc) der Heraus- und Hereingehenden und schuf die beiden
11123Hüften | (116) p. 56® [in dem Typus des] Schweigens .....-
11124ⲓ ⲟ. . ⲟ ϩ . . ⲟ ⲟ ⲟⲑ ⲟ ⲁ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ . ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟⲁ ⲟ . ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ
11125............... 3) [die eine in dem] Typus (tüxos) des
11126Aphredön, [die] andere in dem Typus (zuxoc) des Musanios, und
11127er schuf .... seine Füsse, den rechten Fuss in dem Typus
11128(ztüxos) [der] zäydnios und den linken Fuss in dem Typus (zUx0s)
11129der Mutter unterhalb von allen.
11130_ Und dies ist [der] Mensch, der entsprechend (xata) jedem
11131Äon (alcr) geschaffen ist, und dieser ist's, [den] das All [kennen
11132zu lernen] begehrt (&x:dvueip) hat. Dies ist der xaprEist06, und
11133[dies] ist der Mensch Gottes, indem er selbst ein Gott ist und ein
11134A00aTtO0S und ein AyywoTtTOS und ein Ϥ⳪]ⲟⲉⲕⲟϩ ⲙ︦ ein AYWGENTUS
11135und ein dodisvrtog ist. Nicht ziemt es sich, diesem zu fluchen,
11136es ziemt sich, ihn zu preisen, indem er (sic!)* sagt: „Ich preise
11137Dich, ⲟ Vater aller Lichtväter, ich preise Dich, ⲟ &n&QaptOS
11138Licht, [welches] vorzüglicher als alle &x<oarrtor ist. Ich preise
111391 Hier steht eine unbekannte koptische Vokabel; vielleicht „Haare‘‘,
111402 Iın Ms. sind zwei Zeilen zerstört,
111413 Die ersten vier Zeilen sehr zerstört, die Ergänzung fraglich.
11142Es schliesst sich p. 116 unmittelbar an p. 122.
111434 Man erwartet „indem sie sagen‘ od. „man sagt“.
page 328
11144312 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
11145Dich, ⲟ ⲉⲭⲟ̀ϩϥⲧⲟϩ Licht, das alle ⲉ̀ⲭⲱϩϥⲧⲟⲓ überragt, ich preise
11146Dich, 0 &001T0s Licht, welches vor allen &ggxto« ist. Ich „preise
11147Dich, ⲟ ⲥ︦ ⲡϩⲧⲟϩ Licht, [welches] vorzüglicher als alle ägdaE-
11148ⲧⲟⲓ ist. [Ich preise] | (115) p. 57% Dich, o............... )
11149[alles] Lichtes. [Ich] preise [das anaussprechliche] Licht, [ich preise,
11150Dich, o sich [selbst] nicht denkendes Licht. Ich [preise] Dich]
11151ⲟ ay&vynTOS [Licht], ich preise Dich, ⲟ [avrogung5?] Licht, ich
11152preise Dich, [0] zooxatwE-Licht, [welches] vorzüglicher als alle
11153ⲡⲣⲟⲡⲉⲧⲟϩⲉⲥ ist. [Ich preise] Dich, ⲟ &dgatos Licht, welches vor
11154[allen] döparto« ist. [Ich] preise Dich, o &xlvoıa-Licht, welches
11155vorzüglicher als alle &xivocas ist. Ich preise Dich, o Gott-Licht,
11156welches vor allen Göttern ist, ich preise Dich, o yy@xoıc, welches
11157Licht in Bezug auf alle yywoeıs ist; ich preise Dich, o &yvwato:
11158Licht, welches vor allen &yywortor; ich preise Dich, ⲟ %0ek0s
11159Licht, welches vor allen %0&u0t; ich preise Dich, ⲟ xaprodüva-
11160gos-Licht, indem Du vorzüglicher als alle zayrodüryapor bist;
11161ich preise Dich, ⲟ rt[ocdulvapos-Licht, indem Du vorzüglicher
11162als alle tocdürayoır bist. Ich preise Dich, ⲟ untrennbares
11163(-dıaxoireır) Licht, Du aber (de) bist's, das alles (Licht)
11164sondert (draxplyeır). Ich preise Dich, o reines («lArgıpns) Licht,
11165indem Du vorzüglicher als alle ⲉϫⲟⲥ ⲉⲓϩ biet. Ich preise |
11166(117) p. 588% [Dich] 2 ..0.0000000000 0000
11167...ⲑ ..ⲛ ..ⲟ ⲛ . ⲉ. Cr
11168alle. Ich preise (Dich, der] alle Dinge wahrnimmt soes)), den
11169hingegen [Niemand wahrnimmt]; ich preise [Dich, der] das Al in
11170sich aufnimmt, [den] hingegen [Niemand] aufnimmt; [ich preise] Dich,
11171der sie (alle in] Zeugungslosigkeit (-dy&rynTOS) zeugt, [weil] Nie-
11172mand ihn gezeugt hat. Ich |preise] Dich, o Ⲁ] des Alls [und]
11173von ihnen allen. Ich preise [Dich], [ⲟ] wirkliches [av]royerns
11174[Licht], welches vor [allen] auroy&r«is. [Ich] preise Dich, o wirk-
11175liches «odievtos Licht, Du [Licht] in Bezug auf die, welche sich
11176in Deinem [Lichte] bewegt haben. Ich preise Dich, o Schweigen
111771 Die erste Zeile zerstört.
111782 Man könnte auch «vuroyevns ergänzen.
111793 Die vier ersten Zeilen zerstört, der linke Rand des Blattes
11180ist abgebrochen,
page 329
11181Das zweite koptisch-gnostische Werk. 313
11182alles Schweigens des Lichtes; ich preise Dich, o owr 0 [aller]
11183Licht-cwrnges. Ich preise (Dich], Du allein unfassbares Licht;
11184ich preise Dich, [der] ganz allein Topos (töxos) aller Topoi
11185(zöxo:)[des] Alls ist; ich preise[Dich], Du allein vogöc, und der] allein
11186ϭⲟⲫⲓⲥ [ist]. Ich preise [Dich], Du alleiniges zayuvortH9L0V; [ich]
11187preise Dich, Du alleiniges zayrt&iect0s [Licht]. Ich preise Dich,
11188Du allein [Un]berührbarer; ich preise | (118) p. 59%. Dich. ....
11189................... [Ich ⲣreiss] !) Dich, Du dyadös,
11190[der alles] Gute (ⲉ) [manifestiert]; ich preise Dich, ⲟ Licht,
11191indem Du allein alles [Licht] manifestierst; ich preise [Dich],
11192der ‚allen [voöc) erweckt, [der] allen Seelen (wvyal) Leben
11193verleiht; [ich preise Dich], o dyaxavoıc derer, welche ......
11194....... [Ich] preise Dich, der [in] allen Vätern [wohnt] von
11195[Anfang] an bis jetzt; sie suchen [Dich], denn Du bist ihr [Suchen].
11196[Wohlan], erhöre das Flehen des [Menschen?] an allen Orten, der
11197[mit] ganzem Herzen (betet]. Dies ist der [Vater] aller Väter
11198und [der Gott] aller Götter und [der Herr] aller Herren und (der
11199Sohn] aller Söhne [und] der ϭⲱⲧϩ [aller] vwr70es und der
11200&60aT0c aller [d6]oaxtotr, und [die 1)] aller cıyal und [der] ⲉⲡ-
11201ⲟϭⲧⲟⲥ aller dxEgarroL, der dywoNTOS aller dywoNTOL, [und der]
11202. von der Unterwelt [aller] derer, die von der Unterwelt, und ein
11203Topos (röxos) aller töxoc, der einzig alleinige vosgöc, indem er vor
11204[allem] vos existiert, | (119) p. 60%. [und] auch ein vos, [der]
11205vor allem vos ist, [und ein] Unbegreiflicher ........... ;
11206ein Gestaltloser, [der vor] allen Gestalten [ist])...........
11207...3 und [existierend vor] allem Erhabenen, und [er ist ein] og ös
11208mehr als (xapd) [alle] ϭⲟⲥⲓ und heilig mehr als (xa0d) alles
11209[Heilige], ein Guter (dyad6s) mehr als ⲡ⳪) alles Gute (dyad6r).
11210Er ist der Keim alles Guten (ⲉⲓ ist es auch, der von ihnen
11211allen schwanger ist, der ϭⲱ̀ⲧⲟϣⲱⲓⲉ oder (7) der alleinige
11212Spross, indem er vor dem All existiert, welcher sich allein gezeugt
11213hat, existierend zu jeder Zeit, ein auvroy&rntOs und ein Ewiger, der
11214keinen Namen hat, und dem alle Namen gehören, indem er eher
11215das All erkennt, auf das All blickt (&e@peZy), das AN vernimmt
112161 Die ersten beiden Zeilen zerstört.
112172 Diese zwei Zeilen sind so zerstört, dass eine Ergänzung un-
11218Miüinlinak *ⲁϩ
page 330
11219314 Das zweite koptisch-gnostische Werk.
11220und mächtiger als (xapd) alle Kräfte ist, dieser, in dessen
11221unbegreifliches Gesicht Niemand schauen kann. Dieser ist der
11222in einer einzigen Gestalt dyov0t0s, ϩⲉⲙⲟϩ, AyrwOtoSs Existierende
11223und das zayuvotELOV | (120) p. 64 und der xdpco[gpos] [und|
11224der &yapyos [und] ........ ‚ welchem alle ........- ge-
11225hören, indem sie in |ihm] sind, jund es ist in ihm) alles Licht,
11226(und in ihm] ist alles Leben, [und in ihn] ist die ganze] dvdaxavoıs
11227und in ihm befindet sich die [gesammte] .......... und die
11228........... und die Mutter und der [Sohn]. Dies ist der
11229[allein] gaxapı0s, denn (yap) [das] AN bedarf (-yp&la) desselben,
11230denn (7) [alle] sind durch ihn lebendig; er, der das All |in sich]
11231kennt und das All in sich betrachtet (&wg&») ist ein dxwONTOS,
11232er aber (de) umfasst (yowgezy) das All, indem er es in sich
11233aufnimmt, und Nichts existiert ausserhalb von diesem, sondern
11234(d22da) das All existiert in ihm, er ist ihnen allen Grenze, um-
11235schliesst sie aNe, und alle existieren in ihm. Er ist der Vater
11236aller Äonen (alcoves), vor ihnen allen existierend, kein Topos
11237(tox0s) existiert ausserhalb von diesem. Nichts ist ϧⲟⲉϩⲟ
11238noch (ⲟⲧⲉ) überhaupt Etwas ausser diesem Einen Alleinigen,
11239indem sie seine Unbegreiflichkeit schauen, die in ihnen allen
11240existiert, denn er giebt ihnen allen Grenzen, sie aber (d£) haben -
11241ihn nicht begriffen, sie bewundern ihn, weil er ihnen allen Grenzen
11242giebt, sie wetteifern (dyomleodar)!) .......0.0..00000 00
11243..................‚.............0'.........z
112440.1...) . . ⲟⲑ ⲟ ⲟ. . ⲟ . . ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲁ ⲟ ⲉ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟ ⲟⲃ ⲟ ⲃ
11245ⲑ ⲩ ⲟ. ⲟ... ...ⲟ . ⲉ ⲟ ⲟ ⲟ. ⲟ ⲣ ⲟ ⲛ ⲩ ⲟ ⲟ . ⲟ ⲟ ϩ ⲟ ⲟ ⲁ ⲟ.. ϩ ⲟ ⲃ ⲟ ⲟ ⲟ ⲁ
112461 Die folgenden Blätter fehlen.
page 331
11247I. Komposition und Inhalt des ersten
11248gnostischen Werkes.
11249Da es für uns eine sicher ermittelte Thatsache ist, dass in
11250em heutigen Codex Brucianus zwei verschiedene gnostische
11251Verke aus verschiedener Zeit enthalten sind, so ist es angezeigt,
11252ie in den folgenden Untersuchungen auch reinlich zu trennen.
11253Vir haben demnächst das erste Werk genau zu untersuchen
11254nd werden daran die Erörterungen über das zweite ältere Werk
11255nschliessen.
11256Was die äussere Anlage jenes ersten Werkes anbetrifft, so
11257laube ich gezeigt zu haben, dass dasselbe aus zwei Büchern
11258esteht, denen die grösste Anzahl der vorhandenen Blätter zu-
11259eteilt werden muss. Die Anordnung derselben steht m. E. mit
11260‚usnahme von zwei Blättern (P. 35-38 ! fest. Das erste Buch
11261ährt den Titel „das Buch vom grossen A6yoc xata UvVOTNELOV“;
11262enn, wie in der Einleitung nachgewiesen, bildet derselbe nicht
11263ie Überschrift der zweiten Abhandlung, sondern die Unter-
11264chrift der ersten. Gegen diese Behauptung könnte man als
11265ntscheidendes Moment den Wortlaut des ersten Blattes „dies
11266st das Buch von den ⲯⲩⲙⲱ̀ϭⲉⲓϩ des unsichtbaren Gottes“ an-
11267ühren, denn aus ihm gehe schlagend hervor, dass dies der
11268Ntel der nun folgenden Abhandlung sein solle. Doch ist
11269lieser Einwurf dadurch zu entkräften, dass der Verfasser, wenn
11270ⲓ in diesen Worten den wirklichen Titel geben wollte, ihn
112711 Von jetzt ab citiere ich nicht mehr nach Woide’s Abschrift,
11272ondern nach der von mir aufgestellten Anordnung. Im Unterschied
11273‚on der P. Soph. werden die einzelnen Seiten dieses Werkes mit P.
11274PS ⲁ ...Ⲁ
page 332
11275316 1. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes.
11276sicherlich als solchen kenntlich gemacht und nicht in den Text
11277eingesetzt hätte; andererseits ist dieser Titel ein ⲃⲟ allgemeiner,
11278dass er nicht nur für diese, sondern auch für die zweite Ab-
11279handlung passt, er ist mithin ein Generaltitel für das ganze
11280Werk. Die zweite Abhandlung ist demgemäss ohne Titel, doch
11281wird späterhin gezeigt werden, dass derselbe „das zweite Buch
11282vom grossen ⲗⲣⲟϩ xata UvOTHQLOP® gelautet haben wird.
11283Wie verhalten sich nun diese beiden Abhandlungen ihrem
11284Inhalt nach zu einander? Die erste Abhandlung giebt sich im
11285ersten Teil als eine rein systematische zu erkennen, im letzten
11286Teil wird der Inhalt bereits ein anderer. Hier tritt das spekulativ-
11287systematische Element etwas zurück; die Fragen, welche nach
11288dieser Seite von den Jüngern aufgeworfen werden, finden nur
11289kurze Beantwortung. Es handelt sich um die Überwindung der
11290einzelnen Schätze; zu diesem Zwecke werden ihre Siegel mit
11291ihren Namen und ihre Psephoi mitgeteilt. Aber beide Teile ge-
11292hören eng zusammen, denn der Schlusshymnus giebt i in gedrängter
11293Weise den Gesammtinhalt wieder.
11294Anders gestaltet sich die Sache bei der zweiten Abhandlung,
11295denn hier handelt es sich ausschliesslich um Weihen und Mit-
11296teilungen von Mysterien. Der Anfang der Darstellung ist ein
11297neuer: Jesus versammelt seine Jünger und Jüngerinnen um sich,
11298um ihnen die höchsten Mysterien, die bis dahin noch Niemand
11299gekannt hat, zu geben. Er teilt ihnen zuerst die Wasser- und
11300Feuertaufe und Taufe des heiligen Geistes mit, trägt ihnen sitt-
11301liche Verhaltungsmassregeln auf und übermittelt die Namen der
11302Archonten der Äonenwelt, ihre Apologien, Siegel und Psephoi,
11303auf dass die Seele nach dem Tode ungehindert in das Himmel-
11304reich eingehen kann. Am Schluss wird noch das höchste Myste-
11305rium, nämlich das der Sündenvergebung in Aussicht gestellt;
11306Jeider ist die betreffende Partie nicht mehr erhalten. In diesem
11307Buche werden demgemäss ausschliesslich praktische Fragen be-
11308handelt, Fragen nach der Überwindung der feindlichen Welt-
11309mächte und dem zukünftigen Seelenheil, Zusicherung desselben
11310durch Mitteilung und Vollzug einer Reihe von Mysterien, Unter-
11311weisungen in den eigentümlichen Riten und dem Kultus innerhalb
11312der Gemeinde der Gnostiker. Zwar werden uns im Laufe der
11313Erörterung sehr mannigfache und lehrreiche Aufschlüsse über
11314die Gestaltung des Systems gegeben, aber sie bilden bei genauerer
page 333
11315Ⲓ. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 37
11316Betrachtung nur das notwendige äussere Gerüst, sie sind nicht
11317Haupt- sondern Nebensache. Mithin steht dieses zweite Buch
11318dem ersten ganz selbständig gegenüber. Eine andere Frage bleibt
11319noch zu erörtern übrig, ob beide dem Systeme nach zu dem
11320Gedankenkomplex einer Sekte gehören und einem Verfasser zu-
11321zuschreiben sind. Dieselbe kann erst später beantwortet werden,
11322doch wollen wir schon an dieser Stelle vorausschicken, dass das
11323erstere sicher der Fall, das letztere sehr wahrscheinlich ist.
11324Betrachtet man nun mit einem Blicke den Gesammtinhalt
11325der beiden Bücher, so wird man erstaunt sein, über gewisse
11326Fragen, deren Behandlung mit Notwendigkeit in einem gnosti-
11327schen Werke erwartet wird, gar keine oder nur sehr gering-
11328fügige Aufklärungen zu erhalten. Wir besitzen in diesen Blättern
11329keine genaue Exposition des ganzen Systems, wir erfahren wenig
11330vom Urprincip, von der Person Jesu und seinen Werken, von der
11331Entstehung der Welt und des Menschen und von dem Auftreten
11332des bösen Princips. Nichts hören wir von der Schilderung des
11333Reiches Christi im Himmel und den Strafen der Verdammten
11334in dem Chaos, mit einem Worte, eine Anzahl von Fragen und
11335Problemen, mit denen sich die Gnostiker so eingehend beschäftigt
11336haben, bleiben unbeantwortet.
11337Es möchte uns Jemand hier entgegenhalten, dass diese Aus-
11338einandersetzungen vielleicht in den verlorenen Blättern enthalten
11339gewesen sind, aber diese Möglichkeit ist im höchsten Grade un-
11340wahrscheinlich. Denn wollte man die Lücken noch so gross an-
11341nehmen, niemals würde man so viel Raum gewinnen, um darin
11342die Behandlung der vermissten Stücke finden zu können. In
11343Wahrheit sind die Lücken nicht so bedeutend, dass man nicht
11344aus dem Inhalt des Erhaltenen auf das Behandelte sichere Rück-
11345schlüsse machen könnte. Wir sind also zu dem Resultat gelangt,
11346dass wir in diesen zwei Büchern, selbst wenn sie vollständig er-
11347halten wären, sowohl in ihrem Verhältnis zu einander, als auch
11348in ihrer Totalität kein in sich abgeschlossenes Ganze besitzen.
11349Wir werden bald des Näheren belehrt werden, dass es dem
11350Verfasser weder daran lag, noch liegen konnte, uns über alle
11351Fragen aufzuklären, denn als er dieses Werk schrieb, lagen ihm
11352schon eine Reihe anderer Arbeiten aus dem Kreise dieser Sekte
11353vor. Auch wäre sein Werk zu einem enormen Umfange ange-
11354wachsen, wenn er den gesammten vorliegenden Stoff in sein Buch
page 334
11355318 I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes.
11356gleichsam als eine Art von Kompendium des gesammten Wissens
11357aufgenommen hätte; vielmehr begnügte er sich, einzelne noch
11358nicht behandelte Teile des Systems weiter auszubauen, dabei
11359aber die Kenntnis der übrigen Literatur bei seinen Lesern vor-
11360aussetzend, ein Umstand, der eine genaue Vorstellung des Inhalts
11361zur Unmöglichkeit macht, zumal da im Laufe der Zeit das Sy-
11362stem und die Probleme eine andere Behandlung erfahren haben
11363müssen. Zu demselben Resultat ist Koestlin in seiner Abhand-
11364Jung über das System der Pistis Sophia gelangt, wenn er schreibt
11365(Theol. Jahrb. 1854 S. 5): „Beide Theile des Werks, sowohl Buch 4
11366als Buch 1—3 sind somit keine für sich bestehenden, für sich selbst
11367vollkommen verständlichen Darstellungen des ihnen zu Grund
11368liegenden Systems, sie sind vielmehr zu betrachten als selbst
11369wieder unfertig. gebliebene oder uns unvollständig überlieferte
11370Fortsetzungen älterer ähnlicher Schriften, als Bruchstücke, die zu
11371einem grössern Komplex von Darstellungen verwandten Inhaltes
11372gehören (cf. S. 15 Anm.).“ Wir werden später sehen, wie scharf-
11373sinnig der Gelehrte den richtigen Sachverhalt erkannt hat.
11374Die Frage, ob alle zwei Abhandlungen zu einer Einheit ver-
11375bunden sind, aus der ihre jetzige Zusammenstellung erklärt werden
11376könnte, muss auf Grund der vorherigen Angaben verneint werden.
11377Amelineau hat es freilich bei seiner Anordnung versucht, einen
11378Gedankenzusammenhang zwischen ihnen insofern zu statuieren,
11379als die zweite die Erfüllung eines in der ersten Abhandlung an-
11380gegebenen Versprechens Jesu an seine Jünger sei, aber ich mus
11381gestehen, dass es mir nicht gelungen ist, in den bezeichneten
11382Blättern irgend eine Beziehung zu der folgenden Abhandlung
11383zu entdecken. — Es ist vielmehr im Gegensatz zu der Pistis
11384Sophia eine auffallende Thatsache, dass das Werk „weder nach
11385vorwärts über sich selbst hinaus auf weitere vollständigere Aus-
11386führungen weist, noch Zurückweisungen auf ältere, den Lesern
11387schon bekannte Darstellungen enthält“. — Auch bei der Pistis
11388Sophia ist es meiner Meinung nach Koestlin nicht gelungen,
11389einen einheitlichen Grundgedanken der vier Bücher nachzu-
11390weisen; und zugegeben, es wäre dies der Fall, so ergeben sich,
11391sobald man mit der genaueren Untersuchung einzelner Fragen
11392beginnt. doch solche Unterschiede, die nicht auf einen einheit-
11393lichen Plan eines Verfassers, sondern auf eine mehr oder minder
11394glückliche Kompilation anderer Werke schliessen lassen.
page 335
11395I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 319
11396Freilich ein Gedanke — und dies führt uns auf die schrift-
11397stellerische Form des Werkes — durchzieht das Ganze als ein roter
11398Faden, dass nämlich Christus nach seiner Auferstehung im Ver-
11399kehr mit seinen Jüngern und Jüngerinnen vorgeführt wird. Der-
11400selbe Gedanke kehrt in überraschender Weise in der Pistis
11401Sophia wieder. Nach ihr hat Jesus nach seiner Auferstehung
11402von den Toten noch 12 Jahre unter den Jüngern geweilt;
1140311 Jahre hat er bereits mit ihnen in Gesprächen und Belehrungen
11404zugebracht, aber noch immer nicht die höchsten und letzten
11405Mysterien mitgeteilt; erst im zwölften Jahre nach seiner Ver-
11406klärung hat er selbst den Auftrag erhalten, den Jüngern über
11407die tiefsten Geheimnisse der Welt Aufklärung zu geben. Im
11408vierten Buch ist die Situation freilich eine andere, da die hier
11409mitgeteilten Unterredungen schon in der nächsten Zeit nach der
11410Auferstehung stattgefunden haben sollen. Dieselbe äussere Ein-
11411kleidung findet sich auch in unsern beiden Abhandlungen; über-
11412all tritt Jesus handelnd, belehrend und unterweisend auf; auch
11413ist hier die Situation in der Weise aufgefasst, dass er bereits
11414von den Toten auferstanden ist. Denn in der Einleitung wird
11415er als der „Lebendige“ von den Aposteln angeredet, und in der
11416zweiten Abhandlung P. 57 erfahren wir, dass die Jünger ihm
11417schon 12 Jahre gefolgt sind und seine Gebote gehalten haben.
11418Es wird also auch hier das letzte Jahr seiner Thätigkeit auf
11419Erden vorausgesetzt. Ich glaube nun, dass man, wie es ge-
11420schehen ist, aus der Angabe eines längeren oder geringeren Auf-
11421enthalts Jesu auf Erden nicht zugleich auf ein höheres oder
11422niedrigeres Alter des Werkes schliessen darf, vielmehr sehe ich
11423in diesen chronologischen Angaben nur eine willkürliche, auf
11424den Leser berechnete Zeitangabe des Verfassers. Auch erkenne
11425ich in den Unterredungen Jesu mit den Jüngern nur eine künst-
11426lerische Intention des Autors, der durch diese Art der Kompo-
11427sition die Sprödigkeit und ermüdende Langweiligkeit des behan-
11428delten Stoffes durchbrechen und durch die oft in überraschender
11429Weise wechselnde Situation dem Ganzen einen Hauch frisch pul-
11430sierenden Lebens verleihen wollte.
11431Inhalt der beiden Bücher.
11432Das ganze Werk zeigt als Überschrift die Worte Jesu: „Ich
11433habe euch geliebt und euch das Leben zu geben gewünscht.
page 336
11434320 I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes.
11435‚Jesus, der Lebendige, ist die Erkenntnis der Wahrheit“ ‚welche sehr
11436deutlich johanneische Gedanken verraten. Also die Liebe und
11437der heisse Wunsch, seinen Jüngern das ewige Leben und die
11438Erkenntnis der Wahrheit zu übermitteln, haben Jesum veranlasst,
11439noch längere Zeit nach seinem Tode auf Erden zu weilen.
11440Der allgemeine Titel lautet: „Dies ist das Buch von den Er-
11441kenntnissen des unsichtbaren Gottes“. Es wird inı Anschluss
11442daran dem Leser die Wichtigkeit des in diesem Buche mitgeteilten
11443Inhalts ans Herz gelegt und gewissermassen ein Hymnus auf die
11444Gnosis gesungen. Denn nichts Geringeres beansprucht dieses Werk,
11445als‘ dass es den Gläubigen zum Erben des zukünftigen Reiches
11446macht. Jesus ist der Erlöser und Erretter der Seelen, der Logos des
11447Lebens für sie, der durch seinen Vater aus dem Lichtäon zum
11448Menschen gesandt ist und seinen Aposteln eine Lehre mitgeteilt
11449hat, mit der Versicherung: „Dies ist die Lehre, in der die ge-
11450sammte Erkenntnis wohnt.“
11451Nach diesen Worten werden wir sofort in den Dialog selbst
11452eingeführt. Zuerst preist Jesus den selig, der die Welt gekreuzigt
11453und sich nicht von derselben hat kreuzigen lassen, und erwidert
11454auf die Bitte der Apostel, ihnen darüber Belehrung zu geben,
11455sie möchten sein Wort finden und den Willen seines Vaters, der
11456ihn gesandt hat, befolgen. Da fordern ihn die Apostel auf, ihnen
11457über das Leben seines Vaters genauere Auskunft zu geben, damit
11458sie seinen Worten folgen könnten, denn sie hätten um seinet-
11459willen Vater und Mutter und alle Güter der Welt preisgegeben
11460und sich ihm angeschlossen. Jesus heisst sie die irdische
11461Hyle abstreifen und durch die innere Umwandlung vermittelst
11462seines Wortes verständig werden, auf dass sie vor den unauvf-
11463hörlichen Nachstellungen des Archons dieser Welt gerettet wür-
11464den. Darum sollen sie sich beeilen, alle seine Mitteilungen in
11465sich aufzunehmen, denn an ihm selbst haftet kein Makel, er it
11466der Befreier vom bösen Prinzip. Die Apostel preisen den leben-
11467digen Jesum wegen seiner Güte und Weisheit als den Licht-
11468spender ihrer Herzen, als den Geber des Lebens, als den wahren
11469Logos, Dieser preist den Menschen selig, der den Himmel nach
11470unten geführt und die Erde zum Himmel geschickt hat. Als die
11471Apostel wieder um Auskunft bitten, erklärt er diesen Ausspruch
11472dahin, dass die Erkenntnis seines Wortes so viel bedeute, als den
11473Himmel nach unten führen, denn der Himmel sei das unsicht-
page 337
11474I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 321
11475bare Wort des Vaters; und derjenige schicke die Erde zum
11476Himmel, welcher durch das Wort dieser Erkenntnisse seinen
11477irdischen Verstand abgelegt habe und Himmelsbewohner geworden
11478sei. Wenn die Apostel dieses erfüllen, werden die bösen Welt-
11479mächte keine Macht mehr über sie haben, ja sie beneiden, dass
11480sie ihn kennen, dass er nicht von dieser Welt stamme und mit
11481den Weltmächten, von denen alles Böse abstamme, gar keine Ge-
11482meinschaft habe. Die aber, welche in dem Fleische und der Un-
11483gerechtigkeit geboren sind, haben keinen Antheil an dem Reiche
11484seines Vaters. Durch letztere Worte sind die Apostel auf das
11485Höchste beunruhigt, da sie den Herrn nur fleischlich erkannt
11486haben und im Fleische geboren sind, doch versichert er ihnen,
11487dass er nicht ihr Fleisch, in dem sie wohnen, sondern das der
11488Unkenntnis, durch welche eine Menge Menschen dem Reiche
11489seines Vaters entrissen werde, gemeint habe. Wiederum bitten
11490die Apostel um Belehrung über die Art der Unwissenheit, damit
11491sie sich vor ihr in Acht nehmen könnten. Zu diesem Zwecke
11492befiehlt er ihnen, seine Jungfräulichkeit und sein Kleid anzulegen,
11493aber dabei sein Wort genau zu beachten und seinem Namen
11494nicht zu lästern, auf dass nicht das Verderben über sie komme.
11495Darauf ersuchen sie Jesum, sie die Fülle des Pleroma dessen,
11496der ihn gesandt hat, zu lehren.
11497Leider bricht mitten in der Autwort der Text ab. Derselbe
11498war schon auf der letzten Seite so lückenhaft, dass man trotz
11499mannigfacher Ergänzungen den Wortlaut nicht mehr genau fest-
11500stellen konnte. Dies ist sehr zu beklagen, denn gerne hätten
11501wir noch den inhaltsreichen Worten des gnostischen Jesu ge-
11502Jauscht, da diese einen wirklich christlichen Charakter an sich
11503tragen und dem Verfasser sowohl, wie der Sekte, die diesen Ge-
11504boten folgte, alle Ehre machen.
11505Dasselbe können wir nicht von den auf Grund unserer An-
11506ordnung folgenden Blättern (p. 5—34) behaupten, die uns viel-
11507mehr den deutlichen Beweis liefern, dass die Anklagen der
11508Ketzerbestreiter nicht zu übertrieben sind, wenn sie uns von den
11509wüsten und abstrusen Spekulationen über die Äonen und Mittel-
11510wesen zwischen Gott und Welt berichten. Denn in der That
11511kann es wohl nichts Verworreneres und Phantastischeres geben,
11512als diese Ausgeburten des höchsten Gottes. Die Namen der
11513einzelnen Wesen sind geradezu endlos, dabei ohne Sinn und
11514Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 2. 21
page 338
11515322 1. Komposition und Inhalt des. ersten gnostischen Werkes.
11516Verstand und bloss durch Juxtaposition von einzelnen Buchstaben
11517und Silben, die selbst für einen Gnostiker keine Bedeutung ge-
11518habt haben können, gebildet. Freilich hat man bei der Erklärung
11519der Gemmen solche ad libitum gebildete Worte sprachlich zu
11520erklären versucht und ihnen eine verborgene, tiefphilosophische
11521Bedeutung beigelegt, doch entbehren diese Versuche jeglicher
11522wissenschaftlicher Grundlage und zeigen uns die grösste Willkür
11523der Interpreten. Es sollte nur ein Sprachforscher diese Worte
11524einer Erklärung unterziehen, er würde bald zu dem Resultat ge-
11525langen, dass hier der menschliche Verstand stille steht.
11526Gehen wir nach diesen einleitenden Bemerkungen zu dem
11527Inhalt der Blätter über, so muss man leider gestehen, dass wegen
11528des Ausfalls einiger derselben die Veranlassung nicht klar wird,
11529wie Christus nach solchem Anfang uns diese Dinge auftischen
11530kann. Andrerseits ist der jetzige Anfang dunkel, wenn man auch
11531noch‘ zu erkennen vermag, dass darin von dem höchsten
11532Princip, dem Vater Jesu, die Rede war. Derselbe. hat als der
11533Schöpfer der oberen Welt den Jeü, dessen Name ⲓⲟⲉⲉϭⲱⲱⲙⲭⲱ ⲙⲱ,
11534d. h. „wahrer Gott“ ist, emaniert und ihn als Haupt aller der
11535Örter, welche sich ausserhalb von dem Wohnsitze des Höchsten
11536befinden, eingesetzt. Von diesem Jeü werden dann auf Befehl des
11537Vaters eine Reihe von Emanationen hervorgebracht, die nun
11538selbst wieder Häupter der einzelnen Schätze werden und aus
11539sich zahllose Wesen herausgehen lassen, damit diese alle Schätze
11540anfüllen und „Topoi der Lichtschätze“ genannt werden. Es wird
11541uns der Typus des wahren Gottes, d. h. des Jeü, des Vaters
11542aller Jeü’s, vorgeführt, mit dem er angethan war, als er noch
11543keine Emanationen hervorgebracht, darauf sein Typus bei der
11544Emanation. Hier tritt uns plötzlich Jesus als derjenige entgegen,
11545der seinen Vater anruft, dass er den wahren Gott zur Emanation
11546antreibe. Dieser lässt dann auch eine Idee aus seinem Schatze
11547herauskommen und vermittelst dieser kleinen Idee strahlt eine
11548Dynamis in dem wahren Gott auf, derselbe giebt eine Stimme
11549von sich und ruft c& ı& ze. Kaum hat er dieses ausgerufen, so
11550kommt eine Emanation hervor, d. h. Jeü der erste. Daran schliesst
11551sich ⲉ der zweite, der zwölf Taxeis in seinem Schatze hat, in
11552jeder Taxis befinden sich zwölf Häupter, von denen ein jedes
11553wieder einen besonderen Namen besitzt; ausserdem gehören noch
11554zu jedem Schutze drei Wächter. Dasselbe hören wir mit fast
page 339
11555I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 323
11556denselben Worten bei den folgenden Jeü’s, so dass wir der Er-
11557örterung derselben enthoben sind.
11558Nur noch eine Bemerkung möchte ich mir erlauben. Es
11559wird nämlich regelmässig ausser dem Merkmal des betreffen-
11560den Jeü auch sein Typus angegeben, der bei allen ein be-
11561stimmtes Grundschema zeigt, wie ein Einblick in das Original
11562lehrt.
11563Die Figur besteht aus 6 in einander geschriebenen Karree’s,
11564in deren Mitte der Name des Hauptes des betreffenden Schatzes
11565steht, darunter zuweilen das Zeichen L—, für dessen Erklärung
11566wohl p. 42 1! herangezogen werden kann; ferner ist oben und unten,
11567von Strichen eingeschlossen, zwischen den Linien je ein Alpha
11568eingeschrieben (cf. p. 42). Amelineau wirft hier die Frage auf,
11569warum bei gewissen Äonen nur drei, bei andern fünf oder
11570sechs Karree’s vorkommen. Daran ist leider die Kopie Woide’s
11571Schuld, der die Figuren durchweg falsch angegeben hat und die
11572an der Seite befindlichen Namen der Emanationen als nomina
11573barbara nicht der Abschrift für wert gehalten hat, eine Lücke,
11574die Schwartze nachträglich ausgefüllt hat, ohne freilich uns be-
11575friedigen zu können. Damit ist dann die ganze Frage erledigt.
11576Es müssen in Wirklichkeit 6 Linien sein, da diese die je 6 Häupter
11577zu beiden Seiten des ⲉⲗ bezeichnen sollen. Nur ⲉⲗ 1 hat vier
11578und Jeü 27 und 28 fünf Karree’s; eine besondere Ursache wird
11579dem wohl nicht zu Grunde liegen. — Dann finden wir häufig
11580zwei parallel horizontal laufende Linien, an denen sich unten
11581und oben das Zeichen "TTT befindet, die nach p. 8 die drei am
11582Thore des Schatzes stehenden Wächter bezeichnen sollen.
11583Es folgt nach p. 34 eine grössere Lücke, mit p. 35? treten
115841 „Diese zwei Striche, welche unterhalb von seinen Topoi also
11585L— gezogen sind, sie sind die Wurzel seiner Topoi, in welchen
11586er steht. Auch diese beiden Striche, in welchen diese Alpha’s von
11587diesem Typus sind, nämlich zwei oberhalb und zwei unterhalb, sie
11588sind die Strassen, wenn du zu dem Vater, in seinen Topos und in
11589sein Inneres gehen willst. Diese Alpha’s, sie sind die Vorhänge,
11590welche vor ihn gezogen sind“.
115912 Ob diese Blätter in diesen Zusammenhang passen oder über-
11592haupt zum Werke gehören, habe ich beanstandet (s. 0.).
11593ϩⲓ
page 340
11594324 Ⲓ. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes.
11595wir mitten in einen Hymnus ein, den Jesus an das erste Myste-
11596rium richtet. Er preist es als dasjenige, welches in seinem
11597Mysterium aufstrahlte und den Jen die dreizehn Äonen aufstellen
11598liess und Archonten, Dekane und Liturgen in jeden Äon ein-
11599setzte; zugleich fordert er es auf, alle seine, d. h. Jesu Glieder,
11600die seit der Erschaffung der Welt in allen Archonten, Dekanen
11601und Liturgen zerstreut sind, einzusammeln und in das Licht-
11602reich aufzunehmen. Der Ausdruck, dass die Glieder Jesu in den
11603Archonten etc, der Äonen zerstreut sind, klingt hier etwas eigen-
11604tümlich, da niemals davon die Rede war; auch kann man nicht
11605deutlich erkennen, was Jesus mit dieser Einsammlung seiner
11606Glieder bezwecken will. Meiner Meinung nach herrscht hier die
11607Vorstellung, dass Jesus, die kleine Idee, die erste Emanation, die
11608in dem Vater aufstrahlte, als die Person gedacht wird, deren Licht-
11609funken in die Welt hinabgesenkt sind, die aber jetzt, nachdem die
11610Erlösung der Welt vollbracht ist, zu ihrem ursprünglichen Wohn-
11611orte, dem Lichtreich, zurückgebracht werden sollen. — Von dieser
11612Partie sind uns die Hymnen vom ersten bis zum vierten Äon
11613verloren gegangen, aber, da stets dieselbe Formel bei jedem Aon
11614wiederkehrt, brauchen wir den Verlust nicht zu beklagen.
11615Mit p. 35, wo der dreizehnte Äon und die Archonten
11616des .Jabraoth, welche an das Lichtreich geglaubt haben, be-
11617schrieben werden, sind wir zu den höchsten Regionen der mitt-
11618leren Welt gelangt und haben damit einen gewissen Abschluss
11619gefunden.
11620Auf p. 39 betreten wir ein neues Gebiet. Leider sind hier
11621ebenfalls die Anfangsblätter verloren gegangen, ja, man kann
11622behaupten, der grösste Teil derselben; denn wir befinden uns
11623plötzlich im 55sten resp. 56sten Schatz, und da nach Aussage
11624der Jünger [ⲣ. 45 Jesus ihnen den Namen der Schätze, den
11625Namen ihrer Siegel und alle ihre Psephoi gesagt hat, so muss
11626dieses in den nicht erhaltenen Blättern behandelt gewesen sein.
11627In dem KErhaltenen findet sich eine stereotype Formel: „Wiederum
11628kamen wir heraus zu dem und dem Schatze des Ⲛ︦Ⲛ︦, ich und
11629meine Taxis, welche mich umgiebt.“ Man wird erstaunt fragen:
11630Wer sind denn „wir“? und wer sind „ich und meine Taxis, welche
11631mich umgiebt“? Der Zusammenhang lässt über die Deutung
11632gar keinen Zweifel, dass wir nämlich unter „ich und meine
11633Taxis“ nur Christus und seine Jünger zu verstehen haben, denn
page 341
11634I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes, 325
11635gleich darauf fragen dieselben Jesum: „Die wie vielte Taxis der
11636Vaterschaften ist denn diese, zu der wir herausgekommen sind“ ?
11637Dies wird nun auf das Beste durch p. 44 bestätigt, denn daselbst
11638erklärt Jesus denselben auf ihre Frage, wodurch sie entstanden,
11639dass er sie in die Topoi von den Innern getragen habe, indem
11640sie eine Taxis bilden, damit sie mit ihm in alle Topoi, zu denen
11641er geht, auch gehen können und ihm dienen und „Jünger“ ge-
11642nannt werden.. Von hier aus können wir den gesammten Inhalt
11643dieser Abhandlung in grossen Zügen rekonstruieren. Jesus hat
11644den Jüngern im ersten Teile die vielen Emanationen, welche vom
11645Urprinzip durch Jeü ausgegangen sind, vorgeführt. Es wird sich
11646nun im Verlauf das Gespräch dahin gewandt haben, wie man
11647diese unzähligen Schätze überwinden könne, um zu dem Licht-
11648reich des Vaters zu gelangen. Die Jünger bitten daher, ihnen
11649nur einen Namen statt der Namen jedes einzelnen Schatzes mit-
11650zuteilen, damit sie vermittelst Nennung dieses alle Topoi zur
11651schleunigen Flucht bewegen können. Jesus weist ihre Bitte für
11652einen Augenblick zurück, erst sollen sie alle Topoi vom ersten
11653bis zum letzten von ihnen allen mit allen ihren Insassen an-
11654schauen. Darum macht er sie zu einer Taxis, und in seiner Be-
11655gleitung durchwandern sie alle Topoi der Schätze (cf. p. 45).
11656Ja, wir können noch den Ausgangs- und Endpunkt der Schätze
11657wiedererkennen. Denn in p. 43 sagt Christus: „Siehe nun habe
11658ich euch die Stellung aller Schätze und derer, die in ihnen
11659allen sein werden, vom Schatze des wahren Gottes, dessen Name
11660dieser ist: Loaısndnavuiy02uLm bis zum Schatze ⲱⲥ ⲱ gesagt“.
11661Welche®&ind nun diese Schätze? Der Name LOALEMÖ- WULXOAULO
11662ist uns schon in p. 5 als der Name des Jeü, des. Vaters aller
11663ⲉⲁ begegnet, und der Schatz walanion ist nach p. 41 der letzte
11664Schatz dieser Region. Daraus geht hervor, dass Jesus nur bis
11665zu einem bestimmten Schatz die einzelnen Emanationen Jeü’s
11666beschrieben, dann sich aber wahrscheinlich auf Bitten der Jünger
11667zu der Mitteilung der Siegel und Psephoi gewendet, ja sogar mit
11668ihnen die einzelnen Schätze besucht hat.
11669Nachdem nun Jesus seinen Jüngern die Namen der sechzig
11670Schätze, die Namen der Siegel und ihre Psephoi mitgeteilt hat,
11671richten sie an ihn die Frage, wodurch denn alle diese Topoi und
11672die in ihnen befindlichen Vaterschaften und ihre 'Taxeis entstanden
11673seien, und zweitens, wodurch sie selbst entstanden. In kurzen Zügen
page 342
11674326 I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes.
11675giebt er ihnen darüber Auskunft: „Alle Topoi sind durch die
11676kleine Idee entstanden, welche der Vater nicht an sich gezogen
11677hat. Jesus strahlte in dieser kleinen Idee auf und entband sich
11678von dem Vater, er ist die erste Kmanation und sein Abbild; diese
11679kleine Idee gab die zweite Stimme von sich und so entstand die
11680zweite Emanation, d. h. alle diese Topoi. Dann gab sie die dritte
11681Stimme von sich, und es entstanden die Häupter der Topoi. Der
11682Vater aber bewegte alle diese Häupter, dass ein jedes zwölf
11683Emanationen hervorbringe“. Darauf bitten die Jünger, ihnen nur
11684einen Namen zu geben, dessen Nennung ihnen den Durchgang
11685durch alle die geschilderten Topoi gewähre, und erinnern an das
11686schon vorher von uns behandelte Versprechen. Er giebt ihnen
11687jetzt diesen Namen, d. h. den Namen der grossen, in allen Topoi
11688befindlichen Dynamis, dazu das Siegel. In dem Augenblick, wo
11689sie diesen Namen aussprechen, werden die Wächter der Thore
11690und die Topoi der Schätze und ihre Vorhänge davonstieben, und
11691sie zu dem Topos des Vaters gelangen. Er knüpft daran aber
11692die Mahnung, diesen Namen sorgfältig bei sich zu bewahren und
11693ihn nicht beständig zu benutzen, damit nicht alle Topoi dadurch
11694in Unruhe versetzt würden.
11695Nach diesen Worten fordert Jesus, der in dem Schatze der
11696Innern steht, seine Jünger auf, ihm zu folgen, und sie gehen zu
11697dem siebenten Schatz. Er heisst den Zwölfen, ihn zu umgeben
11698und ihm bei seinem Hymnus auf den Vater als den Schöpfer aller
11699Schätze mit einem dreimaligen Amen zu antworten. Diese Hymnen
11700setzen sich von p. 48 bis zum Schluss dieser Abhandlung fort
11701und bilden einen sehr schönen und passenden Abschluss der
11702ganzen Abhandlung.
11703Interessanter und für die Kenntnis des Gnosticismus frucht-
11704bringender gestaltet sich der in der zweiten Abhandlung be-
11705handelte Stoff. (ⲣ. 54—86). Die Zeit der Situation ist das
11706zwölfte Jahr und der Ort der Handlung sehr wahrscheinlich Judäs.
11707Jesus sammelt seine zwölf Jünger und Jüngerinnen um sich, um
11708ihnen die grossen Mysterien, die bis jetzt Niemandem bekannt
11709sind, mitzuteilen. Vollzieht man diese, so führen die Paralemp-
11710tores des Lichtschatzes die Seele nach dem Tode aus dem Körper,
11711tilgen alle begangenen Stinden aus und bringen sie durch alle
11712Topoi zum Lichtschatz. Er schärft ihnen wiederholt ein, diese
11713Mysterien, welche er ihnen jetzt mitteilen werde, niemals zu
page 343
11714I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 327
11715verraten, selbst nicht an die nächsten Angehörigen und Ver-
11716wandten, ebenso wenig an die Anhänger einer näher bezeichneten
11717scheusslichen Sekte, es müsste denn sein, dass sie sich bekehrten
11718und für würdig befunden würden. Würdig aber dieser Mysterien
11719sind nur die, welche die ganze Welt mit allen Gütern, Göttern
11720und Gottheiten für nichts geachtet haben und reine Kinder des
11721Lichtes geworden sind. Die Jünger sind ihrer würdig, da sie
11722Vater und Mutter und die Güter dieser Erde preisgegeben und
11723ihm folgend alle Befehle erfüllt haben. Darum will er ihnen
11724die Mysterien der zwölf göttlichen Äonen, ihre Paralemptores
11725und die Art ihrer Anrufung, um in ihre Topoi zu gelangen, dann
11726das Mysterium des unsichtbaren Gottes, die Paralemptores und
11727die Art ihrer Anrufung, das Mysterium der Mitte, die Paralem-
11728ptores und die Art ihrer Anrufung’und das Mysterium der Rechten,
11729die Paralemptores und die Art ihrer Anrufung mitteilen. Doch
11730vor allen diesen Mysterien (p. 56) wird er ihnen die drei Taufen
11731geben: Die Wasser- und die Feuertaufe und die Taufe des hei-
11732ligen Geistes, und im Anschluss daran das Mysterium, die Schlech-
11733tigkeit der Archonten von den Jüngern zu beseitigen, und das
11734Mysterium der geistigen Salbe. Wer aber diese Mysterien em-
11735pfangen hat, der darf fernerhin nicht mehr sündigen, sondern
11736muss die guten Gebote Jesu halten. Über diese Worte sind die
11737Jünger sehr betrübt, fallen weinend zu seinen Füssen und bitten,
11738ihnen doch die Mysterien des Lichtschatzes zu übermitteln, damit
11739sie in denselben nach dem Tode eingehen können. Jesus hat
11740Mitleid mit ihnen und verspricht ihnen, da sie seine Gebote
11741während der zwölf Jahre befolgt haben, auch die Mysterien des
11742Lichtschatzes zu geben, d. h. das Mysterium der neun Wächter
11743der drei Thore des Lichtschatzes und die Art ihrer Anrufung,
11744das Mysterium des Kindes des Kindes, der drei Amen, der fünf
11745Bäume, der sieben Stimmen und des Willens der 49 Dynameis,
11746des grossen Namens aller Namen, d. h. des grossen Lichtes,
11747welches den Lichtschatz umgiebt. Wer letztere drei Mysterien
11748vollzieht, bedarf keiner weiteren Mysterien des Lichtreiches, mit
11749Ausnahme des Mysteriums der Sündenvergebung, welches ein
11750Jeder, der an den Sohn des Lichtes glaubt, ein einziges Mal
11751vollziehen muss. Jenen werden dann alle Sünden, die sie von
11752ihrer Kindheit bis zum Tode begangen haben, ausgetilgt, und
11753sie können in das Lichtreich eingehen, ja sie werden schon hier
page 344
11754328 1. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes,
11755auf Erden Erben des Reiches Gottes und unsterbliche Götter
11756sein. Darum auch diese Seelen ohne Hindernis die Aonen durch-
11757wandern; denn die Wächter der Thore des Lichtschatzes lassen
11758sie in das Innere ein, jede Taxis besiegelt sie mit ihrem Siegel
11759und giebt ihnen den grossen Namen ihres Mysteriums. Auf
11760diese Weise können sie die Taxeis der fünf Bäume, der sieben
11761Stimmen, der Apatores, der Tripneumatoi und des Jeü, der zum
11762Lichtschatz der Äusseren gehört und über den ganzen Schatz
11763Herr ist, durchwandern. Hier in dem Topos der Ruhe und des
11764Schweigens werden sie die ewige Wohnung finden.
11765Danach ruft Jesus seine Jünger herbei, damit sie die drei
11766Taufen empfangen (ⲣ. 59—66), und fordert sie auf, nach Galilaea
11767zu gehen, um daselbst aus Jen Händen reiner Menschen zwei
11768Krüge Weins zu holen und Weinzweige mitzubringen Nach-
11769dem dies geschehen, bereitet er ein Opfer, stellt einen Weinkrug
11770zur Rechten und einen zur Linken und legt allerlei Weihrauch
11771anf das Opfer. Die Jünger sind mit Olivenzweigen bekränzt, in
11772leinene Kleider eingehüllt, haben Flohkraut im Mund und in den
11773beiden Händen das Psephos der sieben Stimmen und stehen also
11774vor dem Opfer. Jesus tritt an dasselbe heran, breitet über einen
11775Topos leinene Kleider aus, stellt einen Becher Weins darauf und
11776Brote der Anzahl der Jünger entsprechend und besiegelt sie mit
11777einem gewissen Siegel. Dann wendet er sich mit seinen Jüngern
11778zu den vier Ecken der Welt und richtet ein Gebet an seinen
11779Vater, den Vater aller Vaterschaft, das unendliche Licht, welches
11780sich im Lichtschatz befindet. Er bittet ihn darum, dass die fünf-
11781zehn Parastatai der sieben Lichtjungfrauen, die der Lebenstaufe
11782vorgesetzt sind, kommen und die Jünger mit dem Lebenswasser
11783taufen mögen, damit deren sämmtliche Sünden ausgetilgt, und
11784sie zu Erben des Lichtreiches gerechnet werden. Wenn der
11785Vater sein Gebet erhört, so möchte Zorokothora Melchisedek das
11786Wasser der Lebenstanfe in einen von diesen Weinkrügen herab-
11787bringen. I)as erbetene Wunder geschieht, der Wein im Krug
11788zur Rechten wird zu Wasser; die Jünger treten vor Jesus, werden
11789getauft, und erhalten etwas von der Prosphora und ein bestimmtes
11790Siegel.
11791Darauf erfolgt die Feuertaufe (p. 66) Die Jünger müssen
11792Weinzweige holen. Jesus legt Weihrauch auf, breitet leinene
11793Kleider über den Ort der Prosphora, stellt einen Becher Weins
page 345
11794Ⲓ Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 3
11795darauf und Brote nach der Anzahl der Jünger. Diese haben
11796leinene Kleider an, sind mit Taubenkraut bekränzt, haben in
11797ihrem Munde Flohkraut und das Psephos der sieben Stimmen
11798und die Goldblume in ihren Händen, Knöterich unter ihren
11799Füssen und stehen vor dem Räucherwerk. Jesus tritt hinter
11800dasselbe, besiegelt seine Jünger mit einem Siegel, wendet sich
11801mit denselben zu den vier Ecken der Welt und ruft in einem
11802Gebete seinen Vater zur Vergebung der Sünden der Jünger an.
11803Ist sein Flehen erhört, so soll Zorokothora das Wasser der Feuer-
11804taufe der Lichtjungfrau herabbringen. Das Wunderzeichen voll-
11805zieht sich, Jesus tauft seine Jünger, giebt ihnen von der Pros-
11806phora und besiegelt sie mit dem Siegel der Lichtjungfrau, welches
11807die Zugehörigkeit zum Lichtreich anzeigt.
11808Als dritten Weiheakt fügt Jesus die Taufe des heiligen
11809Geistes hinzu (p. 65.) Er errichtet ein Räucherwerk, legt
11810‚Weinzweige und verschiedene Sorten Weihrauch darauf und stellt
11811zwei Weinkrüge daneben und Brote nach der Anzahl der Jünger
11812darauf. Dieselben werden besiegelt, mit Myrten bekränzt, in
11813leinene Kleider eingehüllt und halten in ihren Händen das Pse-
11814phos der sieben Stimmen. Jesus ruft dann wieder die unver-
11815gänglichen Namen seines Vaters an und bittet um Vergebung
11816der Sünden seiner Jünger. Wiederum geschieht das erbetene
11817Wunder; er tauft sie mit der Taufe des heiligen Geistes, giebt
11818ihnen von der Prosphora und besiegelt die Stirn mit dem Siegel
11819der sieben Lichtjungfrauen.
11820An diese drei Taufen schliesst sich das Mysterium, welches
11821die Unbill der Archonten von den Jüngern beseitigt (p. 66ff.).
11822Jesus legt auf ein Weihrauchfass Weinzweige und verschiedene
11823Spezereien, bekränzt die Jünger mit Beifuss, legt Weihrauch in
11824ihren Mund und das Psephos der drei Amen in ihre Hände und
11825ruft im Gebet den Vater an, dass er den Sabaoth Adamas und
11826alle seine Archonten zwinge, ihre Unbill von den Jüngern weg-
11827zunehmen. Darauf besiegelt er dieselben mit dem Siegel des
11828zweiten Amens; es erscheinen die Archonten und nehmen ihre
11829Schlechtigkeiten fort. Jetzt sind die Jünger unsterblich geworden
11830und können Jesu in alle Topoi folgen, wohin sie gehen wollen.
11831Nun kündigt Jesus (p. 68 ff.) seinen Jüngern an, ihnen auch
11832die Apologien aller der Topoi, deren Mysterium, Taufen, Pros-
11833phorai, Siegel, Paralemptores, Psephvi und wahren Namen
page 346
11834330 I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes.
11835er angegeben habe, mitteilen zu wollen, damit sie durch Aus-
11836rufen der Apologien das Innere aller dieser durchwandern
11837können.
11838Wenn die Seelen aus dem Körper kommen und alle die ge-
11839nannten Mysterien vollziehen, so fliehen alle Äonen und ihre In-
11840sassen, so dass sie ungehindert zu den sechs grossen Äonen ge-
11841langen. Diese werden sie festhalten, bis sie das Mysterium der
11842Sündenvergebung empfangen; denn dies ist das grosse Mysterium
11843in den Schätzen des Innern der Innern, in dem das ganze Heil
11844der Seele begründet ist. Wer jenes empfängt, übertrifft bei
11845weitem alle Götter und Herrschaften der zwölf Äonen, darum es
11846ein Jeder empfangen muss, wenn ihm die Sünden vergeben
11847werden sollen. Sind die Äonen entflohen, so reinigt das Licht
11848des Schatzes den zwölften Äon; alle Wege, auf denen die Seele
11849hinaufgeht, werden rein und der Himmel sichtbar. Ist dies der
11850Fall, dann giebt Jesus ihnen das Mysterium der Sündenvergebung,
11851seine Apologien, seine Siegel, seine Psephoi und ihre Deutungen;
11852die Wächter an den Thoren des Lichtschatzes sehen dies, lassen
11853sie in den Lichtschatz ein und geben ihnen ihr Siegel und
11854Mysterium. Jetzt durchwandern sie die Taxis der drei Amen,
11855des Kindes des Kindes, der Soterzwillinge, des Sabaoth vom
11856Lichtschatze, des grossen guten Jad, der sieben Amen, der fünf
11857Bäume, der sieben Stimmen, der Achoretoi, Aperantoi, Prohypera-
11858choretoi, Prohyperaperantoi, Amiantoi, Prohyperamiantoi, Asaleutoi,
11859Hyperasaleutoi,A patores, Propatores, fünf Charagmai des Lichtes, drei
11860Choremata, fünf Parastatai, Tripneumatoi, Tridynamis des grossen
11861Königs des Lichtschatzes, des ersten Gebotes, der-Kleronomia des
11862Schweigens und der Ruhe, der Vorhänge, die vor den grossen
11863König des Lichtschatzes gezogen sind, d.h. vor Jen. Letzterer
11864sieht, dass sie das Mysterium des ganzen Lichtschatzes und das
11865Mysterium der Sündenvergebung, seine Apologien und seine
11866Räucherwerke vollzogen. auch alle Gebote und Werke der Mysterien
11867erfüllt haben. Darüber freut sich Jeü, der Vater des Lüicht-
11868schatzes, und lässt sie in die Topoi des grossen Lichtes, welches
11869den ganzen Lichtschatz umgiebt, ein. Daselbst befindet sich wieder
11870ⲉ. Dann gehen sie durch das Thor des zweiten Lichtschatzes
11871und gelangen zu den Tridynameis des Lichtes, zu der Taxis der
11872zwölften Taxis von der zwölften grossen Dynamis, welche von
11873dem wahren Gott emaniert ist und zu den zwölf Dynameis des-
page 347
11874I. Komposition und Inhalt des ersten gnostischen Werkes. 331
11875selben gehört. Die zwölf Häupter jener Taxis stehen allein in
11876ihrem Topos und bitten den wahren Gott, als den Vater aller
11877Vaterschaften, eine grosse Lichtdynamis herauszusenden, damit
11878sie den 12 Jüngern, die nicht vom Lichtschatz zurückgehalten
11879werden können, folge. Ihr Gebet wird erhört, eine grosse Licht-
11880dynamis kommt heraus und veranlasst die Taxeis der Lichtschätze
11881davonzustieben, so dass sie ungehindert zum Schatz des wahren
11882Gottes gelangen, der ihnen sein grosses Siegel, sein grosses Myste-
11883rium und seinen grossen Namen giebt. Der wahre Gott ruft den
11884unnahbaren Gott an, der seinerseits eine Lichtdynamis schickt,
11885die den Jüngern das Merkmal des Schatzes des wahren Gottes
11886giebt und sie zu einer Taxis in jenem Schatze macht; hier wird
11887ihr ewiger Aufenthalt sein.
11888Zum Schluss verspricht Jesus, ihnen das Mysterium der
11889Sündenvergebung, seine Apologien und sein Siegel zu geben,
11890damit sie Kinder des Lichtes werden, doch sollen ihnen noch
11891vorher das Mysterium der zwölf Äonen und der daran an-
11892schliessenden Topoi, ihre Siegel und die Art ihrer Anrufung,
11893um in ihre Topoi zu gelangen, mitgeteilt werden. Auf diese
11894Weise werden uns von p. 77—86 die Siegel und deren Namen,
11895die Psephoi, die Namen der Archonten und ihre Apologien an-
11896gegeben. Die Archonten aber werden sich sehr fürchten und in-
11897folge ihrer Flucht ihnen freien Durchgang gewähren. Mit p. 86
11898bricht der Text mitten im Satze ab, und der Rest, in dem nach
11899p. 76 das Mysterium der Sündenvergebung behandelt werden
11900sollte, ist für immer verloren gegangen.
11901II. Verhältnis der zweiten Abhandlung zu der ersten.
11902Hatten wir im Vorhergehenden nachgewiesen, dass die erste und
11903die zweite Abhandlung inhaltlich kein zusammenhängendes Ganze
11904ausmachten, so wird an uns jetzt die Frage herantreten, ob auch
11905das System eine solche Form zeigt, dass diese Abhandlungen
11906zwei verschiedenen Sekten zugewiesen werden müssen. Es kann
11907freilich nicht meine Absicht sein, an dieser Stelle bereits eine
11908eingehende Vergleichung der Systeme zu geben, vielmehr werden
page 348
11909332 1l. Verhältnis der zweiten Abhandlung zu der ersten.
11910wir uns darauf beschränken müssen, einige Hauptpunkte heraus-
11911zugreifen.
11912In der ersten Abhandlung wurde uns die Objektivierung des
11913obersten leitenden Prinecips, aus seinem Fürsichsein zu einer unend-
11914lichen Reihe von Existenzen, die den Weltenraum anfüllen, vor
11915Augen geführt, wenn nun auch nicht ganz, so doch ein Bruchstück,
11916nämlich die Emanation der höchsten Lichtschätze unter Jeüd’s Lei-
11917tung. In der zweiten Abhandlung wird dagegen die Wiedervereinig-
11918ung des Universums mit der Ureinheit behandelt. Der Mensch, die
11919Jetzte Phase des ungeheuren Emanationsprozesses, wird durch Jesus,
11920den Mittler der beiden Welten, der grossen Mysterien des Licht-
11921schatzes teilhaftig gemacht, auf dass seine Seele nach dem Tode
11922sich wieder mit der Urgottheit vereinigen kann. Auf diesem
11923Wege zu ihrer ursprünglichen Heimat muss sie alle Zwischen-
11924welten durchwandern; wir können also die umgekehrte Entwick-
11925lung verfolgen. Wie gross ist nun die Zahl der gewaltigen
11926Weltmächte, der Archonten der Äonen, die vom Lichtschatz ab-
11927gefallen sind und die Menschheit bis zur Ankunft des Erlösers
11928geknechtet haben, in deren Angabe, wie aus den Kirchenvätern
11929bekannt ist, die Sekten sich wesentlich unterschieden haben?
11930Nach ⲣ. 35—838! kennt der Verfasser der ersten Abhandlung
11931dreizehn Äonen, die von Jeü an ihren bestimmten Ort
11932sind; im dreizehnten, dem obersten von allen, befindet sich der
11933Topos der 24 unsichtbaren Emanationen mit ihren Archonten, Göt-
11934tern, Herren, Erzengeln, Engeln, Dekanen und Liturgen, daselbst
11935sind auch die drei Götter und der Unsichtbare; als letztes Glied,
11936das Bindeglied zwischen Lichtschatz und der Äonenwelt, schliesst
11937sich ‚Jabraoth mit seinen Archonten an, die an das Lichtreich ge
11938glaubt haben. Damit stimmen die detaillierten Angaben in p. 77—86
11939überein. Freilich scheint es, als ob sich hier eine Differenz
11940in der Anzahl ergebe, da noch ein vierzehnter Aon genannt wird,
11941aber es ist dies nur scheinbar, denn wie in p. 37, ⲃⲟ befinden
11942sich auch hier (p. $3) neben dem grossen unsichtbaren Gott und
11943dem grossen jungfräulichen Geist die 24 Probolai des unsicht-
11944baren Gottes. Nach p. 38 sollen im dreizehnten Äon noch die
11945! Es ist. freilich dieses Argument ⲃⲟ lange nicht stichhaltig, bis
11946nachgewiesen ist, dass diese beiden Blätter zu der ersten Abhand-
11947lung gehören,
page 349
11948MN. Verhältnis der zweiten Abhandlung zu der ersten, 333
11949drei Götter und der unsichtbare Gott vorhanden sein; in dieser
11950Angabe zeigt der Verfasser eine Unklarheit, erst p. 84 giebt
11951uns Aufklärung, denn hier wird als Aufenthaltsort des zweiten
11952grossen unsichtbaren Gottes und‘ des grossen Gottes der ⲃⲟ‐
11953genannte vierzehnte Äon angegeben. Der grosse Gott ist nun
11954eine Dynamis von den drei innerhalb aller Äonen befindlichen
11955Archonten des Lichtes, d. h. der drei Götter, die ausserhalb der
11956Lichtschätze und vorzüglicher als alle Götter und Äonen sind.
11957Noch auf eine andere Parallele möchte ich aufmerksam
11958machen. In der ersten Abhandlung wird als das höchste Ur-
11959wesen der Unnahbare, der Vater Jesu, welcher den Jeü emaniert
11960hat, genannt. Dieser Jeü ist der „wahre Gott“, der „Vater aller
11961ⲉ ⲃ, das „Haupt der Schätze“, welcher durch den Unnahbaren
11962zur Emanation der Lichtschätze angeregt wird (p. 5 ff.). Dieselben
11963Ausdrücke tinden sich auch in der zweiten Abhandlung. Denn
11964der Unnahbare hat den Lichtschatz emaniert (p. 56), er ist das
11965alleinige Sein (p. 75) und befindet sich im Innern der Inneren
11966(p. 68). An diesen schliesst sich der Schatz des Jeü, d. h. der
11967zweite Lichtschatz. Dieser ist der „wahre Gott“ (p. 74), der
11968„Vater aller Vaterschaft“ (p. 75), der „König über den Schatz“
11969(ⲣ︦. 75), er hat zwölf grosse Dynameis emaniert ⲣ. 74), jede
11970Taxis derselben besitzt zwölf Häupter, Angaben, die uns ganz
11971an die erste Abhandlung gemahnen, in welcher uns ausführ-
11972lich diese höchste Welt, d. h. die sechzig Taxeis der Lichtschätze
11973beschrieben wurden.
11974Diese kurzen Notizen werden, wie ich hoffe, den Beweis
11975geliefert haben, dass das ganze Werk einer und derselben Sekte
11976angehört, und dafür sprechen, dass wir einen und denselben Ver-
11977fasser für beide Abhandlungen in Anspruch nehmen dürfen, oder wenn
11978dies keine Anerkennung finden sollte, doch solche Autoren, die zeit-
11979lich nicht weit von einander getrennt waren. Die Differenzen in der
11980Äonenlehre, die gegen erstere Annahme sprechen, dürfen nach den
11981obigen Bemerkungen nicht ins Feld geführt werden. Wir halten
11982uns daher für berechtigt, die beiden Abhandlungen bei den nach-
11983folgenden Untersuchungen ohne Unterschied benutzen zu können.
11984Ja, wir werden noch kühn einen Schritt weiter gehen und
11985den Nachweis zu liefern versuchen, ob nicht vielleicht die uns
11986ebenfalls im Koptischen erhaltene Pistis Sophia der Literatur
11987dieser Sekte angehört.
page 350
11988334 1. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia.
11989ⲠⲒ. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der
11990Pistis. Sophia.
11991Schon Amelineau hat bemerkt, dass der Inhalt unserer
11992zweiten Abhandlung mit dem vierten Buche der Pistis Sophia
11993auf das Engste zusammenhängt, und zum Beweis dafür einige
11994Proben mitgeteilt. (cf. Amel. Essai sur le Gnosticisme ⲃ︦. 34
11995Auch wir unsererseits erachten es von grosser Wichtigkeit, wenn
11996wir im Folgenden die in Betracht kommenden Partien, zumal da
11997sie noch später in den Kreis unserer Untersuchung gezogen
11998werden miissen, in deutscher Übersetzung vorlegen. Es heisst
11999am Anfang des vierten Buches ⲣ. 357ff.):
12000„Es geschah nun, als unser Herr Jesus gekreuzigt war, stand
12001er auf von den Toten an seinem dritten Tage. Es versammelten
12002sich um ihn seine Jünger, beteten ihn an und sprachen: „Unser
12003Herr, erbarme Dich unser, denn wir haben Vater und Mutter
12004und den ganzen Kosmos verlassen und sind Dir gefolgt. Damals
12005stand Jesus mit seinen Jüngern an dem Wasser des Oceans und
12006rief dieses Gebet, indem er sprach: Erhöre mich mein Vater, Du
12007Vater aller Vaterschaft, Du unendliches Licht: aemıovar ⲓⲱ
12008aoi mia Yıradaa Ϩⲉⲟϧⲱⲫ·• ϧⲱⲯⲓⲅⲉϩ• ⲉⲥⲟⲩⲣ KAyOVOT ⲉϣⲟ-
12009Hand“ ϧⲉⲯⲓⲟⲙϭⲱⲑ• KALAXAXTa ⲑⲱⲃϭϩⲣⲉⲃⲥⲟⲱ dapvyaxayazr ϩⲟⲟ
12010xodoga‘ isov' caßand.“ Während Jesus dieses sprach, waren
12011Thomas, Andreas, Jacobus und Simon der Kananiter im Westen,
12012und ihre Gesichter nach Osten gekehrt. Philippus ‚aber und Bar-
12013tholomäus waren im Süden, gewendet nach Norden, die übrigen
12014Jünger und Jüngerinnen aber standen hinter Jesus, Jesus stand
12015aber bei dem Opferaltar, und es rief Jesus aus, indem er sich
12016zu den vier Ecken der Erde wandte mit seinen Jüngern, bekleidet
12017alle mit leinenen Gewändern, und sprach: „Law (Laco) ⲥⲱ : dies
12018ist seine Deutung: ⲓ̈ⲱⲧ⳪, weil das AN herausgegangen ist; Alpha,
12019weil es sich zurückwenden wird, ⲱⲱ, weil die Vollendung aller
12020Vollendungen stattfinden wird. Als aber Jesus dieses gesagt
12021hatte, sprach er: ,ϣⲁ⳿ iagpda ⲙⲟⲩⲥ KOVVEANQ' LQUAPOUN'
12022E0(arovn0‘, d. h. Du Vater aller Vaterschaft des Unendlichen,
12023mögest Du mich wegen meiner Jünger, die ich vor Dich
12024habe, erhören, damit sie an alle Worte Deiner Wahrheit glauben,
12025und mögest Du alle Dinge vollziehen, um derenwillen ich zu
page 351
12026ⲠⲒ. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia. 335
12027Dir beten werde, denn ich kenne den Namen des Vaters des
12028Lichtschatzes.“ Wiederum rief Jesus, Ϥ︦. h. aßeoaverd 00 (sic!) aus,
12029indem er den Namen des Vaters des Schatzes des Lichtes sagte,
12030und sprach: „Mögen alle Mysterien der Archonten und der Ge-
12031walten und Engeln und KErzengeln und alle Kräfte und alle
12032Dinge des unsichtbaren Gottes aypauuayayuapsı und der Barbelo,
12033des Blutegels, nach einer Seite herankommen und sich nach
12034rechts hin trennen.“ — Die Himmel, die Äonen, die Sphära und
12035alle ihre Archonten und Dynameis, der ganze Kosmos mit den
12036Bergen und Meeren fliehen nach Westen nach links (p. 359). —
12037„Und Jesus und seine Jünger blieben in der Mitte eines luftigen
12038Topos in den Wegen des Weges der Mitte, der unterhalb der
12039Sphära liegt, und kamen zu der ersten Taxis des Weges der
12040Mitte. Jesus aber stand in der Luft seines Topos mit seinen
12041Jüngern. Es sprachen die Jünger Jesu zu ihm: „Wer ist dieser
12042Topos, in welchem wir sind?“ Jesus sprach: „Dies sind die Topoi
12043des Weges der Mitte.“ — Beschreibung derselben (p. 360—362).
12044— „Als aber die Jünger dieses gehört hatten, fielen sie nieder,
12045beteten Jesum an und sprachen: „Selig sind wir vor allen Men-
12046schen, denn Du hast uns diese grossen Wunder offenbart.“ Sie
12047fuhren fort, ihn zu bitten, und sprachen: „Wir bitten Dich, ent-
12048hülle uns: „Was sind denn diese Wege?“. Und es näherte sich
12049ihm Maria, fiel nieder, betete seine Füsse an und küsste seine
12050Hände, und sprach: „Wohlan, mein Herr, enthülle uns: „Welches
12051ist der Nutzen der Wege der Mitte?“ Denn wir haben von Dir
12052gehört, dass sie über grosse Züchtigungen gesetzt sind. Wie nun,
12053unser Herr, werden wir entkommen oder ihnen entfliehen, oder
12054in welcher Weise ergreifen sie die Seelen, oder wie lange Zeit
12055bringen sie in ihren Züchtigungen zu? Habe Mitleid mit uns,
12056unser Herr, unser Erlöser, damit nicht die Paralemptai der Unter-
12057suchungen (xplosıs) der Wege der Mitte unsere Seelen nehmen
12058und uns in ihren bösen Züchtigungen richten, auf dass wir
12059selbst das Licht Deines Vaters erlangen, damit wir nicht elend
12060werden und Deiner entbehren.“ Als dies nun Maria weinend ge-
12061sagt hatte, antwortete Jesus aus grossem Mitleid und sprach zu
12062ihnen: „Wahrhaftig, meine Brüder und meine Geliebten, die Vater
12063und Mutter um meines Namens willen verlassen haben, ich werde
12064euch alle Mysterien und alle Erkenntnisse geben. Ich werde euch
12065das Mysterium der zwölf Äonen der Archonten und ihre Siegel,
page 352
12066336 III. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia,
12067ihre Psephoi und die Art ihrer Anrufung, um in ihre Topoi zu
12068gehen, geben. Und ich werde euch auch das Mysterium des drei-
12069zehnten Äons geben und die Art der Anrufung, um in ihre Topoi zu
12070gehen und ihre Pseplıoi und Siegel; und ich werde euch das Myste-
12071rium der Taufe der Mittleren und die Art der Anrufung geben, um in
12072ihre Topoi zu gehen, und ihre Psephoi und ihre Siegel werde ich euch
12073verkünden. Und ich werde euch die Taufe der Rechten geben,
12074unseres Topos, und seine Psephoi und seine Siegel und die Art
12075der Anrufung, um dorthin zu gehen. Und ich werde euch das
12076grosse Mysterium des Lichtschatzes geben und die Art der An-
12077rufung, um dorthin zu gehen. Ich werde euch alle Mysterien
12078und alle Erkenntnisse geben, damit ihr „Kinder des Pleroma,
12079vollendet in allen Erkenntnissen und allen Mysterien“ genannt
12080werdet; selig seid ihr vor allen Menschen auf der Erde, denn die
12081Söhne des Lichtes sind zu eurer Zeit gekommen.“ — Die Beschrei-
12082bung der Archonten der Mitte und ihrer Züchtigungen (p.364—371).—
12083„Als aber dieses die Jünger gehört hatten, fielen sie nieder,
12084hbeteten ihn an und sprachen: „Hilf uns, unser Herr, und habe
12085Mitleid mit uns, damit wir vor diesen bösen Züchtigungen, die
12086den Sündern bereitet sind, gerettet werden. Wehe ihnen, wehe
12087ihnen, den Söhnen der Menschen, denn sie tappen wie Blinde
12088in der Finsternis herum, da sie nicht sehen. Habe Mitleid mit
12089uns, o Herr, in dieser grossen Blindheit, in der wir uns befinden,
12090und habe Mitleid mit dem ganzen Geschlechte der Menschheit,
12091denn sie haben ihren Seelen nachgestellt wie die Löwen nach
12092Beute, indem sie dieselbe als Nahrung für ihre Züchtigungen
12093durch die Vergessenheit und Unkenntnis, die in ihnen ist, be-
12094reiteten. Habe nun Mitleid mit uns, unser Herr, unser Erlöse,
12095habe Erbarmen mit uns und errette uns aus dieser grossen Ver-
12096wirrung.“ Es sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Vertrauet und
12097fürchtet euch nicht, denn ihr seid selig, weil ich euch zu Herren
12098über alle diese machen und sie alle euch unterthan sein lassen
12099werde, (redenket, dass ich zu euch, bevor ich gekreuzigt wurde,
12100gesagt habe: „Ich werde euch die Schlüssel des Himmelreiches
12101geben.“ Jetzt nun sage ich euch: „Ich werde sie euch geben.“
12102„Als nun Jesus dieses gesagt hatte, stimmte er einen Hymnus
12103in dem grossen Namen an. Es verbargen sich die Topoi des Weges
12104der Mitte, und Jesus und seine Jünger blieben in einer sehr
12105starken Lichtluft. Es sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Tretet
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12106II. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia. 337
12107her zu mir“, und sie traten zu ihm. Er wandte sich zu den vier
12108Ecken der Welt, sagte den grossen Namen über ihrem Haupte,
12109segnete sie und blies in ihre Augen hinein. Es sprach Jesus zu
12110ihnen: „Schauet hinauf und sehet, was sehet ihr?“ Und sie hoben
12111ihre Augen auf und sahen ein grosses, sehr gewaltiges Licht,
12112welches ein Erdbewohner nicht beschreiben kann. Er sprach zu
12113ihnen wiederum: „Blicket weg aus dem Lichte und sehet, was
12114sehet ihr?“ Sie sprachen: „Wir sehen Feuer, Wasser, Wein und Blut“.
12115Es sprach Jesus, d. h. aßepgausvda zu seinen Jüngern: „Wahr-
12116lich, ich sage euch: nicht habe ich etwas zu der Welt, als ich
12117kam, gebracht ausser dieses Feuer, dieses Wasser, diesen Wein
12118und dieses Blut. Ich habe das Wasser und das Feuer aus dem
12119Topos des Lichtes der Lichter des Lichtschatzes gebracht und
12120den Wein und das Blut aus dem Topos der Barbelos gebracht.
12121Und nach einer Weile hat mein Vater mir den heiligen Geist in
12122der Gestalt einer Taube gesandt. Das Feuer aber und das Wasser
12123und der Wein waren reinigend alle Sünden der Welt; das Blut
12124aber war mir ein Zeichen wegen des Körpers der Menschheit,
12125welchen ich in dem Topos der Barbelos, der grossen Dynamis
12126des unsichtbaren Gottes, empfangen; der Geist aber zieht alle
12127Seelen, indem er sie zu dem Topos des Lichtes führt. Deswegen
12128habe ich euch gesagt: „Ich bin gekommen, ein Feuer über die
12129Erde zu werfen“, d. h. ich bin gekommen, die Sünden der
12130ganzen Welt durch Feuer zu reinigen. Und deswegen habe
12131ich zu der Samariterin gesagt: „Wenn Du das Geschenk Gottes
12132wüsstest und wer es ist, welcher zu Dir spricht: Gieb mir zu
12133trinken, dann hättest Du ihn gebeten, und er würde Dir leben-
12134diges Wasser geben, und es würde in Dir eine Quelle sein,
12135sprudelnd zum ewigen Leben“.
12136Und auch deswegen nahm ich einen Becher Weins, segnete
12137ihn und gab ihn euch, sprechend: „Dies ist das Blut des Bundes,
12138welches für euch zur Vergebung eurer Sünden vergossen werden
12139wird“, Und deswegen hat man auch die Lanze in meine Seite
12140gestossen, und es kam Wasser und Blut heraus. Dies aber sind
12141die Mysterien des Lichtes, welche Sünden vergeben, d. h. die
12142Anrufungen und die Namen des Lichtes“,
12143Es geschah nun danach, dass Jesus befahl: „Mögen alle
12144Dynameis der Linken zu ihren Topoi gehen“. Und Jesus mit
12145seinen Jüngern blieb auf dem Berge von Galilaea. Es fuhren
12146Texte u: Untersuchungen VII, 1. 2. 22
page 354
12147338 IL. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia,
12148die Jünger fort, ihn zu bitten: „Bis wie lange hast Du nun
12149nicht unsere Sünden vergeben lassen, die wir begangen haben,
12150und unsere Missethaten, und hast uns des Reiches Deines Vaters
12151würdig gemacht?“ ‚Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich
12152sage euch: Nicht nur werde ich eure Sünden reinigen, sondern
12153euch auch des Reiches meines Vaters würdig machen lassen und
12154werde euch das Mysterium der Sündenvergebung auf Erden
12155geben, damit dem, welchem ihr auf Erden vergeben werdet, inı
12156Himmel vergeben wird und der, welchen ihr auf Erden binden
12157werdet, im Himmel gebunden sein wird. Ich werde euch das
12158Mysterium des Himmelreiches geben, damit ihr selbst sie an den
12159Menschen vollzieht“.
12160Jesus aber sprach zu ihnen: „Bringet mir Feuer und Wein-
12161zweige“. Sie brachten sie ihm, er legte die Prosphora auf, stellte
12162zwei Krüge Weins auf, einen zur Rechten und den andern zur
12163Linken der Prosphora. Er stellte die Prosphora vor sie hin,
12164stellte einen Becher Wassers vor den Weinkrug, der zur Rechten,
12165und stellte einen Weinbecher vor den Weinkrug, der zur Linken,
12166und legte Brote nach der Anzahl der Jünger mitten zwischen
12167die Becher und stellte einen Becher Wassers hinter die Brote.
12168Es stand Jesus vor der Prosphora, stellte die Jünger hinter sich,
12169alle bekleidet mit leinenen Gewändern, während das Psephos
12170des Namens des Vaters des Lichtschatzes in ihren Händen war,
12171und rief also aus und sprach: „Erhöre mich, mein Vater, Du
12172Vater aller Vaterschaft, Du unendliches Licht, ao Love Law
12173ⲥⲱⲓ̈ wie Yıramda Ϩⲉⲟⲱⲯⲓⲱ• ⲱⲫⲉⲃⲉϩ ϧⲉϣⲟⲏϭⲱ• ϧⲉϣⲓⲟⲙϭⲱ
12174ⲕϭϩϥⲭⲥⲭⲑⲁ⳿ ⲛϭⲟⲓⲥ ınava ⲕⲉϧⲟⲏⲟ AuAapTÄ des Himmels,
12175ϭ Amen, Amen, covßaißai‘ axzxaax Amen, Amen, depaapdl
12176ϩⲥ xagov Amen, Amen, ϭ⳪ⲣ ϭ⳪ϩ ϭ⳪ϩ ⲧⲟϣ Amen, Amen, ϫⲟⲙ
12177ϭⲙⲓⲏⲛⲟⲓ Amen, Amen. at ⲓⲥ tova das Amen, Amen, Amen
12178Hair Ⲙⲟⲥ ⲙ⳪ⲣn• ⲕⲥⲟⲉ Amen, Amen, Amen. Erhöre mich, mein
12179Vater, Du Vater aller Vaterschaft. Ich rufe euch selbst an, ihr
12180Sündenvergeber, ihr Reiniger der Missethaten, vergebet die Stünden
12181der Seelen dieser Jünger, die mir gefolgt sind, und reiniget ihre
12182Missethaten, machet sie würdig, in das Reich meines Vaters, des
12183Vaters des Lichtschatzes, aufgenommen zu werden, denn sie sind mir
12184gefolgt und haben meine Gebote gehalten. Jetzt nun, mein Vater,
12185Du Vater aller Vaterschaft, mögen die Sündenvergeber kommen,
12186deren Namen diese sind: ϭⲓϣⲉⲣⲉϣⲱⲓⲭⲉⲉⲱ• GEVEL” BEQLUOV GOXABELNE
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12187I. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia. 339
12188ⲉⲱⲣ ϧⲉ val dısısfaiunoLX MEUPLIOG' ALQLEEPTAÄO' HOVÖLOVE'
12189ⲟⲙⲟⲩⲣ "AEUXNEO ⲟⲟⲱϭⲗⲟⲟϩ ⲕⲓⲱⲉⲟⲗⲟⲣ ⲓ̈ϭⲟⲭⲟⲃⲟⲣⲃⲥ Krhöret mich,
12190indem ich euch anrufe, vergebet die Sünden dieser Seelen und
12191tilget ihre Missethaten aus. Mögen sie würdig sein, in das Reich
12192meines Vaters, des Vaters des Lichtschatzes, aufgenommen zu
12193werden, denn ich kenne Deine grossen Dynameis und rufe sie
12194an: ⲥⲱⲣ ⲃⲉⲃⲟⲱ ⲥⲑⲣⲟⲩⲥ• NOVEEP ⲓⲱⲱⲉ• GOVOEP KVLTOVGON-
12195ⲣⲉⲱϣ• HAavWPBl UVEVWE' GOVOVL ⲭⲱⲗⲉⲧⲉⲱϣ• ⲱⲭⲉ ⲉⲧⲉⲱϣ·
12196ⲙⲉⲙⲱⲭ ⲥⲱϣ. Vergieb die Sünden dieser Seelen, tilge aus ihre
12197Missethaten, die sie wissentlich und unwissentlich begangen, die
12198sie in Hurerei und Ehebruch bis zum heutigen Tage begangen
12199haben, vergieb sie ihnen und mache sie würdig, in das Reich
12200meines Vaters aufgenommen zu werden, und mögen sie würdig
12201sein, von dieser Prosphora zu empfangen, mein heiliger Vater.
12202Wenn Du nun, mein Vater, mich erhört und die Sünden
12203dieser Seelen vergeben und ihre Missethaten getilget und sie
12204würdig gemacht hast, zu Deinem Reiche gerechnet zu werden,
12205so mögest Du mir ein Zeichen in dieser Prosphora geben“. Und
12206es geschah das Zeichen, welches Jesus erbeten hatte.
12207Es sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Freuet euch und jubelt,
12208denn eure Sünden sind vergeben und eure Missethaten ausgetilget,
12209und ihr seid zu dem Reiche meines Vaters gezählt“. Als er aber
12210dieses gesagt hatte, freuten sich die Jünger sehr. Es sprach Jesus
12211zu ihnen: „Dies ist die Art und Weise, und dies ist das Myste-
12212rium, welches ihr an den Menschen vollziehen werdet, die an euch
12213glauben werden, ohne dass Falsch in ihnen ist, und auf euch in
12214allen guten Worten hören. Und ihre Sünden und ihre Misse-
12215thaten werden bis zu dem Tage ausgelöscht werden, wo ihr an
12216ihnen dieses Mysterium vollzogen habt. Aber verberget dieses
12217Mysterium und gebet es nicht allen Menschen, wenn nicht dem,
12218der alle Dinge thun wird, die ich euch in meinen Geboten gesagt
12219habe. Dies nun ist das wahre Mysterium der Taufe von denen,
12220welche ihre Sünden vergeben und ihre Missethaten bedecken
12221werden. Dies ist die Taufe der ersten Prosphora, die den Weg
12222zu dem wahren Topos und zu dem Topos des Lichtes weist.“
12223Darauf sprachen seine Jünger zu ihm: „Rabbi, enthülle uns
12224das Mysterium des Lichtes Deines Vaters, da wir Dich sagen
12225hörten: Es giebt noch eine Feuertaufe, und es giebt noch eine
12226Taufe des heiligen Geistes des Lichtes, und es giebt eine geistige
1222722*
page 356
12228340 Ul. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia,
12229Salbung, welche die Seelen zu dem Lichtschatz führen. Sage uns
12230nun ihr Mysterium, auf dass wir selbst das Reich Deines Vaters
12231erlangen.“ Es sprach Jesus zu ihnen: „Es giebt kein Mysterium,
12232welches vorzüglicher ist als diese Mysterien, nach welchen ihr
12233fragt, indem es eure Seele zu dem Licht der Lichter, zu den
12234Topoi der Wahrheit und der Güte des Topos des Heiligen
12235aller Heiligen führen wird, zu dem Topos, in welchem es weder
12236Frau noch Mann giebt, noch giebt es Gestalten in jenem Topos,
12237sondern ein beständiges, unbeschreibbares Licht. Nichts Vor-
12238züglicheres giebt es nun als diese Mysterien, nach welchen ihr
12239fragt, wenn nicht das Mysterium der sieben Stimmen und ihrer
1224049 Dynameis und ihre Psephoi; und es giebt keinen Namen,
12241welcher vorzüglicher ist als sie alle, der Name, in dem alle Namen
12242sind und alle Lichter und alle Dynameis. Wer nun jenen Namen
12243weiss, wenn er aus dem Körper der Hyle kommt, so kann kein
12244Feuer noch irgend welche Finsternis noch Gewalt noch Archon
12245der Schicksalssphära noch Engel noch Erzengel noch Dynamis
12246die Seele, die jenen Namen weiss, festhalten, sondern, wenn ⲉ
12247aus dem Kosmos kommt und jenen Namen zu dem Feuer sagt, so
12248verlöscht es, und die Finsternis weicht zurück. Und wenn er ihn
12249zu den Dämonen und den Paralemptai der äusseren Finsternis
12250sagt und ihren Archonten und ihren Gewalten und ihren Dyna-
12251meis, so werden sie alle zu Grunde gehen, und ihre Flamme wird
12252brennen, und sie ausrufen: Heilig, heilig bist Du, Du Heiliger
12253aller Heiligen. Und wenn man jenen Namen zu den Paralemptai
12254der bösen Strafen und ihren Gewalten und allen ihren Kräften
12255und :auch der Barbelo und dem unsichtbaren Gotte und den drei
12256Tridynamisgöttern sagt, sofort, wo man diesen Namen in jenen
12257Topoi sagen wird, werden sie alle auf einander fallen, aufgelöst
12258werden, zu Grunde gehen und ausrufen: „O Licht aller Lichter,
12259welches in den unendlichen Lichtern sich befindet, gedenke auch
12260unser und reinige uns.“
12261Als aber Jesus diese Worte gesagt hatte, riefen alle seine
12262Jünger aus, weinten laut und sprachen“. —
12263Mitten im Satze bricht hier leider der Text ab, und es fehlen,
12264wie ersichtlich, acht Blätter. Dieser Verlust ist sehr zu beklagen,
12265um so mehr, da wir gern wissen möchten, um was jetzt die
12266Jünger gebeten haben, ob um die Mitteilung der drei noch
12267übrigen Mysterien und des alle Welten überwindenden Namens
page 357
12268II. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia. 34
12269oder nicht. Eine sichere Beantwortung der Frage ist unmöglich,
12270denn in den der Lücke folgenden Seiten werden die Strafen der
12271Sünder in der Hölle beschrieben. Nur soviel kann aus p. 390
12272geschlossen werden, dass vielleicht Jesus von diesem Namen Ge-
12273brauch gemacht hat, indem er sich mit den Jüngern zur Hölle
12274begeben und damit seine Herrschaft über dieselbe gezeigt hat,
12275ohne aber ihnen die gewünschten Mysterien selbst mitzuteilen.
12276Diese ganze Erzählung des vierten Buches zeigt die schla-
12277gendsten Parallelen zu der zweiten Abhandlung unseres Werkes,
12278aus deren Fülle ich nur auf einige aufmerksam machen möchte,
12279während ich das Übrige dem Forscher selbst überlasse. Man ver-
12280gleiche nur die versprochenen Mysterien mit ihren Psephoi und
12281Siegeln in der P. S. p. 363 mit p. 56 unserer Ausgabe und die
12282Schilderung des Taufritus P. S. p. 375ff. mit p. 59. Auch hier
12283die zahlreichen mystischen Formeln, auch hier die seltsamen Namen-
12284bildungen, die Gebete an den Vater, den Vater aller Vaterschaft,
12285auf dass er die Sünden der Jünger austilge und sie zu Erben
12286des Lichtreiches mache, die eigentümlichen Riten bei dem Opfer
12287und das Wunder nach Erhörung des Gebetes. Hier giebt sich unser
12288Werk als eine vollständigere Abhandlung zu erkennen, alles wird
12289ausführlicher behandelt. Wir erfahren, dass das erbetene Wunder
12290in der Verwandlung von Wein in Wasser bestand, wir vernehmen
12291hier die Siegel und Psephoi, welche nötig sind. Auch erhalten
12292wir dort nur von der einen Taufe Kunde, welche „die Taufe der
12293ersten Prosphora, die den Weg zu dem wahren Topos und zum
12294Topos des Lichtes zeigt“, genannt wird, obwohl die Jünger auch
12295um Mitteilung der Feuertaufe, der Taufe des heiligen Geistes und
12296der geistigen Salbung bitten, deren Mitteilung wahrscheinlich in
12297den verloren gegangenen Blättern nicht erfolgt ist. Erst durch
12298unser Buch bekommen wir die erwünschte Aufklärung, denn die
12299Taufe, welche Jesus hier vollzieht, d. h. die sogenannte Wasser-
12300taufe entspricht vollkommen „der Taufe der ersten Prosphora“.
12301Ausserdem werden bei uns mit derselben Ausführlichkeit die Feuer-
12302taufe und die Taufe des heiligen Geistes, aber nicht die geistige
12303Salbung, wie versprochen ist, beschrieben, ausserdem noch das
12304Mysterium, die Unbill der Archonten von den Jüngern zu be-
12305seitigen, das Mysterium der zwölf Archonten, und zum Schluss
12306wird das höchste Mysterium, d. h. das der Sündenvergebung in
12307Aussicht gestellt. Dasselbe Mysterium wird auch P. Sophia p. 374
page 358
12308342 II. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia.
12309den Jüngern versprochen, und zugleich auf seine grosse Wir-
12310kung hingewiesen. Diese Hinweisungen auf spätere Ausemander-
12311setzungen würden den Schluss sehr nahe legen, dass unsere zweite
12312Abhandlung später. als das vierte Buch der P. Sophia verfasst
12313sei. Dann müssten wir auch annehmen, dass dieselbe jünger als
12314die drei ersten Bücher der Pistis Sophia sei, denn zwar ist in
12315ihnen sehr häufig von der Reise der Seele durch die oberen
12316Welten die Rede, aber stets wird die Belehrung über die Apo-
12317logien, Siegel, Psephoi und Namen der Archonten einer späteren
12318Zeit vorbehalten, in der die Verkündigung der Mysterien statt-
12319finden soll (cf. pp. 226. 228. 237. 243. 246. 291 ⲉ). Diese
12320Folgerung wird freilich durch eine andere Vermutung, die ich
12321an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte, aufgehoben.
12322Es werden nämlich die Jünger für die Kenntnis der Mysterien
12323auf zwei Bücher Jeü verwiesen: z. B. heisst es P. S. p. 245f.:
12324„Dies sind die drei ⲭⲟⲥ (der drei ywenuata) des Lichtreiches;
12325die Mysterien dieser drei ⲇⲟⲥ des Lichtes sind sehr zahlreich,
12326ihr werdet sie in den beiden grossen Büchern Jeü finden, aber
12327ich werde euch geben und euch die grossen Mysterien jedes
12328x4%006 sagen, welche vorzüglicher als jeder Topos sind, d. h. die
12329xegpalal entsprechend den Topoi und den Taxeis, diese, welche
12330das ganze Menschengeschlecht zu den hohen Topoi führen
12331werden entsprechend dem ⲭⲱ̀ⲣ]ⲕⲥ der xingovoula. Die übrigen
12332Mysterien nun, welche gering sind, habt ihr nicht nötig, sondern
12333ihr werdet sie in den beiden Büchern Jeü finden, die Henoch
12334geschrieben hat, indem ich mit ihm aus dem Baume der Erkennt-
12335nis und aus dem Baume des Lebens im Paradiese des Adam
12336sprach. Jetzt nun, wenn ich euch die ganze Emanation aus-
12337einandergesetzt habe, werde ich euch geben und euch die grossen
12338Mysterien der drei ⲭⲗ]ⲟⲟ. meines Reiches sagen“ etc. Ebenso
12339pag. 354: „Jetzt nun wegen der Sünder habe ich mich gezerrt
12340und bin in die Welt gekommen, um sie zu retten, denn auch
12341die Gerechten, welche niemals etwas Böses und überhaupt keine
12342Sünde begangen haben, müssen die Mysterien finden, die in den
12343Büchern Jeü sind, die ich Henoch im Paradiese habe schreiben
12344lassen, indem ich mit ihm aus dem Baum der Erkenntnis und aus
12345dem Baume des Lebens sprach, und ich habe bewirkt, dass er
12346sie auf den Felsen Ararad legte, und habe Kalapatauroth den
12347Archon über Skemmut?, auf dem der Fuss des Jeü ist, und der
page 359
12348ⲠⲒ. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia. 343
12349alle Äonen und die eiwapgyEvaı umgiebt, jenen Archon habe ich
12350zum Wächter über die Bücher des ⲉⲗ wegen der Sintflut ein-
12351gesetzt, und damit kein Archon sie hasse und zu Grunde richte,
12352diese, welche ich euch geben werde, wenn ich euch die Emana-
12353tion des Alls gesagt habe.“ Was können wir aus diesen beiden
12354Stellen entnehmen? Sicher ist doch die Thatsache, dass es in
12355der Literatur dieser Sekte zwei Bücher unter dem Namen des Jeü
12356gab, in denen man die verschiedenen Mysterien finden konnte,
12357die zugleich den Anspruch erhoben, dass sie denı Henoch in der
12358Uroffenbarung Jesu diktiert und durch göttliche Fürsorge bei
12359der Sintflut gerettet wären. Erst Jesus habe sie jetzt bei seiner
12360Ankunft den Menschen oder besser den Jüngern offenbart, damit
12361sie durch dieselben in das Reich Gottes aufgenommen werden,
12362während bis dahin kein Sterblicher, da er nicht in Besitz der-
12363selben, die Seligkeit hätte erlangen können.
12364Zeigen diese Angaben nicht die grösste Übereinstimmung
12365mit unserm Werke? Denn dieses beschäftigt sich fast aus-
12366schliesslich mit den Mysterien der verschiedenen Regionen, den
12367Taufen, den Siegeln, Psephoi, Namen der zahlreichen Wesen,
12368mit den Mysterien der höchsten Regionen in der ersten Abhand-
12369Jung und den niedrigen in der zweiten. Dazu kommt, dass wir
12370auch, wie unsere Anordnung ergeben hat, in unserm Werke
12371zwei Bücher besitzen. Ja, noch eine andere Thatsache scheint
12372unsere Hypothese zu stützen, nämlich der merkwürdige Titel des
12373ersten grossen Buches: „Das Buch vom grossen Logos xata
12374HvOTHELOV“, der, wie wir aus oben angeführten Gründen glaub-
12375haft zu machen suchten, nicht vollständig vorliegt, sondern ur-
12376sprünglich „das Buch vom grossen Logos xat& ⲙ⳪ⲧⲓ]ⲟⲓⲟϧ ⲉⲃ
12377ⲉ. gelautet haben muss. Dann wären es in der That zwei
12378Bücher Jeü und eine Identifikation mit den in der Pistis Sophia
12379genannten sehr wahrscheinlich. Diese Hypothese wird zur vollen
12380Gewissheit erhoben, wenn wir bedenken, dass, wie aus den Worten
12381Jesu mit Evidenz hervorgeht, in diesen beiden Büchern Jeü nicht
12382die drei x4%00c der drei ⲭⲱⲣ)ⲙⲥⲧ⳪, sondern nur die niedrigen
12383Mysterien, die für alle Menschen notwendig sind, enthalten waren.
12384Dies bestätigt unser Buch, denn in ihm finden wir nur die
12385niedrigen Mysterien. Mag man nun dieser unserer Behaup-
12386tung die Anerkennung versagen, soviel wird aber wohl ein
12387Jeder zugeben, dass unser Werk mit den vier Büchern der
page 360
12388344 II. Verhältnis des ersten gnostischen Werkes zu der Pistis Sophia.
12389Pistis Sophia auf das Engste zusammengehört, also einundder-
12390selben Sekte angehört, die in Ägypten — denn darauf weist uns
12391das aus dem Griechischen übersetzte koptische Original — einen
12392grösseren Anhängerkreis und eine ausgedehnte Literatur besessen
12393haben muss.
12394Auf das Glänzendste ist damit die Vermutung des scharf-
12395sinnigen Koestlin (S. 5) bestätigt worden, dass die Pistis Sophia
12396nicht als eine „für sich bestehende, für sich selbst vollkommen
12397verständliche Darstellung des ihr zu Grund liegenden Systems,
12398sondern vielmehr als selbst wieder unfertig gebliebene oder uns
12399unvollständig überlieferte Fortsetzung älterer ähnlicher Schriften,
12400als Bruchstücke, die zu einem grössern Komplex von Darstellungen
12401verwandten Inhalts gehören, zu betrachten sei“ Schwerlich
12402wird er damals die Hoffnung gehegt haben, dass der schon seit
124031769 in England aufbewahrte Codex Brucianus seiner Vermutung
12404eine reale Grundlage geben werde.
12405IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
12406Nachdem nun durch die Herausgabe der beiden Bücher Jet
12407die Kenntnis von den Literaturproducten einundderselben Sekte
12408eine bedeutende Bereicherung erfahren hat, wird es nicht un-
12409interessant sein, diese Überreste einer eingehenden Untersuchung
12410nach den verschiedensten Seiten hin zu würdigen, um an der
12411Hand von Originalquellen zu lernen, welches das Wesen, der
12412Begriff und Ursprung des Gnosticismus ist; findet man doch
12413beim Studium desselben, wie wenig Übereinstimmung in dieser
12414Hinsicht unter den Gelehrten herrscht. Freilich kann es nicht
12415unsere Absicht sein, sämmtliche in Frage stehenden Probleme
12416zu behandeln, denn dies wäre nur im Zusammenhang mit einer
12417gründlichen Darstellung der gesammten Geschichte des Gnoesti-
12418ecismus möglich, aber unsere Originalwerke bieten viele ver-
12419wandte Züge, um von hier aus einige Streiflichter auf die Ⲱⲡ-
12420gen guostischen Systeme werfen zu können.
12421Ich brauche wohl kaum die Schwierigkeiten zu erwähnen, die
12422bei unsern Schriften dem Forscher hindernd entgegentreten, —
12423darum wir zugleich an ihnen ein lehrreiches Beispiel besitzen, wie
page 361
12424IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 345
12425wenig Anspruch auf Glaubwürdigkeit und richtiges Verständnis
12426die Angaben der Kirchenväter machen können, selbst wenn man
12427auch die Thatsache, dass dieselben mitten in der gnostischen
12428Geistessphäre gelebt haben, gegen unsere Behauptung ins Feld
12429führen wollte. — Mit ihnen ist die Literatur dieser Sekte noch
12430keineswegs erschöpft, deshalb wir in manchen Punkten zu keinem
12431abschliessenden Resultate gelangen können, andrerseits er-
12432schwert die lückenhafte Überlieferung ein zusammenhängendes
12433Verständnis. Überdies ist der Text an vielen Stellen sehr ver-
12434derbt, eine Emendation höchst zweifelhafter Natur, die Darstellung
12435bei aller Weitschweifigkeit und Breite sehr wenig klar und in-
12436haltreich. Auch wird man nicht ohne weiteres die Vermutung,
12437welche sich unwillkürlich aufdrängt, dass nämlich der koptische
12438Übersetzer den griechischen Text zuweilen nicht richtig ver-
12439standen und wiedergegeben habe, in Abrede stellen können, zu-
12440mal da sich die abgerundeten griechischen Perioden nur schwer
12441in die mangelhafte Form der koptischen Syntax einfügen lassen
12442und den Übersetzer nötigen, dieselben in parataktische Sätze auf-
12443zulösen. Aus diesem Grunde ist die Form der Schriften eine
12444stilistisch mangelhafte und ungeniessbare, die von einer eingehen-
12445deren Kenntnisnahme des Inhalts abschreckt. Nicht zu Unrecht
12446besteht die Äusserung von Petermann (Vorr. S. VI) über die
12447Pistis Sophia: „argumentum libri tam arduum ... tamque abstru-
12448sum est, ut saepius mihi iterum omnia perlegenti vertigine
12449quasi laborare viderer“. KErst eine andauernde Beschäftigung,
12450die freilich dem Forscher die grösste Selbstverleugnung auferlegt,
12451kann ihn befähigen, den eigentümlichen Inhalt dieser Schriften
12452dem Verständnis näher zu bringen.
12453A. Kosmologie.
12454Schon die Nachrichten der ältesten Ketzerbestreiter belehren
12455uns, dass ein tiefgehender Differenzpunkt zwischen der katho-
12456Jlischen Lehre und der gnostischen Gedankenwelt darin lag, dass
12457die Gnostiker ibre religiösen Ansichten im engsten Anschluss
12458an das Heidentum von kosmologisch-spekulativen Ideen beherrscht
12459sein liessen, die die Fundamente des christlichen Glaubens auf
12460das Tiefste erschüttern mussten, wenn sie auch das Christentum
12461als die einzig wahre und absolute Religion anerkannten. Darum
12462kann man sich die erbitterte Polemik der Kirchenväter erklären,
page 362
12463346 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
12464die nicht müde werden, diesen metaphysischen Phantasmagorien
12465nachzugehen und ihre Absurdität darzulegen, während sie für
12466die christlich-ethische Seite der gnostischen Bewegung gar kein
12467Interesse gehabt und dieselbe nur gelegentlich gestreift haben,
12468eine Thatsache, die Baur bei seiner Begriffsbestimmung nicht
12469berücksichtigt hat, darum er ganz einseitig verfahren ist.
12470Bei den folgenden Untersuchungen über die Kosmologie
12471werden wir nicht umhinkönnen, auch dem System der Pistis
12472Sophia, welches Koestlin in seiner schon mehrfach erwähnten
12473Abhandlung in den Theolog. Jahrb. herausg. von Baur und
12474Zeller Jahrg. 1854 ebenso scharfsinnig wie eingehend dargelegt
12475hat, eine erneute Behandlung angedeihen zu lassen, zumal da
12476wir in manchen Punkten auf Grund erneuter Übersetzung des
12477Textes eine abweichende Ansicht hegen müssen, andererseits wir
12478auch an geeigneten Stellen die metaphysische Grundlage der
12479beiden Bücher Jeü betrachten wollen, um auf diese Weise ein mög-
12480lichst vollkommnes Bild von den verschiedenen Stadien dieser
12481Spekulationen zu erhalten.
12482Nach Koestlin (S. 34) zerfällt „das gesammte Reich des
12483Daseins in drei Hauptgebiete, in das der reinen Lichtwelt, in den
12484ⲭⲉⲟϭϭⲓⲟϩ, die aus Licht und Materie gemischte (jedoch immer
12485noch überhimmlische und überirdische) Welt, und den x60wo0c,
12486zu welchem als unterste Sphäre des Daseins die caligo tenebra-
12487rum gehört, das durchaus materielle Gebiet absoluter Finsternis“.
12488Zwar spricht manche Thatsache für die Richtigkeit dieser
12489Einteilung, aber es erscheint mir sehr fraglich, ob sie vom Ver-
12490fasser selbst als die Grundlage des Systems angesehen wurde,
12491Vielmehr glaube ich auf Grund der drei Gewänder, mit welchen
12492Jesus bei seiner Rückkehr vom Vater der Lichtwelt bekleidet
12493war, eine andere Anordnung aufstellen zu können. P. 17f.
12494heisst es nämlich: „Deswegen nun hat das erste Mysterium Dir
12495(sc. Jesus) durch uns das Mysterium seiner ganzen Herrlichkeit,
12496bestehend in zwei Gewändern, gesandt. In dem ersten ist die
12497gesammte Herrlichkeit aller Namen aller Mysterien und aller
12498ⲡⲟⲟⲃⲟⲗ⳪ⲓ der Taxeis der ⲭⲱⲣⲓⲙⲥⲧϭ des Ineffabilis. Und in
12499dem zweiten Kleide ist die gesammte Herrlichkeit des Namens
12500aller Mysterien und aller zgoßolal, die sich in den Taxeis der
12501beiden ⲭⲱⲣⲓ ⲕⲟⲧⲥ des ersten Mysteriums befinden. Und dieses
12502Kleid, welches wir Dir jetzt geschickt haben, in ihm ist die
page 363
12503IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 347
12504Herrlichkeit des Namens des Mysteriums des unwurtS, d. h. des
12505ersten Gebotes und des Mysteriums der fünf yapgayual und des
12506Mysteriums des grossen xQs0ßevtng des Ineffabilis, d. h. des
12507grossen Lichtes und des Mysteriums der fünf x007yovuEvVor, d. h.
12508der fünf zxagaotaraı. Und es befindet sich in jenem Kleide die
12509Herrlichkeit des Namens des Mysteriums aller Taxeis der x00-
12510Bolal des Lichtschatzes und ihrer ϭⲱⲧⲡⲟⲉⲉ und der Taxeis
12511der Taxeis, Ⲁ ⲃ. der sieben Amen und d. h. der sieben Stimmen,
12512und der fünf Bäume und der drei Amen und der Soterzwillige,
12513d. h. des Kindes des Kindes, und des Mysteriums der neun Wächter
12514der drei Thore des Lichtschatzes. Und es ist auch in ihm die
12515gesammte Herrlichkeit des Namens derer, welche in der Rechten,
12516und aller derer, welche in der Mitte sind. Und es ist auch in
12517ihm die gesammte Herrlichkeit des Namens des grossen d6gatoc,
12518d. h. des grossen x00xktwE, und des Mysteriums der drei ⲅ-
12519papsıc und des Mysteriums von ihrem ganzen Topos, und des
12520Mysteriums aller ihrer dogaror und von allen denen, welche sich
12521im dreizehnten Äon befinden, und der Name der zwölf Äonen
12522und aller ihrer Archonten und aller ihrer Erzengel und aller
12523ihrer Engel und aller derer, welche sich in den zwölf Äonen
12524befinden, und das ganze Mysterium des Namens aller derer,
12525welche sich in der eiuapuErn und allen Himmeln befinden, und
12526das ganze Mysterium des Namens aller derer, die sich in der
12527ogalga und ihren ϭⲧⲉⲉⲱⲙⲥⲧ⳪ befinden, und aller der in ihnen
12528Befindlichen und aller ihrer Topoi“.
12529Wie man deutlich erkennt, hat der Verfasser uns an dieser
12530Stelle eine möglichst ausführliche Schilderung der transcendenten
12531Welt gegeben, die wir wohl mit Recht bei der Einteilung zu
12532Grunde legen können; daraus ergiebt sich mit Zuhülfenahme der
12533übrigen Angaben folgende Gestaltung des Systems:
12534Ⲓ Die höchste Lichtwelt oder das Lichtreich.
12535a. die ⲭⲱ ⲙⲥⲧ⳪ des Ineffabilis,
12536b. die beiden xweuatA des ersten Mysteriums.
12537II. Die höhere Lichtwelt.
12538a. Der Lichtschatz.
12539a. die ⲡⲣⲟⲃⲟ ⲗ des Lichtes.
12540ⲃ. die Taxeis der Taxeis.
12541b. Der Ort der Rechten.
12542c. Der Ort der Mitte.
page 364
12543348 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
12544ⲠⲒ. Die niedrige Licht- oder Äonenwelt.
12545a. Der Ort der Linken.
12546a. die 13 Aonen.
12547ⲃ. die EiuaQuEIN.
125487. die ogpaloa.
12549d. die Archonten der Mitte,
12550ⲉ. das OrEQEMUE.
12551b. Der Kosmos, insbesondere die Menschheit.
12552ⲥ. Die Unterwelt.
12553a. der Amente.
12554ⲃ. das Chaos.
125557. die äussere Finsternis.
12556I. Die höchste Lichtwelt.
12557Das höchste Princip des Universums ist der Ineffabilis, der,
12558wie auch sonst in gnostischen Systemen, ⲃⲟ sehr über alles
12559irdische Sein erhaben ist, dass er der Unaussprechliche, Unnenn-
12560bare dxatovöuLAaGTOS, XQENTOS genannt wird, d. i derjenige,
12561welchem überhaupt kein menschliches Prädikat beigelegt, von
12562dem nicht einmal das Sein ausgesagt werden darf, um möglichst
12563jede sinnliche Vorstellung vom Gottesbegriff zu beseitigen. Aber
12564bei alledem hat die Gnosis niemals das höchste Wesen als ein
12565rein abstraktes Sein aufgefasst, wie es in der griechischen Philo-
12566sophie geschehen, sondern als konkrete Realität, in der schon
12567keimartig die gesammte Welt der Realitäten vorhanden, als der
12568Bythos, der aus eigenem Entschlusse sich eines Teils seiner unend-
12569lichen Eigenschaften entäussert hat und aus seinem Fürsichsein
12570in die Endlichkeit getreten ist. In derselben Weise wird in der
12571P. S. der Ineffabilis gewissermassen als eine Doppelnatur ge
12572dacht, einmal als die in der Unendlichkeit beharrende Lichtsub-
12573stanz, andererseits als die in die Realität heraustretende Wesen-
12574heit. Eine ausführliche und klare Darstellung, wie sich der
12575Verfasser dieses Wesen im Einzelnen vorgestellt hat, finden wir
12576nirgends, er selbst scheint darüber keine klare Vorstellung ge-
12577habt zu haben. Nur in p. 252/54 wird eingehender vom Inef-
12578fabilis gesprochen, doch fehlt leider der Anfang, um den
12579Zusammenhang zu erkennen, und es ist sehr fraglich, ob
12580diese Seiten vom Verfasser der beiden ersten Bücher her-
page 365
12581IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 349
12582rühren . Wir werden im folgenden eine Übersetzung dieses Stückes
12583versuchen, da diejenige von Schwartze das Original an einigen
12584Stellen nicht richtig wiedergegeben hat. „Und die, welche
12585würdig sind der Mysterien, welche in dem Ineffabilis wohnen,
12586d. h. die, welche noch nicht hervorgegangen sind, diese existie-
12587ren vor dem ersten Mysterium. Und gemäss einer Vergleichung
12588und Gleichnis des Wortes, damit ihr es begreift, sind sie daher
12589die Glieder des Ineffabilis. Und ein jedes existiert gemäss der
12590[ⲏ] seines Ansehens, das Haupt gemäss der ⲅⲏ] des Hauptes
12591und das Auge gemäss der zıun der Augen und das Ohr gemäss
12592der ⲧⲉⲕ] der Ohren und auch die übrigen Glieder, so dass die
12593Sache offenbar ist, dass eine Menge Glieder sind, aber ein ein-
12594ziger Leib. Diesen nun sage ich in einem Beispiel und Gleichnis
12595und Vergleichung, aber nicht in einer wahrhaftigen Gestalt,
12596noch habe ich in Wahrheit das Wort offenbart, sondern
12597das Mysterium des Ineffabilis. Und alle Glieder, die in ihm sind,
12598gemäss dem Worte, welches ich verglichen habe, d. h. jene, welche
12599das Mysterium des Ineffabilis bewohnen, und die, welche in ihm
12600wohnen, und auch die drei ⲯⲱⲣ]ⲕ⳪ⲧ⳪ nach ihnen gemäss den
12601Mysterien, diese alle in Wahrheit und Wahrhaftigkeit, ich bin
12602allen ihr Schatz, ausser dem es keinen andern Schatz giebt, der
12603nicht seines Gleichen auf Erden hat; aber es giebt noch Worte
12604und Mysterien und Topoi. Jetzt nun ist ein Seliger, welcher die
12605Mysterien [des ersten ⲭⲱⲡ] von Aussen gefunden, und ein
12606Gott, welcher diese Worte der Mysterien des zweiten yw@QnLC,
12607das in der Mitte ist, gefunden und ein Erlöser und ein dywor-
12608ⲧⲟϩ, der die Worte der Mysterien und die Worte des dritten
12609X@ENKA innerhalb gefunden hat. Und er ist vorzüglicher als
12610das All, und er ist gleich (sic! Schw. acceptus) denen, welche
12611sich in jenem dritten @onKa befinden; weil er das Mysterium,
12612in welchem sie sind und in welchem sie stehen, empfangen hat,
12613deswegen nun wurde er ihnen gleich. Wer aber die Worte der
12614Mysterien gefunden, die ich euch auf Grund einer Vergleichung
12615geschrieben? (beschrieben) habe, dass sie die Glieder des Ineffa-
12616bilis sind, wahrlich ich sage euch, wer die Worte jener Mysterien
12617des Gottes in Wahrheit gefunden hat, jener Mensch ist in Wahr-
126181 Über diese Frage werden wir noch später handeln.
page 366
12619350 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
12620heit der Erste und ihm gleich, denn das All selbst stand durch
12621jene Worte und Mysterien und durch jenen Ersten; deswegen ist
12622der, welcher die Worte jener Mysterien gefunden hat, mit dem
12623Ersten gleich, denn die Gnosis der Erkenntnis des Ineffabilis ist
12624es, in der ich heute mit euch gesprochen habe“.
12625Auch im zweiten Buch p. 241 f. wird dieselbe Lehre gestreift,
12626wenn es heisst: „Und ein Jeder, der das Mysterium empfangen
12627wird, welches in dem ϯⲱⲣⲕ des Alls des Ineffabilis ist, und
12628auch alle Mysterien, die in den Gliedern des Ineffabilis verbun-
12629den sind (sic! Schw. fälschlich dulcia wvort%0.@), diese, über die
12630ich noch nicht mit euch gesprochen habe, und ihre Emanation
12631und die Art, wie sie stehen, und den Typus eines jeden, wie er
12632ist, und weshalb er Ineffabilis genannt wurde, oder warum er
12633ausgebreitet mit allen seinen Gliedern stand, und wie viel Glieder
12634sich in ihm befinden, und alle seine olxovoulaı, dieses werde ich
12635euch jetzt nicht sagen, sondern wenn ich euch die Eimanation
12636des Alls auseinandersetzen werde, will ich alles euch ginzeln
12637sagen, nämlich seine Emanationen und seine Sprache, wie sie
12638ist, und den Haufen aller seiner Glieder, die zu der olxovoula des
12639einzig alleinigen wahren unnahbaren (sic! fälschlich Schw. absque
12640pede, Pet. absyue eo) Gottes gehören“.
12641Ahnlich p. 228. Die Seele „geht zu dem Topos der ϫⲟⲟ
12642ⲩⲟ des Mysteriums, welches sie empfangen hat, d. h. des
12643Mysteriums des einzig alleinigen Ineffabilis, und verbindet sich mit
12644seinen Gliedern“.
12645Wenn auch die Angaben eine Klarheit vermissen lassen, so
12646scheinen sich doch folgende Punkte fixieren zu lassen. Der
12647Ineffabilis besteht aus einer Reihe von Gliedern, die ⲙ
12648sammen den Begriff der Urgottheit ausmachen, ⲃⲟ dass keines
12649von den andern getrennt werden darf, ohne zugleich den Be-
12650griff aufzuheben, u. z. werden diese Glieder als Mysterien gedacht,
12651die nicht zu eigener Realität aus dem Urwesen herausgetreien,
12652sondern ihm immanent geblieben sind, die, um überhaupt von
12653Menschen begriffen zu werden, parabolisch als menschliche Glieder
12654beschrieben werden. Dieselben sind sogar unter einander nach
12655Rang und Bedeutung verschieden gedacht, bilden aber einen
12656einzigen Körper, der eben das Wesen des Ineffabilis ! ausmacht.
126571 Wahrscheinlich hat der Verfasser dies so aufgefasst, dass der
page 367
12658IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 351
12659Dieser ist der „einzig alleinige wahre unnahbare Gott“, der
12660„Erste“, durch den‘ das All entstanden ist, „Gott des Alls“
12661(ⲣ. 281), darum jener Mensch, welcher die Worte der Mysterien
12662des Gottes gefunden hat, diesem gleich ist (p. 254) und sich
12663mit seinen Gliedern vereinigt (p. 228.). Die Ansicht, dass das
12664höchste Urwesen, welches als eine weitausgebreitete Lichtsubstanz
12665gedacht werden muss, aus einer Masse von Gliedern besteht, war
12666durchaus notwendig, wenn der Verfasser, wie hier, sein System
12667auf monistisch-pantheistischer Grundlage aufbauen wollte. Denn
12668dadurch, dass er eine Reihe Glieder annahm, die unter sich nicht
12669mehr vollkommen übereinstimmten, verlegte er streng genommen
12670in das Urprinzip selbst eine geringere Substanz, welche den
12671Keim der Objektivierung und Verendlichung enthielt; auf dieser
12672Grundlage konnte er erst das Problem von der Emanation des
12673gesammten Universums aus einem einzigen Wesen in geeigneter
12674Weise lösen. In konsequenter Durchführung dieses Gedankens
12675behauptet unser Verfasser, dass das „letzte Glied“ am wenigsten
12676ⲧ] unter allen besessen habe, darum aus ihm die ersten
12677Wesenheiten herausgegangen (xgo&14eIy) seien. Denn aus ihm
12678gingen alle Topoi, die sich im ⲭⲱ] des Ineffabilis befinden,
12679hervor (p. 224), u. z. war es das Mysterium des Ineffabilis !, das
12680sich zerrte (gxö22lsır) und aus dem indifferenten Zustande sich zu
12681eigener Existenz consolidierte (ⲣ. 2242). Dieses Hervortreten
12682zu eigener Existenz ist nicht so aufzufassen, als wenn diese
12683Wesen aus gewissen selbstsüchtigen Zwecken sich vom Ineffabilis
12684befreien wollten, sondern dieser selbst hat sie alle entsprechend
12685ihren Taxeis emaniert (p. 224), „die olxovoula des einzig allei-
12686nigen Ineffabilis“ durchzieht das Ganze (p. 220. 221. 226. 242.
12687248.). Im Übrigen tritt der Ineffabilis gegenüber dem ersten
12688Mysterium sehr in den Hintergrund und findet nur selten Er-
12689wähnung. Er ist es, der Jesus nach seiner Rückkehr aus der
12690Höhe die Macht gegeben hat, mit den Jüngern vom Anfang bis
12691Jneffabilis als innerster. Kern von diesen Gliedern umgeben wird, wäh-
12692rend er selbst diese erst zu einem wirklichen Ganzen vereinigt.
126931 Über dasselbe werden wir bei der Mysterienlehre sprechen.
126942 Auf p. 226 ist durchaus nicht die Rede vom „ersten Myste-
12695rium“, wie Koestlin will (S. 38), sondern vom „Mysterium des einzig
12696alleinigen Ineffabilis.“
page 368
12697352 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
12698zum xinowuax und von Innen bis Aussen und von Aussen bis
12699Innen zu sprechen (ⲣ. 9.). Er hat die Zeit bestimmt, in welcher
12700Jesus auf Befehl des ersten Mysteriums die beiden Kleider der
12701Herrlichkeit anziehe, ebenso die gesammte dıaxxovia der Vollendung
12702des ersten Mysteriums (p. 19. 20.). Als das oberste Princip herrscht
12703er über Alles (p. 224), ist Herr über die von der Höhe und die
12704von der Tiefe (p. 311.), dem als die unterste Stufe des Daseins
12705die „Finsternis der Finsternisse“ gegenübersteht (p. 75. 187.)
12706darum er auch der „Innere der Inneren“ genannt wird (p. 6. 10.
1270715. 16. 21. 22 ⲉ.) In welchem Topos sich diese Gottheit auf-
12708hält, ist nirgends deutlich angegeben, vielleicht mit Koestlin in
12709dem „wahren Topos“ (p. 121. 122. etc.), da p. 216 ein Topos
12710„das wahre All des Ineffabilis“ (cf. p. 241.) genannt wird, ähnlich
12711Buch 4 p. 378 „Das Licht der Lichter, Topoi der Wahrheit und der
12712Güte, Topos des Heiligen aller Heiligen, Topos, in dem keine
12713Frau noch Mann ist, noch ist Gestalt in jenem Topos, sondern
12714beständig unaussprechbares Licht“.
12715An den wahren Topos des Ineffabilis schliessen sich drei
12716ⲭⲱ ⲙ⳪ⲧ⳪, in denen die höchsten Mysterien 2, deren ein Mensch
12717theilhaftig werden kann, enthalten sind.
12718Das erste ⲭⲱ ist das des Ineffabilis (ⲣ. 184. 225. 242.
12719244.), in dem Topoi und Taxeis sind, u. z. aus dem letzten Gliede
12720des Ineffabilis (ⲣ. 220. 222. 224.) emaniert — auch erstes ϯⲱⲡ
12721von Innen (p. 264.) oder „drittes innerhalb“ (p. 253. 286. 314.
12722315.) genannt.
12723Das zweite z@p7ua wird das zweite yopnux des Ineffabilis
12724genannt (p. 222.), zugleich das erste y@gnua des ersten Myste-
12725rinms (ⲣ. 222. 242. 245.), welches sich in der Mitte befindet
12726(p. 253.1, Daran schliesst sich als drittes das zweite y@Qgnua
12727des ersten Mysteriums (ⲣ. 1. 5. 9. 10. 266.), auch letztes ⲗⲱⲕ
12728(p. 246.) oder „erstes ⲭⲱ̀ⲣ ⲥ von Aussen“ (ⲣ. 203. 263. 264. 265.
12729245. 246. 287. 330.). Diese beiden letzten ⲭⲱϩ ⲕⲟⲧⲥ werden auch
12730als die beiden ywonuatAa des ersten Mysteriums zusammengefasst
12731(ⲣ. 16.) daneben aber werden dem ersten Mysterium drei ywor;-
12732I! Sehr eingehend hat Koestlin über das Wesen des Ineffabilis
12733gehandelt 5. 34ff.), aber manche Punkte sind verfehlt, da ihm leider
12734hier eine wenig zuverlässige Übersetzung vorlag.
12735? Über die Mysterien 8. u.
page 369
12736ⲛ ⲛ ⲓ.
12737*ⲙ ⲧⲛ. ⲇ
12738UNIVERSITY
12739IV. Untersu ⲉⲓ üben je gnostischen Werke, 353
12740uata zugeschrieben (p. 204. 205. 184.). Koestlin will den Wider-
12741spruch dadurch heben, dass hier das erste ⲭⲱⲣ. des Ineffabilis
12742als „erstes ⲭⲱ. des ersten Mysteriums‘“ gerechnet sei, dagegen
12743spricht jedoch p. 184: „Und ich werde euch zu den drei ywe7nuata
12744des ersten Mysteriums nehmen, ausgenommen nur die Topoi des
12745(©0nua des Ineffabilis“. Wir müssen an dieser Stelle, wie noch
12746öfters, eine Unklarheit des Verfassers statuieren, denn niemals
12747werden die 3 wo. des Ineff. genannt, sondern es giebt nur 270w07-
12748ⲕⲟⲧⲥ desselben (p. 18. 220).
12749Nach ⲣ. 242 geben die von dem ganzen Topos des ywp.
12750des Ineff. keine dxogdosıe, Anoloylaı und ovuBola, da sie ohne
12751Symbole und Paralemptores sind, ebenso die im zweiten %w0.,
12752dagegen zeigt das dritte y@@. schon eine merkliche Veränderung,
12753da jeder Topos seine xapgalnurTtAaL, ⲡⲟϣⲟϭⲉⲓϩ, Aroloyları und
12754ovußola besitzt.
12755Bevor wir die Topoi dieser drei %wEYuatTA betrachten,
12756müssen wir unser Augenmerk auf dasjenige Wesen richten, wel-
12757ches im Universum neben dem Ineffabilis die Hauptrolle spielt,
12758ja diesen sogar an Bedeutung überragt, nämlich auf das „erste
12759Mysterium“. Koestlin’s Auseinandersetzungen genügen keines-
12760wegs, da er das Mysterium des Ineffab., myst. unicum Ineff. und
12761mysterium primum für identisch hält, während die beiden ersten
12762von dem letzten durchaus verschieden sind. Auch davor muss
12763man sich hüten, dieses erste Mysterium mit dem ersten Myst.,
12764d. h. dem letzten oder 24sten Mysterium zu verwechseln.
12765Der Topos dieses Wesens wird nirgends angegeben; vielleicht
12766nimmt es den ersten Platz im ⲗⲱ] des Ineff. ein, darum nach
12767ihm die beiden folgenden Regionen genannt werden.
12768Dieses erste Mysterium entstand von Anfang an im Ineffab.,
12769bevor es aus ihm hervorging (p. 17), während schon vor ihm
12770die Mysterien des Ineffabilis existierten, welche dem Urwesen
12771immanent geblieben sind (ⲣ. 252), Es war von Anfang an (p. 9.
12772117.), es ist der gesammte Ansgang und Aufgang, welches alle
12773Emanationen und alle die in ihnen Befindlichen emaniert hat,
12774durch das alle Mysterien und alle ihre Topoi entstanden sind
12775(ⲣ. 16) und der ganze Kosmos geschaffen (ⲣ. 9. 16. 243. 317.),
12776daher auch, wie der lneff., der Herr des Alls (ⲣ. 311) genannt, nach
12777dessen Befehl (ⲭⲧⲥ xElevoı) das ganze Universum und der
12778Gang seiner Entwicklung regiert wird, Auf sein Geheiss lässt
12779Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 3. 23
page 370
12780354 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
12781der letzte zagastatıs die sechs grossen Archonten im Topos der
12782Rechten zur Einsammlung der Lichtkräfte entstehen (p. 13
12783es bewirkt die Reinigung des xegacu6s (ⲣ. 248.), hat die unteren
12784Sphären durch Jeü eingesetzt (p. 25.), durch seinen Ratschluss
12785erliegt die P. Sophia der Versuchung und erhält dafür ihre Be-
12786strafung, wird aber vermittelst Jesu aus den Banden der Fin-
12787sternis befreit (p. 446). Ebenso geht von ihm die Erlösung
12788der Menschheit (aus den Händen der Archonten) aus, denn Jesus,
12789sein Sohn (das erste Mysterium, welches herausblickt, ⲃ. ‚Christo-
12790logie) kommt auf sein Geheiss zu der Welt und thut alles nach
12791seinem Willen (p. 1111215) die Mysterien, welche
12792er bringt, sind die Geschenke des ersten Mysteriums (p. 261),
12793darum die ganze Entwicklung des Universums auf die Vollendung
12794des ersten Myst. hinzielt (ⲣ. 20. 117. 318. 339. 355) ⲇⲣⲟ̀ϩ olxo-
12795voulay pr. myst.).
12796Dieses erste Mysterium ist in gewisser Weise ein genaues
12797Abbild des Ineff., wie es ja dessen Produkt ist. Denn es zer-
12798fällt in eine Reihe von Mysterien, die ebenfalls als seine 2
12799gefasst werden. Dies erhellt aus den Worten, die auf dem vom
12800ersten Mysterium dem Jesu gesandten Kleide geschrieben stehen
12801(ⲣ. 16f.). Dort wird nämlich Jesus gebeten: „Komm zu uns, denn
12802wir sind Deine Glieder-Genossen, wir aber alle mit Dir selbst
12803bilden ein einziges Ganze; es ist das erste Myst., welches von
12804Anfang im Ineff., bevor es hervorgegangen, entstanden ist, und
12805der Name jenes sind wir alle........ Komm zu uns, denn wir
12806alle stehen bei Dir, damit wir Dir das erste Mysterium und seine
12807ganze Herrlichkeit auf seinen eigenen Befehl hin geben..... ⲓ
12808da Du eher bist als wir und Du vor uns existierst ete.“ Auch
12809dieses Mysterium hat eine Doppelnatur, es selbst ist das Wesen,
12810welches, auf den Ineffabilis gerichtet, hineinblickt (p. 126. 135.
12811138), Jesus] dagegen als der auf die Welt gerichtete Teil blickt
12812hinaus (p. 125. 139. 175), obwohl letzterer auch ohne Unterschei-
12813dung das erste Mysterium genannt wird (ⲣ. 133. 135. 140. 141 etc.)
12814Die höchsten Wesen neben diesem ersten Mysterium sind
12815die Apatores!, aus denen sämmtliche Emanationen innerhalb der
12816höchsten Lichtwelt hervorgegangen sind. Sie befinden sich im
128171 Ihre Entstehung wird nicht angegeben.
page 371
12818IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 355
12819ⲭⲱ des Ineff. und haben viele Topoi inne, die Zahl dieser
12820Wesenheiten ist unbekannt (p. 224).
12821In dem letzten Topos derselben hat der zwölfte xg0TQLXVEV-
12822ⲛⲥⲧⲟϩ seinen Wohnsitz, es giebt also innerhalb der Topoi der
12823Apatores zwölf xootgLxVELUATOL, denen noch ÜREQTOLKVELLATOL
12824vorangehen (ⲣ. 225), dann folgen drei totxyevLAaTOL in drei
12825ⲭⲱⲣⲓϯⲙⲥⲧⲥ verteilt (ⲣ. 205). Der dritte, d. h. der erste von oben,
12826ging aus dem zwöltten tocxveuuatTOs hervor und herrscht über
12827die TQLXVELLATOL ⲙⲙ die drei ⲭⲱⲣⲓ] ⲙⲥⲧⲥ des ersten Mysteriums
12828(p. 205), der zweite ⲧⲟ. ging wieder aus dem ersten hervor,
12829und der dritte oder erste von unten aus diesem (p. 224), letzterer
12830herrscht über 24 Mysterien (p. 204) und besitzt Taxeis; alle drei
12831gehören zu den Taxeis des einzig alleinigen Ineffabilis (p. 224).
12832Aus diesen drei toıLxzVEVUAaTOL zerrten sich eine Reihe anderer
12833Wesen und gingen aus den Apatores hervor.
128341) Die ⲡϩⲟϭⲭⲱ̀ⲫ)ⲧⲟⲥ des ersten, zweiten und dritten ⲧⲣⲓ-
12835AVEVUAaTOS (p. 22
128362) Die fünf Bäume jedes toxpy., die emaniert nach ein-
12837ander stehen und an einander gebunden sind mit allen ihren Taxeis
12838(p- 223).
128393) Die 24 Mysterien od. 24 ⲭⲱⲣⲙⲥⲧϭ (p. 222. 203); die-
12840selben herrschen über das y@o7ua des ersten Mysteriums (iden-
12841tisch mit dem zweiten wo. des Ineff.) (p. 204); die 24 Myst. des
12842dritten zQtxvy., d. h. die 24 ⲗⲱ. gingen aus den Apatores hervor,
12843die des zweiten aus dem dritten ⲧoin. und die des ersten aus
12844dem zweiten (p. 222 f.).
12845Damit schliesst das erste ywonua des Ineff., und es beginnt
12846das zweite ywonuam des Ineff., d. h. das erste ⲭⲱ̀ⲣⲙⲟ des ersten
12847Mysteriums, dessen Insassen sämmtlich aus den Apatores ema-
12848niert sind.
128491) Das xatar&tacua des ersten Mysteriums, d. h. das Zwil-
12850lingsmysterium des einzig alleinigen Ineffabilis, jenes, welches
12851hinein- und hinausblickt! (p. 222).
128521 Es gewinnt den Anschein, als ob hier ursprünglich der Wohn-
12853sitz des erst. Myst. gewesen ist, da es auch als ein hinein- und
12854hinausblickendes, sog. Zwillingsmyst. des Ineff. gefasst wird. Dazu
12855passt, dass diese Region durch ein xatax. von dem 7w0. des Ineff, getrennt
1285623*
page 372
12857356 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
128582) Aus diesem sind 240,000 vupevral emaniert ⲣ. 222).
128593) Die zwölf dxwipr tot, welche ursprünglich zu dem ⲱϩ.
12860des Ineff. gehörten, aber in das wo. des ersten Myst. geführt
12861wurden (p. 221 f.).
128624) Die «xeoarrtor bilden zwölf drkoavyta ⲭⲱⲣⲓⲓⲉⲥⲧϭ und
12863sind in drei Taxeis gemäss der olxovoula des Ineff. geteilt (ⲣ. 221),
12864nach Koestlin „als tres td&us das ywonNUa (des Ineffabilis ?) um-
12865gebend“ (sie!).
128665) Die äqydagror machen zwölf Topoi aus, sie standen, aus-
12867einander emaniert, in einer einzigen Taxis, wurden dann in ver-
12868schiedene Taxeis getrennt, indem sie selbst «y]gntOL und ⲉ̀
12869ⲟⲥⲱⲍⲟⲓ sind (ⲣ. 221).
128706) Die zwölf td&ers der ⲥ̄ⲑϩϥⲅⲟⲥ sind in drei Teile getrennt
12871(ⲣ. 221).
128727) Die vxrEoBador bestehen nur aus einer einzigen Taxis
12873(ⲣ. 221).
12874$) Die aunruror (Ms. dudraptor), die sich nicht geoffen-
12875bart haben und gemäss der olxoroula des Ineff. nicht in die
12876Öffentlichkeit geführt sind (p. 220).
128779) Hinter den Taxeis dieser stehen die zwölf acnyaprtoı und
12878sind «/@urTOL Und ArkgartoL (ⲣ. 220).
1287910) Die derröntor gehören zu dem zweiten ⲯⲱϩ. des Ineff.
12880(Ms. fälschlich „die beiden wo. des Ineff.“ ⲣ. 220).
1288111) Die iϭϭ︦ⲗⲉⲱⲧⲟ. stehen in zwölf Taxeis; der Zusatz „diese,
12882welche zu den "Taxeis des wo. des Ineff. gehören“, scheint sich
12883auf das zweite op. des Ineff. zu beziehen (p. 220).
1288412) Die zwölf dxirntoı stehen in Taxeis (ⲣ. 220).
12885Auf diese Wesenheiten folgt das 24ste Mysterium ausser-
12886halb (p. 169. 203), das erste von aussen an gerechnet (p. 1. 169),
12887auch das letzte Mysterium (ⲣ. 4. 9. 10. 15); es ist die xegalr
12888des ersten ⲱⲙⲥ ausserhalb (ⲣ. 203), d. h. des zweiten ⲭⲱ]
12889des ersten Mysteriums, Koestlin deutet dies dahin, dass es
12890„(weil nach p. 203 auch noch unterhalb des 24sten Myst. sich
12891Zmunuata befinden) xegpadn des obersten der ywENuaTa ad
12892partenm externam ist, deren es (nach p. 203) gleichfalls drei sind,
12893wie in den obersten, unmittelbar auf den Ineffabilis folgenden
12894ist und nach ihm ⲗ ϩ. des ersten Myst. genannt wird, doch lässt
12895sich dies nicht mit Sicherheit entscheiden.
page 373
12896IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 357
12897Regionen“. Die angeregte Stelle auf p. 203: „der, welcher das
12898Myst. im ersten Gebote empfängt, hat die Macht zu den unter-
12899halb von ihm befindlichen Taxeis zu gehen, d. h. zu allen Taxeis
12900des dritten ⲭⲱ] ⲥ, aber nicht hat er die Macht, nach oben zu
12901den oberhalb von ihm befindlichen Taxeis zu gehen“, giebt durch-
12902aus nicht Raum, drei ⲭⲱ ⲙⲧ unterhalb des 24sten Myst.
12903anzunehmen. Augenscheinlich ist es falsch, dass unterhalb des
12904ersten Gebotes alle Taxeis des dritten ywonua liegen sollen, da
12905es ja selbst zu demselben gehört; wir müssen vielmehr eine Un-
12906genauigkeit des Verfassers oder Verderbnis des Textes annehmen,
12907denn sämmtliche andere Stellen lehren deutlich, dass dieses 24ste
12908Myst. im zweiten ⲭⲱⲣ. des ersten Mysteriums sich befindet (p. 1.
129095.9. 10. ete.). Ebenso wenig Richtigkeit kann die Behauptung K’s.
12910beanspruchen, dass dasselbe das 24ste „von dem an gerechnet, was
12911sich in ⲧϭⲓ secundi ⲭⲱⲣⲕⲥⲧⲟϩ primi mysterii befindet (ⲣ. 10)
12912wäre, also von den Mysterien des zweiten oonua an, vielleicht
12913das letzte Mysterium des dritten ⲭⲱ ϭ (indem sowohl das
12914zweite als das dritte ⲭⲱ) ⲕ⳪ je zwölf Mysterien hätten, die viel-
12915leicht p. 203 unter den dort genannten nicht recht klaren
1291624 ⲙⲱϭⲧ]]ⲟⲓ⳪ gemeint sind)“, da die Stelle „das letzte Myst,, d. h.
12917das 24ste Myst. von innen heraus, diese, welche in den Taxeis
12918des zweiten wg. des ersten Myst. existieren“ (p. 10) lautet. Aus
12919dieser ist zunächst zu schliessen, dass in den Taxeis des zweiten
129204/00. 24 Mysterien vorhanden sind, unter denen das 24ste die
12921niedrigste Stufe einnimmt; dann müssten die übrigen, wenn das
1292224ste die ⲭⲉ) des dritten ⲭⲱⲡ ist, im zweiten ⲭⲱ. ent-
12923halten sein, was aber durchaus ausgeschlossen ist.
12924Diese Schwierigkeit. ist nicht von der Hand zu weisen. Will
12925man nun nicht eine Unklarheit dem Verfasser zuschreiben, so
12926muss man folgende Annahme aufstellen. Aus p. 219 geht näm-
12927lich hervor, dass dieses 24ste Mysterium in sich 12 Mysterien
12928gemäss der Anzahl der dy@prtOol und AxkpayTOL besitzt !; nehmen
12929wir nun hinzu, dass es nach p. 1 ff. mit dem ersten Mysterium
12930ein einziges Ganze bildet, dieses erste Mysterium aber wiederum
12931zwölf Mysterien umfasst (p. 189. 193. 194. 236. 237. 240 ete.),
129321 Die wörtliche Übersetzung lautet: „warum es in sich die
1293312 Myst. etc. nachahmte“. Da «x. und am. je 12 der Anzahl nach
12934sind, So machen sie zusammen entsprechend den 24 Myst. 24 aus.
page 374
12935358 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke
12936so ergeben beide zusammen 24 Mysterien; von diesen wäre das
1293724ste das letzte 50:0» od. 6006 (ⲣ. 17), aber so, dass es gleich-
12938sam in sich die zwölf Myst. zu einem Gesammtnamen verbindet;
12939darauf lässt der Ausdruck „das 24ste Myst. ausserhalb und unter-
12940halb“ (p. 1) „von innen bis aussen“ (p. 5. 9) schliessen. Freilich
12941muss ich gestehen, dass mir keineswegs die Stelle auf p. 1 klar
12942ist, wenn es heisst: Jesus hatte während der elf Jahre seine
12943Jünger „nur bis zu den ersten Geboten und bis zu den Ⲧⲟⲣⲟⲓ̈
12944des ersten Mysteriums, dieses, welches innerhalb des ⲟⲅ ⲅ⳪ⲕⲡ,
12945welches innerhalb des ersten Gebotes ist, d. h. des 24sten Myste-
12946riums“, belehrt; ebenso wenig verstehe ich: „Jesus hatte zu ihnen
12947in betreff jenes Mysteriums gesagt: es umgiebt das erste Gebot,
12948die fünf yapayual, das grosse Licht, die fünf xagaot&ras und den
12949ganzen Lichtschatz“, und auf p. 4: „Jenes Mysterium umgiebt
12950das All“ 1.
12951Auf Grund dieser Äusserungen Jesu waren die Jünger in
12952dem Wahne befangen, dass es nichts mehr innerhalb jenes Myste-
12953riums gebe, sie hielten dieses für die xegalr) des Alls und das
12954Haupt alles Existierenden, die Vollendung aller Vollendungen
12955und das ganze ⲗⲱⲕ (ⲣ. 1. 4). Zu erwähnen ist noch, dass
12956es nach p. 169 „der grosse &y@tnTOS, in welchem Jesus glänzte“,
12957genannt wird. Über die Bedeutung desselben bei der Erlösung
12958s. u. Christologie.
129592) Es folgt das grosse Licht des yapgayım-Lichtes (p. 219),
12960das ohne xgoßolal steht, oder die fünf yapayual des Lichtes
12961(p. 1. 3. 18 nicht nach Koestl. lumen luminum p. 4 genannt);
12962merkwürdig ist nur, dass in den drei letztgenannten Stellen die-
12963selben einen andern Namen führen und erst nach dem ersten
12964Gebote zu stehen kommen, p. 219 aber vor diesem 2.
129653) Das erste Gebot? hat ein xataxEtacua und Topoi (ⲣ. 1.
129661 Die einfachste Lösung dieser Schwierigkeit ist die Annahme,
12967dass in dem Buche, dessen Inhalt der Verfasser weiter ausführen
12968wollte, noch eine andere Vorstellung über dieses Wesen herrschte.
129692 Auch hier ergiebt sich, dass der Verfasser in seiner Einlei-
12970tung eine andere Quelle benutzte.
129713 Wenn auf p. 1 von „Topoi der Gebote“ gesprochen wird, ⲱ
12972ist dies aus der unbekannten Quelle geflossen, da stets nur von
page 375
12973IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 359
1297431. 16), trennte sich zu sieben Mysterien (p.219), das Mysterium
12975des unveutHs (richtig unvutHs „Verkündiger“, nicht WvotH(LOV
12976ⲙⲡⲱⲉⲱⲧⲟⲟϧ ⲣ. 18) genannt. Denn dieses ist der Verkündiger des
12977höchsten Lichtes, zu dem das ganze Universum zurückgeführt
12978werden soll. Von jener Lichtkraft nämlich, welche Jesus im An-
12979fang aus sich herausgehen liess, nahm es selbst einen Teil für
12980sich, leitete aber den übrigen Teil in die unteren Sphären über
12981(p. 14. 339), war damit gleichsam der erste Verkündiger des
12982zukünftigen Erlösers. Auch sonst greift es thätig in die Welt-
12983regierung ein. Auf seinen Befehl hat Jeü, der Episkopus des
12984Lichtes, die Sphären der Gestirnsregionen eingesetzt (p. 25),
12985darum er geradezu der ⲡϩⲉϭⲃⲉⲱⲧⲓϩ des ersten Gebotes genannt
12986wird (p. 333). Wie hier, so geht es auch mit dem ersten Myste-
12987rium Hand in Hand, dass nach seiner Bestimmung die P. Sophia
12988wegen ihrer Übertretung vom Authades verfolgt und bestraft
12989wird (p. 45). Unrichtig ist die Angabe auf p. 203, dass unter-
12990halb sich die Taxeis des dritten wo. befinden sollen, wie schon
12991oben bemerkt.
129924) Daran reiht sich das grosse Licht (p. 2. 3. 14. 18) oder
12993das grosse Licht der Lichter (ⲣ. 4. 219) oder der grosse xQeoßev-
12994ⲧⲉ des Ineffabilis (ⲣ. 18). Dasselbe nimmt einen Teil von der
12995Lichtkraft und stösst es in die nächstfolgende Region der
129965) fünf zagaotaraı (p. 2. 3. 14. 219) oder fünf z00770VuEVOL
12997(p. 18); jeder derselben ist von dem andern unendlich nach Höhe,
12998einem „dem ersten Gebote“ die Rede ist. Koestl. meint, dass dieses
12999primum auf andere praecepta hinweise. Er findet es auffallend, dass
13000die Topoi primi statuti unmittelbar neben dem noavoos lucis stehen
13001(ⲣ. 196), und schliesst daraus, dass unter diesem primum statutum
13002das „erste“ von unten herauf (ab externo) verstanden, und so zwischen
13003diesem und dem primum ab interno mehrere statuta (vielleicht eben
13004jene sieben Mysterien, in die letzteres sich geteilt hat) als in der
13005Mitte liegend anzunehmen wären. Dies ist reine Phantasie, da jede
13006Unterlage fehlt, denn es wird ganz richtig (p. 196) das erste Gebot
13007vor deın Lichtschatz angeführt. Die Ursache, warum es das erste
13008Gebot genannt wird, scheint meiner Meinung nach nur darin zu liegen,
13009dass es als Verkündiger des Lichtes den ersten Befehl erhielt, dieses
13010zur Ausführung zu bringen.
page 376
13011360 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13012Tiefe, Länge und Breite entfernt und überstrahlt den niedriger
13013stehenden durch sein unermessliches Licht (ⲣ. 198 ff), darum
13014Jesus die Topoi derselben und die darüber liegenden Regionen
13015gar nicht beschreiben kann, weil es an einem entsprechenden
13016Massstab in der Welt fehlt. Unter diesen tritt besonders der
13017letzte Ϥⲥⲣϭϭⲧ︦ⲧⲓ]ϩ hervor; denn er hat die Lichtkraft in den
13018ⲭⲉⲣϭϭⲏⲟϩ (p. 14. 338) gestossen, hat auf den Befehl des ersten
13019Mysteriuns die sechs grossen Herrscher im Topos der Rechten
13020entstehen lassen (p. 193) und umgiebt den Lichtschatz (p. 198);
13021in seiner Mitte wird Jesus am Ende der Tage ein himmlisches
13022Reich aufrichten und als König über alle xgoßolal des Lichtes
13023und über die vollkommnen Seelen herrschen (p. 201. 230. 243).
13024Mit ihm nehmen die Emanationen, welche aus den Apatores
13025hervorgegangen sind, ihren Abschluss; damit hört aller Wahr-
13026scheinlichkeit nach, obwohl es nirgends direkt angegeben, das
13027dritte ywoNUA auf. !
13028Koestlin rechnet noch zu dieser Sphäre den Topos der xAn00v0-
13029/c6p luminis und stützt sich darauf, dass derselbe in weiter
13030Ferne vom Lichtschatze gedacht wird? (ⲣ. 186. 189). Sehr auf-
13031fallend ist die Thatsache, dass in den Aufzählungen der Ema-
13032nationen (p. 18. und ⲣ. 215) diese Region gar nicht erwähnt
13033wird; ein grösserer Widerspruch liegt darin, dass nach p. 79
13034der Topos der xA4ngovoula sich im Lichtschatze befindet, also
13035nicht in dieser ungeheuren Distanz von ihm entfernt liegen kann.
13036Diese Anschauung ist die allein richtige, die noch ⲣ. 186 f. deut-
13037lich zum Ausdruck kommt. Dort sagt nämlich Jesus zu seinen
13038Jüngern: „Wenn ich euch zu dem Topos derer nehme, welche
13039die xinoovoulaı empfangen, welche die Mysterien des Lichtes
13040empfangen haben, und ihr den Glanz des Lichtes, in welchem
13041sie sich befinden, seht, so wird das Lichtland bei euch geschätzt
13042werden wie das Licht der Sonne im Kosmos der Menschheit, und
130431 Ich will noch darauf aufmerksam machen, dass nach p. 18
13044die Regionen von dem ersten Gebote an nicht mehr zu dem letzten
13045ⲍⲱϩ. gehörten.
130462 Nirgends findet sich die Angabe, dass der letzte ⲡϩ. ihn um-
13047gieht, auch nicht p. 198, ebenso wenig, dass der Lichtschatz p. 206
13048Tüm0s ⲕⲗⲛϩⲟⲙⲟⲕⲓⲱⲙ genannt wird, da hier ausdrücklich „das Lichtland
13049nnd der Topos der xAngovouias des Lichtes“ steht,
page 377
13050IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 361
13051wenn ihr auf das Lichtland schaut, so wird es bei euch geschätzt
13052werden wie ein Staubkorn wegen der grossen Entfernung, in der
13053von ihm das Lichtland entfernt ist, und der Grösse, die es bedeu-
13054tend grösser ist“. Dies ist selbst den Jüngern neu, darum Maria
13055verwundernd die Frage aufwirft, ob denn alle Menschen des
13056Kosmos, welche die Mysterien des Lichtes empfangen haben, vor-
13057züglicher als die zg0ßolai des Lichtschatzes, als das Lichtland
13058sein werden, wie er soeben gesagt? Jesus antwortet: „Höre Marla,
13059und ich werde mit Dir über die ϭⲱϧⲅ ⲉⲓϭ des Äons und den
13060Aufgang des Alls reden; nicht wird sie geschehen anf diesen, son-
13061dern ich habe euch gesagt: Wenn ich euch zu dem Topos der
13062xAnoovoulaı derer, die das Mysterium des Lichtes des Licht-
13063schatzes eınpfangen werden, führe, so wird der Topos der ⲡⲣⲟ‐
13064Bolal bei euch nur geschätzt werden wie ein Sandkorn und wie
13065das Sonnenlicht am Tage; ich habe nun gesagt, dass dieses in
13066der Zeit der ovuptEisıa des Aufstiegs des Alls geschehen werde“
13067(ⲣ. 188f. 194). Die Antwort Jesu ist etwas unklar, wie über-
13068haupt dessen Reden die aın wenigst verständlichen sind !, aber
13069so viel kann man aus dieser Stelle und den folgenden Blättern
13070entnehmen, dass der Name „Topos der xinooroulaı (im Gegen-
13071satz zu dem Topos „der xAngovojia“) allen Topoi zukommt,
13072zu denen der Mensch vermittelst der Mysterien gelangen kann,
13073d. i. dem gesammten Lichtreich, welches aber erst bei der ϭⲱϧⲧ ⲉϥ
13074entstehen wird.
13075II. Die höhere Lichtwelt.
13076Nach Koestlin „folgt auf die Welt des reinen Lichtes die
13077vergängliche Welt, das universum, dem eine solutio bevorsteht,
13078und zwar zuerst der ⲭⲉϩϭϭⲙⲟϩ oder xö04os perniciei (ⲣ. 14), in
13079welchem das Licht sich gleichsam vergröbert, materielle Bestand-
13080teile aus sich absetzt, die als Stoff für die materiellere Welt
13081dienen“. Da die Entscheidung dieser Frage, ob und in wie weit
13082der Lichtschatz zum xeQacu6s gerechnet werden darf, eine sehr
13083schwierige ist, müssen wir die einzelnen Stellen genauer betrachten.
13084Nach ⲣ. 14 hat der letzte zagastatTıs einen Teil von der
13085Lichtkraft in den xegacu0s gestossen, „die sich mit allen döpatoı
13086I Dies ist Absicht des Verfassers, damit nicht ein Jeder die
13087tiefe gnostische Weisheit verstehen könne.
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13088362 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13089und allen Archonten verband, mit einem Wort: sie verband sich
13090mit dem Kosmos des Verderbens und entstand in allen denen,
13091welche sich im ϫⲉϩϭϭⲕⲟϩ befinden“.
130922) p. 216. „Das Myst. 16. weiss, warum der xegaoyös ent-
13093standen ist, der nicht existiert, und warum er gereinigt ist“.
130943) ⲣ. 228 f. „Ein Mensch, der das Mysterium des Ineff.
13095empfangen und es in allen seinen Typen und oy%uarta vollenden
13096wird, ist zwar ein Mensch auf der Welt, aber vorzüglicher als
13097alle Engel, Erzengel, Tyrannen, Herren, Götter, ⲫⲱⲟⲅϥ̅ϩⲉϩ, ⲉ̀-
13098XOLVEIG, TOLÖUVPAUELG, RKOORAÄTOQES, AdQATOL, der grosse dÖQATOG,
13099als alle die von der Mitte, die xgoßolal des Lichtschatzes, der
13100ϫⲉⲣⲥⲟⲙⲟ̀ϩ und der ganze Topos des Lichtschatzes“,
131014) ⲣ. ⲅ (die Jünger) und alle Engel, Erzengel,
13102Götter, Herren, Archonten, grosse ⲥⲧⲟ, die von der Mitte
13103und von der Rechten und alle grossen xgoßolal des Lichtes und
13104ihre gesammte Herrlichkeit, ihr alle stammt von einander in der
13105einzigen Mischung und der einzigen ⲗ) und der i
13106ⲟⲧϭ und dem einzigen xeQagu6s; und durch den Befehl des
13107ersten Mysteriums hat man den ϫⲉϩϭϭⲕⲟϩ gezwungen, bis dass
13108alle grossen xgoßolal des Lichtes und ihre gesammte Herrlich-
13109keit und der xegacuös gereinigt sind; und sie sind nicht durch
13110sich selbst, sondern durch ⲉⲟⲩϫⲓ) gemäss der olxovoula des
13111einzig alleinigen Ineffabilis gereinigt“.
13112Damit sind unsere Stellen schon erschöpft, und merkwür-
13113digerweise wird niemals der xegaogös in den beiden letzten
13114Büchern genannt. Betrachten wir die einzelnen Citate selbet,
13115so muss man auf den ersten Augenblick mit K. schliessen, dass
13116der ⲭⲉⲣϭϭⲙⲟϩ mit den unterhalb des letzten xapgaotarnG gelegenen
13117Sphären beginnt; aber dies ist nicht die einzige Erklärung, heisst
13118es doch, dass die hineingeblasene Lichtkraft sich mit den Archonten
13119und dogartor verband, d. h. mit dem Kosmos des Verderbens,
13120d. i. dem ⲭⲉϩϭϭⲓⲓc. Hier kann der Kosmos des Verderbens
13121unter keinen Umständen auf den Lichtschatz, sondern nur auf
13122die Äonenwelt bezogen werden; dies wird zur Gewissheit, wenn
13123wir bedenken, dass nach p. 198 der letzte xagaotärns den Licht-
13124schatz umgiebt. Ebenso wenig spricht ⲣ. 228 für K’s. Annahme,
13125da hier ausdrücklich der xegaocu6s vor dem Lichtschatz erwähnt
13126wird. Ob p. 216 der ϫⲉⲣ. als Zusammenfassung aller Sphären
13127von der irdischen Welt an bis zum #”0avoös lucis (incl.) auf-
page 379
13128IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 363
13129tritt, lasse ich dahingestellt, weil in dieser Aufzählung keine
13130strenge systematische Ordnung innegehalten wird. In p. 247
13131wird der Lichtschatz nicht angeführt, sondern nur die grossen
13132ⲡⲟⲟⲃⲟⲗϭⲓ des Lichtes; an dieser Stelle erkennt man, wie wenig
13133die Lehre vom ϫⲉⲟ. ausgebildet war, denn einmal sollen diese
13134x00ß. durch eine dvayxn gereinigt werden, auf der andern Seite
13135sind sie rein und bedürfen der Mysterien nicht (p. 249), was
13136meines Erachtens eine contradictio in adiecto ist. Das Wort
13137ⲭⲉϩⲥϭⲙⲟϩ „Mischung“ setzt Wesen voraus, in welchen disparate
13138Elemente vorhanden sind, die erst durch einen gewaltsamen
13139Prozess wieder geschieden werden müssen; dies war aber bei der
13140Äonenwelt der Fall, in denen sich das reine Licht mit dem hyli-
13141schen Stoffe auf das Engste verband, so dass zu dem ⲭⲉϩϭϭⲙⲟϩ
13142nicht einmal die Topoi der Rechten und der Mitte gerechnet
13143werden dürfen, da sie nur die reinen Lichtbestandteile den ab-
13144gefallenen Wesen entreissen. Auch wäre es unmöglich, dass diese
13145ausgesonderten Lichtelemente in den Lichtschatz gebracht werden,
13146wenn daselbst schon Materie herrschend wäre!. Ich glaube da-
13147her, dass die Einteilung von Koestlin auf sehr schwacher Grund-
13148lage ruht; freilich ist anzuerkennen, dass der Verfasser selbst
13149über die Ausdehnung des Begriffes ⲭⲉϣⲥϭⲕⲟϩ im Unklaren ge-
13150wesen ist. Die Veranlassung scheint darin gelegen zu haben, dass
13151Jesus nach seiner Auffassung in den oberhalb des Lichtschatzes
13152liegenden Sphären, in den xingovoulaı des Lichtes ein ewiges
13153Lichtreich gründen wird, in welches die Bewohner des Licht-
13154schatzes, des Topos der Rechten und der Mitte nebst den gläu-
13155bigen Archonten und vollkommnen Seelen eingehen werden, wäh-
13156rend den Bewohnern der Archontenwelt der Untergang bevorsteht.
13157Der Lichtschatz und seine Bewohner treten sehr in den
13158Hintergrund; er wird auch „Lichtland“ (p. 176. 186. 187. 188.
13159215 ete.) genannt, oder Topos der xgoßolial (ⲣ. 188). Hier
13160haben wahrscheinlich die xpgoßolai des Schatzes oder des Lichtes
13161ihren Sitz mit ihren Taxeis und owrt%0ss (p. 2. 121. 188. 207.
13162215. 228 etc.), aber nirgends erhalten wir von ihren Funktionen
13163genaue Kunde.
13164In ein grösseres Licht treten die Taxeis der Taxeis (p. 18):
131651) Die sieben Amen (p. 18) sind nach p. 3 mit den sieben
131661 Über diese Frage weiter unten.”
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13167364 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13168Stimmen identisch !; in der That werden an Stellen, wo wir die
13169sieben Stimmen erwarten, nur die sieben Amen genannt (p. 192.
13170216. 230), umgekehrt nur allein die sieben Stimmen (p. 195.
13171196. 189). ;
13172Nach Buch vier (p. 328) sind die Mysterien der sieben
13173Stimmen und ihrer 49 Dynameis und ihre ⲫⲟⲥ das höchste
13174Mysterium aller Mysterien. Diese sieben gwral sollen nun nach
13175Koestlin die göttlichen Schöpferlaute )ⲟ sein, die von dem
13176Vater des Lichtschatzes unmittelbar ausgehenden Stimmen, durch
13177die eine Schöpfung aus dem Nichts ins Dasein gerufen wird,
13178und die daher auch dvpdueıg und schöpferische Kräfte unter
13179sich haben. Sie sollen nur dann am Platze sein, wenn sie, wie
13180es in lib. 4 der Fall ist, als gawral einer Person (der Urgottheit)
13181auftreten, dagegen in der Darstellung der ersten Bücher, welche
13182das Urwesen weit über den Lichtschatz erhoben, die ⲫⲱϧ aber
13183doch im Lichtschatze beibehalten haben, haltungslos in der Luft
13184schweben. Zwar muss ich zugeben, dass uns in dem vierten
13185Buche noch Fragmente, wie sich bald zeigen wird, einer älteren
13186Titeratur vorliegen, dass es eine Zeit gegeben hat, wo die
13187sieben ⲫⲱⲓ in der Mysterienlehre dieser Gnostiker eine her-
13188vorragende Rolle gespielt haben, die erst später durch die
13189Mysterien der drei xi%00t der drei ⲭⲱⲣⲙⲥⲧϭ verdrängt sind,
13190aber ob es jemals ein so primitives System, wie K. annimmt,
13191innerhalb der Sekte gegeben hat, erscheint mir sehr fraglich.
13192Das vierte Buch wenigstens kann niemals zur Stütze für eine
13193Identifikation der sieben ⲡⲱⲡ] mit den sieben ⲟⲉ herangezogen
13194werden, da schlechterdings nichts uns dazu berechtigt. Auch
13195sind die sieben Stimmen durchaus noch nicht das Höchste,
13196sondern der Name, in dem alle Namen, alles Licht und alle
13197Dynameis sich befinden, dessen Kenntnis die Seele vor allen
13198Qualen der Weltmächte schützt? (ⲣ. 378 f.).
131992) Die fünf Bänme (ⲣ. 3. 18. 189. 192. 195. 196. 216. 230).
132003) Die drei Amen (p. 3. 18. 192. 195. 216. 230.)
132014) Die Soterzwillinge oder Kind des Kindes (p. 2. 18. 192
13202195. 216. 239.)
132031 p. 18. sind diese beiden noch getrennt, wiederum ein alter-
13204tümlicher Zug.
132052 Leider ist hier eine bedeutende Lücke im Text,
page 381
132061V, Untersuchungen über die gnostischen Werke. 365
132075) Die Topoi der zwölf ϭⲱⲍ ⲉϩ des Lichtschatzes (ⲣ. 89.
13208195. 196. 215. 230. 234); jeder von ihnen ist über zwölf Taxeis
13209gesetzt (ⲣ. 189), die Taxeis des ersten cwrt%0 sind die letzten
13210im Lichtschatze (p. 192. 234. 328. 329), in denen die bestimmten
13211Seelen bis zum Abschluss der vollkommnen Seelen ihren Aufent-
13212halt erhalten; sie sind aus den sieben Stimmen und fünf Bäumen
13213emaniert (p. 189). Aus ihnen hat Jesus zwölf Kräfte genommen
13214und mit sich geführt, um sie in den Mutterleib der zwölf Jünger
13215zu stossen (p. 11. 14 ete.).
13216ⲃ) Vor diesen ϭⲱⲧ ⲉϩ sind noch die neun Wächter an den
13217drei Thoren des Lichtschatzes zu erwähnen (p. 2. 18. 192. 195.
13218215. 230).
13219Der ganze Lichtschatz mit allen seinen Wesen dient nur
13220einer einzigen olxoyouia, nämlich zur Einsammlung der Seelen,
13221welche die Mysterien einpfangen haben, damit dieselben von
13222ihnen besiegelt werden und durch ihr Inneres zu der x4ngovouia
13223des Lichtes wandern (p. 196 f.), darum auch von den Mächten
13224der Rechten und der Mitte die gesammelten Lichtkräfte hier zur
13225Aufbewahrung niedergelegt werden, so dass er in wörtlicher
13226Bedeutung „Lichtschatz“ genannt wird. Dies kann nicht die
13227ursprüngliche Bestimmung dieser Region gewesen sein, da sie
13228dann vollkommen auf gleicher Stufe mit dem Topos der Rechten
13229und der Mitte stände, vielmehr zeigt das vierte Buch in dieser
13230Beziehung eine ältere Form des Systems.
13231In demselben nennt Jesus das höchste Wesen „mein Vater,
13232Du Vater aller Vaterschaft, Du unendliches Licht“ (p. 357. 358.
13233375), „Du Heiliger aller Heiligen“ (p. 378 cf. 390), „Du Vater
13234des Lichtschatzes“ (p. 358. 375. 376).
13235Das Urwesen hat daselbst noch keine so konkrete Fassung
13236angenommen, vielmehr ist es der unermessliche, alles durch-
13237dringende Lichtstoff. Aber bei aller Anerkennung des höheren
13238Alters dieses Buches müssen wir doch davor warnen, sich das
13239ganze System nicht zu primitiv vorzustellen, denn wir haben
13240hier nur Gebete Jesu bei den Taufriten vor uns, in denen über-
13241haupt nicht, da sie in dem Ritualgebrauch stets wiederkehren,
13242eine so streng durchgeführte Metaphysik zum Ausdruck kommt 2.
132432 Ⲕ ⲃ. Auseinandersetzungen beruhen auf Irrtum.
132441 Dies zeigt sich schon deutlich in den Gebeten der P. Sophia,
page 382
13245366 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13246Sein Wohnort ist das Licht der Lichter, die Topoi der Wahrheit
13247und der Güte, der Topos des Heiligen der Heiligen, — in diesem
13248befindet sich weder Frau noch Mann noch überhaupt irgend eine
13249Gestalt, sondern nur beständiges unaussprechliches Licht (p. 378), —
13250der Topos des Lichtes der Lichter des Lichtschatzes (p. 373) oder
13251Topos der Wahrheit (p. 377). Der Lichtschatz ist also der
13252Gipfelpunkt des Universums, in welchen die Seelen nach dem
13253Tode aufgenommen werden! (ⲣ. 378. 390); von drei ywonuata
13254kann noch nicht die Rede sein, weil diese ganze höhere Myste-
13255rienlehre noch nicht ausgebildet war. Seltsam sind die eigen-
13256tümlichen Namen, mit denen der „Vater“ angeredet wird (p. 357.
13257358. 375), und die gar keine Übereinstimmung zeigen ?,
13258Neben diesen höchsten Wesen werden nur noch die sieben
13259Stimmen (s. o.) mit ihren 49 Dynameis genannt, deren Mysterium
13260und Psephoi bei den Riten eine bedeutende Rolle spielten (p. 378).
13261Das Lichtland ist, um dieses hier nachzuholen, durch xara-
13262xETACHATA vun den unteren Sphären getrennt (p. 43. 44. 46.
13263334. Eins von den oben erwähnten drei Thoren ist gegen den
13264dreizehnten Ⲁⲟ geöffnet, und zwar das linke von diesen, wenn die
13265Befreiung des Alls resp. der P. Sophia erfolgen wird (p. 167).
13266System der beiden Bücher Jeü.
13267Dieselhe einfache Gestaltung des Systems zeigen noch die
13268beiden Bücher Jeü, besonders das zweite, zu dessen Betrachtung
13269wir uns zunächst wenden.
13270Das höchste Wesen ist der „unnahbare Gott“, der in einem
13271besondern Topos thront, daher „das alleinige Sein“ (P. 75) ge-
13272nannt wird. MDerselbe lässt eine Lichtdynamis von sich aus-
13273gehen, die in den Topos des wahren Gottes herabkommt und
13274welche zu dem „Lichte der Lichter“ (p. 137. 160. 171 ete.) hülfe-
13275Hiehend betet, niemals aber das erste Myst. u. den Ineff. dabei nennt.
132761 Eine ähnliche Vorstellung tritt noch ⲣ. 38 u. 89 hervor, nur
13277dass nach ihnen die Seelen bis zur Vollendung des ersten Mysteriums
13278im Lichtschatze weilen, um dann in die höheren Sphären einzugehen.
132792 Über dieselben cf, Harnack: Untersuchungen über das gnostische
13280Buch Pistis Sophia. in den „Texten und Untersuchungen“Band VII,
132812. 1891 ⲑ. 89.
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13282IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 367
13283den Seelen das Merkmal des Schatzes des wahren Gottes giebt.
13284Wie schon sein Name anzeigt, kann kein Wesen seiner Herr-
13285lichkeit nahen und ihn schauen, vielmehr nimmt er eine sehr
13286passive Stellung zum Universum ein und hat nur den Lichtschatz
13287emaniert (P. 56).
13288Unterhalb von ihm befindet sich der Lichtschatz, der zweite
13289Lichtschatz (P. 74), der Topos oder der Schatz des wahren Gottes
13290(P. 75), auch Topos des Innern der Innern (P. 68. 59), in dem
13291Lichtschätze mit ihren Taxeis vorhanden sind. In ihm herrscht
13292der wahre Gott (P. 74 f), welcher König über seinen Schatz ist
13293(P. 75); derselbe steht im engsten Zusammenhang mit der Welt-
13294entwicklung, denn er wird von den gleich zu nennenden Wesen
13295als „unser Vater, Du Vater aller Vaterschaft“ angeredet, aus
13296dem wie aus dem Alpha das All herausgekommen, und zu dem
13297es sich wieder hinwenden wird, wenn einst die Vollendung aller
13298Vollendung sein wird (P. 74 f.), ist also der Ausgangs- und End-
13299punkt alles Seins!. Derselbe ist ohne Zweifel mit dem in dem
13300vierten Buche der P. S. genannten Vater identisch. Dies beweisen
13301noch deutlicher die unvergänglichen Namen, mit denen er, wie dort,
13302angerufen wird (P. 75 cf. 61. 63. 65. 67); sehr bemerkenswert ist
13303es, dass unter den unvergänglichen Namen an erster Stelle (p. 358)
13304iagptda, iagpda angeführt wird, ebenso auch P. 75 unter andern
13305ein &taxda vorkommt. Der wahre Gott sendet eine grosse Licht-
13306dynamis aus, deren Name &#w0505 ⲟⲍϭⲱϩ ist, damit durch die-
13307selbe alle Lichtschätze und ihre Taxeis davonstieben und die
13308Seelen in seinen Schatz eingehen können (P. 75), denn in seinen
13309Schatz gelangen alle Seelen, welche die Mysterien der Sünden-
13310vergebung empfangen haben. Derselbe hat aus sich zwölf Dyna-
13311meis emaniert, in jeder Taxis derselben giebt es zwölf Häupter;
13312von der zwölften Taxis der zwölften grossen Dynamis sind die
13313wahren Namen der Häupter angegeben, die in ihrem Topos allein
13314stehen und zu ihrem Vater flehen (P. 74).
133151 Buch vier p. 358 ruft Jesus „Jao, ⲃⲟ, Jao‘“, dieses ist seine
13316Eopnveia: Jota, weil das All herausgekommen ist, Alpha, weil es sich
13317wieder hinwendet, Omega, weil die Vollendung aller Vollendung sein
13318wird, cf. Baudissin, Studien zur semit. Religionsgeschichte S. 186. Dies
13319verrät eine ältere Vorstellung.
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13320368 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13321Ihnen reihen sich die Taxeis der Tridynameis des Lichtes
13322an (P. 7:4).
13323Der zweite Lichtschatz ist mit mehreren Thoren versehen,
13324die von Wächtern bewacht werden (P. 73). Ihm folgt der eigent-
13325liche Lichtschatz, das Äussere der Äusseren (P. 59).
13326Die höchste Region nimmt der Topos des grossen Lichtes ein,
13327welches den ganzen Lichtschatz mit allen seinen Insassen um-
13328giebt (P. 58. 73), auch Topos des ⲉⲗ (P. 59) genannt. Denn
13329hier herrscht ⲉ, „das grosse Licht“ (P. 73), „der Vater des
13330Lichtschatzes“ (P. 73), „der grosse Mensch“, „der König des
13331Lichtschatzes“ (P. 72. 73). Vor ihm befinden sich zaraxetTAoHatE,
13332um ihn von den übrigen Wesenheiten zu trennen (P. 73).
13333Unterhalb der Vorhänge befinden sich eine Menge anderer
13334Taxeis.
133351) Der Topos der ϭⲉⲡ und der Ruhe (P. 72); merkwürdiger-
13336weise soll er nach P. 59 zu dem Schatze des Innern, zu den
13337Topoi des Innern der Innern gehören, in welchen die Seele, weil
13338sie das Myst. der Sündenvergebung empfangen hat, sich zur ewigen
13339Ruhe begeben wird. Danach ist also der Topos der ϭⲉⲥ höher
13340als der des Jen, der zu dem Schatz der Äusseren gehört (8. 0.)
133412) Die Taxis der xingovoula (s. P. S.) P. 72, P. 59 steht
13342sie nach den tTULXPEULATOL.
133433) Taxis des ersten Gebotes (s. P. S.) P. 72.
133444) Taxis der Tridynameis des grossen Königs des lLächt-
13345schatzes P. 72. 54.
133465) Taxis der torxveuuaTOL des Lichtschatzes (s. P. ⲃ︦.) P. 72.59.
133476) Taxis der fünf zapacrartaı (ⲃ. P. S.) P. 72.
13348ⲧ) Die drei ywonuata (ⲃ. P. S.) P. 72.
133498) Die fünf yxzpayuai des Lichtes (s. P. S.) P. 72.
133509) Die z00«xxdr008es P. 72.
1335110) Die ⲉ︦ⲡⲉⲧⲟⲟⲉϩ (ⲃ. P. 8.) P. 71. 59.
1335211) Die ürepacdiesvroı P. 71.
1335312) Die ⲉϭⲉ ⲧⲟ (8. P. S.) P. 71.
1335413) Die zgovz&egaulartor P. 71.
1335514) Die durartor Ⲣ. 7.
1335615) Die zoovrzeEganxEgaptToL P. 71.
1335716) Die ⲉϭⲟ. (s. P. ⲃ︦.) P. N.
13358)' Durch ein Versehen sind die ⲡϩⲟⲱⲡⲉϩⲟϥⲱ̀ϩⲏⲅⲟⲓ vor diese gestellt.
page 385
13359IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 369
1336017) Die zg0ovxegayxwEnNTOL P. 71.
1336118) Die dyw@onrtoL! (s. P. S.) P. 71. .
1336219) Topos der sieben Stimmen (s. P. ⲃ.) P. 54. 57
13363mit ihnen ist der Wille der 49 Dynameis (s. P. S.) verbunden
13364(P. 58). Über das Mysterium und Psephos ⲃ. u.
1336520) Topos der fünf Bäume (s. P. S.) d. h. der unerschütter-
13366lichen Bäume P. 70. 54. 57. 58.
1336721) Die sieben Amen (s. P. S) P. 70. Bemerkenswert ist die
13368Thatsache, dass die sieben Amen und sieben Stimmen hier noch
13369getrennt sind, wie in der P. S. p. 18, ebenso merkwürdig ist,
13370dass dieser Unterschied P. 54. 59 gar nicht hervortritt.
1337122) Topos des grossen Jao des Guten, der zum Lichtschatz
13372gehört P. 70.
1337323) Taxis des grossen Sabaoth, der zum Lichtschatz gebört
13374P. 70. .
1337524) Taxis der Soterzwillinge P. 70 od. Zwillinge P. 54.
13376(ⲃ. P. ⲃ︦.)
1337725) Taxis des Kindes des Kindes (s. P. ⲑ.) P. 57. 70; hier
13378sind die Soterzwillinge und das Kind des Kindes nicht mehr
13379identisch.
1338026) Taxis der drei Amen (s. P. S.) P. 54. 57. 70.
1338127) Die neun Wächter der drei Thore des Lichtschatzes
13382(s. P. ⲃ.) P. 54. 57. 58. 69.
13383Sehr eingehend schildert uns das erste Buch die höchsten
13384Regionen und deren Emanation.
13385Das höchste Wesen, die Urgottheit ist wie im zweiten Buch
13386der „unnahbare Gott“ (P. 48ff.), gewöhnlich nur der „Vater“
13387genannt, der von Anfang an existiert (P. 46. 53) und das ge-
13388sammte All aus sich hat hervorgehen lassen. Derselbe hat alle
13389Potenzen, die seine Machtfülle ausmachen, an sich gezogen (P. 43f.
1339048) und sich ganz in seine Ähnlichkeit und Idee zurückgezogen
13391(P. 53); nur einen kleinen Bestandteil seines Wesens liess er
13392zurück, um. durch diesen seine grossen Reichtümer und Myste-
13393rien und seine ganze Herrlichkeit zu offenbaren, d. i. die kleine
13394Idee. In dieser kleinen Idee strahlte Jesus auf, er wallte in dem
133951 Nach P. 54 soll sich die Taxis der &ywy1nt0. des Lichtschatzes
13396im Innern der sieben Stimmen befinden, dies ist ein bemerkenswerter
13397Unterschied.
13398Texte u. Untersuchungen VI, 1, 3, 24
page 386
13399370 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13400Vater auf, entband sich von ihm und bildete die erste Ema-
13401nation ⲭⲁⲧ ⲑⲕⲟⲒⲱϭⲓn xal elxöva (P. 44. 49). Der Emanations-
13402prozess findet somit nicht auf dem Wege der Zeugung, sondern
13403durch Ausstrahlung einer Lichtidee statt, die zu dem Wesen des
13404höchsten Gottes gehört.
13405Darauf strahlte diese kleine Idee auf und gab die zweite
13406Stimme von sich, infolge dessen entstand die zweite Emanation
13407d. h. die Topoi, welche den Unnahbaren umgeben (P. 44. 49).
13408Dann gab sie die dritte Stimme von sich und liess die Kraft der
13409Schätze bewegen, damit in allen Topoi Häupter eingesetzt werden
13410(P. 44. 50). Daneben hat der Unnahbare eine „Probole“ ema-
13411niert und sie über alle Topoi gesetzt, hat „Namen“ emaniert
13412und ihnen den Namen „Schatz“ gegeben, ebenso Topoi, die in
13413allen Schätzen entstanden, und eine Dynamis, welche die Häupter
13414bewegte, damit der Unnahbare jedem von diesen den Namen
13415„wahrer Gott“ verleihe, und die den wahren Gott bewegte, auch die
13416übrigen Emanationen, die in den Schätzen vorhanden sind, zur Ema-
13417nation neuer Probolai d. h. der Taxeis in den Schätzen anzutreiben
13418Ⲣ. 66) Ferner hat er eine Emanation emaniert, damit sie
13419Wächter in jedem Schatze und sechzig Vaterschaften, d. h. die
13420Taxeis der fünf Bäume hervorgehen lasse, und eine grosse Kraft,
13421den grossen Namen !, ein Mysterium, ein Lichtbild und Ⲧⲉ damit
13422die in allen Topoi befindlichen Wesen „Jeü“ genannt werden
13423(P. 50ff.). Ausführlicher als in diesem Schlusshymnus wird der
13424grosse Gott-Weltprozess im Anfang des Buches beschrieben. Der
13425erste Teil ist leider nicht erhalten, nur die Emanationen des Jeü
13426sind geblieben.
13427Der wahre Gott ‚Jen, der Vater aller Jed’s, führt den Namen
13428LOELKWÄMLÄ/OMAULO (P. 5. 9. 43); sein Topos liegt ausserhalb von
13429den Topoi des Vaters (P. 47) und gehört zu den Topoi der
13430Äusseren (P. 46). Jesus, die kleine Idee, wird die Veranlassung
13431zur weiteren Emanation, denn er ruft den Namen seines Vaters
13432an, dass er den wahren Gott zur Emanation bewege. Jener
13433Jässt darauf eine Idee aus seinen Schätzen herauskommen, die in
13434ihm aufstrahlt. Jen giebt eine Stimme von sich: ⲉⲑ ⲉ ⲉ
134351 Dies ist der grosse Name der in allen Topoi befindlichen
13436Dynamis, welchen Jesus seinen Jüngern P. 46 mitteilt; auch im
13437vierten Buch der P. ⲣ. 378 wird derselbe genannt,
page 387
13438IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 371
13439kaum ist dies geschehen, so gehen die Schätze der Reihe nach
13440heraus (P. 8). Zum zweiten Male ruft Jesus seinen Vater an,
13441durch Jeü in den Schätzen auch Wesen entstehen zu lassen, die
13442als Häupter über jeden Schatz eingesetzt werden und nach ihrem
13443Vater ebenfalls den Namen Jeü führen (P. 9), von denen die
13444Schätze mit einer Unzahl anderer Geister d. h. mit „Taxeis der
13445Lichtschätze“ angefüllt werden. Auf diese Weise entstehen
1344660 Lichtschätze (P. 43. 47), in jedem befinden sich zwölf Taxeis, die
13447in unendlicher Weise von einander entfernt sind, in jeder derselben
13448zwölf Häupter (P. 9ff.) und drei Wächter, deren Namen bei jedem
13449Schatze angegeben sind. Im Ganzen werden uns 28 von diesen
13450Jeü-Schätzen beschrieben, zwei derselben sind nicht mehr erhalten.
13451Es gewinnt den Anschein, als ob die sechzig Schätze in zwei
13452Klassen geteilt werden, wie es auch im zweiten Buche zwei Licht-
13453schätze giebt. Von den letzten 30 Schätzen sind 24 verloren
13454gegangen, der Text beginnt erst wieder mit dem 55sten Schatz.
13455Beim 56sten Schatz macht Jesus die Mitteilung, dass dieser die
13456zweite Taxis des Schatzes von den Äusseren ist, denn es be-
13457finden sich zwei Vaterschaftstaxeis innerhalb, eine in der Mitte
13458und zwei ausserhalb, aber sie alle sind einander ähnlich (P. 39).
13459Den letzten oder 60sten Schatz umgeben sechs Topoi, in deren
13460Mitte sich ⲱⲥ. ⲱ befindet, und zwar auf der einen Seite, auf
13461der andern wieder sechs, denn gleich darauf wird gesagt, dass
13462in diesem Schatze zwölf Topoi oder Taxeis und in jedem Topos
13463zwölf Häupter vorhanden sind, doch giebt es ausserdem noch
13464eine Menge anderer Wesen. Als Haupt gilt hier das „erste Ge-
13465bot“ und das „erste Mysterium“; innerhalb des Schatzes ist nur ein
13466Thor, ausserhalb dagegen ihrer drei, an deren Eingängen neun
13467Wächter stehen d. h. drei an jedem (P. 42).
13468Die Differenzen, welche man leicht durch eine Vergleichung
13469beider Systeme gewinnen kann, sind nicht derartiger Natur, dass
13470die Bücher zwei verschiedenen Verfassern zugeschrieben werden
13471müssten (8. 0.).
13472Topos der Rechten und der Mitte.
13473Kehren wir nach diesen Erörterungen zu dem Systeme der
13474Pistis Sophia zurück, so müssen wir zunächst zwei Regionen
13475betrachten, welche mit dem Lichtschatz fast auf gleicher Linie
13476stehen, nämlich den Topos der „Rechten“ und den der „Mitte“.
13477YA*
page 388
13478372 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13479Nach p. 127 liegt ausserhalb des Lichtschatzes und in un-
13480endlicher Entfernung von demselben der Topos der „Rechten*
13481(ⲣ. 186). Über diese Welt herrschen sechs grosse Fürsten, welche
13482der letzte zagactAtTYS auf Befehl des ersten Mysteriums hat ent-
13483stehen lassen und zwar zu dem Zwecke, das Licht, welches in den
13484Äonen der Archonten, in der Welt und allen in ihm befindlichen
13485Geschlechtern vorhanden ist, wieder einzusammeln und zum Licht-
13486schatz zurückzubringen. Das Genauere über die Funktionen jedes
13487Einzelnen will Jesus erst bei der Auseinandersetzung des Alls
13488verkündigen (p. 193), aber wir besitzen Material genug, um uns
13489von ihnen ein deutliches Bild zu entwerfen.
13490Der oberste dieser Herrscher ist Jeü, der „xQs0ßeutHG des ersten
13491Gebotes“ (p. 322. 333), der „erste Mensch“ (p. 285. 322. 333), der
13492„Episkopus des Lichtes“ (p. 26. 34. 193. 322), der „Engel des
13493Lichtes“ ⲣ. 90. 93), der „xg0vöntTo0G aller Archonten, Götter und
13494Dynameis, die aus der Hyle des Lichtes des Schatzes ent-
13495standen sind“ (p. 365), gewöhnlich aber nur Jeü genannt. Er
13496leitet seine Abkunft von dem reinen Lichte des ersten Baumes
13497ab! (p. 193) und spielt als xooröntoc der unteren Welt eine
13498hervorragende Rolle. Denn er hat im Anfang, als die Archonten-
13499welt sich empörte, auf Geheiss des ersten Mysteriums die Bahnen
13500derselben eingesetzt (p. 26. 31. 34. 360ff.) und den Jabraoth mit
13501seinen Archonten belohnt. Damit ist aber seine Thätigkeit noch
13502nicht erschöpft, denn vor allem liegt es in der Aufgabe der
13503Weltregierung, die gefallenen Lichtelemente aus ihrer G
13504schaft in der Hyle zu befreien. Darum kommt Jeü neben Ⲛⲉ
13505chisedek, welche die beiden „grossen Lichter“ genannt werden
13506(p. 365), zu bestimmten Zeiten zu den Archonten herab und ent-
13507leert sie. In seinem Dienste stehen eine Reihe Engel, welche
13508Seelen, die das Mysterium des Namens des. Drachen in dem
13509Chaos gefunden haben, eiligst aus diesem Ort der Pein hinweg-
13510nehmen und vor ⲉ̇ bringen. Derselbe prüft sie und lässt sie
13511durch zepgairurtEL in eine Metensomatose zurückbringen (p. 333.
13512255). Auch hat er, damit nicht der Drache der Finsternis sein
13513Werk durch Unbotmässigkeit vernichte, einen Engel über jedes
13514Thor der zwölf rawısla als Wächter eingesetzt (p. 322). Eine
135151 Nicht hat er aus dem ersten Baume des Lichtschatzes reines
13516Ticht hervorgehen lassen, wie K. meint.
page 389
13517IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 373
13518wichtige Rolle spielt Jeü in der Christologie, da er „Vater von
13519Jesu Vater“ genannt wird (Buch vier p. 360. 364. 365). Zu be-
13520merken ist noch, dass sein Name in dem Gebete Jesu an den
13521„Vater aller Vaterschaft“ vorkommt (p. 357).
13522Diese Stellung, welche Jeü jetzt im Universum einnimmt,
13523kann nicht die ursprüngliche gewesen sein, dies erkennt man
13524schon aus der Thatsache, dass ein Werk in zwei Büchern seinen
13525Titel von ihm erhalten hatte; und in der That war er in
13526diesem, wie wir gesehen haben, der König des ganzen Licht-
13527schatzes.
13528Der zweite Herrscher ist der „Wächter des grossen Lichtes“
13529(ⲣ. 192) oder „Wächter des Topos der Rechten“ (p. 193), aus
13530dem zweiten Baume des Lichtschatzes emaniert; seine Funktionen
13531sind nicht genauer bezeichnet.
13532Der dritte und vierte Gebieter sind die beiden „grossen
1353300NYoVLEVOL“ (ⲣ. 192. 193. 215), aus dem dritten und vierten
13534Baume des Lichtschatzes emaniert.
13535Dann folgt Melchisedek, mit dem Beinamen Cogoxodoga ?
13536(ⲣ. 365. 369), der „grosse zapgalnunmınNc des Lichtes“ ⲣ. 34. 292.
13537215. 338) oder nur „zagainuntns des Lichtes“ ⲣ. 35. 36. 37)
13538oder „Reiniger des Lichtes“ ⲣ. 36) oder ,ⲉϭⲱⲧϩ aller Lichter,
13539die in den Archonten gereinigt werden“ (p. 365), aus dem fünften
13540Baume des Lichtschatzes emaniert (p. 193). Wie schon erwähnt,
13541ist er in hervorragender Weise bei der Sammlung des Lichtes
13542in den Lichtschatz beteiligt, denn er steigt zu den Archonten
13543hinab und bewegt den oxovdaotYc, ihre Kreisbewegungen zu
13544beschleunigen, um dadurch reines Licht zu gewinnen (p. 35. 337.
13545365). Unter ihm stehen eine Reihe zagainurtaı, welche eben-
13546falls reine Lichtelemente zum Lichtschatz bringen (p. 36), Seelen
13547den Züchtigungen der Archonten der Mitte entreissen und der
13548Lichtjungfrau zuführen (p. 327. 329. 292).
135491 Ⲕ ⲃ. Vermutung, dass ⲉⲣⲁ, der von den Archonten mit dem
13550Namen eines gewaltigen Archonten ihres Topos „Maskelli“ genannt
13551wird und für die Rettung von Seelen aus den Qualen der Archonten
13552der Mitte Sorge trägt, mit einem von diesen xgony. identisch sei (p. 370),
13553ist sehr ansprechend.
135542 Derselbe Name findet sich unter den Titulaturen des höchsten
13555Gottes (p. 357).
page 390
13556IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 375
13557Aus ihnen hat Jesus auf Befehl des ersten Mysteriums die Seelen
13558der zwölf Jünger geformt (p. 14. 194).
13559Ausser ihnen befindet sich noch im Topos der Mitte der
13560„kleine Ja der Gute“, aus dem Jesus bei seiner Herabkunft eine
13561Lichtkraft genommen und sie in Elisabeth, die Mutter Johannes
13562des Täufers, gesenkt hat (p. 12).
13563Neben ihm steht der „kleine Sabaoth, der Gute“. Aus ihm
13564hat Jeü bei der Einrichtung der Archontenwelt eine Kraft ge-
13565nommen und sie in den Planeten „Zeus“ gebunden (p. 361), darum
13566auch Jupiter der kleine Sabaoth-Zeus genannt wird (p. 367.
13567368. 369. 371 Er empfing die Kraft von „Sabaoth von der
13568Rechten“ und leitete sie in den Ort der Linken über (p. 127);
13569in seinem Topos stellt die Lichtjungfrau diejenigen Seelen auf,
13570welche zwar gut auf Erden gelebt, aber die Mysterien nicht ge-
13571funden haben, bis eine für ihren Eintritt in das Erdendasein
13572günstige Sternkonstellation eintritt (p. 388). Darum reicht sein
13573xzatainurTnNSs den Seelen einen Becher, angefüllt mit Einsicht,
13574Weisheit und Nüchternheit, dar (ⲣ. 388).
13575Ausserdem werden noch Engel der Mitte (p. 194. 215) und
13576KaQgainurTAL (ⲣ. 215) erwähnt, ihre Funktionen aber nicht an-
13577gegeben.
13578Unter allen Wesen nimmt die hervorragendste Stelle im
13579Topos der Mitte die Lichtjungfrau! ein. Hier thront sie als
13580Seelenrichterin, vor die alle Seelen geführt. werden, um von ihr
13581das endgültige Urteil der Verdammnis oder der ewigen Selig-
13582keit zu empfangen. Sie wird darum die xptt76 (ⲣ. 285. 295. 296)
13583genannt, welche die Gerechten und die Sünder richtet (p. 379.
13584381. 382. 383. 384. 388) und die Seelen prüft, ob sie die Myste-
13585rien des Lichtes und die Siegel der Taufen empfangen haben
13586(p. 239. 240. ⲉⲥ.) Hat die Seele die Mysterien empfangen,
13587so besiegelt sie dieselbe mit ihrem Siegel; ist sie deren nicht
13588teilhaftig, aber doch rein von Fehlern, so übergiebt sie dieselbe
135891 Auch Origen. contra Celsum 6, 31. kennt bei den Ophiten eine
13590mythische Gestalt der Jungfrau in der Anrede der zum Himmel
13591wandernden Seele an den &9%6V Aotaqalis: KAQES ϣⲉ KAQÜEVOU KVELNATI
13592xexa9«onEvov und darauf xaQEs METNS ϭ] UNTQOS PEOOVTA ϭⲟⲓ GUMBOLOV.
13593Eine grosse Rolle spielt die Lichtjungfrau bei den Manichäern,
page 391
13594374 IV, Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13595Diese Gestalt des Sopoxodoga Melchisedek ist ünserm zweiten
13596Buche Jeü nicht unbekannt. Auf P. 61 bittet nämlich Jesus
13597seinen Vater, denselben zum Zeichen der Erhörung des Gebetes
13598senden zu wollen, damit er das Wasser der Lebenstaufe in einen
13599der Weinkrüge bringe, ebenso das Wasser der Feuertaufe der
13600Lichtjungfrau (P. 63. 64).
13601Als sechster und letzter Herrscher erscheint Sabaoth!, im
13602Unterschied von dem „kleinen Sab. dem Guten“ der „Grosse“ und
13603von „Sab. Adamas“ der „Gute“ genannt; er ist aus Jeü emaniert
13604(ⲣ. 193). Sein Sitz ist zuunterst im Topos der Rechten an denı
13605„Thore des Lebens“ (p. 215. 292), denn wer in dieses eintritt,
13606wird das ewige Leben der dvaxavoıs im Lichtschatze erlangen;
13607auch rettet er die Seelen aus den Qualen der Archonten der
13608Mitte (p. 367) und sorgt für den Wiedereintritt in das irdische
13609Leben. Derselbe ist der „Vater“ Jesu (p. 193. 292), aus dem
13610Jesus seine Seele empfangen und in den Mutterleib der Maria
13611gestossen hat (s. Christol.). Sein Name erscheint auch unter
13612den Namen des Vaters (p. 357).
13613Durch das „Thor des Lebens“ treten wir in den Topos der
13614„Mitte“? ein, der in unendlicher Entfernung vom Orte der
13615„Rechten“ liegt (p. 186).
13616An der Spitze dieser Sphäre steht der „grosse %yoVuEvos*,
13617der von den Archonten der Äonen gemäss dem Namen eines
13618grossen Archonten in ihrem Topos „der grosse ⲃⲟ 3 genannt
13619wird (p. 194), auch der „Gute“ (p. 371). Wie die Herrscher der
13620Rechten rettet er die in den Qualen des Jachthanabas befind-
13621lichen Seelen und bewirkt ihren Wiedereintritt in die Sphära.
13622Ihnı zur Seite stehen zwölf dı@xoroı. Koestlin stellt diese
13623der Lichtjungfrau zur Seite; dies beruht auf einem Irrtum, der
13624durch die lateinische Übersetzung hervorgerufen ist,. denn eius
13625bezieht sich, wie der koptische Text lehrt, nur auf %7yovuu&vos.
136261 Dieser ist identisch mit Sabaotlı P. 70 (ⲃ. o.), nimmt aber
13627daselbst eine höhere Stellung ein.
136282 Die uecörns wird auch sonst in guostischen Systemen ange-
13629führt, wenn auch in anderer Bedeutung. cf. Iren. I. 5, 4; I. 6, 4;
13630I. 7,1.
136313 Derselbe Ⲧⲁ befindet sich nach P. 70 im Lichtschatg.
page 392
13632376 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13633ihren zagalnurtaı, um sie ins Erdendasein zurückzuschicken
13634(ⲣ. 12. 239. 240 etc.); wenn aber die Seele voll Frevel ist, wird
13635sie in die äussere Finsternis zu ewiger Qual und schliesslicher
13636Vernichtung gestossen.
13637In ihrem Topos befindet sich das Licht in seiner wahren
13638Gestalt und übertrifft das Licht, welches sich in dem Topos der
1363924 döpatoı, des grossen döpgatos ϫϩⲟϫⲟ̃ⲧⲱϩ und der grossen
13640göttlichen Tridynamis befindet, myriadenmal; von hier aus gehen
13641die Lichtfunken durch das All, werden aber wegen der vielen
13642Vorhänge an Kraft vermindert, so dass der Mensch das Sonnenlicht
13643nur in einer höchst getrübten Gestalt schauen kann (p. 184).
13644Dies weist darauf hin, dass ursprünglich die Sonne mit der Licht-
13645jungfrau in naher Beziehung gestanden haben muss, u. z. zu einer
13646Zeit, wo das System, wie noch im vierten Buche ganz deut
13647lich hervortritt, auf astrologischer Grundlage aufgebaut ⲛⲙ.
13648Dieser altertümliche Zug tritt nach p. 389 hervor, wo es von ge-
13649wissen Konstellationen zu der Lichtjungfrau abhängt, ob die in
13650die Palingenesie herabgeführte Seele der Mysterien teilhaftig
13651werden wird oder nicht; nach p. 262 wird die Seele auf dem
13652Wege des Lichtes der Sonne zu der Lichtjungfrau geführt
13653ef. p. 2852.
136541 Ob sie mit dem Sternbild der zug0&vos, wie Koestlin annimmt,
13655etwas zu thun hat, erscheint mir sehr zweifelhaft.
13656? Den Sonnendiskus, um dies hier anzufügen, stellt sich der Ver-
13657fasser als einen grossen Drachen vor, der seinen Schwanz im Munde
13658führt (Gegenbild des Drachens der Finsternis) und zu sieben Dynameis
13659hinaufsteigt; ihn ziehen vier Dynameis der Linken in Gestalt von weissen
13660Rossen. Die Basis des Mondes hat den Typus eines Schiffes, welches ein
13661männlicher und ein weiblicher Drache lenken und zwei weisse Stiero
13662ziehen, hinten besitzt der Mond die Gestalt eines kleinen Kindes, das
13663die Drachen lenkt, welche das Licht von den Archonten rauben, vorn
13664dagegen hat er ein Löwengesicht. So giebt sich die Sonne als der
13665gute Genius zu erkennen, deren Licht jeden Morgen die höllische
13666Finsternis verscheucht (p. 359). Die Archonten und Paralemptores
13667des Sonnen- und Mounddiskus hauchen auch der Seele die von Christus
13668stammende Lichtkraft ein (ⲣ. 338f.) und übergeben den »xagad. des
13669Melchisedek die den Archonten entrissenen Lichtelemente (p. 85).
page 393
13670IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 377
13671Erwähnen will ich noch, dass nach p. 116 Maria, die Mutter
13672Jesu, und Maria Magdalena Gestalt aus der Lichtjungfrau ent-
13673sprechend dem Lichte erhalten haben, und dass nach p. 284 die
13674Lichtkraft, welche allen Menschen anhaftet, bei den in die Unter-
13675welt verdammten Seelen zu ihr zurückweicht, andererseits den
13676in das Erdendasein zurückgesandten wieder eingeflösst wird.
13677Dieselbe hervorragende Stellung in Bezug auf die Mensch-
13678heit nimmt im zweiten Buche Jeü die Lichtjungfrau ein. Auch
13679hier dieselbe Vorstellung als einer ϫⲟ) P. 63. 64, auch hier
13680wird sie mit den Taufen und Siegeln in Verbindung gebracht
13681(ef. P. Soph. 291. 195) P. 63. 64 (s. u.).
13682Ihr zur Seite stehen die sieben Lichtjungfraucn, die der Taufe
13683vorgesetzt sind, darum von ihnen die Seelen nach der doxtuaote
13684durch die Lichtjungfrau getauft, mit dem Zeichen des Reiches
13685des Ineff. besiegelt und mit dem Xoloua xyEVLATIKXOV gesalbt
13686werden (p. 195. 291. 292. 327. 328. 334). Bei diesem Geschäfte unter-
13687stützen sie die fünfzehn xapaotAtAaL (ⲣ. 194), dieselben sind
13688identisch mit den im vierten Buch p. 375f. genannten „Sünden-
13689vergebern und Reinigern der Missethaten“, welche Jesus bittet,
13690die Sünden der Seelen seiner Jünger zu vergeben und ihre Misse-
13691thaten zu reinigen (ihre fünfzehn unvergänglichen Namen werden
13692daselbst angerufen !); ebenso sind sie mit den grossen Dynameis
13693des Vaters des Lichtschatzes identisch; zählt man nämlich die
13694aufgeführten Namen zusammen, so ergiebt sich ebenfalls die An-
13695zahl fünfzehn.
13696Diese Identificierung wird aufs Beste durch das zweite Buch
13697Jeü P. 61 bestätigt. Wie in der P. Sophia bei der Taufe mit
13698dem Lebenswasser, so werden auch hier fünfzehn xagaotätat
13699erwähnt, die den sieben Lichtjungfrauen dienstbar sind, und mit
13700ihren unaussprechlichen Namen angerufen, das Lebenswasser der
13701sieben Lichtjungfrauen herbeizubringen.
13702Wie schon ersichtlich, kommen auch die sieben Lichtjung-
13703frauen vor, die der Lebenstaufe vorgesetzt sind (P. 61) — ein
13704Die ganze Vorstellung von einem Sonnen- und Monddiskus und ihren
13705Fahrten am Himmel auf Barken deutet auf ägyptischen Ursprung.
137061 cf. Harnack, Untersuchungen üher das gnostische Buch Ⲣ. S.
13707p. 90.
page 394
13708378 1V. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13709Ausdruck, der sich wörtlich in der P. S. p. 327 wiederfindet —;
13710mit ihrem Siegel besiegelt Jesus die Stirn der Jünger, vermöge
13711dessen sie zu den Erben des Lichtreiches gerechnet werden.
13712Il. Die Äonenwelt oder der xeQa040s.
13713War den Bewohnern der Rechten und der Mitte das Ⲑⲉ-
13714schäft übertragen, das Licht aus den niedrigen Regionen in den
13715Lichtschatz zu sammeln, so muss notwendigerweise vorausgesetzt
13716sein, dass Wesen in den letzteren hausen, in denen das Licht-
13717element seine ursprüngliche Reinheit verloren hat, denen es darum
13718durch Läuterung wieder gewaltsam entrissen werden muss. Diese
13719Welt wird als die Äonen- oder Archontenwelt dargestellt; in ihr
13720hat der Prozess stattgefunden, der mit innerer Notwendigkeit
13721erfolgen musste, dass nämlich das Licht infolge der grossen Ent-
13722fernung vom Urlicht immer mehr geschwächt wurde und sich
13723schliesslich mit ganz fremdartigen, materiellen und hylischen Be-
13724standteilen vermischte. Dies ist in des Wortes wirklichster Be-
13725deutung der ϫⲉϩⲥϭⲕⲟ̀ϩ oder Kosmos des Unterganges. — Sehr ⲟⲃ
13726haben die Kirchenväter diese Aonenspekulationen dem Gespött
13727ihrer Leser ausgesetzt und ihre Absurdität nachgewiesen, aber
13728ⲃⲟ absurd sie auch erscheinen mögen, so müssen wir, um ihnen
13729nicht ungerecht zu werden, die Ursachen und Gedanken, welche
13730die Gnostiker anf solche Irrwege geleitet haben, genauer ins Auge
13731fassen. Es hatte ein Ende gefunden jenes goldene Zeitalter
13732des reinen Griechentums, welches unter dem ewig heiteren
13733Himmel lebte und von einer wunderbaren Natur umgeben war;
13734dahin war jener heitere, lebenslustige Charakter, jener Sinn für
13735alles Schöne und Herrliche in dieser Welt, der ihn sogar das
13736ungeheure Elend vergessen liess. Denn durch die Hellenisierung
13737des Orients war ein Umschwung eingetreten, die hellenische und
13738orientalische Gedankenwelt hatten sich die Hand gereicht, und
13739die eigentümliche neue ldeenwelt des Hellenismus war aus dieser
13740+ Befruchtung entstanden. Dies sollte auch auf die Reflexion über
13741die umgebende Welt seine Wirkung ausüben, denn den orien-
13742talischen Völkern war von Anfang an eine grosse Schwermütig-
13743keit eigen; seufzend unter der schweren Last launenhafter
13744lernten sie das Leben nur von seiner rauhen Seite kennen, daher
13745diese eigentümliche Melancholie, welche sich durch alle ihre
13746Schöpfungen, durch alle ihre religiösen Vorstellungen zieht. In
page 395
13747IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 379
13748liesen spiegelte sich der Kampf des Lichtes und der Finster-
13749us wieder, die nur Variationen einer und derselben Stimmung
13750waren. Betrachten wir unter diesem Gesichtspunkte den Gnosti-
13751äjsmus, so erkennt man ganz deutlich, wie sehr er von den
13752»rientalischen Spekulationen beeinflusst ist, daher auch manche
13753forscher seinen Ursprung aus ihnen allein abzuleiten versucht
13754ı1aben. Darum der sich durch alle Systeme hindurchziehende
13755Jualismus, der bei den meisten Gnostikern zur Trennung des Welt-
13756ichöpfers und des höchsten Gottes führte; darum die Vorstellung,
13757lass die Welt von bösen Mächten geschaffen sei, aus deren Ge-
13758valt man befreit werden müsse; deswegen auch der enkratitisch-
13759wsketische Zug, um sich des sinnlichen Körpers zu entledigen.
13760Die ganze Äonenwelt sollte das Problem, welches die Gnostiker
13761m tiefsten Grunde des Herzens bewegte, nämlich den Gegensatz
13762‚on Geist und Materie, Gutem und Bösem, Gott und Welt auf
13763pekulativ-philosophischer Grundlage begreifen helfen.
13764In der Pistis Sophia treten uns diese Gegensätze nicht mehr
13765n ⲃⲟ schroffer Weise entgegen — ein charakteristisches Zeichen,
13766lass sie einer späteren Zeit bereits angehört — da sie manche
13767lerbheiten, die eine Folge dieser Weltanschauung waren, ver-
13768nieden hat.
13769Nach ihrer Lehre gab es einst eine Zeit, in der jener folgen-
13770eiche Bruch und Abfall von dem höchsten Prinzipe noch nicht
13771tattgefunden hatte; aber nur zu bald sollte derselbe eintreten.
13772She denn überhaupt der Kosmos entstanden, regte sich in diesen
13773Vesen der egoistische Trieb und hatte, wie wir sehen werden,
13774ine Umgestaltung der bisherigen Weltordnung zur Folge. Im
13775\nfang gab es nämlich nur zwölf Äonen (p. 360), welche unter
13776‚wei Herrscher gleichmässig verteilt waren, sechs unter Sabaotlı
13777\damas und die sechs andern unter seinem Bruder Jabraoth.
13778hre Archonten waren syzygienhaft mit einander verbunden, die
13779"olge konnte nicht ausbleiben: der Trieb der geschlechtlichen
137807ereinigung und damit verbunden die Herrschsucht, sich aus
13781üedrigen Wesen ein von ihnen abhängiges Reich zu schaffen,
13782ırachte sie zu Fall, d. h. sie vollzogen nicht mehr das Mysterium
13783ⲉⲃ Lichtes, sondern das der ovrovola!) (p. 360); nicht aber sind
137841 Ähnliche Ansichten über die Entstehung der Dämonen finden
13785ir auch bei den vornicänischen Vätern (cf. Justin), nur nahmen sie
page 396
13786360 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13787sie, wie K, bemerkt, durch ihre vis luminis übermütig gemacht
13788worden. Ein furchtbares Strafgericht trat ein. Jeü als das Organ
13789des ersten Mysteriums trat unter sie und band sie in ihre ⲱ
13790verrückbaren Himmelssphären. Nur Jabraoth mit seinen Archonten
13791(ⲣ. 127. 195. 196. 197. 213) erkannte seinen Fehltritt und that
13792Busse: zur Belohnung. dafür wurde er und seine Archonten in
13793einen reinen Lufttopos oberhalb des dreizehnten Äons versetzt
13794(ⲣ. 360). Zu ihnen lässt Jesus die Seelen des Abraham, Isaak und
13795Jacob bringen, nachdem er diesen ihre Sünden vergeben und die
13796Mysterien des Lichtes mitgeteilt hatte (p. 356).
13797Ihnen zunächst steht als die oberste Region innerhalb der
13798Äonenwelt der dreizehnte Äon!, der die untere Welt wieder zu
13799einer grösseren Einheit zusammenfasst. Er ist dadurch Herr?
13800über den zwölften Äon (12 Äonen) und das Licht aller Äonen
13801(p- 144). Infolge seiner unmittelbaren Angrenzung an den Licht-
13802schatz stehen seine Bewohner noch mit dem reinen Lichte in
13803lebendigerenm Kontakt.
13804Daher wird bei ihnen zuerst das Streben zur Wieder
13805vereinigung mit dem Urprinzip wachgerufen, wie die Geschichte
13806der Pistis Sophia lehrt; darum wird der dreizehnte Äon „Topos
13807der dıxacoovpr“ genannt (ⲣ. 92. 102), welcher für die hylischen
13808x00ßolal des Authades verschlossen bleibt (ⲣ. 51. 107). Ihm
13809strebt die Seele der Menschen zu, die noch einen kleinen Teil
13810der höheren Lichtwelt in sich bergen. Aber in ihn hat bereits
13811die Materie ihren Eingang gefunden und sich mit dem reinen
13812Lichte vermischt, daher er auch der „Topos der dıxat000pn, der
13813gemischt ist, d. ⲃ. Topos der ϭⲱⲩⲭⲟϭϭⲓϩ (ⲣ. 282)° genannt wird;
13814freilich hat die Materie noch nicht eine solche Gestaltung ange-
13815nommen, dass sie ganz überwiegt.
13816eine Vermischung mit den Weibern der Menschen an; aber auch sonst
13817wurde die Entstehung der Sünde von xogveix abgeleitet.
13818ⲓ Er liegt in unendlicher Entfernung vom Orte der Mitte (p. 15
138192 Die Behauptung K’s., dass infolge dieser seiner Stellung die
13820aogcror beurdert werden, die Äonen nach links zu führen, beruht auf
13821einer mangelhaften Übersetzung (p. 359).
138225 Dies bestätigt unsere oben vorgetragene Behauptung, dass der
13823Negrim des zeo«cuog sich nur auf die Äonenwelt bezieht.
page 397
13824IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 381
13825Die erste Stelle im dreizehnten Äon nimmt der Topos des
13826„grossen dögatos“! und des „grossen xo0oxdtwE“ oder des
13827„grossen döpatos ⲡⲟⲟⲡⲟ̃ⲧⲱϩ (p. 2. 18. 24. 43. 44. 184. 214. 229.
13828360. 373. 379) ein, aus dem Jeü eine Dynamis nahm und sie in
13829Kronos band.
13830Neben ihm stehen drei toıdvpdueıs (ⲣ. 2. 19. 24. 106 ⲉⲥ.)
13831der Name eines derselben ist iwartayXovpPXalvXovXEMX, aus dem
13832Jet eine Dynamis in Ares gebunden hat (ⲣ. 361), ein anderer
13833heisst yaiyyanawX (p. 361), richtiger aber ⲃⲟⲓ̈ϧⲱⲱⲱⲗ (ⲣ. 387),
13834unter ihm stehen xaoalnurtAL, welche die Seelen solcher
13835Menschen, die zwar gerecht gelebt, aber die Mysterien nicht
13836empfangen haben, den zapgainuntAaL ⲉⲣⲟⲥ entreissen und vor
13837die Lichtjungfrau führen? (ⲣ. 261. 387). Der dritte im Bunde
13838ist Authades, der sich von den anderen beiden dadurch unter-
13839scheidet, dass das materielle Prinzip bei ihm sehr stark hervor-
13840tritt, wie schon sein Name „der Freche“ andeutet. Er hat sich
13841zuerst offen gegen die weltregierende Macht aufgelehnt. denn er
13842hat, während alle andern Archonten ihr reines Licht abgaben,
13843auf den Befehl des Lichtes der Lichter nicht gehört und aus sich
13844keine Emanationen hervorgehen lassen, da er die Herrschaft über
13845den ganzen dreizehnten Äon begehrte (p. 44. 49). Sehr streng
13846ist er darauf bedacht, dass alle Wesen seinen Befehlen Folge
13847leisten und das Myst. des dreizehnten Äons vollziehen. Daher
13848ist er von grossem Zorn erfüllt, als die Pistis Sophia, von un-
13849endlicher Sehnsucht nach dem Lichtschatze ergriffen, in gläubiger
13850Hingebung diesem zustrebt, und beschliesst ihr Verderben. Er
13851emaniert zu diesem Zwecke eine grosse löwenköpfige Dynamis
13852und aus seiner Hyle eine Menge anderer böser hylischer Exi-
13853stenzen und schickt dieselben zu den Topoi des Chaos, welche
13854ⲓ Nach ihm heisst sogar der dreizehnte Äon selbst der &oyatos
13855ⲧⲟ̀ⲡⲟϩ (p. 164).
138562 Sein Name kommt auf Gemmen und in den Zauberpapyri vor.
138573 Es verdient der Beachtung, dass dieselbe Frage über das
13858Schicksal sündloser, aber der Myst. nicht teilhaftiger Menschen wie
13859im vierten Buch von Johannes, so im dritten Buch von Maria an
13860Jesus gerichtet ist und in fast derselben Weise beantwortet wird —
13861ein Umstand, der doch deutlich lehrt, dass das vierte Buch den
13862übrigen gegenüber eine Sonderstellung einnimmt.
page 398
13863. u - SZ ⲩ- ⲻ
13864382 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13865die P. S., da sie in ihnen das lang ersehnte Licht zu erkennen
13866glaubt, anlocken und im Chaos quälen (p. 45ff.), daher dieselben
13867auch seine xt0tol genannt werden (p. 214).
13868Dass nun in der That Authades vor diesen Emanationen sich
13869keineswegs an der allgemeinen Emanation beteiligt, sondern in
13870selbstsüchtiger Absicht sein reines Licht bei sich behalten hat,
13871geht deutlich daraus hervor, dass die nächste Klasse von Wesen,
13872die 24 dögatoı, von dem grossen dögaTOoS ϫϩⲟϫⲥⲧⲱⲣ und zwei
13873Tridynameis emaniert sind (p. 43). Dieselben sind identisch mit
13874den 24 xo0ßolal des „grossen ddgatos“ (ⲣ. 2. 43.44. cf. 68. 69. 85),
13875was K. nicht bemerkt hat. Alle diese sind syzygienhaft mit
13876einander verbunden, d. h. ein männliches und ein weibliches
13877Wesen bilden ein Paar (ⲣ. 63. 85. 91. ete.), die von der Pistis
13878Sophia als „Brüder“ (ⲣ. 44. 49. 85) oder „Genossen“ (ⲣ. 69. 176)
13879bezeichnet werden, mit denen sie frevelnd ihr Verhältnis ge-
13880brochen hat. An dieser Stelle wirft Koestlin die Frage auf, wie
13881man vereinigen könne, dass nach p. 44 die 24 xgoßolal insge-
13882sammt weiblich seien (sorores Sophiae), nach p. 43 aber ein als
13883ϭⲟⲍⲱⲩⲟϩ der P. S. bezeichnetes Wesen nur als männlich gedacht
13884werden könne, er vermutet daher an erster Stelle eine Unrichtig-
13885keit des Textes. Hier liegt nur eine falsche Übersetzung von
13886Schwartze vor, da der koptische Text richtig „Brüder“ bietet.
13887Grössere Schwierigkeit bietet die Notiz in p. 49: „ich wurde
13888fremd meinen Brüdern, den dogator und auch den
13889xo0ßolai der Barbelo“, Es hat danach den Anschein, als ob
13890letztere von den «ögatTor verschieden wären, doch ist von „grossen
13891ⲡϣⲟ3ⲟⲗⲥⲓ der Barbelo sonst gar nichts bekannt, darum ich der
13892Vermutung von K. zustimme, dass vielleicht unter diesen xgoß
13893die weiblichen unter den 24 xgoß. zu verstehen sind. Diese
13894Ansicht wird bestätigt durch p. 361, wo die P. ⲃ︦. die Tochter
13895der Barbelo ist. Zu weit gehend ist dagegen die Behauptung,
13896dass die Barbelo ein ϭ ⲱⲩⲟϩ des grossen dogatTOG Bei.
13897Denn diese Barbelo — auch Barbelos genannt (ⲣ. 361. 373) —,
13898welche ebenfalls ihren Wohnort im dreizehnten Äon hat, ist nur
13899eine grosse Dynamis des dogatos Gottes ⲣ. 373). Sie ist schon
13900' Aus ihr nimmt Jeü eine Dynamis und bindet sie in Aphro-
13901dite (p. 361).
page 399
13902IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 383
13903stark mit Hyle vermischt (p. 116. 121. 127. 128) und spielt
13904eine Rolle in der Christologie (s. u.).
13905Daneben befindet sich in diesen Topoi noch eine unzählige
13906Menge anderer Archonten (p. 43) und anderer Wesen, sonst aber
13907erhalten wir kein deutliches Bild von der Bestimmung dieser
13908Sphäre im Universum.
13909Bevor wir uns zu der Darstellung der eigentlichen Äonen-
13910welt wenden, müssen wir noch einen wichtigen Punkt besprechen,
13911nämlich das Verhältnis der Archonten der Äonen zum Licht-
13912schatz. Wie schon oben gezeigt, sind die Bewohner des Licht-
13913schatzes, ebenso wie die der Rechten und der Mitte, einzig und
13914allein dazu da, das Licht in die untere Welt hinüberzuleiten
13915und umgekehrt wieder zurückzubringen. Für uns handelt es sich
13916hier um die Beantwortung der Frage, ob schon im Lichtschatz
13917Hyle gewesen ist oder nicht. Nirgends giebt das Buch darüber
13918deutliche Auskunft. Aus p. 247. 365. 373 kann man nichts ent-
13919nehmen, wie K. richtig bemerkt, p. 249 scheint sogar gegen die
13920Annahme einer Hyle im Lichtschatz zu sprechen. Nur aus
13921p. 252: „ihr (Jünger) seid die Hefe ihrer Hyle“ hat K. den
13922Schluss gezogen, dass das Licht nicht an sich selbst das schlecht-
13923hin Reine bezeichnet, sondern in den Lichtregionen verschiedene
13924Grade von Reinheit des Lichtes vorhanden sind, d. ⲃ. die x00-
13925ⲃⲟⲗ des Schatzes, die in der Rechten und in der Mitte sind
13926zwar reine, aber doch nicht bloss aus dem Stoffe des Lichtes,
13927sondern auch aus materiellen Elementen bestehende Wesen; es
13928ist also die 27 hier schon in ihrem Anfang vorhanden und kein
13929absoluter Gegensatz zwischen dem Lichtschatz und den Äonen-
13930sphären. Letztere sind schon geistig und physisch bereits in
13931einem solchen Grade materiell, dass sie geradezu alcıyes viıxol
13932genannt werden können (p. 64), während in betreff der ersteren
13933nur von einer Ⲱ︦ 27 als accidentiellem Bestandteil, nicht aber als
13934von einem Grundelement ihres Wesens gesprochen wird. Der
13935xeQaOu6s ist also die Welt, in der Licht und Materie in einer
13936Reihenfolge verschiedener Mischungen zusammentreten. So
13937scharfsinnig auch die Ausführungen K’s. sind, so können sie doch
13938nach unsern obigen Erörterungen über den ⲭⲉϩϭϭⲙⲟϩ nicht als
13939richtig angesehen werden. Nirgends findet man eine deutliche
13940Stelle — und dazu fehlt es nicht an Gelegenheit —, die von
13941einer Hyle des Lichtschatzes spricht, sind doch vielmehr die
page 400
13942384 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
13943x00ß. des Lichtes rein (ⲃ. o.). Die Hyle hat erst in den Äonen
13944durch den Abfall vom Lichte ihren Anfang genommen. Wie
13945nun im Einzelnen diese Materie gedacht, darüber giebt der Ver-
13946fasser keine bestimmte. Antwort, nur so viel ist klar, dass sie
13947nicht, wie in einigen gnostischen Systemen, als ewiges, neben
13948dem höchsten Urwesen bestehendes Princip aufgefasst wird, viel-
13949mehr gab es eine Zeit, wo sie noch nicht war; sie ist aber schon
13950in der Urzeit in die Erscheinung getreten (p. 216).
13951In unendlicher Entfernung vom dreizehnten Aon liegen die
13952zwölf Äonen (p. 185). Diese hat Jeü bei der Weltordnung i in
13953ihre festen Bahnen verwiesen, denn Sabaoth Adamas mit seinen
13954Archonten widersetzte sich dem Lichte und fuhr fort, vermittelst
13955des Mysteriums der ovyovola Archonten, Erzengel, Engel,
13956Liturgen und Dekane zu erzeugen. Er wird der „grosse
13957(ⲣ︦. 25 cf. 38. 136. ⲉⲥ) oder der „König Adamas“ (ⲣ. 291.
13958293. 294) genannt, der in dem Topos der xepalr der Äonen sein
13959Reich regiert (p. 336). Wie Authades duldet er aus Herrsch-
13960sucht keinen Widerstand, daher auch er die P. Sophia hasst und
13961aus sich eine Dynamis zur Unterstützung der xgoßolal des
13962Authades zum Chaos hinabsendet (ⲣ. 136. 137. 138 ete). Ja
13963selbst als die P. S. von Jesus in einen Topos unterhalb des
13964dreizehnten Äons geführt wird, wird er von solcher Wut ent-
13965flammt, dass er in seinem eigenen Topos einen Finsternistopos .
13966errichtet und Emanationen hervorgehen lässt, um sie in dieser
13967Finsternis quälen zu lassen (p. 170 ff), Daher trifft ihn ein
13968hartes Strafgericht. |
13969Diese Äonen haben Thore und Vorhänge, die von Wäechten |
13970bewacht werden (p. 23. 45. 213), ihre zöxot, ⲟⲃⲥⲟⲉ und takes
13971sind von einer Anzahl niedriger Wesen angefüllt: -
139721) toıdirauor (ToLTVAUELS) ⲣ. 23. 41. 214. 229.
139732) xo0xd&dtTOEES ⲣ. 23. 41. 214.
139743) AooaToL p. 14. 23. 200. 214. 229.
139754) ⲉϧⲱⲗⲅⲟⲓ ⲣ. 2. 41.
139765) aUuTOyerEIe ibid.
139776) 7eprpnTOE (nicht zuyEprnTOL) ibid.
139787) rUgapProt ⲣ. 23. 41. 229.
13979ϭ) doyortes p. 2. 19. ⲉⲓⲥ.
139809) Götter p. 23. „41. 75 etc.
1398110) Erzengel ⲣ. 2. 19. 23 ete.
page 401
13982IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 385
1398311) Engel ibid.
1398412) Herren ibid.
1398513) Gewalten ibid.
1398614) Kräfte (p. 23. 358).
1398715) ϭⲟⲟ (p. 214).
1398816) xwoisovEvyor (ⲣ. 2. 23 ⲉⲥ.)
1398917) pwortHQES (p. 2. 23. 41 ⲉ.)
1399018) oxwdN0ES (p. 23. 41. 214).
1399119) ϣⲱⲗⲟϫⲉϩ (ⲣ. 45. 213).
1399220) dexavol (p. 2. 75. 213).
1399321) Ⲁⲉⲉⲅⲟⲱⲟⲩⲟ ibid.
13994Weit getrennt von den zwölf Äonen liegt die eiuapuEN
13995(ⲣ. 185 cf. 19. 35. 38 etc.) oder die zweite ogalpa (p. 22), die von
13996Archonten und Liturgen bevölkert ist (p. 34. 184. 185 ⲉⲥ.) und
13997ebenso wie die nächstfolgende Region von den Archonten der
13998ⲗⲟⲃⲉ. beherrscht wird (p. 25. 26. 27 ⲉⲥ.) Die Archonten
13999der ⲉⲙ. sind durchaus menschenfeindlich, sie zwingen den Men-
14000schen zur Sünde (p. 336), bestimmen seinen Tod (p. 277. 278)
14001und binden das dprtiwuop ⲡⲉ, welches ihnen gehört (ⲣ. 287.
14002290. 294), mit Banden und Siegeln in die Seelen (p. 284. 286),
14003um dieselben in ihrer Gewalt zu behalten.
14004Daran schliesst sich die erste ogalpga (ⲣ. 21) oder kurzweg
14005die ogpaloa (p. 19 etec.), ebenfalls von Archonten (p. 12. 36. 37 etc.),
14006Dynameis (p. 359), Liturgen (p. 35. 344. 345) und Dekanen (p. 14)
14007bewohnt, die insbesondere bei der Schöpfung von Menschenseelen
14008beteiligt sind (s. u.).
14009Dieser Region entsprechen im vierten Buche die Äonen der
14010ϭϣϭⲓⲟ⳪ (ⲣ. 361. 378), d. h. unseres Zodiakus, der in zwölf olxor
14011zerfällt (ⲣ. 366 ⲃ︦.) Der erste olxoc der ogparoa ist der Widder,
14012der zweite der Stier, der dritte die Zwillinge, der vierte der Krebs,
14013der fünfte der Löwe, der sechste die Jungfrau (kommt nicht vor),
14014der siebente die Wage, der achte der Skorpion, der neunte der
14015Schütze, der zehnte der Steinbock, der elfte der Wassermann,
14016der zwölfte die Fische (kommt nicht vor).
14017Eine andere Frage aber, die aufgeworfen werden muss, ist
14018die, ob diese beiden Regionen identisch sind.
14019Nach ⲣ. 366 ff. band Jeü 18000 Archonten des Adamas in
14020jeden Äon der ϭϣⲓ︦ⲟ⳪, setzte über diese 360 Archonten und über
14021diese und die Gebundenen wieder fünf grosse Archonten, d. h.
14022Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 3. 25
page 402
14023386 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14024Kronos, Ares, Hermes, Aphrodite, Zeus!. Dann nahm er eine
14025Dynamis aus dem grossen dögatTos und band sie in Kronos, eine
14026andere aus iyaytayovvyaivXovXE@X in Ares, eine dritte aus faly-
14027ywwnx in Hermes, eine vierte aus der P. Sophia in Aphrodite,
14028um durch sie den Kosmos und die Aonen der Sphära zu lenken,
14029auf dass sie diese nicht durch ihre xoyn@ia verdürben. Dann
14030nahm er eine Dynamis aus dem kleinen Sabaoth dem Guten der
14031Mitte und band sie in Zeus?, „da dieser ein guter (sc. Stern) ist,
14032auf dass er sie in seiner Güte lenke; und er stellte den Umkreis
14033seiner Taxis so, dass er elf Monate in jedem Äon zubrachte,
14034indem er feststeht (c770:504uepo0s), damit er alle Archonten, über
14035welche er kommt, von der Schlechtigkeit ihrer ϫⲟⲕⲣ befreie;
14036und er gab ihm zwei Aonen zum Wohnort, die sich vor denen
14037des Hermes befinden“.
14038Aber mit der Einrichtung der ⲉϩⲙ ocgpaklon war das
14039Organisationswerk noch nicht vollendet. Jet nahm nämlich noch
14040einmal 360 aus der Mitte der Archonten des Sabaoth Adamas
14041und fesselte sie in einen Lufttopos unterhalb der og@alga; über
14042sie setzte er ebenfalls fünf grosse Archonten, die auf dem Wege
14043der Mitte sind (p. 364. 359).
14044Die fünf Archonten sind folgende:
140451) Die Paraplex (p. 364), ein Archon mit Frauengestalt,
14046deren Haar bis auf die Füsse reicht; unter ihrer Gewalt
14047stehen 25 Archidämonen, die ihrerseits wieder über eine Menge
14048Dämonen herrschen. Diese Dämonen gehen in die Menschen
14049ein, um dieselben zum Zürnen, Fluchen und Schmähen zu ⲩⲉⲓ
14050führen, tragen nach dem Tode die Seele raubend davon und
14051schicken sie durch böse Qualen.
140522) Die Ariuth, die „Äthiopierin“, ein weiblicher Archon, ganz
14053schwarz; unter ihrer Gewalt stehen 14 Dämonen, die wieder eine
140541 Über die ophitischen Planetengeister cf. Baudissin: Studien zur
14055semit. Religionsgeschichte. ⲃ︦. 2832ff.
140562 Die Vorstellung von Zeus und Aphrodite als &yadoxos08, Satırı
14057und Mars als xaxoxocof ist eine alte astrologische Lehre, die schos
14058bei den Chaldäern herrschte, ⲃ. Sext. Empiricus adv. Astrol. 8 29 &.
14059Fabr. Hermetis aphorismi (in Junctin. speculum astrol. Tom, I p. 840)
140608 4: Jupiter confizuratus malevolis mutat eorum malitiam in boaum;
14061Venus non potest hoc facere, nisi adiuvetur a Jove (Koeatl.).
page 403
14062IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 387
14063Menge anderer beherrschen. Sie verleiten die Menschen zu Zank,
14064Krieg und Mord (p. 367).
140653) Die dritte Taxis ist Hecate mit drei Gesichtern; unter ihr
14066sind 27 Dämonen, welche die Menschen zu falschen Schwüren
14067und Diebstählen verführen (p. 368).
140684) Es folgt Parhedron Typhon, unter dessen Gewalt 32 Dä-
14069monen stehen, die zu Begierde, Hurerei und Ehebruch verleiten
14070(ⲣ. 369).
140715) Die fünfte Taxis ist .Tachthanabas, ein gewaltiger Archon
14072mit einer Menge anderer Dämonen, die zu Ungerechtigkeit
14073Parteilichkeit und Bestechung verführen (p. 370); p. 262 wird
14074Jachth. der „Unbarmherzige“ genannt,
14075Diese Archonten und Dämonen sind heftige Gegner des
14076Lichtes, und ihr Hauptzweck ist der, dass sie die Menschen zu
14077allen Sünden verführen und die Seelen nach dem Tode durch
14078furchtbare Qualen peinigen lassen. Zwar ist dafür Sorge ge-
14079tragen, dass sie nicht allzu grosse Macht erlangen, denn Jeü und
14080Zorokothora kommen in gewissen Zeitpunkten herab und entziehen
14081ihnen Teile ihrer Lichtkraft, aber kaum sind sie gegangen, so
14082setzen jene ihr altes Unwesen fort. Freilich auch diese Qualen
14083haben ein Ende; wenn gewisse Konstellationen eintreten, so
14084müssen sie die Seelen freigeben. In dieser Region hat die wozo«a,
14085die dem Menschen den Tod bestimmt, ihren Sitz (p. 285. 287. 290).
14086„In diesen archontes viae medii stellt sich folglich das Nega-
14087tive in dem Wesen und Charakter der Weltherrscher dar; wie
14088auch die bessern unter ihnen mit Eifersucht ihre Macht über die
14089Menschenseelen zu bewahren und später die Erlösung zu ver-
14090hindern suchen, so gehen nun diese auf gar nichts Anderes mehr
14091aus als darauf, zur Rache dafür, dass sie des Lichtes beraubt
14092worden, nun auch Andere des ihrigen zu berauben, das Licht
14093überall zu vernichten, ihren Grimm wegen des Verlustes ihrer
14094Herrschaft und Gewalt durch Zerstörung des Menschen, d. h. der-
14095jenigen Menschen zu befriedigen, welche sie einerseits als ein
14096blosses Gebilde der Weltherrscher, zu denen sie selbst gehören,
14097ansehen, in welcher sie aber andererseits doch mit Neid und Miss-
14098gunst etwas Höheres, eine erhabenere, der ihrigen weit überlegene
14099Bestimmung anerkennen müssen“ (Koestl.).
14100Wenden wir uns jetzt wieder unserer oben aufgeworfenen
14101Frage zu, so müssen wir gestehen, dass die zwölf olxoc der
1410225*
page 404
14103388 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14104Ggaloa nicht ohne Weiteres mit der ogpaloa in den drei ersten
14105Büchern zu identificieren sind. Zu deutlich erkennt man noch
14106die astrologische Grundlage des Systems im vierten Buche,
14107welche auf der Einteilung des Jahres beruht und auf ein höheres
14108Alter schliessen lässt. Irren wir uns nicht, so sind die zwölf
14109Äonen nicht von den zwölf olxoc der ϭϣⲁⲓⲟ⳪ ein. zu trennen,
14110da sie in naher Beziehung zu den fünf Planeten stehen; dafür
14111spricht die Thatsache, dass stets statt der Archonten der Äonen
14112die Archonten der ogaipoa &uapguEvn aufgeführt werden. In den
14113andern Büchern hat man die alten zwölf Äonen wieder aufge-
14114nommen, hat aber das System nach der Seite hin weiter ent-
14115wickelt, dass man ogpaloa &iuapguevn oder siunag. opaloa in zwei
14116verschiedene Regionen zerlegt hat. Im dritten Buche ⲣ. 3
14117336. 337. 338. findet man noch einen Nachklang einer älteren
14118Vorstellung; hier wird nämlich neben den Archonten der eiuap-
14119En von Archonten der grossen &iuagu&n gesprochen, insbeson-
14120dere werden fünf darunter hervorgehoben, die in den Topoi der
14121xeq-aAn der Äonen d.h. in dem Topos des Reiches des Adamas
14122sich befinden und die Seelenbildung ebenso wie die Archonten
14123der ⲉⲕ) besorgen. Die übrigen beiden Bücher wissen
14124weder etwas von einer grossen &iuaQuErn (im Gegensatz zu einer
14125„kleinen“), noch von fünf grossen Archonten im Topos des
14126Adamas d. h. im zwölften Aon. Hier liegt der Widerspruch
14127klar auf der Hand, der meiner Meinung nach nur durch die An-
14128nahme gelöst werden kann, dass dem Verfasser noch ein älteres
14129Stadium der Systembildung bekannt war, in welchem über den
14130zwölf Äonen die fünf Planetenfürsten d. h. die fünf
14131Archonten standen. Freilich muss ihm noch bei aller Unklarheit
14132soviel bewusst gewesen sein, dass er diese beiderlei Archonten nicht
14133identificiert, sondern die Archonten der grossen ⲉⲏ. mit denen
14134der &iuaguEern zusammengebracht hat, die freilich nicht im Topos
14135des Adamas ihren Sitz haben, sonst aber ganz dieselben Funk-
14136tionen verrichten.
14137In Anknüpfung daran will ich nicht unerwähnt lassen, dass
14138die Archonten des Weges der Mitte nur im vierten und dritten
141391 Es ist nicht unmöglich, dass zu ihrer Bildung die fünf grossen
14140Archonten des Weges der Mitte beigetragen haben, da dieselben eine
14141ähnliche Funktion besitzen. )
page 405
14142IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 389
14143Buch (p. 262. 285. 287 etc.), niemals aber in den beiden ersten
14144Büchern genannt werden. Ist dies Zufall oder nicht?
14145Die Äonenwelt in den beiden Büchern Jeü.
14146Sehr viel interessante Angaben bieten uns diese beiden Ab-
14147handlungen, die um ⲃⲟ interessanter sind, weil uns in jeder der-
14148selben die gesammte Aonenwelt vor die Augen geführt wird und zwar,
14149wie der Augenschein lehrt, in selbständiger Fassung. Eingehend
14150handelt von ihr das erste Buch in P. 35—38'. Danach giebt es
14151zwölf Äonen, an deren Spitze der dreizehnte Äon steht. Die-
14152selben hat Jeü (s. 0.) auf Befehl des ersten Mysteriums eingesetzt,
14153in jedem befinden sich Archonten, Dekane und Liturgen, in
14154welchen die Glieder Jesu seit der Erschaffung der Welt zer-
14155streut sind.
14156Wie können nun dieselben „Glieder“ Jesu genannt werden?
14157In der Abhandlung selbst erhalten wir nirgends auf diese Frage
14158Antwort, da diese Blätter ohne allen Zusammenhang mit den
14159vorhergehenden und nachfolgenden stehen. Zur Aufhellung
14160können wir zum Glück die Pistis Sophia herbeiziehen; dort
14161heisst es, wie wir oben gesehen, dass Jesus im Anfang eine
14162Kraft von sich habe ausgehen lassen, die der letzte zagautTATHS
14163in den xega0oyös gestossen, in welchem sie sich mit den ⲉ̀ϭⲟ
14164und Archonten vereinigt habe. Hieraus erhellt, in welchem Sinne
14165Jesus, da ein Teil seines eigenen Ich’s in diesen Wesen Wohnung
14166gefunden hatte, berechtigt war, von „Gliedern“ zu reden, die in
14167ihnen zerstreut sind. Darum müssen dieselben bei der evectio
14168universi wieder gesammelt und in das Lichtreich aufgenommen
14169werden.
14170Jeder dieser Äonen hat einen unvergänglichen Namen, die
14171vier ersten sind nicht mehr erhalten; der fünfte heisst waualat,
14172der sechste Caovia, der siebente yalaßoawia, der achte Bavala..,
14173der neunte dataoılca .., der zehnte tayoval, der elfte zi0vlaaa,
14174der zwölfte zagyala.., eine Taxis im dreizehnten walaralan,
14175der dreizehnte ⲗⲍⲁⲥ⳪⳪, der reine Lufttopos yayalanpala.
14176Dies sind dieselben Äonen wie die in der P. Sophia. Von
141771 Es ist zu berücksichtigen, dass diese beiden Blätter vielleicht
14178gar nicht zum ersten Buche gehören.
page 406
14179390 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14180den zwölf Äonen wird weiter gar nichts gesagt, nur im drei
14181zehnten Äon befindet sich eine Taxis der 24 unsichtbaren Ems-
14182nationen (identisch mit den 24 dögator oder dögato: xQoßolal
14183in der Ⲣ. S.) mit ihren Archonten, Göttern, Herren, Erzengeln,
14184Engeln, Dekanen und Liturgen. In dem wirklichen dreizehnten
14185Äon wohnen die drei Götter (das sind die toLdvpduELs-Götter 8.0.)
14186und der Unsichtbare (d.i. der dögatoc xQ0OKxAtTQ ⲃ. o). Ober-
14187halb desselben liegt ein reiner Lufttopos, in den Jabraoth mit
14188seinen Archonten, die geglaubt haben, versetzt ist (s. P. S.). Also
14189herrscht auch hier die Vorstellung von einem Fall der Archonten,
14190von der Busse des Jabr. und seiner Archonten und ihrer Be-
14191lohnung dafür, wie auch von der Einrichtung der zwölf Äonen
14192durch Jedi. Von einer weiteren Einteilung der Äonenwelt in
14193einaouEvn und opalonx war aller Wahrscheinlichkeit nach noch
14194nicht die Rede, diese Unterscheidung scheint erst durch das
14195vierte Buch angebahnt und in den drei andern Büchern weiter
14196ausgebildet zu sein. Trotz alledem ergiebt sich aus diesen An-
14197gaben eine vollkommene Identität der systematischen Grundlage
14198mit der Pistis Sophia,
14199Betrachten wir nun das zweite Buch, in dem wir von
14200P. 77 an eine ausführliche Darstellung erhalten. Jesus teilt näm-
14201lich hier seinen Jüngern die Mysterien der zwölf Äonen d. h.
14202die Namen der Archonten, ihre Siegel und deren Namen, die
14203Art ihrer Anrufung und ihre Apologien mit.
14204Die Archonten des ersten Äons sind ϫϩⲟⲧⲉⲐϫⲉϩϭⲟⲏϣⲱ
14205und ⲭⲟϩ, des zweiten ⲭⲟⲱϧⲭⲉⲱⲗ, des dritten Laldaßand und
14206ⲭⲟⲅⲭⲱ, des vierten Gayaniıco! und xwxwxovxa, vom fünften
14207Taldo, aıcoxa und ϧϭⲱϭⲗ (daneben Laldow, ⳪ⲓⲱⲭ und aıcwal)
14208sechsten Swianmya, ⲗⲱⲍⲱⲥⲍⲥⲱ, wßand. — Dieser sechste ⲱ
14209wird auch die „kleine Mitte“ genannt, denn sie gehört zu den
142101 Derselbe Samael erscheint auch in dem System der Ophiten.
14211Iren. I, 30, 9: Sanctam autem hebdomadam septem stellas, quas dicant
14212planetas, esse volunt; et proiectibilem serpentem duo habere nomins,
14213Michael et Samael (Theodoret haer. fab. 14 Samanna) Ⲁⲥⲱϣ] er ⲱ
14214stammt der semitischen Mythologie XD aus DD venenum und ⲙ
14215vis ⲃ. potentia cf. Buxtorf lexic, chald. talm. rabb. IT. 5. 749, Eisen
14216menger: Entd, Judentum, Teil I. ⲥ. 18, S. 820.
page 407
14217IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 391
14218sechs Äonen, welche geglaubt haben, darum haben die Archon-
14219ten jener sechs Äonen ein kleines Gut in denselben. — Vom
14220siebenten: ⲩⲱϩⲱⲡϩ︦ⲡⲗⲱ, ⲥⲱ, vom achten Law, ⲡⲥⲱ, ⲥⲱⲉⲓⲱ
14221(daneben Laws, »ayor, ⲥⲱⲉⲓⲱ), vom neunten Bwinad, wat, nEa-
14222vada, vom zehnten wßud 0x (daneben weßd 0m), 000axmd (Lwiand),
14223#05, vom elften aysnve, Ϩⲱⲧⲉⲱ, Encewy (daneben yePnZM,
14224ⲡⲱⲧⲟϩⲍⲱⲗ, ϫⲓⲥⲧⲉϧϩⲭⲱ). Im zwölften Äon befindet sich der un-
14225sichtbare Gott, die 8coßnios und der Ungezeugte; der erstere
14226wohnt in einem Topos für sich, darum sind Vorhänge vor ihn
14227gezogen. Daneben giebt es in jenem Äon noch eine Menge
14228anderer Götter, welche in dem Lichtschatz „Archonten“ genannt
14229werden d. h. die grossen Archonten, welche über alle Äonen
14230herrschen und dem unsichtbaren Gotte!, der Barbelos und dem
14231Ungezeugten dienstbar sind. Die Namen der angeführten
14232Archonten sind yapgßvada, ⲥϩϩⲱϩ⳪, Catas&amd (daneben auch
14233Saynooaı, e0wrıLa, BAaoßanu).
14234Im dreizehnten Äon finden wir den „grossen unsichtbaren
14235Gott“, den „grossen jungfräulichen Geist“ und die „24 xgoßolal
14236des unsichtbaren Gottes“, deren 24 unvergängliche Namen uns
14237angegeben werden (P. 83).
14238In dem vierzehnten Äon wohnen der „zweite unsichtbare
14239Gott“ und der „grosse Gott“ oder der „grosse gerechte? Gott“,
14240Jetzterer ist eine Dynamis der gleich zu nennenden drei Archonten
14241des Lichtes. Daneben giebt es noch eine Menge Dynameis in
14242diesem Topos, aber sie sind nicht so zahlreich wie diejenigen,
14243welche sich ausserhalb von ihnen in den Äonen befinden.
14244Ausserhalb der Lichtschätze und diesen sich anschliessend
14245giebt es drei Archonten. Diese sind innerhalb von allen Unsichtbaren
14246und allen Äonen, auch übertreffen sie bei weitem alle in den Äonen
14247wohnenden Götter, Es sind dies die drei toLduyayorı- Götter,
14248welche der Mysterien des Lichtschatzes gewürdigt worden sind,
142491 Nach ihm werden die Götter und Herrschaften der Äonen die
14250„zwölf Äonen des unsichtbaren Gottes“ genannt (P. 54. 68). Was
14251der Verfasser unter den „sechs grossen Äonen“ versteht, ist nicht
14252klar, wahrscheinlich die sechs oberen.
142532 Die koptische Abbreviatur %s ist m. E. nicht in yoı0röc, BON-
14254dern in ⲗϩⲏϭⲅⲟϩ aufzulösen.
page 408
14255392 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14256Denn, als die erste Dynamis! herauskam und ihnen das Licht-
14257reich verkündigte, waren sie die ersten, welche in ihr geblieben
14258sind; zum Lohn dafür hatten sie die Mysterien erhalten, ausge-
14259nommen nur das Mysterium der Sündenvergebung, darum konnten
14260sie noch nicht in den Lichtschatz aufgenommen werden. Aber
14261Jesus giebt die Versicherung, dass er ihnen, weil sie an das
14262Mysterium des Lichtreiches geglaubt haben, dieses noch fehlende
14263Mysterium bei der Aussonderung aller Äonen geben werde. In
14264ihren Topoi ist die Seele keinen Qualen ausgesetzt und ihre
14265xatgalnurTtAaL nehmen sie zu sich und führen sie zum Lichtschatz?
14266(Jungfrau ?).
14267Schon die Lehre, dass nicht dreizehn, sondern vierzehn
14268Äonen vorhanden sind, zeigt deutlich die Differenz zwischen
14269den beiden Büchern ⲉⲗ, doch würde ich darauf kein ⲃⲟ grosses
14270Gewicht legen, wenn nicht im Einzelnen so merkwürdige Ver-
14271schiedenheiten auftauchten. Der Verfasser des zweiten Buches
14272kennt wohl einen Bruch der Aonenwelt mit der Lichtwelt, ihm
14273ist nicht unbekannt, dass einige Archonten u. z. die sechs ersten
14274Äonen bei der Verkündigung des Lichtes sich gläubig diesem
14275zugewandt haben, aber von einer Belohnung derselben, von einer
14276Versetzung des Jabraoth und seiner Archonten in einen reineren
14277Lufttopos durch Jeü ist nicht die leiseste Andeutung vorhanden,
14278ja alle Anzeichen sprechen direkt dagegen. Vom sechsten Äon
14279wird nämlich gesagt, dass er „die kleine Mitte“ genannt werde,
14280denn diese gehöre zu den sechs Äonen, deren Archonten an
14281das Lichtreich geglaubt haben und in ihnen (sc. Äonen) ein
14282kleines Gut besitzen. Welches sind nun diese sechs Äonen, und
14283was bedeutet „die kleine Mitte“? Man könnte leicht geneigt
14284sein, unter ihnen die Äonen von eins bis sechs zu verstehen, aber
14285dies ist meiner Meinung nach unmöglich, denn betrachtet man
14286die Archonten derselben, so treffen wir auf zwei uns auch sonst
14287bekannte Namen: Jaldabaoth und Samaelo, die bei den ophitischen
14288Sekten eine für die Menschheit so verderbliche Rolle spielten;
14289an dieser Thatsache scheitert also eine Identificierung. Alles
142901 Ist diese mit der Lichtkraft, welche von Jesus ausging,
14291identisch?
142922 Leider bricht hier der Text für immer ab, da der Schluss des
14293Werkes nicht erhalten ist,
page 409
14294IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 393
14295spricht vielmehr für die nächsten oberen Äonen. Zwar können
14296wir aus den wunderlichen Archontennamen nichts Bestimmtes
14297schliessen, aber im zwölften Äon finden wir uns geläufige Namen:
14298den „unsichtbaren Gott“, die „Barbelos“ und den „ungezeugten
14299Gott“, denen, so weit uns bekannt, niemals eine menschenfeind-
14300liche Tendenz zugeschrieben wird. Ist nun unsere Auslegung
14301richtig, so erklärt sich auch der sonderbare Ausdruck „Kleine
14302Mitte“. Innerhalb der zwölf Äonen kann nämlich von einer
14303Mitte nicht gesprochen werden, der Verfasser kann daher den
14304siebenten Äon (sc. von oben an gerechnet) nur als die „kleine
14305Mitte“ bezeichnen, indem durch ihn auf der einen Seite fünf, auf
14306der andern Seite sechs Äonen verbleiben, ihn selbst rechnet er
14307noch zu den ersten sechs Äonen (von oben); darum nehmen auch
14308seine Archonten eine Sonderstellung gegenüber denen der fünf
14309unteren Äonen ein, werden also aller Wahrscheinlichkeit nach
14310einer besonderen Gnade teilhaftig werden. Es bedarf wohl nach
14311diesen Angaben kaum der Erwähnung, dass uns in dem zweiten
14312Buche eine noch ältere Phase der Systembildung vorliegt, ja,
14313um gleich einen Schritt weiter zu gehen, dass das zweite Buch
14314nicht von einunddemselben Verfasser herrühren kann, wir müssten
14315denn annehmen, dass die beiden Blätter (P. 35—38) nicht
14316zum ersten Buche gehören: eine Annahme, der ich meine Zu-
14317stimmung jetzt nicht versagen möchte. Einen sehr altertümlichen
14318Zug zeigt die Thatsache, dass die guten und schlechten Archonten
14319der Äonen noch nicht in verschiedene Regionen geschieden sind,
14320sondern noch neben einander wohnen. Dies bestätigt uns die
14321Aussage Jesu, dass er einst eine Aussonderung der Äonen vor-
14322nehmen werde, um dann den drei toLdurayoı-Göttern die Mysterien
14323des Lichtes zu verleihen. Nach dieser Lehre hat also nicht Jeü in
14324der Urzeit auf Befehl einer höheren Macht die Scheidung vor-
14325genommen, sie wird vielmehr erst durch Jesus selbst zum
14326Abschluss gebracht werden. Wir können an dieser Stelle
14327noch den Gedankengang verfolgen, der zu der Fortbildung des
14328Systems anregte, es war nämlich der tiefe religiöse Gedanke,
14329dass der aufrichtigen uetayoLx eine entsprechende Belohnung
14330zuteil werden müsse; die Folge war, dass man Jabraoth und
14331seine Archonten in einen reinen Lufttopos versetzte und der
14332Äonenwelt eine neue Einrichtung gab. Diesen zweiten Schritt,
14333der mit logischer Folgerichtigkeit gethan werden musste, zeigen
page 410
14334394 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14335die beiden genannten Blätter. Aber nicht allein in dem allge-
14336meinen Grundriss des Systems ergeben sich Differenzen, sonder
14337auch im Aufriss desselben. Die höchste Stellung i in der Äoner-
14338welt nehmen die drei to.durauor-Götter ein, dieselben sind ohne
14339Zweifel mit den drei toLdvpaAuEıIS-Göttern identisch, aber während
14340hier sich alle drei dem Lichtschatz gläubig zuwenden, tritt uns
14341in der P. ⲃ︦. der dritte von ihnen als von einer unbändigen
14342Herrschaft getrieben entgegen, welcher sogar die an das Lichtreich
14343gläubigen Seelen der Vernichtung anheimzugeben versucht. Ohne
14344auf alle die Einzelheiten näher einzugehen, da die Differenzen
14345ja klar auf der Hand liegen, möchte ich nur auf den „grossen
14346jungfräulichen Geist“ und die Stellung der Barbelos und des
14347Jaldabaoth hinweisen. Der erste ist weiblich aufgefasst und
14348ohne Zweifel mit dem AvEULC ⲁ̄ⲩⲓⲟⲩ identisch, da der heilige
14349Geist (wie im A. T.) als ein weibliches Wesen vorgestellt wurde.
14350Sehr merkwürdig ist es, dass die Barbelos (d. i. Barbelo) im
14351zwölften Äon ihren Wohnsitz hat, die 24 x0oßolal des unsicht-
14352baren Gottes dagegen sich im dreizehnten Äon befinden. Wir
14353können daraus schliessen, dass der ganze Mythus! der P. ⲃ
14354hier noch keinen Eingang gefunden hatte, also derselbe erst
14355einer jüngeren Epoche angehört. Charakteristisch ist auch die
14356Stellung des Jaldabaoth; nach Lehre der Pistis Sophia (ef. viertes
14357Buch) befindet er sich im Chaos mit seinen 49 Dämonen (ⲃ.)
14358um die Seelen zu peinigen. Hier gehört er vielmehr den Ar-
14359chonten des dritten Äons an, der Verfasser kennt mithin noch
14360nicht jene unheimliche Welt der Archonten des Weges der
14361Mitte, des Amente, des Chaos und der äusseren Finsternis, Diese
14362eines Dante würdige Höllenbeschreibung gebührt einem j
14363Verfasser zugeschrieben zu werden, der den Ort der Verdammnis
14364so schrecklich als möglich ausmalen wollte und der katholischen
14365Kirche ein prachtvolles Bild hinterlassen hat, denn vergleicht
14366man die Lehren des späteren Katholicismus über Hölle und
14367Fegefeuer, so wird man den Einfluss des Gnosticismus nicht
14368verkennen können. Freilich darf man nicht der Meinung sein,
14369als wenn das zweite Buch Jeü keine Qualen der Seelen von
14370' Nicht unwahrscheinlich ist es mir, dass die valentinianische
14371Gnosis für die Entstehung, beziehungsweise Einverleibung dieses
14372Mythus in das System von grossem Einfluss gewesen ist,
page 411
14373IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 395
14374seiten der Archonten kennt, — es giebt vielmehr in demselben noch
14375keine ex professo zu diesem Zwecke geschaffenen Regionen,
14376— auch das erste Buch giebt keine Andeutung darüber —,
14377denn an dem Mysterium, die Unbill der Archonten von den
14378Jüngern zu beseitigen (P. 56. 66 ff.), ersieht man deutlich,
14379dass die Seelen von Sabaoth Adamas und seinen Archegoi
14380beim Durchgang durch die Äonen Züchtigungen zu erwarten
14381haben. In dieser Hinsicht ist die Bemerkung interessant, dass
14382im Topos der drei tQLdurayoı-Götter kein Züchtigungsort vor-
14383handen ist; der Verfasser hat wahrscheinlich in allen Äonen,
14384selbst in den sechs oberen noch böse Archonten, die zur Peinigung
14385bestimmt sind, angenommen. Ihr Oberhaupt ist Sabaoth Adamas,
14386(ef. P. S.), der im zwölften Äon seinen Platz haben muss. Dies
14387ist nun freilich nicht bestimmt angegeben, aber lässt sich mit
14388voller Sicherheit aus der Bemerkung schliessen, dass sich im
14389zwölften Äon ausser dem „unsichtbaren Gott“, der Barbelo und
14390dem „Ungezeugten“ noch eine Menge anderer Götter befinden,
14391welche von den Bewohnern des Lichtschatzes „Archonten“ genannt
14392werden. Dies sind die „grossen Archonten“, welche über alle
14393Äonen herrschen; zu diesen gehört auch Sabaoth Adamas. Auch
14394hier schimmert noch der embryonale Zustand unseres Buches
14395durch. Die Stellung des sich gegen das Lichtreich auflehnenden
14396Sabaoth neben dem wirklichen Herrscher dieses Topos, dem
14397„unsichtbaren Gotte“, war eine wenig aufgeklärte, darum ver-
14398selbständigte man in logischer Weise sein Reich, versetzte aber
14399auch die Barbelo und den „unsichtbaren Gott“ eine Stufe höher
14400in den dreizehnten Äon.
14401Möge es uns vergönnt sein, im Anschluss an diese Erörte-
14402rungen einen kleinen Streifzug auf ein sehr gefährliches Gebiet
14403zu unternehmen, d. h. den Versuch zu wagen, den Entwicklungs-
14404gang der vor uns liegenden Systeme weiter zu verfolgen; freilich
14405wird hier die grösste Vorsicht am Platze sein, um nicht unver-
14406sehens in einen Hinterhalt gelockt zu werden. Im vierten Buche
14407der Pistis Sophia zeigt sich schon ein bedeutender Gedanken-
14408fortschritt, der Verfasser hat noch eine dunkle Kunde, dass es
14409ursprünglich zwölf Äonen gegeben hat, die unter die Herrschaft
14410des Sabaoth Adamas und Jabraoth geteilt waren. Auf Grund
14411seiner gewonnenen Anschauung von der Bestrafung des Bösen
14412und Belohnung des Guten versetzt er Jabraoth in den Lufttopos;
page 412
14413‚396 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14414das Reich des Adamas wird dagegen durch Jeü vernichtet. Nun
14415versucht der Verfasser die Bildung eines neuen Systems und
14416errichtet dies auf astrologischer Grundlage, wie wir es oben
14417geschildert haben. Auf diese Weise entsteht eine opalta ⲉϥ
14418gern aus zwölf Äonen und unterhalb derselben die Archonten
14419des Weges der Mitte; Sabaoth Ad. bleibt wahrscheinlich im
14420zwölften Äon, aber er wird durch die fünf grossen Archonten
14421d. ⲃ. die Planetenfürsten beherrscht. Von diesem vierten Buch
14422aus erfolgte die Weiterentwicklung. Dies lehren deutlich die drei
14423ersten Bücher. In ihnen wurde der astrologische Charakter des
14424Systems etwas abgestreift, die ogpaloa eiuagukr in zwei getrennte
14425Regionen geschieden, in eluaguepn und ogpaloa, dann aber die
14426ursprüngliche Zwölfzahl der Aonen wiederhergestellt, u. z. als
14427Beherrscher der beiden niedrigeren Sphären. Auf diese Weise
14428hat es die himmelstürmende Phantasie dahin gebracht, aus einer
14429Sphäre drei ungeheure neue Regionen hervorzuzaubern; im Grunde
14430sind zwei von diesen ganz überflüssig, da, sobald man genauer
14431prüft, sie alle dasselbe Schicksal, dieselbe Funktion im Universum
14432haben. Das dritte Buch bezeichnet in dieser Entwicklung ein
14433Übergangsstadium, welches noch manche Unklarheiten in sich
14434birgt. Nur in ihm wird von einer grossen &uagu&on und von
14435fünf grossen Archonten derselben gesprochen, aber sie finden
14436nirgends eine organische Verbindung mit dem zu Grunde liegen-
14437den System und entstammen an dieser Stelle einer längst ver-
14438alteten, aber noch nicht ganz überwundenen Anschauung.
14439Die ersten beiden Bücher haben das System zur vollen
14440Reife entwickelt; hier sind vier unter einander liegende, aber
14441durch ungeheure Entfernungen getrennte Regionen vorhanden:
14442die zwölf Äonen, die ⲉⲕⲁϩ] die opaloa und der Topos des
14443Weges der Mitte !.
14444Fassen wir noch einmal die gewonnenen Resultate zusammen,
14445so ergiebt sich folgende Abfolge der einzelnen Bücher: Das
14446älteste Werk machen die beiden Bücher Jeü aus, etwas später
14447versucht das vierte Buch der Pistis Sophia eine neue Lösung
14448des Problems auf astrologischer Grundlage, einer viel späteren
144491 Ich muss an dieser Stelle noch einmal bemerken, dass dieser
14450"Topos in den ersten Büchern nicht genannt wird, dies kann aber
14451durch den Inhalt bedingt sein,
page 413
14452IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke. 397
14453Periode gehören die drei ersten Bücher an. Diese Abfolge
14454möchte auf den ersten Blick sehr viel Bedenken hervorrufen,
14455aber in einer Sekte, wo nene Bücher in kurzer Zeit wie Pilze aus
14456dem Erdboden hervorwuchsen, konnte die Qualität und Originalität
14457der Schriften nicht der Quantität entsprechen, vielmehr begnügten
14458sich die Verfasser mit einer wüsten kompilatorischen Arbeit.
14459Andererseits ist ⲉⲃ sehr zweifelhaft, ob die Verfasser selbst
14460schon diese einzelnen Bücher zu einem Ganzen vereinigt haben,
14461oder ob sie nicht, was mir viel wahrscheinlicher klingt, erst in
14462späterer Zeit von Anhängern der Sekte gesammelt worden sind.
14463Zum Schluss wollen wir noch etwas eingehender das dritte
14464Buch und seine Stellung zu den andern Büchern der P. S. be-
14465leuchten.
14466Dem Scharfsinn Koestlin’s war die merkwürdige Thatsache
14467nicht entgangen, dass dem dritten wie dem vierten Buche der
14468Titel Ⲙⲟϩ ⲧⲱ tEvXOV TO Ϩⲱⲧ ⲟϩ voranstehe (S. 15 Anm.).
14469„Man könnte infolge dieses Umstandes vermuten wollen“, führt
14470er aus, „auch jenes gehöre nicht mehr zu dem Cyklus der im
14471elften Jahre nach der Auferstehung erteilten Belehrungen; ja
14472man könnte hierfür nicht ohne Schein anführen die auffallende
14473Stelle im Eingange des Buches (haec quae scripsi vobis xata
14474similitudinem etc. p. 254), nach welcher hier (dem Titel beider
14475Jetzten Bücher entsprechend) Christus selbst als der vorgestellt
14476wäre, von welchem das nun Folgende niedergeschrieben worden,
14477während im ersten Buch (p. 32. 69 ff.) Philippus und neben ihm
14478Thomas und Matthaeus als diejenigen genannt sind, welche die
14479Belehrungen Jesu aufzuzeichnen haben. Allein von jenem Ein-
14480gange (p. 252—254 med.) abgesehen, beschäftigt sich das dritte
14481Buch ganz in derselben Weise, wie die beiden ersten, gerade
14482ⲱⲓ den höchsten Mysterien, welche nach ⲣ. 1 ff. erst im elften
14483Jahre den Jüngern mitgeteilt werden, es behandelt von p. 254
14484med. an in unmittelbarer Anschliessung an lib. 2 ⲣ. 252
14485und ganz in derselben Weise wie dieses (p. 202 ff.) die Lehre
14486von der Notwendigkeit der Busse und von den verschiedenen
14487Graden der Mysterien, und es kann folglich in keiner Weise von
14488den beiden ersten Büchern getrennt werden. Der Eingang
14489p- 252—9254 lin. 19 steht ganz isoliert, er hängt weder mit dem
14490Schluss des zweiten Buchs, noch mit dem von p. 254 lin. 21
14491an Folgenden zusammen, sondern unterbricht den Zusammenhang
page 414
14492398 IV. Untersuchungen über die gnostischen Werke.
14493zwischen dem hier beginnenden Abschnitt des dritten und dem
14494Schluss des zweiten Buchs; das, was seinen Hauptinhalt bildet,
14495nämlich einige Andeutungen über die #£&2n Ineffabilis, steht, ob-
14496wohl es auf p. 228. 241 zurückweist, doch seinem nähern In-
14497halte nach ganz abgerissen und zusammenhangslos da, und die
14498schon erwähnte Hinweisung auf scripta Jesu hat im Vorher-
14499gehenden ganz und gar nichts, auf was sie sich beziehen Kesse.
14500Alle diese Schwierigkeiten (welche noch dadurch vermehrt werden,
14501dass Anfangs- und Schlussworte dieses Eingangs fehlen) sind
14502wohl durch die Annahme zu heben, dass der Eingang entweder
14503durch irgend einen Zufall, etwa aus einem spätern verlornen Buche,
14504das die Lehre vom Ineffabilis und seinen‘ w&in und kuOTHQIE
14505ausführlicher behandelte, hierher gekommen ist, oder dass der
14506Verfasser selbst hier ein Bruchstück dieser apätern Darstellung
14507anticipirend einschob, entweder um zum Voraus auf die Auf-
14508schlüsse, die er noch in Bereitschaft habe, hinzuweisen und
14509wenigstens vorläufig über den p. 228 und 241 erwähnten Be-
14510griff der win Ineffabilis etwas zu sagen, oder um sich vorläufßg
14511dagegen zu verwahren, dass seine Lehre von diesen Ⲁ] eine
14512anthropomorphistische Vorstellung von Gott in sich zu schliessen
14513scheine (p. 252f. lin. 15—27). Möglicherweise gehört auch die
14514Überschrift u£oos ⲧ. X. blos zu diesem Fragment am Eingang,
14515so dass also das dritte Buch nicht, wie es auf den ersten An-
14516blick scheint, durch einen andern Titel vom ersten und zweiten,
14517mit denen es seinen Inhalte nach zusammengehört, getrennt
14518wäre. Eine ähnliche Einschiebung findet sich am Schlusse des
14519ersten Buches, indem hier ohne allen Zusammenhang mit dem
14520Vorhergehenden und Nachfolgenden kabbalistische Bezeichnungen
14521des &da4pyatos (Gottes?) und der höheren Mysterien durch Buch-
14522staben, wie wir sie auch bei den Ophiten u, A. finden, gegeben
14523werden. — Es bedarf kaum der Erwähnung, dass auch der Titel
14524HEQOS TEVXOV Ϫⲱⲧϥⲣⲟϩ auf einen Cyklus älterer Darstellungen,
14525von dem ⲃ︦. 5 die Rede war, hinweist, indem ja die Unbestimmt-
14526heit dieses „#£o0g“ nur unter der Vuraussetzung erklärbar ist,
14527dass der Verfasser oder Kompilator des Ganzen einzelne Teile
14528oder Fragmente aus einem Schriftwerk „rzeuxn Zar ⲟⲟϩ in das
14529Seinige aufnahm, wie z. B. Buch 4 und vielleicht auch noch andere
14530verlorengegangene. Diesen Titel konnte er sodann, falls der-
14531selbe nämlich nicht blos zu dem Fragment ⲣ. 252ff, gehört, auch

Provenance

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What the layers are

L0 witness
The text as its witness or edition has it, original spelling; its dialect is a description and is never standardized.
L0.5 transliteration
For Egyptian texts: the transliteration with the editors' marks turned into the symbols ° * < > _ ^ (ruled 2026-09-10). For papyri: the edition's Leiden marks as the same symbols, and the editors' readings beside the scribe's as ‹scribe→editors› (ruled PAP-3).
L1 Cairene
Standardized Greco-Bohairic spelling and grammar, generated by code from the layer above under the rulings of the project.
L2 Kemetic
The Kemetic alphabet, generated by code from L1.
English
Quoted translations where they exist, credited; otherwise model drafts, marked as drafts.