Schmidt – Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem Codex Brucianus (Texte und Untersuchungen 8, 1892)

Apocrypha & Gnostic · Schmidt – Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem Codex Brucianus (Texte und Untersuchungen 8, 1892) · sahidic · L0 witness (OCR)

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page 796
29069ⲑ Il. Verwandtschaft von nAG ⲙⲙ KLP.
29070b. Auch mit KL gehen ⲙⲇ vielfach zusammen. Das ⲙⲙⲱ
29071ⲟⲧⲟⲥϣⲧⲱ Jak. 4, 9 ist lediglich der gewöhnliche Ausdruck
29072(vgl. Act. 2, 20 nach Joel 3, 4) ⲙ werarganızaw (BP 6.
29073Thph., vgl. WH.txt., C fehlt); und Jak, 4, 18 ist die ϫⲙ
29074aus KL an zweiter Stelle (ϫⲟⲉnϭⲱr) eingedrungen, wie ⲱ Ⲁ
29075allein an erster (2, b). Wahrscheinlich fand hier
29076auch Ⲁ̄ an erster Stelle zogevomyeda und hat nur absichtlich oder
29077zufällig dort das Richtige hergestellt. Der Art. vor sowo8stx
29078xaı xoLtnG Jak. 4,12, der in BP (WH.tzt.) fehlt, ist offenbar zur
29079zugesetzt wegen des folgenden ⲟ duyapevog, wie auch das ϭⲱⲅⲱ
29080nach alsıwarptsc Jak. 5, 14, das BP ff. Dam. fehlt (Tisch. WH)
29081weil ein Object zu fehlen schien, das sich doch aus dem-ız
29082avrtoy von selbst ergänzt. Auch in diesen drei Stellen fehlt ⲝ
29083ebenso CP in 1 Joh. 4, 10, wo ® ganz" Sinnlös das HyaRTXaNEN
29084(ⲃ WHitxt.) nach dem Folgenden in %yaxnoe conformirt (IL
290853, a), während AKL wenigstens %yaxıoayerp schreiben. Das
29086numv nach xatayırmoxn 1 Joh, 8,21, das BC 68. Orig. (WA)
29087fehlt, ist ebenso nach v. 20 zugesetzt, wie das wen: nach xp
29088dıx in RCKL (vgl. 5, a), sodass nur A und © die Emendation
29089zur Hälfte aufgenommen haben, P fehlt. Das ovzm@c nach tor
29090ⲧⲱϩ 2 Petr. 3, 11 (B 5. 69. WH. Trg. a. R.), das die Anknüpfung
29091an das Vorige vermittelt, ist durch das gewöhnliche ovr ersetzt.
29092während CP, die das ⲟⲱⲅⲱϩ noch haben, eine Verbi durch
29093das de herstellen zu müssen meinten (vgl. 3, c). Das ⲁⲛ...
29094wrnte de Jak, 2,3 (Treg. a. R. ⲛ︦. nach ϭⲟ ⲉⲟ. ⲃ. Ⲧⲣ
29095sehr nachdrücklich den Gegensatz zu dem erwarteten Verhalten
29096einführt. Das os ap statt og sau (B 68. 69. OP fehlen, vol
29097WH.) 1 Joh. 4, 15 ist einfacher Schreibfehler, indem das ©
29098nach Ⲥ abfiel (vgl. A II, 5, b und Apok. 5. 71). Vgl. noch das
29099ⲗⲗ ⲉⲭ statt alla ex (BC) 1 Joh. 2, 16, das Lehm.
29100hat, und das «22 » statt alla % (B. Treg.) 1 Joh. 4, 18, wo A
29101nach Ⲁⲗⲗ ausgefallen (vgl. AKLP 1 Joh. 5, 18).
29102ⲥ. Während xA mit KP und LP keine Lesart theilt, haben
29103xAK 2 Petr. 1, 9 das paulinische‘ auapTKATOR (Vielleicht aus-
29104drücklich in Reminiscenz an Röm. 3, 25) statt ⲉⲏⲟⲧⲉ (BCLP)
29105das als der gangbarere Ausdruck weite V
29106hat (vgl. Lchm. Treg. a. R. WH.tzt). In 2 Joh. 6 nahmen die
page 797
29107II, 6, c. Fehler in xAK, wxAL, ⲚⲀⲢ. 73
29108Emendatoren an dem nachdrücklich vor das ıya tretenden xa-
29109dws NxovoatE ax ⲥⲭⲉ (BLP, vgl. Lchm. Treg. WH.) Anstoss
29110und setzten das ⲓ⳪ vor xadwsc (K), das in A aufgenommen
29111wurde, ohne das zweite (ya zu streichen, wodurch die völlig un-
29112motivirte Wiederholung des ya, die Tisch. aufnimmt, entstand.
29113Reine Schreibfehler sind das ⲟⲅⲉ tnNoOUEP ⲭⲓ — RKOLOUEV
29114statt tnoovuer 1 Joh. 3, 22 (BCL, P fehlt), und das QvEndor
29115statt 00:5ndoy 2 Petr. 3, 10 (26. 28. 36. 39. 68), welcher Fehler
29116auch in NAL Jud. 16 (ⲕⲉⲙⲯⲓϣⲩⲣⲟⲓ statt -worpor, vgl. 69) wieder-
29117kehrt. Sonst finden wir in NAL noch das ⲭϩⲓϭⲅⲟⲱ zu ⲉϭⲟ
29118hinzugefügt 2 Petr. 1, 2, dem wir schon wiederholt begegnet,
29119und das ⲉⲗ) ⲡⲟⲧⲉ ⲡⲟⲟⲫⲗⲅⲉⲓϭ 2 Petr. 1, 21 statt nysxdn 00.
29120ⲡⲟⲧⲉ (BCKP, vgl. Treg.txt. WH.), wo lediglich das Adv. mit
29121dem Verb. verbunden ist. Dass in AP Jak. 5,20 nur eine
29122Emendation vollständig erhalten ist, sahen wir schon sub. a.
29123Das xaı ⲡⲱⲉⲱⲕⲥⲧⲟϩ Nach dı vdatos xaı aıuatOs 1 Joh. 5, 6,
29124wie das ϫⲓ duvauscs nach to tns 6 1 Petr. 4, 14 (Lchm.)
29125sind offenbare Glossen. Vgl. noch das ewm&ExtTaAlL Statt EURAaLKTEAL
29126Jud. 18 und dazu NAC 2 Petr. 3, 3.
291277. Schon unter den unter Nr. 6 besprochenen Stellen be-
29128steht fast die Hälfte aus solchen, in denen C fehlt, wo es also
29129möglich bleibt, dass alle drei Vertreter des älteren Textes mit
29130dem jüngeren gegangen sein können. Es ist darum nicht zu
29131verwundern, wenn in einer Reihe von Stellen dies noch that-
29132sächlich vorliegt.
29133a. Unter den Stellen, wo XAC mit KLP geht, ist freilich
29134keine einzige, in der von allen neueren Editoren die Lesart
29135dieser Codices verworfen wird; nur WH. haben es mit mehr
29136oder minder grosser Entschiedenheit bei allen gethan. Dass
29137Tisch. meist dieselbe aufnimmt, kann bei seiner einseitigen Vor-
29138liebe für den Sin. nicht Wunder nehmen; aber auch er verwirft
29139doch mit B 10. harl. Aug. Bed. WH. das ϥⲏ] am Schlusse
29140des 2. Petrusbriefes (3, 18) und die Glossirung von 1 Petr.
291413, 16 aus 2, 12 (ⲉ ⲱ xAaTALKLOVGLV ⲙⲕⲱϧ ⲱϩ ϫⲥⲭⲟⲡⲟⲓⲱⲩ Statt
29142EV ⲱ xatalalsıode, vgl. B 69. 137. syr. Clem. WH. Treg. a. R.).
29143Damit ist aber auch ausreichend constatirt, dass das Zusammen-
29144treffen dieser beiden Gruppen keineswegs die Richtigkeit der
29145Lesart sicherstellt oder auch nur die allergewöhnlichsten
29146Emendationen ausschliesst. Nun ist es aber doch im höchsten
page 798
29147Grade inconsequent, wenn "is
29148WH. die Form eg0voato bevor
291492 Tim, 3, 11 die Form egvoato
29150Autorität von AD, dort gegen |
291514, 17). Gewiss könnte d ⲑ 0
29152keit ausgefallen sein; aber da di
29153zweifelhaft die gewöhnlichere ;
29154dass diese der ungewöhnlicheren
29155Fall liegt aber Jud. 4 vor, wo m
29156ⲡϥϩⲉⲓϭⲉⲙⲣϭⲥ) gegen das gewt
29157men hat, obwohl doch die
29158schlechterdings nicht erklär
29159ausser WH.txt. die den L
29160(B 81. tol. sah. arm.)
29161lich auch ⲁ so in sei
29162das ßo0og damit zu der
29163lich zeigt, dass ihm di
29164Grundlage corrigirte,
29165was wir bereits kennen gelernt haben
29166. . ϥ
29167wir sehen **))****:- ⲉⲉ . ⲉⲓ
29168sirte Namensform ⲃⲟϭⲟϩ ⲛ
29169bräischen angepasste, und d
29170übereinstimmende Form müs
29171theil ist.
29172b. Was aber von diesen 5
29173ⲃ anderen. Es ist durchaus
291741. 45. Clem. Or. int. ϫ
29175wegs unentbehrliche, vielme
29176des Ausdruckes verdunkelnde
291771 Petr. 1, 9 bloss aus Naecl kei
29178wührend die Applikation d ‚all Ugen
29179auf die Leser durch den ganzen €
29180legt war. Ebenso wenig lässt si
29181ϭⲱⲝⲉⲧⲉ Jud. 23 (WH.) erklär
29182behufs Hebung des harten Asy
29183in der Weglassung des driti
29184vgl. 3, a) sich noch zeig
29185gliederigen Satz vor A
29186dem eingebrachten ⲑⲱϩ
29187vr
29188ⲣⲙ ⲁⲩϣ.
page 799
29189111, 7, c. Fehler in xACKLP. 75
29190g0oßw am Schlusse stehen geblieben, also die Emendation nur
29191zur Hälfte aufgenommen, und dadurch der dreigliederige Satz
29192entstanden. Aus Versehen konnte wohl das ovs, aber sicher
29193nicht das ⲟⲩϩ de ausfallen, zumal das de auch ohne ovc einen
29194guten Sinn gab. Vollends aber die Wiederholung der Praep.
29195in Parallelgliedern (1 Joh. 2, 24: ⲉϧ ⲧⲱ ⲓⲱ ϫϭⲓ EV ⲧⲱ NATOL)
29196ist eine der gewöhnlichsten Emendationen (vgl. Apok. S. 27),
29197weshalb das ey» nach B vg. Aug. von Lchm. gestrichen, von
29198WH. eingeklammert ist. Dass umgekehrt das nach dıott y&-
29199yoaxtaı und vor dem ⲟⲧⲓ ⲉⲩⲱ ayıos lästige ⲟⲧⲉ recit. 1 Petr.
292001, 16 (B 31. 70. syr. WH. i. Kl.) entfernt ist, hat seine Analogie
29201in der Entfernung des ⲟⲧ. recit. in CKLP 1 Joh. 2, 4 (3, a).
29202Höchst auffallend ist es aber, wie man ? Petr. 1, 17 die den
29203Evangelien conformirte Stellung ⲟⲱⲧⲟϩ ⲉϭⲅⲓ ⲟ viOS ⲕⲟⲩ ⲟ
29204ayarxıtos der in B erhaltenen ⲟ vos ⲙⲟϧ ⲟ AYARNTOS MOV
29205ⲟⲱⲅⲟϩ ⲉϭⲅⲓ (Treg. a. R. WH.) vorziehen konnte, obwohl noch
29206P deutlich zeigt, dass auch er in seiner Grundlage so las und
29207nur die emendirte Lesart aufnahm, aber das ⲟⲱⲧⲟϩ &0tLt am
29208Schlusse zu streichen vergass. Obwohl durch ihn das wieder-
29209holte xov etwas zweifelhafter wird, so spricht doch alle Wahr-
29210scheinlichkeit dafür, dass auch in diesem Punkte die inconforme
29211Lesart die ursprüngliche ist. Endlich kann ich auch über Jak.
292121, 22 nur urtheilen, dass die Verbindung des un” uovor Emen-
29213dation ist und die Stellung des ⲙⲟⲟ) nach axgoataı (B Vers,
29214Thph,., vgl. Lchm. Treg. a. R. WH.), der das ⲟ — uovovp 2, 24
29215entspricht, das Ursprüngliche. Vgl. noch das all &xtötoA@NTE
29216statt alla (B WH.) 1 Petr. 2, 25, wo sicher Ⲁ nach Ⲁⲗⲗ aus-
29217gefallen, vgl. NAKL 1 Joh. 4, 1 und NAKLP 1 Joh. 5, 1
29218c. Dass das ⲣⲓⲟⲥ (tov) deov ardocwxoı XAKL Ϩ Petr.
292191, 21 Emendation des axo deov ardownroı (BP 68. 69. 137
29220arm. cop., vgl. Tisch. Trg. a. R. WH.) ist, weil doch die Pro-
29221pheten nicht gewöhnliche Menschen, sondern heilige Gottes-
29222männer waren, erhellt schon daraus, dass in C 27. 29. Did.
29223diese Lesart noch mit der emendirten verschmolzen ist (axo
29224Ⲑⲉⲟⲱ ayıoı); und Jak. 1, 26 ist das un yadlırayayowrp yiwo0ar
29225ⲥⲱⲧⲟⲱ statt zavtov (BP 101. Thph. WH.txt.) nur die erste Hälfte
29226der 6, a besprochenen Emendation, die wiederum von C und in
29227anderer Weise von P nur zur Hälfte aufgenommen ist. Auch
29228mit LP gehen NAC 1 Joh. 3, ⲟ umgekehrt die auffallende
page 800
2922976 NL Ve
29230Vernachlässigung der FH
29231Camp aı0ovL0V EV autTaO, .
29232KEmendatoren verbessert ist (vgl.
292332, 20, wo die Hinzufügung des
29234Min. Oec. (Treg.txt. WH.
29235Ausdruck (vgl. 1, 11, aber )
29236zigen Stelle aber, wo NAC n
29237nu (vuOr) .:-
29238selbe Niemand aufzunehmen gewagt,
292398. a. Die Betrachtung der V
29240des älteren Textes mit denen
29241wirft zunächst ein ganz neues
29242wir schon (I, 1, vgl. I, 4), dass
29243häufiger zusammengehen, als in
29244Thatsache uns noch viel auffällig
29245rianten hinzunehmen, in dem
29246älteren Textes zusammengehen.
29247denen alle drei zusammengehen
29248als 95 dazu, so dass KLP gege
29249Gingen dort je zwei von ihnen no
29250hier noch 65 Stellen hinzu. Vi
29251nicht weniger als 107 solche,
29252das Richtige erhalten hat, da
29253zusammengehen, noch 46 kon
29254des älteren Textes stimmen. D
29255und 11 mal mit ®, A, Ⲉ zusam
29256mal mit Ⲁ A, C. ..ⲉ
29257b. Hiernach unterliegt es keinem Z
29258tholischen Briefen der em te Ⲧⲉ
29259sender und gleichmässiger als in der |
29260des jüngeren Textes beeinflusst hat, d
29261von ihnen oder alle drei zusamme!
29262für sich allein, 160 mal mit Vertretern d
29263P hat sich von diesem Einfluss noch rei
29264100 mal nicht mit den anderen ⲕ
2926515 oder 20 mal ihren eigenen
29266auch hier unter jenen 160 L ten noc]
29267aus dem emendirten Text sind, wie ı
29268doppelt soviel (30) fanden; u
29269Pe
page 801
29270ⲠⲒ, 8. Resultat für den jüngeren Text. 77
29271tionen und Conformationen, deren Charakter sich nicht sicher
29272stimmen lässt, dasselbe gelten; aber die weit überwiegende
29273ehrzahl jener 310 Varianten trägt so sehr einen gleichartigen
29274rpus, dass sie aus einem absichtlich emendirten Texte her-
29275ımmen müssen.
29276c. Viel seltener ist es dagegen der Fall, dass Einzelne dieser
29277:uppe mit Vertretern des älteren Textes zusammengehen. Hier
29278sten, zu den über 160 Sonderlesarten, die wir I, 7, a betrach-
29279;‚en nur 71 hinzu, in denen K, L oder P mit Ⲁ A, C zgsammen-
29280hen, und von diesen stammen wenigstens 23, vermuthlich aber
29281ch viele Emendationen und Conformationen, deren Charakter
29282Ⲁ nicht näher bestimmen lässt, aus dem älteren Texte, also
29283ⲃ der dem jüngeren mit dem älteren gemeinsamen Grundlage,
29284f die wir schon die grössere Hälfte jener Sunderlesarten zu-
29285ckführen mussten. Da nun die ⲃⲟ viel geringere Zahl der
29286ıendirten Lesarten in P ohnehin zeigt, dass derselbe diese
29287undlage noch treuer bewahrt hat, so ist es nicht zu verwun-
29288rn, dass er für sich allein 41 mal mit Vertretern des älteren
29289xtes geht, während er nur 56 Sonderlesarten zeigte. Auch
29290ar bewährt sich die in der Apokalypse (S. 150 f.) beobachtete
29291»rwandtschaft von P mit C; denn während er mit X und A
292925 und 8 Fehler theilt, theilt er mit C allein 17, und während
29293mit XA 3 theilt, theilt er mit AC und ⲚⲤ 8. Dagegen gehen
29294L für sich je 11, resp. 19 mal mit x, A, C, während sie für
29295h je 63 und 44 Sonderlesarten zeigten. Es begreift sich
29296cht, dass K, der am häufigsten seinen eigenen Weg geht,
29297ch am seltensten mit den Vertretern des älteren Textes zu-
29298nmentrifft.
292999. a. Viel wichtiger noch ist die Betrachtung der Verwandt-
29300ıaft von NAC mit KLP für die Charakterisirung jener Ver-
29301ter des älteren Textes. Fanden wir unter den c. 515 Sonder-
29302arten von Ⲛ̄, A, Ⲥ über 160, die mehr oder weniger mit den
29303‚enthümlichen Fehlern von KLP d.h. mit dem emendirten
29304xte verwandt sind (vgl. lI, 11, b. d), so treten dazu noch
29305zen 200 derartige, welche x, A, C einzeln oder gemeinsam
29306ekt mit K, L, P theilen; denn von den 231 in diesem Ab-
29307ınitt besprochenen Lesarten sind allerdings gegen 40, die
29308her nicht zu den eigenthümlichen Fehlern von KLP gehören,
29309in K, Ⲙ P wie in NAC aus der ihnen gemeinsamen Grund-
page 802
29310. wann *ⲩ ⲃ ⲙⲛ. ⲡ ⲓ. Ϥⲓ l
29311theilen sie gemeinsam mit
2931216. offenbare Emendatione
29313so dass sich schon hier z
29314dirte Text allmählich zur
29315conform gestaltet hat. We
29316nämlich 31 mal zusammeı
29317öfter (36 mal) mit den Ve
29318sammen, darunter wieder 1
29319nur 10 mal ziemlich gleicl
29320AC dagegen nur S mal allı
29321sammen 24 mal mit den Ⲧⲉ
29322zwar theilen sie S offenbare
29323zwei von ihnen (die Hälfte
29324Wie aber Ⲁ schon am se
29325(7 mal), so gehen sie auch
29326emenıdirten Textes, und zw
293272 mal mit KL und je einmal ı
29328ⲛ mal NAC gemeinsam ⲱϥⲉ
29329tretern des emendirten Text
29330meinsam, 27 mal mit je zwei
29331und 21 mal mit Einzelnen ⲩ
29332ⲥ. Während die Zahl ϥ
29333ausserordentlich verschiedene
29334geht jeder Einzelne von ih
29335Vertretern des ⲟ- •
page 803
2933611 9. Resultat für die Codices, x, A, C. 79
29337, die er mit den Vertretern des emendirten Textes theilt.
29338» Erscheinung erklärt sich einfach daraus, dass unter dem
29339uss des emendirten Textes nicht nur die Fehler desselben
29340‘bracht, sondern auch die Fehler des älteren "Textes ent-
29341sind. Während x 55 Sonderfehler mehr als A hat, zeigt
29342A 125 mal an Fehlern von KLP betheiligt, Ⲁ nur 113 mal.
29343ber von C ein volles Viertel fehlt, so theilt er verhältniss-
29344ig häufiger als beide Fehler von KLP (110 mal), während
29345ei weiten am wenigsten Sonderfehler hat. Auf ihn ist
29346der Einfluss des emendirten Textes am stärksten gewesen.
29347Zinzelnen theilen NAC ganz gleichmässig die KLP gemein-
29348ⲡ Fehler, nämlich & und A je 18, C 16 d. h. verhältniss-
29349ig mehr als sie. Dazu kommen bei x 19, bei A 9, bei C
29350hler, in denen sie mit KL zusammengehen, mit KP und
29351reffen sie nur vereinzelt zusammen, X 4 mal, A 5 mal, Ⲥ
29352Ⲓ also im Ganzen mit mehreren der Gruppe N und A je
29353) 26 mal. Ungleich seltener treffen sie mit Einzelnen der
29354pe zusammen, so mit K x 4 mal, A und C nur je ein-
29355mit L N 5 mal, A 8 mal, C nur 1 mal. Dagegen trifft mit
29356lein Ⲛ̄ 5 mal, A 8 mal, dagegen C 17 mal zusammen. Hier
29357also ein sehr merkwürdiges Verwandtschaftsverhältniss von
29358d P hervor (vgl. 8, ©).
293593. Endlich ist noch bemerkenswerth, dass unter den Fehlern,
29360ⲗ allein mit den Vertretern des jüngeren Textes theilt,
29361grösste Zahl solcher vorkommt, die sicher nicht Emenda-
29362n, sondern Fehler des ältesten Textes sind, nämlich 15,
29363end sich in denen, die N mit ihnen theilt, 11 und in denen,
29364) mit ihnen theilt, nur 7 derartige finden, und während
29365• den Fehlern, die mehrere gemeinsam mit Vertretern des
29366>ren Textes theilen, überhaupt nur 6 derartige vorkommen.
29367t sehr begreiflich, dass am seltensten die gleichen Fehler
29368ıehreren Vertretern beider Gruppen zugleich conservirt
29369dass aber in A verhältnissmässig viele derselben erhalten
29370beweist, dass auf ihn der Einfluss des emendirten Textes
29371kein so durchgreifender gewesen ist wie es nach der Ab-
29372ⲓⲉ der Sonderfehler in ihm und der Zunahme der Varian-
29373Ⲁ denen er mit den Vertretern des jüngeren Textes geht,
29374nen konnte.
page 804
293751. Der
293761. Obwohl der Cod,
29377älteren Textes zählt und
29378Fehlern desselben theilnimı
29379artige Eigenthümlichkeit, d
29380Lesarten noch so gut wie $
29381finss des emendirten Textes
29382wir die in ihm vorkommen«
29383Wortformen betrachten.
29384a. Eine Emendation ki
293853 Joh. 4 sein, sotern dassel:
29386und also die beiden ⲝⲅ ⲑϯ
29387bindet. Aber wenn man sie
29388lose ⲭⲓ (7. 35 vg. cop. WH
29389man darauf verzichten müsse
29390suchen, und sich erinnern, «
29391in Ⲥ 2 Petr. 2, 16 II, 5, h
29392(S. 17. 57) ein ⲙ am Schlu
29393Auch das ⲟ oo Tor ⲡⲉ Ⲁϥ
29394könnte durch Hervorhebung
29395schärfen; wenn man aber ⲃ
29396alle Majuskeln das anffallen«
29397wird man jenes «avTot Schw
29398halten. So hlieha ne = -
page 805
29399IV, 1. Wortvertauschungen in B. 81
29400Was sich sonst noch derartiges findet, kann vollends auf
29401keinerlei Absicht zurückgeführt werden, sondern gehört zu den ganz
29402willkürlichen Aenderungen, die dem älteren Texte so charak-
29403teristisch sind. So das yalıycwv statt yalıyaymyomy Jak. 1, 26,
29404das vielleicht auf blosser Nachlässigkeit beruht; das eAnivdevaı
294051 Joh. 4, 2 (99. Theod. vg. Lat., vgl. Treg. u. WH. a. R.) statt
29406Einivdorta, und das tas ⲡⲙⲥⲣⲧⲓⲥϩ ⲙⲙⲱⲩ (WH. a. R.) statt ⲕⲱⲛ
294071 Petr. 2, 24. Vielleicht kann man dahin auch das ϯⲟⲱϭⲟⲱ
29408statt yovocov 1 Petr. 1, 7 rechnen, das nach 1, 18 ohne Zweifel
29409falsch ist, wenn hier nicht bloss das | aus Nachlässigkeit aus-
29410gefallen. Völlig gedankenlos ist das ⲉⲩⲟϭⲯⲟϩ statt ⲉⲩⲣ
294113 Joh. 9, wobei wir uns erinnern, dass wir sowohl in L (2 Joh. 8,
29412vgl. I, ⲃ, ⲥ. 7,a) als in x (1 Petr. 3, 4, vgl. II, 3, a) ein ganz
29413sinnloses C am Schlusse zugesetzt fanden; und die Verwand-
29414lung des yyaxnoev in myanncay 2 Petr. 2, 15 (arm. Treg.
29415WH. a. R.), die freilich nur in einem Texte möglich war, wo
29416ursprünglich das oc fehlte (vgl. XB und dazu IN, 4, a), da nun
29417das Verb. dem &x1arn9n0ay parallel zu stehen schien, während
29418doch ein Blick auf das folgende &2&y&w de soyev die völlige
29419Unmöglichkeit dieser Auffassung gezeigt hätte. Ganz sinnlos
29420vollends ist die Verwandlung des ⲭⲟⲓϭⲕϭ in yapLoua 1 Joh. 2,27,
29421der gegenüber man nicht daran hätte denken sollen, der Ver-
29422wandlung des yagay in yagıy 3 Joh. 4 (ⲃ. o.) noch einen Sinn
29423abgewinnen zu wollen; oder des &yxoxtEOdal ⲅϭϩ MQ0GEVXAS in
29424TAaıs ⲡϩⲟϭⲉⲱⲭⲥⲓϩ 1 Petr. 3, 6 (WH. a. R.), wobei man sich viel-
29425mehr an das auagtıaıg X 2 Petr. 2, 14 und das ⲃⲟϭⲱⲧ]ⲅϭⲓ statt
29426-ta 2 Petr. 3, 9 hätte erinnern sollen. Dahin gehört auch das
29427ⲥϣⲱϧⲟϧ ⲉⲙ avdowxols ϣⲱⲩ)) Statt avdowxov ϨⲀ Petr. 2, 16
29428und das sinnlose ϭⲱϧⲉϭⲅⲱ⳪ⲓ]ϩ Statt -ϭ Ϩ Petr. 3, 5.
29429b. Conformationen haben wir überall bereits im älteren
29430Texte gefunden, wie im emendirten, besonders solche nach Par-
29431allelstellen, wie 2 Petr. 2, 13, wo ⲉϧ ⲧϭⲓϩ ayaraıs ⲥⲱⲧⲱⲩ (vg.
29432aeth. sah. Ephr., vgl. Lchm., Treg.txt. WH. a. R.) statt arataıs
29433geschrieben ist nach Jud. 12. So findet sich auch hier 1 Petr. 2, 8
29434das axeıdovyrteEs in axıcTtOoUVPTEG Conformirt nach v. 7, wo ⲙⲙ-
29435gekehrt die Emendatoren das axı070voıp in AaxEıdovoLy ⲅⲉⲓ‐
29436wandelten nach ⲅ. 8 (UI, 2, a); 1 Petr. 2, 1 vrzoxpı0w statt -0815
29437(cop. Clem. Or. int. Aug. WH.txt.) nach xaxıay — dodlop, und
294381 Joh. 2, 25 exm/yellaTO vu Statt ϥⲕⲱ (31. am. fu. Lchm.
29439Texte u. Untersuchungen VIII, 3. 6
page 806
29440nach ..ⲙ ::. -
29441besondere aber zeigt sich der mechanise
29442älteren Texte eigenen Conformationen {1
29443de uovaw (Min. sah. ⲥⲟⲣ. Orig. W.
29444vdarı ⲙⲟϧⲱ 1 Joh. 5, 6 (WE. a. RJ)
29445ⲡϭⲧⲉⲣⲉϩ ⲡⲗⲡⲓⲏⲧⲉϩ Statt -ⲧ ϭ )
29446gedankenlos ist aber nach
29447sXo4kev, woran sich sofort xa
29448das ⲉⲓ (3. 101) — yer
29449das dem folgenden £% ]
29450yızanı Jud. 9 statt o ⲉ
29451darum in ⲧⲟⲧⲉ verwandelt is
29452solche mechanische Confc .
29453ⲥϧⲩⲟⲓ — zapApEQOUEVOL ⲁ
29454(aeth. WH.txt.: zExaUTEL ⲡϩ
29455folgenden ext&vyars; doch vgl.
294563, 6), 4, 3 (ⲟⲓⲱⲟϣⲗⲉⲭⲓⲟⲓⲥ Statt ⲉⲛ
29457(typ Sony ⲧϥ ⲓⲱⲓ) Statt -
29458ⲥ. Dass Verbalformen, wie da
29459und &yaper in A, ⲚⲀϤ 6,2) in
29460wir schon bei der Apok. gese ⲛⲉⲓ
29461ⲉⲟⲟⲥϫⲉ Statt ⲉⲱⲣ. das B z ‚Wa
294622,3. 3,6. 4,20. 3J
29463eigenthümlichkeit sein k
29464nur viermal hat und es am
29465ungleich bezeugt ist (mit ⲇ usı
29466aus zahlreich aber sind €
29467gehört sicher schon das «
29468WE. Treg. a. R.), wo ⲓⲱ CM
29469Form auch so einen Sinn
29470das Versehen nicht bemerkt
29471ϭϥⲱⲧⲟ Ⲧⲛ. 2, 8 das ⲉ ⲁ
29472ⲉⲱⲧⲟⲓϩ (statt ⲉⲡⲱⲧoic) 1 ⲉⲡⲥⲟⲃⲧ
29473noch den Ausfall des € von a
29474aıtmuEP), und nach xa 5
29475Ausfall des © vor Ⲟ (1 ⲩ
29476des C (3 Joh. 6: ⲟ ϫⲱϩ ⲟⲏ)
page 807
29477IV, 2,a. Wortvertauschungen in xB, AB. 83
29478ⲍⲟ ax a0Xns) am Wortschluss. Auch ganze Silben sind in B
29479ausgefallen, wie in uataıotns 2 Petr. 2, 18, xadıoraı Jak, 3,6,
29480und das zwr von ⲙⲥϩⲧⲱⲣⲟⲱⲧⲱⲩ 3 Joh. 3 am Schlusse der Zeile.
29481Eine blosse Vocalvertauschung ist das ıya — daxavynoeteE Jak. 4,3,
29482wie das yegoptES statt »ngortEs 1 Petr. 1, 13, und eine Ver-
29483tauschung von oc und at, wie in ϭⲱϭⲗϥⲕⲟⲧϩⲟⲕⲉϧⲟⲓ Ⲓ Petr. 1, 14.
29484d. Von orthographischen Eigenheiten bemerke noch das
29485ⲟⲩⲗ tdovrtec 1 Petr. 1,8 und das ⲗⲱ statt ⲗⲱⲅ 2 Petr. 2, 7
29486(am. fu.). Vgl. umgekehrt das ϭⲗⲟ statt oılovayov 1 Petr.
294875,12. Das si&v5&w 2 Petr. 2, 16 wird so wenig aufzunehmen
29488sein, wie das &yxoxtEOdauı X 1 Petr. 3, 7 (Tisch.). So wenig wie
29489das ⲗⲣⲉⲓϭⲧⲉⲥϧⲟϩ 1 Petr. 4, 16 oder sgeıdeım Jak. 3, 16 (101), wird
29490das nis&ıas Jak. 5, 17 (Tisch. Treg. WH.) aufgenommen werden
29491dürfen, während ⲉ statt ⲉⲉ nur Jak. 3, 14 geschrieben wird, wo
29492die Vocale der Silben vertauscht sind (sgetd«a). Endlich be-
29493merke noch die Vertauschung von ac und ⲉ Jak. 2, 13 (xarta-
29494xavXatar statt ⲧⲉ). — Wie B 1 Petr. 4, 17 ⲥⲡⲟ numwy statt
29495a ⲡⲓⲱ liest gegen alle Zeugen, so umgekehrt 2, 4 vx ϭⲱⲐϩⲱ‐
29496ⲡⲱⲱ statt vxo.
294972a. Dass diese Fehler keineswegs alle! dem Schreiber von
29498B auf Rechnung zu setzen sind, erhellt klar daraus, dass er
29499völlig gleichartige mit den Vertretern des ältesten Textes ge-
29500meinsam hat, die also bereits aus ihrer gemeinsamen Grundlage
29501stammen. So haben xB Jak. 1, 17 das sinnlose ⲧⲟϩ
29502ⲥⲇⲟϭⲭⲓⲥϭⲙⲥⲧⲟϩ, das nur durch eine ganz mechanische Confor-
29503mation des axooxıxofpa nach dem Genit. zo0oxn75 entstanden sein
29504kann; und schreiben 1 Petr. 4, 15 «2210T@LEXLOXOXOS, WO trotz
29505aller neueren Editoren wohl nur das O vor € ausgefallen sein
29506wird, das A noch las (II, 5, a). Vgl. noch das u&ıon XB 1 Joh.
295074, 20 statt wıo0n7. — Dieselbe Conformation wie B 1 Joh. 2, 25
29508ist in AB das ıyva 7) ⲭⲥⲟϭ ⲱⲕⲱϧ ⲡⲉⲡⲗ. n Q Joh. 12 (Min. vg.
29509cop. aeth., Lchm. Treg. WH.txt.) statt 7407, das einfach dem
29510vorhergehenden vwr-— 005 vuAas Cconformirt ist. Conformation
29511nach 1 Joh. 1 4 kann die Lesart von XKLP nicht sein, da dort
29512die Emendatoren 7) ⲭⲟϩ ⲱⲕⲱϧ haben (vgl. IM, 4, b). Ebenso
29513ist das ⲟⲩϩ Jud. 5 (AB 6. 7. 13. 29. vg. Vers., Lchm., Treg. u.
29514WH. a. R.) statt ⲭⲱⲣⲟⲥ eine der völlig gedankenlosen Aenderungen,
29515wie sie nur im älteren Texte vorkommen. Das an sich doppel-
29516deutige xvgcos sollte erläutert werden, und, indem die Ab-
295176*
page 808
29518mit ⲉⲟⲉ.t ⲉⲓ (A) ist wohl 7
29519schrieben, sondern die Vok:
29520sind. — Auch in BC habeı
29521kürliche, vielleicht nur durcl
29522entstandene Aenderung des
29523WH.), die nach dem ⲉⲅⲟⲉⲙ
29524ganz mechanische Conformati
29525ayanarte in der Verwandlung
29526ⲥⲩⲟⲗⲗⲓⲟⲧⲉ (Or. Treg. a. R. W
29527falsch ist. Völlig gedankenlc
29528rnonNcatE Jud. 21 in t7ENOC
29529gewagt hat, obwohl C, um d
29530fand, möglich zu machen, das
29531ändert hat. Es ist jene Aend
29532aber aus dem so häufigen B
29533TnNoNIGaTE liegende Ermahnung
295341 Petr. 2, 18, wo in BC das :
29535gefallen. — Für eine ganz äh!
29536doch wegen des vorausweisende
29537text ganz unmöglich ist, dag:
29538dem ⲱ ⲥⲱⲧⲓⲟⲅⲧⲉ ⲩ. 9 ⲉⲓⲉⲓ
29539neueren Editoren aufgenomme
29540(Min.) statt sornxate in XNAB
29541(ABC) statt ϭⲟϩ 2 Petr. 2, 4,
29542stammt, da auf Grund dieser T.
page 809
29543IV, 3, a. Zusätze in Ⲃ. 85
29544ıd 2 Petr. 3, 7, wo das sinnlose zw avtw ⲟⲩⲱ (ABP 27. 29.
29545». 127. al. vg. sah. cop. arm. Did.) statt avrov, obwohl es alle
29546meren Editoren (Treg. wenigstens a. R.) aufnehmen, eine ganz
29547achanische Conformation ist, wie AKL 1 Joh. 2, 2711
29548gl. noch das weyalıorntos BCL 2 Petr. 1, 16 und das all ⲉ)
29549Joh. 3, 18, wo wohl nur zufällig BC mit KLP zusammentrifft,
29550, der emendirte Text so häufig die Apostrophirung einführt,
29551ährend in BC das A nach AAA leicht abfiel.
29552Auch allein haben die Vertreter des jüngeren Textes aus
29553rer Grundlage noch Fehler von B erhalten. Dahin rechne ich
29554ⲃ dedoxer ⲕⲓ 1 Joh. 3,1 (BK 22. 31. 80. 100) statt mw;
29555ⲃ ganz mechanisch dem ıdere conformirt ist, das vrodayua—
29556jeßeoıp Ted eixws 2 Petr. 2, 6 (BP 69. 137. WH) statt aceßcır,
29557ⲃ neben dem ⲙⲉⲗⲗⲟϧⲅⲱϧ völlig sinnlos ist; und das say ⲟ
29558ⲟⲉⲟϩ dein Jak. 4, 15 (BP 69, WH.txt. Treg. a. R.) statt
295592, das ein blosser Schreibfehler ist, indem das Auge des
29560bschreibers von einem H auf das andere abirrte. Vgl. noch
29561Ss xaxorxadıas BP Jak. 5, 10 (WH) statt xaxorxadeıas und
29562ⲃ ϭⲱⲙⲡϩⲉϭⲃⲱⲧⲉⲣⲟϩ BKLP 1 Petr. 5, 1 (Lchm. Treg.) statt ovvp-
29563ⲉⲃ. (NA, C fehlt).
29564Sogar das in BKL Min. Thph. Oec. erhaltene dıa ⲉ xaı
29565»etns 2 Petr. 1, 3 (WH.txt.) statt ıdın do&n xaı agetn halte
29566h für ganz mechanische Conformation nach dem folgenden dı
29567v. Dass es keine absichtliche Emendation ist, erhellt daraus,
29568‚ss erst die Buchstabenähnlichkeit des cdıx mit dım dazu den
29569nlass gab.
295703. a. Schon das ist sehr auffällig, dass B nirgends mit
29571ıderen Vertretern des älteren oder gar des jüngeren Textes
29572ısätze theilt, dergleichen noch am ehesten als Emendationen
29573scheinen könnten, und auch für sich allein nur vier Zusätze.
29574avon ist das ⲭⲓ ⲟ eogaxauep 1 Joh. 1, 2 (40) eine ganz
29575echanische, ja gradezu sinnlose Conformation nach v. 1, und
29576Jenfalls ebenso ganz mechanisch die Wiederholung des Artikels
29577ch ta ⲡⲗⲟⲓⲥ Jak. 3, 4 (za tnuUXAavTA ⲟⲩⲧⲥ XTA.). Aber auch
29578ⲃ ⲭⲟⲓϭⲅⲟϩ nach ıncovs 1 Joh. 4, 15 (arm. WH. i. Kl.) ist ganz
29579‚dankenlos nach 4, 2 conformirt, da ein Blick auf 2, 22. 5, 1.5
29580igt, wie unpassend dasselbe ist, und ebenso das der Ausdrucks-
295812ise des Briefes (vgl. 3, 16) widersprechende ⲉ tw XQLOT@
29582Petr. 5, 10 (WH. a. R.), das vielleicht nach 5,1 conformirt ist.
page 810
29583za ⲁⲟⲅⲓⲓⲅⲘ, (Ⲉ ϤⲓⲘⲄⲤ
29584ⲧⲱ ⲟⲗⲟⲙⲥⲧⲓ Ohne ⲧⲱ XVQIOV ı
29585das blosse ⲭⲅⲟⲓⲟ in A halb
29586ⲃ, b.); das alla ⲧⲟ ⲥⲱⲧⲟⲱ XQLOL
29587(25. aeth. Aug. Hier. Ⲩ︦Ⲏ︦. a. |
295882 Petr. 2, 8 /Lchm. WH.itxt.)
29589ⲥⲟⲩ] ohne ⲧⲱ dem 1 Petr.
29590Ⲑⲉⲱ in Ⲥ (II, 8, c) ebenfalls h
29591liert doch eigentlich seinen Si.
29592ⲧⲟⲱ Ⲑⲉⲟⲱ 1 Joh. 2, 14 (sah. V
29593nicht etwa an den Logos (1,
29594reine Nachlässigkeiten sein d
29595xeı0tov 1 Petr. 1, 11, das ⲡ⳪
29596und das xoıa Can ⲕⲱ Jak.
29597Jässt sich für den Ausfall des ga
29598Grund absehen, oder gar für
295992, 12. Allenfalls möglich wäre
29600dazwischen 1 Petr. 5, 8 (WHR.:t:
296011 Petr. 4, 19 (WH.txt.), und d
29602vuas 2 Petr. 3, 11 (WE. i. K
29603Vorkommen ⲃⲟ vieler Nachlässi|
29604lichkeit hin kein textkritischer
29605übrigen Majusc. gründen.
29606ⲥ. Fast ebensoviel Auslassu:
29607fehler. So die Auslassung des
296081 Petr. Ⲕ ⲓⲓ 96 ⲟⲁ
page 811
29609IV, 4 ⲃ. Auslassungen in AB, BC. 87
29610Offenbar per hom. ist das ⲭ. ßıdvnıas nach acıas 1 Petr. 1, 1
29611ausgefallen. Wie 1 Joh. 2, 2 ein xatı vor ⲟ ⲅⲉ ausgefallen
29612(sah. WH.txt.), das doch unmöglich fehlen kann, so 1 Petr. 3,1
29613ein ⲭⲉ vor ⲉⲓ (57. 69. 104. arm. ⲥⲟⲣ. WH.txt.), wenn hier nicht
29614schon im älteren Texte ⲉ. vor xat stand (CK, vgl. III, 3, c), wo-
29615durch sich der Ausfall um ⲃⲟ leichter erklärt. Sicher stammt
29616schon aus der Grundlage von B der Ausfall des O nach OIC
29617vor Sogos Jud. 13 (WE. a. R.), da offenbar erst in Folge dessen
29618auch das tov vor ϭⲭⲟⲧⲟⲱϩ ausgelassen ist, und ebenso der Aus-
29619fall des »te nach ı«adntE 1 Petr. 2, 25, da deswegen in B auch
29620das ϯⲥⲟ danach ausgelassen ist.
296214. a. Mussten wir schon in den vorher besprochenen Stellen
29622zuweilen vermuthen, dass das Fehlen eines Wortes bereits aus
29623der Textgrundlage von B stammt, so bestätigt sich das dadurch,
29624dass B ganz gleiche Fehler auch mit A und C theilt. So ist
29625in AB 1 Petr. 1, 12 das EN zwischen ⲙⲙⲟ und MNesvuartı
29626offenbar durch Schreibversehen ausgefallen (13. 73. 133. vg.
29627Did. Cyr.; Lchm. Treg. WH.), da das &» unmöglich Emendation
29628sein kann; so Jud. ⲩ. 5, wo das zweite vuags nach &dotas
29629(KL, Theoph. Oec.) so leicht ausfiel, zumal es garnicht ver-
29630misst wurde, und daher sicher mit Unrecht von Lchm. Tisch.
29631Treg. WH. gestrichen ist, obwohl sich ein Grund seiner Hin-
29632zufügung garnicht denken lässt. Ebenso das ⲟⲱⲅⲱϩ nach
29633ⲡⲱⲧⲟϩ 1 Joh. 2, 6 (3. 34. 65. 81. 180. vg. sah. aeth. Clem. Or.
29634int.; Lchm. Treg., WH.txt.), und das &euelcw0068t nach odevwoer
296351 Petr. 5, 10 (vg. aeth. Lchm. Treg.txt. WH.), wie vielleicht auch
29636in beiden die Worte #zoy ayaxa xaı tov nach top ausgefallen
29637sind (1 Joh. 4, 21), wodurch der Satz sinnlos wird. Ebenso ist
29638aber in BC 2 Petr. 2, 6 das ⲭ ⲧ ⲥⲟⲫ] VOT ϫ ⲧ ⲉⲭⲉ aUS-
29639gefallen (27. 29. 68. cop. WH. Treg. a. R. i. Kl.), wie das ⲧⲟ vor
29640ⲟϣⲉⲗⲟϩ nach ⲧⲓ Jak. 2, 14. 16 (99. arm., vgl. Lchm. WER.
29641Treg. a. R. i. KL); und ohne Zweifel auch das 7) vor nuUEQA XVQLOV
296422 Petr. 3, 10 (114. Cyr.), das trotzdem alle Editoren gestrichen
29643haben, obwohl der Artikel vor einem durch einen Genitiv be-
29644stimmten Worte von den Emendatoren, wie wir vielfach gesehen
29645haben, eher .weggelassen als zugesetzt wird.
29646b. Auch hier fehlt es nicht an Stellen, wo B mit den Ver-
29647tretern des jüngeren Textes zusammentrifft, so Jak. 4, 14, wo
29648nach atuıc ⲩⲟ ⲉⲟⲧⲉ das H vor Ⲡⲣⲟⲥ in BP offenbar aus
page 812
2964988 IV. Der C
29650Versehen ausgefallen, wie BL.
29651unde tagaydnrtE nach ⲕⲣ ⲫⲟ
29652der Ausfall des xata deopin 1
29653Treg. a. R, i. Kl), das, weil der
29654mus der beiden Satzglieder im ;
29655und sicher viel zu schwierig
29656ein ⲭⲓ (etiam), weil in seiner
29657älteren Texte übergangen
29658ⲟⲧ 1 Joh. 2, 29 (BKL. |
29659Oec. Lat.; vgl. Lchm. WH.txt.
29660wiederholt in x (vgl. Apok.
29661Auch hier findet sich ϯ
29662mehreren Vertretern zusammenge
29663Ta vor xzapTtA, dessen Tinzuf |
29664Worte getrennten ta xp0G ⲟ
29665sicher schon in der beiden Grup
29666wegen der Aehnlichkeit d
29667(BCKLP. Min. Thph. Oec., Lel
29668das ⲧⲟ nach soyatov J ϯ
29669dieser Fehler noch dies ne
29670yo0ovc, vgl. 1, 1, b) ı
29671ständige Emendation :
29672Ursprüngliche erhalten ϯ (
296737 avtoVv (AKL syr. am ⲟ :
29674sehen in ⲀⲂⲢ ausgefallen, obwi
29675lassen, und ebenso das xat nach
296765. Merkwürdig ist endl:
29677im B finden, und zwar aus
29678das ovx ⲉϭⲧⲓϧ ev ⲡⲱⲧ (13.
2967928V ϭⲱⲧⲱ ⲉϭⲧⲓ 1 Joh. 1,5 na
29680Willkür aber ist die Ums
296813,4 (vg. cop. Lchm. Ⲛ︦Ⲛ︦. ⲓ
29682gedankenlos durch die Un ⲛ
29683ⲉϫⲉ das ϫⲉⲃⲟⲱ ⲉϫⲉⲓ Jak.
29684conformirt, während die Emenc
29685wiederholten. ⲁ
296866. Hiernach zeigt Ⲃ ⲓ
29687md 27 Auslassungen 4 Zw ⲃ
29688Ganzen 82 Fehler. Mit x
29689ⲩ RS ϯ
page 813
29690IV, 6. Resultat in Betreff des Cod. Ⲃ. 89
29691ıd 17 Auslassungen, so dass noch 33 Fehler hinzukommen.
29692m häufigsten trifft er in diesen mit A und C zusammen (je 9
29693ad 7mal), mit Ⲛ̄ und xA nur dreimal; unter den jüngeren
29694leich oft mit KL und P (je dreimal), mit K und L nur je ein-
29695al. Während er also mit den älteren Codices 19 Fehler theilt,
29696at er mit diesen nur 8 gemein; wozu noch zwei kommen, die
29697» mit CKLP theilt, und vier, die vereinzelt mit ihm AK, AP,
29698P, CKL haben, so dass auch in diesen Combinationen X am
29699ıltensten vorkommt. In wie bunter Mannigfaltigkeit diese 115
29700ehler bald nirgends sonst erhalten sind, selbst wo B mit anderen
29701lajuskeln übereinstimmt (vgl. B Jak. 1,17, AB 2 Petr.-2, 14,
29702C Jud. 21), bald vielfach sich noch in Minuskeln, Versionen
29703ad Vätern finden, haben unsere obigen Nachweisungen gezeigt.
29704Ⲓⲉ. WH mit mehr oder weniger Sicherheit die meisten dieser
29705ehler aufgenommen haben, so wird damit doch die Eigenthüm-
29706chkeit dieses Codex verkannt. Derselbe ist fast ebenso nach-
29707ⲃ̅ⲃ] geschrieben, wie die meisten Vertreter des älteren Textes,
29708ad zeigt nicht wenige ganz willkürliche Aenderungen, wenn
29709ıch die Zahl seiner Sonderlesarten nur der, die wir in C fanden
297105), nahe kommt. Eigenthümlich ist ihm aber, dass er von ab-
29711chtlichen Emendationen noch so gut wie ganz frei ist und
29712enigstens keinen nachweisbaren Einfluss des emendirten Textes
29713ügt.
297147. Wenn wir von den Stellen absehen, wo nur einzelne
29715odices abweichen, ist der ursprüngliche Text 43 mal gegen alle
29716ngeren in NABC erhalten, unter denen nur 4 mal P fehlt,
297173 mal gegen KL und je 5 und 3 mal gegen LP und KP, also im
29718anzen 84 mal. Dazu kommen noch 27 Stellen wo xAB, abgesehen
29719»ı zweien, in denen P fehlt, allein gegen die jüngeren das Richtige
29720‘halten haben, weil C fehlt. Auch in den Stellen, wo AB
29721it einzelnen oder mehreren der jüngeren das Ursprüngliche
29722ben, fehlt C 21mal, so dass in diesen 48 Stellen vielleicht
29723»enfalls noch alle Vertreter des älteren Textes zusammen-
29724ngen.
29725a. Sehen wir aber von dem Fehlen von C ab, so gehen
29726AB 45mal zusammen, ABC 15 mal und xBC 9 mal, während
29727AC nur einmal gegen BKLP das Richtige erhalten hat, wo
29728ⲓⲍ B keineswegs mit KLP geht, sondern nur eines offenbaren
29729;hreibfehlers wegen ebenfalls abweicht (Jak. 2, 4). Zu den
page 814
2973090 IV.
2973145 Stellen, in denen AB d
29732nur 18 mal gegen UKLP), k mm
29733zelne oder mehrere der jüngere
29734P, freilich nur 6 mal gegen CKL,
29735wo freilich wieder in der grössere
29736Dagegen schliessen 10mal xABI
29737CP aus und einmal geht ABK
29738wo ABC das Richtige hab
29739Codices es ebenfalls er)
29740einmal, KL und KP je 3, I
29741mit jüngeren Codices d R
29742mit K 3, mit P 5mal, mit
2974319 mal, und ebenso in ⲃ ⲉ
29744BKL. Während also in d
29745Richtige allein erhalten, wird
29746der jüngeren ‚getheilt.
29747b. Von je zwei
29748AB 18 mal das rhalt
29749Hälfte, hier in ⲛⲟⲛ ⲡ Häl
29750haben das Richtige 11 mal, ⲙ. 2
29751erhalten. Zu den 24 ⲱ ϯⲱ
29752Codices mit ⲃ ⲟⲟⲣ. im
2975311 mal (LP 1, KP 3, ⲉ.
29754auch da in einem Dritth
29755jüngere Codices mit AB, n
29756KL gar 11mal und selbst KLP 7
29757und hier fehlt C sogar 12 ı © Vi
29758das Richtige fanden, ist es 1 1
29759erhalten, nämlich 19 mal
29760und je einmal mit K, ⲕⲣ.
29761mit jüngeren 1 mal ⲉ an,
29762nur 2 mal fanden, nämlich 3
29763P und einmal mit LP; n
29764wir in &C und AC allein ⲃ
29765es XCKL 2mal und CKP, XOKLP
297665 mal und ACLP einmal. Den
29767älteren Codices das FE z
29768fast doppelt soviel an (108), iz
29769ⲥ. Während ⲛ, A, Ⲥ al jr
29770ⲙ
29771ⲟⲁ.
page 815
29772IV, 7. Schlussresultat. 91
29773haben, findet es sich, von einigen Stellen abgesehen, in denen
29774das Ursprüngliche noch in Mischlesarten erhalten, in B allein
2977524 mal. Selbst in KLP ist, freilich in zwei Stellen, wo C fehlt,
29776gegen NAB das Richtige erhalten. Wenn x 5mal mit KLP,
297772 mal mit KL und einmal mit LP das Richtige zeigt, sowie A
29778einmal mit KL, so sind das lauter Stellen, in denen C fehlt.
29779Dagegen hat B noch 31 mal mit jüngeren das Richtige erhalten,
29780freilich auch hier in 20, in denen C fehlt, darunter 15 mal mit
29781KLP, 9mal mit P allein, 3 mal mit KL, 2 mal mit K und je ein-
29782mal mit KP und LP.
29783Mit den anderen Vertretern des älteren Textes haben x und
29784A je 124, C nur 79 mal das Richtige erhalten, dagegen B 165 mal;
29785mit den Vertretern des jüngeren A einmal, ̃ 8mal, B aber
2978631 mal, mit beiden Gruppen X 150 mal, A 149mal, C 117 mal
29787und B 204 mal. Im Ganzen hat also x 282, A 274, C 196 mal
29788das Richtige erhalten, was, da ein Viertel von C fehlt, zwischen
29789ihnen keinen wesentlichen Unterschied ergiebt, während B allein
29790dasselbe 400 mal erhalten hat. Dabei sind die Stellen nicht mit-
29791gezählt, wo nur einer der jüngeren Codices von allen anderen
29792abweicht. Während KLP nur 2mal allein das Richtige erhalten
29793haben, findet sich dasselbe noch 61 mal in KLP, wo es mit einem
29794oder zweien der älteren Majuskeln zusammengeht, wobei die
29795Stellen, in denen nur eine der älteren Majuskeln eine Sonder-
29796lesart zeigt, nicht mitgezählt sind. Auch KL hat noch 51 mal
29797ınit den älteren Majuskeln das Richtige erhalten, KP und LP
29798nur je 15 und 12 mal. Dagegen geht P allein nicht weniger als
2979987 mal mit dem Ursprünglichen, K und L nur je 22 und 21 mal.
29800Es erhellt also auch von hier aus, wie keine dieser Combinationen
29801an sich ein Präjudiz für die Echtheit einer Lesart bietet.
page 816
29802Ⲅ. Ⲧ
29803Es erhellt nach allen
29804Textherstellung kein ein
29805Codices zu Grunde gele
29806Cod. B, so ist ihm doch :
29807nicht, wo er mit einer
29808Nicht nur ®& und C, son
29809sich noch so gut wie gan:
29810Textes zeigte, sind hier
29811corrigirt, und die kleinen
29812ziehung IM, 9 fanden, be,
29813eines von ihnen. Auch hie
29814vielfach das Richtige erhali
29815von den Fehlern des ältere
29816selbe im emendirten Texte
29817Umfange beherrscht sich :
29818dass bei P dies noch am w
29819lich mit C verwandt ist, isi
29820Der Kommentar, mit c
29821hier etwas ausgedehnt, weil
29822Lesart in den Briefen oft
29823Zusammenhanges abhängt, ı
29824begründet werden können, iı
29825Gedankengang lässt sich ah
page 817
29826IAKQBOY ENIZTOAH
29827I, 1 Ⲓⲥ︦ⲭⲱⲃⲟϩ Ⲑⲉⲟⲩ ϫⲟⲓ xvolov Ⲡⲣϭⲟⲟ Ϫϩⲓ⳪ϭⲧⲟⲱ ⲟⲟⲗⲟϩ Tals
29828Ⲟⲱⲉϫⲥ ϣⲓⲗⲟⲓϩ ⲧⲡⲉ &v tn ⲓⲥϭⲡⲟⲣⲥ Kalpeır.
298292 Häcay xager ϯⲩⲓ]ϭⲑ ⲉ, Adelgpol ⲟⲟ, ⲟⲧϭ ⲡⲉⲓϩⲥⲟⲕⲟⲓ̈ϩ
29830ⲡⲉⲣⲓⲡⲉϭⲅⲉ ⲡⲟⲓⲭⲓⲗⲟⲓϩ, 3 ⲩⲓϧⲱⲟⲭⲟⲟⲧⲉϩ ⲧⲓ TO ⲟⲭⲓⲓⲟⲩ ⲉⲕⲱ
29831ⲧ ⲡⲓⲟⲅⲉⲱϩ KAaTEQYALETAL ⲡⲟⲟⲩ. 4 N ⲉ ϫⲟⲟ) ⲉϩⲟⲩ
29832ⲍⲉⲗⲉⲓⲟϧ ⲉⲗⲱ, va Ϯⲅⲉ ⲧⲉⲗⲉⲓⲟⲥ ⲭⲁ ⲗⲟϫ ]ⲟⲟ ⲉ ⲗⲉⲓ-
29833xöpyevor. 5 ⲉⲓ ⲉ ⲧⲓϩ ⲕⲟ ⲗⲉⲓϫⲉⲧⲥⲓ ϭⲟϣⲓⲥϩ, altelım ⲡϩ
29834ⲧⲟⲟ dıdövrtos Ⲑⲉⲟⲩ ⲡⲁϭ ⲉ̃ⲡⲗⲱϩ xal Un Ⲑ̀ϧⲉⲓⲒⲍⲟⲟⲧⲟϩ, ϫⲁⲓ
29835I, 1.7. ⲱ. ϣⲱⲗϩ) wie Matth. 19, 28, vgl. 3. Eer. 7, 8f. — ev
29836ⲉⲧϥ ⲓ ϭ ⲟ ϥ) vgl. Jerem. 15, 7. 2 Makk, 1, 27. Gemeint sind zunächst
29837die Messiasgläubigen unter den Diasporajuden, die einen Knecht Gottes
29838(vgl. Apok. 1, 1), der sich zugleich einen Knecht des zum ϫⲱⲣⲓⲟϩ erhöhten
29839Messias Jesus nennt, als solchen anerkennen. — yaıpsıy) ⲉⲥ. ⲗⲉⲩⲉⲓ, vgl.
298401 Makk. 10, 18. 25.
29841v.2—18. Einleitung des Briefes. — za 0x«v/aoavy)artikellos, weil
29842Prädikat: achtet es für ganze (ungetrübte) Freude. -ⲡⲉ ⲡⲉ ⲫ e) C. dat.,
29843vgl. Prov. 11,5., 2 Makk. 9, 21. 10, 4. — x0:x:20:6) vgl. 2 Makk. 15, 21. — ⲧ. 8.
29844ⲉⲟ doxıpıov) vgl. Prov. 27, 21: das Prüfungsmittel des den Lesern (als
29845christgläubigen) eigenthümlichen (bem. das Voranstehen des vuwr), also durch
29846die Verbürgung des höchsten Heils im Messias vermittelten Gottvertrauens,
29847welches die ⲡⲉⲓϩⲥϭⲙ. nom. ⲅ. 2 sind. — ⲩ. 4. ⲉϩⲟⲩ ⲧⲉⲗⲉⲓⲟ)) eine voll-
29848kommene Bethätigung. Die ATliche Bezeichnung der Fehllosigkeit wird
29849in den LXX durch ⲧⲉⲗⲉⲓⲟϩ (Gen. 6, 9. Ezech. 15, 5) gegeben, bei Philo
29850durch ⲟⲗⲟϫⲗϥⲟⲟϩ (vgl. Sap. 15, 3).-ⲗⲉⲓⲡⲟⲙⲉⲩⲟⲓ) Mangel leidend, eig.
29851verlassen (von der nothwendigen Bewährung), in keiner Beziehung, daher
29852ⲩ. 5 ⲥ. gen., wie voreg&daı. — ⲩ. 5. ϭⲟ ϣⲉ ⲥ ϩ) Gemeint ist die Weisheit,
29853welche die vollkommene Bethätigung der vxouorn zu zeigen weiss. Als
29854eine gottgegebene erscheint sie auch Prov. 2, 6. — aıtsıtw ⲡⲟⲥ ⲟ) wie
29855Act. 3, 2. Joh. 4, 9. — aniws) vgl. 2 Makk. 6, 6, näher erklärt durch
29856ϫⲡⲉ un 0vEıd.: ohne den lästigen Bettler zu schelten, vgl. Sir. 20, 14. 41,
page 818
2985794
29858ⲟϭϥϭⲉⲧϭⲓ ‚aüto. ⲃ altelto
29859ⲕⲉⲃⲟϩ ⲟ ⲉ̀ ⲓⲥϫⲟⲓϧⲟ̀ⲛⲉϧⲟϩ LoLKEn
29860ⲕⲉⲟϣ ϫⲟⲓ̈ ⲉⲡⲓⲍⲟⲃⲟϣ. 7 Wi} ⲣⲉϩ 0
29861ⲧⲓ Anpperal ⲧⲓ ⲡϭϩⲥ ⲧⲟ ,
29862&v ⲧϭⲓ Tals „dog 0
29863ⲧⲥⲡⲉⲓϧϩ u ⲧ .. AUTO
29864ⲥⲧⲟ, ⲟⲧⲓ ⲱϩ ündos ⲭ
29865ⲟ A005 op ⲧ ϫⲉϭⲱ %
29866ärdos ⲥⲧⲟ ...
29867ⲉⲡⲱⲗⲉⲧⲟ ⲟ̀ⲧⲱϩ ⲭⲁ) 0 ⲇ
29868Önostat. 1 uaxagı0s ⲉⲙⲓ
29869ⲩⲉϧⲟⲛⲉϧⲟϩ Ⲁϣⲉⲧϭⲓ
29870ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲉⲩⲥϫⲱ̀ϭⲓⲱ aUTOV.
298717. — xaı ⲟⲣϭⲉⲧⲉⲓ ⲛ
29872under ⲓϫ) nach Math, |
29873nur noch ⲩ. 23 im N. T. —
29874und zu prxzt50%. Dio Chr,
2987517, Joh, 21, 25.— t0v ϫⲱⲣⲓ
29876von «aıtem, wie Math, 7, 8, m
29877nur noch 4, 8 im N. T,, ⲓ
29878begründet, — ⲉ ϫⲧϭⲟϭⲧ ⲧⲟϩ
29879Zu ⲉⲩ ⲡⲉϭⲁⲓ ϩⲧ. ⲟⲟ ⲓϩ vgl.
29880vgl. IV, 3, c. Der gläubige Brude
29881Lage (vgl. Jes. 32, 7. Jerem, 22,
29882ergeben sich die ⲡⲉϣⲟⲙ NE
298831 Chron. 16, 35: auf Grund &
29884verleiht. Zu ⲟϩ im Gegen
29885wie hier, 1 Makk, 1, 40. 10, 2
29886zum ⲕⲗⲣⲟⲥ ⲩ. ist der unglä
29887wird, sich des Kinzigen zus |
29888unterscheidet, der ihm bevorste
298892 Sam. 16, 12. Jes. 40, 2, Pa. 135,
29890Ps.-103, 15, Hiob-14, 2. In diesem
29891liegt seine ⲧⲉⲡⲉⲓϧⲱϭⲓϩ — Yı ]
29892taillirte Erzählung eines solch
29893Bild. Zum Eintritt des Gluthwi:
29894Jon. 4, 8. — ⲉϥϩⲉ ⲧⲁⲉ Ⲉ ⲡⲉ
29895vgl. Ps. 92, 1. Thren, 1, 6. P
29896Ps. 104, 30) ging zu Grande .
29897v. 8 (wie Ps. 68, 25), vgl. Prov. 2 BT
29898Einmischung des Bildes in
page 819
298991, 6—17. 95
2990013 undeloc ⲡⲉⲓⲟϭ̀ⲙⲉϧⲟϩ ⲗⲉⲩⲉⲧⲱ ⲟⲧⲓ ⲉⲡⲟ Ⲑⲉⲟⲟ KELQALOLAL”
29901ⲩϩ ⲑⲉⲟⲩϩ Aneloaotös kotıy ϫⲥⲭⲱ, KELLAGEL dt autTOG ⲟ 4
29902Exaotos dt ⲡⲉⲓϩⲉ̃ⲉⲧϭⲓ ⲙⲡⲟⲩ THG Ldias &xıdvuiac ⲉϨⲉⲗⲭⲉ ⲕeϧⲟϩ
29903) delsatöpevos‘ 15 elta 7 Erıdvula ϭⲱⲗⲗⲥⲃⲟⲟⲩϭ⳪ TikTEL AUAQ-
29904zu, ϯ. 0b ⲉⲕⲟⲧ ArotEleodeloa droxveL davartor. 1 Ln
29905ⲥⲱⲁ̄ϭ ⲉ, adelyol uov ⲉⲩⲕⲧⲟ. 17 xäca doors ⲉⲑ xal
29906ⲓϧ ⲱϩⲗⲕⲥ TELLOD AvwdEr EotIW ⲭⲥⲧⲥⲃⲥⲓⲟⲩ ⲉⲡⲟ ⲧⲟⲩ KATOOS
29907ij» ϣⲱ̀ⲧⲱⲩ, ⲡⲣ ⲫ ⲟⲓϫ Evı ⲡⲥⲣⲗⲗ⳪ⲩⲓ ⲧⲟⲟ] ϩ ⲉϫⲟϭⲭⲓⲥ⳪ⲙⲥ.
29908‚1, 1. Gegensatz des adeigp. tarEıy., der, wenn er der Aufforderung
29909ⲑ folgt, die Prüfung geduldig trägt (v. 2f.). — ⲟⲭⲉⲙⲟϩ yev.) ent-
29910rechend dem Bilde vom ⲟⲓⲕⲟ ⲅ. 3, bewährt, wie geläutertes Gold
29911A. 1 Reg. 10, 18. 2 Chron. 9, 17). — tov ϭⲧⲉϣ. tr. E.) wie Apok. 2, 10.
29912TOLS Xyar. ⲡⲱⲧ) wie Ps. 145, 20. Subjekt ist Gott nach Deut. 30, 15 f.
29913‚LIU, 3, a.
29914V. 18. ze:0a50uEvos) im Sinne von Mark. 1, 13. Gal. 6, 1. 1 Kor.
299155, Wortspiel mit x&10a040v ⲩ. 12, sofern die Prüfung, nicht geduldig
29916;ragen, zur Sünde reizt. Zur Sache vgl. Sir. 15, 12. — ⲁⲡⲉ ⲓⲟⲥ ϭⲅ ⲟϩ
29917:xw»y) von Bösem unversucht, kann er selbst auch keinen zum Bösen
29918rsuchen, — ⲩ. 14. ⲧ. ıdıac ⲉⲡⲓ.) die dem Menschen, wie er ist im
29919gensatz zu Gott, eigene, also sündige Begierde. — ⲧ. 15. 0vi11«ßovo«a)
29920Ⲓ Gen. 4, 1. 17. Die Begierde, als Buhlerin gedacht, nachdem sie den
29921schen angelockt und geködert und von ihm befruchtet (d. h. zu ihrer
29922friedigung sollizitirt), gebiert Sünde. — ⲡⲟⲥ ⲉⲗⲉⲟⲐⲉⲓ ϭ) vgl. 3 Kar.
2992370: wenn sie in ihrer (durch keine Umkehr gehemmten) Entwicklung
29924lendet ist. — a«xoxveı) nur noch ⲩ. 18 im N. T. — ⲧ 16, un xia-
29925ode) vgl. Mark. 12, 24. 27. 1 Kor. 6, 9: irret euch nicht, indem ihr
29926ch, wie v. 13, wegen eures Unterliegens in der Prüfung entschuldigt. —
2992717. ⲡⲁϭ) jede ohne Ausnahme. Nicht im Wortlant, nur im Ge-
29928nkenzusammenhange liegt, dass daher, woher alles Gute, und zwar nicht
29929ⲅ alles gute Geben überhaupt (ⲫⲟϭⲓϩ, wie Sir. 1, 8. 20, 9. 32, 11. Phil.
2993015), sondern auch jede vollkommene Gabe kommt, nicht zugleich Böses
29931mmen kann. — xatoos) wie Hiob 38, 28: der die Himmelslichter (vgl.
29932136, 7. Jerem. 4, 23) erzeugt hat, die als Symbole alles Heils und Glücks
29933Betracht kommen. — &£»vı) statt eveotı, wie 1 Kor. 6, 5, vgl. Kühner
29934339, 2, ⲃ- xagakıayn) ⲉⲡⲗ., kein Wechsel des Scheinens und
29935chtscheinens, wie er bei den Himmelslichtern eintritt. — «x00xı«0U«)
29936LIV, 2, a: eine durch eine Wendung der Himmelslichter (vgl. Deut. 33,
29937Sap. 7, 18) hervorgebrachte (momentane) Beschattung. Hier erst tritt
29938ⲣ Gedanke hervor, dass der, bei welchem auch jeder solcher Wechsel
29939sgeschlossen, nicht einmal Gutes und dann wieder Böses bewirken kann. —
page 820
29940ⲑⲃ
2994118 ⲃⲟⲗϥ ⲉⲓ ⲉ̀ⲡⲉⲕⲉ̀ϥϭⲉ ij
29942ⲉⲡ. ⲧⲓⲥ ⲧⲱ AUTOÜ ϫ
2994319 Tore, ⲥ ⲉⲗⲫⲟ
29944ⲧⲉⲭ als ⲧ ⲟⲟⲟ 8 ⲟ
2994520 607% 740 ⲉ̀ϧϧⲣⲟϩ d
29946dxodEpnevot ⲡⲉ︦ϭⲥⲓ ⲙⲡⲉ
29947de&aode top ⲟ Ad
29948ⲙⲱ. 22 ylvsode de
29949ⲧⲥϩⲉⲗⲟⲩⲓϩϣⲉϧⲟⲓ ⲥⲱⲧ
29950xal ⲟ ⲡⲟⲓ 06706 |
29951..
29952ⲛ. 18. Sovindeıs) vgl. Mi 1,19
29953hervorging, entspricht ganz ⲃⲟ Seinem M
29954die zum UROUEVELV NELDCG| ⲛⲉ.
29955Zur Sache vgl. 1 Petr. 1, 23: n :
29956evangelischen Verkündigung
2995714, 4, gewissermassen eine ihm
29958allen ihm als ‚solche schon ge
29959vgl. Apok. 5, 18
29960ⲩ. 19.4076) 0 :
29961ⲧⲉⲗⲱϩ ⲉⲓϩ ⲧⲟ ⲉϫⲟⲩϭ
29962ubschnitt des Briefes (
29963Ϩⲉ ⲟ.) Gerechtigkeit, wie sie
29964wo beides wohlverdient ⲃ
2996512) nicht. Zu ⲉⲟⲩⲉⲝⲉⲧⲉⲓ
29966Hebr. 12, 1. Vo
29967gvxagı«a) in sittlichem 8
29968das sonst ganz unverständli
29969nühere Bestimmung aus
29970jede Beflecktheit und j
29971sie der zaxı«a« (der böswi
29972entstammen. Gegensatz daz)
29973£uvrOor) wie Sap. 12 ϭ
29974zugleich den göttlichen %
29975yıvsode de) Näherb | es ⲩ
29976im blossen Hören des Wortes bes ⲉ
29977IN, 7, b, zu ϫⲣ ⲟⲧϩ es.
29978xap«uioyıl. Gen. 29, 25, 3
29979-ⲧ YEVEOEWS ⲡⲱⲧ ⲙ
29980ⲩⲛ ⲧ. yeveo, (Gen. 31, 13) das L
29981ϣⲁ
29982ⲁⲙⲁ
page 821
299831, 18-26. 97
29984ⲍ ϩ 7EVEGEMG ⲥⲱⲧⲟⲩ ⲉ Eo6xtom' 24 xatErÖNGEV 7&0 ⲉ̀ϭⲟⲧⲟ̀ⲣ
29985xal ⲉ̄ⲡⲉⲗⲗⲱⲑⲉ) xal ⲉⲑ ⲱϩ ̀ⲡⲉⲗⲑⲉⲧⲟ Öx0olos ϯ. 25 6 dt
29986ⲡⲡϩⲟⲭⲱ̀ⲯⲥϩ ⲉⲓϩ vONOV TEISLOD ⲧⲟⲩ TNS ⲉⲗⲉϧⲃⲉⲣⲓⲥϩ xal xapa-
29987uelvac, ⲟⲩⲭ dxQ0RTTS ⲉ̀ⲡⲓⲗϭⲙⲟⲩⲡϩ YEVOUEVOG ⲗⲗ KOLNTNS
29988Eoyov, ⲟⲑ̃ⲧⲟϩ HAXdQLOS Ev ⲍ kOoLNOEL ⲡⲱ̀ⲟⲩ ⲉ̀ϭⲓ. 26 ⲉ tıs
29989ϭⲟⲭⲉⲓ Ⲫⲣϥ̅ϭⲭⲟϩ elvaı, ⲃ) ⲭⲁⲗⲓⲟⲥⲩⲱⲩⲱ̃ⲩ ⲩⲗⲱ̀ϭ⳪ⲥ) ⲉ̃ⲥⲱⲅⲟⲱ ⲉⲗⲁ
29990ⲉⲥⲧⲱ xaQgdlar ⲥⲱⲧⲟⲩ, ⲧⲟⲩⲧⲟ KATALOG Ⲁ ]ϭⲭⲉⲒ⳪. 2-
29991doch am wenigsten vergessen sollte. - ⲧ. 34) wie ⲩ. 11 begründet
29992den Vergleich durch Hervorhebung des tert. comp.; denn nicht jeder
29993Spiegelbeschauer ist damit gemeint, sondern einer, der that, was die
29994Aoriste erzählen (Bem. nur das Perf. «neinivdev, weil er weggegangen
29995ist und wegbleibt). Nur bei einem solchen ist das xatavosıy ⲃⲟ zwecklos,
29996wie das axpoaodaı des ov NomTNS. — ⲧ 25. zapgaxvwas) wie überall,
29997von wissbegierigem Schauen (Gen. 26, 8. 1 Chron. 15, 29, auch sonst mit
29998ⲉⲓϩ vgl. Prov. 7, 6. Sir. 21, 23). Bem., wie der ⲗⲟⲩⲟϩ 1, 21 ff. zunächst als
29999ein vollkommenes (v. 17), d. h. von Jesu vollkommen zu verstehen und zu
30000erfüllen gelehrtes Gesetz bezeichnet wird, und dann erst als das der
30001Freiheit gegebene, weil das dem Wiedergeborenen (v. 18) eingepflanzte
30002Wort (v. 21) von ihm, der nicht unter der Sklaverei der emı&vıwwa (v. 14 f.)
30003steht, auch befolgt werden kann. — x. zapAaUELVAS) Mit xagax. unter
30004einem Artikel verbunden, bezeichnet dieses als ein andauerndes, bei
30005dem man verweilt (Gegensatz des ansinivdev ⲩ. 24). ⲉⲡⲓⲗϭⲙⲟⲩ ϥ)
30006wie Sir. 11, 25, gen. qual., ein vergesslicher Hörer. — ⲉ ⲟⲕ ⲉ ⲟϩ) eben
30007durch das zagaueveıy, wie ⲩ. 12 durch das vrouEVEIV. — UAXAQLOS)
30008wie v. 12, im Blick auf dus Ziel, das er erreicht, die Errettung der Seele
30009(v. 21). Bem. das soraı. Daher das ⲉ, wie 1, 9f.: auf Grund seines
30010Thuns. Zu ⲡⲟⲥ ϥϭⲓ vgl. Sir. 19, 18. — ⲧ. 26. Fon0x06s) ani.: einer
30011der Gottesdienst thut. Zu dem unechten & de vgl. III, 3, c. ⲻ- un Xa-
30012Aıyaywyar) nur noch 3,2 im N. T. Das Part. ist durch „indem“ auf-
30013zulösen, weil der Begriff des $070x0og einer näheren Bestimmung bedarf, Er
30014wähnt, Gottesdienst zu thun, indem er leidenschaftlich für die Wahrheit
30015eifert (v. 19). Der Verf. charakterisirt dies zur Begründung der Aussage
30016(zovrov ϫⲓⲗ.) mit einer gewissen Ironie (vgl. v. 10) von seinem Standpunkt
30017aus (Bem. die subj. Negation) dahin, dass er (während er damit auf Andere
30018einzuwirken sucht) die eigene Zunge nicht im Zaume hält, und (während
30019er über Andere zürnt, weil er ihr der Wahrheit widerstrebendes Herz
30020zu erkennen meint) das eigene Herz betrügt. Bem. zu dem doppelten savrov
30021IH, 6, a. 7, c. Zu ⲙⲁⲧϭⲓⲟϩ vgl. ⲉⲃ. 31, 2: nichtig, weil kein Gott
30022wohlgefälliger Dienst. — ⲩ 27, xuF«ap« x. «Uı«VTOS) vgl. Sap. 3, 13.
30023ⲃ, 20, beides ganz synonym, wie TE). x. 020%). v. 4 (vgl. auch ⲅ. 5). Zu
30024ⲡⲁⲟⲥ ⲥ. dat.: in seinem Urtheil vgl. Röm. 2, 13. 1 Kor. 3, 19. — ⲧⲱ
30025Gew ⲭⲉⲓ ⲡⲁⲧ ⲣⲓ) vgl. II, 1, b. Gott, der zugleich Vater ist, verlangt
30026als der liebende Vater, dass ihm durch die Uebung barmherziger Liebe
30027Texte u. Untersuchungen VII, 3. 7
page 822
30028...ⲁⲙ ϥ u...
30029gedient wird. Waisen und Witt
30030als nächstliegendes Objekt barmh
30031o$«ı) vielleicht Rem, an Matth. 2:
30032wie v. ⲃ. 19. — a«x0 ⲧⲟⲱ Xx0OOHL
30033Geschaffenen geht ein beflecken«
30034gierde des natürlichen Menschen ı
30035ⲘⲚ, 1—18. Wie das Hören
30036der Glaube, wenn er im Verhaltı
30037Anuyıaıs) vgl. Röm. 2, 11. Eph.
30038den einzelnen Erweisungen der P:
30039züge willen den Ungläubigen ⲅⲟⲓ
30040ⲉ ⲭⲉ ⲧ ⲉ verbietet, den Glauben zu
30041inter), die ihn verleugnen. Daher :
30042Glauben im spezifisch christlichen
30043Veberzeugung, dass Jesus Christus
30044Gen. qual., zu (ϭ. ⲗⲟⲉϭⲅ. gehörig
30045den zum xg«0r0s erhöhten Jesus, de
30046unseren Herrn hält. -ⲧ Ⲁ ⲉⲓϩ ϭⲱ
30047fehlt, wie 1, 2. Gemeint ist nic
30048jüdischen, sondern eine Synagoge, ı
30049um zu erklären, warum nachher (v
30050dass der Arme ein Gläubiger ist, w
30051dessen prahlerischer Luxus so leben
30052Juden (1, 10 f.) ist, versteht sich v«
30053Lev. 26, 9. 1 Reg. 8, 28. Ps. 24, 16, i
30054hier, wie die Wiederholung der Sc
30055Aufzug des Reichen veranlasst (@ o o
30056-ⲩ ⲩⲩ . -
page 823
300571, 27—2, 8. 99
300583 xadov ⲉϫ TO ̃ϫⲟⲡϭⲓⲟ ⲙⲟⲟ, 4 ⲟⲩ dıexoldntE ⲉ̀ kavtols
30059xal &y£veode ϩⲓⲧⲟ ⲓⲥⲗⲟⲩⲓⲟⲙⲱ ϫⲟⲩϥⲟⲱⲩ 5 ⲉⲭⲟⲱ̀ϭⲥⲧⲉ, Adel-
30060ϣⲟ uov AyarnrtOl. ⲟⲩⲗ 6 Ⲑⲉⲟϩ EEeItEato ⲧⲟϩ ⲡⲧⲱⲭⲟⲓ̀ϩ TO
30061xö0um ⲡⲗⲟⲱϭⲓⲟⲱϩ ⲉ ⲡⲓⲧⲉ ⲭⲁ ⲭⲗϥⲟⲟϧⲙⲟⲱϩ ⲧⲡⲉ Badılelac NG
30062&nnyyellato ⲧⲟⲓϩ ⲉ̀ⲩⲟⲡⲱⲟⲓ) ⲥⲱⲧ 6 ⲕⲉⲓⲥ ⲉ HTIMAGATE TOD
30063ⲡⲧⲱⲭⲟn. ⲟⲩⲗ ⲟ ϫⲗⲟ̀ϭⲓⲟⲓ ϫⲥⲧⲥⲟⲱⲥ⳪ⲧⲉⲱ̀ⲟⲱϭⲓϧ ⲙⲱ, Xal AUTOL
30064ⲉϫⲟⲓ ⲙⲁϩ ⲉⲓϩ ϫⲣⲓⲧⲓ]ⲣⲓⲥ 7 ⲟⲩⲭ ⲡⲧⲟ) ⲃⲗⲥϭϣϥⲕⲟⲟⲩϭⲓϧ ⲧ
30065ϫⲥⲗⲟⲩϧ ⲟⲩϧⲟⲕⲥ ⲧⲟⲩ ⲉⲡⲓⲭⲣⲑⲉ ⲉϣ ⲱⲕ︦ⲥ 8 el uEVTOL ϧⲟϧ TELELTE
30066ⲃϭϭⲓⲗⲓⲭⲟ̀ ϫⲧⲉ ⲧ) ⲟϣ ⲉⲩϫϯ⳪ⲉⲓϩ ⲧ̀ KANGlop ⳪ϭⲟⲱ ⲱϩ
30067einräumt, den christlichen Bruder (1, 9) aber sich selbst überlässt. — ⲧ. 4. 0v
30068dıexo.dnrtE) vgl. IV, 3, c, kann nur im Sinne von 1, 6 gewonnen werden:
30069seid ihr dann nicht zweifelhaft geworden in eurem eigenen Innern? Da
30070aber im Glauben an sich ein Urtheil über den Werth von Reich und Arm
30071nicht gegeben ist, setzt das nothwendig voraus, dass der Arme ein
30072gläubiger Bruder war und dass seine Verachtung ein Irrewerden an dem
30073Werthe des eigenen Glaubens voraussetzt. — xpırar) geht auf das Ur-
30074theil, das sich in ihrem Verhalten über den Werth des reichen Un-
30075gläubigen im Verhältniss zu jenem aussprach, und das ⲗⲟ). x 0770. (gen.
30076qual.) bei ihnen voraussetzt. Der Plur. wie v. 3, weil, was der Eine that,
30077auch wohl die Anderen gethan hätten und jedenfalls nicht missbilligten.
30078— ⲩ. ⲃ. 0 Ⲣⲉ o c) mit Nachdruck vorangestellt, hebt hervor, wie anders
30079Gott die Armen gewerthet hat, indem er sie zu Gliedern der Gemeinde ⲉⲓ‐
30080wählte, und zeigt aufs Neue, dass der Arme ein solches war. — ⲧⲱ ϫⲟ ϭⲙ ⲱ)
30081wie 1, 27 in Bezug auf weltliche Güter. Der Dat. steht zur Bezeichnung
30082der Sphäre, auf welche das generelle Prädikat eingeschränkt wird (Win.
30083ⲫ 31, 6, a); denn andrerseits sind sie gerade erwählt, reich zu sein auf
30084Grund Glaubens (ⲉ ⲡⲓ ⲟⲅ ⲉ ) durch den mit diesem schon gegenwärtig
30085gegebenen Besitz der Heilsgüter, und erkorene Besitzer des (zukünftigen)
30086Reiches. Zu x4700vouog vgl. Jerem. 8. 10. Mich. 1, 15. Hbr, 11, 7.
30087Röm. 4, 13. — 6) attrah. statt nv. — t. ⲡ. avr.) wie 1, 12. — 71.6. ⲟ
30088ⲡⲗⲟⲱϭⲓ ⲟ ⲓ) zu denen der Reiche ⲩ. 2f gehört, können hiernach nur Un-
30089gläubige sein, da sie die vw&ıs (d. h. die Gläubigen) unterdrücken (ⲉⲧ ⲥ
30090ⲩⲉ ϭⲧⲉⲱⲟⲱϭⲓ, vgl. Exod. 1, 13. Ezech, 18, 12. Sap. 2, 10). Zu vuwr
30091vgl. II, 6, a. — 8:5 ϫⲣⲓⲧ ⲟⲓ ϥ) zu Richterstühlen, vgl. Exod. 21, 6. Jud.
300925, 10. Dan. 7,10. Die Gläubigen aus den Juden standen also noch unter
30093der Synagogalgerichtsbarkeit. — ⲧ. 7. to ⲉⲡ ⲗⲑ.) kann nach Jerem.
3009414, 9. Am. 9, 12. 2 Chron. 7, 14. nur der Name Christi sein, der als der
30095Name ihres ϫⲱⲣⲓⲟϩ ⲩ. Ⲓ über sie genannt ist. Die Leute aber, die den
30096Namen Christi lästern, können nur ungläubige Juden sein. — ⲧ. ⲃ.
300974 EVTO:) mit folgendem de: wenn ihr freilich (vgl Kühner $ 503, 3, g)
30098u. ⲃ. ⲅ. Man entschuldigte sich offenbar damit, dass man auch dem Un-
30099gläubigen gegenüber ein königliches (d. h. alle andere beherrschendes)
30100ⲅ
30101(
page 824
30102..........-
30103Gesetz, wie es Ⲙⲟ. 1 IS nach |
30104ⲩ. 9. ⲡⲟⲟϭⲱⲡⲧⲟ ⲙⲡ ⲉⲓⲧⲉ) Nur
30105zu ⲉⲗⲉ)ⲭ. vgl. Gen. 21, 25. Par
30106Sünde gerügt (Deut, 16, 19). Hie:
30107das Gebot v. 8 entlehnt ist, als für
30108türlich in der Auffassung Jesu (1,25
30109gebot macht. Zu zapaßataı VB.
30110ⲥⲩ, weil schon der folgende Conj.
30111drückt, vgl. Kühner $ 398, 2. Anm.
30112verurtheilt werden, wird dadurch b
30113einer) das ganze Gesetz hält (znı
30114strauchelt aber (ⲡⲅ ⲉⲓϭ, wie De
30115schuldverhaftet geworden ist allen,
30116u. zur Sache Matth. 5, 18. 19. —
30117Mordverbot, wie Mark. 10, 19, ⲥ]
30118die ersten, welche die Nächstenpflic.
30119ⲟⲱⲧⲱϩ) dem ⲅ. 10 f entwickelten Gı
30120sich nicht entschuldigen, wie v. 8)
30121vgl. Kühner ⲫ 488, 1) durch eineı
30122gegenüber man sich nicht mit seiner ı
30123kann, gerichtet werden sollen. — ⲧ.
30124(gegen Bedürftige) erscheint, wie 1,
30125Liebesgebots (v. 5) im Gegensatz zu
30126die Reichen, von denen man Wiederv:
30127ist nach dem Grundsatz der äquival
30128das Gericht ein unbarmherziges («ve
30129vgl. Jerem. 50, 10. Sachrj. 10, 12 ⲓ
30130auch ⲅ.. Es rühmt sich Barmh
30131Unia € SS
page 825
301322, 8—18. 101
30133ⲉ un En; un düvaraı 7 xiotıs ϭⲱ̀ⲟ⳪ⲓ ⲡⲧⲟ 15 ⲉ ddeApös
30134% ⲉⲉϣ) ⲉⲕⲟⲓ ⲙⲡ̀ϩⲭⲱϭⲓⲱ xal ⲗⲉⲓⲡⲟ̀ⲕⲉⲩⲟⲥ ⲧⲡⲉ EPNUEQOU TOO-
30135is, 16 xy de ⲧⲓⲥ ⲁⲓⲧⲟⲥ & ⲙⲙⲱⲩ • ⲟⲡⲟⲩⲉⲧⲉ ⲉ̀ ⲉiϩ3 ϥ, Ieo-
30136ualpeode xal ⲭⲟⲣⲧ̀ ⲉϭⲉ, un Ⲑⲟ︦ⲧⲉ dt aUTOIS TA &kıthHdeLa ⲧⲟ
30137ϭⲱ̀ⲕⲧⲟϩ, ti ⲧⲟⲩ ⲟⲩⲫⲉⲗⲟϩ 17 ⲟⲩⲧⲱϩ xal n xlortıs, ⲉ un ⲉⲗ]
30138Eoya, vexod ⲉϭⲱ ⲭ *ⲥⲱⲧ 18 AAN Eoet ⲧⲓϩ• ϭⲓ lot
30139Eysıc, ϫⲉⲱ Eoya ⲉⲭⲱ, det&6v ⲕⲟⲥ TnV KlotTIP Gov ⲗⲟⲣⲓϩ ⲧⲱ
30140wenn man es der Mühe werth hält, zu versichern, dass man Glauben
30141habe; nach der parallelen Frage ist es die Errettung (1, 21). In der
30142Frage mit un (vgl. Mark. 2, 19) liegt die Verneinung als selbstverständ-
30143lich gegeben. Es wird nicht eine falsche Theorie bekämpft, sondern
30144eine verkehrte Praxis als sinnwidrig aufgewiesen. Zum Art. vor ⲡⲓϭⲅ ⲉϩ
30145vgl. 1, 3. 15, zu to IV, 4, a, zu der Stellung des ⲧⲓϩ II, 10, b. — ⲧ. 15.
30146vxaopXwoıV) wie Pa. 54, 20. 145, 1, bes. häufig bei Luk. Zu ⲗⲉ ⲡⲟⲙⲉ ⲟⲓ
30147vgl. 1, 4f., zu dem falschen de nach ⲉⲥ IN, 4, b, zu dem wow II, 2, b. —
30148EPNYUEQOV) Nur hier, — ⲧ. 16, ⲉ vuwr) appellirt an das, was sie selbst
30149in ähnlichem Falle sinnwidrig finden würden. — ⲱⲡ ϫⲉⲧⲉ EV ELONVN)
30150Jud. 18, 6, vgl. Mark. 5, 34. Die warme Theilnahme an der Noth des
30151Bedürftigen ausdrückende Aufmunterung, in einem durch keine Noth
30152getrübten Wohlsein hinzugehen, sich zu wärmen und zu sättigen, ist
30153nutzlos (ⲅ to ⲟ ⲫⲉ Ⲁ o c, wie v. 14), wenn man dem Armen nicht das für
30154den Leib Nothwendige (exı7udeıa, vgl. 1 Chron. 28, 2. 1 Makk. 14, 34.
301552 ⲘⲃⲔⲔ. 2, 29) bietet. Bem. das dwre, da ja der ⲅⲓϩ, auch wenn er
30156selbst das Nothwendige nicht zu geben hätte, doch wissen könnte, dass
30157die, zu denen er gehört, es darbieten würden. — ⲩ 17. ⲟⲱⲅⲱϩ xaı) Wie
30158eine Barmherzigkeit, die nicht die Mittel zur Abhilfe der Noth bietet, nutzlos
30159ist, weil sie sich nicht als solche erweist, so ist auch der Glaube, falls er nicht
30160Werke hat (v. 14), todt, d. h. er giebt kein Lebenszeichen von sich, indem
30161er nicht bewirkt, was er bewirken soll, nämlich die von dem erhöhten
30162Herrn geforderte Erfüllung des durch ihn verstehen gelehrten Gesetzes. —
30163xad ⲉ ⲉⲱⲧ ϯ) gehört zu vexpa und bezeichnet, dass dies Prädikat ihm in
30164Gemässheit seiner eigenen Beschaffenheit (nicht, weil er irgendwie an seiner
30165Bethätigung gehindert) eignet. — ⲧ. 18, ⲗⲗ ⲉ ϩⲉ ⲉϩ) führt, wie 1 Kor.
3016615, 35, die Einrede eines an, der den von Jak. seit 2, 14 Bekämpften
30167vertheidigen will. Die in der Lebhaftigkeit der Rede direkt gefasste Ein-
30168rede ist, wie der Inhalt zeigt, indirekt gedacht: dass du (der Angegriffene)
30169Glauben (worauf es doch im Christenthum vor Allem ankommt), und ich
30170(der Angreifer) Werke habe, d. h. doch immer nur etwas für den
30171Christen weniger Charakteristisches. Es wird dadurch das ⲉϩⲉⲓ ⲧⲓϩ ϭⲉ‐
30172wissermassen zur Parenthese, und der Einwurf von dem Redenden selbst
30173angeeignet. — ⲭⲱ ⲣⲓϩ ⲧ. £gywv) vgl. Röm. 3, 28. 4, 6. Um diese Ein-
30174rede zu widerlegen, fordert Jak. den von ihm Bekämpften auf, ihm zu
30175zeigen (deı£ov, im Sinne von: nachweisen nur noch 3, 13) seinen Glauben
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30176102 L
30177ⲟⲩⲱ), ⲕⲉ̀ⲭⲱ ϭⲟ ⲉ . ⲉϫ ⲧ
30178ⲡϭⲧⲉⲉⲓ ⲟⲧⲉ ⲉϩ ⲟ ⲩ..
30179ⲧ. ⲡⲓⲟⲉ̀ⲟⲱϭⲱ xal q
30180äpdonxe ϫⲉ ⲟⲧ ⲉ.
3018121 Aßoadu 6 ⲡⲧⲟ u ⲉ
30182"load ⲧⲟ̀ ⲙⲟϧ ⲡⲧⲟ ⲟⲛ
30183ⲡ⳪ⲧⲓϩ ϭⲱⲩⲟⲩⲉⲓ ⲧⲟⲓ E
30184ohne Vorhandensein der Werke, DD
30185sich eben um die von Jak, angel
30186-ϫⲉ ⲩⲱ ϭⲟⲓ ⲉⲓⲱ) vgl. II, 4,
30187Einrede an und betont da
30188Glaubens vorauszuhaben.
30189weil es sich auch hier um den Nac
30190vernachlässigte) Glaube garnicht
30191sind. — y. ... .:.- b
30192Jak. Bekämpften handelt, von
30193dass er doch immerhin den Gl:
30194I, 10, a. IV, 3, c. Das Wesen des
30195damentaldogına des Monotheismus
30196als eine rein theoretische Ueberzi
30197stimmtes Verhalten zu bewirl] ⲓ..
30198des Praed. — *ⲉⲗⲱ ϩ ⲡⲟⲧⲉⲓϩ) wie
30199solches Glauben haben
30200(po:000v0iv, vgl. Hiob
30201Mark. 1. 24 weiss, zeigt, d
30202wodurch ϫⲱⲓ ⲻ PPLTAOVGWV X
30203wie Gen. 31, 42. Jes. 59, 4; hi
30204Glaube ohne Werke ist ein blo
30205XuOTEVELV ⲩ. 19) und daher
302065, vgl. I, 6, a), d, ⲃ. unfähig
30207Errettung (v. 14). — v. 21. ⲉ 20.0
30208wesbalb gerade an ihm die F ⲩ.
30209das Subj. nachdrucksvoll
302105, eine Frage einleitet, deren Beje
30211wird. — e£& 20y. edıxasmdn) in |
30212Stelle auch erhellt, dass es 7
30213im Gericht errettet wird,
30214wirken im Stande ist, sich
30215aVvEVEYyXAC mit ⲉⲛⲉ ⲧⲟ ÖuGLKOT.
30216vgl. Gen, 22, 9. In der Segnu:
30217seine Gerechterklärung, vgl. 1 Mi
30218ⲃ. Dass der Glaube Abraham
page 827
302192, 1-2. 103
30220ⲉ̀ⲧⲉⲗⲉⲓⲱⲑ 23 xal Exinowdn ϯ ⲩⲟⲥⲫ u AEyovoa‘ Enlotevoep
30221dt ⲃⲟⲥ tm dem, xal &Loylodn ⲥⲱⲧ ⲉⲓϩ dıxaıoobyny, xal
30222ⲟϩ ⲉⲟ &xindn. 24 00&dteE ⲟⲩⲧⲉ ⲉⲉ ⲟⲩⲱ dızaıodraı ⲟⲩ‐
30223Ϩⲟⲱⲡⲟϩ, ϫⲱ ⲟⲩⲭ ⲉ̀ϫ ⲡⲓϭⲧⲉⲱϩ [ϧⲟϧ. 25 ⲟⲩⲙⲟⲱϩ ⲉ ⲭⲓ Ⲣⲗⲃ
30224ⲡⲟ︦ⲟⲱ] ⲟⲩⲭ ⲉ ⲟⲩⲱⲩ &dıxaımddn, Ürodekaukvn ⲧⲟϩ AyyELOVG
30225xal ⲧⲟⲝ ⲟ E&xßalovoa; 26 ⲱϭⲡⲉϩ ⲉⲟ TO GOLA ⲭⲱⲣⲓϩ KVEU-
30226ⲕⲥⲧⲟϩ ϧⲉⲭⲣⲟ ⲉⲧⲓ ⲟⲩⲧⲱϩ ⲭⲓ NY KloTIS ⲭⲱⲣⲓϩ ⲉⲣⲱϧ vEXOC
30227EOTLP.
30228seinen Werken zur dıxawwoıg verhalf (vgl. 3 Ksr. 7, 2. 1 Makk. 12, 1.
30229Röm. 8, 28) und somit sich wirksam erwies, ist allerdings ersichtlich,
30230wenn jenes aveveyxaı, das ohne unbedingtes Gottvertrauen nicht möglich
30231war (vgl. Hebr. 11, 17), dieselbe herbeiführte. — ϫⲁ. — eEtTELELwIN)
30232hängt nothwendig noch von ⲟⲧⲓ ab, da nur, weil aus ⲅ. 21 zugleich er-
30233sichtlich ist, dass der Glaube Abrahams von einem Thun her, in welchem
30234sich derselbe in der schwersten Probe bewährte, zu seiner Vollkommenheit
30235gelangte (1 Joh. 2, 5. 4, 17), daraus folgen kann, dass der Glaube ohne
30236(solche) Werke unwirksam ist im Sinne von v. 20, — ⲩ. 28. ϫⲉ En inowIn)
30237wie Matth. 1, 22. Act. 1, 16. Joh. 13, 18, zeigt, dass die Schriftstelle
30238(ⲟⲫ, wie Mrk. 12, 10. Luk. 4, 21. Joh. 19, 37) Gen. 15, 6 als eine
30239Weissagung gefasst wird, sofern Gott das Glauben Abrahams nur als
30240Gerechtigkeit anrechnen konnte, weil er seine Bewährung in der grössten
30241Gehorsamsthat voraussah, und ⲉ ⲟ erfüllte sich dieselbe in dem ϭⲱ) ⲟⲩⲉⲉ
30242— x. EtELELWIN ⲩ. 22. — pıkos Feov) nach Jes. 41, 8. 2 Chron. 20, 7
30243im Urtext (nicht den LXX), daher im Sinne dessen, der Gott in voll-
30244kommenem Maasse lieb hat (1, 12. 2, 5) vgl. 4, 4. — ⲩ. 24. bestimmt das
30245ⲉⲉ ⲉⲟⲩⲱⲩ ⲩ. 21 nach 22 dahin, dass es das ⲉϫ ⲡⲓ⳪ⲅⲉⲱϩ Nicht ausschliesst,
30246aber ein blosses ⲉⲭ ⲡⲓϭⲅⲉⲱⲍ. — ⲩ. ⲃ. ⲟⲙⲟⲓⲱϩ) vgl. Mark. 4, 16: in ana-
30247loger Weise aber auch Rahab, die Hure (vgl. Jos. 2, 1. 6, 17). Bem.
30248dieselbe Wortstellung, wie ⲅ. 21, und den doppelten Gegensatz zu «fo. 0
30249AUTNQ ⲡⲙ. VnOdESE&auEvn) vgl. Tob. 7, 8. 1 Makk. 16, 15, entspricht
30250dem ayve&veyxac ⲩ. 21. — ⲧⲟⲩϩ «yyelovs) vgl. 11 3, c., wie Mal. 3, 1.
30251Luk. 9, 52. Apok. 22, 16. — ⲉⲧⲉϩⲉ 0odw) Dat. loc., vgl. Rom. 4, 12.
30252Zur Sache vgl. ⲉⲃ. 2, 15 und zu dem starken ⲉϫ o ϭ (hinaustreiben)
30253Mrk. 1, 34. 43, In der Rettung der Rahab (Jos. 6, 25) sieht Jak. die Ge-
30254rechterklärung der Rahab, vgl. v. 21. — ⲩ. 2ⲱϭⲡⲉ ⲩⲉ) vgl. IV, 3,
30255ⲥ. und zu dem correspondirenden ⲟⲩⲧⲱϩ Matth. 24, 27. 37. Röm. 5, 12. 19.
30256Bem. die Gleichnissform, in der nicht die einzelnen Gegenstände mit
30257einander verglichen werden, sondern das Verhältniss derselben das tert.
30258comp. bildet: Wie der Leib ohne den (ihn beseelenden) Geist todt ist,
30259so ist der Glaube ohne Werke (weil es ihm’ an der Lebenskraft fehlt, die
30260solche hervorbringen müsste) todt (v. 17). Zu dem artikellosen ⲉⲟⲩⲱϧ
30261vgl. IN, 4, a.
page 828
30262ⲠⲒ 1 beginnt im Ansc
30263der zweite Hauptabschnit
30264auch das ⲱ.ϭϫⲉⲗⲱⲥ yereoÖnL,
30265im Sinne von Röm, 2, 1yf. 2
30266ihrer Viele mehr im Belehren.
30267Volksgenossen ihren Glauben zu
30268MELS. ϫⲟⲓ. dnuY.) vgl. Mark
30269die man übernimmt, die Veran!
30270den Fall, dass man ihr nicht ;
30271ⲡ ⲟ) wie ⲃⲟ oft bei Mark. |
30272fehlen (2, 10), und Verfehlungen
30273sind, wird der, welcher sich z
30274fehlen und ein schwereres Str:
30275gemeine ⲉ) ⲗⲟϯⲱ zeigt, duss
30276nach, sondern um die Art des
30277handelt. Bem. die objective Nep
30278sie ausschliesslich zum Verbalbegr
30279verkehrend. — ⲧⲉ ⲗ ⲉⲟ) wie 1, 4
30280Apposition: ⲧ ⲟϩ (Röm. 4, 21
30281ⲃⲟ auch den ganzen Leib, d. h. all
30282deren sich die Sünde immer wied:
30283zu zügeln, dass er ihn in seiner Ⲉ
30284ⲥ. 5, b., Gegensatz zu ⲉⲓ tız v. 2. W
30285muss er sich zuvor ganz und gar in
30286Pferden aber (Bem. das zu gr0ou«ta
30287gestellte ⲓ. ıxxwr) die Zügel in
302882, a) sie uns gehorchen (ϫⲱⲧ ⲟⲩ
30289auch ihren ganzen Leib mit fort (
3029036, 3. 2 Makk. 4, 10), lenken als
30291ⲩ. LE ⲛ
page 829
302923, 1—7. 105
30293ϫⲟ ⲉ̀ⲟⲗⲟⲧⲟⲱ ⲡϥⲟⲁⲗⲟⲟ ⲡⲟ 7 öQLN ⲧⲟ EUIVVOPTOS ⲃⲟⲩ-
30294ⲇⲀⲉⲧϭⲓ 5 ⲟⲩⲩⲅⲱϩ xal ϯ ⲩⲗⲱ̀ⲟ⳪ ϣⲓϫϩⲟⲩϧ ϣⲉⲗⲟⲉ ⲉⲟⲅⲓ ϫⲟⲓ ⲕⲉⲩⲟ︦ⲗ
30295ⲥⲭⲉ. ⲟⲩ HAixov ⲁ. ⲩ.. ⲟ dvanteı‘ 6 xal ⲓ ⲩⲗⲱ̀ⲟⲟϭ
30296ⲡϩ. ⲟ ϫϭϣⲟⲥ ⲧ] ddıxlas ı 7 ⲩⲗⲱ⳪⳪ⲥ xadiotartaı &v ⲧⲟⲝ ⲕⲉⲗⲉⲟⲓ)
30297ⲱ, ⲓ) ϭϫⲓⲗⲟⲟⲩϭⲥ ⲟⲗⲟⲩ TO ϭⲙ ⲭ ϣⲗⲟⲩⲓⲥⲟⲱϭϭ ⲧⲟⲩⲩ TOOXOV
30298ⲧⲡⲉ ⲩⲉϧⲉ̀ϭⲉⲱϩ Kal ϣⲗⲟⲩⲓⲍⲟⲙϧⲓ) ⲡⲟ ING ⲉⲩⲓ. ⲡⲁϭ YRQ
30299ϭⲓ Ϩⲟiⲱⲩ ⲧⲉ ⲭⲓ KETELVOV ⲉ̃ⲡⲉⲧⲱⲩ ⲧⲉ ⲭⲓ Evaliwv daua-
30300ⲉⲧϭ. xal dedauaotaı ⲧ] ϣⲱϭⲉ ⲧ avdownlauy: ⲃ ⲧ] de ⲗⲗⲱ︦⳪-
30301an sich, sondern von dem dasselbe in Bewegung setzenden Willen (004%,
30302impetus, wie Prov. 3, 25. Act. 14, 5) des Steuermanns und so wieder
30303mittelst des (und zwar kleivsten) Theiles das Ganze gelenkt wird. — ⲅ. 5.
30304ⲟⲩⲍⲱⲉ xaı) wie 1, 11. 2, 17. Das tert. comp. ist das neue Moment, um
30305deswillen v. 4. zu v. 3 hinzugefügt war, die Kleinheit eines Theiles im
30306Vergleich mit seinen grossen Wirkungen, deren er sich (mit Recht) rühmt.
30307Zu usyala avyeı vgl. IN, 1, b. — ıdov) wie ⲅ. 4. Das ϥⲗⲓϫⲟⲩ (vgl.
30308ⲠⲒ, 2, b) bezeichnet in frappantem Gegensatz den hohen Grad der Klein-
30309heit eines Feuers im Verhältniss zu dem hohen Grade der Grösse Ⲁ*
30310der Waldmasse (vinv, wie ⲉⲃ. 10, 17), die es anzündet («vanTtEL,
30311wie Joel 1, 19. Mal. 4, 1. Ps. 17, 9), — v. Ⲉ. x«ı) vgl. II, 8, d. Auch die
30312Zunge ist ein Feuer. Zum Bilde vgl. Prov. 16, 27. Ps. 120,4. Bem. das
30313Fehlen der Cop., wie 1, 12. 2, 13. — 0 ϫⲟϭⲙⲟϩ Ttns «dızı ac) vgl. Prov. 17,
303146. Als der Inbegriff aller Ungerechtigkeit stellt sich dar (ϫⲉⲑ ϭⲧ ⲥⲧ ϥ,
30315medial, nur noch 4, 4) die Zunge unter unseren Gliedern, sofern sie es ist,
30316die den ganzen Leib befleckt (ox:1050«, nur noch Jud. 23; doch vgl.
30317ⲡϭⲡⲓⲗⲟϩ 1,27), d. h. alle Glieder desselben (vgl. v. 2) zu allen möglichen (mit
30318Schuld befleckenden) Sünden verleitet, indem es von Wortsünden ⲃⲟ leicht
30319zu Thatsünden kommt. Bem. noch das Asyndeton, wie 2, 15. 22. 24, und
30320vgl. zu dem fehlerhaften ϫⲓ vor ⲡⲓ. II, 3, a. — pioyılova«a) vgl.
30321Ps. 96, 3. Dan. 3, 27. 1 Makk. 3, 5. Bem. die Wiedereinmischung des
30322Bildes, wie 1, 11. — ⲧⲟⲩ ⲧⲣⲟⲭⲟⲩ ⲧ. yev.) Der Gen. bezeichnet, wie 1,
3032323, das Rad (vgl. Ps, 82, 14), das von der Geburt an umläuft, d. h. das
30324menschliche Leben, dessen rastlose Bewegung das einmal entzündete
30325Feuer bald überallhin verbreitet. — vxo ⲧ. ys&»vn6) kann, da die Hölle
30326nirgends im N. T. schon gegenwärtig Aufenthaltsort des Teufels ist,
30327sondern die Stätte des göttlichen Zornesfeuers (Matth. 5, 22), nur be-
30328zeichnen, dass die verderblichen Wirkungen der Zunge zugleich die gött-
30329liche Strafe für die Zungensünden sind. — ⲩ. 7 ϭ ⲟ) diese verderbliche
30330Macht der Zunge ist um ⲃⲟ grösser, weil sie so unbezähmbar ist, wie im
30331Grunde schon ⲩ. 2 vorausgesetzt. — ty ⲫⲱϭ ⲉⲓ ⲧ. 3 o.) dat. instr., weil
30332ausdrücklich jede Natur der Thiere (vgl. die Eintheilung der Thierwelt
30333Gen. 9, 2) als thatsächlich bezähmbar dargestellt wird durch die mensch-
30334liche Natur, beide nur wie ringende Mächte sich gegenüberstehen. —
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30335ⲛ. ⲃ. Zu dem betonten Voranstehe
30336vgl. 11 6.- «XUTUOTAUTOV .
30337da zu ⲩ. 9 betont wird, dass auc
30338dient, sie daneben ebenso zu unhe
30339diges Uebel ist sie, voll todbring
30340yiwoo« EotIV ergänzt werden, ul
30341können. Zur Sache vgl. Ps. 140, 4.
30342daher hebraisirend, wie Apok. 14,
30343Jes. 12, 1. Ⲣⲃ. 144, 21. — ⲧⲟⲩ xvgı
30344zugleich als Vater bezeichnet wird
30345besondere zu preisen hat. Zum Ge
3034627, 29. Num. 24, 9. u. bes. Röm. 12,
303471, 20 als nach seiner Aehnlichkeit
30348schwert die Verschuldung des Flucl
30349(1, 19) über die Unempfänglichkeit 6
30350und bekehren liessen (v. 1). — ⲩ. 10
30351Sinne von: es soll dieses nicht in sol
30352ist an sich sündhaft und wird es d
30353Loben und Fluchen aus demselben
30354naturwidrig ist, wie die folgenden
30355Verstärkung der verneinenden Frage
30356doch nicht etwa sprudelt (ⲣ ⲉ «n
30357(0xn, wie Exod. 33, 22) das Süsse unc
30358vgl. Apok. 1- ⲧ. 1%, ⲟ⳪ ϭ
30359Gen. 1, 11: ⲉⲃ kann doch nicht ein
30360Weinstock Feigen? Vgl. Matth 7, 1€
30361anderen tragen kann, so ist dadu
30362schlechthin @---=-- ..
page 831
303633, ⲃ- 17. 107
30364256 ⲉϧⲟϭⲧϩⲟⲫϩ TA Eoya ⲥⲧⲟ ⲉ mEAUTNTL Gogplas. 14 el dk
30365ⲗⲟ ⲡⲓⲭⲣⲟ Eyete xal 80rdelap ⲉ TH xaQdla ⲙⲱ, UN XaTE-
30366xavyaode xal Yeudeode ϫⲧⲉ Ths Aindelas. 15 00x Eotıy aUTN ϭⲟ
30367ⲫⲓⲥ Avader xatTEOXOUEPN, ⲗⲗ Exlyeıos, Wuxıxn, Ⲟ ..ⲟⲩⲓⲱⲥ •
3036816 öx0ov ⲗⲉ Ϩ]ⲗⲟϩ xal Eotdela, ⲭⲉⲓ ⲭ) ⲉϫⲉⲧⲥⲟⲧⲥⲟⲓ⳪ xal ⲇ︦
30369ϣ⳪ⲟ︦ⲟ xOXyua. 17% dt Avwder copla xEdTOV ⲕ̀ ⲥ) EOTLV,
30370(v. 1) in Betracht. — Ⲟⲉⲓ ⲧⲱ ex) wie 2, 18: er weise nach aus seinem
30371schönen (trefflichen, wohlgefälligen) Wandel (ay«otoogpn, schon Tob.
303724, 14. 2 Makk. 5, 8, vgl. zu xaingc 2, 7) seine Werke, d. h. die Werke
30373eines ϭⲟϣⲟϩ und ⲉⲡⲓ⳪ϭⲅⲙⲱⲩ. Da die Weisheit (vgl. 1, 5) überall das
30374rechte Verhalten lehren soll, so kommt es bei dem Weisen nicht sowohl
30375auf sein Lehren an, sondern darauf, dass man aus seinem eigenen Wandel
30376ersehe, wie der Weise sich verhält, d. h. auf sein Beispiel. — ⲉ ⲡ ⲱ-
30377ⲍ ⲧ) gehört zu ⲉⲓⲥⲱ. Sanftmuth, als Gegensatz alles zornmüthigen,
30378leidenschaftlichen Eiferns (1, 21) gehört so sehr zum Wesen wahrer Weis-
30379heit, dass selbst die Art, wie man aus dem eigenen Wandel das Ver-
30380halten eines Weisen aufweist, dadurch charakterisirt sein muss. Ueber-
30381gang zu dem ßoadus ⲉⲓϩ ⲅ. 00ynV 1, 19 und damit zum zweiten Stück
30382dieses Abschnitts (v. 13—18). — ⲧ. 14. ⲟ) wie Hiob 5, 2 Synon.
30383von ogyrn, so hier Gegensatz von xgavtnS, Nach v. 11 als bitterschmeckend
30384(ⲡⲓⲭⲟⲟ ) charakterisirt (und darum der Gegensatz alles ⲗⲟ) v. 13), ist
30385leidenschaftlicher Eifer. Die Verbindung mit der Rechthaberei (0:9 ⲉ ϥ
30386. vgl. Röm. 2, ⲃ), der es nicht auf die Sache ankommt, sondern auf das
30387Verfechten der eigenen Meinung, zeigt, dass es sich um das Geltend-
30388machen der angeblichen Weisheit (v. 13) im Belehren Anderer (v. 1)
30389handelt. ⲻ- wsvdeode) bezeichnet das xataxuvyaodauı (2, 13) gradezu
30390als ein lügenhaftes, das der Wahrheit, d. h. dem wahren ''hatbestand
30391(vgl. Prov. 29, 14. Röm. 2, 2) widerstreitet, sofern ein solcher troz alles
30392Rühmens seiner Weisheit nicht wahrhaft weise ist. Vgl. II, 8, a. — ⲅ. 15.
30393avın ⲣ cogpıa) scil. die mit En4. x. egı&. verbundene. — a«vw4eV ⲁϥⲧ
30394ⲉ ⲗ.) wie 1, 17, also nicht eine göttliche Gabe, wie die 1, 5 erbetene,
30395sondern eine der Erde angehörige ⲡⲉ ⲓⲟϩ, wie Joh. 3, 12), aus
30396dem individuellen Personleben herstammende, selbstische (wuvXıxn, ⲃⲟ
30397nur hier), dämonisch geartete (du«ımovıwdng, ⲡⲇ.) Bem. die schöne
30398Klimax. — ⲧ. 16. Zu dem ϫ nach ⲉϫⲉⲓ vgl. IV, 4, b. — ⲥ ϫⲉⲧⲉ ϭⲧ ϭ ϥ)
30399Subst. zu ϭϫⲥⲉⲧϭⲟⲧⲁⲧⲟϩ 1, ⲃ. 3, 8, ist die Unbeständigkeit, die, weil sie
30400nie dasselbe Verhalten einhält, unmöglich das rechte zeigen kann, ver-
30401bunden mit jeder Art (vgl. 1, 17. 3, 7) von schlimmem Thun (ⲡ ⲟ) ⲕ⳪
30402wie Gen 19, 22, 44, 15. Exod. 1, 15; zu gaviov vgl. Prov. 22, ⲃ), das
30403demselben direkt widerspricht. Ist dies unmittelbar mit 5A. x. ⲉoio. ge-
30404geben, so kann die damit verbundene Weisheit nur wie v. 15 beurtheilt
30405werden. — ⲧ. 17] de ⲱⲑ. ϭⲟ 4.) die im Gegensatz zu ⲅ. 18 in Wahr-
30406heit von oben herkommende Weisheit ist fürs Erste lauter, d. h. frei von
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30407ⲩⲓⲥ ϣⲱⲙ. 1.( Weil das, was auf di
30408an sich schon den Gegensatz einzel
30409selbst bildet. Danach friedlich ϧ
30410Sam. 20, 19), milde in der Beurtk
30411derer (ⲉ ⲡ︦ ⲉϩ, wie Ps. 84, 5), le
30412rechthaberisch, &vrE&:4n6, ⲡⲇ.) \
30413(als der christlichen Grundtugend
30414verbunden ist, wie 1, 27, nicht ir
30415ihrer selbst gewiss (ohne ein du«xpun
30416ⲡⲟ ⲟⲓⲧⲟϩ, wie Röm. 12, 9. 1 Tim.
30417appos. Kine in normaler (gottwoh
30418Frucht, wie sie leidenschaftliches .
30419wird, wie das mit Nachdruck vor
30420Frieden (also von der friedsamen Ⲁ
30421Mark. 4, 14. — ⲧⲟⲓϩ ⲡⲟⲓ ⲟ ϭⲓ) ab
30422von denen, die Frieden stiften (vg
30423stören durch leidenschaftliches Eifer
30424IV, Ⲓ z0o9Ev) mit rhetor. Na:
30425schnitt ein, der den tiefsten Grund ih
3042618) aufdeckt (4, 1—12). — ⲡⲟ ⲗⲉ ⲕⲟⲓ
30427im Gegensatz zu der &0nvn 3, 18, si
30428schaftliche Eifern (3, 14. 16) hervorı
3042932, hier vorausweisend, wie das Den
304304. 21. 25. — ndorwv) eig. Wollüste
30431von dem (ungestillten) Verlangen ı
30432ebenso sündhaft ist, wie seine Befried
30433ⲟ ⲙⲉ ⲱ) vgl. ⲉⲃ.. Zu Felde Ⲙⲉ
30434mit denen sie selbst ⲡⲟⲗⲉ ⲙⲟⲓ und uayc
30435ihnen als Organe dienen (vgl. zu v. 58),
30436aber müssen die. mit danan sin 1
page 833
304373, 17—4, 5. 109
30438Sndodte, ⲡ) ⲟ duvacde ⲉ̀ⲡⲉⲧⲉⲭⲉⲓⲟ• ⲕ̇ ⲭⲉϭ ⲉ xal ⲡⲟⲗⲉⲕⲉⲓⲧⲉ. ⲟⲩⲭ
30439ⲭ ⲉⲧⲉ ⲓ ⲧⲟ̂ un altelodaı ⲙⲙⲁ̄ 3 altette, xal ⲟⲓ ⲁⲥⲕⲃⲩⲉⲧⲉ
30440ⲥⲟⲧⲉ ⲭⲥⲭⲱϩ altetode, ϧ⳪ ⲉ. ⲧⲡⲓⲥ ⲟⲩⲥⲓ ⲕⲱ) ⲥⲡⲥⲗϭⲉⲧⲉ.
304414 ⲕⲟⲥⲭⲟⲗⲓ ⲉ, ⲟⲩ̀ϫ oldare ⲟⲧⲉ ⲓ ⲫⲓⲥ Tod ϫⲟϭϣⲟⲩ ⲉⲭⲟϩ ⲧⲟⲱ
30442Ϩⲉⲟⲱ ⲉ̀ϭⲓ) ⲟⲩϩ day 009 BovAn ij los elvaı ⲧⲟⲟ ϫⲟϭϣⲟⲟ, ⲉ̀
30443#005 ⲥⲟ #206 xadlorataı 5 7 doxelte 6 ⲟⲩⲧⲉ ϫⲉⲩⲱⲉ ü ⲩⲟ⳪ⲫ)
30444ⲗⲉⲩⲉⲓ - ⲡϩⲟⲩϩ ϣⲟⲟⲩ ⲉ̀ϫⲓⲡⲟⲑⲉⲓ ⲧⲟ̂ ⲡⲩⲉⲟ̄︦ⲙⲟ 0 ⲭⲥⲧϣⲭⲓϭⲉϧ Ep
30445sie erlangen, wus sie begehren. — ⲙⲗ. x. ⲡ o 1) zeigt deutlich, dass ⲅ.
304462 nur erläutert, wie die ungestillte Begierde und die feindselige Erregung
30447gegen die, welche es besser haben, die geheimste Ursache der Wort-
30448kämpfe (v. 1) ist, zu denen das leidenschaftliche Eifern bei ihrem Be-
30449Jehren- und Bessernwollen (3, 1) führt. Zu dem fehlerhaften ⲥ. vgl. III,
304501, d. Die Aussage über den eigentlichen Grund ihres ovx ⲉⲩⲉⲓ) setzt
30451asyndetisch ein; es fehlt an dem 1, 5 geforderten ⲉⲓⲅⲉⲉϭⲑϭⲓ. — ⲩ ⲃ.
30452aırsıre) corrigirt gleichsam das Vorige. Kommt es auch vor, dass sie
30453bitten, so empfangen sie doch nicht (1, 7), weil (dıor«, wie Zeph. 2, 10.
304542 Makk. 7, 37) sie auf üble Weise bitten, nämlich mit der Absicht, es in
30455ihren Wollüsten zu verwenden. Nicht im ⲡ⳪) (Judith 12, 4. 2 Makk.
304561, 23. Mark. 5, 26), sondern in den ⲟⲩϭⲓ (v. 1) liegt das Sündhafte. —
30457ⲩ. 4. ⲕⲟⲓⲗⲁⲗⲓⲉϩ) im ATI. Sinne von Hos. 2, 4, weil jeder einzelne
30458Gott die (eheliche) Treue bricht, indem er die Welt mehr liebt, als Gott.
30459— ⲧⲟⲱ ⲭⲟϭⲕⲟ ⲩ) im Sinne von 1, 27. 2, 5, gen. obj. Zum Gegensatz
30460von gılı« und ⲉⲑ vgl. Prov. 15, 17, zur Sache Matth. 6, 24, Zu
30461dem falschen zw Ⲑⲉⲱ vgl. ll, 1, a. 9, a. — 05 ⲉⲥ) 0vv) folgert aus dem
30462Allgemeinsatz, dass wer irgend die Welt lieb hat (Bem. den absichtlich
30463milden Ausdruck), sich mit eigenem freien Willen unter jene Alternative
30464stellt, und so als Feind Gottes (Gegensatz von ⲫⲓⲗⲟϩ ⲑⲉⲟⲩ 2, 23) darstellt
30465(3, 6), — ⲩ. 5. doxesıte) wie 1, 26: oder, wenn ihr diese Alternative zu
30466scharf findet, wähnt ihr, dass die Schrift leere Worte macht (x&vwG,
30467ohne Wahrheitsgehalt, vgl. xevoc 2, 20), wenn sie sagt (2, 23) — —? Da die
30468folgenden Worte nun einmal kein Schrifteitat sind, bilden sie eine Paren-
30469these, welche im schärfsten Gegensatz zu dem ϫⲉⲩⲱϩ hervorhebt, wie das,
30470was die Schrift sagt, aus dem eifersüchtigen Verlangen Gottes, den Geist
30471des Menschen ganz zu besitzen, hervorgeht. Das adverbiale z006 pFo-
30472vov (Win. 8 51, 2, ⲃ) ist gewählt mit Bezug auf das dem uoryadıdes zu
30473Grunde liegende Bild von der ehelichen Liebe Gottes zu den Seinen, die
30474ihrer Natur nach keinem Anderen Antheil an denselben gönnt, sondern
30475eifersüchtig nach ihnen begehrt (Bem. das verstärkende Comp. exıx04817,
30476wie Ps. 42, 1). Aus ⲩ. 4 her kann daher auch ⲟ Soc ale Subj. ergänzt
30477werden. — to ⲡⲉ ⲱⲕ ϥ) muss Object sein, da sonst ein solches ganz fehlt.
30478Gemeint ist der natürliche Geist des Menschen (2, 26), den Gott bei der
30479Schöpfung in uns Wohnung machen liess (Gen. 2, 7), und auf dessen
30480Liebe er darum Anspruch macht. Zu ϫⲉⲧⲱ ϫ ϭⲉ (I, 1, a) vgl. Gen. 47, 6.
page 834
30481Ⲡⲉⲛ.. 12. Jos. 6, 24 u.
30482bildet das antithetische ©
30483Abschluss der Parenthese
30484Citat bestimmt ist: jemehı
30485auch an Gnade (y«apıs :
30486Der durch die Parenthese
30487nun das Schrifteitat ⲗ ⲉ ⲉ
30488Schlusssatz der Parenthese ı
30489Bezug auf v. 4 ⲟ Ieog statt
30490ist, erhellt daraus, dass Got
30491stellt. Bem., wie die Welt]
30492gefasst wird, weil der Mens
30493als Gott, der ihm das irdisı
30494nEwVOg im Sinne von ⲩ. 9 al
30495— Yo 7. vroraynTE) vgl. ]
30496die pflichtmässige Unterordn:
30497von Weltliebe getrieben (v. 4
30498«VtLOTNTE) vgl. Jerem. 49,
30499pflichtwidrigen Verhalten ver
30500xaı) die Folge davon wird
30501sondern alle weiteren derart
30502wie Apok. 9, 6). — ⲩ. ⲃ. ⲉ;
30503ihm Hilfe zu suchen zu solc
30504entsprechender Weise zu Thı
30505IN, 6, a. Um aber Gott nah
30506reinigen (vgl. Sir. 38, 10) vor
30507daraus, dass bei dem «»tL0T0
30508nicht immer unbefleckt blie
30509Gut der Reich--
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305104, 6—13. 111
30511ⲧϩϭⲡ]ⲧⲱ xal n ⲗⲟϩⲥ ⲉⲓ̀ ϫⲟⲧⲣⲉⲓⲥ). 1 ⲧ⳪ⲡⲉⲓϧⲱ̀ⲑϥⲧⲉ ⲉ̀ⲱ‐
30512ⲟⲩ ⲧⲟⲩ ϫⲱⲣⲓ xal ϣⲱϭⲉ ⲕ︦ⲉ. 11 ur) xataladelte A2272009,
30513eigol. 6 XaTalalmr dde2g00 7) xolvovp ⲧⲩ ⲉⲉϣ) ⲥⲧⲟ
30514ⲧϭⲗⲥⲗⲉⲓ ϧⲟϣⲟⲱ xal xolveı vouor sl db vonov xolvaıs, oUux el
30515ⲉϥⲥⲉ ϧⲟⲩⲕⲟⲱ ⲁⲗⲗ ⲭⲟⲓⲧn)c 12 ⲉϩ ⲉ̀ϭⲅ ϧⲟⲕⲟⲑⲧϥⲥ ⲭⲁ) ⲭⲣⲓ‐
305166, 0 Ⲟⲱϧⲉ̃ⲕⲉϧⲟϩ ϭⲱ̀⳪⳪ⲓ ϫⲟ) ⲉ̀ⲡⲟⲗϭⲟϭⲓ• ϭ db ⲧⲒϩ el, ⲟ ⲭⲣⲱ
30517ϧ xinolov;
3051813 4ⲩⲉ vüöp ol ⲗⲩⲟⲩⲧⲉϩ• ϭⲓⲕⲉⲣⲟⲩ N AUQLOV ⲡⲟⲣⲉⲱϭⲟ̀ⲕⲉⲑⲥ
30519; ⲧⲓ] typ öl xal Ϥⲟ( iϭⲟⲕⲉϧ ⲉ̀ⲭⲉⲓ ⲉ̀ϧⲓⲥⲱⲧⲟ̀ϧ xal EurogEv-
30520schlagenheit (xarnpEi«, ani.) verwandeln soll, so kann dabei nicht
30521weltliche Lustigkeit gedacht werden, zu der sie nach dem ganzen
30522mtext durchaus keinen Anlass hatten, sondern nur an die Freude über
30523ren Christenstand, dem ihr Verhalten nicht entsprach. Zu dem seltneren
30524ϩⲥⲧϩⲉⲡⲓⲓⲥⲱ (4 Makk. 6, 5) vgl. II, 6, db. — ⲩ. 1. ⲧⲡⲉ ⲱⲧ)
30525l. Hiob 22, 29. Sir. 2, 17, zu dem ⲇⲟⲓ. pass. im Sinne von: sich
30526müthigen vgl. Win. 8 32, 2, und zu dem Gegensatz des vwovvy Ezech.
30527‚ 24. Matth. 23, 12. — v. 11 ff, folgt abschliessend die Ermahnung, sich
30528z3ht der geforderten Busse dadurch zu entziehen, dass einer die Schuld
30529f den Anderen schiebt. — ⲭⲗ ⲉ ⲓⲍ es) ⲥ. gen., wie Ps. 100, 5. Hiob 19, 3.
30530ırin, dass einer Böses wider einen Bruder redet, liegt zugleich, dass
30531an sich zum Richter über ihn aufwirft. Zum rückweisenden Art., der
30532ırch das «vrtov noch verstärkt wird, vgl. 1, 4. 15. 2, 14. Wenn man
30533mit ein (Jesetz (als zu streng oder als ungerecht) verleumdet und ver-
30534theilt, so kann das nur Matth. 7, 1 sein, welches Gebot zu dem ϧⲟⲕⲟϩ
30535:A. 1, 25 gehört. Damit aber ist man kein Gesetzesthäter, wie man es
30536wh 1, 22 sein soll, sondern ein Richter, der nur das Gesetz auf Andere
30537ıwenden soll und es event. verbessern. — ⲧ. 1%. ⲉϩ ⲉⲧ) Anders als
3053819 ist ⲉⲓϩ Subj., und das artikellose (III, 6, b) ⲟ ⲕⲟ ⲉϩ (vgl. Ps.
3053921) xaı xoıtn6G Prädikat. Der, welcher (mit Beziehung auf Mattb. 7, 1)
30540ⲃ Gesetzgeber und Richter (5, 9) bezeichnet wird, kann nur Christus
30541in. — ⲟ dvvyausvoc) App. zu ⲉⲓϩ nämlich der, welcher erretten (2, 14)
30542ıd verdammen kann (vgl. Matth. 10, 28). — ϭⲱ de ⲧⲉϩ ⲉ.) vgl. Röm.
30543„4. Zu ⲉⲟⲩ xindgıov vgl. Lev. 19, 11.
30544IV, 18—5, 12. Dritter Hauptabschnitt des Briefes, der wieder zu
30545ⲱ Gegensatz der (ungläubigen) veichen und der (gläubigen) armen
30546ıden (1, 9f. 2, 5 ff) zurückkehrt und zunächst sich direkt an die ersteren
30547endet. — ⲉⲉ ⲱ) nur noch 5, 1, Verstärkung der Aufforderung. Das
30548» markirt, dass die Ermahnung sich jetzt, nachdem sie die zur Busse
30549mahnt, die sich falsch ihnen gegenüber benehmen, zu ihnen selbst
30550endet. — ⲟ. ⲉⲩⲟ ⲧ ⲉ ϩ) charakterisirt ihre prahlerische Selbstvermessen-
30551nt. Das ϭ) ⲙⲉ ⲟⲩ ϥ «voı0v (vgl. II, 2, a) hebt gerade sehr plastisch
30552»rvor, wie sie Tag und Stunde der Abreise sich vorbehalten, sonst aber
page 836
30553112 JAKQBOY EI
30554Göueda ϫⲟ xEQdroOMEV, 1
30555ⲡⲟⲓ 1 Com ⲛⲕⲱ) • — 6
30556wenn, ⲉⲡⲉⲓⲧⲥ ϫⲁⲓ̈ ⲣ ⲉⲍⲟϣ ⲉ)
30557ⲃⲉ ϫ︦ⲟⲓⲟϩ Ⲁe2 ⲭⲁ En
3055816 ϧⲱ̄) db ⲭⲟⲱⲭϭ̅ⲟϭⲉ ⲉ ⲧϭⲓϩ ⲥ
30559ⲧⲟⲓ ⲥⲓⲧ ⲡⲟⲃⲣⲟ ⲉϭⲧⲓⲱ ⲉ ϯⲓ el
30560Alles sich genau festzusetzen geti
30561kann natürlich nicht genann! ⲩⲣⲉ ⲉ
30562Demonstrativ (vgl. Buttm, p. 90: in
30563Zu ⲡⲟϩⲉ ⲉϭⲟ ⲕⲉⲑⲉ vgl. III, 2, b. 6, b,
30564(vgl. IV, 4, b) im Sinne von: ein Jahr
3056510, 7. Er bestimmt die Zeit seines .
30566weiss, dass sein Handeltreibe
3056710, 15. Prov. 31, 14) daselbst ⲫ
30568vgl. Apok. 1, 7, motivirt den in
30569wisset (emı07«0HE, vgl. H;
30570genden Tages (Bem. den nach
30571gehört, u. zu 7 XUOLOV SC, NME|
30572eurem Leben sein wird, Zu den
30573yao vgl. IM, 1, b, zu dem ϯ
30574Zu dem artikulirten Partizip
3057528, Ezch. 8, 11. Sir, 22, 24) vgl
30576auf kurze Zeit (ⲡⲟⲟϩ ⲟⲓ
30577wieder verschwindet, Bem, d
30578Couern, wie ähnlich Matth, € 16,
30579avtı) knüpft über die Parent)
30580OLTIVES -ⲙⲙⲱⲩ An ⲗⲉⲩⲟⲩⲧⲉⲥ an. B Bem
30581ⲟ ϫⲱⲣⲓⲟϩ) von Gott, wie 1, 0 [
30582unser Leben, als all unser "
30583ab, Vgl. 1 Kor, 4, 19. — yo 1 ⲛⲟ
30584entgegen, was sie in dem ⲩ. 13 geset
30585damit ein neues Hauptverbum gegeben
30586yovrec das Verhalten der
30587Satz anakoluthisch abgebroch 16
30588gekommen ist. — ⲃ) nicht ie 1,
30589von den prahlerischen Reden («Ai
30590in denen sich ihr Selbstruhm &
30591völlig grundlose Rühmen, Vgl. da
30592folgert aus dem ⲡ⳪ wenn
30593leichtfertige, wobei man an Go
30594die Gott nicht kennen)
30595Treffliches, Lobenswerthes (vgl. 3,
30596nach v. 15 sprechen soll, wenn
30597ES
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305984, 4-5, 4. 113
30599ⲡⲟⲟⲩ. öuaorla ⲥⲧ ϭ. V, 1. ⲥⲉ ⲱ︦) ⲟ ⲡⲗⲟϭⲱⲓ,
30600XAaUOATE ⲟⲗⲟⲗⲟⲝⲟⲩⲧⲉϩ ⲉ̀ϫ) ⲧⲟϩ ⲧⲥⲁⲉϫⲱⲣⲓⲥⲓϩ Und Tals &xeQ-
30601XoMEvaLS. 26 ⲡⲗⲟⲟⲧⲟϩ ⲕⲱ) ϭⲟⲣⲡ, ϫ) ⲧⲉ ⲏⲧⲥ ⲙⲱ
30602ϭϥⲧⲟ̀ⲃϩⲱⲧⲥ ⲩⲉⲩⲟϧⲉ, 36 ⲭⲟⲟϭⲟϩ ⲕⲟⲩ ϫⲟⲓ 6 ⲥ̄ϩⲩⲟϩⲟⲝ xatloraı,
30603ϫⲁ ⲟ lös ϭⲱ) ⲉϩ _HAQTÜQLOD ⲱⲓ ⲉⲟⲥ ϫⲟⲓ päyeraı Tas
30604OApxXas ⲙ̀ⲙⲱⲩ ⲱϩ AV. ⲉ̇ⲑ ϥϭϭⲱϩ⳪⳪ⲅⲉ ⲉ̀ⲛ ̀ϭⲭⲥ̅ⲧϭⲓϩ ÜuEQAUs.
306054 ⲟ ⲟ Mod Os ⲧⲱ ϩⲣⲟϣ) ⲧⲱ) ⲉⲕϥϭ̀ϩⲅⲱⲩ Tas ⲭⲱϩⲟϩ
30606ⲱⲱ, ⲟ ⲉ̀ϩⲱϭⲅⲉϩϥϣϧⲟϩ ⲉ̀ ⲕⲱ, xQAGEL, ϫⲁ al ⲃⲟⲥ ⲧⲱⲓ
30607das mit Nachdruck voranstehende ⲉϣϩⲅⲓ⳪, das dem Verfasser also mehr
30608ist als ein zovyn0ov (2, 4). Zum Gedanken vgl. Luk. 12, 47. Hervor-
30609gehoben aber wird dieses, weil die Angeredeten, so vieles sie auch
30610(als ungläubige Juden) nicht wissen, in dem v. 15 ausgedrückten Be-
30611wusstsein mit dem Verf. ganz eins sind. — V, Ⲓ a«ye vvv) nimmt das
30612ayE ⲛⲱⲛ 4, 13 wieder auf, weil ja die dadurch indizirte Aufforderung
30613noch garnicht gekommen, vielmehr nur der unverantwortliche (4, 17),
30614prahlerische Hochmuth der Angeredeten charakterisirt ist, die nun als die
30615Reichen (1, 10. 2, 6) direkt bezeichnet und im schneidenden Gegensatz
30616zu ihren selbstgewissen Zukunftsplänen (4, 13) aufgefordert werden, über
30617das nahende Gericht zu wehklagen (ⲟⲀo ⲗⲱ, wie ⲉⲃ. 13, 6. 15, 3).
30618Ihr Weinen, welches dasselbe begleiten soll. ist also nicht ein Ausdruck
30619der Busse, wie 4, 9; sondern ein Weinen über die taiaımmwpıa. (vgl. Ps.
30620139, 11, Subst. zu taiaınwosıy 4, 9), Ⲁ ⲃ. die vernichtenden Schläge, die
30621sie treffen werden, und bereits im Herankommen begriffen sind (ⲉⲡⲉ ⲟ ⲟ ⲙ-
30622vgl. Prov. 3, 25). — v. %. In der Weise der alten Propheten sieht Jak. be-
30623reits das kommende Gericht hereingebrochen: ihr Reichthum ist verfault
30624(ϭⲉ ϭ ⲡⲉ vgl. Hiob 19, 20. Ps. 37, 6. Sir. 14, 19), ihre Gewänder sind
30625mottenfrässig geworden, Vgl. Hiob 13, 28. Jes. 51, 8. Matth. 6, 19. —
30626ⲩ. ⲃ xatıwrtar) vgl. Sir. 12, 10f: ihr Gold und Silber ist, wie sonst,
30627nur unedie Metalle, von Rost aufgezehrt, wodurch klargestellt, dass das
30628Ganze nur symbolische Darstellung des zunächst in den vorbereitenden
30629Gottesgerichten über ihr Besitzthum hereinbrechenden Verderbens ist.
30630-ⲟ (ⲟϩ ϫⲱⲧ.) anders als 3, 8, vom Rost (Ezech. 24, 6. 11f. Bar. 6, 12),
30631der ihnen zum Zeugniss sein wird (ⲉ ⲙⲁ ⲅⲟⲣ ⲟ Vgl. Gen. 31, 44.
30632Deut. 31, 26) scil., dass das Gericht nun auch ihnen selbst naht. — ⲫⲁ •
30633YETaı ⲓ. ϭ ϫ. vu.) eymb. Bezeichnung ihres eigenen Untergangs nach
30634Vorstellungen, wie 2 Reg. 9, 36. Lev. 26, 29. Apok. 19, 18. — ws ⲡ)
30635vgl. Judith 16, 17. Ps. 21, 10. Die Inconcinnität der Bilder (Rost — Fressen
30636des Fleisches — Feuer) zeigt, dass es sich nur um symbolische Darstellung
30637des göttlichen Gerichts handelt. — ⲉⲐ ϭⲱϩ ϭ ⲧ s) absolut, wie Ps. 39, 7:
30638ihr habt Schätze gesammelt in Tagen, wie es die in der Prophetie (Num.
3063924, 14. Deut. 4, 30) verheissenen letzten Tage sind (Bem. das Fehlen des
30640Art.), wo also das Gericht naht. — ⲅ. 4. ıdov) wie 3, 4. Zu twy
30641annoavtwvy vgl. Lev 25, 11, zu agpvotEgnuUEVOS 1 2, a) vgl.
30642Texta u. Untersuchungen VI, 8. 8
page 838
30643Nehem. 9%, 20. Sir. 14, 14: Der i
30644um Rache (vgl. Gen. 4, 10 und
30645der Schnitter (vgl. Exod. 2, 23)
30646baotha (nach Ps. 18, 7. ⲉⲃ. 5,
30647ⲛ. Ⲑ ⲉⲧⲟⲱⲫⲓϭⲥⲅⲉ) vgl. ⲉⲃ.
30648ⲉϭⲡⲁⲧⲉⲗⲏϭⲥⲧⲉ (Ezech. 1 49),
30649keit. Das ⲉⲡ ⲉϩ ⲡϩ steht
30650Himmel, der die Klagen wider ⲓ
30651eure Herzen, d. h. ihnen volle ;
30652der Weide mästet, und zwar z
30653eben ⲃⲟ sicher bestimmt war,
30654(Jerem. 12, 3). — ⲛ. 6. ϫⲉⲧⲉ
30655Bem. die durch das Asyndeton
30656ja gemordet den Gerechten (Sap
30657dient. — 0vx AaYTıTAOOETUI) ⲛ
30658des Gerechten nach Matth. 5, 3
30659seine Verfolger herabzieht, und |
30660dabei zu verharren (v. 7).
30661ⲛ. 7. UAXQ0OPULNGATE) ⲙ
30662die a«deigpor die christlichen B
30663(ungläubigen) Reichen, weil dere
30664(ovvy), gelassen dulden und dal
30665des (erhöhten) Herrn (2, 1) d. i.
30666vgl. Ps. 66 7, zu dem christl.
306671 These. 2, 19. — ⲟ.) vgl. ⲩ. 4
30668Landmann wartet auf die köstlic
30669duldet ihreiiweren /=—1 2 ⲓ
page 839
306705, -12 115
30671xagovola ⲧⲟⲩ ϫⲟϩⲟⲱ Hyyıxev. 9 ⲙ) Oreväßste, ⲉ̀ⲉⲫⲟ, ϫⲟⲩ
30672︦ⲗⲘ]ⲗⲱn, TE dot ⲟ ϫϩⲉⲧⲓⲉ ⲡⲟⲟⲩ top Ⲑⲱϩⲱ
30673Eotnxep. 10 . Aäßere, ⲉϣⲟ ns xaxoxadelas xal
30674Hs UAxXQ0OuLlaAs TOUS XC0OPNTAG, ol 820dln0ay ⲉ co ⲩⲟ̀ⲙⲟⲅⲓ
30675xvolov. 11 ⲟ ⲙⲟⲭⲣⲟϣⲉⲩ ⲧⲟⲓϩ üxouelvarTas ⲉ. VROMO-
30676vn Ⲓⲱⲃ HxoGoaTE, ⲭ) ⲧⲟ ⲧⲉⲗⲟⲥ xvolov ⲉⲓⲉⲧⲉ, ⲟⲩⲧⲉ ϫⲟ‐
30677ⲟⲡ ⲟⲩⲭⲟϩ ⲉ̀ϭⲓ ⲁⲩ̅ⲣⲓⲟϩ ϫⲱ) ⲟ̈ϫⲧϩϣⲱϧ. 12 ⲡϩⲟ ⲉ̀ⲙⲅⲱⲱ de,
30678ⲉⲉⲣⲟⲓ ⲕⲟⲩ, en „ÖuDÜETE, ⲃ] ⲅⲉ zöp ⲟⲩϩⲟ ⲕⲧⲉ np ⲩⲡⲟ
30679ⲕⲧⲉ ⲗⲟⲩ ⲧⲉϩⲉ ⲟⲩϫⲟ, ⲧⲱ dt ⲕⲱ ⲧⲟ val val, ⲭ ⲧ ⲟ
306800, ⲥ un ⲡⲟ xoloı xEoNTE. '
306811, 15. — ⲧ. 9. grevaGere) mit xart a«Ainid. verbunden, wie Hiob 31, 38
30682mit ⲉⲡ ⲉⲕⲟⲓ, ist ein anklagendes Seufzen über die Glaubensgenossen, die
30683man beschuldigt, das Missverhältniss zu den Ungläubigen veranlasst zu
30684haben (vgl. zu 4, 11 f.), daher unter das Verbot von Matth. 7, 1 gestellt.
30685Zur Wortstellung vgl. III, 1, d. — ⲟ xgıt”6) kann nach ⲩ. 7f. nur
30686Christus sein, der vor der Thür steht, also ganz nahe ist, vgl. Matth. 24,
3068733, u. zum Plur. Ps. 78, 23. Prov. 5, 8. — ⲛ. 10. vxodeıyma) wie Sir.
3068844, 16. 2 Makk. 6, 28: Nehmt als ein Beispiel der Leidenserfahrung
30689(xaxonxadeıa, wie 2 Makk. 2, 26 f.) und der Ausdauer darin (Subst. zu
30690ⲙⲁϫϩⲟⲐⲱⲙⲉⲓ ⲩ. 7). — ⲉⲗⲁⲗⲓϭ. EV ⲧ. ⲟⲩⲟⲙ.) wie Dan. 9, 6: im Auf-
30691trage Gottes. Zur Sache vgl. Matth. 5, 12. Zu dem ⲉⲙ vgl. Ill, 2, b. —
30692ⲛ. 11. ⲙⲁϫⲁ ϩⲓⲟⲙⲉ) wie Gen. 30, 13. Hiob 29, 11. Das Part. Aor.
30693bezeichnet ihre Bewährung in der Geduld (1, 11) als eine, abgeschlossene
30694Thatsache. — ϫⲱⲣ ⲟ.) das Ende, das Gott herbeiführte, weil er nach
30695seiner Herzensgüte und seinem Erbarmen (molvoniay/vVOG, ⲡⲇ. 0LX-
30696ⲧⲟ ⲕⲱⲩ, wie Exod. 34, 6. Deut. 4, 31. Ps. 144, ⲃ) endlich das Loos des
30697frommen Dulders wenden musste. — ⲅ. 12. muss eng zum Vorigen ge-
30698hören, da ja v. 13 wieder an ⲩ. 10 anknüpft, — un oUVvETE) ⲥ. Acc.,
30699wie gewöhnlich im Griech., vgl. auch Hos. 4, 15. Das xatedıxaoatE ⲅ. 6
30700setzt Beschuldigungen voraus, denen gegenüber sie ihre Unschuld oder
30701die Wahrheit ihrer Aussagen (in Glaubenssachen) betheuerten. Ueber die
30702Schwurformeln vgl. Matth. 5, 346 woher auch das ausnahmslose Eidver-
30703bot entlehnt. Zu der Imperativform tw (statt ⲉϭⲅⲱ) vgl. Ps, 104, 31.
307041 Makk. 10, 31. 1 Kor. 16, 22. Abweichend von Matth. 5, 37 wird ver-
30705langt, dass ihr Ja ein Ja, d. h. eine hinterhaltlose, nicht auf Täuschung
30706berechnete Bejahung sei, womit jedes Bedürfniss eidlicher Betheuerung
30707fortfällt. Man meint dadurch menschlichem Gericht (xatadıxaGeıy ⲅ. 6)
30708zu entgehen und fällt unter göttliches, das nach dem Eidverbot Christi
30709richtet. Zu zıntEıV ⲡⲟ vgl. 2 Sam, 22, 39. Ps. 18, 39.
307108*
page 840
30711116 IAKQBOY EMNIZTOAH
3071213 Kaxorzadel ⲧⲓϩ ⲉ ⲕ, KEVGEVXEOO mW. EUTUMEL TIL.
30713ⲫ⳪ⲗⲗⲧⲱ. 14 doderel ⲧⲓϩ ⲉ̀ ⲱⲱ ⲡϩⲟϭⲭⲁⲗⲉϭⲥ̀ϭⲱ TOUS ⲡϩⲉ
30714ϭⲃⲱⲧⲉⲟⲟⲱⲥ ⲧⲉ xxAnolae, xal ⲡϩⲟϭⲉⲟⲃϭⲫⲱϭⲥ) ⲉⲕ avtöp, ⲃ
30715ⲯⲫⲡⲱⲧⲉⲥ ⲉⲗⲓ ⲉ tom ‚övöpatı ⲧⲟⲟ xvolov. „15 xal ϥ ⲉϯ) ⲡ︦
30716ⲡ ϭⲧⲉⲱϩ ϭⲱϭⲉⲓ ⲧⲟⲩⲩ ϫⲉ̀ϣⲅⲟⲩⲧⲡ, xal ⲉⲩⲉϩⲉⲓ ⲡⲧⲟⲩ ⲟ XUQLOG ϫⲱ
30717ⲉⲕⲥϩⲧ ϭ ⲓ ⲡⲉⲡⲟⲓϫⲱⲥ. ⲉ̀ϣⲉ ϥⲟⲉⲧⲟⲓ ⲡⲱⲧ. 1 ⲑ̅ⲟⲕⲟⲗⲟⲩⲉⲙⲃ:
30718ⲟⲧ ⲉ̀ⲗⲗⲗⲟⲓϩ ⲧⲉϩ AuUAQTIAS ϫⲟⲓ̈ ⲡⲟϭⲉ̀ⲭⲉϭⲑⲉ ϫⲉ ⲉⲗⲗⲓ]ⲗⲱⲓ
30719ⲩ. 13—20. Der Briefschluss. - xaxoxadEı) knüpft an ϫϭϫⲟⲓⲥ‐
30720ⲉⲓϩ ⲩ. 10 an. Der den hypothetischen Satz vertretende asyndetische
30721Indie. (1 Kor, 7, 15. 21. 27) bedarf keines Fragezeichens. Durch den Gegen-
30722zatz des evdv/4Eı ⲧⲉϩ (nur noch Act, 27, 22. 25) wird die Ermahnung
30723ganz verallgemeinert, um den speziellen Fall, von dem die Nachschnft
30724handeln soll, anknüpfen zu können. — wyalilstw) wie Ps, 18, 50. 1 Kor.
30725]4, 15: ist einer wohlgemuth, so singe er Loblieder. — ⲩ 14, ⲥⲟ ⲉ ⲉ
30726wie Matth. 10, 5. Mrk. 6, 56, von leiblicher Krankheit. — x@00xa-
30727ⲗⲉ ϭ ⲥ ϭ Ϩⲱ) vgl. Gen. %8, 1. Prov. 9, 15. 2 Makk. 4, 28: er rufe herbei
30728(natürlich durch Andere) die Aeltesten der Gemeinde, denen er als den
30729Würdigsten am ehesten das allein verheissungsvolle gläubige Gebet (1, 6)
30730zutraut. — #x ⲡⲉⲧⲟⲩ) wie 2, 7: über ihn. — ⲉ ⲧⲱ 0VOMATL TOV ϫⲩo)
30731wie v. 10, aber hier von Christo, der nach Mrk. 6, 13 den Auftrag, die
30732Kranken mit Uel zu salben, gegeben haben muss. Zu dem fehlerhaften
30733a«rtor nach ⲡⲗⲏ. vgl. II, 6, bb. — ⲅ. 15, evxn) wie Prov. 15, ⲃ 29.
30734Hiob 16, 17. Das Gebet ⲉⲑ Glaubens (also nicht das Velsalben oder
30735irgend ein mit seinem Amte verbundenes yapgıocua des Aeltesten) wird den
30736Kranken (ⲅ. xeegerortu, and.) retten (vom Tode, wie Matth. 8, 25. Mark.
307375, 23%, und der Herr, in dessen Auftrage man ihn mit Oel gesalbt hat
30738(v. 14), wird ihn aufrichten (vom Krankenlager, wie Mrk. 1, 31). — ⲉⲡⲓ
30739wie Mrk. 5, Ⲁ. Hebr. 12, 20: auch wenn er einer wäre, der Sünden
30740begangen hat, d. h. der seine Krankheit durch früheres Sündenleben sich
30741zugezogen, wird ihm vergeben werden (vgl. Matth. 12, 32). — v. 16
30742g&0u0i0y+.045) wie Mark. 1, 5. Wo also (ⲟ.) Erkrankte sich von
30743ihrer Sündenlust bedrückt fühlen, da sollen sie einander die Sünden
30744hekennen (worin das Verlangen nach Sündenvergebung liegt) und für
30745einander beten, um ⲕⲟ geheilt zu werden (ⲑⲉ, vgl. Gen. 20, 17.
30746Exod, 15, 3 wobei als selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass die
30747Krankheit nicht. geheilt werden kann, wenn nicht zuvor ihre Ursache
30748durch Sündenvergebung) gehoben ıvgl. Matth. 9, 2). Ordentlicher Weise
30749kann und soll jeder dem Anderen den Dienst leisten, der v. 14 von den
30750Aeltesten begehrt wurde. Zu ⲡϩⲟϭⲉⲓⲭⲉϭⲟ: vgl. Ill, 1, a. -ⲡⲟ ⲱ ⲉ ϭ2 ⲉ)
30751vgl. Phil. 4, 13, zu ⲉ ϭⲉ ϩ vgl. Ⲣⲃ. 22, 5. 2 Chron, 6, 19. Dan. 9, Ⲁ -ⲻ
30752ⲉ ⲉⲟ ⲟⲩⲛⲉ ⲓ) wenn ⲟⲃ in Wirksamkeit tritt, hinsichtlich seiner Wirk-
30753samkeit, also gegen den klassischen Gebrauch medial gebraucht, wie
page 841
307545, 13—20, 117
30755ⲓⲱⲥ lady re. ⲟⲗ ϭⲉⲥ dendıs dıxalov &vsayovudan. 17 Hilas
30756ⲓⲫⲟⲱϫⲟϩ HP ÖKOLOKAÖNG ⲏ︦ ϫ KOOGEVXH KOOCNUSATO TO
30757) ⲃⲟ, ϫⲟ) ⲟⲩⲭ Eßoe&ev ⲉⲡ) ıns ⲩϩ &vLauTOUS ⲧⲣⲉ ϫⲟ)
30758jvac 8&, 18 xal xälıy ⲡⲣⲟϭⲓⲣⲱ ⲧⲟ, ϫⲁ) ⲟ ⲟⲩ̀ⲣⲟϧⲟⲩϩ VeETOD
30759ⲱⲭⲉⲩ ⲭⲁ) ϯ ⲩ EBIdOTNOEP ⲧ̀ XEOROV AUTHS.
3076019 ädelgpol ⲕⲟ, ⲉⲟ ⲧⲉϩ ⲉ̀ ⲙ︦ Ϥⲗ⳪ ϥⲑ ⲡ ⲧⲥ Ⲁ]
30761ⲥ xal ⲉ̀ⲡⲓⲟⲧⲟ̀ⲯⲓ ⲧⲓϩ ⲥⲧⲟ 20 )ⲓⲩⲱ̀ϭⲭⲉⲧⲉ OTL ⲟ &RLOTELEWAG
30762ⲓϭⲟⲧⲱⲗⲟⲩϧ ⲉ̀ϫ ⲡⲗⲉ̄ⲙⲏϩ ⲟⲩⲪⲫⲟⲱ ⲥⲟⲧⲟⲩ ϭⲱ̀ϭⲉⲓ ⲫⲱⲭ) ⲉ̀ϫ Bavatov
30763ⲧⲟ xal ϫⲙ̀ⲯⲉⲓ Kindos ⲉⲕⲥⲧⲟ).
30764HNETPOY A.
30765I, 1 Ⲡ︦ⲅϩⲟϩ dx6ö0T02l0s Incou Ϫⲣⲓⲟⲧⲟⲟ︦ ̀ϫⲗⲉⲭⲧⲟⲓϩ KAQERLÖN-
30766ⲛϩ ⲑⲐⲓⲥϭϫⲟϩⲁ̄ϩ Mövtov, Taiarlac, Kannadoxlas, Aclac ϫⲱ
30767Eser. 2, 20 und stets bei Paulus. — ⲅ. 17 ⲉϩⲱⲡ ⲟϩ) Weil er ein
30768ansch, wie wir, und von gleicher Beschaffenheit mit uns (04 ⲟⲓ ⲟⲡ
30769e Sap. 7, 3. 4 Makk. 12, 13), ist sein Beispiel durchaus maassgebend. —
30770»008vXn ⲡⲣⲟⲟϭϥⲩ ⲧⲟ) Verstärkung des Verbalbegriffs, wie Gen. 2,
30771. Exod. 21, 17. Der Genit. des Inf. zur Bezeichnung der Absicht ist in
30772n LXX sehr häufig, vgl. Win ⲃ 44, 4, b. Dass er gebetet habe, damit
30773nicht regne (ßops&a«, wie Apok., 11, 6, im A. T.: regnen lassen), ist
30774ⲃ 1 Reg. 17, 1 erschlossen; die 3% Jahre sind gegen 1 Reg. 18, 1 nach
30775m Schema von Dan. 7, 25. 12, 7 (vgl. Apok. 11, 3) bestimmt. -ⲩ 18,
30776ch 1 Reg. 18, 42. Zur Wortstellung vgl. II, 7, b. — &ßi«0tn0E’)
30777ınsitiv, wie Gen. 1, 11. —
30778ⲩ. 19f. Das Schlusswort, an die Fürbitte für den sündigenden
30779uder (ⲅ. 16) anknüpfend, bringt mit dem Hinweis auf den Segen wahr-
30780ft bessernder Thätigkeit (im Gegensatz zu dem 3, 13—18 bekämpften
30781schen Bekehrungseifer) die Rechtfertigung des Briefes und den Aus-
30782ⲱⲥⲕ seiner Wünsche für die Leser. — mxia«rndn) Aor. pass. im me-
30783vlen Sinne, wie 4, 10. Gemeint ist ein Abirren von der Wahrheit des
30784'angeliums (1, 18), sofern dasselbe die Erfüllung des göttlichen Willens
30785dert (1, 21f.). — ⲉⲡⲉϭⲧⲟⲉ.) wie Sir. 18, 13. Sap. 16, 7. — ⲛ. 20.
30786vwoaoxetE) auf «delgpo. ⲩ. 19 bezüglich. Vgl. 1. 6, a. — ⲟ EMLOTQE-
30787ⲉϩ) nachdrückliche Wiederholung: der ihn wirklich bekehrt hat, sodass
30788aus der Verirrung seines Weges, d. h. seiner Lebensweise, heraus-
30789kommen. Zu xiavn vgl. Sap 1, 12, zu ⲟⲟ ϩ Ezech. 33, 9, zum ϭⲉ‐
30790nken Ezech. 33, 11, zu ϭⲱϭⲉⲓ ⲯⲱⲗ. 1, 21, zu ⲉϫ Sayatov 1, 15. —
30791‚Tov) sc. des Sünders, vgl. II, 6, a. — xaivweı) wie Ps. 84, 3, U. ⲃ.
30792wird machen, dass in Folge seiner Bekehrung eine Menge von Sünden,
30793» er begangen, vergeben wird.
page 842
3079438, 13), — ⲓⲉϭⲡ ⲟ ϩϥϩ) Genit
307951, 1, hier mit dem Gen. der Li
30796‚Juden zerstreut leben, vgl. Jo.
30797Verbaladjektiv ⲉϫⲗⲉⲭⲅⲟⲓϩ an: ji
30798(xg0oyvwaıs, wie Judith 11, 19)
30799wie Jak. 1, 27. 3, 9, doch ohne .
30800lichen Liebe, nach welcher er Isr
30801und darum auch vorausgewusst
30802(lauben gelangen werden. — ⲉ)
308034, bezeichnet den Weiheakt, in
30804gesondert sind, d. h. die Taufe,
30805wird, sofern in ihr durch die Mit
30806geeignet werden. — ⲉⲓϩ), wie ϭ.
30807zeichnet als Zweck der Erwählung
30808zum Eigenthunm (ieweihten ziemt,
30809Christi, wodurch die Gottgeweih:
30810unfähig macht, Gottes Eigenthum ϩ
30811vgl. Num. 19, 9. 1%. Hebr. 12, 24. K
30812wodurch die Erwählten zugleich al
30813werden, vgl. Mark. 14, 24. 1 Kor. 11
30814(in den LXX für m), die den Erwä
30815en n, in den LXX für o1br), das
30816gemehrt werden soll (miy9uvdeı
30817stellung von der Mehrung der ⲃⲟ
30818ϯ. 8—12, Einleitung des
30819Gen. %, 26. Dan. 3, 25. Hier heisst
30820Jesu Christi, weil es sich um etwiı
30821des Sohnes (Ps. 2, 7) zur messianie:
30822vollzogen hat. ⲻ avuyevvnoaı
308231. ⲓⲕ. Ϥ︦... -ⲩ •
page 843
308241, 1—6 119
30825ⲉⲡ ϩⲱϭⲥ) dı' Avactkcems Inconu Ϫϩⲓ⳪ⲥⲟⲟ ⲉ̀ϫ vexgmy, 4 ale
30826xAngovoulay ägpdaprov ⲭⲁ aulavrov ⲭⲱ ⲉⲙⲥⲟⲥⲱⲧⲟⲩ, TETNEN-
30827uevnp ⲉ̀ϧ ⲟ̀ϩⲥⲱⲟⲓ̈ϩ El; UuAG 5 ⲟⲩϩ ⲉ̀ duvayeı Ⲑⲉⲟⲩ ⲫϩⲟⲱϩⲟⲱ‐
30828ⲕⲉϧⲟⲟϩ ⲟⲓ ⲡⲓϭⲅⲉⲱϩ ⲉⲓϩ cwrnolap ⲧⲟⲟ ⲉⲡⲟⲭⲥⲗⲱϣⲑ ⲧⲓ ⲉ)
30829ϫⲓϩ ⲉ̀ϭⲥⲧϣ. 6 Ev ⲫ Ayallıkode, GAlyor ⲟⲩⲣ. el dor, 2-
30830der in ϥ ⲕ «6 eingeschlossene Verf, durch die Thatsache selbst erfuhr, ⲉⲓ-
30831fuhren die Leser durch ihre Verkündigung (vgl. Jak. 1, 18: Ⲁⲟⲩⲱ «inS.).
30832Bem. das Fehlen des Art. vor aya«or., wie v.1 vor Ⲟⲗ. v. 2 vor ⲡⲟ)
30833VWO., KYIKOH., QRYTLOU. — ⲧ. 4, EIS XinNO0OVOoLLAEY) Abhängig von dem
30834durch die drei Präpositionen bestimmten Begriff des avayırırnoas, sofern
30835in ihrer Wiedergeburt zur Hoffnung die nothwendige Bereitung für das
30836ihnen bestimmte Besitzthum (vgl. Hebr. 9, 15) liegt, das im Gegensatz zu
30837dem Israel einst verheissenen Besitzthum seiner Art nach als ein un-
30838vergängliches («g#«oro»v, Gegensatz von 1, 18. 23; doch hier zu Jes.
3083924, 3), unbeflecktes («uıa«yrov, vgl. Jak. 1, 27; doch hier besonders
30840Jerem. 2, 7), unverwelkliches (ⲙ ⲧⲟϩ, vgl. Sap. 6, 13; doch hier
30841direkt im Gegensatz zu ⲉⲃ. 40, 6ff. Jak. 1, 11) bezeichnet wird. Zur
30842Sache vgl. Jak. 2, 5. — t&rn@NMEVNV) vgl. Joh. 12, 7. Wie sie für die
30843xAnoov. wiedergeboren sind, so ist diese im Himmel aufbewahrt für sie,
30844daher ist dieser ihre eigentliche Heimath, und sie fühlen sich auf Erden
30845als Fremdlinge (v. 1) — ⲩ. ⲃ. ⲧⲟⲩⲟϩ — ϣⲣⲟⲟⲩⲱϩⲟⲱⲕⲉⲙⲟⲱϩ) um die
30846xAÄngovouıan ganz unverlierbar für sie zu machen, werden sie in der
30847schirmenden und schützenden Hut göttlicher Macht bewahrt vor den
30848Feinden, die sie ihnen entreissen wollen (vgl. 5, 8). — ⲓ ⲡⲓϭⲧ ⲉ ⲱϩ)
30849Ohne Vertrauen auf diese göttliche Macht kann man so wenig geschützt
30850werden, wie nach Jak. 1, 6f. ohne ⲡⲓ⳪ⲅⲓϩ das Erbetene erlangen. — ⲉ ϩ
30851ϭⲱⲧ ⲡⲟⲥ) An die Stelle des positiven Begriffs der ϫⲗⲗϩⲟⲩⲟⲙⲓⲥ tritt der
30852negative der Errettung vom Verderben, in welches die Feinde, vor denen
30853sie in Gottes Macht behütet werden, sie stürzen wollen. Bem. die
30854drei Präpositionen bei gp0ovo. (&v — dım ⲉⲓϩ), wie v. 2.3. — ET0OLUNY)
30855Wie die xingovowıa, ⲃⲟ ist auch ihr Correlat, die owrngıx, bereits vor-
30856handen, weil ja die für jene Wiedergeborenen schon dadurch von dem
30857Verderben errettet sind; sie braucht nur noch offenbar zu werden durch
30858ihre thateächliche Verwirklichung, wozu sie bereits völlig in Bereitschaft
30859ist. Eintreten kann dieselbe aber erst zur Endzeit. Der ⲉ ϭⲭⲁⲧ ⲟϩ ϫⲉ ⲓ ϩⲟ ϩ
30860ist nach 1, 20 nur der Endpunkt des bereits angebrochenen ⲉϭⲗⲉⲧⲟⲩ twV
30861ⲍⲣⲟⲩⲱⲩ. Bem. das Fehlen des Art. bei dvrayuıs, ⲡⲓϭⲧⲉⲱϩ, GWTNQIKY, XALQW
30862und dazu v. 3.
30863ⲩ. 6—9, Zweiter Gedankenkreis. — ⲉ ⲱ) fasst das ⲅ. 3—5
30864indirekt als Grund des Lobpreises v. 3 Bezeichnete zusammen, um nun
30865direkt zu sagen, wie sie auf Grund dessen jubelnde Freude erfüllt c ⲗ •
30866ⲗⲓⲥ ϭⲉ, wie Apok. 19, 7. Matth. 5, 12). — 024ıyor) von der Zeitdauer,
30867wie 5, 10, genommen, passt weder zu dem ⲉ ⲟⲅ (vgl. Matth. 3, 15), das
page 844
30868vgl. 1 a) weist darauf hin,
30869eingetreten, sondern nur, wenn €
30870Zu ⲉⲙ ⲡⲟⲓϫⲭⲓⲗ. NELQAKTLUOLS Vgl
30871TNS MıOtEWwWG) wie Jak. 1, 2, ka
30872mittel bezeichnen, da die Her:
30873Eigenthümlichkeit eines solchen ı
30874sein kann, welche genügt, um die
30875deln. Es kann daher nur meton:;
30876gewandten) Prüfungsmittels, von
30877Vertrauens auf das trotz moment:
30878den erhöhten Messias vermittelte)
30879als der (durch das Prüfungsmittel)
30880(ohne comparatio compendiaria) m
30881giebt (1, 18), verglichen werden.
3088246, kann nicht Apposition zu dem
30883mit Nachdruck voranstehendes Prä
30884Leidensprüfung kann sich der ge
30885Glaubens herausstellen (erfunden w
30886Das artikulirte Part. nach dem aı
30887die Geltung eines motivirenden Ⲃ
30888wird der erprobte Glaube verglich«
30889talle ist, das wohl die Eigenthüml
30890gehen, vergänglich zu sein (ⲡ ⲟⲗ
30891gering ist. um mit dem Glauben ver
30892sich zur Vergleichung darbietet (d
30893währt wird. Vorausgesetzt ist dal
30894logie der Feuerprobe des Goldes mi
3089517, 3). — ⲉⲉϩ ⲉⲡⲁⲓⲙⲟⲩ) präpos. N
30896Die segensreiche Absicht der Leiden
30897Haranest a1.
page 845
308981, -1. 121
30899un) ÖQdvTES KLOTEVOPTEG 0? ⲉⲩⲥⲗⲗⲥⲟϭⲑⲉ ⲟϩⲉ ⲉϧⲉⲭⲗⲗⲓ) ⲧϣ ϫⲟ
30900dedoSacu&vn, 9 ϫⲟⲕⲓϩⲟⲕⲉⲩⲟⲓ ⲧⲟ TELOS ⲍⲉ ⲇⲓϭⲅⲉⲱϩ ϭⲱⲧϥⲟⲓⲟⲓ
30901ϣⲱⲭⲱ̅ϧ. 10 ϫⲉⲣ Ns ϭⲱⲧϥⲣⲟⲉ ̀ⲃⲉϧⲅϥϭ) ⲭⲁ ⲉ̀ⲃϥϩⲉ̀ϧϥϭϩ
30902ⲡϩⲟⲫⲧⲟⲓ ⲟ ⲡⲉⲓ ⲧϥⲥ ⲉⲓϩ ⲉ̀ⲁ ⲭⲉⲟⲉⲧⲟϩ ⲡϩⲟⲣϥⲅⲉϭϭⲟⲧⲉϩ, 11
30903to8wvapTtEs ⲉⲓϩ ⲧⲟϭ ⲓ ϫⲟⲟ ⲭϭⲓⲣⲟϧ Ednıov to ⲉ avuTOLS
30904Dass sie ihn, ohne ihn gesehen zu haben (bem. die objective Negation
30905zur Bezeichnung des thatsächlichen Verhältnisses), lieben, macht die von
30906ihm zu erwartende Belobung (und damit die sie herbeiführende Trübsal)
30907zum Gegenstande hoher Freude. — ⲉⲓϩ ⲟ) gehört zu ⲡ ϭⲅ ⲉⲟ ⲧ ⲉ ϩ, sofern
30908sie auf ihn als den, der sie zur xingovoju@« ⲅ. 4 führt, ihr Vertrauen
30909setzen. Der Gedanke daran, dass dies erst bei seiner ϭⲗⲟϫⲉⲗⲱⲯⲓϩ ⲅ. 7
30910geschieht, hat nachträglich die Reflexion darauf herbeigeführt, dass sie
30911ihr Vertrauen auf ihn setzen, obwohl sie ihn für jetzt (v. 6) nicht sehen.
30912Bem. die subj. Neg. und im Gegensatz dazu das nun eine Art Anakoluthie
30913bildende de (wohl aber, vgl. v. 7). — a«yalilıa«ode) vgl. IV, 2, a, rein
30914präsentisch wie v. 6 und ganz parallel mit ayanare, nur ausdrücklich nach
30915dem Kontext durch das Vertrauen auf den wiedererscheinenden Messias
30916motivirt und dadurch gesteigert, dass der Jubel als der einer (wegen ihrer
30917Grösse) unaussprechlichen (Ϥⲉ ⲭⲗ ⲗ. ai.) und schon vom Glanze himm-
30918lischer Herrlichkeit (v. 7) verklärten Freude bezeichnet wird. — ⲧ. 9,
30919ϫⲟ ⲙⲉ ϩⲟⲕⲉ ϧⲟⲓ) vgl. 2 Makk. 8, 33, erläutert, wiefern durch jenes moTEV-
30920ⲟⲩⲧⲉⲥ ihre Freude motivirt ist und kann darum nur rein zeitlos sie als
30921solche bezeichnen, die (nicht etwa auch getäuscht werden können mit
30922ihrem Vertrauen, sondern wegen der ihrer nach v. 7 wartenden Be-
30923lobung) sicher und gewiss das Ziel, worauf dies Vertrauen (nämlich das
30924ⲩ. ⲃ erwähnte, daher das ⲱⲕⲱⲩ auch sachlich ganz unpassend, vgl. III,
309257, b) sich richtet, davontragen, nämlich Errettung der Seelen (vgl. Mark.
30926ⲃ, 35. Jak. 1, 21 Erst durch diese Begründung der Freude, aus der
30927nach dem Zusammenhang mit v. 7 folgt, dass die Trübsale nur dazu
30928dienen, die Bedingung derselben unbedingt sicher zu stellen, schliesst
30929sich der Gedankenkreis ab.
30930ⲩ. 10—12, Dritter Gedankenkreis. — ⲡⲉⲣ ⲥ TWTINQLAS)
30931Die Wiederholung des Subst, deutet an, dass ein Neues beginnt, das über
30932diese ⲉ xaıp. ⲉⲟⲭⲟⲓ. zu offenbarende (v. 5) Errettung ausgesagt werden
30933soll. — ⲉ ⲉϩⲟ) ϫ. E&nQEvvnoav) vgl. 1 Makk. 9, 26. Prov. 2, 4,
30934doch hier mit ⲡⲉⲣ (in Betreff), wie 1 Makk. 3, 48. Zu der alexandrin.
30935Schreibweise, wie Apok. 2, 23, hier und ⲩ. 11 vgl. III, 2, a. 3, a, zur
30936Sache Dan. 9, 2f. 22 ff. — ⲟ- xo0PNTEVOAVTEG) Nach dem artikel-
30937losen xoog., wie ⲩ. 7, sofern Propheten, welche in Betreff der für die
30938Leser bestimmten Gnade (ⲭ ⲟϩ, im Sinne göttlichen Hulderweises, wie
30939Jak. 2, 6, zu ⲉⲓϩ ⲙⲉϩ vgl. ⲩ 4) weissagten, auch von der nach ⲩ. 5
30940dazu gehörigen owrngı« wissen mussten. — ⲩ. 11. ⲉϩ ⲉϧⲱⲱⲧ ⲉ c) imper-
30941fektisch, nimmt den Grundbegriff in den beiden Hauptverbis v. 10 auf,
page 846
30942um hinzuzufügen, ⲙⲟⲓ
30943tete, nämlich auf die
30944seiner chronologischen (ⲉ
30945gewissen Zeichen erkenn
3094633, 12. Ps. 24, 14, geht
30947liegende Kundmachung,
30948welche Zeit sie sich bezoj
30949weil die für Christum bes
30950welcher ihn später in alle
30951wenn er in den Propheten ı
30952ⲅ ϩⲟⲙⲟ) Un. Das Ⲟ
30953Objekt des sdniov, nämlich
30954folgenden Verherrlichungen
30955mit der Zeit derselben au
30956Yo 18. ⲟⲓϩ ϭⲡⲉⲭⲉⲗⲱϣⲑ ϥ
30957Zu ⲉϭⲭⲟⲩⲉ ⲓ ⲧⲓ, etwas
30958ⲡⲱⲧ ϥ) geht auf die ihnen
30959weissagten (v. 10) z«dnuatı
30960ward, dass sie damit nicht
30961Verf. folgt), wohl aber (ds
30962ward ihnen natürlich nur of
30963erleben würden; das ⲱⲙ.
30964ihnen Geweissugte in der Ge;
30965worden ist (« ⲱ «»nyyEA
30966Grund heiligen Geistes (s)
30967Himmel gesandt, also mit a
30968zeugt, dass ⲉⲕ für sie und
30969(Gegenwert ="
page 847
309701, 11—15. 123
3097113 4 dvalookuevor ⲧⲉϩ Goquas ⲧⲡ dıavolas ⲕⲱ yn-
30972wortEs, ⲧⲉⲙⲓⲱϩ Einloats ⲉⲡ) ınv ⲫⲉϩⲟⲕϥ ⲙⲙ ⲗⲟⲓ bu
30973ⲉ̄ⲡⲟⲭⲥⲗⲱ̀ⲯⲉⲓ Incoü Ϫⲟⲱⲟⲧⲟⲩ. 14 ws TEKVA URAXONS, N} ϭⲱϭ-
30974ⲙϭⲧⲓϩ̀ⲕⲉϧⲟⲓ TAIS XQGTEQOV ⲉ ⲅϯ Ayvoln up ExıdvuuiaLG, 15
30975d22& ⲭⲟⲧⲉ ⲧⲟ̀ XALLoayTA ⲕ︦ⲉ Ayıov ϫⲁ ⲥⲧⲟ ⲁⲩⲟⲓ ⲉ̀ KÄCH
30976welcher ⲃⲟ herrlich ist, dass selbst Engel hineinzuschauen begehren, und
30977also gewiss nicht bloss ein erster vorbereitender Anfang davon.
309781, -ⲑ, 10. Erster Hauptheil des Briefes. dıo) wie Jak. 1,
3097921, fasst v. 3—12 zusammen: darum, weil ihr zu einer Hoffnung wieder-
30980geboren seid (v. 3—5), deren Freude durch keine Trübsal aufgehoben
30981werden kann (v. 6—9), da die Nähe ihrer Erfüllung durch die begonnene
30982Verheissungserfüllung verbürgt ist (v. 10—12). — a«valwoauEvoL ⲧ.
30983ⲟ ϭϣ.) wie Prov. 31, 17, bildlich gewandt (vgl. Luk. 12, 35) durch den
30984Gen. epexeg. tz. dınvoı«gc (Deut. 6, 5. Jerem. 31, 33), bezeichnet das
30985geistige Sichaufraffen aus aller Muthlosigkeit, welches für die folgende
30986Ermahnung die Voraussetzung bildet und zu der geistlichen Nüchternheit
30987(ϣⲟⲧ ⲉϩ, wie Ⲓ Thess. 5, 6. ⲃ) führt, die ohne schwärmerische Exal-
30988tation mit klarer Besonnenheit erwägt, wozu das v. 3—12 Erwogene
30989veranlasst. — ⲧⲉⲗⲉⲓⲱϩ) vgl. 2 Makk. 12, 42. 3 Makk. 3, 26, gehört zu
30990£inı0«tE und bezeichnet eine Hoffnung, die sich durch keine Trübsal
30991überwinden lässt. — ⲉⲡ.) wie Jud. 20, 36. Ps. 4, 6, kann nur bezeichnen,
30992worauf sie ihre Hoffnung setzen (gründen) sollen, und das ist nach v. ⲓ.
30993der geweissagte Hulderweis, der in den zudnuata xaı ⲟ. Christi ihnen
30994bereits entgegengebracht und somit gleichsam als vollzogen constatirt
30995wird (gs@g0ouevn, wie Hebr. 9, 16) in der Offenbarung Jesu Christi.
30996Mit offenbarer Anspielung an v.7 wird die Verkündigung des Evan-
30997geliums (v. 12) als der Beginn dessen bezeichnet, mit dessen Vollendung
30998das Hoffnungsziel, die vwrnowx, erreicht wird. — ⲩ. 14, ws) wie Jak, 2,
30999Y. 12, ein Lieblingsausdruck unseres Briefes: wie es sich ziemt für texva
31000(d. i. Gotteskinder, wie sie es durch die ⲭⲁⲣⲓϩ ⲩ. 13 geworden sind)
31001ⲱⲡ ϫⲟ ⲥ (gen. qualit.). Zur Sache vgl. v. 2. — un 0voXNMATITOUEVOL)
31002vgl. Röm. 12, 2 und bem. das dem Imperativ vorausgeschickte Part., wie
31003v. 13. Ein den Begierden des natürlichen Menschen gleichgestalteter,
31004durch sie bestimmter habitus ist ein sündhafter, vgl. Jak. 1, 14f. — ⲉ
31005ⲥ. ⲁⲩⲟⲓ vu.) bestimmt das rein zeitliche xgorsgov näher als die Zeit,
31006wo sie den Willen des Vaters nicht nur nicht thaten, sondern nicht ein-
31007mal recht kannten. So wenig ein Wandel in den Begierden (Eph. 2, 3),
31008so wenig widerspricht der Vorwurf der Unkenntniss über den sündhaften
31009Charakter dieser Begierden dem judenchristlichen Charakter der Leser
31010(1, 1), da die äusserliche Befolgung des Gesetzes, welche Jesus in der
31011Bergpredigt bekämpft (vgl. Matth. 5, 28), sicher in der Diaspora draussen
31012meist das Einzige war, was den Wandel der Juden von dem der Heiden
31013unterschied. — ⲩ. 15, x«rt«) Mit leichter var. struct. tritt an die Stelle
page 848
31014124 NETPOY A
31015- ⲣ ⲫ ao ϣ ⲟ
31016ⲉⲩϭϭⲧⲟⲟϣ] yepPHÖNTE, 16 ⲉ̀ⲧⲉ yEyOAARTAL ⲟⲩⲧⲉ Ayıoı ⲉ̃ϭⲉϭⲑⲉ. ⲟⲧⲓ
31017ⲩⲟ) ⲁⲩⲓⲟϩ. 17 xal el ⲁ.. ⲉ̀ⲛⲓⲭⲥⲗⲉⲓ⳪ⲑⲉ ⲧⲟ̀ ⲉ̀ϩⲟϭⲱϫⲟϯⲃ
31018NTO Kolrorta XatTa TO ExdOToV Eoyov, & ⲟⲃϣ ⲧ̀ϩ ⲍⲉ ⲡⲥϩⲟⲓ
31019xias Dur xooror dvaGTOAQNTE, 18 eldores € ⲟⲧⲉ ⲟ ϣϧϩⲧⲟⲓ.
31020ⲟⲩϣϣ N Xovolm, ⲉϨⲟⲧⲟⲱ̀ⲑϥⲧⲉ ⲉϫ ⲧϥⲥ ⲙⲁⲧⲡⲓⲥⲥ ⲕⲱ) ⲉϧⲥϭⲧϩⲟ‐
31021der positiven Aussage, wem sich gleichgestaltend sie die folgende Er-
31022mahnung erfüllen sollen, die einfache Bezeichnung dessen, der für sie
31023nurmgebend ist, weil ja die Ausgestaltung des Lebens nach dieser Norm
31024der Inhalt der Aufforderung selbst ist. — zov — ⲉ substantivisch,
31025wie 1 Joh. 2, 20, näher bestimmt durch das zwischen Art. u. Subst. ein-
31026geschaltete Part. (vgl. ⲧϥ gpEQOM. ⲓⲱⲓ XAE. ⲩ. 13). welches motivirt,
31027wiefern er normgebend ist. Die Berufung, in ATlicher Weise reiner
31028Wechselbegriff der Erwählung (1, 1), ist hier als Berufung zur Kindschaft
31029gedacht, mit welcher die Pflicht gegeben, sich dem Vater gleichzugestalten
31030(Matth. 5, 45), und welche dann freilich auch die ϫⲗ)ⲟⲟⲩⲟⲙⲓ ⲩ. 4 in
31031Aussicht stellt. Hat sie der Heilige zu seinen Kindern berufen, ⲱ
31032müssen auch sie heilig werden (also den in der Taufe gesetzten ayıaouos
310331, 2 mehr und mehr realisiren) in jedem Wandel (Jak. 3, 13), d. h. in
31034jeder sittlichen Lebensbethütigung. Bem. das nachdrückliche Voranstehen
31035des £y ⲻ «raoTto. und das ⲡ⳪. — ⲧ. 16, ⲅ) wie Jak. 4, Ⲁ vgl. U,
310366, b. -— yeyo«nt«ı) nämlich Lev. 11, 44. Zu dem ausgefallenen otı
31037recit. vgl. II, 7, b, zu dem zweiten ⲟⲅ II, 2, a, zu dem fehlerhaften ⲉⲙ
31038IN, 3, a. — ⲩ. 1% ⲉⲓ) nicht hypothetisch, sondern assertorisch: wenn
31039ihr doch, wie ⲉⲃ thatsächlich der Fall ist, daher entsprechend dem ⲱⲅ
31040v. 14. Zum Ausdruck vgl. Hiob 5, 8, zur Sache Matth. 6, 9. Der Be-
31041rufung zur Kindschaft (v. 15) entspricht die Anrufung Gottes als Vater,
31042der Heiligkeit Gottes sein unparteiisches Richten, das nicht seine Kinder
31043nach anderer Norm beurtheilt als Andere. Zu ϫⲡϩⲟϭⲱⲡ ⲟⲗϥⲙⲛⲅⲱⲥ
31044(«xi.) vgl. Jak. 2, 1. 9, zu dem collectiven ⲉⲩⲟ) Apok. 22, 12. Jak. 1,
310454. — ⲉⲓ ⲫⲟ ⲣⲱ) in Furcht vor ihm als dem Richter, steht als das neue
31046Moment betont voran, da «vaotogagNTE ⲡⲱ den Verbalbegriff des v. 15
31047aufnimmt. — ⲧⲱ) ⲻ yoovov) Acc. der Zeitdauer. Die Beschränkung
31048der Aufforderung auf die Zeit ihrer Beisassenschaft (Ear. 8, 35. Sap. 9, 10,
31049vgl. zur Sache 1, 1) setzt voraus, dass eine Zeit kommt, wo sie keine Ver-
31050dammniss mehr zu befürchten haben, weil sie zur gwrnew ⲅ. 5 gelangt
31051sind, — v. 18, ⲉⲓⲟⲧⲉ) vgl. Jak. 3. 1. Dass sie aus der Knechtschaft,
31052die ihnen einen heiligen Wandel unmöglich machte, befreit sind, also
31053jene Pflicht erfüllen können (vgl. zur Sache Jak. 1, 25. 2, 12), und zwar
31054um einen hohen Preis, erhöht ihre Verantwortlichkeit, und das Bewuset-
31055sein davon muss ihre Furcht (v. 17) steigern. Der Begriff der Erlösung
31056(Jerem, 15, 21. 31, 11) wird hier ausdrücklich zu dem der Loskaufung
31057bestimmt durch die Reflexion auf die vergänglichen Dinge (g#a@7 016,
31058vgl. Sap. 1. wie Gold (v. 7) oder Silber, durch dergleichen man sonst
page 849
310591, 16—21. 125
31060Hs ⲡⲟⲧϩⲟⲡϭϩϭⲟⲟⲩⲧⲟⲟ, 19 All TıLLO aldartı we AUVOD ⲉⲩⲕⲱ
31061ⲕⲟⲱ xal doxliov Xoı0tov, 20 ⲇϩⲟⲉⲩϧⲱϭⲙⲉϧⲟⲱ ⲕⲉ ⲡϩⲟⲩ ϫⲧϥⲃⲟ‐
31062ⲗⲉ ⲭⲟ̀ϭⲙⲟⲟ, ⲫⲁϧⲉϩⲱⲑⲟⲧⲟϩ dt Ex’ boyatov ⲧⲱ ⲗⲟⲟϧⲱⲩ OU
31063ⲕⲥ 21 ⲧⲟϩ ⲓ auTOG ϫⲱⲧⲟⲩ̀ϩ ⲉⲓϩ ⲑⲉⲟ ⲧ̀ Eyeloayrıa ⲥⲧⲟ
31064wohl aus Knechtschaft losgekauft wird. Was sie (wie in Knechteschaft)
31065gebunden hielt, wird ausdrücklich nicht bezeichnet als ein Wandel in
31066heidnischer Unsittlichkeit oder gar in Götzendienst, sondern als ein eitler
31067(m“ataıa«s, vgl. Jak. 1, 26), d. ⲃ. das Ziel der Gottwohlgefälligkeit nicht
31068erreichender Wandel, was immerhin ein Streben nach derselben voraussetzt,
31069also mit dem ⲉ ⲅ. «yy. vu. v. 14 übereinstimmt. — zato0ONXAXEAdOTOV) ANA.
31070erklärt die knechtende Gewalt, welche dieser Wandel über sie ausübte, und
31071erinnert an die im Judenthum insbesondere herrschende Macht der zatomaı
31072ⲡⲥϩⲥⲟϭⲉⲓⲥ Gal. 1,14. Bem. auch den Gegensatz zu ihrem jetzigen, dem
31073Vater gleichgestalteten Wandel (v. 15. 16). ⲧ. 19. ⲧⲉⲕⲉⲱ ϫⲉⲕⲉⲧ) Blut,
31074das auf die Hingabe eines Lebens in den gewaltsamen Tod hinweist, ist
31075schon an sich ein theurerer Preis, wie Gold u. Silber, wird aber hier noch
31076als besonders werthvoll (vgl. Jak. 5, 7) bezeichnet, weil es sich um die
31077Hingabe eines werthvollen Lebens handelt. — ws) vgl. v. 14, motivirt
31078das tw: wie es das Blut eines fehllosen und fleckenlosen Lammes ist,
31079Da ⲁⲙⲱ ⲕ ⲟϩ (Apok. 14, 5), mit aoxı21065 (Jak. 1, 27) verbunden, nur in
31080sittlichem Sinne genommen werden kann, der auf ein Lamm im eigent-
31081lichen Sinne keine Anwendung leidet, kann nur an einen unschuldig und
31082geduldig Leidenden gedacht werden, wie er Jes. 53, 7 geschildert ist,
31083weshalb als näher bestimmende Apposition yo:o0tov hinzugefügt werden
31084musste. — ⲩ. 30 ⲡϩⲟ ⲉ)ϧⲱ ϭⲙ ⲉⲟ UEV) Vgl. Sap. 6, 14. 8, 8. 18, 6. Act. 26,
310855: welcher (von Gott) vorausgekannt ist, nämlich als das Lamm, durch
31086dessen Blut sie erlöst werden sollten. Das Part. perf., wie der stehende
31087Sprachgebrauch, schliesst jeden Gedanken an den Akt der göttlichen
31088Verherbestimmung aus, Wie das ⲙⲉ) zeigt, dass die Aussage nur als
31089Gegensatz zum folgenden gebildet ist, so ist auch das ⲡϩⲟ xataßoins
31090ϫ ⲟϭ ⲙ ⲟⲩ (vgl. Joh. 17, 24. Apok. 13, 8. 17, 8), das zugleich andeutet, dass
31091es sich um ein Vorhererkennen Gottes handelt, nur hervorgerufen durch
31092die Zeitbestimmung im Gegensatz. — ⲫ ⲉ ⲣⲱ ⲃⲉ ⲅ ⲟϩ de) motivirt das
31093ⲉⲓϭⲟⲅⲉⲥ ⲅ. 8 und geht also auf die Kundmachung seiner Erlöserqualität,
31094wie sie erfolgen musste ⲉⲡ ⲉϭⲭⲉⲅ ⲟ (Jes. 41, 23. Num. 24, 14. Deut. 4,
3109530) twr xoovwv, d. ⲃ. zur Endzeit, wo das Ziel der mit der xartaßoin
31096ϫⲟϭⲙⲟⲱ begonnenen Weltentwicklung erreicht ist und also der in Betreff
31097des Messias gefasste Heilsrath Gottes verwirklicht werden muss. — dı vu as)
31098geht, wie das ⲙⲓ v. 12 auf die, welche die Endzeit erleben, die mit der
31099Sendung Christi und dem Beginn seines Heilswerks angebrochen ist. —
31100ⲅ. 21. ⲧⲟϩ — xı070v6) vgl. IN, 5, a und das mit drei Präp. verbun-
31101dene Verbaladjektiv exisxzo« v. 1 f., kann wegen des dı «vtov und ⲉϩ
31102ⲑⲉⲟ) die vusıs nicht als solche (vgl. v. 5) bezeichnen, die zum Glauben
page 850
31103gottvertrauend ⲝⲉⲩⲱⲓ ⲱⲓ
31104rufen hat (v. 15. 17, ih
31105artikulirte Partizip (v. 7.
31106sind. indem Gott nämlich
31107die Verleihung göttliche:
31108dessen Blut sie erlöst sinc
31109vu. ϫⲧ ⲗ.) Die Erhöhung €
31110zu vollenden, hat zur Fol;
31111ⲩ. 15. 17 die Ermahnung :
31112Gott ist, der ihnen zur ]
31113ⲅ. 8f.). Die Rückkehr zu d
31114fahrenen Heil ihre Heilsho
31115dankenkreis ab, und zeigt.
31116sind (v. 3) eine lebendig wi
31117bestimmende ist.
31118ⲩ. 23, beginnt asyndet
31119grundlegenden Ermahnungsr
31120ten der Kinder zum Vater
31121untereinander reiht. — 7«s
31122Das Part. Perf. bezeichnet ı
31123gewonnenen Zustand als di
31124und entspricht also dem ⲱ
31125dortigen vr«xons. Soll ⲉⲃ
31126(Jak. 3, 12) Bruderliebe (vgl.
31127einander kommen, so müsseı
31128haftenden selbstischen Wese
31129solchem heiligen, demWesen
31130weiht sein. — tnc ⲡⲑ
31131Wahrheit fordert immer zue
31132ⲟ.. ⲅ⳿
page 851
311331, 21—32, 1. 127
31134agdkoTtov, dk 210y0v EOvros Ⲑⲉⲟⲱ xal MEvopTtOS. 24 ⲟⲧⲓ
31135ⲡⲁϭⲥ ⲟⲥⲉ ⲱϩ ⲗ̀ⲟⲧⲟϩ ϫⲁ ⲡⲁ̄ϭⲁ ⲉⲥ AUTHS WS AVTOS KXOQTOV'
31136ZEnocvdn ⲟ ⲗⲟⲟⲅⲟϩ, xal ⲧⲟ Avdos ⲉⲉⲡⲉⲟϭⲉⲩ • 25 ⲧⲟ̂ db ⲉⲥ
31137xvolov ⲕⲉⲉ ⲉⲓϩ top aldıva. ⲧⲟⲟⲩⲅⲟ ⲑ ⲉϭⲅⲓ TO ⲓ⳪ TO ⲉic)-
31138ⲩⲉⲗⲓϭ̀ⲱ ⲉⲓϩ ⲙⲕ︦c. IL, 1 dxodkuevor ⲟⲟⲩ ⲡⲁ̄ϭⲥⲱ ⲭⲥⲭⲓⲟⲱ ϫⲁ
31139ⲡⲥ︦ⲟⲧⲥ 0 xal UROxXQLOLV Xal ⲪⲐⲟⲩⲟⲱϩ ϫⲟ KAGAS KATAACLLGG,
31140also, die den Zustand des nyvıyevaı begründet hat, und darum die letzte
31141Voraussetzung der Ermahnung. — dıem) die Präpoesition wechselt, weil
31142nun ohne Bild gesagt wird, wodurch jener Zustand bewirkt ist, nämlich
31143durch ein Gotteswort, das durch Swrrtoc (wie v. 3) als ein lebendig
31144wirksames, d. h. zu jener Wirkung fähiges bezeichnet wird. — xaı ⲕⲉ
31145vovroc) nachgebracht, weil es auf diese Eigenschaft ankommt, wenn das
31146Gotteswort eine ϭⲟϩ ϣⲃ. sein und das dadurch erzeugte Leben in
31147einem ExtEVvwS ⲁⲩⲥⲡⲟⲩ sich zeigen soll. — ⲩ. ⲑ dıorı) wie ⲩ. 16, be-
31148gründet diese Beschaffenheit durch Jes. 40, 6ff., das im Wesentlichen
31149nach den LXX (aber mit einer grossen Auslassung) angeführt wird, doch
31150ohne Citationsformel, sodass das Schriftwort als solches den Lesern be-
31151kannt ist (vgl. Jak. 1, 11). — ⲩ. 25. ⲧⲟⲟ) Subj. Dies Wort, von dem die
31152Schrift das uevsıy aussagt, ist (nach der Vorstellung, dass alle Prophetie
31153direkt auf die messianische Zeit geht) das Wort (bem. die Wiederaufnahme
31154des ⲟ ⲙ «), das als frohe Botschaft gelangt ist (vgl. v. 12) an euch (sic-.-
31155vgl. Mrk. 13, 10. 14, 9). Dieses Evangelium, durch das sie wieder-
31156geboren sind (vgl. Jak. 1, 18), ist also ein lebendiges und bleibendes
31157Gotteswort. — 3%, 1. «xod$euEvoı) vgl. Jak. 1, 21. Das ⲟ nimmt
31158nach dem Schriftbeweis ⲅ. 24 die Ermahnung ⲅ. 22 f. wieder auf, um
31159zunächst näher auszuführen, was geschehen ist, um den Zustand des
31160ⲟⲩⲙⲓϭⲙⲟϩ bei ihnen herbeizuführen. — xaxıav) wie Jak. 1, 21: böswillige
31161Gesinnung, durch das ⲡ 0a -ⲡ ⲁ. ⲧϥ eng verbunden mit do 20» (Gen, 27,
3116235. Jerem. 5, 27), weil im hinterlistigen Betrug jene Gesinnung sich ver-
31163steckt und hier im Gegensatz zu ⲡⲓⲱⲡⲟϫⲣ. v. 22 an die verschiedenen
31164Formen der Heuchelei gedacht ist. Der Plur. wird bei ⲫⲟ fest-
31165gehalten (vgl. Gal. 5, 21), um alle Regungen von Neid und Missgunst
31166(Sap. 6, 24. 1 Makk. 8, 16) zu umfassen, aus denen lieblose Gesinnung
31167kommt, und vollends alle mannigfachen Arten von Verleumdung (x&ta-
31168ⲉϭⲓ, wie Sap. 1, 11 und im Plur., wie 2 Kor. 12, 20), die daraus her-
31169vorgehen (bem. die Steigerung durch x«o. beim Plur.). — ⲱϩ) wie 1, 14,
31170knüpft an avayeyevvnuevoı 1, 23 an; wenn aber ihre Bezeichnung als
31171kleine Kinder (Poeg@n, vgl. Luk. 18, 15) um des folgenden Bildes wegen
31172gewählt war, so kann sie «otıyEvvntAa (ⲡ.) nur als kürzlich bekehrte
31173bezeichnen, da dies Moment nicht dazu beiträgt, das instinktive Begehren
31174nach Nahrung, in dem das tert. comp. liegt, zu steigern. Die Nahrung,
31175durch welche das eben erst gelorene Leben ernährt werden soll, wird,
31176dem Bilde entsprechend, als Milch bezeichnet, die aber nur lauter («do:
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31177128 NETPOY A
311783 ⲟϩ ⲥⲟⲧⲓⲩⲟⲩⲗⲅⲥ ⲃⲟ TO Loyızöv Adolor yala Exrınodnoat:.
31179fra &r ⲡⲉⲧⲟ arEndTtE ⲉϩ ϭⲱⲧ ⲟ⳪, 3 ⲉ ̀ⲩⲉ̀ϭ⳪ϭⲑⲉ ⲟⲧⲉ XONOTO:
31180ⲭⲟⲓⲟϩ. A ⲡⲟⲩⲉ Or ⲡⲟⲟϭⲉⲭⲟ̀ⲕⲉϧⲟⲓ, 2 ⲱⲅ ⲡⲟ AardaU-
31181ⲡⲱ ⲣ ⲉϫⲟⲉⲫⲟⲭⲓⲕⲥϭⲕⲉⲟⲩ, KAaQa ⲉ Gem ⲉϫⲗⲉⲭⲧⲟⲙ. Entıuor. 5
31182ⲭⲓ autol wa Aldor Ⲥⲱ︦ⲩⲧⲉϩ ⲟⲓ̈ϫⲟⲟⲙⲉⲓϭⲑⲉ ⲟⲭⲟϩ KvEVLETIXA: &;
31183ⲗⲱ, (ⲡⲇ) unverfälscht ist, wenn sie aus dem Worte stammt, aus dem
31184sie geboren sind (1, 23), und dessen Inhalt nach 1, 22 die Wahrheit it.
31185Das Ⲁ ϫⲟϩ im Sinne von Röm., 12, 1 wäre hier ganz unpassend. — ⲉⲛⲓ
31186ⲡ Ⲁ ϭ ⲕⲧ) wie Jak, 4, 5, von dem heftigen Begehren danach, damit
31187auf Grund (in Kraft) dieser Nahrung ihr neues Leben wachse, und 80 sie
31188zur Erfüllung der 1, 22 geforderten Christenpflicht dauernd befähigt werden.
31189Der (iegensatz gegen das Begehren nach Schädigung des Nächsten mit
31190den unlauteren, v. 1 wufgezählten Mitteln ist unverkennbar. -ⲉϩ ⲡⲱ‐
31191ⲓ ϥⲟⲓ) murkirt, wie davon die definitive Errettung (1, 5. 9) abhängt. —
31192ⲅ. 3, 81) vgl. II, 3, a, ganz wie 1, 17, von dem zweifellosen Thatbestande,
31193der vorausgesetzt wird. — eyevoa«gds) Anspielung an Ps, 34, 9, aber
31194hier, wo x ıdete fehlt, und im Anschluss an ⲣⲗ v. 2 nothwendig im
31195eigentlichen Sinne, weshalb yopnotogc, wie Jerem. 24, 3 ff, Luk. 5, 39
31196süss, wohlschmeckend bedeutet. Der in Worte verkündete Herr ist die
31197Lebensnahrung, sofern sein vorbildliches Leben (2, 21 ff.), sein sündentil-
31198gender Tod (2, 24) und der Blick auf sein bevurstehendes Gericht (4, 5
31199ein sündloses Leben wirkt. — ⲩ. Ϥ.ⲡϩⲟϩ ⲟ ⲡϩⲟϭⲉ ⲟⲙⲉ VOL) ⲡⲓ
31200setzung des Bildes in die Sache, wie 1, 23. Das Geniessen der im Worte
31201dargebotenen Lebensnahrung besteht eben darin, dass man an den in ihm
31202verkündigten Christus herantritt und ihn auf sich wirken lässt. Da durch
31203diese gemeinsame Beziehung zu Christo auch die Einzelnen miteinander
31204verbunden werden, wird bei der Darstellung des Erfolges jenes xpogtee-
31205ⲭⲉϭⲑⲉⲓ Wer Sache nach also des av&ndn var ⲅ. 2) auf die Gemeinschaft
31206als solche reflektirt. und dies führt zu einem neuen Bilde. — Aıdor
31207ϫⲱⲓⲧ ϭⲓ Apposition zu or. Gemeint ist der Eckstein aus Jes. 28, 16, aber
31208absichtlich erst. allgemein hezeichnet als ein Stein (aus dem durch das
31209Hinzukommen anderer Steine ein Gebäude wird), und zwar ein lebendiger.
31210sofern nur die Verbindung einer lebendigen Person mit anderen lebendigen
31211Personen den im Folgenden geschilderten Erfolg haben kann. — vao
31212«vo. ⲛⲓ un ⲟ) Schon hier schwebt dem Apostel Ps. 118, 22 vor.
31213aber hier wird daraus absichtlich nur der allgemeine Gedanke entnommen,
31214dass seine Verwerfung von Menschen (nämlich Seitens der jüdischen Hier-
31215archie, vom ⲡⲑⲟϭⲕϣⲭⲉϭⲫⲉⲓ abhalten könnte (was natürlich seine Bedeatung
31216nur für Jüdische Leser hat), wenn er nicht bei Gott (in seinem Urtheil,
31217vgl. Jak. 1, ⲧ) ⲉϫⲗⲉϫⲧⲟϩ, ⲉⲓⲧⲉ ⲓⲉⲟϩ (aus ⲉⲃ. 2 16) wäre. ⲩ. ⲃ. xaı
31218ⲥⲧ ⲅ ⲱⲓ. stellt sie nicht. anderen Personen, sondern Christo an die Seite
31219als solche, welche (ms, wie 1, 14. 2, 2) in dem Sinne, wie er (wodurch
31220alle Eindeutungen in das ⲘⲓⲪⲟⲓ Swvra ⲩ. 4 ausgeschlossen werden), leben-
page 853
312212 2- 129
31222ⲉϩⲉ̀ⲧⲉⲕϭ ⲟⲩⲟⲩ, ⲉ̀ⲩⲉϧⲩⲭⲥⲓ KVELLATIKAG Ⲑⲱϭⲓⲥϩ EUxQ00dExTOUG
31223ⲑⲉϣ ⲓⲁ Incov Xot0Toi, 6 ⲓ̀ⲧⲉ zEQLEXEL ⲉ̀ yOCPN' ̀ⲟⲓ ⲧⲓϭϥϣⲓ
31224ⲉ̀ Zuöv Aldor Ex2extöD, ⲉ̀ⲭϩⲟⲩⲱϩⲓⲥⲓⲟⲩ ⲉⲧⲥⲟ xal ö ⲡⲓⲟⲅⲉⲱϩ
31225ⲉ̀ϫ air ⲟⲩ Ⲙ̅ ϫⲁⲧⲡⲓⲟⲭⲱⲫ]. 7 ⲱ ⲟⲟⲩ) 7 ⲧⲙ) ⲧⲟϩ KLOTEV-
31226ⲟϣϭⲓⲙ· ⲉϫⲓⲟⲧⲟⲩⲩϭⲓ Ⲑⲟϩ öv AxEdoxiuanGa»p ol ⲟⲓ̈ϫⲟϭⲟⲙⲟϭ ⲧⲉϩ —
31227ⲟⲟⲍⲟϩ ⲉi ⲩⲉ 1 Es xepalnv yarlas — xal Al90s KQ0OXOUUATOS
31228dige Steine sind. — ⲟ ϫⲟ ⲟⲕ ⲉ ϭ e) vgl. II, 6, b, beschreibt den Erfolg
31229des ⲡⲟⲟϭⲉϩⲭⲉϭⲑϭⲉ ⲃⲓ̈ⲑ werden, weil aus der Zusammenfügung von Stein
31230zu Stein eben ein Gebäude entsteht, zu einem solchen erbaut, das aber,
31231weil aus lebendigen Steinen bestehend, ein geistiges, d. h. durch geistige
31232Verbindung der Einzelnen mit Christo entstandenes, genannt wird. -ⲉϩ
31233ⲉ ⲉⲧⲉ ⲱⲕ ⲥ) vgl. I, 1,f. Erst dadurch, dass dies Haus für eine Priester-
31234schaft (vgl. Exod. 19, 6) bestimmt ist, wird es als ein Tempel qualifizirt,
31235aber nicht sofern Gott in ihm wohnt, sondern sofern in ihm Gott gedient
31236wird. — «yıov) der Priesterschaft, die zum Dienste Gottes bestimmt ist,
31237eignet als solcher die «yıotnc, und dass die Realisirung derselben die Be-
31238stimmung der Gemeinde ist, folgt aus 1, 15. — «veveyxaı) Inf. des Zwecks.
31239Die Priesterschaft bedarf eines Tempels, um ihren Opferdienst vollziehen
31240zu können. Ihre Opfer sind im Gegensatz zu den Thieropfern des alten
31241Bundes als äusseren Leistungen geistige, d. h. in der rechten geistigen Ver-
31242fassung (Gesinnung) dargebrachte und darum Gott wohlgefällige (ⲉⲡ ϩⲟ ϭ•
31243dextovc, wie Röm. 15, 16). Gemeint sind wohl vorzugsweise die Er-
31244weisungen der Liebe (1, 22), vgl. Hebr. 13, 16. — dıa ın0. ⲗⲟ.) gehört
31245zu aveveyxaı, weil so erst der Gedanke abgeschlossen wird, dass dies der
31246letzte Erfolg des ⲡϩⲟϭⲉϩⲗ. ⲡⲟⲟϩ ⲥⲱⲟⲩ ist, dass die Gemeinde zu einem
31247Tempel wird, in dem sie Gott als eine seiner würdige Priesterschaft mit
31248rechten Opfern dient. — ⲩ. 6. dıorı) wie 1, 16. — mxegıEXEı) vgl. Jos.
31249Ant, 11, 4. 7. Das Subj. fehlt, weil es aus ⲉ yoagn (in einer Schrift-
31250stelle, vgl. Mark. 12, 10) sich von selbst ergänzt, und das Objekt bildet
31251das Citat aus Jes. 28, 16. — 4ı90v ⲉϫⲗⲉϫⲅⲟ)) vgl. 11 6, a. — ⲩ..
31252ⲙⲓ ⲟⲩⲕ) Das Schriftwort setzt voraus, dass das Gebäude in Zion (also
31253aus Israeliten) erbaut wird; aber aus seinem 2. Theil folgt, dass nur sie als
31254die Gläubigen aus Israel daran‘ Theil nehmen. — » tı un) nämlich zu werden,
31255was sie nach v. 5 durch den Anschluss an Christum zu werden hofften,
31256in welchem Vertrauen sie nach dem Schriftwort nicht zu Schanden
31257werden. — anıctovcıy) vgl. IN, 2, a, wie Sap. 1, 2. 10, 7, hier im
31258Gegensatz zu dem absoluten ⲡⲓ⳪ⲉⲱⲟⲱϭⲓ vom Unglauben an Christus als
31259den Eckstein. — 4ı906 0») vgl. III, 1, a, wörtlich nach Pe, 118, 22, das
31260schon ⲩ. 4 anklingt. Die Ungläubigen gehören also mit zu den ⲟⲉϫⲟ‐
31261Souovyreg des Psalmworts, — ⲟⲩⲧⲟϩ — ⲩⲱⲩ ⲓ⳪ ϩ) aus dem Schriftwort mit
31262aufgenommen, aber natürlich als Parenthese. Dass er troz des Unglaubens
31263solcher, die ihn nicht dafür halten, zum Eckstein geworden ist, darin
31264liegt schon ihre Verurtheilung. — xası 41906 ϫⲧⲗ.) nach Jes. 8, 14 (Ur-
31265Texte u. Untersuchungen VIII, 3. 9
page 854
31266130
31267ⲭⲁ ⲡⲉⲧⲟ Gxardalov, 8
31268ⲧⲉⲥ ⲉϩ 0 xal Ezednoap.
31269iegdtevna, Epos ⲉⲓⲟ,
31270LEayyelinte ⲧⲟⲩ ϫ 0x0
31271ⲥⲱⲧⲟⲩ Os, 10 ol x
31272YieNUEVOL, ⲱ db Liebe
3127311 Ayannrol, apa: :
31274anxtysodaı ⲧⲱ ϭ
31275text): und darum für sie, di
31276d. ⲃ. des Verderbens, Vgl. Luk, 20,
31277an, um durch x000%x0XTO
31278evangel. Verkündigung (zw Aoya
31279Gotteswort (1, 23) Glauben fo ler!
31280angeboten ward, verworfen ⲓ
31281ⲧⲱ ⲟⲩⲱ ⲉⲡⲉⲓⲫⲟⲱⲩⲧⲉⲥ dazu auch (von
312821 Thess, 5, 9, doch hier mit ϯ
31283zweitem Gliede dies indirekt lieg
31284war. Gemeint ist der ungläubig geb
31285ⲩ. 9, vuEıc de) bezeichnet ii ⲉ
31286Israel, an dem nun das Ideal €
31287(Explikation des zıun v. 7),
31288ⲩⲉⲩⲟϩ ⲉϫⲗⲉϫⲧⲟⲩ ⲃ
31289liche (d. h. Jahve als ihrem K
31290heilige Nation geworden. —
31291doch hier in Reminiscenz a:
31292Eigenthumsvolkes ist, seine
31293zuverkündigen (ⲉⲩⲉ ⲓⲇ.
3129415. Finsterniss und Licht, B
3129558,10. 59,9, zu Sa vu ⲉϭⲧⲟ ⲩϣ
31296diese herrliche Umwandlung
31297waren (in welchem Sinne,
31298ⲗⲉ ⲟϩ ⲫ ⲉⲟⲩ ⲃⲓ einst die nicht in
31299Als die Gläubigen aus Isr. geh örten A
31300Sünden willen verstossenen Volke (f
31301jetzt aber Gottes Volk im“ ‚en
31302gläubig Gebliebenen ausge sen |]
313032, 11f. Einleitung ⲟⲩ. w ei
31304ⲉⲉⲡ ϥⲧⲟⲓ) vgl. Jak. ⲛ︦ 16
31305vorausgeschickten Näh 1
31306(vgl. 111,4_b; c, gen., wie Jerem. 7, 1
31307+
page 855
313082, 7—14. 131
31309xata ⲧⲓⲥ ⲯⲓⲥ, 12 ınp dvaotQO@up ⲙⲙⲱ ⲉ ⲧⲟⲓϩ EIvecıw
31310Exovrtes xalnv, lva &v ⲫ xatalalovow ULOP ⲱϩ XAXOKOLGV,
31311ⲉϫ ⲧⲱ Kaldy ⲉ̃ⲟⲣⲱϧ ⲉ̀ⲡⲟⲡⲧⲉⲱⲟⲩⲧⲉϩ doskomwow TOV ⲑⲉⲟⲩ &v
31312ⲣ ⲕⲟ ⲉ̀ⲡⲓ⳪ϫⲟⲡ
3131313 VxotdyntE ⲡⲥ︦ϭ] ⲉ̀ϧⲑⲟⲱϫⲓϥ ϫⲧⲓϭⲉⲉ ⲓ ⲧⲟ̀ XUQLOV,
31314ⲉⲧⲉ ⲃ⳪ⲓⲗⲉi, ⲱϩ ⲙⲡⲉⲣⲭⲟⲩⲧⲓ, 14 ⲉⲓ̈ⲧⲉ ⲉⲕϭⲓ, ⲱϩ dl AUTO
31315auf der Erde nur Beisassen und Fremdlinge sind (vgl. 1, 1. 17), sollen
31316gie sich der aus dem (der Erde speziell angehörigen) Fleische stammenden
31317Begierden (ϭ ϫⲉϫⲱ), gebildet wie Aoyızov 2, 2) enthalten, sofern
31318dieselben (ⲧ ⲓⲉ ϩ, wie Jak. 4, 14) zu Felde liegen (ogrpatEVOVTAL, Wie
31319Jak. 4, 1) wider die für die himmlische xingovouw (1, 4) bestimmte Seele,
31320welche sie ins Verderben (Gegensatz von 1, 9) stürzen wollen. — ⲅ. 1.
31321ⲧ ⲩ ϥⲁ ϭⲧ ⲟ. ⲕ.) El. 1, 15. 18. Der Nom. ⲉⲟ ⲍ ⲉ ϩ löst’sich anakoluthisch
31322von ⲥⲡⲉⲭ. los (Win. 8 63 2, a), um selbstständiger hervorzutreten. Ihre
31323Fremdlingschaft auf der Erde fordert positiv, dass sie denen, unter welchen
31324sie gastweise wohnen, nicht nur keinen Anstoss geben, sondern Segen
31325bringen. Darum sollen sie ihren Wandel unter den Heiden (zu denen sie
31326also nicht gehören, wie die Röm. 1, 13. 11, 13. Eph. 3, 1. 4, 17 Angeredeten)
31327führen (ⲉⲭⲟⲩⲧⲉc. Gegensatz zu anxe/£04«ı) als einen trefflichen, wohlgefälligen
31328(vgl. Jak. 3, 13)- ⲉ ⲱ) allgemeine Bezeichnung dessen, auf Grund
31329wovon die Heiden die Leser gegenwärtig verleumden (xaraiad, c. gen.,
31330wie Jak. 4, 11) als Uebelthäter, wird mit den Wechsel der Präp. (wie
313311, 23) aufgenommen durch ⲉϫ ⲧⲱⲓ xaiwv ⲉ ⲩⲱ, weil die ⲉⲟⲩⲁ eben
31332als x«i« wohl zum dosaleıy Anlass geben, aber nicht zum xaralai., das
31333jene nur darauf gründen, indem sie dieselben als ein ϫϭⲭⲟⲡⲟⲓⲉⲓ (Mrk,
313343, 4. 3 Joh. 11) verlästern. Daraus folgt, dass das ⲱϩ ϫⲁϫ ⲟⲡⲟ ⲓⲱ ⲩ nicht
31335im kriminellen, sondern im allgemein sittlichen Sinne (Prov. 12, 4. 24, 19)
31336zu nehmen ist. — ⲉⲡⲟⲡⲧⲉⲱⲟ ⲧⲉϩ) vgl. III, 2, a; nur noch 3, 2, und hier
31337objektlos: bei genauem Zusehen, wodurch sie dieselben eben als xal«a
31338erkennen. — do&«owoıvy ⲍ. Ϩⲟ) vgl. Matth. 5, 16. — ⲉ ⲙⲉ ϩⲁ
31339ⲉⲡ ϭⲟⲡ ϯ) VEl. Sir. 18, 19. Sap. 3, 7. Luk. 19, 44, von dem Tage gnä-
31340diger Heimsuchung, wo Gott ihnen die Augen öffnet. Zu dem artikellosen
31341Ausdruck vgl. 1, 2. 3.
313422, 13—17. Anwendung von v.12 auf die obrigkeitliche Ordnung. —
31343ⲡⲟⲧⲉ) wie ⲕ. 4, 7. — x«uon) deutet an, dass dies der allgemeine
31344Gesichtspunkt ist, unter den auch 12, 18 ff. 3, 1 ff. fallen. Durch das nach-
31345drücklich vorangestellte «y90wrırn (Jak. 3, 7) wird das sonst von Gott-
31346geschaffenem (Judith 16, 14. Apok. 3, 14) gebrauchte ϫ ϭ ⲉ ⲓ hier als eine
31347von Menschen begründete Ordnung bezeichnet, der man trozdem um
31348Gottes willen (zory xvo.0v, wie Jak. 1, 7. 4, 15) d. h., weil er es verlangt,
31349sich unterwerfen soll. — ß«oıieı) vom römischen Kaiser, wie Apok. 17,
3135010. 12. Die ausdrückliche Motivirung durch ws vxegEX0vTı (Sap. 6, 6)
31351zeigt, dass nur ein erstes Beispiel solcher menschlichen Ordnung genannt,
31352die einen Kaiser zum Oberhaupt schlechthin macht. — ⲩ. 14. ⲉⲕⲟ ϭ )
313539*
page 856
31354vgl. Jerem. 39, 13, hier
31355wie Ezech. 16, 35. 23, 45,
31356abhängig. Auch hier ste
31357wie der Gegensatz (ⲉ
31358ⲟⲩⲧⲱϩ ⲉϭⲧⲓⲓ) wie Matt
31359ⲩ. 13: so verhält cs sich n
31360fordert derselbe. — pıU or
3136122, 34, kann, da ein vuas
31362wonach man mit Gutesth:
31363zum Schweigen bringen ⲃⲟ
31364ⲩ. 12; zu ago0ovor vgl. P
3136516. Sap. 13, 1. — ⲧ. 16. w
31366lediglich erläuterten v. 13 f.
31367ohne äusseren Zwang in ⲩ
31368hervorgerufen durch die B
31369verbinden mit £&yOrtEG tn:
31370als solche, welche ihre Frei
31371als ⲉⲧϫⲉⲗⲕ (Exod. 2
31372der bösen Gesinnung (2, 1),
31373dovioı) vgl. IN, 2, b, im ⲛ
31374bedingt den Willen Gottes
31375bezieht sich auf die einzel
31376Stellung und Bedeutung zuk
31377licher Gesinnung, wie 1 Mal
31378der (christlichen) Brüder. I
31379die abschliessende und umfas
31380nur, wie Mrk. 12, 17, mi
31381christlichen Bruderpflicht un«
31382oa
page 857
313832, 14—22, 133
31384ⲧⲥⲓϩ, OU ⲕⲟⲟⲩ ⲧⲟϩ Ayadolc xal ⲉⲡⲓⲉⲓⲭϭⲓ, ⲗⲗ xal TOIG ϭⲭⲟ‐
31385ⲗⲓⲟic. 1 ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲩⲉ XdQts, ⲉⲓ ⲓⲥ ovveldnaw Ⲑⲉⲟⲩ vropEgEL
31386ⲧⲉϩ ⲗⲇϭⲉ ⲡⲥⲟⲭⲱⲩ Adixaws. 20 ⲡⲟⲓ̈ⲟⲩ ⲩⲉ ⲭⲟϩ, ⲉⲓ AUKOTE-
31387ϧⲟⲱⲧⲉϩ ϫⲟ ⲭⲟⲗⲥϣⲓⲍⲟⲕⲉϧⲟⲓ ÜROUEVEITE; AAN El ⲉⲩⲥⲑⲟϫⲟⲓⲟⲟⲩⲟⲧⲉϩ
31388ⲭⲥ ⲡⲉϭⲭⲟⲟⲧⲉϩ ⲙⲡⲟⲙⲉϧⲉⲓⲅⲉ, TOUTO XAQLS KAQA Gem. 21 ⲉⲓϩ
31389ⲟⲟ︦ⲧⲟ yaQ &xindntE, ⲟⲧⲉ xal Ϫⲣⲓⲟⲧⲟϩ ⲉⲡⲥⲐⲉϧ ⲡϩ vLOD,
31390ⲟ ⲡⲟⲗⲓⲙⲡⲉⲩⲱⲩ ⲙⲡⲟⲩⲟⲥⲕⲕⲟ, Eva ⲉⲉ̀ⲡⲥⲭⲟⲗⲟⲱⲑϯϭϥⲅⲉ ⲧⲟϩ ⲗ-
31391ⲉϭⲓ ⲥⲱⲧⲟⲩ, 22 05 Aua«oTIap ⲟⲩⲭ Exolnoev, ⲟⲩ ⲉ̀ ⲟϩ
31392ⲑⲉⲟⲩ ⲟⲃ. ⲩ. 17, während das ⲡ⳪ (in aller d. h. durch kein Verhalten
31393der Herren beschränkter Gottesfurcht) die folgende Unterscheidung der
31394gütigen und milden (Jak. 3, 17) von den verkehrten (0x04:0165, vgl.
31395Deut. 32, 5. Prov. 16, 28) vorbereitet. — ⲩ. 19. ⲟⲅ) vorausweisend auf
31396den Satz mit ⲉ, der die Stelle des Subj. vertritt. — y«o:5) metonymisch
31397für: Gegenstand (göttlichen) Wohlgefallens, wie Prov. 10, 32 (vgl. Matth.
3139811, 26), ⲻ ovryeıdnoıv Geov) gen. obj., wie Hebr. 10, 2: wegen des sein
31399Verhalten begleitenden Bewusstseins von Gott (der die Unterordnung
31400unter jede menschliche Ordnung fordert v. 13), entspricht dem ⲉ) nayıı
31401goßw ⲩ. 18. — vnogegEı) wie Ps. 54, 13. 68, 8. Mich. 7,9, vom gedul-
31402digen Tragen, das trozige Auflehnung ausschliesst, — 1vx«s) im Sinne
31403des iyme0daı 1,6: durch die Behandlung der Herrn ihnen erregte Trüb-
31404sale. — v. 20. begründet die Klausel des ⲡ⳪⳪ⲭ. adıxws ⲩ. 19. Zu ⲡⲟⲟⲩ
31405vgl. Jak, 4, 14, zu ϫⲉ ⲟϩ (hier Wechselbegriff von yapıs) vgl. Hiob 28,
3140622. 30, 8. In der Frage liegt, dass es kein Ruhm ist, wenn sie sündigend
31407und (dafür) Schläge leidend (xoi«q&., wie Mark. 14, 65) geduldig aus-
31408harren werden (vgl. Jak. 5, 11), scil. in Folge seiner Ermahnung. —
31409ⲉ ⲩⲉ ⲑⲟⲡⲟ ⲓⲟⲩⲩⲧⲉ ϩ) im Gegensatz zu «uapTAVOVTES, Kann nur wie ⲅ. 15
31410von pflichtmässigem Handeln stehen. Der Parallelismus fordert nicht,
31411dass sie gerade für das ayadoroısıy leiden, da nur das ⲡ⳪ ⲭ. adız. um-
31412schrieben wird. — ⲡ ⲁ Ⲑⲉ ⲱ) wie 2, 4, erläutert das yapıc ⲅ. 19. — ⲅ. 21.
31413ⲉⲉϩ TOVTO ⲩⲟ ⲟ) begründet die Gottwohlgefälligkeit eines geduldigen
31414Ertragens unverschuldeten Leidens dadurch, dass sie (in und mit ihrer
31415Berufung 1, 15. 2, 9) dazu berufen sind. — ϫⲁⲓ Xo:0rtoc) Das tert.
31416comp. liegt nicht bloss in dem &xa$ev, sondern zugleich in dem ⲡⲉϩ
31417vuwr, sofern ein zum Besten Anderer erduldetes Leiden nothwendig ein
31418nicht selbst verschuldetes und freiwilliges (geduldig getragenes) ist. Dass
31419dies sein Leiden vorbildlich war, beweist, dass ein gleiches zum Christen-
31420beruf gehört. — vxoiıunavwr) arı. Die Hinterlassung einer Vorschrift
31421(durch seinen Wandel) schliesst die Absicht ein, dass wir seinen Fuss-
31422tapfen nachfolgen sollen. Zu ⲱⲡ ⲟⲩϩⲉ ⲙⲕⲟⲩ vgl. 2 Makk. 2, 28, mit ⲉⲡⲉⲡⲟ‐
31423gEveodaı verbunden, wie hier mit exau«xoiov4. (Jos. 6, ⲃ Prov. 7, 22.
31424Hiob 31, 7), zu ⲉⲭⲉ ϭⲓ Deut. 11, 24 u. metaph., wie hier, Sir. 21, 6. —
31425ⲩ. 22, schildert die Unschuld seines Leidens nach ⲉⲃ. 53, 9, wie ⲩ 28
31426seine Geduld in freier Ausmalung von Jes. 53, 7 (ovx «voıyEl TO GTOMA
page 858
31427avrov). Bem. die Steigerung ⲅ
31428ϭ ⲍ ⲉⲉ, VOM ⲟ ⲱϫ ⲍ ⲉ ⲗⲟ LG. (UN).
31429xaQEdıdov de) ohne Objekt,
31430gänzt als das ⲗⲟⲓⲟϩⲉⲓϭ3ϭ ϫ
31431er vielmehr dem gerechten Ric
31432parallel mit den beiden ⲟϩ ⲅ.
31433Leiden nicht nur ein unschuldig
31434bildliches (ⲩ. 21) war, da ⲉⲕ die
31435gefälligen (und daher dem Verh
31436neuern. Der Nerv des Gedankenf
31437— 7. ⲥⲙⲁ ⲟ. NU. KVTOS AVNVE)
31438durch Jes. 53 bestimmten ⲩ. 22 f.
31439er trug die Strafe für unsere Sün:
31440(in den gewaltsamen Tod dahing
31441Tod die gottgeordnete Strafe der
31442absichtliche Bezeichnung des Kre:
31443nur der Gottverfluchte hängt (De
31444mittelst einer Prägnanz, entwed
31445ⲕⲉⲟⲥ) 3, 20. Act. 8, 40. Mark.
31446stellung des Tragens die des Hin
31447hier völlig unanwendbaren Opfert
31448ⲧϭⲓϩ ⲉⲙⲥ ⲟⲅⲓⲁⲓϩ) entspricht jed
31449ganz gleich ist, ob man ⲉⲧ ⲟⲩⲉ
31450worden, oder direkt im Sinne vor
31451den von Christo so schwer gebüss
31452zu thun haben, dann aber lebt eı
31453Gerechtigkeit (Jak. 3, 18). — ov
31454hervor. wie Aiaoas ...ⲧⲧ
page 859
314552, 2-3, 4. 135
31456Il, 1 öyolws yuvalxss, ⲙⲡⲟⲅϭϭϭⲟ̀ⲙⲉⲩ⳪ⲓ ⲧⲟϩ dlots Aydadaw,
31457va ϫⲟⲓ ⲉ ⲧⲓⲉϩ ⲉⲡⲉⲉⲐⲟⲱϭⲓ TO ⲩϣ, ⲓ INS ⲧⲱ YVVALKOD Äva-
31458ϭⲅϩⲟⲫⲡ̄ϩ ⲟⲩⲉⲱ 2ⲩⲟⲱ xEQÖNONGOPTAL, 2 ⲉⲡⲟⲡⲧⲉⲱ̀ϭⲱⲧⲉϩ ⲧϮ bp
31459ϣⲟ̀ⲃϣ ⲉⲩ ⲉⲩⲟϭⲧⲟⲟⲫⲓ) ⲕⲟ. 3 ⲱ ⲉ̃ⲟⲧⲱ ⲟⲩⲗ 6 KEmdev
31460ⲉ̀ⲙⲡⲗⲟⲭⲥ ⲧⲟⲓⲭⲱ ⲭⲁ zEQLÖEGEME ⲗⲣⲱϭⲓⲱⲩ ⲉϧⲱϭⲉⲱϩ ⲧⲱ
31461ⲕⲟⲟϭⲕⲟϩ, 4 Ci’ 6 ϫⲣⲱⲡⲧⲟⲩϩ ⲧⲥ ⲭⲟϩ Avdownos ⲉ̀ ⲧ︦ ⲉϩ-
31462ⲫ̃ⲟⲧϣ ⲧⲟ KQAEME ⲭⲁ ⲧⲱⲭⲓⲟⲱ ⲡϧⲉ̀ⲕⲥⲧⲟϩ, ⲟ ⲉϭⲅⲓ E&vORLOV
314638, 1—7. Vom ehelichen Verhältniss. — ⲟⲕ o ⲱϩ) wie Jak. 2, 25,
31464auf 2, 18 zurückweisend und daher, wie dort, die Ermahnung im Part.
31465anknüpfend. Zu dem fehlerhaften Art. vgl. III, 3, a. In dem ⲩ. 5 wieder.
31466kehrenden ⲓⲉ ⲟⲓϩ (Jak. 1, 14) liegt die Motivirung der Unterordnung.
31467Zu ϫⲁ ⲉⲓ vgl. IV, 3, ⲥ- ansıd. ⲧ. 1).) setzt, wie 2, 8, voraus, dass
31468sie das Wort gehört haben. ⲻ- zwvy ⲣⲱ.) absichtlich statt des Pron.,
31469dem ıdıoıs «vda. entsprechend, weil hervorgehoben wird, wie die Weiber
31470in diesem Fall ohne ihr Wort durch ihren Wandel sie gewinnen werden
31471(vgl. Matth. 18, 15) für den Glauben. Die Gewissheit dieses Erfolges be-
31472tont der Ind. fut. nach ıya. -ⲩ %, Eex0ontEVvcAavVTES) Zum Wort und
31473Gedanken vgl. 2, 12. — ⲉ poßw) im Sinne von 1, 17, wie schon das der
31474Forderung 1, 21 entsprechende ay»yn zeigt, wenn auch der auf Gottesfurcht
31475gegründete lautere Wandel (Jak. 3, 17) sich beim Weibe besonders in seiner
31476Keuschheit zeigt. — ⲩ 8. wr) scil. ⲟ ⲭⲟϭⲙⲟϩ: ihr Schmuck soll sein —
31477nicht (Bem. die vorausgeschickte negative Bestimmung, wie 1, 14. 18. 23)
31478der von aussen her (angelegte), der durch die eitle Geschäftigkeit, mit
31479der er beschafft wird, sich charakterisirt, theils durch (künstliches)
31480Flechten von Haaren, theils durch Umlegen von Goldschmuck oder An-
31481legen von Kleidern. Zu ϫⲟϭⲙⲟϩ vgl. ⲉⲃ. 61, 10. Sir. 32, 7. — ⲧ. %
31482zn6 xaodıas) gen. app., sofern das Herz, das der Herzenskündiger allein
31483kennt, eben der vor Anderen verborgene Mensch ist im Gegensatz zu dem
31484Ausseren, der in der ⲅ. 3 beschriebenen Weise geschmückt wird. — ⲉ
31485zw ⲥ ⲫⲉ ϩⲧ ⲱ) iet nicht durch ⲕⲟϭⲕⲱ zu ergänzen, da ja ihr Schmuck
31486eben der innere Mensch selbst sein soll, aber im Gegensatz zu den ver-
31487gänglichen Schmuckgegenständen, in die man den äusseren Menschen
31488kleidet (v. 3), gleichsam eingehüllt in das Unvergängliche, das allein
31489wahren dauernden Werth hat (1, 4. 23), — ⲧⲟ- ⲡⲉⲙⲓ ⲟϩ) wie Jak.
314902, 26. 4, 5, gen. app. Der Geist, der allein das «p9«prov im Menschen ist,
31491empfängt seinen Werth durch seine sittlichen Eigenschaften. — ⲡ ⲣ ⲉ ⲱ c)
31492vgl. III, 4, ⲥ, geht auf die Sanftmuth, die sich nicht zum Zorne reizen
31493Jässt (Jak. 1, 21. 3, 13), wie ϭⲱⲟⲩ (Jes. 66, 2) darauf, dass man'sich
31494überhaupt nicht aus seiner Ruhe bringen lässt, auch nicht im Worte,
31495das etwaige Unbill erwidert. — ⲟ ⲉ ϭ) geht auf zvevuatTOSs. Kin solcher
31496Geist ist zwar nicht, wie jene Schmuckgegenstände, vor Menschen, aber
31497vor Gott (evwrı0»v ⲧ. Ⲣⲉ ⲟ wie Jak. 4, 10) kostbar (mxoivrE&iEG, vgl.
page 860
31498a5 ⲉ
31499Bundes, welche die Forderung
31500weichend von 1, 13 (doch vgl. 1,
31501Sinne, motivirt, wie sie (eben we
31502solchem sanften und stillen Geist ©
31503ATlicher Frömmigkeit ist dersell
31504TAOOOMEVAL XTA.) kehrt zu v.1
31505diesem Punkt vorbildlich waren:
31506ⲁⲁ ⲗⲟⲱϭ ⲥ) Anspielung auf Gen.
31507Beispiel der Sara insbesondere fü
31508aber ⲅⲉϫ nur im metaphorit:
31509werden kann, ist damit jede Be
31510Abstammung ausgeschlossen, wäh:
31511hohes Lob war, ihrer Stammmutt«
31512gie dann aber auch verpflichtet, iı
31513nachzufolgen. Die folgenden Part
31514ihr wesensähnlich geworden sind;
31515jetzt ihr ständiges Verhalten ist:
31516(2, 15. 20) und keinerlei Schreckr
31517gation. Das un poßovuevaı ist der C
3151810, 28). — ⲡⲧⲟ ir) wie Prov.
31519Moment, dass sie sich durch keine
31520von ihren Männern auszugehen braı
31521kehrt zu dem ⲉⲡⲓ. ⲉⲓϩ Ⲑⲉⲟⲩ ⲩ. ⲃ︦
31522kreis ab. - ⲅ 7, ⲟⲓ ϭⲉ ϩ) wi
31523wie ⲩ. 1 das Part. an, das in ⲁⲓ
31524hervorhebt, wie dort die der Fre
31525ermahnt werden, erklärt sich dara
31526auch aus dem tıyeg ⲅ. 1 folgt) bekel
31527der (heidnischen) Obrigkeit (2, 13
31528ⲙⲓ. --ⲩ
page 861
315293, 5—9. 137
31530vEUOPTES TUN ws xal ϭⲟⲩⲭⲗϥϩⲟϧⲟ̀ϣⲟⲓⲉ X&oLTOS 5wns, Ele To
31531un &vxöktECcdaL TAG ⲡϩⲟϭⲉⲩⲭ̀ⲉ ⲟ .
31532ⲃ Ⲧⲟ ⲉ ⲧⲉ̀ⲗⲟϩ ⲡⲥⲟⲧⲉ ÖuÖp(LVEG, ϭⲱϭ EIG, PiLAdeLpOL,
31533EUGKÄCRYAVOL, ⲧⲥⲡⲉⲓϧ̀ϣϩⲟⲩⲉϩ, 9 UN AnodtdOvTES ⲭⲥⲭⲟ̀ϧ ⲉⲍ) Xa-
31534ϫⲟⲟ ⲓ Aotdoglar ⲉⲩⲧ) Ⲁⲟⲓⲟⲣⲓⲥϩ, tovvaytiop dt EuloyoUpTES,
31535ⲟⲧⲓ ⲉⲓϩ ⲧⲟⲩⲧⲟ E&xindnte va euloylav xingovolHONTE. 10 ⲟ
315362, 11. 17) ergänze ϭⲭⲉⲟⲉⲓ. -ⲡⲟⲩⲉ ⲟⲩⲧ ⲉϩ) Vgl. Deut. 4, 19. 3 Makk, 3, 16,
31537dem ovwvoıx. asyndetisch coordinirt, weil es nicht sowohl als zweites hin-
31538zukommt, als vielmehr die Kehrseite davon bildet. Zu ⲍ ⲓⲙ) vgl. 2,17.
31539-ⲱⲥ ϫⲁⲓ ϭⲟⲩⲭⲗϥⲣⲟⲩⲟⲕⲟⲓϩ) vgl. III, 4, a. Das xaı geht darauf, dass,
31540wie sie von der einen Seite das schwächere Gefäss, so doch auch als ⲘⲚ-
31541besitzer desselben Heils ihnen ganz gleich stehen, weshalb die Männer
31542ihnen dem entsprechend Ehre zuertheilen sollen. — xaoıtos Swns) gen.
31543appos., bezeichnet eine im (wahren, ewigen) Leben (vgl. Jak. 1, 12) be-
31544stehende Gabe der göttlichen Huld (1, 10. 13). Zu dem artikellosen Aus-
31545druck vgl. 1. 2. 3. 5, zu ⲉϩ mit artikul. Inf., das nun von ⲥⲡⲟⲩⲉⲙ. TLU.
31546abhängt, vgl. Jak. 1, 18, zu &y»xont£cdaı Röm. 15, 22. Gemeint können
31547nur ihre gemeinsamen Gebete sein, da jede Anzweiflung ihrer religiösen
31548Gleichstellung nur dringender zum Gebete der Männer (für die Weiber)
31549treiben, aber dasselbe nicht verhindern würde,
315508, 8—4, 6. Vom Verhalten gegen die feindselige Umgebung
31551überhaupt. — v. 8 bildet mit einer Ermahnung zum Verhalten der
31552Christen gegeneinander, welche sehr natürlich an die Ermahnung zum
31553Verhalten der gläubigen Ehemänner gegen die gläubigen Ehefrauen
31554anknüpft, den Uebergang von dem Verhalten in den einzelnen Ordnungen
31555der sie umgebenden Welt zu dem Verhalten gegen diese selbst. Die
31556ⲀϤ. reihen sich den Part. 2, 18. 3, 1. 7 ganz gleichmässig an. Bem., die
31557axA. ⲧⲟ ⲅ ⲉⲗⲟ ϩ (zuletzt), oo pOovES und ovuradeıc, welche die Einheit
31558der Gesinnung und des Mitgefühls für einander ausdrücken. Zu ⲫⲓ Ⲁ ⲉⲗ
31559ⲫⲟ ⲉ (2 Makk, 15, 14. 4 Makk. 13, 20) vgl. 1, 22. Schon mit &voxi1ayxXvoılnur
31560noch Eph. 4, 32) löst sich die Rede von der speziellen Beziehung auf das
31561christliche Bruderverhältniss los, und die Demuth (zansıvo go. vgl. Prov.
3156229, 23) ist ebenso die Voraussetzung der Barmherzigkeit, wie der Bruderliebe,
31563leitet aber zugleich zu den Erweisungen der Sanftmuth (v. 9) über, die
31564nur ihr Correlat ist. — ⲩ. 9, ⲉⲡ ⲟ ϫⲉⲗ.) vgl. 1 Thess. 5, 15. Rom. 12,
3156517; zur Sache 2, 23. Zu ⲗⲟ ⲟ ⲟⲉ. vgl. Prov. 10, 18. Das tovvavııov
31566(3 Makk. 3, 22) steht hier adverb., wie zo ⲅⲉⲗⲟϩ V. 8. — EvAOyOoVVTES)
31567Gegensatz zu Ao:dop., vgl. 1 Kor. 4, 12 Zur Sache vgl. Luk. 6, 28. —
31568ⲉⲓⲥ TOVTO Exin Hd.) rückwärts weisend, wie 2, 21. — &vioyıav) von
31569thatsächlicher Segnung Gottes, wie Deut. 11, 26. 33, 13. Sir. 11, 20, aber
31570mit absichtlichem Anklang an &vioyovryregc, um die Aequivalenz der Ver-
31571geltung auszudrücken, nach welcher der Leistung ein genau entsprechen-
31572der Lohn zugetheilt wird (xingovoyu., wie Prov. 13, 22. Sir. 4, 13), —
31573ⲩ. 10 ff. begründet die Ermahnung v. 9 unter der Voraussetzung, dass
page 862
31574ⲁ. · Ⲁ ⲇ ⲛ ⲩ..
31575ⲉ̃ⲧⲟⲓⲙⲟⲓ Adel ⲡⲟⲟϩ ⲉ̃ⲡⲟⲗⲟⲩⲓⲥ
31576ⲉ) Ⲉ ⲉ
31577ⲡⲉ ⲧ ⲉ ⲕⲓ ⲉⲉⲡ
31578die Worte den Lesern als Schrif
31579Abweichungen nach LXX) beka
31580wem es gute Tage bringt. Zu dı
31581xs‘4n und dem richtigen de (vielr
31582absichtlich weggelassen, weil es ;
31583verheissung handelt, zumal sich
31584thuende gerichtete Antlitz Gottes ı
31585schliesst an die Begründung eine
31586anderes Schriftwort: Jes. 50, 9), in
31587Euch in Wahrheit schädigen könneı
31588Zu 5ndwrarı (2 Makk. 4, 2) vgl.
31589sondern, wenn selbst der Fall eint
31590ⲉⲉ ⲥ. Opt. ausdrücklich als ein n
31591bezeichnet wird), so zeigt doch Mi
31592wird, dass dies kein wirklicher Sch
31593@axdntE) fast wörtlich aus Jes.
31594keit, das sich auf die Verheissun
31595mahnung von der Furcht vor ihn
31596wollen v. 13), welche dasselbe stör
3159728. — ⲩ. 15. ⲭⲱⲟⲓⲟ — ayıada'
31598anderes von Jahve handelndes ⲃ︦
31599übertragen wird. Das artikellose
31600propr. kann nur prädikativisch ger
31601mit Nachdruck, dass man Christum
31602(heilig hält), wenn man ihn 0° 7
page 863
316033, 10—18. 139
3160416 ovvyeldnow ⲉⲭⲟⲩⲧⲉϩ dyadıv, va &v ⲫ ⲭⲥⲧⲥⲗⲥⲗⲉⲓ⳪ⲑⲉ ϫⲧϭⲓ‐
31605ⲟⲭⲱϧⲑⲱ̅ϭⲓϧ ⲟ &xnoekbtovtes ⲙⲙⲱⲩ ⲧⲓ ⲉⲩⲟ) &v Xoı0tm ava-
31606ϭⲅⲟϣ7n.-
3160717 ⲭⲟⲉⲓⲧⲟϩ ⲩϩ ⲉⲩⲥⲑⲟⲡⲟⲓⲟⲟ̅ⲟⲧⲥⲥ, ⲉ Ϩⲟ TO GEinua ⲧⲟⲟ
31608ⲉⲟ ⲡⲟ︦ϭⲭⲉⲓⲱ ϫⲥⲭϫⲟⲡⲟⲓⲟⲟⲩⲩⲧϭϩ 18 ⲟⲧⲓ xal Ϫϩⲓ⳪ⲧⲟ̀ϩ ⲥⲡⲉ ⲡⲉⲣ
31609Rechenschaft fordert (c ⲉⲧⲉ i mit doppeltem Acc., vgl. Kühner 8 411, 6, a),
31610‘bezeichnet wird, setzt voraus, dass die Hoffnung der Christen (vgl. 1, 3), und
31611damit, was sie von Anderen unterscheidet (v6 ⲉ vuıy ⲉⲡ -o c), ihnen
31612als eine völlig unbegründete und darum als Thorheit vorgeworfen wird.
31613Dies kann aber nur von Juden geschehen, welche die Hoffnung auf die
31614messianische Heilsvollendung verwerfen, weil sie Jesum nicht als den zum
31615Messias erhöhten Herrn anerkennen wollen. Der Gedanke an heidnische
31616Obrigkeit ist durch ⲡⲍ wie durch die Bezeichnung der Hoffnung als
31617rein innerlicher (&y vr) ausgeschlossen. — « 4A «) in einschränkendem Sinne,
31618bezeichnet, dass nicht jede Bereitschaft zur «xoAoyıa eine solche Heiligung
31619Christi ist, sondern nur die, welche verbunden ist mit Sanftmuth (Gegen-
31620satz leidenschaftlichen Eiferns für die Wahrheit, wie Jak. 3, 13f. 16, wo-
31621mit vollends jeder Gedanke an prozessualische Vorgänge ausgeschlossen
31622ist) und Furcht (wobei nuch v. 14 nur die Furcht vor Christo gemeint
31623sein kann, der über die Art, wie sie seine Sache vertreten, Rechen-
31624schaft fordern wird). — ⲧ. 16. ϭⲱⲩⲉ ⲉⲭⲟⲧⲉϩ ⲉⲣⲉ.) parallel dem
31625META NO. X. ⲱ. ⲩ. 15 und daher dem ⲉⲧⲟⲓⲕⲟⲓ subordinirt, da die Hoffnung
31626allerdings eine unbegründete ist, wenn man nicht mit gutem Gewissen
31627sich bewusst ist, den dieser Hoffnung entsprechenden Wandel (1, 13—17)
31628geführt zu haben. — ⲓϧ ⲉ ⲱ xataiaisıode) vgl. III, % a. Die
31629Rückkehr zu dem Ausgang der Ermahnungsreihe (2, 12) markirt den Ab-
31630schluss derselben. Zu ⲧ ⳪.ϭⲭⲱⲐⲱϭⲓ ⲙ vgl. 2, 6. In dieser Beschämung
31631liegt der stärkste Antrieb zur Umkehr. Zu ⲉⲡⲉϩ ⲟⲩⲧⲉ ϩ vgl. Luk. 6,
3163228, — ⲉ Xoı0rtw) in ihm begründet, sofern der Wandel nach seinen
31633(als des Herren v. 15) Forderungen geführt wird.
31634ⲩ. 17 leitet den lehrhaften Nachtrag zu der 2, 11 f. eingeleiteten
31635Ermahnungsreihe (v. 18—22) ein. — ϫⲟⲉⲓⲧⲅⲧⲟⲩ yap) wie Exod. 14. 12.
31636Jud. 8, 2 im Sinne von: heilsamer, zuträglicher, begründet den v. 16
31637ins Auge gefassten Endzweck ihres Gutesthuns (2, 15. 3, 6) und tritt dem
31638Einwande entgegen, dass dasselbe doch vergeblich ist, wenn es nicht vor
31639Leiden zu schützen vermag. — ⲉⲓ ⲉⲗⲟ. xti.) entspricht dem & xagy.
31640v. 14 und hebt hervor, dass der Eintritt des Leidens überhaupt nicht von
31641unserem Verhalten, sondern von dem Willen Gottes abhängt. — 7 xaxo-
31642ⲡ ⲟⲓ ⲟⲩⲧⲁϩ) wie 2 Sam. 24, 17. Prov. 6, 18, in welchem Fall das Leiden
31643nur als Strafe gesandt sein kann. — ⲧ. 18, ⲟⲧⲓ ϫⲁⲓ Xoı0rtos) wie 2, 21,
31644doch nicht um die Vorbildlichkeit seines Leidens hervorzuheben, son-
31645dern um die heilsame Wirkung des Leidens eines «yadorowv an ihm
31646klarzustellen. Dann aber kann das ⲉⲡ ⲡⲉⲓ aMaQTIWY Nicht die
page 864
316476.6. II, 7. ⲥ). Vielmek
31648willen ‘d.h. um sie z
31649Todesleiden speziell hin
31650schilderten umfassendere
31651ϫⲁⲥ ⲟ ϩ (= AyaFonowwr) ⲓ
31652die ⲉⲡⲓⲟⲉϭⲝ. ⲩ. 16 ware
31653ⲑ ⲉ ⲱ) setzt die vorherig:
31654die mit seinem einmalige
31655druck an das Nahen der ]
31656setzt (Exod. 40, 12f), da a
31657sollen (2, 5. 9). — Ⲑⲉ ⲉⲧ.
31658zu x000ca«yayn, da er diese
31659ausüben kann, wenn er zw
31660(Eworoideis, wie 2 Re,
31661wird die Vereinburkeit dies
31662die Sphäre bezeichnen, wor:
31663tödtet nur ist hinsichtlich
31664ıBem. das artikellose ϭ ⲥ ⲟ
31665anderen® welche geistiger A
31666welche freilich in ihrer Treı
31667behrte, aber dasselbe durch
31668der Auferstehung) wieder er
31669#atı, und hebt hervor, dass
31670belebt wurde, um das xQ000
31671den Geistern predigte. Dass
31672Leibe bekleidet) war, als er
31673die Seelen der Verstorbene
31674ⲡ ⲉⲩⲙ ⲉⲧ ⲉ genannt werden,
31675(ⲉ ⲡⲉrⲙ(ⲧⲓ), also selbst =
31676ihnen •
page 865
316773, 18—21. 141
3167820 axeıdoaolv xoTE, ⲟⲧⲉ AREEEdLYETO ⲧⲟⲩ PeoV ⲕϫⲟⲟⲃⲱⲕⲥ &v
31679HuE(ALs Ⲛⲱ︦ⲉ ϫⲥⲅⲥϭⲭⲉⲱⲥⲟⲙϧϩ ⲭⲓⲃⲱⲧⲟ︦, ⲉⲓϩ ⲟⲥ, TOUT-
31680Eotw 6xt@ Yuyal, Ⲑⲓⲉϭⲱ̀Ⲑϥⲟ⳪ⲩ dr datos‘ 21 0 xal VLAG Ap-
31681titurOop ϧⲟϧ GOLEL BAKTLOUA, OU ϭⲥϩⲭⲟⲩϩ ⲉⲡⲟ̀ⲑⲉϭⲓϩ (UROL, ⲗⲗ
31682ϭⲱⲩⲉⲓϭ]ϭⲉⲱϩ Ayadnc ⲉϫⲉⲣⲱⲧϥⲙⲥ ⲉⲓϩ Ⲑⲉ, ⲟ ⲉϧⲥⲟⲧⲥⲉ̀ϭⲉⲱϩ
31683ⲥⲭⲱⲩ (v. 18), also auch zum Besten von Sündern, wie ⲉⲃ diese (auf das
31684Endgericht aufbewahrten) Geister waren. — ⲩ. 20, ⲡⲉ Ⲟⲫ), wie
316852, 8. 3, 1. Das artikellose Partizip kann weder Apposition zu ⲍ ⲟ ⲓ ϩ —
31686ⲡⲩⲉⲱⲙ ⲁⲥϭⲉ Bein, NOCh eine bestimmte Kategorie derselben bezeichnen,
31687sondern nur motiviren, weshalb sie einer Heilsbotschaft bedurften: weil
31688sie nämlich einst ungehorsam waren, als die Langmuth (Jerem. 15, 15.
31689Prov. 25, 15) Gottes (vergeblich auf ihre Umkehr) wartete (vgl. Röm. 8,
3169025). Das ⲉ nuegaıc Nwe (vgl. zu dem artikellosen Ausdruck 1, 2. 3.
316915) erinnert an die Zeit des grossen Fluthgerichts, welches ein Typus des
31692Endgerichts war (Matth. 24, 37 f.), und an dessen drohende Nähe die Her-
31693richtung (xartaoxesvalouEVnc, wie Num. 21, 27. 1 Makk. 15, 3) einer
31694Arche (x:8wr0ov, vgl. Gen. 6, 14 ff.), beständig zur Busse mahnend, erin-
31695nerte (doch. vgl. noch zu 2 Petr. 2, 5). Die Erwähnung der wenigen durch
31696sie Geretteten erinnert daran, wie es jene ganze Generation war, die im
31697Fluthgericht umkam ihres Ungehorsams wegen, und der Christus nun in
31698seiner Predigt das Heil anbot. — ⲉϩ nv) ⲑ. yerouevoı, prägnante Con-
31699struction, wie 2, 24. Zu ⲟⲗⲓϧⲟⲓ vgl. IN, 3, a, zu ⲯⲟⲗϭⲓ im Sinne von
31700Individuen vgl. Gen. 46, 15. Exod. 1, 5, zu dem verstärkenden Comp.
31701dıscwdncav vgl. Gen, 19, 19. ⲉⲃ. 37, 38. — dı ⲥⲧⲟ ϩ) mittelst
31702Wassers, das die jene acht Seelen bergende Arche trug und vor dem
31703Untergange bewahrte, vgl. Gen. 7, 17f. — v. 21. o xaı vuas) vgl. I,
317043, b, zeigt unzweifelhaft, dass Wasser es war, was jene rettete und nun
31705auch die Leser rettet, und zwar gegenbildlich (@»t«tvmx0v, adj.), sofern
31706wie die Sündfluth der Typus des Endgerichts, auch das in ihr rettende
31707Wasser der Typus eines Wassers ist, das vor dem ewigen Verderben im
31708Endgericht rettet (vgl. Act. 2, 38, 40). Das Praes. ow6&sı steht zeitlos, weil es
31709sich nur um die Bezeichnung seiner Wirkung als solcher handelt. —
31710ⲃⲛⲧ ⲉϭⲙ) nämlich eine Taufe, ein Untertauchen im Wasser, dessen
31711rettende Kraft aber durch die nähere Charakterisirung ihres Wesens er-
31712läutert wird, da sie eben nicht ist (Bem. das Voranstehen der Negation,
31713wie 1, 18. 23. 3, 3), wie sonst ein Untertauchen im Wasser, ein Akt, in
31714welchem man Fleischesschmutz ablegt. Bem. das nachdrücklich voran-
31715stehende ϭⲁ ⲟ ⲟϩ, ganz im Sinne von v. 18; zu ϩⲱⲡⲟⲩ vgl. Jes. 4, 4.
31716Hiob 14, 4 und Jak. 2, 2 (ⲟⲱⲡⲥϩⲟϩ). Im Gegensatz dazu kann ϭⲱⲩ ⲉ •
31717ϭⲉⲱϩ «yad. nur das von dem Bewusstsein der Schuldbefleckung (vgl.
31718ⲟⲩⲡϭⲣⲓⲥ Jak. 1, 21) gereinigte und darum gute Gewissen sein, wie es
31719nachher durch den guten Wandel in Christo bewahrt wird (v. 16), und
31720als Gen, obj. zu ex&pwtnuU« (Dan. 4, 14) gehören, das, von ⲉⲡⲉⲣⲱⲅϭ)
page 866
31721. . ....J/ ϧⲐⲅⲓ ⲙⲁ ⲙⲓⲅⲱⲅ Ⲁ Ⲙ
31722satz zu ϭⲡⲟⲑⲉϭⲓϩ konnte nur z;
31723wenn er ins Taufwasser hinabste
31724ritus liegt, dass die Taufe wirkli«
31725wie das gewöhnliche Untertauche
31726betene gute Gewissen beschafft. ⲻ
31727zu ϭⲱⲍⲉⲓ, sofern nur der Aufersta:
31728reinigten im Endgericht erretten
31729letzte und segensreichste Folge d
31730Reinigung zu bewirken, getödte
31731gemacht ist (v. 18), damit er auf (
31732ⲩ. 22 erklärt, wiefern die Aufer:
31733sofern erst der Auferstandene zur '
31734gelangt ist. Zu ⲉ de&:a Ⲑⲉ ⲟ. (N,
31735ⲟⲩϩ.) Gegensatz des x0pEvd. v. 19:
31736Thronsitz Folge der Auferstehung
31737die ihn zur Errettung befähigt, v
31738lischen Mächte in all ihren Ordnunz
31739zeigt, dass jenes Sitzen zur Recht
31740sondern Theilnahme an seiner Wel
317414, 1—7. Abschliessende Rüc
31742mahnungsreihe (2, 11) in Anknüp
31743Gedanken von 3, 18 wieder auf, unc
31744hebung des ocapxı im Gegensatz z
31745machung und Erhöhung (3, 21 f.).
31746die Voraussetzung, dass der Gläubi
31747muss und so auch sich (gegen alle ]
31748an.) mit derselben Erwägung, die
31749mit der Erwägung der Segensfru«
31750bestimmung fordert troz des fehlen:
31751ϥ
page 867
317523, 22—4, 4. 143
317532 ⲉⲓϩ ⲧⲟ UnNKETL ϧⲑϩⲱ̀ⲡⲱⲩ ⲉⲡⲓⲐⲱⲕⲓⲥⲓϩ ⲗⲗ ⲕⲧⲉ Ⲑⲉⲟⲩ
31754ⲧⲟ̀ ⲉ̀ⲡiⲗⲟⲉⲡⲟⲩ ⲉ̀ϧ ϭ⳪ϩϫ) BıcdcaL ⲭⲟϧⲟⲩ. 3 ⲉ̀ϩⲭⲉⲧⲟⲩϩ YAQ ⲑ ⲡⲉ‐
31755ⲗⲗⲱⲫⲱ̀ϩ ⲗⲣⲟϧⲟϩ TO ⲃⲟⲗ] ⲧⲱ E&9VdOy ⲭⲟⲧⲉⲓⲟⲩⲥ̃ϭⲑϭⲓ , KERO-
31756ⲟⲉⲱⲙϧⲟⲱϩ ⲉ ⲉⲩϭⲉⲗⲩⲉⲥⲓϩ Exıdvulaıs, olvogpivylaıs, ⲭⲱ ⲕⲟⲓϩ ⲡ︦
31757ⲧⲟⲓϩ xal ⲉⲐⲉⲕⲓⲅⲟⲓϩ ldwiosatoslaıs, 4 ⲉⲩ © EevlCovtaı, un
31758OvpTOEXÖPTOV ⲕⲱ ⲉⲓϩ np ⲥⲱⲧ) ⲧⲉ ⲉϭⲱⲧϩ dvaKvaLp,
31759OvynV ⲅ. 14 leidet, aber nicht wie sie Christus intendirte, wenn er als
31760dıxaıos tt (v. 18). — ⲡⲉⲡⲥⲟⲅϭⲓ «uaQTLIAS) vgl. Exod. 9, 28. Jos. 7,
3176126, nur hier rein passivisch, wie es der Vorstellung des Leidens ent-
31762spricht, wodurch er ein für allemal abgebracht ist vom Sündigen (Bem.
31763das Perf.), d.h. von dem, was die ihm das Leiden bereitende Welt
31764charakterisirt und was ihm dadurch ein für allemal verleidet sein muss. —
31765ⲛ. %. ⲉⲓϩ to) wie 3, 7, Zweck dieses zxexavod«aı. Er soll nicht mehr
31766Menschenbegierden, sondern göttlichem Willen leben (iⲱ ϭ ⳪ wie Prov.
317677, 2. Sap. 12, 23. Sir. 40, 28; mit Dat., wie 5nv 2, 24), woraus erhellt,
31768dass es eben zo deinu« ⲧⲟⲩ Ⲑⲉⲟⲩ (3, 17) ist, das ihm dies Leiden sendet,
31769Das ⲧⲟ ⲉⲡⲓⲗⲟⲓⲡ ⲟⲩ (Lev. 27, 18) ⲉ oan«axı ⲭⲟⲟϧⲟ hebt wie 1, 17
31770hervor, dass es sich nur noch um die kurze Zeit handelt, wo er überhaupt
31771o«pxı leiden kann. — ⲩ. 8 begründet das unxEtTL «vo. ETWÄVLLALS, das
31772ja nicht auf die eigenen fleischlichen Begierden geht, wie 2, 11, sondern
31773auf die Begierden, wie sie die Menschen ihrer Umgebung haben und wie
31774sie darum ⲃⲟ leicht die Norm auch ihres Lebens werden. — ϭ ⲟ ϫ ⲉ ⲍ o c) scil.
31775ⲉ⳪ⲅⲓ, ohne ⲙⲓ (II, 5, a), vgl. Matth. 6, 34. 10, 25. Die schlechthin
31776(auf immer) vergangene Zeit (Bem. das Part. Perf.) ist die Zeit ihres
31777vorchristlichen Lebens, die nicht in dem a»#o. Exıd, ⲓⲟⲩ wiederkehren
31778soll; dieselbe wird durch den Inf. expletivus (Buttm. p. 223) charakterisirt
31779als die Zeit, wo sie den Willen (80vinu«a, wie 2 Makk. 15, 5) der Heiden
31780ausgeübt haben (vgl. Röm. 1, 27. 2, 9). Dann aber können sie in jener
31781Zeit nicht selbst Heiden gewesen sein, sondern nur Juden, die den Willen
31782Gottes (v. 2) kannten oder doch kennen sollten und trozdem sich heidnischem
31783Lasterleben hingaben. Zu zx0og&veoS«ı ⲉ vgl. 1 Reg. 8, 61. Ezech. 5,
317846, zu den Pluralen 2, 1, zu «geiys&ıaıs Sap. 14, 26, zu oıvogpivyıa
31785(«x2.) das Stammverbum Deut. 21, 20, zu ϫⲱⲙ ⲟⲓϩ 2 Makk. 6, 4, zu ⲡⲟ •
31786ⲧⲟ ⲉϩ Gen. 19, 3. Jud. 14, 10. — &idwioia«tEgEIKXLS) steht schon wegen des
31787Plur. von irgend welchen Betheiligungen an götzendienerischen Greueln
31788(vgl. 1 Kor. 10, 14 u. zur Sache Röm. 2, 22), die als Ⲑⲉ ⲙⲉⲧ ⲟ (2 Makk.
317896, 5. 7, 1, vgl. Act. 10, 28) nur bei ehemaligen Juden bezeichnet werden
31790konnten. — ⲅ. 4, ev ⲱ) wie 1, 6, geht auf ihren früheren Wandel, auf
31791Grund dessen die Heiden befremdet werden (&&v:S0ovraı, vgl. 2 Makk.
317929, 6), weil ihr (jetzt) nicht mitlauft in denselben Schlamm (ϭ) ϭ c, ana.)
31793der Lüderlichkeit ϭⲱⲧϩ, vgl. Prov. 28, 7. 2 Makk. 6, 4). — ßi«a-
31794ogpnKOVVTES) vgl. Jak. 2, 7: wenn sie lästern. Aus diesem Lästern, das
page 868
31795ⲩⲉⲓ ϥ, pa ϫⲣⲓϧⲱϭⲱ ⲓ̀ ⲱ
31796ϫⲧⲉ Ⲑⲉ AVEUUATL.
31797zu den Verleumdungen 2, 5.
31798Diese Erfahrung (an den ⲉ
31799neu, und den Stachel, den sie
31800durch Lästern und Verleumd
31801Phaopnusy (zur Aburtheilun,
31802reitschaft ist (vgl. Dan. 3, 15),
31803kann beim unmittelbaren
31804etwa noch eintretende Sterb
31805tirt, sondern nur das allgen
31806im Unterschiede von dem ⲩ
31807Getauften errettet ⲓ
31808ⲉⲓϩ ⲧⲟⲧⲟ) weist, wie 2, 21. 3
31809Bevorstehen des Gerichts ⲏ
31810nämlich auch Todten ϭ. ⲙ
31811passivisch, wie 1, 25). Es e ⲟ ϯ
31812ein allgemein anerkanntes Ⲣ t
31813Heil und Verderben von dem Ver] rh
31814und dass 3, 19 die Predigt and
31815nur erwähnt war, um von der Erre
31816bildlichen Endgericht überzul]
318171, 20. 2, 4, 3, 18, dass die ⲁⲓ
31818ⲉ Bezeichnete ging, was
31819nach allgemeiner Men ,
31820Gerichten umkamen)! am
31821Die Fassung als eigentliches P
31822Joh. 12, 7 zulüssig, ist nicht‘
31823auch für Todte eine Predigt d
31824stimmte, was ihr vorher
31825sollte. Jede Beziehung auf
31826aber dadurch ausgeschlossen, di
31827ist, und für ⲟⲁ ⲟ.. ⲝⲱ
31828Gegensatz aber überhaupt für das
31829Das durch ..... ⲉⲉ
31830die Wiederbelebung in der Aufe
31831entsprechend dem xarta ⲉⲟ.
31832Leben, wie Gott es lebt.
31833ⲟⲉ
318343;
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318354, 5—5, 11. 145
318367 Ⲡ̅︦ⲩⲅⲱⲩ di to TELOG *ⲣⲓϫ ϭⲱⲫⲣⲟⲩⲓϭⲧⲉ ⲟⲩϧ Kal
31837unwatTE ⲉⲓϩ ⲡⲣⲟϭⲉⲱⲭⲥ̄ϩ. 8 ⲡⲣⲟ ⲡⲟϧⲧⲱϧ INV ⲉⲓϩ EavtoVs dyAnıyr
31838ⲉ̀ϫⲉϧn ⲉⲭⲟⲩⲧⲉϩ, ⲟⲧⲓ ⲉ̀ⲡ KAadUntEL KANFOG AuaQTLOV, Y
31839ⲫⲓⲟⲉϧⲟⲓ ⲉⲓϩ AALniO0vS ⲥϧⲉⲱ yoyyvOLOD, 10 Exaotos ϫⲱⲥ
31840E2laßev Xdoloua, ⲉⲓϩ Eavrovus ⲡⲱⲧ ⲓⲥⲭⲟⲩⲟⲟⲩϧⲅⲉϩ ⲱϩ xalol
31841olxovöuor ⲡⲟⲓⲭⲓⲗϥϩ XdoLTOG Ⲑⲉⲟⲩ, 11 ⲉ ⲧⲓϩ ⲗⲉⲓ, ms ⲟⲩⲓ
31842ⲉⲟ, ⲉ ⲧⲓϩ dıaxovel, ⲱϩ ⲉ ⲟⲩⲟϩ HG ⲭⲟⲟⲩⲉ Ⲑⲉⲟϩ, va dr
31843ⲡⲟ︦ϭⲓ. dosdintaı 6 Ⲑⲉⲟϩ ⲓⲥ ϭⲟⲟ Xototov, ⲫ ⲉⲧ) 1 ϥ
31844xal ⲧⲟ ⲭϩⲟ̄ⲧⲟⲉϩ ⲉⲓϩ ⲧⲟϩ aldivas ⲧⲱ ⲥⲱ. AUNV.
318454, 7—5, 5. Dritter Haupttheil, enthaltend Ermahnungen für
31846das innergemeindliche Leben. — zxaytwv de to ⲧ ⲉⲗⲟ ϩ) betont,
31847wie zugleich mit dem Endgericht (v. 5) das Ende aller Dinge sich ge-
31848naht hat (nyyıxev, wie Jak. 5, 8), und gründet (ovr) auf dieses Hoff-
31849nungsziel die Mahnung zu gesundem (leidenschaftslosem) Sinn und nüch-
31850terner Geistesklarheit (»nware, wie 1, 13), welche dasselbe stets im
31851Auge behält. — ⲉϩ zxQ00EvXas) vgl. 3, 7. Gemeint sind zur Vor-
31852bereitung auf das Ende nothwendige gemeinsame Gebete, zu denen man
31853ohne beides nicht geschickt ist. — ⲩ ⲃ. zoo navtwv) vgl. Jak. 5, 12.
31854Zu ⲧⲣⲓ — ayanıny — ⲉⲭⲟⲩⲧⲉϩ vgl. 2, 12, zu ExtEvn 1, 22, zur Sache Matth.
3185518, 21f.) — orı xr2.) nach Prov. 10, 12, wonach Liebe auch eine Menge
31856von Sünden zudeckt, d. h. vergiebt. Zu xaivnrtEı vgl. IN, 1, c. — ⲩ 9.
31857ⲫⲓ ⲟ ⲉ ⲉ) o) reiht sich als nächstliegende Erweisung der gebenden Liebe
31858(vgl. Hebr. 13, 2) an die vergebende, die als ungeheuchelt (1, 22) sich er-
31859weist, wenn sie nicht murrt über die Opfer, die sie auferlegt. Zur Sache
31860vgl. Jak. 1, 5, zu ϭ ⲉⲩ Exod. 21, 11. Jes. 55, 1, zu yoyyvoumov Exod.
3186116, 7ff. — v. 10, ⲉⲭⲁ ϭⲧ ⲟϩ) tritt nachdrücklich vor den Satz, in den es
31862als Subj. gehört; denn dem entsprechend, wie ein jeder eine Gabe gött-
31863licher Huld empfangen, sollen sie für einander damit Dienste leisten.
31864Zur Constr. des dıax0ovovyvtES Vgl. 1, 12, nur dass ⲉⲓϩ c. Acc. statt des
31865Dat. steht, wie 1, 4. 25. Zum Bilde der ⲟ ⲓ ⲟⲩⲟ ⲕ ⲟ vgl. Matth. 25, 14 ff.,
31866zu ⲡⲟ ϫⲉⲗⲥⲓ 6, zu ⲍⲭⲁϩⲓϩ im Sinne von Hulderweisung 1, 2. 10. 13.
318673,7. — v. 11, ⲉⲉ tıs ⲻ- ⲉⲓ Tıs) distribuirt den Plur. Ⲁⲭⲟⲩⲟⲩⲩⲧⲉϩ, daher
31868nach ⲗ ⲗⲉⲓ (auf Grund besonderer Redegabe) zu ergänzen iA«iwv: wie es
31869sich ziemt für einen, der nicht eigene Worte redet, sondern von Gott
31870gegebene, daher das feierlichere ⲗⲟⲓ Ⲑⲉ ⲟⲩ (vgl. Röm. 3, 2), — dıa-
31871ⲭⲟ ⲩⲉ ⲓ) hier im engeren Sinne von werkthätiger Dienstleistung, erg. da-
31872ϫⲟⲩⲱⲩ: wie es sich für einen ziemt, der den Dienst nicht aus eigener
31873Kraft thut. Zu ıo0yvog vgl. ⲓϭⲭⲱⲉⲓ Jak. 5, 16, zu yoonyEı Sir. 1, 8. 23.
31874Das „6 ist attrahirt für ϥ- ⲉ maoıy) Scil. ⲭϩⲓϭⲙⲥϭⲓ ⲩ. 10, damit
31875auf Grund aller, sofern bei all ihren Bethätigungen auf Gott als Urheber
31876zurückgewiesen wird, er durch ihre rechte Anwendung verherrlicht werde.
31877Das dofaEnrtaı ist also zu nehmen, wie 1, 8, nicht wie 2, 12, weil nur
31878ein solches Thun durch Jesum Christum (vgl. 2, 5) vermittelt werden
31879Texte u. Untersuchungen VIII, 3.
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31880146 ITETPOY A
3188112 ⲉ︦ ⲧⲟi. un Eevileode tn ⲉ ⲙⲓ AUQWOEL ϫⲣⲟⲩϩ ⲝⲏ-
31882ⲑⲉⲟ ⲟ ⲣⲓⲟⲛ, ⲱϩ SEvov ⲙ ϭⲉⲕⲃϭⲓϧⲟⲩⲧⲟϩ, 13 ⲉⲉⲗ
31883ϫⲉ ϫⲟⲓϧⲱⲃⲉⲧⲉ ⲧⲟⲓ̈ Tot Ϫⲟⲓϭⲧⲟⲱ̅ ⲡⲥⲏϭ) XaioeTE, Ira xci
31884ⲉ th ⲡⲟⲭⲗ ⲣⲉⲓ ⲧⲥ ϩⲉ ⲉⲧⲧⲟ ⲗϭϩϥⲧⲉ ⲉ̄ⲭⲥⲗⲁ̀ⲓⲱ̀ϣⲉϧⲟⲓ. 14
31885ⲓ orudikkode Er ⲛⲛⲧⲉ Ϫⲟⲓⲟⲧⲟ. uaxapıorL, ⲟⲧⲓ TO THE 6
31886kunn. Die Doxologie geht, wie ihre offenbare Beziehung zu dem ⲟⲥ
31887ⲧⲓ zeigt, auf Gott, vgl. Apok. 1, 6.
31888ⲩ. 12—19, kehrt zur Betrachtung der Leiden (1, 65f. 3, 14f. 4, 1
31889zurück, aber unter dem Gesichtspunkte dessen, was der Gemeinde al:
31890solcher widerfährt und zwur von ihren Volksgenossen. — «yanntO0L) Wie
318917” 11. ⲻ- ⲡϣⲱ ϭⲉ) steht Prov. 27, 21 von der Gluth des Schmelzofen:
31892vgl. 1, 7), Amos 4, 9 von der (ⲃ des Sonnenbrandes (vgl. Mark. 4, 6. 17),
31893beides gangbare Bilder der schmerzlichen Trübsal, wodurch sie befremdet
31894werden (Si rcleocH-, wie ⲩ. 4), Das ⲉ ⲕⲉ deutet an, dass ⲉⲓ sich
31895um eine Feuerspluth hundelt, welche in ihrer Mitte, d. h. von den noch
31896unter ihnen lebenden ungläubigen Volksgenossen entzündet ist und welche
31897ie Gemeinde als solche doppelt schmerzlich empfindet. — yıv»oMEFN
31898kunn sowenip relativisch aufgelöst werden, wie das ansıdno. 3, Ⲁ
31899sondern heisst nach dem ⲉⲉ ⲉⲟ 1, 6 (vgl. 3, 14, 16): wenn sie euch zur
31900Prüfung (vgl. Jak. 1, 12) widerfährt. — ⲱϩ) wie ein solches Sex. ein-
31901tritt, wenn etwas Fremdartiges (Sap. 16, 2f. 19, 5) euch begegnet [ϭⲱ •
31902ⲣ (ⲥⲓⲧ. wie Gen. 42, 4, 3 Esr. 5, 85. Mark. 10, 32) d. h. als ob es euch ⲃⲉ
31903zegnete. Die nachdrückliche Hervorhebung des ⲉⲟ zeigt, dass es sich
31904um Widerfahrnisse handelt, die der Gemeinde noch neu waren. — ⲧ. 18.
31905ϫⲉ Fo) vel. Ⲙⲟⲩ 9, 45 unterschieden von ϫϭⲑⲱϩ ⲩ. 10: in dem Maasıe
31906als ihr theilnehmt an (xocvrwvVEcvV C. dat., wie Sap. 6, 24) den Leiden
31907Christr (1, 11. freuet Euch, d. h. je mehr, desto mehr. Hat Jesus seinen
31908Jänvern die Theilnuhme an seinem Leiden (d. h. an der Feindschaft, die
31909er von seinen ungläubigen Volksgenossen erfuhr) vorhergesagt (Matth. 10,
3191071... so kann ihre darin sich beweisende Jüngerschaft ihnen nur Gegen-
31911ⲡ der Freude sein, — (ϥ) setzt voraus, dass die jubelnde Freude
319121, >, vgl. Matth. 5, 12) bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit, die, wie
319131, 11. den Leiden vegenübersteht und bei seiner Wiederkunft (1, 7) ein-
31914tritt. davon abhängt, ob man sich hier der Theilnahme an seinen Leiden
31915gefrent, sich also als sein ‚Jünger bewährt hat (vgl. ⲡⲟⲟϩ XE&LQAOHUOV ⲅ. 12).
31916Das ϩⲉ setzt die zukünftige Freude nach dem Grundsatz der äquivalenten
31917 erseltung . U) mit der gegenwärtigen in Parallele. — ⲧ. 14. ⲉⲉ ⲟϧⲉⲓ•
31918Ale: ⲛ ⲓϩⲓ ϣⲓⲱⲓⲓ vgl, Matth. 3, 11. Gemeint ist ein Geschmäht-
31919werden ‚wie ex auch Christus erfuhr, vgl. Mark. 15, 32. Rom. 15, 3 nach
31920ⲉ ⲁ. des Namens Christi, den sie tragen (Jak. 2, 7), wie
31921ⲉ- -ⲓⲙ von Seiten ıhrer ungläubigen Volksgenossen als Glieder der Ge
31922‚öeinde ⲛⲛⲛ.. -— ⲡⲩⲉⲩⲕⲉ) vgl. ⲠⲒ 6,c. Da tnc Ϩⲟ) ϩ Gen. ϥ.
31923ⲕⲙⲉ ⲱⲓ Gen ⲉⲣ Angehörigkeit ist, konnten nicht beide Gen. durch
31924\
page 871
319254, 12—17. 147
31926xal ⲧⲟ̂ ⲧⲟⲟ ⲑⲉⲟ XVEÖLC ⲉ̇ϣ ⲱϣⲥ̅ dvaxaveTal. 15 ⲃ) ⲩⲟϩ ⲅⲓϩ ⲙⲱ
31927ⲡⲥ⳪ⲗⲉ̀ⲧⲱ GE ϩⲟⲩⲉ 7 xAERTNG 7) xax0oR0LOG 7) ⲱ̄ⲥ ⲉ̀ⲗⲗ̀ⲟⲧϩⲓⲟⲉⲡⲓⲭⲟ‐
31928ⲡⲟⲥ 16 al ⲟ ⲱϩ Ϫⲓϭⲧⲓϭ̅ϩ, ⲏ En ⲟ̀ϭⲭⲱⲩϭⲑⲱ, ϭⲟⲧ dl ⲧⲟ̀ Ⲑⲉⲟ̀ϧ
31929ⲉ̀ ⲧ︦ ⲟⲩⲟ̀ⲕⲟⲧⲓ TOUTO. 11 ⲟⲩ ⲟ ⲭⲓϩⲟⲩϩ TOD KOEAXODAL TO ϫⲣ ⲙⲡ
31930ϫⲓ verbunden, sondern ⲉⲃ musste der Art. wiederholt werden. Dem
31931Geiste eignet die (göttliche) Herrlichkeit, sofern er der Geist Gottes ist.
31932Haben sie also in diesem Geiste schon gewissermassen an dieser Herrlich-
31933keit Antheil (vgl. das dedo&aouern 1, 8), so hebt doch diese immer mit
31934zıun verbundene ⲟⲁ (1, 7) zugleich die ihnen widerfahrende Schmach
31935auf und ermöglicht also ihr Seligsein beim ov&idıleodau. Zu a«vanav-
31936ⲉⲧϭⲓ vgl. Jes. 11, 2 und zur Sache Matth. 10, 19f.; zu der in ⲉϣ vuas
31937liegenden Prägnanz 2, 24. 3, 20, zu dem unechten Zusatz I, 1, e. —
31938ⲩ. 15. ⲁ ⲟ) nämlich, erläutert, wiefern er nur von einem Geschmäht-
31939werden ⲉϧ ovouatı Xp. ⲩ. 14 und überhaupt nur von einem Leiden, wie
31940es Christus trug (v. 13), redet, indem er hervorhebt, dass der Fall, wo
31941einer um Uebelthuns willen leidet (vgl. 2, 20. 3, 17), unter ihnen nicht vor-
31942kommen darf. Daraus zu schliessen, dass die Leiden, die sie trafen, ge-
31943richtliche (kriminelle) Verurtheilungen waren, ist gegen Wortsinn und
31944Zusammenhang. Schon die Antiklimax vom Mörder und Dieb zum xaxo-
31945ⲡⲟⲓⲟϩ im allgemein sittlichen Sinne (2, 12. 3, 17) zeigt, dass so wenig
31946selbstverständlich jene groben Sünden, so wenig überhaupt ein ϫⲥϫⲟⲡⲟⲉⲉⲓr
31947bei ihnen vorkommen darf, oder auch nur das mit einem neuen ⲱϩ ein-
31948geführte ai. ⲥⲗⲗⲟⲧϩⲓⲟⲉⲡⲓϭⲭⲟⲡⲟϩ (IV, 2, a), das offenbar das Einzige ist,
31949das der Verf. vorkommend denkt und das, obwohl bei ihm an gerichtliche
31950Verurtheilung erst recht nicht zu deuken ist, absichtlich jenen Uebelthaten
31951gleichgestellt wird, weil es ihnen mit Recht Schimpf und Schande zuzöge.
31952Es ist wohl damit ein Aufseher Anderer, die ihn nichts angehen, d. h. ein
31953unbesonnener Besserungs- und Bekehrungseifer, wie im Jakobusbrief, ge-
31954meint. — ⲅ. 16. ⲉ de ⲱϩ ϩⲓ ϭⲧ ⲉⲕ ⲟϩ) ⲉⲥ. tıcs xaoyEı ⲩ. 15, das auf
31955das ⲟⲩⲉⲓⲍⲉϭⲑⲉ ⲩ. 14 zurückweist, kann auch hier nichts Anderes be-
31956deuten, wie aus dem un aı0Xvveodw (Gen. 2, 25. Ⲣⲟⲩ. 20, 4) erhellt,
31957schliesst also wieder Verurtheilungen um des Christennamens willen (vgl.
31958Act. 11, 26) schlechthin aus. — Ⲑⲟ ⲉⲧⲱ) er soll es nicht nur selbst
31959sich zur Ehre rechnen, sondern Gott Ehre machen (vgl. v. 11) in diesem
31960Namen, sofern er durch die guten Werke, die er als Christ thut, Anlass
31961giebt, den zu preisen (2, 12), der ihn in die Gemeinschaft der Xpcotıavor
31962berufen hat. -ⲩ 17. ⲟ xaı@06) vgl. II, 10, a, erg. ⲉϭⲓ ⲟ xaıpos. Zur
31963Sache vgl. Ezech. 9, 6, vielleicht auch Jerem. 25, 29. — to ϫⲟⲕϥ) wie
31964Apok. 20, 4. Hebr. 6, 2. Das Gericht, in dem entschieden wird, ob einer das
31965Heil empfangen soll oder nicht, vollzieht sich damit, dass in der Leidens-
31966prüfung (v. 12) sich entscheidet, ob er sich seines Christennamens schämt
31967(und abfällt) oder in demselben Gott verherrlicht, womit seine Bewährung
31968und damit sein Heilsempfang (vgl. Jak. 1, 12) entschieden; daher die Er-
3196910*
page 872
31970148
31971ⲉⲡⲟ ⲧⲟⲩ olxov ⲧⲟⲓ Ⲫⲉⲟⲩ︦•
31972ⲧ) ⲉ̀ⲡⲉⲪⲟ̃ⲧⲱ) ⲧ︦. rot
31973ⲕⲟⲓ ϭⲱϩⲉⲧϭⲓ, ⲟ︦ db ⲉ
31974ϭⲉ xal ol KÄGLODTEG ϫ ⲟ BEL
31975zaQAaTıÖEOdmdar TAS A ⲧ
31976V, 1 KEEGÄUTEQOUG op.
31977xal ⲛⲧⲱϩ ⲧⲱ ⲧⲟⲩ Ϫⲓ
31978en
31979ⲁ
31980mahnung ⲩ. 1 Zu ⲧⲟⲩ ⲑⲓϫ
31981ⲉⲓ de ⲡⲣⲟⲱⲧⲟⲩ) scil, ⲧⲟ
31982ⲡⲟⲱⲧⲟⲩ soll hervorheben, d
31983hebt, um zunächst alle Ur
31984als bewährt erfunden werden) €
31985ganze schonungslose Strenge
31986muss, je mehr es zu denen fo:
31987dass sie zur Errettung g
31988über und weil nothwendig ⲉ
31989nur im Sinne von 3, 8 g
31990zu ergänzen ist. Jede R )
31991nicht aus dem Vordersatz £ ⲫ
31992«neıd. — ⲉⲕⲣ) sind, ⲟ
31993ihnen dargebotene E
31994ⲧ. 18, ϫⲉ) knüpft wörtlich an
31995dass wenn in so strengem Ge
31996Sünder und Gottlose sicher
31997Bezeichnung der Gläubigen u
31998entlehnt und darf daher nicht
31999III, 6, a, zu ϫⲕ «uaptwkog ll, 10,
320007, 4. 1 Kor, 3, 21. 4, 5: weil die P
32001Beginn des Gerichtes sind, das ⲛ
32002(1, 5. 9). — za: ⲟⲓ ⲡⲱⲱ ⲉϩ)
32003Leiden einen Beweis sehen könnten,
32004zieht; von den Anderen Ⲉ ⲑⲃ s
32005--ⲇ -
320061, 24, ohne ws, vgl.I,1,e, I
32007sie einen Schöpfer haben, de: e 3
32008Treue (ⲡⲉⲧ ⲟϩ, wie Deut. 32, 4.
32009Zusage hält, Zu zapatıdeod ϭ
32010Bezeichnung Gottes als ⲟⲥ ⲓ
32011auf ⲣⲑ ⲟⲡⲟ ⲓⲓ. (and,), vgl. 2,
32012das v. 16 geforderte doSa«Csıp er
320135, 1—5, Ermahnungen
32014TEQOVS ⲟⲩ) leitet aus der al
32015spezielle Ermahnung für solche a ⲉ
32016ⲁⲉ ⲙ
page 873
320174, 17—5, 5. 149
32018AxoXxalunRTECdAL ⲥ xowmwryis, 2 ⲡⲟⲓϣⲟ̃ϧⲟⲧⲉ TO ⲉ̀ ⲕ
32019xolupıov tod Ⲑⲉⲟⲩ, un ävayxaot ds ⲗⲗ ⲉ̀ϫⲟⲱϭⲓⲱϩ ϫⲥⲧⲥ Ⲑⲉ),
32020und aloxooxeQddie ⲗⲉ ⲡϩⲟϧⲱϣⲱϩ 3 ⲕϥⲟ ⲱϩ ⲭⲥⲧⲥⲭⲱⲣⲓⲉⲱ̀ⲟⲩⲧⲉϩ
32021ⲧⲱ ϫⲱ) ⲗⲗ ⲧⲡⲟ YIVOLEVOL ⲧⲟ ⲡⲟⲓϣⲱⲟⲩ 4 xal ⲫϭϧⲉϩⲱ‐
32022Ⲫⲉ̀ⲧⲟϩ TOT ⲉ̀ϩⲭⲉⲡⲟϣⲉϧⲟⲥ ϫⲟⲙⲓⲉⲓϭⲉ ⲧⲟⲩ AUKOAPTLYOD ⲧ] ⲑⲉ
32023ϭⲉⲣⲟ. 5 OMOLOS VEGTEQOL ÜROTAYNTE ⲡⲣⲉϭⲃⲱⲧⲉ̀ⲟⲓϩ ⲡⲉⲧⲉϩ
32024führen. Zu dem unechten ⲧⲟⲓϩ vgl. IIT, 1, a. — ⲟ ϭⲱⲩⲡϩⲉϭⲃⲱⲧⲉ ⲟϩ)
32025«mA., weil ihm, wie ihnen in ihren Gemeinden, die Fürsorge über die
32026gesammte Gemeinde anvertraut ist. Das damit unter einem Artikel ver-
32027bundene ⲙ ⲟⲅⲱϩ (Act. 2, 32. 3, 15) zeigt, .wiefern er, der ihnen in dieser
32028Beziehung gleichsteht, sich ermahnend an sie wenden kann. Er kann
32029auf Grund eigenen Erlebens die Leiden Christi (1, 11. 4, 13) bezeugen. —
32030ⲟ ϫⲁⲓ — ⲭⲟⲉϧⲱⲩⲟϩ) wie ovyxino. 3, 7, von der in Hoffnung gewissen
32031Theilnahme. Seine Herrlichkeit, deren Offenbarung erst bevorsteht (4, 13),
32032hat er zwar nicht gesehen; aber seine Hoffnungsgewissheit ist auch für
32033sie ϩⲙⲉ Bürgschaft, wie seine Augenzeugenschaft für die Leiden Christi. —
32034ⲅ. 3, zxoıuavartE) wie Jerem. 3, 15. 23, 2, zu zx0iuUyı0v vgl. Jerem.
3203531, 10. Ezech. 34, 11f. Das absichtlich auf v. 1 zurückweisende ⲉ ⲕⲓ
32036kann nur ebenso lokal genommen werden, jeder Kreis der ⲡϩⲉ. um-
32037schliesst den ihm anvertrauten Theil der Gemeinde Gottes. Zu dem un-
32038echten ⲉⲡⲓϭⲭⲟⲡⲟⲩⲓⲧⲉϩ Vgl. IN, 2, a. Dem Zwang der Pflicht (ϫⲉ ϭⲅⲱϩ
32039ⲡⲇ.) steht entgegen das Thun aus freiem inneren Triebe (ⲉϫⲟⲱϭⲉⲱϩ,
32040vgl. Ps. 53, ⲃ) nach Gottes Art (xata« Seov, wie 4, 6, vgl. IV, 4 b),
32041welcher der rechte ⲡⲟⲓⲙ]) xaı ⲉⲡⲉϭϫⲟⲡⲟϩ ist (2, 25), der schimpflichen
32042Gewinnsucht (ⲗ ⲟⲟ ϫⲉ ⲱϩ a«mi.) die Bereitwilligkeit zu jedem Opfer
32043(x009vuws, vgl. Tob. 7, 8. 2 Makk. 11, 7). — v. ⲃ. ws) nach dem
32044herrschenden Sprachgebrauch des Briefes: nicht als solche, die. -ⲧ ϥ-
32045XVQLEVOVTES) vgl. Mark. 10, 42, fordert, wie das tov ⲡⲟⲓⲙⲙⲓⲟⲩ im Gegen-
32046satz, bei ⲧⲱ) xinowv an die ihnen zugewiesenen Gemeindetheile zu
32047«denken (vgl. Act. 1, 17. 8, 21), über die sie nur eine Gewalt ausüben
32048sollen durch ihr Vorbild (zvmoc, wie Phil. 3, 17). — ⲧ. paveQw-
32049ⲑ ⲉⲧ ⲟϩ) wie 1, 20, hier von der Kundmachung Christi als des Oberhirten
32050(«oXım0oLUNV, «NA.), d. h. als des ⲭⲱⲣⲓⲟϩ im absoluten Sinne, bei seiner
32051Wiederkunft. Zu ϫⲟ ⲕⲓⲉ Ⲑⲉ vgl. 1, 9, zum Bilde vom (unverwelklichen)
32052Immortellenkranz Jak. 1, 1”, zu dem Gen. app. rt. do&n6 v.1. Der selbst
32053der Theilnahme an ihr gewiss ist, kann auch den Weg zu ihr zeigen. —
32054ⲩ. 5. ⲟⲙⲟⲓⲱⲥ) wie 3, 1. 7. — vewTE£Q0ı) kann dem artikellosen zuESfT.
32055gegenüber nur die an Jahren Jüngeren bezeichen, aber aus der Art, wie
32056ihre Vermahnung der der Presbyter sich anschliesst, erhellt, dass sie in
32057Unterordnung unter dieselben gewisse Gemeindedienste versahen (Act. 5,
320586. 1) und dass die Presbyter auch den Jahren nach die Aeltesten und als
32059solche beamtet waren. — «42720 ıc) Dat. comm.,gehört zu ⲉⲩϫⲟ ⲃⲱ ϭ ⲥ ϭ ⲉ
32060(ⲡⲇ. eig. sich mittelst, eines Knotens befestigen). Da die Demuth (ⲅⲁ •
page 874
32061ⲡⲉⲛⲧϥⲧⲉⲓ︦ ⲧⲱ ⲧ
32062Alte, ⲉⲐⲧⲉ. TA
32063ⲡⲉ ⲓϧⲟϥϣⲱϭⲱⲩ ⲩ, ϣⲓ.
32064bewahren ⲃⲟ schwer ist,
32065aufs Sorgsamste festgeh:
32066gewandt Jak. +4, 5) begri
320675, 6—11. Schluss
32068wird gefolgert aus den
32069gegen Gott, wie gegen }
32070leidensvolle, aber eine geı
32071brief, und fordert willig
32072(Deut. 3, 24). unı anzudeut
32073Schwäche Gott gegenüber
32074ihm giebt. Zu ϫⲉϣ VB.
32075mit direkter Beziehung Ⲙⲛ
32076gebener Zeit [ⲉ ⲛϣⲱ, *
32077xaLp. EG. 1, 5. — ϯ. ⲧ. ⲡ
32078mahnt, die daraus erwach:
32079nach Ps. 55, 23, vgl 4, 19%.
32080Hund sie in die sorgenvollı
32081vgl. Sap. 12, 13. — ⲅ. ⲃ.
32082ϭ ⲉⲧⲉ (Mark. 14. 35) verbun
32083losigkeit weder unklare ϯⲇ
32084ist, in welchem die Geist
32085die zur Abwehr des Versu
3208641, 11. Jerem, 51, 36, hier.
32087Pa, 21, 14. Ezech 90 7
page 875
320885, 5—12. 151
32089ⲕⲟ) ddeigpötnNTı Exttelelodaı. 10 6 di ⲑⲉⲟ̀ϩ ACHSE XAQLTOS,
320906 xaltoas vuäs ⲉⲓϩ tnp ⲡ̀ⲱ̀ⲟⲩ ⲁⲓⲧⲟⲩ 0 & Xoıotm. 2
32091ⲣⲟⲩ zadövrtas, AUTOS xaTAETLGEL, GTNOLEEL, OEVWOOEL, ÖEUELLG-
32092ϭⲉ.. 11 ϭⲟⲧ TO ⲭⲣⲟ̄ⲧⲟⲥ ⲉⲓϩ ⲧⲟϩ aldvacs ⲧⲱ ⲡⲱⲱ. ⲉ
3209312 4( Zılovavoi ⲱⲕ ⲧⲟⲩ ϫⲓⲟⲧⲟⲟ Adelpod, ⲱϩ Aoylto-
32094ⲕϭⲓ, dt 6Alyav Eygawa, ⲡⲥϩⲥⲭⲁⲗⲱ ⲭⲁ) ⲉ̀ⲡⲓⲕⲥⲣⲧⲱⲟⲟ ⲧⲁ]
32095werden. — zn — «deigotntı) vgl. 2, 17. Der Dat. nach Analogie des
32096Dat. comm. Das ⲉ ⲅⲱ xoouw (III, 2, a) drückt hier örtlich aus, was
320971, 17 zeitlich. In der himmlischen xingovouı« 1,4 giebt es keine Leiden
32098und keine Anfechtungen mehr. — &xıtEistOdaı) vgl. 1 Sam. 3, 12.
32099Sach. 4. 9, deutet wie 4, 12 darauf hin, dass diese Leidenserfahrungen
32100noch etwas Neues sind. ein Anfang, der, weil in der Situation der Christen-
32101heit (sv ϫⲟϭⲙⲱ) begründet, sich naturgemäss vollendet. Das Bewusstsein
32102solcher Nothwendigkeit macht, dass der Glaube durch sie nicht er-
32103schüttert wird. -ⲩ 10. ⲟ de Ϩⲉ ⲟϩ) stellt dem, was sie thun sollen,
32104gegenüber, was Gott thun wird. Zum Gen. dabei vgl. 2 Kor. 1, 3. —
32105NACcHSG XAQLTOS) vgl. 4, 10, steht auch hier von jeder Art von Huld-
32106erweisungen, wie sie nachher aufgezählt werden. Ihre erste ist die Be-
32107rufung zu dem wunderbaren Heil (2, 9) seiner ewigen Herrlichkeit (v. 4),
32108die sich in Christo (vgl. III, 2, a) mittelst seiner Heilsbotschaft vollzogen
32109hat. — ⲟⲟ) vgl. 1, 6, erhält hier durch den Gegensatz zu ⲅⲓⲱⲩⲓⲟ
32110die Bedeutung einer kurzen Zeit, wie das zaudovrasg den Gegensatz zu
32111ⲟⲥ) bildet: als solche, die ihr eine kurze Zeit leidet. — «vrtoc) nach-
32112drückliche Wiederaufnahme des Subj., dessen weitere Hulderweisungen
32113nun rein als solche (Bem. das Fehlen des vwuwas) aufgezählt werden.
32114Zu xatagrıceı vgl. Ps 10, 3. 67, 10, zu ot70«SEı ⲕ. 5, ⲃ. Das
32115wesentlich gleichbedeutende ϭ ⲉⲱ ϭⲉ (ⲗ.) zeigt, dass es sich nur um
32116eine rhetorische Amplifikation handelt. Zu Sewsiıwosrı (IV, 4, a) in
32117metapbh. Sinne vgl. Enh. 3, 18. Kol. 1, 23. — ⲩ. 11, vgl. 4, 11, nur dass,
32118den eben aufgezählten Thätigkeiten entsprechend, to xg«atos allein ge-
32119priesen wird.
321205, 12—14. Der Briefschluss. dıa« ϭⲗⲟ ⲟ.) vgl. 2 Kor. 1, 1.
321211 Thess. 1, 1, bezeichnet den Silv. als Ueberbringer des Briefes an die
32122Leser (v4%ı7), da sich nur daraus erklärt, warum er als der treue, zu-
32123verlässige (4, 19) Bruder bezeichnet wird, sofern er mündlich ausführlicher
32124sagen und erläutern kann. was Petr. mit Wenigem (Bem. die absichtliche
32125Korrespondenz der beiden dıx) geschrieben. — ⲱϩ 10yıl5ouaı) wie Röm.
321263, 28. 8, 18, das Urtheil über Silv. nicht abschwächend, sondern ihrer
32127(selbstverständlichen) Bestätigung anheimstellend. — xa«oaxaiw»y) cha-
32128rakterisirt den Brief aufs bestimmteste als Ermahnungsschreiben. — ⲉⲡ •
32129ⲙ ⲁ Ⲉⲧ ⲱ) im Act. anı., durch mein Zeugniss (v. 1) bestätigend. —
32130Tavınv) auf den Relativsatz vorausweisend: dass das eine wahre Huld-
32131erweisung Gottes (vgl. 1, 13) sei. — ⲉⲓϩ nv EOtTNXATE) vgl. IV, 2, a: in
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32132152 NETPOY A
32133eiraı d2ndH ⲭⲥ̄ ⲧⲟⲩ ⲉⲟ, ⲉϩ Nu EotnxatE. 13 Aoxabera
32134ⲛⲥ︦ ⲉ Baßricrı ϭⲱⲩⲉⲕⲗⲉϫⲧ) ⲭ Mioxos 6 viös Mor. 14
32135HordokndE ⲗⲗⲗⲟⲅϩ Er ϣⲓⲗⲓⲕⲥⲧⲓ AyannS. ⲉlϩlnn Oulv xacır
32136ⲧⲟ. ⲉ XotoTm.
32137NETPOY Ⲃ.
32138I. 1 Ϫⲱ Ⲡⲉⲧⲟⲟϩ ⲟⲟϩ xal ⲉⲉⲡⲟϭⲅⲟⲗⲟϩ ⲓ ]ϭⲟⲱ Xoıorot
32139ϯ ⲙ - ⲑ ⲱϣ -
32140Trotz ⲧⲉⲛⲟⲓ ϯⲓ Acgotoıw ⲇⲓ⳪ⲅⲓϧ ⲉ̀ dıxatocury TOT ⲉⲟ
32141welcher ihr (auf Grund der evangelischen Verkündigung, die ⲙ euch
32142yekommen, vgl. 1, 12. 25) euren Standpunkt genommen habt. Vgl. zu
32143ϯⲟ Prägnaunz des ⲉⲓϩ 2, 24. 3, 20. Bem. die durch den ganzen Brief
32144hingehende Verschlingung der Ermahnung mit dem Zeugniss für die
32145Heilsthatsachen der zedyuata x. ⲟϭ Christi (1, 11), die ihnen durch
32146Nichtapestel verkündigt waren (1, 12). — ⲅ. 18. ⲉ ⲃⲥ ⲱⲗⲱ ⲓ) vgl.
32147Mautth. 1, 11. Die typisch-apokalyptische Beziehung auf Rom ist in dem
32148schlichten Grus- ausgeschlossen. — OvvEexiextn) scil. ⲉϫϫⲗⲣⲱⲓⲥ, Val.
321491, 1. -ⲟ vcog ⲛⲟⲓ) im geistlichen Sinne, vgl. Act. 12, 12. — ⲧ. 14
32150pvp quenuatı «yanns) vom christlichen Brudergruss, bei Paulus ginn
32151(ϩⲛⲟ (Röm. 16, 16), — ⲉϩⲣ ⲕⲓ) Der gewöhnliche jüdische Gruss,
32152ⲩ. Luk, 16. 5. Joh. 20, 19. — ⲧⲟⲓϩ EV XQIOTW) ⲃⲥ. AVAOTEEFOVGU.
32153var 16
321541, 1f. ϭⲉ ⲱ) vgl. Act. 15, 14. Die hebräische Namensform deutet
32155auf die Nationalität des Verf, hin, während er unter dem Namen Petrus
32156auch heidenchristlichen Kreisen bekannt ist. Als jener Simon ist er einst
32157In den Dienst Jesu Christi herufen worden (ⲟⲟϩ, wie Jak. 1. 1).
32158während er diesen Namen in seiner apostolischen Wirksamkeit führte. —
32159ⲓⲛⲓ. ⲻ ϯⲉ ⲭⲏ ⲅ ϭⲓ) wie Ⲓ Sam. 14, 47, ⲥ. Acc., wie 3 Makk. 6, 1, von
32160dem. was einem ohne Zuthun (durch göttliche Gnade) zufällt. Vgl. Act.
321611.17. Die mziot ist hier als ein hohes Gut gedacht, wie Jud. 3, 20, was
32162ie eben als Zuversicht auf die Heilsvollendung ist. — ⲉϭⲟ ⲅ ⲕⲟ) ⲡⲓ.
32163doch vel. zoirrac,s 1 Petr. 1, 7, von gleichem Werth für sie, wie die
32164ansrige (460 comp. compend, für zn ⲡⲉϭⲅⲉⲓ NUwV, wie Matth. 5, Ar,
32165‚zeht auf die Judenchristen, zu denen der Verf. nach seinem Namen
32166Symeon gehört, und charakterisirt die Leser als Heidenchristen, welche
32167ⲙⲙ Glauben derselben Heilsvollendung gewiss sind, wie die Juden kraft
32168der messlanischen Verheissung. Aehnlich Act. 11, 17. — 8» dıxaı000yn)
32169auf Grund von Gerechtigkeit, welche keinen Unterschied der Person
32170macht, sondern beiden eine gleichwerthige Zuversicht zugetheilt hat.
32171Val, Art, I SE 15.0. — ⲧⲟⲩ- Ⲧϩⲉϭⲅ ⲟⲓ) gehört zusanımen. Während
32172Christus ⲛ. der Begründer der Heilsvollendung, deren Gewissheit den
32173..ⲧ⳿ schlechthin heisst (Act. 5, 31. 1 Petr. 1, 10f.)
page 877
321745, 12—14, 1, 1-4. 153
32175ⲕⲱ ϫⲟⲓ ϭⲱⲧϥ̈ⲟⲟϩ ϭⲟ Ϫϩⲱⲧⲟⲟ. 2 ⲗⲉ̀ϩⲉϩ ⲕ︦. xal ⲉ
32176Ϥ︦ ⲉ ⲉ̀ⲡⲉⲩⲩⲱϭⲉⲓ ⲧⲟⲩⲩ Ⲑⲉⲟⲩ ϫⲟⲓ ϭⲟ ⲧⲟⲟ ⲭⲱⲣⲓⲟⲱ
32177ⲙⲱ..
321783 26 ⲧ ⲡⲥⲧⲥ *ⲏ︦ ⲧⲡⲉ ⲐⲉⲒⲥϩ Ⲟⲱⲩⲟ̀ⲕⲉⲱϩ AUTO TA ⲡϩⲟⲩϩ
32179ⲱ) xal ⲉϭⲉⲃⲉⲓⲥϧ dedwONUENS dık THG ⲉⲡⲓⲩϧⲱ̀ϭⲉⲱⲥ ⲧⲟⲟ ⲭⲟ‐
32180ⲗⲉ̀ϭⲥⲱⲧⲟϩ ⲗⲓⲥ ldig dien xal doetN, 4 ⲱ ⲧⲉ ⲧⲏⲓ ⲭⲁ UE-
32181weist ⲧⲟ Ϩⲉ ⲟ auf die ihm eignende göttliche Eigenschaft der Gerech-
32182tigkeit hin, kraft welcher er dieselbe Errettung Heiden wie Juden ver-
32183mittelt. — ⲅ %. ⲉⲓ exıyvwoeı) zu dem Eingangsgruss 1 Petr. 1, 2 hin-
32184zugefügt, bezeichnet als die Voraussetzung, auf welche die Erfüllung des
32185Wunsches sich gründet, die Erkenntniss (vgl. Hos. 4, 1. 6. 6, 6, ohne
32186wesentlichen Unterschied von ⲯϧⲱϭⲓϩ, vgl. 3, 18) Gottes, die durch den
32187Zusatz xaı ın00v ⲧⲟⲩ XVQLOV NW. (vgl. III, 6, c) näher bestimmt wird
32188als die durch Jesum, in dem wir jetzt unsern (erhöhten) Herrn verehren,
32189vermittelte, weil erst seine Erhöhung uns die Gewissheit dessen gewähr-
32190leistet, was Jesus in seinen Erdentagen uns von seiner Huld und dem
32191durch ihn bereiteten Heil verkündet hat.
32192ⲛ 8—11. Grundlegende Ermahnung. — ⲱϩ) wie 1 Petr. 1, 14
321932,2 u. oft der Ermahnung vorausgeschickt, hier mit Gen. abs. (vgl 1 Petr.
321944, 12), um die dem Bewusstsein der Leser gegenwärtige Sachlage zu be-
32195zeichnen, welche die Ermahnung v. 5 voraussetzt: wie es sich ziemt An-
32196gesichts der Thatsache, dass seine göttliche Macht uns das Alles gegeben
32197hat. Der Art. vor zavrta (IV, 4, b) weist auf die uns zugetheilte zı0716
32198v. 1 hin mit Allem, was uns mit derselben von Huld und Heil gegeben
32199ist, wenn diese uns nach v.2 gemehrt werden soll. — «vzov) geht auf ⲍ.
32200ⲁⲩⲣⲓⲟⲩ ⲕⲱⲩ ⲩ. 2. Wie Christus v. Ⲓ 9ⲉⲟϩ genannt wird, weil seine Ge-
32201rechtigkeit keine andere als die göttliche ist, so ist hier seine Macht die
32202göttliche (vgl. 1 Petr. 1, 5), welche uns in und mit dem durch den Glauben
32203gegebenen Heilsstande alles zum Leben und zur Frömmigkeit Nothwendige
32204geschenkt hat. Bem. die durch die getrennte Wortstellung noch ge-
32205hobene Näherbestimmung des zu zayıa. Zu ⲧⲕ ⲡⲟⲟϩ ⲥ. Acc, vgl. Jud.
3220617, 10. Act. 28, 10. Luk. 19, 42. — Swnv) ist nicht das ewige Leben, wie
32207Jak. 1. 12. 1 Petr. 3, 7, sondern das durch die Wiedergeburt (Jak. 1, 18.
322081 Petr. 1, 3. 23) erzeugte wahre geistliche Leben, dessen Haupt-
32209charakterzug die ⲉϭⲉ ⲃⲉ ist (vgl. Prov. 13, ⲉ. 11, 2, nach der
32210Näherbestimmung Prov. 1, 7. Jes. 33, 6 wesentlich gleich ϣⲟⲃⲟϩ Ⲑⲉⲟⲩ
322111 Petr. 1, 17. 2, 17). Zu dedwonuerns vgl. Gen. 30, 20. Prov. 4, 2. —
32212ⲓⲥ ⲧ. EXLYyVwWOEwS) blickt auf v. 2 zurück, wonach Christus (wenn er
32213als unser Herr erkannt) uns die Erkentniss Gottes (als dessen, der uns be-
32214rufen hat) vermittelt. Wie darin alle Motive des wahren Lebens liegen,
32215zeigt 1 Petr. 1, 15. — ⲓⲓ do&n xaı ⲉ ⲉⲧϥ) vgl. IV, 2, b. Zu der ihm
32216eigenthümlichen (ıdos, wie Jak. 1, 14. Jud. 6) dofa vgl. 1 Petr. 4, 11. 5, 10.
32217Jud. 25, zu «getn 1 Petr. 2, 9 u. speziell Habak. 3, 3. Sach. 6, 13. — 1,4
page 878
32218154
32219yıota ϯⲏ Enayyeinata ⲉⲥ
32220ⲉⲓϩ xowowvol ⲫⲱϭⲉⲱϩ, ⲉ
32221Exıdvula ϣⲫⲐⲟⲣⲡϩ 5 xal av
32222ⲛ.. kann nur auf dosn xaı XOET
32223erläutert, wie Gott in der B ⲓ
32224vollen und grössten Verhei
32225(1 Petr. 1, 19) mit Bezug
32226voraussetzt, und uEYıOTA,
32227heissungen, sondern an die V
32228(ⲉⲡ) ⲉⲛⲧⲕ, nur noch! Ⲁ.
32229Trennung der Adj. von i
322301 1, b. Was Christus nach v.
32231vermittelt durch die d ⲗ
32232Berufung uns gewordenen 6
32233ⲉⲡⲉⲩⲩⲉⲙⲉⲧϭ, sofern die uns
32234der Lebenserneuerung sind,
32235von Christo Geschenkte auf
32236der Christen überhaupt‘ au
32237durch Gott Geschenkten
32238dung auf die Leser g
322391 Petr. 5, 1) an göttlicher N
32240die göttliche «yıotnS ⲃ
32241doppelt stark betonte Stellung
32242geht, wie schon der Gen.
32243sie gethan haben, sondern *
32244widerfahren ist: nachdem ihr
32245(sv ⲧⲱ ϫⲟϭⲛⲱ IM, 3, b,
32246Der Begriff der pd00ä n
32247dischen eignenden Vergäng!
32248Verderbens (Gal. 6, 8), dem
32249lichkeit entrinnt (vgl. das pdsy ⲉⲟ
32250welches besagt, dass auf Grund sü
32251teristisch ist, die p#op« in il
32252früheren Begierden dem heilig:
32253ⲧⲟⲩⲧⲟ de) Zum de des Nac €
32254Gegensatz dazu, dass uns Alles N
32255wie wir damit nicht von ⲛⲟⲛ
32256in dem ıva yernode noch ı
32257(vgl. Phil, 1, 6) auch jeden
32258Jud. 3) herzubringen müssen (
32259Xapa“ ⲻ, ⲃⲟ hebt die Sebi
32260dass es sich um die Beisteuer ϯ
32261ⲩⲉ Gottes (1 Petr. 4, 11),
page 879
322621, 4—9. 15
32263EVEYXADTEG ⲉ̀ⲡⲓⲭⲟϩϥⲩⲓⲟ⳪ⲧⲉ & tn ⲡⲓⲧⲉ ud ip doethp, &
32264ⲉ ⲧ] ⲉⲩϩⲉ] ⲧ ⲣⲱⲱ), ⲃ ⲉ̀ ⲟ ⲧ] ⲯϧⲱ̀ϭⲉⲓ wi» EyxoäteLaD,
32265& db ⲧ] Eyxoarelg zip ÜxopovD, & db ⲧ] ⲉⲡⲟⲕⲟⲩ] ⲍ) n
32266ⲉ̀ϭ4ⲃⲉⲓ⳪), 7 & di mn ⲉ̀ϭⲉⲃⲉⲝ ⲧⲣ pıhadeipiar, ⲉⲙ db tn Dıda-
32267ϭⲉⲗⲫⲓⲝ ⲧ] ⲉⲩⲉ̀). ⲃ ⲧⲟⲧ 7600 ⲙ ÜRGOXOPTA Kal AEO-
32268vabopTa ⲟⲩⲭ ⲉⲟⲩⲟϩ ⲟ︦ AxduROVG xadlor ϥϭⲓ) ⲉⲓⲉ nr ⲧⲟⲟ
32269xvolov ϯⲱ Incov Ϫϩⲱⲧⲟⲩ &xlyvacır" 9 ⲫ ⲁ̀ UN ⲇⲉ︦ⲣⲉⲟⲧⲓr
32270ϩⲉϭⲑϭⲓ ⲩ. 3f. herzubringen sollen. — ⲉ tn ⲡⲉ⳪ⲧⲉⲓ ⲱⲙ ⲱⲅ) bezeichnet
32271das, in dessen Besitz sie sich bereits befinden (ⲩ. 1) auf Grund der in ihrer
32272durch Christum ihnen kundgewordenen Berufung geschenkten Ver-
32273heissungen (v. 3. 4). In diesem ihrem Gläubigsein sollen sie darreichen
32274die Bewährung desselben in mannhafter Standhaftigkeit (ϭ ⲉⲧ] im
32275Sinne von 4 Makk. 9, 18. 12, 14. 17, 12), wie in dieser verständige Ein-
32276sicht, Besonnenheit [ⲙⲱ ϭ ϩ) wie 1 Petr. 3, 7), welche die Tapferkeit
32277vor Ungestüm bewahrt. — ⲩ. 6. e&yxparteı«) vgl. Sir. 18, 29. 4 Makk.
322785, 33. Die Einsicht darf nicht sein ohne die Energie der Selbstbeherr-
32279schung gegenüber den eigenen Begierden und Leidenschaften, wie diese
32280nicht ohne Ausdauer in den äusseren Leidensanfechtungen (Jak, 1, 3f.).
32281Alle diese sittlichen Eigenschaften sind nicht, was sie sein sollen, ohne
32282die ⲉⲱϭ ⲉ ⲃⲉ ⲓϫ, die nach ⲩ. 3 das Charakteristikum des Christenlebens
32283ist. — ⲛ.. pıdadeigpıa) wie 1 Petr. 1, 22, die Beweisung des Christen-
32284lebens in der engeren Gemeinschaft, der gegenüber ayarn die Nächsten-
32285liebe überhaupt sein muss. — ⲩ. 8, vuıy ⲡⲥ ⲗⲟ ⲧⲥ) vgl. 1 Sam. 9, 7.
32286Esth. 8, 1: wenn dies (scil. die v. 5—7 genannten Tugenden) bei euch
32287vorhanden ist und sich mehrt (xisovaSovta, wie Prov. 15, 6. 3 Esr.
322888, 74 u. oft bei Paulus, entspricht dem 070vd. ⲡ⳪ ). — ϭ ⲟϩ) wie
32289Matth. 20, 3. Träge ist, wer nicht thätig sein will, ax«ox0os (Jud. v. 12),
32290wer nicht dazu fähig ist. Da kein ⲙⲟϩ dabei steht, kann dies nur Objekt
32291zu xadı0r70« sein: Das Vorhandensein und Wachsthum jener Tugenden
32292stellt nicht Träge noch Unfruchtbare in die Erkenntniss Christi (als dessen,
32293der sie des Heilsstandes gewiss macht, vgl. v. 2. 3) d. ⲃ. solche, in denen
32294dieselbe nicht wirken kann, was sie soll. Der Sache nach kann dies
32295doch immer nur bezeichnen: es beweist, dass sie nicht solche waren, als
32296sie in die Erkenntniss versetzt wurden. Das ⲉϩ könnte zu den Ⲁ). nur
32297gehören, wenn sie Prädikatsaccusativ wären. — ⲩ 9. ⲱ ⲣⲁ ) Dass einer
32298im entgegengesetzten Falle (Bem. die subj. Neg.) blind (d. h. unfähig,
32299geistig zu sehen, zu erkennen, vgl. Matth. 15, 14) ist, beweist natürlich
32300nicht das «pyovs ⲟⲩⲉ axagnovs, sondern das xadıornOW ⲉⲓϩ ENLYV., da
32301ein Blinder überhaupt nicht in der Erkenntniss steht. Dasselbe gilt aber,
32302wie der Verf. sich gleichsam corrigirend sagt, von dem Kurzsichtigen,
32303der mit den Augen blinzelt (ⲙⲱ ⲡ *ⲱ ⲡⲇ.) und von dem, der ver-
32304gessen hat, was er einst gewusst (ⲗ ⲃⲱ, vgl. Jos. Antt. 2, 6. 10).
32305Er unterscheidet die drei Fälle nicht durch -3), weil sie, je nach ver-
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32306156 JNETPOY Ⲃ
32307- . N ⲙ ϩ : -
32308ⲧⲉⲧⲉ. ⲧⲉϥⲙⲟϩ EGTIP, ⲙⲉⲱⲡⲉϩⲱϧ, 1 laßcy TOO xadanı-
32309- ⲁ. ϯ ⲁ >» - Cd ⲁ - > ⲁ ⲓ
32310ⲟⲛⲟⲱ TOP ⲡ︦ ⲉⲧⲟⲟ AUAKQTLOV. 10 dio HALLO, AdEigal.
32311ⲟⲓⲟⲩϭⲉⲧⲉ Bedalar ⲙⲱ ⲧⲓ) ϫⲫⲟⲓ Kal Exioyny ϫⲟⲓ ⲉⲓ︦ϭⲑⲥ
32312- ⲛ ϫ̅. er ⲛ
32313ⲧⲧ ⲭⲉ KOLOUFTES ⲟⲩ MN ⲡⲧⲥⲓϭⲣⲅ ⲡⲟⲧⲉ • ⲒⲒ ⲟⲱⲧⲱϩ ϯⲣ
32314. ⲉ ⲙ ⲥ ⲉ . ⲁ ⲃ
32315ⲧⲟⲉϭⲓⲱⲝ ⲉ̀Ϥⲓⲭⲟⲟⲩⲣϥⲑϭⲉⲧϭⲓ ⲉ N ⲉⲉ̈ϭⲟⲫⲟϩ ⲉⲓϩ ⲧⲓ) alcrınr
32316ⲱⲓ( TOT xvolov ⲕⲱ ⲭⲓ ϭⲱⲧ ⲟⲟϩ Incot XQwrtot.
3231712 1 ⲕⲉⲗⲗ)ϭⲱ del CuAG VROWLUPNOXELD ⲡⲉⲣ ⲧⲟⲓ̃ⲧⲱⲓ
32318schiedenen Seiten ⲑⲓ Erkenntniss Christi, auch zusammen statthaten
32319können. — *Ϩⲟ ⲉϭⲙⲟⲩ ⲧ. ⲓϥ ⲧⲉⲱ ⲩ) Vgl. IN, 6, c, kann nach Exod. X,
3232036. Ⲙⲟ 7, 21. Hbr. 1.3, wegen des Plur. und des ⲡ ⲥ ⲉ. (Jud. 4) nur
32321die Reinigung von der durch die ehemals (d. h. im vorchristlichen Zu-
32322stande) begangenen Sünılen bewirkten Schuldbefleckung bezeichnen, wie
32323ie auf Grund der Besprengung mit dem Blute Christi in der Taufe
32324(1 Petr. 1.2.5 21) erfolgt ist, und, wenn sie noch ⲉ ⲉⲡⲓⲩⲓⲛⲱϭⲉⲓ wäre,
32325nothwendig die Tugenden ⲩ. -ⲧ︦ wirken müsste. — ⲩ. 10. dio) ⲧⲓ
323261 Petr. 1, 13, macht von der Gesammtermahnung v. 3—9 die Anwendung
32327ⲙⲱ die jetzt erst direkt angeredeten Leser; daher ist das ⲙ ⲗⲗ ⲟ zu ⲉⲓ
32328günzen: ⲛⲓⲟⲃⲓ als ihr bisher getban (vgl. das ϭⲡⲟn6. ⲡ ⲉϭⲉ ⲅ. 5, woran
32329das ϭ ⲧⲟⲓ Ϩⲉ ϭ ⲉⲧⲉ unknüpft). Zu dem fehlerhaften ⲓ deu ⲅ. XaÄwy Up.
32330ⲟⲍⲱⲓ Val. IL 10, ⲛ- Begaı«p) im Sinne von unverbrüchlich, wie
32331Köm. 1, 16. Hebr, 9, 17. Die auf die Berufung (vgl. Hebr. 3, 1) folgende
32332KErwählung (vgl. Apok. 17, 14) ist nur ein Correlatbegriff derselben, sofern
32333mit jener (vgl v. 3) zugleich gegeben ist, dass sie aus der Menge der
32334Verlorengehenden zur Heilserlangung ausersehen sind (vgl. Jak. 2, 5. 1 Petr.
323351.1. Es folgt daraus, dass diese (geschichtliche) Berufung und Erwählung
32336nicht unwideruflich ist (vgl. Apok. 3, 5) ⲻ- ta«vrta) kann nicht auf die
32337Tugenden ⲩ 5—7 gehen, wozu das ⲡⲟ ⲓ ⲟⲍ ⲉ ϩ Nicht passt, sondern nur
32338auf Alles, was zu dem ⲉⲃ. mocı08«. gehört, wie allerdings nach dem
32339ⲟ auch das 8700947600. VD. ⲟⲩ ⲙⲓ) wie 1 Petr. 2, -ϫⲧⲉ ϭ ⲧ)
32340nicht, wıe Jak. 2, 10. 3, 2, von sittlichen Fehltritten, sondern von denı
32341Straucheln anf dem Wege zum Heil, in Folge dessen man sein Ziel nicht
32342(ⲫϯ. Vgl. das ⲡⲑⲱϭϫⲟⲡⲧⲉⲓ 1 Petr. 2,8. — ⲛ. 11. ⲟⲱⲧⲱϩ) weist auf
32343ⲙϫ Pete ⲡⲱⲓⲟⲩⲣⲍ. Zurück, wie 1 Petr, 3, 5. Das ⲡⲟ ϭⲉⲱϩ (vgl. 1 Tim.
32344517) entspricht (der Vorstellung der göttlichen Gabe, die, dem ex z0017-
32345ⲩ. ⲧ entsprechend, um die Aequivalenz der Vergeltung hervorzuheben
32346ⲙⲓ. Petr. 5, 90, als eine reichliche Darreichung von Allem vorgestellt
32347wird, was zu dem Eingehen (y &t00dog, wie Gen. 30, 27. 1 Sam. 16. 4.
32348ϫⲏⲣ. 7.07 in das Reich der Vollendung nöthig ist. Zum Reiche Christi
32349ⲩ- Matth, 13, 11. 16, ϫ. 20, 21, zur Sache 1 Petr. 1, 5. 5, 10. Jak. 2, 5.
32350Als der König des Reiches heisst Christus unser Herr, der uns durch die
32351Aufnahme In dasselbe vom Verderben errettet (ϭⲱⲅϥⲟⲟϩ, wie 1, 1).
32352V. 12—?21. Motivirung des Schreibens. — dıo) wie ⲅ. 10. Zu
32353den ⲛⲓⲉⲃ ve44,606 umschriebenen Fut, vgl. Matth. 24, 6. Wegen der
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323541, 9—16. 157
32355xalneo eldötas ϫⲁⲓ &OTNOLYUEVOUG ⲉ̀ ⲧϥ̅ ϫϭⲣⲟϭ] ⲉ︦.
3235613 dixaıov ⲟ ϥⲩⲟⲟ̅ⲕ, ⲉϣ ⲟⲩϭⲟ ⲉⲓⲕ ⲉ̀ϧ ⲧⲟ̀ⲧϣ TO OxnvOuaTI,
32357dıeyelgaıp Upäs ⲉⲙ ̀ⲡⲟϣⲟ̀ϭⲉⲓ, 14 «ldws ⲟⲧⲓ ⲧⲥ. ⲉ.. ϥ̄
32358ⲉ̀ⲡⲟⲑⲉϭⲓϩ ⲧⲟⲟ ϭⲭϧⲱⲕⲥⲧⲟϩ ⲙⲟⲟ, ⲭⲑⲱ̀ϩ ⲭⲟⲓ ⲟⲩ ⲭⲱ̀ⲣⲓⲟϩ ⲕⲟ
32359"Incods Ϫⲣⲥⲟⲧⲟ̀ϩ &dnıw0kv ⲕⲟⲓ. 15 0rxovdacm di ⲭⲁ) ⲉ̃ⲭⲥϭⲅⲟⲧⲉ
32360ⲉⲭⲉ ⲙⲕⲁϩ ⲕⲉⲧ ⲧ) Ⲉ) EEodor ınp TOUTOV UPYUND Ϥⲟ ⲉiϭⲑ ⲥⲓ.
3236116 ⲟ ⲩⲉ̀ϩ ϭⲉϭⲟϣⲓϭⲕϧⲟⲓϩ ⲙⲱⲪⲟⲓϩ ⲉⲉⲥⲭⲟⲗⲟⲱⲐ]ϭⲥⲩⲧⲉϩ ⲉⲩϧⲱⲣⲓϭⲥⲕⲉⲩ
32362entscheidenden Bedeutung (ⲩ. 11) des ⲩ. 1 (rtavza) Geforderten wird
32363allezeit (x, wie 1 Petr. 3, 15) der Fall eintreten, dass er sie in Betreff
32364desselben erinnert (vzxouıuv., wie Jud. 5), obwohl sie (ϫⲉⲟ, wie
32365Hebr. 5, 8. 7, 5) Bescheid wissen (vgl. zu dem objektlosen &:dotas Jak.
323661, 19) und gefestigt sind (1 Petr. 5, 10) in der Wahrheit (1 Petr. 1, 22),
32367die, weil sie ihnen nicht erst verkündigt zu werden braucht, durch ⲡⲁ‐
32368ϩⲟⲩϭ (. 9) näher bestimmt wird. Der Nachdruck liegt auf dem Par-
32369tizipialsatz, sofern selbst ihr gefestigter Christenstand ihn nie abhalten
32370würde, sie an diese Dinge zu erinnern. — ⲧ. 18, stellt der scheinbaren
32371Ueberflüssigkeit solcher Erinnerung mit ds gegenüber, dass er dieselbe
32372für seine Pflicht achtet (yyov4uaı, wie Jak. 1,2). Der Satz mit ⲉ ⲣ ⲟϭ ⲟ
32373(Matth. 9, 15) nimmt das ⲡⲉⲓ aus ⲅ. 12 auf. Das Bild von ax” ⲱ ⲙ ϥ
32374(Deut. 33, 18. Jud. 7, 8) entspricht der Vorstellung von dem irdischen
32375Leben als einer Pilgrimschaft 1 Petr. 1, 1. 2, 11. Das verstärkende
32376Comp. dıesgecyeıv (2 Makk. 7, 21. 15, 10) bezeichnet, dass er sie auf
32377Grund eines Erinnerns, wie er es v. 12 in Aussicht nahm, zu lebendigerem
32378Eifer (vgl. das ⲙϭⲗⲗⲟⲓ ⲩ. 10) erwecken will. — ⲅ. 14. e:dws) wie 1 Petr.
323791, 18. 5, 9. — tayxıvyn) vgl. ⲉⲃ. 59, 7. Hab. 1, 6. Sir. 11, 22. Sap. 13, 2
32380bezeichnet die Ablegung («xoHecoıg, wie 1 Petr. 3, 21) seines Zeltes
32381(v. 13) als schnell herbeikommend und geht also auf seinen nahen Tod.
32382der ihn veranlasst, das kurze ⲉϣ o00v noch zu benutzen. — xa4we xaı)
32383zeigt, dass ihm die Nähe seines Todes schon wegen seines Alters gewiss
32384ist, dass sie aber auch dem entspricht, was ihm Christus kundgethan
32385(1 Petr. 1, 11). Die Weissagung eines gewaltsamen Todes im Alter (Joh.
3238621, 18f.) ergab, dass er nicht einmal das natürliche Maass menschlichen
32387Lebens erschöpfen werde, also um ⲃⲟ sichrer seinem baldigen Ende ent-
32388gegensehen könne. — ⲩ. 15. ox0ovdaow de xaı) Zu dem, was er allezeit
32389zu thun für seine Pflicht hält (v. 12f.), tritt aber noch ein besonders
32390eifriges Bestreben (v. 10), dem sofort der zu schreibende Brief dienen soll
32391(Bem. das Fut.). Bem. den absichtlichen Wechsel des ⲉⲉ v. 12 mit ⲉϫⲁ •
32392ϭⲧⲟⲧⲉ (ⲗ.) Zu ⲉⲭⲉⲓ (häufiger ovx Ex.) ⲥ. inf. vgl. Matth. 18, 25. Eph.
323934, 28. Was ihnen nach seinem Heimgange (ⲉ ooo ϩ, wie Sap. 3, 2. 7, 6)
32394allezeit dazu dienen soll, ein Gedächtniss (uynunv, wie Ps. 97, 12. Koh.
323951, 11, 2, 16) dieser Dinge (zovrtwr, wie ⲩ. 12) zu beschaffen (also sein
32396Erinnern zu ersetzen), kann nur dieser Brief sein, wenn er von ihnen
32397aufbewahrt wird. — ⲅ. 16 MM. begründet dies Bestreben dadurch, dass er
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32398158
32399Kup ⲧ) TO xvOlov Nu
32400ϭ.. ⲉⲗⲁ ⲉ̃ⲡⲟⲡⲧⲥⲓ .
32401Außer ⲩⲉ̀ⲣ ⲡⲡϩⲉ ⲉⲟ. ϥ
32402Pelone ⲡⲉⲧ ⲧⲟⲓⲁ̄ϭⲉ ⲛ
32403in der Lage ist, für die
32404Wiederkunft, welche v. 11 wo
32405schaft einzusetzen. — ⲟ —
3240656, 11. Hiob 31, 9. Es wird,
32407Negation, hier die Ab :
32408den Spöttern 3, 3f. zu ⲉ
32409(gopılsodaı, in den
32410Personen) Erdichtungen
32411die aber hier keine Anspielt
32412diese Dinge glaubten. — 8yvw.
32413satz zu den Singularen v. 12
32414zusammenfasst und das Ⲧⲉⲓ
32415bekanntem bezeichnen kann (
32416das vier nur individu:
32417der Heilsbotschaft, ohne ⲉ̀
32418Macht und Wiederkunft Christi
32419vgl. das EmONRTEVELV AP
32420Da es sich um Au
32421kann nur die Erscheinung det
32422Berge gemeint sein, die sc
32423Wiederkunft in Herrlic
32424seine Augenzeugenschaft, ⲉ
32425und von der im Folgenden ⲙ
32426auf Grund der (in der Vi
32427Jesu seine göttliche Macht und
32428verkündigen konnte: Gott selbst h
32429das za ⲟⲕ Ⲑⲉⲟⲩ ⲡⲧⲟ ϩ (vgl. 1
32430zug auf Christum) zeigt, d
32431durch den Vater selbst alt, d
32432macht es unmöglich, an. die ihm bei
32433ⲟⲉ zu denken; es kann nur heis
32434gepriesen zu werden, vom V
32435gegengebracht ward (ev£% ⲧ
32436genden angeführte. Dies ⲝ ⲉ ϭ
32437der Satz nur Erläuterung des ⲇⲉ
32438ist nicht Bezeichnung Gottes selbst
32439der Lichtwolke als der Erscheinung d
32440wie 2 Makk. 8, 15, vgl. Deut. 33, |
32441Verklärung erscheinende uey@Äsıor
32442ihm entgegengebracht ward, - ϯ
32443ⲙ
32444ⲁⲓ
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324451, 16—20. 159
32446ⲕⲟⲩ ⲟ ⲉⲩⲟⲡⲧ ϩ ⲕⲟⲱ 0VTOG ⲉ̀ϭⲓ) ⲉⲓϩ ⲑ Ey] eUdoxnoa. 18 xal
32447ⲧⲥ̀ⲧⲟ ⲧ) pop ϥⲙⲉⲓ ϫⲟⲕⲙⲉ) ⲉⲝ ⲟ̀ϧⲟ̅ ̀ϩⲉⲭⲪⲉⲓϭ⳪)
32448ϭ auto ⲟⲩⲧⲉ ⲉ ⲧ︦ ⲉ. ⲟⲩⲉ. , 1 xal Eyouev ⲃⲉⲃⲟⲓ̀ⲧⲉⲣⲟⲩ
32449top XO0PNTLXÖD 26yov, ⲫ ϫⲗⲟ̄ϩ ⲡⲟⲉⲉⲓ̈ⲧⲉ ⲡϩⲟϭⲉⲭⲟⲩⲧⲉϩ ⲱϩ ⲟϣ
32450ⲫϭⲓϧⲟⲩⲧⲓ ⲉ̀ ϭⲩⲗⲙϥⲟϣ︦ TO, ⲃⲱ ⲟⲑ YuEOA diauydon xal ⲁ.
32451g0ö006 dvatelın ⲉ̀ ⲧⲓ xaodlaıs ⲙⲱ ⲧⲟⲟⲧⲟ ⲡⲟⲱ︦ⲧⲟⲩ ⲩⲓⲱ-
32452dem Kontext entsprechende Voranstehen des Praed. gegen Mark. 9, 7. -
32453ⲉⲓϩ ⲟⲩ ⲉⲩⲱ Evd.) selbständiger Zusatz aus Jes. 42, 1, wie das ⲉⲓϩ statt
32454ⲉ und das &yw zeigt. — ⲧ. 18, x«aı) schliesst sich anakoluthisch an, als
32455wäre bereits ein Hauptsatz (ei@«ßer) vorausgegangen, weil durch die
32456eingeschaltete Gottesstimme der Beginn der Construktion (1&«ßwr) aus dem
32457Auge gerückt war. — nuUELG NXOVOAXMEV) betont neben der Augen-
32458zeugenschaft v. 16 die Ohrenzeugenschaft, schliesst aber eben damit aus,
32459dass v. 17f. jene begründen will. — ⲉ ⲟⲟⲟ) vgl. Il, 10, a, be-
32460stätigt, dass nicht Gott selbst in der Lichtwolke gedacht ist, die nur
32461die Gottesstimme vom Himmel her zu ihm bringt. — ϭⲱ ϭⲱⲧⲱ 0’VTES)
32462wie Mark. 2, 26. — ⲉ tw a«yım ⲟ ⲟⲉ) vgl. III, 6, a, weil der Berg durch
32463die Erscheinung der göttlichen do&« ihm zum Heiligthum geweiht, wie
32464die Stiftshütte Exod. 40, 34f. — v. 19. exouEv) vgl. 1 Petr. 2, 12. 4, ⲃ.
32465Den Augenzeugen der Verklärung ist das prophetische (vgl. Röm. 16, 26)
32466Wort des AT. durch das, was sie erlebten, noch fester und zuverlässiger
32467(vgl. v. 10) geworden, sofern die Erfüllung aller Verheissungen (1, 4)
32468durch den zu göttlicher Macht erhöhten und wiederkommenden Christus
32469ein neues Unterpfand bekommen hat. — ⲭⲗⲱϩ mxoı8L7E) vgl. Jak. 2,
32470ⲃ. 19, hier gut griech. ⲥ. part. (ⲡⲟ ϭⲉⲗ ⲟⲩⲧ ⲉϩ, vgl. Prov. 1, 24. Cant.
324718, 13). Indirect liegt in dem Lobe ihres Achthabens auf das Weissagungs-
32472wort die Ermahnung damit fortzufahren, die er um somehr geben kann,
32473als er zu den Augenzeugen gehört, denen dies Wort zuverlässiger ge-
32474worden. — ⲱϩ) vgl. v. 3 motivirend, wie ⲃⲟ oft in 1 Petr.: wie es sich
32475ziemt einem Wort gegenüber, das eine Leuchte ist, scheinend (vgl. Joh.
324765, 35) an einem trüben Ort (avyunow, «mxi.). Das Bild entspricht der
32477Vorstellung, wonach die gegenwärtige Weltzeit Nacht ist und erst mit
32478der Parusie der helle Tag der Heilszeit anbricht (Röm. 13, 12). — ⲉⲱϩ
32479ov) c. Conj. ohne av, wie Matth. 14, 22. 17, 9, hängt. im Bilde fortfahrend,
32480von x@00EX%0vrEG ab, das fortdauern soll, bis Tag angebrochen sein wird
32481(ϭⲱϭ, anı.). — ⲉⲩ ⲧ. ϫⲉ. vu.) gehört ausschliesslich zu ϭⲉⲗ 7
32482(Jak. 1, 1lı. Das Aufgehen des Morgensterns in ihren Herzen ist Bild
32483der vollen Erkenntniss des Heils, die mit der Vollendung der Weissagungs-
32484erfüllung (bei der Parusie) anbricht und das Achthaben auf das Weissagungs-
32485wort, das nur wie eine Leuchte das Dunkel der Gegenwart erhellte,
32486unnöthig macht. — ⲅ 20. yıvwaxovrt&£EG6) vgl. Jak. 1, 3, schliesst sich
32487eng an ⲡϩⲟϭⲉⲭⲟⲩⲅⲉϩ an, da das Achthaben ein rechtes nur sein kann,
32488wenn man von dem Weissagungswort nicht erwartet, was es nicht zu
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32489leisten vermag, indeı
32490Das ⲍ ⲟ ⲉⲍ ⲟ Weist vor:
32491vgl. Matth. 6, 33, zu :
32492ⲫ Apok. 22, 7. 10, z
32493ⲉ ⲉ ϩ dabei (v. 3) kanı
32494Weissagung sich selber
32495Achthaben auf sie, sie
32496Sich selbst giebt, da ji
32497ihrer Erfüllung eintritt (
32498Negativen Gliedes, wie
32499des ⲗ ⲟ ⲍ ⲉ IN, 6. ⲥ Eine
32500Würde ja eine bestimm
32501will, und, indem sie dies,
32502Werden. — PEOOMEVOL)
32503die nicht kraft eigenen
32504sondern von heiligem G
32505Gott ihnen ZU reden gab
32506als Menschen (daher das
32507unbekannte Deutung in ⲓ̇
32508ganze Ausführung, dass ı
32509volle Deutung erhält (v.
32510liche Erfüllung auf dem
32511warum der Verf. der die:
32512ⲉⲓ nach v. 1 ⲏ. beständig
325132, 1—9, Weissagun
32514wie Mark. 1, 4 vom geschich
325156, 13. 26, ) im Volke. So
32516erwähnten Prankasn. .
page 885
325171, 2-2, 3. 161
32518ϭⲉⲓϩ ⲉⲡⲱⲗⲉⲟϩ, xal top ⲉ̀ⲩⲟⲣⲉ̀ϭⲥⲱⲧⲥ EUTOVUS dEeOKOTNV dQvOV-
32519ⲕⲉϧⲟⲓ, &XxayoVTEG ⲉ̀ⲥⲱⲧⲟⲓⲥ ⲧⲓ) ⲡⲱⲥ, 2 xal ⲕⲟⲗⲗⲟ bEa-
32520ϫⲟⲗⲟⲱⲃϭⲟⲱϭⲥⲙ autOp ⲧϭⲓ doelyelaıs, ⲓ ⲟⲩϩ ⲟⲟϩ TAG
32521Aindelas Bilacpnundnoetaı, 3 xal & zisoveälg ϫⲗⲥ⳪ⲧⲟⲓϩ 167015
32522dividualisirend (vgl. 1, 16) die Leser als Vertreter der Christengemeinde,
32523der gegenbildlich widerfahren muss (vgl. 1 Petr. 3, 21), was dem Volk
32524der Propheten widerfuhr. Das wevdodıdaaxaioı (ⲡ.) bezeichnet
32525solche, die Lügen lehren, da die andersartige Bedeutung des Comp.
32526weEvdoroog. nur mit dem Wesen der Prophetie zusammenhängt. — 017186)
32527wie 1 Petr. 2, 11, motivirend, weshalb sie Lügenlehrer genannt werden.
32528Daher können die ⲥϩⲉϭⲉⲓϩ nicht Spaltungen (Gal. 5, 20) oder Sekten
32529(Act. 5, 17), sondern nur selbsterwählte (und darum lügenhafte) Lehr-
32530weisen sein, die sie neben der allein richtigen einführen werden (ⲡ⳪ ⲟ ⲉ ϭ •
32531aysıv, wie nxapEıOgpEPEW 1, 5), und die durch ϭⲡⲱⲗⲉ ⲓⲥϩ als dem
32532(ewigen) Verderben (Matth. 7, 13. Hebr. 10, 39) verfallen charakterisirt
32533werden. — ϫⲉ ⲧⲟ) ϭⲟ ⲟϭ ⲧ ⲥ) markirt den Höhepunkt des Frevels
32534dieser «060816 dadurch, dass sie mit Einführung derselben sogar den Herrn,
32535der sie erkauft hat, verleugnen. Zu ⲩⲟϩ ⲉⲓ vgl. Apok. 5, 9. 14, 3f.,
32536zur Sache 1 Petr. 1, 19, zur Wortstellung 1 Petr. 1, 13. 15, zu ⲅ. deoxotnr
32537ϩⲙ. Jud. 4. lhre libertinistischen Lehren verleugnen thatsächlich die
32538Autorität des Herrn, der sie losgekauft hat, damit sie nicht mehr der
32539Sünde geknechtet sein sollen. Die offenbare Anspielung auf die Jud. 4 ge-
32540zeichnete Erscheinung zeigt, dass der Verf. in ihr Anlass findet, die wei-
32541tere Entwicklung derselben zu einer förmlichen Irrlehre zu weissagen. —
32542ⲉⲡ ⲉⲩⲟⲩⲧⲉ ϩ) wie ⲉⲃ. 26, 21. Ezech. 6, 3, und ⲥ. dat. wie Sir. 1, 27, Er-
32543läuterung des axwisınc, daher Näherbestimmung des ganzen Satzes, wo-
32544nach sie Lehren einführen, die sogar Christum verleugnen, indem sie
32545(dadurch) sich ein Verderben herbeiführen, das sie schnell ereilen wird
32546(zax., wie 1, 14). — ⲩ. xaı) knüpft ein zweites wesentliches Moment
32547der Weissagung an, wonach sie grossen Erfolg haben werden. Zu ⲉ ⲥ •
32548ⲭⲟⲗⲟⲱⲐ. vgl. 1, 16, zu ⲧ. ϭϭⲉⲗⲉⲓⲁⲓϩ 1 Petr. 4, 3. Damit ist an-
32549gedeutet, dass nicht sowohl ihre Lehren als die Licenz zu Zügellosigkeiten,
32550welche dieselben gewähren, zur Nachfolge reizen wird. — di 0vs— Biag-
32551nu.) vgl. ⲉⲃ. 52, 5, geht natürlich auf die ⲡⲟⲗⲗⲟⲓ. Der 0dos ⲕ.
325525, 20. Jud. 11) z. ⲡⲑ. ist die Lebensweise, welche die Wahrheit (1, 12)
32553vorschreibt und die um ihres Wandels willen als Lasterweg geschmäht
32554wird, hier mit Recht, wie 1 Petr. 4, 4 mit Unrecht. — ⲩ. 8 fügt hinzu,
32555wie dieser Erfolg durch den gewinnsüchtigen (ⲉ xitoveSı«, vgl. Ps.
32556119, 36. Jerem, 22, 17) Eifer herbeigeführt wird, mit dem sie durch ⲉⲓ‐
32557dichtete Worte (xi«ot0o:g, «ri.) die Gläubigen (ⲱⲙⲥ, wie Ev vw V. 1)
32558zum Gegenstande eines gewinnbringenden Geschäfts (vgl. Jak. 4, 13)
32559machen. — 0:6) geht auf das Subj. des Satzes, Dat. incommodi, wie 1 Petr.
325605, 9. ⲧⲟ ϫⲟⲙ ϥ) vgl. Jud. 4. Gemeint ist auch hier, dass von Alters
32561Texte u. Untersuchungen VIII, 3. 11
page 886
32562162
32563ⲙⲡϩ ⲉ̀ⲕⲡⲟⲣⲉⲩϭⲟⲩⲧϭⲓ, ⲥ
32564ⲉⲧⲱ ⲗⲉⲓⲥ ⲥⲧⲟ ⲟⲓ VVOTAGEL
32565TNOAVTOV ⲟⲗ̀ϫ ⲫⲉⲟ⳪ⲧⲟ, ⲉ︦ ⲗⲗ
32566ⲟⲉⲱϫⲉϧ ⲉⲓϩ .. ⲧⲟⲟⲩ
32567ⲉⲫⲉϭϥⲧⲟ, A220 ö7doop No
32568TaxAvopnöp 00 ⲉϭⲉ ⲃⲱ 8:
32569HOQQAS ⲧⲉⲣⲟⲱ3ϭⲥⲥ ϫⲉⲧⲥϭⲧⲣⲟϥ
32570her (ⲉⲡⲓ. nur noch 3, 5) die
32571zu ⲉⲟⲩⲟϩ 1, 8), sie wegen
32572Urtheil über die Pseudor
32573drohung ihrer Strafe, —
32574einnicken: es ist immer
32575Zeit ist (v. 1). — v.4M 5
32576göttlicher Strafgerechtigkeit
32577uyyelmwv hervor, dass Gott selb
325781 Petr. 1, 12, 3, 22), weil sie gesi
32579schonte (ⲉ eⲧⲟ vgl. Gen
32580Zu dem ⲉⲓ, das den
32581die obj. Neg.) vgl. 1 Petr. 2 it
32582gehört zu ⲛⲉϩⲉ *ⲱϫⲉⲛ vgl gl. Je
32583Finsterniss bedeckten Erdhöh
32584wurden (vgl. Hen. 10, 4. 124
32585(Verb. zu zagrepos Hiob 41, |
32586setzt, Zu dem aus ayy.
32587tno0vMEVOVS (II, 6, a)ı
32588werden (vgl. Jud, 6). — ⲧ
32589das artikellose ⲝ ⲭⲉ ⲉⲟ (1 B
32590hervor, dass es nichts Geringerei
32591er nicht verschonte. ‚Vgl. di
32592mit nur 7 Andern, bewahrt.
32593war, als Gott eine Wasseruth 4
32594dazu 1 Petr. 3, 20, wo in den
32595des Noah (xnovE, Subst, zu
32596vgl. Jud. 24, zu zaraxi
325974, 15, — ⲧ. 6, zaı) noch:
32598durch die Gen. App. zum X
32599TEPOWORS. (and) das S
32600ϩⲛ ZUTaXOLV. ⲟ. dat, Mark.
32601Schwefel eingeäschert (Gen. 1
32602nichtung (Verwandlung in €
32603zu einem (immer noch vor
32604ⲕ. 5, 10) ihres Schicksals 4
32605ⲉ... Jud. 15)
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326062, 3—9. 163
32607ⲓ.
32608ⲉϭⲉ ϭⲓ ⲧⲉⲐⲉⲓⲭⲱϩ, 7 ⲭⲁ) dixaıov Ant ⲭⲥⲧⲥϫⲟⲩϧⲟ̀ⲕⲉⲟⲩ ⲡⲟ
32609ⲧϥ] ⲧⲱ ⲉ︦Ⲑⲉϭⲕⲱⲩ ⲉ̀ ⲉ̀ϭⲉⲗⲩⲉ[ⲝ ⲉ̀ⲩⲥϭⲧϩⲟⲫϩ ϩⲱ̀ϭⲅⲟ 8 ⲃⲗⲙⲙⲟⲅⲓ
32610ⲩϩ xal ⲉ̀ϫⲟϥ ⲟ dixaıos ⲉⲣⲭⲧⲟⲓⲭⲱ̀ⲩ ⲉ̀ ϭ̀ⲧⲟⲓ̈ϩ HUEOAXD BE iϩⲥϩ
32611ⲫ ⲭ) dıxalar Avöuoıs Eoyoıs ⲉ̀ⲃⲥϭ̀ⲩⲓⲍⲉϧ. 9 older xvoL0s ⲉⲓ
32612Geßelg ⲉ̀ϫ ⲡⲉⲓⲣϭϭⲙⲟⲱⲩ ⲉϭⲑⲥⲓ, Adlxovs dt ⲉⲓϩ ⲙⲟⲥ xolosws
32613ϫⲟⲗⲥϩⲟⲙⲉ̀ⲟⲩϩ TNOEIV.
32614Typen für das Verderben, wie die Pseudopropheten für das Auftreten der
32615Lügenlehrer. Durch den Anschluss an Jud. 7 ist also hier schon der
32616Gedanke zum Ausdruck gekommen, der als Nachsatz zu den drei parallelen
32617Vordersätzen folgen sollte, daher derselbe von jetzt an anakoluthisch fallen
32618gelassen wird. — ⲩ.. dıxaı0v) wie 1 Petr. 3, 18. Als ein Gerechter, der
32619von dem Wandel der Gottlosen gequält wird, wird Lot gerettet, wie Noah
32620ⲩ. 5 als der Gerechtigkeit Prediger Zu ϫⲉⲧⲉⲛ ⲟⲩⲉϭ ⲓ vgl. 2 Makk,
326218, 2. 3 Makk. 2, 2 und zur Sache als Beispiel Gen. 19, ⲃ. zu Ⲑⲉ ϭ ⲙⲱ
326223 Makk. 5, 12. 6, 26 und das ϭⲑⲉⲕⲓⲧⲟϩ 1 Petr. 4,3, zu TnNG ⲧⲱ — Ev —
32623ⲉⲥ ⳪ⲧ ⲟ. 1, 4 und 1 Petr. 3, 2. 16, ⲉⲟⲱϭⲉⲅⲟ (II, 7, a), das auf die
32624Errettung aus dem Untergange Sodoms geht, Sap. 10, 6. Gen. 48, 16.
32625Jes. 44, 6. — ⲅ. ⲃ begründet das x«ranoV. — ⲗⲉ ⲙⲧ.) Ani. mittelst
32626Sehens (ihrer ϭⲉⲗ.) und Hörens (ihrer frevelhaften Reden, die sie als
32627«Seouo«ı führten). Zu «xon vgl. Exod. 15, 26. Deut. 11, 13. Der Verf.
32628betrachtet das Wohnen des Gerechten (ⲟ dixwe0s, vgl. IV, 3, b) unter
32629ihnen (&yxatoıxEıv, and.) als ein Freiwilliges, wahrscheinlich ihre
32630Besserung durch Wort und Beispiel bezweckendes (vgl. den xno. dıx. v. 5),
32631da er selbst dadurch seiner Seele stete Qual auferlegte. Zu ⲙ ⲉ ⲟ. ES
32632ⲣⲕⲉ ⲟ. vgl. das Ähnliche ⲉⲉ nu. ⲉϩ nu. Jerem. 52, 34; zu WvXnV ⲓϫ.
326331 Petr, 2, 11; zu den «vouoıs ⲉⲟ. der Sodomiten Gen. 19, 15. Das
32634Baoavıleıy steht von Seelenqual nur hier, doch vgl. Mark. 5, 7. —
32635ⲩ. 9. ocdev) wie Matth. 7,11: Jahve (xvo:0c, wie Jud. 5), weiss Mittel
32636und Wege, versteht, Fromme (£vo&ßeı6, vgl. ⲉⲃ. 26, 7. 32, 8), wie den
32637dız. xn0. v. 5 und den dıxaı0g ⲩ. 7f., aus versucherischer Lage (ⲡ ⲟ ⲉ •
32638ϭ ⲙⲟⲧ, vgl. II, 1, a, wie Jak. 1, 12. 1 Petr. 4, 12) zu erretten (ⲟⲱⲉϭⲑ ⲥ.
32639hier im Sinne von Matth. 6, 13). Hier erst tritt die Absicht der Er-
32640wähnung Noahs und Lots hervor. Wie diese als die wahren Propheten
32641dem gottlosen Geschlecht ihrer Tage gegenüberstehen, so sind sie zu-
32642gleich ein tröstliches Vorbild, wie die Frommen aus der ihnen durch das
32643Auftreten der zukünftigen Lügenlehrer erwachsenden Versuchung (v. 1 f.)
32644gerettet werden. — ⲡⲓⲭⲟϩ) wie 1 Petr. 3, 18. Zu ⲉⲓϩ ⲛⲉϩⲉ XQLO.
32645vgl. Jud. 6 und zu dem artikellosen Ausdruck 1 Petr. 1, 2. 5; zu xoia-
32646ϩⲟⲕⲉ ⲟⲩϩ Sap. 11, 16. 2 Makk. 6, 14: Als solche, die (an ihm) gestraft
32647werden, werden sie für den Gerichtstag aufbewahrt. Direkt ist dies nur
32648von den sündigenden Engeln gesagt (v. 4), aber von den Noachiten und
32649Sodomiten versteht es sich von selbst, dass sie durch ihren irdischen
32650Untergang erst ϫⲉ «ro. gerichtet sind (1 Petr. 4, 6) und für die am
3265111*
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32652164
3265310 uadıota de Tode On
32654ⲣⲉⲑⲟⲏϧⲟⲩⲥ Xal ϫⲱⲣⲓ ⲧⲟϩ ϫ ⲧϥ
32655ⲉϩ ⲟⲓ TOEHOVOLP ⲃⲥ ⲟ ⲓ
32656ⲟⲩϭⲓⲉ ⲣⲉⲓⲝⲟⲉϩ ⲧⲉϩ ⲟⲩ ⲫⲓ
32657ⲃⲗϭⲣϥⲟⲃ ϫⲣϭⲓⲱ· 12
32658ⲣⲱϭⲓⲭⲉ ⲉⲓϩ ALoow ϫⲱ)
32659Endgericht ihrer nd
32660Hindeutung auf die den
32661Erfolge aufgesparte Strafe.
32662ⲗⲓϭⲧⲕ de) wie Gal. 6, 10. Phil.
32663am Endgericht zu bewahren
32664zündet, sich in Unzucht d
32665gehen. Das oxcı0w ϭⲉ ⲣ
32666excdvu. aus 1 Petr. 4, 3 verb
326671, 5, b), weil ein Gen.
32668Sap. 14, 26 und oapxa vd)
32669vgl. Jerem. 2, 36. Hos. 6,7, N
32670die Herrschaft des xzugi0g v. 9, de
32671tToiuntaı) anı., Subst. 7 bildet
32672Adj. «vdadeıg (Gen, 49, 7
32673charakterisirt wird, weil‘ ie mu
32674ihrer Rache) zittern (re 1049,
32675sie (überirdische) Majes ⲃ̅ⲃ
32676Anschluss des Part. 1 Petr, 4, 4
32677in welcher (vgl. 4 Makk. 2, 14
32678mögen ⲭⲓ wie 1 Petr.
326791 Petr. 3, 22) grösser sind (
32680zu fürchten haben, nicht aı
32681ein bei Gott (ⲡϩ dew,
32682liches Urtheil. Zu ßia0
32683verständlich als Anspielung
32684ⲩ. 1%, ovro« de) im Gege:
32685das Bild der wa ⲉⲗⲟⲩ das dal
32686rein sinnliche Wesen geboren ⲃ
32687(8:5 aiwory., «mi.) und ver
32688gemachte ϭ ϫ. (arl.)
32689als reine Naturwesen im Geg
32690auf ihr Verderben, wenn sie
32691entspricht eben ihrem Wesen
32692£v ⲟⲓϩ. Zu a«yvosıv (vgl. d. €
32693Gemeint sind, obwohl neutrisch a
32694dass sie lästern, wovon sie n
32695a
page 889
326962, 10—14. 165
32697ⲧⲉϩ, ⲉ ⲧ] ϣⲑⲟⲣⲥ̄ ϭⲓⲧⲱϧ xal daQHIOPTAL, 13 AdıxovLEVOL
32698ⲙⲓϭⲑⲟⲩϧ ddıxlas. )ϧ ⲣⲟ̀ⲕⲉⲅⲟⲓ ⲧ) EV ⲏⲟ TOVANV, ϭⲗⲟ.
32699xal ⲙⲱⲕⲟⲉ ⲉϧⲧⲣⲱϣⲱⲩⲧⲉϩ ⲉϧ ⲧⲥⲓϩ ⲉⲡⲉⲧⲥⲓϩ KUTOVP, ϭⲱϧⲉⲱⲱⲗⲟⲩⲓ⳿‐
32700ⲙⲉϧⲟⲥ vuly, 14 ϣⲑϭⲗⲙⲟⲩ̀ϩ ⲉ̀ⲗⲟⲩⲧⲉϩ ⲙⲉϭⲅⲟⲱ̀ϩ ⲕⲟⲓⲭⲟⲗⲓⲟϩ ϫⲟ) Axa-
32701TARAUGTOVS ⲉ̄ⲙⲥϩⲧⲓⲥϩ, ⲉⲗⲉⲥⲟⲩⲧⲉϩ ⲯⲱⲭⲁ̃ϩ ⲉ̀ϭⲅϥⲟϫⲧⲟⲱϩ, XAQdiap
32702ⲟⲓ ⲩ. 1. Diese Unwissenheit in Dingen, die jeder kennt, ist dus erste
32703tert. comp., wie das zweite (das offenbar als natürliche Folge des ersten
32704betrachtet wird) ausdrücklich als solches dadurch hervorgehoben wird,
32705dass sie in ihrem Verderben (vgl. das ⲉⲓϩ g$0g«y) auch zu Grunde gehen.
32706Das ypd«pnocovTAaı geht also auf das ewige Verderben (vgl. 1 Kor. 3, 17)
32707und bildet mit dem leiblichen Verderben der Thiere ein Wortspiel (vgl.
32708Jud..10 und die ⲫⲟⲣⲁ 1, 4). — ⲧ. 18, «dıxovuevoı) vgl. IN, 4, b, ge-
32709hört zu ϣⲐϭϩϥϭⲟⲓⲧϭⲓ, sofern sie durch dasselbe um Lohn, wie ihn Un-
32710gerechtigkeit sucht (vgl. Act. 1, 18), betrogen werden. Da sie v. 10 unter
32711die a«dızor subsumirt werden, erklärt sich die Bezeichnung ihres Treibens
32712als adızı« (Jak. 3, 6) und, da sie durch dasselbe einen Gewinn suchen,
32713der als ⲕⲓϭⲑⲟϩ (Jud. 11) bezeichnet wird, das sinnige Wortspiel, wie
32714ihre adızıx damit vergolten wird, dass sie durch ihren Untergang um
32715diesen wo&og gebracht werden. Vgl. das adıxeıy ⲧⲓⲥ ⲧ. Act. 25, 10.
32716Gal. 4, 12. Philem. 18. — ndovnv nyovuEvoı) neu anhebend, führt aus,
32717wiefern sie um diesen Lohn betrogen werden, und bezeichnet daher zu-
32718nächst, dass sie ihr Treiben für Befriedigung ihrer sinnlichen Lüste
32719(Jak. 4, 1. 3) achten (vgl. 1, 13), also in der Wollust den Lohn ihrer adızıa
32720suchen. — ⲧϥ ⲉ ϥⲙⲉⲣⲉ TEVNY) vgl. Prov. 19, 10. Luk. 7, 25, be-
32721zeichnet zunächst ‚noch ohne Andeutung von etwas Unsittlichena das
32722Wohlleben, das seiner Natur nach nur dauert, ⲃⲟ lange es Tag ist (vgl.
32723Joh. 9, 4), also die Lebenszeit über, der das g9«pncovtAaı ⲩ. 12 ein Ende
32724macht. Es folgt erst die Schilderung ihrer adıxı« bei dieser tOovpn. —
32725ϭⲡ ⲗⲟⲓ- ϭⲱⲩⲉⲱⲭⲟⲱⲙ ⲉⲟ) nimmt das amıl. ϭⲱϧⲉⲱⲱⲭ. Jud. 12 auf,
32726nur statt ϭⲡⲓⲗⲥⲉϩ das gewöhnliche ϭⲡⲓⲗⲟⲓ setzend und nach 1 Petr. 1, 19
32727mit dem synonymen xaı ⲕⲱ ⲕ ⲟ (Sir. 11, 31. 20, 23) verbindend, die Be-
32728ziehung auf die «yanx«ı durch Hinzufügung des ⲙⲓ abstreifend und
32729durch &”t0vpwYTES Ev (Jes. 55, 2. 57, 4) mit einem Wortspiel bezeich-
32730nend, worin die «dıxı« bei ihrer tevpn besteht. Als Schmutz- und
32731Schandflecken entweihen sie eure Gastmähler, indem sie bei denselben in
32732ihren Betrügereien (vgl. den Plur. von «osAy&«a v. 2) schwelgen. — ⲅ. 14
32733schildert, wie sie die, mit welchen sie schmausen, betrügen, indem sie die
32734Gastfreundschaft derselben zur Befriedigung ihrer Wollust und Habsucht
32735missbrauchen. — ⲙ ⲉ ϭ oi) vgl. Jak. 3, 8, bezeichnet, dass ihre Augen
32736nichts Anderes mehr zu erblicken vermögen, als eine Ehebrecherin (Jak.
327374, 4), zu der sie des Nächsten Weib machen wollen, und so nicht aufhören
32738(ⲉϫⲉⲧⲉⲡϭⲓϭⲅⲟⲱϩ, vgl. IV, 2, a) mit Sündigen (vgl. ⲡⲉⲡⲥⲱⲧϭ. AUAOTLAS,
327391 Petr. 4, 1) im Sinne von Matth. 5, 28. Von der thatsächlichen Ver-
page 890
32740-ⲁ ⲁⲙⲉⲛ ⲟ, 1 VEl. ⲃ ⲅ)
32741widerstehen. Auch hier ver!
32742der Unzucht und der Habgi
32743uusbeuten, weil ihr Herz dar
32744Da die Part. dieses Verses n
32745Anderer ein Wohlleben zu ve
32746Ungerechtigkeit suchen, den
32747XATUHAS TEXVA, Wie sie ⲙⲡ
32748göttlichen Fluch für diese ı
32749Copula zu ergänzen; zu x«T«
32750xar. Eph. 2, 3. — ⲩ. 13. ϫⲉ
32751im Sinne des Imperf. — &u4
32752geraden Weg, wie ihn nur Go:
32753zeigt, verlassend, sind sie in d
32754Hieraus erhellt klar, dass von
32755die Rede ist und nicht von
32756ⲉ ϫⲟⲗⲓ.. 16. 2, 2, zu ⲓ
32757ⲠⲒ 4, a. Der Weg Bileams i:
327581uod0sg adızı«s ging (vgl. Deut
32759ihrer Handlungsweise (v. 13 1)
3276021, 4. 23, 2, beginnt einen selb
32761eigenthümliche z«pyavoı« (FE
32762verglichen wird, durch die Z
32763dafür zu Theil ward. Zur Sac
32764FExod. 20, 17. Jud. 1, 14. Dass
32765bar mit Menschenstimme ⲧⲉϥⲉ
32766Eselin die Zurechtweisung ert
32767sinnige Thorheit [ⲧ ϩⲉⲫⲣϩ ⲟⲩ
32768gottwidrigen Weg einschlug,
32769vgl. Gen. 23, 6. Pr 20 ⲓⲗ ⲧ
page 891
327702, 14- 167
32771ⲉⲗⲥⲱϧⲟ̀ⲙⲉϧⲟⲓ, ⲟⲓ̈ϩ 0 LOgos ⲧⲟⲟ ϭⲭ̀ⲧⲟⲱϩ TETHONTAL 18 URLOOYKA
32772ⲩⲟ HATALÖTNTOS ϣⲑⲉⲩⲩⲟⲕⲉϧⲟⲓ ⲉⲗⲉⲉⲥⲟⲱϭⲓ Ev Exıd vulaıs Gap-
32773xö5 dei yelaıs ⲧⲟⲩⲥ ⲱϩ ⲉ̀ⲡⲟⲫⲉ̀ⲣⲟⲩⲧⲟϩ ⲧⲟϩ ⲉⲩ ⲡⲩ
32774ⲉⲩⲥϭⲧϩⲉϩⲟϣϧⲟⲟϩ, 1 ⲉⲉ ⲉⲣ⳪) ϭⲱ̀ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲉ̀ϫⲥⲩⲩⲉⲗⲗ̀ⲕⲉϧⲟⲥ aütol
32775ⲟⲟⲟ. ÜRAOXOPTEG ⲧⲡⲉ ⲫⲟϩ © 700 ⲧⲉ ⲧⲧⲓⲧϭ ⲧⲟϣ
32776dedoviwrtaı. 20 ⲉⲓ ⲁϩ ⲉ̀ϫⲟϣⲱⲩⲟⲟⲧⲉϩ TA WIÄGHATK TOD ⲭϭⲙⲟⲱ
32777Quellbrunnen (Joh. 4, 6), wie durch die vom Sturmwind (Hiob 21, 18.
32778Mark. 4, 37) fortgetrieben werdenden (Jak. 3, 4) leeren Nebelwolken, die
32779so wenig Regen bringen können, wie jene erquickenden Trank spenden
32780(vgl. ⲉⲃ. 58, 11), solche abzubilden, die nicht leisten, was sie versprechen
32781und denen darum mit den Worten aus Jud. 13 (oıs — tetNE.) ihre Strafe
32782gedroht wird. — ⲧ. 18. ⲱⲡⲉ ϩⲟⲩϭ) Die prahlerischen Worte aus Jud.
32783ⲩ. 16, die durch den Gen. qual. ⲙⲧ ⲟ ⲧⲟϩ (Koh. 1, 2, vgl. u«tTALOS
327841 Petr. 1, 18) als innerlich hohl, leer charakterisirt werden, bestimmen
32785sich hier nach den Bildern in v. 17 näher zu hochtrabenden Verheissungen,
32786die nicht halten, was sie versprechen. Zu ⲫⲐ ⲉ ⲟ ⲕ ⲉⲟ. (ertönen lassend)
32787vgl. ⲩ. 16, zu ⲗⲉ ⲟⲱϭⲉ ⲩ. 14. Das ev bezeichnet den Anknüpfungs-
32788punkt, den ihr Köder in fleischlichen Begierden (vgl. exı&vu. ϭⲉⲑⲭⲓⲭϭⲓ
32789Ⲓ Petr. 2, 11) findet, der dat. instr. Ⲉ ϭⲉ.) ⲉ ⲉϩ (2, 2) den Köder, den
32790sie ihnen vorhalten. Gerade dass sie troz ihrer pomphaften Versprechungen
32791doch eigentlich auf die gemeine Sinnenlust, der sie Befriedigung ver-
32792heissen, spekuliren, zeigt die Nichtigkeit jener Versprechungen. — ⲓ.
32793anxogpevyovTtAas) vgl. 1, 1, a, bezeichnet die ihrer Verführung Aus-
32794gesetzten als die, welche kaum (04:yws, «x. vgl. 177 5, a vom Maass,
32795wie ⲟⲗⲓⲭⲟⲩ 1 Petr. 1, 6: ein wenig erst) im Entfliehen begriffen sind
32796vor denen, die in Irrwahn (Jud. 11) wandeln («vaorto. Ev, wie 1 Petr.
327971, 17), also als eben Bekehrte, die sich noch lange nicht ganz von der
32798Gemeinschaft heidnischen Lebens losgesagt haben. — ⲅ. 19, ⲉⲉ Ⲑⲉ ϩⲉ ))
32799wie 1 Petr. 2, 16. Freiheit ist es also, was ihnen die hochtönenden
32800Worte ⲩ. 18 versprechen (Jak. 1, 12, vgl. die exayyeiuata 1, 4), während
32801sie doch selbst («vro:, wie 1 Petr. 1, 15. 2, 5) Knechte des Verderbens
32802sind, dem sie mit ihrem Treiben verfallen. Zu ⲙⲡϭ ⲟⲗ. vgl. Jak. 2, 15. —
32803ⲱ ⲩⲉ ⲟ tıs) Allgemeinsatz, wie 1 Petr. 2, 19, zur Begründung des dovi.
32804F00., der auf demselben Wortspiel beruht, wie 1, 4. 2, 12, sofern der,
32805welcher von den vergänglichen Dingen (Genussobjekten) besiegt wird
32806(ⲧ ϥⲧⲁⲓ, wie 2 Makk. 10, 24, aber mit dat. statt ⲡⲟ ⲥ. gen., wegen
32807des Gedankenspiels mit ⲧ ⲟ ⲱⲧ ⲱ), dem durch sie herbeigeführten Verderben
32808geknechtet ist und bleibt (Perf. Pass.) als sein doviosc, d. h. unrettbar in
32809seiner Gewalt bleibt, also sicher von ihm dereinst ereilt wird. Zu dem
32810fehlerhaften ⲭⲓ nach ⲍⲟⲓⲧⲱ vgl. III, 4, a. Dass die ϭⲉ ⲉⲓϩ des Judas-
32811briefes im Gesichtskreise des Verf. bereits ihr Treiben als Bethätigung
32812der wahren Christenfreiheit rühmen, hat denselben eben auf die ⲅ. 1 ff.
32813ausgesprochene Erwartung gebracht. — ⲩ. 20 begründet den zuletzt aus-
32814gesprochenen Allgemeinsatz durch seine Anwendung auf den vorliegenden
page 892
32815ⲕ ⲡ ⲟⲟ ⲧⲧ ⲉϩ) aufzulösen dı
32816die ohnehin nur zur Charakte
32817ⲧⲉϩ ⲅ. 18, während von jenen
32818Bekehrung waren sie entfloheı
32819ϭⲙⲥⲧⲥ, wie Jerem. 32, 34. L
32820Jak. 1, 26, zu ⲧⲟⲩ ⲭⲱⲣⲓ ⲟⲩ oh
32821als des Herrn und Erretters (vg
32822ı«ou. entflohen. — ⲧ ⲟⲩⲧ o c)
32823verwickeln (ⲉⲡ. e ⲕⲉ ⲧⲉϩ, VB
32824ihrem Reiz gefesselt werden,
32825sofort auf die Personen bezog
32826sind, denen sie glücklich entro
32827meinte ϥⲅⲅⲱⲩⲧϭⲉ gegeben, da je
32828-ⲩⲉⲩⲟⲩⲉ ⲛ xti.) nach Matth.
32829liess, wie das «xogryortEG zeigl
32830ihr jetziges definitives Geknec
32831ⲭⲟⲉ ⲉⲧⲧⲟ) vgl. II, 6, a, ganz
32832heilsamer gewesen wäre (nv, vg
32833Lebensweise, welche die Gerecht
32834cv) statt des Acc., von avTtOG
32835ϭⲧϩⲉⲯⲉⲓ Vgl. 11, 6, a; es wird
32836Umkehr aus der Gebundenheit :
3283730, 16) handelt. Gemeint ist da
32838als von Gott stammend ϥ⳪ hei:
32839ihnen anvertraut wurde. Zu ⲡ
32840die Strafbarkeit des vrootgEY AL
32841ⲅ. 23, ovupeßnxEer ⲡⲓⲧⲟϩ)
32842liche Asyndeton (Ill, 3, a). — ⲓ
32843was das wahre Sprichwort bez
32844liegenden ⲱⲙ..
page 893
328452, 2-3, 3. 169
32846I, 1 Tavınvp 77) äyannrol, devtegap Duo yoCgw ⲉ̀ⲡⲓⲟⲧⲟ‐
3284727 ⲉ aig dıeyelom ⲉⲕⲱ) & ⲙ̀ⲡⲟⲕⲩϥϭⲉⲓ ⲧϥ) ⲉⲓ̀ⲗⲓⲭϩⲉ ϥ dıd-
32848ⲟⲓⲥ, 2 UVPNOÖNVAL ⲧⲱ ⲡϩⲟⲉⲓϩϥⲙ̀ϧⲱⲩ ÖNLATOV ⲙⲡⲟⲩ ⲧⲱ
32849ⲉⲣⲱϧ ⲡⲣⲟϣϥⲧⲱ ϫⲓ ⲧϥⲥ TOV ⲉ̀ⲗⲟϭⲧⲟⲗⲱⲩ ⲙⲙⲱ EvTOANS ⲧⲟ
32850ϫⲱⲣⲓⲟⲱ xal ϭⲱⲧ ⲟⲟϩ, 3 ⲧⲟⲩⲧⲟ KQWTOP YIVOOXOVTES, ⲟⲩⲧⲉ ⲉ̀ⲗⲉ̀‐
32851ϭⲟⲱⲧϭⲓ ⲉ̀ⲡ ⲉϭⲭⲉ̃ⲧⲱϧ ⲧⲱ ⲕⲉⲣⲟ ⲉ EuraıyuorN ⲉ̀ⲡⲁⲓⲭⲧⲥⲓ
328528, 1—7. Die Spötter der Zukunft. — a«yannrtoı) wie 1 Petr.
328532, 11. 4, 12. — ⲉⲧ ⲉ av) weist auf den ersten Petrusbrief zurück, sodass
32854dieser an dieselben Gemeinden wie jener geschrieben sein will, wenn auch
32855dieselben seither durch die Wirksamkeit des Paulus wesentlich heiden-
32856christliche geworden sind. — ⲉ «a:6) ungenaue Beziehung auf die im
32857Vorigen liegende Vorstellung beider Briefe. — ⲉ. ⲉⲙ ⲱⲡ ⲟⲕ.) Dass
32858dies der Zweck dieses Briefes ist, sagt 1, 13, vgl. mit 1, 15; aber auch
32859der erste will nur &xuaptVEELV die den Lesern bekannten Heilsthatsachen
32860(5, 12), und das ty» -ⲟⲟ ⲓ ⲥⲩ weist ausdrücklich auf 1 Petr. 1, 13,
32861wo durch die Ermahnung zum «yaSwo. t. Ⲟⲫ. ⲧ.. dieselbe aufgeweckt
32862wird, Das s:icx0ciVn (Sap. 7, 25. Phil. 1, 10) stellt die Gesinnung der
32863Leser in Gegensatz zu der der Libertinisten (2, 10—22), daher das durch
32864die gesperrte Stellung stark betonte ⲕⲱⲓ. — ⲩ. 3%. uUPncdnvaı ⲧⲱⲛ
32865ⲡ ⲟ ⲟ ⲉ ⲓ ⲙ. O7M.) Inf. der Absicht, der sein Subject aus vuwr empfängt.
32866Die dem Verf. vorschwebenden Worte aus Jud. 17 werden zunächst auf
32867die ATlichen Prophetenworte bezogen, auf die 1, 19 verwies, wie 1 Petr.
328681, 10f. Die Propheten heissen ⲉⲩⲟ als ⲡⲟ nv. ϥ). pEQOMEVOL Ⲓ 21,
32869vgl. Luk. 1, 70. — tn5 ⲅⲱⲩ ANOOT. ⲙ. ⲉⲧ.) Weist auf die Apostel
32870zurück, durch welche nach 2, 21 das Gebot des Herrn und Erretters (2, 20)
32871ihnen anvertraut ist. Obwohl auch das erste Ermahnungsechreiben (1 Petr.
328725, 12: zagaxalwry) durchweg an diese srT04Än erinnert, ⲃⲟ zeigt doch
32873schon die Anknüpfung an 2, 21, dass der Verf. hier vorzugsweise an
32874diesen Brief denkt, dessen Leser nach dem gegenwärtigen Gemeinde-
32875bestand (vgl zu v. 1) speziell in Paulus (vgl. 3, 15) und andern Heiden-
32876lehrern ihre Apostel sahen. — ⲩ. ⲃ. t0ovto ⲡⲱ ⲧ. yıvwax.) vgl. 1, 20
32877und zu dem anakoluth. Part. im Nom. 1 Petr. 2, 12. Es beschreibt nicht
32878mehr den Inhalt dieses Briefes, sondern führt einen neuen Gegenstand
32879ein, mit dem sie vorzugsweise bekannt sein müssen, um nicht an dem
32880Weissagungswort irre gemacht und dadurch des stärksten Motivs zur Er-
32881füllung des Herrengebots beraubt zu werden. — £i£vcovt«ı) wie Matth.
3288224, 5. Gemeint sind die letzten Tage der nach 1 Petr. 1, 20 bereits an-
32883gebrochenen Endzeit. Die Spötter aus Jud. 18 (bem. die Verstärkung
32884durch ⲉ eunxaıyuorn, ⲉⲡⲗ., Vgl. ⲉⲙⲡϭⲓⲣⲙⲟϩ Hebr. 11, 36) werden wie
32885dort als nach ihren eigenen Begierden wandelnd (bem. den Zusatz des
32886unserm Verf. so geläufigen ıdı a5) charakterisirt, weil dies die nothwendige
32887Folge einer Verspottung der Christenhoffnung ist. Zu der Stellung des
page 894
32888.. ϭⲙⲙⲟ LEULS MOMENT, ⲟⲩ
32889ⲉϭⲓ) wie Ps, 42, 4. Mal. 2,
32890Behauptung, sie sei nirgend
32891erwarten, kann sich natürlich
328924, 7. 1 Makk. 10, 15) beziehe
32893Propheten (v. 2) oder des H
32894heissung seiner Parusie (1, 1t
32895die Begründung jener Behau]
32896(jener Spötter) die Parusie mi
32897wie schon in dem ⲉ ϫⲟ ⲙⲑ
32898man ihren Tod nur als einen i
32899(bei der Parusie) unmittelbar
32900hauptung, die sie, wenn noc
32901EOXATAIS NUEOKIS Aufstellen we
32902die ganze Generation, innerh:
32903flossen, ohne dass sie eingetrete
32904ⲟⲩⲧⲱϩ weist auf den gegen
32905Aenderung zu erwarten, nach
32906der Parusie) erwartet wurde, ni
32907gilt, dass er überhaupt unver
32908102, 27) von Schöpfungsbeginn
32909«vrovs) vgl. Lev. 5, 3. Act. 2
32910die solches sagen, dadurch, d
32911spricht, nur verborgen ist, weil
329123, 10), nämlich dass es keine P:
32913Lustleben zu fürchten haben, &
32914Wenn schon einmal Himmel exi
32915schon damals ebensogut sagen :
32916ergünzt sich aus „gay ein ϥ ⲓ
32917wär (ϭⲓⲉ ϭⲧⲱϭ ϥ. vgl. Kal 1
page 895
329183, 3- 171
32919Ⲫⲉⲟⲱ︦ ⲗⲩ, 6 dt’ dv ⲟ TOTE XOCHOS ⲥⲧ. ϫⲉⲧⲥⲭⲗⲱϭⲑⲉϩ ⲉⲡⲟ
32920ⲉⲧⲟ, 7 ol ⲉ vöp ⲟ̀ϩⲥⲱⲟⲓ̀ xal ⲣ ⲧϣ ⲡⲉⲧⲟ ⲣϣ TEÖNGAU-
32921Ⲟⲓϭⲕⲉϧⲟ ⲉⲓϭ, ⲡⲱϩ ⲧϥⲟⲟⲩ̀ⲕⲉϧⲟⲓ ⲉⲓϩ ⲟ⳪) ⲭⲣⲓϭⲉⲱϩ ⲭⲓ ⲉⲡⲱ‐
32922ⲗⲉⲓⲟⲥ ⲧⲱ ⲉ̂ϭⲉⲃⲱ ⲉⲐⲟⲱ ⲡⲱ.
32923. ⲃ &p ⲉ ⲧⲟⲩⲧⲟ Un Ⲁⲱⲑⲥⲩⲉⲧⲱ ⲙⲕⲥ︦ⲥ AyannTOL, ⲟⲧⲓ ⲙ
32924YuEQX ⲡϩⲉ ⲭⲱⲣⲓ ⲱϩ ⲗⲟ Ern ϫⲁⲓ ⲗiⲓ⳪ ⲧ] ⲱϩ ⲕⲉⲟⲥ Mia.
32925ⲑ ⲟⲓ ßoadüveı ⲭⲱ̀ⲣⲓⲟϩ ⲧⲥ Enayyellas, ⲱϩ ⲧⲓϧⲉϩ ⲃⲟⲥⲟⲟⲧ ⲧ
32926HyoCpTAL, ⲗ ⲕⲥⲭϩⲟϧⲱⲕⲉⲓ ⲉϩ ̀ⲙⲟ̄ⲥ UN BOVÄCUEPÖS TIVAG ⲉ̀ⲡⲟ‐
32927stimmt. - ⲅ. 6. di ⲱ) geht auf das Wasser der Tiefe, aus dem sie em-
32928porgetaucht, und das Wasser über der Veste, durch dessen Absonderung
32929sie zu Bestand gekommen (vgl. Gen. 7, 11), und hebt hervor, wie gerade
32930durch beide, von denen man es deshalb am wenigsten erwarten sollte,
32931die damalige Welt (vgl. o «px. xo0u0s 2, 5) zu Grunde ging, als sie mit
32932Wasser überfluthet ward (xeraxivodeig, vgl. Sap. 10, 4). — ⲩ.. ⲓⲓ)
32933. gehört mit zu 7 yn7, da ⲟⲩⲣ. x. yn wie ⲩ. 5 nur den gegenwärtigen Welt-
32934bestand ausdrückt. — tw avrtov ⲟⲩⲱ) vgl. IV, 2, b und zu der Stellung
32935des Pronominalgenitiv, die durch die Beziehung auf ⲅⲱ tov $eov 2).
32936ⲩ. 5 bewirkt ist, 1 Petr. 1, 18. 5, 9. Gemeint ist Gen. 9, 11. Zu ⲧⲉⲐ ϥ •
32937ϭⲱϩ ⲉϭⲓⲉⲉⲩⲟⲓ Vgl. Jak. 5, 3: sie sind wie ein Schatz aufgespart, aber
32938nur indem sie dem Feuer, in dem sie dereinst untergehen sollen (Jes.
3293966, 15 f.), aufbewahrt werden (2, 4) für einen Tag des Gerichts (2, 9) und
32940des Verderbens (2, 1. 3) der gottlosen Menschen, zu denen ja auch die
32941Spötter (v. 3) gehören.
329428, 8—18, Die Bedenken der Gegenwart. — ⲉ) de) Eines aber,
32943und zwar, was der folgende Objektsatz sagt, auf den das ⲧ ⲟ ⲧ ⲟ voraus-
32944weist, möge euch, ihr Geliebten (v. 1), nicht verborgen sein (v. 8). Es
32945lag in der Voraussetzung, welche die Spötter ⲅ. 4 geltend machen («g nS
32946-ⲉϫⲟⲓⲙ.), etwas, worüber auch sie der Aufklärung bedürfen. — ⲡ ⲉ ϩ ϭ
32947xvopıw) wie 2, 11, kann nur besagen, dass auf die Anschauung Gottes
32948menschliches Zeitmaass keine Anwendung leidet, zu welchem Sinne auch
32949allein die aus Ps, 90, 4 entlehnte zweite Vershälfte passt. Daher muss
32950von der Einheit menschlichen Zeitmaasses ausgegangen werden. — ⲩ. 9,
32951ⲟⲩ ⲃⲟ ⲉ) vgl. Gen. 43, 10. Sir. 32, 18, mit dem Genit. verbunden
32952nach Analogie der Verba zaveıv, ϭⲧⲉⲟⲉⲓ: Gott (v. 8) ist nicht säumig
32953hinsichtlich der Verheissung (d. h. im Sinne von v. 4: der Verheissungs-
32954erfüllung). Leidet menschliches Zeitmaass auf ihn keine Anwendung (v. 8),
32955so ist auch die scheinbar schon zu lange Zeit, in der man vergebens auf
32956die Parusie gewartet, für ihn durchaus keine lange Zeit. — ⲧ ⲓⲉ ⲥ) Selbst
32957in der Gemeinde begannen manche schon von säumiger Verzögerung
32958(Boaudurns, «ri. im Sinne des Verb.) zu reden, was den Verf. eben zu
32959der Erwartung ⲩ. 3 veranlasst. Zu nyovyraı vgl. 2, 13. — uaxg0odv-
32960ⲙⲉ) vgl. Prov. 19, 11, hier von langmüthigem Warten auf Besserung in
32961Bezug auf sie (ⲉϩ vuas, II, 6, a, vgl. das ⲉⲓϩ 1 Petr. 4, 8 ff.), unter denen
page 896
32962\van, 1, 1) im Unteres
32963ⲅⲉ vgl. 1 Petr. 5, 5,
329643, 8. Mark. 1, 4, zu x
32965hier: zur Sinnesänderu:
32966ⲣ ⲉⲉ de) vgl. ⲉⲃ. 18, 6.
32967satz zu der scheinbarer
32968lässt: Kommen aber wir
32969ϫ ⲟ ⲟ Joel 1, 15. 3, 4
32970Welcher der ϭⲧⲟⲃⲃⲉ Gerici
3297124, 43, welche andeutet,
32972man glaubt, kommen wir
32973wie die Himmel vernick
32974dass sie dann mit ⲃⲀns
3297524, 35), 88gt das ⲍ. 00
32976man die Flammen des VW
32977ganze Himmelsgewölbe hi
32978ⲉⲃ in den ⲟⲩⲣⲁⲟⲓ von fes
32979der Gluthhitze (ϫ ⲉ ϭⲟ
32980(Ⲁ ϭ ⲉ ϩ ⲉ ⲉ vgl. 11 b).
32981an ⲗⲉ. an und fragt mit E
32982ob an diesem Tage, wo «
32983der soviel vergänglichere 1
32984ϭⲉ ⲧⲥ vgl. ⲠⲒ 2, ce. — vn]
32985ⲟⲱⲅⲱ ϩⲥ, das 8leichsam die A
32986det, vgl. 1, 11. Das durch die ⲃ
32987auf Himmel und Erde und A
32988ⲃⲉ Ⲁ ⲟ ⲛ ⲉ ⲱ p bezeichnet,
32989der Herrentag ⲟ-
page 897
329903, 3-1. 173
32991ⲉⲓ UrAoxXELV Ev Aylaıs AvaGTO(OAIE xal ⲉ̀ϭⲉⲃⲉⲒⲓϩ, 12 ⲡϩⲟϭⲑⲟ‐
32992xOyTAS Kal OkEUdovtas Thy ⲡⲥⲣⲟⲱϭⲓⲥⲱ THG TOD Ⲑⲉⲟⲩ NUEOAS,
32993de’ Hp ⲟ̀ϩⲥϧⲟⲓ KVQOULEVOL ÄUÖRHOOPTAL ϫⲁⲓ GTOLYEIK XAVGOUNEVA
32994TYXETAL. 13 ϫϭⲓϧⲟⲓϩ dt ⲟⲩ̀ϩⲥϧⲟⲱ̀ϩ ϫⲟ) ⲙ XaLUTD XATA TO
32995EXdyyEeina AUTO KO00doxduEV, ⲉ̀ ⲟϩ dıxaLoovun XATOLKET,
3299614 4, Ayannrtol, ⲧⲱⲧ KE0GdoxdyTES OROVÖGATE AORL-
32997ⲗⲟⲥ xal AuduNTOL AUTO EUOEÖNVAL Ev ⲉⲓ, 15 ⲭ tnp ToV
32998xvolov ϯⲱ ⲕⲥⲭⲟⲟⲱⲏⲓⲥϧ ϭⲱⲧϥⲟⲓⲥϧ ⲉⲓⲉ, ⲭⲥⲑⲱ̀ϩ ⲭⲁ 6
329991 Petr. 2, 1; zu ⲉⲱϭⲉⲃⲉⲓⲥ 1, 3, 6f. u. zum Plur. die ⲥϭⲉⲃⲉⲓϭ. Jud. 18. —
33000ⲩ. 13, z000d0oxwvraAas) vgl. Ps. 119, 166. 2 Makk. 7, 14. In solchem
33001Verhalten werden sie nicht nur (müssig) erwarten, sondern, indem sie
33002jeden Grund eines Aufschubs aufheben (vgl. v. 9), beschleunigen (ϭⲛ ⲉ‐
33003ⲉ ⲉ trans., wie ⲉⲃ. 16, 5) die Ankunft (ⲗⲋ ⲟϭ ⲥ im eigentl. Sinne,
33004wie 2 Kor. 7, 6f. Phil. 1, 26) des Tages Gottes. Gemeint ist der grosse
33005Gerichtstag (v. 10), um desswillen Himmel in Brand gesetzt (xvoov-
33006ⲙⲉⲩⲟⲓ, vgl. Prov. 10, 20. Koh. 12, 11. Apok. 1, 15), aufgeldst (v. 10) und Ele-
33007mente in Gluthhitze geschmolzen (vgl. Jes. 34, 4) werden. Ueber die Erde
33008und die Gottlosen auf ihr ergeht das Gericht selbst, aber da dasselbe mit
33009dem Weltuntergang hereinbricht, welcher die Gottlosen dahinrafft, müssen
33010selbst ovpayoı und ϭⲩⲟⲓⲭⲉⲓⲥ in Mitleidenschaft gezogen werden. — ⲅ. 18
33011zeigt, welches Interesse sie an dem Herbeikommen und darum dem Be-
33012schleunigen dieses Weltunterganges haben. — ⲣ] xaıynv) Zur Wort-
33013stellung vgl. II, 10, a. — xata ⲧⲟ ⲉⲡϭ)ⲩⲉⲗⲙⲉ ⲥⲱⲧⲟⲩ) vgl. II, 6, a u.
330141,4. Gemeint ist Jes. 65, 17, wo auch v. 25 gesagt ist, dass in der neuen
33015Welt Gerechtigkeit wohnt, was dann ein neuer Motiv für die in v. 11
33016indirekt liegende Ermahnung bringt.
33017ⲩ. 14—18. Schlussermahnung. — dıo) wie 1, 10, wird nach der
33018Anrede (3, 1. 8) näher erläutert durch das auf v. 12f. d. h. auf den Ge-
33019richtstag, wie auf die nene Welt gehende ⲧ ⲅⲱⲅ zu00dox. Zu ⲉ ϭ ⲡ̅.
33020ϫ. ⲥ ⲙⲱ ⲙ ϥⲧⲟⲓ (a«ni., doch Deut. 32, 5: uwunt«a) vgl. 2, 13 u. 1 Petr. 1, 19.
33021Das auf Gott (vgl. ⲧⲟ ⲉⲡ). ⲥⲱⲧⲟⲩ ⲅ. 13) gehende ⲥⲱⲧ ⲱ schliesst sich
33022daran als einfacher Dat. com. an; aber wer für ihn flecken- und tadellos
33023erfunden sein will (vgl. 1 Petr, 1, 7), der muss es auch in seinem Urtheil
33024sein. — ⲉ £810nvn) gehört zu evpednvaı und steht von dem subjektiven
33025Gefühl eines aller Sorge und Gefahr enthobenen Wohlseins, mit dem sie
33026nur im Bewusstsein solcher Tadellosigkeit dem Gerichtstage entgegensehen
33027können. — ⲩ. 15. ⲧⲟ xvo. nu) kann nach dem stehenden Sprach-
33028gebrauch des Briefes nur auf Christum gehn. Wohl ist es die Langmuth
33029Gottes (1 Petr. 3, 20), welche den Aufschub der Verheissungserfüllung
33030zum Heile Aller beschloss (v. 9); aber Christus, der diesen Willensentschluss
page 898
33031Nymısche ϭⲱⲅ ⲟⲓ (c
33032treuer Benutzung der i
33033dies keine Ermahnung
33034ϭⲟ ϭⲥⲧⲉ sich gestal
33035doxav motivirt ist. —
33036lich auf die an die Lese
33037und zwar, wenn die Le:
33038Epheserbrief. Selbst an
33039fassende ⲱⲛⲉ. — 7 ⲱ )
33040des Lebens Jesu, die ai
33041Bruder anerkennen, Jede
33042tiner als einer im Gege:
33043stehenden abschneiden.
33044gebene Weisheit (ϭⲟ ⲝ ϥ︦
33045Briefe als kanonischer sel
33046ϭⲧ ⲟ ⲉ ϥ ϩ) vgl. II, 1, a,
33047Paulus sonst noch geschri
33048Sammlung, die ja den Un
33049schriebenen Briefen aufheb
33050dass die Leser dieselben kı
33051ⲡⲛⲥⲃ in ihnen dasselbe ϭⲓ
33052d. h. von den Pflichten der
33053tages redet. — EV ϭ) vgl
33054TC, ⲡⲇ.) das es in ihnen |
33055Rechtfertigung allein aus ϥ
33056Gesetz sein, wie sie beson
33057Eben wenn die Leser diese ;
33058leicht, sich auf angebliche A
33059Van Al. :
page 899
330603, 15—18. 175
33061ⲇϭⲟⲩϩ np ldiav avutdv Axwieıav. 17 ⲙⲕⲉⲓϩ ⲟⲓ, dyannrol,
33062ⲡⲣⲟⲩⲓϧⲱϭⲭⲟⲩⲧⲉϩ KVIdOOEGIE, Ira UN TH TOV ⲉ︦Ⲑⲉϭⲏⲱⲩ ⲡⲩⲣ
33063OvranaydevtEG ⲉϫⲡⲉϭⲣⲧⲉ ⲧⲟⲟ ldiov otnNOLYUOG, 18 aUEAvETE dk
33064ⲉ̀ X&oıtı xal ⲩⲩⲱϭⲉⲓ ⲧⲟⲟ xvolov ϥⲱ xal ϭⲱⲧⲓ̈ⲟⲟϩ Incob
33065Xot0t0. ⲧ︦ Ⲑⲉ xal »üv xal Ele ϯⲏ) ⲥⲟ ϧⲟϩ.
33066bestimmung kann hierbei nur an die Schriften des AT’s gedacht sein,
33067welche als die in der Gemeinde geltenden Autoritäten den paulinischen
33068an die Seite gestellt werden konnten, auch ohne dass die Paulusschriften
33069als solche bereits kanonieche Geltung erlangt hatten. Da sie aber
33070schwerlich im Sinne des Libertinismus gedeutet werden konnten, am
33071wenigsten in ihrer Gesammtheit und nicht bloss in einzelnen Stellen, wie
33072die Paulusbriefe, so geht dies auf die den Lesern wohlbekannte Miss-
33073deutung des AT'’s und jener Schriftstellen zu Gunsten eines antipaulinischen
33074Judaismus. Dass sie damit nur sich selbst (ⲓ) das Verderben bereiten,
33075beweist natürlich nicht, dass es die Lügenlehrer oder die Spötter sind, von
33076deren Verderben 2, 1. 3. 3, 7 geredet war. -ⲩ 17. vu £&:5 0vv ϭ) ⲡ.) nimmt
33077die durch. die Berufung auf Paulus und die Hinweisung auf seine Missdeutung
33078unterbrochene Ermahnung ⲅ. 14 wieder auf, weshalb das xpoyıvwox.
33079(1 Petr. 1, 20) nur darauf gehen kann, dass man (nämlich Seitens der
33080Libertiner) ihnen mit diesen Verdrehungen seiner Worte kommen wird,
33081die sie nun aber zu würdigen wissen werden. — gvia«ggeo0de) Prov.
3308221, 28. Koh. 12, 12. Sir. 26, 11, natürlich vor der Irreführung durch solche
33083Berufungen auf Paulusworte. — ıy« un) vgl. Jak. 5, 9. 12: Hier sind die
33084«Secu0oı die Libertiner, die nach ihren Vorbildern 2, 7 charakterisirt
33085werden als solche, welche alle Banden von sich geworfen haben. Sie
33086sollen nicht, durch ihren Irrwahn (2, 18) mitfortgerissen (ovvarayd.,
33087vgl. Exod. 14, 6. Gal. 2, 13), herausfallen (ⲉⲡⲉ ϭ ⲅⲉ, vgl. Sir. 34, 7)
33088aus dem gefestigten Stande christlichen Glaubens und Lebens (ϭⲅ ϥ •
33089ⲟⲩⲙⲟϩ ani.), in dem sie sich nach 1, 12 im Unterschiede von den
33090ⲥϭⲅϥⲣⲓϫⲧⲟⲓ (2, 14. 3, 16) befinden (vgl. das dem Verf. so geläufige, noch eben
33091ⲩ. 16 gebrauchte ıdıov). — ⲩ. 18, ⲥⲉⲥⲉ ⲧⲉ) intr., wofür 1 Petr. 2, 2
33092das Med. steht, bildet den Gegensatz zu dem &xmıntEV, dessen Vermeidung
33093durch das ϩⲱⲗⲥϭϭⲉϭⲑ ⲉ beabsichtigt war, daher das de: vielmehr. Da das
33094ⲥⲓⲥ. aber nothwendig einer Näherbestimmung bedarf, besagt das ⲉ
33095worin sie wachsen sollen, nämlich an Gnade, deren Mehrung der Verf.
33096auch 1, 2 anwünschte, und an Erkenntnisse, wie sie auch 1,2 als Voraus-
33097setzung solcher Mehrung erschien. — tov xvgL0v ϫⲧⲗ.) vgl. 1, 11, gen.
33098obj., daher unmöglich auf ⲭⲟⲓϩ mit zu beziehen. — «vtw ϥ ⲟ) vgl.
330991 Petr. 4, 11. 5, 11, doch hier auf Christum bezogen, dem sowohl jetzt
33100die Herrlichkeit eignet, als bis auf den Tag der Ewigkeit, d. h. den Tag,
33101der nie aufhört, weil in der Ewigkeit (vgl. Ϥ︦. 13: ⲉⲓϩ ϭⲓⲱⲩϥ) kein
33102Wechsel der Tage mehr eintritt und darum sie selbst nur noch ein Tag
33103ist. Vgl. Sir. 18, 9 und zum artikellosen Ausdruck 1 Petr. 2, 12. Zu dem
33104fehlerhaften ⲡⲙ] vgl. II, 7, a.
page 900
33105176
33106I, 1°0 %v dx’ ⲉ
33107daluols ⲏⲑ, 0 &eaOduET
33108ⲡⲉⲣ) ⲧⲟⲟⲩ A6yov ns Sans
33109boopüxauer ⲕⲟⲓ XOTVOOT
33110zip aldvıov, HTIS ⲫ :
331111, Ⲓ-Ⲁ Eingang
33112voraufgeschickten Kelati
33113digung (v. 3) seinem Wi
33114absoluten Sinne nur hier, sachlic
33115und geschichtlich Offenbargewo:
33116denen sich der Verf, zu: mEeNSC
33117Perfecta). — ⲧⲟⲓϩ 0. N
33118ⲛⲏⲥⲃ das Hören) als auf eig
33119ruhend. — 0 deu UETM)
33120volle Betrachten des in den
33121Liegenden, das durch den
33122(we ⲭⲉⲉⲟⲉϩ NM. EWNÄRDRO
33123TEL ⲧⲟⲩ ÄoyOoV) gehört}
33124kürzter Form v. 3 wiede
33125nahme zeigt, dass die R
33126das Subjekt, in Betreff d
33127in persönlichem Umgange
33128persönliche Logos (Joh, 1,1), ©
33129Gotteserkenntniss, vgl. Joh, 7,8 |
33130Offenbarungsmittler chlech!
33131knüpft in einer durch die U:
33132kennbaren Parenthese ei
33133über den die Augenzeugen il
33134des Lebens bezeichnet : ⲏ
33135also seinem wahren Wesen na h gi
33136worden (epavepwdn, vgl. 1 ⲏ
33137der es zuerst besass (ⲱⲛ. ), Ⲕⲱ
33138die ⲩ. 1 genannten Au
33139zeugen (U@OTVQOULEN, a h
33140ⲩⲉⲗⲗⲟⲛ ⲃⲓ, vgl. Matth. 11, 4. Mak
33141also zu den Augenzeugen, ⲛ
33142Botschaft von dem wahren a,
33143getheilt wird, verkündigen. —
33144drei Verbis, charakterisirt das I« A
page 901
331451, 1—4. 177
331463 ⲟ ̃ⲱϩⲥⲭⲥⲙⲉ xal dxnXÖaUEr, AnUyELLOMED xal Val, Fra xal
33147ⲉⲕⲉⲓ ⲭⲟⲓϧⲱⲗⲓⲩ ⲉ̀ⲭϥⲧⲉ ⲙⲉ ⲡⲕⲱ. xal n xoıvayla ⲟⲉ ⲉⲧⲟ
33148ⲕⲉⲧ ⲧⲟⲟ ⲡⲟⲧⲣⲟϩ xal ϣⲉⲧⲉ ⲧⲟⲟ ⲱⲓ̈ⲟ ϭⲟ Inco6 XoL06700.
331494 xal ⲧⲱⲥ YodpoLEV ⲕⲉϩ va N ⲭⲟϩ ⲱ︦ Y RERANQOUETN.
33150unvergängliche (1 Petr. 5, 10. 2 Petr. 1, 11. Jud. 21), als welches es von
33151ihnen erkannt wurde, weil es (ntıc, wie 1 Petr. 2, 11. 2 Ⲣⲉⲙ. 2, 1) im
33152Gemeinschaftsverkehr mit dem Vater geführt wurde (nv ⲡⲟ ϩ ⲧⲟⲩ ⲡⲁ •
33153ⲍⲉ ⲟ, Vgl. Joh. 1, 1). Da Jesus selbst seine einzigartige Gotteserkennt-
33154niss und damit sein wahres Leben (Joh. 17, 3) auf sein uranfängliches
33155Sein beim Vater, und sein Gottschauen in demselben zurückführte (Joh.
331566, 46), ist es den Augenzeugen kundgeworden als eines, das ebenso end-
33157los sein muss, wie es anfanglos war. Bem. das zum Anfang zurück-
33158kehrende und somit die Parenthese schliessende x. sguvegwIn nuıV. —
33159ⲩ. ⲃ ⲟ ⲉⲱⲣ ϫ. x. ⲭ ⲭ.) nimmt nach der Parenthese den Inhalt von
33160v. 1 nochmals auf, um das, was sie von dem wahren Wesen des Logos
33161gesehen und durch das Hören der Verkündigung Jesu verstehen gelernt
33162haben (bem, das Voranstehen des ewo«x. im Unterschiede von ⲩ. 1), nun
33163als Objekt der ständigen apostolischen Verkündigung an die Leser zu
33164bezeichnen, die damit als die Hörer derselben charakterisirt werden. —
33165Das ϫ vor ⲱⲙ ⲉ bezeichnet, dass den Lesern durch diese Verkündigung
33166ebenfalls zu Theil wird, was ihm und den andern Augenzeugen durch
33167ihr Hören und Sehen kundgeworden, damit auch sie (durch den Besitz
33168der wahren Erkenntniss in Betreff des Logos) Gemeinschaft mit den Augen-
33169zeugen haben, wie diese sie untereinander haben. — ⲭ- de) fügt in
33170einem selbstständigen Satz, in dem die einfache Copula zu ergänzen ist,
33171eine nähere Erläuterung hinzu über die ⲟ ⲱ ⲉ ϥ der Augenzeugen unter-
33172einander (n nuEtTEQ«), an der die Leser durch die apostolische Ver-
33173kündigung Antheil empfangen und die darum ein ⲃⲟ hohes Gut ist, weil
33174es eine Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohne Jesu Christo ist.
33175Durch die Erkenntniss Jesu als des Christ, d. h. als des uranfünglichen
33176Logos, in dem die volle Offenbarung Gottes gegeben, hat die Gemein-
33177schaft der Augenzeugen (und durch ihre Verkündigung auch die Hörer
33178derselben) die Gemeinschaft mit dem Vater, welche in der mit dem Sohne ge-
33179geben ist, empfangen (Joh. 17, 21); und diese ist das spezifische Kennzeichen
33180des wahren Christen, als welche die Leser dadurch charakterisirt werden.
33181— ⲩ. 4. tavrt«) auf den Briefinhalt vorausweisend. Das zu • ϩ nach yp«a-
33182ϣⲟ ⲙ ⲉ (vgl. IN, 3, b) hebt die Person des Briefschreibers aus der grösseren
33183Zahl der Verkündiger des Evangeliums (v. 3) heraus. — ϥ) die Aussage
33184über die Absicht des Briefes involvirt zugleich den Segenswunsch, sofern
33185der ihnen gewünschte Segen durch denselben ihnen gebracht werden soll. —
33186ⲡ ϫⲉⲟ ϥⲙⲱⲩ) vgl. ⲠⲒ, 4, b. Die Freude des Briefschreibers an der
33187durch seine Verkündigung bewirkten Gemeinschaft mit den Lesern (v. 3)
33188soll durch den Brief eine vollerfüllte werden (x&xinowuEYN. Vgl. Joh.
331893, 29), indem derselbe jene Gemeinschaft zur vollen Verwirklichung bringt.
33190Texte u. Untersuchungen VII, 3. 12
page 902
33191x ⲱⲓϣⲉⲧⲱnϭ zieht, gelıt aus vor
33192botschaft Christi. — Ϫⲓ) knü]
33193(iesagte die Voraussetzung de:
33194vorantretende £grır dem Zwı
33195der Inhalt derselben gegenübe
33196sprechend als Verkündigung ⲥ
33197Christo gehört haben. Zu de
33198zu ⲉⲩⲉⲓ ⲉⲃ. 25, 9. Prov.
33199Das an «vrov fasst das unm:
33200ⲩ. 3 zuletzt genannten Jesus Cl
33201darstellung in Wort und Werk
33202Dass Gott Licht, d. h. überall ı
33203strahlung sich kundgebend) ist, 11
33204Gottesgemeinschaft (v. 3) ruht, ı
33205sich ja handelt) offenbar ⲉⲩⲟⲓ
33206keinerlei Finsterniss, d. h. nicht:
33207ist. Bem. die nachdrückliche ⲃ
33208zur Stellung des ⲉ avtw vgl.
332092, 14. Die 1 Pers. Plur. setzt de:
33210ihn zu Sagende selbst uuf den
33211einträte, duss mit der Behaupt
33212zwrViww ⲩ. 3) verbunden wäre ein
33213Joh. 8, 12. 12, 35 zeigt, im uner!
33214in Christo erschienene Gottesoffe
33215Dinge und so auch unsrer Sell
33216ⲙ ⲉⲩⲟ ⲉϯ) von wissentlicher
33217da der Widerspruch jener Behat
33218Wie er aber in seinem &t&m ni
33219bei seineın Wandel in Finsterniss:
33220Zustande) sein Thum nicht --
page 903
332211, 5—9. 179
33222ϭⲱⲧϩ ⲉϭⲓ ⲉ ⲧ︦ ϣⲱⲧ, Ϫⲟⲓϧⲱⲩⲓⲥϧ EXouErp ⲕⲉⲧ ⲉ2ⲗⲱϧ ⲭⲁ
33223ⲧⲟ ⲓⲙ ⲒⲠϭⲟ ⲧⲟⲟ ⲙⲟⲟ ϭⲓⲧⲟⲩ ⲭⲥⲑⲥϩⲓⲍⲉⲓ ⲥ̄ ⲉⲡⲟ RACNS
33224Guaotlas. 8 ⲉⲉ ⲉ̀ⲛⲱⲉ ⲟⲧⲓ ⲉⲕϩⲓ 0Ux Exouev, Eavtovs
33225xiavOuEV ⲭⲁ) ⲉⲗⲓⲥ ⲟⲩⲭ ⲉⲅ ⲉ ⲓⲓ. 9 dev 6uolo-
33226ⲩⲱ̀ⲕⲉϧ ⲧⲉϩ ⲉⲙⲥⲣⲧⲓϩ *ⲱ ⲡⲓϭⲧⲟϩ Lot ϫⲁⲓ̈ Ⲓⲭⲟⲓⲟϩ, ⲥ dan
33227da, wer selbst Licht ist, nicht in Finsterniss gehüllt sein kann, sodass
33228man Gemeinschaft mit ihm haben (im nächsten ihn umgebenden Kreise
33229sein) und doch unerleuchtet bleiben könnte. — ⲙⲉⲧ «i)niwr) führt den
33230Gedanken in der Umkehrung einen Schritt weiter: Dann ist nicht nur
33231die (von jedem Christen beanspruchte) Gottesgemeinschaft keine Lüge
33232(wie v. 6), sondern Wahrheit (sofern sie sich in dem Wandel im Licht
33233bewährt); wir haben auch die Gemeinschaft untereinander, in welcher man
33234jener nach v. 3 theilhaftig wird, und damit die Reinheit von der
33235Schuldbefleckung, ohne welche es eine Gottesgemeinschaft nicht geben
33236kann. Nur in der Christengemeinschaft reinigt das (im gewaltsamen
33237Tode vergossene) Blut Jesu, der als der Sohn Gottes die Gemeinschaft
33238mit dem Vater auch von dieser Seite her ermöglicht, von jeder be-
33239gangenen Sünde, die, als Schuldbefleckung gedacht, unsre Gemeinschaft
33240ınit Gott hindern würde, also nicht nur von den in der vorchristlichen
33241Zeit begangenen (2 Petr. 1, 9), sondern auch von jeder, die im Laufe des
33242Christenlebens die Gemeinschaft mit Gott aufheben würde (1 Petr. 1, 2). —
33243ⲩ. ⲃ. ⲉⲥ ELNWUEV) nimmt, weil asyndetisch angereiht, das ⲉ ELTWUEV
33244ⲩ. ⲃ nochmals auf, um in concreto zu sagen, worin sich der unerleuchtete
33245Wandel zunächst zeigt, dass wir nämlich behaupten, Sünde nicht zu haben
33246(Joh. 9, 41), d. ⲃ. mit Sünde, wie sie in der Form der Schuld auch dem
33247Christen stets noch anklebt und die stetige Reinigung v. 7 erfordert,
33248nicht behaftet zu sein. — xiavywuEV) vgl. Joh. 7, 12: wir führen uns
33249selbst auf einen (seelenverderblichen) Irrweg, sofern wir meinen, keiner
33250Sündenvergebung mehr zu bedürfen und also unvergebene Sünden behalten;
33251und die (objektive) Wahrheit (v. 6) ist überhaupt nicht in uns, weil sie
33252uns zuerst unsere Sünde aufdecken würde (Joh. 3, 20). Wir sind also noch
33253im unerleuchteten Zustande. Zur Wortstellung vgl. I11, 4, b. — ⲩ. 9. ⲉⲩ
33254ⲟ ⲙ ⲟⲗⲟⲩ. ⲧ. ⲉⲙ ⲟⲧ. NM.) Vgl. Jak. 5, 16, bildet den reinen Gegensatz zu
33255der Behauptung, Sünde nicht zu haben (v. 8), wird aber nicht als solcher
33256eingeführt, weil der Nuchsatz nicht das Gegentheil des Nachsatzes in
33257v. 8 ausspricht, sondern den Gedanken ausführt, dass die Anerkennung
33258unsrer Sünde im Lichte der Gottesoffenbarung (oder der Wahrheit) unsere
33259Gemeinschaft mit Gott nicht aufhebt, weil dieselbe uns stets der Sünden-
33260vergebung gewiss macht. — ⲡⲓϭ ⲟ) vgl. 1 Petr. 4, 19. Gott ist treu,
33261sofern er die uns gegebene Verheissung der Sündenvergebung hält, und
33262ϫⲁⲓ ⲟϩ, indem er den bussfertigen Sünder anders behandelt als den
33263unbussfertigen. — ıy«) in abgeschwächter Bedeutung, wie Matth. 8, 8,
33264bezeichnet, dass er treu und gerecht genug ist, um die (bekannten) Sünden
3326519%
page 904
33266(ⲩ. 7) von jedem uns noch anl:
33267Beschaffenheit (edizıe, im ur
33268Joh. 7, 15). - ⲩ. 10, ⲟ ⲭ. ⲓ
33269bleibende Wirkung des Gesür
33270mit «ua«ptıCr E7/E0, Wird hier
33271men, um ıit Bezug auf das
33272Leugnung unserer Sünde Gott,
33273ein Sündehaben unsrerseits vora:
33274Dann ist sein Wort, d. h. die du
33275welche ebenso unsre Sünde ⲧ
33276(weil überhaupt nicht in der rec
33277vgl. Joh. 5, 35), sodass also «
33278mit den Christenstande, wie er
33279lich ist.
332802, Ⲓ-Ⲑ. Wie die Gottesoff
33281unseres Sündigens einschliesst,
33282Nündigen aus. Damit beginnt di
33283ⲧⲉϫⲓϫ Mor) zürtliche Anrede
33284(janzen jüngere Generation. —
33285sondern zugleich auf Alles, was ⲓ
33286da der 1, 4 dafür angegebene Z
33287auch das einzelne Sündigen (beu
33288Widerspruch mit dem Christenst
33289ⲧⲉϩ ⲉⲙⲉϣⲧ) Da dieser Fall nacl]
33290der weiteren Ausführung des Th
33291desselben uns in dem geforderteı
33292xintos hatte sich Christus Joh
33293er ist es, indem er im Verkehr ⲓ
33294thut als ein Gerechter (1 Petr. 3
33295nicht. Ⲙol. -ⲟ ⲁ
page 905
332961, ⲐⲞ-Ϩ, 5. 181
33297Ⲉ ϣⲱ > ϭⲱ ⲉ ϥ ⲫ 3 ⲛ
33298» YUOV, OU ⲡⲉⲣ ⲧⲱ NUETEQWV ⲟⲉ UOVOV, ALLG ⲭ ⲡⲉϩ
33299ⲁⲙ ϯ ϣⲱ ⲣ
33300ⲧⲟⲩ ⲭⲟϭⲙⲟⲩ. 3 xal Ev ⲧⲟⲧϣ ⲩⲓϧⲱϭⲭⲟⲙⲉⲩ ⲟⲧⲓ EYVOXAUEVD
33301ⲣ ⲛ ⲉ ϫ ⲣ ⲟ
33302öv, ⲉ︦ ⲧϩ ⲉ̀ϧⲧⲟⲗⲉ̀ϩ AUTO TNOGEF. 4 ⲱ ⲟⲩⲧⲓ Eyvaxa
33303öp, xal ⲧⲉϩ &vtolds ⲥⲧⲟ Un ⲧⲱ ⲯⲉ̀ϭⲅⲓⲓϩ ⲉ̀ϭⲧi , xal
33304ⲫ ⲉ > ’ > ⲉ ⲙ ⲉ. > ϭⲱ ϥ
33305ⲟⲧ ⲉ︦ⲀⲐⲉⲓⲥ ⲟⲩⲭ Eotw‘ 5 06 Ⲁⲩ ⲧ ϥⲣ avTOD TOP
33306), dindos ⲉ tot NY ⲉⲩⲉ̀] ⲧⲟⲩⲩ Geo ⲧⲉⲧⲉⲗⲉⲒⲱⲧϭⲓ. dp
33307dott, dessen universelle (also auch für alle neuen Sündenfälle der
33308sten gültige) Bedeutung dadurch veranschaulicht wird, dass er nicht
33309Ⲁ Betreff unserer ⲙ ⲉⲍ ⲉⲣⲱ ⲩ, vgl. 1, 3) Sünden vollzogen ist, sondern
33310in Betreff der ganzen sündigen Menschenwelt (ⲭo ϭⲟ vgl. Joh.
33311. 3, 16 f.), deren Sünde durch den Tod Christi ein für alle Mal in
33312es Augen zugedeckt ist. — ⲧ. ⲃ. ⲭⲁ.) knüpft über die Einschaltung
33313ⲉϭⲓ — ⲧ. ⲭⲟϭⲙⲟⲩ) hinweg an den Anfang von v. lan. — ⲉ ⲅⲟⲱⲧⲱ
33314ϭⲗⲟ ⲙⲉ) wie Joh. 13, 35, vorausweisend auf den Satz mit ar.
33315daraus, dass der Verf, wieder an das Grundthema 1,5 anknüpft, er-
33316sich die Beziehung des ⲥⲱⲧⲟⲩ auf Ⲑⲉⲟϩ. Dass er in Folge der
33317»soffenbarung in Christo dauernd ein von uns erkannter ist (bem.
33318Derf. ⲉⲯⲱ ϫⲁ ⲙⲉ) erkennen wir, wenn wir seine Gebote halten
33319ⲉⲓ ⲧ. EVTOÄCG, wie Joh. 14, 15. 21) oder nicht sündigen (v. 1), da
33320irkenntniss Gottes nothwendig auch die Erkenntniss seines Willens,
33321ır sich in seinen Geboten ausdrückt, als unbedingt verpflichtend ein-
33322ⲃ- v,, 4. ⲟ 1zywv) mit ⲟⲧⲓ rec. (vgl. 1II, 3, a), wie Joh. 1, 32.
33323, ganz parallel dem say ⲉⲓⲡⲱⲙⲉ 1, 6; der geänderten Form ent-
33324ht aber, dass er als ein Lügner (1, 10) bezeichnet wird, weil der Satz
33325lem christlichen Bewusstsein so selbstverständlich ist, dass, wer troz
33326ⲙ ⲧⲣⲉⲓ) behauptet, Gott erkannt zu haben, eine bewusste Un-
33327heit spricht. Die subjektive Negation steht, weil das Part. den Fall
33328dass dies einer nicht thut. — ⲭ ⲉ ⲧⲟⲩⲧⲱ xrtA.) vgl. 1,8. Wäre
33329Vahrheit von ihm aufgenommen, so würde sie ihn verhindern, eine
33330bare Lüge zu sagen. — ⲩ. 5.06 d av) wie Jak. 4. 4. Umkehrung
33331jedankens, wie 1, 7, mit Betonung des 770% als Gegensatz des un
33332v v.4, mit Voranstellung des «vrov, weil auf ein persönliches Ver-
33333iss zu Gott daraus geschlossen werden soll, und mit Zusammenfassung
33334yroiaı in das einheitliche göttliche Offenbarungswort (1, 10), wie
3333514, 21. 23. Zu «indwe (in Wahrheit, im Gegensatz zu blossem
33336ıben) vgl. Joh. 8, 31. Wie 1,7 wird der Gedanke nicht einfach um-
33337ırt, sondern weitergeführt von der Gotteserkenntniss zu der daraus
33338vendig fliessenden Liebe zu Gott (vgl. Joh. 5, 42), deren Vollkommen-
33339(bem. das Perf. zerteisıwraı und zum Verb. Jak. 2, 22) an dem
33340n seines Wortes erkannt wird, weil die Liebe sich nur ganz genug
33341wenn sie Alles thut, was der Geliebte verlangt. — ⲉ) tovrtw) weist,
33342die Gedankenkette nicht zerrissen werden soll, rückwärts auf die
33343ıdung der Liebe zu Gott, die sich im Halten seines Wortes erweist. —
page 906
33344182
33345ⲧⲟⲙⲧ ϯⲓϧⲱ̀ϭϫⲟⲣⲉⲏ ⲧⲉ ⲉ
33346ⲏⲉⲓ ⲫⲉ. ϫⲫⲱ̀ⲥ ⲉ
33347ⲡⲥⲧⲉ
333487 Ayannrtol, 00% &vto nV
33349ⲗ zalauep, ϯⲏ ⲉⲭⲉⲧⲉ ⲉ̀ϫ ⲉ
33350ⲗⲟⲭⲟϩ Op ϫⲟⲟⲥⲧⲉ. ⲡ︦
33351..ⲛ ... .. ., eineSe:
33352ist das Wurzeln des g .
33353(vgl. Joh. 10, 38), wie es
33354kannthabens Gottes ist (1, ⲛ
33355Leben (Joh. 17, 3), die
33356eigen , so im Anderen zu I
33357in Gott erkennt. — ⲩ. ⲃ.
33358griff anknüpfend, zu v. 4
33359dort entspricht das dau
33360Damit diese Behauptung
33361pflichtet (ⲟϣⲉ ⲗⲉⲓ wie
33362£%*£:v0c) geht auf den ⲛ de
33363stets das Sein in Gott ⲃ
33364gottwohlgefälliger ⲛ
33365Zu ϫⲉⲨⲱϩ ⲻ- ⲟⲩⲧⲱ (IV, 4, a)
33366(hier im Sinne von: auch er) ı
333672, 7—17. Die zweite Me
333682 Petr. 3, 1. — ⲉⲧⲟ) kann,
33369das aus 1, 5 abgeleitete Gebo
33370meiden, das ihnen kein neues |
33371fang (ihres Christenlebens), — x
33372Art.: das alte Gebot, das ich me
333731, 5, sofern dieselbe nach dem N«
33374schliesst, — v, 8, xä Ar) D ⲟ
33375Seite betrachtet, schreibt er j
33376scheinbar mit v. 7 in W
33377in ihm, sofern es erst in u)
33378in die Welt gekommen,
33379doch notwendige Beziehung
33380daraus, dass der Verf. an:
33381begründet, wiefern es auch b
33382ihnen ein neues Gebot ot,
33383gebene Gebot ein neues ⲟ sie •
33384deren Charakteristik das neue Th
333857 ϭϫⲟⲧⲓϥ) vgl. Job. 1, 5: der Z
33386im Verschwinden begriffen ⲡ
33387noch v, 17), und das wahrhaftige Li
page 907
333882, 5-12. 183
33389lot dindts iv auto xal Ep ⲕⲓ ötı H Gxotia KAQÜyETAL Kal
33390ⲧ Os TO dindıyöv 1 galreı. 9 ⲟ ⲗⲩⲱⲩ tv ⲧ ϣⲱⲧ elvaı
33391xal top ⲉⲉϣ ϭⲧⲟ ⲕⲓϭⲱⲩ Er ⲧ] Gxotig ϭ) Ews dort.
3339210 ⲟ ⲡⲱ TOP Adelgpör ⲟⲧⲟⲩ ⲉ̀ TO ϣⲱⲧ UEVEL, ⲭⲓ GXAV-
33393ⲥⲟⲩ Ev autm ⲟⲩⲭ Eotw 11 6 dt yıocmy ⲧⲟⲩ Adeigöp AUTO
33394ⲉⲉ ⲧ] Oxortia ⲉⲧ) xal &v tn ϭⲭⲟⲧⲓiⲉ ⲡⲉⲣⲓⲡⲥⲧⲉⲓ︦ ⲭⲁ 0UxX oldevy
33395ⲡⲟ Undyeı, ⲟⲧ. N Oxotia &tugplmwaoey TOUS OMÖAaAuoTS ⲥⲉⲧⲟ.
3339612 ⲟⲥ̃ϣⲱ Vuly, Texpia, ⲟⲧⲓ ⲉ̀ϣⲱⲟⲧⲡⲓ ⲙⲏ Al AuUaOTIAL
33397bereits eine Stätte, welche von dem seiner Idee entsprechenden Erleuch-
33398tungsmittel wirklich erleuchtet wird, das ist die Gemeinde in ihrem
33399Gegensatze zur Welt. — v.9. ⲟ Ⲓⲱ) beginnt, ganz wie ⲅ. 4, die Me-
33400ditation über das, was sich aus dieser Situation ergiebt: wer da behaup-
33401tet, im Lichte zu sein, also dem Kreise anzugehören, in welchem das
33402Licht bereits scheint. — ⲧⲟ adeigpov «vr.) steht voran, weil man im
33403Licht der vollendeten Gottesoffenbarung, die uns Gott als Vater erkennen
33404lehrt. alle Glieder der Gemeinde als seine Brüder erkennen muss. Da
33405nun Brüder untereinander sich lieben, so ist der, welcher seinen Bruder
33406hasst, noch in der Finsterniss. weil er ihn noch nicht in dem Lichte als
33407seinen Bruder erkennen gelernt hat. Zu ⲉⲱϩ «ot: vgl. Joh. 2, 10. 5, 17. —
33408ⲩ. 10. ⲕⲉⲉ) führt, wie ⲩ. 5. 1, 7, in der Umkehrung den Gedanken
33409weiter. Die Bruderliebe zeigt, dass er nicht nur der Gemeinde des Lichts
33410angehört hat, sondern dauernd im Lichte bleibt und dass das Licht in
33411ihm wirksam ist. Wie im leiblichen Leben das Licht den Wanderer vor
33412dem Anstossen und Fallen bewahrt, das im Dunkeln unvermeidlich ist
33413(Joh. 11, 9f.), so würde der Mangel des Lichtes in ihm (die Verkennung
33414seines Verhältnisses zu den Gemeindegliedern) ihm Anlass zum Sündigen
33415(zur Verletzung der Pflicht gegen sie) werden (ϭⲭ ⲗⲟ wie Matth.
3341618, 7). Sein ayanav ⲧ. ⲥⲉⲗϣ. beweist, dass das nicht der Fall. Zur
33417Wortstellung vgl. II, 10, b. — ⲩ. 11. ⲟ de uı0wv) kehrt, ganz wie 1, 10
33418im Verh. zu 1, 8, nach der Umkehrung des Satzes zu ⲅ. 9 zurück, um
33419den Gedanken in derselben Richtung fortzuführen, wie ⲩ. 9 wo in dem
33420Bilde des oxavdaiov die Vorstellung des Wandels zu Grunde liegt. Wer
33421in der Finsterniss ist, der wandelt auch in der Finsterniss, wobei er nicht
33422bloss austösst, sondern den Weg verliert, sodass er nicht mehr weiss, wo
33423er hingeht (vgl. Joh. 12, 35), weil die Finsterniss seine Augen blind (zum
33424Sehen unfähig) gemacht hat (vgl. Joh. 12, 40 nach Jes. 6, 10). Der
33425Bruderhass zeigt, dass er gänzlich unfähig ist, den gottgewollten Weg
33426des Christenwandels (v. 6) zu finden. Entscheidender Beweis für die rich-
33427tige Fassung von ϣⲱϩ und oxotı 1, Sf. 2. ⲃ ff.
334282, 12 ff. leitet die andere Seite der Folgerung aus dem Thema der
334292. Meditation (v. 8) ein (v. 15—17). — ⲟⲉ ⲫⲱ) von dem Schreiben dieses
33430Briefes überhaupt (1, 4), aber mit spezieller Beziehung auf das, was er
33431zunächst zu schreiben im Begriff steht (v. 15 ⲃ.) — texvı«) wie Yv. 1,
page 908
33432184
33433ⲓⲉ ⲧⲟ ⲃⲟⲏ ⲉⲱ̀ⲧⲟ. 13 ϯⲟ
33434ⲧⲟ̀ ⲉⲉⲡ ⲉ̀ⲟⲗⲡϩ ⲩⲟⲉ̀ⲣⲱ ⲛ
33435OVNOOV. ‚Eyoawa ⲩ...
33436Eyoawa ⲩ. ⲡⲧ̀ⲟⲉϩ, 0 Ϩⲓ
33437ⲩ.. ϧⲉⲥⲏⲟⲭⲟ, ⲧⲉ lo
33438ⲙⲉⲓ ϫⲁⲥ) ϧⲉⲩⲓϫϫⲉⲧⲉ Töp :
33439ⲙ) ⲧⲉ ⲉ ⲧⲟ x00Um.
33440Anrede aller Gemeindeg!
33441sie zu der Gemeinde des Lic
33442heilt, dass sie im Besitz der Sü
33443vgl. zu der dorischen Form lat
33444es ist, was sein Name (In
33445ihn als den Heilsmittler 4
33446Sündenvergebung besch at
33447gerückteren Gemeindeglieder, di
33448dauernden Besitz der Erkenn
33449Christi (1, 1) sind, welche in vo
33450des Lichts. charakterisitt. — ve
33451alter entspricht es, wenn ihr
33452darin zeigt, dass sie den
33453wunden haben (vgl. Joh. 16, 3
33454welche in ihren Wirkungen ⲓ
33455stossung des antinomisti:
33456welche ihrer Energie zu
33457Ausführung ⲩ. 9—11 bezog sie
33458ⲡ ⲕⲓ ⲓ ϥ) Dem greisen Apostel £
33459der Leitung bedürftige Kind
33460meinde des Lichts werden
33461Christenstande eigenthümlich is
33462der um Christi willen uns die
33463hinsichtlich der Väter ledig];
33464lingen ausdrücklich hervo:
33465auszeichnet (020004, wie Mi
33466Gottes (1, 10) in ihnen bleibt u
33467macht, die Dauer ihres Sieg ⲕⲉ
33468wahrhaftige Licht scheint (v. 8), — x
33469der Gemeinde des Lichts (zu
33470rakterisirt, einander zu lieben
33471sie die sündige Menschenwelt
33472vergangen (v. 8), nicht ϥ
33473noch ausdrücklich die im ‚den
33474richtungen, Bestrebungen u,
33475dabei vorzugsweise um das ⲓⲛ
33476bezei d
page 909
334772, 12—18, 185
33478% dyann ⲧⲟⲟ ⲡⲥⲧⲣⲟϩ &v aUTO, 16 ⲟⲩⲧ ⲡ︦ⲩ TO EP TO XOGUM,
334797 &xıdvula ths ϭϭⲟⲭⲟ̀ϩ xal 7 &xtdvula tür ϣⲑⲥⲗⲙⲱ xal n
33480älabovela ⲧⲟⲟ Blov, ⲟⲩ̀ϫ EotIV ⲉ̀ϫ TO KATO(UOS, AAAd Ex ⲧⲟⲩ
33481ϫⲟϭⲙⲟⲱ ⲉⲓ.. 17 xal ⲟ ⲭϭⲙⲟϩ KAQ&yETAL, ϫⲁⲓ N Ertdvula
33482aUutoG‘ 6 ⲉ xoL6y TO dEinua ⲧⲟⲟⲩ ⲑⲉⲟⲩ ⲏⲉⲓ Elc ⲧⲟ̀ ⲡⲱⲥ.
3348318 Media, oydtn ⲱⲥ ⲉⲧⲓ, ϫⲁⲓ ⲭⲑⲱ̀ϩ YxXovcaTE Ott
33484da die Liebe zu diesem sich ⲃⲟ oft hinter der (scheinbar unschuldigen)
33485Liebe zu den einzelnen Personen versteckt. — ovx £0t«v) Dass die Liebe
33486zum Vater, als den die Gemeinde des Lichts Gott erkennt (v. 13), in dem
33487nicht ist, der die Welt lieb hat, hat seine uneingeschränkte Wahrheit
33488nur, wenn unter ⲭⲟϭⲙⲟϩ die gottfeindliche Menschenwelt verstanden wird,
33489da man wicht Gott und seinen Feind zugleich lieben kann. — ⲩ. 16,
33490ⲟ ⲧ) Die Begründung schreitet, wie ⲩ. 15, von den Personen zu allem
33491Einzelnen (x«»7), was in ihnen ist, fort, und was nun in der Apposition
33492ausdrücklich nicht als eine Mehrheit von „Weltdingen‘“, sondern als die
33493sündhaften Sinnesrichtungen bezeichnet wird. — ⲧϩ ϭⲉ ϫⲟ ϩ) Der Gen.
33494der Angehörigkeit (vgl. Joh. 8, 44) bezeichnet das (beseelte) Fleisch im
33495eigentlichen Sinne als das Subjekt der Begierde (vgl. 2 Petr. 2, 18,
334961 Petr. 2, 11), die im empirischen Menschen sich von allen gottgesetzten
33497Schranken emanzipirt und darum gottwidrig ist, wie nach Matth. 5, 25
33498schon die Begierde der Augen, auch wenn dieselben sich nur an dem
33499verbotenen Genussobjekt zu weiden begehren. Vgl. 2 Petr. 2, 14. — ϥ
33500«iusovsın) wie Jak. 4, 16, die Prahlerei, wozu das ihm zum Lebens-
33501unterhalt gegebene Vermögen (8:0v, wie Mark. 12, 44. Luk. ⲃ, 43) den
33502Menschen veranlasst (Gen. der Angehörigkeit), als wäre es Fundament
33503und Garantie seines Lebensglücks (vgl. Luk. 12, 19). Weil diese Dinge
33504nicht vom Vater herstammen (£:v«ı Ex, im Sinne von Joh. 4, 22. 7, 17. 22),
33505sondern aus der (gottwidrigen) Menschenwelt, schliesst die Liebe zu ihnen
33506die Liebe zum Vater aus (v. 15), da das Kind des Vaters neben ihm nur
33507lieben kann, was von ihm stammt. — ⲩ. 17 z«oayetaı) wie ⲩ. 8, aber
33508hier von ihrem Vergehen im Gericht, da der Gen. der Angehörigkeit
33509ⲥ ⲧⲟⲩ, wie der Gegensatz des ⲡⲟ ⲱ) to Ϩⲉ ⲗⲙ t. Ⲑⲉⲟⲩ (Joh. 4, 34.
335106, 38. 9, 31) zeigt, duss die (gottwidrige) Menschenwelt gemeint ist. Zu
33511ⲙⲉⲩⲉⲓ ⲉⲓϩ ⲧⲟⲩ ⲡⲓⲱⲩⲥ El. Ⲓ Petr. 1, 25 nach ⲉⲃ. 40, 8. —
335122, 18—8, 6. Die dritte Meditation. — xaıdı«) wie ⲅ. 13, weil er
33513ihnen noch die Zeichen der Zeit deuten muss. Die neue Charakteristik
33514ihres Christenstandes, welche das Thema bildet, deutet dahin, dass nicht
33515nur die volle Gottesoffenbarung vorhanden (1, 5) und in der Gemeinde
33516bereits wirksam ist (2, 8), sondern, dass das Ende unmittelbar bevorsteht.
33517Wie jeder Lebenstag seine von Gott bemessene Stundenzahl hat (Joh.
3351811, 9), so der Tag des ⲉⲓⲱ) ⲟⲱⲅⲟϩ. Die gegenwärtige Stunde charak-
33519terisirt sich aber als letzte (vgl. die £ox. ⲙⲉ.. 6, 39ff.) dadurch, dass
33520in Gemässheit der apostolischen Verkündigung (ϫⲟⲩϭⲧ ⲉ, wie V. 7)
page 910
33521ⲓϥ ⲩⲩ ϣⲱⲛⲉ ⲕϯ ⲕ. Joh. 0, >
33522Zweifel sieht der Verf. die
33523dem lügenhaften Vourgeben,
33524zu zerstören trachtet (vgl. .
33525Irrlehrern erfüllt, da für ih
33526Christi das höchste Heil si
33527samer zerstört werden kur
335280987) vgl. Hr. 2, 17. 3, 1.
33529heit unmittelbur das Gericl
335302, Sf.), so erkennt man a
33531nicht irgend welcher Vorläu
33532ⲅ. 19. 65yi9c«y) wie Joh
33533gegangen, weil nur dieser
33534aber in Wirklichkeit gehörte
33535von Joh. 10, 26. 15, 19, vgl.
33536ⲟⲉ ϥⲟϭⲥ- ES ⲙⲱ ϭⲉ
33537Zugehörigkeit, die nothwen«
33538meinschaft zur Folge gehabt
33539selbstverständlich nicht mehr
335401,8. 13, 18: aber sie sollten ⲟ
33541also doch immer ein Nicht:
33542getreten, beruhigt der Gedun
33543der vollen inneren Zugehörig
33544werden musste (vgl. 6.
33545den erweiterten Gedunken, ⲉ
33546ⲱⲑ vorhergegangen), dass
33547meinde gehören, ihr wahrhaft
33548reiht eine Aussage über die L
33549für die aus v. 18 abzuleitende
3355020, 7. 30, 25, hier durch Aa
page 911
335512, 18—24. 187
33552ⲡⲟⲧⲉ. 21 ⲟⲩⲭ Eyoawa Vu, ⲟⲩⲧⲉ ⲟⲩⲭ oldarte ⲧ̀) dAnd ea,
33553d22 ⲟⲩⲧ. oldare ⲥⲧ xal ⲟⲩⲧ. ⲇ̄ ⲯⲉ ⲥⲟϭ x ⲧϥ ⲉ̀ⲣⲉ
3355400x Eotwp. 22 ⲧⲉ ⲉ̀ϭⲧⲓϧ 6 ⲫⲉϩⲟⲧϥⲉ. el ⲃ) ⲟ ⲉ̀ϩϧⲟⲩ̀ⲕⲉϧⲟϩ ⲟⲧ.
33555Incois ⲟⲩ ̀ⲟⲓ ⲟ Xowrös; ⲟⲩⲧⲉ ⲉϭⲅⲱ ⲟ ävtixQLOTOG, ⲟ d-
33556VOUUEVOG TOP KATEOX Kal ⲧⲟⲩⲩ ⲱ. 23 ⲇⲁ̄ϩ ⲟ KOVOVMEVOG TOP
33557ⲱ̀ ⲟϭ ⲧⲟ̀ ⲡⲟⲧⲉ ⲗⲉⲓ Ö OLOdoy@p ⲧⲟ̀ viOV Xal TOP AA-
33558TEQA ExEL.
3355924 ⲙ̀ⲙⲉ ⲓⲭⲱⲱ̀⳪⳪ⲧⲉ An ⲉⲩⲣ, Ev ⲕ︦ Ⲙⲉriⲧⲱ. ar &v
33560Wissende. - ⲧ. 31. ovx ⲉϩⲉ ϣⲯϥ) was ich von den Antichristen ⲉ‐
33561schrieben (v. 18f.), weil nur solche, welche die Wahrheit kennen, ver-
33562stehen können, woher er in dem Auftreten der ihr widersprechenden
33563Lüge die Erscheinung des Antichrist sieht, und nur solche, welche wissen,
33564dass jede Lüge nicht aus der Wahrheit stammt (sondern vom Teufel. vgl.
33565Joh. 8, 44), woher die Antichristen, welche Lüge lehren, der Gemeinde
33566nie wahrhaft angehört haben, welche im Besitz der Wahrheit ist. Zu
33567ⲡⲉ -ⲟ ⲱϫ vgl. Win. $ 26, 1. — v7, 32. o wevornS) geht auf den Lügner,
33568an den er denkt, wenn er v. 21 von we&vdog redete, und mit dem er keinen
33569Andern meint als den, welcher leugnet (Joh. 18, 25. 27), dass der Mensch
33570Jesus identisch ist mit dem (himmlischen) Christus, d. ⲃ. dem uranfäng-
33571lichen Sohne Gottes. Zu der pleonast. Negation vgl. Ⲃⲱ. p. 305. —
33572ⲟ ⲱⲧ o c) scil. ⲟ ϫⲣϧⲟⲩⲙⲉϧⲟϩ xti. Sofern er das Wahngebilde eines himm-
33573lischen Christus, der nicht (als fleischgewordener) mit dem Menschen
33574Jesus identisch ist, an die Stelle des wahren Xo:ortos setzt, ist er der
33575nach v. 18 geweissagte Antichrist, wobei es ganz gleichgültig ist, ob es
33576einen oder viele solche Leugner (Antichristi) giebt. — ⲟ ⲉ ⲟⲩⲙ ⲉ ⲟϩ)
33577Solche Leugnung kann nur von dem Antichrist ausgehen, der als der
33578Gipfelpunkt aller gottwidrigen Bosheit, Gott selbst leugnet, wie er sich
33579als den Vater und den Sohn offenbart hat. — ⲅ. 28 begründet näher,
33580wie solche Gottesleugnung in der Lüge des Antichrist nothwendig liegt. —
33581ⲥ ⲟⲩ. ⲧ. vıov) Das ist jeder, welcher Jesum nicht für den Christ hält,
33582den der Verf. nach seinem einzigartigen Verhältniss zu Gott als den Sohn
33583bezeichnet. Da sich nun nur in ihm, wenn er als solcher erkannt wird,
33584Gott als der Vater offenbart, so hat der Leugner auch den Vater nicht
33585(ⲉ ⲗⲉⲓ vom Erkenntnissbesitz, wie Joh. 16, 15), während umgekehrt, wer
33586den Sohn bekennt (d. h. Jesum als den Sohn, vgl. Joh. 9, 22), auch in
33587ihm den Vater findet, d. h. Gott als solchen erkennt. Mit diesem Blick
33588auf den Gegensatz der Gläubigen zu den Antichristen schliesst die nähere
33589Erläuterung des v. 18, weil die aus ihm abzuleitende erste Ermahnung
33590denselben ins Auge fasst.
335912, 24—27, vueıs) Nom. abs., der erst mit ⲉ ⲓϧ in die Struktur
33592eingereiht wird (vgl. Joh. 17, 2) An sie, wie sie ⲩ. 20 f. charakterisirt
33593sind, kann sich der Verf. mit direkter Ermahnung wenden (vgl. v. 15 in
33594Beziehung auf v. 1 ff). -ⲟ ϫⲟⲩϭϭⲅⲉ AN KO/NS) VEl. ⲩ.. Gemeint
page 912
33595ⲙⲉⲛ ⲅⲓⲛⲓⲝⲓ Oder den Sohr
33596kann von ihnen ibem. d
33597Wort in ihnen bleibe als
33598tellektuellen und sittlichen
33599ob sie das im Glauben aufgt
33600ⲥ ⲡ «o0/ns) Durch Voranste
33601Erfüllung seiner Ermahnung
33602seit Anfang ihres Christenlel
33603wird. — xaı vusıs) Dem £
33604gemäss auch ihr Bleiben ir
33605welchen sie, wenn er einı
33606recht erkannt ist, mit ihrı
33607müssen, damit zugleich abı
33608haben (v. 23), sodass die du
33609Gottesgemeinschaft (v. 5f.)
33610dem fehlerhaften ⲉ vgl. IL
33611das ⲟⲓⲧⲟϩ ⲅ. 22: Eben die
33612(ⲉⲡ) ⲉⲗⲓ, wie 2 Petr. 3,
33613gab, als er uns das ewige
33614Verflechtung der Apposition
33615erkenntniss in Christo gegeb:
33616selbst das unvergängliche (Jo
33617sich schliessende Leben. -- ⲩ
33618die er nicht aussprechen wür
33619neten Situation solche gäbe, €
33620Nom. abs, wie v. 24, fügt an.
33621Rücksicht auf sie, wie sie ⲩ.
33622terisirt sind, die Gestalt bekor
33623ⲅ. 20 Gott. Eben weil sie d:
33624haben (Joh. 14. 16) nnd dar
page 913
336252, 24—29. 189
33626AayTOD, Xal AindEs kotıy ϫⲁⲓ ⲟⲩⲭ Eotıp WEDUdOG, xal ⲭⲟϩ
33627&dida&ev vuAG, UEvETE ⲉ aUTO.
3362828 xal vüp, texyla, UEveETE ⲉ ⲥⲓⲧ, va ⲉⲥ ϣⲥϧⲉϩⲱ ϥ,
33629⳪ⲗⲱⲙⲉϧ ⲡⲥϩⲣϥϭⲓⲥⲱ xal Un aloyvvdauep ⲉⲡ AUTO ⲉ̀ tn) ϫⲉ‐
33630ⲟⲟⲓϭⲓⲝ avutob. 29 ⲉⲟ sldite ⲟⲧ ϫⲓϩ dot, ⲓϧⲱ̀⳪ⲭⲉⲧⲉ ⲟⲩⲧ.
33631xal ⲡⲥ︦ⲥ 0 ⲡⲟⲓⲱ̃ϧ ⲧ) Ϩⲓⲭⲥⲓⲟϭⲣⲟ ⲉ̀ ⲥⲱⲧⲟⲩ yeyEppnTAL.
3363216, 13, zu dem verstärkenden x«« (auch) nach der Vergleichungspartikel
33633Matth. 6, 10, zu dem Gegensatz von aindec: ϫⲁⲓ 0vx ⲉϭⲓ WEVdOG
33634ⲅ. 21. — xaı) nimmt nach der Erörterung über die doppelte Voraus-
33635setzung der Ermahnung diese in der dadurch modifizirten Form auf,
33636sofern das xa«&we (v. 6. 18) auf das durch das ⲭϩⲓϭⲙϭ ihnen gegebene
33637volle und gewisse Verständniss der Verkündigung von Jesu (v. 24) geht,
33638welche das Bleiben in dem, der in Christo offenbar geworden (v. 25), ver-
33639mittelt.
336402, 28—8, 2 erörtert die mit dem Gekommensein der letzten Stunde
33641gegebene andere Seite in der v. 18 gezeichneten Situation, um daraus
33642«lie zweite Ermahnung aus derselben abzuleiten (3, 3—6). — xaı ⲱ)
33643in der ⲩ. 18 gegebenen Situation. Zu t&xyı« vgl. 2, 1. Die Ermahnung
33644des ⲅ. 27 wird wieder aufgenommen, um mit ya das aus jener Situation
33645sich ergebende neue Motiv anzuknüpfen. Daher kann nicht mit ⲟⲧϭ)
33646(I, 2, a) der Zeitpunkt ins Unbestimmte gestellt werden, sondern nur mit
33647£«v (vgl. Joh. 14, 3) auf den Fall reflektirt werden, dass Gott als der die
33648noch unbekannte (3, 2) Heilsvollendung herbeiführende offenbar wird
33649(paveQgwIn, wie 1, 2) Zu ⲡⲉ ϩϩϭⲉⲉⲩ vgl. Sap. 5, 1. Der Gegensatz
33650der freudigen Zuversicht ist das Sichschämen (ϭ ⲭⲱ ϨⲨⲱ ⲕ er, wie Prov.
3365113, 5. 1 Petr. 4, 16), woran in prägnanter Konstruktion das ax ϭⲱⲧ o
33652den Gedanken anknüptit, dass man aus Scham vor ihm sich zu verbergen
33653trachtet bei seiner Anwesenheit (ⲡ⳪ ϩⲟⲩϭ, wie 1 Kor. 16, 17) in dem
33654(wiederkehrenden) Messias (vgl. Luk. 1, 17. 76). Der Ausdruck, der auf
33655die Parusie Christi (2 Petr. 1, 16. 3, 4) anspielt (vgl. auch 2 Petr. 3, 12),
33656kann nach dem ganzen Kontext unmöglich direkt auf dieselbe bezogen
33657werden. — Y., 29. ⲉ ⲉⲧ ⲉ) Dem, was erst in der Zukunft offenbart
33658werden soll, tritt gegenüber die Reflexion auf das, was sie nach 2, 20f. von
33659Gott bereits wissen müssen und was die Voraussetzung der Ermahnung
33660ⲅ. 28 ist, nämlich seine richterliche Gerechtigkeit (1, 9), aus welcher die
33661Erkenntniss folgt (ⲱ ϭⲉ ⲧⲉ, Ind., wie ⲅ. 3. 5. 18), dass auch (xaı,
33662IV, 4, b, jener seiner Eigenschaft entsprechend), wer die Gerechtigkeit
33663übt (Gen. 18, 19. Jes. 56, 1. Matth. 6, 1), aus Gott gezeugt ist. Nur durch
33664die Zeugung aus Gott, d. h. die Gotteswirkung, welche den sich ganz in
33665Gott Versenkenden (in ihm Bleibenden) Gott ähnlich macht, kann es
33666kommen (vgl. das x«c), dass des Menschen Thun der göttlichen Norm
33667entspricht, an die er selbst sich in seinem Richten bindet und er ⲃⲟ
33668dereinst vor diesem besteht. Der Satz erläutert also nur, weshalb der
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33669190
33670II, 1 ⲉⲧⲉ zx0takny ⲉϯ
33671ϧⲉⲟ ⲭⲗϥϧⲱ ⲙⲉ ϫⲓ ⲉϭⲓ
33672ⲧ... ⲧⲓ 00x Eyro at
33673ϫⲉ ⲟⲓϣ Epavegwdn ⲧⲓ 8
33674ⲙⲟⲓⲟⲓ ⲥⲧⲟ ϭⲏⲉⲑ 6
33675in Gott Bleibende (und in Fo ze € .
33676Richter mit Freudigkeit entgeger
336774, 29, Aufforderung, sich Ϥⲉ
33678liegende Thatsachen zu über
33679Tann v, vgl. 2 Petr. 3, 1
33680(dedwxev, Perf. von der fortdanern:
33681uns verliehenen Liebe) ⲧ ⲛϥ)
33682höchsten Ehre zu verh
33683der Wesensähnlichkeit mit ihm
33684sind es thatsächlich
33685das den Apostel einschli
3368618, Gerade weil wir G
33687Menschenwelt uns nicht erken
33688nähere Exposition des dur
33689Offenbarung in Christo, vgl. .
33690nicht an der Aehnlichkeit mi
33691Verkennung uns auch on
33692machen. — ⲧ. 2. ayanntoı) ;
33693dem Bewusstsein der gemel
33694ⲟⲩⲟⲟ das wiederholte ⲝ
336952, 28) correspondirt dem
33696Gegenwart noch nicht kund |
33697vorstehenden Heilsvollend: ⲛ.
33698Bewährung unsers ⲃⲓⲉ
33699keit doch mit voller Freudigkeit
33700(1, 2, c), weil ja die Ge hi ⲉ
33701ⲉϭⲟ ⲙⲐⲥ schon bestimmt ⲉϣⲉ
33702zu erwartenden Kund ⲃ ⲙⲙ
33703wir wissen, wie Grosses von ihr m
33704Wenn schon das gegen
33705Gott (2, 24), unser Gezeugt
33706keit mit Gott (v. 1) he geb
33707gleich (natürlich im sittlichen S
33708weil wir ihn dereinst (d. h. in
33709schaft, vgl. Matth. 5, 8. Hebr
33710werden, wie er ist, und ⲡⲉⲛ.
33711bart hat, Von der He
33712noch von seiner Kundm
33713ⲙ
33714A
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337153, 1- 191
337163 xal ⲡⲥ 6 Eyor typ Einlda ⲧ⳪iⲧϥ Ex’ aut, Ayvikeı
33717wöV, ⲕⲑ ExElvOS AyvOG ⲉϭⲓ. 4 KÄG Ö KOLOV ⲧ] CUAQ-
33718» xai tnp Avoulay ou, ϫⲁⲓ ϯ Auaotia ⲟⲧ Y Avoula.
33719ⲥⲁ oldats ⲟⲧⲓ Extlvoc Epareonwdn va ⲧⲉϩ AuaETLIAS ⲉ︦), xal
33720ⲡⲟⲧⲥ ⲉ aut ⲟⲓ̀ϫ Eotıw. 6 ⲡⲁϩ ⲟ & ϭⲓ UEvOp ⲟⲩϯ
33721ϫϩⲧⲙⲉⲓ ⲡ︦ 0 ⲉ̃ⲕⲣⲧⲥϧⲱϧ ⲟⲩⲗ ̃ⲱ̀ⲣⲭϫⲉϧ ⲥⲱⲧⲟⲩ, ⲟⲩ Eyvo-
33722ⲟ⳪ⲅ ⲧ.
33723uns noch keine Vorstellung machen; es scheint derselbe nach dem
33724rbilde des Gottessohnes (Christi) als Stand der worng gedacht zu sein.
337253, 3—6. xaı ⲧ⳪ϭϩ) leitet wieder in der Form der Meditation ein,
337263 sich Angesichts dieser nahenden Endvollendung (2, 28—3, 2) als innere
33727thwendigkeit ergiebt. — ⲧ. simıda tarınV) vgl. 1 Petr. 1, 3, nämlich
33728Hoffnung auf dies vollendete Gottschauen und die damit gegebene
33729ttgleichheit, die auf Gott ruht (ex ⲉⲧⲱ, wie Röm. 15, 12), sofern seine
337303 verliehene Liebe (v. 1) sich nicht genug thun kann, bis sie uns nicht
33731dies höchste Ziel geführt hat. — «yvılsı savrtov) wie Jak. 4, 8. 1 Petr.
3373222, vgl. Joh. 11, 55, absichtlich gewählter cultischer Ausdruck, weil
33733e Unreinheit (vgl. Jes. 6, 5) das Nahen zu Gott und damit jenes Gott-
33734‚guen unmöglich machen würde. — ⲭⲑⲱϩ ⲉ ϫⲉⲓⲟϩ) vgl. 2, 6. Hier
33735rd ganz klar, dass dem Verf. ⲩ. 2 das Bild des woc vorschwebt, der
33736sündenreiner (vgl. dıxaı0g ⲩ. 1) das Angesicht Gottes beständig schaut. —
337374. ⲧϥ ϫⲕ ⲟⲧⲉ) weist auf die Sünde zurück, welche der ayrıcar
33738ϧⲅⲟⲩ abthut, und charakterisirt dieselbe als die prinzipielle Lossagung
33739ⲟⲙⲥ, vgl. Matth. 7, 23. 13, 41) von der Norm, nach welcher der
33740rechte Gott richtet (2, 29), und welche daher von der Heilsvollendung
33741sschliesst; und zwar an sich und unabhängig von der Tendenz des
33742ⲓⲱⲩ : daher das ϫ ϥ ⲉⲙ ϩⲧ. ⲉϭⲓ) N CKVOULA. — ⲩ. ⲃ. EPAVEQWIN)
33743mlich als ⲥⲟⲥ ⲅ. 3. Diese mittelst seiner Fleischwerdung erfolgte
33744ındmachung hatte die Absicht, in seinem Sühntode (vgl. 1, 7. 2, 2) die
33745gangenen Sünden (ohne »uwr, vgl. III, 5, a) hinwegzunehmen («L0817,
337461. Joh. 1, 29), und veranlasst uns schon dadurch, die so erlangte Sünden-
33747nheit durch stete Selbstreinigung (v. 3) zu bewahren. Wie aber auch
337488 (offenbar in Folge derselben Kundmachung) erlangte Wissen um
33749ne Sündlosigkeit dasselbe ermöglicht. zeigt das Folgende. — ⲩ. 6.
33750ⲉ avtw uEVwv) wer dauernd sich in ihn, den Sündlosen, versenkt,
33751lass sein ganzes Wesen und Leben durch ihn bestimmt wird, der sün-
33752zt nicht. Der Satz bedarf keinerlei Einschränkung; es folgt aus ihm
33753r, dass jeder, der da sündigt, ihn nicht (in Wahrheit) geschaut hat
33754. der Kundmachung seiner ϭⲟⲧ] oder Sündlosigkeit v. 5), wie die
33755ıgenzeugen, auch nicht als das, was er ist, erkannt hat durch ihre Ver-
33756ndigung. Bem. die Perf., die auf ie dauernde Wirkung von beidem
33757dem uE»EIr Er «rtw hinweisen, das alles Sündigen auschliessen würde.
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33758192 IQANNOY A
33759— ⲛ ⲣ . ϥ ⲁ ⲫ ⲥ ϭⲱ ⲉ ⲟϭⲛ ϥ 8 ⲣ
337607 Texrice, undelz ⲡⲗⲉⲩⲉ̃ⲧⲱ ⲕ︦ⲉ. 0 KOLOP THF Ⲟⲓϫⲉⲓⲟϭⲓ ⲧ
33761ⲉ ⲉ ⲉ. ⲣ ⲥ - ⲛ
33762ⲛϩ ⲟⲧⲓ ⲭϫⲉⲐⲟϩ Exelros Ⲟⲓ̀ϫϭⲓⲟϩ ⲉϭⲓ • ⲃ ⲟ ⲇⲟⲓⲱ TIr
33763€ , . - ϥ. ⲩ. ⲥⲣ a» 2 - ⲉ ⲣ ⲗ ⲁ.
33764ⲉⲙϣⲧⲓⲉ ⲉϫ ⲧⲟⲓ dıkgolov ⲉϭⲓ, ⲟⲧⲉ ⲉⲇ̄ ⲉⲭⲉ ⲟ Ⲟⲓ︦3ⲟⲇo•
33765’ 5 - ⲉ ϫ ⲁ. . ⲓ
33766ⲕⲟⲧⲉ. ⲉϩ ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲉϥϭϧⲉⲟⲱ̀ⲑϥ 0 ⲱϩ TOT Ⲑⲉⲟⲱ︦, Ira ⲟⲓ
33767ⲛ ⲩ ⲇ. 8 ‚ ⲙ. ⲥ - -
33768ⲧⲥ ⲟⲩⲉ ⲧⲟⲕ duczolov. ⲫ ⲡϭ̄ϩ ⲟ YEYEPPYUEVOS Ex ⲅⲟⲥ ⲙⲟⲓ
33769ⲉⲓ ⲩ ⲇ ⲩ. ϫ x
33770ⲛϣⲧⲓⲱ OU TOLET, ⲧⲓ ϭⲉⲣⲏϭ ⲥⲱⲧⲟⲩ EV AUTO MEVEL, ϫⲁⲓ ⲟⲓ̇
33771ⲣ ⲥ . ⲥⲓ ϭⲱ ϭⲱ ,’
33772ⲉⲧⲉ EUCOTEFEIV. ⲧⲓ ⲉϫ TOD Ⲑⲉⲟⲱ︦ YeEYEIPTTAL. 10 Er Tor-
337733, 7—17. Das Kennzeichen der Gotteskindschaft. — Nicht
33774«ie wiederholte Anrede itzsxvıa, wie 2, 1. 28, vgl. III 4, c), wohl aber
33775die hier zuerst eintretende direkte Warnung vor Verführung (vgl. dagegen
337762, 26f.) zeigt, dass der Verf. auf den eigentlichen Gegenstand seine
33777Schreibens kommt, der absichtsvoll durch die 2, 20 sehr unvermitteit
33778auftretende Ableitung des ⲡⲟ ⲉⲉ ⲧ. dıxaı00vyyV aus der Zeugunx
33779aus Gott vorbereitet ist. Es gab also solche, die dıxacoı zu sein meinter
33780{1, SIE, ohne vs im Thun der Gerechtigkeit zu bewähren. Zu x6&Iw;
33781ϫⲉⲓⲟϩ Vgl. ⲩ.. zu ⲓϫⲉⲉⲟϩ 2, 1.— 1.8, ⲟ ⲡⲟⲓⲱⲩ ⲧ. ⲉⲙⲉⲣⲟⲧⲓⲥⲓ
33782vel. v. 4, bt der reine Gegensutz zu ⲡ. ⲅ. dix., da dixecocry. dus ⲟ
33783male Verhalten ist, das ohne Sünde zu thun nicht unterlassen werden
33784kann, -- ⲉϩ T. ⲓ. ⲉϭⲅ ⲓⲓ) er ist in seinem ganzen Wesen vom Teafe:
33785ⲏ. 12.2) her bestimmt (Gegensatz zu ⲉⲩⲉ. ⲉϫ ⲧ. Ⲑⲉⲟⲩ, vgl. 2. N.
33786and daher unmöglich Gott wohlgefällig (dio). — ax «Zn $) kann
33787«as Vorige nur beweisen, wenn der Anfang des Sündigens gemeint ist.
33788was auch allein ans dem folgenden Ⲉ ⲙⲉ ϩⲧ ⲉⲅⲉ sich ergiebt. Der mit dem
33789Sündigen den Anfung geinucht hat, ist auch der wirksame Urheber alles
33790Nündigens, - ⲉⲓⲉ Torto) vorwärts weisend, wie Joh. 18, 37. Dem Be-
33791denken. dass Niemand die Gerechtigkeit thun könne, wenn der Teufei
33792ⲓⲟ >ündigen wirkt, tritt entgegen, dass dazu eben kundgemacht ist
33793‚hei seiner Fleischwerdung, vgl. v. 5) der Sohn Gottes als das, was er ist.
33794«damit er zerstöre (ron, Wie Joh, 2, 19) das vom Teufel gewirkte Sün-
33795ⲉϫⲛ ⲧ ⲓϩⲉ ⲧⲓ). Wie dies geschieht, erhellt daraus, dass, wer
33796in Folge dieser Kundmachung im Sohne die volle Offenbarung des Vaters
33797andet 2.20 in Sehne und im Vater bleibt (2, 24). in Folge dessen aber
33798die Ϫⲉⲛϫⲡⲛϫ aus Gott erfährt (2, 29%, welche das Thun der Gerechtigkeit
33799wirkt. - y. 9. ans ⲟ, ..ⲉϫ ⲧ. ⲫⲉ ⲟⲅ) Der scheinbar unvermittelte
33800Kebersang hiezu erklärt sich nur, wenn diese Zeugung aus Gott den;
33801Vert der pesitive Zweck der Kundmachung des Sohnes Gottes ist. —
33802ⲟⲩⲓ ⲉⲕϯ die in dem «want. ⲟⲅ ⲡⲟⲓⲉⲓ fortdauernde Wirkung dieser
33803Zeusung (bem, das Part, Perf.) dadurch, dass der Same Gottes. welcher
33804dieselbe wirkte, «ch. sein Wort (vgl. Jak. 1, 15. 1 Petr. 1, 23) in ihm
33805lebt Aal. 2 11. 211, da die in demselben fortwirkende Zeugung aus
33806tt 245 Ey FG, Verf.) das Sündigen unmöglich macht. — v. 10, #7
33807ⲓⲱⲓ ⲧⲓ Zzurückweisemd, wie 2, 5. An dem ⲩ. Sf. entwickelten Verhält-
33808ⲛⲓ Zum Särndetimn sind erkennbar (gerss«, wie Deut, 29, 29. 1 Makk.
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338093, -13 193
33810TO ⲫⲡϧⲉⲣⲥ ⲉϭⲧⲓ TA TEKDA TOD Ⲫⲉⲟⲱ xal TA TEXVA TOD ⲓϥ-
33811Bölov. xäc 6 Un ⲡⲟⲓⲱ︦ dıxaLootuny ⲟⲩⲭ ⲉⲧⲓ ⲉ̀ϫ ⲧⲟⲟ Ⲑⲉⲟⲩ,
33812ⲙ ⲛ ⲁⲩ ao Ⲉ
33813ϫⲟ) ⲟ ur dyanxdıy ⲧⲟⲩⲩ Adelgöp ⲥⲱⲧⲟⲩ, 11 ⲟⲩⲧ. aut ⲉϭⲅ̀ϧ ϯ
338143 ⲙ > ϯ a Ⲁ ⲉϣ ⲓ > ϭⲱ > ⲫ >
33815ayyeilla nv HxoVGaTE AK ⲉⲟ, va Ayar\ueV ⲗⲗ] ⲗⲟⲩⲝ. 12 ⲟⲩ
33816ⲃ. - . 3 ⲛ
33817ϫⲑⲱ̀ϩ Ⲕ︦ⲓin & to ⲡⲟⲩϥⲣⲟⲩⲩ 17V xal *ⲟϣⲥⲃⲉϧ ⲧⲟⲩⲩ Adelgpöp
33818- Ⲉ ⲛⲱ
33819ⲥⲱⲧⲟⲩ. xal ⲗⲉ ⲧⲓϧⲟϩ ⲉ̃ϭϣⲥϩⲉϧ ⲥⲧⲟ ⲟⲧⲓ TA ⲟⲥ AUTO KO-
33820ϥ : ϥ x ⲁ Ⲁ ⲉ) > - ϥ ⲉ
33821od NV, ⲧⲁ ⲉ ⲧⲟⲟ ⲥ̄Ⲟⲉⲗⲣⲟⲟ ⲁⲩⲧⲟ dixaıa. 13 Un davuabere,
3382215, 9) die Gotteskinder (v. 1) und die Teufelskinder (Joh. 8, 44), sofern
33823das Kind seinem Vater wesensähnlich ist. Aus diesem erkennbaren
33824Zeichen der Gotteskindschaft ergiebt sich aber, dass, wer da meint, dı-
33825ϫⲥⲓⲟϩ zu sein, ohne Gerechtigkeit zu üben (v. 7), nicht aus Gott ist (Joh.
33826ⲃ, 47). Bem. das artikellose dıxacoo. (III, 4, b) im Gegensatz zu dem ar-
33827tikellosen ⲙⲁⲣⲧ. v. 9, weil es hier auf das seinem Wesen nach das Thun
33828des Menschen Charakterisirende ankommt. — x«aı) und insbesondere,
33829hebt aus dem umfassenden Begriff des xo.&.y dıx. die Bruderliebe speziell
33830hervor, weil an ihr am leichtesten erkennbar wird, dass, wer die aus
33831Gott Gezeugten nicht liebt, auch nicht aus Gott sein kann. Zur subj.
33832Negation vgl. 2, 4. — ⲩ. 11. ⲟⲅ) begründet diese Hervorhebung der
33833Bruderliebe als des sonderlichen Kennzeichens der Gotteskindschaft. —
33834ⲁⲱⲧϥ ⲉϭⲓ N ⲩⲩ.) vgl. 1,5. Als die Botschaft, die sie von Anfang an
33835gehört haben (2, 7), wird mit dem den Objectsatz umschreibenden ıya
33836(Joh. 13, 15) bezeichnet, dass sie einander lieben sollen (Joh. 15, 12), weil
33837mit der eine Gemeinde des Lichts hervorrufenden Botschaft (2, 8) dies
33838Sollen von selbst gegeben ist (2, 9f.). Man kann eben Gott nicht als
33839seinen Vater erkennen (durch seine Offenbarung in Christo), ohne seine
33840Kinder als Brüder zu lieben. — ⲩ 12. ov x«$w6) vgl. Joh. 6, 58, erg. nach
33841ov ein eotww. Die Botschaft entspricht nicht dem, was von Kain gilt, der aus
33842dem Bösen (2, 13f.) her war und darum seinen Bruder hinschlachtete
33843(sopaEsv, vgl. Gen. 22, 10. Apok. 5, 6. 9. 6, 4. 9), weil sie solche im
33844Auge hat, die, weil sie aus Gott her sind (v. 10), einander als Brüder
33845lieben. Die Frage, wem zu Liebe (ⲭ vgl. Jud. 16) er das that,
33846dient nur dazu, zu constatiren, dass keinerlei Motiv dafür vorlag, sondern
33847nur der sittliche Gegensatz seiner (auf seinem Ursprung beruhenden)
33848Wesensrichtung (bem. die Bezeichung des Teufels durch ⲧⲟⲩ ⲡⲟ ϥⲟⲱ mit
33849Bezug auf die ⲉⲟⲥ x0ovno« und dazu Joh. 7, 7) zu der seines Bruders, dass
33850also der Brudermord ebenso Folge des teuflischen, wie die Bruderliebe des
33851göttlichen Ursprungs ist. — ⲅ. 18. un ⲩⲕ ⲉⲧ ⲉ) vgl. Joh. 5, 28. In
33852der Aufforderung liegt, dass der Hass der Welt (im Sinne von v. 1)
33853gegen die, welche er als seine Brüder anredet, nicht verwunderlich sei
33854nach dem Vorbilde Kains, sondern nur für den Gegensatz ihres sittlichen
33855Wesens beweise. Zu dem ⲉⲓ, das den thatsächlich vorliegenden Fall
33856setzt, vgl. Joh. 7, 4. 15, 18, zu dem fehlerhaften ϫⲁⲓ III, 5, b. —
33857Texte u. Untersuchungen VIII, 8. 13
page 918
33858194
33859ⲉ̀ⲉⲫⲟ, el ⲕⲓϭⲉⲓ ⲣ
33860Beßrixauen ⲉ. ⲧⲟ ⲃⲥ
33861ⲉϧⲉⲗⲣⲟⲟϩ ⲟ ⲃ] ⲉⲥⲟⲛ
33862ⲧⲟ̀) ... ϭⲓⲧⲟⲩ 0
33863ⲉ ⲃϩⲱⲡⲟϫⲧϭⲃⲟϩ 00x Ey
3386416 &v ⲧⲟⲱⲧϣ ̀ⲗϧⲱϫϥⲏⲉ ⲧ
33865ⲧ) ⲯⲉⲭ w ⲡⲧⲟ ⲭⲉ ϫⲉ
33866ⲫⲱϧ Tas ⲯⲓⲗⲉϩ Ⲃ̅. 17
33867..ⲧ fasst im
33868Schlusse von v. 13 stehende
33869sammen, weil es sich um i|
33870delt, das auf ihr ayanar
33871sie naturgemäss Seitens der
33872wird ihre Liebe gegen die E
33873weitergeführt, dass nicht.
33874schlossen wird, sondern die V
33875sein aus dem Tode in das Le
33876mittelbar mit dem Glauben;
33877gegeben (Joh. 5, 24),
33878Todeszustande des m chen
33879vgl. V, 10. — ⲩ.. ⲡⲉϩ 0 ⲕⲏ
33880erst recht klar wird, wie der Brud
33881ist v. 14 von der Liebe Zeich
33882des wahren Lebens zurüc :
33883mörder (vgl. Joh, 8, 44), wie Ka
33884(vgl. Jak, 4, 2); und da nach
33885der Mörder der Tode |
33886nicht dauernd in sich haben D
33887dauerndes ist, eine con!
33888Bruder hasst, zum wahren‘!
33889sein, sondern nur, wer den B
33890ausschliessendem ϭⲉ ϣⲉⲙ ⲏ ⲉ
33891in ⲉⲕ ⲉⲓⲧⲱ vgl. IM, 7, 0 — ml
33892Wie der Bruderhass mit dem
33893Wesen der Liebe an dem
33894Perf. ⲉⲭⲱ ⲛⲉ) als
33895yvznv tıdevac, das Leben einsetzen
33896ⲟⲉ ⲓⲗⲟ ⲛⲉ) vgl. 2, 6. Aus ⲛⲟ
33897Pflicht, dass jeder seine Seele (
33898Lebens, also dieses selbst, ei
33899d «v) wie 2, 5, vertritt einen
33900am Schlusse etehenden € ⲛ ⲧ
33901RC
33902ⲙ
33903ϯ
page 919
339043, 13—19. 195
33905xal de00 top Adelgöv ⲥⲱⲧⲟⲩ Xoelap ⲉⲗⲟⲩⲍⲁ xal ϫⲗⲉⲓϭ) ta
33906⳪ⲡⲗ︦ⲩⲭⲟⲥ ⲥⲟⲧⲟⲩ ⲉⲡ AUTOD, KOS N AydÜkn ⲧⲟ Ⲑⲉⲟⲩ ⲙⲉⲓ bp
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3390818 Texpla, un äyaxdyev ⲗⲟⲩϣ undE ⲧ] 7200604, AAN *ⲟⲩϣ
33909xal dindelg. 1 ⲉ ToUT@ yvrwooiueda ⲟⲩⲧ & ⲧ ⲗ..
33910ⲉ̀ ϫⲟ) ⲉ̃ⲉⲡⲣⲟϭⲐⲉϧ ⲥⲱⲧⲟⲩ ⲡⲉⲓϭⲟⲙⲉϧ ⲧⲓ) xaQdlay ⲱ 20
33911Der pflichtmässigen Lebenshingabe tritt gegenüber die Verweigerung eines
33912überaus geringen Liebesopfers. — 8:0») wie 2, 16, wird durch ⲧⲟ ⲟ ϭⲙ ⲟ
33913als der geschaffenen Welt angehörig und darum der ⲯⲱⲭ) gegenüber
33914durchaus werthlos (vgl. Mark. 8, 36 2) charakterisirt. Das Anschauen
33915(Ϩⲉ ⲱ 7 vgl. Joh. 2, 23. 4, 19) des Bruders in seiner Bedürftigkeit (ⲭ ⲉ
33916E%0ovt«, vgl. Mark. 2, 25) erschliesst von selbst das Herz (oxiayıva,
33917wie Prov. 12, 10. Sir. 30, 7) dem Mitleid; und man muss es mit Gewalt
33918zuschliessen (vgl. Joh. 20, 19. 26), um ihm die Hilfe, zu der man die
33919Mittel besitzt, zu verweigern. Zu dem prägnanten ax avrov vgl. 2, 28,
33920zu dem xw6 (wie ist es möglich?) Joh. 3, 12. 5, 47. — ⲉⲡ ⲧ. Ⲑⲉ)
33921führt den Gedanken fort von der Bruderliebe zu ihrer Quelle, der Liebe
33922zu Gott (2, 5), die zum Halten seiner Gebote, also insbesondere des Gebots
33923ⲩ. 11 antreiben würde. _
339248, 18—24. Der Grund der Heilsgewissheit. — ⲧⲉ ϫⲉ) Mit
33925der Wiederaufnahme der Anrede v. 7 wird das Resultat des vorigen Ab-
33926schnittes zusammengefasst in die Ermahnung zum rechten Lieben, in die
33927sich der Verf. selbst mit einschliesst. Die Liebe mit einem Wort der
33928Theilnahme kann noch ein Ausdruck wirklichen Mitgefühls sein, wenn
33929sie auch für den Bedürftigen werthlos bleibt (vgl. Jak. 2, 14), während
33930die bloss mit der Zunge erwiesene reine Heuchelei ist. Daher bildet den
33931Gegensatz nicht nur das £&» ⲉ ⲱ, sondern es wird xaı a«indeıa (Joh.
339324, 23f. 17, 19) hinzugefügt, weil nur dieses in Wahrheit ein Lieben ist. —
33933ⲩ. 1. ⲉ zovrw) ohne x«ı (NI, 5, a), geht auf das v. 18 geforderte Lieben,
33934weshalb auch (anders als 2, 5) nur das Fut. folgen kann, da das yvwoo-
33935ueda ja nur eintritt, wenn wir jene Ermahnung befolgen. Das ⲉ ⲅ )ϩ
33936aindeıag ⲉⲓⲉⲓ (vgl. Joh. 18, 37) ist der Sache nach identisch mit dem
33937ⲉⲓϭⲓ ⲉϫ ⲧ. Ⲑⲉⲟⲱ ⲩ. 10, dessen Offenbarung in Christo ja die Wahrheit
33938schlechthin ist (2, 21); allein es sollte betont werden, dass nur der in Wahr-
33939heit (im subjektiven Sinne) lieben kann, dessen Wesen von der Wahrheit
33940her (im objektiven Sinne) bestimmt ist. — ⲉⲙⲡⲣⲟϭⲑ ⲉ) avrtov) vgl.
33941Matth. 10, 32f. 1 Thess. 1, 3, deutet an, dass das Gespräch mit unseren
33942Herzen, um das es sich handelt, vor dem Angesichte Gottes stattfindet,
33943dass es sich also um eine Selbstprüfung unter Vergegenwärtigung seines
33944Urtheils handelt. — zxe:00uEV) vgl. 1 Sam, 24, ⲃ. 2 Makk. 7, 26, bezeich-
33945net die weitere Folge des yywaousSa, ist aber eben darum nicht mehr
33946mit ⲉ tovzw zu verbinden. Die auf Grund wahrhaften Liebens ge-
33947wonnene Erkenntniss unsers Seins aus der Wahrheit macht uns fähig.
3394813*
page 920
33949ϣⲓϭ ⲛ ⲙⲉⲓ
33950ⲛ 14 nur ⲱϩ.
33951Schlusse . ⲟⲓ unschul
33952samme‘ dd uns zwei
33953delt Pe weil cs sonst sc
33954sie . ⲉⲟⲩⲓ, nur in dem
33955ⲩ ⲟⲟ dass sie auf ihn a:
33956ⲛⲟⲩⲛⲟⲃⲉ.) nühe
33957und besagt also, dass ı
33958ⲓ Tex ⲅ. nd. Eıvaı auch
33959ⲟ wahren Lieben ⲩ. 19 gek
33960„Anden uns in unsrer Heilsg
33961ⲉⲉⲡⲩⲧⲟⲓ) wie ⲩ 13, ma
33962Gefühl innigster Verbundenhe
33963wiss sind, im Falle, dass ϥ︦
33964beiden fehlerhaften ⲙⲱ IN, 5
33965ⲡⲁ. sera überzeugt ist, ode.
33966ⲉⲟ ⲛⲉⲓ) wie 2, 28, aber sch
33967Joh. 1, 1% Dass und warum ;
33968haben (1, 5), diese freudig
33969. 22, ϫⲉ) Die Berechtigung
33970fuhren in der Gebetserhörungr.
339712, 20. 27, zu ⲟ ⲉⲥ, wie Joh,
33972erhörung durch das Halten ϥ︦
33973Joh, 9, 31), erweist sich diese a
33974als Kennzeichen unseres Heilsst
33975vgl. Joh, 5, 29, zeigt, wiefern ı
33976bewirkt. Zu ⲉⲩⲱⲡ ⲓⲱ KuTtO.
33977ⲅ.) fasst noch einmal, wie
33978zenannte als das alle anderen n
page 921
339793, 20—4, 2. 197
33980ⲛ «UTOT Tyco Xorctob xal ayanduep Ⲁ ⲗⲟⲱϩ xad ws
33981ⲩ ⲧⲟ) Hulv. 24 xal ⲧϥ ⲧⲉϩ ⲉϧⲧⲟⲗⲥ̀ϩ ⲁⲧⲟⲩ i)
33982ⲉ, ϫⲟ ⲥⲱⲧⲟϩ ⲉⲉ ϭⲟⲧ. ⲭ) ⲉ̀ TOUTO ⲩⲓϧⲱϭⲭⲟⲙⲉ
33983ⲏ︦ ix ⲧⲟⲟⲩ ⲡⲅⲉⲓ̀ⲕⲟⲧⲟϩ ⲟ ⲕ Edawxep.
33984ⲑ
33985ⲓ, 4)ϥ]ⲧⲟ un zaypıl ⲡϧⲉ̀ⲏⲧⲓ ⲡⲓϭⲅⲉ̀ⲉⲧⲉ, ALLG doxt-
33986uädere ⲧ ⲡⲩⲉⲓⲓ⳪ⲧⲥ, El ⲉϫ ⲧⲟⲟⲩ Ⲑⲉⲟⲱ︦ ϭ ⲟⲧ. Ϥⲟⲗⲗⲟ̀ ⲯⲉⲱ‐
33987ϭⲟⲗⲟⲟϩ ⲧϭⲓ ESeinıvdacıy ⲉⲓϩ ⲧⲩ ⲭⲟϭⲕⲟⲩ. 2 ⲉ ⲧⲟⲧ Yırm-
33988(II, 6, c) von dem grundlegenden Akt, mit welchem das Glauben beginnt,
33989vgl. Joh. 2, 11. 22f.; zu ⲧ. ovouatı von der Ueberzeugung, dass wahr
33990sei, was der Name ⲟ ⲓⲛⲟϩ «rt. Ino. Ⲧⲟ. besagt, vgl. Joh. 1, 12. 2, 23;
33991zum Dativ Joh. 4, 21. 5, 24; zu ϫⲱϩ zxtA. Joh. 13, 34. — ⲩ. ϨⲀ xaı —
33992ⲕⲧⲟ) knüpft an v. 22 an, um von dem Halten der Gebote, die jetzt
33993in das Doppelgebot v. 23 zusammengefasst sind, nach 2, 5 zu sagen, duss
33994es das Zeichen unsers dauernden Seins in Gott ist, nur dass jetzt zum
33995ersten Male noch das xa«ı ⲧⲟϩ ⲉ) ϭⲱⲧⲱ hinzugefügt wird, womit
33996nach dem Vorbilde Christi (Joh. 14, 10f. 10, 38) sich erst die Gottes-
33997gemeinschaft (1, 3, vgl. Joh. 17, 21) ganz vollendet. Es wird also nun
33998noch gezeigt werden, wie die Erfüllung jenes Doppelgebots der Ausfluss
33999und damit die Bürgschaft des Seins Gottes in uns ist. Dazu geht er aus
34000von dem Geistesbesitz (2, 20. 27), in welchem das Sein Gottes in uns am
34001unmittelbarsten wahrgenommen wird. Zu dem vorwärtsweisenden ⲉ
34002Tovtw vgl. 2, 3. 3, 16, zu der varilatio structurae, nach welcher ⲉ
34003durch ⲉϫ (Matth. 12, 33) aufgenommen wird, 1 Petr. 1, 23. Das ⲟⲩ ist
34004attrahirt für o. .
340054, 1—18, Der Geist als die Quelle des Glaubens (v. ---
34006und der Liebe (v. 7—13). — «yanntoı) wie 2, 7. — NIOTEVETE) ⲥ. dat.,
34007wie 3, 23. Die Aufforderung, nicht jedem Geiste zu glauben (dass wahr
34008ist, was er von sich aussagt), ist nur die Form, in welcher der Verf,,
34009ähnlich wie 3, 13. 18, seine Meditation darüber einleitet, dass nicht von
34010jedem Geiste das 3, 24 Gesagte gilt. Daher gilt es zu prüfen (ⲑ ⲙⲁ-
34011Sere, vgl. Ps. 17, 3. Röm. 2, 1), ob es wahr ist, was jeder Geist der
34012aus einem Menschen redet, von sich behauptet, nämlich ob er von Gott
34013her ist, d. h. ob ihn Gott gegeben hat (3, 24), da es auch Pseudo-
34014propheten (Matth. 24, 11. 2 Petr. 2, 1) giebt, d. h. solche, die lügenhafter
34015Weise behaupten, vom göttlichen Geist inspirirt zu sein, während sie doch
34016vom widergöttlichen getrieben sind. Gemeint sind die Antichristen 2, 18.
34017Das ⲉ Ⲁ ⲗⲱ ϭⲓ weist nicht, wie 2, 19, auf die Gemeinschaft, aus der
34018gie ausgegangen, sondern nur darauf, dass sie sich, getrieben von dem
34019sie inspirirenden Geiste, aufgemacht haben (vgl. Apok. 6, 2), um einen
34020Einfluss auf die Menschen auszuüben; daher ⲉϩ ⲧⲟ ϫⲟϭⲙⲟ ⲓ im in-
34021differenten Sinne von Joh. 12, 19. — v. % ⲉ tovtw) weist, wie 3, 24,
page 922
34022ⲁⲙⲉ. ⲉⲧⲱϭⲉ ⲧⲉ Ist auch
34023dass sie ihn aus eigener Erfahr
34024ⲡⲓϭⲧⲉⲱϭϭⲓ (3, 23) das rechte B
34025Gläubigen und durch ihn bek
34026Aoyeı, vgl. 2, 23. Joh. 12, 4
34027Geistes aus Gott zugleich zum
34028dass Gott in uns ist (3, 24). }
34029durch den Namen ϭ. Ⲧⲟ ϭ
34030die erste Grundforderung Gottes
34031Pseudopropheten gerichteten Zu
34032himmlische Xo:ortog sich nicht ı
34033Menschen Jesus vereinigt hat,
34034Existenzweise (ⲉ) ϭⲁ ϫ.) in ⲩ
34035lichkeit offenbaren konnte (vgl.
34036Menschen Jesus eine Person ist
34037seine durch den Namen Ⲧϩⲉϭⲅⲟϩ
34038getretensein (Bem. das Part. Per
34039schichtliches Heilsmittlerthum erı
34040Bekenntniss der Gemeinde im
34041ⲩ. 8. un) weil der Relativsatz (
34042einer nicht bekennt den von de
34043eben weil er ihn nicht für identi
34044durch Ino. Yo. bezeichnet wird.
34045ganz gleichgültig, weil es doch
34046gegenüber Lüge ist. Bem. den rü«
34047scil, ⲡⲉⲙ. Eben darum, weil ⲉ
34048den Pseudopropheten wirkt und s
34049konnte der Verf. 2, 18 sagen, in de
34050Antichrist gekommen, und jetzt
34051Kommen sie Knnda ⲁⲙ.
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340524, 2—. 199
34053TEXDla, ⲗⲁⲓ̈ vEDIKHXKATE AUTOUVS, OTL ⲙⲘⲉⲓⲱϧ EotiV 6 ⲉ̀ Sul N
34054ⲟ ⲉ ⲧ︦ ⲭⲟϭⲙϣ. 5 ⲡⲱ̀ⲍⲟⲓ ⲉ̀ϫ ⲧⲟⲟ x60H0V Eloip ⲓ ⲧⲟⲩⲧⲟ Ex
34055ⲧⲟ ⲭⲟϭⲙⲟⲱ 2 xal ⲟ ϫⲟϭⲙⲟϩ KUTOV ⲉϫⲟⲉⲓ. 6 ⲕⲉϩ
34056ⲉ̀ϫ ⲧⲟⲟⲩ Ⲑⲉⲟ ⲉϭⲙ • ⲟ ⲓϧⲱ̀ϭⲭⲱⲩ ⲧⲟ̀ Ⲑⲉⲟⲩ AxovVEL HNUOV' 0G OUX
34057scheiden aus der Gemeinde genödöthigt haben (2, 19), womit sie selbst
34058bezeugten, dass der Geist der Pseudopropheten der antichristliche
34059war. — ⲟⲧ) Dieser Sieg, der ihr Festhalten am Glauben und Bekennt-
34060niss vorausetzt, war nur möglich, weil Gott, der in ihnen ist, grösser
34061(ⲙⲉ Ϩⲱⲩ, wie 3, 20, aber hier nach dem Kontext: an Macht) ist als der
34062Teufel, der in der (gottfeindlichen) Menschenwelt ist (vgl. den «pXwr rt.
34063ϫⲟϭⲙ. Joh. 12, 31. 14, 30), und also auch in den Pseudopropheten war.
34064Daraus folgt aufs Neue, dass ihr durch Gott gewirktes Festhalten am
34065Glauben Bewährung des Bleibens Gottes (durch seinen Geist) in ihnen
34066war (3, 24). — ⲧ. ⲃ. «vroı ϫϯ.) spricht es ausdrücklich aus, was ⲅ. 4
34067vorausgesetzt, dass sie (die Pseudopropheten im Gegensatz zu den vu&ı6
34068ⲩ. 4) der Welt angehören (vgl. zu diesem Sinn von &vaı ⲉϫ 2, 19), in
34069welcher der Teufel herrscht. — ⲓϫ tovrto) vgl. 3, 1: Darum stammt
34070auch ihr Reden aus der Welt, die ihre eigene (gottwidrige) Weisheit hat;
34071und die Welt hört auf sie (xxov&ıy ⲥ. gen., wie Joh. 8, 43. 47), weil die
34072Welt das Ihre (ihre eigene Weisheit) liebt (vgl. Joh. 15, 19). — ⲅ. 6.
34073ⲗⲙ ⲉ ⲉϩ) Im Gegensatz zu den Pseudopropheten schliesst sich der Verf,
34074mit allen Verkündigern der Wahrheit zusammen, die, wie die vu&ıg ⲅ. 4,
34075aus Gott sind. — ⲟ yıywaxwv ⲧ. 3.) führt die Charakteristik derer, die
34076aus innerer Wesenssympathie auf sie hören, auf den tiefsten Grund ihres
34077ⲉϫ ⲧ. Ⲑⲉⲟⲩ Eıvaı zurück, da dies Erkennen, das, wie alles Erkennen, ein
34078vom Geist gewirktes ist (2, 20 f. 27), erst das Sein in Gott (2, 3. 5), und
34079das Bleiben in Gott die Zeugung aus Gott zur Folge hat (2, 28f.). Im
34080Gegensatz kehrt er zu dem ⲉϫ ⲧ. ⲉⲟ zurück, nur durch das voran-
34081tretende ⲟⲩ ⲉ ϭⲧⲓ betonend, dass, weil bei ihnen nicht der Fall ist,
34082was bei den Aposteln, sie der Sympathie und Empfänglichkeit für ihre
34083Predigt entbehren. Es handelt sich aber bei den Lesern nicht um das
34084erstmalige, sondern um das dauernde Hören, weil sie ja ihre Gottes-
34085erkenntniss, die der Grund ihrer Gotteskindschaft ist, ohne Hören nicht
34086erlangen konnten. — ⲉϫ ⲧⲟⲩⲧⲟ) statt &v, wie 3, 24: Daraus, wer sie
34087hört (ob die, welche aus Gott, oder die, welche nicht aus Gott sind) er-
34088kennen wir, d. h. (der Sache nach) unterscheiden wir den Geist, der der
34089Wahrheit angehört (vgl. Joh. 14, 17) und auf den darum die hören, die
34090aus der Wahrheit sind (3, 19), von dem Geist des Irrwahns (zxiavn6,
34091wie 2 Petr. 2, 18. 3, 17), auf den die Welt hört. Auch aus diesem
34092zweiten Erkennungszeichen neben dem v. 2 Genannten ergiebt sich,
34093wonach man die Geister prüfen soll (v. 1); dasselbe wird aber zugleich
34094zu einem neuen Mittel für die Bewährung der eigenen Heilsgewissheit im
34095Sinne von 3, 2 Denn wenn der in den rechten Lehrern wirkende
page 924
34096Geist der Wahrheit nur von
34097(geistgewirkten) Erkenntniss
34098die des Apostels Wort hören.
34099zeugt, dass sie von demselbeı
34100ⲩ. 7—18. Auch diese a:
34101zum gegenseitigen Lieben bil.
34102darüber, wie auch die Erfüllu
34103das Lieben überhaupt (x «ya
34104das Bekenntniss der Wahrheit
34105Verf. bleibt aber nicht dabei st
34106ein aus Gott Gezeugter sein ⲡ
34107bereits folgt, dass Gott in il
34108sondern er geht auch hier zur
34109die Voraussetzung des Gezeugt
34110alles Erkennen (2, 20 f. 27), dur
34111bewährt, auch die Erfüllung je:
34112ist, dass Gott durch seinen Ge
34113wie 3, 10. 14. In der Umkehn
34114dahin weiter, dass, wenn eine:
34115kennt, sondern noch gar keir
34116macht hat (bem. den Aor.). ⲻ-
34117Wesen, d. h. seinem ihm wesen
34118Die Begründung setzt voraus,
34119nothwendig zu einem dem seine
34120Zeugung aus Gott, die dieses wir.
34121Gottes vermittelt (v. 7). — ⲅ. 9.
34122bis dahin unbekannte Lieben Go!
34123kundgeworden (ⲉⲉ ⲱⲑ
34124nicht nur an sich, sondern ir
34125ankammt ⲩⲟ. -.-- •
page 925
341264, 6-1. 201
34127ⲧⲟ xö6Hop, Eva Ejowuer ⲓ autob. 1 ⲉ ⲧⲟⲱⲧϣ ⲉⲟⲅⲓⲩ %
34128ⲗ︦), ⲟⲩⲗ ⲟⲅ. NUEIS ⲟⲡ ϫⲕⲉr ⲧ̀ ⲉ, Ⲁ ⲟⲩⲧ AUTOS
34129HYARNOEV HUAG ⲭⲟⲓ ⲉ̀ⲡ︦ϭⲧⲉⲓⲗⲉϧ ⲧⲟⲩ ⲙⲟ AUTOÜ Ⲓⲥϭⲙⲟ̀ϧ ⲡⲉⲥ
34130ⲧⲱ̄ϧ AUCQTLOV ⲗⲱ. 11 ⲉⲩⲥⲡϥⲟ el ⲟⲩⲧⲱϩ ⲟ Ges HYARNOEP
34131YuAc, xal ⲉⲓϩ ÖpellouEp ⲉ︦ⲗⲗ]ⲗⲟⲟϩ dyanäry. 12 ⲉⲟⲩ ⲟⲩ
34132KOROTE TEÖLATAL“ Lay AyaRdUEV AliNLOVS, ⲟ Feos ⲉ Hulv
34133stimmung der Sendung für die (gottfeindliche) Menschenwelt (ⲡ ⲉ ϭ ⲧ.
34134ⲉⲓϩ ⲧ. ⲭⲟϭⲙⲟⲩ, wie Joh. 3, 17), sondern auch ihr höchster Liebeszweck
34135(cv«), der sich freilich nur an den Gläubigen verwirklicht. Gemeint ist
34136das wahre Leben (1, 1f. 3, 14), das der Gläubige unmittelbar durch den
34137Sohn empfängt (vgl. Joh. 5, 24. 6, 51. 57). Auch dieser Liebeszweck jener
34138Sendung kann nicht durch die Thatsache als solche, sondern nur durch
34139den Geist in unserm Inneren kund werden. — ⲅ. 10. nimmt das ⲉ tov-
34140ⲧⲱ aus ⲩ. auf, um zu sagen, dass in dieser höchsten Liebesoffenbarung
34141nicht nur Gottes Lieben, sondern das Lieben überhaupt, von dem es ⲩ.
34142hiess, dass es aus Gott ist, in seinem wahren Wesen offenbar wird. Es
34143zeigt dieses sein Wesen nicht in unserm Geliebthaben Gottes (nyamxn-
34144ϫⲉⲙⲉ, vgl. ⲠⲒ 6, b), das (auf Grund von Deut. 6, 5) doch in allen
34145Frommen vor Christo schon irgendwie vorhanden sein musste oder doch
34146sollte (vgl. Joh. 5, 42), sondern in der vor Augen liegenden Thatsache,
34147dass er (@«vrogc im Gegensatz zu nueıg) seine Liebe zu uns in der Sendung
34148seines Sohnes erwies (bem. die Aor. u. zu nyannoEV Joh. 13, 1), der
34149nach 2, 2 als der Urheber der Sühne für unsere Sünde bezeichnet wird,
34150weil in der dazu erforderlichen Hingabe des Sohnes in den Tod seine
34151Liebe sich uns am glänzendsten offenbart. — ⲩ. 11. ⲡ] ⲟ) Die aus
34152v. 7 wiederholte Anrede leitet, wie dort, die Ermahnung zum gegen-
34153seitigen Lieben ein, das jetzt lediglich als unsere Pflicht erscheint [ⲟϣⲉ •
34154ⲗⲟ ⲉ, wie 3, 16), wenn doch (sic wie 3, 13) Gott uns so sehr (ⲟⲱⲅⲱϩ, wie
34155Joh. 3, 16) geliebt hat, wie v. 10 gezeigt ist, wobei wieder, wie v. 8,
34156vorausgesetzt ist, dass die Erkenntniss des göttlichen Liebens, das nach
34157v. 8 sein Wesen selbst ausmacht, nothwendig in uns gleiches Lieben
34158wirken muss. — ⲩ. 1%, Ⲑⲉⲟⲩ ⲟⲩⲉϩ ⲡⲱⲡ ⲟⲧⲉ) wie Joh. 1, 18, nur mit
34159ⲧⲉ Ⲑⲉ ⲧϭⲓ (1, 1), um auszudrücken, dass noch keiner jemals das (an sich
34160unsichtbare, aber ihm irgendwie sichtbar gewordene) göttliche Wesen zum
34161Gegenstande seiner Betrachtung gemacht hat und so zur Erkenntniss desselben
34162im Sinne von v.8 gelangt ist (bem. das Perf.). -ⲟ Ϩⲉ ⲟϩ Ev ϯⲙ ⲙⲉ ⲉ I)
34163Dass dies nicht die Folge davon ist, wenn wir einander lieben, sondern
34164vielmehr daraus ersehen wird, ergiebt sich daraus, dass damit zugleich
34165das Lieben Gottes (v. 9), dessen Offenbarung mit der Hingabe des Sohnes
34166für uns begonuen hat, zur Vollendung gekommen ist in uns (zetEi&L@-
34167Ⲙⲉ, wie 2, 5), was ja als eine in ihrer Wirkung fortdauernde That-
34168sache, die in der Vergangenheit liegt (bem. das Part. Perf.), nicht Folge
34169unsers Liebens sein kann. Es ist die höchste Offenbarung seiner Liebe,
page 926
34170ϫ. ⲩⲁⲁⲁⲙⲅⲙⲱⲉ. Zur Sache vg
34171weisen, wie 2, 3, sondem ⲓ
34172dankenkette abgerissen wird
34173Lieben, welches auch nach
34174uns sich vollendet, erkennen
34175Verf. ganz zu 3, 24 zurückke
34176das überall die Voraussetzung
34177Schluss von 3, 24 zurück, doch
34178den Gott in uns bleibt, son«
34179geführt wird, dass er uns v
34180dauerndem Besitz gegeben het
34181Gottes Wesen geschaut (v. 12),
34182Gott es ist, der in uns bleibt
34183er sein Liebeswesen in uns veı
34184hat schauen lassen und dadur
34185schliesst der Nachweis, wie auı
34186(3, 23) eine Bürgschaft unsers
34187Weise wie das Glauben und Be
34188dieser bei Joh. nie wie bei Pı
34189Lebens ist, sondern ausschliessli
341904, 14—5, 12. Liebe und
34191heit. ⲻ- ϯⲙⲉϩ) Der Verf. schli
34192sammen (z&dsaueda, wie 1,
341931, 2) neben das Zeugniss des Ge:
34194Ausgangspunkt zu bilden für di
34195welche die Erfüllung der beic
34196hat. Auch ihr Zeugniss hat zı
34197durch den Vater, wie Gott hier
34198am liebsten von dem Vater sprac.
34199und den Lieberzwank An=--11-
page 927
342004, 12—17. 203
34201ϫⲟⲓ aUTOG ⲉ̀ to) dem: 16 xal NUEIS LyvoIxaUEP Kal ⲡⲉⲡⲓ⳪ⲅⲉⲓ
34202ⲭⲟⲉ TV dyAnnV, HD ExeL 6 eos Ev Nulv. 6 Geos ⲡ) ⲧ-
34203xal ⲟ ⲕⲉ̀ϧⲱⲩ &v ⲧϥ ⲉ︦ ⲉ ⲧ︦ Gem ϧⲉ, xal 6 Ⲑⲉⲟϩ Ev
34204ⲁⲩⲧ ⲏⲉⲓ. 17 ⲉ ⲧⲟϣ ⲧⲉⲧⲉⲗⲉⲓⲱⲧϭⲓ ⲓ ⲉ̀ⲣⲟ︦ⲡ ⲙⲉ ⲕⲱ
34205va ⲡⲥϩⲟϥϭⲓⲥϧ Excwuev ⲉ ⲧⲓ ⲉⲟⲥ INS ⲭⲟⲓ⳪ⲉⲱϩ. ⲧⲓ ϫⲱϩ
34206Joh 20,31). Das Festhalten an diesem Bekenntniss beweist ebenso, dass Gott
34207in uns bleibt, wie das gegenseitige Lieben. Dass diese Gemeinschaft mit
34208Gott nicht etwa als die Folge des Bekenntnisses gedacht ist, erhellt daraus,
34209dass von dem Bleiben Gottes in uns erst auf seine Voraussetzung (v. 12, vgl.
342103, 24) zurückgeschlossen wird. Obwohl also der Verf. zunächst vom Lieben
34211handeln will, wird doch vorausgeschickt, dass das auf das apostolische
34212Zeugniss (v. 14) sich gründende Bekenntniss aus derselben Quelle stammt,
34213wie die Liebe (v. 12), um sofort die unzertrennliche Zusammengehörigkeit
34214der beiden Seiten der einheitlichen &»t04n7 3, 23 betonen zu können. ⲻ-
34215ⲩ. 16. xaı ⲣⲙⲉ ⲓϩ) fasst die Augenzeugen ⲩ. 14 mit denen zusammen, die
34216sich zu ihrer Lehre bekennen (v. 15), weil beide zu der Erkenntniss und
34217dem Glauben an die göttliche Liebe gelangt sind (bem. die Perf.), jene
34218durch eigenes Anschauen des Lebens Jesu, diese durch ihre Verkündigung.
34219Durch den Hinzutritt des zuversichtlichen Ueberzeugtseins zu dem Er-
34220kannthaben (vgl. auch Joh. 17, 8) erlangt dieses erst seine volle Gewissheit. —
34221Ev ⲙⲓ) vgl. ⲩ. 12. Die in Christo offenbarte Liebe Gottes wird erst
34222ganz erkannt und geglaubt, wenn sie als eine, die an uns selbst ihren
34223Gegenstand hat (vgl. Joh. 17, 26), erfahren wird. — ⲁ) schliesst an diese
34224persönliche Erfahrung davon, dass Gottes Wesen Liebe ist (v. S), die ein-
34225fache Consequenz, dass, wer im Lieben bleibt, eben damit in Gott
34226bleibt, der ja Lieben ist, und dass mit der Liebe, die in ihm ist, Gott
34227selbst in ihm bleibt. Dass unser Lieben also die Gewähr unsers Heils-
34228standes ist, bedarf dann freilich keines Nachweises mehr, wenn im Glauben
34229Gottes Wesen als Liebe erkannt ist. — ⲧ. 17. ⲉ tovrtw) rückweisend
34230wie v. 13: in diesem mit dem Bleiben in Gott identischen Bleiben in der
34231Liebe ist das Lieben zur Vollendung gekommen (2, 5) unter uns (2, 19),
34232d. h. inmitten der gläubigen Bekennergemeinde. — ⲓ) Als eine von
34233Gott selbst gewirkte (vgl. v. 7) hat diese Vollendung unsers Liebens
34234geradezu die Absicht, uns die völlige Freudigkeit und Zuversicht der
34235Heilsgewissheit zu geben und zwar nicht nur für jetzt, wie 3, 21, sondern
34236auch am Tage des Gerichts (vgl. 2 Petr. 2, 9. 3, 7), wie 2, 28, wo dieselbe
34237ja auch von dem Bleiben in Gott abhängig gemacht war, wie hier von
34238dem damit als identisch erkannten Bleiben in der Liebe. — xa#we ⲉ ⲭⲉ
34239vos) wie 2, 6. 3,3. 7. Das tert. comp. ist das Sein Christi im Vater, das
34240seine Jünger an dem Erhöhten erst ganz wahrnehmen (Joh. 14, 20), und
34241an dem sie selber nach 17, 21 Theil nehmen sollten. Ist die Erfüllung
34242dieser Verheissung durch ihr Bleiben in der Liebe sichergestellt, so ge-
34243hören sie der gottfeindlichen Menschenwelt (Joh. 16, 11), in deren Mitte
page 928
34244204
34245ϫⲉⲙⲟ lot ϫ) ⲛⲕⲉⲓ ⲉ
3424600% Forte 2p ⲉ. ⲥ ...
34247ößov, ⲧⲓ 6 ϭⲟⲟ
34248ⲗⲉ[ⲱⲧϥⲓ ⲉ) ⲧⲃ ⲉⲗ. A9
34249YyaxznoeV ϥⲙⲟ︦ⲥ. 20 ddp ⲧ
34250Adelgpop ⲉⲛ ⲧⲟ 1u0i,
3425162 ⲡⲧⲟⲟⲩ aigauxen,
34252sie noch leben (s tw #0
34253dem dieselbe verfüällt, n ⲧ.
34254zu Gott stehen, wie ders
34255Christus, — ⲩ. 18. poßoc)
34256Furcht, die den Anderen flie
34257langt, wie seine folgende Erläute
34258vor dem Richter (v. 17) a:
34259ⲉ ⲟ
34260(ⲩ. 1 immer zunächst
342611, 4. 3, 2. Die vollkomm
34262sie duldet sie auch nicht neber
34263vgl. Joh. 15, 6), weil die Fur
342642 Makk. 4, 38. Matth. 25, «
34265niss stört und den Genuss d
34266die subjektive Wendung ⲓ
34267fürchtet, sodass seine Liebe di
34268nicht zur Vollkommenheit
34269mit starkem, durch das Sync
34270zu ⲟ @oßovurvog: Wir
34271(Indic,). Das Objekt fehlt
34272um das Lieben Gottes (ⲩ
34273Das auf Gott bezügliche avz
34274an Gott gedacht war; das x
34275vor, dass er mit dem Lieben de
34276Lieben also nur die Wirk og sel
34277ist von der Sendung des ß [
34278an uns (v. 12). Bem. den
34279sache der Vergangenheit b ⲡ̅
34280die Bruderliebe ebenso )-2
34281ⲧⲉϩ ⲉⲓⲡϥ Vgl. 1, 6, zum ⲟⲧⲓ ⲕⲉ
34282vorantretenden Objekt 2, 9, zı ϯ
34283im Begründungssatz nur von em
34284der Fall des Bruderhasses auch bh
34285ist. — ⲟ £wgaxEr) vgl. 1,1. D
34286liegende Objekt des Liebens vor ⲟ̅
34287keit der Bruderliebe. Zu Ⲟr
34288Untrennbarkeit der Bruderlil
page 929
342894, 17—5, 3. 205
34290ⲟⲱⲩⲥⲧⲥⲓ kyandr. 21 xal ⲧⲧ] ⲧ) ErtOoANY EyoUEpP ⲉⲡ ⲥⲧⲟ.
34291Ira ⲟ ayandr tor ⲑⲉⲟⲩ ⲉⲩⲡⲁ xal ⲧⲟⲩⲩ ⲉⲫⲉϣ ⲥⲧⲟ.
34292V, 1 x& ⲟ ⲡⲓⲟⲧⲉⲓ̀ⲱⲙ ⲟⲧⲓ Incods ϭ 6 Ϫϩⲓ⳪ⲧⲟϩ ⲉ̀ϫ Tot
34293Ⲑⲉⲟⲩ ⲩⲉⲣⲉⲙⲱⲧⲥⲓ, ⲭⲓ ⲡⲁⲥ 6 ⲉⲣⲥⲡⲱ TOP YEPPHOAPTA ⲉ̀ⲣⲟϥ
34294ⲧⲟ̀ ⲩⲉⲩⲉϧⲩⲗⲏⲉϧⲟⲩ &E ϭⲓⲧⲟⲩ. 2 &v ⲧⲟⲱ̀ⲧϣ ⲩⲓϧⲱ̀ϭⲭⲟⲕⲉϧ ⲟⲩⲧⲓ ⲉⲩ‐
34295ⲡⲱⲕⲉ TA TEKVE TOD Ⲑⲉⲟⲩ, ⲟⲧϭ) ⲧⲟ̀ Ⲑⲉⲟⲩ AyaROUEVP ϫⲁⲓ̈ TAG
34296Zvrolds ⲡⲧⲟ ⲡⲟⲙⲉ. 3 ⲥⲧ ⲉ︦ ⲉϭⲅⲓ N ⲉ̀ⲡ) TOT ⲑⲉⲟ
34297ⲁ ⲧⲉϩ ⲉϧⲧⲟⲗⲉ̀ϩ ⲥⲧⲟ ⲧⲱⲕ. Xal al ⲉ̀ϧⲧⲟⲗⲓ ⲥⲉⲧⲟ Papklaı
34298der Natur der Sache, sondern beruht auch auf einem ausdrücklichen Ge-
34299bote Gottes. Zu dem vorausweisenden ⲅ ⲧⲣ vgl. 1, 5. 3, 11, zu ⲉⲭⲟ‐
34300ⲙⲉⲩ ano 2, 20, zu ⲓϧ 3, 23. Das «vrzov kann kontextmässig nur auf
34301Gott gehen, obwohl an die Offenbarung des göttlichen Willens durch
34302Christum (Matth. 22, 37 ff.) gedacht ist. Bem. die Rückkehr zu 3, 23,
34303welche die Nachweisung, dass das Lieben die Gewähr unsrer Heilsgewiss-
34304heit ist, abschliesst.
343055, 1—12 ist der zweite Abschnitt dieses Theils, der vom Glauben
34306handelt, wie der erste 4, 16—21 von der Liebe, obwohl er, wie dieser
34307(ⲩ. 14f.), im Eingange nachdrücklich die Unzertrennlichkeit beider her-
34308vorhebt (5, 1f.), — o xı0teEvwr) Da der Glaubensinhalt im direkten
34309Gegensatz gegen die These der Antichristen (2, 22) formulirt wird, ist
34310nicht an den grundlegenden Glaubensakt, das ⲡ⳪ⲅⲉⲱϭϭ 3, 23, sondern
34311an das dauernde Festhalten des Glaubens im Gegensatz gegen die Irrlehre
34312gedacht, das, wie die Ueberwindung derselben (4, 4), auf das Gezeugtsein
34313aus Gott zurückgeführt werden muss. Da dieses nun naturnothwendig
34314ein Liebesverhältniss zwischen dem Erzeugten und dem Erzeuger setzt,
34315so kann Joh. mit dem Satze, dass dieses ebenso nothwendig die Miterzeugten
34316mit umfasst, an 4, 20 f. anknüpfen und so zu dem Satze 4, 7 zurückkehren,
34317wonach die Bruderliebe dasselbe Gezeugtsein aus Gott voraussetzt, wie
34318das Festhalten des Glaubens. Zu dem fehlerhaften ϫ. nach ayana vgl.
34319IU, 6, a. — ⲩ. %, ⲉ tovtw) rückweisend, wie 2, 5: an diesem Natur-
34320gesetz erkennen wir, dass das Lieben der Gotteskinder (also der Mit-
34321erzeugten ⲩ. 1) allemal dann eintritt, wann oder sobald als wir (ora»v ⲥ.
34322conj., vgl. Win. 8 42, 5) Gott (also den Erzeuger v. 1, mit Nachdruck
34323vorangestellt) lieben. Da jenes Naturgesetz aber durch ausdrückliches
34324göttliches Gebot sanktionirt ist (4, 21) und seine Vollziehung von der Er-
34325füllung dieses Gebotes abhängt, setzt der Verf. x. ⲧ. ⲉϧⲧⲟⲗⲉϩ AUT.
34326xoıwuEV (vgl. IM, 6, a) hinzu, worin ausdrücklich statt des sonst ge-
34327läufigen ⲟⲉ (2, 3 ff.) die thütige Bewährung der Gottesliebe in der
34328Erfüllung seines Willens betont wird (vgl. den Gegensatz in 4, 20). —
34329ⲩ. 3. ⲡⲱⲧ ) vorausweisend, wie 1, 5, begründet nur die in ⲩ. 2 liegende
34330Voraussetzung aus 2, 5, wonach die Liebe zu Gott in dem umfassenden
34331Halten seiner Gebote überhaupt (vgl. Joh. 14, 31) besteht, d. h. sich be-
34332währt. Der Satz mit ⲡ, obwohl ein Sollen enthaltend (3, 11), das in
page 930
34333198
34334ϭⲭⲉⲧⲉ TO KVEÜNK ⲧⲟⲩ He
34335Xotortöv ⲉ ϭⲉ) EinAudo:
34336Avedua, © MN ⲃⲟⲗⲟⲩ To:
34337xal ⲧⲟⲧ ⲉϭⲧⲓ ⲧⲟ ToG
34338xal vüp bp ⲧ︦ ϫϭⲏϣ
34339auf das anzugebende Uni 1eidur
34340Geist Gottes (wie er allein wir]
34341Imperat, yıvmwazertE ist HH
34342dass sie ihn aus eigener E
34343mıotEvOCaı (3, 23) das recht!
34344Gläubigen. und durch ⲛ.
34345ⲟⲩⲉⲓ vgl. 2, 23. Joh. 1!
34346Geistes aus Gott zugleich zu ⲁ Ze
34347durch den Namen 770. Koi
34348die erste Grundforderung Got
34349Pseudopropheten gerichteten Z
34350himmlische Xocorog sich nic]
34351Menschen Jesus vereinigt .
34352Existenzweise (ⲉ) 0«pxı), in we
34353lichkeit offenbaren konnte (vgl.
34354Menschen Jesus eine Person
34355seine durch den Namen Xo«
34356getretensein (Bem. das Part.
34357schichtliches Heilsmittlerthum
34358Bekenntniss der Gemeinde im Ge
34359v. 8, un) weil der Relativsatz (vgl.
34360einer nicht bekennt den von dem
34361eben weil er ihn nicht für ic
34362durch /no0, Xo. bezeichnet wird.
34363ganz gleichgültig, weil es doch
34364gegenüber Lüge ist. Bem. d ϯ
34365scil, zvevua, Eben darum, weiten,
34366den Pseudopropheten wirkt ⲓⲙ ⲉⲓⲉ
34367konnte der Verf. 2, 18 sagen, il
34368Antichrist gekommen, und
34369Kommen sie Kunde haben
34370(ⲉ ⲧ. %x004., entsprechend ⲉ
34371dem nachdrucksvollen nm ⲃⲱ Sch
34372appellirt an ihr eigenes Bewusstse
34373er ihnen in dem £sowev 3,1 ⲁ
34374schichtliche Thatsache, dass sie de
34375geblieben sind (2, 13f., bem. das Peı
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343764, 2-ϭ. 199
34377ⲧⲉⲭⲏ, Xxal ϧⲉϧⲓϫ]ⲭⲟⲧⲉ AUTOS, OTL ⲘⲉⲒⲤⲱⲩ ⲉⲟⲩ 6 Ep ⲛ︦)
34378ⲟ ⲉ̀ t@ x6ö0U@. 5 ⲥⲧⲟ ⲉ̀ϫ ⲧⲟⲩ ⲭⲟϭⲙⲟⲱ Eloiv‘ dık ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲉ̀ϫ
34379ⲧⲟⲟ ϫⲟϭ︦ⲙⲟⲱ 2 xal ⲟ ⲭⲟϭⲙⲟϩ AUTOV ⲉ̀ⲭⲟⲉⲓ. 6 NUETZ
34380ⲉ̀ϫ ⲧⲟ Ϩⲉⲟ ⲉϭⲙ • ⲟ ⲩⲓϧⲱϭⲭⲱⲩ ⲧⲟ̀ Ⲑⲉ ⲭⲟⲉ ϯⲱ • ⲟⲩϩ OUX
34381scheiden aus der Gemeinde genöthigt haben (2, 19), womit sie selbst
34382bezeugten, dass der Geist der Pseudopropheten der antichristliche
34383war. — ⲟⲧ.) Dieser Sieg, der ihr Festhalten am Glauben und Bekennt-
34384niss vorausetzt, war nur möglich, weil Gott, der in ihnen ist, grösser
34385(ⲙⲉ ϩⲱ, wie 3, 20, aber hier nach dem Kontext: an Macht) ist als der
34386Teufel, der in der (gottfeindlichen) Menschenwelt ist (vgl. den ϫⲟⲗⲱ) ⲍ.
34387ϫⲟϭⲙ. Joh. 12, 31. 14, 30), und also auch in den Pseudopropheten war.
34388Daraus folgt aufs Neue, dass ihr durch Gott gewirktes Festhalten am
34389Glauben Bewährung des Bleibens Gottes (durch seinen Geist) in ihnen
34390war (3, 24). — ⲧ. 5. «vrto« xti.) spricht es ausdrücklich aus, was v. 4
34391vorausgesetzt, dass sie (die Pseudopropheten im Gegensatz zu den ⲙⲙⲉⲓϩ
34392ⲩ. 4) der Welt angehören (vgl. zu diesem Sinn von &ıvaı ⲉϫ 2, 19), in
34393welcher der Teufel herrscht. — dım« rtovrto) vgl. 3, 1: Darum stammt
34394auch ihr Reden aus der Welt, die ihre eigene (gottwidrige) Weisheit hat;
34395und die Welt hört auf sie [ϫⲟⲉⲓ ⲥ. gen., wie Joh. 8, 43. 47), weil die
34396Welt das Ihre (ihre eigene Weisheit) liebt (vgl. Joh. 15, 19). — ⲅ. 6,
34397ⲣⲙ ⲉⲓϩ) Im Gegensatz zu den Pseudopropheten schliesst sich der Verf,
34398mit allen Verkündigern der Wahrheit zusammen, die, wie die vu&i6 ⲅ. 4,
34399aus Gott sind. — oyırwaxwv ⲧ. $&.) führt die Charakteristik derer, die
34400aus innerer Wesenssympathie auf sie hören, auf den tiefsten Grund ihres
34401ⲉⲭ ⲧ. Ⲫⲉⲟⲩ Eıvaı zurück, da dies Erkennen, das, wie alles Erkennen, ein
34402vom Geist gewirktes ist (2, 20f. 27), erst das Sein in Gott (2, 3. 5), und
34403das Bleiben in Gott die Zeugung aus Gott zur Folge hat (2, 28f.). Im
34404Gegensatz kehrt er zu dem ⲉⲭ ⲧ. $£ov zurück, nur durch das voran-
34405tretende ovx £gtıv betonend, dass, weil bei ihnen nicht der Fall ist,
34406was bei den Aposteln, sie der Sympathie und Empfänglichkeit für ihre
34407Predigt entbehren. Es handelt sich aber bei den Lesern nicht um das
34408erstmalige, sondern um das dauernde Hören, weil sie ja ihre Gottes-
34409erkenntniss, die der Grund ihrer Gotteskindschaft ist, ohne Hören nicht
34410erlangen konnten. — ⲉϫ tovtov) statt ev, wie 3, 24: Daraus, wer sie
34411hört (ob die, welche aus Gott, oder die, welche nicht aus Gott sind) er-
34412kennen wir, d. h. (der Sache nach) unterscheiden wir den Geist, der der
34413Wahrheit angehört (vgl. Joh. 14, 17) und auf den darum die hören, die
34414aus der Wahrheit sind (3, 19), von dem Geist des Irrwahns (ⲡⲇ ϥ
34415wie 2 Petr. 2, 18. 3, 17), auf den die Welt hört. Auch aus diesem
34416zweiten Erkennungszeichen neben dem ⲅ. 2 Genannten ergiebt sich,
34417wonach man die Geister prüfen soll (v. 1); dasselbe wird aber zugleich
34418zu einem neuen Mittel für die Bewährung der eigenen Heilsgewissheit im
34419Sinne von 3, 23f. Denn wenn der in den rechten Lehrern wirkende
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34420201) IQANNOY A
34421ⲟⲧⲓ ⲭ ⲧⲟⲓ Ⲑⲉⲟⲥ, ⲟ̀ⲭ UXOoLEL ϥⲕⲱ). ⲉϫ TOLTOV ⲯⲓⲩⲱ̀ϭⲭⲟⲕⲉⲓ
34422ⲧ ⲧⲓ ⲉ︦ THE Chan Pelz Kal TO ⲡⲉⲙ THE AAÄCNES.
34423ⲧ (ⲉⲧⲟⲓ. ⲗⲉϫⲟ̄ ⲛⲉ ⲗⲗⲗⲟⲱϩ. ÖTL 4) Aydzy Ex TOT ⲉⲟ
34424ⲉϭⲧⲓ ⲭ ⲉ︦ ⲗⲉⲡⲱ ⲉ̀ϫ ⲧⲟⲟⲩ ⲉⲟ yeyEPPHTAL ⲭ ⲣⲓϧⲱϭⲭⲉⲓ
34425ⲧⲟ ⲉⲟ. ⲛ) ⲉⲗⲡⲱ ⲟⲩϫ ⲉⲣⲙⲱ ⲧⲩ ⲉ, ⲟⲧⲓ ⲟ 5
34426denn Sotir. 9 ⲉ ⲧⲟⲱ̀ⲧⲱ ⲉⲉϭϧⲉⲣⲱⲑⲓ 7 dyaxı ⲧⲟⲟ Ⲑⲉⲟⲥ E&
34427ⲛ︦. ⲧⲓ TOP viOr ⲥⲧⲟ TOP ⲟⲟⲩⲉ AREOTAAKXEP ⲟ Ⲑⲉⲟⲥ Es
34428Geist der Wahrheit nur von denen gehört wird, welche auf Grund ihrer
34429(geistgewirkten) Erkenntniss Gottes aus Gott sind, so gehören die Leser,
34430die des Apustels Wort hören, sicher zu denen, deren rechter Glaube be-
34431zeugt, dass sie von demselben Geist getrieben werden.
34432ⲩ. 7—13. Auch diese an seine Geliebten (v. 1) adressirte Ermahnung
34433zum gegenseitigen Lieben bildet nur die Ueberleitung zu der Meditation
34434darüber, wie auch die Erfüllung des zweiten Grundgebots 3. 23, nämlich
34435das Lieben überbaupt 7) «yann = to ayanar) aus Gott herstammt, wir
34436das Bekenntniss der Wahrheit und der Geist, der es wirkt (ⲅ 2). Der
34437Verf, bleibt aber nicht dabei stehen, daraus zu folgern, dass jeder Liebende
34438ein aus ⲟⲫ Gezeugter sein muss (bem. das Perf. yeys”vnrtaı), woraus
34439bereits folgt, dass Gott in ihm bleibend sein und wirken muss (3, 24),
34440sole er geht auch hier zurück (wie ⲅ. 6) auf das Erkennen Gottes als
34441«ie Voraussetzung des (jezeugtseins aus Gott, weil, wenn dieses, das, wie
34442ulles Erkennen (ⲧ), durch den Geist gewirkt wird, im Lieben sich
34443bewährt, auch die Erfüllung jenes zweiten Grundgebots (3, 23) ein Zeichen
34444ist, dass Gott durch seinen Geist in uns wirkt. — ⲅ 8 ⲟ un ayanor)
34445wie 3, 16 14. In der Umkehrung des Gedankens geht der Verf, wieder
34446dahin weiter, dass, wenn einer nicht liebt, er Gott nicht nur nicht ⲉⲓ‐
34447kennt, sondern noch gar keinen Anfang mit dem Erkennen Gottes ϭⲉ‐
34448ⲡϯ hat (bem. den Aor.). — ⲟⲧ) weil Gott seinem (recht erkannten)
34449Wesen. d.h. seinem ihm wesentlichen Gesammtverhalten nach Lieben ist.
34450Die Begründung setzt voraus, dass die Erkenntniss Gottes unser Wesen
34451nothwendig zu einem dem seinen gleichen bestimmen muss, und dass die
34452Zeugung aus Gott, die dieses wirkt, sich durch das (geistgewirkte) Erkennen
34453Gottes vermittelt v. 7). -— ⲧ 9, ⲉⲓ ⲧⲟⲅⲧⲱ) vorausweisend, wie 3, 24. Das
34454Ⲓⲉ dahin unbekannte Lieben Gottes, welches sein Wesen ausmacht (v. 8). ist
34455Küundyeworden sgureoudn, wie 1,2) in der Sendung des Sohnes, aber
34456nicht nur an sich, sondern in unserm Innern (ⲉ nuır), da es darauf
34457ankommt, was uns in dem (geistgewirkten) Erkennen Gottes sein Lieben
34458kxundgemicht hat. Daher das mit Nachdruck vorangestellte tor vıor
34459ⲕⲱⲓ ⲧⲟⲩ H/OroyEr (Joh. 3, 16), da nur, wenn der Gesandte in dieser
34460seiner Qualität erkannt wird, was nur durch den Geist geschieht (Joh.
3446116, 14) der ihn bekennt als das, was er ist (v. 2), in der Thatsache seines Ge-
34462sundtseins beim, das Perf.) das volle Wesen des göttlichen Liebens sich offen-
34463vart. Die ganze Grösse dieser Liebe zeigt nicht nur die universelle Be-
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344644, 6-2. 201
34465ⲧⲟ) ϫⲟϭⲙⲟϧ, ‚Eva Ⲫⲓϭⲱϣⲉ) de ⲥⲧⲟ. 1 ⲉ ⲧⲟⲱ̀ⲧϣ ⲉ̀ϭⲓ) ϯ
34466üyönn, 0x ⲟⲧⲉ ⲙⲉ ϯⲩⲥⲡϫⲥϣⲉⲩ Top ⲑⲉ, 2 ⲟⲩⲧ. AUTOS
34467ⲡⲗⲉ̀ⲡⲗⲟⲉⲟ ⲛⲙ̅ xal AnEOTELLEVP TOP ⲉ̇) ϭⲱ̀ⲧⲟ︦ ⲗⲟⲩ ⲡⲉⲣ
34468ⲧⲱ GuapTLÖD ⲡⲕⲱ). 1 äyannrol, el 0UtOG ⲟ Ft0s ϯⲗⲉ̀ⲡϥϭⲉⲩ
34469Hude, ⲭⲓ HuUEIS Öpellouep ⲉⲗⲗ]ⲗⲟⲟϩ dyanxäv. 12 ⲑⲉⲟ ⲟⲩⲉϩ
34470ⲡⲱ̀ⲡⲟⲧⲉ ⲧⲉⲑ⳪ⲧⲥⲓ ⲉⲁ Ayanddusp ⲉⲗⲗⲗⲟⲟϩ, 0 Ⲫⲉⲟϩ ⲉ̀ ⲓ
34471stimmung der Sendung für die (gottfeindliche) Menschenwelt (ⲡⲉ ϭ ⲧ.
34472ⲉⲓϩ ⲧ. x00UOv, wie Joh. 3, 17), sondern auch ihr höchster Liebeszweck
34473(cv«), der sich freilich nur an den Gläubigen verwirklicht. Gemeint ist
34474das wahre Leben (1, 1f. 3, 14), das der Gläubige unmittelbar durch den
34475Sohn empfängt (vgl. Joh. 5, 24. 6, 51. 57). Auch dieser Liebeszweck jener
34476Sendung kann nicht durch die Thatsache als solche, sondern nur durch
34477den Geist in unserm Inneren kund werden. — ⲩ. 10, nimmt das ⲉ) ⲧⲟ‐
34478ⲧⲱ aus ⲩ. auf, um zu sagen, dass in dieser höchsten Liebesoffenbarung
34479nicht nur Gottes Lieben, sondern das Lieben überhaupt, von dem es ⲅ.
34480hiess, dass es aus Gott ist, in seinem wahren Wesen offenbar wird. Es
34481zeigt dieses sein Wesen nicht in unserm Geliebthaben Gottes ⲡ︦
34482ϫ ⲙⲉⲙ, vgl. ⲠⲒ, 6, b), das (auf Grund von Deut. 6, 5) doch in allen
34483Frommen vor Christo schon irgendwie vorhanden sein musste oder doch
34484sollte (vgl. Joh. 5, 42), sondern in der vor Augen liegenden Thatsache,
34485dass er (ϫⲱⲧ ⲟϩ im Gegensatz zu nuEıs) seine Liebe zu uns in der Sendung
34486seines Sohnes erwies (bem. die Aor. u. zu ϯⲡⲉ Joh. 13, 1), der
34487nach 2, 2 als der Urheber der Sühne für unsere Sünde bezeichnet wird,
34488weil in der dazu erforderlichen Hingabe des Sohnes in den Tod seine
34489Liebe sich uns am glänzendsten offenbart. — ⲩ 11. ⲉⲡ nⲧo) Die aus
34490v. 7 wiederholte Anrede leitet, wie dort, die Ermahnung zum gegen-
34491seitigen Lieben ein, das jetzt lediglich als unsere Pflicht erscheint ⲟϩⲉ ⲓ •
34492ⲗⲟ ⲙⲉ, wie 3, 16), wenn doch (e:, wie 3, 13) Gott uns so sehr (0ovrz ws, wie
34493Joh. 3, 16) geliebt hat, wie v. 10 gezeigt ist, wobei wieder, wie v. 8,
34494vorausgesetzt ist, dass die Erkenntniss des göttlichen Liebens, das nach
34495v. 8 sein Wesen selbst ausmacht, nothwendig in uns gleiches Lieben
34496wirken muss. — Y. 1%, 8ⲉⲟ ⲟⲩⲉϩ ⲡⲱⲡ ⲟⲧⲉ) wie Joh. 1, 18, nur mit
34497ⲍⲉ ⲑⲉ ⲉⲧϭⲓ (1, 1), um auszudrücken, dass noch keiner jemals das (an sich
34498unsichtbare, aber ihm irgendwie sichtbar gewordene) göttliche Wesen zum
34499Gegenstande seiner Betrachtung gemacht hat und so zur Erkenntniss desselben
34500im Sinne von v.8 gelangt ist (bem. das Perf.). -ⲟ Ϩⲉ ⲟϩ ⲉ ϥⲙⲉ) MEVEI)
34501Dass dies nicht die Folge davon ist, wenn wir einander lieben, sondern
34502vielmehr daraus ersehen wird, ergiebt sich daraus, dass damit zugleich
34503das Lieben Gottes (v. 9), dessen Offenbarung mit der Hingabe des Sohnes
34504für uns begonnen hat, zur Vollendung gekommen ist in uns (ⲅ ⲉⲧ ⲉ Ⲁ ⲉ ⲱ •
34505ⲕⲉ] wie 2, 5), was ja als eine in ihrer Wirkung fortdauernde That-
34506sache, die in der „Vergangenheit liegt (bem. das Part. Perf.), nicht Folge
34507unsers Liebens sein kann. Es ist die höchste Offenbarung seiner Liebe,
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34508202
34509ⲛⲉⲉⲓ ϫⲉ) % Ayann €
34510ⲧⲟ̀ⲧϣ ⲩⲓϧⲱϭϫⲟⲙⲉⲏ ⲧⲓ
34511ⲧⲓ ϫ ⲧⲟ ⲡϧⲉ̀ⲏⲡⲧⲟϩ
3451214 Kal ϥⲉⲓ
34513ⲉⲡⲉϭⲧⲡⲗⲭⲉ top ⲩⲟ
34514yon, ⲧⲓ Incovs ⲉoⲧⲱ ⲟ u
34515wenn er sein eigenstes Wi
34516verwirklichte. Zur Sache
34517weisen, wie 2, 3, sondi
34518dankenkette abgerissen
34519Lieben, welches auch ⲛ
34520uns sich vollendet,
34521Verf. ganz zu 3, 24 zı
34522das überall die Vo zung
34523Schluss von 3, 24 zurück, doc}
34524den Gott in uns bleibt, n
34525dauerndem Besitz gegeben h
34526Gottes Wesen geschaut (ⲩ
34527Gott es ist, der in uns blei
34528er sein Liebeswesen in uns
34529hat schauen lassen und dad
34530schliesst der Nachweis, wie a
34531(3, 23) eine Bürgschaft ⲙ ⲩ ⲓ
34532Weise wie das Glauben u
34533dieser bei Joh, nie wie‘
34534Lebens ist, sondern aussch
345354, 14—5, 12. Liebe u
34536heit, — ϥⲕeric) Der Verf.
34537sammen (tzedeaueda, ⲉⲩ ⲛ
345381, 2) neben das Zeugniss d
34539Ausgangspunkt zu bilden für di
34540welche die Erfüllung der bei
34541hat. Auch ihr Zeugniss hat zu
34542durch den Vater, wie Gott
34543am liebsten von dem Vater
34544und den Liebeszweck derselbi
34545%xo064., wie -ⲇ-
34546derer, die auf das Apo
34547Gegensatz zu der Irriehre, (2, 22
34548hier nicht durch ⲟ Ⲧⲣⲉⲟⲅⲟϩ
34549Gottes bezeichnet wird, da di
34550gottgleiche Wesen des in ;
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345514, 12—17. 203
34552ϫⲁ AUTOS &v ⲧ︦ dem‘ 16 ϫⲁⲓ NUEIGS )nⲱϫⲥⲙⲉϧ ϫⲟⲓ RNERLOTEV-
34553Xxayuev ⲧ) dyannD, NV Exeı Ⲑⲉⲟⲩϩ Ev nulv. 6 Geos Ayann ⲧ
34554xal ⲟ uEvav ⲉⲩ ⲧ] ⲉ̀ⲩⲟⲡϥ ⲉ̀ ⲧ︦ dem ⲕϧⲉⲓ, ⲭ̇ Ⲫⲉⲟ̀ϩ dv
34555aüT@ ⲙⲉⲓ. 17 &v tovtmM reredelwra 7 dyann ⲕⲉ ⲕⲱ
34556ia xagonolav ⲉⲭⲱⲕⲉⲩ ⲉ ⲧ̄ NUEOX ⲧⲡ ⲭⲣⲓ⳪ⲉⲱϩ. ⲟⲧⲓ ϫⲱϩ
34557ⲟⲃ 2031). Das Festhalten an diesem Bekenntniss beweist ebenso, dass Gott
34558in uns bleibt, wie das gegenseitige Lieben. Dass diese Gemeinschaft mit
34559Gott nicht etwa als die Folge des Bekenntnisses gedacht ist, erhellt daraus,
34560dass von dem Bleiben Gottes in uns erst auf seine Voraussetzung (v. 12, vgl.
345613, 24) zurückgeschlossen wird. Obwohl also der Verf. zunächst vom Lieben
34562handeln will, wird doch vorausgeschickt, dass das auf das apostolische
34563Zeugniss (v. 14) sich gründende Bekenntniss aus derselben Quelle stammt,
34564wie die Liebe (v. 12), um sofort die unzertrennliche Zusammengehörigkeit
34565der beiden Seiten der einheitlichen &»z04” 3, 23 betonen zu können. —
34566ⲅ. 1. ϫⲉ ⲧⲙⲉϩ) fasst die Augenzeugen v. 14 mit denen zusammen, die
34567sich zu ihrer Lehre bekennen (v. 15), weil beide zu der Erkenntniss und
34568dem Glauben an die göttliche Liebe gelangt sind (bem. die Perf.), jene
34569durch eigenes Anschauen des Lebens Jesu, diese durch ihre Verkündigung.
34570Durch den Hinzutritt des zuversichtlichen Ueberzeugtseins zu dem Er-
34571kannthaben (vgl. auch Joh. 17, 8) erlangt dieses erst seine volle Gewissheit. —
34572ⲉⲩ ϯⲙ) vgl. ⲩ. 12. Die in Christo offenbarte Liebe Gottes wird erst
34573ganz erkannt und geglaubt, wenn sie als eine, die an uns selbst ihren
34574Gegenstand hat (vgl. Joh. 17, 26), erfahren wird. — x«aı) schliesst an diese
34575persönliche Erfahrung davon, dass Gottes Wesen Liebe ist (v. S), die ein-
34576fache Consequenz, dass, wer im Lieben bleibt, eben damit in Gott
34577bleibt, der ja Lieben ist, und dass mit der Liebe, die in ihm ist, Gott
34578selbst in ihm bleibt. Dass unser Lieben also die Gewähr unsers Heils-
34579standes ist, bedarf dann freilich keines Nachweises mehr, wenn im Glauben
34580Gottes Wesen als Liebe erkannt ist. — ⲧ 17. ⲉ ⲅⲟⲱⲧⲱ) rückweisend
34581wie v. 13: in diesem mit dem Bleiben in Gott identischen Bleiben in der
34582Liebe ist das Lieben zur Vollendung gekommen (2, 5) unter uns (2, 19),
34583d. ⲃ. inmitten der gläubigen Bekennergemeinde. — ⲥ) Als eine von
34584Gott selbst gewirkte (vgl. v. 7) hat diese Vollendung unsers Liebens
34585geradezu die Absicht, uns die völlige Freudigkeit und Zuversicht der
34586Heilsgewissheit zu geben und zwar nicht nur für jetzt, wie 3, 21, sondern
34587auch am Tage des Gerichts (vgl. 2 Petr. 2, 9. 3, 7), wie 2, 28, wo dieselbe
34588ja auch von dem Bleiben in Gott abhängig gemacht war, wie hier von
34589dem damit als identisch erkannten Bleiben in der Liebe, — xa4we ⲉ ⲭⲉ •
34590vos) wie 2, 6. 3, 3.7. Das tert. comp. ist das Sein Christi im Vater, das
34591seine Jünger an dem Erhöhten erst ganz wahrnehmen (Joh, 14, 20), und
34592an dem sie selber nach 17, 21 Theil nehmen sollten. Ist die Erfüllung
34593dieser Verheissung durch ihr Bleiben in der Liebe sichergestellt, so ge-
34594hören sie der gottfeindlichen Menschenwelt (Joh. 16, 11), in deren Mitte
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34595204
34596ϫⲉⲙⲟ ⲧⲓ xal ⲛⲕⲉⲓ de
3459700x ⲉ̇ⲧⲓ) &v ü Cyan, ⲟⲩ
345985 ⲧⲓ 6 ⲫⲃⲟⲥ ⲉϭⲓ
34599ⲗⲉⲒⲱⲧϭⲓ ⲓ ‚zu ayann. 19 ⲛ
34600ⲛ ⲗⲡϥϭⲉⲱ ⲡ̅. 20 ap ⲧ
34601Adeigön ⲡⲧⲟ ⲕⲟ we
34602Adelgöp autOoG or ia
34603ⲩ
34604sie noch leben (ⲉ ⲧⲱ ϫⲟϭ ⲛ
34605dem dieselbe verfällt, nicht ver
34606zu Gott stehen, wie der
34607Christus. — ⲩ. 18, goßocs)
34608Furcht, die den Anderen flieht, nic
34609langt, wie seine folgende Erläute
34610vor dem Richter (v. 17) van
34611(v. 16) immer’ zunächst ric|
346121, 4. 3, 2. Die vollkommene
34613sie duldet sie auch nicht nebe
34614vgl. Joh, 15, 6), weil die Furcht
346152 Makk. 4, 38. Matth. 25, 46) eb
34616niss stört und den Genuss
34617die subjektive Wendung in
34618fürchtet, sodass seine Liebe
34619nicht zur Vollkommenheit £
34620mit starkem, durch das ⲟⲩ. )
34621zu ⲟ ⲫⲟⲃⲟⲩⲙⲉⲟϩⲓ wir sind cht
34622(Indic.). Das Objekt fehlt mit Absi
34623um das Lieben Gottes (v. 18),
34624Das auf Gott bezügliche ⲧⲟϩ
34625an Gott gedacht war; das ⲫ
34626vor, dass er mit dem Lieben
34627Lieben also nur die Wirku
34628ist von der Sendung des Sohn
34629an uns (v. 12). Bem. den A
34630sache der Vergangenheit beze
34631die Bruderliebe ebenso noth
34632ⲧⲓϩ ⲉⲓⲡ vgl. 1, 6, zum ⲟⲧⲓ
34633vorantretenden Objekt 2, 9, zu
34634im Begründungssatz nur von |
34635der Fall des Bruderhasses au
34636ist. — ⲟ EwguxXEV) vgl. 11.
34637liegende Objekt des Liebens vor A
34638keit der Bruderliebe. Zu ov duyar
34639Untrennbarkeit der Bruderliel
34640ⲉⲁ
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346414, 17—5, 3. 205
34642düvaraı Gyaxäy. 21 ⲭⲓ tatınp ⲧ.) EvtoAnY Eyouev ⲉⲡ ⲥⲧⲟ,
34643ϧⲁ ⲟ dyandr tor ⲑⲉⲟⲩ dyank ⲭⲓ ⲧⲟⲩⲩ ⲉⲉⲗ ⲧⲟ.
34644V, 1 x& ⲟ ⲡⲓϭⲧⲉⲓ ⲱ) ⲟⲩⲧⲉ Ⲡϭⲟⲟⲩϩ korir ⲟ Ⲕⲣⲓⲟⲧⲟ̀ϩ ⲉ̀ϫ tot
34645Ⲑⲉⲟⲩ ⲣⲉⲩⲉⲱⲟⲗⲧⲥⲓ, Kal ⲡ︦ Ö ⲉⲩⲟⲡⲱ̀ⲩ TOP ⲣⲉϧⲩϥϭⲥⲟⲧⲥ Ayank
34646ⲧ̀ ⲩⲉⲩⲉϧϧⲗⲙⲉϧⲟⲩ BE ⲡⲧⲟⲩ. 2 Ev ⲧⲟ̀ⲧϣ ⲩⲓϩⲱ̀ϭⲭⲟⲕⲉϧ ÖTL ⲉⲣⲥ-
34647ⲡⲕⲉ TA TEKVA TO ⲉⲟⲩ, ⲟⲧϭ) ⲧⲟ̀ Ⲑⲉⲟⲩ ⲉⲩϫⲱⲕ ϫ ⲧⲉϩ
34648ⲉϧⲧⲟⲗⲉ̀ϩ ⲥⲧⲟ ⲡⲟⲙⲉ. 3 ϭⲟⲧ) ⲉⲟ ⲉϭⲅⲓ ϯ ⲉⲡ) TOT ⲉⲟ
34649Ira ⲧⲉϩ ⲉϧⲧⲟⲗⲉ̀ϩ ⲥⲧⲟ THOOUEF. Kal al ⲉ̀ϧⲧⲟⲗⲥⲓ aUTOT Bapelaı
34650der Natur der Sache, sondern beruht auch auf einem ausdrücklichen Ge-
34651bote Gottes. Zu dem vorausweisenden ⲝⲧⲧ vgl. 1, 5. 3, 11, zu ⲉⲭⲟ‐
34652ⲙⲉⲩ ano 2, 20, zu ıva 3, 23. Das «vrov kann kontextmässig nur auf
34653Gott gehen, obwohl an die Offenbarung des göttlichen Willens durch
34654Christum (Matth. 22, 37 ff.) gedacht ist. Bem. die Rückkehr zu 3, 23,
34655welche die Nachweisung, dass das Lieben die Gewähr unsrer Heilsgewiss-
34656heit ist, abschliesst.
346575, 1—12 ist der zweite Abschnitt dieses Theils, der vom Glauben
34658handelt, wie der erste 4, 16—21 von der Liebe, obwohl er, wie dieser
34659(v. 14 f.), im Eingange nachdrücklich die Unzertrennlichkeit beider her-
34660vorhebt ⲟ︦) -ⲟ ⲡⲓϭⲧⲉⲱⲩ) Da der Glaubensinhalt im direkten
34661Gegensatz gegen die These der Antichristen (2, 22) formulirt wird, ist
34662nicht an den grundlegenden Glaubensakt, das zı07evoa: 3, 23, sondern
34663an das dauernde Festhalten des Glaubens im Gegensatz gegen die Irrlehre
34664gedacht, das, wie die Ueberwindung derselben (4, 4), auf das Gezeugtsein
34665aus Gott zurückgeführt werden muss. Da dieses nun naturnothwendig
34666ein Liebesverhältniss zwischen dem Erzeugten und dem Erzeuger setzt,
34667so kann Joh. mit dem Satze, dass dieses ebenso nothwendig die Miterzeugten
34668mit umfasst, an 4, 20 f. anknüpfen und so zu dem Satze 4, 7 zurückkehren,
34669wonach die Bruderliebe dasselbe Gezeugtsein aus Gott voraussetzt, wie
34670das Festhalten des Glaubens. Zu dem fehlerhaften ϫⲓ nach «yana vgl.
34671III, 6, a. — ⲧ. Ⲁ. ⲉ ⲧⲟⲱⲧ ⲱϣ) rückweisend, wie 2, 5: an diesem Natur-
34672gesetz erkennen wir, dass das Lieben der Gotteskinder (also der Mit-
34673erzeugten ⲅ. 1) allemal dann eintritt, wann oder sobald als wir (otar ⲥ.
34674conj., vgl. Win. 8 42, 5) Gott (also den Erzeuger ⲩ. l, mit Nachdruck
34675vorangestellt) lieben. Da jenes Naturgesetz aber durch ausdrückliches
34676göttliches Gebot sanktionirt ist (4, 21) und seine Vollziehung von der Er-
34677füllung dieses Gebotes abhängt, setzt der Verf. x. ⲧ. ⲉϧⲧⲟⲗⲉϩ avt.
34678xocwuEV (vgl. 1 6, a) hinzu, worin ausdrücklich statt des sonst ge-
34679läufigen tno08W (2, 3 ⲃ.) die thütige Bewährung der Gottesliebe in der
34680Erfüllung seines Willens betont wird (vgl. den Gegensatz in 4. 20). —
34681ⲩ. ⲃ. «vrn) vorausweisend, wie 1, 5, begründet nur die in v. 2 liegende
34682Voraussetzung aus 2, 5, wonach die Liebe zu Gott in dem umfassenden
34683Halten seiner Gebote überhaupt (vgl. Joh. 14, 31) besteht, d. h. sich be-
34684währt. Der Satz mit cy«, obwohl ein Sollen enthaltend (3, 11), das in
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34685206
34686ⲟⲉ elolv, 4 ⲧⲓ xäy ⲧⲟ •
34687ⲭⲟϭⲙⲟϧ. ⲭⲉ ⲥⲱⲧϥ ⲟⲧ ⲣ.
34688ⲧⲟⲧⲉ ⲛⲕⲱⲓ. 5 ⲧⲓ
34689ⲡⲓϭⲧⲉⲱ̀ϣⲱ ⲟⲧⲓ Incovs ⲉⲟⲧⲙ 6.
34690ⲉⲗⲱ dt vdaros xal alyarto
34691vdarı ⲧ. zo Ude
34692und mit der Liebe zu Gott g
34693satz zu «vzn (vgl. Joh, 4, ⲡⲉ
3469418, 18. Matth, 23, 4. 23, a Ko
34695liebenden, dass für sie.die ⲑⲟ
34696ihre Erfüllung unsre Kraft übers
34697(schwere Last) empfunden. ⲛ rde
34698ⲩ. 4, ⲡ. wie Joh, 6, 37, 3%
34699die aus Gott gezeugten Perso
34700der Liebende gehören) d
34701Menschenwelt (2, 2) über
34702ausgehende Versuchung zur
34703(2, 13. 14) für die Gottgezeugten
34704sein können. Dass aber der Veı
34705erhellt daraus, dass ihr Glaubi
34706als die Macht erwiesen hat, wel]
34707Versuchung zur Irrlehre bes
34708weisenden ⲡⲱⲧ vgl. v. 3, zu
34709nach bekannter Metonymi
34710Macht steht, vgl. Joh. 11, 28 ⲣ
34711eine geschichtliche Thatsache hi
3471216, 33. — Yo ⲃ. ⲧⲓϩ ⲉϭⲧⲓ) Vgl |
34713Gläubige eben durch. di
34714von Gott gezeugt bewährt. Zu de
34715ⲟ vi0g ⲧ. Oeov) wie v. lim
34716Xo«0rog, dessen Identität mit den
34717den Verf. bereits der ewige g
34718auf den Jesus, von dessen Ider
34719überzeugt ist (v. 5), — ⲟ ⲉⲗ
34720geschichtliches Auftreten (2, 18,
34721Blut hindurcbging. Die :
34722getauft ward und am Kreuze ein
34723nachgebrachte Apposition zu 0
34724Inc. Xo., d. bh. als den mit d
34725net. — 0vX EV» ⲧⲱ ϫⲉ. .
34726Dieselbe liegt aber nicht im V
34727dass die Irrlehrer noch alle
34728sei in dem Wasser (an das bei d N
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347295, 3- 307
34730ⲡϧⲉⲟ︦ⲕ ⲉϭⲉ TO UAQTUQOUP, ⲟⲧ TO AVEÜLA LOTIV N AANDELR*
347317 ⲟⲅ. ⲧϩⲉⲓ̈ⲥ ⲉil ol HA(TLQOÖPTES, ⲃ TO KVEULA ϫⲟ) TO ⲱⲣ
34732xal ⲧⲟ̂ alua, xal ol ⲧⲣⲉⲓϩ es to Ev ⲉϭⲓ. 9 el ınv HAQTLOLAD
34733ⲧⲟ AvdoOkKwV Laußavouer, UAQTVOLC ⲧⲟⲟ Deo ⲕⲉⲓⲱⲩ
34734ⲟⲧ( ⲧ. aüTn ⲟⲧ) ⲕⲥⲣⲅⲱⲣⲓⲥ TOU ⲑⲉⲟ ⲧ. MEUKQTÜONXEV
34735in der Taufe gekommen, sofern ja in ihr sich der himmlische Christus
34736mit dem Menschen Jesus vereinigte, aber sicher nicht ⲉ ⲅ. vd. xaı ⲧⲱ
34737aınatı, da derselbe sich jedenfalls vor dem blutigen Tode von dem
34738Menschen Jesus schied, während den Gläubigen alles daran lag, dass gerade
34739der Sohn Gottes am Kreuze gestorben (4, 10), sein am Kreuze vergossenes
34740Blut das Blut des in Fleisch gekommenen Jesus Christus war (4, 2). —
34741ⲭⲟⲉ ⲉⲟ ⲡⲩⲉⲱⲙ ) Der von Gott allen Gläubigen mitgetheilte Geist (3, 24)
34742ist das Zeugende (zum Neutr. vgl. v. 4), d.h. das, wodurch uns spezifisch
34743bezeugt wird, dass der getaufte und am Kreuz gestorbene Jesus der
34744Gottessohn oder Ⲡϩⲓⲟⲅⲟϩ sei, weil der Geist die Wahrheit (d. h. nach
34745bekannter Metonymie, wie Joh. 14, 6, Vermittler der Wahrheit) ist, die
34746er aus unmittelbarer Anschauung kennt (Joh. 16, 13), und von der er darum
34747zeugen kann. — ⲩ.. ⲟⲅ.) begründet, was in ⲅ. Ⲉ indirekt liegt, dass es
34748Wahrheit ist, was er bezeugt, daraus, dass, wie nach der Rechtsregel
34749Deut. 17, 6. 19, 15 zur endgültigen Verbürgung einer Thatsache zwei oder
34750drei zusammenstimmende Zeugen gehören, auch hier drei sind, die da
34751zeugen, wodurch der Geist erst personifizirt, und in eine Reihe mit zwei
34752anderen Zeugen gestellt wird. — v. 8 erläutert dies dahin, dass neben
34753ihm die beiden ⲅ. 6 durch vdwo und ««u« bezeichneten geschichtlichen
34754(von den Augenzeugen bezeugten, vgl. Joh. 15, 26) Thatsachen seines
34755Lebens als Zeugen auftreten, sofern die Taufe durch die bei ihr erfolgte
34756Geistesmittheilung die Gottessohnschaft (Joh. 1, 32) und sein blutiger
34757Tod durch die Unterlassung des Beinzerbrechens und den Lanzenstich die
34758Messianität (Joh. 19, 35 ff.), d.h. im Sinne des Verf. ebenfalls seine
34759Gottessohnschaft bezeugen, und somit die drei (mit ihrem Zeugen) auf
34760das eine Ziel (die Bezeugung seiner Gottessohnschaft) gerichtet sind. Zu
34761dem ⲉⲓϭⲓ ⲉⲓϩ vgl. das analoge ⲉⲅ. ⲡⲟⲟϩ Joh. 11, 4. — ⲧ. 9, ⲉ.) wie
347623, 13, setzt den thatsächlich überall vorkommenden Fall, dass wir nach
34763der dem Verf. v. 7 vorschwebenden Rechtsregel ein durch Zusammen-
34764stimmen dreier Zeugen bekräftigtes Zeugniss von Menschen als gültig
34765annehmen (Joh. 3, 11. 32 f.). — ⲕⲉϩⲱ) wie 3, 20. 4, 4, hier nach dem
34766Kontext: grösser an Beweiskraft. — ⲟⲧ) begründet, wie ⲅ. 7, dass der
34767Allgemeinsatz, das Zeugniss Gottes sei grösser als das Menschenzeugniss,
34768auf den vorliegenden Fall Anwendung leidet. Dann weist aber dar
34769ⲁⲱⲧϥ EOTIV (wie ⲟⲓⲧⲟϩ EITLW ⲅ. 6) rückwärts auf das Zeugniss der drei
34770Zeugen, und sagt von ihm aus, dass es das Gotteszeugniss sei, das seiner
34771Natur nach grösser als jedes Menschenzeugniss, weil er in ihm ein dauernd
34772gültiges Zeugniss abgelegt hat (bem. das Perf. ueua«ptVONXEV UNd dazu
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34773208
34774ⲡⲉⲣ ⲧⲟⲟ ⲟ︦ ⲧⲟⲩ. ⲟ
34775ⲗⲉ ⲧ) uagrvolar tv €
34776ⲡⲉⲡⲟⲃϥⲣⲭⲉⲏ aürör, ⲧⲓ ⲟⲃ
34777HEHAOTÜONKEV Ⲫⲉⲟϩ ⲡⲉⲣ) ⲧⲟ
34778% HAQTUGIR ⲧⲓ Ecomp ϣⲱⲃ
34779Joh. 1, 34) in Betreff seines S
34780das von selbst klar (vgl. 3, 3
34781ruht ja auf einem Gotteswi
34782Blutes auf dem Gotteswort ⲁ
347835, 37 ein direktes Gotteszeugni
34784Glaubens durch das dreif
34785derselbe die Welt überwil
34786den Uebergang dazu, dass
34787andersartiges Zeugniss gie! }
34788als solcher die Gewähr der Heilsge
34789GTEV@vV ⲉⲉϩ) Der Sache |
34790zengtsein in Beziehung
34791Jesu, wie es aus den 7
34792geht nicht auf das Got;
34793wäre, da ja ⲩ. 11 gerade auf die
34794wie Joh. 5, 34, auf das in Ⲛ
34795schaft Jesu. Der Gedan! rt
34796der ja jener Zeugnisse garnich!
34797sein Glauben eben entstan
34798Inneren hat, Zu der Vi
347993, 15. — 0 ⲛⲓ ALOTEUOV ⲓ
34800Glaube gedacht ist, der dad
34801Glauben schenkt und d
34802wenn man ihm diesen G
34803man Gott, der dies Zeugniss:
34804und, so lange man im U:
34805Perf.), weil man thatsächli
34806gation) mit Bezug auf sein ⲩ
34807Rückkehr zu ⲩ. soll nur erkläre
34808das man in seinem Inneren l
34809der es kaum mehr zu bedürfe
34810es nicht haben kann, erhellt
34811sagt wird, — v,. 11. x. «vn
34812nicht das Gotteszeugniss v. 9, sonde
34813in seinem Inneren hat, indem ew
34814Voranstehen des Objekts), ⲛ |
348156, 40. 47), uns (den Gläubig
34816nicht geben wird, der ihn
34817ⲩ
34818ⲙ
page 941
348195, 9—14. 209
34820ⲥ ϥ ϫ ⲁ > = ⲣ ⲥ ϥ ⲁ ⲉⲁ. ϥ ⲁ
348212 Son &v ⲧ︦ vid ⲁⲧⲟⲩ Botiv. 12 0 ⲉⲭⲱ ⲧⲟ̀ ⲙⲟ Exeı ⲧ))r
34822ⲉ ⲙⲱ ϭⲱ
34823ϩⲱⲓ] 6 un ⲭⲱ ⲧⲟⲩ ⲱ̀ ⲧⲟⲟ Ⲑⲉⲟⲱ ⲧ] ⲱⲓ) ⲟⲩⲭ Eyeı.
3482413 Tara Eyoawa Duty, Iva ⲉⲅⲉ ⲟⲧⲉ ⲱ) ) Exete aldrıor,
34825TOIG ⲡⲓⲟⲧⲉ̀ⲟⲱϭⲓ) ⲉⲓϩ TO ÖvoUA TOT ⲙⲟ TOT ⲉⲟ. 14 xal ⲱⲧ]
34826ⲟⲍ 4 zxapgonola ϯ Eyouev ⲡⲣⲟⲩϩ ⲥⲉⲧⲟ ⲟⲧⲓ ⲉⲱ ⲅⲓ altouEIA
34827abhängig; denn nur, weil dieses Leben in dem Sohne begründet ist (Joh. 3, 15),
34828der wegen seines einzigartigen Verhältnisses zum Vater im Besitz dieses
34829Lebens ist (Joh. 5, 26. 6, 57) und darum dasselbe vermitteln kann (vgl.
348301, 1f.), ist das uns von Gott geschenkte, aber durch ihn vermittelte
34831Leben ein Zeugniss für seine Gottessohnschaft. — ⲩ 12 ⲟ £Xwv ⲅ. vı0v)
34832vgl. 2, 23. Nur wer in Jesu den gottgleichen Sohn erkennt, der hat den
34833Sohn, schaut in ihm den Vater (Joh. 14, 9) und hat, weil dieses Gott-
34834schauen an sich schon das ewige Leben ist (Joh. 17, 3), das wahre Leben. In
34835der antithetischen Parallele entspricht der Hinzufügung von ⲧⲟⲩ ⲉ ⲟ
34836die Voranstellung von zn» Swnv, weil Gott doch zuletzt die Quelle des
34837Lebens ist, das man in und mit dem Sohne empfängt (Joh. 5, 26. 6, 57),
34838und darum der es nicht haben kann, der Gott zum Lügner macht (v. 11).
34839Hat aber der Gläubige bereits das wahre Leben, so ist damit ja die denk-
34840bar höchste Gewähr der Heilsgewissheit gegeben, da für ihn die Ent-
34841scheidung über Leben und Tod, Heil und Verderben bereits eingetreten,
34842wie für den, der in Lieben der vollen Gottesgemeinschaft gewiss wurde
34843(4, 16 ff.).
348445, 18—21. Der Briefschluss. — tzavr«a) geht nur auf ⲅ. 11 f., da
34845nur das dort Geschriebene ihnen zum vollen Bewusstsein bringen kann
34846(ϭ ⲉⲧ ⲉ, vgl. 2, 29), dass sie, an die er schreibt, ewiges Leben haben,
34847weil sie, wie das nachdrücklich an den Schluss gestellte toıs ⲡ ⲧⲉ •
34848ⲟⲩϭⲓ (I, 1, c) sagt, eben die Gläubigen sind. Zu dem mit dem zw
34849ovouatı 3, 23 synonymen ⲉⲓϩ ⲧⲟ 0vouM«a vgl. Joh. 1, 12. 2. 23. Damit
34850beginnt aber der Briefschluss, weil auf diese Gewissheit die durch 3, 7—
3485124 eingeleitete Haupterörterung des Briefes (4, 1—5, 12) hinauswollte;
34852denn zum Lieben muss ja immer wieder ermahnt werden (3, 18. 4, 7.
3485311), wenn dasselbe die Gewähr der Heilsgewissheit sein soll, während der
34854Glaube sie in dem durch ihn vermittelten Heilsbesitz schon an sich selber
34855giebt. — ⲩ. 14. xaı) knüpft an die Gewissheit des im Glauben besessenen
34856Heiles an, weil sich damit für die Leser, wie für ihn (vgl. das ⲉⲗ o Ⲕe l)
34857die freudige Zuversicht im Verkehr mit Gott verbindet, die in der Ge-
34858betserhörung als wohl begründete erprobt wird (3, 22 f.). Zu ⲉⲧϥ E0TLY
34859vgl. ⲅ. 11. Bem. den Wechsel des aıreı0da«ı mit aıtsıy (3, 22), wie Jak,
348604, 2f. mit 1, 5f. Joh. 15, 7. 16, 26 mit 15, 16. 16, 23f. Der Zusatz xata
34861ⲧⲟ Ϩⲉⲗϥⲙⲁ ⲡⲱⲧⲟⲩ (2, 17) enthält keine beschränkende Bedingung der
34862verheissenen Erhörung, sondern nur die selbstverständliche Voraussetzung
34863Texte u. Untersuchungen VIII, 3. 14
page 942
34864210
34865ϫⲧⲉ ⲧ ⲑⲉⲗⲏ ⲉⲩⲧⲟ, ⲉ
34866ϫⲟⲉⲓ. ⲉⲉⲛ ⲉⲧⲱⲛ
34867& ϯⲧ)ϫⲉⲓⲉ ⲉⲛ ⲡⲱⲟⲩ. A
34868Öpagravopta ⲛⲓⲟϩ ⲧⲥⲟ
34869ⲡⲧⲟ Comp, ⲧⲟϩ 6
34870derselben, wonach der )
34871Gottes Willen thut (3, 22) u
34872ⲧ ⲭⲱⲟⲩⲉ ⲓ ⲥ. gen. vom empfän
34873Erhören einschliesst, vgl. Joh.
34874scheinbare Schwierigkeit, dass ⲩ
34875selbst identifizirt zu wi rden sc
34876Die inkorrekte Verbindun,
34877Korrespondenz mit dem folg
34878treten lassen, Der ⲉ..
34879ⲡⲉϩⲣϥϭⲓⲁ auf, die eigentlich dar
34880erhört, was immer wir bitten
348811, 42); aber dies Wissen j
34882wir das Erbetene stets b
348831 Reg. 3, 5. Dan. 6, 7. 13
34884kehr zum Act.). Das Erb
34885delt sich der Gebetszuve:
34886wissheit der Erhörung ide
34887unmittelbar mit der Gebet:
34888Tor) vgl. IN, 2, a gehört ®
34889zeigt, warum der Verf, ⲛⲟⲥ
34890in der Gebetserhörung zu 8
34891sogar die durch die Sünd
34892Anderen, wo dieser sie nich!
34893hebt, seinerseits aufheben
34894auaogTavVOVTE ⲉⲛⲉⲧ Wie
34895Charakter der begangenen Sür
34896Urtheil (bem, die subj. Neg:
34897druck ⲉ ⲕⲧ. ⲡⲑ ⲟϩ ⲟⲁ
34898Hebr, 13 Der Sündigend
34899zum Leben gelangt (3, 14); u
34900zum unwiderruflichen Tode fi
34901im Abfall vom Glauben (vg
34902des Briefes ohne einen solchen
34903Libertinismus sein, — «ıTnO.
34904voraus, dass der christliche T
34905sieht, für ihn bitten wird, daı
34906(1, 8) und gläubiges Verlangt
34907wirke, was beides nur noch nm
34908begangen war, — damost AUT
page 943
349095, 4-1. 211
34910ⲧϥ ⲡⲣⲟ ⲉ̀ⲧⲟⲩ ⲟⲧ ⲡⲉϩ Exeivng Ⲁⲩⲱ va ̀ϩⲱⲧ]. 17
34911ⲥⲟϭ Adıxia Auagotia ϭ ϫⲁⲓ *ⲟⲧⲓ ⲉⲙⲥⲣⲧⲓⲁ ⲟⲩ KQ0G ⲑ︦
34912ϩⲧⲟ.
34913» ⲙ ϫ.. 4 ) ⲇ. ⲟⲩ 9 X
3491418 oldauev ⲟⲧⲉ RAS 0 YEYEPVNUEVOG EX TOU Ϩⲉⲟⲩ ⲟⲩⲗ AUAQ-
34915ⲫ ⲛ << ⲇ. ⲟ. ⲣ
34916ⲧⲉⲓ, ⲗⲗ ⲟ ⲗⲉⲩϧϥⲑⲉⲓϩ ⲉ̀ϫ TOD ⲉⲟⲩ ⲧϥⲟⲉⲓ kavröp, xal 0 Ϥⲟ
34917Erhörung seines Gebetes gewiss ist (v. 15), wird er durch Erbittung dieser
34918göttlichen Gnadenwirkung herbeiführen, dass der Bruder in den Heils-
34919stand gelangt (v. 11f.), in dem er in vollem Sinne doch noch nicht ge-
34920wesen sein kann. — ⲧⲟⲓϩ aUAQTAVOVOLY) inkorrekte Apposition zu
34921«vtw, welche die Absicht hat, den Gedanken dahin zu verallgemeinern,
34922dass dies überhaupt nur eintreten kann bei solchen, welche (d. i. wenn
34923sie) nicht zum Tode gesündigt haben, worüber das Urtheil des Einzelnen
34924(vgl. ⲉⲥ ⲅⲓϩ &ıdn ⲗⲇ.) auch irren kann. Daher noch einmal die ausdrück-
34925liche Aussage, dass es eine Sünde zum Tode giebt (bem. das voran-
34926tretende sotzıy mit Verbalbedeutung, vgl. Joh. 5, 45), von der er nicht
34927rede. Zu ıy« vgl. 3, 11. 23. 4, 21, zu ⲉϩⲱⲧⲡ ϭ Joh. 4, 40. 14, 16. In
34928der Verheissung, die er solchem Bitten gegeben, lag indirekt die Auf-
34929forderung, dass man bitten solle, eine solche spricht er für diesen Fall
34930nicht aus, weil das Gebet unerhörbar wäre (vgl. Hebr. 6. 4 ff.). Das auf
34931das grammatisch zunächst stehende Subjekt bezogene &x£&ıvnc zeigt, dass
34932dem Verf. die Sünde, die nicht zum Tode führt, doch das Hauptsubjekt
34933ist, dass er jener nur als eines Ausnahmefalls gedenkt, in dem man es
34934sich selbst zuzuschreiben hat, wenn eine Bitte unerhört bleibt. — ⲅ. 17,
34935ⲡ ⲥ ϭ ⲥ ⲥ ϫⲓ) vgl. 1, 9. Da jede Abweichung von dem normalen gott-
34936wohlgefälligen Wesen (2, 29. 3, 7) Sünde ist und es darunter auch Sünde
34937giebt, die thatsächlich nicht Todsünde ist (bem. die objektive Negation),
34938so bleiben der Fälle immer noch genug übrig, wo jene der Fürbitte ge-
34939gebene Verheissung statt hat.
34940ⲩ. 18—20. oıdausev) vgl. 3, 2. 14. Der empirischen Thatsache
34941gegenüber, dass ein solches Sündigen oft genug vorkommen wird, verwahrt
34942der Verf. seine Grundanschauung, wonach bei jedem, der im vollen Sinne
34943ein aus Gott Gezeugter (bem. das Part. Perf.) iat, dieser Fall nicht vor-
34944kommt (3, 3) — «22l«) vgl. IM, 6, a, nicht mehr von ⲟⲅⲓ abhängig, weil
34945es der Sache nach den Grund der eben ausgesprochenen Gewissheit ent-
34946hält. — ⲟ yevvndeıs) wer einmal aus Gott gezeugt ist (bem. das Part.
34947Aor.), der bewahrt sich selbst (ⲟⲉ s«vrtov, vgl. IV, 2, a), wie Jak.
349481, 27, vor jeder feindseligen Macht, welche jene Gotteswirkung aufheben
34949könnte, und wird dadurch eben ein solcher, welcher durch sie dauernd
34950bestimmt ist (yeyevvnuEVOS). — ⲟ ⲡⲟⲩ ⲟ c) vgl. 2, 13. Der Teufel ist
34951eben die einzige gottfeindliche Macht, die dies thun will, und dieser ist
34952der Selbstbewahrung des aus Gott Gezeugten gegenüber so ohnmächtig
34953(vgl. Jak. 4, 7), dass er ihn auch nicht einmal anrühren kann (@«xtETAL,
3495414*
page 944
34955212
34956ϧϥϩⲟ̀ϩ ⲟⲩ ⲉ︦ⲡⲧⲉⲧϭⲓ ⲥⲧⲟ.
34957ϫⲓ̈ ö ϫⲟϭϣⲟϩ ⲇⲟⲝ ⲉ̀ ⲧ.
34958ⲟ ⲩϩ ⲧⲟ #600 ϫⲉ,
34959ϭⲭⲱⲏⲉϧ ⲧⲟ ⲉⲗ)ⲑⲓϧⲟⲟ
34960.
34961vgl. Ps, 104, 15, Sach, 2, 12
34962ⲟ.) -ⲇ-
34963Gesagte auf ihn und die Leser
34964(also yeyevwnmEvor) sind, will
34965Gesammtheit (0 ϫⲟϭⲕⲟϩ ⲟⲗⲟ .
34966Vershülfte bildet, wie die von ⲩ.
34967einen selbstständigen Sat
349685, 26. Ein Anrühren des T
34969weil sie ganz und gar in st
34970ist, — ⲩ.. ⲟⲓ) ⲛⲉ de)
34971wiefern wir dies wissen kö
34972bar im Widerspruch ste
34973dem damit verbundenen
34974Thatsache seiner Menschw rdun ϭ.
34975als die Ursache davon, d ⲃ (
34976niss verliehen ist. Zu dı@yoLx
34977Prov. 2, 10, Eph, 4, 18, zu
34978epexeg. zu ⲏ. Joh, 17,
34979erklärt sich nur daraus, cd
34980Wesen offenbar (und d
34981welcher diesem Wesen
34982werden soll. — %x«a«)
34983nicht mehr von ⲟⲧⲓ abhär
34984Sein in Christo wurzeln (3, |
34985Erfahrung, die dem Be
34986erkenntniss durch ihn zur S
34987nur Apposition zu dem ⲉ
34988der Bedeutung von ⲉ (auf
34989johanneischen Sprachgebrauch ı
34990auf Gott bezogen, zumal, wenn der
34991der Selbstverständlichkeit dieses A
34992hin bezeichnet ist, rein tau
34993Gott bezeichnet ist, hat ki
34994in welchem er als der Verm
34995net ist, dass man in ihm den]
34996zur Nothwendigkeit, dass d
34997ler ewigen Lebens zu sein, m
34998gesagt sein kann. Da er es
34999mittelt. (Joh. 17, ⲃⲟ ⲃ si
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350005, 18-21. 213
35001auto Incov Xoıorm: ⲟⲧϩ ⲉⲟⲅⲓ 6 Aindıwdc Geos xal ⲱ)
35002ⲡⲓ̀ⲱⲱⲉⲟϩ.
3500321 texpla, Ⲫⲱⲗ︦ⲉⲟⲧⲉ Lavta ⲉⲡⲟ ⲧⲱ ⲉⲓ̂ ⲱⲱ.
35004IQ ANNOY Ⲃ.
350051 Ⲟ ϫⲣⲉϭⲃⲱ̀ⲧⲉⲣⲟϩ Exiexth ⲭⲱⲣⲓϩ xal tToIs TEXVOLG ϭⲱⲧϩ
35006ⲟⲥ ⲉⲣⲱ dyancd ⲉ ⲉⲉⲓ, xal ⲟⲩ̀ϫ ⲉⲣⲱ ⲕⲟⲟϩ, ALLA xal
35007ihn gebrachte Möglichkeit der Gotteserkenntniss und darum der ⲅ. 1 in
35008Anspruch genommene Heilsstand verwirklicht. Bem. wie der zu v. 13
35009zurückkehrende Briefschluss zugleich in den Anfang (1, 1 ff.) und das Ende
35010(v. 11 f.) des eigentlichen Briefes zurückgeht.
35011ⲧ. 21. ⲉϫⲱ.) wie 2, 1. Abschied nehmend, ermahnt er sie, fortan
35012in jedem einzelnen Falle (bem. den Imp. Aor.) sich selbst zu bewahren,
35013daher das vi. savta absichtlich statt des Med. (2 Petr. 3, 17). — ⲉⲫⲱϥ)
35014bezeichnet im Gegensatz zu dem wahrhaftigen Gott v. 20 (vgl. 1 Thess. 1, 9) die
35015Wahngebilde von Gott, die in dem Gesichtskreise des Verf. liegen, sei es
35016der antichristlichen Irrlehre, die Gott nicht in dem fleischgewordenen
35017Sohne erkennen will, sei es derer, die ihre Gotteserkenntniss mit einem
35018Mangel an Bewährung in der Gerechtigkeit und insbesondre im Lieben,
35019oder gar mit prinzipiellem Libertinismus vereinbar halten.
35020ⲩ. Ⲓ-ⲃ. Der briefliche Eingang. — o ⲡ ⲉ ϭ Ⲣⲱ ⲉ ⲟ ⲟ c) schlecht-
35021hin, kann nur vom Lebensalter verstanden werden (vgl. Gen. 18, 11. 19, 4.
350221 Petr. 5, 5. 1 Tim. 5, 1) und bezeichnet den letzten Vertreter einer
35023älteren Generation der jüngeren gegenüber (vgl. 1 Joh. 2, 1). — xvoı«)
35024vgl. Gen, 16, 4. 2 Reg. 5, 3. Die unbenannte, nur als christliche cha-
35025rakterisirte (exisxtn, wie 1 Petr. 1,1. 5, 13) Hausherrin ist offenbar eine
35026Gemeinde, die nur als Ganzes von den Gemeindegliedern als ihren Kin-
35027dern (bem. das maskulinische ovg und dazu Gal. 4, 9) unterschieden wird,
35028weil in dem Punkte, um den es sich in dem Briefe handelt, sehr wohl
35029die Gemeinde im Ganzen von Einzelnen ihrer Glieder verschieden sein
35030kann. — ⲉ «indeı«) vgl. 1 Joh. 3, 18, wie das betonte ⲉⲯⲱ sagt, im
35031Gegensatz zu solchen, die sich um Einfluss in der Gemeinde bewerben
35032(v. 7), aber nicht in wahrhafter Liebe. — ⲟⲓ ⲉ ⲱϫ ⲟ ⲧⲉϩ) vgl. 1 Joh. 2, 3.
35033Die dauernde Folge ihres Erkannthabens macht sie zu Besitzern der
35034Wahrheit (1 Joh. 2, 21). Dass alle wahren Christen mit dem Apostel die
35035(ausschliesslich männlichen) Kinder der Hausherrin lieben (nicht aber sie
35036selbst), zeigt deutlich, dass es die Glieder einer im Ganzen noch an der
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35037ϯ ϯ IQ2ANNOY B
35038AerTtES ⲱ ⲉⲧⲱϫⲧs⁘ ⲧⲓ Gandeap. ⲓⲉ Typ Ⲫⲓⲥ ⲧⲓ
35039ⲛⲟⲩϭⲓ ⲉ︦ ⲛ. ϫⲉ ⲛⲉⲙ ⲙⲟ ⲉ̀ϭⲧⲥⲓ ⲉⲓϩ ⲧⲟⲩ alora. 3 Fate
35040ⲛ ⲕⲓⲛ ⲭⲓ. ⲉⲗⲉⲟϩ ⲉⲓⲟⲓ ⲧϭⲟ Ⲑⲉⲟⲥ ⲛⲥⲧⲟ ϫⲥⲓ̈ ⲡⲉ Ⲓ.
35041608 Ⲁⲟⲓϭⲧⲟⲧ Tot ⲉⲛⲟ ⲧⲟ ⲡⲧⲟ EV Aindeie ⲡⲓ ⲉⲧ]
35042Ⲉ oⲗ Ⲁ︦ ⲟⲧⲓ ⲉ̀ⲟⲕϫⲉ ⲉϫ ⲧⲱ ⲧϫⲉ ϭⲟⲅ ⲧⲉⲑⲓⲧ
35043TOCrTES ⲉ ein Mile, ϫⲉⲧⲱ) ⲉⲓⲧⲟⲗ)ⲓ EAddoUEr ⲡⲥϣⲉ ⲧⲟⲓ ⲧ
35044ⲧⲱ. 5 ϫⲓ ⲣ TO GE, ϫⲉⲓⲥ. ⲟⲗ ⲱϩ ⲧⲟⲗ) ⲟϥ
35045Wanzgeit festLeiterien Gemeinde sind. — ⲅ 3, ⲉⲓ ⲙⲉⲓ kann ⲡⲱⲓ der
35046. mit den Gliedern der angeredeten Gemeinde ⲝ.
35047iesitz bezeichnen und zwar als dauemden ⲙⲉ ⲟⲓ •
35048ⲓ. ⲩ. a man nur im Lichte der Wahrheit die Glieder
35049> 1. ichtes Zulso die Besitzer der Wahrheit), aber auch nu:
35050‚nt Ⲓ Joh. 2. Uf. 15), und dadurch der Wahrbheit:-
35051ce Liebe Ara. Acc. 40) mal im Evang. wird. — ⲉⲓ) ⲃ-
35052ⲓ. der Partizipialkonstruktion. — ⲛⲉ⁘ ⲙⲱ) VE.
35053bt hervor, wie inmitten des Kreises, dem alle wahre:
35054ⲛ. ⲙⲓⲉ (Me ϥⲑ Gemeinde, angehören, die Wahrheit ihre
35055ⲙ. ϫⲓ ⲛⲫ. ⲅⲉ 862 ⲧⲟⲓ mıwya, Vgl. Joh. 14. 16), also auf das
35056. in kunn.— V, 8, ⲉϭⲅϭⲓ ⲙⲉ⁘ ⁖ ⲙⲱ ⲓ nimmt in Form
35057ⲇ, er v. 1 zur blossen Adresse herabsetzt, die Zu-
35058Z uf un Stelle des gewöhnlichen Segenswunsches uri
35059„ler wahren Christen, sofern mit dem Wahrheitsbesitz di-
35060ⲓⲛ Jh. 1. 16. das göttliche Erbarmen (Jud. 2} uni
35061ⲟ «irei in gleich unmittelbarer Weise (Ϥⲉ ⲑ. ⲙⲓ
35062. ⲧⲛ It von Gott und Christo abgeleitet, die ausjrück-
35063Ⲙ︦.. als Vater und Suhn hervorgehoben werden, ı1:
35064-kenner der Wahrheit in Betracht kommen ⲅ.
35065ücklich. dass jene Heilsgüter beruhen in ihrer.
35066«Jaraus folgenden Liebe (v. 2). Beides steht
35067- um Wahrheit und Liebe handelt, wie »ie al
35068+tenstandes ausmachen.
35069-ⲉⲭⲉ ϣⲓ vgl. Joh, 5. 30. ⲇ, Ⲁ. durch Arc
35070ⲓ. ⲇ. Der Aor. blickt auf den Augenblick zurück
35071ϧⲛ. die er erhielt, sich ihm der erfreulich:
35072Porn 8 Ben, Gas Ⲣⲓⲟⲛ ze), dass etliche Gemeindeglieder in
35073ⲛ... . uyfangenen Gebot entsprechend (xaSows. wir
35074] ‚Joh. 2, 6). Zum Part. nach &vocox. vgl.
35075ven ⲉϫ ⲧϣⲓ ⲧⲉϫⲓ. (Ohne teres ⲟⲃ. 185. 17
35076ⲟ. Ⲁ ⲕ... 413702 ⲓ ⲉⲥ. zeHEa Joh. 10, 5, Gemeint ii
35077Dyıvise 0 DIE, 8. ϫⲟ. das von Gott als dem Vater herrährt.
35078ⲙ 85 54h 2 im Christo offenbart hat (s. 3), —- Ya de ze,
35079SEES tn .⁘Ϥ ⲏ Gegensatz zu ⲉⲭⲉⲟⲕⲓ. da er jetz!
page 947
35080V. 1—7. 215
35081ϭⲟ xaıpnp, 2 HD ⲉⲓⲗⲟⲕⲉϧ ax’ ⲉⲟ), va AyanduEV 2
3508220vs. ⲃ ϫⲁⲓ̈ ⲥⲧ] ⲟⲅ) ) AyARN, va REQLRATOUEV XATA TS
35083ⲉϧⲧⲟⲗⲥ̀ϩ ⲥⲧⲟ. ⲧ] N &vtodin ⲉϭⲓ ⲭⲑⲱ̀ϩ ⲓⲭⲟⲩⲩϭ⳪ⲧⲉ An’
35084ⲉⲟⲭ3ϩ va & aut ⲇⲉⲣⲓⲡⲧ ⲧⲉ, 7 ⲟⲧⲉ ⲡⲟⲗⲗⲟ̀ ⲡⲗⲥ̄ϧⲟⲥ ⲗⲑ
35085ⲉϩ ⲧⲟ̀ ⲭⲟϭⲕⲟϧ, ⲟ ⲏ) Ϩⲕⲟⲗⲟⲩⲟⲱⲅⲉϩ Incovv Xyıot ⲉ̀ϩⲭⲟ̀ⲕⲉϧⲟⲩ
35086ⲉ̀ Gapxl. ⲟⲩⲱⲧϩ ⲉϭⲅⲓϧ ⲟ ⲡⲗ̄ϧⲟϩ xal 6 AyrtlkQLOTOS.
35087die als xvo.x ⲩ. Ⲓ angeredete ganze Gemeinde bittet ⲉ ⲱ ⲅⲱ , vgl. 1 Joh.
350885, 16), ihm die gleiche Freude zu machen. Zu ⲱϩ vgl. Joh. 7, 10, zu dem
35089Gegensatz eines neuen Gebotes 1 Joh. 2, 7, zu dem Expositionssatz ıy«
35090ay. «AA. 1 Job. 3, 23, zu der Wortstellung II, 10, a und zu dem fehler-
35091haften sıyauev 11, 7, a. Worum er sie bittet, liegt indirekt in dem
35092Gegensatz zu ⲉⲗⲓ und wird anukoluthisch fortgelassen, weil in der
35093Erfüllung des alten Gebotes der Bruderliebe erst ein Theil dessen liegt,
35094wodurch sie ihm Freude machen sollen, und im Folgenden erst motivirt
35095werden soll, warum unter den Verhältnissen der Gegenwart noch ein
35096anderes dazu kommen muss, worauf schon die umfassende &”704n ⲅ. 4
35097hindeutete. — ⲧ. 6. xaı ⲥⲱⲧ xtA.) vgl. 1 Joh. 5, 3 und zur Wortstellung
35098ⲠⲒ 1, ⲥ. Gemeint ist, wie das ⲱⲧ ⲟ zeigt, die Liebe zum Vater (vgl.
35099ⲩ. 4, worauf das zEQLKATWUEV XATA ZUrückweist), dessen Erwählte ja
35100nach v.l die xvpıa ist. In dem ϥ ⲉⲍ o7 wird, ganz wie 1.
35101die Mehrheit der Gebote in das eine zusammengefasst, worauf das ⲥ ⲍ
35102vorausweist, und womit nun der zweite Hauptpunkt genannt wird, worin
35103der in Wahrheit dem göttlichen Gebot entsprechende Wandel v. 4 be-
35104steht. — ϫⲑⲱϩ yx0voc. ⲉⲡ ⲉⲍ.) vgl. III, 6, ⲥ, entsprechend dem
35105ⲭⲉⲐⲱϩ ⲅ. 4, mit Nachdruck dem ıya vorangestellt, bestimmt die Art dieses
35106Wandels als ein der evangelischen Heilsbotschaft (1 Joh. 2, 24. 3, 11) ent-
35107sprechendes Wandeln in dem Gebot (ⲉ ⲕⲱⲧ ϥ) womit nur das Festhalten
35108am Glauben an diese Heilsbotschaft gemeint sein kann. Der seltsame
35109Ausdruck erklärt sich dadurch, dass das xadws n”x0vo. «Mm ⲉⲗ. eben
35110auf das muı0tEveıVv in dem Doppelgebot 1 Joh. 3, 23 hindeutet. Der
35111Plur. zeigt deutlich, dass die v. 5 ungeredete ⲭⲩⲣⲓⲥ eine Collectivperson
35112ist. — Ya 7. ⲟⲅ) begründet, woher gerade diese Seite jenes Doppelgebouts
35113besonders hervorgehoben wird, aus dem Aufgetretensein (£57440»v E16
35114TOV X0OOM., Vgl. Ⲓ Joh. 4, 1) vieler Verführer (ⲡⲟⲓ, wie Matth.
3511527, 63, vgl. ⲃ. 2, 26), — ⲟⲓ un 04 0i0y.) Die sub). Negation begrün-
35116det ihre Bezeichnung als Verführer dadurch, duss sie nicht das Bekennt-
35117niss 1 Joh. 4, 2 theilen. Das part. praes, £0X0uEvov weist zeitlos auf
35118den hin, der nach jenem Christenbekenntniss im Fleisch erscheint (vgl.
35119Joh. 6, 14). — ⲟⲱⲧⲟ ϩ &07Ly) wie 1 Joh. 2, 22, weist, wie 1 Joh. 2, 18, darauf
35120hin, dass in diesen Vielen der Verführer schlechthin und somit der Anti-
35121christ erschienen ist. Zu dem durch das Prädikat des Satzes bestimmten
35122Numerus vgl. 1 Joh. 2, 25, wo ebenso das Genus attrahirt ist.
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35123ⲅ. 8—11. Die Warnung.
35124Einzelne soll auf sich selbst .
35125richten [c ⲟ ⲗ ⲉ ϭ ⲧⲉ wie Joh.
35126erarbeitet haben (ϭⲉ ⲕⲉ 5
351271 7a. III, 6, a). — ⲓⲉϭⲐ ⲟ)
351284. 36 darin besteht, dass er der
35129Leben verhilft, so sind die Le
35130ⲗ ϥ ϥⲧ ⲉ vgl. Num., 34, 14), wenn
35131dass sie sich verführen lassen v.
35132vollen (Ϥ︦ ⲟ. vgl. Joh. 1, 14
35133geben ist (vgl. 1 Joh. 3, 2), im Gi
35134von dieser Arbeit empfangen ha
35135nur hier, wie gewöhnlich, intran:
35136(angeblichen) Fortschritt urtheilt
35137ϧⲱⲩ, welches denselben als ein
35138der Lehre von Christo charakteri
35139ist hier Gen. obj., da es nicht
35140ⲟⲩⲭ ⲉ ⲭⲉⲓ) weil nur die wahre I
35141lehrt, wie der Gegensatz, in d
35142schlechthin heisst, nach 1 Joh. 2
35143an das Vorige ⲡⲥⲅⲉϣⲥ voranstehl
35144Joh. 6, 46. 7, 15. 15,5. — ⲅ. 10. .
35145wendig, weil der Verf. nicht ü
35146meditirt, sondern eine Vorschrif
35147giebt. Zu so/zETt«L ⲡⲟⲟϩ VBl..
35148gation, welche das Verbum, aber
35149Apok., 20, 15, zu ϣⲉⲉ 1 Petr.
35150zu ⲗⲉⲙ. ⲉⲓϩ Joh. 19, 27, hier, v
35151freundschaft handelt mit «+» =
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35152V. 8—13. 217
3515312 Ho22& Eywv vuly yodgpeıy oUx EBovindnp ⲓⲉ ⲉⲥⲟ
35154xal ⲉⲗⲟ, ⲗⲗ EIniEoo ⲩⲉϧϭⲑⲥⲓ ⲡϩⲟⲩϩ ULAS Kal ϭⲁ ROOG
35155ϭⲏⲥ 2ainuaL, va n ⲭⲟϩ ⲕⲱ RKERÄNOWLEPN Y. 13 dOkd-
35156Setal ϭⲉ ⲧⲉ TEXVA ING ⲉⲫⲉϣ] GOV ⲧ ϩ EXAEKTNG.
35157I12QANNOY T.
3515810 XEEOßUTEQOG Taito ⲧϣ ⲉⲩⲟⲡⲧ öv ⲩⲱ ⲉⲩⲟⲡⲟ︦ &
35159ⲗ... 2 dyaznıE, ⲡⲉⲣ) ⲡⲉⲩⲧⲱϩ eöyopal ϭⲉ ⲉⲑⲟⲫⲟϭ̅ϭⲫϭⲓ xal
35160Üyıalverp, ϫⲱϩ ⲉⲑ̀ⲟⲫⲟⲱⲩⲧϭⲓ cov ⲫⲱ. 3 ⲉⲭⲉ ⲩⲉ Alav,
35161ⲉ̀ⲟⲭⲟⲙϧⲱⲩ ⲉ̂Ⲟⲉⲗϣⲱϧ xal ⲛⲥϩⲧⲱⲣⲟⲱ̀ⲧⲱⲩ ϭⲟⲧ ⲧ] ⲉⲉ ⲭⲑⲱϩ
35162ⲩ. Ⲓ f. Der Briefschluss. — ⲉⲭⲱ ) vgl. II, 6, a: obwohl er vieles
35163zu schreiben hatte (vgl. Joh. ⲃ 26. 16, 12). Das eßovindnv (vgl. Jud.
351645) ist vom Standpunkt der Briefempfänger aus gedacht. Zu dem dıa ⲭ
35165ⲧⲟⲩ (Jerem. 36, 23) x. u£iavogc (2 Kor. 3, 3) ist ein dem yoagpeımy zu ent-
35166nehmender allgemeinerer Begriff (mittheilen) zu ergänzen. Das im Gegen-
35167satz dazu stehende (persönliche) Zuihnenkommen (Joh, 6, 21. 25) wird mit
35168ⲉⲡ ϩⲱ eingeführt, weil es ja nicht unmittelbar, wie jenes, in seiner
35169Macht stand. Zu oroua ⲡⲟⲟϩ ϭⲧⲟⲙϭ Vgl. Num. 12, 8. — nu wr) vgl.
35170IV, 2, a, sofern sich mit der Freude am Segen, den er ihnen bringt, die
35171Freude, sie wiederzusehen, verbindet. — ⲅ. 18. ⲥϭⲡⲉ ⲍ. ϭⲉ) vgl. 1 Petr.
351725, 13. Die Kinder der erwählten (v. 1) Schwester können nur die Glieder
35173der Schwestergemeinde sein, aus welcher der Brief kommt.
35174ⲛ 1—4. Der briefliche Eingang. — ⲟ x0€60ß.) wie 2 Joh. 1.
35175Zu ayanntw, das ⲅ. 2. 5. 11 in der Anrede wiederkehrt, vgl. 1 Joh.
351762, 7, zu ⲥⲩⲛ. ⲉ a4nd. 2 Joh. 1. — ⲩ. 2 folgt, wie 2 Joh. 3, ein selbst-
35177ständiger Segenswunsch, durch den ⲩ. 1 zur blossen Adresse herabgesetzt
35178wird. ⲡ︦ ⲉⲉ xaytwrY) mit Nachdruck vorangestellt, gehört zu ⲉ ⲟⲟ ⲱ•
35179ϭ ⲥ (Prov. 17,8. 28, 13). Zu evxo4u«ı vgl. Jak. 5, 16. — ϫⲉ vyı«ıVELV)
35180vgl. Gen. 29, 6. 37, 14. Er erfleht ihm Wohlergehen in jeder Beziehung
35181und insbesondere Gesundheit. Zu dem begründenden ϫⲱϩ vgl. 1 Joh.
351822,6. — 7 vvxn oov) nuchdrücklich am Schlusse im Gegensatz zu ⲡⲉⲣ
35183ⲡⲥⲓⲧⲱⲩ. — ⲧ. ⲃ. ⲉⲭⲉ ⲩⲟ ⲗⲓ) wie 2 Joh. 4. — sox0UEVWY) im-
35184perfektisch: so oft Brüder kamen. In dem Anlass der Freude liegt zu-
35185gleich ihr Gegenstand. Zu ⲕⲥ ⲅⲱⲣ. tn «ind. vgl. Joh. 5, 33, weshalb
35186das ϭ ⲟ nur ausdrücken kann, dass sie (im Gegensatz zu Verleumdungen,
35187die man wider ihn ausstreut), dem wahren Thatbestand in Betreff seiner
35188Zeugniss geben. — xa«$we) erläutert das vov ⲅ] «ind. dadurch, dass er
35189(ϭ mit Nachdruck im Gegensatz zu Anderen) wirklich so wandle, wie
page 950
35190215 QANNOY T
35191,
35192ⲁ ⲩ. . ⲙ ϩ )
35193ⲟ ⲑⲓ ⲡⲉⲟⲓⲡⲉⲧⲉⲓ︦ⲥ. 4 ⲉⲓⲟⲧⲉ TOUTOV OUX ⲉⲗⲱ ⲗ
35194or. ⲅⲉ ⲉⲭⲟϩ ⲧⲉ ⲉⲕⲉ ⲧⲉϫⲓ Ep ⲧⲣ ⲉ̂ⲗⲓⲑⲉⲓⲉ ϫⲉϣⲓⲡϭⲧⲟⲥ︦ⲓⲧⲥ
351955 4 ⲧⲧ ⲡ︦(ϭⲧⲟ̀ ⲡⲟⲓⲉⲓ︦ⲉ ⲉ ̀ⲟⲩⲥ︦ϭⲣ ⲉ ⲧⲟⲟ̀ⲉ ddelgot:.
35196zei TOttO Scrovz. ⲃ ot EUAOTÜONOAD ϭⲟ ⲧⲛ̅ dydxı Epaxtor
35197ZU ⲟ ϫⲡⲟ- Ϥⲟn ⲉⲓϩ ⲡⲟⲟⲡⲉ ⲙⲫⲟϩ AELOS TOT ⲑⲉⲟ.
351987 ⲛⲧ ⲣⲟ ⲧⲟⲩ oröuatoz LEHAGar [ⲏⲉⲓ ⲗⲟⲙ3̄ⲛⲟⲩⲧⲉϩ Ca
35199sie es bezeugt. Das ⲁⲗ mind. ⲡⲉ ϩⲉⲡⲥⲧ. (2 Joh, 4) sagt also über ıl:-
35200Beschaffenheit desselben noch nichts Positives aus. — ⲅ 4. ⲙⲉ ⁖ⲟⲧⲉ ϩⲉⲓ-
35201ⲓⲉ Wie Joh, 15, 15. nur dass statt des vorausweisenden zart r: ⲧⲟⲓⲧⲟⲓ
35202steht, weil das, was der Expositionssatz mit ıye bringt, ein vielfach si.
35203wiederholendes ist. Zu der aus der poetischen Diktion in die späterr
35204Sprache übergesangenen doppelten Komparationsform vgl. Win. $ 21.2.
35205zu ⲧ. ⲉⲛⲛ ⲧϩⲓ ⲓ Joh. 2, 1, zu ϭϫⲟⲅⲱ ⲥ. Part. Joh. 1, 37. — ⲉ 1x
35206(Ⲁ Ⲑ. Ϥⲕ ⲱⲓ ⲡ︦.) Verl. Ⲙl. 1, a, Die erkannte Wahrheit ist die Grundlage,
35207auf der ihr Glauben und Leben ruht, oder die Sphäre, in der sie sich be-
35208wesen. Zur Sache ⲩ.. Joh. 1, 4
35209ⲅ. 5—8, Die reisenden Missionare. — zı070y) vgl. ⲃ.
35210Das Neutr. adj. statt des Adv., weil das Thun, um das es sich handelt.
35211durch den Relativsatz eingeführt wird. Treu, d. ⲃ. der Erwartung ent-
35212sprechend, welche dein früheres Verhalten (v. 6) erweckt, handelst du in
35213dem, was irgend du gethan haben wirst gegen die Brüder, die der Art.
35214als die ihm bekannten nur bezeichnen kann, wenn sie die Briefüberbringer
35215waren. Zu dem Con). ⲇⲟⲅ. statt des Fut. exact. vgl. Joh. 1, 33, zu ⲉⲣ-
35216ϥⲛ 2 Joh. 5 — ϫⲉ ⲧⲟⲩⲧⲟ) und zwar, wie Röm. 13, 11. 1 Kor. 6. N.
35217gegen Fremdlinge, die nicht der Gemeinde angehören (Ssrovs, Wie
352182 san, 12, ϯ. Hich 31, 32 — ⲅ. Ⲉ. ⲟ) Auf ihr vor voller Gemeinde-
35219versammlung *ⲱⲧ ⲓⲟⲩ wie Joh, 20, 30, zu ⲉϫϫⲗϭⲓⲁϩ Matth. IS, 17.
35220also in guösstmöglichster VOeffentlichkeit abgelegtes Zeugniss für [ⲙⲋ ϩⲓ
35221ve. dat. wie v. 3; die von ihm erwiesene Liebe (bem. das voranstehende
35222ⲉⲩⲧⲟⲓ gründete sich die Erwartung, dass er seinem Wesen getreu jetzt
35223dieselbe Lieche beweisen werde. — ϫⲱϩ ⲡⲟⲓ ϭ ⲉⲓϩ) mit Part. verbunden.
35224wie 2 Petr. 1, 19, bezeichnet das nach seinem früheren Verhalten zu er-
35225wartende Thun v. 51 als ein treffliches, 1öbliches (Jak, 2, 8. 19), das ⲙ
35226Jetzt wieder zeigen wird, wenn er jene weiter befördert haben wird. Zu
35227ⲧϣⲱⲧⲉ ⲉⲓ vol. Judith, 10.15. 1 Makk. 12, 4. Tit. 3, 13, zu afıe;
35228ⲓⲟ ⲫⲟⲩ ⲃ. 11 11 u, bes, 1 Thess, 2, 12. Damit ist vorausgesetzt.
35229dass es Boten des Evangeliums sind, in denen man nach Matth. 10, *ϯ
35230Gott selbst aufnimmt, —- ⲩ. ⲧ. ⲧⲉϩ ⲉϩ ⲧⲟⲕ 0VO0/.) vgl. Röm. 1
35231Der Art. kann nur demonstrativ auf Seov zurückweisen, dessen Name
35232durch die Verkündigung der Heilsbotschaft verherrlicht wird (Joh. 17.%
35233Z6, ϫⲓ. 1205, Zu e34420«p vgl. 11 4, a und 1 Joh. 4, 1. — ⲉⲟ ⲓ.
35234ϯ. vol Matth, 5, 47. Weil sie nach dem Gebote Christi Matth. 10, 5
35235von den Heidnischen, denen sie das Kvang. bringen, nichts nehmen (ben.
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35236V. 3—11. 219
35237top EvıxcV. ⲃ ⲏⲉⲓ ⲟ︦ Öpeliouerp ϫⲟⲗⲕ ToVS TOL-
35238ovTOve, Eva ϭⲱϧⲉⲟⲩⲟ yıdausda tn Aaindela.
352399 ⲉ̃ⲩⲟⲥⲯ ⲧⲓ ⲧϥ ⲉⲕⲭⲏ ⲉ︦ 6 ϣⲓⲗⲟϫⲟⲱⲧⲉⲓ̀ⲱⲩ AUTOV
352404ⲓⲟⲧⲣ̀ⲫϥⲉ ⲟⲍ ̀ⲡⲓⲉⲭⲉⲧϭⲓ [ⲙⲍ. 10 dı@ ⲧⲟⲧⲟ, ⲉⲉ Ei,
35241ⲉ̀ⲡⲟⲙⲩⲓϭⲱ ϭⲧⲟⲟ ⲧⲉ ⲉⲟⲩ & ϫⲟⲉⲓ ⲗⲟ̀ⲩⲟⲓⲝ ⲡⲟⲩϥⲟⲟⲓ̈ⲉ Pivaodr
352427UAS, xal UN) AoxovUEVOS ⲉⲡⲓ TOVTOLS ⲟⲟⲧⲉ KUTOG EkLÖEKETAL
35243ⲧⲟϩ AdelpoUs, ⲭⲓ TOVG BOoVAOUEOLS ⲭⲱⲗⲱⲉⲓ ⲭ) Ex ING Ex-
35244xAnolac ⲉⲉⲭⲃⲟ︦ⲗⲗⲉⲓ. 11 AyanntE, UN Ⲙⲙⲟ TO XAXöp, All TO
35245ⲥ. 60 ayadonoıdvy ⲉϫ to Ⲑⲉⲟⲩ ⲉϭⲓ ⲟ ϫⲥⲭⲟⲡⲟⲓⲱ OUX
35246die subj. Negat.), und daher der Unterstützung edenso bedürftig wie
35247würdig sind. — ⲧ. ⲃ. nusıc ⲟ) Darum sind wir, die wir ihre Brüder
35248sind (v. 5), verpflichtet (ⲟϣⲉ ⲓⲟⲙ, wie 1 Joh. 2, 6, 3, 16. 4. 11), sie
35249gastlich aufzunehmen. Bem. das an undev Ⲁ. anspielende and. vro-
35250ⲗⲉⲙ ⲃⲩⲉⲓ. Zu ⲧⲟⲩⲟϩ ⲧⲟⲓⲟⲩⲧⲟⲩϩ vgl. 1 Kor. 16, 16. 18. Das ϭⲱ-
35251in ϭⲱⲩⲉ ⲩⲟ. geht auf die Missionare, sodass ⲧ] «ind. dat. comm. zu
35252yıvwuEFa ist, statt des ⲉⲓϩ 2 Kor. 8, 23. Kol. 4, 11.
35253ⲩ. 9-12. Diotrephes und Demetrius. — tn &xxinoı«) na-
35254türlich des Cajus. Gemeint ist wohl unser zweiter Brief. — «vtwv) geht
35255auf das collective ⲉⲭⲭⲗ. Der in ihr die oberste Autorität zu erlangen
35256strebte (ⲗⲟ ⲟⲱⲧ ⲉⲱ ⲩ, ⲡ.) Muss schon irgend eine amtliche Stellung
35257gehabt haben. — ⲉ Ϥⲉ ⲉⲧ) im NT. nur noch v. 10. Das Praes. geht
35258auf sein bereits wiederholt erprobtes, also grundsätzliches, Verhalten,
35259wonach er den Verf. (in seinen Sendboten, Briefen etc.) nicht annahm,
35260also auch den erwähnten Brief der Gemeinde vorenthalten haben würde,
35261wenn der Verf. ihn in seine Hände gelegt hätte. — ⲩ. 10, dı« ⲧⲟⲱⲍo)
35262vgl. 1 Joh. 3, 1. 4, 5. Das ⲉⲥ) ⲉⲗⲫⲱ weist auf den 2 Joh. 12 ver-
35263sprochenen Besuch, der freilich noch hypothetisch bleibt, bei dem er aber
35264die Gemeinde daran erinnern will (vxour”nacw, vgl. Joh, 14, 26), wie das
35265Thun dessen gewesen sei, durch den sie sich tyrannisiren lässt (bem.
35266das betont gestellte «vrov). Zu den ⲟ. x0vnwOIS Vgl. die ⲉⲟ). NOV.
352671 Joh. 3, 12. 2 Joh. 11, zu dem transitiv gefassten giva«psıV (einen ver-
35268schwatzen) vgl. givayos 4 Makk. 5, 10. 1 Tim. 5, 13, dessen Gebrauch
35269auf inhaltleeres Gerede deutet. Bem., wie durch das Dazwischentreten
35270eines subordinirten Partizipialsatzes (un ⲥ ϫⲟⲙ ⲉ ⲟϩ, Vgl. 2 Makk. 5, 15.
35271Hebr. 13, 5, aber sonst mit einfachem Vativ) die Partizipialkonstruktion
35272sich auflöst, und vgl. zu ovze—x«ı Joh. 4, 11. Er für seine Person
35273nimmt die Brüder nicht auf (vgl. 1 Makk. 12, 8), was an sich schon ein
35274unbrüderliches Verhalten ist. Wenn er solche, die es wollen, daran hin-
35275dert und sie sogar exkommunizirt (exßa«idierı, vgl. Joh. 9, 34f.), von
35276welcher terroristischen Maassregel nach ⲩ. 6 auch Cajus betroffen sein
35277muss, ⲃⲟ muss es ihm gelungen sein, die Gemeinde zu tyrannisiren (vgl.
35278ⲩ. 9). Zu ⲉϫ ⲧ. 8xx%). vpl. II, 8, a. — ⲩ 11. ⲕⲟⲩ) vg). Sap. 4, 2. 15, 9.
35279Zu dem allgemeinen Gegensatz des ϫⲁ ϫⲟⲩ u. ⲱ vgl. Ps. 37, 27,
page 952
35280220 IQANNOY T
35281febpaxer ⲧⲟ Ⲑⲉⲟⲩ. 12 Ayuntolor ⲙⲉⲕⲥⲣⲧⲉ̀ϩⲗⲅϭⲓ ⲙⲡⲟ ACyTEOr
35282ⲭⲉ ⲧ ⲥⲉⲧ. Th ⲉⲗⲐⲉⲓⲟϩ ϫⲁⲓ yuElc ⲉ uAQTUQOTHEF, Kal
35283ⲟϥ- ⲧⲉ ϯ ⲛⲉⲟⲧⲩⲣⲓ ⲙⲱ ⲉⲣⲥ ⲟⲧⲓ.
3528413 Moll ⲗⲟ yo@waı ϭⲟ, dIX ⲟⲓ ⲉⲗⲱ ⲓⲥ MELRVOZ ϫⲟⲓ̈
35285ⲭⲉⲗ ⲛⲱⲅ ϭⲟ ode. ⲉⲀⲡⲓϩⲱ ⲉ ⲉϨⲱϩ ϭⲉ 0 ei xal ϭⲧⲟ̀ⲏⲥ
35286ⲧⲟ ϭⲧⲟⲛⲉ ⲗⲉⲗϭⲟⲛⲉ. 15 ⲉ̀ⲟϯϧ] ⲟⲓ. dokAaGovrTal ϭⲉ ⲟ gi-
35287ⲗⲏ. ϭⲟⲥ ⲧⲟⲩ ϥⲓⲗⲟⲟϩ KAT ⲟⲩⲟⲙ.
35288ⲒⲞ YA 4
35289Ⲓ ⲒⲟiⲞⲉϩ ϭⲟⲟ Ⲁⲣⲓϭⲧⲟⲟ ⲟⲩⲟϩ, ddeig0c ⲟ Ⲓⲥⲭⲱⲃⲟⲓ.
35290ⲧⲟ ⲉ dem ⲡⲧⲟ nyarnnuEroLS ⲭⲓ Incobi Ⲁⲣⲓⲟⲅ︦ ⲧⲉⲧ
35291ⲗⲏ ⲉ ⲉⲫⲱⲧⲱⲓϣⲓ ⲛ. ϫⲉ ϩⲟⲡⲟⲓⲱⲩ Ⲓ Petr. 3, 17, zu ⲉϫ ⲧ. Ϩⲉⲟⲓ ⲉϭⲅⲓ
352921 Joh. 3, 10. Bem., wie bei der Umkehrung des Gedankens derselle
35293wieder einen Schritt weiter zurückgeht zu der Quelle des ⲉϫ ⲅ.. urcı.
35294ϯⲉⲓ (Geschauthaben Gottes in Christo (Joh. 14, 9). — ⲧ 1%, ⲙⲉⲕϭⲣⲧⲓ•
35295ⲟⲧⲓ) im Sinne lohenden Zeugnisses, wie Hebr. 11, 2, das der Verf. von
35296ⲟⲏ ⲩ. erwähnten Brüdern allen empfangen hat. -ⲡ avtnc ⲅ. alyd.)
35297Die Wahrheit selbst, in der er wandelt (v. 4), zeugt für ihn. Zu xaı-—
35298ⲅ.. ⲟⲛ. 6, 51.5, 16f, 15, 27%. In ⲡⲕⲉ ⲉϩ schliesst der Verf. sich mit
35299denen zusammen, die den Demetrius persönlich kennen. ⲻ- ⲟⲅ xt2.) vgl.
35300Joh. 21, 24. Diese nachdrückliche Bezeugung zeigt, dass Demetr. es noch
35301mit. der unter der Herrschaft des Diotr. stehenden Majorität der Gemeinde
35302hielt und darum dem (exkommunizirten) Cajus verdächtig war. Ihm
35303Lautten wohl «die Missionare den Gemeindebrief (v. 9) abgegeben, da er
35304Jarch ihn am ehesten noch an die Gemeinde gelangen konnte.
35305ⲩ. 13--15, Der Briefschluss. — &:y0ov) ohne «y, weil keine Be-
35306«ingung gedacht ist, unter der es anders sein könnte, vgl. Win. $ 41, 2. a:
35307ich hätte dir viel zu schreiben. Bem. den Wechsel des Inf. Aor. und
35308Praes. Zu ϫⲉⲛⲟⲩ vgl, Ds, 44, 2, zur Sache 2 Joh. 12. — ⲩ. 1%, ⲉⲓ•
35309ϯ ⲱϩ wie Joh, 5, 9. 6, 21, 185, 27. Der 2 Joh. 12 versprochene Besuch
35310-ⲓⲛ also nahe bevor, Zu ϭⲉ (dev vgl. III, 1, a, zu groga ⲡ ϩⲟ ϩ ϭⲟ-
35311ua Joh. 12. ⲩ. 15, ⲉϩⲏ ϭⲟⲓ) wie Ⲓ Petr, 5, 14. Dem Privat-
35312schreiben entspricht der Gruss der persönlichen Freunde -----
35313Joh, ⲟ. des Adressaten, dem Charakter der Gemeinde, in welcher
35314der Verf, nur noch Kinzelne hatte, die ihm näher verbunden waren (vgl.
35315ⲩ. ⲟ. der Gruss an seine Freunde, den das xat ⲟⲩⲟ ⲙⲡ (Joh. 13
35316Loch wärmer macht,
35317ⲩ. Ⲓ 46.70. dovins) wie Jak. 1, 1. Der Autorität, in welcher
35318ⲁ er ⲁ ein im Dienste Christi Stehender schreibt, tritt mit de gegenüber
page 953
35319V. 11—15. 221
35320ENUEVOLS ⲭⲗϥⲧⲟⲓ̈c. 2 ⲉⲗⲉⲟϩ ⲙⲙⲱ ⲭ ⲉⲟ ϫⲟⲓ dyann ⲡⲗ]-
35321ⲫⲱ..
353223 Ayaxntol, ⲡⲁ̄ϭⲟ ϭⲡⲟⲱ) ⲡⲟⲓⲟⲱ̀ⲙⲉϧⲟϩ ⲩⲟⲟϣⲉⲓϧ ⲱⲕ)
35323ⲡⲉⲣ ⲧⲫϩ ⲭⲟϩ ⲧⲱ ϭⲱⲧ]ⲟⲓⲥϩ ⲉϧⲩⲭϥ ⲉⲟⲗⲟⲩ yoCWaL ⲕ︦
35324xapaxaldıp Erxayomvpiksodaı ⲧϥ ⲁⲡⲥ ⲡⲥⲟϭⲟ ⲉⲓϭ) ⲧⲟϩ Aylow
35325xlotelL 4 ⲡϭⲣⲉⲓⲟⲉ̀ϭⲥϧ ⲩⲉ ⲧⲓⲉϩ ⲥϧⲑⲟⲱⲡⲟⲓ, ⲟ ALL ⲡⲣⲟ‐
35326die nähere Kennzeichnung seiner Person als Bruder des (bekannten)
35327Jakobus, der darum nur der an der Spitze der Gemeinde zu Jerus. stehende
35328sein kann, weil dieser unter Heidenchristen ebenso bekannt war, wie
35329unter Judenchristen. — ⲉ $ew ⲡⲍ) vgl. Jak. 1, 27. 3,9. 1 Petr. 1, 2.
35330Auf Grund dessen, dass Gott Vater (der Gläubigen) ist, sind sie Geliebte
35331(Gottes), der sie zu seinen Kindern berufen hat. Zu »yannusvoıs vgl.
35332I, 1, a. — ⲉϥϭ. ⲟⲓϭⲧⲱ) Dat. comm.: ihm als ihrem Herrn (v. 4) bewahrt
35333(1 Petr. 1, 4) ebenfalls auf Grund der väterlichen Liebe dessen, der sie
35334zu seiner Gemeinde berufen hat im Gegensatz zu Andern, die von ihm
35335abgefallen sind. — ⲗ ϯⲍ o c) substantivisch, wie das Exiext. 1 Petr. 1,1,
35336vgl. Apok. 17, 14. Röm. 1, 6. Der Brief ist also nicht an eine ganze Ge-
35337meinde, sondern an die Treugebliebenen in einer solchen gerichtet, daher
35338keine Lokalbezeichnung. — v.%, £i0oc) wie 1 Petr. 1, 3. 2, 10, als Grund
35339ihrer Berufung. — ⲉⲓ) wie ] Petr. 1, 2, von dem in der Zugehörig-
35340keit zu Christo ihnen gegebenen Heil. — ayarnın) entspricht dem ⲏⲣⲁ-
35341ⲡⲓⲙⲉⲩⲟⲓⲥ — Kindvvdeın) wie 1 Petr. 1, 2.
35342ⲩ ⲃ- Anlass des Bricefes. — ayanntoı) wie 1 Petr. 2, 11.
353434, 12. — za0«av) wie Jak. 1, 2. 1 Petr. 2, 18. — ⲡⲟ ⲓⲟⲱⲙⲕⲉ ⲟϩ) imper-
35344fektisch: als ich mir mit allem Eifer angelegen sein liess, euch zu schreiben
35345über die uns gemeinsame ϭⲱⲧ ϥ ⲟ ⲓ⳪ (im Sinne von 1 Petr. 1, 9f.), ward
35346ich genöthigt, euch ein ernstes Mahnwort zu schreiben. Der Aor. ist vom
35347Standpunkt der Briefempfänger aus gedacht, denen erklärt werden soll,
35348weshalb sein Schreiben nicht, wie ihm selbst am meisten am Herzen lag,
35349von dem handelt, was ihm und ihnen gleich wichtig ist, von dem Ziel
35350der Christenhoffnung (1 Petr. 1, 5). Zu xoivn6 vgl. Prov. 21, 9. Sap.
353517, 3. 3 Makk. 7, 17, zu «vayx. ⲉⲭ. Hebr. 7, 27. 1 Kor. 7, 37. Bem. den
35352Inf. Praes. von dem Schreiben überbaupt, das noch Gegenstand seiner
35353Intention war, den Inf. Aor. von dem einzelnen Briefe, den er schrieb,
35354Zu ⲡⲉ ϩϭϫϭⲗⲱⲩ vgl. 1 Petr. 5, 12. Das exaywrvıskadaı (ⲡⲇ.) mit
35355dem Dat. comm. deutet an, dass ihr kostbarstes Gut, die Zuversicht auf
35356die Erlangung der gwr„0.« schwer gefährdet ist, weil sie durch den ver-
35357führerischen Wandel Vieler illusorisch gemacht wird. Als ein einmal
35358(1 Petr. 3, 18) den Heiligen (bei ihrer Berufung) anvertrautes (Matth.
3535925, 14. 20. 22) Gut wird es bezeichnet, um zu sorgfältigster Bewahrung
35360desselben zu ermuntern, sofern es unwiederbringlich verloren geht, wenn
35361die, denen es übergeben, nicht bleiben, was sie waren («ycoc, vgl. Röm.
353621, 7. 8, 27. 12, 13. 16, 2. 15), als es ihnen anvertraut wurde. Zu ⲙⲱⲛ
35363vgl. 1, 1, f. — v,. 4. ⲡⲉ ⲟⲉ ϭⲉ) vgl. 11 7, a, drückt stärker als
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35364222 10Y.1A
35365ϥ ϥ - ϥ ’ > . ϥ - - © -
35366ⲉⲣⲱϥ ⲛⲉⲧⲟⲓ E02 TOCTO TO ⲭⲟⲓⲙϭ dOEBEIS, THF TOT ⲑⲉⲟ ⲕⲱⲓ
35367ϫⲓⲧⲉ METETIÖEFTEZ ⲉⲓ AOELYELKD Kal ⲧⲟⲩ MOrOr ⲉϭⲟ)
35368ϫⲉ ⲭⲙⲟⲓⲟⲩ ⲛⲱ Ⲧϭⲟⲙ Ϫⲣⲓⲟⲅⲟϧ dorovuerot. 5 CxourkoCt
35369AL ⲛ︦ ⲗⲟⲛ. ⲉ̀ϭⲟⲧϭϩ ⲙ︦ ARE AdpTA, ⲟⲧⲉ XUQLOS ⲥⲟⲓ
35370ϫ ⲏ︦. .Ⲛⲡⲧⲟⲩ 666083 TO ⲉⲧⲉⲟⲟⲙ ⲧⲟⲩ̀ϩ ⲙⲓ) Ϥⲉϭⲧⲉϭⲉⲓⲧⲥ•
35371ⲇ. Ⲣ. ⲡ.ϣⲙⲱⲡⲟⲟⲕⲓ ⲟⲓ 2 Mukk. 8, 1 aus, wie sie sich auf Nebenwegen
35372einzeschlichen haben in die Gemeinde, der sie innerlich und äusserlich
35373nicht angehören, obwohl sie ohne Frage Christen sein wollten. Bem. 4
35374verächtliche ⲧⲉϩ ⲥ Ϯϩ. im Gegensatz zu ⲧⲟⲓϩ A)yı0Ls. — 01 -ⲉ ϭ ⲉ
35375xehört zusammen als Appos. zu ⲧⲉϧⲉϩ ar9.; denn das ⲅ ⲟⲅ ⲟ ⲅⲟⲅ TO Xul-
35376ϫ (val. Jak. 3, 1, aber bier mit Bezug auf das Urtheil, das ihre Schuld
35377-ϯ kann nur auf ihre Bezeichnung als «o&3ag gehen. Das zauicı
35378(Jes, 37, 26. Hebr, 1,1) zeigt, dass z00ysyoukuEVOoı (3 Esr. u, 32. Rüm.
353791%, 1, darauf geht, wie dıe Schrift dena AT’s (zu der Jud. 14ff. auch das
35380Henochbuch rechnet) solche Leute schon längst zuvor (ehe sie auftraten;
35381>> bezeichnet und damit sie ⲃⲟ zu beurtheilen veranlasst hat, weil sie
35382ich verhalten, wie die in einen Causalsatz aufzulösenden Partizipien
35383ϧⲏⲧϥ ⲭⲉ ⲑⲓ) vgl. ⲠⲒ, 5, a bezeichnet ganz im paulinischen
35384Sinne die Gnade als das Heilsprinzip, das sie in Zügellosigkeit ‚1 Petr.
353854,0 umsetzen (ustarıderTtES, vgl. Sir. 6, 9. Hebr. 7, 12, Gal. 1, ⲙ.
35386lem sie leben, als oh die im Christenthum dargebotene Gnade die
35387Licenz zu jeder ⲉⲟ ⲗϧⲉⲓⲥ gebe (etwa ⲓⲡⲓ Sinne von Röm. 6, 1. 15). Das
35388zor Ⲫⲫⲉⲱⲩ yirey (Verl. 1 "Chess, 2, 2, 2 Thess. 1, 12), das auf das Vater-
35389verhältniss hinweist, in das Gott zu den Christen getreten (v. 1, erhöht
35390noch den Frevel, — tor-— „uwr) gehört zusammen und bezeichnet
35391Christin als den einigen Gebijeter (natürlich nicht im Gegensatz zu Gott.
35392-ⲛⲟⲣ ϩⲏ den menschlichen ̃ⲉϭⲡⲟⲧϭⲓ 1 Petr. 2, 15), während die Bin-
35393zfagung seines speziellen Verhältnisses zu den Christen ihren Frevel
35394verschärft. - ϩⲟⲟⲩ ⲉⲅⲱⲓ) wie Tit. 1, 16, indem sie thun, als ob sie
35395Keinen Gebieter über sieh haben. — ⲅ. 5, vxouvnoaRı) vgl. Sap. 12, 2
35396-3. Das Az markirt den Gegensatz zu dem ⲡⲁϩⲉϫⲥⲗⲱⲣ ⲩ. 3, das nur
35397ⲙ einer Eılnnerung zu bestehen braucht, weil sie einmal alles wussten
35398Das wiederholte ⲉϩ (IV, 1, a? markirt den Gegensatz gegen die zur;
35399ⲉⲅ.. das este Z weist auf das ⲉⲡϭ ⲩ. 3 zurück, weshalb das xayıc
35400zur ⲛⲏ Alles gehen kunn, was sie damals über die Bedingungen der
35401ⲓⲛ ⲛ anvertianten Zuversicht auf ihre Errettung wussten. — ⲓⲣⲓ
35402‚el. IV, 20a, absichtlich gewählte ATliche Bezeichnung Jahve’s. — - -
35403*ⲛⲑ Art. mu hervorzuheben, dass sogar an einem Volke, wie das, welches
35404ⲉⲅ aus Aeızypten errettete, sich zeigt, wie man der Errettung (v. 3) ver-
35405Intir yehen kann. -- ⲟ davtegor) vgl. 2 Kor. 13, 2, geht auf das
35406weite Mal, wo es sich um Errettung oder Verderben handelte, und wo
35407oft sie, Weil ⲓ nicht Vertrauen hatten (bem. die subj. Neg. in dem
35408ⲅ. ⲛ Air Gk TRY, dem Verderben anheim gab (ϭⲱⲗ ⲉϭⲉ.
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35409V. 4—7. 223
35410ⲉϫⲱ ⲗⲉϭⲉϧ, Ⲉ AyyELOVG ⲧⲉ TOUS UN TNONGAVTAS ⲧ) ⲥⲱⲧⲱⲩ
35411ⲟⲗ) ⲗⲗ ⲉⲉⲡⲟⲗⲓϫⲟ̀ⲩⲧⲥϩ ⲧ idıov ⲟ̀ϫϥⲅ ϯⲟ als xoloww MEya-
35412ⲗ) ϯⲙⲉϩ ⲉϭⲙⲟⲓ̈ϩ Aidlows ⲥ.. Sögpop TETHONKEV, 7 @s Zödo-
35413ua xal Töuoo0« ϫⲓ al ⲡⲉⲣ AÜUTAG RKOAELG, ⲧⲟ̀ OUOLOD TOOX0V
35414vgl. Jak,. 4, 12). Gemeint ist Num. 14, 11 (vgl. Hebr. 3, 19). Daraus ⲑⲓ‐
35415hellt also, wie dringend nothwendig das exuywrvıcaadaı tn ⲡⲓ⳪ⲅⲉⲓ ⲩ. 3 i8t,
35416da auch die schon einmal (wenn auch erst ideeller Weise) erlangte Er-
35417rettung vor dem Verderben nicht schützt. — v,, 6. «yy£iovc te) Das
35418innerlich (logisch) verbindende ⲅⲉ zeigt an, dass dieses nicht ein gleich-
35419artiges zweites Beispiel ist, sondern das erste ergänzt, sofern daraus er-
35420hellt, dass selbst Hochbegnadigte (wie die «yıoı ⲩ. 3) durch ihr Verhalten
35421dem Gerichte verfallen können, und ⲃⲟ ihre ⲡⲓ⳪ⲅⲓϩ (auch wenn sie dieselbe
35422festhalten wollten) illusorisch gemacht wird. Daher ist das Beispiel von
35423Wesen entnommen, wie es die Engel sind (bem. das Fehlen des Art.). —
35424ⲟⲩϩ Un ⲧⲟ.) Zum artikul. Part. vgl. 1 Petr, 1, 7: weil sie nicht be-
35425wahrten (v. 1 das ihnen übertragene Herrschaftsgebiet (ⲍ. «oxnv nach
35426Analogie von Gen. 40, 21. 1 Chron. 26, 10), sondern die ihnen (als Engeln)
35427eigenthümliche Wohnung, ⲡ̄. ⲓ. den Himmel, verliessen. Gemeint sind
35428die Gottessöhne Gen. 6, 2 (vgl. Hen. 12, 4. 15, 3. 7), die zur Erde herab-
35429stiegen und sich mit Menschentöchtern vermischten. Hier aber kommt
35430es contextgemäss nicht sowohl darauf an, was sie thaten, als dass sie die
35431ihnen (wie den ⲡⲓⲟ ⲩ. 3) gegebene hohe Würdestellung sich nicht ⲉⲓ‐
35432hielten. Dem entspricht ihre Strafe, wonach sie auf ein Gericht eines
35433grossen Tages (vgl. Apok. 16, 14), wie es das Endgericht sein wird, be-
35434wahrt werden, und zwar so, dass sie ihm diesmal nicht (durch Verlassen
35435der ihnen zugewiesenen Aufenthaltsstätte) entgehen können. Vgl. Hen.
3543610, 4ff., woher namentlich die Vorstellung stammt, dass sie dort mit
35437Finsterniss bedeckt (Sog ov, wie Hebr, 12, 18), wie aus 54, 3 ff. die andere,
35438dass sie mit immerwährenden («:di0o15, vgl. Sap. 7, 26, Röm. 1, 20), d. h.
35439unzerreissbaren Ketten gebunden sind. — ⲅ. 7, ws) vergleicht das Gericht
35440über die Städte des Siddimthals (Deut. 29, 23), weil bei dieser Gelegenheit
35441zugleich durch Analogie auf die positive Versündigung der Engel hin-
35442gedeutet werden kann, auf die das so nachdrücklich dem zov ⲟ ⲕⲟ ⲟ
35443ⲧ ⲟⲡⲟⲩ nachgestellte ⲅⲟ ⲍ ⲟⲓ ϩ geht. Bezeichnet wird dieselbe durch
35444das verstärkende ⲉϫⲡⲟ ⲟ ⲉⲉ (Exod. 34, 15. Ezch. 16, 33) als ein
35445Hurereivergehen schlimmster Art, sofern sie widernatürliche Unzucht
35446trieben; denn für die Engel war die ϭϭⲣⲉ︦ der Menschentöchter eine
35447(ihnen) fremde (ⲉⲧⲉ ⲟ ⲝ) o«o$, wie für die Sodomiter das Fleisch der
35448(in Menschengestalt) bei Lot eingekehrten Engel (Gen. 19, 5). Bem. die
35449auf eine bestimmte Einzelsünde weisenden Aoriste, welche für die letzteren
35450freilich nur in dem Trachten danach bestand. Zu dem prügnanten o ⲡ ϭⲱ
35451bei ⲡ ⲉⲗⲟ ⲱϭⲉ vgl. Mark. 1, 20. — ⲉⲙⲥ) ⲡⲗ., doch vgl. vrodeıyua
35452Jak. 5, 10: sie lıegen als Strafexempel vor Augen im Gegensatz zu der
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354532 I0YJA
35454ⲓ ) . ⲛ ) ⲟ 32. ⲁⲉ ⲉ
35455TOVTOLSZ ⲉϫⲧⲟⲟⲓⲉⲉϭⲉϭⲉⲓ Kal ARNELGOVGAL ⲇⲱ ϭⲉⲟⲭⲟ ⲧⲉⲥ.
35456, . ⲉ
35457ⲧⲟⲟϫⲉⲓⲧⲉⲓ ⲉ︦ ⲡⲩ ϣⲟⲩϩ ⲡⲓ̈ϣⲓ̀ⲟⲩ ⲞⲒϫϥⲱ OREAOVGEL.
35458- : / ⲥ ⲙ . ϥ
35459ⲑ ⲛⲟϩ ⲛⲉⲧⲟⲓ ⲭⲉⲓ OUTOL EVURPLIASONEFOL GAQKA ⲙ
35460, . ⲛ ⲙ ⲣ. ⲓ . ⲓ -..
35461ⲛⲓⲉⲓⲅⲱⲩⲑⲱ . ϫⲉϣⲓⲧⲩⲧⲉ ⲉ ⲉⲐⲉⲧⲟⲩ︦ϭⲓⲙ. ⲟϩ ⲉ ⲥⲟϭ NMOTGLF.
35462ⲁ ⲛ ⲁ : ⲉ. ⲥⲓ ⲟ ⲉ
3546390 ⲛⲭⲱϣ)ⲗ ⲟ ⲟⲭⲉⲣⲣⲉⲗⲟϩ, ⲟⲧⲉ ⲧⲟ ϭⲓⲥ) Ⲟⲓⲥϫϣⲱ̀ⲛⲉⲓⲟ
35464ⲓ ⲉⲧⲟ Tem ⲧⲱⲓ Ⲙⲱⲩϭⲉⲱϩ ϭⲱⲛⲥⲧⲟϩ. ⲟϫ ETOÄUNGEF ϫⲣⲟ
35465Strafe der Engel, die theilweise überhaupt erst zukünftig iet, und von der
35466nun nur geheimnissyolle Kunde hat, indem sie der Strafe eines ewigen
35467Feuers vol, Sap. 10, Gf.} unterliegen. Zu ⲓϫ vgl. Sap. 18, 11. zu
35468erizocakı 2 Makk. 4, 45.
35469ⲛ. -1. Schilderuug der Gottlosen, -ⲟⲕ ⲟ ⲓⲱⲥ) wie Jak. 2, 2.
35470während das wert0o:, abweichend von Jak. 2, 8, nur adversativ stehen
35471kann, sofern troz eines su offenbaren Strafexempels auch diese (scil. die
35472(ⲱ #12 ⲩ. 4) sich dennoch analoger Sünden theilhaftig machen. Darau:
35473ϭ. diüss das ⲟⲟϩ wusschliesslich auf die Achnlichkeit ihres Verhalten:
35474mit. dem der Sodomiter geht, und dass das ⲉⲡⲉⲥϩⲟ ⲙⲉ ⲱⲓ (eigent|.:
35475tumend, vel. Gen, 25, 19, 41, 5) nur den des klaren Bewusstseins ent-
35476behrenden Zustand bezeichnet, in dem sie troz solchen Warnungsexempel:
35477von den Trammbildern ihrer Sinnenlust auf den Weg des Verderbens gelockt
35478werden, Das tert. comp. liegt ausschliesslich in dem gapxa --9 ⁘-
35479Welches auf ihre Unzuchtsünden geht (vgl. Gen. 34, 13. 49, 4 u. bes
35480ⲟ ⲏⲓ.. wo es die Folge des ⲉϫⲡⲟⲟⲩⲉⲓⲉⲉⲓ ist). Das uer ergiebt un-
35481zweifelhaft. dass diese angeblichen „Geistesmenschen“ (v. 19) eben darum
35482dergleichen sich erlauben zu dürfen glaubten, weil es eben nur Fleisch
35483sch Was ihr Treiben befleckte, da der Verf., dies concedirend, ihm entgegen-
35484Steht, dies sie damit, was Herrschaft über sie hat, thatsächlich abrogiren,
35485für ungültig erklären (487819, wie Mark. 7, 9. Hebr, 10, 25. Gal. 3, 15.
35486Gemeint bt nach ⲩ. ϯ die Autorität Christi, die aber eben als Austluss
35487seiner Würde al- ϫⲅⲟⲓⲟϩ zuwr bezeichnet werden soll. Die dem ϫ ⲉⲟ :
35488mit de entzegenzestellten do 3er können nur widergöttliche Mächte sein,
35489wie der v. 0 senunnte die s0202, die wegen ihrer übermenschlichen Macht-
35490ⲩ ⲓ so bezeichnet werden und darum zu fürchten sind, während dieze
35491ⲛⲟⲛ. Inden, sie die Mörlichkeit, durch ihr zügelloses Treiben ihrer
35492Macht zu verfallen. verspotten. — ⲯ 9. ⲕ ⲭⲉ 2) nach Dan. 12, 1 der
35493ⲓ ⲟϯ Israels ⲟⲓ der Zahl der obersten Engelfürsten (10, 13), hier als
35494ⲭ. ⲇⲱ il Tr ss, 4, 107 bezeichnet. Nicht einmal ein Wesen, das
35495..ⲟ Boch ϯⲓ wagte zu thun, was sie thun. Dagegen wird nicht
35496ⲉ nf, als ⲟⲩ dem Teufel gegenüber nicht wagte, was sie Engelmächten
35497ⲛ ⲉ. hr ar Ⲙⲛ Zeitsatz angegeben wird, dass er es nicht wagte.
35498ⲓ ⲙⲏ ⲛ. Feutel in Rechtsstreit (dıex00r0ueros, vgl. Ezech.
35499-. ⲙ.. ⲫ. ⲛⲓⲟⲛ Wortwechsel führte (dısieyero, wie Jes.
35500} ...ⲓⲟ ⲛ. dat, wie Act, 17, 17) über den Leichnam des
35501Me ϩⲱ ⲛⲉⲓ ⲉⲛⲁϩⲉ ⲓ Val. Röm, 3, S, absichtlich gewählt mit
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35502V. 7-1. 225
35503̀ⲝⲉⲩⲉⲩϫⲉⲓ Biaopnulas, ALLG ⲉⲡⲉ • ̀ϫⲓⲅⲓϣⲟ⳪: ϭⲟⲥ XUQLOS. 1
35504ⲟⲧⲟ ⲟ︦ ⲟⲩϭ ⲕⲉ ⲟⲩⲭ oldadıp ⲃⲗⲥϭϣϥⲕⲟϭ, ⲟⲩϭ ⲟ︦ ⲫⲱϭⲓϫⲟ̅ϩ
35505ⲱⲥ ta ⲗⲟⲩⲥ 50a Exlotaytar, ⲉ̀ tovTOLS ϣⲑⲉⲓϩⲟⲩⲧϭⲓ. 11 oval
35506ⲡⲧⲟ, ⲟⲍ. TH ⲟ︦ ⲧⲟⲟ Kaip ⲉ̀ⲕⲟϩⲉⲫϥ⳪ⲥ) ϫⲟ ⲧ] ⲡⲗⲟϥ To
35507Balacdu uı0dot ⲉⲭⲱ] ⲭⲁ) tn ayrtıloyig ⲧⲟⲟⲩ Ⲕⲟⲣ ⲉ̀ϫⲱ-
35508Bezug auf den Rechtsstreit, in dem ⲑⲓ kein Lästerungsurtheil zu
35509verhängen wagte. — sxıtıUnNdAL ϭⲟⲓ ϫⲱⲣ.) Nach Sachrj. 3, 2. Zur
35510Quelle dieser Tradition (aus der Assumptio Mosis) vgl. Orig. de prince. 11I,
355112,1. — ⲧ. 10, ovrot de) vgl. v. 8, im Gegensatz zu dem Erzengel. Die
35512ⲟⲓ ⲩ. 8 werden hier absichtlich unter die umfassende Kategorie des
35513Ueberweltlichen und Uebersinnlichen gestellt, das sie lästern, weil sie es
35514nach seinem wahren Wesen nicht kennen. — ⲟϭ ⲉ- ENLOTAVT AL)
35515vgl. Jak. 4, 14. Aber auch dies Erkennen ist nicht ein geistiges, sondern
35516nur ein von Natur gegebenes (pvaıxwc, «rA.) also instinctmässiges, wie
35517das der unvernünftigen Thiere (Sap. 11, 16), indem sie die sinnlichen
35518Dinge nach ihrem Werth als Genussmittel zu schätzen wissen. — ⲉ ⲅ ⲟⲩ‐
35519ⲧⲟⲓϩ pdELQOvTAL) Dass dies Kennen kein wahres Erkennen ihres Wesens
35520ist, erhellt daraus, dass sie sich auf Grund dieser Dinge zu Grunde richten,
35521während sie dieselben zum Genuss gebrauchen. Der auf die diesen
35522Dingen eignende ϣⲑⲟⲣⲁ (vgl. Röm. 8, 21), die sie durch ihren Genuss
35523zur ihrigen machen, d. h. auf den physischen Ruin durch zügellosen
35524Sinnengenuss anspielende Ausdruck weist zugleich auf das ϣⲑⲉⲉϩⲉϭⲑϭⲓ
35525ⲉⲓϩ anwisıny ⲑⲃ. 54, 16) im Sinne von 1 Kor. 3, 17 hin, das sie sich
35526damit als Strafe zuziehen. — ⲧ. 11. ovaı «vrtoıs) vgl. Matth. 11, 21.
3552723, 13, führt in der Form der Strafandrohung zu einer weiteren Charak-
35528teristik über, welche ihre Sünde den drei Grundformen aller Sünde gleich-
35529stellt. — ⲧ ⲟϣ) dat. loc., vgl. Jak. 2, 25. Der Weg Kains ist seine
35530gesammte Lebenzsrichtung in ihrer Gegensätzlichkeit gegen die Abels,
35531wie der ihre gegen den der Heiligen (v. 3). — tn xia«vn) Der Dat. steht
35532dem Parallelismus zu Liebe für ⲉⲓϩ oder ⲉⲡ, das sonst mit s&eyv9n0av
35533(Sir. 37, 29) verbunden wäre. Da die Vorstellung des dissoluten Sich-
35534hineinstürzens in eine Verirrung (Jak. 5, 20) zu einem Gen. pret. schlech-
35535terdings nicht passt, muss, vom Parallelismus abweichend, der nur noch
35536formell die Voranstellung des Namens bewirkt hat, zov ⲃⲗ ⲙ uıcd0v
35537zusammengenommen werden, zur Charakteristik der Verirrung als einer
35538durch Bileamslohn, d. h. durch Aussicht auf sinnlichen Genuss, welchen
35539die Sünde bietet, bewirkten. Wieder von einer anderen Seite wird die
35540Sünde als Auflehnung gegen die göttliche Ordnung (vgl. Prov. 17, 11.
35541Hebr. 12, 3), also als Hochmuthssünde charakterisirt durch Vergleich
35542mit der ⲉ ⲧ ⲗ ⲟⲩ Korahs (Num. 1) Der Dat. instr. gehört zu axw-
35543A0vzo, das wie das ϣⲉⲓⲟⲟⲓⲍϭⲓ ⲩ. 10 ihr gegenwärtiges Sündenverderben
35544mit einem Ausdruck bezeichnet, der absichtlich auf das ihm folgende
35545Texte u. Untersuchungen VIII, 8. 15
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35546weisung auf bestimmte Person
35547sie bei ihnen ohne Scheu vor
35548Prov. 1, 33, freilich in andere
35549Comp. von #vwy+.04«ı Judith 1
35550nur Nebenform von ϭⲧⲓⲗⲟⲓ sell
35551ohne willkürliche Ergänzungen
35552treffend diese Leute als Schm
35553heilige Mahl entweiht wird. -
3555434, 2, hier aber lediglich von
35555Stellung des Acc.), mit der sie
35556Liebescharakter des Mahles au!
35557schliessen sich daran vier bildl
35558verschiedenen Seiten charakter.
35559die vom Winde vorübergetriebe
35560den man von ihnen erwartet (vg
35561während die Erstorbenheit ihres
35562durch Bäume dargestellt ist, wie
35563abgenommen, kahl dastehen, ,
35564wegen natürlicher Unfruchtbari
35565(nach einmaliger Wiedererwecku:
35566abgestorben, ja bereits entwur
35567einigermassen an Henoch 2—5. —
35568die statt Schlamm und Koth ()
35569ausschiumen, geht unmittelbar
35570über, während das Bild der Irr:
35571gedacht) die Zerfahrenheit ihrer
35572016) gehört nothwendig zu aotı
35573vier Bilder zerstört wird. Aber
35574über, da das ihnen aufbewahrte
35575ⲛⲩ
page 959
35576V. 12—18, 227
35577aylaıs ⲕⲟϩⲓϭⲱ ⲥⲧⲟ, 15 ⲡⲟϥ︦ϭ⳪: xolow xata zart Kal
35578ⲉⲩⲉϭⲓ ⲡⲟⲧⲥ ⲧⲟⲩ̀ϩ ⲉϭⲉⲃⲉⲓϩ ⲡⲉⲣ ⲡⲟϧⲧⲱⲩ ⲧⲱ ⲉ̃ⲟⲩⲱⲩ doeßeiag
35579aut@»r, Gy ϥⲟϭⲥ, xal ⲡⲉⲣ) RAPID TOD ⳪ⲭnⲟⲱ, GV ⲉⲀd-
35580ϭⲁⲩ xat AUTO ⲉ̃ⲕⲥϩⲧⲱ2ⲟ) doEßElc. 16 o&rTOL slow yoyyvoral
35581ⲕⲉⲙⲫⲓⲙⲟⲓϩⲟⲓ, ϫⲧⲉ ⲧⲟϩ Extdvulas aUTOP RKOQEVOLEVOL, ⲭⲁ TO
35582GTÖUA AUTÄV ⲗⲉⲓ ÜREQOYXKEA, ÖÜAvLALOVTES ⲡⲟⲟϭⲱⲡ ⲱ̀ⲫⲉⲗⲉⲥⲥ
35583ⲥ̅ⲟ..
3558417 Tuels 02, äyannrol, HP OÖNTE TOV ⲫ︦ϥⲕⲟ̀ⲧⲱϩ ⲧⲱ ⲡⲣⲟⲉⲓ‐
35585ⲟ)ⲕⲉϧⲱⲩ ⲙⲡⲟ ⲧⲱ ⲉⲡⲟϭⲧⲟⲗⲱϧ TOD ϫⲟⲣⲟⲩ ⲛⲕⲱ) Ϯ]ϭⲟⲱ Ϫⲣⲓ⳪ⲅⲟⲱ,
3558618 ⲟⲧⲓ ⲉⲗⲉⲩⲟⲩ ⲙ︦ • ⲉⲡ Loyatov ⲧⲟⲟ ⲭⲟⲟϧⲟⲱ ⲉ̃ϭⲟϧⲧϭⲓ ⲉ̀ⲕϫϭⲓⲭⲧϭⲓ
35587zwar von einem, der als siebenter von Adam stammte (Hen. 60, 81), also
35588einem uralten Propheten. — Ⲁeϧⲱ) nämlich Hen. 1,9, welche Stelle in
35589allem Wesentlichen zu Grunde liegt: Es kam Jahve (Praet. prophet.) in-
35590mitten seiner Myriaden (vgl. Deut. 33, 2), um Gericht zu halten (vgl.
35591Jes. 1, 24) wider Alle und zu züchtigen (vgl. 2 Sam. 7, 14. Hiob 33, 19.
35592Ps. 104, 14) alle Gottlosen (bem. das ϭϭⲉⲃⲉⲓϩ — ⲥϭⲉⲃⲉ.ϭϩ — NOEßNIOCV,
35593worauf schon v. 4 mit seinem ⲥϭⲉⲃⲉⲓϩ hinwies). — ⲩ 15, xaı ⲡⲉϩ-
35594a«vrtov) Einschaltung nach Hen. 5, 4. Zu 0xinowv (ohne 10ywv II, 10, b)
35595vgl. Gen. 42, 7. 1 Reg. 12, 13. Das Citat schliesst mit dem Stichwort
35596ⲥⲙⲁ ⲟⲧ. ⲁ ϭ ⲉ ⲃⲉ ⲓ ϩ aus Hen. 1, 9. — ⲩ. 16. 0vr0« ⲉ )) wie v. 12, knüpft
35597im Anschluss an den letzten Zug des Henochcitats noch ihre Bezeichnung
35598als yoyyvortaı, sofern sie ewig mit ihrem Schicksal unzufrieden (ⲙ ⲉ ⲙ•
35599ⲯⲉⲕⲟⲓⲟⲟⲓ, ⲡⲇ.) wider Gott murren (Num, 14, 27), obwohl sie durch
35600ihren Wandel nach ihren Lüsten sich dasselbe selbst bereiten. Auch zu
35601dem Ⲁϥ ⲗ ⲉ ⲱⲡ ⲉ ⲟⲩⲭⲁ (Dan. 11, 36), d. h. zu ihren prahlerischen Reden
35602Menschen gegenüber (vgl. zu v. 19), bildet einen schneidenden Gegensatz
35603das Ⲑ ⲉ ⲱⲙⲥ ϩⲟⲩⲧⲉϩ zo0ocwna« (Lev. 19, 15. Deut. 10, 17. Hiob 13, 10),
35604d. h. ihre Speichelleckerei, wo es ihren Vortheil gilt. Vgl. zu dem ana-
35605koluthischen Part. 1 Petr. 2, 12, zu ⲱϣⲉⲗⲉ ⲉϩ Jerem. 46, 11, zu ⲗⲉ
356061 Reg. 14, 16.
35607v.17—25.Schlussermahnung.— v4Eı6 de) markirt den Uebergang
35608von dem über die Gottlosen Gesagten zu dem ihnen zu Sagenden. Die Erin-
35609nerung an die Worte der Apostel soll lediglich die Leser warnen, sich durch
35610diese Leute imponiren zu lassen, wozu ihre hochtrabenden Worte(v. 16) Anlass
35611geben könnten. Ihr Auftreten ist längst vorhergesagt. Zu «yarxnto: vgl.v.3,
35612zu ⲡ ⲟ ⲟ ⲉ ϩⲙ ⲉ ⲱ ⲩ 3Eer. 63 Da er von den Aposteln in der Mehrzahl redet
35613(von denen er sich also ausschliesst), kann nur an mündliche Weissagungen
35614verschiedener Apostel gedacht sein. — ⲩ. 18. ⲟⲧⲓ €1£yov vuır) Auch
35615das Imp. deutet darauf hin, dass der Verf. den Inhalt dessen, was sie zu
35616sagen pflegten, formulirt. Das ⲙⲓ setzt voraus, dass Apostel unter den
35617Lesern gewirkt haben. — ⲉⲡ ⲉ ϭⲗⲁ ⲟ) ist nicht neutrisch zu fassen, wie
356181 Petr. 1, 20, da es vor dem singularen ⲧⲟ. xgovov (vgl. IV, 4, b) steht:
3561915*
page 960
35620ⲙⲓⲅ ⲛⲛ ⲁⲅⲙⲅⲓⲟⲙⲓⲙⲙⲓⲙⲉ ⲉⲃ ϫϭⲕⲅ ⲡⲥ •
35621dass der Verf. selbst den Inhal
35622die Wiederaufnuhme des Stich
35623nachdrücklich an den Schluss g
35624thümlichen Begierden als aus je
35625ⲛ. 19. ⲟⲩⲟⲓ ⲉϭⲓ) vgl. v. 16,
35626eben die unter ihnen Aufgetrete
35627charakterisirt werden, von der
35628konnten. Da «m0odiop:50VTtE:
35629Objekt (Hiob 35, 11. 2 Chron. 3
35630schiede machen, Trennung herb
35631dabei steht, das etwa auf eine
35632kann nur aus dem Context ersch
35633machten, und dieser deutet aufs K
35634zwischen Psychikern und Pneums
35635den Lesern damit imponirten, da
35636erklärten und mit frivoler Verac
35637Gemeinglaubens verspotteten, bez:
35638Psychiker, weil sie Geist (natürlick
35639Bem. die subj. Negation. — ⲧ. 3
35640Anrede aus v. 17 zeigt, dass hie
35641folgt zu dem, wovon sie sich du
35642bereits im Voraus geweissagten S}]
35643EX0OLKXOdOoMOUVVTES) geht, wie Ko
35644(vgl. auch 1 Kor. 3, 10), welche vo
35645rechten owxodoueıy ⲉϭⲱⲅⲟϧ begrif
35646weder im Sinne des ⲉⲡⲓ ⲥ. Acc. (1
356472, 20) stehen, weil es dann an jede:
35648ⲟⲓϫⲟ. ⲉⲥⲱⲧ. ist, sondern nur dies
35649daher besagt. ⲙⲏ dar ihnan ⲛⲧ-
page 961
35650V. 18—24. 229
35651aydany de0b ⲧϥⲟ⳪⳪ⲧⲉ, KEOLGdEXÖUEVOL TO EIEOG ⲧⲟ ⲭⲱⲣⲓⲟⲱ ⲕⲱ
35652"Incod Ϫⲣⲓⲟⲧⲟⲱ ⲉⲓϩ ⲱ) alcvıov. 22 ⲭⲓ ⲟⲩϩ ⲙⲉ ⲉ̀ⲗⲉⲁ̄ⲧⲉ
35653ⲓⲥⲭⲟⲉϧⲟⲕϧⲟⲩϩ 2 ϭⲱⲍⲉⲧⲉ ⲉϫ ⲡⲱⲣⲟϩ AORALOVTEG, ⲟⲩϩ dt ⲉⲗⲉⲥ︦ⲧⲉ
35654ⲉ ϣⲟ̃ⲃϣ , ⲕⲉ⳪ⲟⲩϧⲧⲉϩ ⲭ) ⲧⲟⲩⲩ ARÖ ⲧⲥ ϭⲭⲟⲩϩ EORLICOUEVOV ⲭⲓ-
35655TOVA.
3565624 ⲅ︦ di duvautvoo qvldeaı ⲕⲥ AntAaloTOLS ϫⲟ) ϭⲓ
35657Glauben gewiss geworden sind, eben durch jenes ⲉⲡⲟⲓϫⲟϭ. ⲉϭⲱⲧ. erfolgen
35658soll, aber freilich nicht aus eigener Kraft, sondern mittelst Gebetes, das,
35659weil in Kraft heiligen Geistes geschehend, seiner Erhörung gewiss ist. —
35660zx000dex0ouUEvoı) wie Ps. 54, 9. Das Sichbewahren in der Liebe Gottes,
35661die für die Gegenwart des Heils gewiss macht, wird stets begleitet sein
35662mit der Gewissheit der Heilsvollendung (ⲉϩ ⲱ) aıwvı0v7), zu welcher
35663die sichere Erwartung unsers Herrn Jesu Christi (bei seiner Wiederkunft)
35664führt. Auch ihr sehen sie freilich nicht in hochmüthigem Selbstvertrauen
35665entgegen, da, wie das göttliche Erbarmen der Grund ihres Heils (v. 2),
35666so auch nur die Barmherzigkeit Christi im letzten Gericht ihre Fehler und
35667Mängel zudecken wird (vgl. Jak. 2, 13). — ⲧ. 22f x«aı) schliesst an die
35668Art, wie sie sich selbst bewahren sollen, ihr Verhalten gegen die be-
35669kämpften Gottlosen an. — ⲟϩ ⲙⲉ) statt tovcs ⲕⲉ vgl. Röm. 9, 21.
356701 Kor. 11, 21. — eieate) vgl. II, 6, b. Die unentbehrliche Näher-
35671bestimmung, welche Art des ⲉⲗⲉϭ) (der xoıyn angehörige Form für &is8&m)
35672gemeint ist, bringt nur die Lesart ohne das erste ⲟⲩϩ de (vgl. IM, 7, b),
35673indem sie mit einem harten Asyndeton, das durch das noch folgende Part.
35674ⲥϩⲡⲁⲝⲍⲟⲩⲧⲉϩ nothwendig wurde, hinzufügt: solche, welche zweifeln (Jak.
356751, 6), also sich noch nicht definitiv für dies Treiben der surmaıxtaı ent-
35676schieden haben, rettet, indem ihr sie (wie einen Brand) aus dem Feuer
35677reisst (vgl. Am. 4, 11. 1 Kor. 3, 15). — ⲉ goßw) vgl. III, 3, a, charak-
35678terisirt das ⲉⲗⲉⲥ) bei der zweiten (bereits ganz der Gottlosigkeit ver-
35679fallenen) Kategorie als ein solches, das aus Furcht vor der Verführung
35680„durch sie bei irgend einer Berührung mit ihnen, wie sie jeder Rettungs-
35681versuch voraussetzt, sich nicht mehr thätig, sondern nur noch im Mitleid
35682mit ihnen beweist. — ⲙⲓ⳪ⲟⲱⲧ ⲉϩ) da sie selbst (xa««ı) Alles, was nur in
35683eine noch ⲃⲟ äusserliche Berührung mit ihnen bringt, hassen sollen.
35684Bildlicher Ausdruck dafür ist das auf dem blossen Leibe getragene (vgl.
35685Matth. 5, 40) und darum durch jede vom Fleische ausgehende Verun-
35686reinigung befleckte (Jak. 3, 6) Unterkleid. Auch das, was über das Ver-
35687halten zu den Gottlosen gesagt ist, kehrt also zu der dringlichen Pflicht
35688der Selbstbewahrung (v. 21) zurück.
35689ⲅ. 34f. Schlussdoxologie. — pviaSaı) vgl. Ps. 120, 4 näm-
35690lich vor der nach ⲩ. 23 gefürchteten Verführung. Zu ⲡⲅ ⲡⲓ ϭⲅ ⲟϩ (hier:
35691als vor dem sittlichen Fall, dem xrtaısıy im Sinne von Jak. 2, 10. 3, 2
35692bewahrte, vgl. 3 Makk., 6, 39). — ϫⲉⲧⲉⲩⲱⲡⲓⲟ) vgl. Lev. 4, 17. Gemeint
35693ist seine im letzten Gericht sich offenbarende Herrlichkeit, vor der sie
page 962
35694230
35695XatEPOXLOD TAG . ⲡⲧⲟ
35696ⲑⲉ ϭⲱⲧⲡ ϥⲓ) ⲓ Ϯⲣϭⲟ
35697ⲕⲉⲩⲁⲗⲱϭⲏϥ ϫϩⲉⲧⲟϩ cal
35698vüp ⲭⲁ ⲉⲓϩ ⲡⲉⲧⲉϩ
35699nur als untadelige -*- --
35700ⲓⲅ) ⲗⲗⲓⲉϭⲉⲓ, vgl. Ps, 29, |
35701können. — ⲩ. 25, 4070)
35702aber zu ⲧ. duvau., da ⲑⲃ weder
35703ⲉⲱϣ passt: dem, der euch ber
35704Erretter ist (vgl. die F
35705Herrlichkeit (vgl. v. 24),
357061 Petr. 4, 11. 5, 11) und
35707ⲡⲣⲟ NAVTOG ⲧ. ⲕⲓⲱⲩⲟ
35708Kpochen der Weltzeit (
35709Weltzeit. — ⲉϩ ⲧ. ⲛⲓⲱ
page 963
35710DIE
35711GRIECHISCHE VUEBERSETZUNG
35712DES
35713APOLOGETICUS TERTULLIAN’S
35714MEDICINISCHES
35715AUS DER
35716ÄLTESTEN KIRCHENGESCHICHTE
35717VoN
35718ADOLF HARNACK.
35719ⲉ
35720LEIPZIG
35721J. ©. HINRICHS’SCHE BUCHHANDLUNG.
357221892.
page 964
page 965
35723Die griechische Uebersetzung des Apologeticus Tertullian’s .
35724Inhaltsverzeichniss,
35725Mediocinisches aus der ältesten Kirchengeschichte.
3572618
35727IL
35728HN.
35729IV.
35730V.
35731vl.
35732Christliche Aerzte .
35733Diätetisches und Therapeutisches
35734Physiologisches und Psychologisches .
35735Krankheiten .
35736Exorcismen . .
35737Das Evangelium vom Heiland und von der Heilung.
35738Sachen und Namen
35739Seite
3574037
3574151
3574267
35743(3
35744104
35745125
35746148
page 966
page 967
35747Die griechische
35748Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s.
35749Auf den christlichen Bibliotheken zu Cäsarea und Jerusalem,
35750die unter dem Gesichtspunkt der biblischen Exegese angelegt
35751waren und von Eusebius für seine historischen Werke fleissig
35752benutzt worden sind, befanden sich nur sehr wenige lateinische
35753Schriftstücke. Lateinisch war das Edict Hadrian’s an Minucius
35754Fundanus in dem Exemplar der Apologie des Justin, welches
35755Eusebius in Händen hatte (hist. eccl. IV, 8, 8). Eine Anzahl
35756lateinischer Briefe Cyprian’s und anderer afrikanischer Bischöfe
35757hat er, wahrscheinlich in Cäsarea, gefunden — Actenstücke zur
35758Geschichte des novatianischen Schismas (VI, 43, 3). Aus diesen
35759hat er keine Mittheilungen gemacht; aber jenes Edict hat er
35760selbst übersetzt (7uelg ⲉϩ to Ⲃⲗⲗ]ϧⲓⲭⲟ̀ϧ ⲭⲟⲧⲁ duvauıy UETELLN-
35761gauerv) und auch durch die Version eines zweiten Actenstücks,
35762des Toleranzedicets des Galerius, bewiesen, dass er der lateini-
35763schen Sprache einigermassen mächtig gewesen ist (VIII, 17, 11:
35764ⲥⲱⲧ ⲭⲧ ⲧ) ⲧⲱ Poualaov paurıv ⲡ ⲧ) Eildda ⲗⲱⲧ-
35765ⲧⲥ) ⲭⲟⲧⲁ TO ⲱⲧ UETABINDEVPTA ⲧⲟⲩⲧⲟ EyEL TOP TOOXOVP .
35766In griechischer Sprache lagen ihm nicht wenige aus dem
35767Abendland stammende Schriften und Urkunden vor, so der Hirte
35768des Hermas, der Brief der Gemeinden von Lyon und Vienne,
35769die Werke des Rhodon, des Irenäus, Schriften des Hippolyt und
35770Cajus, das sog. kleine Labyrinth, Briefe römischer Bischöfe von
35771Cornelius ab u. ⲃ. w., dazu manche Nachrichten und Überliefe-
35772rungen, die römische Bischofsliste, u. A. Aber das Alles reichte
35773doch nicht aus, um die abendländische Kirchengeschichte be-
35774schreiben zu können. Die lateinisch verfassten Werke Tertul-
357751) Eine dritte Stelle, die aber nicht ebenso deutlich ist, findet sich
35776Vit. Constant. II, 47. Alles Übrige ist unsicher.
35777Texte ⲛ. Untersuchungen VIII, 4. 1
page 968
35778--ⲙⲁⲟ ⲁ ⲩ ⲙⲁⲁ
35779u. A. sogar von Scaliger;
35780schliessen jeden Zweifel darül
35781aus jenem Werke selbständi
35782vollständige griechische Versi
35783Sie lauten (ⲃ. e. II, 2,4): 1
35784ⲕⲉ ⲧϣ Poualor parn, ⲙ
35785da ⲗⲱⲧ ⲙϫⲉ Ϫⲟⲓⲟⲅⲓ⳪)
35786ⲧⲟⲟⲧⲟⲩ Ⲓ⳪ⲅⲟⲟⲱ TOP TOQOXOL
35787Ⲓϭⲍⲟⲣϥ ⲉ ⲥ ⲉ̀ⲩⲱⲧⲉⲟⲱ ⲟⲉ
35788ⲕⲟⲓ dxoloylas, Hs ϯ ̀ⲣⲓ
35789Man braucht diese beiden Ste
35790geführten zu vergleichen, um
35791Eusebius hier nicht, wie dort,
35792Übersetzung mitgetheilt hat.
35793Die Existenz einer griech:
35794cus in konstantinischer Zeit i
35795Werthe. Bis vor Kurzem ver
35796gut wie nichts an die Seite z
35797von den Griechen einen grosseı
35798übernommen und durch Überset
35799waren die Griechen reich gen
35800Litteratur, die erst mit dem E
35801hat, entbehren zu können.
35802haben sie übersetzt und damit
35803Eindruck von der Ϥ︦- iin
page 969
35804Die griechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s, 3
35805und Eusebius der Sammlung seiner Märtyreracten einverleibt
35806hat (h. e. V, 21), in das Griechische übersetzt war.
35807So stand es bis vor wenigen Jahren, da wurden griechische
35808Recensionen der Acten der scillitanischen Märtyrer und der
35809Perpetua und Felicitas — die letzteren in einer jerusalemer
35810Handschrift — aufgefunden. Die Acten der Perpetua und Feli-
35811citas sind wahrscheinlich von Tertullian zusammengestellt !), und
35812hier gerade fand sich eine griechische Recension! Die Ver-
35813muthung liegt nahe, dass Tertullian, der sowohl lateinisch wie
35814griechisch geschrieben hat, auch an der griechischen Recension
35815dieser Acten betheiligt ist. Das Problem, welches das Verhält-
35816niss des griechischen Textes der Acten zum lateinischen bietet,
35817ist zudem bis heute trotz eifriger Arbeit nicht vollkommen ge-
35818löst. Lässt sich vielleicht aus der Untersuchung der griechischen
35819Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s in ihrem Verhältniss
35820zum Originaltext Licht für jene Frage gewinnen? Aber wenn
35821das auch nicht zu gewinnen wäre — die Bruchstücke des
35822griechischen Apologeticus verdienen die Vernachlässigung nicht,
35823die sie bisher erfahren haben. Eine so ausserordentliche Er-
35824scheinung, wie die der Übersetzung einer lateinisch-christlichen
35825Schrift von der Bedeutung des Apologeticus Tertullian’s ins
35826Griechische, verlangt an sich die sorgfültigste Prüfung, ohne
35827Rücksicht darauf, ob die Untersuchung für andere Fragen nutz-
35828bar gemacht werden kann oder nicht. Ich beabsichtige im
35829Folgenden von der Überlieferung, dem Charakter, der Zeit und
35830dem Verfasser des griechischen Apologeticus zu handeln.
358311.
35832Ausser Eusebius ist bisher kein Zeuge für die Existenz des
35833griechischen Apologeticus ermittelt worden. Allerdings hat
35834Suidas (v. 4 augenscheinlich aus dieser Übersetzung
35835geschöpft, wenn er in Bezug auf Hadrian von ⲧⲟ̂ ⲡⲉϩⲉⲟⲩⲟϧ
35836xal xolurgayuov“ spricht; denn dort war der tertullianische
35837Ausdruck (Apol. 5) „Hadrianus quamquam omnium curiositatum
35838explorator“ durch „Adocavös, ϫⲡⲓⲟ. ⲩⲉ xaptA TA KeEOleOya
35839ⲡⲟⲗⲱⲡⲣⲥⲩⲙⲟϧⲱ wiedergegeben (Euseb., h. ⲉ. V, 5, 7). Allein
35840Suidas hat höchst wahrscheinlich jene Übersetzung nur aus der
358411) S. Robinson in den „Texts and Studies“ I, 2 p. 47—58,
358421®
page 970
358434 Die griechische Übe:ı
35844Kirchengeschichte des Eu: bit
35845uns die einzige Quelle, Ⲁ
35846An fünf Stellen seines | (
35847hat Eusebius den griechisch
35848ⲟ ⲙ
35849II, 2, 4sq.; IT, 25, 4; ILL, 20, 9; I
35850die Excerpte aus dem griechisı
35851des Eusebius ⲃ. unten). 1 1
35852enthalten zusammen das 5. Capi
35853ticus fast vollständig; da: ⲁ
35854wieder. ⲛⲉⲩⲟ ϫⲉ.. t
35855unter denselben Gesichtspunk
35856wie die übrigen von ihm beı
35857was er dem Dialog des
35858Die direct historischen S
35859ausschliesslich, wichtig.
35860in seiner Kirchengesc ⲡ
35861oder Mittheilungen über‘ hn
35862wo er von dem Mont: ⲓ
35863fort zeigen, dass er eine ϣⲉ
35864Apologeticus besessen h
35865als er sagen wollte.
35866L. Il, 2, 4 erwähnt e
35867er die Legende von dem E ⲃ ⲟ
35868und die Auferstehung Christi)
35869hat '), fährt er fort: „Tas
35870MOVE ϥϫⲟⲉⲃⲱϫⲟϩ ⲉⲙ, ⲧⲉ ⲧ
35871al ⲱⲗ ⲗⲏⲡⲟⲱ, ⲟ
35872ACFaG) Poyualcov Pan, I
35873ⲉ̀ⲡⲓ ⲧϥ) ⲩ... ⲗⲱⲧ ©
35874ϫⲉⲧⲉ 2E&w ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲧⲟⲟ
35875ersten 11 Zeilen des 5. Cap. de
35876welche Eusebius hier dem
35877besprochen worden. Das e
35878des Apologeticus selbst g
358791) Eusebius erzählt etwas m
35880lian entnehmen konnte. Ob d
35881Eusebius noch eine zweite,
35882hier nicht erörtert zu werden,
page 971
35883Die griechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s. 3
35884anderen das nicht sind, ist es wahrscheinlicher, in allen dreien
35885eine das Buch begleitende Tradition zu erkennen, die zu Euse-
35886bius gekommen ist. Das erste rühmt die juristische Kenntniss
35887Tertullian’s; das zweite macht es nicht gerade wahrscheinlich,
35888dass die christliche Berühmtheit des Afrikaners hervorgehoben
35889werden soll, denn diese wäre seltsam mit „ta ⲧⲉ Alla“ an die
35890juristische angeknüpft; das dritte hebt in einer neuen Wen-
35891dung auch nur die Spectabilität des Mannes, und zwar in Rom,
35892hervor!). Nicht der Christ Tertullian wird gerühmt, obgleich
35893sein Christenthum aus dem Titel seiner Schrift ohne weiteres
35894klar ist, sondern der Jurist und der in der Stadt Rom ange-
35895sehene Mann. Dies erschien schon dem Rufin sehr auffällig,
35896und er hat es für nöthig gehalten, den Eusebius zu corrigiren.
35897Er übersetzt: „vir et legum et institutionum Romanorum peri-
35898tissimus et inter nostros scriptores admodum clarus“. Rufin
35899hat „inter nostros scriptores“ einfach eingeschaltet, das 2. u. 3.
35900Epitheton zusammengezogen und ,ⲡ Poung“ ausgelassen. An
35901Jetzterem Urtheil kann die auffallende Stellung der beiden Worte
35902zwischen „%adıota“ und ⲙⲡⲣⲱ* und das Fehlen derselben
35903in einem einzigen griechischen Codex (0) nicht irre machen.
35904Rufin kannte Tertullian nur als christlichen carthaginiensi-
35905schen Schriftsteller. Darum liess er ,ⲡ Pouns“ unübersetzt,
35906und der Codex Ⲟ, der auch sonst Singularitäten bietet, denen
35907Laemmer viel zu viel Gewicht beigelegt hat, ist ihm darin ge-
35908folgt. „Exil “Poiung“ lässt sich als spätere Glosse nicht ⲉⲓ‐
35909klären; denn wie sollte ein Späterer dazu gekommen sein, Ter-
35910tullian als einen römischen Schriftsteller zu bezeichnen? In dem
35911Zusammenhang unserer Stelle aber ist es sehr passend, da Eu-
35912sebius den Bericht des Pilatus an Tiberius durch einen ange-
35913sehenen römischen Zeugen belegen will. Man darf vielleicht
35914annehmen, dass ,ⲱ︦ udiUıOTA ⲉⲡ) Poouns Launodr“ als term.
35915techn. gemeint ist und Eusebius damit den senatorischen Stand
35916Tertullian’s bezeichnen wollte (2ayxrzoctaTtOs = cClarissimus =
35917Gvyxintıxöc %. Aber selbst wenn man ,ⲉ̀ⲡⲓ Popns“ tilgte,
359181) Zu ⲗⲁⲕⲡⲣⲟϩ vgl. den Brief des Irenäus an Florinus bei Eus. h. e.
35919ⲩ, 20, 5: ⲉⲟⲩ ydo 08... ⲗⲙⲡϩⲱ̄ϩ ⲡϩⲉ̀ϭϭⲟⲩⲧⲥ Ev ⲧ︦ Baoıkıxh ⲗ.
359202) Vgl. Mommsen, Röm. Staatsrecht III, 1 S. 470f.: „Unter den
35921Kaisern Marcus und Verus ist durch ein die beiden privilegirten Stände
35922gleichmässig umfassendes Ranggesetz die längst für den Senator übliche
page 972
359236 Die griechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s.
35924wäre nichts gewonnen; denn auch dann noch bliebe es das
35925Wahrscheinlichste, dass Eusebius lediglich die weltliche Be-
35926rühmtheit Tertullian’s ausdrücken wollte.
35927Eusebius hat von dieser gehört. Er hat uns damit etwas
35928erzählt, was kein Abendländer berichtet hat. Nur erschliessen
35929können wir aus den Werken Tertullian’s selbst !), dass er längere
35930Zeit in Rom zugebracht hat, dass er mit den Verhältnissen der
35931Stadt vertraut war, und dass er vor der Bekehrung zum Christen-
35932thum Rechtsgelehrter gewesen ist. Hauptsächlich auf dem
35933Zeugniss des Eusebins beruht es, wenn die Combination unseres
35934Tertullian mit jenem römischen Rechtsgelehrten Tertullian für
35935empfehlenswerth gehalten wird, aus dessen Quaest, libri VL
35936zwei, ans dem Liber singularis de castrensi peculio drei Stellen
35937in den Digesten angeführt werden und der am Ende des 2. Jahr-
35938hunderts geschrieben hat 2).
35939Hat aber Eusebius von der weltlichen Berühmtheit Tertnl-
35940lians gehört, so hat er zweifellos auch von seinen kirchlichen
35941Verdiensten und seiner kirchlichen Stellung Kunde erhalten;
35942denn von jener erzählte man in den Kirchen nur, weil man von
35943diesen berichtete, Hier, wo er Tertullian zum ersten Male ein-
35944führt, vermag man es noch einigermassen zu begreifen, dass er
35945ⲗⲟⲛ dem Christen Tertullian schweigt — es lag ihm allein daran
35946die Einsicht und Zuverlässigkeit seines Gewährsmanns als eines
35947angesehenen, in Rom selbst berühmten Juristen hervorzuheben.
35948Je interessanter die absonderliche Geschichte von dem Bericht
35949des Pilatus an Tiberius seinen Lesern sein musste, um ⲃⲟ wich-
35950tiger musste ex ihm sein, sie zu beglaubigen. Dennoch bleibt
35951ex im höchsten Gerade auffallend, dass Eusebius, obgleich er
35952Ehrenbezeichming „elarissimus“ (Axgrporatos, ovyxintızxce) in der Weise
35953dem senatorischen Stande titular beigelegt worden, dass sie fortan von
35954Männern, Frauen, Jünglingen und Kindern beiderlei Geschlechts unmittel-
35955var hinter dem Eigennamen in fester Abkürzung geführt wird.“ Vgl. auch
35956-ⲛ 3: Die titnlare Verwendung von 6 iaumpötAaTOG AUyXÄnNTIKOG Oder
35957Zn z0g Schlechtweg. besonderes häufig verwendet zur Bezeichnung
35958von Verwandtschaft oder Verschwägerung mit Personen senatorischen
35959Standes, ist überwiegend griechisch, hauptsächlich kleinasiatisch.“
35960ⲉ Vol. HMieran, de vir. inl. 53, der sich jedoch dunkel über Beziehun-
35961von Tertullian’s zu Rom ausgedrückt hat,
35962ⲓ Alle Bedenken gegen diese Identificirung sind allerdings nicht
35963ⲟⲩ oben,
page 973
35964Die griechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s. ϯ
35965noch vier weitere Stellen aus dem Apologeticus anführt, schlech-
35966terdings nichts über den Verfasser als Christen mitgetheilt hat.
35967Man darf wohl vermuthen, dass daran der Montanismus Tertul-
35968lian’s Schuld gewesen ist. Dieser ist dem Eusebius höchst wahr-
35969scheinlich bekannt gewesen; denn nicht nur hat Tertullian durch
35970sein griechisch verfasstes Werk Ⲡⲉ) ixotdosms in die
35971morgenländischen Controversen über den Montanismus ein-
35972gegriffen !), sondern nach neueren Untersuchungen hat dieses
35973Werk auch bald zu einer Gegenschrift Veranlassung gegeben,
35974die dem Palästinenser Epiphanius bekannt geworden ist?).
35975War sie aber diesem bekannt, so liegt die Annahme sehr nahe,
35976dass sie auch dem Eusebius nicht entgangen ist oder dass er
35977wenigstens Kunde von dem Montanisten Tertullian erhalten hat).
35978Die Schrift Tertullian’s, welche Eusebius excerpirt hat, führt
359791) Das uns nicht erhaltene Werk wird von Hieronymus in der Schrift
35980de vir. inl. dreimal erwähnt, nämlich c. 53. 24. 40. An der ersten Stelle
35981steht es neben de pudic., de fuga in persec., de ieiuniis, de monog., und
35982Hieron. berichtet, dass es wie diese gegen die Kirche gerichtet gewesen
35983sei, sechs Bücher umfasst habe und dazu noch ein siebentes, welches
35984speciell gegen den (Kleinasiaten) Apollonius gerichtet war. In c. 24
35985schreibt Hieron.: (.‚Melitonis) elegans et declamatorium ingenium Tertul-
35986Jianus in septem libris, quos scripsit adversus ecclesiam pro Montano,
35987cavillatur dicens (laudans dicit: ⲱⲛ), eum a plerisque nostrorum prophe-
35988tam ⲣⲱⲓ* Hiernach hat Tertullian den antimontanistisch gesinnten
35989Bischof Melito von Sardes in dem Werke angegriffen. In c. 40 endlich
35990heisst es: „Tertullianus sex voluminibus adversus ecclesiam editis, quae
35991scripsit ITepl ⲉ̀ϫϭⲅⲉ̀ϭⲉⲱϩ, septimum proprie adversum Apollonium elabora-
35992vit, in quo omnia, quae ille arguit, conatur defendere‘“. Da Hieron, hier
35993den Titel des Werkes griechisch angegeben hat, so ist Pamelius im
35994Rechte, wenn er angenommen hat, Tertullian habe dieses Werk, welches
35995sich gegen die kleinasiutischen Antimontanisten richtete, griechisch ge-
35996schrieben (vgl. Zahn, Gesch. d. NTlichen Kanons I, S. 4) über das-
35997selbe auch Prauedest. 2 der behauptet, das Werk habe sich (auch) gegen
35998den römischen Bischof Soter gewendet,
359992) S. Voigt, Eine verschollene Urkunde des antimontanistischen
36000Kampfes ⲃ︦. 35ff.
360013) Drei von ihm griechisch geschriebene Bücher erwähnt Tertullian
36002selbst, nämlich de corona 6 eine Schrift de spectaculis („Sed et huic
36003materiae propter suaviludios nostros Graeco quoque stilo satisfecimus“‘),
36004de bapt. 15 einen Tractat über die Ketzertaufe („Sed de isto plenius iam
36005nobis in Graeco digestum est“), u. de virg. vel. 1 eine Schrift über die
36006Verschleierung der Jungfrauen. Es wüäre seltsam, wenn keines dieser
36007Werke im Orient bekannt geworden wäre.
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36008S Die griechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s.
36009er mit den Worten an: ..1 ϫⲉ Xoworiavovp axoloyla.“ Pame-
36010lius hat auf Grund der Autorität des Eusebius, Nicephorus, Cedre-
36011nus (aber die letzteren fussen nur auf Eusebius) den Zusatz „pro
36012Christianis“ in den lateinischen Tertullian gebracht. Allerdings
36013bietet ein lateinischer Codex (ein Vaticanus) denselben auch:
36014allein dieses Zeugniss reicht nicht aus. So wenig wie auf Grund
36015eines jungen Turiner Codex, der „contra gentes“ als Zusatz auf
36016dem "Titel bieten soll, diese Worte adoptirt werden dürfen
36017(Rutfin.: „adversum gentes“), so wenig hat der Zusatz „pro Chri-
36018stianis inı lateinischen Text ein Recht. Aber auch das ist
36019keineswegs sicher, dass der griechische Übersetzer die Überschrift
36020AH xeot Ⲁⲟⲓϭⲧⲓⲥϧⲱϧ ⲉⲡⲟⲗⲟⲣⲓⲥ gewählt hat. Eusebius hat
36021sich nicht so ausgedrückt, dass man für gewiss annehmen darf,
36022er habe den genauen Titel des Buchs angeben wollen. Zudem
36023schreibt er III, 33, 3 einfach „Axoloyla“, V, 5,7: „H ⲙ̀ϫⲉϩ th:
36024xiotemz dxoioyla”. woraus deutlich hervorgeht, dass es ihm
36025anf Genauigkeit in der Titelangabe nicht ankam. Es muss so-
36026mit. dahin gestellt. bleiben, wie der Titel im Griechischen ge-
36027lantet hat, vielleicht ‚Amxoloyla“.
36028An der zweiten Stelle (1I, 25) berichtet Eusebius über den
36029Charakter und die Verbrechen des Nero und bemerkt dann, dass
36030er zuerst unter den Kaisern als Feind der christlichen Religion
36031aufgetreten sei. Dies, führt er fort, bezeuge Tertullian, und
36032nun folgen ein paar Zeilen aus Apolog. 5, die sich unmittelbar
36033an die IL. 2 Prserirke Stelle anschliessen. Eingeführt sind sie
36034durch die Worte iv. 41: „„Tovtov dt Alp ⲟ Poyuatos Tegrri-
36035ⲗⲓ ⲱ︦ ⲡⲱ. ⲗ ⲟ ⲙⲱⲓⲙⲟⲩⲉ̀ⲉⲥ*. Wir haben allen Grund
36036anzunehmen, dass Eusebius hier seine Übersetzung ebenfalls
36037wörtlich citirt hat. Das „wde ⲡⲱϩ steht dem nicht entgegen,
36038sondern bekräftigt es; denn Kusebius braucht den Ausdruck
36039gleichbedeutend mit ⲑ, ja sogar neben xatä ⲇⲉ) 1). Be-
36040merkenswerth ist, dass Ensebius den Tertullian ⲩ Ⲧⲱϣⲟⲓ̈ⲟ:
36041nennt, ϯⲉ kann diese Bezeichnung gleichbedeutend sein mit
36042ⲟⲣ Lateiner": aber nach Ⲡ, 2 ist es wahrscheinlicher, dass
36043Eusebins auch hier seinen Gewährsmann für die römische
36044Christenverfolenng als „Römer“ bezeichnen wollte,
36045; Man vol. z. a 1. 255; ⲘⲒ 31,2 ? (dazu V, 24, 1); 11, 39, 10, ⲃ
36046ⲛⲫ. aber 11. ϩⲛⲧ ⲗⲉⲓ ⲱ ⲡⲱϩ ⲗⲉ̀ⲣⲱⲩⲓ und IN, 32, 3: ⲁⲥⲧⲉ
36047Ⲁ 3* ⲧⲱ ϩⲟ
page 975
36048Die griechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s, 9
36049Wiederum unmittelbar an das voranstehende Excerpt reihen
36050sich drei Zeilen über Domitian an, die Eusebius (MI, 20, 9) dem-
36051selben Capitel des Apologeticus entnommen hat. Nachdem er
36052aus Hegesipp die Geschichte der Verwandten Jesu vor Domitian
36053berichtet hat, fährt er fort: „Ovu )ϧ Alla xal 6 Ⲧⲉⲣⲧⲱⲗ ⲓⲟⲩⲟϩ
36054ⲧⲟⲩ ϧⲟⲙⲉⲧⲉⲥϧⲟⲟ TOLKUTNV KEXOlNTAL WVYUNV.“
36055Die Fortsetzung des 5. Capitels bis zum Schluss ist von
36056Kusebius V, 5 mitgetheilt; doch hat er drei Sätze, die im Ori-
36057ginal zwischen der vorigen Mittheilung und dieser stehen („Tales
36058semper nobis — edimus protectorem“) als überflüssig ausgelassen.
36059Er erzählt die Legende von der legio fulminata und bemerkt
36060dann, dass auch heidnische Schriftsteller sie anführen, indem
36061sie freilich das Gebet der Christen auslassen, dass die Geschichte
36062dagegen von den christlichen Schriftstellern „einfach und ehr-
36063lich“ überliefert werde. Zu diesen gehöre Apollinaris und Ter-
36064tullian. Die Worte lauten (v. 5): Ⲙⲥ︦ⲣⲧⲱϩ ⲉ ⲧⲟⲱ̀ⲧⲱϧ yEVOLT”
36065Up ⲉⲉⲓⲟⲭⲟⲱϩ 6 Ⲧⲉⲟⲅⲱⲗⲟⲗⲟⲩϩ tn Paouaixi) 6vuyxintm ⲇϩⲟⲟ‐
36066WPHOaAS ⲙⲉϩ ⲧⲡϩ KiGTEMSG ⲉⲗⲟ, *ⲥ ⲭⲁ KEGOTEV EupN-
36067Ⲙⲟϧⲉ̀ϭ⳪ⲙⲉn ⲧ] ⲧⲉ Lotoglav ⲃⲉⲃϭⲓⲱ ϭⲱ Anodel&eı ⲕⲉⲟⲩⲓ
36068ϫⲟⲓ Lvagyeot£oR. ⲩⲣⲉ. ⲟⲟⲩ ⲭⲁ) ⲁⲓⲧⲟⲥ ⲱⲅ.. Nun folgt
36069in indirecter Rede ein Referat über einige Zeilen aus Apol. 5,
36070das auf Wörtlichkeit keinen Anspruch erhebt. Dann heisst es
36071(ⲩ. „Ois ⲟ ⲗⲱ ⲉ̇ϩ AvnOo xal taÜTA ⲇϩⲟϭⲉⲡⲓⲗⲣⲉⲓ*, Worauf
36072die Schlusssätze des 5. Capitels wörtlich aus der Quelle mitgetheilt
36073werden. Sehr bemerkenswerth ist, dass Eusebius ausdrücklich
36074sagt, der Apologeticus sei an den römischen Senat gerichtet
36075gewesen (7 Pouaix 0vyxintm xo06pHurncas“). Bekanntlich
36076geht die Adresse des Werks aus dem Original nicht ganz deut-
36077lich hervor. „Si non licet vobis, Romani imperii antistites, in
36078aperto et edito, in ipso fere vertice civitatis praesidentibus ad
36079indicandum palam dispicere etc.“ Kaiser können die „antistites*
36080„nicht sein; denn abgesehen davon, dass der Apologeticus höchst
36081wahrscheinlich i. J. 197 abgefasst ist, damals aber nur ein
36082Kaiser regierte, schliesst das „fere“ jede Beziehung auf die
36083Kaiser aus, und auch der Inhalt des Werks ist nicht vereinbar
36084mit der Annahme einer Adresse an diese. Man hat daher an
36085die Provincialstatthalter gedacht, für die in der That die ge-
36086wichtigsten Beobachtungen sprechen. Aber woher hat Eusebius
36087seine bestimmte Mittheilung, das Werk sei an den römischen
page 976
3608810 Die g:iechische Übersetzung des Apologeticus Tertullian’s.
36089Senat gerichtet? Man denkt zunächst daran, die Übersetzung
36090habe diese Adresse weboten. Aber wo sollte sie gestanden
36091haben? Jene Übersetzung war doch nicht mit erklärenden
36092Noten versehen: das „Romani imperli antistites® konnte der
36093Übersetzer aber unmöglich mit ϭ ⲗⲭⲗ ⲧⲟϩ wiedergeben! Eine
36094andere Stelle terner, die ihn direct veranlasst hätte, an den
36095Senat zu denken und ihn in den Text einzusetzen, lässt sich in
36096dem Werke nicht nachweisen. Also ist es wahrscheinlich, dass
36097jenes ⲧ︦ Ⲣⲱⲛ ⲉϫ ϭⲱⲩϫⲗⲧϣ ⲡⲟⲟϭϥⲱⲩⲓϭϩ , so bestimmt es
36098auftritt. nur ans einer Cunjectur des Eusebius entstanden ist.
36099Er verstand die „z0ootoTteuEroLt als den römischen Senat !).
361001) Möglich bleibt indess, dass die Deutung der Adresse an den Senat
36101schon in der das Buch hegleitenden Tradition zu Kusebius gekommen
36102ist. Dass die Adressaten die Provinzialstatthalter sind, scheint mir durch
36103«die Anrede „praesides* (ⲟ. 2. 9. 30. 50), den Context zu diesen Stellen
36104ⲱ.. ⲣ. 117 0ehler („O quanta illius praesidis gloria, <i eruisset ali-
36105quem, qui centum jam infantes comedisset”), c. 2 ⲣ. Ⲁ („imperium,
36106enjus ministri Ⲙ︦) ⲟ. 44 ⲣ. 277 („vestros enim jam contestamur actus
36107qui cottidie iudicanılis custodiis praesidetis, qui sententiis elogia dispun-
36108itis") u, €. 50 ⲣ. („nam et proxime ad lenonem damnando Christia-
36109ⲡⲉⲓ... ⲟⲧⲛⲘϫ ⲟ. hewiesen zu sein. Der Senat wird ⲥ. 5. 6. 13.
3611057.00. O0 genannt. Diese Capitel können es jedoch nicht verschuldet haben.
36111ⲓ- man den Senat als den Empfänger dieser Schrift bezeichnet hat:
36112denn sie beweisen eher das Gegentheil, Aber es giebt allerdings drei
36113ⲙⲉ ⲓⲉⲛ in dem Apologeticus, die es erklären, dass man an den Senat
36114„dacht hat. Ⲉ. heisst es: „Consulite commentarios vestros, illic
36115epeiietis etc, Diese Stelle steht unmittelbar nach Erwähnung des
36116Senats, -ⲱ dass man nicht zweifeln kann, die „commentarii“ sind die des
36117>enats, ..ϯ ⲣ. ϯϧ schreibt Ⲧⲉ. „Nonne et vos cottidie ⲉϫⲣⲉⲓ ϣⲉⲡ
36118nlaminantilus tenehras antiquitatis totam illam veterem et squalentem
36119Silyanı Tegum novis prineipalium reseriptorum et edictorum securibus
36120truncatis et ⲉϥⲟⲓ. Auch hier liegt die Beziehung auf den Senat
36121an nächsten, Endlich ce, 6 ⲯ. 133 liest man: „Nunc religiosissimi legunı
361223 paternerum institutorum protectores et ultores ⲉⲓⲥ Wenn an diesen
36123..ⲛ der Senat zu verstehen ist, so lässt sich dies — worauf mich mein
36124wchrter College Hirschfeld freundlichst aufmerksam gemacht hat —
36125nit ⲟⲣ Adıes-e an die Provincialstatthalter durch die Erwägung aus-
36126Zeichen, dass diese aus dem Senat hervorgegangen waren und zu ihm gehör-
36127*ⲧⲙ des Apologetiens auf die Statthalter bleibt also uner-
36128hüttert, Lber die Competenzen des Senats als Criminalgerichtshof vgl.
36129ⲙⲡ ϭⲟⲛⲁ was Mommsen im römischen Staatsrecht (Il, 1 u. 1.) aus
36130ns Führt ler, Justin hat seine Apologie ausser an die Kaiser auch an die
36131ⲟ ⲡⲓⲟ. freilich auch an den ⲡ︦ⲉ︦ϩ ϥⲙⲟϩ “Pwpaiov“* gerichtet.

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