Schmidt – Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem Codex Brucianus (Texte und Untersuchungen 8, 1892)

Apocrypha & Gnostic · Schmidt – Gnostische Schriften in koptischer Sprache aus dem Codex Brucianus (Texte und Untersuchungen 8, 1892) · sahidic · L0 witness (OCR)

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page 576
20750560 V. Ursprung, Zeit u. Ort d
20751mit „Sohn des Herrn“ und leitet
2075253 „Tochter des Herrn“ a
20753Iren, I, 29,1 (Ausg. I. Bd. 8.
20754d. ⲏ. ⲧⲉⲧⲟ Ⲑⲉ ⲏ ⲛ̅
20755sticismus. Leipzig 1860 S. 11
20756wiss, Theol. 1863 8. 445). Ic
20757Stelle für eine der mL
20758Barbelo führt auch mn a
20759die Mutter des Wel ers
20760Sabaoth bezeichnet; ⲉⲓⲉ ⲏ |
207611. bei den Ophiten. E
207622. bei den Nicolaiten. |
207633. bei den sog. jtıxal,
207644. bei den Simonian ⲃ
207655. bei den Barbelc
20766Wie bei ⲛⲟ
20767Stellung dieser Äonen
20768Figuren nur in bes mm
20769bei denselben. Wenn: wir J
20770erwähnt fanden, so liegt di
20771und P’rootxol auf eig
20772mit Sicherheit auf die Ex
20773zu schliessen, da Epiph
20774handelt.
20775Betrachtet man nun diese Sekt
20776dass dieselben eine grosse Grup
20777mit einander zusammenh
20778Untersuchungen von Lipsius
20779siologische Werk, das oüprtay
20780gender Reihenfolge beha:
207814. Sethianer,
20782Man umfasst heute alle di
20783men „Ophiten“!, DieseB
20784ⲟϣ ⲁϥ
207851 Über die Ophiten vergl. aus
20786(Würzb. Dissert. 1864 S. 5
20787sius „Über die öphitischen |
20788ⲃ 410—457 und 1864 Ϥ︦ 37—
page 577
20789V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 561
20790sieht man genauer zu, so erkennt man, dass der Schlangenkult
20791gar nicht die Bedeutung und Verbreitung bei den Gnostikern
20792gehabt hat, wie man gewöhnlich annimmt; nur einem dx60xacua
20793der Gruppe dürfte der Name Ogtavol, Ⲟϣⲓⲧ⳪ⲓ zukommen. Ur-
20794sprünglich scheint die Differenzierung nicht durchgeführt zu sein;
20795lrenaeus hat für sie noch keine besonderen Namen, er sagt
20796einfach: „Super hos autem ex his, qui praedicti sunt Simoniani,
20797multitudo Gnosticorum Barbelo exsurrexit et velut a terra fungi
20798manifestati sunt, quorum principales apud eos sententias enar-
20799ramus“!. Er kennt also nur Barbelo-Gnostiker resp. ’vootwxol,
20800die diesen Namen für sich in Anspruch nahmen und von den
20801Simonianern ausgegangen sind. Infolge dessen wurden sie auch
20802in den Pastoralbriefen und von den Kirchenvätern als wevdoi-
20803ϧⲱⲙⲟϩ POOLS bezeichnet.
20804Die Figuren der Barbelo und des Jaldabaoth kehren nun
20805in der Pistis Sophia und in den beiden Büchern Jeü wieder,
20806freilich nicht in der Stellung wie bei den soeben genannten
20807Sekten, auch nicht in derselben unter einander; denn nach der
20808Pist. Soph. wohnt der schreckliche Jaldabaoth mit seinen 49 Dä-
20809monen in der Unterwelt, um die sündigen Seelen zu quälen
20810(s. System), im ersten Buche Jeü befindet er sich als böser Archon
20811im dritten Äon. Auch nimmt in letzterem die Barbelo einmal
20812ihre Stellung im dreizehnten Äon ein, andererseits im zwölften
20813(s. Syst.). Aber diese Differenzen kommen für unsere Unter-
20814suchungen gar nicht in Betracht.
20815Dadurch ist von vornherein das Präjudiz gegeben, dass
20816die koptisch-gnostische Literatur der vorhin bezeichneten Gruppe
20817zuzuweisen sei; zugleich fallen die Ansichten derjenigen Gelehrten,
20818welche dieselbe als Produkt des ägyptischen Gnosticismus, vor
20819allem der grossen Häresiarchen Valentin oder Basilides ansehen,
20820als haltlos zu Boden, denn niemals kommen die Namen Jaldabaoth
20821und Barbelo in ihren Systemen, soweit die Kirchenväter uns
20822Kunde geben, vor. Gerade aber diese Behauptung scheint durch
20823die Kirchenväter leicht widerlegt zu werden; führt doch Hiero-
20824de eorum origine, placitis et fatis“ Paris 1884 ‘mir unbekannt). —
20825Hönig „Die Ophiten“ Berlin 1889.
208261 Iren. I, 29, 1.
20827Texte u. Untersuchungen VII, 1, 2. 36
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20828562 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
20829nymns die Basilidianer an drei Stellen als Verehrer der Barbelo
20830an, nämlich ep. 75 (XXI, col. 687 Migne): „Et quia haereseos
20831semel fecimus mentionem, qua Lucinius noster dignae eloquentiae
20832turba praedicari potest? qui spureissima per Hispanias Basilidis
20833haeresi saeviente et instar pestis et morbi totas intra Pyrenaeum
20834et Oceanum vastante provincias fidei ecclesiasticae tenuit puri-
20835tatem, nequaquam suscipiens Armagil, Barbelon, Abraxas, Bal-
20836samum et riduculum Leusiboram, caeteraque magis portenta
20837quam nomina, yuae ab imperitorum et muliercularum animos
20838concitandos quasi de Hebraicis fontibus hauriunt, barbaro aim-
20839plices quosque terrentes sono“, ferner Com. in Isai l. 17, ⲉ 64
20840(XXIV, col. 646 sq.): „Et per hane occasionem multaque huius-
20841cemodi Hispaniarum et maxime Lusitaniae deceptae sunt mulier-
20842culae oneratae peccatis .. ut Basilidis Balsami atque thesauri
20843Barbelonis quoque Leusiborae ac reliqguorum nominum portents
20844suseciperent“, zuletzt cont. Vigilant. 6 (ϪⲰ col. 360): „Nisi forte
20845Balsamum mihi et Barbelum et Thesaurum Manichaei et ridieulum
20846nomen Leusiborae proferas, et quia ad radices Pyrenaei habilas
20847vicinusque es Iberiae, Basilidis antiquissimi haeretici et imperitae
20848scientiae incredibilia portenta prosequeris et proponis, quod
20849totius orbis auctoritate damnatur“. Ohne an dieser Stelle ⲙ
20850tersuchen zu wollen, in welchem Verhältnis diese angeführten
20851Namen zu der Ketzerei des Priscillian oder der Priscillianisten
20852standen, — denn es ist sehr auffallend, dass Priscillian selbst diese
20853Ansichten als ketzerisch verdammt, da er sagt: „Neque Armaziel
20854neque Mariame neque Joel neque Balsamus neque Barbilon deus
20855est, sed Christus Jesus“ !, — so erkennen wir, dass in Spanien am
20856Ende des 4. und Anfang des 5. Jahrhunderts gnostische Häretiker
20857aufgetreten waren. Hieronymus bringt sie insbesondere mit Be-
20858silides in Verbindung, doch beruht dies auf einem
20859das wahrscheinlich durch den bekannten Namen Abraxas, den
20860man im ausschliesslichen Gebrauche der Basilidianer wähnte,
20861hervorgerufen ist; denn man könnte mit leichter Mühe nach-
20862weisen, dass derselbe Name auf gnostischen Gemmen und in den
20863griechisch-demotisch-gnostischen Zauberpapyri häufig vorkommt,
20864' Priscilliani quae supersunt ed, Schepss Corp. eocl. Latin, Vol
20865ⲬⲄⲒll p. 29.
page 579
20866V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 563
20867und zwar an Stellen, die mit jener Sekte absolut nichts zu thun
20868haben. Dazu kommt, dass Priscillian von einem basilidianischen
20869Charakter derselben durchaus nichts weiss. Gehen wir von seinen
20870Angaben aus, ⲃⲟ nennt er an zweiter Stelle Mariame; dieses
20871Wort muss in Mariamne verbessert werden. Mariamne ist näm-
20872lich bei den sog. Ophiten wohl bekannt; bereits Celsus ! kennt Häre-
20873tiker, welche ihren Ursprung von Mariamne und Martha ableiteten,
20874doch sind jene Sekten dem Origenes trotz eifrigen Nachforschens
20875unbekannt geblieben. Wären sie Basilidianer gewesen, so wäre dies
20876ihm nicht verborgen geblieben, wohl aber dann, wenn sie zu den
20877syrischen Conventikeln gehörten, die ihr Leben mehr im Ver-
20878borgenen fristeten. Die Bestätigung giebt uns Hippolyt, der
20879uns berichtet, dass die Naassener ihre besonderen Geheimlehren
20880einer gewissen Mariamne verdanken wollten, welcher Jacobus,
20881der Bruder Jesu, sie anvertraut haben sollte?. Nach Hofstede de
20882Groot? ist diese Mariamne unbekannt; doch ist dies nicht der
20883Fall, denn Mariamne ist nichts anderes als Maria. Wir können
20884daher nur zwischen Maria, der Mutter Jesu, und Maria Magda-
20885lena schwanken, denn welcher ganz unbekannten Maria hätte
20886wohl Jacobus seine Geheimnisse mitteilen können? Beriefen sich
20887nicht die Gnostiker auf die Begleiter des Herrn, die Apostel oder
20888Apostelschüler, um ihre Traditionsglieder aufzuzeigen? Nun
20889hatten wir oben gesehen, dass die Gnostiker nach Epiphanius
20890Meyalaı und Mıxoal Eowtnotıcs Maplac besassen; letztere hatten
20891wir mit der Pistis Sophia in Verbindung gebracht, in welcher
20892eine Maria oder Mariamne eine hervorragende Rolle spielte;
20893diese aber war Maria Magdalena‘, mithin ist sie auch an den
208941 Orig. c. Cels. V, 62.
208952 Hippol. Philos. V,$ 7 und X, 8 9, ed. Miller p. 95 u. 314.
208963 Basilides als erster Zeuge für Alter u. Autor. neutest. Schriften
208971868 p. 17. Schepss hält sie für eine Göttin.
208984 Auch in den gnostischen Akten des Philippus (Tischendorf
20899Act. Apocr. XXXII) wird Maria als die Begleiterin des Apostels auf
20900seinen Reisen angeführt. Wir erinnern daran, dass die „Gnostiker“
20901ein Evangelium des Philippus besassen, und derselbe Philippus in der
20902P. Sophia als derjenige auftrat, welcher die Reden und Thaten des
20903Herrn niederschrieb.
2090436 ⲛ
page 580
20905564 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-guostischen Originalwerke.
20906übrigen Stellen gemeint. Wir stellen daher die Behauptung auf,
20907dass Maria Magdalena bei den »Gnostikern“ eine ganz besondere
20908Stellung eingenommen hat, da sie als diejenige galt, weiche
20909am tiefsten in die Geheimnisse des Herrn eingedrungen war. An
20910dritter Stelle folgt „Joel“; dieser Name konnte bisher nur bei
20911den Manichäern belegt werden, denn nach Theodor. h. f. I, 26!
20912war Joel eine männliche Jungfrau, auch „Lichttochter“ genannt,
20913welche der von den Dämonen gebildeten Eva Licht und. Leben
20914mitteilte. Danach müsste auch unsere Sekte Manichäer sein,
20915zumal da Hieronymus von dem thesaurus Manichaei spricht und
20916Manichäer zu jenen Zeiten in Spanien verbreitet waren; auch
20917Priscillian kennt sie, doch hat schon Baur? bemerkt, dass dies
20918Lehre, wie noch anderes, nicht recht in das Manichäische System
20919passe, und mit Recht; denn dies sind Bestandteile, welche .der
20920Manichäismus bei seinem Vordringen nach Westen, als er mehr
20921und mehr den Gnosticisamus absorbierte, in sich
20922hat. Nun finden wir in unserm zweiten gnostischen
20923werk den Namen covn2 d. i. Ⲓⲱ2 in der Verbindung mit der
20924ⲡⲥϣϣϥⲧⲱϩ und ihrer Neunheit, nämlich in Ⲣ. 8%: „Und danach die
20925xayunt OO, in der sich die Neunheit manifestiert hat, deren Namen
20926diese sind: die xQwrla, die zavdla, die zayyıyla, dokopanla, defe-
20927yerla, do&oxgatia, ⲉⲥⲉⲙⲟⲩ, Acta, loun2.“ Dieselben Namen
20928kehren in P. 37 wieder: „Und sie (sc. zxauprre we) gab ihm Ϣⲁ
20929xo0x&Tw0) eine andere Kraft, welche den Funken von Anfang ⲱⲙ
20930an diesem einen Ort offenbart hat, diese, welche mit den
20931und vollkommnen Namen genannt wird, nämlich die ϩⲱ Ⲁ
20932die erste etc... sie wird auch Awia genannt, deren Interpreiation
20933„Gott mit uns“ ist; sie wird nach Zov2 genannt, deren Inter-
20934pretation „Gott bis in Ewigkeit“ ist“. Sollte uns nun der Nach-
20935weis gelingen, dass dieses Werk den Sethianern angehört, so
20936sehen wird uns zu der Annahme gezwungen, dass die von Hie-
20937ronymus und Priscillian genannten Häretiker nicht Basilidianer,
20938sondern „Gnostiker“ gewesen sind, mithin also auch die Barbeio
20939nirgendswo anders, als wir oben bestimmt haben, verehrt ist.
209401 ⲧϥ) Öl ⲉⲉⲛⲕ) ⲡϩⲟ, ⲫ ⲃⲟ Ⲫⲱⲕⲁⲥ ⲟϣϩⲟⲟⲟⲓ ⲉⲓⲱ
20941ⲧⲟϭ ⲕⲁ Ⲓⲱ ⲡϩⲟϭⲩⲟϩⲉ̀ⲟⲱϭⲓ, ⲏⲉⲧⲱ̀ⲟⲟⲙⲙ, ⲫⲱ Fü ⲃ̅ ⲉ ϣⲱ ⲉ ⲟⲛ
20942xal ⲫⲱⲧⲟc.
209432 Das Manichäische Religionssystem p. 151. ⲉ...
page 581
20944V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 565
20945Nach dieser langen Digression wollen wird den Faden un-
20946serer Untersuchung wieder aufnehmen. Wir bleiben also dabei,
20947dass die Pistis Sophia, da in ihr die Barbelo und der Jaldabaoth
20948vorkommt, in irgend einer Beziehung zu den „Gnostikern“ steht.
20949Aber mit diesen allgemeinen Angaben ist noch nicht viel ge-
20950wonnen; vielmehr wird es unsere vornehmste Aufgabe sein,
20951genauer die Sekte, den Ort und die Zeit der Entstehung der
20952koptisch-gnostischen Werke nachzuweisen. Zu diesem Zwecke
20953gehen wir am besten von der Pistis Sophia aus.
20954Wir hatten schon in der Einleitung bemerkt, dass bis heute
20955noch keine Übereinstimmung unter den Gelehrten inbetreff der
20956in Frage stehenden Punkte herrscht. Neben Koestlin! und
20957” Lipsius? hat jüngst Harnack * diese Fragen eingehend beleuchtet;
20958derselbe ist wie Koestlin * und Lipsius zu dem Resultat gekommen,
20959dass die Pistis Sophia in Ägypten geschrieben ⲃⲉ . Darauf
20960weisen der Gebrauch des ägyptischen Kalenders, die fünf pseudo-
20961salomonischen Oden, die eigentümlichen barbarischen Namen ©
20962und die Bekämpfung einer gnostischen Sekte, welche obscönen
20963Riten fröhnte und von Epiphanius in Ägypten angetroffen wurde?.
20964Daraus dürfe nun keineswegs geschlossen werden, dass wir ägyp-
20965tischen Gnosticismus vor uns hätten, vielmehr stelle die P. S.
20966syrischen Gnosticismus auf ägyptischem Boden dar. Über den
20967ersten Punkt kann kein Streit obwalten, denn da die P. S. aus
20968dem griechischen Originale ins Koptische übertragen ist, so muss
20969die betreffende Sekte in Ägypten zahlreiche Anhänger gefunden
20970haben. Viel grössere Angriffe möchte die zweite These erfahren;
209711 Theol. Jahrb. herausg. v. Baur u, Zeller 1854 S. 184ff.
209722 Dictionary of Christ. Biogr. von Smith u. Wace Vol. IV,
20973Ⲣ. 411—415.
209743 „Über das gnostische Buch Pistis Sophia“ Texte u. Untersuch,
20975Bd. VII, 2 5. 94.
2097648. 0. S. 188.
2097758. o. S. 101 ff.
209785 Ebend. S. 89f.
209797 Ich möchte noch auf die ägyptische Göttin Bubastis P. S.
20980p. 371 und auf die Vorstellung eines Sonnenschiffes P. 5. p. 359 ⲡⲃ
20981merksam machen.
page 582
20982566 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Origmalwerke.
20983in den sog. ophitischen Sekten in die Erscheinung ⲙ
20984und dass dieselben erst später auch ihren Einzug ‚in ⲛ
20985halten und auf die Ausgestaltung der dortigen gnostischen ldem
20986einen namhaften Einfluss ausgeübt haben 1,
20987Chronologische Angaben fehlen durchaus in der P. Sopkia;
20988nur im vierten Buche finden wir eine heftige Polemik gegen
20989eine andere gnostische Sekte (P. 5. ⲣ. 6) von der Thomm
20990berichtet, dass ihre Anhänger den Samen der Männer und das
20991Menstruationsblut der Frauen in einem linsenartigen Brei ver-
20992zehren und behaupten, an Esau und Jacob zu glauben... .
20993Welches ist nun diese Sekte, und wo finden wir dieselbe!
20994An diesem Punkte fliessen unsere Quellen in reichlichem Muss;
20995denn Epiphanius behandelt diese Obscönitäten in haer. 263
20996fast unerträglicher Breite und schreibt sie den Ⲁⲉⲩⲉⲕⲉⲟⲉ ⲁⲁ..
20997⳪ⲧⲓⲭϫⲟⲓ zu. Es erwächst uns daher die Aufgabe, seine Besichte
20998etwas genauer zu prüfen, und zwar halten wir es für: zueilkodish
20999am zweckmässigsten, von den angeführten Büchern auswagulen
21000In cap. 1 macht Epiph. ihnen den Vorwurf, fıfllieug- ⲙⲑ
21001r&ıp, und giebt zum Beleg dafür ein Buch mit dem Titel Nergia,
21002der angeblichen Frau des Noah, an, dessen Inhalt folgender
21003wesen Sei Elta ⲧⲟ altlav Uxorldepras odror ol za NDS db
21004ⲟⲧⲱϧⲟϩ ⲧ.. avdıs XE0GPEQÖMEVOL, örı 022g Poutepirg
21005ⲕⲉⲧⲥ ⲧⲟⲩ Ⲛⲱ︦ⲉ ⲉ ⲧϥ ϫⲓⲃⲱⲧϣ ⲩⲉⲕⲉ̀ϭⲑϭⲓ ⲟⲩ
21006̄ϩⲭⲟⲩⲧⲟϩ pad, ⲧⲟⲟ TOp ϫⲟϭⲙⲑⲱ ϫⲧⲟⲥⲱⲧⲟϩ Poviopdoeu ⲙⲗ
21007ⲉ̀ⲡⲟⲗϭⲥⲓ ⲟ̀ ⲧⲟⲓ̈ϩ ︦ⲗⲗⲟⲓϩ Ⲁϫⲥⲟⲓϧ ⲉ ⲧ ϫⲟⲧⲥⲕⲗⲱ ϭⲏⲥ. ⲉⲉ
21008de ϣⲥⲓ ⲉ̀ⲡⲓϫⲟⲑⲓϩⲩⲉⲓϧ & ⲅ Ⲁⲉⲟⲱⲥⲭⲕⲉ ⲕⲱ ⲕⲡⲉⲡⲣⲟ ⲉⲉ
210091 Vergl. Lipsius „Gnosticismus“ Artik, bei ⲃⲱ ⲛ ⲙ- Quer
21010S. 274, ders. „ophitische Systeme“ ⲍ. f. wisseneech. ⲉⲙⲁ ⲓⲟⲙ
21011S. 417, 3. — Hilgenfeld „Der Gnostieiamus und: Ϥⲑ
21012mena“ Z. f. wissensch. Theol. 1862 ⲃ︦. ⲱⲟⲃ — Harnack „Zur
21013Quellenkritik des Epiph.“ S. 29 gegenüber Möller‘ „Geschichte der
21014Kosmologie in der griechischen Kirche bis auf Origenes“ Malle 1860
21015und Baxmann in d. deutsch. Zeitschr. ⲉ christl. Wissenichaft u.
21016christl. Leben 1861 S. 214f.. Ⲛⲓ. Det ⲧ
210172 Vergl. Lipsins „Zur Quellenkrit. d. Epiph.“ ⲓⲱⲛ..
page 583
21018V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke, 567
21019ⲟⲗ ⲁⲡⲟϩ, ⲟⲉ die, ⲗⲗ mx0lldxıs xal zowTOpP ϫⲟⲓ devtegop
21020xal toltov. ⲞⲐⲉ 1 ⲉⲓϩ ⲧⲓ] zoll Einiaxev ⲧⲡ AUTO TO
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21022Euxexonodaı. "Ih ⲩⲟ, pacdır, 6 No xe&döuUEvOS TO AOXOPTL,
21023) dt Noopla drnexdlvpE Tas ⲩⲱ dvpuELG ...ϫⲟ UREDAaLVEV ⲟⲩⲧ.
21024ⲉ ⲧⲉ ovindevra ⲉⲡⲟ ⲧϥⲥ ⲥϧⲱⲐⲉϧ UNTOOS ⲓⲉ ⲧⲟⲟ ALXOPTOS
21025ⲧⲟⲟ ⲧⲟ̀ϧ ϫϭⲙⲟϧ ⲡⲉⲡⲟⲓⲭⲟⲧⲟϩ ⲭ ⲧⲱ ⲁⲟ︦ⲗⲗⲱϧ ⲧⲱ OUV AUTO
21026dep ⲧⲉ ⲭⲓ ⲉⲩⲩⲉⲗⲱ) ⲭⲓ daıuövwr ϭⲉ ⲉⲡⲟ ⲧ ϩ ⲉⲩ
21027ⲧⲟⲓ ϭⲱ ⲥϭⲓ Ⲟⲅϧⲉ̀ⲙⲉⲱϩ dıd THG ⲉⲡⲟ ⲟϩ ⲉⲃ iϧⲱⲩ ⲧ ⲉ
21028ⲭⲉ Ϩⲓ ⲗⲉⲓ ⲱ︦).
21029In diesem Buche giebt sich mit grosser Deutlichkeit die
21030Lehre der Ⲅϧⲱ⳪ⲅⲓⲭⲟl zu erkennen: Der Gegensatz des Welt-
21031schöpfers oder Archonten und der d&yw@ düvayıc und die Obscö-
21032nitäten auf Grund der Lehre von dem 0ovildysıp ⲉⲡⲟ ⲧⲥ &p
21033ⲧⲟϩ GmuUAGL Ⲟⲱϧⲉ̀ⲕⲉⲱϩ durch männlichen Samen und weibliches
21034Menstrualblut. Sehr beachtenswert ist auch die Stellung von
21035Noah, denn er erscheint hier als ein Diener und Verehrer des
21036bösen Weltschöpfers; daraus geht mit Evidenz hervor, dass dieser
21037Weltschöpfer oder Archon kein anderer als der Judengott Sa-
21038baoth ist. — Das Buch deutet auf syrische Gnostiker; Epiphanius
21039versucht das Wort Nweia von dem syr. Ⲙⲟⲩⲣ „ignis“ abzuleiten
21040doch hängt es ohne Zweifel mit dem hebr. my: „Mädchen“
21041zusammen, wie das folgende Ⲃⲟ ⲉϧⲱϩ beweist.
21042Daneben besassen sie ein &Uayy&1ıop TEIELGGEMS und ein
21043EUayye2ı0v Etas, die ebenfalls voll von Schweinereien waren!;
21044aus dem letzteren führt Epiph. ein wörtliches Citat an 2 ebenso
21045aus einem unbetitelten Apokryphon %. Sehr ausführlich behandelt
21046er in cap. 8 die Literatur: Kal ta ⲕ̀ ßıßlla ⲥⲧⲱ ⲡⲟⲗ.
21047Ⲕϩⲱⲧⲓϭⲉⲓⲥ ⲩⲉ ⲧⲓⲱⲥϩ Ⲙⲟϩ xtidevraı® ⲗⲟⲓ dt ec töv ⲡⲣⲟ‐
21048ⲉⲉⲟϥⲙϧⲟⲩ "Inidaßac)H, ss övoua ⲉ ⲧⲟⲩⲩ Xnd ⲡⲟⲗ Bıßila
21049Ürorldeyraı. 4ⲡⲟⲭⲥⲗ̀ⲫⲉⲓϩ dt ⲧⲟⲟ 4 UAlas ⲗⲩⲟⲱϭⲓϧ EVay-
21050ⲩⲉ̀ⲗⲓⲥ db Etepa ⲉⲓϩ övoua tv ⲕⲑ ⲧⲱ ϭⲱⲩⲩⲟⲉ̃ⲯⲥϭ ⲥⲓ TETOL-
21051ⲙ) ϫ⳪⳪ⲓⲩ• AUTÖP ⲧⲉ TOP ϭⲱⲧ ⲟϥ NUOV ϫⲁⲓ̈ XU0LOP Incoby Ⲁⲣⲓ
21052ⲟ ⲉ̀ϫ ϭⲓ̈ϭⲭ̀ϧⲟⲓⲧϭⲓ Akyeır, ⲧⲓ AUTOS ⲉ̀ϫⲉϫⲉ̀ⲗⲱⲯⲉ ⲧ) aloxo0voylar
21053ⲓ Epiph. h. 262
210542 Ebend. cap. 3.
210553 Ebend. cap. 5.
page 584
21056568 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. kop
21057zavıyr. Darauf lässt E
21058Ⲕⲱⲧ ϥϭⲉⲥ Magias ⲉⲓⲟ
21059Ⲕⲱⲧ ϥϭⲉϩ Maglas; ferner
21060ⲡϭⲥ ⲁⲓⲧⲟⲓ̈ϩ ⲡⲉⲡⲗⲥⲟⲏⲉⲙⲉ YOQRPE
21061ⲓ... ..-. .-.--..--
21062VrOßALLOVTEG ⲧⲓ ϫⲉⲓⲉ A
21063apokryphe Legende über Zach
21064in cap. 13 gesagt: MIoooptgor
21065&ylov uadnros EUayyELOD ⲇ
21066Es würde zu weit ⲛⲟ
21067nereien auftischen, die Lektüre des
21068aufklären; daher möchte ich m
21069Die sog. Peßıcvteau® haben
21070365 Himmeln?®; unter diesen ⲟⲛ
21071Im ersten Himmel befindet sich Je
21072dritten Seth, im vierten Dar
21073ⲟⲧ̀ⲟϧⲟ̀ ϫ Tolrorv), im fünften Klonen
21074im sechsten Jaldabaoth, nach andern Elil;
21075Jaldabaoth oder nach. andern ⲫ
21076der ati ⲧⲟ ⲗⲱ, -26
21077⳪ⲧⲟϩ ⲥⲓ̀ⲧⲟⲗⲟ̀ⲭⲉⲕⲧⲟϩ Dieser
21078hat die yy@oıÖg gebracht; er
21079nicht von Maria geboren, so:
21080Fleisch ⲟ. .
21081Interessant ist die Fıgur di
210821 Auch hier muss ich d
21083als ein äv#0wmr0g ⲟⲓ ⲙⲟϩϥ
210842? Die von Epiph. g
21085teils auf diese.
21086% Ebend, cap. 9,
21087ⲉ Einige codd. 4aönv od,
21088Acvlönv; Addnv ist nur eine
210895 Vergl. zu diesen Archonteı
21090contra Celsum VI, 31. 32,
21091“ Nach Epiph. h. 26,10 | ⲧⲏϩ ⲧⲱϩ
210927 Vergl. --.-- ⲧⲱ) ⲗⲱ,
210935 Ebend. cap. 15.
page 585
21094V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 568
21095ihre Stellung innerhalb der Partei eine schwankende ist. Die
21096Phibioniten stellen Sabaoth an die Spitze der Archontenwelt; sie
21097haben eine libertinistisch-antijüdische Richtung, denn bei ihnen
21098ist der Judengott der verfluchte Gott, der Schöpfer der Himmel
21099und Engel. Sie geben ihm die Gestalt eines Esels (andere die
21100eines Schweines) und legen ihm Weibshaare bei; die geretteten
21101Seelen treten auf sein Haupt !; daher dürfen wir annehmen, dass
21102das oben erwähnte Buch F’&»va Maplas aus ihrem Kreise stammt;
21103auch sonst lästern sie den Judengott und leugnen das Gesetz
21104und die Propheten? Der Archon, welcher diese Welt inne hat,
21105ist drachenförmig, verschluckt die nicht in der ⲱϭⲉ befind-
21106lichen Seelen und stösst sie vermittelst seines Schwanzes in den
21107Kosmos zurück und zwar in Schweine und andere Tiere®s. Das
21108Fleisch geht unter, nur die Seele wird gerettet werden?, eine
21109xeioıs und Avdoracıs wird nicht stattfinden. Auch verehren sie
21110einen Propheten namens Barcabbas®, dessen Namen Epiphan. von
21111dem syr. xaßßA ‚„rogpEia‘ ableitet, in hebräischer Sprache be-
21112deute derselbe govoxtorla oder Terdotn KOLOA ⲧⲟⲩ ⲕⲧⲟⲟⲩ. Ohne
21113diesen Etymologien beistimmen zu können, wird es über jeden
21114Zweifel erhaben sein, dass diese Sekte syrischen Ursprungs ist;
21115schon ihre ganze Literatur weist auf jüdischen Einfluss.
21116Epiphanius legt dieser Sekte eine Reihe von Namen bei.
21117Die Mitglieder werden von einigen Bopßogıavol®, von anderen
21118Koddınvol genannt; Epiphanius leitet letzteren Namen vom syr.
211191 Ebend. cap. 10. Wie oben, so wird auch hier der Judengott
21120als der eselsköpfige angesehen; dies erinnert nur zu deutlich an den
21121bekannten Vorwurf der Heiden gegenüber den Christen, dass sie
21122Eselsanbeter seien. Vergl. darüber das berühmte Spottkrucifix auf
21123dem Palatin, X. Kraus „Das Sp. vom Palatin und ein neu entdecktes
21124Graffito“. Freib. i. Br. 1872.
211252 Ebend, cap. 11. 15.
211263 Ebend. cap. 10.
211274 Ebend. cap. 9.
211285 Ebend. cap. 2.
21129ⲃ Diese Benennung ist von der ßBooßogwöns xaxovoım gekommen,
21130eine Verdrehung des urspr. Namens Bagßnliira«s h. 26, 3. cf. Clem.
21131Al. Strom. II, 20, 118. Epiph. h. 25, 2. 6. h. 26, 16.
page 586
21132570 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
21133ϫⲟ „xapgowis‘ oder „tgvßilov“ ab, und zwar sei ihnen dienr
21134Name von den ovupE&toıxos gegeben, da sie weder Brot ⲱⲙ
21135Speise mit ihnen gemeinsam essen wollten. Dass unter diese
21136GvuuETOLKOL Syrer zu verstehen sind, geht mit Evidenz aus der
21137folgenden Bemerkung hervor: ol ⲟⲩⲟ di dv Alyöxtop ϫⲉϩⲱⲛϣ
21138ztxol ϫⲥⲗⲟⲩⲱⲧϭⲓ xal Ⲫⲓⲃⲓⲱⲱⲓⲅⲥⲓ ⲧⲉⲱⲥ db auroug Ϫⲱ
21139ⲭⲗⲟⲱϭⲓn, ⲥ︦ⲗⲗⲟⲓ ⲟⲉ Baoßnälrag ®. Wir schliessen daraus, das
21140sich ein Abzweig dieser Sekte in Ägypten niedergelassen Ast
21141und von den dortigen Bewohnern mit den verschiedensten Ⲛⲉⲙ
21142belegt worden ist. Sie selbst bezeichnen sich als die Z wave
21143xat’ ⲉⲗ. Epiphanius leitet ihre Herkunft von den Nieslaitn
21144ab*, ebenso in haer. 26, 1: ol tour ⲉ︦ Nıxodlag ⲟⲩⲃⲟϩⲗ ⲱⲣⲓⲛ
21145und cap. 3: ⲉ̀ⲃϣ) ⲧ) Ⲅ ⲱⲱ ϭⲱϧⲉϩⲉⲟⲩⲕⲙⲟⲉ ⲉⲣ︦ ⲉⲟ ⲱ
21146ⲗⲟ alop£osı. Dies dürfen wir nicht chronologisch außlasın,
21147als wenn diese Gnostiker erst später als die Nicolaiten. emntataunden
21148seien, vielmehr sind auch letztere, wie Irenaeus Ⲱ︦, 14, 1; ⲃⲱ
21149tet, eine vulsio eius quae falso cognominatur Auch
21150Axögxaoua ⲧⲡⲉ ⲯⲉⲱⲱⲩ̀ⲕⲟⲟ ⲩⲟⲱϭⲉⲟⲥ . Ⲧⲱϣ ⲱ Ⲕⲱ.
21151) Vergl. Epiph. h. 26, 4.
21152? Theodor. I, 13 nennt sie fälschlich Drutoviran Vergl. Epiph
21153ⲃ. 25, 2. h. 26, 9.
211543 Epiph. h. 26, 7; in h, 25, 2 nennt er sie noch of 700 "Ex
21155Pavous xakovuevor und Aevitıxol; der erste Name ist von Epiphanes,
21156dem Sohne des Carpocrates, der zweite von einer gewissen Gruppe
21157innerhalb der Sekte abgeleitet. Vergl. h. 26, 13 of ⲓ. ⲇⲁ
21158abrois xakovuevor, welche Paäderastie treiben und deshalb zpoxgreie
21159ⲕⲁ Exawverol sind. — Theod. Ⲓ 13 nennt die ..ⲁⲁⲃ
21160Ⲙⲱⲧⲁⲓ.
211614 Epiph. h. 25, 2
211625 Ganz falsch ist die Angabe von Theodoret I. 18: ⲕ..
21163Bahevtivov orxeopatwv ⲧ ⲧⲱⲙ Ⲃⲟϩⲃⲣⲙⲱⲓⲟ ⲧⲟⲕ ⲛⲁⲁ
21164Ⲛⲥⲥϭⲓⲱⲩ n Ϩⲧϩⲁⲧⲓⲱⲧⲓⲭⲱ 5 Ⲟϥⲓⲙⲟⲙⲓⲅⲱ︦ⲩ ⲕor ⲱ ⲟⲕ ⲛⲁϣⲟⲗ
21165Ebenso mechanisch ist die Betrachtungsweise [..-
21166ⲡⲥ︦ⲓⲧⲱⲩ ⲩⲉ TOoUTUV Zinwvos te xal Merdvögou, Zuroguikou za ⲇⲁ
21167Baoıkeldov xal Nıxokdov xal avroG zo Kaproxad, Frı 0 du zoomen
21168Obahevrlvou u ts WevdarUnOu yvabazag dan alırcıs, Ars ϣⲟϫ
21169ⲟϩ «Urs OvOnadev, dp Ns of Ivwarıwol Hör no: ⲁⲕⲃⲓ ϫⲁⲕ
21170yvwortıx0l Övtes ⲧⲟⲩ TQONOV.
page 587
21171V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 571
21172die Nicolaiten und „Gnostiker“ noch nicht getrennt gefunden,
21173vielmehr nach Lipsius’ richtiger Bemerkung den Abschnitt h. 26
21174auf eigene Hand ziemlich willkürlich von h. 25 abgetrennt. Dies
21175zeigt deutlich die Lehre der Nicolaiten.
21176Auch sie verehren die Barbelo !, welche im achten Himmel
21177wohnt und vom Vater? emaniert ist; nach einigen ist sie die
21178Mutter des Jaldabaoth, nach andern die des Sabaoth?; auf die
21179erstere Gruppe kommt Epiph. in cap. 3 zu sprechen. Jaldabaoth
21180soll viele Geheimnisse geoffenbart haben, daher sie viele Bücher
21181auf seinen Namen besitzen ‘4. Sie rufen die Archonten mit barba-
21182rischen Namen an und lassen in jedem Himmel &50voiaxct wohnen,
21183die der Menschenseele feindlich gesinnt sind; dies sind ohne
21184Zweifel die 365 Himmel und Archonten der Phibioniten 5. Auf
21185Jaldabaoth bezieht sich auch die Bemerkung: Töv di viöy TtauTnS
21186KEXQATNXEVAL ⲧⲟⲩ ⲉ̀ⲃⲕⲟⲩ ⲟ̀ϩⲟϧⲟⲱ & ϩϭⲉ ⲧⲉ) ⲭⲁ ⲉ
21187ⲅⲱⲟ⳪ϧ.li. Akyeı dk Ol ÜroxatTO ⲟⲩⲧ. „Ey ⲉ ⲫⲟ €
21188ⲡⲟⲱ︦ⲧⲟⲉ xal 6 ⲕⲉⲧ TAUTA Kal Any ⲕⲟⲩ 0Ux EoTLV ⲧⲉⲟⲟϩ Feds.“
21189Thy dt Baoßnıc dxnxokvaı ⲧⲟ ⲗⲟⲩ ⲧⲟⲟⲧⲟⲩ xal xAADOALS,
21190— Die ethischen Grundsätze und die Feier der Mysterien sind
21191ganz dieselben wie bei den Ⲅϧⲱ⳪ⲧⲭoi man vergleiche nur cap.
211922: Ⲧϭⲱ̀ⲧ]i (se. Bapßniıc) ⲑ del gpalveodaı ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲥⲩⲟⲭⲟⲱϭⲓϧ ⲉ̇ⲩ
21193ⲉⲉ̀ⲕⲟⲟϣⲓⲝ Ti xal ⲉ̀ⲡⲟϭⲱⲗ̄ⲩ TO ⲉϩ ⲥⲧⲟ OkEoUa ⲟ ⲟⲩϩ
21194ϫⲁⲓ ⲉ̀ⲭⲭⲱϭⲉⲱϩ, Ⲑⲉ) ⲧⲩ ⲡⲉⲧⲥ düpauıy tn ⲉⲓ̀ϩ ⲓⲥϣⲟ̀ϩⲟⲱϩ
21195ϭϩⲉⲓ⳪ⲩ Abd ⲡⲥⲱ ⲉⲩⲩⲟϫⲟⲣⲝϥ. Kai ⲟⲩⲧⲱϩ ⲉ̀ⲭ ⲧⲟⲓϭⲱ̀ⲧϩ
21196ⲉⲡⲟ ̀ϭⲉⲱⲥ ⲥⲟ̂ ⲧⲡ̄ϩ ⲥⲱⲧⲟⲩ aloyooloylas ⲕⲟⲟⲧⲓϩⲓⲟⲩ ⲧϣ ⲭⲟϭⲙϣ
21197ⲉⲡⲉⲓϭ[ϧⲉⲩϫⲉ. Ebenso cap. 3 Ⲡⲣⲟ̀ⲩⲓⲭ̀ϧ TE ä2201 ⲧϣⲱⲧⲉ ⲓ⳪,
21198ⲱϩ ϫⲁⲓ ⲟⲑⲧⲟ, ⲙⲩⲫⲱⲟⲟⲉ ⲡⲟ︦ⲗⲓ ⲉⲓϩ ⲧⲧ] NP ϫⲟⲥⲥ ⲍ
21199alo%o0ovoylas ⲧⲉ ⲉ̃ⲥⲱⲧⲱ nadn ExıteloüvtEc ⲥϭⲓ. Thc Moovyl-
21200ⲭⲟⲱ TYP duvayıy ϭⲱⲗⲗⲉ̀ⲩⲟⲕⲉϧ ⲉⲡⲟ ⲧⲱ ϭⲱⲕⲉⲧⲱⲩ ⲓ ⲧⲉ ⲧⲱ
21201ⲉⲱϭⲅⲱ︦ⲩ • nu dt ⲟ ⲡⲉ xal xataUN LO, ⲡⲉⲣ ⲱ 6Alyam VOTELOVP,
21202ⲟⲧϭ ⲡⲉⲣⲟ ⲡⲱⲧ ⲛⲟⲩⲟⲕⲉⲣⲱϩ ⲗⲉⲓ Entfallawueda, ϫⲧⲉ
212031 Von andern auch Ⲡϩⲟⲱⲩⲉⲓⲭⲟϩ genannt, cap. 2.
212042 Dies ist der zarno ⲧⲱ̄ ⲟ︦ⲗⲱⲩ Epiph. h. 25, 4. 9.
212053 Ebend. h. 25, 2, auch h. 26, 10 dieselbe Scheidung.
212064 Vergl. h. 26, 8. ⲥⲟⲓ ⲉ ⲉϩ ⲧ̀ ⲡϩⲟⲉⲓϩϥⲏϧϧⲟⲩ "Iakdaßawd.
212075 Ebend. h. 26, 9.
212085 Ebend. h. 25, 2. Ausführlicher bei Iren. I, 29, 4 u. 30, 4ff.
page 588
21209572 V. Ursprung, Zeit u. Ort
21210AextöenTA CpnyHOoMAL. I
21211haer. 26 x Ⲛ
21212Gruppen haben ohne Z ⲛ die
21213gegeben, welche Epiph. ar
21214darüber ausführliche Kunde:
21215Tatın ⲣⲉϩ ⲧϥ alotoeı, &
21216’Ex otöuatos db ⲧⲱ
212170000680 Em. Tuvalı
21218TV ⲗⲓ) ⲧⲥⲱ̀ⲧⲣ) ϯ ⲡⲟⲓ
21219ϫ ⲗⲱⲣⲓ, ⲗⲗ ϫⲉ) ⲭⲟⲧⲉ ⲧⲓⲏ
21220uayelgov ⲧⲙ ⲗⲉⲧⲗⲟⲥⲟ) ϫⲱ
21221ⲧⲏⲓ ϫⲉⲧⲥⲟⲡⲉϭⲓ ϯⲙⲉϩ
21222xeyelpovrp. 4 ⲧ
21223ⲡϭⲟⲉϭⲧ• ϫⲁⲓ ⲧⲟ Exelvop |
21224ⲉ̄ϧ̀ⲝⲓⲟ xal aylxapot,
21225aÜTOp YETIQAS, ⲑⲉⲟ ⲧϣ ⲡⲓ
21226ⲥⲧⲟ ⲗⲉⲩⲉⲓ ⲧⲟ Exod, ⲟ
21227ⲓϫⲉⲓⲟϭ ⲩⲗ ⲉⲉⲗ ϭⲉ 7
21228"Opedıtoueros ⲭⲉ ⲛ
21229ⲩⲉⲗⲱⲏϥⲟ ⲉ̀ⲣⲟ, 6 ⲩ .. ‚al ⲧⲟⲛ
21230ϭⲱ ⲧⲉ ⲟ ⲛϭⲱⲟⲧⲟϥⲓⲱ ⲉ ϭⲉ
21231ϫⲉⲕⲉⲙ ⲡⲱ̀ⲧⲟ̀ ⲉ̀ ϯⲉⲣⲟⲓ
21232ϯ ⲧⲉϩ ϭⲱ̀ⲧⲱ̅ⲏ ⲉ̀ⲛⲟϩϣⲟⲧⲉⲣϥ ⲉ
21233Gt, ⲟⲧⲉ dr ⲡⲉⲧⲡ ⲧⲟⲩ̀ϩ
21234ⲉ̀ⲡⲓⲫϥⲓ 5. Kal ⲟⲉ A
21235ⲧⲱ) ⲉ̀ⲙⲟϩϣⲟⲧⲉϩⲱ ⲧ. Ⲉⲣⲱ.
21236ⲕⲃⲏⲗ ϭⲱ̀ ⲝⲉ ⲧⲟⲱ̀ϩ ⲛ ⲡⲉⲧⲱ
21237ⲟ) ad töp ⲉ̀ⲭⲱⲩⲉⲏⲟⲃ
21238ⲧ] AUTO ⲡⲧⲱϭⲉⲱϩ ⲉⲡϣⲟ
21239ⲛⲟⲭⲑⲗⲟⲓⲥϩ ⲧ) ⲡⲉ̄ϭⲥ) TO
21240Ⲁ eos ⲧϥⲥ MON
21241ⲛⲉⲧⲉ ⲧⲟ Avayvaraı ⲕⲉϩ AUT
21242ⲩ. .-*-
21243“ m
21244-ⲗ
21245+ Einem besonderen Z br ren di
21246Gnostiker an, von denen Iren: I} ⲓ
21247licher handeln,
page 589
21248V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke, 573
21249LEa6dvaL, TO TNVIKAÜTA EGkovOCGAUEP ⲭ TOIG ERLUXOROLG
21250Ic ⲉ ⲧ︦ ⲧⲟ̀ⲡϣ ⲉ̀ⲭⲉⲒϧϣ ⲡⲩ̀ⲧⲟⲧ̀ϩ UnOdelkaı xal ⲧⲉ ⲩⲟ ⲕⲟⲧⲥ ⲉⲩ TH
21251ⲕⲗⲗϭⲓⲍ ⲭⲉⲭⲟⲱ ⲕⲙⲉ ϣⲫⲱⲣⲉϭⲥⲓ ϫⲁ ⲧⲟϩ AUTOVUS ⲉ̀ⲡⲉⲗⲁⲑϥϧⲡⲓ
21252ϩ ⲡⲟⲗⲉⲱϩ, ÖvOLATA ⲡⲉⲓ ⲡⲟⲩ ÖydoNxXoVTA, Kal Hp KÖLL THS
21253ⲧⲱ Erlarıcdove Ting ϫⲁⲓ ⲉ̀ⲭⲥⲩⲑⲱ̀ⲟⲩϩ xadagdRval.
21254Ich habe diese Stelle zum Abdruck gebracht, weil sie, ob-
21255ⲃ] eine der wichtigsten Stücke im ganzen Werke des Epipha-
21256us, leider noch nicht in erwünschter Weise ausgebeutet wor-
21257n ist. Jetzt wird uns mit einem Schlage klar, aus welcher
21258ıelle seine detaillierten Angaben über die Sekte geflossen sind;
21259selbst hat mit ihr in näherer Berührung gestanden, aus dem
21260unde der Eingeweihten hat er die Lehren und Verrichtungen
21261r gottesdienstlichen Handlungen vernommen, ja sogar ihre
21262annigfaltigen Schriften gelesen.
21263Wo ist er nun mit diesen Gnostikern in Berührung getreten?
21264es geschah in Ägypten !; hier waren dieselben zu seinen Zeiten
21265hr blühend?, daher seine Nachrichten den Stempel der Glaub-
21266irdigkeit an sich tragen mussten. Aber obwohl Epiph. seine
212671ellen in cap. 18 genau angiebt?, so sind doch seine Angaben
21268hr häufig in Zweifel gezogen worden, unter anderen auch von
212691 Passend vergleicht sich Epiph. mit Joseph.
212702 h. 26, 14: Kal ⲉ ϣ̀ mogehniudeı N ⲧⲟⲓⲟⲧϥ AlQECIS Kal 0UMETL
21271ⲉ ⲧ︦ Bin, &yadov ⲫ ⲧⲟⲧϥ ⲑⲥ̃ⲯⲟⲓ xal ⲕⲧⲉ ÖAms ⲡⲉϩ) abTÄS
21272ⲉⲓⲱ ⲉ̀ⲡⲉⲓⲓ ⲑⲉ ⲕⲁ ϭⲓ ⲕⲁ) ⲡϩϭ︦ⲧⲧⲉⲧϭⲓ, ⲡϩⲟⲉⲧϩⲟ̃ⲡϥⲏⲉⲩ Öl ⲡⲟ INS
21273DV ⲧⲓⲕⲓⲟⲧⲏⲧⲟϩ ⲡⲉϩ ⲡϭ︦ⲓⲧⲱⲩ Elneiv.
212743 Mwynuovevcas 4 ⲧⲓϩ ⲧϥ̄ϩ ⲟⲩⲱ ⲛⲕⲱ) ⲡⲟϭⲩϭⲉⲱϩ TAYA ⲕⲟ) ⲡⲟⲓ
21275EV, ⲱϩ ⲙⲱ ⲡϩⲟⲁ)ⲣⲉⲓⲗⲟ̃ϧⲧⲱⲩ, ÖTL ⲧⲓ AUTOV KAQETUYOMEV, TIVA ⲟ
21276ⲓ ϭⲱⲣⲣϩⲥⲙⲕⲥ︦ⲧⲱⲩ EyvOxapev, ⲧⲓⲁ Öl Öl ⲉ̀ϧⲏⲭⲓ]ϭⲉⲱ̀ϧ ⲧⲉ ⲕⲁ MAQTUQLOV
21277ⲟⲡⲓⲟⲧⲱⲩ Avdodv Övvapkvav ⲏⲓ ⲧⲩ aindeıav ⲡⲟⲓⲕⲟ • ws ⲕⲟⲓ
21278ⲡⲱⲑⲁ ϣⲓⲁⲑⲱϩ 00% ⲱⲉϩⲃⲉⲃ ⲕⲙⲉ ⲧⲟⲩⲩ ⲧⲡⲟ, Ⲙⲉ EdelEapev, ws
21279ⲉ ⲉ̀ϭⲅ «Urn ⲧⲱ̄ⲩ ⲙⲏⲓ ⲡⲉⲣⲓⲧⲱⲭⲟⲱϭⲱ̀ⲩ ⲥⲓ︦ϩϭⲉⲱⲩ. Kal ϭϭϣⲱ̄ϩ ⲡⲉϩ
21280ⲧⲏϩ ϥⲱ ⲣⲉⲓ, SE ⲱ︦), um ⲣⲉϧⲟⲓⲧⲟ, ⲟ ⲡϩⲟ︦ⲃⲟⲩⲧⲉϩ, ⲉⲙⲁ
21281ⲓⲥⲑϥⲕⲟⲧⲉϩ ⲉ̀ⲭϩⲓⲃⲱ̄ϩ ⲡⲟϩⲉ ⲧⲱⲙ NLAS ⲉⲓϩ ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲡⲉⲓⲪϧⲧⲱⲩ Kal ⲏⲓ
21282ⲡⲓ⳪ⲩⲱϭϭⲧⲱⲩ, ⲉⲗ IN ⲉⲥⲱⲧⲱⲩ ⲉⲡⲓⲁ ⲧϥⲥ ⲉⲓϩ NUAS ⲉ̀ⲱⲗⲉⲓⲟϩ ⲉ̀ⲡⲟ‐
21283ⲓⲩⲧⲱⲩ ⲭ ⲏ) ⲉ̀ⲡⲓⲅⲱⲗⲟⲟⲧⲱⲓ ⲧⲟⲩ ϭⲕⲟⲡⲟ INS EIS THV TAACLVAV NOV
21284ⲧⲏⲙ ⲉ̀ⲡⲓⲭⲉⲓϩⲟⲱⲏϧⲣϩ ⲡ︦ ⲡⲟⲧⲱ̃ⲩ ⲧⲉ ⲕⲥ ⲧⲟⲟ Ev ϭⲟⲧⲟⲓ̈ⲥ Sınßokov
21285JXEUNS-
page 590
21286574 V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
21287Jacobi !: „Seine Beschreibung trifft daher grossenteils spätere ⲂⲀ
21288wicklungsformen und Zustände. Sie werden durch eine sitkliche
21289Versunkenheit bezeichnet, so schmutzig, dass man Ⲉⲟ Epiphe-
21290nius’ Versicherungen sie kaum für möglich halten möchte. Wie
21291auf der einen Seite die Gnosis den kirchlichen Entwicklungen
21292nicht mehr gewachsen war, die Mischungen christlieher und
21293heidnischer Elemente daher sich lösten und teils kirchlichen,
21294teils ganz heidnisch geartete Gedankensystame sich formten, ⲱ
21295bewies andererseits der sittliche Verfall vieler, selbst
21296lich edlerer Parteien, dass ihre Zeit vorüber ⲙⲙ. Viel ⲱ
21297schiedener und zugleich ungünstiger urteilt Lipsius?2:: „Beiden
21298nahen Berührungen dieser Mittheilungen mit anderweiten. und
21299sicher bezeugten Nachrichten sind dieselben nicht ohne histoxischen
21300Wert, wenn man gleich dem tugendhaften Kirchenvakex nichk alle
21301jene Schutzgeschichten glauben darf, welche er ϣⲙ in der
21302Weise gewisser Verfasser unzüchtiger Romane unter fanammd
21303Entschuldigungen zwar und mit gewaltigen Zorareden üher diesen
21304Abgrund des Verderbens, in welchen der böse Feind diejenigen,
21305welche ihm folgen, gelockt habe, dennoch mit lüsterner. Ⲙⲙⲱ
21306tasie bis ins ekelhafteste Detail hinein den frommen . Mönchen
21307Akakios und Paulos zum Besten ϣⲓ
21308Mag auch Epiph. sehr häufig grosse Leichtgläubigkeit an
21309den Tag gelegt und in ganz unkritischer Weise die ihm zukom-
21310menden Nachrichten für bare Münze gehalten haben, so ist doch
21311so viel über allen Zweifel erhaben, dass er stets bona Gde ge
21312handelt hat; denn er ist eine grundehrliche, aber geistig elwas
21313beschränkte Natur. Auch in unsern Falle müssen wir die Wahr
21314heit der Angaben in allen Punkten aufrechterhalten; nicht die
21315lüsterne Phantasie, sondern tiefe sittliche Entrüstung über eine
21316kaum glaubliche Verworfenheit führt hier die Feder. Wahrlich
21317Epiph. hätte allen Grund gehabt, diese Episode seines Lebens
21318mit dem Mantel der Liebe zuzudecken, da sie gerade kulnen
21319Glorienschein auf seinen damaligen sittlichen Zustand wirft. Der-
21320selbe hatte sich ungefähr als 20jähriger Jüngling (cire. 330—340)
21321nach Ägypten begeben, um ⲟⲓ d da er selbst asketischen. Grund-
213221 Art. Gnosis in Herzog’s Real-Encykl. 2. Aufl, V, S. 246.
213232 Zur Quellenkritik d. Epiph. 8. 1081
page 591
21324V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 575
21325sätzen huldigte, das beschauliche Leben der Mönche kennen zu
21326lernen. Über die Dauer dieses Aufenthaltes, über die Örtlichkeiten
21327und über seine Erlebnisse geben uns seine Schriften gar keine Aus-
21328kunft; nur so viel erkennt man, dass die eigentlich beabsichtigten
21329Studien sehr geringe Früchte getragen haben. Dagegen lehrt
21330uns unsere Stelle, dass er in Agypten mit einer abscheulichen
21331gnostischen Sekte in nähere Berührung trat, ja dass er in Gefahr
21332stand, selbst derselben anheimzufallen; denn einzelne Männer
21333weihten ihn in die Geheimlehren ein, üppige Weiber suchten ihn
21334zur Unzucht zu verführen, trugen mit gemeiner Lästerzunge die
21335grössten Obscönitäten vor und gaben ihm zum Selbstudium einige
21336Bücher ihrer Sekte. Eine Zeit lang liess sich der unerfahrene
21337Jüngling bethören; endlich gingen ihm die Augen durch die Lek-
21338türe auf, er erkannte, vor welchem Abgrund er stand, und wurde
21339von den Weibern unter Hohn und Spott entlassen. In dem ersten
21340Glaubenseifer begab er sich zu den in jenen Orten sesshaften
21341Bischöfen und liess auf Grund seiner Anzeige gegen 80 Anhän-
21342ger der Sekte, die der Kirche angehörten, aus der xölt6 ver-
21343treiben; so vertraut war er also schon in diesem Kreise, dass er,
21344der Fremdling, die Namen der einzelnen Personen angeben
21345konnte; das lässt tief blicken. Die Episode wird sich, wie Har-
21346nack! mit Recht vermutet hat, in Alexandrien und Umgegend
21347zugetragen haben, denn unter 7 x62ıc verstand man in der dama-
21348ligen Zeit allgemein die bedeutendste Stadt in Ägypten d. h.
21349Alexandrien. Damit ist nun nicht gesagt, dass diese Sekte nur
21350in Alexandrien festen Fuss gefasst hatte; denn wie in Syrien ?, so
21351wird sie auch in ganz Ägypten einen grossen Anhang gewonnen
21352haben; darauf weisen schon die ihnen in verschiedenen Gegen-
21353den beigelegten Namen. Zugleich wirft diese Nachricht ein
21354trübes Licht auf die kirchlichen Zustände in Ägypten. Wie ge-
21355ring muss die sittliche Kontrolle über die Gemeindemitglieder
213561 Unters. üb. Ϥ︦. gnost. Buch P. Sophia ⲃ︦. 112.
213572 Unzweifelhaft hat die Sekte ihren Ursprung in Syrien gehabt;
21358der ganze orgiastische Kult mit seinen Obscönitäten erinnert nur zu
21359sehr an die berühmten Schilderungen von Herodot über den phöni-
21360kischen Astarte-Kult. Dies ist von grosser Bedeutung für unsere
21361Kenntnis der gnostischen Gemeindebildungen.
page 592
21362576 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. A
21363gewesen sein, die ihre Auf
21364scheuliche Rotten zu lenke
21365ten sie doch unmöglich Ihrem
21366wohl sonst Epiph. ihre B }
21367tig aber für die Geschichteld 5
21368stischen Konventikel um 340
21369Grosskirche ausgemerzt wareı
21370um so ungestörter ihr Un )
21371Auch für die patris
21372schilderte Episode seines ⲃ
21373denn sie hat den Grund zu €
21374gelegt. Wir dürfen uns nich
21375standener Gefahr sich um d
21376bekümmerte, Jetzt ⲛⲟ ⲉⲉ
21377schungen über die verschiede
21378Werke der Ketzerbestreiter, «
21379werke, deren er habhaft wer
21380bei den Eingeborenen ein. Auf diese Wei
21381eine Reihe von Notizen aufbew ⲩ
21382stellern nicht finden und trotz
21383achtenswert sind. Z. B. I
21384auto xatolda, ⲉ ⲟⲉ
213850 ⲩ ⲧⲓⲱⲓ ⲧⲱ) ⲉ
21386ⲧⲡⲟ. Ele Yuas dr
21387zagELEVOONEÖR ϫⲉ ⲧⲟ̀
21388ⲉⲕⲣⲓⲗϫⲧϣ php On ⲧⲉ
21389ϭ act ⲟⲓ ϭⲉⲱⲡ ⲟⲟ
21390ϭⲉ Posßavitnv ⲧϥ
21391di ⲡⲉⲡⲡⲓⲉⲃ̅ϭϧⲓ TV ⲧⲱ
21392Ⲉⲟ ]⳪ⲥⲧⲟ ⲉ 00708 ⲧⲟ
21393we Aelwpara Exldune ..
21394ⲧⲟ ϯ ϭⲡⲟⲣⲉ ⲙ ⲧⲉ ⲧⲱ Adgıf ir ;
21395ⲭⲉ Onßalön xal ⲧⲟⲓ̈ϩ ϫⲉⲧⲱ
21396dosioxodity. Von Basilides |
21397ⲗⲉ] ⲕⲉ) ⲟ ϫⲉⲉ ⲥⲃⲱ
21398ⲧⲱ) ⲭⲱ ⲟϥ OTELLCHEVOG ⲧⲓ ⲡ
21399ⲉⲧ ⲟⲭⲉⲧϭⲓ ⲉⲓϩ ⲧⲉ ⲓ︦ⲱ)
21400» Epiph. h. 31,2,
page 593
21401V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 577
21402ⲟⲧ Unp ⲗⲗ xal ⲡⲉⲣ tor Yatınvy xal Ϥⲗⲉ ⲧ Ⲟⲟⲉⲓⲥ) xal Ϥⲉ Ⲁ)
21403dosıoxolltyr ⲱ︦ⲟⲩ ⲟ. roUOV!. Zum Beweis seiner Kenntnisse
21404fügt Epiph. überflüssig hinzu: Nowöpy 7&0 ⲟ .liyixrtıoi gası ⲧ)
21405ExdOTNG KOlEMG MEQIOLKXIOA ⲧⲟⲓ KEOLKGOQOP. Andere Nachrichten
21406über ägyptische Gnostiker werden uns noch später begegnen.
21407Kehren wir nun nach dieser langen Digression zu unserer
21408Pistis Sophia zurück, so ergiebt sich ganz deutlich die Verwandt-
21409schaft der hier bekämpften Sekte mit der bei Epiphanius ge-
21410schilderten. Nur ein Zug will nicht stimmen, dass sie nämlich
21411dort behaupten, an Esau und Jacob? zu glauben, während dies
21412von den „Gnostikern“ nirgends berichtet wird. Nun wissen wir
21413aber von den sog. Kainiten, dass sie neben Kain auch Esau,
21414Korah und die Sodomiten verehrt haben : wir gehen also nicht
21415fehl, die bestrittene Sekte als eine Spielart der „Gnostiker“ und
21416Kainiten zu betrachten, da die letzteren, wie eine nähere Prü-
21417fung zeigt, ebenfalls zu der Gruppe der I ”wootıxol gehören.
21418Den Kainiten ist die Lehre von dem Antagonismus zweier
21419Principien, der lo/voot£oa und der AodereGtEOK durauıc, eigen-
21420tümlich, und in diesem Sinne schreiben sie auf Grundlage eines
21421extremsten Antijudaismus den Gegnern des verfluchten Juden-
21422gottes z. B. Kain, Korah und seinen Genossen, den Sodomiten,
21423Esau und dem Verräter Judas eine höhere Gnosis zu. Auch ihre
21424sittlichen Grundsätze offenbaren denselben Libertinismus wie die
21425der Nicolaiten und „Gnostiker“: xal un dvracdal gası cwdNno:odal
21426tıva, ⲉ um dık nävTOP ⲭⲱⲣϭⲱϭⲓⲩ, Ge ⲭⲁ) 6 Kaproxopktng
214271 Zu beachten ist, dass Epiph. fast ganz dieselben Wirkungs-
21428kreise für Valentin und Basilides angiebt; hängt dies etwa mit seiner
21429jekanntschaft dieser Gegenden zusammen?
21430? Die Anführung von Jacob ist unbedingt falsch, denn Jacob
21431ist ein Mann Gottes. Diese Gnostiker drehen die alttest. Geschichte
21432um; für sie sind die von dem Judengott verstossenen Männer die
21433Vertreter des höheren yneumatischen Samens.
21434* Über die Kainiten vergl. Iren. I, 31, 1. 2. Clem. Alex. Strom,
21435VII, 17, 108. Theod, h. f. I, 15. Philastr. cap. 2. u. 34. Pseudo-
21436Tertullian cap. 47. Origenes contra Celsum II, 13. Epiph. h.
2143738. Hippolyt Philos. VIIT, p. 276. cf. Lipsius: Zur Quellenkr. S.
21438181 ff.
21439Texte u. Untersuchungen VIII, 1, 3. 37
page 594
21440578 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
21441ⲗⲉⲩⲉⲓ — “Exa6rog ⲩⲉ ⲥⲟⲅ Ⲑⲉ dık np ⲝϩⲟ̀ⲣⲥϭⲱ ⲥϭⲓ.
21442ⲧϥ) ⲧⲥ ⲡⲟⲓ) ϫⲉ) aloxooveylag ⲉ̃ϫⲉⲅⲉⲗⲱ̄ⲱ ⲉⲕⲥϩⲉ nat ⲉⲉ
21443ⲟ⳪ ⲉϭⲓ ⲡϩⲉⲧⲱ, ⲉ̀ⲡⲓⲭⲁⲗⲉⲓⲧϭⲓ ̀ϫⲟⲧⲟⲱ ⲉⲩⲩⲉⲗⲟⲟ ⲟⲩⲟⲙ, TOV
21444ⲥⲉ ⲟⲩϩⲧⲱⲩ ⲉⲩⲩⲉⲗⲱⲩ xal ⲧⲱ ⲉϩ ⲥⲱⲧⲟⲓⲥ ⲕⲗⲟⲟⲅⲱϩ Ⲁⲩⲟϣⲉ̀ⲱⲱⲱ·
21445xal ixdotov TOUTOV ϫϩⲟϭⲧⲉⲓ ⲍ. ⲟⲩⲟ ⲉ̀ⲫⲏⲉⲉⲟⲱ Top ⲉⲇ)
21446ⲩϩ CUAOTNUAÄTOV, IND zE&Ew ⲧ) ϣⲱ ⲁϩ 6 Öyopa ⲟ PovleTaL
21447ⲉⲩⲣⲉⲗⲟⲩ ⲉⲫⲣⲟ. Kal ⲥ) tabıa EdT, o5tw Ⲙⲣⲟⲱϭⲱ •
21448O detva ⲩⲩⲉⲗⲉ, ϫⲟⲅⲥⲭⲣⲱⲕⲥⲓ ϭⲟⲱ ⲧⲟⲩ ⲟⲩⲟ % Selva ⲉⲃⲟⲱⲟϥ
21449ⲡⲟ︦ⲍⲧⲱ 00V ⲧⲓ) KQ&AEw. Kal ⲅⲟⲟⲩⲅⲟ ⲩⲱⲱ̃ⲟϩ ⲅⲉⲗⲱ̃ⲥ ⲡⲟⲣ AUTO
21450dot ⲗⲉⲩⲟⲕⲉϧⲟⲩ. Welch’ ⲃⲧⲟⲑⲑⲑ Übereinstimmung, zeigt dies
21451mit h. 26, 9: Kal ol ⲕⲉ̀ⲱ aUtTOp Pißıwvtras ⲕⲥⲗⲟ̀ⲕⲉⲙⲟ: ⲉⲩⲟ
21452ϣϩⲟⲱϭⲓ ⲧⲉϩ ⲡⲓⲟⲩϩⲁϩ ϭⲓⲧⲱ̄ ⲫⲱⲟⲓⲟϩ ⲉϩ ϫⲟϩϧⲉⲟϩ ⲧⲟϩ ⲟ ⲡⲕⲱ)
21453&vtaüda ⲡϩⲟⲉⲓϩϥⲙϧⲟϩ Öv6uadı ⲧϩⲓⲟⲭⲟϭⲟⲥϩ bEnxovta ⲡⲱⲧⲉ, ⲑ
21454ⲥⲧⲟ Ex4a0cay ⲉ̀ⲟⲭⲟⲩϧⲧⲱⲱ ⲟⲉ), ⲉ̀ⲕⲡⲟⲝⲟⲧⲉϩ ⲉⲟ ⲩⲟⲕⲥⲓϫⲁⲣⲟϥ
21455ϫⲟⲓ̈ ⲗⲩⲟⲩⲧⲉϩ • Miyndı ⲕⲉⲧ ⲉ̃ⲙⲟⲟ︦, va ϭⲉ ⲉⲣⲉϣ ⲁⲁ. ⲥⲱ
21456ⲥ︦ϩⲭⲟⲩⲧϭ. Ka’ Exdotnp ⲟ ϣⲱ Övonabovoım ⲟϩ ⲟ ⲟⲩⲟⲃϣ ⲅⲓⲟⲥ
21457ⲃⲥ︦ⲟⲃⲟⲣⲟⲩ ⲧⲟ ϫⲣ ⲥⲧⲟ ϫⲉϫⲗⲱϥⲏⲉⲙⲱⲱ ⲕⲟ 05069 ⲉⲭⲟⲟⲧⲟ
21458Ⲁⲣⲟⲩⲧⲉϩ Ⲡϩⲟϭϣ̇ϩⲟϣ) ϭⲟ ⲅ︦ delyı, ϥ ϫϩⲟϭⲉϧⲩϫϥⲥ TS ϭⲱ
21459Th ⲟⲉ aALn ϫⲉⲗ ⲕⲃ ⲉ.. ⲉⲝⲟⲧⲓⲑⲉⲱⲧϭ: ⲱ̀ⲟϭⲱⲅⲱϩ ⲙϩⲟⲑⲃ
2146008m, va xal autos tw Allg? Kinen noch stärkeren Beweis
21461für die Zusammengehörigkeit beider Sekten liefert die beider-
21462seitige Benutzung eines kleinen apokryphen Werkes, des sog.
21463ayaßatızxöv Haviov*, in welchem sie als Grundlage des bekannte
21464Wort des Apostels Paulus 2. Corinth. 12, 4 benutzten, und
21465welches nach Epiph. Angaben voll von Obseönitäten war. Daneben
21466besitzen die Kainiten noch ein Evangelium Judas und viele Schriften
21467gegen die Hystera®, den Schöpfer der Welt, und ein unbenanntes
214681 Epiph. h. 38, 1.
214692 Ebend. cap. 2.
21470) Iren. kennt zwar die scheusslichen Riten der Kainiten, dech
21471wagt er sie nicht vorzutragen: Et hoc esse scientiam perfectam, ⲙ̃ⲙ
21472timore in tales abire operationes, quas ne nominare quidem. fs est
21473(I, 31. 2). Diese Unsittlichkeiten sind also nicht so jungen Datums,
21474wie Jacobi oben anzunehmen schien, vielmehr waren sie in den Altesten
21475syrischen Sekten herrschend, die sie noch vor Basilides’ und Valentla’s
21476Auftreten in Ägypten einschleppten.
214774 Epiph. h. 38, 2
214785 Epiph. hat die Notizh. 38, 1: xal ⲙⲟ tıya ouyygupparE ⲟⲛ.
page 595
21479V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 579
21480Buch: 7 dt ⲉ) ⲉⲓϩ ⲕ︦ⲉ xal Bıßıliov, iv ⲫ &xidcarTO
21481ⲥⲧⲉ tıva dvoulas xinon; aus letzterem führt Epiph. eine
21482Stelle an. Wenn er nun aber in cap. 2 behauptet, dass sie Tas
21483KO0AIELG ⲫⲉϧ ⲉⲡⲟ TOV RKQOELONUEVOV UNTEQOV Kal KATEQOV
21484alo£os0wr, anul dt Tvowotıxav xal Nıxoidov xal ⲧⲱ Up AUTO
21485Ovalerrtlvov ⲧⲉ xal Kaoroxodtovs, EoxNHxacıy, ⲃⲟ ist dies durch-
21486aus zu verwerfen; denn die Kainiten haben mit Valentin und
21487Carpocrates nichts zu schaffen, ebenso wenig sind sie aus den
21488andern genannten Sekten entstanden, sondern ein Reis desselben
21489Baumes. Lipsius hat ganz richtig bemerkt, dass diese Notiz Iren.
21490I, 31, 31! entnommen und den Worten die dem Iren. ganz fremde
21491Wendung gegeben sei, dass die Kainiten ihre unsittlichen Grund-
21492sätze von den aufgezählten Häretikern als von ihren Stammeltern
21493entlehnt hätten?. Bei Iren. hat der Satz Sinn; will er doch am
21494Ende seines Buches seinen Lesern gegenüber sich gleichsam
21495entschuldigen, dass er auch andere Sekten als die Valentinianer,
21496wie er beabsichtigt, in den Kreis der Darstellung gezogen hat.
21497An dieser Stelle hat er ausschliesslich unsere Gruppe der „Gno-
21498stiker“ im Auge, da diese in der That die Vorläufer des Valentin
21499und seiner Schule waren.
21500Dieselbe sittliche Entrüstung über die Verworfenheit der
21501Sekte, wie sie Epiph. zur Schau trägt, herrscht auch in dem
21502miatrovTIAL ⲕⲟⲧⲥ ⲅⲉ Torkoas dem Iren. (I, 31, 2) entnommen: Jam
21503autem et collegi eorum conscriptiones, in quibus dissolvere opera
21504Hysterae adhortantur.
215051 A talibus matribus et patribus et proavis eos, qui a Valentino
21506sint, sicut ipsae sententiae et regulae ostendunt eos, necessarium fuit
21507manifeste arguere.
215082 Es wäre der Vollständigkeit wegen eine Behandlung der
21509”’Orpirtas im engeren Sinne notwendig, da auch diese den Jaldabaoth
21510und die /Toovveıxos in ihren Systemen besitzen. Die Verwandtschaft
21511mit den oben geschilderten Gnostikern liegt auf der Hand, nur dass
21512sie einen eigentümlichen Schlangenkult eingeführt haben. Doch
21513kommen sie für die koptisch-gnostische Literatur gar nicht in Betracht,
21514da in dieser keine Spur einer Schlangenverehrung aufzufinden ist.
21515Im Übrigen vergl. Iren. h. 1, 30. Pseudo-Tertul. cap. 47. Philastr.
21516cap. 1 Epiph. h. 37. Orig.c. Cels. VI, 28ff. und Lipsius: Zur Quellen-
21517krit. S. 178 ff.
2151837*
page 596
21519580 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
21520Kreise der Gnostiker der P. Sophia; ja so weit geht ihr Abscheu,
21521dass sie Jesum, den barmherzigen und gnädigen Erlöser, über
21522die von Thomas berichteten Abscheulichkeiten in so hohem
21523Masse aufgebracht sein lassen, dass er in jener Stunde dem
21524Kosmos zürnte und in die Worte ausbrach: „Wahrlich, ich sage,
21525diese Sünde ist grösser denn alle Sünden und Missethaten; solche
21526Menschen werden sofort zu der äussersten Finsternis gebracht
21527nnd nicht zum zweiten Male in die Sphäre zurückgeschickt, son-
21528dern aufgezehrt und in der äussersten Finsternis zu Grunde ge-
21529richtet, an einem Ort, wo keine Gnade noch Licht herrecht,
21530sondern Weinen und Zähneklappern; und alle Seelen, welche zu
21531der äussersten Finsternis gebracht werden, kehren nicht zum
21532zweiten Male zurück, sondern vergehen und werden aufgelöst“.
21533Wahrlich, der edle Epiph. muss in eine saubere Gesellschaft ge-
21534raten sein, wenn die gnostiechen Brüder über jene ein solches
21535Verdammungsurteil aussprechen konnten. Jetzt wird uns mit
21536einem Schlage klar, auf welche Menschen die Bemerkung in der
21537P. S. p. 322, dass die Lästerer, die in Irrlehren Befangenen, die
21538Irrlehrer, die Päderasten, die befleckten und gottlosen Menschen
21539sofort nach dem Tode in die äusserste Finsternis gelangen werden,
21540abzielt, nämlich auf die Ⲅϧⲱⲟⲅϫⲟ. Man lese nur Epiph. h. 26, 13:
21541ⲟ dt Aevitaı ⲡⲣ aUutTOIG xalovuEVOL ⲟⲓ ⲕⲓⲟⲩⲟⲱⲅϭ ⲣⲱⲙⲓⲛ
21542A226 ︦ⲗⲗⲗⲟⲓϩ uloyoptat. Kal ovrol ⲉ̀ϭⲓ ol ϫϩⲟϫϩⲉⲧⲟⲉ ⲥⲣ
21543atTOoIs ⲉ ⲭⲁ E&xamverol. Kartayeicdor db ⲗⲟϫ ty Up
21544xzodıtslar doxourto ϫⲁⲓ ⲉⲩⲉⲥⲓ xal xapbevlar, ws ⲉϩ nat
21545TOP xauaTOpP Aradedeyukvarp.
21546Es ist nun mehr als ein Zufall, dass auch im zweiten Buche
21547Jet auf dieselbe gnostische Sekte Bezug genommen wird — ein
21548deutlicher Beweis dafür, dass die beiden Bücher Jeü wie die
21549P. Sophia einundderselben gnostischen Sekte entstammen. Auf
21550P. 55 sagt nämlich Jesus bei den Ermahnungen an seine Jünger,
21551die ihnen mitgeteilten Mysterien keinem Menschen zu verraten,
21552folgendes: Verratet sie keinem Weibe oder irgend einem Men-
21553schen, der in irgend einem Glauben an diese 72 Archonten steht,
21554oder die ihnen dienen!, noch verratet sie denen, welche der
21555! Gegen welche gnostische Sekte diese Bemerkung gerichtet ist,
21556weiss ich nicht zu sagen, da in keinem Systeme 72 Archonten ⲩⲟ
21557kommen. Oder sind damit gar keine Gnostiker (Äg.od. Jud.) bezeichnet?
page 597
21558V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 581
21559achten Dynamis des grossen Archonten dienen, d. h. denen, welche
21560das Blut von der Menstruation ihrer Unreinigkeit (dxadapoia) !
21561und den Samen der Männer verzehren, indem sie sagen: „Wir
21562besitzen die wahre Erkenntnis und beten zum wahren Gott“.
21563Ihr Gott aber ist schlecht. Höret nun jetzt, und ich werde euch
21564seine Stellung verkündigen. Er ist die dritte Dynamis des grossen
21565Archonten, dies ist sein Name „Taricheas“, Sohn des Sabaoth
21566Adamas, der Feind des Himmelreiches; und sein Gesicht ist das
21567eines Schweines, seine Zähne stehen ausserhalb seines Mundes
21568und ein anderes Löwengesicht befindet sich rückwärts“. Es ist
21569unverkennbar, das wir in diesen Zeilen die Schilderung der im
21570vierten Buche der P. S. gezeichneten Sekte vor uns haben, denn
21571hier wie dort wird der Genuss des Menstruationsblutes und des
21572Samens erwähnt. Es wäre nun ein Irrtum, zu glauben, dass die
21573folgende Beschreibung des „schlechten Gottes“ sich wirklich auf
21574den von jenen angebeteten beziehe; denn es kann m. E. keinem
21575Zweifel unterliegen, dass auch diese Gnostiker unter dem wahren
21576Gott nur den ⲁⲩⲑⲟϩ Ⲑⲉⲟⲥ im Gegensatz zum Weltschöpfer,
21577dessen Werke sie durch ihre Unsittlichkeiten aufzuheben ver-
21578meinten, verstanden haben; mithin sehe ich in der Charakte-
21579risierung nur eine Verhöhnung des vermeintlichen Gottes. Dieser
21580soll die dritte Dynamis des grossen Archonten sein, während vorher
21581behauptet wird, dass dieselben Gnostiker der achten Dynamis
21582des grossen Archonten dienen; das ist ein offenbarer Wider-
21583spruch. Der Name dieser Dynamis ist Taricheas?, Sohn des
21584Sabaoth Adamas. Hier erkennen wir deutlich, dass der Ver-
21585fasser ihren Gott nur verhöhnen will, denn Sabaoth Adamas? ist
21586der böse Gott, der verfluchte Judengott, der Demiurg; darum
21587er als „Feind des Himmelreiches“ bezeichnet wird. Doch könnte
21588man letzteres auch auf Taricheas beziehen, ebenso auch die
21589folgende Bemerkung, dass er vorn ein Schweinsgesicht, rückwärts
21590ein Löwengesicht besitze, während aus seinem Munde Zähne
21591(Eberzähne) hervorstehen. Dies erinnert an eine Stelle bei Epiph.
215921 Denselben Ausdruck äxadagoia« gebraucht Epiph. h. 26. 3. 4.5.
215932 Ein Archon dieses Namens ist mir unbekannt; ebenso wenig
21594vermag ich die Etymologie desselben anzugeben; vielleicht könnte man
21595an das griech. Verbum ragıyeveıy „einpöckeln, einbalsamieren‘“ denken.
215963 Siehe System d. Ⲣ. S. ;
page 598
21597582 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. kopti
21598De
21599h. 26, 10: Paol di ⲧⲟ̀ ϥ ⲟ
21600de ⲭⲟϩⲟⲩ. Taricheas als S es
21601Gestalt seines Vaters, [ⲃⲟ
21602mal das hohe Alter der Büche
21603Sophia, denn diese hätte n
21604zum Ausdruck bringen ⲟⲟⲟ 1
21605schaft der Ⲅϧⲱϭⲧⲓϫⲟl mit den Vi
21606nalwerke.,
21607In heftiger Opposition g
21608ihrer Brüder betonen die
21609Bücher Jeü die ⲉⲣⲉⲓ und &;
21610ist die dx0ta/ı) TOD ϫⲟϭⲏⲟ
21611Polemik wäre aber ganz
21612derten Sekten nicht in ihrer Ni
21613wonnen und das $S .
21614verletzt hätten. Daher ırden
21615fasser der gnostischen Origir
21616zumal da ja schon andere G
21617Gab es nun innerhalb der sog.
21618die ein enkratitisches Lebensid
21619in Ägypten heimisch waren
21620halb derselben Gruppe drei 5
21621rianer, Archontiker und Sethi
21622Schon der Name Severiau
21623Sekte zur Genüge. Dieselben
21624logen nicht genannt; nur pl hrt
21625schreibt Theodoret h. f. ⲣ He n bekannter We
21626• Vergl. ob. die Di ung ;
216272 Auch Euseb, h. e, IV, 29
21628mit Tatian und den Enkr: h
21629ϫⲉⲟⲱⲡϩⲟϩ ⲧⲓϩ ⲧⲟⲟⲙⲉ ⲭϩⲉ
21630ⲉ ⲉⲧⲡ WopNKEVOLS ⲧϥⲥ ⲉⲩⲛ ⲟ ⲡⲓ
21631nyoglas ⲣⲉⲣⲟⲩⲉ· ϥϩⲱⲙⲧϭⲓ ⲛⲙ ⲟⲟ ⲙⲧⲟ
21632ⲣⲉⲗⲟⲓϩ, Ϩⲱⲥ Egunvevovtes ⲧⲱⲙ Ⲓⲉ
21633ⲙⲟⲟⲩⲧⲉⲥ Ⲡⲁⲱⲗⲟⲩ ⲧ̀ ϩⲟⲛⲟⲩ &
21634ⲧⲉϩ ITodkeıs ⲧⲱⲛ ⲉⲡⲟϭⲧⲟⲗⲱⲩ ⲕⲉⲧⲟⲓ
21635seine Nachrichten entnommen
page 599
21636V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 58
21637geht hervor, dass ersterer diese Sekte selbständig in den Rahmen
21638seines grossen Werkes eingefügt hat; und seine einleitenden
21639Worte bestätigen unsere Annahme vollkommen: Tovrois (sc. ⲡⲉ-
21640Arnavols) xadeSijs ⲉ̀ⲡⲉⲧϭⲓ (se. ZevhQ06) ϥⲧⲟⲓ ϭⲱ̀ⲩⲭⲣⲟϧⲟⲥ ⲫⲧⲟⲓ
21641ⲧⲡ ⲧⲟⲩⲩ ⲭϩⲟϧⲟⲩ 00x ⲉ̀ⲭⲱ 740 ⲡⲉⲣ ⲧⲟ ⲣⲟϧⲟⲩ auUtTOp doga-
21642206 ⲉⲓ, Ϥ)n ⳪̀ϧⲉⲩⲩⲟϩ ⲱ Noay. Dass Epiph. seine
21643chronologischen Angaben rein aus der Luft gegriffen hat, liegt
21644auf der Hand; auch verrät er seine unkritische Methode dadurch,
21645dass er, statt die Sekte da einzureihen, wohin sie gehört, sie
21646ohne jeglichen Grund mit Apelles in Verbindung bringt, wie
21647Eusebius dieselbe mit Tatian und den Enkratiten. Der einzige
21648Grund für sein Verfahren kann nur der sein, dass er in dem
21649Glauben befangen ist, alle enkratitischen Richtungen müssten
21650von Tatian oder Apelles ihren Ausgangspunkt genommen haben,
21651eine Annahme, die ganz ungerechtfertigt ist.
21652mündlicher Mitteilung ist eine verlorene Schrift des Origenes die
21653Quelle; Epiph. Notizen sind selbständig. Es kann sogar die Frage
21654anfgeworfen werden, ob beide Schriftsteller einunddieselbe Sekte
21655ins Auge gefasst haben. Sollte aber, wie wir annehmen, die P.S. ein
21656Produkt der Severianer sein, so schiene für die Identität der Umstand
21657zu sprechen, dass zwar in der Ⲣ. S. vowos, xgogijtaı und sUayyElıc
21658benutzt, aber allegorisch gedeutet werden, d.h. los ϩⲓⲉ ⲟⲓⲧⲉϩ ⲧⲱ
21659ⲉϩⲱ TA ϧⲟϥⲕⲟⲧⲁ yo«qAv (vergl. Harnack: Untersuch. über das gnost.
21660Buch P.S, S. 2—58). Dass die Severianer den Apostel Paulus ver-
21661worfen haben sollen, ist sehr merkwürdig, da gerade die Gnostiker
21662diesen Apostel für ihre Lehren ausgebeutet haben. Doch kennt be-
21663reits Origenes contra ⲤeⲒs. V, 65 enkratitische Häretiker, welche Paulus
21664verworfen haben sollen: «(ol yag tıves alokoeıs Tas Ⲡⲁⲱⲗⲟⲱ ⲉ̀ⲡⲓϭⲧⲟⲗⲁ̀ϩ
21665ⲧⲟ Amo0toiov Um TQ0dıEuEvoL, Goneo ’Eßwovaior AupoTEQOL ϫⲁ ⲟ
21666xalovpevoı ’Eyxgatntal. Auch in der P. 5. wird ein Wort Pauli
21667nur einmal citiert (Roem. 18, 7 ⲣ. 294) und P. als unser Bruder
21668bezeichnet; doch muss man bedenken, dass die P. ⲃ. jungen
21669Datums ist. Eine Benutzung der Acta findet sich nirgends; dies
21670will aber nichts bedeuten, da wir überhaupt keine Spur ihres
21671Gebrauches bei den Gnostikern finden. Bei alledem ist die Iden-
21672tificierung der Severianer des Euseb. mit denen des Epiph. von nicht
21673unerheblichen Schwierigkeiten gedrückt.
page 600
21674584 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
21675Die Nachrichten, welche Epiph. über die Severianer giebt,
21676beruhen ausschliesslich auf mündlicher Tradition, sagt er doch
21677ⲱϩ dt ⲧⲉ ⲉⲓϩ ⲁ̄ 0 6pra dıyymcopas! und ⲱⲥ ⲉⲉⲉⲉⲙⲉ.
21678Aber seine Gewährsmänner konnten ihm nur
21679an die Hand geben, darum behandelt er diese Häresie ganz kurz
21680und sagt am Schluss: ϧⲱⲩⲧⲟ̀ⲙⲱⲥ ϭⲉ ⲭⲭⲟⲡⲏϭⲉ tu alodorı Ⲁⲉ
21681ⲧⲟ 7 &Seinelp, ötı ⲉⲟⲗⲱⲧⲟϩ ⲙ︦ⲉⲥⲣⲭⲟⲟϭϭ ⲟ 02235 ⲉⲩⲙ
21682ⲟⲩⲥⲟϭ ⲡⲟⲟϩ ϭⲱϭⲅⲥϭⲓϧ INS KAT ⲟⲧϥ̅ dindelas Ⲓⲥ u&Ä20ra ⲙ̄
21683ⲟⲧⲓ TAX oluaı xal ϣϥⲭⲉⲧⲓ ⲉϫ TaUTIG UXAQKXUV ⲉⲱϣⲉⲥ ⲉ al
21684ⲥⲟϭ ϭⲡⲥ)iⲱⲉ ir ⲉ̀ⲩⲱⲧⲥⲧⲱ UEQECGLYV. Diese Notiz ist für uns von
21685höchstem Interesse; denn einmal lehrt sie uns, dass die Sekte zu
21686Epiph. Zeiten nur geringe Spuren ihrer früheren Existenz hinter-
21687lassen hat, andererseits — und darauf hat man bisher gar nicht
21688geachtet — dass sie nur noch ⲉⲙ a»wrtätTAa HE(EIL Ihr Leben Frietet.
21689Was haben wir unter diesem Ausdruck zu verstehen? M. BE. kann
21690die Deutung nur die sein, dass Epiph. das Gebiet von Ⲟ
21691im Auge hat oder, genauer ausgedrückt, die Thebais, da er nicht
21692äyo, sondern drwtatA sagt. Dass aber nur von Aegypten. die
21693Rede ist, kann man einer andern Stelle entnehmen, wo ausdrück-
21694lich dieses Land erwähnt wird, nämlich der oben citierten Stelle
21695aus h. 31, 7, denn hier wird der nördlichste Teil des Delta im
21696Gegensatz zu den drwräta ⲕ︦] als die xäta ϣⲟϣ TÄG KAQE-
21697Alac bezeichnet. Auch für die Profangeschichte bietet die ⲙ-
21698geregte Stelle ein nicht unerhebliches Interesse, denn sie macht
21699es zur vollen Gewissheit, dass Epiph. während seines Aufent-
21700haltes in Ägypten die berühmten Klöster der Thebaia niemals
21701in Augenschein genommen hat. — Doch zurück zu unsern Gno-
21702stikern. Die letzten Trümmer hielten sich zu jenen Zeiten nur
21703noch in Oberägypten auf; freilich waren ursprünglich auch dies
21704Gnostiker durch ganz Ägypten verbreitet gewesen, doch ⲛⲙ
21705ihnen der Besitzstand durch die libertinistischen Sekten sutzogen
21706worden, ein Umstand, der auf die heftige Polemik ein neues
21707Licht wirft.
21708Epiphanius und Eusebius bezeichnen einen gewissen Ϫⲉ-
21709ⲟⲟϩ als den Stifter der Sekte; ob aber jemals ein Mann diesen
21710iM
217111 Epiph. h. 45, 1.
217122 Ebend. cap. 2.
page 601
21713V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 55
21714Namens aufgetreten ist, möchte ich mit Lipsius! für zweifelhaft
21715erachten: „Auf die Existenz eines Sektenstifters Severus ist trotz
21716der Behauptungen beider Berichterstatter nicht mit Zuversicht
21717zu rechnen, vielmehr wird dieser Name ursprünglich appellative
21718Bedeutung haben, und nichts als die asketische Strenge bezeichnen“.
21719Wie dem auch sein mag, so viel wenigstens ist sicher, dass die
21720Lehre einen ganz „ophitischen“ Charakter an sich trägt.
21721Die ⲉⲟⲥ und &Sovoiaı haben die irdische Welt geschaffen,
21722während sich in dem höchsten unnennbaren Himmel und Äon
21723der gute Gott befindet. Der Teufel ist der Sohn des grossen
21724Archonten d. h. des Jaldabaoth oder des Sabaoth?. Von dem
21725Teufel ist der Ögıs gezeugt, der von der ⲟⲩⲱ dürayıs? zur Erde
21726hinabgeworfen wurde, daselbst die Gestalt einer Schlange an-
21727genommen und sich mit der Erde wie mit einem Weibe ver-
21728mischt hat; aus dem ⲟⲡ iⲟⲕϭ ist dann der Weinstock entsprossen.
21729Infolge dessen enthalten sich die Severianer jeglichen Weingenusses,
21730zumal da der Wein nach ihrer Ansicht die Ursache aller Laster
21731ist‘, Nach ihnen ist das Weib ein Werk des Satans, wie auch
21732die „Gnostiker“ sagen 5 daher auch diejenigen, welche sich ver-
21733heiraten, das Werk des Satans erfüllen. Die eine Hälfte am
21734Menschen gehört Gott, die andere dem Teufel, und zwar ist der
217351 Zur Quellenkr. S. 216.
217362 Epiph. h. 45, 1: ⲧⲟⲩ öl dıxßolov ⲩ Elvaı paOKEL TOU PEyAAOU
21737ⲉ̄ϩⲭⲟⲩⲧⲟϩ ⲧϥ̄ ⲧⲱ Ⲃⲟⲱϭⲓⲱⲩ TAEEwS, ⲫ Övopa TideTaL ⲡ] ⲕ Takdaßanmd
21738ⲡⲓ] 0? Faußadwd. Zu beachten ist auch hier die Spaltung in Bezug auf
21739den siebenten Archonten wie bei den Nicolaiten und „Gnostikern“. Sa-
21740baoth oder Jaldabaoth wird 0 u&y«s &oywv genannt, der Teufel soll sein
21741Sohn sein. Wurde nicht auch im zweiten Buche ⲉⲃ Sabaotlı Ada-
21742mas der grosse Archon genannt und Taricheas als sein Sohn be-
21743zeichnet? Taricheas ist mithin der Name des Teufels.
217443 Diese &rw dvvapıs kann nur die Barbelo sein.
217454 Ⲧⲟⲩ 0? olvov x ns UnodEoEws TAUTNS ⲟⲧϭ TOV ⲟⲩⲩ Ⲫⲟⲗⲟⲟ)
21746ⲧϥⲥ AvdQwrorntOs. Kal mn ⲙⲉⲩ Eis ⲑⲓ ⲉ̀ϩϩⲟⲓϭⲓⲱⲩ Ayaıv, zu ⲟ︦
21747es olorgov Eyelgaıv, 4) ⲁⲩ makıy ⲟⲩⲓϧ Eumoleiv ⲓ̇ ⲧⲟ̂ ⲕⲉⲡϣⲟⲩϭⲑϭⲓ
21748to ϭⲱ̀ⲙ⳪ dx ⲧϥ̄ϩ And ⲧⲟ olvou Övvausws ⲕϭⲓ ⲧⲟ LU TOD MQOELONME-
21749vov Ögaxovros.
217505 Diese Bemerkung ist wohl zu beachten.
page 602
21751586 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. kopt C
21752Gottes, der untere Teil dag
21753ⲣⲟⲓϩ TIOLP, ⲱϩ AXTIKOCHEV, ⲗⲇ ⲡⲓ 7 IE z
21754ⲗⲉⲝⲓⲫϥⲟⲱ ⲧⲉϩ ϫⲉⲓⲥ NÖra, Etwa ϫⲉⲧⲉ TOP ⲛ
21755ⲡⲗⲉⲭⲟⲏⲧⲉϩ ⲧⲉ̀ⲟⲟϩ ϯⲉ ⲟϭ
21756Lipsius mit Recht, „waren ⲧⲉⲱ
21757phanios selbst des Öfteren
21758hätten in sittlicher Bezie
21759von dem, was die „Severiane
21760mit den von den letztern bı
21761sein“, Es kann m. E. keinem Zi
21762welche bei so entgegen gesetzten
21763von einer derselben eine U
21764nur nach der ethischen Cr
21765gegangen sein, indem sie d
21766stisch umdeuteten. Die ⲧⲉ
21767Gebrauche befindlichen Schr
21768Man könnte nun
21769AlBioıÖ3 etc, mit jener Stelle €
21770ⲏ ⲟⲟⲩ ⲟⲱ̀ⲧⲟⲓ ⲛ̀ⲱ ϫⲉ ⲫⲟ
21771bindung zu bringen, aber
21772will mit &» uEoet nicht behaup
21773N. T. verworfen haben, d an
21774gedrückt haben, sondern
21775Schriften gewisse Stellen |
21776Ausbau ihrer Lehren umder
21777Nachsatz ⲗⲉsir ⲧⲉϩ Lxetva
21778Aber bevor wir bei dieser Se
21779die Archontiker?, auf welche m E
21780wiesen hatte, näher ins Aug ⲟ.
21781Sekte in h. 40; auch hier hat. er ie
21782ⲟⲩϣ
21783ⲛⲇⲉ Fa
21784• Vergl. h. 55, 2. 8 und 61
21785? Vergl. Lipsius zur Quell
page 603
21786V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 587
21787melt, denn vor ihm weiss Niemand etwas von diesen Leuten;
21788nur Theodor. h. f. I, 11 hat ihn ausgeschrieben.
21789Nach Epiph. ist diese Sekte besonders in Palaestina, Gross-
21790und Klein-Armenien heimisch. Der Stifter soll ein Mann namens
21791Petrus gewesen sein, der sich schon in frühester Jugend mit den
21792verschiedensten Häresien befasst hatte und später als Anhänger
21793der Ⲅϧⲱϭⲧⲉⲭⲟ ! beim Bischofe Aetius verklagt wurde. Obwohl er
21794das Presbyteramt bekleidete, wurde er abgesetzt und ging nach
21795Kochabe (Kokabe), dem bekannten Ebionitensitz in Nabataea,
21796kehrte aber nach längerer Zeit in seine Heimat zurück und wurde
21797in den Schoss der Kirche wieder aufgenommen. Doch konnten
21798seine häretischen Gedanken nicht lange verborgen bleiben; er
21799wurde zum zweiten Male in den Anklagezustand versetzt und
21800von Epiphanius selbst exkommuniciert. Jetzt zog er sich in eine
21801Höhle bei Cabarbaricha in der Nähe von Eleutheropolis, dem
21802Geburtsorte des Epiphanius, zurück, um ungestört seinen aske-
21803tischen Neigungen nachgehen zu können. Hier lebte er als ein
21804wahrer Anachoret, angethan mit einem rauhen Schafskleid, nach-
21805dem er vorher seine ganze Habe unter die Armen verteilt hatte.
21806Der Ruf dieses ernsten Greises verbreitete sich weithin; viele
21807folgten seinem Beispiele und entsagten der Welt. Zu ihm kam
21808am Ende der Regierungszeit des Constantius (um 361 n. Chr.)
21809ein Armenier mit Namen Eutaktos, der bereits in Ägypten ge-
21810Jebt hatte und hier m. E. mit Sekten ähnlicher Richtung in Be-
21811rührung getreten war, und empfing Unterweisungen in der Gnosis;
21812darauf kehrte derselbe in seine Heimat zurück und gewann
21813einige Hochangesehene, darunter Frauen senatorischen Ranges,
21814durch welche die Häresie in weitere Kreise getragen wurde.
21815Eutaktos soll bald gestorben sein.
21816Alle diese Angaben tragen den Stempel der Glaubwürdig-
21817keit an sich und enthalten für die Geschichte des Gnosticismus
21818wertvolle Aufschlüsse; erzählt uns doch Epiph. eine Episode aus
21819seinen Erlebnissen mit den Ketzern. Derselbe musste sich da-
21820mals als Bischof und Richter über die früheren Lebensverhältnisse
218211 Man darf diesen Namen nicht in dem generellen, sondern in
21822dem von uns aufgestellten engeren Sinne auffassen; daher sind die
21823Archontiker nur eine Abart der grossen Gruppe der I’vwortıxol.
page 604
21824588 V. Ursprung, Zeit u. Ort Ϥ︦. koptisel
21825des Angeklagten Petrus und il
21826informieren, auch musste er sich einen
21827zu verschaffen suchen. In ϥⲟ "hat.
21828letzterer Hinsicht sehr reichlich: ⲏ
21829Lavrolg Ϩ̀ⲡⲗ̀ⲥϭⲧⲟⲩⲟⲱ̀ⲣϥϭ̀)
21830ⲟⲧⲓ zaüta. To ⲛⲉ ⲭ ⲱ
21831xalovot, ⲧⲟ di ⲛⲉ ⲛ
21832ⲃⲁ bavtote ⁖ⲡⲓϭⲱⲣⲉ̀ⲟⲱϭⲓr
21833Lavtap ⲡⲁϥⲓ ⲉ ⲡⲟⲗⲓ ⲃ
21834dt xal Ⲧⲟ Ϥⲁⲗⲟⲩⲉϧⲉϭⲓ ϫϥ
21835elow 0070 ϫⲉⲗⲟⲙ̀ⲕⲉⲓⲥⲓ. Ⲓⲉ
21836ⲧⲉϫⲟⲙ Hoatov ⲧⲓ di ϫⲟ Ei
21837in cap. 7: “Qu 07) ze long
21838ⲧⲟ ⲁⲩ YEYOCUMEVAS, 3
218392206 di als ⲑⲟⲕ ZU
21840ϫ.
21841ⲱⲥ xal iv ⲉ︦ⲗⲗⲉⲓϩ ⲉⲓⲟϭⲉϭⲓ
21842ⲁ...
21843Demgemäss haben die A .
21844phen verfasst, unter a az
21845eine kleine und eine gro
21846sog. 422loyeveig? und die B af
21847nach ihrer Fiktion von ⲓⲏ ⲟⲟ ⲛ ⲩ..
21848erinnert sich selber daran, d s diese Bücher
21849stikern“ und Sethianern..in. Gebrauch ⲛⲃ
21850ı Epiph. bh. 40,42:
218512? Lipsius zur Quellenkr. £
21852von einem Buche Symphonia ⲉ ⲟⲧ
21853wunderlich wäre, einen Te) „A
21854Worten er Anstoss nimmt; ich
21855ausgeschlossen, da der ganze £
21856hätte sich nur an die ⲙⲩⲥ "Egwrnou
21857”Egwrnosig Magiag bei den . ⲙ ϣⲓ ⲉⲓⲱ
21858ⲫⲱⲓ Ⲙⲉⲣⲥ︦ hat Epiph. & : ϥ̇
21859über das System ⲟⲩⲟⲟ ⲛ ⲉϩⲉ
21860Zvupgpavia: to ⲉ zär ix ⲧⲱⲃ ϫ
218613 In cap. 7 bestimmt Epiph. ⲙ̀ⲉ
21862entsprechend den sieben Alioysveig
21863avymmel ⲫϯ ⲣ
page 605
21864V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 589
21865an Kritik zeigt sich deutlich darin, dass er gar nicht merkt, dass
21866die Archontiker nichts weiter als ein Abklatsch der vorhin Ge-
21867nannten sind; darum war es ein Unsinn, sie als eine selbständige
21868Sekte hinzustellen und ihnen einen Stifter Petrus zu imputieren,
21869denn jener war nur ein Anhänger der enkratitisch gesinnten
21870„Gnostiker“, der die in Syrien fast erloschene Häresie zu neuem
21871Leben entfachte. Infolge dessen ist auch die Behauptung falsch,
21872dass sie die Apokryphen &xiaotoyokgnoay oder kEeturacap,
21873vielmehr benutzten sie dieselbe Literatur wie die „Gnostiker“
21874und Sethianer.
21875Einige Aufklärungen bedürfen noch die Bücher des Seth und
21876der M22loyeve!c. Bei den Sethianern berichtet Epiph. folgendes:
21877Bıßliovc d£ tıras ϭⲱⲩⲩⲟⲥ̀ⲫⲟⲩⲧⲉϩ BE OVOLOATOG UEYALCOV ⲉⲩⲫⲟ),
21878&& öröuatos ubp Ϫⲓ *ⲡⲅⲉ ⲗⲩⲟⲩⲟⲧⲉϩ ⲉϭⲓ BlBIovs‘ ⲉ︦ⲗⲗⲥϩ dk
21879Bißl0v3 Etkoac Alloyereig ⲟⲩⲩⲧⲱ ⲭⲁⲗⲟⲱⲩϭⲓϧ !, und bei den Gno-
21880stikern ?: ⲟ︦ⲗⲗⲟⲓ ⲉⲓϩ ⲧⲟ̀ mo0ELQNUEVOP Taldaßacd ⲉϩ ⲟⲩⲟⲙ
21881ⲟ tot nd ⲡⲟⲗ Bıßlla vrortidevraı. Vergleicht man diese
21882Angabe mit den vorhergehenden, so ergiebt sich, dass die ganze
21883Sektengruppe sieben Bücher 9 und sieben Bücher A220yevele
21884benutzte, daher dürfen wir in den Worten ⲉϩ övoua auto xal
21885Top Exta ⲙⲱ avtoV nicht zwei verschiedene Bücher erkennen,
21886vielmehr ist dies nur eine Umschreibung für 412loyevels, da ja
21887in diesen auch Seth als Vater derselben eine grosse Rolle spielen
21888musste.
21889Wenn nun Lipsius bei den Angaben des Epiph. Genauig-
21890keit vermisst, daher für ihn sein Zeugnis nur von ‚„mittelbarem
21891Werthe“ ist, so vermag ich mich seiner Ansicht nicht anzu-
21892schliessen; auch ist manches schief aufgefasst, wenn es heisst 3:
21893„Wenn Epiphanios aber behauptet, dass die „Archontiker“ selbst
21894diese Bücher erdichtet hätten (&&etuxw0ar), Ⲃⲟ muss allerdings
21895gefragt werden, ob diese Angabe genau sei. Denn da sie sich
21896auch im Gebrauche der haer. 26 beschriebenen „Gnostiker“ und
21897„Sethianer‘“ gefunden haben sollen, von denen die letztere Sekten-
21898gestalt jedenfalls, und die erstere wenigstens wie Hippolyt sie
218991 Epiph. h. 39, 5.
219002 Epiph. h. 26, 8.
219013 Lips. zur Quellenkr. S. 193 ⲃϥ.
page 606
21902590 V. Ursprung, Zeit u. Ort d.
21903beschreibt, älteren Urs]
21904Zeiten aufgetauchten Ⲁⲛ
21905Angabe des Epiphanios, oder
21906von jenen Alteren Sekten h nutz|
21907hier überhaupt auf Genauigke
21908mündlichen Nachrichten, elche 1
21909eingezogen haben will (haer.. 39,1), w
21910dieselben, welche er bei Gelege
21911Petrus, oder auch nachmals über die
21912tos gesammelt hat. Da er selbst a
21913verwandten Phibioniten in Aeg ;
21914so konnte ihm leicht geschel
21915und später in Palaestina Geh
21916genau auseinanderhielt. Ⲧⲉ
21917Wissenschaft nichts anzufü
21918und die Notiz, dass sie
21919Horaia geheissen. Letztere ga
21920Büchern Seth oder ⲛⲟⲃⲉ ⲟⲩ ze
21921licher Gebrauch bei den
21922dieser Schriften selbst ⲉ
21923auch die „Gnostiker“ die D
21924gar nicht auf die ägyptisc
21925wird aus derselben Quelle ⲉ
21926haer. 39,5. 40,7, was ⲱ ⲃⲟ ⲉ̅
21927tiker“ nur eine spätere G j
21928wärts als „Gnostiker“ und ,
21929Epiphanios fand also in y
21930der älteren ophitischen Pa
21931hier Archontiker genannt wurd
21932lich zahlreichen Geheimschrifl
21933welche immerhin zum Theil ii:
21934bei verschiedenen ophitischen, ︦
21935mögen, wenn auch das Zeugniss
21936von mittelbarem Werthe sein. ka
21937Dem gegenüber können wir ı
21938holen: Eine selbständige Sekte de
21939gegeben, diese hat Epiph. erst
21940chontiker“ wird von ihm stamm
21941Wir können in ihnen mit
page 607
21942V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 591
21943älteren Sektengruppe erblicken, die in früherer Zeit eine Einheit
21944gebildet, später sich aber in zwei Richtungen gespalten hat, in
21945die asketische Richtung: Severianer, Archontiker, Sethianer, und
21946in die Äibertinistische: Nicolaiten, Gnostiker und Kainiten. Beide
21947haben im Simonianismus ihre gemeinsame Wurzel, daher erklärt
21948sich die Thatsache, dass ein grosser Teil der älteren Literatur
21949von beiden gemeinsam benutzt wurde. Freilich müssen wir an-
21950nehmen, dass die einzelnen Bücher von dieser oder jener Partei
21951eine Überarbeitung erfahren haben, denn es lässt sich nicht er-
21952warten, dass die Severianer, Archontiker und Sethianer die von
21953greulichen Obscönitäten strotzenden Schriften benutzt haben. Epi-
21954phanius merkt von diesem Verhältnis gar nichts, sondern stem-
21955pelt die zu seinen Zeiten befindlichen Richtungen zu ganz von
21956einander unabhängigen Sekten, wiederholt daher bei jeder der-
21957selben seine in jedem einzelnen Fall gewonnenen Resultate, statt
21958„das einst in Aegypten und später in Palaestina Gehörte nicht
21959mehr genau im Gedächtnisse auseinander zu halten.“
21960Wie schon oben erwähnt, hat Epiphanius die Hauptlehren
21961der Archontiker der sog. grossen Symphonia entnommen. Nach
21962ihr haben sie einen öydodda ⲟⲩⲥⲟⲩ xal Eßdouada; dies ist nun
21963nicht so zu verstehen, als wenn sie fünfzehn Himmel annehmen,
21964vielmehr ist die &8doudg in der öydoas enthalten; letztere um-
21965fasst die Barbelo und die sieben Archonten. Die Barbelo heisst
21966hier die untno paTtEPT, dvwtATO & ⲧ︦ ⲣϣ (Sc. ⲟⲟ)
21967jeder der folgenden sieben Himmel hat einen Archonten, der sich
21968Aoxal, &&0ovolaı und dyyelıxal ϫⲉϭⲓⲥⲓ zum Dienste geschaf-
21969fen hat. Sabaoth regiert als Tyrann im siebenten Himmel und Ⲣⲉ-
21970herrscht die übrigen. Die Speise der dpyal und &Eovolaı ist die
21971Seele, ohne welche sie nicht leben können, da jene von der
21972oberen Feuchtigkeit stammt und ihnen düvayıc gewährt. Der
21973Teufel ist der Sohn der siebenten &&£0voia d. h. des Sabaoth !, wel-
21974cher der dgrotEQ& EE0voia angehört. Derselbe tritt seinem Vater
21975gegenüber feindlich auf, hat sich mit der Eva vereinigt und mit
21976ihr Kain und Abel gezeugt. Beide Brüder hegten grosse Eifer-
21977sucht gegen einander und, da sie beide von Liebe zu ihrer
21978Schwester entbrannt waren, tötete Kain den Abel, nicht also des-
219791 Vergl. h. 45, 1 ⲃ. 0.
page 608
21980592 V. Ursprung, Zeit u, Ⲟ
21981halb, weil letzterer Gott an
21982mit Eva den Seth, der ϥ︦
21983ⲓⲏ d. h. die Barbelo stie|
21984baren Engeln herab, en
21985ⲉ genannt wird, in €
21986aufzuerziehen und vor Kain
21987trug sie ihn wieder in dies
21988ⲧⲓϫⲟϩ und GouAtTIXOSC, dam |
21989doyal des Weltschöpfers kı t Ⲛ︦)
21990Auch hier tritt ⲟ. ei den ;
21991Charakter hervor: ein Dual
21992ϫⲟϭⲛⲟⲡⲟⲓⲟϩ #665 ?, und
21993Libertinismus geführt hat,
21994tos. Freilich hat auch inn
21995bald Boden gefasst, wenn •
21996mehr als eine beliebte Phr:
21997ⲡⲉⲧⲟ xaTtk ⲧⲉ GmuUATO
21998ⲥ ⲗⲗⲟⲓ db ⲡⲑⲉ ⲧ... un )
21999di ToUs ⲉⲣⲉⲗⲉϭⲧ̀ⲑⲟⲩϩ ⲉ
22000ⲧⲥ ⲧⲓ ⲟⲩⲱⲟⲩ Ⲙⲉ
22001wie Epiph. bei Männern ⲛ ⲉ
22002zugestehen muss, rein erdich!
22003Seth hat nun dem“
22004sondern der .-. - --
22005und viele Dinge über den V
22006offenbart, die in den Büch
22007besitzt sieben Söhne, die n
22008velc genannt werden.
220091 Epiph. h. 40, 3.
220102 Vergl. Ebend, cap. 7:
220116rüs Extumodor, Pidognua ⲧ
22012ⲧⲟⲭⲟⲥⲧⲟϩⲟϩ. NATOOS ⲧⲟⲓ ϫⲱϥ
22013Öövrog ⲭⲁ ⲡⲟⲩⲏϩⲏϩ ⲉⲉⲓⲟⲩ,
22014ⲉ︦⳪ⲭⲟⲩⲧⲓ.
220153 In cap. 5 der dxardhnz
2201645, 1: #Äval ⲧⲉ dv ⲉϫⲉⲧⲟⲩⲥ
22017ⲡⲓⲱⲧ. dyadov ⲧⲓⲁ Ⲑⲉ.
page 609
22018V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 593
22019Nach Lehre der Archontiker giebt es keine Auferstehung
22020des Leibes, wohl aber der Seele; auch verwerfen sie die Taufe,
22021ⲭⲥϧ ⲧⲉ ⲉⲓ ⲧⲓϧⲉϩ ⲉ̀ aUTOLG KQOELLNLUEPOL ϫ) BEBARTIOUEVOL.
22022Die Teilnahme an den Mysterien ist streng verboten ⲱϩ ⲟⲗⲟ-
22023ⲧⲟⲥ) ⲟⲩϭ) ϫⲓ es ⲟⲩϧⲟⲙ Ϫⲱ yeyevnuEPnV, ⲃⲟ dass der
22024Antijudaismus auf die höchste Spitze getrieben wird. Daher
22025können nur diejenigen Seelen gerettet werden, welche die Gnosis
22026erlangt, die Taufe und den Namen des Gesetzgebers Sabaoth ver-
22027mieden haben. Ist aber dies geschehen, so fliegen sie von Him-
22028mel zu Himmel, geben jeder &&0vola ihre &xo2loyia und gelangen
22029zu der oberen Mutter und zum Vater des Alls, an den Ort, von
22030welchem sie in die Welt gekommen sind !.
22031Zum Schluss nennt Epiph. noch zwei Propheten: Ottor di
22032xal &llovs ⲡⲟⲟⲫⲓ]ⲧⲥϩ ϣⲟϧ slvaı, Maortıddny ⲧⲓⲁ ϫ Mao-
22033ϭⲓⲥⲗ̀ⲩ ÜORAYEVTAG ⲉⲓϩ TOUG ⲟ̀ϩⲣⲥϧⲟⲟ̀ϩ al dık NLEQWOY TOLOV
22034xataßeßnxöTAG ?.
22035Die Berührungspunkte mit den Severianern liegen so auf
22036der Hand, dass es keiner näheren Ausführung bedarf. Nur
22037möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Verwerfung von
22038Taufe und Abendmahl kein ursprünglicher Zug, m. E. vielmehr
22039eine ins Extreme gehende Reaction gegenüber den Auswüchsen
22040der orgiastischen Kulte ihrer Brüder ist. Daher liegt von dieser
22041Seite kein Grund vor, die Verwandtschaft der Archontiker mit
22042den Verfassern der P. Sophia und der beiden Bücher Jeü zu
22043leugnen.
22044Da nun die Bücher des Seth und der Allogeneis uns auf
22045die Sethianer hingewiesen haben, so werden wir nicht umhin-
22046können, auch diese Sekte näher zu betrachten, wie sie uns
22047Epiph. in h. 39 schildert 3 Grosses Interesse bietet die Einleitung:
22048Yndıavol x&älır aloeoıc Erkpa ⲉϭⲓ 00T] xalovuEpn. Ⲟ ⲡⲥⲱ‐
22049ⲧϭⲗⲟⲟ︦ ⲉ ⲥⲱⲧϥ EVOLGXETAL ⲟⲩⲧⲉ ⲡⲣⲟ TAUTNS N ⲧⲱ Kalavdv
220501 Ebend. cap. 2.
220512 Ebend. cap. 7.
220523 Vergl. Pseudo-Tertull. cap. 47. Philastr. cap. 3. Hippolyt
22053Philos. V, 19—21, p. 198ff. u. X, 11, p. 506ff. und Epist. ad Titum
22054in Pamphilus Apologia pro Origene p. 22 ⲃ. cf Orig. Opp. ed. de la
22055Rue IV, 695 8q.
22056Texte u. Untersuchungen VII, 1. 2. 38
page 610
22057594 V. Ursprung, Zeit u. Ort ke tisch
22058ⲗⲉⲩⲟⲏⲉⲏϥ Töye ⲟⲟ ⲟϥ ϫⲟⲓ ⲟ
22059ⲉϫ ⲧⲟⲧ ϫⲟϭⲕⲟ......
22060ⲁ. . ϭⲱⲧⲉⲧⲱⲭϥϫⲉⲩⲟⲓ xal ⲧⲉⲧ
22061np ⲡⲱϩⲥ) ⲛⲉⲓⲏⲓ ⲉ ⲟ.
22062ⲧⲟⲟ) ϥⲧϭⲉⲉ ⲥⲩ ⲧⲟⲓ ⲡⲉⲣ) ⲧϭⲓ
22063ⲕⲉⲧⲱⲓ. Wie die Gnostiker und
22064Sekte in Ägypten, freilich
22065wiederholt Epiph. am Schluss: ⲁ.
22066ⲉⲓ̈ⲟϭⲉⲱⲝ ⲟⲩⲭ Evdend ale & EDV
22067AQ%X0GUAaL TOIG KAQ0TOL .
22068er sich des Ortes nicht mehr erin
22069getroffen ist; jedensfalls g
22070andrien kann es nicht g
22071erinnert. hätte. Neben der A
22072#yara für die Kenntnis ihrı
22073regt hier die Frage an, oh
22074werke oder christliche Quelle
22075sich für die letztere Annahme und
22076Hippolyt, ebenso auch bei haer. 26,
22077keineswegs gesichert, denn venn
22078Werke gewöhnlich ⲃⲟ 00
22079er doch in haer. 38, 1° den A \
22080zweifellos um gnostische Ori
22081Die Sethianer leiten ih
22082des Adam, ab, der mit allen Ze
22083keit ausgestattet sei. Sie nen nen
22084ficieren ihn mit Jesus. Wie’ d di
22085schreiben sie die Welts
22086den Engeln zu. AmAnfange
22087Kain und Abel abstammten:}
22088die Engel in Streit, infolge d
22089! Epiph. h. 39, 9.
220902? Lips, zur Quellenkrn See Anm, un
220913 Kal Gier ⲧⲓ ⲉ ( WOHUTOS
22092ϥ a
22093ⲉϩ. Auch gebraucht Epiph. d den Ausdruck
22094und ovyyodpew h. 39, 5 von ihren Büchern;
page 611
22095V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 595
22096Im Zorn darüber liess die &pw@ duyayıs od. untTnNE den Seth ge-
22097boren werden und legte in ihn ihre düpayıc: Kal xatalaßodioa
22098ⲉ ⲥⲱⲧ ϭⲏⲥ Ths Avadev duvauscws xal top GRLFNOK TOV
22099ⲥ︦ⲱⲐⲉ neugderta ⲉⲓϩ ⲡⲱⲧ XATABOLNV TOU OREQUATOS Kal
22100ϭⲱϭⲥⲥ̃ϭⲉⲱϩ. Kali elvaı ⲧⲱⲧ] ϭⲱ̀ϭⲅ⳪ϭⲓ ⲧⲥ Ⲟⲓⲭⲥⲓⲟϭⲱ̀ⲩϩ ⲭⲓ
22101ϫⲟⲩ) GREQUATOS ⲭⲓ ⲣϧⲟⲓⲥ • ⲡⲱϩ ⲓⲉ THSG TAUTNG ϭⲱϭⲧⲥ-
22102ϭⲉⲱϩ ϫⲁⲓ̈ TOUTOV ⲧⲟ OREQUATOS ⲭⲑⲁⲓⲟⲉⲑⲱϭⲓ) Al ÖvvALEIS TOD
22103ⲥⲩⲩⲉⲗⲱϧ ⲧⲱ TOP XOOUOV RERXOLNACTOV Kal TOUS ⲟ An’
22104ⲉⲟⲗⲡⲥ AvdooKOVE}.
22105Demgemäss sind die Nachkommen des Seth das auserwählte
22106und mit der oberen ϥⲙⲉϩ ausgestattete Geschlecht. — Als nun
22107eine Vermischung der Engel und Menschen stattgefunden hatte,
22108führte die „Mutter“ zur Vernichtung des Menschengeschlechtes
22109und der Rettung des Seth-Geschlechtes die Sintflut herbei. Aber
22110die Engel versteckten den Cham heimlich in der Arche Noah’s,
22111indem jener von ihrem Samen war, mithin die 27 xidpn,
22112auaotYKaTA und xolivpı&im wieder in die Welt einführte. —
22113Von Seth stammt Christus ab, der in wunderbarer Weise in die
22114Welt gekommen ist, ohne geboren zu werden; ja Christus ist
22115mit Seth identisch 2
22116Ausser den schon oben genannten sieben Büchern des Seth
22117und der Allogeneis führt Epiph. eine Apokalypse des Abraham
22118und ein Buch des Moses? an und bezeichnet eine gewisse Qoala
22119als das Weib des Seth.
22120Die Sethianer zeigen eine grössere Verwandtschaft mit den
22121Kainiten als mit den Archontikern und Severianern; aber sie sind
22122dem Libertinismus nicht ergeben und feiern keine Mysterien-
22123orgien; wenigstens scheint Epiph. nicht solches bei seinem Zu-
22124sammentreffen mit ihnen bemerkt zu haben, sonst würde er
22125sicherlich in Klagen über derartige Frivolitäten, wie er sie gern
221261 Ebend. cap. 2.
221272 Uber die Auffassung dieser Stelle vergl. Lipsius, zur Quellenkr.
22128S. 191. Ob er aber das Richtige getroffen, wage ich noch nicht zu
22129entscheiden.
221303 Auch dieses Buch ist ohne Zweifel eine Apokalypse gewesen
22131und hängt mit den von Epiph. h. 26, 8 genannten ⲁⲉ̃ⲡⲟⲭⲁ̀ⲯⲉⲓϩ TOT
22132’4dau zusammen.
2213338*
page 612
22134596 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
22135zu erheben beliebt, ausgebrochen sein. Aus diesen Gründen sind
22136wir wohl berechtigt, die Sethianer zu dem enkratitischen Flägel
22137der „Gnostiker“ zu rechnen.
22138Welcher von den drei zuletzt behandelten Sekten gehören
22139nun die Verfasser der P. Sophia und der beiden Bücher Jet an?
22140Nehmen wir mit Recht an, dass dieselben in Ägypten ⲱϣⲙ
22141haben, ⲃⲟ scheiden schon die Archontiker aus, da sie in in Syrien
22142und Palästina sesshaft waren. Dasselbe Schicksal trifft ⲱϣⲙ die
22143Sethianer, obwohl sie in Ägypten verbreitet waren; denn unsern
22144Originalwerke wissen von der hervorragenden ⲛⲁⲉⲩ ⲃⲱ
22145und seines Geschlechtes gar nichts. Dagegen ⲙⲙⲟ ⲧ ⲉⲙ
22146die Severianer, denn diese fanden wir zu Epiph. Zeiten: in dena
22147dywrätm ϣⲣ] d.h. in der Thebais; aus der. Thebais oder‘ ge-
22148nauer aus Theben stammen unsere Urkunden. In der Lehre von
22149der Weltschöpfung herrscht sehr grosse Übereinstimmiug: : der
22150Judengott Sabaoth ist der Weltschöpfer und grosse Ⲁⲛⲟⲛ der
22151Vater des Teufels, welcher im zweiten Buche Jen Ⲃⲱ
22152genannt wird. Auch macht die Enthaltung vom Ⲛⲉⲙ ar
22153klärlich, warum beim Abendmahl das Verwandlungswusdar: von
22154Wein zu Wasser stattfindet; ebenso trifft die strenge ⲉⲩⲓⲩⲉⲁ
22155und Stellung in der Ehefrage zu.
22156Epiphanius führt keine Spezialtitel von Werken, die ⲉ
22157eingesehen, an; er hat nur durch äxor von einigen
22158Kunde erhalten, unter denen sich also auch unsere Werke be-
22159funden haben müssen. Nun hatten wir schon oben mit Lipsius
22160vermutet, dass diese dxöxgvga keine andern als die in den Händen
22161der verwandten Parteien gewesen sind; ist diese Annahme richtig,
22162so haben wir eine grosse Auswahl vor uns. Unter den von
22163Epiph. angeführten Büchern hat Harnıck! die ⲉ und die
22164Mıxoal "Eowrtryjosıs Magiac herausgehoben. Er hat bemerkt, dass
22165die P. Sophia mit den erstgenannten eine grosse Verwandtschaft
22166zeige, wenn sie auch sicher nicht mit diesen identisch sei. „Dort
22167wie hier ist Maria die Hauptperson, dort wie hier empfängt sie
22168neue Offenbarungen, dort wie hier ist die Scene auf dem Ölberg,
22169endlich dort wie hier werden die neuen Offenbarungen sorg-
22170fältig in Beziehung gesetzt zu den alten Offenbarungen,
22171dem Evangelium (Joh. Ev.).“ Er kommt zu der Annahme, dass
221721 Untersuch. S. 107
page 613
22173V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 597
22174die Mıxgal Eowrt. Map. mit der P. Sophia identisch sind, deren
22175Epiph. nur im Vorübergehen Erwähnung thut, ohne über sie etwas
22176Genaueres mitzuteilen. „Dürfen wir annehmen, dass die „Kleinen
22177Fragen“ ebenfalls, wie die grossen und wie schon der Titel be-
22178sagt, Maria zum Mittelpunkt machten, neue Offenbarungen ent-
22179hielten, auf dem Ölberg diese Offenbarungen mitgetheilt sein
22180liessen und sich sorgfältig auf das alte Evangelium! bezogen,
22181aber frei von Obscönitäten waren, so haben wir unser Buch
22182Pistis-Sophia zu erkennen, dem wir ja den Namen „Fragen der
22183Maria“ geben zu müssen glaubten“?. Dieser Hypothese steht
22184nichts im Wege, wenn die Severianer mit den Ⲅϧⲱ⳪ⲅ ϫⲟ ur-
22185sprünglich eine Sekte gebildet und dieselbe Literatur benutzt
22186haben. Nur so viel möchte ich noch bemerken, dass, wenn die
22187P. Sophia mit den Mıxo. ’Eocrt. Mao. identisch sein sollte, die
22188letzteren kein einheitliches Werk gebildet haben, sondern auf dem
22189Wege späterer Kompilation entstanden sein müssten. Denn nach
22190unsern Untersuchungen waren die letzten beiden Bücher der P.S.
22191aus einem älteren Werke, welches den Namen Tevyn to Ϫⲱ-
22192ⲧϥⲟⲟϩ führte, entnommen, während der erste Teil von einem
22193späteren Verfasser geschrieben, daher das ganze Werk mit Un-
22194recht von Woide als Pistis Sophia bezeichnet wurde.
22195Wann ist nun unser Werk verfasst? Harnack hat mit Scharf-
22196sinn? acht resp. neun Punkte aufgestellt, welche dasselbe in der
221971 Über die Benutzung der ⲫⲩ ßißioı bei den Severianern ⲃ.
221982 Unabhängig von Harnack hat Renan (Marc Aurele S. 120, 3.)
22199dieselbe Vermutung ausgesprochen: L’ouvrage est peutötre identique
22200aux „Petites interrogations de Marie‘ dont Epiphane parle comme
22201d’un ouvrage gnostique. Voyez l' Egl. chret. p. 528. La Piste Sophia
22202consiste, en effet, pour la plus grande partie en interrogations adres-
22203s6es par Marie Ⲁ Jesus, D’ autre part. les Psaumes de Valentin (Ter-
22204tull. de carne Christi 17, 20) pourraient ötre les psaumes (ueravom«),
22205que !’auteur met dans la bouche de Pistis Sophia (Schwartze p. 35.
2220689. 61. ⲉⲥ) Leider giebt Renan keine nähere Begründung seiner
22207Ansicht; auch hat er diese Fragen, wie S. 145 lehrt, nicht mit Maria
22208Magdalena, sondern mit Maria, der Mutter Jesu, in Verbindung ge-
22209bracht. Das ist ein Irrtum (ⲃ. 0.).
222103 Unters. etc. S. 95ff.
page 614
22211598 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptise
22212zweiten Hälfte des dritten Jah!
22213ein Resultat, zu dem bereits 1 Koestl
22214auch ich meinerseits mich ©
22215Nur das vierte und vielleicht de
22216sere früheren Untersuchungen 2
22217daher möchten wir diese einigı
22218wissen, ⲕ..
22219Von hier aus können wir da
22220bestimmen; denn unsern früh
22221dieselben bereits dem Verfasse
22222ersten Bücher der P. 5. bekanı
22223sehen, dass sie der Sage nach d
22224im Paradiese entstammen sol
22225diesem aus dem Baume des
22226haben; derselbe hatte ⲛ
22227dem Berge Ararat n
22228Archonten und vor der ⲉ
22229chonten Kalapatauroth bewa«
22230m. E. darauf hin, dass. )
22231Sekte ein bedeutend hohes 4 |
22232haben unsere Untersuchungen ori
22233der Ⲣ. ⲃ︦. eng verwandt ist, a
22234Altertümlichkeit weit € agt
22235gehen, wenn wir die beiden‘ :
22236resp. Mitte des dritten Jahrhur
22237wenigstens werden keine Gegeninsta
22238B. Ursprung, Zeit und. Ort des ⲝ
22239gnostische a C
22240Gaben uns die Pistis. Sop
22241keine so sicheren Indicien an
22242konnte, so ändert sich die S
22243werke; denn hier finden w
22244äusseren Anhaltspunkte, wel
22245und der Chronologie von
22246indirekt zugleich auf die
22247werfen werden.
page 615
22248V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 599
22249Ganz unschätzbar für die Geschichte des Gnosticismus ist
22250folgende Stelle in P. 12 „Damit wir den Gegenstand durch
22251diejenigen erfassen, welche ihn vorzüglicher beschreiben können
22252— was uns anbetrifft, so sind sie nicht im stande, ihn in anderer
22253Weise zu verstehen, d. h. wir. — Zu beschreiben ihn mit Fleisches-
22254zunge, wie er ist, eine Unmöglichkeit ist das; denn Grosse sind
22255es, welche vorzüglicher als die Dynameis sind, so dass sie es ()
22256durch &wvocta« vernehmen und ihm (?) folgen, ausser sie träfen
22257einen Verwandten derselben in irgend Jemand, welcher inbetreff
22258der Orte, aus welchen er gekommen ist, zu vernehmen vermag. Denn
22259jegliches Ding folgt seiner Wurzel; weil nämlich der Mensch
22260ein Verwandter des Mysteriums ist, deshalb hat er das Mysterium
22261vernommen. Es haben die Dynameis aller grossen Äonen der in
22262Marsanes befindlichen Dynamis gehuldigt und gesagt: „Wer ist
22263derjenige, welcher dieses vor seinem Antlitz geschaut, dass er
22264sich durch denselben in dieser Weise offenbart hat?“ Nicotheos hat
22265von ihm geredet und ihn geschaut, denn er ist jener. Er sprach:
22266„Der Vater existiert, indem er über alle t&iec0c erhaben ist.“ Er
22267hat den dreimalgewaltigen, vollkommenen Unsichtbaren offenbart.“
22268Ich muss gestehen, dass die vorliegende Stelle für das richtige
22269Verständnis sowohl wie für eine genaue Übersetzung die grössten
22270Schwierigkeiten bietet. Das Satzgefüge ist zerrissen, der logische
22271Gedankenzusammenhang oft nicht vorhanden und die Beziehung
22272der einzelnen Pronomina unklar. Wir dürfen aber deshalb uns
22273nicht für berechtigt halten, diese Stelle für korrupt zu erklären,
22274wie Amelineau es gethan hat; vielmehr sieht man deutlich, dass
22275der Übersetzer, da ihm selbst der Gedankenzusammenhang un-
22276klar war, das Original ganz ängstlich Wort für Wort wieder-
22277gegeben, ja sogar die griechischen Conjunktionen stehen gelassen
22278hat; nur möchte er sich vielleicht bei der Übersetzung der Pro-
22279nomina geirrt haben. Ich bezweifle überhaupt, ob dem Verfasser
22280des Originals der Gedankengang in allen seinen Teilen klar ge-
22281wesen ist, oder man müsste annehmen, dass er seine Gedanken
22282in möglichster Gedrängtheit geben wollte, daher er die notwen-
22283digen Zwischenglieder ausliess. Eine sichere Entscheidung wird
22284nicht möglich sein.
22285Um nun den Sinn der Stelle zu verstehen, wird es nötig
22286sein, auch die vorhergehenden Sätze näher ins Auge zu fassen.
22287„Dies sind die zwölf Väter, welche den Setheus umgeben, indem
page 616
22288600 V. Ursprung, Zeit u, Ort
22289sie 36 in ihrer Anzahl (au ac
22290welche ausserhalb von ihnen si
22291wegen preisen sie (sc. die a
22292jeder Zeit. Es umgeben noch‘
22293eine Krone auf ihrem ⲛⲟⲩⲟⲩ
22294umgebenden Welten aus dem |
22295Hovoyepng werfen, welchen sie ⲙ
22296ist, und den alle suchen (ⲉⲥ.
22297Thema wird in Ⲣ. 13 fortges
22298von den vollkommenen Me
22299zu ihm, indem sie ihn ih
22300die „Lichtfinsternis“ gene
22301Lichtes wurden sie in Bezug
22302ist derjenige, durch welchen $
22303yevng; in seiner rechten l
22304von dem Typus der zwölf Apc
22305sich dreissig Dynameis, indem je ⲟⲩ
22306Gesichter vom Typus des 8 I
22307werden müssen, selbst wenn nirg
22308Der Verfasser ist bis zu Besı
22309borgenen yoroyerıc gelangt; ϯ
22310auf, woher er die Kenntnis über
22311führt der Verfasser sich ohne:
22312sich nicht befähigt, den vo
22313da die Fleischeszunge, ‚ebensc
22314gestellten Anforderungen
22315andern Hilfsmitteln um,
22316findet, dass es „Grosse“ gi
22317ja die noch vorzüglicher al
22318Geister sind, indem sietden stand durel
22319fassen können. Unklar bleibt : ⲟⲉ ⲉⲃ
22320Folgenden: „Ausser sie träfen ein {
22321A
22322ⲟⲟ
22323s Ⲣ. Ⲙⲁ
page 617
22324V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 601
22325irgend Jemand, welcher inbetreff der Orte, aus welchen er ge-
22326kommen ist, zu vernehmen vermag“; m. E. kann man unter dem
22327„Verwandten derselben“ nur einen „Verwandten der Grossen“
22328verstehen, der sich in einem Menschen manifestiert hat und
22329darum „inbetreff der Orte, aus welchen er gekommen ist, zu verneh-
22330men vermag“. Diese Deutung scheint die folgende Sentenz: „Denn
22331jegliches Ding folgt seiner Wurzel; weil nämlich der Mensch
22332ein Verwandter des Mysteriums ist, deshalb hat er das Mysterium
22333vernommen‘ zu bestätigen; der Verfasser will nachweisen, dass
22334es Menschen giebt, die mit einer höheren Kraft ausgestattet sind,
22335infolge dessen die himmlischen Geheimnisse der Menschheit offen-
22336baren können. In diesem Sinne haben die Dynameis aller grossen
22337Äonen dem Marsane&s wegen der in ihm befindlichen höheren
22338Dynamis gehuldigt. Dieser Marsan&s gehörte also zu den „Grossen“
22339und war im Besitze einer selbst die himmlischen Geister über-
22340ragenden Dynamis. Diese himmlischen Geister haben nun
22341gefragt: „Wer ist derjenige welcher dieses vor seinem Antlitz
22342geschaut, dass er sich durch denselben in dieser Weise offenbart
22343hat?“ Diese Frage würde ganz unverständlich sein, würden wir
22344sie noch mit Marsanes in Verbindung bringen, denn die Aussage
22345der Dynameis wäre in diesem Falle sehr eigentümlich gefasst,
22346da doch schon aus ihrer Huldigung hervorgeht, dass Marsanes
22347das Himmlische mit eigenen Augen geschaut hat. Und was
22348sollte dann der Nachsatz „dass er sich durch denselben in
22349dieser Weise offenbart hat“ zu bedeuten haben? — Jetzt müssen
22350wir uns des oben dargelegten Gedankenzusammenhanges, dass
22351nämlich von dem woyoyerns gehandelt wird, erinnern und das „er“
22352im Nachsatze auf diesen wovoyernc! beziehen. Ist dies die
22353richtige Interpretation, so wird die Antwort auf jene Frage leicht
22354verständlich; sie lautet: „Nicotheos hat von ihm (sc. uovoyerNs)
22355geredet und hat ihn (sc. xoyoy.) geschaut, denn er ist jener (sc.
22356derjenige, welcher dieses vor seinem Antlitz geschaut, und durch
22357den der wovoyernc sich offenbart hat). Er (sc. Nicotheos) sprach:
22358„Der Vater existiert, indem er über alle z£i&c0c erhaben ist“; er
22359(sc. Nicotheos) hat den dreimalgewaltigen, vollkommnen Unsicht-
223601 Bereits in dem Satze „welcher inbetreff der Orte, aus welchen
22361er gekommen ist“ muss unter .‚er‘“ der uovoysvng verstanden werden.
page 618
22362602 V. Ursprung, Zeit u. Ort d, ke
22363baren offenbart. —Hier hab
22364aus einem dem Nicotheos zu
22365unser Verfasser als Hauptquelle
22366benutzt hat. Da es sich nun um 0
22367sich, dass das Werk des Nieo
22368Nun berichtet Epiph. ⲛⲛⲉ
22369db ϫⲓ ︦ⲗⲗⲟⲅϩ ⲡⲣⲟⲫⲧⲉϩ PA ‚ slvaı, Ⲛ̅ⲥϩⲧ
22370ⲟⲉ CokayEvTas ⲉⲓϩ ⲧ ⲟⲩⲟ ⲩ
22371ϫⲉⲧϥⲉⲃⲡϫⲟⲧⲡϩ . Es ϯ ner
22372dass Marsanes und Ma ⲓ
22373sind. Welches der wirkl
22374mologisch zu erklären ist, ⲛ
22375ist soviel sicher, dass dersel
22376schen, sondern syrischen U gs ist.
22377denn in Syrien hat Epiph. diese Sekte,
22378„Archontiker“ beilegt, angetroff ;
22379dass dieselben von diesen beic
22380in die Himmel versetzt und nacl
22381hinabgestiegen, wird durch unsere
22382ergänzt. Wir lernen hier,
22383durch die oberen ⲟⲁ.
22384und Gebieter seine Huldigt
22385kehr den Menschen ⲩⲛ
22386haben soll. Freilich darf n ϥ ⲙ︦ ⲥⲃ ⲏⲓ be
22387namens Marsan6s wirkliche ϫⲓ tiert I ⲉⲃ is
22388wie Martiades, Barcabbas u (
22389lichkeit, ;
22390Auf diese Weise gelang
22391zweite gnostische Werk
22392wenigstens der syrischen Gnosti
22393späteres ⲉⲡϭⲡϭϭⲏⲉ bilden. Di
22394gesagt, dass das Werk in Syrien
22395syrische Gnosis in allen Län
22396vielmehr eine andere Frage,
22397Wer aber ist Nicotheos?
22398en ⲣ ϫⲉϣⲉ ⲉ
22399ϩⲧ
22400auf diese gestellten Fragen Ⲕ
22401ein Mann dieses Namens in,
22402ratur nicht existiert. Ich ı
page 619
22403V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 603
22404aufgeben und ihn mit dem ganz obscuren Phösilampes!, aus
22405dessen Buch gleichfalls zwei Citate geflossen sind, auf eine Linie
22406stellen, als ich bei meinem Studium des Neuplatonismus auf die
22407Werke Plotin’s und auf die von seinem Schüler Porphyrius ver-
22408fasste Vita geführt wurde. Welch’ ein glücklicher Zufall! Denn
22409in dieser Vita fand ich nicht nur das lang ersehnte Buch des
22410Nicotheos?, sondern auch in anderer Beziehung wurden meine
22411Erwartungen weit übertroffen. Mit einem Schlage hatte nämlich
22412das Kapitel 16 eine ganz andere Bedeutung für die Geschichte
22413des Gnosticismus erlangt, als es bis dahin eingenommen; von
22414nun an war die berühmte Schrift Plotin’s xg0ö6 t0ovs I’VowotIXOUG
22415in das hellste Licht der Geschichte gerückt.
22416Wir bringen zunächst das sechzehnte Kapitel der Vita zum
22417Abdruck: F’eyöpaoı dt xat’ ⲥⲱⲧ ⲧⲱ Ϫⲣⲓ⳪ϭⲅⲓ⳪ϧⲱ ⲡo2 ubp
22418xal &220t, aigetLIXOL db ⲉⲭ thc xalaL&s ⲫⲓⲗⲟϭⲟϣⲓϩ dvnyukvoL
224191 Der Name ist aus den beiden griechischen Wörtern qds und
22420Adureıv zusammengesetzt.
224212 Das Dictionary of Christian Biogr. von Smith und Wace hat
22422diesen Namen aus Versehen nicht aufgeführt. Herr Prof. Erman
22423machte mich in liebenswürdiger Weise aufden Artikel von G. Hoffmann
22424über „Chemie“ in Ladenburg’s Handwörterbuch der Chemie II, 3, 1884.
22425S. 516—539 aufmerksam. In diesem fand ich auf S. 519 eine kurze
22426Mitteilung aus der Gothaer Handschrift Ch. n. 249b, Fol. 195f.
22427über das Buch des Zosimus, welches den Titel Imuth führte. Er
22428schreibt wörtlich: „In der Vorrede des Omega, Fol. 15 welches
22429über den chemischen Kamin und Apparate handelt, teilt Zosimos —
22430ein leidenschaftlicher Buchstabenspekulant und Etymolog — die Ver-
22431ächter einer seiner Schriften über den Sublimationsapparat als Ba-
22432nausen der adamitischen, von der Heimarmen& beherrschten Menschen-
22433klasse zu;..... Sich selber und die philosophisch gebildeten
22434Chemiker bezeichnet er als Streber nach der höchsten Vernunft, nach
22435der Vereinigung mit dem Princip, dessen höchsten Namen nur „der
22436verborgene Nicotheos‘‘ (El-Gibbör?) weiss, dessen Beiname das Licht
22437ist, welches als Jesus Christus in die Adamiten dringt ete.“ Hier
22438wird derselbe Nicotheos in einer alchemistischen Schrift genannt; das
22439ist sehr merkwürdig. Ich hoffe diesen Spuren später weiter nach-
22440gehen zu können, für jetzt muss ich mich mit jenem Hinweis begnügen.
page 620
22441604 V. Ursprung, Zeit ⲙ.
22442ⲡⲗⲉⲓⲟⲧⲥ MELTNNEVOL, AROXAÄUWELG
22443xal Zovorguaroi xal Ⲁⲓϫⲟ ⲉ︦ ⲟ
22444ⲗⲱ ⲧⲟⲓⲟ̀ⲧⲱ KO dEnx
22445Ö ⲧⲟⲩ Ⲡⲗⲉ̀ⲧⲱϧⲟϩ ee ⲧⲟ ⲑ
22446ϭⲥⲧⲟϩ dep aürög ⲛ ⲡⲥ
22447GvvovOlaıc, ⲩⲟϩ ⲉ ⲟⲩ.
22448ⲉⲡⲉⲩⲟ̃ⲣⲥⲏⲉ, ⲓⲱ) ⲧⲉ ⲗⲟ
22449ⲟ ⲟⲩⲣⲓ ⲧⲉϭϭϩⲉ̀ϫⲟⲟⲧⲉ ⲃⲱ
22450vob . aptıyokpar. Il
22451ϭⲱⲓⲭⲕⲟⲧϩ xexolnuaı ⲉ)
22452Bıßilop ⲡⲡϩⲥⲉⲓϫⲱⲧ̀ϩ ⲡⲉⲡ
22453ϭⲟϭⲧⲣϭϥⲏⲙⲱ ⲉⲓϩ dösap ⲧⲟⲟ
22454ⲧⲉ döyuata, ⲉ ⲥⲧⲟ lovro
22455In der Geschichte der Ph
22456chengeschichte ist schon häu
22457sprochen worden; aber alle sch
22458nichts fruchten, denn mocht
22459noch so reichhaltig und
22460Wert, weil sie von der übrig
22461Ordner der Schriften Plotin’s, sei
22462Buch als ein gegen die Gnos
22463seiner Lebensbeschreibung Pl
22464Namen derselben an, die uns
22465gerade die Namen der uns ek;
22466Schulen fehlen ⲛ.. Stell
22467ist Baur * gelangt:
22468• Reines, bat Anpo
22469Avdod conjiciert, doch ist a Verbesser
224702 „Über die velthistorischo jedeutı
22471zweiten Enneade des P ol handl.
22472phil-histor. Klasse S. 299 ff.
224733 Ebend, 3. 300. ϫ
224744 Vergl. auch S. 3
224755 Christliche Gnosis 8. 43
page 621
22476V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 605
22477ablick ein nicht unwillkommenes Licht zu geben, wesswegen
22478'euzer in der genannten Abhandlung! sich hauptsächlich auch
22479it dieser Stelle beschäftigt hat. Creuzer glaubt in der für die
22480sschichte der Philosophie und der christlichen Kirche so wich-
22481gen Erzählung, die sie enthalte, befriedigenden Aufschluss über
22482ⲉ Frage zu finden, welche Bewegungsgründe den Plotin zur
22483bfassung dieses Buchs bestimmt, und was den Porphyrius be-
22484chtigte, demselben den Titel: „Gegen die Gnostiker“ zu geben.
22485iese gute Meinung von dieser Stelle kann ich aus dem ein-
22486chen Grunde nicht theilen, weil ich, solange wir mit Creuzer
22487Ibst unsere völlige Unwissenheit über alle hier vorkommende
22488amen gestehen müssen, nicht sehe, welche befriedigende Aus-
22489ınft sie uns geben kann“.
22490Aber trotz dieses non liquet hat man sich nicht gescheut,
22491ⲃ vorkommenden Namen gewaltsam umzuändern oder zu iden-
22492jcieren. Mosheim stellte die Meinung auf, dass A21£&avdooc 6
22493'Bvs der im 1. Timoth. 1, 20 und 2. Timoth. 4, 14 genannte
22494i, eine Behauptung, welche Tittmann? als ganz verfehlt zurück-
22495‚wiesen hat. Neander? schlug die leichte Anderung von Mecov
22496Mo tcov vor, ebenso Steinhardt‘: „Subire possit animum
22497zere Nıxoidov (st. Nıxodtov), quem Gnostici quidam sectae
22498ⲃⲉ principem putabant cf. Clem. Al. Strom. II, 411. III, 436.
22499eander Histor. Eccles. I. ⲣ. ⲉϭⲟ in Mwtcov facillime
22500utetur, nisi — Qnostici a vetere Testamento maxime fuissent
22501eni; quamquam Valentinus, reliquis mitior, Hebraeorum quoque
22502ophetis pneumaticam aliquam, uti dicebat, inspirationem reli-
22503ıerat. cf. Neander p. 718“. Vorsichtiger drückt sich Creuzer
22504seinen Annotationes inPlot. vitam p. CXV > aus: „Qui conjec-
22505rarum illecebris se irretiri velit, possit ex N. T. haereticorum
225061 Vergl. die Recension desselben über Heigl’s Ausgabe von Plo-
22507i ad Gnosticos liber in den Theol. Stud. u. Kritik, Jahrg. 1834
22508337/380.
225092 De vestigiis Gnostic. in N. Test. Lipsiae 1773, p. 184.
225103 Kirchengeschichte I, 776.
225114 Quaestiones de dialectica Plotini ratione, Naumburg 1829
2251213 not. 30.
225135 Vergl. Fr. Creuzer Plotini opera omnia, Oxonii MDCCCXXXV
page 622
22514606 V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d. Ⲕ pt ⲃ̅
22515nomina expiscari et pro ⲉϣ
22516Ⲫⲓⲗⲏⲧⲟ et pro NızodEa in
22517auctorem (Apocalyps. 11, ⲃ.
22518mines non magis nosse, qu
22519(eui Moysem Ebraeorum legi:
22520bendo Ⲙⲱⲱϭⲟⲱ cf. Neander ii
22521et p. 776), qui hoc agmen €
22522Geschichte der Phil. VI, ⲣ 06
22523nescio unde habet 42207£vove) h
22524his nominibus haesitare“. ⲟ
22525illustren Beispiel, wie unbeson
22526die, weil die Stelle nicht
22527Um nun das Porphyrkapit
22528würdigen, müssen wir zunächst €
22529selben genauer ins Auge fass
22530„Zu Plotin’s Zeiten“,
22531neben diesen aber auch
22532sophie ihren Auslauf g |
22533um 205 n. Chr, gebören‘ und 27
22534der Häretiker eng begränzt.
22535Seiten hin genauer bestimm
22536in naher Beziehung, sind &
22537aus der alten Philosophie he
22538können. nur die Gnostiker ϣⲉⲓ
22539Zeiten zwar noch eine chr
22540algerıxol aus der grosskirchl
22541waren ', Dagegen erleiden. di
22542verschiedene Auff: \
22543de VOrient, qu'entend Porph;
225441 Um 100 Jahre früher war di
22545eingetreten, da man die G
22546ansah; dies erkennt man deutlich a
22547bei seinen Anschuldigungen gern
22548Origenes "leicht “ widerlegt ⲛ ⲛ
22549Namen „Ohristen“ abspricht, Seh
22550cap. 2-3. ⲕ.
225512 Hist, du Gnostic. II p. 461, 4
page 623
22552V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 607
22553les gnostiques“!. Creuzer denkt in seiner oben erwähnten Ab-
22554handlung? an die altgriechische Philosophie, und mit Recht; denn
22555Jeider hat Matter gar nicht den Sprachgebrauch der Neuplato-
22556niker, insbesondere des Plotin in Rechnung gezogen, der doch
22557allein Ausschlag gebend sein kann. Plotin nennt nämlich die
22558früheren Philosophen mit Einschluss des Plato und Aristoteles
22559ⲟ zalaıol, ⲟ ⲡⲟⲗⲓ IV, 3, 25. VI, 8, 19. VI, 4, 16 etc, ol
22560xzälaı ϭⲟⲟ V, 1,6. ol Apxaloı ⲭⲓ uaxkoLOL ϣⲓⲗⲟⲩϭⲟϣⲟⲓ UN, 7, 1.
22561VI, 1, 8% Auch andere Erwägungen führen zu demselben Schluss;
22562denn es wäre sehr auffallend, welche Gründe Porphyrius resp.
22563Plotin zur Beschäftigung mit christlichen Häretikern bewogen
22564haben sollten, wenn dieselben ihre Weisheit orientalischen Lehren
22565entnommen hätten. Dazu lag m.E. keine Veranlassung vor, wohl aber
22566dann, wenn die Häretiker ausser andern Lehren auch Sätze der
22567griechischen Philosophen sich angeeignet hatten, die dem Neupla-
22568tonismus eigentümlich waren, darum jene diesem als gefährliche
22569Conkurrenten erscheinen mussten. Den näheren Grund ersehen
22570wir aus der weiter unten folgenden Notiz: Ϥⲟⲗⲗⲟⲩ̀ϩ E&EnNxatarp
22571xal ⲥⲧⲟ) YratnuUEVOL, Os dr) ⲧⲟⲟ Ⲡⲗⲉ̄ⲧⲱⲩⲟϩ ⲉⲓϩ to BAdos ⲧ
22572ⲟⲗⲥ ⲉ ⲟⲧϩ ⲟⲗ xeidoaytos. Die Häretiker hatten mithin die
22573griechischen Philosophen nicht gänzlich ignoriert, aber die Be-
22574hauptung aufgestellt, dass Plato nicht in die Tiefen der intelli-
22575giblen Wahrheit und Wesenheit eingedrungen sei. Dies erschien
22576als eine ungeheure Anmassung, die eine energische Zurückwei-
22577sung von seiten der neuplatonischen Schule erforderte, und Plotin
22578wie seine Schüler haben sich nicht gescheut, den Fehdehandschuh
22579aufzunehmen.
22580Die Häretiker, welche Porphyrius im Auge hat, sind ol xegl
22581Ad£ıpıov xal Axvilvopv. Fabrieius giebt in seiner Ausgabe an
22582ı Ebend, p. 474.
225832 S. 345 Anm.
225843 Vergl. Kirchner : die Philosophie des Plotin. Halle 1864, S. 180.
22585— Sehr beachtenswert ist der Sprachgebrauch der Schrift Plotin’s
22586ⲡϩⲟⲩϩ ⲧⲟϩ Ivworıxous IT, 9, 6: doyain “Eiinvıny und ⲉ︦ ⲉϣⲉⲩⲟ̄ϩ
22587Öeyoukvovs ta Exelvar ws zukaıotEQwv. II, 9, 10: ⲧⲁ ⲧⲱ madaıcV ⲕⲟ)
22588ⲑⲉⲒⲱⲩ ⲉⲩϩⲱⲙ xakds xal ıns ⲏⲉⲓ EyouEvws ElonnEva. II, 9, 15: of
22589TOV ⲡⲡⲁⲓⲱ̄ⲙ ⲗⲟⲓ.
page 624
22590608 V. Ursprung, Zeit u, Ort d. koptise
22591dieser Stelle folgende Anmerkung:
22592ⲧⲟ̀ Adelpıov xal 4ϫⲱⲗϧⲟϧ
22593linus. Atque Aquilini ⲛ
22594rium et Origenem apud E
22595fefellit memoria, omnino Pau!
22596magnus Pearsonius probe obs
22597möchte, nach dem späteren Spra
22598sein !; viel grössere Schwierigk
22599klärung der von Fabricius ang
22600Dieselbe Jautet also: „Sv,
22601yo&pEL — xpdtiOTOL ⲧⲓⲙⲉⲥ
22602al ⲱⲗⲓ, xal ϭⲱⲩⲩⲟ ⲙⲙ
22603di ⲡⲓ̀ⲧⲱ ⲟ ⲉϩ ⲧⲟⲗ
22604Eyeı ⲕⲡⲗⲱ̅ⲥ ϫⲉ) ⲉⲡⲓⲧⲟⲉⲗⲉⲓ
22605ⲉⲡⲥⲓ ⲉⲓ ⲧⲟ̀ äpdoas ⲙ. ϧⲉⲓϧⲟⲧⲣⲧⲟϩ. :
22606ⲧϩ̀ⲭⲱϧ ⲭⲣⲱ, ⲡⲟⲟϩ ⲉ Avad
22607daoxalor, ⲟⲧ ⲧϭⲓϭⲉ̈ⲟϩ ⲉ
22608nehmen an der Behauptung, di
22609linus Schüler des Plotin ⲣⲟⲥ.
22610sein sollen, einen berec' ⲣ Ⲁ
22611Pearson * die Änderung von ⲱ
22612seiner Conjektur haben sich Fi us, Bois
22613‘ Die Worte of xegl deuten auf eine
226142? Eunapii Sardiani Vitas So|
22615rec. notisque illustr. Boissonad
226163 Prolegomena ad Hi I
22617Needham Cantabr. 1709 p. XXIX:
22618Origenis, ut videtur esse in altero A
22619Aivos, sed duabus literis prioribus ⲛ
22620fait; quippe meminit Paulini
22621quem Amelius ulxxaior ap
22622tanquam ex Philosophia hae
22623refutati“,
22624ⲉ Ausg, des Eunaplus ‚T,/p- 2161
226255 Ebend. IT, 40. '
226265 Philosophie der Griech. TIL, ⲃ
22627ϯ
22628ϯ
page 625
22629V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 609
22630Aquilinus, welchen Eunapius ⲩ. Soph. S. 9 Boiss. Porphyrs ϭⲱ-
22631goitnTnHG nennt, war dies ebenso wenig, als Origenes, dem Euna-
22632pius das gleiche Prädikat giebt; wie dieser aus Porph. v. Plot. 3,
22633so scheint jener gleich nachlässig aus c. 16 derselben Schrift
22634aufgerafft zu sein“.
22635Die vorgenommene Veränderung von AxvAtvos in Mav2ılvos
22636ist m. E. unannehmbar, da eine Verschreibung oder Verderbnis in
22637den Handschriften unmöglich angenommen werden kann. Denn
22638aus welchem Grunde sollte ein Schreiber den Namen geändert
22639haben, da ihm ja beide Personen unbekannte Grössen waren?
22640Eher liesse sich doch die Vermutung rechtfertigen, dass ein auf-
22641merksamer Leser einen ovugoıtnTNs des Porphyrius namens
22642Aquilinus in der vita Pl. nicht gefunden und dafür Paulinus
22643gesetzt habe, aber alle Codices bieten 4 ⲭⲟϩ. Auch Zeller’s
22644Erklärung scheint mir ungenügend zu sein, denn er beantwortet
22645nicht die Frage, welche sofort erhoben werden muss, warum
22646Eunapius aus den von Porphyrius in seiner vit. Pl. angegebenen
22647Namen der Schüler — denn der Zwischensatz ⲱϩ ⲡⲱⲧⲟⲩϩ Avayod-
22648ϭⲉ. bezieht sich nur auf unsere vita — Amelius aus Tuscien, Por-
22649phyrius aus Tyrus, Antonius aus Rhodon, Paulinus aus Scythopolis
22650Eustochius aus Alexandria, Zotikus, Zethus, Castricius Firmus etc.
22651nur Amelius anführt, während Origenes ebenso wenig als Aqui-
22652Jinus Schüler des Plotin gewesen ist. Denn Origenes! der Neu-
22653platoniker war Schüler des Ammonius Sakkas und zwar wahrschein-
22654lich älter als Plotin; auch darf man aus der Erzählung Porphyr’s
22655vit. Pl. c. 14? nicht den Schluss ziehen, dass Origenes Zuhörer
22656des Plotin gewesen sei. Daher hat Ruhnken? an ein Freund-
22657schaftsverhältnis des Porphyrius und Origenes mit Plotin ge-
22658dacht, doch ist die Deutung von ovugoıtnTHS sehr gezwungen.
226591 Über das Verhältnis des Origenes Adamantius und des Neu-
22660platonikers Origenes vergl. Redepenning „Origenes“ Bonn 1841 —
22661Heigl „Bericht des Porphyrius über Origenes“ Regensb. 1835. —
22662Zeller „Philosoph. d. Griech.“ III, S. 459f.
226632 ’QgiyEvovs ⲑⲉ aAnavıncavtOs ⲡⲟⲧⲉ EIS TNV GUVOVOLAY, AÄNQWÖELS
22664Zovdnuatos Aviotncdaı ⲕⲓ ̀ⲃⲟⲉⲧⲟ ⲉⲣⲉⲓ ⲡⲟ Ϩϩⲓ)ϧⲟⲱϩ ⲉⲓⲟⲩ-
22665ⲕⲉⲟϩ, ⲉϥ, ⲉϧⲘⲉϭⲑϭⲓ ⲧⲉϩ ⲡϩⲟⲩⲙ, Ötav ⲉⲓ ⲱ, Ötı ⲡϩ
22666ⲉⲧϭ Zuel, Ⲁ︦ ⲟⲧϩ ⲙⲉⲗⲉ. ⲗⲉⲓ • ⲭ ⲟⲩⲧⲱϩ Öllya ⲓⲟⲗⲉⲩⲑ ⲉϩ soⲩ̀ϭⲅϥ.
226673 Dissertatio de vita et scriptis Longini $ 5 p. 7.
22668Texte u. Untersuchungen VII, 1, 3. 39
page 626
22669A
22670ⲃ V. Ursprung, Zeit u. Ort d, kopf oh
22671Ich muss gestehen, d
22672Schwierigkeit der Eunapi
22673Rätsels nicht gefunden haben. 1
22674den Nachsatz: ϫ) ov/70CH
22675di ⲉⲧⲱ ⲟⲧ ⲉϩ zu lüften v
22676dass Origenes, Amelius und Aq
22677ja, dass Eunapius diese noch kar
22678dass sie bei Schriftstellern? |
22679dies kann nur unter 2676
22680Der Grund dieser Ve: Jä
22681in dem Inhalt, sondern ⲙ̅ :
22682Es handelt sich nun um die ]
22683Aquilinus nach den anders ⲟ
22684haben. In der That bat Ⲥ
22685fasst?, und unter den Sc [ϩⲙ
22686Amelius? am meisten schr
22687übrigen Schülern haben wi:
22688hinterlassen haben, sicher ist,
22689Mit dieser Thatsache Sa u
22690in Paulinus als haltlos zu |
22691von ihm erwähnt, und d
22692Plotin starb ®, Wir schen u
22693beizubehalten. Hat nun d
22694Ein Neuplatoniker namens
22695lich unbekannt, ebenso
22696ⲡ zig= 000eig nad
226972 Vergl. vit. PL cap. 3. Long
22698sonders Ruhnken, Dissert. ⲡⲙ ̇
226993 Vit. PL cap. 3. 4. 16:
22700Fabricius bibl. graec, t. IL, p
227014 Eustochius kann hier nicht in
22702Ausgabe der plotinischen Schriften
22703ⲃ. Scholien zu Ennead, IV,
22704Kirchhoff Ausg. Bd. I, 801.
227055 Foye ⲕⲉ) ⲁⲧϩⲓⲕⲃ ⲡ
22706ⲙⲟϩ Mixxakov ⲡⲣⲟϭϥⲣ̀ⲣⲉⲙⲃ
22707Öl ⲕⲉ 6 IToxvAivog ⲡϣⲟ
page 627
22708V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 611
22709Jetzt erinnern wir uns des Gnostikers Aquilinus, dessen Porph.
22710ⲩ. Pl. c. 16 gedenkt. Freilich hilft uns dies nicht viel weiter,
22711denn auch von diesem sind keine Schriften bekannt; doch geht
22712m. E. aus der Polemik des Porphyrius und Plotin mit Sicher-
22713heit hervor, dass jener seine Gedanken schriftlich fixiert hat,
22714zumal wenn wir bedenken, dass er das Haupt einer bedeutenden
22715Schule war, die zur Zeit Plotin’s in Rom blühte. Eunapius muss
22716nun noch eine Schrift resp. Schriften dieses Gnostikers, wenn
22717er sie auch nicht namhaft macht, gekannt haben. Dieses hatte
22718ich bereits niedergeschrieben, als meine Hypothese durch einen
22719späteren Fund zur vollen Gewissheit erhoben wurde, nämlich
22720durch eine Stelle bei Joh. Laurent. Lydus de mensibus IV, 52
22721p- 238 ed. Röther, auf welche mich Creuzer! aufmerksam machte.
22722Die Stelle lautet also: ϩⲟ ⲟ 4 ⲭⲟϩ &p ⲧϣ Ⲧⲡⲟⲕⲩϥⲏⲟⲧⲓ TOV
22723doıducr ⲟⲧⲱ anolv H Mata ⲉⲍ aUTüs ⲉ ϩ ⲧⲟⲩⲙⲫⲉϩ
22724ⲡϩⲟⲟ ︦ϭ ⲉ ⲉϭⲓ, xvolov ⲕⲉ ⲧⲟ ⲗⲟ︦ⲩⲟⲩ ⲧⲟⲩ dık ⲡ̃ⲅⲱⲱ
22725ⲡⲉ ϣⲱⲭⲟⲧⲟϩ ⲥⲧ ⲥⲭⲧⲓⲭⲟⲱ︦ ⲧⲱ ⲟⲅⲱⲩ, ⲓⲟ 1) ⲭⲁ Eo-
22726Ⲙⲟ ⲙⲗⲧ ϩⲥ ϣⲟⲓ ⲍⲟⲓⲥⲱⲧ 02 ϯ ⲟⲧ ϥ ⲧ ⲥⲧ ϫⲟⲟ-
22727Helv ⲧ als ⲧ ⲉⲕ ϩⲁⲗⲉ ⲉ ⲡⲟ ⲟⲟ xal y&EVEOLV äxE076-
22728Ceodaı ⲧⲱ ⲟⲩϧⲅⲧⲱⲩ• ⲉϫ ⲩϩ Sins xal eldovs ta ⲟⲩⲧ ⲥ.
22729otTws ⲕⲩ ϫⲟⲧ Ⲑⲉⲟⲗⲟⲩⲓⲥ• xata dt ⲧⲟⲩ ⲧϥⲥ ϣⲱϭⲓⲟⲗⲟⲩⲓⲟϩ
22730TO6X0vV ⲧ Malay ol ⲡⲟⲗⲗⲟ to ⲱϩ elvaı ⲃⲟ ⲗⲟⲩⲧ⳪ⲓ Creuzer
22731führt diesen Aquilinus als einen späteren Pythagoräer ein, der
22732eine Schrift über die Zahlenlehre im pythagoräischen Sinne ge-
22733schrieben habe. Dass diese Schrift einen Pythagoräer voraussetzt,
22734ist durch nichts bewiesen; dies erschliesst Creuzer nur aus dem
22735Titel der Schrift, da für ihn alles, was mit Zahlen zusammen-
22736hängt, pythagoräisch zu sein scheint. Vielmehr möchte ich diese
22737Stelle mit der Nachricht des Eunapius kombinieren und die Be-
22738hauptung aufstellen, dass das vröupnuUa ⲧⲱ AQLÖUGy die
22739Schrift resp. eine der Schriften, welche dem Eunapius vorlagen,
22740gewesen sei. Mithin hat es einen Neuplatoniker Aquilinus ge-
22741geben, wenn er auch nicht ein Schüler des Plotin gewesen sein
22742kann; der Irrtum des Eunapius wäre dadurch leicht erklärlich.
22743! Stud. u. Kritik. 1834 S. 345 a.
227442 Diese Stelle scheint mir an einigen Punkten verderbt zu sein,
22745doch will ich dies nicht weiter verfolgen.
22746ϥⲟ
page 628
22747612 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-
22748Doch müssen wir noch eine!
22749beiden Stellen mit dem Gno
22750gen; an beiden Stellen kann 1
22751ein gnostisches Schulhaupt eine Se
22752ist nicht auffällig, wenn wir uns an
22753Ausdrücke wie ⲟ 26yos 6 ϭⲓⲥ ⲡ
22754% won ⲧⲓ Gin, eldog durchaus g ⲙ
22755Schrift auf Laur. Lydus nicht d ⲟⲩ ⲛ
22756Werkes eines Pythagoräers 0d ]
22757scheint, da er am Schluss ϯ
22758Wir hätten also in diesem ⲡⲉ ⲙⲏⲓ
22759dahin unbekannte christlich-gn
22760kennen, die von Aquil
22761Plotin, verfasst wäre‘.
22762Wie kommt nun Eunapiu
22763Neuplatoniker und ovuporenen)
22764oft, so hat Eunapius auch an
22765fertigkeit bei der Benutzung ⲉ
22766Es lagen ihm gewisse S
22767Jlinus vor, darum sind diese 4
22768fügt er das Wort ⲟⲥ
22769Porphyrius, da ihm aus seiner L
22770im dunkler Erinnerung waren. Di
22771pius das Buch des Aquilinus sel
22772leicht möglich, da ⲟⲩⲟ.
22773der mit Plotin sehr viele Be
22774noch sehen werden, mit ihm
22775That, wenn wir nicht wüsste
22776lampes ? einem gnostischen Werke
22777wir sie ohne Besinnen einem Neng
227781 Überhaupt möchte ich be
22779Buche xzzoi unvav, in ⲉ
22780gabe des Grundes und der Art ü hr
22781an schildert, sehr viele ältere ⲝ
22782benutzt hat, die heute meist verlor
227832 „Dies ist der
22784Er existiert vor dem AN“ nnd
page 629
22785V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 613
22786Neben Aquilinus wird als zweites Sektenhaupt Adelphius ge-
22787nannt, von dem wir sonst keine Kunde haben. Beide Namen
22788sind echt römisch, in Rom müssen wir ihren Wohnsitz suchen;
22789in Rom hatte ja auch Plotin ungefähr seit 244 n. Chr. eine
22790eigene Schule errichtet, daher seine Streitschrift gegen in Rom
22791lebende Gnostiker gerichtet ist.
22792Die Häretiker waren nach Porphyrius’ Angabe im Besitz vieler
22793Schriften des Libyers Alexander und des Philokömos, Demo-
22794stratos, Lydos und brachten Offenbarungen des Zoroaster, Zo-
22795strianos, Nicotheos, Allogenes, Mesos (od. Meses) und andere der-
22796artige Apokalypsen vor; auf diese Weise gelang es ihnen, viele
22797Menschen für ihre Lehren zu gewinnen. Sie stellten aber die
22798Behauptung auf, dass Plato nicht in die Tiefe des intellektuellen
22799Wesens eingedrungen sei. Diese Angaben sind sehr interessant,
22800denn sie gewähren uns einen kleinen Einblick in die Geschichte
22801dieser gnostischen Sekte. Nicht Aquilinus und Adelphius haben
22802sie gegründet, ihnen gingen vielmehr schon eine Reihe Männer
22803vorauf; auch nicht in Rom, sondern in Alexandrien resp. in
22804Ägypten ist die Urheimat der Sekte zu suchen; im Besitz der
22805früheren Literatur gründeten jene in Rom eine neue Schule, die
22806daselbst zu grosser Blüte gelangte. Alexander soll aus Libyen
22807stammen, auch die übrigen dürfen wir nicht allzu weit davon
22808entfernt suchen, zumal wenn Avdös kein Gentil-, sondern Eigen-
22809name ist. Ein Gnostiker Alexander, welcher der valentinianischen
22810Schule angehörte, wird auch sonst erwähnt !, aber es liegt durch-
22811aus kein Grund vor, beide zu identificieren. Ebenso wenig wissen
22812wir etwas von Philokömos, Demostratos, Lydos und ihren Schriften.
22813Es ist nun durchaus nicht gesagt, dass erst die römischen
22814Gnostiker die von Porphyrius angeflihrten Apokalypsen verfasst
22815und benutzt hätten, — wenigstens deutet der Ausdruck x&x2a0-
22816lampes begriffen hatte, sprach er: Durch ihn ist das in Wirk-
22817lichkeit Existierende und das in Wirklichkeit Nicht-
22818existierende, durch den das in Wirklichkeit verborgen
22819Existierende und das in Wirklichkeit offenbar Nichtexi-
22820stierende existiert“ (P. 1).
228211 Vergl. Hieronymus comment. ad Galat. (XXVI, col. 333 Migne),
22822Tertullian de carne Christi cap. XVI XVII, (II. col.'825 sq. Migne).
page 630
22823614 ⲧ. Ursprung, Zeit =. €
22824vielmehr können sie schom bei
22825Gebrauch gewesen und von ⲙ
22826der Begriff von xgog&ge0 ⲡ
22827eines Baches, sondern aus.
22828Letzteres möchte ich hier
22829gnostisches Werk, in
22830Kenntnis des wovoyerne auf X
22831Nicotheos war mithin eine
22832Gnostikern in so hohem Anı
22833tiefer als Plato die
22834pheten Offenbarungen er
22835diese Erwähnung der A
22836ϥⲧ.
22837ⲛϥ.
22838kalypse des Zoroaster
22839alexandrinischen Urspru
22840dischen' und persischen!
22841Clemens Alex. ! kennt den |
22842ja die gnostischen Prod
22843astrischer Geheimsehriften®
22844beruft sich dabei auf die Abschwörungsformel
22845Kirche übertretenden ..
22846..
22847ⲟⲁ ⲁ. -ⲇ
22848ⲉ..
22849) Strom. I, p. 359 Potter.
228502 Über Prodiens vergl. Ⲧ
22851cap. 15, Clem. AU. Brom VI
22852Theodor. fab, T, 6, der ihn f
22853(Epiph. ⲃ. 52) macht, m
22854 Clem. Al. TI, 15 p. 8
228554 Stud. a. Kritik, 1834 ⲉ
228565 Jac, Tollias, Insign. I
page 631
22857V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 615
22858erhoben werden könne, Plotin habe, da er bereits im Jahre 270
22859gestorben, nicht gegen die erst um 280 auftretenden Manichäer
22860schreiben können, glaubt er durch die Ansicht zu beseitigen, dass
22861zwar der Name des Manes nicht vorhanden, wohl aber die Lehren
22862vor Plotin’s Auftreten im römischen Reiche verbreitet gewesen
22863seien. Diese Kombinationen hat schon Baur! illusorisch gemacht.
22864Eng verwandt ist die Apokalypse des Zostrianos; auch sie
22865bezieht sich auf einen persischen Weisen, dies lehrt uns eine
22866Stelle des Arnobius?: „Age ⲡⲥ veniat, quaeso, per igneam
22867zonam magus interiore ab orbe Zoroastres, Hermippo? ut assen-
22868tiamur auctori, Bactrianus et ille conveniat, cuius Ctesias* res
22869gestas historiarum exponit in primo, Armenius Hosthanis nepos.“
22870Doch bietet der cod. Parisinus „Zostriani“, welches Orelli u. ⲇ
22871ohne Weiteres in „Hosthanis“ umgeändert haben; diese Konjek-
22872tur ist höchst unglücklich, denn wie sollte ein Schreiber auf die
22873Idee gekommen sein, Hosthanis in den nur vit. Pl. cap. 16 vor-
22874kommenden „Zostriani“ zu verwandeln? Eher liesse sich doch die
22875Möglichkeit denken, dass derselbe an Stelle von „Zostriani“ Host-
22876hanis eingesetzt haben könnte, da der Name des Hosthanis uns
22877in der übrigen Literatur auf Schritt und Tritt begegnet ®. — Man
22878hat auch zu beachten, dass bei Arnobius wie bei Porphyrius
22879Zoroaster und Zostrianos neben einander angeführt werden.
22880Die Apokalypse des Mesos oder Meses ist unbekannt, über
22881die des Allogenes werden wir noch weiter unten handeln; da-
22882neben gab es noch andere Werke derselben Art, unter denen die
22883des Phösilampes und Marsanes mit einbegriffen sein werden.
22884' Christl. Gnosis S. 437
228852 adv. gentes I, 52 p. 35 Orelli.
228863 Hermippus ist nicht der berühmte Kadiıuanyei0g, sondern ein
22887späterer Schriftsteller, der ⲡⲉϩ Maywv schrieb; cf, Diogen. Laert.
22888prooem. Athen. XI, p. 418 A, Plinius h. natur. 30, 2.
22889+ Ctesias fragm. ed. Baehr p. 405.
228905 Reifferscheid Arnobii adv. Nationes libri VIT Vindob. 1875
22891ist ihnen nicht gefolgt.
22892ϭ Vergl. Plinius hist. nat. 30, 1. 8. 11. — 'Tatian contra Graec.
2289356. — Apul. apol. I, 326. — Eusebius praep. evang. 1, 10. 5, 14.
22894— Tertullian de anima cap. 57, besonders Fabricius biblioth. graec.
22895Vol. I, p. 106 ⲃϥ.
page 632
22896-ⲉ ⲁⲕⲣⲓ ϩⲓⲉⲓⲓⲕⲏ ⲓⲙ ⲓⲓ ⲱⲡ
22897und Alexandriner der oriecel
22898Dignität zuweisen konnten.
22899Unverschämtheit und empört
22900er in seinen ovrovolaı oft
22901ihrer Ansichten nachzuweisen
22902dieselben, welchem Porphyr
22903⳪ⲅⲓⲭⲟⲱ̀ϩ beilegte. Doch erscl
22904und überliess seinen Schülern
22905unwahrscheinlich, dass auf sein
22906Schüler das Werk ihres Me
22907gänzlich zu vernichten. Ameli
22908das Buch des Zostrianos und z
22909erhalten sind. Ob Porphyrins
22910schrieben, ist mir fraglich, we
22911die Worte: MoogUoi0s db E7«
22912xexolnuaı ⲉⲗⲉⲩⲭⲟⲩϩ. ⲡⲱϩ Fol
22913ÖetxrUc. In Parallele mit Pl]
22914ⲉⲭⲟⲅϩ ROLOUMEVOGS ⲉϧ ⲧⲡⲓ︦ϩ
22915Widerlegungen im Kreise der
22916dies dahingestellt. Hier erbra
22917Buch des Zoroaster unecht un
22918verfasst sei, um dadurch den
22919ihre hochgepriesenen Lehren w
22920Es ist sehr charakteristisch fü:
page 633
22921V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 617
22922rade gegen die Echtheit der Bücher des Zoroaster und Zostrianos
22923aufgetreten ist, denn auch er hatte für die alten persischen
22924Lehren ein grosses Interesse; hatte doch Plotin die Strapazen
22925des Feldzuges von Gordian nicht gescheut, um die Weisheit der
22926Perser und Inder kennen zu lernen.
22927Noch über Plotin’s Tod hinaus hat also der Kampf mit der
22928gnostischen Sekte fortgedauert, handelte es sich doch um nichts
22929Geringeres, als um die Berechtigung der reinen griechischen Phi-
22930losophie, auf der der Neuplatonismus sein stolzes Gebäude errich-
22931tet hatte, welche aber durch den Gnosticismus infolge der Ver-
22932mischung mit den christlichen und orientalischen Ideen in ihrer
22933Reinheit bedroht wurde. Wie heftig dieser Kampf geführt wurde,
22934können wir nur ahnen. Was den Zweck des sechzehnten Kapi-
22935tels der vit. Plot. betrifft, so wird derselbe aus dem vorhergegan-
22936genen Erörterungen bereits klar geworden sein. Das Kapitel bil-
22937det nämlich die historische Einleitung zu der uns unter dem
22938Titel ⲡⲟⲟϩ tous I’vwortıIxovs erhaltenen Schrift des Plotin. Wir
22939müssen dem Porphyrius zu grossem Danke verpflichtet sein, denn
22940ohne dieses würde uns der Inhalt jenes Buches und die Adresse
22941für immer ein Rätsel bleiben.
22942Das angeführte Buch Plotin’s findet sich jetzt in der zweiten
22943Enneade als neuntes Buch !; diese Stelle hat ihm Porphyrius bei
22944der Herausgabe der Schriften seines Lehrers angewiesen? Über
22945die Abfassungszeit der einzelnen Schriften giebt er uns in cap. 4 ff.
229461 vit. Pl. cap. 24 ff,
229472 Ausser den Gesamtausgaben von Creuzer, Kirchhoff,
22948Müller vergleiche die Separatausgaben von Heigl: Plotini ad Gno-
22949sticos liber graece etc. KRatisbonae 1832, dazu die Anzeige von
22950Creuzer in den theol. Stud. u. Kritik. 7. Bd. 1834 S. 337—380. —
22951Kirchhoff „de virtutibus et adversus Gnosticos libellos specimen
22952editionis novae opp. Plot.“ Berol. 1847. — Für die Untersuchungen
22953vergleiche Neander „Über die welthistorische Bedeutung des neunten
22954Buchs in der II. Enneade des Plotinos“ Abh. d. Berl. Akad. Jahrg.
229551843 phil.-hist. Kl. S. 298. Valentiner „Plotin und seine Enne-
22956aden nebst Übers. von Enneade II, 9“ Theol. Stud. u. Kritik, 1864,
229571, 118f. — Baur „Christliche Gnosis“ S. 417ff. — Zeller „Philo-
22958soph. d. Griech.“ III, 4386. — Müller „Dispositionen zu den drei
22959ersten Enneaden des Plotinos“ 1883 S. 63 ff.
page 634
22960618 V. Ursprung, Zeit u. Ort d,
22961ausführliche Kunde. Nach ihm hs
22962Regierung des Galienus (254 n. €
22963bereits gegen 50 Jahre alt m r, den
22964danken schriftlich niede: 7
22965genes ihr Versprechen gebroc
22966Ammonius Sakkas nicht zu v
22967In den nun folgenden Jahren entwickelt
22968stellerische Thätigkeit. Es -
22969Schule; sein Name war
22970strömten aus allen Teilen
22971ein lebhaftes v
22972Tagesfragen fanden in ̀ⲟⲓ ⲱ
22973Periode fällt auch die Abf
22974ϭⲧⲓϫⲟⲧϩ, welches in der chro
22975Stelle einnimmt! und zwi
22976Jahre des Galienus, also 263-
22977der Folgezeit bis zum Tode ⲉ
22978Aufenthaltes des Porphk ϯ
22979lungen erschienen,
22980Die Überschrift ⲡⲟⲟϩ ⲧ
22981Plotin, sondern nach Porphy
22982ihm selber; überhaupt hat Ⲣ
22983betitelt, da er dieses }
22984xal ta yeyoauuEva TtaÜTA, & di
22985ⲗⲟϩ ⲗⲟ xaotm toUKLyOAUM
22986yoapal slow ⲥⲉ Infolge ⲉ
22987manche Bücher unter verschie
22988Creuzer's Vermutung * der R
22989Ⲁ ⲛϯⲁ di
22990. ⲟ. ⲟ
22991NOLOSISCH
229925 ⲙ
22993' In der von Kirchhoff‘ |
22994nung N. XXX.
229952 Fälschlich sagt €
22996cet Eerit, que trouva Porphyre pa
22997qu'il arrangea et corrigea sans doute |
22998tula: Contre les Gnostiques: ⲁ.
22999Übersetzung „Plotini ad g
23000% v. Pl. cap. 4.
230014 Stud, ⲡ. Kritik, S. 344: „1
23002ⲟⲃ Ⲙ̅ sti
23003ϯ
page 635
23004V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 619
23005nommen sein sollen. In der That findet sich noch daneben der
23006Titel: 065 ⲧⲟⲥ ⲭⲟⲭⲟ̀ TOp dNLLOVOYUP TOT X60UOV ϫⲟ TOD ϫ-
23007ⲙⲟϧ ⲭⲟⲭⲟⲩⲩ ⲉⲓ ⲗⲣⲟⲩⲧⲥϩ, ebenso auch in der vit. Plot. cap. 24,
23008doch muss die Lesart der codd. Leid. Marc. 4 x005 ⲅⲟⲱ̀ϩ yvw-
23009ϭⲟϩ eingesetzt werden, da Porphyrius jene längere Überschrift
23010niemals verfasst haben kann. Die Lesart ⲡϩⲟⲩ TOUS yPWOTOUS
23011ist mit Creuzer richtig aus dem vernachlässigten Abkürzungs-
23012zeichen Yr@otovs d. i. ϯϧⲱϭⲅⲓⲭⲟⲩϩ abzuleiten. Das Scholion im
23013Cod. Mon. C. und Marc. 4 zum Texte lautet: ⲟⲅ. yrwortol AE-
23014yopraı ϫⲁⲓ ol Xotoriavol.
23015Plotin nennt in der ganzen Abhandlung seine Gegner niemals,
23016er bedient sich stets der 3. Pers. Plural.; sind dieselben doch
23017seinen Schülern und Freunden zu bekannt, als dass es noch einer
23018genaueren Adresse bedürfte. Zugleich gewinnt es den Anschein,
23019als ob Plotin dies mit Absicht unterlassen habe, weil er auf die-
23020selben gewisse Rücksichten des Anstandes nehmen wollte; denn
23021die Polemik ist keineswegs so beissend, wie man bei dem grossen
23022Gegensatz wohl erwartet hätte. Über den Grund dieser zarten
23023Rücksicht klärt er uns selber auf, wenn er in cap. 10 sagt:
23024Ho22& ⲕ̀ ⲟⲩ xal Aida, ⲕⲉ̄︦ⲗⲗⲟ dt xayta ⲥ) ⲧⲓϩ EEetalwr
23025ⲉ̀ϣⲟ ⲥⲩ Eyoı ⲩⲩ ⲕⲑ Exaotop ⲗⲟⲩ deıxvüs ws Eysı. 4ⲱϩ
23026ⲩⲟ ⲧⲓ ϯⲙⲁ̄ ⲉⲉⲓ ⲡⲟⲟϩ ⲧⲓ TOD Ollaw, ⲟ ⲧⲟϣ ⲧ︦ 267m
23027ⲉⲉϧⲧⲱⲭⲟⲱⲧⲉϩ KQÖTEQOV N HU ⲪⲒ2ⲟ Yevkadaı ⲟⲩⲭ old’ ⲡⲱϩ ⲉⲡ ⲟⲓ
23028ⲧⲟ ⲙϧⲟⲱϭⲓ ⲭⲓⲅⲟⲓ ⲥⲱ̀ⲧⲟ ⲟⲩⲭ ⲟⲩⲭϧⲟⲩ︦⳪. ⲧⲉ ϭⲱ ⲉ ⲗⲟⲩⲧⲉϩ
23029ⲟϫⲉⲓ︦ϧ elvaı dindn ⲉⲉⲓⲟⲡⲓⲒϭⲅⲱϩ ϯ xal olduevor ⲧⲉ ⲥⲧⲟ ⲟⲩⲧⲱϩ
23030ⲉ̃ⲭⲉⲓϧ ⲣⲉⲓ ⲁ On Ⲁⲩⲟⲱϭⲓⲩ !.
23031vorhandenen Manuscripten fast durchaus die Recension des Porphyr
23032besitzen, so zeigen sich doch hin und wieder Spuren, dass früheren
23033Lesern und Abschreibern der Enneaden auch die eustochische Samm-
23034lung der plotinischen Bücher bekannt gewesen, und dass sie hier und
23035dort davon Notiz genommen.“ Vergl. III, 79f. in seiner Ausgabe.
23036Zeller (III, 471, 2) sieht für diese Vermutung keinen genügenden Grund,
230371 Taylor’s Bemerkung zu dieser Stelle (Five books of Plotinus
23038etc. 1794) „Plotinus, I suppose, alludes here to Origen the Christian
23039father, among others, who had formerly — been one of his disciples“
23040ist nicht richtig; denn ein Freundschaftsverkehr des Origenes oder
23041seiner Schüler zu Rom ist unmöglich, auch konnten diese niemals
23042als gnostische Häretiker bezeichnet werden.
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23043620 V. Ursprung, Zeit u, Ort d, koptisel
23044mithin Christen, befanden sich.
23045waren freilich vor dem Freundschafts |
23046Lehren bekannt geworden, ⲃ aber ⲃⲏⲥ
23047Erstaunen ihren Irrtum ϯ behalten. Pl
23048halb keineswegs die F } ⲁⲃ 4
23049Vorwurf, dass sie nicht ⲓ̈ ⲣ
23050haben walten lassen. Darur
23051auf eine Widerlegung der ge berischen .
23052nur die Hauptdifleronspunkte ⲉ . berühn
23053ⲡⲥ wohl bewusst, ⲟⲉ Bekehrung j
23054dem alle gütigen Vei htlos gew
23055diesem Wege nicht zu
23056Schüler auf die falschen
23057nicht von jenen umgarnt
23058lässt Plotin zur Feder greifer
23059halb der plotinischen ⲁⲥ.
23060einige Anhänger für sich g
23061grössten Anstrengungen 1
23062und die Getreunen um die Fat ;
23063befanden sich Adelphius )
23064Freunde, denn sie weren die ⲟ .
23065und ihre Namen hat Porphyrius für ⲛ
23066welt überliefert zu werden.
23067Bereits Porphyrius hat uns
23068zur griechischen Philosophie,
23069seine Angabe wird durch Plc
23070eingehend handelt ⲉⲅ da:
23071Ein wehs ⲟⲗ ⲉ̃ⲡⲧⲟⲕⲉⲃⲟⲉ TAT
23072ⲟⲫⲱ ⲧⲱ Ϯⲗⲗϧⲱ) ⲧⲱ̃ϣⲱϩ
23073ϭ ⲓⲗⲓⲟⲱ ϫⲁⲓ ϫⲉⲧⲉ ⲃⲟ el
23074ba
23075ⲉⲧⲃ
23076ⲕ
230771 Vergl. cap. 1 ⲟ
23078ⲥⲓⲧⲟⲩ̀ϩ ⲗⲉⲣⲱⲩⲧⲉ = ⲟⲟⲩ ie ⲉⲟ
23079ⲉ̀ⲧⲟⲩ — ⲓⲱ ϣⲓ ⲡϩⲟ̀ⲥ ϥ
23080ⲡⲱϩ 708; ⲉ) ⲡⲉⲙⲑⲟ
23081ⲕⲑ ⲟ ⲉ ⲧⲓϩ ⲣⲟⲟ̃ϣⲱⲩ ⲓ
23082Ⲑⲉⲱⲓ ⲉⲛϩⲟ ⲭⲥⲗⲱϩ ⲭⲁ) (ⲟⲟ
page 637
23083V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 621
23084HäLlov KOQ0LOVGAG‘ ⲗⲱⲥ yAQ AUTOLIS TA ⲕϧ ⲡⲥⲣⲁ To IMa-
23085ⲧⲱϧⲟϩ &inNktaL, ⲧⲉ ϭ xaLvoTOUOTOLW, va Ldiar ϣⲓⲗⲟϭⲟ‐
23086ϣⲟⲩ ddrraı, ⲧϭⲟⲧ EEcm ⲧⲉ dindelas evoNTAL. Ferner: xal
2308702106 ⲧⲟ̀ TOOKOV ⲧⲓⲥ ϥⲙⲓⲟⲱⲣⲩⲓⲥϩ xal ALLE ⲡⲟⲗ xaTAWE-
23088dovtaı ⲥⲧⲟ xal ⲡϩⲟⲩϩ TO XEIOOV ⲉⲗϫⲟⲱϭⲓ TAG d6Eas ⲧⲟⲩ
23089apdoöc? ws aUutol ⲕⲉ ⲧⲓ) ϥⲅ) UGLY KATAVEVONKÖTEG,
23090&xelvov db xal tor Kilnv TOV UAXAOLOV ÄdoCV ⲏ)...
23091dıagopks dt ⲯⲱⲭⲱ Ev zadecwm NY & ϣⲓ︦ϭⲉⲓ Iyveueıy UNdip TOUS
23092Ⲑⲉⲟⲱϩ äydaoac ⲓⲥϭ̀ϩⲟⲩⲧⲥϩ 2 EUUEPOG ⲉⲭⲟⲙϧⲟⲩϩ TA ⲉ̀ϫⲉ(
23093ϧⲱⲩ ⲱϩ ⲡⲥⲗⲥⲓⲟⲧⲉⲟⲱⲩ ⲭ) X ⲭⲁⲗⲱϩ ⲗⲟⲱϭⲓ ⲡⲥ ⲉ̀ϫⲉⲓϧⲱⲩ ⲗϥⲏ‐
23094ⲃⲩⲟⲟⲧϭϩ, ⲯⲗ Adavaclar, ϧⲟϥⲧⲟϧ ϫⲟϭⲙⲟr EV TOP KOCTOVP,
23095ⲧ ⲧ) nⲗ)in delv ⲫⲉ ⲉⲓ ⲧϯ ⲡⲟⲟϩ ⲧ OdOUA ⲟⲗⲥ, ⲧⲟ̀ ⲭⲱⲣⲓ⳪‐
23096ⲕⲟⲩ ⲧ̀ ⲉⲡ ⲡⲧⲟⲩ, TO x ⲩⲉϧϭⲉⲱϩ ϣⲉⲣⲓ. Elc ovClay TAUTA YAQ
23097ϫⲉⲓⲕⲉⲩⲥ ⲡϩⲉ ⲧ︦ Ⲡⲗ︦ⲧⲱⲱⲓ ϭⲣⲱϩ ⲟⲩ̀ⲧⲱϭⲓ AEYODTEG ⲭⲗⲱ̄ϩ KOLOD-
23098ϭⲓϧ• ⲟⲓ̈ϩ dt Ⲫⲉⲗⲟⲱϭⲓ ⲓⲥϣⲱϧⲉⲓ ϣⲃⲟ̀ϧⲟϩ ⲟⲩⲉϩ ⲗⲉⲩϧⲅⲱⲩ• ⲟ
23099ⲉ̀ ⲧ︦ ⲧⲟϩ ⲗⲗ nϧ⳪ϩ dıaovoeıy xal ⲃ cⲍⲉin ⲧⲉ ⳪ⲧⲱ & ϭⲱⲟⲩ
23100GEL ⲡϩ TOIG ⲉ̀ⲭⲟⲙ̀ⲟⲱϭⲓ KOLELV, 21 ⲥⲟⲧⲉ ⲡϭϩ AUTOP dtıxpUpAL
2310160905 ⲉ̃ⲗⲟⲟⲧϭ ⲟⲩϭⲥ Ⲫⲓⲥ ⲥⲩ̀ⲧⲟⲓ̈ϩ EdoSe xapk ⲧ) ⲉⲭⲉⲒϧⲱϧ dokay
23102ⲗⲉⲩⲉⲓ ⲉⲩ̀ⲕⲉϧⲱϩ ⲭⲁ) ϣⲓⲗⲟϭⲟ̀ϣⲱϩ ϭⲱⲧϩ TAG ⲟϩ TLÖEVTAG
23103ⲥⲓⲧⲱ xal ⲟϩ ⲉ̀ϧϭϧⲅⲓⲟⲩⲩⲟⲧⲥⲓ dıxalams, ⲡⲟⲟϩ TO ⲗ.. BiExov-
23104Tas, OU ınp eUdoxlunGw ϭϥϩⲱⲕϧⲟⲟⲥ & ⲧⲟ ävdoas KEXQLUE-
23105ϧⲟⲱϩ ⲉ̀ϫ ⲡⲁⲗϭⲓⲟⲩⲩ ⲟⲩⲓ ⲡⲟⲣ ⲫⲥⲱⲗⲱϧ ⲉⲩϧⲟⲱϧ Aayadovs elvaı
23106ⲫ ⲩⲉⲓ ⲗⲉ̀ⲟⲩⲧⲥϩ ⲉ̃ⲥⲱⲅⲟⲱ̀ϩ ⲉ̀ⲭⲉⲒϧⲱϧ ⲉⲩⲙⲉⲓϧⲟⲟϩ ⲉⲓⲟⲓ. Ebenso in
23107cap. 1 ⲟⲟ ⲟⲩϧⲧⲟϩ ⲧⲡⲟ, ⲭ 0V Ⲁ) ⲧⲓϩ YOCHWP YLLVATO
23108ⲧⲟϩ ⲓⲥϭ̀ⲟⲉⲓ TA ⲧⲱ ⲡⲥⲱ ⲭⲁ) ⲐⲉⲒⲱ) Avdody ϫⲥⲗⲱ̄ϩ xal
23109ⲧ dindelac Eyoukvmws elonuUEPa TOLLOVTAS.
23110Diese Verhöhnung der griechischen, besonders der platoni-
23111schen Philosophie, die ostentative Anmassung, allein im Besitze
23112der Wahrheit zu sein, musste Plotin tief kränken; und dies ist
23113einzig und allein der wahre Grund gewesen, weshalb er die
23114Gegner angegriffen hat; würden sie bescheiden aufgetreten sein,
23115so würde auch Plotin niemals zur Feder gegriffen haben. Damit
23116fallen denn alle vagen Behauptungen, die man zur Erklärung
231171 Diese Gnostiker bildeten also keine Konventikel, sondern
23118waren eine gnostisch-christliche Philosophenschule, die eine dia ϣⲓⲗⲟ‐
23119cogi« besass.
231202 Dies ist Plato.
page 638
23121622 V. Ursprung, Zeit u. Ort
23122dieser Schrift aufgestellt.
23123in der Abneigung Plotin’s
23124tum im Zusammenhange st
23125ⲥⲉ qui nous explique, par ⲉ
23126est plein d’idees analogues &
23127refute cependant dans um tr
23128nemi de tout ce qui tient.
23129en s’6Eloignant du systäme d’
23130surtout dans le jugement. sur le christ
23131fidele aux haines hör6ditnires do ⲟ P ⲟ
23132Vorigine d’une maniere fort in ⲙ
23133Im Anschluss ⲛⲟⲟⲩ ⲓ hat m nal
23134ob nicht das Buch €
23135Auch Creuzer möchte :
23136rungen darin ⲩ
23137ⲙ ⲧ
23138ⲁ
23139' Hist. erit. du Gnostic. |
231402 Ebend. t. II, p. 461.
23141ⲑ Sehr wunderlich ist
23142de dialect, Plotini ratione p. 14
23143ultima Graecae ⲙⲁϩⲟⲩ ⲡⲛⲟ Cor
23144somniorum et poematum ⲧ
23145mentem, qui ipse Dei ⲛⲟ
23146insanam istam mythologiam de ho
23147reprimere studuit. — Quod autem ϭ
23148doctrinae mentionem faeit, 4 et ⲉϫⲁⲓ |
23149prope poterat cognovisse, hoc ⲓ̀ⲃ ⲉⲑⲓⲃⲉⲟ ⲉ
23150eum in Gnosticorum hKbris, ϥ primi ⲛ
23151neque acenratissime fuisse persorutatum.
23152invenisset dispersos, qua@ esset
23153tentia.“ Um von anderm ⲛ..
23154sophen wie Plotin ein grosses A
23155schen. Christen und Häretikern h S
23156bewusst.
page 639
23157V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 623
23158gegen Grundlehren des Christentums enthalten; besonders hat er
23159auf eine Stelle in cap. 9 hingewiesen: OU ⲩϩ TO GvotELLAL elc
23160Ep, ⲗⲗ TO ⲉⲓⲥ x0dd TO 4, ϭⲟ Eder&ep aBroc, ⲧⲟⲧⲟ
23161ⲉ̀ϭⲅⲓ ⲩ Ⲫⲉⲟⲩ︦ eldotwr, ⲧⲥ) UEVOV ⲟϩ LOtL ⲡⲟⲗⲗⲟⲩ̀ϩ ⲡⲟ]
23162ⲡⲥ︦ⲟⲧⲥϩ ⲉⲓϩ AUTO APNOTNUEVOVS ⲭⲓ ⲓ ⲉ̀ⲭⲉⲓϧⲟϧ xal mag ⲉ̀ϫⲉ
23163ⲗⲟⲩ öyrtacl. Baur? hat ihm beigepflichtet, ja er ist noch einen
23164Schritt weiter gegangen und hat behauptet, dass selbst der Haupt-
23165einwand, welchen Plotin gegen die gnostische Vervielfältigung
23166der Principien erhebe, ebenso gut auf die eigentlich christliche
23167Lehre bezogen werden könnte, als auf die gnostische. Er denkt
23168bei den Worten in cap. 1: IW’eiolov ⲩϩ &v ⲧⲟϩ ⲉ̀ϧⲉⲟⲩⲉϩ ⲟⲱ̀ϭⲓ
23169xal AUiloLs TO dvpayesı xal Evepyeig dLaLQOULEVOUS PÜGELG ⲡⲟⲥⲉ-
23170odaı zisiove‘ 22 ⲟⲥ du Tolc ⲙⲉⲧⲉ ⲧϭⲟⲧ • ⲟ Enwyokly Top
23171ⲕ ⲧⲓⲁ ϧⲟⲟⲩ Ev Hovxla tl, top de olop ⲭⲓⲟ̀ⲕⲉϧⲟⲩ• Ts ⲉϩ
23172ⲟ︦ novxla vob xal tie xivncıs xal xo0@0o0& Av En N rTls doyla
23173ϫⲁⲓ̈ ⲧⲟⲩ &tEQov ti Eoyov; an die christliche Logoslehre in ihrer
23174damaligen vornicänischen Gestalt. „Auf die damals so gewöhn-
23175liche Unterscheidung eines ⲗⲩⲟϩ &vdıdderos und KoE0®00LX0G
23176passt die von Plotin, in Ansehung solcher Principien, getadelte
23177Unterscheidung zwischen düvauıcs und &ptpyeın, ⲱⲗⲓ und
23178xivnoı, oder ⲡϣⲟⲫⲟⲣⲥ︦, vollkommen, und selbst der hier ge-
23179brauchte Ausdruck xg0@00&, welcher bei den Gnostikern (die in
23180diesem Sinne sich mehr des Ausdrucks xgoßoA7 bedienten) nicht
23181sehr gewöhnlich ist, möchte darauf hinweisen. Was Plotin gegen
23182die Lehre von einer Weltentstehung, einer in der Zeit geschehenen
23183Weltschöpfung geltend macht, trifft ohnediess die Christen ebenso
23184gut als die Gnostiker, die c. 14 gerügte Meinung, dass Krankheiten
23185böse Geister seien (dacyörıa), die man durch Worte austreiben zu
23186können sich rühme, um dem grossen Haufen zu imponiren, war
23187nicht blos unter den Gnostikern, sondern auch unter den Christen
23188allgemein verbreitet. Die so oft und in so starken Ausdrücken
23189den Gegnern schuldgegebene Anmaassung, die selbstgefällige
23190Meinung, die sie hegen, dass sie allein gut, Söhne Gottes, der
23191Gegenstand der göttlichen Vorsehung seien, die darauf beruhende
23192Verachtung alles dessen, was dem Heiden in der Natur und Welt
231931 Stud. u. Kritik. S. 353. 369.
231942 Christl. Gnosis S. 447
page 640
23195624 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. ke ptisch
23196als verehrungswürdig und göttl h
23197die Schlechtesten, wofern sie T
23198Grundsätzen sich bekannten, ı
23199diess und anderes, was ⲙⲓ̈
23200schätzung der Tugend, unter d
23201das ⲧⲉⲓ ⲡⲟⲟϩ Ϩⲉ anko (die ©
23202diess vereinigt sich zu einem B ⲓ „de se
23203jener Zeit nicht blos in einer ⲉ en
23204der ganzen Gesellschaft der Ch:
23205muthung nicht unwahrschei
23206Schrift, wie absichtlich,
23207bestrittenen Gegner habe.
23208Polemik nicht ausschliesslich
23209vielmehr jedem seiner Leser ⲃ̅
23210auf die Christen überhaupt ⲡ
23211rakter in so manchen Ersche
23212bestimmten Ausdruck gefunde
23213Diese von Baur gemachte U: ⲛ
23214ferne, wenigstens verrät das EB
23215Grund für die Nichterwähnung
23216haben, in der aldeis gegenüber
23217in der Schrift bekämpft ⲛ
23218von jener Nebenabsicht n
23219leugnet werden, dass er ze Be
23220tum hat fallen lassen, denn man mu
23221Gnostiker und diese zu den Xg:6
23222«igettxol galten. In diesem £
23223Stelle auf Christen bezieh
23224tend gemachte: Axel ⲉ)
23225ϧⲟⲛⲣⲧ ⲡⲟⲗ ⲉ̀ⲛⲉⲓϧⲱ ϫ
23226LSaxaTOpEVOLS ⲧ] ⲉⲧⲱ ϭ
23227ⲩⲃⲱϭⲟ ⲗ ϭⲉⲧⲥ. ⲧⲉ dr ⲟⲧⲉϩⲟⲩ ⲧ
23228ⲡⲟⲟϭⲃϫⲉϩ ⲉ ⲧⲓⲱⲥϩ ⲟⲩⲟⲏ
23229könnte meinen“, sagt X
23230ı Plot. cap. 6. [
232312 Abh, d. Berl. Akad. 1843, 8. 3. 30 q
page 641
23232V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 625
23233nur die Herrschaft der gnostischen Principien, welche wirklich
23234eine grosse Gewalt über viele Geister ausübten, verstanden hätte,
23235wie er in diesem Zusammenhange allerdings nur von den gno-
23236stischen Lehren redet. Doch fragt es sich, ob sein Ausdruck
23237nicht zu viel sagt, um ihn von solchen Lehren zu verstehen,
23238welche immer nur bei einer verhältnissmässig kleineren Anzahl!
23239Eingang finden konnten. Da doch aus dem, was er gegen die
23240Gnostiker sagt, auch auf jeden Fall sein Gegensatz gegen das
23241Christenthum erhellt, da dasselbe eine feindliche Stellung gegen
23242die Principien der alten Philosophie einnehmen musste, da es
23243damals unter der Regierung Gallien’s, unter welcher es zuerst
23244den Rang einer religio licita im römischen Reiche eingenom-
23245men hatte, als eine mit unwiderstehlicher Gewalt um sich grei-
23246fende Macht erscheinen musste, diese Macht aber dem Plotin
23247von seinem Standpunkte nur als die Macht einer Täuschung
23248erscheinen konnte, ist es wohl nicht unwahrscheinlich, dass er
23249hier das Christenthum meint. Seine Schonung giebt sich aber
23250in dem Ausdrucke, der nur errathen lassen kann, was er meint,
23251auf eine merkwürdige Weise zu erkennen, wie er überhaupt das
23252Christenthum, dessen Widersacher er doch sein musste, nirgends
23253ausdrücklich erwähnt“. Einen direkten Hinweis auf das Christen-
23254tum liefert m. E. das sechste Kapitel: ⲅⲉ ⲟϭ xaıyotOoKODGLV,
232557 lay gılocoplar Fdvraı, TatTAa EEm ths dindelas eoNTAL.
23256Was konnten denn die Gnostiker zur Bildung einer eigenen
23257Philosophie benutzen? Haben sie nicht viel Material dem Chri-
23258stentum, das sie als die absolute Religion hinstellten, entnom-
23259men? Denn in jedem gunostischen Systeme bildete die Person
23260des Erlösers, d. h. Christus oder Jesus den Mittelpunkt des Gott-
23261Welt-Erlösungsprozesses; auch der ⲟϩ der uovoye&rNc, das
23262&yıov xvedua, der unerfassbare, unaussprechliche Gott spielten
23263eine Hauptrolle. Es ist in der That auffallend, dass Plotin in
23264seiner Abhandlung von diesen Principien gar nicht redet, obwohl
23265er sie sicherlich im Systeme seiner Gegner vorgefunden hat,
23266Diese Ignorierung ist beabsichtigt, denn für Plotin stehen die
23267christlichen Ideen &&0w ⲧϥ̄ dindelas?, aber ⲉⲃ ist für seine
232681 Klein scheint die Anzahl der Gnostiker in Rom nicht gewesen
23269zu sein, denn Porphyrius sagt ausdrücklich zodiovs NYratoV.
232702 Denselben Gedanken seines Lehrers bringt Porphyrius in seiner
23271Texte u. Untersuchungen VII, 1, 2.
page 642
23272626: V. Ursprung, Zeit u. Ort d. kopt
23273nach dieser Seite hin nicht“ einläs
23274finden wir in cap. 10: &xelvws |
23275ⲉⲟ ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲧϭⲟⲧ AkOLPAE ⲃ
23276ⲡⲉⲣ) ⲧⲟ) ⲉⲗⲱ) ⲙ̃ⲡⲟⲧⲱϧ ⲡⲉ
23277Stelle findet sich in eap. |
23278bungen der Gnostiker I ne
23279ⲡⲧ̀ⲧⲟⲓ̈ϩ xal ⲧⲟⲩ /&äpWw, d ..
23280xal ⲧⲟⲩⲧⲱⲃⲓ TOP Tao .
23281Kegt m. E. ein deutlicher Hin
23282auf die Dämonenaustreibungen
23283Plotin deutet dies nur zart an
23284dies. Denn es ist ein Charakteris|
23285dass sie nicht für das grosse‘ Pa
23286engen Kreis der ⲧⲛⲛⲟⲟⲩ ϭⲟ
23287des Meisters wohl £ bekannt, b
23288Zeiten war das Christe:
23289musste; Plotin war sicherlic
23290Wort an dieser neuen Erschei
23291er mit seinen Freunden un
23292mit der er eine Reihe
23293oft ihnen seinen Standpu
23294Schrift ⲭⲉⲧⲁ̃ Ϫϧⲓϭⲧⲓⲉϧⲱⲩ zum A
23295h. ⲑ VT, 19): „Aypooviog ⲉ.
23296ϩⲉ) ϩ ⲧⲟϩ ⲣⲟⲉⲱ̅ϭⲓ Öre ⲧⲟⲩ ⲫ
23297005 TV ⲕⲟⲧⲉ VOMOVS
23298"Eihnot zaıdeuvdeis Adyors
23299Una. dd ...---
23300ϫⲧⲉ ⲏ ⲧⲟⲩ ⲃⲟⲩ Xgrotıan
23301ⲧⲉϩ ⲡⲉ) ⲧⲱ ⲡϩⲟⲣⲏ ⲧⲱⲓ ⲕⲉ
23302ⲁϩ del ⲧⲱ Ⲡⲗⲉ̄ⲧⲱⲩⲓ, ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲧⲉ
23303ⲧⲉ xal Aoyylvov xat Modegdrou 7 m |
23304ⲣⲟϩⲉⲓⲟⲓϩ ⲗⲟⲣⲓⲙⲱⲩ ⲉ̀ⲩⲫⲑⲱⲩ wulkeı ϭⲓ
23305ⲕⲟⲩⲟϩ ⲧⲟⲩ Zrwixod, Kopvortou ⲧ Bf
23306ⲡⲓⲭⲟⲟ tüv ⲡϩ ⲃⲗⲏϭⲓ Kuorne ⲱ ⲣⲱⲟⲩ
23307ⲡϩⲟϭϥⲯⲉ ⲣⲟⲉⲫϭⲓⲥ. ⲩ
23308)
page 643
23309V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 627
23310ist mir nicht zweifelhaft, dass Porphyrius in seinem leider ver-
23311loren gegangenen Buche gegen die Christen einen grossen Teil
23312plotinischer Gedanken verwertet hat. Es bietet also insofern
23313diese kleine Schrift des Plotin ein welthistorisches Interesse, weil
23314sich in diesem Kampfe mit dem Gnosticismus zugleich der An-
23315tagonismus des Neuplatonismus und des Christentums wider-
23316spiegelt, der bei Plotin noch versteckt, bei Porphyrius offen zu
23317Tage tritt.
23318Die Hauptfrage, deren Beantwortung uns von nun ab be-
23319schäftigen soll, betrifft die Feststellung der gnostischen Sekte
23320resp. Sekten, welche Plotin bei der Niederschrift seines Buches
23321vor Augen geschwebt haben. Auch in diesem Punkte sind die
23322Meinungen der Gelehrten sehr wenig aufgeklärt und ganz ent-
23323gegengesetzt. Schon oben haben wir Creuzer’s Ansicht erwähnt,
23324der aus den Offenbarungen des Zoroaster auf die Bekämpfung von
23325Manichäern schliessen zu müssen geglaubt hat; doch ist sie von
23326Baur! und Neander? zurückgewiesen. Nach Creuzer sind die
23327Valentinianer, besonders aber die Basilidianer gemeint; er weist
23328zum Beweis dafür auf bestimmte Schulausdrücke in cap. 6 hin:
23329KAQ0LXNOELG bei Basilid. Clemens Alex. Str. IV, t. I. p. 639 Pott,,
23330&yrtitvxoı Iren. I, 24. II, 16, uert&voıaı Iren. II, 17, 11 und
23331ⲕⲉⲧⲉϧϭⲱⲙⲥⲧⲱϭⲉⲓϩ Clem. Al. Epist. ad Rom. Vol. IV, p. 549 de
23332Ⲓ Rue. Damit will er nicht ableugnen, dass „Plotin in seinem
23333Buche auch die Ophiten berücksichtigt haben möge, da deren
23334Lehren mit denen der Valentinianer eine grosse Ähnlichkeit
23335hatten, und Basilidianer, Ophiten und Valentinianer konnte unser
23336Lycopolit um so genauer kennen, als diese Sekten kaum ein
23337Jahrhundert vor ihm in Aegypten aufgetreten waren“3. Nach
23338Neander darf man ja nicht meinen, dass alle von Plotin be-
23339kämpften Lehren in irgend einem besonderen gnostischen Systeme
23340ihren Platz finden mussten, zumal da Porphyr dieses Buch als
23341ein gegen die Gnostiker überhaupt gerichtetes betitelt habe, ja
23342er erhebt gegen Plotin den Vorwurf der Ungerechtigkeit‘. In
233431 Christ. Gnos. S. 437 f.
233442 Abh. d. Berl. Ak. 1843, S. 301 f.
233453 Vergl. Stud. u. Kritik. 1834, S. 377.
233464 Abh. d. Berl. Akad. 1843 S. 301: „Nun gab es aber kein
233474
page 644
23348628 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. Ⲁ pti
23349den Gmnostikern, die ihm
23350Neander aus gewissen Grüne
23351dürfen !', vielmehr bezieht er
23352schen Prinecipien verbunden mi
23353stiker, ohne uns dieselben näh
23354handlung, wie Zeller * richtig be
23355noch tiefer dringende Gesichtspi
23356das valentinianische System’; Ba
23357die Marcioniten ® ein, zieht aber |
23358nung; freilich wird nach ihm
23359öfters hauptsächlich dadurch s
23360allgemeines gnostische System,
23361samen Grundrichtung kamen {
23362stemen der Gnostiker bedeutende
23363Vorwurf, welcher einem i an
23364alle ausdehnen will, kann In
23365chen, was dem Plotin ⲟⲟⲩ
23366weisen werden, Eine unbe a und
23367sich angelegen sein lassen m
23368artige in den gegnerischen R
23369sich aber Plotin nicht ein,
23370ihm bekannt gewordenen male
23371keineswegs alle in einem ⲛⲟ teme
23372herrschend systematischen Geis
23373haupt die Fähigkeit, in den 2
23374Denkweise recht einzugehen, ds
23375manche Einwendungen vorträg!
23376zurückzuweisen wohl im Stande
23377deutlich, dass Neander weder di
23378gaben des Porphyrius mit dem nöti ⲃ
23379Widerlegung scheint mir überflüs
23380! Ebend. S. 305.
233812 Vergl. S. 311.
23382) Philos, d. Gr. II, 438, 4
233834 Ebend, S. 43 .
233845 Christl. Gnosis S, 440£.
23385ⲃ Ebend, S. 442 f. 5
page 645
23386V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 629
23387zwischen den verschiedenen gnostischen Systemen keinen Unter-
23388schied macht, sondern auch nicht einmal die verschiedenen Prin-
23389cipien, die von ihnen aufgestellt wurden, genauer unterscheidet“ 1.
23390Ich muss gestehen, dass die Erörterungen dieser Gelehrten
23391einen wenig befriedigenden Eindruck machen; sie alle betonen
23392ausschliesslich den Titel x00s tous Fvwotmxovs, gleichsam als
23393ob Plotin ein Buch gegen den Gnosticismus geschrieben hätte,
23394lassen dagegen die historischen Notizen der vit. Plot. ganz unbe-
23395rücksichtigt. Nach dieser sind die Angriffe gegen die Sekte des
23396Adelphius und Aquilinus gerichtet, daher hätte nur der Nach-
23397weis gebracht werden müssen, ob diese den Marcioniten oder
23398Valentinianern oder Basilidianern etc. angehöre, denn eine der
23399uns sonst bekannten kann nur in Frage kommen. Damit fällt
23400der von Neander und Baur erhobene Vorwurf, dass Plotin die
23401verschiedenen gnostischen Systeme nicht auseinander gehalten
23402habe, zu Boden. Um ganz von Porphyrius’ Angaben abzusehen,
23403so macht die Abhandlung durchaus nicht diesen Eindruck, auch
23404würden dann die Angaben Plotin’s in cap. 10 sehr merkwürdig
23405sein. Denn er will die Lehren der gnostischen Freunde darlegen,
23406will seine ⲣϧⲱ̀ⲣⲓⲙⲟⲓ vor diesen verwarnen: wie unsinnig wäre
23407es gewesen, unzusammenhängende Ansichten aufzustellen, die
23408jene Gnostiker gar nicht hegten! Hätte sich nicht unser Philo-
23409soph öffentlich blamiert? Denn nur zu leicht hätten ihn seine
23410Gegner des Irrtums überführen können, und das Buch würde die
23411entgegengesetzte Wirkung ausgeübt haben. In dieser Beziehung
23412bestätigt das zehnte Kapitel Plotin’s die historischen Notizen
23413Porphyr’s.
23414Welcher Sekte gehören nun Adelphius und Aquilinus an?
23415Sind sie Valentinianer oder Basilidianer oder Carpocratianer oder
23416Ophiten, oder gehören sie einer uns bis dahin unbekannten Sekte
23417an? Letzteres müssen wir in einer Hinsicht bejahen, in anderer
23418wieder verneinen. Denn die Werke eines Justin, Clemens AL,
23419JIrenaeus, Hippolyt, Tertullian, Origenes entstammen einer älteren
23420Epoche, als dass sie die von Plotin berührten Verhältnisse hätten
23421darstellen können, und die späteren Häresiologen wie Pseudo-
23422Tertullian, Philastrius, Theodoret etc. haben nichts weiter gethan,
234231 Ebend. 446.
page 646
23424630 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. ko
23425als ihre Vorgänger reinlich au ⲡⲉ
23426Sekten eigene Forschungen ang
23427manchen Punkten dankenswert ers
23428stände — und darauf weist. da ⲏⲃ
23429völlig unbekannt, zumal da «
23430früher abgespielt hatte. A ⲥⲧ an ne
23431setzen, dass die römischen ⲉ most
23432Sekten, wenn auch einem ⲛ geren 7 ‚weige,
23433Wir müssen uns demger üb. \
23434Plotin’s bescheiden, die wir an di er 8
23435zusammenfassen wollen: ährene ⲟ
23436(um 4-3 n. Chr.) traf ⲟⲟ
23437Häretikern zusammen, ⲙⲉ.. 18
23438Adelphius und Aquilinus gi
23439gewonnen hatten; ja noch ⲧ
23440Zweifel die Häupter Adel)
23441in ein Freundschaftsverhältnis
23442Propaganda zu machen; ⲃ
23443zwischen 263 und 268 ⲣ
23444Wir glaubten nun behaupten
23445Schule in Rom nicht genuir
23446eingewandert sei, wie ja au
23447in der Welthauptstadt ihr‘ ⲓⲃ̅
23448Ägypten wiesen uns Alexander
23449stratos und Lydos hin, deı
23450deutlich wiesen auf dieses Fond di
23451und Zostrianos hin.
23452wir uns zu der Schrift des | ⲟⲃ
23453Punkte ins Auge fassen:
234541) Die in dem Buche 7
23455gnostischen Lehren,
234562) Die Verwandtschaft
23457Werkes mit diesen Häretike:
234583) Das Verhältnis des: reit
23459mit den beiden Büchern Jeü un
23460Es kann nun nicht in unser
23461den Gnostikern gemachten Einw
page 647
23462V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 631
23463dies wäre ja nur im Zusammenhang mit der gesamten philo-
23464sophischen Weltanschauung des Plotin und einer Gegenüber-
23465stellung des Neuplatonismus und Gnosticismus möglich, — viel-
23466mehr beschränken wir uns darauf, die Lehren der Gnostiker, so
23467weit es angeht, aus dem Ganzen herauszuschälen; und zwar be-
23468absichtigen wir dieselben von folgenden drei Gesichtspunkten
23469aus zu betrachten: a) die gnostische Kosmologie, b) ihre Welt-
23470ansicht, c) ihre Ethik.
23471Im Gegensatz zu Plotin, der nur drei Principien annahm,
23472nämlich das Gute oder Erste oder Eine und den vos und die
23473ⲫⲱ) haben die Gnostiker behauptet, dass es ausser diesen noch
23474andere Principien im xo0uos vontOs gebe, und haben auf dem
23475Gebiete des wesentlich Immateriellen durch eine Sonderung nach
23476duraueı und &yepyei@ noch andere Naturen geschaffen!. Das
23477höchste Wesen ist bei ihnen der zarno oder de0s 0 xOGTOG 2,
23478dann folgt der vous und zwar in zwiefacher Gestalt, der erste
23479ⲉ̀ yovala tl, der andere xLvovuEVOG 3, besser nach cap. 6 in drei-
23480facher Gestalt 4; sie unterscheiden also zwischen einem Geist, der
23481in sich in ewiger Ruhe das Seiende hat, ohne mit dem ausser
23482ihm Stehenden in Berührung zu treten, und einem thätigen Geist
23483und zwar einem Geist, der denkt, und der denkt, dass er denkt.
23484Als neues Princip stellen sie zwischen zoüs und wuy7 den 2A6yos;
23485diesen lassen sie von dem ϧⲟⲟⲩϩ ausgehen und wiederum einen
23486zweiten in der %v/7 entstehen, so dass ots, ⲟϩ, Ϣoⲭⲓ] eine
23487direkte Kette bilden. Indem sie nun eine Menge intelligibler
23488Wesen einführen, glauben sie die Wahrheit ergründet zu haben,
234891 cap. 1 ⲟ ⲣⲉϩ ⲑ︦ ınv ϣⲉ Öuvvapaı, ⲧⲓϧ Öl ϧⲉϩⲣⲉϩ ϩϥϭⲟⲱϭⲓ •
23490yekoiov ⲭⲟϩ ⲉⲕ ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲉ̀ϧⲉϩⲣⲉ ⲟⲩϭⲓ ⲕⲁ ⲉ̀ⲧⲗⲟⲓϩ TO Öuvapsı ⲕⲁ Evegyeic
23491Ϩⲓϭⲓϩⲟⲱⲙ ⲙⲟϩ ϣⲱϭⲉⲓϩ MOLEIGAL MÄELOUS.
234922 cap. 2. u. cap. 6.
234933 cap. 1: ⲟ Exwoeiv ⲧⲩ ⲕ ⲧⲓⲥ ϧⲟⲟⲩⲩ ⲉⲙ Novyla Tv, ⲧⲟ̀) ⲟ
23494oⲒⲟn XWOUMEVOV. TIS ⲁϩ Av ϥϭⲱⲭ ϧⲟⲱ ⲕⲟ ⲧ︦ ⲕⲩϥϭⲓϩ ⲕⲟ) ⲡϩⲟϣⲟϩⲉ
23495ⲉ ein u ls doyia ⲕ⳪ ⲧⲟⲩ Erkgov ti ϩⲟ;
234964 of 02 ⲟ ouvErtes tv ⲕ Kaßov ⲉⲩ ϭⲱϩ Kyovta dv aut
23497navıa ⲧⲉ Övta, ⲧ̀) Öl vodV Eregov ⲡⲁϩ ⲁⲓⲧⲟⲩ dewQgodvta, ⲧⲩ di
23498ⲟ︦ ⲓ ⲟⲟⲩ ⲙⲉ ⲟ..
234995 cap. 1 ⲧⲟⲩⲩ ⲑ A0yov ⲟⲩⲧ) ⲧⲓϩ &x0 ⲧⲟⲩ ⲟ wOLN, Elta ⲉⲡⲟ TOUTOU
23500ylveodar ⲉ wu ⲁ︦ⲟⲩ etc.
page 648
23501632 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisel
23502während sie nach Plotin’s Ansi
23503gible Natur der sinnlich |
23504lich machen‘. — Der 26706 d
23505freilich, fügt Plotin hinzu, ist bei ih j
23506Von der Seele haben die üb
23507nommen, nachdem sie selbst € m
23508stiker behaupten, dass die S
23509Verlust ihres Gefieders g ]
23510ϭϣ︦ⲗⲏϭ in der Zeit statt. €
23511nach unten und in einem ” ⲟⲩⲟⲩ ]
23512Schöpfung der unteren Weit ⲡⲓⲟ ⲅ ⲃⲓ
23513geehrt würde %. Genauer b tin. d
23514Die Seele hat sich mitsamt. ⲉ ‚ner ⲟ ⲟⲟ
23515geneigt; ob nun die Seele d ng m
23516die Ursache davon war, oder ⲟⲟ es ide!
23517nicht genau. Mit dieser Soph
23518Glieder derselben in die }
23519nicht in die niedere $
23520Finsternis erleuchtet; dureh di
23521in der 2 und ⲟⲩⲁ..
23522ⲧⲟ eldamiov d. h. der dnwı
23523sich von seiner Mutter*
23524Welt sei®*. Die Materie
235251 cap. 6.
235262 cap. 6: moldctxig 08 6
235271 Önwovoyodoa,
235283 cap. 4. Der Ausdruck f
23529vergl. cap. 11: «7 ⲙ-
23530ⲟⲉ. ⲕ.) ⲧⲟⲙⲥ ⲡⲟⲉⲓ
235314 Vergl. cap. 12 wiene, Ϩⲓ
235325 cap. 1 ⲯⲱⲗⲏ) ⲣⲉϩ ⲉⲡⲟⲩⲧⲉ
23533rüs ⲫⲟⲣⲓ ⲉ̀ϩⲉϭⲟⲓⲥ, ⲉ̀ ⲙ︦
23534ⲉ︦ⲏϣⲱ ⲧϭⲓ̀ⲧⲩ Ⲫⲃⲗⲟⲱϭⲓⲱ ⲉⲉ ⲧⲉϩ |
23535ⲗⲉⲣⲟⲩⲧⲉϩ ⲕⲥ ⲕⲃϥ ⲧ ⲟⲟⲣⲓⲛϩ ⲧ ⲣⲁ
23536ⲧⲉ ⲧⲱⲓ ⲉⲩⲑⲣⲡⲱ, üs 5 ⲧϩⲓ ⲛ
23537ⲡⲉⲓ ad ⲏ) ⲕⲁⲧⲉⲗ ⲑⲉ olov ⲙ ϧⲉⲟ̅ϭⲱ
23538ⲉ) Zueidev ⲉⲀⲱⲗⲟⲩ u ϥ ⲉⲩ ϥ
23539ⲡⲗⲉϭⲓⲧⲉϩ ⲧⲉⲱⲥ ⲡⲟⲱ ⲓ ⲏ
page 649
23540V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 633
23541Lichtes von der Seele abfliesst und %uyix& eldaoia hervorbringt;
23542dieses Idol ist aber kein wirkliches Wesen, sondern ein ⲉⲗⲟ
23543aus der 0in und dem &dawior ist der Schöpfer hervorgegangen.
23544Derselbe ist an das Schaffen in Erinnerung an das, was er ge-
23545sehen, gegangen, denn wenn auch dunkel, so erfasst er doch un-
23546mittelbar nach seinem Entstehen jene himmlische Welt in Ge-
23547danken und fasst den Plan, eine neue Welt nach jenem Bilde
23548zu schaffen, und zwar schafft er zuerst das Feuer? Woher
23549stammt aber die Materie? Ist sie von Ewigkeit da, oder ent-
23550steht sie erst durch den Hinblick? Nach ihnen erblickt und
23551erleuchtet die Seele die bereits vorhandene Finsternis, und zwar
23552hat sie dieselbe bei ihrem Neigen geschaffen ?, doch spricht sich
23553ⲧ̀ ⲕⲩ ⲉ︦ⲙⲟ, ⲧ ⲟ︦ ⲁ︦ AEyovtes, ⲕ ⲡⲟⲗ ⲁ︦ ÖvOMATA EINOVTES OU
23554ⲗ̀ⲣⲟⲱϭⲓⲱ ⲉⲓϩ ⲉ̀ⲡⲓϭⲕⲟⲧϥϭⲓ) ⲧⲩ ⲗⲉⲩ̀ⲙⲉϧⲟⲩ ⲡϩ AUTOIS ϥⲕⲓⲟⲱⲣⲣⲟⲩⲩ ϧⲉⲱⲩⲱ̄ϭⲓ
23555xal ⲉ̃ⲡⲟⲟⲓⲥ︦ⲩⲅ⳪ INS UNTQÖS WOLNGAVTES TOV ⲭⲟϭⲏⲟⲩ ⲡⲁϩ ⲡⲧⲟ AEYOUOLV
235568x’ Yoyara ⲉⲓⲑⲱⲗⲱⲩ, va oqpodon ⲗⲟⲓⲑⲟϩϥϭϥⲓⲁⲓ ⲧⲟⲩⲧⲟ yoAWAaS.
23557Plotin hat also — dies geht m. E. aus der letzten Bemerkung hervor,
23558— auch eine schriftliche Quelle benutzt.
235591 cap. 11: ⲉⲡⲉⲓ ⲡⲱ̄ϩ N Dan Pwuodeion EldwAn ⲯⲱⲗⲓⲭⲟ MNOLEL,
23560AAN’ ⲟⲩ ϭⲱⲕⲟⲧⲱ PUCW;...... Emeita ⲡⲟ︦ⲧⲉϩⲟⲩ 0VOla TOUTO N, ⲟϩ PaCL,
23561ZwvönNua;.. 0... ⲧ ⲟ Er ⲉⲉⲓ ⲉ̀ⲕⲡⲟⲓⲉⲓ︦ SE Ding xal eldwiov ⲧⲟⲩⲩ
23562NOLNGAVTA.
235632 cap. 11: ⲓ zom0aı tout! ⲙ̀ⲓ ⲡϩⲱ̄ⲧⲟⲩ, ⲗⲟ ÖL ⲕⲉⲅ Eneivo, AAN
23564ⲱϩ ⲉ̀ⲡ ⲉⲂⲟⲱϭⲓⲥϩ Atyovres. ⲑⲓ ti Öl ⲡϩⲱ̄ⲧⲟⲩ ⲡⲱϩ] cap. 12: xal &otı
23565yEVOLEVOV ⲡⲱ̄ϩ ⲉ̀ⲡⲓⲗⲉⲓⲉⲓ ⲙϥⲕϥ GV Eldev; dal’ Sims ⲟⲕ NV, ⲟ dv xal
23566eldev, ⲟⲧⲉ AUTOS ⲟⲧⲉ N NINO, NV ÖLdoaocıy AUTO. Elta ⲡⲱ︦ϩ ⲟ Dav-
23567ⲙⲟⲟⲧ ⲁⲱ̀ⲧⲟ̀ϩ ⲕⲩ ⲟⲩⲝ Eldmda Yuzdv &vddde Eidovras, ⲉ Akndwas
23568ϣⲱⲩⲟ︦ϩ, ⲕⲟⲟϩ Kal AyannıOSs Eva ı ÖUO aUTOV Ex TOD ⲭⲟϭⲕⲟⲱ KWNÖRHVAL
23569xal ⲉⲗⲑⲟϧⲧϩ ⲉⲓϩ dvaMunowW ⲙⲟϩ Avandhnoıv kaßeiv ⲱ︦ ⲡⲟⲧⲉ Eldov, TO
23570öl ⲉⲑⲱⲟⲩ T0dTO, El xal duvdqWs, ws AEyovaıy, ⲙ ⲟⲩⲩ KOTL YEVOMEVOV
23571dvd vun var ⲉ̀ⲕⲉ N ⲕⲟ ⲧⲙ UNTEOX ⲧⲟ, EL0wAOV Ohıkov, ⲕ UN
23572ⲕⲟⲟⲩ ⲉ̀ϧⲑⲱⲕⲓⲑ ϥϭⲓ ⲉⲕⲉⲓ ⲭⲁ) ⲭⲟ︦ϭⲙⲟⲱ Aaßeiv Evvolav &x ⲕⲟϭⲙⲟⲱ Exelvov,
23573ⲉⲁ nal ⲕⲑⲉⲓ︦ⲩ SE dv av yEvoLTO; mODEV ÖN Kal TO ⲡϩⲱ̄ⲧⲟⲩ ⲡⲱϩ ⲡⲟ]ϭ⳪ⲓ
23574olnd&vra Öeiv ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲡϩⲱ̄ⲧⲟⲩ : ⲓ̇ Ti yAQ ⲟⲩⲕ AAko; AAN El ZÖUvaTO ⲡⲟⲓⲉⲓ︦)
23575ⲉⲩⲑⲱⲙϥⲑⲉϩ ⲡϩ, ⲓ ⲧ EvOvunNDEis ⲭⲟ︦ϭⲙⲟⲩ ...ⲟ ⲭⲟϭⲕⲟⲩ ̀ⲑϩⲟⲱϩ ErolEL;
23576ⲙⲡⲉϩⲓⲉⲓⲭⲉⲧⲟ ⲣⲉϩ xdneiva dv ⲧϥ ϧⲐⲱⲏⲓϭⲉⲓ.
235773 cap. 12: ⲉ ⲟ 17 xal ⲓ ⲓ, ⲑⲉⲱ Egpavn. u ⲟϩ Yun N
page 650
23578634 V. Ursprung, Zeit u. Ort Ϥ︦. ko ⲃ
23579Plotin über die Materie nicht b
23580noch, dass sie eine Reihe ⲡ
23581Stellung im x00406 vontÖS
23582existiert eine zweite Seele, di
23583gesetzt ist und in die Men
23584Die hier geschilde:
23585stischen Weltanschauung:
23586schöpfer getrennt und die Mate:
23587gesehen wird. Da num dien A
23588Reihe Mittelwesen geschie(
23589wird vom bösen
23590auf Erden herrschende U: ung ⲡⲏ
23591waltung des Weltalls, indem die ird
23592teilt sind, und der Stärkere de ϯ
23593ⲅⲉϭϭ ϥ Ⲁⲩ TO ϭϫⲟⲧⲟϩ, ϥ
23594ⲉ ⲟ ar ϩⲓϭⲟⲟϭⲓ ⲡⲟϥ ⲟ.
23595ⲃⲉⲱϭⲉ) ⲟⲟ ⲥ ⲧ ϭⲕⲟ︦ⲧⲟϩ alı
23596ots. ⲧⲟⲩⲧⲟ ⲑ ⲧⲧⲟ ⲧ
23597ⲡⲑⲱⲧⲥ ⲛ altla.
235981 cap. 6: Tag ⲑ ⲟⲟϩ ds
23599ⲡⲉϩⲟⲓⲕϯϭⲉⲓϩ ⲕⲁ ⲉⲱⲧⲓⲧ̀ⲡⲟⲟϩ ⲕⲉ
23600ⲗⲣⲟⲩϭⲓ ⲡ︦, ⲟⲧϭ) ⲉ ⲛⲉⲧⲥⲱⲟϩ ϯ
23601ⲧⲱⲃ ⲟⲩⲟⲧⲱⲩ, ⲉⲉ Mn) ⲟ̀ⲧⲥ ⲡⲱ ⲧⲉ
23602ϭϭⲧⲟϭⲱ tg ⲓioϩ alokarwgr
236032 cap. 5: @oyog .-
23604ⲧⲏϩ ϯⲙ Ex ⲧⲱ ⲟⲧⲟⲓⲭⲏⲱⲓ
23605ⲧⲱ ⲟⲧⲟϥⲉⲱ ϭϭⲧⲥϭⲓϩ N
23606ⲧⲟⲗ ϥ ⲉⲡⲣⲟ ϥ ⲉⲣⲥ ϥ
23607ϭ̀ϩⲱⲙ ⲱ̅ϭⲓⲣ yevopkun IE ⲛ
23608ⲓⲱ ⲕⲁ ⲃⲟⲉⲱϭⲓⲱ ⲕ) ⲉ︦ ⲏ
236093 cap. 5: ⲉ 00
23610DV ϯⲏ... ⲕⲉⲧⲟⲓ ⲙ ⲉ ⲉ
23611ⲙ ⲕⲉϭⲟⲱϭⲓ;
236124 cap. 6: ⲯⲉⲏϭⲉⲓϩ ⲕⲱ)
23613ⲉⲩⲟⲓ ⲧϣⲉ ⲧⲱ ⲡⲱⲧ) ⲕⲱ ⲧ a
23614ⲕⲉⲟⲥ ϫⲉ) ⲧⲱ Ϩⲓⲟⲓϫⲟⲩⲧ⳪ ⲃ
23615ⲧ Önwovoybv ⲧ wur ⲙⲱ ⲛ
page 651
23616V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 635
23617diesem Punkte tritt die Differenz zwischen Neuplatonismus und
23618Gnosticismus stark hervor, denn Plotin ist der festen Überzeu-
23619gung, dass diese Welt vollkommen und schön sei. Sie ist „von
23620Gott hervorgebracht, darum vollkommen, selbstgenügsam und be-
23621dürfnisslos; nichts ist in ihr unbeseelt, der ganze Himmel bewegt
23622sich in ewiger Ordnung; alles aber ist von dem Urguten unab-
23623hängig, alles begehrt seiner und allem wird es zu teil, einem
23624jeden nach seinem Vermögen.“ Sehr schön sagt Zeller (Phil. d.
23625Gr. IHN, 559): „Die Schrift, in welcher Plotin diese Vorstellung
23626widerlegt, ist ein merkwürdiger Beweis von der. Stärke, welche
23627die hellenische Naturanschauung, trotz aller entgegengesetzten
23628Elemente, auch in ihm noch bewahrt hat, und von dem inneren
23629Gegensatz seiner Denkweise gegen jene ihr scheinbar ⲃⲟ ver-
23630wandte Spekulation. Die Weltverachtung seiner christlichen
23631Gegner erscheint unserm Griechen als ein wahrer Aberwitz“.
23632Die Widerlegung des gnostischen Pessimismus macht den grössten
23633Teil der Abhandlung aus, und dies ist auch der Grund gewesen,
23634warum Einige dem Buche den Titel: ⲡⲟⲟϩ ⲧⲟϩ xaxov top dn-
23635ⲙⲓⲟⲩⲟⲩⲟⲩ TOÜ ⲭⲟϭⲙⲟⲱ ⲭⲓ TOP ⲭϫϭⲙⲟϧ ⲭⲥⲭⲟ Elraı ⲗⲩⲟⲩⲧⲥϩ
23636gegeben haben.
23637Im engen Zusammenhang mit der gnostischen Weltverach-
23638tung steht ihre eigene Selbsterhebung über den Kosmos. Sie
23639behaupten nämlich von sich, dass sie allein das Intelligible er-
23640fassen, ihre Seelen unsterblich und göttlich seien !; sie glauben,
23641MEgeı. cap. 8: ⲉⲓ Öl Exodoaı (sc. Yuyai), ti MEUDECDE EIS ⲟ̂ ⲉⲭⲟⲟⲩϭϭⲓ
23642HAdere dıdovros ⲭⲁ Anakkartreodar, EU Tıs Un ⲉ̃ϩϭⲕⲟⲓⲧⲟ • Cap. I: ⲡⲟ-
23643tovs ⲑⲉ xal meviag ⲉ ⲧⲓϩ MEU@OLTO ⲕⲁ) TO ⲟⲩⲭ ⲟⲩ Ev ⲧⲟⲓ TOLOVTOLS
23644nm .. , ;
23645ⲛ̄ⲡⲟϭⲓ etc. — cap. 13: ⲟ ⲉϩⲉ MENQOMEVOS ⲧ︦ TOU KOCHOU ϣⲱϭⲉ ⲟⲕ
23646ⲁ. ⲕ. ϥ ⲟ ϭ, ⲟ. ⲫ
23647oldev ⲟ︦ ⲧ. ⲡⲟⲉi 000’ ⲟⲡⲟⲱ to ⲑϩⲟ︦ϭⲟϩ ⲥⲱⲧⲟⲩ TODTO ⲗⲱϩⲉⲓ︦..... xal 00x
23648AnaıtnıEoV ⲡ︦ dyadods zavras ⲟ, Örı UN TOUTO Övvartov, MENECDNAL
23649ⲡϩⲟⲭⲉⲑⲱϩ ⲡϩⲟϭⲓ]ⲭⲉⲓ ⲡⲟ︦ⲗⲓⲩ AEL0DGL ⲙⲉⲩ ⲓⲥϣϩⲉⲓ TAUTA EKEIVWV, TO ⲧⲉ
23650ⲭⲭⲟⲩ un voulteıv ⲟⲗⲟ ⲧⲓ 1) TO ⲉϧⲉϭⲅⲉϩⲟⲩ ⲉⲓϩ ϣϩⲟϧⲏϭⲓⲱ ⲭⲓ Ⲉⲗⲁⲧⲅⲟⲩ
23651dyaddv ⲭⲁ del ⲡϩⲟ̀ϩ TO ϭⲙⲓⲭϩⲟⲧⲉϩⲟⲩ • CAP. 4 ⲟⲧ ϫⲭⲱ̄ϩ ⲉⲣⲟⲥ
23652ⲧⲟⲩⲉ ⲧⲟⲩ ⲕⲟⲟⲩ ⲟⲧⲟⲩ tw ⲡⲟⲗ ⲉⲁ &v ⲱⲧ Ϩⲱϭⲭⲉⲣ.
236531 cap. 5: 1 ⲟ︦ⲗⲟⲣⲟ ϭⲟ̀ⲧⲟϩ ⲉ̀ⲓ ϭⲱ̀ⲙ Hovras, olov Eyovow ⲟ-
23654ⲑϩⲱⲡⲟⲓ, ϫⲟ ⲡⲓⲱⲟⲩ ⲕⲟ ⲙⲡϩ ⲕⲟ Ϩϩⲣⲟ̀ϩ ⲧⲓ) ⲡⲟϩ AUTOS Öuvapıy un ⲉⲧⲓ.
23655udteıy, dAX Epanteodaı ⲧⲟ vontOG ⲉⲓ) Ekeivaı, ⲕ) ̅⳪. Ev Ale ⲧϭⲱⲧϥⲥ
page 652
23656636 V. Ursprung, Zeit u. Ort a, opti ϥ
23657allein völlig gut zu werden ı ⲉ
23658höchsten Gottes zu gelangen, ⲛ ϣⲃ yollen
23659Natur entstammen ', daher Io -Ⲕⲉ y
23660schen an, indem sie sagen iM ϥ
23661Menschen zusammen gen
23662andern aber, die du bewu: ⲉ
23663auch die Gestirne; du aber ⲉⲛ 8
23664sonder Mühe“ 2.: Denn nach‘ ih
23665(s. cap. 5), jene besitzen kein
23666höheren Welt, da sie ja Ges
23667ⲉ̀ⲡⲥ0ⲉⲟⲧⲉ̀ϩⲱ Zw ⲧⲥ︦ⲃⲉⲓ ⲕⲡ︦ⲗⲗⲟϧ ϫⲱ 00x
23668ϣϩⲟⲩⲏϭⲓ) ⲉⲗⲉⲓ) üuelvova ⲱ ⲟ
23669ⲭⲱⲗⲱⲟⲏⲉ̀ϧⲱⲩ ⲧⲱⲙ ⲉ̀ⲡⲥⲧⲱⲓⲧⲱϧ ⲡ ⲧⲏⲃ
23670⁘ --.-.. -
23671ⲉⲐⲑⲱ̀ⲡⲱⲓ, ⲧⲟ̀ ⲟ ⲟ̀ϩⲱⲛⲟⲩⲛ ⲡ
23672ⲕⲉϫⲟⲓⲙⲱⲩ ϥϫⲓ ⲝ ⲡⲟⲗⲗⲱ ⲭⲉⲗⲓⲟ̃ⲩⲱⲃ ϫ
23673ⲭⲉⲓ ⲙⲉⲩ ⲧⲟ ⲧⲉⲧϭⲣⲏϧⲟ ϫⲱ ZUG
23674̀ϧⲧⲁⲱⲑ ⲡⲉϩ) ⲣϥ ⲉⲧⲃⲁ) ⲧⲟϩ
23675ⲏⲙ ⲕⲉ) ⲧⲟϩ ϣⲁⲱⲗⲟⲧϭ̃ⲧⲟⲱϩ AEL0DG
23676&v ⲧ︦ ⲟ̀ϩⲓ ⲉ̀ⲡⲥⲃⲓⲟⲱϭⲓ)
23677ϭⲓⲙⲧⲓ ϣⲓϧⲟⲏⲃⲟϣ;
236781 cap. 15: ⲕⲉⲧⲟⲓ ⲉϥⲟ ⲧⲟ
23679ⲓⲱⲭⲟⲓⲧⲥϩ db ⲡⲱⲧ ⲛⲟⲧⲟϩⲑⲟⲑⲙ ⲧⲟ
236802 cap. 9: ⲉⲓ 0” Ömegogäv O8
23681zelowv, zy0r0V Ev, ϭϣ ⲧⲓϩ KQIIr0g
23682ⲉⲟⲥ ϫⲁ) ⲡⲟⲟϩ ⲉⲙⲑϩⲱⲡⲟⲱϩ
23683&ygoimlas ⲉ̀ⲡ ⲧⲟϭⲟⲱⲧⲟⲩ ⲓⲧ, Ep
23684ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲉ︦ⲗⲗⲟⲓϩ vopkteımw ⲉ ϯ
23685ⲛⲉⲧ Zxeivov ⲧⲥ︦5ⲓⲧⲉ ⲱ︦ϭⲡⲉⲟ Övelgaaı
23686500v ⲉⲟ Övvardv ⲯⲱⲗⲣ Autor
23687ⲉ︦ Ⲑϩⲱⲡⲟⲓ &vöntos ⲧⲟⲓ̈ ⲧ ⲓ
23688Eon ßehrlav ⲉ̃ⲡ̀ϧⲧⲱⲩ ⲟⲓ ⲏⲟϧⲟⲛ ⲉⲙ
23689{v ⲉⲩⲐϩⲱ̀ⲡⲟⲓϩ Y ⲉⲑⲟ̀ϧⲉⲓϥ, ⲕⲉϯ
23690iⲓⲱⲧⲏⲥ ⲉϩ ⲉ ⲉ̀ⲭⲟϭⲉⲓⲉ ϭⲱ ⲉ ⲑ
23691ⲟ ⲡⲁⲓ̈ ⲉϩ ⲟ ⲥ̄ϭⲧⲟⲉ & ⲧⲓⲏ
23692ⲭⲉ ⲧⲟⲓ ⲟ̀ϩⲁⲩⲟⲱ ⲟ ⲡⲟ
236933 vergl. cap. 8. 11
23694ⲁ.
page 653
23695V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 637
23696Sphären haben, sagen sie, etwas Furchtbares für den Menschen,
23697sind nur zur Tyrannei im Weltall vorhanden und üben auf das
23698Leben und Schicksal der Menschen einen verderblichen Einfluss!,
23699doch werden sie am Ende der Tage untergehen. Ihnen selbst
23700gilt von den Dingen dieser Welt nichts für schön und erstrebens-
23701wert, selbst der menschliche Körper wird gering geachtet, nur
23702für die Seele und ihr Heil gilt es zu sorgen, denn der Körper
23703geht unter, die Seele aber ist unsterblich; daher halten sie die
23704Gemeinschaft der letzteren mit jenem für keinen Gewinn; der
23705Tod ist für sie die Flucht aus der Höhle und aus der Region
23706des Werdens in die des Seins ?; in der Unterwelt giebt ⲉⲃ dixaı
23707und xortauol, auch haben die Seelen ⲙⲉⲅⲉϭⲱⲙⲥⲧⲱ̀ϭⲉⲓϩ durch-
23708zumachen ?. Die Seelen der Gnostiker verlassen diese Erde,
23709welche für sie nur eine Fremde war, und gehen in die ϫ⳪..
237107% ein.
237111 cap. 13: Ⲁⲗⲗⲁ ⲡϩϩⲱϩ ϭⲱⲩⲭⲱⲣϥⲅⲟⲩ ⲧ] WAVTWV QUIEL ⲟⲧ Ökovta
23712ⲡϩⲟⲩϩ ⲧⲉ MOWIK MAUVOAMEVOV THS TOXYyWÖlaS ⲧⲱⲙ oßEQHV, ws Olovrat,
23713ⲉ̀ tais ⲧⲟⲩ ⲭⲟϭⲕⲟⲱ ogalgaıs, ⲟ 3) navıa Meldıya TEUJOUVOLV AUTOS Etc,
237142 cap. 6: ⲉⲧⲱ ⲕⲁ ϭϭⲱ̄ϩ tOvEiinvav ⲉⲧⲙϩⲱϩ Äeydvtwv dva-
23715Baosıs ⲉⲕ to ϭⲡⲏⲗⲁⲓⲟⲱ ⲭⲁ) ϫⲁⲧⲉ BoayU ⲉⲓϩ ⲑⲁⲓ AAndeotEgav ⲕⲁ︦)ⲗⲟⲓ
23716ⲕ⳪) ⲕⲁ︦ⲟ ⲡϩⲟⲓⲟⲩϭ⳪ϩ........ QAN” ⲉ̀ϣⲉϧⲱ̄ϩ ⲉⲭⲟⲙ4ϧⲟⲱϩ ⲧⲉ ⲉ̀ⲕⲉ[ϧⲱⲩ ⲱϩ
23717ⲡⲁⲗⲟⲓⲟⲧⲉ̀ϩⲱⲩ Kal Ⲁ︦ ⲕⲁⲗⲱ̄ϩ ⲗⲣⲟⲱϭⲓ ⲡⲁϩ Exeivwv ⲗⲟⲕⲃⲟϧⲟⲩⲧⲟϩ, ⲯⲱⲭϥϩ dOava-
23718Olav, ϧⲟ ⲡⲟⲩ ⲭⲟ̀ϭⲕⲟⲩ, Ⲑⲉⲟⲩ ⲧ̀ KOGTOV, TO ⲧ] ⲱⲗ) Ⲟsi ϣⲉⲉ. TIHV ⲡϩⲟⲩϩ
23719TO ϭⲱ̄ⲕⲉ Outilav, ⲧⲟⲩ ⲯⲱϩⲓϭⲙⲟⲩⲩ TOV AM AUTO, TO Ex yEVEGEWS PEUYELV
23720ⲉϩ oVoiav. ⲧⲟⲟⲧ ⲣⲉϩ ⲕⲉⲓⲙⲉ ⲡⲁϩⲉ TO Ⲡⲗⲟⲧⲱϧⲓ ϭⲁϣⲱ̄ϩ 0UTWOL LEyor-
23721ⲧⲉϩ ⲕⲁⲗⲱⲥ ⲡⲟⲓⲟⲟ︦ϭⲓ.- cap. 7 nV ⲑ ⲡϩⲟϩ to ϭⲱϭ ⲧ ⲯⲱⲭϥ ⲕⲟⲓ‐
23722ϧⲱⲩⲓⲟⲩ ⲧ YuEtEOK ⲡϩⲟ ⲥⲱⲧⲱⲩ ⲉϩϥⲧⲁⲓ ⲱϩ 00% KuELVOV IN ⲯⲱⲗ].
237233 cap. 6.
237244 cap. 5: ⲙ ⲟ TIWOvrES TaUTNYV NV ϥⲏⲓⲟⲟϩⲣⲃⲟⲩ ⲟ ınvdE
23725ⲧⲓ] ⲯⲩ ⲭⲁⲓⲱⲓϧ ⲧⲟⲓ̈ ϣⲟϭⲓ ⲣϥ̄ yeyovbvaı, ⲉⲓϩ ϯ On ⲉϧⲧⲉⲱⲑⲉϧ Ane-
23726ⲗⲉⲱϭⲟⲓⲧϭⲓ • ⲧⲟⲧⲟ ⲑⲉ Adyov ⲉⲁ. ⲕⲟⲟⲩ • xaltor ⲅ del adTOLS ⲉϧϭⲑⲁⲓ
23727ⲉ̀ zagadelypartı ⲕⲟϭⲏⲟⲱ, ⲑ ⲙⲓϭⲟⲟϭⲓ: ⲡⲟ︦ⲑⲉϧ ÖL ⲧ ⲡⲁϩⲟⲉⲓⲙ ⲧⲟⲩⲧⲟ;
23728ⲧⲟⲧⲟ ⲣⲉϩ ⲕⲁⲓ AUTOS VEVEUKOTOS NÜN ⲡϩⲟϩ TA THÖE TOU TO ⲡϭϩϭ︦︦ ⲉⲓⲏⲥ
23729MENOLNKOTOS. — Cap. 15: TovTwWV ϩⲁϩ ⲟ̀ AUTOIG Kakdv, ⲗⲁ AAO TI,
23730ⲟ︦ ⲡⲟⲧⲉ ueradımEovcı. Daher ist diese Erde für sie ein Aufenthalt in
23731der Fremde: cap. 11: ⲡⲉⲓⲧϭ xal ⲟ ⲗⲟⲩⲓⲟⲟϩ ⲧⲟⲩ xdowov, ⲓ ⲡ︦ AUTOLS
23732N ⲏ ⲉⲩⲟϣ yevopkvn ⲱⲡ tv ⲕⲉⲓ⳨ⲟ︦ⲩⲱⲩ, de Atyovoıy adrol, ⲟ
23733KUTNyayEV Eis ϧⲉⲱϭⲓϧ TOUS MOLNOAVTAS.
page 654
23734638 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptis
23735Da nun diese Welt kein
23736ist, so kann sich auch seine F
23737nur auf die Gnostiker, da sich
23738herab‘. Eine derartige A
23739auf den sittlichen freien
23740geübt. Sie übertreffen noch 3
23741Lust das höchste Leber
23742tigen Gesetze, geben die seit je
23743und die besonnene Mässig:
23744die Besonnenheit und die ⲓ
23745Gerechtigkeit und ⲟⲩⲟ.
23746haft werden könnte. Demg
23747übrig, die Selbstsucht, di ⲉⲟ N
23748der Tugend, die Untersuchun,
23749ihnen gänzlich weg; zwar
23750lehren nicht, wie man
23751: cap. 9: ⲉ ⲡ) z0UTOLS |
23752xavrös ⲉⲏ ⲫ ⲕⲉ ⲟⲩⲓ ⲛⲛ ⲙ
23753ⲟⲓⲥ ⲙⲓ Ϩⲛϫⲟⲉⲓ̄︦ϭⲑⲥⲓ ⲉⲓϩ ⲧ T
23754ⲕⲉ ϭⲙⲙϣⲱⲓⲟⲩ ⲉ̃ⲥⲱⲧⲟⲓ̈ϩ ⲣⲟ.
237552 cap. 15: 6 di ⲗⲟⲣⲟⲥ
23756XUQL0V ⲭⲓ ⲟⲧⲓ ⲧⲛ ⲟⲓⲥ ϣⲉⲃ
23757ⲧⲱⲥ ⲉ̀ⲧⲓⲕⲉϭⲉϩ ⲕⲟ ⲧⲙ ]
23758ⲙⲏ) ⲧⲟ ⲧⲉ ϭⲟⲩ ϥⲟⲓ ⲟⲟ
23759ⲧⲥⲱ︦Ⲑ Ϩⲓ Ⲑⲉ Onagyov, ⲉⲉⲓⲉ
23760ϭⲙⲫⲱⲧⲟⲩ ⲓⲕⲓⲟϭⲱⲟⲣⲱ ⲧⲏ ⲧⲉⲉⲓⲟⲟⲣ
23761ⲗⲱⲥ ⲛⲱ ⲉ ⲟⲡⲟⲱⲟⲓⲟ ⲉⲩⲑⲣⲱⲧⲟϩ
23762ⲧⲓⲏ ⲛⲟ ⲕⲱ ⲧ̇ ⲡⲉⲓ ϥ
23763ϫ.) ⲧⲟ̂ ⲧϥ̅ ⲟⲉⲒⲉϩ ⲛⲟⲩⲟⲩ, ⲉ ⲙ
23764ⲗⲱ ⲧⲟⲱ︦ⲧⲱⲓ........ ⲟ yap ϥ ⲓ
23765ⲧⲓ Eoyakeraı, ⲕ ⲓⲏ ⲛⲁⲁ.
23766bringt dies Plotin zum Au
23767ⲕⲉ ⲙⲡⲉⲛⲉ äntzeodat ı
23768ⲧ. ⲟⲙϭⲧⲟϩ ⲧⲟⲩ Ϩⲉⲟϩ
23769ⲡⲏϩⲱ̀ⲏⲉϧⲟⲃ ⲉ̀ⲃⲉⲓϩⲉⲓ: dee ⲙ
23770ⲑⲉⲟⲥ ⲗⲉⲣⲟⲕⲉⲩⲟϩ ⲙⲟⲕ ⲓⲟ..
page 655
23771V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 639
23772Plotin ihnen gegenüber den Vorwurf, selbst die verworfensten
23773Menschen als Brüder anzureden !.
23774Sehr interessant sind die Aufschlüsse Plotin’s über die magi-
23775schen Künste der von ihm bekämpften Gnostiker. Sie schreiben
23776Zauberformeln auf, die sie an die Seele und an das Höhere richten,
23777verrichten Zaubereien, sagen Bannsprüche und Beschwörungs-
23778formeln her, da sie glauben, dass die obere Welt ihren Worten
23779gehorche, sobald nur jemand in der Kunst bewandert sei, be-
23780stimmte Worte zu sprechen und auf bestimmte Weise Melodien,
23781Töne, Anhauchungen, zischende Laute hervorzubringen®. Sie
23782rühmen sich der Krankenheilungen, und zwar personificieren sie
23783die Krankheiten zu Dämonen, welche sie dann durch gewisse
23784Worte auszutreiben vorgeben, obwohl sie nach Plotin ganz ge-
23785wöhnliche Mittel anwenden 3.
23786Damit möchten wir den von Plotin gelieferten Stoff erschöpft
23787haben. Überschaut man noch einmal die Angaben, so erkennt
23788man die Lückenhaftigkeit derselben, da manche Punkte nur ge-
23789streift, andere gar nicht berührt, nur einige etwas eingehender
23790behandelt sind, so dass wir uns kein Gesamtbild von dem Leben
237911 cap. 18: 7 ⲉ︦ ⲉϣⲟⲩⲩϩ iv ⲭⲁ) TOUS ϣⲁⲱⲗⲟⲧⲟ̃ⲧⲟⲩϩ ÜEL0UCL MQ0LGEWE-
23792n&w ⲉⲥ. — cap. 5: ⲟⲟⲩ ⲧⲓ) ⲕ avtOV ⲯⲱⲗⲓⲟ dddvatoV ⲕ) ⲑⲉ.)
23793ⲗⲉⲓ ϫⲟ ⲅϯ) ⲧⲱ ϣϭⲱⲗⲟⲧⲥⲧⲱⲩ ⲉⲩⲩⲑϩⲱ̀ⲡⲱⲩ.
237942 cap. 14: uodıora ⲟ︦ adrol xal ⲟ︦Ⲙⲱϩ ⲡⲟⲓⲟⲩϭⲓ ⲟⲩⲭ AKNQATK TA
23795Zuei, ⲟⲧϭ yÜQ Exaoıdas ⲣϩⲥ̃ϣⲱϭⲓ) ws ⲡϩⲟⲩϩ Exeiva Ⲙⲟⲩⲧⲉ, ⲟ MOVOV
23796ⲧϮ wuznV, ⲉⲗ ⲕ ⲧⲉ ⲉⲡⲟⲩⲱ, Ti ⲡⲟⲓⲟⲩϭⲓϧ 1) yoNTELKS Kal ⲑⲓϩ Kal
23797ⲡⲉⲟⲉⲓϩ Ⲓ̀ⲣⲟⲱϭⲓ Kal ⲗⲱ UNAaKOVELV ⲭⲁ AyETÖCL, ⲉ TIS ⲕⲱ̄ ⲧⲉⲭⲱⲓⲕⲱ̀ⲧⲉϩⲟϩ
23798ⲉⲡⲉⲓ. tadı xal oⲧⲱϭⲓ ⲛ ⲕ) ]ⲗⲟⲱϩ ⲕⲁ ⲡϩⲟϭⲡⲓⲉⲱiϭⲉⲓϩ ⲕ⳪ OLYKOUS ⲧⲓ
23799Pas ⲭ ⲧⲁ ⲟⲗⲙ ⲟⲩϭ ⲉ̀ⲕⲉ ⲙⲁⲩⲉⲉⲓϧ ⲣⲣϩⲁⲡⲧⲟⲓ.
238003 cap. 14: xadalorodar ⲟ︦ ϧⲟ̃ϭⲱϧ ⲗ̀ⲣⲟⲩⲓⲉϩ aUTOUS AEyovtEs ⲙⲉⲣ
23801ⲉ ϭⲱϣϩⲟϭⲱⲩϥ ⲕⲁ xooulax dınitn ⲗⲉⲗⲟⲩ dv 6Q006, xudarnEg ol ⲫⲓ
23802ϭⲟϣⲟⲓ ⲗ̀ⲣⲟⲱϭⲓ vüv di ,̀ⲡⲟⲧϥϭⲥ̅ⲙⲉⲩⲟⲓ ⲧⲉϩ ϧⲟϭⲟⲱϩ ⲑⲁⲓⲏⲟϧⲓⲁ ⲉϭⲓ xal
23803ⲧⲟⲱⲧⲁ ⲉⲓϩⲉ ⲗⲟ ϣⲥϭⲕⲟⲩⲧⲉ Öuvacdaı xal ⲉ̀ⲧⲟⲩⲣⲉⲗⲗⲟⲉⲩⲟⲓ ϭⲉⲙⲩⲟ̅ⲧⲉⲑⲟⲓ
23804ⲉ̀ ⲥⲩ ⲉⲟ ϭⲓⲉ ⲡⲥϩⲉ TOLS ⲡⲟⲗⲗⲟⲓ̈ⲝ ⲟⲓ ⲧ̀ ⲡⲟϩⲉ Tois ⲕⲟ̀ⲣⲟⲓ Öuva-
23805weis Ⲑⲁⲱⲕⲟ︦ⲝⲟⲱϭⲓ, ⲧⲟϩ MEVTOL ⲉ ϣϩⲟⲩⲟⲧⲁϩ 00x Av KELDOLEV ⲱϩ ⲟⲩⲗ Al
23806ⲩⲟϭⲟⲓ Tas altiag Ϧⲭⲟⲱϭⲓⲛ ⲓ xapatoıs N mAnNOKOVAis N Evdelaıs ϭ
23807weoL Kal ⲟ︦ⲗⲱⲥ ⲙⲉⲅⲁⲃⲟⲗⲟⲓ̈ϩ ⲓ) ⲈⲱⲐⲉϧ ⲧⲩ ⲟⲩϩⲓ) N Evdodev Aaßovoaıs
23808ⲗⲟⲩϭⲓ Öl ⲕⲁ ⲥ Ϩⲉϩⲁⲡⲉⲓ̈ⲥⲓ avTOV. etc.
page 656
23809...ϥ
23810640 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. kop
23811und der Lehre der ⲟⲟ ⲟ en k
23812nicht in Plotin’s Absicht, wollt ⲟ doch nach
23813des Stoffes nur einige Punkte hı )
23814stracks widersprachen; and ⲉ ⲉ
23815tigt lassen, da er dieselben A ⲩⲉ
23816Meinung verkehrter als die, di ; Plotir
23817Lehren nicht immer recht verstanden «
23818Sind nun bestimmte Gegr
23819zieht sich seine Polemik genere
23820den historischen Angaben des
23821gezogen, dass die Schrift ie
23822und Aquilinus zu Rom gemün ⲫ
23823cap. 10 hatten uns dies bestät;
23824Lehren bilden bei aller Lüc
23825Ganze, dass sie nur einer 5
23826An keinem Punkte sind wir auf
23827Schilderung der sittlichen Ⲉⲛ
23828treffend sein. Wir wollen nicht
23829Dualismus den ethischen Am
23830habt hat, aber ob dies bei
23831höchsten Grade zweifelhaft;
23832Plotin, der hohe sittliche _
23833schen zu Freunden ⲉⲩⲁ
23834dass die asketischen Neigungen
23835doch am Schlusse ⲓ. ⲉ ϯ ⲧⲓ
23836ⲉ ⲧⲱ ⲗⲱ ⲧⲟⲓ̀ⲧⲱⲃ. Demg
23837strengere und eine laxere Partei*; Plı
23838logetischem Interesse die
23839ⲙ ⲟⲩⲁ ⲁ
23840ı Letztere bekämpft X
23841Nauck, Porphyr. opusc. selecta 1 ⲟⲟⲟ
23842alodnow ⲡⲁⲑⲓⲩⲟ̃ⲕⲉϧⲟⲩ ⲡϩⲟϩ ⲧⲟⲓ̈ϩ ⲓ
23843Bagßeiguwr EEergeynMoen, ⲟ Ent m ⲉⲙ ⲉⲟ 8
23844ⲫⲟⲟⲩ ⲓϭⲉⲱϩ) ⲗⲉⲣⲟⲩⲧⲉϩ ⲕ) ⲧⲱⲛ ( ⲟϭ ϭⲑⲥ. ⲟ
23845yon ar ToUTOLS ⲛⲁ..
23846GUVAyOQEVOVTAV TOUTOV ⲧⲟ̀
23847para, ⲱϭⲉ ⲟ0 ⲧⲏ ⲉⲗⲟ ⲉ
23848ⲣⲉϩ ⲃϩⲱⲧⲱⲩ ⲉ̃ⲡⲉⲧⲱⲏ, ⲉϭⲉ
23849“.
page 657
23850V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 641
23851Welche Gründe haben nun den Porphyr bewogen, der Schrift
23852des Plotin, obwohl sie gegen die Sekte des Adelphius und Aqui-
23853linus gerichtet war, den Titel ⲡⲟⲟϩ tovus IvmwortIXxOoUG zu geben?
23854M. E. konnte für ihn kein anderer Grund vorliegen als der, dass
23855diese Gnostiker sich nicht einen bestimmten Namen nach einem
23856bestimmten Sektenhaupte beilegten, z. B. hier Axviıvı0tal oder
23857Adelgıoı, sondern sich allgemein als Ⲅⲱ⳪ⲧⲓⲭⲟl bezeichneten.
23858Wir müssen also innerhalb der von uns aufgestellten Gruppe der
23859Severianer, Archontiker, Sethianer und der Nicolaiten, Gnostiker
23860und Kainiten die Gegner wiederfinden.
23861Um den Beweis hierfür zu liefern, wollen wir das Verhält-
23862nis der Gnostiker des Plotin zu dem zweiten koptisch-gnostischen
23863Werke näher ins Auge fassen. Die Berechtigung zu einer Ver-
23864gleichung wird wohl nicht bestritten werden, hat doch, wie ge-
23865sagt, Porphyrius berichtet, dass die Gnostiker sich neben andern
23866Apokalypsen auch auf die des Nicotheos beriefen. Nun wurde
23867in unserm Werk ein wörtliches Citat aus einem Buche des Nico-
23868theos angeführt, und es unterlag keinem Zweifel, dass dies die
23869von Porphyrius bezeichnete dxoxalvwıs Nıxodtov sei. Daher
23870würde es mehr als ein Spiel des Zufalls sein, wenn zwischen
23871beiden Stellen kein innerer Zusammenhang bestände, und das-
23872selbe Buch vonganz verschiedenen gnostischen Sekten benutzt wäre.
23873Hahaooan xheloeıe TO EautHs ϭⲓⲁ WOTE ϣⲓ) ÖEbaodar TA Gkovta, EyEvero
23874ⲭ Eavrnv lv ⲕⲉⲣⲟ, ⲕⲟⲧⲉ Öl ⲧⲟ̀ ⲕⲟ̃ϭⲙⲟⲩ ⲙⲓⲕϩⲟ︦, ⲱϩ ⲕⲓ) Övvapkın
23875Ortaı ⲧ ⲱⲡϭϩϭ︦. ⲉⲟⲗⲁⲃϥⲑⲉⲓϭⲁ ⲙⲟⲱϧⲃ var ⲟⲩⲕ Av ⲧⲟ. ⲉⲙ
23876ⲓⲟ ⲧⲟⲧⲟ ⲑ ⲡⲥ︦ⲩⲧⲁ Ökyerat, ⲣⲓⲣϧⲱ̀ϭⲕⲟⲱϭϭ ⲧ ⲱⲧϩ ⲙⲣⲉⲐⲟϩ, xal ⲟⲩⲭ
23877ⲉ̃ⲡⲟϭⲧϩ̀ϣⲉⲧϭⲓ TA EIG ⲱⲧ EOLOMEVA. ⲭⲁ ⲏⲉⲓ ⲟ, ϣ⳪⳪i ⲟⲩ ⲉⲗⲟ
23878ⲃϥⲑⲱ̄ⲙⲉⲩ ϩⲱⲓ) ⲉⲟⲟⲗⲱ̀Ⲑⲙⲉⲩ TO ⲧⲟⲟ ϣⲫⲃⲟⲱ ⲡⲁⲑⲓⲏⲟⲧⲓ. ⲉⲓ ⲑ navd Nuiv
23879Üroreraydaı. ⲱϩ ⲕ ⲣⲉϩ ⲟⲟⲩ ϭⲱⲩⲥⲭⲧⲟⲩϧ dav ⲧⲓ ÖkEntaı GunaQgöv,
23880ⲉⲑⲱϩ ⲙⲓⲁⲩⲉⲧϭⲓ ⲕⲟ) Ⲫⲟⲗⲟⲩⲧⲓ ⲧⲩ ⲧϥ̄ϩ ⲡⲟⲣ. Bus 0 ϣⲓⲁir-
23881ⲧⲟⲓ. ⲟⲞⲧⲱ dr ⲕⲁ Bowosıs tüv Öhiywv ⲡⲉϩⲓⲣⲓⲣⲩⲟⲩⲧⲁⲓ• ⲟⲡⲟⲩ ⲑⲟ ⲃⲱⲑⲟⲩϩ
238828Eovolas, ⲡϭ︦ⲟⲧϭ Ökyovzaı xal ⲱⲡ 0V0EvOS ⲙⲓⲁⲓϧⲟⲩⲧϭⲓ. TOLOUTOLS ⲟ
23883ⲫⲟⲩⲧⲟⲩϩ Anardvıes dxolovda ⲕ ⲟϩ HratnvrO Föpwv, avıl ⲉⲗⲉⲱⲑⲉ
23884olas ⲉϩ ⲧ̀ ⲧⲡ̄ϩ xaxodaınovias ⲃⲱⲃⲟⲩⲩ ⲁⲱⲧⲟ̀ϩ OEQOVTES ⲉⲡⲓⲝ. Wie
23885sein Lehrer vergleicht er sie mit den Kynikern: todro xal ⲧⲱⲙ ⲭⲱⲱⲓ
23886XV WAS ⲡⲥⲱⲧⲟⲣⲭⲧⲟϩ EkolnoEev, ⲡϩⲟϭⲡⲗⲟⲭⲫⲓⲧⲟϩ TO altlm ⲧⲱ) APNAQ-
23887TnNWATOV AUTOIS, ⲟ ⲑ) xaheiv Elwdacıy AdınqopOV.
23888Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 3. 41
page 658
23889ⲉϫⲓ geottenbart hat! (PP.
23890ⲧⲓ ⲧⲟⲓ. ⲧⲧⲅⲧⲱⲓ ⲛⲛ and
23891ⲡⲟ sehr schöne Ⲣ
23892von Plotin, in welchem ⲉⲓ
23893gewissen ⲙⲡⲟϭⲧϭϭⲉ:ⲍ, nüm
23894gyerapoıaı zum Vorwurf m:
23895Geburten der Hyle haben
23896ihnen körperlose Geister zı
23897und sie über das, was es
23898erhörte sie, schickte absonc
23899tete Taxeis nach den Tax:
23900Gesetz. „Und es schuf die
23901welche herausgekonmen wa
23902Festsetzung des unterhalhb vc
23903den wirklichen Wohnort, inn
23904ⲟ⳪, innerhalb von diesem
23905die ⲇ̄ ⲥⲟ ϫ ϭⲓ. die ⲛⲉⲧ ⲉ︦ ⲓ
23906ⲩⲉ ⲉⲓ. ⲉⲛⲧⲓ̃ⲧⲱⲡⲟⲓ⳿. Das
23907ohne Zufall finden wir alle d
23908gleichsam als wenn Plotin
23909Doch ist dies m. E. nicht de
23910von ihm gedachten Punkte f
23911wieder, vor allem die Lehre ⲅ
page 659
23912V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 643
23913sschiedenen voüg!. Wir sind vielmehr der Ansicht, dass unser
23914"erk eine ältere Phase derselben gnostischen Lehre darbietet,
23915dem dieses in Ägypten, jenes Werk aber, aus dem Plotin schöpfte,
23916Rom entstanden ist, und wir wissen zur Genüge, welche Wan-
23917»lungen eine Schule wie die valentinianische durchgemacht hat,
23918dass man kaum noch die Lehre des Meisters zu erkennen
23919Tmag.
23920Noch einige Berührungspunkte möchten hier verzeichnet
23921erden:
239221. Die Gnostiker des Plotin haben behauptet, dass die Ma-
23923rie von der herabneigenden Seele erleuchtet sei; ähnliche Ge-
23924ınken finden sich auch hier. Denn Setheus schickt den oxıry-
23925ne zum Unteilbaren, welcher den ganzen Topos des heiligen
23926leroma erleuchtet; der Unteilbare schickt den 0xıd%0 aus dem
23927leroma und der tQıdurauog steigt zu den Topoi des autOoyEPNS
23928erab. Diese sehen die Gnade der Äonen des Lichtes, welche
23929nen gespendet ist, und freuen sich, dass der Existierende zu
23930ınen gekommen ist. „Da öffneten sich die Vorhänge und das
23931icht drang bis zur unteren Hyle hinab und zu denen, welche
23932eine Gestalt und keine Ähnlichkeit besassen. Und so haben sie
23933ch die Ähnlichkeit des Lichtes erworben; einige zwar freuten
23934ch darüber, dass das Licht zu ihnen gekommen, und sie reich
23935eworden waren; andere weinten, weil sie arm geworden und
23936as Ihrige ihnen genommen war. Und so geschah der Gnade
23937Ⲓ. h. sie trat in die Erscheinung), die herausgekommen war“2,
23938ıbenso in P. 4 „Und als die Mutter lange genug den ⲉ̀ⲡ
23939aytos und den ⲉ︦ⲩϧⲱⲟϭⲥⲟϩ und den das All Füllenden und es
23940anz Belebenden gebeten hatte, da erhörte er sie und alle ihre
239411 Doch nimmt das Princip des vos eine hervorragende Stellung
23942n Systeme ein, z. B. der t&&.05 vous (P. 6) oder vos des Alls
23943>, 82) und der ⲟⲟϩ Önyıovoyos oder ⲟⲩⲟϩ Önwıoveyos (P. 168).
23944‚etzteres möchte ich mit einer Stelle bei Plotin cap. 6 in Verbin-
23945ung bringen: töv ⲑⲉ Sıavoouuyevov (Sc. vouv) — ⲡⲟⲗⲥ̄ⲕⲓϩ dt aUTOLS
23946vri ⲧⲟ ⲑⲉϫⲩⲟⲟⲱϣϧⲟⲱ ⲯⲱⲩⲭⲓ ϭⲟⲅⲓ ⲓ ⲏⲕⲓⲟⲱⲣⲩⲟⲱⲩϭⲁ — Kal ⲕⲁⲧ Ⲡⲗ︦‐
23947ⲱⲱ ⲧⲟⲟⲧⲟⲩ ⲟⲓⲟⲱⲧⲁⲓ ⲉⲓ ⲧⲟⲩⲩ ⲟ ϥⲙⲓⲟⲱϩⲣⲟⲩ A@ECTNKOTES ⲧⲟ ⲉⲑ
23948ⲛ tie 6 ÖnuLovgyos.
239492 P. 17.
2395041*
page 660
23951644 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. kopt
23952Genossen, die zu ihr gehören, un
23953aus dem Menschen, welchen ı
23954kam aus dem Ax£paprtOS der unen(
23955über welchen die Aonen‘sich vundert
23956bevor er sich in dem u ⲡⲟ ⲟ
23957in ihm das All manifestiert ϯ
239582. In cap. 3 sagt Plotin: ⲉ.
23959ⲧⲡⲱⲧϥⲭⲟⲱ, 12 ⲧⲓ. tor
23960olov ⲉⲇⲟⲧⲉⲧ ⲉⲓⲭⲏ el db O
23961gleiche dazu P. 47%: „Und
23962(se. der Äonen) Hymnus and
23963Welten, indem er sie wie
23964Herr der Herrlichkeit liess si
23965und teilte sie in zwei Teile x
23966Orte Grenzen und lehrte s
23967und einer einzigen Mutte S
23968den Ort zur Rechten den ⲟⲩⲟⲟ
23969den „Ort des Todes“; und er ⲡⲃⲏⲛ
23970„Ort des Lichtes“ und den zur Linken
23971und er zog Grenzen und Vor
23972einander erblickten, und
23973auf.“ Hier wird also das Göttliche vi
23974sam abgemanuert. ve. ϭ. ⲙ )
239753. In cap. 5 hatten die
23976sprochen, in der sie nach ihr
23977die übrige Schöpfung untergel
23978eine xaıy7) 7%, wenn es in P, 31'
23979stellte den ⲡⲟⲱⲧⲟⲩⲉϧn ⲧⲱⲣ S
23980auf und gab ihm neunmal eine N je
23981heiten, damit er den Kampf, 7 cher j h
23982enden könne. Und sie gab il (ⲟ ⲥ
23983ihr war er im stande, ⲧⲣⲓ ;
23984das Gelübde der Sohnschaft, ϯⲙ we ⲛ
23985hatte, und empfing den Kampf,
23986er richtete das ganze R ⲛⲟⲩⲧ
23987ⲉⲃ zu einer Welt, eine a un
23988agpdagola« und Jerusalem 8
23989auch „die neue Erde“ genannt
23990#:2%c genannt und auch ⲉ
23991ⲙ
23992Ⲁ.
23993ⲟϣ.
page 661
23994V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 645
23995; auch jenes Land ein gottgebärendes und ein bele-
23996ndes. Dieses ist’s, welches die Mutter aufzurichten bat; des-
23997gen stellte sie Gebote und Taxeis und xgövow und ayanxn in
23998sem Lande auf. Dies ist das Land, von dem geschrieben ist: „Das
23999nd, welches Regenwasser unzählige Mal trinkt“, d. h. welches
24000sich das Licht vielmals von seinem Ausgang bis zu seinem
24001agang vermehrt. Dieses ist’s, um dessenwillen der Mensch
24002sdntösgeschrieben? (gebildet) ist, und man bildete ihn
24003dschufihn in dem Typus dieser Erde. Dieses ist’s, wel-
24004ⲉⲃ der ⲱⲧ ⲟⲩⲉ 7) ⲅⲱⲣ aus seiner eigenen Zerstreuung
24005rettet hat“. Die Schöpfung dieser „neuen Erde“ hat wie nach
24006»tin’s Angabe erst nach der Verwirrung und Zerstreuung statt-
24007funden, die unter den Äonen erfolgt war und die frühere Har-
24008mie in eine Disharmonie aufgelöst hatte.
240094. Auch die Sophia ist nicht unbekannt, denn in P. 51 wer-
24010ı die Äonen der Sophia erwähnt, innerhalb deren sich die
24011stis Sophia und der präexistierende lebendige und ⲥⲉⲟ ⲟϩ
24012sus mit seinen zwölf Aonen befinden.
24013Man könnte diese Parallelen um die eine oder andere ver-
24014:hren, doch werden die angeführten die Verwandtschaft zur
24015nüge dargethan haben. Zur vollen Evidenz würde erst dieselbe
24016ıoben werden können, wenn jemand sich der mühevollen, aber
24017ıkbaren Aufgabe unterziehen möchte, dieses Werk seinem
24018nzen Inhalte nach zu bearbeiten; ich musste leider, um die
24019sgabe nicht auf zu lange Zeit hinauszuschieben, davon abstehen.
24020Haben wir nun oben die Behauptung aufgestellt, dass die
24021ostiker des Plotin der Gruppe der Yvwoortıxol angehören, so
24022ⲓⲃ auch unser Werk, soll sie mit jenen in Verbindung stehen,
24023Produkt derselben sein. Der Beweis kann nicht schwer fal-
24024Neben Nicotheos war bekanntlich ein gewisser Marsanes
2402510 der nach Epiph. h. 40,7 ein Prophet der Archontiker
24026r; wir sahen uns deshalb genötigt, unser Werk diesen Gno-
24027zern zuzuschreiben. Jene gehören aber, wie wir gesehen haben,
24028der grossen Gruppe der Ⲅϧⲱ⳪ⲧⲓϫⲟi und zwar zu der enkra-
24029schen Richtung.
24030Nun findet sich daselbst ein gewisser Xndevec!. Das Bados
240311 Ⲣ. 6%
page 662
24032646 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. ko
24033oder Ϥⲗ ⲱⲕ desselben wird ⲛ
24034in deren Mitte er sich ⲛⲉ
24035Gesichter, so dass sie 36 in i
24036Vätern haben diejenigen, welt
24037male empfangen und preisen |
24038zwölf andere sein Haupt, €
24039und werfen Strahlen in der
24040Lichte des in dem Setheus verborgene
24041findet sich die Monas®, nd 7 ⲛ
24042wohnt in seinem Heilig um wie ein Kö
24043einen. ⲗⲟⲥ Snwovoyös nebst einer
24044welche von ihren Kränzen 8 len‘ ⲃ
24045#%0 zum Unteilbaren geschi ⲟⲩⲟ
24046leuchtet würde und ⲩⲟⲛ ⲉϭⲟ
24047dränge
24048Dieser Setheus nimmt €
24049lung im Universum ein; ⲏ̅
24050gends überliefert. Nur bei
24051wurde Seth als der ⲟ
24052oberen Dynamis und Ⲧⲉ
24053Person Jesu angesehen. | chen
24054Zweifel ⲟⲩⲟ 1 ⲃ eses |
24055den Sethianern der alti ntliche
24056der Name ϫⲉⲩ angeführt wi ⲉ
24057in irgend eine Beziehung zu
24058brächte; auch ist wohl zu }
24059ein Äon figuriert. Doch ⲓ
24060dem Kopfe eines hel } schen? .
24061sprungen ist, den jene ⲟⲟⲟ.
24062vortrugen, nicht anziehen konn
24063griffe und mythischer Figuren
24064ⲓ P.: 278.
240652 P. 10a
240663 P. 14%.
240674 P, 16%
24068ⲃ P.. 29%
240696 P. 17%,
page 663
24070V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 647
24071Die Sethianer lassen sich nun auf das Beste mit den Ar-
24072chontikern in Verbindung bringen. Schon Epiph. h. 40,7 hat
24073ihre Verwandtschaft bemerkt, da er berichtet, dass beide die
24074Bücher des Seth und der Allogeneis im Gebrauch haben. Unser
24075Werk bestätigt dies: die Archontiker sind nichts anderes als die
24076letzten Reste der Sethianer auf syrischem Boden; die Trümmer
24077derselben auf ägyptischem Boden hatte Epiphanius nach h. 29, 1
24078während seines dortigen Aufenthaltes getroffen !.
24079Demzufolge müssen auch die von Plotin bekämpften Gno-
24080stiker Sethianer gewesen sein. An dieser Stelle wollen wir auf
24081die dxoxdlvwWıs 4ⲟⲩⲉϧⲟⲩⲩϩ zurückkommen, welche nach Porph.
24082v. Plot. cap. 16 im Gebrauch der Anhänger des Adelphius und
24083Aquilinus war. Nun waren in der That bei den „Gnostikern“,
24084Archontikern und Sethianern sieben Bücher Seth und sieben
24085Bücher Allogeneis im Gebrauch ?; daher liegt die Vermutung sehr
24086nahe, dass Porphyrius sich geirrt und die Bücher Allogeneis in
24087eine Apokalypse des Allogenes verwandelt habe, indem er 4220-
24088/evnic als den Verfasser wie Nicotheos, Mesos etc. ansah?. Aber
24089ⲃⲟ einleuchtend dies auch auf den ersten Blick erscheint, ⲃⲟ
24090möchte ich doch einen Irrtum des Porphyr nicht ohne zwin-
24091gende Gründe annehmen.
24092Nach Epiph. h. 40,7 wurde nämlich Seth 22 )ⲉn]ϩ genannt,
24093da er im Gegensatz zu Kain und Abel ein ϣⲱϭⲉ. Ldıog vlög des
24094Adam und der Eva war. Er wurde von der Barbelo in den
24095Himmel entrückt, daselbst grossgezogen und dann wieder auf die
24096Erde gesandt, um dem guten Gott zu dienen. Von diesem be-
24097haupten die Archontiker nun folgendes‘: Mnx&tı de ⲡⲱⲧ gpası
240981 Ich möchte noch darauf aufmerksam machen, dass auch bei
24099Epiph. h. 39, 2 von einem herabgeschickten oxwvönQ die Rede ist:
24100Kai xarakaßovona (ⲃ. ⲧϥ) ⲉ ⲁ̇ⲧ] Onkoua ⲧϥ Avwdev dvvapews
24101ⲥ) ⲧⲟ ϭⲡⲓ ⲑ ϩⲁ TOV Avwdev ⲡⲉⲙϣⲑ ⲧⲥ ⲉⲓϩ ⲡϩⲱⲧⲓ] KaTAßOATIV
24102ⲧⲟⲟ ϭⲡ̀ϩⲙⲁⲧⲟϩ ⲭⲁ) ϭⲱϭⲧⲥϭⲉⲱϩ.
2410328.0. - ;
241043 Hort im Dietion. of Christ. Biogr. vol. I, 87 sagt: „But it
24105seems probable that he mistook for the name of an author the plural
24106title of the following book“ (°AMoyzveic).
241074 Epiph. h. 40, 7.
page 664
24108648 V. Ursprung, Zeit u. ⲟⲉ ⲁ ⲛϥⲱ
24109ⲗⲉⲗⲧⲉⲩϫⲥ ⲧ︦ ⲡⲟϥ ⲧ
24110ⲧ] ⲉⲟⲛ ⲓⲟⲛⲟⲟⲟ ⲛⲟⲛ ϧⲉ
24111ⲁ..
24112xal ⲟϭ ⲣⲟⲩ ⲩⲉ ⲛ
24113ⲉⲃⲉⲧ̀ⲡⲱⲟϭ) ⲉϩ ⲟⲟⲟ. ⲟ
24114zugleich ein neuer Beweis ft
24115des Epiphanius — denn d lie ⲃ
24116selbst übergeben sein ϣⲓ ⲩ.
24117den Schöpfergott und seine d
24118Buch aus dieser Sammlung
24119wurde dem Porphyr ⲙⲁ
24120bekannt; mithin gehörten die
24121Es bliebe uns nur noch der]
24122schen dem zweiten koptise stischer
24123chern Jeü und der Pistis Sophia €
24124wohl kaum gedacht werden :
24125steht; jenes ist voll ph ‚p
24126seicht in Bezug aut die Spek
24127geringste Ähnlichkeit, wenn.
24128lebendige Jesus mit den zwi
24129müssen die beiden Bücher ⲃ :
24130Verhältnis gestanden haben
24131wie sie zusammen. aufgef |
24132deshalb früher, dass der Besitzer
24133undderselben Sektengruppe wı a
24134die Severianer — denn diesen gi hören m. Ⲃ̅
24135die Bücher ⲉ an — und die ß thianer-A
24136! Apokalypsen waren auch die
24137h. 25, 3: "Zregos ⲧⲱⲙ ⲡϩⲟⲃⲓϩⲏⲏ
24138ⲟⲩⲧ ⲉⲙⲁⲓ ⲡϩⲱ̅ⲧⲟⲙ vlöv, ⲱ̅ ⲟ
24139deiv ⲟϯ) ⲱⲟⲧⲣ ⲧⲙ ⲧⲓⲙⲏ, ör ⲡ ⲡⲟ
24140ⲃⲓ ⲧⲓ EEE ⲟⲩⲟⲛ ⲉⲧⲟϩⲧⲟ ⲩ Ⲓⲉ
24141ⲡⲟ ⲩⲱⲧⲉ ϩ. ⲙ
241422 Der Vollständigkeit we
24143(P. 7*) und an die „fünf Bäw
page 665
24144V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 649
24145zige grosse Gruppe der Ivwootwxol bildeten, deren Antipoden
24146innerhalb desselben Kreises die Nicolaiten, die „Gnostiker“ und
24147Kainiten waren. Alle diese benutzten aber gegenseitig ihre
24148Geistesprodukte, wie aus Epiph. Angaben erhellt.
24149Dazu kommt, dass jene Werke dem absterbenden Gnosticis-
24150mus angehören, dieses dagegen der Zeit der grossen gnostischen
24151Krisis entstammt. Den Beweis für unsere Behauptung wird fol-
24152gende Stelle liefern !: „Daselbst befinden sich die Pistis Sophia und
24153der präexistierende, lebendige und deg6ödıos Jesus mit seinen zwölf
24154Äonen. Es wurden an jenem Orte Sellaö, Eleinos, Zögenethles,
24155Selmekche und der _Autogen8&s der Äonen aufgestellt, und in ihn
24156wurden vier qwotTHEES: 722 daveıde (sic!) ϣⲣⲟⲓⲥϥⲗ2.
24157gelegt.“ Welch’ ein glücklicher Zufall! Dieselben Namen
24158kehren nämlich bei Iren. I, 29,2 wieder: „Et Charin quidem magno
24159et primo luminario, adiunetam; hunc autem esse Sotera volunt
24160et vocant eum Harmogenes; Thelesin autem secundo, quem et
24161nominant Raguel. Synesin autem tertio luminario, quem vo-
24162cant David?, Phronesin autem quarto, quem nominant Eleleth.“
24163Diese Übereinstimmung ist evident, nur an Stelle von Ragnel
24164findet sich wpg0ian2; letzterer Name scheint verderbt zu sein, da
24165ein solcher nirgends existiert; er scheint durch Kontamination von
24166Raguel und Uriel entstanden zu sein. Ja, die Reihenfolge ist
24167sogar dieselbe, denn Irenaeus: Harmogenes, Raguel, David, Eleleth
24168entspricht umgekehrt unserm Eleleth, David, Oroiael ..... ;
24169dazu kommt, dass sie hier als gwor70&s, in der lateinischen Über-
24170setzung desselben Wortes als luminaria bezeichnet werden. Wir
24171werden daher zur Bestimmung der Sekte und der Abfassungs-
24172zeit nicht umhinkönnen, die Nachrichten des Irenaeus eingehend
24173zu untersuchen, zumal da das betreffende Kapitel bis dahin keine
24174richtige Erklärung gefunden hat.
24175Derselbe beginnt den ganzen Abschnitt I, 29 bis 31 mit den
24176Worten: „Super hos autem ex his, qui praedicti sunt Simoniani,
24177multitudo Gnosticorum Barbelo exsurrexit et velut a terra fungi
24178ı Ⲣ. 512%
241792 Der vierte Name, welcher sich auf der folgenden Seite befand,
24180ist leider durch den Verlust derselben nicht erhalten.
241813 Ein Äon namens David findet sich Epiph. bh. 26, 10 ⲃ. 0.
page 666
24182650 V. Ursprung, Zeit u. Ort ⲡ︦. ⲕⲟⲣ
24183manifestati sunt, quorum ϯ
24184ramus“; er fasst also alle n
24185raltitel „Barbelo-Onostiker“ zu
24186derselben die Verehrung €
24187oberen Dynamis ausmacht. ⲇ
24188für uns in Frage kommend
24189braucht dafür nicht vorzulieg
24190nem quendam nunquam senescentem
24191ciunt, quem Barbelon n
24192innominabilem dicunt,“ de
24193in jungfräulichem -
24194nen“ übersetzen, oder ⲕ 1
24195Geiste, welchen sie Barbelo n ]
24196Theodoret: „ÜxEdenTO ⲟ .
24197ⲓϫ dıkyovta ⲡϧⲉ̀ⲏⲟⲧⲓ. ⲟ ⲃ
24198tige Auffassung. An die Sp
24199niemals alternden Äon% in ⲛ
24200der xatY)o ϫⲟⲧⲟⲩ ⲟⲣⲓⲟⲟⲩ ⲟⲉ
24201will sich der letzteren ©
24202lich die Eppow vor ihm’
24203hervorgegangen, geht auf beider Bitter
24204corrnptela hervor, darauf‘ zen | en )
24205wird also aus dem Urvatenid / m
24206von der Barbelo dagegen €
24207sie hat prospieiens in m
24208(sc. dem Vater) ähnliches ⲛⲥⲏ ⲉ
24209ⲡ ⲁϣ ⲉ
24210' Ich bemerke gleich, ⲟ ⲟⲩⲟ
24211doret h. f. Ⲓ 13 hat ihn oft \
24212für die Restitnierung des griech
242132 Grabe will 6 nach Ⲁ Tr
24214nachtsfest“ S. 116. .
242153 Falsch ist Hilgenfeld’s
24216die Barbelo hier bereits Alcv l
242174 Theodoret fälschlich: tv
24218ⲕⲧⲟⲩ. ⲯ
242195 Man könnte „ei“ auch uf
24220‚ein! ⲉ
24221ME ϫ. .
24222ϣⲁⲗ
page 667
24223V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 651
24224nfang der luminatio et generatio omnium statt. Als der xat7o
24225eses Licht sieht, salbt er es mit seiner Güte, damit es vollkommen
24226erde!; dieses Licht soll Christus sein? Derselbe fordert als
24227liutorium den woVc, ausserdem schickt der Vater noch den 2-
24228ⲓ. Infolge dessen entstehen folgende Syzygien: 1. ⲟⲓⲥ und
24229wos 2. agdaoola und Xorotös 3. ⲱ) alcdrıos und 4 ϭ,
24230ⲡⲣⲟ̀ⲣϧⲱϭⲓϩ und vous ?. Wie kommt aber plötzlich das FEInua
24231ⲃ Syzygie von Cor zu stehen? Hilgenfeld* hat die Schwierig-
24232ⲙ dadurch zu beseitigen gesucht, dass er conjiciert: super haec
24233ıtem emittit Pater Logon [et Thelema]; dieser Zusatz beweist,
24234ⲉⲃ er sich das System nicht klar vor die Augen geführt hat.
24235ellen wir nämlich die einzelnen Wesenheiten auf beiden Seiten
24236ıf, so ergiebt sich nach Iren. folgendes Schema:
242371) E&voıa 1) ⲱϩ = Xor0r6ös
242382) x06yv0woıs 2) vos
242393) dpdapsla 3) 26706
242404) Eco) alcrıos |
24241Nun verbindet sich ⲉ̃ⲟⲓ⳪ mit ⲟϩ, also erstes weibliches
24242ⲉⲑⲉ. mit dem letzten männlichen, dann Ϥ︦Ⲑ ϭⲓ mit Xpi6rös,
24243ⲃⲟ drittes Glied von oben und drittes von unten, ferner Ϥⲟ-
24244ⲓⲱϭⲓϩ mit vos, also zweites Glied von oben und zweites von
24245ıten. Hierdurch ergiebt sich das Gesetz, dass die Syzygien in
24246ngekehrter Reihenfolge gebildet werden; demgemäss muss, da
24247» das letzte Glied von unten ist, 34ⲏϭ das erste von oben
24248in. Dieses ⲏⲁ ist aber der Wille des Vaters, sich der
24249ırbelo zu manifestieren; Iren. hätte dies deutlicher ausdrücken
24250üssen, er sagt nur 29, 1: voluisse autem hunc manifestare se
24251si Barbeloni. Mit diesen vier Syzygien ist die erste Ogdoas
242523p. Dekas, wenn man die Ursyzygie mitrechnet, fertig. Alle
24253eisen das magnum lumen (d. h. den Vater) und die Barbelo®.
24254! Theodoret fälschlich: 75 ⲧⲟ zvsUuatOS ⲗϩⲓϭⲑⲉ̀ϧ ⲧⲉⲉⲓⲟⲧϥⲧⲓ.
242552 Iren. hunc autem dicunt esse Christum, „hunc“ giebt gar keinen
24256an, es muss hoc (sc. lumen) eingesetzt werden.
242573 Theod. bietet dieselben Namen in derselben Reihenfolge.
242584 Ketzergeschichte ⲃ︦. 233, Lipsius Z, f. wiss, Theol. 1863 S. 443
24259ärt uns über das df\nucm nicht auf.
242605 cap. 1.
page 668
24261652 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. ko
24262Darauf wird aus der ersten Sy
24263Logos der Autogenes zur Darstel
24264niert; er vertritt also den Urvate
24265unteren Regionen und wird
24266die Aletheia, so dass beide .
24267corruptela und Christus d. h. ⲉⲓ
24268luminaria ad circumstantiam
24269zygie d. i. ⲟ und Thelema vi
24270quatuor luminaribus.. Diese wer
24271Phronesis genannt und verbi
24272und zwar Charis mit dem ersten Inı
24273auch Harmogenes genannt
24274Raguel, Synesis mit dem dritten
24275vierten d. h. Eleleth 2. ⲟ
24276genau entspricht, so ⲛⲱ
24277kehrter Reihenfolge s
24278Juminar von unten sein: Diese Beobat
24279da es diese Namen in der Folge
24280bietet. A
24281Nachdem dies alles b
24282fectus et verus homo, wele
24283neque ipse domatus est, n
24284qui et remotus est cum
24285denn was soll „der such
24286entfernt ist“ bedeuten? W
24287Übersetzer des Irenaeus*
24288Heiland habe den Menschen ⲛ
24289Lichte hin, um die Ver!
24290+
242911 Theodoret ermüdet bei d
24292schreibt einfach: ϫⲉ tl det Ⲙⲉ ⲡⲟ ⲧ ϯ
24293Ⲟⲱⲧⲟ̀ⲥ ϫⲁ ⲑϩϭⲟϩ; ⲟⲟ ⲫ ⲕⲱ
24294xal ⲧⲟ ⲉⲧⲉϩⲡϩ ⲉⲗⲱⲛ. ⲉ̀ⲡ dt ⲧⲟⲧⲟ
24295ⲭⲉⲧⲡⲗⲏⲓⲧⲉⲓ ⲧⲟϩ ⲉ︦
24296? Iren, I, 29, 2.
24297% Cod. Arund. bietet :
242984 Hayd in der Bibliothek a
242995 Ebenso Hilgenfeld, E
page 669
24300V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 653
24301ıd mit Christus anzudeuten“. Dass jenes primum lumen Chri-
24302us sei, ist richtig, doch nicht die Deutung der Stelle. Qui
24303motus est ab Harmoge besagt m. E. nichts anderes, als dass
24304ⲓ Mensch von Harmoges entfernt d. h. aus ihm hervorgegangen
24305;, dazu passt Harmogenes-Soter gut, da er das letzte luminar
24306» Wenn es aber heisst, dass der Mensch mit dem ersten Lichte
24307nn Harm., entfernt ist, so ist eine Lösung dieser Schwierigkeit
24308Ermangelung eines jeglichen weiteren Zusatzes unmöglich. Er-
24309nern will ich nur daran, dass Harmogenes aus der Syzygie
24310ⲃ ersten lumen mit der dpda«Q0lax hervorgegangen ist.
24311Mit dem ersten Menschen wird zugleich die agnitio perfecta
24312v@oı6 ⲧⲉⲗⲉ(c) geschickt, infolge dessen hat derselbe den, welcher
24313er alles ist, erkannt d. h. den Autogenes!; von dem virginalis
24314iritus d. h. Barbelo? empfängt er die invicta virtus® Schwierig-
24315iten bereitet wieder der folgende Satz: et refrigerant in hoc omnia
24316mnizare magnum Aeona, da refrigerant in der Bedeutung „ab-
24317Ⲙⲉ, erkalten, nachlassen“ keinen Sinn giebt. Mit Recht hat
24318n Massuet darauf hingewiesen, dass der lateinische Interpret
24319t refrigerare das griechische dvaxavsodaı wiedergebe ‘, und
24320gleich auf eine ähnliche Stelle aufmerksam gemacht: , Ⲧⲟ.)
24321vra db ⲉ̀ⲡ) tovutm TA ⲟⲗ Kal AVARAVGAUEVE ⲧⲉⲗϧⲱϩ ⲙⲉⲧⲉ
24322ⲩⲗ) ⲗ̄ ϥⲟ) vurHOaL TOD ITooxdtoga, Ϥⲟ ]ϩ ⲉ̀ϣϩⲥ⳪ⲓl⳪ϩ
24323ⲧϭⲟⲧ. Auf Grund dieser können wir den Urtext des
24324m. also herstellen: xai dranavetaLı TA ⲗ ⲉ̀ⲡ) TOoULTO ⲉⲙ ⲉⲓ)
24325v ⲕⲟⲩ ⲓⲱⲥ; im Vergleich zu dem vorigen ist er kurz zu-
24326mmengedrängt.
24327Iren. fährt dann unmittelbar fort: Hinc autem dicunt mani-
243281 Vergl. dazu cap. 2: et valde honorificatum dicunt et omnia
24329ic (sc. Autogeni) subiecta.
243302 Dies bestätigt unsere obige Annahme, dass quem Barbelon no-
24331nant sich auf virginalis spiritus und nicht auf aeon senescens
24332ziehen kann.
243333 Diese Bestimmung lässt Theod. aus.
243344 Vergl. Iren. I, 7, 1. 5.
243355 Iren. I, 2, 6.
24336ⲃ Grabe’s Vermutung, dass das griechische Wort 1)yallıdoavto
24337standen habe, ist unhaltbar.
page 670
24338654 V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
24339festatam Matrem, Patrem, Filium !; hier kann nur an den Urvaler,
24340an die Urmutter Barbelo und ihren Sohn d. i. das Licht oder
24341Christus gedacht werden? die durch den Menschen sich ver
24342mittelst der yy@]@oıs der unteren Welt manifestieren, während si
24343selbst unnahbar und unerfassbar sind. Aus der Syzygie Anthro-
24344ⲣⲙⲃ und Gnosis entsprosst das Holz (&020r), welches auch yraas?
24345genannt wird ?.
24346Ganz abrupt ist der Anfang des nächsten Kapitels: Deinde
24347ex primo angelo, qui adstat Monogeni, emissum dicunt Spiritum
24348sanctum , quem et Sophiam et Prunicum vocant5, denn von
24349einem primus angelus war bisher ebenso wenig wie von dem
24350Monogenes die Rede. Hilgenfeld versteht unter dem Monogenes
24351den vollkommenen Menschen, der ja allein ohne eine ergilzende
24352Ogdoas dastehe, Hayd dagegen den Nus, der bis dahin noeh ϩⲙ
24353nicht producierte, oder wahrscheinlicher das „grosse Lächt‘,
24354welches Barbelo gebar; Lipsius® hat eine Änderung von Ⲙⲟ
24355geni in Autogeni vorgeschlagen, doch ist dieser Ausweg zu wohl-
24356feil, zumal da der primus angelus keine Erklärung findet; den
24357ebenso willkürlich wäre es, diesen nach Lipsius’ mit dem primum
24358luminar d. ⲃ. dem Harmogenes zu identificieren. Wir müsse
243591 Theod. Ϩⲧⲉⲱ︦Ⲑⲉϧ nahıy Gvadıız0H var ⲙⲏⲧ, ⲛⲟϩ ⲙⲱ ⲱ︦.
243602 Nach Lipsius „Ophitische Systeme“ ⲝ f. wiss. Theel. 18638
24361S. 4438 sollen es Aletheia, Autogenes und Adamas als Abbilder von
24362Barbelo, zart «x«tovopactos und Christus sein. Weniger wahrschein-
24363lich dünkt ihm die andere noch mögliche Deutung, nach. weicher
24364Adamas, gnosis teleia und ⲅ &ulov ϭⲱϥ „Mutter, Vater, ⲃ
24365offenbaren würden. Ebend. S. 444, Anm. 1.
243663 Dies ist das Ⲉⲟ ⲧϥ︦ϩ ⲣⲙⲱ̀ϭⲃⲱϩ bei den sog. Ophiten, Orig.
24367ⲥ. Cels, VI, 31. 38; cf. Zulov ts [ⲱϩ Epiph. h. 26, 5.
243684 Iren. I, 29, 3.
243695 Theod. ⲉ̀ ⲑ ⲧⲟ zx00r0u dyyliov xgoßig0 ϥⲙⲉ Atyauaı Ⲙⲛ︦.
24370&yıov.
243716 Ophit, Syst. S. 444.
243727 Ebend. S. 444, Anm. 2: „Wahrscheinlich ist jedoch darunter
24373das erste jener Lichter gemeint, welches ad circumstantiam Autogesi
24374geschaffen ist, also Armogen (ϯ) Vin? vergl. Harvey. ad Iren. ⲃ
24375223) oder Soter, der Genosse der yagıg“.
page 671
24376V. Ursprung, Zeit u. Ort Ϥ︦. koptisch-gnostischen Originalwerke. 655
24377dabei bleiben, dass diese beiden neuen Figuren von Iren. an-
24378geführt werden, ohne dass sie näher charakterisiert oder schon
24379früher genannt wurden; dies ist für eine spätere Frage wichtig.
24380Der heilige Geist wird nach Weise der Hebräer als ein
24381weibliches Wesen gedacht und mit der Sophia oder Prunikos
24382identificiert. Dies ist das Gegenbild des virginalis spiritus oder
24383der Barbelo, jene ist die Sophia-Achamoth oder die zweite Bar-
24384belo, welche, wie wir oben sahen, auch den Beinamen Prunikos !
24385führte. Da diese ohne 0VSvyos ist und einen solchen trotz
24386eifrigen Bemühens nicht finden kann, so dehnt sie sich aus und
24387blickt in die unteren Regionen; und als sie ihn auch hier nicht
24388findet, kehrt sie betrübt zurück, da sie gegen den Willen des
24389Vaters gehandelt hat. Um nun von ihrem Ϥ︦Ⲑ ⲟϩ befreit zu werden,
24390gebiert sie simplicitate et benignitate acta ein Werk, in den
24391sich &yyoca und atdadeıx befinden. Dieses ⲉ̇ⲟⲟⲩ ist der x0wT-
24392&0X0v (s. Theodoret)?, der Weltschöpfer, der eine grosse Dynamis
24393von seiner Mutter fortnimmt, sich von ihr weg zu den unteren
24394Regionen begiebt und daselbst als seinen Wohnsitz das Firma-
24395ment gründet. Vermöge der &yvoım erschafft er die unterhalb
24396von ihm befindlichen Wesenheiten: die potestates, angeli, firma-
24397menta et terrena omnia; dann verbindet er sich mit der aUudd-
24398ⲉⲓϭ und erzeugt xaxla, Ⲁⲟc, pd6vos, ⲉⲟⲓϧⲱⲱϩ und &xıdvula.
24399Die Mutter Sophia ist darüber sehr betrübt und nimmt ihren
24400Wohnsitz in den oberen Sphären ein; auf diese Weise entsteht
24401eine kosmische Ogdoas, nämlich Sogia, Mocwrtkoxar, Addadııa,
24402Kaxia, ⲗⲟⲥ, Pd 6vos, ’Eowric und Exrıdvula. Nachdem sich
24403nun die Mutter entfernt hat, glaubt sich der Sohn allein und
24404bricht in die Worte aus: „Ego sum Deus zelator et praeter me
24405nemo est“3 Mit den Worten: „Et hi quidem talia mentiuntur“
24406schliesst Iren. das Kapitel und die Nachrichten über diese eine
24407Gruppe der Barbelo-Gnostiker, da er in cap. 30 mit „Alii autem
24408rursus*“ etc. anhebt.
244091 Über Prunikos vergl. Neander Gnostische Systeme S. 257.
244102 Iren. Proarchon.
244113 Exod. 20,5. Jes. 45,5. 6; 46,9.
244121 Doch bespricht Iren. I, 30 nicht eine andere Sekte, sondern
24413benutzt nur eine andere Quelle für dieselben Gnostiker; diese waren
page 672
24414656 V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d, opti
24415aufhört, denn es fehlen gerade
24416Weltschöpfung und die Soteriolo
24417genfeld bemerkt und daraus 1
24418eine ältere Darstellung a! chrieben hi
24419durch seine Vorbemerkung ⲛⲟ n ⲣ
24420tentias enarramus“ für entse] ϧⲉ
24421lenschrift nur zur Hälfte ederge be
24422frühere Darstellung (Just 8?)
24423gegeben‘, Zur Stütze : Beh
24424Iren. Schriften der Barbelo:
24425nenne, wie er es doch bei den kai
24426bei den Karpocratianern (I, | 5,5)
24427thue. ⲙ
24428ⲙⲙ ⲱ
24429Mit dieser vermeintliche
24430aus; Hilgenfeld weiss dies
24431da er Justin mit einem Frage
24432ein Nichts übrig. Auch
24433günstig, dass Irenaeus nach d
24434von Lipsius? und Harr
24435Nachrichten in der Urschri
24436stätigt unsere eingehende’A
24437dass er es erwähnt, eine gnos
24438Bei der Lektüre dieses W
24439aber bei der Schwierigke
24440andere schief dargestellt, +
24441eingefügt. „Das, was I
24442sich den Eindruck eines ⲙ ⲟⲗ ⲟ
24443aber Sethianer nach Theodoret“
24444Ophiten genannt wurden. ⲡ
24445in h, 25,5. Es ist für Iren. ©
24446Ophiten noch nicht streng von ⲉⲓ ⲁ
24447kaum merklich waren. Es ⲛ uns freil
24448wir auch das cap. 30 erben ⲟⲟ ndeln,
244491 Ketzergesch. S, 285. ⲙ
244502 Zur Quellenkrit. S, 65, u.
244513 Zur Quellenkrit. 8. 4
24452. ⲃ ⲙⲙ
page 673
24453V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 657
24454falsch ist aber, wenn er hinzudenkt „einer Quellenschrift“ anstatt
24455des richtigen „eines Originals“. Es wäre eine sehr merkwürdige
24456Marotte des Iren., seine Quellenschrift nur zur Hälfte auszu-
24457schreiben; auffallend aber würde es nicht erscheinen, wenn er
24458nach dieser langen Auseinandersetzung die Lehren über die Welt-
24459schöpfung und Soteriologie kurz anführt, aber ein Abbruch
24460mitten in der Darstellung ist ohne Beispiel. Hilgenfeld nimmt
24461nun seine Zuflucht zu dem Satze „quorum principales apud eos
24462sententias enarramus“, doch bezieht sich dieser nicht allein auf
24463das cap. 29, sondern auf den ganzen Nachtrag; auch sind sicher-
24464lich die hier vermissten Stücke principales sententiae. Misslicher
24465wird die Sache noch dadurch, dass keiner der nachfolgenden
24466Häresiologen diese Gestalt der Barbelo-Gnostiker kennt; es müsste
24467also die von Iren. benutzte Grundechrift ihnen nicht zugänglich
24468gewesen sein, eine Behauptung, die wohl niemand aufstellen
24469möchte. Nur Theodoret bespricht dieselben, aber er hat, wenn
24470man nicht blind sein will, den Irenaeus ohne Angabe aus-
24471geschrieben. Freilich sucht er dieses Plagiat kunstvoll zu ver-
24472bergen, indem er zuweilen andere Worte einsetzt oder Sätze zu-
24473sammenzieht, anderes ganz übergeht und dabei sein geringes
24474Verständnis der Sache zur Genüge kundthut, aber einen auf-
24475merksamen Leser seines Werkes wird er nicht täuschen.
24476Der Grund, warum Iren. nicht mehr Nachrichten giebt, ist
24477deutlich; er hatte nämlich ein Original in den Händen, welches
24478die übrigen Stücke nicht mehr enthielt. Dies bringt er durch
24479die Worte: „Et hi quidem talia mentiuntur“ passend zum Aus-
24480druck. Dass es aber gnostische Werke gab, welche jene oben
24481genannten Stücke nicht enthielten, dafür möchte als Beweis unser
24482koptisch-gnostisches Original dienen, denn dieses verbreitet sich
24483nur über die höchsten Regionen; an der Stelle, wo es abbricht,
24484befinden wir uns erst beim vollkommenen Menschen. Mag man
24485nun auch glauben, dass der verlorene Schluss ein beträchtliches
24486Stück umfasst habe, so müsste derselbe, sollte in ihm noch
24487die ganze Kosmologie und Soteriologie in ausführlicher Weise
24488behandelt sein, einen riesigen Umfang gehabt haben; wir möchten
24489mit grosser Bestimmtheit behaupten, dass es ungefähr nur bis
24490zu dem von Irenaeus bezeichneten Punkte gereicht habe.
24491Dadurch wird die Verwandtschaft der Gnostiker des Iren.
24492mit denjenigen unseres Buches noch enger geknüpft. Ist doch
24493Texte u. Untersuchungen VIII, 1. 2.
page 674
24494führt wird, hinweisen, wenı
24495zerstört sind; ja, die Übereins
24496obere Meusch wird „Adamas:
24497Eine treffliche Illustration e:
24498hoc omnia hymnizare magnu
24499ist der Mensch, der entsprecheı
24500dies ist der, den das All kenne
24501ⲡⲟⲧⲉ ⲗⲉⲥⲟϩ, und dies ist der .
24502Gott ist und ein dögatTos ul
24503&x@0NTOS und doddevTOS; ⲓ
24504fluchen, es ziemt sich, ihn zu
24505Vater aller Väter des Lichtes
24506Licht, welches vorzüglicher a
24507Dich, Du &ymontos Licht,
24508ich preise Dich, Du &oorTto:
24509ist etc. etc.“
24510Nach Iren. I, 29, 2 bilden
24511zygie; in ähnlicher Weise kom
24512auf Ⲣ. 51®* vor: „An jenem Ort:
24513des ⲥⲉ ⲍ ⲟⲩⲉ ]] ϩ, der Gott U
24514wurden durch Barpharanges ϩⲉⲓ
24515[schuf er| die Äonen der So
24516leibhaftige Aindeıa......
24517Eleinos, Zögenethles, Selmelche
24518aufgestellt. und in ihn -3
page 675
24519V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 659
245203. ]2..... gelegt“. Merkwürdigerweise kommen auch hier
24521) vier qpwotHOES als Angehörige des Autogenes vor, wie
24522i Iren.: „quatuor emissa luminaria ad circumstantiam Autogeni
24523ⲟⲩⲁ.
24524Aber damit noch nicht genug, auch Plotin’s Schrift erhält
24525n hier aus einen Lichtstrahl. Hier wie dort ist eine Mutter
24526t ihrem Sohne, hier wie dort trennt sich der letztere von ihr
24527d wird Demiurg. Man vergleiche nur Plot, cap. 10: xal axo-
24528ÜpTA ⲧⲡ UNTQOS ⲡⲟ.]ϭϭⲩⲧⲉϩ TOV XOOUOV ⲡⲣ AUTO ⲟⲩ‐
24529ⲉ̀ⲡ Eoyara ⲉⲞⲱⲗⲱϧ mit Iren. I, 29, 4: virtutem autem
24530ı\gnam abstulisse eum a matre narrant et abstitisse ab ea in
24531eriora et fecisse firmamentum caeli, in quo et habitare dieunt
24532m 1.
24533Freilich können wir nun nicht behaupten, dass das von Iren.
24534nutzte Originalwerk unser koptisch-gnostisches sei, noch
24535ⲃ aus jenem Plotin geschöpft habe, vielmehr zeigen alle drei
24536i mancher Übereinstimmung wieder bemerkenswerte Abwei-
24537ungen; dass aber alle drei sich auf eine und dieselbe gno-
24538sche Sekte beziehen, wer möchte dies bezweifeln?
24539Damit ist der letzte Ring an der langen Kette geschmiedet.
24540mn die von Iren. geschilderten Gnostiker sind im engeren Sinne
24541»xwortIxol; er selbst führt sie als multitudo Gnosticorum Bar-
24542lo ein, da er Spezialnamen noch nicht kannte, auch unter den
24543kten noch keine derartigen Trennungen stattgefunden hatten, wie
24544Zeiten des Epiphanius. Der Beweis isterbracht, dass die ge-
24545mte uns erhaltene koptisch-gnostische Literatur der
24546ossen Gruppe der I’vwotıxol angehört: Das Buch Pistis
24547phia und die beiden Bücher Jeü gehören den Seve-
24548ınern, das zweite unbekannte gnostische Werk den
24549thianern-Archontikern an. Aber die Spaltung inner-
24550lb der I’ywortıxol ist niemals so gross gewesen, als
24551ⲃⲃ sie die Benutzung der gegenseitigen Literatur
24552sschloss, vielmehr haben Severianer, Sethianer, Ar-
24553ontiker stets einen engeren Bund gegenüber den las-
24554ren Nicolaiten, „Gnostikern“, Kainiten, Ophiten gebil-
24555t. Damit ist dann auch erklärt, wie sich überhaupt die
245561 Noch ausführlicher Iren. I, 30, 6. und Epiph. h. 25, 2.
24557497 *
page 676
24558mich nicht zurückschrecken
24559gelehrten Welt zur objekten
24560tize Gründe für das Gegenteil
24561mich keinen Augenblick bes
24562Erst Epiphanius erwähnt
24563der Archontiker; man könnt
24564auch unser Werk ganz jur
24565m. E. ganz verfehlt; denn «
24566sehen haben, keine erst im
24567gegründete und von Eutaktus
24568letzten Ausläufer der in Syri
24569ratur repräsentiert also ein vi
24570hat von derselben eine genaue
24571im Ketzerprozesse gegen Petrı
24572desselben orientieren musste !.
24573chronologische Fixierung des
24574Viel grösseren Anhalt bi
24575Sekte um 263—268 n. Chr. ges
24576hänger in der Reichshauptstad
24577die Leiter der Schule waren ⲇ
24578scheinlich zu den Freunden Pl
24579244 n. Chr nach Rom gekum
24580daselbst bereits angetroffen, de
24581Freunde, bevor er mit ihnen
page 677
24582V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 661
24583Häresie anheimgefallen. Dass in der That die Sekte schon
24584älteren Datums war, hatte uns Porphyrius bestätigt, denn nach
24585dessen Angaben besassen jene Gnostiker eine Reihe von Werken
24586des Libyers Alexander, Philokomos, Demostratus und Lydus und
24587beriefen sich auf Apokalypsen des Zoroaster, Zostrianos, Nico-
24588theos, Allogenes, Mesos und anderer Männer. Diese bedeutende
24589Literatur setzt eine langjährige Existenz der Sekte voraus. Auch
24590konnten wir aus den Namen der angeführten Gnostiker den
24591Schluss ziehen, dass dieselben nicht in Rom, sondern in Agypten
24592oder Alexandrien gelebt, und von dort erst die Römer Adelphius
24593und Aquilinus die Lehren und Bücher ihrer Vorgänger in die
24594Welthauptstadt eingeschleppt hätten.
24595Aber auch in Agypten hatte die Sekte nicht ihre Urheimat,
24596diese lag vielmehr in Syrien !, denn die Ⲅϧⲱϭⲧⲉϫⲟl waren vom
24597Simonianismus, der in Samarien-Syrien seine Entstehung gefun-
24598den, ausgegangen; von hier aus hatten sie sich im sohnellen
24599Fluge in Ägypten verbreitet und daselbst einen sehr fruchtbaren
24600Boden gefunden; Epiphanius hatte sie zum Teil noch in blühendem
24601Zustande vorgefunden, während die Sethianer und Severianer bis
24602auf einen kleinen Rest zusammengeschmolzen waren. Auch in
24603Syrien waren sie zu seiner Zeit nicht mehr gefährlich; ein letztes
246041 Zum Beleg für die rege syrische Propaganda in Ägypten möchte
24605eine interessante Notiz bei Eusebius h. e. VI, 2, 13. 14 gelten:
24606TRs ⲣⲉ ⲙⲓ ⲧⲟⲩ ⲡⲁⲧⲣⲟⲩϩ ⲡⲉϩⲓⲟⲱϭⲓⲁϩ ⲧⲟϩ ⲃϭⲓⲙⲓⲭⲟⲓ︦ⲥ tapısloıs Avainop-
24607Delons, ⲙ ondveı tüv ⲭⲟⲧⲟ ⲧⲟ Blov ⲭϩⲉⲓⲱ̄ⲩ ϭⲱ TOLG ⲡϩⲟϭⲓⲕⲟⲱϭⲓ ⲕϥ‐
24608ⲧⲟϭⲅⲟϩ olnovoplas ⲧϥ ⲕ ⲑⲉⲟⲩ ⲕⲁⲧϭⲝⲓⲟⲩⲧϭⲓ, ⲕ⳪ ⲧⲱⲩⲗϭⲱⲉ ⲉⲝⲱϭⲉⲱϩ
24609ⲟⲙⲕⲟⲩ ⲕⲟ) ⲉ̃ⲙⲟⲡⲟϭⲉⲱϩ ⲡⲟϩⲥ︦ TIVL ⲡⲗⲟⲱϭⲓⲱⲧⲟ̃ⲧϥ ⲉ̀ⲓ TOV Blov xal ⲧ ⲁ︦ⲙⲁ
24610MEQLPAVECTATN ⲣⲱⲱⲁⲓϫ), Ϩⲓⲥ︦ϥⲅ︦ ⲩⲉ ⲙ ⲟϩ ⲡⲉϩⲓⲉⲡⲟⲱϭϥ ⲧⲱ ⲧⲟⲧⲉ
24611ⲡ ⲧⲡⲉ "Ahebavögelas ⳪Ⲓϩⲉϭⲓⲱⲧⲱ̄ to yEvos ϯ 0UTOS ϧⲱⲧⲓⲟϥⲉϩ, ⲉⲧⲟⲩ
24612Öl ⲥⲟⲧⲟⲩ ⲟ elyE ⲧⲉ adv ⲱⲧ] ⲕⲟ) Ev ⲧⲟⲓ ϣⲉ︦ⲙⲟⲧⲁ ⲡⲉϩⲓⲉⲓiⲡⲉ ⲓ ⲟ
24613ⲗⲱⲕ ϥ. ⲗⲗ tout ⲣⲉ Eraveynes Ϩϩⲓ)ⲏϩ ϭⲱⲙⲱ̀ⲩ ns 85 Exelvou
24614ⲡⲉϩ ⲧⲓ ⲡϭⲅⲓ 6Qd00doElas Evagyı ⲡⲁⲣⲉⲓⲭⲉⲧⲟ Ösiypara, örı 9 ⲙⲱϩⲟⲱ
24615ⲡⲓ]ⲑⲟⲱϩ ⲟⲓ ⲧⲟ̂ Soxodv Ixavöv ⲉ̀ Loy ⲧⲟ Ⲡⲁⲱⲗⲟⲱ (Toto ⲩϩ ϥⲱ
24616övopa ⲧ︦ ⲟ ϭⲱⲩⲁⲟⲕ5ϧⲟⲱ mag AUTO ⲟⲟ ϣⲱⲟⲩ ⲥⲓ̈ϩⲉⲧⲓⲭⲱ︦n, ⲗ︦ ϫⲟ)
24617NMETEQOV, ⲟⲩ ⲉⲡⲱ̀ⲡⲟⲧⲉ ⲡϩⲟⲱⲧϩⲥ̄ⲡ ⲕⲟⲧⲉ ⲧⲩ EULHV AUTO GVOTH VAL, QUÄCT-
24618twv Ebbrı maıdis ⲕⲟⲩⲥ Exnhnolag, BÖElutTOMEVOS TE, WS AUTO ÖNMATI
24619not ⲡⲟⲱ ϭⲱⲧϩ, Tas ⲧⲱ abokoramy Sıdaoxaklas.
page 678
24620--ϫ U 7. 4 Lau
24621ⲑⲟⲕ. qui a Valentino sint ..
24622guere ?,
24623Das Alter jener römisck
24624bereits ein älteres Buch geles
24625daher nicht fehl, wenn wir
24626Porphyrius genannten Häretik
24627ges ansehen; denn warum sol
24628derselben schon vor und zur
24629schrieben haben? Dasselbe ı
24630gnostische Werk zu statuierer
24631jener Männer und befand sic
24632Büchern, die von den Anhängt
24633sollte dies nicht gebilligt werc
24634des Alexander etc. schon unseı
24635diese Weise erklären sich die ı
24636der gnostischen Lehren bei Plot
24637Die Gnostiker, welche in ]
24638standen deshalb in viel nähere:
24639Philosophenschulen und ihren I
24640ist sowohl das Werk, welches c
24641sere Schrift; beide handeln in sy
24642Gottheit und die transcendente
24643bekannte Literatur der sog. Ⲉ
24644Im Übrigen wissen wir von di
page 679
24645V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 663
24646ats Conventikel, Mysterien- oder Asketenvereine ! gebildet haben;
24647‚gegen muss sich ein Teil der Sethianer zu einer Schulsekte erhoben
24648ıben, der wir die uns vorliegenden Literaturbruchstücke ver-
24649ınken; denn nur Bruchstücke, die den Geist und die Genialität
24650ınen lassen, sind uns aufbewahrt; der grösste Teil ihrer Lite-
24651turschätze hat dasselbe Schicksal wie die Schöpfungen eines
24652asilides und Valentin erlitten, nämlich auf immer verloren
24653. sein.
24654Die Umwandlung von einem Conventikel zu einer Schule
24655ıt m. E. nicht in Syrien, sondern erst in Ägypten stattgefunden,
24656ⲃ die griechische Philosophie der Alexandriner, vor allem der
24657latonismus, einen nachhaltigen Einfluss auf die Weiterentwick-
24658ng des Gnosticismus ausübte. Erst in Ägypten hat er die-
24659nigen Elemente in sich aufgenommen, die ihn zum Träger einer
24660ⲟⲃⲃⲉ. Zukunft machten, erst hier hat er die Gestalt gewonnen,
24661elche ein massgebender Faktor in der Geschichte der christ-
24662Ϥⲉ Philosophie der Alexandriner und des Neuplatonismus ge-
24663orden ist.
24664Man könnte nun, wollte man die oben angeführten Worte
24665ⲃ Irenaeus? wörtlich auffassen, der Meinung sein, dass Valen-
24666ı bei der Bildung seines Systems von der sethianischen Schul-
24667kte beeinflusst worden sei, und in der That wäre dies bei der
24668'ossen geistigen Verwandtschaft nicht ein Ding der Unmöglich-
24669ⲓ — denn auch Valentin ist von der alten Philosophie aus-
24670ϣⲉⲡ und hat insbesondere den Platonismus für sein System
24671. verwerten gesucht, — aber ich bin der Überzeugung, dass sich
24672en. in diesem Punkte geirrt hat, und ein Irrtum war um so
24673ichter möglich, als dieser Zweig zu den ältesten vorvalentinia-
246741 Dieses Conventikelwesen geht noch deutlich aus den Angaben
24675ⲃ Epiph. h. 26, 4 hervor: Kal el tıg E&vog magayEvoiro ⲧⲟⲩ aUTOV
24676yuartos, ϭⲙⲉ ⲉ̀ϭⲓ ⲡϩ AUTOIS AvÖQKV ⲡϩⲟⲩϩ yUVAIKAS ⲕ⳪ ⲩⲱⲩϭⲓⲕⲱ̄ⲛ
24677ⲟⲩϩ Avögas‘ &v ⲧ︦ Extelvew ⲧⲟ ⲭⲉⲓ̈ⲟⲁ ⲑⲉ ⲉⲓϩ ⲉϭⲡⲥϭⲙⲟⲩⲩ ⲟⲕ-
24678Dev ⲧϥ̄ makauns ⲯⲏϭ ⲧⲓⲥ ⲣⲁϩⲣⲟⲗⲓϭⲏⲟⲟ ⲉ̀ⲃⲡⲟⲓⲉⲟ, ⲓⲉ TOUTOU
24679sogalvovıes, ⲱϩ ⲧⲡ ⲁⲧⲱ ⲑϩⲏⲟⲭⲉⲓϩ Zorlv ⲡϭϩⲁⲣⲉⲛⲟ̀ⲙⲉϧⲟϩ. ’Ew-
24680Ⲑⲉ ⲗⲟⲓⲡⲟⲩⲩ ⲉ̀ⲡⲓϧⲟⲩⲩⲧⲉϩ ̂Ⲙϥⲗⲟⲱϩ ⲧϩ4ⲡⲟⲩⲧϭⲓ EUOUS ⲉⲓϩ Ectlacıw. Auch
24681ant sie Epiph. h. 26, 5 Ⲑⲓⲁϭⲱ̄ⲧⲥⲓ.
246822 Jren. I, 31, 3. vergl. I, 29, 1.
page 680
24683664 V. Ursprung, Zeit u. Ⲟ d. koptisch-gnostischen Originalwerke.
24684nischen Sekten gehörte; ich bin vielmehr der Ansicht, dass sich
24685unter dem Kinfluss der valentinianischen Schule! ein Teil der
24686Sethianer aus einem Conventikel in eine gnostische Schulsekte
24687umgebildet hat, die noch bis in die Zeiten Plotin’s und Porphyr’s
24688eine ⲃⲱ regsame geistige Thätigkeit entfaltete, dass der grösste
24689Neuplatoniker in ihnen seine gefährlichsten Gegner erblickte.
24690Diese und andere Erwägungen haben mich zu der Annahme
24691geführt, dass das zweite koptisch-gnostische Werk in der
24692zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts, etwa zwi-
24693schen 170 und 200 n. Chr. verfasst sei. Vielleicht kann
24694man durch ein eindringendes Studium des Inhalts zu noch viel
24695festeren Daten gelangen.
24696Zum Schluss möchte ich noch einen Blick auf Plotin’s Schrift
24697werfen. Wenn er von den Strafen und Flüssen in der Unter-
24698welt, von den Metensomatosen der Seelen redet, wer erinnert sich
24699nicht der detaillierten Schilderungen der verschiedenen Peinigun-
24700gen der Sünder in der Unterwelt und bei den Archonten der
24701Mitte und die darauf erfolgende Zurücksendung der Seele in diese
24702Welt durch die Diener der Lichtjungfrau, wie sie uns die Pistis
24703Sophia darlegt”? Wer gedenkt nicht der Pech- und Feuerflüsse.
24704durch welche die sündigen Seelen durchgeführt werden? Jetzt
24705finden auch die jenen Gnostikern zum Vorwurf gemachten Zauber-
24706formeln und Bannsprüche, die Zauberkünste, durch bestimmte
24707Worte, Melodien, Töne, Anhauchungen und zischende Laute auf
24708die höhere Welt Kinfluss auszuüben, ibre Erklärung, denn
24709diese waren gerade bei den „Gnostikern“ in Flor. Solche Zauber-
24710formeln sind die in der Pistis Sophia und den beiden Büchern
24711Jeu vorkommenden seltsamen Namen, mit denen Christus den
24712Vater aller Vaterschaft anruft, mit deren Hülfe er die Wege der
24713Mitte erscheinen und verschwinden lässt, ja sogar in die Unter-
24714welt zusammen mit seinen Jüngern hinabsteigen und zu der oberen
24715Welt hinaufsteigen kann. Dies sind jene bestimmten Worte, welche
24716den Menschen mitgeteilt werden, auf dass die gnostischen Seelen
24717die feindlichen Aonenwelten besiegen und ungehindert in das
24718' Wird man Iren. I, 29 genau durchlesen und mit den valenti-
24719nian, Systemen vergleichen, so wird man diese Thatsache nicht ab-
24720Jeugnen können,
page 681
24721V. Ursprung, Zeit u. Ort d. koptisch-gnostischen Originalwerke. 665
24722herrliche Pleroma des Vaters eingehen können. Erinnern will
24723ich noch an die Gaben der Wunderheilungen und Totenaufer-
24724weckungen, welche den Aposteln mitgeteilt werden.
24725Gnosticismus und Neuplatonismus im Kampfe gegen einander,
24726welch’ ein historisch merkwürdiges Schauspiel, in dem sich gleich-
24727sam der Kampf der Antike mit der neuen Weltanschauung wider-
24728spiegelt! Denn in dem Gnosticiamus war der Versuch gemacht
24729worden, das Christentum mit der Antike zu verschmelzen, in dem
24730Neuplatonismus erklomm der hellenische Geist zum letzten Mal
24731die höchsten Stufen des menschlichen Denkens, darum ihm der
24732Gnosticismus nur als ein Bastard erscheinen musste. Beide gross-
24733artigen Erscheinungen der ersten christlichen Jahrhunderte sind
24734nach verhältnismässig kurzer Dauer untergegangen, aber die
24735Spuren ihres Geistes sind für alle Zeiten geblieben, wenn sie
24736auch auf den ersten Blick verhüllt erscheinen. Denn jene haben
24737der christlich-dogmatischen Theologie die Wege gewiesen, haben
24738in ungeahnter Weise auf dieselbe befruchtend eingewirkt. Eine
24739umfassende Darstellung der drei grossen Systeme: des Christen-
24740tums, des Gnosticismus und Neuplatonismus, in ihrem Verhalten
24741zu einander und in ihren Wechselwirkungen auf einander harrt
24742noch des zukünftigen Meisters.
page 682
24743ⲣ...
24744‚Ch
24745Einige Bemerkungen zu der
24746Anzeigen“ des E
24747Obwohl ich in mei
24748Amöelineau das Ve:
24749griffe in der „Röponse a
24750dieser Stelle zum Aus
24751verschiedenen Gründen ϯ
24752Punkt will ich ⲩⲟ.
24753Am. mich in den Augen ϥ̇ ni
24754zusetzen versuchte, in geeig
24755gleich derartige Angriffe füh
24756Es heisst zu ⲟⲩ.
24757qui s’acheve, au mois de fe
24758stale sign6e Schmidt, od Von
24759laisser publier le papyrus Bi
24760drait publier ⲥⲉ papyrus; m
24761que j’avais remis en 1889
24762seriptions et belles-Jettres m
24763ϥⲡⲉⲃ jours aprös, ⲡⲟⲩⲉ ⲉ
24764paraitrait ma publication.
24765le dire. De la la ⲛⲟ.
24766sur moi, avec Ⲓⲉ dessein av&re
24767que je ne pusse jamais. men
24768M. Schmidt n’ait pas 6t6
page 683
24769Nachwort. 667
24770mais je ne pouvais rien ⲁ cela, puisque, quand jai appris son
24771intention de publieret de traduire le papyrus, mon m&moire &tait
24772imprime€ plus ϥⲱ aux deux tiers.“
24773Dem gegenüber habe ich folgendes zu bemerken. Eine Post-
24774karte des erstgedachten Inhaltes, in der ich Herrn Prof. Am. um
24775die Publikation des Pap. Bruce gebeten haben soll, ist von mir
24776niemals geschrieben worden, noch konnte sie von mir verfasst
24777werden, da mir bereits im Januar 1890, obwohl man von den
24778Absichten des H. Prof. Am. die genaueste Kunde hatte, die
24779Publikation der durch den frühzeitigen Tod Schwartze’s unbear-
24780beitet gebliebenen koptisch-gnostischen Werke übertragen war.
24781Auch stand ihm niemals ein Recht zu, mir die Ausgabe zu ge-
24782statten, darum auch die Rückantwort mit der angeblichen Zu-
24783stimmung eine Fiction ist. Vielmehr habe ich, und zwar nicht
24784im Februar 1891, sondern am 18. Nov. 1890 eine Postkarte an
24785H. Prof. Am. gerichtet, auf der ich ihm auf wiederholtes Drän-
24786gen des Herrn Prof. Dr. Neubauer in Oxford, dessen Karte mir
24787noch im Original vorliegt, die Mitteilung machte, dass ich mit
24788der Publikation des Pap. Bruce beschäftigt wäre, und zugleich
24789um gütige Auskunft bat, wann und wo seine Ausgabe erfolgen
24790werde. Damals hat H. Prof. Am. meine Anfrage nicht als auf-
24791dringlich angesehen und wohl zu beantworten gewusst, während
24792er dies jetzt ableugnet. In der noch aufbewahrten Karte vom
2479320. Nov. liest man: „Je viens d’achever la publication du papyrus
24794Bruce; mon travail va paraitre dans le tome XXXIV® des No-
24795tices et Extraits des Mss. publi&s par l’Acade&mie des Inserip-
24796tions et Belles Lettres etc.“ Ich habe diese freundliche Mitteilung
24797auf S. 13, Anm. 2 meiner Ausg. bemerkt und bin über die jetzigen
24798Worte nicht wenig erstaunt. Sicherlich hat H. Prof. Am. keine
24799richtige Vorstellung von dem wirklichen Sachverhalt gehabt;
24800dann aber musste er sich hüten, solche Anschuldigungen an die
24801Spitze seiner Reponse zu stellen und daran die Bemerkung
24802zu knüpfen, dass meine Kritik aus persönlichen Motiven und Ge-
24803hässigkeiten geflossen sei. Solches lag mir ganz ferne; viel-
24804mehr wollte ich die Theologen, welche die Übersetzung u. A. nicht
24805nachprüfen können, vor den mit grosser Eleganz und Zuversicht
24806vorgetragenen wissenschaftlichen Resultaten dringend warnen.
24807Ein zweiter Punkt, der hier zur Sprache kommen soll, be-
24808trifft meine Behauptung, dass H. Prof. Am. bei seinem Aufent-
page 684
24809ϫ. Wenn aber bei eine
24810sregebhen ist, so ist die
24811sondern ⲛⲏϫ einer richtig
24812schwierigeren Stellen diese
248133. Wenn der Verf. a
24814103. 106 etc. in den Anmerkı
24815manuscrit auch Cod. einfü
24816Prüfung, dass Cod. nicht «
24817giebt, sondern manuscrit u
24818die Kopie Woide’s ist. Die
24819S. 117 der Ausg. (Vergl. >
24820ϩⲓϫⲱⲩ, ce qui est une ⲓ
24821convenir, comme le context
24822ϩⲓϫⲱⲥ plus has.“ Am. ha
24823Cod. steht nicht ϩⲓϫⲱⲩ, so
24824tig gelesen hat. Heute abe
24825dieses Blatt gar nicht m
24826selbe auch nicht collatic
248274. Bestätigt wird meine
24828schiedene Urteil über die Kı
24829rend. 11 und Essai
24830lite de la copie rühmend hıer
24831d. Ausg.: le texte de Woide
24832un copiste, meme savant. «
24833langue conte ⲡⲟ- ⲧ
page 685
24834Nachwort. 669
24835a renferme ces precieux restes.“ War das Original genau ver-
24836glichen, so konnte man wissen, dass 7 Blätter d. h. 14 Seiten
24837fehlten.
248386. Noch klarer wird der wahre Sachverhalt dadurch, dass in
24839der Ausgabe sämtliche Auslassungen Woide’s fehlen, z. B. die
24840nomina barbara der 28 Jeü’s und auf ⲃ︦. 148 eine ganze Seite,
24841die Woide nicht kopiert hatte, welche noch heute vorhanden ist;
24842dazu kommen die zahllosen Auslassungen einzelner Wörter.
24843Diese Punkte werden wohl zur Begründung meiner obigen
24844Behauptung genügen, die ich solange aufrechthalte, bis H. Prof.
24845Am. sie einzeln entkräftet hat. Zum Schluss will ich eingehend
24846meine Ansicht über die Auflösung der vorkommenden verschie-
24847denen Abbreviaturen darlegen, da ich in meiner Arbeit nicht
24848näher darauf eingegangen bin, weil ich die entgegengesetzten
24849Ansichten des Herrn Prof. Am. noch nicht kannte. Ich komme
24850daher seiner Aufforderung: En outre, je ne parle pas des signes
24851abreviatifs si fröquents dans le papyrus, si difficiles ⲃ reconnaitre
24852scientifiquement et qui m’ont demande tant de travail. Je suis
24853arrive ⲃ les expliquer, sauf deux. M. Schmidt devra me savoir
24854ϭⲓⲉ de lui avoir ainsi facilite sa täche“, umso freudiger nach,
24855als ich damit nicht nur eine empfindliche Lücke in meiner Arbeit
24856auszufüllen gedenke, sondern auch Herrn Prof. Am. von der Un-
24857haltbarkeit seiner Aufstellungen zu überzeugen hoffe. Er hat
24858die vorkommenden Abbreviaturen A, [ⲟ︦] ®©, 5 und ⲅ
24859in der Einleitung zu seiner Ausgabe (S. -ⲃ ausführlich Ⲣⲉ-
24860sprochen. Er beginnt: „Les signes hieroglyphiques ne sont pas
24861les seuls employ&s dans le papyrus: le copiste ou l’auteur a em-
24862ploy€ aussi des signes ou des formes d’abrEviations qui sont tout
24863ä fait dans le goüt de l’Egypte. Sous les Pharaons, quand on
24864devait Ecrire une formule connue, les scribes ]l’E&erivaient tout en-
24865tiere ou l’abregeaient ä leur guise: Vinterpretation n’en est pas
24866plus facile pour nous. De meme en ce papyrus. Le scribe ou
24867Vauteur a employe deux sigles qui sont de veritables hierogly-
24868phes “ideographiques et des abreviations qui m’ontdonne€ d’abord
24869beaucoup de peine, parce que je n’Etais pas fait Ⲁ lidee d’une
24870pareille maniere d’&crire, d’autant plus que le signe de l’abreEvia-
24871tion est accompagne d’un nombre plus ou moins grand des mots
24872qui composent la formule. Ces divers signes sont les suivants
page 686
24873670
24874+ Ⲑ Ⲅ ⲉ ⲅ
24875merken, dass Am, bei der ⲉ >
24876einnimmt, indem er diese Z
24877zungen in Verbindung bringt,
24878Gnosticismus zu erweisen. Welc|
24879Erklärung ⲟⲩⲁ ⲗ.
24880nicht die griechischen und röm
24881ten uns derartige Beispiele
24882muss doch bedenken, dass da
24883verfasst war, in diesem ⲟ.
24884lichkeit nach nicht gestanden hab
24885Phrasen zu langweilig
24886Was die Abbreviatur
24887keiner weiteren Begründur
24888vorkommende griechische W
24889wir sogleich zu dem folg
24890Am. schreibt: „La secon
24891[ⲟ︦] et ©. 1 west pas si
24892premier repreösente une so1
24893je le prends pour l’6quivalent du
24894d’abord en faveur de ex licati
24895gnostique, voulant . Ja fig
24896cant plusieurs carr6s {il ⲟ
24897artisans emballeurs qui ⲉ
24898ques toute une serie de b
24899les unes dans les ⲙⲓⲏ. in outre,
24900que ⲥⲉ sigle recoive cette ⲓ .
24901trouve; par exemple, Jesus 4
24902ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲡⲙⲉϩⲉ ..
24903ⲉϩⲣⲁⲓ ⲙⲡⲉ[[ⲟ︦] ⲉⲧⲉⲧ
24904(sic!) ⲙⲙⲱⲧⲏ (sic!) ⲙ*
24905sage il s’agit pour J&sus ⲉ
24906de traverser tous les mond
24907tresor de toute lumitre ⲟⲟ
24908est. naturellement ⲡⲟⲥⲟ ⲛ
24909c'est Ⲓⲉ nom generique |
page 687
24910Nachwort, 671
24911ⲓⲉ ce mot se trouve employ€ et Ecrit en toutes lettres en d’au-
24912ⲉⲃ passages de l’ouvrage gnostique. Il y a cependant des diffi-
24913Jt& apparentes ä cette explication: dans des phrases tout ⲃ fait
24914ⲓ presque semblables, on trouve employ&s le mot ⲧⲟⲡⲟⲥ
24915ⲓ le troisieme sigle ©). Mais je crois que ⲥⲉ n’est 1 qu'une
24916fficult& apparente; le mot ⲧⲟⲡⲟⲥ, qui signifie lieu, endroit,
24917mme dans Ⲓⲉ grec classique, est employ€ souvent en copte avec
24918ⲓⲑ acception un peu diff£&rente et toute determinee. Ainsi on
24919‚rle souvent dans les oeuvres coptes du ⲧⲟⲡⲟⲥ d’un saint, pour
24920signer une 6glise dE&diee a ce saint, avec les maisons en depen-
24921at pour le logement du clerge attache ä V’öglise et quelque-
24922is les propriet& foncieres donnees au saint et ä son ⲃⲉ.
24923ans Ⲓⲉ document present, il semble bien quelquefois comporter
24924möeme idee que le mot ⲁⲓⲱⲛ et s’Echange avec celui-ci; mais
24925signifie aussi, avec certitude, une partie determinee de l’aeon,
24926ⲧ dans un aeon ily a plusieurs ⲧⲟⲡⲟⲥ, et les gnostiques Egyp-
24927..ⲃ avaient reproduit, dans leurs mondes ceElestes, les divisions
24928'ographiques qui existaient en leur patrie. Quant au sigle ©),
24929semble aussi s’Echanger avec le sigle [); mais cependant on
24930ⲃ trouve employ6&s cöte ä cöte, et d’une maniere telle que la
24931fference de leur sens specifique saute aux yeux, comme dans
24932Ⲙⲉ phrase ⲟⲛ Jesus, s’adressant ⲃ ses disciples, dit: ⲕⲱⲧⲉ
24933ⲗⲟⲓ ⲡⲁⲓⲃ ⲙⲙⲁⲑⲏⲧⲏⲥ ⲁⲩⲱ ⲙⲙⲁⲑⲏⲧⲣⲓⲁ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ
24934ⲅⲁϫⲱ ⲉⲣⲱⲧⲛ ⲛⲛⲛⲟϭ anf ⲙⲡⲉ[ϩ︦] ⲙⲡ ⲛⲁⲓ ⲉⲧⲉ ⲙⲛ
24935ⲁⲁⲩ ⲥⲟⲟⲩⲛ ⲙⲙⲟⲟⲩ ϩⲙ ⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ. Eri-
24936mment ici le [ⲟ̅] et Ⲓⲉ © ne designent pas la meme chose,
24937isque le premier fait partie du second. Il 5 a donc une diffe-
24938nce entre le ⲧⲟⲡⲟⲥ et Ⲓⲁⲓⲱⲛ, et entre Ⲓⲁⲓⲱⲛ et le ©.
24939• ce sigle, que je crois &tre un ⲑ renfermant un omicron
249403 semble &tre Vabreg& du mot ⲑⲏⲥⲁⲩⲣⲟⲥ. En effet, ce mot
24941ⲡⲥⲁⲩⲣⲟⲥ est employE ϥ satiet& pour d&signer certaines par-
24942ⲃ d’aeon ou certains aeons superieurs, entre autres pour le
24943ⲉ ⲟⲗ reside le Dieu de verite, c’est-ä-dire le grand principe
24944Y&manation gnostique, ⲉ traduirai donc la phrase cite ainsi:
24945intourez-moi, ö mes douze disciples, ainsi que les femmes dis-
page 688
24946672
24947ciples, afın que je vous dise Ⲓⲉ
24948trösor, que personne ⲡⲉ conmnait
24949l’on m’objeetait que le mot tr
24950nomenclature gnostique, je r6pc
24951est trompeuse, et que dans le
24952mot est employ& pour desigr
24953Tes ⲕⲉⲉ ä leur ⲙⲣⲉ
24954l’acte. II n’ya done rien d
24955Jentin, qui Etait Iui-meme'd disc
24956mot employ6 dans le premier |
24957stiques de l’Egypte. Daille
24958vent avec son orthographe ⲉ
24959reconnaissable ⲑⲏⲥⲣ. On po
24960que dans le passage cite, que
24961ⲙⲡⲉ( ⲙ[ⲟ︦] et non
24962ment. une erreur de copie co
24963Jleurs commis un fort grand
24964erit), et Iui-möeme, dans la ⲓ
24965corriger, ce qui m’est ⲣⲓⲉⲓ̅
24966ment ⲙⲡ(ⲑⲫ︦. Dailleurs, [
24967mot qui 4 commencer par un © ⲟ ⲉ
24968Vinsertion de Yarticle entre 1 . yositio|
24969et la traduction du sigle me s ϥ
24970Leider hat sich H. Prof, / m.
24971wird der aufmerksame Leser j
24972stellungen kein sicheres Vert:
24973erstaunen, dass ein so ang
24974Lösung nicht gefunden hat;
24975den Wald vor lauter Bäumen
24976in den Sinn gekommen ist, di
24977Stellen nur einunddieselbe
24978mich zu weit führen, wollte ⲓ
24979vielmehr werde ich nur das
24980Die von Am. zuerst angeführte St
24981identificieren, ohne Zweifel hat ⲉ ‚er |
24982gedruckten Text im Auge. 3
24983ⲉⲡⲙⲉϩⲛⲉ wo] ⲛⲧⲉ ⲉ
24984ⲉϯ
24985ⲛⲙ ⲁ. ⲁ
24986A
page 689
24987Nachwort. 673
24988nous allämes vers le cinquante-sixieme aeon de ϭⲱϩ
24989setzt. Ferner kehrt stets folgende Phrase wieder: ⲥⲱⲧⲙ
24990ⲅⲉⲛⲟⲩ ⲉⲧϭⲓⲛⲕⲱ ⲉϩⲣⲁⲓ̈ ⲙⲡⲉ[[ⲟ︦] „Ecoutez maintenant la
24991»ition de ⲥⲉⲃ aeon“ resp. ⲡⲁⲓ ϭⲉ ⲡⲉ ⲧϭⲓⲛⲕⲱ ⲉϩⲣⲁⲓ
24992[ⲟ] ⲙⲛⲛⲉⲧⲛϩⲏⲧϥ. Die richtige Deutung giebt ⲃ︦. 84
24993. 26. an die Hand: ⲡⲁⲓ ϭⲉ ⲡⲉ ⲧϭⲓⲛⲕⲱ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲙⲡⲉⲓϩ
24994ⲣ. ⲡⲁⲗⲓⲛ ⲟⲛ ⲁⲛⲉⲓ ⲉⲃⲟⲗ ⲉⲡⲙⲉϩⲛⲍϩ ⲛⲑⲏⲥⲣ. (Vergl.
24995> Z. 11. 14. S. 86. Z. 1. 15. etc. ete.), denn hier wird statt
24996‚SHCcp“ eingesetzt, d. h. [ⲟ̅] ist Abbreviatur für #70a@vg0c,
24997zwar besteht es aus einem quadratischen 9 und eingeschrie-
24998m O. Jene Bedeutung hat das Zeichen an sämtlichen Stel-
24999Dies ist nicht ohne Einfluss auf die Anordnung der Frag-
25000ⲑ. Der Verfasser kennt nämlich im oberen Pleroma 60
25001tze und nicht 60 Aonen, wie Am. (Revue ⲃ︦. 199) annehmen
25002ıüssen glaubte. Diese Annahme wird durch den Text selber
25003itigt (S. 183 uns. Ausg.): „Siehe nun habe ich euch die Stel-
25004aller Schätze und derer, welche in ihnen allen sein werden,
25005dem Schatze des wahren Gottes, dessen Name dieser ist:
25006ⲱⲐⲱⲱⲓⲭⲱⲗⲙⲓⲱ, bis zum Schatze walanlnm gesagt.“ Denn
25007wdmnvyakuım ist der erste Schatz d. h. Jet, der Vater aller
25008ⲓ (S. 146ff.), und walanla nach ⲃ︦. 86 Z. 15 der letzte oder
25009ⲛ̄ⲑⲉ Schatz. Damit ist zugleich gegeben, dass Woide p. 124—
25010len Anfang des ganzen Werkes bilden muss und ⲣ. 29—32
25011pP. 5—12 und ⲣ. 37—39 sich ohne Lücke aneinander-
250121..
25013Den Beweis für die Richtigkeit unserer oben vorgeschlagenen
25014mung liefert die zweite von Am. angezogene Stelle: ⲡⲉϫⲉ‐ⲓⲥ
25015ϥⲙⲁⲑⲏⲧⲏⲥ ⲉⲩⲥⲟⲟⲩϩ ⲉⲣⲟϥ ⲙⲡⲙⲛⲧⲓⲃ ⲙⲛ‐ⲙⲙⲁϩ
25016ⲣⲓⲁ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ ϫⲉ‐ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟⲓ ⲡⲁⲓⲃ ⲙⲙⲁⲑⲏⲧⲏⲥ
25017) ⲙⲙⲁⲑⲏⲧⲣⲓⲁ ⲛⲥϩⲓⲙⲉ ⲛⲧⲁϫⲱ ⲉⲣⲱⲧⲛ ⲛⲛⲛⲟϭ
25018ⲙⲡⲉ[ⲟ︦] ⲙ Da vor [ⲟ︦] nach ⲙⲡⲉ steht, so folgt
25019us, dass das betreffende Wort mit einem Doppelkonso-
25020en, einer Aspirata oder ϩ mit nachfolgendem Vokal (Stern
250213 225) angefangen haben muss, mithin ist die Deutung von
25022ⲟⲥ oder ⲁⲓⲱⲛ unmöglich: ϭⲱⲣϩ passt aber ganz vor-
25023sxte u. Untersuchungen VII, 1, 3. 43
page 690
25024674
25025trefflich. Die damit z
25026nun leicht aufzulösen, renn ⲱ Ar
25027ⲟⲩⲟⲉⲓⲛ liest, Das Ganze ϯ
25028seinen Mysterien im Syste ⲟ
25029Büchern Jeü die hervorra
25030Viel mehr Schwierigke
25031Am. schreibt: ⲉⲃ viens
25032ⲅϨ et 7 auxquels on |
25033ⲃⲉ rencontrent qu’une seule fois, -
25034deux premiers sigles comme un
25035mule ‚qui se trouye ⲣⲅ
25036la’ peine d’&crire Ecrire chaque fois
25037deux signes ⲑ ⲉⲛⲕⲉ ,ⲙ
25038trouver une raison de ce chi
25039sur lequel je fonde mon interpreta
25040eiples pour rendre gloire & ⲃⲟ
25041ⲛⲁⲩ ϫⲉ ⲛⲁ ⲙⲡⲙⲛⲧⲓⲃ ⲛ ⲕ
25042ⲁⲩⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲧⲏⲣⲟⲩ.
25043ⲛⲧⲉⲧⲛϯ ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲙⲙⲁⲓ
25044ⲧϭⲓⲛ ⲛⲥⲱⲣ ⲉⲃⲟⲗ ⲓ
25045ⲭⲉⲓ ⲛϩⲩⲙⲛⲉⲩⲉ ⲉϥⲓ ⲉ
25046ⲙⲙⲟⲥ ⲛⲧⲉⲓϩⲉ ϫⲉ ϯϯ ⲉⲟⲟ
25047ⲛⲣⲁⲛ ⲛⲧⲉ ⲡⲉⲓⲱⲧ ⲉⲧⲉ ⲛ
25048ϫⲉ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ ⲛⲧⲁⲕⲥⲟⲕⲕ ⲉⲣⲟ
25049ⲧⲕⲕⲁ ⲡⲙⲁ ⲙⲡⲉⲓⲕⲟⲩⲓ ⲙⲙ
25050ϫⲉ ⲟⲩ ϭⲉ ⲡⲉ ⲡⲉⲕⲟⲩⲱ ⲩⲧⲉ
25051ⲧⲣⲉ ⲛⲉϥⲙⲁⲑⲏⲧⲏⲥ ⲟⲩⲱϣⲃ ϫⲉ ϩ
25052ⲛϣⲟⲙⲛⲧ ⲛⲥⲟⲡ. ⲡⲉϫ ϥ ⲛⲁ
25053..ⲁⲑ tritt sehr häufig anf
25054jede Berechtigung «© in mal).
25055oder des Originals,
25056? Hier trifft Am. das Richt
25057Hieroglyphen abzuweisen,
page 691
25058Nachwort. 675
25059ⲛⲥⲱⲓ ϫⲉ ϩⲁⲙⲏⲛ ⲕⲁⲧⲁ ⲉⲟⲟⲩ ⲛⲓⲙ. ⲡⲁⲗⲓⲛ ⲟⲛ ⲡⲉϫⲁϥ
25060ϫⲉ ϯϩⲩⲙⲛⲉⲩⲉ ⲉⲣⲟⲕ ⲱ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲁⲉⲓⲱⲧ ϫⲉ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉⲛϩ
25061ⲧⲁⲕⲕⲁ ⲡⲙⲁ ⲙⲡⲉⲓⲕⲟⲩⲓ ⲙⲙⲉⲉⲩⲉ ⲉϥⲉⲃⲟⲩⲃⲟⲩ ϩⲣⲁⲓ
25062ⲛϩⲏⲧⲕ ϫⲉ ⲟⲩ ϭⲉ ⲛⲉ ⲡⲉⲕⲟⲩⲱϣ ⲱ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲓⲁⲧⲛⲣⲁⲧϥ.
25063ⲧⲟⲧⲉ ⲡⲉϫⲁⲩ xerfa ⲛⲅ̄ ⲛⲥⲟⲡ. (C’est-ä-dire: I leur dit:
25064„Ö mes douze, entourez-moi tous“; et ils l’entourerent tous. Il leur
25065dit: „Repondez apres moi et glorifiez mon pere apres moi, afın
25066que je le glorifie d’avoir fait dilater tous les tresors!“ Alors il
25067commenca de chanter ın hymne en rendant gloire ä son ⲣⲟⲅⲉ
25068et en prononcant ces paroles: „Je te rends gloire, car c’est toi qui
25069ⲉⲃ le grand nom dont les lettres sont en ce monde 2 Ⲁ; car
25070c'est toi qui as fait E&maner de ton &tre entier la vErite, jusqu’ä
25071ⲥⲉ que tu eusses ⲥⲓ par ton Emanation le lieu de cette petite
25072pens6&e, car telle est ta volonte&, ö Dieu immuable“. Alors il fit
25073repondre par trois fois ä ses disciples: „Amen, amen, amen“. Il
25074leur dit en outre: „RE&petez amen apres moi ä chaque glorifica-
25075tion“. Il dit de nouveau: „Je te chanterai un hymne de louanges,
25076ö Dieu, mon pere; car c’est toi qui as cre€ le lieu de cette petite
25077pens6e, afın qu'elle brillät en toi, car, ö Dien immuable, telle
25078Etait ta volont&“. Alors ils dirent: ⲧ trois fois“!. Il est
25079Evident quiici le sigle ⲅ tient lieu de ⲥⲉ ϥⲙⲉ devaient repondre
25080les disciples, c’est-A-dire amen. On pourrait donc croire, avec
25081un semblant de raison, que ⲥⲉ sigle r&pond au mot amen
25082(ϩⲁⲙⲏⲛ) mais la suite du texte ne permet en aucune manidre
25083cette conclusion, car le meme sigle est employ& pour le commen-
25084cement de la formule: ϯϩⲩⲙⲛⲉⲩⲉ ⲉⲣⲟⲕ wrf ϫⲉ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ.
25085La formule entiere est: ϯϩⲩⲙⲛⲉⲩⲉ ⲉⲣⲟⲕ ⲱ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲓⲁⲧⲛϩ
25086ⲣⲁⲧϥ ϫⲉ ⲛⲧⲟⲕ ⲡⲉ, ⲉⲓⲥ. En ⲥⲉ demier cas, Ⲓⲉ sigle fr
25087tient donc la place de ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲡⲓⲁⲧⲛⲣⲁⲧϥ. Il est donc un
25088signe que la formule dont il s’agit est abregee lorsqu’on V’emploie,
25089et ⲥⲉ n'est pas une abreviation d’une formule toujours la meme.
25090Ⲧⲁⲓ dit que ⲥⲉ sigle s’&echangeait avec m ; la preuve en est dans
250911 Zu dem Text und der Übersetzung vergleiche S. 92f. und
25092S. 187 uns. Ausgabe.
2509343
page 692
25094676
25095Ja meme formule: ϫⲉ ⲟⲩ ϭⲉ
25096ϣⲱⲡⲉ ⲱ ⲡⲛ, ⲥⲉⲃ
25097ⲛ sont. assez souvent 8
25098mme ϫⲉⲅⲫ︦ⲧ ⲧϥ ou €
25099ϩⲁⲙ ⲱ ⲡⲛⲟⲩⲧⲉ ⲛⲧ ⲣⲁ
25100suivyant: ϫⲉ > ⲱ 18 ⲉ
25101dire ϫⲉ ϩⲁⲙⲏⲛ ϩⲁ
25102ⲣⲁⲭϥ (sic!) ϯϩⲩ
25103ϫⲉ ⲛⲧⲟⲕ ⲁⲕⲥⲟⲕⲕ,
25104nichts hinzuzufügen, da d
25105Es ist aber mer
25106rung derselben Zeichen
25107keiten darbieten, gar kein
25108einsetzt. Auf S, 83 uns.
25109ⲙⲙⲱⲧⲛ Q N-TEICHPAC
25110ϯⲯⲏⲫⲟⲥ ϩⲛ.ⲧⲉⲩⲛϧⲓϫ 8
25111ⲁⲁⲓⲱⲉⲁⲍ ⲁⲩⲱ W
25112ϣⲁⲩⲥⲟⲕⲟⲩ ⲛⲁⲩ ϣ
25113ⲛϥϯⲅ ⲝ ⲛⲧⲉⲧⲛϫⲓⲟⲟⲣ ⲉ
25114ⲉϩⲣⲁⲓ ⲙⲡⲉ[[ⲟ︦] Wien
25115Zeichen an dieser Stelle drei
25116schliesst sich als vierte; |
25117ⲛ[ⲟ︦] ⲛⲧⲉ‐ⲁⲱϩⲁϩⲏ 2 ⲙⲛ-
25118liefert P. 40: ⲡⲁⲗⲓⲛ ⲟⲛ
25119ⲗⲛⲟⲁ. ⲁⲛⲟⲕ ⲙⲛ‐ⲧⲁⲧ·
25120spricht ⲧⲁⲧⲁⲝⲓⲥ
25121giebt“.
25122Die übrigen Auflösungen sind (
25123vorhergehenden Blätter, '
25124! Ces lettres sont mi
25125et les lettres finales ⲧϥ, ⲛⲓⲁ ⲛϯ
page 693
25126Nachwort. 677
25127haben, verloren gegangen sind. Am Anfang steht: ⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ; dies
25128ist nach S. 84, Z. 16; S. 85. Z. 2. 14 etc. in [ⲉⲣⲉ-ⲉ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ
25129ⲕⲱ]ⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ zu ergänzen. Das nun folgende Zeichen z-f—
25130fehlt S. 85, Z. 3. 15. Die Erklärung desselben liefert m. E.
25131ⲃ︦. 86, Z. 17: ⲥⲱⲧⲙ ⲉⲧⲃⲉ‐ⲧϭⲓⲛⲕⲱ ⲉϩⲣⲁⲓ ⲙⲡⲉⲓ[ⲟ︦] ⲉⲣⲉ‐
25132ⲥⲟⲟⲩ ⲛⲧⲟⲡⲟⲥ ⲕⲱⲧⲉ ⲉⲣⲟϥ ⲉⲣⲉ‐ⲱⲁⲍⲁⲏⲍⲱ ⲛϩⲟⲩⲛ ϩⲛ‐
25133ⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ „Vernehmet inbetreff der Stellung dieses Schatzes:
25134sechs Topoi umgeben ihn, und in ihrer Mitte befindet sich
25135waban5ca*“, es entspricht also ⲅ dem ⲉⲣⲉ‐ⲱⲁⲍⲁⲏⲍⲱ ⲛϩⲟⲩⲛ
25136ϩⲛⲧⲉⲩⲙⲏⲧⲉ. walanlm ist der sechzigste en-Ⲑⲥaic diesen
25137umgeben 6 Topoi. Dadurch ist eine vortreffliche Erklärung der
25138bekannten Jeü-Figuren gegeben, denn innerhalb jeder einzelnen
25139finden wir stets den Namen des Hauptes des betreffenden Schatzes
25140und ringsum 6 Quarres d. h. die 6 ihn umgebenden Topoi. Dass
25141sich nun gerade bei wabania die bezügliche Angabe findet, ⲉⲓ‐
25142hellt daraus, dass dieser der sechzigste oder letzte Schatz des
25143höheren xin0wua ist. An derselben Stelle wird auch die Be-
25144deutung des sehr häufig vorkommenden Zeichens KL und der
25145eingeschriebenen Alpha’s angegeben.
25146Nur kurz will ich noch auf eine andere Abbreviatur der-
25147selben Zeichen im zweiten Buch Jeü eingehen, die Am. eben-
25148falls durch ein etc. ersetzt. Auf S. 102 uns. Ausg. steht: ⲁⲩⲱ
25149ϯⲛⲁϯ ⲛⲏⲧⲛ ⲙⲡϯ ⲙⲡⲁϩⲟⲣⲁⲧⲟⲥ ⲛⲛⲟⲩⲧⲉ ⲙⲛ‐ⲙⲡⲁⲉ
25150ⲣⲁⲗⲡⲧⲏⲥ ⲙⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ⲉⲧⲙⲙⲁⲩ ⲙⲛ‐ⲑⲉ ⲛ daneben
25151findet sich ee oder ⲑⲉ nf oder ⲑⲉ nez-f 1 oder S. 127
25152ⲑⲉ ⲛⲅ ⲧⲉ. Die Erklärung liefert auf S. 11 der vorhergehende
25153Satz: ϩⲁⲙⲏⲛ ϩⲁⲙⲏⲛ ϯϫⲱ ⲙⲙⲟⲥ ⲛⲏⲧⲛ ϫⲉϯⲛⲁϯ
25154ⲛⲏⲧⲛ ⲙⲡϯ ⲙⲡⲓⲃ ⲛⲛⲁⲓⲱⲛ ⲛⲛⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲙⲛ‐ⲛⲉⲩⲡⲁϩ
25155ⲣⲁⲗⲏⲙⲡⲧⲱⲣ ⲙⲛ-‐ⲑ ⲛⲉⲡⲓⲕⲁⲗⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ ⲉⲃⲱⲕ ⲉⲛⲉⲩϩ
251561 Zu dieser Form bemerkt Am. S. 177, Anm. 1: Je crois qwiil
25157devait y avoir ici comme ailleurs la formule complete indiquee par
25158abreviation et qui commence par ces mots: „et la maniere de“. Le
25159texte devrait alors porter ⲙⲛ Fa Peut-ötre Woide a-t-il mal lu.
page 694
25160678
25161ⲧⲟⲡⲟⲥ. Der koptische Übe
25162ⲛⲉⲡⲓⲕⲁⲗⲓ ⲙⲙⲟⲟⲩ oder ϯ ⲓ ⲉ
25163ⲉⲛⲉⲩⲧⲟⲡⲟⲥ „die Art ihrer 4
25164gehen“, eingesetzt, ⲙ
25165ⲛ bald ⲛⲉ steht, da es d
25166sind, ebenso ist ⲛⲅ⳨ⲧⲉ — ⲛⲉ
25167ⲉ den Anfangsbuchstaben ⲩ
25168kehrt in der P. ⲃ. ⲣ 363 ⲟ
25169ⲙⲡⲙⲩⲥⲧⲏⲣⲓⲟⲛ ⲛⲟⲟ
25170ⲛⲉⲩⲥⲫⲣⲁⲅⲓⲥ ⲙⲛ‐ⲛ ⲩ ⲓⲫⲟⲥ
25171ⲉⲃⲱⲕ ⲉⲛⲉⲩⲧⲟⲡⲟⲥ.
25172ⲇⲱ S. 107 steht ϩⲁⲙⲙⲏ
25173ϩⲁⲙⲏⲛ ϩⲁⲙⲏⲛ ϩ ⲙⲏⲛ.
25174Die beiden folgenden Abbhri
25175nehmen, da sie zu ein m Si ⲕⲧ
25176ⲧⲟⲡⲟⲥ ⲙⲡⲉⲩⲉⲓⲱⲧ ⲛ︦
25177ihr zu dem Topos ihres
25178ihr hineinsetzt in ..,.. ⲁ .
25179Stelle auf S, 183 herbei jehen
25180geht, und er . . giebt,
25181Thore innerhalb‘ seines S
25182Wächter das Siegel ihres V
25183ⲩ haben es erkannt, _
25184ihm ist, geht“. Der Vatei
25185(und vielleicht auch seine
25186Wächter der Thore, dass 4
25187ist in.der zweiten Abb:
25188ϩⲟⲩⲛ findet ⲱϣ
25189ⲧⲉⲧⲛⲡⲱϩ ⲉⲧⲡⲩⲗⲏ ⲉⲩ ⲛ ⲟ ⲉ
25190also: ⲛⲧⲉⲧⲛϫⲓⲟⲟⲣ ⲉϩⲟⲩⲛ ⲉ
25191„und ihr in das Thor innerhalb s
25192Eine zweite Möglichkeit w re di a
25193ⲉⲧⲙⲡⲉϥϩⲟⲩⲛ stände,
page 695
25194Nachwort, 679
25195Topos, der innerhalb von ihm ist, hineinsetzt“. Ich habe die
25196erste Deutung in den Text aufgenommen.
25197Noch ein Zeichen harrt der Erklärung. Am. schreibt darüber:
25198„Quant aux deux autres 2- et Ⲁ qui se suivent, ils ne se
25199rencontrent qu’une fois et semblent former un seul mot; ils rap-
25200pellent assez certains sigles hieratiques et d&motiques. Je crois
25201ϥ sont employes dans le passage cit& pour ne pas &crire le
25202nom sacre du Dieu ineffable, inconnaissable et incomprehensible.
25203Quant ⲃ savoir ce nom, c’est une chose plus difficile et sur la-
25204quelle je n’ai pas d’id&e assez nette et assez arret&e pour la con-
25205signer icli. Quand on Etudiera ce document, on ne manquera pas
25206sans doute de le rechercher; peut-etre r&ussira-t-on! il est bien
25207plus probable qu’on Echouera.“
25208Die betreffende Stelle lautet: eTE-MTOY® ⲡⲉ ⲡⲁⲡⲛⲟϭ
25209ⲛⲣⲁⲛ ⲛⲧⲉ‐ⲡⲓⲱⲧ ETE-NE(1)CQAT (lies ⲛⲉϥⲥϩⲁⲓ) ⲛⲉ ⲙⲡⲉⲓϩ
25210ⲧⲟⲡⲟⲥ 2/— 2/4 „car ⲥ ⲉⲃϯ toi qui ⲉⲃ le grand nom dont les
25211Jettres sont en ce monde, ⲇϯ ϩⲉ oder besser „der von dem
25212grossen Namen des Vaters, dessen Zeichen von diesem Typus sind“.
25213Das Ms. ist nämlich augenscheinlich an dieser Stelle verderbt, denn
25214„in diesem Topos“ giebt gar keinen Sinn, vielmehr muss man statt
25215ⲙⲡⲧⲟⲡⲟⲥ ,ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ Jesen. Dann aber wird man auf keinen
25216Fall an hieratische oder demotische Siegel zu denken haben, son-
25217dern wird an die S. 146 ff. vorkommenden Typen und Charaktere
25218des Jeü und seiner Emanationen erinnert. Eine Erklärung dieser
25219Zeichen ist und bleibt unmöglich, da man von vornherein sich
25220nichts darunter hat vorstellen können; denn dass die Gnostiker
25221dabei an den geheiligten Namen des unaussprechlichen Gottes
25222gedacht haben, ist mir im höchsten Grade unwahrscheinlich.
25223Zum Schluss will ich noch eine Stelle besprechen, deren
25224Erklärung mir nicht gelungen ist, ich meine Seite 91: aXIc ϫⲉ‐
25225ⲙⲁⲣⲉ‐ⲛⲉⲫⲩⲗⲁⲝ ⲙⲡⲥⲉ ⲛ[ⲟ︦] ⲧⲁϩⲟⲩⲛ ⲧⲙⲡⲥⲟⲡ ⲙⲛ‐
25226ⲧⲁⲃⲟⲗ. ⲙⲛⲛⲧⲁⲝⲓⲥ ⲧⲏ ⲙⲅ ⲛⲕ ⲛ︦] ⲙⲛ-ⲛⲕⲁⲧⲁⲡⲉⲑ
25227ⲧⲁⲥⲙⲁ ⲙⲅ ⲛⲕ ⲛⲟ etc. Am. übersetzt S. 158: „Dites: „Que
25228les gardiens des six aeons interieurs et des six aeons exterieurs,
25229avec les hierarchies des vingt-trois aeons et les firmaments des
25230vingt-trois aeons etc.“ Vergleiche dazu meine Übersetzung auf
25231S. 186: „So saget: Mögen die Wächter der sechzig Schätze inner-
page 696
25232vollkommen falsch. Der
25233und 20 kennt die koptische
25234heisst ⲥⲉ „six“, sondern „4
25235des Herrn Prof. Am. entspr
25236zu verstehen habe, vermag
25237koptische Übersetzer diese |
25238zu deuten vermocht, denn
25239griechischen Worten.
page 697
25240Index rerum
25241A.
25242Abel 591. 594. 647.
25243Abendmahl 337. 436. 487 ff. 508. 516.
25244593.
25245Abraham 380. 433. Apokalypse des
25246Abr. 595.
25247Abraxas 562.
25248Acta Archelai et Manetis 551. Jo-
25249hannis 439. Petri cum Simone
25250439. Philippi 457. 563. Thomae 458.
25251Adam 427. 478. 592. 594. 646. 647.
25252Apokalypse des Ad. 595.
25253Adamas 652. 658.
25254Adamiten 614.
25255Adelphius 607f. 6166264
25256647. 660 f.
25257Adonis 413.
25258Adoptianismus 433 f.
25259Aegypten 6. 11. 12. 15. 344. 377. 413.
25260416. 417. 547. 552 ff. 561. 565. 566.
25261570. 573. 574 ff. 578. 580. 582, 584.
25262587. 590 f. 594. 596. 602. 613. 627.
25263630. 643. 646. 647. 661. 663. 670.
25264Äonenwelt 378 ff,
25265Aötius (Bischof) 587.
25266Agrapha 544. 547. 548.
25267Agrippa Castor 551.
25268Alexander (Valentinianer) 613.
25269Alexander, der Libyer 605. 613. 630.
25270661. 662.
25271Alexandrien 575. 594. 613. 614. 661.
25272Alexandriner 471. 616. 663.
25273Allegorie 418. 429, 540. 550. 583. 586.
25274Allogenes (s. Seth) 592.613.615.647.661.
25275et nominum.
25276Allogeneis (Bücher) 588 ff, 595. 647.
25277Amente 394. 410 ff. 553. (s. Unter-
25278welt).
25279Amerius (Amelius) 608 ff. 612. 616.
25280Ammonius Sakkas 609. 618.
25281Andreas 334. 451. 458 f. 499.
25282Anhauchung (bei der Taufe) 488.
25283Anthropologie 401.
25284Antijudaismus 569. 577. 582. 592 f.
25285Antonius (Neuplatoniker) 609.
25286Anubis 553.
25287Apelles 526, 529. 551. 583.
25288Aphrodite 386.
25289Apokalypsen (gnostische) 551. 567.
25290595. 602. 613ff. 641. 647f. 661.
25291Apokalyptische Hoffnungen (jüdische.
25292528. 530.
25293Apollonius 439.
25294Apologeten 616.
25295Apostelgeschichten (gnostische) 437.
25296457. 458. 459. 469.
25297Apostolat 450 f.
25298Apostolische Constitutionen 523.
25299Apuleius 615.
25300Aquilinus 607 ff. 620. 629f. 640f. 647.
25301660 f.
25302Ararat 342. 427. 598.
25303Archonten 329. 332. 383 ff. 390 ff.
25304403 ff. 419 f. 482 f. 568. 571.
25305Archontiker 551. 582. 586 ff. 595. 602,
25306641. 645 ff. 659 f.
25307Ares 386.
25308Aristoteles 607.
25309Arkandisciplin 520.
25310Armenien 587. 6
page 698
25311682 Index rerum et nominum.
25312Arnobius 615.
25313Ascensio Jesaiae 438. 588,
25314Askese 379. 506, 522 f. 582, 587. 640.
25315Astarte 575.
25316Astrologie 380. 388, 396. 408. 411,
25317414. 44
25318Auferstehung 474. 527 ff, 569. 593.
25319Auferstehung Christi 319, 436 ff, 470,
25320Autogenes 643. 652 f. 658 f,
25321Barbarische Namen 334. 338 f. 500f.
25322556. 565. 571,
25323Barbelo, Barbelos (s. Mutter) 337.
25324382 f. 391. 393 ff. 432 f. 435. 559.
25325564 ff, 571. 585. 591f. 647, 650 ff.
25326Barbelo-Gnostiker (Bapßnitrat, Bag-
25327ⲃ︦ϥⲗⲓⲱⲧϭⲓ, Bopßogıaval) 5595
25328650 ff, 659.
25329Barcabbas 551. 569. 602,
25330Barcoph 551.
25331Bardesanes 446. 440,
25332Barnabas 306. 523.
25333Bartholomaeus 334. 451. 460. 499.
25334Basilides (Basilidianer) 402. 406. 408.
25335418 f. 423, 445 ff. 473. 512. 521. 523.
25336529, 551. 553 ff. 561 ff, 5764. 627,
25337629. 662 f.
25338Böse und Gute, das Problem (ⲃ. Ma-
25339terie, Hyle) 34. 379. 402, 512.
25340Brod (beim Abendmahl) 524.
25341Bruderbund 461, 485 f.
25342Bubastis (Bast) 565.
25343Buddha 614.
25344Busssakrament 492 ft.
25345Bythos 348, 553. 558,
25346ⲱ.
25347Cabarbaricha 587.
25348Carpocrates (Carpocratianer) 402, 417,
25349418. 529. 537. 554. 570, 579. 629,
25350656. 662,
25351Cassian 523,
25352Celsus 541. 563. 606.
25353Cerdo 529. 630,
25354Cerinth 529,
page 699
25355Index rerum et nominum.
25356Eleleth (ÄAon) 649. 652.
25357Elemente (beim Abendmahl) 437.
25358490. 507 f. 524 f.
25359Eleusinische Mysterien 516.
25360Eleutheropolis 587.
25361Elias 433.
25362Klilaeus 568.
25363Elisabeth (Mutter Johannes’) 375.
25364433.
25365Eloaeus 568.
25366Emanationslehre 332. 351. 370. 422 ff.
25367Encratiten 523. 524. 582 f.
25368Engel 402. 415. 419 f. 427. 592.
25369Enneas (Neunheit) 555 f.
25370Epicur 638.
25371Epiphanes 418. 570.
25372Epiphanios 1. 5. 402. 404. 408. 417 f.
25373438. 446. 457 f. 505 ff. 512. 520. 523ff.
25374529. 537. 545. 547. 551. 556. 559f.
25375563. 565—597. 602. 614. 630. 647 ff,
25376649. 659 ff. 663,
25377Erataoth 414.
25378Erlöser 320. 405. 422. 425 ff. 470 f.
25379Erlösung 424. 44560
25380Ksau 566. 577.
25381Eschatologie 526 ff.
25382Esel (Sabaoth) 568 f.
25383Ethik 413. 498. 521 ff. 567. 571. 577.
25384Eunapius 608 ff.
25385Eusebius 402. 439. 458. 506. 520. 523,
25386551. 582 ff. 586. 615. 626. 661.
25387Eustochius 609 f. 618 f.
25388Eutaktos 587. 590. 592. 660 f.
25389Eva 564. 567. 591 f. 647.
25390Evangelien (gnostische): ⲉ︦). Eüac
25391567. Ev. Judae 578.
25392ⲉⲧⲥ. ⲪⲓⲘⲡⲡⲟⲩ 457. 563. 568. Ev.
25393St. Thomae 457.
25394ⲉⲥ). TELELGOEWS 56.
25395Evangel. der Agypter 454.
25396Evangelium (Äon) 555,
25397evectio universi 532 ff,
25398Evolutionismus 423. 554.
25399Exegese 540. 550.
25400Exorcismus 510.
25401683
25402F.
25403Fegefeuer 394. 528.
25404Feuer 633.
25405Finsternis, äusserste 412 ff. 417.
25406Firmelung 508 ff.
25407Firmus, Castricius (Neuplatoniker) 609.
25408Frau, Stellung der 455.
25409€.
25410Gabriel 414. 430. 433.
25411Galienus (Kaiser) 618. 6
25412Galilaea 328. 337. 437. 440. 494. 497.
25413Geburt Jesu 434 ff.
25414Geburt des Menschen 409 f.
25415Geheimlehre 32 f. 467 f. 563. 575.
25416Geist, Heiliger 332. 391. 394. 434. 435.
25417654 f,
25418Gelasius 458.
25419Gemmen 322, 381. 562.
25420Gericht (s. Weltgericht) 569.
25421Gesetz 428. 454. 569. 583.
25422Gestirne 386 ff. 420. 636 f.
25423Glückseligkeit 554 f.
25424Gnade 555.
25425(Ginostiker (Sekte) 404. 408. 457. 551.
25426559f 563f. 566 ff, 570 f. 5776
25427582. 585. 587 ff. 594. 597. 641. 645.
25428649. 659. 664.
25429ⲩⲱⲱϭⲓϩ ⲯⲉⲩϭⲱ̀ⲩⲱⲙⲟϩ 515
25430Harmogenes 649. 652.
25431Hehbdomas 554 ff. 591.
25432Hecate 387.
25433Heidentum 1. 345. 419f. 427. 442.
25434Helena 417. 551.
25435Hellenismus 378 f. 529 f. 635.
25436Hellenisierung des Christentums 516.
25437Henoch 342 f. 419. 427. 478. 481. 494f.
25438598.
25439Heracleon 438. 545. 549. 554.
25440Herennius 618.
25441Hermas 442. 486.
25442Hermes 386.
25443Hermippus (Schriftsteller) 615.
page 700
25444Herodot 575.
25445Hieroglyphen 553, 558 670, 679. Al
25446Hieronymus 458. 4 A
25447562, 564, 613.
25448Himmelfahrt Christi 439,
25449Himmelreich, Stufen im 528. 533
25450Hippolyt 2. 3. 423. 449. 458,
25451512. 520. 523. 537. 545 f. 551 A
25452Hölle 341. 394, 411 ff. ⲙ
25453Horaia 59
25454Hosthanis 615. ⲕⲧ
25455Hyle (s. Materie) 34. 372. 383 ff.
25456424, 431. ⲃ. ⲓ ϥ
25457Hyliker 16. 410.
25458Hymnen, pharaonische 554. 5
25459Hystera 578. ⲉ
25460Ⲓ.
25461Imuth 603.
25462Inder 614 617,
25463Ineffabilis 348 m. 398£. Mysteriam
25464des Ineff, 475 f. ⲛⲩ ϫ.
25465Irenaeus 1. 374. 390, 402. 405 f. 408.
25466416 ff. 425, 438 442, 448. 457. 473,
25467505 ⲃ. 512f. 55
25468ⲱⲓ 550. 559. 568. 5704. d
25469627, 629. ⲃⲏⲃ. 658 f. 662. ⲟⲟ
25470Isaak 380. 433
25471Isidor 406, 523. 551.
25472J.
25473Jacob 380. 433. 566. 577,
25474Jacobus (Apostel) 334. 451. 460.
25475Jacobus (Bruder Jesu) 563,
25476Jaldabaoth 390. 392, 394. Ⲱ︦
25477559. 565. 568. 571. 579. 58
25478Bücher des Jald. 567, 571.
25479Jao 367, 568.
25480Jesus 425 ff, 452. 461 ff. 568. 6 }
25481Jen 322f. 3 — Bücher sn
25482343 427, 478. 480 f. 494. ⲱ
25483Joel 564.
25484Johannes 381. 451 f. 455 f.
25485Johannes, der Täufer 375. 433,
25486505.
page 701
25487Index rerum et nominum.
25488Aevitıxol 570.
25489Libertinismus 418. 523f. 569, 574.
25490577 f. 592. 628. 638. 640.
25491Lichtjungfrauen 328 f. 373 f. 375 ff.
25492Lichtkeim 404. 406.
25493Lichtschatz 361 ff. 367 ff. 383.
25494Logos 320. 625. 631 f. 651 f.
25495Lydos 613. 661.
25496Laurentius Lydus 611 f.
25497Magie 419f. 427. 442. 639. 664.
25498Manes (Manichser) 375. 404. 417. 446.
25499449. 457 f. 564. 614 f. 627.
25500Marcellina 630.
25501Marcion (Marcioniten) 418. 506f. 521.
25502523 f. 526. 529. 628 ff. 662.
25503Marcus (Marcosier) 5. 448. 458. 5.
25504525 f. 551. 612. 656.
25505Maria, Mutter Jesu 374. 377. 433 f.
25506451. 453 f. 563. 568. 597.
25507Maria Magdalena 335. 361. 377. 381.
25508427. 451ff. 455f. 460. 464. 467.
25509472 f. 482 ff. 596 ff.
25510Maria, Fragen der 5. 563. 568. 588.
25511596f. Ⲡⲉ Maolas 568 f.
25512Mariame, Mariamne 563 f,
25513Marsanes 551. 599. 601 f. 615. 645.
25514Marsianos 593. 602. 660.
25515Martha 451. 454. 563.
25516Martiades 593. 602.
25517Materie 380. 383 f. 403. 423. 470. 556.
25518632 ff, 643.
25519Matthaeus 397. 451. 456. 458.
25520Melchisedek, Zorocothora 328f. 372 ff.
25521376. 387. 403 f.
25522Menander 402. 555.
25523Mensch 332. 402 ff. 416. 422ff. — ,
25524antiker M. 515.
25525Menschenseelen 4(M4 ff. 416. 442
25526MeE&00g 605. 613. 615. 647. 661.
25527MEGÖTNG 374.
25528Messiastaufe 505.
25529Metensomatose (Seelenwanderung)
25530372. 376. 417. 569. 637. 664.
25531Michael 414 430.
25532685
25533Missionspraxis 466. 519 f.
25534Mithras 516.
25535ⲕⲟⲓ 387. 409.
25536MOovoyernc 546. 551 f. 555. 600 ff. 614.
25537625. 646. 654. 658.
25538Moses 428. 454.
25539Mutter, Mutter des Alls (s. Barbelo)
25540568. 591. 595 f.
25541Mysterien 316. 319. 326 47 475 ff.
25542513 ff.
25543Mysterium, erstes 353 ff. 425.
25544Mysterienkult 485 487. 515 ff. 52
25545N.
25546Naassener 446. 458. 523. 545. 559.
25547563.
25548Nabataea 587.
25549Nachfolge Christi
25550463.
25551Neuplatonismus 421. 513. 603. 607,
25552612. 1663163643..
25553Neupythagoräer 642.
25554Nicolaiten 551. 575.
25555591. 606. 641. 649. 659.
25556Nicotheos 551. 599. 601 ff. 606. 613 f.
25557' 641. 645. 647. 661.
25558‘ Noah 566 f. 595,
25559Noria 566 f.
25560vots 631. 643. 651.
25561: Ⲟ.
25562Oden (gnostische) 430. 469. 565.
25563| Ogdoas 554 ff, 591. 651 f. 655.
25564| Ölberg 440. 596 f.
25565Onoel 414.
25566Ophis (Schlangenkult) 561. 579. 585.
25567Ophiten (sog. Ophiten) 5. 375. 390.
25568392, 398. 4065. 414. 418. 438, 448.
25569459 ff. 479. 529. 538, 563. 566. 582,
25570585. 590. 627. 629. 659. 654.
25571|! Orientalische Ideen 378. 421 f. 606 f.
25572617.
25573Origenes 375. 414. 418. 439. 442. 458.
25574| 471. 506. 512. 528. 541. 545 f. 563.
25575| 566. 577. 579. 583. 606. 609, 619.
25576| 629. 654.
25577320f. 327. 451. 461.
page 702
25578686
25579Origenes (Neuplatoniker) 608 ff, 612.
25580618,
25581Oroiael 649. 652.
25582Osiris 553 f.
25583P.
25584Päderastie 575
25585Palaestina 587. 591 f, 630.
25586nxapprrwE (s. Barbelo, Mutter des
25587Alls) 556. 5604. 658.
25588Pamphilus 593.
25589Pantheismus 351.
25590Paralemptai, Paralemptores 553.
25591Parcos 551.
25592Parchor 551.
25593Parusie 532,
25594ⲡⲉⲧ] 631656.
25595Paulus 4044- dvaßatızdy
25596Ilaviov 578. 594.
25597Paulinische Schriften 460. 540. 547.
25598549.
25599Paulinus 608 ff.
25600Peraten 545.
25601Persephone 412 f.
25602Perser 1461
25603Pessimismus 378 f. 402. 416. 423. 521,
25604635.
25605Petrus 451. 455 f. 496.
25606Petrus (Gnostiker) 587f. 590. 592.
25607060 f.
25608Pfingsttaufe 505.
25609Phibioniten 568 ff. 590.
25610Philastrius 512. 523. 529. 551. 559.
25611577. 579. 593. 629.
25612Philippus 334. 397.
25613563.
25614Philo 642.
25615Philosophie, griechische 34. 348 405.
25616416. 512. 529. 6. 616f. 620f,
25617625. 663.
25618Philumene 551.
25619Phösilampes 546. 551f. 603. 612. 615.
25620Philokömos 606. 613. 630. 661.
25621Pistis Sophia (Äon) 354. 380 ff. 386,
25622304. 399. 428 ff, 44364. 649.
25623Plunetengeister 386. 388, 390, 44
25624451. 456f. 499.
25625Index rerum ⲉ ⲃⲱϣ.
25626Plato ⲑ 405. ⲉⲱⲛ 421. ⲙ ⲙ
25627613. 620f. 042. 663... ..
25628Fleroma 16£. 381. ⲃ̅.. ϭ.
25629Plinius 615.
25630Plotin 603. 659 ©
25631Pneumatiker 16. 410. ⲙ
25632Porphyrius Q03£. 640. ⲉⲙⲃⲝ
25633Prüexistenz Jen 425 ff.
25634Priscillian 562. 7
25635Prodieianer 614; .
25636Propheten (ⲁⲧ) ⲓ ⲙⲉⲙ
25637Propheten” Prophetinnes (geoskische)
25638551. 509. 508, ⲱ 014. 045. 000
25639Prophetie ⲱⲃ
25640| Ptolemaens 1. 5458. 556.
25641Psychiker 16. 410. 478.
25642Raphael 414. 8
25643Reue 393. 476. ϣⲓ. "5
25644Rom 611 Ⲃ 618£ ϭⲙ ⲛⲃ ⲉ̅ⲁ ⲛⲙ
25645660 f. .
25646Sabaoth Adamas (Judangott) 330. 374.
25647379. ⲃ 388, Ⲁ 408, 411, 443£
25648509. 560. 567 ⲱⲃ ⲱⲱ ⲛⲉ
25649593. 506. LO ⲣⲁ...
25650Selbang, geistige (zefap). ⲃⲉ ⲙ
25651341, 377. 491 £. ⲃⲁ ⲙⲃ.
25652Salome 451. ϣⲓ ϣϣ. ⲛ 3. ⲓ
25653ϭⲁⲙⲁⲓⲓ̈ⲟⲡ 5600001; ϥ
25654Samothrakische Mysterien 516,
25655Saturnin 402, 406, 523. 529, 550
25656Schrift, heilige 539 ff
25657ⲁ bar
25658ϯ Schulen (gnostische)” 611. 613 ⲙ
25659630. 6602 £ ⲉ. ⲇ
25660Seele 404, 410£. ⲙⲃ 436 ⲛⲁ ⲁⲃ
25661632, 635.
25662ⲑ Ha ϣⲓ
page 703
25663Index rerum et nominum.
25664Seelenwanderung 405. 416 ff.
25665Seth 588. 592, 594 ff, 646 ff.
25666Seth, Bücher des 588ff. 592. 595. 647f.
25667Setheus 33. 599 64364
25668Sethianer 560. 564. 582. 588 ff. 593 ff.
25669641. 646 ff. 656. 659 ff.
25670Severus 584 f.
25671Severianer 559f. 582f. 591ff, 641.
25672648. 659. 661.
25673Siegel (Merkmale, Losungsworte) 316.
25674326. 3233134 478f. 517.
25675530. 553f. 558.
25676Simon, ö Kavaylıns 334. 451. 460. 499.
25677Simon Magus (Simonianer) 402. 417.
25678420. 551. 555. 560 ff. 661 f.
25679Sintflut 343. 427. 481. 595. 598.
25680Sodomiten 577.
25681Sohnschaft, vlörns 554 f.
25682solutio universi 535 f.
25683Sonne und Mond 374
25684Sonnenschiff 565.
25685Sophia-Ogdoas 555.
25686Sophia-Achamoth (Prunikos, Barbelo)
25687403.556. 559f. 571. 579. 632. 645.655.
25688Soteriologie 425 ff,
25689Spanien 562. 564.
25690omuvInE 643. 647.
25691Sternkonstellationen 375 f. 387.
25692Strafen 411 ff. 417.
25693Ϫⲧϩϭⲧⲓⲱⲧⲓⲭⲟ 570.
25694Sünde 380. 517.
25695Sünden, grobe und leichte 412.
25696Sündenvergebung 476 f. 500 ff. 507.
25697518.
25698Suriel 414.
25699Synkellos, Georgius 419.
25700Symphonia, gnostisches Werk 588 ff.
25701ovyr&isıa 532 f,
25702Syrien 458. 563. 565 ff. 575
25703602. 630. 647. 660 ff.
25704Syzygie 379. 382. 651.
25705ogpgayis bei der Taufe 517.
25706T.
25707Taricheas 581. 585. 595.
25708'Tatian 442. 523f. 582 f. 615.
25709442.
25710687
25711Taufen 316. 327f. 341. 377. 482 ff.
25712514. 516. — Wassertaufe 495 ff.
25713— Feuertaufe 491. 495f. 503. —
25714Taufe des heil. Geistes 491 f. 495 f.
25715504. — Taufe der Marcioniten 506 f.
25716— Verwerfung d. Taufe 593.
25717Tauffest Christi (Epiphanie) 444 ff.
25718Tausendjähriges Reich 532,
25719Terebinthus 551.
25720Tertullian 1. 4. 402. 411. 417. 442.
25721469. 506f. 512. 520. 523. 525 ff.
25722550f. 614 ff. 62
25723Pseudo-Tertullian 406. 529. 551. 559.
25724577. 579. 593. 623.
25725Testament, A. 471. 542 f. 544 f.
25726ⲛ N. 543 f. 545 f.
25727Teufel 585. 591. 596.
25728Thaphabaoth 414.
25729Thauthabaoth 414.
25730Theben (Thebaie) 7. 584. 596.
25731Theodoret 390. 406, 523 f. 537. 551.
25732559. 564. 570. 572. 577. 582. 586.
25733614. 629. 650 ff. 657.
25734Theodot 403. 407. 411. 419. 436. 526.
25735538. 545. 549. 557.
25736Thomas 334. 397. 451. 456 ff. 499.
25737524. 566. 580.
25738Timotheus 457 f.
25739Tod Christi (Bedeutung) 436 f. 470 f.
25740Toten, Erlösung der 476.
25741Totenauferweckungen 420. 465. 665.
25742Totenbücher, ägyptische 6. 554.
25743Totengräber, ägyptische 554.
25744traditio apostolica 457. 467.
25745563.
25746Transsubstantiation 341.
25747525 f. 596.
25748Typhon 387. 415.
25749U.
25750502. 508,
25751Ungeheuer 554.
25752Unsterblichkeit der Seele 515. 5
25753635. 637.
25754Unterwelt 413 ff. 554. 637. 664.
25755Uriel 649,
25756_ Urmensch 652 f. 654. 658.
page 704
25757ⲫ.
25758Valentin (Valentinianer) 4 ff. 11
25759402 f. 406. 408. 410. 423. 420
25760446 ff. 469. 512, 5
25761536. 538. 541. 545. Di
25762561. 576 ff, 627 ff, 643. 66 ⲃ..
25763Vater des. Alls (dyadde 9
25764568, 571. 581, 585. 502f. 6
25765Versuchung des Petrus 456. 44
25766vestimentum pelliceum 407.
25767Vollendung 531 f,
25768ⲙ.
25769Weib 585.
25770Weihnachtsfest 4454.
25771Wein 328. 337. 341. 435.
25772524. 585. 596. ;
25773Weltflucht (Zxotayı) 521.582. ;
25774Weltgericht 442, 5354. ⲗ.
25775Weltschöpfer 379. 402 556. 5
25776ⲙⲙ. ⲁ)
25777Genesis 3,5. ⲛ ..ⲕ ⲙ
257783,21. ..
25779Exodus 20,5 ⲛⲓ. ⲙ
25780Jesania 19, 1. 3, 12 ⲛ ⲩ
25781ⲑⲓ... ER
2578245, 5. 6 (46, 9). >
25783Psalm 16,9" .....
25784Matthaeus 3,3. . .
257853, 11—12
page 705
25786Matthaeus 28, 18f. . 403.
2578728, 19. . 504.
25788Marcus 1,3 . . 543. 547.
257898, 34. . 548.
257909, 37. . 541.
2579110, ϩⲟ ⲟϥ. . 541.
2579210, 29. . 548.
2579312, 30. . 541.
2579414, 24. . 508.
2579514, 28. . 493.
25796Tucas 1, 26 . 433.
257973,4 .. . 543. 547.
257983, 16—17. . 505.
257999,23... . . 58.
258009, 48 (10, 16) . . 541.
2580110,42 . . 541.
2580212, 49—52. . 489. 505f.
2580312, ⲉ ⲉϥ . 417.
2580413, 34 . 543. 548.
2580514, 2. . 541. 548. |.
2580614, 27 . 548.
2580716,8 . . 541.
2580822, 20 . 508.
2580924, 5 . . 540.
25810Johannes 1, 1. 3. 4 . 543. 545.
258111,3 . . 543. 545.
258121,16 . . 543. 547.
2581312. . . 543. 547.
258143, 17 ete. . 541.
258154,10. . . . 489. 508.
258166, 33 (u. Parall.) 540.
258176, 51 . . 540.
258188,31 . . . 543. 548.
2581910, 28 . . 540. 543. 548.
2582012,31. . . . 541.
2582112, 36 . .464.541.543.548.
2582214, 16. 26. . 541.
2582314, 19 . . 540.
25824Index rerum et nominum.
25825Texte u. Untersuchungen VOII, 1, 3.
25826Johannes 14, 30 etc. . 541.
2582715, 9. 12 . . 540.
2582815, 26 . . 541.
2582916, 7 „541.
2583017, 2 “540.
2583117,14. . . . 44
2583217, 21 (u. Parall.) 547.
2583319, 34. . 508.
2583420,23 . . 482.
25835Acta 1, 12. . 440.
258362,26 . . 545.
25837Roem. 4, 1 . . 541.
258387,9... . 418.
25839ⲃ, 1 etc. . 541.
2584013, 7. ... . . 460.
258411. Corinth. 2, 6.5. 541.
258422. Corinth. 1, 17 . 541.
258435, 16 . 541.
258446,1. . . 547.
2584510, 2.3. . . 541.
2584611,2. . 543.
2584711, 18 . 541.
2584812,4. . 578.
25849Galat. 4, 19 . . 543.
258504, 23. 2. . 541.
258516,14 . . 540.
25852Ephes. 5, 8 . 464.
258535,21 . . 541.
25854Coloss. 1, 12.. . 541.
258551. Thessal. 5, 5 . . 541.
25856Hebr. 6, 7 . . 543.
258579, 26. ...32
25858Jacob. 5, 12 . . 541.
258591.Petr.2, 9 . . 540.
258605,5. . . 541.
258611.Joh.1, 1. . . 540.
258625, 11.16 . . 540.
25863Apoc. 21, 21 . 548.
25864689
25865541.
25866490.
25867547.
25868541.
25869547.
page 706
25870Ich kann diese Angabe Jeider n
25871ϫ. 7, Z. 15 1. Ms. st. Mr.
25872ⲙ 12. Anm. 1, Z. 5 streicl
25873ⲃ. 21, Z. 3 ⲩ. u. Ⲓ ⲣⲓⲱϭⲉⲓ
25874ⲃ︦. 24, Z. 1 ⲅ. u. streiche ,,
25875S. 39. Der Dialekt der erste
25876mit dem uns jetzt durch die Fun
25877Dies bestätigt unsere Ansicht, das
25878gegend verfasst und aufgefunden
25879ⲃ. 42, Z. 1 ⲅ. u. 1. [ⲡⲓⲕⲟⲥ
25880ⲃ︦. 43, Z. 31. vielleicht ⲡⲉⲧ[ϫⲡ
25881ⲃ︦. 43, A. 9 1. Ms. ⲙⲙⲟⲥⲓ, ⲃ
25882ⲃ︦. 43, Z. 4 ⲩ. u. ergänze in
25883S. 49, Z. 11 st. ⲉⲧϥⲟ liest
25884Satze ⲛⲑⲉ.
25885ⲃ︦. 50, A. 1 1. Ms, ⲡⲛⲟⲩ st. ⲛ
25886ⲃ. 53, Z. 3 ⲅ. ⲡ. Ⲓ ⲧⲉ ⲧⲉϩⲟⲩ
25887S. 54, A. 6 kann ⲛⲉ ⲛⲁⲓ bei
25888ⲃ︦. 58, Z. 1 u. 21. uoraeweSı
25889ⲃ. wZann' a....
25890S. 58, Z. 9 1. ⲡⲉϥⲧⲁⲝⲓⲥ st. M
25891S. 62, Z. 3 1. ⲓⲃ ⲙⲡⲣⲟⲃⲟⲗⲏ ⲓ
25892ⲃ︦. 62, Z. 11ff. Im Ms. steh
25893schnitte in umgekehrter Reihenfol
25894Stellung beibehalten.
25895ⲃ︦. 67, A. 5 1. ⲙⲛⲧⲓⲃ ⲛⲁⲡⲉ st.
25896ⲃ︦. 78, Z. 7 ⲩ. ⲛ. Ⲓ. ⲓⲱⲣⲁⲍϫⲁ
25897ⲃ︦. 76, Z. 4 1. ⲗⲁⲱⲝⲁⲝⲱ • ⲏⲟⲭ
25898S. 78. Am Schluss fehlt die
page 707
25899Verbesserungen und Zusätze, 691
25900S. 126, Z. 1 v. ⲡ. ergänze ,ⲛⲛⲁⲣⲭⲱⲛ hinter ⲧⲕⲁⲕⲓⲁ.
25901ⲃ︦. 136, Z. 4 ⲅ. u. 1. vielleicht ⲁⲓϯ st. Ms. ⲁⲥϯ.
25902S. 143, Z. 2 v. u. übers, „die uns die verborgene Erkenntnis
25903lehrt, o Herr Jesus, Du Lebendiger‘“; 1. also ⲡϫⲟⲉⲓⲥ st. ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ.
25904S. 145, Z. 11 u. 16 1. ⲟⲩⲟϫ 8t. &yvola.
25905S. 146. Der koptische Text ist, aus Rücksicht auf die Kosten,
25906stets innerhalb der Figuren stehen geblieben. Hier heisst es ausser den
25907Zeichen: „Typus, Jeü, der wahre Gott; dies ist sein Name.“
25908S. 149. In der ersten Figur steht: „Topos (1. Typus), Jeü,
25909wenn er emanieren (xgoßakleır) wird“. In der Mitte: „Jeü“ mit dem
25910entsprechenden Namen. In den folgenden Figuren kehrt stets der
25911Name des betreffenden ⲑⲃ wieder.
25912ⲃ︦. 152, Z. 1 v.u.l. Er emanierte (zooßallcıy) st. Er emanierte.
25913S. 181, Z. 3 ⲩ. u. 1. jetzt die Stellung st. jet die zt Stellung.
25914ⲃ︦. 183, Z. 4 v. u. Ⲓ standen st. entstanden; in Z. 2 v. u. ist für
25915das erste Komma ein Semikolon zu setzen und das ⲃ︦ mik. zu streichen.
25916S. 185, Z. 181. ihre Psephoi st. „ihre“ und „dass‘“ st. „das“; 2.
25917ⲃ ⲩ. ⲡ. ] alle davon st. davon.
25918ⲃ︦. 187, Z. 12 ⲅ. u. l. des Vaters st. meines Vaters.
25919ⲃ︦. 10 Z. 16 1. ⲕⲑⲓⲟϭⲧⲟⲩϭⲓ. ⲃ. ⲕⲑⲉϭⲅⲥ︦ ⲟ⳪..
25920ⲃ︦ 195, Z. 7 1 besitzen, ausgenommen den Glauben st. besitzen,
25921ausser den Glauben; ebenso ⲑ. 337, Z. 11 ausgenommen dieses Feuer etc.
25922st. ausser dieses Feuer etc.
25923ⲃ. 200, Z. 14 ⲅ. u. 1. o@oayis st. ϭϣϩⲟ︦ⲣⲓϩ.
25924ⲃ︦. 202, Z. 2 ⲩ. u. 1. ϭϣϩⲟⲩⲓϩ st. wonyls.
25925S. 203, Z. 10 ⲩ. u. 1. deine st. seine (sic!).
25926ⲃ. 208, Z. 6 ⲩ. u. 1 Wiederum st. Wiederm.
259278. 213, Z. 6 1. ⲉⲭⲱϩⲏⲅⲟⲓ St. AywoETOL.
25928ⲃ︦. 221, Z. 1 ⲩ. u. Ⲓ Topoi st. Topo.
25929ⲃ︦. 224, Z. 1 ⲅ. u. 1]. [dieser ist]: awzwe.
25930S. 226, Z. 11 ist ⲛϩⲁⲡⲛⲟⲩⲛ vielleicht die Übersetzung von
25931vroßUHLOC,
25932. 2836 streiche A. 9.
25933. 259, Z 5 Ⲓ ⲁⲕⲧⲁⲙⲟⲟⲩ St. ⲁⲕⲧⲁⲙⲓⲟⲟⲩ.
25934266, Z. 8 1. vielleicht ϩⲁⲣ[ⲓϩⲁⲣⲟϥ] st. ϩⲁⲣ[ⲟϥ].
25935267, Z. 7 1. ⲉⲩⲃⲏⲕ st. ⲟⲩⲃⲏⲕ.
25936. 268, Z. 11 1 ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ st. ⲙⲧⲩⲡⲟⲥ und A. 4 „sic ⲉ vel ⲑ.
25937. 269, 1 occurrit st. occurit.
2593828, Z. 18 1. dieser st. diese.
25939306, Z. 8 1. beharrte st. beharret.
2594030, Z. 16 1. XoQntTOSs St. &pONTOS.
25941. 319 bemerke am Schluss: „Neben der künstlerischen Intention
25942geht ohne Zweifel die Absicht, den Lehrgehalt der gnostischen
25943Schriften auf authentische Herrenworte zurückzuführen.“
25944S. 333 1. stets P. st. p.
25945ⲃ︦. 335, Z. Ⲓ Engel und Erzengel st. Engeln und Erzengeln,
25946ϣⲙ
25947RRRDRRRLNRY
page 708
25948692
25949unter ihnen gewandelt und sie be
25950weisungen in den grösst imı
259518.449, A. 1. Zu der
25952ⲃ︦ 47 2 11 u
25953und 198, Z. 3 v. u. und S, 460,
25954ⲃ︦. 456, Z, 18 1. ein wich
25955chen, ⲛⲛⲛ
25956S. 468, Z. 11 1. mAdvar St.
25957ⲃ︦. 471, Z. 9 v. u. 1, ⲟⲓⲛ
25958S. 514, Z. 12 1. Sünder st.
page 709
25959| Bla. “HT. ⲉ ϫ.. Ⲣⲉ ⲓ... A ⲁ. de. ..ⲁ
25960DIE
25961KATHOLISCHEN BRIEFE,
25962TEXTKRITISCHE
25963UNTERSUCHUNGEN UND TEXTHERSTELLUNG
25964VON
25965D. BERNHARD WEISS.
25966LEIPZIG
25967J. C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNG
259681892,
page 710
page 711
25969Vorwort.
25970Viel früher, als ich ursprünglich in Aussicht nahm, folgt
25971auf die Textherstellung der Apokalypse die der katholischen
25972Briefe. Ein äusserer Anlass, mich mit denselben wieder einmal
25973eingehend zu beschäftigen, bewog mich, meine seit lange bereit
25974liegenden Vorarbeiten dafür zum Abschluss zu bringen. Es war
25975mir willkommen, dass die die Textherstellung begleitenden Noten mir
25976Gelegenheit gaben, mein Verständniss dieser Briefe in ihrem Zu-
25977sammenhange übersichtlich darzulegen, da ich bisher nur die
25978johanneischen Briefe ausführlicher exegetisch behandelt habe. Ich
25979weiss, dass meine geschichtliche Auffassung der katholischen Briefe
25980vielfach angefochten, ja sehr wegwerfend verurtheilt ist ; allein es ist
25981von Anfang an die sorgfältige Einzelexegese gewesen, welche mir
25982dieselbe aufgenöthigt hat. Auch nachdem ich aufs Neue wieder
25983eingehend Alles durchgearbeitet habe, was von neueren exegetischen
25984Arbeiten über diese Briefe erschienen ist, bin ich nicht im Stande
25985gewesen, mich über die für mich unüberwindlichen exegetischen
25986Anstösse, welche die herrschenden Auffassungen derselben mit
25987sich bringen, hinwegzusetzen. Dass die meine auf einer metho-
25988dischen Detailexegese beruht, welche namentlich überall den Ge-
25989dankenfaden klarzulegen versucht, hoffe ich für vorurtheilsfreie
25990Leser dargelegt zu haben. Natürlich kann dieselbe trozdem irre
25991gehen; aber um das nachzuweisen, wird man doch etwas tiefer
25992auf die wirklich vorliegenden Probleme eingehen müssen, als ge-
25993meinhin geschieht.
25994Aber wie dem auch sei, meine Textherstellung hat mit diesen
25995Differenzen nichts zu thun; ich wüsste nicht eine einzige Stelle,
25996wo dieselbe von irgend einem Einfluss auf die Lösung derselben ist.
page 712
25997IV Vorwort.
25998Daher hoffe ich, dass dieselbe auch denen willkommen sein wird,
25999welche meine exegetischen und geschichtlichen Auffassungen ver-
26000werfen. Es hat sich mir die Methode, nach welcher ich die Apo-
26001kalypse textkritisch bearbeitete, auf allen Punkten bewährt, undich
26002hoffe, dass ihre Anwendung auf die in mancher Beziehung durch-
26003sichtigere Textüberlieferung der katholischen Briefe dazu beitragen
26004wird, sie auch Anderen überzeugend zu machen. Ks sind dabei
26005die Resultate, zu denen ich bei der Prüfung der Textzengen 1 über
26006die Apokalypse kam, überall vorausgesetzt, ‘und ich muss bitten,
26007dieselben bei den textkritischen Untersuchungen, die im Folgenden
26008gegeben sind, als nothwendige Ergänzung im Auge zu behalten,
26009Ich wiederhole, dass ich durch die Zurückstellung der Minuskeln, |
26010UVebersetzungen und patristischen Zeugnisse im Entferntesten
26011nicht der Bedeutung derselben für die Textgeschichte zu nahe
26012treten will, dass ich nur zur textkritischen Entscheidung die
26013Majuskeln, wenn sie methodisch untersucht und verwerthet werden,
26014für ausreichend halte, und allein für ausschlaggebend. Dass ich
26015überall eine solche gewagt, involvirt nicht den Anspruch, das
26016Ursprüngliche mit voller Sicherheit hergestellt zu haben; ich will
26017nur feststellen, was sich aus unsern Quellen als das relativ Wahr-
26018scheinlichste ergiebt. Da ich in allen zweifelhaften Fällen die
26019rationes dubitandi in der textkritischen Untersuchung gegeben
26020habe, so glaubte ich den Text mit Klammern und Randlesarten
26021verschonen zu können. Das gilt aber erst recht von den ortho-
26022graphischen Eigenheiten, in denen doch keiner sich schmeicheln
26023wird, die Originalhandschrift wiedergegeben zu haben; wo es sich
26024also überhaupt nur um die uns überlieferte älteste Schreibweise
26025handeln kann.
26026Für die Mithilfe bei der Korrektur sage ich meinem jungen
26027Freunde, dem Cand. min. G. Diettrich, auch hier meinen herz-
26028lichsten Dank. ϥ
26029Berlin, Ende Juni 1 D. B. Weiss,
26030ß
page 713
26031Inhaltsübersicht.
26032Seite.
26033Ⲓ. Die Repräsentanten des jüngeren Textes .. 3—23
260341. Emendationen in KLP. ⲃ. 3. 2. Emendationen in KL.
26035ⲃ.. 3. Emendationen in KP. und LP. 8. 12. 4. Resultat.
260368. 13. 5. Emendationen in K, L, P. S. 15. 6. Andersartige
26037Sonderlesarten in K, L, P. S. 17. 7. Resultat. S. 21.
26038Ⲡ. Die Repräsentanten des älteren Textes . . 24—56
260391. Emendationen in x, A,C. 8.24. 2. Gewöhnliche Con-
26040formationen in ⲛ A,C 65. 2 3. Eigenartige Conforma-
26041tionen in x, A, ⲥ ⲃ. 2. 4. Willkürliche Aenderungen in
26042ⲕ, Ⲁ Ⲥ. 5. 30 5. Gedankenlose Aenderungen und Schreib-
26043fehler in x, Ⲁ, Ⲥ. 5. 3. 6. Wortvertauschungen in ⲛⲇ, xC,
26044AC, xAC. ⲃ. 35. 7. Zusätze in x, A, C. 8. 39. 8. Aus-
26045lassungen in ⲛ A, C. S. 44. 9. Wortumstellungen in
26046x, A, C. ⲃ︦. 48. 10. Zusätze, Auslassungen und Wort-
26047umstellungen in ⲛⲇ, xC, AC, xAC. 8. 51. 11. Resultate.
26048S. 54.
260491. Verwandschaft von xAC. mit KLP. . ...... 57—79
260501. Verwandschaft von x, mit KLP. S. 57. 2. Verwand-
26051schaft von A. mit KLP. S. 61. 3. Verwandschaft von C.
26052mit KLP. S. 64. 4. Verwandschaft von AC. mit KLP. S. 66.
260535. Verwandschaft von xC. mit KLP. S. 69. 6. Verwand-
26054schaft von xA. mit KLP. S. 70. 7. Gemeinsame Fehler in
26055beiden Gruppen. S. 73. ⲃ. Resultat für KLP, S. 76. Ⲕⲉ-
26056sultat für xAC. S. 77.
26057IV. Der Codex Vaticanus. . . 80—91
260581. Wortvertauschungen i in B. S. 80. "2 Gemeinsame Wort-
26059vertauschungen in B. und anderen Codices. S. 83. 3. Zu-
26060sätze und Auslassungen in B. S. 87. 4. Gemeinsame Aus-
26061lassungen in B. und anderen Codices. ⲃ. 87. 5. Wortum-
26062stellungen in B. ⲑ. ⲃ. 6. Resultat für B. ⲑ. 88. 7. Ge-
26063sammtresultat. S. 89.
page 714
26064.. a. JUN, HILL UL
26065Versuchung des Petrus 456, 106,
26066vestimentum pellieenn 107,
26067Vollendung 31,
26068w.
26069Weib 585.
26070Weihnachtsfest 445 ff,
26071Wein 328. 337. 341. 435. 488. ⲟ
26072Weltflucht (<xotayn) D21f. 582. 557
26073Weltgericht 442, 535 ff,
26074Weltschöpfer 379. 402 550. 560. 567.
26075Testir
26076Altes Ⲓⲉ
26077Genesis 3,5. . 0.0.0... +. M8
260782.... ..Ϥⲓ
26079Exodus ........Ⲑ33
26080Jesain 1 ..1 . . 0. . . 420.
2608140,3 0000000004 MT.
2608245, 5. 6.46, 9)... 655.
26083Psalm 16, 9 0.0.0.0. 3 55
2608433, 10.0.0... MY 5.
26085Neues Te
26086Matthaeus 3, 3.0.0.0. 585 MT.
260873, 11--12. . 503.
260882, 2 ⲕⲉ ⲉ-
page 715
26089Matthaeus 28, ⲃ... . 493.
2609028, 19. . 504.
26091Marcus 1,3 . . 543. 547.
26092ⲃ, 34. . 548.
260939, 37. . 541.
2609410, 28 sq. . 541.
2609510, 29. . . 548.
2609612, 30. . 541.
2609714, 24. . 508.
2609814, 28. . 493.
26099Lucas 1, 26 . 433.
261003 4... . 543. 547.
261013, 16—17. . 505.
261029,23... . . 548.
261039, 48 (10, 16) . . 541.
2610410,42 . . . . 541.
2610512, 49—52. 489. 505f.
2610612, 5884. . 41.
2610713, 34. . 543. 548.
2610814,26 . . 541. 548.
2610914, 27 . 548,
26110ⲐⲈ, ⲃ. . 541.
2611118,29 . . 541. 548.
2611224, 5 .. . 540.
26113Johannes 1, 1. 3. 4 . 543. 545.
261141,3 . 543. 545.
261151,16 . . 543. 547.
261161,23. . 543. 547.
261173, 17 etc. . 541.
261184,10. . . 489. 508.
261196, 33 (a. ⲣⲱ) 540.
261206, 51 540.
261218,31 . 543. 548.
2612210, 28 . 540. 543. 548.
2612312,31 . . . 541.
2612412,36 . "464. 541.543.548.
2612514, 16. 26. . 541.
2612614, 19 . . 540.
26127Index rerum et nominum.
26128Texte u. Untersuchungen VII, 1, 3.
26129689
26130Johannes 14, 30 etc. . MM.
2613115, 9. 12 . . 540.
2613215, 26 . . 541.
2613316, 7 . 541.
2613417, 2 . 540.
2613517,14. . . . 434. 51.
2613617, 21 (u. Parall) 547.
2613719, Ⲁ. 508.
2613820,23 . 42. 490.
26139Acta 1, 12. . 440.
261402,26 . ‚ 545.
26141Roem. 4, 1 . . 541.
261427,9. . . 418.
261438, 1 etc. . 541.
2614413, 7.... 460.
261451. Corinth., 2, 6. 5. 541.
261462. Corinth. 1, 17 . 541.
261475, 16 541.
261486,1. . . 547.
2614910, 2.3 . . 541.
2615011,2. . 543. 548.
2615111, 18 541.
2615212,4. 578.
26153Galat. 4,19 . ‚ 543. 54
261544, 23. 2. . 541.
261556,14 . 540.
26156Ephes. 5, 8 464. 541.
26157521. 541.
26158Coloss. 1, 1.. . 541.
261591. Thessal. 5, 5. . 541.
26160Hebr. 6, 7 . . 543. 547.
261619, 26. . 532.
26162Jacob. 5, 12 . 541.
261631.Petr.2, 9 . . 540.
261645,5. . 541.
261651.Joh. 1, ⲃ. . 540.
261665, 11. 1. . 540.
26167Apoc. 21, 21 . 548.
page 716
page 717
26168Verbesserungen und Zusätze. 691
26169ⲃ. 126, Z. 1 ⲩ. u. ergänze ,ⲛⲛⲁⲣⲭⲱⲛ hinter ⲧⲕⲁⲕⲓⲁ.
26170S. 136, Z. 4 ⲩ. u. 1. vielleicht ⲁⲓϯ st. Ms. ⲁⲥϯ.
26171S. 143, Z. 2 v. u. übers. „die uns die verborgene Erkenntnis
26172lehrt, o Herr Jesus, Du Lebendiger“; 1. also ⲡϫⲟⲉⲓⲥ st. ⲙⲡϫⲟⲉⲓⲥ
26173S. 145, Z. 11 u. 16 1. ⲟⲩⲟⲓ ⲃ ⲉⲣⲟϥ.
26174S. 146. Der koptische Text ist, aus Rücksicht auf die Kosten,
26175stets innerhalb der Figuren stehen geblieben. Hier heisst es ausser den
26176Zeichen: „Typus, Jeü, der wahre Gott; dies ist sein Name.“
26177S. 149. In der ersten Figur steht: „Topos (l. Typus), Jeü,
26178wenn er emanieren (xgoßalicır) wird“. In der Mitte: ,ⲉⲃ mit dem
26179entsprechenden Namen. In den folgenden Figuren kehrt stets der
26180Name des betreffenden ⲉⲃ wieder.
26181S. 152, Z. 1 ⲅ. ⲛ. Ⲓ Er emanierte (rzooßallzıy) st. Er emanierte.
26182S. 181, Z. 3 v. u. 1. jetzt die Stellung st. jet die zt Stellung.
26183ⲃ︦. 183, Z. 4 v.u. l. standen st. entstanden; in Z. 2 v. u. ist für
26184das erste Komma ein Semikolon zu setzen und das ⲃ︦. mik. zu streichen.
26185S. 185, Z. 131. ihre Psephoi st. „ihre“ und „dass“ st. „das“; Z.
26186ⲃ ⲩ. u. Ⲓ alle davon st. davon.
26187S. 187, Z. 12 ⲅ. u. l. des Vaters st. meines Vaters.
261888. 190 Z. 16 1. ⲕϭⲑⲓϭⲓⲟ̃ⲩⲁⲓ St. xadeoraval.
26189ⲃ︦ 195, Z. 7 1 besitzen, ausgenommen den Glauben st. besitzen,
26190ausser den Glauben; ebenso S. 337, Z. 11 ausgenommen dieses Feuer etc.
26191st. ausser dieses Feuer etc.
26192200, Z. 14 v. u. Ⲓ o@gayls st. ϭϣϩⲟ︦ⲩⲓϩ.
26193202, Z. 2 v. u. 1. o@gayls st. wonyls.
26194203, Z. 10 ⲩ. u. l. deine st. seine (sic!).
26195208, Z. 6 ⲅ. u. l. Wiederum st. Wiederm.
26196213, Z. 6 1. &ywoNTOL St. AyWgETOL.
26197221, Z. 1 ⲅ. u. Ⲓ Topoi st. Topo.
26198224, Z. 1 ⲅ. ⲡ. [dieser ist]: ⲁⲱⲍⲱⲉ.
26199226, Z. 11 ist mpannorn vielleicht die Übersetzung von
26200vroßn ⲓⲟⲥ.
26201. 286 streiche A. 9.
26202259, Z. 5 1. ⲁⲕⲧⲁⲙⲟⲟⲩ ⲃϯ. ⲁⲕⲧⲁⲙⲓⲟⲟⲩ.
26203266, Z. 8 1. vielleicht ϩⲁⲣ[ⲓϩⲁⲣⲟϥ st. ϩⲁⲣ[ⲟϥ].
26204267, Z. 7 1. ⲉⲩⲃⲏⲕ st. ⲟⲩⲃⲏⲕ.
26205268, Z. 11 1. ⲙⲡⲧⲩⲡⲟⲥ st. ⲙⲧⲩⲡⲟⲥ und A. 4 „sic ⲉ vel ⲑ.
26206269, 1. occurrit st. occurit.
26207298, Z. 18 1. dieser st. diese.
26208306, Z. 8 1. beharrte st. beharret.
26209809, Z. 16 1. ⲥ︦ϩϩⲏⲧⲟϩ St. ApONTOS.
26210. 819 bemerke am Schluss: „Neben der künstlerischen Intention
26211geht ohne Zweifel die Absicht, den Lehrgehalt der gnostischen
26212Schriften auf authentische Herrenworte zurückzuführen.‘
26213ⲃ. 333 1. stets P. st. p.
26214ⲃ. 335, Z. 5 1. Engel und Erzengel st. Engeln und Erzengeln,
26215ϣⲙ
26216ϭ En Un EA ⲱ IA In In
26217N NNNNDLNS
page 718
26218692 Verl
26219ⲃ̅. 340, Z. 20 1, erlischt
26220S. 354, Z. 14 streiche d
26221S. 365, Z. 8 1. Mutterleib
26222ⲃ. 367, Z. 10 ⲅ. ⲡ.. ⲃⲱ
26223S. 376, A. 2, 2.3 1. Dre
26224ⲁ︦. 393. Die Differen:
26225die Frage, ob die beiden Bi
26226ϣⲟ nicht mehr ins Ge ⲡⲟ
26227S 402,A. 3, Z. 11 ⲉ
26228S. 439, A. 2 bemerke;
26229Salmon und zu Usener d
26230den Gött. gel. Anz. 189%
26231S. 452, Z. 11 1
26232und 198, Z. 3 v. u, u
26233. 456, Z,18L |
26234chen. ;
26235ⲉⲛⲟ ⲧⲓ ⲙ
26236ⲃ︦. 471, ⲩⲛ. ⲉ
26237S 514, Z. 12 l
26238S. 545, Z. 12 L 16
26239ⲃ. 548 füge hinzu: 1 ) Apo
26240und 16) Joh. 13, 34 auf P. 48%,
262418. 562, Z, 9 1. ⲓ ad ⲛ %
26242ⲉ ⲟⲧⲉ Z 518 ıtzgesc
page 719
26243--
26244DIE
26245KATHOLISCHEN BRIEFE,
26246TEXTKRITISCHE
26247UNTERSUCHUNGEN UND TEXTHERSTELLUNG
26248ⲅⲟⲛ
26249D. BERNHARD WEISS.
26250ⲉ
26251LEIPZIG
26252J. C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNG
262531892.
page 720
26254..ϫ ⲻϫϫⲉⲉⲟⲩⲱⲁⲁϣⲁⲛⲏⲣ ...ⲛ . ⲉⲛⲩⲁ ⲩ ⲟⲩⲃⲉ ϫⲱ- ⲧⲁ.
26255ⲉ. ..Ⲁ 2
26256. ⲉⲟ ⲉⲁ. ⲛⲁⲓⲁ ⲧ
page 721
26257Vorwort.
26258Viel früher, als ich ursprünglich in Aussicht nahm, folgt
26259auf die Textherstellung der Apokalypse die der katholischen
26260Briefe. Ein äusserer Anlass, mich mit denselben wieder einmal
26261eingehend zu beschäftigen, bewog mich, meine seit lange bereit
26262liegenden Vorarbeiten dafür zum Abschluss zu bringen. Es war
26263mir willkommen, dass die die Textherstellung begleitenden Noten mir
26264Gelegenheit gaben, mein Verständniss dieser Briefe in ihrem Zu-
26265sammenhange übersichtlich darzulegen, da ich bisher nur die
26266johanneischen Briefe ausführlicher exegetisch behandelt habe. Ich
26267weiss, dass meine geschichtliche Auffassung der katholischen Briefe
26268vielfach angefochten, ja sehr wegwerfend verurtheilt ist ; allein es ist
26269von Anfang an die sorgfältige Einzelexegese gewesen, welche mir
26270dieselbe aufgenöthigt hat. Auch nachdem ich aufs Neue wieder
26271eingehend Alles durchgearbeitet habe, was von neueren exegetischen
26272Arbeiten über diese Briefe erschienen ist, bin ich nicht im Stande
26273gewesen, mich über die für mich unüberwindlichen exegetischen
26274Anstösse, welche die herrschenden Auffassungen derselben mit
26275sich bringen, hinwegzusetzen. Dass die meine auf einer metho-
26276dischen Detailexegese beruht, welche namentlich überall den Ge-
26277dankenfaden klarzulegen versucht, hoffe ich für vorurtheilsfreie
26278Leser dargelegt zu haben. Natürlich kann dieselbe trozdem irre
26279gehen; aber um das nachzuweisen, wird man doch etwas tiefer
26280auf die wirklich vorliegenden Probleme eingehen müssen, als ge-
26281meinhin geschieht.
26282Aber wie dem auch sei, meine Textherstellung hat mit diesen
26283Differenzen nichts zu thun; ich wüsste nicht eine einzige Stelle,
26284wo dieselbe von irgend einem Einfluss auf die Lösung derselben ist.
page 722
262851V
26286Daher hoffe ich, dass dieselbe au
26287welche meine exegetischen und geschic
26288werfen. Es hat sich mir die] ⲣ hode, |
26289kalypse textkritisch a
26290hoffe, dass ihre ⲁⲛⲉ dung
26291sichtigere Textüberlieferung de
26292wird, sie auch Anderen über
26293die Resultate, zu denen ich ϯ
26294die Apokalypse kam, üb
26295dieselben bei den textkriti:
26296gegeben sind, als nothwendi
26297Ich wiederhole, dass ch durch
26298nicht der Bedeutung der,
26299treten will, dass ich nur
26300Majuskeln, wenn sie m ⲉⲟ
26301für ausreichend halte, u
26302überall eine solche gew
26303Ursprüngliche mit voller ⲉ herheit.
26304nur feststellen, was sich aus unse
26305scheinlichste ergiebt. Da ich in
26306rationes dubitandi in der tex
26307habe, so glaubte ich den K
26308verschonen zu können. Pan ilt ab
26309graphischen ‚Eigenheiten,
26310also "überhaupt nur um die un
26311handeln kann. f
26312Für die Mithilfe bei der K |
26313Freunde, dem Cand. min. 6 "Die 3 ;trich,
26314lichsten Dank, |
26315Berlin, Ende Juni 1
26316ⲧ.
26317ⲁ
26318ⲙ
page 723
26319Inhaltsübersicht.
26320Seite.
26321I. Die Repräsentanten des jüngeren Textes . . 3—23
263221. Emendationen in KLP. S. 3. 2. Emendationen in KL.
263238.9. 3. Emendationen in KP. und LP. ⲃ. 12. 4. Resultat.
26324ⲃ. 13. 5. Emendationen in K, L, P. ⲃ. 15. 6. Andersartige
26325Sonderlesarten in K, L, P. S. 17. 7. Resultat. ⲃ︦. 21.
26326Ⲡ. Die Repräsentanten des älteren Textes... 24—56
263271. Emendationen in x, A,C. S. 24. 2. Gewöhnliche Con-
26328formationen in x, A,C ⲃ︦. 2. 3. Eigenartige Conforma-
26329tionen in x, A, Ⲥ. S. 28. 4. Willkürliche Aenderungen in
26330x, A,C. 5. 30. 5. Gedankenlose Aenderungen und Schreib-
26331fehler in x, A,C. 8.32. 6. Wortvertauschungen in ⲛⲇ, xC,
26332AC, xAC. 5. 35. 7. Zusätze in x, A, C. ⲃ. 39. 8. Aus-
26333lassungen in ⲙ A, C. ⲃ︦. 44. 9. Wortumstellungen in
26334ⲛ A, Ⲥ. ⲃ. 48. 10. Zusätze, Auslassungen und Wort-
26335umstellungen in ⲛⲇ, xC, AC, xAC. S, 51. 11. Resultate.
26336ⲃ. 54.
26337Ill. Verwandschaft von xAC. mit KLP. ....... 57—79
263381. Verwandschaft von ⲕ mit KLP. S. 57. 2. Verwand-
26339schaft von A. mit KLP. S. 61. 3. Verwandschaft von C.
26340mit KLP. S. 64. 4. Verwandschaft von AC. mit KLP. S. 66.
263415. Verwandschaft von xC. mit KLP. S. 69. 6. Verwand-
26342schaft von ⲕⲇ. mit KLP. ⲃ︦. 70. 7. Gemeinsame Fehler in
26343beiden Gruppen. S. 73. ⲃ. Resultat für KLP, S. 76. 9. Ⲕⲉ-
26344sultat für xAC. S. 77.
26345IV. Der Codex Vaticanus. . . WW HH 0. 80—91
263461. Wortvertauschungen i in B. S. ⲑ. ‘2 Gemeinsame Wort-
26347vertauschungen in B. und anderen Codices. S. 83. 3. Zu-
26348sätze und Auslassungen in B. S. 87. 4. Gemeinsame Aus-
26349lassungen in B. und anderen Codices. ⲃ︦. 87. ⲟ. Wortum-
26350stellungen in B. S. 88. 6. Resultat für B. S. 88. 7. Ge-
26351sammtresultat. S. 59. )
page 724
26352ⲓ
26353V. Textherstellung
26354Der Brief Jakobi . .
26355Der 1. Brief Petri.
26356Der 2. Brief Petri .
26357Der 1. Brief Johannis
26358Der 2. Brief Johannis
26359Der 3. Brief Johannis
26360Der Brief Judae
page 725
26361Der Text der katholischen Briefe ist ungleich besser über-
26362liefert, als der der Apokalypse. Während wir dort bei ungefähr
26363gleichem Umfange 1650 Varianten zählten, haben wir hier nur
263641175, obwohl die Zahl der Textzeugen sich um zwei vermehrt.
26365Statt der zwei Vertreter des jüngeren Textes dort (P, Q) treten
26366hier zu dem Cod. P noch K und L aus dem 9. Jahrhundert hinzu.
26367Von den drei Vertretern des ältesten Textes aus dem 4. u. 5.
26368Jahrh. (x, A, C) ist hier C noch vollständiger erhalten; denn es
26369fehlt nur etwa ein Viertel seines Textes. Hinzu kommt aber
26370nun der wichtigste dieser Zeugen, der Cod. Vaticanus (B).
26371Wir werden auch hier von den Vertretern des jüngeren
26372Textes ausgehen, dessen Charakter sich um so sicherer fest-
26373stellen lässt, als beinahe die Hälfte seiner 315 Fehler von zweien
26374oder allen dreien getheilt wird. Obwohl der Charakter der
26375älteren Zeugen N, A, C schon bei der Apokalypse hinreichend
26376festgestellt ist, musste doch die Untersuchung ganz von Neuem
26377anheben, da der Text derselben aus Quellen einer Zeit geflossen
26378ist, in welcher die einzelnen Gruppen des Neuen Testaments
26379noch nicht zu einem Ganzen vereinigt waren, so dass keineswegs
26380der Textcharakter derselben ein gleichartiger sein muss. In der
26381That wird sich zeigen, dass der von A ein völlig anderes Aus-
26382sehen hat, als in der Apokalypse, und auch der von ® erscheint
26383doch nicht durchaus gleichartig. Dies freilich springt auch hier
26384in die Augen, dass weitaus die meisten Sonderlesarten in ihnen
26385sich finden, nämlich 515, von denen nur ein Zehntel in zweien
26386von ihnen oder allen dreien erhalten ist. Von entscheidender
26387Bedeutung ist dann die Untersuchung des Verhältnisses dieser
26388Zeugen zu den charakteristischen Lesarten der jüngeren, d. h.
26389der Lesarten, in denen beide Gruppen zusammengehen, und deren
26390Zahl merkwürdiger Weise fast genau soviel beträgt, wie in der
26391Texte u. Untersuchungen VIII, 8. 1
page 726
26392dass derselbe sich in einem
26393den ihm wesentlich glei
26394handelt sich hier um di
26395untersuchen übrig bleiben und
26396Sonderfehler von B sind?)
26397Damit ist der Weg‘ u a
26398von selbst ⲛⲟⲛ...
26399ⲟⲩ- -ⲙ- ⲩ- ⲓ ⲛ.
26400Delhi an den [ |
26401VII, Heft 1)'8, 1. Anm. . ⲉⲉⲗ)
26402ⲗⲟⲩ ⲁⲁ.
26403Zahlen ‚sich finden. .
26404ⲉⲛ ⲩ ⲉ.. Ⲛ
26405Ka an au A ⲟ
26406ⲩ ⲩⲟ
26407hı ⲧⲃⲱ ⲧ.
26408ⲛ ⲙ
26409ⲩ ⲛ
26410ϯ ⲙⲏϯ ⲉ...
26411ϯ ⲓⲛⲏⲓ) ⲇⲏ )
26412Ihrruntd van . . Wa
26413ⲙⲛ ⲙ. |
26414(14 wa V
26415ib . ⲛ. ⲩ..
26416un .....
26417ⲛ ⲓ ⲧⲓ ⲛⲙ A ⲛ
26418ⲅ ϯⲏ ⲛⲕ ⲙ
26419(La
26420| VL
26421” um wu
26422WI ⲛⲟ ⲓ ⲛⲱ
26423Wi «ab
264244 vb ⲫⲱⲛ
26425ri On ⲓ ⲡ...
26426ⲓⲓ ϣⲓ usa ⲏ
page 727
26427I. Die Repräsentanten des jüngeren Textes,
264281. In viel umfassenderem Maasse, als in der Apokalypse,
26429stimmen in den katholischen Briefen die Repräsentanten des
26430jüngeren Textes zusammen. Während dort unter den 530 ihnen
26431eigenthümlichen Varianten P und Q nur 50 gemeinsam hatten,
26432gehen hier in den wenig über 300 Varianten alle drei über
2643370 Mal zusammen. Die bei weitem meisten derselben sind
26434zweifellos absichtliche Emendationen.
26435a. So ist statt des im N. T. sonst nicht vorkommenden
26436ϫϭⲧⲱϫⲓⲟⲉϧ (NAB. 101. 104, C fehlt) Jak, 4, 5, zu dem ohnehin
26437ein Subject zu fehlen schien, in KLP xataxncsy gesetzt; 1 Petr.
264381, 16 statt der ATlichen Befehlsform (NABUC: soeode) das ge-
26439wöhnliche yereode (yıysade), vgl. v. 15; 2 Joh. 12 statt yevsodat
26440ⲡⲟⲟϩ vuag (NAB, C fehlt) das einfachere &Adeı; Z Joh. 9 statt
26441des auffallenden ⲡⲟⲟϭⲩⲱⲙ (NAB, C fehlt) das erläuternde xapga-
26442Batyar; Jud. v. 1 statt Toıs — NyaARNUEVOLG (NAB, C fehlt), das zu
26443dem ⲉ dem xatoL davor nicht zu passen schien, die häufige
26444Charakteristik durch %yıaouevois (1 Kor. 1, 2, vgl. Act. 20, 32.
2644526, 18); und Jud, 22 statt ⲉⲗⲉϭⲅⲉ (XB) die gewöhnlichere Form
26446ele&TeE. Offenbar grammatische Besserung ist das 00715 — TNENVEL,
26447ⲡⲧⲥⲓⲟϭⲉⲓ de Jak. 2, 10 in KLP statt des ungewöhnlichen Con).
26448Aor. ohne ay in xBC (vgl. auch A); die Verwandlung des Fut.
26449der Verheissung 1 Petr. 5, 10 (XAB, C fehlt) in den Optativ
26450xatagtıcat, die freilich bei den parallelen Verbis bereits auf-
26451gegeben, und des auffallenden Part. Praes. tovcs — ⲥⲡⲟϣⲉⲱⲩⲟⲟⲧϭϩ
264522 Petr. 2, 18 (XABC) in axogvyortas. Auch 3 Joh. 13 schien
26453wohl der Inf. Praes. besser zu dem Imp. &yoy zu passen, und
26454der Inf. Aor. zu dem ⲟⲱ deliw; daher die Umtauschung von
26455yoawaı — yoagpem in KLP gegen NABC (doch vgl. 1, c. Anm.).
264561°
page 728
26457a .. ϫⲟⲥ. ⲉⲕ ⲉ( ETFIXO.
26458Das scheinbar schwierigere ⲉ
26459einfach dadurch, dass das ww
26460scriptio continua als ein Wor
26461hinzugesetzt werden musste.
264622, 5 ist eine, freilich recht veı
26463nicht verstandenen ⲅⲱ x00U®
26464ⲥⲱ xc0ovwvr 1 Petr. 1, 20 stati
26465avevu yoyyvouav 4,9 erschien
26466(XAB, C fehlt), da eine Remini
26467datoren zu fern lag. Das Xoıo1
264682,21 statt vumr (NABC) ist die
26469Verallgemeinerung des Gedanker
264703 Joh. 5 eine, wenn auch recht
26471ⲭⲓ ⲧⲟⲱⲧⲟ (NABC).
26472Auch an Conformationen, w
26473läufig, feht es natürlich nicht,
264741, 16 nach dem yernOnTE v.15 (8
26475werden kann. So ist 3 Joh. 7
26476x00uU0V das s&n180v in EL0n2H0:
26477ⲡⲡⲟⲗⲉϭⲱⲙⲉ — ⲡⲡⲟⲗⲥⲃⲱⲙⲉϧ de:
26478ϭⲕⲉⲐⲇ conformirt, beides gegen
26479seltenere Bovinua ⲧ. ⲉⲐⲱⲩ 1 Pı
26480vorhergehenden Ⲑⲉ ⲗ]ⲙⲥⲅⲉ de0v in
26481(ABC, vgl. x savrov) 1, 24 nach
26482das gemnır 9 ⲙ- © ⲓ ..ⲻⲻ
page 729
26483I, 1, b. Die Emendationen in KLP. 5
26484b. Dass diese Emendationen aus einem älteren Texte her-
26485stammen, ist schon darum sehr wahrscheinlich, weil das Zu-
26486sammentreffen von drei, soviel wir wissen, von einander unab-
26487hängigen Codices in ihnen ein höchst seltsamer Zufall wäre.
26488Es wird aber auffällig dadurch bestätigt, dass manche derselben
26489nicht vollständig von allen dreien aufgenommen sind. So ist
26490Jak. 1, 1 das unverstandene orte (ABC, vgl. Ⲁ cotw) in KLP
26491in ⲱϭⲧⲉ verwandelt, dann aber natürlich das de nach ⲉϭⲅⲱ weg-
26492gelassen. Nur P hat zwar das ⲉ⳪ⲅⲱ aufgenommen, aber das de
26493zu streichen vergessen. Ebenso schrieben die Emendatoren 3, 13
26494statt des schwierigen ovrte ⲡⲗⲱⲭⲟϧ yıvxv (NABC) das plane
26495ⲟⲩⲉⲕⲓⲥ ⲇ ⲥⲗⲱⲭⲟϧ xaı yivxv (KL), nur P hat das ursprüng-
26496liche ovre noch erhalten in der wunderlichen Mischlesart ovre
26497gun nn ⲭⲗ. Das scheinbar in die Reihe nicht passende ⲧⲥ-
26498x&rogpQOVEs 1 Petr. 3, 8 (XABU) haben sie in ϣⲓⲗⲟϣⲣⲟϧⲉϩ ⲩⲉⲓ-
26499wandelt (KP), das L neben dem Ursprünglichen aufgenommen
26500hat. Auch 3, 10 lasen, wie wir später sehen werden (vgl. III,
265011, a) die Emendatoren nach den LXX ⲍ) yimocay ϭⲱⲍⲟⲱ —
26502xat ⲭⲉ avtov (LP), während K nur das erste avrov auf-
26503genommen hat; und 1 Joh. 5, 20 statt ⲱ] aıaomvı0s (NAB, Ⲥ
26504fehlt) den doppelten Artikel ” ⲱ) 7 aworıos (LP), während K
26505nur den ersten aufgenommen hat. Endlich findet sich die
26506emendirte Lesart ⲉ ⲉϭⲭⲥⲧⲱ ⲧⲱ ϯⲟⲟϧⲱ Jud. 18 statt ex eOya-
26507ⲧⲟ Tov ϯⲟⲟϧⲟⲱ (NA) vollständig nur noch in P, während der
26508Artikel vor %oo»r., der, wie wir IV, 4, b sehen werden, im älteren
26509Texte fehlte, in KL verloren blieb.
26510ⲥ. Die zuletzt betrachtete Stelle zeigt, dass auch in den
26511Vertretern des jüngeren Textes noch zuweilen übereinstimmend
26512nicht verbesserte Fehler ihrer Textgrundlage erhalten sind. In
26513überaus instruktiver Weise erhellt dies aus 1 Joh. 5, 13, wo das
26514scheinbar unbequem nachschleppende ⲧⲟϩ xt6oTEVOVGL (NB, vgl.
26515A: ot xuötEvopTtEs, C fehlt) dem wa &ıdnrte parallel in xaı va
26516AtOTtEUNTE verwandelt ist (KLP). Diese sehr freie Aenderung,
26517bei der ohnehin übersehen ist, dass dadurch der Gedanke ge-
26518radezu umgekehrt wird, sieht nun freilich garnicht nach dem
26519emendirten Texte aus, sie kann aber auch nicht in ihm gestanden
26520haben, da der Schwierigkeit ja in ihm dadurch abgeholfen ist,
26521dass das tOoLS LOTEVOWWIV EIG TO ⲟϧⲟⲕϭ ⲧⲟⲩ VLOV ⲧ. Ⲑⲉⲟⲱ
26522hinter vw transponirt wurde. Da sich nun in KLP beide Cor-
page 730
26523ⲟⲟⲗⲁ UM UNINOfLNCHE
26524ⲟ︦. Kbenso muss das ⲉⲇ
265253, 3 (NAB, vgl. Ⲉ ⲧ #07aT0)
26526KLP nach dem ursprüngliche
26527ⲉϭⲭⲟⲧⲟⲱ conformirt sein, da wir
26528Text 1 Petr. 1, 20 bereits das ⲉ
26529dirt hatte, also nicht danach co:
26530d. Es giebt aber auch ein
26531die garnicht den Charakter von
26532halb nur aus der Textgrundlage
26533wir ähnliche Fehler gerade bei ⲟ
26534sehr häufig finden werden. So d
26535Jung der Präposition in dem axc
26536vxolauß. (XABC), die ganz meclk
26537ⲟⲱ MOLXEVELS DOVEVELG de Jak, ;
265381) Da aber nicht zufällig drei Ⲥ
26539doch die Umstellung des tıunv vor
26540können, ⲃⲟ erhellt, dass die Wiederhol‘
26541samen Quelle von KLP eingebracht war.
26542Resultat kommen, wenn man annähm:
26543von KLP ausgefallen war (vgl. Clem.)
26544ⲉⲓϩ dosar an falscher Stelle restituirt 1
26545in einer gemeinsamen Quelle von KLP
265462) Wenn die Reflexion, auf die ⲩ
26547yoapeıy 3 Joh. 13 zurückgeführt habe
26548ⲃⲟ müsste man ⲟⲩⲟ‐ "1"
page 731
26549I, 1, ⲑ. Zusätze in KLP. 7
26550ⲫⲟϧⲉⲱϭⲓ]ϩ (LP) nach dem vorhergehenden un UOLXEVONS — UN
26551ϣⲟϧⲉⲱϭ]]ϩ, WO das MOLNEVOELS — POVEVOELG in K nicht etwa halbe
26552Correctur, sondern die bei ihm nicht seltene Verwechslung von
265537 und ⲉⲉ ist. Auch die Aenderung des diaxgivousvovs ⲡⲇ.
26554v. 232 (NABC) in den Nom. (KLP) kann nicht Emendation sein,
26555da man nicht begreift, was sich die Emendatoren dabei gedacht
26556haben sollten, sondern nur mechanische Conformation nach dem
26557folgenden ⲁϩⲡ⳪ⲟϧⲧⲉϩ.
26558ⲉ. Sehr häufig finden sich in KLP Zusätze. Unentbehrlich
26559schien nach xaptEs de ⲁⲗⲗⲗⲟⲓϩ 1 Petr. 5, 5 das ⲙⲡⲟⲧⲥϭϭⲟ‐
26560ⲕⲉϧⲟⲓ, das in NAB fehlt, wie die naheliegende Glosse dux tov
26561ⲡϧⲉⲱⲕⲟⲧⲟϩ 1,22 und das ⲉⲓϩ top ϭⲓⲱϧⲁ nach ⲕⲉϧⲟⲩⲧⲟϩ 1, 2
26562(aus v. 25) gegen NABC. Das x00 de xavytar 4, 8 ist der ge-
26563wöhnliche Verbindungszusatz, der in AB fehlt, wie das ⲟⲱϧ
26564nach vrxotaynte 2,13 in NABC. Das ⲱϩ vor ⲡⲓⲟⲅⲱ XTLOTN
265654, 19, das in NAB fehlt, ist offenbar Erleichterung des schwie-
26566rigen Ausdrucks, und das dosa« xaı ueyalmavyn Jud, 35 (KLP
26567gegen XABC) soll die vier doxologischen Prädicate harmonischer
26568in zwei Parallelglieder sondern. Dagegen muss das xaı vor ⲟⲩ
26569dıexotdnTtE Jak, 2, 4 auf einem Missverständniss beruhen, indem
26570die Emendatoren übersahen, dass der Satz fragend zu lesen ist
26571und seine beiden Glieder durch xat - ϫⲁⲓ verbinden wollten.
26572Das Richtige haben NAC, über B vgl. IV, 3 c. Das aunv am
26573Schlusse von 1 Joh. 5, 21, das in NAB fehlt, ist der gewöhn-
26574liche liturgische Zusatz. Sehr begreiflich, wenn auch gänzlich
26575verfehlt ist das woryot xaı vor MoLyalıdec Jak, 4, 4, das nach
26576XAB zu streichen, wie das scheinbar fehlende Objekt (vwas)
26577nach xatagrıcaı Ⲓ Petr. 5, 10. Dass der Art. in &v tn yoCpn
265782, 6 (KLP gegen NAB; C: ” yoagpn) und in ⲉⲓϩ TAS KOOGEVXAS
265794,7 (wo C fehlt) als Besserung gemeint ist (vgl. 3, 7), liegt auf
26580der Hand; auch vor dem Gottesnamen vermissten die Emenda-
26581toren den Artikel 2, 5 (KLP: &vuxgo0odextovs ⲧⲱ dem gegen
26582ABC).
26583Auch Zusätze sind oft durch Conformation eingekommen,
26584wie das ⲥⲱⲧⲱ nach ⲉⲓⲉ Jak, 2, 3 wegen des folgenden ϭⲉ
265851) Hierher könnte auch das ⲱϩ ⲭⲟⲣⲣⲉⲓ 1 Petr. 4, 11 in KLP (1, a)
26586gehören, wenn dasselbe mechanisch nach dem vorigen ⲱϩ ⲉⲉ ⲉϭⲭⲱⲟϩ ⲥⲟⲡ‐
26587formirt ist.
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265888 J. Die Rep
26589ⲧⲱ ⲡⲧⲱϯⲱ ELxNTE Oder d
26590xz0ovos 1 Petr, 4, 3 wegen de
26591NABC. Das ⲧⲟⲩ ⲛⲁ..
26592AB fehlt, ist aus dem F
26593Xo: folgt. Das ⲛⲟϧⲱ ϭⲟϣⲉ
26594ist. offenbar aus Röm. 16, 27.
26595Sehr charakteristisch i:
26596nachdrückliche Wiederauf
26597nach zagapsıvas eintrı
26598datoren dann selbstverstän das ı
26599entfernen. Da. dieses 4 ⲉ {LP sic
26600eingebracht ist (vgl. 1, b). . Anden rseits
26601ⲃⲗⲉϭϣⲏⲏⲉⲓⲧⲥⲓ ϫⲉⲧⲉ ⲉ ⲛ ⲉⲥ ⲫⲟ ⲝⲍⲉⲧϥⲓ
26602XAB fehlt, eine höchst x
26603ⲉ ovoyatı Ⲁⲣⲉϭⲧⲟⲟⲩ
26604emendirten Textes ⲟ.
26605grundlage von KLP ⲃ
26606denen ⲉⲓϩ vor (eEQgAaTEUNA ⲉⲩⲓ
26607seheinbar beziehungslosen
26608fehlt). Das ϥⲕⲱ) (XABO)
26609Jud. 3, das mindestens unn
26610datoren um so leichter ⲛ
26611vorhergehenden ⲉⲏⲓ nie ;
26612könnte ihnen das doppel
26613daher das erste (ⲁⲃ) ⲉ
26614Sicher aber sind der Ausfal
26615Jak. 4, 7, des ⲧ (XABC) v
26616vor xvgog ⲏ. 23 ⲛⲩ.
26617grundlage von KLP ⲉ
26618g. Von den Wortumsti
26619Heraufnahme des‘ xt0T8V0VO|
26620eine Besserung des emendi
266212 Joh. 11 ist ebenso nur die
26622Stelle stehenden 7ag an ⲡ
26623ist 1 Petr. 2, 12 hinter &
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26624I, 2, a. Emendationen in KL. 9
26625um dieses mit typ ayadtTQO@NY ⲱⲱ Wozu ⲉⲃ gehört, enger zu
26626verbinden. Das zn ayımrtatn ⲙⲙⲱ ϫⲓⲟ⳪ⲧⲉⲓ setzten die Emen-
26627datoren Jud. 20 vor ⲉⲝⲟⲓϫⲟϭⲟⲕⲟⲩⲩⲅⲉϩ EXVTOUS, Weil sie es als
26628Dat. instr. nahmen und dieses mit ⲉ xyevu. ay. verbinden
26629wollten, das doch gar nicht dazu gehört; die Voranstellung des
26630ⲉϧ ⲫⲟⲣⲃⲱ vor ϭⲱϩⲉⲅⲉ aber hängt Jud. 23 damit zusammen, dass
26631das zweite ⲟⲱϩ ⲉⲗⲉϭⲅⲉ weggelassen (vgl. lll, 3, a) und dadurch
26632das ⲉ ϣⲟⲃⲱ vor ⲕⲉϭⲟⲱϧⲧⲉϩ haltlos geworden war; beidemale
26633hat ABC die ursprüngliche Stellung. — Dass dagegen die will-
26634kürliche Umstellung des ⲉⲓϩ tıunp vor ⲉⲓϩ ⲑⲟ 1 Petr. 1,7
26635(gegen NABC) nur aus der Textgrundlage von KLP herstammen
26636kann, haben wir schon 1, c gesehen !).
266372. Schon in der Apokalypse sahen wir, dass P viel‘ weniger
26638stark als Q nach dem emendirten Texte corrigirt ist. Dem ent-
26639spricht hier, dass KL 50 mal gegen P in falschen Lesarten zu-
26640sammen stimmen und noch 11 mal, wo-P fehlt.
26641a. Statt des seltenen Fut. ⲉⲗⲗ]ϭⲱ (im N. T. nur noch
26642Matth. 24, 6) 2 Petr. 1, 12 haben KL gegen NABCP: 0vx aue-
26643Änco, ebenso 2, 12 statt des unverstandenen ϫ. ϣⲥⲑϭⲟⲩⲧϭ
26644das Comp. xatagdatEncortAat; und 2, Z1 ⲉⲡⲓϭⲅⲣⲉⲫϭⲓ Statt vro-
26645ⲟⲧⲉ, weil ⲩ. 22 in der Vergleichung ⲉϫⲓⲟⲅⲣⲉⲣⲥϩ folgt.
26646Offenbar absichtlich lesen sie 2, 3 ⲟⲱ »votaSeı statt -Ceıi, weil
26647ⲣ ⲥⲡⲱⲗⲉⲓⲁ ⲥⲟⲧⲟϧ auf ihr zukünftiges Geschick hinzuweisen
26648schien, und umgekehrt Jak. 5, 11 uaxapgılonerp ⲧⲟⲱϩ VROMEVOV-
26649Tas statt -ueırarytas (XABP), weil die gegenwärtige Seligpreisung
26650sich auf ein gegenwärtiges Verhalten beziehen zu müssen schien.
26651Die Indik. Jak. 4, 13 (zxog&voousda ⲻ KOLNCOUMEV — EUNOQEVGO-
26652usda - xeQdnooler) sind in den naheliegenden Conj. Aor. ver-
26653wandelt, und 5, 7 das durch das Adv. Ϥⲟⲱⲓ näher gelegte ⲡⲱⲓ-
26654ⲙⲟϩ statt ⲟⲟⲓⲕⲟϩ (vgl. Apok. 2, 28. 22, 16) geschrieben.. In bei-
26655den Stellen fehlt C. Eine offenbare Erleichterung ist das tovrto
266561) Gemeinsam sind endlich den jüngeren Codices die Schreibarten
26657ⲗⲡⲯⲉⲧϭⲓ statt ⲗⲙⲯⲉⲧϭⲓ Jak. 1, 7, wo Ⲥ zweifelhaft, zpocwroinwıaıs 2, 1,
26658ⲡϩⲟϭⲱⲡⲟⲗϥⲡⲧⲉⲓⲧⲉ 2,9, inyoueda 3, 1, ⲉⲡϩⲟϭⲱⲡⲟⲗⲏⲡⲧⲱϩ 1 Petr. 1, 17
26659gegen xABC, wie das ϭⲗⲟⲟ. 1 Petr. 3, 7 statt ovyxA. (vgl. Apok.
2666018, 4) und das ⲉⲡⲓϩⲟⲓⲫϭⲱⲧⲉϩ Statt ⲉⲡⲓϩⲓϣϭⲩⲧⲉϩ 5, 7 (gegen KAB, U fehlt).
26661Wenn diese alle aber sehr wohl schon aus dem emendirten Texte her-
26662rühren können, so muss das ⲫⲙⲟⲩ) statt ϣⲓⲙⲟⲱⲩ 1 Petr. 2, 15 (KABC)
26663bereits ein Fehler der älteren Textgrundlage von KLP sein.
page 734
2666410 1, Die Repräst
26665statt zapta nach srdorac. Ⲙⲏ
26666Auch 1. Petr. 1,7 ist ⲡⲟⲗ ⲱ
26667selteneren. Comp. ⲡⲟⲗⲱⲧ ⲛⲟⲉ
26668Anrede ayaznrtoOr, die ab ⲓ, ⲩ
26669ⲃⲟ verfehlt es ist, ⲃⲟ ist do
266702, 3 sicher als Bes sine
26671das yeraligemeineride| ; ϩⲟⲙ
26672ⲙⲏϭϩ (vgl. KLP 1 Petr. 2, 21) ⲉ
26673Jak. 5, 7 statt ⲉⲡ ⲥⲟⲧⲱ (8A BP) ;
26674ϧⲟⲕⲉ 1. Joh. 3, 22 ist wi
26675avtov (XABC). Das ⲟⲧⲉ
26676tion statt des schwierigen
26677autovg statt ⲉⲥⲱⲧⲟⲟϩ (2. Joh, f
26678Schreibfehler sein. könnte, wirt
26679Auch hier finden sich
26680in gewissem Sinne "sch
26681das ayannoartE nach ⲧ
26682wohl die Conformation
26683Emendator bemerkte,
26684das Tas w@uxas nr oh
26685statt Deivat; so das wEME
26686ⲅ. 24 (£p ⲧⲱ ⲛⲓⲱ — UEVELTE
26687er 3,19 statt ⲩϧⲱϭⲟⲛ
26688vorkommenden gleichen For
26689Jak. 2, 18. ist dem P
26690AaTEQA Statt ⲧⲟϧ ⲭⲱⲣⲓⲟⲃ
26691ϫⲥⲓ ⲭⲟⲓⲱⲱⲩ statt ϥ ⲧⲟϣ
26692ϫⲉⲓ ϫⲟⲓϧ. und das ⲭⲟⲉϧⲃⲓϩ
26693nach Röm. 2, 1. Nur in di
26694b. Wenn alle diese. al
26695KLP, aus dem emendirten ⲃ
26696kaum zu glauben von ⲃⲟ ⲩ
26697von der Verwandlung des ⲟ
26698xgLpEig oder des Tac 0 d
266991) Wenn in Ⲙ (xodv ⲉϩⲟ) nicht
26700ist, so ist auch hier mur halb emendirt, in
26701aber die Endung •ⲟⲧⲉⲟⲩ belassen ist,
page 735
26702I, 2, c. Zusätze in KL. 11
26703ganz gedankenlose Conformation ist die Verwandlung des &n00-
26704ⲙⲕⲉϧ ⲭⲉⲓ KOLNCOUEV 4, 15 in den Conj. nach dem vorhergehenden
26705Ⲑⲉ 2, da dann ja jeder Nachsatz fehlt. Die Verwandlung von
26706ⲉⲣⲭⲟⲇⲧⲉϭϭⲓ in &xx. 1 Petr. 3, 7 ist eine ebenso gedankenlose
26707Vertauschung der Praep., wie wir sie KLP 3 Joh. 8 fanden, das
26708ⲥϫⲟⲟⲅⲉϩⲗⲙⲉϧⲟϩ Statt anrsotEQNUEVOS ak. Ö, 4 blosse Nachlässig-
26709keit, wo nicht gradezu Schreibfehler, wie 1 Joh. 3, 17, wo das
26710ⲟϩ AV ⲉⲭⲉⲓ — xaı dewpeı statt des Conj. (NABCP) vollständig
26711freilich nur noch in L erhalten, da K bereite das ⲉⲭⲉ corrigirt
26712hat. Diese Fehler werden daher sicher aus der Textgrundlage
26713von KLP stehen geblieben und nur in P bereits corrigirt sein.
26714ⲥ. Unter den Zusätzen ist besonders naheliegend die Ergän-
26715zung eines ⲉϭⲉϭⲉ nach ⲡϭⲱⲅⲉϩ ⲟⲙⲟϣⲣⲟϧⲉϩ 1 Petr. 3, 8, oder
26716des ⲉ vum nach #0n0x0s ⲉⲓⲥ. Jak. 1, 26 (vgl. 3,13. 5, 13£. 19).
26717Durch das ϫⲁ. zwischen adıaxpit0s und ⲥⲙⲱⲡⲟⲭϩⲓⲧⲟϩ ⲕ. 3, 17
26718sind, ganz wie KLP Jud. 25, zwei harmonische Parallelglieder
26719hergestellt, das de nach ocdausy 1 Joh. 3, 2, wie das ovy nach
26720ⲱⲙⲉⲓϩ 2, 24 und das tour nach ogarte Jak. 2, 24 sind Ver-
26721bindungszusätze, wie wir solche KLP 1 Petr. 4, 8. 2, 13 fanden;
26722und ws vor ⲉ nuEQX ϭⲱ) Jak, d, 5 ein ebenso naheliegender
26723erleichternder Zusatz, wie das ⲱϩ ⲓ KLP 1 Petr. 4, 19. Wie
26724KLP 1 Joh. 5, 21, so schliessen KL 2 Joh, 13 den Brief mit aunr.
26725In den beiden letzten Stellen fehlt C.
26726Sehr nahe lag die Hinzufügung eines ϭⲱⲅⲟⲙ nach dem
26727scheinbar objectlosen ⲕⲉϩ ⲥⲣⲟϫⲱⲙⲉϧ (AB, X; top ⲉⲟ, CP
26728fehlen) 1 Joh. 4,19 (vgl. KLP 1 Petr. 5, 10), wie eines ⲕⲟⲱ
26729nach der Anrede adeigo«ı 3, 13 und texryıa 3, 18, das in XABCP
26730fehlt. Viel ferner lag allerdings die Hinzufügung des ⲥⲱⲧⲱⲩ
26731nach ⲉⲉⲓ ⲡⲥⲱⲧⲥϩ TOVZ ⲥϭⲉⲃⲉⲓϩ (NABC) Jud. 15, wo P fehlt.
26732Wie KLP 1 Petr. 2, 5 vor &€og, so ist der Art. vor ⲭⲱⲣⲓⲟϩ zu-
26733gesetzt worden 2 Petr. 3, 9 und Jud. 3.
26734Naheliegende Conformationen finden sich 1 Joh. 2, ⲟ
26735nach ov» %x0ovoatE hinzu gesetzt ist ax ag/ns, Weil es vorher op
26736ⲉⲓⲭⲉⲧⲉ ⲡ ⲥϩⲗⲓⲥ heisst (vgl. auch 2, 24); und 4,3, wo nach
26737ogoloyeı ⲧⲟ Incovy: Ϫⲣⲓⲟⲅⲟϧ hinzugefügt ist nach 4, 2. Hier
26738hat L allein die vollstandige Conformation, sofern er auch den
26739Art. vor ϭⲟ weglässt, während K, der ihn beibehält, dieselbe
26740nur zur Hälfte aufgenommen hat.
26741d. Weggelassen ist in ⲉⲡϭⲩⲩⲉⲗⲗⲟⲙⲉϧ xaı ⲱⲓ 1 Joh. 1,3
page 736
26742.. . ⲁⲛⲥⲓⲓⲅⲥⲛⲙϫⲥⲙ ϫⲓ
26743der Ausfall des ix vor Tor
26744ⲓ* ⲧⲱⲓ Ⲱ ⲉⲟⲩ ϩⲱⲧ( steht, Un
267452 Petr. 3,3. Dass der Wer
26746Jud. 18 aus einer älteren
26747schon 1,b. Dies ist aber oh
26748Ausfall der Worte xaı ⲉϭⲛⲉ)
26749ϫⲟⲓ ϫⲣⲓⲧϩ Duch ⲙⲟⲟ ⲉⲧ)
26750vers ⲟ ⲟⲕⲟⲗⲟⲩⲱⲙ ⲧⲟ ⲓⲟ :
26751ⲧⲟⲩ ⲡϭⲧⲉⲣⲉ ⲉⲉⲓ Ⲓ Joh. 2.
26752ⲉ. Von Wortumstellungen
26753anstellung des Subj. ⲟ deoz ı
26754dikat mit Nachdruck vorange:
26755von ⲟⲕⲟⲉⲟⲙ mit seinem Dativ
26756TOOx0V davon getrennt ist. ⲛ
26757mit yeyerrnuEpa, wodurch zug.
26758beide trennte, mit ⲡⲟⲥ ϩⲱϥ
267591 Joh. 4, 12 rtetedlemmuern ⲉⲟⲧ
26760Ev num getrennt ist, verbundı
26761gestellt wird, wie in A vor ⲧⲉⲧ
26762Praep. vor das Verb. 1 Joh. 2
26763Conformation nach ⲩ. 24 (& v'
26764EV TO) ⲓⲱ — MEVELTE).
267653. Ungleich seltener geher
26766zusammen.
26767a. Das ⲧⲟ A
page 737
26768I, 3. Fehler in KP, LP. 13
26769Ev cagxı 1 Petr. 4, 1 kann allerdings auffallen, da eben yoLotov
26770— xadovros ϭⲥⲣⲭⲓ vorhergeht, aber die Kmendatoren wollten
26771wohl absichtlich das Fleischesleiden der Gläubigen schon im
26772Ausdruck von dem Christi unterscheiden, oder conformirten ein-
26773fach nach dem ⲉⲙ 0apxı v. 2. Zweimal schreiben KP das pau-
26774linische Xoc0to6 Incovs statt Incovs Xoioros 1 Joh. 5, 6.
26775Jud. 1 (gegen NABL, wo C fehlt).
26776LP schalten 1 Petr. 3, 9 gegen XABCK ein &dores vor
26777ⲟⲧⲓ ein, wie es ähnlich 1, 18 steht; das de in emx&ıtA de xaı
26778Jak. 4, 14, wo C fehlt, ist ein Verbindungszusatz, wie wir ihn
26779genau ⲃⲟ KLP 1 Petr. 4,8, KL 1 Joh. 3, 2 fanden; das ⲟⲱⲅⲱϩ
26780ⲭⲟⲥ (L) vor 7” ylmo0a Jak. 3, 6, wovon P nur das erste auf-
26781nimmt, ist Conformation nach ⲅ. 5. Ebenso ist 1 Joh. 5, 20
26782das de nach oıdaysv (NBK, vgl. A, C fehlt) ausgelassen, weil
26783ⲩ. 18. 19 mit einem octdaysy ohne de beginnen. Die Stellen
267841 Petr. 3, 10, wo nur LP ta y&t4n avrov haben und 1 Joh.
267855, 20 (n ⲱ n ⲥⲓⲱⲙⲓⲟϩ) sind bereits 1, b besprochen, weil es
26786sich in ihnen nur um eine Emendation handelt, die in LP allein
26787vollständig aufgenommen.
26788b. Auch offenbare Fehler ihrer Textgrundlage theilen KP
26789in Jud. 25, wo zuerst Ⲑⲉ Inc. Xo. ⲧⲟⲱ ⲭⲱⲣⲓⲟⲟ ⲙⲱ) nach
26790n”U0OV p. hom. und sodann das ⲡⲟ KAPTOG ⲧⲟⲱ ⲥⲓⲱϧⲟϩ ⲃⲱⲃ
26791reiner Nachlässigkeit ausgefallen.
26792Häufiger noch finden sich dergleichen in LP, wo Jak. 4, 6
26793(C fehlt) das dio ⲉⲣⲉⲓ — dıdmaıy xapır nach dıdmamy XaQıy
26794p- hom. ausgefallen. Das «&spevpnoay 1 Petr. 1, 10, wo das
26795Augm, fehlt, wird reine Nachlässigkeit sein, wo nicht einfach
26796Schreibfehler (vgl. KL Jak. 5, 4), da solche ohne Zweifel in dem
26797EV ⲱ ⲭⲟⲅⲗⲥⲗⲱϭⲱⲱ vuLP statt xautaladovdıy 1 Petr. 2, 12 und
26798in dem ϫⲧⲱϥϭⲓ statt ⲡⲧⲟⲓ]ϭⲓ 1 Petr. 3, 6 (L), woraus in P
26799das sinnlose xtwcı geworden, sowie in dem ⲙⲉⲗⲉ statt Eder
268001 Petr. 5, 7 sich finden !).
268014. Es ergiebt sich hieraus, dass je zwei oder drei Vertreter
26802des jüngeren Textes über 150 Fehler theilen, wobei freilich zu
26803erwägen ist, dass in 55 Stellen C fehlt und man also nicht
268041) Zu unterscheiden sind davon noch die Vertauschung von ” und ⲉⲓ
26805in yapeıze LP 1 Petr. 4, 13, und die Apostrophirungen «Ai oydoov KP
268062 Petr. 2, 5 und «44 ⲉⲗⲱ LP 2 Joh. 12.
page 738
2680714 I, Die Rep
26808wissen. kann, ‚ob ‚diese Fehler/i
26809‚theilen alle drei 75, vielle
2681086, KL gegen P ⲣ..
26811ⲙⲱ ⲁⲱ
26812‚vereinzelt ---
26813Zusätze, je 1 Auslassungen um
26814etwa. 25 auf Conforma )
26815geläufige Vertauschungt
26816stössiger, Worte mit; anderen‘
26817griechische, £2:op ⲛⲩ..
268182, 17 das gewöhnliche: r ⲉ
268192, 13 das attische ⲟⲙⲗⲉⲟϩ st v
26820ⲉⲧ Jak. 4, 14 7 OL0RW ⲉ “Biol
26821nur: wegen: des Ⲉ Ss mit
26822gewöhnlichere ⲙⲏ |
26823(UND, ws ähnlichem Ⲉ
26824xolagpılouevor und ϫⲉⲧ
26825xatTeXOwWEV. | Arch ϥ
26826ist, wohl. bloss, der. gewöhnlichere
26827wir KLP-1 P..2, 24, KL 2 Pet
26828eines Satzes durch Ⲧⲉ alu:
26829findet sich dieselbe En
268305, 10. Jud, 18), in’ Di
26831kommt. wohl auch ‚das! Ur
26832nahe liegt, dass der Emen
26833(K 2 Joh, 3) oder einen Lo ϣ
26834erwartete, Gewiss absi
26835motivirte un mit 00x, ⲣ ⲉⲁ ⲏ
26836ϣⲉ ⲟ
page 739
268371, 5. Emendationen in K, L, P allein. 15
26838und Ⲓ Petr. 5, 1 das ⲟ vor ϭⲱⲙⲇϩⲉϭϭⲱⲧⲉⲣⲟϩ Mit ⲱϩ ver-
26839tauscht.
26840Viel seltener sind Aenderungen von Construktionen nur
26841noch in einzelnen der drei Codices erhalten, wie die Herstellung
26842des Conj. nach ya K 1 Joh. 5, 20, das sort statt ⲉϭⲉ Ⲙ Jak,
268434, 14, wodurch die Vergleichung naturgemässer auf das Subjekt
26844selbst bezogen wurde, die Verwandlung des schwierigen Dat.
26845P 2 Petr. 2, 18 (aocsiyeıaıs) in den scheinbar leichteren Genitiv
26846(aceiysıns), wie des Praes. ins Fut. P 2 Petr. 3, 9, und des
26847Sing. in den Ⲣⲙ. P Jak. 5, 15 (age ncortaı nach auaQTLAS).
26848Begreiflich ist, dass die vermeintlichen Besserungen nur ver-
26849einzelt vorkommen, wo dieselben sich sehr leicht als unnöthig
26850oder gradezu verfehlt erweisen, wie der Plur. ϭⲱϧⲉϭⲅⲱϭ⳪: nach
26851ⲣⲟⲥ K 2 Petr. 3, 5, oder das auf tov ϫⲱⲣⲓⲟⲱ xtTA. bezogene
26852ele/ev statt ⲉⲉⲣⲟϧ Ⲕ Jud. 18, das ⲟⲉⲧⲱⲉϩ ⲟⲱⲭ ERLOTAPTAL ⲃ.
26853-ⲉϭⲉ P Jak. 4, 14, oder gar das wegen des vorhergehenden
26854vuag eingekommene &yywxartE Statt ⲉⲣⲙⲱ P 1 Joh. 3,1. Das
26855tıya statt tzıyas P 2 Petr. 3, 9 kann Verschärfung des Aus-
26856drucks sein, wie das ϣⲱ statt vpıry L 1 Joh. 2, 12 eine, wenn
26857auch ganz überflüssige, Emendation.
26858b. Es fehlt auch unter diesen Sonderlesarten nicht an den
26859den Emendatoren so geläufigen Verbindungszusätzen. Vgl. das
26860de L 3 Joh. 11, Ⲣ Jak. 4, 3 und das ozı L 1 Petr. 5, 8. Auch
26861das aunv am Briefschluss (P 3 Joh. 15) haben wir schon in
26862KLP und KL gefunden. Wie in KLP 1 Petr. 3, 10, so fügt P
268631 Joh. 3, 14 ein avrov, wie KL 1 Joh. 3, 18, so fügt Ⲕ ein
26864ⲙⲟⲱ nach ⲧⲉϫⲓ 1 Joh. 2, 28 hinzu, und L Jak. 5, 16 ein sehr
26865naheliegendes vwawr. Lästig erschien dagegen das ⲥⲱⲧⲱ K
268662 Joh. 11 nach dem eben dagewesenen yaıpyEın ⲥⲱⲧⲱ UN Ⲁⲉⲩⲉⲧⲉ:
26867und das scheinbar störende xaı vor ⲱ 3 Petr. 83, 18 ward in
26868K ausgelassen, weil der Abschreiber übersah, dass es dem fol-
26869genden xat correspondirte. Auch das sotw ist L 1 Joh. 1
26870vielleicht absichtlich ausgelassen, um die Correspondenz der
26871Vergleichung noch stärker hervortreten zu lassen.
26872Sehr nahe lag die Hinzufügung des Art. vor dix@00vpnS
26873K Jak. 3, 18, wie vor xvocov L Jak. 4, 10 (vgl. KL 2 Petr.
268743, 9. Jud. 5), vor der Praep. nach artikulirtem Subst. K 2 Petr.
268751,11 (n &«00dos 7 ⲉⲓϩ ⲧ. ⲓⲱ. ßao.) und vor dem Part. TOovs
26876ⲡϩⲟϭⲟⲑⲭⲱⲩⲧⲥϩ xaı Gxevdortag P 2 Petr. 3, 12. Hat doch
page 740
2687716 I, Die Repri
26878P sogar nach dem artik
26879ⲃⲉϭⲓⲗⲓϫⲟⲏ, weil ein bestim GC
26880lich das oc nach ⲟⲱⲧⲟⲉ € ⲟⲩ 4
26881Bedeutung nicht verstander
26882ⲥ. Auch hier ist das M
26883Conformation. So ist in Ⲛ
26884dreimaligen yoago, 3, 4, d
26885das axsotaixer nach ⲛ. ⲏ ⲉⲗ ⲡⲉ
26886sogar das ⲡⲟ nach dem ⲟⲟ
26887correspondiren schien. ) ⲱ r is
26888sro” ausgelassen, weil ⲁ. (
26889schrieben. Auch das ⲉⲓϩ ⲧⲉ 0:
26890Aehnlich hat L ⲟⲛ 2ö ⲟ.
26891ⲉ... .-----......,
26892das xayrac entbehrlich ⲫ ge ‚acht
26893ⲗⲉⲉⲥ ϫⲉⲓ vor ⲫⲟⲥ im off
26894Auch P schreibt 1 Joh. 2,
26895nach dem vorhergehenden ⲉ
26896ED ⲏⲓ Statt UeDEL nach d
268973, 12 zaxnocorrtaı nach dem ⲩⲉ Th
26898Ototyeı@ Subj.), Jak, 5, 1 |
26899ϭⲉ ϭⲉ ⲩ. 14, wie
269002 Petr. 1, 10 ϫⲓ ⲧ) 6%) ⲩ
26901d. Absichtsvoll sind ı
26902findenden Wortumste
26903Heraufnehmen des «ya
26904binden, wie Jud. 5 die Nach
26905des ⲉⲓⲟⲧϭϩ vnac mit. ⲧⲟⲟⲧ
26906des ϫⲉⲓ ⲙⲉϩ die
26907Tuzop ⲙⲱ mit ⲟ bei
26908der Pronominalgenitiv ⲟⲟⲟ
26909Herstellung der gewöhnli
26910auch 2 Petr. 2, 3 das Adj. ;
26911Subst. getrennt, aber für: ⲟ ⲧⲟ
26912die Emendatoren auch in der .
26913wisse Vorliebe.
26914Auch L bezweckt Jak
page 741
26915I, 6. Andersartige Fehler in K, L, P allein. 17
26916ⲉ⳪ⲧⲉ die Verbindung des axgoatnSs lo/ov mit ϫ. 0v KOLNTNS,
26917da beide zusammen erst das Prädikat bilden; wie durch die Be-
26918lassung des aydQwxrawr hinter duyataı (vgl. III, 6, a) Jak. 3, 8,
26919dasselbe nicht zu weit von dem ovdeıc, zu dem es gehört. zu
26920trennen; und durch die Voranstellung des avzw vor dodeıcap
269212 Petr. 3, 15, dieses enger mit dem Subst., zu dem es gehört,
26922zu verbinden.
26923Wie P 1 Joh. 2, 5 das Subj. » ayaxn ⲧⲟⲩ Ⲫⲉⲟⲱ voranstellt,
26924um ⲉ ⲧⲟⲟⲧⲱ mit seinem Verbum zu verbinden, so ist 2, 15
26925„ ayany ⲧⲟⲩ ⲡⲥⲧⲣⲟϩ heraufgenommen, um 0vx ⲉϭⲧⲓϧ mit Ep
26926ⲥⲱⲧⲱ zu verbinden, und 3, 2 der Genit. &zov mit Nachdruck
26927vor ⲧⲉⲭⲏⲥ gestellt. Auch 5, 6 ist wohl absichtlich das &p to
26928aıyatı, worin das Moment des Gegensatzes liegt, vor xat ⲉ
26929ⲧⲱ vdarı gestellt.
26930ⲃ. a. Allein viele der Sonderlesarten von K, L, P tragen
26931doch auch einen durchaus anderen Charakter. Während K
269323 Joh. 8 ıva — yevwueda schreibt statt 7ırausIa, und zwar
26933nach ⲟϣⲉⲥⲗⲟⲙⲉϧ axolaußavyeıy, wodurch doch sicher kein Grund
26934zu dieser Aenderung gegeben war, schreibt er Jak. 1,12 ⲟⲍ
26935ⲟⲭⲓⲙⲟϩ ⲩⲉϧⲟⲙⲉϧⲟϩ ⲗⲓⲓⲣⲉⲧϭⲓ st. yevouevos. Ebenso schreibt L
26936ohne jeden ersichtlichen Grund ⲉϭⲉ statt yeveode 1 Petr.
269371,16 und 4, 10 ⲉ ⲱ für xadas. Besonders häufig sind solche
26938Fehler in P. Gar kein Grund ist doch ersichtlich für die Ver-
26939wandlung des ⲟ xtotesvoOr 1 Joh. 5,5 ⲟ xtoTEVGac. Ebenso
26940willkürlich ist die Verwandlung des ⲉ ⲱϭⲧⲟϩ ϨⲀ Petr. 3,5
26941in das hebraisirende ⲉ︦ vdatar, wie umgekehrt des ouwıylaı —
26942Elavvoyevaı 2,14 in ouıyın — edavpouevrn. Wenn man das
26943ⲥⲡⲥⲓⲧⲱⲩ statt ⲡ⳪ⲓⲧⲱϧ ϨⲀ Petr. 3, 11 für Verstärkung halten
26944könnte, so wird das doch ganz zweifelhaft, wenn P Jak. 3,2
26945ⲡⲥⲱⲧⲉϩ Statt araytES Schreibt. Kbensowenig lag 1 Joh. 3, 16
26946für die Verwandlung des ⲱⲡⲉ nur in ⲡⲉⲣⲓ ein Grund vor,
26947oder für die engere Verbindung des dvpayır und zaUgovoiıL«p durch
26948te xaı 2 Petr. 1, 16; für die Umstellung des all ⲉ. xaı Ⲓ Petr.
269493, 14 (alla ⲭⲓ ⲉⲓ, oder für die Verkürzung des ⲉ ELYPOOEL
26950ⲧⲟⲱ Ⲫⲉⲟⲱ ⲭⲓ ⲉϥϭⲟⲟ TOV ⲭⲱⲣⲓⲟⲩ ⲡⲓⲥⲱ Petr. 1, Zin ⲉϧ ExLYV.
26951ⲍⲟⲱ ⲭⲓⲣⲓⲟⲩ.
26952b. Dazu kommen die Fehler, die aus reiner Nachlässigkeit
26953herstammen. So ist das ⲟ n/ovuErOL ⲧⲓ] EV NUEQX ⲧⲣⲟ‐
26954ϣⲡ K 2 Petr. 2, 13 (statt ⲧⲱ) sicher keine absichtliche
26955Texte u. Untersuchungen VII, 3. 2
page 742
2695618 L Die Rep
26957Aenderung, und das *:* *:
26958ϫⲟⲓ EvGEfEICD dedmpnuEVa Stat
26959formation, wie dergleichen n
26960älteren Texte vorkommen. _ )
26961nur aus der euthalianischen U
26962schnitts in den Text geko men.
26963ständigung der Doxologie ⲓ
26964das ⲭⲓ vor ⲧⲟ ⲭⲟⲉⲧⲟϩ mit
26965auch der Art. vor %xgat
26966Ausfall des ϯ nach xat
26967sein, nachdem das 0vPE0
269685, a), und der Wegfall de
26969Folge davon sein, dass
269701, 4). Auch die sinnlose“
269711,25 wird die Folge (€
26972gefallen war und an fa
26973Ausfall des unentbehr!]
26974ⲡⲣⲟ xavtapv 5,12 und de
26975ⲧⲟⲩ in &vaxıov Ϩⲟ 1 P
26976Dasselbe gilt von
269774, 4 und nach ⲉ︦ono
26978nach ⲡⲉⲗⲫⲟⲓ 5, 19 und ⲩ
26979Dagegen kann der Ausfall de
269805, 9 die Folge davon sein, d:
269815, d) umgestellt war. ⲙ
26982Genau wie Ⲕ 2 ⲑⲉ. 13
269831 Petr. 1, 5 nur eine nachlüssige
26984sein, und. das dem
26985ebenso sinnlose Conformation.
269865, 11, ist in P 2 Petr. 1, 4 bei
26987tion (III, 3, c) das unentbehrl]
26988wie K Jak. 5, 12, das d
26989Aehnlich wie L Jak. 5 a ]
26990nach xwoc0v und 1,17 das ⲉ ⲥⲧⲟ
26991Auch für den Wegfall d na
26992Grund abzusehen.
26993ⲥ. Eine fliessende Grenz
26994den reinen Schreibeversehen, }
26995ϫⲟⲓ Ⲕ Jak. 3, 1 betrach
26996ⲙⲁ.
26997ⲉϭⲉ By
26998j
26999ϥ
page 743
27000I, 6, c. d. Schreibfehler in K, L, P allein. 19
27001anderes Wort erwartet zu haben scheint und, als er das Neutr.
27002traf, das Masc. zu ändern vergass; oder das sinnlose ⲟ statt oc
270033 Joh. 6, wo doch wohl nur ein Buchstabe aus Versehen aus-
27004gefallen sein kann. In L ist 1 Petr. 1, 11 «dyiovro als ein
27005Wort genommen, und in dem ovravyaydertes 3 Petr. 3, 17 Ⲡ
27006mit N vertauscht; in dem owoaı ϭⲱⲧⲟ Jak. 2, 14 ist das N am
27007Schlusse abgefallen, wie 1 Petr. 2,1 das C von @*ovovs.
27008Dieser Fehler muss aber irgendwie schon überkommen sein, da
27009L danach das folgende zxacas xatalalıncs in ⲡⲥϭⲡϩ Cconformirt
27010hat. Noch unnatürlicher ist das wiodor xinons L Ϩ Joh. 8.
27011Eine blosse Vertauschung von © und C ist wahrscheinlich das
270122Avdn statt Avon in P 1 Joh. 3, 8, ein blosser Ausfall des | nach
27013MN des texya statt ⲧⲉⲭ 2, 38. In gleicher Weise könnte
27014dann freilich auch das A nach N vor xapyrtes Jak. 3,2 (sub a)
27015abgefallen sein. Wenn Jud. 16 weyweg00« schreibt, so scheint
27016hier nicht, wie K 3 Joh. 6, der eine Buchstabe des Diphtongen
27017abgefallen zu sein, sondern das ⲙⲉⲕⲯⲉϣⲱⲣⲟⲓ (vgl. II, 3, b) zu
27018Grunde zu liegen. Vgl. auch umgekehrt das sinnlose BoadurntaL
27019statt -za 2 Petr. 3, 9.
27020d. Hierher gehören die zahlreichen Fälle von Auslassungen
27021per hom. Dahin rechne ich in K schon den Ausfall des xas vor
27022ϫⲱϩ Ⲓ Joh. 2, 18, des ⲟⲧ nach ⲉⲧⲓ 3, 9, des ⲧⲱ nach
27023ⲉⲩⲣⲓϭⲥⲧⲉ Jak. 4, 8, wie des ⲉϩ nach #606 2, 19, des ⲧ Sonp
27024vor tur ϭⲓⲱⲟⲩ 1 Joh. 1,3 und des ⲓ ⲭⲟⲭⲟⲡⲟⲓⲟϩ 1 Petr.
270254, 15 in einer Reihe von Gliedern mit ». Freilich giebt es in
27026K auch umfassendere Auslassungen, wo dieser Grund nicht ein-
27027mal ersichtlich ist, Jak. 3, 3. 2? Petr. 2, 17. In L ist dagegen
27028der Satz all ⲉ — ⲱⲡⲟⲙⲉⲙⲉⲓⲧⲉ 1 Petr. 2, 2 nach ϫⲟ ⲕⲉ‐
27029yeLtE, und Et tTIS — Ⲑⲉⲟⲱ 4, 11 vor ⲉ. ⲧⲉϩ ausgefallen, wie
270301 Joh. 2, 6 ⲭⲉ. ⲡⲱⲍⲟϩ OVTOS KEQLAATELV Nach KEQLERATNOEP.
27031In P ist 2 Petr. 3, 18 ein d& nach avSayso 4 ⲉ, 1,16 Xocotov nach
27032Incov ausgefallen, wahrscheinlich auch das ⲉϩ cwr70wr L 1 Petr.
270333, 3 vor ⲉⲓ &yevoaode. Sind doch auch Silben auf diese Weise
27034ausgefallen, so das ⲉϭ von sotıy nach ϭⲓϩ P 3 Petr. 3, 16 und
27035das aye von arsisoc Jak. 2, 13 nach xgt0is, wo der Schreiber
27036von CA auf €.1 abirrte. Wie P 2 Petr. 2, 15 ßalau statt
27037ⲃⲁⲗ schreibt, so ist 1 Joh. 2, 29 in ⲉⲧϭⲓ aus Versehen
27038das eine von zwei N ausgefallen. Ganz ebenso ist dann natür-
27039lich auch das yeyernueros in K 3,9 zu beurtheilen, da sonst.
27040ϩⲩ
page 744
2704120 I. Die Rep
27042eher das » verdoppelt wird, ⲛ
270433, 6: eyeppnOnTE, und in P 1
27044tavveı. Vgl. noch L Jud. 1 ⲩ.
27045ⲃ. Eine Reihe von Fehl ⲏ̇ .
27046orthographischen Verwechslunger
27047zurückzuführen, Hier steht allen
27048ⲉⲓ und ϥ, die wir sehon in KL (|
270494, 13) fanden, Dass es sich | jer
27050weichung der Lesart h zeigt
27051K 2 Petr. 3, 11. Aber auch
27052xat -ⲛϭⲉ oder Jak. 5, 19 (K
27053— ExLOTOEWEL), Zeigt, ⲉⲉ ⲟⲩ
27054statt des Conj. gesetzt ist. Di
27055(1 Joh, 2, 5) und ia E0@TNIE
27056Auch in L findet sich die Verwe
27057ⲗⲉⲩⲉⲓ- ⲉⲭⲉⲓ 1 Joh. 3, 20: sa
27058ⲡⲉⲣⲓⲡⲥⲧⲉⲓⲧⲉ), Wobei noch zu be
270594, 20 als Jak. 2, 14 P fehlt, als
27060Fehler von KP, LP vor uns hab
27061nur umgekehrt 1 Joh. 3, 16
27062PNUOVP Statt pıuovp. Se
27063gegen die Vertausc
27064era ⲕ. 4, 16. 1 Joh. 2
27065ϭⲓ schreibt, wo freilich d is €
270661 Petr. 1, 7 doxtue.op und I
27067Accentuation als das rich
27068findet sich etwas Aehnliche "che
27069ⲉⲩⲉⲓⲟⲉⲓ Jak. 5,15, das nach der ⲇⲉ
27070als Fat, gelesen haben will, so dass
270712 Petr. 3, 9 (sub. c) ein fehlerhaftes I hin
27072Demnächst kommt in Betracht die
27073und ov. Eine solche fanden wir.
27074das ϭⲱϧⲉⲱⲟⲭⲟⲩⲏⲉϧⲟⲓ Ⲕ Jud. 12 st
270751 Joh. 3, (ⲟⲧⲉ ⲕⲉⲓϩⲟⲃ ⲃⲟⲧ
27076theilen ist, und ebenso umge
270771 Joh. 4, 13 und das ⲗⲗ
27078ϣⲱϣⲉⲗⲟϩ statt ⲟϣⲉⲗⲟϩ schre übt. so
27079wir sehen aber 2, a, Anm, d
27080auch das Umgekehrte finde
27081ⲙ ϯ wi
27082ⲁ
27083ϥ
27084ϯ
page 745
27085I, 6, ⲉ. Vocalvertauschungen in K, L, P allein. 21
27086tritt noch 1 Petr. 3, 16 hinzu, wo L & ⲱ xatalalwoıry
27087schreibt statt xataladovom (vgl.LP 1 Petr. 2, 12), wie 3 Joh. 13
27088dın ⲙⲉⲗⲟⲓⲟϩ ⲭⲓ xalauo Statt -uov. Auch hier bemerken wir,
27089dass 1 Joh. 3, 20. 4, 13 P fehlt, also es sich auch um einen
27090Fehler von KP handeln kann, wie wir einen solchen 1 Petr.
270912, 12 in LP fanden; und in der That finden wir auch in P
27092allein 2 Petr. 1, 9 uvoxaCcwr statt uvwralam. Vereinzelt findet
27093sich noch in K Jud. 21 das sinnlose ⲉϭⲱⲧⲟⲓϩ — TNQHVATE Statt
27094ⲉⲥⲱⲧⲟⲱϩ und in L Jak. 3, 1 ⲡⲟⲗ statt Ϥⲟ dagegen sowohl
27095L 1 Petr. 3, 6 ayadoxocovoaı xaı un Ⲥⲟⲃⲟⲱⲙⲉϧⲟⲓ (statt -val),
27096als P 3,1 yvraıxes vrOTAGGOUEV OL.
27097Obwohl das ⲉ ⲅⲧⲟⲱⲧⲱ ⲩⲱⲱϭⲭⲉⲧϭⲓ K Ⲓ Joh. 4,2 an sich
27098einen ganz guten Sinn giebt, so liegt hier doch aller Wahrschein-
27099lichkeit nach nur die gangbare Vertauschung von ⲉ mit ac vor,
27100wie in dem :0s0dat L 1 Petr. 3, 8 statt -0de. Da K 2 Petr.
271012, 22 eSegeua statt e&coaua geschrieben ist, so wird auch das
27102ⲇⲟⲓⲙⲥϧⲉⲧⲉ P 1 Petr. 5, 2 lediglich Vertauschung von a mit ⲉ
27103sein. Wenn wir schon LP 1 Petr. 1, 10 vermuthen mussten,
27104dass ⲉϩⲉⲣⲉⲓⲓϥϭⲥϧ Statt ⲉⲣⲉⲙ] reiner Schreibfehler sei
27105(3, b), so finden wir in L 1 Joh. 5, ⲟⲧ. ⲱ] EXntTE Statt
27106ⲉⲭⲉⲧⲉ, und auf dieselbe Vertauschung wird auch das ⲉⲉ ⲭϭⲓ
27107ⲡⲥⲟⲭⲧⲉ statt xaoyoıre L 1 Petr. 3, 14 zurückgehen, da sich
27108noch in Min. Dam. die Lesart xacoyete findet !).
271097. a. Von den über 160 Sonderlesarten in K, L, P besteht
27110nur die kleinere Hälfte (etwa 75) aus Emendationen, die sehr
27111wohl aus dem emendirten Texte herstammen können, und da
27112sehr viele der Mehrzahl der 150 in KLP, KL, KP, LP nachgewie-
27113senen ganz analog sind, auch vielfach entstammen werden. Von
27114diesen 76 zeigt K die meisten (ⲟⲃ aber P ein Zwölftel
27115fehlt, steht ihm P mit seinen 27 Emendationen durchaus gleich,
27116und nur L zeigt erheblich weniger, nemlich noch nicht 20.
27117Eigentliche Wortvertauschungen haben sie im Wesentlichen
27118gleichviel (K 7, L 6, P 6), nur Aenderungen von Wortformen
27119(K 3, L 2, P 6) zeigt P erheblich mehr. Dagegen bleibt sich
27120die Zahl der Zusätze und Auslassungen wieder wesentlich gleich
271211) Wie KP 2 Petr. 2, 5 und LP 2 Joh. 12 (vgl. 3, b, Anm.), so hat
27122K Jak. 1, 25 das «Alan vor ax«rwp apostrophirt, und P schreibt 1 Petr.
271234, 6 vor de Swoy statt wor.
page 746
2712422 I. Die Rep:
27125(K 6, L 5, P 5). Von Confor:
27126allerdings L erheblich weı
27127Umstellungen (K 7, L 3, P 4) Kr
27128aber die Unterschiede zwischen ⲕ̅
27129wesentliche, als bei 6 Emen ti
27130nicht wissen kann, ob Dale e nich
27131hier ohne Frage in der Zahl im
27132sonst P sich von dem emendi
27133flusst zeigt, als K und L,
27134nahe liegt, dass keineswegs
27135emendirten Texte herstamm
27136teren immer mehr zum Emendir
27137gebracht sein werden, dass aber
27138als K und sogar als Ⲣ
27139b. Natürlich lässt sic!
27140tionen und den andersartigen Fehl
27141heit ziehen, man kann sowohl
27142lich andersartigen Fehlern die zu
27143Emendation verkennen, insbes
27144was man für Emendation hält, einfache
27145umgekehrt; aber im Grossen und G:
27146obigen Darlegungen gegen die a
27147etwas einwenden ⲛ... ⲙ Wesent
27148die Betheiligung von K, I, E > a n den
27149fast ebenso wie ϧⲉ ̀ⲉⲃ ϯ : a
27150P 29 und L 26. ⲁⲙ.. ze
27151gorien nicht unerhebliche Int
27152kürliche Aenderungen, wie sie
27153eigenthümlich sind, sich in P ı
27154dagegen ist das Verhältniss
27155L 5, P 7) und der Schreibfehle
27156durchaus constant, Diese
27157natürlich grade so gut aus €
27158von letzter Hand eingeb .
27159solchen, die schon eine fehlerhafte
27160dies augenscheinlich. Sehr :
27161möässig rein P von den Vokalver
27162K deren 9 und L sogar 11 ha
page 747
27163I, 7. Sonderlesarten in K, L, P. 28
27164Zählt man aber vollends die oben nicht eingerechneten Fälle mit,
27165wo auch nicht der Schein einer eigentlichen Variante entsteht,
27166da es sich um keine irgend denkbare Wortform handelt, so hat
27167K 15, L 17 und P nur 5. Dies ist allerdings sehr auffallend,
27168und dürfte darauf führen, dass auch im emendirten Texte diese
27169Art von Fehlern, die sicher schon im älteren Texte sehr zahl-
27170reich waren (vgl. Apok. II, 1, f), nur zum Theil getilgt, und
27171dafür vielfach noch um andersartige vermehrt ist (vgl. be-
27172sonders ⲉ statt 7).
page 748
27173II. Die Repräse]
27174Es wird gut sein, l
27175C zu prüfen, weil sich ü
27176oder alle drei zusammen
27177lässt, wenn wir den Cha
271781. Es finden sich unt
27179Solche, die den Charakter
27180tragen.
27181a. Die Verstärkung
27182Comp. XaTadarar. in x (
27183Gortaı KL 2 Petr. 2, 12 ı
27184andern Grund hatte; aber
27185wie KL 23, 7 I, 2, a), in
27186das ⲭⲟⲓϭⲙⲥ 2, 27 durch x
27187und an Stelle des eigenthün
27188ⲉϥϭ. ⲗⲟ. 3 Petr. 1, 1 dus ϣⲉ
27189sah.) gesetzt. Selır nahe la
27190EX TELOKOMOL ϭⲟⲥⲓ 2
27191Vers. Patr., vgl. Tisch.!, wi
27192XatTalalırE 1 Petr. 2, 1 du
27193wärtigen Text ganz sinnlo:
27194ⲙ̄ⲑⲟϭⲭⲟⲕⲙϭⲧⲟϩ ϫⲉ Ϥ︦ ⲉⲧϥ,
27195Correetur nach einer emendi
page 749
271961I, 1. Emendationen im älteren Texte. 25
271973, 11 (der ⲱⲡϭϩⲗⲉⲓⲱ nuas, vgl. Min. cop. Thph.). Das ⲉⲭⲉ. ⲧ]
27198HaQtTvQLAEV EV ⲉⲥⲱⲧⲱ 1 Joh. 5, 10 (Min. Cyr. Oec. Vers.), wo C
27199fehlt, ist wirklich der correctere Ausdruck, wie das ⲙⲡⲟ Ϩⲉⲟⲱ
27200ⲡⲉⲉⲟⲥϩⲥⲟⲙⲥⲓ (69) statt axo Jak. 1, 13 der gewöhnlichere und
27201das ovde (Min. Cyr.) statt ovze 3, 12. Das tov ⲓⲟⲩ ϭⲱⲧⲟⲩ
272022 Joh. 3, wo C fehlt, ist eine sehr naheliegende, obwohl nir-
27203gends mehr erhaltene Emendation, die neben dem ursprünglichen
27204ⲧⲟⲓ xatTQOs in den Text gekommen.
27205Als Emendation wird auch das ovwveotwrTa 2 Petr. 3, 5 nach
27206ϭⲱ gemeint sein, wie das ϭⲱϧⲉϭⲅⲱϭϭⲓ in Ⲕ (I, 5, a), obwohl
27207das Neutr. hier ebenso unpassend ist, wie das Fem.; und das
27208mindestens sehr überflüssige &» 016 ⲥⲩϧⲟⲟⲱϧⲧⲉϩ BACOHNLOVOLD
27209statt ⲥⲩϧⲟⲟⲱϭⲓⲱ BiacpnuovpTtES 2, 12; als Erleichterung des
27210schwierigen Ausdrucks das ϭⲡⲟϣⲱⲩⲟⲩⲝⲉϩ TNV EV ⲧⲱ ϫⲟϭⲙⲱ ⲉⲡⲓ‐
27211duuıav ⲫⲟⲣⲟⲥ statt ⲧ] — ev ErLÖVLLK ϣⲑⲟⲣⲥϩ 1, 4 Dasselbe
27212gilt von dem auf die texya bezogenen ⲉⲃⲟ 2 Joh. 4 (13. 28)
27213statt ⲉⲗⲟ ⲙⲉ. und von dem aıtncıs — dwoıs 1 Joh. 5, 16, das
27214dem Gedanken direkter eine paränetische Wendung geben sollte,
27215so wenig dieselbe zu dem tıc im Vordersatze passt. Vollends das
27216Exdoa sotw ⲧⲱ dem Jak. 4. 4 (Tisch.) statt des ⲉⲑ. ⲧⲟⲱ Ϩⲉⲟⲱ
27217ⲉϭⲓ sollte den Gedanken hinzubringen, was die Weltfreund-
27218schaft nach göttlichem Urtheil sei, wodurch aber gerade dem
27219Gegensatz die Spitze abgebrochen wird. Allein solche verun-
27220glückte Emendationen sind auch dem jüngeren Texte nicht
27221fremd. In allen drei Stellen fehlt C.
27222b. In A begegnen wir Jud. 23 dem gebräuchlicheren ⲉⲉ ⲉⲅⲉ
27223statt ⲉⲗⲉⲅⲉ, das wir ⲩ. 22 in KLP fanden (I, 1, a); 1 Petr.
272243, 15 dem verstärkenden Comp. axaıtovytt (N Dam.), wie wir
27225ein ähnliches x Jak. 4, 3 fanden, obwohl dasselbe nun mit dop-
27226peltem Acc. steht, der dem N. T. fremd ist. Das ⲟ. zL0TEVOrTEG
27227.1 Joh. 5, 13 (Min. Vers.), wo C fehlt, statt ⲧⲟϩ LOTEVOVOLV
27228hebt eine Schwierigkeit, die sowohl im emendirten Texte als in
27229anderen Vertretern des älteren Textes auf verschiedene Weise zu
27230heben versucht ist (vgl. I, 1, c). Das ⲓⲟϭⲟⲭⲣϭⲥ 2 Petr. 1, 17
27231(Min. Thph.) führt das fehlende Augment ein. In der Gruss-
27232bestellung 3 Joh. 15 ist das ungewöhnliche ⲫⲓⲗⲟⲥ durch das ge-
27233wöhnliche adelgpoı (Min. aeth.), 2 Petr. 3, 14 das seltenere
27234aucuNTOL durch aucwuoL (Min. Phot.) ersetzt; auch der Plur. &v
27235ayadoxouas 1 Petr. 4, 19, wo C fehlt, statt des Sing. lag den
page 750
27236ⲙ. ⲝ ⲝ
2723726 ]I. Die Repräsentanten des älteren Textes. |
27238Emendatoren ebenso nahe (Min. Vers., vgl. Lehm. Treg. a. R.)
27239wie das ⲉⲭ ⲡⲉⲉϩⲥϭⲙⲱⲱ X 2 Petr. 2, 9. Wie die Emendatoren
27240das Pron. durch das bezügliche Subst. zu erläutern lieben (vgl.
27241Apok. I, 4, b), so schreibt A 1 Joh. 4, 19 mit Min. vg.: o7t ⲑ
27242Ⲑⲉⲟϩ ⲡⲟⲱⲧⲟϩ 7ⲣⲥⲡⲓϭⲉϧ NUAG Statt avrog; und 4, ϨⲒ mit Cod. vg.
27243EYOUEV ⲥⲡⲟ ⲧⲟⲓ Ⲑⲉⲟⲱ statt ax avrov, obwohl dies neben dem
27244gleich folgenden va o ⲟⲩϫⲱⲙ ⲅⲟⲙ #s0y schon recht unbequem
27245ist. In beiden Stellen fehlt C. Wie wiederholt in Ⲙ (vgl. sub a)
27246ist 1 Petr. 1, 20 das di vuag in dı nuag (Min.) verwandelt, ob-
27247wohl das ⲅ. 21 folgende ⲅ ϫⲉϭⲅⲱⲱ ⲙⲕⲱⲃ schlecht stimmt; und
27248Jud. 24 das ⲧⲱ dvvrau. qviaSaL ⲙⲙⲟϩ IN NMAS.
27249ⲥ. Auch in C finden wir 3 Petr. Ⲁ 8 ein Comp. statt des
27250Simpl., wie x Jak. 4,3. A 1 Petr. 3, 15, nämlich xg0yı»0.0x0y-
27251ⲧⲉϩ aus 3, 17; 2 Petr. 3, 10 die Ersetzung des unverstandenen
27252EvpsdnoETtAL durch agpapıodnoovraL, das im emendirten Texte
27253(vgl. IL, 2, c) in anderer Weise corrigirt wurde; und Jak, Ⲁ 6 die
27254Aenderung des schwierigen tg0yorp in ⲉϩⲟ (Lauf, Laufbahn).
27255Dass diese Lesart aus dem emendirten Texte stammt, ⲙⲙ
27256daraus, dass zwar die Endung des Subet. danach geändert, aber
27257der Art. zu ändern vergessen, die Emendation also nur zur
27258Hälfte aufgenommen ist. Die in ⲙ und A nachgewiesene Ver-
27259wandlung von ⲱⲕⲉⲓϩ in ϥⲙⲉⲓϩ findet sich, freilich ⲙ recht ⲙ
27260passender Stelle in 2 Petr. 1, 5 (ⲙϣⲟϩϥⲩⲣϭϭⲅⲉ ⲱⲱ ⲉϥ MIETE
27261ⲙⲱ), 3, 8 (ⲉ de ⲅⲟⲱⲅⲟ un Ⲁⲟⲱⲃϭⲱⲉⲅⲱ nuas). Kine offenbere
27262Emendation ist das ⲡⲉⲣⲓⲉⲭⲉⲉ ⲫ 7oapn 1 Petr. Ⲉ, wo die Ⲃ
27263setzung des ⲉ ⲣⲣⲟ] durch den Nom. natürlich auch die Hin-
27264zufügung des Art. nach sich gezogen hat. Endlich ist. Jad. 34
27265das gewöhnliche ⲉϧⲱϫⲓⲟϧ (ⲑ. 163) statt des selteneren ⲛϭⲉⲱⲱ
27266ⲡⲓⲟⲩ geschrieben.
272672. Insbesondere finden sich in den Vertreismn des ⲟⲩ
27268Textes Conformationen, die denen des jüngeren Textes wesentlich,
27269gleichartig sind.
27270a. So schreibt x Jud. 8 nach 0x0ovd. ⲟⲟⲟ YQRPUP —
27271ⲥⲥⲩⲭⲣ ⲉϭⲭⲟϧ yoapELV Statt yomwpas; ⲃⲟ 1 Joh. 4,10, wo ©
27272fehlt, ⲡⲇⲉϭⲧⲥⲭⲉϧ statt ⲥⲙⲉⲟⲍⲉⲓⲗⲉⲙ nach dem ϩⲙⲙ pazallıkın
27273Ausdruck in ⲩ. 9, und 2, 24 ⲟ axnxoats ax ϣϥϣϩ ⲙ ϣⲱ
27274Gate nach 4, 3 (vgl. I, 1. 3. 5); su Ⲁ ⲃ xas ⲑⲱⲙ sinkt. dere
27275nach ⲩ. 2 (vgl. 40. 98, tol. sah. ⲉ..) und 4, 3 ⲉⲑ ϭⲟⲑⲱⲱ ϣⲱ
27276ϭⲭⲟⲕⲉϧ (9. 14. 69. arm.) statt ⲩⲉϧⲱϭⲭⲉⲅϩ nach Ⲁ ⲀϤ und: der
page 751
27277II, 2. Conformationen im älteren Texte. 27
27278immer wiederkehrenden Formel des Briefes. Während wir sonst
27279in N gern ⲱⲙⲉⲓϩ in ⲉⲓϩ verwandelt sahen (1, a), schreibt er
272801 Petr. 4, 1 (in einem Zusatz) yowrov — ⲡⲁⲑⲟⲩⲧⲟϩ ⲙⲡⲉⲣ
27281ⲙⲙⲱⲩ (31. Thph.) oxpxı wegen des folgenden ϫⲉ ⲕⲉⲉⲥ und
272824, Ⲁ (ebenfalls in einem Zusatz) apgxetoc ⲣⲟ ⲕⲓ (Min. Vers.
27283Thph.) offenbar in Congruenz mit dem doppelten vw&ıs in ⲅ. 1.
27284Hier erhellt nun freilich, da jene Zusätze aus dem emendirten
27285Texte stammen, wie solche Conformationen auch vielfach noch
27286von letzter Hand eingebracht sind. Auch das xata tasc ⲉⲡⲓⲓ-
27287as avrmr Jud,. 18 (163) statt xata Tas ⲉⲥⲱⲧⲱⲩ EXLÖVLLAG ISt
27288nach ⲅ. 16 conformirt, und ebenso das ⲟⲩⲱ xatı y1wo0n 1 Joh.
272893, 18 (aeth.) dem folgenden ⲉ ⲉⲟⲩⲭⲱ xaı alndeıc. Dass hier
27290eine Lesart des emendirten Textes vorliegt, erhellt daraus, dass
27291P dieselbe zur Hälfte aufgenommen hat, indem er zwar der Con-
27292formität mit dem Folgenden zu Liebe das ⲧ] vor y1woon weg-
27293gelassen, aber das unde beibehalten hat (III, 1, d). Dasselbe
27294aber wird von 1 Petr. 1, 16 gelten, wo das zweite dıotı (26. 40.
27295Clem., vgl. Tisch.) nur aus einem Texte stammen kann, in dem
27296das ort nach dem dıotı yeygaxtaL conformirt war, während N
27297selbst dort gerade (mit C) orte lest.
27298b. Auch in A finden wir 1 Joh. 4, 16 ⲉⲩϧⲱⲭⲥⲕⲉ ϫⲭϭⲓ ⲡⲓ-
27299GTtEvoLEP (13. am. tol. cop.) statt zx&ExLOTEVXAUEP Conformirt nach
27300ⲩ. 14 (esa0causda xaı UAQTVQOLLEP), was gerade im emendirten
27301Texte noch näher gelegt war, weil dort tedeaueda x. MAT.
27302stand; 4,8 ⲟ un ⲉⲡⲱⲓ ⲟⲱ ⲩⲓϧⲱϭⲭⲉⲓ ⲧⲟⲩ ⲉⲟⲩ (3. 5. 13 arm.
27303vg. Lat.) statt ovx ⲉⲣⲱ nach v. 7; 5,10 ⲟ un ⲡⲓϭⲅⲧⲉⲱⲱϧ ⲧⲱ
27304ⲉⲥⲱ (Min. vg., vgl. Lchm.) statt ⲧⲱ Ϩⲉⲱ nach dem vorhergehen-
27305den ⲟ ⲡⲓϭⲅⲉⲱⲱϧ ⲉⲓϩ TOP ⲓⲟⲩ ⲧ. $. In allen drei Fällen fehlt
27306C. Ebenso schreibt er 1,7 xoırorıay ⲉⲗⲟⲕⲉϧ ⲕⲉⲧ ⲥⲱⲧⲟⲱ (tol.
27307Clem. Ptr.) statt ⲕⲉⲧ a«12n210p nach ⲅ. 6, 3 Joh. 5 ⲟ sap ⲉϩ)
27308(Lchm.) nach xt6t0py x0L&LG Statt ⲉϭⲓ), Z Petr. 1, 8 zaporrta
27309(5. 8. 9. 73 Vers.) statt vzxapyovta nach dem ⲩ. 9 folgenden
27310ⲱ ⲩⲟϩ Un zapeotTILV ⲧⲥⲱⲧϭ, 1, 4 ta — ⲧⲓⲕⲓⲥ VLULVP ERNAYYELLATOA
27311(ⲑ) statt yuın wegen des folgenden ıya yernode, und Jak, 1, 7
27312xaQa ⲧⲟⲩ Ⲫⲉⲟⲱ (arm. Chrys.) statt xvocov nach ⲩ. 5.
27313ⲥ. Wenn C 3 Joh. 10 das ⲧⲟⲱϩ ⲃⲟⲱⲗⲟⲕⲉϧⲟⲱϩ xmwiver durch
27314ⲧ. Exıdexouevovs erläutert (5. 7. 27. 29. Vers.), so war das durch
27315das unmittelbar vorhergehende exıdeyetaı sehr nahe gelegt; und
27316ebenso das 1 x&EQLdeoewz 1 Petr. 3, 3 (vg. Ptr., vgl. Lchm.)
page 752
2731728 Il. Die R
27318statt xac durch das folgend
27319ⲥⲱⲧ. nu ⲡⲓ⳪ⲧⲉⲓ Jud. ?
27320ϭⲱⲛⲉ v. 21 (vgl. IV, Ⲁ ⲉ
273211 Petr, 2, 4 wegen des folg
27322verwandelt. (29).
273233. Allein grade bei di
27324völlig verschieden doch d
27325denen des emendirten Textes ist.
27326a. Wenn x 1Joh. 3,22
27327schreibt, so lag eine Conforma
27328als 5, 15f. unangefochten di
27329vielmehr Joh. 15, 7 vorz
273304, 16, wo C fehlt, die Aer
27331unpassende xataxav/aode
27332ⲟⲱ TQEMOVOLWV Statt dosaooxin
27333ist. völlig sinnlos. Die Aer
273342 Joh. 3, wo C fehlt, hängt m
27335Segenswunsches nach den ϯ
27336(ⲡⲟ deov ⲡⲡⲧⲟⲟϩ ϫⲉⲓ ZUG
27337noch anderswo finden de
273381 Joh. 4, 3, wo C fehlt, ist wol
273391 Kor. 12, 3. 2 Kor. 4, 5. Phi
273402 Petr, 1, 15 das oxovdacam nacl
27341ⲍ) (31. arm.) verwandelt, wi
27342in ⲉⲡⲟⲡⲧⲉⲧⲟⲓⲧⲉϩ Nach dem ⲙⲡⲱ
27343gar nicht parallel steht; und wie.
27344dem folgenden ϫⲉ. 20 Cor @
27345ⲗⲟⲅⲟⲥ (Tisch.) verwandelt is
27346struktion zerstört wird. El
27347lose ⲉⲭⲉ ⲧⲟⲟ Ⲫⲉⲟⲃ ϫⲉ
27348im Parallelsatz, und 1.Joh, £
27349statt top aydonzay, weil
27350Tvo. tov #ov folgt. In ϯ
27351ganz mechanische Conforn
27352ⲛⲉϧⲟϩ ⲟⲩϫ ⲉⲗⲟⲓⲟⲣⲉⲓ 1 Petr. 2,
27353ⲉⲟ Top ⲉⲭⲉⲓⲟⲟⲟⲧⲉ 1,21 8
27354xaı — dovtea, das den ganzen Satzbal
27355(statt ⲉϧⲉϭⲧⲟⲉⲫϥⲧⲉ) neben. dor eu
27356(statt -ϥⲓ neben VE ..
page 753
27357II, 3. Eigenartige Conformationen im älteren Texte. 29
27358fte ⲥⲙⲟⲥ XaL AULEPTOVP TETNEONUKEVOV 1, 4, wie das Ϥo‐
27359ⲗⲗⲗⲟⲑⲟϩ ⲗⲟⲟϧⲟϩ 4, 3, oder ϫⲟϭⲉⲱϩ ϥϭⲱⲭⲓⲟⲩϩ 3Z, 4. Ganz
27360ınlos ist 1 Joh, 4, 10 das dem folgenden n”yaxnoev confor-
27361Ⲓⲉ »yaxnoep statt nyarnocauev, wie 4, 17 ev tn ⲩ) ⲧ.
27362ⲓϭⲉⲱϩ Statt ⲕⲉ nach dem vorhergehenden ayaxy, und 5, 20
27363— ⲉⲡϭⲟⲗ ⲭⲟⲓϭⲧⲟⲱ Statt ⲗⲟ⳪ⲧⲱ, Während das ⲟⲧⲉ AXNXOKTE Statt
273644, 3 wohl nur durch das folgende ⲟⲍ. veranlasst ist. In den
27365ei letzten Stellen fehlt C. Ebenso ist das ⲓⲱ Jak. 1, 19
27366ⲙ cote dem folgenden ⲉϭⲅⲱ conformirt, wie das ⲭⲉⲣⲓⲟⲧ)ⲍ AG
27367ıd, 8 statt -tyr« nach dem folgenden 5, oder xaTAaXxivou Or
27368‚ok o»r statt -ϭⲙⲱ ϨⲀ Petr. 2, 5. Dann aber werden ebenso zu
27369urtheilen sein das ⲉⲙ ⲧϭⲓϩ xapdıacıc ⲙⲱ (Min. Vers. Ant.)
27370ık. 3, 14 statt ⲍ) ⲭⲣⲓⲥ nach ⲉⲗⲉⲧⲉ, das sinnlose ⲉⲡ ϭⲱⲧⲟⲩϩ
27371ⲃ) 5, 14, wo C fehlt, nach dem vorhergehenden tovs ⲡϩⲉϭⲃⲱ‐
27372ⲟⲟϩ, oder das nach dem singularischen yogros mechanisch
27373nformirte Ϥ⳪ϭ⳪ 7 dos&a ⲥⲱⲧⲟⲩ 1 Petr. 1, 24 (vgl. Tisch.: quod
27374agnam veri speciem habet!) statt avrtns. Die mechanische
27375mformation des ϣⲫⲣⲧⲟⲓϩ 1, 18 in gdaQTov setzt. bereits die
27376arschreibung des apyv@ıe, in -Qt0ov (s. w. u.) voraus; und in
27377Nlicher Weise wird dann auch das ⲉⲡ ⲉϭⲭⲥⲧⲟⲱ ⲧⲟⲱ XQOVOU
27378ⲃ zum xoovwr 1,20 zu beurtheilen sein.
27379b. In A finden wir zunächst auch Conformationen nach ent-
27380zneren Parallelstellen. Wenn er 2 Joh. 12, wo C fehlt, zo421a
27381ⲱ ⲕⲓ ⲩⲉⲣϭⲉ. (17. 73) statt ⲟϣⲉ schreibt, so schwebt
27382m wohl 3 Joh. 13 (ⲡⲟⲗ ⲉⲗⲟ yo«waı ⲟⲟ.) vor, wie um-
27383kehrt an dieser Stelle in dem ovx &ßovindnr statt ov deio
2738416; ⲃⲟ Jud. 18 bei dem ⲉⲗⲉⲕϭⲟϧⲅⲧϭ (Min. Vers. Patr., vgl.
27385;hm. ed. min.) statt ⲉϭⲟϧⲧϭ die Parallelstelle 2 Petr. 3, 3.
27386ⲓⲥⲃ 1 Joh. 4, 13 scheint ihm bei dem ⲉⲭ ⲧ. ⲡⲉⲕ. AUT. ECCW-
27387y (13. 27. 29. Ptr.) ⲕⲓ statt dedmwxep 3, 24 (ex ⲧ. AVEVM.
27388; nu edaxxer) vorzuschweben, wie bei dem ⲉϧ ⲧⲟⲓⲧⲱ YIPM-
27389ⲟⲙⲉ (Vers., vgl. Lchm. ed. min.) 4, 6 die noch achtmal im
27390jefe vorkommende Formel, und 2 Joh. 4 bei dem siaßouer
27391ⲓⲟ ⲧⲟⲓ ⲡⲡⲧⲣⲟϩ Statt ⲡ⳪ die Stelle 1 Joh. 3, 22, wo die
27392nendatoren umgekehrt ⲡ⳪ schreiben (I, 2, a). An den letzten
27393ei Stellen fehlt C. Vgl. noch das &572%ay 2 Joh. 7 (Treg.
27394Ⲏ.) nach 1 Joh. 2, 19. 3 Joh. 7; aber in diesen Formen blei-
27395m sich die Abschreiber eben ursprünglich nicht consequent
27396fehlt). Ganz mechanische Conformationen sind das ⲉϣ vuasc
page 754
27397ⲉⲡϭⲓⲉⲡⲥⲱⲉⲧⲥⲓ 6
27398C fehlt, wie 2 Petr. : -----
27399ϫⲉⲧⲟⲓϫⲉⲓ, das fehlerhafte ⲉ au Et
27400Ott, wie das sinnlose ⲉⲓϩ ME
27401ⲡⲡⲱⲗⲉⲓⲥⲥ) 3, 7 nach dem folgende
27402ⲧⲟ vxox0dıop ⲧⲱ ⲡⲟϣ ⲡⲟⲩ Ⲁ
27403hergehenden ϭⲱ oder das ϫⲉⲉ auto
27404nach dem vorhergehenden xat
27405VAOLOGV N ⲗⲉⲓⲡⲟⲙⲉϧⲟⲓ (65. 73,
27406adelmos ⲣ ⲉⲉⲣ zu be ⲉ
27407c. Auch € hat 1 Petr,
27408das paulinische ϭⲱϥ sta
27409gebracht; ebenso 3 Petr, 3, 10 deı
27410ⲧϭⲓ bei dem Neutr. plur. ⲧⲃ €
27411tm aumıaV (42) Paoıleran 1
27412de nıendevrteG, 4, 3: aden
27413älteren Textes die durchaus will
27414Worten und ⲓ ⲉϥⲓⲧⲉ ür
27415weisen lässt,
27416a, So schreibt x Jak. 3,
27417ⲧⲟⲥ, 1 Joh. 2, 3 ⲟⲟⲟ ⲉⲓ
27418nie beanstandeten 77 ϯⲓ.
27419ϭⲱϧⲟⲓϫⲟⲙⲱⲧⲉϩ, 2, 21 Ϫⲟⲉⲟⲧⲟϩ ⲉ ⲉ
27420Zusammenhang zwingend fordert
27421Xo:6r0v axodavorrtos (statt
27422ϭⲉⲣⲭⲉ wenig passt. So Jud.
27423ⲧⲟⲩⲟϩ aoeßsıc, Jud. 9
27424Jak. 4, 16 axasa statt xa0a (ygl. P 2
274255, 10 xaloxayadıac statt ϫⲉϫⲟⲛⲱⲃⲉⲓⲥϩ
27426Stellen fehlt C. Wie solche Fehler en
27427deutlich 1 Petr. 4, 17 (C fehlt), wo
27428tov Ⲑⲉⲟⲩ schrieb und, als ⲅ be |
27429das 207 zur Streichung na 5 0 le
27430falls mit zadn- ein anderes ⲛ
27431als er in die Vorlage zurückb|
27432rNTtOG fortfuhr und nun di
27433Völlig unmotivirt ist auch die Verwanc
274341 Joh. 4, 9, wo C fehlt, in uva Comer,
page 755
27435Ⲡ, 4. Willkürliche Aenderungen im älteren Texte. 31
27436Aor. nach sap statt des Conj. Praes. 2, 3, wie das ⲥϭⲡϭϭϭⲓ
274373 Joh. 15 (40), oder 2 Joh. 6, wo C fehlt, das ıya xEQLKATHONTE
27438statt -rnte. Ebenso willkürlich schreibt x 1 Petr. 1,4 ⲉ
27439ⲟⲩϭⲱ statt ovoaroıs; 4, 17, wo C fehlt, während er sonst vuE&LG
27440in ϯⲉⲓ zu verwandeln liebt (vgl. 1, a), das sehr unpassende ag
27441ⲙⲙⲱ (Min. Ptr.) statt ag ⲱ 2 ⲟ KLOTEVOV ⲉϫ ⲥⲱⲧⲟⲩ
27442(33. 40) statt ⲉⲡ avto; 1, 2 ⲱϭⲉ statt ⲱϩ, obwohl er im zweiten
27443Gliede das ⲱϩ beibehält; 2 Petr. 2, 12 avro«ı statt ovror, und
27444Jak. 5, 12, wo C fehlt, ovp statt de.
27445b. Genau dieselben Fehler finden wir in A, der 2 Petr. 2, 19
27446Ortes (27) statt ⲱⲡϭϩⲗⲟⲩⲧⲉϩ Schreibt, Jak. 2, 10 ⲡⲗ︦]ⲟⲱϭⲉⲉ (63.
2744769) statt tnONOEL, Ö, 10 das erst später nachgebrachte ⲉⲗⲉⲧⲉ statt
27448ⲉⲧⲉ, Z Joh. 2 ⲉϧⲟⲓⲭⲟⲕⲟϭ) statt uerovoay. In den beiden
27449letzten Stellen fehlt C. Ebenso vertauscht er Jak,. 1, 12 arno
27450mit ardgawxros (70. 104), 1, 21 ⲇⲉⲣⲉϭϭⲉⲓⲥ mit ⲡⲉⲣⲓϭϭⲉⲱⲙϭ (13.
2745168). 2, 11 zapgaßatns mit axoortatnc, Z Petr. 2, 2 7 0dos ns
274527. mit 7 ⲟ⳪ (9 aeth. vgl. sah.), Jud. 24 aunwpovs mit
27453ⲉⲙⲉⲙⲡⲧⲟⲓϩ, 1 Petr. 3, 18 in einem Zusatz ⲙⲡⲉ ⲙⲱ mit
27454ⲉⲕⲱ (25. 36. 68. 69 arm.), 1 Joh. 4, 10, wo C fehlt, avzos
27455mit &xetvoc. Ebenso willkürlich schreibt er Jak. 2, 11 ⲉⲩⲉϧⲟⲱ
27456(13) statt ye7oras, wie 3, 9 yeyernuEVOLS (5. 13. 65. 73) statt
27457yeyorotac, 4, 17 eıdorı — xocaı statt xorsıy, 1 Joh. 4, 14 ⲉⲉ-
27458aoausda (Min. Cyr.) statt tedeausda, wie 5, 10 ⲉⲡⲉϭⲧⲉⲱϭⲉ (5.
2745933. 34) statt ⲡⲉⲡⲉ⳪ⲅⲉⲓⲭⲉ, und 5, 20 edaxep (5. 13. 69. 104.
27460Ptr.) statt dedaxer. An den vier letzten Stellen fehlt C. Gar
27461kein Motiv ist ersichtlich für das xartaxavyaodo (13. 27. 29)
27462Jak. 2 13 statt -yatat, oder für das ⲭ. ϭⲓⲧⲟⲥ de (vg. aeth.,
27463vgl. Lehm.) statt ⲭ. avzo tovto de 2 Petr. 1, 5, für die Ver-
27464tauschung von ⲡⲉⲣ mit ⲡⲉⲣ. 1 Petr. 2, 21 (vgl. P 1 Joh. 3, 16
27465und dazu I, 3, a), von ⲡ ⲉⲓ ⲭⲓ 3, 14 mit ⲉ de ⲭⲓ (5. 7. 13.
2746673), von xaı mit de Jak. 2, 16 (Min. Vers.), 2 Joh. 1 (73. Thph.)
27467und de mit ⲭ. Jak. 1, 19 (13), 1 Joh. 5, 20 (Min. Vers. Ptr.),
27468wo C fehlt, oder von ⲅⲉ mit de Jud. 6 (54. 137 Vers. Ptr.), von
27469ⲡⲗⲗⲥ mit ⲗⲟ 2 Joh. 12, wo C fehlt (Min. Vers., vgl. Lchm.),
27470von ⲙⲉϩ 1 Joh. 3, 7 mit untıs, von ⲟⲱⲧⲱϩ ⲃⲔ. 3, 5 mit
27471ⲥϭϭⲱⲧⲱϩ (Min.). Wenn man 1 Joh. 3, 20 vermuthen könnte,
27472dass Ⲁ ⲟ ⲧ. ap xata/yıvmoxn lesen wollte und 5, 14 (wo C fehlt)
27473ⲟ ⲧⲓ av aıtwuEP (Lchm.), so zeigen doch Stellen, wie 1 5.
274743, 21. 3 Joh. 10, dass er ganz willkürlich ap statt der Conj.
page 756
2747532 Il. Die Repr
27476gap schreibt, Ganz jsolirt irt schre
27477ELTOP.
27478ⲥ. Von Fehlern in ⲥ
27479ⲭⲱⲣⲓⲟⲥϩ für ⲟ Ⲑⲉⲟϩ ϩⲟⲟ ϥ
274801 Petr. 3, 16, wo ayadı
27481EXEGTOHANTE Steht 2, ⲃ E9
27482ϥϭⲉⲓⲥ ⲡⲣⲟϫⲉⲓⲓⲣϩ 3 Joh, 6,
27483noch unmotivirter,
27484ersichtlich für das em
274851, 11, oder für das ⲟϩ s
274862, 8 statt 04, für das te
27487Jad. 6), das ovr (Lucif.) J
27488Jak. 2, 25 statt ⲟϭⲛ
274895. ⲃ. Diese willkürli
27490gedankenlos, So schreibt‘
27491bedenken, dass die Präposil
27492‚Jud. 7 das ganz sinnlose |
274931,20 ϥϧⲉⲩϧⲱϭⲙⲉϧⲟⲩ statt ϫⲟⲃ.
27494statt ⲉⲕⲡⲟⲣⲉⲑϭⲟⲩⲧⲡⲓ und 2 di
27495Hier fehlt C, wie 1 Joh,
27496...2
27497er 1 Petr. 1,5 ⲉⲓϩ ϭⲱⲧⲛⲣⲓⲉⲱ
27498ⲉⲧⲟ(inn 3. 12 IV ⲡϥ PT
27499ayadır ⲉⲓⲥ ⲭⲟⲱⲧⲟϧ ⲉⲃⲉϭⲧⲣⲟϥ
27500ⲉⲭⲉⲧⲟ ⲧϥ — ⲛⲉϫⲟⲟ ⲱⲓ Statt
27501Vers. das Verbum in den Ⲣⲙ
27502ⲡⲓⲟⲧⲓ ⲉⲓϩ Ⲫⲓϫⲉⲓⲟϭⲱⲏϥ Statt em di
27503ⲉ) ):::):. ..27
27504vielleicht ⲓ... ..⁘
27505ⲉⲙⲉⲣⲧⲓ ⲥ
27506Auch A schreibt J
27507ⲉⲭⲟⲩϭϭⲓ. 2 Petr. 1,10
27508Oxua statt ⳪ⲭⲟⲧⲓ ⲥ, By ⲥ ‚VE
27509ovoua (aeth.) statt Ⲣⲉ
27510(31. 40. Ephr.) statt ⲉ
27511ogpayns statt ⲡⲙⲉ. In d
27512auch das oea@tTor ⲟⲓⲛ ⲉ
275137 2,3 ist im Contexte ı innlos,
27514Endlich schreibt ⲟ ⲟ. ⲡ
27515ⲙ
27516ihnli 4
page 757
27517Il, 5, b. Schreibfehler im älteren Texte. 33
27518yrwouerov statt xg087/7. und 1 Joh. 2, 18 soyatn tn ⲱⲣⲡ statt
27519EOXATN ⲱϩ.
27520b. Man kann ja manche dieser Lesarten auch einfach als
27521Schreibfehler bezeichnen, obwohl ein Anlass dazu nicht ersicht-
27522lich ist. Jedenfalls zeigen sie aber dieselbe flüchtige Art der Ab-
27523schrift, wie die zahlreichen zweifellosen Schreibfehler. So scheint
27524X Jak. 5, 3, wo C fehlt, ursprünglich gametE statt ϣϭⲩⲉⲅϭⲓ
27525geschrieben zu haben, so steht 1 Petr. 2, 5 ⲟϩ ovtEs statt
27526ⲗⲓⲪⲟⲓ Ewrptec, 01x06 AVEVUATOS Statt AyevuaTIKOS, und 4, 3
27527OEEVOUEFOVS (2. 30. 39. 100) statt ⲡⲉⲡⲟⲣⲉⲱⲕⲉϧⲟⲅϩ, WO ledig-
27528lich das ⲡⲉ vor x ausgefallen, wie 2 Petr. 1, 5 das ⲉⲡⲉ von
27529Ex1x007/n0aTE, das aber vielleicht noch der Schreiber selbst re-
27530stituirt hat. Wiederholt ist das » am Schlusse abgefallen, so
27531in ⲧⲟ xor„0or 1 Joh. 2, 18 (ⲧⲟ a«indıyov 5, 20 (sah.), ⲧⲟ
27532ⲩⲉⲩⲉϧⲟⲗⲏⲉϧⲟⲩ ö, 1 (31), wozu vgl. L Jak. 2, 14 (I, 6, c), und
275332 Joh. 12 in xexinowuUErN NV zugesetzt. In den drei letzten
27534Stellen fehlt C.
27535Wenn A 1 Petr. 3, 8 ⲧⲱⲓ tıva xatarın Schreibt mit
27536Min. Vers. Ptr. statt -xeveıy, so hat er das tırya fälschlich als
27537indirectes Fragewort genommen; 3, 4 (ⲉ ⲧⲱ pdapTt@ vgl. 104)
27538ist das « von ag@$. abgefallen, wie in dem sinnlosen ayaotoOEN
275392 Petr. 2, 7 das C vor €. Reiner Schreibfehler ist das xaı
27540statt xata 3, 13 (cod. vg. sah. Ptr., vgl. Lchm.), das ⲟⲕⲱϩ
27541statt 040.5 Jud. 8, das ⲙ) xavxaode statt xataxavy. (Min.)
27542Jak. 3, 14, wo das xata vor xa abgefallen, und das ⲟϩ ap
27543ouoloyn (5) 1 Joh. 4,15 (C fehlt) statt owoloynon, wo der
27544Abschreiber von 7 auf 7 überlas. Vgl. noch das aQtıyepnNTA
27545(Min. Clem. Cyr.) 1 Petr. 2, 2 statt -yervnrta (vgl. K 1 Joh.
275463, 9. P 1 Joh. 2, 29 und dazu I, 6, d) und 2 Petr. 1, 17 ϯⲉ-
27547ⲧϥⲑ ⲉⲧⲉϩ Statt yernH. (vgl. K 1 Petr. 2, 7. 3, 6. und P 1 Joh.
275483. 6. 8 ibid.).
27549In C ist Jak. 2, % exıxexindev statt exıxindey verschrie-
27550ben, 1 Petr. 1, 17 xoırovpra für ⲭϩⲱⲟⲩⲧ⳪ und in dem ⲉⲡ ⲉϭⲭⲧⲱ
27551ⲧⲱϧ ϥⲙⲉⲟⲱⲩ ? Petr. 3, 3 wahrscheinlich das » am Schlusse
27552ausgefallen, wie mehrfach in N (s. o.), in 2, 16 (ⲉ ardownovp
27553ⲫⲱϧ] dagegen zugesetzt (vgl. x 2 Joh. 12).
275541) Anderer Art sind doch Schreibfehler, wie das oıvogovyıaıG statt
27555-piry. 1 Petr. 4, 5, oder Jud. 12 ⲫⲫⲓϧⲟⲡⲱϩⲓⲭⲁ statt -ra, und 1 Joh. 3, 19
27556Texte u. Untersuchungen VIII, 3. ⲓ 3
page 758
27557ⲥ. Noch etwas anderer.
27558von Vocalen und Diphtong
27559K, L je zweimal z statt ı f
27560anderem Grunde) in K v statt
27561— ϫⲡⲡⲡⲉⲑⲟⲭⲉⲓⲥϩ und Jak. 3, |
27562zeigt, dass ⲓⲉ gemeint i
275634, 19 ayadoroıisıaıc, 1 Jo
27564ⲉⲟⲉⲓϩ statt ⲉⲓϩ Umgekehrt
27565(Tisch. Lehm. ed. min.),
27566aıtndıc — das 1 Joh, Br 1
27567die Form -ⲡⲉⲓ (vgl. Apc
27568häufige Vertauschung ⲩⲟ
27569einmal in ® (Jak, 2, 16: ⲉ
27570xadagoeı (13. al. Dam.) in
27571&0d: 2 Petr. 1, 10 kan
27572findet sich“ ⲙ ⲇ dreimal 3
27573statt ⲉⲓ geschrieben 7.
275741 Petr. 4, 16 ⲁ yonodtiapOoSs
27575ⲃⲟ schreibt ® 1 Joh. 2,27 ws }
27576vertauscht ist, wie in 0 1 P
27577auch aus besonderem Grunde, 2
27578schreibt x 1 Petr. 3, 13 cap
27579A xzagaleivd as 4, 3, wo
27580wie Jud, 13 © axagppıl
27581(vgl. K 2 Petr. 2, 22, P ⲓ P
27582statt -Jap und 2 Petr. 2, 1
27583und 1 Petr. 2, 17 ⲟ.
27584ⲉϫⲡϣⲟϭⲑⲉⲩ statt ⲉⲙⲓ. (vgl. 2 Pe
27585ⲟⲩϫ ⲉⲧⲉϭⲧⲉⲩϫⲉ und ⲟⲩⲟ Ara
27586K und Ausfall von M nach N
27587und ov/. Vgl. ⲛⲕ. 5 ⲟⲓ a
275881, 10 ovx yuaoTNXzAHEV, CO 3 Joh
275894, 2. 1 Joh, 5, 12: 0u% vor EXETE,
27590das ϫⲉⲧϭ)ⲓⲗ)ⲟⲱϭϫⲏ, ⲁⲁ .
27591ⲧⲉϩ A 2 Petr. 3, 17; [ⲧϮ] 1
27592&vxontsoda ⲕ Petr. 3,7 ⲛ̅ⲙ .
27593das ⲉⲓϫⲟⲕ ⲱϭⲉ aus ⲛ ⲛⲙ
27594Während sich nur x Jak, 1,21 &
275952 Petr, 3, 3 ⲉϧⲡⲉⲭⲧϭⲓ Ⲥ 1 Petr. 3, |
page 759
27596Ⲡ, 5, c. Vocalvertauschungen im älteren Texte. 35
27597ⲫⲟⲡⲟⲓⲟⲩⲩⲧⲉϩ statt -tac. Vereinzelt steht 2 Petr. 3, 15 in N
27598aysıodaı statt yyeıode. Hier ist also zugleich ⲉ mit ac ver-
27599tauscht, wie oben in dem yeveodaı N 1 Petr. 3, 13 und in A
27600Jak. 2, 13 arvaılsos (vgl. K 1 Joh. 4, 2. L 1 Petr. 3, 8), und
27601umgekehrt ⲉ mit ac in N Jak. 5, 3 (gawerteE statt gayetarı, vgl.
27602sub a), 2 Petr. 3, 3 (euxeyuorn, vgl. A evzextaı) und Jud. 13
27603(ziaynTE). ;
27604Wie wir K Jud. 21 ⲟⲓ statt ov fanden, so schreibt x 1 Petr.
276052, 15 ϣⲓⲙⲟⲥϧ statt ⲫⲓⲙⲟⲱϧ und 3, 7 ovyxinQOVOLOLG Statt -ⲕⲟⲱϩ.
27606Wie wir in K und L je zweimal o mit ⲱ vertauscht‘ fanden,
27607so schreibt A 1 Joh. 5, 14 7 ⲉⲭⲱⲕⲉⲩ, 2 Ⲁ ⲉϧ ⲧⲟⲱⲧⲱ YıVWOXOM-
27608pev, 2, 18 odey yırmaxauev, 3,22 ⲟ say aıTOUEVP Laußavw-
27609gev (Min. Dam.), Jak. 1, 17 daoonua tTEIELOP ECTLV ϫⲥⲧϥⲃⲁⲓϧⲱⲩ
27610(13. Dam.) und’ 2 Petr. 1, 19 ⲃⲉⲃϫⲓⲱⲧⲉϩⲟϧ. Umgekehrt fanden wir
27611in K, L, P, LP mehrfach Ⲟ statt oi und so schreibt ® 1 Joh, 2, 12
27612ⲥⲫⲉⲟⲩⲧϭⲓ (13), 1 Petr. 4, 3 xzapeinivdos ⲗⲟⲟϧⲟϩ, wobei nach
276134,a noch ein anderer Grund mitwirkt, 4, ϭϧⲐⲟⲱϫⲟϧ statt
27614-ϫⲱ, A Jud. 20 ayıotarn und C 3 Joh. 8 ıva — yıyoukda.
27615Die‘ Verwechslung von ⲟ und ⲱ ist also im filteren Text’ noch
27616viel‘ häufiger. Wie dort in L, LP sich je einmal ⲱ statt ⲟⲩ
27617fand, so schreibt A 1 Joh. 1, 6 wevdoueda xaı ⲟⲱ x0oLWUEVP und
27618umgekehrt 2, 26 ⲡⲗϧⲟⲱϧⲧⲱ) statt zlavawrtaVy, Wie X 1 Petr.
276191, 18 «ap7vocov statt -ⲓⲱ und 2 Petr. 3, 18 xapa xvoLOv
27620statt -ⲓⲱ (vgl. auch 1 Joh. 5, 20 sub 3, a). Wie‘ wir endlich
27621inL und P je einmal oc statt ac fanden, so hat A 2 Petr. 3, 16
27622ⲉϧ ⲥⲱⲧⲟⲓϩ (9. 21. 47) statt ⲥⲱⲧϭⲓϩ und umgekehrt € 1 Petr. 1, 6
27623ED ⲡⲟⲓⲭⲓⲗⲓϩ RELOKOUOLG, Wie 4, 3 adeMLITALG ELÖMAOARTEELALS
27624(doch vgl. 3, ⲥ). a ;
27625ⲃ. a. Da von Ⲥ ein Viertel fehlt und er überhaupt von
276261) Nicht hierher rechne ich x 2 Petr. 2, 14 (5, a) C 1. Petr. 1, 17
27627(5, b). wo a statt ϭ und ⲟⲩ statt ⲟ steht, und umgekehrt das «xunow
27628A 2 Petr. 1, 19, wo lediglich Y nach A ausgefallen. Während wir in
27629KLP wiederholt die Apostrophirung unterlassen fanden, ist dies hier nur in
27630C der Fall (Jud. 6: 1 arxoisınovrtas, 1 Petr. 1,23: ⲗ agypdaorov, vgl.
27631Min.). Viel häufiger ist dagegen im älteren Texte die Unterlassung derselben,
27632besonders vor ϭ (x Ⲓ Petr. 1, 3 ⲟ ϭϧⲁϭⲧⲉϭⲉⲱϩ, 2 Petr. 3, 5. 1 Joh. 5, 6
27633ⲓⲥ vdatTos, Jak. 5, 9 xata ϭⲱ A 1 Petr. 3, 21 din ϭⲩⲉϭⲅⲉϭⲉⲱϩ).
27634Doch vgl. auch ⲕ 1 Petr. 3, 14 ϭⲗⲟ ⲉ A 1 Joh. 5, Ⲉ «Alu ev (Treg.)
27635Jak. 2, 15 «dia ⲉϩⲉⲓ und 1 Petr. 4, 14 ⲉⲡⲓ vuas.
276363*
page 760
2763736 1, Die Repräsentanten des älteren Textes.
27638Sonderlesarten freier ist, so sind es bei weitem am häufigsten
27639x und ⲇ. welche in solchen Wortvertauschungen zusammen-
27640treffen. Auch hier begegnen uns zunächst ganz gewöhnliche
27641Emendationen; denn für eine solche wird sicher das ⲙⲥⲭⲟⲟⲫ ⲓⲙⲉ
27642de vun Lehm. Tisch. Treg. a. R.) Ϩ Petr. 3, 9 zu halten sein.
27643sofern es offenbar Erleichterung der schwierigen Construction mit
27644ⲉⲓϩ (BCKLP Min. arm. Thph. Oec.) ist, sowie das tra ϭⲱⲅⲉϩⲣⲟⲓ
27645yurauedu ⲧ Ex%inGla 3 Joh. 8 statt ⲧ] aindeıem. Dass eine
27646Emendation wie die Ersetzung des blossen Inf. nach öx0ovdaoarte
276472 Petr. 1, 1 (BCKLP) durch va (A ıya — xot&tode, vgl.
27648Lehm.) aus dem emendirten Texte stammt, erhellt daraus, dass x
27649wohl das tra aufgenommen, aber den Inf. stehen gelassen, also
27650nur halb corrigirt hat. Vielleicht ist das & statt %7 (vgl. 5, c!
27651in Ⲁ anch noch die Folge davon, dass in dem xot&t6dat des
27652vorliegenden Textes nur die Endsilbe geändert ist. Eine ganz
27653gewöhnliche Conformation ist es, wenn NA das &t@yaoapeda
27654(BKLP, Ⲉ fehlt1 nach dem umstehenden arxolconteE — arxodı-
27655ante 3 Joh. Sin «o7aoaode (Min. Vers. Patr., vgl. Lchm. Tisch.
27656Treg.) ändern, wie umgekehrt KLP nach &@/acausda ihr ⲓⲟ
27657ⲉϭⲱ- ax0ole3a user conformiren (I, 1, a), so dass nur Ⲃ das
27658Richtige erhalten hat. Die Stelle ist aber lehrreich, sofern aus
27659ihr erhellt, dass schon der ältere Text ganz ähnliche Confor-
27660mationen gehabt (oder aufgenommen) hat, wie der jüngere.
27661Allein auch solche Conformationen finden sich, die dem äl-
27662teren Ⲧⲟⲭϯ durchaus charakteristisch sind, so das ⲭⲗ ]ⲣⲟⲕⲟⲕⲟⲓ;
27663ⲧⲏ- ⲉⲧ(ⲣⲉⲗⲓⲡϩ statt Baoılsınc Jak, 2, 3 nach Hebr. 6, 17; das
27664ϫⲧⲉ Tu ⲉⲧϥ ⲉⲛⲥⲧⲥ 3 Petr. 3, 13 (5. Vers. Ptr., vgl. Tisch.
27665Treg. u. Rastatt to &xayyelua, das offenbar nach 1, 4 conformirt
27666ist: und (das ganz unpassende magedwxEl ⲉⲓϩ XQLOL ⲭⲟⲗⲁⲝⲟⲙⲉ
27667ⲅⲟⲩ ⲧⲛⲟⲥ 2, 4 (Min. Dam., vgl. Lchm.) statt z700vuErOLS.
27668dus Iediglich nach ⲩ. 9 conformirt sein wird. Eine ganz ⲙⲉ‐
27669chanische Conformation ist es, wenn Jak. 2, 22 das ovrn@7e
27670nach dem Praes, B2lexeig in das Praes. ovrepyeı (cod. it., vgl.
27671Tisch. Treg. txt.) verwandelt ist, da der Context durchaus die
27672Beziehung auf das Beispiel in v. 21 fordert (vgl. das xat EtE-
27673ⲓ. — ϫⲓ ⲓⲡⲗⲏⲟⲱ ⲣ) und ebenso wenn das ⲙⲙⲱ 2,6
27674nach dem parallelen vu&@2 in den Acc. verwandelt wird (19. 20. 653,
27675yal. Tisch... Der Gen. nach -, --2 - - ist keineswegs
27676erammatische Correctur, da das Verb. in den LXX stehend mit
page 761
27677IT, 6, a. Wortvertauschungen in ⲛⲇ. 37
27678dem Acc. verbunden wird. Eine ganz sinnlose derartige Con-
27679formation, wie wir sie so zahlreich sub 3 nachgewiesen, ist das
27680ϭⲓϩⲟⲓϩ ϩϨⲟϣⲟⲓϩ statt Sogpov 2 Petr. 2, 4, dann aber wird auch die
27681in der Apok. bei Ⲁ, A vorkommende (vgl. Apok. II, 2, d) Ac-
27682cusativform ⲭⲉ 1 Petr. 5, 6, wo C fehlt, durch Conforma-
27683tion nach ⲭⲟⲥ ⲟ herbeigeführt sein. Vielleicht hat ursprüng-
27684lich auch in 1 Joh, 5, 20 A, ebenso wie N (3, a) tn00v XELOTOV
27685gehabt, da sich so am besten der Ausfall desselben erklärt.
27686In anderer Beziehung ist ebenso charakteristisch eine so
27687völlig willkürliche Aenderung (vgl. sub 4), wie die von keinem
27688Kritiker acceptirte 2 Petr. 2, 21 (ⲉϩ ta ⲟϫⲓϭⲱ avaxauwaı, vgl.
276895. ⲃ. 13. 25. 180. Ephr. Cyr. al.)., Es ist begreiflich, wie die
27690Emendatoren das ursprüngliche vzxootgewWaı nach ⲩ. 22 in ⲉⲡⲓ‐
27691⳪ⲥⲟⲉⲯϭⲓ änderten (I, 2, a), aber dasselbe durch das noch selte-
27692nere und ebensowenig etwa in metaphorischem Sinn geläufige
27693avaxayıpaı zu ersetzen, und eine nähere Bestimmung hinzuzu-
27694fügen, die, wenn man nicht etwa an Phil. 3, 14 denkt, keinerlei
27695nähere Erläuterung enthält, dafür lag doch gar kein Motiv vor.
27696Nicht einmal die meist damit zusammen auftretende Aenderung
27697des ⲉⲭ in ⲡⲟ (Lchm.) hängt irgendwie nothwendig mit dieser
27698Lesart zusammen, sie entspricht für den oberflächlichen Leser
27699der in ayaxayıpaı wie in vxootgEYaı liegenden Vorstellung der
27700Umkehr natürlicher, während das ⲉϫ allein richtig von der Voraus-
27701setzung ausgeht, dass an eine Umkehr nicht von einer Oertlich-
27702keit, sondern von der Gebundenheit an die Autorität einer ⲉ‐
27703ⲍo27 die Rede ist. Von der Leichtfertigkeit dieser willkürlichen
27704Textbehandlung (vgl. sub 5) zeugt auch noch 2 Joh. 12, wo
27705NA das xzoilla ⲉⲗⲱ ⲙⲏⲓ yoagpeı (BKLP, C fehlt), vielleicht
27706in Erinnerung an 3 Joh. 13, in das Verb. finit. (ⲉⲭⲱ, vgl. Min.)
27707verwandeln, aber trotzdem unmittelbar darauf das ovx ⲉⲟ
27708ohne Verbindungspartikel folgen lassen, so dass man fast an
27709einen alten Schreibfehler denken möchte, durch den das » am
27710Schlusse ausfiel (vgl. 5, b). Auch das völlig selbstgemachte,
27711nirgends vorkommende goiyadıns (63. 68. 73. Vers.) 2 Petr.
277122, 14, das Tisch. aufnimmt, ist doch vielleicht einfacher Schreib-
27713fehler (4Ⲥ für AOC). Es entspricht ganz dieser Willkür des
27714älteren Textes, wenn 2 Petr. 2, 21 (Min., Ptr., vgl. Tisch.)
27715x08(000r geschrieben wird statt des durch 1 Petr. 3, 17 ge-
27716sicherten ⲭⲣⲉⲓⲍⲅon und 2 Joh. 5, wo Ⲥ fehlt, ⲉⲓⲭⲟⲕⲉϧ (Tisch.),
page 762
2771738 IL. Die Repräse
27718während doch 1 Joh. 2, 7 d
27719gends geändert ist. ⲁ..
27720älteren. Textes Apok, I, 1; ı
27721schreiben.
27722b. Da bei den 109: ⲃⲟⲃ
27723und bei den 98 Sonderlesarte
27724möglich, ‚dass, viele de: Ab ⲃ
27725es finden: sich auch noch, ⲛ ⲑⲏ
27726xA, Fehler des älteren. oxtes j
27727noch genügen die vorliegenden.
27728dass es sich hier um Feh ler gan
27729Das ganz unpassende 0
27730(ⲛ Min. vg, Cyr., ⲃ.. ⲓ̅
27731Abschreiber völlig anders
27732vorschwebten, und das ⲟⲉ
27733ganz mechanischer Conf
27734a7toc. Vgl. noch das ⲉⲛⲟ ⲟⲧⲉ
27735In AC finden wir z; ⲃ abs
27736scheinlich aus dem emendirten.
27737schwierige die ovperdnaw
27738Ptr. in dia ϭⲱϧⲉⲓ ϭⲓ ⲉⲩⲓ
27739dies ayadnır neben dem urs
27740wenn 3 Joh. 12 das weuapeı
27741rnc aindeıas von A in das ⲛ
27742ⲧⲓⲥ ⲉϫⲭⲗⲣϭⲓⲥϩ geändert ⲛ
27743ⲉⲭⲭⲗⲣϭⲓⲥⲥ mit ⲭⲓ ⲩⲟⲃ ⲧϥⲥ
27744unpassende ⲟⲉ ⲕ ·
27745Jud. 1 (44. 56. ⲉ
27746Parallelstelle 2 Petr. 2, ⲓ.
27747derselben hineincorrigirt zu h
27748ⲉ⳪ⲧⲓ N ⲉⲉⲡ ⲧⲟⲩ Öeou eV
27749(3. 13. 43. 65) eine ganz ⲛⲓ
27750wie 2, 5. 3, 17. Eine völlig at
27751ist das zdeyyere Jud, ϩⲛ .
27752Treg.txt.), welche daraus « ⲛⲉ. ‚da
27753kehrende ⲉⲗⲉϭⲧⲉ nicht ⲩⲉ ⲛ
27754viel zu schwierig ist, um; d
27755standen zu sein, Tro
27756quemste Lesart vorziehen, i
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27757Ⲡ, 6, c. Wortvertauschungen in xAC. 39
27758gar keinen Gegensatz zu dem folgenden owSerte bildet, sondern
27759nur die Art desselben bezeichnet. Hier haben die überlegteren
27760Emendatoren doch anders zu helfen gewusst (vgl. III, 3, a).
27761Ebenso willkürlich ist Jak. 2, 6 das ⲟⲩⲗ vor ot xA0v6L0L in 0vyL
27762verwandelt (69. 180).
27763ⲥ. Da wir C ohnehin viel freier von den Fehlern des älteren
27764Textes fanden als x und A, und da unter den 17 Fehlern in 8A
27765viermal C fehlt, wir also nicht wissen können, ob er nicht jene
27766Fehler getheilt hat, so ist es begreiflich, dass nur wenig Fehler
27767in: ®AC gemeinsam erhalten sind; und doch fehlt es an solchen
27768nicht. Wenn X zweimal das von Christo ausgesagte xadeıpy in
27769axodaysıy ändert (1 Petr. 2, 21. 4, 1 vgl. 4, a), so ist es doch
27770höchst unnatürlich, 1 Petr. 3, 18, wo lediglich derselbe Fehler
27771noch in AC erhalten, das ⲭⲣⲓ⳪ⲅⲟϩ ANAaS ⲡⲉⲣⲓ AUAOQTLOVP AREDAVEV
27772(Min. Vers. Patr.) mit Tisch. Lchm. Treg. WHtxt. für echt zu
27773halten, wo dasselbe durch das folgende davyatmdeaıcs ⲃⲟ nahe
27774gelegt war. Hier war der Gedanke an den Tod selbst durch
27775das axa&, wie durch das ⲡⲉⲣ. auapTILOV SO umittelbar dargeboten,
27776zumal er gerade von XAC durch das zweifellos unechte ⲡⲉϩ
27777ⲡⲙⲱⲩ (vuar) noch ausdrücklich betont wird, dass doch nur eine
27778ganz mechanische Conformation nach dem xaoy&w ⲩ. 17, wie
27779sie den Emendatoren ganz fremd ist; zur Verwandlung des axe-
27780ⲫϧⲉⲛ in exadepy hätte reizen können. Eine solche Conformation
27781ist vielmehr olıne Zweifel noch. 1 Joh. 3, 23 bei NAC erhalten
27782in dem ra ⲡⲓϭⲅⲉⲩⲱⲙⲉ — neben dem ⲭⲓ ayaxouE„p (Min.
27783Thph. vg. Tisch., Lchm., Treg.). Hier konnte kein Emendator
27784darauf kommen, den Conj. Aor. einzubringen, der sich sonst nir-
27785gends im 1. Johannesbrief findet, und auch in 1 Joh. 5, 13 nicht
27786aus dem emendirten Texte stammt .(vgl. 1, c). Höchst charak-
27787teristisch ist aber das ganz sinnlose ⲉϫ pdogas ϣⲪϭϩⲧ]ϩ Ⲓ Petr.
277881, 23, das doch zweifellos nur durch eine solche mechanische
27789* Conformation eingebracht ist.
277907. Bei den Zusätzen und Weglassungen lässt sich natür-
27791lich viel weniger sicher entscheiden, was noch als Emendation
27792betrachtet werden kann; doch lassen sich immerhin von den
27793ersten noch eine Reihe solcher aufzählen, welche den bei den
27794Emendatoren gefundenen durchaus ähnlich sind.
27795a. So ist das waxapıoı ⲉϭⲅⲉ bei ̃ 1 Petr. 3, 14 (25. arm.)
27796genau dieselbe Ergänzung der Cop., wie wir sie in KL (I, 2, c)
page 764
2779740 I. Die Repräsentanten des älteren Textes,
27798fanden, in dem ⲉⲧⲱⲛ) tor Ⲑⲉⲟⲩ 1 Joh. 4, 19 (Min. Vers.
27799C fehlt: wird ebenso das scheinbar fehlende Objekt ergänzt, wir
27800wir es ebendaselbst durch avrop ergänzt fanden. Verbindung-
27801zusätze, wie sie den Emendatoren ganz geläufig sind, finden wir
278021 Joh. 2, 26 (tarta de syoca, vgl. ⲃ) 1 Petr. 5, 5 (ⲟⲙⲟⲓⲑ
27803de ⲙⲉⲧⲉ. vgl. Min. C fehlt), Jak. 4, 10 (zaxsırndyrtE ⲟⲓ.
27804val. 56, € fehlt, 3,3 (ⲉⲉ yap); auch die Hinzufügung des
27805Artikels vor 9:02 fanden wir bei ihnen. Vgl. 1 Petr. 3, 5 ⲉⲡⲓ
27806ⲧⲱⲓ Ϩⲱⲟⲩ (69, al. Ⲟⲟⲑ und ähnlich ⲗⲉⲙ ⲟ xvocos JIud. 14
2780733. 40. 96. 142). ort xaı ⲟ ϫϩⲓⲟⲅⲟϩ axtdayvepy 1 Petr. 2, 21
278081. 73. ⲇ. Absichtliche Verstärkung ist wohl auch das ⲟⲓ
27809ⲭⲉⲓ Akiel ⲡⲟⲣⲛⲟⲥ Jud, ϯ, naheliegende Erläuterung
27810das ⲩ ⲉ gedeiarı ⲉϫⲟⲓ Gupexlexten 1 Petr. 5, 13 (Vers.
27811Oec.) oder das «2ia ⲉϧⲅⲟⲗ NV EıYauUEP ZB Joh. 3. In den
27812beiden letzten Stellen fehlt C. Auch die Hinzufügung des Ar-
27813tikels in ⲡⲉⲓ ⲧⲱ «uaotıOr Ⲓ Petr. 3, 18 lag dem Emendator
27814ebenso nahe, wie der vor ⲡϧⲟⲉϭⲑⲱⲧⲉⲣⲟⲓϩ 3, 3 (C fehlt), wenn er
27815‚freilich fälschlich) an die Gemeindeältesten dachte.
27816Auch in A finden wir ganz gleiche Verbindungszusätze, wie
27817das tote ⲉ ⲛⲕ. 1, 19, um deswillen das folgende de willkür-
27818lich in ϫⲉⲛ verwandelt werden musste (vgl. 4, b), das Spnoxea
27819ⲩⲉ 1,270 070. 55. 123. syr.), das ⲙⲉϩ ⲟⲕ ayarayuEr Ⲓ Job.
278204, 19 (Min. ⲩϣ. ⲁⲅ Ⲥ fehlt), besonders wo ein wirklicher
27821Gegensatz zu markiren war, wie 3,8: ⲟ de ⲡⲟⲥⲱ ⲧⲓϧ dıx.
27822125. 65, tol. cop. arm. aeth.), oder Jak. 2, 13: xataxavy. de eisos
27823‚Min. ve, syr. Oec.: ebenso ‚den Art. vor doc 1 Petr. 2, 20:
27824ⲧⲫⲉ ⲧⲱ Ⲑⲉ Min. Thph.), 2 Petr. 1, 21; ⲓⲟⲥ ⲧⲟⲩ #sov (vgl.
27825Lehm... Auch das ⲧ ⲫⲉⲭϥϧ avtov Jak. 5, 20 ist wohl als
27826Emendation gedacht ⲧ︦. S1. arm.).
27827Offenhar absichtliche Besserung ist in C 3 Joh. 10 das
27828ϥ ⲗⲓϣⲱⲩ ⲉⲓ* yuUGZ ⲅ statt der auffallenden Verbindung des
27829Verbum mit dem Accus., und die dem NTlichen Sprachgebrauch
27830vontformere Verbindung des axeysodaı mit axo Ⲓ Petr. 3.11
2783127. Did... Das drratoz ⲧⲉ Jak. 3, 2? hebt die Verbindungs-
27832josiekeit der beiden Adject., das vuaL VOT ⲅⲓⲙⲟⲅⲙ 1 Petr. 2, 13
27833ergänzt das fehlende Subjekt (7. 27. 29. 31 Thph.), und das
27834(ⲧⲱ nach ⲟⲓ e.rodiogrortes Jud. 19 (Min. am. demid. tol.
27835Aug, das nach der (allerdings falschen) Auffassung des Ab-
27836schreibers fehlende Objekt. Auch der Art. in ⲉⲓϩ ⲧ) deyow
page 765
27837Ⲡ, 7, b. Zusätze im älteren Texte aus Conformation. 41
27838ⲡⲱⲧⲱⲩ 1 Petr. 3, 12 ist ebenso als Emendation gedacht, wie A
27839Jak. 5, 20. Von besonderem Interesse ist die Stelle Jak. 3, 17,
27840in der eine offenbare Erläuterung (ⲉⲟⲩⲭⲱ statt xaprx0awr) aus
27841einem fremden, also sicher dem emendirten Texte eingedrungen,
27842und nun daneben das Ursprüngliche zu streichen vergessen ist:
27843ⲭⲥⲣⲡⲱⲩ ⲉⲟⲩⲱⲩ ayadıov (27. 29. 106. Did.).
27844b. Auch manche Zusätze sind ganz gewöhnliche Conforma-
27845tionen. So das für ⲙⲉⲧⲉ Nach dem vorigen vuELG emeN-
27846dirte vuwr, das von X 1 Joh. 1,3 neben demselben aufgenommen,
27847wie das 4, 17 offenbar aus v. 12 eingebrachte ⲉ 7 sii- das nun
27848aber in X wieder nicht anstatt des ⲙⲉ⳿ ⲱ sondern neben
27849demselben in den Text gesetzt ist (vgl. C Jak. 3, 17 sub a).
27850Conformirt ist das ⲅⲟⲱ ⲭⲟϭⲕⲟⲱ ⲍⲟⲱⲧⲟⲱ Jak. 4, 4 (68. vg. arm.
27851aeth.) nach der im N. T. so gewöhnlichen Formel, der Art. in
27852dem Zusatz xaı tnc dvvausmc nach ⲧⲣⲉ ⲟϩ 1 Petr. 4, 14,
27853oder das &dawxep top verop neben dem parallelen ⲉⲃⲗⲟ‐
27854OTNOEV TOP xAQKOv Jak. 5, 18. In den vier letzten Stellen fehlt
27855übrigens C. Völlig anders ist dagegen Jak. 5, 12, wo eben-
27856falls C fehlt, und aus Matth. 5, 37, welche Stelle nun einmal
27857anders ist, das ⲟ ⲟⲩⲟϩ (8. 25. Vers.) nach ⲧⲱ hinzugefügt
27858wird; 1 Joh. 2, 4, wo das völlig unpassende ⲅⲟⲱ &:ov nach
27859ⲗ ⲉⲉ (8. 25. aeth.) sich nur aus der Reminiscenz an paulini-
27860sche Stellen wie Röm. 1, 25. 3, 7. 15, 8 erklärt; und 3 Petr. 1, 3,
27861wo N in Reminiscenz an die Formel ta ⲡⲣⲟϩ tov Ϩⲉⲟ (Röm.
2786215, 17. Hbr. 2, 17. 5, 1) ganz sinnlos ta ⲡⲟⲟϩ ⲧⲟ &eov xaı
27863ϩⲱ] xaı evoeßeıap schreibt. Jud. 25 stammt das struktur-
27864widrige ⲱ vor ⲟϩ (am.) aus Röm. 16, 27. Recht fernliegend
27865ist es doch auch, wenn 1 Joh. 2, 9 nach ⲕϭⲱϧ das WEvOTNS
27866ⲉϭⲅⲓ ϫⲓ (15. 43. 98. 137 arm. aeth. Cyp.) aus ⲩ. 4 oder gar
27867Jud. 12 (wo C unleserlich) aus dem ebenfalls mit 0vzot ⲉⲥⲟ.
27868anfangenden ⲅ. 16 die Worte yoyyvotaı — ⲡⲟⲣⲉⲱⲟⲕⲉϧⲟⲓ einge-
27869bracht werden.
27870In A ist nach der noch neunmal vorkommenden Anrede
27871Jak. 4, 11 (5. 13) und 3, 9 (13. sah. cop. Ant.) ⲕⲟⲱ zu ade2lgo:
27872hinzugefügt, dagegen 1 Joh. 5, 10 nach ⲧ] uaptVOLAV das aller-
27873dings durch v. 9 sehr nahegelegte, aber jedeu Gedankenfort-
27874schritt aufhebende tov Ⲫⲉⲟⲱ (Min. Vers., vgl. Lchm.). In allen
27875drei Stellen fehlt C.
27876In C ist 1 Petr. 2, 19 nach ⲅ. 20 ⲡϭⲥ ⲧⲱ ⲑⲉⲱ (Min.
page 766
2787742 II. Die Rep:
27878Vers. Ptr.) zu ⲧⲟⲧⲟ ⲣⲟ ⲭⲉ ⲉ
27879...ⲛ -.....
278801 Joh. 4, 17) findet sich der Fa all, f
27881ϯⲛⲱϧ durch die offenbar emendirke
27882verdrängt, doch, der ursprüng
27883dieses als Gen, obj. genom
27884uepn hinzugefügt ist. Ganz chi
27885den älteren, Text, wenn 3%
27886avzom aus der Paralle Jud, 1
27887Jud. 12 aus 2 Petr. 2, 13 n ‚ch ϭⲱⲃ
27888Vers.) hinzugefügt wird.
27889c. Auch hier fehlt es fr silic
27890willkürlich und unmotiviı
27891schungen im älteren Torte fü
27892KeEPVLaKLENEPOUS NACh ϭⲟ
27893unnöthiger Zusatz, der nel ⲏ
27894störend ist; so. die Einbri
27895in 1 Joh. 2,78 (0 sϭⲧⲱ ⲉ
27896besonders in 2, 22 (xat ⲓ ⲉ
27897dem parallelen Ausdruck it ⲡⲟ
27898ⲡⲟⲟϫⲉⲓⲓⲧⲥⲓ Jud, 7 ist n a die
27899rung des vme/0voat in ⲱⲡⲉⲭⲟⲃⲱⲓ ϯ
27900£/0v0ı) veranlasst. Das ze ⲃ ϥ
27901ist nur Ersatz, des Plur, in dem 0
27902ⲉⲓⲟ ⲉⲉⲛ Wie das ⲉ ))
27903(S. 25. 56 sah. arm.) ⲉⲓⲛⲉ ϯ
27904die Beziehung des ⲉϯⲓⲡⲓϩ A L
27905veranlasst. hat. Ebenso unnöt
27906in Jak, 5, 19 (zxiarydn ao tn
27907Vers., C fehlt), oder der unpassende-
27908TOOXOV ⲙⲱⲛ ⲧⲏϩ ⲣⲉϧⲉϭⲉⲱϩ, ⲛⲱ.
279091 Joh. 3, 14 (0zt -:-..- ve ⲉⲗ
27910und in dem Zusatz to ⲧⲓ dos ϯ
279111 Petr. 4, 14 (C fehlt). Ganz zwe
27912ⲧⲉⲣⲉ ⲧϥⲥ ⲻ GOTNHQLAS ϫⲉ
27913in ϫⲉⲟⲡⲟϩ ⲉ ⲟ Ⲟⲓϫⲉⲓⲟⲃⲱⲏⲗ
27914ⲧⲟ ⲡϣⲟⲓⲓⲟϧ d, Ⲉ ⲟ
27915Seltener finden sich 8
27916zu vxoxodiop das sehr 1
27917ⲛ
27918...ϥ
27919ⲑ Jı
page 767
27920Ⲡ 7, d. Gedankenlose Zusätze im älteren Texte. 43
27921(13. vg. syr. aeth.), und C, wo 1 Petr. 3, 19 ⲧⲟⲓϩ ⲉ @viaxn
27922durch xataxexisı0uEVOLS erläutert (8. 25. harl. tol. Athan., vgl.
27923Aug. Ruf.) und Jud. 24, wo vor ⲉⲡⲧϭⲓⲟⲅⲟⲟϩ mit Min. syr. arm.
27924AGkLÄOvSs ϫⲟⲓ hinzugefügt wird. .
27925d. Kann man schon manche dieser willkürlichen Zusätze als
27926recht gedankenlose bezeichnen, so giebt es doch solche, in denen
27927dieser Charakter noch ungleich stärker hervortritt. So, wenn
27928x 1 Petr. 1, 1 das ⲉⲭⲗⲉⲭⲅⲟⲓϩ und xagextdnuUOLS durch xaı ⲩⲉⲓ‐
27929bindet (vgl. syr.), obwohl doch dieses ohne Zweifel substantivisch
27930gemeint ist und jenes als Adj. dazu; so ist 1 Joh. 1, 3 das xaı
27931vor axayyellouep (am. Thph.) ganz mechanisch dem xat axayy.
27932ⲩ. 2 conformirt, wie das xat 7) avouwıa« 3, 4 dem vorhergehenden
27933xaı ⲧⲓ ⲥⲟⲙⲥ. Ganz sinnlos ist aber das xaı vor ⲧⲱⲧ
27934sıvaı ⲥ] 1 Petr. 5, 12 (C fehlt). 2 Petr. 3, 10 ist ein dem
27935folgenden de correspondirendes ⲙⲉ nach ovgayor eingeschaltet
27936(S. 13. 36. 180. cop. Cyr.), obwohl gar kein Gegensatz vorliegt.
27937Ganz sinnlos ist das 7] ayann tus exayyelıas 1 Joh. 1, 5, das
27938sich nur daraus erklärt, dass der Schreiber das zur Besserung
27939des &xayy. (vgl. III, 5, a) übergeschriebene «xy für Abkürzung
27940von ayaxı hielt; ebenso auch das zov Ⲑⲉⲟⲱ nach 7) ayann 4, 10
27941(sah. cop.); ganz mechanisch das tautologische taıs &xE(XOUEVALS
27942ⲉⲙⲓ Jak. 5, 1 (5. S. 25. Vers.) nach ⲧϭⲓϩ ⲧϭⲗⲁⲓⲡⲱⲣⲓϭⲓϩ ⲉⲕⲱ,
27943oder das avty ⲉϭⲉ N EPTOAN AUTOV Nach XUTA TAG EPTOACS
27944avtov 3 Joh. 6 (aeth.) hinzugefügt. Ganz gedankenlos ist der Art.
27945vor tg&65 1 Joh. 5, 7 (69), das ja Prädikat ist. In den letzten
27946vier Stellen fehlt C. Recht unpassend ist aber auch das Ϥ⳪⳪⳪ 7)
27947do&a ⲱⲧϩ in Parallele mit dem xaca i«p5 1 Petr. 1, 24, und das
27948Tov vor ygagsıy Ϥ︦. 3, wo ja der Inf. gar nicht von ⲡⲟ)
27949abhängt. Während die Emendatoren das xQ0tU0r xal OWLMOV
27950Jak, 5, 7 (C fehlt) wenigstens richtig ergänzten (1I, 6, a), hat x
27951(9£f. cop. Ant. Cass.) das ganz sinnlose xagxop.
27952Höchst charakteristisch ist in A die Stelle 1 Joh. 5, 16 (C
27953fehlt), wo der Gegensatz zu dem auagraroptAa bestimmter noch
27954betont werden sollte durch ⲧⲟⲓϩ Un CUAQTArOVGLP; da aber ZU-
27955gleich durch Einschaltung des «uapttıay der Ausdruck dem im
27956ersten Versgliede conformirt werden sollte (ⲕⲥ UN KOQ0S
27957darator), konnte das un nicht gestrichen werden und ist nun
27958die sinnlose Wiederholung desselben entstanden. Ganz gedanken-
27959Jos ist der Verbindungszusatz ⲉⲥ ⲩⲟ ⲉⲡⲱⲛⲉ 1 Joh. 1,6,
page 768
2796044 1, Die Rep:
27961da ja der Satz keinesfalls d
27962nach ⲧⲟⲩⲧⲟ 1 Petr. 2,20 ( 3.
27963ganz structurwidrig nach ⲩ. Ϯ
27964gänzung des objektlosen
27965op aus dem folgenden ⲉϫ ⲧ EC
279665, 20 durch #coy (Min. Vers . Patr.
27967ⲟⲩⲟϩ oc, so ist doch Ⲣⲉ Ϥ
27968gelassen. In beiden Stellen
27969auch das ganz mechanisch
27970formirte ⲧϭⲓϩ aUAOTLALG N
27971ⲧⲱ Deo ϫⲉⲓ ⲧⲱ ⲡⲉⲧⲟⲓ Ju
27972Ganz ungehörig ist
27973dem xas ⲟ ⲏ x0ot0p ©
27974hängt mit dem 5, @ besp
27975und wie unpassend das ⲧⲱ 7
27976(31. Cyr.) ist, zeigt der artikellos
27977lassungen. Auch hier fehlt es
27978Charakter von Emendationen |
27979a, Wie 3 Joh. 10 ⲁ da
27980griechischen Gebrauch mit.
27981daher das £%x vor tTnG EX:
27982(vgl. Tisch.), so ist das :
27983Röm. 11, 18 mit dem bie
27984ⲧⲓⲥ alndeıas aus dem
27985Tisch.). Das ⲟ vor artıyorö0T0s 8 JO
27986gelassen (1. 3), weil das ⲟ ; ⲟⲥ ϫⲉ
27987ⲉ⳪ⲧⲓ nur doppelseitige Bezeic! ⲙⲏ ⲉ
27988schien. Das ⲭⲉⲓ vor ⲟⲛ ⲛⲧⲟ — ϥ
27989weggelassen (harl. Patr.), ⲉ
27990des Leidens Christi mit d (
27991ⲟⲧⲓ recit. nach say ⲧⲓϩ ⲧⲟ ⲉⲩⲟ;
27992weil es ganz überflüssig se
27993(C fehlt), weil der Ab ⲧ 7 ]
27994lich höchst unpassend, zu pr ⲱⲓ ⲧϯ
27995ϭⲟⲕϭⲓ ⲗⲟⲣⲟⲃ 1 Petr. 4,5, weil er «
27996ⲛⲟⲕⲓⲧⲉϩ Mit ⲧⲱ ⲉⲧⲟⲓⲓⲟϩ €
27997ist das ev ⲉϣ ϥⲟⲧⲱ 3, 4, da
27998Abschreiber ein Subst. erwar
27999DE
28000ls
page 769
28001Ⲡ, 8, b. Auslassungen im älteren Texte aus Conformation. 45
28002der dem ag#«ptm substantivische Geltung giebt, und die Weg-
28003lassung des oc Jak. 4, 4 (C fehlt), weil der Abschreiber das say
28004für die Bedingungspartikel hielt, ohne zu sehen, dass dann der
28005Satz kein Subject hat.
28006Ganz aus demselben Grunde, wie X 1 Petr. 3, 18, hat A
28007Ⲓ Petr. 2, 21 das ϫⲟⲓ in ⲟⲅ ϫⲓ ⲭⲣⲓⲟⲧⲟϩ ⲉⲡϭⲑⲉϧ weggelassen
28008(3. 68. 73. 101) und das xzxac«s vor xataladlıncs 2, 1, weil es
28009neben dem Plur. überflüssig schien. Noch störender erschien die
28010Wiederholung des ort vor u&ıcar 1 Joh. 3, 20, das darum auch
28011Lchm. (13. 33. 34. 63. Vers.) fortlässt; und das ⲩⲟ nach atuıs in
28012der Antwort auf die ebenfalls mit ⲩϩ eingeführte Frage Jak. 4, 14
28013(13. vg. cop., vgl. Lchm.). Das ⲧ. 1 Joh. 5, 14 ist wohl weg-
28014gelassen, weil der Abschreiber o,zc ap als Objekt zu ast0UEI
28015zog (vgl. 4, b), und das ⲉϭⲅϭⲓ. ed numr 3 Joh. 3, weil er das
28016Ⲙⲉ ⲡⲱ sotaı ⲩ. 2 gleich mit Xapıs ⲉ ⲟϩ ⲉ. Verband. In
28017den letzten drei Stellen fehlt C. Dies zeigt freilich eine ebenso
28018nachlässige Behandlung des Textes, wie wenn er 1 Petr. 1, 25
28019ⲉϭⲓ mit evayyelıcdey verband, und darüber das ⲧⲟ ⲟⲙⲥ ⲧⲟ
28020ausfiel.
28021In C könnte nur der Art. in axo twr &dvızav 3 Joh. 7
28022absichtlich ausgelassen sein.
28023b. Auch hier fehlt es nicht an Stellen, wo Conformationen
28024das Motiv der Auslassungen sind. So sahen wir bereits 3, a,
28025dass, um den Briefeingang den paulinischen zu conformiren,
280262 Joh. 3 das xagx in x (99. am., C fehlt) vor ϣ)ϭⲟⲱ XELOTOV
28027weggelassen ist; und Ⲓ Joh. 3, 24 wird das ⲭ. vor ⲉ TOvT@
28028ⲩⲓϧⲱϭⲭⲟⲕⲉ) weggelassen sein (Min. sah.), weil 2, 5. 3, 16. 4, 2. 13
280295, 2 diese Formel asyndetisch einsetzt. Auch das zxaytac in ⲉⲝ
28030ⲧⲟⲓϩ ϭⲓⲱⲩⲥϩ Jud. 25 (27. 36. 99. cop.) wird der gangbaren For-
28031mel entsprechend weggelassen sein, wobei freilich übersehen ist,
28032dass es grade das hier fehlende ⲧⲱ ϭⲓⲱⲱⲱⲩ ersetzt. Endlich
28033könnte auch das tw vor ovouatı Jak. 5, 10 (Chrys., C fehlt)
28034wegen des artikellosen ⲭⲱⲣⲓⲟⲱ weggelassen sein. Die Weglassung
28035des Art. vor (n0c0ovr 1 Joh. 4, 3 hängt mit der sub 3, a bespro-
28036chenen Conformation zusammen.
28037Auch die Weglassung des ot in ⲱ — ) dosa 1 Petr. 4, 11
28038(A 13. 24. 73. Dam.) entspricht nur dem gangbaren Ausdruck
28039in den NTlichen Doxologieen, während die Weglassung des
28040zweiten Ⲙⲉϧⲉⲓ 1 Joh. 4, 16 (Min. vg. aeth. Ptr., vgl. Lchm. i. K].)
page 770
2804146 Il. Die Repräsentaı
28042den Ausdruck dem parallelen
28043sichtlich ist das ϫⲉ vor ⲉⲓ
28044(73. cop. Cyr.), weil das £
28045übersehen ist, dass die ⲟⲁ.
28046und das dritte einen ⲟⲟ. ⲛ ⲉ
28047lassung des tov vor xvgrov 5
28048Treg. i. Kl.) ist wohl Confo:
28049allen vier Stellen fehlt C.
28050wird in Reminiscenz an dem
28051(Min, Vers. Thph. Zeno).
28052ϩ Petr. 1, 1 ausgelassen zu
28053ⲥ. Es giebt aber ⲟⲩ
28054mehr für die Auslassung er
28055lässigkeit sein: kann, ⲃⲟ ⲙ ⲉ in
28056ⲡⲓⲟⲧⲟϩ ausgelassen, um dieses eı
28057den, dann aber hinter demsell
28058vielleicht war eine ⲡⲓⲏ Um
28059ⲉ tovtm (19) intendirt. 6
28060fall des ϫⲉⲧⲉ yraxdp nach ϥ
28061sichtlich. Auch der Wegfall d
280623, 4, sowie zwischen
28063(C fehlt), oder des 7ap ⲓ
28064Tisch. Treg, i. Kl.) ⲕⲱ
28065das Motiv des ϯⲉⲣ liegt ki
28066bloss als Verbindungssumatelei
28067gilt aber von der Weglassung des
280682, 5, oder des aydganıry ⲩⲟ
28069ayayı 3,18; dasselbe auch
28070ϤⲟⲞrnnn ⲛⲁⲓⲟϭⲱⲱ 1 Joh. 3
28071die Zusetzung desselben nahı
28072ⲭⲉⲓ ⲟ ⲭⲱⲣⲓⲟⲥ NUOP 3 Petr. 1
28073und die Auslassung von ⲭⲓ
28074nicht die Weise der ge
28075gehende ⲱⲛⲥ nach der Lüc
28076Auch das zagu
280772 Petr. 2, 11 wird im A
28078ⲓ. Kl.) eher aus Nachlässigkeit aı
28079Pieognuov und nach der an
28080nicht erwartete, als seiner Sch
28081des ⲝ „nd
28082GC
28083ϣⲁⲗ
page 771
28084Ⲡ, 8, d. Auslassungen im älteren Texte aus Nachlässigkeit. 47
28085hin gross genug ist, namentlich bei dieser Wortstellung, um jeden
28086Gedanken an eine Zusetzung auszuschliessen. Gleiche Nachlässig-
28087keiten sind der Wegfall des de nach ⲉⲡϩⲟⲫⲓ)ⲅⲉⲱϭⲉ uNd vor ϫⲓ
28088Jud. 14 (Min.), des ⲧⲉ nach ⲉⲟⲡⲉⲧⲱϧ Jak. 3, 7 (11. 47. arm.)
28089trotz des parallelen ⲅⲉ ϫⲟⲓ, und des ⲙⲉ zwischen davatadeıc
28090ϭⲥⲣⲭⲓ 1 Petr. 3, 18 (am. fu. Epiph). Dahin rechne ich auch den
28091Wegfall des ϭⲱ nach xadws 3 Joh. 3 (37).
28092Ganz wie A Jud. 14, lässt C (5. 6. 13. 76 Vers.) das de von
28093de xaı nach ovtws Jak. 2, 25 fort, und ebenso ans reiner Nach-
28094Jässigkeit das xay vor wevdoc Ⲓ Joh. 2, 21, wie das TtoLOp
28095nach ⲉⲙⲡⲗⲟⲭⲓϩ 1 Petr. 3, 3 (arm. Clem. vgl. Lchm.), was man
28096vergebens dadurch erklärt, dass ⲉⲙⲡⲗⲟⲭϥϩ auch ohne: toLXOV
28097Haargeflecht heisst. Auch die Auslassung des ”uas nach xada-
280980:6n 1 Joh. 1, 9 erlaubt keine andere Erklärung, so wenig wie
28099die Auslassung des Art. vor Ⲑⲉⲱ nach z000ayayn 1 Petr. 3, 18 und
28100vor e&xzıdvu.a Jak. 1, 15.
28101d. Natürlich kann man viele dieser Nachlässigkeiten auch
28102ohne weiteres als Schreibfehler bezeichnen, direkt führen wir
28103als solche nur auf die Auslassungen, zu denen Buchstaben- oder
28104Lautähnlichkeiten eine begreifliche Veranlassung boten. Sind
28105doch auch diese nur ein Beweis für die Nachlässigkeit der
28106Abschreiber, wie wenn N Jud. 12 die zweite Silbe von ϫⲟⲧⲡ
28107vor ⲧⲟϩ ausgelassen hat. Dahin rechnen wir nun in X den Ausfall
28108des ey nach avyıveyx ev 1 Petr. 2, 24, wie nach apgaorov ? Petr. 2,16
28109(demid. harl. Ptr.) und selbst nach say 1 Joh. 2, 24, sowie vor
28110ovouartı 1 Petr. 4, 14 (34), wo Ⲥ fehlt. Dahin gehört aber wohl
28111auch der Ausfall des ϫ. nach araxteı Jak. 3, 6 (Tisch.), der
28112jede Möglichkeit der Construction aufhebt, wie offenbar nach
28113Avdnostaı 2 Petr. 3, 10 (Cyr.); ferner der Ausfall des ⲙⲙⲱⲩ
28114nach ⲭⲱ in dem Zusatz zu 1, 10 und des ⲟ nach vdatOC
281151 Petr. 3, 21. Auch der Art. 4 fiel 3 Petr. 1, 11 nach ⲉⲕⲓⲙ
28116leicht aus, wie 1 Joh. 4, 16, wo C fehlt, das Ⲟ vor ⲞⲈⲞⲤ.
28117Offenbare Auslassungen p. hom. sind der Wegfall des aoıas
28118nach ⲭⲉⲡⲡϭⲟⲟⲭⲓⲁϩ 1 Petr. 1, 1, des ⲭ. GmevdortaAas nach
28119x006doxmvtAas 3 Petr. 3, 12, des xaı up UEVETE ⲉϧ AUTO
28120nach ⲙ ⲉϧⲉⲅⲉ Ev ⲉⲱⲧⲱ 1 Joh. 2, 28 und des ⲟ un Ay. ⲻ- TOP
2812160V nach ⲧo : ⲉⲟ 4, 8.
28122In A muss das &xet vor ⲉϧⲓϭⲓⲧⲟⲗ Jak. 4, 13 durch
28123Schreibeversehen ausgefallen sein (vgl. 13. Cyr., C fehlt), ebenso
page 772
2812448 Il. Die Repri
28125das ⲟⲧⲉ vor ⲉⲓ ⲧⲓϩ 1,23 13.
281261 Petr. 3, 15 (123. syr. arm). .
28127selben hervor in dem ⲛϩⲓ de
281281,10 (73. aeth. Ambr.), oder les ϫ ⲛ
28129(sah. Aug.). Aber auch Stellen, wie 3,
28130fall des ⲧⲟⲱ ⲟ. vor au
28131£n0. ⲗⲟ. entstanden ist, oder 3 30
28132ausgefallen 16 ⲓ ⲛ
28133(doch vgl. 7, a), Der Ⲁ.
28134C ausgefallen, und 1 Joh, 5,2
28135101) eine ganz gewöhnliche A
28136TAG EVPTOLCG ⲉⲓⲧⲟⲩ TNQ0U?MEV ⲩ.
28137In den 3 letzten Stellen 4 {
28138Auch in C ist 2 Petr.
28139gefallen, wie das xa@0ap
28140Thph.), das @ nach ⲡⲱⲧ 1 P
28141ⲣⲉⲓⲧⲟ dJak. 1, 12 (117. D
28142das ⲧⲱ nach ⲧⲟⲱⲧⲱ 3
281439. Charakteristisch für di
28144älteren Texte der Wortlaut bel
28145Zahl von Wortumstellu
28146sten zu entscheiden, welch rs
28147zurückzuführen sind, wie je im ]
28148durchsichtig war (vgl. I,
28149a. In x hängt wohl |
28150Jak, 4, 4 (vg. syr. cop., wel.
28151lung des Gen. ⲧⲟⲱ Ϩⲟ in ⲧ
281522, 18 scheint das ⲉ ⲡⲱⲧ ϣⲱ
28153di
28154A
28155Dativ verbunden wird, Auch J
28156gestellt zu sein, um dieses‘ nit ne
281572 Petr. 1, 4 qpvososg vor ϫⲟⲓϧⲱϧⲟⲓ.
28158binden. Aber schon hier 4
28159los, wenn 1 Petr. 3, 5 das
28160gestellt wird, um dieses mi ⲧⲟⲛ
28161da beide Participia sich keinesweg
281621 Joh. 2, 24 mit Min, Vers, ⲛ (
28163schrieben wird, um den Vater ı
28164klar genug zeigt, warum der S
page 773
28165ⲉ ⲓⲕ..
28166ⲟⲣ
28167ⲉϥ ⲓ︦ⲟⲕⲛ
28168I, 9. Wortumstellungen im älteren Texte. 49
28169In A scheint absichtlich Jak. 5, 12 das ⲗⲟ tıya durch
28170die Heraufnahme des o0xorp getrennt zu sein, und 5, 3 ⲉ 1 ⲉ
28171ⲟϭⲓϩ ⲉϭⲭⲟⲧϭⲓϩ, vgl. 13) das Adj. nachgestellt. In 1 Joh. 4, 12
28172wird das ⲉ ϣⲓ vor TETEIELWUEPN gestellt sein (Min. vg. Thph.),
28173um dasselbe mit dem s0otty zu verbinden (vgl. KL sub I, 2, e). In
28174allen drei Stellen fehlt C. Wie 1,5 das sotıy nach avtn7 ge-
28175stellt (13. vg. syr., vgl. Lchm.), so ist ⲉⲃ 2, 2 vor ı4a0uos ge-
28176setzt (68. 180. vg. syr. Ptr., vgl. Lchm.), damit die Copula zwi-
28177schen Subj. und Praed. trete. Auch Jak. 5, 3 scheint absichtlich
28178das singulare ϫⲥⲧⲥⲱⲧϭⲓ schon nach ⲟ ⲭϩⲱϭⲟϩ ⲕⲱ gestellt zu
28179sein statt nach xacı ⲟ ⲡⲟⲩⲱⲣⲟϩ (13, C fehlt).
28180Auch in C sind, ähnlich wie A Jak. 5, 12, die beiden Adj.
28181durch das Subst. getrennt 1 Petr. 2, 13 ϭ) xtLOEL APÖOWRWPN,
28182vgl. 31. Euseb. Did. Vers.), und Jak. 2, 10, ähnlich wie A 5 3,
28183das Adj. nachgestellt (ⲧⲟ vouwor ⲟⲗⲟ, vgl. 31). Vgl. auch
28184Jud, 14: ⲉϧ ⲙⲱⲟⲉϭϭⲓϧ ayıadıs (Min. Vers. Dam.), wo die analoge
28185Stellung des ay. in N durch seine Beziehung zu dem hinzuge-
28186fügten ayyelor bedingt ist (vgl. 8, c), und Jak. 3, 15 1) cogpıa
28187ⲡⲱⲧ] (69. Ptr.). Absichtlich wird Jak. 3, 7 das dedauaotaı vor
28188daualstaı gestellt sein (Min. arm.), und 3 Joh. 12 nachdrücklich
28189das Praed. an die Spitze des Satzes und dann zugleich das ⲱ
28190vor sein Subst, von dem es noch durch got getrennt ist
28191(ϥⲇ nunwvp ETW u UAOTQLA, vgl. 68). Vielleicht sollte auch
281922 Petr. 3, 17 durch die Heraufnahme des ⲡⲟⲟⲩⲓⲩⲱϭⲗⲟⲩⲍⲉϩ die
28193Anrede (ayazntor) unmittelbar vor die Aufforderung (ϣⲱⲗⲟ⳪-
281946t6d€) treten.
28195b. Hie und da sind die Umstellungen auch hier durch Con-
28196formation motivirt. So fanden wir 2, a schon, dass das xata
28197TAG ⲉⲡⲱⲙⲓⲥ Aavtap X Jud. 18 nach ⲅ. 16 conformirt ist;
28198ebenso aber wird das ⲟ axıx. ar «ons 1 Joh. 2, 24 (Vers.)
28199nach dem vorhergehenden ⲟ x. ax a«p/Ns conformirt sein, und
28200das ovx ⲉϭⲓ EV ⲱⲧ 3,5 (Vers.) nach 1, 8. 10. 2, 10, wie die
28201Stellung des axyxoauep vor EwgaxayuEr 1,3 (harl.} nach ⲅ. 1.
28202Auch in A 3 Joh. 13 wird das ygageıy ϭⲟⲥ (13. 73. Vers,,
28203vgl. Lchm.) lediglich durch das parallele yopawaı ϭⲟ. hervorgerufen
28204sein, wie die Stellung des ⲧⲟ ⲅⲓⲟϧ vor top xatTEQA (13. 31.
28205656. cod. vg. Fulg.) 2 Joh. 9 durch 1 Joh. 2, 23. Dagegen ist
28206das ⲥⲱⲧ) e6tw n Cowon 1 Joh. 5, 11 eine ganz sinnwidrige rein
28207mechanische Conformation nach dem vorhergehenden avt7 E07
28208Texte u. Untersuchungen VII, 3. 4
page 774
282097 ⲛⲥⲟⲧⲱⲑⲓϥ. In den beiden letzt
282104, 11, wo die Stellung de ⲡ Ⲁ
28211entweder nach 5, 9 conformirt |
28212nähere Bestimmung geben. sc
28213In Ⲉ finden wir 1 Joh. 4;
28214wie in KP (I, 3, a); das ⲉⲡⲓnn
28215lediglich dem parallelen #e27,
28216das un por. vor un Hotz. ak, 2, 11
28217Exod. 20, 13f. Zu 1 Par 4
28218ⲥ. Dagegen ist gar
282191 Petr. 3, 21 in ⲁ dr N
282201,12 das ⲡⲉⲟⲓ tovtOr ⲩⲟ
28221oder 1 Joh. 2, 28 das /
28222stellt wird. Das durch das
28223axaS nach &tdorac ist ganz u
28224tuirt (68. tol. Clem,).
28225auagapTOp vor aUı«pTOP gestell
28226ⲡⲟⲟϫⲉⲓⲟⲧⲥⲓ de hinter ⲟⲱⲭ EX0UO
28227die willkürliche Aenderung de
28228(vgl. 5, a).
28229Wenn die gesperrten W
28230ⲧⲟ ϭⲱⲓⲓⲥ UETAYONEP ⲡⲓ
28231ⲛⲉⲗⲗⲟⲩⲟⲃϩ ⲟϩ ⲉⲡⲟϫⲉ ⲱⲡ
28232Ind. 17: ⲧⲱ zxo008L0NUEVC
28233Lucif.) an ähnliche in K (vgl. 1,
28234auch gerade umgekehrt Jak, 1
28235ⲡⲡⲗⲱⲥ statt ⲧⲟⲩ dıdovrtos de 2
28236ϭⲟⲧⲣⲟⲟⲥ YUV (106. ⲉ ⲟ
28237Jak. 5, 10 das Verb., das ⲟ..
28238hinter vaxgodvfias gestellt (1 3.
28239lich zugleich it seinem Acous.
28240kürlich ist 4, 1 das sp» vw gleich.
28241ⲛⲟⲓ (5. arm.) gestellt, wie 1 Joh.
28242das dadurch von xat ⲉ ⲏⲓ.
28243jeden ersichtlichen Grund
28244Vers. Oec., vgl. Lechm.).
28245Auch in C finden wir ge
28246ⲧⲟϭⲉ aurm 2 Petr. 1, 17 13.1
28247ıda ayadac (Min.), das frei
28248ⲙⲉ ⲙ
28249&
page 775
28250II, 1. ⲃ. Zusätze und Auslassungen in ⲛⲇ. 51
28251ayanxapy conformirt sein kann (vgl. auch 3 Joh. 12 sub a), aber
28252auch umgekehrt solche entfernt, wie Jak. 2, 8 (vouov ßaaı2.
28253ⲧⲉⲗⲉⲓⲧⲉ, Vgl. syr. Ant.) und 3 Joh. 4 (ⲙⲉⲉⲟⲧⲉⲟϭϧ ⲧⲟⲱⲍⲧⲱϧ ⲥⲣ
28254ⲟⲱϫ ⲉⲭⲱⲓ vgl. 68. aeth.). Umgekehrt, wie wir 1 Petr. 2, 13 die
28255Adjectiva durch das Subst. getrennt fanden (sub a), werden sie
282561, 18 mit einander verbunden (&x 775 UATALAS ⲙⲙⲱⲩ RATQORAQC-
28257dotov avact(Oo@NS, vgl. 31. 69. 137. arm. Thph.), obwohl da-
28258durch das ϣⲱ von ⲡⲩϭϭⲧⲟⲫ)ϩ getrennt wird.
2825910. Auch in diesen drei Kategorien treffen nicht selten
28260mehrere Zeugen dieser Gruppe in demselben Fehler zusammen,
28261am häufigsten x und A.
28262a. Hier finden wir zuerst 2 Petr. 1, 10 einen Zusatz, der
28263ebenso wie die Constructionsänderung des Ausdrucks, in den er
28264eingetragen (vgl. 7, a), aus dem emendirten Texte stammen kann;
28265es ist das Ⲑⲉ ⲧⲱ ⲭⲱ (vuowr) ⲉⲟⲩⲱⲩ in NA Min. Vers. (vgl.
28266Lchm.), das einen engeren Zusammenhang mit dem Vorigen
28267herstellen soll. Dagegen zeigt das vvrxin00oP. Ϥⲟ ⲭ 2) XApL-
28268to5 Sons (4. 5. 68. 69., Hier., vgl. 7. 8 syr. cop.) 1 Petr. 3, 7
28269einen Eintrag aus der ganz fernliegenden Stelle 4, 10, der hier
28270ganz sinnlos ist, also sicher schon aus dem älteren Texte stammt.
28271Der Art. in ⲉϧ tn vrouPNOEL R Petr. 1, 13 schien nothwendig
28272wegen der Rückweisung auf das vzouıupnOoxXELV ⲅ. 12, dagegen
28273ist die Zusetzung desselben in &x ⲅⲟⲱ ovoayov 1, 18 willkür-
28274licher Art, wie wir sie nur im älteren Texte gefunden haben.
28275Das ⲟ ausßne xaı ⲟ auaotwios 1 Petr. 4, 18 (3. 95. 96, Ⲥ fehlt,
28276vgl. Tisch. WH. a. R.) ist eine sehr naheliegende Conformation der
28277beiden scheinbar parallelen Ausdrücke. Dass die Emendatoren
28278wegen des singularen Verbi oder wegen des einheitlichen Sub}.
28279im Parallelgliede (ⲟ dixatos) die beiden Begriffe unter einen
28280Artikel zusammengefasst haben sollten, scheint mir ganz unwahr-
28281scheinlich.
28282Der Ausfall des unentbehrlichen ⲭ. vor xi1avoate ⲃⲔ.
282834, 9 (NA, C fehlt, vgl. Tisch.!) ist ein ganz gewöhnlicher Schreib-
28284fehler. Die Weglassung des Art. vor xaıp0s ⲧⲟⲱ aQSaodaı (NA,
28285104, C fehlt, vgl. Tisch. WH.i.Kl) 1 Petr. 4, 17 halte ich für ein
28286Versehen des Abschreibers, der beides zusammenfasste und für
28287Prädikat des Satzes hielt, während kein Emendator darauf
28288kommen könnte, den Art. zuzusetzen, der den Ausdruck ziemlich
28289schwierig macht. Beide theilen auch mit 19. 96. 1 Joh. 5, 15,
282904*
page 776
2829152 11. Die R
28292wo C ebenfalls fehlt, eine
28293axovet nuOP nach ⲉϫⲟⲕⲉⲓ ⲣⲱⲃ.
28294Unter den Umstellungen verbit
2829568. vg. cop. Lucif., C fehlt, vgl.
28296evrtoAnr, das durch yocparp 0
28297zu der Einbringung der gesperrten
28298toren nicht der geringste Gru
28299nicht auf ⲉϧⲧⲟⲗϥⲟ sondern ⲃⲓ
28300also, wenn eine nachdrücklich
28301wäre, einfach vor &ytoAnp gestellt s
28302liegende Emendation ist auch die H
28303vierten an die dritte Stelle 2 Ⲣ 1
28304in den älteren Text e
28305eine ganz willkürliche‘ ⲅⲉ
28306vgl. 4, b), wie sie nur die ⲟ
28307Copula zwischen das nachdrücklis
28308das Subjekt gestellt wird [ⲟ
28309vgl. Tisch., Lehm., Treg.txt.), so is
28310Aenderung; denn. dass auch im €
28311Schlusse stand, zeigen noch I, „ di
28312Eben darum aber rührt jene A
28313dirten Texte her, wir fanden
28314holt bei A (9, c) und haben hier
28315Emendationen, die sicher dem
28316die Heraufnahme des ϭⲟⲧ Bi
28317tıas 3 Petr. 3, 3 (Min., Ant,
28318ist, welche demselben einen stä
28319ebenso klar, wie dass die
28320ist, da diesem Nachdruck €
28321vorangestellte savrar. Wo ie
28322beabsichtigt war (2 Petr. 3,
28323und es liegt sehr nahe, di
28324conformirt ist. Eine ganz gi
283253, 13, wo das ϯⲣⲓ ϫⲉⲓⲟⲓⲏ
28326Tüebe umgestellt ist (vg. aeth
28327ähnliche Conformation findet sich 3 I
28328dem folgenden ⲉϧ︦ⲗⲥϭⲧⲣϭⲉⲙ TOP ϫⲓ
28329ⲉϣϫⲉ gestellt ist (13. 73. N
28330WH. a. R.); wie völlig mechan
page 777
28331Ⲙ, 10, b. Zusätze und Auslassungen in xC, Umstellungen in AC. 53
28332zeigt N, wo sie vollständig durchgeführt und daher auch der
28333Art. vor ⲉⲧⲟⲩ gesetzt ist (vgl. 5) b), den Niemand aufgenom-
28334men hat.
28335b. Da auch unter den sub S—10 betrachteten 108 Sonder-
28336lesarten von Ⲁ 31mal und unter den 64 von A 26mal C fehlt,
28337so wird in vielen derselben noch Ⲛ̄ oder A mit C gegangen
28338sein; denn es sind auch sonst gemeinsame Fehler in &C und
28339AC erhalten. Zu jenen rechne ich das ⲡⲉ. xaptOP ⲧⲱ ⲭⲗ-
28340ⲣⲱ ⲗⲟⲩⲱϧ wr elahınoay Jud. 15 (Min. Vers. Dam. Ephr.,
28341vgl. Tisch.); denn es ist ganz unwahrscheinlich, dass von den
28342fünf auf cwp endigenden Worten zufällig dies eine gerade ent-
28343behrliche ausgefallen sein sollte, während es sehr nahe lag, dem
28344AayTOp ⲧⲱⲓ ⲉⲟⲩⲱⲙ entsprechend ein ⲗⲟⲩⲱϧ hinzuzufügen, das
28345doch bei der Umschreibung dieses Begriffs durch 0x4n00»V wr
28346ⲉⲓϭ ganz entbehrlich war. Ebenso überflüssig und tauto-
28347logisch ist das ⲕⲱ nach ⲧ⳪ϩ auaptıACS 1 Joh. 1, 9 (Min. Vers.
28348Ptr.), das ja in dem ta ϭⲱ) num bereits lag, und der sogar
28349unpassende Art. in zaga tov deov xatgos 3 Petr. 1, 17 (69. al.),
28350den wir auch sonst im älteren Text (8, a), wie von den Emen-
28351datoren bei dem Gottesnamen zugesetzt fanden.
28352Auch eine offenbare Auslassung findet sich in NC, indem
28353Jud. 15 das aceßesıas avtwr nach ⲡⲉⲣ. KAVTOV ⲧⲱ ⲉⲣⲱϧ ⲓⲛ
28354x (6. 7. 26. 29. sah. syr.) weggelassen ist, während in C wenig-
28355stens das avtawr erhalten oder restituirt ist (vgl. Min. cat. demid.
28356arm. Dam.). Diese Auslassung, die kein Textkritiker acceptirt
28357hat, hängt offenbar mit der oben besprochenen Conformation
28358(durch Zusetzung des ⲩⲱ) zusammen, die dadurch noch voll-
28359ständiger gemacht ist und, ähnlich wie die in Jak. 5, 18 (vgl.
28360sub a), am vollständigsten in N erhalten ist. Es war darum ganz
28361inconsequent, jenes 10ya@ry und dieses aceßeıns avtTAp aufzu-
28362nehmen. Das ⲧ nach Anwuwetar Jak. 1, 7 ist lediglich durch
28363Schreibfehler ausgefallen (56. 100. cat.).
28364In AC finden wir keine Auslassungen und Zusätze, wohl
28365aber Wortumstellungen. Wenn Jak. 2,14 das ⲅⲓϩ vor 2)
28366gestellt ist (56. ff. vg. sah. cop., vgl. Lchm. Treg. a. R.), so geschieht
28367es offenbar, um das 467 mit seinem Infinitiv (ey&ır) zu verbinden;
28368und wenn 3, 3 umgekehrt das Subj. des Acc. c. Inf. (avrtovs)
28369an den Schluss gestellt wird, so sollte das Verb. (xetdeodar)
28370zunächst mit seinem Dativ (nu) verbunden werden (13. 40. 73.
page 778
2837154 Ⲡ. Die Rep
2837298, vgl. Treg. a.R.), Auch in
283732, 10 eine Wortumstellung erhi
28374ⲟⲱϫ ⲉⲟⲧⲓ gestellt ist ⲟ. 105
28375Tisch.). Dies ist offenbar ⲉ
28376sie gerade im älteren Text
28377häufig findet. Da aber
283786mal Ⲉ fehlt, so ist es
28379ihnen ursprünglich alle
2838011. a. Es ergiebt sich I
28381lesarten haben, darunter
2838281 Auslassungen und 5
28383finden sich in ® (217), u
28384weitem am wenigsten in € 4
28385dass hier ein Viertel fehlt. D
28386gleichmässig auf die verschiede
28387theiligt sind und A sogar etwas
28388(je 16), haben A und Ⲉ fast gle
28389gegen 51. An Auslas ungen. zei t
28390C (14), während x wieder weita
28391hat C bei weitem am z8|
28392rend hier A (mit 98) der Z
28393nahe kommt.
28394b. Unter diesen Sonder!
28395Emendationen oder Confor:
28396nachweislich den Einfluss ei
28397ⲓ Petr. 2, 7. 2 Joh. 3 u. dazu
28398u. dazu 2, a; A 1 Joh. 4, 16 u.
283991 ⲥ) Auch wo das nich! der 1
28400aus ihm stammen, andere f
28401direkt eingebracht sein, wie wir
284022, a) ausdrücklich Fehler fanden, d
28403mussten, Im Ganzen Ⲛ
28404und zwar zeigen alle drei et
28405an Zusätzen hat ⲛ etwa doppe
28406rend ®& und A etwa gleich
28407gar keine, und an Worti
28408je 30, 20, 10 finden. ,
28409ⲥ. Daneben stehen nun 3
28410ⲉ
28411ⲛⲛⲓ..
28412ⲙ
28413WEITaU
28414Ka
page 779
28415II, 11. Die Sonderlesarten von ⲛ, A, Ⲥ. 55
28416stisch verschieden sind von denen des emendirten Textes, weil
28417in ihnen der Wortlaut ungleich freier behandelt und nachlässiger
28418wiedergegeben ist. Die Conformationen sind zum Theil weit
28419hergeholt, zum Theil ganz mechanischer Art, so dass sie den
28420Text oft gradezu sinnlos machen. An ihnen ist x mit 29, A
28421nur mit 14, C mit 5 betheiligt. Fast doppelt so zahlreich sind
28422die ganz willkürlichen Vertauschungen von Worten und Wort-
28423formen, die oft genug sich als ganz gedankenlos erweisen, und
28424hier übertrifft sogar noch A (43) die Zahl von x (34), während
28425C nur 12 hat. Nur der ganz sinnlosen unter ihnen finden sich in
28426X (13) etwas mehr als in A (9). Dagegen finden sich in A mehr
28427eigentliche Schreibfehler und Vocalvertauschungen (22) als in
28428x (16) und in C sogar noch 10. Da aber von anderen orthogra-
28429phischen Eigenheiten und Schreibfehlern, die keine denkbare
28430Wortform mehr ergeben, sich in ® noch 34, in A 17 und in Ⲥ
284318 finden, so wird dadurch jener Unterschied zwischen A und x
28432doch aufgehoben. Im Ganzen haben Beide unter den Wort-
28433vertauschungen je 79 Sonderlesarten dieser Art, während C nur
28434mit 27 an diesen Fehlern des ältesten Textes betheiligt ist.
28435Aber auch unter den Zusätzen, Auslassungen und Umstellungen
28436finden sich in N etwa 70, in A über 35, in C 25, im Ganzen 132,
28437die sicher noch aus dem ältesten Texte herrühren, weil sie nicht
28438die Art überlegter Emendationen zeigen. Auch hierunter finden
28439sich fast gleichviel Umstellungen (nur in A etwas über 8), da-
28440gegen Auslassungen in Ⲁ eben ⲃⲟ viel (etwa 30), und Zusätze dop-
28441pelt so viel (über 30) wie in A und C zusammen, dessen Zahl
28442nur wenig hinter der in A zurückbleibt. Im Ganzen hat also
28443X 150, A 115, C 52 Sonderlesarten, die aus dem älteren Texte
28444stammen. Dass unter den Wortvertauschungen verhältnissmässig
28445erheblich mehr Fehler der letzteren Art vorkommen, liegt daran,
28446dass dort die eigentlichen Schreibfehler einen ungleich grösseren
28447Spielraum hatten; ebenso erklärt sich hieraus, dass von Wortver-
28448tauschungen X und A gleichviel zeigen, die dem älteren Texte
28449angehören, während die Zahl der übrigen Fehler in x gerade
28450doppelt so gross ist, als in A. Es ist also A zwar recht nach-
28451Jässig geschrieben, hat aber doch von den charakteristischen
28452Fehlern des älteren Textes weniger als x. Dagegen hat C nicht
28453nur überhaupt viel weniger Sonderlesarten, sondern ist auch von
28454den Fehlern des älteren Textes im Verhältniss zu ihrer Verbrei-
page 780
2845556 II. Die Repräsentanten des älteren Textes.
28456tung in den beiden anderen noch reiner als von emendirten
28457Lesarten.
28458d. Dass viele der Sonderlesarten in X, A, C aus einem äl-
28459teren Texte herstammen, erhellt daraus, dass 50 ganz gleichartige
28460noch in zweien von ihnen, gelegentlich sogar in allen dreien er-
28461halten sind, nämlich 31 in 8A, je 7 und 5 in RC, AC und 4 in
28462XAC. Darunter stammen wenigstens 34 aus dem ältesten Texte.
28463während höchstens 1 dem emendirten Texte nachweislich ⲉⲡ
28464stammen oder doch entstammen können, und zwar unter den Ⲁ
28465Wortvertauschungen nur 6, unter den 22 Zusätzen, Auslassungen
28466und Unstellungen etwa 10. Es liegt in der Natur der Sache,
28467dass immer noch leichter alte Textfehler gleichmässig uncorrigirt
28468blieben, wie die gleichen Emendationen aufgenommen wurden.
28469da die Benutzung des emendirten Textes immer eine sporadische
28470und zufüllige gewesen ist, und ein selbstständiges Zusammen-
28471ireffen in den gleichen Emendationen ganz unwahrscheinlich.
28472Nehmen wir diese Lesarten noch zu den c. 465 Sonderlesarten
28473ıvel. a) hinzu, so zeigt die Gruppe NAC für sich im Ganzen
28474etwa 515 Fehler.
page 781
28475ⲠⲒ. Verwandtschaft von xAC mit KLP.
284761. a. Am häufigsten geht Ⲁ mit KLP zusammen, wo diese
28477unter sich zusammenstimmen, und zwar in Lesarten, die so klar
28478den Charakter des emendirten Textes tragen, wie 1 Joh. 2, 19
28479das ⲉⲟ statt -Say (nur in ABC). So 1 Petr. 5, 14 das
28480ⲧⲟⲓⲉ EV ⲭⲟⲓϭⲧⲱ mit hinzugefügtem (ϭⲟ, sowie ebendaselbst
28481das auny am Schlusse des Briefes!), 1 Joh. 5, 13 die Stellung
28482des ϭⲱ ⲓⲟ Vor EXETE, um es mit 3 zu verbinden, wie 3 Joh.
2848314 die Nachstellung des Objects (ıdeı ϭⲉ gegen ABC 5. 31. 73.
28484d. vg.). Dazu kommen insbesondere so zweifellose Conforma-
28485tionen, wie 1 Petr. 3, 5 eixıCovoaı ⲉⲡⲓ Statt ⲉⲓϩ nach 1, 13,
284863 Joh. 4 &» aind. zegızAaTOLPTEA Statt ey tn al d. nach v.3 (gegen
28487ABC 180), Jak. 3, 13 das ⲟⲱⲅⲱϩ nach ovxa aus ⲩ. 10 (gegen
28488ABC 83. arm. Dam.), 1 Petr. 5, 11 die Vervollständigung der
28489Doxologie nach 4, 11 (gegen AB 23. am. fu.; C fehlt) und Jak. 2,3
28490das dem ⲉⲭⲉ nach ⲧ entsprechende, nach dem vorhergehenden
28491xadov mode conformirte ϣⲉ nach xadov. Hat in diesen Stellen
28492keiner der neueren Editoren den Charakter der emendirten Les-
28493arten verkannt, so konnte Tisch. nur in Folge seiner einseitigen
28494Vorliebe für den Sinait. denselben übersehen in Stellen wie
284951 Petr. 2, 7, wo das attrahirte ⲟ unmöglich den Repräsen-
28496tanten des ältesten Textes (ABC. 9. 25. 39. 73. 100. 127. Oec.)
28497anstössig gewesen sein kann, vielmehr aus den evangelischen
28498Parallelen und den LXX eingebracht ist. Nach den LXX wird
284991) Ueberall wo nichts Besonderes bemerkt ist, haben die ursprüng-
28500lichen Lesarten sich neben den emendirten noch in weiterer Verbreitung
28501erhalten.
page 782
2850258 1. Ⲧⲉⲓ
28503auch das de nach ⲉϫϫⲗⲓⲧⲱ
28504harl. tol. syr.), das ohnehin b beder
28505(Tisch.). Das ep ⲡⲡϭϭⲓⲥ TALG ⲉⲛ
28506(gegen ABC 5. 13. 180), in dem di
28507Buchstaben wegen ausfallen Ⲕⲟⲓ
28508lich auf die bekannten paulinisc
28509bar unentbehrliche ⲧⲟϩ &
2851069. 137; Ⲉ fehlt) 1 Petr. 5 :
28511emendirten Lesart das ©
28512dass hier Ⲁ die Lesart des
28513aufgenommen hat. In dei
28514von den beiden nach 7
28515nach ⲭⲉⲓ (vgl. LP u. daz
28516auch Tisch. nicht. vertheidi;
28517Emendation halte ich auch das
28518txt. WH. a. R) statt z00080XE0H
28519das ebenso nach dem ev)
28520dieses in P nach dem Ϥ︦
28521Manche der Emend
28522stimmt, rühren aber be:
28523dergleichen vielfach unter
28524damit aus der Grundlag
28525emendirten Texte eingebr
28526worfenen ⲟ ϯⲉϧⲱⲟⲭⲉⲓ ⲧⲙⲉϩ
28527formirt sein kann in einer
28528ⲙⲓ stand, wie jetzt noch im
28529das den paulinischen Eh
28530ⲡⲉⲧⲟⲟϩ ϫⲉⲓ XUQLOD ⲉϭⲟ ⲇ︦
28531genommen hat, schon aus de
28532vollständig nur in ® ⲛ...
28533#800 ⲡⲉⲧⲣⲟϩ ϫⲉⲓ ⲡⲉⲣ
28534mation des älteren Textes
28535emendirten Text entfernt ⲛ
28536unvollständig aufgenommen.
28537b. Dazu kommen aber noch
28538mit KL allein geht, weil Pe ⲡ
28539halten hat, Hierher gehört, wi
28540Jäufige (vgl. Ezecbh. 16, 50. Z
2854148, 18) weyalavyeı statt ⲣⲓⲉⲩⲱ
28542ⲫ
page 783
28543II, 1, Ⲣ. Fehler in KL. 59
28544Jak. 3, 5, das ⲉ2ⲗⲱⲫϭϭⲓϧ statt des alexandrinischen -ⲫ (BP,
28545C fehlt, in A verschrieben, vgl. 1 5, c) Jak. 3 4, das uevetE
28546ⲓⲥ — EX@uED Statt cxywusr (ABCP) 1 Joh. 2, 28, das gewöhn-
28547liche ⲕⲟⲓ nach «deipoı Jak. 5, 10 (gegen ABP, C fehlt) und
28548die Conformation 1 Joh. 4, 3 nach v. (ϭⲟⲟ XOLOTOP EV
28549Gapxı einivdorta) statt top ıncovy (AB, CP fehlen), wo L den
28550Art. zu streichen vergessen und N x@QL6tToV in xvQLOy verwan-
28551delt hat. Auch hier hat nur Tisch. aufgenommen das yeyepn-
28552Hera statt ⲉⲩⲉⲓⲙⲉ 2 Petr. 2, 12, das als einfacher Schreib-
28553fehler, wie er sich in Min. noch 1 Joh. 4, 7. 5, 18 findet, wohl aus
28554dem älteren Text stammt. Ebenso wäre der Wegfall des oı vor
28555ovoavoı 3, 10 (Tisch.) zu beurtheilen, wenn nicht in Conforma-
28556tion mit orocx. und 77 der Art. weggelassen ist. Auch 1, 4 haben
28557KL (Tisch.) za tina ϯⲓ ⲭϭⲓ UEYLIOTA ERNAYYELUNATEA Statt ta
28558TIWA ⲭⲟⲥ UME/LOTA NULV ⲉⲡϭ. Dass hier unter den Mijsc. B
28559(vgl. WHitxt.) allein das Richtige erhalten hat, rührt daher, dass
28560schon im älteren Text die Verbindung von uw nit TeWA,
28561welche scheinbar so nahe liegend und doch falsch ist, weil dann
28562dedwontaı ohne den unentbehrlichen Objectsdativ bleibt, dadurch
28563hergestellt war, dass, seiner freieren Weise entsprechend, die
28564beiden Adj. vertauscht wurden (ACP. Lchm. Treg.: za ueEyıota
28565ϫⲉ ⲧⲓⲏ ⲓ ⲉⲡ). Auch in xaga dem xaı xatoL Jak,
285661, 27 haben die Emendatoren wegen des artikellosen z«tOoL das
28567to vor deo weggelassen (NKL, vgl. Tisch.), während A ein
28568solches vor zxat(or ganz gedankenlos zusetzt (vgl. I, 5, c). Da
28569das ⲩⲟ nach xoca Jak. 4, 14, dessen Wegfall in xB völlig un-
28570erklärlich wäre, unbedingt mit WHitxt. (vgl. Treg. i. Kl.) ⲉ‐
28571strichen werden muss, so wird schon aus dem älteren Text das
28572TO ⲧⲓⲥ ϭⲱⲣⲓⲟϧ (X) herrühren, welches entstand, weil man die
28573Beziehung des ⲍⲉ avgLop zu u Can ⲙⲱ nicht verstand, der
28574emendirte Text dagegen corrigirte vollständiger: ta ⲧⲉ AvoLOD
28575ⲡⲟⲓ ⲩⲟ ϥ Emn ⲛⲱ (AP, vgl. Lehm. WH. a. R.), und aus ihm
28576haben KL nur das yap aufgenommen, während sie das ⲧⲟ tT76
28577&vot0p des älteren Textes beibehielten, welche Mischlesart Tisch.
28578aufnahm.
28579ⲥ. Viel seltener geht x mit LP. Allgemein anerkannt ist,
28580dass das ⲭⲥⲗⲱⲯⲉⲥ 1 Petr. 4, 8 Conformation nach Jak. 5, 20,
28581und das avzy &6tW 1” ⲉⲧⲟⲗ 2 Joh. 6 Conformatinn nach dem
28582dicht vorhergehenden ⳪ⲱⲧ]) &6tw 7) ⲡⲓⲓ ist, beides nur gegen
page 784
28583ⲛⲁ
28584GO IT. Verwandtschaft von xAC mit KLP.
28585ABK, da Ⲉ fehlt. Das «etov nach ⲟⲩ ⲧⲱ ⲙⲱⲗⲱϫⲓⲉ 1 Petr.
2858623, 24 hat zwar Tisch. gegen ABCK aufgenommen; allein dass
28587das «vrtov ans den LXX hier neben dem ov eine reine Abunp-
28588danz ergah, konnte, namentlich wenn diese Conformation schon
28589aus dem älteren Texte herrühren sollte, von derselben nicht
28590zurückhalten. Mit KP geht x nur 1 Joh. 5, 5, wo das an dritter
28591Stelle stehende de von den Emendatoren (vgl. Treg.) an die
28592zweite Stelle gesetzt ist. Dass es an richtiger Stelle nur noch
28593in Ⲣ (cav. demid. tol. Did., vgl. WH. i. Kl.) erhalten ist, hat
28594seinen (Girund darin, dass es in AL (Tisch. Lehm.) nach dem
28595emendirten Texte hinter eotıp ausgelassen ist, ohne dafür hinter
28596ⲧⲓ. zugesetzt zu werden, so dass wir hier lediglich eine halbe
28597Correetur nach dem emendirten Texte haben. C fehlt.
28598d. Hänfiger geht Ⲁ mit Einzelnen aus der Gruppe, und zwar
28599besonders mit P. Auch hier ist nirgends ein Zweifel darüber.
28600dass das ⲟⲩⲝ ⲉϭⲧⲓ Jak, 1, 17 der gewöhnlichere Ausdruck für
28601ⲟⲩⲭ ⲉⲏⲓ ist, dass der Art. vor yuega & Petr. 1, 19 hinzugefügt
28602und der vor 7/2w00y 1 Joh, 3, 18 wegen des parallelen ⲗⲱ
28603weggelassen ist (vgl. II, 2, a), dass endlich das ⲉⲡⲉϭⲅⲟϭⲝⲓ ⲧⲉ
28604statt. ⲉⲡⲉϭⲧⲟϭ ⲧⲉ 1 Petr. 2, 25 ohne jede Rücksicht auf den
28605Zusammenhang dem (Gedanken eine cohortative Wendung giebt.
28606was wohl nur im älteren Texte geschehen sein kann. Sicher
28607mit Unrecht hat Tisch. Jak. 4, 2 das ⲭⲉ vor ⲟⲩϫ ⲉⲗⲉⲧⲉ fest-
28608ⲙⲟ. das offenbar dem xat vor ⲟⲓ duraode conformirt ist
28609wie ja auch aus dem ⲟⲩⲭ ⲉⲭⲉⲧⲉ de in Min. erhellt, dass man
28610sich an dem Asyndeton stiess, obwohl das dı@ to un ALT. zeigt,
28611dass der Satz mit dem Vorigen nichts mehr zu thun hat; und
28612Lehn, Jak. 5,7 ⲡ nach ⲉⲱϣϩ, das des folgenden Conjunetivs
28613wegen nothwendige schien,
28614Das ⲟⲓ nach uexgod vuncatE in NL Jak. 5, 8, das offen-
28615har nach ⲅ. 7 wiederholt ist, hat keiner aufgenommen; dagegen
28616hat Tisch. das «dreigor Jak. 5, 9 nach ⲭϭⲅ aliıniwv gestellt
28617gegen ABP (CK fehlen), obwohl dadurch offenbar die Präposi-
28618tion. mit dem Verbum verbunden werden sollte. Wenn 4, 11
28619die ähnliche Wortstellung gegen A als die ursprüngliche fest-
28620gehalten werden musste (Il, 10, ⲃ), so lagen dort besondere
28621(Gründe für die Aenderung vor. Reine Schreibfehler des älteren
28622Textes sind das Aveandertag statt -ⲧⲉϩ (vgl. 1I, 5, c) 1 Petr.
286231, 6, und das » statt ⲉⲓ (vgl. IT, 5, c) 1 Petr. 3, 17, dann aber
page 785
28624II, 2, a. Fehler in AKLP. 61
28625uch wohl das ⲉ statt 7» Jak. 2, 11, da auf das un WOLYEVOELG
28626as richtige un Ⲫⲟϧⲉⲱϭⲓ)ⲥ folgt.
28627Von den Sonderlesarten in &K ist mit Recht keine auf-
28628enommen. Denn 1 Petr. 2, 22 ist in 7vo&#” nur das Augment
28629ergestellt, in 1 Joh. 5, 6 nach 0vx ⲉ ⲧⲱ vdartı uovopy in ⲗⲗ
28630” ⲍⲱ VdaTL ⲭⲓ ⲧⲱ ⲡⲗⲉⲱⲕⲟⲧⲓ das dritte ⲉ ausgelassen, wie es
28631ach vorher di vdartoc xaı aıuatTOS (xaı xrEvUaTOS) heisst, und
28632Joh. 3, 24 das Object hinter das Verb. gestellt (sdwxepy nuL,
28633gl. XKLP 3 Joh. 4). Ein offenbarer Schreibfehler ist das ra
28634- eyouev (vgl. 1I, 5, c) 1 Joh. 4, 1%
286352. a. Ebenso oft wie x geht auch A mit KLP, und zwar
28636ⲃ auch hier kein Zweifel darüber, dass das areGTEQNUEVOG
28637schm.), das ohnehin durch Deut. 24, 14 so nahe gelegt war,
28638rleichternde Lesart ist für agpvotegQnuEVoG Juk. 5, 4, obwohl
28639ⲓⲉⲃ nur noch in xB (C fehlt) erhalten, wie das ⲉϩϭⲱϧⲱ ⲧⲉϩ, wofür
28640ie Emendatoren ⲉⲟⲉⲙⲙⲱϧⲅⲉϩ schreiben: 1 Petr. 1, 11 (vgl.
28641‚pok. 2, 23). Das ovx &tdotec 1,8 ist geschrieben, weil das
28642Joyrsc eine Tautologie neben dem un ⲟⲟⲱⲙⲅⲉϩ ZU sein schien,
28643nd 2, 12 e&xoxteEvoAartES neben dem Aor. dosacwmcıwy statt ⲉⲇ-
28644xtEvoprtEs. Vgl. noch Jak. 2, 10, wo A wenigstens das erste
28645’erb. im Ind. hat mit KLP (Il, 1, a). Nach »„rtnxauer steht
28646Joh. 5, 1 das geläufigere ⲡⲥ ϭⲓⲧⲟⲱ (vgl. KL I, 2, a) statt
28647es selteneren ax avtov, und nach dem ⲉⲓⲉ TO GTOUATX dus
28648assendere ⲡⲟⲟϩ ⲧⲟ x&tLdeodarı Jak. 3, 3 statt des ungeschickt
28649jederholten sic (NBC, Dam.). Das oönusgop ϫϭⲓ avoıov dJak,
28650„13 statt 7) (®B, C fehlt) schien passender, weil es gleich die
28651)auer der Reise bestimmt, die aber ja auch jeder selbst bestim-
28652ıen darf. Das ⲉⲧⲟⲓⲕⲟ. de ası Ⲓ Petr. 3, 15 ist ein recht un-
28653assend angebrachter Verbindungszusatz. Dem (ϭⲟ nach ⲉ)
28654ⲟϭ 1 Petr. 5, 1 begegneten wir schon bei XKLP (1, a), und
28655as un ⲉ ⲡⲓϭⲭⲟⲡⲟⲩⲱⲧⲉϩ 1 Petr. 5, 2 (Lchm.) ist ein sehr über-
28656üssiger Zusatz, der dem und ⲱϩ xatTAaKvOLETOFTES entsprechen
28657ll. Ueberlegte Conformation ist das axsıdovom 1 Petr. 2, 7
28658Lchm.) statt axtoTovoı (NBC 68. 69. vg.) wegen des ⲉⲡⲉⲓⲫⲟⲱⲓ‐
28659ⲉϩ ⲩ. ⲃ und das ⲧϥ ⲡⲓϭⲅⲓ KOov Jak. 2, 18 (Lchm.) nach &x
28660ⲱ ⲉⲟⲩⲱⲙ uov. Die Hinzufügung des Artikels lag in dem ⲉⲉϩ
28661nV ovraymynv ⲉⲓⲱ Jak. 2, 2 ebenso nahe, wie die Weg-
28662wssung des ⲧⲱ in ⲉ xoGum 1 Petr. 5, 9 (vgl. CKP 2 Petr. 1, 4).
28663‚uch dass die Copula zwischen Subj. und Praed. tritt (2 Joh. 12:
page 786
28664ⲱ ⲧ
2866562 II. Ⲧⲉ
28666ⲛ ⲛ
28667N ⲭⲟⲉ ϥⲙⲱⲩ ϥ ⲡⲉⲡⲗϥⲟⲱⲙⲉⲙϥ ⲁ
28668C fehlt), fanden wir schon! LJ Ⲧⲁ
286692, 19. Während Tisch, Trg. ⲛ ϯ
28670genommen haben, hat Tisch; |;
28671Treg. i. Kl, WH. a. R.), w über‘
28672Dagegen sind blosse ortho,
28673ⲓϥⲧⲉ statt ⲉⲓⲧⲉ 1 Joh, 2,29
286745, 2 statt «lila (ⲁⲃ 68, |
28675b. Hinzu kommen auch hie
28676mit KL geht, weil P das :
28677von diesen Lesarten habe
28678aufgenommen. Die Emenda
28679fanden (I, 2, a), ist in den“ beit
28680— xoLn00uE„r) auch in ⲉⲙ
286813, 10 (ⲁⲃⲂCⲢ 36, Cyr.) d
28682mirt, während im dritten V um,
28683wäre, der Sing. beibehalten ist, so
28684aus dem älteren Texte her! ühret ⲓ
28685des ersten ⲗⲗⲉⲭⲟⲃ Jake
28686auf der Hand, und ⲉ
28687fachen ın00v ϯ Joh. 1, ⲓ.
28688(Lehm ) statt ⲡⲧⲟⲩ 140 |
28689mation und wird daher au
28690sichtliche Emendation ist de
286911 Joh. 2, 18, und das verstä
28692Wie wir schon 2 Petr,
28693fanden, die wohl aus dem Al
28694selbe von dem og av statt sap | » Jal
28695€ leicht nach OC abfiel, ⲡ
286965, 10 nach si@inoar”. Vgl. noch
28697statt e»XatTOLXOP. ⲓ̅. .
28698Mit LP geht A Jak. 2
28699Asıxouevor wie auch ⲕⲟⲩ
287003, ⲁⲁ 1 Petr. 3, 4), ein
28701wo das #ov hinter do
287022 Petr. 3, 15. € ⲙ...
28703Jak. 5, 11 ist derselbe Schrei
28704Vgl. noch das ϥⲇ ⲏ 2 Ji
287051 Petr. 5, 2 sub a — ‚A |
28706za
page 787
28707ⲠⲒ, 2, c. Fehler in AP, AL, AK. 63
28708Joh. 5, 21: ⲧⲉⲭϧⲓϭ ϣⲱⲗⲥϩⲧⲉ ⲉϭⲱⲅⲟⲱϩ Statt ⲉϭⲱⲧϥ) hat keiner
28709ıfgenommen; denn das at\ııc yaQ ⲉϭⲅϭⲓ statt ⲉϭⲅⲉ Jak, 4, 14
28710; blosser Schreibfehler (vgl. II, 5, c.).
28711ⲥ. Häufiger noch als x geht A mit P allein. Dass das
28712MWOTAOÖE ⲧⲥ ING AVQLOV. KXOLK YAQ 7 ⲱ) ⲙⲙⲱ (Lehm. WE. a.
28713) Jak. 4, 14 die Lesart des emendirten Textes ist, sahen wir
28714hon 1, b. Ganz gewöhnliche Emendationen sind die Wieder-
28715lung des ⲟ cos im Parallelsatz nach gayıtaı Tas ϭϭⲟⲭϭϩ ⲱⲕⲱⲩ
28716ık. 5, 3 wegen des folgenden ⲱϩ xvo, und die Verallgemeine-
28717ng des ⲟ ⲉⲧⲉ Aalndec EV ϭⲱⲅⲱ ⲭϭⲓ Ev ⲙⲓ 1 Joh. 2, 8 durch
28718num. Dagegen ist schon die Weglassung des xaı vor &v ⲧⲟⲱⲅⲱ
28719alnyd. ovx sotıy 1 Joh. 2, 4 (13. 27. 29.) schwerlich absichtlich,
28720ıd auch die Umstellung des avrtoıs vor das ⲣ (31) 2 Petr.
2872131 ebenso willkürlich, wie das x00UAQTVQOVLEVOV Statt -ϩⲟ-
28722vor 1 Petr. 1, 11. Ganz gedankenlos ist aber die Einschiebung
28723ⲓⲉⲃ ⲥⲟϭ nach ⲉⲓ de (13. 56. 106.) Jak, 3, 14 und die Hinzu-
28724zung von ⲉⲇⲉϭⲭⲟⲡⲓⲓϩ ZU EV xaLQw 1 Petr. 5, 6 nach 2, 12
28725chm.). Von diesen acht Fehlern stammen also nur drei aus
28726m emendirten Text, die anderen fünf sicher aus dem älteren
28727ⲫⲉ.
28728Dass das xataxancetaL (AL, vgl. Tisch. Lchm.), wie das
28729‚apıcd„cortaL (C) 2 Petr. 3, 10 Emendation des unverstan-
28730nen &vpeÖnNGETAL ist, liegt klar zu Tage; ebenso zweifellos
28731ⲃ ⲟⲓⲭ ⲉⲭⲱ de ⲙⲟⲧⲟϩ Statt xaı ⲟⲱⲭ ⲉⲩⲱ UOPOS 3 Joh. 1, da L
28732ⲃⲉ Emendation aufgenommen hat, ohne das ⲭⲓ zu streichen.
28733ⲃ absichtliche Emendation kann auch aufgefasst werden das
28734ⲭⲉ statt dedaxer 1 Joh. 3, 1, und die Conformation in
28735Petr. 5, 2, wo auf das un — alla ein un — alla statt unde
28736gt, allenfalls auch die nachdrückliche Voranstellung des
28737An0wrp vor aytuop Jak. 3, 4. Allein die Auslassung des ⲟⲧ.
28738ch „xovocate 1 Joh. 2, 18 wird reine Nachlässigkeit sein, in-
28739n das xadaos nx0ovo. als Zwischensatz genommen und das
28740. -ⲟ APTIXOLGTOG EOXETAL Mit ⲉϭⲭ. ⲱⲣϭ ECTLY Verbunden wurde.
28741ss der Ausfall des de nach ⲧⲓϩ ⲉϭⲅⲓϧ 1 Joh. 5, 5 (Tisch.)
28742iglich ein Versehen ist, sahen wir schon 1, c; und ein offen-
28743‚er Schreibfehler ist das say — xatayıvmoxsı 1 Joh. 3, 21.
287441. noch das yvraxıo statt -ϫⲉⲓⲱ 1 Petr. 3, 7 und das &xe-
28745tLortEs (13) 1 Petr. 3, 16. — AK haben nur Jud. 9 das im
28746endirten Texte gewöhnliche ⲕⲱϭⲉⲱϩ Statt ⲕⲱⲱϭⲉⲱϩ.
page 788
2874764 I. Ve
287483. a. Verhältnissmässig noc )
28749dem ein Viertel des Textes 4
28750wir die Form e£708vpn0ap
28751Ⲓ. 110 (vgl. AKLP sub 2, ⲗⲟ
28752Ersetzung des Simpl. du Ⲟⲫ
28753das verstärkte ⲉⲡⲉϩ statt ⲉⲃ
28754(1 Petr. 2, 3, vgl. AB, Clem.),
28755Praes, in das Part. Aor. ⲃ
28756(2 Petr, 2, 15: xatalırorp
28757fanden wir schon in AKLP & )
28758sind das ⲱϩ ⲟⲟⲧⲉ x}
28759das ⲟⲗⲓ ⲧⲟⲱⲧ BTW
28760ⲗⲱ ⲉ ϭⲱⲧϭⲓϩ ⲡⲉⲣⲉ TOUTOV ⲉ
28761die zahlreichen Zusätze. 5
28762in ⲟⲛⲟⲓⲱϩ ⲡⲓ YUPALKES Pe
287632, 18. 3, 7, zeigt schon die
28764denselben nur in AB erha
28765jekt ergänzt Jak. 1, 12:7 ⲉⲏ.
28766ff. arm.), die Copula 1 FE
28767ⲛⲃ. aeth. Clem.), das Ol
28768ⲉⲉ ⲗⲟ, der Pronominalgenit
28769ⲧⲱ aydocs avtOv, die ma
28770ⲉ avrtoıcg. Auch das ⲟⲧⲓ real
28771solches erkannt, ausgelasse sein!
28772diese Emendationen aus einem |
287731 Peir. 4, 3, wo die emendirte
28774ursprünglichen xatTELOYAO
28775der Unform xateıg7aiagl
28776in C das ove de elcare mit de:
28777nun zu ⲡⲟⲡⲡⲍⲟϧⲧⲉϩ bezogene
28778Dass hier C nach einem emend;
28779noch deutlich daraus, dass der An
28780welcher die Emendation her ⲟⲓ
28781konnte, wo das erste in ⲉⲇⲉⲗⲉ
28782Hier haben wir also lauter offenb
28783Lchm. das 1 Joh. 2, 4 fehlen
28784hat. Vgl. noch das Ampere
28785b. Dazu kommen auch
28786O mit KL allein geht. Hi
page 789
28787HI, 3, b. Fehler in CKL, CLP, CKP. 65
28788Emendatoren so geläufige Ersetzung des hellenistischen to
28789ⲉⲗⲉⲟϩ durch das gut griechische o ⲉⲀⲉⲟⲝ • und dass dasselbe aus
28790einem emendirten Texte eingebracht ist, erhellt daraus, dass die
28791Correctur statt beim ersten, beim zweiten ⲉⲉⲟϩ angebracht ist,
28792wo doch das &4Ae0s ganz sinnlos ist, während nur K auch das
28793erste corrigirt (I, 5, a)!). Auch das axataoyetoy Jak, 3, 8 ist
28794Emendation des unverstandenen axatactatOop, weil nach dem
28795Vorigen von der Unbezähmbarkeit der Zunge die Rede zu sein
28796schien; das ⲟ ⲭⲡⲓ ϥⲕⲥϩ — 0065er statt vuas 1 Petr. 3, 21 ist
28797die übliche Verallgemeinerung des Gedankens, während 1 Joh.
287981, 4 an die Stelle des scheinbar unnöthigen yu&is (NABP 13.
28799hrl. sah.) die Bezeichnung der Adressaten gesetzt ward (ⲟⲥϣⲟ‐
28800uep ⲱⲕ). Das ⲉϧ vuxtı 2 Petr. 3, 10 ist eine sehr nahe-
28801liegende Eintragung aus 1 Thess. 5, 2, das ⲉⲭ ⲧⲱ ⲉⲟⲩⲱϧ 00V
28802Jak. 2, 18 dem typ zur ϭⲟⲓ conformirt (vgl. AKLP sub 2, a),
28803wo aber C nur halb nach dem emendirten Texte corrigirt ist,
28804der nach dem Folgenden ⲭⲱⲣⲉϩ in ⲉϫ conformirte (vgl. I, 2, a),
28805während C das ⲭⲱⲣⲉϩ beibehalten hat. Auch die Verbindung
28806des Adj. mit aractgogpnrY durch Voranstellung des ⲉ ⲭⲣⲓ⳪ⲧⲱ
288071 Petr. 3, 16 hat C aus dem emendirten Texte aufgenommen,
28808ohne das falsche ayvnr seiner Grundlage zu ändern. Nur 1 Joh.
288093, 27 theilen sie den alten Schreibtehler ⲉ ⲅⲓϩ dıdaoxeı
28810statt -0x7.
28811Mit LP theilt C nur Jud. 16 das absichtlich verstärkende
28812TAG ERLÖLMLAG ⲉⲥⲱⲧⲱϧ Statt avtapy (vgl. X 1 Joh. 5, 10. C Jak.
288131, 11 und dazu II, 4, c), und mit KP 3 Petr. 1, 4 das ⲉ ϫⲟϭⲕⲱ
28814statt ev to ⲭⲟϭⲕⲱ (vgl. AKLP 1 Petr. 5, 9).
28815ⲥ. Mit L theilt C nur Jak. 2, 35 die Ersetzung des doppel-
28816sinnigen ayyslovs nach Hebr. 11, 31 durch xaraoxoxovc, mit
28817K die willkürliche Umstellung des & ⲭ. ⲧⲓ ⲉϩ Statt xaL EL TLVEG
28818] Petr. 3, 1, die um so mehr aus dem älteren Texte stammen
28819würde, wenn sich aus ihr der Ausfall des ⲭⲓ in B erklären
288201) Allerdings kann diese Correctur nicht direkt aus dem emendirten
28821Texte entnommen sein, sondern sie stammt aus einem Texte, in den be-
28822reits Emendationen eingetragen waren. da nur ein seltsamer Zufall es her-
28823beigeführt haben könnte, dass verschiedene Abschreiber die Emendation
28824an der falschen Stelle eintrugen und da eine direkte Verwandtschaft von
28825C, K, L doch nicht nachweisbar ist.
28826Texte u. Untersuchungen VIII, 3. 5
page 790
2882766 II. Verwandtache
28828sollte (vgl. IV, 3, c). Sehr
28829häufige Zusammentreffen ⲡ Ⲉ.
28830vielfach ganz allein haben. 4
28831lung des intransitiven avS
2883240), vielleicht nach ⲃ.
28833Jak, 3, 16 (Antioch.), d
288343, 12 nach v. 10 (Min. Ver
28835nach dem parallelen a2ndeo,
28836vielleicht in Reminiscenz an
28837ⲧⲉⲭⲏϭⲟⲩⲧⲉⲓ Nach ⲃⲓ
28838mit zahlreichen Min. ⲛ
28839richtige ⲟⲩⲁϩ ⲁ.
28840P das ganz willkürliche ı
2884129, 68) 2 Petr. 3, 16 € ⲟⲩⲟ .
28842ⲧⲏⲥ EV ϫⲟϭⲏⲟⲓ ⲉⲡⲓ
28843dessen Aufnahme in Ⲣ
28844Das weitverbreitete «de |
28845lich nur Schreibfehler! ⲉ
28846Absichtlich we
28847de nach xaı ϥ XOLVODIE ⲓ
28848der Ausfall von &p Aal
28849Schreibfehler sein, wenn hier nic
28850ausgefallenen £p» euxat
28851lich ist der Art, vor 77 bh
2885268) das weitverbreitete ⲙ.
28853den ⲉⲡϭⲓⲙⲟϧ de 1 Petr. 3,
28854de ⲧⲓ doxer Jak. 1, 26 (13. vg
28855de nach tovro» 2 ⲁⲱ ⲧ ). 39. 1
28856ovrp gesetzt, sondern, wie das «
28857eine andere Art, das A
28858in NAKL finden werden.
28859ⲧⲣⲟⲟⲕⲏⲉϧⲟⲓ 2 Petr. 3, 7, obwohl |
28860findet. Ausser dieser Stelle hab
28861fehler Jak. 3, 3 und die wil
28862die nicht als Emendationen %
28863noch 2 Petr. 3, 3,
288644. Unter den Fällen, ⲧ ⲛⲟ
28865Textes mit dem jüngeren
28866denen, wo AC mit KLP üb
28867Wa
page 791
28868ⲠⲒ 4, a. Febler in ACKLP. 67
28869a. Hier begegnen wir zunächst der Ersetzung von &&714ap
288703 Joh. 7 (ⲁⲃ) durch das gewöhnlichere ⲉsi72, wie wir sie
28871bei NKLP (1, a) fanden, hier einer Ergänzung der Copula
28872(1 Petr. 1, 6: ⲉ ⲉⲟ ⲉϭⲅ gegen RB Clem. Thph.), wie in
28873CKLP (3, a), und der Hebung eines harten Asyndeton durch
28874Einschiebung des os nach ßovog 2 Petr. 2, 15 (gegen ®B arm.,
28875vgl. Treg. u. WH. a. R). Eine naheliegende Emendation war das
288760x0v av — ßBovintat Jak, 3, 4 (Lchm.) statt ox0ov — ⲃⲂⲟⲱⲗⲉⲅϭⲓ
28877(xB sah.), die L nur halb aufgenommen, indem er zwar das ap
28878eingeschoben, aber das ⲃⲟⲱⲗⲉⲧ⳪. zu ändern unterlassen hat (vgl.
288791. Dam.). Da wir sowohl in A (1 Petr. 2, 20. 2 Petr. 1, 21) und
28880x (1 Petr. 3, 5), als in xC (2 Petr. 1, 17) Neigung zur Setzung des
28881Artikels vor dem Gottesnamen fanden (vgl. auch KLP 1 Petr. 2, 5.
28882Min. 1 Petr. 4, 2. Jak. 1, 12), wird auch das ⲉ deStw ⲧⲟ Ⲫⲉⲟⲱ
288831 Petr. 3, 22 (Lchm.) absichtliche Aenderung sein von ⲉ de&ıa
28884Ⲫⲉⲟⲱ (ⲁⲃ) und ebenso das ywoıs ⲧⲱ ⲉⲟⲩⲱⲙ Jak. 2, 26 (Lchm.
28885Treg. i. Kl. gegen ⲛⲃ 69. Or.), das durch das vorangehende 7
28886ⲡⲓⲟⲅⲉϩ, wie durch das ⲭⲱⲣⲓⲥ TWV EQy0p ⲩ. 18. 20 gleich nahe
28887gelegt war. Die Aenderung des ⲟϩ ⲭ. ϭⲱⲩⲭⲗ]ⲣⲟϧⲟⲕⲟⲓϩ (B Min.
28888arm., X verschrieben) in -ⲙⲟⲓ (Lchm. Treg.txt. WE. a. R.) 1 Petr.
288893, 7 lag sehr nahe, da ein Dativ fehlte, worauf diese Näherbestim-
28890mung bezogen werden konnte, obwohl der Nom. sachlich offen-
28891bar ganz unpassend ist; und das zovtw xaı dedoviwtaı 2 Petr.
288922, 19 (Lchm. Treg. i. Kl. gegen ®B sah. cop. aeth.) ist sichtlich
28893nachdrückliche Verstärkung des Gedankens. Vgl. noch 2 Petr.
288941, 21 ⲡⲗⲗ vxo (Lehm.) und Jak. 3, 15 ⲡⲗⲗ ⲉⲡⲓⲣⲉⲓⲟϩ (Lchm.)
28895gegen ⲁⲃ (alla vro — alla ERLYELOG).
28896b. Dass das ⲭⲟⲙⲓⲟⲱϣⲉϧⲟⲥ Ϩ Petr. 2, 13 (ACKL) Aenderung
28897des unverstandenen «dıxovueror (NBP syr. arm.) ist, zeigt
28898schon das völlig unpassende Part. Fut. Auch Tisch., der es
28899mit Lehm. festhält, muss doch gestehen, dass er es nur thut,
28900weil er der zweifellos älteren Lesart‘ keinen Sinn abzugewinnen
28901weiss. Das ⲉⲡⲣⲟϣϥⲉⲱⲟⲉ (ⲃ) Jud. 14 ist nach der gewöhn-
28902lichen Bildung der mit Praep. zusammengesetzten Verba in xgo-
28903ⲉⲫⲓⲥ ⲉⲕⲉ (Lchm.) geändert. Dass dies der emendirte Text ist,
28904zeigt noch deutlich x. der aus ihm die Anfangssilbe aufgenom-
28905men hat, ohne das Folgende zu ändern und so die Missbildung
28906AQ0EXOO@NTELGEP ZU Stande bringt, wie der Corr. von B, der
28907ebenfalls die Mischform ⲉⲡⲟⲟⲉⲫⲧⲉⲱϭⲉϧ hat, P fehlt. Die Ver-
289085*
page 792
2890968 II. Ve
28910wandlung des vwas (B 3. 3
28911WH.txt.) 1 Petr. 3, 18 ⲕⲝ
28912allgemeinerung des Ausdruck:
28913vrEQ ⲙⲱ (XCL), den ⲇⲉ
28914ändert, nothwendig g
28915das oıdate ⲡⲓⲧⲉ 1 Joh. ?
28916ⲡϭⲏⲧⲉϩ (NBP 9. sah. HE
289172, 15 (Lchm,) der g
28918wegen des folgenden ⲉ ⲩ.
28919stellung des Pronominalo
28920dei&o ϭⲟ statt ϭⲟⲓ 6
28921schon in SKLP, xK (1, a.
28922Das 7 ⲭⲣⲁ ⲙⲙⲱⲩ m AC
28923Min. Vers, Ptr.) ist led €
28924yueEI in ϣⲓ (CKL, ⲩϣ. Ⲁ) ) s
28925schiedener Weise halb rn
28926haben. Aber auch © mu ϩⲛ ⲛ
28927lesen haben, da er den ⲁⲁ.
28928(vgl. II, 7, b) gerecht zu ⲛⲉ
28929ⲉⲟ hat auch Niemand Ϥ︦ A 7
289303, 10, das, wenn nicht «€
28931lag, als die Weglassung N
28932Min, Dam. aufgenommen u
28933ⲟⲧⲓ Eleyop vum Jud, 18 g
28934Reminiscenz an 2 Petr. 3,3
28935des ev uw vor ovx ⲙⲙ ,)*]
28936Min. Vers, Ptr. (0vux ⲉϭⲧⲓ
28937mation nach 1, 5 (sr auz@ ⲡ
28938Mit LP theilt AC 1P
28939offenbare Emendation ist sta
28940vg. Ptr.), bei dem
28941ⲅ. 12 folgenden £y0ovtEG,
28942omzaı 2 Petr. 2, 17 ..
28943ⲥ. Von einzelnen aus d
28944das ta yE/IOTA Kal ⲧϥⲏⲥ ⲓ
28945des älteren Textes sei, sahen
28946liches savtov statt «urtov (Jal
28947ⲉⲥⲱⲧⲟⲩ XTIOUATAP) fanden
28948ⲃⲟⲥ 1 Petr. 3, 4 ist die g
page 793
28949II, 5, a. Fehler in ⲛⲤⲔⲠⲢ. 69
28950ⲉⲓ dem späteren ⲉⲱϩ Luk. 24, 1 entsprechenden ⲡⲟϭⲉⲱϩ
28951BKL 13. 31. 98. 99. Dam.), und das xaıdım statt rtexrıc
28952ⲞⲚ 3, 7 (5. 13. 27. 29. cop. Lucif.) ist eine freilich sehr
28953illkürliche Conformation nach 2, 18.
289545. a. Auch die Lesarten, die C mit KLP theilen, sind
28955mmtlich Emendationen. So ist Jud. 4 das seltenere und poe-
28956sche yapgıta (AB) durch ⲗⲟⲓ 1 Petr. 1, 21, das namentlich
28957nter ⲧⲟⲱϩ di avrtov auffallende ⲡⲓϭⲅⲟⲟϩ (AB 9. vg.) durch
28958LGTEVOVTAG ersetzt, und das oytAws 2 Petr. 2, 18 statt des noch
28959eitverbreiteten ⲟⲩⲱϩ in RC sogar nur halbe Aufnahme einer
28960nendirten Lesart, da zu ihr nothwendig auch die Verwandlung
28961ⲑ ⲥⲡⲟϣⲉⲱⲣⲟⲩⲧϭϩ in ϭϫⲟϣⲱⲩⲟⲟⲧϭϩ (KLP) gehört (vgl. I, 1, a).
28962ber ohne Frage gehört dahin auch die Verwandlung des tnp
28963ⲟⲓⲥ ⲓⲱ (AB sah. aeth. August., Lehm. ed. min. Treg. a.
28964. WER.) 1 Joh. 3, 19 nach dem Plural z&t00uer in ⲧ⳪ϩ xaQdıac,
28965ı schon das dreimal folgende ϫⲟⲓ und xapdın ⲓⲱ das
28966äner zu ändern gewagt hat, deutlich für den Sing. spricht.
28967einer der Editoren hat auch das ⲉϫ xadapgas xaQgdıas 1 Petr.
28968‚22 gegen AB vg. aufzunehmen gewagt, das aus 1 Tim. 1, 5.
28969Tim. 2, 22 eingekommen zu sein scheint und darum wohl
28970hon dem älteren Texte angehört, oder das noch vielfach
28971hlende %u (vw) nach agxeTOS ⲩⲟ 1 Petr. 4, 3; aber auch
28972WS Xxal Vor ⲉϧ ⲧⲟⲱⲧⲱ yvwoouEda Ⲓ Joh. 3, 19 (Tisch. Treg.
28973Kl.) ist nach AB Min. vg. cop. Clem. als Verbindungszusatz
28974»r übrigens aus exegetischen Gründen sehr unpassend ist, zu
28975reichen. — Nur weil 1 Joh. 3, 21 P fehlt, gehen &C mit KL
28976lein zusammen in der Hinzufügung des ⲱ zu 7) xagdıa (Tisch.
28977reg. a. R. i. Kl.), die doch zweifellos Conformation nach ⲅ. 20
28978t, da es eich gerade um das Herz als solches handelt, das als
28979tz der Ϥ⳪ⲣⲣ]ϭⲓⲥ dieselbe auch allein durch sein xatayırw0xELV
28980ırtreiben kann. Dagegen ist das offenbar der Applikation
28981enende ⲙⲱ hinter tac auaptıac 1 Joh. 3, 5 nach ABP Min.
28982ers. Ptr. von allen Editoren verworfen. Vgl. noch das a22
28983ⲡⲉ Jud. 9 statt alla ⲉⲡⲉ (AB).
28984b. Selten geht &C mit Einzelnen aus der Gruppe, wie mit
289851 Joh. 3, 13, wo das ⲭ. vor un davualerte (Tisch.) ein ganz
28986ıpassender Verbindungszusatz ist, während der Ausfall in
28987BKL nur Schreibeversehen sein könnte, das nach dıxaıa doch
28988cht wahrscheinlich ist. Die noch unpassendere Verwandlung
page 794
2898970 IT. Verwandte
28990des ayyedın in exayyelı« 1 Joh.
28991älteren Texte herrühren, v
28992ⲉⲡⲉⲩⲩⲉⲗⲓⲥ zur Correctur noti |
28993axayyelı«s und dann, sich ⲣ ⲩ
28994ayanın ⲧⲓⲥ ⲉⲧⲣⲉ ϩ machte.
28995auch 2 Petr. 2, 1 wo ⲁ.
28996ⲫⲱⲓⲛⲡⲓϩ statt des Sing. h a, d
28997x nur Schreibfehler ⲙ.
28998Emendation in 1 Petr, 4, 4 [ⲁ
28999BiaogpnKOowTEC) in K nur ϩⲓ -H
29000wir schon oben; ebenso hd |
29001ⲓⲉ (CL vgl. 3, c) statt ⲉ
290026. Am häufigsten g
29003dirten Textes und zwar hb
29004a. Hierher gehört
29005XKLP das gewöhnliche
29006übrigens noch weit verbreitt
29007auch A so gelesen haben
29008alles Folgenden bis 7704
29009xviı6ua 2 Petr. 2, 22 (
29010Ac6for (BC 29. 69. Ambr.),
29011bar nach ⲩ. 17 conformirt ist,
29012(BC 27. ⲉⲃ.. Auch das I
29013-0et (B, C fehlt) wird Besst
29014Treg. aufgenommen haben,
29015ⲧⲓϩ entsprechende ⲭⲓϧⲱⲟⲭ
29016aeth,, C fehlt, vgl. Treg. ⲛ ne
29017fehlerhaften Augments 70
29018all im N. T. entscheidend beze
29019Vernachlässigung des Ⲙⲟ ϫⲓ̈ⲛ
29020nicht erkannt wurde, ist €
29021statt zavtov (BC 4 ⲧⲏ.
29022vor ⲧⲏϩ «votor (NKL: ⲧⲟ AP:
29023wir schon 1, b. Offenbare
29024vor ⲡⲣⲟⲃⲟ ϫⲉⲓ ⲟⲣⲓⲓⲓⲟⲃ
29025arm. fehlt (C fehlt); und das w.
29026ist genau derselbe ⲧⲛ. ⲛ
29027erkannt ist, der hier nach ϥ
29028können schien. Das au
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290291 6, a. Fehler in xAKLP. 74
29030aeth. WH. a. R., C fehlt) ist eigentlich nicht ausgelassen, son-
29031dern hinter wvxur transponirt (XAP Tisch. Lehm. WH.txt. Treg.
29032a. R. ⲓ. KL), so dass KL, die es auch dort nicht haben, nur
29033die Correktur zur Hälfte aufgenommen haben. Man nahm eben
29034an dem ϭⲱⲟⲩ Anstoss, weil man es auf ⲱⲗ) beziehen zu
29035müssen meinte, während es doch eben so gut wie das avtov
29036nach ⲫϯ] auf auapgtmwilos geht. Ganz unerklärlich wäre aber
29037die Umstellung in B, da das ⲫⲱϧ avtov nicht die geringste
29038Schwierigkeit bot. Ebenso ist gar kein Grund ersichtlich zur
29039Weglassung des xat vor top yeyevpPnuUEVOpP ⲉⲝ avtov 1 Joh.
290405, 1 (B. 7. 13. 33. 62. am. demid. tol. sah Hil. Aug., C fehlt,
29041vgl. WH. Lchm. u. Treg. i. Kl.), dessen Hinzufügung nach dem
29042ⲭⲉⲓ ⲧⲟ ⲥⲉⲗϣⲟϧ ⲥⲱⲧⲟⲓ 4, 21 doch so überaus nahe lag. Um-
29043gekehrt begreift es sich leicht genug, dass man mit dem gut
29044griechischen de des Nachsatzes 1 Petr. 4, 18 (B 137. WE. i. Kl,
29045C fehlt) nichts anzufangen wusste und es nach den LXX fort-
29046liess. Die Nachstellung des Adj. (2 Petr. 1, 18: &» ⲧⲱ 008 ⲧⲱ
29047a7/ım statt ⲧⲱ ayım 0081, wie BC 13. arm. Thph. Treg. WH. lesen)
29048lernten wir schon II, 9, a als eine gangbare Emendation kennen,
29049und völlig gleicher Art ist die Voranstellung des Verbi vor den
29050davon abhängigen Infinitiv (Jak. 3, 8: dvvataı dauaoaı statt
29051dauaoaı drpataı, wie Lchm. Treg.txt. WH. nach BC lesen), so-
29052wie die schon AC Jak. 3, 3. AP 2 Petr. 2, 11 gefundene Ver-
29053bindung des Verbi mit seinem Dativ 1 Joh. 5, 11 (edaxer zum
29054ⲟ Heoc) gegen B 31. 38. 137. (WH. Treg. a. R., C fehlt), wo-
29055durch zugleich das ⲟ deog noch stärker betont wurde. Dass
29056das & ⲣⲟ noav ⲉϩ ⲓⲱ 1 Joh. 2, 19 dem ovx ⲗⲟⲥ) ES ⲱ
29057conformirt ist (Tisch. Lchm. gegen BC 69. 137. Vers. Ptr.)
29058springt in die Augen; und das ⲫⲟ ExlextOorP aXQO/WPLALOV
290591 Petr. 2, 6 (BC 31. cop. arm. Cyr., vgl. WH.) rührt keines-
29060wegs aus den LXX her, wo zwischen Ardop und ⲉⲭⲗⲉⲭⲧⲟⲗ ein
29061Ϥⲡⲟⲗⲱⲧⲉ)) steht, sondern ist jedenfalls die schwerere Lesart, da es so
29062nahe lag, den Stein, um den es sich handelt, zunächst als Eckstein
29063zu bezeichnen und dann erst das ⲉⲭⲗ. ⲉⲧ. aus ⲩ. 4 folgen zu
29064lassen, obwohl dasselbe dadurch in Wahrheit ziemlich tautologisch
29065wird. Gerade die Wortordnung in BC zeigt, wie der Verf. in freier
29066Verwendung der ‚Jesajastelle mit 2. ⲭⲗ. an v. 5 anknüpft und
29067denselben mit ihr näher bestimmt als axpoy. eyt. Vgl. noch das
29068ⲡⲗⲗ ⲟ statt ⲗⲗ 0 ⲃ), wo A nach Ⲁⲗⲗ ausgefallen.

Provenance

Full provenance, licence and citation: part 1.

What the layers are

L0 witness
The text as its witness or edition has it, original spelling; its dialect is a description and is never standardized.
L0.5 transliteration
For Egyptian texts: the transliteration with the editors' marks turned into the symbols ° * < > _ ^ (ruled 2026-09-10). For papyri: the edition's Leiden marks as the same symbols, and the editors' readings beside the scribe's as ‹scribe→editors› (ruled PAP-3).
L1 Cairene
Standardized Greco-Bohairic spelling and grammar, generated by code from the layer above under the rulings of the project.
L2 Kemetic
The Kemetic alphabet, generated by code from L1.
English
Quoted translations where they exist, credited; otherwise model drafts, marked as drafts.